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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • INSTAGRAM Heise: Instagram TV attackiert Youtube: Hochkant-Videos mit bis zu 60 Minuten Laufzeit: Jeder, der gerne Insta-Storys dreht weiß, dass normalerweise nach 15 Sekunden Schluss ist und die nächste Story gestartet werden muss. Für diejenigen, für die das nicht reicht, soll es bald die Möglichkeit geben 60-minütige Instastorys zu drehen. Das wird der Videoplattform YouTube ganz schön zusetzen, denn Instagram hat es sich fest zum Ziel gemacht, somit die jüngere Zielgruppe anzusprechen, die keine Lust auf klassisches Fernsehen hat. Unter dem Namen IGTV sollen die Hochkant-Videos, die den kompletten Bildschirm auf dem Smartphone ausfüllen, neben Privatpersonen auch Influencer ansprechen. Die Videos werden, ähnlich wie beim klassischen Fernsehen, in Kanälen gesammelt, um einen geordneten Überblick zu schaffen. Schon in den nächsten Wochen soll IGTV weltweit verfügbar sein.

  • FACEBOOK Computer Base: Paywall: Facebook testet kostenpflichtige Gruppen: Muss bald für Facebook-Gruppen bezahlt werden? Derzeit testet Facebook nämlich kostenpflichtige Gruppen, bei denen die Administratoren von ihren Gruppenmitgliedern einen monatlichen Beitrag zwischen fünf und 30 US-Dollar kassieren können. Die sogenannten Subscription Groups beschränken sich testhalber auf eine kleine Anzahl von Gruppen innerhalb der USA. Aber was steckt hinter dem Gedanken von den Gruppenmitgliedern Geld einzufordern? Facebook möchte mit diesen Beiträgen die Arbeit der Gruppen-Administratoren honorieren. Doch hofft das soziale Netzwerk auch, dass somit exklusive Inhalte innerhalb der Gruppen entstehen werden. Nutzer können, sobald sie ein Abo abgeschlossen haben, dieses auch wieder monatlich kündigen.

  • DIGITAL KEY GameStar: Digital Key 1.0 – Autos per Smartphone öffnen und starten: Wie wäre es, wenn man künftig sein eigenes Auto mit dem Smartphone öffnen und auf das lästige Schlüssel suchen verzichten könnte? Car Connectivity Consortium (CCC) möchte genau das möglich machen. Hinter dem Namen CCC versteckt sich eine interindustrielle Kollaboration von Auto- und Smartphone-Herstellern. Mit dem sogenannten Digital Key können Autofahrer dann ihr Auto mit dem Smartphone öffnen, starten und schließen. Zudem können mithilfe dieser Technologie auch weitere Schlüssel für das Auto erstellt oder auch geteilt werden. Was steht dabei im Fokus? Laut dem CCC soll natürlich der Komfort, die Bequemlichkeit und die sichere Nutzung der Fahrzeughalter im Vordergrund stehen.

  • GOOGLE Golem: Google veröffentlicht eigene Podcast-App: Wer ein Fan von Podcasts ist, für den hat Google jetzt eine neue Android-App unter dem Namen Google Podcast vorgestellt. Über den Google Assistant ist die App somit auf allen Geräten integriert. Somit können auch über Googles smarte Lautsprecher per Spracheingabe Podcasts aufgerufen und gehört werden. Startet man beispielsweise einen Podcast auf dem Smartphone, so kann dieser später über ein anderes Gerät weiter gehört werden, da die Hörstücke synchronisiert werden. Zudem können sich die Nutzer Empfehlungen zukommen lassen, die auf die Hörgewohnheiten der jeweiligen Nutzer abgestimmt sind. Wie genau das funktioniert, hat Google bisher noch nicht bekanntgegeben, dennoch steckt hier der Einsatz von künstlicher Intelligenz dahinter.

  • AMAZON Internetworld: Amazon lässt mit Alexa bezahlen: Online Banking ist ja schon was Feines und dann ist es noch so bequem und einfach. Allerdings kann online Bezahlen bald noch einfacher werden. Amazon möchte Kunden nämlich ermöglichen in Zukunft ihre Käufe per Sprachbefehl zu erledigen. Das Ganze wird derzeit noch getestet, aber soll sogar noch in diesem Jahr verfügbar gemacht werden. Ganz ohne Risiken ist diese Bezahlmethode natürlich nicht. Vielmehr bietet sich diese Art zu Bezahlen eher für Produkte des täglichen Bedarfs an, wie etwa Produkte, die man zum Kochen benötigt.

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Phubbing: Die Sucht nach dem Smartphone

Phubbing-adapted-Image-by-Jacob-Ufkes-CC0-public-Domain-via-Unsplash-

Wir waren alle schon Opfer und sicherlich auch schon Täter: „Phubbing“ beschreibt das Phänomen, wenn wir unserem Smartphone mehr Aufmerksamkeit schenken als unserem Gegenüber. Der Begriff ist eine Symbiose aus den Worten „phone“ und „snubbing“, also vor den Kopf stoßen.

Gute alte Smartphone-Sucht

Gut 150 (!) Mal am Tag schauen wir auf unser Smartphone, um unsere Sucht nach sozialen Netzwerken zu stillen. Und auch wenn dieser Umstand das „Phubbing“ weniger überraschend macht –  es wird deutlich, dass etwas gewaltig schief läuft, wenn wir lieber Facebook oder Instagram checken, anstatt uns mit unserem Gegenüber zu unterhalten. Das dachte sich angeblich auch der Student Alex Heigh aus Melbourne. Deswegen rief er 2013 die Kampagne „Stop Phubbing“ sowie die Website stopphubbing.com ins Leben. Hier kann sich wunderbar satirische Statistiken durchlesen oder auch Anti-Phubbing-Plakate downloaden. Sätze wie „Wenn Phubbing eine Plage wäre, würde es sechsmal China dahinraffen“ oder „Während Sie ihren Status updaten, bedienen wir gerne die höfliche Person, die hinter Ihnen sitzt“ sind hier zu finden.

Und jetzt der Haken: Bei der Geschichte des australischen Studenten handelte es sich eigentlich nur um eine Werbekampagne für ein Wörterbuch. Die Werbeagentur McCann Erickson wollte mit der erfunden Initiative zeigen, dass Sprache lebt und immer neue Wörter entstehen. Und man sie somit irgendwo nachschlagen muss. Das Wort hat sich dennoch erfolgreich etabliert und der Nebeneffekt zündet ebenso.

So hat zum Beispiel Durex das Phänomen in seinem #DoNotDisturb-Video aufgegriffen und einen Viralerfolg gelandet. Fiktive Initative hin oder her, auch das Jugendwort des Jahres 2015 „Smombie“ (Symbiose aus „Smartphone“ und „Zombie“) macht die Message deutlich: Finger weg vom Handy und die echten Gespräche genießen!


Image (adapted) „Phubbing“ by Jacob Ufkes (CC0 Public Domain


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WhatsApp und seine neuen Updates

Bei WhatsApp hagelt es seit einiger Zeit Updates. Nachdem wir uns schon darüber gefreut haben, dass man WhatsApp-Nachrichten jetzt auch im Hintergrund hören kann, gibt es neben einem weiteren neuen Gruppen-Feature jetzt auch die Möglichkeit sich in Gruppen per Videochat zu unterhalten.

Gruppenchats besser organisieren

In Gruppenchats gibt es ja oft das Problem, dass wenn jemand im Nachgang hinzugefügt wurde, dieser noch einmal die wichtigsten Fakten der Gruppe erklären muss, oder worum es sich in der Gruppe handelt. Jetzt kannst du aber eine Gruppenbeschreibung direkt hinzufügen. Was du da rein schreibst, bleibt dir als Gruppenadmin natürlich selbst überlassen. Das kann zum einen der Zweck der Gruppe, wichtige Daten, oder auch Regeln für die Gruppe sein. Diese Informationen kannst du dann unter der Gruppeninfo abrufen und bist sofort auf dem neuesten Stand.

Gruppen können detailiert geschrieben werden. Screenshot by Jennifer Eilitz

Lege Admins fest

Wenn du Admin einer Gruppe bist, dann kannst du jetzt auch festlegen, welche der anderen Administratoren ihre Rechte wieder verlieren sollen. Außerdem kannst du als Admin auch entscheiden, ob andere Mitglieder in der Gruppe befugt sind, das Gruppenbild zu ändern, oder die Gruppenbeschreibung oder den Betreff zu bearbeiten.

Nicht den Überblick verlieren

Wer in vielen Gruppen unterwegs ist, in denen viel geschrieben wird, der wird das Problem kennen, nicht immer alles mitzubekommen. Mit dem neuen Update kannst du jetzt allerdings über die @-Suchfunktion herausfinden, wann du erwähnt wurdest. Dafür kannst du einfach im Chatfenster rechts unten neben dem @ deinen Namen schreiben. Anschließend kannst du sehen, wann dein Name erwähnt wurde, oder aber auch, wer auf deine Nachrichten geantwortet hat – vorausgesetzt, derjenige hat auch die @-Funktion im Chat benutzt.

Wer suchet, der findet

Besonders bei Gruppen mit vielen Mitgliedern, weiß man manchmal gar nicht, wer sich eigentlich alles in der Gruppe befindet. Bei großen Gruppen kann es deshalb manchmal ganz nützlich sein einen besseren Überblick zu bekommen. Daher kannst du jetzt auch über die Suchfunktion in der Mitgliederliste nach den Leuten suchen.

Und du bist raus

Manchmal wird es jedoch in einigen der Gruppen einfach zu viel. Ein Blick auf das Smartphone und schon findet man gefühlt 1.000 neue Nachrichten auf dem Display. Wem das zu viel wird, der kann natürlich auch Gruppen verlassen. Wenn du allerdings erstmal eine Gruppe verlassen hast, dann kann man dich nicht mehr so schnell wieder in diese Gruppe aufnehmen.

Für diejenigen, die tatsächlich viel die Gruppen-Funktion nutzen, für die wird das Update ganz gelegen kommen, denn endlich es ein bisschen mehr Ordnung und Möglichkeiten innerhalb der Gruppen, was ja vorher erst noch ein bisschen dürftig war.

Von Angesicht zu Angesicht

Jetzt ist eine weitere Neuheit im Gespräch: Gruppen-Video-Chats. Dass man sich per Videoübertragung via WhatsApp mit seinem Chatpartner unterhalten kann, ist ja keine Neuigkeit mehr. Aber in Zukunft sollen auch Gruppen davon profitieren können. Wann diese Funktion allerdings verfügbar sein wird, kann man noch nicht genau sagen, denn lediglich diejenigen, die WhatsApp-Beta Funktion 2.18.162 nutzen, konnten von dem neuen Feature bisher Gebrauch machen.


Rachit Tank / unsplash.com

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Jurassic World Alive: neues AR-Game im Pokémon-Go-Style

Jurassic World Alive (Image by Ludia - Universal Studios)

Pokémon Go mit Dinosauriern? Genau das verspricht Jurassic World Alive. Das AR-Mobile-Game ist ab sofort, nach Beta-Phasen in ausgewählten Ländern, weltweit verfügbar.

Das Pokémon Go Erfolgsrezept

Kommt der Sommer, müssen die Gamer wieder nach draußen gelockt werden. Ideal dafür eignet sich das AR-Konzept, das wir schon vom Pokémon Go kennen, das die Welt im Sommer 2016 innerhalb eines Monats eroberte. Jurassic World Alive sieht dabei auf den ersten Blick wie ein Klon des Games um die Taschenmonster aus.

Die Marketing-Maschine zum Kinostart des nächsten Jurassic Park-Kinofilms läuft auf Hochtouren. “Jurassic World: Fallen Kingdom” startet am 7. Juni in den deutschen Kinos. Um den Hype des Dino-Streifens anzufeuern wird jetzt auch pünktlich zum Kinostart das Mobile Game veröffentlicht, Entwickler des Games ist das Studio Ludia

Jurassic World ist kostenlos im Google Play und Apple App-Store verfügbar und konnte zum offiziellen Release bereits über eine Millionen Nutzer, sowie fast 100.000 App-Bewertungen bei Google Play mit einem Durchschnitt von 4,3/5 Sternen.

Dino-Jagd mit Drohne

Das Game ist kostenlos, es finanziert sich aber durch Werbeeinblendungen und In-App-Käufe. Inwiefern unterscheidet sich Jurassic World Alive nun aber vom Platzhirsch Pokémon Go? Die zu fangenden Dinosaurier lokalisiert ihr über die In-Game-Karte, indem ihr eine digitale Drohne steigen lasst. Statt mit Pokébällen jagt ihr die Dinosauerier dann mit Betäubungspfeilen. Gefangene Dinosaurier könnt ihr anschließend eurem Team hinzufügen.

Die Ressourcen im Spiel sind DNA, Münzen, Dollar, Pfeile, Reichweite und Drohnen-Energie. Mit Reichweite, Pfeilen und Drohnen-Energie fangt ihr wilde Dinosaurier, mit der DNA erstellt ihr Klone. Ein Pendant zu den Pokéstops gibt es auch, bei denen sich neue Ressourcen abgeholt werden können. Ein großes Feature das für Jurassic World Alive spricht und bei Pokémon Go aktuell noch vermisst wird, ist die Option Kämpfe zwischen Dinosauriern auszuführen.

Ob Jurassic World Alive ein vergleichbares Phänomen wie zu Pokémon Go Zeiten auslösen wird ist fraglich. Vorübergehenden Spielspaß bereitet das Game aber allemal und es bewegt wieder dazu draußen mit seinem Smartphone zu spielen. Also ideal um am Wochenende Dinosaurier in der Stadt zu jagen! Jurassic World ist ab sofort kostenlos für Android und iOS verfügbar.


Image (adapted) by Ludia Inc./Universal Pictures

Screenshots by Lisa Kneidl

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Honor 10 im Test: Highend-Smartphone zum Mittelklasse-Preis für 400 Euro

Honor 10 titelbild

Smartphone-Überflieger Huawei steht im Markt auch deshalb gut da, weil das Unternehmen seine Produktpalette mit der Tochter-Marke Honor dupliziert. Die Honor-Modelle sind viel günstiger, bieten aber fast genauso viel. Das trifft auch auf das Honor 10 zu, das eine lifestylige Variante des Huawei P20 darstellt, aber 250 Euro weniger kostet. Ob beide wirklich ebenbürtig sind, habe ich in einem Test des Honor 10 unter die Lupe genommen.

Beim direkten Vergleich zwischen dem Honor 10 und dem Huawei P20 fällt auf, dass es doch viele Unterschiede gibt. So verfügt das Honor 10 etwa über einen Infrarot-Port, mit dem sich das Gerät als Universalfernbedienung für Fernseher oder DVD-Player nutzen lässt sowie über einen 3,5-Millimeter-Stereoausgang für entsprechende Kopfhörermodelle. Darüber hinaus gibt es viele Detailunterschiede, die zusammen ein spannendes Bild vom Honor 10 ergeben.

Doppelgänger mit Designunterschieden im Detail

Die Vorderseiten der Modelle sehen sich zunächst zum Verwechseln ähnlich. So besteht die Front des Honor 10 ebenso wie beim Huawei P20 fast vollständig aus einem 5,8 Zoll großen Bildschirm, an dem hier lediglich ein etwas breiterer unterer Rand mit Home-Button inklusive Fingerabdrucksensor vorhanden ist. Am oberen Rand befindet sich eine Notch-Leiste, wie sie in vielen Smartphones mittlerweile zur Standard-Ausstattung gehört. In dieser Kerbe sind eine Frontkamera, Telefonlautsprecher, diversen Sensoren sowie eine Benachrichtigungs-LED integriert. Das Honor 10 und das P20 unterscheiden sich ebenfalls in den Maßen der Notch und auch die Abrundung der Displays ist nicht identisch. 

Honor 10 in Benutzung
Das Honor 10 liegt dank der leicht gewölbten Rückseite gut in der Hand. Image by Timo Brauer

Griffig und auffällig: reflektierende Rückseite

Auch farblich unterscheidet sich das Honor 10 vom Mitbewerber des Mutterkonzerns. So ist die Rückseite aus einem sehr stark vertikal reflektierenden Glas gefertigt. Dieses ist in den Farben Schwarz, Grau, Phantom-Grün und Phantom-Blau verfügbar. Die letzten beiden Farbtöne reflektieren, je nach Lichteinfall, an einzelnen Stellen des Gerätes lila. Diese Farbeffekte sind auf jeden Fall ein absoluter Hingucker. Der Rücken des Gerätes ist an den Seiten leicht gewölbt. Dadurch fällt es in der Dunkelheit leichter, das Smartphone gleich richtig herum in die Hand zu nehmen.

Der Rahmen des Gerätes ist aus einem glänzenden, farblich leicht abgesetzten Metall gefertigt und wird von vier Plastikstreifen für die Antennenbänder unterbrochen. An der Oberseite befindet sich neben einem Mikrofon auch eine Infrarot-LED, mit der sich das Handy als Fernbedienung für jeden beliebigen Fernseher oder DVD-Player verwenden lässt. An der Unterseite befinden sich ein USB-C Port zum Aufladen, der Lautsprecher sowie ein extra Kopfhöreranschluss.

Fingerabdrucksensor jetzt nicht doch zu gebrauchen?

Insgesamt macht das Gerät einen extrem wertigen Eindruck. Alles scheint sorgfältig verarbeitet und die Tasten haben einen guten Druckpunkt. Der einzig schwerwiegende Kritikpunkt an dem Gerät ist meiner Meinung nach der Fingerabdrucksensor. Dieser soll laut Honor etwas ganz Besonderes sein, da er unter dem Displayglas verbaut ist. So revolutionär diese Technik auch sein mag, entstehen dem Nutzer dadurch aber keine Vorteile. Der Sensor nimmt den selben Platz unterhalb des Displays ein, wie es ein „normales“ Modell auch tun würde.

Das wäre ja noch kein Problem, doch leider funktioniert der Sensor auch nicht wirklich gut. Die Erkennung des Fingerabdrucks dauert meist länger als eine Sekunde und schlägt relativ oft fehl. Auch die eigentlich echt praktischen Wischgesten von Honor-Smartphones, mit der sich die Navigationstasten ausblenden lassen, funktionieren dank des schlechten Sensors eher mäßig. Zum Glück bietet das Honor 10 noch andere Methoden, um das Gerät gegen ungewollte Zugriffe zu schützen. Die Gesichtserkennung funktionierte im Test auch bei schwierigen Lichtbedingungen einwandfrei.

Fingerabdrucksensor unter Glas (Update)

In vorherigen Softwareversionen funktionierte dieser Sensor sehr unzuverlässig und deutlich langsamer als Sensoren von vergleichbaren Smartphones, wie es auch hier im Testbericht zu lesen ist. Dieses Problem hat Honor allerdings in einem Softwareupdate (Version 8.1.0.120) behoben. Der Fingerabdrucksensor reagiert nun gewohnt schnell und auch die praktischen Wischgesten von Honor-Smartphones, mit der sich die Navigationstasten ausblenden lassen, funktionieren nun zuverlässig. (aktualisiert 21.6.2018)

Highend-Specs zum Mittelklasse Preis

Der verbaute Octacore-Prozessor vom Typ Kirin 970 ist das gleiche Highend-Modell, das auch im teureren Huawei P20 Pro steckt. Zusammen mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher sorgt der Prozessor für ein absolut flüssiges Nutzungserlebnis. Durch den großzügig bemessenen Arbeitsspeicher müssen Apps nur sehr selten nachladen, wenn ihr sie aus dem Multitasking öffnet. Der Festplattenspeicher ist mit 64 Gigabyte ausreichend groß und gegen einen Aufpreis von 50 Euro könnt ihr ihn bei Bedarf auf 128 Gigabyte verdoppeln.

