KOLUMNEN

Kolumne

Dr. Erik MeyerHeute vor 70 Jahren: Historiker twittern Kriegsende

Zum Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz startete das Twistory-Projekt “Heute vor 70 Jahren”. Entstehen soll eine crossmediale Alltagsgeschichte. // von Dr. Erik Meyer

Von Bomben zerstörtes Magdeburg (Bundesarchiv, Bild 183-14025-0001 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons)

Das Twitter-Profil @9nov38, unter dem die nationalsozialistischen Novemberpogrome nacherzählt wurden, bekam 2013 einige Resonanz. Nun geht es unter dem allgemeinen Namen @digitalpast weiter: Bis zum Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai werden einige Aspekte des historischen Geschehens 70 Jahre später jeweils in weniger als 140 Zeichen wiedergeben. Die Perspektive dieses historischen Echtzeitformats reflektiert der Titel des dazu erscheinenden Begleitbuchs: “Als der Krieg nach Hause kam”. Darin fokussiert Moritz Hoffmann die letzten Monate des deutschen Kriegsalltags als Kontext der Tweets.

[Mehr]


Anja C. WagnerMOOC: Der deutsche Diplom-Ingenieur

In seinem ersten MOOC präsentiert sich der deutsche Diplom-Ingenieur als eine etwas in die Jahre gekommene Marke auf der Suche nach Modernität. // von Anja C. Wagner

Old Lecture Hall (Bild: Alan Levine [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Letzthin stolperte ich zufällig über den MOOC der TU9. TU9 ist ein Zusammenschluss der neun deutschen, technischen Universitäten, die das Ziel verfolgen, das deutsche Ingenieurwesen gemeinsam zu repräsentieren. MOOC steht für “Massive Open Online Course”. Nun gut, dachte ich, als ich vom TU9-MOOC Kenntnis erlangte. Schauen wir doch mal, wie deutsche, technische Universitäten sich der Welt präsentieren und sich moderne Ausbildung denken.

[Mehr]


Annika KremerCyberwaffen – gefährliche Aufrüstung im Internet

Jüngste Berichte belegen die Aufrüstung von Geheimdiensten wie NSA und GCHQ mit Cyberwaffen – eine gefährliche Praxis mit unberechenbaren Folgen. // von Annika Kremer

Cyberwar (Bild: U.S. Air Force photo/Capt. Carrie Kessler [Public Domain], via wikimedia)

Aktuelle Untersuchungen von IT-Sicherheits-Fachleuten legen nahe, dass die NSA und das britische GCHQ für die Entwicklung des kürzlich entdeckten Trojaners “Regin” verantwortlich sind. Das ist nur eines der Indizien dafür, dass USA, Großbritannien und andere Länder auch im “Cyberspace” aufrüsten. Diese Tatsache jedoch ist höchst Besorgnis erregend. Die Implikation eines “Cyberkrieges” birgt nämlich logische Schwächen ebenso wie ethische Risiken.

[Mehr]


Lars SobirajSurfen ohne Nebenwirkungen: Amune und BrowserProtect

In Anbetracht immer neuer Veröffentlichungen von Edward Snowden kann man für seinen Datenschutz nie zuviel tun. Amune und BrowserProtect sollen beide dabei helfen, unsere Spuren im Web effektiv zu verwischen. // von Lars Sobiraj

Sicher surfen? Amune und BrowserProtect können helfen (Bild: Rob Pongsajapan [CC BY 2.0], via Flickr)

Laienhaft ausgedrückt sind Amune und BrowserProtect selber Browser im Browser. Wir surfen über ein Fenster im Browser, hinterlassen dabei aber keinerlei persönliche Spuren. Nutzer von einem VPN oder Proxy können bei einem zweiten Besuch der gleichen Webseite möglicherweise wiedererkannt werden. Beide Angebote werden also weit über den Schutz herkömmlicher Verschleierungsmethoden hinausgehen. Doch was kostet der Spaß?

