Alle Beiträge zu Gadgets

IFA 2018: Sennheiser hat Horror-Kurzfilm für neue Momentum True Wireless Kopfhörer im Gepäck

Sennheiser Momentum True Wireless
Mit dem 3D-Audio-Thriller „Final Stop“ hat Audiospezialist Sennheiser nicht nur Besuchern der diesjährigen IFA wirklich guten Content zu bieten. Die 3D-Soundkulisse des Kurzfilms hat Horrorregisseurin Roxanne Benjamin fast ausschließlich mit Sennheisers Ambeo Smart Headset realisiert. IFA-Besucher können diese Audioaufnahmen jetzt mit Sennheisers neuen kabellosen Kopfhörern Momentum True Wireless in täglichen [...]
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Gewicht im Griff? Smarte Fitnesswaage Phicomm Smart Scale S7 ausprobiert

Phicomm Smart Scale S7
Der Urlaub war schön, aber als Souvenir habt ihr etwas Hüftgold heimgebracht? Dann eignen sich die milden Übergangstemperaturen dazu, beim Jogging wieder etwas abzuspecken. Eine Fitnesswaage hilft dabei, neben dem Gewicht auch andere Körperwerte im Blick zu behalten. Digitalos setzen natürlich auf eine smarte Waage mit App-Steuerung und WLAN-Verbindung. Um [...]
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Hart wie ein Nashorn? iPhone-Hüllen und Foto-Zubehör von Rhinoshield ausprobiert [Update]

Rhinoshield Zubehör für iPhone X
Neue Bilder mit den Rhinoshield-Aufsteckobjektiven und vertiefte Eindrücke vom Objektivadapter – wir haben den ursprünglich am 18. Juli erschienenen Text um diese Informationen aktualisiert. Smartphones können viel, aber schon bei kleineren Stürzen werden sie zu Memmen. Gute und schicke Schutzhüllen wollen Abhilfe schaffen. Die Auswahl im Zubehörhandel reicht von unverschämt [...]
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Ticwatch Pro – eine Uhr, zwei Displays

ticwatch
Die smarten Uhren haben vor ein paar Jahren für einen Boom auf dem Markt gesorgt und sind heute noch ein begehrtes Produkt unter den Konsumenten. Doch auch sie, wie alle anderen digitalen Gadgets, sind nicht makellos. Die Nutzer klagen öfter über eine kurze Batterielaufzeit. Eine Smartwatch verfügt über viel weniger [...]
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HD-Gesichtserkennung an der Haustür: Videotürklingel Nest Hello ab sofort erhältlich

Nest-Hello_Klingel
Der Hersteller Nest Labs hat mit der Videotürklingel namens Nest Hello eine smarte HD-Kamera für die Haustür auf den europäischen Markt gebracht. Diese benachrichtigt Nutzer via Smartphone, wenn Besucher vor der Tür stehen. Die Kamera mit einem 2K-Bildsensor mit Seitenverhältnis 4:3, einem Erfassungswinkel von 160 Grad und HD-Videoqualität nimmt Besucher [...]
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Das Smartphone ist tot, es lebe das Smartphone

