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Asus ZenFone 6 – Dauerläufer mit Rotationskamera vorgestellt

Unter dem Motto „Defy Ordinary“ (dem gewöhnlichen trotzen) stellte Asus Chairman Jonney Shih am 16. Mai auf dem Launch-Event in Valencia das neue Asus ZenFone 6 vor. Dem Gewöhnlichen widersetzt sich Asus vor allem mit der innovativen Rotationskamera. Doch auch die starke Akkulaufzeit kann Eindruck schinden.

„Wir haben uns vier der grundlegendsten Herausforderungen von Smartphones gestellt – Bildschirm, Kamera, Akku und Leistung – und sind überzeugt, dass wir die bisher beste und außergewöhnlichste Lösung geschaffen haben. Asus ZenFone 6 wurde entwickelt, um dem Gewöhnlichen kompromisslos zu trotzen.“, erklärt Jonney Shih bei der Vorstellung.

Technische Innovation durch Rotationskamera

Der Trend geht weg von der Notch. Erst kürzlich sind mit dem OnePlus 7 Pro und dem Huawei P smart Z gleich zwei Smartphones auf den Markt gekommen, die auf eine Pop-up-Kamera setzen. Asus geht einen anderen Weg und verpasst dem Asus ZenFone 6 eine Rotationskamera als zentrales Feature. Es gibt keine Haupt- und Frontkamera mehr, sondern eine gemeinsame für beide Zwecke. Das Kamera-Modul besteht aus einer Sony IMX586 mit 48 Megapixeln und einer Sekundärkamera mit 125 Grad Ultraweitwinkel und 13 Megapixeln. Durch einen Präzisionsmotor kann das Modul stufenlos um 180 Grad gedreht werden. Die Kamera lässt sich damit sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite benutzen. Auch Schwenks während der Aufnahme sind mit der Rotationskamera möglich. Als Frontkamera ausgefahren, befindet sich die Kamera wie bei den Pop-up-Kameras oberhalb des Displays.

Vom Wegfall der Notch profitiert das 6,4 Zoll große NanoEdge All-Screen Display, das nur einen schmalen Rahmen hat. Das Display-Body-Ratio des 1080 x 2340 Pixel auflösenden Displays beträgt immerhin satte 92 Prozent. Corning Gorilla Glass 6 bietet darüber hinaus besten Display-Schutz. Außerdem sorgt die neueste ZenUI 6 Bedienoberfläche für eine einfachere, jedoch schnellere und übersichtlichere Benutzerführung. Sie konzentriert sich aufs Wesentliche und sorgt für mehr Eleganz und einen klareren Look.

Gewaltiger 5.000 mAh Akku

Ein weiteres Ausrufezeichen setzt der 5.000 mAh große Akku. Obwohl derzeit ein allgemeiner Trend, übertrifft das Asus ZenFone 6 damit sogar das Samsung Galaxy S10 5G (4.500 mAh). Laut Pressemitteilung dürft ihr euch trotz des leistungsstarken Qualcomm Snpadragon 855 Mobile Platform über eine ununterbrochene Nutzung von bis zu zwei Tagen freuen.

„Wir freuen uns sehr, heute in Valencia den Launch des neuesten Asus Flaggschiff-Geräts ZenFone 6 zu erleben“, kommentiert Qualcomm Präsident Cristiano Amon. „Die Snapdragon 855 Mobile Platform wurde für höchste Nutzeransprüche entwickelt und Besitzer eines ZenFone 6 können diese schnelle und zuverlässige Performance erleben. Das Zusammenspiel des wirklich innovativen Kameradesigns und der Rechenleistung des Snapdragon 855 wird den Nutzern auf der ganzen Welt zu außergewöhnlichen Fotos und Videoaufnahmen verhelfen.“

Preis und Verfügbarkeit

Das Asus ZenFone 6 ist ab sofort ab 559 Euro in Schwarz und mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher im europäischen Asus eShop erhältlich. Weitere Varianten in Schwarz und Silber folgen.


Image by Asus

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Huawei P smart Z mit starkem Akku und Pop-up-Kamera

Erst kürzlich haben wir noch beim Hands-On des OnePlus 7 Pro die Pop-up-Kamera und den leistungsstarken Akku gelobt, da kommt Huawei mit einem Einsteiger-Smartphone mit ähnlichen Merkmalen, wenn auch mit deutlich weniger Power als das neue Schmuckstück von OnePlus.

Volles Bild ohne Notch beim Huawei P smart Z

Beim neuen Einsteiger-Smartphone der Chinesen kommen vor allem Freunde großer Screen-to-Body-Ratio auf ihre Kosten. Ganz ohne Notch bietet das Huawei P smart Z 91 Prozent Abdeckung bei einem Anzeigeverhältnis von 19,5:9. Das Display ist mit 2340 x 1080 Pixeln nicht so hochauflösend wie das besagte OnePlus 7 Pro, spielt preistechnisch allerdings auch in einer ganz anderen Liga. Die Sunlight-Display-Technologie soll zudem dafür sorgen, das Bild auch bei starkem Sonnenlicht klar und kontrastreich darzustellen. Außerdem reduziert der Augenkomfort-Modus blaue Lichtstrahlung und damit die Ermüdung der Augen.

Pop-up-Kamera statt Notch

Das durchgängige Display erreicht das Huawei P smart Z durch seine Pop-up-Kamera. Die Frontkamera ist also nicht in der Front eingelassen, sondern fährt beim Umschalten auf den Selfie-Modus automatisch heraus. Die Frontkamera erreicht stolze 16 Megapixel und profitiert von KI-Unterstütung für Echtzeit-Bildoptimierung und Bokeh-Effekt.

Bei der Hauptkamera handelt es sich um eine 16 MP + 2 MP Dual-Hauptkamera, die ebenfalls mit zahlreichen Modi ausgestattet ist. Die f/1,8-Blende fokussiert schnell und nimmt sehr viel Licht auf. Die KI erkennt 500 Szenen und sorgt nach Angaben des Herstellers auch bei schwierigen Lichtverhältnissen für scharfe und detailreiche Bilder.

Marathonläufer mit 4.000 mAh Akku

Mit dem Kirin 710-Chip ist das Huawei P smart Z zugegeben nicht das größte Kraftpaket. Dass der Chip als vergleichsweise energie-hungrig gilt, stört bei dem 4.000 mAh starken Akku nicht weiter. So viel Kapazität bieten selbst viele Highend-Geräte nicht. Für den Kirin 710 und die 4 GB RAM reicht das allemal.

4D Gaming-Erfahrung mit Smart Shock

Das Huawei P smart Z läuft unter EMUI 9 & Android 9 und bietet trotz seines geringen Preises ein interessantes Feature für Gamer: 4D Smart Shock.

Kompatible Spiele werden mit passenden Vibrationen unterstützt, die das Spielerlebnis intensiver machen sollen. Dazu gehört unter anderem die Mobilvariante von PUBG, sowie das Rennspiel Asphalt 9.

Preis und Verfügbarkeit

Das Huawei P smart ist ab sofort in den Farben Midnight Black, Starlight Blue und Emerald Green erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 269 Euro.

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Images by Huawei

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Android Q – das erwartet uns im neuen Google Betriebssystem

Wir haben nun schon über einige Neuankündigungen von der diesjährigen Google I/O Keynote berichtet. Wie zum Beispiel über die Implementierung der Programmiersprache Kotlin oder der Ankündigung von gleich zwei neuen Smartphones aus dem Hause Google. Aber als Erfinder eines der meist genutzten Betriebssysteme ließ es sich Google natürlich nicht nehmen, schon mal die neuen Features aus dem nächsten Android Update mit bisherigem Beta-Namen „Android Q“ vorzustellen.

Erleichterte Bedienung

Eine der größten Neuerungen in Android Q ist das Erstellen von automatischen Untertiteln unter jedem Video, Podcast und sogar jeder Sprachnachricht. Ganz egal ob online oder offline. Das jeweilige Smartphone kann mit dem neuen Update selbstständig Untertitel generieren – in jeder Anwendung, in der eine Sprachausgabe erkannt wird. Zudem kommt Android Q, wie auch Apples neuestes Update, iOS 13, mit einem vollwertigen Dark Mode um die Ecke. Zum Schutze des Akkus und der Augen. Auch im Bereich „Digital-Wellbeing“ ändert sich etwas in Android Q. In Zukunft können Eltern die Benutzungszeit für Apps für ihre Kinder einschränken.

Für alle Menschen, die schnell vom Smartphone ablenken lassen, wenn sie eigentlich arbeiten sollten, hat sich Google noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mit dem Update auf Android Q können User einen sogenannten „Focus Mode“ einrichten, bei dessen Aktivierung unwichtigen Apps nicht mehr angezeigt und Benachrichtigungen nicht mehr weitergeleitet werden. Wichtige Anrufe und Nachrichten erhalten die Nutzer weiterhin. Dieser Modus lässt sich natürlich in den Einstellungen auch wieder mit einem Klick zurücksetzen. Des Weiteren erweitert das US-Unternehmen die Funktionen der Smart Reply. Für Android-Nutzer soll es somit in Zukunft noch leichter sein, vorgefertigte Antworten auf Nachrichten zu geben oder direkt die relevanten Informationen aus den erhaltenen Messages zu filtern. Auch eine Bildschirm-Aufnahme-Funktion gesellt sich zu den Neuerungen.

Neue Features im Bereich Sicherheit und Kontrolle

Der diesjährige Fokus für Innovationen liegt für Google ganz klar bei der Verbesserung der Nutzer-Sicherheit. Deswegen können Benutzer jetzt auch in Android Systemen festlegen, welche Apps Zugriff auf ihren Standort bekommen dürfen. Außerdem werden Sicherheitsupdates direkt im PlayStore zum Download bereitgestellt, sodass Google einen stärkeren Einfluss auf die Datenschutzverbesserungen hat, als noch zuvor. Denn vor Android Q haben die jeweiligen Smartphone-Hersteller selbst für Sicherheitsupdates gesorgt. Das nimmt Google jetzt in die Hand.

Android Q – gemacht für Faltdisplays

Mit den ersten faltbaren Smartphones, die bereits in den Startlöchern stehen, ist auch der Bedarf nach kompatibler Software sehr groß. Google verspricht in seinem Android Q Update eine automatische Anpassung der App-Größe und Ausrichtung. Diese richtet sich danach, wie das Falt-Handy gehalten wird. Mit dem Feature „Screen Continuity“ für faltbare Smartphones soll es den Usern darüber hinaus auch beim Drehen und Klappen des Handys möglich sein, direkt an der gleichen Stelle wie zuvor weiterzuarbeiten.

Schon jetzt können User Android Q in der Beta-Version auf ausgewählten Smartphones testen. Allerdings auf eigene Gefahr, da vereinzelt noch Fehler zu Datenverlust oder anderen Software-Problemen führen können.


Image by Mohamed Hassan via pixabay.com

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iPhone 11 Leak – so soll das neue Apple-Smartphone aussehen

Es sind noch ein paar Monate hin, bis Apple wieder seine bekannte jährliche Keynote abhält und uns die technischen Neuerungen des Jahres präsentiert. Bisher ist bekannt, dass Apple das neue Betriebssystem iOS 13 vorstellen wird. Ebenso wie die Apple Watch Series 5, ausgestattet mit neuem Betriebssystem, dem watchOS 6. Am meisten dürften sich die Apple-Fans jedoch auf die Vorstellung des neuen iPhones freuen. Wie jedes Jahr entsteht schon jetzt ein riesiger Hype rund um Design, Funktionen und Neuerungen des beliebten Smartphones. Und wie jedes Jahr gibt es wilde Spekulationen, wie das fertige Gerät denn aussehen wird. Nun ist ein 360 Grad Video aufgetaucht, veröffentlicht von dem Twitter-User OnLeaks in Zusammenarbeit mit der Website cashkaro.com, welches das iPhone 11 in seinem fertigen Design zeigen soll.

Apple bleibt sich größtenteils treu

Mit der Einführung des iPhone X veränderte Apple das Design der Smartphone-Reihe noch einmal stark. Der bekannte Home-Button verschwand. Dafür breitete sich der Bildschirm an die Ränder aus und die Notch hielt in der oberen Mitte des Displays Einzug. Auch das neue iPhone bedient sich weitgehend dem iPhone X- oder auch iPhone XS-Design. Jedoch sind einige Veränderungen zu erwarten. Die auffälligste Änderung dürfte die Frontkamera sein, die laut OnLeaks nun aus insgesamt drei Kameras besteht. Die Linsen sind triangulär angeordnet und sollen für normale, Telefoto- und Weitwinkelaufnahmen benutzt werden können. Darüber hinaus kann der Mute-Knopf an der Seite des Smartphones voraussichtlich bei dem iPhone 11 von oben nach unten geschoben werden. Bei aktuellen iPhones geschieht das Muten durch das Schieben des Knopfes von rechts nach links.

Das sind die Maße des neuen iPhone 11

Im Moment ist noch nicht sicher, wie genau die Rückseite des iPhone 11 aussehen soll. Entweder wird es eine komplett glatte Oberfläche geben, die aus einem einzigen Stück Glas besteht, oder die Kamera wird wie gewohnt ein kleines Stück hervorgucken. Auch das Mikrofon an der Rückseite des Smartphones soll eine neue Position bekommen. Im aktuellen iPhone 11 Leak ist zudem die Rede von einem 5.8 Zoll Display und den Abmessungen 143.9 x 71.4 x 7.8 Millimeter. Somit ist das neue iPhone nur minimal größer als das iPhone XS mit den Maßen 143.6 x 70.9 x 7.7 Millimeter.

Dieses Jahr liegt der Fokus der Neuerungen für das iPhone 11 definitiv auf der Kamera. Bereits im Vorfeld zu den aktuellen Meldungen gab es wilde Vermutungen, wie genau die neue Kamera aufgebaut ist und was ihre Funktionen sind. Auch jetzt lässt sich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, ob das iPhone 11 genauso aussieht, wie auf den Bildern der Leaks. Denn bis zur endgültigen Enthüllung müssen wir wohl oder übel wie gewohnt bis September dieses Jahres warten.


Image by OnLeaks and cashkaro.com

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Der Kampf gegen die Handysucht – unsere fünf Top-Tipps

Symbolbild Kampf gegen die Handysucht

Das Smartphone zu jeder Zeit dabeizuhaben, ist inzwischen für viele Menschen normal geworden. Doch dort, wo viele 2015 und 2016 noch anprangerten, wir würden alle süchtig sein nach unserem Handy und die Außenwelt gar nicht mehr wahrnehmen, sind viele Kritiker mittlerweile verstummt. Es lässt sich aber nicht von der Hand weisen, dass Handysucht existiert und ganz reale Konsequenzen hat. Von dem Vernachlässigen des eigenen Schlaf-Rhythmus‘, über Eltern, die ihre Kinder aufgrund der Smartphones ignorieren, bis hin zu tödlichen Verkehrsunfällen. Ausgelöst, weil man noch eben schnell eine Nachricht abschicken wollte. Auch wenn es manchmal so scheint, als hätten wir uns als Gesellschaft damit abgefunden, dass das Smartphone wichtiger ist als die reale Welt, so macht uns die exzessive Nutzung vom Handy launisch und unaufmerksam. Wir müssen also anfangen, uns aktiv für den Kampf gegen die Handysucht einzusetzen.

Nun hat sogar Tim Cook, seines Zeichens CEO von Apple, quasi dem Erfinder des Prestige-Smartphones, vor den Folgen von Handysucht gewarnt. Und auf der TIME 100 Summit ausgesagt, dass wir alle ein besseres Verständnis für die Gefahren von Smartphones und Apps brauchen. Wir wollen mal mit gutem Beispiel vorangehen und eröffnen euch fünf Tipps, wie ihr eure Handyzeit reduziert.

Führt euch eure Handynutzung vor Augen

Nicht nur auf dem iPhone kann man inzwischen einsehen, wie viel Zeit man am Smartphone täglich verbringt. Sondern auch auf allen Android-Geräten, die mindestens Android neun installiert haben. Wir waren geradezu erschlagen und leicht beschämt, als wir uns unserer Statistiken ansahen. Nicht nur die schiere Menge an Zeit, die täglich für das Nutzen des Smartphones draufgeht, macht betroffen, sondern auch die Anzahl der Benachrichtigungen, die uns täglich erreichen. Bei uns waren das 83 Stück pro Tag und somit über 500 in der Woche. Wer braucht eine solche Reizüberflutung? Führt euch vor Augen wie viel ihr euer Smartphone täglich nutzt und analysiert, wofür ihr am meisten Zeit investiert. Ein guter Anhaltspunkt im Kampf gegen die Handysucht ist also, sich zu fragen: Was ist sinnvoll und wo kann Zeit eingespart werden?

