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Xbox One S All Digital – Microsoft bringt Variante ohne Blu-ray-Laufwerk

Auf dem PC ist die Digitalisierung bereits stark vorangeschritten. Vor allem digitale Distributions-Plattformen wie Steam oder oftmals günstigere Keyseller, sorgen für einen immer größeren Anteil digitaler Verkäufe. Auch der starke Indie-Sektor profitiert stark davon, Spiele nicht noch ins Presswerk geben zu müssen.

Doch auch auf dem Konsolenmarkt nimmt der Anteil immer mehr zu. Längst schon werden auch Konsolenspiele bereits mit Day-One-Patches versorgt. Monatliche Abos für die Internetdienste der Konsolen locken außerdem jeden Monat mit kostenlosen Spielen – natürlich als Download. Nun bestätigen sich offenbar die Gerüchte um eine Xbox One S All Digital, die komplett auf digitale Inhalte setzt.

Ohne Blu-ray-Laufwerk, dafür mit vorinstallierten Spielen

Wie aus einem Bericht von Winfuture hervorgeht, verzichtet die Konsole auf ein Blu-ray-Laufwerk. Stattdessen werden die Inhalte über den Xbox Games Store erworben. Wie die Xbox One S, verfügt die All Digital-Variante über eine 1 TB Festplatte. Auf dieser sind bereits drei Spiele vorinstalliert: Der Open-World-Klassiker Minecraft, das aktuelle Rennspiel Forza Horizon 4, sowie das Piraten-MMO Sea of Thieves.

Die Xbox One S All Digital könnte aber ohnehin auch ein weiterer Schritt sein, den Xbox Game Pass schmackhaft zu machen, mit dem als monatliches Abo ein großer Spielekatalog zur Verfügung steht. Zu diesem gehören zahlreiche aktuelle Titel wie Red Dead Redemption 2 oder Just Cause 4.

Das Problem mit dem Preis

Als Preis gibt Winfuture 229,99 Euro an. Und genau das ist der Knackpunkt. Die Xbox One S ist mittlerweile bei diversen Anbietern für rund 200 Euro erhältlich (Provisionslink). 30 Euro weniger, dafür, dass man zusätzlich noch ein Blu-ray-Laufwerk für Spiele und Filme zur Verfügung hat.

Hinzu kommt, dass viele Geschäfte die Spiele günstiger anbieten, als es im Xbox Games Store der Fall ist. Nimmt man das Argument des Xbox Game Passes, fällt zugleich der Vorteil durch die vorinstallierten Spiele weg – diese sind nämlich auch im Game Pass enthalten. Damit wäre also die Xbox One S auch als Game Pass-Lösung die günstigere Wahl.

Allerdings muss der Preis nicht in Stein gemeißelt sein. Die Xbox One S ist im Microsoft Store für 299,99 Euro gelistet. Unter diesen Vorraussetzungen ist der mutmaßliche Preis der Xbox One S All Digital tatsächlich um ein gutes Stück günstiger. Der Release der Xbox One S All Digital soll für den 7. Mai geplant sein.


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Sea of Thieves bekommt großes Content Update zum Geburtstag

Schon seit einem Jahr können wir im Spiel Sea of Thieves gemeinsam mit unseren Freunden in See stechen, Schätze ausgraben, böse Piratenanführer verkloppen und Ruhm und Ehre sammeln. Wir lernen in diesem Spiel, uns als Gruppe zu organisieren – denn wer in der Welt der Online-Piraten überleben möchte, der muss Karten lesen, den Kompass benutzen und gemeinsam als Crew Segeln können. Dieses innovative und kreative Spielkonzept lockte viele Spieler an, um sich auf der rauen See einen Ruf zu erbeuten. Zu seinem einjährigen Bestehen haben die Entwickler von Sea of Thieves nun ein großes Content Update mit Namen Anniversary Update angekündigt, welches am 30. April diesen Jahres ins Spiel implementiert wird. Auf neuen Content müssen wir allerdings gar nicht so lange warten, denn der Patch 1.4.5, in dem es ebenfalls viele Neuerungen gibt, wurde bereits am 20. März zum Geburtstag des Spiels veröffentlicht.

An die Segel, fertig, los!

Im Patch 1.4.5 erwarten uns zunächst neue Schifffahrten, die als Crew abgeschlossen werden können. In den Außenposten der Karte können nun also neue Questreihen rund um Shipwreck Bay, The Devil’s Roar, Shores of Plenty und andere Inseln erworben werden. Das Abschließen dieser neuen Questreihen ermöglicht es euch, neue Items für euren Charakter oder euer Schiff zu kaufen. Außerdem könnt ihr in der „Reaper’s Mark Challenge“ euer Schiff für die anderen Schiffe sichtbar machen, und auch die Schiffe der anderen Spieler sehen, die zu der gleichen Insel wie ihr unterwegs sind. Für Spieler mit Legend-Status gibt es jetzt die Quest „Gilded Athena“, die euch noch einmal exklusive Items verspricht.

Zum Geburtstag gibt es darüber hinaus exklusive Anniversary-Items, wie Hüte oder Waffen. Wenn ihr von Anfang an dabei wart, erwarten euch zusätzliche Item-Belohnungen. Und auch für Spieler, die den Status Piraten-Legende erreicht haben, gibt es extra Equipment. Des Weiteren wurden einige Verzögerungs-Probleme bei den Waffen im Spiel behoben und die Kompatibilität mit Xbox Hardware verbessert. Ansonsten wurden wieder einige kleinere Probleme bei der Performance behoben und die Benutzerinteraktion zwischen den Spielern erleichtert. Die kompletten Patch-Notes findet ihr hier.

Was erwartet uns in im Anniversary Update?

Gerade zum Launch des Spieles in 2018 musste sich Sea of Thieves oft anhören, der Content im Spiel sei zu langweilig und das Spiel biete einfach keine Langzeitmotivation. Die Spieler, die bereits seit einem Jahr begeistert vor den Bildschirmen sitzen, haben die Kritiker inzwischen größtenteils zum Schweigen gebracht. Und auch die Macher von Sea of Thieves haben dazugelernt. In der Zukunft wollen sie stärker auch Story-Elemente im Spiel implementieren, sowie den individuellen Charakter jeder einzelnen Crew stärken.

Passend zu dem Vorsatz, man wolle mehr Story-Elemente im Spiel haben, gibt es in der Spielsektion „Tall Tales – Shores of Gold“ im Anniversary Update eine Reihe an Quests, die euch quer über die Karte, auch an bisher unentdeckte Orte führen soll. Diese Missionen sollen einer gewissen Geschichte folgen und die Hintergründe hinter dem Meer der Diebe eröffnen. Zudem werden ab dem 30. April auch neue Spiel-Elemente eingefügt. So zum Beispiel das Angeln, oder ein Enterharken, mit dem man sich gegen die Ungetüme der See behaupten kann. Auch im Kampf werden sich einige Dinge ändern. Konkret geplant ist eine höhere Zielgenauigkeit bei dem Abschießen von Kanonen. Wenn ihr zum Beispiel auf dem Mast einer anderen Crew zielt, soll dieser nach einer Weile auch abbrechen. So können euch eure Gegner nicht mehr einfach davonfahren.

Die Ungetüme und NPC-Gefahren im Spiel sind in Zukunft noch häufiger vertreten. Viele bekannte Probleme mit den Geisterschiffen sollen ausgemerzt werden und neue Modelle der Krake und des Megalodons werden eingefügt. Außerdem soll das Wetter auf See in Zukunft abwechslungsreicher sein und mehr gefährliche Klippen integriert werden.

Hier ist der Trailer zum Anniversary Update:

Es bleibt also spannend auf hoher See. Sea of Thieves ist auch bekannt für die ruhigeren Momente im Spiel. Wenn man einfach mit seiner Crew über seichte Gewässer fahren und ein Liedchen schmettern kann. Mit den vielen neuen, aufregenden Gefahren, die uns im neuen Update erwarten, wird das Wasser wohl aber wieder ordentlich aufgemischt werden.


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20 Jahre der Giganten – Das Internet im Wandel

Google, Facebook, Microsoft, Apple und Amazon sind die großen, digitalen Konzerngiganten, mit denen man vermeintlich auch weite Teile des Internets abgedeckt hat. Eine aktuelle Grafik von Visual Capitalist zeigt die Entwicklung der größten Internetunternehmen in den vergangenen 20 Jahren. Es entsteht eine Zeitreise der ganz besonderen Art, mit dem Aufstieg und dem Fall vieler großer Unternehmen.

Lasst uns einen Blick darauf werfen, welche Unternehmen die Jahre 1998, 2003, 2008, 2013 und 2018 im Internet dominierten und einige Schlüsse aus der Entwicklung ziehen. Die Zahlen beziehen sich auf den ComScore und damit auf die USA. Trotzdem lassen sich damit auch international interessante Tendenzen erkennen.

Courtesy of: Visual Capitalist

Yahoo und AOL – vereidigte Urgesteine des Marktes

Man munkelt, dass es bereits eine Zeit vor Google gab, in der bereits Suchmaschinen existierten. Eine der bekanntesten war Yahoo. Ursprünglich dokumentierten die Yahoo-Gründer einfach nur die Internetseiten, die sie besucht haben. Nach und nach wuchs diese Liste an, sodass sie erst kategorisiert, später mit einer Suchfunktion ausgestattet wurde. Wie viele andere Suchmaschinen, baute auch Yahoo sein Angebot um neue Produkte aus.

Ebenso ist AOL ein alter Hase im Geschäft. „America Online“, der ausgeschriebene Name des Unternehmens, beschrieb das eigene Ziel, Amerika ans Netz zu bringen. Das klappte so gut, dass AOL Anfang der 2000er mit 30 Millionen Kunden weltweit, der größte Internetanbieter war. Bis zum Vormarsch des DSL war AOL auch in Deutschland der größte Konkurrent der Deutschen Telekom.

Die Grafik zeigt, dass sich beide Unternehmen trotz des Aufstiegs der heutigen Riesen und dem Platzen der Dotcom-Blase, erstaunlich stabil in den vorderen Rängen halten konnten. Trotzdem wurde die Luft oben in den letzten Jahren dünner. Beide Unternehmen wurden schließlich vom Telekommunikationskonzert Verizon übernommen.

2017 gründete Verizon Communications das Tochterunternehmen Oath. Seiner Übersetzung „Eid“ entsprechend, ist Oath ein Zusammenschluss von über 50 Technik- und Medienfirmen. Zu diesen gehören neben AOL und Yahoo weitere bekannte Namen wie Engadget, The Huffington Post, Tumblr und Techcrunch. Die Hauptniederlassungen der beiden ehemaligen Internet-Riesen sind nun die Zentralen von Oath. Im gemeinsamen Verbund kann sich Oath immerhin noch auf dritter Position hinter Google und Facebook behaupten.

Lost in Space – die verschollenen Big Player

Es ist schon spannend zu sehen, welche Unternehmen vor 20 Jahren vorne mitgespielt haben, sich dann aber nicht dort halten konnten. Mir fielen einige Dienste ins Auge, die ich selbst früher genutzt habe. So war Altavista meine erste Suchmaschine, später aber mehr und mehr durch Lycos abgelöst – das war die Suchmaschine mit dem Hund. Katzen überdauern im Internet dann offenbar wirklich besser. Mein Wechsel zu Lycos kam mehr oder weniger mit meinem ersten Webspace bei Tripod. Tripod ist ein Webhoster, der 1998 von Lycos aufgekauft wurde.

Auch ZDNet ist nicht unbekannt und zugegeben auch heute noch eine beliebte Quelle für IT-News. Allerdings gehört die Nachrichten Website mittlerweile zu CBS Interactive. Aber das gilt für fast jedes dieser verschollenen Relikte aus 1998. Sie alle wurden irgendwann von jemand Größeren geschluckt. Nicht wenige wanderten sogar gleich durch mehrere Hände. So zum Beispiel der von Yahoo aufgekaufte Webhoster GeoCities oder der von AOL übernommene Browser Netscape. Sowohl Yahoo als auch AOL gehören ihrerseits mittlerweile, wie bereits beschrieben, zu Verizon.

Die heutigen Giganten

Auch wenn die alten Titanen AOL und Yahoo als Oath weiter vorne mitspielen, sind uns vor allem Google, Facebook, Microsoft, Amazon und Apple bekannt.

Die beiden Computerriesen Microsoft und Apple sind bereits alte Hasen im Geschäft. Während Apple zwischenzeitlich einen sehr tiefen Absturz erlebte, spielte Microsoft die letzten Jahrzehnte stets vorne mit. Apple stieg unter Steve Jobs durch eine radikale Verschlankung der Produktpalette wie ein Phönix aus der Asche empor und machte Smartphones und Tablets in kurzer Zeit zum Alltagsgerät. Die mobilen Betriebssysteme zwangen auch Microsoft neue Wege zu gehen. Cloud Computing hielt Microsoft gerade noch rechtzeitig im Rennen um die Spitze.

Die Grafik zeigt auch, dass Amazon kein Neuling ist. Als sich der heutige Universalhändler 1998 noch auf Bücher beschränkte und in dem Jahr erstmals Bücher in Deutschland verkaufte, war er bereits eine der größten Marken im Netz und konnte sich mehr und mehr auch gegen eBay durchsetzen.

Google wurde zwar immerhin 1998 gegründet, doch finanzierte sich das Unternehmen einige Zeit durch Investoren. Erst als Google bereits die führende Suchmaschine war, begann man tatsächlich ein Geschäftsmodell daraus zu machen. Heute ist Google nicht nur die dominierende Suchmaschine, sondern auch der größte Werbeanbieter der Welt.

Facebook ist mit seiner Gründung in 2004 am ehesten noch der junge Wilde unter den Großen. Social Networks wurden mit Facebook zum Massenphänomen und mittlerweile gehören Facebook mit WhatsApp und Instagram zwei der größten Konkurrenten im eigenen Umfeld.

Mittlerweile haben Microsoft, Apple, Amazon, Facebook und Google ihre Hände übrigens tief in den verschiedensten Bereichen, darunter auch zahlreiche Zukunftstechnologien. Dazu zählen unter anderem Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und sogar medizinische Forschung.

(Alte) Neulinge in 2018

Twitter existiert bereits seit 2006, konnte sich aber vorerst nie in den Top 20 etablieren – bis 2018. Dabei hatte man noch wenige Jahre zuvor den Untergang des Microblogging-Dienstes befürchtet. Vielleicht ist es ja die Nutzung durch hochrangige Politiker und Firmenchefs wie Trump und Musk, die Twitter einen kräftigen Schub nach vorne brachte.

Snapchat hingegen ist vor allem bei der Jugend beliebt und brachte den bildgewaltigen Instant-Messaging-Dienst immerhin auf Platz 19. Da Jugendliche immer wieder neue Plattformen suchen, auf denen ihre Eltern noch nicht vertreten sind, dürfte es nicht der letzte Aufsteiger im Social Network-Bereich sein.

Interessant ist auch die Rückkehr Disneys. Das amerikanische Medienunternehmen war bereits 2003 in der Liste, ist dann aber aus den Top 20 untergetaucht. 2018 nimmt Disney sofort den achten Platz ein. Die Übernahme der Star Wars-Marke und die verstärkte Internetstrategie dürfte der Marke zuträglich gewesen sein. 2019 geht Disney sogar mit einem eigenen Video-on-Demand-Service an den Start.

Ein weiterer interessanter Neuzugang ist Paypal. Wenngleich der Zahlungsdienst schon lange weltweit etabliert ist, gehörte er lange Zeit zu eBay. 2015 trennte sich Paypal dann als eigenständiges Unternehmen von eBay ab. Während eBay dadurch aus den Top 20 gefallen ist, konnte Paypal immerhin den elften Platz aus 2013 retten.

Viel Altes und Neues

Visual Capitalist hat mit seiner Grafik aufgezeigt, wie sich die Machtverhältnisse im Internet gestalten. Ich selbst war überrascht, dass sich die vorderen Plätze, trotz des steten Wandels im Netz, vergleichsweise wenig geändert haben. Trotzdem erkennt man doch einige Entwicklungen, die man selbst miterlebt hat. Der Weg vom Webhosting in Richtung Social Networks beispielsweise oder die Übernahme bekannter Marken durch noch größere Konzerne.

Ich bin gespannt, welche Entwicklungen die nächsten fünf Jahre mit sich bringen. Stolpern die Titanen über ihre eigene Größe? Bringen neue Technologien neue Figuren ins Spiel? Erhebt sich ein altes Unternehmen mit neuer Strategie aus der Asche empor? Fünf Jahre sind im Internet eine lange Zeit, in der viel passieren kann.

Mehr über die Internetwirtschaft gibt’s im Buch „Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt“ auf Amazon (Provisionslink).


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Microsoft Surface Studio 2 jetzt bestellbar

Microsoft Surface Studio 2

Während Apple beim iMac in der derzeitigen Modellsaison eine Runde aussetzt, legt Microsoft bei den All-in-One-Rechnern nach. Die im Oktober vorgestellte zweite Generation des Surface Studio ist ab heute vorbestellbar. Ab dem 7. Februar 2019 wird das Surface Studio 2 dann ausgeliefert. Erhältlich ist es in drei Versionen.

Modellpflege für Microsofts stärksten Schreibtisch-Rechner

Das Surface Studio hat uns bei der Premiere gefallen. Im Hands-On und späteren ausführlichen Test hatten wir kaum etwas auszusetzen. So geht es auch vielen anderen Testern und Nutzern. Deswegen sieht Microsoft keinen Anlass, den Schreibtisch-Rechner grundlegend umzugestalten. Daher handelt es sich beim Surface Studio 2 um Modellpflege, die das Original um aktuellere Rechenkomponenten ergänzt.

