KOLUMNEN

Kolumne

Fumiya IidaWie Roboter die Evolution lernten – und was wir davon haben

Die Roboter kommen, um uns zu vernichten, heisst es oft in dystopischen Filmen. Jetzt können sie auch noch eigene Nachkommen bauen – doch daran ist nicht Schlechtes. Im Gegenteil! // von Fumiya Iida

Robot Wood (Teaser by kaboompics (CC0 Public Domain), via Pixabay)

Oft wird die moderne Forschung dargestellt, als sei sie nur einen Schritt von der unaufhaltsamen Roboterapokalypse entfernt, wie man sie aus den Terminator-Filmen kennt. Obgleich bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz Risiken bestehen, die ernst genommen werden müssen, könnte eine übermäßig ängstliche Reaktion auf jede Neuerung im Bereich der Robotikforschung und Kreativität behindern.

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Steve Martin5 Lesetipps für den 7. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Thema Vorratsdatenspeicherung, den Internet Explorer, die Informationsfreiheit in Hamburg, den Netflix-Ausbau und Google. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG iRights.info: Vorratsdatenspeicherung: Irgendwas wird sie schon nützen, möglicherweise, vielleicht: Um irgendetwas zu tun, fordern Politiker gern die Vorratsdatenspeicherung. Nun wurde sie wieder eingeführt. Diese ist zwar formal am 18. Dezember in Kraft getreten, zur Umsetzung sieht das Gesetz jedoch eine Frist von 18 Monaten vor. Ihr Nutzen bleibt nebulös, ihre Verträglichkeit mit Grundrechten und Verfassung auch im Neuanlauf fraglich. Ein Rückblick auf die Diskussion.

  • MICROSOFT inside-digital: Keine Sicherheits-Updates für den Internet Explorer mehr: Achja, der gute Internet Explorer. Wie wir ihn alle vermissen werden?! Wahrscheinlich eher weniger. Das hat nun auch Microsoft erkannt und stellt in Kürze den Support, zumindest für die älteren Versionen, komplett ein. Nutzer von Windows 7, Windows 8.1 oder Windows 10 sollten daher schnellstmöglich auf den neuste Version vom Internet Explorer, nämlich den Internet Explorer 11 wechseln.

  • DATENSCHUTZ netzpolitik.org: Bericht zur Informationsfreiheit in Hamburg: Geheimdienst bleibt von der Öffentlichkeit abgeschirmt: Der Informationsfreiheitsbeauftragte von Hamburg, Johannes Caspar, hat seinen Tätigkeitsbericht Informationsfreiheit 2014/2015 veröffentlicht. Er berichtet darin über die Umsetzung der Pflichten nach dem Transparenzgesetz (HmbTG), über von seiner Behörde geprüfte und manchmal kuriose Einzelfälle und über das Ende November 2014 gestartete, bundesweit bisher einmalige Transparenzportal Hamburg. Es ist „Herzstück des Gesetzes“, das momentan Einsicht in etwa 36.000 Dokumente bietet.

  • NETFLIX handelsblatt: Streamingdienst expandiert in 130 Länder: Netflix schnappt sich die Welt: Netflix legt nach – Der Film- und TV-Serien-Anbieter ist nun weltweit abrufbar. Der Streaming-Dienst startete in 130 neuen Ländern durch wird dadurch endgültig zum globalen Player. Unter anderem kommen nun weitere Länder wie Indien, die Türkei, Singapur oder Polen auf die Liste von Netflix. Nur in China mag man dem Unternehmen aber noch nicht so richtig über dem Weg trauen. Dort bleibt der Streaming-Dienst noch ausgeschlossen. Dort hofft man allerdings, die Leute auch noch zu überzeugen.

  • GOOGLE Unsere Zeit: Warum es kein deutsches Google gibt: Das nächste große Ding wird in Deutschland nicht Google sein. Eventuell wird es sogar nur noch relativ wenig mit dem Internet zu tun haben. Was ist eigentlich in Deutschland anders als in den USA? Ist die Start-Up- bzw. Gründungsmentalität eine andere? Haben wir mehr Erfahrungen in anderen Gebieten? Eins ist allerdings schon sicher, Berlin ist nun mal nicht das Silicon Valley.

