Daniel Kuhn

Daniel KuhnDaniel Kuhn ist Wahl-Berliner mit Leib und Seele und arbeitet von dort aus, als Freier Tech-Redakteur in der androidnext-Redaktion. Bei den Netzpiloten schreibt Daniel über aktuelle Gadget-Releases, mit Vorliebe allerdings, über Mobile Devices rundum Android. Wer Daniel folgen möchte, der kann seine News u.a. auf Google+ und Twitter verfolgen.

Daniel KuhnAnonymität in einer Welt mit Big Data ist unmöglich

Die Anonymität, die uns Statistiker und Computerwissenschaftler im Bezug auf Big Data immer wieder versprechen, ist gar nicht möglich. // von Daniel Kuhn

Big Data (Bild: DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) [Public domain], via Wikimedia Commons)

Big Data ist eines der aktuellen Buzzwords. Jeder nutzt es, oftmals ohne es wirklich zu begreifen – kein Wunder, bei der Komplexität des Themas. Also ist die Meinung von Experten gefragt. Diese versprechen uns immer wieder, dass Big Data, wie für Studien und Statistiken genutzt wird, anonym ist. Doch diese Anonymisierungsprozesse sind nicht unumkehrbar und so lassen sich einzelne Personen aus den großen Datensätzen heraus identifizieren.

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Daniel KuhnUber und der Kampf um die Akzeptanz der Innovation

Wer Innovation säht, wird Widerstand ernten. Das musste auch Uber feststellen. Wir haben nachgefragt, wie es derzeit um das Unternehmen steht. // von Daniel Kuhn

Taxi (Bild: That Hartford Guy [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Inzwischen ist Uber in über 40 Ländern vertreten – auch in Deutschland. Doch wie in vielen Teilen der Welt hat das Unternehmen auch hierzulande mit heftigem Widerstand, wie Klagen und Aktionstagen, der etablierten Taxiunternehmen zu kämpfen. Dabei könnte die gesamte Branche von der Innovation und dem Wettbewerb profitieren. Wir haben Patrick Studener, Senior International Launcher bei Uber in einem Interview gefragt, wie es um das innovative Unternehmen steht und wie es weitergeht.

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Daniel KuhnSelbstfahrendes Auto: Selber fahren bald teurer als gefahren zu werden

Google und andere Konzerne forschen gerade an selbstfahrenden Autos, deren Nutzung in 7 Jahren bereits günstiger sein soll, als selber zu fahren.  // von Daniel Kuhn

Traffic (Bild: Minesweeper [CC BY-SA 3.0], via wiki)

Dass wir bald in Autos durch die Gegend gefahren werden, ohne noch etwas selber machen zu müssen, steht außer Frage. Nur wann es soweit sein wird, darüber herrscht noch Unklarheit. Es gibt viele Gründe, die für und gegen ein Festhalten am klassischen selbst zu steuernden Automobil sprechen – eine neue Schätzung geht nun aber davon aus, dass die Kostenfrage schon in fünf bis sieben Jahren für die selbstfahrenden Autos ausgehen wird. Selber fahren wird zum Luxusgut. [Mehr]

Daniel KuhnProteste stören Googles Entwicklermesse Google I/O

Vergangene Woche fand in San Francisco die Entwicklermesse Google I/O statt, deren Eröffnungs-Keynote von zwei Demonstranten gestört wurde. // von Daniel Kuhn

Google (Bild: Carlos Luna [CC BY 2.0], via Flickr)

Proteste gegen Google sind sicher nichts Neues, doch in der vergangenen Woche haben sie eine neue Qualität erreicht. Während der zweieinhalbstündigen Eröffnungs-Keynote zur Entwicklermesse Google I/O störten zwei Demonstranten die Veranstaltung, als sie ihrem Unmut Luft machten. Diese stammen von lokalen Aktivisten-Gruppen, die vor allem den, durch Tech-Riesen wie Google, stark beschleunigten Verdrängungsprozess der Anwohner aufgrund rapide steigender Mieten in San Francisco kritisieren.

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Daniel KuhnDer Siegeszug der Freemium-Apps ist unaufhaltbar

In den großen App-Stores generieren Entwickler ihre Umsätze heute fast ausschließlich mit Freemium-Apps, für die der Nutzer trotzdem zahlen muss. // von Daniel Kuhn

App (Bild: Cristiano Betta [CC BY 2.0], via Flickr)

Kostenlose Apps sind eine tolle Sache – für den Nutzer zumindest. Der Entwickler der App hat nichts davon, außer mit Werbebannern. Diese nerven, können aber vom Nutzer entfernt werden – gegen Bezahlung. Auch Zusatzfunktionen und -Inhalte lassen sich oft nur nach der Transaktion kleinerer Beträge nutzen. Und das Konzept geht auf. Heute werden fast alle Umsätze in den App-Stores über die kostenlosen Apps mit Premium-Bezahlinhalten generiert. Doch ist diese Entwicklung gut? Und wenn ja, für wen?

