Der Europäische Gerichtshof muss demnächst entscheiden, ob das Einbetten von YouTube-Videos eine Verletzungen von Urheberrechten darstellt oder nicht. Das Urteil wird so gut wie alle Menschen betreffen, doch ist die Teilhabe-Kultur des Netzes wirklich gefährdet?

YouTube und andere Videoplattformen bietet die Möglichkeit an, Videos via Embed-Code auf der eigenen Website oder dem eigenen Blog einzubetten. Das bedeutet, dass die Videodatei zwar auf der Plattform bleibt, der Nutzer auch seine Views ganz normal weiter generiert, aber eben auch die Leser der eigenen Seite das Video bequem schauen können ohne nochmal einen externen Link aufrufen zu müssen.
Es gibt tausende Blogs in Deutschland. Doch leider steht die Vernetzung untereinander hierzulande noch lange nicht so gut wie sie es etwa in Amerika tut. Dort ist das Miteinander viel stärker ausgeprägt, in Deutschland steht häufig noch der Konkurrenzkampf im Vordergrund – wenn auch nur unbewusst.

Jedenfalls ist die Idee einer funktionierenden Blogosphäre nach wie vor ein erstrebenswertes Ziel, die Fortschritte in der jüngsten Vergangenheit sind nicht zu leugnen und man sieht an dem ein oder anderen Beispiel, dass auch Blogs eine für Missstände in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefährliche Eigendynamik entwickeln können. Das gepaart mit der Viralität über die sozialen Netzwerke kann große Macht bedeuten.
WhatsApp ist eine der meistgenutzten Apps für mobile Endgeräte. Genau wie Facebook, Twitter und die E-Mail-Apps. Der nächste Renner könnte just.me werden.

Wer viel SMS, Mails oder WhatsApp-Nachrichten schickt und zudem seine Kontakte via Twitter und Facebook auf dem Laufenden hält, der dürfte sich über die neuste App aus dem Hause vom Unternehmer Keith Teare freuen. just.me heißt das Programm, das aktuell nur für iOS-Geräte verfügbar ist und anders als die ganzen Twitter-, Facebook- oder WhatsApp-Kopien tatsächlich eine neue Komponente in den Sharing-Dschungel bringt.
Für 90 Millionen US-Dollar hat das amerikanische Firmen- und Geschäftsnetzwerk LinkedIn vergangene Woche die Newsreader-App Pulse übernommen.
![Pulse App (Bild: Johan Larsson [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/877b34f94e08c618d59815674184a5d1.jpg)
Kurze Zeit, nachdem die mobile Nachrichten-App Summly, die Texte mittels eines Algorithmus kürzen kann, von Yahoo für 30 Millionen US-Dollar gekauft wurde und Flipboard mit seiner Version 2.0 an den Markt ging. Social News-Apps scheinen aktuell also schwer im Trend zu liegen.
“Content Curation is King”, titelt t3n-Redakteur Andreas Weck seinen Artikel über die Möglichkeiten für Unternehmen, ihr Markenprofil durch kuratierte Inhalte zu schärfen.
![Liveblogging (Bild: digitaljournalcom [CC BY-SA 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/4e1bb4788cee49d3a56be7b7487bad74.jpg)
Auch auf externe Portale und Produkte zu verlinken, würde die Beliebtheit steigern und auch zeigen, “dass es bei der eigenen Marke immer etwas Spannendes zu entdecken gibt”. Weck beschränkt sich bei seinem lesenswerten Text auf Unternehmen, doch auch die Medien können durchaus vom Kuratieren interessanter Inhalte und Links profitieren, wie das Beispiel Storify zeigt.
[Mehr]18 Milliarden Nachrichten wurden am Silvestertag 2012 über den mobilen Messenger WhatsApp verschickt, mehr als 100 Millionen Menschen sind täglich dort aktiv. Kein Wunder, dass das Interesse an dem sozialen Messenger groß ist.
![Smartphone Chat (Bild: Phil Campbell [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/10b0d94a6ae2077bc70e9f3afafa11ff.jpg)
WhatsApp feiert seit seiner Gründung 2009 von Brian Acton und Jan Koum (ehemals Yahoo) einen Aufstieg, der im digitalen Zeitalter trotz unbeschränkter Möglichkeiten und Schnelllebigkeit nicht häufig seinesgleichen findet. Als „Digital Trends“ am vergangenen Freitag über Gerüchte berichtete, nach denen Google sein Interesse an WhatsApp angemeldet haben soll und bereits seit mehreren Wochen die Verhandlungen um den nächsten Milliarden-Deal laufen würden, liefen die Tech-Ressorts heiß und in den sozialen Netzwerken wurden schon erste Diskussionen über die Zukunft des Messenger-Dienstes angestimmt.
[Mehr]Deutschland hat aktuell etwas mehr als 82 Millionen Einwohner. Genauso viele Posts wurden bis 11 Uhr allein heute auf Tumblr veröffentlicht. Das 170 Mitarbeiter-Unternehmen aus New York City durfte vor ein paar Tagen Blog Nummer 100.000.000 feiern, hat inzwischen 44,6 Milliarden Einträge gesammelt und existiert in 12 Sprachen. Eine Erfolgsgeschichte, die einen neuen Höhepunkt gefunden hat und zunehmend auch in Deutschland Zuspruch findet.

