KOLUMNEN

Kolumne

Larissa Werner5 Lesetipps für den 31. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die App Cymbal, eine Internet-Drohne von Facebook, eine Videokamera von Canon, Google und eine Neuerung in der Web-Version von Instagram. Ergänzungen erwünscht.

  • CYMBAL Digital Trends: Cymbal wants to be the social media platform for sharing music: Es ist wohl kein Geheimnis, dass man lieber durch Freunde oder Künstler neue Musik entdeckt, als sich welche von einem Computer-Algorithmus vorschlagen zu lassen – genau das hat die App Cymbal vor: Um die besagte App zu nutzen, erstellt man sich dort einen Account, indem man sich mit Facebook oder Twitter einloggt. Nachdem man Freunde und Künstler, denen man folgen will, auswählt, wird die Startseite mit einer Liste von “Cymbals”, also vorgeschlagenen Songs, gefüllt, die man sich dann entweder auf Soundcloud oder Spotify anhören kann.

  • FACEBOOK DIE WELT: Internet-Drohne: Facebook stellt “Aquila” vor: “Aquila” – so heißt die Drohne von Facebook, die die Spannweite einer Boeing 737 hat. Mit ihr möchte das Unternehmen das Überall-Internet, somit auch in entlegenen Gebieten, ermöglichen. Die Drohne ist solarbetrieben, etwas 35 Meter breit und wiegt trotzdem weniger als ein Auto, außerdem könne sie monatelang in der Luft bleiben. Facebook hat noch dazu ein sehr präzises Laser-System entwickelt, mit dem Daten mit einer Geschwindigkeit von zehn Gigabit pro Sekunde übertragen werden können.

  • CANON Golem.de: ME20F-SH: Canons Camcorder mit ISO 4 Millionen kann im (fast) Dunklen filmen: Um in kaum beleuchteten Höhlen, bei Vollmond oder an anderen dunklen Orten ist es meist sehr aufwendig, dort zu fotografieren und erst recht zu filmen. Mit dem ME20F-SH will Canon das nun ändern: Die Canon ME20F-SH ist eine Videokamera mit Aufnahmen in Full-HD, die mir Wechselobjektiven arbeitet – klingt erst einmal nicht sehr besonders. Die Kamera schafft es aber, bei geringem Licht, noch farbige Bilder aufzunehmen, da sie auf eine Lichtempfindlichkeit von unglaublichen ISO 4 Millionen kommt.

  • GOOGLE GWB: Recht auf Vergessen: Google lehnt weltweite Löschung von Links ab und riskiert hohe Strafen: Letztes Jahr wurde auf Drängen des Europäisches Gerichtshofs das sogenannte Recht aus Vergessen eingeführt, welches besagt, dass jeder Nutzer in den EU-Ländern Links zu Angeboten und Webseiten entfernen darf, die die eigene Privatsphäre angreifen oder Persönlichkeitsrechte verletzen. Soweit hält sich Google auch daran, außerhalb der EU-Länder sind diese Links aber immer noch vorhanden und somit problemlos zu finden. Der Konzern hat es jetzt offiziell abgelehnt, daran etwas zu ändern und legt sich so mit der französischen Datenschutzbehöre CNIL an.

  • INSTAGRAM The Verge: Instagram finally brings search to the web: Wenn man Instagram im Web benutzen möchte, kann man – sind wir mal ganz ehrlich – nicht wirklich viel machen. Jetzt gibt es für diese Version ein Update, womit sie schon etwas nützlicher wird: Es wird ein Such-Feature geben, mit dem man Hashtags, Orte und User-Accounts suchen kann. Außerdem verfeinert Instagram die Landing-Pages für Hashtags und Orte, sodass man, wenn man auf einen Link auf Instagram klickt, eine Seite mit den beliebtesten Ergebnissen, über den neuesten Bildern, sieht.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Tobias SchwarzMicrosoft veröffentlicht sein neues Betriebssystem Windows 10

Mit Windows 10 möchte Microsoft mehr als nur ein Betriebssystem anbieten, doch die Erwartungen sind wohl etwas zu hoch gesteckt. // von Tobias Schwarz

Microsoft Windows 10 (Image by Microsoft)

