Thomas VorreyerMusik im Digitalen: Tiefe vs. Weite

Innige Liebe für einige, wenige Künstler hegen oder permanent neue Bands entdecken? Ein Streit über Musik im Digitalen und den Sinn von Dienste wie Last.fm. // von Thomas Vorreyer

Musik Teaser

Hatten wir letzte Woche noch von den Umwälzungen bei Last.fm berichtet, welches Mitte April sein Radio schließen wird, um sich ausschließlich auf seinen Scrobbler- und Vorschlagsdienst zu beschränken, so ist nun zu lesen, dass das Unternehmen am besten gleich ganz dichtmachen sollte. Auf neue Musik würde und – vor allem – will man hier schließlich gar nicht stoßen. Tatsächlich?

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Thomas VorreyerDigitale Musik: Die Vorhersehung und das Unbekannte

Der Code hört Musik mit, ob erwünscht oder nicht: Was die Neuerungen bei Last.fm, Shazam und dem Wu-Tang Clan miteinander verbindet. // von Thomas Vorreyer

Music (Bild: Michael Coghlan [CC BY-SA 2.0}, via Flickr)

Der Newsflash eines einzigen Tages (letzten Mittwochs): Last.fm schaltet sein Radio ab, Shazam erkennt jetzt auch Vinyl-Only-Veröffentlichungen und der Wu-Tang Clan will ein neues Doppelalbum mit einer Auflage von lediglich einem Exemplar herausbringen. Justiert sich das Dreieck von Musik, Digitalisierung und Algorithmus gerade neu?

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Thomas VorreyerUmsonst ist umsonst – das lehrt uns die Umsonstkultur

Die Umsonstkultur nimmt immer seltsamere Züge an. Mittlerweile kann selbst Gratis-Musik manche Konsumenten nicht mehr befriedigen. // von Thomas Vorreyer

Free Beer (Bild: Duncan Hull [CC BY 2.0], via Flickr)

Während Finanz-Selbstbediener Uli Hoeneß vor Gericht steht und in den Supermärkten die Taschentüchervorräte schwinden, schwenkt das Magazin de:bug im Angesicht mit der grassierenden Umsonstkultur die weiße Fahne. Der Produzent Skrillex veröffentlicht derweil sein neues Album "Recess" mit einer Gratis-App – und erntet dafür paradoxer Weise den Unmut zahlreicher Fans.

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Thomas VorreyerVollkommen vermessen: Das Projekt Tango von Google

Mit dem Projekt "Tango" will Google zukünftig mittels Smartphone in Echtzeit und 3-D jede Umgebung erfassen. Nicht jeder freut sich auf so viel Durchsicht. // von Thomas Vorreyer

Project-Tango-teaser

Wo Satelliten und Kamera-Fahrzeuge nicht hinkommen, sollen nun die Nutzer selbst Google hinführen. Unter dem Projektnamen "Tango" entwickelt der Konzern eine Technologie, die Smartphones ihrer Umgebung erfassen lässt und somit auch dreidimensionale Abbilder aller Räume erstellt – in Echtzeit. So ist die Lebenswelt dann irgendwann auch bis zum letzten Quadratmillimeter vollkommen vermessen. Die Musikerin Holly Herndon hat jedoch bereits eine Vorahnung, dass diese Zukunft nicht unbedingt so rosig sein wird, wie es jetzt heißt.

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Marco TrovatelloSelbst ist der Musiker – heute: SoundCloud

Über SoundCloud haben die Netzpiloten in den vergangenen Jahren immer mal wieder berichtet – heute gibt es hier eine aktuelle Bestandsaufnahme. // von Marco Trovatello

SoundCloud (Bild: Thomas Bonte [CC BY 2.0], via Flickr)

SoundCloud ist wie Bandcamp oder Jamendo ein populärer Online-Musikdienst, auf dem Künstler ihre Werke unabhängig veröffentlichen können. Label, Vertrieb, Promotion – auf all das kann man hier theoretisch verzichten. Den Plattformen gemeinsam ist, dass sie ähnlich wie Flickr für Bilder oder Vimeo für Videos immanent Creative Commons-Lizenzen anbieten und im Basisangebot umsonst sind. Werden so genannte "Pro-Accounts" beziehungsweise weitere Features genutzt, wird es kostenpflichtig.

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Tobias Schwarz#SMWHH: Social Media für Musiker

Auf der Social Media Week Hamburg sprach Matthias Brinkmann mit Musikern über den Einsatz von Social Media. // von Tobias Schwarz

Matthias Brinkmann (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Nach fast zwei Jahrzehnten Internet und immerhin schon zehn Jahren Facebook, ist das Digitale immer noch ein Thema, dass von Musikern mit gemischten Gefühlen wahrgenommen wird. Um so mehr überraschte es, wie ruhig die Stimmung auf dem Panel "Social Media für Musiker" der Social Media Week Hamburg war.

