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Die Computer-Maus bekommt eine Ablöse

Unsere Geräte, seien es Haushaltsgeräte oder die, mit denen wir täglich arbeiten, werden zusehends smarter. So wurde nun auch auf der CES 2019 eine ganz besondere Computer-Maus vorgestellt. Eine Maus, die gar nichts mehr mit der herkömmlichen Maus, wie wir sie kennen, gemein hat. Padrone soll die Funktionen einer Computer-Maus ersetzen und verwandelt jede Oberfläche in ein Touchpad. Bei Padrone handelt es sich auf dem ersten Blick lediglich um einen klobig ausschauenden Ring für den Zeigefinger. Auf der CES 2019 stellte das Schweizer Startup Padrone seine gleichnamige Mausalternative vor, die per Crowdfunding-Projekt auf Indigogo realisiert werden soll.

Die klassische Maus durch einen Ring ersetzt

Padrone nutzt man ganz einfach mit dem Zeigefinger. Die Oberflächen, die der Nutzer mit Padrone benutzt, verwandeln sich so automatisch in ein Touchpad. Die alternative Maus ist mit einer Kamera und verschiedenen Sensoren ausgestattet. Mit ihnen zieht Padrone die Bewegung der Finger nach und steuert so außerdem den Mauszeiger. Dieser Mauszeiger bewegt sich auf der Oberfläche durch das Hin- und Herwischen des Fingers.

Die Steuerung gleicht vollkommen der einer klassischen Maus. Scrollen kann man mit zwei Fingern, indem man über eine Oberfläche streicht. Mit einem Tippen des Mittelfingers wird der Rechtsklick ausgeführt. Für den Linksklick tippt man lediglich mit dem Zeigefinger auf die Oberfläche. Soll ein Element via Drang-and-Drop verschoben werden, so muss der Nutzer den Zeigefinger an den Daumen legen und den Inhalt bewegen.

Das Schöne an der alternativen Maus ist, dass man sie überall nutzen kann. Dabei ist es egal, ob sich der Nutzer auf der Couch befindet und die Maus auf seinem Oberschenkel benutzt. Sogar das Händewaschen macht dem Ring nichts aus, da dieser keinen Schaden davon trägt. Weniger beeindruckend ist hier die Akkulaufzeit, die sich lediglich auf einen Tag beschränkt. Laut dem Hersteller benötige die vollständige Ladezeit für Padrone etwa drei Stunden.

Der Ring kommt in zwölf verschiedenen Größen daher. Ab Juni 2019 sollen Nutzer, die das Padrone-Projekt mit 200 US-Dollar unterstützen, einen Ring erhalten.

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Image by sibashouse via stock.adobe.com

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Ulo, die Überwachungskamera mit den großen Augen

Sie ist klein und niedlich, aber sie kann Großes bewirken. Wenn ihr Tierfreunde seid, euch aber kein eigenes Haustier anschaffen könnt, dann ist vielleicht Ulo etwas für euch. Ulo ist klein, kompakt, stubenrein und kann zudem noch das Haus überwachen. Wer oder was genau Ulo aber eigentlich ist, zeigen wir euch hier einmal genauer.

Ulo ist eine Sicherheitskamera im niedlichen Eulendesign, die euer Haus genau im Blick behält. Dabei auffällig, sind vor allem ihre Kulleraugen. Ulo kann per Magnet an der Wand befestigt oder beispielsweise im Regal platziert werden. Da Ulo aber auch wasserdicht ist, ist es möglich sie auch draußen an der Hauswand anzubringen. Nachdem der Besitzer sich die App aus dem Google Play Store oder Apple App Store auf das Smartphone geladen hat, kann die kleine Eule direkt zum Einsatz kommen.

Mit einem Tipper auf den Kopf der Überwachungseule, schaltet sich Ulo ein. Auch der Alarmmodus beim Verlassen des Hauses, kann mit zweimaligem Tippen auf den Kopf aktiviert werden.

Die Augen verraten den Gemütszustand von Ulo

Ulos Augen, bestehend aus zwei 1,22 Zoll LCD-Displays, sprechen Bände. Hierbei hat das Startup Mu Design Ulos das Hauptaugenmerk natürlich auf die niedlichen Augen der Eule gelegt. Per App können diese auch individuell nach eigenem Geschmack angepasst werden. Verschiedene Farben und Pupillen-Größen schenken der Eule mehrere Design-Möglichkeiten.