Smartphone Evolution (adapted) (Image by Phil Roeder [CC BY 2.0] via Flickr)
 Smartphone hat stark dazu beigetragen eine digitale Revolution in Gang zu setzen, deren Ausgang es, zumindest in dieser Form, nicht mehr erleben wird. Heutzutage hat der Großteil der Gesellschaft ein Smartphone und ist damit nahezu immer und überall Online. Der technische Fortschritt wird allerdings die mobilen Endgeräte, wie wir sie heute kennen bald überholen. Den sogenannten Wearable Devices gehört die Zukunft, vorausgesetzt die Gesellschaft wandelt sich und stellt sich den Herausforderungen, die aus der mobilen Revolution erwachsen. Ein typisches Smartphone zu beschreiben ist nicht schwer – ein flaches, rechteckiges Gerät mit abgerundeten Ecken und einem Touchscreen. In Zukunft wird dies allerdings deutlich schwerer, denn die technische Entwicklung geht immer stärker zu Wearable Devices. Smartwatches und Datenbrillen wie Google Glass sind dabei lediglich die ersten Vertreter ihrer Art. Künftig werden sie das Hauptkommunikationswerkzeug sein, über das wir Informationen beziehen und uns mit der Welt austauschen. Die verbleibende Rechenzentrale, die ohnehin immer kleiner wird, tragen wir dann irgendwo am Körper oder in der Kleidung, vorausgesetzt natürlich, dass das Problem der Stromversorgung gelöst wird. Aus dieser Entwicklung erwachsen aber natürlich auch Probleme. Wie werden wir damit umgehen, dass wir immer online sind und unsere Privatsphäre durch uns umgebende vernetzte Menschen sich radikal verändert? Zunächst einmal müssen die Deutschen sich von dem Posten der Bedenkenträger lösen und den neuen Technologien aufgeschlossener gegenübertreten, wie Heike Scholz von Mobile­Zeitgeist in einem Interview mit Digitalmediawomen erläutert. Es ist nötig, dass diese Entwicklungen in einem gesellschaftlichen Diskurs offen behandelt werden und dadurch geklärt wird, was diese Technologien für den einzelnen aber auch die Gesellschaft bedeuten. Die Entwicklung wird natürlich nicht von heute auf morgen von Statten gehen, aber sie ist bereits in vollem Gange. Sich ihr gegenüber zu sperren und das Digitale generell als schlecht abzulehnen hat also keinen Sinn mehr, es geht vielmehr darum die Entwicklung in eine allgemeinverträgliche Form zu führen. Image (adapted) „Smartphone Evolution“ by Phil Roeder (CC BY 2.0) [...]
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Light Phone: Einfach schön, schön einfach

Das Light Phone von Joe Hollier und Kaiwei Tang
Das Light Phone kann genau eine einzige Sache: telefonieren. Die ständige Erreichbarkeit werde auf ein Minimum, Telefonanrufe, heruntergefahren. Ganz aufgegeben wird sie nicht. Ein zusätzliches Gerät also, das den Alltag analoger machen soll: Kann die Idee aufgehen? // von Angela Gruber Ein entspannter Alltag fernab von E-Mail-Plings, WhatsApp-Benachrichtigungen und Facebook-Nachrichten: [...]
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TZOA – Enviro-Tracker schärfen Bewusstsein für Umwelt

Das amerikanische Startup-Projekt TZOA will den Wearable-Markt mit einem so genannten „Enviro-Tracker“ aufmischen. // von Jonas Haller Fitness-Tracker sind für viele aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die kleinen Helferlein dokumentieren jeden kleinsten Schritt und verraten Details über die physische Leistungsfähigkeit. So können wir unsere Gesundheit besser kontrollieren, suggerieren uns [...]
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Ist Oculus Rift die nächste Plattform nach dem Smartphone?

Anna Bashmakova and Oculus Rift (adapted) (Image by Sergey Galyonkin [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist eine Wette eingegangen: Er glaubt, dass Virtual-Reality-Brillen das nächste große Ding nach dem PC und dem Smartphone werden. Die fasziniert und spaltet die Meinungen wie kaum eine andere Technologie derzeit: die Virtual-Reality-Brille. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sieht die VR-Brille als künftige Computer-Plattform, mit der man kommuniziert, lernt, [...]
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Smartwatches: Innen hui, außen pfui

AppleWatch (Bild: Apple)
Die ersten Smartwatches erinnern eher an die ersten klobigen Handys als an schicke Gadgets. Dabei ist der Mode-Faktor nicht zu unterschätzen, wie sich langsam zeigt. // von Julian Heck Neu ist eine solche Entwicklung nicht: Wenn eine neue technische Gerätegruppe produziert wird, dann sind die ersten Modelle in der Regel [...]
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Sponsored Post: Herz ist Trumpf bei TomTom

TomTom Runner Cardio (by TomTom)
War TomTom vor allem für seine Navigationstechnik bekannt, erobern die Niederländer nun den boomenden Markt der Smartwatches. Das Konzept der Runner Cardio könnte aufgehen. Sport, gesunde Ernährung und eine ausgeprägte Work-Life-Balance definieren heute den Lebensstil des verantwortungsvollen Großstadtmenschen. Eine gesunde Lebensweise gehört heute regelrecht zum Lifestyle wie hippe Smartwatches oder [...]
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Bequem und stylisch: der Sitzsack fürs Smartphone

Damit es eure Smartphones auch am Arbeitsplatz bequem haben, verlosen wir 25 Handysitzsäcke, die uns SitzsackProfi zur Verfügung gestellt hat! Dank SitzsackProfi können wir euch 25 Sitzsäcke für das eigene Smartphone anbieten. Dadurch kann das eigene Smartphone bequem abgelegt werden, ohne dass man Kratzer oder Flecken befürchten muss und schick [...]
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Nun beschlossen: Einheitliche Ladekabel kommen 2017

