Daniel Kuhn

Daniel KuhnDaniel Kuhn ist Wahl-Berliner mit Leib und Seele und arbeitet von dort aus, als Freier Tech-Redakteur in der androidnext-Redaktion. Bei den Netzpiloten schreibt Daniel über aktuelle Gadget-Releases, mit Vorliebe allerdings, über Mobile Devices rundum Android. Wer Daniel folgen möchte, der kann seine News u.a. auf Google+ und Twitter verfolgen.

Daniel KuhnBBC News nutzt Line-Messenger als Distributionskanal für Videos

Die britische BBC hat einen eigenen Account im Instant Messenger Line gestartet. Über den Kanal will man international Nachrichten in Form kurzer Videos verbreiten. // von Daniel Kuhn

Line Messenger (Bild: LINE)

Die BBC experimentiert viel mit Distributionskanälen für die eigenen Nachrichten herum. Eines dieser Experimentierfelder sind Chat-Apps für Smartphones. Nach einigen Testläufen, die auf bestimmte Länder und News-Ereignisse beschränkt waren, hat die BBC nun einen eigenen internationalen Kanal in der Messenger-App Line gestartet. Hier werden in Form von 15 Sekunden kurzen Videos die wichtigen News-Themen des Tages an die Nutzer gesendet.

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Daniel KuhnSpionierende Mobilfunkmasten, die gar keine sind

In den USA wurden mehrere Mobilfunkmasten gefunden, die Telefonate abhören und SMS auslesen können. Es handelt sich aber gar nicht um echte Mobilfunkmasten. //von Daniel Kuhn

mobilfunkmast

In den letzten Tagen machte in den amerikanischen Medien eine Meldung über Fake-Mobilfunkmasten die Runde, die Telefonate abhören, SMS auslesen und sogar Spyware auf Smartphones pushen können. Dabei handelt es sich aber nicht wirklich um Telefonmasten im klassischen Sinne, sondern um sogenannte Interceptors. Mit einem Hochsicherheits-Android-Smartphone wurden allein im Juli in den USA 17 dieser Spionagegeräte entdeckt. Die Existenz dieser Abhörgeräte ist durchaus bekannt, die eigentliche Überraschung ist aber, dass sie in so großem Ausmaß eingesetzt werden.

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Daniel KuhnAngetestet: Blinkist für Android

Die App Blinkist, die Sachbücher auf die Kernaussagen herunterkocht, ist jetzt auch für Android erschienen. Grund genug, für einen Test. // von Daniel Kuhn

Blinkist für Android

Vor rund einem Jahr habe ich an dieser Stelle bereits über die App Blinkist berichtet, die damals gerade für iOS-Geräte erschienen ist. Damals konnte ich aus Ermangelung eines iPhones allerdings nur aus der theoretischen Perspektive über die App schreiben, die Sachbücher auf die wichtigsten Aussagen herunter bricht. Die Vorstellung, lange Bücher in 15 Minuten statt 15 Tagen zu lesen, finde ich nach wie vor toll. Ein iPhone habe ich zwar immer noch nicht, aber zum Glück ist gerade die Android-Version erschienen.

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Daniel KuhnWie Helsinki plant, private Fahrzeuge überflüssig zu machen

Durch den Einsatz cleverer Technologien will Helsinki bis 2015 das öffentliche Transportsystem umkrempeln und private Autos überflüssig machen. // von Daniel Kuhn

Helsinki (Bild: Anna B [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

In Helsinki gibt es ab 2025 keine Autos mehr – zumindest keine privaten. Stattdessen soll es für die Bürger sinnvoller sein, auf das bis dahin komplett überarbeitete Netzwerk aus diversen Transportoptionen zurückzugreifen. Busse, Taxis, Trams, Ride-Sharing-Angebote, City-Bikes und vieles mehr sollen dank massivem Technikeinsatz zu einer allumfassenden Transportinfrastruktur zusammengefasst werden, die zudem so bezahlbar ist, dass ein eigenes Auto einfach keinen Sinn mehr ergibt.

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Daniel KuhnTumblr-Fotos werden nun nach Markenlogos gescannt

Als neue Monetarisierungsmöglichkeit lässt Tumblr das Unternehmen Ditto Fotos nach Markenlogos scannen und begibt sich damit auf dünnes Eis. // von Daniel Kuhn

Tumblr kooperiert mit Ditto

Tumblr steht unter Druck. Nach der Übernahme durch Yahoo muss das Unternehmen Profit abwerfen und die Übernahmekosten wieder einspielen. Die bisherigen Werbeeinblendungen reichen hierfür nicht aus, weshalb man das Unternehmen Ditto Labs angeheuert hat, um alle veröffentlichten Beiträge auf vorhandene Markenlogos und Emotionen zu scannen. Nicht etwa um gezielter Werbung zu schalten, sondern den Marken darüber Aufschluss zu geben, wie sie auf einer bestimmten Plattform wahrgenommen werden.

