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Android Q – das erwartet uns im neuen Google Betriebssystem

Wir haben nun schon über einige Neuankündigungen von der diesjährigen Google I/O Keynote berichtet. Wie zum Beispiel über die Implementierung der Programmiersprache Kotlin oder der Ankündigung von gleich zwei neuen Smartphones aus dem Hause Google. Aber als Erfinder eines der meist genutzten Betriebssysteme ließ es sich Google natürlich nicht nehmen, schon mal die neuen Features aus dem nächsten Android Update mit bisherigem Beta-Namen „Android Q“ vorzustellen.

Erleichterte Bedienung

Eine der größten Neuerungen in Android Q ist das Erstellen von automatischen Untertiteln unter jedem Video, Podcast und sogar jeder Sprachnachricht. Ganz egal ob online oder offline. Das jeweilige Smartphone kann mit dem neuen Update selbstständig Untertitel generieren – in jeder Anwendung, in der eine Sprachausgabe erkannt wird. Zudem kommt Android Q, wie auch Apples neuestes Update, iOS 13, mit einem vollwertigen Dark Mode um die Ecke. Zum Schutze des Akkus und der Augen. Auch im Bereich „Digital-Wellbeing“ ändert sich etwas in Android Q. In Zukunft können Eltern die Benutzungszeit für Apps für ihre Kinder einschränken.

Für alle Menschen, die schnell vom Smartphone ablenken lassen, wenn sie eigentlich arbeiten sollten, hat sich Google noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mit dem Update auf Android Q können User einen sogenannten „Focus Mode“ einrichten, bei dessen Aktivierung unwichtigen Apps nicht mehr angezeigt und Benachrichtigungen nicht mehr weitergeleitet werden. Wichtige Anrufe und Nachrichten erhalten die Nutzer weiterhin. Dieser Modus lässt sich natürlich in den Einstellungen auch wieder mit einem Klick zurücksetzen. Des Weiteren erweitert das US-Unternehmen die Funktionen der Smart Reply. Für Android-Nutzer soll es somit in Zukunft noch leichter sein, vorgefertigte Antworten auf Nachrichten zu geben oder direkt die relevanten Informationen aus den erhaltenen Messages zu filtern. Auch eine Bildschirm-Aufnahme-Funktion gesellt sich zu den Neuerungen.

Neue Features im Bereich Sicherheit und Kontrolle

Der diesjährige Fokus für Innovationen liegt für Google ganz klar bei der Verbesserung der Nutzer-Sicherheit. Deswegen können Benutzer jetzt auch in Android Systemen festlegen, welche Apps Zugriff auf ihren Standort bekommen dürfen. Außerdem werden Sicherheitsupdates direkt im PlayStore zum Download bereitgestellt, sodass Google einen stärkeren Einfluss auf die Datenschutzverbesserungen hat, als noch zuvor. Denn vor Android Q haben die jeweiligen Smartphone-Hersteller selbst für Sicherheitsupdates gesorgt. Das nimmt Google jetzt in die Hand.

Android Q – gemacht für Faltdisplays

Mit den ersten faltbaren Smartphones, die bereits in den Startlöchern stehen, ist auch der Bedarf nach kompatibler Software sehr groß. Google verspricht in seinem Android Q Update eine automatische Anpassung der App-Größe und Ausrichtung. Diese richtet sich danach, wie das Falt-Handy gehalten wird. Mit dem Feature „Screen Continuity“ für faltbare Smartphones soll es den Usern darüber hinaus auch beim Drehen und Klappen des Handys möglich sein, direkt an der gleichen Stelle wie zuvor weiterzuarbeiten.

Schon jetzt können User Android Q in der Beta-Version auf ausgewählten Smartphones testen. Allerdings auf eigene Gefahr, da vereinzelt noch Fehler zu Datenverlust oder anderen Software-Problemen führen können.


Image by Mohamed Hassan via pixabay.com

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Google stellt das Pixel 3a und Pixel 3a XL vor

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Der I/O Keynote vom Technik-Giganten Google fieberten wir schon seit einiger Zeit entgegen. Nun ist es endlich soweit. Neben zahlreichen Neuerungen für den Google Assistant hat das Unternehmen aus den USA heute gleich zwei neue Smartphones vorgestellt: Zum Einen das Pixel 3a und zum anderen das Pixel 3a XL. Sie sollen nun das Mittelklassen-Segment aufmischen.

Google hat, ähnlich wie Apple, seit einigen Jahren mit sinkenden Verkaufszahlen ihrer Smartphones zu kämpfen. Laut dem Google VP of Product Management Mario Queiroz liegt das hauptsächlich an den hohen Preisen, die man inzwischen für Premium-Smartphones bezahlen müsse. Und genau aus diesem Grund möchte Google nun in die Welt der Mittelklassen-Smartphones einsteigen. Dafür bringt das Unternehmen gleich zwei neue Smartphones an den Start.

Pixel 3a mit HTC Design

Der Philosophie von Google folgend geht es bei den Neuvorstellungen auf der I/O 2019 Keynote um die inneren Werte der Geräte. Das Design für die neuen Smartphones wurde sich von HTC geholt. Das Innenleben ist dann wieder ganz Google. Im Vergleich zum Google Pixel 3, welches einen Snapdragon 845 Prozessor verbaut hat, wurde die Leistung für die neuen Smartphones ein wenig heruntergeschraubt. Es ist ausgestattet mit einem Snapdragon 670 Prozessor. Auch bei der Speicherkapazität hat Google bei dem Pixel 3a ein wenig gespart. Das Smartphone ist auf 64 Gigabyte limitiert. Zudem ist Wireless Charging bei den neuen Modellen Pixel 3a und Pixel 3a XL nicht mehr möglich.

Dafür warten die neuen Smartphones aber mit ganz anderen Funktionen auf. Die Mittelklasse von Google ist ebenfalls mit einem OLED-Display ausgestattet, sowie HDR+-Technologie in der Kamera. Das Pixel 3a soll laut Hersteller innerhalb von 15 Minuten für sieben Stunden Nutzung geladen werden können. Bei einem komplett aufgeladenen Akku soll sogar eine Benutzungszeit von 30 Stunden möglich sein.

Neuerungen der Software

Fans von Google-Produkten werden sich über diese Neuigkeiten besonders freuen. Auf der diesjährigen Keynote wurden viele neue Features für den Google Assistant und andere Google-Anwendungen vorgestellt, die es natürlich auch auf den neuen Smartphones von Google geben wird. So soll es bald eine Augmented Reality Funktion für die Navigations-App geben. Somit können Nutzer ihre Umgebung scannen und durch die Kamera direkte Hinweise zur Wegfindungen sehen.

Die Funktion Google Lens kann in Zukunft noch mehr Details zu Restaurant-Karten und Ähnlichem geben. Darüber hinaus soll Google Lens gleich errechnen können, wie viel Geld, plus Trinkgeld, ihr für euer Essen bezahlen werdet bzw. würdet. Zudem wird der Google Assistant auch in die Mobilitäts-App Waze integriert, sodass ihr diese während der Autofahrt per Sprachsteuerung bedienen könnt. Alles weitere zu den Software-Neuerungen der I/O 2019 Keynote findet ihr hier.

Weitere Daten zum Pixel 3a und Pixel 3a XL

Sowohl das Pixel 3a, als auch das Pixel 3a XL werden in den Farben „Just Black“ und „Clearly White“ erhältlich sein. Auch bei den Farben hält es Google also lieber simpel bei diesem Modell. Das Pixel 3a verfügt über einen 5,6 Zoll-Bildschirm und ist ab 399 Euro zu haben. Das Modell Pixel 3a XL hat einen sechs Zoll Bildschirm und kann ab 479 Euro erstanden werden. Beide Modelle können ab sofort online bestellt, oder in ausgewählten Technik-Läden gekauft werden.


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Weitere Details zu iOS 13 veröffentlicht

Insider aus dem Hause Apple geben erste Informationen zu iOS 13 bekannt.

Auf der diesjährigen Worldwide Developers Conference (WWDC) von Apple erwarten viele die Vorstellung der neuen Betriebssoftware iOS 13. Das Online Magazin 9to5mac.com hatte nun die Möglichkeit, mit einigen der Entwickler in Kontakt zu kommen und bereits erste handfeste Neuerungen für iPhone, iPad und Co öffentlich zu machen. Hier eine Zusammenfassung der voraussichtlichen Neuerungen im Nachfolger zu iOS 12.

iPad und Maus werden Freunde

Apple möchte mit dem neuen iOS 13 eine Funktion einführen, welche sich iPad Besitzer wohl schon lange gewünscht haben. In Zukunft soll die Magic Mouse von Apple, die bisher vor allem für iMacs gedacht war, per Bluetooth mit dem iPad gekoppelt werden können. Und dann soll sie wie jede andere Computermaus einsetzbar sein. Die Bedienung mit der Maus eignet sich perfekt für die neuen Multitasking-Optionen in iOS 13. Doch dazu später mehr. Damit soll das iPad noch leichter zu bedienen sein und gerade die neueren iPad Modelle stehen somit einem vollwertigen Laptop in nichts nach.Darüber hinaus soll das iPad in Zukunft auch als Zweit-Bildschirm für den Mac verwenden werden können.