Aktuelle Software mit Huaweis MIUI

Bei der Software setzt Honor auf die aktuelle Android-Version 8.1 zusammen mit der hauseigenen Benutzeroberfläche MIUI. Diese ist einfach zu verstehen und sieht modern aus. Außerdem hat Honor beziehungsweise Huawei einige praktische Zusatzfunktionen ergänzt. So lassen sich beispielsweise die Blautöne des Displays reduzieren oder die Anordnung der Navigationstasten individuell anpassen oder diese komplett ausblenden.

Kleine Gimmicks werten das UI zusätzlich auf. So lässt sich per Lauter-Taste und Powerbutton eine Bildschirmaufnahme starten und beim Aufladen des Gerätes bekommt man eine coole Animation angezeigt, die euch über die verbleibende Ladedauer informiert. Die Ladedauer fällt dank USB-C-Schnellladegerät relativ kurz aus. Bei einer Ladedauer von lediglich 30 Minuten wird der Akku bereits zu 50 Prozent wieder aufgeladen. Ist der 3.400 mAh große Akku komplett aufgeladen, reicht dieser bei normaler Benutzung immer für einen Tag plus etwas Reserve.

Kamera AI-maizing?

Die Dual-Kamera auf der Rückseite des Gerätes bewirbt Honor als „AI Kamera“, sie nutzt also genau wie das Huawei Mate 10 Pro, das Huawei P20 und das Huawei P20 Pro Künstliche Intelligenz. Beim Fotografieren erkennt die Kamera dank selbstlernenden Algorithmen automatisch das Motiv und wählt die Einstellungen dementsprechend aus. Laut Honor kann die Kamera 500 verschiedene Szenarien unterscheiden. Im Test funktionierte das sehr gut. Die gewählten Einstellungen lassen das Foto allerdings manchmal etwas überzogen und nicht sehr realitätsnah wirken. Wer die AI-Funktion daher ausschalten möchte, kann das über die entsprechende Schaltfläche in der Kamera-App tun. Für Fotografie-Neulinge ist die AI-Funktion auf jeden Fall eine tolle Sache.

Honor 10 Kamera
Die Kamra des Honor 10 stammt nicht von Leica, wie beim P20. Sie macht aber dem Preis entsprechend gute Fotos. Image Timo Brauer

Fortgeschrittenen Nutzer bietet Honors eigene Kamera-App viele verschiedene Modi zum Herumspielen. So findet sich beispielsweise ein Modus für Lichtmalerei oder einer mit Snapchat-ähnlichen Filtern. Im sogenannten Profi-Foto-Modus könnt ihr Belichtungsdauer, Blendenöffnung oder den ISO-Wert manuell einstellen. Auch wenn die Kamera-App durch die zahlreichen Modi etwas überladen wirkt, ist sie logisch aufgebaut und läuft ohne Ruckler. 

Der 24 Megapixel große Monochrom- und 16-Megapixel-Farbsensor sorgen gemeinsam für sehr gute und farbenfrohe Aufnahmen, die der Preisklasse gerecht werden. Der Portrait-Modus liefert mit etwas Mühe ebenfalls gute Ergebnisse. Lediglich bei schwierigen Motiven, wie etwa einer Brille, schafft es die Software manchmal nicht, den Vordergrund vom Hintergrund zu unterscheiden.

Fazit: Honor 10 ist nicht nur ein billiges Huawei P20

Das Honor 10 ist keine billige Kopie des Huawei P20, sondern bietet gegenüber dem Vorbild sogar Vorteile. So ist die Rückseite anders gewölbt als die Vorderseite, was die Bedienung in der Dunkelheit verbessert. Außerdem verfügt das Gerät über einen Infrarot-Port, um Fernseher und ähnliches zu steuern, sowie über einen separaten Kopfhöreranschluss. Dadurch könnt ihr eure alten Kopfhörer weiterverwenden und auch Musik hören, während das Gerät über die USB-Schnittstelle lädt.

Die nur minimal schlechtere Kamera im Vergleich zum P20 lässt sich bei einem deutlich günstigeren Preis problemlos verkraften. Das einzige wirkliche Problem ist der Fingerabdrucksensor. Wer sich daran nicht stört, bekommt mit dem Honor 10 ein Highend-Smartphone zu einem sehr attraktiven Preis.

Das Honor-Flaggschiff bei Amazon (Provisions-Link)


Images by Timo Brauer

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Auf der Jagd nach dem richtigen Emoji

Auf die Plätze, fertig, suchen! Im kostenlosen Browsergame Emoji Scavenger Hunt von Google treffen Machine Learning, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality aufeinander. Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, den ich dir hier einmal genauer zeigen möchte.

Suche nach vorgegebenen Emojis

Die App ist ganz einfach über den Browser auf eurem Smartphone oder Tablet zu öffnen. Keine Anmeldung, keine Angaben, nichts, womit du rausrücken musst. Allerdings benötigt Google, damit du Emoji Scavenger Hunt spielen kannst, den Zugriff auf deine Smartphone-Kamera. Dem musst du natürlich zustimmen, sonst funktioniert das nicht. Hast du eingewilligt, kann es schon losgehen.

Der Emoji Scavenger Hunt Startbildschirm. Screenshot by Jennifer Eilitz

Nachdem der Countdown von drei herunter gezählt hat, bekommst du zu Beginn angezeigt, nach welchem Emoji du Ausschau halten musst. Diese können ganz unterschiedlich sein. Von einer Glühbirne über ein Smartphone bis hin zur Socke wird dir alles Mögliche angezeigt. Anschließend beginnt der Timer von 20 runterzuzählen und du musst dich auf die Suche nach dem Gegenstand in deiner Umgebung machen. Mir wurde unter anderem ein Hand-Emoji angezeigt, was natürlich sehr einfach zu finden ist. Lediglich die Hand vor die Kamera halten und das Spiel analysiert, ob du mit dem Gegenstand vor der Kamera richtig liegst. Die kleine Detektivin am unteren Bildschirmrand unterhält dich zudem nebenbei, indem sie deine gezeigten Gegenstände genauer unter die Lupe nimmt.

Auf der Suche nach einer Hand. Screenshot by Jennifer Eilitz

Achtung, die Zeit rennt

Ist die Zeit vorbei und du hast nicht den richtigen Gegenstand gefunden, hast du leider verloren und musst von vorn beginnen. Eigentlich könnte man meinen, dass das Spiel unheimlich einfach ist. Dennoch gibt es immer wieder Gegenstände, die du leider nicht so schnell griffbereit haben wirst. Wenn du es aber schaffst in der vorgegebenen Zeit den richtigen Gegenstand vor die Kamera zu bekommen, erhältst du automatisch für jeden richtigen Fund einen Zeitbonus in der nächsten Runde.

Netter Zeitvertreib mit einigen Fehlern

Emoji Scavenger Hunt weist zwar noch einige Fehler auf, die allerdings zu entschuldigen sind. Beispielsweise erkennt das Spiel manche Gegenstände schon dann, wenn man noch nicht einmal die Kamera drauf gerichtet hat. Zudem werden so manche Dinge falsch gedeutet oder schlichtweg nicht erkannt. Dennoch ist es beeindruckend, zu was die Technologie fähig ist und wie einfach eine Smartphone-Kamera Dinge erkennen kann. Ich kann das Spiel auf jeden Fall empfehlen, wenn einmal die Langeweile aufkommt oder du dir mit deinen Freunden ein spannendes Such-Match leisten möchtest. Für dieses Spiel gibt es einen Daumen-Hoch-Emoji!


olehslepchenko / stock.adobe.com

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Alle Vögel sind schon da – Der Libratone One Click Bluetooth Speaker im Test

Libratone One Click

Nach langem Warten ist es endlich soweit: Der Frühling ist da und so mancher Stubenhocker verlagert sein Wohnzimmer kurzerhand nach draußen. Ob Balkon, Garten oder doch der Park um die Ecke – die Musik muss mit. Dazu passt die neue Generation der Bluetooth-Speaker, die nicht nur mit Klang und Design, sondern auch ein paar Extras für den Draußenbereich aufwarten. Die dänische Firma Libratone präsentiert mit dem One Click in dieser Sommersaison einen schnieken Lautsprecher, der auf jeder Gartenparty etwas hermacht. Mit 30 Watt und einem integrierten 3-Zoll-Tieftöner, einem 1-Zoll-Hochtöner und einem passiven Treiber hat der Libratone One Click schon ganz ordentlich Wumms. Libratone wirbt mit „360 Grad Sound“, wenn der Lautsprecher stehend oder hängend aufgebaut ist. Der Test zeigt, ob das Singvögelchen mehr kann als nur gut aussehen.

Design: Eine 1 mit Sternchen

Der Libratone One Click macht schon beim Auspacken etwas her. Auf den ersten Blick ist der Bluetooth-Speaker vor allem eines: Schlicht und elegant. Für Tasten oder offensichtliche Eingänge muss man bei diesem Modell schon etwas genauer hinschauen. Lediglich ein Silikonstreifen, auf dem der Firmenname aufgebracht ist, verdeckt den Auflade-Anschluss für Micro-USB und einen 3,5-mm-Klinken-Eingang. Hier kann auch ein Kopfhörer als Antennenverstärker angeschlossen werden, so dient der Libratone One Click ganz klassisch als tragbares Mittelwellen-Radio.

Auf der vorderen Seite wird der Libratone One Click mittels eines schicken Touch-Feldes bedient, auf dem das Firmenlogo mit dem Vogel zu sehen ist. Designtechnisch ist das so gut gelöst, dass ich das Feld zunächst für pure Verzierung gehalten habe. Mit den Maßen von 12 x 4 x 20 Zentimetern ist der Lautsprecherkorpus etwa so groß wie ein durchschnittliches Taschenbuch, allerdings wiegt er mit knapp 900 Gramm etwas mehr – das Gewicht liegt jedoch absolut im Rahmen.

Libratone One Click
Libratone One Click. Image by Anne Jerratsch

Apropos Rahmen: Der Libratone One Click wird von einem etwa vier Zentimeter breiten Silikonrahmen mit Bumpern umfasst. Der dicht gewebte Stoffüberzug im gleichen Farbton auf der Vorder- sowie Rückseite des Speakers sorgt für einen hochwertigen Eindruck, außerdem soll dieser für Staub- und Spritzwasserschutz mit IPX4-Zertifizierung sorgen.

Pass! Mich! An! – Vielseitiger Einsatz für den Libratone One Click

Der Libratone One Click zeichnet sich trotz des schlichten Designs durch seine Vielseitigkeit aus. Den Silikonrahmen des Outdoor-Lautsprechers kann man abnehmen und die einzelnen Elemente austauschen. Hierfür benötigt man etwas Geschick, denn der dicke Rahmen sitzt recht fest auf dem Korpus. Angst, etwas kaputtzumachen, muss man allerdings nicht haben, denn auch hinter der Verschalung ist der Speaker robust konzipiert.

Innerhalb des Rahmens befinden sich an fünf strategischen Stellen austauschbare Bits, die man durch einen einzelnen kürzeren Henkel mit verschließbarer Funktion oder Ösen mit Aufhängevorrichtung ersetzen kann, durch die eine längere Schlaufe passt. Alle Teile sind aus farbigem Silikon, allerdings wirken die Extrabits bei aller Hochwertigkeit der Box selbst etwas billig – insbesondere die Schlaufe rutscht gern mal aus der Öse, da sie aus recht dünnem Gummi besteht. Hier wäre ein höherwertiges Material wie Leder oder wenigstens eine Stoffummantelung angebracht gewesen, wie sie Libratone bereits beim Aufladekabel mitliefert. In der Silikon-Ausführung wirkt das Ganze leider ein wenig wie eine Abwandlung einer Duschgelflasche mit Einhänge-Halterung.

App oder nicht App? Bedienung leicht gemacht

Der Libratone One Click ist auch beim Thema Funktionen bewusst schlicht gehalten. Schaltet man den Speaker ein, zirpt und blinkt der Bluetooth-Lautsprecher sanft und auf zeigt so seine Bereitschaft an. Mittels des Touch-Feldes wird der Speaker mit dem Smartphone gekoppelt und die Funktionen Play, Pause sowie Lautstärke und der nächste Track kann mit einem sanften Streicheln des runden Buttons angewählt werden. Leider hat sich Libratone keine Kombination überlegt, um einen Track zurückzuspringen. Ein kurzes Tippen auf den On/Off-Button zeigt den Ladestand des Akkus an.

Will man den Libratone One Click genauer steuern, hilft die Libratone-App für Android und iOS weiter, die auch den genauen Batteriestand des Bluetooth-Speaker verrät oder sich mit Streaming-Konten von Tidal, Spotify oder dem präferierten Internetradio verbinden möchte. Auch verschiedene Soundeinstellungen sind per App umstellbar. Man kann beispielsweise zwischen Voreinstellungen wie Rock, Live oder Easy Listening wählen. Leider ermöglicht die App keine feineren Einstellungen für Mitten, Höhen oder Bässe. Auch das Lautstärkerad taucht in der App noch einmal auf und lässt sich hier etwas besser und genauer bedienen als am Gerät selbst.

Libratone bietet zudem die Möglichkeit, mehrere Speaker der Marke zusammenzuschließen. Wie das funktioniert, wird in der App Schritt für Schritt erklärt. Die kostenfreie App macht allgemein einen recht aufgeräumten und durchdachten Eindruck – das kann nicht jeder Hersteller von sich behaupten.

Zwei weitere Extras habe ich bei meinem Test eher zufällig herausgefunden: Google Play bietet von sich aus an, eine Smart Lock-Funktion für das Telefon und den angeschlossenen Speaker einzurichten. Das Smartphone bleibt dann entsperrt, wenn der Speaker genutzt wird – vor allem, wenn bei Youtuber mal wieder die Autoplay-Funktion streikt, kann das praktisch sein. Auch lassen sich mit dem Libratone One Click mehr als nur ein einziges Smartphone gleichzeitig verbinden, was den Soundspaß noch einmal erweitern dürfte.

Ohren auf: Was kann der Libratone One Click?

Der schicke Lautsprecher dürfte sich mit einem ordentlichen Klangbett auf jeder kleineren Gartenparty ganz gut schlagen, wenn man ein paar kleine Einschränkungen hinnimmt. Der Hersteller wirbt mit 360-Grad-Sound, also rundum gleichbleibender Soundabdeckung. Das kann allein wegen des verhältnismäßig breiten Silikonrahmens nicht garantiert werden. Hält man den Speaker direkt vors Ohr, ist hier eine deutliches „Soundloch“ zu hören. Zudem scheint der Libratone je nach Entfernung von der Quelle Probleme mit dem Bluetooth-Signal zu haben, denn die Lautstärke der abgespielten Tracks schwankt ab und an merklich.

Auch befindet sich der Hochtonlautsprecher auf der Geräterückseite, sodass beim Soundtest einige basslastige Songs deutlich dumpfer klingen, wenn der Speaker zur Wand ausgerichtet ist. Der Mitten- und Tieftonlautsprecher befindet sich dafür auf der Vorderseite, hier kommt der Sound klar und knackig aus der Box. Mit zunehmender Entfernung zum Gerät fällt die unterschiedliche Soundausrichtung nicht mehr so sehr auf.

Hat man die Möglichkeit, einen Raum freier zu beschallen, indem man den Speaker beispielsweise aufhängt, dürfte das Soundkonzept jedoch den meisten Ansprüchen genügen. Der Speaker klingt allerdings allgemein sehr mittenlastig. Soundfreaks kommen hier allgemein nicht ganz auf ihre Kosten. Die Bässe könnten kräftiger sein und auch die Höhen hätten noch ein paar mehr Spitzen vertragen können. Für die schlanke Bauweise des One Click ist das Ergebnis aber durchaus zufriedenstellend.

Der Akku des Libratone One Click hält außerdem erfreulich lange durch. Bis zu 12 Stunden (bei halb aufgedrehtem Sound, was etwa Zimmerlautstärke entspricht) macht der Speaker mit, bis er zirpend nach einer frischen Dosis Energie verlangt. Das ist schon etwas mehr als so mancher kostspieligere Speaker an Akkupower aufbringen kann. Sollte der Saft doch einmal früher als gewünscht ausgehen, kann der Libratone One Click mit einem handelsüblichen Micro-USB-Kabel wieder aufgeladen werden.

Libratone One Click für draußen? Outdoor muss man können

Kein Test ohne einen Wermutstropfen – das gilt auch für den Libratone One Click. Das fängt schon bei den kleinen, aber wichtigen Details wie der Alltagstauglichkeit an. Zwar scheint der Zweck des Speakers für den Außenbereich gedacht zu sein. Aber eine Umverpackung wie beispielsweise ein simpler Beutel für den sicheren Transport ins Grüne sucht man leider auch bei diesem Modell vergebens. Dabei wäre diese Dreingabe wohl kaum mit Mehrkosten verbunden gewesen. Auch lag der Pckung zwar ein USB-Kabel bei, aber keine Verbindugn für die Steckdose. Hier muss man auf das eigene Handyladegerät zurückgreifen oder sich einen Adapter besorgen. Eindrücke wie diese schmälern die Freude an der Nutzung etwas.

Auch stellt sich die Frage, für welche Outdoor-Situationen der Libratone One Click überhaupt konzipiert worden ist. Der Speaker selbst steht dank des breiteren Bodens relativ stabil aufrecht. Aber legt man ihn auf eine der schmaleren Seiten, kippt er schnell mal um. Der Rahmen selbst verhindert zwar ein Wegrutschen auf geradem Untergrund. Doch ein paar Schienen oder Füße hätten dem Modell gut getan.

Zudem zieht das breite Silikonband sehr leicht eine feine Staubschicht an. Diese lässt sich zwar leicht abwischen. Aber trotzdem hat man bei der Nutzung außerhalb der eigenen vier Wände Sorge, der edle Stoffüberzug könnte Schaden nehmen oder zumindest Flecken abbekommen.

Die merklichen Schwankungen beim Sound, wenn man sich in unmittelbarer Nähe des Gerätes befindet, sind zwar ein vergleichsweise kleiner Posten, aber dennoch ärgerlich. Hier stellt sich die Frage, wieso Libratone überhaupt mit Rundum-Sound wirbt. Stattdessen hätte das Unternehmen auch einfach mit der durchaus guten Soundqualität und Akkulaufzeit seines Speakers punkten können. Das verfälscht den Eindruck leider ein wenig.

Test-Fazit: Noch nicht ganz flügge

Der Libratone One Click macht optisch und soundtechnisch einiges her. Mit seiner geringen Größe und dem akzeptablen Gewicht sowie der absolut ausreichenden Akkulaufzeit dürfte er sich bei spontanen Parties im Freien gut schlagen. Auch die Ausstattung mit Schlaufen und Henkel ist eine nette Idee, hätte aber qualitativ ein Upgrade im Material vertragen können. Für ein Outdoor-Erlebnis fehlen noch ein paar durchdachte und ausgereifte Konzepte. Der Stoffbezug ist zwar recht hübsch, aber dennoch eher ungeeignet für echte Draußen-Action. Als Designer-Objekt für die Wohnung dürfte der Libratone One Click durchaus taugen.

Der Libratone One Click ist in den Farben Cloudy Grey, Graphite Grey, Cerise Pink und Caribbean Green erhältlich. Der Lautsprecher kostet derzeit zwischen 150 und 170 Euro.

Der Libratone-Lautsprecher bei Amazon (Provisions-Link)


Images by Anne Jerratsch

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Harry Potter: Hogwarts Mystery – alles was du wissen musst!

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (7)

Wenn du als jugendlicher Harry Potter-Fan vergeblich auf deinen Hogwarts-Brief gewartet hast, dann solltest du jetzt herhören. Ab sofort kannst du in dem Mobile-Game Harry Potter: Hogwarts Mystery in die Welt von J.K. Rowlings Zauberlehrling eintauchen. 