So ist das neue Modell mit neueren Geforce-GTX-Grafikkarten von Nvidia verfügbar, weswegen es im Vergleich zur ersten Surface-Studio-Generation 50 Prozent bessere Grafikleistung bringen soll. Davon soll unter anderem das Streamen von Xbox-Spielen profitieren. Schließlich brauchen auch Profis mal Abwechslung. Aufgrund neuer Transistor- und Displaytechnik soll der unverändert 28 Zoll große Bildschirm spürbar heller und kontrastreicher sein. Außerdem ist erstmals USB Typ C an Bord. Ebenfalls aktualisiert hat Microsoft den Hauptprozessor. Hierbei handelt es sich nun um Intel-Chips der siebten statt der sechsten Generation. Top ist das aber nicht, denn inzwischen ist die achte Generation erhältlich. Zu hoffen ist, dass der Lüfter beim Surface Studio 2 seinen Dienst leiser als beim Original verrichtet.

Das Surface Studio 2 ist wie sein Vorgänger als Arbeitstier für Kreative konzipiert. Dafür steht vor allem das kippbare Display, das sich mit Fingergesten und dem Digitalstift Surface Pen bearbeiten lässt. Dieser wird in seiner neusten Version, in der er 4.096 Druckstufen unterscheiden kann, mitgeliefert. Ebenfalls zum Lieferumfang gehören eine Tastatur und eine Maus, die ohne Kabel auskommen. Leider hat Microsoft an den beiden Eingabegeräten nichts geändert. Deshalb fallen sie weiterhin im Vergleich zum Premium-Design des Surface Studio ab und können nicht mit Magic Keyboard und Magic Mouse von Apple mithalten. 

Mit dem Eingabe-Puck Surface Dial arbeitet das Surface Studio 2 erneut zusammen. Beim ihm handelt es sich aber um optionales Zubehör, das extra kostet.

Surface Studio 2 in drei Varianten bestellen

Wer sich für das Surface Studio 2 interessiert, kann zwischen drei Ausführungen wählen. Sie unterscheiden sich in puncto Speicherplatz, Arbeitsspeicher und Grafikleistung:

  • 16 GB RAM, 1 TB SSD, Intel Core 7. Generation i7-7820HQ, NVIDIA GeForce GTX 1060 6 GB für 4.149 Euro
  • 32 GB RAM, 1 TB SSD, Intel Core 7. Generation i7-7820HQ, NVIDIA GeForce GTX 1070 8 GB, für 4.999 Euro
  • 32 GB RAM, 2 TB SSD, Intel Core 7. Generation i7-7820HQ, NVIDIA GeForce GTX 1070 8 GB für 5.499 Euro.

Bei allen Modellen gleichermaßen an Bord ist neben Keyboard, Maus und Surface Pen auch Windows 10 Pro. Sie sind ab heute im Microsoft Store und anderen ausgewählten Händlern bestellbar. Wer lieber ein mobileres Surface möchte, findet in unserer Surface-Kaufberatung Alternativen.

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Surface Laptop 2 im Test: Das fast perfekte Notebook

Microsoft Surface Laptop 2

Wem das Surface Pro zu sehr Tablet ist und das Surface Studio zu sperrig, der findet im Microsoft-Kosmos eine Alternative. Das Surface Laptop ist ein klassischer Mobil-Rechner, nur eben im Surface-Look. Mit dem Surface Laptop 2 hat Microsoft nun die zweite Generation seines Premium-Notebooks vorgestellt. Viel geändert hat sich im Vergleich zur Erstauflage nicht. Die aktuelle Version gibt es nun auch in Schwarz. Außerdem hat Microsoft den Prozessor aktualisiert und die Akkulaufzeit auf maximale 14,5 Stunden erhöht. Welchen Praxiseindruck das neue Gerät macht, habe ich ausführlich getestet.

Wertiger Eindruck, veraltete Anschlüsse

Das Surface Laptop 2 macht nach dem Auspacken denselben, wertigen Eindruck wie sein Vorgänger. Microsofts Anspruch lautet, das Gerät so wenig technisch wie möglich aussehen zu lassen. Dazu gehört, dass Betrachter keine Schrauben oder Scharniere sehen können und die Oberfläche des Gerätes mit Alcantara, einem widerstandsfähigen Mikrofaserstoff, bedeckt ist. Außerdem ist das Laptop ist angenehm dünn und wiegt lediglich 1,2 Kilo. Wer klassisches Schwarz oder Grau nicht mag, kann das Gerät auch in roter oder blauer Gehäusefarbe wählen.

Äußerlich unterscheidet sich die zweite Generation von Microsofts Notebook nicht von seinem Vorgänger. Dies ist optisch kein Problem, denn dadurch sieht sie genauso schick aus. Funktionell hätte ich mir jedoch eine Modernisierung gewünscht. Denn auch die Anschlussausstattung ist unverändert. Die Kombination aus Mini-DisplayPort, klassischen USB-Port und Surface-Connect Anschluss, welcher zum Laden benutzt wird, ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Surface Laptop 2 Anschlüsse
Warum verzichtet Microsoft noch auf USB-C? Image by Timo Brauer

Schade, dass Microsoft stattdessen nicht auf USB-C setzt, so, wie es bereits beim Tablet namens Surface Go der Fall ist. Dadurch würde das Mitschleppen eines separaten Ladekabels entbehrlich. Zudem ließe sich das Gerät auch mit einer Powerbank aufladen.

Display und Tastatur top

Das Display des Surface Laptop 2 kommt in einem etwas ungewöhnlichen Seitenverhältnis von 3:2, obwohl im Laptop- und Tablet-Markt 16:9 und 4:3 üblich sind. Doch daran gewöhnt man sich schnell. Mit einer Auflösung von 2.256 x 1.504 Pixeln liefert das Display ein knackscharfes Bild. Beim Blick von der Seite verblassen die Farben nicht und bei Sonnenlicht ist der Bildschirm noch ausreichend hell.

Wie gehabt, lässt sich auch der separat erhältliche Surface Pen auf dem Touch-Display benutzen. Ergonomisch ergibt das bei einem klassischen Notebook-Formfaktor jedoch weniger Sinn, als bei einem Tablet.

Typisch für einen Laptop ist das Keyboard fest verbaut. Anders als beim Surface Pro müsst ihr es nicht dazu kaufen. Besser als ein Surface Pro lässt es sich außerdem auf kleinen Tischen und auf den Beinen im Zug oder Flugzeug bedienen. Ich betrachte sie als eine der besten Notebook-Tastaturen auf dem Markt. Sie hat einen angenehm festen Tastenwiederstand und matte Tasten, die das Abrutschen verhindern.

Surface Laptop 2 Tastatur
Die Tastatur des Surface Laptop 2 begeistert uns. Image by Timo Brauer

Beim Schreiben macht sich auch der Alcantara-Überzug positiv bemerkbar. Die Hände liegen angenehm auf der Kante des Notebooks auf und das Gerät fühlt sich nicht so kalt und metallisch in der Hand an. Auch das Touchpad ist für ein Windows-Gerät sehr gut. Wer jedoch von einem Mac verwöhnt ist, muss sich erst einmal umgewöhnen.

Modernes Innenleben, schnell genug im Alltag

Technisch ist das Microsoft Surface Laptop 2 identisch ausgestattet wie das Surface Pro 6. Ein Intel Core i5 oder i7 Prozessor der 8. Generation, bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine bis zu einem Terabyte große SSD lassen sich je nach Einsatzszenario konfigurieren. Lediglich eine dedizierte Grafikkarte steht nicht zur Verfügung. Wer grafisch aufwendige Spiele bevorzugt oder einen Grafikchip für die Videobearbeitung benötigt, greift daher lieber zum Surface Book 2.

In meinem Praxistest erwies sich das das Surface Laptop 2 als uneingeschränkt alltagstauglich. Beim Einsatz von Microsoft Office, beim Surfen und einfacher Bildbearbeitung hatte das Notebook nie zu wenig Leistungsreserven. Es konnte auch mehrere aufwendige Aufgaben und viele offene Tabs problemlos handhaben.

Microsoft Surface Laptop 2 Farben
Das Surface Laptop 2 gibt es in vier Farben. Image by Timo Brauer

Gute Laufzeit, umständlich zu laden

Je nach Anwendung hielt das Surface Laptop 2 in meinem Test etwa sieben bis neun Stunden durch. Das ist ein relativ guter Wert, auch wenn er deutlich von der Maximalangabe Microsofts abweicht. Lediglich das Aufladen war durch einen fehlenden USB-C Port unzeitgemäß umständlich. Statt ein einheitliches Ladekabel für mein Handy, Tablet und Notebook zu verwenden, musste ich im Test immer an das Surface-Connect-Ladekabel denken. Na klar, dieser Vorgang war bis vor nicht allzu langer Zeit Standard. Aber an ein modernes Hochpreis-Laptop sind andere Ansprüche zu stellen.

Test-Fazit: Microsoft Surface Laptop 2 überzeugt

Das Surface Laptop 2 ist ein fantastisches Notebook. Es bietet eine solide Leistung und Akkulaufzeit, sowie ein leichtes und modernes Design in schicken Farben. Einzig der fehlende USB-C Port und die damit verbundenen Einschränkungen sind ein Minuspunkt. Für wen das kein Problem darstellt, ist das Surface Laptop 2 ein ausgezeichneter täglicher Begleiter. Wer auf USB-C jedoch nicht verzichten kann, sollte sich das Huawei MateBook X einmal ansehen. Das Surface Laptop 2 ist ab 1.149 Euro in den Farben Schwarz, Grau, Rot oder Blau im Handel erhältlich.

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Digitalmedia Events in Hamburg 2018 Part III: Vernetzungspotential in der Nachsaison

DigitalMediaEvents Hamburg 2018

Vom Herbst als Nachsaison zu sprechen, trifft bei Digitalmedia Events den Nagel nicht wirklich auf den Kopf. Im Gegenteil: der Herbst ist in der Branche eine sehr umtriebige Jahreszeit und voll mit Events.  Im Vergleichzu den Veranstaltungen im Frühling und den Top-Events im Sommer – allen voran die solutions.hamburg und die NEXT – waren sie höchstens kleiner, aber nicht weniger inspirierend.

Ganz im Gegenteil: Je kleiner eine Veranstaltung, desto größer ihr Vernetzungspotential und die Möglichkeiten für intensive Gespräche. Kurzum habe ich während des letzten Jahres wieder viel dazu gelernt, viele tolle Menschen getroffen und nebenbei die spannende Entwicklung der Digitalmedia-Branche hautnah miterlebt.

 

III. Herbstfäden

DDV-Kongress für Dialogmarketing

Digitalmedia Events Hamburg 2018 Teil 2
Preisträgerin Evelyne Streicher aus Mainz mit der Jury. Image by Christian Stelling

Zum 13. Mal jährte sich der wissenschaftliche interdisziplinäre Kongress für Dialogmarketing in Hamburg. Mit akademischen Gästen wie Dr. Peter Gentsch oder Dr. Johannes Daxenberger ging es hier um KI im Marketing oder eine Suchmaschine für Verbraucher-Argumente. Aber erst die Mischung aus spannenden Fachvorträgen und Preisverleihung des Alfred Gerardi Gedächtnispreises machten diesen Kongress auch zum abwechslungsreichen Event. So standen neben den Marketingexperten ebenfalls die Schirmherrin des Preises, Mary-Victoria Gerardi-Schmid und drei junge Wissenschaftler auf dem Podium. In kurzen Vorträgen durften die Preisträger ihre Arbeiten vorstellen und anschließend die Auszeichnungen mit nach Hause nehmen.

Fazit: Marketingargumente auf dem Silbertablett!
Nächster Termin: September 2019 / Hamburg

 

FinForwardHH

Acht Themen rund um Finanztechnologie bei der FinForwardHH. Image by Lena Simonis

Hamburg ist nicht nur Medienmekka, sondern zieht seit jeher auch Start-Ups an. So erlebt der FinTech-Sektor mit dem Projekt Finhavn in der Hafencity gerade eine wahre Blütezeit. Ein Event zum Thema Finanztechnologie wie die FinForward im Rahmen der FinTechWeek passt also perfekt in die Hansestadt. Rund 180 Gäste feierten hier die Premiere der Fachkonferenz im Betahaus. Auf zwei Etagen ging es einen Tag um Machine Learning, Blockchain und natürlich Payment. Dazu berichtete untere anderem Usman Sheikh von seinem Scoop mit Barcleys neuer Zahltechnologien Dash & Dine für Restaurants. Außerdem erfuhr das interessierte Publikum von Gerrit Sindermann und Aysel Osmanoglu, wie Banken mit Nutzerdaten umgehen und welche Prioritäten eine ethische Bank dabei setzt.

Fazit: Die Erfahrung ist unbezahlbar!
Nächster Termin: FinTechWeekHH 4. – 8. November 2019 / Hamburg

 

Microsoft Digitalisierungs Dinner

Digitalmedia Events Hamburg 2018 Teil 2
Dr. Hannes Pfister berichtet in kleiner Runde vom HamburgAirport. Image by Lena Simonis

Ein besonderes Format in diesem Herbst hatte sich außerdem Microsoft für Journalisten und Kunden aus dem öffentlichen Sektor überlegt. Das Unternehmen hatte zu einem Abendessen in kleiner Runde in die historische Speicherstadt eingeladen. Dort erwartete die Gäste nicht nur ein herbstliches Drei-Gänge-Menü bei Kerzenschein und gutem Wein. Zwischen den Gängen berichteten zudem die Verantwortlichen vom Hamburger Hafen, dem Flughafen Hamburg und der Hambuger Stadtreinigung, wie Organisationen dieser Größe und Komplexität sich digitalisieren. Ob es um eine erfolgreiche Service-App der Stadtreinigung, Drohneneinsätze über dem Hafenbecken, oder Experimente mit Gesichtserkennung am Hamburger Flughafen ging; der öffentliche Sektor in Hamburg schreckt vor der Herkulesaufgabe nicht zurück.

Fazit: Intensive Gespräche ganz unkompliziert!

 

New Marketing Tech Summit

DigitalMediaEvents HH 2018
Gute Gespräche beim NewMarTechSummit. Image by Katharina Reber

Wer ein umfassendes Upgrade in Sachen Marketingtechnologie braucht, der ist bei diesem Event genau richtig. Beim Adzine MarTechSummit in Hamburg trafen sich Anfang November im Mojo Club rund 250 Teilnehmer, um über neue technische Ansätze im Marketing zu sprechen. Dazu gab etwa Kerstin Pape von OTTO einen tiefen Einblick in das selbgeschaffene Algorithmen-Universum des Versandhauses. Und wer schon mal zwei Werbe-Mails hintereinander nicht geöffnet und dann physisches FollowUp im Briefkasten gefunden hat: möglich macht’s die POST mit einer eigenen Software. Die emotionale Ebene des Marketings kam dank Karl Kratz ebenfalls nicht zu kurz. Außerdem angenehm viele Frauen im Publikum. Jetzt noch mehr Speakerinnen, und die Sache ist rund.

Fazit: Zwischen den Algorithmen das Berühren nicht vergessen!
Nächster Termin: AdTraderConference 21. Februar 2019 / Berlin

 

»Denn es ist besser, mit eignen Augen sehen als mit fremden«

Zum Schluß sei hier noch ein Abend erwähnt, der mir einfach eine ganz besondere Ehre war. Das Abendessen mit der Bischöfin Kirsten Fehrs im Herrensaal der St.Jacobi-Kirche in Hamburg gemeinsam mit rund 20 jungen Gästen aus der Hamburger Digital- und Wirtschaftsbranche. Unter dem Titel „Kätchens Kantine“ hatte die Bischöfin in alter Tischreden-Tradition der Katharina von Bora zu einer offenen Diskussion über das Menschenbild der Zukunft eingeladen. Eine sehr spannende Frage, zu der wir alle sehr unterschiedliche aber auch einstimmige Meinungen hatten.

Nämlich, dass es zukünftig wichtiger denn je sein wird, kritisch zu denken. Dazu gehört vor allem auch, sich die eigenen Grenzen immer wieder vor Augen zu führen, sie in Frage zu stellen und sich so ein Leben lang weiter zu entwicklen. Für lebenslanges Lernen gibt es in China ein altes Sprichwort: Huó dào lǎo, xué dào lǎo – Man lebt und lernt dazu, bis man alt ist. Ich hoffe also, dass euch die Zusammenfassung gefallen hat und ihr Lust bekommen habt, euch ein eigenes Bild von ein paar Events und Menschen in Hamburg zu machen. Ich freue mich darauf, euch 2019 zu treffen!


Images by Katharina Reber / Christian Stelling / Lena Simonis

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Project xCloud – Microsoft kündigt Streaming-Dienst für Spiele an

Bereits auf der E3 hat Microsoft angekündigt, neue Wege im Gaming zu gehen. Im Konsolenvergleich mit Sony weit abgeschlagen, soll ein Streaming-Dienst die entstandene Lücke schließen. Eine Art Netflix für Spiele, bei dem man für einen überschaubaren Monatsbeitrag Zugriff auf eine große Bibliothek an Spielen erhält.

In ihrem offiziellen Blog wird Microsoft nun konkret. „Project xCloud“ heißt das neue Projekt, das Spiele auf eine Stufe mit Musik und Filmen bringen soll. Gaming auf Abruf, zu jeder Zeit und auf jedem Gerät. Entsprechend laufen die Spiele auf den Microsoft-eigenen Servern und der Nutzer braucht lediglich ein Gerät zum Empfangen des Bildes. Zudem werden Eingabegeräte oder ein touchfähiger Bildschirm für die Steuerung benötigt.

Öffentliche Tests in 2019

„Die Skalierung und der Ausbau von Project xCloud ist eine mehrjährige Reise für uns. Wir werden 2019 mit öffentlichen Test beginnen, um mit unterschiedlichen Größen und Standorten lernen und dimensionieren zu können“, heißt es im Blog. Als Ziel habe man, Entwicklern eine Plattform zu geben, ihre Spiele hunderten Millionen neuer Spieler über verschiedenste Geräte hinweg zur Verfügung zu stellen. Entwicklern wird es außerdem möglichst einfach gemacht, ihre Spiele auf den Streaming-Dienst zu bekommen.

