KOLUMNEN

Kolumne

Felicitas HackmannMit Filter, #OhneFilter und das Hier und Jetzt

TapTalk definiert Real-Time-Kommunikation neu. Wird es damit zum neuen Instagram, Whatsapp oder Facebook? Nein, denn für TapTalk gibt es einen ganz eigenen Anwendungsfall. // von Felicitas Hackmann

"Selfie" (Adapted) by Patrik Nygren (CC BY-SA 2.0)

Auf dem Laufsteg würde man echt wohl “Nude Look” nennen, auf Instagram den Hashtag NoFilter benutzen: Echt sein – oder wenigstens so aussehen – ist die Königsdisziplin der Selbstdarstellung.

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Daniel KuhnEU-Kommission startet Untersuchung gegen Android

Google steht derzeit unter Beschuss von der EU-Kommission. Diese wirft dem Konzern vor, die Marktposition bei der Suche und Android zum eigenen Vorteil ausgenutzt. // von Daniel Kuhn

Teaser & Image “EU commision” (Adapted) by linus_art (CC BY-SA 2.0)

Nach mehrjährigen Ermittlungen hat die EU-Kommission eine formelle Beschwerde gegen Google eingereicht, in dem sie dem Konzern vorwirft, die Suchergebnisse zu verfälschen und die eigenen Dienste zu bevorzugen. Besonders in der Kritik stehen Produktsuchen, bei denen Google die eigenen Shopping-Angebote höher einstuft, als andere Online-Shops. Gleichzeitig steht aber auch Android im Visier der EU-Kommission – hier wird Google vorgeworfen, dass Hersteller, die den Google Play Store auf einem Gerät vorinstallieren wollen, auch andere Google Apps, wie Google Maps oder YouTube installieren müssen, was andere Anbieter benachteiligen könnte.

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Anna-Maria LandgrafEine multimediale Flüchtlingsgeschichte

Der Schweizer Journalist Simon Krieger reist mit seiner Kamera den Weg eines Flüchtlings nach. Über Griechenland über die Türkei bis in den Iran – am Ende soll eine Multimediareportage entstehen. // von Anna Maria Landgraf

"Darfurians refugees in Eastern Chad" (Adapted) by European Commission DG ECHO (CC BY-SA 2.0)

Das abstrakte Flüchtlingsthema wird bei Simon Krieger durch die Reportage Ozra konkret: Es erscheint in Form von Yaved, ein junger Mann aus Afghanistan, der als kleiner Junge von zu Hause weg ist. Mit der Reportage geht das neue multimediale Onlinemagazin WHY ISSUE an den Start.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die Vorratsdatenspeicherung, den Vinyl-Trend, Julian Assange, die Digitalisierung und einen Skandal im Schach. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Politik Digital: Aus #VDS wird Höchstspeicherfrist: Das Umbenennen von politischen Themen zur Eroberung der Deutungshoheit ist ein beliebtes Mittel in der Politik. Vor anderthalb Jahren wollte man die Netzpolitik der aktivistischen Szene entreißen und sprache nur noch von Digitapolitik, passend zur Digitalen Agenda. Ähnlich läuft es jetzt mit der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung, die jetzt als zwei Wochen kürzer ausfallende Höchstspeicherfrist wieder zurück ist, wie Julie Rothe auf Politik-Digital.de erklärt.

  • VINYL The Conversation: Back on record – the reasons behind vinyl’s unlikely comeback: Trotz engagierter Nutzung digitaler Fortschritte, kaufe ich immer noch Schallplatten. Angefangen hat das vor 12 Jahren mit einem geschenkten Schallplattenspieler, inzwischen scheine ich Teil einer globalen Trendwende zu sein, denn Vinyl ist wieder auf dem Vormarsch. Der Medienwissenschaftler Lee Barron von der Northumbria University in Newcastle erklärt das ungewöhnliche Comeback der Schallplatte.

  • JULIAN ASSANGE Berliner Morgenpost: Wikileaks-Gründer Julian Assange stellt sich der Staatsanwaltschaft: Seit drei Jahren sitzt Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London, nach dem Schicksal von Edward Snowden beinahe schon vergessen. Die schwedische Staatsanwaltschaft hat ihn nicht vergessen, gibt aber jetzt ihren Widerstand auf, auf ein Verhör in Schweden zu bestehen, denn einige der Vorwürfe verjähren im August. Spannend, wie sich das entwickeln wird.

