Google Cube (Bild: Sam Greenhalgh [CC BY 2.0], via Flickr)

Google Play Store: Guthabenkarten endlich auch in Deutschland erhältlich

Nach großen Unternehmen wie Apple und Amazon hat nun auch Google Guthabenkarten in den Handel gebracht, mit denen man ohne Kreditkarte im Google Play Store einkaufen kann.

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Wer das Online-Angebot für Android-Apps, Filme, Bücher oder Musik im Play Store nutzen wollte, brauchte bisher eine Kreditkarte, oder konnte unter gewissen Bedingungen auch über die Mobilfunkrechnung zahlen. Nun endlich bessert Google in diesem Punkt nach und bringt nach den USA und Großbritannien endlich auch in Deutschland Guthabenkarten in den Einzelhandel, wie man sie auch von anderen großen Unternehmen wie Apple kennt.


  • Google verkauft jetzt auch im deutschen Einzelhandel Guthabenkarten für den eigenen Play Store.
  • Grund für den späten Start sind das rasante Wachstum von Android und die unterschiedliche Verbreitung von Kreditkarten.
  • Mehrere Handels- und Tankstellenketten haben die Guthabenkarten für Google Play bereits im Sortiment.

Seit Anfang dieser Woche kann man in vielen Filialen großer Handelsketten wie ReWe, Penny, Media Markt, Saturn sowie einigen Tankstellen neben Guthabenkarten für Amazon, Apple und viele andere auch das eigene Google Play Konto aufstocken. Die Karten, die es für 15, 25 und 50 Euro gibt, besitzen einen Code auf der Rückseite, den man, nachdem er freigerubbelt ist, im Google Play Store auf der entsprechenden Seite eingeben kann, danach erhöht sich das eigene Guthaben um den entsprechenden Betrag. Ein angenehmes Ergebnis daraus ist sicher für viele, dass das Guthaben für den Play Store nun auch als an Freunde oder Familie verschenkt werden kann.

Das Guthaben kann für das gesamte Angebot des Play Store ausgegeben werden, mit Ausnahme von Hardware – die Nexus-Geräte oder Zubehör für diese lassen sich leider nicht auf diesem Weg bezahlen. Leider kann das Guthaben auch nicht mit anderen Zahlungsmöglichkeiten wie Kreditkarte kombiniert werden und das eigene Konto kann in Deutschland mit maximal 2.000 Euro aufgefüllt werden.

Bisher sind die Karten leider noch nicht flächendeckend in ganz Deutschland erhältlich, die stufenweise Auslieferung soll aber schon in wenigen Wochen abgeschlossen sein.

Da die besagten Guthabenkarten anderer Anbieter nun schon seit langem zur Standardausstattung vieler Supermärkte und Tankstellen gehören ist die Frage natürlich angebracht, warum Google derart lange damit gewartet hat. Zum einen ist sicher das rasante Wachstum Androids dafür verantwortlich, das selbst Google überrascht hat, zum anderen ist Google als amerikanisches Unternehmen davon ausgegangen, dass die Verbreitung von Kreditkarten in anderen Ländern ähnlich hoch ist, wie in der Heimat. Nun müssen nur noch andere Länder wie Österreich oder die Schweiz folgen.


Teaser by Sam Greenhalgh (CC BY 2.0)


Image by Google


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Daniel Kuhn

Daniel Kuhn

ist Wahl-Berliner mit Leib und Seele und arbeitet von dort aus seit 2010 als Tech-Redakteur. Anfangs noch vollkommen Googles Android OS verfallen, geht der Quereinsteiger und notorische Autodidakt immer stärker den Fragen nach, was wir mit den schicken Mobile-Geräten warum anstellen und wie sicher unsere Daten eigentlich sind.

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