Foto-Implementierung endlich direkt möglich

Gerade für viele Hobby- und Berufsphotographen ist es im Moment schwierig, effizient mit dem iPad zu arbeiten. Denn um Fotos in eine Bearbeitungs-App einzufügen, müssen diese zuvor in der Camera Roll des jeweiligen Gerätes gespeichert werden. Davor sind schon so einige Creator verzweifelt. Aber nun möchte Apple mit dem Update auf iOS 13 nachbessern. Es soll in Zukunft möglich sein, bei dem neuen iPad Pro über den USB-C Anschluss externe Speicherkarten anzudocken. Danach sollen Fotos direkt in Apps wie Adobe Lightroom CC oder Affinity Photo importiert werden können. Und das Zwischenspeichern fällt weg.

Verbesserte Multitasking-Optionen

Die Verwaltung von Apps, sowohl auf iPad als auch Mac, war bisher immer ein wenig umständlich. Anders als zum Beispiel bei Windows, ist die Benutzung mehrerer Anwendungen beim Mac auf zwei gleichzeitig verwendbare Apps beschränkt. Verwendet man das iPad ist Multitasking sogar noch schwieriger. Doch genau das möchte Apple mit dem Update auf iOS 13 ändern. Dann soll es möglich sein, Apps nach Belieben in ihrer Größe zu ziehen und zu verändern. Auch das Anpinnen von Apps soll dann kein Problem mehr sein. Wie das am Ende konkret aussehen könnte, zeigt ein bereits jetzt verfügbares Tool genannt „PanelKit“.

Darüber hinaus soll sich in der Bearbeitung und Verwaltung von Dokumenten einiges ändern. So soll man in Zukunft direkt in den Einstellungen des Apple-Geräts verschiedene Schriftarten auswählen können. Auch eine verbesserte mehrsprachige Unterstützung wird implementiert werden. Das soll das Arbeiten mit anderen Sprachen und Tastaturen erleichtern. Auch Siri lernt in iOS 13 wieder dazu und soll in Zukunft weniger anfällig für Fehlannahmen sein.

Apple Mail wird intelligenter

Benutzer der Mail-App auf dem iPhone, Mac oder iPad dürfen sich des Weiteren auf eine intelligentere Einordnung von E-Mails freuen. Ab iOS 13 sortiert das Postfach automatisch in Kategorien wie „Privat“, „Geschäftlich“, „Urlaub“, und so weiter. Außerdem kommt mit iOS 13 endlich ein voll ausgereifter Dark Mode auf das iPad und iPhone, der in den Einstellungen ausgewählt werden kann.

Kurz vor der offiziellen Bekanntgabe werden viele Details öffentlicht

In iOS 13 erwarten uns darüber hinaus viele kleinere Änderungen, die zu allgemein einfacherem Handling führen sollen. Sowohl das iPad als auch das iPhone soll durch das Update eine verbesserte Benutzeroberfläche aufweisen, die darüber hinaus die Rechenleistung unterstützen soll. Auch auf eine überarbeitete Health- und Erinnerungs-App dürfen wir uns freuen. In iOS 13 sollen Eltern selbst festlegen, wann ihre Kinder welche App benutzen und mit welchen Kontakten sie kommunizieren dürfen. Das alles wird über die Bildschirmzeit-Funktion gesteuert. Zudem soll im Nacht- bzw. Ruhemodus der Apple-Geräte auch auf Schlaf-Tracker zugegriffen werden können.

Voraussichtlich am 3. Juni wird Apple das Update erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Ab September 2019 können wir es dann auf unsere Geräte laden.

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Image by Yura Fresh / unsplash.com

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iPhone 11 Leak – so soll das neue Apple-Smartphone aussehen

Es sind noch ein paar Monate hin, bis Apple wieder seine bekannte jährliche Keynote abhält und uns die technischen Neuerungen des Jahres präsentiert. Bisher ist bekannt, dass Apple das neue Betriebssystem iOS 13 vorstellen wird. Ebenso wie die Apple Watch Series 5, ausgestattet mit neuem Betriebssystem, dem watchOS 6. Am meisten dürften sich die Apple-Fans jedoch auf die Vorstellung des neuen iPhones freuen. Wie jedes Jahr entsteht schon jetzt ein riesiger Hype rund um Design, Funktionen und Neuerungen des beliebten Smartphones. Und wie jedes Jahr gibt es wilde Spekulationen, wie das fertige Gerät denn aussehen wird. Nun ist ein 360 Grad Video aufgetaucht, veröffentlicht von dem Twitter-User OnLeaks in Zusammenarbeit mit der Website cashkaro.com, welches das iPhone 11 in seinem fertigen Design zeigen soll.

Apple bleibt sich größtenteils treu

Mit der Einführung des iPhone X veränderte Apple das Design der Smartphone-Reihe noch einmal stark. Der bekannte Home-Button verschwand. Dafür breitete sich der Bildschirm an die Ränder aus und die Notch hielt in der oberen Mitte des Displays Einzug. Auch das neue iPhone bedient sich weitgehend dem iPhone X- oder auch iPhone XS-Design. Jedoch sind einige Veränderungen zu erwarten. Die auffälligste Änderung dürfte die Frontkamera sein, die laut OnLeaks nun aus insgesamt drei Kameras besteht. Die Linsen sind triangulär angeordnet und sollen für normale, Telefoto- und Weitwinkelaufnahmen benutzt werden können. Darüber hinaus kann der Mute-Knopf an der Seite des Smartphones voraussichtlich bei dem iPhone 11 von oben nach unten geschoben werden. Bei aktuellen iPhones geschieht das Muten durch das Schieben des Knopfes von rechts nach links.

Das sind die Maße des neuen iPhone 11

Im Moment ist noch nicht sicher, wie genau die Rückseite des iPhone 11 aussehen soll. Entweder wird es eine komplett glatte Oberfläche geben, die aus einem einzigen Stück Glas besteht, oder die Kamera wird wie gewohnt ein kleines Stück hervorgucken. Auch das Mikrofon an der Rückseite des Smartphones soll eine neue Position bekommen. Im aktuellen iPhone 11 Leak ist zudem die Rede von einem 5.8 Zoll Display und den Abmessungen 143.9 x 71.4 x 7.8 Millimeter. Somit ist das neue iPhone nur minimal größer als das iPhone XS mit den Maßen 143.6 x 70.9 x 7.7 Millimeter.

Dieses Jahr liegt der Fokus der Neuerungen für das iPhone 11 definitiv auf der Kamera. Bereits im Vorfeld zu den aktuellen Meldungen gab es wilde Vermutungen, wie genau die neue Kamera aufgebaut ist und was ihre Funktionen sind. Auch jetzt lässt sich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, ob das iPhone 11 genauso aussieht, wie auf den Bildern der Leaks. Denn bis zur endgültigen Enthüllung müssen wir wohl oder übel wie gewohnt bis September dieses Jahres warten.


Image by OnLeaks and cashkaro.com

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Der Kampf gegen die Handysucht – unsere fünf Top-Tipps

Symbolbild Kampf gegen die Handysucht

Das Smartphone zu jeder Zeit dabeizuhaben, ist inzwischen für viele Menschen normal geworden. Doch dort, wo viele 2015 und 2016 noch anprangerten, wir würden alle süchtig sein nach unserem Handy und die Außenwelt gar nicht mehr wahrnehmen, sind viele Kritiker mittlerweile verstummt. Es lässt sich aber nicht von der Hand weisen, dass Handysucht existiert und ganz reale Konsequenzen hat. Von dem Vernachlässigen des eigenen Schlaf-Rhythmus‘, über Eltern, die ihre Kinder aufgrund der Smartphones ignorieren, bis hin zu tödlichen Verkehrsunfällen. Ausgelöst, weil man noch eben schnell eine Nachricht abschicken wollte. Auch wenn es manchmal so scheint, als hätten wir uns als Gesellschaft damit abgefunden, dass das Smartphone wichtiger ist als die reale Welt, so macht uns die exzessive Nutzung vom Handy launisch und unaufmerksam. Wir müssen also anfangen, uns aktiv für den Kampf gegen die Handysucht einzusetzen.

Nun hat sogar Tim Cook, seines Zeichens CEO von Apple, quasi dem Erfinder des Prestige-Smartphones, vor den Folgen von Handysucht gewarnt. Und auf der TIME 100 Summit ausgesagt, dass wir alle ein besseres Verständnis für die Gefahren von Smartphones und Apps brauchen. Wir wollen mal mit gutem Beispiel vorangehen und eröffnen euch fünf Tipps, wie ihr eure Handyzeit reduziert.

Führt euch eure Handynutzung vor Augen

Nicht nur auf dem iPhone kann man inzwischen einsehen, wie viel Zeit man am Smartphone täglich verbringt. Sondern auch auf allen Android-Geräten, die mindestens Android neun installiert haben. Wir waren geradezu erschlagen und leicht beschämt, als wir uns unserer Statistiken ansahen. Nicht nur die schiere Menge an Zeit, die täglich für das Nutzen des Smartphones draufgeht, macht betroffen, sondern auch die Anzahl der Benachrichtigungen, die uns täglich erreichen. Bei uns waren das 83 Stück pro Tag und somit über 500 in der Woche. Wer braucht eine solche Reizüberflutung? Führt euch vor Augen wie viel ihr euer Smartphone täglich nutzt und analysiert, wofür ihr am meisten Zeit investiert. Ein guter Anhaltspunkt im Kampf gegen die Handysucht ist also, sich zu fragen: Was ist sinnvoll und wo kann Zeit eingespart werden?

