Daniel KuhnDas “Spotify-Problem” und wie man es lösen kann

Spotify ist großartig für Nutzer und katastrophal für die Künstler. Doch dabei wäre es so einfach, den Streaming-Dienst für alle gleich ansprechend zu machen. // von Daniel Kuhn

Spotify

Das Spotify-Problem lässt sich leicht darauf herunterbrechen, dass Musiker für ihre Musik nicht angemessen bezahlt werden. Darüber wird nicht erst seit dem medienwirksamen Rückzug von Taylor Swift  in den Medien diskutiert. Alle waren damit beschäftigt, den Nutzer vom illegalen Download von Musik abzuhalten – mit Spotify und Co. ist dies endlich gelungen. Allerdings ist das daraus entstandene Geschäftsmodell zu sehr zugunsten der Nutzer ausgefallen. Doch während sich alle einig sind, dass sich etwas daran ändern muss, gibt es nur wenig konstruktive Vorschläge, wie man dieses Problem lösen kann, wie die Seite Startupmusician zeigt.

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Niklas MöllerWie das Mikrofon Mikme die Welt verändern kann

Via Crowdfunding soll Unmögliches doch möglich gemacht werden, wie zum Beispiel ein revolutionäres Mikrofon namens Mikme. // von Niklas Möller

Via Kickstarter soll das Mikrofon Mikme finanziert werden

Kaum eine andere Finanzierungsform hat sich in den letzten Jahren besonders für unabhängige Entwickler so bezahlt gemacht wie Crowdfunding. Darauf hat es auch Philipp Sonnleitner abgesehen, der mit seinem Team ein kabelloses Aufnahme-Mikrofon entwickelt hat, das die Kreativität von Musikern weltweit fördern kann. Mikme heißt sein Traum, mit dem Musiker auch unterwegs in Studioqualität ihre Musik aufzeichnen und bearbeiten können.

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Daniel KuhnBleecker Street: Konzertmitschnitte statt Smartphone-Fotographie

Das Unternehmen Bleecker Street will mit professionellen Audio- und Video-Aufnahmen Konzertbesucher daran hindern, selber mit dem Smartphone zu filmen. // von Daniel Kuhn 

concert_smartphone

Konzerte sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Früher wurden je nach Musikrichtung entweder Fäuste oder Feuerzeuge in die Luft gereckt – heute sind es Smartphones. Jeder Besucher versucht den Moment festzuhalten, statt ihn schlicht zu genießen und verhindert dadurch auch, dass die Mitbesucher sich dem Moment so richtig hingeben können. Aber diese Bildschirm-Flut soll nun eingedämmt werden, wenn es nach dem Unternehmen Bleecker Street geht. Professionelle Ton- und Videoaufnahmen werden unmittelbar nach dem Konzert auf USB-Sticks zum Kauf angeboten.

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Daniel KuhnSpotify laufen die Künstler weg – allen voran Taylor Swift

Taylor Swift ist nicht die erste Künstlerin, die ihre Musik komplett aus dem Spotify-Katalog hat entfernen lassen und sie wird sicher auch nicht die letzte sein. // von Daniel Kuhn

Taylor Swift verlässt Spotify (Bild: Eva Rinaldi [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Taylor Swift war mir persönlich bis vor kurzem überhaupt kein Begriff. Aber das ist das ja kein Maßstab, wie ihre Millionen Fans weltweit deutlich zeigen. Die werden allerdings wenig Erfolg haben, wenn sie bei Spotify nach dem neuen Album der Künstlerin suchen, da sie sich weigert es dort zu veröffentlichen. Auch ihre restliche Musik hat sie vom Streaming-Dienst entfernen lassen und es damit vielen anderen Künstlern, wie Thom Yorke, den Black Keys oder David Byrne nachgetan. Zudem könnten ihrem Beispiel viele Künstler folgen – dass Spotify darüber nicht erfreut ist, überrascht dabei nicht.

