KOLUMNEN

Kolumne

Joseph LichtermanSnapchat Stories: Was sechs Medien über Snapchat denken

Von Live Events bis zu Behind-the-Scenes-Touren – The Huffington Post, Fusion, Mashable, NPR, Philly und The Verge berichten, wie sie Snapchat nutzen. // von Joseph Lichtermann

Snapchat (Image: Maurizio Pesce [CC BY 2.0], via Flickr)

Als Sam Sheffer, Social-Media-Redakteur bei The Verge, letztes Jahr den zum Magazin gehörenden Snapchat-Account startete, sollte es ein einfaches, kleines Experiment sein. “Ich habe es bloß auf meinem persönlichen Twitter-Account promotet“, erzählt mir Sheffler. “Ich habe es nicht offiziell gemacht, dass es unser Account war, ich habe einfach nur meinen Followern erzählt, ‘Hey Leute, Ich werde dieses Ding machen. Folgt mir, wenn ihr wollt’.”

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Vishaal KishoreTTIP: Falsche Entscheidungen und Lügen über den Freihandel

Das geplante Freihandelsabkommen TTIP verlangt von uns als Gesellschaft tiefgreifende Entscheidungen, doch noch besteht Unklarheit über die zu erreichenden Ziele durch das Abkommen. // von Vishaal Kishore

TTIP (Bild: Garry Knight [CC BY 2.0], via Flickr)

Das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) wurde als das weltgrößte Freihandelsabkommen angepriesen, das versprach, ein Drittel des weltweiten Handels zu liberalisieren.

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AdvertorialSponsored Post: Digitalisierung im Vatikan dank NTT DATA

Die Bücher und Schätze der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek sind jetzt online einsehbar. Die NTT DATA Corporation hat eine neue Anwendung vorgestellt, mit der das Archiv online durchsucht werden kann.

Books250x141Leser können sich auf der Website der Bibliothek digitale Reproduktionen von mehr als 4.000 historischen Manuskripten ansehen. Ein spezielles Betrachtungsprogramm ermöglicht die Ansicht der hochauflösenden Bilddateien. Es basiert auf dem Archivdienst AMLAD™ von NTT DATA Corporation, ein globaler Anbieter von IT-Lösung. Für eine Reihe verschiedener Endgeräte wurden Schnittstellen für das Programm erstellt, sodass von überall auf die einzigartigen Manuskripte zugegriffen werden kann.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 10. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Datenschutz bei Gesichtserkennung, das Ende von Gigaom, Roboterjournalismus, den Umgang mit Shitstorms und die Apple Watch. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Datenschutzbeauftragter: Software ermöglicht Identifizierung ohne Gesichtserkennung: Fujitsu hat jetzt eine Software entwickelt, welche Bewegungsprofile von Personen erstellt, aber dabei nicht die Gesichter dieser identifiziert. Selbst bei niedrig aufgelöstem Bildmaterial können Profile von Personen erstellt werden, wobei trotzdem die Privatsphäre dieser geschützt wird. Nur anhand von Körper- und Kopfformen und der Farbe der Kleidung werden Personen identifiziert. Das soll bei der Standortfindung und der Gestaltung von Geschäften helfen oder bei der Planung von Events und der Organisation des Nahverkehrs helfen.

  • GIGAOM The Verge: Pioneering tech blog Gigaom shuts down after running out of money: Der einflussreiche Technikblog Gigaom hat nach fast 10 Jahren seinen Dienst eingestellt. Das Unternehmen war nicht mehr in der Lage seine Schulden zu bezahlen. Montag noch war die Website gefüllt mit aktuellen Beiträgen, bis dann abends die Nachricht an die Leser rausging: “all operations have ceased”, also dass alle Tätigkeiten beendet wurden. Die Mitarbeiter teilten ihre Reaktionen dazu auf Twitter mit. Der Gigaom-Gründer Om Malik verließ das Unternehmen bereits vor einem Jahr.

  • ROBOTERJOURNALISMUS NYTimes.com: If an Algorithm Wrote This, How Would You Even Know?: Roboter sind mittlerweile so gut geworden, dass wir selbst nicht mehr unterscheiden können, was von Menschenhand kommt und was nicht. So kann es auch im Journalismus passieren: kommt dieser Artikel jetzt aus menschlicher Feder oder hat ein Roboter ihn verfasst? Die dafür benötigten Algorithmen und “natural language generator”, also der Generator für natürlich klingende Sprache, existieren bereits seit einer Weile, und sie werden besser und besser. Mittlerweile sprechen unsere Handys menschlich mit uns, unsere Autos parken für uns ein, wie wir es tun würden. Was bedeutet es dann noch, menschlich zu sein?