[Mehr]


Daniel Peter5 Lesetipps für den 29. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um gläserne Arbeitnehmer, Apples Erfolg, das Crowdfunding-Portal Seedmatch, das BSI und Digitalisierung in Slowenien. Ergänzungen erwünscht.

  • TERRORISMUS DIE WELT: Diese Unternehmen durchleuchten ihre Mitarbeiter: Laut einer Anti-Terrorverordnung der EU aus dem Jahr 2002, ist es Unternehmen verboten, Terroristen zu finanzieren. Dazu müssen sie jedoch kontrollieren, dass keiner ihrer Mitarbeiter oder Geschäftspartner auf einer der zahlreichen Terrorliste zu finden ist. Die Welt zeigt nun, dass die Verordnung nicht flächendeckend umgesetzt wird. Welche deutschen Großunternehmen trotz datenschutzrechtlicher Bedenken und hoher Kosten die EU-Verordnung durchsetzen, kann man in diesem Artikel lesen.

  • APPLE Süddeutsche.de: Fünf Gründe für Apples märchenhaften Erfolg: 18 Milliarden Dollar. Diesen sagenhaften Umsatz hat der US-amerikanische Konzern Apple innerhalb eines Quartals verbuchen können und steht damit am Zenit seines Erfolgs. Doch wie konnte dieses Unternehmen so erfolgreich werden? Wie schaffte es Apple zu einer Marke zu werden, die einen wahren Kult um sich scharrt? Süddeutsche.de analysiert den Aufstieg des Konzerns und nennt fünf gute Gründe, wie es dazu kommen konnte.

  • STARTUPS t3n: Crowdfunding-Plattform Seedmatch: Wie eine orange Box drei Millionen Euro einbringen konnte: Wie schafft es ein Startup-Unternehmen innerhalb von 90 Minuten 750.000 Euro zu sammeln und damit einen Weltrekord aufzustellen? T3n wirft einen Blick auf Jens-Uwe Sauer und seine Rendite-orientierte Crowdfunding-Plattform Seedmatch und ihre Rivalität zu Kickstarter. Ein Artikel über die erste deutsche Plattform, die die Wichtigkeit von Viralität für die Finanzierung von Startup durch Crowdfunding erkannte.

  • ÜBERWACHUNG heise online: Crypto Wars 3.0: Neuorganisation des BSI gefordert: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) muss reformiert werden, darüber sind sich Vertreter aus Politik und Informatik einig. Das grundlegende Problem bestehe darin, dass das Ministerium einerseits andere Behörden beraten soll, andererseits als unabhängige Anlaufstelle für die Bürger dienen soll. Es sorgt vor allem für Kritik, dass das Interesse des übergeordneten Innenministeriums an einer besseren Überwachung unvereinbar mit der Schutzpflicht des BSI für Bürger und Wirtschaft sei.

  • DIGITALISIERUNG Politik Digital: Studieren in Slowenien: Digital durch den Alltag: Slowenien hat zwar nicht die beste digitale Infrastruktur Europas, jedoch vereinfacht das Land viele Lebensbereiche durch die Digitalisierung – vor allem Studierende in den größeren Städten sind davon betroffen. Durch einige kleine digitalen Neuerungen können diese bequem und bargeldlos ihren Alltag meistern. Betroffen sind vor allem die Nationalbibliothek, die Bezahlung in Restaurants und die Mobilität. Eine deutsche Auslandsstudentin berichtet.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Niklas MöllerDigital Detox: Die entdigitalisierte Gesellschaft

Als im Jahr 1994 die US-Amerikaner Henry Labalme und Matt Pawa eine “Screen-free Week” ins Leben riefen, reagierten die meisten Menschen eher skeptisch. Doch heute, zwanzig Jahre später, erscheint solch ein Konzept wichtiger denn je.  // von Niklas Möller