Eigenes Overlay für Touch-Eingaben

Touchsteuerung von Project xCloud | Bild: Microsoft

Bereits jetzt testet Microsoft intern das neue Streamingprojekt. Die Tests laufen dabei auf verschiedenen Mobilgeräten (Smartphones, Tablets) mit einem angeschlossenen Xbox-Controller oder per Touchsteuerung.

Da die Steuerung der meisten Spiele die Nutzung vieler Tasten, Knöpfe, Sticks und Trigger einschließt, arbeitet Microsoft an einem neuen, spielorientierten Overlay für Touchsteuerung. Das Overlay soll unterschiedliche Geräte unterstützen und dabei möglichst wenig Platz einnehmen. Auch anderen Anforderungen ist sich das Unternehmen bewusst.

Der Herausforderung gewachsen

Für die Herausforderungen einen Streamingdienstes sieht sich Microsoft dank ihrer Cloud-Computing-Plattform Azure bestens gewappnet. Die Azure-Dienste sind in 140 Ländern verfügbar und mit Rechenzentren in 54 Azure-Regionen ist eine starke Infrastruktur vorhanden. Außerdem lässt Microsoft für Project xCloud seine Erfahrung aus dem Konsolenbereich einfließen. Daher stattet Microsoft seine Rechenzentren mit neuen Blades aus, welche die Leistung mehrerer Xbox Ones in sich vereinen.

Project xCloud soll nicht nur Spiele-Streaming in 4G ermöglichen, sondern auch bereit für die schnelleren 5G-Netzwerke sein, sobald der Standard weltweit eingeführt wird. Aktuelle Tests laufen bei einer Übertragungsrate von 10 Megabits pro Sekunde. Allerdings will Microsoft auch bei niedrigeren Bitraten eine hochwertige Spielerfahrung gewährleisten. Das soll zum Beispiel durch Fortschritte in der Netzwerkstruktur und der Videokodierung erreicht werden.

 


Image by Microsoft

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SwiftKey – die App, die von dir lernt

Rund 55 Milliarden Nachrichten werden täglich durch den Messenger-Dienst Whatsapp versendet. Umgerechnet bedeutet das eine bedeutende Menge an Tipparbeit. Diese „Arbeit“ zu verändern und zu vereinfachen, ist das Ziel der App SwiftKey. Die App ist eine der ersten Keyboard-Apps, die mithilfe einer künstlichen Intelligenz das individuelle Tippverhalten des Users studiert und sich dessen anpasst. In einer Zusammenarbeit mit Microsoft kam nun ein weiteres tolles Feature dazu – das direkte Übersetzen von Nachrichten in der App. Bisher gibt es die App nur für Android im Google Play Store.

SwiftKey im Überblick

Die App besteht schon seit einigen Jahren und konnte schon immer die User mit den tollen Features überzeugen. So kann man bei SwiftKey aus hunderten von vorgefertigten Tastatur-Designs wählen, oder sein ganz eigenes erstellen. Also ist dank SwiftKey schon mal Schluss mit der endlosen Screen-Eintönigkeit. Des Weiteren kann man mit SwiftKey ganz einfach in einem Schwung alle Buchstaben anwählen, die man für das jeweilige Wort benötigt. Nachdem man ein Wort eingegeben hat, wird es automatisch korrigiert. Wer seine Nachrichten ein wenig auflockern möchte, der kann mit SwiftKey problemlos Sticker, GIFs und Emojis einfügen. Außerdem kann man eigene Fotos direkt im Keyboard bearbeiten und dann verschicken.

Ähnlich wie bei der Standard iOS-Tastatur lernt Swiftkey von den eigenen Schreibgewohnheiten und schlägt Wörter vor, die man als nächstes verwenden könnte. Etwas, das nicht jede Tastatur bietet, ist die Möglichkeit, in fünf verschiedenen Sprachen zu tippen, die die App automatisch erkennt und dementsprechend die Rechtschreibung in der jeweiligen Sprache überprüft. Insgesamt unterstützt SwiftKey das Tippen in über 200 Sprachen.

Neue Features

Micrsoft übernahm SwiftKey in 2016. Zusammen haben die Unternehmen nun ein neues Feature integriert, das Sprachbarrieren beim Chatten in Zukunft beseitigen soll. Dank einer neuen künstlichen Intelligenz wird das Getippte direkt in die Sprache übersetzt, die der Chat-Partner verwendet. Zudem ist es möglich, empfangene Nachrichten direkt in der App in die eigene Muttersprache zu übersetzen. Insgesamt soll diese Neuerung fähig sein, in über 60 verschiedene Sprachen zu übersetzen.

Dieses Feature solle vor allem die Kommunikation zwischen Familien, Freunden und Kollegen aus aller Welt vereinfachen. So die Senior Product Managerin Colleen Hall von SwiftKey London. Man wolle eine möglichst einfache Kommunikation ermöglichen.

Hier seht ihr, wie die KI funktioniert:

Um das neue Tool zu aktivieren, muss der User nur auf das Microsoft Translator-Icon klicken. Außerdem merkt sich die App automatisch, welche Sprachen man mit welcher Person verwendet und welche Sprachen von dem User besonders häufig verwendet werden. Wenn man auch offline darauf zugreifen möchte, sollte man sich den Microsoft Translator herunterladen.


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Microsoft sieht schwarz bei Surface Pro 6 und Surface Laptop 2

Surface Pro 6 - Surface Laptop 2 - Surface Studio 2 - Surface Headphones

Mit einem großen Rundumschlag hat Microsoft seine Surface-Produktreihe aktualisiert. Mit vier neuen Surface-Geräten und Neuerungen für Windows 10 und Office 365 startet Microsoft in die nächste Runde. Allerdings hat sich beim jeweiligen Rechnermodell wenig geändert. Das 2-in-1-Gerät Surface Pro 6 und den Surface Laptop 2 gibt es jetzt auch in Schwarz statt nur Platin. Außerdem wurde bei den neuen Modellen die Prozessor- und Grafikleistung auf den Stand der Technik gehoben. Erstmals zeigte Microsoft auch Kopfhörer – die Surface Headphones.

Surface Pro 6, Surface Laptop 2 und Surface Studio 2: Das ist neu

Vier neue Surface-Geräte wurden insgesamt von Microsoft angekündigt. Ab dem 16.Oktober sind Surface Pro 6 und Surface Laptop 2 in Deutschland verfügbar. Surface Studio 2 wird erst in den nächsten Monaten in Deutschland verfügbar sein. Die Surface-Headphones kommen allerdings in nächster Zeit nicht nach Deutschland. Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Surface Pro 6: Der Hybrid-Rechner ist nun auch in mattem Schwarz erhältlich. Unter der Haube kommt ein neuer Intel Core Prozessor der achten Generation zum Einsatz, der weniger Energie benötigt und daher die Akkulaufzeit auf bis zu 13,5 Stunden erhöht.
  • Surface Laptop 2: Auch den Laptop gibt es nun in Schwarz und mit neuen Prozessoren. Die Akkulaufzeit wächst auf bis zu 14,5 Stunden.
  • Surface Studio 2: Der Desktop-Rechner ist mit aktuelleren Nvidia-Grafikkarten verfügbar und soll im Vergleich zur ersten Surface-Studio-Generation 50 Prozent bessere Grafikleistung bringen. Aufgrund neuer Transistor- und Displaytechnik soll der unverändert 28 Zoll große Bildschirm spürbar heller und kontrastreicher sein. Außerdem ist erstmals USB Typ C an Bord.
  • Surface Headphones: Ohrumschließende Kopfhörer mit Noise Cancelling und dem Sprachassistenten Cortana sollen die Arbeit im Büro und den Alltag angenehmer gestalten. Touch-Bedienung und zwei Drehregler für Lautstärke und Noise Canceling sind ebenfalls dabei. Zu einem Preis von 350 US-Dollar siedelt Microsoft den Kopfhörer in der Premium-Klasse der Bluetooth-Modelle an. Das klingt spannend. Leider erscheint das Gerät vorerst nur in den USA.

Neue Features für Windows 10 und Office 365

Windows 10 und Office 365 werden noch stärker als bisher auf plattformübergreifende Bedienung getrimmt. So ermöglicht die neue  Your Phone App-Nutzern, direkt vom PC aus auf Fotos oder Nachrichten auf einem Android-Smartphone zuzugreifen. Zudem ist jetzt auch die Timeline für iPhones und Android-Smartphones verfügbar, die es bisher nur für Windows-10-Rechner gab. Mit dieser Funktion können die Nutzer nach Websites oder Dateien suchen, die sie vor einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.

Ferner erleichtert das Tool Microsoft To-Do  die Aufgabenplanung unter Outlook.com und in Skype. Wenn eine E-Mail eine Aufgabe enthält, kann man diese per Drag-and-Drop in die To-Do-Liste ziehen, um eine neue Aufgabe zu erstellen. Auch bei Skype können die Nutzer einen Aufgabenbereich öffnen, um Tasks hinzuzufügen. In Skype und der Microsoft To-Do App stehen die Tasks dann automatisch zur Verfügung.

Familiensicherheit und Inking in PowerPoint und Word

Mehr Sicherheit für Eltern mit dem Microsoft Launcher. Nun können sich Eltern über den Aufenthaltsort der Kinder, die App-Aktivitäten und wie viel Zeit mit den Apps verbracht wurde, informieren. Wenn auf einer Xbox One oder einem Windows-10-PC das Familienportal eingerichtet ist, können die Nutzer über den Microsoft Launcher auch diese Aktivitäten einsehen.

Neue KI-Funktionen in PowerPoint erleichtern es, seine Inhalte mit einem Eingabestift oder per Touchscreen zu gestalten. Nun werden per Stift erstellte Aufzählungslisten in formatierte Texte umgewandelt. Zudem können die Nutzer Diagramme per Stift erstellen und diese werden dann in Text und Formen konvertiert. Mit der Designer-Funktion werden mit Hilfe von KI aus einfachen, per Inking erstellten Folien, verschiedene Designs generiert. Der Nutzer kann dann einfach den passenden Vorschlag auswählen.

Auch in Word gibt es neue Inking-Funktionen. Hier können die Nutzer ebenfalls per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen. Das alles funktioniert ganz einfach, ohne die Tastatur berühren zu müssen. Außerdem werden jetzt dynamisch animierte Bewegungen bei PowerPoint und Word in 3D-Objekte integriert.

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Microsoft Office 2019 ist da: Neue Versionen von Word, Powerpoint, Excel, Outlook und mehr

Kaspars Grinvalds/stock.adobe.com

Microsoft hat die neue Version von Office veröffentlicht – Microsoft Office 2019. Es warten neue Versionen von den Klassikern Word, Powerpoint und Excel auf euch. Neue Versionen gibt es auch für Outlook, Project, Visio, Access sowie Publisher. Für alle, die ihre Bürosoftware in einer On-Premise-Variante bevorzugen, kommt diese Veröffentlichung wie gerufen. Die neue Software ist für Windows 10 und macOS verfügbar. Allerdings fehlen bei der Mac-Variante leider, wie davor auch schon, die Programme Access, Visio, Publisher und Project. Office 2019 steht allerdings vorläufig nur im Rahmen von Volumenlizenzen für Unternehmenskunden zur Verfügung. In den kommenden Wochen sollen aber Varianten für private Nutzer und andere Unternehmen nachgereicht werden.

Microsoft Office 2019 bietet gesammelte Updates aus drei Jahren

Allgemein soll Office 2019, laut Microsoft, die wichtigsten Funktionen umfassen, die innerhalb der letzten drei Jahre im Rahmen des Office-365-Abonnements in die Office Programme integriert wurden. Powerpoint besitzt bereits viele Funktionen, mit denen du deine Präsentation interessanter und ausdrucksvoller gestalten kannst.

In der neuen Software gibt es neue Powerpoint-Funktionen wie Zoom und Morph. Mit dem Übergang „Morphen“ ist jetzt möglich eine nahtlose Bewegung von einer Folie zu der nächsten zu animieren. Neue Funktionen gibt es auch in dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel. Ein neues Datenanalyse-Werkzeug sowie neue Formeln und Diagramme gehören zu den Änderungen bei Excel in der Office 2019 Software.

Ablenkungsfreies Schreiben in Word

Wer gerne und viel schreibt, wird eventuell häufig durch die Bearbeitungsleisten in Word abgelenkt. Das hat jetzt ein Ende. Denn bei Microsoft Office 2019 kann man den Text bei Word im Vollbild anzeigen lassen und die Bearbeitungsleisten ausblenden.

Microsoft Office 2019 - Word
Microsoft Word bietet ein verbessertes ablenkungsfreies Schreiben. Image by Microsoft

So kann man sich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren. In den kommenden Wochen werden dann auch die Updates für Skype for Business, Server 2019, Project Server 2019 und weitere Server-Komponenten veröffentlicht.


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Microsoft Surface Go – die neue Alternative für den Alltag

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Bisher war das iPad die populärste Innovation. Doch heute hat Microsoft das neue Tablet Microsoft Surface Go vorgestellt. Dies sollte die billigere Alternative zu den Apple-Produkten sein. Das Windows-Gerät mit einer 10-Zoll-Diagonalen kostet 450 Euro und ist bei allen autorisierten Microsoft Händlern ab dem 28. August erhältlich.

Im Inneren des Surface Go

Ob fürs Büro oder als Schreibgerät für die Uni, das Surface-Tablet eignet sich für beides. Die Tiefe des mobilen Computers beträgt 8,3 Millimeter. Es wiegt 522 Gramm, ist also nicht viel schwerer als das iPad (469 Gramm). Besonders lobenswert ist der Winkel der Halterung, die für die Surface-Reihe üblich ist. Bis zu einem Winkel von 165 Grad, lässt sich das Tablet in den Studio Modus bringen.

Die Akkulaufzeit soll bis zu 9 Stunden aushalten. Das iPad hält genauso lange. Zusätzlich zu dem Microsoft Surface Go kann man eine Tastatur, eine kabellose Mouse und einen Digitalstift Surface Pen separat erhalten. Dieses Zubehör macht das Gerät zu einem vollwertigen Rechner.

Der mobile Prozessor ist ein Intel Pentium Gold 4415Y. Er ist zwar schwacher als die Prozessoren bei den üblichen Laptops, reicht aber vollkommen für die Aktivitäten, für die er vorgesehen ist.

In der Ausstattung kann der Käufer zwischen 4 und 8 GB RAM Arbeitsspeicher wählen. Beim Speicher gibt es die 64 und die 128 GB Variante. Das Betriebssystem für Privatkunden ist Windows 10 Home im S Modus. Bei Unternehmenskunden ist das Tablet mit Windows 10 Pro ausgestattet, welches man auch in den S Modus umändern lässt.

Bisher wurde nur die WLAN-Version des Geräts vorgestellt, doch Microsoft wird die Surface Go Reihe auch um ein Modell mit einer LTE-Verbindung ergänzen. Dies erwartet uns noch im Laufe des Jahres.

Die 64 GB, 4 GB RAM Variante des Surface Go kostet 449 Euro, die 128 GB, 8 GB RAM dagegen 599 Euro. Zwar ist das Surface Go somit teurer als das neue iPad, doch es leistet so viel wie das iPad Pro.


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Barrierefreies Gaming: Xbox stellt Adaptive Controller vor

Xbox Adaptive Controller (Image by Microsoft)

Zum Controller oder der Maus zu greifen um eine Runde mit seinem aktuellen Lieblings-Game zu verbringen, ist für die meisten Gamer Alltag. Lebt man jedoch als Mensch mit einer Behinderung, gestaltet sich das gar nicht so leicht. Wie sieht barrierefreies Zocken aus?

Xbox stellt barrierefreien Controller vor

In Vorbereitung auf eines der größten Gaming-Events des Jahres, der E3 in LA, häufen sich die Ankündigungen. Vor allem neue Controller-Modelle erregen Aufsehen, denn neue Games und Engines gibt es in regelmäßigen Abständen. Hardware-Neuerungen sind da eher seltener. Nach einem Twitter-Leak musste Microsoft nun nachziehen. Zum Global Accessibility Awareness Day wurden offiziell Informationen zu ihrem neuen Xbox Adaptive Controller bekannt gegeben, dem ersten barrierefreien Controller für die Xbox One und Windows 10. 

Das Ziel Microsofts mit dem neuen Controller ist es, Gaming für so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Der Controller wird mit zwei großen Buttons und einem Steuerkreuz daherkommen. Das Key-Feature sind allerdings die Ports – ganze 19 AUX-Ausgänge – mit welchen je nach Bedürfnissen verschiedenste Erweiterungen von Drittherstellern an den Controller angeschlossen werden können. Auf der E3 will Microsoft weitere Infos über den Xbox Adaptive Controller bekanntgeben. Ein Verkaufsstart ist noch für 2018 geplant.

Gaming für jedermann

Der Xbox Adaptive Controller ist aber lange nicht der erste oder einzige barrierefreie Gaming-Controller. Kleinere Hersteller und Organisationen arbeiten schon lange daran, Gaming für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglicher zu machen. Der Quadstick-Controller beispielsweise ist ein Joystick, den man mit dem Mund bedient und der mit der PS3, PS4 und der Nintendo Switch kompatibel ist. Warfighter Engaged hat es sich zur Aufgabe gemacht, individuelle barrierefreie Controller für Kriegsveteranen herzustellen. Genauso wie SpecialEffect, einer Organisation aus Großbritannien, die an der Entwicklung des Xbox Adaptive Controllers beteiligt war. 

An vielen Fronten wird daran gearbeitet, die Gaming Accessability zu fördern. Der Xbox Adaptive Controller wird hoffentlich einen großen Beitrag dazu leisten, das Nischenthema der Barrierefreiheit beim Gaming auch in den Mainstream zu holen. 


