Amicella

KOLUMNEN

Thomas VorreyerDigitale Musik: Die Vorhersehung und das Unbekannte

Der Code hört Musik mit, ob erwünscht oder nicht: Was die Neuerungen bei Last.fm, Shazam und dem Wu-Tang Clan miteinander verbindet. // von Thomas Vorreyer

Music (Bild: Michael Coghlan [CC BY-SA 2.0}, via Flickr)

Der Newsflash eines einzigen Tages (letzten Mittwochs): Last.fm schaltet sein Radio ab, Shazam erkennt jetzt auch Vinyl-Only-Veröffentlichungen und der Wu-Tang Clan will ein neues Doppelalbum mit einer Auflage von lediglich einem Exemplar herausbringen. Justiert sich das Dreieck von Musik, Digitalisierung und Algorithmus gerade neu?

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Tobias SchwarzShortRead: Indiegogo eröffnet ein Büro in Berlin

Der US-Crowdfunding-Dienst Indiegogo wird demnächst ein Büro in Berlin eröffnen, von wo sich um das Marketing für den deutschen Markt gekümmert werden soll. // von Tobias Schwarz

Liz Wald

Gegenüber Heise Online hat Liz Wald, zuständig für das internationale Geschäft von Indiegogo, die Eröffnung eines Berliner Büros für den deutschen Markt angekündigt. Das meldet der Nachrichtenticker des Heise-Zeitschriften-Verlags. Das Berliner Büro ist die erste Niederlassung außerhalb der USA, denn bisher kamen nur 30 Prozent der Kampagnen nicht aus den USA. Die laut eigenen Angaben größte Crowdfunding-Plattform hat sich bewusst für Berlin entschieden, wie Wald erklärt: “In Deutschland hat Berlin als Standort die Nase klar vorn“. Damit bekommen Kickstarter und der deutsche Anbieter Startnext namhafte Konkurrenz.


Hannes RichterVideokolumne: Über politische Werbung, Foucault und Hunger

In der Videokolumne geht es heute um politische Werbespots von Chrysler, Ford und Erdoğans AKP. Außerdem spricht der Philosoph Michel Foucault höchstselbst und drei Dokus beschäftigen sich mit dem Thema Hunger und Profit.// von Hannes Richter

Wahlspot AKP

Millionen geben die reichen Länder für Entwicklungshilfe aus. Doch wie effektiv sind Nahrungslieferungen in die ärmsten Regionen der Welt? arte beleuchtet das Problem mit drei Dokumentationen zum Thema Hunger und Profit. In einem lange unbekannten Fernsehinterview aus dem Jahr 1971 kann man Michel Foucault zuhören und viel lernen. Und Ford und Chrysler tragen den amerikanischen Kulturkampf auf die Fernsehschirme. Ford gewinnt.

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Jakob SteinschadenFacebook vs. Google: Der Kampf um unsere Sicht auf die Welt

Daten-Brillen wie Glass und Oculus könnten in Zukunft für Google und Facebook berechnen, welche Werbung wir sehen und wie wir darauf reagieren. // von Jakob Steinschaden

Augmented Realitty (Bild: sndrv [CC BY 2.0], via Flickr)

Welche Mega-Technologie kommt nach dem Smartphone? Die Hightech-Branche glaubt, eine Antwort darauf gefunden zu haben: Wearables, also am Körper tragbare Computer, ausgerüstet mit allerlei Sensoren zum Datensammeln und stets mit dem Internet verbunden. Während die Welt noch die Auswirkungen des Smartphones verdaut – siehe auch Phubbing -, kämpfen vor allem Google und Facebook bereits um den vermeintlichen Milliardenmarkt der Zukunft, der da heißt: Augmented-Reality-Werbung.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 31. März

In unseren Lesetipps geht es heute um unser Gesicht und Technologie, wie aus einem Selfie ein Meme wurde, Airbnb, eine 13. These zur Zukunft des Journalismus und die Kommunikation der Bundesregierung. Ergänzungen erwünscht.

