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KOLUMNEN

Kolumne

Maren LescheNetzwerke – Bühne oder Background?

Netzwerken ist besonders in der Gründer-Community wichtig. Sehen und gesehen werden, Kontakte aufbauen und von Erfahrungen anderer lernen. Ständig präsent und gut gelaunt zu sein, ist jedoch nicht einfach – auch für Netzwerk-Profis. // von Maren Lesche

Bühne

Diese Woche habe ich an meinem ersten Meetup in 2015 teilgenommen. Fast 30 Tech-begeisterte Frauen aus mindestens vier Kontinenten trafen sich zum WITA Netzwerkabend bei Hubraum, einem von Berlins bekannten Inkubatoren und Co-Working-Locations. Eine gute Gelegenheit, sich “warm zu laufen” für das Netzwerken in 2015. Fünf Frauen haben dies ganz aktiv getan und sich und ihre Projekte auf der Bühne präsentiert.

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Jakob SteinschadenVideogeschäft: Facebook und Twitter greifen YouTube an

Mit dem Ausbau ihrer Bewegtbildfunktionen könnten die Social Networks der Google-Tochter YouTube Nutzungszeit und Werbegelder streitig machen. // von Jakob Steinschaden

Youtube

Mehr als eine Milliarde Nutzer pro Monat, sechs Milliarden Stunden Videokonsum pro Monat und 100 Stunden neues Videomaterial pro Minute: Googles YouTube ist auch 2015 noch der unangefochtene Video-König im Netz. Doch wie lange noch? Facebook, Twitter und Snapchat drängen ebenfalls ins Geschäft mit Netzvideos und investieren viel in den Ausbau ihrer Angebote. Mit dem Push in Sachen Bewegtbild könnten sie neue Einnahmequellen erschließen, sich aber auch neue Probleme einhandeln.

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Dan HunterWie das Urheberrecht und Geld der Kreativität schaden

Wie würde Ihrer Meinung nach ein Gesetz zur Förderung von Kreativ aussehen? Wie auch immer Ihre Antwort lauten würde, eins wäre klar: nicht wie das Urheberrecht. // von Professor Dr. Dan Hunter

Living Under Copyright (Bild: Christopher Dombres [CC BY 2.0], via Flickr)

Das ist doch schon ziemlich seltsam, oder? Urheberrecht sollte eigentlich ein Gesetz sein, das die Kreativität beflügelt. Das Problem ist aber, wie sich ziemlich bald herausstellt, dass die zentralen Merkmale des Urheberrechts dem gegenüberstehen, was die Kreativität eigentlich unterstützen sollte. Kreativität an sich ist eine knifflige Angelegenheit und schwierig zu verstehen und wir haben nur wenig Einblick darin, was den kreativen Funken anregt oder wieso manche Menschen kreativer sind als andere.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 12. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Media in Katar, aber auch bei Protesten, das Video von Paris, Polaroid und die Automatisierung unserer Arbeit. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA I Carnegie: Protest in the Age of Social Media: Ds Autorenkollektiv Joshua A. Tucker, Megan Metzger, Duncan Penfold-Brown, Richard Bonneau, John Jost und Jonathan Nagler hat für Carnegie einen lesenswerten Artikel über Protest in Zeiten von Social Media geschrieben und anhand des letztjährigen Beispiels #EuroMaidan nachgewiesen, dass soziale Netzwerke vor allem als Infrastuktur von Protesten eine wichtige Rolle spielen. Für die Zukunft wird das wohl bedeuten, dass annährend jede Revolution auch in den sozialen Netzwerken stattfinden wird und diese mehr zum Erfolg beitragen werden.

  • AUTOMATISIERUNG t3n: Die Digitalisierung macht uns arbeitslos – zum Glück!: Bei t3n schreibt Stephan Dörner, dass die digitale Revolution endlich an dem Punkt angekommen ist, in der auch die geistige Arbeit von der Automatisierung betroffen ist und wir uns als Gesellschaft die entscheidende wirtschaftspolitische Frage des 21. Jahrhundert angehen müssen: Wie verteilen wir die Früchte der Automatisierungsdividende? Die Gewerkschaft ver.di will dazu in diesem Jahr den Diskurs beginnen.

