Daniel Kuhn

Daniel KuhnDaniel Kuhn ist Wahl-Berliner mit Leib und Seele und arbeitet von dort aus seit 2010 als Tech-Redakteur. Anfangs noch vollkommen Googles Android OS verfallen, geht der Quereinsteiger und notorische Autodidakt immer stärker den Fragen nach, was wir mit den schicken Mobile-Geräten warum anstellen und wie sicher unsere Daten eigentlich sind.

Daniel KuhnWas ist Geofencing und warum ist es wichtig?

Das Internet der Dinge ist längst eine uns umgebende Realität. Doch damit die kommenden Milliarden Geräte wissen, wo sie hingehören, ist Geofencing nötig. // von Daniel Kuhn

OpenStreetMap GPS trace density in and near Europe (Image:Eric Fischer  [CC BY 2.0], via Flickr)

Das Internet der Dinge ist die wohl größte technische Entwicklung seit dem Internet selbst und deshalb auch eine gewaltige technische Herausforderung. Mehrere Milliarden Geräte umgeben uns bereits und die Zahl steigt stetig an. Wie können wir also die nächsten 10 Milliarden Geräte mit dem Internet verbinden und dafür sorgen, dass sie sicher und zufrieden sind und mit Updates versorgt werden? Die Lösung heißt Geofencing, also das Erstellen von virtuellen Grenzen und Arealen, in denen sich diese “Dinge” aufhalten und gegebenenfalls bewegen können. [Mehr]

Daniel KuhnLivestreaming kann unsere Privatsphäre gefährden

Es scheint so, dass eine sehr teure und seltene Datenbrille mit Kamera eine größere Bedrohung für die Privatsphäre darstellt(e), als allgegenwärtige Smartphones mit den neuen Apps zum Livestreaming. // von Daniel Kuhn

Meerkat App and Periscope App from Helicopter over New York City (Image: Anthony Quintano [CC BY 2.0], via Flickr)

Einst war Google Glass für viele Kritiker der größte Feind der Privatsphäre, da der Träger vermeintlich unbemerkt Fotos und Videos von einem aufnehmen und im Internet veröffentlichen konnte. Dabei kann jeder Smartphone-Besitzer mit den uns allgegenwärtig umgebenden Geräten nicht nur Fotos und Videos von uns aufnehmen und teilen, sondern dank Livestreaming-Apps wie Meerkat und Periscope auch Videos live streamen. Diese Apps scheinen vergleichsweise eine große Bedrohung für die Privatsphäre – umso überraschender, dass dies niemanden zu stören scheint.

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Daniel KuhnWerden E-Mails durch eine Persönlichkeitsanalyse besser?

Das Startup Crystal behauptet, es kann einem helfen bessere E-Mails zu schreiben, indem aus offenen Daten die Empfänger-Persönlichkeit analysiert wird. // von Daniel Kuhn

Privacy (Foto by: Rob Pongsajapan [CC BY 2.0] via Flickr)

E-Mail wird als Kommunikationsmedium immer wieder totgesagt, oder zumindest einige Probleme attestiert. Alle möglichen Unternehmen haben dies erkannt und wollen dies ändern. Das Startup Crystal gehört auch dazu – ihr Ansatz? E-Mails werden besser, wenn man die Persönlichkeit des Empfängers kennt. Daher werden die offen verfügbaren Informationen aus Social Networks und Blogs über eine Person zusammengetragen, um so mit gezielten Formulierungsvorschlägen E-Mails optimal auf den jeweiligen Empfänger zuschneiden zu können. Doch wann ist persönlich zu persönlich?

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Daniel KuhnWarum die SMS trotz Nutzungsrückgang nicht stirbt

Seit zwei Jahren geht die Zahl der versendeten SMS in Deutschland massiv zurück, doch das Ende der Kurznachrichtentechnologie ist deswegen noch lange nicht in Sicht. // von Daniel Kuhn

sms (Foto by_ glasseyes view [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Bis vor zwei Jahren ist die Zahl der versendeten SMS in Deutschland stetig gestiegen. Mit der starken Verbreitung der Smartphones und die Beliebtheit von Instant Messengern hat dieses Wachstum nun aber ein Ende gefunden und viele Beobachter prophezeiten daraufhin sogar das Ende der Kurznachricht. Die Zahl der gesendeten SMS ist zwar stark rückläufig, doch wird die Technologie nicht komplett von Instant-Messenger-Apps verdrängt, da es immer noch viele Anwendungsbereiche gibt, in denen die SMS überlegen ist.

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Daniel KuhnTrotz Hype interessiert sich niemand für Periscope und Meerkat

Periscope und Meerkat sind der Trend in der Digital- und Tech-Welt, zumindest in den Medien – in der Realität treffen die Apps eher auf Desinteresse. // von Daniel Kuhn

Twitter's Periscope App (Image: Anthony Quintano [CC BY 2.0], via Flickr)

Glaubt man den Berichten in den einschlägigen Medien, steht die nächste Revolution in der Tech-Branche nicht nur unmittelbar bevor, sondern ist bereits in vollem Gange. Periscope und Meerkat sind die neuen Apps der Stunde und Live-Videostreaming ist plötzlich das, worauf alle gewartet haben. Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die beiden Apps doch nicht so viel genutzt werden und Livestreaming von Videos auf Mobilfunkgeräte nicht die gewünschte Revolution ist. Es bleibt also die Frage, was nach dem Hype übrig bleibt.

