Thomas VorreyerGezeitenwende: Tidal, der neue Streamingservice der Musik-Superstars

Warum es tatsächlich neue Ansätze beim Streaming braucht – unabhängig von Tidal. // von Thomas Vorreyer

Jay Z by Adam Glanzman (CC BY 2.0) via Flickr

Musik für alle? Der neue Streamingservice Tidal will genau das bieten. Noch dazu in bester Qualität. Mit großem Bohei brachten ihn seine Besitzer – Musik-Superstars wie Beyoncé, Madonna und Jay-Z – gestern Nacht an den Start. Begleitet von zahlreicher Kritik. Zu teuer sei das Angebot, zu reich seine Besitzer. Und überhaupt: Musik für alle? Die gibt es doch bereits auf anderen Plattformen – und zwar umsonst. Dass das Musik-Streaming dennoch dringenden Reformbedarf hat, wurde dabei unterschlagen. In Deutschland jedenfalls kann man Tidal schon seit Jahr nutzen.

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Tobias Schwarz#EntführungWI: Das Staatstheater bringt Mozarts Oper auf Twitter

Eine Oper im Radio über die auf Twitter gesprochen wird – das Hessische Staatstheater Wiesbaden geht mit Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" neue Wege. // von Tobias Schwarz

Hessisches Staatstheater in Wiesbaden (Bild: Jivee Blau [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Morgen Abend feiert die Mozart-Oper "Die Entführung aus dem Serail" Premiere im Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Die zweite Inszenierung des neuen Intendanten Uwe Eric Laufenberg wird live bei Deutschlandradio Kultur übertragen – und mit dem Hashtag #EntführungWI auf Twitter kommentiert.

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Daniel KuhnApples Musik-Streaming-Dienst: Das Ende der kostenlosen Musik?

Wenn es nach den großen Plattenfirmen geht, soll es kostenlose Musik-Streaming-Dienste wie Spotify bald nicht mehr geben und Apple scheint sie dabei zu unterstützen. // von Daniel Kuhn

Apple Guitar 250x151

Spotify befindet sich trotz aller Beliebtheit bei den Nutzern dauerhaft im Feuer der Kritik. Zunächst waren es immer wieder Künstler, die die geringen Einnahmen aus Spotify-Plays monierten, und nun wächst der Druck durch die großen Plattenfirmen. Ihnen ist das kostenlose Streaming-Angebot ein Dorn im Auge. Während sie es bisher unter Kritik versucht haben zu akzeptieren, scheint der Wind sich nun zu drehen. Den wachsenden Druck verstärkt Apple zudem noch, denn der Konzern spielt nach den Regeln der Mächtigen der Industrie indem man beim kommenden iTunes-Streaming-Service auf eine kostenlose Option verzichtet.

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Nicolas Suzor“Blurred Lines” ist vielleicht der größte Urheberrechtsfall 2015

Das Jahr ist noch jung, aber bei dem "Blurred Lines"-Urteil könnte es sich vielleicht um den wichtigsten Fall im Musikbusiness des Jahres 2015 handeln. // von Nicolas Suzor und Kylie Pappalard

Robin Thicke (Bild: Michelle Uthoff-Campbell [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons)

Die Kinder von Marvin Gaye haben einen Urheberrechtsfall gegen Robin Thicke gewonnen (dem Streitigkeiten auch nicht fremd sind), außerdem war Pharrell Williams in den Fall verwickelt. Es ging um den Song "Blurred Lines". Der Hit aus dem Jahr 2013 verletzte laut Gericht das musikalische Urheberrecht von Gayes Song "Got to give it up". Eine US-Jury erkannte einen Schaden von beinahe 7,4 Millionen US-Dollar an – beinahe die Hälfte der Einnahmen, die sich bis heute auf etwa 16,6 Millionen US-Dollar belaufen.

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Wolfgang MachtBritta Smyrak: “Travel-Blogs sorgen für eine neue Qualität”

Für Britta Smyrak sorgen Travel-Blogs für eine ganz neue Qualität neben dem traditionellen Reisejournalismus. // von Wolfgang Macht

Interveiw mit Britta Smyrak über Travel-Blogs und Reisejournalismus

Mit unserem Reise-Magazin Hello-Travel.de sprach Britta Smyrak, Gründerin von Smart Family Travel, einem Online-Magazin, das sich Familienreisen zu den "kleinen, feinen Orten abseits des Mainstreams" widmet, wie Reisen mit Kindern leicht gemacht wird. Wir haben die Chance genutzt und mit der Mutter einer Tochter, die noch nie Lust auf Cluburlaube hatte, über Travel-Blogs und die Unterschiede zum Reisejournalismus gesprochen.