Notifications ausschalten

Denn sie erregen immer sofort unsere Aufmerksamkeit und machen uns dementsprechend auf Dauer nervös. Jedes Mal, wenn das Handy surrt, blinkt oder aufleuchtet ,wollen wir sofort gucken: Hat uns wer geschrieben? Sollten wir darauf antworten? Gibt es einen interessanten Tweet? Ein Thema über das alle reden? Diese Angst etwas zu verpassen, auch genannt Fomo (Fear Of Missing Out), kann ein immenser Stressfaktor sein. Gerade, wenn sich die Nachrichten häufen, oder sie völlig irrelevant sind. Sortiert also sorgfältig aus, welche Benachrichtigungen Sinn machen und welche Apps ihr zum schweigen bringen könnt.

Bei Smartphone Sucht: Das Handy bewusst zur Seite legen

Auch wenn es zu Beginn schwerfällt. Legt für euch selbst Aktivitäten fest, wie Joggen, Lesen, oder sogar Fernsehen, bei denen ihr das Smartphone ganz bewusst zur Seite legt und am besten auch komplett stumm stellt. Gönnt euch eine komplette Auszeit von dem „ständig erreichbar sein“ und lernt wieder, euch auf Dinge bewusst zu konzentrieren und zu fokussieren. Wir wissen selbst, wie schwer es sein kann, bewusst abzuschalten. Denn natürlich bietet das Smartphone gerade bei Notfällen eine tolle Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu bleiben. Dennoch ist das Abschalten im Kampf gegen die Handysucht essentiell. Und längerfristig betrachtet: wenn wir nicht lernen, uns bewusst von diesem Stressfaktor abzukoppeln, kann das psychische Folgen haben.

Apps reduzieren

Welche Apps brauche ich wirklich? Und welche nehmen nur unnötige Zeit in Anspruch? Auch eine gute Frage, die man sich stellen sollte, wenn man der eigenen Handysucht entgegenwirken möchte. Egal ob ihr fünf Shopping-Apps, oder zehn Social-Media-Apps auf dem Smartphone habt. Hinterfragt, welche Apps euch wirklich einen Mehrwert bringen und welche ihr regelmäßig verwendet. Und löscht die Apps, die euch nur unnötige Mitteillungen schicken und euch nur belasten.

Zeiten zur Nutzung festlegen

Dieser Tipp kann euch besonders helfen, wenn eure Handysucht von einer Social-Media-Sucht herrührt. Wenn ihr also ständig das Bedürfnis habt, Facebook, Instagram und Co zu checken. Legt euch bestimmte Zeiten fest, an denen ihr einmal die Feeds der entsprechenden Apps durchguckt und danach das Handy wieder zur Seite legt. Somit habt ihr meistens nicht nur einen besseren Überblick über eure Handy-Nutzung, sondern lernt auch Social Media wieder viel bewusster zu erleben.

Der Kampf gegen die Handysucht geht nur mit Selbstdisziplin

Dass das Smartphone mit vielen interessanten Ablenkungen lockt, wissen wir selber gut genug. Es ist so schön einfach, tollen Content zu den Themen zu finden, die einen wirklich interessieren. Oder wahlweise natürlich auch Streit mit wildfremden Menschen anzufangen. Das Internet ist Unterhaltungs- und Bildungsmagnet zugleich und das Smartphone bündelt das alles auf einem kleinen handlichen Gerät, das buchstäblich immer verfügbar ist. Aber trotzdem sollten und müssen wir lernen, dass unsere Zeit eigentlich zu kostbar ist, um sie nur vor einer virtuellen Welt zu verbringen. Das Handy bietet unerschöpfliches Material, aber das echte Leben ist es, das den Großteil unserer Aufmerksamkeit benötigt.


Image by John Johnsson / unsplash.com

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Samsung Galaxy Fold: Verkaufsstart nach #FoldGate verschoben

Samsung Galaxy Fold

Das war wohl ein Schuss in den Ofen. Als erster großer Anbieter wollte Samsung am 26. April ein Smartphone mit faltbarem Display auf den Markt bringen. Nun verzögert sich der Start, da es Probleme mit den Displays des Falt-Smartphones gab. Einen neuen Termin für den Verkaufsstart gab Samsung bislang noch nicht bekannt. Zuvor kam es vermehrt zu Problemen mit den zum Test ausgelieferten Modellen des Samsung Galaxy Fold. Unter dem #FoldGate trendeten die Probleme bald schon auch auf Twitter. Probleme macht ausgerechnet das neue Feature eines faltbaren Displays. Teils haben Tester versehentlich eine Schutzschicht abgezogen, die sie fälschlicherweise für eine entfernbare Schutzfolie hielten und merkten kurz darauf, dass die Schicht für das Display essenziell wichtig ist. Andere Fälle von teils nur auf einer Hälfte kaputten Displays kamen aber auch trotz vorhandener Schutzschicht zustande.

Samsung bessert nach #Foldgate nach

Das #FoldGate blieb natürlich auch dem Hersteller nicht verborgen. „Um dieses Feedback vollständig auswerten und weitere interne Tests durchführen zu können, haben wir uns entschieden, die Veröffentlichung des Galaxy Fold zu verschieben“, gibt das Unternehmen in einem offiziellen Statement bekannt. 

Außerdem gibt Samsung schon erste Informationen zu den möglichen Ursachen des Problems an: „Erste Ergebnisse aus den Auswertungen der gemeldeten Display-Probleme zeigen, dass die Ursache am Scharnier liegen kann.“ Bei einem faltbaren Smartphone ist diese Stelle besonders elementar, da das Smartphone mehrfach am Tag der Belastung standhalten muss. „Wir werden Maßnahmen ergreifen, um den Schutz und die Stabilität des Displays zu verstärken.“, schreibt Samsung weiter. Auch das Missverständnis mit der Schutzschicht des Samsung Galaxy Fold geht der koreanische Hersteller an. „Wir werden auch die Anleitung zur Pflege und Verwendung des Displays einschließlich der Schutzschicht verbessern, damit unsere Kunden das Beste aus ihrem Galaxy Fold herausholen können.“

Konkurrenz aus China für das Samsung Galaxy Fold

Für Samsung dürfte das ein herber Schlag sein, stehen sie nämlich in einer Vorreiterrolle. Aus China naht zudem schon die Konkurrenz. Der hierzulande unbekannte Hersteller Royole stellte sein biegsames Flexpai bereits vor der Ankündigung des Samsung Galaxy Fold vor. Die größte Konkurrenz droht jedoch von dem chinesischen Hersteller Huawei, der sich mittlerweile auch im Westen etabliert hat. Dessen Huawei Mate X geht im Sommer an den Start und hat ein sehr pfiffiges Design. Sicherlich darf das Mate X nach den Problemen des Samsung Galaxy Fold ebenfalls einige Extrarunden im Test drehen, um kein ähnliches Debakel zu erleben. 

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Image by Samsung

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Das Slider-Handy ist zurück: Xiaomi Mi Mix 3 im Test

Xiaomi Mi Mix 3 im Test

Beim Xiaomi Mi Mix 3 verzichtet der chinesische Hersteller vollkommen auf eine Notch und versteckt die Frontkamera in einem Schiebemechanismus, wie er zu Handy-Zeiten bis in die frühen 2000er üblich war. Sind Slider-Handys auch in der Smartphone-Ära noch sinnvoll? Ich habe mir das besondere Smartphone angeschaut, das mir zu diesem Zweck von Trading Shenzhen (Provisionslink) zur Verfügung gestellt wurde. Das Xiaomi Mi Mix 3 im Test.

Wer ist eigentlich Xiaomi?

Xiaomi ist als Smartphone-Hersteller nicht neu auf dem Markt. Doch erst seit Ende 2018 gibt es die Geräte des Herstellers regulär im deutschen Handel zu kaufen. Budget-Modelle vertreibt er unter dem Label Redmi. Auch das bekannte Pocophone wird von Xiaomi hergestellt. Während es sich bei der Mi-Serie um die regulären Flaggschiffe des Herstellers handelt, probiert er bei der Mi-Mix-Reihe gerne unkonventionelle Konzepte aus. In diesem Fall eben ein Schiebemechanismus.

Mehr Display geht kaum

Die Verarbeitung des Mi Mix 3 macht einen super hochwertigen Eindruck. Die Vorderseite bedeckt fast vollständig das 6,39 Zoll große Display. Dadurch kommt das Gerät auf eine Screen-to-Body-Ratio von 93,4 Prozent. Im Vergleich zu den 88 Prozent beim Samsung Galaxy S10 ist das ein nochmals beeindruckenderer Wert.

Die Rückseite des Smartphones besteht ebenso wie das Galaxy S10+ aus Keramik, ist sehr kratzresistent, zieht Fingerabdrucke jedoch geradezu magisch an. Mit 218 Gramm erweist sich das Xiaomi Mi Mix 3 im Test als erstaunlich schwer. Jedoch erweist sich das im normalen Alltag als kein Problem.

Neben den üblichen Lautstärke- und Powerbuttons verfügt das Mi Mix 3 über einen zusätzlichen Button, der sich mit einer beliebigen App verknüpfen lässt.

Der Fingerabdrucksensor ist auf der Rückseite des Gerätes angebracht und lässt sich leicht erfühlen. Das Entsperren funktioniert wie gewohnt blitzschnell. Dennoch hätte mir ein Sensor auf der Vorderseite oder unter dem Display besser gefallen. Samsung, Huawei und OnePlus machen vor, wie das geht. So muss ich das Xiaomi Mi Mix 3 im Test jedes Mal anheben, wenn ich es entsperren möchte.

Schiebemechanismus statt Notch

Das besondere Feature beim Xiaomi Mi Mix 3 im Test ist ein magnetischer Schiebe-Mechanismus, welche die beiden Frontkameras sowie zahlreiche Sensoren und die Hörmuschel beinhalten. Letztere funktioniert auch, wenn das Smartphone zugeschoben ist, da der Ton durch eine kleine Öffnung durchgeschleust wird. Ein rotierendes Kameramodul wie Samsung im Galaxy A80 bietet Xiaomi nicht. Für vorne und hinten sind jeweils eigene Aufnahmeeinheiten vorgesehen.

Der Mechanismus lässt sich beim Xiaomi Mi Mix 3 im Test mit einer Hand relativ gut bedienen und hat ein gewisses „Suchtpotential“ wie die klassischen Slider-Handys von früher. Laut Xiaomi sind einige hunderttausend Schiebevorgänge für den Mechanismus kein Problem.

Xiaomi Mi Mix 3 -Schiebemechanismus animiert
Auf und zu, auf und zu. Mit dem Schiebemechanismus zu spielen, weckt das Spielkind in einem. Image by Timo Brauer

Der einzige Makel an dem Mechanismus, ist, dass sich relativ schnell Staub und andere Krümel aus der Hosentasche in der Ritze festsetzen. Dies hatte in meinem Test zwar keine Auswirkungen auf die Funktionsweise. Jedoch könnte es langfristig zu einem Problem werden, wenn man die Krümel nicht regelmäßig entfernt.

Überholter Prozessor stört beim Xiaomi Mi Mix 3 im Test nicht

Xiaomi verbaut im Mi Mix 3 einen Snapdragon-845-Prozessor mit einer Taktfrequenz von bis zu 2,8 GHz. Diesem stehen wahlweise 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Das sorgt für ein schnelles Arbeitstempo. Der 845er-Prozessor arbeitet so schnell, dass wir im Alltag kein Tempo vermissen. Android 9 und die MIUI getaufte Bedienoberfläche treibt er erwartungsgemäß ohne Probleme an.

Allerdings handelt es sich um einen Vorjahres-Prozessor, was für ein Top-Modell nicht standesgemäß ist. Nur bei einer derzeit nicht in Deutschland erhältlichen Variante setzt Xiaomi auf den aktuellen Snapdragon 855, um das Smartphone mit 5G-Unterstützung auszustatten. Alle weiteren Spezifikationen sind jedoch identisch zu dem hierzulande erhältlichen Modell.

Die MIUI finde ich relativ verspielt. Sie bietet aber schöne Animationen und läuft sehr flüssig. Außerdem hat sie praktische Zusatzfunktionen in petto. Beispielsweise lässt sich das Smartphone wahlweise auf eine Bedienung per Wischgesten umstellen, um zusätzlichen Platz auf dem Display zu erhalten. Einziger Kritikpunkt sind die relativ häufigen Benachrichtigungen von System-Apps wie Xiaomis eigenem Appstore oder diversen Tools für die Systemoptimierung. Diese lassen sich zum Glück aber größtenteils deinstallieren oder abschalten.

Schöner Bonus: Qi-Ladegerät im Lieferumfang

Der Akku des Mi Mix 3 hat eine Kapazität von 3.200 mAh und bietet eine relativ gute Laufzeit. Ich hatte nie Probleme, mit dem Xiaomi Mi Mix 3 im Test über den Tag zu kommen. Aufgefüllt wird der Akku über einen modernen USB-C Port. Dabei unterstützt das Smartphone eine Aufladung mit bis zu 18 Watt, wahlweise per Kabel oder kabellos. Das passende Wireless-Ladepad befindet sich ebenfalls im Lieferumfang. Als besonderes Gimmick kann das Smartphone andere Smartphones oder Gadgets wie Kopfhörer mit Strom versorgen – ein passendes USB-C-zu-USB-C-Kabel vorausgesetzt.

Dual-Kamera überzeugt aber Künstliche Intelligenz übersättigt die Farben

Auf der Rückseite verbaut der chinesische Hersteller zwei 12-Megapixel-Sensoren, einen von Sony und einen von Samsung. Tagsüber habe ich gar nichts an der tollen Bildqualität auszusetzen. Wird es schummerig, verrechnet die Kamera-Software Bildinformationen beider Sensoren in einer Datei. Dadurch sind mit dem Xiaomi Mi Mix 3 im Test auch in schwierigen Lichtbedingungen noch scharfe und detailreiche Aufnahmen möglich. Lediglich bei Nachtaufnahmen kann das Smartphone nicht mit den entsprechenden Nacht-Modi von Mitbewerbern wie Huawei oder Honor mithalten.

Xiaomi Mi Mix 3 im Test beim Fotografieren
Fotografieren macht mit dem Xiaomi Mi Mix 3 im Test Spaß. Im hellen, wie im schummerigen Licht. Image by Timo Brauer

Unter dem Schiebemechanismus auf der Vorderseite befinden sich eine 24-Megapixel-Frontkamera sowie ein weiterer 2-Megapixel-Sensor für Informationen zur Tiefenschärfe. Die Frontkamera liefert ebenfalls sehr gute Ergebnisse, auch im Bokeh-Modus.

Filme lassen sich mit 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Als besonderes Feature bei der Videoaufnahme sind Full-HD-Zeitlupen mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde möglich.

Wie viele Hersteller heutzutage, setzt auch Xiaomi auf eine Kamera-KI, welche 27 verschiedene Szenarien erkennen soll und die Fotos dementsprechend automatisch bearbeitet. Wie bei solchen Funktionen häufig zu beobachten, wirken die Ergebnisse zu farbenfroh und unecht. Die Künstliche Intelligenz lässt sich jedoch in den Einstellungen deaktivieren.

Testfotos mit dem Xiaomi Mi Mix 3 im Überblick

Fazit: Außergewöhnliches Smartphone-Experiment mit wenigen Kompromissen

Für uns erweist sich das Xiaomi Mi Mix 3 im Test als ein empfehlenswertes Oberklasse-Smartphone mit insgesamt aktueller Ausstattung. Einzig beim Prozessor wird auf das Vorgängermodell des aktuellen Snapdragon 855 gesetzt. Dies wirkt sich jedoch keineswegs negativ auf die Leistung des Smartphones aus.

Der absolute Hingucker ist jedoch der einzigartige Schiebemechanismus zum Herausfahren der Frontkameras. Einen funktionalen Mehrwert bietet dieser beim Xiaomi Mi Mix 3 im Test zwar nicht, aber Technik-Enthusiasten dürften sich über die Ingenieursleistung freuen, durch die es Xiaomi gelingt, noch ein bisschen mehr Bildschirm in das Smartphone zu pressen. Allerdings erfordert der Mechanismus Kompromisse in anderer Hinsicht. So ist das Smartphone wegen dieser Konstruktionsweise nicht wasserdicht und lässt sich nicht in einer Schutzhülle verwenden.

Wer mit diesem Kompromiss leben kann, findet im Xiaomi Mi Mix 3 ein wirklich außergewöhnliches Smartphone, dem es praktisch an nichts fehlt. Weniger experimentierfreudigere Nutzer greifen zum Xiaomi Mi 9 oder Mi 9 SE im normalen Formfaktor ohne Schiebemechanismus. Erhältlich ist das Smartphone aktuell für rund 450 Euro.