Sobald der neue Mitbewohner in Betrieb genommen ist, ist es Zeit ihn genauer zu erkunden. Denn Ulo kann zwar nicht sprechen, seinem Besitzer aber mit den Augen deutlich machen, was er gerade braucht. Wenn der kleinen Eule beispielsweise die Augen zufallen, so weiß man, dass sein Akku leer ist und aufgeladen werden muss. Wenn sie mit einem Auge blinzelt, schießt sie gerade ein Foto. Aber Nutzer können der Überwachungskamera, dank der IFTTT-Funktion noch weitere Funktionen zu schreiben. Wenn es beispielsweise regnet, so wird auch Ulos Blick dementsprechend genervt und wenn jemand aus dem Haushalt Geburtstag hat, dann kann auch Ulo glücklich dreinblicken.

Ein kleines Allroundtalent

Ulo kann aber wesentlich mehr als nur niedlich auszusehen und das Haus im Blick zu haben. So eignet sich der Vogel dank des kinderfreundlichen Designs auch für das Kinderzimmer. Sollte zudem tatsächlich der Fall eines Einbruches eintreten, so schießt Ulo, noch bevor der Einbrecher die Kamera abschalten kann, ein Foto von ihm und zeichnet anhand des intergirierten Mikrofons auch den Ton auf. Auch nachts Bewegungen im Haus zu erkennen, fällt der Eule durch Infrarot nicht schwer. Das Video, beziehungsweise das Foto des Einbrechers, schickt die Kamera dann anschließend hochaufgelöst auf das Smartphone des Besitzers.

Technische Fakten rund um Ulo

Ulo wird durch kleine Akkus betrieben, die per Micro USB-Kabel aufgeladen werden. Mit der 2 Megapixel FullHD-Überwachungskamera, die sich im Schnabel der Eule befindet, zeichnet sie kleine Gifs auf, sobald der Bewegungsensor der Eule anschlägt. Die Aufzeichnungen werden auf dem 8GB großen Speicher gelegt. Wer allerdings mehr Speicherplatz benötigt, kann diesen mit einer Micro-SD-Karte erweitern.

Wir finden, die kleine Überwachungseule ist ein niedliches Gadget, um die eigenen vier Wände im Blick zu haben. Nicht nur das knuffige Design macht Ulo sympathisch, sondern auch die Möglichkeiten, die die kleine Eule mit sich bringt. So können nicht nur Einbrecher von der Eule überrascht werden, sondern auch Eltern können ihre Kinder sicher im Auge behalten. Wer sich für smarte Überwachungstechnik interessiert, für den lohnt sich ein Blick auf die Überwachungseule Ulo.

Für etwa 199 Euro kann man sich die Eule ins Haus holen.

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Image by Mu Design

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Sturmkind DR!FT im Test: Smartes Spielzeug für Erwachsene

Per Startknopf zündet der Motor, eine V8-Maschine heult auf. Ein beherzter Tipp auf das Gaspedal sorgt für einen Burnout erster Klasse, quer geht es ums nächste Eck. Was nach einem (illegalen) Tuning-Szenario klingt, spielt sich stattdessen (ganz legal) im Wohnzimmer ab. Das deutsche Startup Sturmkind hat nichts geringeres als das erste ferngesteuerte Modellfahrzeug mit realistischem Fahrverhalten auf den Markt gebracht. So behauptet es zumindest dessen Erfinder Martin Müller. Ich habe das smarte Gadget getestet und verrate euch, ob Sturmkind DR!FT seinen Preis von etwa 200 Euro wert ist.

Schickes Fantasie-Fahrzeug mit Lichteffekten

Der Grund für diesen gesalzenen Preis ist neben der geringen Stückzahl der Umstand, dass der Sturmkind DR!FT ausschließlich in Deutschland und in filigraner Handarbeit zusammen gebaut wird. Dafür ist die Qualität sehr gut. Bereits der Karton setzt das Gadget hübsch in Szene, der Racer selbst befindet sich in einer eigenen Schatulle. Damit lässt sich das smarte Spielzeug ohne Demolierungen transportieren. Zudem findet sich im Lieferumfang ein microUSB-Kabel zum Laden, ein Schraubendreher zum Tunen des Fahrwerks sowie sechs runde Markierungen, über die sich die Rennstrecke markieren lässt.

