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Pokémon Schwert / Schild: Trailer und Gerüchte um zweite Region

Pokémon-Fans hatten vergangene Woche Grund zur Freude. Im Rahmen von Nintendo Direct gab es einen „Pokémon Direct“-Livestream mit einer ersten Präsentation der kommenden 8. Generation der beliebten Taschenmonster. Sieben Minuten dauerte der Stream, von denen immerhin zwei Minuten ein Trailer einnahm. Dieser bestand zum einen aus ersten Spielszenen, zum anderen aus einer Vorstellung der drei neuen Starter-Pokémon. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Trailer, sowie weitere Informationen über den neuen Pokémon-Titel, der Ende 2019 exklusiv für die Nintendo Switch erscheint.

Ländliche Idylle und große Arenen

Der Trailer beginnt mit einer Kamerafahrt in ein idyllisches, kleines Dorf. Für Pokémon-Verhältnisse setzt das Spiel hier schon neue Maßstäbe. Die Welt wirkt offen, mit vielen Feldern und Hügeln im Hintergrund. Außerdem fallen auch kleine Details, wie eine umgedrehte Schubkarre am Wegesrand auf. Für die Leistungsfähigkeit der Switch ist das Gezeigte trotzdem noch lange nichts, dass einem den Unterkiefer nach unten fallen lässt. An dieser Stelle darf man bei einer so starken Marke wie Pokémon einen solchen Qualitätssprung erwarten. Vor allem in Hinblick auf den Online-Konkurrenten Temtem.

Trotz deutlich hübscherer Optik, dürfen Wiedererkennungsmerkmale nicht fehlen. Ein Pokécenter erkennen wir offenbar auch im neuen Teil aus sieben Meilen gegen den Wind. Interessant ist auch die Größe der Arena im sonst so beschaulichen Dorf, die doch schon einen gewissen Stadion-Charakter mit sich bringt. Die neue Galar-Region bietet neben idyllischen Dörfern auch moderne Städte, weite Ebenen, sowie schneebedeckte Berge. Die Kämpfe scheinen außerdem direkt in der Spielwelt stattzufinden, anstatt auf eigene Kampfbildschirme zu wechseln.

Das sind die neuen Pokémon

Keine neue Pokémon-Generation ohne neue Starter. Ganz klassisch bekommen wir wie gewohnt die Wahl zwischen drei Begleitern der Typen Pflanze, Feuer und Wasser.

Der Pflanzenstarter heißt Chimpep, ist einem Schimpansen nachempfunden und strotzt nur so vor Neugier. Ein richtig munteres Kerlchen ist Hopplo, das Hasenpokémon, das in dieser Edition den Typ Feuer vertritt. Schließlich gibt es noch das etwas verängstigt dreinblickende Wasserpokémon Memmeon, das einer Wasserechse nachempfunden ist und sich gerne im Wasser versteckt.

Auf dem offiziellen Pokémon Twitter-Account gab es direkt nach dem Stream eine Umfrage, für welches Pokémon man sich entscheiden würde. Mehr als 200.000 Pokémonfans nahmen an der Umfrage teil. Memmeon konnte sich ganz knapp gegen den feurigen Hoppelhasen Hopplo behaupten. Mit „nur“ 25 Prozent war Chimpep ein wenig abgeschlagen – was aber auch einfach am Typus des Pokémons liegen kann.

Die Fankultur feiert jedenfalls schon jetzt die neuen Pokémon. Ob Vergleiche mit den Powerpuff Girls oder eine besondere Interpretation von Memmeons Hydropumpe – es gibt reichlich zu schmunzeln. Die mexikanische Lokalzeitung „La voz de Michoacán“ nahm übrigens versehentlich ein Fanart zu einer dritten „Gun“-Edition für bare Münze und druckte es ab.

Zweite Region?

Rein spekulativ sind derzeit Annahmen, dass es neben der vorgestellten Galar-Region noch eine weitere geben könnte. Bei der Region handelt es sich um die Kalos-Region aus Pokémon X und Y. Auch im realen Bezug ist diese Vermutung immerhin nicht völlig abwegig. Die neue Galar-Region ist von England inspiriert, die Kalos-Region orientiert sich hingegen an Frankreich.

Grund zur Spekulation sind mitunter die Anspielung auf einen 3.000 Jahre alten Krieg in Pokémon X und Y. Auch England und Frankreich haben eine nicht unbedingt stets friedliche Vergangenheit miteinander. Dazu passt immerhin auch das Pokémon Melmetal, dass mit Pokémon Let’s Go hinzu kam und dessen letzte Sichtung laut Pokedex ebenfalls 3.000 Jahre her sein soll.

Als weiteres Indiz dient ein recht ausgeprägtes Schienennetz auf der Karte, sowie in beiden Regionen vorhandene Höhlen, die sich für eine entsprechende Verbindung anbieten. Eine offizielle Stellungnahme gibt es bislang noch nicht.

Mit Pokémon Let’s Go Evoli könnt ihr euch die Zeit zum Release von Schwert & Schild vertreiben (Provisionslink)


Image by The Pokémon Company

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Gaming für Anfänger – welche Konsole passt am besten zu dir?

Carl Raw - unsplash com

Es ist Wochenende, das Wetter draußen lädt nicht dazu ein das Haus zu verlassen und du weißt nicht wohin mit dir? Wie wäre es denn mit Gaming? Hört sich erstmal gut an, aber die Auswahl ist viel zu groß: es gibt Xbox, PlayStation, Nintendo und Online-Spiele am PC, Tablet oder Smartphone. Man müsste schauen, welche Konsole am besten zu einem passt, in Abhängigkeit davon, nach welcher Unterhaltung gesucht wird.

Die einzelnen Konsolen unter der Lupe

Xbox One: Fangen wir mal mit dem Preis an. Bei Amazon variiert dieser zwischen 229 und 321 Euro. Eine gebrauchte Konsole findet man aber schon ab 110 Euro auf eBay. Manche Spiele gibt es in der Xbox One X Enhanced Version, was bedeutet, dass der Entwickler diese manuell für die erweiterte Xbox-Variante optimiert hat. Dazu zählen unter anderem Diablo III, Fallout IV, Outlast II und FIFA 18. Wer also auf Action- oder Sportspiele steht, ist hier gut aufgehoben. Leider muss man für den Multiplayer-Modus einen zusätzlichen Preis zahlen. Dieser fängt bei 6,99 Euro für einen Monat an und endet bei 59,99 Euro für eine 1-Jahres-Mitgliedschaft.

PlayStation 4: Preislich liegt die PS4 höher als die XB1. Eine neue Konsole kostet mindestens 249 Euro, der Preis kann sogar bis auf 399 Euro steigen. Es gibt berühmte Spiele, die für die teurere Version der Konsole – die PlayStation 4 Pro  – optimiert wurden. Dies wären unter anderem Battlefield I, Call of Duty, Hitman, Skyrim: Special Edition und The Last Of Us: Remastered. Zusätzlich kann die PS4 über Exklusiv-Spiele wie Uncharted IV oder Beyond: Two Souls verfügen, welche es nicht für Xbox gibt. So gilt die PS4 als die abwechslungsreichste Plattform auf dem Markt. Der Multiplayer-Modus kostet auch hier extra: 7,99 Euro für einen Monat und zwölf Monate für 59,99 Euro.

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Nintendo Switch: Die Nintendo Switch ist die neueste Nintendo Konsole auf dem Markt. Preislich liegt sie bei ca. 400 Euro. Ein großer Vorteil im Vergleich zu den zwei oben stehenden Alternativen ist, dass man die Nintendo Switch problemlos in einer Tasche transportieren kann, wenn man zum Beispiel Freunde besucht und mit ihnen spielen möchte. Die Spiele werden importiert, egal wo sie ursprünglich verkauft wurden. Die Auswahl ist bei der Nintendo Switch ganz anders als bei der PS4 oder der XB1. Im eShop stehen viele Indie-Spiele zu Verfügung, wie Stardew Valley, Overcooked oder Shovel Knight. Wer sich also eher für komplexe Spiele mit Story und einer hervorragenden Grafik interessiert, sollte die Switch lieber anderen Nutzern überlassen.

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Online-Spiele auf PC, Smartphone und Tablet: Diese Version von Spielen ist preislich am günstigsten, denn man braucht dafür lediglich einen Computer, Tablet oder Smartphone, die die meisten schon so oder so besitzen. Viele Plattformen, die Online-Spiele anbieten sind kostenfrei nutzbar, sie finanzieren sich über Werbeeinblendungen. Die Auswahl variiert auch stark, von Koch-Spielen, über Racing, bis zu Action und Multiplayer. Zu den berühmtesten Online-Spielen gehören Forge of Empires, Farmerama, World of Tanks oder Die Siedler. Die Qualität der Unterhaltung ist dann auch von der Internetverbindung abhängig und die Grafikqualitäten lassen auch oft Luft nach oben.

Wie man also sieht, ist für jeden etwas unter den verschiedenen Plattformen dabei. Gaming kann teuer werden, also wären Online-Spiele ein guter Einstieg in diese Unterhaltungswelt. Und die Zeit wird zeigen, ob es sich lohnt in eine andere Konsole zu investieren.


Carl Raw / unsplash.com

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Bethesda, EA, Sony & Co.: Bisherige E3 2018 Highlights und die kommenden Konferenzen

E3 2018 Symbolbild REDPIXEL - stock adobe com

Alle Jahre wieder trifft sich die Videospiel-Welt zum Gaming-Mekka. Seit 1995 findet die Electronic Entertainment Expo – kurz E3 – in Los Angeles – außer zweier kleinen Abstecher in Atlanta – statt. Die Publisher konnten die Haupt-Show der E3 2018 beinahe gar nicht erwarten und so regnete es schon im Vorfeld Ankündigungen und Teaser-Trailer, wie beispielsweise den ominösen Ankündigungs-Stream zu Fallout 76. Bevor die Messe aber am 12. Juni beginnt regnet es erstmal Teaser und Trailer auf der Konferenz-Bühne. Let the games begin!

EA und die kürzeste Wartezeit ever!

Ein neuer FIFA-Teil ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Infos zu FIFA 19 waren deshalb absehbar und wenig berauschend. Auch zu Battlefield V gab es im Vorfeld schon Informationen.

Was tatsächlich niemand ahnen konnte war die Ankündigung von Unravel Two. Schon 2016 begeisterte das kleine Faden-Wesen Yarni die Spieler, eine Fortsetzung des Indie-Abenteuers war also absehbar. Die Überraschung dabei: das Game wurde im gleichen Moment direkt veröffentlicht. Unravel Two ist also ab sofort für PC, Playstation 4 und Xbox One verfügbar. Neu ist ein optionaler Koop-Modus!

EA will auch in Zukunft weiterhin ihre Star Wars Lizenz nutzen. Trotz des holprigen Starts von Star Wars: Battlefront 2 hat der Publisher noch Hoffnung und große Pläne für das Spiel – geplant sind zukünftige Inhalte zur Clone Wars Ära. Auch ein neuer Titel namens Star Wars Jedi: Fallen Order wurde angekündigt, der zwischen den Episoden 3 und 4 spielen wird. Ein Release sei aber erst für das vierte Quartal 2019 geplant.

Weitere Titel der Show waren beispielsweise Sea of Solitude, ein Adventure des Berliner Studios Jo-Mei Games, das zeigt, welche Monster aus Menschen in Einsamkeit werden können, sowie der Online-Shooter Anthem aus dem Hause BioWare, welches am 22. Februar 2019 erscheinen soll.

Bethesda – erstes neues Franchise in 25 Jahren

Der neue Online-Titel Fallout 76 war ohne Frage einer der Stars des Bethesda-Streams, aber durch die Ankündigung im Vorfeld keine große Überraschung. Der Fallout-Ableger kommt noch 2018, genauer gesagt am 14. November.

Beinahe vergessen konnte man den Teaser zu Starfield – dem ersten neuen Bethesda Franchise in 25 Jahren. Denn dieser wurde quasi in einem Nebensatz erwähnt und mit der Ankündigung eines Ablegers zu einem der erfolgreichsten Bethesda-Reihen regelrecht überrannt: The Elder Scrolls 6. 

Gleichzeitig hat sich der Publisher auch ein wenig selbst auf den Arm genommen und angedeutet, auf welchen Plattformen Skyrim in einer „Very Special Edition“ eigentlich noch ausgeschlachtet werden könnt. Aber seht selbst:

Außerdem wurde der kostenlose Titel Fallout Shelter für alle Plattformen und The Elder Scrolls – Blades als erster mobiler Ableger der beliebten Reihe angekündigt.

Die größten Pressekonferenzen der E3 2018 auf einen Blick

Wenn sich Sony, Nintendo, EA und Co. gegenseitig das Mikrofon auf der Bühne der E3 2018 in die Hand drücken, schaut die Gaming-Welt gespannt zu. Hier fassen wir euch nochmal die wichtigsten Pressekonferenzen der größten Publisher zusammen und wo ihr sie nachholen könnt!

Montag, 11. Juni, 19 Uhr: SQUARE ENIX

Hier freuen sich Fans vor allem auf Infos zum langersehnten Kingdom Hearts 3, dem 3. Teil der „Tomb Raider“ Reboot-Reihe Shadow of the Tomb Raider sowie zum Remake des Klassikers Final Fantasy 7.

Den Square Enix Stream könnt ihr hier verfolgen.

Montag, 11. Juni, 22 Uhr: UBISOFT

Nachdem die „Assassins Creed“-Reihe von Ubisoft schon häufig dafür in Kritik geraten ist neue Teile zu inflationär im Jahrestakt auf den Markt zu werfen, gibt es nur ein Jahr nach Assassin’s Creed: Origins womöglich noch in diesem Jahr einen neuen Ableger. Das Ganze trägt dann den Titel Assassin’s Creed: Odyssey und wird in Griechenland spielen und mit ziemlicher Sicherheit hierzulande pünktlich zur Gamescom anspielbar sein.

Weitere Titel auf der Ubisoft Agenda sind u.a. Beyond Good and Evil 2, Skull & Bones und Tom Clancy’s The Division 2

Den Ubisoft Stream könnt ihr hier verfolgen:

Live-Video von Ubisoft auf www.twitch.tv ansehen

Dienstag, 12. Juni, 0 Uhr: PC GAMER

Im Vordergrund dieser Präsentation stehen – auf der sonst sehr konsolen-lastigen Veranstaltung – die PC-Spiele im Mittelpunkt. In diese Stream wird es demnach Infos Jurassic World Evolution, Psychonauts 2 und Shadow of the Tomb Raider geben.

Die PC Gaming Show könnt ihr hier verfolgen.

Dienstag, 12. Juni, 3 Uhr: SONY

Sony hat auf der E3 2018 gleich zwei heißbegehrte Games im Gepäck. The Last of Us: Part 2 ist die langersehnte Fortsetzung des Blockbusters aus dem Jahr 2013 und Death Stranding mit „The Walking Dead“-Star Norman Reedus als neues Projekt von „Metal Gear Solid“-Schöpfer Hideo Kojima.

Den Sony Stream könnt ihr hier verfolgen.

Dienstag, 12. Juni, 18 Uhr: NINTENDO

Bestätigte Titel für die Nintendo Pressekonferenz sind ein neuer Teil der Super Smash Bros Reihe und Pokemon Let’s Go Pikachu und Evoli, die bereits im Vorfeld der E3 2018 angekündigt wurden. Letztere Titel werden auf der E3 2018 spielbar sein und Fans können mit weiteren Infos rechnen. Es werden zudem Infos zu Metroid Prime 4 und jeweils neuen Ablegern der Fire Emblem und Paper Mario Reihen erwartet.

