Jakob SteinschadenSoundcloud: Streaming-Rennen gegen YouTube, Apple & Co.

Wo spielt künftig die Musik? Aufstrebende Internet-Firmen und IT-Giganten ringen um den digitalen Abo- und Werbemarkt. // von Jakob Steinschaden

Music Streaming via Soundcloud (Bild: William Brawley [CC BY 2.0], via Flickr)

Das Berliner Start-up macht Ernst bei der Monetarisierung: Künftig will man sich Werbeeinahmen mit Musikern und Labels teilen, während User sich von den Ads gegen eine Monatsgebühr freikaufen können. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Auch die Google-Tochter YouTube und Apple mit seinem Einkauf Beats Music werden den Markt für Musik-Subscriptions bald intensiv beackern.

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Thomas VorreyerGoogle Music: Ein Schmuddelkind schon im Bauch

Passt der Streaming-Dienst Google Music überhaupt zum vieltriebigen Internetunternehmen? // von Thomas Vorreyer

Google-Play-Music-for-Android

Eine Serie von Rückschlägen begleitet bislang die geplante Einführung von Googles neuem Streamingdienst Google Music. Nun schied auch noch der verantwortliche Product Manager unzufrieden aus dem Unternehmen. Derweil spielt Google mit dem Gedanken einer Übernahme von Marktführer Spotify. Doch so recht scheint das Konzept eines mit Abos bezahlten Musikstreamingdiensts nicht zum Internetriesen passen.

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Thomas VorreyerStreaming rückt den Fokus auf die digitale Soundqualität

Der wirtschaftliche Erfolg von Streaming-Diensten rückt die Soundqualität in den Fokus der digitalen (Musik-)Revolution. // von Thomas Vorreyer

Streaming

Wie viele Songs passen auf deinen MP3-Player? Wie groß ist die Bibliothek eines Streamingdienstes? Was kostet das alles? Fragen wie diese prägten bislang das Geschäft um den digitalen Musikkonsum. Zeit, sich dem Kern des Ganzen zu widmen: dem Hörerlebnis. So unterschiedliche Player wie Apple oder der Musiker Neil Young setzen derzeit auf eine Soundqualität jenseits der 320 kbps.

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Thomas VorreyerDie Playlist zwischen Kuration und Code

Google erwirbt Songza und setzt beim Thema Kuration von Musik wieder auf den Faktor Mensch. // von Thomas Vorreyer

Playlist (Bild: Delwin Steven Campbell [CC BY 2.0], via Flickr)

Erst kaufte Apple spektakulär die Firma Beats Music, die neben Kopfhörern auch einen kuratierten Streamingdienst im Angebot hat. Jetzt erwarb Google Songza, einen Dienst, der Playlisten offeriert, zusammengestellt von Menschen, nicht Algorithmen. Damit steht Google nicht alleine da. Verändern sich unsere Hörgewohnheiten schon wieder? [Mehr]


Thomas Vorreyer“Darf es noch ein Streaming-Dienst zum Eis sein?”

Das Streaming von Musik wird einem heute fast schon hinterhergeschmissen. Mit welchen Folgen? // von Thomas Vorreyer

Streaming (Bild: Incase [CC BY 2.0], via Flickr)

Amazon, Google, T-Mobile. Die nächsten Großunternehmen haben bereits eigene Streaming-Dienste für Musik lanciert oder zumindest angekündigt. Durchgesetzt werden sie zum Teil mit harten Bandagen und fragwürdigen Preisen. Die Strukturen verschieben sich mehr und mehr zuungunsten kleinerer Labels.

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Thomas VorreyerDie Software als Interpret

Software ist zum wohl wichtigsten aller Musikinstrumente geworden, aber wird sie irgendwann auch selbst Musik verfassen können? // von Thomas Vorreyer

RoboterMusik (Bild: Sascha Pohflepp [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Softwaredesignerin ist die Instrumentebauerin des 21. Jahrhunderts. Einige Künstler gehen aber längst weiter und nutzen die technischen Möglichkeiten, um kreative Prozesse in den Code auszulagern. Während möglicherweise bereits der erste Pop-Hit, der komplett eigenständig von einem Programm selbst produziert wurde, naht, spielt manche bereits probehalber mit der Idee des digitalen Interpreten.