Hogwarts erwartet dich!

Harry Potter: Hogwarts Mystery trägt zwar den Namen des berühmtesten Zauberlehrlings der Welt, allerdings wird dieser im Spiel nicht vorkommen. In einem Monolog verrät der Hogwarts-Schulleiter Dumbledore, dass der junge Harry nach dem Angriff durch Lord Voldemort in Sicherheit ist. Er ist zum Zeitpunkt der Spielgeschehnisse also noch ein Kleinkind. Das Game ist ein Roll-Playing Game – kurz RPG. Somit erstellen Spieler darin ihre eigenen Charaktere, mit denen sie die Zauberer-Schule Hogwarts erkunden können. Vom goldenen Trio Harry, Ron und Hermine fehlt zwar jede Spur, aber trotzdem darfst du dich über ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen, wie Rubeus Hagrid, Severus Snape oder Minerva McGonagall. Umso besser: die tatsächlichen Schauspieler aus den Filmen Michael Gambon, Maggie Smith und Warwick Davis leihen ihren ikonischen Rollen Dumbledore, McGonagall und Flitwick in Hogwarts Mystery ihre Stimmen. 

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (4)
Der Brief, den sich beinahe jeder mit elf gewünscht hatte.

Das Game stammt aus dem Hause der Entwickler Jam City und wird herausgegeben durch Portkey Games. Letztere sind das hauseigene Gaming-Label von Warner Bros. Interactive Entertainment, das sich komplett auf Gaming-Inhalte rund um die Zauberer-Welt aus der Feder von J.K. Rowling drehen soll. Im folgenden erkläre ich dir Schritt für Schritt wie das Game funktioniert!

1. Charaktererstellung

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa KneidlHogwarts Mystery ist ein Rollenspiel, das bedeutet, dass du dir zuerst einen Avatar nach Belieben zusammenstellen kannst. Zur Auswahl hast du einen männlichen oder weiblichen Avatar und ein kleines Angebot an Frisuren, Gesichtsformen, Haarfarben etc. Wer mit den begrenzten Möglichkeiten nicht zufrieden ist, muss einfach etwas abwarten und Ressourcen sammeln. Im späteren Verlauf des Spiels können noch allerhand Frisuren, Outfits etc. mithilfe von Münzen oder Edelsteinen freigeschaltet werden!

2. Account mit Facebook verbindenHarry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (15)

Es mag wie eine Option aussehen, die du sonst auch eher ignorieren könntest, allerdings empfehle ich dir deinen Hogwarts Mystery Spielstand mit deinem Facebook-Konto zu verknüpfen. Nur die Verknüpfung ermöglicht es, das Spiel exakt zu speichern. Fehlt diese Verknüpfung wirst du an den letzten automatischen Speicherpunkt zurückgeworfen.

3. Ab in die Winkelgasse

Die Winkelgasse fungiert als Tutorial für das Spiel. Nachdem du deinen Hogwarts-Brief erhalten hast, streifst du durch die Einkaufsstraße, um alle nötigen Schulutensilien zu besorgen. Gleichzeitig lernst du durch den NPC Rowan etwas über den Plot des Spiels. Das namensgebende “Hogwarts Mystery” scheint wohl etwas mit dem verschwundenen Bruder deines Avatars zu tun zu haben. Was genau es damit auf sich hat, gilt es herauszufinden.

4. Wähle dein Haus und erkunde Hogwarts

Nach einem kurzen Aufenthalt in der Winkelgasse geht es auch schon gleich nach Hogwarts! Kurz nach einer Begrüßung durch Professor McGonagall darfst du auch prompt dein Hogwarts-Haus aussuchen. Hier hätte ich mir einen Test ähnlich wie bei Pottermore gewünscht, denn dort entscheiden einzig und allein die Antworten auf obskure Fragen, ob man in Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw oder Slytherin einsortiert wird. Als frischgebackener Gryffindor – in meinem Fall – bist du dann auch endlich bereit für den Unterricht in Hogwarts. Das Spiel ist durch die sieben Hogwarts-Schuljahre mit je zehn Kapiteln aufgeteilt, in denen es gilt, das Mysterium um den verschollenen Bruder aufzudecken – und natürlich den Zauberer-Unterricht zu besuchen.

5. Ressourcen und Attribute im Spiel

Im Game stehen dem Spieler drei verschiedene Ressourcen zur Verfügung: Energie, Münzen und Edelsteine. Energie – in Form von blauen Blitzen – brauchst du, um Handlungen auszuführen, sie lädt sich allerdings nach einigen Minuten auch automatisch wieder auf. Falls dir die Energie knapp wird, kannst du dir mit Edelsteinen mehr Energie kaufen. Edelsteine erhältst du wiederum durch Levelaufstiege und kannst sie dann anschließend für neues Zubehör ausgeben. Münzen verdienst du dir durch das Lösen von Aufgaben. Sie werden ebenfalls für Zubehör benötigt, können aber auch neue Aufgaben freischalten. Auch In-App-Käufe sind möglich, aber nicht notwendig, um das Spiel zu bestreiten. Du kannst beispielsweise mehr Energie für deinen Charakter kaufen, um Aufgaben gleich erledigen zu können und nicht auf den Cooldown warten zu müssen. 

Attributpunkte kannst du dir durch Interaktionen in Dialogen verdienen. Es gibt die drei Attribute Tapferkeit, Empathie und Wissen. Es ist zu empfehlen, die drei Attribute immer auf einem ungefähr gleichen Level zu halten. Hast du bei einem Attribut zu wenig Punkte, hast du eventuell nicht die Möglichkeit später bestimmte Antwort-Möglichkeiten auszuwählen.

Fazit

Harry Potter: Hogwarts Mystery ist ein liebevoll gestaltetes Spiel, das vor allem für all diejenigen gedacht ist, die heute noch auf ihren Hogwarts-Brief warten. Nur kommen gelegentlich kleine Übersetzungsfehler vor. Zudem muss die App hin und wieder neu gestartet werden und alles in allem ist es ein eher seichteres Spiel. Dennoch ein schönes und Nostalgie-geladenes Wiedersehen mit den Schauplätzen und Charakteren des Harry-Potter-Universums. 

Harry Potter: Hogwarts Mystery ist ab sofort kostenlos für iOS und Android verfügbar.

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Fit in den Frühling: Was kann der Fitnesstracker Fitbit Charge 2?

Adam Birkett - via unsplash

Vor einigen Wochen habe ich angefangen, mich mit dem Thema Fitnesstracker auseinanderzusetzen. Dafür habe ich den Huawei Band 2 Pro getestet, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Bevor ich mich jedoch für einen endgültigen Kauf entscheiden wollte, brauchte ich einen Vergleich. Da ich diesen noch nicht hatte, wollte ich unbedingt noch den Fitbit Charge 2 testen.

Ausgepackt und dann?

Vom Design des Fitbit Charge 2 war ich von Anfang an begeistert. Der Fitbit Charge 2 sieht nicht nur super aus, er sitzt auch sehr bequem, was ich Anfangs beim Huawei Band 2 Pro zu bemängeln hatte. Er wirkt mit seiner Breite von gerade mal 21,45 mm entgegen meinen Erwartungen überhaupt nicht klobig, sonbdenr ist sehr unauffällig und anschmiegsam. Passend zu seinem schlanken Design kann man noch viele weitere Armbänder erstehen. Dabei gibt es die Fitbit in verschiedenen Größen passend für jedes Handgelenk. Außerdem ist der Fitbit Charge 2 schweiß-, spritzwasser- und regendicht. Allerdings sollte man den Tracker unter der Dusche oder beim Schwimmen nicht tragen.

Los geht’s!

Das Einrichten hat sich etwas in die Länge gezogen. Das Aktualisieren brach immer wieder ab, sodass ich einige Male neu starten musste. Das kann allerdings auch an meinem Smartphone liegen, da dieses nicht offiziell von Fitbit unterstützt wird und die Bluetooth-Verbindung immer wieder abbricht. Nachdem das Gerät es dann zehn Minuten geschafft hat, die Aktualisierung durchzuziehen, ging es endlich los.

Zunächst benötigt man die App, die man sich im Google Play Store oder im Apple Store kostenlos herunterladen kann. Die dazugehörige App für den Fitbit Charge 2 hat mir in ihrer Aufmachung sehr gut gefallen. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet viele Möglichkeiten, seine Fitness und täglichen Daten zu überblicken. Wer das Ganze lieber am großen Bildschirm tun möchte, kann das auch in der Fitbit-Browserversion erledigen.

Fitbit Dashboard Browser
Sowohl in der App als auch in der Browser-Version kann man alles genau überblicken. Screenshot by Jennifer Eilitz

Wie funktioniert die Fitbit?

Das OLED-Display zeigt die Uhr im gewünschten Design an. Hierbei kann man sich für verschiedene Anzeigeoptionen entscheiden. Die Bedienung ist sehr einfach. Am seitlichen Knopf drücken, um das Display einzuschalten oder einfach den Arm anheben, so als würde man auf die Uhr schauen, dann schaltet sich das Gerät automatisch an. Sobald der Arm wieder eine andere Position einnimmt, geht dieser wieder aus. Auf der Uhr kann man nun hin- und herswitchen, entweder anhand des Knopfes oder indem man oberhalb des Bildschirms tippt. Laut Hersteller soll die Akkulaufzeit des Trackers etwa fünf Tage betragen, was ich gut bestätigen kann. Das Aufladen geht ebenfalls sehr einfach und nimmt lediglich ein bis zwei Stunden in Anspruch.

Ein Alleskönner

Die App verfügt über viele Funktionen die die tägliche Nutzung sinnvoll einteilen.

Tagesziele: In der App erhält man einen Überblick über die gelaufenen Schritte. Klickt man direkt auf das Symbol, zeigt sie zudem eine ausführliche Statistik mit den wöchentlichen Zielen. Ich versuche täglich auf mindestens 6.000 Schritte zu kommen. Daneben zeigt sie noch die Anzahl an Etagen, da das Gerät mit einem Höhenmesser ausgestattet ist. Somit können deine gelaufenen Etagen, die gelaufenen Kilometer, die verbrannten Kalorien und die aktiven Minuten aufgezeichnet werden.

Aktive Stunden: Die Fitbit möchte, dass man sich auch innerhalb der einzelnen Stunden genügend bewegs und fordert den Nutzer daher einmal in der Stunde auf, etwa 250 Schritte zu gehen. Hat man das Ziel erreicht, bekommt man einen pinken Punkt angezeigt, der sagt, ob man das Ziel erreicht hat oder nicht.

Die Anzahl an aktiven Stunden bestimmt man bei den Einstellungen. Meine aktiven Stunden befinden sich in einer Zeit zwischen sechs Uhr am Morgen und 18 Uhr am Abend. In dieser Zeit bin ich den Tag über unterwegs und kann anschließend schauen, wie viele Stunden ich dann auch tatsächlich geschafft habe.

Freunde: Wer nicht alleine trainieren möchte, muss das auch nicht tun. Man kann seine Freunde einladen, mit denen man Wettkämpfe austragen will. Man kann seine Freunde allerdings auch motivieren oder spaßeshalber necken, wenn man mit deren Leistungen nicht zufrieden ist.

Neben den Einstellungen gibt es natürlich eine ganze Reihe Möglichkeiten, sich selbst zu kontrollieren. Du kannst beispielsweise das wöchentliche Training festlegen und einstellen, an wie vielen Tagen man unter der Woche trainieren will. Oder man überwacht die eigenen Schlafgewohnheiten.

Höre auf das, was dein Herz dir sagt

Mit dem Fitbit Charge 2 hat man seine Herzfrequenz immer im Auge. Sowohl der Tracker als auch die App zeigen auf Abruf die Herzfrequenz an. Man kann herausfinden, wie viele Schläge pro Minute das eigene Herz braucht, oder wann es sich in der Ruhefrequenz befindet. Zudem kann man seine Sporteinheiten, Fettverbrennung und Cardiofitness besser kontrollieren.

Essen, Kalorien, Trinken: Zu einem sportlichen und gesunden Alltag gehört natürlich auch eine gesunde Ernährung. Auf der Fitbit Charge 2-App kann man alles eintragen, was du am Tag zu dir genommen und wie viel du getrunken hast. Die App zeigt an, wie viele Kalorien mn bereits zu sich genommen hat. Die Mglichkeiten sind erstaunlich weitreichend. Man kann fast alles eintragen und die App weiß sofort Bescheid. Sie wusste sogar die Angaben zu meinem Salat, den ich mir morgens auf meinem Weg am Bahnhof gekauft habe. Diese Funktion gefällt mir mitunter am besten, da ich endlich sehe, wie viel ich am Tag eigentlich zu mir nehme, ohne mühsam Kalorien zählen zu müssen.

Gemeinsam geht’s besser: Gamification deluxe

Ist der Sportsgeist so richtig entfacht, kann man mit dem Fitbit Charge 2 mehrere Tage an virtuellen Wettrennen teilnehmen – und das an allen Orten der Welt. Wenn dabei ein bestimmtes Zwischenziel erreicht wird, erhält man Panoramafotos von dem Ort, an dem man das Rennen austrägt. Wenn man aber lieber alleine auf Reise gehen möchte, kann man auch an einem Solorennen teilnehmen und zum Beispiel gemütlich durch New York spazieren.

Anleitungen: Wer sich mit Training und sportlichen Übungen schwertut, kann sich ganz einfach Anleitungen auf der App ansehen, die einem genügend Inspiration liefert, um sein eigenes Training in den eigenen vier Wänden zu starten. Wenn nan dabei auch noch die Leistungen seiner Freunde checken möchte, kann man sich mit ihnen vernetzen und schauen, welche Ziele und Fortschritte sie machen. Man kann sie unterwegs motivieren, necken und ihnen Nachrichten senden.

Stell dich auf was ein!

Das Menü beim Fitbit Charge 2 ist variierbar, dafür gibt es deutliche Pluspunkte. Ich habe mich für meine Schritte, meine Herzfrequenz, Stoppuhr, Relaxen und für Laufen, bzw. verschiedene Trainingsarten entschieden. Wenn ich mit dem Sport beginne, lasse ich den Sportmodus laufen, der mir durchgehend meine Herzfrequenz und die Zeit anzeigt. So kann ich genau sehen, ob mein Training effektiv ist und ich mich zumindest im Fettverbrennungsmodus befinde.

Eine für mich persönlich schöne Nebensache ist das Empfangen von Nachrichten auf dem Fitbit Charge 2. Hier kann man zwischen herkömmlichen SMS, Kalenderbenachrichtigungen, Anrufen und WhatsApp-Nachrichten auswählen. Manch einer mag sich durch das Vibrieren am Handgelenk vielleicht gestört fühlen, ich hingegen finde diese Funktion sehr praktisch. So schaue ich tatsächlich weniger auf mein Smartphone. Schade finde ich allerdings, dass ich, anders als beim Huawei Band 2 Pro, meine Emails nicht auf dem Tracker anzeigen lassen kann.

Fazit: Fitbit Charge 2 gewinnt durch Punktsieg

Nachdem ich endlich einen Vergleich hatte muss ich sagen, dass mir der Fitbit Charge 2 noch besser gefällt als der Huawei Band 2 Pro. Das liegt aber weniger an den Funktionen, sondern vielmehr an der vielseitigen Fitbit-App. Hier hat der Nutzer tatsächlich viele Möglichkeiten, sich selbst und seine sportlichen Aktivitäten zu überwachen. Auch das schlanke Design des Trackers und der App hat mich überzeugen können.

Leider kann ich persönlich die Verbindung zwischen Smartphone und Fitnesstracker nicht vollkommen auskosten, da mein Smartphone leider nicht von Fitbit unterstützt wird. Immer wieder kommt es zu fehlgeschlagenen Synchronisierungen und auch das Empfangen der Nachrichten auf dem Tracker wird ständig unterbrochen. Das nervt wirklich enorm. Vor dem Kauf sollte man also unbedingt darauf achten, ob das eigene Smartphone kompatibel mit dem Gerät ist.

Unabhängig davon bin ich sowohl mit der App als auch mit dem Fitnesstracker recht zufrieden. Ich nutze den Fitbit Charge 2 mittlerweile tatsächlich jeden Tag, um meine Schritte zu kontrollieren. Abends oder auch mal zwischendurch schaue ich in die App, um meine Mahlzeiten und mein Trinkverhalten dort einzutragen.

Wer sich selbst und seine sportlichen Fortschritte genau überprüfen möchte, gerät mit der Fitbit Charge 2 an einen wirklich guten Fitnesstracker. Die dazugehörige App bietet mehr als genügend Möglichkeiten und Hilfestellungen, um die eigene Fitness im Alltag ganz einfach auszubauen.

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WhatsApp Sprachnachrichten – Endlich auch im Hintergrund aktiv

oatawa - stock adobe com

Kennt ihr das? Ihr habt euren Freunden einiges mitzuteilen, aber keine Lust das Ganze mühselig abzutippen? Und auch ein Anruf passt ausgerechnet in diesem Moment nicht. Dafür gibt es bei WhatsApp ja Gott sei Dank die Sprachnachrichten-Funktion, die bisher noch nicht hundertprozentig ausgereift war.

Beim Abhören der Nachricht ist der Nutzer mehr oder weniger dazu gezwungen den Chatverlauf geöffnet zu haben. Bei kurzen, knappen Nachrichten eigentlich nicht weiter wild. Aber bei mehreren Minuten kann das schon mal nervig sein. Doch sobald man die App schließt, wird auch die Nachricht beendet. Das soll jetzt ein Ende haben.

Mit dem Update auf die Version 2.18.40 können Nutzer in Zukunft die App schließen, während sie eine Sprachnachricht hören und sich somit anderen Dingen auf ihrem Smartphone widmen. Die Nachricht läuft dann einfach im Hintergrund ungestört weiter.

Android-Nutzer müssen sich noch gedulden

So gut die neue Funktion auch klingt – Android-Nutzer müssen leider noch warten. Bisher ist die neue Sprachnachrichten-Funktion nur für iPhones verfügbar. Wann auf Android-Smartphones die Neuerung freigeschaltet ist, ist bisher noch unbekannt.

Allerdings gibt es auch positive Nachrichten für die Nutzer von Android-Smartphones. Schon seit einiger Zeit können Sprachnachrichten auf WhatsApp auch ohne dass der Finger auf dem Mikrofon gedrückt sein muss auf iPhones aufgenommen werden. Jetzt können auch Android-Nutzer auf diese Funktion zurückgreifen. Wer also freihändig eine Sprachnachricht aufnehmen möchte, muss lediglich das Mikrofon-Symbol mit einem Wisch nach oben schieben.


oatawa/stock.adobe.com

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Slidejoy – mit einem Wisch Geld verdienen

Jane Kelly - stock adobe com

Kleines Geld für kleine Aufträge: Über Online-Umfragen oder Produkttests einen kleinen Verdienst zu erhalten, ist kein neues Konzept. Anbieter erkennen mittlerweile aber immer mehr das Potential von Smart Devices und bringen die Idee auf Smartphones. Das große Geld verdient man dabei also selbstverständlich nicht, aber über einen kleinen Nebenverdienst mit geringem Aufwand kann eigentlich auch nicht gemeckert werden. Die Firma Slidejoy hat sich eine einfache Idee zum Konzept gemacht: Ein paar Mal wischen bringt schon ein paar Cents.

Einfach Geld verdienen mit dem Lockscreen

Aktiv müsst ihr bei der App Slidejoy eigentlich nichts machen, das Geld verdient ihr ganz simpel durch euren Lockscreen. Bei Slidejoy müsst ihr einfach nur euer Handy entsperren und erhaltet eine kleine Vergütung dafür. Das Smartphone kann dabei zum Geld verdienen ganz normal genutzt werden. Wenn man seinen Screen entsperren möchte, wird lediglich vor dem Homescreen ein Werbebanner angezeigt. Mit einem Swipe nach Links entsperrt man seinen Lockcreen und mit einem Wisch nach Rechts erfährt man mehr über die Werbeanzeige.

