Jakob SteinschadenSilventoinen: “Die Musiker bekommen 100 Prozent der Tantiemen”

Das finnische Start-up Music Kickup hilft Künstlern dabei, ihre Werke bei iTunes, Spotify, Google Play oder YouTube zu veröffentlichen. // von Jakob Steinschaden

Antti Silventoinen

Einfach die eigenen Songs bei Dropbox hochladen, ein paar Klicks tätigen - und schwupp, ist die Musik bei Spotify, iTunes oder Google Play veröffentlicht, damit sie dort gestreamt und gekauft werden kann. Mit dieser Idee ist das finnische Start-up Music Kickup angetreten und will Musikern dabei helfen, ihre Werke so einfach wie möglich im Internet zu publizieren. Wer die Tantiemen bekommt, wie Music Kickup Geld verdient und ob man ein Label ersetzen kann, erzählt CEO Antti Silventoinen im Interview.

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Thomas VorreyerBerlin Music Week: Kann Big Data für Streamingdienste ein guter Vater sein?

Paul Lamere vom Datendienstleister The Echo Nest erklärte auf der Berlin Music Week die Rechentricks hinter Spotify & Co. // von Thomas Vorreyer

paullamere

Wie geht es weiter? Eine für Musikstreamingdienste entscheidende Frage. Denn wie anregend sie ihr Angebot aufstellen und wie sicher ihre Funktionen den Geschmack der Hörer treffen, desto besser ist das Hörerlebnis. Ermöglicht wird dies durch Big Data und Leute wie den Softwareentwickler Paul Lamere, der letzte Woche bei der Berlin Music Week zu Gast war. Hier erklärte er, woher die "ähnlichen Künstler" kommen, was unser Hörverhalten über uns aussagt und warum ein rein algorithmenbasierter Musik-Player ganz ohne Buttons realistisch ist. Ob dieser allerdings zu erwünschen wäre, ist eine andere Frage.

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Thomas VorreyerOne Spark: Betty Dittrich über Crowdfunding & Musik

Thomas Vorreyer hat sich mit Betty Dittrich über Crowdfunding und Musik unterhalten. // von Thomas Vorreyer

crowdfunding

"Kaum jemand wusste, was eine digitale Veröffentlichung ist." Betty Dittrich kann sich gut an die Zeit vor zehn Jahren erinnern, als der Markt für MP3s von Songs noch ein zartes Pflänzchen war. Dass eines Tages sogar Crowdfunding als möglicher Heilsbringer dieser gelten könnte, war damals nicht mehr als ein kühner Fiebertraum. Heute sitzt die unabhängige Musikerin in der Berliner Musik-Jury des Crowdfunding-Festivals One Spark. Gemeinsam haben sie unter den eingesandten Bewerbern zehn Bands und Künstler ausgewählt, die nun am Wochenende live um Crowd-Finanzierung werben dürfen. Doch wie gestaltet man überhaupt eine erfolgreiche Kampagne?

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Felicitas HackmannDer digitale Stift und das Papier

Digitale Stifte verbinden das Analoge mit dem Digitalen. Drei Modelle stellen wir euch genauer vor und vergleichen diese. // von Felicitas Hackmann

Pen and Paper (Bild: Dwayne Bent [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Schöne, neue, digitale Welt? Bei der Times in London knallt der Anschlag einer Schreibmaschine jetzt wieder durch die Redaktion. Papierloses Leben? Sind wir doch noch nicht so weit? Analog vs. Digital – Beides hat Vor- und Nachteile. Vielleicht gibt es einen guten Mix aus beidem. Digitale Stifte, zum Beispiel. Hier sind VibeWrite, Livescribe smartpen und Pencil by FiftyThree im Vergleich. [Mehr]


Thomas VorreyerStreaming zum großen Fressen

Die Fast-Food-Kette McDonald's steigt tatsächlich in das Streaming-Geschäft ein – Musik wird zu Beilage. // von Thomas Vorreyer

McDonalds setzt auf Streaming (Bild: Mike Mozart [CC BY 2.0], via Flickr)

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und so den Kunden bei der Kartoffelstange halten: McDonald's arbeitet an einer neuen Digitalstrategie rund um eine App, die nicht nur Bestellungen aufnehmen wird, sondern wohl auch einen Musikstreamingdienst bieten könnte. Das Rundumangebot könnte gerade vor dem Hintergrund aktueller App-Nutzungsstatistiken interessant sein.

