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Die Ring Stick Up Cam – Sicherheit an jeder Hauswand

Einfach zu montieren und leicht in Betrieb zu nehmen, kommt die neue Stick Up Cam der Firma Ring daher. Wer sich eine komplizierte Verkabelung von Sicherheitskameras ersparen, aber dennoch sein Heim jederzeit in Sicherheit wissen möchte, der sollte die Stick Up Cam einmal genauer in Augenschein nehmen.

Die Stick Up Cam einfach überall befestigen

Die Montage der Stick Up Cam gestaltet sich dabei denkbar einfach. Mit dem mitgelieferten Montagewerkzeug wird der Sockel einfach angeschraubt und die Cam anschließend mit dem Internet verbunden. Die Kamera kann sowohl auf Außen-, als auch Innenflächen angebracht werden und widersteht laut Hersteller allen Witterungsbedingungen und Temperaturen von -20,5°C bis 48°C.

Um dabei die Stromversorgung über USB zu nutzen, darf die smarte Überwachungskamera maximal zwei Meter von einer Steckdose entfernt sein. Für weitere Distanzen bietet die Kamera auch einen Power over Ethernet-Adapter und kann so über ein normales LAN-Kabel mit Strom versorgt werden.

Mehr als eine Kamera

Die kalifornische Firma Ring, ist spezialisiert auf Smart Home Geräte. Klar also, dass die Stick Up Cam keineswegs nur eine schnöde Überwachungskamera ist. Registriert die smarte Kamera Bewegungen, erhaltet ihr sofort eine Benachrichtigung auf euer Handy, Tablet oder PC. Über die Ring App könnt ihr das Bild der Stick Up Cam live mitverfolgen und die Gegensprechfunktion der Cam benutzen, um so mit sich nähernden Personen zu sprechen. Das dürfte dem einen oder anderen potentiellen Einbrecher einen ordentlichen Schrecken einjagen.

Die Ring App ist sowohl für Android, iPhone und Mac, als auch für Windows erhältlich und bietet euch ein übersichtliches Bedienfeld, mit dem ihr eure Stick Up Cams im Überblick behalten und die Bewegungszonen, die die Kamera abdeckt, individuell anpassen könnt. So lässt sich die Registrierung von Bewegungen optimal gestalten und auf die wichtigsten Bereiche eures Zuhauses abstimmen.

Wer seine Hände allerdings gar nicht mehr benutzen möchte, kann seine Stick Up Cams auch mit Alexa-fähigen Geräten, wie zum Beispiel dem Echo Dot koppeln und so einfach Alexa fragen was zuhause vor sich geht.

Videos Aufnehmen und Zusammenschneiden

Die Stick Up Cam bietet von sich aus eine Livestream-Funktion, kann aber noch mehr. Kauft ihr euch die Kamera, erhaltet ihr automatisch ein 30-tägiges Probe-Abonnement des Dienstes Ring Protect. Mit diesem könnt ihr die Videos, die eure Stick Up Cam aufzeichnet, speichern und teilen. Das Ring Protect Basic-Abonnement kostet pro Gerät drei Euro im Monat. Für zehn Euro könnt ihr mit dem Ring Protect-Plus-Abonnement Videos von beliebig vielen Geräten aufzeichnen und teilen. Die reine Livestream-Funktion ist aber kostenlos.

Technische Details zur Stick Up Cam

Die Stick Up Cam kann neben der kabelgebundenen auch in einer akkubetriebenen Variante erworben werden. Diese ist, was die Positionierung angeht, noch flexibler, deckt aber mit 115° einen kleineren Bereich ab als die kabelgebundene Variante. Die wartet immerhin mit einem Blickwinkel von 150° auf. Ansonsten betragen die Abmessungen beider Varianten 9,70 cm x 5,99 cm x 5,99 cm und nehmen 1080p HD-Videos auf. Um die Streamingleistungen der praktischen Kamera zu nutzen, solltet ihr eine Uploadgeschwindigkeit von mindestens einem Mbit/s haben. Die Stick Up Cam ist in weiß und schwarz für 199 Euro erhältlich und fügt sich optisch in so ziemlich jede Einrichtung ein.

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Image Stick Up Cam by Ring Produktbilder

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Kindle Paperwhite 2018 im Test: Mit dem E-Reader hören und tauchen

Kindle Paperwhite 2018 im Test

Das erste Mal seit drei Jahren hat Amazon seinen beliebten Kindle mit Hintergrundbeleuchtung grundlegend überarbeitet. Der Kindle Paperwhite ist nun wasserdicht, spielt Hörbücher ab und ist merklich leichter geworden. Klingt gut. Überzeugt das Paket auch in der Praxis? Um das zu prüfen, hatte ich den neuen Kindle Paperwhite 2018 im Test.

Leichter und aus einem Guss

Die Maße erweisen sich beim Kindle Paperwhite 2018 im Test als unverändert. Daher beträgt die Display-Diagonale weiterhin sechs Zoll, die Auflösung 300 dpi. Dennoch gibt es sichtbare Unterschiede. Wie beim teureren Kindle Oasis schließt das Display des neuen Modells nun bündig mit dem Rand ab und ist nicht mehr in das Gehäuse eingelassen. Dadurch wirkt das Design noch mehr wie aus einem Guss. Doch wegen der zusätzlichen Schicht über dem Display entsteht ein Spalt zwischen Display-Panel und Deckglas. Deswegen spiegelt das Gerät etwas stärker als sein Vorgänger. Trotzdem lässt sich das Display auch im Sonnenlicht mühelos ablesen.

Weil fünf LEDs das Display ausleuchten, kann ich mit dem Kindle Paperwhite 2018 im Test auch im Dunkeln einwandfrei lesen. Leider lässt sich, wie auch beim Vorgänger, die Helligkeit und die Hintergrundbeleuchtung nicht automatisch anpassen. Diese Funktion ist ausschließlich dem teureren Kindle Oasis vorbehalten.

Kindle Paperwhite 2018 im Test Display
Das Display des neuen Kindle Paperwhite (rechts) schließt bündig mit dem Gehäuse ab, ist nicht mehr eingelassen wie im Modell von 2015 (links). Image by Timo Brauer

Der eigentlich relativ geringe Gewichtsunterschied zum Vorgänger von 24 Gramm macht sich bei längerem Lesen positiv bemerkbar. In der WLAN-Version bringt der Kindle Paperwhite 2018 im Test 182 Gramm auf die Waage. Die LTE-Version wiegt drei Gramm mehr. Auf Tasten zum Umblättern muss man beim Paperwhite weiterhin verzichten. Um auf die nächste Seite zu gelangen, drückt man stattdessen auf den rechten Rand des Touchscreens.

IPX8: Ein kleiner Tauchgang schadet nicht

Der neue E-Reader ist mit einer IP8X-Zertifizierung ausgestattet und überlebt demnach einen Tauchgang in bis zu zwei Metern Tiefe für bis zu 60 Minuten. Damit sollte es kein Problem sein, im Bad oder Pool zu lesen. Das habe ich ausprobiert. Tatsächlich überstand der Kindle Paperwhite 2018 im Test problemlos einige Zeit in der Badewanne. Allerdings erkannte der Touchscreen unter der Wasseroberfläche Eingaben, die ich gar nicht vorgenommen hatte.

Der Schutz gilt übrigens nur im Süßwasser ohne Zusätze. Gegen salziges Meerwasser ist der E-Reader nicht abgedichtet. Nach der Benutzung im Wasser solltet ihr außerdem darauf achten, dass die USB-Buchse wieder vollständig getrocknet ist, bevor ihr das Gerät aufladet.

Mit dem Kindle Paperwhite 2018 im Test Hörbüchern lauschen

Auf dem neuen Kindle Paperwhite lassen sich Hörbücher von Amazons Hörbuch-Dienst Audible abspielen. Jedoch verfügt der Kindle über keine eigenen Lautsprecher oder einen Klinkenstecker. Die einzigen Möglichkeiten Geschichten zu lauschen, bestehen daher darin, Boxen oder Kopfhörer per Bluetooth zu verbinden.

Die Hörbücher können per WLAN vorab auf das Gerät geladen werden und stehen dann auch ohne Internetverbindung zur Verfügung. Dazu hat Amazon den Speicher des Gerätes verdoppelt. In der Basis-Variante stehen euch nun acht GB interner Speicher zur Verfügung. Wahlweise gibt es den Kindle Paperwhite jedoch auch mit 32 GB. Bei Büchern, zu denen es eine Hörbuch-Version auf Audible gibt, kann nahtlos zwischen Text und Hörbuch gewechselt werden.

Akku hält 21 Stunden ohne Aufladen durch

Der E-Reader bietet laut Hersteller eine Akkulaufzeit von sechs Wochen bei 30 Minuten täglicher Nutzung. Diese angegebenen 21 Stunden erreichte der Kindle Paperwhite 2018 im Test beinahe. Daher sind die Angaben von Amazon realistisch. Zum Aufladen setzt der Kindle leider weiterhin auf einen Micro-USB-Anschluss anstelle eines modernen USB-C-Ports. Softwareseitig unterscheidet sich der Kindle Paperwhite 2018 nicht von seinen beiden Vorgängern. Da das 2015er- sowie das 2013er-Modell per Update auf die aktuelle Version 5.10.2 gebracht wurden, laufen alle Geräte mit der gleichen Oberfläche.

Kindle Paperwhite 2018 im Test USB-Anschluss Akku
Der Akku des neuen Kindle Papierwhite aus dem Jahr 2018 (unten) lässt sich genauso wie der alte aus 2015 nur per Micro-USB aufladen, nicht per USB-C. Image by Timo Brauer

Fazit: Kindle Paperwhite 2018 holt auf

Beim Kindle Paperwhite 2018 im Test zeigt sich, dass Amazon viele Features integriert hat, welche die Konkurrenz schon länger bietet. Wasserdichtigkeit und Hörbücher per Bluetooth sind bei weitem keine revolutionären Neuerungen, bieten aber nichtsdestotrotz sehr praktische neue Einsatzmöglichkeiten für Kindle-Nutzer. Einzig die fehlende automatische Anpassung der Hintergrundbeleuchtung an das Umgebungslicht ist mir beim Kindle Paperwhite 2018 im Test negativ aufgefallen. Den Preis hat Amazon zum Glück nicht angehoben. Er liegt wie bisher bei 119 Euro.

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20 Jahre der Giganten – Das Internet im Wandel

Google, Facebook, Microsoft, Apple und Amazon sind die großen, digitalen Konzerngiganten, mit denen man vermeintlich auch weite Teile des Internets abgedeckt hat. Eine aktuelle Grafik von Visual Capitalist zeigt die Entwicklung der größten Internetunternehmen in den vergangenen 20 Jahren. Es entsteht eine Zeitreise der ganz besonderen Art, mit dem Aufstieg und dem Fall vieler großer Unternehmen.

Lasst uns einen Blick darauf werfen, welche Unternehmen die Jahre 1998, 2003, 2008, 2013 und 2018 im Internet dominierten und einige Schlüsse aus der Entwicklung ziehen. Die Zahlen beziehen sich auf den ComScore und damit auf die USA. Trotzdem lassen sich damit auch international interessante Tendenzen erkennen.

Courtesy of: Visual Capitalist

Yahoo und AOL – vereidigte Urgesteine des Marktes

Man munkelt, dass es bereits eine Zeit vor Google gab, in der bereits Suchmaschinen existierten. Eine der bekanntesten war Yahoo. Ursprünglich dokumentierten die Yahoo-Gründer einfach nur die Internetseiten, die sie besucht haben. Nach und nach wuchs diese Liste an, sodass sie erst kategorisiert, später mit einer Suchfunktion ausgestattet wurde. Wie viele andere Suchmaschinen, baute auch Yahoo sein Angebot um neue Produkte aus.

Ebenso ist AOL ein alter Hase im Geschäft. „America Online“, der ausgeschriebene Name des Unternehmens, beschrieb das eigene Ziel, Amerika ans Netz zu bringen. Das klappte so gut, dass AOL Anfang der 2000er mit 30 Millionen Kunden weltweit, der größte Internetanbieter war. Bis zum Vormarsch des DSL war AOL auch in Deutschland der größte Konkurrent der Deutschen Telekom.

Die Grafik zeigt, dass sich beide Unternehmen trotz des Aufstiegs der heutigen Riesen und dem Platzen der Dotcom-Blase, erstaunlich stabil in den vorderen Rängen halten konnten. Trotzdem wurde die Luft oben in den letzten Jahren dünner. Beide Unternehmen wurden schließlich vom Telekommunikationskonzert Verizon übernommen.

2017 gründete Verizon Communications das Tochterunternehmen Oath. Seiner Übersetzung „Eid“ entsprechend, ist Oath ein Zusammenschluss von über 50 Technik- und Medienfirmen. Zu diesen gehören neben AOL und Yahoo weitere bekannte Namen wie Engadget, The Huffington Post, Tumblr und Techcrunch. Die Hauptniederlassungen der beiden ehemaligen Internet-Riesen sind nun die Zentralen von Oath. Im gemeinsamen Verbund kann sich Oath immerhin noch auf dritter Position hinter Google und Facebook behaupten.

Lost in Space – die verschollenen Big Player

Es ist schon spannend zu sehen, welche Unternehmen vor 20 Jahren vorne mitgespielt haben, sich dann aber nicht dort halten konnten. Mir fielen einige Dienste ins Auge, die ich selbst früher genutzt habe. So war Altavista meine erste Suchmaschine, später aber mehr und mehr durch Lycos abgelöst – das war die Suchmaschine mit dem Hund. Katzen überdauern im Internet dann offenbar wirklich besser. Mein Wechsel zu Lycos kam mehr oder weniger mit meinem ersten Webspace bei Tripod. Tripod ist ein Webhoster, der 1998 von Lycos aufgekauft wurde.

Auch ZDNet ist nicht unbekannt und zugegeben auch heute noch eine beliebte Quelle für IT-News. Allerdings gehört die Nachrichten Website mittlerweile zu CBS Interactive. Aber das gilt für fast jedes dieser verschollenen Relikte aus 1998. Sie alle wurden irgendwann von jemand Größeren geschluckt. Nicht wenige wanderten sogar gleich durch mehrere Hände. So zum Beispiel der von Yahoo aufgekaufte Webhoster GeoCities oder der von AOL übernommene Browser Netscape. Sowohl Yahoo als auch AOL gehören ihrerseits mittlerweile, wie bereits beschrieben, zu Verizon.

Die heutigen Giganten

Auch wenn die alten Titanen AOL und Yahoo als Oath weiter vorne mitspielen, sind uns vor allem Google, Facebook, Microsoft, Amazon und Apple bekannt.

Die beiden Computerriesen Microsoft und Apple sind bereits alte Hasen im Geschäft. Während Apple zwischenzeitlich einen sehr tiefen Absturz erlebte, spielte Microsoft die letzten Jahrzehnte stets vorne mit. Apple stieg unter Steve Jobs durch eine radikale Verschlankung der Produktpalette wie ein Phönix aus der Asche empor und machte Smartphones und Tablets in kurzer Zeit zum Alltagsgerät. Die mobilen Betriebssysteme zwangen auch Microsoft neue Wege zu gehen. Cloud Computing hielt Microsoft gerade noch rechtzeitig im Rennen um die Spitze.

Die Grafik zeigt auch, dass Amazon kein Neuling ist. Als sich der heutige Universalhändler 1998 noch auf Bücher beschränkte und in dem Jahr erstmals Bücher in Deutschland verkaufte, war er bereits eine der größten Marken im Netz und konnte sich mehr und mehr auch gegen eBay durchsetzen.

Google wurde zwar immerhin 1998 gegründet, doch finanzierte sich das Unternehmen einige Zeit durch Investoren. Erst als Google bereits die führende Suchmaschine war, begann man tatsächlich ein Geschäftsmodell daraus zu machen. Heute ist Google nicht nur die dominierende Suchmaschine, sondern auch der größte Werbeanbieter der Welt.

Facebook ist mit seiner Gründung in 2004 am ehesten noch der junge Wilde unter den Großen. Social Networks wurden mit Facebook zum Massenphänomen und mittlerweile gehören Facebook mit WhatsApp und Instagram zwei der größten Konkurrenten im eigenen Umfeld.