Seit gestern ist Windows 10 weltweit verfügbar. Persönlich anschauen konnte ich es mir bisher nur auf dem Surface meiner Freundin, denn ich bin vor sechs Jahren zu Ubuntu und anderen Linux-Distributionen gewechselt und nie wieder zurück gekommen. Mein Mailfach wird aber gerade mit Microsoft-Pressemitteilungen nur so zu geflutet, weshalb ich mir die Neuerungen an dem “mehr als ein neues Betriebssystem” mal in der Theorie anschaue. [Mehr]


Annika KremerHeiko Maas: Nichts als Ausreden im Interview zur VDS

Bundesjustizminister Heiko Maas gibt ein Interview zur Vorratsdatenspeicherung – und bringt dabei nichts als wenig überzeugende Ausreden für sein Umfallen vor. // von Annika Kremer

CAT7 Networking (adapted) by Jonathan Briggs (CC BY 2.0) via Flickr

In einem Interview in der Zeitung “taz” erklärt Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), wieso er – der früher stets als Gegner der Vorratsdatenspeicherung (VDS) auftrat – diese mittlerweile befürwortet und sich für eine Neuregelung einsetzt. Dabei bringt Maas jedoch vor allem Ausreden vor, stellt halbherzige Zugeständnisse an die Rechtsstaatlichkeit als große Errungenschaft dar und erklärt sich letztendlich für machtlos gegen die Angstrhetorik der Sicherheitspolitiker und die dadurch ausgelöste Stimmung in der Bevölkerung. Überzeugend ist das alles nicht.

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Erik MeyerSchnappschuss-Journalismus: Essays bei Instagram

Eignet sich die Foto- und Videoplattform nur für visuelle Petitessen oder Häppchen-Journalismus? Nein, Jeff Sharlet nutzt Instagram für Sozialreportagen. // von Dr. Erik Meyer

London Eye (Image: pixolga [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Jeff Sharlet ist eigentlich ein Mann des Wortes: Im Stil des literarischen Journalismus schreibt er Bücher sowie Reportagen in Magazinen und unterrichtet “creative nonfiction” am Dartmouth College. Doch er hat Instagram für sich entdeckt und porträtiert dort Personen in Wort und Bild. Häufig handelt es sich dabei um kurze Serien, die an anderer Stelle auch wieder zu längeren Essays zusammengefügt werden. Das von ihm praktizierte Format kontrastiert das Image von Instagram als geistlosem Forum für Celebrities, Food Aficionados und die Generation #Selfie.

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Tobias SchwarzNein, Kim und Jack! Eure Idee würde Twitter nur schaden!

Schon versendete Tweets noch nachbearbeiten zu können, ist eine Idee, die Twitter schaden würde. Zum Glück scheint Twitter das auch zu wissen. // von Tobias Schwarz

Kim Kardashian (Image: Shelby Skrhak [CC BY 2.0], via Flickr)

Über Twitter gibt die US-amerikanische Reality-TV-Teilnehmerin Kim Kardashian West dem Microblogging-Dienst den Rat, ein Feature zum Editieren bereits gesendeter Tweets anzubieten. Ihr Tweet wurde über 80.000 mal favorisiert und 38.000 mal geteilt. Twitter-Mitgründer Jack Dorsey lobte die Idee sogar.

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Larissa WernerDas Twitter-Archiv der Library of Congress kommt nicht in Gange

Die Library of Congress ist seit fünf Jahren dabei, ein Twitter-Archiv zu erstellen – theoretisch eine gute Idee, praktisch aber immer noch nicht umgesetzt. // von Larissa Werner

Library of Congress - handheld 3 exposure HDR (Image by m01229 [CC BY 2.0] via Flickr)

Schon im Frühling 2010 gab die Library of Congress (LoC), eine der bedeutendsten Bibliotheken weltweit, bekannt, einen großen Schritt zu machen und das komplette Twitter-Archiv zu erwerben, um es für die Forschung zugänglich zu machen. Anfangs hieß es in einem Blogpost der Bibliothek noch “How Tweet It Is!”. Der Post sorgte für viel Trara in den Medien, Bibliotheken-Blogs, Tech Seiten und – was selbstverständlich ist – Twitter selbst. Das ist ja alles schön und gut, nur ist bisher noch nicht wirklich viel passiert. [Mehr]


Laura Hazard OwenKleine Podcaster haben Probleme, neue Hörer zu gewinnen

Wie sieht das Podcast-Geschäft für die Betreiber aus? Eine Umfrage deutet an, dass trotz des steigenden Interesses für Podcasts, der größte Teil des Wachstums auf die bereits bestehenden Hörer zurückzuführen ist. // von Laura Hazard Owen

