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KOLUMNEN

Kolumne

Daniel KuhnSpionierende Mobilfunkmasten, die gar keine sind

In den USA wurden mehrere Mobilfunkmasten gefunden, die Telefonate abhören und SMS auslesen können. Es handelt sich aber gar nicht um echte Mobilfunkmasten. //von Daniel Kuhn

mobilfunkmast

In den letzten Tagen machte in den amerikanischen Medien eine Meldung über Fake-Mobilfunkmasten die Runde, die Telefonate abhören, SMS auslesen und sogar Spyware auf Smartphones pushen können. Dabei handelt es sich aber nicht wirklich um Telefonmasten im klassischen Sinne, sondern um sogenannte Interceptors. Mit einem Hochsicherheits-Android-Smartphone wurden allein im Juli in den USA 17 dieser Spionagegeräte entdeckt. Die Existenz dieser Abhörgeräte ist durchaus bekannt, die eigentliche Überraschung ist aber, dass sie in so großem Ausmaß eingesetzt werden.

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Merle Miller“Jugend hackt” – Camp für programmierbegeisterte Jugendliche

Für ambitionierte Menschen zwischen 12 und 18 Jahren, für die Programmiersprachen schon ein wichtiger Teil der Freizeit sind, findet dieses Wochenende ein dreitägiges Event in Berlin-Mitte statt. // von Merle Miller

Jugend hackt26 (Bild: Open Knowledge Foundation Deutschland, [CC BY 2.0], via Flickr)

Bei “Jugend hackt” handelt es sich um ein sogenanntes Hackathon, eine Veranstaltung für junge Programmierer und Designer, bei der sie – meistens in einem Team – innerhalb eines begrenzten Zeitraums Ideen für Softwareprojekte entwickeln und umsetzen. Die Jugendlichen können hierbei entweder selbst Projektideen mitbringen oder sich aus einem Pool von offenen Daten inspirieren lassen. Diese werden dieses Jahr aus den Bereichen Gesundheit, Verkehr oder Migration und Asyl bereitgestellt. Ziel der Veranstaltung ist, mithilfe offener Daten gemeinsam Apps, Visualisierungen und Anderes aus den Bereichen Schule und Bildung sowie Freizeit und Umwelt zu erschaffen. Am Ende des Hackathons werden schließlich die Projekte vorgestellt und die spannendsten Ideen prämiert. [Mehr]


Lukas Menzel5 Lesetipps für den 10. September

In unseren Lesetipps geht es heute um die Fusion zweier Paywall-Anbieter, dem Freedom Act, der Apple Watch, die Ausbildung von Journalisten und den Bitcoin-Erfinder. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYWALL Spiegel Online: Digitale Abo-Modelle: Paywall-Anbieter Piano Media und Press+ fusionieren: Um es Verlagen in Zukunft leichter zu machen, sind die beiden auf Paywalls spezialisierte Unternehmen Piano Media und Press+ miteinander fusioniert. Durch die Fusion sollen Paywalls und andere Lösungen in Zukunft noch schneller umgesetzt werden. Der größte Vorteil der nun neugeschaffenen Firma dürfte der riesige Bestand an Daten sein, der Aufschluss über das Kaufverhalten der Kunden geben könnte. 

  • FREEDOM ACT Heise: NSA-Reformentwurf offenbar vor dem Aus: Der Freedom Act sollte eigentlich die Telefonüberwachung von Amerikanern einschränken. Nun scheint es aber so, als ob es dieser nicht mehr vor den Wahlen durch den Senat schaffen würde, berichtet das National Journal. Der Freedom Act geht auf ein Reformversprechen von Obama zurück, welches er nun anscheinend nicht einlösen kann.

  • APPLE Golem: Apple Watch mit Krone: Am gestrigen Abend stellte Apple nicht nur zwei neue iPhones und einen neuen Bezahldienst namens Apple Pay vor. Highlight der Veranstaltung war die die lang erwartete Smartwatch namens Apple Watch. Neben einer Vielzahl an Personalisierungsmöglichkeiten in Bezug auf das Aussehen der Uhr bietet die Apple Watch ein neues Bedienelement, die Krone, und zahlreiche Sensoren.