Den Nintendo Stream könnt ihr hier verfolgen.

Live-Video von Nintendo auf www.twitch.tv ansehen/center>
E3-Neuheiten bei Amazon (Provisions-Link)


Image by REDPIXEL / stock.adobe.com

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Google gibt Google Maps für Videospielhersteller frei

tumisu - pixabay com

Der Technik-Gigant Google ist längst in diversen Branchen tätig. Nun will Google mit seiner Plattform Google Maps einen weiteren Markt erschließen. Das amerikanische Unternehmen kündigte an, eine Schnittstelle seines Kartendienstes freizugeben. Dies soll Spieleentwicklern künftig ermöglichen und erleichtern reale Umgebungen in Videospiele zu integrieren.

Der Online-Kartendienst Google Maps

Google Maps wurde von der US-Amerikanischen Firma Google ins Leben gerufen und im Februar 2005 offiziell gestartet. Der Dienst ermöglicht es Nutzern, die Oberfläche der Erde als Straßenkarte oder als Luft- beziehungsweise Satellitenbild zu betrachten. Desweiteren können durch die für Android und iOS erhältliche App auch bekannte Objekte oder sogar Institutionen gesehen werden. Seit dem 10. März 2018 ist in der Navigations-Funktion des Dienstes bis zum 16. März 2018 ein „Easteregg“ als Werbemaßnahme enthalten. In Kooperation mit dem japanischen Videospielhersteller Nintendo installierte Google statt der blauen Nadel als Standpunkte den Videospiel-Kulthelden Super Mario im Gokart. Und das aus besonderem Grund.

Was Google Maps Videospielherstellern bietet

So wie es nämlich eben Nintendo in Zusammenarbeit mit Niantic mit Pokemon GO bereits vormachte, will auch Google nachziehen. Im Zuge der Werbeaktion verkündete Google daher seine Pläne für Videospiel-Kooperationen mit Reality Bezug. Um seine Pläne in Zukunft umsetzen zu können, gibt der Suchgigant jetzt also seine Kartendaten in einem Entwicklungs-Toolkit heraus. Dieses können Macher von Computerspielen mittels des Spieleengine „Unity“ nutzen. Damit gewehrt Google Zugriff auf über 100 Millionen Straßen, Plätze, 3D-Gebäude, Sehenswürdigkeiten und sonstige Topografie aus mehr als 200 Ländern. Mit der Aktion will Google Entwicklern nach eigenen Aussagen die Nachbildung von echten Umgebungen in Videospielen vereinfachen.

Was Gamer erwarten können

Mit dem Projekt will Google es Videospiel-Liebhabern vor allem ermöglichen, ein Spiel mit Realitätsbezug zu erleben. Der Clou soll dabei vor allem das Spielen an bekannten oder sogar vertrauten Plätzen sein. Gamer sollen sich für Autorennen, Monsterjagden oder andere Abenteuer und Missionen an alle möglichen Orte begeben können. Von Sehenswürdigkeiten wie dem Time Square oder dem Kolosseum über Orte wie Macchu Picchu oder die Chinesische Mauer bis hin zur eigenen Straßenecke ist alles möglich. Reale Daten können dabei zusätzlich mit animierter Grafik kombiniert werden, um eine futuristische Welt zu schaffen. Anders jedoch als bei Pokemon GO müssen Spieler für diese Erlebnisse weder das Haus verlassen noch die Kamera fokussieren.

Aussichten für die Zukunft

Sollte Google sein Versprechen tatsächlich wie gewünscht umsetzen, wäre dies nicht nur eine gravierende Ausbreitung in einer weiteren Branche, sondern sogar ein weiterer Meilenstein auf dem Gebiet. Dass Virtual, Augmented und Mixed Reality auch im Spielegeschäft hoch gefragt sind, bewies bereits Pokemon GO, was den Erfolg von Google nur erahnen lässt. Zudem hat Google bereits weitere Details zum Vorhaben für die Spielemesse GDC in San Francisco vom 19. bis 23. März angekündigt. Gamer dieser Welt dürfen sich auf eine spannende und innovatiove Zukunft, wenn nicht sogar Revolution der Gaming-Szene freuen.


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Nintendo Switch erobert den Konsolen-Markt

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Playstation und Xbox aufgepasst! Die Nintendo Switch mischt zur Zeit den Konsolen-Markt gewaltig auf und beschert Nintendo den größten Erfolg seit der Wii. Das japanische Unternehmen Nintendo hat mit dem Videospielendgerät seit dessen Veröffentlichung vor gut einem Jahr eine Welle des Erfolgs geritten. Ein Ende der weltweiten Euphorie ist dabei noch lange nicht in Sicht.

Das Unternehmen Nintendo

Der japanische Hersteller von Konsolen und Videospielen mit Sitz in Kyoto (Japan) wurde 1889 von Fusajiro Yamauchi gegründet. Unter dem heutigen Präsidenten Tatsumi Kimishima ist der ursprüngliche Hersteller von Spielkarten längst weltweiter Branchen-Gigant und eines der größten Unternehmen Japans. Die als Aktiengesellschaft geführte Firma umfasst mittlerweile deutlich über 5.000 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von knapp 4,5 Milliarden Euro. Weltbekannt ist der Konzern unter anderem durch Spielereihen wie Super Mario, Legend of Zelda und Pokemon, sowie die Handheld-Konsolen Gameboy, Nintendo DS und nicht zuletzt die Wii.

Was die Nintendo Switch kann

Wie für das Unternehmen üblich, entzog sich Nintendo dem allgemeinen Wettrüsten auf dem Markt mal wieder. Der japanische Konzern setzt bei der Switch wie zuvor auf Innovation. Die Switch kann auf diesem Wege als Hybridkonsole beschrieben werden, ausgestattet mit Bildschirm und Dockingstation. Neben ihrer Funktion als stationäre Konsole dient die Switch auch als Handheld-Konsole mit abnehmbaren Steuerungskomponenten. Durch mehrere sogenannte Labo-Produkte kann der Benutzer der Konsole zudem verschiedenste Features wie beispielsweise ein Motorrad- oder Klavier-Feature beifügen. Diese Bundles müssen allerdings seperat erworben werden. Damit bietet die Nintendo Switch einen zurzeit einzigartigen Spielcharakter auf dem Markt, was den großen Erfolg trotz kleinerer Mängel erklärt. Benutzer können sich also auf innovativen Nintendo-Spaß einstellen.

Aussichten für Kunden, Nintendo und Switch

Fakt ist, dass Nintendo mit der Switch ein neues Zugpferd für die nächsten Jahre gefunden und präsentiert hat. Allein im ersten Geschäftsjahr verkaufte sich die Konsole weltweit über 17 Millionen Mal. Das Ergebnis lässt nicht nur den Flop der „Wii U“ vergessen, sondern verdrängt nach Schätzungen sogar Microsoft mit seiner Xbox auf Platz drei, wenn man die Erlöse aus Verkäufen anschaut. Auch wenn Sony mit der Playstation 4 Spitzenreiter bleiben wird, so ist Nintendo dennoch wieder mehr als relevant. Durch die exklusiven eigenen Spielreihen wie Super Mario und Pokemon wird das Interesse der Kunden auch weiterhin aufrecht erhalten. Zudem veröffentlichte man erst kürzlich das neue System-Update 5.0.0. Nintendo kann also in eine rosige Zukunft blicken und Kunden können sich über eine weitere innovative Produktion der Japaner von Nintendo freuen.


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  • SXSW rp-online: Trends auf der Digitalkonferenz in Texas – Worüber die SXSW spricht: Das Ende der Smartphone-Ära, die moderne Familie mit Roboter und der große Podcast-Boom – das alles sind Themen, welche die Digitalszene auf der diesjährigen SXSW beschäftigen. Bis zum 18. März findet die jährliche South by Southwest Digitalkonferenz noch statt. Was mal als Musikfestival angefangen hat, gewinnt jährlich mehr und mehr Bedeutung im Zuge der Digitalisierung. Aber auch netzpolitische Themen werden wichtiger. Die South-by-Southwest hat sich zur wichtigsten Netzkulturkonferenz der Welt gemausert. So überraschte beispielsweise auch Tesla-Chef Elon Musk mitsamt dem befreundeten Jonathan Nolan (Westworld) bei einer Podiumsdiskussion mit seinem Auftritt.

  • HEALTHINEERS sueddeutsche: Siemens feiert an der Börse: Der Konzern Siemens hat jetzt Teile seiner Medizinsparte verkauft und ist damit am Freitagmorgen an die Börse gegangen. Der Ausgabepreis für die Aktie lag bei 28 Euro, dieser stieg zum Handelsstart aber auch gleich auf 29,30 Euro. “Healthineers” ist Weltmarktführer für Röntgengeräte sowie für Apparate für Magnetresonanz- und Computertomografie. Die Siemens Medizinsparte gilt mit Healthineers als einer der profitabelsten Bereiche des Konzerns. Die Süddeutsche beantwortet die wichtigsten Fragen zum Börsenstart der Siemenstocher.

  • WEARABLES t3n: Google tauft Android Wear in Wear OS um – diese Smartwatches bekommen das Update: Wearables wie Smartwatches sind nach wie vor ein großes und lukratives Thema. Google hat sein Projekt “Android Wear” jetzt eingestampft und as “Wear OS” neu aufgezogen. Jeder dritte nutzt Smartwtaches mit einem iPhone, weswegen Google den Schritt für sinnvoll erachtete. Die 2014 angekündigte Wearable-Plattform wird dann nicht mehr nur ausschließlich für Android kompatibel sein. Viele der auf dem Markt befindlichen Modelle sollen in den kommenden Wochen ein entsprechendes Update auf Wear OS erhalten. Dieses werde begleitet von einer neuen Smartphone-App mit entsprechenden Anpassungen. Bei t3n gibt es eine Liste mit allen Smartwatches, die in nächster Zeit das Update erhalten!

  • REDDIT zeit: Den Schreihälsen den Spielplatz nehmen: Sie ist die “Titelseite des Internets” – die Foren-Plattform Reddit steht an der Spitze der meistbesuchten Websites in den USA. Gleichzeitig befand sich die Website aber die letzten Jahre in einer Identitätskrise. Seit Steve Huffmann seit 2015 wieder Geschftsführer des Konzerns ist, soll dies aber abgewendet werden. Zuletzt wurde bekannt, dass während der letzten US-Präsidentschaftswahl auch auf Reddit die Meinungen der Nutzer durch russische Propaganda beeinflust wurde. In einem Gespräch auf der SXSW bestätigte Huffman, dass die Plattform Hunderte verdächtige Profile gesperrt habe und die Sache ernst nehme.

  • NINTENDO LABO golem: NINTENDO LABO AUSPROBIERT:Licht und Pappen: Auf einem Anspiel-Event im Hamburger Prototyp Museum konnten sich Presse, Influencer und ausgewählte Endkunden jetzt mit dem “Nintendo Labo” austoben. Wie Anfang des Jahres stellte Nintendo mit Labo eine Erweiterung zu ihrer aktuellen Galionsfigur – der Nintendo Switch – vor. Das Bastel-Konzept der Papp-Produktlinier stieß im Netz auf geteilte Meinungen. Kreativität beweist Nintendo damit aber allemal und schafft es sich gekonnt von der Konkurrenz à la PlayStation 4 und Xbox One abzusetzen. Am 27. April kommt die Nintendo Labo Linie in den Handel. Es bleibt spannend, wie das innovative Spielkonzept bei der breiten Masse ankommt!

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  • ANDROID t3n: Android P: Erste Developer-Preview ist da – mit „Notch“-Unterstützung und mehr: Noch dieses Jahr wird Google die nächste große Android-Version veröffentlichen. Nun wurde die Developer-Preview “Android P”, wie für den März üblich, veröffentlicht. Zu den größten Änderungen der Vorabversion, die in der Vorschau zu erkennen sind, gehören die Umgestaltung der Statusleiste zur Unterstützung der Notch, sowie eine erneute Überarbeitung des Benachrichtigungsbereiches. Außerdem gehören eine bessere Innenraum-Navigation und neue Kamera-Features zu den Neuerungen bei Android P. Mit der Vollversion wird allerdings vermutlich nicht vor August zu rechnen sein. Stattdessen kündigte Google noch fünf weitere Developer-Previews an.

  • AMAZON netzwelt: Amazons Alexa lacht euch aus: So klingt das unheimliche Gelächter: Alexa hat scheinbar einiges zu lachen – ihre Nutzer eher weniger. Seit ein paar Tagen fängt der smarte Lautsprecher nämlich an unheimlich zu lachen. Es erinnert eher an einen Horrorfilm, als an eine fröhliche Lache. Wie aus dem Nichts antwortet Alexa mit ihrem Gelächter, auch wenn sie gar nicht direkt angesprochen wurde. Während so manche Nutzer darüber ebenfalls lachen, gibt es andere, die das wiederum gar nicht so witzig finden. So wie es aussieht, weiß Amazon über den gruseligen Aussetzer Bescheid und arbeitet gerade an der Fehlerbehebung. Woher der Fehler rührt, weiß man bisher allerdings noch nicht.

  • NINTENDO gamestar: Konsolenmarkt – Nintendo wird 2018 Microsoft schlagen, sagen Analysten: Der japanische IT-Konzern Nintendo wird seinen Erfolgskurs laut Experten auch in den nächsten Jahren fortführen. Vermutlich wird dabei sogar Microsoft im Konsolenwettkampf überholt werden. Zahlen von IHS belegen dabei, dass Nintendo einen Wachstum von acht auf circa elf Millarden US-Dollar bezüglich getätigter Ausgaben für ihre Produkte erreichen wird, wobei Microsoft von zehn auf neun Milliarden zu sinken droht. Grund dafür ist nicht zuletzt die bereits 17 Millionen Mal verkaufte Nintendo Switch als Flaggschiff. Deutlich an der Spitze thront allerdings weiterhin Sony mit seiner Playstation 4. Dennoch stehen den Japanern nach dem Flop mit der Wii U wohl wieder erfolgreiche Zeiten bevor.

  • WHATSAPP Chip: WhatsApp erweitert die Löschfunktion: Eine Neuerung wird viele Nutzer freuen: Seit September können WhatsApp-Nutzer sich nun schon über die Löschfunktion im Chat freuen. Hierbei können Nachrichten gelöscht werden, die fälschlicherweise verschickt wurden. Der Sender hat dafür neun Minuten Zeit. Andere wiederum bekommen dann zu sehen, dass eine Nachricht des Senders entfernt wurde. Mit der Neuerung können Nachrichten nun innerhalb von 68 Minuten gelöscht werden – auch wenn die Nachricht schon gelesen wurde. Damit in Zukunft nicht nur die Nutzer der Beta-Version diese Funktion nutzen können, soll es vielleicht sogar schon im Mai mit dem neuen Update möglich sein.

  • DAIMLER gruenderszene: Daimler testet Kryptowährung für ökologisches Fahren: Nach BMW und Volkswagen zieht nun wohl auch Daimler in Sachen Kryptowährung für umweltbewusstes Fahren nach. Bereits auf der MWC Barcelona im Februar stellte Daimler die neuen Mobicoins vor, welche der Fahrer unter den 500 Testern mit den meisten gegen Großevents wie das MercedesCup-Finale eintauschen kann. Die Blockchain-Technologie, großes Thema in der Autoindustrie, speichert dabei Daten wie Beschleunigung, Bremsen und Geschwindigkeit. Zwar sind Blockchain und Kyptowährung noch Zukunftsmusik, aber man darf gespannt sein, wann und wie effektiv die Technologie die Automobilindustrie erobern wird.

