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Huawei Mate X: 5G Falt-Smartphone für 2299 Euro!

Nachdem der eher unbekannte, chinesische Hersteller Royole den Startschuss abgefeuert hat, legen nun auch die großen Hersteller nach. Erst kürzlich kündigte Samsung sein Galaxy Fold an, jetzt setzt Huawei bereits nach. Auf dem Mobile World Congress (MWC) wurde das Foldable Huawei Mate X vorgestellt. Das Mate X setzt neben dem faltbaren Display auf High-End-Technologie. Herausgekommen ist das bislang teuerste Smartphone der Welt.

Richard Yu, CEO von Huawei CBG äußert sich zum neuen Flaggschiff: „Der revolutionäre Form-Faktor des Huawei Mate X wurde durch Huaweis unermüdlichen Einsatz in Forschung und Entwicklung erreicht. Es spiegelt eine Reise in neue Gefilde wieder. Als eine neue Art der Smartphones, kombiniert das Huawei Mate X 5G, einen faltbaren Bildschirm, KI und eine völlig neue Art des Interfaces, um Konsumenten eine noch nie dagewesenen Nutzererfahrung zu bieten.“

Revolution des Phablet

Mit allgemein immer größeren Smartphones, ist der Begriff Phablet fast schon wieder aus der Mode geraten. Für das Huawei Mate X ist es jedoch einfach das passendste Wort. Das faltbare OLED-Display bringt es schon zusammengefaltet auf 6,6 Zoll auf dem Hauptdisplay, sowie 6,4 Zoll auf der Rückseite. Die ungleiche Größe entsteht durch eine Wulst am rechten Rand des Geräts mit der die linke Hälfte beim Zusammenklappen abschließt.

Ausgeklappt kommt das Huawei Mate X sogar auf eine Größe von 8 Zoll, bei 2.480 x 2.200 Pixeln. Im Gegensatz zum Galaxy Fold verzichtet Huawei zudem auf eine deutliche Kante. Die zuvor erwähnte Wulst bietet außerdem mehr Griff, wenn das Gerät ausgeklappt ist. Der „Falcon Wing“ getaufte Klapp-Mechanismus soll Technologie und Ästhetik auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Aufgeklappt ist das Display 5,4 mm dünn, zusammengeklappt bringt es das Mate X auf 11 mm.

5G und ein geteilter Akku

Auch hinter dem Display lässt Huawei sich nicht lumpen. Mit dem Ziel die Tür zum Smart Living zu öffnen, kommt das Huawei Mate X bereits mit 5G auf den Markt. Der neue Mobil-Standard kann also kommen. Das im Januar erst vorgestellte Balong-5000 5G-Modem wird zusammen mit einem leistungsstarken Kirin 980 verknüpft.

Damit dieses Powerhouse auch genug Saft hat, setzt der chinesische Hersteller auf einen zweigeteilten Akku – einen je Displayhälfte. Zusammen bringt es der Akku auf eine stolze Kapazität von 4.500mAh. Mit Huawei Super Charge braucht der Akku lediglich 30 Minuten, um wieder auf 85 Prozent zu laden.

„Nur“ drei Kameras

Im Vergleich zur Samsung-Konkurrenz ist Huawei fast schon sparsam und stattet das Mate X mit nur drei Leica-Kameras aus. Eine Unterscheidung in Vorder- und Rückkameras fallen durch das faltbare und damit beidseitig nutzbare Design weg. Alle drei Kameras sind in der Wulst des Smartphones untergebracht.

Besonders praktisch: Zusammengefaltet zeigt das Huawei Mate X auf beiden Seiten eine Vorschau, sodass sich auch das Motiv entsprechend sehen und darauf reagieren kann.

Preis und Release

Das Huawei Mate X soll Mitte 2019 mit 8 GB RAM und 512 GB Speicher für 2299 Euro auf den Markt kommen. Damit ist das Huawei Mate X das teuerste Smartphone der Welt.

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Honor View 20 mit weltweit erster 48MP + 3D Hauptkamera

Huawei legt nochmal nach. Erst kürzlich brachte der chinesische Smartphone-Hersteller mit dem Honor 10 lite und dem P smart 2019 zwei preiswerte Geräte auf den Markt, welche die Mittelklasse aufmischen. Das neue Honor View 20 soll als Flaggschiff neuen Wind in den High-End-Markt bringen. Trotz des starken Kirin 980-Prozessors, ist vor allem die Kamera eine klare Kampfansage an die Konkurrenz.

Hohe Auflösung in 3D

Das Top-Feature des Honor View 20 ist nämlich die branchenweit erste 48 Megapixel 3D-Hauptkamera. Standardmäßig knippst die Kamera allerdings mit 12 MP. Das Zusammenfassen von vier Pixeln zu einem soll bei schlechteren Lichtverhältnissen Rauschen reduzieren. Eine Hohe Auflösung verspricht aber nicht nur die 3D-Kamera, sondern auch die 25 MP Frontkamera, die ohne Notch direkt am oberen, linken Rand ins Display eingelassen ist.

Im Gegensatz zum Mate 20 setzt Huawei diesmal nicht auf Leica-Kameras, sondern auf den neuen IMX586-Sensor von Sony. Zudem misst das Smartphone mittels Infrarotlicht die Entfernung zu Objekten. Das verbessert zum einen die Qualität der 3D-Bilder, macht die Hauptkamera darüber hinaus aber auch zum Bewegungssensor für 3D Motion Sensing-Spiele.

Unterstützung durch KI

Wie bei Huawei mittlerweile üblich, werden die Kameras durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Der Ultra Clarity Modus etwa, optimiert Fotos für lebendigere Farben und mehr Schärfe. Die KI verfügt außerdem über eine Objekterkennung, die über 300 berühmte Wahrzeichen, sowie 100.000 Gemälde aus aller Welt erkennen kann.

Über das AI Shopping scannt die Kamera Gegenstände, erkennt sie und bietet ähnliche Produkte zum Kauf an. Dabei werden bereits mehr als 200 Shopping-Plattformen weltweit berücksichtigt. Sogar Lebensmittel kann die KI-Technologie erkennen und damit dessen Kalorien in etwa berechnen. Damit beschreitet Huawei bereits die Wege der Augmented Reality, in der die Realität um Informationen der digitalen Welt erweitert wird.

Leistungsstarkes Kraftpaket

Die Kamera des Honor View 20 ist aber nicht das einzige Leistungsmerkmal. Der Kirin 980 Octa-Core-Prozessor ist der aktuellste Chip der Kirin-Reihe auf dem Markt und steckt unter anderem auch im Mate 20 Pro. Je nach Variante verfügt das View 20 außerdem über 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher.

Mit 4000-mAh fällt der Akku zwar um 200mAh knapper aus, sollte das Smartphone aber trotzdem sicher durch den Tag bringen.

Das Display des Honor View 20 bietet eine Auflösung von 2310 x 1080 Pixel. Durch die als Loch eingelassene Frontkamera bringt es das Display auf ein starkes Verhältnis von 91,8 Prozent zum Gehäuse.

Preis und Verfügbarkeit des Honor View 20

Das Honor View 20 ist in Deutschland ab dem 29. Januar erhältlich. Der Preis liegt bei 569,00 Euro UVP für die 6 GB RAM-Variante, sowie 649,00 Euro UVP für die Premiumversion mit 8 GB RAM. Das Smartphone ist in den Farben Sapphire Blue, Midnights Black und Phantom Blue erhältlich.

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Huawei P smart 2019 – Günstige Alternative ab sofort erhältlich

Die P-Serie von Huawei erfreut sich großer Beliebtheit. Vor allem die Lite-Modelle zeigen sich als erschwingliche Alternativen zu den High End-Geräten. Mit dem Huawei P smart brachte der chinesische Hersteller letztes Jahr eine noch preiswertere Alternative auf den Markt. Das Huawei P smart 2019 setzt die Serie nun fort und richtet sich vor allem an junge Smartphone-Nutzer.

Flotte CPU

Vor allem die CPU des günstigen Smartphones kann sich sehen lassen. Im Huawei P smart 2019 ist ein Kirin 710 verbaut, der ebenfalls im deutlich teureren Mate 20 lite steckt. Das Huawei P smart 2019 ist somit das schnellste Smartphone seiner Preisklasse. Seine Kraft zieht der Kirin 710 aus einem 3.400 mAh-Akku. Damit sollte das Smartphone problemlos durch den Tag kommen.

Doppelt hält besser

Wie auch schon die letzten Lite-Modelle, verfügt das Huawei P smart 2019 ebenfalls über eine Dual-Hauptkamera mit 13 und 2 Megapixeln. Die KI-Funktionen unterstützen den Nutzer beim Schnappschuss. Sie erkennt 22 Motive und 500 Szenarien und stellt somit optimale Einstellungen für das Foto zur Verfügung. Für das ideale Selfie hat das Huawei P smart 2019 zudem eine 8 Megapixel-Frontkamera und einen Beauty-Modus, der unter anderem weichgezeichnete Porträts und Bokeh-Effekt ermöglicht.

Der 64 Gigabyte große Speicher bietet Platz für viele Fotos und lässt sich per micro-SD-Speicherkarten nochmal um bis zu 512 GB erweitern.

Ein Hingucker

Da sich das Smartphone vor allem an eine jüngere Zielgruppe hin entwickelt, legt Huawei auch Wert auf die Optik ihres smarten Neuzugangs. So bietet das Huawei P smart 2019 ein fast randloses Display mit einem Screen-to-Body-Ratio von 89 Prozent und einer Dewdrop-Notch an der Frontkamera. Das 6,21 Zoll große Display bietet Full-HD+ mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln.

Die mittlerweile fast schon für Huawei übliche biometrische Entsperrfunktion sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit. So könnt ihr das Smartphone einfach durch Gesichtserkennung oder über den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite entsperren.

Preis und Verfügbarkeit

Das Huawei P smart 2019 ist ab sofort in den Farben Midnight Black und Aurora Blue zu einem UVP-Preis von 249 Euro in Deutschland erhältlich.

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Huawei Mate 20 X erscheint nun doch in Deutschland

Das Smartphone Huawei Mate 20 X kommt nun doch nach Deutschland. Mitte Oktober kündigte Huawei seine neuen Mate 20-Modelle an, doch nur das Mate 20 und das Mate 20 Pro kamen auch zu uns. Nun gab Huawei bekannt, die Mate 20-Familie mit dem Huawei Mate 20 X zu vervollständigen.

Perfekt für Gamer und Serienenthusiasten

Prunkstück des Mate 20 X ist das extragroße 7,2 Zoll OLED-Display, das vor allem Gamer und Serienenthusiasten anspricht. Ebenso lässt die Größe des Displays eine sinnvolle Nutzung des Split-Screen-Features zu. Auch das Soundsystem soll mit einem vollen Klang punkten. Um dieses Smartphone-Monstrum auch entsprechend zu versorgen, besitzt das Huawei Mate 20 X einen ausdauernden 5.000 mAh-Akku. Wie auch seine Geschwister, verfügt der Akku über Huawei Super Charge. Per Super Charge lädt das Smartphone mit 40 Watt auf und schafft es, in nur 30 Minuten bis zu 70 Prozent des Akkus aufzuladen.

Ein Kraftpaket mit Dreifach-Kamera

Auch beim Huawei Mate 20 X ist das Herz der leistungsstarke Kirin 980-Prozessor mit 8 Kernen. Zusammen mit den 6 GB RAM ist das Smartphone auch für die anspruchsvollsten Spiele bestens aufgestellt. Kamera-Enthusiasten freuen sich zudem über die 24 MP Frontkamera, sowie die Leica Triple-Hauptkamera, die auch schon im Mate 20 Pro verbaut ist.

Die Triple-Kamera besteht aus einem 40 Megapixel RGB-Sensor mit Weitwinkel-Objektiv, einem 20 MP Sensor mit Ultraweitwinkel-Objektiv, sowie einem 8 MP Sensor mit Teleobjektiv. Mit den Blenden f/1.8, f/2.2 und f/2.4 sind auch Ultraweitwinkel-Aufnahmen und Makrofotografie aus 2,5 cm Entfernung kein Problem. Motive in weiterer Distanz werden durch den fünffachen Hybrid-Zoom eingefangen.

Die starke Technik erhält außerdem Unterstützung von einer Kamera-KI. Diese erkennt Motive automatisch und stellt die Kamera optimal darauf ein. Sogar bei Videoaufnahmen lassen sich durch zahlreiche Modi Highlights setzen.

Der biometrische Fingerabdrucksensor auf der Rückseite sorgt außerdem für blitzschnelles Entsperren, damit einem auch kein Motiv entgeht.

Preis und Verfügbarkeit

Das Huawei Mate 20 X erscheint Anfang Dezember pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im Handel. Das Mate 20 X kommt in der Farbe Midnight Blue und ist mit einer UVP von 899 Euro angegeben.

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Huawei Mate 20 Pro: Super-Smartphone ersetzt Kompaktkamera und lädt andere Geräte auf

Huawei Mate 20 Pro

Wer dachte, Smartphones seien zehn Jahre nach deren „Erfindung“ ausentwickelt, der irrt. Hersteller Huawei bringt jetzt mit dem Mate 20 Pro ein technisch außergewöhnlich gut ausgestattetes Spitzen-Modell in den Handel. Eine Dreifach-Kamera deckt einen optischen Zoom von 16 bis 82 Millimeter ab und macht damit viele Kompaktkameras entbehrlich. Dank „Reverse Charge“ kann das Huawei Mate 20 Pro außerdem induktiv über die Rückseite andere Geräte aufladen. Ferner lässt es sich als erstes Mainstream-Smartphone durch einen Fingerabdruckscanner entsperren, der im Display statt auf einem Steg darunter platziert ist. Auch die restlichen Daten des Android-9-Modells sind beeindruckend und das Flaggschiff-Modell Galaxy Note 9 des direkten Konkurrenten Samsung geradezu langweilig erscheinen. Gleichzeitig hält Huawei der Preis unter der psychologisch wichtigen Marke von 1.000 Euro und sendet damit schöne Grüße an Apple.

Die Triple-Kamera ist erneut der Star

Schon beim P20 Pro sorgte Huawei mit einer Triple-Kamera auf der Gehäuserückseite für Furore. Im Mate 20 Pro knüpft der Hersteller daran an. Neben der normalen Linse (40 Megapixel bei 27 mm) und einem dreifachen optischen Telezoom (8 Megapixel bei 83 mm), gesellt sich nun auch ein Ultraweitwinkelobjektiv (20 Megapixel bei 16 mm) dazu. Dafür entfällt allerdings der Monochrom-Sensor, der im P20 Pro und Mate 10 für besonders scharfe und detailreiche Bilder gesorgt hat.