In welche Richtung man wischt – also ob man mit der Werbung interagiert oder sie ignoriert – ist der App egal, beides wird gleichermaßen gewertet. Das heißt jetzt aber nicht, dass ihr euer Smartphone wie wild sperren und entsperren sollt – nicht jeder Swipe bringt Geld und die Macher der App empfehlen das Smartphone ganz einfach wie gewohnt zu verwenden. Das Punktesystem erfolgt in sogenannten “Carats”. Euer Punktestand wird täglich zu einer festen Zeit erweitert. Eintausend Carats entsprechen dem Wert eines US-Dollars. Ab 2.000 Carats können diese dann über PayPal, einen Amazon-Gutschein oder ähnliches ausgezahlt werden. In App-Bewertungen sprechen Nutzer von Gesamtbeträgen von um die 20 Cent pro Woche oder 20 Euro im Jahr.

Ob es sich für euch lohnt, für derart kleine Beträge ständig eine App im Hintergrund laufen zu lassen, bleibt euch überlassen. Auf meinem Smartphone nimmt die App 38,52 MB Speicher ein. Nach einem normalen Arbeitstag wurden durch die App etwa 380 KB genutzt, was in etwa der Datennutzung von drei Websites entspricht.  Die Beträge mögen zwar nicht hoch sein, aber simpler kann man mit dem Smartphone wohl nicht Geld verdienen!

Wenn es euch nicht stört, ständig Werbung auf dem Homescreen zu sehen, dann probiert die App doch mal aus. Sie ist kostenlos im Google Play Store – deswegen bis jetzt nur für Android – verfügbar.


Jane Kelly/stock.adobe.com

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MWC 2018: Darauf freuen sich die Netzpiloten in Barcelona

Teaser-MWC2018

Mit dem Mobile World Congress in Barcelona steht Ende Februar traditionsgemäß die weltweit größte Mobilfunkmesse vor der Tür. Wir sind in diesem Jahr vor Ort und berichten über die neuesten Produkte und Trends aus der mobilen Welt. Was können wir auf dem MWC 2018 erwarten? Worauf freuen wir uns am meisten?

Samsung präsentiert seine neuen Flaggschiffe

Bereits vor dem offiziellen Start des MWC 2018 am 26. Februar stellt der koreanische Elektronikhersteller Samsung mit dem Galaxy S9 und S9+ seine neuen High-End-Geräte vor. Die Einladung mit dem Titel “The Camera. Reimagined.” (zu deutsch: “Die Kamera. Weiter gedacht”) deutet auf Smartphones mit speziellen Kamera-Features hin. So soll die Blende variabel sein und bei schlechten Lichtbedingungen für bessere Fotos sorgen. Das wäre eine große Neuheit. Anders als klassische Kameras, bieten Smartphones nur eine fixe Blendenöffnung. Dadurch können Smartphone-Fotografen Belichtung und Schärfentiefe bisher nur eingeschränkt variierten. Außerdem sollen die kommenden Galaxy-Geräte über einen neuartigen Bildsensor aus Samsungs Baureihe Isocell verfügen, der Zeitlupenaufnahmen in FullHD-Auflösung mit bis zu 480 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Hingegen in Sachen Design zeigen bei Leaker Evan Blass vorab veröffentlichte Bilder kaum Änderungen. Der Hersteller setzt weiterhin auf ein abgerundetes Display. Unter der Haube dürfte sich mit dem Exynos-9-Prozessor wieder eine leistungsstarke Eigenentwicklung befinden. Auch die im Galaxy S8 nicht überzeugende Künstliche Intelligenz, die auf den Namen Bixby hört, dürfte bei den neuen Smartphones an Bord sein. Dass Samsung ihren Funktionsumfang endlich aufbohrt, ist zu erwarten.

Das Samsung Galaxy S9 (Plus) kommt voraussichtlich in drei verschiedenen Farben. Image by Evleaks

Huawei, LG und HTC kneifen, Outdoor-Phones im Kommen

Während HTC seit mehreren Jahren sein neues Flaggschiff auf einem späteren, gesonderten Event vorstellt, haben sowohl Huawei als auch LG Electronics ihre Präsentationen kurzfristig verschoben. Beide Hersteller fürchten wohl, angesichts von Samsungs Medienmacht zu kurz zu kommen. Der chinesische Hersteller Huawei plant ein eigenes Event Ende März in Paris. Dort und nicht in Barcelona wird er voraussichtlich den Nachfolger des P10, das Huawei P20, veröffentlichen. LG verschiebt die Vorstellung wohl auch aufgrund von Entwicklungsproblemen gar in den April. Trotzdem sind die Unternehmen vor Ort in Barcelona und haben die ein oder andere Neuigkeit dabei. Bei LG Electronics erwarten wir ein V30, dessen Kamera-Software mit Künstlicher Intelligenz aufgerüstet wird. Vision AI heißt das Konzept, das die Motiverkennung verbessern soll.  Auch Huawei hält ein Presse-Event ab. Dort werden wir voraussichtlich neue MateBooks zu Gesicht bekommen. Ich selbst werde zudem den beiden aufstrebenden Smartphone-Herstellern Crosscall und RugGear einen Besuch abstatten. Beide Unternehmen machen durch robuste Outdoor-Telefone auf sich aufmerksam, die noch über den IP-Standard gar aufwendigen Militärstandards standhalten sollen. Was die Geräte sonst so auf dem Kasten haben und welche Schwierigkeiten bei der Entwicklung auftreten, versuche ich für euch herauszufinden.

Augmented Reality und Virtual Reality im Aufschwung

Auch die erweiterte und virtuelle Realität wird auf dem MWC 2018 in Barcelona eine wichtige Rolle spielen. Ich werde einen Blick auf die im Rahmen der CES in Las Vegas vorgestellte HTC Vive Pro werfen können und einen Erfahrungsbericht liefern. Neben der Hardware stehen zudem clevere Software-Applikationen im Fokus. Auch wenn Apple selbst nicht vertreten ist, zeigen App-Entwickler Lösungen für das ARKit.

Mit der Vive Pro zeigt HTC ein hochimmersives VR-Headset. Image by HTC

MWC 2018 zeigt, welche Möglichkeiten 5G-Mobilfunk bietet

Besonders interessant für technische Anwendungen dürften die Entwicklungen rund um den neuen Mobilfunkstandard 5G sein. Er zeichnet sich nicht nur durch schnelle Übertragungsraten, sondern auch durch kurze Reaktionszeiten aus. Hier haben wir bereits die wichtigsten Eckpunkte dazu zusammengefasst. Auf der Fachmesse MWC 2018 zeigen Netzanbieter und Chiphersteller wie Intel das Potential des neuen Standards. Sie geben einen Ausblick auf kommende Anwendungsfelder. Für uns Endverbraucher dürften etwa autonomes Fahren oder die kabellose Virtual-Reality-Technologie von Interesse sein. Wenn ihr zu den ersten gehören wollt, die von den MWC-News erfahren folgt uns auf Twitter und Facebook. Samsung Galaxy S8 bei Amazon aussuchen (Provisons-Link) LG V30 bei Amazon aussuchen (Provisions-Link) Huawei P10 bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)

Dieser Artikel erschien zuerst auf Netzpiloten Android.


Images by GSMA, Evleaks & HTC, Teaser Image adapted by Jonas Haller


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Polaroid Zip vs. Prynt Pocket: Sofortbilddrucker für iOS im Test

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Seit nunmehr zehn Jahren existieren portable Sofortbilddrucker auf dem Markt, die eure Smartphone-Fotos in Sekundenschnelle greifbar machen sollen. Per App könnt ihr zudem Filter, Rahmen und Grafiken vor dem Ausdrucken hinzufügen. Ich habe mit dem Prynt Pocket und dem Polaroid Zip zwei Sofortbilddrucker über mehrere Wochen im Zusammenspiel mit dem iPhone X getestet. Wie gut die Mini-Druckereien für die Handtasche funktionieren, verrät mein Test.

Zink-Technologie: Wärme statt Tinte

„Zink“ – Das bedeutet „Zero INK“, also keine Tinte und beschreibt die Funktionsweise des Polaroid Zip und Prynt Pocket. Beide portablen Drucker arbeiten nämlich mit dieser sehr sauberen Technik. Die Druckfarbe stammt demnach nicht aus dem Drucker selbst, sondern befindet sich bereits in den kleinen zugehörigen Foto-Bögen. Der Prynt Pocket sowie der Polaroid Zip benötigen nämlich ganz spezielles Zink-Druckerpapier. Das Verfahren ist übrigens von Zink Imaging, ein Tochterunternehmen von Polaroid, patentiert. Der Vorteil der Zink-Technik ist vor allem die sehr leichte und kompakte Bauweise der Sofortbilddrucker, da Patronen oder Toner wegfallen. Das klebefähige Zink-Papier besteht dabei aus drei Schichten, die die Grundfarben Gelb, Magenta und Cyan beinhalten. Um dem weißen Papierbogen Foto-Action einzuhauchen, wird beim Druckvorgang mit unterschiedlichen Temperaturen gearbeitet, die je nach Einwirkstärke unterschiedliche Farben auf dem Papier hervorrufen. So viel zur theoretischen Funktionsweise des Prynt Pocket und Polaroid Zip. Doch wie gut funktioniert das Ganze?

Prynt Pocket: Das iPhone wird zum Sofortbilddrucker

In meinem Test habe ich mir zwei sehr unterschiedliche Sofortbilddrucker angesehen. Zum einen den Prynt Pocket, noch sehr jung auf dem Markt und realisiert durch eine Kickstarter-Kampagne. Andererseits den Sofortbilddrucker der Mutter aller Sofortbilder: Polararoid Zip. Der Prynt Pocket verfügt über einen Lightning-Connector. Daraus schließt ihr schon ganz richtig, dass sich mit dem relativ kompakten Gadget nur iPhone-Fotos ausdrucken lassen. Durch einen Schiebemechanismus lassen sich alle auf dem Markt verfügbaren iPhones mit Lightning-Connector einlegen.

Im Lieferumfang des Prynt Pocket befinden sich neben dem Hauptgerät ein Micro-USB-Aufladekabel, das Cartridge fürs Zink-Papier und zehn Fotobögen. Da mir zehn Bögen zum Testen und Ausprobieren nicht gereicht haben, habe ich bei Gravis ein 40er-Pack Blanko-Fotos für rund 20 Euro nachgekauft. Im Internet bekommt ihr das 2 x 3 Zoll kleine Prynt-Papier auch günstiger. Wie ihr seht, kostet eines der Mini-Fotos stolze 50 Cent. Für den Preis muss der Prynt Pocket mich echt von den Socken hauen.

Prynt Pocket als Kamera-Gadget: Viel Fummelei bevor es losgeht

Um mit dem Prynt Pocket einige meiner iPhone-Schnappschüsse auszudrucken, muss ich ihn vorher komplett aufladen. Das dauert etwa drei Stunden und gibt Saft für das Ausdrucken von etwa 20 Fotos. Das Zink-Papier könnt ihr nach dem Druck übrigens zu Aufklebern umfunktionieren. Vorausgesetzt ihr bekommt das Schutzpapier von der Rückseite gelöst. Das Papier müsst ihr vor dem Druck in die dafür vorgesehene Cartridge einlegen. Sie fasst zehn Fotobögen auf einmal. Zudem müsst ihr die Prynt-App aus dem iOS-App-Store herunterladen, um das Gerät nutzen zu können. Die App ist kostenlos. Habt ihr die Software auf eurem iPhone installiert und es eingesteckt, könnt ihr nun entscheiden, ob ihr vorhandene Fotos ausdrucken möchtet oder neue Schnappschüsse erstellt. Entscheidet ihr euch fürs Neuaufnehmen, verwandelt sich Prynt Pocket in eine Kamera. Dabei ist euer eingestecktes Smartphone der Bildschirm. Oben rechts auf dem Prynt Pocket befinden sich ein Auslöser sowie ein kleines Stellrad zum Zoomen. Das funktioniert einwandfrei, ist meiner Meinung nach aber gänzlich ohne einen Mehrwert. Deutlich bessere Fotos gelingen ohne zusätzliches Gewicht am Smartphone. Dafür ist Prynt Pocket sehr anschmiegsam und ergonomisch konzipiert.

Sofortbilddrucker als Party-Highlight

Bevor ihr ein Foto ausdruckt, könnt ihr es innerhalb der App mit Rahmen oder Filtern versehen. Außerdem könnt ihr die Bilder vorher im Bereich Helligkeit und Schärfe nachbearbeiten. Drückt ihr auf den gelben „Print“-Knopf, startet im Inneren des Prynt Pocket der Druck-Prozess. Das kleine Foto wird sehr schnell ausgedruckt. Im Gegensatz zu Tintendrucken müsst ihr das Bild nicht mehr trocknen lassen. Ihr könnt es nach dem Ausdrucken sofort in die Hand nehmen und euren Freunden in die Hand drücken.

Sofortbilddrucker im Test
Image by Julia Froolyks

Die Qualität der Prynt-Pocket-Ausdrucke ist gut. Aber allein schon aufgrund der kleinen Größe von knapp 5 x 8 Zentimetern solltet ihr euch darüber im Klaren sein, dass detailreiche Landschaften kein ideales Motiv für einen Ausdruck mit dem Prynt Pocket sind. Schnappschüsse von Tieren und Selfies hingegen sehen auf dem tintenfreien Papier richtig gut und annähernd farbgetreu aus. Mit einem Rotstich müsst ihr allerdings leben. Bei zu dunklen Bildern würde ich zudem auf jeden Fall vorher aufhellen. Der Prynt Pocket ist auf jeder Party sicher ein gern gesehener Gast. Für diesen Zweck kann man auch mal 50 Cent pro Mini-Aufkleber-Foto ausgeben. Ich kann euch nicht empfehlen, ganze Fotoalben mit dem Mini-Drucker befüllen zu wollen. Hier liefern Foto-Kioske in Drogerien erstens größere und zweitens bessere Bilder ab, die ihr euren Enkeln später zeigen könnt.

Prynt Pocket Community: Aktiv sein und Lollipops sammeln

Besonders gelungen finde ich beim Prynt Pocket das App-interne Punkte-Sammel-System. Denn ihr könnt euch innerhalb der App mit unterschiedlichen Aktionen Punkte (in diesem Fall Lollis) sammeln und diese im Shop gegen neue Blanko-Fotos, Zubehör oder neue Prynt-Drucker einlösen. So erhaltet ihr beispielsweise Punkte, wenn ihr euer erstes Foto ausgedruckt habt. Fürs Teilen in sozialen Netzwerken gibt es ebenfalls Punkte. Innerhalb der Pynt-eigenen Community könnt ihr außerdem Ausdrucke von anderen Prynt-Besitzern ansehen. Das Prinzip erinnert ein wenig an Snapchat oder Instagram. Denn auch das Erstellen von sogenannten Stories ist möglich.

Sofortbilddrucker im Test
Image by Julia Froolyks

Mein Fazit zum Prynt Pocket: Nette und durchdachte Spielerei

Der Prynt Pocket kostet bei Amazon rund 170 Euro (Provisions-Link) und ist damit ein recht teurer Spaß. Für das Luxus-Gadget sprechen die gute Qualität der Zink-Fotos und der Spaßfaktor. Die interne Community mit Punkte-Sammelsystem ist charmant umgesetzt und bietet euch die Möglichkeit, kostenlos an Foto-Nachschub zu kommen. Mir wäre es jedoch lieber, wenn der Prynt Pocket auch kabellos drucken würde und ich das iPhone nicht via Lightning-Connector verbinden müsste. Dann könnten auch Freunde mit Android-Smartphones bei mir ausdrucken. Der Prynt Pocket soll laut Hersteller in Zukunft auch für Android-Smartphones, also mit anderem USB-Anschluss, erscheinen.

Polaroid Zip: Sofortbilddrucker von Polaroid MÜSSEN liefern, oder?

Das 120 Euro teure Pendant zum Prynt Pocket war in meinem Test der Polaroid Zip. Polaroid gelang es im Jahre 1947 erstmals, ein Schnellentwicklungsverfahren in der Fotografie zu entwickeln, das an Ort und Stelle ein belichtetes Negativ auf ein Positiv übertrug. Das Sofortbild war geboren. Nachdem vor allem in den 80er und 90er Jahren Sofortbildkameras an Popularität verloren hatten, besteht seit einigen Jahren wieder ein regelrechter Retro-Hype rund um Drucker und Kameras für Sofortbilder. Polaroid bietet mit dem Zip einen Instantdrucker für Smartphones an, der kabellos über Bluetooth oder NFC verbunden wird. Somit kann der kleine kompakte Drucker auf einem Tisch liegen, während Smartphone-Fotos ausgedruckt werden. Das hat zum Vorteil, dass sich mehrere Familienmitglieder oder Freunde mit dem Drucker verbinden können, ohne dass dieser umhergereicht werden müsste.

Der Polaroid Zip arbeitet ebenfalls mit Zink-Papier. Allerdings müsst ihr darauf achten, dass ihr immer das entsprechende Papier für euren Sofortbilddrucker verwendet. Im Test musste ich leider feststellen, dass der Prynt und der Polaroid Zip mit unterschiedlichen Blanko-Größen arbeiten. Ein genormtes Format lässt also noch auf sich warten – besonders, um ein bisschen Wettbewerb in den Zink-Foto-Markt zu bringen. Um den Polaroid Zip mit eurem Smartphone zu verbinden, müsst ihr ebenfalls die passende App herunterladen. Diese bietet euch zwar kein witziges Punktesammelsystem für kostenfreien Bildernachschub. Dafür könnt ihr mit dem Polaroid Zip auch schnell Visitenkarten drucken. Für höchst wichtige Business-Termine ist das natürlich nicht zu empfehlen. Erstens kostet hier eine Visitenkarte (also ein Ausdruck) rund 58 Cent. Das sind noch mal 8 Cent mehr als beim Prynt. Außerdem sehen die vermeintlichen Visitenkarten dank Polaroid-Aufdruck auf der Rückseite nicht über-professionell aus. Eure Geschäftspartner können sich die Zink-Visitenkarten allerdings auch auf den Schreibtisch kleben, wenn sie das wollen.

Polaroid Zip: Perfekt für Sepia-Liebhaber

Innerhalb der Polaroid-App habt ihr zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten. Neben Verbesserungen, Helligkeitsregelungen, Rahmen und Filtern, könnt ihr auch Emojis und andere partymäßige Grafiken auf die Bilder bringen. Außerdem könnt ihr Memes aus euren Bildern erstellen, bevor ihr sie ausdruckt. Bevor der Druckspaß losgehen kann, müsst ihr zehn Bögen des Zink-Papiers einlegen und das Smartphone mit dem Polaroid Zip verbinden. Der Akku des Polaroid Zip hat in meinem Test bis zu 40 Ausdrucke über die Bühne gebracht. Die kleinen Zink-Fotos sind zudem schnell ausgedruckt und können sofort geklebt oder weitergereicht werden. Über die Bildqualität müssen wir allerdings mal reden.