Notifications ausschalten

Denn sie erregen immer sofort unsere Aufmerksamkeit und machen uns dementsprechend auf Dauer nervös. Jedes Mal, wenn das Handy surrt, blinkt oder aufleuchtet ,wollen wir sofort gucken: Hat uns wer geschrieben? Sollten wir darauf antworten? Gibt es einen interessanten Tweet? Ein Thema über das alle reden? Diese Angst etwas zu verpassen, auch genannt Fomo (Fear Of Missing Out), kann ein immenser Stressfaktor sein. Gerade, wenn sich die Nachrichten häufen, oder sie völlig irrelevant sind. Sortiert also sorgfältig aus, welche Benachrichtigungen Sinn machen und welche Apps ihr zum schweigen bringen könnt.

Bei Smartphone Sucht: Das Handy bewusst zur Seite legen

Auch wenn es zu Beginn schwerfällt. Legt für euch selbst Aktivitäten fest, wie Joggen, Lesen, oder sogar Fernsehen, bei denen ihr das Smartphone ganz bewusst zur Seite legt und am besten auch komplett stumm stellt. Gönnt euch eine komplette Auszeit von dem „ständig erreichbar sein“ und lernt wieder, euch auf Dinge bewusst zu konzentrieren und zu fokussieren. Wir wissen selbst, wie schwer es sein kann, bewusst abzuschalten. Denn natürlich bietet das Smartphone gerade bei Notfällen eine tolle Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu bleiben. Dennoch ist das Abschalten im Kampf gegen die Handysucht essentiell. Und längerfristig betrachtet: wenn wir nicht lernen, uns bewusst von diesem Stressfaktor abzukoppeln, kann das psychische Folgen haben.

Apps reduzieren

Welche Apps brauche ich wirklich? Und welche nehmen nur unnötige Zeit in Anspruch? Auch eine gute Frage, die man sich stellen sollte, wenn man der eigenen Handysucht entgegenwirken möchte. Egal ob ihr fünf Shopping-Apps, oder zehn Social-Media-Apps auf dem Smartphone habt. Hinterfragt, welche Apps euch wirklich einen Mehrwert bringen und welche ihr regelmäßig verwendet. Und löscht die Apps, die euch nur unnötige Mitteillungen schicken und euch nur belasten.

Zeiten zur Nutzung festlegen

Dieser Tipp kann euch besonders helfen, wenn eure Handysucht von einer Social-Media-Sucht herrührt. Wenn ihr also ständig das Bedürfnis habt, Facebook, Instagram und Co zu checken. Legt euch bestimmte Zeiten fest, an denen ihr einmal die Feeds der entsprechenden Apps durchguckt und danach das Handy wieder zur Seite legt. Somit habt ihr meistens nicht nur einen besseren Überblick über eure Handy-Nutzung, sondern lernt auch Social Media wieder viel bewusster zu erleben.

Der Kampf gegen die Handysucht geht nur mit Selbstdisziplin

Dass das Smartphone mit vielen interessanten Ablenkungen lockt, wissen wir selber gut genug. Es ist so schön einfach, tollen Content zu den Themen zu finden, die einen wirklich interessieren. Oder wahlweise natürlich auch Streit mit wildfremden Menschen anzufangen. Das Internet ist Unterhaltungs- und Bildungsmagnet zugleich und das Smartphone bündelt das alles auf einem kleinen handlichen Gerät, das buchstäblich immer verfügbar ist. Aber trotzdem sollten und müssen wir lernen, dass unsere Zeit eigentlich zu kostbar ist, um sie nur vor einer virtuellen Welt zu verbringen. Das Handy bietet unerschöpfliches Material, aber das echte Leben ist es, das den Großteil unserer Aufmerksamkeit benötigt.


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Logitech Slim Folio Pro im Test: Günstiger und guter Klon des Apple Smart Keyboard fürs iPad Pro 12.9

Logitech Slim Folio Pro im Test - für iPad Pro 2018

Apple hat nicht nur Leistung des iPad Pro 2018 massiv aufgebohrt, sondern auch die Gehäusegrößen geändert. Statt 10,5 Zoll misst die Displaydiagonale jetzt 11 Zoll, die 12,9-Zoll-Version ist bei identischer Displaydiagonale äußerlich geschrumpft. Dadurch lassen sich die alten Tastatur-Hüllen nicht weiterverwenden, neue müssen her. Apple hat sein Smart Keyboard bereits angepasst, jetzt zieht Zubehör-Spezialist Logitech nach. Dessen Case mit integrierter Bluetooth-Tastatur ist günstiger als das Original von Apple. Ist es trotzdem empfehlenswert? Heute erscheint es im Handel. Schon zuvor hatten wir das Logitech Slim Folio Pro im Test. Ausprobiert haben wir es mit der aktuellen 12,9-Zoll-Version des iPad Pro (Provisionslink) und dem Apple Pencil 2 (Provisionslink). Beide Geräte hat uns Apple-Händler Gravis zur Verfügung gestellt.

Look & Feel des Logitech Slim Folio Pro im Test

Weil es sich um ein „Folio“-Modell handelt, bietet das Keyboard-Case im geschlossenen Zustand einen Schutz für Vorder- und Rückseite des iPad Pro 2018. Klappen und stellen wir es auf, können wir das Tablet in einem Winkel von etwa 70 Grad zur Tastatur montieren. Ein anderer Kippwinkel lässt sich nicht einstellen. Wollen wir nur etwas auf dem iPad lesen oder damit surfen, können wir die Tastatur auf die Rückseite des Tablets falten.

Außer im „Lese-Modus“ lässt die Hülle die rückseitige Kamera frei. Die Power- und Lautstärketasten sind hingegen bedeckt. Wegen der dünneren Oberfläche und weil die Funktionssymbole als Relief herausgearbeitet sind, können wir die Tasten des Logitech Slim Folio Pro im Test aber gut erfühlen und bedienen.

Ans Verstauen des Apple Pencil 2 hat Logitech auch gedacht. An der oberen Längsseite ist die Hülle dort ausgespart, wo sich der Digitalstift magnetisch befestigen lässt. Darüber lässt sich eine Magnetlasche schnallen, die den Apple Pencil 2 so fixiert, dass er sich selbst dann nicht löst, wenn er in einer Tasche auf Widerstand stößt.

Mit rund 700 Gramm ist das Logitech-Case kein Fliegengewicht. Zusammen mit dem iPad Pro 12.9 (2018) bringt es rund 1,3 Kilogramm auf die Waage und ist gut 2 Zentimeter dick. Damit erreicht die Kombination den Formfaktor eines Laptops, der in diesem Vergleich allerdings noch keinen Schutz trägt.

Es ist sinnvoll, dass Logitech nicht zu sehr am Gewicht und damit dann auch nicht am Material gespart hat. Dadurch wirkt die gummierte Außenhaut so robust, dass sie auch ein paar Stöße abfedern kann. Außerdem ist die Oberfläche angenehm weich, leicht abwaschbar und nicht besonders schmutzanfällig. Die Verarbeitung ist ebenfalls ohne Fehl und Tadel. Nähte oder Klebestellen sind nicht zu erkennen. Insgesamt hinterlässt das Logitech Slim Folio Pro im Test damit einen seriösen und schlicht-eleganten aber gleichzeitig soliden und hochwertigen Eindruck.

Im Handumdrehen bereit zum Tippen

Das iPad Pro in die gummierten Führungsschienen schieben, im Bluetooth-Menü von iOS die Tastatur pairen und den Apple Pencil 2 oben befestigen – schon ist das Logitech Slim Folio Pro im Test einsatzbereit. Die untere Kante der beweglichen iPad-Halterung ist magnetisiert. Jedesmal, wenn wir sie auf das Gegenstück an der Tastatur-Basis stellen, wird die Bluetooth-Verbindung automatisch aktiviert. Dadurch müssen wir Keyboard und iPad nicht jedesmal händisch verbinden – praktisch!

Tablet und Keyboard funken mit dem energiesparsamen Standard Bluetooth Low Energy. Dadurch soll der integrierte Akku bis zu drei Monate durchhalten. Um die Laufzeit bewerten zu können, haben wir aber bisher zu wenig Eindrücke sammeln skönnen. Anders als im Fall des Apple Smart Keyboard, lädt das iPad das Logitech Slim Folio Pro nicht im Betrieb auf. Dafür ist ein USB-C-Steckplatz an der Seite zuständig, wobei ein Ladekabel nicht zum Lieferumfang gehört.

Fantastisches Schreibgefühl

Logitech ist als Spezialist für gute Tastaturen bekannt und gibt sich auch beim Slim Folio Pro keine Blöße. Das Schreibgefühl ist fantastisch. Die Tasten bieten einen deutlichen Druckpunkt und federn mit gutem Schwung wieder hoch. Dadurch lassen sich sie präzise treffen. Dazu trägt natürlich auch bei, dass die Tasten annähernd normal groß sind, aber dafür ist das iPad Pro 12.9 ja auch breit genug. Lediglich die Pfeiltasten fallen kleiner als bei einer Desktop-Tastatur wie der Logitech Craft aus.

Zur leichteren Bedienung von iOS bietet das Keyboard über der Ziffern-Reihe angepasste Funktionstasten. Dazu gehören Tasten für die Übersicht geöffneter Apps, für die System-Suche, sowie zum Abspielen von Mediendateien. Abgesehen davon unterstützt das Logitech-Keyboard wie auch das Apple Smart Keyboard Tastaturbefehle beispielsweise für Microsoft Word. Mit einem langen Druck auf die Apfel-Taste lässt sich eine Liste der Kurzbefehle einblenden.