Mittlerweile haben Microsoft, Apple, Amazon, Facebook und Google ihre Hände übrigens tief in den verschiedensten Bereichen, darunter auch zahlreiche Zukunftstechnologien. Dazu zählen unter anderem Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und sogar medizinische Forschung.

(Alte) Neulinge in 2018

Twitter existiert bereits seit 2006, konnte sich aber vorerst nie in den Top 20 etablieren – bis 2018. Dabei hatte man noch wenige Jahre zuvor den Untergang des Microblogging-Dienstes befürchtet. Vielleicht ist es ja die Nutzung durch hochrangige Politiker und Firmenchefs wie Trump und Musk, die Twitter einen kräftigen Schub nach vorne brachte.

Snapchat hingegen ist vor allem bei der Jugend beliebt und brachte den bildgewaltigen Instant-Messaging-Dienst immerhin auf Platz 19. Da Jugendliche immer wieder neue Plattformen suchen, auf denen ihre Eltern noch nicht vertreten sind, dürfte es nicht der letzte Aufsteiger im Social Network-Bereich sein.

Interessant ist auch die Rückkehr Disneys. Das amerikanische Medienunternehmen war bereits 2003 in der Liste, ist dann aber aus den Top 20 untergetaucht. 2018 nimmt Disney sofort den achten Platz ein. Die Übernahme der Star Wars-Marke und die verstärkte Internetstrategie dürfte der Marke zuträglich gewesen sein. 2019 geht Disney sogar mit einem eigenen Video-on-Demand-Service an den Start.

Ein weiterer interessanter Neuzugang ist Paypal. Wenngleich der Zahlungsdienst schon lange weltweit etabliert ist, gehörte er lange Zeit zu eBay. 2015 trennte sich Paypal dann als eigenständiges Unternehmen von eBay ab. Während eBay dadurch aus den Top 20 gefallen ist, konnte Paypal immerhin den elften Platz aus 2013 retten.

Viel Altes und Neues

Visual Capitalist hat mit seiner Grafik aufgezeigt, wie sich die Machtverhältnisse im Internet gestalten. Ich selbst war überrascht, dass sich die vorderen Plätze, trotz des steten Wandels im Netz, vergleichsweise wenig geändert haben. Trotzdem erkennt man doch einige Entwicklungen, die man selbst miterlebt hat. Der Weg vom Webhosting in Richtung Social Networks beispielsweise oder die Übernahme bekannter Marken durch noch größere Konzerne.

Ich bin gespannt, welche Entwicklungen die nächsten fünf Jahre mit sich bringen. Stolpern die Titanen über ihre eigene Größe? Bringen neue Technologien neue Figuren ins Spiel? Erhebt sich ein altes Unternehmen mit neuer Strategie aus der Asche empor? Fünf Jahre sind im Internet eine lange Zeit, in der viel passieren kann.

Mehr über die Internetwirtschaft gibt’s im Buch „Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt“ auf Amazon (Provisionslink).


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Amazon Go – So geht Einkaufen in der Zukunft

Egal ob Bücher, Flugzeuge, Smart-Home Artikel oder (in diesem Fall) Supermärkte. Der Versandriese Amazon macht vor keinem neuen Geschäft halt. Dabei besticht der US-Konzern gerade durch seinen effizienten und modernen Touch. Amazon möchte unser aller Leben angenehmer gestalten. Nun hat Amazon vor einigen Jahren ein weiteres Projekt gestartet, dass das Unternehmen als Vorreiter in der Retail-Technologie positioniert. Mit den ersten Amazon Go Supermärkten, welche komplett per App steuerbar sind, revolutioniert Amazon im Vorbeigehen die Art, wie wir alle einkaufen.

Das besondere an Amazon Go

Aber wie genau funktioniert Amazon Go eigentlich? Auf der Website des Online-Händlers preisen sie ihre neue Technologie an. Mithilfe einer App, der Amazon Go App, kann man den Shop betreten. Danach darf nach Herzenslust alles in den Einkaufskorb gepackt werden, was man gerne kaufen möchte. Und dann? Dann geht man einfach aus dem Laden und das Amazon Konto wird automatisch mit dem Gegenwert des Eingekauften belastet. Ganz ohne lästiges Schlange stehen oder erneutes Aus- und wieder Einpacken der Lebensmittel an den Kassen.

Möglich gemacht wird diese neue Form des Einkaufens durch Technologie, die auch in selbstfahrenden Autos Anwendung findet. Sobald man den Laden betritt registrieren Sensoren und Kameras, welche Artikel aus den Regalen genommen werden. Anhand dieser Daten wird eine virtuelle Liste von den Waren erstellt, die man kaufen möchte. Beim Verlassen des Stores wird diese Liste an das Smartphone des Nutzers gesendet. Übrigens verwendet Amazon hier auch Deep-Learning-Technologien, mit denen die Software automatisch dazulernt.

Wofür eignet sich Amazon Go?

Das Konzept von Amazon Go wurde bisher nur in Seattle, San Francisco und Chicago umgesetzt. Zudem sind die meisten Stores eher klein und bieten vor allem bereits fertige Sandwiches und kleinere Mahlzeiten an. Allerdings betont Amazon auch, dass die Einkaufsläden gerade für Menschen ausgelegt sind, die in ihrer Mittagspause schnell und unkompliziert etwas zu essen kaufen möchten. Wie man das Konzept hinter Amazon Go auch für andere Zielgruppen anpassen könnte, erforscht das US-Unternehmen im Moment noch.

Allerdings gibt es bereits erste Tests, in denen die sogenannte „Just Walk Out“-Technologie (deren Namen wohl ziemlich selbsterklärend ist) in größeren Gebäuden eingesetzt wurde. Da Amazon inzwischen auch die amerikanischen Supermarktkette Whole Foods aufgekauft hat, wäre die Anwendung von „Just Walk Out“ eventuell auch hier denkbar.

Und wie sieht es mit Europa aus?

Gerüchten zufolge plant Amazon den ersten europäischen Amazon Go Store in London zu errichten. Auch hier würde das Konzept des kassenlosen Bezahlens sicher Anklang finden. Das Unternehmen selbst wollte sich aber noch nicht offiziell zu den Plänen für London äußern.

Der Rest Europas muss sich eventuell noch ein wenig gedulden, denn noch liegen keine konkreten Expansionspläne vor. Allerdings hat Amazon sich beim britischen Patentamt bereits vier Werbeslogans patentieren lassen. Diese Maßnahme wird als Zeichnen gewertet, dass sich Amazon mit seinen Plänen für die Express-Supermärkte nicht so schnell aus Europa wegbewegen wird.

Des Weiteren plant der Konzern, Amazon Go auch an Flughäfen zu bringen. Jedoch hapert es hier im Moment noch ein wenig an der Umsetzung. Denn Läden in Flughäfen müssen strengeren Richtlinien folgen und somit bleibt die Frage, ob sich der Aufwand für Amazon letztendlich lohnen würde. Bisher laufen die Pilot-Projekte in den amerikanischen Städten jedoch ganz gut. Mag das Konzept auch teilweise noch in den Kinderschuhen stecken und noch einige Probleme zu überwältigen haben, bietet Amazon Go einen innovativen Ansatz, der die Art wie wir einkaufen dauerhaft beeinflussen könnte.


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Welcher Alexa-Lautsprecher ist der richtige? Der große Vergleich

Amazon Echo Vergleich

Seit Amazon 2016 den ersten Alexa-Lautsprecher vorgestellt hat, hat sich einiges getan. Amazon bietet für verschiedenste Bedürfnisse mittlerweile fünf Modelle in der Echo-Serie an. Außerdem haben auch andere Hersteller wie Sonos die Sprachassistentin Alexa in ihre Lautsprecher integriert. In diesem Vergleich gebe ich euch einen Überblick, welcher Alexa-Lautsprecher für welches Einsatzszenario am besten geeignet ist.

Für Einsteiger: Echo Dot

Mit einem regulären Preis von rund 60 Euro ist der Echo Dot Amazons günstigster Alexa-Lautsprecher. Im Angebot bekommt man ihn oftmals noch deutlich günstiger. Wer erst einmal in das Thema digitale Assistenten hineinschnuppern möchte, ohne gleich viel Geld zu investieren, ist hier richtig. Da Alexa vollständig in der Cloud arbeitet, antwortet der kleine Lautsprecher im Vergleich genauso schnell und zuverlässig wie seine teureren Alternativen. Denn auf die eigenbaute Elektronik und Rechenleistung kommt es dabei nicht an.

Lediglich bei der Soundqualität müsst ihr Abstriche machen. Zwar genügt der verbaute 41-Millimeter-Lautsprecher, um sich mit Alexa verständlich zu unterhalten oder Musik am Schreibtisch zu hören. Aber er eignet sich nur bedingt, um damit raumfüllend Musik wiederzugeben. Wegen des niedrigen Preises kommt der Echo Dot allerdings als Inventar für das ganze Haus infrage. Per Multiroom-Funktion lässt sich so auch ein Podcast oder Musik weiterhören, wenn ihr euch in einen anderen Raum begebt. Meinen vollständigen Testbericht vom Echo Dot findet ihr hier.

Amazon Echo Dot Alexa-Lautsprecher-Vergleich
Der kleinste und unauffälligste Alexa-Lautsprecher: Der Amazon Echo Dot. Image by Amazon

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Der Klassiker: Echo

Der „normale“ Echo eignet sich für viele Einsatzzwecke. Er hat zwar dieselben Funktionen wie der kleinere Echo Dot, verfügt im Vergleich aber über einen deutlich besseren Lautsprecher (63-Millimeter-Woofer und 16-Millimeter-Hochtonlautsprecher). Damit kann er ungefähr so laut aufspielen wie eine gehobene Bluetooth-Box. Einen Raum zu beschallen, ist daher damit ein Leichtes. Dennoch ersetzt der „normale“ Amazon Echo keine hochwertige Stereo-Musikanlage. Vielmehr eignet sich der Alexa-Lautsprecher perfekt als Küchenradio oder im Schlafzimmer für Podcasts sowie Hörbücher zum Einschlafen. Den „normalen“ Echo bekommt ihr für einen Preis von 100 Euro. Zum ausführlichen Netzpiloten-Test des Amazon Echo geht es hier entlang.

Im Vergleich die goldene Mitte: Das Standard-Modell Amazon Echo. Image by Timo Brauer

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Für Musikfans: Echo Plus

Mit einem 76-Millimeter-Woofer und einem 20-Millimeter-Hochtonlautsprecher ist der Echo Plus im Vergleich Amazons Alexa-Lautsprecher mit dem besten Klang und dem höchsten Lautstärkepegel. Klanglich ist er zwischen einem Sonos One (zum Netzpiloten-Test) und einem Sonos Play 3 einzuordnen. Damit ist durchaus in der Lage, als Musikanlage zu dienen. Dieser Alexa-Lautsprecher eignet sich für alle, die viel Musik hören möchten, oder ihn mit ihrem Fernseher verbinden wollen. Über einen Klinkenstecker-Eingang lassen sich auch Geräte wie ein Schallplattenspieler mit dem Echo Plus verbinden.

Amazon Echo Plus
Der Amazon Echo Plus hat mehr Wumms als das normale Modell und bietet Vorteile für die Smart-Home-Steuerung. Image by Amazon

Außerdem verfügt der Echo Plus über eine ZigBee-Basis. Somit lassen sich Geräte wie Lampen von Phillips Hue oder Ikea Tradfri oder andere Smart-Home-Geräte ohne zusätzliche Hardware (Bridge oder Hub) einbinden und steuern. Gerade wenn ihr Geräte verschiedener Hersteller kombinieren möchtet, ist diese Möglichkeit praktisch, da sich dann alle Geräte in einer App steuern lassen. Einen vollständigen Testbericht zum Echo Plus findet ihr hier. Preislich liegt der Echo Plus bei 150 Euro.

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Alexa zum Nachrüsten: Echo Input

Mit dem Echo Input könnt ihr jedes Gerät mit einem Klinkenstecker Alexa-fähig machen. Das Gerät eignet sich für alle, die bereits Lautsprecher (zum Beispiel eine Stereoanlage) besitzen und über diese Alexa benutzen möchten. Der Echo Input verfügt über keine eigenen Boxen, sondern wird per Klinkenstecker mit einer vorhandenen Musikanlage verbunden und bringt so alle Alexa-Features wie Multiroom oder Spotify Connect auf eure Lautsprecher. Mit einem Preis von 40 Euro ist das Gadget relativ günstig.

Amazon Echo Input
Der Amazon Echo Input verbindet Alexa mit beliebigen nicht-smarten Lautsprechern. Dabei lässt er sich sehr unauffällig platzieren. Image by Amazon

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Der Entertainer: Echo Show

Der Echo Show ist mit einem Preis von 230 Euro der teuerste Echo in diesem Vergleich. Dafür erhaltet ihr aber auch einen 10 Zoll großen Touchscreen, auf dem ihr Videos schauen, Rezepte lesen oder eure Smart-Home-Geräte steuern könnt. Dieser Alexa-Lautsprecher eignet sich besonders in der Küche, wo ihr beim Kochen Rezepte anzeigen oder euch die Wartezeit mit Video-Streaming überbrücken könnt. Wird das Gerät nicht benutzt, zeigt Alexa euch ein Hintergrundbild eurer Wahl, neue Schlagzeilen und die aktuelle Temperatur. Mit der eingebauten Kamera erkennt das Gerät, wenn ihr den Raum betretet und schaltet das Display automatisch an.

Amazon Echo Show
Der Amazon Echo Show ist ein smarter Alexa-Lautsprecher mit 10 Zoll großem Display. Image by Timo Brauer

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Der Video-Wecker: Echo Spot

Der Echo Spot ist ein Nachttisch-Wecker mit einem kleinen, runden Display, das standardmäßig eine Uhr anzeigt. Ähnlich wie auf dem Echo Show, könnt ihr auf dem Touchscreen auch Videos schauen oder eure Smart-Home-Geräte steuern. Die verbauten Lautsprecher haben im Vergleich jedoch von allen Echo-Geräten die geringste Klangqualität und eignen sich daher nur zum gelegentlichen Hören von Musik. Um euch morgens mit Podcasts oder Radio zu wecken, und auch im Dunklen die Uhrzeit ablesen zu können, ist das Gerät aber gut geeignet. Zu kaufen gibt es den Echo Spot für 130 Euro.

Amazon Echo Spot
Ideal für den Nachttisch: der Echo Spot. Image by Amazon

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Fürs Heimkino: Sonos Beam

Mit der Soundbar Sonos Beam kommen Heimkino-Freunde auf ihre Kosten. Alexa ist direkt an Bord, muss nicht über einen Echo-Lautsprecher gekoppelt werden. Praktisch: Mittels eines Sprachbefehls könnt ihr ohne Fernbedienung TV und Soundbar gleichzeitig anschalten. Das ist eine Besonderheit, die sich Sonos aber auch kräftig bezahlen lässt. Mit 449 Euro ist die Soundbar definitiv kein Schnäppchen, bietet aber einen tollen Klang bei gesprochenen Inhalten sowie Musik. Allerdings stehen auf Nicht-Amazon-Produkten nicht alle Alexa-Features wie Sprachanrufe und Multiroom-Klang zur Verfügung.

Sonos Beam weiß Alexa Fernseher
Keine Fernbedienung nötig: Per Sprachbefehl mit Amazons Alexa schalten Nutzer den Fernseher und den Klangriegel Sonos Beam gleichzeitig an. Image by Sonos

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Alexa für unterwegs: Ultimate Ears Blast und Megablast

Neben Amazons Echo-Modellen gibt es auch Alexa-Lautsprecher von anderen Herstellern. Besonders interessant sind die Bluetooth-Boxen Blast und Megablast von Ultimate Ears. Mit diesen habt ihr die Möglichkeit Alexa auch unterwegs (WLAN-Verbindung vorausgesetzt) zu nutzen. Wie bei allen Nicht-Amazon-Produkten müsst ihr hier allerdings auf Features wie Sprachanrufe und Multiroom verzichten. Der kleinere Blast kostet etwa 100 Euro, für den größeren Megablast werden rund 200 Euro fällig.