  • VON ANGESICHT ZU ANGESICHT Cnet: Why are tech companies trying to take over my face?: Unsere Gesichter sind erstaunlich wichtig in diesem ansonsten auf den Austausch und die Vernetzung von Informationen basierenden Internet. Chris Matyszczyk fragt sich vor dem Hintergrund der Akquise von Oculus Rift durch Facebook, warum es die Technologie-Unternehmen des Silicon Valley auf sein Gesicht abgesehen haben. Was wollen sie in seinen Fokus rücken, dass für sie so wichtig ist?
  • SELFIE BuzzFeed: A Blogger Discovered The Selfie She Took At The Hair Salon Was Turned Into A Viral Anti-Obamacare Meme: Nach einem missglückten Versuch sich die Haare zu färben machte die Bloggerin Helene Sula ein ironisches Selfie mit Tränen in den Augen und veröffentlichte es auf ihrem nichtöffentlichen Facebook-Profil. Doch trotz der Sicherheitseinstellungen und des Urheberrechts hat jemand das Bild genommen und daraus ein Meme gegen das Pläne des US-Präsidenten zur Gesundheitsversorgung gebastelt. Doch die Geschichte geht noch weiter…
  • AIRBNB PandoDaily: Airbnb accidentally invited a journalist to their first ever customer focus group: Me: PandoDialy-Redakteur Dan Raile wurde von Airbnb zu einem Gespräch mit zwei weiteren Airbnb-Gastgebern eingeladen, in dem niemand wusste, dass Raile als Journalist arbeitet und er sich im Gespräch mit dem Leiter der Abteilung “Global Hospitality” wiederfand, der die Meinung dieser dreiköpfigen Gruppe wissen wollte. Wie der Journalist vermeintlich die Strategie von Airbnb veränderte, erklärt er auf der Seite seines Arbeitgebers PandoDialy.
  • JOURNALISMUS Der Aufreger: 13. These zur Zukunft des Journalismus: Der Journalist und freischreiber-Gründungsmitglied Kai Schächtele ergänzt auf seinem Blog die 12 Thesen von Bernd Ulrich und Jochen Wegner um eine 13. These: “Debatten zur Zukunft des Journalismus sind wie Th(e)s(e)n (o)hn(e) V(o)k(a)l(e), solange sie Geld aussparen”. Es hat keinen Sinn, über die Zukunft zu sprechen, wenn wir nicht endlich damit beginnen, gemeinsam zwischen Print und Online konstruktiv über Geld zu sprechen, sprich die Neuverteilung der Ressourcen.
  • KOMMUNIKATION Hamburger Wahlbeobachter: Die Bundesregierung erreicht junge Bürger nicht: In einem Gastbeitrag auf dem Blog des Hamburger Wahlbeobachter schreibt die Studentin Madlen Leukefeld, dass es unter jungen Menschen ein mangelndes Interesse an Online-Angeboten der Bundesregierung gibt. Ein Hauptproblem der Angebote im Netz stellt deren primäre Ausrichtung auf die eigene Repräsentation und die simple Informationsweitergabe dar. Es fehlt an interaktiven Funktionen, die den jungen, interessierten Bürger tatsächlich am politischen Geschehen teilhaben lassen.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Katharina BrunnerOldies but Goldies: Warum Newsletter noch lange nicht tot sind

Newsletter führen im Online-Marketing ein Leben im Schatten sozialer Netzwerke. Und doch stapeln sie sich in den Posteingängen. Aus guten Gründen. // von Katharina Brunner

Letters (Bild: Donna Benjamin [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Ja, auch ich habe es schon oft getan: Ohne die E-Mail zu öffnen habe ich wahrscheinlich schon hunderte, vielleicht tausende Newsletter mit einem Mausklick und ohne mit der Wimper zu zucken ins digitale Nirwana geschickt. Newsletter umweht der Hauch des Verruchten, nicht selten landen sie im Spam-Ordner neben dubiosen Angeboten nigerianischer Prinzen. Und doch ist er überall: Kaum ein Magazin, kaum ein Unternehmen bietet nicht die Möglichkeit, die eigene E-Mai-Adresse zu hinterlegen, um dann regelmäßige Updates zu bekommen.

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Tobias GillenToywheel: “Digitale und physische Welten verbinden”

Evgeni Kouris ist Gründer und CEO des Startups Toywheel. Im Interview spricht er über seine junge Firma, medienkompetente Erziehung und den Besuch in Diekmanns Silicon-Valley-WG. // von Tobias Gillen

Toywheel-Evgeni-Teaser

Toywheel ist ein Berliner Entwicklungsstudio für Digital Toys, das das intuitive Erlebnis von klassischen Spielzeugen in die digitale Gegenwart überführt. Eigens für Kinder kreiert und designed, verknüpfen die Toywheel Apps die Realität und den Umgang mit neuen Medien. Hinter den digitalen Werkzeugmachern für Kinder stecken die beiden Gründer Evgeni Kouris und Christian Bittler. Finanziert wird das Unternehmen durch diverse Business Angels, unter anderem Brendan Donovan, Vater von drei Kindern, IT-Unternehmer und vertraut mit den neuesten Entwicklungen im Bereich Augmented Reality.