Da Sturmkind keinerlei Lizenz eines der etablierten Autohersteller besitzt, ist das Design ein Fantasieprodukt. Während die Front an einen der bulligen Ford Mustang der aktuellen Generation erinnert, ist am Heck die Ähnlichkeit eines Alfa Romeo unverkennbar. Alles in allem sollte das sportliche Design den meisten Motorsport-Fans zusagen. Besonders die schicken LED-Scheinwerfer machen im Betrieb etwas her.

Das Heck des Sturmkind DR!FT erinnert an einen Alfa Romeo. Image by Jonas Haller

App mit intuitiver, aber kniffliger Steuerung

Interessant für Technik-Nerds ist der Blick auf die Unterseite des Fahrzeugs. Dort zeigt sich nämlich der Trick hinter dem realistischen Fahrverhalten. Kernstück ist der Antrieb um den zentralen Schwerpunkt des Fahrzeugs. Zwei individuelle angesteuerte Räder sorgen für nervöse Burnouts und ausladende Drifts. Damit es aber überhaupt soweit kommt, muss die offizielle App auf dem Smartphone installiert werden. Sie ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar.

Beim ersten Start ist die meiner Meinung nach unnötige Registrierung bei Sturmkind nötig. Dann öffnet sich allerdings direkt das Verbindungsmenü. Per Bluetooth verbindet sich der DR!FT-Racer unkompliziert mit dem Mobiltelefon. Es öffnet sich ein Dashboard, über den das Gadget auch direkt gestartet werden kann. Wie beim realen Vorbild heult der Motor per Druck auf den Startknopf auf. Dafür nutzt die Software die am Smartphone verbauten Lautsprecher. Der Sound ist also immer so gut wie die Speaker des jeweiligen Telefons. Ein Wisch des rechten Daumens über die entsprechende Bildschirmhälfte lässt das Fahrzeug sachte starten. Ein leichtes Neigen des Smartphones nach rechts und links sorgt für mehr oder weniger präzise Lenkbewegungen. Der Bremsvorgang wird über einen Wisch des linken Daumens eingeleitet. Besonders zu Beginn ist die Steuerung gewöhnungsbedürftig und knifflig. Nach einigen Minuten lassen sich jedoch deutliche Fortschritte erkennen.

Die Steuerung des Racers erinnert an herkömmliche App-Rennspiele. Image by Jonas Haller

Verschiedene Fahrmodi sorgen für Langzeitmotivation

Neben dem Standard-Driftmodus bietet der Sturmkind DR!FT diverse Anpassungsmöglichkeiten. So lässt sich der Schwierigkeitsgrad, die Streckeneigenschaften oder etwa der Driftwinkel variieren. Im Rennmodus bricht das Heck etwa nicht so schnell aus. Selbst als Einzelspieler bringt das Fahren eine Menge Spaß. So richtig amüsant wird es allerdings erst mit Freunden – auch wenn Rennen gegeneinander über eine definierte Strecke alles andere als einfach sind. Hier gilt: Je größer der Raum, desto besser. Der Slogan „Real Racing Simulation – Right on your desk“ ist deshalb mit Vorsicht zu genießen. Für die Langzeitmotivation plant Sturmkind zudem einen Gymkhana-Modus á la Ken Block. Er war – wie auch der Marketplace – zum Testende noch nicht verfügbar.

Bleibt noch die Frage nach der Akkulaufzeit: Mit einer Ladung fährt der DR!FT Racer rund 30 Minuten. Mit einem herkömmlichen 1A-Netzteil ist der 150 mAh starke Akku innerhalb von zehn Minuten wieder vollständig geladen.

Der microUSB-Anschluss befindet sich auf der Unterseite des Sturmkind DR!FT. Image by Jonas Haller

Fazit: Beeindruckender Spielzeug-Racer mit Suchtpotential

In den letzten Wochen habe ich den Sturmkind DR!FT bei so ziemlich jeder Gelegenheit Familie, Freunden und Kollegen gezeigt. Sie waren durchweg begeistert. Die Fahrphysik ist derart realistisch, dass man meinen könnte, man schaue aus der Vogelperspektive auf reale Fahrzeuge. Allerdings ist das originalgetreue Fahrverhalten auch mit allerhand Training verbunden. Vor allem im einfachen Arcade-Modus stellen sich jedoch schnell Erfolge ein.

