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KOLUMNEN

Kolumne

Tobias SchwarzDurchgedreht mit… Jochen Wegner

In der dritten Folge von “Durchgedreht mit…” spricht die Netzpiloten-Autorin Gina Schad mit Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online, über die Digitalisierung, Geldverdienen im Medienbereich und seine eigene Durchgedrehtheit:

Auf Startnext.de ist die Crowdfunding-Kampagne von “Durchgedreht mit…” gestartet. Die nächsten 33 Tage kann unsere Autorin Gina Schad und damit Vielfalt im Journalismus unterstützt werden!


Ekki KernWie Amazon das vernetzte Zuhause anschieben könnte

Die ganze Elektronikbranche redet vom Smart Home. Doch in den Haushalten steht weiterhin die alte Waschmaschine. Vielleicht kann Amazon helfen. // von Ekki Kern

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Seit der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) wissen wir, dass die Industrie sich entschlossen hat, das Smart Home, das vernetzte Zuhause, zum “nächsten großen Ding” im Bereich der Consumer Electronics zu machen. Alle Haushaltsgeräte sollen schon bald miteinander kommunizieren können, ja sogar zum Lernen fähig sein, und uns Menschen das Leben im Haushalt leichter machen.

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Merle MillerPixelprojekt_Ruhrgebiet: Interview mit Peter Liedtke

Das Fotografen-Projekt “Pixelprojekt_Ruhrgebiet” versteht sich als digitale Sammlung von fotografischen Positionen als regionales Gedächtnis. // von Merle Miller

Peter Liedtke (Foto: Harald Hoffmann)

Pixelprojekt_Ruhrgebiet” wurde im Jahr 2003 von zunächst 27 Fotografinnen und Fotografen der Agentur “Magnum” gegründet. Als unabhängiges Projekt nimmt es dabei die regionalen Entwicklungen jenseits des Mainstreams und der Großveranstaltungen wahr. Jedes Jahr können interessierte Fotografen ihre Werke einreichen und nach einem Auswahlverfahren an diesem großen Projekt teilnehmen. Zudem finden immer wieder Ausstellungen der Neuaufnahmen stat. Aktuell können diese im Wissenschaftspark Gelsenkirchen noch bis zum 8. November 2014 angeschaut werden. Mit Peter Liedtke sprachen wir ausführlich über das “Pixelprojekt_Ruhrgebiet”.

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AdvertorialSponsored Post: IKEA – Das Zeitreise-Experiment Nr. 2

Mit dem “Zeitreise-Experiment” hat das schwedische Möbelhaus IKEA einen viralen Hit gelandet. Nun erfährt in dem zweiten Teil des Experiments ein weiteres Paar unter Hypnose wie seine Zukunft aussehen könnte.

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Gemeinsam mit dem bekannten Hypnotiseur Justin Tranz, der bereits mehr als 6000 Bühnenauftritte hinter sich hat, gibt IKEA jungen Paaren die Möglichkeit einen Blick in ihre Zukunft zu werfen. Dafür werden die jungen Paare von dem Meisterhypnotiseur in eine tiefe Trance versetzt, wo die Paare dann mit zukünftigen Ereignissen, die das Leben und den Alltag verändern, konfrontiert werden.

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Felicitas HackmannKann Gelbe Seiten in Konkurrenz zu Foursquare und Yelp treten?

Wo ist was und wie komme ich dahin? Neben Yelp, Foursquare & Co. möchte auch Gelbe Seiten diese Fragen (wieder) beantworten. // von Felicitas Hackmann

Gelbe Seiten App

Ganz früher schlugen wir im Telefonbuch oder in den Gelben Seiten nach, heute googlen wir. Foursquare und Yelp wissen Bescheid, wenn es um das Café in der Nähe geht, aber häufig fehlt es an Dienstleistern. Nicht nur, weil ich gerade umgezogen bin, sondern weil sich viele Freunde eine App wünschen, die die Apotheke, Reinigung oder Änderungschneiderei in der Nähe zeigt. Ein guter Zeitpunkt, um die “Gelbe Seiten”-App zu testen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 26. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Foursquare, Werbung auf Facebook, konservative Digitalisierung, Ello und Pornhub steigt ins Musikgeschäft ein. Ergänzungen erwünscht.

  • FOURSQUARE Inc.com: How to Drive Foot Traffic with Foursquare: Auf Inc.com ist ein interessantes Interview mit Foursquare-Mitgründer Dennis Crowley über Vorhersagen treffende Technologien und die Personalisierung der Suche erschienen. Ähnlich wie bei unserem in insgesamt fünf kurze Videos aufgeteiltem Interview mit Tim Cole, hat Inc. das Interview ihres Redakteurs Scott Gerber in elf Kurzvideos aufgesplittet, die jeweils drei bis sieben Minuten lang sind. Das macht es (anders als in unserem Beispiel) zwar etwas schwer zu schauen, aber es lohnt sich wirklich, Crowley zu zuhören.