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Jakob SteinschadenSoundcloud: Streaming-Rennen gegen YouTube, Apple & Co.

Wo spielt künftig die Musik? Aufstrebende Internet-Firmen und IT-Giganten ringen um den digitalen Abo- und Werbemarkt. // von Jakob Steinschaden

Music Streaming via Soundcloud (Bild: William Brawley [CC BY 2.0], via Flickr)

Das Berliner Start-up macht Ernst bei der Monetarisierung: Künftig will man sich Werbeeinahmen mit Musikern und Labels teilen, während User sich von den Ads gegen eine Monatsgebühr freikaufen können. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Auch die Google-Tochter YouTube und Apple mit seinem Einkauf Beats Music werden den Markt für Musik-Subscriptions bald intensiv beackern.

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Thomas VorreyerGoogle Music: Ein Schmuddelkind schon im Bauch

Passt der Streaming-Dienst Google Music überhaupt zum vieltriebigen Internetunternehmen? // von Thomas Vorreyer

Google-Play-Music-for-Android

Eine Serie von Rückschlägen begleitet bislang die geplante Einführung von Googles neuem Streamingdienst Google Music. Nun schied auch noch der verantwortliche Product Manager unzufrieden aus dem Unternehmen. Derweil spielt Google mit dem Gedanken einer Übernahme von Marktführer Spotify. Doch so recht scheint das Konzept eines mit Abos bezahlten Musikstreamingdiensts nicht zum Internetriesen passen.

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Thomas VorreyerStreaming rückt den Fokus auf die digitale Soundqualität

Der wirtschaftliche Erfolg von Streaming-Diensten rückt die Soundqualität in den Fokus der digitalen (Musik-)Revolution. // von Thomas Vorreyer

Streaming

Wie viele Songs passen auf deinen MP3-Player? Wie groß ist die Bibliothek eines Streamingdienstes? Was kostet das alles? Fragen wie diese prägten bislang das Geschäft um den digitalen Musikkonsum. Zeit, sich dem Kern des Ganzen zu widmen: dem Hörerlebnis. So unterschiedliche Player wie Apple oder der Musiker Neil Young setzen derzeit auf eine Soundqualität jenseits der 320 kbps.

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Thomas VorreyerDie Playlist zwischen Kuration und Code

Google erwirbt Songza und setzt beim Thema Kuration von Musik wieder auf den Faktor Mensch. // von Thomas Vorreyer

Playlist (Bild: Delwin Steven Campbell [CC BY 2.0], via Flickr)

Erst kaufte Apple spektakulär die Firma Beats Music, die neben Kopfhörern auch einen kuratierten Streamingdienst im Angebot hat. Jetzt erwarb Google Songza, einen Dienst, der Playlisten offeriert, zusammengestellt von Menschen, nicht Algorithmen. Damit steht Google nicht alleine da. Verändern sich unsere Hörgewohnheiten schon wieder? [Mehr]


Thomas Vorreyer“Darf es noch ein Streaming-Dienst zum Eis sein?”

Das Streaming von Musik wird einem heute fast schon hinterhergeschmissen. Mit welchen Folgen? // von Thomas Vorreyer

Streaming (Bild: Incase [CC BY 2.0], via Flickr)

Amazon, Google, T-Mobile. Die nächsten Großunternehmen haben bereits eigene Streaming-Dienste für Musik lanciert oder zumindest angekündigt. Durchgesetzt werden sie zum Teil mit harten Bandagen und fragwürdigen Preisen. Die Strukturen verschieben sich mehr und mehr zuungunsten kleinerer Labels.

