KOLUMNEN

Kolumne

Tobias SchwarzPrevievv-Tipp der Woche: Die 15 Minuten des Hashtag #Landesverrat

Das Netz kann auch politisch sein – die Geschichte hinter dem Hashtag #Landesverrat verdeutlicht das an einem sehr wichtigen Element einer demokratischen Gesellschaft: eine freie Presse. // von Tobias Schwarz

Hashtag Landesverrat (Image: ZDFinfo).

Für Netzpiloten.de durchforsten Hella Wittenberg und David Streit jeden Mittwoch die deutschen Mediatheken nach den spannendsten Beiträgen zu den Themenfeldern digitale Kultur, Internet, Startups und Medien. Diesmal geht es um das Politische im Internet, erklärt am Hashtag #Landesverrat.

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Erik MeyerAuf allen Kanälen: Obamas letzte Rede zur Lage der Nation

Unter Obama ist die “State of the Union”-Rede, die der US-Präsident einmal im Jahr hält, zu einer Leistungsschau digitaler Regierungskommunikation avanciert. // von Dr. Erik Meyer

Barack_Obama (Teaser by Gage (CC0 Public Domains), via Wikimedia Commons)

Aus der Perspektive der Online-Kommunikation hat das Weiße Haus während Obamas Präsidentschaft viele Kanäle der sozialen Medien, die eine relevante Reichweite aufweisen, mit eigenen Inhalten bespielt sowie mit neuen Formaten experimentiert. In diesem Jahr waren beim Medienereignis #SOTU (State of the Union) vor allem folgende Innovationen zu verzeichnen: Kooperationen mit Amazons Video-Streaming-Dienst und mit Genius.com, wo Texte kommentiert werden können, sowie eine Präsenz beim Messenger Snapchat. Und auf die Rede folgen dann diverse Dialogangebote, um mit den Bürgern online ins Gespräch zu kommen.

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Daria KussKontakte sind wichtig – ein gutes Gespräch ist wichtiger!

Die sozialen Netzwerke und ihre Kontakte haben viele Vorteile – aber auch einige Nachteile. Denn Technik, die alles möglich machen kann, kann auch einiges zerstören: wir verlernen, ein richtig gutes Gespräch zu führen. // von Daria Kuss

Businessman (Teaser by Unsplash (CC0 Public Domain), via Pixabay)

Ein US-Häftling, der wegen versuchten Mordes an einem Polizisten in Haft saß, wurde nach 44 Jahren Haft entlassen. Als der nun 69jährige Otis Johnsen die Straßen von New York City betrat, traute er seinen Augen kaum. Die Menschen schienen auf den Straßen Selbstgespräche zu führen, während ihnen futuristische Kopfhörer an den Ohren hingen. All das erinnerte ihn an Agenten der CIA. Es war, als würden die Menschen in ihrer eigenen kleinen Blase leben, denn sie beachteten ihre Umgebung kaum, stattdessen starrten sie ihre Smartphones an, während sie die Straße überquerten.

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Jennifer Eilitz5 Lesetipps für den 13. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Datenleck bei Dell, Periscope, Apple und die ersten Einblicke in das neue iOS 9.3, Lego und um Apples iCar. Ergänzungen erwünscht.

  • DELL t-online: Datenleck bei Dell? Falsche Dell-Techniker tricksen Kunden: Eine Reihe von Betrügern hat sich eine besonders unverschämte Masche ausgedacht, um an Benutzerdaten heranzukommen. Sie geben sich als Dell-Support-Mitarbeiter aus und rufen Nutzer gezielt an, um angebliche Probleme, die sich auf den Geräten befinden zu beheben. Kaum ist man mit den deutsch- oder englischsprachigen Mitarbeitern im Gespräch, schon gibt man seine Daten preis. Das Vertrauen ist schnell geweckt und die Kunden installieren die von den Betrügern empfohlene Fernwartungssoftware. Jetzt ist es kein Problem mehr für die vermeintlichen Mitarbeiter den Computer der Opfer zu steuern und diese auszurauben.

  • PERISCOPE Horizont: Periscope: Twitter integriert Live-Videos in iOS-App: Wer Periscope-Videos sehen möchte, der kann das jetzt auch in der Timeline der Twitter-App. Dass man erst auf ein Video klicken muss, damit sich dann die Periscope-App öffnet, um sich anschließend das Video ansehen zu können, ist nun vorbei. Die Videos starten ab sofort automatisch und direkt im jeweiligen Tweet. Außerdem werden sie im Vollbildmodus angezeigt und auch die Kommentare und Like-Herzen von allen Nutzern sind einsehbar. Der Sinn dahinter ist, dass man die Periscope-App jetzt nicht mehr extra installieren muss, um die gewünschten Videos zu sehen. Twitter möchte den Nutzern so das Teilen und Ansehen von Videos einfacher machen. Allerdings gilt die Neuerung vorerst nur für iOS-Nutzer.

