Amicella

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Kolumne

RedaktionScoopcamp 2014 – Ticketverlosung

Kurz vor knapp gibt es von unserer Seite noch ein kleines Highlight. Ihr habt die Chance auf eines von vier Tickets für das Scoopcamp 2014!

scoopcamp-Logo

Die Innovationskonferenz für Onlinemedien lädt auch dieses Jahr viele Experten, Entscheider und Innovatoren der IT-und Medienbranche nach Hamburg ein. Im Mittelpunkt stehen Themen wie “Data Journalism”, “Social Media” und “New Storytelling”. Wenn ihr am Donnerstag den 04.09. auch live dabei sein wollt, dann habt ihr die Möglichkeit, Tickets bei uns zu gewinnen. Speaker, Programm und alle weiteren Informationen findet ihr auf scoopcamp.de

Wie könnt ihr gewinnen?

+++Das Gewinnspiel ist beendet, die Gewinner wurden kontaktiert!+++

Schreibt uns einfach eine Mail bis Mittwoch 17 Uhr an gewinn@netzpiloten.de mit dem Betreff “Scoopcamp 2014″. Den glücklichen Gewinnern wird von uns jeweils ein Ticketcode zugeschickt. Viel Glück!


Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 1. September

In unseren Lesetipps geht es um Googles “Same Day Delivery”-Pläne, die Digitalisierung von allem, das Time Magazine, Technologie in der Musik und Netflix. Ergänzungen erwünscht.

  • SAME DAY DELIVERY Re/code: Inside Google Shopping Express’ Big Plan to Race Amazon to Your Door: Auf Re/Code stellt Jason Del Rey das Wettrennen zwischen Google und Amazon (und eigentlich auch Uber) um den Markt für Same-Day-Delivery vor, den beide Unternehmen vor allem in den USA austragen. Uber mag smart sein, Amazon stets ambitioniert, aber für Google scheint zu sprechen, dass sie jetzt schon konkurrenzfähig sind, aber noch nicht einmal einen Bruchteil ihrer Möglichkeiten dafür aufgewendet haben, dass aber laut internen Quellen vorhaben. Wie teuer Googles Lieferservice werden könnte, steht noch nicht fest, aber es könnte eine Art Amazon Prime werden, nur eben für fast jedes denkbare Produkt. Wer sich wirklich Sorgen machen sollte, sind die Ladengeschäfte, denn Google bringt den direkten Versand von Produkten und Lebensmitteln meines Erachtens noch einmal schneller auf eine höhere Stufe, als Amazon und Uber das schaffen werden.

  • DIGITALISIERUNG Zeit Online: So leben wir in fünf Jahren: Auf Zeit Online entwirft Stefan Schmitt eine Version der Zukunft, in der das Internet der Dinge und Augmented Reality unsere Wahrnehmung der Welt maßgebend begleiten und mitbestimmen, in der aber die schon heute führenden Unternehmen ein vor allem in der Vergangenheit perfekt funktionierenden Tauschhandel weiterführen: Komfort gegen Daten. Feststeht, dass wir und alles um uns herum in Zukunft mehr Daten produzieren werden. Sie sind das Öl des 21. Jahrhunderts, nur versiegen sie nicht. Die Wirtschaft denkt schon lange darüber nach, wie Daten genutzt werden können, was legitim ist. Wir als Gesellschaft sollten das aber auch einmal machen und sei es nur, dass Journalisten in Technologien nicht nur ein Werkzeug der Werbung sehen.

  • MEDIENWANDEL New York Magazine: Time Inc. Faces a Looming Existential Magazine Deadline: New York City ist wahrscheinlich wirklich die heimliche Hauptstadt der Welt, zumindest aber mit der New York Times und dem Time Magazine das Epizentren des Medienwandels, denn diese beiden Publikationen sind die wohl interessantesten Akteure der traditionellen Medien, wenn es darum geht, die Zukunft der Medienwelt zu entdecken. Über die New York Times hat man zuletzt öfters gelesen, weshalb ich diesen einen sehr langen Longread von Gabriel Sherman über das Time Magazine empfehle, in dem er sich mit der Frage auseinandersetzt, wie ein auf ein Magazins setzendes Unternehmen heutzutage aussehen sollte und die ersten Ideen des Magazins skizzenhaft vorstellt.