Sofortbilddrucker im Test
Der Direktvergleich: Links das Bild ausgedruckt mit dem Prynt Pocket. Rechts der Ausdruck des Polaroid Zip. Image by Julia Froolyks

Die Ausdrucke des Polaroid Zip erscheinen sehr farbwarm und mit einer Art Sepia-Filter überzogen. Der Direktvergleich zeigt: Links, der Ausdruck des Prynt Pocket, ist wesentlich farbgetreuer und heller als rechts, das Ergebnis des Polaroid Zip. Die Bilder des Zip weisen einen automatischen Vintage-Stil auf, was schön aussehen kann, aber nicht bei jedem Ausdruck die Regel sein sollte. Zudem wellt sich der Polaroid-Ausdruck deutlich stärker. Beim Aufkleben macht das allerdings nichts aus. Positiv ist, dass Polaroid auch nach knapp drei Jahren den Zip noch mit regelmäßigen Updates versorgt. So war außerdem die App relativ schnell auf iOS 11 des iPhone X angepasst. Außerdem gewöhnt man sich daran, dem vermeintlichen Sepia-Filter entgegenzuwirken. Ihr könnt das Bild so aufhellen und bearbeiten, dass es nahezu originalgetreu vom Polaroid Zip ausgespuckt wird. Wem die Bildbearbeitung Spaß macht, sollte damit also kein Problem haben.

Mein Fazit: Sofortbilddrucker nur für besondere Anlässe

Der Polaroid Zip kostet 120 Euro und ist damit deutlich günstiger als der ebenfalls von mir getestete Prynt Pocket. Dafür sind die Zink-Bögen für den Zip teurer als beim Prynt und ihr könnt auch keine Punkte sammeln, um kostenloses Papier zu bekommen. Der Prynt Pocket ist dem Polaroid Zip allerdings um zwei Jahre Weiterentwicklung voraus. Denn während Polaroid seinen Sofortbilddrucker schon 2015 auf den Markt gebracht hat, konnte Prynt den Pocket-Drucker im vergangenen Jahr dank zahlreicher Kickstarter-Unterstützer rausbringen. Ich empfehle euch den Kauf eines Sofortbilddruckers fürs Smartphone lediglich für Parties oder Familienfeste. Um Fotoalben mit Erinnerungen zu bestücken, solltet ihr entweder auf einen hochwertigen Foto-Drucker für zu Hause setzen oder den Gang zu einem Foto-Kiosk im Drogeriemarkt oder Fotofachhandel wählen. Spaß machen die Sofortdrucker in Kombination mit der passenden Software aber auf jeden Fall.

Polaroid Zip bei Amazon kaufen (Provisions-Link).
Prynt bei Amazon kaufen (Provisions-Link).

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Images und Screenshots by Julia Froolyks


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4 Apps für umweltbewusstes Einkaufen – #AppHilfe

Young woman shopping in the fresh produce section at the grocery store.

In unserer Reihe #AppHilfe wollen wir euch regemäßig Apps und Websites zeigen, mit denen ihr einfach und schnell Gutes tun könnt und ein umweltbewusstes Leben führen könnt. Diesmal dreht sich alles um Ernährung und wir stellen euch vier Apps für bewusstes Einkaufen von Lebensmitteln. Oft wissen wir gar nicht so recht, was da im Supermarkt eigentlich vor uns liegt, diese Apps sollen helfen, mehr Durchblick zu bekommen!

WWF Fischratgeber

Die Meere sind überfischt und viele Arten wie der Kabeljau oder Scampi haben einen so geringen Bestand, dass die Überfischung verheerende Ausmaße für diese Arten haben kann. Der Fischratgeber vom WWF ist eine einfach Möglichkeit an der Fischtheke genau überprüfen zu können, welcher Fisch ohne Bedenken gekauft werden kann. Unterteilt werden die Fischarten in die drei Kategorien „Gute Wahl“, „Zweite Wahl“ und „Lieber nicht“, sodass der Käufer direkt sieht, welchen Fisch er kaufen kann.  

Den WWF Fischratgeber gibt es kostenlos für iOS– und Android-Geräte.

Barcoo

Barcoo ist eine Scanner-App, mit der ihr beim Einkaufen den Barcode von Lebensmitteln oder anderen Produkten ganz einfach mit eurer Handy-Kamera scannen könnt. Die App erkennt über eure Smartphone-Kamera jeden beliebigen QR Code, Barcode, EAN oder ISBN. Nach dem Scannen zeigt dir Barcoo dann direkt was genau in dem jeweiligen Produkt enthalten ist und wo es das am günstigsten zu kaufen gibt. Diese App ist also sowohl für Sparfüchse als auch für diejenigen zu empfehlen, die ganz genau auf bestimmte Inhaltsstoffe achten wollen.

Sowohl iOS– als auch Android-Nutzer können sich Barcoo kostenlos aufs Smartphone laden. 

PETA Vegan einkaufen

Wer sich für eine vegane Ernährung entscheidet hat sich einiges vorgenommen. Die Lebensweise und Ernährung muss in vielen Fällen erstmal grundlegend umgestellt werden. Oftmals ist es aber gar nicht so leicht vegane von nicht veganen Produkten zu unterscheiden. Tierische Produkte verbergen sich oft in Lebensmitteln, in denen man sie gar nicht erwartet. PETA hat deswegen eine Ratgeber-App zur Verfügung gestellt, die bei der Umstellung auf die pflanzliche Ernährung behilflich sein soll. Über die Suchfunktion können dabei entweder bestimmte Produkte gesucht werden oder einzelne Supermarkt-Sortimente nach passenden Produkten durchgesehen werden. Im Blog-Feed werden euch Rezepte gezeigt und weiter Tipps zum veganen Leben gegeben.

Der vegane Einkaufsguide ist kostenlos im Apple App Store und im Google Play Store erhältlich.

CodeCheck

Auch bei CodeCheck können passende Produkte über diverse Kategorien – von Lebensmitteln über Haushalt bis zu Kosmetik – gesucht werden oder Barcodes direkt eingescannt werden. Wenn man zudem ein individuelles Profil anlegt, kann man Produkte nach eigenen Kriterien filtern lassen. So können auf einen Blick wie bspw. laktosefreie, vegane oder Produkte ohne Aluminium etc. angezeigt werden lassen. In wenigen Klicks erfährt man mehr über die Inhaltsstoffe eines jeweiligen Produkts und kann den Geschmack oder die Wirkung eines Produktes für andere Konsumenten bewerten. Im App-eigenen Feed stehen zudem noch interessante Artikel und DIYs zum Thema bewusstes Leben zur Verfügung. 

CodeCheck ist kostenlos für iOS– und Android-Geräte verfügbar.


arinahabich/stock.adobe.com

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Das Feriencamp für die Jackentasche – Animal Crossing: Pocket Camp

Animal Crossing Pocket Camp (adapted) (Screenshot by Lisa Kneidl)

Nach den erfolgreichen Smartphone-Ablegern der IPs Super Mario und Fire Emblem, hat sich Nintendo nun einem weiteren seiner beliebten Titel angenommen. Animal Crossing: Pocket Camp ist der aktuelle Smartphone-Ableger der beliebten Animal Crossing-Reihe.

Seit rund 16 Jahren können Spieler auf Nintendo-Konsolen, später vor allem Handhelds, in die liebevolle Welt von Animal Crossing eintauchen. Das Ziel des Spiels? Gibt es eigentlich nicht!

Seele baumeln lassen statt Power-Leveln 

Ihr startet damit euren Spielcharakter nach euren Wünschen zu erstellen und kommt sodann in eurem Camp an. Nachdem ihr einen Style für euer Camp ausgewählt habt, geht es auch schon gleich mit der ersten Quest los. Von da an heißt es Sammeln, Angeln und die Wünsche der Camp-Bewohner zu erfüllen. Über die Freundescodes kann im Multiplayer dann auch mit anderen Usern gespielt werden.

Highscores oder Storylines gibt es hier nicht – Animal Crossing: Pocket Camp gilt einzig und allein der seichten Unterhaltung. Ihr könnt im Alltag nicht so richtig die Seele baumeln lassen? Dann schaut doch in eurem Jackentaschen-Feriencamp vorbei. Power-Leveler werden in dem Game jedoch nur wenig zu tun finden. 

Neues Update bringt mehr Abwechslung

Das Spielprinzip von Animal Crossing ist zugleich Fluch und Segen. So entspannend das Früchte sammeln und Käfer sammeln auch sein kann – so eintönig wird es mit der Zeit auch. Nach dem Release am 22. November bahnt sich nun aber ein erstes großes Update zu Animal Crossing: Pocket Camp an. In der App selbst kündigte Nintendo jetzt ein Update für den Januar 2018 an, das das Game dann um zwei Elemente erweitert. 

Animal Crossing: Pocket Camp ist bereits auf Android– und Apple-Geräten erhältlich. 


Screenshots by Lisa Kneidl


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Fünf Tipps für das Smartphone im Winter

creativefamily - stock adobe com Smartphone im Winter

Wir stecken mitten in der kalten Jahreszeit und verpacken uns in dicke Klamotten, um nicht kläglich zu erfrieren und unsere Gesundheit zu erhalten. Allerdings sollten wir das nicht nur für uns selbst tun, sondern auch für unsere Geräte, die wir bei uns tragen. So auch das Smartphone, was ohnehin sehr empfindlich gegenüber Wärme und Kälte ist. Im Netz gibt es einige hilfreiche Tipps wie unser Smartphone im Winter vor der Kälte am besten schützen können. Auch der Digitalverband Bitkom hat diesbezüglich klare Empfehlungen, was gerade bei Kälte zu beachten ist. Wir haben für euch einmal die nützlichsten Tipps und Tricks zusammengetragen.

Packt euer Smartphone im Winter warm ein

Wir wissen, wie warm wir uns anziehen müssen, sobald wir im Winter unsere vier Wände verlassen. Auch das Smartphone sollte gut verpackt sein damit es den kalten Temperaturen nicht so stark ausgesetzt wird. Hierfür gibt es Hüllen, die das Smartphone im Winter bestens schützen. Am besten eignen sich hier wasserdichte oder wärmeisolierende Hüllen wie beispielsweise aus Neopren. Bei Amazon findet ihr eine Riesenauswahl an geeigneten Smartphone-Taschen für diese Jahreszeit.

Körperkontakt ist wichtig

Sobald ihr euch draußen aufhaltet, solltet ihr euer Smartphone im Winter nah bei euch am Körper tragen. Gerade bei niedrigen Temperaturen, kann der Akku vom Smartphone oder auch von eurer Powerbank weniger Energie speichern. Ab und an kann es sogar zu Prozessor-Schwächen kommen, wenn es so richtig kalt wird. Beim iPhone kommt es sogar vor, dass es sich von alleine ausschaltet. Sinnvoll ist es daher, wenn ihr das Gerät nahe bei euch tragt. Am besten in der Jacken- oder auch in der Hosentasche. So wird es gar nicht erst extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Hierbei kann es nämlich zur Bildung von Kondenswasser kommen, was die Funktionen des Geräts ebenfalls stark beeinträchtigen kann. Lasst das Smartphone im Winter also auch nicht im Auto liegen, denn auch das kühlt nach kurzer Zeit sehr stark aus.

Achtung bei der Wahl der Handschuhe

Es ist vor allem wichtig, dass Smartphone-Besitzer auf die Wahl der Handschuhe achten. Ganz normale Handschuhe, können den ohnehin schon angegriffenen Bildschirm in der Kälte, nicht richtig bedienen. Praktischerweise gibt es dafür vorgesehene Handschuhe, die es ermöglichen, den Bildschirm des Smartphone im Winter schadlos zu benutzen. Zu finden sind diese unter dem Namen “Touchscreen-Handschuhe” oder “Screen-Gloves” in vielen Shops wie unter anderem Zalando oder bei Tchibo.

Auf ein Headset zurückgreifen

Draußen ist es kalt, aber ein dringender Anruf muss getätigt werden? Dann ist es durchaus sinnvoll auf ein Headset zurück zu greifen, damit das Smartphone weiterhin im Warmen verweilen kann. Mithilfe eines Headsets kann man allerdings nicht nur telefonieren, sondern auch per Sprachsteuerung das Smartphone benutzen. So ist gewährleistet, dass ihr es, ohne dem Gerät zu schaden, auch Anrufe draußen im Kalten machen könnt.

Ein warmer Platz zum Aufladen

Sobald ihr ins Warme kommt und euer Smartphone aufladen möchtet, ist es wichtig, dass ihr dem Gerät ein wenig Zeit zum aufwärmen einräumt. Das Smartphone auf einen Heizkörper zu legen, bringt allerdings auch nichts. Es ist also besser, wenn es von alleine wieder eine normale Temperatur aufnimmt, denn erst dann kann der Akku auch wieder eine volle Leistung erzielen.

Wenn ihr mehr interessante Beiträge vom Bitkom lesen möchtet, dann schaut einfach mal auf Bitkom.org vorbei. Der Digitalverband bietet regelmäßige spannende Themen rund um Medien, Technik und Digitalisierung.


Image by creativefamily/stock.adobe.com


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Auch im Wartezimmer auf dem aktuellsten Stand mit Sharemagazines

Magazine, vogue, magazine cover and rihanna (adapted) (Image by Charisse Kenion [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Kennst du das? Du sitzt in einem Wartezimmer und möchtest gerade nach einer Zeitschrift greifen, doch im letzten Moment wird sie dir von einem anderen Besucher vor der Nase weggeschnappt? Oder das Magazin ist total zerlesen oder nicht mehr auf dem aktuellsten Stand? Mit Sharemagazines – dem digitalen Lesezirkel kannst du um dieses Problem allerdings einen großen Bogen machen.

Sharemagazines bietet dir nämlich über 250 digitale Magazine und Tageszeitungen direkt auf dein Smartphone. Betrittst du eine Location wie beispielsweise ein Café, einen Friseursalon, eine Werkstatt oder ein Restaurant, welches Sharemagazines anbietet, kannst du dich in der App anmelden und direkt drauf los lesen. So musst du auf deine Lieblingszeitschrift im Wartezimmer nicht mehr verzichten.

Das Ganze verläuft zudem sehr einfach. Du musst dir lediglich die App herunterladen und dich registrieren. Wenn du aber auf eine Registrierung verzichten möchtest und nur ein bisschen stöbern willst, dann kannst du das auch ohne dir einen Account anzulegen. Anschließend kannst du schauen, wer als Partner von Sharemagazines in deiner Umgebung aktiv ist und vor Ort kostenlos in einer Riesenauswahl an Zeitungen, Tageszeitungen und Magazinen blättern. Das Ganze verläuft ähnlich wie bei einem Streamingdienst.

Kleine App – viele Vorteile

Was bringt dir diese App eigentlich? Es gibt einige Vorteile, die für die Nutzung von Sharemagazines sprechen. Zum einen musst du nicht bangen, dass ausgerechnet die Zeitschrift, die dein Interesse geweckt hat, dir vor der Nase weggeschnappt wird. Außerdem erfüllt die App auch einen hygienischen Aspekt, indem du deine eigene Zeitschrift auf deinem eigenen Smartphone liest. Die Zeitschriften sind immer auf einem aktuellen Stand – du musst also nicht die News von vor drei Monaten lesen. Außerdem kannst du deine Inhalte auf dich zuschneiden lassen, indem du einfach ein Lesezeichen setzt, um beim nächsten Mal weiterzulesen oder deine Favoriten markierst.

Nichts für schwache Augen

Das Lesen auf dem Smartphone muss einem persönlich gefallen. Wer einen kleinen Bildschirm hat, der muss natürlich ordentlich zoomen. Wer mehr Wert darauflegt, eine Zeitschrift in der Hand zu halten, für den ist die App selbstverständlich nichts. Aber für alle Digitals unter uns, die ohnehin jede Nachricht via Smartphone in sich aufsaugen, ist Sharemagazines wirklich lohnenswert, da du eine große Auswahl an Tageszeitungen, Magazinen und Zeitschriften auf deinen Screen bekommst und direkt – auch ohne sich zu registrieren – drauf los lesen kannst.

Hol dir die App kostenlos im Google Play Store oder im Apple App Store.


Image (adapted) „Magazine, vogue, magazine cover and rihanna“ by Charisse Kenion (CC0 Public Domain)

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Gut organisiert durch die stressige Zeit mit ClevNote

Plan-a-lifetime-adventure-adapted-Image-by-Glenn-Carstens-Peters-CC0-Public-Domain-via-Unsplash

Gerade in stressigen Zeiten gibt es nichts Wichtigeres als etwas, was unsere Gedanken beisammenhält. Oftmals muss man sich so viel merken, dass das Meiste im Kopf schnell wieder verloren geht. Geschenkelisten, Termine, To-Dos. Ich persönlich bin natürlich ein Fan von dem guten alten Notizbuch, doch leider passt es nicht immer in meine Tasche und auch meine Einkaufslisten schleppe ich nicht in einem dicken Wälzer umher. Daher habe ich mich schon öfter mit Notizapps auseinandergesetzt.

Hier möchte ich einmal eine App vorstellen, die mir besonders gut gefallen hat: Ich habe die App ClevNote getestet, da sie mir im Play Store direkt in die Augen gesprungen ist und war von Anfang an sehr überzeugt. Begrüßt wird der Nutzer mit vorgefertigten Textlisten, die die einzelnen Funktionen der App genauer beschreiben und dem Nutzer erklären, worauf genau zu achten ist. Dabei gefiel mir direkt die angenehme Übersicht und die Einfachheit der App. Was mich am meisten angesprochen hat: Die Auswahl der Hintergrundfarbe in den Einstellungen. Weg vom tristen Grau und ab zum pinken Hintergrund.

ClevNote Hintergrund Theme Pink (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Schnell hineingefuchst

Auf ClevNote befinden sich bereits installierte Listen unter der Rubrik „Alltägliche Notizen“ und „Vorgefertigte Listen“. Hier gibt es die verschiedensten Checklisten für den Alltag. Bankkonten, Lebensmittel oder Geburtstage kann der Nutzer so direkt übernehmen. Man kann diese Listen natürlich so annehmen, wie sie sind, sie fortführen oder verändern, muss man aber nicht. Sie sind auf Wunsch auch ganz einfach zu löschen. Auch das Hinzufügen von Listen geht ganz einfach. Unter dem Menüpunkt „Ordner bearbeiten“ kann der Nutzer Listen neu erstellen, erweitern, löschen oder eine komplett neue Rubrik, unter der weitere Listen aufgeführt werden sollen, eingeben.

ClevNote Notizen bearbeiten (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Eigene Notizen bearbeiten und Listen erstellen (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Das Abarbeiten der Listen fand ich ebenfalls super. Nehmen wir beispielsweise eine Einkaufsliste: Hier werden alle benötigten Produkte und Lebensmittel aufgelistet, die der Nutzer nach und nach auf dem Button „Noch“ abhaken kann. Klickt man auf „Noch“ erscheint automatisch das Wort „Fertig“ und das Produkt verblasst auf der Liste. Am Kopf der Liste wird zudem mitgezählt, wie viel Produkte beziehungsweise wie viel Prozent der Produkte noch offen sind. Das ist bei wenigen Artikel natürlich kaum brauchbar, aber bei einem Großeinkauf kann das hilfreich sein. Zudem kann der Nutzer die Liste jederzeit sortieren, sodass die noch fehlenden Produkte ganz oben angezeigt werden.

ClevNote Einkaufsliste (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Einkaufen mit ClevNote (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Außerdem kann man über Google-Drive seine Daten sichern, falls man über ein anderes Gerät auf seine Notizen zugreifen möchte. Ebenfalls praktisch ist die Erinnerungsfunktion der App. Sie sagt Bescheid, wenn noch eine Liste aussteht, oder man ja eigentlich noch einkaufen gehen wollte. Natürlich muss der Nutzer nicht alles in Form von Listen eintragen. Notizen können auch anhand von Texten angefertigt werden, was auch wirklich übersichtlich wirkt.

ClevNote Beliebige Listen (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Auch einzelne Texte sind auf ClevNote möglich (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Fazit

Mir persönlich gefällt die App wirklich gut. Sie ist super einfach zu bedienen und bietet viele Möglichkeiten, sich perfekt zu organisieren, damit man auch bei der Planung für das neue Jahr nichts vergisst. Besonders praktisch finde ich die Einkaufslisten und das Sortieren der Produkte. Die App kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen! Wer also noch einen kleinen digitalen Helfer für die nächste Zeit gebrauchen kann, findet ClevNote im Google Play-Store zum kostenlosen Download.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Klicktipps.


