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EmergencyEye: Mit GPS und Videochat Leben retten

Wenn sich ein schwerer Unfall ereignet oder jemand mitten auf der Straße zusammenbricht, zählt jede Sekunde. Wir wählen die Notrufnummer und dann kommen die Fragen. Wo ist der Unfall passiert? Die Straße kennen wir selbst nicht, sehen auch kein Schild mit dem Namen. Was fehlt der Person? Wir haben absolut keine Ahnung und sind obenhin völlig aufgeregt. Ersthilfe leisten zu müssen ist nicht ohne Grund für viele ein Horrorszenario. EmergencyEye heißt das Notrufsystem des Grevenbroicher Startups Corevas, das den Notruf revolutionieren und Leben retten soll.

Bessere Ersthilfe dank GPS und Videochat

Um den Einsatzort bestimmen zu können, greift der Rettungsdienst per Fernzugriff auf die GPS-Funktion des anrufenden Smartphones zu. Die Installation einer App ist dafür nicht nötig. Der Rettungsdienst kann per Knopfdruck eine SMS an den Anrufer senden, der bei Zustimmung den Zugriff auf sein Smartphone erlaubt. Einsatzkräfte finden somit sofort den richtigen Einsatzort.

Für einen besseren Überblick der Situation kann außerdem auch das Livebild vom Smartphone übertragen werden. Dafür gibt es abermals eine SMS, die der Ersthelfer zustimmen muss, um die Funktion freizugeben. Im Optimalfall erhält die Notrufzentrale dabei mehr Informationen, als der Anrufer in seiner Aufregung hätte angeben können. Damit können Notrufzentralen eine bessere Diagnose und Anleitung zur Ersthilfe geben. In Zukunft soll auch die Fernsteuerung der Fernsprecheinrichtung und der Taschenlampenfunktion über EmergencyEye möglich werden.

Vodafone unterstützt EmergencyEye

Mobilfunk- und Internet-Anbieter Vodafone unterstützt die clevere Notruf-Technik. Der Provider stellt Leitstellen einen kostenlosen SMS-Kommunikationskanal für die Leitstellen bereit. Außerdem sind die Datenübertragungen im Rahmen der EmergencyEye-Nutzung kostenlos. Somit können Kunden selbst mit ausgeschöpften Datenvolumen problemlos die Kamerafunktion nutzen. Eine sichere und fortlaufende Videoverbindung ist schließlich gewährleistet.

Im Rhein-Kreis Neuss bereits angewendet

Eingesetzt wird das smarte „Notfall-Auge“ bereits im Rhein-Kreis Neuss. Damit erreicht die Software immerhin schon eine Million Menschen. EmergencyEye soll aber bald noch mehr Einsatzorte finden. Interessenten gibt es bereits. „Wir sind mit allen Leitstellen in NRW im Gespräch“, sagt Günter Huhle, Arzt und Gründer von Corevas.

Datenschutz und –Sicherheit

EmergencyEye achtet nicht nur darauf, dass der Datentransfer nur nach Zustimmung des Notrufenden erfolgt. Auch sonst werden die aktuellsten Anforderungen bezüglich Datenschutz- und –sicherheit umgesetzt. Die EmergencyEye-Server stehen im Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland und der komplette Datenverkehr wird Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Auch werden keine Inhalte der Datenübertragung abgespeichert. Lediglich über das Einsatzleitsystem kann eine Protokollierung zu Nachweiszwecken erfolgen.

 


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Mit 11Pets die Gesundheit des Haustieres im Blick behalten

Mit zahlreichen Fitnesstrackern überwachen wir unsere Ernährung, Bewegungen, den Schlaf und unsere sportlichen Aktivitäten. Zusätzlich holen wir uns Apps auf unser Smartphone, mit denen wir uns unseren Alltag einfacher und strukturierter gestalten. Eine gute Möglichkeit, um sich und seine Gesundheit immer bestens im Blick zu haben. Also, warum sollten wir das nicht auch bei unseren Haustieren tun?

In den App Stores gibt es viele Apps, mit denen wir die Gesundheit unserer Haustiere überwachen können. Ich habe mir einmal die App 11Pets Haustier Pflege angeschaut, um zu sehen, wie sinnvoll das Haustier-Tracking tatsächlich sein kann.

Willkommen bei 11 Pets Haustier Pflege

Die App begrüßt mich mit einem freundlichen Leitfaden. Hier möchte 11Pets vorerst wissen, ob es sich bei mir um eine Familie mit Haustieren handelt. Ich kann aber auch auswählen professioneller Tierfriseur oder Tierschutzorganisation. Mit meiner Hauskatze gehöre ich also in die Rubrik Familie mit Haustieren. Anschließend wählt man die Art des Haustieres und schon geht es los.

11 Pets bietet den Nutzern sehr viele Eintragungsmöglichkeiten. Daher habe ich auch zu Beginn einen kurzen Moment gebraucht, um einen umfassenden Überblick zu bekommen.

Auf der Startseite wird mein Haustier angezeigt und hier erscheinen auch gleich die wichtigsten Daten wie Name, Tierart, Geschlecht, Rasse und die Grundinformationen. Zusätzlich erhält man alle wichtigen Termine, die man sich direkt anzeigen lassen kann. Muss mein Haustier zum Tierfriseur oder zum Krallenschneiden? Wann steht der nächste Arztbesuch an, für beispielsweise  eine interne Entwurmung? Gibt es einen Impftermin oder Medikamente, an die ich denken muss?

Aber auch Zwischenfälle lassen sich in die App eintragen. Hierbei kann der Nutzer allerdings auswählen, welche Termine er sich anzeigen lassen möchte. Mit meiner Katze kann ich mir nämlich den Friseurbesuch sparen. Möchte ich einen Termin eintragen, geht das ganz einfach, indem ich alles in den Reiter „Zeitplan“ eintrage. Auf der Startseite wird mir der Termin dann angezeigt. Einen Tag vorher bekomme ich zusätzlich eine Erinnerung.

In der Rubrik „Gesundheit“ findet der Nutzer alles Wichtige zu den Punkten wie unter anderem Laborergebnisse oder –tests oder über mögliche Allergien. Selbst eine Fotogalerie kann von den Fellnasen erstellt werden.

Für wen eignet sich 11Pets?

Die App finde ich persönlich sehr schön gestaltet. Der Aufbau ist außerdem ziemlich leicht nachzuvollziehen, auch wenn es am Anfang ein bisschen gedauert hat. Die Möglichkeiten sein Haustier hier genauer zu dokumentieren, sind sehr ausgeprägt. Es können zusätzlich Dokumente und Bilder hochgeladen und alle wichtigen Termine, wie beispielsweise Arztbesuche, festgehalten werden. Gerade wenn man häufiger zwischen Tierärzten wechselt, ist es vorteilhaft immer alle Aufzeichnungen fehlerfrei und lückenlos weiterzugeben.

Allerdings eignet sich die App meiner Ansicht nach eher für diejenigen, die mehr als ein Haustier zu Hause haben oder ein Haustier besitzen, was häufig zum Arzt muss oder medikamentös behandelt wird. Auch Tierschutzorganisationen werden mit diesem digitalen Helfer sicherlich glücklich. Gut durchstrukturiert gibt es hier alles Wichtige über das Tier zu sehen und gerade die Termingestaltung, machen die Tierarzt- oder Hundefriseurbesuche um einiges angenehmer, weil so keine wichtigen Daten in Vergessenheit geraten können.

Die App gibt es im Google Play Store und Apple App Store.


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Honor View 20 mit weltweit erster 48MP + 3D Hauptkamera

Huawei legt nochmal nach. Erst kürzlich brachte der chinesische Smartphone-Hersteller mit dem Honor 10 lite und dem P smart 2019 zwei preiswerte Geräte auf den Markt, welche die Mittelklasse aufmischen. Das neue Honor View 20 soll als Flaggschiff neuen Wind in den High-End-Markt bringen. Trotz des starken Kirin 980-Prozessors, ist vor allem die Kamera eine klare Kampfansage an die Konkurrenz.

Hohe Auflösung in 3D

Das Top-Feature des Honor View 20 ist nämlich die branchenweit erste 48 Megapixel 3D-Hauptkamera. Standardmäßig knippst die Kamera allerdings mit 12 MP. Das Zusammenfassen von vier Pixeln zu einem soll bei schlechteren Lichtverhältnissen Rauschen reduzieren. Eine Hohe Auflösung verspricht aber nicht nur die 3D-Kamera, sondern auch die 25 MP Frontkamera, die ohne Notch direkt am oberen, linken Rand ins Display eingelassen ist.

Im Gegensatz zum Mate 20 setzt Huawei diesmal nicht auf Leica-Kameras, sondern auf den neuen IMX586-Sensor von Sony. Zudem misst das Smartphone mittels Infrarotlicht die Entfernung zu Objekten. Das verbessert zum einen die Qualität der 3D-Bilder, macht die Hauptkamera darüber hinaus aber auch zum Bewegungssensor für 3D Motion Sensing-Spiele.

Unterstützung durch KI

Wie bei Huawei mittlerweile üblich, werden die Kameras durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Der Ultra Clarity Modus etwa, optimiert Fotos für lebendigere Farben und mehr Schärfe. Die KI verfügt außerdem über eine Objekterkennung, die über 300 berühmte Wahrzeichen, sowie 100.000 Gemälde aus aller Welt erkennen kann.

Über das AI Shopping scannt die Kamera Gegenstände, erkennt sie und bietet ähnliche Produkte zum Kauf an. Dabei werden bereits mehr als 200 Shopping-Plattformen weltweit berücksichtigt. Sogar Lebensmittel kann die KI-Technologie erkennen und damit dessen Kalorien in etwa berechnen. Damit beschreitet Huawei bereits die Wege der Augmented Reality, in der die Realität um Informationen der digitalen Welt erweitert wird.

Leistungsstarkes Kraftpaket

Die Kamera des Honor View 20 ist aber nicht das einzige Leistungsmerkmal. Der Kirin 980 Octa-Core-Prozessor ist der aktuellste Chip der Kirin-Reihe auf dem Markt und steckt unter anderem auch im Mate 20 Pro. Je nach Variante verfügt das View 20 außerdem über 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher.

Mit 4000-mAh fällt der Akku zwar um 200mAh knapper aus, sollte das Smartphone aber trotzdem sicher durch den Tag bringen.

Das Display des Honor View 20 bietet eine Auflösung von 2310 x 1080 Pixel. Durch die als Loch eingelassene Frontkamera bringt es das Display auf ein starkes Verhältnis von 91,8 Prozent zum Gehäuse.

Preis und Verfügbarkeit des Honor View 20

Das Honor View 20 ist in Deutschland ab dem 29. Januar erhältlich. Der Preis liegt bei 569,00 Euro UVP für die 6 GB RAM-Variante, sowie 649,00 Euro UVP für die Premiumversion mit 8 GB RAM. Das Smartphone ist in den Farben Sapphire Blue, Midnights Black und Phantom Blue erhältlich.

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Penta-Kamera-Smartphone LG V40 ThinQ kommt nach Deutschland

Erst kürzlich berichteten wir, dass LG sich eine Smartphone-Kamera mit 16 Objektiven patentieren ließ. Vorerst backt das südkoreanische Unternehmen jedoch kleinere Brötchen. Mit dem LG V40 ThinQ, kommt erst einmal ein Smartphone mit „nur“ fünf Kameras auf den Markt. Das Besondere: Zwei der Objektive nutzt das Selfie-Kamera-Modul.

Darüber hinaus punktet das Smartphone mit dem leistungsstarken Qualcomm Snapdragon 845, sowie 6 GB RAM und 128 GB internem Speicher. Versorgt wird das Android 8.1-Gerät von einem 3300 mAh-Akku mit Unterstützung von Quick Charge 3.0 und Qi.

In den USA und in Südkorea ist das LG V40 ThinQ bereits seit Oktober erhältlich. Im Januar folgt nun endlich auch der Deutschland-Release.

Zwei Kameras vorne, drei hinten

Die Kamera ist das Kernstück des LG V40 ThinQ. Schon das Selfie-Kamera-Modul verfügt über ein 5-MP-Weitwinkelobjektiv, sowie ein 8-MP-Standardobjektiv. Mit einem On-Screen-Schieberegler lässt sich zudem die Intensität des Bokeh-Effektes einstellen. Dieser sorgt für eine Unschärfe des Hintergrunds.

Ähnlich der Selfiekameras, sind auch die drei Kameras auf der Rückseite mittig und nebeneinander angeordnet. LG verbaut ein 16-MP-Weitwinkel-, ein 12-MP-Standard- und ein 12-MP-Teleobjektiv. Die drei Objektive ermöglichen unter anderem die Aufnahme eines Motivs aus mehreren Blickwinkeln, ohne die Position zum Motiv ändern zu müssen.

Die verbesserte 107°-Weitwinkelkamera erfasst deutlich mehr Hintergrund als die 78° des Standardobjektivs. Das Teleobjektiv ermöglicht zweifach optischen Zoom für verlustfreie Aufnahmen, auch aus größeren Entfernungen. Mit der Triple-Shot-Funktion fügt das LG V40 ThinQ die Bilder der drei Objektive zu einer kurzen Videodatei zusammen. Diese lässt sich schließlich unkompliziert teilen.

Die Kamera des V40 soll leistungsfähiger und intuitiver sein als je zuvor und liefert somit verbesserte Farben, Komposition, Weißabgleich und Verschlusszeit. Zudem nutzt die AI-Composition-Funktion die Intelligenz des Smartphones, um zusätzlich zur Aufnahme des Benutzers selbstständig einen eigenen Schnappschuss zu machen.

Desweiteren gibt es noch den Kino-Shot, der das Erstellen von Bildern mit Animation vereinfacht. Der 3D Licht-Effekt ändert zudem den Farbton des Fotos, als wäre es mit professioneller Beleuchtung aufgenommen. Make-up Pro bietet Bearbeitungsmöglichkeiten speziell für Selfies und mit den Funktionen Mein Avatar und AR Emoji lassen sich personalisierte Emojis erstellen.

Scharfes Bild und minimalistisches Design

QHD+ Genuss bietet das 6,4 Zoll OLED FullVision-Display mit 4,5 Millionen Pixeln. Besonders bei der Betrachtung immersiver, leuchtender und lebendiger Inhalte, soll das Display seine Stärken ausspielen. Audiophile Smartphone Nutzer dürfen sich dank eines 32-bit Hi-Fi Quad DAC über qualitativen Sound freuen, der sogar als erstes Smartphone das Label „Audio Tuned by Meridian“ erhält.

„Das wichtigste Ziel bei der Entwicklung des LG V40 ThinQ war es, eine kompromisslose Qualität für Benutzer zu bieten, die qualitativ hochwertige Inhalte erstellen, konsumieren und teilen können“, betonte Hwang Jeong-hwan, Präsident der LG Electronics Mobile Communications Company. „Die Vielseitigkeit der Kamera und die bewährten Vorzüge der V-Serie machen das LG V40ThinQ zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für Kunden, die ein Premium-Smartphone suchen, das alles kann.“

Das LG V40 kommt Ende Januar in den Farben New Platinum Gray und New Moroccan Blue in den deutschen Handel. Der genaue Marktstart und Preis wird erst noch bekannt gegeben.

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Eine App stellt Fragen zum Thema Weihnachten

Es ist in jedem Jahr dasselbe – auf einmal steht Weihnachten vor der Tür. So plötzlich und unverhofft. Dann geht alles ganz schnell und die Familie, sowie die liebsten und engsten Freunde finden zusammen, um gemeinsam die schönste Zeit im Jahr zu feiern. Aber was wisst ihr eigentlich über das Weihnachtsfest? Kennt ihr die bekanntesten Weihnachtslieder oder die beliebtesten Gerichte am Heiligen Abend? Kennt ihr die bedeutsamsten Traditionen der Weihnachtszeit?

Viele Apps begleiten uns mittlerweile durch die Adventszeit und verkürzen die Tage bis zum großen Fest. Neben Adventskalendern, können wir viele nette Apps auf unser Smartphone downloaden. Mit dem großen Weihnachts-Quiz könnt ihr euer Wissen auf den Prüfstand stellen. Sie steht kostenfrei im Google-Play-Store zum Download bereit und ist ziemlich einfach aufgebaut.

Was erwartet euch?

Es gibt insgesamt 150 Fragen, die es zu beantworten gilt. Hierbei kann man zwischen den einzelnen Kategorien entscheiden, oder sich einfach gleich allen Fragen auf einmal stellen. Entscheidet sich der Teilnehmer für eine einzelne Kategorie, so werden weitaus weniger Fragen gestellt.

Pro Frage bleiben den Teilnehmern 20 Sekunden Zeit, um diese zu beantworten. Ist man sich nicht sicher, so kann man auch auf kleine Joker zugreifen, wie beispielsweise einen Timer, um sich mehr Zeit zu verschaffen oder aber auch die 50:50 Chance. Wer sich ganz unsicher ist, der darf bis zu fünf Mal eine Frage überspringen. Dabei hat der Nutzer drei Leben, ehe er von vorne beginnen muss.

Die Fragen sind jeweils unterschiedlich schwer. Während manche Fragen ganz einfach beantwortet werden können, so muss man bei anderen Fragen wiederum seine grauen Zellen ordentlich anstregen.

Sehr viel mehr gibt die App auch nicht her, aber um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen und nebenbei auch noch Wissenswertes dazuzulernen, kann ja auch nicht schaden, oder?


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Weihnachtsgeschenke per App managen

Der erste Advent ist schon vorbei und langsam aber sicher bewegen wir uns mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Wer noch nicht alle Geschenke beisammen hat, für den haben wir hier eine besonders hilfreiche App-Empfehlung.

Den Überlick behalten

Die App “Christmas Gift List” soll euch dabei helfen, eure Geschenke für dieses Jahr zu planen, Ideen zu sammeln und im Weihnachtschaos den Überblick über eure Finanzen zu behalten. Eingeteilt ist das Ganze dann in drei Listen: die Budget-Liste, die Personen, die beschenkt werden sollen und eine Liste für Geschenkideen. Ihr fangt also damit an zuerst euer Gesamtbudget anzugeben. Ist das getan, fertigt ihr eine Liste mit all denjenigen an, die beschenkt werden sollen. Fallen euch zwischendrin noch Geschenkideen ein, könnt ihr diese im Bereich “Gifts” festhalten. Bei den Geschenken könnt ihr noch Bilder hinzufügen und angeben ob es nur eine Idee, bereits gekauft oder bereits verpackt ist.