Und wie steht es nun um das Preis-Leistungs-Verhältnis? Als technikbegeisterter Ingenieur und erwachsenes Spielkind ist der Sturmkind DR!FT genau das richtige Gadget für den Spaß zwischendurch. Nicht mehr und nicht weniger. Man nutzt den Racer mal 10 – 15 Minuten, hat dann aber auch erstmal genug und widmet sich sinnvolleren Dingen. Und genau das ist ein kleines Manko: Obwohl die Langzeitmotivation in Sachen Schwierigkeitsgrad gegeben ist, hat man nach einigen Minuten umherfahren genug. Das liegt vor allen Dingen an den platzbedingt geringen Variationsmöglichkeiten der Strecke – wenn man nicht gerade einen leeren Partykeller besitzt. Und so ist der Sturmkind DR!FT für meinen Geschmack etwas zu teuer, um nur als gelegentliches Spaß-Gadget genutzt zu werden.

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Teaser & Images by Jonas Haller

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Softe Hardware: Der smarte Schal „SKARV“

SKARV (Image by Lisa Kneidl)

Seit geraumer Zeit „schmücken“ sie schon die Handgelenke der Technik-Enthusiasten von nah und fern, überwachen unseren Schlaf und zählen unsere Schritte. Nicht etwa der dystopische Big Brother, nein – Gadgets wie Smartwatches oder Fitness-Armbänder sind schon längst im öffentlichen Interesse und Gebrauch angekommen.

Das sogenannten „Wearable“ ist kein gänzliches neues Konzept. So zählt beispielsweise der Walkman schon seit dem Jahr 1979 zur tragbaren Technologie, Hörgeräte und andere technische Hilfsmittel sind bei vielen Mitmenschen im täglichen Gebrauch. In jüngster Zeit hat sich das Konzept aber vor allem durch Unternehmen wie Google mit seinem als gescheitert geltendes Experiment Google Glass oder durch den Technologie-Platzhirsch Apple und deren Apple Watch wieder verstärkt ins öffentliche Interesse befördert.

Subtilität ist einer der primären Faktoren für das Durchsetzungsvermögen von tragbarer Technologie und ein Aspekt, an dem schon die Google Glass durch ihr ausgeprägtes Design scheiterte. Denn das ist der Key-Aspekt: Wearables müssen auch wirklich von jedem getragen werden wollen – nicht nur vom fancy IT-Enthusiast aus dem Silicon Valley. Und deshalb soll jetzt auch unsere Kleidung intelligent werden.

SKARV – das erste Social Wearable

denkwerk Montage (Images by Lisa Kneidl)

In der Kölner Filiale der Multimedia-Agentur denkwerk habe ich den SKARV ausprobiert. Der SKARV ist ein smarter Schal, der durch zwölf ultraflache Vibrationsmotoren Impulse an den Hals des Trägers abgibt und so menschliche Berührung simulieren soll. Gesteuert wird das Ganze mit einer eigens entwickelten iOS-App.

Mit ihr kann man die Impulse in Mustern abgeben, was ich dann auch am eigenen Leib testen durfte. Zugegeben, ich war anfangs skeptisch – ein Schal, der so etwas Intimes wie eine Berührung nachstellen soll, kann und soll es so etwas geben? Und wozu brauchen wir tragbare Technologien mit solchen Funktionen überhaupt?

Beim SKARV wird ganz auf das soziale Miteinander gesetzt. Deshalb geht es nicht einfach nur um ein „Ego Wearable“, das unsere körpereigene Fitness und unseren Schlaf misst, sondern um ein sogenanntes „Social Wearable“. Ein ziemlich dehnbarer Begriff, wie ich finde. Für die denkwerker soll der Schal das Teilen von Inhalten und Emotionen mit Freunden und Familie in den Vordergrund stellen.