Image (adapted) „Plan a lifetime Adventure“ by Glenn Carstens-Peters (CC0 Public Domain)


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Schreiben leicht gemacht – wir zeigen nützliche Autoren-Apps

Business-adapted-Image-by-Free-Photos-CC0-Public-Domain-via-Pixabay

Wir nehmen uns zu Beginn des Jahres viele Dinge vor. Auf den einen wartet eine Abschlussarbeit, die in wenigen Monaten geschrieben werden muss. Der andere muss eine wichtige Hausarbeit niederschreiben. Wieder andere haben sich vielleicht sogar vorgenommen einen Roman oder eine Kurzgeschichte zu schreiben. Was auf den ersten Blick nach viel Arbeit aussieht, kann allerdings sehr einfach organisiert werden.

Ich selbst nutze für meine Romane ein paar kleine digitale Helfer, die mir das Schreiben erleichtern. Sie geben mir einen Überblick über meinen aktuellen Stand und über kleine Details. Hier möchte ich euch einmal drei hilfreiche Apps für das Android-Smartphone vorstellen.

Immer schön alles überblicken

Wer sich generell mit dem Schreiben von Arbeiten, Romanen oder auch Blogs beschäftigt, kennt folgendes Problem: Er weiß, dass es während des Schreibprozesses immer wieder kleine Hürden zu überwinden gibt. Hierzu gehören vor allem die benötigte Disziplin und das ständige Aufzeichnen von Notizen in verschiedenen Tools wie unter anderem OneNote oder Evernote. Ganz schnell vergisst man die wesentlichen Dinge und Kleinigkeiten, die dennoch ausschlaggebend für den Inhalt sind. Immer wieder fragt man sich: „Was habe ich eigentlich nochmal am Anfang geschrieben?“, „Hatte ich das eigentlich schon erwähnt?“ Das ständige Suchen nach benötigten Informationen in den vorherigen Seiten kann daher nicht nur zeitraubend, sondern auch ganz schön nervig sein.

Im Netz findet man beinahe zu allen möglichen Themen eine passende App. Umso mehr wollte ich also wissen, welche Apps Autoren und Hobbyschreibern helfen können.

Einen Überblick der Charaktere mit Character Notes

Autoren und Hobbyautoren kennen es vermutlich, wenn der Charakter im Verlauf des Romans immer mehr verschwimmt. Auf einmal ist man sich nicht mehr sicher welche Haarfarbe oder Augenfarbe dieser hat. Dann muss man zurück scrollen und seine Zeit damit verbringen, irgendwo zwischen den tausenden von Wörtern, nach den Antworten zu suchen. Mit Character Notes kann man das nicht mehr so schnell vergessen.

Schon zu Beginn hat mich die App wegen ihres einfachen und übersichtlichen Designs begeistert. Während des Schreibens sollte man nicht so viel Zeit damit vertrödelt, nach kleinen Informationen im eigenen Text zu suchen. Daher bietet es sich an, nach einer überschaubaren App zu greifen, auf der man schnell und einfach auf alle Inhalte zugreifen kann.

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Character Notes; Screenshot by Jennifer Eilitz

Möchte man einen neuen Charakter erstellen, dann geht das mit nur einem Klick. Als erstes trägt man hierfür die physischen Daten wie Name, Geburtstag, Haarfarbe oder auch besondere Merkmale ein, die für den Charakter wichtig sind. In den nächsten Schritten widmet sich der Autor der schulischen und beruflichen Laufbahn, den einzelnen Beziehungen des Protagonisten, den persönlichen Eigenschaften und sogar der Entwicklung des Charakters, die dieser im Verlauf der Geschichte durchlebt. Hat er am Anfang noch studiert und steckt mittlerweile im Berufsleben?

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Character Notes; Screenshot by Jennifer Eilitz

Vielmehr gibt die App auch nicht her. Man hat lediglich einen Überblick über die einzelnen Charaktere und die Hintergründe zur Person, die jedoch sehr tiefgehend sind. Die Protagonisten können komplett erarbeitet und bis ins Detail geplant werden. Damit kann man auf das lästige Suchen verzichten und ganz einfach auf die gespeicherten Informationen zugreifen.

Ich fand diese App wirklich hilfreich. Charaktere werden sehr einfach geplant und detailliert aufgezeigt. Man gibt Informationen zu den Protagonisten an, auf die man selber zu Beginn der Geschichte gar nicht von alleine draufgekommen wäre. Wer sich also gerne mit seinen Charakteren auseinandersetzt und diese genau durchleuchten möchte, der sollte auf Character Notes in Zukunft nicht mehr verzichten.

Schreibziele stecken mit Writeometer

Bei dieser App wird vielmehr der Fokus auf das Schreiben an sich gelegt. Der Autor setzt sich zu Beginn eines neuen Projektes ein Schreibziel von einer bestimmten Anzahl an Wörtern. Hierfür trägt dieser den Titel des Projekts und die Wortanzahl, die dieses umfassen soll, ein. Anschließend kann man eine Deadline angeben, an dem der Roman oder die Arbeit fertig geschrieben sein soll. Die App rechnet dann aus, wie viele Wörter pro Tag geschrieben werden müssen, um das vorgegebene Ziel in der entsprechenden Zeit zu erreichen. Zudem kann man sich tägliche Erinnerungen einstellen, und an welchen Tagen man erinnert werden möchte.

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Writeometer; Screenshot by Jennifer Eilitz

Anschließend zeigt die App, wie viele Tage vor einem liegen und wie viel man schon geschafft hat anhand von einer Übersicht und Statistiken.

Für den eigentlichen Schreibprozess gibt es zur Hilfe noch einen Timer. Dieser zählt von 25 Minuten runter. Im Anschluss kann man die in der Zeit geschriebenen Wörter in der App eintragen, die dann zu den Statistiken hinzugefügt werden. So erhält der Autor eine gute Übersicht über seine Schreibgewohnheiten.

Diese App hat mir besonders gut gefallen, um den nötigen Motivationsschub zu bekommen, den man hin und wieder zum Schreiben braucht. Nicht nur für Autoren ist die App praktisch. Auch für Abschluss- oder Hausarbeiten, bei denen ein gewisses Seitenpensum an den Tag gelegt werden muss, lohnt sich die App. Der Autor erhält einen guten Überblick über seine Arbeit, die Fortschritte und vor allem über die Wörter, die geschrieben werden müssen.

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Writeometer ; Screenshot by Jennifer Eilitz

Wer gerne Statistiken mag und seine Schreibgewohnheiten einmal bildlich vor Augen geführt haben und zudem einen kleinen digitalen Motivator beim Schreiben haben möchte, für den ist die App wirklich empfehlenswert.

Mit Writer Tools die Story immer überblicken:

Diese App beinhaltet alles das, was ein Autor zum Schreiben braucht. Hier kann er seine Arbeit einmal anhand von Zahlen und Statistiken begutachten und seine Protagonisten unter Dach und Fach bringen. Unter dem Motto „Finish that damn Book!“ begleitet einen die App durch den kompletten Schreibprozess. Hierfür wird ebenfalls, wie beim Writeometer, eine Wortanzahl festgelegt, die der Roman oder die Arbeit am Ende umfassen soll.

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Writer Tools; Screenshot by Jennifer Eilitz

Es gibt verschiedene Unterpunkte. Beim Writing Progress trägt der Autor hier die geschriebenen Wörter ein, die er am Tag geschafft hat. Zudem zeigt eine Statistik die Fortschritte im Manuskript. Dadurch hat man immer einen guten Überblick über den aktuellen Stand. Mit einem Timer kann man sich hier das Schreiben erleichtern. Dieser zählt ebenfalls 25 Minuten runter, um den Schreiber zu motivieren.

Interessant ist die Funktion Characters. Ähnlich wie bei der oben vorgestellten App Character Notes, können hier die wichtigsten Details zu den Personen im Roman eingetragen werden. Somit kann man einen stetigen Überblick über die Eigenschaften und Kleinigkeiten haben.

Vor allem ist auch der Unterpunkt Chapters sehr nützlich. Hier können die einzelnen Kapitel beschrieben werden. Das ist sehr hilfreich, wenn es dann am Ende an die Überarbeitung geht, oder ans Schreiben einer Inhaltsangabe. Die Kapitel können Autoren hier genauer beschreiben und mit einer Wortanzahl ausstatten. Diese Angaben werden direkt mit in die Statistiken aufgenommen und dem Autor angezeigt. Oftmals ist es nämlich gar nicht so einfach einen Überblick über die einzelnen Kapitel und deren Länge zu erhalten. Mit der App geht das wesentlich einfacher.

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Writer Tools; Screenshot by Jennifer Eilitz

Die Locations sind ebenso wichtig, denn in diesem Abschnitt können die einzelnen Orte aufgelistet und im Einzelnen genauer beschrieben werden.

Von allen Apps hat mir diese am besten gefallen. Mit ihr kann eine komplette Story ganz einfach durchgeplant werden. Zudem wird einem ständig aufzeigt, auf welchem Stand man gerade ist, wie viel Zeit noch bis zur Deadline bleibt, und vor allem, wie die einzelnen Charaktere und Kapitel aufgebaut sind.

Fazit: Die passende App für jedes Schreib-Ziel

Wer einen einfachen aber detaillierten Überblick über seine einzelnen Charaktere haben möchte, der sollte sich unbedingt mit Character Notes auseinandersetzen. Writeometer hilft dabei, sich zum Schreiben zu motivieren und seine Erfolge stets im Auge zu behalten. Wenn ihr euch aber einen Gesamtüberblick über die einzelnen Kapitel, Charaktere, Handlungen und Schreiberfolge verschaffen wollt, dann versucht es am besten gleich mit der Writer Tools-App. Also, nutzt die Apps, erreicht euer Schreib-Ziel und dann heißt es „Finish that damn Book“!

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Image (adapted) „Business“ by Free-Photos (CC0 Public Domain); Screenshots by Jennifer Eilitz


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Starte mit einer App organisiert ins neue Jahr

Diary desk business meeting and meeting (Image by Anete Lüsina [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Das neue Jahr beginnt häufig mit guten Vorsätzen, Zielen und vielen Dingen, die man sich unbedingt vornehmen möchte. To-Do’s und Checklisten sind da oftmals eine gute Hilfe. Besser ist es noch, wenn man diese immer bei sich trägt, sodass man sie nicht so einfach vergessen kann. Erst kürzlich habe ich hier einmal eine praktische Notizapp vorgestellt. Mit ColorNote kann man super einfach Checklisten erstellen und seinen Alltag planen.

Ich habe dennoch weitergesucht und möchte dir noch eine weitere Notepad-App vorstellen, die mir ebenfalls ziemlich gut gefallen hat.

Notizen und Einträge immer dabei

Die App trägt den ganz einfachen Namen „Meine Notizen speichern“ und bietet einige nützliche Features. Natürlich steht hier das Speichern von Notizen im Vordergrund, aber auch als Tagebuch eignet sich die App sehr gut. Du hast verschiedene Möglichkeiten deine Notizen zu verfassen. Die Notepad-App lässt es also offen, ob man lieber im Textformat, im Checklistenformat oder sogar handschriftlich seine Notizen verfassen möchte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit der handschriftlichen Notizmöglichkeit eher weniger anfangen kann. Da gefallen mir die Checklisten, die ich übrigens in verschiedenen Farben gestalten kann, und das reine Textformat um einiges besser. Wenn du lieber sprichst anstatt zu tippen, dann nutzt du einfach die Sprachnachrichten-Funktion.

Auf Nummer sicher gehen

Wenn du die App als Tagebuch nutzen möchtest, aber nicht willst, dass irgendjemand deine Einträge lesen kann, dann sichere diese einfach mit einem Passwort. Die Passwortfunktion in der App erlaubt dir nämlich alles mit Passwörtern zu schützen, was du möchtest.

Auch wenn du bei all den Listen und Notizen Angst hast den Überblick zu verlieren, dann bieten sich einzelne Ordner sehr gut an. Diese kannst du in verschiedene Oberkatergorien einteilen wie beispielweise wichtige Einkaufslisten, Reisechecklisten oder Tagebuchkapitel. Wenn du Gefahr läufst deine Notizen zu vergessen, dann stellst du einfach die Erinnerungsfunktion ein.

Ein bisschen Spielkram muss sein

Wer sich gerne mit Spielkram auseinandersetzt, kann davon auch ein bisschen auf dieser App finden. Texte können individuell gestaltet werden. Zwar gibt es nicht so viele Möglichkeiten, aber immerhin können Schriften in ihrer Größe verändert, in kursiv, fettgedruckt oder unter- und durchgestrichen wiedergegeben werden. Wichtige Textpassagen kannst du zudem auch in verschiedenen Farben markieren.

Mir persönlich gefällt die App ziemlich gut. Sie ist einfach gehalten und sehr übersichtlich. Mit den verschiedenen Farben, den Schriftformen und der Rechtschreibüberprüfung bleibt auch für diejenigen, die gerne ein bisschen rumspielen was übrig. Du kannst dir die App kostenlos für dein Android-Smartphone oder -Tablet im Google Play Store herunterladen.


Image (adapted) „Diary desk business meeting and meeting“ by Anete Lūsiņa (CC0 Public Domain)

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Mal eben schnell gemerkt mit ColorNote

Ideas waiting to be had (adapted) (Image by Kelly Sikkema [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Wer viel um die Ohren hat, der muss sich oftmals auch viel merken. Manchmal sind es schon die kleinsten Dinge, die so wichtig sind, dass man sie in einem Notizbuch festhalten muss. Ist man dann unterwegs kommt die Frage auf: „Was musste ich mir gleich noch so Wichtiges merken?“ Ärgerlich, wenn das Notizbuch mit den wichtigen Infos dann Zuhause liegt.

Schön ist es daher, dass man, egal wo man ist, auf kleine digitale Helfer zugreifen kann. Da ich das Problem mit dem Vergessen und Merken nur zu gut kenne, habe ich mich mal nach hilfreichen Notiz-Apps für das Smartphone umgesehen. Hier stelle ich dir einmal die App vor, die als erstes auf meinem Smartphone einziehen durfte.

Color Note

Eine Notiz-App, die super einfach zu bedienen ist und dazu noch sehr übersichtlich. Ich persönlich erstelle mir regelmäßig Listen zu allen möglichen Dingen. Eine Weihnachtsgeschenke-Liste, To-Do-Listen, eine Bücher-die-ich-noch-lesen-möchte-Liste, hier kannst du dir wirklich alles notieren. Aber auch reine Textmemos sind natürlich möglich.

ColorNote Notizübersicht (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Die Notizen können als Raster oder als Liste angezeigt werden; Screenshot by Jennifer Eilitz

Wenn du es ganz übersichtlich und geordnet brauchst, dann kannst du dir auch die Notizen in verschiedenen Farben erstellen. Praktisch ist es zudem, dass du dir auf deinem Smartphone-Startbildschirm die Notizen anheften kannst. Entweder als Haftnotiz im 1:1 Format, mit einer Vorschau im Format 2:2, oder auch als Kalendervorschau. So hast du deine wichtigsten Notizen direkt griffbereit. Besonders gut eignet sich die Funktion vor allem für Einkaufslisten, wichtigen To-Do’s und Terminen.

ColorNote Smartphone Bildschirm (Screenshot by Jennifer Eilitz)
ColorNote Beispiel-Ansicht auf dem Smartphone Startbildschirm; Screenshot by Jennifer Eilitz

Nicht vergessen!

ColorNote bietet außerdem eine Erinnerungsfunktion an. Solltest du einmal Gefahr laufen etwas zu vergessen, so kann die App dich daran erinnern. Ein Kalender hilft dir dabei deine Termine im Blick zu behalten und erinnert dich auch wieder, wenn etwas Wichtiges ansteht. Du kannst in den Kalender entweder Textnotizen eintragen, oder aber auch hier eine Liste hinzufügen – beispielsweise wenn du etwas Dringendes abzuarbeiten hast. Möchtest du deine Notizen mit anderen teilen, dann kannst du diese auch via Twitter, Email oder SMS versenden.

Mir persönlich gefällt die App wirklich sehr gut und ich nutze sie auch schon länger. Eben mal schnell etwas ins Smartphone eintragen und schon hat man die Informationen immer dabei. Schon alleine für meine Weihnachtsgeschenk-Liste hat sich die App allemal bewährt. Einen weiteren Pluspunkt gibt es auch noch für die Passwort-Funktion, bei der bestimmte Listen gesichert werden können.

Du kannst dir ColorNote kostenlos im Google-Play-Store runterladen.


Image (adapted) „Ideas waiting to be had“ by Kelly Sikkema (CC0 Public Domain)

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80er in 8-Bit – Stranger Things: The Game

Stranger Things The Game (adapted) (Screenshot by Lisa Kneidl via Netflix & BonusXP)

Es war der Serien-Überraschungs-Hit im Jahr 2016. 80er-Retro-Charme, ein Synthesizer-Soundtrack und ein Setting das an einen Steven King Roman erinnert. Durch diese Erfolgsformel gelang dem Netflix-Original Stranger Things binnen kürzester Zeit der Kultstatus. Es dauert nicht lange, bis man die Bewohner der fiktiven US-Kleinstand Hawkins ins Herz schließt. Für jeden der nicht genug von Eleven, Mike, Dustin und Co. bekommt, gibt es jetzt das passende Smartphone Game.

80er in 8-Bit

Im Oktober 2017 erschien die lang erwartete 2. Staffel der beliebten Serie Stranger Things. Um die – über ein Jahr lang andauernde – Wartezeit zwischen den Staffeln zu überbrücken, brachte Netflix zusammen mit dem Studio BonusXP, Inc. eine passende App.

Das Gameplay ist relativ einfach, man bewegt seine Spielfigur simpel per Tapping auf den Bildschirm fort. Gleiches gilt für das Interagieren mit Gegenständen, anderen Charakteren oder Kampfsituationen. Kleine Rätsel und die aus der Serie bekannten Charaktere werten das Spiel auf. Denn obwohl das Spiel recht simpel gehalten ist und relativ kurzweilig ist, macht es großen Spaß, sich im 8-Bit Hawkins zu bewegen.

Kostenlos und werbefrei

Was mir besonders gefällt ist, dass die App komplett kostenlos ist, aber gleichzeitig auch nicht auf nervige In-Game Werbung zurückgreift. Das ist oft ein böses Omen für ein schlechtes Spiel. Bei Stranger Things ist das aber nicht der Fall, es ist komplett kosten- und werbefrei, aber macht gleichzeitig großen Spaß und bietet viel Raum für Interaktion. So hat jeder Charakter eine passende Fähigkeit für die jeweilige Situation. Die Jäger und Sammler unter den Spielern kommen aber durch die Sammelobjekte auch auf ihre Kosten.

Wenn ihr also nach dem Binge-Watching doch wieder Sehnsucht nach Hawkins und deren charismatischen Bewohnern rund um Eleven, Chief Hopper und Co. habt, dann holt euch Stranger Things: The Game kostenlos für iOS und Android. Notwendig dafür sind minimal die Versionen iOS 9.0 und Android 4.4.


Screenshots by Lisa Kneidl


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Lass das Smartphone liegen!

Hammrock, relax, person and boot (adapted) (Image by Nicole Harrington [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Schlimm ist das mit dem Smartphone. Man hört es ja immer wieder. Ständig ist man abgelenkt, dauernd piept es in den unmöglichsten Momenten. Und irgendwie schafft es das Smartphone, dass wir es dennoch ständig bei uns tragen und versuchen, dann, wenn gerade niemand hinschaut, oder jemand beim Erzählen eine kurze Pause macht, einen schnellen Blick auf den Bildschirm zu werfen. Es könnte ja eine Nachricht eingegangen sein oder vielleicht auch ein unbeantworteter Anruf.

