Thomas VorreyerDer Fortschritt roch 1A – die Geschichte von J.F. Schwarzlose

Erst des Kaisers neuer Duft, dann das Parfüm für die mondäne Frau der 1920er und nun mittels Chromatografie wiederbelebt: In Berlin ist aktuell die Geschichte von J.F. Schwarzlose zu sehen. // von Thomas Vorreyer

Logo der Berliner Parfümerie J. F. Schwarzlose Söhne

Vor zwei Wochen wurde der neue Fotokalender von Pirelli vorgestellt. Der bekannte Reifenhersteller wartete mit einer Überraschung auf: Statt wie gewöhnlich nackter Models mit Idealmaßen, zeigte Fotografin Annie Leibovitz dieses Mal erfolgreiche Frauen unterschiedlichster Staturen und Altersklassen. Ein “Bruch mit Traditionen und Stereotypen” titelte die Promi-Zeitschrift Vanity Fair. Kaum vorstellbar, dass es vor über 90 Jahren mal ein Parfümunternehmen gab, das Flakons sogar extra in Gestalt einer sportlichen Kühlerfront modellierte, um seine Düfte an die Frau zu bringen.

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Daniel KuhnSpotify hat keine negativen Auswirkungen auf die Musikindustrie

Spotify ist die Rettung der Musikindustrie! Spotify ist schlecht für die Künstler! Wie eine Studie nun zeigt, hat Spotify weder positive noch negative Auswirkungen auf die Musikindustrie. // von Daniel Kuhn

dj (Image by Designatic [CC0 Public Domain] via Pixabay) small

Die Diskussion um Musik-Streaming-Anbieter wurde in letzter Zeit sehr verbissen geführt. Verschiedene Parteien vertreten verschiedene Standpunkte und die teilweise mit großer Vehemenz. Nun wurde eine Studie veröffentlicht, die all diese Standpunkte relativiert, denn Spotify und Co. haben zwar positive wie negative Auswirkungen auf verschiedene Bereiche des Musik-Business, insgesamt neutralisieren diese sich allerdings, so dass eigentlich niemand sich beschweren dürfte. Dass sich dennoch viele Beteiligte beschweren, liegt allerdings nicht am Konzept Musik-Streaming generell, sondern an ganz anderen Punkten.

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Jakob SteinschadenDas große Startup-Fressen

Gesunde Ernährung und die einfache Zustellung von Lebensmitteln ist für viele Jungunternehmen in Österreich zum Betätigungsfeld geworden - mit wachsendem Erfolg. // von Jakob Steinschaden

Leyla on her BlackBerry(image by leyla.a (CC BY- SA 2.0)via Flickr)

Banken, Medien, Transport, Medizin, Hotellerie, Handel - und jetzt unsere Lebensmittel. Für Startups hat sich Ernährung und Gesundheit in wohlhabenden Gesellschaften zu einem großen Trend entwickelt, in dem auch Investoren viel Geld liegen sehen. Treiber des Startup-Trends ist aber nicht nur der Wunsch nach einem gesünderen Leben, sondern auch die ganz normale Faulheit der Konsumenten. [Mehr]


Tobias SchwarzE-Commerce mit viel Handarbeit – die navabi-Gründer im Interview

Modernes E-Commerce mit viel Handarbeit – im Interview erklären die beiden navabi-Gründer Bahman Nedaei und Zahir Dehnadi, wie das geht und vor allem warum sie das so machen. // von Tobias Schwarz

navabi-Gründer Bahman Nedaei und Zahir Dehnadi

Die Vorgeschichte des Aachener Online-Modeshops navabi hat alles, was eine gute Geschichte braucht: 1986 kommt der damals 3-jährige Bahman Nedaei als Flüchtling mit seiner Familie nach Aachen, wo bereits seine Tante namens Navabi wohnte. Ende der Neunziger Jahre lernt Nedaei seinen späteren Partner Zahir Dehnadi kennen, ebenfalls ein Flüchtlingskind. Noch als Schüler gründeten die beiden ihr erstes Unternehmen, 2006 halfen sie dann Nedaies Tante die Kleidung ihres Modegeschäfts für Übergrößen auf Ebay zu verkaufen. Liebesbriefe zufriedener Kundinnen aus der ganzen Welt ermutigten sie, das Geschäft seiner Tante zur Mode-Plattform navabi umzubauen, die heute mehr als 100 Marken vertreibt, darunter auch viele Eigenmarken, und laut eigenen Angaben jedes Jahr ein Umsatzwachstum von 100 Prozent erreicht. Grund genug, sich mich mit den beiden Gründern zum Interview zu treffen.

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Daniel KuhnHat Musik-Streaming den Höhepunkt bereits erreicht?