Digital Detox wird auch in Deutschland immer wichtiger (Bild: Paynes Hut [CC BY 2.0], via Flickr)

Durch Smartphones ist man heute immer und überall online. Dass diese ständige Erreichbarkeit, die das Leben zwar in vielerlei Hinsicht erleichtert, jedoch nicht nur positive Folgen nach sich zieht, sollte dennoch für jeden erkennbar sein. Immer mehr Menschen sind bei der Arbeit aber auch privat einem ständigen Leistungsdruck ausgesetzt. Im schlimmsten Fall kann die Digitalisierung dabei zu einem Burnout führen.

[Mehr]


Daniel Kuhn5 Tipps von Edward Snowden für mehr Online-Sicherheit

Edward Snowden hat nicht nur die Massenüberwachung durch die Sicherheitsdienste aufgedeckt, er hat immer wieder auch Tipps gegeben, wie man seine Daten schützen kann. // von Daniel Kuhn

internet_mausefalle (Bild: Dennis Skley [CC BY-ND 2.0], via flickr)

Eine große Umfrage des unabhängigen kanadischen Think Tanks CIGI (Centre for International Governance Innovation) hat ergeben, dass insgesamt 60 Prozent der 14.000 Befragten bereits von Edward Snowden und seinen Enthüllungen gehört haben. Bei den Befragten aus Deutschland waren es sogar überwältigende 94 Prozent. Doch tatsächlich etwas am eigenen Verhalten geändert haben davon gerade einmal 39 Prozent. Das Thema Sicherheit ist in den Augen der meisten Nutzer komplex, kompliziert und unbequem. Doch mit ein paar einfachen Tricks kann man seine Daten und seine Privatsphäre bereits sehr effektiv schützen.

[Mehr]


Lukas MenzelInstafall: Tweetdeck nur für Instagram?

Angelehnt an Tweetdeck, möchte Instafall die Foto- und Video-Sharing-App Instagram in den Browser bringen. Eine interessante Idee, die aber nur teilweise überzeugt. // von Lukas Menzel

Instafall ist eine Tweetdeck für Instagram

Mit mehr als 300 Millionen Nutzern und der höchsten Wachstumsrate unter allen sozialen Netzwerken, gehört Instagram zu den beliebtesten Social Media-Diensten. Doch auch wenn der zu Facebook zugehörige Foto- und Video-Sharing-Dienst damit eine große Nutzerschaft hat, ist dieser bislang nur mobil über die eigene App vollständig nutzbar. Einen Browser- oder Desktop-Client von Instagram gibt es bislang nicht. Eine Lücke, die sich nun Instafall zu nutzen machen möchte.

[Mehr]


Arjuna SathiaseelanIst es fair, dass Facebook den freien Internetzugang limitiert?

Internetunternehmen wie Facebook bringen Internet in bisher nicht vernetzte Gebiete, doch dort bestimmen sie dann, was Internet bedeutet und was nicht. // von Arjuna Sathiaseelan

Facebook vs. Netzneutralität – Oder? (Bild: Edar [CC0], via Pixabay)

Trotz der Bedeutung des Internets für die heutige Gesellschaft sind laut einer Studie der ITU nur 42 Prozent der Weltbevölkerung online. Also bleiben 4,3 Milliarden Menschen ohne Internetzugang, von denen 90 Prozent in Entwicklungsländern leben. Viele Nationen in Afrika, Asien und Lateinamerika haben mit die niedrigsten Internetnutzerraten und hierbei sind schon verschiedene Hürden mit einberechnet wie Erschwinglichkeit und eine fehlende Infrastruktur, außerdem wird hier das Internet als weniger wichtig wahrgenommen. Sprachliche Hindernisse tun ihr Übriges dazu.