Künstliche Intelligenz in Form von maschinell trainierter Kamera-Software ist ebenfalls wieder an Bord. Die „Master AI“ soll jetzt noch mehr Motive noch schneller erkennen. Dafür hat Huawei einen zweiten KI-Prozessor (NPU) eingebaut.

Riesiges Display mit integriertem Fingerabdruckscanner

Ein buchstäblicher Hingucker ist auch das an den Seiten abgerundete 6,39-Zoll große Display, das mit 3.120 x 1.440 Pixeln außerordentlich fein aufgelöst ist. Für den Nutzer nicht sichtbar ist ein technisches Schmankerl hinter dem Displayglas. Dort hat Huawei nämlich den Fingerabdruckscanner hin verlegt. Nutzer drücken also nun auf den Bildschirm statt auf einen Knopf darunter. Weil dieser Knopf entfällt, braucht das Huawei Mate 20 Pro keine breite untere Begrenzung. Bis auf eine kleine Kerbe für die Frontkamera bedeckt der Bildschirm fast vollständig die Front des Huawei Mate 20 Pro.

Die Frontkamera selbst bietet ein weiteres Highlight. Sie ermöglicht eine Entsperrung des Geräts mit einem räumlichen Scan des Gesichts. Dieses von Huawei „3D Face Unlock“ genannte Verfahren gilt als sehr sicher, weil dreidimensionale Profile von Gesichtern äußerst individuell sind und schwer ausgetrickst werden können. Apple setzt seit dem iPhone X darauf, nennt sein Verfahren aber Face ID.

Starker Akku hält lange und lädt andere Geräte drahtlos auf

Damit dem Mate 20 Pro trotz ausführlicher Foto-Sessions nicht zu schnell die Puste ausgeht, verfügt es über einen 4.200 mAh starken Akku, was eine vergleichsweise sehr hohe Kapazität ist. Im Schnellverfahren lässt er sich in rund 30 Minuten zu 75 Prozent aufladen. Das dafür nötige 40W-Super-Charge-Netzteil gehört zum Lieferumfang. Wer etwas länger Zeit hat, kann das Huawei Mate 20 Pro aufladen, indem er die Rückseite auf einer Qi-Ladestation ablegt. Dabei kann Energie auch in umgekehrte Richtung fließen. Andere Qi-kompatible Smartphones können daher das Mate 20 Pro als Powerbank verwenden.

Starke Rechenhardware, Android 9 und Nano Memory

Als eines der ersten Smartphones neben dem Google Pixel 3 wird das Huawei Mate 20 Pro mit der neusten Version von Googles Betriebssystem, Android 9, ausgeliefert. Für eine flüssige Bedienung mit hoher Leistungsreserve wird Huaweis selbstentwickelter Prozessor Kirin 980 mit acht Kernen sorgen. Ein Arbeitsspeicher mit 6 GB runden die Rechenhardware des Kraftpakets ab.

Der interne Speicher bietet mit 128 GB reichlich Platz und lässt sich durch Nano Memory Cards um bis zu 256 GB erweitern. Diese sind eine Neuentwicklung von Huawei und sollen noch ein Stück kleiner sein als MicroSD-Karten.

Preis und Verfügbarkeit von Huawei Mate 20 Pro und Mate 20

Das Huawei Mate 20 Pro erscheint Ende Oktober für 999 Euro. Wer weniger ausgeben möchte, kann das Mate 20 für 799 Euro in Betracht ziehen. Im Gegensatz zur Pro-Variante bietet es ein nicht so sattes IPS- statt OLED-Display. Außerdem lösen die drei Kameras etwas niedriger auf. Unter der Haube stehen zwei GB Arbeitsspeicher weniger zur Verfügung. Fingerabdrücke scannt das Mate 20 über einen herkömmlichen Sensor auf der Rückseite statt im Display. Trotz dieser Abstriche handelt es sich ebenfalls um sehr stark ausgestattetes Gerät. Käufer können bei beiden Geräten zwischen den Farben Schwarz, Blau und „Twilight“ wählen. Das Mate 20 gibt es zudem in Grün.

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Honor 8X im Test: Gutes Design und solide Leistung

Mit dem Honor 8X stellt Honor den Nachfolger des beliebten Honor 7X vor. Ob das Smartphone an dessen Erfolg anknüpfen kann und seinen Preis wert ist, habe ich für euch getestet.

Cleveres Design und High-End Feeling

Optisch steht das Gerät deutlich teureren Smartphones in nichts nach. Der Bildschirm ist im Vergleich zum Vorgänger nochmals um 0,6 Zoll gewachsen. Es bietet bei 6,5 Zoll eine Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent. In der Notch ist neben einer 16 Megapixel-Kamera und einigen Sensoren auch eine Benachrichtigungs-LED untergebracht. Auf der Rückseite setzt Honor auf ein zweigeteiltes Design. Ein Viertel der Rückseite besteht aus mattem, der Rest der Rückseite aus glänzendem Glas. Der Übergang ist jedoch nicht zu fühlen, sondern nur sichtbar. Dadurch erinnert das Smartphone beim Fotografieren ein wenig an eine Polaroid-Kamera.

An Speicher stehen euch wahlweise 64 oder 128 GB zur Verfügung. Diese können per Micro SD Karte erweitert werden. Erstmals funktioniert dies auch, wenn sich zwei Simkarten im Gerät befinden.

Performance des Honor 8X: Das mitdenkende Handy

Der neu vorgestellte Kirin 710 Prozessor mit 8 Kernen sorgt zusammen mit den verbauten 4GB Arbeitsspeicher für eine ordentliche Performance, die sich mit einem Snapdragon 660 vergleichen lässt. Eine Besonderheit des Honor 8X ist, dass eine AI Schwankungen in der Signalstärke erkennen kann und nach dem Aufenthalt an einem Ort mit schlechtem Empfang (wie zum Beispiel einem Aufzug) schneller wieder eine Verbindung zum LTE-Netz herstellt.

Zum Vergleich zog ich mein iPhone 8 heran. Der Unterschied zum Honor 8X war deutlich zu spüren – die Verbindung des Honor 8X wurde merklich schneller wieder hergestellt. Auch beim Telefonieren in einem ICE hatte ich weniger Verbindungsabbrüche, allerdings kann die Technik hier natürlich keine Wunder vollbringen.

Software Standartkost

Beim 8X setzt Honor auf Android 8.1 zusammen mit Huaweis Benutzeroberfläche EMUI in der aktuellen Version 8.2. Diese hat mir durch ihr schlichtes, etwas an iOS angelehntes Design sehr gut gefallen. Alle System-Apps haben zudem ein einheitliches Design und lassen sich leicht bedienen. Einzig die App-Icons auf dem Home-Bildschirm sehen etwas altmodisch aus, weswegen ich mir relativ bald einen alternativen Launcher installiert habe.

Ein nettes Extra sind außerdem die kleinen Zusatzfunktionen von EMUI, wie zum Beispiel die Möglichkeit, per Lautstärke-Taste und Powerbutton einen Bildschirmrecorder zu starten oder die coole Animation beim Laden. Ein Update auf Android 9 wurde zwar noch nicht angekündigt, ist aber wahrscheinlich.

Akku: Hält lange durch, lädt lange auf

Der 3.750 mAh starke Akku reichte in meinem Test immer für einen kompletten Tag, auch bei intensiver Nutzung. Beim ersten Aufladen wurde ich jedoch überrascht: das Smartphone setzt beim Aufladen noch auf den über sieben Jahre alten Micro-USB Standard. Das mag zwar Vorteile haben, da man so möglicherweise sein altes Ladekabel weiterverwenden kann, ist aber nicht besonders zukunftssicher.

Die Anschlüsse am Honor 8X sind eher veraltet.

Honor 8X: Keine Überraschungen bei der Kamera

Die Kamera bietet das, was man von einem Smartphone für 250 Euro erwarten kann. Auf der Rückseite befindet sich neben der 20 Megapixel Hauptkamera zwar eine zweite Linse, diese ist jedoch lediglich für Tiefeninformationen zuständig. Bei guten Lichtbedingungen macht das Honor 8X durchaus brauchbare Bilder, aber bei viel Schatten oder Dunkelheit kommt das Smartphone an seine Grenzen. Insgesamt für die Preisklasse aber ein gutes Ergebnis, wie die Testfotos zeigen.

Fazit: Günstig, aber nicht günstig genug

Das Honor 8X ist ein hochwertig aussehendes Smartphone mit einer guten Performance und mit einem Preis von 249 Euro relativ erschwinglich. Dennoch ist der Preis derzeit zu hoch für eine Kaufempfehlung, da die Konkurrenz aus dem eigenen Haus zu stark ist.

Für nur 50 Euro mehr, erhaltet ihr das Honor Play mit einem aktuellen Flaggschiff-Prozessor, zeitnahem garantierten Update auf Android 9 sowie einem modernen USB-C Anschluss. Wenn der Preis in den nächsten Wochen oder Monaten etwas sinkt, ist das Honor 8X durchaus einen Blick wert.

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Huawei Mate 20 lite: Mittelklasse-Smartphone mit KI-Kamera

Huawei Mate 20 lite

Nachdem Huawei das Mate 20 lite auf seiner Website versehentlich schon kurz gezeigt hatte, können sich Besucher der IFA18 in Berlin am Stand des chinesischen Herstellers nun selbst von den Fähigkeiten des Smartphones überzeugen. Zu den Besonderheiten des Mate 20 lite gehören – wie Gerüchte bereits vermuten ließen – zwei hochauflösende Dual-Kameras, ein Kirin 710 Octa-Core-Prozessor und ein FullView-Display bei einem Gewicht von nur 172 Gramm.

Während Experten das Flaggschiff Mate 20 mit Kirin 980-Pozessor bereits als ernstzunehmende Konkurrenz für iPhoneX und Galaxy Note 9 handeln, zeigt sich das lite Modell mit einem Kirin 710 Octa-Core-Prozessor etwas bescheidener. Aber keineswegs leistungsschwach: Vier der acht Prozessor-Kerne sind mit 2,2 Gigahertz getaktet; die anderen vier mit 1,7 Gigahertz. Als Speicher stehen vier Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Festspeicher zur Verfügung. Mit einer externen microSDTM-Karte lässt sich die Speicherkapazität des Mate 20 lite zudem auf bis zu 256 Gigabyte erweitern.



Während das Mate 10 lite noch mit Android 7 und EMUI 5.1 kam, ist das Mate 20 lite nun mit Android 8.1 und Huaweis aktueller Interfaceversion EMUI 8.2 ausgestattet. Die neue Software soll eine um bis zu 60 Prozent gesteigerte Grafikleistung gegenüber der Vorgängerversion bieten. Davon könnten sich Nutzer des Mate 20 lite direkt am Bildschirm im 19,5:9-FullView-Format überzeugen. Das 6,3 Zoll große LCD-Display bietet entsprechend des Formates eine Ratio von 2340 mal 1080 Pixeln mit einer Auflösung von 409 Pixel/Inch.

Mate 20 lite: Dual-Kameras mit künstlicher Intelligenz

Zu den Highlights des Mate 20 lite zählen außerdem die beiden hochauflösenden Dual-Kameras auf Vorder- und Rückseite. Die Hauptkamera auf der Rückseite verfügt über ein Modul mit 20 Megapixeln, die ein Modul mit zwei Megapixeln unterstützt. Die Blende reicht hier bis zu F1.8. Die Frontkamera bietet einen Sensor mit 24 Megapixeln, ebenfalls ein zusätzliches Modul mit zwei Megapixeln und eine Blende von F2.0. Mit künstlicher Intelligenz versucht Huawei außerdem auch im Mate 20 lite dem Nutzer beim Fotografieren behilflich zu sein.

Zur Hardware gehören neben den Dual-Kameras aber auch eine ganze Reihe weiterer Sensoren. Etwa ein Fingerabdruck-Sensor und ein Sensor, der das Umgebungslicht misst. Damit passt sich nicht nur die Bildschirmhelligkeit automatisch an, sondern auch der Kamerasensor. Ein Bluetooth-Sensor sowie Sensoren für Näherung und Beschleunigung, ein Gyroskop, ein Kompass, und ein Magnetfeld-Sensor sind ebenfalls vorhanden.

Die Sprechzeit für den eingebauten Akku mit 3750 Mil­li­am­pere/Stunde gibt Huawei mit 23 Stunden an. Im Standby soll der Lithium-Polymer-Akku fast drei Wochen halten. An schnelles Laden hat Huawei mit dem 9V2A Quick Charger aber auch gedacht. Das Huawei Mate 20 lite soll ab Herbst im Fachhandel in den Farben schwarz, blau und gold erhältlich sein.


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Für Hand, Arm, Ohr: Samsung zeigt Galaxy Note 9, Galaxy Watch und Galaxy Home

Samsung Galaxy Note 9 S Pen

Mehr Speicherplatz, Akku und Rechenleistung – das bietet das neue Phablet-Flaggschiff von Samsung. Hingegen mit überragenden Neuerungen hält sich der Hersteller beim Galaxy Note 9 zurück. Im Wesentlichen handelt es sich damit um eine verbesserte Note-8-Neuauflage mit Anleihen beim Galaxy S9 und S9+. Damit präsentiert Samsung zwar zweifellos ein Spitzengerät, gönnt sich aber eine Verschnaufpause und lässt die Chance ungenutzt, den Wettbewerbern in der aktuellen Modellsaison mit Smartphone-Innovationen zuvorzukommen. Huawei und Apple stellen die Nachfolger von Mate 10 Pro und iPhone X voraussichtlich Ende August und Anfang September vor.

Die Highlights des Samsung Galaxy Note 9

Mit 4.000 mAh Akkukapazität liefert das Galaxy Note 9 exakt 700 mAh mehr als das Vorgängermodell. Das ist ein überdurchschnittlicher Wert, den allerdings auch bereits einige günstige Mittelklasse-Modelle bieten. Den Speicherplatz für Fotos, Videos und Apps hat Samsung beim Standard-Modell von 64 auf 128 GB verdoppelt und lässt bei Bedarf eine Erweiterung durch eine Micro-SD-Karte mit 512 GB zu. Praktisch – aber nichts, was andere Oberklasse-Geräte im Android-Lager in den Schatten stellt. Außer der Reihe fällt allerdings eine zweite Version, die mit 512 GB internem Speicher kommt. Wenn Nutzer dann eine Micro-SD-Karte ergänzen, können sie bis zu 1 Terabyte Speicherplatz nutzen. Das gab es bisher noch nicht.

