KOLUMNEN

Kolumne

Daniel Kuhn10 Jahre YouTube: Wie Google die Videoplattform gerettet hat

Vor wenigen Tagen feierte die Videoplattform YouTube ihr zehnjähriges Jubiläum. Doch der massive Erfolg war nur durch die rettende Übernahme durch Google möglich. // von Daniel Kuhn

Youtube (Image: Esther Vargas [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

YouTube ist heute nach Google.com und Facebook die #3-Website im Internet und die mit Abstand bekannteste Plattform für Videos aller Art. Doch dieser Erfolg war am Anfang nicht abzusehen – hohe Kosten für Bandbreite und Server, sowie eine Welle von Klagen wegen Urheberrechtserletzungen, ließen ein schnelles Aus für das junge Unternehmen vermuten. Doch dann kam Google und hat mit einer als verrückt angesehenen Übernahme das Blatt gewendet und YouTube gerettet.

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Adrian Wulfram5 Lesetipps für den 29. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Apple und Samsung, Drivy in Deutschland, die re:publica 2015, das Erdbeben in Nepal und Twitters Quartalszahlen. Ergänzungen erwünscht.

  • SMARTPHONES DIE WELT: Handy-Konkurrenten: Samsung stößt Apple vom Smartphone-Thron: Nachdem Ende 2014 noch Apple am meisten Smartphones verkaufte, hat nun Samsung den amerikanischen Konzern vom Thron gestoßen. Laut den Angaben der Marktforscher Strategy Analytics hat der südkoreanische Konzern mit ca. 83,2 Millionen verkauften Smartphones einen Marktanteil von 24 Prozent erreicht. Apple schafft es dagegen derzeit nur auf 18 Prozent. Begründet wird der Erfolg von Samsung mit dem Galaxy S6, welches vor Kurzem erschienen ist.

  • STARTUP Gründerszene: Drivy weitet sein Angebot auf ganz Deutschland aus: Nachdem das Pariser Startup Drivey im November 2014 in mehreren deutschen Großstädten wie etwa Hamburg oder Berlin getestet wurde, wird der Service nun bald in ganz Deutschland angeboten. Bei dem Dienst kann jeder Autobesitzer seinen Privatwagen an andere Nutzer vermieten. Die positive Resonanz in Deutschland überrascht die Firma nicht, schon nach der Gründung in Frankreich sei eine ähnliche Entwicklung zu beobachten gewesen.

  • RE:PUBLICA Netzkolumnistin: Top 5 Sessions: Meine Tipps für die re:publica 2015: Die re:publica steht mal wieder in den Startlöchern. Vom fünften bis zum siebten Mai kann man auf insgesamt 16 Bühnen Vorträge von ca. 500 Rednern begutachten. Doch bei so einer Menge kann man schnell den Überblick verlieren. Damit man nicht völlig unvorbereitet über die Messe stolpert, hat Angela Gruber in ihrem Blog fünf der Sessions vorgestellt, welche man auf keinen Fall verpassen sollte.

  • SOCIAL MEDIA Politik Digital: Erster Einsatz für Facebooks Safety Check: Das verheerende Erdbeben, welches Samstag über Nepal hereinbrach, hat die Gebirgsregion in ein Chaos gestürzt, von dem es sich noch nicht erholt hat. Die Lage sei immer noch sehr unübersichtlich. Facebook und Google wollen in der Krise Unterstützung leisten. Facebook nutzt hierbei den Safety Check, in dem man Freunde als sicher markieren kann, wenn man weiß, wo sie sich aufhalten. Google bietet mit dem Person Finder Informationen zu einzelnen Personen.

  • TWITER DIE WELT: Quartalszahlen-Panne: Twitter verliert mehr als ein Fünftel seines Wertes: Nachdem die US-Finanzanalysefirma Selerity Twitters Quartalszahlen früher als zum von Twitter geplanten Zeitpunkt veröffentlichte, fiel die Aktie des Konzerns rapide ab. Mehr als 21 Prozent soll die Aktie ins Minus gegangen sein. Grund hierfür sind die für Twitter durchaus bitteren Zahlen, welche veröffentlicht wurden. Der Social-Media-Konzern hat die erwarteten Einnahmen um ca. 23 Millionen Dollar Umsatz unterschritten.