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Die tragbaren Lautsprecher Blast und MegaBlast von Ultimate Ears unterstützen ebenfalls Alexa. Image by Jonas Haller

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Fazit: Alexa-Lautsprecher im Vergleich

Als Alexa Anfang 2017 in Deutschland auf den Markt kam, gab es nur zwei Lautsprecher zur Auswahl. In den vergangenen zwei Jahren hat Amazon sein Echo-Sortiment stark vergrößert und bietet für beinahe jeden Einsatzzweck Alexa-Lautsprecher an. Durch das Alexa-Voice-Kit ist es auch anderen Herstellern wie Ultimate Ears oder Sonos möglich, Alexa in ihren Geräten zu verbauen. Leider müssen diese jedoch auf einige Features verzichten. 2019 wird Amazon noch weitere neue Echo-Geräte vorstellen und mit Produkten wie dem Echo Auto zusätzliche Einsatzszenarien erschließen.

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Images by Amazon, Jonas Haller, Timo Brauer, Sonos

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Echo Plus 2: Amazons größter Alexa-Lautsprecher im Test

Amazon Echo Plus 2 hellgrau

Amazon hat den Echo Plus, seinen größten und lautesten Echo-Lautsprecher, in der zweiten Version grundlegend überarbeitet. Dabei hat der Hersteller dem 150 Euro teuren Gerät auch neue Funktionen verpasst. Aus diesem Grund habe ich den Echo Plus 2 für euch einem Test unterzogen.

Mehr Stoff und weniger Plastik für einen wohnlicheren Look

Direkt beim Auspacken fällt auf, dass Amazon das Design des Lautsprechers stark verändert hat. Der Echo Plus 2 ist nun deutlich breiter und niedriger. Außerdem ist der von vielen Alexa-Geräten bekannte Lichtring etwas an die Kante des Gerätes gewandert, wodurch er sich auch aus weiterer Entfernung besser erkennen lässt.

Und während die Oberfläche des Originals rundherum aus glattem Plastik bestand, ist dies jetzt nur noch bei der Oberseite der Fall. Hingegen der Großteil des Gehäuses ist mit einem Stoffmantel bekleidet. In diesem Punkt könnt ihr aus drei verschiedenen Farben wählen. Sandstein, Hellgrau und Anthrazit heißen die Alternativen.

Durch das neue Design wirkt der Echo Plus 2 deutlich weniger technisch und fügt sich besser in die Umgebung ein. Darüber hinaus ist das Gehäuse dank des Stoffüberzugs resistenter gegen Kratzer und Schmutz.

Besserer Klang durch größeren Lautsprecher

Auch den Klang hat Amazon bei der zweiten Version des Echo Plus verbessert. Die erste Generation unterschied sich klangmäßig nicht vom Standard-Modell Echo. Nun hat Amazon der zweiten Plus-Variante einen 76-Millimeter-Lautsprecher (statt 63 Millimeter Durchmesser beim Vorgänger) verpasst, welcher einen deutlich satteren Klang mit gutem Bass liefert. Schon bei ungefähr einem Drittel der maximal möglichen Lautstärke kann ich locker einen größeren Raum beschallen.

Selbst wenn ich den Echo Plus 2 im Test etwas lauter drehe, übersteuert der Lautsprecher nicht. Stattdessen bleibt die Klangqualität auf einem hohen Niveau. Leider hat Amazon auf die drehbare Oberseite zum Verstellen der Lautstärke verzichtet und setzt nun auf Tasten zur Bedienung.

Amazon Echo Plus 2 Oberseite
Die Lautstärke lässt sich nicht mehr durch Drehen der Oberseite, sondern nun durch klassische Tasten verstellen. Image by Timo Brauer

Klanglich liegt der Echo Plus 2 meiner Meinung nach etwas über dem Sonos Play 1 aber unter einem Apple HomePod. Audiophile Menschen werden weiterhin auf eine „richtige“ Musikanlage setzen, aber für die meisten dürfte die Klangqualität mehr als genügen. Für noch besseren Klang könnt ihr zudem zwei Echo Plus 2 zu einer Stereo-Gruppe zusammenfügen. Über eine Equalizer-Funktion in der Alexa-App lässt sich das Klangbild ferner noch an euren Geschmack anpassen.

Klinkenanschluss bleibt und kann mehr

Wie beim Vorgänger verbaut Amazon weiterhin einen Klinkenanschluss, um den Echo Plus 2 mit einer externen Musikanlage zu verbinden. In der neuen Version lässt sich dieser jedoch auch als Audio-Eingang verwenden, um beispielsweise einen Plattenspieler zu verbinden und dessen Ton über den Echo Plus 2 auszugeben. Zur Stromversorgung ist ein proprietärer Stecker mit einem 18-Watt-Netzteil verbaut.

Amazon Echo Plus 2 Anschlüsse
Der Klinkenanschluss ist jetzt auch ein Audio-Eingang. Plattenspieler anzuschließen ist somit kein Problem. Image by Timo Brauer

„Alexa, wie ist die Temperatur im Wohnzimmer?“

Gänzlich neu in einem Echo-Lautsprecher ist der integrierte Temperatursensor. Mit diesem lässt sich per Alexa-Sprachbefehl oder via Blick in die App die aktuelle Temperatur abfragen. Dies ermöglicht außerdem, die Temperatur als Auslöser oder Zielwert in die Alexa-Routinen einzubinden. So lässt sich beispielsweise automatisch die Heizung steuern, wenn eine bestimmte Temperatur über- oder unterschritten wird.

Wie auch der Vorgänger verfügt der Echo Plus 2 über einen eingebauten ZigBee-Hub, mit dem sich Smart-Home-Geräte aus Serien wie Phillips Hue oder Ikea Tradfri ohne zusätzliches Gateway einbinden und steuern lassen. Gerade wenn ihr Produkte verschiedener Hersteller kombinieren möchtet, ist diese Möglichkeit praktisch, da sich dann alle Geräte in einer App steuern lassen. Jedoch lassen sich über ZigBee keine Softwareaktualisierungen der verbundenen Geräte durchführen.

Test-Fazit Echo Plus 2: Starkes Upgrade für Musikfans und Smart-Home-Nutzer

Während in der ersten Generation des Echo Plus noch dieselben Boxen verbaut waren wie im „normalen“ Echo, hat Amazon bei der zweiten Generation gehörig nachgelegt. Klares Test-Ergebnis: Klanglich ist der Echo Plus 2 nun dem Standard-Modell Echo 2 deutlich überlegen. Er kann daher auch ein größeres Zimmer problemlos beschallen. Smart-Home-Nutzer freuen sich darüber hinaus über den eingebauten ZigBee-Hub und den Temperatursensor, welcher die Alexa-Routinen um zusätzliche Möglichkeiten erweitert.

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Echo Buttons im Test: Spieleabend und Smart Home mit Alexa

Amazon Echo Buttons Test Collage

Die Echo Buttons sind kleine Buzzer, die sich mit smarten Lautsprechern vom Typ Amazon Echo verbinden und über den Sprachassistenten Alexa bedienen lassen. Die Knöpfe taugen zum einen für interaktive Quiz-Spiele. Zum anderen lassen sich mit ihnen neuerdings auch Smart-Home-Geräte steuern. Zu diesem Zweck habe ich die Echo Buttons in meiner Wohnung in Betrieb genommen und einem ausführlichen Test unterzogen. Lohnt sich der Kauf dieser Gadgets?

Im Test schnell und einfach eingerichtet

Die Echo Buttons kommen im Zweierpack. Jeder ist vier Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 7,5 Zentimetern. Auf der Oberseite befindet sich die einzige, buzzerartige Taste des Gadgets. Die Einrichtung ist relativ einfach: im Lieferumfang befindliche Batterien einlegen und Alexa bitten nach Echo Buttons zu suchen. Infrage kommen Lautsprecher wie der große Amazon Echo aber auch der kleine Echo Dot.

Nun bittet Alexa euch den Button für zehn Sekunden zu drücken, bis das Licht orange leuchtet und schon ist die Verbindung hergestellt. Die verbaute LED ist ziemlich hell und lässt den Button in bunten Farben leuchten. Nun habt ihr zwei Möglichkeiten die Buttons zu nutzen: zum Spielen oder um Smart-Home-Routinen zu starten.

Spieleabend 2.0

Wenn ihr mit Alexa und den Echo Buttons spielen wollt, könnt ihr aus über 30 Spielen wählen. Alle verfügbaren Spiele sind gratis und lassen sich als Alexa Skill installieren. Mein Favorit im Test war der Klassiker „Trivial Pursuit“, der dem Original ziemlich ähnelt.

Um zu spielen, bittet man Alexa Trivial Pursuit zu starten. Daraufhin fragt sie, wie viele Spieler mitspielen wollen. Jeder Spieler benötigt einen Button und wird aufgefordert, diesen einmal zu drücken, um das Spiel zu starten. Nun liest Alexa Fragen aus den bekannten Kategorien von Trivial Pursuit vor und die Buttons leuchten in den entsprechenden Farben. Wer die Antwort auf eine Frage weiß, drückt seinen Button und kann Alexa anschließend die Antwort nennen.

Echo Buttons Alexa Skill Trivial Pursuit
Auf dem Echo Show den Alexa Skill Trivial Pursuit herunterladen und mit den Echo Buttons verknüpfen – dann läuft der Spieleabend 2.0. Image by Timo Brauer

Bereits nach der ersten Runde hat man das Spielprinzip verstanden und wer Trivial Pursuit noch als Brettspiel kennt, muss sich nicht viel umgewöhnen. Insgesamt sind die Spiele mit den Echo Buttons kurzweilig und ein lustiger Zeitvertreib mit mehreren Leuten.

Per Knopfdruck zum Smart Home

Wenn ihr Smart-Home-Geräte mit eurer Alexa steuert, oder sogar schon Routinen in der Alexa-App eingerichtet habt, so könnt ihr diese mit den Echo Buttons ausführen. Legt dazu einfach, falls noch nicht geschehen, eine Routine in der Alexa-App an und wählt bei der Option „wenn folgendes passiert“ „Echo Button“. Dann fordert die App euch auf, den gewünschten Button zu drücken und ihr könnt auswählen, was auf Knopfdruck passieren soll.

Da die Buttons relativ robust sind, stehen euch hierbei viele Einsatzszenarien offen. Ich habe beispielsweise einen Button neben meiner Wohnungstür auf dem Boden platziert. Dadurch kann ich mit einem Fuß beim Verlassen der Wohnung alle Lichter ausschalten und die Heizung runterdrehen.

Echo Buttons Alexa App Routine
In der Alexa-App lässt sich sehr schnell und einfach eine Routine mit den Echo Buttons verknüpfen. Image by Timo Brauer

Aber auch ohne ein smartes Zuhause, lassen sich die Echo Buttons in Routinen einsetzen. So könnt ihr auch Musik abspielen lassen, einen Podcast oder Nachrichten starten oder Alexa einen Wecker stellen lassen.

Test-Fazit: Amazon Echo Buttons als praktische Ergänzung im Alexa-Zuhause

Die Echo Buttons sind dank des großen Spieleangebotes ein unterhaltsames Gadget für alte und junge Spielefreunde. Durch die neue Möglichkeit mit den Buttons auch Routinen und Smart-Home-Geräte zu steuern, sind sie außerdem für Smart-Home-Nutzer einen Blick wert. Einrichtung und Bedienung sind einfach, der Nutzen im Alltag ist groß. Für einen Preis von rund 20 Euro im Doppelpack kann man nicht viel falsch machen.

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Einmal Alexa reicht

Amazon verschafft seinen Echo-Besitzern immer wieder kleine Überraschungen. Nachdem Alexa erst kürzlich zum hauseigenen Apotheker befördert wurde, gibt es wieder eine Neuerung. Wer den smarten Sprachassistenten in sein Wohnzimmer hat einziehen lassen, der kennt das Problem, dass bei jedem Befehl der Name Alexa vorweg gesagt werden muss. Wenn man dem Sprachassistenten mehrere Befehle vermitteln möchte, kann das manchmal ganz schön nervig sein. Was allerdings in den USA schon länger verfügbar ist, soll nun auch auf unsere Geräte einziehen und die Erleichterung bringen.

Mehr Aufmerksamkeit bitte

Kürzlich hieß es noch „Alexa, bitte schalte das Radio an“ und kurz darauf „Alexa, mach bitte das Licht an“ und anschließend noch „Alexa, sag mir, wie das Wetter draußen ist“. Sprach man diese Befehle aus, kam man sich reichlich komisch vor. Damit ist aber nun Schluss. Dafür sorgt der langersehnte „Aufmerksamkeitsmodus“, der in den USA schon eine ganze Weile verfügbar ist. Diesen können Echo-Besitzer dann in den Geräteeinstellungen der App vornehmen. Dahinter steckt nichts anderes, als dass Alexa nicht mehr nur auf einen einzelnen Befehl hört, sondern aufmerksamer ist und Nutzer gleich mehrere Befehle hintereinander weg aufgeben können. Hierfür bleibt sie einfach noch weitere fünf Sekunden, nach eurem Befehl „wach“, um auf weitere eventuelle Aufforderungen oder Nachfragen von euch zu warten.

Damit dieser Modus noch schneller auf eurem Gerät einzieht, müssen Nutzer ihr Gerät auf English US umstellen. Anschließend können die Nutzer dann den Aufmerksamkeitsmodus in der App aktivieren. Wenn daraufhin wieder die Einstellungen auf Deutsch umgestellt werden, bleibt die Aktivierung des Modus weiterhin bestehen.

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Echo Dot 3 – größer, lauter, besser?

In der dritten Version hat Amazon seinem günstigsten Alexa-Speaker grundlegend überarbeitet. Ich habe den Echo Dot 3 für euch ausprobiert und mit seinem Vorgänger verglichen.

Stoff statt Klavierlack-Optik

Das Design des kleinen Lautsprechers wurde grundlegend überarbeitet. Statt glänzendem Plastik ist das Gerät nun von Stoff umgeben. Hier könnt ihr aus drei verschiedenen Farben (hellgrau, anthrazit oder sandstein) wählen. Lediglich die Oberseite ist weiterhin aus einem matten Plastik. Dadurch wirkt das Gerät deutlich wertiger als sein Vorgänger und ist resistenter gegen Kratzer und Schmutz.

Der von vielen Alexa-Geräten bekannte Lichtring ist etwas an die Kante des Gerätes gewandert, wodurch er sich auch aus weiterer Entfernung besser erkennen lässt. Außerdem ist der Echo Dot 3 ein gutes Stück größer, dicker und schwerer als sein Vorgänger. Dies macht sich auch positiv beim Klang bemerkbar.

Klang – Ein Unterschied wie Tag und Nacht

Beim Klang muss sich der neue Echo Dot wirklich nicht verstecken. Während der alte Echo Dot maximal die Soundqualität eines Handys erreicht, macht es mit dem neuen Gerät wirklich Spaß, Musik zu hören. Der verbaute 41-mm-Lautsprecher (15-mm beim Vorgänger) liefert einen deutlich klareren und lauteren Klang als der Vorgänger.

Zwar kann man mit dem Gerät keine Party beschallen, aber für Musik beim Arbeiten oder Kochen kann man den neuen Echo Dot guten Gewissens empfehlen. Die maximale Lautstärke und Klangqualität ist mit einer guten Bluetooth-Box für 60-80 Euro zu vergleichen. Über eine Equalizer-Funktion in der Alexa-App lässt sich das Klangbild auch an euren Geschmack anpassen.

Spracherkennung mit Startschwierigkeiten

Zur Stimmerkennung hat der neue Echo Dot nur noch vier statt sieben Mikrofone wie beim Vorgänger verbaut. Im Test reagierte der neue Echo Dot manchmal etwas langsamer auf sein Aktivierungswort als der Vorgänger. Er verstand mich auch öfter falsch, zumindest war das mein Eindruck. Da die Stimmerkennung allerdings auf KI basiert und mit der Zeit besser wird, ist ein Vergleich zu einem Gerät, das schon über ein Jahr im Einsatz ist, vielleicht nicht ganz fair.

Anschlüsse

Wie beim Vorgänger verbaut Amazon weiterhin einen Klinkenanschluss, um den Echo Dot mit einer externen Musikanlage zu verbinden. Wer dies allerdings dauerhaft vorhat, sollte jedoch zum ebenfalls neu vorgestellten und günstigeren Echo Input greifen. Der Mikro-USB Anschluss zur Stromversorgung der letzten Generation wurde nur leider gegen einen proprietären Stecker eingetauscht. Schade, dass Amazon hier nicht auf USB-C setzt. Das 1,8 Meter lange Kabel ist fest mit dem Netzstecker verbunden und lässt sich nicht so einfach verlängern.