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Microsoft Surface Hub 2: Bis zu vier Riesendisplays parallel nutzen

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Microsoft hat die zweite Generation seines Großbild-Rechners Surface Hub vorgestellt. Das Surface Hub 2 richtet sich wie sein Vorgänger vor allem an Geschäftskunden und Unternehmen, aber auch Bildungseinrichtungen, die mithilfe des großen Bildschirms ihre Arbeits- beziehungsweise Lernprozesse vereinfachen können. Dazu ist die zweite Generation des Surface Hub nicht nur schlanker und mobiler, sondern lässt sich auch besser mit anderen Surface Hub kombinieren. So lassen sich bis zu vier der 50,5 Zoll großen Riesendisplays zu einer gigantischen Bildschirmfläche zusammenschalten. Zudem können sich nun mehrere Nutzer gleichzeitig an den Windows-10-Geräten anmelden. Das Surface Hub 2 soll laut Microsoft ab dem kommenden Jahr verfügbar sein.

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Surface Hub 2 ist 4,5 Zoll kleiner als das kleine Surface Hub und bietet ein Seitenverhältnis von 3:2. Image by Microsoft

Surface Hub 2 für mehr Kreativität im Team

Das Gerät ist mit einem 50,5-Zoll großen 4K-Multi-Touch-Display sowie 4K-Kameras für die Interaktion am Bildschirm ausgestattet. Innovative Funktionen wie die “Dynamische Rotation“ der Kameras, erlauben es, Inhalte in der Portrait- oder Landschaftsansicht intuitiv zu bearbeiten. Die integrierten Lautsprecher und Fernfeld-Mikrofone eignen sich laut Microsoft außerdem besonders für Telefonkonferenzen. Demnach sollen Anwender andere Konferenzteilnehmer so gut hören können, als seien sie im selben Raum.

Microsoft hat ebenfalls das Design des Gerätes optimiert. So ist das Surface Hub 2 schlanker als sein Vorgänger und inzwischen mit Rollständern sowie drehbaren Wandhalterungen von Arbeitsplatz-Experte Steelcase ausgestattet, die das Großbild-Device noch mobiler machen. Außerdem lässt es sich in die jeweilige Arbeitsumgebung integrieren, indem man bis zu vier Devices aneinanderreiht. Das funktioniert sowohl im Hoch- als auch im Querformat. So können mehrere Nutzer gleichzeitig in verschiedenen Anwendungen arbeiten.

Ferner lassen sich mehrere Nutzer an einem Surface Hub 2 zeitgleich anmelden, so dass die Mitarbeiter  gegenseitig auf ihre Dokumente und Ideen zugreifen, diese teilen und zusammenführen können. Dazu unterstützt das Surface Hub 2 entsprechend Kollaborations-Software von Microsoft wie Microsoft Teams, Microsoft Whiteboard, Office 365 sowie die Intelligent Cloud. Schließlich arbeitet Microsoft damit auf seine Vision von einem ganzheitlichen Nutzer-Erlebnis hin, das unabhängig von einem bestimmten Device funktioniert.

Der Surface Hub ist das größte Familienmitglied aus der Surface-Reihe, das für Unternehmen geeignet ist. Daneben bietet Microsoft für kreative Wissensarbeiter mit hohen Ansprüchen an Hardware den All-in-One-Rechner Surface Studio sowie den High-End-Hybriden Surface Book 2 an.

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20 Jahre iMac: Der Computer, der den Schreibtisch bunt färbte

Image by Lena Simonis and True Tech Talk Time [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

Überraschungen in letzter Minute waren ein Markenzeichen von Steve Jobs. Auch als er am 6. Mai 1998 im Flint Center Theater in Cupertino am Ende seiner Keynote den ersten iMac vom Typ G3 vorstellte, schlug die Nachricht ein wie eine Bombe. Jobs sagte damals: „Wir glauben, der iMac wird eine große Sache werden“. Und er hatte – wie wir inzwischen wohl alle wissen – absolut Recht damit.

Denn 20 Jahre iMac später ist klar: Der iMac sollte nicht nur die unrentable Consumer-Sparte von Apple wiederbeleben und damit das Unternehmen vor dem Ruin retten. Der iMac läutete den anhaltenden Siegeszug aller iGadgets und den Beginn einer Revolution im Produktdesign von Unterhaltungstechnik ein.

Internet-Computer mit Style-Faktor

„Die Rückseite dieses Dings sieht besser aus als die anderen Jungs von vorne“. So hatte sich Jobs ausgedrückt. Der iMac G3 hatte nichts mehr mit dem üblichen Kabelsalat der beigefarbenen Windows-Rechner zu tun. Mit seinem farbig-transparenten Polycarbonat-Gehäuse war der All-in-One-Desktoprechner tatsächlich ein echter Hingucker. Ein Objekt, das sich die Leute ins Wohnzimmer stellten, um damit ihre Individualität zu bekunden. „Er sieht aus wie von einem anderen Planeten, einem guten Planeten, einem Planeten mit besseren Designern“, präsentierte Steve Jobs sein erstes Produkt überhaupt, das das vielsagenden „i“ vor dem Produktnamen trug.

Der iMac G3 überzeugte aber nicht nur durch sein futuristisches Design, sondern vor allem mit dem benutzerfreundlichen Plug-and-Play-Konzept. Das neuen Betriebssystem OS X, dessen jüngster Ableger unter macOS High Sierra firmiert, und das kinderleichte Setup waren ein Durchbruch. Man musste nur den Stecker einstecken, die Maus an der Tatstatur anschließen (über das damals nur gering verbreitete USB-Kabel) und das 56-Kbps-Modem mit der Telefonleitung verbinden.

Nach ein paar Klicks konnten nun auch technisch weniger versierte Nutzer das ebenfalls noch neue Internet benutzen. Sie konnten digitale Fotos über die Infrarot-Schnittstelle kopieren oder über die Stereo-Lautsprecher an der Vorderseite Musik hören. Alles so, wie sich das Apples Designer wohl gedacht hatten, als sie den ersten stylischen Consumer-PC entwarfen, der aller Welt einen schnellen, einfachen und bezahlbaren Zugang zum Internet ermöglichen sollte.

Schon damals Kritik am Schnittstellen-Geiz

So entwickelte sich der iMac G3 fast über Nacht zu einem der kultigsten Geräte des vergangenen Jahrtausends. Aber natürlich gab es auch Kritiker. Wie beim Wegfall des SD-Karten-Slots beim MacBook Pro von 2016 war Apple auch damals seiner Zeit voraus. Die Umstellung auf USB gefiel langjährigen Mac-Usern ganz und gar nicht. Mit der neuen Schnittstelle waren andere Anschlüsse wie Serial-Ports, SCSI und das hauseigene ADB verschwunden und die alte Technikausstattung damit obsolet. Gamer und Power-User machten sich über die mangelnde Erweiterbarkeit und das fehlende Floppy-Laufwerk lustig, aber schaden tat Apple das nicht.

Erfolg verschaffte Apple ein Comeback

Der iMac G3 wandte sich nicht an Computerfreaks, sondern an den ganzen Rest der Menschheit, und der reagierte entsprechend positiv. Und zwar in Verkaufszahlen, die Apple seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Zweifelsohne rettete auch der iMac seine Erfinder damals vor der Pleite. Obwohl die Verbreitung von Mac im Vergleich zum PC im Jahr 1998 nur 1:32 betrug konnte Apple damit seine Gewinne von 1998 bis 1999 verdoppeln.

Zu verdanken hatte Apple seinen plötzlichen Erfolg dem Paradigmenwechsel bei Design und Produktpolitik, den Firmen-Gründer Steve Jobs bei seiner Rückkehr 1996 in Gang gesetzt hatte. Eine saubere und logische Produktfamilie fehlte bis dahin bei Apple. Jobs selbst beschrieb die Produktpolitik als verwirrend für den Verbraucher und zu teuer für Apple. Zu viele Modelle, die falsch bepreist waren und auf die falschen Märkte abzielten. Jobs brachte Klarheit in die Entwicklung und teilte von nun an den Computermarkt in zwei Bereiche ein: einen für Endverbraucher und einen für professionelle Anwender.

Mit dem Durchbruch des iMac hatten die Designer in Cupertino, allen voran Chef-Designer Jony Ive, zudem für alle Zukunft bewiesen, dass man Unterhaltungstechnik so gestalten kann, dass sie schön aussieht und gut arbeitet. Schließlich war der Erfolg des iMac wegweisend bei der weiteren Produktentwicklung von Apple. Das gilt natürlich für das kurz danach erschienene iBook G3. Außerdem gilt: Ohne den iMac wären die Errungenschaften des iPod oder des iPhone nicht denkbar gewesen. Auch wenn die Einnahmen mit dem iPhone aus dem Schatten der Mac-Sparte herausgetreten sind, sind Mac-Rechner immer noch eine wichtige Cash-Cow für Apple.

20 Jahre iMac: Die Evolution von Apples Komplettrechner

2002 folgte mit dem iMac G4 das erste große Redesign. Der All-In-One-Rechner verfügte nun über ein 15-Zoll-LCD, das auf einem verstellbaren Arm über einer kleinen Kugel angebracht war. Dieser Lampenfuß enthielt das Wesentliche des Computers. Als nächstes folgte 2004 der iMac G5, bei dem die Hauptplatine und das optische Laufwerk direkt hinter dem LCD-Panel montiert waren.

Im Januar 2006 stellte Apple den ersten Macintosh mit Intel-Prozessor vor. Dabei bot das Gerät etwa den gleichen Funktionsumfang wie sein Vorgänger, war laut Apple-Benchmarks aber zwei- bis dreimal schneller als der G5-iMac. Auch bot die neue Generation eine eingebaute Webcam iSight und eine mini-VGA-Schnittstelle.

Im August 2007 stellte Steve Jobs den ersten iMac in Aluminium- und Glas-Gehäuse vor. Der iMac dieses Modelljahres wird mit einem 20- oder 24-Zoll-Breitbildmonitor und der neuen, flachen USB-Tastatur in Aludesign ausgeliefert, die wegen ihres Designs und der hervorragenden Usability weit über Mac-Schreibtische hinaus verbreitet ist.

IMac Historie von G3 bis G5
Die Versionsgeschichte des iMac vom G3 bis zum G5. Images by Fernando Carmona, Masashige MOTOE and Bishonen from Wikimedia Commons

Macht seit zehn Jahren eine gute Figur: der iMac im Aluminiumbody

2009 folgte eine iMac-Generation, die einen komplett aus einem Stück Aluminium gefrästen „Unibody“ besaß. Dieses Design bestimmt das Aussehen der Apple-Rechner bis heute. Der neue iMac wird mit einer kabellosen Tastatur und der Magic Mouse ausgeliefert. Zu den weiteren Neuerungen dieser Version gehören unter anderem auch der SD-Kartenslot und eine leistungsstarke Quad-Core CPU.

Ab 2012 wird das Design immer dünner, das optische Laufwerk verschwindet und das Retina-Display kommt hinzu. Erst 2017 verändert Apple wieder etwas an den Anschlüssen. Ab sofort setzt man Thunderbolt 3 (USB-C) ein und holt die Mikrofonbuchse von der Rückseite nach vorne – viel zu bessern gibt es allerdings am Design des Kultrechners ohnehin nicht mehr.

Mit seinem stylischen All-in-One-Ansatz hat Apple die moderne Computerbauweise geprägt. Selbst Wettbewerber Microsoft gab irgendwann nach und präsentierte mit dem Surface Studio im Jahr 2016 eine vergleichbare Produktphilosophie. Microsofts Chef-Designer Ralf Groene, der für den Look der Surface-Reihe verantwortlich zeichnet, bezeichnet Apple-Koryphäe Jony Ive im Netzpiloten-Interview als große Inspiration.

One more thing: Ein Glückwunsch an den iMac

Happy Birthday iMac G3! Trotz deines stolzen Gewichts von 18 Kilogramm wird deinem unvergesslichen Röhrengehäuse mit dem lustigen Griff inzwischen nicht nur in den Designmuseen dieser Welt gehuldigt. Aber dort kann man Dich adoptieren – wie eine Seegurke im Zoo. Und Designer lassen dich auf einem Skateboard durch London rollen, weil du eine Ikone bist.

Du warst der erste deiner bunten, wohlgeformten Art auf dem grauen Tech-Planeten. Hier hast du Generationen von Nachfolgern diesen Hauch Kreativität hinterlassen, den Designer, Grafiker, Fotografen oder Filmemacher und so viele andere Anwender noch immer an Apple schätzen.

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf Netzpiloten Apple.


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  • ANDROID t3n: Android P: Erste Developer-Preview ist da – mit „Notch“-Unterstützung und mehr: Noch dieses Jahr wird Google die nächste große Android-Version veröffentlichen. Nun wurde die Developer-Preview “Android P”, wie für den März üblich, veröffentlicht. Zu den größten Änderungen der Vorabversion, die in der Vorschau zu erkennen sind, gehören die Umgestaltung der Statusleiste zur Unterstützung der Notch, sowie eine erneute Überarbeitung des Benachrichtigungsbereiches. Außerdem gehören eine bessere Innenraum-Navigation und neue Kamera-Features zu den Neuerungen bei Android P. Mit der Vollversion wird allerdings vermutlich nicht vor August zu rechnen sein. Stattdessen kündigte Google noch fünf weitere Developer-Previews an.

  • AMAZON netzwelt: Amazons Alexa lacht euch aus: So klingt das unheimliche Gelächter: Alexa hat scheinbar einiges zu lachen – ihre Nutzer eher weniger. Seit ein paar Tagen fängt der smarte Lautsprecher nämlich an unheimlich zu lachen. Es erinnert eher an einen Horrorfilm, als an eine fröhliche Lache. Wie aus dem Nichts antwortet Alexa mit ihrem Gelächter, auch wenn sie gar nicht direkt angesprochen wurde. Während so manche Nutzer darüber ebenfalls lachen, gibt es andere, die das wiederum gar nicht so witzig finden. So wie es aussieht, weiß Amazon über den gruseligen Aussetzer Bescheid und arbeitet gerade an der Fehlerbehebung. Woher der Fehler rührt, weiß man bisher allerdings noch nicht.

  • NINTENDO gamestar: Konsolenmarkt – Nintendo wird 2018 Microsoft schlagen, sagen Analysten: Der japanische IT-Konzern Nintendo wird seinen Erfolgskurs laut Experten auch in den nächsten Jahren fortführen. Vermutlich wird dabei sogar Microsoft im Konsolenwettkampf überholt werden. Zahlen von IHS belegen dabei, dass Nintendo einen Wachstum von acht auf circa elf Millarden US-Dollar bezüglich getätigter Ausgaben für ihre Produkte erreichen wird, wobei Microsoft von zehn auf neun Milliarden zu sinken droht. Grund dafür ist nicht zuletzt die bereits 17 Millionen Mal verkaufte Nintendo Switch als Flaggschiff. Deutlich an der Spitze thront allerdings weiterhin Sony mit seiner Playstation 4. Dennoch stehen den Japanern nach dem Flop mit der Wii U wohl wieder erfolgreiche Zeiten bevor.

  • WHATSAPP Chip: WhatsApp erweitert die Löschfunktion: Eine Neuerung wird viele Nutzer freuen: Seit September können WhatsApp-Nutzer sich nun schon über die Löschfunktion im Chat freuen. Hierbei können Nachrichten gelöscht werden, die fälschlicherweise verschickt wurden. Der Sender hat dafür neun Minuten Zeit. Andere wiederum bekommen dann zu sehen, dass eine Nachricht des Senders entfernt wurde. Mit der Neuerung können Nachrichten nun innerhalb von 68 Minuten gelöscht werden – auch wenn die Nachricht schon gelesen wurde. Damit in Zukunft nicht nur die Nutzer der Beta-Version diese Funktion nutzen können, soll es vielleicht sogar schon im Mai mit dem neuen Update möglich sein.

  • DAIMLER gruenderszene: Daimler testet Kryptowährung für ökologisches Fahren: Nach BMW und Volkswagen zieht nun wohl auch Daimler in Sachen Kryptowährung für umweltbewusstes Fahren nach. Bereits auf der MWC Barcelona im Februar stellte Daimler die neuen Mobicoins vor, welche der Fahrer unter den 500 Testern mit den meisten gegen Großevents wie das MercedesCup-Finale eintauschen kann. Die Blockchain-Technologie, großes Thema in der Autoindustrie, speichert dabei Daten wie Beschleunigung, Bremsen und Geschwindigkeit. Zwar sind Blockchain und Kyptowährung noch Zukunftsmusik, aber man darf gespannt sein, wann und wie effektiv die Technologie die Automobilindustrie erobern wird.

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  • SPOTIFY golem: Spotify wählt einen ungewöhnlichen Börsengang: Der Musikstreaming-Gigant Spotify hat seinen Gang an die Börse nun auch offiziell angemeldet. Dafür wählt das Unternehmen allerdings einen eher unkonventionellen Weg, bei dem keine neuen Aktien freigegeben werden. Stattdessen wird Spotify bestehende Aktien durch Direktplatzierung an der New York Stock Exchange in den Umlauf bringen. In einer Mitteilung an die Börsenaufsicht werden dafür zwar stark steigender Umsatz, aber auch sehr starke Verluste für die Plattform angegeben. Der weltweite Marktfüher im Musikstreaming wird momentan mit einem Wert von über 22 Milliarden US-Dollar gehandelt.

  • SAMSUNG zdnet.de: Galaxy S9+: Kamera gewinnt DxOMark-Test: Samsungs neustes Smartphone, das Galaxy S9+, ist Testsieger. Beim DxOMark-Test erreichte das Samsung Galaxy S9+ in gleich mehreren Kategorien Bestwerte. Während das Googles Pixel 2 dem Galaxy S9+ in puncto Videos überlegen ist, führt Samsungs Flagschiff sowohl in der Kategorie Kamera, als auch bei der Gesamtpunktzahl, und erhält hier Bestnoten. Die hervorragenden Noten basierten auf zuvor erfassten und bewerteten Testbildern und Videos der DxOMark-Ingenieure.

