Digital Experience Platform (DXP) – die Zukunft im B2B

Im B2B-Bereich arbeiten viele Unternehmen noch immer mit klassischen Content Management Systemen (CMS). CMS-Systeme sind sehr flexibel anpassbar und bieten auch für B2B-Anwendungen eine Vielzahl an Plugins. Dennoch: Sie sind nicht speziell auf die B2B-Bedürfnisse zugeschnitten. Sie müssen sich oft mit anderen Systemen verbinden, was mit wachsenden Anforderungen ziemlich sperrig wird. Auch bieten sie weder für Kunden noch für das Unternehmen selbst eine maßgeschneiderte Erfahrung. Wie es besser geht, zeigt ein Whitepaper von denkwerk und ibexa, das die Vorteile einer Digital Experience Platform (DXP) deutlich macht.

Warum Digital Experience Platforms als Zukunft im B2B?

Wie bereits erwähnt, sind CMS-Systeme nicht auf B2B-Anwendungen zugeschnitten. Sie sind meist eigentlich dazu gemacht, Webinhalte in Form von Internetseiten zu erstellen. Das erfolgreichste CMS WordPress ist ursprünglich sogar nur für Blogs gedacht, ist aber dank Plugins mittlerweile auch für eCommerce nutzbar.

CMS-Lösungen sind aber eben nicht von Grund auf für den B2B-Bereich geschaffen und das merkt man spätestens, wenn man speziellere Anforderungen hat oder nebenher noch andere Systeme nutzen muss. Hier setzt die DXP an, die alle Touchpoints – sei es die Corporate Website, Kundenportale oder Shops – zentral aus einer Hand versorgt. Damit kann sie aus den selben Daten unterschiedliche Ansichten direkt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Nutzers zuschneiden.

Zum Whitepaper von denkwerk

Das Whitepaper „Digital Experience Platform. Das nächste Level für B2B“ ist von denkwerk in Zusammenarbeit mit DXP-Experte ibexa entstanden. Gemeinsam zeigen sie im Whitepaper auf, warum die Wahl des richtigen CMS, bzw. der richtigen DXP so wichtig ist. Dabei steht die optimierte Customer-Journey im Vordergrund, die durch eine perfekte Nutzererfahrung und höchste Effizienz ganzheitlich aufgewertet wird.

Beispiel Malerbedarf

Als Beispiel nimmt das Whitepaper einen Online-Shop für professionellen Malerbedarf, dessen Kundenstamm sich aus Malermeister*innen zusammensetzt. Für das Portal äußern die Malermeister folgende Wünsche:

  • Informationen zu den neuesten Trends
  • Beratungs- und Anschauungsmaterial für die Endkunden
  • Bessere Kalkulation der benötigten Menge je Untergrund
  • Einfache Bestellmöglichkeiten

Wo bei einem CMS erst geschaut werden muss, wie man diese Bedürfnisse bedienen kann, bietet eine DXP von Haus aus mehr Möglichkeiten. Der oder die Malermeister*in könnte selbst den Kundenstamm anlegen sowie Räume oder Wände für die Kalkulation. Anhand der Angaben zu Maßen, Farben und angelegten Projekten wird die benötigte Farbmenge inklusive gewünschtem Puffer berechnet. Nutzen mehrere Projekte die selbe Farbe, kann diese auch direkt für alle Projekte zusammen bestellt werden. Auch können Aufschläge und Tagessätze direkt hinterlegt werden. Auf der selben Datengrundlage kann dann der Endkunde auch die Leistungen bestellen, ohne dass dafür ein anderes System nötig ist. Der Endkunde hat lediglich eine andere, auf Endkunden zugeschnittene, Ansicht.

Die Vorteile sind also nicht nur eine viel bedarfsgerechtere Oberfläche, sondern auch, dass alle Kanäle vom selben System bespielt werden. Man muss keine Angaben in andere Systeme übertragen und profitiert von vielen Automatisierungen. Dadurch erleichtern sich auch die analytischen Auswertungen, weil alle Daten zentral in einem System vorliegen und bereits miteinander verknüpft sind.

DXP: All-in-One oder modular?

Auch wenn DXP-Systeme sich flexibel an die Kundenbedürfnisse anpassen können, ist DXP nicht gleich DXP. Die Ansätze reichen von All-in-One-Komplettlösungen bis zu modularen Digital Experience Platforms, dessen Einzelkomponenten unabhängig voneinander genutzt werden können. 

Es gibt auch Lösungen, die nur einzelne Geschäftskomponenten oder kleinere technische Komponenten abdecken. Mehr dazu findet ihr im Whitepaper von denkwerk und ibexa.

Fazit: Digital Experience Platforms sind die Zukunft im B2B

Work smarter, not harder. CMS-Systeme haben lange Zeit gut gedient und sich dabei überraschend anpassungsfähig gezeigt. Für das nächste Level müssen Unternehmen jedoch den Schritt nach vorne wagen. DXP-Lösungen bieten eine User Experience, wie sie beim herkömmlichen CMS nicht möglich ist. Eine Digital Experience Platform bietet maßgeschneiderte Frontend-Ansichten aus einer Hand, kann dabei aber trotzdem modular erweiterbar sein. Am Ende profitieren alle Akteure des Prozesses vom DXP-Ansatz.

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