Schon seit einiger Zeit befindet sich Tumblr, das immer wieder als Microblogging-Dienst bei Seite geschoben wird, auf einem aufsteigendem Ast. Die Mischung zwischen Twitter und Facebook sowie Multimedia-Plattformen wie Instagram, Flickr und YouTube scheinen zunehmend auch in Deutschland anzukommen. Auch wenn hier bekanntlich alles Digitale meist ein bisschen länger braucht als in den USA: Tumblr hat sich einen Status erkämpft, den zuvor nur WordPress und Blogger inne hatten. Tumblr wird nämlich nicht mehr mit dem Blog-Tool für Hipster assoziiert („Ein bisschen Foto, ein bisschen Mode und coole Zitate“), sondern inzwischen in der Branche der sozialen Netzwerke akzeptiert – und das aus gutem Grund.
[Mehr]Unser Autor Tobias Gillen hat das Osterwochenende für einen Test der App Shortcut Reader genutzt. Sein erstes Fazit fällt durchaus positiv aus, auch wenn deutsche Medien mal wieder ein Trauerspiel abgeben.
Die Medien-App Shortcut Reader stellt eine der innovativsten Antworten auf den Medienwandel in der Zeitungsbranche dar. Wenn Nutzer ein Foto eines Artikels knipsen, stellt die App eines Schweizer Startups eine Verbindung zum digitalen Gegenstück des Artikels her. Print und Online verschmelzen dadurch ein Stück mehr und hinterlassen zufriedene Zeitungsleser. Leider noch kaum in Deutschland, wie unser Autor in seinem Test schreibt.
[Mehr]Viel tut sich im Voice-over-IP-Geschäft aktuell. So führt Facebook nach der Skype-Kooperation im Sommer 2011, mit der Videochats in Facebook möglich wurden, nun auch Sprachanrufe ein. Doch wie gehen die traditionellen Provider mit dieser Entwicklung um?
![Jacob Gould Schurman am Telefon (Bild Bundesarchiv, 102-05438 [CC-BY-SA], via Wikimedia Commons)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/a80216b404e3406a023938fa3569999b.jpg)
Über das Internet können sich Nutzer plattformübergreifend, also etwa von iOS zu Android, anrufen und wie bei Skype ohne Telefongebühren telefonieren. Das Feature hält Facebook bereits einige Zeit in der Hinterhand – in der aktuellen Version des Facebook Messengers war es jedenfalls bereits integriert und wurde nun ohne zusätzliches Update in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien freigeschaltet. Damit folgt Europa auf Nordamerika, wo neue Entwicklungen meist zuerst getestet werden.
[Mehr]Während Deutschland das Leistungsschutzrecht für Presseverlage durchwinkt, Zeitungen Paywalls zunehmend in Betracht ziehen und die Musikindustrie über dieses böse Internet jammert, stellt Booz & Company im Auftrag von Google die Studie „Digitale Zukunft des Kreativsektors“ vor.