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Daniel KuhnAirbnb-Daten zeigen die Auswirkungen des Service auf San Francisco

Der San Francisco Chronicle hat Daten für Airbnb ermitteln lassen, die dessen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt in der Metropole verdeutlichen. // von Daniel Kuhn

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Airbnb ist weltweit der wohl beliebteste Dienst mit dem Privatpersonen Wohnungen und Zimmer für kurze Zeiträume vermieten können. Hausbesitzer, Vermieter und Aktivisten in der Tech-Metropole San Francisco kritisieren allerdings immer wieder den Einfluss, den der Dienst auf den Wohnungsmarkt hat – da Airbnb allerdings keine genauen Zahlen nennt, lassen sich diese Auswirkungen nur schwer messen. Der San Francisco Chronicle hat nun Daten gesammelt, die die zum Teil massiven Auswirkungen zeigen.

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Daniel KuhnTaxibranche macht Front gegen Uber und WunderCar

Taxiverbände veranstalten heute einen Aktionstag gegen Konkurrenten wie Uber und WunderCar. Doch dieser Widerstand könnte nach hinten losgehen. // von Daniel Kuhn

NY-Taxis (Bild: N-Lange.de [CC BY-SA 3.0], via Wikipedia) Heute ist ein großer Tag für die deutschen Taxiverbände im Kampf gegen die aufkeimende Konkurrenz alternativer Unternehmen wie Uber und WunderCar. In mehreren deutschen Städten ist ein Aktionstag geplant, der in einer Sternfahrt in Berlin gipfelt. Außerdem sind Klagen gegen die Taxi-Startups in Arbeit. Doch warum verschließen sich die Taxiverbände derart verbissen gegen den Fortschritt, statt ihn zu adaptieren? Das vehemente Verhalten gegen die Konkurrenz könnte am Ende sogar nach hinten losgehen. [Mehr]

Daniel KuhnApple gegen Google – Ein ungleicher Wettstreit

Ein unheimlich beliebter Vergleich ist der zwischen Apple und Google – doch bei genauerem Hinsehen entpuppt er sich als ein Vergleich zischen Äpfeln und autonom fahrenden Autos. // von Daniel Kuhn

Apple vs. Google (Bild: Tsahi Levent-Levi [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Apple und Google sind nicht nur die beiden größten Technik-Unternehmen, es sind auch die beiden wertvollsten Unternehmen der Welt. Es überrascht also nicht, dass die beiden Konzerne immer wieder miteinander verglichen werden und als Konkurrenten angesehen werden – dabei ist dieser Vergleich ungefähr so zutreffend wie der Vergleich zwischen einem Apfel und einem Roboter (nicht Androiden). Denn während Apple kleine Brötchen bäckt forscht Google mit gewaltigen Schritten an der Zukunft.

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Daniel KuhnGoogle plant Unternehmen kostenloses WLAN anzubieten

Bei den Gerüchten, um ein von Google bereitgestelltes WLAN für kleine und mittlere Unternehmen geht natürlich um Daten, aber nicht nur. // von Daniel Kuhn

WiFi (Bild: Arkangel [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

In den letzten Tagen sind zwei aufeinander aufbauende Gerüchte bei The Information und Gigaom aufgetaucht, laut denen Google plant, kleinen und mittleren Unternehmen ein kostenloses WLAN anzubieten. Dabei hat es Google aber nicht nur auf die Nutzerdaten abgesehen, dank denen die Unternehmen noch gezieltere Werbung schalten können. Google geht es darum die Macht der Mobilfunkunternehmen aufzuweichen und die Verwendung datenhungriger Streaming-Dienste voranzutreiben.

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Daniel KuhnBig Data – oder wie eine Schwangere kriminell erschien

Wer sich Big Data entziehen will, braucht sich nur auszuloggen. Ganz so leicht ist es leider nicht, wie Janet Vertesi erfahren musste. // von Daniel Kuhn

Pregnant (Bild: Yasser Alghofily [CC BY 2.0], via Flickr)

Wer nicht will, kann sich bewusst gegen Big Data entscheiden, richtig? Einfach bestimmte Dienste nicht nutzen, es geht doch auch ohne, oder gar zu sicheren Alternativen greifen? So einfach ist es allerdings leider nicht, wie Janet Vertesi erfahren musste, als sie versuchte ihre Schwangerschaft vor der Marketingmaschinerie im Internet geheim zu halten. Nicht nur war dieser Versuch sehr aufwändig, sondern auch mit Schritten verbunden, durch die sie es auf so manche Fahndungsliste geschafft haben dürfte.