Multiroom für Einsteiger

Während der alte Echo Dot sich lediglich als Sprachassistent oder zum Verbinden mit einer externen Musikanlage eignet, macht es mit dem neuen Echo Dot wirklich Spaß Musik zu hören. Für einen Preis von 59 Euro ist er ein günstiger Einstieg in die Welt von Smart Home und Sprachassistenten. Das Gerät ist aber auch für diejenigen unter euch geeignet, die bereits andere Echo Geräte im Einsatz haben und weitere Zimmer per Multiroom mit Musik und einem smarten Assistenten versorgen möchten.

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Alexa – der smarte Lautsprecher wird zum hauseigenen Apotheker

Mit Alexa holen wir uns nicht nur einen smarten Sprachassistenten ins Wohnzimmer. Vielmehr könnte der intelligente Lautsprecher schon bald unsere persönliche Apothekerin sein. Egal ob Husten, Schnupfen, eine Grippe oder sogar psychische Probleme. Durch das neue Patent, was Amazon vor kurzem erhalten hat, kann Alexa künftig erkennen, ob sein Benutzer krank ist. Entsprechend würde der smarte Assistant dann darauf reagieren.

„Alexa, ich bin krank!“

Es ist einerseits faszinierend – andererseits auch beängstigend, was wir uns inzwischen in die eigenen vier Wände holen können. Das neue Patent auf die Technologie zur Stimmenanalyse ermöglicht es Alexa anhand der Stimmlage des Benutzers zu erkennen, ob dieser krank ist oder sich nicht gut fühlt. Dabei muss es sich nicht nur um Erkältungssymptome oder eine Grippe handeln. Alexa meldet sich auch zu Wort, wenn sie davon ausgeht, dass der Nutzer psychische Probleme haben könnte.

Bei einer Erkältung schlägt der smarte Lautsprecher dann beispielsweise vor, ein Mittel gegen die Erkältung zu bestellen und anschließend per Expressversand nach Hause schicken zu lassen. Dabei greift Alexa natürlich auf die Mittel im hauseigenen Markt zurück. Aber auch bei verschiedenen Emotionen wie etwa Freude, Angst, Trauer oder Wut wird Alexa hellhörig. Der Lautsprecher soll auch in Zukunft psychische Erkrankungen wie Depressionen erkennen können. Ist das Symptom erkannt, bekommt der Nutzer direkt passende Werbung für Mediakamente wie beispielsweise Hustenbonbons oder Nasenspray ausgespielt.

Ist das noch gesund?

Natürlich geht es hierbei nicht nur um das Wohl der Nutzer, sondern vielmehr auch um das Präsentieren von Werbung, zugeschnitten auf die Kunden. Dabei werden dann auch die Suchbegriffe aus dem Browserverlauf der Nutzer beachtet und ebenfalls für die zugeschnittene Werbung genutzt. Hierbei stellt sich die Frage, wie weit das alles noch gehen wird. Auch die Frage um den Datenschutz bleibt bisher unbeantwortet. Ob es wirklich so angenehm ist, bei jedem Huster direkt den Vorschlag zu bekommen, ob man nicht Hustenbonbons bestellen möchte, sei dahingestellt.

Wann und ob überhaupt dieses Patent zum Einsatz kommt und die Technologie der Stimmenanalyse in den Alexa-Geräten verbaut wird, ist zudem noch nicht geklärt.


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Deutsche dissen Digital-Riesen

Schlechte Zahlen für die digitalen Marktführer: Laut einer aktuellen Civey-Umfrage haben 80 Prozent der Deutschen wenig oder gar kein Vertrauen in Digitalkonzerne wie Google, Amazon oder Facebook. Den Grund dafür sehen die Meinungsforscher vor allem in der Intransparenz der Arbeitsweise der großen Firmen. Die Technik entwickelt sich rasant schnell aber sie ist nicht für jeden erfassbar. 51 Prozent der Befragten gaben sogar an, sie würden sich eine stärkere Regulierung der großen Digitalkonzerne wünschen.

Als Vorbereitung auf die Digital-Konferenz Next18 am 20. und 21. September in Hamburg (wir Netzpiloten sind Medienpartner) haben die Veranstalter eine Reihe von Fragen zur Zufriedenheit der Deutschen im Umgang mit der vermeintlich schönen neuen Digitalwelt gestellt. – Wenig verwunderlich: Datenskandale und Hatespeech bringen allgemeine Verstimmung. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz schafft erstmal kein Vertrauen. Auf der NEXT18 sind diese Umfragewerte beste Voraussetzung zur kritischen Diskussion und Ansporn für ihr Konferenz-Motto „Let’s Fix Digital!“

Mehr Informationen zur Umfrage ab Donnerstag, 20.September, 9 Uhr im Live-Stream der Next Conference.


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  • INSTAGRAM Heise: Instagram TV attackiert Youtube: Hochkant-Videos mit bis zu 60 Minuten Laufzeit: Jeder, der gerne Insta-Storys dreht weiß, dass normalerweise nach 15 Sekunden Schluss ist und die nächste Story gestartet werden muss. Für diejenigen, für die das nicht reicht, soll es bald die Möglichkeit geben 60-minütige Instastorys zu drehen. Das wird der Videoplattform YouTube ganz schön zusetzen, denn Instagram hat es sich fest zum Ziel gemacht, somit die jüngere Zielgruppe anzusprechen, die keine Lust auf klassisches Fernsehen hat. Unter dem Namen IGTV sollen die Hochkant-Videos, die den kompletten Bildschirm auf dem Smartphone ausfüllen, neben Privatpersonen auch Influencer ansprechen. Die Videos werden, ähnlich wie beim klassischen Fernsehen, in Kanälen gesammelt, um einen geordneten Überblick zu schaffen. Schon in den nächsten Wochen soll IGTV weltweit verfügbar sein.

  • FACEBOOK Computer Base: Paywall: Facebook testet kostenpflichtige Gruppen: Muss bald für Facebook-Gruppen bezahlt werden? Derzeit testet Facebook nämlich kostenpflichtige Gruppen, bei denen die Administratoren von ihren Gruppenmitgliedern einen monatlichen Beitrag zwischen fünf und 30 US-Dollar kassieren können. Die sogenannten Subscription Groups beschränken sich testhalber auf eine kleine Anzahl von Gruppen innerhalb der USA. Aber was steckt hinter dem Gedanken von den Gruppenmitgliedern Geld einzufordern? Facebook möchte mit diesen Beiträgen die Arbeit der Gruppen-Administratoren honorieren. Doch hofft das soziale Netzwerk auch, dass somit exklusive Inhalte innerhalb der Gruppen entstehen werden. Nutzer können, sobald sie ein Abo abgeschlossen haben, dieses auch wieder monatlich kündigen.

  • DIGITAL KEY GameStar: Digital Key 1.0 – Autos per Smartphone öffnen und starten: Wie wäre es, wenn man künftig sein eigenes Auto mit dem Smartphone öffnen und auf das lästige Schlüssel suchen verzichten könnte? Car Connectivity Consortium (CCC) möchte genau das möglich machen. Hinter dem Namen CCC versteckt sich eine interindustrielle Kollaboration von Auto- und Smartphone-Herstellern. Mit dem sogenannten Digital Key können Autofahrer dann ihr Auto mit dem Smartphone öffnen, starten und schließen. Zudem können mithilfe dieser Technologie auch weitere Schlüssel für das Auto erstellt oder auch geteilt werden. Was steht dabei im Fokus? Laut dem CCC soll natürlich der Komfort, die Bequemlichkeit und die sichere Nutzung der Fahrzeughalter im Vordergrund stehen.

  • GOOGLE Golem: Google veröffentlicht eigene Podcast-App: Wer ein Fan von Podcasts ist, für den hat Google jetzt eine neue Android-App unter dem Namen Google Podcast vorgestellt. Über den Google Assistant ist die App somit auf allen Geräten integriert. Somit können auch über Googles smarte Lautsprecher per Spracheingabe Podcasts aufgerufen und gehört werden. Startet man beispielsweise einen Podcast auf dem Smartphone, so kann dieser später über ein anderes Gerät weiter gehört werden, da die Hörstücke synchronisiert werden. Zudem können sich die Nutzer Empfehlungen zukommen lassen, die auf die Hörgewohnheiten der jeweiligen Nutzer abgestimmt sind. Wie genau das funktioniert, hat Google bisher noch nicht bekanntgegeben, dennoch steckt hier der Einsatz von künstlicher Intelligenz dahinter.

  • AMAZON Internetworld: Amazon lässt mit Alexa bezahlen: Online Banking ist ja schon was Feines und dann ist es noch so bequem und einfach. Allerdings kann online Bezahlen bald noch einfacher werden. Amazon möchte Kunden nämlich ermöglichen in Zukunft ihre Käufe per Sprachbefehl zu erledigen. Das Ganze wird derzeit noch getestet, aber soll sogar noch in diesem Jahr verfügbar gemacht werden. Ganz ohne Risiken ist diese Bezahlmethode natürlich nicht. Vielmehr bietet sich diese Art zu Bezahlen eher für Produkte des täglichen Bedarfs an, wie etwa Produkte, die man zum Kochen benötigt.

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  • UBER Heise: Uber will verstärkt E-Bikes und Elektroautos in Deutschland vermitteln: Neben seinen Autos, will der Fahrdienst-Vermittler in Zukunft auch E-Bikes in Berlin auf die Straßen lassen. Schon ab Sommer sollen Nutzer dann, laut Uber-Chef Dara Khosrowshahi, die E-Bikes nutzen können. Dies ist der Beginn einer neuen Uber-Strategie, um künftig nicht nur Autos auf der Plattform anzubieten. Zudem gab es eine weitere Neuerung, die in den vergangenen drei Monaten in München getestet wurde und nun auch in Berlin Anklang finden soll. Hierunter wurden unter dem Namen UberGreen etwa 30 Elektroautos in München getestet. Sobald der Dienst auf Berlin ausgeweitet wird, wird, so wie in München auch, voraussichtlich das Modell Renault Zoe angeboten.

  • WHATSAPP Chip: Das Foto-Chaos ist vorbei: Neue Version von WhatsApp behebt nerviges Problem: Vermutlich kennen viele WhatsApp-Nutzer das Problem: Sobald Fotos über den Messenger ausgetauscht werden, finden diese sich auch im eigenen Fotoalbum wieder. Manchmal können Bilder dann doppelt und dreifach im Ordner auftauchen und man muss anfangen Bilder auszusortieren. In seiner neuesten Beta-Version hat WhatsApp nun eine Lösung für das Problem gefunden. Die Funktion “Medien Sichtbarkeit” soll nun verhindern, dass Bilder ungewollt im Fotoalbum landen. Mit einem Haken können Nutzer dann einstellen, ob sie die Bilder und Videos auch gleichzeitig im Fotoalbum speichern wollen oder nicht. Vorerst ist die Beta-Version nur für Android-User nutzbar, iPhone-Nutzer müssen sich scheinbar noch gedulden. Zudem bleibt abzuwarten, wann das Feature in der richtigen WhatsApp-Version verfügbar sein wird.

  • AMAZON WirtschaftsWoche: Amazon vernichtet massenhaft Neuware: Derzeit werden bei Amazon massenhaft neuwertige Produkte entsorgt. Hierbei handelt es sich laut einigen Aussagen der Mitarbeiter, neben Retouren, auch um neuwertige Produkte wie beispielsweise Spülmaschinen, Kühlschränke, Matratzen und Möbel. Der Onlinehändler streitet diesen Vorwurf nicht ab, erklärt aber, dass es stetig auf der Suche nach Verbesserungen in den Prozessen sei, um so wenig Produkte wie nur möglich entsorgen zu müssen. Staatssekretär im Bundesumweltministerium – Jochen Flasbarth – fordert Amazon auf, für dieses Verhalten eine Erklärung abzugeben. Auch die Umweltorganisation Greenpeace fordert ein gesetzliches Verschwendungs- und Vernichtungsverbot für Ware die noch gebrauchsfähig oder neuwertig ist.

  • APPLE MacTechNews: Sammelklage wegen Apple Watch: „Alle Apple-Uhren haben Konstruktionsfehler“: Apple wird sich auf eine Sammelklage wegen potenzieller fehleranfälliger Hardware einstellen müssen. Laut der Klageschrift sollen bei der Apple Watch alle Modelle, die bislang veröffentlicht wurden, wegen eines Konstruktionsfehlers besonders anfällig für Beschädigungen sein. Hierbei sind scheinbar alle Displays der Geräte bei normaler Nutzung schon nach wenigen Wochen kaputt. Beispielsweise bricht hierbei der Display oder löst sich vom restlichen Uhrengehäuse. Zudem lautet der Vorwurf, dass Apple schon zum Verkaufsstart von dem Konstruktionsmangel gewusst habe.

  • GOOGLE MAPS Chip: Google Maps als Navi nutzen: Feature in iOS 12 wird Autofahrer freuen: Eine gute Nachricht für Apple-Nutzer: In Zukunft werden diese nämlich nicht mehr auf die Apple-eigenen Navis angewiesen sein, sondern können mit dem Feature CarPlay künftig auch Navi-Apps von Drittanbietern integrieren. So kann auf dem Apple-Phone problemlos Google Maps als Navi genutzt werden. Diese Möglichkeit bietet sich dann mit Erscheinen des neuen Apple Betriebssystems iOS 12.

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  • AMAZON t3n: Amazon verschwindet aus Google Shopping: Ursachen und Folgen:
    E-Commerce-Riese Amazon hat seine Übertragung von Werbung und Produktanzeigen bei Google Shopping eingestellt. Das Unternehmen nennt diesbezüglich keine genauren Gründe für seinen Rückzug. Bereits seit Ende April ist der Bezos-Konzern nicht mehr bei Google Shopping zu finden. Experten vermuten hinter dem Schritt, dass Amazon sich bewusst gegen Google Shopping entscheidet um so Streuverluste zu vermeiden und zudem unabhängig zu sein. Als Produktsuchmaschine ist Amazon mittlerweile sowieso ein Marktführer, weshalb die Kooperation mit Google nicht mehr notwendig erscheint. Vom Ausstieg Amazons können Händler derweil kurzfristig profitieren, während Google unter dem Rückzug eher leiden könnte.

  • SPOTIFY golem: Alexa-Lautsprecher erhalten Spotify-Sprachsteuerung:
    Die Alexa-Lautsprecher “Blast” und “Megablast” erhalten künftig neue Funktionen. Ultimate Ears stellt die neuen Features zur Verfügung. Demnach sollen die Lautsprecher künftig auf Zuruf den Musik-Dienst Spotify verwenden können. Um auf Spotify zugreifen zu können ist dabei allerdings ein Premium-Konto, sowie die Aktualisierung der Ultimate-Ears-App erforderlich. Durch ein weiteres Update steht Nutzern künftig zudem ein Equalizer in der Ultimate-Ears-App zur Verfügung. Dieser macht die Anpassung des Klangbildes möglich. Benutzer des Blast und des Megablast dürfen sich also in Zukunft auf etwas mehr Komfortfunktionen freuen.

  • GOOGLE chip: Zwei Hammer-Updates für Google Maps: Kartendienst wird jetzt noch praktischer:
    Konzern-Gigant Google hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O zwei interessante neue Features für den Karten-Dienst Google Maps bekannt gegeben. Google kündigte an, den Dienst künftig individueller zu gestalten und es Fußgänger in Zukunft zudem leichter zu machen, sich nicht zu verlaufen. Dies soll nach eigenen Angaben durch eine neue AR-Ansicht funktionen. Durch diese sehen Nutzer ihre Umgebung durch die Kamera und den Weg durch große Pfeile. Außerdem bleibt im unteren Bereich des Bildschirms die Karte als Gesamtüberblick sichtbar. Die individuellere Gestaltung will Google währenddessen durch ein neues “ForYou”-Menü erzielen. Dieses soll Nutzern genauere Vor- und Ratschläge in Bezug auf beispielsweise Restaurants geben. Das Feature wird in den nächsten Monaten sowohl für iOS als auch Android nutzbar sein.

