Licht, Wärme & Infos: Coole Gadgets fürs Home Office

Während Freelancer häufig die eigenen vier Wände beruflich nutzen, kommen in der aktuellen Corona-Krise auch immer öfter Angestellte in den Genuss der häuslichen Büroarbeit. Doch wie kann man sich das heimische Arbeitszimmer angenehmer gestalten? Ich habe mich auf die Suche nach cleveren Gadgets für’s Home Office gemacht, mit denen die Isolation leichter fällt.

BenQ Screenbar bewirkt eine perfekte Ausleuchtung

Auch wenn die dunkle Jahreszeit hinter uns liegt, so ist die perfekte Beleuchtung des Arbeitsplatzes das A und O. BenQ hat deshalb mit der Screenbar eine spannende Lichtleiste für den Monitor auf den Markt gebracht. Spannend ist dabei wörtlich zu nehmen, denn die Leuchte wird über einen patentierten Federmechanismus an das Gehäuse des Displays geklemmt. Deshalb ist das Gadget für’s Home Office auch nur an einem vollwertigen Monitor nutzbar, eine Anwendung an flachen Notebooks ist leider nicht möglich. Dafür gibt’s die Screenbar Lite.

BenQ Screenbar - das Gadget für's Home Office ist in Aktion zu sehen / Image by BenQ
Die BenQ Screenbar schafft perfektes Licht am Arbeitsplatz. Image by BenQ

Mit 45 Zentimetern Breite eignet es sich zudem für einen normal breiten Arbeitsplatz. Eine breitere Fläche wie vor einem Ultrawide-Monitor wird nicht vollends ausgeleuchtet. Die BenQ Screenbar wird über einen herkömmlichen USB-A-Anschluss betrieben. Auf der Oberseite der Lampe befinden sich vier sensitive Buttons. Mit ihnen lässt sich die Leuchte aktivieren, die Helligkeit (bis zu 320 Lumen) und Farbtemperatur (2.700 bis 6.500 Kelvin) konfigurieren sowie der Automatikmodus auswählen. Letzterer passt die Einstellungen per Lichtsensor an die Umgebungsbedingungen an und sorgt so für optimale Produktivität.

Im Test überzeugte die BenQ Screenbar mit einer nahezu schattenfreien Ausleuchtung des Schreibtisches. Hinzu kommt die Reduzierung von nervigen Reflektionen auf dem Computerbildschirm. Durch die Anpassung der Farbtemperatur wird die Belastung der Augen auf ein Minimum reduziert. Mit 99 Euro bildet die BenQ Screenbar eine lohnenswerte Anschaffung für den Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden. Hier könnt ihr die BenQ Screenbar auf Amazon kaufen (Provisionslink).

LaMetric Time bietet Infos, Termine und Benachrichtigungen

Retro-Pixelgrafiken erleben gerade ihre Renaissance. Mit der LaMetric Time ist seit einiger Zeit eine minimalistische Anzeige mit Lautsprecher für das heimische Büro auf dem Markt. Auf dem Gadget für’s Home Office lassen sich neben der Uhrzeit Erinnerungen, Benachrichtigungen oder auch aktuelle Wettervorhersagen anzeigen. Der Quader misst 20 Zentimeter in der Breite und ist 6 Zentimeter hoch. Er passt somit perfekt unter den Monitor. Die Stromversorgung geschieht per microUSB.

LaMetric Time - das Gadget für's Home Office ist in Aktion zu sehen. / Image by LaMetric
Auf der LaMetric Time lassen sich unterem auch aktuelle Gewinne darstellen. Image by LaMetric

Wie bereits erwähnt ist die Anzeige sehr minimalistisch gehalten: Die Informationen werden auf einem Panel mit 8 x 8 farbigen und 29 x 8 weißen Pixel angezeigt. Das wirkt auf dem ersten Blick zwar antiquiert, sorgt allerdings für eine ausgezeichnete Lesbarkeit. Per Wi-Fi-Verbindung landen die Daten auf der smarten LED-Anzeige. Für die Konfiguration kommt das Smartphone zum Einsatz. In einem eigenen App-Store finden sich allerhand Erweiterungen. So gibt’s unter anderem kleine Anwendungen von Philips Hue, Sonos oder Netatmo. Auch Follower Counter für Instagram, Youtube und Co finden sich im Repertoire. Musik und Smartphone-Benachrichtigungen lassen sich auch per Bluetooth 4.0 übertragen.

Mit etwa 200 Euro ist die LaMetric Time alles andere als ein billiges Gadget für’s Home Office, für jeden Nerd und Retro-Fan aber einen Blick wert. Hier könnt ihr sie auf Amazon kaufen (Provisionslink).

Ember Mug 2 hält Getränke warm

Wie wäre es immer einen Kaffee mit der richtigen Temperatur zur Hand zu haben. Diesen Wunsch erfüllt das kalifornische Unternehmen Ember mit dem Mug, der bereits in der zweiten Version auf dem Markt verfügbar ist. Dabei handelt es sich um eine akkubetriebene Keramiktasse, die wahlweise per Smartphone gesteuert wird. Bis zu 90 Minuten hält die Tasse die eingestellte Temperatur. So ist das Getränk nicht zu kalt, aber auch nicht zu heiß.

Der Ember Mug 2 hält ohne stromspendende Basisstation für 90 Minuten die Temperatur. Image by Amber

Innerhalb der App lassen sich neben der Temperatur etwa auch Ziehzeiten des Tees konfigurieren oder der Kaffee-Konsum protokollieren. Hierfür gibt’s sogar eine Anbindung für Apple Health. Zudem besitzt die Tasse ein kleines Display über das der Name des Besitzers angezeigt werden kann, um Verwechslungen zu vermeiden. Ein Manko hat die smarte Tasse aber dann doch: Für die Spülmaschine ist das Gadget nicht geeignet. Je nach Größe kostet der Ember Mug 2 zwischen 100 und 140 Euro. Ähnlich wie die LaMetric Time ist die Kaffeetasse also ein kostspieliges Gadget, das man sich auch leisten will. Hier könnt ihr den Ember Cup 2 auf Amazon kaufen (Provisionslink).

Fazit Home-Office-Gadgets: Angenehmeres Arbeiten dank cleverer Technik

Viele Menschen kommen aktuell dank Corona in eine ganz neue Arbeitssituation. Doch das bringt auch Chancen: Durch clevere Gadgets lässt sich das Arbeiten in den eigenen vier Wänden deutlich angenehmer und dadurch auch produktiver gestalten. Besonders sinnvoll ist die BenQ Screenbar, die für eine optimale Ausleuchtung am Schreibtisch sorgt und dank Farbtemperatursteuerung die Augen schont. Dinge wie die LaMetric Time oder der Ember Mug 2 sind nette Gimmicks, die das Büroleben zwar verschönern, mehr aber auch nicht. Für welche digitalen Helferlein ihr euch auch entscheidet: Bleibt vor allem gesund!


Teaser-Image by Pixabay

Jonas Haller

arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Chemnitz und erforscht 3D-Druckverfahren. Die technische Vorschädigung tut dem Interesse zum mobilen Zeitgeschehen und der Liebe zur Sprache jedoch keinen Abbruch – im Gegenteil. Durch die Techsite HTC Inside ist er zum Bloggen gekommen. Zwischendurch war er auch für das Android Magazin aktiv. Privat schreibt er auf jonas-haller.de über die Dinge, die das Leben bunter machen. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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