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Daniel KuhnFacebook baut Dominanz über die Medienlandschaft weiter aus

Facebook dominiert die Medienlandschaft inzwischen wie kein ein anderes Unternehmen und dieser Einfluss wird in naher Zukunft auch noch weiter zunehmen. // von Daniel Kuhn

Facebook (Image: bykst [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Während hierzulande noch über das Leistungsschutzrecht und den Einfluss Googles auf die Medienlandschaft heiß diskutiert wird, ist im Windschatten dieser Debatte längst ein Unternehmen an der Debatte vorbei gerauscht: Facebook. Das Social Network ist inzwischen für die Medienunternehmen zu einem der wichtigsten Traffic-Lieferanten angewachsen. Die New York Times und Buzzfeed wollen testweise sogar Content direkt auf Facebook veröffentlichen. Doch was passiert mit kleineren Seiten, wenn das Social Network mal wieder an seinen Algorithmen schraubt und die Sichtbarkeit für Seiten minimiert?

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Daniel Kuhn10 Jahre YouTube: Wie Google die Videoplattform gerettet hat

Vor wenigen Tagen feierte die Videoplattform YouTube ihr zehnjähriges Jubiläum. Doch der massive Erfolg war nur durch die rettende Übernahme durch Google möglich. // von Daniel Kuhn

Youtube (Image: Esther Vargas [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

YouTube ist heute nach Google.com und Facebook die #3-Website im Internet und die mit Abstand bekannteste Plattform für Videos aller Art. Doch dieser Erfolg war am Anfang nicht abzusehen – hohe Kosten für Bandbreite und Server, sowie eine Welle von Klagen wegen Urheberrechtserletzungen, ließen ein schnelles Aus für das junge Unternehmen vermuten. Doch dann kam Google und hat mit einer als verrückt angesehenen Übernahme das Blatt gewendet und YouTube gerettet.

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Daniel KuhnVerändert Google mit Project Fi den Mobilfunkmarkt?

Google wird mit Project Fi zum Mobilfunkanbieter und könnte damit den Markt ordentlich aufrütteln – das Ende von Roaming ist nah. // von Daniel Kuhn

Google Project Fi

Google wird zum Mobilfunkanbieter. Was bereits seit einigen Wochen immer wieder als Gerücht die Runde machte, ist nun offiziell. Mit Project Fi erschließt sich Google ein weiteres Feld, das man mit neuen Ideen und entsprechender Finanzkraft aufrütteln will: den Mobilfunkbereich.

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Daniel KuhnWarum ein neues Gerät kaufen, wenn das alte noch gut genug ist?

Unsere Laptops, PCs,  Smartphones und Tablets sind längst gut genug für das, was der Normalnutzer damit anstellt – warum müssen wir also ständig neue Geräte kaufen? // von Daniel Kuhn

 Smartphones (Bild: Phil Roeder [CC BY 2.0] via Flickr)Neue Laptops, Smartphones und Tablets kommen fast täglich auf den Markt und jedes verspricht ein bisschen besser zu sein, als die Konkurrenz. Dabei unterscheiden sich die Geräte oft nur minimal von Vorgängern und Konkurrenz. Die Hersteller wollen natürlich, dass wir die neuen Modelle kaufen und preisen diese daher entsprechend an. Doch sind unsere vorhandenen Geräte tatsächlich schon so alt und langsam, dass sie ersetzt werden müssen? Diese Frage wird nur in den seltensten Fällen mit “Ja” beantwortet, aber die neuen Geräte trotzdem angeschafft. Ein Plädoyer für Geräte, die gut genug sind.

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Daniel KuhnLäuten Screenshorts das Ende des Bloggings ein?

Auf Twitter macht ein etwas merkwürdiger Trend die Runde: Screenshorts. Um das Zeichenlimit zu umgehen, posten immer mehr Nutzer Screenshots ihrer Texte. // von Daniel Kuhn

Twitter typographic wallpaper (Adapted) by Jennie (CC BY-SA 2.0)

Das 140 Zeichen Limit von Twitter ist so eine Sache. Viele lieben diese Begrenzung, da sie einen zwingt, sich kurz zu fassen und so zu Simplizität führt, andere verfluchen sie, da sie das Mitteilen tiefergehender Meinungen und Gedanken verhindert. Aus dieser Not ist nun ein neuer Trend, screenshorting, entstanden, bei dem Nutzer Screenshots von Textbeiträgen posten. Damit umgehen sie nicht nur die Zeichenbegrenzung des Social Networks, sondern führen auch dazu, dass immer mehr Nutzer lieber Screenshots ihrer Texte posten, statt diese als Blog Posts zu veröffentlichen.