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Jennifer EilitzTrends des Monats Januar

Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Jennifer Eilitz

Grönlands Eisdecke Screenshot by NYT small

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal Twenty20, Visual Perceptive Media – die Plattform für individuelle Filme, die schmelzende Eisdecke Grönlands, Piqd und First Draft News vor. [Mehr]


Donald E. MillerDie Gesellschaft zwischen Religion, Technologie und Extremismus

Unsere Gesellschaft wird inzwischen eher von Technologie als von Religion geprägt – der Graben verläuft zwischen antimodernen Fundamentalismus und der postmodernen Mentalität der Jugend. Trotz aller Konflikte darf man sich keiner der beiden Welten entziehen. // von Donald E. Miller

Kreuz (Teaser by HannahJoe7 (CC0 Public Domain), via Pixabay)

Kürzlich haben Extremisten sowohl bei dem Anschlag auf die Planned Parenthood Federation of America als auch bei der Schießerei in San Bernardino die hässliche Fratze der Religion enthüllt. Der Einfluss dieser Taten und die Demagogie der Wahlkampfperiode erzeugen in den USA Angst und Empörung. Inmitten dieser nationalen Kämpfe bereiteten sich viele Familien auf einen viel persönlicheren religiösen Kampf vor: die Frage, ob sie an Weihnachten in die Kirche gehen sollten oder nicht. Amerikaner identifizieren sich zunehmend nicht mehr mit Religion, wobei es signifikante Generationsunterschiede gibt.

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Tobias SchwarzPrevievv-Tipp der Woche: Retromania – Sehnsucht nach gestern

Sie werden lachen, aber der erste Previevv-Tipp im neuen Jahr behandelt den der Trend der Retromania, die Sehnsucht nach gestern. Als ob 2015 so grandios war, wie jetzt alle tun. // von Tobias Schwarz

Retromania  (Image: Deutsche Welle)

Für Netzpiloten.de durchforsten Hella Wittenberg und David Streit jeden Mittwoch die deutschen Mediatheken nach den spannendsten Beiträgen zu den Themenfeldern digitale Kultur, Internet, Startups und Medien. Diesmal geht es um die Sehnsucht nach gestern, der Retromania, denn tatsächlich lässt sich Nostalgie als ein wichtiger Teil unserer Gegenwartskultur herausfiltern. Immer wieder wollen Menschen im Zeichen der Vergangenheit leben. Die Dokumentation will diesem Gegentrend zur Schnelllebigkeit einmal auf den Zahn fühlen und unterhält sich dabei auch mit so berühmten Persönlichkeiten wie Dita von Teese.

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Fiona SpruillPush-Benachrichtigungen, die mich kennen

Jeder mit einer Apple Watch wird dir das selbe sagen: es geht nur um die Benachrichtigungen, nicht um die Apps. Das Vibrieren an meinem Handgelenk machen glasklar, wie dumm manche Benachrichtigungen sind.” // von Fiona Spruill

Apple Watch Sport(image by LWYang) via Flickr(CC BY2.0)

Vor einigen Wochen saß ich in einem etwas anstrengenden Meeting auf der Arbeit. Meine Apple Watch vibrierte an meinem Handgelenk und so wie ich es immer tue wenn ich eine Benachrichtigung erhalte, werfe ich einen kurzen Blick darauf, um mich zu versichern, dass es meiner Tochter gut geht und die Welt nicht in völligem Chaos kollabiert.

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Maren JentschkeTrès chic! Die besten Tumblr-Blogs von Fashion-Medien

Wie nutzen Medien den Microblogging-Dienst Tumblr? Ein Blick in die Nutzung von einigen Fashion-Medien gibt darüber Auskunft. // von Maren Jentschke

Life is Tumblr (Image by Romain Toornier (CC BY 2.0))small

Tumblr ist das soziale Netzwerk der kreativen Köpfe. Durch die Gestaltungsfreiheit der Blogs und das einfache Einbinden von Fotos, Videos und GIFs machen es sich gerade Medien mit ästhetischen Anspruch zu Nutze. Tumblr hat die 21 besten Blogs von Medien zusammengestellt. Unter ihnen viele Mode- und Lifestyle-Magazine (Vogue, Teen Vogue, W Magazine, The New York Times Style Magazine, CR Fashion Book, Elle, Glamour), die trotz ähnlichem Content Tumblr auf ganz eigene Art und Weise nutzen. [Mehr]


Mark S. LuckieAdele und das Ende des Clickbait

Das Phänomen des Clickbait ist bekannt: seitenlange Storys, die problemlos in einem Satz erzählt sind, Überschriften mit Fragen, die nicht sinnvoll beantwortet werden, oder eine endlose Reihe fantasieloser Listen. Und trotzdem: irgendwie funktioniert es ja doch. Wie kann das sein? // von Mark S. Luckie