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Das Feriencamp für die Jackentasche – Animal Crossing: Pocket Camp

Animal Crossing Pocket Camp (adapted) (Screenshot by Lisa Kneidl)

Nach den erfolgreichen Smartphone-Ablegern der IPs Super Mario und Fire Emblem, hat sich Nintendo nun einem weiteren seiner beliebten Titel angenommen. Animal Crossing: Pocket Camp ist der aktuelle Smartphone-Ableger der beliebten Animal Crossing-Reihe.

Seit rund 16 Jahren können Spieler auf Nintendo-Konsolen, später vor allem Handhelds, in die liebevolle Welt von Animal Crossing eintauchen. Das Ziel des Spiels? Gibt es eigentlich nicht!

Seele baumeln lassen statt Power-Leveln 

Ihr startet damit euren Spielcharakter nach euren Wünschen zu erstellen und kommt sodann in eurem Camp an. Nachdem ihr einen Style für euer Camp ausgewählt habt, geht es auch schon gleich mit der ersten Quest los. Von da an heißt es Sammeln, Angeln und die Wünsche der Camp-Bewohner zu erfüllen. Über die Freundescodes kann im Multiplayer dann auch mit anderen Usern gespielt werden.

Highscores oder Storylines gibt es hier nicht – Animal Crossing: Pocket Camp gilt einzig und allein der seichten Unterhaltung. Ihr könnt im Alltag nicht so richtig die Seele baumeln lassen? Dann schaut doch in eurem Jackentaschen-Feriencamp vorbei. Power-Leveler werden in dem Game jedoch nur wenig zu tun finden. 

Neues Update bringt mehr Abwechslung

Das Spielprinzip von Animal Crossing ist zugleich Fluch und Segen. So entspannend das Früchte sammeln und Käfer sammeln auch sein kann – so eintönig wird es mit der Zeit auch. Nach dem Release am 22. November bahnt sich nun aber ein erstes großes Update zu Animal Crossing: Pocket Camp an. In der App selbst kündigte Nintendo jetzt ein Update für den Januar 2018 an, das das Game dann um zwei Elemente erweitert. 

Animal Crossing: Pocket Camp ist bereits auf Android– und Apple-Geräten erhältlich. 


Screenshots by Lisa Kneidl


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  • WHATSAPP Chip: WhatsApp immer besser: Diese Foto-Funktion gibt es endlich für Android: Foto-Fans können sich freuen, denn der Messenger WhatsApp möchte nun auch endlich auf angesagte Filter in der Foto-Funktion umsteigen. Bisher können Nutzer ihre Bilder lediglich zuschneiden oder mit einem Smiley aufbessern, was dennoch für die meisten als langweilig gilt. Die Anzahl der Nutzer, die Bilder direkt über den Messenger aufnehmen, gehen zudem immer weiter zurück. Daher möchte Whatsapp schon bald dem Trend mit angesagten Filtern für schönere Fotos ebenfalls nachgehen.

  • NINTENDO Heise: Klage gegen Nintendo: Switch-Controller sollen Patent verletzten: Gamevice verklagt Nintendo. Laut dem US-amerikanischen Hersteller von Gaming-Zubehör für Smartphone und Tablets, sollen die neuen Controller von Nintendo, die unter dem Namen „Nintendo Switch“ bekannt sind, zu sehr den Controllern einer Spielekonsole aus dem Jahr 2012 ähneln. Bislang war Nintendo mit seinen Controllern am Markt sehr erfolgreich. Gamevice aber fordert nun Schadensersatz und einen Verkaufsstopp.

  • APP Golem: Forscher finden über 4000 spionierende Android-Apps: Seit Anfang des Jahres soll ein Anbieter etwa 4.000 Apps auf den Markt gebracht haben, die teilweise auch über den Google Play-Store verbreitet wurden. Diese Apps können sowohl das Mikrofon am Smartphone aktivieren als auch Telefonate mitschneiden und SMS versenden. Die Sicherheitsfirma Lookout gab dieser Malware-Familie den Namen „Sonic Spy“. Die Gefahr bei diesen Apps besteht vor allem darin, dass beispielsweise teure Sondernummern angerufen und Log-Daten und Informationen über WLAN-Access-Points übertragen werden können.

  • HOMEOFFICE Zeit: Wer flexiblere Heimarbeit fordert, droht mit Schlafentzug: Ein Traum für viele Arbeitnehmer: Acht Stunden für die Arbeit, acht Stunden Freizeit und dazu noch acht Stunden Schlaf. Schlafforscher finden dies genau richtig, denn derzeit sieht der Arbeitsalltag für die meisten Arbeitnehmer ganz anders aus. Weniger Schlaf, lange Arbeitszeiten und eine ständige Erreichbarkeit. Wichtig wäre es hier einmal genauer darüber nachzudenken, die digitalen Möglichkeiten zu nutzen und Home Office zu einem wesentlicheren Bestandteil im Arbeitsalltag zu machen.

  • ANDROID T-Online: Kurz vor Start: Das kann Android 8.0: Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis die finale Version des neuen Betriebssystems Android 8 veröffentlicht wird. Auch wenn der Name noch nicht bekannt ist – viele spekulieren, dass der Name Oreo, benannt nach der bekannten Keksmarke, sein wird – gibt es schon einige Details zu den neuen Funktionen des Betriebssystems. Nutzer können sich unter anderem über individuelle Benachrichtigungen, Bild-im-Bild-Videos oder über die stromsparende App-Bremse freuen.

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  • TWITTER zeit: Twitter verklagt US-Regierung: Dass Twitter eine mehr oder minder wichtige Rolle im US-Wahlkampf- und Regierungszirkus einnimmt, ist nicht abzustreiten. Jetzt verklagt das Unternehmen hinter dem Social-Media-Kanal gar die US-Regierung. Das Heimatschutzministerium hatte Nutzerdaten eines Trump-kritischen Accounts eingefordert, woraufhin Twitter sich weigerte und nun juristische Schritte einleitet. Besagter Account hat rund 100.000 Follower und ruft zum Widerstand gegen Trumps Einwanderungspolitik auf. Twitter will die Daten nicht herausgeben, solange die Regierung keine Beweise für straf- oder zivilrechtliche Verstöße vorlegt.

  • ROAMING spiegel: EU-Parlament besiegelt Ende der Roaminggebühren: Es ist endlich beschlossene Sache – pünktlich zum Sommer und der Urlaubszeit fallen Roaminggebühren in Europa endgültig weg. Ab Mitte Juni sollen Reisende im EU-Ausland endlich mobil telefonieren und surfen können, ohne anfallende Zusatzkosten. Am Donnerstag wurde in Straßburg ein Kompromiss über Roaming-Großhandelspreise beschlossen. Die Abschaffung der Roaminggebühren ist allerdings für Reisende gedacht, die sich nur zeitweise im europäischen Ausland aufhalten. Wer sich dauerhaft im Ausland aufhält, muss mit Extragebühren rechnen.

  • PLAYSTATION heise: PlayStation Experience (PSX) 2017: Prey, 360-Grad-Filme und Controller-Experimente: Die PlayStation Experience ist das hauseigene, alljährliche Event zu Sonys Mutterschiff-Konsole. Seit 2015 findet das Event ebenfalls in München statt. Headliner der Veranstalter war der Ego-Shooter Prey. Selbstverständlich durften auf der PSX auch brisante Themen wie Virtual Reality und 360 Grad nicht fehlen. Gerade mit letzterem experimentiert Sony derzeit verstärkt. Die Veranstaltung ist nicht dafür da, Plattform für große Neuankündigungen zu sein, vielmehr soll an die Sony Hardware herangeführt und begeistert werden.

  • SOCIAL MEDIA gruenderszene: Dieses neue soziale Netzwerk zieht gerade scharenweise Twitter-Nutzer an: Mastodon – so der Titel des Twitter-Konkurrenten, benannt nach den prähistorischen Mammuts – ist ein neues soziales Medium, das seit Anfang der Woche rund 40.000 neue Nutzer verbuchen konnte. Anders als bei kommerziellen Anbietern gebe es kein Risiko, dass „ein einzelnes Unternehmen unsere Kommunikation monopolisiert“, heißt es auf der Seite. Entwickler ist der 24-jährige Eugen Rochko aus Jena, der das Projekt über die Funding-Plattform Patreon finanziert.

  • NINTENDO chip: Harmlos oder verwerflich? PETA will dieses Nintendo-Spiel stoppen: Denkt man an ein Videospiel – speziell in diesem Fall an den Titel 1-2-Switch – würde man nicht darauf kommen, was daran verwerflich in Bezug auf Tierschutz sein könnte. Besagter Titel ist eine Minispiel-Sammlung auf der Nintendo Switch, erst mal nichts Verwerfliches. Die Tierschutzorganisation PETA ist da allerdings anderer Meinung. Sie prangern das Spiel dafür an, im Segment ‚Wettmelken‘ die Milchindustrie und den Melkprozess zu verharmlosen. Ob man dies nun für harmlos oder verwerflich hält, liegt natürlich im Auge des Betrachters.

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  • CEBIT spiegel: Virtual Reality auf der Cebit: Der 1000-Euro-Handschuh: Endspurt auf der CeBit! Virtual Reality ist mittlerweile in der Tech-Welt angekommen und vor allem die dazugehörigen Brillen sind nichts neues mehr. Auf dem Event in Hannover wurden jetzt neue Controller und Sensoren vorgestellt, die auf neue Wege mit der Technologie arbeiten. Wann VR endlich ihren Durchbruch habe ist ein wiederkehrendes Thema auf der Cebit. HTC Vive will beispielsweise mit dem Sense Glove überzeugen, einem VR-Handschuh.

  • GOOGLE businessinsider: Google hat ein altes Produkt wiederbelebt und diesmal scheint die Zeit dafür reif zu sein: Jetzt ist es offiziell, die Navigations-App Google Maps wird jetzt um ein Live-Tracking-Feature erweitert, mit dem sich Kontakte auf Wunsch verfolgen können. Vorbei die Zeiten, wo man behaupten konnte, dass man den Bus verpasst hat, obwohl man erst noch zuhause in der Dusche hängt. Datenschutz-Bedenken erstmal beiseite fragt man sich allerdings auch, wieso der Konzern diese Idee noch nicht früher hatte. Tatsächlich gab es das Projekt unter dem Namen „Latitude“ bereits 2009.

  • INTERNET zeit: Ironiefrei das Internet sicherer machen: Microsofts Chefjurist Brad Smith schlägt eine Digitale Genfer Konvention vor und will damit das Internet zu einem sichereren Ort machen. Smith wirbt seit einigen Wochen für deine Idee der Digitalen Genfer Konvention und ist quasi auf diplomatischer Mission unter anderem in Davos, San Francisco oder nach Berlin unterwegs. Auf einer Veranstaltung der Princeton Universität in Berlin appelliert er an Staatet, sich zu verpflichten, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offen zulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.

  • ANDROID heise: Android O ausprobiert: Das ist neu, das wird anders: Mit Android O will Google jetzt die neue Version seines Betriebssystems auf den Markt bringen. Die erste Entwicklerversion wurde jetzt ohne Vorankündigung freigegeben. Zu den neuen Features soll beispielsweise auch eine verlängerte Akkulaufzeit zählen, denn laut Angaben von Google soll Android O Hintergrundprozesse von Apps einschränken. Außerdem soll es ein verbessertes Erinnerungsfeature geben und die Bild-in-Bild-Funktion soll ausgebaut werden.

  • SUPER MARIO RUN t3n: Super Mario Run ist jetzt auch für Android verfügbar: Nachdem Nintendo den Videospiel-Klassiker Super Mario als Smartphone-Version “Super Mario Run” bereits für iOs-Geräte veröffentlichte, können jetzt auch Android-User den Klemptner endlich über den Smartphonescreen hüpfen lassen. Gestern wurde die App einen Tag früher als gedacht im Google Play Store veröffentlicht. Wie für iOs wird es das Spiel auf Android nur als Testversion kostenlos geben, die Vollversion muss nach wie vor gekauft werden. Nintendo erhofft sich, mit der Android-Version erheblich mehr Umsatz machen zu können, da das Android-Betriebssystem auf knapp 80 Prozent der Smartphones läuft.

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  • AUTONOMES FAHREN heise: Autonomes Fahren mit Sedric: Volkswagen zeigt erstes Konzept für autonomes Auto: „Shaping the Future“ stand auf der Einladung zum VW-Vorabend zum Genfer Autosalons, vom vom 9. bis 19. März. Die soll tatsächlich regelrecht würfelförmig sein, so sieht Sedric zumindest aus. Das neue „SElf-DRIving Car“ (daher der Name), das der Konzern jetzt anlässlich des anstehenden Autosalons vorgestellt hat, soll also die Zukunft des autonomen Fahrens gestalten und VW vielleicht auch weiter aus der Diesel-Affäre ziehen. Viele Details verriet der Konzern noch nicht, nur, dass Sedric elektrisch unterwegs sein, ohne Kabel geladen wird und per Knopfdruck angefordert werden kann.

    NINTENDO SWITCH zeit: Spaßpaket mit Schönheitsfehlern: Am Freitag wurde die Gamingwelt um eine neue Konsole erweitert. Mit der Nintendo Switch vereint der Hersteller stationäres und mobiles Gaming in einem Gerät. Nach einem ersten Zocker-Wochenende gibt es nun erste Gedanken und Urteile zur neuen Konsole. Der neue „The Legend of Zelda“-Teil „Breath oft he Wild“ ist dabei ein garantierter Blockbuster, hier verkauft aber eher die Software die Hardware, weitere große Titel für die Konsole bleiben erst noch aus.

  • SOUND engadget: Hands on: Das ist die Sonos Playbase: Für den April hat Lautsprecher-Hersteller Sonos jetzt ein neues, kompaktes Soundsystem vorgestellt. Die Playbase ist dabei vor allem eine geeignete Lösung für Film- und Musikfans ohne viel Platz, denn sie kann direkt unter dem Fernseher aufgestellt werden. Mittels der Trueplay-App wird zusätzlich der Raum soundoptimiert. Mit dem Fernseher wird sie mit Hilfe eines optischen Kabels verbunden, für alle anderen Einsatzgebiete – also das Streamen von Musik und die Kommunikation mit weiteren Sonos-Lautsprechern – kommt WiFi zum Einsatz.

  • NETFLIX t3n: Entscheide selbst, wie der Film endet: Netflix arbeitet an interaktiven Handlungsverläufen: Die Grenze zwischen filmischen und spielerischem Medium scheinen immer mehr zu verwischen. Filmische Spiele sind nichts neuer, aber wie sieht es mit gamifizierten Serien und Filmen aus? Der US-Streaming-Anbieter Netflix soll jetzt an einer Technologie arbeiten, die es dem Zuschauer ermöglicht per Knopfdruck den Handlugnsverlauf der jeweiligen Serie oder Films zu beeinflussen. Vorerst sei das Ganze ein Experiment seitens Netflix, so ermöglicht es den Filme- und Serienmachern aber ungeahnte Storytelling-Möglichkeiten. Bleibt nur die Frage: Will das der Zuschauer überhaupt?

  • FACEBOOK sueddeutsche: Facebook versucht, suizidgefährdete Nutzer zu erkennen: Eine neue Woche – ein neues, weltverbesserndes Facebook-Feature? Jetzt soll es eine künstliche Intelligenz geben, die Nachrichten und Status-Einträge der Nutzer, die auf suizidale Absichten anspielen, erkennen soll. Facebook kontaktiert die Nutzer daraufhin und gibt ihnen Tipps und empfiehlt Beratungsstellen. Das Konzept ist aber keineswegs neu. Schon die App Koko ist ein digitaler Seelsorger, der seit einiger Zeit fest in den bei Jugendlichen beliebten Messenger-Apps wie beispielsweise Telegramm oder Kik verankert ist.

