Quo vadis, Super Mario? Der Fall Nintendo.

Nintendo – dieser Name repräsentiert seit Generationen familienfreundliche Videospielkultur in Reinform. Doch wie konnte der einstige Innovator der Branche zum Sorgenkind werden? Der Schock war groß als Nintendo Anfang Juni 2014 verkündete, seine Firmenzentrale im fränkischen Großostheim schließen zu wollen. Seit mehr als zwanzig Jahren leitet der japanische Videospiel-Gigant von diesem Standort sein Europa-Geschäft. Doch nun werden voraussichtlich 130 Mitarbeiter demnächst ihren Job verlieren. Der Betriebsrat ist bereits involviert und es soll ein Sozialplan erstellt und eine Auffanggesellschaft gegründet werden. Ein nicht näher spezifizierter Teil der Büros soll nach Frankfurt verlagert werden. Erleben wir hier den langsamen Rückzug eines schwankenden Unternehmens aus Europa?

Nintendo of Europe hat einen Konsultationsprozess bezüglich mehrerer Änderungen seiner Organisationsstruktur begonnen. Langfristiges Ziel dieser Änderungen ist, dass sie dem Unternehmen ermöglichen sollen, sich besser an einen sich sehr schnell wandelnden Markt anzupassen. Zu diesen Änderungen zählen die Zusammenlegung der beiden Standorte Frankfurt am Main und Großostheim – Frankfurt würde dann die neue Europazentrale des Unternehmens werden -, die Schließung des Lagers und des Bürostandortes Großostheim, sowie das Outsourcing und die Neuorganisation weiterer Funktionsbereiche. Die Entscheidung, diese Änderungsmaßnahmen in den Konsultationsprozess zu geben, wurde nicht leichtfertig getroffen. Vielmehr liegen ihr umfassende Analysen und gewissenhafte Abwägungen zu Grunde. Leider hätten diese Maßnahmen für einige der Mitarbeiter in Großostheim direkte Konsequenzen, da rund 130 festangestellte Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Um die Umsetzung der Maßnahmen sozialverträglich gestalten zu können, werden sich die Unternehmensleitung und der Betriebsrat eng abstimmen. Wichtigstes Ziel der Verhandlungen ist, bei den betroffenen Mitarbeitern so schnell wie möglich für Klarheit zu sorgen und ihnen größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

– so lautet die offizielle Stellungnahme Nintendos gegenüber dem Nachrichtendienst primavera24.de.

Das auch noch 190 Leiharbeiter-Kräfte am Standort Frankfurt ab September ihre Arbeitsplätze räumen müssen, ist seitens Nintendo scheinbar nicht so erwähnenswert. Das sich Unternehmen gesund schrumpfen und Prozesse optimieren müssen, um auf dem sich stetig wandelnden Markt überleben zu können, ist nichts Neues. Das dies oft viele Jobs kostet ist bedauerlich, aber leider auch nicht immer vermeidbar.

Mit Ideen und Spielspaß an die Spitze

Eigentlich könnte die Geschichte Nintendos eine märchenhafte Erfolgsstory sein. Nachdem das Unternehmen in den  1970er Jahren aus unternehmerischer Not heraus in die Entwicklung von bis dato wenig beachteten Videospielen investiert hat, ging es plötzlich steil bergauf. Mit einem Videospiel namens „Donkey Kong“ kam dann der weltweite Durchbruch. Praktisch über Nacht wurde der ehemalige Spielkartenhersteller und Stundenhotel-Betreiber zur Nummer 1 unter den Videospielherstellern und sein Programmierer Shigeru Myamoto zum Superstar unter den Spielentwicklern. Gleiches gilt für die Spielfigur, die in „Donkey Kong“ ihren ersten Auftritt hatte. Ein kleiner, gutgelaunter italienischer Klempner mit Schnauzbart und roter Latzhose, den heute die ganze Welt als Super Mario kennt. Vor allem Myamotos Kreativität und seiner Suche nach Spielfreude hat Nintendo den größten Teil des Erfolges zu verdanken. Nintendo-Spiele zeichnen sich durch ihr ganz spezielles Spielgefühl und perfektes Game-Design aus, welches kaum ein anderer Hersteller einzufangen vermag.Somit  wurde der Name Nintendo zu einer eigenen Brand und einem Gütesiegel für Eltern, die ihren Kindern ein pädagogisch wertvolles und unbedenkliches Spiel schenken wollen. Nintendo ist bis heute DAS Synonym für familienfreundliche Unterhaltung.