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Marco TrovatelloNetlabels, Teil II: Headphonica und Aaahh Records

Anfang Januar dieses Jahres versprach ich hier, Netlabels, die "aus der Masse herausragen", vorzustellen. Heute geht es weiter – mit einem Kollektiv aus Berlin und experimentellen Sounds aus Halle. // von Marco Trovatello

Teaser (Bild: Simon Bierwald [CC BY 2.0], via Flickr)

Neben Jamendo, Soundcloud oder Bandcamp, auf den Musikerinnen und Musiker ihre Werke selbst veröffentlichen und promoten können, gibt es immer noch – oder immer wieder – zahlreiche Netlabels, die mit viel Liebe zur Kunst und zum Detail "handgemachte" Klänge unters digitale Volk bringen. Alle veröffentlichen bemerkenswerte Musik – unter Creative Commons-Lizenzen und meist ohne obligatorisch dafür Geld zu verlangen. In meiner Kolumne stelle ich sie in unregelmäßigen Abständen vor.

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Tobias SchwarzMIDEM 2014: Zwei Berliner Startups gewinnen beim Midemlab

Auf der MIDEM 2014 sucht die Musikindustrie nach ihrer Zukunft und glaubt sie in zwei Startups aus Berlin gefunden zu haben. // von Tobias Schwarz

MIDEM 2014 - CONFERENCES - MIDEM LAB START UP COMPETITION - MUSIC DISCOVERY, RECOMMANDATION AND CREATION - INNOVATION FACTORY

Insgesamt 30 Startups aus der ganzen Welt kamen als Finalisten des Wettbewerbs Midemlab nach Cannes, um auf der Musikfachkonferenz MIDEM ihre Ideen vorzustellen. Darunter waren auch drei Startups aus Berlin und zwei von ihnen – Nagual Sounds und Starlize – gewannen dann auch das Midemlab und erhalten nun eklusiven Zugang zu den Unternehmensnetzwerken der Sponsoren sowie Mentoring. Kommt die Zukunft der Musikindustrie aus Berlin?

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Tobias SchwarzMIDEM 2014: Die Flucht ins Streaming

Auf der MIDEM 2014 scheint es neben YouTube nur ein weiteres Thema für die Musikindustrie zu geben: Streaming. // von Tobias Schwarz

Streaming (Bild: Mads Bødker [CC BY 2.0], via Flickr)

Kann Streaming ein nachhaltiger Wert für Musiker sein? Auf der Musikfachmesse MIDEM gab es neben YouTube kaum ein anderes Thema. Nachdem Thom Yorke im Vorjahr Spotify & Co. ein baldiges Ende vorher sagte, erfreuten sich gerade die Streaming-Anbieter in diesem Jahr viel Beachtung. Der respektvolle Umgang mit den Künstlern und der Branche trägt Früchte und wurde auf fast jedem Podium lobend erwähnt. Scheinbar hat die Branche den Wert von Streaming erkannt und nutzt ihn bereits intensiv.

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Tobias SchwarzMIDEM 2014: Ist die Musikindustrie endlich am Wendepunkt angekommen?

In kleiner Runde wurde auf der MIDEM 2014 angenehm offen über den digitalen Wandel der letzten Jahre und den neuen Möglichkeiten der Musikindustrie diskutiert. // von Tobias Schwarz

MIDEM Panel (Bild: Tobias Schwarz-Netzpiloten, CC BY 4.0)

Die Digitalisierung verändert das Musikgeschäft seit mehr als einem Jahrzehnt und inzwischen haben viele Akteure ihre Lehren aus dem Wandel gezogen und das eigene Geschäftsmodell angepasst. Distribution ist digital geworden und längst in den Händen von Unternehmen wie Apple, Google und Spotify. Doch wenn es nicht mehr um den Verkauf von Platten geht, was bleibt dann noch übrig, womit Künstler und Verlage Geld verdienen können? Die Antwort ist naheliegend: Musik.