Fans grafisch aufwendiger Spiele freuen sich über 8 GB statt 6 GB Arbeitsspeicher. Wenn das Note 9 am 24. August erscheint, halten Käufer als eine der ersten Gamer Zugriff auf die Beta-Version von Fortnite für Android, wie Epic Games und Samsung ankündigten. Wer gerne mit den Smartphone-Lautsprechern Filme schaut, wird virtuellen Surround-Sound nach dem Dolby-Atmos-Standard zu schätzen wissen.

Intelligente Kamera ohne KI

In der Kameraabteilung übernimmt das Note 9 die Dual-Kamera mit variabler Blende vom S9+. Dadurch können Nutzer zwischen den Einstellungen F/1.5 und F/2.4 wählen. Die höhere Lichtstärke durch die weiter geöffnete Blende von F/1.5 ist ein Gewinn. Jedoch an der Idee mehrerer Blendenwerte bei kleinen Smartphone-Sensoren konnten wir schon beim S9+ keinen Vorteil erkennen.

Außerdem integriert Samsung eine intelligente Motivautomatik, die Belichtung und Farbeinstellungen von Szenen automatisch optimiert. Im Gegensatz zu Huawei und LG verzichtet Samsung aber darauf, dies durch Software zu realisieren, die Verfahren der Künstlichen Intelligenz nutzt. Zur den neuen intelligenten Funktionen soll auch eine Fehlererkennung gehören. Dann benachrichtigt die Kamera-App den Nutzer, wenn das Bild verschwommen ist, wenn Personen geblinzelt haben, ein Fleck auf dem Objektiv ist oder die Hintergrundbeleuchtung die Bildqualität beeinträchtigt.

Ferner haben auch die 3D-Emoticons namens AR-Emojis sowie Videos in Superzeitlupe mit 960 Bildern pro Sekunde ihren Weg vom S9 und S9+ in das Note 9 gefunden.

S Pen als Bluetooth-Fernbedienung

Zu guter Letzt hat Samsung auch am Funktionsumfang des Digitalstifts S Pen gefeilt. Dieser ist schließlich das Aushängeschild der Note-Serie. Anders als bisher verfügt er jetzt über Bluetooth Low Energy, sodass er aus bis zu zehn Metern das Note 9 kontaktieren kann. Anhand dieser Fernbedienung können Nutzer die Kamera auslösen, Zuschauer durch Präsentationen führen oder Musiktitel auswählen. Aufgeladen wird der Digitalstift in dem Fach des Note-9-Gehäuses. Eine Minute Ladezeit soll für 30 Minuten Betriebszeit reichen.

S Pen Samsung Galaxy Note 9
Der S Pen unterstützt jetzt Bluetooth und dient als Smartphone-Fernbedienung. Image by Samsung

Unabhängig davon bleibt der S Pen angesichts von 4.096 Druckstufen ein sehr feinfühliger Digitalstift fürs Zeichnen und Notizen aufschreiben.

Bewährte Display- und Leistungsdaten

Die weitere technische Ausstattung lässt Samsung praktisch unberührt, verbaut damit aber immer noch mit das Feinste, was der Smartphone-Markt zu bieten hat. Dazu zählen ein sehr großes Super-AMOLED-Display mit 6,4 Zoll (16,2 cm) Diagonale und einem schlanken Seitenverhältnis von 18,5:9. Mit einer Auflösung von 2.950 x 1.440 Pixeln und einer Pixeldichte von 516 ppi zählt der Bildschirm zu den schärfsten Vertretern seiner Art.

Das Display ist fast rahmenlos und bedeckt daher nahezu komplett die Vorderseite des Gehäuses aus Glas und Aluminium. Die Maße des Gehäuses und das Gewicht von rund 200 Gramm entsprechen dem Niveau des Note 8. Ein standesgemäßer Fingerabdruckscanner befindet sich auf der Gehäuserückseite. Raumklang-fähige Stereo-Lautsprecher der Tochtermarke AKG sorgen für den passenden Sound zu Videos und Spielen.

Unter der Haube rechnet weiterhin ein Prozessor aus eigener Entwicklung vom Typ Exynos 9810. Dessen acht Kerne takten mit bis zu 2,7 Ghz.  Software-seitig setzt Samsung nach wie vor auf die Kombination aus Android in der Version 8.1 und der hauseigenen Oberfläche namens Samsung Experience in der Version 9.5. Standesgemäß wäre in dieser Preisklasse aber das aktuellste Android 9 Pie.

Neben den Basisfunktionen bietet die Samsung-Software im Galaxy Note 9 auch diverse Komfortmerkmale. Dazu gehört der Assistent Bixby Vision, der nicht mehr nur beim Shoppen hilft, sondern auch Dokumente mithilfe von Adobe Scan leichter digitalisieren kann.

Im Gegensatz zu immer mehr Wettbewerbern bietet die Note-Reihe auch bei diesem Modell einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. Zudem können Nutzer das Galaxy Note 9 an einen DeX-Adapter und einen Monitor anschließen und es als Computerersatz verwenden. Anstelle der herkömmlichen beiden DeX-Stationen genügt nun ein HDMI-Kabel, das Samsung vorgestellt hat.

DeX Galaxy Note 9 Kabel
Um das Samsung Galaxy Note 9 als Computerersatz zu nutzen, genügt jetzt ein DeX-Kabel statt einer DeX-Station. Screenshot by Berti Kolbow-Lehradt

Das Samsung Galaxy Note 9 erscheint am 24. August in Deutschland. Zwei Farbvarianten stehen dann zur Auswahl: Ocean Blue und Midnight Black. Die Version mit 128 GB kostet 999 Euro, die mit 512 GB internem Speicher kostet 1.249 Euro. Bereits jetzt ist das neue Gerät vorbestellbar. Vorbesteller, die ihr Altgerät in Zahlung geben, erhalten neben dem Verkaufspreis zusätzlich 100 Euro Rabatt oben drauf.

Samsung Galaxy Watch: Computeruhr mit 7-Tage-Akku

Neben dem Galaxy Note 9 hat Samsung auch eine Nachfolgemodell der Gear Sport angekündigt. Allerdings läuft die Computeruhr nicht mehr unter der Produktmarke Gear, sondern übernimmt die Bezeichnung der Smartphone-Serie. Daher heißt sie schlicht Samsung Galaxy Watch.

Wie bei einer Variante der Apple Watch 3 oder der Huawei Watch 2 bietet eine von beiden neuen Galaxy-Watch-Versionen einer eSIM-Karte Platz. Dank LTE-Modul ist sie daher auch ohne Smartphone mobil erreichbar und kann Musik streamen. Dazu können Nutzer Bluetooth-Kopfhörer wie die Gear IconX direkt mit der Uhr verbinden.

Anders als viele hochgerüstete Computeruhren will Samsung die Galaxy Watch mit einem langem Atem ausgestattet haben. Bis zu sieben Tage soll der Akku der Variante mit 46 Millimeter Durchmesser durchhalten. Darin befindet sich ein Akku mit 470 mAh Kapazität. Die kleinere 42-Millimeter-Variante mit 270 mAh großem Akku kommt aber auf eine geringere Laufzeit. In beiden Fällen versorgt eine induktive Ladestation die Akkuzelle mit neuer Energie.

Samsung Galaxy Watch
Die Samsung Galaxy Watch erscheint in zwei Größen und drei Farben. Image by Samsung

Wie die Samsung Smartwatches Gear 2, 3 und Sport verfügt die Galaxy Watch über ein rundes Ziffernblatt mit drehbaren Bedienring – Lünette genannt. Das Gehäuse besteht aus Stahl und ist gegen Wasser, Staub und Sand abgedichtet (5 ATM / IP68). Standardmäßig liegt ein Armband aus Silikon in der Verpackung. Alternativ können Nutzer auch andere Armbandmaterialien wählen.

Fitnesstracker und SmartThings-Fernbedienung

Obwohl die Galaxy Watch wie eine Uhr aussieht, steckt in ihr ein ausgewachsener Fitnesstracker, der Trainings und Schlafphasen aufzeichnet sowie Strecken per GPS protokolliert. Beim Stressmanagement und der Ernährungsberatung soll die Uhr ebenfalls behilflich sein.

Die Smartwatch läuft mit Tizen OS 4.0 ist Teil des SmartThings-Ökosystem von Samsung und kann daher kompatible Fernseher, Staubsaugerroboter und Bluetooth-Lautsprecher steuern. Sie versteht sich nicht nur mit Samsung-Smartphones, sondern auch mit dem iPhone und Android-Geräten anderer Hersteller.

In den Farbvarianten Silver (46-Millimeter-Variante) sowie Rosé Gold und Midnight Black (42-Millimeter-Variante) soll die Samsung Galaxy Watch am 7. September 2018 im deutschen Handel erscheinen. Dei LTE-Variante kostet 399 Euro (46 mm) und 379 Euro (42 mm). Für die Version ohne LTE, die stattdessen nur via Bluetooth funkt, werden jeweils 70 Euro weniger fällig. Wer die Uhr vom 9. bis zum 30. August 2018 im Samsung-Shop vorbestellt, erhält eine induktive Ladestation namens Wireless Charger Duo gratis dazu.

Samsungs smarter Lautsprecher heißt Galaxy Home

Smarte Lautsprecher wie Amazon Echo, Google Home und Apple HomePod liegen im Trend. Alle leben davon, dass sie sich per Sprache steuern lassen. Samsung hat mit Bixby ebenfalls einen digitalen Assistenten im Programm, hat sich im Geschäft mit Smart-Speakern aber bisher zurückgehalten. Bei der Vorstellung des Note 9 gab Samsung nun einen Ausblick auf entsprechende Pläne. Demnach arbeitet das Unternehmen an einem Lautsprecher namens Galaxy Home. Acht Fernfeldmikrofone werden Sprachbefehle entgegen nehmen, sodass Nutzer ihr Smart Home damit steuern können. „Hey Bixby“ lautet die Aktivierungsphrase. Samsungs Smart-Home-Ökosystem SmartThings wird im Vordergrund stehen. Dazu gehören zum Beispiel der smarte Kühlschrank Family Hub.

Natürlich wird der Lautsprecher auch Audio-Streaming unterstützen, wobei Spotify als Hauptpartner feststeht. Ähnlich wie Apple beim HomePod will Samsung sowohl auf guten Sound als auch smarte Eigenschaften achten. Für eine hohe Klangqualität soll die Expertise der Tochtermarke AKG sorgen, die an den acht internen Lautsprechern im Gehäuse feilt. Dabei strahlt das Audio-System den Klang auf Wunsch in eine Richtung oder im 360-Grad-Modus ab. Einen Rundumklang hat Samsung bereits bei WLAN-Lautsprechern aus dem eigenen Sortiment eingebaut.

Samsung Galaxy Home
Samsung Galaxy Home heißt der smarte Lautsprecher mit Bixby, auf den das Unternehmen einen kleinen Ausblick gab, inklusive einen Blick auf einen Prototyp. Screenshot by Berti Kolbow-Lehradt

Leistungsdaten, einen Preis oder einen Erscheinungstermin zum Galaxy Home nannte Samsung nicht. Weitere Details will das Unternehmen bald bekannt geben, namentlich auf der Samsung Developer Conference im November 2018. Hoffentlich aber auch schon früher, zum Beispiel auf der IFA 2018. Laut handy.de könnte das Audio-System um die 300 Euro kosten.

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Images by Samsung; Berti Kolbow-Lehradt

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Studie: Online-Fashion bei Apple-Nutzern am beliebtesten

Apple-Nutzer sind offenbar modebewusster und interessieren sich mehr für Online-Fashion als Nutzer andere Smartphone-Hersteller. Diesen Schluss legen wenigstens die Zahlen aus dem “Online Fashion Panel“ der Performance-Agentur AnalyticaA nahe. So stammen 43 Prozent des Traffics in Online-Fashion-Stores von Apple-Nutzern. Auf Platz zwei folgen Samsung-User mit rund 30 Prozent – mit deutlichem Abstand platziert sich Huawei mit knapp vier Prozent Traffic in Fashion-Shops. Das Ergebnis ist einerseits überraschend, weil die Marktanteile bei den verkauften Geräten ein völlig anderes Bild zeichnen. Im IDC Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker von Mai 2018 liegt Samsung vor Apple und Huawei.

Online-Fashion  Brand
Das Online Fashion Panel zeigt den Nutzer-Anteil nach den verschiedenen Smartphone-Marken. Image by AnalyticA

Andererseits sieht Thomas Less, Managing Partner bei AnalyticaA damit das bestehende Markenimage von Apple bestätigt: „Apple-Jünger sind offenbar deutlich trendbewusster als die eher rational tickenden Samsung- und Huawei-Verwender. Online Shops sollten ihre Website entsprechend auf diese Gegebenheiten optimieren“.

Online-Fashion: mobile Traffic überholt Desktop

Für die Studie “Online Fashion Panel“, wertete AnalyticaA die Nutzerdaten von 40 Mono-Label Online-Shops im deutschen Markt aus. Interessant dürfte dieser Umstand aber auch für die Betreiber von Multi-Label-Shops sein. Immerhin macht der Mode-Bereich nach Elektronik und Medien den zweitgrößten Umsatzanteil im eCommerce aus. Laut Trend des Digital Market Outlook von Statista ist die Modebranche zurzeit außerdem einer der am stärksten wachsenden Bereiche im Onlinehandel.

Infografik Online-Fashion Trend bis 2022
Modebranche ist das zweitgrößte Marktsegment im eCommerce und wächst weiter stark. Image by Statista

Die Zahlen von AnalyticaA legen aber noch einen anderen deutlichen Trend offen. Der mobile Traffic in den Fashion-Stores im Web ist weiter auf Wachstumskurs; innerhalb eines Jahres wuchs der Anteil an Smartphone-Traffic um sechs Prozentpunkte. Nämlich von 33 Prozent im ersten Quartal auf 39 Prozent im vierten Quartal. Damit stellen Tablets und Smartphones zusammen einen größeren Anteil am Traffic als Desktop-PCs, die rund 45 Prozent des Traffics ausmachen. Die Mehrheit der Kaufabschlüsse kommt zwar momentan noch über den Desktop zustande, aber dieses Nutzer-Verhalten ändert sich auch beim Modekauf gerade konsequent.