  • SOCIAL MEDIA II BBC: WhatsApp now clear social media leader in Qatar, including for news: Bei der BBC schreibt Damian Radcliffe über eine Studie des Ministeriums für Information- und Kommunikationstechnologie von Katar, dass sich mit der Nutzung von Social Media im eigenen Land auseinandergesetzt hat. Interessant ist, dass WhatsApp und Instagram in der arabischen Bevölkerung Katars die beliebtesten DIenste sind und das mit Abstand. Facebook zum Beispiel kommt nur auf Platz 5, knapp vor Snapchat und mit nur halb so vielen Nutzern wie WhatsApp.

  • VIDEO Associated Press: Witness to Paris officer’s death regrets video: Nicht ein bestimmtes Foto wird uns von den Terroranschlägen in Paris in Erinenrung sein, sondern ein mit dem Smartphone gemachtes Video, dass die Hinrichtung eines französischen Polizisten zeigt. Sofort kam die Frage auf, wieso man bewaffnete Männer filmt, zufällig den Mord aufzeichnet und dann das Video ins Internet stellt. Im Gespräch mit der Associated Press äußert sich der Urheber, spricht vom Schockzustand, der Reue nach dem Upload und entschuldigt sich dafür. Doch auch wenn das Video nach 15 Minuten wieder offline genommen wurde, war es bereits unkontrollierbar viral. Ab dem Moment oblag die Verantwortung, wie schon immer, den Medien und den Umgang mit diesem Video, was einige Medien besser und andere schlechter geschafft haben.

  • POLAROID Time: “We’re ‘Curators of Innovation’ Now”: Wir alle kennen Polaroid, ein Unternehmen, dass man sofort mit Fotograie verbindet, mit besonderen Fotoapparten und einem spezillen Format von Bildern. In Zeiten von Smartphones und Instagram kann man mit seiner beeindruckenden Geschichte aber nichts mehr gewinnen. Das Unternehmen musste das in den letzten Jahren auf die harte Tour lernen und scheint jetzt mit einer neuen Vision des Unternehmens wieder da zu sein. Auf der diesjährigen CES zeigte sich Polaroid als “Kurator von Innovation”, wie es Scott Hardy im Gespräch mit dem TIME-Magazin nennt.

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Daniel PeterDer Unsichtbare Krieg – Exklusiv-Interview mit Edward Snowden

Der NDR zeigt, wie verwundbar das deutsche Internet ist – während die NSA laut Edward Snowden ihre offensiven Kapazitäten immer weiter ausbaut. // von Daniel Peter

Hacker, Laptop

Es ist bereits mehr als ein Jahr vergangen seit der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden geheime Dokumente veröffentlicht hat. Der Whistleblower bewies, dass der US-amerikanische Geheimdienst weltweit Millionen Menschen überwachte, darunter Unternehmen, staatliche Behörden und Regierungsmitglieder verbündeter Staaten. Sicherheitsexperten warnen davor, dass Deutschland eines der beliebtesten Ziele für Hacker weltweit ist. Trotz dieser Tatsachen scheint die Bundesrepublik über keine wirksamen Abwehrmechanismen gegen Cyber-Angriffe zu verfügen, wie eine Dokumentation des NDR beweist.

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Felicitas HackmannVon Push zu Pull. Weihnachten und mein Posteingang.

Die Feiertage sind eine Zeit der Besinnung, auch auf unsere Kommunikation und was wir anders machen können. // von Felicitas Hackmann

Siri auf dem iPhone (Bild: Zach Vega [CC BY 2.0], via Wikimedia)

Die Tannenbäume liegen auf der Straße, die Menschen schwitzen in den Fitnessstudios. Weihnachten, Kekse, Familiendrama – all das ist vorbei und wir kehren in den Alltag zurück. Auch die Startup und Tech Branche erwacht aus den stillen Stunden, schickt wieder Pressemitteilungen über Investitionsrunde, KPIs, Features, usw. Es ist gut, dass es wieder los geht, aber ein Stück von der Ruhe der Feiertage werde ich bewahren: Nie wieder Email Push Notifications ist mein Learning von dieser Weihnachtszeit.

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Anna-Maria LandgrafOpendatacity: Verfallsprognose für Printmedien

Opendatacity veröffentlicht Grafiken zum Verfall von Printmedien und zeigt, dass es bei vielen noch Hoffnung gibt. Dem Mythos vom Zeitungssterben zum Trotz. // von Anna Maria Landgraf

Newspaper (Bild visualpun.ch [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Das bedruckte Papier, ein sterbendes Medium? Nicht unbedingt, zeigen die Verfallsprognosen von opendatacity.de. Einige Blätter erreichen sogar ein wachsendes Millionenpublikum – das sind vor allem Wochen- und Sonntagszeitungen. Ein düsteres Pauschalurteil über die Printbranche lässt sich also noch nicht fällen.