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Daniel KuhnDer Relaunch hat Foursquare vor dem Absturz gerettet

Die Abwertung des Check-ins und der Split in zwei Apps sind umstritten, doch die Zahlen zeigen, dass der Schritt bitter nötig für Foursquare war.

Foursquare (Bild: John Fischer [CC BY 2.0], via Flickr)

Es kann sich eigentlich niemand beschweren, dass die Veränderungen bei Foursquare überraschend kamen. Seit mehreren Monaten hat das Unternehmen die Pläne angekündigt, die App in zwei Teile aufzusplitten. Und doch sind die Hardcore-Nutzer geteilter Meinung, nachdem Foursquare im Mai den Check-in in die neue App Swarm ausgelagert und vor einer Woche den Relaunch der Haupt-App durchgeführt hat. Doch der Spagat hat dem Location Based Service zumindest vorerst den Kragen gerettet.

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Daniel KuhnDas Internet der Dinge braucht eine andere Berichterstattung

Das Buzzword Internet der Dinge hat wohl jeder schon einmal gehört. Doch die Berichterstattung geht häufig am Kern der Sache vorbei. // von Daniel Kuhn

Internet Of Things

Nachdem das Internet der Dinge seit langem als heißer Scheiß in den einschlägigen Medien gehandelt wird, soll in diesem Jahr endlich der große Durchbruch gelingen. So zumindest berichten die großen Medien inzwischen. Dabei übersehen sie allerdings einige wichtige Punkte. Das Internet der Dinge ist keine Zukunftsmusik sondern Realität und es geht nicht um smarte Teekessel, sondern viel größere Dinge. Wir müssen die Art und Weise, wie über das Internet der Dinge berichten also grundlegend ändern.

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Daniel KuhnOKCupid macht Nutzer zu Versuchskaninchen

Nicht nur Facebook macht Experimente an den Nutzern, auch die Dating-Seite OKCupid gibt nun zu, die Nutzer als Versuchskaninchen einzusetzen. // von Daniel Kuhn

Online Dating (Bild: Don Hankins [CC BY 2.0], via Flickr)

Facebook ist vergangenen Monat für ein Experiment an den Nutzern in die Kritik geraten, in dem die Stimmung einiger Nutzer gezielt manipuliert wurde. Nun hat auch die Dating-Seite OKCupid zugegeben, mehrere Experimente an den Nutzern durchgeführt zu haben. Dabei wurde Nutzern unter anderem eine höhere Übereinstimmung angezeigt, als der Algorithmus tatsächlich errechnet hatte. Doch in diesem Fall gibt es deutlich weniger Empörung, als im Falle Facebook – doch woran liegt das?

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Daniel KuhnAnonymität in einer Welt mit Big Data ist unmöglich

Die Anonymität, die uns Statistiker und Computerwissenschaftler im Bezug auf Big Data immer wieder versprechen, ist gar nicht möglich. // von Daniel Kuhn

Big Data (Bild: DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) [Public domain], via Wikimedia Commons)

Big Data ist eines der aktuellen Buzzwords. Jeder nutzt es, oftmals ohne es wirklich zu begreifen – kein Wunder, bei der Komplexität des Themas. Also ist die Meinung von Experten gefragt. Diese versprechen uns immer wieder, dass Big Data, wie für Studien und Statistiken genutzt wird, anonym ist. Doch diese Anonymisierungsprozesse sind nicht unumkehrbar und so lassen sich einzelne Personen aus den großen Datensätzen heraus identifizieren.

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Daniel KuhnUber und der Kampf um die Akzeptanz der Innovation

Wer Innovation säht, wird Widerstand ernten. Das musste auch Uber feststellen. Wir haben nachgefragt, wie es derzeit um das Unternehmen steht. // von Daniel Kuhn

Taxi (Bild: That Hartford Guy [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Inzwischen ist Uber in über 40 Ländern vertreten – auch in Deutschland. Doch wie in vielen Teilen der Welt hat das Unternehmen auch hierzulande mit heftigem Widerstand, wie Klagen und Aktionstagen, der etablierten Taxiunternehmen zu kämpfen. Dabei könnte die gesamte Branche von der Innovation und dem Wettbewerb profitieren. Wir haben Patrick Studener, Senior International Launcher bei Uber in einem Interview gefragt, wie es um das innovative Unternehmen steht und wie es weitergeht.