Money on a Hook (Teaser by Tax Credits (CC BY 2.0), via Flickr)

Der Journalismus stirbt. Er ist eigentlich schon tot. Ruft den Friedhofswächter, der Journalismus muss dringend begraben werden. Wissen Sie, welche Branche sonst noch ausstirbt? Die Musikbranche. Niemand kauft mehr Alben. Halt – das stimmt nicht. Adele und einige andere Künstler haben diesen Trend belebt, indem sie bedeutende Musik veröffentlichten, die unverkennbar ihre ist. Aber genau wie ein wachsendes Segment der Popmusik wurden auch manche Teile des Journalismus auf ein vorgefertigtes Format reduziert, von welchem wir denken, dass es die Internetnutzer dazu bringen wird, diesen einen ganz wichtigen Klick zu tätigen.

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Joseph LichtermanDer Boston Globe nutzt die Aufmerksamkeit durch Spotlight

Der Boston Globe will den Filmstart und den maßgeblichen Erfolg von Spotlight als Chance nutzen, um sich bei neuen Lesern zu vermarkten. // von Joseph Lichterman

Spotlight (Image: Thomas Cole, CC BY

In diesem Herbst hat der CEO des Boston Globe, Mike Sheehan, ein neues Puzzlestück zu der Präsentation, die er potenziellen Werbekunden vorführt, hinzugefügt: Den Trailer für den Film Spotlight. Der Film erzählt die Geschichte der mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Globe-Recherche über Kindesmisshandlung in der katholischen Kirche. Sheehan hat den Trailer vorgeführt, um Werbekunden die Wirkung zu demonstrieren, die die journalistische Arbeit des Globe und insbesondere die Arbeit des ermittelnden Teams von Spotlight ausgeübt hatte. [Mehr]


Stephen BrightWas mit uns passiert, wenn wir betrunken sind

Es gibt immer einen Grund, zu feiern – und dabei lehnt man meist das eine oder andere Gläschen nicht ab. Dass Alkohol nicht ungefährlich ist, weiss man längst. Aber was im Hirn und mit dem Körper genau passiert, wenn wir betrunken sind, wirkt individueller als bisher vermutet. // von Stephen Bright

Alkohol (Teaser by jarmoluk (CC0 Public Domain), via Pixabay)

Die Beziehung zum Alkohol ist kompliziert. Es ist wie ein kompliziertes Muster, das in unserem Bewusstsein gesellschaftlich verwoben ist. Betrachtet man die reine Chemikalie, ist Alkohol ein einfach gestricktes Molekül, seine Effekte auf das Gehirn sind jedoch sehr komplex. Unterschiedliche Menschen reagieren in unterschiedlichen Situationen auf unterschiedliche Arten und Weisen auf Alkohol.

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Janine BillkerZum Bloggen braucht man heutzutage nicht mal mehr einen Blog

Das Blog als Ort zum Publizieren hat noch lange nicht ausgedient, und doch gibt es heutzutage zahlreiche Alternativen um zu bloggen. // von Janine Billker

WordPress(image by StockSnap) via Pixabay (CC0Public Domain)

Wer mit dem Bloggen anfangen möchte, hat gelinde ausgedrückt die Qual der Wahl. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Plattformen, die dem Nutzer als Alternative zum eigenen Blog zur Verfügung stehen. Eine Auflistung und kurze Beschreibung der Angebote und Tools soll hier die Wahl erleichtern und einen schnellen und einfachen Einstieg ermöglichen. Welche Plattform letztendlich die Richtige ist, hängt davon ab, welche Absichten man verfolgt, ob zu Bloggen ein Hobby ist oder ob das Publizieren zum Beruf wird. [Mehr]


Tobias SchwarznextMedia.Hamburg: Was bringt das Jahr 2016?

Drei Hamburger Medienschaffende haben nextMedia.Hamburg verraten, was sie vom Jahr 2016 im Journalismus und Marketing erwarten. // von Tobias Schwarz

Year 2016 (Image: Pete Linforth [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Es geht wieder los und mit dem neuen Jahr und der neuen Arbeitswoche wird auch wieder fleißig an der Zukungt mitgewerkelt – auch in Hamburg. nextMedia.Hamburg hat verschiedene Profis gefragt, was das kommende Jahr in ihrem Bereich wohl bringen wird. Geantwortet haben die Journalistin Carolin Neumann, die die Digital Media Women mitgegründet hat, der Onlinemarketing-Experte Philipp Westermeyer und Eva-Maria Bauch von G+J.

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