Online-Fashion Traffic nach Device
Der Anteile an Smartphone- und Tablet-Traffic übertrifft Desktop-Besucher. Image by AnalyticA

Zukünftig noch mehr Mode-Käufe am Smartphone

Das bedeutet: Nutzer haben ihr mobile Endgerät längst als Shopping-Plattform für sich entdeckt und verbringen viel Zeit an den mobilen Geräten, um nach Online-Fashion zu stöbern. „Das Online-Nutzungsverhalten der deutschen Verbraucher ändert sich gerade fundamental“, erklärt Thomas Less.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass auch im Fashion-Bereich das Smartphone der wesentliche Trigger ist. Hierüber werden die Kaufabschlüsse nach unseren Prognosen perspektivisch signifikant steigen: Noch erfolgt die Customer Journey am Ende zweistufig – im Shop wird gestöbert, am Desktop eingekauft. Beides wird künftig immer öfter integriert am Mobiltelefon erfolgen.

Der Trend zu immer mehr mobile Umsätzen ist aber nicht erst seit heute oder nur bei Online-Fashion zu beobachten. Shopbetreiber sollten sich beim Marketing generell stärker auf die User-Journey am Smartphone konzentrieren und sich noch besser auf mobile Technologien wie Sprachsuche oder AR-Anwendungen einstellen.

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Images by AnalyticaA und Statista

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Huawei Band 2 Pro im Test: Günstiger Fitnesstracker mit GPS und Pulsmesser

SFIO CRACHO - stock adobe com

Seit kurzem setze ich mich mit dem Thema Fitnesstracker auseinander. Da ich versuche, so gut es geht, zwei bis drei Mal in der Woche Sport zu treiben, dachte ich mir, könnte ein kleiner Helfer am Arm mir vielleicht gute Dienste erweisen. Daher wollte ich nun auch endlich mal einen Fitnesstracker ausprobieren. Freunde von mir nutzen Modelle vom Marktführer Fitbit. Doch ich wollte mal sehen, was es noch für Fitnesstracker gibt. Deshalb habe mir das Modell Huawei Band 2 Pro genauer angesehen und zwei Wochen lang auf Herz und Nieren getestet.

Nach dem Auspacken…

Optisch hat mich der Fitnesstracker schon einmal sehr angesprochen. Er fühlt sich leicht an und sieht zudem auch noch stylisch aus. Wer kein Schwarz mag, der kann laut der Produktseite auch andere Bänder in Blau oder Grün wählen. Am Handgelenk empfand ich den Tracker die erste Zeit als etwas ungewohnt, da das Gerät direkt darauf hinweist, es möglichst fest am Handgelenk zu befestigen und das merkt man dann schon zu Beginn. Das hat sich aber nach schon wenigen Tagen wieder gelegt. Mittlerweile ist es so normal ihn zu tragen, wie jede andere Uhr auch.

Die Einrichtung des Geräts hat zwar nicht lange gedauert, dennoch musste ich gefühlt tausende Male bei sämtlichen Einwilligungen zur Nutzung der Daten zustimmen. Das Modell Huawei Band 2 Pro benötigt nämlich drei Apps, um reibungslos zu funktionieren. Einmal die Grundapp “Huawei Wear” (für Apple und Android), die Gesundheitsapp “Huawei Health” (für Android) und “Huawei Mobildienste” (für Android). Der Tracker ist jedoch für Android, sowie für iOS verwendbar.

Ich war erschrocken, wie viel man tatsächlich von sich preisgibt beim Einrichten des Trackers. Natürlich kommt es hier darauf an, welche Funktionen man als Nutzer in Anspruch nehmen möchte. Darauf werde ich noch detailliert eingehen.

Was kann das Huawei Band 2 Pro?

Mit seinem eingebauten GPS eignet es sich bestens für diejenigen, die gerne und viel joggen gehen. Mit dem Tracker kann man seine Laufdaten analysieren und sich passend zu den Ergebnissen einen angepassten Trainingsplan erstellen. Aber die App zum Fitnesstracker bietet noch einige Funktionen mehr, um das Gerät individuell an den Nutzer anzupassen.

Huawei TruSleep: Hier wird der Schlaf der Nutzer genauestens analysiert. Mit dieser Schlafüberwachungstechnologie bekommt man Auswertungen der Schlafdaten und Empfehlungen für eine bessere Schlafqualität von Center for Dynamical Biomarkers (DBIOM). Diese Funktion muss man nicht zwangsläufig aktivieren, das habe ich beispielsweise auch nicht gemacht. Allerdings finde ich sie durchaus nützlich für diejenigen, die wirklich unter Schlafproblemen leiden und Tipps und Empfehlungen für einen besseren Schlaf gebrauchen können.

Aktivitätsalarm: Die meiste Zeit am Tag sitze ich und habe daher eher weniger Bewegung am Tag, bis auf den Sport oder auch mal einem Spaziergang am Abend. Der Tracker erinnert mich allerdings daran, mich jede Stunde wenigstens einmal kurz zu bewegen. Meistens stehe ich dann auf und hole mir einen Kaffee oder koche mir einen Tee, um mich auch daran zu halten. Vorher habe ich das einfach zu oft vergessen.

Nicht stören: Die Benachrichtigungen und die Bewegungshinweise sind ja sehr sinnvoll. Sie können aber, wenn man abends zur Ruhe kommen möchte, auch störend sein. Daher nutze ich diese Funktion häufig. So lässt sie mich zu meiner Schlafzeit in Ruhe und am Morgen schaltet sie sich von alleine wieder ein. Für einen ruhigen Schlaf empfehle ich diese Funktion auf jeden Fall.

Benachrichtigungsverwaltung: Der Nutzer kann sich alles Mögliche auf seinem Bildschirm anzeigen lassen. Von SMS, WhatsApp, E-Mail bis hin zum Smartphone-Kalender oder Notizen. Hierbei sollte sich der Nutzer gut überlegen, was genau er sich anzeigen lassen möchte, denn sonst vibriert der Tracker bei jeder kleinsten Info und auch das kann irgendwann nervig werden.

Eine App für den Überblick: Huawei Health

Die eigentliche Überwachung findet auf der zweiten App “Huawei Health” statt. Hier werden alle Daten genauestens aufgezeigt und analysiert. Die App zeigt, ob ich mein Tagesziel geschafft habe, oder wie weit ich davon noch entfernt bin. Auch meine zurückgelegten Schritte am Tag werden hier aufgezeichnet, sowie die Distanz und die verbrannten Kalorien.

Eine Herzensangelegenheit

Wer aktiv joggt, der kann sich sein Training ebenfalls in dieser App anzeigen lassen und auch gleich seine Herzfrequenz überprüfen. Hierbei sieht man im Menü “Details” die einzelnen Werte und im welchem Bereich man sich aufgehalten hat. Auf meinem Beispiel kann man erkennen, dass ich es bis in den grünen Bereich geschafft habe, was so viel heißt, dass ich Fett verbrannt habe. Die einzelnen Farben stehen für verschiedene Stufen, was sinnvoll ist, um sich beim Sport selbst überprüfen zu können und zu sehen, wie effektiv die Sporteinheit war.

An die App können noch weitere Produkte gekoppelt werden. In diesem Zusammenhang störte mich jedoch folgendes: Bei Huawei Health kann ich mein Gewicht eintragen. Auch meine Körperfettwerte möchte die App wissen, nur kann ich diese nicht händisch eintragen, sondern brauche dafür die passende Waage. Was ärgerlich ist, da ich meine Werte über eine andere Waage, die nicht vom Hersteller Huawei stammt, entnehme. Es ist schade, dass ich diese nun nicht eintragen und gemeinsam mit dem Gewicht überblicken kann.

Nachdem mich die Funktionen der App und des Fitnesstrackers an sich überzeugt haben, fand ich auch die technischen Gegebenheiten gut gelungen. Neben den verschiedenen Sportarten zeichnet das Gerät ebenfalls die Leistungen beim Schwimmen auf und ist somit auch wasserdicht bis fünf ATM.

Besonders gut empfand ich die lange Laufzeit des Akkus. Dieser hält sich wirklich gut und ist mit bis zu 21 Tage Laufzeit, meiner Meinung nach, sehr langlebig. Selbst das Aufladen des Akkus verlief super schnell und war schon nach kurzer Zeit wieder einsetzbar.

Nach dem Testen…

Auch wenn ich keine Vergleichsprodukte hatte, muss ich sagen, war ich wirklich begeistert von dem Huawei Band 2 Pro. Am Anfang war es zwar ungewohnt am Handgelenk. Aber mittlerweile merke ich es gar nicht mehr. Ich habe meine Schlafgewohnheiten besser im Blick. Auch meine Herzfrequenz zu überprüfen und zu sehen, ob wie sehr ich mich am Tag betätigt habe, ist ein guter Ansporn. Beim Sport selbst merke ich, wie sehr ich mich dabei auspowern möchte, um hinterher zu sehen, in welchem Bereich ich mich befunden habe und ob ich schon im Fettverbrennungsmodus angekommen bin.

Neben diesen Erfahrungen hatte das Band aber noch eine weitere positive Auswirkung auf mich: Ich schaue um einiges weniger auf mein Smartphone. Normalerweise lange ich sofort danach, sobald es vibriert oder das kleine Licht in der Ecke aufleuchtet. Und ist das Smartphone schon mal in der Hand, so kann man ja gleich mal dies und das checken. Mit dem Fitnesstracker habe ich um einiges weniger danach gegriffen. Auf dem Huawei Band 2 Pro konnte ich bereits sehen, ob eine wichtige Nachricht oder E-Mail eingetroffen ist und konnte es auch einfach mal liegen lassen, wenn ich entschieden habe, später zu antworten.

Im Großen und Ganzen habe ich für mich persönlich schon nach einer Woche die Entscheidung getroffen, mir ebenfalls einen Huawei Band 2 Pro anzuschaffen, da er mich nicht nur sportlich, sondern auch gesundheitlich und anti-smartphone-mäßig durch den Tag begleitet. Zudem ist das Gerät auch für den kleineren Geldbeutel gut geeignet. Im Online-Handel erhaltet ihr das Huawei Band 2 Pro für unter 100 Euro.

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Images and Screenshots by Jennifer Eilitz

SFIO CRACHO / stock.adobe.com


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Honor 9 lite im Test: Mittelklasse-Handy im Flagship-Design

Honor 9 lite im Test

Ohne viel Trubel hat die Huawei-Tochter Honor eine günstigere Version des Honor 9 vorgestellt. Das Honor 9 lite überrascht besonders mit einem sehr hochwertigen Design und einer Dual-Kamera auf der Rückseite sowie an der Front. Ich hatte das Smartphone bereits einige Tage im Einsatz und konnte es genauer unter die Lupe nehmen. Wie das neue Mittelklasse-Smartphone abgeschnittenes hat, erfahrt ihr hier. 

High-End Feeling

Beim Auspacken des Smartphones war ich einerseits positiv vom Design und der Verarbeitung des Smartphones überrascht. 2,5D-Glas auf Front- und Rückseite sowie der Rahmen aus Aluminium sorgen außerdem für einen hochwertigen Gesamteindruck. Auch ein „randloses“ Design sowie ein 18:9-Display sucht man sonst in dieser Preisklasse vergeblich. Bei dem Display handelt es sich um ein LCD-Display der zwar scharf auflöst und gute Blickwinkel bietet, aber bei Farbwiedergabe und Schwarzwert nicht mit OLED-Displays von hochpreisigeren Smartphones mithalten kann.

Solide Performance

Der verbaute Octa-Core Kirin-659-Prozessor liefert zudem eine solide Performance, die für alle alltäglichen Aufgaben sowie kleine Spiele problemlos ausreicht. Das Wechseln zwischen mehreren großen Apps war dank der verbauten 3 GB RAM außerdem kein Problem. Der 32 GB große, interne Speicher kann durch eine Micro-SD-Karte auf bis zu 256 GB erweitert werden. Android ist in der neusten Version 8.0 installiert, zusammen mit Honors eigener Softwareoberfläche EMUI 8.0. Diese hat mir durch ihr schlichtes, etwas an iOS angelehntes Design sehr gut gefallen. Alle System-Apps haben zudem ein einheitliches Design und lassen sich leicht bedienen. Einzig die App-Icons auf dem Home-Bildschirm sehen etwas altmodisch aus, weswegen ich mir relativ bald den Microsoft Launcher installiert habe. Ein nettes Extra sind außerdem die kleinen Zusatzfunktionen von EMUI, wie zum Beispiel die Möglichkeit, per Lauter-Taste und Powerbutton einen Bildschirmrecorder zu starten oder die coole Animation beim Laden.

Akkuleistung alltagstauglich

Der Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh, was mich in meinem Test, auch bei kalten Temperaturen, locker durch den Tag gebracht hat. Auf eine Schnelllade-Funktion sowie einen modernen USB-Type-C Port muss man hingegen leider Verzichten. Für den normalen Nutzer, der sein Handy über Nacht auflädt, ist das aber eher kein Problem.

Honor 9 lite: Zahlreiche Schnittstellen

Für Fans kabelgebundener Kopfhörer verfügt das Honor 9 lite außerdem über einen Kopfhöreranschluss. Ferner ist es möglich, zwei Simkarten gleichzeitig in dem Smartphone zu nutzen und somit auf zwei Nummern erreichbar zu sein. Man muss sich hierbei aber entscheiden, ob man eine Speicherkarte oder eine zweite Simkarte in das Telefon einlegen möchte. Der Fingerabdrucksensor ist auf der Rückseite verbaut und reagiert wie gewohnt sehr schnell und zuverlässig. Durch die Position auf der Rückseite lässt er sich außerdem leicht drücken, wenn man das Telefon aus der Tasche zieht, aber auf dem Schreibtisch muss man das Telefon jedes Mal anheben, um es zu entsperren.

Kamera

Das Smartphone bietet auf beiden Seiten die gleiche Dual-Kamera mit einer Auflösung von 13 Megapixeln auf der ersten und 2 Megapixeln auf der zweiten Linse. Die Fotos werden immer mit der hochauflösenden Linse aufgenommen, während die zweite Linse lediglich Informationen über die Tiefenschärfe der Aufnahme liefert, um einen Bokeh-Effekt zu erzielen. Es ist außerdem möglich, später auszuwählen auf welche Person oder Gegenstand im Bild der Bokeh-Effekt angewendet werden soll. Wie ihr auf den Testfotos sehen könnt, funktioniert dies bei guten Lichtverhältnissen sehr gut.