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Daniel KuhnLinkedIn entwickelt sich zur Content-Plattform

Obwohl LinkedIn als Social Network gehandelt wird, will es genau dies gar nicht sein – die Plattform ist längst dabei sich in eine Content Plattform zu entwickeln. // von Daniel Kuhn

LinkedIn (Bild: Nan Palmero [CC BY 2.0], via Flickr)

Linked in ist doch auch nur ein weiteres Social Network für Arbeitssuchende oder Menschen, die sich mit anderen Branchenköpfen vernetzen wollen. So ungefähr hört sich die landläufige Meinung an. Doch LinkedIn befindet sich schon seit einiger Zeit im Umbruch und will sich ganz stark von anderen Social Networks unterscheiden. Es will eigentlich gar kein Social Network sein, sondern ein ‘Professional Network’ und eine Plattform für Content.

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Daniel KuhnMulti-App-Strategie oder die Abkehr vom ganzheitlichen Ansatz

Der Siegeszug von Mobile bringt immer mehr große Internet-Unternehmen wie Facebook, LinkedIn oder Twitter dazu, sich in Einzelteile zu zerlegen – freiwillig. // von Daniel Kuhn

Icons (Bild: Ian Lamont [CC BY 2.0], via Flickr)

Die großen Internet-Unternehmen zerbrechen am zunehmenden Mobile-Siegeszug. Dies ist allerdings nicht etwa Folge von hartem Wettbewerb, sondern geschieht komplett freiwillig. Die zunehmende Nutzung von Smartphones und Tablets macht es nötig, die umfassenden Angebote für diese Geräte anzupassen und auf viele einzelne spezialisierte Apps aufzuteilen. Der Nutzer kann somit zielgerichtet aussuchen welche Funktionen er nutzen will und bleibt gleichzeitig den großen Unternehmen treu, ohne es oftmals zu merken.

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Daniel Kuhn“Social Show”: Publisher mit Optimierungsbedarf fürs Social Web

Upworthy und Buzzfeed machen es mal wieder vor. Inhalten auf Suchergebnisse optimieren reicht nicht mehr – das Social Web rückt auch hier in Fokus. // von Daniel Kuhn

Social (Bild: Rosaura Ochoa [CC BY 2.0], via Flickr)

Dass die wenigsten Leser direkt auf eine Seite surfen um einen Artikel zu lesen, ist allgemein bekannt. Aus diesem Grund müssen die Inhalte in Bereichen wie Überschrift und Seiten-Layout angepasst werden, um diese möglichst schmackhaft für die Leser aufzubereiten. Buzzfeed, Upworthy und die Washington Post haben zudem bereits erkannt, dass viele kleine Optimierungen nötig sind, um im Publishing-Geschäft erfolgreich zu sein – SEO reicht hier schon lange nicht mehr.

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Daniel KuhnHeartbleed verdeutlicht ein Problem von Open Source-Software

Wie konnte Heartbleed bloß geschehen? Die Schuld ist schnell auf das Open-Source-Modell der OpenSSL-Software geschoben, und wie so oft lautet die Antwort “Ja, aber…”. // von Daniel Kuhn

Heartbleed (Bild: Romy Mlinzk [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Der Heartbleed-Bug kann zweifellos als bisher größte Sicherheitskatastrophe im Internet bezeichnet werden, sowohl was die schwere der Lücke angeht, als auch ihre Verbreitung. Nachdem die erste Panik verflogen ist, haben längst die Schuldzuweisungen begonnen. Open Source ist schuld! Stimmt, die OpenSSL-Software, die den Bug beinhaltet hat ist Open Source, aber diese Tatsache ist nicht das eigentliche Problem – sondern mangelnde Ressourcen für derart wichtige und weitverbreitete Open-Source-Projekte.

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Daniel KuhnCapsule.fm: Fast wie im Film Her und doch ganz anders

Capsule.fm ist eine Wecker-App, die einem die Nachrichten, das Wetter und andere Inhalte aus dem Netz vorliest und dabei doch so viel mehr ist. // von Daniel Kuhn

Time

Die erste Assoziation nachdem ich über Capsule.fm gelesen habe, war der Film ‘Her’ von Spike Jonze, indem sich der Hauptdarsteller in ein Betriebssystem verliebt. Dass das Smartphone eine Persönlichkeit besitzt und sich mit dem Nutzer unterhält, legt diesen Vergleich einfach nahe. Dabei verfolgt Capsule.fm trotz einiger Ähnlichkeiten ein ganz anderes Ziel, als die in dem Film gezeigte Vision, wie uns Firmengründer Espen Systad in einem Gespräch verraten hat.

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