  • ANDROID heise: Android als Betriebssystem für Autos:
    Mit Android Auto Embedded soll Android künftig noch tiefer in Fahrzeuge integriert werden können. So ist es Googles Plan Android in Zukunft eigenständig auf der Hardware von Auto laufen zu lassen, wie auf der I/O-Konferenz präsentiert. Durch den Einbau des System stehen Nutzern damit verschiedenste Komforteinstellungen zur Verfügung. Android Auto Embedded unterstützt außerdem verschiedene Benutzerprofile, womit auch Steuergeräte und Fahrzeugeinstellungen individuell zu regulieren sind. Ob Autos mit dem integrierten Android allerdings auch zu kaufen sein werden, steht derweil noch nicht final fest. Daran ändert auch die intensive Kooperation mit Volvo bislang nichts.

  • DSGVO gruenderszene: Merkel will DSGVO-Regeln angeblich doch noch lockern:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte die angepeilte EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun offenbar doch noch etwas auflockern. Die DSGVO treten ab dem 25. Mai 2018 in Kraft, nachdem unter anderem bezüglich des Facebook-Skandals entsprechende Regeln festgelegt wurden. Merkel moniert diesbezüglich nun allerdings, dass Datensouveränität zwar notwendig ist, aber Unternehmen auch nicht so sehr einschränken darf, dass der Umgang mit großen Mengen an Daten nicht mehr praktikabel ist. Mehrere Unternehmen beklagen demnach Probleme bei der Umsetzung der Richtlinien. Ob diese allerdings überhaupt zu locker sind, ist höchst fraglich zumal darauf eher wenig Einfluss besteht – zumindest von Merkels Seite.

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Instagram wagt sich in den Online-Handel – Angriff auf Amazon?

estherpoor - pixabay com

Der Online-Dienst Instagram wagt durch die Einführung einer neuen Shopping-Funktion den Sprung in den Einzelhandel. Das neue Tool wird nun schon länger angetestet und könnte offenbar eine regelrechte Revolution des Online-Handels herbeiführen. Noch als kleine und harmlose Plattformen angefangen, stellen Social-Media-Dienste wie Facebook, Twitter, Pinterest mittlerweile eine gewaltige Einmischung im Leben der Nutzer und deren privatem Verhalten dar. Dies tun die Plattformen längst nicht mehr nur persönlich und politisch, sondern auch schon kommerziell. Mit der neuen internen Shopping-Funktion, gelingt Instagram nun scheinbar sogar ein echter Quantensprung in Sachen E-Commerce.

Der Plattform-Gigant Instagram

Gegründet und entwickelt wurde Instagram von Kevin Systrom und Mike Krieger, welche die App im Jahr 2010 schließlich im Apple App-Store veröffentlichten. Als kostenloser Online-Dienst dient die App zum Teilen von Fotos und Videos. Nachdem die App erste größere Erfolge verbuchen und namenhafte Investoren an Land ziehen konnte, wurde sie 2012 auch für Android veröffentlicht und kurz darauf verkauft. Für eine Milliarde US-Dollar übernahm Facebook Instagram, was drei Mal so viel war wie die Rekordsumme die jemals für einen Foto-Dienst bezahlt wurde. Mit 800 Millionen Usern, 15 Millionen davon in Deutschland, ist Instagram weltweit eine der größten Plattformen für Social Media.

Wie Instagram den Online-Handel erobern will

Mit dem neuen Shopping-Feature will Instagram sich nun auch in Sachen E-Commerce versuchen und weiter ausbreiten. Durch die eigene, extreme Reichweite, möchte Instagram es seinen Usern in Zukunft erleichtern, in Bildern gesehene Artikel käuflich zu erwerben.

Instagrams Intention sieht so aus, dass Bilder künftig mit einem kleinen Einkaufstaschensymbol versehen sind. Auf den jeweiligen Bildern ist es möglich, bis zu fünf Produkte zu markieren. Durch das einfache Anklicken des Artikels, gelangt man mittels eines Shopping-Links direkt zur Website, auf welcher Infos sowie Preis zu finden sind und der Kauf direkt abzuwickeln ist. Dies macht die übliche und mühselige Suche nach den Waren im Internet überflüssig. Händler benötigen für die Nutzung des Features einen speziellen Geschäfts-Account bei Instagram, für welchen zudem ein bestehendes Facebook-Konto notwendig ist.

In den USA läuft die Funktion bereits seit 2016 in Kooperation mit über 30.000 Firmen. Auch in Europa soll das Shopping-Tool, schrittweise aber zügig, eingeführt werden. In Deutschland ist es seit Ende März 2018 verwendbar. Weltweit sind mittlerweile mehr als 50 Prozent der Markenauftritte bei Instagram oder Facebook mit einem sogenannten „Pay-Button“ ausgestattet.

Zukunftsaussichten gegenüber Amazon

Nicht zuletzt durch die Abermillionen an Usern und der daraus folgenden Reichweite, prognostizieren Marktexperten ein enormes Potenzial. Fachleute gehen sogar davon aus, dass der Plattform-Gigant gegenüber Amazon eine komplett neue Machtverteilung im Online-Handel herbeiführen kann. Die Social Media Dynamik ist inzwischen groß genug, um den bisherigen Führern des E-Commerce den Kampf anzusagen.

Dennoch hat zumindest Amazon nach wie vor einen großen Vorteil. Dieser Vorteil sind Konsum-Daten. Kein Unternehmen kennt Kosumgewohnheiten seiner Käufer besser als Amazon. Durch genaue Analysen von Klicks verfolgt der Bezos-Konzern seine Kunden quer durch das Internet. Dabei erzielt man deutlich bessere Erfolge als Social Media-Plattformen, zumal hier Klicks noch lange keine Kaufabsicht bedeuten, während dies bei Amazon in der Regel der Fall ist.

Dennoch bietet die Shopping-Funktion von Instagram ein gewaltiges Potenzial. Alleine die 500 weltgrößten Online-Händler setzten 2017 über 6,5 Milliarden US-Dollar durch Social-Media-Shopping um. Eine Stichprobe ergab zudem, dass vier von fünf Insta-Usern mindestens einem Unternehmen folgen. Für Instagram bedeutet dies eine gigantische Zielgruppe und ein riesiges Marktpotenzial – vielleicht sogar groß genug für den Angriff auf Amazon.


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  • WHATSAPP chip: Nie wieder eine wichtige Nachricht verpassen: WhatsApp bringt neue Funktion – so aktivieren Sie sie:
    Der Messenger-Dienst WhatsApp hat erneut eine Funktion veröffentlicht, welche es Nutzern künftig erleichtert, Nachrichten mit hoher Priorität hervorzuheben. Demnach haben User in der Zukunft die Möglichkeit, bestimmte Chats und Gruppen fest in der Benachrichtigungsleiste zu verankern. Durch eine Push-Nachricht kann man die jeweiligen Nachrichten dann direkt erkennen. Zu finden ist die Einstellung unter dem Punkt “Eigene Benachrichtigungen” im jeweiligen Chat. Durch Anwendung des Features bei mehreren Chats, eventuell sogar extern der App, ordnen sich die Nachrichten automatisch chronologisch. Nützlich ist die Anwendung vor allem für den schnellen, kurzen Blick auf das Handy. Anwendbar ist die neue Funktion allerdings erst mit Android 5.0. Für iOS ist sie dagegen bisher noch überhaupt nicht zu erwarten.

  • FACEBOOK ZDNet: DSGVO: Facebook verschiebt 1,5 Milliarden Nutzerkonten in die USA: Social-Media-Gigant Facebook hat bekannt gegeben, 1,5 Milliarden an Nutzerkonten in die USA zu verlegen. Damit geht der Plattform-Riese dem Versprechen nach, neue Privatsphäreeinstellungen anzubieten. Damit werden ausländische Konten nicht länger nach den Nutzungsbedingungen (DSGVO) von Irland aus verwaltet. Bei über zwei Milliarden Facebook-Nutzern betrifft die Veränderung über 70 Prozent der Facebook-User. Auswirkungen auf den Schutz der Privatsphäre hat die Änderung allerdings überhaupt nicht. Sie bedeutet nach Aussagen von Facebook-CEO Mark Zuckerberg lediglich, dass die User nun unter den deutlich lockereren Gesetzen der USA stehen, was zwar auch die Vorteile der DSGVO bedeutet, aber ein Einspruchsrecht ab Mai ausschließt. Als Grund nannte Facebook bestimmte rechtliche Vorgaben der EU.

  • AMAZON t3n: Amazon-Prime-Kundenzahlen: Aboservice knackt 100-Millionen-Marke: E-Commerce-Riese Amazon hat in Form von Gründer und CEO Jeff Bezos neuste Zahlen des Abo-Services Amazon Prime veröffentlicht. Aus den Daten geht unter anderem hervor, dass Amazon über 100 Millionen an zahlenden Kunden verzeichnet. Gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr bietet Amazon Prime seinen Kunden nicht nur die Ersparnis von Versandkosten sowie schnelle Lieferung, sondern auch andere Dienste wie Videos, Angebote, etc. Nicht zuletzt daher ist Amazon Prime für das Unternehmen mit 2,6 Milliarden Euro alleine im letzten Quartal 2017 einer der wichtigsten Kundenbinder. Etwas bedeckt hielt sich Amazon bei den Zahlen von Amazon Video und Musik Unlimited. Diese haben allerdings, so Bezos, ebenfalls bereits mehrere zehn Millionen an Kunden und sich mehr als verdoppelt.

  • SHELL golem: Shell ermöglicht Bezahlen am Armaturenbrett: Das Unternehmen für Mineralöl und Erdgas Shell ermöglicht es Besitzern eines Autos der Marke Chevy künftig das Tanken aus dem Auto am Armaturenbrett zu bezahlen. Ganz ohne Aussteigen geht es zwar nicht, allerdings ist kein Smartphone nötig. So kann zum Bezahlen einfach General Motors Marketplace mittels Infotainment-Bildschirm benutzt werden. Ganz einfach ist der Vorgang dennoch nicht, denn neben der Nummer der Zapfsäule und einer hinterlegten Kreditkarte, wird auch eine PIN-Nummer benötigt, welche über das Pay-and-Save-Programm von Shell beantragt werden muss. Nach der Eingabe des Autorisierungscodes erhält der Kunde dann seine Quittung per E-Mail. Die Zahlung mit der Shell-App wird zudem ebenfalls von Jaguar und Land Rover unterstützt.

  • KONAMI netzwelt: PES 2019: Konami verliert die Lizenz für die Champions League: Videospiele-Hersteller Konami hat bestätigt, dass man nach dem UEFA Champions League Finale 2018 in Kiew seine Lizenzen an der Champions League für Pro Evolution Soccer verlieren werde. Damit wird es das Orginal-Turnier in PES 2018 das letzte Mal geben. Genaue Angaben für den Grund der Beendigung nannte Konami nicht, versicherte aber, dass man weiterhin eng mit der UEFA zusammenarbeite und nach Alternativen Ausschau halte. Durch den Verlust nach zehn Jahren Lizenz-Besitz dürfte der Konkurrenzkampf gegenüber EA und FIFA18 in eine noch schwierigere Lage geraten, zumal EA bereits quasi alle anderen wichtigen Lizenzen der Branche hält.

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Trägt Amazon seine Pakete bald mit Lieferdrohnen aus?

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Der E-Commerce-Gigant Amazon hat ein Patent für eine paketausliefernde Drohne veröffentlicht. Die äußerst interessanten Pläne des Unternehmens beschreiben dabei eine Paket-Drohne, welche menschliche Gestikulierung und Akustik erkennt und darauf reagiert. Die Beschreibung des Patents lässt darauf schließen, dass die Drohne die Paketauslieferung durch mehrere technische Features in Zukunft revolutionieren könnte. Wie genau das fertige Ergebnis allerdings aussehen soll, ließ Amazon zumindest teilweise noch offen.

Amazon und sein Patent

Amazon.com Inc. wurde 1994, ursprüglich als Online-Buchhandlung, von Jeff Bezos, dem aktuell reichsten Mann der Erde, in Washington gegründet. Der US-amerikanische, börsennotierte Online-Versandhändler gilt weltweit als einer der Marktführer des Internet-Handels. Mit einem Umsatz von 177,9 Milliarden (Stand 2017), einem Gewinn von 3 Milliarden (Stand 2017) und einer Marktkapitalisierung von 700 Milliarden US-Dollar (Stand 2018) wird der Konzern als dritt wertvollstes (Stand 2018) und eines der umsatzstärksten Unternehmen der Welt geführt. Durch das bereits im Juli 2016 angemeldete Patent plant Amazon damit eine weitere Vergrößerung und Ausbreitung der eigenen Firma. Bereits in der Vergangenheit präsentierte Amazon einige innovative Patente, weshalb die Umsetzung der Lieferdrohne noch in den Sternen steht.

Das soll die Paket-Drohne können

Durch die Fähigkeit zur Kommunikation mit Menschen soll die Paket-Drohne die Bestellungen spielend leicht und ohne großen Aufwand direkt an den Kunden ausliefern. Um diese Fähigkeiten zu realisieren, sind laut Amazon mehrere Komponenten wichtig. Eine wichtige Rolle spielen neben der Navigation auch Kommunikation und Gestenbestimmung. Wie dies genau funktionieren soll, wird im Patent allerdings ebenfalls bereits angedeutet. So plant der E-Commerce-Riese eine wahre Hightech-Ausstattung mit vielen speziellen Features. Für die Paket-Drohne sind daher unter anderem Lichtsensoren, Tiefensensor, Akustiksensor, sowie diverse Kameras für Gestik, Tiefenschärfe und Infrarot angedacht. Zudem soll die Drohne dazu fähig sein, ihre Geschwindigkeit anzupassen oder die Richtung bei Fehlleitung wieder zu ändern. Durch die Fähigkeit Gestik, Mimik und Akustik von Menschen wahrzunehmen, soll die Drohne genau ihr Ziel finden. So können zum Beispiel wegwischende oder heranwinkende Bewegungen als Signal für die falsche oder korrekte Auslieferung gewertet werden.

Die Zukunft von Amazon und der Paket-Drohne

Mit der Planung einer Lieferdrohne für Pakete strebt Amazon nun eine deutliche Erleichterung, wenn nicht sogar Neuerfindung der Paketauslieferungs-Branche an. In Cambridge, England gelang kürzlich die erste Drohnenauslieferung mit der „Amazon Prime Air“ in nur 13 Minuten – vielleicht der Anfang der Versand-Revolution. Dennoch ist dies nicht unbedingt Beweis dafür, dass die Paket-Drohne bereits in der Mache oder für die nächsten Jahre geplant ist. Wahrscheinlich ist die jetzige Präsentation des Patents und der Testflug als eine Ansage an die Konkurrenz zu verstehen, zumal zuletzt beispielsweise Walmart oder Samsung ebenfalls ähnliche Patente auf Drohnen veröffentlichten. Mit der DJI Spark ist sogar bereits eine funktions- und kommunikationsfähige Drohne im freien Handel erhältlich. Das größte Problem dürfte allerdings sowieso die Frage nach der zweifelsfreien Zuordnung des Besitzers sein. Einer Freigabe von den benötigten sensiblen Daten wird mit Sicherheit nicht jedermann offen gegenüber stehen. Dennoch darf man mehr als gespannt sein.


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Amazons Alexa wird mit Echo Buttons zur Minispielkonsole

Echo Buttons (Image via Amazon)

Besser später als nie – in Deutschland sind nun die Buttons für Alexa-Lautsprecher erhältlich. Aber was genau können die kleinen Buzzer-ähnlichen Gadgets und wofür sind sie gut?

Mit den kleinen Buttons wird Alexa zur Spielkonsole. Schon im September wurden diese von Amazon vorgestellt aber erst jetzt haben sie es auf den deutschen Markt geschafft. Nutzer erhalten sie im Doppelpack für etwa 20 Euro und können Alexa damit in einen kleinen Quizmaster verwandeln. Hier haben Nutzer die Möglichkeit zwischen Geschicklichkeits- und Quizspielen zu wählen. Unter den Spielen befinden sich kompatible Alexa Skills wie unter anderem Schüttelwort, Bandit Buttons und Alien Decoder.