Das EU-Parlament hat am Donnerstag über einheitliche Ladekabel für Smartphones und Tablets abgestimmt: Ab 2017 gilt die neue Regelung. Nachdem eine freiwillige Vereinbarung der Gerätehersteller für gemeinsame Standards bei Ladegeräten von Smartphones und Tablets gescheitert ist, hat das EU-Parlament nun entschieden, dass ab 2017 in allen neuen Geräten ein und dieselben Anschlüsse verbaut werden müssen. Dies ist nicht nur gut für die Verbraucher, sondern auch für die Umwelt. Für die Unternehmen wird das erst einmal mühsam, denn sie müssen sich nun auf gemeinsame Standards einigen.

Freiwillige Vereinbarung ist gefloppt

Man kann sich die Gesichter der Chefs von Apple, Samsung und diverser anderer Smartphone-und Tablet-Hersteller nur zu gut vorstellen, nachdem das Ergebnis der EU-Abstimmung über einheitliche Ladekabel am Donnerstag bekanntgegeben wurde. Eine Überraschung gab es zwar nicht, das Ergebnis dürfte den Verantwortlichen dennoch nicht schmecken: Ab 2017 müssen alle Smartphones und Tablets mit ein und demselben Ladekabel kompatibel sein. Das bedeutet de facto: Kein überflüssiger Elektroschrott mehr, weniger Kabelsalat in der Reisetasche und einige Umstellungen für die Hersteller.

Eine freiwillige Vereinbarung unter den meisten Smartphone-Herstellern gibt es schon länger. Gehalten hat sich daran leider nicht so wirklich jemand. Im Gegenteil: Apple hat seinen 30-Pin-Anschluss mit dem iPhone 5 gleich noch mal verändert, so dass alle Nutzer von alten iPads oder Dockingstationen nicht umher kamen, Adapter oder zu kaufen. Selbiges passierte dann wenig später auch mit der neuen iPad-Generation.

Immerhin haben sich die Kabelsalatverantwortlichen dann mal darauf geeinigt, dass die Kabel an einer Seite immer einen USB-Anschluss haben müssen. So kann der Käufer wenigstens auf nur einen Adapter seitens der Steckdose bauen und jedes Ladekabel an diesen Adapter anschließen. Das ist etwas, aber sicher alles andere als der große Wurf.

51.000 Tonnen Elektromüll pro Jahr sollen eingespart werden

Nun hat das EU-Parlament endlich abgestimmt und eine feste Regelung vereinbart. In drei Jahren werden die Hersteller dazu gezwungen, in alle ab da an verkauften Geräte einen einheitlichen Anschluss zu bauen. Nun besteht die Herausforderung darin, alle Hersteller an einen Tisch und zu einer Lösung zu bewegen. In Anbetracht der angespannten Stimmung zwischen den mit Patentstreits beschäftigten Unternehmen ist das sicher keine so einfache Aufgabe – man denke da nur mal an Apple und Samsung, die sich seit jeher um jeden Millimeter Smartphonefläche streiten. Wenigstens ist die EU-Kommission bei den Verhandlungen und Beratungen involviert.

51.000 Tonnen Elektromüll pro Jahr sollen durch die Neuerungen eingespart werden. Wie genau das ablaufen wird, ist aber noch nicht ganz klar. Schließlich müssten die Kunden gezielt auf die Ladekabel verzichten, wenn sie diese bereits haben. Und das würde bedeuten, dass die Hersteller die Smartphones künftig nur noch ohne Ladekabel ausliefern können. Ansonsten spielt es ja keine Rolle, ob man nun acht verschiedene oder acht einheitliche Ladekabel in der Schublade liegen hat. Offene Fragen gibt es also noch einige, insbesondere zur Infrastruktur und der Einigung der Unternehmen.

Zwei Jahre Zeit für nationale Gesetze

Rein juristisch muss nun noch der Europarat über den Gesetzesentwurf abstimmen. Die einzelnen Mitgliedstaaten sind dann dazu verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren entsprechende nationale Gesetze einzuführen. Anschließend haben die Smartphone- und Tablet-Hersteller noch ein Jahr Zeit, sich – insofern das bis dahin nicht schon passiert ist – auf die Neuerungen einzustellen und sie umzusetzen.