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  • NINTENDO netzwelt: Nintendo Switch: Liveticker zum Event aus Tokio: Jetzt ist es offiziell. Die Nintendo Switch, der neueste Streich des japanischen Hertsellers, die mobiles und stationäres Gaming verbinden soll, kommt am 3. März 2017! Um 5 Uhr deutscher Zeit wurde die Konsole heute nun in Tokio erstmals enthüllt. Die wichtigsten Informationen zur Switch, erste Spieleankündigungen und mehr erfährt man im offiziellen Nintendo-Stream. Die Kollegen von Netzwelt haben dazu einen Liveticker mit allen wichtigen Informationen bereitgestellt.

  • KI golem: HTCs intelligente Smartphones hören immer zu: Eine dauerhafte Bespitzelung durch das eigene Smartphone – eigentlich eine Vorstellung, die nicht allzu verlockend klingen dürfte. Der Elektronik-Hersteller schlägt jetzt aber genau diese Richtung ein und setzt bei den nun neu vorgestellten Smartphone-Modellen auf künstliche Intelligenz. Die Kollegen von Golem haben das U Ultra und das U Play auf Herz und Nieren getestet.

  • KRYONIK heise: Kryonik: Die Hoffnung auf ein zweites Leben nach dem Eis:Es hört sich immer noch mehr nach Science Fiction an, doch die erfolgreiche Kryokonservierung, sprich das Einfrieren von Gewebe oder gar ganzen Leichen, ist in der Gegenwart angekommen, mehr noch feiert sie sogar 50-jähriges Jubiläum! Derzeit warten rund 2.000 Menschen weltweit auf eine Kryokonservierung, eine britische 14-jährige beispielsweise ist krebskrank und hat kürzlich gerichtlich durchgesetzt, dass ihr Körper eingefroren werden darf.

  • AMAZON t3n: Exklusiv: Amazon zeigt, wie Roboter und Menschen zukünftig zusammenarbeiten werden: Wenn Asimov nur wüsste! Bei der Amazon-Logistik herrscht jetzt harmonische Koexistenz zwischen Mensch und Maschine. Die hauseigenen Roboter aus der Schmiede „Amazon Robotics“ sollen helfen die Paketflut des E-Commerce-Großhändlers zu bewältigen. In weltweit über 20 von insgesamt über 350 Logistikzentren setzt Amazon bisher schon großflächig auf Roboter, um den Betrieb in diesen Verteilzentren effizienter zu gestalten.

  • APPLE digitaltrends: Apple may debut its own original TV shows by the end of 2017: Wenn es nach Apple geht können Kollegen wie Netflix oder Amazon Prime wohl bald Platz machen, denn der Konzern plant für das Jahresende die Produktion eigener Serieninhalte. Der Konzern versucht immer mit den Trends zu gehen, sofern er sie nicht gerade selbst setzt, so ist es auch nicht verwunderlich, dass er Wind davon bekommen hat, dass vor allem auch mit Kontent Geld gemacht werden kann. Es bleibt abzusehen, was Apple da abliefern wird, definitiv wird aber Schwung in die Streaming-Welt gebracht.

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Läuft bei ihm: Super Mario Run für iOS im Test

Nintendos Superstar liefert sein Debüt auf dem iPhone ab: Entsprechensmr-level-applepilotend hoch sind die Erwartungen der Fangemeinde und die Bedeutung für Nintendo. Ich kenne und spiele Mario seit seinem ersten Auftritt auf dem NES und habe die iPhone-App neugierig getestet.

Es gibt rund 500.000 Games im App Store, viele davon sehr erfolgreich. Aber keines hat vor seinem Start dermaßen für Furore gesorgt wie dieses: Super Mario Run. Als Mario im September erstmals bei der Apple Keynote auf dem Bildschirm erschien, brandete Applaus auf. Mario-Erfinder und Nintendo-Legende Shigeru Miyamoto übernahm höchstpersönlich die Demonstration. Bis das Spiel endlich im Store zum Download bereit stand, dauerte es Monate – man konnte sich nach der Keynote nur per E-Mali benachrichtigen lassen, wann es so weit sein würde. Der normale App-Käufer mag sich bei all dem Brimborium fragen: Warum eigentlich diese Aufregung?

Offizielles Gaming-Debüt auf dem Smartphone

Für Nintendo bedeutet Super Mario Run viel, sogar sehr viel. Die Nintendo-Charaktere wie Mario sind die erfolgreichsten der Videospiel-Geschichte. Bisher gab es sie nur exklusiv auf Nintendo-Systemen, wie zuletzt dem Nintendo 3DS und der Wii U. Seitdem Smartphones aber immer mehr den traditionellen Spielkonsolen das Wasser abgraben, rückt Nintendo von der eisernen Strategie ab, selbst entwickelte Spiele nur für hauseigene Hardware zu produzieren. Für viele Nintendo-Puristen ist dies immer noch ein schwer fassbarer Schritt.

In Form des sozialen Netzwerks Miitomo hatte Nintendo bereits vor einer Weile Tuchfühlung mit dem App-Geschäft aufgenommen. Pokémon Go war daraufhin im Herbst 2016 der erste Vorstoß in den Bereich der Smartphone-Spiele. Allerdings handelte es sich um keine „reinrassige“ Nintendo-Eigenentwicklung, sondern um ein Lizenzprodukt des Studios Niantic.

Super Mario Run stellt also eine Premiere da. Und was für eine. Mit dem Segen von Miyamoto rollt das iPhone-Spiel den roten Teppich für den ureigensten Nintendo-Charakter aus, das Kronjuwel des Unternehmens: Mario. Entsprechend hoch ist die Spannung, wie gut der Klempner mobil hüpft und dabei Münzen für die Spieler einfährt – und für Nintendo.

Super Mario Run erscheint zunächst exklusiv für iOS, später sollen aber Android-Smartphones und Tablets folgen – nur einen genauen Termin wollte Nintendo dafür noch nicht nennen.

Fulminanter Start in die neue Zukunft

smr-level2-applepilotenAus der Vogelperspektive betrachtet, geht es für den angeschlagenen Nintendo-Konzern ums Ganze. Den Start von Super Mario Run begleitet die Frage, ob das Unternehmen mit dem App-Geschäft in eine neue Zukunft starten kann. Das wäre ein zweites Standbein neben der ausklingenden Konsole 3DS, der schon fast abgeschriebenen Wii U und der im Frühjahr als neue Hoffnung erwarteten Konsole Nintendo Switch, die gleichzeitig mobil und stationär die Spieler begeistern will. Der mobile Verkaufsstart ist schonmal geglückt: Laut dem Analysten App Annie soll Super Mario Run allein zwischen dem Launch am 15. Dezember und dem 17. Dezember rund 37 Millionen mal heruntergeladen worden sein. Schon am ersten Tag sorgte das Spiel für vier Millionen US-Dollar Umsatz.

Super Mario Run erzeugt „Muss spielen“-Reflex

Entsprechend aufgeregt war auch ich, als ich die lang ersehnte Mail-Benachrichtigung endlich erhielt. Super Mario habe ich schon auf dem Ur-Gameboy, dem NES, dem Super Nintendo bis hin zu den letzten Versionen auf Wii und Wii U gespielt. Als Fan war es für mich keine Frage, dass ich dieses Spiel haben muss. Erstaunt hat mich der schnelle Download, der aber nur einen kleinen Teil des Spiels enthält. Ein Tutorial hilft bei der Einführung in die Steuerung – für mich ist diese das große Fragezeichen und Hauptkriterium, ob Mario auf dem iPhone Spaß machen wird.

Echtes Jump’n’Run statt Endless Runner

Super Mario Run wurde für die Einhand-Bedienung im Hochformsmr-blase_rettung-applepilotenat konzipiert. Es handelt sich also nicht um eine Konvertierung eines 3DS-Titels, bei dem dann das Steuerkreuz der Konsole und die Knöpfe auf dem Bildschirm simuliert werden. Mario läuft hier automatisch und hüpft auch selbständig über kleinere Gegner und Hindernisse. Der Daumen auf dem Touchscreen lässt ihn springen – je länger, desto höher. Ich war, ehrlich gesagt, anfangs skeptisch bezüglich des Steuerungskonzepts und habe ein stark vereinfachtes Mario-Game in Form eines Vertreters des „Endless Runners“-Genres á la „Flappy Bird“ befürchtet. Tatsächlich entpuppt sich Super Mario Run schon nach den ersten Leveln stattdessen als waschechtes Jump’n’Run, in dem gutes Timing und präzise Sprünge gefragt sind.

Intuitive Steuerung mit vielen Finessen

Bei der Steuerung hat Nintendo wirklich hervorragende Arbeit geleistet: Sie ist anfangs sehr intuitiv und wirkt simpel, hat tatsächlich aber viele Finessen: Mario kann kurz und lange springen, sich an Wänden hoch hangeln, Doppelsprünge, Sprünge unterbrechen und sich an Gegnern abfedern. Treu nach dem Prinzip „leicht zu lernen, schwer zu meistern“ gibt es für Profis reichlich Möglichkeiten tiefer einzusteigen.

Die Steuerung motiviert zum erneuten Spielen und Meistern der Levels. Sie fühlt sich so präzise an, dass ich mit der Zeit sogar vergesse, nicht mit einem Controller, sondern nur mit dem Daumen zu steuern. An kniffligen Stellen im Spiel haben die Entwickler Pausen-Blöcke eingebaut, an denen Mario innehält, bis ihn der Spieler wieder losschickt.

Im Zusammenspiel fühlt sich alles einfach genau richtig an. Die typismr-welten-applepilotensche Nintendo-Perfektion bei einem Jump’n’Run macht die Klasse des Spiels und den Spaß aus. Die Level werden mit jeder Welt etwas fordernder, aber nie zum Frust wie in Flappy Bird. Eine Luftblase rettet Mario ein paar Mal, bevor er wirklich ein Leben verliert und mindert den Schwierigkeitsgrad – wird aber nie zu leicht, wie Super Mario 3D World auf der Wii U, wo man nach ein paar verlorenen Leben unverwundbar durch schwierige Levels durchmarschieren konnte.

Die Kritik ist überwiegend unbegründet

In den ersten Tagen gab es aber auch Kritik: Ein Streitpunkt ist der Preis. Nach drei kostenlosen Leveln wird für die Nutzung der Vollversion eine Bezahlung fällig. Mit 9,99 Euro tischt sie für eine App einen recht happigen Preis auf, bemängelt so mancher. Meine Meinung dazu ist eine andere: Erstens liefert Nintendo hier keine lieblose Zweitverwertung, sondern ein eigens für Mobilgeräte runderneuertes Spiel ab – mit dem erwarteten Feinschliff. Zweitens bin ich froh, dass der Spieler nicht in einem als Free-to-Play getarnten Dauerbezahltitel ständig zur Kasse gebeten wird, indem er per In-App-Kauf mit echtem Geld virtuelle Münzen und Juwelen nachbestellen muss.

Der zweite Kritikpunkt ist der Umfang, den man mager finden kann. Es stimmt: Geübte Spieler kommen zügig durch die 24 Level. Aber erstens bieten sie eine Menge Abwechslung und Spielspaß und zweitens laden sie immer wieder dazu ein, neue Routen und Hüpftechniken auszuprobieren, um alle Sondermünzen zu finden oder seine Levelzeit zu verbessern. Zudem gibt es mit „Toad Rally“ und „Königreich“ noch zwei Spielmodi, in der man gegen Kontrahenten antreten, beziehungsweise seine eigene Spielwelt gestalten kann.

Einzig beim dritten Kritikpunkt am Spiel stimme ich zu: Mit dem vermutlich als Kopierschutz ersonnenen Online-Zwang hat sich Nintendo keinen Gefallen gesmr-level_geschafft-applepilotentan. Online-Funktionen sind in der Regel nützlich, aber letztlich sollte man ein so mobiles Spiel wie dieses auch in der Bahn und Gegenden spielen können, wo das Netz nicht schnell genug oder gar nicht vorhanden ist. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler auf die Verärgerung reagieren und den permanenten Online-Zwang aufheben.

Fazit: Fahne ganz oben!

Marios Debüt auf dem Smartphone ist gelungen! Zwar kommt Kennern jüngerer Titel auf der Wii U und dem 3DS das Leveldesign bekannt vor. In gewisser Weise vereint das iOS-Spiel nämlich die besten Elemente der Serie. Dennoch ist die Steuerung so innovativ wie gelungen und es finden sich genug neue Spielelemente, sodass Super Mario Run als erster echter Spiele-Ausflug Nintendos ins App-Geschäft Akzente setzt. Dem Spielspaß können die kleinen Minuspunkte wie der Online-Zwang und der gehobene Preis keinen Abbruch tun. Wenn Nintendo das Niveau hält, freue ich mich auf weitere Umsetzungen fürs Smartphone und Tablet.


Image by Nintendo. Screenshots by Stefan von Gagern


Dieser Text erschien zuerst auf unserer Schwesterseite Applepiloten.

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Sieben nützliche Smartphone Apps

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Viele nutzen ihr Smartphone beinahe ständig und überall. Spiele, witzige Apps und vieles mehr, was uns tagein tagaus Unterhaltung bietet. Allerdings gibt es noch ganz andere Dinge, die wir mit unseren Smartphones tun können – beispielsweise ein virtuelles Gedächtnis anlegen, Einkaufslisten mit unseren Freunden und der Familie teilen oder sogar hungernden Kindern helfen.

Ich habe mich mal auf die Suche nach nützlichen Apps gemacht, die uns nicht nur Spaß bereiten oder den Alltag erleichtern, sondern auch helfen, soziale Kontakte zu pflegen oder was Gutes tun können:

ShareTheMeal

Essen teilen mal anders – mit der App des UN World Food Programme (WFP). Hier kann man hungernden Kindern in entwicklungsarmen Ländern mit nur einem Klick auf dem Smartphone helfen. Nur 0,40 Euro am Tag reichen, um ein Kind für einen Tag zu ernähren. Und es geht so einfach: Mit jedem Klick spendet man 0,40 Euro an ein hungerndes Kind. Zudem bietet die App einen ständigen Überblick darüber, wo die Mahlzeiten geteilt werden und wie viel durch diese App schon erreicht wurde.

„ShareTheMeal“ gibt es kostenlos im App Store für das iPhone und im Google Play Store.

Miitomo

Nintendo hat eine lustige App entwickelt, bei der man sich mit seinen Freunden vernetzen und sie auf diesem Weg noch besser kennenlernen kann. Das Prinzip ist simpel: Einfach einen Mii-Charakter nach dem eigenen Aussehen erstellen und ihm eine Stimme verleihen. Dann geht es auch schon los und man muss Fragen beantworten, wie beispielsweise, welchem Traumberuf man schon immer nachgehen wollte. Diese Antworten werden einfach mit den Freunden geteilt und fröhlich darüber diskutiert.

Die App „Miitomo“ kann kostenlos im App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden.

Bring! Einkaufsliste

„Bring!“ ist ein virtueller Einkaufszettel, der das Einkaufen einfacher gestaltet. Er sorgt für eine perfekte Organisation und Kommunikation mit der Familie oder auch mit der WG. Mit der App muss man keine Einkaufszettel mehr schreiben, sondern kann hier Listen erstellen und sie mit der Familie, Freunden oder mit dem Partner teilen. Praktisch ist an der App vor allem, dass man direkt sehen kann, wer einkauft, um eventuell noch etwas zu ergänzen. „Bring!“ erlaubt es, mehrere Listen anzulegen, um noch organisierter einzukaufen, wie beispielsweise für die anstehende Party oder für den Urlaub.