Mit der ersten Heimkonsole namens NES (Nintendo Entertainment System) begann der Siegeszug um die Welt. Noch größeres Aufsehen sorge 1989 ein tragbares Videospielsystem mit der seltsamen Bezeichnung „Gameboy“. Ein hässlicher grauer Klotz mit einem witzigen schwarz-grünen Bildschirm eroberte binnen kürzester Zeit sämtliche Kinderzimmer des Planeten. Und auch viele Eltern konnten sich dem süchtig machenden Reiz einen Tetris nicht entziehen. Und als dann auch noch das Pokémon Spielprinzip auf dem Gameboy das Licht der Welt erblickte, wurde der Handheld zum bekanntesten Spielzeug des Jahrzehnts. Millionen Konsolen und noch mehr Spielemodule wanderten über die Ladentheken. Angetrieben vom Erfolg folgten weitere Konsolen, wie etwa das Super Nintendo oder der farbige Gameboy Advance. Vor allem diese beiden konnten an die großen Erfolge Ihrer Vorgänger anschließen. Einigen Erfindungen war leider etwas weniger Glück beschert.

Der Virtual Boy – die erste wirkliche 3D-Heimkonsole der Welt – war zwar von der Grundidee spannend, aber die Ausführung mehr als dürftig. Man stelle sich ein wackeliges Periskop vor, welches man auf dem Tisch platzieren muss, um in verkrümmter Sitzhaltung Schildkrötenpanzer in den virtuellen Raum zu schießen. Kein Wunder, dass der Virtual Boy schnell in der Versenkung verschwand und heute nur noch als kurioses Sammlerstück bei Videospiel-Fans zu finden ist.

Eines kann man Nintendo jedenfalls nicht vorwerfen: mangelnder Innovationsmut. Auch die folgenden Projekte verkauften sich eher schleppend, trotz überlegener Technik und tollen Ideen. Mit dem Nintendo 64 brachte Nintendo 1995 eine Heimkonsole mit leistungsstarker 3D-Grafik auf dem Markt und revolutionierte damit die Spielebranche. Vorbei war die Zeit von 2D-Sidescrollern und Pixelgrafik. Polygone waren nun das Maß aller Dinge. Mit dem Nintendo 64 wurden erstmals auch analoge Gamepads und die Rumble-Funktion eingeführt, welche mit Freude von den Wettbewerbern kopiert wurden und heute einfach nicht mehr wegzudenken sind. Trotzdem gelang es Nintendo nicht, den Kampf gegen den damaligen Wettbewerben zu gewinnen. Während die Sony Playstation auf kostengünstige CDs setzte, musste das Nintendo 64 noch immer mit teuren Modulen gefüttert werden. Nintendos Lizenzgenbahren bei der Modulherstellung war derart überzogen, dass sich viele Entwickler von Nintendo abwandten und sich lieber von den neuen Wettbewerber Sony hofieren ließen. Nintendo stand damit mit dem Rücken zur Wand und konnte von da an Hardware nur über Eigenproduktionen verkaufen. Ein Fluch, der bis heute anhält.

Auch der Nachfolger Gamecube, eine quadratische Konsole, die technisch sogar der dominierenden Playstation 2 überlegen war, konnte keinen Boden gut machen. Wieder setzte Nintendo auf einen eigenen Datenträger und wieder gelang es nicht, die Dritthersteller ausreichend zu unterstützen und an sich zu binden. Auch diese Konsole floppte und viele sahen schon das Ende von Nintendo gekommen. Und beinahe wäre es auch geschehen, wäre da nicht die Idee mit der Fuchtelfernbedienung.