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Thomas Vorreyer“Gefährliches Halbwissen”: Neue Radiosendung startet

Ob Anfänger oder Erfahrener: Für Musiker und Kreativschaffende gibt es zahlreiche Rechtsfragen. Das neue Format will "Gefährliches Halbwissen" will diese nun kompetent beantworten. // von Thomas Vorreyer

BLN.FM und Music Pool Berlin: Rechtsfragen zum Urheberrecht (Bild Maria Elena [CC BY 2.0], via Flickr)

Bei Themen wie GEMA, Bildverwertung oder Sampling entstehen für alle in der Musik-, Medien- und Kreativwirtschaft Tätigen immer zahlreiche Fragen und Probleme – selbst bei prominenten "Hauptprogrammvertreter" wie jüngst Jan Böhmermann. Zahlreiche Blogs und Foren versuchen zwar wiederum darauf Antworten zu geben, doch diese fallen für ein und das selbe Probleme nicht selten überraschend unterschiedlich aus. "Gefährliches Halbwissen" grassiert laut dem Online-Radio und Webmagazin BLN.FM und dem Music Pool Berlin, die in einer gleichnamigen Sendung mit Fachanwälten und Experten klare, fundierte Antworten geben wollen.

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Walter GröbchenLeben in der Nische

Die Schallplatte feiert ein Comeback. Aber hat sie eine wirkliche, ernsthafte Zukunftschance? // von Walter Gröbchen

Gelingt der Schallplatte ein Comeback (Bild: Andree Kröger [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Glaubenskriege sind gerade sehr in Mode. Gottseidank (sic!) gibt es auch solche, die nicht ganz ernst zu nehmender, sondern eher unterhaltsamer Natur sind – wiewohl sie bisweilen in punkto Verbissenheit ihren gewaltsamen Artgenossen kaum nachstehen. Einer dieser lässlichen Glaubenskriege tobt seit jeher im Lager jener, die auf gutes Hören Wert legen – also im HiFi- und High End-Bereich. Und zwar zwischen der Analog- und der Digitalfraktion. Man dachte ja, dieser Konflikt wäre längst entschieden. Zugunsten der moderneren, bequemeren Technologie, die nur mehr Nullen und Einsen kennt.

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Daniel KuhnBeats Music zieht in den Kampf um die Music-Stream-Marktanteile

Musik wird heute nicht mehr gekauft, sondern gestreamt. Die amerikanische Firma Beats Music will in dem hart umkämpften Markt nun mitmischen. // von Daniel Kuhn

Musik Streaming Plattform Beats Music (Bild: Beats Music)

Musik-Streaming-Dienste wie Spotify werden als Heilsbringer, oder Todesurteil der Musikindustrie gesehen – je nachdem, wen man fragt. Der Markt ist hart umkämpft und während die Großen mit immer härteren Mitteln um die Aufmerksamkeit der Hörer kämpfen, müssen ehemals angesagte Download-Portale wie Musicload bereits die Segel streichen. Trotz alledem traut sich mit Beats Music nun ein weiterer Wettbewerber auf den Markt. Ist der Dienst DOA, oder hat er reale Chancen?

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Daniel KuhnIst Lossless-Music das nächste große Ding?

MP3-Dateien klingen nicht wirklich gut. Dies sollen nun verlustfreie Formate und entsprechende Abspielgeräte ändern. Doch ist Klangqualität wirklich das nächste große Ding? // von Daniel Kuhn

Lossless verspricht Musik mit hoher Klangqualität (Bild: Grooveaddicted [CCo], via pixabay)MP3

 

Lange Zeit galt die MP3-Datei als Inbegriff eines neuen Mobilitätsgefühls, das einst durch den Walkman ins Rollen gebracht wurde. Dank der Komprimierung von Musik gelang es, tausende Songs auf ein kleines Gerät zu. Doch einen Nachteil haben diese komprimierten Formate, die Klangqualität leidet mitunter sehr stark. Im vergangenen Jahr hat der Musiker Neil Young quasi als Gegenbewegung den Pono-Player vorgestellt, der verlustfreie Musikdateien abspielt. Sony zieht mit einem High-End-Walkman nach, so dass sich nun die Frage stellt, ist Lossless Music tatsächlich das nächste große Ding oder doch nur ein Marketing-Stunt?

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Jakob SteinschadenInternet in Kuba: In einem Land, das den Anschluss verloren hat

Der sozialistisch karibische Inselstaat scheint Lichtjahre entfernt vom globalen Netz. Unser Autor Jakob Steinschaden hat sich vor Ort angesehen, wie die Kubaner mit ihren stark eingeschränkten Netzzugängen leben und leiden. // von Jakob Steinschaden

Kuba_1_Jakob Steinschaden

Rum und Tabak gibt es für die kubanesische Bevölkerung in Hülle in Fülle - aber Internet? Für die Bewohner der karibischen Insel unter sozialistischem Regime ist das Netz meistens unnerreichbar und oft Luxus. Die Wege, die sie gehen, um online sein zu können, sind dabei oft abenteuerlich und manchmal illegal. Die Lockerungen des US-Embargos lassen derzeit viele hoffen, dass sich die Situation verbessert - denn vor allem die Jungen wollen nicht nur Facebook und WhatsApp verwenden, sondern sich in der globalen Digitalökonomie behaupten können. Eine Reportage aus einem Land, das den Anschluss verloren hat und endlich am globalen Netz mitpartizipieren will.