  • DIGITALISIERUNG FAZ: Leben und Arbeiten mit dem Internet in Deutschland: In der Frankfurter Allgemeine hat Prof. Dr. Renate Köcher vom Institut für Demoskopie Allensbach einen lesenswerten Denkanstoß über den digitalen Graben in unserer Gesellschaft gegeben. Dieser verläuft allerdings nicht zwischen verschiedenen Altersgruppen, sondern zwischen sozialen Schichten. Nicht alle Menschen profitieren von den durch das Internet ausgelösten gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungsprozessen.

  • SCHACH Techdirt: Chess Grandmaster Exposed As App-Using Cheat: Ich habe Ende der 90er Jahre, als sich auf einmal jeder ein Handy leisten konnte, angefangen Schach zu spielen. Das stellte sich, durch gewisse soziale Normen und kleineren Regeln, als keinerlei Bedrohung für die Integrität des Spiels heraus. Die Geräte verbanden zwar auch von unterwegs Menschen, sie waren aber alles andere als smart. Bei den heutigen Geräten, den Smartphones, sieht das natürlich anders aus und jetzt hat der Sport einen Skandal, der mit einer iPhone-App zu tun hat und gar nicht so klar ist, wie es vielleicht zuerst klingt.

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Annika KremerVerschlüsselung – Aber wer bekommt den Schlüssel?

In den USA ist eine erneute Debatte um Hintertüren in Verschlüsselung entbrannt – trotz technischer Weiterentwicklungen eine gefährlich schlechte Idee. // von Annika Kremer

Schlüssel II (adapted by Susanne Winter (CC BY-SA 2.0) via Flickr

In den USA gibt es derzeit eine neue Diskussion darüber, ob und wie den Ermittlungsbehörden der Zugriff auf verschlüsselte Geräte erlaubt werden soll. Obwohl diese Pläne technische Schutzmaßnahmen – etwa die Verteilung des Schlüssels auf mehrere Parteien – vorsehen, sind sie in technischer wie politischer Hinsicht fragwürdig. Wieder einmal wird Verschlüsselung nur als potentielles Hilfsmittel Krimineller gesehen statt als Mittel zur Demokratisierung sowie zum Schutz wichtiger Infrastrukturen und Geschäftsgeheimnisse.

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AdvertorialSonderveröffentlichung: Die Renaissance der Experience Economy

Die Renaissance des “echten Erlebnis” beginnt: Statt in Statussymbole investieren die Millenials lieber in die Experience Economy. Kehrt die Generation Y der digitalen vollvernetzten Welt den Rücken?

digital native (adapted) by Maurizio Pesce (CC BY 2.0) via Flickr

Das “Look up” Video von Gary Turk hat im April vergangenen Jahres, wenn auch ziemlich überspitzt, ein vages Gefühl auf den Punkt gebracht: Die Furcht, dass wir allzuviel Zeit vor Bildschirmen verbringen, vor allem Smartphones, und darüber vielleicht das echte Leben verpassen. Und knapp 50 Millionen mal haben sich das Video Menschen in aller Welt angeschaut. Ironischerweise an einem Bildschirm.

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Alexandra von HeylKleine Nerds und große Programmierer

Das Computer Camp bietet den Nerds von heute und Programmierern von morgen ein Ferienprogramm der etwas anderen Art. // von Alexandra von Heyl

Compuert Camp (Bild: Computer Camp)

Das Technikferienlager fängt da an, wo die Schule aufhört: In Kursen lernen die Kinder, die von Gerstgrasser und seinem Team liebevoll Nerds genannt werden, alles über Webdesign, Gamedesign, Webentwicklung, Softwareentwicklung und seit diesem Jahr im “Experts Special” alles über die Oculus Rift. Neben den IT-Angeboten gibt es allerdings auch ein vielfältiges Freizeitangebot für Draußen, denn auch die soziale Komponente soll im Camp nicht zu kurz kommen.

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Annika KremerVorratsdatenspeicherung: Ein gefährlicher Kompromiss

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Bundesjustizminister Heiko Maas haben sich in Sachen Vorratsdatenspeicherung geeinigt – kein Grund zur Freude. // von Annika Kremer

Demozug-Fronttransparent by Annika Kremer

Die beiden Minister, die seit Monaten in Verhandlungen über dieses Thema standen, gaben am gestrigen Mittwoch einen Kompromiss bekannt. Dieser sieht vor, Verbindungsdaten künftig zehn Wochen lang zu speichern (mit Ausnahme von Standortdaten, die vier Wochen lang archiviert werden sollen). Auch sonst gibt man sich Mühe, demonstrativ den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zu folgen. Diese Einschränkungen sind besser als nichts. Harmlos machen sie die (in bester Unions-Tradition euphemistisch auch als „Höchstspeicherfrist“ bezeichnete) Datensammlung aber leider keineswegs.