  • MICROSOFT chip: Gegen Spectre und Meltdown: Microsoft veröffentlicht neue Updates für Windows 10: Gute Nachricht für Nuter von Microsoft Windows 10. Der Computer-Riese hat ein weiteres Sicherheitsupdate für seine Nutzer freigegeben. Das neue Update soll gegen die gefundenen Sicherheitslücken “Meltdown” und “Spectre” schützen. Außerdem aktualisiert Microsofts Update erstmals den Prozessor mit einem Microcode, welcher den Prozessor steuert. Im Vergleich zu vergangenen Software-Updates müssen sich Nutzer dieses Mal allerdings nicht durch ein kompliziertes BIOS-Update kämpfen. Der Vorgang wird für den Kunden in diesem Fall völlig unbemerkt vonstatten gehen. Wann das Update für andere Versionen verfügbar sein wird, ließen Microsoft und Intel dagegen offen.

  • FACEBOOK t3n: Kurzes Vergnügen: Facebook macht den Entdecker-Feed wieder dicht: Nach nur 4 Monaten wird Facebook den Entdecker-Feed bereits wieder abschaffen. Erst im Oktober 2017 hatte Facebook sein Tool zur Auslieferung von News mit womöglichem Interessenbezug präsentiert. In einer Mitteilung ließ Facebook verlauten, dass das Experiment, Beiträge von Freunden und öffentlicher Seiten gleichzeitig zu zeigen, nun beendet sei. Aufgrund des mangelnden Erfolges des Feeds, ist entschieden worden, dass es für eine Weiternutzung nicht effektiv genug ist.

  • E-PERSONALAUSWEIS heise: E-Personalausweis: Was den digitalen Amtsgang ausbremst: Eigentlich sollte er den Zugang zu staatlichen Dienstleistungen erleichtern, doch bis jetzt ist der E-Personalausweis ein großes Missverständnis. Zwar besitzt der Großteil der Deutschen den Person für den digitalen Zugang, nutzen tut ihn allerdings nur jeder zehnte. Dabei vereinfacht er den Alltag ungemein und erfordert nicht mehr als ein zertifiziertes Lesegerät oder oder compatibles Smartphone. Der E-Personalausweis macht beispielsweise Behördenanträge, Kontoeröffnungen oder Versicherungsangelegenheiten leicht und entspannt. In der Praxis lösen die Deutschen ihre Anliegen dennoch nach wie vor lieber persönlich.

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Ecosia – die Suchmaschine für den Umweltschutz

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Für gewöhnlich überspringe ich Youtube-Werbung nach den ersten fünf Sekunden. Meine Aufmerksamkeitsspanne reicht da meist nicht mal für einen 15-sekündigen Spot. Bei der Werbung für den Dienst von Ecosia (zur Webseite) bin ich allerdings ausnahmsweise hängen geblieben und verrate euch wieso.

Beim Surfen Bäume pflanzen

Mit einer Suchmaschine zum Umweltschutz beitragen klingt erst mal komisch, ist aber so! Die Grundidee von Ecosia ist also ganz leicht. Ihr nutzt Ecosia als Ersatz für die bisherige Suchmaschine eurer Wahl, wie beispielsweise Google. Ähnlich wie bei der Konkurrenz werden dann für jeden Suchbegriff auch entsprechende Anzeigen gezeigt. Wenn ihr dann auf eine der Anzeigen klickt, bekommt Ecosia eine Vergütung dafür, welche dann für das Pflanzen eines Baumes genutzt wird. Das selbsternannte Social Business verspricht mit den Einnahmen der Klicks auf Werbeanzeigen in ihren Suchergebnissen pro Klick einen Cent-Betrag an Aufforstungsprogramme zu spenden. Insgesamt fließen rund 80 Prozent der Werbeerlöse in solche Programme.

Seit der Gründung Ende 2009 hat das Social Business bereits über 17 Millionen Bäume durch das Klicken auch Suchmaschinenanzeigen finanzieren können. Das Ziel ist bewusst hoch angesetzt. Irgendwann sollen durch die Ecosia-Einnahmen eine Milliarde Bäume gepflanzt werden. Derzeit werden diverse Projekte in Mittel- und Südamerika, Afrika und Südostasien unterstützt, über die man sich auf dem zugehörigen Blog auf dem Laufenden halten kann.

Ecosia: So funktioniert’secosia

Das Angebot könnt ihr nutzen, indem ihr einfach auf der Website vorbeischaut und sie dort als eure Standard-Suchmaschine einrichtet. Der Suchmaschine liegt die Suchfunktion von Microsoft Bing zugrunde. Bing ist nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und beliefert mit ihrer Suchfunktion auch Yahoo! Search. Ganz im Sinne der Philosophie von Ecosia war es dann auch erfreulich, als Microsoft – somit auch Bing – sich im Mai 2012 freiwillig dazu verpflichtet hat, kohlenstoffneutral zu arbeiten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Klicktipps.


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Wusste die NSA über „Meltdown“ und „Spectre“ Bescheid?

Radar, Funktechnik, Signale (adapted) (Image by stux [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Die US-amerikanische NSA dementiert, im Vorfeld etwas von den kürzlich bekannt gewordenen CPU-Sicherheitslücken „Meltdown” und „Spectre” gewusst zu haben. Es spricht Bände über den Ruf einer Behörde, wenn diese dergleichen eigens betonen muss. Davon abgesehen ist die Glaubwürdigkeit des Dementis durchaus fragwürdig. In letzter Zeit wurde mehrfach bekannt, dass die NSA Sicherheitslücken in IT-Systemen kannte. Sie hielt diese jedoch mit Absicht geheim, um sie für eigene Angriffe zu nutzen und gefährdete so die Allgemeinheit.

Gravierende Prozessor-Schwachstellen

Die Prozessor-Sicherheitslücken „Meltdown“ und „Spectre“ beschäftigen derzeit die Fachwelt. Sie haben ein erhebliches destruktives Potential. Um den Jahreswechsel bekannt geworden, basieren sie auf einer Schwäche bei der „Memory Randomization“. Moderne Prozessoren legen Quellcode im Speicher zufällig ab, damit keine sensiblen Daten ausgelesen werden können. Bei den betroffenen Prozessoren geschieht dies jedoch nach einem vorhersehbaren Muster. Sensible Daten, beispielsweise Passwörter, kryptographische Schlüssel und in Programme eingegebene Informationen, sind so gefährdet. Da ein Angriff direkt über das Auslesen der Hardware funktioniert, wird er zudem vom Betriebssystem nicht protokolliert. Gelingt den Angreifern also ein unbemerkter Hardware-Zugriff, gibt es für die Betroffenen keine Möglichkeit, die Manipulation nachträglich festzustellen.

Betroffen sind vor allem Prozessoren der Marke Intel, aber auch anderer namhafter Hersteller. Der Fehler tritt bei Nutzung sämtlicher populärer Betriebssysteme – Windows, Linux, Mac OS X – auf. Da die Sicherheitslücke im Prozessordesign begründet liegt, ist sie für vorhandene Systeme nicht zu beheben. Lediglich ein Workaround auf Betriebssystem-Ebene ist möglich. Dieser allerdings würde, so schätzen Experten, Leistungseinbußen von einigen Prozent bis zu einem Viertel – je nach Auslastung – und auf Mobilgeräten in der Folge auch eine Verringerung der Akkulaufzeit zur Folge haben. Für zukünftige Prozessoren muss das Design so geändert werden, dass das Problem nicht mehr auftritt.

Dementi der US-Behörden

In die ohnehin hitzige und teils chaotische Diskussion über „Meltdown“ und „Spectre“ mischte sich vor Kurzem auch das Weiße Haus ein. Es betonte, der technische Geheimdienst der USA, die NSA, habe von den Prozessor-Schwachstellen nichts gewusst.

Die NSA wusste nicht von der Schwachstelle, hat sie nicht ausgenutzt und freilich würde die US-Regierung nie ein großes Unternehmen wie Intel einem Risiko aussetzen, um eine Angriffsfläche offenzuhalten“, sagte der Cybersicherheitskoordinator im Weißen Haus und Ex-NSA-Offizielle Rob Joyce der Washington Post.

Glaubwürdig oder eher nicht?

Zunächst einmal sagt es einiges über das mangelhafte Vertrauen der Menschen in die US-Behörden aus, dass ein solches Dementi überhaupt für nötig befunden wird. In den letzten Jahren haben die US-Behörden und mit ihnen kooperierende Unternehmen massiv an Vertrauen eingebüßt. Spätestens seit den Snowden-Enthüllungen stehen sie in den Augen vieler Menschen vor allem für massive Überwachung und die Missachtung individueller Rechte.

Hinzu kommt allerdings, dass das von Joyce vorgebrachte Dementi keineswegs allzu glaubwürdig ist. In letzter Zeit wurde die NSA mehrfach dabei erwischt, Sicherheitslücken und zugehörigen Angriffs-Quellcode – sogenannte Exploits – für sich zu behalten, um ihn für eigene Angriffe zu nutzen. Besonders gravierende Folgen hatte das im Falle des Ransomware-Trojaners WannaCry, der sich über eine der NSA mehrere Jahre bekannte Sicherheitslücke verbreitete. WannaCry legte auf der ganzen Welt eine große Zahl von Rechnern lahm.

Teilweise waren auch kritische Systeme, etwa beim ÖPNV, Krankenhäusern und Telekommunikationsunternehmen, betroffen. Interessant dabei: Das betroffene Unternehmen im Fall WannaCry hieß Microsoft, betraf die Lücke doch das populäre Windows-Betriebssystem. Die Beurteilung, ob es sich dabei nicht um ein großes US-Unternehmen handelt und was die Antwort auf diese Frage über die Glaubwürdigkeit des Weißen Hauses in dieser Angelegenheit aussagt, bleibt jedem selbst überlassen…


Image (adapted) „Radar, Funktechnik, Signale“ by stux (CC0 Public Domain


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Sind selbstfahrende Autos die Zukunft der Mobilität für Behinderte?

Rollstuhl (adapted) (Image by Pixabay) [CC0 Public Domain]

Selbstfahrende Autos könnten die Mobilität behinderter Menschen innerhalb und außerhalb ihrer Umgebung revolutionieren. Menschen, die nicht gut sehen können oder körperlich sowie geistig herausgefordert sind, so dass sie nicht sicher fahren können, sind oft auf andere Menschen sowie örtliche Behörden oder gemeinnützige Organisationen angewiesen. Sie helfen ihnen dabei sich fortzubewegen.

Die autonome Fahrzeugtechnologie allein reicht nicht aus, um diesen Menschen zu helfen unabhängiger zu werden. Jedoch können gleichzeitige Fortschritte beim maschinellen Lernen sowie der künstlichen Intelligenz dafür sorgen, dass die Fahrzeuge lernen Anweisungen zu verstehen. Zudem lernen sie auf die Umgebung zu achten und mit Menschen zu kommunizieren. Gemeinsam können diese Technologien eine unabhängige Mobilität mit praktischer Hilfe bieten. Diese können sich vor allem den Fähigkeiten und Bedürfnissen jedes einzelnen Nutzers anpassen.

Ein Großteil der benötigten Technik existiert bereits, zumindest in vorläufiger Form. Google hat einen Blinden gebeten, ihre autonomen Fahrzeuge zu testen. Microsoft hat zudem vor Kurzem die App „Seeing AI“ herausgebracht, die sehbehinderten Menschen dabei hilft, die Welt um sie herum besser wahrzunehmen und zu verstehen. „Seeing AI“ verwendet maschinelles Lernen, natürliche Sprachverarbeitung und eine maschinengesteuerte Visualisierung, um die Welt zu verstehen und sie für den Nutzer in Worte zu verfassen.

Im Labor, das ich zusammen mit dem Texas A & M Transportation Institute betreibe, entwickeln wir Protokolle und Algorithmen für Menschen mit und ohne Behinderungen und autonome Fahrzeuge, um miteinander in Worten, Geräuschen und mittels elektronischer Displays zu kommunizieren. Unser selbstfahrender Shuttlebus hat bereits 124 Teilnehmer transportiert und dabei insgesamt 60 Meilen zurückgelegt. Wir stellen fest, dass diese Art von Dienst hilfreicher ist als derzeitige Transportmöglichkeiten für behinderte Menschen.

Paratransit heute

Gemäß der Bestimmungen des American with Disabilities Act von 1990 müssen alle öffentlichen Verkehrsbetriebe Transportdienstleistungen für Personen mit körperlichen Behinderungen und visuellen oder geistigen Einschränkungen, die sie am Fahren hindern, anbieten. In den meisten Gemeinden wird diese Art des Transports „Paratransit“ genannt und entspricht dabei einem Taxi mit zusätzlicher Ausstattung, das von dem öffentlichen Nahverkehr betrieben wird. Die Kunden reservieren dabei im Voraus Fahrten zu Lebensmittelgeschäften oder zum Arzt. Die Fahrzeuge sind in der Regel rollstuhlgängig. Sie werden von ausgebildetem Personal gefahren, die dem Fahrgast beim Einstieg und bei der Platzsuche helfen. Zudem achten sie darauf, an der richtigen Haltestelle anzuhalten.

Genau wie Taxis können auch Paratransits kostspielig sein. Ein Bericht des US-Bundesrechnungshof aus dem Jahr 2012 bietet die einzige zuverlässige landesweite Schätzung. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass pro Fahrt dabei das drei- bis vierfache im Vergleich zu Massenverkehrsmitteln bezahlt wird. Und die Kosten steigen, ebenso wie die Anzahl der Personen, die auf die Paratransits angewiesen sind. Gleichzeitig stagnierten Bundes-, Landes- und Kommunalfinanzierungen für Transitbehörden.

In einem Versuch, einen Teil der Nachfrage zu decken, haben viele Gemeinden die Gebiete, in denen der Paratransit verfügbar ist, reduziert und Menschen mit Behinderungen aufgefordert, den Nahverkehr zu nutzen, wenn dies möglich ist. Andere Orte haben mit Abruf-Mitfahrgelegenheiten wie Uber und Lyft experimentiert. In vielen Fällen sind die Fahrer jedoch nicht dafür ausgebildet, behinderten Menschen zu helfen. Außerdem sind die Fahrzeuge normalerweise nicht rollstuhlgängig oder für bestimmte Fahrgäste geeignet.

Eine mögliche Lösung

Selbstfahrende Shuttles, wie wir sie auf dem Texas A & M-Campus testen, können eine Lösung für die Probleme den Zugang und die Finanzierung betreffend, sein. Wir stellen uns ein voll integriertes System vor, in dem sich Benutzer mit dem Versand-System verbinden. Sie erstellen Profile. Diese können die Informationen über ihre Behinderungen und Kommunikationspräferenzen sowie spezielle Reiseziele (wie eine Hausanschrift oder eine Arztpraxis) enthalten.

Immer, wenn die Person einen Shuttle anfordert, würde das System ein Fahrzeug schicken, das eine bestimmte Ausrüstung hat, die der Fahrer benötigt, wie eine Rollstuhlrampe oder ein zusätzlicher Bereich, um beispielsweise die Mitreise eines Servicehunds zu ermöglichen. Wenn der Shuttle ankommt, um die Person abzuholen, könnte er den Bereich mittels Laser, Kameras und Radar scannen, um eine 3-D-Karte des Bereichs zu erstellen und diese Daten mit Verkehr und geografischen Informationen aus verschiedenen Online-Quellen wie Google Maps und Waze zusammenzuführen.

Basierend auf all diesen Daten würde der Shuttle einen geeigneten Einstiegsplatz bestimmen und Haltebuchten, an denen die Rollstühle und Fußgänger einfach passieren können. Außerdem würde es potenzielle Hindernisse wie Mülleimer erkennen. Das Fahrzeug könnte sogar eine Nachricht an das eigene Smartphone senden, um anzuzeigen, wo man für den Einstieg warten soll. Zudem kann auch eine Gesichtserkennungs-Software eingesetzt werden, um der richtigen Person den Zutritt zu gewähren.

Während des Einstiegs, während der Fahrt und wenn der Fahrer das Ziel erreicht hat, könnte das Fahrzeug alle relevanten Informationen – wie etwa die geschätzte Ankunftszeit oder Details über Umwege zur Verfügung stellen. Dies würde bei Bedarf per Interaktion mit dem Fahrtgast geschehen. Entweder würde das System auf Fragen antworten oder die Informationen per Text auf dem Display anzeigen sowie auf Eingaben reagieren. Dadurch könnte der Fahrgast mit dem Shuttle unabhängig seiner Fähigkeiten und Einschränkungen kommunizieren.

Die richtigen Algorithmen zum menschlichen Verhalten

In unserem Labor untersuchen wir verschiedene Elemente von Fahrerassistenzsystemen, einschließlich automatisierter Rollstuhlrampen und verbesserter Sitzmöglichkeiten für mehrere Fahrgäste mit Rollstuhl. Wir untersuchen auch Elemente, die die Sicherheit sowie das Vertrauen der Fahrgäste in die Fahrzeuge erhöhen können. Zum Beispiel entwickeln wir derzeit Algorithmen zum maschinellen Lernen, die sich wie gute menschliche Fahrer verhalten und die Reaktion von Menschen auf unvorhergesehene Umstände nachstellen.

Selbstfahrende Autos bieten grundlegend neue Möglichkeiten, um über Transport und Zugänglichkeit nachzudenken. Sie haben das Potenzial, das Leben von Nachbarschaften und den einzelnen Menschen zu verändern – einschließlich Menschen, die behindert sind und oft buchstäblich und im übertragenen Sinne zurückbleiben. Mit der richtigen Planung und Forschung können selbstfahrende Autos noch mehr Menschen in ihrem Leben wesentlich unabhängiger machen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf The Conversation unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Rollstuhl“ by Pixabay (CC0 Public Domain)


The Conversation

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Wenn Cortana Behördengänge macht: Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung

Thomas Langkabel bei Microsoft Explained über Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung

Auto ummelden, Pass verlängern oder Kindergeld beantragen: Behördengänge mag niemand. Denn persönliche Besuche beim Amt und Warteschlangen nerven genauso wie manche Angelegenheiten nur per Brief oder Fax erledigen zu können. Die Verwaltung zu digitalisieren, kommt hierzulande nur schleppend voran. Dabei ließe sich E-Government schneller umsetzen als viele glauben, davon ist Thomas Langkabel überzeugt. Der Technologie-Experte von Microsoft hat eine Vision: Bürger müssen sich nicht mit Ämtern rumärgern, sondern lassen dies Chatbots erledigen. Was Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung bewirken kann und warum ein Mentalitätswandel noch wichtiger ist als neue Technik, erklärte Thomas Langkabel im Netzpiloten-Interview am Rande der Digitalkonferenz Microsoft Explained in Berlin.