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Images by Timo Brauer

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Lange verborgen – Original iPhone M68 Prototyp enthüllt

Am 9. Januar 2007 kündigte Steve Jobs auf der Macworld Expo in San Francisco das erste iPhone an und revolutionierte damit den Mobilfunkmarkt. Zwar war das iPhone nicht das erste Smartphone überhaupt, da hatten andere Hersteller schon Versuche unternommen, doch es war das erste Smartphone, das am Massenmarkt Anklang fand. Mit dem iPhone wurde eine neue Generation an Computertechnik eingeleitet und seit 2007 gehört das Smartphone zu unserem Alltag dazu. 2017 hieß es dann Geburtstag feiern, das iPhone ist zehn jahre alt geworden. Ein Jahr darauf feierte auch schon Apples nächste Innovation, der App Store, seinen Zehnten.

Jetzt hat das amerikanische Technikportal The Verge als erstes und einziges Magazin Zugang zu dem ersten iPhone Prototyp erhalten, mit dessen Hilfe Apples Ingenieure an dem iPhone gearbeitet haben. Seinen Zugang zu dem Prototyp verdankt The Verge einer anonymen Quelle, die nur mit ihrem Twitter Account @theredm68 angegeben wird. Auf dem Account wurde bisher aber noch nichts getweetet.

Ein Meilenstein der Computergeschichte

Der iPhone Prototyp, mit dem Apple das iPhone entwickelt hat, lässt sich wahrhaftig als Computergeschichte beschreiben. Um ehrlich zu sein, bin ich richtig neidisch auf die Redakteure von The Verge, dass sie das Board in Augenschein nehmen konnten. Immerhin gab es um das iPhone schon während der Entwicklung eine Menge Heimlichtuerei.

Apple wollte damals alle mit dem iPhone überraschen und hat im Verborgenen über zwei Jahre an dem Gerät gearbeitet. Damit auch die Ingenieure nicht genau wussten, wie das fertige iPhone aussehen würde, hat Apple einfach alle Komponenten des Smartphones auf ein knallrotes Entwicklungsboard gesteckt, das in seiner Erscheinung eher an ein Motherboard erinnert. Die Ingenieure bei Apple nannten das iPhone laut The Verge zu der Zeit M68 oder Purple 2. Die einzelnen Komponenten ohne das Gehäuse auf einem Board auszubreiten, ist bei der Entwicklung von Hardware auch gar nicht mal so unpraktisch. Schließlich müssen ja erst alle Teile miteinander in Verbindung gebracht, einzelne Komponenten getestet, ausgetauscht oder verändert werden. Die Teile dafür so auszubreiten, macht sie leichter zugänglich für die Ingenieure. Wenn dann klar ist, dass das Innenleben eines Smartphones funktioniert, kann man es in das eigentliche Gehäuse einbauen.

Was ist denn nun so besonders an dem iPhone M68 Prototypen?

Eine wirklich gute, schematische Darstellung des Boards findet ihr hier. Der iPhone Prototyp bestand im Wesentlichen aus allen Komponenten des ersten iPhones. Neben den Teilen, mit denen Apple das iPhone später auch verkaufte, hat man auf dem Board aber auch ein paar Teile angebracht, die wirklich nur zum Testen gedacht waren. So findet man an der rechten, oberen Seite des Boards zum Beispiel eine RJ11 Anschluss für amerikanische Telefone. Apple konnte darüber mit dem Prototyp telefonieren und die Telefonqualität testen.

Auch besonders waren die Mini-USB Anschlüsse. Ja, ihr habt richtig gehört: Mini-USB am iPhone. Das klingt wirklich zu schön, um wahr zu sein. Die brauchte man damals, um Code auf den Prototypen spielen zu können. So konnten die Ingenieure Software auf das iPhone laden und testen. An viele Ingenieure hat man laut The Verge sogar ein Board verteilt, an dem gar kein Display angebracht war. Damit diese trotzdem etwas sehen konnten, befanden sich an der linken Seite des Boards Video-Anschlüsse. So konnten die Entwickler einen Bildschirm an den Prototypen anschließen, ohne das Aussehen des späteren Touch-Screens zu kennen. Das Betriebssystem des M68 befand sich auf einer 4GB Samsung NAND Karte direkt auf dem Board. Um verschiedene Betriebssysteme oder Versionen eines Betriebssystems zu testen, konnte man diese einfach austauschen.

Laut der Quelle des amerikanischen Tech-Magazins erkennt iTunes das prototypische Entwicklungsboard sogar als echtes iPhone, wenn man es über den alten 30-poligen Anschluss von Apple mit iTunes verbindet. Das iPhone wurde 2007 mit der iOS-Version 1.0.0 ausgeliefert. Februar diesen Jahres sind wir mittlerweile bei iOS 12.1.4 angekommen. Es hat sich seitdem also eine Menge getan.

Der iPhone Prototyp aus der Zeit von 2006 bis 2007 ist auf jeden Fall eine tolle Entdeckung. Vor allem, da man es als Nutzer eines iPhones eigentlich immer mit einem sehr geschlossenen System zu tun hat. Die Vorstellung ein iPhone in seine Einzelteile zu zerlegen und es immer noch benutzen zu können, erscheint einem da fast schon „verrückt“.


Image by Kenishirotie / stock.adobe.com

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Honor 8A bringt Technik und Style in die Einsteigerklasse

Honor spricht wieder die Einsteigerklasse an. Das Honor 8A soll als Rundum-sorglos-Paket auch den schmaleren Geldbeutel mit einem soliden Smartphone beglücken. Das Einsteiger-Smartphone bietet dabei ein 6,09 Zoll FullView Display, welches 87 Prozent der Gehäusefläche einnimmt. Dieses ist im klassischen Honor Dual-Textur-Design gehalten und verfügt auf der Rückseite über einen Fingerabdrucksensor. Zusätzlich wurde kräftig an der Audio-Technik geschraubt. Ein großer Resonanzkörper und ein Hochleistungs-SmartPA-Verstärker sorgen für 30 Prozent mehr Volumen im Vergleich zum Vorgänger. Mit brillianterer Klangqualität, bewirbt Honor das 8A als Heimkino für die Tasche.

Damit das Auge weniger schnell ermüdet, kommt das Honor 8A auch mit einem Bildschirmmodus, bei dem das abgegebene blaue Licht reduziert wird. Damit lassen sich auch bis tief in die Nacht noch Serien schauen. Neben dem Honor View 20 und dem Honor 10 Lite, deckt die Huawei-Tochter nun ein noch breiteres Preisspektrum mit seinen aktuellsten Produkten ab.

KI-Unterstützung auch im unteren Preissegment

Auf technischer Seite lässt sich das Honor 8A auch nicht lumpen. Der nicht mehr allerneueste Achtkern-Prozessor und die 2 GB RAM limitieren das Gerät zwar bei anspruchsvollen Anwendungen, dürften aber für die wichtigsten Apps völlig ausreichen. Das Honor 8A besitzt außerdem eine 13 MP Haupt-Kamera mit f/1,8 breiter Blende, sowie eine 8 MP Front-Kamera. Trotz Einsteigerpreis, verfügt das Honor 8A über KI-Unterstützung für Selfies.

Ein 3.020 mAh Akku sorgt außerdem dafür, dass dem Smartphone nicht allzu schnell die Puste ausgehen sollte. Der Festspeicher beträgt nur 32 GB, lässt sich aber immerhin um bis zu 512 GB erweitern.

Smarte Technik für unter 200 Euro

Für nur 159 Euro ist das Honor 8A ab heute in den Farben Schwarz, Blau und Gold erhältlich. Das Einsteiger-Smartphone erhaltet ihr auf Amazon, bei MediaMarkt, Saturn oder bei HiHonor, dem Honor-eigenen Shop.

Zusammenarbeit zwischen Honor und 1&1 wird ausgebaut

Nicht nur der Verkauf des Premium-Flaggschiffs Honor View 20 lief mit 1,5 Millionen verkauften Geräten gut. Auch die Zusammenarbeit mit Mobilfunkanbieter 1&1 soll künftig weiter ausgebaut werden. Das wird indes mit besonderen Angeboten gefeiert.

Das Honor 8A in Schwarz gibt es für 9,99 Euro pro Monat im ersten Jahr mit der LTE All-Net-Flat und ohne Anzahlung.

Das Honor 8X erhaltet ihr ab 11,99 Euro pro Monat im ersten Jahr ebenfalls in der LTE All-Net-Flat ohne Anzahlung.

Zudem bekommt ihr das Honor View 20 in der Farbe Sapphire Blue in der Premiumversion für 29,99 Euro pro Monat im ersten Jahr.

Den Ausbau der Kooperation sieht Honors Deutschland-Chef Andy Fan als wegweisend an: „Dies ist ein weiterer, wichtiger Schritt, um jetzt zur Top 3 Smartphone-Marke auf dem deutschen Markt aufzusteigen.“

Das Honor 8A jetzt auf Amazon bestellen (Provisionslink)


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EmergencyEye: Mit GPS und Videochat Leben retten

Wenn sich ein schwerer Unfall ereignet oder jemand mitten auf der Straße zusammenbricht, zählt jede Sekunde. Wir wählen die Notrufnummer und dann kommen die Fragen. Wo ist der Unfall passiert? Die Straße kennen wir selbst nicht, sehen auch kein Schild mit dem Namen. Was fehlt der Person? Wir haben absolut keine Ahnung und sind obenhin völlig aufgeregt. Ersthilfe leisten zu müssen ist nicht ohne Grund für viele ein Horrorszenario. EmergencyEye heißt das Notrufsystem des Grevenbroicher Startups Corevas, das den Notruf revolutionieren und Leben retten soll.

Bessere Ersthilfe dank GPS und Videochat

Um den Einsatzort bestimmen zu können, greift der Rettungsdienst per Fernzugriff auf die GPS-Funktion des anrufenden Smartphones zu. Die Installation einer App ist dafür nicht nötig. Der Rettungsdienst kann per Knopfdruck eine SMS an den Anrufer senden, der bei Zustimmung den Zugriff auf sein Smartphone erlaubt. Einsatzkräfte finden somit sofort den richtigen Einsatzort.

Für einen besseren Überblick der Situation kann außerdem auch das Livebild vom Smartphone übertragen werden. Dafür gibt es abermals eine SMS, die der Ersthelfer zustimmen muss, um die Funktion freizugeben. Im Optimalfall erhält die Notrufzentrale dabei mehr Informationen, als der Anrufer in seiner Aufregung hätte angeben können. Damit können Notrufzentralen eine bessere Diagnose und Anleitung zur Ersthilfe geben. In Zukunft soll auch die Fernsteuerung der Fernsprecheinrichtung und der Taschenlampenfunktion über EmergencyEye möglich werden.

Vodafone unterstützt EmergencyEye

Mobilfunk- und Internet-Anbieter Vodafone unterstützt die clevere Notruf-Technik. Der Provider stellt Leitstellen einen kostenlosen SMS-Kommunikationskanal für die Leitstellen bereit. Außerdem sind die Datenübertragungen im Rahmen der EmergencyEye-Nutzung kostenlos. Somit können Kunden selbst mit ausgeschöpften Datenvolumen problemlos die Kamerafunktion nutzen. Eine sichere und fortlaufende Videoverbindung ist schließlich gewährleistet.

Im Rhein-Kreis Neuss bereits angewendet

Eingesetzt wird das smarte „Notfall-Auge“ bereits im Rhein-Kreis Neuss. Damit erreicht die Software immerhin schon eine Million Menschen. EmergencyEye soll aber bald noch mehr Einsatzorte finden. Interessenten gibt es bereits. „Wir sind mit allen Leitstellen in NRW im Gespräch“, sagt Günter Huhle, Arzt und Gründer von Corevas.

Datenschutz und –Sicherheit

EmergencyEye achtet nicht nur darauf, dass der Datentransfer nur nach Zustimmung des Notrufenden erfolgt. Auch sonst werden die aktuellsten Anforderungen bezüglich Datenschutz- und –sicherheit umgesetzt. Die EmergencyEye-Server stehen im Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland und der komplette Datenverkehr wird Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Auch werden keine Inhalte der Datenübertragung abgespeichert. Lediglich über das Einsatzleitsystem kann eine Protokollierung zu Nachweiszwecken erfolgen.

 


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Mit 11Pets die Gesundheit des Haustieres im Blick behalten

Mit zahlreichen Fitnesstrackern überwachen wir unsere Ernährung, Bewegungen, den Schlaf und unsere sportlichen Aktivitäten. Zusätzlich holen wir uns Apps auf unser Smartphone, mit denen wir uns unseren Alltag einfacher und strukturierter gestalten. Eine gute Möglichkeit, um sich und seine Gesundheit immer bestens im Blick zu haben. Also, warum sollten wir das nicht auch bei unseren Haustieren tun?

In den App Stores gibt es viele Apps, mit denen wir die Gesundheit unserer Haustiere überwachen können. Ich habe mir einmal die App 11Pets Haustier Pflege angeschaut, um zu sehen, wie sinnvoll das Haustier-Tracking tatsächlich sein kann.

Willkommen bei 11 Pets Haustier Pflege

Die App begrüßt mich mit einem freundlichen Leitfaden. Hier möchte 11Pets vorerst wissen, ob es sich bei mir um eine Familie mit Haustieren handelt. Ich kann aber auch auswählen professioneller Tierfriseur oder Tierschutzorganisation. Mit meiner Hauskatze gehöre ich also in die Rubrik Familie mit Haustieren. Anschließend wählt man die Art des Haustieres und schon geht es los.

11 Pets bietet den Nutzern sehr viele Eintragungsmöglichkeiten. Daher habe ich auch zu Beginn einen kurzen Moment gebraucht, um einen umfassenden Überblick zu bekommen.

Auf der Startseite wird mein Haustier angezeigt und hier erscheinen auch gleich die wichtigsten Daten wie Name, Tierart, Geschlecht, Rasse und die Grundinformationen. Zusätzlich erhält man alle wichtigen Termine, die man sich direkt anzeigen lassen kann. Muss mein Haustier zum Tierfriseur oder zum Krallenschneiden? Wann steht der nächste Arztbesuch an, für beispielsweise  eine interne Entwurmung? Gibt es einen Impftermin oder Medikamente, an die ich denken muss?

Aber auch Zwischenfälle lassen sich in die App eintragen. Hierbei kann der Nutzer allerdings auswählen, welche Termine er sich anzeigen lassen möchte. Mit meiner Katze kann ich mir nämlich den Friseurbesuch sparen. Möchte ich einen Termin eintragen, geht das ganz einfach, indem ich alles in den Reiter „Zeitplan“ eintrage. Auf der Startseite wird mir der Termin dann angezeigt. Einen Tag vorher bekomme ich zusätzlich eine Erinnerung.

In der Rubrik „Gesundheit“ findet der Nutzer alles Wichtige zu den Punkten wie unter anderem Laborergebnisse oder –tests oder über mögliche Allergien. Selbst eine Fotogalerie kann von den Fellnasen erstellt werden.

Für wen eignet sich 11Pets?

Die App finde ich persönlich sehr schön gestaltet. Der Aufbau ist außerdem ziemlich leicht nachzuvollziehen, auch wenn es am Anfang ein bisschen gedauert hat. Die Möglichkeiten sein Haustier hier genauer zu dokumentieren, sind sehr ausgeprägt. Es können zusätzlich Dokumente und Bilder hochgeladen und alle wichtigen Termine, wie beispielsweise Arztbesuche, festgehalten werden. Gerade wenn man häufiger zwischen Tierärzten wechselt, ist es vorteilhaft immer alle Aufzeichnungen fehlerfrei und lückenlos weiterzugeben.

Allerdings eignet sich die App meiner Ansicht nach eher für diejenigen, die mehr als ein Haustier zu Hause haben oder ein Haustier besitzen, was häufig zum Arzt muss oder medikamentös behandelt wird. Auch Tierschutzorganisationen werden mit diesem digitalen Helfer sicherlich glücklich. Gut durchstrukturiert gibt es hier alles Wichtige über das Tier zu sehen und gerade die Termingestaltung, machen die Tierarzt- oder Hundefriseurbesuche um einiges angenehmer, weil so keine wichtigen Daten in Vergessenheit geraten können.

Die App gibt es im Google Play Store und Apple App Store.


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Honor View 20 mit weltweit erster 48MP + 3D Hauptkamera

Huawei legt nochmal nach. Erst kürzlich brachte der chinesische Smartphone-Hersteller mit dem Honor 10 lite und dem P smart 2019 zwei preiswerte Geräte auf den Markt, welche die Mittelklasse aufmischen. Das neue Honor View 20 soll als Flaggschiff neuen Wind in den High-End-Markt bringen. Trotz des starken Kirin 980-Prozessors, ist vor allem die Kamera eine klare Kampfansage an die Konkurrenz.

Hohe Auflösung in 3D

Das Top-Feature des Honor View 20 ist nämlich die branchenweit erste 48 Megapixel 3D-Hauptkamera. Standardmäßig knippst die Kamera allerdings mit 12 MP. Das Zusammenfassen von vier Pixeln zu einem soll bei schlechteren Lichtverhältnissen Rauschen reduzieren. Eine Hohe Auflösung verspricht aber nicht nur die 3D-Kamera, sondern auch die 25 MP Frontkamera, die ohne Notch direkt am oberen, linken Rand ins Display eingelassen ist.