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Jakob SteinschadenCuration is King: Menschliche Expertise statt maschineller Algorithmus

Keine schlauen Formeln, sondern echte Menschen sollen künftig die digitalen Inhalte und Waren zusammenstellen, die wir konsumieren. Eine Kehrtwende hin zu Curation? // von Jakob Steinschaden

Beats (Bild: Kārlis Dambrāns [CC BY 2.0], via Flickr)

Rund um die viel diskutierte 3-Milliarden-Dollar-Übernahme von Kopfhörer-Hersteller Beats ist ein spannender Satz gefallen. "We get a subscription music service that we believe is the first subscription service that really got it right. They had the insight early on to know how important human curation is", sagte Apple-Chef Tim Cook im Interview mit recode.net. "That technology by itself wasn’t enough — that it was the marriage of the two that would really be great and produce a feeling in people that we want to produce." Der Schlüsselbegriff: "human curation".

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Thomas VorreyerWir wollen eure Smartphones sehen!

Auf Konzerte dürften Smartphones in den nächsten Jahren mehr und mehr in das Spektakel einbezogen werden. Entscheidend ist dafür aber der richtige Umgang mit der Technik. // von Thomas Vorreyer

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Beim Fernsehen hat sich der Second Screen längst durchgesetzt. Nun soll auch bei Konzerten das Smartphone nicht mehr nur reine Videokamera bleiben, sondern ein aktiver Teil der Show werden. Das Tech-House-Duo Booka Shade und der Mobilfunkbetreiber Vodafone wagten kürzlich in Berlin einen der ersten Versuche – und zeigten, worauf man im Detail in Zukunft besser verzichten sollte.

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Tobias SchwarzVerlosung: Zwei Karten für das Elektro-Duo Booka Shade

Wir verlosen zwei Karten für das Konzert des Elektro-Duo Booka Shade im Rahmen von Vodafones Firsts-Programm. // von Tobias Schwarz

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Vodafone Firsts ist ein Programm, das Menschen hilft, einzigartige Dinge zum ersten Mal zu machen. Dabei verfolgt Firsts ein einfaches Konzept: Vodafone inspiriert Menschen, etwas Außergewöhnliches mit Hilfe von Mobilfunk-Technik zum ersten Mal zu machen – vom ersten Telefongespräch bis zum ersten Teilen eines Videos. Nächste Woche Freitag werden die Musiker des deutschen Elektro-Duo Booka Shade, Walter Merziger und Arno Kammermeier, im Rahmen von Vodafones Firsts-Programm, die Smartphones von rund 600 Zuhörern mit Hilfe einer App zum "#First live phone orchestra" verbinden. Die Konzertbesucher im Umspannwerk am Berliner Alexanderplatz werden damit Teil der Licht- und Soundshow des Duos.

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Dr. Peter TschmuckWie böse ist YouTube?

Welche Auswirkungen hat Musikvideo-Streaming über YouTube in den USA auf die dortigen Albenverkäufe? Kritische Analyse einer neuen Studie dazu. // von Dr. Peter Tschmuck

YouTube (Bild: Rego Korosi [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die hier im Blog auch ausführlich besprochen wurden, darüber, wie schädlich oder unschädlich Filesharing für die Musikverkäufe ist. Ein klares Fazit aus wissenschaftlicher Sicht kann aber immer noch nicht gezogen werden. Nun legen R. Scott Hiller von der Fairfield University und Jin-Hyuk Kim von der University of Colorado Boulder eine erste Studie vor, wie sich das weitverbreitet Musikvideo-Streaming über YouTube in den USA auf die dortigen Albenverkäufe ausgewirkt hat.

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Thomas VorreyerSoftware vs. Musik: Hat Content abgedankt?