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Tobias SchwarzMIDEM 2014: Auf der Suche nach der Zukunft der Musikindustrie

Vom 1. bis 4. Februar 2014 findet die alljährliche Musikfachmesse MIDEM in Cannes statt. Die Netzpiloten sind live vor Ort, um einer ganzen Industrie bei der Suche nach der Zukunft (und dem Geld) im Digitalen zu zuschauen. // von Tobias Schwarz

Cannes (Bild: Mathieu Lebreton [CC BY 2.0], via Flickr)

Bereits seit 1967 treffen sich Vertreter von Verlagen, Labels, Musiker und Manager in der südfranzösischen Riviera. um sich über die neuesten Trends auszutauschen und Geschäfte zu machen. Doch der Glanz einstiger Tage, als die MIDEM (Marché international de l'édition musicale) als größte Musikmesse der Welt galt, scheint vorbei zu sein. Die Digitalisierung hatte bisher mehr Disruption als neue Möglichkeiten für die Musikwelt übrig. So verwundet es nicht, dass zehn Jahre nach dem sich die MIDEM thematisch mit dem Musikverkauf im Internet auseinandersetzte, dieses Thema immer noch maßgeblich das Programm beeinflusst. Unter dem Motto "Get back to Growth? Make it Sustainable!" versucht die Musikindustrie in den nächsten vier Tagen neue Wege zu finden.

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Thomas VorreyerUnser Bild lebt – perfekter als in der Realität

Beständig manipulieren wir unsere Bilder und unser Leben. Die Photoshop-Realität beschränkt sich nicht nur auf Plakatwände wie die Sängerin Boggie in einem Video zeigt. // von Thomas Vorreyer

Model (Bild: Allan Donque [CC BY 2.0], via Flickr)

Herzogin Kate hat ihn. Scarlett Johansson sowieso. Aber auch das Gelegenheitsmodel aus der Nachbarschaft. Einen schlanken Hochglanzzwilling aus dem Photoshop-Brutkasten, der mitunter leicht deformiert sein lebendiges Ebenbild in den Medien repräsentiert. Und auch unsere Bewegtbilder werden fröhlich bearbeitet. Die ungarischen Sängerin Boggie zeigt dies eindrucksvoll in ihrem Musikvideo „Parfüm”, in dem sie sich lebendig, bewegt und singend der Pixel-Operation unterzieht.

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Marco TrovatelloDer Fall Zoe.Leela: Eine Bestandsaufnahme

Zoe.Leela aus Berlin ist nicht nur eine Sängerin mit Band und professionellen Produzenten. Zoe.Leela ist auch ein Projekt, das etablierte Strukturen im Musikbusiness auf den Kopf stellt. // von Marco Trovatello

ZoeLeela-Teaser

Zoe.Leela war und ist das Vorzeigeprojekt, wenn es um Creative Commons-lizenzierte Musik im kommerziellen Umfeld geht. 2009 veröffentlichte sie ihr Debütalbum auf dem Kölner Netlabel rec72 – und löste eine bis heute anhaltende mediale Welle aus, bei der gelegentlich die Person Zoe.Leela und das Projekt dahinter stärker im Mittelpunkt standen als die Musik. Einerseits zu Recht, andererseits zu Unrecht: Zoe.Leelas Musik ist fett produzierter Elektropop mit Chartpotenzial, ihre politische Haltung gegenüber dem traditionellen Musikbusiness sowie Medienpräsenz sind allerdings ebenso bemerkenswert.

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Philipp Hummel#mehrwissen: Die Wissenschaft des Heavy Metal (Teil II)

Im zweiten Teil des Artikels über die Wissenschaft des Heavy Metals geht es um Mosh Pits, Circle Pits und die Signale, die Festivalbesucher aussenden. // von Philipp Hummel

Festival (Bild: Pete [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Musikrichtung Heavy Metal wird immer mehr zum vielfältigen Forschungsgebiet für die Wissenschaft, die dabei interessante Erkenntnisse sammelt. Forscher befassen sich nämlich nicht nur – wie in Teil I beschrieben – mit physiologischen Aspekten wie der Stimme von Metal-Sängern auf der Bühne und dem Blutdruck der einzelnen Zuhörer, sondern, auf einer anderen Größenordnung, auch mit dem kollektiven Verhalten der Fans vor der und um die Bühne.

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Daniel KuhnBeats Music zieht in den Kampf um die Music-Stream-Marktanteile

Musik wird heute nicht mehr gekauft, sondern gestreamt. Die amerikanische Firma Beats Music will in dem hart umkämpften Markt nun mitmischen. // von Daniel Kuhn

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Musik-Streaming-Dienste wie Spotify werden als Heilsbringer, oder Todesurteil der Musikindustrie gesehen – je nachdem, wen man fragt. Der Markt ist hart umkämpft und während die Großen mit immer härteren Mitteln um die Aufmerksamkeit der Hörer kämpfen, müssen ehemals angesagte Download-Portale wie Musicload bereits die Segel streichen. Trotz alledem traut sich mit Beats Music nun ein weiterer Wettbewerber auf den Markt. Ist der Dienst DOA, oder hat er reale Chancen?

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