Praktische App mit Schwächen

Was mir negativ an der App aufgefallen ist, ist der willkürliche Mix von Anwendungssprachen. Die Texte in der App sind an manchen Stellen englisch und an manchen deutsch. Die Navigation in der Anwendung erfolgt zwar intuitiv und sollte auch für Nutzer mit wenig Englischkenntnissen problemlos vonstatten gehen können. Trotzdem kann der willkürliche Mix der Sprachen von Zeit zu Zeit nerven. Auch das hohe Maß an Werbung fällt auf. Klar, eine kostenlose App muss sich mithilfe von In-App-Käufen finanzieren. Werbeanzeigen beim Öffnen einer App sind daher auch üblich und stören eher weniger. Hier werdet ihr aber auch mit Werbeanzeigen konfrontiert, wenn ihr nur zwischen den Reitern „People“ und „Gifts“ hin und herwechselt, was bei Zeiten durchaus abschreckend wirken kann. Alles in allem ist die App aber durchaus hilfreich, um alle Ideen, Käufe und Geschenke-Geistesblitze an einem Ort zu dokumentieren. Im Weihnachts-Stress verliert man sich gerne mal in einem Kaufrausch, da ist es praktisch einen genauen Überblick über sein Budget zu haben. Die App ist kostenlos im Google Play Store erhältlich.


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LG lässt sich Smartphone-Kamera mit 16 Objektiven patentieren

Vor rund zehn Jahren bot Sony Ericsson mit dem Cyber-shot S006 ein Handy mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Damals setzte man vor allem mit der Auflösung noch neue Maßstäbe. Mittlerweile ist der Megapixel-Kampf etwas ruhiger geworden. Dafür sieht man derzeit immer mehr zusätzliche Kameras in die neuen Geräte verbaut.

Die niederländische Technikseite LetsGoDigital hat ein neues Patent des südkoreanischen Herstellers LG entdeckt, das dem Wettkampf um die meisten Kameras auf eine neue Stufe heben könnte.

Gib mir mehr!

Das aktuelle iPhone X besitzt eine Dual-Kamera, das Mate 20 Pro von Huawei sogar eine Leica-Triple-Kamera mit 40 MP-Sensor. Gerüchten zu Folge soll das Nokia 9 sogar mit einer Penta-Kamera, also mit fünf Linsen auf den Markt kommen. Das Design einer Schutzhülle für das Nokia 9 scheint diesen Leak zu bestätigen.

Nun wird es aber wahnwitzig. LG wurde am 20. November vom USPTO (United States Patent and Trademark Office) ein Patent für eine Smartphone-Kamera mit 16 Linsen erteilt. Diese sollen in einer 4×4-Matrix angeordnet sein und ganze neue Möglichkeiten der Fotografie eröffnen.

Wozu 16 Kameras?

Eine leichte Krümmung in der Matrixanordnung sorgt dafür, dass die verschiedenen Objektive das Motiv aus unterschiedlichen Perspektiven einfangen. Es müssen auch nicht immer alle Kameras genutzt werden. Man kann sich ein bestimmtes Objektiv für das Foto auswählen. Wer alle Linsen zugleich nutzt, kann allerdings aus einer Serie von Fotos das Beste auswählen.

Durch die Aufnahme mit mehreren Objektiven soll es zudem möglich sein, in der Bearbeitung einzelne Elemente des Bildes – beispielsweise den Kopf – in verschiedene Perspektiven zu drehen. Ein kleiner „Spiegel“, der mit der Kamera zusammenarbeitet, soll außerdem auch Selfies mit der 16-fach-Kamera ermöglichen.

Bislang nur ein Patent

Ob oder wann die Kamera tatsächlich von LG verbaut wird, lässt sich allerdings noch nicht abschätzen. Bislang handelt es sich „nur“ um ein Patent. Trotzdem könnte es dem Kampf um die Kamera-Hoheit eine weitere Dimension verleihen.

Im Artikel von Letsgodigital findet ihr übrigens auch das Patent als 34-seitiges PDF-Dokument verlinkt.


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Exodus 1 – HTCs neues Blockchain-Smartphone

Der Techtober schlägt erneut zu. Bereits vergangene Woche angekündigt, stellt HTC nun die Entwicklerversion des „Exodus 1“ vor. Erstmals setzt HTC dabei auf Blockchain-Technologie und arbeitet eng mit der Krypto-Community zusammen.

Eine sichere Enklave

Das HTC Exodus 1 enthält einen abgeschlossenen Bereich, Enklave genannt, der sogar vor dem Betriebssystem geschützt ist. Diese Enklave enthält die Schlüssel zu den Krypto. Das können sowohl Währungen, als auch Non-Fungible Tokens (NFTs) und andere digitale Daten sein.

Der Social Key Recovery-Mechanismus ermöglicht eine einfache, jedoch sichere Wiederherstellung der Schlüssel bei Verlust der Hardware. Die Schlüssel werden übrigens zu keinem Zeitpunkt zentral aufbewahrt. Der Nutzer entscheidet selbst, vertrauenswürdige Kontakte auszuwählen, die eine Key Management App herunterladen müssen. Ein geheimes Freigabeverfahren sendet den Seed dann an diese Kontakte weiter. So kann der Anwender im Bedarfsfall wieder Zugang erlangen.

Dicht an der Community

Das HTC Exodus 1 richtet sich an eine Zielgruppe, die sehr hohe Ansprüche an die Sicherheit legt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, lädt HTC Kryptographen und Entwickler aus aller Welt ein, um die Sicherheit der Enklave zu verbessern. In Kürze will HTC auch APIs veröffentlichen, die es Drittanbietern ermöglichen, die Hardware des Exodus 1 zum Schutz von Schlüsseln und zum Signieren von Transaktionen zu verwenden.

Exodus 1 überzeugt mit starker Technik

Auch abseits der Blockchain-Features zeigt sich das Exodus 1 als Smartphone der Oberklasse. HTC verbaut neben 6 GB RAM auch einen leistungsstarken Qualcomm Snapdragon 845-Prozessor. Die 12 + 16 MP Dual-Hauptkamera erlaubt 4k-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde. Ein 3.500 mAh starker Akku kümmert sich zudem um die Versorgung des Kraftpakets.

Das Exodus 1 könnt ihr über die offizielle Seite von HTC vorbestellen. Als Zahlungsmittel akzeptiert HTC erstmals in der Industrie ausschließlich die Kryptowährungen BTC (Bitcoin) und ETH (Ethereum). Die Auslieferung des Blockchain-Smartphones findet vermutlich im Dezember statt. 

Möchtet ihr auf dem Laufenden bleiben, könnt ihr den neu gestarteten Vlog von Phil Chen und seinem Team folgen und den Hashtag #HTCEXODUS auf sozialen Kanälen verwenden.

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Honor 8X im Test: Gutes Design und solide Leistung

Mit dem Honor 8X stellt Honor den Nachfolger des beliebten Honor 7X vor. Ob das Smartphone an dessen Erfolg anknüpfen kann und seinen Preis wert ist, habe ich für euch getestet.

Cleveres Design und High-End Feeling

Optisch steht das Gerät deutlich teureren Smartphones in nichts nach. Der Bildschirm ist im Vergleich zum Vorgänger nochmals um 0,6 Zoll gewachsen. Es bietet bei 6,5 Zoll eine Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent. In der Notch ist neben einer 16 Megapixel-Kamera und einigen Sensoren auch eine Benachrichtigungs-LED untergebracht. Auf der Rückseite setzt Honor auf ein zweigeteiltes Design. Ein Viertel der Rückseite besteht aus mattem, der Rest der Rückseite aus glänzendem Glas. Der Übergang ist jedoch nicht zu fühlen, sondern nur sichtbar. Dadurch erinnert das Smartphone beim Fotografieren ein wenig an eine Polaroid-Kamera.

An Speicher stehen euch wahlweise 64 oder 128 GB zur Verfügung. Diese können per Micro SD Karte erweitert werden. Erstmals funktioniert dies auch, wenn sich zwei Simkarten im Gerät befinden.

Performance des Honor 8X: Das mitdenkende Handy

Der neu vorgestellte Kirin 710 Prozessor mit 8 Kernen sorgt zusammen mit den verbauten 4GB Arbeitsspeicher für eine ordentliche Performance, die sich mit einem Snapdragon 660 vergleichen lässt. Eine Besonderheit des Honor 8X ist, dass eine AI Schwankungen in der Signalstärke erkennen kann und nach dem Aufenthalt an einem Ort mit schlechtem Empfang (wie zum Beispiel einem Aufzug) schneller wieder eine Verbindung zum LTE-Netz herstellt.

Zum Vergleich zog ich mein iPhone 8 heran. Der Unterschied zum Honor 8X war deutlich zu spüren – die Verbindung des Honor 8X wurde merklich schneller wieder hergestellt. Auch beim Telefonieren in einem ICE hatte ich weniger Verbindungsabbrüche, allerdings kann die Technik hier natürlich keine Wunder vollbringen.

Software Standartkost

Beim 8X setzt Honor auf Android 8.1 zusammen mit Huaweis Benutzeroberfläche EMUI in der aktuellen Version 8.2. Diese hat mir durch ihr schlichtes, etwas an iOS angelehntes Design sehr gut gefallen. Alle System-Apps haben zudem ein einheitliches Design und lassen sich leicht bedienen. Einzig die App-Icons auf dem Home-Bildschirm sehen etwas altmodisch aus, weswegen ich mir relativ bald einen alternativen Launcher installiert habe.

Ein nettes Extra sind außerdem die kleinen Zusatzfunktionen von EMUI, wie zum Beispiel die Möglichkeit, per Lautstärke-Taste und Powerbutton einen Bildschirmrecorder zu starten oder die coole Animation beim Laden. Ein Update auf Android 9 wurde zwar noch nicht angekündigt, ist aber wahrscheinlich.

Akku: Hält lange durch, lädt lange auf

Der 3.750 mAh starke Akku reichte in meinem Test immer für einen kompletten Tag, auch bei intensiver Nutzung. Beim ersten Aufladen wurde ich jedoch überrascht: das Smartphone setzt beim Aufladen noch auf den über sieben Jahre alten Micro-USB Standard. Das mag zwar Vorteile haben, da man so möglicherweise sein altes Ladekabel weiterverwenden kann, ist aber nicht besonders zukunftssicher.

Die Anschlüsse am Honor 8X sind eher veraltet.

Honor 8X: Keine Überraschungen bei der Kamera

Die Kamera bietet das, was man von einem Smartphone für 250 Euro erwarten kann. Auf der Rückseite befindet sich neben der 20 Megapixel Hauptkamera zwar eine zweite Linse, diese ist jedoch lediglich für Tiefeninformationen zuständig. Bei guten Lichtbedingungen macht das Honor 8X durchaus brauchbare Bilder, aber bei viel Schatten oder Dunkelheit kommt das Smartphone an seine Grenzen. Insgesamt für die Preisklasse aber ein gutes Ergebnis, wie die Testfotos zeigen.

Fazit: Günstig, aber nicht günstig genug

Das Honor 8X ist ein hochwertig aussehendes Smartphone mit einer guten Performance und mit einem Preis von 249 Euro relativ erschwinglich. Dennoch ist der Preis derzeit zu hoch für eine Kaufempfehlung, da die Konkurrenz aus dem eigenen Haus zu stark ist.

Für nur 50 Euro mehr, erhaltet ihr das Honor Play mit einem aktuellen Flaggschiff-Prozessor, zeitnahem garantierten Update auf Android 9 sowie einem modernen USB-C Anschluss. Wenn der Preis in den nächsten Wochen oder Monaten etwas sinkt, ist das Honor 8X durchaus einen Blick wert.

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Google stellt neues Google Pixel 3 und Pixel 3 XL vor

Google hat zwei neue Top-Smartphones vorgestellt, mit denen das Unternehmen wieder ganz oben auf dem Markt mitmischen will. Die größten Neuerungen betreffen dabei den integrierten Google Assistant und die Kamera.

Im Design hat sich nicht allzu viel verändert. Mit einem 5.5“ Bildschirm beim Pixel 3 und einem 6.3“ Bildschirm beim Pixel 3 XL ist die dritte Generation des Google Pixel ein wenig größer als der Vorgänger. Ansonsten weist es das typisch moderne und schlanke Design vor, das man auch schon von den Vorgängermodellen kennt. Das Smartphone soll Staub- und Wasserresistent sein und hat einen speziellen Sicherheits-Chip integriert. Er heißt Titan M und soll die Datensicherheit des Handys unterstützen.

Große Neuerungen bei der Kamera

Google stellt mit seinem Pixel 3 und dem Pixel 3 XL ein Smartphone vor, das noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Benutzer eingestimmt sein soll.

Die Kamera soll mithilfe einer integrierten KI verbessert werden. Die neue Funktion „Super Res Zoom“ soll den Zoom verbessern und zudem gibt es nun „Night Sight“ in der Kamera. Dank dieser soll es endlich möglich sein, auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen, wie abends noch gute Bilder zu schießen. Mit dem „Group Selfie“ soll die Kamera noch einmal um 184 Prozent erweitert sein, sodass man auch Gruppen ohne Probleme auf ein Bild bekommt. Das Feature „Fotobooth“ erkennt automatisch, wenn man lächelt oder eine Grimasse schneidet und schießt anschließend von selbst ein Selfie. Damit muss man nicht mehr selbst den Auslöser betätigen und hat keine Hand mehr im Bild.

Die Kamera des Google Pixel 3 fokussiert nun auch automatisch beim Filmen. Wenn man zum Beispiel ein Haustier filmt, bleibt die Kamera immer auf diesem gerichtet. Auch wenn man sich bewegt. Gleichzeitig versucht die Kamera durchgängig das Bild zu stabilisieren. Zudem bietet Google seinen Kunden mit dem Google Pixel 3 unbegrenzten Speicherplatz für die Bilder. Diese sollen automatisch online bei Google Photos gespeichert werden.

Mehr Phone-Live-Balance

Wie auch schon Apple in seinem Update auf iOS 12 es getan hat, wird es nun auch auf dem neuen Google Pixel möglich sein einzustellen, wie lange man welche App benutzen möchte.

Außerdem kann man einsehen, wie lange man das Handy genutzt hat und man kann nun den „Wind Down“–Modus nutzen, um besser einschlafen zu können.

Ein weiteres tolles Feature ist die integrierte Google Lens. Unter Verwendung dieser soll man sofort durch die Kamera des Google Pixel 3 Texte aus seiner Umgebung übersetzt bekommen, oder ähnliche Kleidung finden wie die, die man vor sich sieht. Und zum Beispiel auch Pflanzen und Tiere kann die Kamera erkennen. Google Lens scannt die Umgebung und erkennt, wozu es mehr Informationen anzeigen kann.

Neue Funktionen beim Google Assistant

Doch Google denkt noch viel weiter mit seiner KI. Denn auf dem Google Pixel 3 sollen eingehende Spam-Anrufe zum Beispiel von Reisegesellschaften oder Verkäufern automatisch erkannt werden. Sobald eine Nummer anruft, die nicht eingespeichert ist, kann der Benutzer aus mehreren Optionen wählen. Er kann auch auswählen, den Google Assistant abheben zu lassen. Die KI nimmt den Anruf entgegen und teilt dem Gesprächspartner mit, dass er mit einer KI spricht und diese das Gesagte in schriftlicher Form dokumentiert und an den Besitzer des Handys weitergibt. Handelt es sich bei dem Anruf um Werbung, kann man dem Google Assistant gleich mitteilen, er soll dem Gesprächspartner sagen, diese Nummer in Zukunft nicht mehr zu wählen. Das knüpft direkt an die Technik an, mit der man ebenfalls Friseurtermine oder Arztbesuche bequem mit der KI abschließen können soll. Diese Funktion wird es zunächst allerdings nur in den USA geben.

Wie auch schon bei dem Google Pixel 2 wird der Akku innerhalb von 15 Minuten geladen und soll dann sieben Stunden halten.

Erhältlich ist das Google Pixel 3 für 799 Dollar (694,46 Euro) und das Google Pixel 3 XL für 899 Dollar (781,37 Euro) im Moment zum vorbestellen.

Hier lest ihr unseren Test zum Google Pixel.


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Apple bringt iOS 12 auf den Markt: Das sind die neuen Features

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Nach langem Ersehnen und Gespanntsein hat Apple das neue Betriebssystem iOS 12 am 17. September auf den Markt gebracht. Wie im Sommer schon berichtet wurde, gibt Apple seinen Nutzern nun sogar die Möglichkeit, sein Gerät weniger zu verwenden. Was steckt dahinter und welche neuen Funktionen bringt iOS 12 sonst noch mit? Ich habe mir das Update einmal genauer angeguckt. 

Das Betriebssystem iOS 12 läuft auf allen Geräten, die iOS 11 unterstützen, also auch auf dem iPhone 5s. Apple verspricht, dass mit dem neuen Update auch „ältere“ Geräte wesentlich schneller funktionieren sollen. Die Kamera soll bis zu 70 Prozent schneller geöffnet werden und auch die Tastatur und andere Apps sollen rund doppelt so schnell funktionieren.

Verbesserte Funktionen bei den Benachrichtigungen

Bei dem neuen Betriebssystem werden deine Nachrichten ab jetzt in Gruppen eingeteilt. Es werden zum Beispiel alle deine WhatsApp-Nachrichten in einer Gruppe angezeigt. Die Funktion ermöglicht dir, schnell einen besseren Überblick über deine Mitteilungen zu erhalten. Du kannst die Benachrichtigungen ab jetzt in Gruppen entfernen und musst nicht mehr jede Benachrichtigung einzeln löschen. Wenn du mehrere Nachrichten von einer Person erhältst, zeigt Apple sie ebenfalls gebündelt an und es erscheint zunächst nur die neueste Nachricht. Die anderen Nachrichten kannst du dir dann unter „weitere Mitteilungen“ ansehen. Die neue Funktion lässt sich in den Einstellungen konfigurieren und ausstellen.