Das EU-Parlament hat also endlich ein Machtwort gesprochen, das über die halbherzige freiwillige Vereinbarung der Hersteller hinausgeht. Den Kunden wird es freuen, die Umwelt auch. Einzig manche Hersteller werden wohl ein wenig Mühe mit der Umstellung und dem dadurch fehlenden Alleinstellungsmerkmal (siehe Apple) haben.


 


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Tablet-PCs: Android übernimmt erstmals die Vorherrschaft

Das Marktforschungsinstitut Gartner veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Schätzungen, wie sich der Anteil der verkauften Geräte und ihrer Betriebssysteme verändern. Freude bei Google: Obwohl Apple auch im Jahr 2013 noch immer der erfolgreichste Hersteller blieb, wurde deren Betriebssystem erstmals von der versammelten Android-Konkurrenz überholt.

Nicht erst seit der WhatsApp-Übernahme durch Facebook dürfte dem letzten Leser klar sein, wie wichtig die Nutzung mobiler Geräte im Internet ist. Im Jahr 2013 wurden nach Berechnungen des IT-Markforschungsunternehmens Gartner insgesamt 195 Millionen Tablet-PCs an Endkunden veräußert. Dabei wurden die iOS-Geräte erstmals von der Konkurrenz überholt. 2013 konnten weltweit 120,96 Millionen Geräte auf Basis von Android abgesetzt werden, was einen Anteil von 61,5 Prozent ausmacht. 2012 waren es 45,8 Prozent mit 53,34 Millionen verkauften Einheiten. Der Marktanteil von iOS sank hingegen im Vorjahr von über 50 auf 36 Prozent. Microsoft konnte zwar die Anzahl der verkauften Windows-Tablets verdoppeln. Dennoch blieb der Marktanteil trotz aller Bemühungen bei mageren 2,1 Prozent, was einem Absatz von 4,03 Mio. Geräten entspricht.

Beim Vergleich der erfolgreichsten Hersteller gab es weit weniger Überraschungen. Apple nahm voriges Jahr noch immer die Spitzenposition ein. Samsung konnte deutlich aufholen und lag in 2013 nur knapp 17 Prozent dahinter. Auf den erhofften Durchbruch der neuen Kindle-Generation warten die Amazon-Manager bis heute. Obwohl das Kindle Fire vergleichsweise günstig angeboten wird, konnten nicht allzu viele Kunden vom eigenen Produkt überzeugt werden. Das Marktforschungsunternehmen IDC kam übrigens Ende Januar 2014 zu einem ganz ähnlichen Ergebnis.

Tablet-PCs für die Generation Ü30?

Anlässlich vom Mobile World Congress hatte der Branchenverband BITKOM die Nutzung von Tablet-PCs in Deutschland untersucht. Gut jeder vierte Deutsche im Alter von über 14 Jahren soll einen solchen Computer besitzen. Am beliebtesten sind Tablet Computer bei den 30- bis 49-Jährigen. Jeder dritte von ihnen (34 Prozent) nutzt einen solchen PC. Ab 65 Jahren ist es immerhin jeder Zehnte mit 10 Prozent. Als Begründung wurde das wachsende Angebot im unteren Preissegment und das große Interesse der Kunden ab 30 Jahren und darüber angegeben. Tablet Computer sollen vor allem für Anfänger attraktiv sein. Die Steuerung mit dem Finger ist intuitiv, die Einarbeitung fällt bei vielen Nutzern entsprechend kurz aus. BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder glaubt, die kleinen Alleskönner haben den Markt für Consumer Electronics im Allgemeinen und PCs im Besonderen stark durcheinandergewirbelt.

Fazit: Während Apple im oberen Preisbereich auch weiterhin die erste Geige spielen wird, gab es mit der Gardner-Kalkulation die erste Überraschung. Die Berechnungen zeigen, dass es immer mehr Menschen gibt, die ein bezahlbares Gerät einem exklusiven Design, Retina Display oder einer noblen Marke vorziehen. Wenn Apple diesem Trend entgegenwirken will, muss sich das Unternehmen aus Cupertino deutlich mehr einfallen lassen. Für einen Wettbewerbsvorteil reicht es auf Dauer nicht aus, jedem neuen iPad ein paar Verbesserungen mit auf den Weg zu geben. Wer seine Hardware dauerhaft zu derart hohen Preisen verkaufen will, muss seine Kunden mit großen Innovationssprüngen überzeugen. Ohne bahnbrechende Neuerungen, die früher das Alleinstellungsmerkmal von Apple ausgemacht haben, ist es in einigen Jahren mit der Dominanz des iPad vorbei.