Demnach sieht es in Europa gar nicht so schlecht aus, was die Digitalisierung der Medienindustrie betrifft. Laut der Studie sollen die Erlöse der kreativen Branche in Europa – also Buch, Kino, TV, Gaming, Musik und Presseverlage – seit 2001 auf 200 Milliarden Euro gestiegen sein, was einem Wachstum von 2 Prozent pro Jahr entspricht.
Google plant offensichtlich einen neuen, allumfassenden Messenger namens Google Babble. Er soll alle einzelnen Dienste umfassen und im gesamten Google-System zum Tragen kommen.
![Google (Bild brionv [CC BY-SA 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/fd8fc5ad04d70c1bc33053eef9334313.jpg)
Google versteht es aktuell ganz gut, sich in den Schlagzeilen zu halten. Erst löste die Einstellung des beliebten RSS-Dienstes Google Reader in exakt 100 Tagen weltweite Proteste aus. Dann machte der Suchmaschinenkonzern seinen Notiz-Dienst Keep öffentlich zugänglich und erntete damit heftige Kritik. So etwa von „SPIEGEL ONLINE“, wo Konrad Lischka die Keep-Funktionalität nicht über der eines Post-its einstufte.
[Mehr]Eine große Aufregung hat es in den letzten Tagen um Jürgen Domians Facebook-Auftritt gegeben. Tobias Gillen mit einem FAQ, das die Causa Domian zusammenfasst und weitere Schritte beleuchtet.
![Facebook (Bild: Ksayer1 [CC BY-SA 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/0dc4ef80dadb28c805d3bd9966468501.jpg)
Es geht um Jürgen Domian. Der 56-Jährige ist Journalist und Autor und moderiert seit 1995 von Dienstag bis Samstag das Talkradio-Format „Domian“ im Westdeutschen Rundfunk (WDR) und auf der WDR-Jugendwelle 1LIVE. Zudem geht es um Facebook, das größte soziale Netzwerk mit über einer Milliarde Nutzern weltweit, und Domians Fanseite dort. [Mehr]
Zum Konklave gibt es einige spannende Projekte, Seiten und Tools im Web zu bestaunen. Tobias Gillen hat einmal 10 Linktipps zusammengestellt.

Die Wahl des neuen Oberhauptes der katholischen Kirche ist ein Ereignis von weltweitem Interesse. Wir haben 10+ spannende Projekte, Seiten und Tools zusammengetragen, die sich mit dem heute startenden Konklave beschäftigen und einen echten Mehrwert bieten. Natürlich freuen wir uns über Tipps und Anregungen, um die Liste ständig zu erweitern.
[Mehr]Mit “Hater” wird ein langersehnter Traum erfüllt. Sie gibt dir die Möglichkeit zu “disliken”. Tobias Gillen, sieht dennoch Gefahren in der neuen iOS-App.

„Wer sagt, dass ,Liken‘ die einzige Option sein muss?“, fragen die Macher der neuen App „Hater“ auf ihrer Website und treffen damit vermutlich bei vielen Facebook-Nutzern genau ins Schwarze. Nicht selten kommen nämlich die meist nicht ganz ernst gemeinten Forderungen nach einem „Dislike“-Button hoch, mit dem man sein Unwohlsein im Netzwerk mitteilen kann.
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Nachdem Google+ das Design von Profilseiten am Mittwoch verändert und größere Titelbilder, sowei eine neue „Über mich“-Seite eingeführt hat, zieht nun auch Platzhirsch Facebook nach und stellte gestern sein Redesign vor.
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