Logitech Slim Folio Pro - HIntergrundbeleuchtung
Das Logitech Slim Folio Pro bietet dank großer Tasten ein gute Schreibgefühl. Im Dunkeln ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur praktisch. Image by Logitech

Wer häufiger im Dämmerlicht tippt und nicht blind schreiben kann, freut sich über die Hintergrundbeleuchtung der Tasten. Zur Schonung der Akkulaufzeit lässt sich deren Leuchtstärke aber über die Funktionstasten reduzieren.

Fazit: Elegantes und praktisches Zubehör für mobile Viel-Tipper

Für uns erweist sich das Logitech Slim Folio Pro als günstiger aber gelungener Klon des Apple Smart Keyboard für das iPad Pro 12.9 (2018). Die Funktionalität ist im Vergleich praktisch identsich. So müssen Nutzer fast auf nichts verzichten. Nur das Aufladen des Tastatur-Akkus durch den iPad-Akku bietet die Logitech-Variante nicht. Dafür hat Logitech das Verstauen des Apple Pencil 2 besser zu Ende gedacht. Dank der Magnetschließe rutscht der Stift selbst in vollgekramten Taschen nicht weg. Schade, dass sich der Kippwinkel nicht verstellen lässt, denn 70 Grad sind auf kurzer Distanz doch schon arg steil. Hier hätte sich Logitech vom Apple-Keyboard absetzen können.

Die Verarbeitung, Optik und Haptik sind tadellos. Zwar wirkt das Logitech-Case wegen der Gummikappen an den Ecken des iPads nicht ganz so grazil wie das Smart Keyboard. Aber dafür schützt das Logitech-Modell das Tablet an diesen Stellen auch besser vor Stößen.

Das Schreibgefühl ist hervorragend. Dank großer und präzise reagierender Tasten lässt sich mit dem Keyboard sehr produktiv arbeiten. Wir haben gerne darauf geschrieben. Übrigens entstand auch dieser Text darauf.

Nicht zuletzt ist der günstigere Preis ein Plus-Punkt. Denn die von uns getestete Version für das iPad Pro 12.9 (2018) kostet laut Hersteller 149 Euro, die 11-Zoll-Version 139 Euro. Das sind jeweils 70 Euro bzw. 60 Euro weniger als für das jeweilige Smart Keyboard von Apple. Ab heute ist die Tastatur-Hülle im Logitech-Shop verfügbar. Andere Händler folgen in Kürze.

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Lange verborgen – Original iPhone M68 Prototyp enthüllt

Am 9. Januar 2007 kündigte Steve Jobs auf der Macworld Expo in San Francisco das erste iPhone an und revolutionierte damit den Mobilfunkmarkt. Zwar war das iPhone nicht das erste Smartphone überhaupt, da hatten andere Hersteller schon Versuche unternommen, doch es war das erste Smartphone, das am Massenmarkt Anklang fand. Mit dem iPhone wurde eine neue Generation an Computertechnik eingeleitet und seit 2007 gehört das Smartphone zu unserem Alltag dazu. 2017 hieß es dann Geburtstag feiern, das iPhone ist zehn jahre alt geworden. Ein Jahr darauf feierte auch schon Apples nächste Innovation, der App Store, seinen Zehnten.

Jetzt hat das amerikanische Technikportal The Verge als erstes und einziges Magazin Zugang zu dem ersten iPhone Prototyp erhalten, mit dessen Hilfe Apples Ingenieure an dem iPhone gearbeitet haben. Seinen Zugang zu dem Prototyp verdankt The Verge einer anonymen Quelle, die nur mit ihrem Twitter Account @theredm68 angegeben wird. Auf dem Account wurde bisher aber noch nichts getweetet.

Ein Meilenstein der Computergeschichte

Der iPhone Prototyp, mit dem Apple das iPhone entwickelt hat, lässt sich wahrhaftig als Computergeschichte beschreiben. Um ehrlich zu sein, bin ich richtig neidisch auf die Redakteure von The Verge, dass sie das Board in Augenschein nehmen konnten. Immerhin gab es um das iPhone schon während der Entwicklung eine Menge Heimlichtuerei.

Apple wollte damals alle mit dem iPhone überraschen und hat im Verborgenen über zwei Jahre an dem Gerät gearbeitet. Damit auch die Ingenieure nicht genau wussten, wie das fertige iPhone aussehen würde, hat Apple einfach alle Komponenten des Smartphones auf ein knallrotes Entwicklungsboard gesteckt, das in seiner Erscheinung eher an ein Motherboard erinnert. Die Ingenieure bei Apple nannten das iPhone laut The Verge zu der Zeit M68 oder Purple 2. Die einzelnen Komponenten ohne das Gehäuse auf einem Board auszubreiten, ist bei der Entwicklung von Hardware auch gar nicht mal so unpraktisch. Schließlich müssen ja erst alle Teile miteinander in Verbindung gebracht, einzelne Komponenten getestet, ausgetauscht oder verändert werden. Die Teile dafür so auszubreiten, macht sie leichter zugänglich für die Ingenieure. Wenn dann klar ist, dass das Innenleben eines Smartphones funktioniert, kann man es in das eigentliche Gehäuse einbauen.

Was ist denn nun so besonders an dem iPhone M68 Prototypen?

Eine wirklich gute, schematische Darstellung des Boards findet ihr hier. Der iPhone Prototyp bestand im Wesentlichen aus allen Komponenten des ersten iPhones. Neben den Teilen, mit denen Apple das iPhone später auch verkaufte, hat man auf dem Board aber auch ein paar Teile angebracht, die wirklich nur zum Testen gedacht waren. So findet man an der rechten, oberen Seite des Boards zum Beispiel eine RJ11 Anschluss für amerikanische Telefone. Apple konnte darüber mit dem Prototyp telefonieren und die Telefonqualität testen.

Auch besonders waren die Mini-USB Anschlüsse. Ja, ihr habt richtig gehört: Mini-USB am iPhone. Das klingt wirklich zu schön, um wahr zu sein. Die brauchte man damals, um Code auf den Prototypen spielen zu können. So konnten die Ingenieure Software auf das iPhone laden und testen. An viele Ingenieure hat man laut The Verge sogar ein Board verteilt, an dem gar kein Display angebracht war. Damit diese trotzdem etwas sehen konnten, befanden sich an der linken Seite des Boards Video-Anschlüsse. So konnten die Entwickler einen Bildschirm an den Prototypen anschließen, ohne das Aussehen des späteren Touch-Screens zu kennen. Das Betriebssystem des M68 befand sich auf einer 4GB Samsung NAND Karte direkt auf dem Board. Um verschiedene Betriebssysteme oder Versionen eines Betriebssystems zu testen, konnte man diese einfach austauschen.

Laut der Quelle des amerikanischen Tech-Magazins erkennt iTunes das prototypische Entwicklungsboard sogar als echtes iPhone, wenn man es über den alten 30-poligen Anschluss von Apple mit iTunes verbindet. Das iPhone wurde 2007 mit der iOS-Version 1.0.0 ausgeliefert. Februar diesen Jahres sind wir mittlerweile bei iOS 12.1.4 angekommen. Es hat sich seitdem also eine Menge getan.

Der iPhone Prototyp aus der Zeit von 2006 bis 2007 ist auf jeden Fall eine tolle Entdeckung. Vor allem, da man es als Nutzer eines iPhones eigentlich immer mit einem sehr geschlossenen System zu tun hat. Die Vorstellung ein iPhone in seine Einzelteile zu zerlegen und es immer noch benutzen zu können, erscheint einem da fast schon „verrückt“.


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Apple TV+: Video-Streaming vom iPhone-Konzern kommt

Apple TV+ Logo

Wer gerne Filme und Serien im Abo streamt, muss sich nach Disney+ künftig zwischen noch einem weiteren Dienst entscheiden. Wie erwartet startet Apple sein eigenes Angebot für Video-Streaming namens Apple TV+ ab Herbst diesen Jahres. Außerdem überarbeitet der iPhone-Konzern seine TV-App und veröffentlicht sie im Mai für weitere Geräte, auch für die anderer Hersteller.

TV-App von Apple kommt für Mac, Smart TVs und Fire TV Stick

Apple will seine TV-App als zentrale Anlaufstelle für Video-Streaming etablieren und kehrt sie dafür von innen nach außen. Bisher diente sie auf iPhone, iPad und der Set-Top-Box Apple TV als Sammelbecken für bei iTunes gekaufte Sendungen, sowie die woanders gebuchten Streaming-Abos wie etwa Amazon Prime Video. Das bleibt auch so. Doch künftig können Nutzer in der TV-App direkt kostenpflichtige Programme anderer Anbieter abonnieren, darunter die von HBO und Showtime. Apple TV Channels heißt dieses neue Angebot. Darüber hinaus soll die TV-App stärker als bisher die Rolle eines Programm-Guides übernehmen und Nutzern personalisierte Vorschläge unterbreiten.