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Thomas VorreyerDie Software als Interpret

Software ist zum wohl wichtigsten aller Musikinstrumente geworden, aber wird sie irgendwann auch selbst Musik verfassen können? // von Thomas Vorreyer

RoboterMusik (Bild: Sascha Pohflepp [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Softwaredesignerin ist die Instrumentebauerin des 21. Jahrhunderts. Einige Künstler gehen aber längst weiter und nutzen die technischen Möglichkeiten, um kreative Prozesse in den Code auszulagern. Während möglicherweise bereits der erste Pop-Hit, der komplett eigenständig von einem Programm selbst produziert wurde, naht, spielt manche bereits probehalber mit der Idee des digitalen Interpreten.

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Jakob SteinschadenCuration is King: Menschliche Expertise statt maschineller Algorithmus

Keine schlauen Formeln, sondern echte Menschen sollen künftig die digitalen Inhalte und Waren zusammenstellen, die wir konsumieren. Eine Kehrtwende hin zu Curation? // von Jakob Steinschaden

Beats (Bild: Kārlis Dambrāns [CC BY 2.0], via Flickr)

Rund um die viel diskutierte 3-Milliarden-Dollar-Übernahme von Kopfhörer-Hersteller Beats ist ein spannender Satz gefallen. "We get a subscription music service that we believe is the first subscription service that really got it right. They had the insight early on to know how important human curation is", sagte Apple-Chef Tim Cook im Interview mit recode.net. "That technology by itself wasn’t enough — that it was the marriage of the two that would really be great and produce a feeling in people that we want to produce." Der Schlüsselbegriff: "human curation".

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Thomas VorreyerWir wollen eure Smartphones sehen!

Auf Konzerte dürften Smartphones in den nächsten Jahren mehr und mehr in das Spektakel einbezogen werden. Entscheidend ist dafür aber der richtige Umgang mit der Technik. // von Thomas Vorreyer

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Beim Fernsehen hat sich der Second Screen längst durchgesetzt. Nun soll auch bei Konzerten das Smartphone nicht mehr nur reine Videokamera bleiben, sondern ein aktiver Teil der Show werden. Das Tech-House-Duo Booka Shade und der Mobilfunkbetreiber Vodafone wagten kürzlich in Berlin einen der ersten Versuche – und zeigten, worauf man im Detail in Zukunft besser verzichten sollte.

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Tobias SchwarzVerlosung: Zwei Karten für das Elektro-Duo Booka Shade

Wir verlosen zwei Karten für das Konzert des Elektro-Duo Booka Shade im Rahmen von Vodafones Firsts-Programm. // von Tobias Schwarz

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Vodafone Firsts ist ein Programm, das Menschen hilft, einzigartige Dinge zum ersten Mal zu machen. Dabei verfolgt Firsts ein einfaches Konzept: Vodafone inspiriert Menschen, etwas Außergewöhnliches mit Hilfe von Mobilfunk-Technik zum ersten Mal zu machen – vom ersten Telefongespräch bis zum ersten Teilen eines Videos. Nächste Woche Freitag werden die Musiker des deutschen Elektro-Duo Booka Shade, Walter Merziger und Arno Kammermeier, im Rahmen von Vodafones Firsts-Programm, die Smartphones von rund 600 Zuhörern mit Hilfe einer App zum "#First live phone orchestra" verbinden. Die Konzertbesucher im Umspannwerk am Berliner Alexanderplatz werden damit Teil der Licht- und Soundshow des Duos.

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Dr. Peter TschmuckWie böse ist YouTube?

Welche Auswirkungen hat Musikvideo-Streaming über YouTube in den USA auf die dortigen Albenverkäufe? Kritische Analyse einer neuen Studie dazu. // von Dr. Peter Tschmuck

YouTube (Bild: Rego Korosi [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die hier im Blog auch ausführlich besprochen wurden, darüber, wie schädlich oder unschädlich Filesharing für die Musikverkäufe ist. Ein klares Fazit aus wissenschaftlicher Sicht kann aber immer noch nicht gezogen werden. Nun legen R. Scott Hiller von der Fairfield University und Jin-Hyuk Kim von der University of Colorado Boulder eine erste Studie vor, wie sich das weitverbreitet Musikvideo-Streaming über YouTube in den USA auf die dortigen Albenverkäufe ausgewirkt hat.

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