Honor 9 lite im Test
Farben und Kontrast sind bei guten Lichtverhältnissen sehr gut. Image by Timo Brauer

Bei dunkleren Lichtverhältnissen tritt hingegen ein leichtes Bildrauschen auf. Für den Preis geht die gebotene Qualität aber absolut in Ordnung, wer hier mehr erwartet, muss deutlich mehr Geld investieren. Auch normale Fotos gelingen bei ordentlichen Lichtverhältnissen sehr gut. Bei Videoaufnahmen könnte jedoch der Autofokus etwas schneller sein. Die Kamera-App selber ist sehr übersichtlich gestaltet, lässt sich durch Wischgesten bedienen und bietet zudem viele Einstellungsmöglichkeiten und Filter.

Honor 9 lite im Test
Bei schwachem Umgebungslicht setzt schnell Bildrauschen ein. Image by Timo Brauer

Fazit: Mittelklasse im High-End-Design

Die beiden schärfsten Konkurrenten des Honor 9 lite dürften Samsungs Galaxy A5 (2017) und Huaweis Mate 10 lite sein. Beim Mate 10 bekommt man für rund 50 Euro mehr zwar den doppelten Speicher, muss andererseits aber auf ein schickes Glasdesign und eine Dualkamera auf der Frontseite verzichten. Beim Galaxy A5 (2017) bekommt man für ebenfalls 50 Euro, mehr einen Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite, zudem einen USB-Typ-C-Anschluss, dafür aber eine zwei Jahre alte Android Version. Außerdem fehlt eine Dual-Kamera komplett. Insgesamt bietet das Honor 9 lite das beste Gesamtpaket, was es zu meinem Favoriten bei Smartphones unter 300 Euro macht.

Für 229 Euro bekommt man ein hochwertig verarbeitetes Smartphone mit schickem Design, 18:9 Display und außerdem einer guten Performance.

Das Honor 9 lite kann ab sofort bei Honor bestellt werden. Die ersten Besteller erhalten eine 64 GB Micro-SD-Karte kostenlos dazu.

+ Hochwertiges Design

+ 18:9 Display mit dünnen Displayrändern

+ Solide Kamera

– Kein USB-Typ-C

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Images by Timo Brauer


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  • INSTAGRAM t3n: „Viel zu weitreichende Rechte“: Instagram ändert AGB – nach Kritik von Verbraucherschützern: Die Social Media App Instagram passt jetzt ihre Nutzungsbedingungen in Deutschland an. Verbraucherschützer haben gleich 18 Punkte der AGB der Facebook-Tochter mit einer Abmahnung angeprangert. So habe sich die Foto-Plattform von ihren zumeist jugendlichen Nutzern viel zu weitreichende Rechte einräumen lassen. Bis Ende des Jahres möchte Instagram seine AGB angepasst haben, um so mehr dem deutschen Recht angepasst zu sein, beispielsweise soll deutlich gemacht werden, wann die Plattform Inhalte entfernen darf.

  • APPLE heise: Patentstreit mit Apple: Qualcomm will iPhone-Produktion stoppen: Der Konzern Qualcomm ist einer der größten Anbieter für Chips in Smartphones. Auch Patentlizenzen für verschiedenste Technologien werden von der Firma verkauft. Wegen einer Streiterei mit dem Smartphone-Hersteller Apple um solche Patente, will der Konzern jetzt die iPhone-Produktion in China boykottieren. Apple möchte nicht zahlen, da Qualcomm für Patentlizenzen einen prozentualen Anteil vom gesamten Gerätepreis verlangt. In Europa steigt der Konzern bereits auf Funkchips von Intel um, sollte der chinesische Markt allerdings wegbrechen, wäre das ein echter Einschnitt für den Konzern.

  • HUAWEI übergizmo: Huawei Mate 10: Der Livestream zum Launch-Event: Heute launcht der Smartphone Herstellers Huawei die neue Mate-Serie. Gegen 14 Uhr wird CEO Richard Yu in München die Bühne betreten und die neue Reihe präsentieren. Das Event kann per Livestream verfolgt werden und mit dem Hashtag #WeMate2017 könnt ihr euch austauschen und auf dem Laufenden halten. Das Huawei 10 ist der direkte Nachfolger der Mate 9 und soll das Smartphone durch einen Kirin 970-Prozessor zum maschinellen Lernen befähigen. Das Mate 10 könnte damit bestimmte Prozesse bos zu 20 Mal schneller ausführen als ein Smartphone mit einer herkömmlichen CPU.

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  • BUNDESTAGSWAHL Welt: Experten sehen Sicherheitslücken in Bundestagswahl-Software: Ein Sprecher des Bundeswahlleiters sprach von einem „ernsten Problem“ : In Berlin haben Sicherheitsforscher gravierende Mängel in der Software gefunden, die die Wahlergebnisse der Bundestagswahl in etlichen Kommunen zusammentragen soll. So hätte das Software-Programm selbst nie eingesetzt werden dürfen, da allein der Zugriff auf dieses die Weiterleitung manipulierter Wahldaten ermöglicht.

  • HUAWEI Chip: Huawei überholt Apple: China-Smartphones jetzt gefragter als das iPhone: Zwar fehlt dem chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei bis jetzt noch ein Topseller-Produkt, dennoch hat das Unternehmen es in den letzten zwei Monaten geschafft, einen höheren Marktanteil als Apple bei den Verkäufen zu erlangen. Damit könnte Huawei bald zur meistverkauften Smartphone-Marke werden.

  • FRITZBOX ntv: Fritzbox lässt Google alt aussehen: Bald wird für viele Fritzbox-Nutzer reibungsloser WLAN-Empfang in allen Ecken des Hauses möglich sein: Ein Update auf FritzOS 6.90 soll die Mesh-Fähigkeit der Router verstärken und für besseren Empfang zwischen den Geräten sorgen. Im Test macht sich das Mesh-Netz bereits bewährt und stellt – vor allem durch seine guten Reichweite – Google-Wifi-Geräte in den Schatten.

  • GOOGLE t3n:Google in „finalen Verhandlungsgesprächen“ mit HTC : Dass HTC schon länger um sein Überleben kämpft, ist bekannt – denn trotz guter Geräte, möchte niemand die Produkte der Taiwaner kaufen. Einem aktuellen Finanzbericht zufolge war der August der bisher schlimmste Monat seit 13 Jahren für den Hersteller. Eine letzte Hoffnung stellen nun die Verhandlungsgespräche mit Google dar: Das Unternehmen könnte eine strategische Partnerschaft mit HTC eingehen oder dieses komplett übernehmen. Solch eine Investition wäre auch für Google nicht uneigennützig.

  • IPHONE8 GameStar: Apple iPhone 8 verspätet sich – Hoher Preis soll an Samsung liegen: Das neue iPhone8 wird teurer als seine Vorgänger – Gerüchten zufolge soll der Preis zwischen 1000 und 1200 US-Dollar schwanken. Grund dafür soll der App-Konkurrent Samsung sein: Als Zulieferer der OLED-Displays soll Samsung nun rund 75 Dollar mehr pro OLED-Panel verlangen als für bisherige Modelle. Damit wird sich auch die Veröffentlichung des iPone8 um einige Zeit verspäten.

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  • IPHONE t3n: iPhone defekt: Geleaktes Dokument zeigt, was für Apple ein Garantiefall ist – und was nicht : An kaum einem anderen Gerät entstehen Schäden so schnell wie an einem Smartphone. Für viele Apple-Nutzer wäre es daher erleichternd zu wissen, ob ihr Iphone zu dem Zeitpunkt eines Defekts noch als Garantiefall angesehen wird. Ein an den Businessinsider geleaktes Dokument für Support-Mitarbeiter schafft hierfür Abhilfe: Demnach teilt Apple die Iphone- Schäden in drei Kategorien ein, je nachdem, wie Reparatur-berechtigt sie sind. So werden Haarrisse und Pixelschäden anstandslos behoben, während Schäden, die eindeutig durch den Nutzer verursacht wurden, nicht übernommen werden.

  • JODEL Gründerszene: Jodel-Nutzer sollen Spitzenpolitikern ihre Fragen stellen : Der Gründer der Social-App Jodel, Alessio Borgmeyer, ist der Meinung, dass die bisherigen Wahlkampfveranstaltungen wenig aufschlussreich waren- und möchte in dem Zuge selbst zu mehr politischer Diskussion beitragen. Für die Woche ab dem 11. September soll über Jodel eine Live-Fragerunde gestartet werden, durch die die Nutzer bekannten Politikern Fragen stellen können. Dabei gilt: Die Community stimmt selbst ab, welche Fragen gestellt werden. Durch die Standortfunktion der App können Nutzer jedoch nur Politiker ihres eigenen Wahlkreises befragen.

  • GOOGLE MAPS Chip: Nie mehr Parkplatz-Ärger! Google Maps hat jetzt ein tolles Feature: Stadtbewohner dürfen sich freuen: Seit neuestem kann Google Maps nicht nur mit präzisen Verkehrsangaben bei den Autofahrern punkten, sondern kann durch eine neue Funktion sogar die voraussichtliche Parkplatz-Situation am Zielort vorhersagen. Die Parksituation wird dabei in verschiedenen Varianten eingestuft: von „Einfach“ zu „Normal“ bis „Schwierig“. Bisher war die App seit Anfang des Jahres nur für ausgewählte US-Metropolen freigeschaltet, ab sofort kann man sie jedoch in fünf Deutschen Städten nutzen.

  • URHEBERRECHT Heise: YouTube und Google bei Urheberrechtsverstößen zur Herausgabe von Nutzerdaten verpflichtet: Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat in einem Urteil entschieden, dass die Internetanbieter YouTube und Google bei Urheberrechtsverstößen dazu verpflichtet sind,  die E-Mail-Adressen ihrer Nutzer herauszugeben. Ein deutscher Filmverwerter hatte im Jahr 2013 gegen die beiden Internetanbieter Klage eingereicht, da Filme von drei verschiedenen Nutzern auf YouTube aufgetaucht sind und eine hohe Abrufzahl erreicht hatten. Das OLG Frankfurt hat nun entschieden, dass das Urteil für E-Mail-Adressen gilt, nicht jedoch für Telefonnummern und IP-Adressen.

  • HUAWEI Focus: Huawei bringt künstliche Intelligenz in sein nächstes Smartphone: Der Chef von Huawai, Richard Yu, kündigte auf der IFA eine neue Chip- Entwicklung für ihr nächstes Smartphone an: „Kirin 970“ soll es heißen und mit einer Recheneinheit für neuronale Netzwerke ausgestattet sein. Damit möchte das Unternehmen eine viel natürlichere Kommunikation mit dem Nutzer erreichen und so in Zukunft Innovationsführer auf dem Smartphone-Markt werden.

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Welche Smartphones Android 8 Oreo erhalten – und warum viele andere leer ausgehen

Android 8 Oreo (Screenshot by Berti Kolbow-Lehradt)

Googles aktuelles mobiles Betriebssystem Android 8 Oreo bringt viele neue Funktionen. Jedoch werden erneut bei weitem nicht alle Android-Smartphones das Upgrade erhalten. Die Update-Versorgung ist ein chronisches Problem bei Android, wie auch ein jüngerer Bericht zeigt. Warum ist das eigentlich so? Und welcher Nutzer darf sich eigentlich auf das neue Betriebssystem für sein Gerät freuen?

Upgrade ist ein komplizierter Vorgang

Um das zu verstehen, muss man wissen, wie eine neue Android-Version entwickelt wird. Zunächst hatte Google im März 2017 die Version Android 8.0, damals noch mit dem Codenamen O, angekündigt. Anschließend konnten Entwickler sich in den Folgemonaten verschiedene Betaversionen herunterladen, um die Funktionalität mit ihren Apps zu testen und die neuen Softwareschnittstellen, die sogenannten APIs, zu integrieren.

Doch erst nach dem finalen Release am 21. August 2017 veröffentlichte Google den Quellcode von Android 8 Oreo im sogenannten Android Open Source Project (kurz AOSP). Erst jetzt können die Chipsatz-Hersteller wie Qualcomm und Mediatek entscheiden, ob sie Hardware-Treiber für ihre Prozessoren veröffentlichen werden.

Sobald diese Treiberupdates fertig entwickelt sind, können die Smartphone-Hersteller anfangen, an einem Software-Update zu arbeiten. Die fertige Software muss dann noch von Google und eventuell von den einzelnen Netzbetreibern zertifiziert werden, bevor das Update an euch ausgeliefert werden kann. Dies alles dauert einfach seine Zeit. Daher können Monate ins Land ziehen, bis Android 8 Oreo auf euren Smartphones landet.

Android 8 Oreo verspricht Besserung

Mit Android 8 Oreo führt Google Project Treble ein. Damit will es den Smartphone-Herstellern ermöglichen, Software-Updates schneller an ihre Kunden auszuliefern. Dazu wurde eine neue Hardware-Schnittstelle, das sogenannte Vendor Interface, entwickelt. Dieses macht das Android-System unabhängig von den Chipsatz-Treibern, wodurch die Smartphone-Hersteller nicht mehr von den Chipsatz-Herstellern abhängig sind und schneller Software-Updates entwickeln können.

Unklar ist jedoch, inwiefern diese neue Möglichkeit die komplexen Entwicklungsstrukturen mit ihren vielen Beteiligten tatsächlich in der Praxis verschlanken kann, wie Heise betont. Außerdem kann Project Treble nichts gegen Update-unwillige Hersteller ausrichten. Womöglich werden dann ohnehin nur Sicherheits-Patches, aber keine Funktions-Updates bei euch ankommen. Google versucht schon länger vergeblich, seine Partner zu einer besseren Update-Versorgung zu drängen. Daher das ist der neuste Vorstoß keine Garantie, dass sich wirklich etwas bessert.

Nur wenige Hersteller haben sich festgelegt

In dieser Übersicht fasse ich euch alle aktuellen Smartphones zusammen, die mit einem Update auf Android 8 Oreo rechnen dürfen. Bislang haben sich noch nicht alle Hersteller dazu geäußert. Da es dennoch bei einigen Smartphone-Modellen relativ sicher ist, dass diese das Upgrade bekommen, habe ich diese auch in der Übersicht aufgeführt und mit „unbestätigt“ gekennzeichnet.

Google

Googles eigene Smartphones erhalten Softwareupdates für mindestens 18 Monate nach Marktstart. Neben Nexus-Geräten erhalten die erste und natürlich auch 2 Generation der Pixel-Modelle Oreo:

Samsung

Galaxy S8 Test
Samsung Galaxy S8. Image by Julia Froolyks

Samsung hat sich bislang noch nicht geäußert, welche Smartphones das Update erhalten werden. Alle Geräte, die dieses Jahr vorgestellt wurden, sowie die Top-Geräte aus dem letzten Jahr, dürfen aber auf jeden Fall mit dem Update rechnen. Auch die A-Serie aus 2016 und das Note 5 könnten das Update noch zu einem späteren Zeitpunkt erhalten.