  • FACEBOOK My Social Sherpa: Pranking My Roommate With Eerily Targeted Facebook Ads: Melange-Liebhaber Jannis Kucharz hat uns in seinen Morgenlinks auf die Story von Brian Swichkow aufmerksam gemacht, der seinem Mitbewohner einen ziemlich interessanten Streich gespielt hat, der viel darüber aussagt, wie Facebook-Anzeigen funktionieren (und irgendwie auch, wie man sich im digitalen Zeitalter einen “Klingelstreich” spielt”). Swichkow schaltete auf Facebook Anzeige, die nur auf eine einzige Person getargetet waren: Seinen Mitbewohner. In seinem Blogpost könnt Ihr nachlesen, wie sein Mitbewohner langsam darüber verzweifelte.

  • DIGITALISIERUNG Cicero Online: Ideologisch, ängstlich, antimodern – das Dogma der neuen Netz-Konservativen: “Enzensberger wütet gegen Smartphones, Grass wird ordinär, wenn es um Facebook geht und das Feuilleton der FAZ polemisiert gegen die Allianz der Netzkonzerne: Die Auseinandersetzung um das Netz gleicht mittlerweile einer weltanschaulichen Endschlacht”, wie Alexander Pschera in einem lesenswerten Beitrag auf Cicero.de anmerkt. Konservative Denker und Medien simplifizieren den Wandel durch die Digitalisierung und finden so auf scheinbar im kern einfache Probleme zu einfache Antworten.

  • ELLO Netzwertig.com: Die gesamte US-Techbranche spricht über Ello: Auf Netzwertig.com hat Martin Weigert einen interessanten Fakt angemerkt. Vor vier bis sechs Wochen wurde der Microblogging-Dienst Ello innerhalb der deutschsprachigen Netzszene getestet und diskutiert, jetzt springt auch die US-Presse auf den Zug, was wiederum es spannend macht, ob Ello eine wirkliche Chance hat, sich als Konkurrent von Facebook zu etablieren. Doch nicht vergessen, auch Ello geht es irgendwann darum, einmal Geld zu verdienen.

  • PORNHUB Billboard: Pornhub Launches Pornhub Records Label: Sex sells. Das gilt für die Erotikindustrie genauso wie für die Musikindustrie. Die US-amerikanische Plattform Pornhub will deshalb ein eigenes Musiklabel gründen. Wie das aussehen könnte, zeigt der Rapper Coolio, der das Video zu seinem neuen Album exklusiv auf der Porno-Webseite veröffentlichte und in der ersten Woche über 500.000 Aufrufe schaffte. Vielleicht ist das auch für deutschsprachige Bands ein interessantes Geschäftsmodell, immerhin sind Deutsche die viertgrößte Nutzergruppe bei Pornhub, wie Achim Sawall auf t3n anmerkt.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 35 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: “Durchgedreht mit…“. 


Gunnar SohnDer schwierige Abschied von der Industriekultur

Die innere Uhr der politischen Entscheider ist immer noch auf industrielle Produktion gepolt. Kein Wunder, dass sie sich mit der Sharing Economy so schwer tun. // von Gunnar Sohn

industrial

“Wirtschaftswoche”-Chefreporter Dieter Schnaas teilt die aufgeladene Debatte über die Deutungshoheit der Share Economy in zwei Lager auf.

Da sei die Graswurzel-Bewegung, ursprünglich ausgehend von Trendforschern, grünen Nachhaltigkeitsfreunden und netzromantisch bewegten Piraten, die im Teilen von Files und Creative Commons das bessere Haben erblicken; die von Zugang, Teilhabe, Mitsprache, Transparenz und Emanzipation schwärmen. Dann gibt es die Deregulierungsapologeten der alten Schule, die sich von Internet-Plattformen wie “Uber” und “Airbnb” frischen Innovationswind versprechen. Sie freuen sich über den Angriff auf verkrustete Strukturen sowie bürokratisierte Traditionen und sehnen sich im Namen des Wettbewerbs den Todesstoß für das zünftische Denken und den Verbotsstaat herbei. “Sie feiern die Freiheit des Smartphone-Konsumenten und die Freiheit der Jungunternehmer, die alte Regeln brechen und Geschäftsmodelle zerstören: Schumpeter lebe hoch”, so Schnaas.

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Björn RohlesDigitaler Minimalismus

Minimalismus als Lebenseinstellung versucht, durch Verzicht auf Besitz persönliches Glück zu finden. Welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei? // von Björn Rohles

Digtaler Minimalismus (Image: apid – picsastock.com)

Image: apid – via picsastock.com

Mein ganzes Hab und Gut passt in einen Rucksack” – mit diesen Worten war vor einigen Wochen ein interessantes Interview mit einem Minimalisten hier bei den Netzpiloten betitelt. Das Zitat stammt von Thomas Schranz, und er ist nicht alleine: Sebastian Küpers besitzt nach eigenen Angaben seit letztem Jahr weniger als 100 Gegenstände, und die Zahl deutschsprachiger Blogs zum Thema steigt. Hinter dem Verzicht auf Besitz steckt jedoch mehr: die Suche nach persönlichem Glück, durch und mit der Digitalisierung.