Apple TV-App 2019
Die neue TV-App von Apple soll noch mehr zur zentralen Anlaufstelle für Fernsehinhalte werden, sodass die Grenzen zwischen den Anbieter-Apps verschwimmen. Image by Apple

Apple-Nutzer finden die TV-App ab Mai 2019 auch auf Geräten anderer Hersteller. Im Frühjahr erscheint sie erstmals auf Smart TVs von Samsung, später folgen Fernseher von LG, sowie der Streaming-Stick Amazon Fire TV. Auf Mac-Computern ist die TV-App ab Herbst verfügbar. Selbst wer die TV-App nicht verwendet, kann künftig trotzdem leichter Medien aus dem Apple-Kosmos auf Fernsehgeräten schauen. Ab diesem Jahr unterstützen Smart TVs von Samsung, LG und Sony nämlich AirPlay 2, weswegen sich Inhalten vom iPhone und iPad auch ohne den Umweg über die Streaming-Box Apple TV dort spiegeln lassen.

Video-Streaming mit Apple TV+

Eine Schlüsselrolle für den Durchbruch der TV-App soll Apples eigener erster Dienst für Video-Streaming spielen: Apple TV+. Dort will Apple ausschließlich „Originals“, also Produktionen mit eigener Beteiligung zeigen. Dafür nimmt der Konzern offenbar Milliarden in die Hand und Branchengrößen wie Steven Spielberg, J.J. Abrams und M. Night Shyamalan unter Vertrag. Apple TV+ wird in die TV-App integriert und startet frühestens im Herbst 2019. Erst dann will Apple nennen, was der Dienst für Nutzer kostet und welche Inhalte in Deutschland verfügbar sind. Zur gleichen Zeit kommt übrigens auch Apple Arcade, ein Abo-Dienst für Spiele.

TV-Geräte mit HomeKit automatisieren

Mit dem jetzt veröffentlichten Update auf iOS 12.2 für iPhone und iPad, integriert Apple auch auf andere Weise Fernsehgeräte in das eigene Ökosystem. Damit lassen sich iPhone und iPad als Fernbedienungen für Fernseher verwenden, die demnächst HomeKit unterstützen. Für die Smart-Home-Plattform von Apple wollen sich LG, Sony und teilweise Samsung öffnen. Dadurch können kompatible TV-Geräte auch Teil von automatisierten Abläufen werden, etwa im Zusammenspiel mit smarten Lampen.

Smart TVs bei Amazon (Provisionslink)


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Apple Arcade: Abo-Service für Spiele auf iPhone, Mac und TV

Apple Arcade kommt auf iPad, iPhone, Mac und Apple TV

2019 wird das Jahr der Abo-Dienste für Spiele. Nach Google hat nun überraschend auch Apple eine entsprechende Plattform vorgestellt. Apple Arcade heißt das Angebot, das ab Herbst dieses Jahres für eine pauschale Abo-Gebühr unbegrenzten Zugang zu einer Spielesammlung in den App Stores von Apple ermöglichen soll.

100 Exklusiv-Spiele zum Start von Apple Arcade

Zum Start soll der Katalog über 100 unveröffentlichte Titel für Spieler jeden Alters umfassen. Dabei setzt Apple auf Exklusivität. Sämtliche Spiele sollen daher auf keiner anderen Plattform verfügbar sein. Zu den Highlights zählen Spiele wie Sonic Racing, Beyond a Steel Sky, Lego Brawls und Oceanhorn 2: Knights of the Lost Realm. Die komplette Liste nannte Apple aber noch nicht.

Große Studios sind ebenso wie Indie-Entwickler an Bord. Unter Vertrag hat Apple unter anderem Annapurna Interactive, Bossa Studios, Cartoon Network, Finji, Giant Squid, Klei Entertainment, Konami, Lego, Mistwalker Corporation, Sega, Snowman, ustwo Games. Außerdem seien selbstproduzierte Spiele von Game Designern wie Hironobu Sakaguchi, Ken Wong, Will Wright und anderen enthalten.

Apple will die Spiele für die Sammlung nicht nur auswählen, sondern sich auch den Entwicklungskosten beteiligen. Der Schwerpunkt liegt somit stark auf kleineren Produktionen, die zwar oft Kritiker begeistern, aber kein Massenpublikum erreichen.

Apple Arcade mit Flatrate-Modell und Offline-Nutzung

Wer Apple Arcade nutzen möchte, braucht ein Apple-Gerät. Das Spiele-Abo wird auf dem iPhone, iPad, dem Apple TV und Mac-Computern verfügbar sein. Wie viel Apple Arcade für Anwender kosten wird, verrät das Unternehmen noch nicht.

Fest steht, dass die Plattform wie bei Netflix per Flatrate nutzbar ist. Daher können Kunden so viele Spiele aus der Sammlung ausprobieren, wie sie wollen. Weder In-App-Käufe noch Werbung sollen den Dienst finanzieren.

Ähnlich wie beispielsweise Microsofts Spiele-Abo Xbox Gamepass baut Apple auf die Infrastruktur seiner App Stores auf. Abonnenten nutzen einfach die Download-Plattformen für iOS auf dem iPhone und iPad, für tvOS auf dem Apple TV und macOS für iMac und MacBook, um ein im Abo enthaltenes Spiel zu installieren.

Via Internet gleicht Apple Arcade alle Spielstände ab. Daher können Nutzer beispielsweise ein Spiel auf dem iPhone anfangen und auf dem Mac fortsetzen. Eine ständige Internetverbindung ist allerdings nicht nötig. Denn alle Spiele sollen sich auch offline ausführen lassen. Um einen reinen Dienst für Cloud Gaming wie bei Google Stadia, Antstream und Microsoft xCloud handelt es sich somit nicht. Weil dann aber die Rechenleistung mobiler Geräte ausreichen muss, ist nicht damit zu rechnen, dass auch richtig große AAA-Titel wie für Xbox und PlayStation 4 ihren Weg zu Apple Arcade finden werden.

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Offiziell: Apple AirPods 2 mit kabellosem Ladecase und „Hey Siri“

Apple AirPods 2 vorgestellt

Völlig kabellose Ohrhörer hat Apple zwar nicht erfunden, aber mit den AirPods vor über zwei Jahren populär gemacht. Um ein verbessertes Modell ranken sich schon lange Gerüchte. Heute machte der Hersteller die Apple AirPods 2 offiziell. Neben einem neuen Funk-Chip namens H1 für eine längere Sprechdauer bieten sie jetzt die Option, sich in einem Ladecase ohne Steckverbindung aufladen zu lassen. Außerdem reagieren die True Wireless Ohrhörer auf den Sprachbefehl „Hey, Siri“.

Neuer H1-Chip verlängert Sprechdauer beim Telefonieren um 50 Prozent

Äußerlich lässt Apple die wie Zahnbürstenköpfe aussehenden Ohrhörer unangetastet. Den größten Eingriff nimmt der Hersteller stattdessen innen vor. So ersetzt Apple den W1-Chip durch eine Recheneinheit namens H1. Beides sind Eigenentwicklungen, die vor allem für die Funkverbindung per Bluetooth zuständig sind. Die neue Chip-Version soll jedoch besser mit dem Strom haushalten und daher 50 Prozent mehr Sprechdauer ermöglichen, wenn Nutzer die Apple AirPods 2 als Telefon-Headset verwenden.

Außerdem will Apple den neuen Chip für einen doppelt so schnellen Wechsel der Verbindung von einem Gerät zum anderen optimiert haben. Schon bei den Original-AirPods ist es eine große Stärke, dass Nutzer zwischen dem iPhone, der Apple Watch, dem iPad oder einem Mac als Musikquelle fast augenblicklich hin und her schalten können. Am Klangprofil für Musik und Sprachqualität hat Apple offenbar nichts geändert. Wir fanden ihn im Test etwas bassschwach. Das hängt aber auch ein bisschen davon ab, wie weit man die AirPods in den Gehörgang bekommt.

Statt zu tippen einfach „Hey Siri“ sagen

Siri-Sprachbefehle akzeptieren die Apple AirPods 2 jetzt ohne, dass Nutzer vorher die Sprachassistenz mit einem Tipp auf die Bedienfläche aufwecken brauchen. Einfach „Hey, Siri“ zu sagen, genügt jetzt als Schlüsselkommando. Damit ziehen die AirPods mit dem HomePod, der Apple Watch sowie neueren Modellen von iPhone und iPad gleich. Wer per Sprachbefehl einen Song wechseln, einen Anruf tätigen, die Lautstärke anpassen oder eine Wegbeschreibung erhalten möchte, hat dabei jetzt beide Hände frei. Allerdings muss dabei immer ein gekoppeltes Apple-Gerät in der Nähe sein, denn die AirPods selbst können eine Internetverbindung zu den Cloud-Servern von Siri aufbauen.

Apple AirPods 2 iPhone Xs
Die Apple AirPods 2 lassen sich jetzt in einer Ladeschale aufladen, die selbst kabellos aufladbar sind. Außerdem verstehen sie „Hey Siri“, ohne dass vorher eine Taste gedrückt werden muss. Image by Apple

Wahl zwischen Ladecase mit Lightning oder Qi

Im weiteren Sinne kabellos aufladen lassen sich bereits die Original-AirPods. Um sie mit neuer Energie zu versorgen, packen Nutzer sie in ein Ladecase, das selbst über einen Akku verfügt und diesen über Metallkontakte mit den Ohrhörern verbindet. Das Ladecase selbst ließ sich dagegen nur über eine Lightning-Steckverbindung auftanken. Das ist beim neuen Ladecase der Apple AirPods 2 nun nicht mehr so. Sie unterstützen den Qi-Standard und lassen sich daher induktiv aufladen, einfach dadurch, dass Nutzer sie auf eine entsprechende Ladeschale legen.