HTC

HTC U11 im DXO Mark
HTC U11. Image by Jonas Haller

HTC hat über Twitter das Update für einige Modelle inzwischen bestätigt. Für das U11 soll das Update demnach im vierten Quartal 2017 erscheinen. Neben dem U11 werden aber ebenfalls HTCs andere Smartphones aus 2017 das Update erhalten. Einzig das U Play fehlt in der Ankündigung. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass die Lite-Variante des U Ultra das Update zu einem späteren Zeitpunkt erhalten wird. Das U11+ erscheint gleich zum Marktstart mit Oreo.

OnePlus

OnePlus hat das Update auf Android 8 Oreo bereits für das OnePlus 3 sowie 3T bestätigt. Damit ist auch ein Update für das zum Zeitpunkt der Bestätigung noch nicht vorgestellte OnePlus 5 ebenfalls sicher. Das OnePlus 2 wird das Update aber nicht mehr erhalten.

Nokia

Nokia 8. Image by Jonas Haller

Nokia hat für all seine Smartphones das Update bereits zugesagt. Demnach sollten das Nokia 3, 5 und 6 zeitnah mit Android 8 Oreo ausgestattet werden. Das Nokia 8 wird zum Marktstart noch mit Android 7 ausgestattet sein, erhält aber definitiv ein Update.

Motorola/Lenovo

Lenovo hat die Smartphones der Moto-Serie in der Vergangenheit immer zeitnah mit Updates versorgt. Auch dieses Jahr hat Lenovo eine komplette Liste aller Smartphones veröffentlicht, die das Update erhalten werden. Die Top-Geräte aus 2017 und 2016, sowie die G-Reihe aus 2017 erhalten Android 8. Auch das auf der IFA vorgestellte Moto X4 wird das Update erhalten. Bei der Veröffentlichung der Liste gab es Kritik von einigen Nutzern, die behaupteten, Motorola habe bei der Einführung des Moto G4 Plus ebenfalls ein Update auf Android O versprochen. Lenovo hat auf die Kritik reagiert und angekündigt, das Update nachzuliefern, was aber noch bis 2018 dauern könnte. Ob es für das kleinere Moto G4 ebenfalls ein Update geben wird, ist fraglich.

  • Moto Z
  • Moto Z Play
  • Moto Z2 Force
  • Moto Z2 Play
  • Moto X4
  • Moto G5
  • Moto G5 Plus
  • Moto G5S
  • Moto G5S Plus
  • Moto G4 Plus

LG

LG V30
LG V30. Image by Jonas Haller

LG lässt sich erfahrungsgemäß viel Zeit mit Software-Updates. Das aktuelle Flagship-Smartphone G6 hat bis jetzt noch kein Update auf Android 7.1 erhalten. Dennoch werden das G6 sowie das V20 das Update irgendwann erhalten. Ob das G5 auch noch auf die Aktualisierung hoffen kann, ist eher fraglich. Allerdings wird das technisch fast identische Nexus 5X das Update erhalten. Für das gerade erst vorgestellte Mittelklasse-Smartphone Q6 ist ein Update auf Android 8 ebenfalls fraglich. Das V30 hingegen erhält auf jeden Fall das Update auf Android 8, erscheint zum Start aber noch mit Nougat.

Sony

Sony hat sich ebenfalls noch nicht zu Updates auf Android 8.0 Oreo geäußert. Dennoch darf man davon ausgehen, dass der japanische Hersteller alle Smartphones von 2017 und die Flaggschiff-Geräte aus 2016 mit einem Update versehen wird. Hingegen die XA-Serie aus 2016 wird wohl eher kein Update mehr erhalten. Jedoch das neue XZ1 und XZ1 Compact werden direkt mit Oreo ausgeliefert.

  • Xperia XZ Premium (unbestätigt)
  • Xperia XZs (unbestätigt)
  • Xperia XZ (unbestätigt)
  • Xperia X (unbestätigt)
  • Xperia X Compact (unbestätigt)
  • Xperia X Performance (unbestätigt)
  • Xperia XA1 (unbestätigt)
  • Xperia XA1 Ultra (unbestätigt)
  • Xperia XZ1
  • Xperia XZ1 Compact

Huawei/Honor

Huawei Nova 2
Huawei Nova 2. Image by Timo Brauer

Für Smartphones von Huawei, sowie deren europäischer Tochterfirma Honor, werden erfahrungsgemäß relativ zügig Updates bereitgestellt, obwohl größere Anpassungen der Benutzeroberfläche vorgenommen werden müssen. Honor gibt auch auf Nachfrage keine Auskunft über die Update-Roadmap. Jedoch kann man mit einem Update für das Honor 9, 8 Pro, sowie 6X rechnen. Ob das Honor 8 das Update noch bekommt, ist fraglich. So hatte beispielsweise das Honor 7 das Update auf Android 7 nicht mehr erhalten.

Huawei hat sich bei der Vorstellung des Mate 10 zum Update-Fahrplan geäußert. Demnach erhalten definitiv das Mate 9, das P10 und das P10 Plus die Aktualisierung auf Oreo. Zum kürzlich vorgestellten Nova 2 sagte Huawei jedoch nichts. Dennoch ist ein Update für das Mittelklasse-Gerät aus unserer Sicht wahrscheinlich. Und schließlich wird das neue Mate 10 Pro ab Marktstart bereits mit Android 8 ausgestattet sein. Hingegen die abgespeckte Variante Mate 10 Lite erhält zumindest zum Start nur Android 7.

BQ

Fingerabdruckscan Aquaris X (Image by Anne Jerratsch)
BQ Aquaris X. Image by Anne Jerratsch

Unterdessen hat auch die spanische Marke BQ mitgeteilt, welche in den Jahren 2016 und 2017 erschienenen Smartphones sie mit Oreo aktualisieren wird. Demnach garantiert BQ für alle seine Smartphones mindestens eine Aktualisierung zur neusten Version. Das gilt sowohl für die Flaggschiffe als auch für die viel günstigeren Einstiegergeräte, wie der Hersteller mitteilt. Manche Modelle versieht BQ sogar mit einem zweiten großen Update. Das trifft zum Beispiel auf das Aquaris X5 Plus und die Smartphones der Aquaris U-Reihe zu. Sie erschienen 2016 mit der Android-Version 6.0.1 Marshmallow, erhielten im Laufe dieses Jahres ein Update auf Android 7.1 und bekommen in Kürze auch Android 8 Oreo. Außerdem verpflichtet sich BQ, alle Modelle zwei Jahre ab der Markteinführung um Sicherheitspatches zu aktualisieren.

  • Aquaris X
  • Aquaris X Pro
  • Aquaris X5
  • Aquaris U
  • Aquaris U Lite
  • Aquaris U Plus
  • Aquaris V
  • Aquaris V Plus
  • Aquaris U2
  • Aquaris U2 Lite

Asus

Asus spendiert nicht nur der aktuellen und erst im September präsentierten vierten Generation eine Aktualisierung auf Android 8.0 Oreo, sondern auch den Vorgängern der dritten. Wann genau es zu den Update-Wellen kommen soll, ist noch unklar. Aber spätestens in der zweiten Jahreshälfte von 2018 sollen alle Geräte nach und nach beliefert werden. Doch ist bei Asus nicht nur wichtig, was unter der Haube passiert, denn der taiwanesische Hersteller setzt auf die eigenentwickelte Oberfläche ZenUI. Ein Update auf Android 8 bedeutet in jedem Falle auch ein Update auf die ZenUI 4.0, welche optisch aufgefrischt und deutlich entschlackt auftritt. Statt über 30 Apps sind künftig nur noch 13 vorinstalliert, insgesamt läuft sie flüssiger und zuverlässiger.

Asus Zenfone 3 Deluxe
Asus Zenfone 3 Deluxe. Image by Jonas Haller

Mit Material von Berti Kolbow-Lehradt und Jonathan Kemper.
Letztes Artikel-Update: 2.11.2017


Teaser Image: Google Keynote, Screenshot by Timo Brauer; Images by Jonas Haller, Timo Brauer, Anne Jerratsch, Julia Froolyks.


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China-Smartphones im Überblick: Das sind die besten Hersteller

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„Kauf dir doch ein China-Smartphone! Die sind eh viel günstiger!“ Diesen Tipp habt ihr doch bestimmt schon mal bekommen, oder? Ganz Unrecht haben die Kollegen da nicht: Für kleines Geld lassen sich im fernen Osten Telefone kaufen, die den verfügbaren Geräten auf dem deutschen Markt in nichts nachstehen – und das trotz guter Qualität, aktueller Prozessoren und einem kulanten Support, von dem O2-Kunden nur träumen könnten. Inzwischen sind die beliebtesten China-Smartphones nicht nur über Alibaba, Banggood und Co. verfügbar, sondern werden hierzulande direkt bei Amazon verkauft. Dadurch gibt es keine nennenswerten Zollprobleme und sogar eine deutsche Gewährleistung. Wir wollen euch in Deutschland erhältliche China-Smartphones, die ursprünglich nicht für diesen Markt gebaut wurden, vorstellen und Empfehlungen geben.

Xiaomi: Marktführer in China

Noch nie was von Xiaomi gehört? Dann hast du auf jeden Fall einiges an topaktueller Hardware zum richtigen Schnäppchenpreis verpasst. Die Firma Xiaomi produziert neben Smartphones auch Fitnessarmbänder, Powerbanks, Smart-Home-Gerätschaften, Drohnen und sogar einen Reiskocher. Mit dem Xiaomi Mi Mix machte der Konzern aus Peking klar, dass sich in der Smartphone-Welt etwas gewaltig geändert hatte: Plötzlich waren die Chinesen nicht mehr nur „böse“ Copycats, wie Samsung und Apple sie gerne bezeichneten. Vielmehr waren sie an der Spitze des Designgipfels gelandet, der Geräte von bekannten Herstellern altbacken aussehen ließ. Eine so riesige Screen-to-Body-Ratio, so bezeichnet man das Verhältnis zwischen Display und Gerät selbst, konnte noch kein Hersteller in einem serienreifen Telefon ausliefern.

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Image by Xiaomi

Für High-End-Interessenten bietet Xiaomi mit dem Mi 6 einen direkten Konkurrenten zum Samsung Galaxy S8 an. Das Smartphone nutzt den gleichen Prozessor wie das S8, namentlich den Snapdragon 835. 6 GB Arbeitsspeicher sorgen für eine fixe Datenverarbeitung. Das sind zwei mehr, als der Konkurrent von Samsung zu bieten hat. Neben dem Weitwinkelobjektiv verbaut Xiaomi auch eine Linse mit zweifachem Zoom. Und das Beste ist natürlich der Preis: Für 400 Euro gibt es die Version mit 128 GB Speicher. Das Galaxy S8 kostet mit lediglich 64 GB über 200 Euro mehr.

China-Smartphones: Xiaomi kann auch Mittelklasse

Lieber etwas im Mittelklasse-Segment gefällig? Klar, kein Problem: Das Xiaomi Redmi Note 4x Pro zeigt auf dem 5,5 Zoll großen Display mit Full-HD-Auflösung neben Apps wie Facebook und Whatsapp auch problemlos Spiele flüssig an. In der besten Ausstattungsmöglichkeit stecken neben 4 GB RAM auch 64 GB interner Speicher im Smartphone. Der recht aktuelle Prozessor Helio X20 ist auch bei Sony-Smartphones verbaut und trotz der Mittelklasse-Leistung zukunftssicher. Für etwa 220 Euro ist das Note 4X Pro eine günstigere Alternative zum in Deutschland weit verbreiteten Samsung Galaxy A3, das inzwischen für 240 Euro über die Ladentheke geht. Ganz nebenbei sind die Spezifikationen noch um einiges besser.

Und für ein günstiges Akkumonster, das trotzdem recht gute Hardware bietet, zahlt man bei Xiaomi 130 Euro. Dafür gibt’s ein Redmi 4X Pro mit 2 GB Arbeitsspeicher, 16 GB Flash-Speicher und einen Snapdragon 435-Prozessor. Der Akku hält mit 4.000 Milliamperestunden im moderaten Gebrauch ohne Probleme für zwei Tage. Damit ist das Smartphone prinzipiell genau das Richtige für einen Festival-Trip, für deine Eltern, die das Gerät gerne mal über Nacht nicht ans Ladekabel hängen oder vielleicht auch für dich, der den ganzen Tag einen leistungsstarken Akku für dauernde Mail-Synchronisationen oder Ähnliches benötigt.

China-Smartphones von OnePlus: Hä, das sind Chinesen?

Tatsächlich ist OnePlus im Verständnis vieler Konsumenten in Europa als eine europäische Firma aufgetreten. Stattdessen verbirgt sich hinter der Firma der Chinese Liu Zuohu. Er ist der ehemalige Geschäftsführer von Oppo und wollte mit OnePlus und zwei einfachen Grundsätzen durchstarten: Günstiger Verkaufspreis trotz High-End-Specs und nur das nötigste Marketing. Seine Philosophie setzte sich durch – so konnte OnePlus inzwischen das sechste Smartphone an seine Kunden ausliefern.

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Image by OnePlus

Der Konzern ist in Deutschland mittlerweile gut bekannt, unter anderem dank (inzwischen) umfangreicher Werbung und die künstliche Verknappung durch das ursprüngliche Invite-System, mit dem der Hype seinen Lauf nahm. Die Niedrigpreispolitik musste derweil etwas leiden. Das OnePlus 5 kostet in Deutschland rund 500 Euro. Die günstigsten China-Smartphones für Europa sind OnePlus-Telefone also inzwischen nicht mehr, immerhin wird das oben erwähnte Xiaomi Mi 6 für 100 Euro weniger verkauft. Einziger Unterschied: „Nur“ 6 statt 8 GB RAM sind verbaut.

Oppo: Innovativ, aber recht unbekannt

Wahrscheinlich hast auch du vor drei Jahren etwas über das Oppo N3 gelesen: Das Smartphone kam mit dem innovativen Feature daher, bei dem die Kamera drehbar war. Die eine Kamera konnte dadurch tiefer gebaut werden, gleichzeitig bot das Smartphone mit 16 Megapixeln damals ein großes Alleinstellungsmerkmal.
Auch heutzutage kann Oppo mit Neuerungen punkten: Mit VOOC Flash Charge können Akkus von Oppo-Geräten besonders schnell geladen werden. Auch gab es vor kurzer Zeit einen funktionsfähigen Prototypen einer Smartphone-Kamera mit fünffachem optischen Zoom zu sehen. Jedoch müssen wir derzeit ganz klar sagen: Der Kauf eines China-Smartphones von Oppo lohnt sich aktuell nicht. Das liegt daran, dass das derzeitige Topmodell nur einen Mittelklasse-Prozessor verbaut hat und gleichzeitig nicht besonders günstig ist.