Von der Idee zum Produkt

SKARV Montage (Images by Lisa Kneidl)

Jeden Sommer wird der sogenannte „Summer of Thinx“ veranstaltet. Hier werden Praktika an eine Handvoll internationaler Bewerber vergeben, die an einem Projekt arbeiten, das dann schließlich von denkwerk verwirklicht wird. So ist während des zweiten Summer of Thinx im Jahr 2015 der SKARV entstanden. „Thinx soll keine Gadgets auf den Markt bringen, sondern ist ein Tool mit viel Raum zum Experimentieren.“, erzählt mir Motion Director Gregor Kuschmirtz. Er und seine Kollegin Alina Schlaier, Creative Director im denkwerk Köln, sind es auch, die mich empfangen und herumführen.

Hergestellt wird der SKARV im Textiellab in Holland, wo auch schon Adidas und Gucci ihre Innovationen getestet haben. Der Schal wird hier aus nachhaltigem Garn im 3D-Verfahren gestrickt. Im fertigen Schal befindet sich dann ein Tunnel, in den die Motoren und der Akku eingesetzt werden können und sich so von hinten um den Hals legen. Der Akku wird dann per Micro-USB geladen und die Kommunikation zwischen Schal und Smartphone läuft über Bluetooth.

Wie tragbar ist das Wearable?

Der Schal unterscheidet sich vom Tragegefühl nicht von einem herkömmlichen Schal. Die eingenähte Tasche mit den Motoren ist tatsächlich sehr unscheinbar und kann sowohl von außen nicht gesehen, als auch von innen fast nicht gefühlt werden. Ich hatte von den Impulsen auch direkt eine Intensität wie bei einem dieser Teleshopping-Massagegeräten erwartet – also eher unangenehm – aber war von der tatsächlichen Subtilität der Impulse überrascht. Die denkwerklerin mit dem Smartphone hat also Befehle an die App abgegeben – die Motoren sind im Interface als Kreis dargestellt und können dadurch gesteuert werden – die dann direkt an den Schal per Bluetooth übertragen wurden.

Alina betonte zudem, dass rund 20 Prozent der SKARV-Tester den Sinneseindruck aber ablehnen, eine solch menschenähnliche Berührung sei zu befremdlich. Für mich war die „Berührung“ durch den Schal tatsächlich angenehm und nicht störend oder ähnliches. Ob man die Impulse tatsächlich für eine menschliche Berührung halten könnte, bezweifle ich aber. Das Wissen, dass es von Motoren ausgeht, schwingt dann doch immer mit.

Wann tragen wir alle schlaue Schals?

Ich war von der unauffälligen Erscheinung des SKARV überrascht und beeindruckt. Der Tragekomfort ist hoch und auch von außen würde man nie auf die Idee kommen, ein Wearable vor sich zu haben. Auch den Ansatz eines „Social Wearable“ finde ich grundsätzlich spannend, aber nicht unbedingt durchsetzungsfähig. Vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz der im SKARV verbauten Technologie gibt es aber definitiv. So könnte sie beispielsweise im Gaming Verwendung finden – über die Motoren könnten in Multiplayer-Spielern Impulse wie Richtungen oder andere Team-Kommandos übermittelt werden. Möglichkeiten gäbe es auch bei der Navigation – man stelle sich einen Gürtel oder Schuhe mit ähnlichen Motoren wie im SKARV vor, die Richtungsimpulse der Navigations-App auf dem Smartphone abgeben, ohne dass man dieses aus der Tasche holen müsste.

Noch ist der SKARV ein Prototyp und geht noch nicht in die Massenproduktion. Ich könnte mir durchaus vorstellen, ihn zu kaufen, aber nicht als „social“ sondern doch lieber als „Ego-Wearable“, um mich und meine Aktivität zu messen oder mir im Alltag behilflich zu sein. Vielleicht ist die Gesellschaft – und ich selbst natürlich – noch zu leistungs- und nutzungsorientiert, um auf eine so einfühlsame Konzeptidee anzuspringen. Es bleibt spannend, wie die Modeindustrie das Konzept der smarten Kleidung aufgreifen wird. Alina meint dazu: „Die Fashion-Industrie wird in fünf oder zehn Jahren ihr blaues Wunder erleben, weil sie die komplette Digitalisierung verschlafen!”. Der intelligente Schal wird uns vielleicht beim Aufwachen helfen – oder zumindest sanft wachstreicheln.