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Niklas MöllerC3S kann die Alternative zur GEMA werden

Bislang ist die GEMA die wichtigste Verwertungsgesellschaft auf dem deutschen Musikmarkt. Doch jetzt startet die C3S mittels einer Crowdfundingkampagne ins neue Jahr, um endlich eine Alternative zu bieten. // von Niklas Möller

C3S

Jahrelang war die  GEMA in Deutschland konkurrenzlos, doch das wird sich demnächst ändern. Schon seit längerer Zeit hat die Musikverwertungsgesellschaft mit aufkommender Kritik zu kämpfen. Immer mehr Musiker können oder wollen sich nicht von ihr vertreten lassen. Für all diejenigen stellt die neue Cultural Commons Collecting Society (C3S) einen lang ersehnten Gegenentwurf zur GEMA dar.

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Daniel KuhnDas “Spotify-Problem” und wie man es lösen kann

Spotify ist großartig für Nutzer und katastrophal für die Künstler. Doch dabei wäre es so einfach, den Streaming-Dienst für alle gleich ansprechend zu machen. // von Daniel Kuhn

Spotify

Das Spotify-Problem lässt sich leicht darauf herunterbrechen, dass Musiker für ihre Musik nicht angemessen bezahlt werden. Darüber wird nicht erst seit dem medienwirksamen Rückzug von Taylor Swift  in den Medien diskutiert. Alle waren damit beschäftigt, den Nutzer vom illegalen Download von Musik abzuhalten – mit Spotify und Co. ist dies endlich gelungen. Allerdings ist das daraus entstandene Geschäftsmodell zu sehr zugunsten der Nutzer ausgefallen. Doch während sich alle einig sind, dass sich etwas daran ändern muss, gibt es nur wenig konstruktive Vorschläge, wie man dieses Problem lösen kann, wie die Seite Startupmusician zeigt.

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Niklas MöllerWie das Mikrofon Mikme die Welt verändern kann

Via Crowdfunding soll Unmögliches doch möglich gemacht werden, wie zum Beispiel ein revolutionäres Mikrofon namens Mikme. // von Niklas Möller

Via Kickstarter soll das Mikrofon Mikme finanziert werden

Kaum eine andere Finanzierungsform hat sich in den letzten Jahren besonders für unabhängige Entwickler so bezahlt gemacht wie Crowdfunding. Darauf hat es auch Philipp Sonnleitner abgesehen, der mit seinem Team ein kabelloses Aufnahme-Mikrofon entwickelt hat, das die Kreativität von Musikern weltweit fördern kann. Mikme heißt sein Traum, mit dem Musiker auch unterwegs in Studioqualität ihre Musik aufzeichnen und bearbeiten können.

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Daniel KuhnBleecker Street: Konzertmitschnitte statt Smartphone-Fotographie

Das Unternehmen Bleecker Street will mit professionellen Audio- und Video-Aufnahmen Konzertbesucher daran hindern, selber mit dem Smartphone zu filmen. // von Daniel Kuhn 

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Konzerte sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Früher wurden je nach Musikrichtung entweder Fäuste oder Feuerzeuge in die Luft gereckt – heute sind es Smartphones. Jeder Besucher versucht den Moment festzuhalten, statt ihn schlicht zu genießen und verhindert dadurch auch, dass die Mitbesucher sich dem Moment so richtig hingeben können. Aber diese Bildschirm-Flut soll nun eingedämmt werden, wenn es nach dem Unternehmen Bleecker Street geht. Professionelle Ton- und Videoaufnahmen werden unmittelbar nach dem Konzert auf USB-Sticks zum Kauf angeboten.

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Daniel KuhnSpotify laufen die Künstler weg – allen voran Taylor Swift

Taylor Swift ist nicht die erste Künstlerin, die ihre Musik komplett aus dem Spotify-Katalog hat entfernen lassen und sie wird sicher auch nicht die letzte sein. // von Daniel Kuhn

Taylor Swift verlässt Spotify (Bild: Eva Rinaldi [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Taylor Swift war mir persönlich bis vor kurzem überhaupt kein Begriff. Aber das ist das ja kein Maßstab, wie ihre Millionen Fans weltweit deutlich zeigen. Die werden allerdings wenig Erfolg haben, wenn sie bei Spotify nach dem neuen Album der Künstlerin suchen, da sie sich weigert es dort zu veröffentlichen. Auch ihre restliche Musik hat sie vom Streaming-Dienst entfernen lassen und es damit vielen anderen Künstlern, wie Thom Yorke, den Black Keys oder David Byrne nachgetan. Zudem könnten ihrem Beispiel viele Künstler folgen – dass Spotify darüber nicht erfreut ist, überrascht dabei nicht.

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