Zudem gibt es jetzt eine überarbeitete Nicht-Stören-Funktion. Apple macht es jetzt möglich, diese Funktion für bestimmte Ereignisse und Orte zu aktivieren. Diese Funktion bietet sich also perfekt für Meetings und ähnliche Veranstaltungen an.

Neue Kategorien und Optionen für Kamera und Fotos

Wie vorher schon erwähnt, hat Apple versprochen, dass mit dem neuen Update die Kamera wesentlich schneller geöffnet werden soll. Ich besitze das Iphone 6 und hab direkt nach der Installation von iOS 12 gemerkt, dass meine Kamera sich tatsächlich deutlich schneller öffnet. Zudem gefällt mir die neue Funktion „Suchen“ bei den Fotos. Sie befindet sich unten rechts in der Leiste. Apple sortiert dort die Bilder nach Kategorien, wie zum Beispiel „Tiere“ oder „Essen“. Außerdem gibt es eine neue Ansicht für „Personen“ und „Orte“.

Ebenfalls neu ist der Tab „Für dich“. Hier werden Vorschläge zum Teilen mit Freunden angezeigt. Zudem stellt Apple verschiedene Rückblicke aus den tollsten Momenten für dich zusammen.

Die neue Funktion "Suchen" bei den Fotos, Screenshot by Lina Schilling
Die neue Funktion „Suchen“ bei den Fotos, Screenshot by Lina Schilling

Überprüfen, wie viel Zeit du am Smartphone verbringst

Smartphones gehören mittlerweile zum Alltag dazu und sind nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken, aber jeder von uns weiß, dass wir auch gerne mal zu viel Zeit auf den sozialen Netzwerken verbringen. Mit dem neuen Tool „Bildschirmzeit“ lässt sich die Nutzung des Smartphones überprüfen und man erhält eine Übersicht, wie viel Zeit man auf bestimmten Apps verbracht hat. Auch für Eltern bringt die neue Funktion Vorteile mit sich. Eltern können nämlich jetzt den Gebrauch von iPad und iPhone ihrer Kinder begrenzen und überwachen. Wenn Geräte auf derselben iCloud angemeldet sind, kann die Funktion geräteübergreifend geteilt werden und eine kombinierte Bildschirmzeit wird aufgeführt.

„Bildschirmzeit“ ist nicht nur in den Einstellung abrufbar, sondern auch bei deinen Widgets, wenn du auf deinem Homescreen nach ganz rechts streichst. Apple zeigt dir die verbrachten Minuten auf den meist verwendetsten Apps an. Zusätzlich gibt dir das neue Tool eine Übersicht über bestimme Kategorien, wie „soziale Netzwerke“ oder „Unterhaltung“.

Besonders gut gefällt mir die neue Funktion „Auszeit“. Hier kann man einen Zeitraum für die bildschirmfreie Zeit festlegen. Während dieser Zeit sind nur von dir zugelassene Apps sowie Telefonanrufe verfügbar. Eine weitere Funktion, die ich gerne nutze, ist „App-Limits“. Hiermit setze ich mir ein tägliches Limit für die Nutzung von meinen sozialen Netzwerken, wie Facebook, Snapchat und Co. Seit dem neuen Update kann ich sagen, dass ich wesentlich bewusster mein Smartphone benutze und nicht mehr so oft aus Langeweile Zeit am Handy verbringe.

Bildschrimzeit überprüfen, Screenshot by Lina Schilling
Bildschrimzeit überprüfen, Screenshot by Lina Schilling

Neues Siri-Shortcuts-Feature

Das Softwareupdate iOS 12 bringt noch eine weitere nützliche Funktion mit: Die Kurzbefehle mit Siri. Die Funktion ist für alle interessant, die gerne mit ihrem iPhone sprechen. Zuerst sollte man in den Einstellungen unter „Siri & Suchen“ seine Kurzbefehle hinzufügen. Siri kann so favorisierte Kontakte anrufen oder zum Beispiel das Fotoalbum öffnen. Mit der „Shortcuts“-App kann man schnell und einfach verschiedene Tätigkeiten ausführen.

Die iOS-Anwender können Siri so noch stärker in ihren Alltag einbinden. Beispielsweise hat die App der Deutschen Bahn der „DB Navigator“ ein neues Update mit Siri-Shortcuts veröffentlicht. Jetzt muss man sein Smartphone nur noch fragen, wann die nächste S-Bahn fährt und man erhält eine Antwort. Das Siri-Shortcuts-Feature kann allerdings nur ab dem iPhone 6s verwendet werden. Da ich noch das iPhone 6 besitze, konnte ich diese Funktion leider nicht testen.

Weitere Neuheiten bei iOS 12

Für den Unterhaltungsfaktor gibt es für das iPhone X jetzt vier neue Animojis: Einen Koala, einen Tiger einen T-Rex und einen Geist. Die Animojis können jetzt eure Zunge erkennen, damit könnt ihr die Avatare eure Zunge rausstrecken lassen. Die Memojis sind die neuen individualisierten Avatare bei Apple. Ihr könnt eure digitalen Ebenbilder verschicken oder mit Bildern versehen.


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Ein entspannteres Leben mit Remente

Hast du schon einmal von einem digitalen Coach gehört? Es gibt ja schon länger virtuelle Trainer, die über dein Smartphone zu dir sprechen, sei es beim Sport oder bei der Ernährung. Nachdem ich mich mal im App Store umgesehen habe, was es noch so für digitale Alltagsbegleiter gibt, bin ich auf Remente gestoßen.

Remente soll meinen Alltag besser strukturieren. Die App soll mich produktiver machen und mir dabei helfen, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Nun ja, das kling ja am Anfang erst einmal sehr weit hergeholt. Daher wollte ich mich selbst davon überzeugen und herausfinden, inwiefern mich diese App – oder besser: Wie sie mein Leben verändern soll.

Remente verändert mein Leben…

Eine niedliche Eule holt mich, nachdem ich die App auf mein Smartphone geladen habe, ab. Ein Bild eines chaotischen Zimmers soll mir noch einmal zu verstehen geben, dass ich etwas ändern soll. Okay, Remente, mache ich! Also melde ich mich an und bin gespannt, was jetzt passieren wird.

Als erstes werde ich von der App aufgefordert, meine einzelnen Lebensbereiche zu bewerten und mitzuteilen, wie ausgeglichen ich bin. Dafür bewerte ich von einer Skala von eins bis zehn meine Lebensbereiche wie beispielsweise Familie, Job, Entspannung oder Fitness. Da ich persönlich sagen muss, dass bei mir die Entspannung etwas zu kurz kommt, entscheide ich mich, nachdem Remente mich fragt, auf welchen Fokus ich diese App legen möchte, für den Bereich Entspannung.

Anschließend wähle ich ein Ziel, welches mir Remente zwischen mehreren Möglichkeiten aufweist. Ich entscheide mich für: Wie werde ich produktiver in sechs Tagen. Dadurch soll ich lernen, wie ich weniger Zeit für Dinge aufwende, die ich nicht machen möchte und wie ich dadurch mehr Zeit für schönere Dinge finde. Wenn ich das Ziel annehmen möchte, muss ich es nur anklicken und von jetzt an erwartet mich eine Woche, in der ich einiges für mich und mein Leben lernen kann.

Zu Beginn musst du ein Ziel auswählen, welchem du in den nächsten Tagen entgegeneiferst; Screenshot by Jennifer Eilitz

Das Ziel ist gewählt – es kann losgehen. Bevor ich beginne, muss ich mir eine Erinnerung einrichten, indem ich morgens und abends an meine gesteckten Ziele erinnert werde. Ich kann leider nicht schauen, welche Aufgaben mich in den nächsten Tagen erwarten, denn dafür brauche ich die Premiumversion.

Anschließend richte ich mir meinen Tagesplan ein. Hierbei stehen mir mehrere Aufgaben zur Verfügung, die ich einzuhalten habe. Beispielsweise soll ich Apps von meinem Smartphone löschen, die ich nicht weiter nutze. Gut, okay, tue ich! Weiterhin warten auf mich noch drei weitere Aufgaben für den Tag. Unter anderem soll ich mir ein neues Projekt suchen – ich weiß zwar nicht, was das mit Entspannung zu tun hat, wenn ich mir mehr Arbeit aufbrumme, aber ich möchte wissen, wie es weitergeht…

Mein Tag mit Remente

Ich kann mir meinen ganzen Tag anzeigen lassen und diesen genauer planen. Wenn mir die Aufgaben nicht reichen, kann ich jederzeit verschiedene Aufgaben hinzufügen und (hoffentlich) erreichen. Remente zeigt mir, zu welcher Uhrzeit ich wieder ein Ziel erreicht habe und kann zudem noch meine Stimmung dokumentieren. Habe ich negative Emotionen wie Stress, Müdigkeit oder Gereiztheit durchlebt oder positive wie Freude, Glück oder Motivation, so kann ich alles angeben, was mich den Tag über begleitet und es noch einmal kommentieren. Das Ganze wird dann anhand von Stimmungsbarometern aufgezeichnet, sodass ich nach einer längeren Nutzung auch genügend Material zum Auswerten habe.

Sobald ich Fortschritte mache, kann ich diese in meinem zu Beginn angegebenen Lebensbereiche-Diagramm anpassen. Habe ich Remente eine Woche lang genutzt, kann ich mir zudem eine Wochenauflistung anzeigen lassen, um meine Erfolge genauer zu durchleuchten. Du musst nicht immer dasselbe Ziel verfolgen, sondern kannst auch immer wieder neue Ziele anlegen. Wenn du beispielsweise Sport und Fitness als Ziel eingetragen hast, macht es sogar Sinn, wenn du die App mit der Google Fit-App verbindest und Remente deinen Bereich noch besser zuschneiden kann.

Zusammengefasst…

Gelungen finde ich vor allem die Übersicht der App und wie sie aufgebaut ist. Sie ist einfach zu bedienen und überhaupt finde ich das Design passend. Ich kann alles protokollieren und aufzeichnen, meine Stimmung festhalten und meine Ziele abarbeiten. Die App erinnert mich natürlich noch regelmäßig daran, und zeigt mir immer wieder meine Bilanzen auf. Was mich allerdings noch nicht so sehr überzeugen konnte, ist die Auswahl an Zielen. Das mag daran liegen, dass vieles nur in der Premiumversion nutzbar ist.

Wer sich selbst ein Bild von der App machen und sich ein paar Ziele für die nächsten Wochen stecken möchte, für den lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die App. Der Aufbau macht die Nutzung sehr einfach und nach längerem Nutzen kann man viele Dinge über sich und den eigenen Alltag lernen.

Remente gibt es sowohl für Android als auch für Apple kostenlos zum Download.


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Hands-On HTC U12 Life: Solide Mittelklasse mit Handschmeichel-Garantie

Flagship-Smartphones mit allen Schikanen zu entwerfen, ist leicht. Ein gutes Mittelklasse-Phone zu bauen, das den Ansprüchen der preisbewussten Kunden genügt, ist hingegen deutlich schwerer. HTC will auf der IFA 2018 zeigen, dass dies trotzdem machbar ist. Mit dem HTC U12 Life präsentieren sie ein Mittelklasse-Phone, das es in sich hat. Oder besser: Außen. Mit der „Flagship-Attitüde zum halben Preis“ will HTC also den Mittelklasse-Markt aufmischen. Wir durften in einem kurzen Hands-on testen, was das U12 Life so besonders macht.

HTC U12 Life: Individuelle Kunden, individuelles Design

Das HTC U12 Life soll Individualisten ansprechen. Auf den ersten Blick und bei halbdunklem Licht wirkt es erst einmal unspektakulär – tritt man jedoch mit dem Gerät ins Licht, sieht das schon besser aus. Und zwar wortwörtlich: In den Farben „Moonlight Blue“ und „Twilight Purple“, einem silbrig glänzenden Graublau und einem edlen Blasslila wirkt das U12 hochwertig und edel.

Dabei bleibt der Display eingekästelt: Die Entscheidung, die Pixel nicht ganz zum Rand hin zu ziehen, sei bewusst geschehen, so der Hersteller. So spare man Akku bei gleicher Helligkeit. Zu Lasten der Qualität geht das nicht: Mit ganzen 6″ Full HD (18:9) und 1080:2160 Pixeln kann der schnieke Hochglanz-Display richtig was. Außerdem haben die Entwickler mächtig an der Kontrastschraube gedreht, so dass das Display noch ein wenig schärfer ist als die bei vergleichbaren Mittelklasse-Phones. HTC verwendet hierbei ein LTPS-Panel, eine Variante der gängigen IPS-Technik. Das Smartphone liegt trotz seiner Größe gut in der Hand und wirkt etwas schmaler als es ist, da es eher hoch als breit ist.

Das U12 Life verfügt auf der Gehäuserückseite über einen Fingerabdruckscanner und eine Dual-Kamera, die mit 16 Megapixeln zumindest im Abendlicht eine recht gute Figur macht. Der bis zu 8-fache digitale Zoom wurde am Ende etwas breiig, doch andere Kameras geben hier schon deutlich früher auf. Zur Verstärkung wurde noch eine 5 Megapixel starke zweite Kameralinse verbaut, die für den beliebten Bokeh-Effekt sorgt.

Der Selfie-Kamera gönnt HTC sogar ganze 19 Megapixel und einen Frontblitz, so dass auch Partyaufnahmen im schummrigen Licht gelingen. Ausprobieren durften wir dies leider selbst noch nicht, da die Apps sich noch in der Entwicklung befinden.

HTC U12 Life: Nur echt mit der Anti-Patschehändchen-Technologie

Das U12 Life verfügt zwar sowohl über Liquid Surface als auch über einen Alu-Body. Bei HTC kennt man das Problem: Die Fingerpatscher, die sich nach wenigen Minuten über das Gehäuse verteilen, nerven einfach. HTC will mit einer speziellen Technik namens Dual Finishing Design verhindern, dass das Gehäuse allzu schnell fettig glänzt. Dazu haben die Entwickler mikrometerdünne Streifen auf die Rückseite des unteren Gehäuses gefräst, mit der die Fettfinger nur die Oberfläche beflecken können. Zudem rutscht es nicht so leicht aus der Hand.

Der Look bleibt – zumindest größtenteils – sauber. Mit diesem Streifenhörnchenlook will HTC die ewige Abwischerei und Aus-der-Hand-Fallerei verhindern, die für viele Smartphones oft das Ende bedeutet. Unser Urteil: Sieht ganz schick aus. Leider hat HTC – wohl aus Designgründen – nicht das obere Drittel der Gehäuserückseite mitbedacht. Will man den Fingerscanner benutzen, wird es doch wieder ein wenig patschig.

Mit einem 3600 mAh starken Akku und 4GB RAM soll das U12 Life für eine gute Alltagsperformance sorgen. Bis zu zwölf Stunden Webbrowsing verspricht HTC, es sollen sogar 13 Stunden Video schauen möglich sein. Das klappt dann wohl allerdings nur ohne Internetverbindung. Ob die Werte realistisch sind, konnten wir vor Ort nicht ausprobieren. Der bewährte Snapdragon 363 von Qualkomm sorgt für einen flüssigen Lauf bei 1,8 GHz.

HTC hört außerdem auf seine Kunden: Nach einer kurzen Auszeit für die Stereospeaker und die 3,5mm-Klinke wurden diese beim U12 wieder eingeführt, so dass die Nutzer ihre angestammten Kopfhörer einfach weiter nutzen können. Auch kann man die Speicherkarte mit einem zweiten Speicherslot auf theoretisch bis zu 2TB erweitern. Das Smartphone läuft mit Android 8.1.

Das HTC U12 Life soll ab Anfang Oktober für 349 Euro im Handel erhältlich sein.


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Solar-Ladegeräte im Test: eine Alternative zur herkömmlichen Powerbank?

Solar-Ladegeräte im Test

Ob am Strand, auf einem Festival oder beim Shopping-Trip in der Stadt. Man ist unterwegs, plötzlich ist der Akku vom Smartphone leer und es ist keine Steckdose in Sicht. Ziemlich ärgerlich! Mittlerweile hat fast jeder eine Powerbank dabei. Doch was mache ich, wenn auch meine Powerbank unterwegs keinen Reserve mehr hat? Doppelt ärgerlich! Hier können Solar-Ladegeräte zum Einsatz kommen. Das Technik-Magazin CHIP hat den Test mit einigen Solar-Ladegeräten für Smartphones durchgeführt und ist zu einem interessanten Ergebnis gekommen.

Welche Solar-Ladegeräte es gibt

Zuerst unterscheidet man zwischen Solar-Powerbanks und Solar-Panels. Das Solar-Panel speichert den Strom nicht selbst und ist deutlich größer als eine Solar-Powerbank.

Als erstes haben die Tester drei Solar-Ladegeräte von unterschiedlichen Herstellern unter die Lupe genommen. Im Anschluss testeten sie zwei Solar-Powerbanks derselben Marke. Mithilfe eines USB-Testers wurde gemessen wie viel Leistung (in Watt) das Ladegerät generieren kann, wenn eine leere RAVPower-Akkubank mit einer Kapazität von 22.000 mAh an den USB-Port eines der Ladegeräte angeschlossen wird.

Nach dem ersten Testlauf überprüfte man dann, wie lange es dauert, bis ein Huawai P8 Lite Smartphone aufgeladen ist.

Was sagen die Testergebnisse der Solar-Panels?

Anker PowerPort Solar

Zu Beginn wurde der Anker PowerPort Solar mit 21W (Provisions-Link) geprüft. Dieses Solar-Ladegerät wiegt ungefähr ein halbes Kilo und besteht aus vier Elementen. Es ist für circa 60 Euro zu haben. Drei der Elemente enthalten ein Solar-Panel. Das vierte Element ist eine Tasche. Der Anker PowerPoint Solar mag erst ziemlich groß erscheinen, aber dank des Polyestergewebes lässt es sich auf 160 mm Dicke zusammenfalten. Aufgrund der Edelstahl-Ösen, die das Ladegerät besitzt, kann man es mühelos an einem Rucksack befestigen.

Die Tester kamen zum Ergebnis, dass bei strahlender Sonne ein Maximalwert von 10W erreichbar ist. Bei Wolken hingegen kann nur ein Wert von 1,5W erzielt werden. Der Anker PowerPort Solar benötigt rund drei Stunden, bis er vollständig aufgeladen ist. Allerdings wurde der Maximalwert, den Anker angibt, bei den Messungen nicht erzielt.