Honor: Die können was!

Honor ist seit Ende 2014 im deutschen Raum bekannt. Es handelt sich hierbei um einen günstigen Ableger der Firma Huawei, was der Qualität und Leistung aber keinen Abbruch tut. Das aktuelle High-End-Modell heißt Honor 9 und bietet als eines der Hauptfeatures eine Dual-Kamera mit einem 20- und einem 12-Megapixel-Sensor. Der Prozessor Kirin 960 kommt zwar nicht an den aktuellen Snapdragon 835 heran, schlägt den zweitschnellsten Snapdragon-Chip 821 aber deutlich. 6 GB RAM sind State-of-the-Art und für einen Preis von 400 Euro nicht selbstverständlich. Das 3D-Glas der Rückseite erzeugt schöne, auffällige Reflektionsmuster. Der 3.200 mAh starke Akku lässt sich dank Supercharge-Technologie innerhalb kurzer Zeit vollständig laden. Unter dem Namen Honor bringt Huawei China-Smartphones der Extraklasse auf den Markt.

ZTE: Alt bewährter Hersteller

ZTE hat zwar aktuell kein Smartphone, das andere Hersteller in den Schatten stellen könnte. Dennoch ist die Firma eine der bekanntesten Marken, die sich auch auf dem deutschen Markt mit China-Smartphones bewegen. Das ZTE Axon 7 ist schon fast ein Jahr alt, was für Smartphones schon eine halbe Ewigkeit ist. Entsprechend „schlecht“ ist die Hardware. Der Snapdragon 820 hat eigentlich ausgedient. Das Axon 7 hat aber einen großen Vorteil gegenüber allen anderen hier gelisteten Mobiltelefonen: Es ist mit Googles Virtual-Reality-Plattform Daydream kompatibel. Bisher haben nur wenige günstige Geräte Zugang zum Daydream-System, das mit einer leichten Brille und einem praktischen Controller punktet. Zusätzlich überzeugen die Bilder der Kamera und die Stereolautsprecher sind Dolby-zertifiziert.

Meizu: Rückseiten-Display à la Yota

Meizu ist mit seinen China-Smartphones in Deutschland so gut wie unbekannt. Doch der Hersteller rockt in Indien und China richtig ab. Das aktuelle Spitzengerät hört auf den Namen Pro 7, nicht zu verwechseln mit dem privaten Fernsehsender. Von vorne betrachtet sieht das Smartphone aus wie jedes andere. Die Rückseite hat es aber im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Ein zweites Display ist direkt unter der Dualkamera verbaut. Der 1,9 Zoll kleine OLED-Screen fungiert als Always-On-Display und zeigt neben dem Datum und der Uhrzeit auch das Wetter an.

Nebst Wallpapern sind auf dem zweiten Display auch Fitnessinformationen, Wecker, Benachrichtigungen, Kalendereinträge und vieles mehr anzeigbar. Auch Hardware-technisch setzt das Meizu Pro 7 ein Statement. Die Plus-Version mit einer Displaydiagonale von 5,7 Zoll kommt nebst 6 GB RAM mit dem aktuellen Spitzenprozessor Helio X30 daher. Das Meizu Pro 7 ist ein gutes Beispiel dafür, dass China-Smartphones den Geräten auf dem deutschen Markt oft überlegen sind.

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Image by Meizu

Cubot: Günstig und mit aktuellem Android

Cubot ist vor allem für China-Smartphones im Einsteiger-Segment bekannt, die in Deutschland für deutlich unter 100 Euro den Besitzer wechseln. So etwa das Cubot Note S, das eigentlich für den afrikanischen Markt gedacht war. Für 83 Euro gibt’s ein 5,5 Zoll großes Display mit einem zugegeben großen Rand. Der 4.150 mAh große Akku hält bei dem leistungsschwachen Mediatek 6580 auch gerne mal für mehrere Tage durch. Im Niedrigpreisbereich ist ein aktuelles Android-System selten, Cubot jedoch liefert das Note S mit Android 6.0 aus und bietet bereits ein Update auf 7.0 Nougat an. Richtige Wunder kann man beim Note S wahrlich nicht erwarten – für den mobilen Einstieg oder als Übergangshandy reicht das Gerät aber völlig aus.

Vernee: Smartphones mit Götternamen

Mit den Smartphones Vernee Mars, Apollo und Thor mischt Vernee seit 2016 auf dem mobilen Markt mit. Die Firma aus Shenzem, dem Pendant zum Silicon Valley in China, verkauft günstige Geräte mit kleinen Extras. So zum Beispiel das Vernee Thor Plus. Der Akku fasst 6.200 mAh – und das bei einer Dicke von lediglich 8 Millimetern. Dazu kommt ein 5,5 Zoll großes AMOLED-Display, ein Fingerabdrucksensor, Android 7.0 und ein vergleichsweise alter Mediatek 6753. Für dieses Akkumonster werden rund 155 Dollar fällig.

Hinter dem Namen Vernee Mars verbirgt sich ein Mittelklassegerät mit einem Helio X10-Prozessor, 4 GB RAM und einem 5,5 Zoll großem Full-HD-Bildschirm. Der 3.000 mAh fassende Akku lässt sich dank Quick Charge schnell wieder füllen. In unserem Test des Vernee Mars stellen wir ihm keine besonderen Qualitäten aus – allerdings handelt es sich beim Mars um ein solides Mittelklasse-Smartphone in einem schicken Unibody-Gehäuse.

Umidigi: Gute Hardware, mittlerer Preis

Die China-Smartphones von Umi machen prinzipiell nichts besonders gut, sind aber auch keinesfalls schlecht. Umi ging aus der Marke Jiayu hervor, deren Gerät S3+ wir vor einer Weile getestet haben. Die Firma stellt stabile Geräte her. Die Innovationen anderer Hersteller finden sich meist erst ein Jahr später in den Smartphones. Das aktuelle Flaggschiff Umidigi Z Pro hat aber aktuelle, flotte Hardware für einen Mittelklassepreis. 275 Euro sind für das Z Pro mit 5,5 Zoll Displaydiagonale, einem Fingerprint-Sensor auf der Vorderseite, einer Dualkamera und den Prozessor Helio X27 aus dem Hause Mediatek fällig. Das Telefon unterstützt Schnelladetechnologien und lässt sich mit bis zu 256 GB großen Micro-SD-Karten erweitern. Preislich ist es eine starke Alternative zu den in Deutschland alteingesessenen Marken.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten


Image (adapted) „Smartphone“ by Skefalacca (CC0 Public Domain)

Images by Meizu / OnePlus / Xiaomi


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Große Marke, wenig dahinter: Lasst euch beim Smartphone-Kauf nicht von Traditions-Labels einlullen

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Die Qualität der Kamera ist eines der Hauptverkaufsargumente bei Smartphones aller Preiskategorien. Deshalb wird neben immer besseren Leistungen von den Mobilgeräte-Herstellern auch gerne die Zusammenarbeit mit großen Namen aus der Welt der Kameras angepriesen. In manchen Fällen werden Geräte sogar direkt unter dem Markennamen eines Kameraherstellers vermarktet. Diese Maßnahmen sollen gegenüber dem Konsumenten überdurchschnittliche Kompetenz im Bezug aufs Imaging suggerieren. Allerdings steckt dahinter nicht immer allzu viel Substanz.

Traditionsmarken zieren Billig-Geräte

Vor allem im niedrigen Preissegment sollen traditionsreiche Marken völlig unaufregenden Geräten etwas Glanz verleihen. So hat Archos, eine französische Elektronikmarke, zum Beispiel gerade angekündigt, eine Reihe günstiger Tablets unter dem Markennamen Kodak zu vetreiben. Zudem verkauft ein anderer Lizenznehmer der Kodak-Marke, die Bullit Group aus Großbritannien, mit dem Kodak Ektra (hier zu meinem Kurztest) ein Smartphone im Retrokamera-Design. Zwar sieht das sehr nett aus, bietet aber selbst im Kameramodul nur Durchschnittstechnik. Und der legendäre Polaroid-Schriftzug ist auf Action-Cams der Einstiegsklasse und Selfie-Sticks zu finden.

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Kodak Ektra, vertrieben von der Bullit Group. Image by Lars Rehm

Marken-Protz bei Mittelklasse und High-End-Geräten

Aber auch im Hochpreissegment werden Marken lizensiert. So nutzt die weltweite Nummer drei im Smartphone-Markt, Huawei, Leicas Namenszug auf den Kameras seiner Topmodelle, zum Beispiel auf dem P10 (hier zu meinem Kurztest). Auf Sonys Smartphones der Xperia-Reihe prangt das Zeiss-Logo. Und Motorolas „True Zoom“-Kameramodul für die Moto-Z-Reihe wird unter dem Hasselblad-Namen vertrieben (hier mein ausführlicher Test).

All diese Produkte sind insgesamt von hoher Qualität und kosten viel Geld. Jedoch dürfte sich der tatsächliche Einfluss der berühmten Kameramarken auf Entwicklung und Fertigung in vielen Fällen in Grenzen halten. Zwar hat Leica laut eigener Aussage bei den Huawei-Smartphones P9, P10 und Mate 9 (zu Jonas’ Test) an der Optimierung von Bildatmosphäre, Farbanmutung und Rauschverhalten gearbeitet. Auch das Zusammenspiel der beiden Linsen in der Dual-Kamera soll Teil des Engagements gewesen sein. Gemessen an der gesamten Ingenieursleistung, die in ein Kamerasystem einfließt, scheint dies aber ein relativ kleiner Beitrag zu sein.

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Huawei Mate 9 mit Dual-Kamera „von“ Leica. Image by Jonas Haller

Wie konkret Traditionsmarken die Produkte der Lizenzpartner mitentwickelt haben, bleibt oft schwammig. Wohl aus gutem Grund. So muss sich keiner der Beteiligten rechtfertigen, wenn die Technik nicht so toll funktioniert, wie das Marketing suggeriert.

Denn in vielen meiner Tests stellte ich fest, dass der Deal mit den Traditionsmarken für den Kunden überhaupt keinen funktionellen Mehrwert bietet. So war die Qualität der Objektive in Sonys Smartphone-Kameras in der Vergangenheit oft nicht auf dem Niveau, das man mit Zeiss-Produkten assoziiert. Und das bereits erwähnte „True Zoom“-Modul basiert auf typischer Kompaktkamera-Technologie, mit der Hasselblad normalerweise keine Berührungspunkte hat. Schließlich ist das Unternehmen hauptsächlich für seine professionellen Mittelformatkameras bekannt.

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Das Hasselblad „True Zoom“-Modul am Lenovo Moto Z Force Smartphone. Image by Lars Rehm

Schaut beim Kauf auf’s Produkt, nicht auf die Marke!

Und genau das ist es, was den Marken-Kooperationen oft einen etwas faden Beigeschmack gibt. Gut informierte Verbraucher lassen sich natürlich nicht von einem Label in die Irre führen. Der Durchschnittskonsument könnte aber durchaus den Eindruck gewinnen, er erwirbt ein Mobilgerät, das eine bessere Kamera hat als das Konkurrenzprodukt ohne den Namenszug eines Kameraherstellers. Das kann der Fall sein, ist es oft aber nicht.

Marken-Kooperationen können die Reputation versauen

Aber nicht nur Verbraucher könnten auf der Verliererseite stehen. Auch die Lizengeber setzen ihre Reputation bei der Stammkundschaft aufs Spiel. In manchen Fällen, wie Polaroid oder Kodak, ist das Lizensieren inzwischen zum Hauptunternehmenszweck geworden. Hier muss man sich sicher nicht allzu viele Sorgen ums Markenimage machen.

Marken wie Leica, Zeiss oder Hasselblad, die ihr Geld immer noch mit Profifotografen sowie ambitionierten und solventen Amateuren verdienen, haben aber einiges zu verlieren. Kunden, die mehrere Tausend Euro für eine Leica-Kamera oder ein Zeiss-Objektiv ausgeben, dürften nicht immer darüber erfreut sein, dass der Schriftzug „ihrer“ Marke auf einem Smartphone prangt, das für einen Bruchteil dieser Summen zu haben ist. Denn zumindest aus dem Blickwinkel dieser Klientel haben Smartphones im Vergleich mit den Kernprodukten der Marke nur unterklassige Bildqualität zu bieten.

Hey Marken, bitte ein bisschen mehr Klartext für Käufer!

Sinkende Umsätze in der Foto-Industrie bedeuten, dass auch diese Firmen nach neuen Märkten und Zielgruppen Ausschau halten müssen. Es wäre aber wünschenswert, dass dem Kunden mehr Transparenz im Bezug auf diese Kooperationen gewährt werden würde. Wenn es sich um einen reinen Licensing-Deal handelt, sollte dies ersichtlich sein. Echter Technologie-Transfer ist natürlich gewünscht und kann mittel- und langfristig zu Kamera-Performance und Features führen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Aber auch in diesen Fällen sollte von Anfang an kommuniziert werden, auf welcher Ebene und in welchem Umfang dieser Transfer stattfindet. Dann wüsste auch der Verbraucher genau, woran er ist.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Teaser Image adapted by Lars Rehm; Images by Lars Rehm, Jonas Haller


 

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • KI t3n: KI von Google entwickelt KI: Forschern von Google und verschiedener Universitäten ist es gelungen, eine KI-Software zu entwickeln, die selbst dazu in der Lage ist, KI zu schreiben. Die KI-Forscher ließen in einem Experiment eine Software ausarbeiten, um menschliche Sprache zu erkennen. Die Resultate waren sogar noch besser als die, die Menschen bei der gleichen Aufgabe erzielen konnten. Bislang wurden die Ergebnisse allerdings noch nicht durch andere Forscher geprüft. Auch im Bereich der künstlichen neuronalen Netze konnten jüngst Erfolge erzielt werden.

  • RECHT WIRED: Welche Rechte und Pflichten haben Roboter?: Wer ist Schuld, wenn Roboter Schaden anrichten? Der Hersteller? Der Nutzer? Oder der Roboter selbst? Wenn Maschinen immer intelligenter werden, muss das Recht an sie angepasst werden. Diese Fragen betreffen Bereiche wie das Strafrecht, das Zivilrecht, den Datenschutz und die Frage nach dem geistigen Eigentum. Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, hat „WIRED“ Eric Hilgendorf zum Interview getroffen. Er leitet die Forschungsstelle RoboRecht der Universität Würzburg und erklärt er, warum Roboter (noch) nicht zur Verantwortung gezogen werden können, warum ihre Rechte und Pflichten noch nicht festgelegt sind und weshalb die berühmten Robotergesetze von Asimov nicht alltagstauglich sind.