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Mark WachholzVon Netflix den Spiegel vorgehalten

In einem Gastbeitrag auf Netzpiloten.de kommentiert der Drehbuchautor Mark Wachholz den Deutschland-Start von Netflix. // von Mark Wachholz

Netflix (Bild: Shardayyy [CC BY 2.0], via Flickr)

Statt auch hierzulande in nationale Serienproduktionen zu investieren und seine lokale Basis in einem fragmentierten Markt zu festigen, erteilt Netflix zum Businessstart den Produzenten deutscher Fiction-Konzepte eine klare Absage. Es fehle an Serienstoffen, die auch international Interesse wecken. Eine harte Ohrfeige. Aber auch die Chance zur Selbstreflektion?

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AdvertorialSponsored Post: Volvos neuer Film “The Casino”

Zeitgleich auf der IAA-Nutzfahrzeugmesse und auf der Videoplattform YouTube hat Volvo Trucks seinen neuesten, unter der Regie von Alex Rubin entstandenen Film “The Casino” veröffentlicht. Anders als bei den vorigen Filmen wird diesmal nicht ein weiterer “Live Test” gezeigt, sondern eine moderne Version von “Vorsicht Kamera!”.

Inspelning av Volvo reklamfilm i San Remo

Den ersten Arbeitstag hätte sich Ambrogio Adani als Parkservice-Mitarbeiter für das Casino von San Remo an der italienischen Rivera mit Sicherheit nicht so spannend vorgestellt. Nicht ganz freiwillig wird Adani Opfer von versteckter Kamera und schlüpft so neben dem neuen Volvo FH in die Hauptrolle vom neuen Volvo Trucks Film “The Casino”. In diesem parkt er zuerst einen Luxussportwagen nach dem nächsten ein, bis plötzlich ein großer Volvo FH am roten Teppich hält, der eingeparkt werden möchte.

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Philipp BielApple verändert die Nachrichtenwelt… mal wieder!

Die Veröffentlichung von Apples neustem Betriebssystem ist erst eine Woche her und dennoch haben sich schon fünf große Nachrichtenorganisationen dem Update gebeugt. // von Philipp Biel

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Eine schnelle Anpassung ihrer App an Apples neuste Anforderungen scheint für viele Medienunternehmen in der heutigen Zeit unentbehrlich und gilt oft als eine der höchsten Prioritäten im Unternehmen selbst. Das dies jedoch auch zu einer gewissen Abhängigkeit führen kann, scheint bisher aber die Wenigsten zu interessieren. Fünf große amerikanische Medienkonzerne haben sich bereits gebeugt, sodass diese Praktik vor allem in den USA verstärkt vorzukommen scheint. Ob sich dieses Verhalten auch auf dem europäischen Markt etablieren wird, vor allem in Deutschland, steht noch offen.

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Joseph LichtermaniOS 8: Wie 5 Medien ihre Apps für Apples neues OS aktualisierten

ABC, AP, Breaking News, The Guardian und The New York Times haben alle ihre Apps aktualisiert (oder neue vorgestellt), um von den neuen Funktionen in iOS 8 zu profitieren. // von Joseph Lichterman

iOS 8 auf dem iPhone

Während iPhone-Nutzer fieberhaft Apps und Fotos von ihren Handys löschen, um Platz für das Update auf iOS 8 zu schaffen, nehmen auch viele Medien Apples neues Betriebssystem  für das iPhone und iPad als Gelegenheit, um neue oder aktualisierte Apps zu veröffentlichen, die sich die neuen Funktionen zunutze machen. [Mehr]


Lars SobirajNintendo blickt auf 125 Jahre zurück

Happy Birthday Nintendo! Im Jahr 1889 wurde das Unternehmen als Hersteller von Spielkarten gegründet. Die letzten Jahre liefen die Geschäfte vergleichsweise schlecht. Längst hat man den Anschluss an Sony und Microsoft verloren. // von Lars Sobiraj

supermario

125 Jahre Nintendo. Über 40 verschiedene Geräte und unzählige Videospiele brachte das japanische Unternehmen seit seiner Gründung auf den Markt. Mit stationären Geräten wie dem NES und tragbaren wie dem Game Boy war man lange Zeit Marktführer. Statt beschreibbarer Rohlinge wurden die Spiele lange Zeit mit Steckmodulen verkauft. Die Spielehersteller fluchten über die enorme Piraterie auf der Sony Playstation, die vielen Raubkopien sorgten aber letztlich für dessen Siegeszug.

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