Ob Käufer der AirPods 2 sich für das neue, kabellose Ladecase oder für das herkömmliche Lightning-Ladecase entscheiden, steht ihnen frei. Apple vertreibt beide Varianten. Bestehende Nutzer der Ur-AirPods können das kabellose Ladecase ebenfalls verwenden und zu diesem Zweck separat kaufen. In beiden Fällen bieten die Ladecases jeweils Strom für 24 Stunden.

Apple AirPods 2 mit kabellosen Ladecase gegen 50 Euro Aufpreis

Inklusive des neuen, kabellosen Ladecases sind die Apple AirPods 2 ab sofort für 229 Euro im Online-Shop von Apple erhältlich. Geschäfte von Apple und andere Händler folgen nächste Woche. Wer die neuen AirPods mit H1-Chip aber Standard-Ladecase kauft, zahlt so viel wie für das Original: 179 Euro. Sofern ihr mit euren Original-Airpods zufrieden seid, könnt ihr auch einfach das kabellose Ladecase für 89 nachkaufen.

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iMac 2019: Apple verdoppelt die Rechenleistung

Apple iMac 2019

Nach den Mobil-Computern MacBook Pro und MacBook Air im vergangenen Jahr erneuert Apple nun auch seinen Desktop-Computer iMac. Die 2019er-Version des All-in-One-Geräts rechnet erstmals mit sechs- und achtkernigen Prozessoren von Intel. Außerdem erhält der iMac 2019 die Option auf eine leistungsstarke Grafikkarte vom Typ Radeon Pro Vega. Im Vergleich zu den Vorgängern von 2017 sollen die aktuellen Modelle ein bis zu 2,4-mal so schnelles Arbeitstempo erreichen, verspricht Apple. Die neuen Geräte lösen in 4K und 5K auf. Der insgesamt schwächer ausgestattete iMac in 21,5 Zoll von 2017 mit FullHD-Display bleibt aber im Sortiment.

Schnellere Prozessoren mit bis zu acht Rechenkernen für den iMac 2019

Anders als den iMac Pro positioniert Apple den iMac als Allround-Produkt, das für Alltagsaufgaben genauso wie für rechenintensive Spiele, Musikproduktionen und Videoschnittprojekte taugen soll. Deshalb ist die Bandbreite an Prozessorkonfigurationen recht groß. Beim iMac in 21,5 Zoll reicht sie von zweikernigen Intel Core i5 mit 2,3 Ghz (Turbo Boost bis 3,6 Ghz) bis hin zu sechskernigen Intel Core i7 mit 3,2 Ghz (Turbo Boost bis 4,6 Ghz). Obwohl sie noch zu Intels achter Prozessorgeneration gehören, sollen sie den iMac 21,5 Zoll zu einer bis zu 60 Prozent besseren Rechenleistung anspornen. Im Vergleich dazu kommt der 27-Zöller mindestens mit einem sechskernigen Intel Core i5 der neunten Generation (3,0 Ghz bis 4,6 Ghz bei Turbo Boost). Die leistungsstärkste Variante rechnet mit einem i9, der bis zu 5,0 Ghz taktet. Dadurch will Apple die Rechenleistung auf das bis zu 2,4-Fache beschleunigen können. Wer diese irre Rechenleistung braucht, muss aber Tief in die Tasche greifen. Allein die Preisdifferenz zwischen i9 und i5 beträgt 480 Euro.

Mehr Grafikleistung durch Radeon Pro Vega gegen Aufpreis

Für sehr aufwendige Grafikanwendungen lässt sich der iMac 2019 mit einer Radeon-Pro-Vega-Grafikkarte konfigurieren. Beim 21,5-Zöller soll das bis zu 80 Prozent mehr Tempo, beim 27-Zöller maximal die Hälfte mehr Arbeitstempo liefern. Die starken Grafikkarten gibt es aber nur für mindestens 400 Euro Aufpreis. Sinnvoll ist die Ausgabe daher nur für Profis, die 3D-Spiele oder Videos mit vielen Spezialeffekten erstellen wollen.

Apple iMac 2019 Videoschnitt
Das Plus an Leistung ist besonders wertvoll für Nutzer, die rechenintensive Anwendungen wie Videoschnitt betreiben. Image by Apple

4K und 5K sind jetzt Standard

Genau wie bei Fernsehern setzen sich ultrahohe Auflösungen auch bei Computern immer stärker durch. Den iMac 2019 in 27 Zoll gibt es ausschließlich in 5K (5.120 x 2.880 Pixel), während beim kleineren 21-Zöller jetzt 4K (4.096 x 2.304 Pixel) Standard sind. Das noch erhältliche 2017er-Modell löst aber weiterhin mit FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) auf. In allen Bildschirmen kommen Panels mit LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Aber nur die neuen 4K- und 5K-iMacs leuchten mit bis zu 500 Nits Spitzenhelligkeit und decken den großen P3-Farbraum ab.

Speicher: Viele Optionen für RAM und SSD

In puncto Arbeitsspeicher lässt sich der iMac 2019 beim Kauf von 8 GB auf – je nach Modell – 32 GB bis 64 GB upgraden (2.666 Mhz DDR4). Die Festplatte besteht aus maximal 2 TB SSD-Speicher. Dieser ist sehr schnell und daher gerade fürs Booten zu empfehlen. Bedauerlich ist vor diesem Hintergrund, dass die Basiskonfiguration nur eine langsame, mechanische 1-TB-Festplatte mit 5.400 Umdrehungen pro Minute enthält. Das sollte im Jahr 2019 bei einem Hochpreisrechner nicht mehr der Fall sein. Sollen Daten ab Werk auf 1 TB SSD landen, kostet das 720 Euro mehr.

Bewährtes Design, bekannte Anschlüsse

Am Gehäuse und der Anschluss-Konfiguration hat Apple beim iMac 2019 nichts geändert. Das All-in-One-Chassis besteht weiterhin aus Aluminium und Glas und misst an der dünnsten Stelle des Randes nur fünf Millimeter. Auf der Rückseite finden Steckplätze für Kopfhörer, SD-Speicherkarte, Gigabit-LAN und USB (viermal USB-A 3.0, zweimal USB-C bzw. Thunderbolt 3) Platz.

iMac 2019 27 und 21,5 Zoll
Der iMac 2019 ist in zwei Zoll-Größen und diversen Konfigurationsoptionen erhältlich. Image by Apple

iMac 2019 ab sofort bestellbar für 1.500 Euro bis 6.150 Euro

Der iMac 2019 ist ab sofort im Online-Shop von Apple und ab nächste Woche auch in den Apple-Geschäften sowie bei anderen Händlern erhältlich. In der Basiskonfiguration kostet der iMac in 21,5 Zoll mindestens 1.499 Euro, der in 27 Zoll mindestens 2.099 Euro. Mit maximal aufgerüsteten Komponenten werden jedoch 3.919 Euro bzw. 6.139 Euro fällig. Die FullHD-Variante des iMac in 21,5 Zoll kostet zwischen für 1.299 Euro und 1.779 Euro. Zum Lieferumfang gehören das Magic Keyboard sowie entweder die Magic Mouse 2 oder das Magic Trackpad 2. Vorinstalliert ist macOS Mojave.

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Neues iPad Air und iPad mini: Apple setzt auf Leistung, statt Design

Neues iPad mini und iPad Air vorgestellt

Apple sorgt heute für eine kleine, aber feine Tablet-Überraschung. Relativ still und fast heimlich – bis auf eine Pressemeldung im eigenen Newsroom – hat der iPhone-Konzern neue iPads vorgestellt. So kommen nun jeweils eine Neuauflage des iPad Air und des iPad mini, die sich technisch im Vergleich zum eigentlichen Flaggschiff iPad Pro nicht mehr verstecken muss. Wir zeigen euch hier, was die neue iPad-Generation mitbringt.

Außen alt, innen neu: Apple stellt neue Generation für iPad Air und iPad mini vor

Das sind sie nun also, die neuen iPads. Sowohl das iPad Air als auch das iPad mini hat Apple generalüberholt und nun offiziell vorgestellt. Dabei fällt neben den fehlenden Zahlen in der Namensgebung besonders eines auf: Das Design. Denn betrachten wir das neue iPad Air und iPad mini rein äußerlich, ist es zunächst schwierig Unterschiede zur vorherigen Generation festzustellen. Tatsächlich machen beide iPad-Modelle in puncto Design einen nahezu identischen Eindruck zu ihrem jeweiligen Vorgänger. Lediglich an der Größe des iPad Air hat das Unternehmen aus Cupertino einige Änderungen genommen. So wächst das Retina-Display des neuen, besonders dünnen iPad von vorherigen 9,7 auf 10,5 Zoll in der Diagonale. Das iPad mini hingegen hat man äußerlich nicht verändert. Dafür zeigen sich die wirklich wichtigen Neuerungen bei beiden Modellen in ihrem Innenleben.