Skullcandy Headphones (Image by Brett Levin [CC BY 2.0] via Flickr)

Es gibt kaum neue Hörer. Die Podcaster sorgen sich nun, wie sie sich neues Publikum und Bezahlmodelle erschließen können. Clammr, ein Unternehmen hinter einer iOS-App, die den Nutzern dabei hilft, Audiocontent zu streamen und zu teilen, führte eine Onlinestudie mit 59 Podcastern durch. Der größte Teil der Befragten setzte sich zusammen aus “wichtigen Podcastern, die den größten Teil der produzierten Podcasts repräsentieren”, sagte Clammr-Mitbegründer Parviz Parvizi, “und keine Shows mit großen Markennamen, die von den großen Sendern kommen.

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Justin EllisPreview Cards auf Twitter könnten Publishern weiterhelfen

Dank eines neuen Designs bei Twitter, könnten die Tweets von Publishern bald um einiges wertiger werden. // von Justin Ellis

Twitter (Image by Andreas Eldh [CC BY 2.0] via Flickr)

Das Unternehmen gab kürzlich bekannt, dass es eine neue Einstellung namens Twitter Cards geben soll, die eine erweiterte Zusammenfassung eines Links darstellt, die dann auf den iOS- oder Android-Geräten zu sehen sein wird. Was genau das für die Medienunternehmen, oder eigentlich für jeden, der seine Links bei Twitter verteilt, bedeutet: den Artikeln soll mehr Platz eingeräumt werden. Sie werden komplett mit Leitartikel und den ersten paar Worten angezeigt. [Mehr]


Jakob SteinschadenTeslas Erbe: Der Kampf ums kabellose Laden

Smartphones überall ohne lästiges Kabel auftanken zu können, würde viele Konsumenten freuen. Doch eine Rivalität zweier Standards erschwert den großen Durchbruch. // von Jakob Steinschaden

Ravpower moments by Simbiosc (adapted) by César (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Es war das Jahr 1893, als der brillante Erfinder und Physiker Nikola Tesla in Chicago demonstrierte, wie man Geißlerröhren durch hohe elektrische Feldstärken drahtlos zum Leuchten bringen kann (an der Decke von Teslas Labor wurden dazu entsprechende Kabel montiert, die von einem Tesla-Oszillator gespeist wurden). 122 Jahre später ist die kabellose Übertragung von Energie immer noch nicht wirklich bei der breiten Masse angekommen. Denn unterschiedliche Standards wie beispielsweise Apple, verhindern bis dato, dass man seine Gadgets einfach überall ohne Kabel aufladen kann. [Mehr]


Tobias SchwarzZalando verbindet Daten, Maschinen und Menschen

Im Gespräch mit Robert Gentz wird schnell klar: Zalando versteht was von Mode, und das als Technologie-Unternehmen. // von Tobias Schwarz

Portraits vom Zalando Vorstand Robert Gentz, im Auftrag von Zalando – Corporate Communications.

Spätestens seit den ersten TV-Werbungen, dürfte Zalando ein Begriff sein. Das Berliner Unternehmen gehörte in den vergangen Jahren das ein oder andere mal zu den umsatzstärksten deutschen Online-Shops. In Berlin-Friedrichshain habe ich mich mit dem Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz zu einem Gespräch getroffen und konnte unter anderem einiges, bezüglich dem Verständnis von Mode und der Rolle von Technologien, in Erfahrung bringen.

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Daniel KuhnDie Smartphone-Ära führt zum Ende der offenen Standards

Im PC-Zeitalter hat Microsoft oft die Marktmacht genutzt, um Standards durchzusetzen. In der von Apple und Google dominierten Post-PC-Ära gibt es keinen Platz mehr für Interoperabilität. // von Daniel Kuhn

Google Keep note art (adapted) by @sage_solar (CC BY 2.0) via Flickr

Die PC-Ära wurde ganz klar von Microsoft dominiert und der Riese aus Redmond hat diese Macht immer wieder genutzt, um Standards zu etablieren, die verschiedenen Objekten bis heute helfen miteinander zu kommunizieren. Doch die PC-Ära ist nur noch ein Schatten ihrer selbst und Google und Apple führen derzeit die Post-PC-Revolution an. Allerdings drücken beide Konzerne ihre eigenen Standards durch – das Ergebnis: Geräte verschiedener Plattformen können nicht miteinander kommunizieren, da sie die Sprache des anderen nicht verstehen.

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