Images by Lisa Kneidl


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • SNOWDEN derstandard: Bericht: Russland überlegt Auslieferung von Snowden an Trump: US-Präsident drohte Whistleblower mit der Todesstrafe – Anwalt: Keine Signale für eine Auslieferung. Die Meldung kommt überraschend. Unter Berufung auf Informationen aus US-Geheimdienstkreisen meldet NBC News, dass die russische Regierungsspitze derzeit ernsthaft darüber diskutiere, Edward Snowden an die USA auszuliefern. Quasi als Geschenk an den neuen Präsidenten Donald Trump, der den NSA-Whistleblower in der Vergangenheit als „Spion“ sowie „Verräter“ bezeichnet und ihm mit der Todesstrafe gedroht hat.

  • MICROSOFT golem: NSA bescheinigt Windows 10 und Surface hohe Sicherheit: Microsoft freut sich: Der US-Geheimdienst NSA hat Windows 10 und die Surface-Geräte als besonders sicher eingestuft. Beide Produkte dürfen somit im Hochsicherheitsbereich verwendet werden. Der US-Geheimdienst NSA (National Security Agency) hat Microsofts aktuelles Betriebssystem auf die CSfC-Liste gesetzt. Das steht für Commercial Solutions for Classified Programs und beschreibt kommerzielle Produkte, die für den geheimen Einsatz geeignet sind. Auch die Surface-Geräte von Microsoft wurden auf die Liste gesetzt, Windows-10-Geräte anderer Hersteller sind derzeit nicht dabei.

  • FAKE NEWS heise: Apple-Chef: Gegen „Fake News“ schon in der Schule vorgehen: Nachdem sowohl Google als auch Facebook bereits Maßnahmen zur Bekämpfung sogenannter Fake News im Internet angekündigt haben, meldet sich nun auch Apple zum Thema zu Wort. Konzernchef Tim Cook fand in einem Interview mit der britischen Zeitung The Telegraph scharfe Worte. Schulkampagne gegen Fake News? Die Epidemie von Falschmeldungen sei „ein großes Problem in großen Teilen der Welt“, welches „den Geist der Menschen umbringt“. Die Bekämpfung von Falschmeldungen muss laut Cook bereits in der Schule beginnen. Sie müsse dort „tief verwurzelt“ sein und auch „tief verwurzelt in der Öffentlichkeit“. Kinder könnten ihre Eltern antreiben, zu handeln, wie dies auch bei der Umweltbewegung gewesen sei.

  • HACKER zeit: Staatstrojaner auf Ernährungsforscher angesetzt: Was haben die Menschenrechte in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit den Ernährungsgewohnheiten der Mexikaner gemeinsam? Nichts sollte man meinen. Doch gibt es eine Verbindung. Sie läuft über Kanada und Israel und hat etwas mit Aktivisten, ihren mächtigen Gegnern und raffinierten Hacks zu tun. Wer der Verbindung nachspüren will, muss zunächst nach Hamburg reisen. Dort halten Bill Marczak und John Scott-Railton Ende Dezember auf dem 33. Chaos Communication Congress (33C3) einen launigen Vortrag über die Überwachungsmethoden von staatlichen Organisationen und wie man sie aufdeckt. Marczak und Scott-Railton arbeiten für das Citizen Lab, eine weltweit einmalige Einrichtung an der Universität von Toronto, Kanada, die vor allem für eines bekannt ist: Dort werden Staatstrojaner aufgedeckt.

  • GADGETS wired: Die weltweit erste zertifizierte Verhütungs-App: Natural Cycles wurde als weltweit erste App offiziell als Alternative zu Kondomen und der Pille anerkannt – und könnte vom britischen Gesundheitssystem NHS unterstützt werden. Eine App, die mittels eines Algorithmus die weibliche Fruchtbarkeit misst, wurde als erste App offiziell als Verhütungsmethode zugelassen. In Großbritannien gibt es Pläne, sie in das Gesundheitssystem NHS zu integrieren. Sie könnte also sogar von Ärzten verschrieben werden – ebenso wie die Pille.