Netzpiloten: Was kann Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung mir persönlich als Bürger bringen?

Thomas Langkabel: Derzeit sind Behördengänge oft mühselig, weil Bürger sich viele Fragen stellen müssen: Welche Behörde ist zuständig? Auf welchem Weg muss ich sie kontaktieren? Welche Angaben und Dokumente muss ich bereithalten? Das ließe sich drastisch vereinfachen, wenn Cortana oder ein anderer intelligenter digitaler Assistent alles Nötige automatisch mit den zuständigen Behörden-Chatbot klärt.

Das klingt nach Science-Fiction. Wie soll sich das in naher Zukunft umsetzen lassen?

Die Idee ist nicht so weit hergeholt. Bund und Länder stellen derzeit die Weichen für einen Portalverbund im Internet. Damit wird es möglich sein, dass Bürger auf nur einer Webseite alle Behördenangelegenheiten erledigen, egal welche Anlaufstelle in welchem Ort zuständig ist. Zur Idee gehört auch, dass jeder Bürger einen Datensafe hat und entscheiden kann, ob und welcher Behörde er Zugriff darauf gibt. Denkt man das weiter, ist der Schritt nicht weit zu meinem persönlichen digitalen Assistenten, der Zugang zu meinem Datensafe und meinen Outlook-Kalender hat und für mich beim Behördenportal die Verlängerung meines Reisepasses erledigt.

Wie würde so ein Vorgang in der Praxis konkret ablaufen?

Denkbar ist, dass der intelligente Assistent weiß, dass ich bald ins Ausland verreise, dafür einen Reisepass benötige und dieser vorher abläuft. Der Assistent weißt mich darauf hin und fragt um Erlaubnis, ob er alles für die Verlängerung in die Wege leiten soll. Dann ermittelt er das zuständige Amt und „bespricht“ sich dort mit dem Chatbot. Der Bot „beschreibt“ Cortana den Prozess und teilt mit, dass ich einen persönlichen Termin und ein aktuelles Passbild brauche. Cortana wiederum weiß, wann ich Zeit habe und verhandelt mit dem Bot online eine Terminabsprache aus. Das alles könnte ich als Bürger erledigen, in dem ich mit nur einem Wort meiner Künstlichen Intelligenz erlaube, alles vorzubereiten. Wie schön und einfach wäre das bitte?!

Warum braucht es für solche Modernisierungsmaßnahmen eigentlich Künstliche Intelligenz, also selbstlernende Algorithmen, warum reicht nicht „normale“ Software?

Weil es das Ziel sein muss, dass ich die Wünsche mit natürlicher Sprache äußere und nicht formelhafte Kommandos auswendig lernen muss. Ich möchte sagen können: „Ich brauche eine Baumfällgenehmigung“ oder „Ich möchte einen Baum fällen“. Dann soll der intelligente Assistent wissen was zu tun ist, selbst wenn diese Erlaubnis einen ganz anderen amtlichen Namen hat.

Und Sie wollen darauf hinaus, dass Künstliche Intelligenz eben sehr gut beim Erkennen von Zusammenhängen sein kann?

Genau, die Software muss komplexe semantische Zusammenhänge entschlüsseln und wissen, was ich meine, auch wenn ich etwas Anderes sage. Das geht mit Künstlicher Intelligenz viel besser als mit herkömmlicher Software.

KI Verwaltung Cortana Microsoft Explained

Das Beispiel, das Sie schildern, beinhaltet noch viele Detailprobleme. Zum Beispiel müsste ich wirklich alles im Outlook-Kalender eintragen, sonst legt mir Cortana den Behördentermin vielleicht auf ein Zeitfenster, an dem ich mich mit meinem Freund Peter treffen möchte, ohne dass dies im Kalender steht.

Natürlich gibt es noch Herausforderungen. Ich skizziere letztlich eine Vision, keinen Plan, der fertig in der Schublade liegt. Aber in einer idealen Welt ist der intelligente Assistent so auf mich bzw. meine Lebensrealität trainiert, dass er auch dann meine Verhaltensweisen mit hoher Wahrscheinlichkeit vorausplant, ohne dass ich sie schriftlich festhalte. So eine enge Verzahnung von Alltag und Technologie mag zwar für manche erschreckend klingen. Aber wenn es mir persönlich hilft, halte ich so eine Entwicklung für legitim.

Dass Privatnutzer technologisch gewappnet sind, ist das eine. Damit ihre Vision real werden kann, müsste man auf der anderen Seite Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung flächendeckend einführen. Das geht doch nicht von heute auf morgen.

Ja, so eine Entwicklung geht nicht schlagartig. Aber sie ist auch keine Zukunftsmusik mehr. Es geht schon los! So testet die Stadt Bonn bereits den ‚Botty Bonn‘ als Chatbot, über den Bürger per Smartphone Auskünfte von der Verwaltung erhalten, andere Beispiele entstehen bereits in Krefeld oder dem Landkreis Lüneburg. Das sind alles bereits gute Ansätze, aber noch wichtiger als einfach nur Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung einzuführen, ist, dass sich auch strukturell etwas in der Verwaltung ändert.

Was meinen Sie damit?

Es geht mir um drei Aspekte. Erstens muss die Verwaltungsausbildung generell reformiert werden. Statt ausschließlich Verwaltungsjuristen, die sich im Paragraphendschungel perfekt auskennen, bräuchten wir auch Personal, das sich mit der Entwicklung von Verwaltungsstrukturen beschäftigt und Prozesse eigeninitiativ hinterfragt.

Zweitens muss die Innovationsfreude gestärkt werden. So wie in der der Wirtschaft der Wettbewerb die Entwicklung antreibt, könnte man in der öffentlichen Verwaltung die Zufriedenheit von Bürgern erheben, vergleichen und hinterfragen, warum sie hier besser ist als dort.

Und drittens müssen Verwaltungen dazu übergehen, Anreize für Verhaltungsänderungen von Bürgern zu setzen. Es reicht nicht einfach, digitale Angebote einzuführen, sie müssen auch beworben werden. Das Maß der Digitalisierung wird häufig nur am Vorhandensein einzelner Angebote gemessen, aber nicht an ihrer tatsächlichen Nutzung. Wir brauchen nicht nur Open Government Data, sondern Open Government Performance Data.

Das setzt einen Mentalitätswandel in der öffentlichen Verwaltung voraus, der häufig noch viel länger dauert als technologische Innovation. Wie lässt sich das erreichen?

Das ist eine Frage des politischen Willens. Sowas passiert nicht von selbst. Zwar glauben manche, dass man bloß warten muss, bis die Generation der Digital Natives im Verwaltungspersonal ausreichend vertreten ist. Aber das halte ich für zu kurz gedacht. Es gibt nämlich auch viele Skeptiker in dieser Alterskohorte. Daher ist es kein generationskulturelles Problem, sondern ein strukturelles Problem, dass nur durch neue Ausbildungsinhalte angegangen werden kann. Aber das System wird sich nicht von selbst reformieren. Daher muss die Politik ran.

Wie lange würde so eine Reform benötigen, bis sie greift?

Angenommen, wir fangen jetzt an, würde es mindestens drei bis vier Jahre dauern, bevor überhaupt eine Modernisierung jenseits von vereinzelnden und daher insgesamt wenig wirksamen Projekten zu spüren ist, weil solange eben die Verwaltungsausbildung dauert. Ein flächendeckender Impact durch einen Mentalitätswandel kann sogar zehn bis 15 Jahre erfolgt sein – sofern wir jetzt anfangen.

Und wann könnte Cortana für mich Termine vereinbaren?

Wenn alle Beteiligten das wollten, ließe sich Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung innerhalb von drei bis vier Monaten einführen. Die technische Infrastruktur ist nämlich gar nicht das Problem, weil die meiste Rechenleistung in der Cloud liegt. Man bräuchte also keine neue Hardware, sondern nur harten Willen dafür.

Vielen Dank für das Gespräch. 

Über Thomas Langkabel, National Technology Officer bei Microsoft Deutschland

Thomas Langkabel verantwortet seit 2011 die Technologie-Entwicklung und -Strategie bei Microsoft Deutschland. Cloud Computing, Digitale Transformation und E-Government gehören zu seinen Schwerpunktthemen. In diesem Zusammenhang spricht er auch über Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung. Thomas Langkabel arbeitet in seiner Rolle auch in verschiedenen Gremien in Verbänden und Institutionen, wie etwa dem Arbeitskreis „Digitale Verwaltung“ des BITKOM oder den Arbeitsgruppen „Innovativer Staat“ und „Ethik“ der Initiative D21. Der diplomierte Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik diente vor seinem Wechsel in die IT-Beratung als technischer Offizier der Luftwaffe.

Dieses Interview entstand in Zusammenarbeit mit Microsoft.


Images by Berti Kolbow-Lehradt


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Trick or Cheat: 5 Horror-Games zu Halloween 2017

oxenfree_screen_6 (adapted) (Image by Night School Studio)

Zugegebenermaßen bin ich ein richtiger Angsthase, was Horror-Games angeht. Anders als bei Horrorfilmen nimmt man in Horror-Games meist die Rolle einer Hauptfigur ein und erlebt die Geschehnisse durch die Augen dieser Figur. Das Hineinfühlen in den Raum einer virtuellen Welt wird dadurch viel immersiver, wie Medientheoretiker sagen würden. Gerade dieses Phänomen verstärkt ja den wohligen Schauer und macht Horror-Games erst interessant. Falls ihr noch nach ein wenig nervenaufreibender Unterhaltung während der schaurigsten Zeit des Jahres sucht, ist hier vielleicht der ein oder andere Mac- und iPhone-taugliche Spieletipp für euch dabei. Hier stelle ich euch fünf schaurige-schöne, atmosphärische – nicht immer, aber meistens – Horror-Games für die Hosentasche und Zuhause vor! Natürlich könnt ihr sie nicht nur an Halloween 2017, sondern auch an jedem anderen Tag spielen.

Oxenfree – das Stranger Things der Horror-Games

Mit Oxenfree geht es erstmal sachte los, denn das Game ist eigentlich mehr Mystery als Horror. Die schräge Stimmung und die unerklärlichen Ereignisse im Spiel haben mir beim Zocken im Dunkeln dann aber schon das ein oder andere Mal einen kalten Schauer über den Rücken gejagt. Das Spiel beginnt mit einer Gruppe Teenager, die sich mit einer Fähre zum Feiern auf eine kleine Insel begibt. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Alex, die stets bemüht ist zwischen den Freunden zu schlichten, denn schon zu Beginn gibt es Spannungen. Teenie-Zoff allein ist schon der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. Als es aber auf der Insel nach und nach zu mysteriösen Zwischenfällen kommt, läuft alles aus dem Ruder. Schon nach kurzer Zeit ist nichts und niemand mehr so wie es scheint und man sieht sich mit verschiedenen Zeitlinien, Dimensionen und Versionen seiner Freunde und seiner selbst konfrontiert. Es braucht nicht immer Splatter oder Jumpscares, um den Spielern das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Oxenfree schafft es auf seine Weise eine einzigartige Stimmung aufzubauen – sei es subtiler Psychohorror, wie ein alternatives Spiegelbild von Alex oder der großartig schaurige Synthesizer-Soundtrack!

Der Indie-Titel stammt vom US-Entwickler Night School Studio und wurde 2016 zunächst für PC und aktuelle Konsolen und im Laufe des Jahres 2017 auch für iOS und Android veröffentlicht. Das Grafik-Adventure war 2016 für die LA Times das Stranger Things der Videospielwelt und so fühlt es sich auch an.

Limbo – alles will dich töten!

Limbo ist ähnlich wie Oxenfree ein Sidescroller. Es wurde vom dänischen Indie-Entwickler Playdead entwickelt und 2010 von Microsoft herausgegeben. Bei dem 2D-Sidescroller spielt man einen namenlosen Jungen, der sich auf der Suche nach seiner Schwester durch einen angsteinflößenden Wald begeben muss. Begegnungen mit Menschen und Tieren hat man nur vereinzelt, eines haben sie aber alle gemeinsam – alle wollen dich töten! Wegen seines hohen Schwierigkeitsgrades ist das Spiel regelrecht zum Haare raufen. Man kann gar nicht aufzählen, auf wie viele Weisen man an ein und derselben Stelle im Spiel sterben kann. Der schwarz-weiß Look und die schiere Tristesse schaffen es aber, eine unverwechselbare Atmosphäre herzustellen. Da kann man gerne darüber hinwegsehen, dass man diverse Male in Folge an derselben Stelle gestorben ist.

Limbo (Image by Playdead)
Image by Playdead.

Limbo ist für iOS, Android, PC und aktuelle gängige Konsolen erschienen erschienen.

Gone Home und das Spiel mit der Erwartung

Gone Home ist ein Walking Simulator aus dem Jahr 2013. Entwickelt wurde das Game von The Fullbright Company, allen voran vom leitenden Entwickler Steve Gaynor. Ich wiederhole mich, aber mit der Atmosphäre steht und fällt ein Game dieser Genrezugehörigkeit. Gone Home spielt mit der Erwartung des Spielers. Und zwar mit den Tropes vorhergegangener Spiele aus dem Genre der Horror-Games und den möglichen Jumpscares, die man auf Schritt und Tritt erwartet. Aber zunächst mal zur Synopsis. In Gone Home schlüpft man in die Rolle – und Ego-Perspektive – von Kaitlin Greenbriar, die am 7. Juni 1995 nach einem Auslandsjahr zurück nach Hause kehrt. Soweit so gut, aber dann geht es direkt mit den ersten Horror/Mystery-Klischees weiter. Es herrscht ein verheerendes Unwetter, Kaitlin findet ihr Zuhause komplett verlassen vor und stößt dabei nur auf eine Reihe verwirrender Briefe ihrer Schwester. Im richtigen Kontext kann selbst das eigene Zuhause zu einem angsteinflößenden Ort werden.

Gone Home (Image by The Fullbright Company)
Image by The Fullbright Company.

Gone Home ist erhältlich für Microsoft Windows, macOS, Linux, Xbox One und PlayStation 4.

Five Night’s at Freddy’s – sie wollen doch nur spielen…

Five Night’s at Freddy’s muss man eigentlich kaum mehr erwähnen. Das Game, das 2014 erschienen ist, wurde im Alleingang von Scott Cawthon entwickelt und mauserte sich binnen kürzester Zeit zum Kult-Titel. Ein Let’s Player nach dem anderen versuchte sich an dem Horror-Titel und verhalf dem Spiel zu außergewöhnlicher Bekanntheit. Schauplatz des Horror-Games ist eine Pizzeria, in der ihr als Hauptcharakter einen neuen Job als Nachtwächter beginnt. Erstmal ein leichter Job, schließlich müsst ihr einfach nur die animatronischen Figuren bewachen – oder etwa nicht? Diese verselbstständigen sich nachts nämlich und ab da beginnt für euch ein Kampf um Elektrizität und vor allem euer Leben!

Five Night’s at Freddy’s ist erhältlich für Microsoft Windows, Android, iOS und Windows Phone.

SOMA – auf dem Meeresgrund hört dich niemand schreien

SOMA entführt seine Spieler ähnlich wie die Bioshock-Reihe tief unter die Meeresoberfläche. Das Survival-Horror-Game ist 2015 erschienen und von Frictional Games entwickelt worden. Wer also die Atmosphäre der Unterwasserstadt Rapture in Bioshock 1 und 2 mochte, wird auch in SOMAs verlassener Forschungsstation auf seine Kosten kommen. Dabei schlüpft man in die Rolle des Simon Jarrett, eines Kanadiers, der nach einem Autounfall unter gesundheitlichen Problemen leidet. Deswegen entscheidet er sich experimentellen neurologischen Untersuchungen zu unterziehen. Wie es nicht anders kommen kann, geht das Experiment schief und Simon erwacht im Jahr 2103 auf dem Meeresgrund. Wie es dazu gekommen ist, wieso er – scheinbar – alleine ist und was es mit der dystopisch-schaurigen Forschungsstation auf sich hat, heißt es herauszufinden. SOMA könnt ihr auf der PlayStation 4, Microsoft Windows, macOS und Linux spielen.

Ihr interessiert euch eher für starke Geschichten, bei denen ihr viel beeinflussen könnt? Dann probiert doch mal unsere Tipps aus dem Interactive-Fiction-Genre!

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.de.


Images by Night School Studio, Playdead & The Fullbright Company


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • WHATSAPP chip: WhatsApp: Neues Feature wird Chats für immer verändern
    Über die neue Funktion, die jetzt für den Nachrichtendienst WhatsApp eingeführt wird, wurde lange spekuliert. Jetzt ist sie endlich da und verändert die Chatverläufe der App grundlegend. Fortan können Nachrichten im Chat innerhalb von sieben Minuten nach versenden wieder gelöscht werden. Statt der ursprünglichen Nachricht wird in den Chats die Meldung „Diese Nachricht wurde gelöscht“ angezeigt. Damit die Nachrichten auch erfolgreich für alle gelöscht werden, müssen Empfänger und Versender beide die aktuell erforderliche Version von WhatsApp installiert haben.

  • KI wired: Neue Captchas können Künstliche Intelligenzen überlisten: “Ich bin kein Roboter” kennt eigentlich fast jeder, der schon mal im Internet unterwegs war. Meistens erscheint das Feld bei Online-Einkäufen. Captchas sind meist nervig, tatsächlich aber auch unsicher. Ironischerweise können künstliche Intelligenzen die Tests zur Unterscheidung zwischen Mensch und Maschine mittlerweile ziemlich einfach knacken. Das KI-Startup hat jetzt eine Methode in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, mit der Captchas von KIs bezwungen werden können. Captcha schien tot, aber Ende 2016 sollte mit unsichtbaren reCaptchas der Kampf gegen KIs wieder aufgenommen werden.