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Gunnar SohnWarten auf Erleuchtung

In einem Kraftakt möchte Deutschland die sogenannte “Industrie 4.0″ einführen – und damit die Industrie vernetzen. Bislang ruft das Konzept aber bloß Ahnungslosigkeit hervor. // von Gunnar Sohn

{Explore}(adapted) by Marius Brede (CC BY-SA 2.0) via Flickr

“Mit der digitalen Vernetzung der Produktion wird sich unser Verständnis von Industrie so nachhaltig verändern wie niemals zuvor”, so VDMA-Präsident Reinhold Festge zur Eröffnung der Hannover Messe. Die deutschen Hersteller seien für diese globale Veränderung bestens gerüstet, betont der oberste Maschinenbau-Lobbyist. “Für die deutsche Industrie formuliere ich dabei nicht weniger als den globalen Führungsanspruch.”

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Joseph LichtermanBei der Paywall der Winnipeg Free Press zahlen Leser pro Artikel

Sind Sie auch einer dieser Menschen, die behaupteten, das Paywall-Modell “iTunes als News” könne das Nachrichtenmodell revolutionieren? In Kanada gibt es jetzt eine Zeitung, die dieses Modell ausprobiert. // von Joseph Lichterman

Winnipeg Free Press News Café (Image: AJ Batac [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Idee wird im Nachrichtengeschäft schon seit Jahren diskutiert: ein iTunes für Nachrichten. Ob die Leser bereit wären, für Nachrichten durch Micropayments pro Artikel zu bezahlen, so wie sich bei den Musikfans das Bezahlmodell einzelner Songs über Apple durchgesetzt hat?

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Tanya SichynskyWas USA Today bei den Final Four mit Periscope und Snapchat lernte

Die neuen Plattformen Periscope und Snapchat sind für Realtime-Nachrichten auf Telefonen gemacht, aber es gibt viele Fragen bezüglich der Organisation – welchen Content man teilt, oder wie man die Effektivität messen kann. // von Tanya Sichynsky

USA Today Sports

Es gibt genug Möglichkeiten, wie man ein neues Publikum erreichen kann. Die Herausforderung dabei ist aber, herauszufinden, wo es sich lohnt, seine Zeit zu investieren, und was man alles machen kann. Ich arbeite bei den USA Today Sports und dort versuchen wir gleich zwei Plattformen zu nutzen und besser zu verstehen: Snapchat und Periscope. Letzteres wurde erst vor zwei Wochen veröffentlicht, als die Final Four (die letzten vier Mannschaften in der Endrunde) im College-Basketball feststanden.

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Heather Brunskell-EvansWieso wir in der Schule über Sex und Pornos reden müssen

Sex und Pornos sind digital stets zugänglich, doch wie können Jugendliche im Umgang mit solchen Inhalten geschult werden? // von Heather Brunskell-Evans

Let's talk about sex (Image: Rob Allen [CC BY-NC-SA 2.0], via Flickr)

Vor Kurzem hat der Kinderschutzverein NSPCC Childline (Nationale Society for the Prevention of Cruelty to Children) eine Studie veröffentlicht, in der herausgearbeitet wurde, zu welchem Maße Kinder dargestellt, abhängig gemacht und für pornographisches Material ausgenutzt werden und diesen Zugang selbst nutzen. Die Studie zeigte, für wie viele Kinder und Jugendliche Pornographie ein Teil ihres Alltagslebens ist. Die Ergebnisse mögen schockierend sein, doch die neuen Möglichkeiten des Internets und der sozialen Medien, die zunehmende sexualisierte Umwelt, sowohl offline als auch online, zeigen auf, dass wir neue Wege finden müssen, um die Probleme anzupacken, wie wir momentan mit Sex umgehen und darüber reden.

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Daniel KuhnWarum Logins in Apps mit Facebook und Co. keine gute Idee sind

Logins in neue Apps und Services mit bestehenden Konten bei Facebook, Google und Twitter sind wahnsinnig komfortabel, aber trotzdem keine gute Idee. // von Daniel Kuhn

Login "adapted" [by GotCredit (CC BY 2.0) via Flickr]Oh, eine spannende neue App – da muss ich doch gleich mal reinschauen. Ach Mist, ich muss ein neues Nutzerkonto anlegen und mir schon wieder einen neuen Nutzernamen und Passwort ausdenken und merken. Oh toll, ich kann mich auch über mein Facebook-, Twitter und/oder Google-Konto einloggen – wie komfortabel! Aber ist das wirklich so eine gute Idee? Immer wieder mal ist zu lesen, dass man die Social Logins lieber nicht nutzen soll, doch warum eigentlich nicht? Was komfortabel ist, kann doch eigentlich nicht schlecht sein, oder?

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