Neues iPad Air 2019
Die neue Generation des iPad Air: Nun mit vergrößertem Display. Image by Apple

Beiden neuen iPad-Versionen hat Apple nun den A12 Bionic Chip spendiert, der auch im aktuellen iPhone-Portfolio zum Einsatz kommt. So stellte man den High-End-Chipsatz, der im 7-nm-Verfahren hergestellt wird, im September 2018 erstmals mit dem iPhone Xs, iPhone Xs Max und iPhone Xr vor. Nach eigenen Angaben soll Apples Neural Engine dem neuen iPad Air eine 70-prozentige Leistungssteigerung gewähren sowie eine verdoppelte Grafikperformance. Wie gehabt wird auch weiterhin der Apple Pencil der 1. Generation unterstützt, auch im aktuellen Line-up sonst noch beim iPad 2018 zum Einsatz kommt.

Das neue iPad mini: Endlich auch mit Stift

Das kann nun auch zum ersten Mal das iPad mini. Jedoch handelt es sich auch hier lediglich um den Apple Pencil der 1. Generation. Der Support für die 2. Generation bleibt dem iPad Pro 2018 vorbehalten. Das kompakteste iPad kommt mit einem 7,9-Zoll-Retina-Display und verfügt ebenfalls über den A12 Bionic Chipsatz. In der kleinen iPad-Ausführung sorgt dieser für eine verdreifachte Leistung und eine bis zu neunmal schnellere Grafikperformance, wie Apple mitteilt. Zusätzlich stehen die neuen iPads Air und mini den „großen“ iPad Pro-Modellen hinsichtlich der Konnektivität in nichts nach. So verwendet das Unternehmen aus Cupertino hier die selbe WiFi- und Gigabit-LTE-Konnektivität. Darüber hinaus ist in beiden neuen Modellen auch die eSIM-Technologie integriert, die für mobiles Internet sorgt.

Neues iPad mini 2019
Das neue iPad mini: Erstmals mit Apple Pencil-Support. Image by Apple

Kamera-Zwillinge: HD-Videos mit dem neuen iPad Air und iPad mini

Was die Kameras angeht, sind das neue iPad Air und iPad mini quasi Zwillinge. Rückseitig kommt jeweils eine 8-Megapixel-Kamera zum Einsatz, während frontseitig ein Sensor mit 7 Megapixeln für Selfies bereitsteht. Videos können mit einer maximalen Auflösung in FullHD mit 1.080p aufgenommen werden. Weiterhin setzt Apple – da das Design unverändert bleibt – auf einen Home Button für das neue iPad Air und iPad mini, mit dem auch Touch ID möglich ist.

Die Preise: Auf das Modell kommt es an

Beide neuen iPad-Modelle können ab heute bestellt werden und starten kommende Woche in den Handel. Der Preis variiert je nach Konnektivitäts- und Speicherausführung, sowie je nach dem, welches neue Modell ihr wählt. Im Detail sehen die Preise folgendermaßen aus:

iPad mini:

  • 64 GB WiFi: 449 Euro
  • 256 GB WiFi: 619 Euro
  • 64 GB WiFi + Cellular: 589 Euro
  • 256 GB WiFi + Cellular: 759 Euro

iPad Air:

  • 64 GB WiFi: 549 Euro
  • 256 GB WiFi: 719 Euro
  • 64 GB WiFi + Cellular: 689 Euro
  • 256 GB WiFi + Cellular: 859 Euro

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20 Jahre der Giganten – Das Internet im Wandel

Google, Facebook, Microsoft, Apple und Amazon sind die großen, digitalen Konzerngiganten, mit denen man vermeintlich auch weite Teile des Internets abgedeckt hat. Eine aktuelle Grafik von Visual Capitalist zeigt die Entwicklung der größten Internetunternehmen in den vergangenen 20 Jahren. Es entsteht eine Zeitreise der ganz besonderen Art, mit dem Aufstieg und dem Fall vieler großer Unternehmen.

Lasst uns einen Blick darauf werfen, welche Unternehmen die Jahre 1998, 2003, 2008, 2013 und 2018 im Internet dominierten und einige Schlüsse aus der Entwicklung ziehen. Die Zahlen beziehen sich auf den ComScore und damit auf die USA. Trotzdem lassen sich damit auch international interessante Tendenzen erkennen.

Courtesy of: Visual Capitalist

Yahoo und AOL – vereidigte Urgesteine des Marktes

Man munkelt, dass es bereits eine Zeit vor Google gab, in der bereits Suchmaschinen existierten. Eine der bekanntesten war Yahoo. Ursprünglich dokumentierten die Yahoo-Gründer einfach nur die Internetseiten, die sie besucht haben. Nach und nach wuchs diese Liste an, sodass sie erst kategorisiert, später mit einer Suchfunktion ausgestattet wurde. Wie viele andere Suchmaschinen, baute auch Yahoo sein Angebot um neue Produkte aus.

Ebenso ist AOL ein alter Hase im Geschäft. „America Online“, der ausgeschriebene Name des Unternehmens, beschrieb das eigene Ziel, Amerika ans Netz zu bringen. Das klappte so gut, dass AOL Anfang der 2000er mit 30 Millionen Kunden weltweit, der größte Internetanbieter war. Bis zum Vormarsch des DSL war AOL auch in Deutschland der größte Konkurrent der Deutschen Telekom.

Die Grafik zeigt, dass sich beide Unternehmen trotz des Aufstiegs der heutigen Riesen und dem Platzen der Dotcom-Blase, erstaunlich stabil in den vorderen Rängen halten konnten. Trotzdem wurde die Luft oben in den letzten Jahren dünner. Beide Unternehmen wurden schließlich vom Telekommunikationskonzert Verizon übernommen.

2017 gründete Verizon Communications das Tochterunternehmen Oath. Seiner Übersetzung „Eid“ entsprechend, ist Oath ein Zusammenschluss von über 50 Technik- und Medienfirmen. Zu diesen gehören neben AOL und Yahoo weitere bekannte Namen wie Engadget, The Huffington Post, Tumblr und Techcrunch. Die Hauptniederlassungen der beiden ehemaligen Internet-Riesen sind nun die Zentralen von Oath. Im gemeinsamen Verbund kann sich Oath immerhin noch auf dritter Position hinter Google und Facebook behaupten.

Lost in Space – die verschollenen Big Player

Es ist schon spannend zu sehen, welche Unternehmen vor 20 Jahren vorne mitgespielt haben, sich dann aber nicht dort halten konnten. Mir fielen einige Dienste ins Auge, die ich selbst früher genutzt habe. So war Altavista meine erste Suchmaschine, später aber mehr und mehr durch Lycos abgelöst – das war die Suchmaschine mit dem Hund. Katzen überdauern im Internet dann offenbar wirklich besser. Mein Wechsel zu Lycos kam mehr oder weniger mit meinem ersten Webspace bei Tripod. Tripod ist ein Webhoster, der 1998 von Lycos aufgekauft wurde.

Auch ZDNet ist nicht unbekannt und zugegeben auch heute noch eine beliebte Quelle für IT-News. Allerdings gehört die Nachrichten Website mittlerweile zu CBS Interactive. Aber das gilt für fast jedes dieser verschollenen Relikte aus 1998. Sie alle wurden irgendwann von jemand Größeren geschluckt. Nicht wenige wanderten sogar gleich durch mehrere Hände. So zum Beispiel der von Yahoo aufgekaufte Webhoster GeoCities oder der von AOL übernommene Browser Netscape. Sowohl Yahoo als auch AOL gehören ihrerseits mittlerweile, wie bereits beschrieben, zu Verizon.

Die heutigen Giganten

Auch wenn die alten Titanen AOL und Yahoo als Oath weiter vorne mitspielen, sind uns vor allem Google, Facebook, Microsoft, Amazon und Apple bekannt.

Die beiden Computerriesen Microsoft und Apple sind bereits alte Hasen im Geschäft. Während Apple zwischenzeitlich einen sehr tiefen Absturz erlebte, spielte Microsoft die letzten Jahrzehnte stets vorne mit. Apple stieg unter Steve Jobs durch eine radikale Verschlankung der Produktpalette wie ein Phönix aus der Asche empor und machte Smartphones und Tablets in kurzer Zeit zum Alltagsgerät. Die mobilen Betriebssysteme zwangen auch Microsoft neue Wege zu gehen. Cloud Computing hielt Microsoft gerade noch rechtzeitig im Rennen um die Spitze.

Die Grafik zeigt auch, dass Amazon kein Neuling ist. Als sich der heutige Universalhändler 1998 noch auf Bücher beschränkte und in dem Jahr erstmals Bücher in Deutschland verkaufte, war er bereits eine der größten Marken im Netz und konnte sich mehr und mehr auch gegen eBay durchsetzen.

Google wurde zwar immerhin 1998 gegründet, doch finanzierte sich das Unternehmen einige Zeit durch Investoren. Erst als Google bereits die führende Suchmaschine war, begann man tatsächlich ein Geschäftsmodell daraus zu machen. Heute ist Google nicht nur die dominierende Suchmaschine, sondern auch der größte Werbeanbieter der Welt.

Facebook ist mit seiner Gründung in 2004 am ehesten noch der junge Wilde unter den Großen. Social Networks wurden mit Facebook zum Massenphänomen und mittlerweile gehören Facebook mit WhatsApp und Instagram zwei der größten Konkurrenten im eigenen Umfeld.

Mittlerweile haben Microsoft, Apple, Amazon, Facebook und Google ihre Hände übrigens tief in den verschiedensten Bereichen, darunter auch zahlreiche Zukunftstechnologien. Dazu zählen unter anderem Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und sogar medizinische Forschung.