Im App Store und im Google Play Store gibt es die App zum kostenlosen Download.

Marktguru Prospekte & Angebote

Mit Marktguru kann man online durch aktuelle Prospekte, Flyer, Broschüren und Angebote blättern und immer über alles auf dem aktuellen Stand sein. Die Produkte können direkt in die Merkliste gelegt werden, damit diese beim nächsten Einkauf nicht in Vergessenheit geraten. Die App ist gerade für Sparfüchse super geeignet und ideal, um Preise zu vergleichen und ordentlich Geld zu sparen!

Auch diese App gibt es kostenlos im App Store und im Google Play Store.

Blinkist

Mit Blinkist kann man online die besten Sachbücher lesen, um sein Wissen jederzeit zu erweitern. Über 1.500 Bücher sind einfach und kurz zusammengefasst, um sie in 15 Minuten zu lesen oder auch, um sie zu hören. Geeignet ist diese App besonders für Leute, die sich stetig in vielen Bereichen oder in ihrem Job weiterentwickeln möchten. Es gibt drei Varianten der Nutzung von Blinkist: Kostenlos, Plus oder Premium.

Die App könnt ihr hier im App Store oder im Google Play Store downloaden.

Evernote

Das virtuelle Gedächtnis für Aufgabenlisten, Erinnerungen oder Notizen. Diese App ist auf allen Geräten anwendbar – sei es das Tablet, das Smartphone oder der PC – , sodass man seine Notizen immer bei sich hat. Diese können auch für andere, die darauf Zugriff haben sollen, freigegeben werden. Es gibt die kostenlose Version oder aber auch die Bezahl-Version, so hat man zusätzlichen Zugriff auf die Cloud, um noch mehr Dateien wie Fotos oder Videos, Notizen oder Erinnerungen zu speichern.

Um die App herunterzuladen, einfach hier im App Store oder im Google Play Store kostenlos installieren.

Wasser trinken Erinnerung

Eine App, die auf die Gesundheit bedacht ist, denn sie erinnert einen daran, regelmäßig zu trinken. Man kann durch verschiedene Symbole anklicken, wie viel man bereits von welchem Getränk getrunken hat. Die App zählt mit und zeigt, ob man schon genug getrunken hat, oder nicht. So kann man sein eigenes Trinkverhalten gut im Auge behalten und das Trinken auch nicht mehr so einfach vergessen. Zudem gibt es hilfreiche Tipps zum Trinkverhalten, um das Trinken zu „üben“.

Die App gibt es für Android Smartphones und kann im Google Play Store heruntergeladen werden.


Image „Apps“ by LoboStudioHamburg (CC0 Public Domain)


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  • NINTENDO Handelsblatt: Der große Run auf Super Mario: Nintendo ist zurück, der schon fast totgesagte Spieleentwickler feiert auf Smartphones ein beeindruckendes Comeback. Nachdem Apple-Chef Tim Cook angekündigt hat, dass Nintendos Dauerbrenner Super Mario im AppStore als „Super Mario Run“ erhältlich sein wird, haben sich die Leute auf die Nintendo-Aktien gestürzt. Der Grund dafür ist, dass laut des Videospiele-Experten Serkan Toto, Nintendo jährlich Milliarden US-Dollar Umsatz mit mobilen Spielen machen wird.
  • INTEL Spiegel: Chiphersteller Intel stößt Sicherheitssparte McAfee wieder ab: Der Chiphersteller Intel trennt sich von der Mehrheit seiner IT-Sicherheitssparte und das obwohl sie erst wenige Jahre zuvor den Virenspezialisten für fast acht Milliarden Dollar übernommen hatten. Käufer eines Anteils von 51 Prozent ist der Finanzinvestor TPG. Intel hat nun auch einen massiven Jobabbau angekündigt, bis Mitte 2017 will das Unternehmen 12.000 Stellen streichen.
  • DÄNEMARK Süddeutsche Zeitung: Dänisches Gymnasium führt Ausländerklassen ein: Das Langkaer-Gymnasium in Tilst, einem Vorort von Aarhus im Osten Jütlands, führt Ausländerklassen ein. In den vergangenen Jahren kamen immer mehr Schüler mit ausländischer Herkunft an die Schule. Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund stieg von 2007 bis jetzt von 25 Prozent auf 80 Prozent. Damit die ethnisch dänischen Schüler in den Klassen nicht immer nur eine Minderheit bildeten, richtete der Schulleiter Yago Bundgaard drei Klassen ein mit je zur Hälfte Schüler mit und ohne Migrationshintergrund. Die restlichen Klassen bestehen nur aus Schülern mit ausländischer Herkunft. Nun macht unter anderem das dänische Institut für Menschenrechte ihm schwere Vorwürfe wegen Diskriminierung.
  • AMAZON t3n: Amazon Prime: Restaurantessen als neuer Service: Jetzt macht Amazon, Deliveroo und Just Eat Konkurrenz. Als Prime-Kunde kann man künftig in bestimmten Londoner Postleitzahlgebieten per App Gerichte aus mehr als 100 Restaurants bestellen. Amazon wirbt mit kostenloser Lieferung auf Bestellungen ab einem Wert von £ 15. Wie immer ist der neue Service Amazon Restaurants vorerst nur für Prime-Kunden zugänglich.
  • IPHONE Die Welt: Diese Kopfhörer funktionieren auch mit dem iPhone 7: Seit Apple das iPhone 7 vorgestellt hat, gibt es großen Spott über die neuen Kopfhörer ohne Kabel. Auf Netzwerken wie z.B. Twitter machen User Witze über die Airpods. Es gibt aber auch deutlich preiswertere Kopfhörer, die iPhone 7 kompatibel sind und die man nicht so schnell verliert. Teilweise sind diese sogar besser als die Airpods.
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  • MUSIK STREAMING theverge: Kanye West is demanding that Apple buy Tidal from Jay Z: Kanye West ist einer der erfolgreichsten Rapper aller Zeiten. Er hat auf sozialen Netzwerken eine riesige Gefolgschaft. Sein Twitter Account zählt rund 24,7 Millionen Follower. Diese Reichweite benutzte er nun, um Apple zu überzeugen und unter öffentlichen Druck zu setzen. Der Konzern verhandelt seit langem mit Wests bestem Freund Jay Z, der einen Musik Streamingdienst ins Leben gerufen hat. Auf Twitter schrieb Kanye West am Samstag: „Lassen wir diesen dummen Schwanzvergleich. In 100 Jahren sind wir alle tot. Also gebt den Kindern die Musik.“ Der Tweet wurde 120 Tausend mal geliked und 40 Tausend mal retweetet.
  • DATEN sueddeutsche: Millionen Daten von Flugreisenden jahrelang ungeschützt im Internet: Beim Berliner Flugticket-Großhändler Airticket gab es über Jahre eine schwerwiegende Sicherheitslücke. Das Unternehmen zählt viele große Online-Reisebüros zu ihren Kunden. Über Jahre hinweg sollen die Daten von Millionen Flugreisenden im Netz abrufbar gewesen sein. Kriminelle konnten so mit wenig Aufwand an alle persönlichen Daten gelangen, die der Kunde für eine Flugbuchung abgibt – das schließt bei einigen Kunden die Bankdaten mit ein.
  • POKÈMON GO heise: Pokémon Go: Erstes Update und Aus für Kartendienste: Es ist soweit. Die erfolgreichste Spiele-App im iTunes Store bekommt sein erstes Update. Neben Fehlerbehebungen wird es eine Änderung geben, die bei vielen Nutzern Unmut auslösen könnte. Nach der Veröffentlichung des Augmented-Reality-Games sind Kartendienste entstanden, um den Spielern alle Pokémon im Umkreis von mehreren Kilometern zu zeigen. Diese Kartenanbieter haben nun Unterlassungsforderungen von Nintendo erhalten. Viele Pokémontracker sind kurz danach offline gegangen.
  • UBER financialtimes: Uber to pour $500m into global mapping project: Der Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen „UBER“ möchte nicht mehr von Google Maps abhängig sein. Seit geraumer Zeit fahre man kreuz und quer durch die USA und Mexico, um die Straßen des Heimatmarktes zu tracken. Man wolle außerdem bald in anderen Ländern damit beginnen. Diese Unabhängigkeit kostet UBER vorerst 500 Millionen Dollar. Dieses Vorhaben macht UBER und Google zu noch größeren Rivalen, die einmal eng zusammengearbeitet haben.
  • FACEBOOK wired: Facebook legt neue Zahlen vor – und wächst mit Werbung: Direkt nach Facebooks Quartalsbericht stieg der Aktienkurs des Unternehmens um acht Prozent auf den neuen Rekordwert von 131 Dollar pro Anteil. Inzwischen verdient die Firma von CEO Mark Zuckerberg einen Großteil ihres Geldes auf mobilen Endgeräten: 84 Prozent der Werbeeinnahmen kamen im vergangenen Quartal von Smartphones, schreibt Business Insider. 75 Prozent der Umsätze stammen aktuell allerdings aus Europa und den USA — in Asien gibt es für das soziale Netzwerk also noch Wachstumspotenzial.
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  • FACEBOOK sueddeutsche: Facebook – ein Nachrichtensender mit 1,5 Milliarden Korrespondenten: Die Bilder von Anschlägen und Attentaten überschatten den Alltag der letzten Wochen. Smartphonenutzer kriegen Eilmeldungen direkt auf ihre Geräte geschickt und TV-Nachrichtensender versuchen so schnell wie möglich für Aufklärung zu sorgen. Während die Nachrichtendienste daran arbeiten Stimmen und Bilder zu liefern, sind Millionen schon auf Facebook unterwegs, um dort ihre Informationen zu beziehen.
  • NINTENDO theverge: Nintendo has doubled in value since Pokémon Go’s release: Es ist ein Hype der in der Welt der Apps seinesgleichen sucht. Nachdem die Interesse an Pokémon nach zehn Jahren so langsam zu verblassen schien, heißt es mit Pokémon Go nun wieder „Gotta catch ‚em all“. Der Weg von den Spielekonsolen auf das Smartphone hat dem Spielekonzern Nintendo nun eine unfassbare Wertsteigerung an der Börse beschert. Der Börsenwert konnte verdoppelt werden und Nintendo überholt Sony.
  • APP faz: Terror-Warn-App versagt im Fall Nizza: In Frankreich wurde eine App programmiert, die Menschen so schnell wie möglich warnen soll, falls es einen Anschlag in der Nähe gibt. SAIP ist der Name der App. Die App ist in Französisch und Englisch verwendbar. Während der Amokfahrt von Nizza, bei der 84 Menschen ihr Leben verloren, hat diese App total versagt und verschickte Stunden danach erst eine Warnung heraus. Es ist wieder ein kleiner Stein im Schuh der Bevölkerung Frankreichs, die App wurde nämlich von der Regierung herausgebracht.
  • TECHNOLOGIE thenextweb: Connecticut middle schoolers 3D printed a boot to help this endangered penguin walk again: In Connecticut hat es eine Gruppe von jungen Schülern geschafft, einem Pinguin etwas seinen Alltag zu verbessern. In einer Auseinandersetzung mit einem anderen Pinguin, hatte dieser sich so stark verletzt, dass er eine Einschränkung beim Gehen erlitt. Zusammen mit einem 3D-System Unternehmen und dem Zoo des kleinen Schnabeltiers haben die Schüler einen Stiefel desinged, der dem Pinguin das Laufen erleichtert.
  • WHATSAPP mashable: WhatsApp is back in Brazil after yet another ban: Während in vielen Ländern der Welt Whatsapp in den letzten Jahren wolh zum beliebtesten Messenger geworden ist, haben es die Nutzer in Brasilien nicht so leicht. Am Dienstag wurde Whatsapp wieder vom Netz getrennt. Es ist innerhalb eines Jahres der dritte Bann. Grund dafür soll die Verschlüsselung sein, die von Whatsapp genutzt wird.
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  • INTERNET sueddeutsche: Internetanbieter müssen tatsächliche Geschwindigkeit nennen: Wer schon immer vermutet hat, dass er von seinem Netzanbieter betrogen wird, der kann bald genau kontrollieren, ob die im Vertrag angegebene Datenrate auch wirklich genutzt werden kann. Die Grünen fordern eine Mindestgeschwindigkeit und wollen Anbieter mit Bußgeldern bestrafen, falls deutliche Abweichungen vorliegen. „Die derzeitigen Verträge sind Mogelpackungen, beworben werden sie mit hohen Zahlen wie 50 MBit/s, daneben steht aber kleiner ‚bis zu'“, sagte die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner.

  • GOOGLE mashable: Polite British grandma gets a rather lovely reply from Google: Anstand ist im Internet zu einer Seltenheit geworden. Da tut es doch gut, wenn ältere Menschen uns zeigen wie wichtig doch ein „Danke“ oder „Bitte“ ist. Auch wenn man eine Frage an eine Suchmaschine hat. „Bitte übersetze diese römischen Zahlen mcmxviii, danke sehr“ lautet die Suchanfrage einer älteren Damen aus dem Vereinigten Königreich. Entdeckt wurde der Satz von ihrem Enkel, der ein Foto der Anfrage bei Twitter veröffentlichte. Der Tweet schoss durch die sozialen Netzwerke und die ältere Dame wurde als „Polite Grandma May“ bekannt. Und sogar das Team von Google wurde aufmerksam auf den Tweet und meldete sich über den Enkel bei Grandma May. Von Milliarden Suchanfragen habe sie es geschafft, das Team zum lächeln zu bringen.

  • AIRBNB reuters: Airbnb gets $1 billion debt facility from U.S. banks: source: Das Wohnungs-Sharing Startup „Airbnb“ hat es geschafft mehrere Banken von einer Finanzierung zu überzeugen. JPMorgan, Citigroup Inc, Morgan Stanley und die Bank of America haben insgesamt 1 Milliarde US-Dollar zugesagt. Grund für den Anfrage einer Finanzierung sind die Pläne einer Expansion. Das setzt Online-Reisebüros wie „Expedia“ erneut unter Druck, die in der Vergangenheit schon enorm mit dem Trend Airbnb zu kämpfen hatten. Vor allem junge Menschen entscheiden sich eher auf Airbnb eine Unterkunft zu suchen, als ein Hotelzimmer über ein Online-Reisebüro zu buchen.

  • TECHNOLOGIE digitaltrends: The International Space Station’s new low-gravity 3D printer just printed its first tool: 3D-Drucker werden in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen. Nicht nur in Bereichen wie dem Bauwesen ist ein 3D-Drucker nützlich. Auch sehr weit entfernt erleichtert die Erfindung das Leben von ein paar wenigen Menschen. Auf der ISS wurde nun das erste Werkzeug mit einem 3D-Drucker erstellt. Die Möglichkeit auf diesem Weg an wichtige Gadgets zu kommen, wird Astronauten eine Menge Wartezeit ersparen können. Die logistische Arbeit, um nötige Materialien ins All zu befördern, könnte so ersetzt werden.

  • NINTENDO cnet: Hold on to your Rare Candies: Pokemon Go coming to smartphones next month: Für Hardcore Pokémon Fans könnte der nächste Monat der schönste ihres Lebens sein. Während man sich auf den verschiedensten Konsolen nur halb als Pokémon-Trainer fühlen konnte, soll das in Kürze anders werden. Nintendo kündigte den Launchtermin der Smartphone App „Pokémon GO“ auf der Gaming Messe E3 an. Durch erweiterte Realität werden Pokémon visuell über das Smartphone angezeigt, während man durch Städte, über Felder oder an Gewässern läuft. Wer also ab nächsten Monat Personen mit Snapback Caps sieht, die die Landschaft durch ihr Smartphone bestaunen, darf sich nicht wundern. Sie gehen dem Motto „Schnapp sie dir alle!“ nach.