Wenn die Omi mit dem Enkel vor dem Fernseher kegeln geht

Nintendo war unter Erfolgsdruck. Auf der E3 (Electronic Entertainment Expo in Los Angeles) präsentierte Nintendo 2005 seinen neuesten Geniestreich. Das Publikum war irritiert. Eine Fernbedienung mit der man durch die Luft fuchtelt, um seine Spielfigur zu bewegen? Und SD-Grafik auf Gamecube-Niveau? Kann das Nintendos Ernst sein? Während Sony und Microsoft zur gleichen Zeit auf volle Hardwarepower, wunderschöne HD-Grafik, mehr Prozessorleistung und BluRay Laufwerke setzten, brachte Nintendo seinen „Billigheimer“ Wii auf den Markt. Der Rest ist Geschichte. Von den Verkaufszahlen hat die Wii seine Konkurrenten der letzten Generation regelrecht abgehängt. Damit hätte kaum einer gerechnet. Obwohl viele Spiele richtig unschön und matschig aussehen, konnte Nintendo beweisen, dass Spielspaß wichtiger ist als Optik.

Die Wii war die erste Heimkonsole für die ganze Familie. Durch die eingängige Steuerung und die intuitiven Spielprinzipien wurden erstmals drei Generationen vor dem Bildschirm vereint. Von Hardcore-Gamern als Casual-Maschine verpönt, aber von Mutti, Vati und Kind geliebt. Ein genialer Schachzug, da sich zudem die potentielle Käuferschicht enorm potenziert hat. Jedenfalls verkaufte sich die Wii wie von selbst. Und das schon totgesagte Unternehmen Nintendo stieg wie Phönix aus der Asche auf – und das mit einer extrem kostengünstig zu produzierenden Hardware-Basis mit SD-Auflösung. Beachtlich.

Einen ähnlichen Erfolg war Nintendo im selben Zeitraum auch mit dem neuen Nintendo DS vergönnt. Auch hier ein völlig innovatives Konzept. Bescheidene Hardware, ausklappbar, zwei Bildschirme und Touchsteuerung. Und es schlug ein wie eine Bombe! Der Nintendo DS und seine Ableger wurden zur erfolgreichsten Konsole aller Zeiten und selbst heute noch wandert dieses kuriose Stück Technik über die Ladentheke. Als 2010 die Software-Verkäufe einbrachen und die Videospieler nach neuer Hardware lechzten, faste Nintendo den kühnen Plan, mit ihrer neuen Konsole noch vor der Konkurrenz auf dem Markt zu kommen. Die Maschine, mit das gelingen sollte, nannten die Herren aus Fernost Wii U. Aus finanzieller Sicht ein Verlustgeschäft und eine marketingtechnische Katastrophe.

Am Markt vorbei

Glückliche Zufälle lassen sich nur schwer wiederholen. Nintendo hoffte offensichtlich, mit dem neuen Konzept an den Erfolg der Wii anknüpfen zu können. Doch der Plan ging komplett nach hinten los. Als die neue Konsole, die den verwirrenden Namen Wii U trägt, 2011 erstmals präsentiert wurde, konnte man regelrecht die Fragezeichen über den Köpfen der Journalisten sehen. Ein Gamepad mit eingebauten Bildschirm sollte die Nachfolge der Wii antreten? Oder ist das etwa ein neuer Handheld? Aber warum steht neben dem TV-Schirm eine Konsole, die nahezu identisch mit der Wii ist? Fragen über Fragen und Nintendo ließ die Weltöffentlichkeit verwirrt zurück. Ob vor der Entwicklung der Wii U Marktforschung betrieben wurde ist mehr als fraglich.

Nintendo hat in der Folge so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Die Hardware ist schwachbrüstig und war selbst zum Erscheinen Ende 2012 nicht auf Augenhöhe mit der letzten Konsolengeneration von Playstation 3 und Xbox 360. Auch die Verarbeitung und die verwendeten Komponenten sind eher zweitklassig und vermitteln eher den Eindruck eines chinesischen Kinderspielzeugs als einer NextGen-Konsole. Und das HD inzwischen zum Standard gehört, sollte auch Nintendo bekannt sein.

