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CrowdRoaming: Kostenlose Internetnutzung mit dem Smartphone im Urlaub

Mit CrowdRoaming soll es möglich werden, im Urlaub mit dem Smartphone zu surfen, indem man auf die vorhandene Datenverbindung lokaler Smartphone-Nutzer, zugreifen kann.

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Sharing is caring – diese alte Weisheit ist heute, dem Internet sei Dank, populärer als je zuvor. Auch das niederländische Startup CrowdRoaming hat sich dies zu Herzen genommen und versucht auf diesem Weg ein unangenehmes Phänomen zu umgehen, das wir alle kennen: Roaming-Gebühren.


  • Die App des niederländischen Startup CrowdRoaming zeigt geteilte mobile Internetverbindungen an.
  • Das mit anderen zu teilende Datenvolumen kann vorher selber bestimmt werden.
  • Ob die Idee erfolgreich sein wird, hängt von der Masse der Nutzer ab, die noch gering ist.

Wenn man im Ausland ist und nicht eine SIM-Karte eines lokalen Providers nutzt oder sich von einem öffentlichen WLAN zum anderen hangeln will oder gar komplett auf den Internetgang zu verzichten bereit ist, kann die kommende Mobilfunkrechnung eine unangenehme Überraschung in Form von hohen Roaming-Kosten beinhalten. Mit der App CrowdRoaming soll dies nun umgangen werden, indem der Urlauber per entsprechender App auf die geteilte mobile Internetverbindung anderer, lokaler CrowdRoaming-Nutzer zugreift, die ebenfalls die CrowdRoaming-App installiert haben.

Das freigegebene Datenvolumen kann in der App eingestellt werden. Auf diesem Wege kann jeder Nutzer genau festlegen, dass die am Ende des Monats ohnehin ungenutzt verstreichenden Megabyte einem anderen Nutzer den Kontakt in die Heimat ermöglichen können.

Wie bei allen Projekten dieser Art, wie zum Beispiel Couchsurfing, ist es bei CrowdRoaming extrem wichtig, dass die App große Verbreitung findet (derzeit erst zwischen 1000 und 5000 Downloads im Google Play Store), damit die Chance erhöht wird, dass der geneigte Nutzer eine Verbindung zum einer freigegebenen Internetverbindung herstellen kann. Zudem ist es sehr stark vom Zufall abhängig, ob sich gerade ein lokaler CrowdRoaming-Nutzer in der Nähe befindet und noch ein paar MB zum Teilen übrig hat. Hier sehen wir tatsächlich die Achillesferse des im Grunde tollen Projekts, denn was in Metropolen wie Now York, Paris oder London noch eher gelingen dürfte, wird dies mit abnehmender Größe des Aufenthaltsortes immer mehr zum Glückspiel und dürfte in Ländlichen Ebenen eine geringere Wahrscheinlichkeit auf Erfolg bieten, als ein Lotterielos.

Wer sich am Geben und Nehmen mit modernen Mobiltechnologien beteiligen möchte, braucht derzeit ein Android-Smartphone. Eine iOS-Version der App ist zwar angedacht, besitzt allerdings aufgrund des höheren Entwicklungsaufwand noch keinen Veröffentlichungszeitrahmen. Dies dürfte der Verbreitung der App nicht gerade zuträglich sein.


Teaserimage & Image by CrowdRoaming

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Daniel Kuhn

Daniel Kuhn

ist Wahl-Berliner mit Leib und Seele und arbeitet von dort aus seit 2010 als Tech-Redakteur. Anfangs noch vollkommen Googles Android OS verfallen, geht der Quereinsteiger und notorische Autodidakt immer stärker den Fragen nach, was wir mit den schicken Mobile-Geräten warum anstellen und wie sicher unsere Daten eigentlich sind.

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