Aber auch, wenn es uns eigentlich nicht ablenkt, lenkt es uns doch trotzdem ab. Wir arbeiten an einem wichtigen Aufsatz oder einer Präsentation – was passiert so auf Facebook? Oder wir lesen einen wichtigen Beitrag – was wohl gerade auf Instagram so abgeht? Wir bereiten uns auf die Arbeit vor – mal schnell einen Blick auf Twitter werfen, wer weiß, was man verpasst haben könnte!

Das, was oben beschrieben ist, ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber vielleicht hast auch du dich in der einen oder anderen Situation wiedererkannt. Ich selbst, habe schon oft solche Momente gehabt. Und ich gebe zu: Ich bin einer von denen, die ständig einen Blick auf ihr Smartphone werfen. Ich möchte das gerne ändern und habe dafür mal – wie könnte es auch sonst sein – nach einer passenden App gesucht.

Vom Smartphone freinehmen

Als ich nach einer App, die mir hilft mich von meinem Smartphone zu distanzieren, Ausschau gehalten habe, ist mir „Offtime“ aufgefallen. Diese App ermöglicht es, sich wirklich eine Auszeit von seinem Smartphone zu nehmen. Und die Funktionen sind dazu noch sehr leicht zu bedienen.

Zu Beginn möchte die App ein paar Sachen über dich wissen. Deinen Namen unter anderem und wobei du in der nächsten Zeit nicht gestört werden möchtest, wie etwa Arbeiten, Entspannen oder Schlafen. Du kannst dir aber auch ganz eigene Profile, frei nach deinen Wünschen, erstellen. Außerdem möchte die App wissen, ob du bestimmte Apps oder Anrufe und SMS sperren oder doch lieber zulassen möchtest.

Kleine App – viele Möglichkeiten

Mit Offtime stehen dir viele Möglichkeiten, um dich von deinem Smartphone nicht ablenken zu lassen, zur Verfügung. Du kannst neben den blockierten Anrufen oder Benachrichtigen auch auswählen, ob bestimmte Kontakte ungeblockt bleiben sollen. Außerdem kannst du angepasste Antworten an diejenigen schicken, die versuchen dich zu erreichen. So kannst du ihnen beispielsweise mitteilen, dass du gerade beschäftigt bist und dich später zurückmelden wirst.

Du kannst deine eigenen Regeln erstellen und anhand der Insights herausfinden, wie gut du dich wirklich an deine eigenen Regeln hältst. Eine Liste zeigt dir im Anschluss an, was du alles verpasst hast, während du nicht auf deinem Smartphone herumgespielt hast. Außerdem ist die App stolz auf dich, wenn du es geschafft hast, eine Weile stark zu bleiben und dich anderen Dingen zu widmen.

Zugegeben für meinen Test dieser App, ist meine Offtime-Zeit mit zwei Minuten nicht wirklich überragend…

Abschalten bitte!

Wenn du wirklich mal eine kleine Pause von deinem Smartphone brauchst, dann ist diese App, die du kostenlos im Google Play Store runterladen kannst, wirklich äußerst sinnvoll. Einfach mal die Finger von Facebook und Co. lassen und sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren.

Irgendwie liegt die Ironie doch genau darin: Dass wir eine App brauchen, mit der wir die Finger von unseren Smartphones lassen.


Image (adapted) „Hammrock, relax, person and boot“ by Nicole Harrington (CC0 Public Domain)

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Die Macht liegt in eurer Hand: Der Sphero R2D2 im Test

R2D2 - header - Image by Lisa Kneidl

Alle Jahre wieder entfacht Star Wars einen großen Hype. Auch in diesem Dezember feiern wir nicht nur Weihnachten, sondern die Premiere des nächsten Teils der Space-Opera. Kurz vor dem Start von „Die letzten Jedi“ läuft die Marketingmaschine auf Hochtouren. Auch vor smarten Gadgets macht das Merchandise nicht halt. Die Firma Sphero hat – wie schon zu Episode 7 – nun wieder einen per App steuerbaren Droiden auf den Markt gebracht. Diesmal aber nicht den kugelrunden BB-8, sondern Fan-Favorit R2D2! Ich habe mir den Sphero R2D2 mal kurz von der Resistance ausgeborgt und getestet!

Sphero R2D2 im Unboxing

Als Star-Wars-Fan fiel es mir schwer, mich beim Auspacken des Sphero R2D2 nicht wie das Nintendo-64-Kid einfach meinen Fan-Emotionen hinzugeben. R2D2 kommt in einer schicken schwarzen Box mit ordentlich Polsterung daher, das wirkt sehr wertig.

R2D2 Vergleich Disneystore
Der Sphero R2D2 (links) und sein großer Bruder aus dem Disneystore (rechts).

Überrascht haben mich allerdings die Maße. Der Sphero R2D2 ist 17 mal 11 Zentimeter groß und wiegt rund 370 Gramm, was vergleichbar mit einem Tablet im 7-Zoll-Format ist. Nicht ganz zum Einsatz als Kampfdroide geeignet, aber als Spielzeug allemal tauglich! Zum Vergleich: sein großer nicht-elektronischer Bruder aus dem Disney Store hat ein Größe von 26 mal 17,5 Zentimetern und kostet mit derzeit rund 20 bis 40 Euro einen Bruchteil des Geldes. Beide sind aus Plastik, aber zumindest die Bemalung und die silbernen Elemente des Sphero R2D2 wirken hochwertiger als beim matten Disney-Kollegen.

In der Box enthalten ist außerdem noch ein USB-Kabel, mit dem der Droide nach einem Ladevorgang auch schon fast betriebsbereit ist. Fehlt nur noch das Herunterladen der kostenlosen App und eine Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und dem Sphero R2D2.

Zur Inbetriebnahme ist die offizielle Sphero-App “Star Wars Droids App by Sphero” notwendig, die für Apple und Android verfügbar ist. Erforderlich dafür sind mindestens die Versionen iOS 8.0 und Android 4.4.

Ich habe die App mit einem Lenovo Motorola G4 Plus mit Android 7.0 getestet. Darauf lädt die App recht lange und führt außerdem dazu, dass das Smartphone im Betrieb schnell recht heiß wird. Daher ist die für die Nutzung der App ein leistungsstärkeres Smartphone zu empfehlen.

App geht’s: So steuert ihr den Sphero R2D2

Es gibt fünf Modi, in denen ihr den Droiden per App steuern könnt.

  1. ihr könnt R2 steuern und “Emotionen” anwenden
  2. R2 kann mit einer Patrouillenstrecke programmiert werden
  3. ihr könnt ihn Muster fahren lassen
  4. innerhalb des AR-Modus könnt ihr den Sphero R2D2 durch den Millenium Falcon fahren lassen
  5. lasst ihr R2 wissen, dass ihr einen der Star-Wars-Filme schaut, kann er mittels Soundeffekten auf das Geschehen reagieren

Die “Emotionen” die man R2D2 durchspielen lassen kann, sind wirklich süß und hauchen dem Droiden richtig Leben ein. Auch die Musterfunktion macht Spaß, aber trotzdem hätte ich meinen halben Arbeitstag wohl in der Steuerfunktion verbringen können. Es macht einfach zu viel Freude, den kleinen Droiden über den Flur und in andere Büros fahren zu lassen und die Kollegen mit einem lauten “BOO-BEEP!” aus dem Nachmittagstrott zu wecken. Der AR-Modus hat mich hingegen nicht überzeugt. Statt mit R2D2 in der Augmented Reality durch die Smartphone-Kamera in der echten Welt zu interagieren, bewege ich mich auf dem Smartphone durch Orte wie beispielsweise den Millenium Falcon, während R2 lediglich mit Kopfdrehungen sowie Licht- und Audioeffekte reagiert. Ebenfalls ärgerlich: Die Patrouillenfunktion und Filmfunktion waren auf meinem Smartphone buggy und konnte daher von mir nicht getestet werden.

Pädagogisch wertvoll: Coden lernen mit dem Sphero R2D2

Wer trotzdem keinen dreistelligen Betrag für ein reines Spielzeug ausgeben mag, dem sei gesagt, dass der Sphero R2D2 und seine Kollegen durch eine App sogar pädagogisch wertvoll gemacht werden können. Neben der regulären Steuerungs-App bietet der Hersteller auch noch die Sphero Edu App an. Diese ist wie ein Github und ermutigt den Droiden-Besitzer zum Coden von Javascript-Textprogrammen. Mit drei Basis-Code-Methoden – Blocks, Zeichnen und Text Coding mit Javascript – wird es den stolzen Droiden-Besitzern dann ermöglicht, ihre Schützlinge individuell zu steuern. Neue Programme können dann ganz einfach erstellt und der Typ der Programms und der Droide, für den es bestimmt ist, ausgewählt werden. Auf der Sphero-Edu-Plattform erwartet die Nachwuchs-Coder dann eine regelrechte Community, innerhalb der Programme und Wissen ausgetauscht werden können. Solch ein Droide aus dem Star-Wars-Universum eignet sich also ideal dafür, auch jüngeren Nutzern den Spaß am Programmieren schmackhaft zu machen.

Fazit: Charmanter, aber teurer Star-Wars-Spaß

Der Sphero R2D2 kostet laut Preisempfehlung vom Hersteller rund 150 Euro. Für das Weihnachtsbudget nicht ganz so schmerzhaft wie das 800 Euro teure Modell des Millenium Falcon von Lego, aber dennoch ein echtes Liebhaberspielzeug für Star-Wars-Fans mit sehr großem Budget. Für das gleiche Geld bekommt man auf dem Markt auch schon ein Einsteiger-Smartphone. Aus meiner Sicht ist der Preis für den gebotenen Spaß zu hoch. Letzlich ist der Sphero R2D2 nur ein besseres Funk-Auto. Das kann auch der Charme des populären Star-Wars-Charakters nicht wettmachen. Immerhin bietet das Gadget dank Sphero-Edu-App noch didaktisches Potenzial für Nachwuchs-Coder.

Alternativ bietet der Disney Store für um die 20 bis 40 Euro einen batteriebetriebenen R2D2 mit einfachen Sound- und Lichteffekten an, der auf Geräuschimpulse wie Klatschen reagiert. Im Vergleich dazu ist der Sphero R2D2 flüssiger animiert und weist die authentischeren Sound- und Licht-Effekte auf. Der Disney-Droide hingegen überzeugt durch größere Maße und hat insgesamt ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.


Images & Screenshots by Lisa Kneidl


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  • AMAZON PRIME Chip: Amazon Prime Video: Kostenloses Streaming-Angebot geplant: Amazon Prime kann vielleicht schon bald als werbefinanzierter Streamingdienst genutzt werden. Derzeit laufen die Verhandlungen über die Bereitstellung von Inhalten mit Fernsehsendern, Medienunternehmen und Filmstudios. Amazon Prime Videos sollen dann kostenfrei geschaut werden können. Allerdings nicht werbefrei. Das Ziel hinter diesem Modell ist die Neukundengewinnung. Gerade die jungen Nutzer erfreuen sich der Vielzahl an Streamingportalen, scheuen allerdings die zusätzlichen Kosten. Amazon möchte auf diese Art mehr Nutzer auf seine Seite ziehen. Gerade jetzt, wo Netflix erst vor Kurzem seine Preise erhöhen musste, könnte das kostenlose Streamingangebot einen guten Vorteil darstellen.

  • LADESÄULEN Manager Magazin: Siemens setzt auf Ladesäulen an Straßenlaternen: Ladestationen für Elektroautos sind zwar praktisch, aber dennoch viel zu selten auf den Straßen vertreten. Dagegen möchte Siemens etwas unternehmen: Straßenlaternen sollen jetzt mit Steckdosen ausgestattet werden, um Autofahrern das Aufladen ihrer Elektroautos zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem Berliner Startup Ubitricity möchte Siemens diese Idee umsetzen. Ubitricity arbeitet schon länger an diesem Projekt, welches vor allem in London umgesetzt wird. Neben Siemens gibt es jedoch auch andere Unternehmen, wie etwa die Deutsche Telekom, die Vorschläge unterbreiten, wie das Nachladen für Elektroautos einfacher werden kann. Bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Siemens und Ubitricity äußern sich die Unternehmen jedoch nicht detailliert.

  • GOOGLE ASSISTANT Turn On: Google Assistant könnte doch noch auf Android-Tablets kommen: Bisher hatte Google es vermieden seinen Sprachassistenten auf Tablets zur Verfügung zu stellen. Die Gründe dafür sind bisher unbekannt. Doch die aktuelle Beta-Version der Google-App zeigt, dass sich das bald ändern könnte. Ein Symbol, das eindeutig ein Tablet darstellen soll, bietet den Hinweis dafür. Google hat selbst noch nicht darauf hingewiesen. Allerdings würde es nur sinnvoll für das Unternehmen sein, denn Tablets sind nach Smartphones derzeit die zweitgrößte Gesamtkategorie. Wenn Google seinen Sprachassistenten auch auf Android-Tablets zur Verfügung stellt, könnte der Konzern weitere Millionen von Nutzern erreichen. Wann der Sprachassistent auf Android-Tablets einziehen lassen wird, weiß man allerdings noch nicht.

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  • APPS Zeit: Populäre Apps gefährden ihre Nutzer: Wir alle haben unsere Lieblingsapps, doch sind diese auch immer so sicher, wie wir glauben? Thomas Jansen – ein Hamburger IT-Spezialist – hat sich die 200 beliebtesten, kostenlosen iOS-Apps genauer angesehen und festgestellt, dass sich in 111 Apps Sicherheitslücken befinden. Unter anderem ist auch die beliebte Shopping-App „Shein“ davon betroffen, denn Angreifer können hier die Log-in-Daten der Nutzer unerlaubt abfangen. Die Freigabe der Apps von Apple für den App-Store ist also nicht unbedingt immer eine Garantie für die Sicherheit. Jedoch möchte sich das Unternehmen zum Thema Freigabe und Sicherheit der Apps derzeit nicht weiter äußern.

  • WHATSAPP Chip: Vorsicht vor Fake-WhatsApp: Finger weg von dieser App: Vorsicht beim Installieren von Whatsapp-Business. Im Play-Store ist eine WhatsApp-Version für Unternehmen verfügbar, die unter dem Namen “Whatsapp-Business” zu finden ist. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um die angekündigte Version für Unternehmen, sondern um eine gefälschte. Bei dieser Version war schon der Name auffällig, da dieser mit einem kleinen a geschrieben wurde, anstatt mit einem großen, sowie es im Namen WhatsApp eigentlich geschrieben wird. Unternehmen sollten dringend darauf achten, dass sie lediglich offizielle und geprüfte Versionen von WhatsApp installieren.

  • BLUETOOTH Golem: Android will Bluetooth-Verbindungen vereinfachen: Android-Nutzer erwartet jetzt eine neue Funktion. Mit Fast Pair sollen Bluetooth-Verbindungen mit Kopfhörern einfacher vonstatten gehen. Hier müssen Nutzer ihre Kopfhörer nur noch einschalten, das Smartphone erkennt diese und verbindet sich automatisch mit ihnen. Allerdings müssen die Kopfhörer die neue Funktion unterstützen, damit diese sich verbinden können. Zudem muss das Android-Gerät mindestens über die Version Android 6.0 verfügen und Google Play-Dienste die Version 11.7. Diese Verbindung soll aber nicht nur für Kopfhörer gedacht sein, sondern vielmehr möchte Google Entwickler von Bluetooth-Zubehör, die ebenfalls Interesse an der Implementierung von Fast Pair haben, darum bitten, sich beim Unternehmen zu melden.

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3 Gründe, wieso wir süchtig nach unseren Smartphones sind

Smartphone1 (adapted)(Image by Pexels [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Apple hat kürzlich die Markteinführung seines neuen iPhone 8 und iPhone X bekanntgegeben, die mit eleganten neuen Funktionen ausgestattet sind. Apple erhofft sich ebenso, mit ihren iPhones eine neue Gemeinschaft aufzubauen. Vor der Markteinführung gab Angela Ahrendts, Leiterin des Retail-Managements bei Apple, bekannt, dass ihre Geschäfte als so genannte „Marktplätze“ gleichzeitig einen offenen Raum verkörpern werden, die Außenbereiche, Diskussionsforen und die Vorstandsetagen miteinander kombinieren. Die mit Spannung erwartete Produkteinführung wurde von Millionen per Livestream, über Internetforen, Blogs und Nachrichtenmedien verfolgt. Ich war ebenfalls dabei.

Wieso also haben diese Telefone eine solche Anziehungskraft? Okay, es ist sicherlich nicht nur das bahnbrechende Design oder die Verbindung zur Gemeinschaft. Als Minister, Psychotherapeut und Stipendiat, der die Beziehung zu tragbaren Geräten studiert hat, glaube ich, dass es um weitaus mehr geht. Tatsächlich würde ich behaupten – wie ich in meinem Buch „Growing Down: Theology and Human Nature in the Virtual Age” auch dargelegt habe – dass Telefone unsere grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse befriedigen. Hier also drei Gründe, wieso wir unsere Telefone lieben.

1. Teil eines erweiterten Ichs

Das Verständnis unseres Selbst wird gebildet, während wir uns noch im Mutterleib befinden. Die Entwicklung des Ichs beschleunigt sich allerdings nach unserer Geburt. Ein Neugeborenes klammert sich in erster Linie an seine primäre Bezugsperson und später an Dinge – und nimmt damit das sogenannte „erweiterte Ich“ auf.

William James, einer der führenden amerikanischen Psychologen des 20. Jahrhunderts, war unter den ersten, die sich für das erweiterte Ich aussprachen. In seinem Werk „Principles of Psychology“ definierte James das Ich als die „totale Summe von allem, was jemand sein Eigen nennen kann, nicht nur sein Körper und die psychischen Kräfte, sondern seine Kleidung, seine Frau und Kinder“. Wenn der Mensch irgendeinen Teil seines erweiterten Ichs verliert, darunter auch Geld oder andere wertgeschätzte Objekte, kann dies, wie er es erklärte, zu einem Gefühl von großem Verlust führen. In der frühen Kindheit weinen Kinder beispielsweise, wenn Babys und Kleinkinder plötzlich ihren Schnuller oder andere Spielzeuge verlieren, Spielzeuge, die Teil ihres erweiterten Selbst wurden.

Meiner Meinung nach spielen Telefone mittlerweile eine ähnliche Rolle. Es kommt nicht selten vor, dass ich eine plötzliche Welle von Angst aufkommen spüre, wenn mir mein Telefon herunterfällt oder ich es nicht finden kann. Meiner Erfahrung nach geht es vielen anderen Menschen ganz genau so. Es spiegelt sich ebenso darin wieder, wie oft wir unsere Geräte auf Neuigkeiten überprüfen.

Der Psychologe Larry Rosen und seine Kollegen der California State University fanden heraus, dass 51 Prozent der Mitmenschen, die in den Achtzigern und Neunzigern geboren wurden, Angst verspürten, wenn man sie davon abhielt, ihre Geräte für mehr als 15 Minuten auf Neuigkeiten zu überprüfen. Interessanterweise ist die Messgröße bei Menschen, die zwischen 1965 und 1979 geboren wurden, mit 42 Prozent merklich kleiner.

Der überwiegende Grund dafür liegt darin, dass sie in einer Zeit aufwuchsen, in welcher die Technologien tragbarer Geräte noch im Anfangsstadium waren und sich erst langsam verbreitet haben. Für diese Gruppe wurde das Telefon erst dann ein Teil ihres erweiterten Ichs, als sie in ihre Jugendjahre oder in ihre jungen Erwachsenenjahre kamen.