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Daniel KuhnEU-Kommission startet Untersuchung gegen Android

Google steht derzeit unter Beschuss von der EU-Kommission. Diese wirft dem Konzern vor, die Marktposition bei der Suche und Android zum eigenen Vorteil ausgenutzt. // von Daniel Kuhn

Teaser & Image “EU commision” (Adapted) by linus_art (CC BY-SA 2.0)

Nach mehrjährigen Ermittlungen hat die EU-Kommission eine formelle Beschwerde gegen Google eingereicht, in dem sie dem Konzern vorwirft, die Suchergebnisse zu verfälschen und die eigenen Dienste zu bevorzugen. Besonders in der Kritik stehen Produktsuchen, bei denen Google die eigenen Shopping-Angebote höher einstuft, als andere Online-Shops. Gleichzeitig steht aber auch Android im Visier der EU-Kommission – hier wird Google vorgeworfen, dass Hersteller, die den Google Play Store auf einem Gerät vorinstallieren wollen, auch andere Google Apps, wie Google Maps oder YouTube installieren müssen, was andere Anbieter benachteiligen könnte.

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Daniel KuhnWarum Logins in Apps mit Facebook und Co. keine gute Idee sind

Logins in neue Apps und Services mit bestehenden Konten bei Facebook, Google und Twitter sind wahnsinnig komfortabel, aber trotzdem keine gute Idee. // von Daniel Kuhn

Login "adapted" [by GotCredit (CC BY 2.0) via Flickr]Oh, eine spannende neue App – da muss ich doch gleich mal reinschauen. Ach Mist, ich muss ein neues Nutzerkonto anlegen und mir schon wieder einen neuen Nutzernamen und Passwort ausdenken und merken. Oh toll, ich kann mich auch über mein Facebook-, Twitter und/oder Google-Konto einloggen – wie komfortabel! Aber ist das wirklich so eine gute Idee? Immer wieder mal ist zu lesen, dass man die Social Logins lieber nicht nutzen soll, doch warum eigentlich nicht? Was komfortabel ist, kann doch eigentlich nicht schlecht sein, oder?

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Daniel KuhnMicrosoft hält ein Open Source-Windows für möglich

Microsoft ist nicht mehr das Unternehmen, das es einmal war. Besonders deutlich wird die Veränderung durch die Überlegung, Windows möglicherweise Open Source zu machen. // von Daniel Kuhn

Microsoft sign outside building 99 by Robert Scoble (CC BY 2.0) via Flickr

Microsoft feiert gerade das 40. Firmenjubiläum und unmittelbar vor Beginn der Feierlichkeiten hat Mark Russinovich, einer der Top-Ingenieure des Unternehmens, auf einer Konferenz eine kleine Bombe platzen lassen, die umso größere Auswirkungen haben könnte. Russinovich erklärte nämlich, dass es definitiv möglich ist, dass das Betriebssystem Windows Open Source wird. Damit ist natürlich, wenn überhaupt, nicht heute oder morgen zu rechnen, aber allein die Möglichkeit zeigt, wie sehr sich Microsoft innerhalb kurzer Zeit gewandelt hat.

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Daniel KuhnWird aus Android und Chrome OS ein Betriebssystem?

Offiziell hat Google immer Gerüchte dementiert, dass Android und Chrome OS verschmelzen, doch die Indizien sprechen eine andere Sprache. // von Daniel Kuhn

Android und Chrome OS von Google (Image: Sungmin Yun [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Gerüchte, dass aus dem Mobile OS Android und dem Cloud-zentrierten Betriebssystem Chrome OS eins wird, keimen schon seit Jahren regelmäßig auf. Doch genauso regelmäßig dementiert Google diese Gerüchte immer wieder. Allerdings unternimmt Google immer wieder Schritte, die an diesen Aussagen zweifeln lassen, wie etwa zuletzt das neue Arc-Welder-Tool, mit dem Entwickler ihre Android-Apps spielend leicht für Chrome anpassen können.

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Daniel KuhnTwitter muss das Rauschen in den Griff bekommen um zu überleben

Twitter wird nicht überleben, wenn es ein großes Problem nicht in den Griff bekommt: das Grundrauschen – behauptet ein früher Investor. // von Daniel Kuhn

Tombstone in Jewish cemetery (Bild: Jakub T. Jankiewicz [CC BY 2.0] via Flickr)

Gary Vaynerchuck ist schon seit Jahren sehr umtriebig im Internet und gehörte zu einem der frühen Investoren in das damals noch junge Unternehmen Twitter. Auf dem Guardian Changing Media Summit hat Vaynerchuck allerdings eine kritische Zukunftsprognose für das Social Network verkündet. Das Social Network kämpft aus seiner Sicht mit einem Problem, das auch viele andere Social Networks betrifft, nämlich das Rauschen. Sollte Twitter das Problem allerdings nicht, wie etwa Facebook in den Griff kriegen, hat es kaum Überlebenschancen. [Mehr]


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