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Daniel KuhnPreiskampf bei Streaming-Diensten: Keine gute Nachricht für Musiker

Noch bevor Apple selber Musik-Streaming anbietet, hat der Konzern bereits einen Preiskampf mit Spotify begonnen, unter dem besonders die Künstler leiden werden. // von Daniel Kuhn

Beats Headphones Wallpaper (Bild: Paul Mood)

Nächstes Jahr will Apple in das Musik-Streaming-Business einsteigen, indem der kürzlich gekaufte Dienst Beats Music in iTunes integriert wird. Doch bereits jetzt fordert das Unternehmen aus Cupertino, dass der Dienst-übergreifende Standardpreis von 10 Dollar halbiert werden müsse. Spotify hat umgehend mit einer Preissenkung reagiert, die sich hinter einem sogenannten Familientarif versteckt. Während sich die Konsumenten und die Musikindustrie freuen, gucken die Künstler erneut in die Röhre. Von den bereits geringen Erlösen aus dem Streaming wird am Ende noch weniger übrig bleiben.

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Lars SobirajccMixter startet Crowdfunding-Kampagne

Die Betreiber der Musik-Community ccMixter.org haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Eine der beliebtesten Quellen für Open Source Musik will ihre technische Ausstattung künftig auf professionellere Beine stellen. // von Lars Sobiraj

ccmixter – freie Musik dank Creative Commons

Von dort können mehr als 6.000 Samples, 3.000 A capellas, über 15.000 Remixes und diverse Podcasts heruntergeladen werden. Alle angebotenen Werke werden unter einer Creative Commons Lizenz angeboten und dürfen in eigenen Musikstücken weiterverwendet werden. Die Webseite gibt es schon rund zehn Jahre. Das Portal wurde von der gemeinnützigen Organisation Creative Commons eröffnet. Der neue Eigentümer, die Firma ArtisTech Media, verlangt keine Gebühren und lässt auch keine Online-Werbung anzeigen. Um die Technik auf einen aktuellen Stand zu bringen, hat man kürzlich eine eigene Crowdfunding-Kampagne gestartet.

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Julian HeckSmartwatches: Innen hui, außen pfui

Die ersten Smartwatches erinnern eher an die ersten klobigen Handys als an schicke Gadgets. Dabei ist der Mode-Faktor nicht zu unterschätzen, wie sich langsam zeigt. // von Julian Heck

AppleWatch (Bild: Apple)

Neu ist eine solche Entwicklung nicht: Wenn eine neue technische Gerätegruppe produziert wird, dann sind die ersten Modelle in der Regel keine edlen Schmuckstücke. Man erinnere sich noch an die ersten Mobiltelefone von Siemens oder Nokia, die heute jedes Festnetztelefon im unhandlichen Format übertrumpfen.

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Ekki KernWie Amazon das vernetzte Zuhause anschieben könnte

Die ganze Elektronikbranche redet vom Smart Home. Doch in den Haushalten steht weiterhin die alte Waschmaschine. Vielleicht kann Amazon helfen. // von Ekki Kern

smarthome

Seit der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) wissen wir, dass die Industrie sich entschlossen hat, das Smart Home, das vernetzte Zuhause, zum "nächsten großen Ding" im Bereich der Consumer Electronics zu machen. Alle Haushaltsgeräte sollen schon bald miteinander kommunizieren können, ja sogar zum Lernen fähig sein, und uns Menschen das Leben im Haushalt leichter machen.

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Jakob SteinschadenSilventoinen: “Die Musiker bekommen 100 Prozent der Tantiemen”

Das finnische Start-up Music Kickup hilft Künstlern dabei, ihre Werke bei iTunes, Spotify, Google Play oder YouTube zu veröffentlichen. // von Jakob Steinschaden

Antti Silventoinen

Einfach die eigenen Songs bei Dropbox hochladen, ein paar Klicks tätigen - und schwupp, ist die Musik bei Spotify, iTunes oder Google Play veröffentlicht, damit sie dort gestreamt und gekauft werden kann. Mit dieser Idee ist das finnische Start-up Music Kickup angetreten und will Musikern dabei helfen, ihre Werke so einfach wie möglich im Internet zu publizieren. Wer die Tantiemen bekommt, wie Music Kickup Geld verdient und ob man ein Label ersetzen kann, erzählt CEO Antti Silventoinen im Interview.

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Thomas VorreyerBerlin Music Week: Kann Big Data für Streamingdienste ein guter Vater sein?

Paul Lamere vom Datendienstleister The Echo Nest erklärte auf der Berlin Music Week die Rechentricks hinter Spotify & Co. // von Thomas Vorreyer

paullamere

Wie geht es weiter? Eine für Musikstreamingdienste entscheidende Frage. Denn wie anregend sie ihr Angebot aufstellen und wie sicher ihre Funktionen den Geschmack der Hörer treffen, desto besser ist das Hörerlebnis. Ermöglicht wird dies durch Big Data und Leute wie den Softwareentwickler Paul Lamere, der letzte Woche bei der Berlin Music Week zu Gast war. Hier erklärte er, woher die "ähnlichen Künstler" kommen, was unser Hörverhalten über uns aussagt und warum ein rein algorithmenbasierter Musik-Player ganz ohne Buttons realistisch ist. Ob dieser allerdings zu erwünschen wäre, ist eine andere Frage.