RAVPower

Anschließend testeten sie ein Solar-Panel von RAVPower mit einer Leistung von 16W (Provisions-Link). Er besteht auch aus vier Elementen wobei ebenfalls eines davon eine Tasche darstellt. Genau wie das Ladegerät von Anker besitzt er Ösen zum befestigen. Da RAVPower-Gerät ist im Vergleich leichter und kleiner und hat eine geringere Leistung. Der maximale Messwert bei Sonnenschein lag bei 7,2W und bei Wolken nur bei 0,7W. Erst nach vier Stunden war das Huawai P8 Lite vollständig aufgeladen.

SunnyBAG Explorer Plus

Als drittes und letztes Solar-Ladegerät war der SunnyBAG Explorer Plus (Provisions-Link) Bestand des Testes. Der SunnyBAG Explorer Plus ist eine Mischung aus Solar-Panel und Rucksack. Ihr könnt das Solar-Panel mit 6W kann auf der Vorderseite befestigen. Der Rucksack ist ideal für Leute, die ihren Laptop oft dabei haben, denn er verfügt über ein 15,6-Zoll-Laptopfach. Preislich liegt der SunnyBAG Explorer Plus bei circa 80 Euro. Wenn die Sonne scheint misst das Gerät 3,8W und bei Wolken nur 0,5W. Doch wie schneidet das SunnyBAG ab, wenn man ihn trägt? Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

  • Position zur Sonne: 2W
  • Position im (Baum-)Schatten aber zur Sonne: 0,2W
  • Position entgegen der Sonne: 0,5W
  • Position 90° von der Sonne weggedreht: 1W

Wenn man den SunnyBAG beispielsweise in Position zur Sonne trägt, so erzielt man deutlich niedrigere Werte als bei den zuvor getesteten Solar-Panels.

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Solar-Powerbanks im Test

Die Tester guckten sich zwei Solar-Powerbanks der Marke Revolt an. Dabei handelte es sich um ein Revolt-Ladegerät mit 20.000 mAh (Provisions-Ladegerät) und eines mit 11.000 mAh. Preislich liegen sie zwischen 27 Euro und 50 Euro und sind somit günstiger als die Panels. Doch wie schneiden die Solar-Powerbanks im Test ab? Das Ergebnis fiel leider eher schlecht aus. Nachdem beide Powerbanks einen ganzen Tag lang in der Sonne lagen, hatten sie gerade mal einen Akkustand von zehn Prozent. Ein weiterer negativer Aspekt dieser Solar-Ladegeräte war, dass die Akkupacks in der Sonne sehr heiß geworden sind.

Biolite Campstove: die Alternative zu Solar-Ladegeräten

Wenn das Wetter nicht mitspielt, dann gibt es den Biolite Campstove (Provisions-Link). Der Campingkocher mit Akkuladefunktion erzeugt Energie, wenn er Holz verbrennt. Somit kann man auch in der Nacht oder bei Regen sein Smartphone laden. Die Stromabgabe ist allerdings nur gering.

Test-Fazit Solar-Ladegeräte

Wenn man sich für eine nachhaltige Energiegewinnung und gegen Alternative eine herkömmlichen Powerbank entscheidet, dann lohnt es sich eher ein bisschen mehr Geld zu investieren. Empfohlen wird ein ausklappbares Solar-Panel zu kaufen. Die können die Geräte deutlich schneller laden, da sie größer sind. Wenn man allerdings lieber auf die Solar-Powerbank zurückzugreifen möchte, dann kann man sie im Vorhinein per Netzteil aufladen und später weiter mit Sonnenenergie laden.


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Raus aus dem Alltag – mit PackKing in den Urlaub!

STIL via Unsplash_com

Wer in den Urlaub fährt hat einiges zu bedenken und wirklich sicher sind wir uns bei der Abfahrt nie, ob nicht doch irgendetwas vergessen wurde. Dabei muss es sich nicht immer um die Sachen handeln, die wir mit auf unsere Reise nehmen wollen. Auch daheim müssen einige Dinge geklärt werden, wie beispielsweise den Müll rausbringen, damit die große Überraschung nach dem Urlaub nicht auf einen wartet.

Hilfreich können hier vorgefertigte Listen aus dem Netz sein, doch diese sind oftmals nicht so individuell auf den Urlaub angepasst. Im Netz habe ich daher nach einer App gesucht, die das Planen einfacher machen kann. Ich zeige dir, wie hilfreich es sein kann, dein Smartphone bei bevorstehenden Reisen zu Rate zu ziehen.

Eine Packliste auf deinem Smartphone

Ich musste gar nicht lange suchen und wurde im Google Play Store sofort fündig. PackKing – die Packliste für Reisen – durfte direkt auf meinem Smartphone einziehen. Überrascht hat mich hier von Beginn an, wie detailreich die App gestaltet ist – und das von Anfang an.

Zuerst wirst du gefragt, wie in etwa dein Urlaub aussehen wird. Hierfür gilt es ein paar Details herauszurücken.

  • Benenne den Urlaubstripp
  • Bestimme die Reisedauer
  • Gib an für wen du packst (männlich / weiblich)
  • Nenne dein Reisemittel
  • Wähle das Wetter
  • Bestimme, was du für deinen Urlaub brauchst (Wandern, Schwimmen, Grundausstattung, etc.)
Wähle aus, wie dein Urlaub gestaltet ist, um deine Liste anpassen zu lassen – Screenshot by Jennifer Eilitz

Kurz danach zeigt dir die App alle möglichen Gegenstände auf, die du einpacken oder vor deinem Urlaub erledigen solltest. Ziemlich gut finde ich hierbei, dass PackKing dir ausrechnet, wie viele Kleidungsstücke du beispielsweise mitnehmen solltest. Dabei beachtet die App die Dauer deiner Reise und welche Tätigkeiten du angegeben hast. Du kannst sie jedoch auch individuell anpassen, wenn du lieber etwas mehr mitnehmen möchtest.

Sobald etwas in deinem Koffer gelandet ist, kannst du es abhaken. Möchtest du einen Gegenstand, den du nun wirklich nicht brauchst, entfernen oder noch etwas hinzufügen, dann kannst du das natürlich auch tun.

Eine Liste in der Liste

PackKing unterteilt die Listen noch einmal in einzelne Rubriken. Hierbei wurde mir unter anderem Kleidung, Hygiene, Dokumente und Gadgets angezeigt. Diese einzelnen Listen sind in sich noch einmal unterteilt in Kategorien. So ist gewährleistet, dass absolut nichts vergessen werden kann.

Damit auch daheim nichts vergessen wird, gibt es noch eine sehr hilfreiche Liste mit To-Dos. Hier bekommst du noch einmal ein paar Aufgaben aufs Auge gedrückt, die du vor dem Verlassen deiner Wohnung beachten solltest. Sind wirklich alle Fenster geschlossen? Hast du den Briefkasten noch einmal geleert?

Das Schöne ist auch, dass mehrere Urlaube geplant werden können und die App sich nicht nur auf eine Reise versteift – schade nur, dass man dafür die Premium-Version benötigt. Wer auf die Premium-Version verzichtet, muss auch mit kleinen Werbebannern innerhalb der Liste rechnen, die sich meiner Ansicht nach jedoch noch vollkommen im Rahmen halten.

Also?

Ist die App hilfreich? Auf jeden Fall. Besonders gut gefällt mir persönlich, dass so ziemlich an alles gedacht ist und PackKing so detailreich aufgeschlüsselt ist. Oftmals hat jeder noch irgendwelche Sachen, die er gerne mitnehmen möchte und die vielleicht nicht in der App enthalten sind – auch diese kann man ganz einfach hinzufügen. Wenn du also deine nächste Reise schon mal planen möchtest, dann könnte dir die App wirklich gut weiterhelfen. Die App findest du kostenlos für dein Android-Smartphone im Google Play Store.

Ich bin dann mal packen!


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10 Jahre App Store – von der Revolution in den Scheintod?

App Store Man holding smart phone with colorful application icons comming out

Der 10. Juli 2008 ist ein historischer Tag in der Geschichte der Smartphone-Applikationen. Denn an jenem Tag, etwa ein Jahr nachdem das erste iPhone auf den Markt gekommen ist, ging der Apple iTunes Shop an den Start, heute als Apple App Store bekannt. Auch nach zehn Jahren beschäftigen wir uns täglich mit Apps und seit Jahren wird ihnen ein baldiger Tod vorausgesagt. Aktuelle Statistiken aber behaupten das Gegenteil – was ist dran?

Ist die App doch nicht tot? Zur Perspektive des App Store

Seitdem es Apps gibt wurde aus dem Smartphone nicht nur ein mobiles Telefon mit Internetzugang, sondern ein Gerät, das dem Nutzer in fast jeder Lebenslage behilflich sein kann. Lange Zeit wurde den Apps das unausweichliche Ende vorhergesagt. Sie würden durch Ergänzungen in den Smartphone-Betriebssystemen ausgetauscht und Big Player à la Facebook und Google würden mit ihren Marken den App-Markt quasi beherrschen. Eine aktuelle Studie des Bitkom-Verbands beweist allerdings, dass sich App-Umsätze auf einem Rekordhoch befinden und die Downloads im App Store von Apple und Google brummen.

In Deutschland ergaben die Umsätze durch Apps in 2018 bisher rund 1,6 Milliarden Euro. Das ist fast eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013, als der Umsatz bei 547 Millionen Euro lag. Auch App-Downloads erfuhren ein Hoch und stiegen 2018 bisher um 17 Prozent. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance mit. Die Devise dabei ist: weg vom bezahlten Download, hin zu In-App-Käufen!

Die App scheint also trotz vieler Voraussagen noch lange nicht auf ihr Ende zuzusteuern, ausgenommen kostenpflichtiger Apps, die wohl aber auf Dauer immer zurückgehen werden. Tatsächlich verzeichnete der App Store 2018 bereits den größten Zuwachs in seiner zehnjährigen Geschichte.

180710-App-Markt-PG (Image by research2guidance)
Image by research2guidance

Was sind Zombie-Apps?

Sogenannte Zombie-Apps sind solche, die in der schieren Flut der täglich hochgeladenen Anwendungen scheinbar untergehen – digitale Untote. Laut Berichten des Technik-Portals TechCrunch löscht Apple monatlich rund 14.000 Apps, die nur etwa null bis einige wenige Downloads erziehlen und so auch nicht im Store-Ranking auftauchen.

Die Anzahl der neuen Apps hat sich in den letzten Jahren beinahe verdoppelt. Zum Start des App Store 2008 waren rund 500 Anwendungen online, 2018 sind es rund 6 Millionen – 3,8 im Google Play Store und 2 Millionen im Apple App Store. 

WeChat – die ultimative App?

Bei uns im Westen hat man meist eine oder zwei Messenger-Apps, Shopping-Apps, Social-Media-Plattformen und vielleicht einen E-Wallet. Dafür benötigt der Nutzer schon einmal eine Hand voll verschiedener Apps. In China gibt es eine App, die alle von diesen Funktionen beinhaltet – und mehr! WeChat, eine App aus dem Hause Tencent, hat das Land im Sturm erobert und als Bürger in China kommt mal wohl kaum drum herum – selbst auf dem Wochenmarkt wird mit dem sogenannten WeChat Wallet bezahlt.

Ob sich Giganten wie Facebook oder Google bald an den Kollegen aus China angleichen bleibt abzusehen. In China ist die Plattform ein unverzichtbarer Marketingkanal, den hierzulande immerhin das Kaufhaus Breuninger schon nutzt.

iPhone bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)
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Verflixte Verführung: Das HTC Desire 12 Plus präsentiert solide Mittelklasse mit spiegelglattem Look

Allmählich wird es unübersichtlich auf dem Smartphone-Markt. Schließlich gibt es immer mehr günstige Mittelklasse-Telefone. Dabei hatte der Hersteller HTC zuletzt das Nachsehen und konnte mit der Desire-Reihe lange nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Im Mai 2018 kehrte er jedoch mit dem HTC Desire 12 Plus auf den Markt zurück. HTC will sich damit als Alternative beispielsweise zu den günstigen Galaxys von Samsung aufstellen. Zwar weisen Ausstattung und Preis des HTC Desire 12 Plus in die richtige Richtung. Doch wie macht sich das Gerät im Langzeittest?

Design und Ausstattung: Spieglein, Spieglein…

Bei HTC fährt man seit dem Modell U11 eine neue Strategie: Der Alu-Body war gestern, die Zukunft gehört spiegelglattes Acrylglas. Der Hersteller nennt die handschmeichelnde Oberfläche daher “Liquid Surface”. Und die kann sich mit dem Hochglanz-Look sehen lassen. Zumindest, bis man im Alltagstest die ersten Fingerabdrücke auf Display und Rückseite des Desire 12 Plus entdeckt. Das Mitführen eines Brillenputztuches ist deswegen Pflicht.

Das edle Gehäuse des HTC Desire 12 Plus misst 158,2 × 76,6 × 8,4 mm bei einem Gewicht von 157,5 g. Das Desire 12 Plus ist dabei jedoch nicht durchgängig vom Acryl umschlossen. Beispielsweise kann man eine Kante ausmachen, die dem vorderen und den hinteren Teil trennt.

Den Gesamteindruck stört das jedoch nicht. Die Kanten sind abgerundet, um dem Nutzer ein besseres Handling zu ermöglichen. Für einen guten Grip sorgt die Liquid-Surface-Oberfläche dabei allerdings nicht. Wer wie ich keine Schaufeln, sondern eher kleinere Hände sein Eigen nennt, muss sich vorsehen, dass einem das edle Gerät nicht aus der Hand rutscht.

Eine Bedienung der unteren Funktionsleiste mit nur einer Hand ist für mich fast unmöglich, stattdessen muss ich ständig umgreifen oder die andere Hand zur Hilfe nehmen. Immerhin: Die Fingerabdruck-Scanfunktion funktioniert problemlos und sehr zuverlässig auch mit einer Hand.

Das HTC Desire 12 Plus verzichtet auf einen physischen Homebutton und vergrößert dadurch die Displayanzeige. Sie wächst von 5,5 auf 6 Zoll. Leider leistet sich HTC trotzdem fast einen halben Zentimeter Displayrand, der das Gesamtbild und den edlen Eindruck dann doch etwas stört.

Am rechten Teil des Gehäuserahmens steht die Lautstärkewippe sowie der Power-Button hervor. Am unteren Gehäuserand befinden sich der Lautsprecher sowie die 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. Der linke Rand wurde bis auf einen Slot für 2 SIM-Karten oder jeweils eine SIM-Karte und eine Micro-SD-Karte unberührt gelassen. In der Mitte des Rückseite wurde der Fingerabdruck-Scanner angebracht.

Display: Scharf, knackig und genau

Das Display des HTC Desire 12 Plus kommt im neuen 18:9-Format und HD+-Auflösung bei 1440 x 720 Bildpunkten. Für den Alltagsgebrauch reicht das absolut aus, auch wenn manchmal die Einstellungen einen Hauch verpixelt daherkommen.

Positiv und auch für müde Augen eine tolle Sache: Mit einem adaptiven Sensor und einem zusätzlichen Schieberegler kann man sowohl die Helligkeit als auch Farbtemperatur den eigenen Bedürfnissen und der jeweiligen Tageszeit anpassen. Das Display des HTC Desire 12 Plust besitzt eine gute Blickwinkelstabilität und bildet die gewünschten Darstellungen kontrastreich ab, sodass man das Smartphone auch problemlos im Freien nutzen kann. Bei allzu starker Sonneneinstrahlung hilft jedoch nur eine möglichst kräftige Displaybeleuchtung. Das Display reagiert zudem punktgenau und ohne Verzögerung.

Kamera: Mit der Zweiten sieht man besser

Bokeh oder normal: Die Dual-Kamera macht Spaß.

Die Dual-Kamera des HTC Desire 12 Plus hat was drauf. Denn mit einer Auflösung von bis zu 13,1 Megapixeln werden die Bilder ausreichend scharf und detailreich erfasst. Die zweite Linse sorgt mit 2 Megapixel außerdem für eine künstlerische Unschärfe, mit der der beliebte Bokeh-Effekt hergestellt wird. Hier sind die Ergebnisse größtenteils in Ordnung. Manchmal zickte die Scharfstellung im Bokeh-Modus auf den gewünschten Bereich ein wenig, doch das gut bestückte Menü der telefoneigenen Kamera-App erlaubte auch eine anständige Nacharbeitung der Schnappschüsse.

Einzig die vielen anderen Effektspielereien, wie beispielsweise der nachkolorierte Hintergrund in einer Spezialeinstellung, ist nicht dringend nötig und lässt die Farben allzu grell und unnatürlich wirken.

Doch ansonsten gibt es wenig zu meckern: Auch unter bescheidenen Lichtverhältnissen kann die Kamera recht realistische Ergebnisse liefern. Die Frontkamera kann sich auch sehen lassen: Mit immerhin 8 Megapixeln werden hier auch Selfieaufnahmen endlich brauchbar.

Software und Performance: Leistung, die sich lohnt?

Auf dem HTC Desire 12 Plus läuft die aktuelle Android-8-Version mit einem Achtkern-Prozessor von Qualcomm (Snapdragon 450), der jeden Befehl flüssig und ruckelfrei ausführt. Das Telefon verfügt außerdem über 3 Gigabyte Arbeitsspeicher und insgesamt 32 Gigabyte Speicherplatz, der sich, wie üblich, ganz einfach per microSD-Karte erweitern lässt. Ferner passen in das Gerät an den vorgesehenen Steckplätzen neben der Speicherkarte noch zwei Nano-SIM-Karten.

Der voreingestellte Blinkfeed, eine Art personalisierter Nachrichtenapp, stört dagegen schon eher, denn sie ist weder intuitiv noch individuell einstellbar oder gar zeitgemäß. Erst nach einiger umständlicher Sucherei kriege ich heraus, wie man diesen Service deaktiviert.

Dafür kann die Akkulaufzeit größtenteils zufriedenstellen: Mit einem Durchhaltevermögen von gut 10 bis 11 Stunden im Dauerbetrieb (Im Stand-By dürften es gut ein paar Tage werden) kann der 2965 mAh starke Akku den Alltagsnutzer problemlos über den Tag bringen. Leider hat HTC auf eine Schnellladefunktion verzichtet. Ähnlich wie beim Alcatel Idol 5 zieht sich der Ladezyklus mit knapp 3,5 Stunden deshalb in die Länge.