Musik-Streaming ist die Rettung und Zukunft der Musikindustrie, dachte man bisher. Doch das Wachstum lässt plötzlich nach – gibt es keine neuen Streaming-Nutzer mehr? // von Daniel Kuhn

Spotify icon (Image by Jurgen Appelo (CC BY 2.0)) via Flickr

Nach der Krise ist vor der Krise. Jetzt wo die Musikindustrie sich aus dem Würgegriff der illegalen Tauschbörsen der frühen 2000er Jahre befreit hat, versucht man eine Wiederholung einer derartigen Krise zu verhindern. Musik-Streaming soll dabei die Schlüsselrolle spielen, weisen die entsprechenden Anbieter doch seit Jahren massiv steigende Nutzerzahlen auf. Doch die schöne Zukunftsvision kommt derzeit etwas ins Straucheln, denn plötzlich stagniert das Wachstum. Ein Plateau wäre für die Major-Labels das Worst-Case-Szenario, denn ohne neue zahlende Nutzer ist der gesamte Streaming-Zweig, auf den alle setzen, wertlos.

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Kay TappanWarum schaffte Google das Logo-Redesign besser als Yahoo?

Nicht immer werden Veränderungen reibungslos aufgenommen. Anhand des neuen Google-Logos, und dem von Yahoo, kann man das Phänomen genauer betrachten. // von Kay Tappan

Warum das neue Logo von Google akzeptiert wird

In Sachen Veränderung tun wir uns sehr schwer. Betrachtet man das aus der Sicht eines Zynikers, mit Hilfe von Sprichwörtern verdeutlicht (ich denke gerade an mein High-School Jahrbuch: “Die einzige Konstante ist die Veränderung”), dann haben wir den Beweis: Es ist, als ob wir zu stark versuchen uns selbst zu überzeugen.

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Daniel KuhnImogen Heap will die Musikindustrie revolutionieren

Der Musikindustrie geht es inzwischen wieder ganz gut, doch den Künstlern nicht. Die Musikerin Imogen Heap möchte dies nun mit Blockchain-Technologie ändern und eine offene und faire Plattform schaffen. // von Daniel Kuhn

Imogen Heap - PopTech 2010 - Camden, Maine (adapted) by PopTech (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Die Musikerin Imogen Heap hatte immer schon einen Hang zum Experiment und dieser könnte nun zu einer Revolution der Musikindustrie führen. Der entscheidende Schlüssel könnte dabei die Blockchain-Technologie darstellen. Diese ist vor allem durch Bitcoins bekannt geworden, soll nun aber, wenn es nach Heap geht, für die Erschaffung einer dezentralisierten, offenen und vor allem für die Künstler fairen Musikplattform Einsatz schaffen. Die Idee besitzt viel Potenzial, aber auch noch viele Ungewissheiten, die es nun mit Hilfe einer Community aus Techies, Hackern und Kreativen zu klären gilt.

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Ann-Kathrin BertenrathÜbers Dating via Internet: Jungfrau (19), männlich, sucht…

Bei Dating-Seiten ist Aufrichtigkeit wichtig, wie ein nur nett gemeinter Selbstversuch für einen Freund zeigt. // von Ann-Kathrin Bertenrath

Convenience Of A Cell Phone (Image: Ildar Sagdejev [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons)

Wer als Mann zu nett ist, landet bekanntlich schnell in der Kumpelschiene. Ich habe einen Bekannten – nennen wir ihn Michael – auf den das zutrifft. Michael hat viele Freundinnen, ist beliebt, nett, intelligent und sieht auch nicht aus wie Quasimodo. Trotzdem hatte er noch nie eine Beziehung. Nun ist Michael fast 20. Höchste Zeit also, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Was also tun? Man(n) heult sich bei seinen Freunden und Bekannten aus. Eine davon bin ich. Seufz.

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Marinela PotorZeig mir deine Playlisten und ich sag dir wer du bist

Playlisten helfen uns dabei, die unerschöpfliche Musikauswahl im Internet zu sortieren. Doch sie sind noch viel mehr: eine neue Kommunikationsform. // von Marinela Potor

Playlisten sortieren nicht nur unsere Musik (Image: kaboompics [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Spotify, Grooveshark, Pandora – die Auswahl an Musikplattformen ist groß, die Auswahl an Musik schier unendlich. Playlisten helfen Nutzern dabei, Musik zu filtern und einzuordnen. Doch nicht nur das: Online-Playlisten können auch mit sozialen Netzwerken verbunden werden – und werden somit zum Teil unseres öffentlichen Profils. Dadurch haben Playlisten ihre ganz eigene Kommunikationsform entwickelt. Es gilt: Zeig mir deine Playlisten, und ich sag dir wer du bist!

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Jakob SteinschadenPR-Debakel für Spotify wegen neuer Datensammelei

Fotos, Kontakte, Standortdaten: Weil der Musik-Streaming-Dienst Spotify ab September mehr Daten über seine Nutzer auslesen will, brach ein Shitstorm über die schwedische Firma herein. // von Jakob Steinschaden

Spotify London Office (Image: mirjoran [CC BY 2.0], via Flickr)

Instagram ist es schon passiert, Facebook passiert es dauernd und jetzt war einmal Spotify dran: Weil man die Nutzer nicht ausreichend über die anstehende Änderung der Nutzungsbedingungen informierte, musste der Musik-Streaming-Dienst einen medialen Shitstorm über sich ergehen lassen. Spotify-Chef Daniel Ek entschuldigte sich sogar öffentlich für die Kommunikationspanne und versprach Besserung.