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betatestr.de: Karma-Punkte für Early Adopter

betatestr Release Party

Wer als Käufer eines unfertigen Produkts unfreiwillig als Beta-Tester fungiert, ärgert sich. Und das zu recht. Wer hingegen schon während der Entwicklung des Prototyps ganz eng mitwirken darf, wird später vielleicht ein umso glücklicherer Kunde. Auf diese Mechanik setzt die Crowdsourcing-Plattform betatestr.de. Die Webseite ging jetzt in überarbeiteter Form live. Die Webseite vernetzt Erfinderunternehmer, sogenannte Maker, mit potenziellen Nutzern ihrer Produkte. Und dies sowohl online als auch offline.

betatestr Release Party
Betatestr setzt auf den Crowdsourcing-Gedanken. Auf der Release-Party erklärt Geschäftsführerin Anna Gubanova die Plattform. Image by Kevin Münkel

Unter betatestr.de können Maker ihre Projekte vorstellen und von Seitenbesuchern mit schriftlichem Feedback bewerten lassen. Zugelassen wird praktisch jede Idee, die bereits als Prototyp existiert und in die Rubriken Fashion, Produktdesign, Gadget oder Social passt.

betatestr.de Webseite
Stellt der Maker seinen Prototyp an einer Teststation aus, können Nutzer ihn dort ausprobieren und ihr Feedback auf der Webseite von betatestr mitteilen. Screenshot by Berti Kolbow-Lehradt

Eine Beurteilung hinterlassen kann jeder Seitenbesucher, der die Angabenfelder für dem Namen, E-Mail-Adresse und Feedback in der Webmaske ausfüllt. Hauptsache, es ist eine echte E-Mail-Adresse, andernfalls lässt sich der Bestätigungslink nicht aktivieren. Selbst, wer also nur die Projektbeschreibung liest, kann seine Meinung dazu kundtun.

Bei betatestr gibt es Karma-Punkte als Belohnung

Für das aus ihrer Sicht hilfreichste Feedback losen die Maker eine Belohnung aus, zum Beispiel ein persönliches Exemplar des Prototyps. Als Trostpflaster liefert eine E-Mail ein gutes Gewissen frei Haus. Für mein Feedback zahlt mir betatestr „100 Punkte auf dein Karma-Konto“ ein. Für andere Nutzer vielleicht wichtiger: Trendsetter können bei dieser Form des Crowdsourcings schon früh die Zukunft eines etwaigen Kultprodukts mitgestalten. Somit ist betatestr eine Art Spielwiese für Early Adopter.

betatestr E-Mail
Screenshot by Berti Kolbow-Lehradt

Nicht kaufen, nur anfassen

Am wertvollsten für die Entwickler sind natürlich Eindrücke aus erster Hand. Daher können sie Testexemplare an „Prototype Spots“ ausstellen und Besucher diese leibhaftig ausprobieren lassen. Ihr Feedback geben die Nutzer in jedem Fall online ab. Wo die Vorab-Exemplare stehen, listet die Projektbeschreibung im Web auf.

Kaufen können die Probanden die Produkte in der Regel nicht, da es sich ja um noch nicht serienreife Modelle handelt. Eine Ausnahme ist beispielsweise Papa Türk, ein Molkenmischgetränk, das Mundgeruch nach ausgiebigem Konsum von Döner und anderen olfaktorisch intensiven Speisen neutralisieren soll. Während der Release-Party von betatestr im Coworking-Space K14 konnte ich neben Papa Türk zudem die originelle Aufbewahrungsschale Snug.Bowl in die Hand nehmen.

betatestr.de Webseite
Screenshot by Berti Kolbow-Lehradt
betatestr Release Party
Nichts geht über Feedback aus erster Hand. Auf der Release-Party von betatestr konnten Gäste eine app-gesteuerte Cocktailmaschine, ein Anti-Mundgeruch-Getränk und eine Design-Schale aus Pappe testen. Image by Kevin Münkel

Mein Feedback habe ich bereits eingetippt. Aber ich verrate es nicht. Generell veröffentlicht betatestr keine Rückmeldung, sondern macht sie nur den Entwicklern zugänglich. Das soll die Offenheit fördern.