Test-Fazit für das HTC Desire 12 Plus

Mit dem Desire 12 Plus hat HTC ein durchaus zufriedenstellendes Mittelklasse-Telefon für derzeit rund 230 Euro auf den Markt gebracht. Sowohl die gut performende Dual-Kamera als auch die flüssige Rechenleistung sind für den Alltagsnutzer mehr als ausreichend. Ein paar Abzüge gibt es allerdings für das etwas umständliche Handling und für das fettfingeranfällige Gehäuse. Durch die solide Verarbeitung und den schicken Look kann HTC diese kleinen Mankos aber locker wieder ausgleichen. Vielleicht legt man bei HTC ab Werk demnächst aber trotzdem ein Putztuch bei.

Das Desire-Smartphone bei Amazon (Provisions-Link)


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Mit der BuchschrankFinder-App findest du deinen Lesestoff!

ChristinHume-via-Unsplash

Wir stecken mitten in der Sommerzeit. Die Menschen tummeln sich draußen am See, sitzen gemütlich in der Eisdiele um die Ecke oder fahren in den Urlaub. Was haben all diese Aktivitäten gemeinsam? Richtig! Man kann sie super mit dem Lesen verbinden. Doch ist die Auswahl an Literatur so groß und der Platz im Bücherregal irgendwann leider begrenzt. Deine Bücher einfach auszusortieren und zu verkaufen ist zwar eine Möglichkeit, um wieder für Platz im Regal zu sorgen, allerdings gibt es da noch was viel Besseres. Die folgende BuchschrankFinder-App zeigt dir, wie du Bücher loswerden, diese aber direkt ersetzen kannst.

Bücher für alle!

Bücherschränke sind keine Neuheit mehr. Dabei handelt es sich um nichts weiter als einen öffentlichen Schrank voller Bücher, aus dem sich jeder, der möchte, bedienen kann. Allerdings nur, wenn man nicht nur nimmt, sondern auch gibt. In den meisten Städten sind öffentliche Schränke voller Bücher bereits gut bestückt zu finden. Lege einfach eines der Bücher, welches du schon gelesen hast oder nicht mehr lesen möchtest, in einen der Schränke in deiner Nähe und nimm dir zum Tausch ein anderes Exemplar mit. Das Prinzip ist wirklich ganz einfach und dabei findet sich bestimmt der eine oder andere Schatz. Um aber zu wissen, wo du nach sogenannten Bücherschränken suchen musst, leistet dir die BuchschrankFinder-App gute Dienste.

Wie funktioniert’s?

Ganz ehrlich? Viel steckt hinter dieser App nicht. Wer sie sich auf sein Smartphone lädt, der erhält im Grunde nicht viel mehr als eine einfache Karten-App. Diese zeigt in einem großen Überblick, wie viele Bücherschränke in welchen Städten zu finden sind.

Um zu sehen, welche Bücher sich in deiner Nähe befinden, musst du ganz einfach ranzoomen und schon wird dir genau angezeigt, wo sich die nächste Tauschmöglichkeit befindet. Sobald du einen Bücherschrank gefunden hast, kannst du drauftippen und dieser zeigt dir die genaue Position und unter Umständen auch die Öffnungszeiten an.

Sobald du selber einen Buchschrank entdeckst, der noch nicht in der App eingetragen ist, kannst du das ebenfalls ganz einfach in die App einfügen.

Wer also noch neuen Lesestoff für die kommenden Urlaubstage braucht, sollte sich sein Smartphone schnappen und auf Bücherjagd gehen. Die Android-App dafür findest du kostenlos im Google Play Store.


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • WHATSAPP t3n.de: Neue WhatsApp-Funktion bringt endlich Ruhe in Gruppenchats: Jeder kennt die Masse an Informationsfluss, sobald man in mehr als einer WhatsApp-Gruppe Mitglied ist. Dem will WhatsApp ein Ende setzen. Mit der neuen Option kann der Administrator einer Gruppe manuell auswählen, welche Nutzer aktiv Nachrichten verschicken können. Dem Rest bleibt dann nichts mehr übrig, als stumm zuzusehen. Die Funktion ist bisher nur für Android-User verfügbar.

  • NETFLIX golem.de: Netflix bringt aktuell kein neues teureres Abo: In letzter Zeit sorgt Netflix für Verwirrung bei seinen Zuschauern. Bei vielen Nutzern erscheint die Möglichkeit, eine neue vierte Abo-Variante auszuwählen. Nämlich das Ultra-Abo mit HDR-Option für 17 Euro. Der Anbieter klärt auf und sagt es sei nur ein Test. Dieser soll bestätigen, dass Nutzer bereit wären noch mehr Geld für Videostreaming-Dienste bei Netflix zu zahlen. Der Streaminganbieter kommentierte die Frage einer möglichen Preisänderung nicht.

  • LG handy.de: Patent gewährt: LG plant faltbares Smartphone: LG wird mal wieder zu einem Gesprächsthema bei den Technik-Junkies. Grund dafür ist ein faltbares Handy, für welches das Unternehmen ein Patent erhalten hat. Das neue Smartphone soll über ein flexibles Full-Screen-Display verfügen. Das Gerät faltet sich nach innen, was unerwünschte Kratzer am Display verhindern würde. Der Hersteller möchte außerdem eine Fotokamera auf der Außenseite anbringen, damit man auch Bilder schießen kann, ohne das Handy vorher aufklappen zu müssen. Leider steht noch kein Datum fest, zu dem wir das revolutioäre Smartphone erwarten könnten.

  • FACEBOOK heise.de: Facebook sperrt US-Unabhängigkeitserklärung als Hate Speech: „Indian Savages“ wird von Facebook-Algorithmen als eine hassvolle Äußerung eingestuft. Aus dem Kontext gerissen: zu Recht. Nur leider taucht dieser Begriff auch in einem Teil der US-Gründungsurkunde auf, die die Tageszeitung The Vindicator im Vorfeld des Nationalfeiertages auf Facebook zitiert hat. Dieser Fehler wurde in der Zwischenzeit behoben. Facebook hat den Beitrag erneut freigegeben. Die Situation mag zwar frustrierend sein, aber man kann die Ironie nicht übersehen: Die Worte von Thomas Jefferson werden in den Staaten zensiert.

  • REVOLUTION welt.de: E-Reader-Trick bringt Werbespots auf fahrende LKW: Bewegte Bilder auf Fahrzeugen sind in Deutschland verboten. Doch das Start-Up-Unternehmen Road Ads hat es geschafft diese gesetzliche Hürde zu überwinden. Die Firma synchronisiert vier große E-Reader miteinander und setzt diese anschließend auf die Hecktüren von LKW-Fahrzeugen. Die Werbung ändert sich alle 30 Sekunden, was genau in die gesetzlichen Rahmen passt und keine Gefahr für Fahrende darstellt. Bis 2020 können wir also mit etwa 1.000 Lastwagen rechnen, die auf den deutschen Autobahnen rollen und digitale Unterhaltung mit sich tragen.

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Gigaset GS185 im Test: Starker Alltagsbegleiter für unter 200 Euro

Gigaset GS185

Vor kurzem hat Gigaset seine neuen Mittelklasse-Smartphones vorgestellt. Dabei zeigte der Hersteller seine Modelle GS180, GS100 und das GS185 welche schon für wenig Geld erhältlich sind. Um zu sehen, was genau das leistungsstärkste Modell der Reihe – das Gigaset GS185 – alles kann, habe ich das Smartphone in meinen Alltag integriert und es auf Herz und Nieren getestet. Wie das GS185 hergestellt, konnte die Netzpiloten-Redaktion übrigens während eines Werksbesuchs in Bocholt erleben.

Mein erster Eindruck

Nachdem ich das Smartphone aus dem Karton geschält habe, war ich freudig überrascht, denn ich hatte für so ein günstiges Smartphone – was gerade einmal um die 179 Euro kosten soll – nicht so etwas Schickes erwartet. Das Design erinnert an die Modelle von LG und sieht zudem sehr stylisch und elegant aus. Das Smartphone ist in verschiedenen Farben erhältlich: Midnight Blue und Metal Cognac in metallic-farbener Effekt-Lackierung. Mit seinem 5,5 Zoll IPS-Panoramadisplay im 18:9-Format, HD+-Auflösung und einem schmalen Rand, hat es für mich persönlich genau die richtige Größe und lässt sich gut bedienen.

Auf der Rückseite befindet sich ein Fingerabdrucksensor und meiner Meinung nach auf genau der richtigen Stelle, denn so lässt sich das Gerät handlich einschalten. Dieser reagiert zudem auch äußerst schnell. Dennoch kann man einstellen, dass neben dem Fingersensor noch eine andere Entsperrvariante gewählt werden kann, wie beispielsweise ein Muster eingeben oder eine PIN.

Das Einrichten verlief ganz schnell, unkompliziert und ohne Probleme. Das Smartphone läuft mit Android Oreo 8.1 und ist mit einem 425 Quad-Core Prozessor von Qualcomm ausgestattet.

Das Gigaset GS185 im vollen Einsatz

Ich habe das Gigaset GS185 sofort gegen mein altes Smartphone eingetauscht und voll in Betrieb genommen. Das bedeutet die Nutzung von sämtlichen Apps wie unter anderem Google Maps, Spotify, Facebook, oder auch WhatsApp. Auch mit meiner Fitbit konnte ich mich nach anfänglichen Verbindungsproblemen dann schließlich koppeln.

Die Nutzung des Smartphones hat mir von Beginn an sehr gut gefallen. Es lässt sich angenehm bedienen und besonders gut finde ich die Auflösung des Displays mit 1440 x 720 Pixel (HD+), die ich für ein günstiges Smartphone kaum erwartet habe.

Mein Smartphone ist bei mir viel im Einsatz, weshalb es mich umso mehr überrascht hat, wie standhaft der Akku ist. Mit einem 4.000 mAh fassenden Akku mit Fast-Charge-Technologie muss ich das Smartphone viel seltener an den Strom anschließen als ich es bei meinem Sony bisher machen musste. Je nachdem wie sehr ich es beanspruche hält dieser auch mal bis zu drei Tage.

Ein paar Auffälligkeiten gibt es dennoch

Negativ fällt mir allerdings auf, dass nach mehreren Tagen Nutzung das Gerät in allem etwas länger braucht. Drücke ich beispielsweise auf die Power-Taste, dauert es mehrere Sekunden, bis es sich einschaltet. Nachdem ich das Smartphone neu gestartet habe, läuft es allerdings wieder reibungslos und angenehm schnell. Was außerdem auffällt ist auch das ruckelige Verhalten, sobald ich mich auf Facebook herumtreibe. Beim Scrollen ist das Gerät manchmal eher zögerlich unterwegs und braucht seinen Moment, bis es sich wieder gefangen hat. Das ist auch nicht bei jeder Nutzung der Fall, sondern scheint tagesformabhängig zu sein.

Dennoch punktet das Smartphone in anderen Bereichen. Unter anderem macht es mit seiner 13-Megapixel-Kamera Fotos, die für den normalen Alltag absolut in Ordnung sind. Auch an der Frontkamera habe ich nichts zu meckern und selbst hier fand ich die Möglichkeit, auch einen Blitz zu aktivieren, sehr praktisch.

Hat man ein paar schöne Bilder gemacht, kann man diese auch noch bearbeiten. Dafür stellt das Smartphone eine ganze Reihe an Tools zur Verfügung, bei denen man sich ordentlich austoben und die Bilder bearbeiten kann.

Das Haar in der Suppe

Es gab hier und da ein paar kleine Auffälligkeiten, die ich mir bisher noch nicht erklären konnte. Die LED-Anzeige im oberen Bereich des Smartphones wollte irgendwie nicht so reibungslos funktionieren. Jedenfalls nicht bei meiner Web.de-App. Bei WhatsApp blinkt, sofern es nicht anders eingestellt wurde, das LED-Lämpchen normalerweise grün. Bis das so richtig lief, hat es eine ganze Weile gedauert, aber nach langem Hin- und Herstellen klappte es dann.

Bei meiner Mail-App, die üblicherweise gelb blinkt, wollte das einfach nicht ohne Probleme laufen. Anstelle eines gelben Lichts bekam ich vielmehr ein wirres Blinkgewusel in den Farben Grün und Rot. Als es mir nicht gelang, die Ursache dafür zu finden, habe ich mir einen LED-Manager auf das Smartphone geladen, doch auch hier drang die gelbe Farbe einfach nicht durch. Ich entschied mich dann für rot, was, wie sich leider herausstellte, auch die einzige Farbe war, die mir angezeigt wurde.

Ein treuer Alltagsbegleiter ohne viel Schnick-Schnack

Da ich täglich viel Zeit im Auto oder in der Bahn verbringe, höre ich auch dementsprechend viel Musik. Da ist mir ein angenehmer Klang ganz besonders wichtig. In dieser Hinsicht hat mich das Gigaset GS185 nicht enttäuscht. Der Sound ist absolut in Ordnung, bietet aber auch nichts Außergewöhnliches. Für meine täglichen Reisen reicht es jedoch allemal.

Wer Musik nicht via Spotify oder anderen Streaming-Diensten hört, der kann das Smartphone mit einer SD-Karten aufrüsten, falls der interne Speicher von 16 GB nicht ausreicht. Hierfür bietet das Gerät einen Dual-SIM und einen SD-Slot. Hier finden also zwei Dual-SIM-Karten und eine SD-Karte mit bis zu 256 GB Platz.

Für wen geeignet?

Das Smartphone hat seine Stärken und Schwächen und für mich überwiegen ganz klar die Stärken. Um auf sozialen Kanälen unterwegs zu sein, mit den Freunden und der Familie zu kommunizieren, nette Bilder zu schießen oder seine Emails im Blick zu behalten (wenn auch mit rotem Blinklicht) ist das Smartphone für einen Preis von 179 Euro mehr als ausreichend. Es reagiert schnell, hat eine angenehme Größe für diejenigen, die lieber ein größeres Smartphone in der Hand halten und sieht dazu noch sehr stylisch aus. Auch Spiele lassen sich ohne Umstände auf dem Smartphone gut spielen. Der Akku hat einen langen Atem und hält einiges aus.

Ja, das Smartphone weist hier und da ein paar kleine Macken auf, aber für das Geld sollte man eben auch nicht zu viel erwarten. Besonders gut eignet es sich für diejenigen, die nicht den ganzen Tag am Smartphone hängen und nicht den allerbesten Standard erwarten. Als Einsteigergerät empfinde ich es als ebenso gut geeignet. Ich persönlich arbeite viel mit meinem Smartphone und hab mich dabei nicht von den Kleinigkeiten stören lassen, zumal diese auf alle Fälle ausbaufähig sind. Wer also nach einem fähigen Mittelklasse-Smartphone sucht, der ist hier meiner Meinung nach genau an der richtigen Stelle.

Gigaset Smartphone GS185 bei Amazon (Provisions-Link).


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • INSTAGRAM Heise: Instagram TV attackiert Youtube: Hochkant-Videos mit bis zu 60 Minuten Laufzeit: Jeder, der gerne Insta-Storys dreht weiß, dass normalerweise nach 15 Sekunden Schluss ist und die nächste Story gestartet werden muss. Für diejenigen, für die das nicht reicht, soll es bald die Möglichkeit geben 60-minütige Instastorys zu drehen. Das wird der Videoplattform YouTube ganz schön zusetzen, denn Instagram hat es sich fest zum Ziel gemacht, somit die jüngere Zielgruppe anzusprechen, die keine Lust auf klassisches Fernsehen hat. Unter dem Namen IGTV sollen die Hochkant-Videos, die den kompletten Bildschirm auf dem Smartphone ausfüllen, neben Privatpersonen auch Influencer ansprechen. Die Videos werden, ähnlich wie beim klassischen Fernsehen, in Kanälen gesammelt, um einen geordneten Überblick zu schaffen. Schon in den nächsten Wochen soll IGTV weltweit verfügbar sein.

  • FACEBOOK Computer Base: Paywall: Facebook testet kostenpflichtige Gruppen: Muss bald für Facebook-Gruppen bezahlt werden? Derzeit testet Facebook nämlich kostenpflichtige Gruppen, bei denen die Administratoren von ihren Gruppenmitgliedern einen monatlichen Beitrag zwischen fünf und 30 US-Dollar kassieren können. Die sogenannten Subscription Groups beschränken sich testhalber auf eine kleine Anzahl von Gruppen innerhalb der USA. Aber was steckt hinter dem Gedanken von den Gruppenmitgliedern Geld einzufordern? Facebook möchte mit diesen Beiträgen die Arbeit der Gruppen-Administratoren honorieren. Doch hofft das soziale Netzwerk auch, dass somit exklusive Inhalte innerhalb der Gruppen entstehen werden. Nutzer können, sobald sie ein Abo abgeschlossen haben, dieses auch wieder monatlich kündigen.

  • DIGITAL KEY GameStar: Digital Key 1.0 – Autos per Smartphone öffnen und starten: Wie wäre es, wenn man künftig sein eigenes Auto mit dem Smartphone öffnen und auf das lästige Schlüssel suchen verzichten könnte? Car Connectivity Consortium (CCC) möchte genau das möglich machen. Hinter dem Namen CCC versteckt sich eine interindustrielle Kollaboration von Auto- und Smartphone-Herstellern. Mit dem sogenannten Digital Key können Autofahrer dann ihr Auto mit dem Smartphone öffnen, starten und schließen. Zudem können mithilfe dieser Technologie auch weitere Schlüssel für das Auto erstellt oder auch geteilt werden. Was steht dabei im Fokus? Laut dem CCC soll natürlich der Komfort, die Bequemlichkeit und die sichere Nutzung der Fahrzeughalter im Vordergrund stehen.

  • GOOGLE Golem: Google veröffentlicht eigene Podcast-App: Wer ein Fan von Podcasts ist, für den hat Google jetzt eine neue Android-App unter dem Namen Google Podcast vorgestellt. Über den Google Assistant ist die App somit auf allen Geräten integriert. Somit können auch über Googles smarte Lautsprecher per Spracheingabe Podcasts aufgerufen und gehört werden. Startet man beispielsweise einen Podcast auf dem Smartphone, so kann dieser später über ein anderes Gerät weiter gehört werden, da die Hörstücke synchronisiert werden. Zudem können sich die Nutzer Empfehlungen zukommen lassen, die auf die Hörgewohnheiten der jeweiligen Nutzer abgestimmt sind. Wie genau das funktioniert, hat Google bisher noch nicht bekanntgegeben, dennoch steckt hier der Einsatz von künstlicher Intelligenz dahinter.