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Tobias SchwarzWas uns 2014 über den Medienwandel lehrte

Vier Lektionen, die Online-Journalisten aus dem Jahr 2014 mitnehmen sollten – und was man von der BILD-“Zeitung” in Sachen Medienwandel lernen kann. // von Tobias Schwarz

change, quote, Zitat

Dass man am Beginn eines neuen Jahres einen Blick zurück wirft und sich die letzten 12 Monate durch den Kopf gehen lässt, ist bekanntlich eine Art Tradition. In Zeiten des Medienwandels und der sozialen Netzwerken, macht Tobias Schwarz seinen eigenen Jahresrückblick und sucht nach Lehren, die Online-Journalisten aus dem Jahr 2014 ziehen können.

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Gunnar SohnDas Internet macht uns schlauer

Von wegen digitale Demenz: Wenn wir die neuen Werkzeuge richtig nutzen, werden wir mehr leisten können als je zuvor. // von Gunnar Sohn

Demenz

Das Problem der digitalen Demenz scheint wohl doch nur ein singuläres Phänomen eines eifrig daherplappernden Bedenkenträgers zu sein, der mit seinen spitzen Hirnthesen durch die Lande zieht, um die Internet-Skepsis in bildungsbürgerlichen Salon-Gesprächen zu beflügeln. An der Wissenschaftsfront gibt es jedenfalls Entwarnung:

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Lukas MenzelDie Social Media-Nutzung von Teenagern

Auf Medium schreibt Andrew Watts, wie er persönlich zu Social Media steht und welche Dienste er nutzt. Eine interessante Perspektive, die zeigt, wie Teenager Social Media nutzen. // von Lukas Menzel

https://twitter.com/thatswattsup

Die Welt ist inzwischen voll von zahlreichen Social Media-Diensten. Doch auch wenn nahezu alle paar Wochen ein neues soziales Netzwerk oder ein sonstiger Social-Dienst die Welt revolutionieren möchte, haben sich bislang nur wenig etabliert. Welche Dienste hierbei den Durchbruch schaffen, hängt oftmals von Jugendlichen ab, die sich beim Thema Social Media als Early Adopter erweisen. Der persönliche Erfahrungsbericht des 19-jährigen Andrew Watts über die Nutzung von Social Media, zeigt nun, welche Dienste unter Teenagern “hip” sind und wie diese genutzt werden.

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Tobias SchwarzLeWeb: Wie Mendeley weitere Science Startups fördert

Das deutsche Science Startup Mendeley ist ein globales Vorbild und hilft jetzt, Startups aus der Wissenschaft zu fördern. // von Tobias Schwarz

Mendeley (Bild: Team Mendeley [CC BY 2.0], via Flickr)

Im Dezember 2014 unterhielt ich mich auf der LeWeb mit Victor Henning von Mendeley, einem der drei Gründer der Plattform, die Publikationen von Forschungsergebnissen digitalisieren will und so die internationale Forschergemeinschaft miteinander vernetzt. Das oft als “Last.fm für Wissenschaftler” beschriebene Startup hat sich zum Vorbild für andere Science Startups entwickelt und will jetzt genau denen helfen.

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Daniel KuhnWas bewegt die Technologie-Branche im Jahr 2015?

Traditionell lassen zum Jahreswechsel viele Menschen das alte Jahr Revue passieren, und einige wagen sogar einen Blick in die Zukunft, so auch in der Technologie-Branche. // von Daniel Kuhn

Tech-Branche

Die Tech-Branche ist extrem schwer vorherzusagen, was durchaus seinen Reiz hat und sie eigentlich erst spannend macht. Klar ist, was uns 2015 in Sachen Technologie erwartet, ist längt in Planung. Was die Sache aber so schwer vorhersehbar macht ist, dass es sich nicht immer nur um Weiterentwicklungen handelt, sondern immer wieder auch ein revolutionäres neues Produkt oder ein Dienst auf den Markt kommt. Spaß macht es aber trotzdem zu orakeln, wie es 2015 für die großen Unternehmen weiter geht. Diesen Spaß hat sich auch Ben Evans nicht nehmen lassen und auf seinem Blog 20 Fragen für 2015 formuliert.

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