2. Die Erinnerung an liebevolle Beziehungen

Die Smartphones wurden auch mit ihren Spielen, Apps und Benachrichtigungen ein essentieller Aspekt unseres Selbstverständnisses. Das Ganze funktioniert so: Angelehnt an die psychodynamische Theorie, die besagt, dass Kindheitserinnerungen den Charakter formen, lege ich dar, dass unsere Theorie mit der Technik das Umfeld widerspiegelt, welches von unseren Eltern mit ihrer Fürsorge für uns geschaffen wurde. Dieses Umfeld, wie der britische Psychiater Donald W. Winnicott schrieb, dreht sich um Berührungen, einem aufmerksamen Bewusstsein gegenüber dem, was das Kind benötigt. Auch soll der Augenkontakt aufrechterhalten werden.

Auf die selbe Art und Weise durchleben wir die Berührungen und das Zugehörigkeitsgefühl erneut durch unsere Telefone. Die Technologie bietet uns eine Ebene, auf welcher das Ich sich befriedigen, spielen und sich lebendig fühlen kann – eine Ebene, die uns zuvor von Bezugspersonen bereit gestellt wurde.

Wenn wir unsere Telefone benutzen, werden wir an intime Momente erinnert – entweder aus unserer Kindheit oder dem Erwachsenenleben. Die im Gehirn chemisch gebildete Substanz Dopamin und das Liebeshormon Oxytozin, das eine große Rolle beim Eintritt des Höhengefühls nach der Einnahme von Drogen spielt, lösen ebenso ein Gefühl von Zugehörigkeit und Verbundenheit aus. Die Nutzung des Smartphones hat den gleichen Effekt, wie wenn Eltern ihr Kind auf eine liebevolle Weise anschauen oder wenn sich zwei verliebte Menschen in die Augen schauen. Laut Apple-Vorstand Philip Schiller lernt das iPhone X, „wer Du bist.“

Eine theologische Betrachtungsweise stützt genau diese These der süchtigmachenden Stoffe. Die jüdisch-christliche Tradition identifiziert Gott beispielsweise als einen intimen Gott, der sich nach persönlichen Momenten sehnt und eine liebevolle Umgebung erschafft. In der Bibel in 4. Buch Mose Vers 6:24-26 steht geschrieben: „Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

3. Das Verlangen nach Produktion und Reproduktion wird erfüllt

Der Anthropologe Michael Taussig erinnert uns daran, dass es „in unserer zweiten Natur liegt, zu kopieren, zu imitieren, Vorbilder zu erschaffen [und] Unterschiede zu erkunden“, während wir versuchen, ein besseres und differenzierteres Ich aus uns zu machen.

Unsere Telefone helfen uns, diesem Ziel näher zu kommen. Wir machen Fotos, manipulieren Bilder, tragen zu Diskussionen bei, verschönern ein Selfie und nehmen Kontakt mit anderen auf. Indem wir uns gegenseitig Nachrichten schicken, erschaffen wir eine Unterhaltung. Durch die Suche werden wir schlauer – auch dann, wenn es uns vielleicht an Klugheit mangelt. Somit gleichen wir uns unseren Vorfahren an, die auf Höhlenwände schrieben und sich gegenseitig Geschichten am Feuer erzählten.

Es sollte deswegen keine Überraschung sein, dass Smartphones gerade 46 Prozent des gesamten Internetgebrauchs ausmachen. Dieser Wert soll bis 2021 auf 75 Prozent ansteigen. Wir sind anscheinend dazu verdammt, mit dem Telefon in unserer Hand zu leben.

Mit Technologie leben

Vor diesem Hintergrund würde ich allerdings argumentieren, dass wir uns persönlich dafür einsetzen sollten einen Wechsel durchzusetzen. Wenn wir die Räume, in denen wir uns aufhalten, auf kleine Bildschirme oder „Marktplätze“ beschränken, kann uns dies enttäuschen. Wir benötigen intime Beziehungen, in denen wir Kontakte pflegen, in denen wir uns gegenseitig in die Augen schauen. Wir brauchen ebenso Räume, auch im Netz, in denen tiefe Verbindungen geschaffen werden können, in denen wir uns ausruhen, spielen und Neues entdecken können.

Während also einige von uns auf den Marktplatz gehen werden, um das nächste iPhone kaufen zu können oder online zu gehen, wäre es am Besten, sich an das Sprichwort des Technologiehistorikers Melvin Kranzberg zu erinnern: „Technologie ist weder gut noch schlecht; aber ebenso wenig ist sie neutral.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Smartphone1“ by Pexels [CC0 Public Domain]


The Conversation

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Diese Unternehmen heben E-Learning auf die nächste Stufe

E-Learning (adapted) (Image by coyot [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Von Online-Sprachkursen über Onlineseminare für Mitarbeiter bis hin zum Salsakurs auf YouTube: E-Learning ist ein Trend, der längst zum Mainstream geworden ist. Auch wenn sich darüber streiten lässt, ob nun das Beauty-Tutorial auf YouTube pädagogisch wertvoll ist, gibt es auch in Deutschland mittlerweile einige Startups, aber auch etablierte Unternehmen, die das E-Learning auf die nächste – professionelle – Stufe gehoben haben.

Mehr als ein Beauty-Tutorial auf YouTube

Learnity ist eines dieser Startups, ein Online-Marktplatz für eine Vielzahl von Lerninhalten. Dazu gehören zum Beispiel Kurse für Schüler, wie etwa Stochastik für die Oberstufe oder einem Audioguide zu verschiedenen Textsorten. Nutzer finden auf Learnity aber auch Universitätsinhalte oder Fortbildungen für den beruflichen Alltag, wie etwa ein Kurs zur Buchhaltung. Die meisten Kurse basieren auf Videos. Einige Inhalte – vor allem im Bereich „Schule” – sind gratis, andere wiederum, wie etwa ein Juravorbereitungskurs für das Staatsexamen, kosten rund 40 Euro als Flatrate-Angebot.

Das Eppendorfer Unternehmen hinter Learnity, die Education Gateway GmbH, will dabei mehr sein als eine Sammlung von beliebigen Lernvideos. So betont Geschäftsführer Christian Sellmann, dass die Inhalte auf learnity.com struktuierter sind als beispielsweise YouTube-Videos, einem Lehrplan folgen und sich nicht allein auf Videos oder Audios beschränken, sondern mit Begleitmaterialien für die Lernenden gepaart werden. Die Inhalte werden dabei meist von Professoren, Lehrern oder Experten erstellt, und kommen offensichtlich bei Nutzern gut an. Gymnasialschüler loben beispielsweise, dass sie mit den Inhalten der Webseite im eigenen Tempo lernen können, die Inhalte zum Wiederholen auf dem Smartphone speichern können und ihnen die Visualisierung von Lernstoff dabei hilft, sich die Informationen besser zu merken.

E-Learning ist individueller und günstiger

Tatsächlich kann das Lernen im Netz viele Vorteile haben. Nutzer können die Inhalte in ihrem Tempo abrufen, beliebig oft wiederholen und so viel individueller lernen als etwa im Frontalunterricht. Hinzu kommt, dass User die Inhalte unabhängig von Zeit und Ort abrufen können, was es zum Beispiel auch Berufstätigen ermöglicht, sich neben dem Job weiterzubilden. Hinzu kommt, dass Onlinekurse – einmal erstellt – kostengünstiger sind. Lehrende müssen nicht jedes Mal an einem Ort physisch anwesend sein, die Materialien müssen nicht immer und immer wieder ausgedruckt werden und auch Lernende zahlen für Onlinekurse weniger.

Tina Seufert, Professorin am Instititut für Psychologie und Pädagogik der Universität Ulm, glaubt, dass auch Hochschulen vom E-Learning weitaus mehr profitieren könnten als sie es bisher tun: „Warum sollte ich nicht – weltweit oder von mir aus auch nur bundesweit – die Vorlesung ,Einführung in die Chemie für Studienanfänger? in ein, zwei oder fünf Varianten multimedial und mediendidaktisch von den besten Leuten mit den besten Mitteln umsetzen lassen und dann allen zur Verfügung stellen?”, sagt sie in einem Interview mit der Wirtschaftswoche.

Ganz klar: Wenn die E-Learning-Inhalte gut aufbereitet, nutzerfreundlich und mediendidaktisch strukturiert sind, können sie für Lernende sehr wertvoll sein. Das sind natürlich viele „Wenns”. Denn es reicht nicht, dass der Vortragende charismatisch ist, die Inhalte müssen technisch für Nutzer einfach zu erfassen sein und darüber hinaus auch professionell erstellt worden sein, damit User tatsächlich gewisse Lernziele erreichen. Darüber hinaus ist es mit dem E-Learning ein wenig wie mit dem Arbeiten im Homeoffice. Je flexibler die Zeiteinteilung, desto mehr Selbstdisziplin müssen Nutzer mitbringen. So hat schließlich nicht jeder die Motivation, nach Feierabend noch Spanischvokabeln zu pauken oder sich eine Vorlesung zum Thema „Elektronische Bauelemente und Schaltungen” anzuhören.

E-Learning-Angebot wird differenzierter

Doch auch hier denkt die neue Generation der E-Learning Unternehmen weiter. Viele haben begriffen, dass einige Nutzer ein begrenztes Zeitbudget haben. So hat Dee Dammers, professioneller Gitarrist, Gitarrenlehrer und Gründer hinter gitarre-lernen-online seine Lerninhalte genau daran angepasst. Dammer verspricht Nutzern, dass sie mit einem Einsatz von lediglich drei Mal zehn Minuten pro Woche, jede Woche ein neues Lied lernen können. „Das funktioniert in der Mittagspause im Büro, zuhause vor dem Zähneputzen oder gemütlich am Wochenende“, erklärt er seinen Schülern auf seiner Plattform. 19 Euro kostet das Gitarren-Paket im Monatsabo und beinhaltet über 50 Videos, mehr als 150 PDF-Dateien und Hunderte von Audios. All das kommt noch mit einer Erfolgsgarantie: Sollte man als Schüler nicht die vorgegebenen Ziele erreichen, erhält man bis zu 30 Tage nach der Anmeldung sein Geld zurück.

Beispiele wie Learnity oder gitarre-lernen-online zeigen, dass sich die E-Learning-Angebote in Deutschland immer weiter professionalisieren und differenzieren, um sich so besser an individuelle Nutzerbedürfnisse anzupassen.

Dieser Trend lässt sich auch für das E-Learning in Unternehmen beobachten. Die Arbeitswelt ändert sich rasant durch die Digitalisierung und Unternehmen können nur dann mithalten, wenn sie ihre Mitarbeiter regelmäßig weiterbilden. Onlinekurse sind für viele Betriebe eine ideale Lösung, da sie sich viel flexibler in den Arbeitsalltag integrieren lassen als etwa eine Fortbildung am Wochenende. Ein weiterer Vorteil der Onlinekurse ist, dass sich die Inhalte viel individueller an die jeweiligen Mitarbeiterbedürfnisse anpassen lassen, was sowohl für die Mitarbeiter als auch für das Unternehmen letztlich viel mehr bringt als ein Massenkurs.

Mehr Onlinekurse in Unternehmen

Dahingehend scheint sich auch das Angebot für Unternehmen zu entwickeln. So bietet beispielsweise Springer Medizin ein hochspezialisiertes Fortbildungsportal im Nezt für Ärzte. Der Pharmakonzern Pfizer wiederum hat ein eigenes E-Learning-Portal speziell für seine Mitarbeiter herausgearbeitet. Dahinter steckt natürlich nicht nur ein humanitärer Gedanke. Eine Forsa-Studie zum E-Learning in deutschen Unternehmen hat gezeigt, dass Personaler Weiterbildung nicht nur deshalb schätzen, weil sie ihre Mitarbeiter besser qualifizieren können. Darüber hinaus sagten 70% der Personaler, dass auch das Image des Arbeitgebers davon profitiert, wenn ein Unternehmen Fortbildungsmöglichkeiten anbietet.

Das wird sich in Zukunft wohl noch verstärken. So zeigt eine gemeinsame Studie des Digitalverband Bitkom und dem Projekt FLIP, dass die Anzahl der Onlinekurse in Unternehmen in Zukunft noch weiter steigen wird. In einer Befragung unter Unternehmen kam heraus, dass 82% der Unternehmen glauben, dass digitale Selbstlernprogramme an Bedeutung gewinnen werden.

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Screenshot Grafik Onlinekurse Unternehmen (Quelle: Flip-Projekt)

E-Learning ein Millionenmarkt

Selbstverständlich profitieren nicht nur Unternehmen und Mitarbeiter vom E-Learning-Angebot, sondern auch die Anbieter selbst. Denn E-Learning ist ein sehr lukrativer Markt ist. So hat Bitkom ermittelt, dass der Umsatz der E-Learning-Unternehmen im Jahr 2014 um gut 13 Prozent, auf 582 Millionen Euro angestiegen ist.

Doch auch wenn der Anteil der E-Learning-Angebote für Privatpersonen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen weiter steigt und sich wahrscheinlich weiter verbessern und spezialisieren wird, in einem sind sich Experten einig: Den persönlichen Unterricht wird E-Learning zwar ergänzen, nicht aber völlig ersetzen können.


Image (adapted) „E-Learning“ by coyot [CC0 Public Domain]


 

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Lob der Kopie: Google innoviert die Kopien der anderen

Google (adapted) (Image by Neon Tommy [CC BY-SA 2.0] via Flickr

Man kann über Google und deren Dienste und Geräte viel sagen, aber nahezu immer zeigt sich, dass sie „radikal hilfreich“ designt sind, wie es Google CEO Sundar Pichai auf der Produktpräsentation Anfang Oktober treffend formulierte. Ich verstehe seit über zwölf Jahren nicht, wie man nicht Gmail nutzen kann, sondern stattdessen lieber andere E-Mail-Dienste nutzt. Ähnlich geht es mir bei Smartphones. Mir haben auch die Nexus-Smartphones stets besser gefallen als die der Konkurrenz. Auch mit dem Pixel von Google ist es zum Glück nicht anders.

Das Google Pixel ist wahrscheinlich das bessere iPhone. Nahezu alle zuletzt vorgestellten Produkte waren Kopien von bereits existierenden Geräten. Google Home ist quasi Amazon Echo, Google Chromecast ist Apple TV, Google Clips ist an sich eine GoPro, das Google Pixelbook ein Microsoft Surfacebook. Und das Google Pixel ist eben ein besseres iPhone. Dies gilt auch für die neuesten Geräte der Serie. Auch das Google Pixel 2 ist dem iPhone 8 überlegen. Und das liegt vor allem an der Software und etwas weniger an der Technik.

Austauschbare Hardware

Erst in der Bedienung sind die Unterschiede spürbar. Vom Design und den technischen Fakten sind kaum Unterschiede zwischen einem Google Pixel 2, einem Samsung Galaxy S8, dem Essential Phone von Android-Mitgründer Andy Rubin oder Apples iPhone X wahrnehmbar. Das sind alles teure Smartphones, die sich sehr ähneln. Eine Revolution hat es im Smartphone-Bereich seitdem allerersten iPhone nicht mehr gegeben. Die Hardware wird auch dadurch zweitrangig und austauschbar.

Sehr gute Hardware zu produzieren, kostet. Dieselbe Qualität preiswert und dann auch noch konkurrenzfähig anzubieten, ist nicht möglich. Google kam mit dem Pixel sehr spät auf einen Markt, der in Prinzip nur von Samsung und Apple dominiert wurde. Darüber, wie gut sich das Pixel wirklich verkauft hat, schweigt Google sich bisher aus. Analysten gehen davon aus, dass es nur rund eine Million verkaufte Geräte gab – für den Smartphone-Markt ist diese Bilanz leider nicht sehr beeindruckend, für Google aber momentan zumindest noch zweitrangig, denn sie punkten vor allem beim Thema Software.

Google ist KI wichtiger

Dass sich Google mit dem Thema Künstliche Intelligenz beschäftigt, überrascht nicht. Gerade eine Suchmaschine profitiert davon, dass Datenmengen auch verstanden werden, um genutzt zu werden. Künstliche Intelligenz ist ein Feature, dass Google in nahezu jedem Geschäftsbereich nutzen kann. Interessanterweise geschieht dies auch im Hardware-Bereich, denn damit unterscheidet sich Google deutlich vom Konkurrenten Apple. Google Assistant, Google Photos und auch die Google Pixel Buds sind den Originalen von Apple deutlich überlegen.

Siri steht zu Google Assistant wie der Neandertaler zum Homo Sapiens. Ähnlich verhält es sich mit den Foto-Diensten der beiden Firmen; Google führt hier mit Abstand. Die Google Pixel Buds verdeutlichen aber, wie viel innovativer (wenn schon nicht originärer) Google sich von Apples AirPods unterscheidet. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ermöglicht Google beispielsweise, dass man den Google Translator live im Gespräch nutzen kann, ähnlich dem ins Ohr zu steckende Universalübersetzer der Ferengi aus Star Trek Deep Space Nine.

Apple fehlt die Innovation

Apple war zwar mit den AirPods ein Pionierstreich gelungen, aber auch nach einem Jahr zeigt sich, dass das Unternehmen keine Ambitionen hat, wie diese zuhörenden Mini-Computer wirklich genutzt werden können. Google setzt hier als Zweiter den Maßstab für die Zukunft. Google hält bei der Hardware zwar mit – leider mittlerweile auch im Preis – schafft es aber, sich durch seine Kompetenzen aus anderen Geschäftsfeldern, vor allem durch Künstliche Intelligenz, von der nur Hardware produzierenden Konkurrenz abzusetzen.


Image (adapted) „Google“ by Neon Tommy (CC BY-SA 2.0)


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  • INSTAGRAM t3n: „Viel zu weitreichende Rechte“: Instagram ändert AGB – nach Kritik von Verbraucherschützern: Die Social Media App Instagram passt jetzt ihre Nutzungsbedingungen in Deutschland an. Verbraucherschützer haben gleich 18 Punkte der AGB der Facebook-Tochter mit einer Abmahnung angeprangert. So habe sich die Foto-Plattform von ihren zumeist jugendlichen Nutzern viel zu weitreichende Rechte einräumen lassen. Bis Ende des Jahres möchte Instagram seine AGB angepasst haben, um so mehr dem deutschen Recht angepasst zu sein, beispielsweise soll deutlich gemacht werden, wann die Plattform Inhalte entfernen darf.

  • APPLE heise: Patentstreit mit Apple: Qualcomm will iPhone-Produktion stoppen: Der Konzern Qualcomm ist einer der größten Anbieter für Chips in Smartphones. Auch Patentlizenzen für verschiedenste Technologien werden von der Firma verkauft. Wegen einer Streiterei mit dem Smartphone-Hersteller Apple um solche Patente, will der Konzern jetzt die iPhone-Produktion in China boykottieren. Apple möchte nicht zahlen, da Qualcomm für Patentlizenzen einen prozentualen Anteil vom gesamten Gerätepreis verlangt. In Europa steigt der Konzern bereits auf Funkchips von Intel um, sollte der chinesische Markt allerdings wegbrechen, wäre das ein echter Einschnitt für den Konzern.

  • HUAWEI übergizmo: Huawei Mate 10: Der Livestream zum Launch-Event: Heute launcht der Smartphone Herstellers Huawei die neue Mate-Serie. Gegen 14 Uhr wird CEO Richard Yu in München die Bühne betreten und die neue Reihe präsentieren. Das Event kann per Livestream verfolgt werden und mit dem Hashtag #WeMate2017 könnt ihr euch austauschen und auf dem Laufenden halten. Das Huawei 10 ist der direkte Nachfolger der Mate 9 und soll das Smartphone durch einen Kirin 970-Prozessor zum maschinellen Lernen befähigen. Das Mate 10 könnte damit bestimmte Prozesse bos zu 20 Mal schneller ausführen als ein Smartphone mit einer herkömmlichen CPU.

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