  • AMAZON Internetworld: Amazon lässt mit Alexa bezahlen: Online Banking ist ja schon was Feines und dann ist es noch so bequem und einfach. Allerdings kann online Bezahlen bald noch einfacher werden. Amazon möchte Kunden nämlich ermöglichen in Zukunft ihre Käufe per Sprachbefehl zu erledigen. Das Ganze wird derzeit noch getestet, aber soll sogar noch in diesem Jahr verfügbar gemacht werden. Ganz ohne Risiken ist diese Bezahlmethode natürlich nicht. Vielmehr bietet sich diese Art zu Bezahlen eher für Produkte des täglichen Bedarfs an, wie etwa Produkte, die man zum Kochen benötigt.

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Phubbing: Die Sucht nach dem Smartphone

Phubbing-adapted-Image-by-Jacob-Ufkes-CC0-public-Domain-via-Unsplash-

Wir waren alle schon Opfer und sicherlich auch schon Täter: „Phubbing“ beschreibt das Phänomen, wenn wir unserem Smartphone mehr Aufmerksamkeit schenken als unserem Gegenüber. Der Begriff ist eine Symbiose aus den Worten „phone“ und „snubbing“, also vor den Kopf stoßen.

Gute alte Smartphone-Sucht

Gut 150 (!) Mal am Tag schauen wir auf unser Smartphone, um unsere Sucht nach sozialen Netzwerken zu stillen. Und auch wenn dieser Umstand das „Phubbing“ weniger überraschend macht –  es wird deutlich, dass etwas gewaltig schief läuft, wenn wir lieber Facebook oder Instagram checken, anstatt uns mit unserem Gegenüber zu unterhalten. Das dachte sich angeblich auch der Student Alex Heigh aus Melbourne. Deswegen rief er 2013 die Kampagne „Stop Phubbing“ sowie die Website stopphubbing.com ins Leben. Hier kann sich wunderbar satirische Statistiken durchlesen oder auch Anti-Phubbing-Plakate downloaden. Sätze wie „Wenn Phubbing eine Plage wäre, würde es sechsmal China dahinraffen“ oder „Während Sie ihren Status updaten, bedienen wir gerne die höfliche Person, die hinter Ihnen sitzt“ sind hier zu finden.

Und jetzt der Haken: Bei der Geschichte des australischen Studenten handelte es sich eigentlich nur um eine Werbekampagne für ein Wörterbuch. Die Werbeagentur McCann Erickson wollte mit der erfunden Initiative zeigen, dass Sprache lebt und immer neue Wörter entstehen. Und man sie somit irgendwo nachschlagen muss. Das Wort hat sich dennoch erfolgreich etabliert und der Nebeneffekt zündet ebenso.

So hat zum Beispiel Durex das Phänomen in seinem #DoNotDisturb-Video aufgegriffen und einen Viralerfolg gelandet. Fiktive Initative hin oder her, auch das Jugendwort des Jahres 2015 „Smombie“ (Symbiose aus „Smartphone“ und „Zombie“) macht die Message deutlich: Finger weg vom Handy und die echten Gespräche genießen!


Image (adapted) „Phubbing“ by Jacob Ufkes (CC0 Public Domain


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WhatsApp und seine neuen Updates

Bei WhatsApp hagelt es seit einiger Zeit Updates. Nachdem wir uns schon darüber gefreut haben, dass man WhatsApp-Nachrichten jetzt auch im Hintergrund hören kann, gibt es neben einem weiteren neuen Gruppen-Feature jetzt auch die Möglichkeit sich in Gruppen per Videochat zu unterhalten.

Gruppenchats besser organisieren

In Gruppenchats gibt es ja oft das Problem, dass wenn jemand im Nachgang hinzugefügt wurde, dieser noch einmal die wichtigsten Fakten der Gruppe erklären muss, oder worum es sich in der Gruppe handelt. Jetzt kannst du aber eine Gruppenbeschreibung direkt hinzufügen. Was du da rein schreibst, bleibt dir als Gruppenadmin natürlich selbst überlassen. Das kann zum einen der Zweck der Gruppe, wichtige Daten, oder auch Regeln für die Gruppe sein. Diese Informationen kannst du dann unter der Gruppeninfo abrufen und bist sofort auf dem neuesten Stand.

Gruppen können detailiert geschrieben werden. Screenshot by Jennifer Eilitz

Lege Admins fest

Wenn du Admin einer Gruppe bist, dann kannst du jetzt auch festlegen, welche der anderen Administratoren ihre Rechte wieder verlieren sollen. Außerdem kannst du als Admin auch entscheiden, ob andere Mitglieder in der Gruppe befugt sind, das Gruppenbild zu ändern, oder die Gruppenbeschreibung oder den Betreff zu bearbeiten.

Nicht den Überblick verlieren

Wer in vielen Gruppen unterwegs ist, in denen viel geschrieben wird, der wird das Problem kennen, nicht immer alles mitzubekommen. Mit dem neuen Update kannst du jetzt allerdings über die @-Suchfunktion herausfinden, wann du erwähnt wurdest. Dafür kannst du einfach im Chatfenster rechts unten neben dem @ deinen Namen schreiben. Anschließend kannst du sehen, wann dein Name erwähnt wurde, oder aber auch, wer auf deine Nachrichten geantwortet hat – vorausgesetzt, derjenige hat auch die @-Funktion im Chat benutzt.

Wer suchet, der findet

Besonders bei Gruppen mit vielen Mitgliedern, weiß man manchmal gar nicht, wer sich eigentlich alles in der Gruppe befindet. Bei großen Gruppen kann es deshalb manchmal ganz nützlich sein einen besseren Überblick zu bekommen. Daher kannst du jetzt auch über die Suchfunktion in der Mitgliederliste nach den Leuten suchen.

Und du bist raus

Manchmal wird es jedoch in einigen der Gruppen einfach zu viel. Ein Blick auf das Smartphone und schon findet man gefühlt 1.000 neue Nachrichten auf dem Display. Wem das zu viel wird, der kann natürlich auch Gruppen verlassen. Wenn du allerdings erstmal eine Gruppe verlassen hast, dann kann man dich nicht mehr so schnell wieder in diese Gruppe aufnehmen.

Für diejenigen, die tatsächlich viel die Gruppen-Funktion nutzen, für die wird das Update ganz gelegen kommen, denn endlich es ein bisschen mehr Ordnung und Möglichkeiten innerhalb der Gruppen, was ja vorher erst noch ein bisschen dürftig war.

Von Angesicht zu Angesicht

Jetzt ist eine weitere Neuheit im Gespräch: Gruppen-Video-Chats. Dass man sich per Videoübertragung via WhatsApp mit seinem Chatpartner unterhalten kann, ist ja keine Neuigkeit mehr. Aber in Zukunft sollen auch Gruppen davon profitieren können. Wann diese Funktion allerdings verfügbar sein wird, kann man noch nicht genau sagen, denn lediglich diejenigen, die WhatsApp-Beta Funktion 2.18.162 nutzen, konnten von dem neuen Feature bisher Gebrauch machen.


Rachit Tank / unsplash.com

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Jurassic World Alive: neues AR-Game im Pokémon-Go-Style

Jurassic World Alive (Image by Ludia - Universal Studios)

Pokémon Go mit Dinosauriern? Genau das verspricht Jurassic World Alive. Das AR-Mobile-Game ist ab sofort, nach Beta-Phasen in ausgewählten Ländern, weltweit verfügbar.

Das Pokémon Go Erfolgsrezept

Kommt der Sommer, müssen die Gamer wieder nach draußen gelockt werden. Ideal dafür eignet sich das AR-Konzept, das wir schon vom Pokémon Go kennen, das die Welt im Sommer 2016 innerhalb eines Monats eroberte. Jurassic World Alive sieht dabei auf den ersten Blick wie ein Klon des Games um die Taschenmonster aus.

Die Marketing-Maschine zum Kinostart des nächsten Jurassic Park-Kinofilms läuft auf Hochtouren. “Jurassic World: Fallen Kingdom” startet am 7. Juni in den deutschen Kinos. Um den Hype des Dino-Streifens anzufeuern wird jetzt auch pünktlich zum Kinostart das Mobile Game veröffentlicht, Entwickler des Games ist das Studio Ludia

Jurassic World ist kostenlos im Google Play und Apple App-Store verfügbar und konnte zum offiziellen Release bereits über eine Millionen Nutzer, sowie fast 100.000 App-Bewertungen bei Google Play mit einem Durchschnitt von 4,3/5 Sternen.

Dino-Jagd mit Drohne

Das Game ist kostenlos, es finanziert sich aber durch Werbeeinblendungen und In-App-Käufe. Inwiefern unterscheidet sich Jurassic World Alive nun aber vom Platzhirsch Pokémon Go? Die zu fangenden Dinosaurier lokalisiert ihr über die In-Game-Karte, indem ihr eine digitale Drohne steigen lasst. Statt mit Pokébällen jagt ihr die Dinosauerier dann mit Betäubungspfeilen. Gefangene Dinosaurier könnt ihr anschließend eurem Team hinzufügen.

Die Ressourcen im Spiel sind DNA, Münzen, Dollar, Pfeile, Reichweite und Drohnen-Energie. Mit Reichweite, Pfeilen und Drohnen-Energie fangt ihr wilde Dinosaurier, mit der DNA erstellt ihr Klone. Ein Pendant zu den Pokéstops gibt es auch, bei denen sich neue Ressourcen abgeholt werden können. Ein großes Feature das für Jurassic World Alive spricht und bei Pokémon Go aktuell noch vermisst wird, ist die Option Kämpfe zwischen Dinosauriern auszuführen.

Ob Jurassic World Alive ein vergleichbares Phänomen wie zu Pokémon Go Zeiten auslösen wird ist fraglich. Vorübergehenden Spielspaß bereitet das Game aber allemal und es bewegt wieder dazu draußen mit seinem Smartphone zu spielen. Also ideal um am Wochenende Dinosaurier in der Stadt zu jagen! Jurassic World ist ab sofort kostenlos für Android und iOS verfügbar.


Image (adapted) by Ludia Inc./Universal Pictures

Screenshots by Lisa Kneidl

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Honor 10 im Test: Highend-Smartphone zum Mittelklasse-Preis für 400 Euro

Honor 10 titelbild

Smartphone-Überflieger Huawei steht im Markt auch deshalb gut da, weil das Unternehmen seine Produktpalette mit der Tochter-Marke Honor dupliziert. Die Honor-Modelle sind viel günstiger, bieten aber fast genauso viel. Das trifft auch auf das Honor 10 zu, das eine lifestylige Variante des Huawei P20 darstellt, aber 250 Euro weniger kostet. Ob beide wirklich ebenbürtig sind, habe ich in einem Test des Honor 10 unter die Lupe genommen.

Beim direkten Vergleich zwischen dem Honor 10 und dem Huawei P20 fällt auf, dass es doch viele Unterschiede gibt. So verfügt das Honor 10 etwa über einen Infrarot-Port, mit dem sich das Gerät als Universalfernbedienung für Fernseher oder DVD-Player nutzen lässt sowie über einen 3,5-Millimeter-Stereoausgang für entsprechende Kopfhörermodelle. Darüber hinaus gibt es viele Detailunterschiede, die zusammen ein spannendes Bild vom Honor 10 ergeben.

Doppelgänger mit Designunterschieden im Detail

Die Vorderseiten der Modelle sehen sich zunächst zum Verwechseln ähnlich. So besteht die Front des Honor 10 ebenso wie beim Huawei P20 fast vollständig aus einem 5,8 Zoll großen Bildschirm, an dem hier lediglich ein etwas breiterer unterer Rand mit Home-Button inklusive Fingerabdrucksensor vorhanden ist. Am oberen Rand befindet sich eine Notch-Leiste, wie sie in vielen Smartphones mittlerweile zur Standard-Ausstattung gehört. In dieser Kerbe sind eine Frontkamera, Telefonlautsprecher, diversen Sensoren sowie eine Benachrichtigungs-LED integriert. Das Honor 10 und das P20 unterscheiden sich ebenfalls in den Maßen der Notch und auch die Abrundung der Displays ist nicht identisch. 

Honor 10 in Benutzung
Das Honor 10 liegt dank der leicht gewölbten Rückseite gut in der Hand. Image by Timo Brauer

Griffig und auffällig: reflektierende Rückseite

Auch farblich unterscheidet sich das Honor 10 vom Mitbewerber des Mutterkonzerns. So ist die Rückseite aus einem sehr stark vertikal reflektierenden Glas gefertigt. Dieses ist in den Farben Schwarz, Grau, Phantom-Grün und Phantom-Blau verfügbar. Die letzten beiden Farbtöne reflektieren, je nach Lichteinfall, an einzelnen Stellen des Gerätes lila. Diese Farbeffekte sind auf jeden Fall ein absoluter Hingucker. Der Rücken des Gerätes ist an den Seiten leicht gewölbt. Dadurch fällt es in der Dunkelheit leichter, das Smartphone gleich richtig herum in die Hand zu nehmen.

Der Rahmen des Gerätes ist aus einem glänzenden, farblich leicht abgesetzten Metall gefertigt und wird von vier Plastikstreifen für die Antennenbänder unterbrochen. An der Oberseite befindet sich neben einem Mikrofon auch eine Infrarot-LED, mit der sich das Handy als Fernbedienung für jeden beliebigen Fernseher oder DVD-Player verwenden lässt. An der Unterseite befinden sich ein USB-C Port zum Aufladen, der Lautsprecher sowie ein extra Kopfhöreranschluss.

Fingerabdrucksensor jetzt nicht doch zu gebrauchen?

Insgesamt macht das Gerät einen extrem wertigen Eindruck. Alles scheint sorgfältig verarbeitet und die Tasten haben einen guten Druckpunkt. Der einzig schwerwiegende Kritikpunkt an dem Gerät ist meiner Meinung nach der Fingerabdrucksensor. Dieser soll laut Honor etwas ganz Besonderes sein, da er unter dem Displayglas verbaut ist. So revolutionär diese Technik auch sein mag, entstehen dem Nutzer dadurch aber keine Vorteile. Der Sensor nimmt den selben Platz unterhalb des Displays ein, wie es ein „normales“ Modell auch tun würde.

Das wäre ja noch kein Problem, doch leider funktioniert der Sensor auch nicht wirklich gut. Die Erkennung des Fingerabdrucks dauert meist länger als eine Sekunde und schlägt relativ oft fehl. Auch die eigentlich echt praktischen Wischgesten von Honor-Smartphones, mit der sich die Navigationstasten ausblenden lassen, funktionieren dank des schlechten Sensors eher mäßig. Zum Glück bietet das Honor 10 noch andere Methoden, um das Gerät gegen ungewollte Zugriffe zu schützen. Die Gesichtserkennung funktionierte im Test auch bei schwierigen Lichtbedingungen einwandfrei.

Fingerabdrucksensor unter Glas (Update)

In vorherigen Softwareversionen funktionierte dieser Sensor sehr unzuverlässig und deutlich langsamer als Sensoren von vergleichbaren Smartphones, wie es auch hier im Testbericht zu lesen ist. Dieses Problem hat Honor allerdings in einem Softwareupdate (Version 8.1.0.120) behoben. Der Fingerabdrucksensor reagiert nun gewohnt schnell und auch die praktischen Wischgesten von Honor-Smartphones, mit der sich die Navigationstasten ausblenden lassen, funktionieren nun zuverlässig. (aktualisiert 21.6.2018)

Highend-Specs zum Mittelklasse Preis

Der verbaute Octacore-Prozessor vom Typ Kirin 970 ist das gleiche Highend-Modell, das auch im teureren Huawei P20 Pro steckt. Zusammen mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher sorgt der Prozessor für ein absolut flüssiges Nutzungserlebnis. Durch den großzügig bemessenen Arbeitsspeicher müssen Apps nur sehr selten nachladen, wenn ihr sie aus dem Multitasking öffnet. Der Festplattenspeicher ist mit 64 Gigabyte ausreichend groß und gegen einen Aufpreis von 50 Euro könnt ihr ihn bei Bedarf auf 128 Gigabyte verdoppeln.

Aktuelle Software mit Huaweis MIUI

Bei der Software setzt Honor auf die aktuelle Android-Version 8.1 zusammen mit der hauseigenen Benutzeroberfläche MIUI. Diese ist einfach zu verstehen und sieht modern aus. Außerdem hat Honor beziehungsweise Huawei einige praktische Zusatzfunktionen ergänzt. So lassen sich beispielsweise die Blautöne des Displays reduzieren oder die Anordnung der Navigationstasten individuell anpassen oder diese komplett ausblenden.

Kleine Gimmicks werten das UI zusätzlich auf. So lässt sich per Lauter-Taste und Powerbutton eine Bildschirmaufnahme starten und beim Aufladen des Gerätes bekommt man eine coole Animation angezeigt, die euch über die verbleibende Ladedauer informiert. Die Ladedauer fällt dank USB-C-Schnellladegerät relativ kurz aus. Bei einer Ladedauer von lediglich 30 Minuten wird der Akku bereits zu 50 Prozent wieder aufgeladen. Ist der 3.400 mAh große Akku komplett aufgeladen, reicht dieser bei normaler Benutzung immer für einen Tag plus etwas Reserve.

Kamera AI-maizing?

Die Dual-Kamera auf der Rückseite des Gerätes bewirbt Honor als „AI Kamera“, sie nutzt also genau wie das Huawei Mate 10 Pro, das Huawei P20 und das Huawei P20 Pro Künstliche Intelligenz. Beim Fotografieren erkennt die Kamera dank selbstlernenden Algorithmen automatisch das Motiv und wählt die Einstellungen dementsprechend aus. Laut Honor kann die Kamera 500 verschiedene Szenarien unterscheiden. Im Test funktionierte das sehr gut. Die gewählten Einstellungen lassen das Foto allerdings manchmal etwas überzogen und nicht sehr realitätsnah wirken. Wer die AI-Funktion daher ausschalten möchte, kann das über die entsprechende Schaltfläche in der Kamera-App tun. Für Fotografie-Neulinge ist die AI-Funktion auf jeden Fall eine tolle Sache.