Ist die Software drumherum wichtiger geworden als die eigentliche Musik? Ja, heißt es jetzt im Guardian – fälschlicherweise. // von Thomas Vorreyer

Content Teaser (Bild: Chris Dlugosz [CC BY 2.0], via Flickr)

Die platte Phrase »Content is king.« ist das »Sex sells!« der Kulturindustrie und ihrer Vermarktungsmechanismen. Im britischen Guardian wurde jetzt erneut an der Binse gerüttelt. Vor dem Präzedenzfall Beyoncé behauptet David Hepworth dort, die Zeit großer, wichtiger Alben sei vorbei, es gehe nur noch um Technik. Hat er am Ende gar recht?

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Thomas VorreyerMusik im Digitalen: Tiefe vs. Weite

Innige Liebe für einige, wenige Künstler hegen oder permanent neue Bands entdecken? Ein Streit über Musik im Digitalen und den Sinn von Dienste wie Last.fm. // von Thomas Vorreyer

Musik Teaser

Hatten wir letzte Woche noch von den Umwälzungen bei Last.fm berichtet, welches Mitte April sein Radio schließen wird, um sich ausschließlich auf seinen Scrobbler- und Vorschlagsdienst zu beschränken, so ist nun zu lesen, dass das Unternehmen am besten gleich ganz dichtmachen sollte. Auf neue Musik würde und – vor allem – will man hier schließlich gar nicht stoßen. Tatsächlich?

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Thomas VorreyerDigitale Musik: Die Vorhersehung und das Unbekannte

Der Code hört Musik mit, ob erwünscht oder nicht: Was die Neuerungen bei Last.fm, Shazam und dem Wu-Tang Clan miteinander verbindet. // von Thomas Vorreyer

Music (Bild: Michael Coghlan [CC BY-SA 2.0}, via Flickr)

Der Newsflash eines einzigen Tages (letzten Mittwochs): Last.fm schaltet sein Radio ab, Shazam erkennt jetzt auch Vinyl-Only-Veröffentlichungen und der Wu-Tang Clan will ein neues Doppelalbum mit einer Auflage von lediglich einem Exemplar herausbringen. Justiert sich das Dreieck von Musik, Digitalisierung und Algorithmus gerade neu?

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Thomas VorreyerUmsonst ist umsonst – das lehrt uns die Umsonstkultur

Die Umsonstkultur nimmt immer seltsamere Züge an. Mittlerweile kann selbst Gratis-Musik manche Konsumenten nicht mehr befriedigen. // von Thomas Vorreyer

Free Beer (Bild: Duncan Hull [CC BY 2.0], via Flickr)

Während Finanz-Selbstbediener Uli Hoeneß vor Gericht steht und in den Supermärkten die Taschentüchervorräte schwinden, schwenkt das Magazin de:bug im Angesicht mit der grassierenden Umsonstkultur die weiße Fahne. Der Produzent Skrillex veröffentlicht derweil sein neues Album "Recess" mit einer Gratis-App – und erntet dafür paradoxer Weise den Unmut zahlreicher Fans.

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Thomas VorreyerVollkommen vermessen: Das Projekt Tango von Google

Mit dem Projekt "Tango" will Google zukünftig mittels Smartphone in Echtzeit und 3-D jede Umgebung erfassen. Nicht jeder freut sich auf so viel Durchsicht. // von Thomas Vorreyer

Project-Tango-teaser

Wo Satelliten und Kamera-Fahrzeuge nicht hinkommen, sollen nun die Nutzer selbst Google hinführen. Unter dem Projektnamen "Tango" entwickelt der Konzern eine Technologie, die Smartphones ihrer Umgebung erfassen lässt und somit auch dreidimensionale Abbilder aller Räume erstellt – in Echtzeit. So ist die Lebenswelt dann irgendwann auch bis zum letzten Quadratmillimeter vollkommen vermessen. Die Musikerin Holly Herndon hat jedoch bereits eine Vorahnung, dass diese Zukunft nicht unbedingt so rosig sein wird, wie es jetzt heißt.

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