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Thomas VorreyerOne Spark: Betty Dittrich über Crowdfunding & Musik

Thomas Vorreyer hat sich mit Betty Dittrich über Crowdfunding und Musik unterhalten. // von Thomas Vorreyer

crowdfunding

"Kaum jemand wusste, was eine digitale Veröffentlichung ist." Betty Dittrich kann sich gut an die Zeit vor zehn Jahren erinnern, als der Markt für MP3s von Songs noch ein zartes Pflänzchen war. Dass eines Tages sogar Crowdfunding als möglicher Heilsbringer dieser gelten könnte, war damals nicht mehr als ein kühner Fiebertraum. Heute sitzt die unabhängige Musikerin in der Berliner Musik-Jury des Crowdfunding-Festivals One Spark. Gemeinsam haben sie unter den eingesandten Bewerbern zehn Bands und Künstler ausgewählt, die nun am Wochenende live um Crowd-Finanzierung werben dürfen. Doch wie gestaltet man überhaupt eine erfolgreiche Kampagne?

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Felicitas HackmannDer digitale Stift und das Papier

Digitale Stifte verbinden das Analoge mit dem Digitalen. Drei Modelle stellen wir euch genauer vor und vergleichen diese. // von Felicitas Hackmann

Pen and Paper (Bild: Dwayne Bent [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Schöne, neue, digitale Welt? Bei der Times in London knallt der Anschlag einer Schreibmaschine jetzt wieder durch die Redaktion. Papierloses Leben? Sind wir doch noch nicht so weit? Analog vs. Digital – Beides hat Vor- und Nachteile. Vielleicht gibt es einen guten Mix aus beidem. Digitale Stifte, zum Beispiel. Hier sind VibeWrite, Livescribe smartpen und Pencil by FiftyThree im Vergleich. [Mehr]


Thomas VorreyerStreaming zum großen Fressen

Die Fast-Food-Kette McDonald's steigt tatsächlich in das Streaming-Geschäft ein – Musik wird zu Beilage. // von Thomas Vorreyer

McDonalds setzt auf Streaming (Bild: Mike Mozart [CC BY 2.0], via Flickr)

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und so den Kunden bei der Kartoffelstange halten: McDonald's arbeitet an einer neuen Digitalstrategie rund um eine App, die nicht nur Bestellungen aufnehmen wird, sondern wohl auch einen Musikstreamingdienst bieten könnte. Das Rundumangebot könnte gerade vor dem Hintergrund aktueller App-Nutzungsstatistiken interessant sein.

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Jakob SteinschadenSoundcloud: Streaming-Rennen gegen YouTube, Apple & Co.

Wo spielt künftig die Musik? Aufstrebende Internet-Firmen und IT-Giganten ringen um den digitalen Abo- und Werbemarkt. // von Jakob Steinschaden

Music Streaming via Soundcloud (Bild: William Brawley [CC BY 2.0], via Flickr)

Das Berliner Start-up macht Ernst bei der Monetarisierung: Künftig will man sich Werbeeinahmen mit Musikern und Labels teilen, während User sich von den Ads gegen eine Monatsgebühr freikaufen können. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Auch die Google-Tochter YouTube und Apple mit seinem Einkauf Beats Music werden den Markt für Musik-Subscriptions bald intensiv beackern.

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Thomas VorreyerGoogle Music: Ein Schmuddelkind schon im Bauch

Passt der Streaming-Dienst Google Music überhaupt zum vieltriebigen Internetunternehmen? // von Thomas Vorreyer

Google-Play-Music-for-Android

Eine Serie von Rückschlägen begleitet bislang die geplante Einführung von Googles neuem Streamingdienst Google Music. Nun schied auch noch der verantwortliche Product Manager unzufrieden aus dem Unternehmen. Derweil spielt Google mit dem Gedanken einer Übernahme von Marktführer Spotify. Doch so recht scheint das Konzept eines mit Abos bezahlten Musikstreamingdiensts nicht zum Internetriesen passen.

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