Wie benutzt man die bunten Buttons?

Nutzer können sich mit bis zu vier Buttons mit einem Echo vernetzen. Hierbei sind die Devices Echo (1. und 2. Generation), Echo Dot, Echo Show, Echo Spot oder Echo Plus für die neuen Gadgets geeignet. Das Ganze geht ganz einfach via Bluetooth-Verbindung. Alexa stellt während der Spiele eine Frage und die bunten Buzzer werden dafür genutzt, um zu antworten. Hierbei sind die einzelnen Games unterschiedlich gestaltet. Die Buttons leuchten und können in den Spielen verschiedene Spielzüge ausführen. Wer wissen möchte, welche Spiele zur Verfügung stehen und welche man mit den kleinen Buttons spielen kann, der kann Alexa natürlich einfach fragen„Alexa, welche Spiele kann ich mit Echo Buttons spielen?“ Zudem bietet Amazon eine ganze Reihe an Alexa Skills auf der Homepage an.

Die Buttons stellen das erste Gadget für Amazon Alexa dar. Hiernach ist noch eine ganze Reihe an Zubehör zu erwarten. Mit den nächsten Gadgets sollen die smarten Lautsprecher nach und nach erweitert werden. Allerdings sind die weiteren Gadgets noch nicht weiter bekannt.

Wer also beim nächsten Spieleabend mit Freunden oder der Familie einmal was Neues ausprobieren möchte, der hat mit den kleinen Buttons sicherlich seinen Spaß.

Einen Amazon Echo bei Amazon aussuchen (Provisionslink)


Echo Buttons / Amazon Presse

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@ Online Marketing Konferenz Bielefeld

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Lust dabei zu sein? Wir verlosen ein Ticket für die Online Marketing Konferenz Bielefeld! Füllt einfach das Teilnahmeformular aus und gewinnt mit etwas Glück! Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.


Nicht mehr lange und die Online Marketing Konferenz Bielefeld geht in die dritte Runde. Nach den beiden letzten erfolgreichen Jahren könnt ihr am 27.04. wieder mit dabei sein und euch nützliches Wissen zum Thema Online Marketing aneignen. Im Fokus stehen auch in diesem Jahr die neuesten Trends und Entwicklungen der Branche.

Willkommen sind natürlich nicht nur erfahrene Marketingverantwortliche und Experten, sondern auch interessierte Berufseinsteiger. Für alle gibt es ein vielseitiges Programm bestehend aus Vorträgen und Workshops gehalten von namhaften Speakern wie unter anderem Anke Probst von der XING AG, Daniel Krahn von Urlaubsguru.de oder Lena Langhoff von der foodspring GmbH. Bei ihnen erhaltet ihr Einblicke, Best Practices und Tipps und Tricks für euer Online Marketing.

Wie wärs mit einem Workshop?

Wer allerdings noch tiefer in die Themen einsteigen möchte, der sollte unbedingt die angebotenen Workshops besuchen wie beispielsweise:

  • Produktdaten im Griff – Raus aus der Excel-Hölle!
  • Datenschutz – die letzten Tage des Onlinemarketing?
  • Klickt das wirklich? Psychologie im Onlineshopping.
  • Externer Traffic für Amazon – so nutzt du Google-SEO um deine Produkte zu pushen und verdienst gleich doppelt damit

Wer sich auf einen Tag mit spannenden Themen von Suchmaschinenmarketing über Programmatic Advertising bis hin zu Content Marketing freut, der sollte die OMKB auf keinen Fall verpassen. Neben den Vorträgen und Workshops wird auch das Vernetzen untereinander nicht zu kurz kommen. Ob beim Frühstück, Mittag oder einem gemütlichen Kaffee – Zeit zum Austauschen wird es genug geben. Seid Teil dieser innovationsreichen Marketing-Konferenz und sichert euch hier schon einmal die Tickets.

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Die Netzpiloten sind Partner des Performance Marketing Summit 2018 in München

Partnergrafik_2018_pms

Marketing-Superstars aufgepasst – auch 2018 kommt der Performance Marketing Summit wieder in Bayerns Hauptstadt. Am 09. Mai findet das Event für Performance im Online-Marketing erneut im Münchner Muffatwerk statt. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher der Messe ein großartiges und exklusives Programm mit tollen Unternehmen und Gastrednern. Erhaltet tiefe Eindrücke aus der Marketing-Branche und erfahrt alles über die Erfolgsstories der zahlreichen Unternehmen.

Was der PMS 2018 bietet

Wie in den vorherigen Jahren bietet der PMS 2018 seinen Teilnehmern ein breites Feld von Einblicken in Szene des Online- sowie Performance-Marketing. Neben dem Hauptthema, wie große Unternehmen ihre Performance im Online-Marketing steigern, erfahren die Messegäste das Wichtigste über disruptive Marktentwicklung und lernen alles über das Handeln von Marketing-Giganten der Branche. In diversen Vorträgen, Seminaren und praxisorientierten Workshops, erhalten außerdem Use Cases, Keynotes sowie Zukunftsszenarien Einzug. Für die Besucher ist das Event die optimale Gelegenheit für den Transfer von Know-how zwischen Entscheidern und Anwendern.

Programm und Teilnehmer des PMS 2018

Der Performance Marketing Summit liefert all seinen Besuchern ein abwechslungsreiches Programm mit vielen großen Köpfen des Online-Marketing. Nach der Eröffnung durch Moderator Steven Gätjen um 09:00 Uhr, könnt ihr euch unter anderem auf diese spannenden Themen freuen:

  • Wie sich Digital Marketing in Zeiten von Google Shopping und Amazon wandelt
  • Key Wachstumstreiber im Marketing-Mix: Was Unternehmen von Startups lernen können
  • Künstliche Intelligenz und Automatisierung im Performance Marketing
  • Fireside Chat: Trends im E-Commerce und Digital Marketing
  • Verleihung der DRIVE Awards in den Kategorien „Beste Performance Agentur“ und „Beste Online Marketing Kampagne“
  • sowie viele weitere auf den verschiedenen Stages ab 15:00 Uhr

Vorgetragen werden die zahlreichen Seminare und Vorträge von verschiedensten anerkannten Rednern von großen Unternehmen aus dem Performance- sowie Online-Marketing Bereich. Unter anderem haben sich bereits folgende großartige Speaker für den PMS 2018 angekündigt:

  • Frank Rauchfuß, Geschäftsführer und CEO von intelliAd
  • Philip Missler, Director, Advertising Sales Germany & Italy von amazon
  • Dominik Wöber, Head of Performance Sales, Central Europe (DACH + CEE) von google
  • Florian Retzer, Account Director von bing

Seid unbedingt dabei und nutzt die Chance auf wertvolle Einblicke in die Welt des Performance Marketing. Tickets sind nach wie vor im Online-Ticketshop zu erhalten. Für weitere Infos und Nachfragen zur Veranstaltung klickt hier.

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  • ANDROID t3n: Android P: Erste Developer-Preview ist da – mit „Notch“-Unterstützung und mehr: Noch dieses Jahr wird Google die nächste große Android-Version veröffentlichen. Nun wurde die Developer-Preview “Android P”, wie für den März üblich, veröffentlicht. Zu den größten Änderungen der Vorabversion, die in der Vorschau zu erkennen sind, gehören die Umgestaltung der Statusleiste zur Unterstützung der Notch, sowie eine erneute Überarbeitung des Benachrichtigungsbereiches. Außerdem gehören eine bessere Innenraum-Navigation und neue Kamera-Features zu den Neuerungen bei Android P. Mit der Vollversion wird allerdings vermutlich nicht vor August zu rechnen sein. Stattdessen kündigte Google noch fünf weitere Developer-Previews an.

  • AMAZON netzwelt: Amazons Alexa lacht euch aus: So klingt das unheimliche Gelächter: Alexa hat scheinbar einiges zu lachen – ihre Nutzer eher weniger. Seit ein paar Tagen fängt der smarte Lautsprecher nämlich an unheimlich zu lachen. Es erinnert eher an einen Horrorfilm, als an eine fröhliche Lache. Wie aus dem Nichts antwortet Alexa mit ihrem Gelächter, auch wenn sie gar nicht direkt angesprochen wurde. Während so manche Nutzer darüber ebenfalls lachen, gibt es andere, die das wiederum gar nicht so witzig finden. So wie es aussieht, weiß Amazon über den gruseligen Aussetzer Bescheid und arbeitet gerade an der Fehlerbehebung. Woher der Fehler rührt, weiß man bisher allerdings noch nicht.

  • NINTENDO gamestar: Konsolenmarkt – Nintendo wird 2018 Microsoft schlagen, sagen Analysten: Der japanische IT-Konzern Nintendo wird seinen Erfolgskurs laut Experten auch in den nächsten Jahren fortführen. Vermutlich wird dabei sogar Microsoft im Konsolenwettkampf überholt werden. Zahlen von IHS belegen dabei, dass Nintendo einen Wachstum von acht auf circa elf Millarden US-Dollar bezüglich getätigter Ausgaben für ihre Produkte erreichen wird, wobei Microsoft von zehn auf neun Milliarden zu sinken droht. Grund dafür ist nicht zuletzt die bereits 17 Millionen Mal verkaufte Nintendo Switch als Flaggschiff. Deutlich an der Spitze thront allerdings weiterhin Sony mit seiner Playstation 4. Dennoch stehen den Japanern nach dem Flop mit der Wii U wohl wieder erfolgreiche Zeiten bevor.

  • WHATSAPP Chip: WhatsApp erweitert die Löschfunktion: Eine Neuerung wird viele Nutzer freuen: Seit September können WhatsApp-Nutzer sich nun schon über die Löschfunktion im Chat freuen. Hierbei können Nachrichten gelöscht werden, die fälschlicherweise verschickt wurden. Der Sender hat dafür neun Minuten Zeit. Andere wiederum bekommen dann zu sehen, dass eine Nachricht des Senders entfernt wurde. Mit der Neuerung können Nachrichten nun innerhalb von 68 Minuten gelöscht werden – auch wenn die Nachricht schon gelesen wurde. Damit in Zukunft nicht nur die Nutzer der Beta-Version diese Funktion nutzen können, soll es vielleicht sogar schon im Mai mit dem neuen Update möglich sein.

  • DAIMLER gruenderszene: Daimler testet Kryptowährung für ökologisches Fahren: Nach BMW und Volkswagen zieht nun wohl auch Daimler in Sachen Kryptowährung für umweltbewusstes Fahren nach. Bereits auf der MWC Barcelona im Februar stellte Daimler die neuen Mobicoins vor, welche der Fahrer unter den 500 Testern mit den meisten gegen Großevents wie das MercedesCup-Finale eintauschen kann. Die Blockchain-Technologie, großes Thema in der Autoindustrie, speichert dabei Daten wie Beschleunigung, Bremsen und Geschwindigkeit. Zwar sind Blockchain und Kyptowährung noch Zukunftsmusik, aber man darf gespannt sein, wann und wie effektiv die Technologie die Automobilindustrie erobern wird.

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  • AMAZON golem: Amazon Go: Sechs weitere kassenlose Supermärkte geplant: Können Aldi, Lidl und Co. bald einpacken? Es scheint manchmal so, je mehr News man zu dem kassenlosen Supermarkt Amazon Go des E-Commerce-Riesen hört. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Online-Versandhändler auch in die analoge Verkaufswelt ging. Im Januar 2018 öffnete dann der erste Supermarkt ohne Bezahlen. Jetzt – knapp einen Monat später – sind bereits weitere sechs kassenlose Supermärkte geplant. Nach der ersten Filiale im Amazon-Sitz Seattle sind weitere dort und in Los Angeles geplant. Das Konzept scheint anzukommen! Allerdings kommt keine digitale Neuerung ohne Startschwierigkeiten aus. Bei Amazon Go kommt es so vor allem zu Anstehzeiten an den Kassen, aufgrund der Identifizierung des Kunden durch einen QR-Code.

  • TWITTER t3n: Twitter sperrt tausende verdächtige Konten und verschärft Regeln für Automatisierungen: Auf Twitter kommt es derzeit vermehrt zu verdächtigen Aktivitäten. Das Unternehmen reagierte und sperrte jetzt mehrere tausend Accounts auf einmal. Dies geschah um ihre Echtheit zu prüfen und Social Bots auszuschließen. Erst nach Angabe der Telefonnummer dürfen sie wieder aktiviert werden. Twitter stand zuletzt im Zuge der Russlandermittlungen von Sonderermittler Robert Mueller wegen seiner Sicherheitsstandards in der Kritik. Twitter will es Social Bots dadurch schwerer machen, die Trendthemen auf seiner Plattform zu manipulieren.

  • IPHONE heise: „iPhone-Thriller“ von Starregisseur Steven Soderbergh startet auf Berlinale: Die meisten von uns drehen auf ihrem Smartphone maximal ein kleines Urlaubsvideo mit einer Höchstdauer von ein paar Minuten. Der Gedanke einen ganzen Film auf den mobilen Geräten zu filmen wirkt ungewöhnlich. Im Zuge der Berlinale wurde in dieser Woche der Psychothriller “Unsane – Ausgeliefert” von Regisseur Steven Soderbergh präsentiert, der komplett mit einem iPhone in 4K gedreht wurde. Genau das hält der Regisseur für einen „Game Changer“ fürs Kino. Technisches Experiment oder eine tatsächliche Alternativen zu klassischem Equipment?

  • INSTACARD gruenderszene Das Imperium des 2012 von Apoorva Mehta gegründeten Lieferdienst-Giganten “Instacard” bröckelt. Schlechte Kunden- und Mitarbeiterbewertungen, Geldstrafen sowie Herausforderungen für die Zukunft – für das 2015 von “Forbes” als “vielversprechendste Firma Amerikas” ausgezeichnete Unternehmen könnte es trotz gutter Bilanzen besser laufen. Seit der Übernahme des wichtigen Kooperationspartner “Whole Food” durch E-Commerce-Riese “Amazon” steht die Firma vor schweren Verhandlungen über die zukünftige Geschäftsausrichtung des einstigen Startups. Hinzu kommen hohe Bußgelder wegen Steuerbetruges sowie Beschwerden von Arbeitnehmer- und Kundenseite aufgrund von Hungerlöhnen beziehungsweise fehlender Betriebsstruktur.

  • TELEKOM t-online: AVM stellt Fritzbox 7583 für Highspeed-Internet vor Es ist soweit – Eine neue Fritzbox, die Fritzbox 7583, wurde entwickelt. Die Firma AVM stellt das neue Router-Modell pünktlich auf der MWC in Barcelona vor. Sowohl für Provider mit Breitbandanschluss (Supervectoring), sowie diejenigen mit Glasfasernetzwerk (G.fast) ist das “Multitalent” zu haben. Dennoch werden Benutzer vorerst nicht das Privileg der Spitzensurfgeschwindigkeit haben. Das deutsche Netz wird weiterhin nicht mehr als die Hälfte der jetzt möglichen 600 Mbit/s beziehungsweise 3 Gbit/s unterstützen. Auch SPD und CDU streiten nach wie vor über den Ausbau der deutschen Netzversorgungen, weshalb der Empfang wohl weiter, mit wenigen Ausnahmen, vom Verteiler der jeweiligen Einzelhaushalte abhängen wird.

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    • DIGITALISIERUNG t3n: Digitalisierung à la Volker Kauder: Das kollektive Versagen der Parteien: So langsam aber sicher scheint die deutsche Politik die Digitalisierung zu verschlafen. In einem Gastbeitrag in der Zeitung Die Welt hat der Fraktions-Chef der CDU Volker Kauder am Wochenende die Digitalisierung zur Top-Priorität 2018 gemacht. Die Digitalisierung wird vom CDU-Politiker als „nächstes heißes Ding“ verkauft – was allen eigentlich schon bekannt war. Generell kann man aber von einem kollektiven Versagen der Parteien vor der Digitalisierung ausgehen. Warum also fällt es den Parteien so schwer, das nötige Geld in die Hand zu nehmen und nachhaltige Schritte für einen zeitgemäßen digitalen Wandel zu beschließen?