(Alte) Neulinge in 2018

Twitter existiert bereits seit 2006, konnte sich aber vorerst nie in den Top 20 etablieren – bis 2018. Dabei hatte man noch wenige Jahre zuvor den Untergang des Microblogging-Dienstes befürchtet. Vielleicht ist es ja die Nutzung durch hochrangige Politiker und Firmenchefs wie Trump und Musk, die Twitter einen kräftigen Schub nach vorne brachte.

Snapchat hingegen ist vor allem bei der Jugend beliebt und brachte den bildgewaltigen Instant-Messaging-Dienst immerhin auf Platz 19. Da Jugendliche immer wieder neue Plattformen suchen, auf denen ihre Eltern noch nicht vertreten sind, dürfte es nicht der letzte Aufsteiger im Social Network-Bereich sein.

Interessant ist auch die Rückkehr Disneys. Das amerikanische Medienunternehmen war bereits 2003 in der Liste, ist dann aber aus den Top 20 untergetaucht. 2018 nimmt Disney sofort den achten Platz ein. Die Übernahme der Star Wars-Marke und die verstärkte Internetstrategie dürfte der Marke zuträglich gewesen sein. 2019 geht Disney sogar mit einem eigenen Video-on-Demand-Service an den Start.

Ein weiterer interessanter Neuzugang ist Paypal. Wenngleich der Zahlungsdienst schon lange weltweit etabliert ist, gehörte er lange Zeit zu eBay. 2015 trennte sich Paypal dann als eigenständiges Unternehmen von eBay ab. Während eBay dadurch aus den Top 20 gefallen ist, konnte Paypal immerhin den elften Platz aus 2013 retten.

Viel Altes und Neues

Visual Capitalist hat mit seiner Grafik aufgezeigt, wie sich die Machtverhältnisse im Internet gestalten. Ich selbst war überrascht, dass sich die vorderen Plätze, trotz des steten Wandels im Netz, vergleichsweise wenig geändert haben. Trotzdem erkennt man doch einige Entwicklungen, die man selbst miterlebt hat. Der Weg vom Webhosting in Richtung Social Networks beispielsweise oder die Übernahme bekannter Marken durch noch größere Konzerne.

Ich bin gespannt, welche Entwicklungen die nächsten fünf Jahre mit sich bringen. Stolpern die Titanen über ihre eigene Größe? Bringen neue Technologien neue Figuren ins Spiel? Erhebt sich ein altes Unternehmen mit neuer Strategie aus der Asche empor? Fünf Jahre sind im Internet eine lange Zeit, in der viel passieren kann.

Mehr über die Internetwirtschaft gibt’s im Buch „Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt“ auf Amazon (Provisionslink).


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Dual-SIM im iPhone: So klappt es mit der eSIM

Dual-SIM und eSIM im iPhone Xs betreiben

Die Telekom machte mit der eSIM für die Apple Watch 3 den Anfang. Inzwischen bieten mit Vodafone und O2 auch die beiden anderen großen Mobilfunknetzbetreiber Tarife für die integrierte SIM-Karte an. Für den entsprechenden Motivationsschub hat Apples neue iPhone-Generation gesorgt. Denn mit dem iPhone XS, iPhone Xs Max und dem iPhone XR ermöglicht Apple erstmals die Dual-SIM-Funktion. Dadurch könnt ihr zwei Verträge in einem Telefon benutzen. Dabei lässt sich eine der beiden SIM-Karten allerdings nicht physisch auswechseln. Stattdessen liegt sie als „embedded SIM“, also eSIM, vor. Welche Vorteile euch das bietet und was ihr bei der Dual-SIM im iPhone beachten solltet, habe ich hier für euch zusammengetragen.

Dual-SIM: Vorteile in der Praxis

Gründe um zwei SIM-Karten zu verwenden, gibt es viele. So könnt ihr beispielsweise eine private und eine geschäftliche Telefonnummer in einem Gerät kombinieren. Oder ihr profitiert auf Reisen außerhalb der EU von den günstigeren Gebühren einer lokale SIM-Karte und seid trotzdem noch auf eurer bekannten Handynummer erreichbar. Das iPhone kann dennoch über beide Telefonnummern telefonieren und SMS schreiben. Mobile Daten lassen sich jedoch nur mit einer Karte versenden und empfangen.

Was steckt hinter der eSIM?

Zwei SIM-Karten rein und fertig? So einfach macht es Apple lediglich den Nutzern in China. Im Rest der Welt ist nur eine physische SIM-Karte im Nano-Format einsetzbar, während die zweite Chipkarte als eSIM fest im Handy verbaut ist. Die „embedded SIM“ müsst ihr nicht wechseln, wenn ihr einen neuen Anbieter oder eine neue Telefonnummer verwenden möchtet. Stattdessen bleibt die Karte erhalten und wird jedes Mal lediglich aus der Ferne auf elektronischem Weg mit einem sogenannten eSim-Profil beim jeweiligen Anbieter verknüpft. Dadurch erspart ihr euch das Warten auf die SIM-Karte bei einem neuen Vertrag und das „Herumfriemeln“ mit der kleinen Plastikkarte. Dabei ist das Einrichten einer eSim selbst nicht schwerer oder leichter als auf dem herkömmlichen Weg.

Bei welchem Anbieter ihr den passenden eSIM-Tarif findet

Inzwischen bieten hierzulande mit Telekom, Vodafone und O2 alle drei Netzbetreiber eSIM-Tarife an. Auch Reseller, die die Netze des Trios nutzen, aber eigene Konditionen festlegen, ermöglichen euch, eSIM-Profile zu nutzen. Aber deren Zahl ist noch klein. Derzeit (Dezember 2018) bieten lediglich Blau und Ay Yildiz diese Option an. Zudem vergeben alle Anbieter eSIM-Profile nur im Rahmen von Laufzeitverträgen. Als Prepaid-Kunden könnt ihr hingegen vorerst keine eSIM nutzen. Für O2, Blau und Ay Yildiz ist es wichtig, euer iPhone vor der Aktivierung der eSIM auf iOS 12.1.1 zu updaten, da es sonst zu Problemen kommen kann.

So richtet ihr die eSIM auf dem iPhone ein

Die einfachste Möglichkeit eine eSIM einzurichten, ist die Service-App eures Tarifanbieters. Darin lässt sich das eSIM-Profil aktivieren. Anschließend werden die Einstellungen automatisch in eurem iPhone hinterlegt. Wenn euch euer Anbieter alternativ einen QR-Code zugeschickt hat, erledigt ihr die Aktivierung in den iOS-Systemeinstellungen. Geht dazu in den Einstellungen auf den Punkt „Mobiles Netz“ und dann auf „Mobilfunktarif hinzufügen“. Schon öffnet sich die Kamera eures iPhones und ihr könnt den QR-Code scannen. Folgt den Anweisungen bis zum Ende. Fertig!

Eine eSIM im Ausland verwenden

Im Ausland lässt sich die eSIM genauso wie eine normale SIM-Karte verwenden. Generell gibt es bei der Benutzung keine Unterschiede zu einer klassischen SIM-Karte. Der Vorteil bei der Nutzung von einer eSIM ist jedoch, dass ihr den Schacht für die physische SIM-Karte frei habt und im Dual-SIM-Betrieb eine Chipkarte von einem lokalen Anbieter verwenden könnt. So spart ihr teilweise viel Geld für Roaming-Gebühren und seid trotzdem noch unter eurer bekannten Handynummer zu erreichen.

Dual-SIM im iPhone einrichten und nutzen

Bisher sind drei iPhone-Modelle Dual-SIM-tauglich: Das iPhone Xs, iPhone Xs Max und iPhone XR. Dabei akzeptiert das Trio neben der eSIM eine wechselbare NanoSIM-Karte. Wichtig: Es lassen sich zwar bis zu sechs eSIM-Profile auf einem iPhone speichern. Aber nur eines davon ist verwendbar.

Wenn ihr euch dafür entscheidet, zwei SIM-Karten im iPhone zu verwenden, bietet euch iOS Hilfestellungen, um Verwechslungen zu vermeiden. So erhaltet ihr nach dem Einrichten der zweiten SIM-Karte die Möglichkeit, Etiketten zu vergeben. Anhand dieser erkennt ihr stets, welche Karte das Telefon gerade verwendet.

Im nächsten Schritt wählt ihr aus, welche der beiden Karten standardmäßig für mobile Daten sowie ausgehende Anrufe und SMS zum Einsatz kommt. Die andere Karte bleibt dann trotzdem für eingehende Anrufe und SMS verfügbar. Solltet ihr euch gerade im Telefonat auf eurer Hauptkarte befinden, wenn jemand die andere Nummer anruft, antwortet dort die Mailbox. Dabei lassen sich alle anfangs festgelegten Einstellungen später unter dem Punkt „mobiles Netz“ beliebig ändern.

Welche Nummer gerade verwendet wird, ist relativ einfach ersichtlich. Denn beim Schreiben einer SMS oder Wählen einer Nummer entscheidet ihr euch mit einer Schaltfläche für die bevorzugte SIM-Karte. Außerdem könnt ihr in der Kontakte-App für jeden Gesprächspartner festlegen, mit welcher Nummer ihr ihn oder sie regulär anrufen wollt. Ferner blendet das iPhone-Display bei eingehenden Anrufen oben mittig ein, welche eurer beiden Nummern gerade kontaktiert wird.

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