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Tobias SchwarzChris Barton über die Vergangenheit und Zukunft von Shazam

Auf dem Berliner Tech Open Air (TOA) sprach Shazam-Mitgründer Chris Barton mit den Netzpiloten über die Vergangenheit und Zukunft der beliebten App. // von Tobias Schwarz

Shazam-Mitgründer Chris Barton auf dem TOA Berlin (Image: Tobias Schwarz-Netzpiloten, CC BY 4.0)

Nur wenige Wochen nachdem ich Shazam-Mitgründer Philip Inghelbrecht zu einem Interview auf der Heureka getroffen habe, sitzt mir mit Chris Barton auf dem diesjährigen Tech Open Air Berlin der nächste aus dem Gründerteam gegenüber (Avery Wang und Dhiraj Mukherjee, Ihr seid die nächsten!) und spricht mit mir beim Spaziergang am Stralauer Spreeufer über die Anfänge des Unternehmen, das Potential von Shazam und wohin seiner Meinung nach die Reise noch gehen kann. Besonders interessant sind die doch sehr unterschiedlichen Antworten auf die Fragen, die ich beiden Mitgründern gestellt habe. [Mehr]


Tobias SchwarzHooke Audio will Leute wieder für Sound begeistern

Mit Hooke Audio möchte Anthony Mattana eine Revolution starten: die Aufnahme von Sound in 3D. Und das mit einem Paar Kopfhörer. Warum? Die Menschen sollen sich wieder für Sound interessieren. // von Tobias Schwarz

Anthony Mattana, Gründer von Hooke

Auf der MIDEM 2015 präsentierte sich das US-Startup Hooke Audio beim Startup-Pitch Midemlab. Hooke Audio möchte das GoPro für Sound bauen. Im Grunde handelt es sich um ein Paar Kopfhörer, das gleichzeitig den uns umgebenden Sound in 3D aufzeichnet. Eine Kickstarter-Kampagne brachte dem Startup über 163.000 US-Dollar. Im Interview erklärt Gründer Anthony Mattana, wie er auf die Idee kam, was ihn antreibt und warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für 3D-Sound ist.

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Tobias SchwarzZalando verbindet Daten, Maschinen und Menschen

Im Gespräch mit Robert Gentz wird schnell klar: Zalando versteht was von Mode, und das als Technologie-Unternehmen. // von Tobias Schwarz

Portraits vom Zalando Vorstand Robert Gentz, im Auftrag von Zalando – Corporate Communications.

Spätestens seit den ersten TV-Werbungen, dürfte Zalando ein Begriff sein. Das Berliner Unternehmen gehörte in den vergangen Jahren das ein oder andere mal zu den umsatzstärksten deutschen Online-Shops. In Berlin-Friedrichshain habe ich mich mit dem Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz zu einem Gespräch getroffen und konnte unter anderem einiges, bezüglich dem Verständnis von Mode und der Rolle von Technologien, in Erfahrung bringen.

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Jakob Steinschadenkiweno: Das Gesundheits-Startup im Selbsttest

Wie stellt man eigentlich eine Unverträglichkeit gegen Senfkörner, Sojabohnen oder Buchweizen fest? Eine österreichische Jungfirma bietet jetzt die Gelegenheit. // von Jakob Steinschaden

kiweno 200x200 Image: Jakob Steinschaden

Die Tirolerin Bianca Gfrei hat mit kiweno eines der spannendsten österreichischen Startups des Jahres gestartet. Wer unter chronischen Bauch- und Magenschmerzen, Durchfall, Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen leidet, der könnte Unverträglichkeiten gegen bestimmte Lebensmittel haben. Mit einem Selbsttest für Zuhause und einem Online-Portal, kann man diesen Unverträglichkeiten auf die Spur kommen. Wir haben es selbst ausprobiert.

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Tobias SchwarzPhilip Inghelbrecht, wohin entwickelt sich Shazam?

Shazam-Mitgründer Philip Inghelbrecht spricht im Interview über die Nutzer, die Anfänge der Plattform und was die Zukunft von Shazam sein könnte. // von Tobias Schwarz

Shazam-Mitgründer Philip Inghelbrecht auf der Heureka 2015 (Image: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Mit seinen 15 Jahren ist Shazam eine der wohl ältesten Apps, die noch vor der Erfindung des iPhone entstand und heute noch in den App-Charts zu den beliebtesten Downloads gehört. Auf der Berliner Heureka 2015 traf sich Netzpiloten-Chefredakteur Tobias Schwarz mit Philip Inghelbrecht, einem der Gründer von Shazam, und unterhielt sich mit ihm über die Geschichte des Unternehmens, was Shazam heutzutage ausmacht und wohin die Entwicklung gehen soll.

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