[Mehr]


Walter GröbchenLeben in der Nische

Die Schallplatte feiert ein Comeback. Aber hat sie eine wirkliche, ernsthafte Zukunftschance? // von Walter Gröbchen

Gelingt der Schallplatte ein Comeback (Bild: Andree Kröger [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Glaubenskriege sind gerade sehr in Mode. Gottseidank (sic!) gibt es auch solche, die nicht ganz ernst zu nehmender, sondern eher unterhaltsamer Natur sind – wiewohl sie bisweilen in punkto Verbissenheit ihren gewaltsamen Artgenossen kaum nachstehen. Einer dieser lässlichen Glaubenskriege tobt seit jeher im Lager jener, die auf gutes Hören Wert legen – also im HiFi- und High End-Bereich. Und zwar zwischen der Analog- und der Digitalfraktion. Man dachte ja, dieser Konflikt wäre längst entschieden. Zugunsten der moderneren, bequemeren Technologie, die nur mehr Nullen und Einsen kennt.

[Mehr]


Jakob SteinschadenTinder: Fake-Profile locken in die Abo-Falle

Hurra, ein Match! Doch Moment mal – der Link, den die überaus hübsche junge Dame schickt, führt zu einem ziemlich teuren Seitensprung-Portal. Derzeit sollte man Vorsicht walten lassen bei der Nutzung Dating-App. // von Jakob Steinschaden

Die Flirt-App Tinder kämpft gegen Fake-Profile und Abo-Fallen

Eifrigen männlichen Tinder-Nutzern ist es möglicherweise schon aufgefallen: Die Dating-App wird derzeit von einer Welle von Fake-Profilen heimgesucht. Unter die Profile echter Userinnen werden, wahrscheinlich automatisiert, falsche Accounts gemischt. Ihr Zweck ist es, anderen Tinder-Nutzern Links zu zwielichtigen Seitensprung-Portalen unterzujubeln, die dann in ein teures Abo locken. Die Vorgehensweise der zwielichtigen Betreiber ist dabei besonders dreist.

[Mehr]


Angela GruberAri Sprung: “Israelis sagen mir: Deine App rettet Leben”

Die App Red Alert warnte Nutzer während des Gazakriegs vor Raketeneinschlägen in Israel. Entwickler Ari Sprung bekommt mittlerweile Anfragen aus der ganzen Welt. // von Angela Gruber

Ari Sprung, Entwickler von Red Alert

Tausende Male schlug die App Red Alert diesen Sommer während des Gazakriegs Alarm. Sie vermeldet jeden Raketenangriff auf Israel aus Gaza, in Echtzeit. Sogar während einer Live-Schalte zum israelischen Botschafter in Washington war der durchdringende Signalton der App zu hören, der Diplomat hatte sie nicht ausgeschaltet. Im Interview spricht Entwickler Ari Sprung aus Jerusalem darüber, wie er den Run auf seine App erlebt hat und warum Red Alert auch nach dem Gazakrieg gefragt ist.

[Mehr]


Daniel KuhnBeats Music zieht in den Kampf um die Music-Stream-Marktanteile

Musik wird heute nicht mehr gekauft, sondern gestreamt. Die amerikanische Firma Beats Music will in dem hart umkämpften Markt nun mitmischen. // von Daniel Kuhn

Musik Streaming Plattform Beats Music (Bild: Beats Music)

Musik-Streaming-Dienste wie Spotify werden als Heilsbringer, oder Todesurteil der Musikindustrie gesehen – je nachdem, wen man fragt. Der Markt ist hart umkämpft und während die Großen mit immer härteren Mitteln um die Aufmerksamkeit der Hörer kämpfen, müssen ehemals angesagte Download-Portale wie Musicload bereits die Segel streichen. Trotz alledem traut sich mit Beats Music nun ein weiterer Wettbewerber auf den Markt. Ist der Dienst DOA, oder hat er reale Chancen?

[Mehr]


Neuere Beiträge[1][2][3][4][5][6][7][8]...[444][445][446]Ältere Beiträge