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Lars SobirajWie kann man Otto Normalverbraucher Linux schmackhaft machen?

Wir haben kürzlich den Systemadministrator und Veranstalter unzähliger Cryptopartys, Hauke Laging, über Linux und die Tücken von Verschlüsselung befragt. Laging veranstaltet im Mai erstmals den Linux Presentation Day. // von Lars Sobiraj

space 200x200by Lars Sobiraj

Gute Ideen verbreiten sich nicht automatisch. Diese Erfahrung mussten die Organisatoren von Kongressen und Messen mit dem Schwerpunkt Linux immer wieder machen. Wer Linux-Distributionen bekannt machen will, muss neben den “üblichen Verdächtigen” neue Publikumsschichten erreichen. Die Frage ist nur wie. Die diesjährige Pause vom LinuxTag erzeugt in der Bundeshauptstadt ohne Frage ein Vacuum. Hauke Laging hat aber ein völlig anderes Veranstaltungskonzept konzipiert, dass er erstmals in Berlin am 9. und 12. Mai präsentieren wird. Kann sich eine dezentrale Organisationsstruktur durchsetzen? [Mehr]


Tobias SchwarzMedienethik: Jörg Sadrozinski über heutigen Journalismus

Jörg Sadrozinski diskutiert in der zweiten Folge der Sendung “Medienethik” über den Status Quo des Journalismus. // von Tobias Schwarz

Medienethik-Gespräch zwischen Alexander Filipović und Jörg Sadrozinski über Journalismus

Der Leiter der Deutschen Journalistenschule (DJS), Jörg Sadrozinski, diskutiert mit Moderator Alexander Filipović den Status Quo des Journalismus, zeigt aktuelle Tendenzen auf, was neu ist und wo es seiner Meinung nach Grund zur Kritik gibt.

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Tobias SchwarzGoogle “investiert” 150 Mio. Euro für Innovation im Journalismus

Zusammen mit europäischen Presseverlagen startet Google für 150 Millionen Euro eine Initiative zur Förderung von Journalismus in Europa. // von Tobias Schwarz

Search Engine Google (Image: Simon [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Heute stellt Google in London die Details der gestern bekannt gewordenen “Digital News Initiative” vor, bei der Google zusammen mit europäischen Presseverlagen in den nächsten drei Jahren Innovationen im digitalen Journalismus in Europa fördern will.

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Tobias GillenWie Google gegen Spoiler im Netz vorgeht

Der “Spoiler-Alarm” hat es längst in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft. Nun hat Google ein Patent angemeldet, um Spoiler vorzeitig zu erkennen. // von Tobias Gillen

Wie Google Spoilern den Kampf ansagt

Für Serien-Fans ist es mehr als ärgerlich, wenn sie den Fortgang ihrer Lieblingsserie schon kennen, bevor sie sie selbst angeschaut haben. In Zeiten öffentlichen Diskurses von Fernseh- und Streaming-Produktionen über Facebook und Twitter läuft man aber immer häufiger Gefahr, die neusten Entwicklungen nebenher aufzuschnappen. Google arbeitet an diesem Problem – auch wenn die Umsetzung nicht sehr realistisch scheint.

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Jakob SteinschadenDie Cloud-Kriege: Bei Amazon ist das halbe Netz zu Hause

Die Amazon Web Services bieten jungen Internetfirmen Rechenpower und Speicherplatz – und haben sich zum Leidwesen von Google und Microsoft zu einem profitablen Milliardengeschäft entwickelt. // von Jakob Steinschaden

Amazon Web Services

1,57 Milliarden US-Dollar Umsatz und 265 Millionen US-Dollar Gewinn: Die Amazon Web Services (AWS) sind für den Internetkonzern aus Seattle ein wichtiges Standbein, das kann man aus den aktuellen Quartalszahlen (Q1 2015) auf jeden Fall ablesen. Es ist das erste Mal, dass Amazon gesonderte Zahlen für seinen Cloud-Service ausweist – was nicht nur Börsianer hellhörig machte, sondern auch die Konkurrenz, allen voran Microsoft.