    • WIRTSCHAFT welt: Kurz vor der Billion droht Amazon & Co. der Crash: Seit Jahren steigen die Kurse diverser Online-Riesen unaufhaltsam. Die Aktien dieser großen Techkonzerne haben ein Rekordjahr hinter sich. Laut Analystenerwartungen könnten sich Google, Apple und Amazon einen Wettlauf um die Position als erstes Unternehmen mit einer Bewertung von einer Billion Dollar liefern. Neue Facebook-Zahlen säen jetzt allerdings Zweifel unter den Anlegern. Erstmals in der Unternehmensgeschichte gingen die Nutzerzahlen jetzt nämlich zurück, wie CEO Mark Zuckerberg berichtete. Im US-Markt gingen die Nutzer auf rund 184 Millionen zurück. Außerdem verbringen die Nutzer auch immer weniger Zeit auf der Plattform. Die Zahlen zeigen: Mittelfristig fällt es Facebook schwer, weiter zu wachsen.

    • APPLE spiegel: Apple enttäuscht trotz Rekordzahlen: Vor allem im vierten Quartal konnte der Konzern Apple neue Gewinn- und Umsatzrekorde feiern. Getrübte Stimmung herrscht trotzdem: das Flagschiff iPhone X verkaufte sich schlechter als gedacht. Während die Gewinne gegen Ende 2017 auf rund 20 Milliarden Dollar stiegen, sind die Prognosen für das erste Vierteljahr 2018 eher ernüchternd. Der Verkauf des iPhone X bleibt insgesamt eher hinter den Erwartungen zurück. Zuletzt hatte es Berichte von Medien und Analysten gegeben, wonach Apple angesichts inzwischen abgeschwächter Nachfrage die Produktion des iPhone X zurückfahren wolle.

    • KRYPTOWÄHRUNGEN zeit: Titel des Beitrags: Der Hype um Kryptowährungen halt nach wie vor an. Mit Versprechen wie einer grandiosen Rendite, geringem Risiko und einer perfekten Altersvorsorge nutzen Werbetreibende den Hype aktuell aus. Facebook möchte dem jetzt Einhalt gebieten. Zuletzt häuften sich die Betrugsmeldungen um Krypto-Projekte wie BitSequence oder Prodeum. Facebook reagirert jetzt. In den Anzeigenrichtlinien des Unternehmens heißt es jetzt, man dürfe nicht für Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen werben, „die häufig mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken in Verbindung gebracht werden“.

    • PASSWÖRTER suedeutsche: Sieben Tipps für sichere Passwörter: Der 1. Februar ist der Welt-Passwort-Tag. Viele Nutzer haben oft für viele Anwendungen die gleichen oder sehr simple Passwörter. Da ist der Welttag des Passwortes der ideale Anlass unsichere Passwörter zu wechseln. Die Süddeutsche Zeitung gibt euch sieben Tipps gute Passwörter zu vergeben und eure Konten besser zu schützen.

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    Fünf Tipps für das Smartphone im Winter

    creativefamily - stock adobe com Smartphone im Winter

    Wir stecken mitten in der kalten Jahreszeit und verpacken uns in dicke Klamotten, um nicht kläglich zu erfrieren und unsere Gesundheit zu erhalten. Allerdings sollten wir das nicht nur für uns selbst tun, sondern auch für unsere Geräte, die wir bei uns tragen. So auch das Smartphone, was ohnehin sehr empfindlich gegenüber Wärme und Kälte ist. Im Netz gibt es einige hilfreiche Tipps wie unser Smartphone im Winter vor der Kälte am besten schützen können. Auch der Digitalverband Bitkom hat diesbezüglich klare Empfehlungen, was gerade bei Kälte zu beachten ist. Wir haben für euch einmal die nützlichsten Tipps und Tricks zusammengetragen.

    Packt euer Smartphone im Winter warm ein

    Wir wissen, wie warm wir uns anziehen müssen, sobald wir im Winter unsere vier Wände verlassen. Auch das Smartphone sollte gut verpackt sein damit es den kalten Temperaturen nicht so stark ausgesetzt wird. Hierfür gibt es Hüllen, die das Smartphone im Winter bestens schützen. Am besten eignen sich hier wasserdichte oder wärmeisolierende Hüllen wie beispielsweise aus Neopren. Bei Amazon findet ihr eine Riesenauswahl an geeigneten Smartphone-Taschen für diese Jahreszeit.

    Körperkontakt ist wichtig

    Sobald ihr euch draußen aufhaltet, solltet ihr euer Smartphone im Winter nah bei euch am Körper tragen. Gerade bei niedrigen Temperaturen, kann der Akku vom Smartphone oder auch von eurer Powerbank weniger Energie speichern. Ab und an kann es sogar zu Prozessor-Schwächen kommen, wenn es so richtig kalt wird. Beim iPhone kommt es sogar vor, dass es sich von alleine ausschaltet. Sinnvoll ist es daher, wenn ihr das Gerät nahe bei euch tragt. Am besten in der Jacken- oder auch in der Hosentasche. So wird es gar nicht erst extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Hierbei kann es nämlich zur Bildung von Kondenswasser kommen, was die Funktionen des Geräts ebenfalls stark beeinträchtigen kann. Lasst das Smartphone im Winter also auch nicht im Auto liegen, denn auch das kühlt nach kurzer Zeit sehr stark aus.

    Achtung bei der Wahl der Handschuhe

    Es ist vor allem wichtig, dass Smartphone-Besitzer auf die Wahl der Handschuhe achten. Ganz normale Handschuhe, können den ohnehin schon angegriffenen Bildschirm in der Kälte, nicht richtig bedienen. Praktischerweise gibt es dafür vorgesehene Handschuhe, die es ermöglichen, den Bildschirm des Smartphone im Winter schadlos zu benutzen. Zu finden sind diese unter dem Namen “Touchscreen-Handschuhe” oder “Screen-Gloves” in vielen Shops wie unter anderem Zalando oder bei Tchibo.

    Auf ein Headset zurückgreifen

    Draußen ist es kalt, aber ein dringender Anruf muss getätigt werden? Dann ist es durchaus sinnvoll auf ein Headset zurück zu greifen, damit das Smartphone weiterhin im Warmen verweilen kann. Mithilfe eines Headsets kann man allerdings nicht nur telefonieren, sondern auch per Sprachsteuerung das Smartphone benutzen. So ist gewährleistet, dass ihr es, ohne dem Gerät zu schaden, auch Anrufe draußen im Kalten machen könnt.

    Ein warmer Platz zum Aufladen

    Sobald ihr ins Warme kommt und euer Smartphone aufladen möchtet, ist es wichtig, dass ihr dem Gerät ein wenig Zeit zum aufwärmen einräumt. Das Smartphone auf einen Heizkörper zu legen, bringt allerdings auch nichts. Es ist also besser, wenn es von alleine wieder eine normale Temperatur aufnimmt, denn erst dann kann der Akku auch wieder eine volle Leistung erzielen.

    Wenn ihr mehr interessante Beiträge vom Bitkom lesen möchtet, dann schaut einfach mal auf Bitkom.org vorbei. Der Digitalverband bietet regelmäßige spannende Themen rund um Medien, Technik und Digitalisierung.


    Image by creativefamily/stock.adobe.com


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    Ultimate Ears MegaBlast und Blast im Test: Auf Tour mit Amazon Alexa

    Ultimate Ears MegaBlast Teaser

    Digitale Sprachassistenten sind aktuell der große Trend. So wundert es kaum, dass der Soundspezialist Ultimate Ears seine neuen Bluetooth-Speaker mit Amazon Alexa ausstattet. Während viele Konkurrenzprodukte einen Netzanschluss benötigen, kommen Ultimate Ears MegaBlast und Blast mit einem integrierten Akku daher. Nachdem ich auf der IFA im letzten Jahr einen ersten Blick auf die Lautsprecher werfen konnte, folgte nun der mehrwöchige Test. Lohnt sich die Neuanschaffung?

    Blast überzeugt durch kompakte Maße, MegaBlast durch Power-Sound

    Der kleine der beiden smarten Speaker hört auf den Namen Blast. Er beerbt den Ultimate Ears Boom und eignet sich besonders für alle, die oft Outdoor unterwegs sind. Mit einer Höhe von 19 Zentimeter, einem Durchmesser von 6,8 Zentimeter und einer Masse von 640 Gramm ist er kompakt und portabel. Unter dem Gewebe stecken zwei aktive Hochtöner mit 35 Millimeter Durchmesser und zwei passive Tieftöner mit 81 x 39 Millimeter Größe. Sie bieten nahezu 360-Grad-Klang. Wer auf fetten Sound steht, ist beim Ultimate Ears MegaBlast an der richtigen Adresse.

    Mit seiner Höhe von 23,7 Zentimeter, einem Durchmesser von 8,8 Zentimeter und einem Gewicht von 1,2 Kilogramm besitzt er stattliche Maße. Für unterwegs eignet sich das Exemplar also nur bedingt. Zumindest sollte zu einem großen Rucksack gegriffen werden. Gleich sechs Lautsprecher verbaut der Hersteller: Zwei 25 Millimeter Hochtöner, zwei 55 Millimeter Mitteltöner sowie zwei passive Tieftöner mit 85 x 50 Millimeter. Damit lassen sich dann ohne Probleme die Nachbarn nachhaltig verärgern.

    Auf der Unterseite von Ultimate Ears Blast und MegaBlast befindet sich eine Öse zum Aufhängen. Image by Jonas Haller

    Blast und MegaBlast bieten nicht alle Funktionen der Vorgänger

    Wie auch seine Vorgänger lassen sich die Lautsprecher per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet verbinden. Das funktionierte im Test fix und ohne Probleme. Die Reichweite beträgt dann bis zu 45 Meter. Wer das volle Potential ausschöpfen möchte, sollte allerdings zusätzlich die Ultimate Ears App installieren. Dann lassen sich der Ultimate Ears MegaBlast und Blast mit dem WLAN-Netz verbinden. Dafür ist die Eingabe des Passworts nötig, WPS wird nicht unterstützt. Wer mehrere Geräte einbinden will, muss müßig ebenso oft das Kennwort eingeben. Ärgerlich: Die PartyUp-Funktion, über die zwei oder mehr Speaker zu einem Surround-System verschmelzen, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht verfügbar. Auch ein Equalizer zum Anpassen der Audioausgabe fehlt leider. Überhaupt ist die neue App zum aktuellen Zeitpunkt recht rudimentär: Viel mehr als die Deaktivierung des Mikrofons und das Prüfen der Statusdaten ist zurzeit nicht möglich.

    Der Funktionsumfang der Companion-App ist sehr übersichtlich. Screenshots by Jonas Haller

    Alexa und Amazon Music an Bord, Spotify fehlt auch nicht mehr

    Ist der smarte Lautsprecher verbunden, lässt sich auf Dienste wie TuneIn Radio oder Amazon Music zugreifen. Außerdem gibt’s drei Monate Amazon Music Unlimited umsonst. Für die Registrierung wird dann allerdings ein Abo fällig. Fans des schwedischen Streaming-Dienstes Spotify schauen in die sprichwörtliche Röhre – er wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht unterstützt. schauen seit Mai 2018 nicht mehr in die Röhre. MegaBlast und Blast unterstützen nun als erste Ultimate-Ears-Lautsprecher Spotify Connect. Über WLAN lassen sich die Speaker mit Hilfe der Spotify-App auf dem Smartphone ansteuern. Eine Kopplung über Bluetooth ist mit Spotify Connect nicht nötig. Getestet haben wir das Feature nicht (Update, 11. Mai 2018).

    Wer Amazon Music oder Webradio nutzt, sollte unbedingt einen Funktionstest durchführen. Im Test kam es in Verbindung mit Speedport-Routern der Telekom zu nervigen Aussetzern und Bufferzeiten. Ein Funktionstest mit einem TP-Link-Router verlief positiv.

    Wie bereits erwähnt, befindet sich die Amazon-KI Alexa an Bord der beiden Lautsprecher. Per Mikrofon werden Sprachbefehle aufgenommen und verarbeitet. Während Echo und Co. durch fast schon erschreckende Hellhörigkeit punkten, setzen Blast und MegaBlast mit mehreren Metern Entfernung Sprachbefehle nur noch spärlich um. Außerdem dauert die Verarbeitung recht lang. Per Alexa-App lassen sich zusätzliche Anwendungen, sogenannte Skills, auf den Sprachassistenten installieren. Für die smarten Features ist zwingend eine WLAN-Verbindung erforderlich. Beim gemütlichen Grillabend im Park muss also das Smartphone als Hotspot herhalten.

    Auf der Oberseite des Ultimate Ears MegaBlast befindet sich eine schmale LED, die unter anderem Alexas Aktivitäten signalisiert. Image by Jonas Haller

    Blast und MegaBlast bieten beeindruckende Akkulaufzeit

    Unterwegs geht den beiden Kollegen so schnell nicht der Saft aus. Über die genaue Akkukapazität schweigt sich der Hersteller zwar aus, allerdings sind die Laufzeiten beeindruckend. Der kleine Blast kommt auf eine Betriebszeit von bis zu 12 Stunden. Einen noch besseren Wert erreicht der MegaBlast: Bis zu 16 Stunden lässt sich (theoretisch) die nächste Party beschallen. Geladen wird per altmodischem microUSB-Anschluss. Aufgrund der rechteckigen Aussparung lässt sich für den Ladevorgang nur das beigelegte Kabel verwenden. Wer die Speaker in den eigenen vier Wänden per Steckdose nutzen will, kann auf die optionale „PowerUp“-Ladestation zurückgreifen. Über einen speziellen, einschraubbaren Adapter auf der Geräteunterseite wird der Lautsprecher mit Strom versorgt. Es genügt, das Gadget auf die Kontaktfläche zu stellen. Das Einstecken eines Kabels entfällt.

    Optional lässt sich für 40 Euro eine Ladestation ordern. Image by Jonas Haller

    Fazit Ultimate Ears MegaBlast und Blast: Laute Stimmungsmacher mit Kinderkrankheiten

    Beim ersten Ausprobieren im Rahmen der IFA in Berlin war ich von den beiden neuen Modellen begeistert. Lieferten sie doch den gewohnt guten Klang der Ultimate Ears Familie, gepaart mit den smarten Features eines Sprachassistenten. Im Laufe des Praxistests in den letzten Wochen flaute die Euphorie ab. Die Mobilität, Lautstärke und Akkulaufzeit ist in der Branche zwar weiterhin ungeschlagen. Allerdings zeigten sich auch Negativpunkte. Da ist zuerst die Klangqualität zu nennen. Sie ist zwar auf einem sehr hohen Niveau, hat sich jedoch rein subjektiv im Vergleich zu den Vorgänger-Speakern Boom und MegaBoom nicht verbessert. Einen App-Equalizer sucht man aktuell vergebens. Außerdem fehlen Features wie „PartyUp“, über das mehrere Geräte zu einem System verbunden werden können.

    Laut Hersteller sollen beide Funktionen allerdings schon bald nachgeliefert werden. Die Integration von Amazon Alexa ist auf dem ersten Blick eine coole Sache. In der Praxis bietet die smarte Funktion auch einen echten Mehrwert. Allerdings ist unterwegs zwingend ein WLAN-Hotspot nötig. Die Mikrofone sind weniger sensibel als bei Amazon Echo und Co. Zudem treten in Verbindung mit bestimmten Routern Probleme beim Buffern von Streamingdaten auf. Fast schon blamabel ist, dass der größte Streaming-Dienst Spotify aktuell nicht unterstützt wird.

    Im oberen Bereich lässt sich die Lautstärke regeln. Image by Jonas Haller

    Mit 229 Euro für den Ultimate Ears Blast und 299 Euro für den Ultimate Ears MegaBlast ruft die Logitech-Marke 30 Euro mehr auf als für die Vorgängermodelle ohne Web-Anbindung. Der Mehrpreis lohnt sich vor allem für Amazon-Kunden und all jene, die auch unterwegs nicht auf Alexa verzichten können. Mit 40 Euro ist auch die optionale Ladestation „PowerUp“ nicht unbedingt ein Schnäppchen. Wer auf die smarte Sprachassistentin verzichten kann, für den sind Ultimate Ears Boom und MegaBoom die besseren Alternativen. Zumal die Shops gerade mit satten Rabatten locken.

    Dieser Artikel erschien zuerst auf Netzpiloten Android.