Honor 10 Kamera
Die Kamra des Honor 10 stammt nicht von Leica, wie beim P20. Sie macht aber dem Preis entsprechend gute Fotos. Image Timo Brauer

Fortgeschrittenen Nutzer bietet Honors eigene Kamera-App viele verschiedene Modi zum Herumspielen. So findet sich beispielsweise ein Modus für Lichtmalerei oder einer mit Snapchat-ähnlichen Filtern. Im sogenannten Profi-Foto-Modus könnt ihr Belichtungsdauer, Blendenöffnung oder den ISO-Wert manuell einstellen. Auch wenn die Kamera-App durch die zahlreichen Modi etwas überladen wirkt, ist sie logisch aufgebaut und läuft ohne Ruckler. 

Der 24 Megapixel große Monochrom- und 16-Megapixel-Farbsensor sorgen gemeinsam für sehr gute und farbenfrohe Aufnahmen, die der Preisklasse gerecht werden. Der Portrait-Modus liefert mit etwas Mühe ebenfalls gute Ergebnisse. Lediglich bei schwierigen Motiven, wie etwa einer Brille, schafft es die Software manchmal nicht, den Vordergrund vom Hintergrund zu unterscheiden.

Fazit: Honor 10 ist nicht nur ein billiges Huawei P20

Das Honor 10 ist keine billige Kopie des Huawei P20, sondern bietet gegenüber dem Vorbild sogar Vorteile. So ist die Rückseite anders gewölbt als die Vorderseite, was die Bedienung in der Dunkelheit verbessert. Außerdem verfügt das Gerät über einen Infrarot-Port, um Fernseher und ähnliches zu steuern, sowie über einen separaten Kopfhöreranschluss. Dadurch könnt ihr eure alten Kopfhörer weiterverwenden und auch Musik hören, während das Gerät über die USB-Schnittstelle lädt.

Die nur minimal schlechtere Kamera im Vergleich zum P20 lässt sich bei einem deutlich günstigeren Preis problemlos verkraften. Das einzige wirkliche Problem ist der Fingerabdrucksensor. Wer sich daran nicht stört, bekommt mit dem Honor 10 ein Highend-Smartphone zu einem sehr attraktiven Preis.

Das Honor-Flaggschiff bei Amazon (Provisions-Link)


Images by Timo Brauer

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Auf der Jagd nach dem richtigen Emoji

Auf die Plätze, fertig, suchen! Im kostenlosen Browsergame Emoji Scavenger Hunt von Google treffen Machine Learning, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality aufeinander. Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, den ich dir hier einmal genauer zeigen möchte.

Suche nach vorgegebenen Emojis

Die App ist ganz einfach über den Browser auf eurem Smartphone oder Tablet zu öffnen. Keine Anmeldung, keine Angaben, nichts, womit du rausrücken musst. Allerdings benötigt Google, damit du Emoji Scavenger Hunt spielen kannst, den Zugriff auf deine Smartphone-Kamera. Dem musst du natürlich zustimmen, sonst funktioniert das nicht. Hast du eingewilligt, kann es schon losgehen.

Der Emoji Scavenger Hunt Startbildschirm. Screenshot by Jennifer Eilitz

Nachdem der Countdown von drei herunter gezählt hat, bekommst du zu Beginn angezeigt, nach welchem Emoji du Ausschau halten musst. Diese können ganz unterschiedlich sein. Von einer Glühbirne über ein Smartphone bis hin zur Socke wird dir alles Mögliche angezeigt. Anschließend beginnt der Timer von 20 runterzuzählen und du musst dich auf die Suche nach dem Gegenstand in deiner Umgebung machen. Mir wurde unter anderem ein Hand-Emoji angezeigt, was natürlich sehr einfach zu finden ist. Lediglich die Hand vor die Kamera halten und das Spiel analysiert, ob du mit dem Gegenstand vor der Kamera richtig liegst. Die kleine Detektivin am unteren Bildschirmrand unterhält dich zudem nebenbei, indem sie deine gezeigten Gegenstände genauer unter die Lupe nimmt.

Auf der Suche nach einer Hand. Screenshot by Jennifer Eilitz

Achtung, die Zeit rennt

Ist die Zeit vorbei und du hast nicht den richtigen Gegenstand gefunden, hast du leider verloren und musst von vorn beginnen. Eigentlich könnte man meinen, dass das Spiel unheimlich einfach ist. Dennoch gibt es immer wieder Gegenstände, die du leider nicht so schnell griffbereit haben wirst. Wenn du es aber schaffst in der vorgegebenen Zeit den richtigen Gegenstand vor die Kamera zu bekommen, erhältst du automatisch für jeden richtigen Fund einen Zeitbonus in der nächsten Runde.

Netter Zeitvertreib mit einigen Fehlern

Emoji Scavenger Hunt weist zwar noch einige Fehler auf, die allerdings zu entschuldigen sind. Beispielsweise erkennt das Spiel manche Gegenstände schon dann, wenn man noch nicht einmal die Kamera drauf gerichtet hat. Zudem werden so manche Dinge falsch gedeutet oder schlichtweg nicht erkannt. Dennoch ist es beeindruckend, zu was die Technologie fähig ist und wie einfach eine Smartphone-Kamera Dinge erkennen kann. Ich kann das Spiel auf jeden Fall empfehlen, wenn einmal die Langeweile aufkommt oder du dir mit deinen Freunden ein spannendes Such-Match leisten möchtest. Für dieses Spiel gibt es einen Daumen-Hoch-Emoji!


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Alle Vögel sind schon da – Der Libratone One Click Bluetooth Speaker im Test

Libratone One Click

Nach langem Warten ist es endlich soweit: Der Frühling ist da und so mancher Stubenhocker verlagert sein Wohnzimmer kurzerhand nach draußen. Ob Balkon, Garten oder doch der Park um die Ecke – die Musik muss mit. Dazu passt die neue Generation der Bluetooth-Speaker, die nicht nur mit Klang und Design, sondern auch ein paar Extras für den Draußenbereich aufwarten. Die dänische Firma Libratone präsentiert mit dem One Click in dieser Sommersaison einen schnieken Lautsprecher, der auf jeder Gartenparty etwas hermacht. Mit 30 Watt und einem integrierten 3-Zoll-Tieftöner, einem 1-Zoll-Hochtöner und einem passiven Treiber hat der Libratone One Click schon ganz ordentlich Wumms. Libratone wirbt mit „360 Grad Sound“, wenn der Lautsprecher stehend oder hängend aufgebaut ist. Der Test zeigt, ob das Singvögelchen mehr kann als nur gut aussehen.

Design: Eine 1 mit Sternchen

Der Libratone One Click macht schon beim Auspacken etwas her. Auf den ersten Blick ist der Bluetooth-Speaker vor allem eines: Schlicht und elegant. Für Tasten oder offensichtliche Eingänge muss man bei diesem Modell schon etwas genauer hinschauen. Lediglich ein Silikonstreifen, auf dem der Firmenname aufgebracht ist, verdeckt den Auflade-Anschluss für Micro-USB und einen 3,5-mm-Klinken-Eingang. Hier kann auch ein Kopfhörer als Antennenverstärker angeschlossen werden, so dient der Libratone One Click ganz klassisch als tragbares Mittelwellen-Radio.

Auf der vorderen Seite wird der Libratone One Click mittels eines schicken Touch-Feldes bedient, auf dem das Firmenlogo mit dem Vogel zu sehen ist. Designtechnisch ist das so gut gelöst, dass ich das Feld zunächst für pure Verzierung gehalten habe. Mit den Maßen von 12 x 4 x 20 Zentimetern ist der Lautsprecherkorpus etwa so groß wie ein durchschnittliches Taschenbuch, allerdings wiegt er mit knapp 900 Gramm etwas mehr – das Gewicht liegt jedoch absolut im Rahmen.

Libratone One Click
Libratone One Click. Image by Anne Jerratsch

Apropos Rahmen: Der Libratone One Click wird von einem etwa vier Zentimeter breiten Silikonrahmen mit Bumpern umfasst. Der dicht gewebte Stoffüberzug im gleichen Farbton auf der Vorder- sowie Rückseite des Speakers sorgt für einen hochwertigen Eindruck, außerdem soll dieser für Staub- und Spritzwasserschutz mit IPX4-Zertifizierung sorgen.

Pass! Mich! An! – Vielseitiger Einsatz für den Libratone One Click

Der Libratone One Click zeichnet sich trotz des schlichten Designs durch seine Vielseitigkeit aus. Den Silikonrahmen des Outdoor-Lautsprechers kann man abnehmen und die einzelnen Elemente austauschen. Hierfür benötigt man etwas Geschick, denn der dicke Rahmen sitzt recht fest auf dem Korpus. Angst, etwas kaputtzumachen, muss man allerdings nicht haben, denn auch hinter der Verschalung ist der Speaker robust konzipiert.

Innerhalb des Rahmens befinden sich an fünf strategischen Stellen austauschbare Bits, die man durch einen einzelnen kürzeren Henkel mit verschließbarer Funktion oder Ösen mit Aufhängevorrichtung ersetzen kann, durch die eine längere Schlaufe passt. Alle Teile sind aus farbigem Silikon, allerdings wirken die Extrabits bei aller Hochwertigkeit der Box selbst etwas billig – insbesondere die Schlaufe rutscht gern mal aus der Öse, da sie aus recht dünnem Gummi besteht. Hier wäre ein höherwertiges Material wie Leder oder wenigstens eine Stoffummantelung angebracht gewesen, wie sie Libratone bereits beim Aufladekabel mitliefert. In der Silikon-Ausführung wirkt das Ganze leider ein wenig wie eine Abwandlung einer Duschgelflasche mit Einhänge-Halterung.

App oder nicht App? Bedienung leicht gemacht

Der Libratone One Click ist auch beim Thema Funktionen bewusst schlicht gehalten. Schaltet man den Speaker ein, zirpt und blinkt der Bluetooth-Lautsprecher sanft und auf zeigt so seine Bereitschaft an. Mittels des Touch-Feldes wird der Speaker mit dem Smartphone gekoppelt und die Funktionen Play, Pause sowie Lautstärke und der nächste Track kann mit einem sanften Streicheln des runden Buttons angewählt werden. Leider hat sich Libratone keine Kombination überlegt, um einen Track zurückzuspringen. Ein kurzes Tippen auf den On/Off-Button zeigt den Ladestand des Akkus an.

Will man den Libratone One Click genauer steuern, hilft die Libratone-App für Android und iOS weiter, die auch den genauen Batteriestand des Bluetooth-Speaker verrät oder sich mit Streaming-Konten von Tidal, Spotify oder dem präferierten Internetradio verbinden möchte. Auch verschiedene Soundeinstellungen sind per App umstellbar. Man kann beispielsweise zwischen Voreinstellungen wie Rock, Live oder Easy Listening wählen. Leider ermöglicht die App keine feineren Einstellungen für Mitten, Höhen oder Bässe. Auch das Lautstärkerad taucht in der App noch einmal auf und lässt sich hier etwas besser und genauer bedienen als am Gerät selbst.

Libratone bietet zudem die Möglichkeit, mehrere Speaker der Marke zusammenzuschließen. Wie das funktioniert, wird in der App Schritt für Schritt erklärt. Die kostenfreie App macht allgemein einen recht aufgeräumten und durchdachten Eindruck – das kann nicht jeder Hersteller von sich behaupten.

Zwei weitere Extras habe ich bei meinem Test eher zufällig herausgefunden: Google Play bietet von sich aus an, eine Smart Lock-Funktion für das Telefon und den angeschlossenen Speaker einzurichten. Das Smartphone bleibt dann entsperrt, wenn der Speaker genutzt wird – vor allem, wenn bei Youtuber mal wieder die Autoplay-Funktion streikt, kann das praktisch sein. Auch lassen sich mit dem Libratone One Click mehr als nur ein einziges Smartphone gleichzeitig verbinden, was den Soundspaß noch einmal erweitern dürfte.

Ohren auf: Was kann der Libratone One Click?

Der schicke Lautsprecher dürfte sich mit einem ordentlichen Klangbett auf jeder kleineren Gartenparty ganz gut schlagen, wenn man ein paar kleine Einschränkungen hinnimmt. Der Hersteller wirbt mit 360-Grad-Sound, also rundum gleichbleibender Soundabdeckung. Das kann allein wegen des verhältnismäßig breiten Silikonrahmens nicht garantiert werden. Hält man den Speaker direkt vors Ohr, ist hier eine deutliches „Soundloch“ zu hören. Zudem scheint der Libratone je nach Entfernung von der Quelle Probleme mit dem Bluetooth-Signal zu haben, denn die Lautstärke der abgespielten Tracks schwankt ab und an merklich.

Auch befindet sich der Hochtonlautsprecher auf der Geräterückseite, sodass beim Soundtest einige basslastige Songs deutlich dumpfer klingen, wenn der Speaker zur Wand ausgerichtet ist. Der Mitten- und Tieftonlautsprecher befindet sich dafür auf der Vorderseite, hier kommt der Sound klar und knackig aus der Box. Mit zunehmender Entfernung zum Gerät fällt die unterschiedliche Soundausrichtung nicht mehr so sehr auf.

Hat man die Möglichkeit, einen Raum freier zu beschallen, indem man den Speaker beispielsweise aufhängt, dürfte das Soundkonzept jedoch den meisten Ansprüchen genügen. Der Speaker klingt allerdings allgemein sehr mittenlastig. Soundfreaks kommen hier allgemein nicht ganz auf ihre Kosten. Die Bässe könnten kräftiger sein und auch die Höhen hätten noch ein paar mehr Spitzen vertragen können. Für die schlanke Bauweise des One Click ist das Ergebnis aber durchaus zufriedenstellend.

Der Akku des Libratone One Click hält außerdem erfreulich lange durch. Bis zu 12 Stunden (bei halb aufgedrehtem Sound, was etwa Zimmerlautstärke entspricht) macht der Speaker mit, bis er zirpend nach einer frischen Dosis Energie verlangt. Das ist schon etwas mehr als so mancher kostspieligere Speaker an Akkupower aufbringen kann. Sollte der Saft doch einmal früher als gewünscht ausgehen, kann der Libratone One Click mit einem handelsüblichen Micro-USB-Kabel wieder aufgeladen werden.

Libratone One Click für draußen? Outdoor muss man können

Kein Test ohne einen Wermutstropfen – das gilt auch für den Libratone One Click. Das fängt schon bei den kleinen, aber wichtigen Details wie der Alltagstauglichkeit an. Zwar scheint der Zweck des Speakers für den Außenbereich gedacht zu sein. Aber eine Umverpackung wie beispielsweise ein simpler Beutel für den sicheren Transport ins Grüne sucht man leider auch bei diesem Modell vergebens. Dabei wäre diese Dreingabe wohl kaum mit Mehrkosten verbunden gewesen. Auch lag der Pckung zwar ein USB-Kabel bei, aber keine Verbindugn für die Steckdose. Hier muss man auf das eigene Handyladegerät zurückgreifen oder sich einen Adapter besorgen. Eindrücke wie diese schmälern die Freude an der Nutzung etwas.

Auch stellt sich die Frage, für welche Outdoor-Situationen der Libratone One Click überhaupt konzipiert worden ist. Der Speaker selbst steht dank des breiteren Bodens relativ stabil aufrecht. Aber legt man ihn auf eine der schmaleren Seiten, kippt er schnell mal um. Der Rahmen selbst verhindert zwar ein Wegrutschen auf geradem Untergrund. Doch ein paar Schienen oder Füße hätten dem Modell gut getan.

Zudem zieht das breite Silikonband sehr leicht eine feine Staubschicht an. Diese lässt sich zwar leicht abwischen. Aber trotzdem hat man bei der Nutzung außerhalb der eigenen vier Wände Sorge, der edle Stoffüberzug könnte Schaden nehmen oder zumindest Flecken abbekommen.

Die merklichen Schwankungen beim Sound, wenn man sich in unmittelbarer Nähe des Gerätes befindet, sind zwar ein vergleichsweise kleiner Posten, aber dennoch ärgerlich. Hier stellt sich die Frage, wieso Libratone überhaupt mit Rundum-Sound wirbt. Stattdessen hätte das Unternehmen auch einfach mit der durchaus guten Soundqualität und Akkulaufzeit seines Speakers punkten können. Das verfälscht den Eindruck leider ein wenig.

Test-Fazit: Noch nicht ganz flügge

Der Libratone One Click macht optisch und soundtechnisch einiges her. Mit seiner geringen Größe und dem akzeptablen Gewicht sowie der absolut ausreichenden Akkulaufzeit dürfte er sich bei spontanen Parties im Freien gut schlagen. Auch die Ausstattung mit Schlaufen und Henkel ist eine nette Idee, hätte aber qualitativ ein Upgrade im Material vertragen können. Für ein Outdoor-Erlebnis fehlen noch ein paar durchdachte und ausgereifte Konzepte. Der Stoffbezug ist zwar recht hübsch, aber dennoch eher ungeeignet für echte Draußen-Action. Als Designer-Objekt für die Wohnung dürfte der Libratone One Click durchaus taugen.

Der Libratone One Click ist in den Farben Cloudy Grey, Graphite Grey, Cerise Pink und Caribbean Green erhältlich. Der Lautsprecher kostet derzeit zwischen 150 und 170 Euro.

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Images by Anne Jerratsch

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Harry Potter: Hogwarts Mystery – alles was du wissen musst!

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (7)

Wenn du als jugendlicher Harry Potter-Fan vergeblich auf deinen Hogwarts-Brief gewartet hast, dann solltest du jetzt herhören. Ab sofort kannst du in dem Mobile-Game Harry Potter: Hogwarts Mystery in die Welt von J.K. Rowlings Zauberlehrling eintauchen. 

Hogwarts erwartet dich!

