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KOLUMNEN

Kolumne

Daniel KuhnOfftime: App und Studie zum Abschalten des Smartphones

Wie stark sich das gezielte Abschalten des Smartphones auf unser Leben auswirkt, zeigen die heute offiziell vorgestellte App Offtime sowie eine begleitende Studie. // von Daniel Kuhn

Offtime – eine App zum Abschalten

Immer erreichbar zu sein, wird durch Smartphones immer mehr zum Fluch unserer Gesellschaft. Es wird inzwischen bereits erwartet, dass wir auf E-Mails, Nachrichten und Anrufe reagieren. Ein gezieltes Abschalten des Smartphones wird da zum Luxus, den sich dank der heute erschienenen App Offtime nun jeder leisten kann. In enger Zusammenarbeit mit der Berliner Humboldt-Universität ist zudem eine Studie entstanden, die belegt, wie positiv sich die bewussten Smartphone-Auszeiten auf die Work-Life-Balance auswirken.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 1. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Günther Oettinger und Google, Instagram im Journalismus, Sorgenfalten im Silicon Valley, Uber, sowie den Medienwandel. Ergänzungen erwünscht.

  • EU-KOMMISSION CNET: With new commissioner, Google faces tough times in Europe: Günther Oettinger hat bei der Anhörung vor dem Europäischen Parlament als möglicher EU-Kommissar für die Digitalisierung der Europäischen Unionen keinen guten Auftritt hingelegt. Seine Antworten zeigten, dass er von der Materie noch nicht sehr viel versteht, was man zum Glück nicht über seine Mitarbeiter sagen kann. Für CNET-Reporter Stephen Shankland wird Oettinger aber vor allem für Google ein schwerer Verhandlungspartner in Brüssel und das nicht nur wegen dem fehlenden Verständnis für die Materie.

  • INSTAGRAM Medienpraxis: Wie Journalisten Instagram nutzen können: Seit März nutzen wir Instagram für die Verbreitung unserer Artikel, Konferenzberichterstattung von unterwegs, aber auch Interviews und Videos. Instagram wird für Medien immer relevanter, wie uns Felicitas Hackmann in zwei lesenswerten Gastbeiträgen im Mai (hier und hier) erklärte. Auf seinem Blog Medienpraxis schreibt der freie Journalist Heiko Kunzmann über internationale Beispiel, wie Instagram im mobilen Journalismus eingesetzt wird. Eine prima Ergänzung zu den Artikel von Felicitas Hackmann.

  • SILICON VALLEY t3n: Kommt die IT-Blase?: Kritischere Töne aus dem Silicon Valley hört man nur sehr selten, doch der ehemaligen Netzpiloten-Leiter und jetziger t3n-Korrespondent Andreas Weck hat sie gefunden: drei Risikokapital-Manager warnen davor, dass es aufgrund der hohen Burn-Rates viele Startups nicht aus eigener Kraft schaffen zu überleben. Zwei Wege führen aus dieser möglich entstehenden Krise: Startups, die besser auf ihre Finanzen achten oder Investitionen in vertrauenswürdigere Startups. Beides gibt es übrigens in Hamburg und Berlin.

  • UBER Vox: Economists explain why they love Uber so much: Auf Vox.com erklärt Dylan Matthews, von einer Umfrage unter Wirtschaftswissenschaftlern ausgehend, warum diese Dienste wie Uber oder Lyft mögen. Neben den persönlichen Nutzungserfahrungen, die aufgrund der schlechten Taxi-Branche in der USA noch einmal viel positiver ausfallen als hierzulande, liegt es vor allem am Wettbewerb, den die neuen Anbieter schaffen. Und Wettbewerb, so die Wirtschaftswissenschaftler, schafft Wohlstand. Hätten wir das auch einmal geklärt.

  • MEDIENWANDEL Newsroom.de: Zeitungsforscher Günther Rager fordert: Schluss mit der Bescheidenheit: In einem Gastbeitrag auf Newsroom.de geht der Dortmunder Zeitungsforscher Günther Rager der Frage nach, wie die Zukunft der Printmedien aussieht. Dabei betont er aber, meiner Meinung nach vollkommen korrekt, dass es in erster Linie nicht um den Inhalt geht, also Journalismus, sondern wie dieser verpackt wird – digital und/oder gedruckt auf Papier? Und auch in einem weiteren Punkt stimme ich mit Rager vollkommen überein: Medien müssen starke Marken werden.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 30 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: “Durchgedreht mit…“.