Im Gegensatz zum Mate 20 setzt Huawei diesmal nicht auf Leica-Kameras, sondern auf den neuen IMX586-Sensor von Sony. Zudem misst das Smartphone mittels Infrarotlicht die Entfernung zu Objekten. Das verbessert zum einen die Qualität der 3D-Bilder, macht die Hauptkamera darüber hinaus aber auch zum Bewegungssensor für 3D Motion Sensing-Spiele.

Unterstützung durch KI

Wie bei Huawei mittlerweile üblich, werden die Kameras durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Der Ultra Clarity Modus etwa, optimiert Fotos für lebendigere Farben und mehr Schärfe. Die KI verfügt außerdem über eine Objekterkennung, die über 300 berühmte Wahrzeichen, sowie 100.000 Gemälde aus aller Welt erkennen kann.

Über das AI Shopping scannt die Kamera Gegenstände, erkennt sie und bietet ähnliche Produkte zum Kauf an. Dabei werden bereits mehr als 200 Shopping-Plattformen weltweit berücksichtigt. Sogar Lebensmittel kann die KI-Technologie erkennen und damit dessen Kalorien in etwa berechnen. Damit beschreitet Huawei bereits die Wege der Augmented Reality, in der die Realität um Informationen der digitalen Welt erweitert wird.

Leistungsstarkes Kraftpaket

Die Kamera des Honor View 20 ist aber nicht das einzige Leistungsmerkmal. Der Kirin 980 Octa-Core-Prozessor ist der aktuellste Chip der Kirin-Reihe auf dem Markt und steckt unter anderem auch im Mate 20 Pro. Je nach Variante verfügt das View 20 außerdem über 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher.

Mit 4000-mAh fällt der Akku zwar um 200mAh knapper aus, sollte das Smartphone aber trotzdem sicher durch den Tag bringen.

Das Display des Honor View 20 bietet eine Auflösung von 2310 x 1080 Pixel. Durch die als Loch eingelassene Frontkamera bringt es das Display auf ein starkes Verhältnis von 91,8 Prozent zum Gehäuse.

Preis und Verfügbarkeit des Honor View 20

Das Honor View 20 ist in Deutschland ab dem 29. Januar erhältlich. Der Preis liegt bei 569,00 Euro UVP für die 6 GB RAM-Variante, sowie 649,00 Euro UVP für die Premiumversion mit 8 GB RAM. Das Smartphone ist in den Farben Sapphire Blue, Midnights Black und Phantom Blue erhältlich.

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Penta-Kamera-Smartphone LG V40 ThinQ kommt nach Deutschland

Erst kürzlich berichteten wir, dass LG sich eine Smartphone-Kamera mit 16 Objektiven patentieren ließ. Vorerst backt das südkoreanische Unternehmen jedoch kleinere Brötchen. Mit dem LG V40 ThinQ, kommt erst einmal ein Smartphone mit „nur“ fünf Kameras auf den Markt. Das Besondere: Zwei der Objektive nutzt das Selfie-Kamera-Modul.

Darüber hinaus punktet das Smartphone mit dem leistungsstarken Qualcomm Snapdragon 845, sowie 6 GB RAM und 128 GB internem Speicher. Versorgt wird das Android 8.1-Gerät von einem 3300 mAh-Akku mit Unterstützung von Quick Charge 3.0 und Qi.

In den USA und in Südkorea ist das LG V40 ThinQ bereits seit Oktober erhältlich. Im Januar folgt nun endlich auch der Deutschland-Release.

Zwei Kameras vorne, drei hinten

Die Kamera ist das Kernstück des LG V40 ThinQ. Schon das Selfie-Kamera-Modul verfügt über ein 5-MP-Weitwinkelobjektiv, sowie ein 8-MP-Standardobjektiv. Mit einem On-Screen-Schieberegler lässt sich zudem die Intensität des Bokeh-Effektes einstellen. Dieser sorgt für eine Unschärfe des Hintergrunds.

Ähnlich der Selfiekameras, sind auch die drei Kameras auf der Rückseite mittig und nebeneinander angeordnet. LG verbaut ein 16-MP-Weitwinkel-, ein 12-MP-Standard- und ein 12-MP-Teleobjektiv. Die drei Objektive ermöglichen unter anderem die Aufnahme eines Motivs aus mehreren Blickwinkeln, ohne die Position zum Motiv ändern zu müssen.

Die verbesserte 107°-Weitwinkelkamera erfasst deutlich mehr Hintergrund als die 78° des Standardobjektivs. Das Teleobjektiv ermöglicht zweifach optischen Zoom für verlustfreie Aufnahmen, auch aus größeren Entfernungen. Mit der Triple-Shot-Funktion fügt das LG V40 ThinQ die Bilder der drei Objektive zu einer kurzen Videodatei zusammen. Diese lässt sich schließlich unkompliziert teilen.

Die Kamera des V40 soll leistungsfähiger und intuitiver sein als je zuvor und liefert somit verbesserte Farben, Komposition, Weißabgleich und Verschlusszeit. Zudem nutzt die AI-Composition-Funktion die Intelligenz des Smartphones, um zusätzlich zur Aufnahme des Benutzers selbstständig einen eigenen Schnappschuss zu machen.

Desweiteren gibt es noch den Kino-Shot, der das Erstellen von Bildern mit Animation vereinfacht. Der 3D Licht-Effekt ändert zudem den Farbton des Fotos, als wäre es mit professioneller Beleuchtung aufgenommen. Make-up Pro bietet Bearbeitungsmöglichkeiten speziell für Selfies und mit den Funktionen Mein Avatar und AR Emoji lassen sich personalisierte Emojis erstellen.

Scharfes Bild und minimalistisches Design

QHD+ Genuss bietet das 6,4 Zoll OLED FullVision-Display mit 4,5 Millionen Pixeln. Besonders bei der Betrachtung immersiver, leuchtender und lebendiger Inhalte, soll das Display seine Stärken ausspielen. Audiophile Smartphone Nutzer dürfen sich dank eines 32-bit Hi-Fi Quad DAC über qualitativen Sound freuen, der sogar als erstes Smartphone das Label „Audio Tuned by Meridian“ erhält.

„Das wichtigste Ziel bei der Entwicklung des LG V40 ThinQ war es, eine kompromisslose Qualität für Benutzer zu bieten, die qualitativ hochwertige Inhalte erstellen, konsumieren und teilen können“, betonte Hwang Jeong-hwan, Präsident der LG Electronics Mobile Communications Company. „Die Vielseitigkeit der Kamera und die bewährten Vorzüge der V-Serie machen das LG V40ThinQ zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für Kunden, die ein Premium-Smartphone suchen, das alles kann.“

Das LG V40 kommt Ende Januar in den Farben New Platinum Gray und New Moroccan Blue in den deutschen Handel. Der genaue Marktstart und Preis wird erst noch bekannt gegeben.

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Eine App stellt Fragen zum Thema Weihnachten

Es ist in jedem Jahr dasselbe – auf einmal steht Weihnachten vor der Tür. So plötzlich und unverhofft. Dann geht alles ganz schnell und die Familie, sowie die liebsten und engsten Freunde finden zusammen, um gemeinsam die schönste Zeit im Jahr zu feiern. Aber was wisst ihr eigentlich über das Weihnachtsfest? Kennt ihr die bekanntesten Weihnachtslieder oder die beliebtesten Gerichte am Heiligen Abend? Kennt ihr die bedeutsamsten Traditionen der Weihnachtszeit?

Viele Apps begleiten uns mittlerweile durch die Adventszeit und verkürzen die Tage bis zum großen Fest. Neben Adventskalendern, können wir viele nette Apps auf unser Smartphone downloaden. Mit dem großen Weihnachts-Quiz könnt ihr euer Wissen auf den Prüfstand stellen. Sie steht kostenfrei im Google-Play-Store zum Download bereit und ist ziemlich einfach aufgebaut.

Was erwartet euch?

Es gibt insgesamt 150 Fragen, die es zu beantworten gilt. Hierbei kann man zwischen den einzelnen Kategorien entscheiden, oder sich einfach gleich allen Fragen auf einmal stellen. Entscheidet sich der Teilnehmer für eine einzelne Kategorie, so werden weitaus weniger Fragen gestellt.

Pro Frage bleiben den Teilnehmern 20 Sekunden Zeit, um diese zu beantworten. Ist man sich nicht sicher, so kann man auch auf kleine Joker zugreifen, wie beispielsweise einen Timer, um sich mehr Zeit zu verschaffen oder aber auch die 50:50 Chance. Wer sich ganz unsicher ist, der darf bis zu fünf Mal eine Frage überspringen. Dabei hat der Nutzer drei Leben, ehe er von vorne beginnen muss.

Die Fragen sind jeweils unterschiedlich schwer. Während manche Fragen ganz einfach beantwortet werden können, so muss man bei anderen Fragen wiederum seine grauen Zellen ordentlich anstregen.

Sehr viel mehr gibt die App auch nicht her, aber um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen und nebenbei auch noch Wissenswertes dazuzulernen, kann ja auch nicht schaden, oder?


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Weihnachtsgeschenke per App managen

Der erste Advent ist schon vorbei und langsam aber sicher bewegen wir uns mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Wer noch nicht alle Geschenke beisammen hat, für den haben wir hier eine besonders hilfreiche App-Empfehlung.

Den Überlick behalten

Die App “Christmas Gift List” soll euch dabei helfen, eure Geschenke für dieses Jahr zu planen, Ideen zu sammeln und im Weihnachtschaos den Überblick über eure Finanzen zu behalten. Eingeteilt ist das Ganze dann in drei Listen: die Budget-Liste, die Personen, die beschenkt werden sollen und eine Liste für Geschenkideen. Ihr fangt also damit an zuerst euer Gesamtbudget anzugeben. Ist das getan, fertigt ihr eine Liste mit all denjenigen an, die beschenkt werden sollen. Fallen euch zwischendrin noch Geschenkideen ein, könnt ihr diese im Bereich “Gifts” festhalten. Bei den Geschenken könnt ihr noch Bilder hinzufügen und angeben ob es nur eine Idee, bereits gekauft oder bereits verpackt ist.

Praktische App mit Schwächen

Was mir negativ an der App aufgefallen ist, ist der willkürliche Mix von Anwendungssprachen. Die Texte in der App sind an manchen Stellen englisch und an manchen deutsch. Die Navigation in der Anwendung erfolgt zwar intuitiv und sollte auch für Nutzer mit wenig Englischkenntnissen problemlos vonstatten gehen können. Trotzdem kann der willkürliche Mix der Sprachen von Zeit zu Zeit nerven. Auch das hohe Maß an Werbung fällt auf. Klar, eine kostenlose App muss sich mithilfe von In-App-Käufen finanzieren. Werbeanzeigen beim Öffnen einer App sind daher auch üblich und stören eher weniger. Hier werdet ihr aber auch mit Werbeanzeigen konfrontiert, wenn ihr nur zwischen den Reitern „People“ und „Gifts“ hin und herwechselt, was bei Zeiten durchaus abschreckend wirken kann. Alles in allem ist die App aber durchaus hilfreich, um alle Ideen, Käufe und Geschenke-Geistesblitze an einem Ort zu dokumentieren. Im Weihnachts-Stress verliert man sich gerne mal in einem Kaufrausch, da ist es praktisch einen genauen Überblick über sein Budget zu haben. Die App ist kostenlos im Google Play Store erhältlich.


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LG lässt sich Smartphone-Kamera mit 16 Objektiven patentieren

Vor rund zehn Jahren bot Sony Ericsson mit dem Cyber-shot S006 ein Handy mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Damals setzte man vor allem mit der Auflösung noch neue Maßstäbe. Mittlerweile ist der Megapixel-Kampf etwas ruhiger geworden. Dafür sieht man derzeit immer mehr zusätzliche Kameras in die neuen Geräte verbaut.

Die niederländische Technikseite LetsGoDigital hat ein neues Patent des südkoreanischen Herstellers LG entdeckt, das dem Wettkampf um die meisten Kameras auf eine neue Stufe heben könnte.

Gib mir mehr!

Das aktuelle iPhone X besitzt eine Dual-Kamera, das Mate 20 Pro von Huawei sogar eine Leica-Triple-Kamera mit 40 MP-Sensor. Gerüchten zu Folge soll das Nokia 9 sogar mit einer Penta-Kamera, also mit fünf Linsen auf den Markt kommen. Das Design einer Schutzhülle für das Nokia 9 scheint diesen Leak zu bestätigen.

Nun wird es aber wahnwitzig. LG wurde am 20. November vom USPTO (United States Patent and Trademark Office) ein Patent für eine Smartphone-Kamera mit 16 Linsen erteilt. Diese sollen in einer 4×4-Matrix angeordnet sein und ganze neue Möglichkeiten der Fotografie eröffnen.

Wozu 16 Kameras?

Eine leichte Krümmung in der Matrixanordnung sorgt dafür, dass die verschiedenen Objektive das Motiv aus unterschiedlichen Perspektiven einfangen. Es müssen auch nicht immer alle Kameras genutzt werden. Man kann sich ein bestimmtes Objektiv für das Foto auswählen. Wer alle Linsen zugleich nutzt, kann allerdings aus einer Serie von Fotos das Beste auswählen.

Durch die Aufnahme mit mehreren Objektiven soll es zudem möglich sein, in der Bearbeitung einzelne Elemente des Bildes – beispielsweise den Kopf – in verschiedene Perspektiven zu drehen. Ein kleiner „Spiegel“, der mit der Kamera zusammenarbeitet, soll außerdem auch Selfies mit der 16-fach-Kamera ermöglichen.

Bislang nur ein Patent

Ob oder wann die Kamera tatsächlich von LG verbaut wird, lässt sich allerdings noch nicht abschätzen. Bislang handelt es sich „nur“ um ein Patent. Trotzdem könnte es dem Kampf um die Kamera-Hoheit eine weitere Dimension verleihen.

Im Artikel von Letsgodigital findet ihr übrigens auch das Patent als 34-seitiges PDF-Dokument verlinkt.


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Exodus 1 – HTCs neues Blockchain-Smartphone

Der Techtober schlägt erneut zu. Bereits vergangene Woche angekündigt, stellt HTC nun die Entwicklerversion des „Exodus 1“ vor. Erstmals setzt HTC dabei auf Blockchain-Technologie und arbeitet eng mit der Krypto-Community zusammen.

Eine sichere Enklave

Das HTC Exodus 1 enthält einen abgeschlossenen Bereich, Enklave genannt, der sogar vor dem Betriebssystem geschützt ist. Diese Enklave enthält die Schlüssel zu den Krypto. Das können sowohl Währungen, als auch Non-Fungible Tokens (NFTs) und andere digitale Daten sein.

Der Social Key Recovery-Mechanismus ermöglicht eine einfache, jedoch sichere Wiederherstellung der Schlüssel bei Verlust der Hardware. Die Schlüssel werden übrigens zu keinem Zeitpunkt zentral aufbewahrt. Der Nutzer entscheidet selbst, vertrauenswürdige Kontakte auszuwählen, die eine Key Management App herunterladen müssen. Ein geheimes Freigabeverfahren sendet den Seed dann an diese Kontakte weiter. So kann der Anwender im Bedarfsfall wieder Zugang erlangen.

Dicht an der Community

Das HTC Exodus 1 richtet sich an eine Zielgruppe, die sehr hohe Ansprüche an die Sicherheit legt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, lädt HTC Kryptographen und Entwickler aus aller Welt ein, um die Sicherheit der Enklave zu verbessern. In Kürze will HTC auch APIs veröffentlichen, die es Drittanbietern ermöglichen, die Hardware des Exodus 1 zum Schutz von Schlüsseln und zum Signieren von Transaktionen zu verwenden.

Exodus 1 überzeugt mit starker Technik

Auch abseits der Blockchain-Features zeigt sich das Exodus 1 als Smartphone der Oberklasse. HTC verbaut neben 6 GB RAM auch einen leistungsstarken Qualcomm Snapdragon 845-Prozessor. Die 12 + 16 MP Dual-Hauptkamera erlaubt 4k-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde. Ein 3.500 mAh starker Akku kümmert sich zudem um die Versorgung des Kraftpakets.

Das Exodus 1 könnt ihr über die offizielle Seite von HTC vorbestellen. Als Zahlungsmittel akzeptiert HTC erstmals in der Industrie ausschließlich die Kryptowährungen BTC (Bitcoin) und ETH (Ethereum). Die Auslieferung des Blockchain-Smartphones findet vermutlich im Dezember statt. 

Möchtet ihr auf dem Laufenden bleiben, könnt ihr den neu gestarteten Vlog von Phil Chen und seinem Team folgen und den Hashtag #HTCEXODUS auf sozialen Kanälen verwenden.