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Julian HeckDas Geheimnis von Selbstvermarktung im Journalismus

Journalisten sollten mehr tun als Journalismus, sich nämlich als Marke im Netz positionieren. Elf solcher Marken habe ich interviewt. Ein Zwischenfazit. // von Julian Heck

Secret (Bild: Amnesty International UK [CC BY 2.0], via Flickr)

Wer sich als Journalist auf dem hart umkämpften Markt behaupten möchte, der kann sich nicht nur auf das Arbeiten im stillen Kämmerlein beschränken. Eine starke Präsenz im Web scheint in diesen digitalen Zeiten unerlässlich. Einige Journalisten haben es geschafft: Sie sind zu einer Marke im Netz geworden. Ich habe mit elf solcher Journalistenmarken über das Thema Selbstvermarktung gesprochen, sie nach ihrem Geheimrezept gefragt und von ihnen wissen wollen, ob bei all dem Eigenmarketing überhaupt noch genügend Zeit für die eigentliche journalistische Arbeit bleibt.

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Gunnar SohnFür die Tonne: Kommunen und Wirtschaft streiten über duales System

Monopolbildung, Intransparenz, Streit: Bei der Abfallentsorgung geraten Kommunen und Wirtschaft regelmäßig aneinander. // von Gunnar Sohn

Müll (Bild: Uli Herrmann [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat sich einiges in der Recyclingwirtschaft vorgenommen. Mit der sechsten Novelle der Verpackungsverordnung werden überfällige EU-Anpassungen vorgenommen. Danach folgt direkt die siebte Novelle, um fantasievolle Rechenmodelle bei der Organisation von Gelben Tonnen und Säcken in den Griff zu bekommen. So werden derzeitig Verpackungen bei den privatwirtschaftlich organisierten Dualen Systemen abgemeldet, da sie über Eigenrücknahmen oder sogenannte Branchenlösungen nicht direkt bei Privathaushalten, sondern im Handel als Abfälle erfasst werden. Wie viel da wirklich anfallen oder missbräuchlich abgemeldet werden, kann keiner so richtig erklären. In der Öffentlichkeit versteht das sowieso niemand mehr.

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Daniel KuhnAndroid Wear: Smartwatch-Durchbruch dank Google-Starthilfe?

Google hat mit Android Wear eine Version des Mobile-OS speziell für Wearable Devices vorgestellt und könnte den Geräten somit endlich zum Durchbruch verhelfen. // von Daniel Kuhn

Android-Wear-Teaser

Smartwatches und Wearable Devices gelten schon seit einiger Zeit als das nächste große Ding in der Technikwelt – bis heute konnte allerdings keines dieser Geräte auf dem Markt signifikante Erfolge feiern. Nachdem bisher jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochte, hat Google mit Android Wear nun ein Betriebssystem speziell für Wearable Devices vorgestellt. So wie einst bei Smartphones könnte Googles Betriebssystem der noch jungen Gerätekategorie helfen, in der breiten Masse anzukommen.

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WikinewsChinesische Internetfirmen wollen an die Börse

Immer mehr chinesische Internet-Unternehmen streben an die Börse, doch vertragen sich der freie Finanzmarkt und die chinesischen Regularien für das Internet? // von Wikinews

Wallstreet (Bild: David Shankbone [CC BY 2.0], via Flickr)

Das chinesische Internetunternehmen Sina hat an der Börse in New York den Börsengang (engl. Initial Public Offering, kurz IPO) seiner Mikrobloggingtochterfirma Weibo beantragt. Das soziale Netzwerk Facebook und der Nachrichtendienst Twitter, die bereits beide an der Börse sind, sind in China durch die staatliche Zensur praktisch unzugänglich, was den einheimischen Konkurrenten große Vorteile verschafft.

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Tobias SchwarzBuzzFeed kooperiert mit den Geständnis-Sammlern von Whisper

BuzzFeed geht eine Kooperation mit dem auf Anonymität setzenden sozialen Netzwerk Whisper ein, dass die Bilder seiner Mitglieder zur Verfügung stellt. // von Tobias Schwarz

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Mit einer Content-Sharing-Kooperation bekommt das von Jonah Peretti gegründete BuzzFeed Zugang zu den Geständnissen und Fotosl der Nutzer von Whisper, einem sozialen Netzwerk, in dem sich Menschen vermeintlich anonym ihre Geheimnisse verraten. Ein lukrative Deal für beide Websites.

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