  • MUSIK PandoDaily: Smashing Pumpkins’ drummer, now a CEO, wants to save the music industry through tech: Fast nach dem Motto “Wenn du sie nicht schlagen kannst, verbünde dich mit ihnen.” hat die Musik-Industrie sich in den letzten Jahren die neuen Technologien zu Nutze gemacht, wenn die Innovation auch von außerhalb kam und die Integration lange dauerte. Doch mit dem neuen Startup LiveOne des ehemaligen Schlagzeugers der Smashing Pumplins, Jimmy Chamberlin, versucht nun jemand, der die goldenen Jahre des CD-Verkaufs mitgemacht hat, selber mit Technologie wieder Geld im Musikgeschäft zu verdienen. LiveOne bietet einen Service namens Crowdsurfing an, der Livestreams von Konzerten anbietet, dabei aber auch eine soziale Kompetenten aufweist und die Zuschauer an den Bildschirmen miteinander interagieren lässt. Bereits bekannte Unternehmen sind als Werbeschaltende auf den Zug aufgesprungen, der ein Millionenpublikum anspricht.

  • NETFLIX c’t: Hinter den Kulissen von Netflix: Netflix startet diesen Herbst in vielen europäischen Ländern und hat sich zum Deutschland-Start den c’t-Redakteur Nico Jurran nach Kalifornien eingeflogen, um ihm die Firma zu zeigen. Dabei herausgekommen ist ein lesenswertes Porträt der Streaming-Firma, die von einigen bereits gefürchtet und vielen aber begrüßt wird. Im Artikel findet sich auch ein aufschlussreiches Zitat von Netflix-CEO Reed Hasting, das für mich zeigt, was Netflix anders und somit erfolgreich macht: “Wir schauen uns unter anderem die Piraterie-Netzwerke an, um herauszufinden, welche Bedürfnisse aktuell nicht befriedigt werden.”

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Tobias GillenSpezielle Top-Level-Domains: Wie .tv-Domains reich machen

Der Boom sogenannter Medien-Domains hat längst begonnen – und spiegelt eine interessante Entwicklung im Internet wider. // von Tobias Gillen

Briefmarke aus Tuvalo mit der eigenen Top-Level-Domain

Amazon kauft Twitch.tv für eine knappe Milliarde US-Dollar ein – und schnappt den Zocker-Streaming-Dienst damit Google vor der Nase weg, die ebenfalls Interesse gehabt haben sollen. Twitch.tv ist ein gutes Beispiel für den Wandel der Medienwelt. Nicht nur, dass inzwischen teils mehr Leute Videos davon schauen, wie andere Leute Spiele spielen als so mancher Fernsehsender zur Primetime Quote hat – nein, auch die Domain steht für eine spannende Entwicklung.

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Jakob SteinschadenOne Spark: Klaus Breyer über Innovation im Crowdfunding

Welche Rolle spielt Innovation beim Crowdfunding? Darüber sprachen wir mit One Spark-Juror Klaus Breyer. // von Jakob Steinschaden

Klaus Breyer

Am 13. September findet in der Berliner Platoon-Kunsthalle das internationale Crowdfunding-Festival One Spark statt. Die Netzpiloten sind als Medienpartner live vor Ort dabei und berichten, aber bis dahin sprechen wir mit den Experten auf dem Event, welche Rolle Crowdfunding in ihrem Bereich spielt. Klaus Breyer ist Gründer und CEO der Berliner Social-Media-Agentur Buddybrand. Er wird am One Spark Crowdfunding Festival als Juror in der Kategorie “Innovation” über eingereichte Projekte sein Urteil fällen. Im Interview spricht er über das wichtigste Crowdfunding-Projekt Deutschlands, den Innovationsdruck auf die Banken und seine eigenen Investments.

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Björn RohlesEllo: Dank Datenschutz zum neuen Netzwerk?

Das neue soziale Netzwerk Ello verspricht guten Datenschutz und Verzicht auf Werbung. Wie groß sind seine Chancen? // von Björn Rohles

Ello

Wer Ello aufruft und nach unten scrollt, wird mit wenigen Zeilen konfrontiert, die aufzeigen, was Ello einzigartig machen soll: “Dein soziales Netzwerk gehört den Werbetreibenden. … Wir glauben, es gibt einen besseren Weg. … Wir glauben, dass die Betreiber und die Nutzer Partner sein sollten. … Du bist kein Produkt.” Ein werbefreies Netzwerk, das auf Datenschutz setzt – das ist ungewöhnlich, aber die Ello-Macher haben gute Ideen.

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Björn RohlesBig Data als Zukunft des Web 3.0

Das Web 3.0 will die riesigen Datenmengen mit Bedeutung versehen und nutzbar machen: Bringt Big Data die Zukunft des Netzes? // von Björn Rohles

Web (Bild: PublicDomainPictures [C00], via Pixabay)

Noch sind die Informationen im Web in weiten Teilen unstrukturiert, aber das könnte sich schon bald ändern. Seit vielen Jahren diskutieren Visionäre über das semantische Web oder auch Web 3.0 – ein Netz, das die Bedeutung von Inhalten versteht. Die Technologien dahinter sind jedoch komplex und nicht einfach auf das riesige Informationsaufkommen anwendbar. Big Data eröffnet neue Möglichkeiten bei der automatisierten Analyse von Bedeutungen und kann so helfen, die Vision Realität werden zu lassen.