Weitere Smartphones von HTC auf Amazon (Provisionslink)


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Honor 8X im Test: Gutes Design und solide Leistung

Mit dem Honor 8X stellt Honor den Nachfolger des beliebten Honor 7X vor. Ob das Smartphone an dessen Erfolg anknüpfen kann und seinen Preis wert ist, habe ich für euch getestet.

Cleveres Design und High-End Feeling

Optisch steht das Gerät deutlich teureren Smartphones in nichts nach. Der Bildschirm ist im Vergleich zum Vorgänger nochmals um 0,6 Zoll gewachsen. Es bietet bei 6,5 Zoll eine Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent. In der Notch ist neben einer 16 Megapixel-Kamera und einigen Sensoren auch eine Benachrichtigungs-LED untergebracht. Auf der Rückseite setzt Honor auf ein zweigeteiltes Design. Ein Viertel der Rückseite besteht aus mattem, der Rest der Rückseite aus glänzendem Glas. Der Übergang ist jedoch nicht zu fühlen, sondern nur sichtbar. Dadurch erinnert das Smartphone beim Fotografieren ein wenig an eine Polaroid-Kamera.

An Speicher stehen euch wahlweise 64 oder 128 GB zur Verfügung. Diese können per Micro SD Karte erweitert werden. Erstmals funktioniert dies auch, wenn sich zwei Simkarten im Gerät befinden.

Performance des Honor 8X: Das mitdenkende Handy

Der neu vorgestellte Kirin 710 Prozessor mit 8 Kernen sorgt zusammen mit den verbauten 4GB Arbeitsspeicher für eine ordentliche Performance, die sich mit einem Snapdragon 660 vergleichen lässt. Eine Besonderheit des Honor 8X ist, dass eine AI Schwankungen in der Signalstärke erkennen kann und nach dem Aufenthalt an einem Ort mit schlechtem Empfang (wie zum Beispiel einem Aufzug) schneller wieder eine Verbindung zum LTE-Netz herstellt.

Zum Vergleich zog ich mein iPhone 8 heran. Der Unterschied zum Honor 8X war deutlich zu spüren – die Verbindung des Honor 8X wurde merklich schneller wieder hergestellt. Auch beim Telefonieren in einem ICE hatte ich weniger Verbindungsabbrüche, allerdings kann die Technik hier natürlich keine Wunder vollbringen.

Software Standartkost

Beim 8X setzt Honor auf Android 8.1 zusammen mit Huaweis Benutzeroberfläche EMUI in der aktuellen Version 8.2. Diese hat mir durch ihr schlichtes, etwas an iOS angelehntes Design sehr gut gefallen. Alle System-Apps haben zudem ein einheitliches Design und lassen sich leicht bedienen. Einzig die App-Icons auf dem Home-Bildschirm sehen etwas altmodisch aus, weswegen ich mir relativ bald einen alternativen Launcher installiert habe.

Ein nettes Extra sind außerdem die kleinen Zusatzfunktionen von EMUI, wie zum Beispiel die Möglichkeit, per Lautstärke-Taste und Powerbutton einen Bildschirmrecorder zu starten oder die coole Animation beim Laden. Ein Update auf Android 9 wurde zwar noch nicht angekündigt, ist aber wahrscheinlich.

Akku: Hält lange durch, lädt lange auf

Der 3.750 mAh starke Akku reichte in meinem Test immer für einen kompletten Tag, auch bei intensiver Nutzung. Beim ersten Aufladen wurde ich jedoch überrascht: das Smartphone setzt beim Aufladen noch auf den über sieben Jahre alten Micro-USB Standard. Das mag zwar Vorteile haben, da man so möglicherweise sein altes Ladekabel weiterverwenden kann, ist aber nicht besonders zukunftssicher.

Die Anschlüsse am Honor 8X sind eher veraltet.

Honor 8X: Keine Überraschungen bei der Kamera

Die Kamera bietet das, was man von einem Smartphone für 250 Euro erwarten kann. Auf der Rückseite befindet sich neben der 20 Megapixel Hauptkamera zwar eine zweite Linse, diese ist jedoch lediglich für Tiefeninformationen zuständig. Bei guten Lichtbedingungen macht das Honor 8X durchaus brauchbare Bilder, aber bei viel Schatten oder Dunkelheit kommt das Smartphone an seine Grenzen. Insgesamt für die Preisklasse aber ein gutes Ergebnis, wie die Testfotos zeigen.

Fazit: Günstig, aber nicht günstig genug

Das Honor 8X ist ein hochwertig aussehendes Smartphone mit einer guten Performance und mit einem Preis von 249 Euro relativ erschwinglich. Dennoch ist der Preis derzeit zu hoch für eine Kaufempfehlung, da die Konkurrenz aus dem eigenen Haus zu stark ist.

Für nur 50 Euro mehr, erhaltet ihr das Honor Play mit einem aktuellen Flaggschiff-Prozessor, zeitnahem garantierten Update auf Android 9 sowie einem modernen USB-C Anschluss. Wenn der Preis in den nächsten Wochen oder Monaten etwas sinkt, ist das Honor 8X durchaus einen Blick wert.

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Google stellt neues Google Pixel 3 und Pixel 3 XL vor

Google hat zwei neue Top-Smartphones vorgestellt, mit denen das Unternehmen wieder ganz oben auf dem Markt mitmischen will. Die größten Neuerungen betreffen dabei den integrierten Google Assistant und die Kamera.

Im Design hat sich nicht allzu viel verändert. Mit einem 5.5“ Bildschirm beim Pixel 3 und einem 6.3“ Bildschirm beim Pixel 3 XL ist die dritte Generation des Google Pixel ein wenig größer als der Vorgänger. Ansonsten weist es das typisch moderne und schlanke Design vor, das man auch schon von den Vorgängermodellen kennt. Das Smartphone soll Staub- und Wasserresistent sein und hat einen speziellen Sicherheits-Chip integriert. Er heißt Titan M und soll die Datensicherheit des Handys unterstützen.

Große Neuerungen bei der Kamera

Google stellt mit seinem Pixel 3 und dem Pixel 3 XL ein Smartphone vor, das noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Benutzer eingestimmt sein soll.

Die Kamera soll mithilfe einer integrierten KI verbessert werden. Die neue Funktion „Super Res Zoom“ soll den Zoom verbessern und zudem gibt es nun „Night Sight“ in der Kamera. Dank dieser soll es endlich möglich sein, auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen, wie abends noch gute Bilder zu schießen. Mit dem „Group Selfie“ soll die Kamera noch einmal um 184 Prozent erweitert sein, sodass man auch Gruppen ohne Probleme auf ein Bild bekommt. Das Feature „Fotobooth“ erkennt automatisch, wenn man lächelt oder eine Grimasse schneidet und schießt anschließend von selbst ein Selfie. Damit muss man nicht mehr selbst den Auslöser betätigen und hat keine Hand mehr im Bild.

Die Kamera des Google Pixel 3 fokussiert nun auch automatisch beim Filmen. Wenn man zum Beispiel ein Haustier filmt, bleibt die Kamera immer auf diesem gerichtet. Auch wenn man sich bewegt. Gleichzeitig versucht die Kamera durchgängig das Bild zu stabilisieren. Zudem bietet Google seinen Kunden mit dem Google Pixel 3 unbegrenzten Speicherplatz für die Bilder. Diese sollen automatisch online bei Google Photos gespeichert werden.

Mehr Phone-Live-Balance

Wie auch schon Apple in seinem Update auf iOS 12 es getan hat, wird es nun auch auf dem neuen Google Pixel möglich sein einzustellen, wie lange man welche App benutzen möchte.

Außerdem kann man einsehen, wie lange man das Handy genutzt hat und man kann nun den „Wind Down“–Modus nutzen, um besser einschlafen zu können.

Ein weiteres tolles Feature ist die integrierte Google Lens. Unter Verwendung dieser soll man sofort durch die Kamera des Google Pixel 3 Texte aus seiner Umgebung übersetzt bekommen, oder ähnliche Kleidung finden wie die, die man vor sich sieht. Und zum Beispiel auch Pflanzen und Tiere kann die Kamera erkennen. Google Lens scannt die Umgebung und erkennt, wozu es mehr Informationen anzeigen kann.

Neue Funktionen beim Google Assistant

Doch Google denkt noch viel weiter mit seiner KI. Denn auf dem Google Pixel 3 sollen eingehende Spam-Anrufe zum Beispiel von Reisegesellschaften oder Verkäufern automatisch erkannt werden. Sobald eine Nummer anruft, die nicht eingespeichert ist, kann der Benutzer aus mehreren Optionen wählen. Er kann auch auswählen, den Google Assistant abheben zu lassen. Die KI nimmt den Anruf entgegen und teilt dem Gesprächspartner mit, dass er mit einer KI spricht und diese das Gesagte in schriftlicher Form dokumentiert und an den Besitzer des Handys weitergibt. Handelt es sich bei dem Anruf um Werbung, kann man dem Google Assistant gleich mitteilen, er soll dem Gesprächspartner sagen, diese Nummer in Zukunft nicht mehr zu wählen. Das knüpft direkt an die Technik an, mit der man ebenfalls Friseurtermine oder Arztbesuche bequem mit der KI abschließen können soll. Diese Funktion wird es zunächst allerdings nur in den USA geben.

Wie auch schon bei dem Google Pixel 2 wird der Akku innerhalb von 15 Minuten geladen und soll dann sieben Stunden halten.

Erhältlich ist das Google Pixel 3 für 799 Dollar (694,46 Euro) und das Google Pixel 3 XL für 899 Dollar (781,37 Euro) im Moment zum vorbestellen.

Hier lest ihr unseren Test zum Google Pixel.


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Apple bringt iOS 12 auf den Markt: Das sind die neuen Features

ArtRoms/stock.adobe.com

Nach langem Ersehnen und Gespanntsein hat Apple das neue Betriebssystem iOS 12 am 17. September auf den Markt gebracht. Wie im Sommer schon berichtet wurde, gibt Apple seinen Nutzern nun sogar die Möglichkeit, sein Gerät weniger zu verwenden. Was steckt dahinter und welche neuen Funktionen bringt iOS 12 sonst noch mit? Ich habe mir das Update einmal genauer angeguckt. 

Das Betriebssystem iOS 12 läuft auf allen Geräten, die iOS 11 unterstützen, also auch auf dem iPhone 5s. Apple verspricht, dass mit dem neuen Update auch „ältere“ Geräte wesentlich schneller funktionieren sollen. Die Kamera soll bis zu 70 Prozent schneller geöffnet werden und auch die Tastatur und andere Apps sollen rund doppelt so schnell funktionieren.

Verbesserte Funktionen bei den Benachrichtigungen

Bei dem neuen Betriebssystem werden deine Nachrichten ab jetzt in Gruppen eingeteilt. Es werden zum Beispiel alle deine WhatsApp-Nachrichten in einer Gruppe angezeigt. Die Funktion ermöglicht dir, schnell einen besseren Überblick über deine Mitteilungen zu erhalten. Du kannst die Benachrichtigungen ab jetzt in Gruppen entfernen und musst nicht mehr jede Benachrichtigung einzeln löschen. Wenn du mehrere Nachrichten von einer Person erhältst, zeigt Apple sie ebenfalls gebündelt an und es erscheint zunächst nur die neueste Nachricht. Die anderen Nachrichten kannst du dir dann unter „weitere Mitteilungen“ ansehen. Die neue Funktion lässt sich in den Einstellungen konfigurieren und ausstellen.

Zudem gibt es jetzt eine überarbeitete Nicht-Stören-Funktion. Apple macht es jetzt möglich, diese Funktion für bestimmte Ereignisse und Orte zu aktivieren. Diese Funktion bietet sich also perfekt für Meetings und ähnliche Veranstaltungen an.

Neue Kategorien und Optionen für Kamera und Fotos

Wie vorher schon erwähnt, hat Apple versprochen, dass mit dem neuen Update die Kamera wesentlich schneller geöffnet werden soll. Ich besitze das Iphone 6 und hab direkt nach der Installation von iOS 12 gemerkt, dass meine Kamera sich tatsächlich deutlich schneller öffnet. Zudem gefällt mir die neue Funktion „Suchen“ bei den Fotos. Sie befindet sich unten rechts in der Leiste. Apple sortiert dort die Bilder nach Kategorien, wie zum Beispiel „Tiere“ oder „Essen“. Außerdem gibt es eine neue Ansicht für „Personen“ und „Orte“.

Ebenfalls neu ist der Tab „Für dich“. Hier werden Vorschläge zum Teilen mit Freunden angezeigt. Zudem stellt Apple verschiedene Rückblicke aus den tollsten Momenten für dich zusammen.

Die neue Funktion "Suchen" bei den Fotos, Screenshot by Lina Schilling
Die neue Funktion „Suchen“ bei den Fotos, Screenshot by Lina Schilling

Überprüfen, wie viel Zeit du am Smartphone verbringst

Smartphones gehören mittlerweile zum Alltag dazu und sind nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken, aber jeder von uns weiß, dass wir auch gerne mal zu viel Zeit auf den sozialen Netzwerken verbringen. Mit dem neuen Tool „Bildschirmzeit“ lässt sich die Nutzung des Smartphones überprüfen und man erhält eine Übersicht, wie viel Zeit man auf bestimmten Apps verbracht hat. Auch für Eltern bringt die neue Funktion Vorteile mit sich. Eltern können nämlich jetzt den Gebrauch von iPad und iPhone ihrer Kinder begrenzen und überwachen. Wenn Geräte auf derselben iCloud angemeldet sind, kann die Funktion geräteübergreifend geteilt werden und eine kombinierte Bildschirmzeit wird aufgeführt.

„Bildschirmzeit“ ist nicht nur in den Einstellung abrufbar, sondern auch bei deinen Widgets, wenn du auf deinem Homescreen nach ganz rechts streichst. Apple zeigt dir die verbrachten Minuten auf den meist verwendetsten Apps an. Zusätzlich gibt dir das neue Tool eine Übersicht über bestimme Kategorien, wie „soziale Netzwerke“ oder „Unterhaltung“.

Besonders gut gefällt mir die neue Funktion „Auszeit“. Hier kann man einen Zeitraum für die bildschirmfreie Zeit festlegen. Während dieser Zeit sind nur von dir zugelassene Apps sowie Telefonanrufe verfügbar. Eine weitere Funktion, die ich gerne nutze, ist „App-Limits“. Hiermit setze ich mir ein tägliches Limit für die Nutzung von meinen sozialen Netzwerken, wie Facebook, Snapchat und Co. Seit dem neuen Update kann ich sagen, dass ich wesentlich bewusster mein Smartphone benutze und nicht mehr so oft aus Langeweile Zeit am Handy verbringe.

Bildschrimzeit überprüfen, Screenshot by Lina Schilling
Bildschrimzeit überprüfen, Screenshot by Lina Schilling

Neues Siri-Shortcuts-Feature

Das Softwareupdate iOS 12 bringt noch eine weitere nützliche Funktion mit: Die Kurzbefehle mit Siri. Die Funktion ist für alle interessant, die gerne mit ihrem iPhone sprechen. Zuerst sollte man in den Einstellungen unter „Siri & Suchen“ seine Kurzbefehle hinzufügen. Siri kann so favorisierte Kontakte anrufen oder zum Beispiel das Fotoalbum öffnen. Mit der „Shortcuts“-App kann man schnell und einfach verschiedene Tätigkeiten ausführen.

Die iOS-Anwender können Siri so noch stärker in ihren Alltag einbinden. Beispielsweise hat die App der Deutschen Bahn der „DB Navigator“ ein neues Update mit Siri-Shortcuts veröffentlicht. Jetzt muss man sein Smartphone nur noch fragen, wann die nächste S-Bahn fährt und man erhält eine Antwort. Das Siri-Shortcuts-Feature kann allerdings nur ab dem iPhone 6s verwendet werden. Da ich noch das iPhone 6 besitze, konnte ich diese Funktion leider nicht testen.

Weitere Neuheiten bei iOS 12

Für den Unterhaltungsfaktor gibt es für das iPhone X jetzt vier neue Animojis: Einen Koala, einen Tiger einen T-Rex und einen Geist. Die Animojis können jetzt eure Zunge erkennen, damit könnt ihr die Avatare eure Zunge rausstrecken lassen. Die Memojis sind die neuen individualisierten Avatare bei Apple. Ihr könnt eure digitalen Ebenbilder verschicken oder mit Bildern versehen.


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Ein entspannteres Leben mit Remente

Hast du schon einmal von einem digitalen Coach gehört? Es gibt ja schon länger virtuelle Trainer, die über dein Smartphone zu dir sprechen, sei es beim Sport oder bei der Ernährung. Nachdem ich mich mal im App Store umgesehen habe, was es noch so für digitale Alltagsbegleiter gibt, bin ich auf Remente gestoßen.