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Screen Radar: Die Serien-Highlights der neuen TV-Saison

Watching a blank screen (adapted) (Image by Kenneth Lu [CC BY 2.0] via flickr)

Für die Netzpiloten stellt Arthur Avenue Kino-Neustarts vor und bespricht die wichtigsten Film-Themen. Dieses Mal mit einem Ausblick auf die geplanten Serien-Neustarts, dem deutschen Drogen-Thriller „Der Nachtmahr“ und dem ersten Virtual-Reality-Kino der Welt.

Neu im Kino„Der Nachtmahr“
„Alice im Wunderland 2: Hinter den Spiegeln“
Thema der WocheNeue Serien kündigen sich an
Streaming-Perlen„Ziemlich beste Freunde“ auf Netflix
„Prisoners“ auf Amazon Prime
Neues aus der FilmweltNintendo will auf die Leinwand
Erstes Virtual-Reality-Kino in Berlin eröffnet
Darauf freuen wir uns„Mr. Robot“ – Staffel 2
Frisch besetzt„Fargo“ – Staffel 3 mit Ewan McGregor
„Jumanji“ mit Kevin Hart
App RadarNetflix Party

 

Neu im Kino

Muss man sehen: Wenn sich Boys Noize und Atari Teenage Riot schon mal dazu hinreißen lassen, einem Film einen Soundtrack zu spendieren, muss man dem unbedingt nachgehen. „Der Nachtmahr“ spielt in den Berliner Clubs und changiert zwischen Coming-of-Age-Drama und Horrorfilm. Wenn die 17-jährige Tina (gespielt von Carolyn Genzkow) nämlich nicht gerade die Tanzfläche stürmt, muss sie sich mit einem dauerhungrigen Monster-Fötus herumschlagen, den anscheinend nur sie sehen kann. Es bleibt zu klären, was es mit dem Wesen auf sich hat. Regisseur AKIZ serviert einen 88-minütigen Genre-Mix, den es möglichst laut zu bestaunen gilt. Achtung: Aufgrund der Strobo-Lichter und anderer visueller Spielereien für Epileptiker nicht geeignet. Und für schwache Nerven sowieso nicht!

Kann man sich sparen: Armer Johnny Depp – wird er doch schon lange nur noch als Crazy Typ mit Spleen besetzt. Im 2010er „Alice im Wunderland“ von Tim Burton verkörperte er erstmals den irren Hutmacher, der nun seine gesamte Familie verloren hat. Und jetzt muss er noch mal ran – obwohl das wirklich keinen mehr interessiert. Dazu schlüpft auch Mia Wasikowska in ihr Alice-im-Wunderland-Kostüm (Geldprobleme oder was?). Sie muss nämlich für ihren Kumpel mit dem Kopfbedeckungsfetisch durch die Zeit reisen und allerhand blödsinnige Abenteuer durchstehen. Die kindgerechte Erzählung von James Bobin („Die Muppets“) wartet mit jeder Menge halbgarer Zeitebenen-Metaphern auf und will unbedingt mit neuen Steampunk-Elementen punkten. Leider fehlt es der eigentlich sehr fantasievollen Geschichte dennoch an Charme und Würze (zu eindimensional, zu vorhersehbar), so dass die Fortsetzung bestenfalls als durchschnittliche Nachmittagsunterhaltung dient.

Thema der Woche

Neue Serien kündigen sich an: Einmal im Jahr präsentieren die großen amerikanischen Networks wie ABC, CBS, NBC und FOX ihr Programm für die kommenden zwölf Monate. Bei den sogenannten „Upfronts“ gilt es, die Werbekunden heiß zu machen – und wir Zuschauer erhalten einen Ausblick, worauf wir uns demnächst freuen können. Zu den Neuankündigungen gehören etwa eine Serien-Adaption der Kino-Reihe „Lethal Weapon“ mit den ungleichen Cops Riggs und Murtaugh, sowie auch eine Neuauflage von „MacGyver“. Hierbei soll es darum gehen, wie aus einem 25-jährigen Schluffi (verkörpert von Lucas Till) der Mann wird, der sich nur mit einem Kaugummi, einer Büroklammer und etwas Klebeband aus jeder noch so kniffligen Situation befreien kann. Wir sind gespannt, was man aus der kultigen DIY-Serie heute macht! Aber auch zwei alte Serien-Hasen sind mit neuen Stoffen zurück. Kevin James etwa zwängt sich erstmals nach „King of Queens“ wieder in seine Sitcom-Hosen und versucht mit „Kevin Can Wait“ an alte Erfolge anzuknüpfen. Ob aus der Cop-in-Frührente-ist-vom-Familienleben-überfordert-Nummer allerdings der nächste große Comedy-Hit wird, darf bezweifelt werden. Der erste Trailer zeigt leider nur plumpe Sprüche und einen Kevin James auf Sparflamme. Bessere Chancen hat da schon Kiefer Sutherland, der in „24: Legacy“ zwar offiziell nicht mehr dabei sein wird, mit „Designated Survivor“ aber ein nicht minder spannendes Projekt am Start hat. Darin spielt er einen Politiker, der nach einem Anschlag plötzlich Präsident ist, weil alle höherrangigen Kabinettsmitglieder ums Leben gekommen sind. Laut Insidern gab es einen wahren Bieterkrieg um die TV-Rechte an der Politik-Serie mit Verschwörungscharakter. Sobald bekannt ist, wie und wo man den Stoff in Deutschland zu Gesicht bekommen kann, werden wir euch hier natürlich informieren.

Streaming-Perlen

„Ziemlich beste Freunde“ auf Netflix: Die auf wahren Begebenheiten beruhende französische Tragikomödie feiert das Leben in vollen Zügen. Hier treffen der reiche, aber vom Hals abwärts gelähmte Philippe (François Cluzet) und der arme, aber lebensfrohe Pfleger Driss (Omar Sy) aufeinander. Anders als alle anderen hat Driss keine Berührungsängste bei einem behinderten Menschen und so weckt er die Lebensfreude in seinem Chef auf ganz neue und außergewöhnliche Weise. Hier kann man sich einiges für den Alltag abgucken!

„Prisoners“ auf Amazon Prime: Als seine Tochter entführt wird, nimmt Keller (Hugh Jackman) das Gesetz selbst in die Hand. Ein mutmaßlicher Entführer ist schnell gefunden, doch ein Geständnis will der geistig etwas zurückgebliebene Alex (Paul Dano) partout nicht ablegen. Also hilft Keller etwas nach… Diese für alle Seiten völlig unerträgliche Situation nutzt der kanadische Filmemacher Denis Villeneuve, um zu zeigen, wie sehr Extremsituationen Menschen verändern können.

Neues aus der Filmwelt

Nintendo will auf die Leinwand: Ubisoft und Blizzard machen es mit „Assassin’s Creed“ und „Warcraft: The Beginning“ vor – jetzt wittert auch Videospiele-Urgestein Nintendo das große Geld im Filmbusiness. Schließlich sitzt man auf einem Goldschatz was Charaktere und Geschichten angeht. Bisher ist noch nicht klar, welche Figuren zuerst die Helden ihres eigenen (wahrscheinlich animierten) Filmes werden. Denkbar wären neben Super Mario auch Zelda, Kirby oder Donkey Kong. Wir unterstützen diese Entwicklung. Erstes Virtual-Reality-Kino in Berlin eröffnet: Das weltweit erste VR-Kino hat quasi um die Ecke eröffnet. In den Berliner Spreewerkstätten (Nähe Alexanderplatz) kann man sich eine Brille aufschnallen lassen und in einem der maßgeschneiderten Drehstühle Platz nehmen. Das aktuelle Filmangebot umfasst die Themenbereiche Doku, Fun und Horror und wartet jeweils mit einer ganzen Reihe von Produktionen auf. Mit 12,50€ sind die Tickets für die halbstündigen Streifen nicht einmal teurer als ein herkömmlicher Kinobesuch. Die Filmauswahl erfolgt individuell vor Ort – man sollte sich nur vorher seinen online Sitz reservieren.

Darauf freuen wir uns

„Mr. Robot“ – Staffel 2: Im Frühjahr wurde die erste Staffel der Hacker-Serie „Mr. Robot“ noch als beste Drama-Serie bei den Golden Globes ausgezeichnet. Jetzt gibt es schon einen Trailer zur zweiten Staffel, die noch mehr Paranoia und Verschwörung rund um Rami Malek, Christian Slater und Carly Chaikin verspricht. Bis die neuen Folgen ab Mitte Juni (jeweils kurz nach der US-Ausstrahlung) auf Amazon Prime erscheinen, ist es zum Glück gar nicht mehr lange hin.

Frisch besetzt

„Fargo“ – Staffel 3 mit Ewan McGregor: Die (ziemlich freie) Serienadaption von „Fargo“ ist für einen munteren Besetzungswechsel bekannt – dieser wird auch in Staffel 3 fortgesetzt. Nach Martin Freeman und Billy Bob Thornton sowie Kirsten Dunst und Patrick Wilson darf nun also Ewan McGregor ran – und das gleich in einer Doppelrolle! Er wird sowohl den Parkplatz-König von Minnesota namens Emmit Stussy mimen, sowie dessen minderbemittelten Bruder Ray. Selbstverständlich ist bei letzterem auch eine gehörige Portion Eifersucht im Spiel. Diese Besetzung lässt eine großartige Fortsetzung voll bitterbösen Humors erwarten. „Jumanji“ mit Kevin Hart: 1995 wurde Robin Williams von dem magischen Brettspiel verschluckt. Mehr als zwanzig Jahre später kündigt sich ein Reboot mit den Spaßvögeln Kevin Hart, Dwayne „The Rock“ Johnson und Jack Black an. Ob Sony mit dieser illustren Riege einen ähnlichen Erfolg verbuchen wird? Wir bleiben skeptisch, aber optimistisch – vielleicht sitzen sie auch allesamt in Motion-Tracking-Anzügen und spielen nur die Tiere, die im Verlauf des Filmes aus dem Spiel freigelassen werden (in der Reihenfolge: Äffchen, Nashorn und Elefant).

App Radar

Netflix Party: Wieso hat eigentlich noch kein Anbieter ein Feature vorgestellt, das es erlaubt, gemeinsam Filme und Serien zu streamen? Also zeitgleich, um sich während des Schauens über Plot-Twists auszutauschen. Das dachte sich auch US-Techie Stephan Boyer und hat kurzerhand eine Chrome-Extension programmiert, die das übernimmt. Wenn man „Netflix Party“ startet, erscheint links im Browser das Videofenster und rechts eine Fläche zum Chatten. Wer mehr über die Entstehung des nützlichen Tools erfahren möchte, kann diese in Stephans Blog nachlesen. Wir schauen die nächste Serie definitiv mal wieder mit Freunden – wie früher, irgendwie.


Image (adapted) „Watching a blank Screen“ by Kenneth Lu (CC BY 2.0)


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5 Lesetipps für den 13. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um kostenloses WLAN in Regionalzügen, neue Supercomputer, Androids Streit mit Google, den Tod von Nintendo-Chef Satoru Iwata und ein Gerücht um neue iPod-Modelle. Ergänzungen erwünscht.

  • WLAN-NETZWERK Golem.de: Mobilfunknetzbetreiber: Kostenloses WLAN für Regionalzüge kommt: Ab Dezember 2015 soll es ein erstes WLAN-Netzwerk für Regionalzüge geben. Auf Bundesebene läuft eine flächendeckende Analyse der Netzabdeckung von Schienenstrecken durch die Mobilfunknetzbetreiber. Wie der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Roger Lewentz (SPD) bekannt gab, soll ein Regionalexpress kostenlos WLAN erhalten. Bundesweit herrscht großes Interesse an einer solchen Einführung. Ein erstes kostenfreies WLAN werde es ab Dezember 2015 im Elektro-Netz Niedersachsen Ost geben.

  • SUPERCOMPUTER heise online: Supercomputer: Deutschland dreht auf, China schwächelt: Auf der diesjährigen ISC in Frankfurt am Main, wurde die Liste der neuen Top 500 Supercomputer vorgestellt. Die aktuelle Liste zeigt zwar im Vergleich zum Vorjahr wenig Veränderungen an der Spitze, allerdings findet diese dahinter statt. So investierten beispielsweise Deutschland und Polen erheblich ins High Performance Computing. Insgesamt sind gegenüber dem Vorjahr 87 Systeme neu eingezogen, 34 davon in den USA, gefolgt von Deutschland mit 12 Neusystemen vor Japan mit 11. Die große Überraschung ist aber Polen. Im letzten Halbjahr konnte man dort den Anteil von 2 auf 7 Systeme hochschrauben.

  • ANDROID Frankfurter Allgemeine: Streit mit Google: Streben nach mehr Freiheit für die Android-Apps: Viele Android-Programmierer fühlen sich von Google bevormundet. Sie sind nicht mehr der Meinung, dass das Management von Google wirklich am Android-Betriebssystem als eine offene und freie Software interessiert ist. Aus diesem Grund wünschen sie sich mehr Unabhängigkeit von Google. Bereits auf der Droidcon-Entwicklerkonferenz wurde über die Perspektiven von Android als Open-Source-Projekt diskutiert.

  • NINTENDO Horizont: Spiele-Spezialist: Nintendo-Chef Satoru Iwata gestorben: Im Alter von 55 Jahren ist der Chef des japanischen Spiele-Spezialisten Nintendo an Krebs gestorben. Bereits vor einem knappen Jahr wurde er an dem Tumor im Gallengang operiert. 2002 wurde Iwata der erste Präsident, der nicht zu der Gründerfamilie Nintendos gehörte und begeisterte 2006 mit der Spielkonsole Wii viele User. An die Erfogle des Gameboys konnte Iwata mit dem klappbaren Modell DS mit zwei Bildschirmen anknüpfen. Sein Plan für die Zukunft war, Nintendo in das Gesundheitsgeschäft zu bringen, mit einem bisher noch unbekannten Gerät.

  • APPLE t3n: Heißes Gerücht: Apple stellt neue iPod-Modelle vor – schon morgen: Obwohl die iPods auf Dauer nicht mit den iPhones mithalten konnten, will Apple ihnen anscheinend eine zweite Chance geben: Nur ein paar Tage, nachdem Apple Music gestartet wurde, soll der Konzern schon morgen neue, überarbeitete iPod-Modelle vorstellen. Ob die Neuerungen ausreichen werden, ist abzuwarten, da ins besondere der iPod nano und iPod shuffle wohl nur eine neue Farbauswahl spendiert bekommen. Der neue iPod touch hingegen soll der schnellste iPod in der Unternehmensgeschichte werden.

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5 Lesetipps für den 8. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um einflussreiche Pop-Musik, Spotify, E-Mail-Marketing, die Sms und Nintendos Rückkehr zur Profitabilität. Ergänzungen erwünscht.

  • MUSIK CNET: The most influential pop-music genre? Science makes a ruling: In jeder Generation gibt es Bands und Songs, von denen angenommen wird, sie haben die Musik von Grund auf verändert. In den 60er Jahren waren das die Beatles, die Fans in den 70er Jahren hatten die Disco-Musik. Eine Gruppe von Biologen und Ingenieuren aus verschiedenen Universitäten Londons, wollten nun über den subjektiven Geschmack hinaus gehen. Durch die Quantifizierung von Daten, machten sie Schlussfolgerungen über Pop-Musik, in einem Zeitraum von 50 Jahren.