  • APPLE ZDNet.de: Apple gibt ersten Ausblick auf iOS 9.3: Apple hat jetzt die ersten spannenden Ausblicke auf iOS 9.3 gegeben. Die Betaversion steht inzwischen registrierten Entwicklern zum Testen zur Verfügung. Neben einer speziell für den Bildungssektor entwickelten Software, weißt die neueste iOS Version auch eine angepasste Displaybeleuchtung, die Neuerung der Nachrichten- und Health-App auf und erlaubt es Notizen durch ein Passwort oder gar einem Fingerabdruck zu schützen. Apple-Nutzer können sich also schon mal auf zahlreiche Neuerungen freuen.

  • LEGO DIE WELT: Lego: Bundeskartellamt verhängt Strafe wegen Preis-Druck: 130.000 Euro – das ist die Kartellbuße, die der Spielwarenhersteller Lego jetzt zahlen muss. Wie es heißt, hat das Unternehmen gegen das Verbot der vertikalen Preisbindung verstoßen. In den Jahren 2012 und 2013 hat Lego scheinbar die Einzelhändler in Nord- und Ostdeutschland dazu gedrängt, die von dem Bauklötze-Hersteller vorgeschriebenen Endverkaufspreise für die Produkte zu nehmen. Wer sich jedoch nicht daran hielt, hatte mit Konsequenzen zu rechnen. So drohte das Unternehmen den Händlern beispielsweise mit einer Minderung der Liefermenge oder gar einer Nichtlieferung. Nach umfangreichen internen Ermittlungen verloren einige verantwortliche Mitarbeiter ihren Job. 

  • ICAR Meedia: “Offenes Geheimnis”: Tesla-Chef Elon Musk bestätigt Apple-Auto: Was die Entwicklung des Apple-Autos iCar angeht, darüber hält sich der Konzern noch sehr bedeckt. Das Konkurrenz-Unternehmen Tesla hingegen bestätigte in einem Interview die Gerüchte, die schon seit längerer Zeit kursieren, über das Apple Elektroauto. Tesla-Chef Elon Musk äußerte sich noch im vergangenen Jahr abfällig über Apples Vorhaben und machte sich sogar darüber lustig. Doch in einem Interview mit der BBC bezeichnete Musk die Entwicklung zwar als ein “offenes Geheimnis” aber gleichzeitig auch als ein vermutlich überzeugendes E-Auto.

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Joseph LichtermanWas der Guardian von seinem Live-Chat mit WhatsApp lernte

Als Teil von seinem Mobile Innovation Lab berichtete der Guardian von der GOP-Debatte mit der beliebten Chat-App WhatsApp. // von Joseph Lichterman

WhatsApp for iOS (Image: Álvaro Ibáñez [CC BY 2.0], via Flickr)

Die republikanische Präsidentschaftsdebatte vor Weihnachten war von zwei Konfrontationen geprägt: Marco Rubio und Ted Cruz diskutierten über Immigration und ISIS, während Donald Trump und Jeb Bush darüber stritten, ob Trump ein „Chaos-Kandidat“ sei. Die Reporter Sabrina Siddiqui und Paul Lewis schreiben von Las Vegas aus für den britischen Guardian und berichteten, dass Trump und Bush „kaum über das Niveau einer Spielplatzstreiterei darüber, wer der stärkste war, herauskamen“, während Rubio und Cruz mit „einer Serie von feurigen Austauschen“ beschäftigt waren.

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Marcel DüeEngagement durch Technologie – Content allein reicht nicht

Wie sieht eine gute Empfehlung für Entertainment und News-Inhalte aus, welche Datenquellen liegen ihr zu Grunde, wie muss die Gewichtung sein, um Relevanz beim Konsumenten zu erzeugen? // von Marcel Düe

CrowdEmotion (Image: Paul Clarke-Digital Catapulte, CC BY 3.0)

Bei den Musikstreaming-Diensten hat Spotify mit der Funktion ‚Discover Weekly‘ anscheinend vieles richtig gemacht und Apple Music alt aussehen lassen. Dass hierfür zuvor größere Investitionen in Technologie getätigt werden mussten, wie den Zukauf von The Echonest, ist ein wichtiges Detail dieser Erfolgsgeschichte. Denn zukünftig wird Technologie das Zünglein an der Waage sein, wenn es um die Alleinstellungsmerkmale digitaler Angebote geht.