Remente soll meinen Alltag besser strukturieren. Die App soll mich produktiver machen und mir dabei helfen, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Nun ja, das kling ja am Anfang erst einmal sehr weit hergeholt. Daher wollte ich mich selbst davon überzeugen und herausfinden, inwiefern mich diese App – oder besser: Wie sie mein Leben verändern soll.

Remente verändert mein Leben…

Eine niedliche Eule holt mich, nachdem ich die App auf mein Smartphone geladen habe, ab. Ein Bild eines chaotischen Zimmers soll mir noch einmal zu verstehen geben, dass ich etwas ändern soll. Okay, Remente, mache ich! Also melde ich mich an und bin gespannt, was jetzt passieren wird.

Als erstes werde ich von der App aufgefordert, meine einzelnen Lebensbereiche zu bewerten und mitzuteilen, wie ausgeglichen ich bin. Dafür bewerte ich von einer Skala von eins bis zehn meine Lebensbereiche wie beispielsweise Familie, Job, Entspannung oder Fitness. Da ich persönlich sagen muss, dass bei mir die Entspannung etwas zu kurz kommt, entscheide ich mich, nachdem Remente mich fragt, auf welchen Fokus ich diese App legen möchte, für den Bereich Entspannung.

Anschließend wähle ich ein Ziel, welches mir Remente zwischen mehreren Möglichkeiten aufweist. Ich entscheide mich für: Wie werde ich produktiver in sechs Tagen. Dadurch soll ich lernen, wie ich weniger Zeit für Dinge aufwende, die ich nicht machen möchte und wie ich dadurch mehr Zeit für schönere Dinge finde. Wenn ich das Ziel annehmen möchte, muss ich es nur anklicken und von jetzt an erwartet mich eine Woche, in der ich einiges für mich und mein Leben lernen kann.

Zu Beginn musst du ein Ziel auswählen, welchem du in den nächsten Tagen entgegeneiferst; Screenshot by Jennifer Eilitz

Das Ziel ist gewählt – es kann losgehen. Bevor ich beginne, muss ich mir eine Erinnerung einrichten, indem ich morgens und abends an meine gesteckten Ziele erinnert werde. Ich kann leider nicht schauen, welche Aufgaben mich in den nächsten Tagen erwarten, denn dafür brauche ich die Premiumversion.

Anschließend richte ich mir meinen Tagesplan ein. Hierbei stehen mir mehrere Aufgaben zur Verfügung, die ich einzuhalten habe. Beispielsweise soll ich Apps von meinem Smartphone löschen, die ich nicht weiter nutze. Gut, okay, tue ich! Weiterhin warten auf mich noch drei weitere Aufgaben für den Tag. Unter anderem soll ich mir ein neues Projekt suchen – ich weiß zwar nicht, was das mit Entspannung zu tun hat, wenn ich mir mehr Arbeit aufbrumme, aber ich möchte wissen, wie es weitergeht…

Mein Tag mit Remente

Ich kann mir meinen ganzen Tag anzeigen lassen und diesen genauer planen. Wenn mir die Aufgaben nicht reichen, kann ich jederzeit verschiedene Aufgaben hinzufügen und (hoffentlich) erreichen. Remente zeigt mir, zu welcher Uhrzeit ich wieder ein Ziel erreicht habe und kann zudem noch meine Stimmung dokumentieren. Habe ich negative Emotionen wie Stress, Müdigkeit oder Gereiztheit durchlebt oder positive wie Freude, Glück oder Motivation, so kann ich alles angeben, was mich den Tag über begleitet und es noch einmal kommentieren. Das Ganze wird dann anhand von Stimmungsbarometern aufgezeichnet, sodass ich nach einer längeren Nutzung auch genügend Material zum Auswerten habe.

Sobald ich Fortschritte mache, kann ich diese in meinem zu Beginn angegebenen Lebensbereiche-Diagramm anpassen. Habe ich Remente eine Woche lang genutzt, kann ich mir zudem eine Wochenauflistung anzeigen lassen, um meine Erfolge genauer zu durchleuchten. Du musst nicht immer dasselbe Ziel verfolgen, sondern kannst auch immer wieder neue Ziele anlegen. Wenn du beispielsweise Sport und Fitness als Ziel eingetragen hast, macht es sogar Sinn, wenn du die App mit der Google Fit-App verbindest und Remente deinen Bereich noch besser zuschneiden kann.

Zusammengefasst…

Gelungen finde ich vor allem die Übersicht der App und wie sie aufgebaut ist. Sie ist einfach zu bedienen und überhaupt finde ich das Design passend. Ich kann alles protokollieren und aufzeichnen, meine Stimmung festhalten und meine Ziele abarbeiten. Die App erinnert mich natürlich noch regelmäßig daran, und zeigt mir immer wieder meine Bilanzen auf. Was mich allerdings noch nicht so sehr überzeugen konnte, ist die Auswahl an Zielen. Das mag daran liegen, dass vieles nur in der Premiumversion nutzbar ist.

Wer sich selbst ein Bild von der App machen und sich ein paar Ziele für die nächsten Wochen stecken möchte, für den lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die App. Der Aufbau macht die Nutzung sehr einfach und nach längerem Nutzen kann man viele Dinge über sich und den eigenen Alltag lernen.

Remente gibt es sowohl für Android als auch für Apple kostenlos zum Download.


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Hands-On HTC U12 Life: Solide Mittelklasse mit Handschmeichel-Garantie

Flagship-Smartphones mit allen Schikanen zu entwerfen, ist leicht. Ein gutes Mittelklasse-Phone zu bauen, das den Ansprüchen der preisbewussten Kunden genügt, ist hingegen deutlich schwerer. HTC will auf der IFA 2018 zeigen, dass dies trotzdem machbar ist. Mit dem HTC U12 Life präsentieren sie ein Mittelklasse-Phone, das es in sich hat. Oder besser: Außen. Mit der „Flagship-Attitüde zum halben Preis“ will HTC also den Mittelklasse-Markt aufmischen. Wir durften in einem kurzen Hands-on testen, was das U12 Life so besonders macht.

HTC U12 Life: Individuelle Kunden, individuelles Design

Das HTC U12 Life soll Individualisten ansprechen. Auf den ersten Blick und bei halbdunklem Licht wirkt es erst einmal unspektakulär – tritt man jedoch mit dem Gerät ins Licht, sieht das schon besser aus. Und zwar wortwörtlich: In den Farben „Moonlight Blue“ und „Twilight Purple“, einem silbrig glänzenden Graublau und einem edlen Blasslila wirkt das U12 hochwertig und edel.

Dabei bleibt der Display eingekästelt: Die Entscheidung, die Pixel nicht ganz zum Rand hin zu ziehen, sei bewusst geschehen, so der Hersteller. So spare man Akku bei gleicher Helligkeit. Zu Lasten der Qualität geht das nicht: Mit ganzen 6″ Full HD (18:9) und 1080:2160 Pixeln kann der schnieke Hochglanz-Display richtig was. Außerdem haben die Entwickler mächtig an der Kontrastschraube gedreht, so dass das Display noch ein wenig schärfer ist als die bei vergleichbaren Mittelklasse-Phones. HTC verwendet hierbei ein LTPS-Panel, eine Variante der gängigen IPS-Technik. Das Smartphone liegt trotz seiner Größe gut in der Hand und wirkt etwas schmaler als es ist, da es eher hoch als breit ist.

Das U12 Life verfügt auf der Gehäuserückseite über einen Fingerabdruckscanner und eine Dual-Kamera, die mit 16 Megapixeln zumindest im Abendlicht eine recht gute Figur macht. Der bis zu 8-fache digitale Zoom wurde am Ende etwas breiig, doch andere Kameras geben hier schon deutlich früher auf. Zur Verstärkung wurde noch eine 5 Megapixel starke zweite Kameralinse verbaut, die für den beliebten Bokeh-Effekt sorgt.

Der Selfie-Kamera gönnt HTC sogar ganze 19 Megapixel und einen Frontblitz, so dass auch Partyaufnahmen im schummrigen Licht gelingen. Ausprobieren durften wir dies leider selbst noch nicht, da die Apps sich noch in der Entwicklung befinden.

HTC U12 Life: Nur echt mit der Anti-Patschehändchen-Technologie

Das U12 Life verfügt zwar sowohl über Liquid Surface als auch über einen Alu-Body. Bei HTC kennt man das Problem: Die Fingerpatscher, die sich nach wenigen Minuten über das Gehäuse verteilen, nerven einfach. HTC will mit einer speziellen Technik namens Dual Finishing Design verhindern, dass das Gehäuse allzu schnell fettig glänzt. Dazu haben die Entwickler mikrometerdünne Streifen auf die Rückseite des unteren Gehäuses gefräst, mit der die Fettfinger nur die Oberfläche beflecken können. Zudem rutscht es nicht so leicht aus der Hand.

Der Look bleibt – zumindest größtenteils – sauber. Mit diesem Streifenhörnchenlook will HTC die ewige Abwischerei und Aus-der-Hand-Fallerei verhindern, die für viele Smartphones oft das Ende bedeutet. Unser Urteil: Sieht ganz schick aus. Leider hat HTC – wohl aus Designgründen – nicht das obere Drittel der Gehäuserückseite mitbedacht. Will man den Fingerscanner benutzen, wird es doch wieder ein wenig patschig.

Mit einem 3600 mAh starken Akku und 4GB RAM soll das U12 Life für eine gute Alltagsperformance sorgen. Bis zu zwölf Stunden Webbrowsing verspricht HTC, es sollen sogar 13 Stunden Video schauen möglich sein. Das klappt dann wohl allerdings nur ohne Internetverbindung. Ob die Werte realistisch sind, konnten wir vor Ort nicht ausprobieren. Der bewährte Snapdragon 363 von Qualkomm sorgt für einen flüssigen Lauf bei 1,8 GHz.

HTC hört außerdem auf seine Kunden: Nach einer kurzen Auszeit für die Stereospeaker und die 3,5mm-Klinke wurden diese beim U12 wieder eingeführt, so dass die Nutzer ihre angestammten Kopfhörer einfach weiter nutzen können. Auch kann man die Speicherkarte mit einem zweiten Speicherslot auf theoretisch bis zu 2TB erweitern. Das Smartphone läuft mit Android 8.1.

Das HTC U12 Life soll ab Anfang Oktober für 349 Euro im Handel erhältlich sein.


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Solar-Ladegeräte im Test: eine Alternative zur herkömmlichen Powerbank?

Solar-Ladegeräte im Test

Ob am Strand, auf einem Festival oder beim Shopping-Trip in der Stadt. Man ist unterwegs, plötzlich ist der Akku vom Smartphone leer und es ist keine Steckdose in Sicht. Ziemlich ärgerlich! Mittlerweile hat fast jeder eine Powerbank dabei. Doch was mache ich, wenn auch meine Powerbank unterwegs keinen Reserve mehr hat? Doppelt ärgerlich! Hier können Solar-Ladegeräte zum Einsatz kommen. Das Technik-Magazin CHIP hat den Test mit einigen Solar-Ladegeräten für Smartphones durchgeführt und ist zu einem interessanten Ergebnis gekommen.

Welche Solar-Ladegeräte es gibt

Zuerst unterscheidet man zwischen Solar-Powerbanks und Solar-Panels. Das Solar-Panel speichert den Strom nicht selbst und ist deutlich größer als eine Solar-Powerbank.

Als erstes haben die Tester drei Solar-Ladegeräte von unterschiedlichen Herstellern unter die Lupe genommen. Im Anschluss testeten sie zwei Solar-Powerbanks derselben Marke. Mithilfe eines USB-Testers wurde gemessen wie viel Leistung (in Watt) das Ladegerät generieren kann, wenn eine leere RAVPower-Akkubank mit einer Kapazität von 22.000 mAh an den USB-Port eines der Ladegeräte angeschlossen wird.

Nach dem ersten Testlauf überprüfte man dann, wie lange es dauert, bis ein Huawai P8 Lite Smartphone aufgeladen ist.

Was sagen die Testergebnisse der Solar-Panels?

Anker PowerPort Solar

Zu Beginn wurde der Anker PowerPort Solar mit 21W (Provisionslink) geprüft. Dieses Solar-Ladegerät wiegt ungefähr ein halbes Kilo und besteht aus vier Elementen. Es ist für circa 60 Euro zu haben. Drei der Elemente enthalten ein Solar-Panel. Das vierte Element ist eine Tasche. Der Anker PowerPoint Solar mag erst ziemlich groß erscheinen, aber dank des Polyestergewebes lässt es sich auf 160 mm Dicke zusammenfalten. Aufgrund der Edelstahl-Ösen, die das Ladegerät besitzt, kann man es mühelos an einem Rucksack befestigen.

Die Tester kamen zum Ergebnis, dass bei strahlender Sonne ein Maximalwert von 10W erreichbar ist. Bei Wolken hingegen kann nur ein Wert von 1,5W erzielt werden. Der Anker PowerPort Solar benötigt rund drei Stunden, bis er vollständig aufgeladen ist. Allerdings wurde der Maximalwert, den Anker angibt, bei den Messungen nicht erzielt.

RAVPower

Anschließend testeten sie ein Solar-Panel von RAVPower mit einer Leistung von 16W (Provisionslink). Er besteht auch aus vier Elementen wobei ebenfalls eines davon eine Tasche darstellt. Genau wie das Ladegerät von Anker besitzt er Ösen zum befestigen. Da RAVPower-Gerät ist im Vergleich leichter und kleiner und hat eine geringere Leistung. Der maximale Messwert bei Sonnenschein lag bei 7,2W und bei Wolken nur bei 0,7W. Erst nach vier Stunden war das Huawai P8 Lite vollständig aufgeladen.

SunnyBAG Explorer Plus

Als drittes und letztes Solar-Ladegerät war der SunnyBAG Explorer Plus (Provisionslink) Bestand des Testes. Der SunnyBAG Explorer Plus ist eine Mischung aus Solar-Panel und Rucksack. Ihr könnt das Solar-Panel mit 6W kann auf der Vorderseite befestigen. Der Rucksack ist ideal für Leute, die ihren Laptop oft dabei haben, denn er verfügt über ein 15,6-Zoll-Laptopfach. Preislich liegt der SunnyBAG Explorer Plus bei circa 80 Euro. Wenn die Sonne scheint misst das Gerät 3,8W und bei Wolken nur 0,5W. Doch wie schneidet das SunnyBAG ab, wenn man ihn trägt? Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

  • Position zur Sonne: 2W
  • Position im (Baum-)Schatten aber zur Sonne: 0,2W
  • Position entgegen der Sonne: 0,5W
  • Position 90° von der Sonne weggedreht: 1W

Wenn man den SunnyBAG beispielsweise in Position zur Sonne trägt, so erzielt man deutlich niedrigere Werte als bei den zuvor getesteten Solar-Panels.

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Image by vitalitymateha / Adobe Stock

Solar-Powerbanks im Test

Die Tester guckten sich zwei Solar-Powerbanks der Marke Revolt an. Dabei handelte es sich um ein Revolt-Ladegerät mit 20.000 mAh (Provisionslink) und eines mit 11.000 mAh. Preislich liegen sie zwischen 27 Euro und 50 Euro und sind somit günstiger als die Panels. Doch wie schneiden die Solar-Powerbanks im Test ab? Das Ergebnis fiel leider eher schlecht aus. Nachdem beide Powerbanks einen ganzen Tag lang in der Sonne lagen, hatten sie gerade mal einen Akkustand von zehn Prozent. Ein weiterer negativer Aspekt dieser Solar-Ladegeräte war, dass die Akkupacks in der Sonne sehr heiß geworden sind.

Biolite Campstove: die Alternative zu Solar-Ladegeräten

Wenn das Wetter nicht mitspielt, dann gibt es den Biolite Campstove (Provisionslink). Der Campingkocher mit Akkuladefunktion erzeugt Energie, wenn er Holz verbrennt. Somit kann man auch in der Nacht oder bei Regen sein Smartphone laden. Die Stromabgabe ist allerdings nur gering.

Test-Fazit Solar-Ladegeräte

Wenn man sich für eine nachhaltige Energiegewinnung und gegen Alternative eine herkömmlichen Powerbank entscheidet, dann lohnt es sich eher ein bisschen mehr Geld zu investieren. Empfohlen wird ein ausklappbares Solar-Panel zu kaufen. Die können die Geräte deutlich schneller laden, da sie größer sind. Wenn man allerdings lieber auf die Solar-Powerbank zurückzugreifen möchte, dann kann man sie im Vorhinein per Netzteil aufladen und später weiter mit Sonnenenergie laden.


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Raus aus dem Alltag – mit PackKing in den Urlaub!

STIL via Unsplash_com

Wer in den Urlaub fährt hat einiges zu bedenken und wirklich sicher sind wir uns bei der Abfahrt nie, ob nicht doch irgendetwas vergessen wurde. Dabei muss es sich nicht immer um die Sachen handeln, die wir mit auf unsere Reise nehmen wollen. Auch daheim müssen einige Dinge geklärt werden, wie beispielsweise den Müll rausbringen, damit die große Überraschung nach dem Urlaub nicht auf einen wartet.