Merle MillerFacebook-Roman “Zwirbler” erscheint auf Klopapier

Ein Sozialnetzwerk kann durchaus exorbitante Möglichkeiten schaffen und mit ganz viel Kreativität eine sonderbare Geschichte zustande kommen lassen. // von Merle Miller

Zwirbler auf Klopapier (Bild: Martin Melcher)

Die deutschsprachige Erzählung “Zwirbler” zeigt, dass Facebook mehr ist als ein soziales Netzwerk aus inszenierten Essensbildern, Spieleeinladungen ohne Ende, fragwürdigen Partyfotos und hitzigen Gruppendiskussionen. Durch Facebook wurde etwas erschaffen, das weit über dessen Horizont hinausgeht und normalerweise nur in der Literatur-Welt vorkommt: ein Roman.

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Philipp BielApple wird untergehen – ein Zwischenruf der letzten Woche

Für Julian Reichelt von Bild.de wird Apple untergehen – Philipp Biel setzt sich mit dieser mehr oder weniger aussagekräftigen “Analyse” auseinander. // von Philipp Biel

Julian Reichelt (Screenshot aus einem Video von 20zwoelf.de)

Auch wenn ich als notorischer Nichtleser der Bild-”Zeitung” gelte, zog sie letzte Woche doch meine Aufmerksamkeit auf sich, da sich vermehrt Freunde und Familie um meine Meinung zu speziell einem Artikel baten. “Warum Apple untergeht” lautete der Titel der, aus meiner Sicht, erfolgten Pseudoanalyse des Bild.de-Chefredakteurs Julian Reichelt, der mit den unterschiedlichsten Argumenten, Mitteln und Wegen, sowie verschwiegenen Fakten, einen Untergang Apples zu prognostizieren versuchte.

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Lars SobirajWondermags soll Wunderwaffe für Self-Publisher werden

Autoren, Blogger und Journalisten können ein Lied davon singen wie schwer es ist, mit Inhalten Geld zu verdienen. Wondermags will das ändern. // von Lars Sobiraj

Tablet (Image: junpinzon, via PicsaStock.com)

Image: junpinzon – via picsastock.com

Wondermags klingt ein bisschen wie eine Eier legende Wollmilchsau. Damit sollen alle Arten von Text-Produzenten in die Lage versetzt werden, digitale Magazine zu erstellen, die im eigenen Store verkauft oder durch Werbung monetarisiert werden. Die eMagazine werden ab Januar 2015 im Web und auf Tablet-PCs ausgeliefert.

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Jakob SteinschadenNetflix: Visionen für die ultimative Streaming-Zukunft

Server im Flugzeug, VR-Brillen und Twitter: Im Interview verrät Neil Hunt, Product Chief Officer des Streaming-Dienstes Netflix, welche Neuerungen er in Planung hat. // von Jakob Steinschaden

Television (Image: wilder80, via PicsaStock)

Image: wilder80 – via picsastock.com

Im Zuge des Netflix-Starts in Deutschland und Österreich hatte auch ich die Gelegenheit, mit Neil Hunt, dem Chief Product Officer des Streaming-Dienstes, ein Gespräch zu führen. Hunt, mit seinem Team verantwortlich für die gesamte Technologie der Firma, gab mir dabei einige spannende Einblicke in die künftige Entwicklung des Services. Spannend fand ich vor allem seine visionären Antworten auf die simple Frage, warum Netflix keinen Offline-Modus anbietet, damit man sich Inhalte für die Zeit im Flugzeug, im Zug oder im Ausland so wie bei Spotify auf dem Tablet, Smartphone oder Notebook speichern kann.

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Tobias SchwarzDurchgedreht mit… Jochen Wegner

In der dritten Folge von “Durchgedreht mit…” spricht die Netzpiloten-Autorin Gina Schad mit Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online, über die Digitalisierung, Geldverdienen im Medienbereich und seine eigene Durchgedrehtheit:

Auf Startnext.de ist die Crowdfunding-Kampagne von “Durchgedreht mit…” gestartet. Die nächsten 33 Tage kann unsere Autorin Gina Schad und damit Vielfalt im Journalismus unterstützt werden!


Ekki KernWie Amazon das vernetzte Zuhause anschieben könnte

Die ganze Elektronikbranche redet vom Smart Home. Doch in den Haushalten steht weiterhin die alte Waschmaschine. Vielleicht kann Amazon helfen. // von Ekki Kern

smarthome

Seit der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) wissen wir, dass die Industrie sich entschlossen hat, das Smart Home, das vernetzte Zuhause, zum “nächsten großen Ding” im Bereich der Consumer Electronics zu machen. Alle Haushaltsgeräte sollen schon bald miteinander kommunizieren können, ja sogar zum Lernen fähig sein, und uns Menschen das Leben im Haushalt leichter machen.