    MegaBlast bei Amazon (Provisions-Link)
    Blast bei Amazon (Provisions-Link)


    Images by Jonas Haller


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    • AIRBNB Handelsblatt: Das Airbnb für Autos kommt nach Deutschland: Fremden Leuten die Wohnung für ein paar Tage zu vermieten oder ein Zimmer anzubieten, ist nichts Neues mehr. Was wir mittlerweile durch Airbnb kennengelernt haben, ist auch mit unseren Autos möglich. Der US-Anbieter Turo bietet genau dies jetzt auch bei uns in Deutschland an. Das Auto gegen Geld für ein paar Stunden oder auch für ein paar Tage an Fremde zu verleihen, kann jetzt ganz einfach über eine App geregelt werden. Einfach die Art des Fahrzeugs, die benötigte Zeit und den Standort angeben, und schon wird dem Nutzer ein Besitzer vermittelt, der das richtige Fahrzeug anbieten kann. Ein solches Carsharing-Modell ist aber nicht wirklich neu bei uns. Bisher können der französische Carsharing-Anbieter Drivy und das niederländische Snappcar durchaus schon viele Nutzerzahlen vorweisen. Man darf gespannt sein, wie gut sich der neue Carsharing-Anbieter bei uns durchsetzen wird.

    • GOOGLE HOME Gala: Unterstützung für ProSieben und Maxdome: Fernsehen wird für Google-Home- und Google Home Mini-Besitzer in Zukunft noch bequemer. Hierbei ist es nun möglich Serien, Shows und Filme von ProSieben und Maxdome per Sprachkommando auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen. Zudem können Serien auch per Sprachbefehl angehalten oder beendet werden. Hierfür reicht schon ein einfaches “Ok Google – Stopp!” oder Ok Google – Pause!”. Wer lieber zu einer bestimmten Stelle vor- oder zurückspulen möchte, der kann auch das ganz nach Belieben tun. Einfacher geht es bald nicht mehr.

    • WHATSAPP Chip: WhatsApp Business ist da: Komplett neue Messenger-App ist jetzt verfügbar: Seit dem 18. Januar gibt es offiziell die neue WhatsApp Business-App. In Mexico, Italien, Indonesien, Großbritannien und den USA ist es für Unternehmen jetzt möglich einen besseren Kontakt zu den Kunden herzustellen. Besonders gedacht ist die App für kleinere Unternehmen wie Friseursalons oder auch Bäckereien. Über WhatsApp-Business können diese sich ein Profil für die Unternehmen anlegen und so vereinfacht Termine mit den Kunden direkt vereinbaren, oder auch Bestellungen beispielsweise beim Pizzalieferant durchgeben. Ein weiterer positiver Effekt kann zudem das Verschicken von Newslettern sein. Die wichtigsten Infos direkt an den Kunden versenden und dabei auch noch sehen, ob diese gelesen wurden. Für den Nutzer ändert sich, bis auf die Tatsache, dass dieser ab und an ein Firmenprofil zwischen seinen anderen Kontakten findet, nichts. In ein paar Wochen soll die App auch in Deutschland verfügbar sein.

    • AMAZON PRIME cnet: Amazon hates Dick: Diese drei Serien fliegen aus Prime Video: Auf Amazon Prime tut sich was. Gleich drei Amazon Originals werden von der Plattform entfernt. Hierzu gehören die Serien „Jean-Claude Van Johnson“, mit Jean-Claude Van Damme in der Hauptbesetzung, „I Love Dick“ mit Kevin Bacon und die Sitcom „One Mississippi“. Der Grund dafür ist unter anderem die Neuausrichtung von Amazon Prime. Hierbei sollen die Serien mehr publikumswirksam ausgerichtet werden. Als Vorbild steht hier die Serie “Game of Thrones”. Um da anzuknüpfen möchte Amazon mit seiner neuen “Herr der Ringe”-Serie daherkommen. Für diese Serie sind bereits mehrere Staffeln geplant. Prime Nutzer werden sicherlich merken, ob und wie sehr sich das Programm in Zukunft an das Publikum anpasst.

    • ECHO SPOT Golem: Echo Spot mit Display kommt für 130 Euro: Alexa-Fans dürfen sich freuen. Noch in diesem Monat soll ein zweiter Alexa-Lautsprecher von Amazon auf den Markt kommen: Der Echo-Spot mit kleinem Display. Er ist ideal für den Nachttisch und bietet einen etwa 2,5-Zoll-Display. Sein Design erinnert an einen typischen Radiowecker. Der kleine Bildschirm kann für ein Uhrenziffernblatt oder für das Anzeigen einiger Alexa-Informationen genutzt werden. Darunter fallen unter anderem die Einkaufs- oder die To-Do-Listen und viele weitere nützliche Funktionen. Der Echo-Spot kann in Schwarz oder in Weiß für 130 Euro vorbestellt werden. Ab dem 24. Januar 2018 wird das Gerät ausgeliefert.

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    Was ist neu auf Amazon und Netflix? – Streaming-Tipps für den Januar 2018

    Browsing Netflix Streaming (adapted) (Image by Charles Deluvio [CC0 Public Domain] via Unsplash)

    Neues Jahr, neuer Monat, neue Streaming-Titel! Zur besseren Übersicht fassen wir euch die sehenswertesten Titel zusammen, die im Januar 2018 über eure Bildschirme flimmern könnten.

    Disney-Invasion auf Netflix

    Beim Streaming-Dienst Netflix ist der Januar 2018 auffällig Disney-lastig. Mit dabei sind Klassiker der 90er und frühen 2000er wie Hercules und Lilo & Stitch, die jeweils schon ab dem 1. Januar starten. Die Monster Uni ist das Prequel zu Die Monster AG und ab dem 3. Januar zum Streamen verfügbar. Auch über die Neuauflage des Klassikers Das Dschungelbuch aus dem Jahr 2016 können sich Netflix-Nutzer ab dem 18. Januar freuen. Von der Kino-Leinwand direkt zum Streaminganbieter springt am 12. Januar zudem der Die Eiskönigin-Kurzfilm Olaf taut auf, der erst noch vor Disneys Coco im Kino lief. Damit kommen kleine und große Disney-Fans im Januar also voll auf ihre Kosten!

    Serienhighlights bei Amazon Prime Video

    Auf Amazon Prime Video wirds diesen Monat vor allem für Serien-Fans interessant. Allen voran steht das Amazon Original Mr. Robot, dessen 3. Staffel am 15.01 Premiere feiert. Die Serie handelt vom IT-Sicherheitsspezialisten Elliot, der unter einer Persönlichkeitsstörung leidet und für eine anarchistische Hackergruppe rekrutiert wird.

    Science-Fiction-Fans, vor allen denjenigen, denen schon Black Mirror gefallen hat, sollten ab dem 12. Januar einen Blick auf Philip K. Dick’s Electric Dreams werfen. Die britische Anthologie-Serie basiert auf Kurzgeschichten von Science-Ficiton-Autor Philip K. Dick, dessen Geschichten auch schon Werke wie Blade Runner, Total Recall, Minority Report oder – ein weiteres Amazon Original – The Man in the High Castle inspirierten.

    Mit der Horror-Serie The Exorcist holt sich Amazon Prime einen Fox-Serienerfolg ins Boot. Wie der Titel schon verrät, basiert die Serie auf dem Buch von William Peter Blatty mit dem gleichen Namen und stellt eine Fortsetzung zum Film aus dem Jahr 1973 dar. Ab dem 23. Januar zeigt Amazon die viel gelobte Horror-Serie in Deutschland.


    Image (adapted) „Browsing Netflix“ by Charles Deluvio (CC0 Public Domain)

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    • AMAZON PCWelt: Patentanmeldung: YouTube-Konkurrent von Amazon?: Google wird ab 1. Januar 2018 seine YouTube-App nicht mehr für Amazons Fire-TV-Geräte zur Verfügung stellen . Damit protestiert das Unternehmen gegen Amazons Weigerung, Google-Produkte zu verkaufen, die in Konkurrenz zu den eigenen Produkten stehen – wie etwa Google Chromecast oder Google Home. Amazon verbietet außerdem die Nutzung von Amazon Video auf dem Chromecast.

    • UNSER APPLEPILOTEN-HIGHLIGHT Wallets, Portfolios, Spiele: die besten Bitcoin-Apps fürs iPhone: Während der Bitcoin sein Kursziel für 2017 längst übertroffen hat und Satoshi Nakamoto, Erfinder des Bitcoins, irgendwo in sich hinein grinst, kommen für uns Nutzer immer mehr Bitcoin-Apps auf den Markt. Das Angebot reicht von der Brieftaschen-App für virtuelle Währung über Bezahl-Anwendungen bis hin zu Spiele-Apps. Wir haben eine kleine Übersicht mit den besten Bitcoin-Apps für Kryptowährungs-Einsteiger zusammengestellt.

    • TWITTER netzpolitik: Twitter sperrt Account des ägyptischen Menschenrechtlers Wael Abbas: Twitter hat den Menschenrechtler und einen bekannten Chronisten der ägyptischen Revolution gesperrt – wegen Hate Speech. Was das Unternehmen dem Aktivisten genau vorwirft und ob das autoritäre ägyptische Regime Druck auf Twitter ausgeübt hat, ist nicht bekannt. Vor ein paar Tagen hat Twitter den Menschenrechtsaktivisten und Blogger Wael Abbas auf seiner Plattform gesperrt. Twitter begründet den Schritt gegen Abbas mit einem Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen, insbesondere die Regeln für „Hateful Conduct“. Eine genaue Begründung blieb das Unternehmen dem Menschenrechtler allerdings schuldig.

    • WANNACRY zeit: US-Regierung macht Nordkorea für Cyberattacke verantwortlich: Die USA haben Nordkorea für die weltweite Cyberattacke mit der Schadsoftware WannaCry verantwortlich gemacht. „Die Attacke war groß angelegt und hat Milliarden gekostet, und Nordkorea ist direkt verantwortlich“, schrieb US-Heimatschutzberater Tom Bossert in einem Gastbeitrag für das Wall Street Journal. „Wir erheben diesen Vorwurf nicht leichtfertig. Er basiert auf Beweisen. Wir sind auch nicht allein mit unseren Erkenntnissen“, sagte Bossert, ohne näher zu erläutern, um was für Beweise es sich handele.

    • UNSER NETZPILOTEN-HIGHLIGHT iPhone & Co.: Mehr Akku für alle dauert nicht mehr lange: Es geht in jedem Jahr weiter mit den Veröffentlichungen von Apple – und natürlich auch mit dem Medienrummel. Es ist viel über das iPhone X, das Ende des Home-Buttons, die „Face ID“-Funktion, das drahtlose Aufladen und noch über vieles mehr geschrieben worden. Irgendwo auf der Liste der Neuerungen war eine verbesserte Akkulaufzeit, zumindest für das iPhone X. Dies wird Dank seines neuen, aufgemotzten A11-Bionik-Prozessors ermöglicht.

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    • TELEKOM Welt: Wie die Telekom den Kampf mit Apple und Google aufnimmt: Nach einigen Jahren der geheimen Vorarbeit startet die Telekom nun den Kampf gegen Apple, Amazon und Google. Die Telekom möchte mit einem eigenen smarten Lautsprecher und dem Magenta-Assistenten gegen die Riesenkonzerne antreten und bietet daher ein erstes Angebot nach deutschen Datenschutzgesetzen. Das Ziel dahinter ist weniger in einer Nische mitzuspielen, sondern vielmehr auf gleicher Augenhöhe mit Amazon, Google und Apple zu sein. Anders als diese Konzerne, möchte die Telekom den smarten Lautsprecher vorerst nicht in sämtliche Geräte verbauen, sondern den Magenta-Assistenten derzeit lediglich als smarten Speaker zur Verfügung stellen. Ob dieser in Zukunft in anderen Geräten integriert werden soll, schließt das Unternehmen jedoch nicht aus.

    • CORADIA ILINT Abendblatt: Ein Zug mit Wasserstoff-Antrieb: Eine Weltpremiere am Donnerstagmorgen in Wolfsburg. Am Hauptbahnhof wurde der „Coradia iLint“ vorgestellt – der Zug, der seine Energie für den Elektromotor aus der kalten Verbrennung von Wasserstoff zu Wasser erhält. Somit ist der „Coradia iLint“ weltweit der erste Brennstoffzellenzug. Noch auf dem Bahnsteig wurden Verträge für eine Lieferung von 14 Brennstoffzellenzügen unter anderem vom Land Niedersachsen und der Landesverkehrsgesellschaft Niedersachen unterzeichnet. Das Ziel ist das Ersetzen von Dieseltriebwagen auf den nicht elektrifizierten Bahnstrecken zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude.

    • BEWERTUNGEN Focus: Schlechte Bewertung nach Abmahnung nicht einfach löschen: Sobald man für ein Produkt, welches man in einem Online-Shop bestellt hat, eine schlechte Bewertung schreibt, kann es durchaus passieren, dass man eine Abmahnung von einem Anwalt erhält. Dennoch sollte man diese Bewertung nicht einfach löschen. Sobald der Kunde das tut, erkennt dieser auch den Anspruch und die Gebühren für den Anwalt an. Sicherer ist es, sich vorher eine Rechtsberatung zu suchen. Sollte die bestellte Ware allerdings beschädigt sein, so ist es zudem sinnvoller den Mangel beim Verkäufer zu reklamieren, anstatt das Geld direkt zurück zu verlangen und eine schlechte Bewertung zu hinterlassen. Reklamiert der Käufer den Mangel, dann hat dieser Anspruch auf eine Neulieferung oder auf eine Reparatur.

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    • AMAZON Caschys Blog: Amazon startet Null-Prozent-Finanzierung für eigene Hardware: In Zukunft gibt es beim Onlinehändler Amazon eine neue Möglichkeit die hauseigene Hardware zu finanzieren. Produkte wie die Fire Tablets, dem Fire TV oder den Echo-Modellen können nun in fünf monatlichen Raten abbezahlt werden. Hierbei entstehen laut Amazon weder Finanzierungskosten noch gibt es versteckte Zinsen oder Gebühren. Lediglich notwendig für eine fünf-monatige Ratenzahlung ist hier ein Wohnsitz in Deutschland, Luxemburg, Österreich oder in der Schweiz und ein Konto, das mindestens ein Jahr alt ist. Zudem dürfen sich Käufer keine Zahlungsverzögerungen geleistet haben.

    • GESUNDHEITS-APPS Heise: Datenschutzbeauftragter schlägt Gütesiegel für Gesundheits-Apps vor: Hinter Gesundheits-Apps können sich Risiken verstecken, wie Dieter Kugelmann, der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte, meint. Hierbei geht es um die Apps, bei denen Patienten ihre Werte eingeben und zur Vorsorge nutzen. Genau diese sensiblen Daten unterliegen dem Arztgeheimnis und sollten vor fremden Einblicken geschützt werden. Eine Zertifizierung dieser medizinischen Apps, würde daher von Vorteil sein, um die Sicherheit der Apps zu gewähren. Einige Hersteller zertifizieren ihre Apps selbst, wobei die Kriterien nicht klar auf das Verbraucher- und Datenschutzgesetz ausgerichtet sind. Derzeit wird daher gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Verbraucherzentrale überlegt, ob es möglich wäre ein Gütesiegel zu entwickeln, wo neben den Daten- und Verbraucherschutzaspekten auch die technischen Kriterien berücksichtigt werden, damit Ärzte und Patienten diese mit gutem Gewissen nutzen können.

    • IPHONEX Gamestar: iPhone X – Apple warnt vor Einbrenn-Effekten beim Display: iPhone X-Nutzer müssen bei ihren neuen Smartphones mit sogenannten Einbrenn-Effekten auf dem OLED-Bildschirm rechnen, wie Apple nun in einem Support-Dokument seine Nutzer warnt. Hierbei erkennt man immer kleine Andeutungen von Bildern oder zumindest Teile davon auf den Bildschirmen. Zustande kommen kann dies, wenn die Inhalte mit einem hohen Kontrast für längere Zeit auf dem Bildschirm gezeigt werden. Nutzer sollten daher die automatische Helligkeitseinstellung nutzen und darauf achten, dass das automatische Deaktivieren des Bildschirms auf eine möglichst kurze Zeit eingestellt ist. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass stets die aktuellste Version von iOS verwendet wird.

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