Hilfreich können hier vorgefertigte Listen aus dem Netz sein, doch diese sind oftmals nicht so individuell auf den Urlaub angepasst. Im Netz habe ich daher nach einer App gesucht, die das Planen einfacher machen kann. Ich zeige dir, wie hilfreich es sein kann, dein Smartphone bei bevorstehenden Reisen zu Rate zu ziehen.

Eine Packliste auf deinem Smartphone

Ich musste gar nicht lange suchen und wurde im Google Play Store sofort fündig. PackKing – die Packliste für Reisen – durfte direkt auf meinem Smartphone einziehen. Überrascht hat mich hier von Beginn an, wie detailreich die App gestaltet ist – und das von Anfang an.

Zuerst wirst du gefragt, wie in etwa dein Urlaub aussehen wird. Hierfür gilt es ein paar Details herauszurücken.

  • Benenne den Urlaubstripp
  • Bestimme die Reisedauer
  • Gib an für wen du packst (männlich / weiblich)
  • Nenne dein Reisemittel
  • Wähle das Wetter
  • Bestimme, was du für deinen Urlaub brauchst (Wandern, Schwimmen, Grundausstattung, etc.)
Wähle aus, wie dein Urlaub gestaltet ist, um deine Liste anpassen zu lassen – Screenshot by Jennifer Eilitz

Kurz danach zeigt dir die App alle möglichen Gegenstände auf, die du einpacken oder vor deinem Urlaub erledigen solltest. Ziemlich gut finde ich hierbei, dass PackKing dir ausrechnet, wie viele Kleidungsstücke du beispielsweise mitnehmen solltest. Dabei beachtet die App die Dauer deiner Reise und welche Tätigkeiten du angegeben hast. Du kannst sie jedoch auch individuell anpassen, wenn du lieber etwas mehr mitnehmen möchtest.

Sobald etwas in deinem Koffer gelandet ist, kannst du es abhaken. Möchtest du einen Gegenstand, den du nun wirklich nicht brauchst, entfernen oder noch etwas hinzufügen, dann kannst du das natürlich auch tun.

Eine Liste in der Liste

PackKing unterteilt die Listen noch einmal in einzelne Rubriken. Hierbei wurde mir unter anderem Kleidung, Hygiene, Dokumente und Gadgets angezeigt. Diese einzelnen Listen sind in sich noch einmal unterteilt in Kategorien. So ist gewährleistet, dass absolut nichts vergessen werden kann.

Damit auch daheim nichts vergessen wird, gibt es noch eine sehr hilfreiche Liste mit To-Dos. Hier bekommst du noch einmal ein paar Aufgaben aufs Auge gedrückt, die du vor dem Verlassen deiner Wohnung beachten solltest. Sind wirklich alle Fenster geschlossen? Hast du den Briefkasten noch einmal geleert?

Das Schöne ist auch, dass mehrere Urlaube geplant werden können und die App sich nicht nur auf eine Reise versteift – schade nur, dass man dafür die Premium-Version benötigt. Wer auf die Premium-Version verzichtet, muss auch mit kleinen Werbebannern innerhalb der Liste rechnen, die sich meiner Ansicht nach jedoch noch vollkommen im Rahmen halten.

Also?

Ist die App hilfreich? Auf jeden Fall. Besonders gut gefällt mir persönlich, dass so ziemlich an alles gedacht ist und PackKing so detailreich aufgeschlüsselt ist. Oftmals hat jeder noch irgendwelche Sachen, die er gerne mitnehmen möchte und die vielleicht nicht in der App enthalten sind – auch diese kann man ganz einfach hinzufügen. Wenn du also deine nächste Reise schon mal planen möchtest, dann könnte dir die App wirklich gut weiterhelfen. Die App findest du kostenlos für dein Android-Smartphone im Google Play Store.

Ich bin dann mal packen!


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10 Jahre App Store – von der Revolution in den Scheintod?

App Store Man holding smart phone with colorful application icons comming out

Der 10. Juli 2008 ist ein historischer Tag in der Geschichte der Smartphone-Applikationen. Denn an jenem Tag, etwa ein Jahr nachdem das erste iPhone auf den Markt gekommen ist, ging der Apple iTunes Shop an den Start, heute als Apple App Store bekannt. Auch nach zehn Jahren beschäftigen wir uns täglich mit Apps und seit Jahren wird ihnen ein baldiger Tod vorausgesagt. Aktuelle Statistiken aber behaupten das Gegenteil – was ist dran?

Ist die App doch nicht tot? Zur Perspektive des App Store

Seitdem es Apps gibt wurde aus dem Smartphone nicht nur ein mobiles Telefon mit Internetzugang, sondern ein Gerät, das dem Nutzer in fast jeder Lebenslage behilflich sein kann. Lange Zeit wurde den Apps das unausweichliche Ende vorhergesagt. Sie würden durch Ergänzungen in den Smartphone-Betriebssystemen ausgetauscht und Big Player à la Facebook und Google würden mit ihren Marken den App-Markt quasi beherrschen. Eine aktuelle Studie des Bitkom-Verbands beweist allerdings, dass sich App-Umsätze auf einem Rekordhoch befinden und die Downloads im App Store von Apple und Google brummen.

In Deutschland ergaben die Umsätze durch Apps in 2018 bisher rund 1,6 Milliarden Euro. Das ist fast eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013, als der Umsatz bei 547 Millionen Euro lag. Auch App-Downloads erfuhren ein Hoch und stiegen 2018 bisher um 17 Prozent. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance mit. Die Devise dabei ist: weg vom bezahlten Download, hin zu In-App-Käufen!

Die App scheint also trotz vieler Voraussagen noch lange nicht auf ihr Ende zuzusteuern, ausgenommen kostenpflichtiger Apps, die wohl aber auf Dauer immer zurückgehen werden. Tatsächlich verzeichnete der App Store 2018 bereits den größten Zuwachs in seiner zehnjährigen Geschichte.

180710-App-Markt-PG (Image by research2guidance)
Image by research2guidance

Was sind Zombie-Apps?

Sogenannte Zombie-Apps sind solche, die in der schieren Flut der täglich hochgeladenen Anwendungen scheinbar untergehen – digitale Untote. Laut Berichten des Technik-Portals TechCrunch löscht Apple monatlich rund 14.000 Apps, die nur etwa null bis einige wenige Downloads erziehlen und so auch nicht im Store-Ranking auftauchen.

Die Anzahl der neuen Apps hat sich in den letzten Jahren beinahe verdoppelt. Zum Start des App Store 2008 waren rund 500 Anwendungen online, 2018 sind es rund 6 Millionen – 3,8 im Google Play Store und 2 Millionen im Apple App Store. 

WeChat – die ultimative App?

Bei uns im Westen hat man meist eine oder zwei Messenger-Apps, Shopping-Apps, Social-Media-Plattformen und vielleicht einen E-Wallet. Dafür benötigt der Nutzer schon einmal eine Hand voll verschiedener Apps. In China gibt es eine App, die alle von diesen Funktionen beinhaltet – und mehr! WeChat, eine App aus dem Hause Tencent, hat das Land im Sturm erobert und als Bürger in China kommt mal wohl kaum drum herum – selbst auf dem Wochenmarkt wird mit dem sogenannten WeChat Wallet bezahlt.

Ob sich Giganten wie Facebook oder Google bald an den Kollegen aus China angleichen bleibt abzusehen. In China ist die Plattform ein unverzichtbarer Marketingkanal, den hierzulande immerhin das Kaufhaus Breuninger schon nutzt.

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Verflixte Verführung: Das HTC Desire 12 Plus präsentiert solide Mittelklasse mit spiegelglattem Look

Allmählich wird es unübersichtlich auf dem Smartphone-Markt. Schließlich gibt es immer mehr günstige Mittelklasse-Telefone. Dabei hatte der Hersteller HTC zuletzt das Nachsehen und konnte mit der Desire-Reihe lange nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Im Mai 2018 kehrte er jedoch mit dem HTC Desire 12 Plus auf den Markt zurück. HTC will sich damit als Alternative beispielsweise zu den günstigen Galaxys von Samsung aufstellen. Zwar weisen Ausstattung und Preis des HTC Desire 12 Plus in die richtige Richtung. Doch wie macht sich das Gerät im Langzeittest?

Design und Ausstattung: Spieglein, Spieglein…

Bei HTC fährt man seit dem Modell U11 eine neue Strategie: Der Alu-Body war gestern, die Zukunft gehört spiegelglattes Acrylglas. Der Hersteller nennt die handschmeichelnde Oberfläche daher “Liquid Surface”. Und die kann sich mit dem Hochglanz-Look sehen lassen. Zumindest, bis man im Alltagstest die ersten Fingerabdrücke auf Display und Rückseite des Desire 12 Plus entdeckt. Das Mitführen eines Brillenputztuches ist deswegen Pflicht.

Das edle Gehäuse des HTC Desire 12 Plus misst 158,2 × 76,6 × 8,4 mm bei einem Gewicht von 157,5 g. Das Desire 12 Plus ist dabei jedoch nicht durchgängig vom Acryl umschlossen. Beispielsweise kann man eine Kante ausmachen, die dem vorderen und den hinteren Teil trennt.

Den Gesamteindruck stört das jedoch nicht. Die Kanten sind abgerundet, um dem Nutzer ein besseres Handling zu ermöglichen. Für einen guten Grip sorgt die Liquid-Surface-Oberfläche dabei allerdings nicht. Wer wie ich keine Schaufeln, sondern eher kleinere Hände sein Eigen nennt, muss sich vorsehen, dass einem das edle Gerät nicht aus der Hand rutscht.

Eine Bedienung der unteren Funktionsleiste mit nur einer Hand ist für mich fast unmöglich, stattdessen muss ich ständig umgreifen oder die andere Hand zur Hilfe nehmen. Immerhin: Die Fingerabdruck-Scanfunktion funktioniert problemlos und sehr zuverlässig auch mit einer Hand.

Das HTC Desire 12 Plus verzichtet auf einen physischen Homebutton und vergrößert dadurch die Displayanzeige. Sie wächst von 5,5 auf 6 Zoll. Leider leistet sich HTC trotzdem fast einen halben Zentimeter Displayrand, der das Gesamtbild und den edlen Eindruck dann doch etwas stört.

Am rechten Teil des Gehäuserahmens steht die Lautstärkewippe sowie der Power-Button hervor. Am unteren Gehäuserand befinden sich der Lautsprecher sowie die 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. Der linke Rand wurde bis auf einen Slot für 2 SIM-Karten oder jeweils eine SIM-Karte und eine Micro-SD-Karte unberührt gelassen. In der Mitte des Rückseite wurde der Fingerabdruck-Scanner angebracht.

Display: Scharf, knackig und genau

Das Display des HTC Desire 12 Plus kommt im neuen 18:9-Format und HD+-Auflösung bei 1440 x 720 Bildpunkten. Für den Alltagsgebrauch reicht das absolut aus, auch wenn manchmal die Einstellungen einen Hauch verpixelt daherkommen.

Positiv und auch für müde Augen eine tolle Sache: Mit einem adaptiven Sensor und einem zusätzlichen Schieberegler kann man sowohl die Helligkeit als auch Farbtemperatur den eigenen Bedürfnissen und der jeweiligen Tageszeit anpassen. Das Display des HTC Desire 12 Plust besitzt eine gute Blickwinkelstabilität und bildet die gewünschten Darstellungen kontrastreich ab, sodass man das Smartphone auch problemlos im Freien nutzen kann. Bei allzu starker Sonneneinstrahlung hilft jedoch nur eine möglichst kräftige Displaybeleuchtung. Das Display reagiert zudem punktgenau und ohne Verzögerung.

Kamera: Mit der Zweiten sieht man besser

Bokeh oder normal: Die Dual-Kamera macht Spaß.

Die Dual-Kamera des HTC Desire 12 Plus hat was drauf. Denn mit einer Auflösung von bis zu 13,1 Megapixeln werden die Bilder ausreichend scharf und detailreich erfasst. Die zweite Linse sorgt mit 2 Megapixel außerdem für eine künstlerische Unschärfe, mit der der beliebte Bokeh-Effekt hergestellt wird. Hier sind die Ergebnisse größtenteils in Ordnung. Manchmal zickte die Scharfstellung im Bokeh-Modus auf den gewünschten Bereich ein wenig, doch das gut bestückte Menü der telefoneigenen Kamera-App erlaubte auch eine anständige Nacharbeitung der Schnappschüsse.

Einzig die vielen anderen Effektspielereien, wie beispielsweise der nachkolorierte Hintergrund in einer Spezialeinstellung, ist nicht dringend nötig und lässt die Farben allzu grell und unnatürlich wirken.

Doch ansonsten gibt es wenig zu meckern: Auch unter bescheidenen Lichtverhältnissen kann die Kamera recht realistische Ergebnisse liefern. Die Frontkamera kann sich auch sehen lassen: Mit immerhin 8 Megapixeln werden hier auch Selfieaufnahmen endlich brauchbar.

Software und Performance: Leistung, die sich lohnt?

Auf dem HTC Desire 12 Plus läuft die aktuelle Android-8-Version mit einem Achtkern-Prozessor von Qualcomm (Snapdragon 450), der jeden Befehl flüssig und ruckelfrei ausführt. Das Telefon verfügt außerdem über 3 Gigabyte Arbeitsspeicher und insgesamt 32 Gigabyte Speicherplatz, der sich, wie üblich, ganz einfach per microSD-Karte erweitern lässt. Ferner passen in das Gerät an den vorgesehenen Steckplätzen neben der Speicherkarte noch zwei Nano-SIM-Karten.

Der voreingestellte Blinkfeed, eine Art personalisierter Nachrichtenapp, stört dagegen schon eher, denn sie ist weder intuitiv noch individuell einstellbar oder gar zeitgemäß. Erst nach einiger umständlicher Sucherei kriege ich heraus, wie man diesen Service deaktiviert.

Dafür kann die Akkulaufzeit größtenteils zufriedenstellen: Mit einem Durchhaltevermögen von gut 10 bis 11 Stunden im Dauerbetrieb (Im Stand-By dürften es gut ein paar Tage werden) kann der 2965 mAh starke Akku den Alltagsnutzer problemlos über den Tag bringen. Leider hat HTC auf eine Schnellladefunktion verzichtet. Ähnlich wie beim Alcatel Idol 5 zieht sich der Ladezyklus mit knapp 3,5 Stunden deshalb in die Länge.

Test-Fazit für das HTC Desire 12 Plus

Mit dem Desire 12 Plus hat HTC ein durchaus zufriedenstellendes Mittelklasse-Telefon für derzeit rund 230 Euro auf den Markt gebracht. Sowohl die gut performende Dual-Kamera als auch die flüssige Rechenleistung sind für den Alltagsnutzer mehr als ausreichend. Ein paar Abzüge gibt es allerdings für das etwas umständliche Handling und für das fettfingeranfällige Gehäuse. Durch die solide Verarbeitung und den schicken Look kann HTC diese kleinen Mankos aber locker wieder ausgleichen. Vielleicht legt man bei HTC ab Werk demnächst aber trotzdem ein Putztuch bei.

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Mit der BuchschrankFinder-App findest du deinen Lesestoff!

ChristinHume-via-Unsplash

Wir stecken mitten in der Sommerzeit. Die Menschen tummeln sich draußen am See, sitzen gemütlich in der Eisdiele um die Ecke oder fahren in den Urlaub. Was haben all diese Aktivitäten gemeinsam? Richtig! Man kann sie super mit dem Lesen verbinden. Doch ist die Auswahl an Literatur so groß und der Platz im Bücherregal irgendwann leider begrenzt. Deine Bücher einfach auszusortieren und zu verkaufen ist zwar eine Möglichkeit, um wieder für Platz im Regal zu sorgen, allerdings gibt es da noch was viel Besseres. Die folgende BuchschrankFinder-App zeigt dir, wie du Bücher loswerden, diese aber direkt ersetzen kannst.

Bücher für alle!

Bücherschränke sind keine Neuheit mehr. Dabei handelt es sich um nichts weiter als einen öffentlichen Schrank voller Bücher, aus dem sich jeder, der möchte, bedienen kann. Allerdings nur, wenn man nicht nur nimmt, sondern auch gibt. In den meisten Städten sind öffentliche Schränke voller Bücher bereits gut bestückt zu finden. Lege einfach eines der Bücher, welches du schon gelesen hast oder nicht mehr lesen möchtest, in einen der Schränke in deiner Nähe und nimm dir zum Tausch ein anderes Exemplar mit. Das Prinzip ist wirklich ganz einfach und dabei findet sich bestimmt der eine oder andere Schatz. Um aber zu wissen, wo du nach sogenannten Bücherschränken suchen musst, leistet dir die BuchschrankFinder-App gute Dienste.