Punktete die Wii Steuerung mit intuitiver Steuerung, wurden Mami, Papi und Omi mit einem unhandlichen und schweren Gamepad samt unzähliger Knöpfe und einem Tochpad in der Mitte konfrontiert und abgeschreckt. Und wie der Spielfluss beim ständigen Blickwechseln zwischen TV und Touchdisplay aufrecht erhalten werden soll, ist ebenfalls fraglich. Ein Kaufargument wäre sicherlich das asymmetrische Gameplay gewesen, welches durch den zweiten Bildschirm möglich ist. Doch was nützt dies, wenn selbst der Herstellen keine entsprechende Software liefert, um mit einer gehörigen Portion Spielspaß die Käufer zu überzeugen? Auch wissen viele Menschen nicht, dass Wii und Wii U zwei unterschiedliche Produkte sind. Es gab keine Marketingaktionen oder große Werbekampagnen, um den Menschen das neue Stück Technik näher zu bringen.

Gut ein Jahr, also Weihnachten 2012, erschien die Wii U dann vor denn Wettbewerbern Playstation 4 und  Xbox One. Doch Nintendo hat es schlicht versäumt, diesen zeitlichen Vorsprung zu nutzen. So hatten einige Kinder zwar eine neue Konsole unter dem Weihnachtsbaum, aber es gab kaum passenden Spiele. Und echte Granaten schon recht nicht. Bis heute warten Nintendo Fans auf Fortsetzungen ihrer beliebten Serien. Spiele wie Zelda, Smash Bros., Star Fox oder Mario Kart müssen zum Launchzeitraum einfach verfügbar sein. Das sind die Serien, mit denen Nintendo seit je her Profit macht. Diese sträfliche Vernachlässigung der „Kernspielgruppe“ machte sich sofort in den schlechten Hardware-Verkäufen sichtbar.

Leider verabschiedeten sich damit auch die vollmundig angekündigten Dritthersteller mal wieder von Nintendo. Dabei sollte man meinen, dass Nintendo aus vergangenen Fehlern gelernt hat. Zumal man mit der Einführung des Nintendo 3DS (der offizielle Nachfolger des Nintendo DS) kurz zuvor die gleichen Fehler begangen hat, viele Erstkäufer vergraulte und versprach, daraus zu lernen. Doch geschehen ist nichts. Der 3DS konnte sich inzwischen erholen und verkauft sich auch recht passabel, doch mit der Wii U sieht es weiterhin sehr betrüblich aus. So einen Flop dürfte sich Nintendo eigentlich nicht mehr erlauben, zumal die Konkurrenz mit Playstation 4, Xbox One, PC und vor allem dem stetig wachsenden Mobile-Gaming-Markt hart wie nie zuvor ist. Nintendo braucht ein klares Konzept, wohin die Reise gehen soll.

Bei der letzten Investoren Konferenz deutete Firmenchef Satoru Iwata zwar an, mit angepasster Hardware, die neuen Märkte in Indien und vor allem China (das nach seiner Aufhebung des Videospielverbots enormes Wachstumspotenzial bietet), erschließen zu wollen. Doch kann man sich mit dem Verkauf von noch billigerer Hardware in Schwellenländer langfristig am Markt halten oder sogar eine Führungspostion einnehmen? Auch der Vertrieb von speziellen eLearning Programmen mit obligatorischen Mario-Auftritt für Schulen und Krankenhäuser mag zwar prinzipiell eine gute und auch moralische Geschäftsidee sein. Der ganz große Coup sieht aber anders aus. Man möchte Herrn Iwata fragen, wo nur der Innovationsmut vergangener Tage geblieben ist und der einstige Anspruch, den Spieler das bestmögliche Spielerlebnis bieten zu wollen.