  • SHITSTORM HAMBURGER WAHLBEOBACHTER: Keine Angst vor Social Media: Wie man als Behörde mit einem „Shitstorm“ umgeht: Kann man sich auf einen Shitstorm vorbereiten? Ja kann man, so Autorin Christiane Germann. Sie ist Media-Managerin in Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Im Artikel berichtet sie von einem Vorfall auf der Facebook-Seite des Bundesamts. Es ging um einen geteilten Artikel über eine 4-köpfige Familie, die aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe keine Wohnung fand. Darunter wurde ein rassistischer Kommentar gepostet, welcher offensichtlich von einem Mitarbeiter aus dem Hause stammt. Wie daraufhin mit dem Mitarbeiter und dem folgenden Shitstorm, als die User merkten wo dieser arbeitete, umgegangen wurde, berichtet Germann hier.

  • APPLE WATCH DIE WELT: Akkulaufzeit: Die Apple Watch geht nach 18 Stunden aus: Apple hat seine neue Smartwatch vorgestellt. Aber braucht man diesen Luxus wirklich? Luxus und Design sind die Punkte, die das Unternehmen sich besonders zu Herzen genommen hat: Mit der Uhr profiliert sich Apple endgültig zum Lifestyle-Unternehmen. Auch der Preis ist nicht ohne: Die günstigste Variante der Uhr liegt bei 400€, die teuerste Uhr kostet bis zu 18.000€. Abhängig ist der Preis je nach Modell, Größe und Armband, von letzterem gibt es eine Vielzahl. Damit ist es das persönlichste Gerät, was je entwickelt wurde, so Apple-Chef Tim Cook. Auch wurde ein neues Macbook vorgestellt, genauso wie eine neue Version des iOS-Betriebssystem.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Nina GallaDas Leistungsschutzrecht gefährdet unsere Zukunft!

Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage schränkt in seiner jetzigen Form die digitale Zukunft Deutschlands ein. // von Nina Galla

Abmahnwache Leistungsschutzrecht by Digitale Gesellschaft (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage (LSR) wird seit seiner Verabschiedung im Jahr 2013 kritisch beäugt. Am 11. Dezember 2014 reichten die Oppositionsparteien einen gemeinsamen Gesetzesentwurf ein, welcher vorsah, dass das Gesetz wieder abgeschafft wird. Vergangenen Dienstag kommentierten geladene Sachverständige in einer öffentlichen Sitzung des Rechtsausschusses im Bundestag den Vorschlag der Opposition.

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AdvertorialSponsored Post: LoveBrands Sammelaktion startet

Ferrero startet seine LoveBrands Sammelaktion mit einer Vielzahl von Prämien zum Einlösen.

LoveBrands Logo (Bild: LoveBrands)

Auf vielen Produkten der Marke Ferrero finden sich jetzt wieder Treuepunkte zum Sammeln, um diese dann gegen Prämien einzutauschen. So lecker und schokoladig war sammeln bisher selten. Die Aktionspackungen mit den Treuepunkten sind jetzt überall erhältlich, das Sammelheft gibt es im Handel oder man lädt es sich ganz einfach runter.

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Jakob SteinschadenGefällt dir das? So funktioniert der Like-Button von Facebook

Facebooks “Gefällt mir”-Knopf ist zum Web-Standard geworden und auf Millionen Webseiten verbaut. Umso wichtiger zu wissen, wie er wirklich tickt. // von Jakob Steinschaden

Facebook's Infection by Ksayer1 (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Der Facebook-Like hat sich zu so etwas wie einer sozialen Währung im Internet entwickelt. In Millionen Webseiten ist das blaue Knöpfchen des Social Network verbaut und dient Facebook-Nutzern als Mittel, um ihr Gefallen an Online-Artikeln, Produkten in Online-Shops oder anderen digitalen Inhalten auszudrücken und die Inhalte gleich auch ihren Facebook-Freunden weiterzuempfehlen. Doch wie wird wirklich gezählt, und was passiert im Hintergrund?

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Tobias SchwarzInstagram ermöglicht Marken mehr Werbung

Der Anfang ist gemacht – zumindest können Marken jetzt auch auf Instagram Links setzen und somit die Reichweite der sozialen Foto-Plattform nutzen. // von Tobias Schwarz

Instagram führt Carousel Ads ein

Keine Ahnung, welche Nutzer angeblich Instagram gesagt haben, dass sie gerne mehr über die Marken wissen möchten, die in dem von Facebook gekauften Foto-Netzwerk Fotos veröffentlichen, aber laut dem offiziellen Blogpost stand der Wunsch der Nutzer im Vordergrund, als es um die Entwicklung von Carousel Ads ging.