  • INTERNET welt: Wie Bing eines Tages doch noch der Übermacht von Google trotzen soll: Google ist in Sachen Internet-Suchmaschinen ein wahres Monopol. Der Kollege Bing aus dem Hause Microsoft wird dabei gerne belächelt, die Konkurrenz durch Google ist einfach zu groß. Microsoft beerdigt die hauseigene Suchmaschine aus gutem Grund aber noch lange nicht. In Zukunft könnten die protokollierten Suchanfragen eine Grundlage sein für viel weitreichendere Anwendungen. Die durch Bing gesammelten Daten könnten fundamental für Arbeiten in Richtung künstlicher Intelligenz werden.

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • WLAN Chip: Experten warnen: Sicherer WLAN-Standard vollständig geknackt: Böse Überraschung für Nutzer der Verschlüsselungsmethode WPA2: Jahrelang galt, wer sein WLAN mit WPA2 verschlüsselt hatte, musste sich keine Sorgen um Angriffe machen. Sicherheistforscher haben nun jedoch gravierende Sichrheitslücken im Protokoll gefunden. Unter anderem sollen die gefundenen Lücken erlauben, das Netzwerk zu entschlüsseln und mitzuschneiden. Nur eine zusätzliche Verschlüsselung, kann das Abhören aller Inhalte über das WLAN verhindern. Auch scheint eine Manipulation des Traffics durch die Lücken möglich zu sein, jedoch nur wenn sich der Angreifer in unmittelberer Reichweite des Netzwerks befindet. Doch auch wenn das Ausmaß der Sicherheitslücken noch unklar ist, so können nach den ersten Mitteilungen des US-Certs praktisch alle Router, Notebooks, Smartphones und andere Geräte betroffen sein, die WLAN unterstützen.

  • MICROSOFT zeitonline: Supreme Court entscheidet über die Zukunft der Cloud: Microsoft stellt sich gegen die US-Regierung: Diese möchte auf im Ausland gespeicherte Daten zugreifen, sofern diese Anbieter wie Microsoft nutzen. Das Unternehmen hatte 2013 einen Durchsuchungsbefehl der US-Regierung für das E-Mail-Konto eines mutmaßlichen Drogendealers bekommen, weigerte sich jedoch, die E-Mails herauszugeben, da diese auf einem Server in Irland gespeichert waren. Microsoft war der Meinung, der Untersuchungsbefehl der USA ist in einem anderen Land nicht gültig. Die US-Regierung stützte sich mit dem „Electronic Communications Privacy Act“ (ECAP) von 1986 auf ihr Recht, verlor jedoch nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen gegen Microsoft. Der Supreme Court fällt nun ein Urteil zu solchen Sachverhalten, voraussichtlich bis Sommer 2018.

  • NETFLIX t3n: Attacke auf Netflix: Die Milliarden-Schlacht um die Streaming-Krone: Die Jagd nach dem nächsten Streaming-Hit hat begonnen: Vor nicht einmal fünf Jahren hat Netflix mit „House of Cards“ seinen ersten großen Serienhit gelandet. Damit wurde auch klar, dass TV-Unterhaltung nun keinen Kabelanbieter oder dicke Senderpakete mehr braucht – das Streaming war angekommen. Und das Geschäft mit Online-Videodiensten boomt immer noch: Netflix größter Streaming-Rivale ist derzeit Amazon und auch Google mischt neuerdrings beim Online-Streaming mit. Diese Umstände entfachten eine regelrechte Ausgabenschlacht um den nächsten Streaming-Megahit: Netflix möchste in diesem Jahr sechs Milliarden Dollar in exclusive Inhalte stecken, Amazon nach Schätzungen 4,5 Milliarden Dollar, YouTube erhöht ebenfalls seinen Einsatz und Disney eröffnet offiziell die Kriegskasse mit seinem Streaming-Service für den Sportsender ESP, der für 2018 geplant ist.

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Mobile VR kann von Microsofts Mixed Reality noch viel lernen

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Mobile Virtual Reality für Android-Smartphones wird immer besser. Doch stationäre Lösungen für Windows-Rechner bleiben vorerst das Maß der Dinge. Nach den Mond-Preisen während der Innovations-Phase erreichen nun erschwingliche PC-Headsets von OEM-Herstellern wie Acer, Asus, Lenovo, Dell und HP den Massenmarkt. Sie basieren auf Microsofts Konzept der Mixed Reality, für das es bislang nur die teure HoloLens gab. Während der IFA 2017 bot sich mir die Gelegenheit, das neue Mainstream-Modell von Acer auszuprobieren. Es unterscheidet sich von den Mitbewerbern nur durch das Gehäuse, während die inneren Werte identisch sind.

So einfach und gut kann Positionserkennung im Raum sein

Nicht nur Kopfbewegungen, sondern auch andere Regungen des Anwenders dreidimensional zu erfassen, ist derzeit ein Schwerpunktthema im VR-Bereich. Denn erst dadurch kann ein vollständiges Mittendrin-Gefühl entstehen. Doch die Verortung des Anwenders im Raum ist technisch nicht trivial. Anders als viele andere VR-Systeme setzen die Brillen für Mixed Reality nach dem Microsoft-Prinzip nicht auf zwei externe Sensoren, sondern auf zwei im Headset eingebaute Kameras. Sie erfassen den Raum und berechnen den Abstand zu realen Objektiven. Schon beim Pionierprodukt HoloLens gelang Microsoft auf diese Weise ein sehr genaues Tracking. Die Leistung des OEM-Modells von Acer liegt auf einem vergleichbar hohen Niveau. So wird etwa die Entfernung zu einer Wand sehr akkurat dargestellt, sodass eine versehentliche Kollision praktisch ausgeschlossen ist. Auch die Position meiner Hände bzw. der beiden leuchtenden Controller tracken die Stereokameras in Acers Lösung tadellos. Selbst, wenn die Controller den erfassten Tracking-Bereich verlassen, tauchen sie sofort an der richtigen Stelle auf, sobald sie sich wieder im Sichtfeld befinden.

Micrsoft Mixed Reality Controler
Die Bewegungserkennung des MR-Controllers funktioniert gut. Image by Mika Baumeister

Leider sind die günstigeren OEM-Brillen im Gegensatz zur HoloLens nur mit einer Kabelverbindung am PC nutzbar. Damit teilen sie zwar einen Nachteil mit den VR-Platzhirschen Oculus Rift und HTC Vive. Doch in anderer Hinsicht funktioniert das Inside-Out-Tracking bei den MR-Brillen von Acer und den anderen OEM-Herstellern viel einfacher und reibungsloser als der Ansatz bei Oculus und HTC. So lässt sich durch die integrierten Sensoren bei der Acer-Brille viel leichter ein Szenario aufbauen, in dem reale Objekte mit den digital eingefügten Elementen zusammen angezeigt werden. Bei einer reinen Virtual-Reality-Brille wie der Oculus Rift müsste dafür erst sehr langwierig der ganze Raum eingescannt werden. Zudem ist dieser Prozess fehleranfällig. Denn wehe, wenn sich ein Objekt zwischen Einrichtung und Benutzung bewegt! Dann ist die Messung hinfällig und muss wiederholt werden. Bei den integrierten Sensoren von Brillen nach dem Microsoft-Prinzip ist das kein Thema.

Handcontroller unhandlich

Im Gegensatz zu anderen Tracking-Lösungen arbeitet die Mixed-Reality-Plattform mit sichtbarem Licht, damit die Kameras die Position im Raum zuverlässig wahrnehmen kann. Daher sind auch die Controller mit sehr hellen, weißen Leuchtdioden ausgestattet. Was für die Erkennungsleistung von Vorteil ist, erhöht grundsätzlich den Bedarf an Energie. Dass Anwender die Akkus häufiger laden müssen als bei anderen Lösungen, ist daher nicht auszuschließen. Am Messestand entschied sich Microsoft möglicherweise aus gutem Grund, die Controller dauerhaft per USB-C-Kabel mit Strom zu versorgen. Sollte das auch im Praxiseinsatz ständig nötig sein, wäre das ein gravierender Nachteil. Die Haptik der Mixed-Reality-Controller ist dem Anfassgefühl der Steuereinheiten einer Oculus Rift deutlich unterlegen. Die Steuereinheiten von Acer sind nicht sehr handlich, erledigen aber ihren Job. Der Griff an sich ist recht dünn, normale Hände umgreifen ihn mehr als einmal. Hier wäre eine etwas weniger filigraner Formfaktor wünschenswert, damit die Fingernägel sich bildlich gesehen nicht in die Hand bohren. Der LED-Ring am äußeren Rand ist ähnlich aufgebaut wie der äußere Ring des Rift-Controllers und stört die Bewegungen nicht.

Mixed Reality Controller
Controller für Mixed Reality. Image by Mika Baumeister

Beim Tasten-Layout folgt der Mixed-Reality-Controller dem Vorbild der Produkte anderer Hersteller. Es gibt einen Trigger für den Zeigefinger, einen Drucksensor für Ring- und Mittelfinger und auf der Oberseite einen Joystick sowie zwei Tasten, die mit dem Daumen betätigt werden können. Ein Windows-Knopf bringt den Nutzer zurück in das Hauptmenü. Dieses trägt den Namen „Cliffhouse“, mutet wie ein virtuelles Apartment an und ermöglicht dem Nutzer, sich virtuell zwischen verschiedenen Apps zu bewegen. Das klappt gut und intuitiv.

Zwischen Apps wechseln im „Cliffhouse“

Die Einrichtung der Mixed-Reality-Brillen ist übrigens in wenigen Minuten erledigt: Per USB- und HDMI-Kabel wird das Head-Mounted-Display mit dem PC oder Laptop verbunden. Die Software startet unmittelbar, sie ist in Windows 10 direkt integriert. Nach einer kurzen Einrichtung geht es umgehend los. Im virtuellen Apartment Cliffhouse lassen sich Apps und Spiele an der Wand „befestigen“ und durch einen Klick auswählen. Bislang gibt es einige spannende VR-Erfahrungen. Auch der Internetbrowser Edge ist bereits verfügbar und lässt sich problemlos mithilfe einer virtuellen Tastatur sowie den Handcontrollern steuern.

Mixed Reality Cliffhouse
Das Menü heißt Cliffhouse und mutet wie ein virtuelles Apartment an. Image by Mika Baumeister

Spielefans müssen sich noch einen Moment gedulden: Steam VR als Quasi-Standard der Gaming-Industrie wird bisher noch nicht unterstützt. Der Support der Plattform wurde aber sowohl von Microsoft als auch Valve offiziell angekündigt. Damit stehen den neuen Brillen für Mixed Reality schon bald mehrere hundert 3D-Games zur Verfügung. Microsoft selbst möchte auch eigene VR-Anwendungen erstellen, die in Zukunft über den Windows Store vertrieben werden sollen.

Bequemer Tragekomfort in der Mixed Reality

Alle angebotenen MR-Brillen sind nicht mit einem mehrteiligem Kopfband ausgestattet, wie man es von der Rift oder Vive kennt. Stattdessen setzt Microsoft im Standard-Design auf eine Arretierung, die ähnlich wie ein Stirnband ausgerichtet wird. Durch ein Rad auf der Rückseite lässt sich die Halterung fest an den Kopf zurren. Dadurch liegt das Gewicht der Brille nicht komplett auf der Stirn, sondern verteilt sich auf den ganzen Kopf verteilt. Dies ermöglicht auch längere Mixed-Reality-Sessions ohne Trageprobleme. Die Front mit Linsen und Display liegt mit nur sehr geringem Gewicht auf das Gesicht auf. Der Aufbau schließt das Licht von außen gut aus, sodass ich nicht von der Sonne der realen Welt abgelenkt werden. Diesbezüglich erledigt Acer einen viel besseren Job als zum Beispiel Googles Daydream-Brille.

Der „Way To Go“ für mobile Virtual Reality

Nun müssen Google, Samsung, LG und alle anderen Hersteller für mobile VR-Brillen ganz genau bei Microsoft abschauen: Das Inside-Out-Tracking klappt wirklich gut und wird in Zukunft auch mobil eine sehr große Rolle spielen. Die Mobil-Hersteller können hier noch was lernen. So geben die bei der aktuellen Produktgeneration mobiler VR-Brillen vorhandenen Handcontroller zwar Informationen zu den drei Bewegungsachsen, aber keine Positionsdaten. Diese Werte könnten zum Beispiel durch Smartphone-Kameras erfasst werden. Wie genau die technische Umsetzung aussehen könnte, ist letzten Endes egal. Wichtig ist nur, dass alle Firmen hier ein wenig Gehirnschmalz nutzen und diese Technologie auch zu Android (und vielleicht auch iOS) bringen.

Preise von mobiler und stationärer VR nähern sich an

Technisch sind die neuen Brillen für Mixed Reality schon sehr ausgereift. Das Modell von Acer macht im Kurztest einen guten Eindruck. Ein Fragezeichen steht noch hinter der Software-Auswahl. Sie ist noch klein und wann die große Welle endlich in den App Stores eintrifft, ist unklar. Wer sich zum jetzigen Zeitpunkt für eine Mixed-Reality-Brille entscheidet, darf als Early Adopter jedenfalls noch kein perfektes Produkt erwarten. Wenn die neuen Brillen ab dem 17. Oktober im Handel erscheinen, werden sie immerhin preislich deutlich unter den bisherigen VR-Brillen für PCs liegen. Die günstigsten Modelle werden 299 Dollar kosten. Das trifft auch auf das Acer-Modell zu. Für etwas höherwertigere Exemplare werden bis zu 100 Dollar mehr fällig. Wer die Motion Controller für die Hände nutzen will, darf abermals 100 Dollar mehr auf den Tisch legen. Selbst dann ist Mixed Reality aber noch günstiger als VR-Lösungen wie HTC Vive oder Oculus Rift. Zudem ist erfreulich, dass sich die preisliche Lücke zwischen Mobile VR und Virtual Reality für PCs immer weiter schließt. Wer sich bisher „nur“ eine Gear VR zu seinem Samsung Galaxy leisten konnte, wird sich freuen, dass die grafisch besseren Erlebnisse von stationärer VR in greifbarere Nähe rücken.

Mixed Reality IFA 2017
Brillen für Mixed Reality auf der IFA 2017. Image by Timo Brauer

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Images by Mika Baumeister, Timo Brauer


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  • BUNDESTAGSWAHL golem: Ein Hoffnungsschimmer für die Netzpolitik: Die Bundestagswahl ist vorbei und die Verhandlungen um mögliche Koalitionen sind im Gange. Nachdem die Debatte vor allem durch die Flüchtlingspolitik dominiert ist, bleibt es abzuwarten, wie es für die Netzpolitik weitergehen könnte. Da eine Jamaika-Koalition aber derzeit am wahrscheinlichsten ist – also CDU, FDP und die Grünen – besteht noch Hoffnung für Interessen rund um die Netzpolitik. Die Digitalisierung hat sich die FDP beispielsweise zum Schwerpunkt ihres Wahlkampfes gemacht. So wollen beide Parteien den Bundesanteil von 14,5 Prozent an der Deutschen Telekom verkaufen, um mit dem geschätzten Erlös von 10 Milliarden Euro den Ausbau des Glasfasernetzes zu finanzieren.

  • GOOGLE googlewatchblog: Überraschung bei Siri: Apple schmeißt Bing vom iPhone und verwendet ab sofort wieder Google: Überraschung bei Apple – die Suchmaschine Bing fliegt von den Smartphones und macht wieder Platz für Google, das schon auf dem ersten iPhone vorhanden war. 2013 musste die größte Suchmaschine erstmals dem Äquivalent von Microsoft weichen. Google wird also ab sofort die Standard-Suchmaschine auf Apple-Geräten, also auch Suchanfragen über Siri werden nun von Google bearbeitet. Damit stammen alle Fakten, Antworten, Suchergebnisse und natürlich auch die möglichen Werbeanzeigen wieder von Google, und nicht mehr von Microsoft. Eine Entscheidung, die vor allem auch mit Geld zu tun hat – erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Google Apple drei Milliarden Dollar pro Jahr zahlt um die Standard-Suchmaschine auf dem iPhone zu bleiben.

  • INTERNET sueddeutsche: Das schnellste Unterseekabel der Welt ist verlegt: Microsoft und Facebook haben die Dinge in die eigenen Hände genommen und bauen das Internet unter dem Atlantik jetzt selbst. Das neue Kabel Marea soll die Zukunft sein. In einem Gemeinschafstunternehmen haben das Softwareunternehmen und das soziale Netzwerk jetzt mit dem spanischen Netzwerkspezialisten Telxius das bisher leistungsfähigste Seekabel verlegt. Das neue Kabel verbindet das spanische Bilbao mit Virginia Beach in den USA und verläuft damit auf einer bislang ungenutzten Route. Das Projekt soll ab Oktober den regulären Betrieb aufnehmen.

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  • DIGITALE ASSISTENTEN Horizont: So könnten digitale Assistenten die Welt der Medien und Marken verändern: Digitale Assistenten und smarte Lautsprecher werden in den Haushalten immer beliebter. Auch eine Bitkom-Studie hat dies genauer belegen können. Im Oktober vergangenen Jahres haben nur etwa fünf Prozent der Befragten von smarten Lautsprechern gehört. Im Mai waren es bereits 69 Prozent. Allerdings wollen hier alle großen Marktteilnehmer wie Apple, Microsoft, Google und Amazon am Markt mitmischen. Es eröffnen sich neue Innovationen und Möglichkeiten. Amazons Alexa und Cortana von Microsoft sollen sich beispielsweise in Zukunft vernetzen können. Erste Ansätze sind hier gut erkennbar: Amazons Echo sucht im Netz jetzt schon nach Informationen über die Suchmaschine Bing von Microsoft und nicht über Google. Es bleibt spannend, wer von allen großen Pionieren am Markt das Rennen mit seinen digitalen Assistenten machen wird.