 

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Angespielt: PlayStation 4 (vs. Xbox One)

Über die Feiertage hatte ich Gelegenheit, eine Spielkonsole der neuen Generation auszuprobieren. Die PlayStation 4, ein durchaus schick designter, schwarzer Kasten um 400 Euro, tritt derzeit gegen den etwas klobigeren und 100 Euro teureren Rivalen von Microsoft, die Xbox One, an. Und natürlich ist die PS4 schön zu spielen: Im Vergleich zu meiner einige Jahre alten Xbox 360 ist sie natürlich schneller und leiser, hat kürzere Ladezeiten und bietet einen etwas angenehmeren Controller und eine bessere Grafik. Doch was mir eindeutig gefehlt hat: der Wow-Effekt.

Von einer Konsole, die sieben Jahre nach ihrem Vorgänger auf den Markt kommt, hätte ich mir doch mehr “Wow” erwartet. Womit sich für mich die Frage erledigt hat, ob ich mir im nächsten halben Jahr eine der neuen Konsolen kaufen soll. Nein, werde ich nicht. Das Problem liegt dabei nicht an der sicher starken Hardware – auch wenn Sony etwa schon auf die neue Auflösung 4K setzen hätte können – sondern beim Content, also den Games. Sowohl PlayStation 4 als auch Xbox One kommen mit einer eher dürftigen Zahl an exklusiven Titeln daher, die eine Anschaffung notwendig machen würden.

Bei der PlayStation 4 gibt es derzeit nur eine eher enttäuschende Reihe an Exklusiv-Spielen, aus der einzig “Killzone” heraussticht, und bei der Xbox One sieht es hinsichtlich “System Seller” (u.a. „Forza“, „Ryse“) ebenfalls düster aus. Dem gegenüber stehen aktuelle und künftige Knaller wie “Assassin´s Creed IV: Black Flag”, “GTA V”, “Watchdogs” oder “Destiny”, die allesamt auch auf den alten Konsolen PS3 und Xbox360 zu haben sind bzw. zu haben sein werden. Sicher bieten die Versionen für die Next-Generation-Konsolen eine bessere Grafik – aber ist die auch 400 bzw. 500 Euro wert?

Laut Tony Key, Senior VP für Sales und Marketing bei Ubisoft, konzentrieren sich die Publisher aus wirtschaftlichen Gründen im Moment noch eher auf die Vorgängermodelle. Die Rechnung ist einfach: Sony prognostiziert bis März 2014 etwa 5 Millionen verkaufte PS4-Konsolen, ein ungleich größerer Markt aber sind die über 80 Millionen PS3, die weltweit in den Haushalten stehen. Während man Sonys PS4 als solide Spielkonsole ohne großen Überraschungen einreihen kann, versucht Microsoft seine Xbox One als Multimedia-Zentrale fürs Wohnzimmer zu positionieren. So soll man damit nicht nur zocken, sondern via Skype Videotelefonate führen, das TV-Signal durch die Konsole schleifen oder Musik- und Video-Streaming damit abrufen. Doch zum Skypen oder Musikhören den Fernseher und eine Spielkonsole aufdrehen zu müssen, wirkt auf mich in Zeiten von Smartphones und Tablets eher unpraktisch.

Wer also schon eine Spielkonsole der letzten Generation besitzt, der kann sich mit einem Upgrade Zeit lassen. Exklusiv-Blockbuster wie “Halo 5” (Xbox One) oder “Uncharted” (PS 4) werden von der Fachpresse erst in frühestens einem halben Jahr erwartet, und bis dahin kann noch viel passieren. Zum einen könnten Xbox One und PS4 günstiger werden bzw. in attraktiven Bundles angeboten werden (z.B. mit zwei Controllern, mehreren Spielen), und zum anderen bleibt abzuwarten, was Apple, Google und Samsung vorhaben. Der iPhone-Hersteller ist dank App Store stark bei Spielen und wird schon seit Jahren verdächtigt, einen Smart-TV bauen zu wollen – warum sollten nicht auf dem die Games laufen und die iOS-Geräte als Controller herhalten? Und auch Samsung dringt immer weiter in den Bereich “Home Entertainment” vor und dürfte sich nicht nur einmal überlegt haben, auch Games auf seine Internet-Fernseher zu bringen.

 


 

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