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Daniel KuhnSelbstfahrendes Auto: Selber fahren bald teurer als gefahren zu werden

Google und andere Konzerne forschen gerade an selbstfahrenden Autos, deren Nutzung in 7 Jahren bereits günstiger sein soll, als selber zu fahren.  // von Daniel Kuhn

Traffic (Bild: Minesweeper [CC BY-SA 3.0], via wiki)

Dass wir bald in Autos durch die Gegend gefahren werden, ohne noch etwas selber machen zu müssen, steht außer Frage. Nur wann es soweit sein wird, darüber herrscht noch Unklarheit. Es gibt viele Gründe, die für und gegen ein Festhalten am klassischen selbst zu steuernden Automobil sprechen – eine neue Schätzung geht nun aber davon aus, dass die Kostenfrage schon in fünf bis sieben Jahren für die selbstfahrenden Autos ausgehen wird. Selber fahren wird zum Luxusgut. [Mehr]

Daniel KuhnProteste stören Googles Entwicklermesse Google I/O

Vergangene Woche fand in San Francisco die Entwicklermesse Google I/O statt, deren Eröffnungs-Keynote von zwei Demonstranten gestört wurde. // von Daniel Kuhn

Google (Bild: Carlos Luna [CC BY 2.0], via Flickr)

Proteste gegen Google sind sicher nichts Neues, doch in der vergangenen Woche haben sie eine neue Qualität erreicht. Während der zweieinhalbstündigen Eröffnungs-Keynote zur Entwicklermesse Google I/O störten zwei Demonstranten die Veranstaltung, als sie ihrem Unmut Luft machten. Diese stammen von lokalen Aktivisten-Gruppen, die vor allem den, durch Tech-Riesen wie Google, stark beschleunigten Verdrängungsprozess der Anwohner aufgrund rapide steigender Mieten in San Francisco kritisieren.

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Daniel KuhnDer Siegeszug der Freemium-Apps ist unaufhaltbar

In den großen App-Stores generieren Entwickler ihre Umsätze heute fast ausschließlich mit Freemium-Apps, für die der Nutzer trotzdem zahlen muss. // von Daniel Kuhn

App (Bild: Cristiano Betta [CC BY 2.0], via Flickr)

Kostenlose Apps sind eine tolle Sache – für den Nutzer zumindest. Der Entwickler der App hat nichts davon, außer mit Werbebannern. Diese nerven, können aber vom Nutzer entfernt werden – gegen Bezahlung. Auch Zusatzfunktionen und -Inhalte lassen sich oft nur nach der Transaktion kleinerer Beträge nutzen. Und das Konzept geht auf. Heute werden fast alle Umsätze in den App-Stores über die kostenlosen Apps mit Premium-Bezahlinhalten generiert. Doch ist diese Entwicklung gut? Und wenn ja, für wen?

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Daniel KuhnAirbnb-Daten zeigen die Auswirkungen des Service auf San Francisco

Der San Francisco Chronicle hat Daten für Airbnb ermitteln lassen, die dessen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt in der Metropole verdeutlichen. // von Daniel Kuhn

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Airbnb ist weltweit der wohl beliebteste Dienst mit dem Privatpersonen Wohnungen und Zimmer für kurze Zeiträume vermieten können. Hausbesitzer, Vermieter und Aktivisten in der Tech-Metropole San Francisco kritisieren allerdings immer wieder den Einfluss, den der Dienst auf den Wohnungsmarkt hat – da Airbnb allerdings keine genauen Zahlen nennt, lassen sich diese Auswirkungen nur schwer messen. Der San Francisco Chronicle hat nun Daten gesammelt, die die zum Teil massiven Auswirkungen zeigen.

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Daniel KuhnTaxibranche macht Front gegen Uber und WunderCar

Taxiverbände veranstalten heute einen Aktionstag gegen Konkurrenten wie Uber und WunderCar. Doch dieser Widerstand könnte nach hinten losgehen. // von Daniel Kuhn

NY-Taxis (Bild: N-Lange.de [CC BY-SA 3.0], via Wikipedia) Heute ist ein großer Tag für die deutschen Taxiverbände im Kampf gegen die aufkeimende Konkurrenz alternativer Unternehmen wie Uber und WunderCar. In mehreren deutschen Städten ist ein Aktionstag geplant, der in einer Sternfahrt in Berlin gipfelt. Außerdem sind Klagen gegen die Taxi-Startups in Arbeit. Doch warum verschließen sich die Taxiverbände derart verbissen gegen den Fortschritt, statt ihn zu adaptieren? Das vehemente Verhalten gegen die Konkurrenz könnte am Ende sogar nach hinten losgehen. [Mehr]