Harry Potter: Hogwarts Mystery trägt zwar den Namen des berühmtesten Zauberlehrlings der Welt, allerdings wird dieser im Spiel nicht vorkommen. In einem Monolog verrät der Hogwarts-Schulleiter Dumbledore, dass der junge Harry nach dem Angriff durch Lord Voldemort in Sicherheit ist. Er ist zum Zeitpunkt der Spielgeschehnisse also noch ein Kleinkind. Das Game ist ein Roll-Playing Game – kurz RPG. Somit erstellen Spieler darin ihre eigenen Charaktere, mit denen sie die Zauberer-Schule Hogwarts erkunden können. Vom goldenen Trio Harry, Ron und Hermine fehlt zwar jede Spur, aber trotzdem darfst du dich über ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen, wie Rubeus Hagrid, Severus Snape oder Minerva McGonagall. Umso besser: die tatsächlichen Schauspieler aus den Filmen Michael Gambon, Maggie Smith und Warwick Davis leihen ihren ikonischen Rollen Dumbledore, McGonagall und Flitwick in Hogwarts Mystery ihre Stimmen. 

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (4)
Der Brief, den sich beinahe jeder mit elf gewünscht hatte.

Das Game stammt aus dem Hause der Entwickler Jam City und wird herausgegeben durch Portkey Games. Letztere sind das hauseigene Gaming-Label von Warner Bros. Interactive Entertainment, das sich komplett auf Gaming-Inhalte rund um die Zauberer-Welt aus der Feder von J.K. Rowling drehen soll. Im folgenden erkläre ich dir Schritt für Schritt wie das Game funktioniert!

1. Charaktererstellung

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa KneidlHogwarts Mystery ist ein Rollenspiel, das bedeutet, dass du dir zuerst einen Avatar nach Belieben zusammenstellen kannst. Zur Auswahl hast du einen männlichen oder weiblichen Avatar und ein kleines Angebot an Frisuren, Gesichtsformen, Haarfarben etc. Wer mit den begrenzten Möglichkeiten nicht zufrieden ist, muss einfach etwas abwarten und Ressourcen sammeln. Im späteren Verlauf des Spiels können noch allerhand Frisuren, Outfits etc. mithilfe von Münzen oder Edelsteinen freigeschaltet werden!

2. Account mit Facebook verbindenHarry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (15)

Es mag wie eine Option aussehen, die du sonst auch eher ignorieren könntest, allerdings empfehle ich dir deinen Hogwarts Mystery Spielstand mit deinem Facebook-Konto zu verknüpfen. Nur die Verknüpfung ermöglicht es, das Spiel exakt zu speichern. Fehlt diese Verknüpfung wirst du an den letzten automatischen Speicherpunkt zurückgeworfen.

3. Ab in die Winkelgasse

Die Winkelgasse fungiert als Tutorial für das Spiel. Nachdem du deinen Hogwarts-Brief erhalten hast, streifst du durch die Einkaufsstraße, um alle nötigen Schulutensilien zu besorgen. Gleichzeitig lernst du durch den NPC Rowan etwas über den Plot des Spiels. Das namensgebende “Hogwarts Mystery” scheint wohl etwas mit dem verschwundenen Bruder deines Avatars zu tun zu haben. Was genau es damit auf sich hat, gilt es herauszufinden.

4. Wähle dein Haus und erkunde Hogwarts

Nach einem kurzen Aufenthalt in der Winkelgasse geht es auch schon gleich nach Hogwarts! Kurz nach einer Begrüßung durch Professor McGonagall darfst du auch prompt dein Hogwarts-Haus aussuchen. Hier hätte ich mir einen Test ähnlich wie bei Pottermore gewünscht, denn dort entscheiden einzig und allein die Antworten auf obskure Fragen, ob man in Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw oder Slytherin einsortiert wird. Als frischgebackener Gryffindor – in meinem Fall – bist du dann auch endlich bereit für den Unterricht in Hogwarts. Das Spiel ist durch die sieben Hogwarts-Schuljahre mit je zehn Kapiteln aufgeteilt, in denen es gilt, das Mysterium um den verschollenen Bruder aufzudecken – und natürlich den Zauberer-Unterricht zu besuchen.

5. Ressourcen und Attribute im Spiel

Im Game stehen dem Spieler drei verschiedene Ressourcen zur Verfügung: Energie, Münzen und Edelsteine. Energie – in Form von blauen Blitzen – brauchst du, um Handlungen auszuführen, sie lädt sich allerdings nach einigen Minuten auch automatisch wieder auf. Falls dir die Energie knapp wird, kannst du dir mit Edelsteinen mehr Energie kaufen. Edelsteine erhältst du wiederum durch Levelaufstiege und kannst sie dann anschließend für neues Zubehör ausgeben. Münzen verdienst du dir durch das Lösen von Aufgaben. Sie werden ebenfalls für Zubehör benötigt, können aber auch neue Aufgaben freischalten. Auch In-App-Käufe sind möglich, aber nicht notwendig, um das Spiel zu bestreiten. Du kannst beispielsweise mehr Energie für deinen Charakter kaufen, um Aufgaben gleich erledigen zu können und nicht auf den Cooldown warten zu müssen. 

Attributpunkte kannst du dir durch Interaktionen in Dialogen verdienen. Es gibt die drei Attribute Tapferkeit, Empathie und Wissen. Es ist zu empfehlen, die drei Attribute immer auf einem ungefähr gleichen Level zu halten. Hast du bei einem Attribut zu wenig Punkte, hast du eventuell nicht die Möglichkeit später bestimmte Antwort-Möglichkeiten auszuwählen.

Fazit

Harry Potter: Hogwarts Mystery ist ein liebevoll gestaltetes Spiel, das vor allem für all diejenigen gedacht ist, die heute noch auf ihren Hogwarts-Brief warten. Nur kommen gelegentlich kleine Übersetzungsfehler vor. Zudem muss die App hin und wieder neu gestartet werden und alles in allem ist es ein eher seichteres Spiel. Dennoch ein schönes und Nostalgie-geladenes Wiedersehen mit den Schauplätzen und Charakteren des Harry-Potter-Universums. 

Harry Potter: Hogwarts Mystery ist ab sofort kostenlos für iOS und Android verfügbar.

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Screenshots by Lisa Kneidl

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Fit in den Frühling: Was kann der Fitnesstracker Fitbit Charge 2?

Adam Birkett - via unsplash

Vor einigen Wochen habe ich angefangen, mich mit dem Thema Fitnesstracker auseinanderzusetzen. Dafür habe ich den Huawei Band 2 Pro getestet, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Bevor ich mich jedoch für einen endgültigen Kauf entscheiden wollte, brauchte ich einen Vergleich. Da ich diesen noch nicht hatte, wollte ich unbedingt noch den Fitbit Charge 2 testen.

Ausgepackt und dann?

Vom Design des Fitbit Charge 2 war ich von Anfang an begeistert. Der Fitbit Charge 2 sieht nicht nur super aus, er sitzt auch sehr bequem, was ich Anfangs beim Huawei Band 2 Pro zu bemängeln hatte. Er wirkt mit seiner Breite von gerade mal 21,45 mm entgegen meinen Erwartungen überhaupt nicht klobig, sonbdenr ist sehr unauffällig und anschmiegsam. Passend zu seinem schlanken Design kann man noch viele weitere Armbänder erstehen. Dabei gibt es die Fitbit in verschiedenen Größen passend für jedes Handgelenk. Außerdem ist der Fitbit Charge 2 schweiß-, spritzwasser- und regendicht. Allerdings sollte man den Tracker unter der Dusche oder beim Schwimmen nicht tragen.

Los geht’s!

Das Einrichten hat sich etwas in die Länge gezogen. Das Aktualisieren brach immer wieder ab, sodass ich einige Male neu starten musste. Das kann allerdings auch an meinem Smartphone liegen, da dieses nicht offiziell von Fitbit unterstützt wird und die Bluetooth-Verbindung immer wieder abbricht. Nachdem das Gerät es dann zehn Minuten geschafft hat, die Aktualisierung durchzuziehen, ging es endlich los.

Zunächst benötigt man die App, die man sich im Google Play Store oder im Apple Store kostenlos herunterladen kann. Die dazugehörige App für den Fitbit Charge 2 hat mir in ihrer Aufmachung sehr gut gefallen. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet viele Möglichkeiten, seine Fitness und täglichen Daten zu überblicken. Wer das Ganze lieber am großen Bildschirm tun möchte, kann das auch in der Fitbit-Browserversion erledigen.

Fitbit Dashboard Browser
Sowohl in der App als auch in der Browser-Version kann man alles genau überblicken. Screenshot by Jennifer Eilitz

Wie funktioniert die Fitbit?

Das OLED-Display zeigt die Uhr im gewünschten Design an. Hierbei kann man sich für verschiedene Anzeigeoptionen entscheiden. Die Bedienung ist sehr einfach. Am seitlichen Knopf drücken, um das Display einzuschalten oder einfach den Arm anheben, so als würde man auf die Uhr schauen, dann schaltet sich das Gerät automatisch an. Sobald der Arm wieder eine andere Position einnimmt, geht dieser wieder aus. Auf der Uhr kann man nun hin- und herswitchen, entweder anhand des Knopfes oder indem man oberhalb des Bildschirms tippt. Laut Hersteller soll die Akkulaufzeit des Trackers etwa fünf Tage betragen, was ich gut bestätigen kann. Das Aufladen geht ebenfalls sehr einfach und nimmt lediglich ein bis zwei Stunden in Anspruch.

Ein Alleskönner

Die App verfügt über viele Funktionen die die tägliche Nutzung sinnvoll einteilen.

Tagesziele: In der App erhält man einen Überblick über die gelaufenen Schritte. Klickt man direkt auf das Symbol, zeigt sie zudem eine ausführliche Statistik mit den wöchentlichen Zielen. Ich versuche täglich auf mindestens 6.000 Schritte zu kommen. Daneben zeigt sie noch die Anzahl an Etagen, da das Gerät mit einem Höhenmesser ausgestattet ist. Somit können deine gelaufenen Etagen, die gelaufenen Kilometer, die verbrannten Kalorien und die aktiven Minuten aufgezeichnet werden.

Aktive Stunden: Die Fitbit möchte, dass man sich auch innerhalb der einzelnen Stunden genügend bewegs und fordert den Nutzer daher einmal in der Stunde auf, etwa 250 Schritte zu gehen. Hat man das Ziel erreicht, bekommt man einen pinken Punkt angezeigt, der sagt, ob man das Ziel erreicht hat oder nicht.

Die Anzahl an aktiven Stunden bestimmt man bei den Einstellungen. Meine aktiven Stunden befinden sich in einer Zeit zwischen sechs Uhr am Morgen und 18 Uhr am Abend. In dieser Zeit bin ich den Tag über unterwegs und kann anschließend schauen, wie viele Stunden ich dann auch tatsächlich geschafft habe.

Freunde: Wer nicht alleine trainieren möchte, muss das auch nicht tun. Man kann seine Freunde einladen, mit denen man Wettkämpfe austragen will. Man kann seine Freunde allerdings auch motivieren oder spaßeshalber necken, wenn man mit deren Leistungen nicht zufrieden ist.

Neben den Einstellungen gibt es natürlich eine ganze Reihe Möglichkeiten, sich selbst zu kontrollieren. Du kannst beispielsweise das wöchentliche Training festlegen und einstellen, an wie vielen Tagen man unter der Woche trainieren will. Oder man überwacht die eigenen Schlafgewohnheiten.

Höre auf das, was dein Herz dir sagt

Mit dem Fitbit Charge 2 hat man seine Herzfrequenz immer im Auge. Sowohl der Tracker als auch die App zeigen auf Abruf die Herzfrequenz an. Man kann herausfinden, wie viele Schläge pro Minute das eigene Herz braucht, oder wann es sich in der Ruhefrequenz befindet. Zudem kann man seine Sporteinheiten, Fettverbrennung und Cardiofitness besser kontrollieren.

Essen, Kalorien, Trinken: Zu einem sportlichen und gesunden Alltag gehört natürlich auch eine gesunde Ernährung. Auf der Fitbit Charge 2-App kann man alles eintragen, was du am Tag zu dir genommen und wie viel du getrunken hast. Die App zeigt an, wie viele Kalorien mn bereits zu sich genommen hat. Die Mglichkeiten sind erstaunlich weitreichend. Man kann fast alles eintragen und die App weiß sofort Bescheid. Sie wusste sogar die Angaben zu meinem Salat, den ich mir morgens auf meinem Weg am Bahnhof gekauft habe. Diese Funktion gefällt mir mitunter am besten, da ich endlich sehe, wie viel ich am Tag eigentlich zu mir nehme, ohne mühsam Kalorien zählen zu müssen.

Gemeinsam geht’s besser: Gamification deluxe

Ist der Sportsgeist so richtig entfacht, kann man mit dem Fitbit Charge 2 mehrere Tage an virtuellen Wettrennen teilnehmen – und das an allen Orten der Welt. Wenn dabei ein bestimmtes Zwischenziel erreicht wird, erhält man Panoramafotos von dem Ort, an dem man das Rennen austrägt. Wenn man aber lieber alleine auf Reise gehen möchte, kann man auch an einem Solorennen teilnehmen und zum Beispiel gemütlich durch New York spazieren.

Anleitungen: Wer sich mit Training und sportlichen Übungen schwertut, kann sich ganz einfach Anleitungen auf der App ansehen, die einem genügend Inspiration liefert, um sein eigenes Training in den eigenen vier Wänden zu starten. Wenn nan dabei auch noch die Leistungen seiner Freunde checken möchte, kann man sich mit ihnen vernetzen und schauen, welche Ziele und Fortschritte sie machen. Man kann sie unterwegs motivieren, necken und ihnen Nachrichten senden.

Stell dich auf was ein!

Das Menü beim Fitbit Charge 2 ist variierbar, dafür gibt es deutliche Pluspunkte. Ich habe mich für meine Schritte, meine Herzfrequenz, Stoppuhr, Relaxen und für Laufen, bzw. verschiedene Trainingsarten entschieden. Wenn ich mit dem Sport beginne, lasse ich den Sportmodus laufen, der mir durchgehend meine Herzfrequenz und die Zeit anzeigt. So kann ich genau sehen, ob mein Training effektiv ist und ich mich zumindest im Fettverbrennungsmodus befinde.

Eine für mich persönlich schöne Nebensache ist das Empfangen von Nachrichten auf dem Fitbit Charge 2. Hier kann man zwischen herkömmlichen SMS, Kalenderbenachrichtigungen, Anrufen und WhatsApp-Nachrichten auswählen. Manch einer mag sich durch das Vibrieren am Handgelenk vielleicht gestört fühlen, ich hingegen finde diese Funktion sehr praktisch. So schaue ich tatsächlich weniger auf mein Smartphone. Schade finde ich allerdings, dass ich, anders als beim Huawei Band 2 Pro, meine Emails nicht auf dem Tracker anzeigen lassen kann.

Fazit: Fitbit Charge 2 gewinnt durch Punktsieg

Nachdem ich endlich einen Vergleich hatte muss ich sagen, dass mir der Fitbit Charge 2 noch besser gefällt als der Huawei Band 2 Pro. Das liegt aber weniger an den Funktionen, sondern vielmehr an der vielseitigen Fitbit-App. Hier hat der Nutzer tatsächlich viele Möglichkeiten, sich selbst und seine sportlichen Aktivitäten zu überwachen. Auch das schlanke Design des Trackers und der App hat mich überzeugen können.

Leider kann ich persönlich die Verbindung zwischen Smartphone und Fitnesstracker nicht vollkommen auskosten, da mein Smartphone leider nicht von Fitbit unterstützt wird. Immer wieder kommt es zu fehlgeschlagenen Synchronisierungen und auch das Empfangen der Nachrichten auf dem Tracker wird ständig unterbrochen. Das nervt wirklich enorm. Vor dem Kauf sollte man also unbedingt darauf achten, ob das eigene Smartphone kompatibel mit dem Gerät ist.

Unabhängig davon bin ich sowohl mit der App als auch mit dem Fitnesstracker recht zufrieden. Ich nutze den Fitbit Charge 2 mittlerweile tatsächlich jeden Tag, um meine Schritte zu kontrollieren. Abends oder auch mal zwischendurch schaue ich in die App, um meine Mahlzeiten und mein Trinkverhalten dort einzutragen.

Wer sich selbst und seine sportlichen Fortschritte genau überprüfen möchte, gerät mit der Fitbit Charge 2 an einen wirklich guten Fitnesstracker. Die dazugehörige App bietet mehr als genügend Möglichkeiten und Hilfestellungen, um die eigene Fitness im Alltag ganz einfach auszubauen.

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WhatsApp Sprachnachrichten – Endlich auch im Hintergrund aktiv

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Kennt ihr das? Ihr habt euren Freunden einiges mitzuteilen, aber keine Lust das Ganze mühselig abzutippen? Und auch ein Anruf passt ausgerechnet in diesem Moment nicht. Dafür gibt es bei WhatsApp ja Gott sei Dank die Sprachnachrichten-Funktion, die bisher noch nicht hundertprozentig ausgereift war.

Beim Abhören der Nachricht ist der Nutzer mehr oder weniger dazu gezwungen den Chatverlauf geöffnet zu haben. Bei kurzen, knappen Nachrichten eigentlich nicht weiter wild. Aber bei mehreren Minuten kann das schon mal nervig sein. Doch sobald man die App schließt, wird auch die Nachricht beendet. Das soll jetzt ein Ende haben.

Mit dem Update auf die Version 2.18.40 können Nutzer in Zukunft die App schließen, während sie eine Sprachnachricht hören und sich somit anderen Dingen auf ihrem Smartphone widmen. Die Nachricht läuft dann einfach im Hintergrund ungestört weiter.

Android-Nutzer müssen sich noch gedulden

So gut die neue Funktion auch klingt – Android-Nutzer müssen leider noch warten. Bisher ist die neue Sprachnachrichten-Funktion nur für iPhones verfügbar. Wann auf Android-Smartphones die Neuerung freigeschaltet ist, ist bisher noch unbekannt.

Allerdings gibt es auch positive Nachrichten für die Nutzer von Android-Smartphones. Schon seit einiger Zeit können Sprachnachrichten auf WhatsApp auch ohne dass der Finger auf dem Mikrofon gedrückt sein muss auf iPhones aufgenommen werden. Jetzt können auch Android-Nutzer auf diese Funktion zurückgreifen. Wer also freihändig eine Sprachnachricht aufnehmen möchte, muss lediglich das Mikrofon-Symbol mit einem Wisch nach oben schieben.


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