  • SPOTIFY t3n: Video-Streaming: Spotify soll Angriff auf YouTube planen: Insidern zufolge, plant Spotify offenbar sein Geschäftsmodell um ein Video-Streaming-Angebot zu erweitern. Dem Wall Street Journal zu urteilen, soll das schwedische Unternehmen bereits mit Video-Content-Erstellern im Gespräch sein. Angeblich sollen die Pläne zum Video-Streaming bereits im Mai offiziell angekündigt werden. Wann der entsprechende Dienst dann tatsächlich startet, ist allerdings noch unbekannt. Spotify hatte sich zuletzt eine Finanzspritze von rund 400 Millionen US-Dollar geben lassen, um der Konkurrenz besser die Stirn bieten zu können.

  • MARKETING Online Marketing Rockstars: 5 Minuten, die Euer E-Mail-Marketing spektakulär verändern: Neue Funktionen von Google Analytics eröffnen Marketer neue Einblicke in das Verhalten von Kunden, bezüglich E-Mail-Kampagnen. Neben dem regulären Klick-Tracking, kann man jetzt auch das Öffnen von E-Mails messen und in Zusammenhang mit Website-Zielen und Umsätzen stellen. Laut Marketing-Experten mangelte es E-Mail-Marketing bisher an echtem Postview-Tracking. Im Folgenden erklären zwei Experten aus dem Marketingbereich, wie das mit Google Analytics funktioniert.

  • SMS heise online: Bitkom: Anzahl verschickter SMS stürzt weiter ab: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nicht einmal mehr halb so viele SMS verschickt wie noch in 2012. Während es im Jahr 2013 noch 37,9 Milliarden verschickte Nachrichten waren, kam man 2014 nur mehr auf 22, 5 Milliarden. Die Hauptgründe für den Abwärtstrend der einst so beliebten Kurznachricht, sind neben der ständig steigenden Verbreitung von internetfähigen Smartphones, der Boom um Messenger wie zum Beispiel Whatsapp. Anstelle einer vollkommenen Verdrängung der SMS, rechnen Experten aber eher mit einer grundlegenden Veränderung des Marktes.

  • NINTENDO TIME: Why Nintendo is Suddenly Profitable Again: Der Dino unter den Konsolenhersteller ist wieder zurück im Geschäft. Nintendo hat die Ergebnisse des am 31.März 2015 endenden Geschäftsjahres 2014/2015 vorgestellt. Wie das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei bereits prognostizierte, kehrt Nintendo seit dem Jahr 2011 wieder zur operativen Profitabilität zurück. Dieser Erfolg Nintendos ist größtenteils auf eine Reihe von Blockbuster-Hits zurückzuführen.

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5 Lesetipps für den 24. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Schulbücher im Netz, Drohnen von Facebook, Lokaljournalismus, Sicherheit in der Cloud und das Unternehmen Nintendo. Ergänzungen erwünscht.

  • BILDUNG deutschlandradiokultur: Schulbücher aus dem Netz: Viele Schulbücher sind im Prinzip nach ein paar Jahren schon wieder veraltet. Daher recherchieren viele Lehrer ihre Unterrichtsmaterialien lieber selbst im Netz zusammen. Einen Lehrer hat diese Arbeit so geärgert, dass er eine Internet-Plattform für Bücher gegründet hat. Doch sind Schulen schon für den Schulbuch-O-Mat bereit?

  • FACEBOOK t3n: Facebook schickt Internet-Drohnen ab 2015 in die Luft: Ab 2015 soll auch der Internetriese Facebook Drohnen in die Lüfte schicken. Diesen Zeitplan stellte das Unternehmen vergangenen Montag vor. Die unbemannten Flugobjekte sollen über dem Flugverkehr fliegen und die Größe eines kommerziellen Flugzeuges haben. Die ersten Tests mit den Internet-Drohnen in kontrollierter Umgebung plant Facebook 2015.

  • JOURNALISMUS Juliane Wiedemeier: Endstation Winzerfest: Lokalzeitungen sind langweilig geworden. Von Feuerwehrfesten bis hin zu Kirmesberichterstattungen wird jedes Thema aufgegriffen, was irgendwie Platz im Lokalteil findet. Das Internet allein ist eigentlich gar nicht Schuld am Aussterben der Zeitungen. Die Zeitungen selbst schaufeln ihr eigenes Grab, findet Juliane Wiedermeier.

  • CLOUD iRights: Datentresor für die Cloud: Die Cloud ist in vielen Bereichen schon fast undenkbar. Fotos, Videos und andere Daten werden von zu Hause und von unterwegs in den virtuellen Speicher geladen. Das ist zwar praktisch, aber was ist mit dem Datenschutz? Die richtige Verschlüsselung gibt es, nur welche davon sicher ist, muss geprüft werden. Anbieter und Möglichkeiten im Check!

  • NINTENDO Süddeutsche: 125 Jahre Nintendo – Spielkarten für die Mafia, Videospiele für die Massen: Vor 125 Jahren startete ein Erfolgsunternehmen – Nintendo. Seit Jahrzehnten ist das Traditionsunternehmen für seine Videogames berühmt. Heute machen dem Konzern vor allem Smartphones das Leben schwer. Kostenlose Spaß- und Minispiele ruinieren das Geschäft. Nun muss sich Nintendo neu erfinden, um zu bestehen.

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Nintendo blickt auf 125 Jahre zurück

Super Blast Mario (adapted) (Image by JD Hancock [CC BY 2.0] via Flickr)

Happy Birthday Nintendo! Im Jahr 1889 wurde das Unternehmen als Hersteller von Spielkarten gegründet. Die letzten Jahre liefen die Geschäfte vergleichsweise schlecht. Längst hat man den Anschluss an Sony und Microsoft verloren. 125 Jahre Nintendo. Über 40 verschiedene Geräte und unzählige Videospiele brachte das japanische Unternehmen seit seiner Gründung auf den Markt. Mit stationären Geräten wie dem NES und tragbaren wie dem Game Boy war man lange Zeit Marktführer. Statt beschreibbarer Rohlinge wurden die Spiele lange Zeit mit Steckmodulen verkauft. Die Spielehersteller fluchten über die enorme Piraterie auf der Sony Playstation, die vielen Raubkopien sorgten aber letztlich für dessen Siegeszug.

Die Netzpiloten gratulieren, 125 Jahre sind für ein Technologieunternehmen wirklich ein stolzes Alter. Trotzdem stehen die Zeichen bei „Big N“ mal wieder auf Sturm. Die eigene Spielkonsole Wii U kann sich nicht gegen Sonys Playstation 4 oder Microsofts Xbox One durchsetzen. Das gleiche galt auch für die Vorgänger Wii und Gamecube. Auf dem tragbaren Markt gibt es zwar keinen neuen Konkurrenten, dafür spielen Kinder und Erwachsene schlichtweg nicht mehr mit Handhelds. Dieses Geschäftsmodell wurde schon vor Jahren von den kostenlosen oder preisgünstigen Android- und iOS-Apps abgelöst.

Doch der erfolgreiche Umgang mit Krisen nebst ausgefallenen Experimenten haben das Unternehmen in aller Welt bekannt gemacht. Neben den Spielkarten, mit denen in den ersten Jahren die Umsätze generiert wurden, kamen später Versuche mit eigenen Kinderwagen, einem Stundenhotel, Taxis und portioniertem Reis hinzu. In den 70ern kam Bewegung in den Markt, die ersten simplen Spielkonsolen waren verfügbar. Mit ihnen konnte man auf dem heimischen Fernseher “Pong“ spielen. Mit viel Fantasie wurde in den Köpfen der Konsumenten daraus ein Tennisspiel.

Schwarzkopien führten Sony nach oben

Doch die Technik blieb nicht stehen. 1983 wurde mit dem „Nintendo Entertainment System“ (NES) die Blütezeit des Konzerns eingeläutet. Es folgten das Super Nintendo (SNES) und das Nintendo 64 (N64). Durch die Verwendung von Steckmodulen wurde das Problem mit den Schwarzkopien gelöst. Die Steckmodule hatten zwar im Vergleich zu CDs null Ladezeiten, dafür war ihre Kapazität stark begrenzt. In Zeiten aufwändiger Spiele mit 3D-Grafik und Sound entwickelte sich die eingeschränkte Aufnahmefähigkeit der Steckmodule immer mehr zum Nachteil. Zwar verdiente Nintendo weit mehr mit den Spielen als mit ihren Konsolen, dennoch konnte Sonys Playstation Erfolge feiern, weil die raubkopierten Spiele für Jedermann verfügbar waren. Kopierstationen gab es zwar auch für die Hardware von Nintendo. Die Super Wild Card war in Deutschland das System, mit dem wahrscheinlich die meisten SNES-Spiele auf HD-Disketten im PC-Format schwarzkopiert wurden. Auch der Doctor V64 (Nintendo 64) war in Europa nahezu unbekannt und viel zu teuer. Die Spiele wurden vom Doc des Herstellers Bung Enterprises Ltd. von gebrannten CD geladen. Im März 2000 wurde Bung auf Druck von Nintendo und anderen Herstellern aufgelöst.

Nintendo stellte sein System um, es war aber schon zu spät. Der Nachfolger des N64 wurde erstmals mit einem Laufwerk für MiniDVDs ausgestattet. Als der Gamecube im Jahr 2001 erschien, war der Vorsprung von Sony schon nicht mehr einzuholen. 2006 gelang dem Unternehmen mit der Bewegungs-Steuerung der Wii der letzte große Erfolg.

Klare Absage an Apps

Die letzten Umsatzzahlen waren entsprechend ernüchternd. Auch Fortsetzungen wie das Rennspiel „Mario Kart 8“ konnten das Unternehmen nicht aus den roten Zahlen hieven. Die Hardware der Wii U kommt mit der PS4 und Xbox One einfach nicht mit. Und bei den tragbaren Geräten haben die Smartphones den Handheld-Konsolen längst den Rang abgelaufen. Weil man die tragbaren Hardware-Plattformen nicht gefährden will, weigert man sich bislang, die eigenen Spiele als App für Tablet-PCs oder Smartphones zu vertreiben. Der einzig sichtbare Kompromiss ist bislang eine Web-App für „Mario Kart 8“. Wer über eine eigene Nintendo Network ID verfügt, darf seine Gameplay-Videos hochladen und ansehen. Mit Ausnahme der Hardcore-Fans darf aber bezweifelt werden, dass man mit diesem „Kompromiss“ jemanden hinter dem Ofen hervorlocken kann.

Was Nintendo jetzt braucht, ist eine neue Idee, die ähnlich revolutionär wie die bewegungsgesteuerten Spiele der Wii sein muss. Doch die Firma hat seit ihrer Gründung so manche Berg- und Talfahrt durchlaufen. Der Umgang mit Krisen ist für den Konzen nichts Neues.

Was auch kommen mag: Die Netzpiloten drücken „Big N“ für die nächsten 125 Jahre ganz fest die Daumen! Wer ein wenig mehr in der Historie der Firma schmökern will, sollte sich den Bericht von Oliver Bernt durchlesen.


Image (adapted) „Super Blast Mario“ by JD Hanckock (CC BY 2.0)


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Quo vadis, Super Mario? Der Fall Nintendo.

5 Great Non-Game Reasons Why The Wii U is Worth Your Money (adapted) (Image by BagoGames [CC BY 2.0] via Flickr)

Nintendo – dieser Name repräsentiert seit Generationen familienfreundliche Videospielkultur in Reinform. Doch wie konnte der einstige Innovator der Branche zum Sorgenkind werden? Der Schock war groß als Nintendo Anfang Juni 2014 verkündete, seine Firmenzentrale im fränkischen Großostheim schließen zu wollen. Seit mehr als zwanzig Jahren leitet der japanische Videospiel-Gigant von diesem Standort sein Europa-Geschäft. Doch nun werden voraussichtlich 130 Mitarbeiter demnächst ihren Job verlieren. Der Betriebsrat ist bereits involviert und es soll ein Sozialplan erstellt und eine Auffanggesellschaft gegründet werden. Ein nicht näher spezifizierter Teil der Büros soll nach Frankfurt verlagert werden. Erleben wir hier den langsamen Rückzug eines schwankenden Unternehmens aus Europa?

Nintendo of Europe hat einen Konsultationsprozess bezüglich mehrerer Änderungen seiner Organisationsstruktur begonnen. Langfristiges Ziel dieser Änderungen ist, dass sie dem Unternehmen ermöglichen sollen, sich besser an einen sich sehr schnell wandelnden Markt anzupassen. Zu diesen Änderungen zählen die Zusammenlegung der beiden Standorte Frankfurt am Main und Großostheim – Frankfurt würde dann die neue Europazentrale des Unternehmens werden -, die Schließung des Lagers und des Bürostandortes Großostheim, sowie das Outsourcing und die Neuorganisation weiterer Funktionsbereiche. Die Entscheidung, diese Änderungsmaßnahmen in den Konsultationsprozess zu geben, wurde nicht leichtfertig getroffen. Vielmehr liegen ihr umfassende Analysen und gewissenhafte Abwägungen zu Grunde. Leider hätten diese Maßnahmen für einige der Mitarbeiter in Großostheim direkte Konsequenzen, da rund 130 festangestellte Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Um die Umsetzung der Maßnahmen sozialverträglich gestalten zu können, werden sich die Unternehmensleitung und der Betriebsrat eng abstimmen. Wichtigstes Ziel der Verhandlungen ist, bei den betroffenen Mitarbeitern so schnell wie möglich für Klarheit zu sorgen und ihnen größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

– so lautet die offizielle Stellungnahme Nintendos gegenüber dem Nachrichtendienst primavera24.de.

Das auch noch 190 Leiharbeiter-Kräfte am Standort Frankfurt ab September ihre Arbeitsplätze räumen müssen, ist seitens Nintendo scheinbar nicht so erwähnenswert. Das sich Unternehmen gesund schrumpfen und Prozesse optimieren müssen, um auf dem sich stetig wandelnden Markt überleben zu können, ist nichts Neues. Das dies oft viele Jobs kostet ist bedauerlich, aber leider auch nicht immer vermeidbar.

Mit Ideen und Spielspaß an die Spitze

Eigentlich könnte die Geschichte Nintendos eine märchenhafte Erfolgsstory sein. Nachdem das Unternehmen in den  1970er Jahren aus unternehmerischer Not heraus in die Entwicklung von bis dato wenig beachteten Videospielen investiert hat, ging es plötzlich steil bergauf. Mit einem Videospiel namens „Donkey Kong“ kam dann der weltweite Durchbruch. Praktisch über Nacht wurde der ehemalige Spielkartenhersteller und Stundenhotel-Betreiber zur Nummer 1 unter den Videospielherstellern und sein Programmierer Shigeru Myamoto zum Superstar unter den Spielentwicklern. Gleiches gilt für die Spielfigur, die in „Donkey Kong“ ihren ersten Auftritt hatte. Ein kleiner, gutgelaunter italienischer Klempner mit Schnauzbart und roter Latzhose, den heute die ganze Welt als Super Mario kennt. Vor allem Myamotos Kreativität und seiner Suche nach Spielfreude hat Nintendo den größten Teil des Erfolges zu verdanken. Nintendo-Spiele zeichnen sich durch ihr ganz spezielles Spielgefühl und perfektes Game-Design aus, welches kaum ein anderer Hersteller einzufangen vermag.Somit  wurde der Name Nintendo zu einer eigenen Brand und einem Gütesiegel für Eltern, die ihren Kindern ein pädagogisch wertvolles und unbedenkliches Spiel schenken wollen. Nintendo ist bis heute DAS Synonym für familienfreundliche Unterhaltung.