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Tobias Schwarz“Die Vorratsdatenspeicherung darf nicht erlaubt werden!”

Im Interview spricht die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger über die Pläne von Heiko Maas für eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung und kommentiert die aktuelle Kritik am Bundesverfassungsgericht. // von Tobias Schwarz

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat Mitte April seine Pläne zur Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung präsentiert. Die Neuregelung verspricht eine Vorratsdatenspeicherung nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgericht und des Europäischen Gerichtshof. Ob das überhaupt möglich ist, hat Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) im Interview gefragt.

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Ken DoctorNewsonomics: Sind Lokalzeitungen die Taxis der Uber-Ära?

Lokalzeitungen verhalten sich noch immer so, als ob sie das Monopol hätten, ungeachtet der neuen Akteure auf dem Markt, die ihnen die Aufmerksamkeit der Leser stehlen. Kann man sich hier noch anpassen? // von Ken Doctor

Taxi cabs at Penn Station (Image Marcin Wichary [CC BY 2.0], via Flickr)

Als ich neulich reisen musste, brauchte ich eine Transportmöglichkeit von einer entlegenen Autovermietung in der Nähe des Flughafen von Portland. Ich rief ein mir empfohlenes Taxiunternehmen an und fragte, ob man mich dort abholen und in die Innenstadt bringen könne. “Ja“, lautete die Antwort. “Wie lange dauert das?” – “So schnell wir können“, war die nicht gerade hilfreiche Antwort.

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Patrick Kiurina7 empfehlenswerte To-Do-Listen Apps

Mittlerweile gibt es To-Do-Listen Apps wie Sand am Meer. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede bei den digitalen Aufgabenplanern. // von Patrick Kiurina

World's Most Popular To Do List Software (adapted) by IvanWalsh.com (CC BY 2.0) via Flickr

Mit Hilfe der richtigen To-Do-Listen App, kann man sich ein für alle Mal von einer nerviger Zettelwirtschaft verabschieden. Im Folgenden werden sieben Aufgabenplaner genauer vorgestellt, die neben dem managen von Aufgaben und Terminen zum Teil auch noch Spaß machen.

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AdvertorialSponsored Post: Das Hotelportal HRS sucht die Business-Helden 2015

Das Hotelportal HRS macht aus scheinbar gewöhnlichen Geschäftsreisenden echte Business-Helden mit Hilfe eines personalisierten Videos.

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Sie sind ein richtiger Jetsetter und ständig unterwegs? Noch dazu machen Sie Ihren Job nicht weil Sie müssen, sondern weil Sie wollen? Dann sind Sie vielleicht der Business-Held 2015 der gesucht wird uns strahlen schon bald in Ihrer Heimatstadt von den HRS- Plakaten. Das Hotelportal HRS sucht nämlich drei Frauen oder Männer, die mit ihren Motivationen und Zielen stellvertretend für alle Business-Helden Deutschlands stehen. [Mehr]


Gunnar SohnMerve-Verlag und die Lust an der Respektlosigkeit

Erst marxistisch, dann daneben. Der Publizist Peter Gente hielt sich nicht an die Regeln – und schuf so ein erfrischend gut gelauntes Lebenswerk. // von Gunnar Sohn

"Outdoor Bücher" (Adapted) by Robert Agthe (CC BY 2.0)

Vor rund 45 Jahren wurde in Berlin der Merve-Verlag gegründet – und galt nach anfänglichen marxistischen Ausflügen als publizistische Zentrale von Postmoderne und Dekonstruktion. So bilanzierte der entkollektivierte Merve-Gründer Peter Gente Ende der 1970er Jahre, dass man an der Dialektik irre werde. Das Verlags-Kollektiv zerbröselte irgendwann. Unter dem Deckmantel des „proletarischen Erfahrungsinteresses“ flüchteten die Genossen ins partikulare Private: Bluesmusik, Nietzschelektüre, Malen, Biokost und Esoterikliteratur. Peter Gente entdeckte das Nachtleben.

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