Wie funktioniert’s?

Ganz ehrlich? Viel steckt hinter dieser App nicht. Wer sie sich auf sein Smartphone lädt, der erhält im Grunde nicht viel mehr als eine einfache Karten-App. Diese zeigt in einem großen Überblick, wie viele Bücherschränke in welchen Städten zu finden sind.

Um zu sehen, welche Bücher sich in deiner Nähe befinden, musst du ganz einfach ranzoomen und schon wird dir genau angezeigt, wo sich die nächste Tauschmöglichkeit befindet. Sobald du einen Bücherschrank gefunden hast, kannst du drauftippen und dieser zeigt dir die genaue Position und unter Umständen auch die Öffnungszeiten an.

Sobald du selber einen Buchschrank entdeckst, der noch nicht in der App eingetragen ist, kannst du das ebenfalls ganz einfach in die App einfügen.

Wer also noch neuen Lesestoff für die kommenden Urlaubstage braucht, sollte sich sein Smartphone schnappen und auf Bücherjagd gehen. Die Android-App dafür findest du kostenlos im Google Play Store.


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • WHATSAPP t3n.de: Neue WhatsApp-Funktion bringt endlich Ruhe in Gruppenchats: Jeder kennt die Masse an Informationsfluss, sobald man in mehr als einer WhatsApp-Gruppe Mitglied ist. Dem will WhatsApp ein Ende setzen. Mit der neuen Option kann der Administrator einer Gruppe manuell auswählen, welche Nutzer aktiv Nachrichten verschicken können. Dem Rest bleibt dann nichts mehr übrig, als stumm zuzusehen. Die Funktion ist bisher nur für Android-User verfügbar.

  • NETFLIX golem.de: Netflix bringt aktuell kein neues teureres Abo: In letzter Zeit sorgt Netflix für Verwirrung bei seinen Zuschauern. Bei vielen Nutzern erscheint die Möglichkeit, eine neue vierte Abo-Variante auszuwählen. Nämlich das Ultra-Abo mit HDR-Option für 17 Euro. Der Anbieter klärt auf und sagt es sei nur ein Test. Dieser soll bestätigen, dass Nutzer bereit wären noch mehr Geld für Videostreaming-Dienste bei Netflix zu zahlen. Der Streaminganbieter kommentierte die Frage einer möglichen Preisänderung nicht.

  • LG handy.de: Patent gewährt: LG plant faltbares Smartphone: LG wird mal wieder zu einem Gesprächsthema bei den Technik-Junkies. Grund dafür ist ein faltbares Handy, für welches das Unternehmen ein Patent erhalten hat. Das neue Smartphone soll über ein flexibles Full-Screen-Display verfügen. Das Gerät faltet sich nach innen, was unerwünschte Kratzer am Display verhindern würde. Der Hersteller möchte außerdem eine Fotokamera auf der Außenseite anbringen, damit man auch Bilder schießen kann, ohne das Handy vorher aufklappen zu müssen. Leider steht noch kein Datum fest, zu dem wir das revolutioäre Smartphone erwarten könnten.

  • FACEBOOK heise.de: Facebook sperrt US-Unabhängigkeitserklärung als Hate Speech: „Indian Savages“ wird von Facebook-Algorithmen als eine hassvolle Äußerung eingestuft. Aus dem Kontext gerissen: zu Recht. Nur leider taucht dieser Begriff auch in einem Teil der US-Gründungsurkunde auf, die die Tageszeitung The Vindicator im Vorfeld des Nationalfeiertages auf Facebook zitiert hat. Dieser Fehler wurde in der Zwischenzeit behoben. Facebook hat den Beitrag erneut freigegeben. Die Situation mag zwar frustrierend sein, aber man kann die Ironie nicht übersehen: Die Worte von Thomas Jefferson werden in den Staaten zensiert.

  • REVOLUTION welt.de: E-Reader-Trick bringt Werbespots auf fahrende LKW: Bewegte Bilder auf Fahrzeugen sind in Deutschland verboten. Doch das Start-Up-Unternehmen Road Ads hat es geschafft diese gesetzliche Hürde zu überwinden. Die Firma synchronisiert vier große E-Reader miteinander und setzt diese anschließend auf die Hecktüren von LKW-Fahrzeugen. Die Werbung ändert sich alle 30 Sekunden, was genau in die gesetzlichen Rahmen passt und keine Gefahr für Fahrende darstellt. Bis 2020 können wir also mit etwa 1.000 Lastwagen rechnen, die auf den deutschen Autobahnen rollen und digitale Unterhaltung mit sich tragen.

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Gigaset GS185 im Test: Starker Alltagsbegleiter für unter 200 Euro

Gigaset GS185

Vor kurzem hat Gigaset seine neuen Mittelklasse-Smartphones vorgestellt. Dabei zeigte der Hersteller seine Modelle GS180, GS100 und das GS185 welche schon für wenig Geld erhältlich sind. Um zu sehen, was genau das leistungsstärkste Modell der Reihe – das Gigaset GS185 – alles kann, habe ich das Smartphone in meinen Alltag integriert und es auf Herz und Nieren getestet. Wie das GS185 hergestellt, konnte die Netzpiloten-Redaktion übrigens während eines Werksbesuchs in Bocholt erleben.

Mein erster Eindruck

Nachdem ich das Smartphone aus dem Karton geschält habe, war ich freudig überrascht, denn ich hatte für so ein günstiges Smartphone – was gerade einmal um die 179 Euro kosten soll – nicht so etwas Schickes erwartet. Das Design erinnert an die Modelle von LG und sieht zudem sehr stylisch und elegant aus. Das Smartphone ist in verschiedenen Farben erhältlich: Midnight Blue und Metal Cognac in metallic-farbener Effekt-Lackierung. Mit seinem 5,5 Zoll IPS-Panoramadisplay im 18:9-Format, HD+-Auflösung und einem schmalen Rand, hat es für mich persönlich genau die richtige Größe und lässt sich gut bedienen.

Auf der Rückseite befindet sich ein Fingerabdrucksensor und meiner Meinung nach auf genau der richtigen Stelle, denn so lässt sich das Gerät handlich einschalten. Dieser reagiert zudem auch äußerst schnell. Dennoch kann man einstellen, dass neben dem Fingersensor noch eine andere Entsperrvariante gewählt werden kann, wie beispielsweise ein Muster eingeben oder eine PIN.

Das Einrichten verlief ganz schnell, unkompliziert und ohne Probleme. Das Smartphone läuft mit Android Oreo 8.1 und ist mit einem 425 Quad-Core Prozessor von Qualcomm ausgestattet.

Das Gigaset GS185 im vollen Einsatz

Ich habe das Gigaset GS185 sofort gegen mein altes Smartphone eingetauscht und voll in Betrieb genommen. Das bedeutet die Nutzung von sämtlichen Apps wie unter anderem Google Maps, Spotify, Facebook, oder auch WhatsApp. Auch mit meiner Fitbit konnte ich mich nach anfänglichen Verbindungsproblemen dann schließlich koppeln.

Die Nutzung des Smartphones hat mir von Beginn an sehr gut gefallen. Es lässt sich angenehm bedienen und besonders gut finde ich die Auflösung des Displays mit 1440 x 720 Pixel (HD+), die ich für ein günstiges Smartphone kaum erwartet habe.

Mein Smartphone ist bei mir viel im Einsatz, weshalb es mich umso mehr überrascht hat, wie standhaft der Akku ist. Mit einem 4.000 mAh fassenden Akku mit Fast-Charge-Technologie muss ich das Smartphone viel seltener an den Strom anschließen als ich es bei meinem Sony bisher machen musste. Je nachdem wie sehr ich es beanspruche hält dieser auch mal bis zu drei Tage.

Ein paar Auffälligkeiten gibt es dennoch

Negativ fällt mir allerdings auf, dass nach mehreren Tagen Nutzung das Gerät in allem etwas länger braucht. Drücke ich beispielsweise auf die Power-Taste, dauert es mehrere Sekunden, bis es sich einschaltet. Nachdem ich das Smartphone neu gestartet habe, läuft es allerdings wieder reibungslos und angenehm schnell. Was außerdem auffällt ist auch das ruckelige Verhalten, sobald ich mich auf Facebook herumtreibe. Beim Scrollen ist das Gerät manchmal eher zögerlich unterwegs und braucht seinen Moment, bis es sich wieder gefangen hat. Das ist auch nicht bei jeder Nutzung der Fall, sondern scheint tagesformabhängig zu sein.

Dennoch punktet das Smartphone in anderen Bereichen. Unter anderem macht es mit seiner 13-Megapixel-Kamera Fotos, die für den normalen Alltag absolut in Ordnung sind. Auch an der Frontkamera habe ich nichts zu meckern und selbst hier fand ich die Möglichkeit, auch einen Blitz zu aktivieren, sehr praktisch.

Hat man ein paar schöne Bilder gemacht, kann man diese auch noch bearbeiten. Dafür stellt das Smartphone eine ganze Reihe an Tools zur Verfügung, bei denen man sich ordentlich austoben und die Bilder bearbeiten kann.

Das Haar in der Suppe

Es gab hier und da ein paar kleine Auffälligkeiten, die ich mir bisher noch nicht erklären konnte. Die LED-Anzeige im oberen Bereich des Smartphones wollte irgendwie nicht so reibungslos funktionieren. Jedenfalls nicht bei meiner Web.de-App. Bei WhatsApp blinkt, sofern es nicht anders eingestellt wurde, das LED-Lämpchen normalerweise grün. Bis das so richtig lief, hat es eine ganze Weile gedauert, aber nach langem Hin- und Herstellen klappte es dann.

Bei meiner Mail-App, die üblicherweise gelb blinkt, wollte das einfach nicht ohne Probleme laufen. Anstelle eines gelben Lichts bekam ich vielmehr ein wirres Blinkgewusel in den Farben Grün und Rot. Als es mir nicht gelang, die Ursache dafür zu finden, habe ich mir einen LED-Manager auf das Smartphone geladen, doch auch hier drang die gelbe Farbe einfach nicht durch. Ich entschied mich dann für rot, was, wie sich leider herausstellte, auch die einzige Farbe war, die mir angezeigt wurde.

Ein treuer Alltagsbegleiter ohne viel Schnick-Schnack

Da ich täglich viel Zeit im Auto oder in der Bahn verbringe, höre ich auch dementsprechend viel Musik. Da ist mir ein angenehmer Klang ganz besonders wichtig. In dieser Hinsicht hat mich das Gigaset GS185 nicht enttäuscht. Der Sound ist absolut in Ordnung, bietet aber auch nichts Außergewöhnliches. Für meine täglichen Reisen reicht es jedoch allemal.

Wer Musik nicht via Spotify oder anderen Streaming-Diensten hört, der kann das Smartphone mit einer SD-Karten aufrüsten, falls der interne Speicher von 16 GB nicht ausreicht. Hierfür bietet das Gerät einen Dual-SIM und einen SD-Slot. Hier finden also zwei Dual-SIM-Karten und eine SD-Karte mit bis zu 256 GB Platz.

Für wen geeignet?

Das Smartphone hat seine Stärken und Schwächen und für mich überwiegen ganz klar die Stärken. Um auf sozialen Kanälen unterwegs zu sein, mit den Freunden und der Familie zu kommunizieren, nette Bilder zu schießen oder seine Emails im Blick zu behalten (wenn auch mit rotem Blinklicht) ist das Smartphone für einen Preis von 179 Euro mehr als ausreichend. Es reagiert schnell, hat eine angenehme Größe für diejenigen, die lieber ein größeres Smartphone in der Hand halten und sieht dazu noch sehr stylisch aus. Auch Spiele lassen sich ohne Umstände auf dem Smartphone gut spielen. Der Akku hat einen langen Atem und hält einiges aus.

Ja, das Smartphone weist hier und da ein paar kleine Macken auf, aber für das Geld sollte man eben auch nicht zu viel erwarten. Besonders gut eignet es sich für diejenigen, die nicht den ganzen Tag am Smartphone hängen und nicht den allerbesten Standard erwarten. Als Einsteigergerät empfinde ich es als ebenso gut geeignet. Ich persönlich arbeite viel mit meinem Smartphone und hab mich dabei nicht von den Kleinigkeiten stören lassen, zumal diese auf alle Fälle ausbaufähig sind. Wer also nach einem fähigen Mittelklasse-Smartphone sucht, der ist hier meiner Meinung nach genau an der richtigen Stelle.

Gigaset Smartphone GS185 bei Amazon (Provisions-Link).


Images by Jennifer Eilitz

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • INSTAGRAM Heise: Instagram TV attackiert Youtube: Hochkant-Videos mit bis zu 60 Minuten Laufzeit: Jeder, der gerne Insta-Storys dreht weiß, dass normalerweise nach 15 Sekunden Schluss ist und die nächste Story gestartet werden muss. Für diejenigen, für die das nicht reicht, soll es bald die Möglichkeit geben 60-minütige Instastorys zu drehen. Das wird der Videoplattform YouTube ganz schön zusetzen, denn Instagram hat es sich fest zum Ziel gemacht, somit die jüngere Zielgruppe anzusprechen, die keine Lust auf klassisches Fernsehen hat. Unter dem Namen IGTV sollen die Hochkant-Videos, die den kompletten Bildschirm auf dem Smartphone ausfüllen, neben Privatpersonen auch Influencer ansprechen. Die Videos werden, ähnlich wie beim klassischen Fernsehen, in Kanälen gesammelt, um einen geordneten Überblick zu schaffen. Schon in den nächsten Wochen soll IGTV weltweit verfügbar sein.

  • FACEBOOK Computer Base: Paywall: Facebook testet kostenpflichtige Gruppen: Muss bald für Facebook-Gruppen bezahlt werden? Derzeit testet Facebook nämlich kostenpflichtige Gruppen, bei denen die Administratoren von ihren Gruppenmitgliedern einen monatlichen Beitrag zwischen fünf und 30 US-Dollar kassieren können. Die sogenannten Subscription Groups beschränken sich testhalber auf eine kleine Anzahl von Gruppen innerhalb der USA. Aber was steckt hinter dem Gedanken von den Gruppenmitgliedern Geld einzufordern? Facebook möchte mit diesen Beiträgen die Arbeit der Gruppen-Administratoren honorieren. Doch hofft das soziale Netzwerk auch, dass somit exklusive Inhalte innerhalb der Gruppen entstehen werden. Nutzer können, sobald sie ein Abo abgeschlossen haben, dieses auch wieder monatlich kündigen.

  • DIGITAL KEY GameStar: Digital Key 1.0 – Autos per Smartphone öffnen und starten: Wie wäre es, wenn man künftig sein eigenes Auto mit dem Smartphone öffnen und auf das lästige Schlüssel suchen verzichten könnte? Car Connectivity Consortium (CCC) möchte genau das möglich machen. Hinter dem Namen CCC versteckt sich eine interindustrielle Kollaboration von Auto- und Smartphone-Herstellern. Mit dem sogenannten Digital Key können Autofahrer dann ihr Auto mit dem Smartphone öffnen, starten und schließen. Zudem können mithilfe dieser Technologie auch weitere Schlüssel für das Auto erstellt oder auch geteilt werden. Was steht dabei im Fokus? Laut dem CCC soll natürlich der Komfort, die Bequemlichkeit und die sichere Nutzung der Fahrzeughalter im Vordergrund stehen.

  • GOOGLE Golem: Google veröffentlicht eigene Podcast-App: Wer ein Fan von Podcasts ist, für den hat Google jetzt eine neue Android-App unter dem Namen Google Podcast vorgestellt. Über den Google Assistant ist die App somit auf allen Geräten integriert. Somit können auch über Googles smarte Lautsprecher per Spracheingabe Podcasts aufgerufen und gehört werden. Startet man beispielsweise einen Podcast auf dem Smartphone, so kann dieser später über ein anderes Gerät weiter gehört werden, da die Hörstücke synchronisiert werden. Zudem können sich die Nutzer Empfehlungen zukommen lassen, die auf die Hörgewohnheiten der jeweiligen Nutzer abgestimmt sind. Wie genau das funktioniert, hat Google bisher noch nicht bekanntgegeben, dennoch steckt hier der Einsatz von künstlicher Intelligenz dahinter.

  • AMAZON Internetworld: Amazon lässt mit Alexa bezahlen: Online Banking ist ja schon was Feines und dann ist es noch so bequem und einfach. Allerdings kann online Bezahlen bald noch einfacher werden. Amazon möchte Kunden nämlich ermöglichen in Zukunft ihre Käufe per Sprachbefehl zu erledigen. Das Ganze wird derzeit noch getestet, aber soll sogar noch in diesem Jahr verfügbar gemacht werden. Ganz ohne Risiken ist diese Bezahlmethode natürlich nicht. Vielmehr bietet sich diese Art zu Bezahlen eher für Produkte des täglichen Bedarfs an, wie etwa Produkte, die man zum Kochen benötigt.

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