  • FACEBOOK Heise: Facebook erreicht Millionen Deutsche, die es nicht gibt: Wie ist es möglich, dass man auf Facebook mehr Leute erreicht, als es eigentlich gibt? Das hat sich auch das australische Fachmedium Adnews gefragt und Interessantes herausgefunden: In Deutschland erreicht auf Facebook geschaltete Werbung etwa zwölf Millionen Deutsche im Alter von 20 bis 29 Jahren. Allerdings hat Deutschland nur 9,2 Millionen Einwohner, die in diesen Altersabschnitt passen. Das sind somit 30 Prozent, die angeblich mehr erreicht werden. Facebook erklärte dazu, dass die Zahlen lediglich auf Schätzungen beruhen und dass die Zahlen zeigen sollen, wie viele User theoretisch erreicht werden könnten. Zudem könnten auch andere Gründe in diese Zahlen reinspielen, wie unter anderem die falschen Angaben in den User-Profilen.

  • URHEBERRECHT Spiegel: Streit um Affen-Selfie beigelegt: Vermutlich kennen die meisten das berühmte Affen-Selfie, bei dem der Affe Naruto die Kamera des Naturfotografen David J. Slater nutzte und ein Foto von sich schoss. Nach einem jahrelangen Streit um die Urheberrechte, bei dem die Tierrechtsorganisation Peta darauf bestand, dass die Urheberrechte beim Affen Naruto liegen, konnten sich die Tierschutzorganisation und der Naturfotograf schließlich doch außergerichtlich einigen. Hier erklärte sich David J. Slater dazu bereit, künftig 25 Prozent seiner Einnahmen an dem Selfie-Bild, gemeinnützigen Organisationen zu stiften, die sich für den Schutz von Makaken – also Narutos Artgenossen – einsetzen.

  • CARSHARING NGIN-Mobility: Wie dieser Gründer Autobesitzer zum Sharing bewegen will: Wenn man seinen eigenen Wagen mit anderen teilt – SnappCar schlägt genau das vor. Allerdings ist das alles andere als einfach, denn wer will schon sein eigenes Auto mit fremden Leuten teilen? Ein Peer2Peer-Carsharing-Dienst aus den Niederlanden will jedoch dieses Geschäftsmodell durchsetzen, damit herumstehende Autos, die nicht bewegt werden, mit anderen geteilt werden können. Wie genau das Konzept sich auch unter anderem in Deutschland durchsetzen soll und ob der Carsharing-Dienst auch in Länder über Europa hinaus expandieren wird, erklärt Mitgründer Victor van Tol in einem Interview.

  • SEO t3n: Bilder-SEO: Mit optimierten Bildern das Google-Ranking pushen Wenn wir eine Webseite mit Inhalten füllen ist es nicht nur wichtig auf den richtigen Text zu achten, sondern auch auf ansprechende Bilder. Sie lockern das Gesamtbild und erfreuen auch den Seitenbesucher. Wenn jedoch auf optimierte Bilder verzichtet wird, verzichtet man auch gleichzeitig auf SEO-Potenzial. Der Grund dafür ist, dass Webseiten mit Bildern besser gerankt werden. Sie helfen beispielsweise Google dabei, den Inhalt der Seite sinnvoller einzuordnen. Hierbei gibt es noch viele weitere Punkte, die bei einer erfolgreichen Bilderoptimierung beachtet werden müssen.

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  • AMAZON Onlinehändler-News: Bewertungen: Jede fünfte Amazon-Rezension ein Fake?: Eine Analyse des Softwareunternehmens Reviewmeta hat sich die Bewertungen auf dem Online-Marktplatz Amazon einmal genauer angesehen und ist zu dem Schluss gekommen, dass etwa jede fünfte Rezension auf Amazon gefälscht ist. Hierfür hat der Softwareanbieter rund sieben Millionen Bewertungen aus verschiedenen Ländern unter die Lupe genommen. Zudem bietet Reviewmeta ein Analyse-Tool auf seiner Webseite an, bei dem Nutzer die URL ihres gewünschten Produkts dort angeben und dies auf Fake-Rezensionen prüfen können.

  • DHL Welt: DHL und VW testen Paket-Zustellung in den Kofferraum: Beinahe jeder kennt das Warten auf den Postboten und auf das langersehnte Paket. Volkswagen hat sich jetzt etwas ganz Besonderes ausgedacht: Das Liefern von Paketen direkt in den Kofferraum. Das Pilotprojekt startet derzeit in Berlin und soll etwa ein halbes Jahr lang getestet werden. Die Art wie das Ganze ablaufen soll, ist ganz einfach. DHL bietet hierfür die Lieferoption an, dass das Paket im Kofferraum hinterlegt werden soll. Das Auto muss lediglich in einem Zeitfenster von zwei Stunden an einem angegeben Platz stehen. Der Zusteller bekommt dann einen Code gesendet, mit dem er sich einmal einen Zugang zum Kofferraum verschaffen kann. Wer als Tester zur Verfügung stehen möchte, kann sich bei VW bewerben.

  • YOUTUBE t3n: Youtube Kids: Kostenloses Angebot für Kinder ab sofort in Deutschland und Österreich nutzbar: YouTube für die Kleinen – bereits seit zwei Jahren läuft YouTube Kids schon in den USA, jetzt soll es auch für Deutschland und Österreich verfügbar sein. Hierbei handelt es sich um kindergerechte und familienfreundliche Inhalte, die von den Eltern kontrolliert und individuell angepasst werden können. YouTube Kids gibt es als App für Andorid und iOS und ist vor allem für Kinder im Vorschul- und im Grundschulalter gedacht. YouTube Kids eignet sich zudem gut dafür, auch die Eltern an die Mediennutzung der Kinder heranzuführen.

  • WINDOWS10 CHIP: Neue Zahlen zeigen: Windows 10 kommt nicht in die Gänge: Windows 10 kommt nicht gegen den Vorgänger Windows 7 an – das von Microsoft gesteckte Ziel, dass bis 2018 eine Milliarde Nutzer Windows 10 auf ihren Geräten installiert haben, hat das Unternehmen schon zurückgezogen. Die Zahlen stagnieren, das Wachstum läuft nur schleppend. Lediglich für die Gamer hat das Betriebssystem einen hohen Stellenwert und ist bei ihnen beliebter als Windows 7. Das mag daran liegen, dass Microsoft den Fokus bei dem aktuellen Betriebssystem auf den Bereich Gaming gelegt hat – was sich wenigstens hier bislang gut auszahlt.

  • APPS Focus: Kamera-Apps funken persönliche Daten nach China: Dass man mit seinen Daten vorsichtig sein soll, ist allen bekannt. Das gilt natürlich auch bei Apps für das Smartphone. Experten von Stiftung Warentest haben sich jetzt besonders Kamera-Apps genauer angesehen. Eigentlich dienen sie lediglich der Verbindung zwischen Kamera und Smartphone, doch einige Apps versenden persönliche Daten der App-Nutzer. Vor allem die App „Mirrorless“ des Herstellers Yi war besonders auffällig. Sie sendet auf Server in China unter anderem Daten wie Name und Kennwort des WLAN-Netzes.

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  • TV-DUELL merkur: TV-Duell im Netz: „Ich wünsch mir Claus Strunz als Kanzler“: Twitter ist sicherlich eines der beste sozialen Medien, um in einem regelrehcten Bewusstseinsstrom seine Meinung kund zu tun. So blieb selbstverständlich das gestrige TV-Duell zwischen den Kanzlerkandidaten Angela Merkel und Martin Schulz nicht unkommentiert. Schon eine Stunde vor Beginn der Übertragung zählt #tvduell schon zu den deutschen Trending Topics. Beim vermeintlichen Höhenpunkt des Wahlkampfes blieben aber genau diese aus, zahlreiche Themen seien zu kurz gekommen. Einige Reaktionen aus dem Netz lassen den Abend noch einmal Revue passieren.

  • CARSHARING t3n: Der Digitalchef von VW prophezeit das Ende des Carsharings: In größeren deutschen Städten teilt man sich schon lämngere Zeit die Autos per App. Carsharing gehört laut dem Chief-Digital-Officer von Volkswagen, Johann Jungwirth, jedoch nicht zur digitalen Zukunft und Transformation. Sein Fokus: Telematik und das vernetzte Fahrzeug.  Stattdessen sehe er einen Paradigmenwechsel im Bereich Autonomes Fahren und was schon in naher Zukunft marktfähig sein soll. Denn genau diese Transformation soll Carsharing obsolet machen.

  • MICROSOFT heise: Windows Mixed Reality: Warum Microsoft seine VR-Brillen „Mixed Reality“ nennt: Der Virtual Reality-Markt wird derzeit überlaufen wie fast kein anderer. Klar, dass sich mancher Hersteller deswegen auch von der Konkurrenz abheben will. Microsoft bietet mit seinen VR-Brillen nämlich sogenannte „Windows Mixed Reality“ Brillen an. Nach der Definition von Greg Sullivan, Director of Communcations for Mixed Reality bei Microsoft, ist Mixed Reality ein Spektrum – zurzeit befinden sich auf der einen Seite reine AR-Produkte, auf der anderen Seite sind es VR-Geräte wie die Windows-Headsets.  Im Gespräch mit Heise CT verrät Greg Sullivan Details zur Software und zum Tracking.

  • IFA zeit: IFA mausert sich zur Smartphone-Messe: Halbzeit bei der Internationalen Funkmesse – noch bis Mittwoch kann die IFA 2017 in Berlin, eine der größten Elektronikmessen Deutschlands, besucht werden. Gerade das Smartphone scheint nun beispielsweise immer mehr im Fokus zu bestehen bezoehungsweise scheint die IFA eine bedeutsamere Plattform für die Smartphone-Schau zu werden. Am 12. September wird voraussichtlich das neue iPhone präsentiert und die aktuellen Samsung Modelle wurden vor Wochen präsentiert, trotzdem kann man in diesem IFA-Jahr nicht nur neue Mittelklasse-Smartphones sehen, die sich an ein weniger zahlungskräftiges Publikum richten, sondern auch frische Spitzenmodelle. 

  • WLAN welt: Mesh-Netze bringen das Heim-WLAN in jede Ecke: Viele WLAN-Nutzer haben das Problem, dass ihr Haus nicht ausreichend von ihrem Funknetzwerk abedeckt ist -steht der Rooter im Erdgeschoss, bleibt das WLAN im 1. Stock oft schlechter. Eine neue Technik namens Mesh-WLAN soll jetzt den Internetempfang verbessern. Sie soll ein großes Problem gängiger WLAN-Repeater beheben. Mesh-WLAN soll ein Funknetz sein, dass quasi aus mehreren Knoten besteht und über jeden dieser Knoten einen Zugangspunkt zum Netzwerkk bietet. Die einzelnen Zugangspunkte spannen dann ein vermaschtes Netz in der Wohnung auf und steuern den Datenverkehr der verbundenen Geräte.

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  • GAMESCOM Handelsblatt: Gaming wird zum Breitensport: Was für Themen sind auf der Gamescom in diesem Jahr besonders wichtig? Nachdem gestern die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Gamescom eröffnete, dreht sich alles um das Social Gaming oder aber auch um E-Sports. Dennoch gibt es viele weitere Trends, die vor allem die Gamer derzeit begleiten. Spannende Virtual Reality-Welten warten auf die Besucher, sowie die ewig lebende Spielkonsole Nintendo. Aber in diesem Jahr spielt auch die Politik eine wichtige Rolle, da sich hier unter anderem die Frage stellt, ob man sich künftig auf eine finanzielle Förderung in der Gaming-Branche freuen kann oder nicht.

  • ANDROID 8 Welt: Google veröffentlicht Android 8 Oreo: Die meisten haben es schon vermutet: Das neue Betriebssystem Android 8 wurde nach dem berühmten Oreo Keks benannt. Nutzer können sich auf einige Neuerungen freuen. Für jede App können Benachrichtigungen jetzt individuell gesteuert werden. Zudem können Bild-in-Bild-Videos auf dem Smartphone abgespielt werden. Hier kann der Nutzer beispielsweise während eines Videochats zur gleichen Zeit ein anderes Video auf seinem Display aufrufen. Auch der Stromverbrauch lässt sich im neuen Update gut in den Griff bekommen, da Nutzer auf eine stromsparende App-Bremse zugreifen können.

  • PASSWORT Golem: Angriffe auf Microsoft-Konten um 300 Prozent gestiegen: Der IT-Sicherheitsbericht von Microsoft zeigt auf, dass Angriffe auf Microsoft-Nutzerkonten im ersten Halbjahr 2017 um 300 Prozent gestiegen sind im Gegensatz zum Vorjahr. Ein Grund dafür sei unter anderem die schlechte Wahl von Passwörtern. Oftmals sind diese unsicher und zu einfach gewählt. Zudem sind viele veröffentlichte Passwörter durch Hacks im Netz verfügbar. Microsoft empfiehlt seinen Nutzern daher Passwörter zu benutzen, die eine angemessene Länge aufweisen und am besten nur einmal genutzt werden. Außerdem zeigt der IT-Sicherheitsbericht die steigende Zahl von Loginversuchen, die von bösartig eingestuften IP-Adressen ausgehen.

  • ALDI Mobilegeeks: ALDI life wird jetzt auch zur Gaming-Plattform, startet am 22. August: Wie passen Gaming und Aldi zusammen? Seit gestern sogar ziemlich gut, denn Aldi vertreibt auf seiner Online-Plattform „ALDI life“ jetzt auch Games. Vorher gab es für die Nutzer eine Flatrate des Partners Napster, bei der sie eine Vielfalt an Songs und Hörbücher hören oder auch günstig E-Books erwerben konnten. In der Zusammenarbeit mit dem Partner Medion gibt es hier jetzt auch Spiele für sämtliche Spielkonsolen, wie beispielsweise die PlayStation, Xbox oder für aber auch für den PC. Wer sich hier ein Spiel kauft, erhält dabei einen Online-Code, mit dem das Spiel auf der jeweiligen Konsole oder auf dem PC aktiviert werden kann.

  • WHATSAPP Netzwelt: WhatsApp: So nutzt ihr die neue Status-Funktion unter iOS und Android: Auf WhatsApp gibt es mittlerweile immer mehr Funktionen für die Nutzer, um den Messenger-Dienst stets interessant zu halten. Hier kann ein eigener Status anhand von Bildern oder kurzen Videos mitgeteilt oder auch die Datenschutzeinstellungen beliebig angepasst werden. Und mit dem neuen Update kommen auch wieder neue Funktionen. Nutzer finden schon bald farbenfrohere Status-Updates, bei denen neben dem Schriftstil auch die Hintergrundfarbe geändert werden kann. Für die neuen Funktionen gibt es hier eine genaue Anleitung.

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  • WINDOWS Chip: Erstes Update seit 20 Jahren: Microsoft renoviert wichtigen Teil von Windows: Kann man Windows 10 demnächst lediglich anhand der Augen bedienen? Eye Control nennt sich dieses Feature, welches Windows in einer Insider-Version von Windows 10 erneuert hat. Diese Funktion soll vor allem Menschen, die körperlich beeinträchtigt sind, dabei helfen, einen Computer zu bedienen. Außerdem soll es weitere Neuerungen geben, wie unter anderem das Design der Kommandozeile oder Anpassungen am Browser Edge.

  • E-COMMERCE t3n: 5 Tipps: Besser werben auf Google und Amazon: Heutzutage werden in der Amazon-Suche und in den Google-Product-Listings sämtliche Produkte angeboten. E-Commerce Marketer nutzen diese Plattform immer intensiver – was auch durchaus Sinn macht. Sobald der Kunde das gewünschte Produkt in der Suche der beiden Plattformen eingibt, ist seine Kaufbereitschaft ziemlich sicher. Wie aber kann man sich diese Art zu werben zunutze machen? Hier gibt es fünf wertvolle Tipps, wie man auf Amazon und Google werben kann.

  • APPLE Heise: iPhone per iCloud von Erpressern gesperrt: Was Sie tun können: Lösegeld bezahlen, um sein eigenes iPhone, iPad oder iPod touch wieder benutzen zu können? Kriminelle haben sich die iPhone Fernsperr- und Ortungsfunktion „Mein iPhone suchen“ zunutze gemacht, um die iPhone-Besitzer zu erpressen. Erst nach Zahlung eines geforderten Lösegeldes wollen die Erpresser wieder die Geräte freigeben. Selbst die Zwei-Faktor-Authentifizierung beugt dem Ganzen nicht vor. Eine eigene PIN für das iPhone ermöglicht jedoch dem Nutzer auch trotz Fernsperre das Gerät zu benutzen und die Code-Sperre aufzuheben.

  • FAKE NEWS Süddeutsche: Facebooks Lügendetektor: Jetzt ist auch Facebook mit von der Partie, wenn es darum geht, Fake News aufzudecken. Hierzu möchte das soziale Netzwerk eine selbstlernende Software einsetzen, die die Beiträge anhand von verschiedenen Kriterien überprüft und in bestimmten Fällen auch anschlägt. Zudem will Facebook externe Journalisten einsetzen, um das Ganze zu unterstützen. Diesen Vorgang testet das Netzwerk vorerst an kleinen Nutzergruppen in vier Ländern, unter anderem auch in Deutschland.

  • AMAZON ECHO Spiegel: Experte zeigt Lauschangriff mit Amazons Echo: Amazon Echo als Abhörgerät. Wie ein Sicherheitsexperte herausgefunden hat, können Hacker mit ein paar einfachen Hackerwerkzeugen den intelligenten Lautsprecher von Amazon in eine Wanze umwandeln. Diese können dann ganz einfach von außen auf das Mikrofon zugreifen und die Nutzer abhören. Der Sicherheitsexperte Mark Barnes hat sich das Verfahren genauer angesehen und erklärt, wie leicht es für ihn gewesen ist Amazon Echo zu manipulieren. Anfällig für diese Hackerangriffe sind vor allem die Geräte aus den Baujahren 2015 und 2016.

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