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Sabine JankZukunft Partizipation: Museen im Kontext der Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung ist für tiefgreifende Modifizierungen in Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich. Sie ist dabei alles zu verändern, nicht zuletzt uns selbst. // von Sabine Jank

comment@lab (Image: Zenum Berlin)

So geht es auch für Museen und Museumsschaffende nicht mehr um das „Ob“ sondern um das „Wie“. Wie positionieren sich Museen und Museumsschaffende als Vorreiter einer digitalen Öffentlichkeit? Wie gestaltet sich das Museum der Zukunft im progressiven Sinne mit den Menschen? Haben die Kuratoren der Zukunft eine Antwort auf die Frage der gesellschaftlichen Legitimation und den damit verbundenen Mehrwert für die digitale Öffentlichkeit? Brauchen Museen agile Organisationsstrukturen als Motor für offene Innovation und als bereicherndes Gegenstück zur klassischen Hierarchie? Und wie sehen Organisationsstrukturen aus in denen Offenheit und Transparenz zur Grundlage für einen kreativen Austausch zwischen Museumsschaffenden und Besuchern wird?

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Laura SelzDie Daumenkino-App Flip 7: Gewollte Flüchtigkeit zum Anfassen

Die App Flip 7 druckt aus Videos und GIFS nostalgische Daumenkinos. Der Trend zum Analogen wird damit um bewegte Bilder reicher. // von Laura Selz

Flipbook (Image: Flip7)

Unzählige Momente unseres Lebens geistern durchs Netz oder verstauben auf der Festplatte. Eine Masse an Fotos, Selfies, Schnappschüssen. Mit dem Erfolg von Shortvideos ist neuer Content hinzugekommen. Auf Plattformen wie Vine tummeln sich heute etliche Schlittenfahrten, Arschbomben und sonstige Schnipsel unseres Alltags. Bastien Allibert will solche Momente offline bewahren. Nur wie? Die Idee, Fotos zu drucken ist bekannt. Aber ein Video? Die Antwort liefert das Daumenkino.

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Marianna PoberezhskayaWie die Medien die COP21-Klimakonferenz auswerteten

Die Medien spielen eine entscheidende Rolle in der Erklärung der Klimakonferenz von Paris – eine Untersuchung der britischen und russischen Berichterstattung. // von Marianna Poberezhskaya und Teresa Ashe

COP21 (Teaser by Presidencia de la Republica Mexicana (CC by 2.0), via Flickr)

Dem Pariser Abkommen wurde in der Presse im Allgemeinen viel Aufmerksamkeit zuteil. Die meisten Berichte im direkten Anschluss legten einen ähnlichen Fokus auf einige wenige Schlagzeilen: Dieser Sieg war ein „Meilenstein“, wenn auch verbunden mit einigen mahnenden Anmerkungen. Trotzdem zeigt eine nähere Betrachtung ein paar bemerkenswerte Unterschiede.

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Simon LewisDas Ergebnis der Klimakonferenz in Paris

Die Vereinbarungen und Ergebnisse der UN-Klimakonferenz in Paris sind wichtig und tragen eine weitreichende Bedeutung. // von Simon Lewis

#431 Global warming get warmer houses, sweet (image by Mikael Miettinen (CC BY 2.0) via Flickr)

Die UN-Klimakonferenz in Paris endete mit einer Vereinbarung von 195 Staaten, um die globale Erwärmung zu bekämpfen. Diese Vereinbarung ist historisch und wichtig, aber zugleich leider nicht ausreichend. Hier sind fünf Fakten, um besser zu verstehen, was in Paris entschieden wurde: von “ist das genug, um die gefährlichen Klimaveränderungen zu bekämpfen?” bis zu “unvorhergesehene Siege von besonders betroffenen Staaten”.

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Hendrik GeislerZurückgeklickt: Die NiemanLab Predictions für 2015, Teil 1

Was sagte das NiemanLab vor einem Jahr über die Entwicklungen des Journalismus im Jahr 2015? Der Bestandsaufnahme erster Teil. // von Hendrik Geisler

crazy blur (Image by lecates [CC BY-SA 2.0] via Flickr) smallSeit Dezember 2010 wirft das Nieman Journalism Lab einen Blick auf das jeweils anstehende Jahr und befragt die nach eigener Aussage schlauesten Menschen aus Journalismus und digitalen Medien, wie sich ihre Branche in den kommenden zwölf Monaten entwickeln wird. Was hatten die klugen Köpfe für 2015 vorhergesagt und haben sie Recht behalten? Im ersten Teil geht es um News Mixtapes. [Mehr]


Cindy RoyalProduktmanagement ist der neue Journalismus

Das Gestalten von Medienprodukten ist grundlegend für die journalistische Arbeit. Leider wird das bisher nicht von allen als Journalismus angesehen. // von Cindy Royal

Pulse (Image by Johan Larsson(CC BY 2.0)) via Flickr small

Im Jahr 2016 werden Medienunternehmen und Journalistenschulen anfangen, Produktmanagement zu verstehen, zu definieren und es als maßgeblichen Karriereweg zu akzeptieren, der durchaus Kritik beinhaltet. Sollten Leute in dieser Funktion nicht darauf trainiert werden, die erzählerische, ethische und juristische Denkweise eines Medienschaffenden anzunehmen?

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