  • JOURNALISMUS TAZ:  Ausbildung von Journalisten: Weiß, akademisch, bürgerlich: Die Henri-Nannen-Schule kürzt ihre Journalistenausbildung und bietet in Zukunft nicht nur weniger Plätze, sondern auch weniger Beihilfen an. Damit werde es inbesondere für Arbeiterkinder und Migranten schwerer, Journalist zu werden, denn diese könnten sich eine Ausbildung zum Journalist schlicht nicht leisten. Somit sei Journalismus heute für Viele existenzbedrohend.

  • BITCOIN Zeit: Unbekannter droht, Bitcoin-Schöpfer zu enttarnen: Ein Unbekannter behauptet, den Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto enttarnt zu haben. So behauptet der Unbekannte, dass er das E-Mail Konto von Nakamoto übernommen habe, in dessen Postfach sich genügend Informationen befinden sollen, um Nakamoto zu enttarnen. Damit er dies aber tue, möchte er 25 Bitcoins, umgerechnet 9 800 Euro, erhalten. Solange dies nicht geschehe, wird voerst offen bleiben, ob der Unbekannte wirklich Zugriff auf das Konto hat.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Björn RohlesBig Data: Mit Umsicht zum Anticipatory Web

Big Data verspricht treffende Vorhersagen über das zukünftige Verhalten von Nutzern und Käufern. Birgt dies nicht das Risiko, Stereotypen zu zementieren? // von Björn Rohles

bigdata

Aus Bewegungsmustern den richtigen Ort für eine neue Filiale erschließen, Vorhersagen über die Veränderungen von Kundenwünschen treffen, auf Knopfdruck das Meinungsbild in der Bevölkerung ermitteln – die Ergebnisse, die sich mit Big Data erzielen lassen, sind beeindruckend und versprechen die Ankunft des Anticipatory Web. Big Data ist jedoch nicht vor Fehlern sicher: Ohne eine repräsentative Datenbasis und kritisches Hinterfragen riskiert sie Stereotypen und unsaubere Antworten.

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Lars SobirajTwitter goes E-Commerce

Der Kurznachrichtendienst Twitter befindet sich quasi seit seiner Gründung auf der Suche nach Erlösmodellen. Nun laufen in den USA wie auch bei Facebook erste Tests mit dem “Buy Button”. // von Lars Sobiraj

twitter

Dort sollen künftig in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern Umsätze mit E-Commerce-Angeboten generiert werden. Über einen eingebauten Kauf-Knopf in einzelnen Tweets können die Nutzer ihre Einkäufe dann direkt tätigen. Die neue Funktion wird in den USA zunächst ausführlich getestet. Schon bald soll bei Twitter auch der Einkauf per Smartphone ausgebaut werden. Geplant ist die mobile Präsentation exklusiver Angebote und Produkte.

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Jakob SteinschadenSmartwatches: Nur für Nerds, oder auch für Normalverbraucher?

Nicht Daten-Brillen, sondern smarte Uhren stehen vor dem Durchbruch am Massenmarkt. Ob sie ihn erobern, hängt aber stark von ihren Akkus, Preisen und Apples Marketing-Macht ab. // von Jakob Steinschaden

smartwatch

Sie zählen Schritte, zeigen die neusten Nachrichten an, messen den Puls, melden Termine, weisen den Weg, sagen das Wetter voraus und werden uns irgendwann einmal auch das Smart Home steuern lassen: Smartwatches sind der wichtigste Technik-Trend der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Kurz vor der großen Apple-Präsentation buhlen Samsung, Sony, Asus, Motorola oder LG mit ihren smarten Uhren um unsere Aufmerksamkeit – bevor wir sie der iWatch zuwenden werden.

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Merle MillerJimdo startet Mitte September einen Pop-up-Store in Hamburg

Mit einfachem Klicken und Schieben der Maus können bei Jimdo ohne jegliche Programmierkenntnisse professionelle und moderne Webseiten erstellt werden. Nun eröffnet das Homepagebaukasten-Unternehmen seinen ersten Pop-up-Store in Hamburg. // von Merle Miller

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Zunächst einmal: Was ist eigentlich ein Pop-up-Store? Dabei handelt es sich sozusagen um ein temporäres Geschäft, das irgendwo – häufig in abgelegenen Gebäuden – eröffnet wird und dann nur für kurze Zeit seine Produkte anbietet. Wie die Pop-up-Fenster, die beim Surfen im Web plötzlich an einer der vier Ecken oder inmitten des Bildschirms auftauchen und irgendetwas anpreisen möchten. Nur eben glücklicherweise nicht in aufdringlicher Manier.