Back to the future

Mit dem Lauch des Systemsellers „Mario Kart 8“ (bisher mehr als 2,8 Millionen mal verkauft) im Mai diesen Jahres konnte Nintendo endlich auch seine Wii U Verkäufe etwas ankurbeln. Die Verkaufszahlen kletterten auf 510.000 Einheiten im Zeitraum April bis Juni. Im vorherigen Quartal waren es noch 200.000 Stück weniger. Aber mit einem Spiel allein lässt sich bekanntlich auch noch kein „Konsolenkrieg“ gewinnen. Daher startet Nintendo im Herbst eine Spieleoffensive mit dem neuen Super Smash Bros., den Zelda Spin-Off  Hyrule Warriors und Bayonetta 2. Es ist fraglich ob es diesen wenigen Titeln gelingt, verlorenen Boden wieder gut zu machen.

Die offensichtlichen Fehler, die Nintendo mit der Einführung der Wii U gemacht hat, sind nur schwer wett zu machen. Nintendo steht daher im Moment am Scheideweg. Die erste Möglichkeit besteht darin, die vorhandene (und nicht sehr hochwertige) Hardware zum Kampfpreis in die Regale zu stellen und die Käufer mit einer gut gemachten Marketingkampagne von den Vorteilen der Wii U und des 3DS zu überzeugen. Außerdem verkaufen Spiele die Hardware. Nintendo muss unbedingt schneller und mehr Eigenproduktionen auf den Markt bringen und endlich wieder Mut zeigen, neue Spielideen zu entwickeln ohne dabei die gewohnte Nintendo-Qualität zu vernachlässigen. Und sollten die Hardware-Verkäufe wieder steigen, könnte man auch die enttäuschten Drittentwickler zurück an Bord holen. Und als letzter Punkt ist der Aufbau eines komfortablen und gepflegten Online-Netzwerks mehr als überfällig. Hier hängt Nintendo mit ihren komplizierten „Freundschaftscodes“ gefühlte 10 Jahre hinterher. Vor allem Microsoft zeigt mit Xbox-Live, wie einfach und bequem Online-Gaming anno 2014 sein kann.

Aber Nintendo könnte noch einen anderen, vielleicht gewagten, aber durchaus erfolgversprechenden Weg gehen: Es muss schnell eine neue und megapotente Hardware her! Die Gerüchteküche brodelt schon lange, dass Nintendo an einer neuen Konsole samt Handheld werkeln würde. Wie immer berichten unbekannte Quellen von einen Projekt namens „Nintendo Fusion“, welches laut ebenso fragwürdigen Leaks die Leistung eines topaktuellen Gaming-PC in eine Konsole quetschen soll. Ergänzt werden soll die Konsole mit einem Handheld, welches vor allem auf Streaming ausgelegt ist. Nintendo gibt unterdessen kein Kommentar zu diesen Gerüchten ab.

Der oft herbeigerufene Einstiegt in Mobile-Gaming-Markt ist nach der letzten Investorenkonferenz wohl vom Tisch. Sicherlich würden sich Super Mario, Metroid und Zelda auch auf Smartphones wie geschnitten Brot verkaufen, doch langfristig würde dies die wichtigsten Marken von Nintendo ruinieren. Ein Smartphone ist trotz starker Technik keine Plattform für Hardcore-Games mit echter Spieltiefe. Und die Firmenphilosophie von Nintendo lautete schon immer, Hardware auf Basis einer ungewöhnlichen Spielidee zu entwickeln.

Der eingeschlagene Weg könnte somit über die Zukunft des Unternehmens entscheiden. Auch wenn Nintendo über enorme Finanzreserven verfügt, um den ein oder anderen Flop wegzustecken, wird es schwer sein, verlorenes Vertrauen der Kundschaft zurückzugewinnen. Und mal ganz ehrlich: was wäre die Videospiel-Branche ohne Nintendo? Die Welt der Videospiele wäre um ein vielfaches ärmer ohne unsere geliebten Charaktere wie Mario, Luigi, Zelda, Kirby und dem Rest der „Nippon-Bande“. Mögen sie noch viele Jahre über unsere Bildschirme flimmern.


Image (adapted) „5 Great Non-Game Reasons Why The Wii U is Worth Your Money“ by BagoGames (CC BY 2.0)



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