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Merle MillerLaunch der Top-Level-Domain .hamburg am 27.8.

Gestern war der lang herbeigesehnte Tag da: Die Top-Level-Domain .hamburg ging mit großem Getöse online. Damit können nun auch Unternehmen und Bürger der Metropolregion ihrer lokalen Identität Ausdruck verleihen. // von Merle Miller

Domainvergabe (Bild: Merle Miller)

Der Termin für den Launch stand ganz genau fest und wurde in den Wochen zuvor eifrig in etlichen Pressemitteilungen und Einladungen kundgegeben. Am 27. August 2014 um Punkt 11:00 Uhr sollte der offizielle Startschuss für .hamburg (ausgesprochen: Punkt Hamburg) fallen. Und dieser wurde auch von niemand Geringerem als Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz sowie Oliver Süme, dem Geschäftsführer von Hamburg Top-Level-Domain GmbH, die .hamburg betreibt, komplettiert. Die neue Top-Level-Domain soll kurze, prägnante Adressen ermöglichen, so die Auffindbarkeit im World Wide Web steigern und die Identifikation mit der Hansestadt unterstreichen. Zusätzlich wird natürlich auch der Namensraum expandiert, sodass Firmen und Privatpersonen sich bei der Domainregistrierung nicht mehr auf kreative Wortspiele verlassen und sich mit weniger originellen Namen zufrieden geben müssen. [Mehr]


Thomas VorreyerStreaming zum großen Fressen

Die Fast-Food-Kette McDonald’s steigt tatsächlich in das Streaming-Geschäft ein – Musik wird zu Beilage. // von Thomas Vorreyer

McDonalds setzt auf Streaming (Bild: Mike Mozart [CC BY 2.0], via Flickr)

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und so den Kunden bei der Kartoffelstange halten: McDonald’s arbeitet an einer neuen Digitalstrategie rund um eine App, die nicht nur Bestellungen aufnehmen wird, sondern wohl auch einen Musikstreamingdienst bieten könnte. Das Rundumangebot könnte gerade vor dem Hintergrund aktueller App-Nutzungsstatistiken interessant sein.

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Gunnar SohnWarum ist Unternehmenskommunikation so langweilig?

Immer mehr Firmen setzen auf eigene Blogs. Wenn sie ihren Mitarbeitern aber keinen Spielraum erlauben, lässt das Ergebnis zu wünschen übrig. // von Gunnar Sohn

sweet, sweet honey (Bild: Peter Shanks [CC BY 2.0], via Flickr)

Viele Unternehmen haben heute einen Blog, aber kaum Kommunikation, beklagt der Berater Christian Henne. Gleiches gilt für die Präsenzen auf Facebook oder Google Plus. Abschalten wäre die naheliegende Entscheidung, wenn nicht die meisten Organisationen einen Gesichtsverlust fürchten würden. Man könnte es allerdings auch mit einer anderen Kommunikationskultur versuchen:

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Daniel KuhnWie Helsinki plant, private Fahrzeuge überflüssig zu machen

Durch den Einsatz cleverer Technologien will Helsinki bis 2015 das öffentliche Transportsystem umkrempeln und private Autos überflüssig machen. // von Daniel Kuhn

Helsinki (Bild: Anna B [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

In Helsinki gibt es ab 2025 keine Autos mehr – zumindest keine privaten. Stattdessen soll es für die Bürger sinnvoller sein, auf das bis dahin komplett überarbeitete Netzwerk aus diversen Transportoptionen zurückzugreifen. Busse, Taxis, Trams, Ride-Sharing-Angebote, City-Bikes und vieles mehr sollen dank massivem Technikeinsatz zu einer allumfassenden Transportinfrastruktur zusammengefasst werden, die zudem so bezahlbar ist, dass ein eigenes Auto einfach keinen Sinn mehr ergibt.

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Tobias SchwarzArte+7: Journalismus von morgen – die virtuelle Feder

Eine interessante Dokumentation auf Arte widmet sich dem Medienwandel der Zeitungsbranche und sucht dabei nach dem virtuellen Journalismus von morgen. // von Tobias Schwarz

Zeitung lesen (Bild: Everjean [CC BY 2.0], via Flickr)

In den nächsten sieben Tagen in der Mediathek und am 9. September noch einmal auf Arte im Fernsehen, kann man den sehenswerten Longview von den Autoren Philippe Kieffer, Pierre-Olivier François und Marie-Éve Chamard, quasi das Pendant zum immer beliebter werdenden Longread, noch einmal sehen. Und es lohnt sich, denn dem Autoren-Trio ist ein sehr unterhaltsamer Film gelungen, der erfrischenderweise weder das Alte glorifiziert, noch das Neue diskreditiert.

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