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Merle MillerPixelprojekt_Ruhrgebiet: Interview mit Peter Liedtke

Das Fotografen-Projekt “Pixelprojekt_Ruhrgebiet” versteht sich als digitale Sammlung von fotografischen Positionen als regionales Gedächtnis. // von Merle Miller

Peter Liedtke (Foto: Harald Hoffmann)

Pixelprojekt_Ruhrgebiet” wurde im Jahr 2003 von zunächst 27 Fotografinnen und Fotografen der Agentur “Magnum” gegründet. Als unabhängiges Projekt nimmt es dabei die regionalen Entwicklungen jenseits des Mainstreams und der Großveranstaltungen wahr. Jedes Jahr können interessierte Fotografen ihre Werke einreichen und nach einem Auswahlverfahren an diesem großen Projekt teilnehmen. Zudem finden immer wieder Ausstellungen der Neuaufnahmen stat. Aktuell können diese im Wissenschaftspark Gelsenkirchen noch bis zum 8. November 2014 angeschaut werden. Mit Peter Liedtke sprachen wir ausführlich über das “Pixelprojekt_Ruhrgebiet”.

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AdvertorialSponsored Post: IKEA – Das Zeitreise-Experiment Nr. 2

Mit dem “Zeitreise-Experiment” hat das schwedische Möbelhaus IKEA einen viralen Hit gelandet. Nun erfährt in dem zweiten Teil des Experiments ein weiteres Paar unter Hypnose wie seine Zukunft aussehen könnte.

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Gemeinsam mit dem bekannten Hypnotiseur Justin Tranz, der bereits mehr als 6000 Bühnenauftritte hinter sich hat, gibt IKEA jungen Paaren die Möglichkeit einen Blick in ihre Zukunft zu werfen. Dafür werden die jungen Paare von dem Meisterhypnotiseur in eine tiefe Trance versetzt, wo die Paare dann mit zukünftigen Ereignissen, die das Leben und den Alltag verändern, konfrontiert werden.

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Felicitas HackmannKann Gelbe Seiten in Konkurrenz zu Foursquare und Yelp treten?

Wo ist was und wie komme ich dahin? Neben Yelp, Foursquare & Co. möchte auch Gelbe Seiten diese Fragen (wieder) beantworten. // von Felicitas Hackmann

Gelbe Seiten App

Ganz früher schlugen wir im Telefonbuch oder in den Gelben Seiten nach, heute googlen wir. Foursquare und Yelp wissen Bescheid, wenn es um das Café in der Nähe geht, aber häufig fehlt es an Dienstleistern. Nicht nur, weil ich gerade umgezogen bin, sondern weil sich viele Freunde eine App wünschen, die die Apotheke, Reinigung oder Änderungschneiderei in der Nähe zeigt. Ein guter Zeitpunkt, um die “Gelbe Seiten”-App zu testen.

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Gunnar SohnDer schwierige Abschied von der Industriekultur

Die innere Uhr der politischen Entscheider ist immer noch auf industrielle Produktion gepolt. Kein Wunder, dass sie sich mit der Sharing Economy so schwer tun. // von Gunnar Sohn

industrial

“Wirtschaftswoche”-Chefreporter Dieter Schnaas teilt die aufgeladene Debatte über die Deutungshoheit der Share Economy in zwei Lager auf.

Da sei die Graswurzel-Bewegung, ursprünglich ausgehend von Trendforschern, grünen Nachhaltigkeitsfreunden und netzromantisch bewegten Piraten, die im Teilen von Files und Creative Commons das bessere Haben erblicken; die von Zugang, Teilhabe, Mitsprache, Transparenz und Emanzipation schwärmen. Dann gibt es die Deregulierungsapologeten der alten Schule, die sich von Internet-Plattformen wie “Uber” und “Airbnb” frischen Innovationswind versprechen. Sie freuen sich über den Angriff auf verkrustete Strukturen sowie bürokratisierte Traditionen und sehnen sich im Namen des Wettbewerbs den Todesstoß für das zünftische Denken und den Verbotsstaat herbei. “Sie feiern die Freiheit des Smartphone-Konsumenten und die Freiheit der Jungunternehmer, die alte Regeln brechen und Geschäftsmodelle zerstören: Schumpeter lebe hoch”, so Schnaas.

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