  • SOCIAL BOTS Spiegel: Betreiben von Social Bots soll unter Strafe stehen Winfried Bausback (CSU), bayerische Justizminister, fordert: „Der Bundesjustizminister muss endlich damit aufhören, auch im Strafrecht im digitalen Steinzeitalter zu verharren“. Seine hessische Amtskollegin Eva Kühne-Hörmann (CDU) will verhindern, dass das Internet zu „einer hochwirksamen und antidemokratischen Lügenschleuder“ wird. Daher soll das Betreiben von Social Bots strafbar werden und jeder Nutzer soll die Möglichkeit bekommen, Anzeige gegen den Betreiber des Bots zu erstatten. Zur Orientierung, wie man einen Social Bot erkennt, bietet Spiegel Online einen Überblick über auffällige Merkmale von Meinungsrobotern.

  • SAMSUNG chip: Samsung veröffentlicht Untersuchungsergebnisse: Warum das Note 7 explodierte: In der Nacht zu Montag hat Samsung eine Erklärung veröffentlicht, warum das Galaxy Note 7 überhitzen und explodieren konnte. Schuld seien demnach die Akkus, während Probleme mit der Hardware und Software vom Hersteller ausgeschlossen werden konnten. „[Wir übernehmen] die Verantwortung für unser Versagen, die Probleme beim Batterie-Design und beim Produktionsprozess vor der Markteinführung des Note 7 zu erkennen und bestätigen“, sagte der Leiter der Smartphone-Sparte, Koh Dong Jin, in Seoul. Um in Zukunft derartige Pannen zu vermeiden, will Samsung die Akkus im Vorfeld besser testen.

  • HUAWEI TURN ON: Neue Presse-Fotos des Huawei P10 im Internet aufgetaucht: Die Website AndroidPure hat neue Fotos des Huawei P10 veröffentlicht. Das Smartphone, das schon in wenigen Wochen auf den Markt kommen soll, wird einen Fingerabdruckscanner unter dem Home-Button haben und eine Dual-Kamera, die schon beim Huawei P9 überzeugen konnte. Noch umstritten ist allerdings, ob das P10 einen Dual-Curved-Screen bekommen wird. Beim Arbeitsspeicher wird man zwischen 4 und 6 GB auswählen können. Die Speicherplatz wird vermutlich auf 64 GB herauslaufen, aber auch 126 GB Speicher sind denkbar.

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  • SMART HOME heise: Netatmo: Neue Sicherheitskomponenten fürs smarte Heim: Der französischer Hersteller Netatmo baut seinen Smart Home Sicherheitsbereich aus: Im Rahmen der Elektromesse CES 2017 wurde bekanntgegeben, dass im Laufe des Halbjahres 2017 noch eine Alarmsirene und ein smarter Rauchmelder auf den Markt gebracht werden soll. Die Überwachungskamera „Welcome“, die dank Gesichtserkennung Eindringlinge von bekannten Personen unterscheidet, soll nur der Anfang gewesen sein. Die Alarmsirene funktioniert laut Netatmo nur in Verbindung mit der angesprochenen Welcome.

  • INTEL t3n: Für selbstfahrende Autos und mehr: Intel erwirbt 15-prozentigen Anteil an Here: Intel übernimmt einen 15-prozentigen Anteil an Here, dem von Nokia an BMW, Daimler und Audi verkauften Kartendienst. Die beiden Unternehmen wollen an echtzeitnahen Aktualisierungen von hochauflösenden Karten für autonome Fahrzeuge arbeiten. Ebenso am Zukunftsplan stehen die Themen Cloud-Analytik, Internet der Dinge, maschinelles Lernen und Augmented Reality. 

  • HUAWEI computerbild: Honor 6X: Smartphone mit Dualkamera kommt nach Deutschland: Huawei bringt das neue Smartphone seiner Tochtermarke Honor nun auch in Deutschland auf den Markt. Auch beim Honor 6X will der Hersteller wieder mit einem verhältnismäßig niedrigen Preis und starker Leistung punkten. Das für diese Klasse ordentlich ausgestattete Smartphone ist ab heute für 250 Euro erhältlich. Honor richte sich an die Bedürfnisse einer jungen, vernetzten und preissensiblen Zielgruppe.

  • IT-SICHERHEIT datenschutzbeauftragter: Datenschutz ist 2017 das wichtigste IT-Sicherheitsthema: Im Jahr 2017 ist für über 90% der Befragten der Datenschutz das dominierende IT-Sicherheitsthema. Auch wenn es keinen absoluten Schutz vor Spähattacken gebe, gehen knapp drei Viertel von einer Verstärkung der Abwehrmaßnahmen aus. Infolge der zahlreichen Geheimdienstskandale habe die Sensibilität innerhalb der deutschen Wirtschaft hinsichtlich des Datenschutzes enorm an Relevanz gewonnen. 

  • TECHNOLOGIE golem: Der heilige 3D-Smartphone-Netbook-Tablet-Kamera-Graal: Das französische Unternehmen Graalphone will mit dem gleichnamigen Gerät das Büro für unterwegs schaffen: Das Graalphone soll Smartphone, Tablet, Netbook und Kamera mit 3D-Funktion in einem sein. Zusammengeklappt sieht das Graalphone aus wie ein Nintendo 3DS. Klappen wir den 7-Zoll-Bildschirm auf, kommt eine vollwertige Tastatur zum Vorschein. Dann soll sich das Graalphone als Netbook nutzen lassen, als Betriebssystem wird Windows 10 verwendet. 

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Momente in 360-Grad-Fotografie festhalten- Die Essener Firma 360ties zu Besuch in Dubai

republik-dominikaner-image-by-omarmedinafilms-via-pixabay

Vor der Weltraum-Fotowand reihen sich Kamera an Kamera – der „Twister“, so wie es in 360ties-Fachsprache heißt, lichtet die springenden, lachenden und gestikulierenden Besucher des Youtube-Events in Dubai mit einem einfachen „Klick“ aus 19 verschiedenen Perspektiven ab. Wenige Sekunden später sieht man das Resultat der blitzschnellen „One-Shot-Technologie“: „360ties“ friert Momente in einem 360-Grad-Winkel ein – ähnlich, wie man es aus Filmen wie Matrix kennt. Diese faszinierenden, dynamischen Aufnahmen können direkt vom Event aus schnell und einfach auf allen Social Media geteilt werden und fleissig Likes sammeln.

360-Grad-Fotografie aus Leidenschaft

Dirk Blanke, der geschäftsführende Gesellschafter der Essener Firma, treffe ich bei der Eröffnung des #YoutubeSpaceDXB in der Alserkal Avenue in Dubai. Der gelernte Werbefotograf begeisterte sich schon vor 15 Jahren für 360-Grad-Fotografie, aus der sein Geschäftsmodell im Jahre 2008 entstand. Mittlerweile vertrauen Kunden wie Youtube, H&M, Phillips, Huawei oder auch SAP auf 360ties, das seit 2012 besonders in der Event-Fotografie unterwegs ist.

„Alle wollten es ausprobieren!“

Der 53-jährige freute sich über deutschen, journalistischen Besuch und plauderte für Netzpiloten aus dem Nähkästchen: „Der Weg von 360ties in die Eventfotografie ist aus einer witzigen Begebenheit entstanden. Einmal haben wir ein ganz normales Werbe-Shooting mit unserer 360-Grad-Technik gemacht, für die ich das Konzept eigentlich entwickelt habe. Kaum waren wir mit unserem Model fertig, kamen alle anderen Anwesenden im Raum angelaufen – die Visagisten, Ausstatter und sogar der Taxifahrer. Sie wollten alle in unseren Fotoaufbau rein und die 360-Grad-Fotografie austesten. Und da habe ich gemerkt, dass nicht nur das Endprodukt toll ist, sondern auch der Foto-Aufbau die Menschen anzieht. Sie betreten die Fläche und sofort entsteht eine Interaktion. Sie lachen, springen und gestikulieren von ganz allein.“

 

Ein Effekt, den man auch auf dem #YoutubeSpaceDXB-Event in Dubai beobachten kann. Immer wieder wird das Interview unterbrochen, da Neugierige Fragen stellen und sich in dem „Weltraum“ ausprobieren möchten.

Social-Media-Tauglichkeit durch automatisierte Verarbeitung

Um ihren Aufbau Event-tauglich zu gestalten, arbeiteten 360ties besonders an einer schnellen und einfachen Social Media-Anbindung : „Wir haben das Konzept so technisch aufbereitet, dass das Ganze automatisiert abläuft und wir damit nach hinten hinaus keine Nachbearbeitungszeit haben. Wir produzieren einen Content, der dann jeweils für das Event auf einem Server abgelegt werden muss. Für das heutige YoutubeSpaceDXB- Event haben wir passend zu der Veranstaltung einen Youtube-Kanal angelegt. In der Regel können wir 30 Sekunden, nachdem das Foto geschossen wurde, das 360-Grad-Foto uploaden und nach zwei bis drei Minuten sind sie dann online schon verfügbar. Je nach Social-Media können dann die Fotos in unterschiedlichen Formaten heruntergeladen werden- sei es als GIF oder Video. Wir sind für alle Social Media interessant.“

Die Momentaufnahmen lohnen sich für Firmen. Lachend erzählt Dirk Blanke, dass seine Videos bei der letzten Veranstaltung im Like-Ranking direkt nach den Beauty-Videos von Bloggern kamen. „Fingernägel ziehen bei Videos anscheinend immer, aber direkt danach kommt unsere 360-Grad-Fotografie, die durch ihre Dynamik einfach fasziniert.“

Ob mit dem platzsparenden „Twister“, der bei dem #YoutubeSapceDXB zur Anwendung kam, oder dem 360ties Booths, der durch Design und Aufbau auf jedem Event auffällt – 360ties sind mittlerweile weltweit für ihre Kunden unterwegs, um ihre springenden, schreienden und lachenden Besuchern in Momentaufnahmen einzufangen.

Mit Dubai erschließt die Essener Firma einen neuen Markt. Für das Sharjah International Children’s Film Festival waren sie schon in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterwegs und auch ihr Auftritt bei dem Youtube-Event wird wohl nicht ihr letzter Besuch in den Emiraten gewesen sein.


Image “Republik Dominikaner” by OmarMedinaFilms (CC0 Public Domain)


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Im Test: Das Huawei Ascend G7 und Huawei Ascend Mate 7

Huawei ist hierzulande für seine kostengünstigen Smartphones bekannt. Mit zwei neuen Modellen der Ascend-Reihe setzt Huawei aber vermehrt auf Qualität. // von Daniel Peter

Huawei Ascend ((Bild: Alexandra von Heyl/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Während das chinesische Telekommunikationsunternehmen Huawei in Ländern wie den USA und Australien hoch umstritten ist, investiert Huawei hierzulande eifrig in die IT-Infrastruktur Europas. Das Unternehmen ist jedoch hauptsächlich wegen seiner kostengünstigen Smartphones bekannt. Wir haben mit dem Ascend G7 und dem Ascend Mate 7 zwei der neuesten Produkte von Huawei im Test genauer unter die Lupe genommen. Weiterlesen »

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Sponsored Post: Huawei Ascend Mate 7

Huawei Ascend Mate 7 (adapted) (Image by K?rlis Dambr?ns [CC BY 2.0] via Flickr)

Arglose Menschen werden an einer transportablen Handyladestation mit dem neuen Huawei zum Staunen gebracht. Sei es das blitzschnelle Entsperren, die größe des Bildschirms oder das edle Design: Das Smartphone, oder eher das Phablet, scheint zu überzeugen. Das Huawei Ascend Mate 7 ist ein Smartphone der Extraklasse, was das Design betrifft. Schlank, elegant und schlicht gehalten, entweder in schwarz oder silber erhältlich. Komplett ohne Tasten auf der Vorderseite füllt der 6 Zoll-Bildschirm fast das komplette Handy aus, obwohl das Mate 7 die Maße 157 x 81mm hat. Ein großer Vorteil zum Gamen von graphisch anspruchsvollen Spielen und dem Seriengucken. 4G / LTE machen Serien streamen ganz einfach und schnell. 

Mit einer Breite von 7,9mm und einem Gewicht von 186gr liegt das Mate 7 leicht in der Hand, trotz seiner Größe. Einhändig lässt sich das Handy allerdings kaum bedienen. Der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite ist perfekt ins Design eingebunden und das Smartphone lässt sich spielend leicht durch Auflegen des Zeigefingers entsperren. Das ist eine angenehme Alternative zum Fingerabdruckscanner vom iPhone zum Beispiel, welches vorne auf dem Bildschirm ist und mit dem Daumen bedient wird. Das Mate 7 läuft auf Andriod 4.4 KitKat. Der Akku sollte einen Werktag durchhalten. Der 2GB Ram- und 16GM Rom-Speicher lässt sich ganz einfach mit einer Micro-SD ausweiten.

Stilsicher ist man mit diesem Smartphone allemal. Allein wegen seiner überdurchschnittlichen Größe fällt das Huawei Ascend Mate 7 auf und macht Spaß in der Bedienung. Der Alltags-Test ist noch in vollem Gange, das Ergebnis lesen Sie bald hier.

 


 

Image (adapted) „Huawei Ascend Mate 7“ by K?rlis Dambr?ns (CC BY 2.0)


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Innovationsmacht China – Fernosterweiterung

Wenn China eine neue Wirtschaftsmacht wird, müssen Manager die dortige Kultur endlich verstehen. Helfen könnte ausgerechnet ein Bonmot von Jesus.

„Huawei ist eines dieser Beispiele, bei dem die Chinesen aus eigener Kraft versuchen, innovativ zu sein und eine Marktführung zu erobern. Das wird strategisch vom Staat politisch gefördert. Man will mit modernen Technologien die Chance nutzen, endlich nicht mehr nur hinterherzurennen. Die Chinesen leiden darunter, in den vergangenen 100 Jahren nicht mehr wirklich innovative Ideen auf den Markt gebracht zu haben. Das haben sie alles von uns übernommen, sie hatten ja die große Kulturrevolution und die Rückstände im letzten Jahrhundert. Sie sind von der Führung sehr beflissen bei innovativen Themen, wo wir im Westen noch kein Dominanz erreicht haben“, so Weisshaupt im Gespräch.

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