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Lucia MosesCates Holderness, die BuzzFeed-Mitarbeiterin hinter “The Dress”

Cates Holderness von BuzzFeed hat mit einer simplen Fragen das virale Highlight “The Dress” entfacht und die Medienwelt etwas ratlos zurückgelassen. // von Lucia Moses

Cates Holderness

Das Foto von dem Kleid, oder The Dress, kommt ursprünglich von einer Frau aus Schottland, welche dieses auf Tumblr postete mit einer simplen Frage: Welche Farbe hat es? Aber erst nachdem Cates Holderness, die Community Growth Manager bei BuzzFeed, es gegen 18 Uhr online gepostet hat, hat es das Internet in Brand gesetzt. Es schien nach eine simplen Frage zu sein – denn bestimmt sind wir uns alle einig, welche Farbe das Kleid hat.

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Felicitas HackmannShazam wagt eine riskante Produktstrategie

Eigene Technik, fremder Content – die neue Produktstrategie von Shazam birgt jede Menge neue Probleme in sich, doch das Risiko könnte sich lohnen. // von Felicitas Hackmann

Rich Riley (© Shazam)

Rich Riley, seit 2013 CEO bei der Musikerkennungsapp Shazam, hat vergangene Woche beim Mobile World Congress und der Startup Konferenz 4YFN den Status Quo und die Zukunftspläne der App vorgestellt. Was technisch nach einen smarten Schritt aussieht, erntete im Publikum jedoch Kritik.

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Gunnar SohnWas Industrie-Siggi noch lernen muss

Digitalisierung bleibt Fremdwort: Mental sind die deutschen Politiker am Ende des 19. Jahrhunderts zu verorten. // von Gunnar Sohn

Sigmar Gabriel (Bild: Christliches Medienmagazin pro [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Ein Gegensatz zwischen “realer” und “virtueller” Welt existiert nicht – so lautet ein Grundsatz der Digitalpolitik der Bundesregierung, meint zumindest Professor Tobias Kollmann, Vorsitzender des Beirats “Junge Digitale Wirtschaft” im BMWi. Digitaler Wandel, Digitale Transformation, Digitale Wirtschaft, Digitale Gesellschaft, Digitale Zukunft und viele andere “Digitalthemen” seien kein Sonderfeld oder gar nur ein vorübergehendes, tagespolitisches Momentum, sondern die elementare Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für diese und die nächsten Generationen. [Mehr]


Anna-Maria LandgrafWer bewacht die Wächter?

Ein Gespräch mit Stefan Artmann über das Recht auf Privatspähre in Zeiten der Terrorbekämpfung. // von Anna Maria Landgraf

Überwachungskameras (Bild: Dirk Ingo Franke [CC BY 2.0] via flickr)

Stefan Artmann ist Doktorand am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Außenpolitik an der Universität Heidelberg. Das Thema seiner Dissertation ist „[d]ie Rolle(n) der USA und der NATO in der Cyber-Sicherheitspolitik“. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Bereiche der Cybersecurity, der Internet Governance und der Cyberkonfliktforschung. [Mehr]


Annika KremerÜberwachung und Menschenrechte

Überwachung lässt uns angeblich sicherer leben – vielen Menschen ist aber nicht bewusst, dass sie in mehrfacher Hinsicht die Menschenrechte einschränkt. // von Annika Kremer

Überwachung (Bild: Steffi Reicher [CC BY-NC-ND 2.0] via flickr)

Vorratsdatenspeicherung, Überwachungskameras, Staatstrojaner – immer neue Überwachungsmaßnahmen sollen unser Leben sicherer machen und uns vor Kriminalität, insbesondere vor Terrorismus schützen. Viele Menschen akzeptieren diese Maßnahmen ohne große Kritik. Dabei sind sie alles andere als harmlos. Überwachung ist praktisch immer eine Einschränkung von Menschenrechten. Diese Einschränkung ist mal mehr, mal weniger offensichtlich, mal mehr, mal weniger direkt, nicht immer sichtbar, aber immer in irgendeiner Form fühlbar – spätestens auf lange Sicht.

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Tobias SchwarzChristian Flisek übers Leistungsschutzrecht: Mehr Schaden als Nutzen

Im Interview kritisiert Christian Flisek (SPD) das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, bittet aber um Zeit für eine vernünftige Evaluierung des Gesetzes. // von Tobias Schwarz

SPD-Bundestagsabgeordneter Christian Flisek (Bild: Bundestag/Achim Melde)

Am Mittwoch tagte der Rechtsausschuss des Bundestag öffentlich, um verschiedene Sachverständige zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage zu hören. Anlass ist ein gemeinsamer Gesetzesentwurf der Opposition, die das Leistungsschutzrecht für Presseverlage wieder abschaffen will. Wir haben uns im Anschluss mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Christian Flisek über die Anhörung und die Debatte um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage unterhalten.

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