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Tobias Gillen“Das Meme Journal” – Journalismus mal anders

Wie bekommt man Nachrichten an den jungen Konsument? Karsten Schmehl und Duygu Gezen haben eine Idee: Das “Meme Journal”. // von Tobias Gillen

Memes im Journalismus

Der Journalismus hat ein großes Problem: Die jungen Leute. Denn die sind auf den herkömmlichen Wege, nämlich durch das Kaufen einer Printzeitung am Kiosk, kaum mehr für Nachrichten zu begeistern. Und auch der Altersschnitt der Tagesschau dürften kaum ein anderes Bild zeigen. Grund genug also, sich um die Zukunft von Nachrichten Gedanken zu machen und zu überlegen, wie man junge Menschen für wichtige News begeistern kann.

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Felicitas HackmannDer digitale Stift und das Papier

Digitale Stifte verbinden das Analoge mit dem Digitalen. Drei Modelle stellen wir euch genauer vor und vergleichen diese. // von Felicitas Hackmann

Pen and Paper (Bild: Dwayne Bent [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Schöne, neue, digitale Welt? Bei der Times in London knallt der Anschlag einer Schreibmaschine jetzt wieder durch die Redaktion. Papierloses Leben? Sind wir doch noch nicht so weit? Analog vs. Digital – Beides hat Vor- und Nachteile. Vielleicht gibt es einen guten Mix aus beidem. Digitale Stifte, zum Beispiel. Hier sind VibeWrite, Livescribe smartpen und Pencil by FiftyThree im Vergleich. [Mehr]


Merle MillermealUp-Gründer Tom Jakubowicz im Gespräch

Im Interview erklärt Tom Jakubowicz, wie Deutschlands erste Social Dining-Plattform “mealUp” funktioniert, an wen sie sich richtet und welchen Nutzen sie für unsere Gesellschaft hat. // von Merle Miller

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Seit Juni 2014 gibt es in Deutschland die erste Social Dining-Plattform im Internet für Berlin und nun seit Ende August 2014 auch für Hamburg und München. Mit mealUp kann man sich ganz unverbindlich zu einem Essen verabreden. Ob man nun ein Tourist, ein Neubewohner oder einfach auf Durchreise in einer der genannten Städte ist: Man muss nicht mehr alleine in Restaurants gehen. Gründer Tom Jakubowicz erklärt das Konzept der digitalen Anwendung und gibt unter anderem auch preis, selbst mealUp regelmäßig zu verwenden. [Mehr]


Gina SchadOne Spark: Welche Rolle spielt Crowdfunding in der Kunst?

Welche Rolle spielt Crowdfunding in der Kunst? Darüber sprachen wir mit One Spark-Jurorin Leah Stuhltrager. // von Gina Schad

Leah Stuhltrager

Am 13. September findet in der Berliner Platoon-Kunsthalle das internationale Crowdfunding-Festival One Spark statt. Die Netzpiloten sind als Medienpartner live vor Ort dabei und berichten, aber bis dahin sprechen wir mit den Experten auf dem Event, welche Rolle Crowdfunding in ihrem Bereich spielt. Leah Stuhltrager ist Mitgründerin von THE WYE, einem besonderen Ort im Berliner Stadtteil Kreuzberg, der Technologie mit Kunst verbindet. Sie wird am One Spark Crowdfunding Festival als Jurorin in der Kategorie “Art” über eingereichte Projekte ihr Urteil fällen. Im Interview spricht sie mit uns über die Rolle von Crowdfunding in der Kunst und das es auch ohne geht.

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Gunnar SohnWohlfühlarbeitsplätze für die industrielle Dressur

Büros sind noch immer Gehäuse der Hörigkeit. Die leeren Hurra-Plattitüden der Top-Manager überdecken nur die Realität einer bürokratischen Mikroherrschaft. // von Gunnar Sohn

L'espace Nouvel (Bild: Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0], via Flickr)

Ich sitze im Büro, also bin ich? Diesen Mythos verbreiten vor allem Konzerne mit allerlei Bespaßungsmaßnahmen, um zu kaschieren, dass das Angestelltendasein immer noch in einem “Gehäuse der Hörigkeit” stattfindet, wie es die “Wirtschaftswoche” mit Verweis auf Max Weber beschreibt. Freiheit am Arbeitsplatz sei nur ein anderes Wort für Dressur.

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