Mit der ersten Heimkonsole namens NES (Nintendo Entertainment System) begann der Siegeszug um die Welt. Noch größeres Aufsehen sorge 1989 ein tragbares Videospielsystem mit der seltsamen Bezeichnung „Gameboy“. Ein hässlicher grauer Klotz mit einem witzigen schwarz-grünen Bildschirm eroberte binnen kürzester Zeit sämtliche Kinderzimmer des Planeten. Und auch viele Eltern konnten sich dem süchtig machenden Reiz einen Tetris nicht entziehen. Und als dann auch noch das Pokémon Spielprinzip auf dem Gameboy das Licht der Welt erblickte, wurde der Handheld zum bekanntesten Spielzeug des Jahrzehnts. Millionen Konsolen und noch mehr Spielemodule wanderten über die Ladentheken. Angetrieben vom Erfolg folgten weitere Konsolen, wie etwa das Super Nintendo oder der farbige Gameboy Advance. Vor allem diese beiden konnten an die großen Erfolge Ihrer Vorgänger anschließen. Einigen Erfindungen war leider etwas weniger Glück beschert.

Der Virtual Boy – die erste wirkliche 3D-Heimkonsole der Welt – war zwar von der Grundidee spannend, aber die Ausführung mehr als dürftig. Man stelle sich ein wackeliges Periskop vor, welches man auf dem Tisch platzieren muss, um in verkrümmter Sitzhaltung Schildkrötenpanzer in den virtuellen Raum zu schießen. Kein Wunder, dass der Virtual Boy schnell in der Versenkung verschwand und heute nur noch als kurioses Sammlerstück bei Videospiel-Fans zu finden ist.

Eines kann man Nintendo jedenfalls nicht vorwerfen: mangelnder Innovationsmut. Auch die folgenden Projekte verkauften sich eher schleppend, trotz überlegener Technik und tollen Ideen. Mit dem Nintendo 64 brachte Nintendo 1995 eine Heimkonsole mit leistungsstarker 3D-Grafik auf dem Markt und revolutionierte damit die Spielebranche. Vorbei war die Zeit von 2D-Sidescrollern und Pixelgrafik. Polygone waren nun das Maß aller Dinge. Mit dem Nintendo 64 wurden erstmals auch analoge Gamepads und die Rumble-Funktion eingeführt, welche mit Freude von den Wettbewerbern kopiert wurden und heute einfach nicht mehr wegzudenken sind. Trotzdem gelang es Nintendo nicht, den Kampf gegen den damaligen Wettbewerben zu gewinnen. Während die Sony Playstation auf kostengünstige CDs setzte, musste das Nintendo 64 noch immer mit teuren Modulen gefüttert werden. Nintendos Lizenzgenbahren bei der Modulherstellung war derart überzogen, dass sich viele Entwickler von Nintendo abwandten und sich lieber von den neuen Wettbewerber Sony hofieren ließen. Nintendo stand damit mit dem Rücken zur Wand und konnte von da an Hardware nur über Eigenproduktionen verkaufen. Ein Fluch, der bis heute anhält.

Auch der Nachfolger Gamecube, eine quadratische Konsole, die technisch sogar der dominierenden Playstation 2 überlegen war, konnte keinen Boden gut machen. Wieder setzte Nintendo auf einen eigenen Datenträger und wieder gelang es nicht, die Dritthersteller ausreichend zu unterstützen und an sich zu binden. Auch diese Konsole floppte und viele sahen schon das Ende von Nintendo gekommen. Und beinahe wäre es auch geschehen, wäre da nicht die Idee mit der Fuchtelfernbedienung.

Wenn die Omi mit dem Enkel vor dem Fernseher kegeln geht

Nintendo war unter Erfolgsdruck. Auf der E3 (Electronic Entertainment Expo in Los Angeles) präsentierte Nintendo 2005 seinen neuesten Geniestreich. Das Publikum war irritiert. Eine Fernbedienung mit der man durch die Luft fuchtelt, um seine Spielfigur zu bewegen? Und SD-Grafik auf Gamecube-Niveau? Kann das Nintendos Ernst sein? Während Sony und Microsoft zur gleichen Zeit auf volle Hardwarepower, wunderschöne HD-Grafik, mehr Prozessorleistung und BluRay Laufwerke setzten, brachte Nintendo seinen „Billigheimer“ Wii auf den Markt. Der Rest ist Geschichte. Von den Verkaufszahlen hat die Wii seine Konkurrenten der letzten Generation regelrecht abgehängt. Damit hätte kaum einer gerechnet. Obwohl viele Spiele richtig unschön und matschig aussehen, konnte Nintendo beweisen, dass Spielspaß wichtiger ist als Optik.

Die Wii war die erste Heimkonsole für die ganze Familie. Durch die eingängige Steuerung und die intuitiven Spielprinzipien wurden erstmals drei Generationen vor dem Bildschirm vereint. Von Hardcore-Gamern als Casual-Maschine verpönt, aber von Mutti, Vati und Kind geliebt. Ein genialer Schachzug, da sich zudem die potentielle Käuferschicht enorm potenziert hat. Jedenfalls verkaufte sich die Wii wie von selbst. Und das schon totgesagte Unternehmen Nintendo stieg wie Phönix aus der Asche auf – und das mit einer extrem kostengünstig zu produzierenden Hardware-Basis mit SD-Auflösung. Beachtlich.

Einen ähnlichen Erfolg war Nintendo im selben Zeitraum auch mit dem neuen Nintendo DS vergönnt. Auch hier ein völlig innovatives Konzept. Bescheidene Hardware, ausklappbar, zwei Bildschirme und Touchsteuerung. Und es schlug ein wie eine Bombe! Der Nintendo DS und seine Ableger wurden zur erfolgreichsten Konsole aller Zeiten und selbst heute noch wandert dieses kuriose Stück Technik über die Ladentheke. Als 2010 die Software-Verkäufe einbrachen und die Videospieler nach neuer Hardware lechzten, faste Nintendo den kühnen Plan, mit ihrer neuen Konsole noch vor der Konkurrenz auf dem Markt zu kommen. Die Maschine, mit das gelingen sollte, nannten die Herren aus Fernost Wii U. Aus finanzieller Sicht ein Verlustgeschäft und eine marketingtechnische Katastrophe.

Am Markt vorbei

Glückliche Zufälle lassen sich nur schwer wiederholen. Nintendo hoffte offensichtlich, mit dem neuen Konzept an den Erfolg der Wii anknüpfen zu können. Doch der Plan ging komplett nach hinten los. Als die neue Konsole, die den verwirrenden Namen Wii U trägt, 2011 erstmals präsentiert wurde, konnte man regelrecht die Fragezeichen über den Köpfen der Journalisten sehen. Ein Gamepad mit eingebauten Bildschirm sollte die Nachfolge der Wii antreten? Oder ist das etwa ein neuer Handheld? Aber warum steht neben dem TV-Schirm eine Konsole, die nahezu identisch mit der Wii ist? Fragen über Fragen und Nintendo ließ die Weltöffentlichkeit verwirrt zurück. Ob vor der Entwicklung der Wii U Marktforschung betrieben wurde ist mehr als fraglich.

Nintendo hat in der Folge so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Die Hardware ist schwachbrüstig und war selbst zum Erscheinen Ende 2012 nicht auf Augenhöhe mit der letzten Konsolengeneration von Playstation 3 und Xbox 360. Auch die Verarbeitung und die verwendeten Komponenten sind eher zweitklassig und vermitteln eher den Eindruck eines chinesischen Kinderspielzeugs als einer NextGen-Konsole. Und das HD inzwischen zum Standard gehört, sollte auch Nintendo bekannt sein.

Punktete die Wii Steuerung mit intuitiver Steuerung, wurden Mami, Papi und Omi mit einem unhandlichen und schweren Gamepad samt unzähliger Knöpfe und einem Tochpad in der Mitte konfrontiert und abgeschreckt. Und wie der Spielfluss beim ständigen Blickwechseln zwischen TV und Touchdisplay aufrecht erhalten werden soll, ist ebenfalls fraglich. Ein Kaufargument wäre sicherlich das asymmetrische Gameplay gewesen, welches durch den zweiten Bildschirm möglich ist. Doch was nützt dies, wenn selbst der Herstellen keine entsprechende Software liefert, um mit einer gehörigen Portion Spielspaß die Käufer zu überzeugen? Auch wissen viele Menschen nicht, dass Wii und Wii U zwei unterschiedliche Produkte sind. Es gab keine Marketingaktionen oder große Werbekampagnen, um den Menschen das neue Stück Technik näher zu bringen.

Gut ein Jahr, also Weihnachten 2012, erschien die Wii U dann vor denn Wettbewerbern Playstation 4 und  Xbox One. Doch Nintendo hat es schlicht versäumt, diesen zeitlichen Vorsprung zu nutzen. So hatten einige Kinder zwar eine neue Konsole unter dem Weihnachtsbaum, aber es gab kaum passenden Spiele. Und echte Granaten schon recht nicht. Bis heute warten Nintendo Fans auf Fortsetzungen ihrer beliebten Serien. Spiele wie Zelda, Smash Bros., Star Fox oder Mario Kart müssen zum Launchzeitraum einfach verfügbar sein. Das sind die Serien, mit denen Nintendo seit je her Profit macht. Diese sträfliche Vernachlässigung der „Kernspielgruppe“ machte sich sofort in den schlechten Hardware-Verkäufen sichtbar.

Leider verabschiedeten sich damit auch die vollmundig angekündigten Dritthersteller mal wieder von Nintendo. Dabei sollte man meinen, dass Nintendo aus vergangenen Fehlern gelernt hat. Zumal man mit der Einführung des Nintendo 3DS (der offizielle Nachfolger des Nintendo DS) kurz zuvor die gleichen Fehler begangen hat, viele Erstkäufer vergraulte und versprach, daraus zu lernen. Doch geschehen ist nichts. Der 3DS konnte sich inzwischen erholen und verkauft sich auch recht passabel, doch mit der Wii U sieht es weiterhin sehr betrüblich aus. So einen Flop dürfte sich Nintendo eigentlich nicht mehr erlauben, zumal die Konkurrenz mit Playstation 4, Xbox One, PC und vor allem dem stetig wachsenden Mobile-Gaming-Markt hart wie nie zuvor ist. Nintendo braucht ein klares Konzept, wohin die Reise gehen soll.

Bei der letzten Investoren Konferenz deutete Firmenchef Satoru Iwata zwar an, mit angepasster Hardware, die neuen Märkte in Indien und vor allem China (das nach seiner Aufhebung des Videospielverbots enormes Wachstumspotenzial bietet), erschließen zu wollen. Doch kann man sich mit dem Verkauf von noch billigerer Hardware in Schwellenländer langfristig am Markt halten oder sogar eine Führungspostion einnehmen? Auch der Vertrieb von speziellen eLearning Programmen mit obligatorischen Mario-Auftritt für Schulen und Krankenhäuser mag zwar prinzipiell eine gute und auch moralische Geschäftsidee sein. Der ganz große Coup sieht aber anders aus. Man möchte Herrn Iwata fragen, wo nur der Innovationsmut vergangener Tage geblieben ist und der einstige Anspruch, den Spieler das bestmögliche Spielerlebnis bieten zu wollen.

Back to the future

Mit dem Lauch des Systemsellers „Mario Kart 8“ (bisher mehr als 2,8 Millionen mal verkauft) im Mai diesen Jahres konnte Nintendo endlich auch seine Wii U Verkäufe etwas ankurbeln. Die Verkaufszahlen kletterten auf 510.000 Einheiten im Zeitraum April bis Juni. Im vorherigen Quartal waren es noch 200.000 Stück weniger. Aber mit einem Spiel allein lässt sich bekanntlich auch noch kein „Konsolenkrieg“ gewinnen. Daher startet Nintendo im Herbst eine Spieleoffensive mit dem neuen Super Smash Bros., den Zelda Spin-Off  Hyrule Warriors und Bayonetta 2. Es ist fraglich ob es diesen wenigen Titeln gelingt, verlorenen Boden wieder gut zu machen.

Die offensichtlichen Fehler, die Nintendo mit der Einführung der Wii U gemacht hat, sind nur schwer wett zu machen. Nintendo steht daher im Moment am Scheideweg. Die erste Möglichkeit besteht darin, die vorhandene (und nicht sehr hochwertige) Hardware zum Kampfpreis in die Regale zu stellen und die Käufer mit einer gut gemachten Marketingkampagne von den Vorteilen der Wii U und des 3DS zu überzeugen. Außerdem verkaufen Spiele die Hardware. Nintendo muss unbedingt schneller und mehr Eigenproduktionen auf den Markt bringen und endlich wieder Mut zeigen, neue Spielideen zu entwickeln ohne dabei die gewohnte Nintendo-Qualität zu vernachlässigen. Und sollten die Hardware-Verkäufe wieder steigen, könnte man auch die enttäuschten Drittentwickler zurück an Bord holen. Und als letzter Punkt ist der Aufbau eines komfortablen und gepflegten Online-Netzwerks mehr als überfällig. Hier hängt Nintendo mit ihren komplizierten „Freundschaftscodes“ gefühlte 10 Jahre hinterher. Vor allem Microsoft zeigt mit Xbox-Live, wie einfach und bequem Online-Gaming anno 2014 sein kann.

Aber Nintendo könnte noch einen anderen, vielleicht gewagten, aber durchaus erfolgversprechenden Weg gehen: Es muss schnell eine neue und megapotente Hardware her! Die Gerüchteküche brodelt schon lange, dass Nintendo an einer neuen Konsole samt Handheld werkeln würde. Wie immer berichten unbekannte Quellen von einen Projekt namens „Nintendo Fusion“, welches laut ebenso fragwürdigen Leaks die Leistung eines topaktuellen Gaming-PC in eine Konsole quetschen soll. Ergänzt werden soll die Konsole mit einem Handheld, welches vor allem auf Streaming ausgelegt ist. Nintendo gibt unterdessen kein Kommentar zu diesen Gerüchten ab.

Der oft herbeigerufene Einstiegt in Mobile-Gaming-Markt ist nach der letzten Investorenkonferenz wohl vom Tisch. Sicherlich würden sich Super Mario, Metroid und Zelda auch auf Smartphones wie geschnitten Brot verkaufen, doch langfristig würde dies die wichtigsten Marken von Nintendo ruinieren. Ein Smartphone ist trotz starker Technik keine Plattform für Hardcore-Games mit echter Spieltiefe. Und die Firmenphilosophie von Nintendo lautete schon immer, Hardware auf Basis einer ungewöhnlichen Spielidee zu entwickeln.

Der eingeschlagene Weg könnte somit über die Zukunft des Unternehmens entscheiden. Auch wenn Nintendo über enorme Finanzreserven verfügt, um den ein oder anderen Flop wegzustecken, wird es schwer sein, verlorenes Vertrauen der Kundschaft zurückzugewinnen. Und mal ganz ehrlich: was wäre die Videospiel-Branche ohne Nintendo? Die Welt der Videospiele wäre um ein vielfaches ärmer ohne unsere geliebten Charaktere wie Mario, Luigi, Zelda, Kirby und dem Rest der „Nippon-Bande“. Mögen sie noch viele Jahre über unsere Bildschirme flimmern.


Image (adapted) „5 Great Non-Game Reasons Why The Wii U is Worth Your Money“ by BagoGames (CC BY 2.0)


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