Maker bezahlen für das Feedback zunächst einmal nichts. Im Blog von betatestr erhalten sie sogar kostenlose Tipps von Experten. Die Plattform-Betreiber setzen schließlich auf ein Freemium-Geschäftsmodell. Mittelfristig wollen sie anhand der Informationen, die sämtliche Tester hinterlassen, den Makern beispielsweise kostenpflichtige Markt- und Trendanalysen anbieten. Vorerst deckt das Start-up die Kosten durch Vermittlungsgebühren. Sie fallen an, wenn sich ein Maker entscheidet, seine Entwicklung an einer lokalen Teststation auszustellen.

Von Hannover in die weite Welt

Zunächst gibt es elf Prototype Spots bei Cafés, Einzelhändlern und auch Coworking-Spaces in Hannover. Auf sie fiel die Wahl, weil sie die Heimatstadt des betatestr-Teams ist. „Die Maker-Szene ist in Hannover sehr lebendig“, beantwortet betatestr-Sprecher Ubbo Störmer die unvermeidliche Frage, warum die Wahl für den Gründungsort nicht auf das hippe Berlin fiel. Weitere Prototype Spots plant das sechsköpfige Gründerteam um Geschäftsführerin Anna Gubanova außerdem in Osnabrück, Kiel, Hamburg und im niedersächsischen Oldenburg zu eröffnen.

Perspektivisch will betatestr aber international expandieren und nach Russland und China aufbrechen. Dort seien Maker noch viel eher als in Deutschland bereit, schon in der Produktentwicklung Einblick zu geben und von Interessierten wertvolles Feedback zu erhalten.


Images by Kevin Münkel

Screenshots by Berti Kolbow-Lehradt


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Das Smartphone ist tot, es lebe das Smartphone

Smartphone Evolution (adapted) (Image by Phil Roeder [CC BY 2.0] via Flickr)

 Smartphone hat stark dazu beigetragen eine digitale Revolution in Gang zu setzen, deren Ausgang es, zumindest in dieser Form, nicht mehr erleben wird. Heutzutage hat der Großteil der Gesellschaft ein Smartphone und ist damit nahezu immer und überall Online. Der technische Fortschritt wird allerdings die mobilen Endgeräte, wie wir sie heute kennen bald überholen. Den sogenannten Wearable Devices gehört die Zukunft, vorausgesetzt die Gesellschaft wandelt sich und stellt sich den Herausforderungen, die aus der mobilen Revolution erwachsen.

Ein typisches Smartphone zu beschreiben ist nicht schwer – ein flaches, rechteckiges Gerät mit abgerundeten Ecken und einem Touchscreen. In Zukunft wird dies allerdings deutlich schwerer, denn die technische Entwicklung geht immer stärker zu Wearable Devices. Smartwatches und Datenbrillen wie Google Glass sind dabei lediglich die ersten Vertreter ihrer Art. Künftig werden sie das Hauptkommunikationswerkzeug sein, über das wir Informationen beziehen und uns mit der Welt austauschen. Die verbleibende Rechenzentrale, die ohnehin immer kleiner wird, tragen wir dann irgendwo am Körper oder in der Kleidung, vorausgesetzt natürlich, dass das Problem der Stromversorgung gelöst wird.

Aus dieser Entwicklung erwachsen aber natürlich auch Probleme. Wie werden wir damit umgehen, dass wir immer online sind und unsere Privatsphäre durch uns umgebende vernetzte Menschen sich radikal verändert? Zunächst einmal müssen die Deutschen sich von dem Posten der Bedenkenträger lösen und den neuen Technologien aufgeschlossener gegenübertreten, wie Heike Scholz von Mobile­Zeitgeist in einem Interview mit Digitalmediawomen erläutert. Es ist nötig, dass diese Entwicklungen in einem gesellschaftlichen Diskurs offen behandelt werden und dadurch geklärt wird, was diese Technologien für den einzelnen aber auch die Gesellschaft bedeuten.

Die Entwicklung wird natürlich nicht von heute auf morgen von Statten gehen, aber sie ist bereits in vollem Gange. Sich ihr gegenüber zu sperren und das Digitale generell als schlecht abzulehnen hat also keinen Sinn mehr, es geht vielmehr darum die Entwicklung in eine allgemeinverträgliche Form zu führen.


Image (adapted) „Smartphone Evolution“ by Phil Roeder (CC BY 2.0)


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Trends des Monats – Juni

Screenshot 404Sight (Bild by 404Sight)

Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal das Spiel Illuminus, 404Sight, SnapStram, Kidoodle.TV und den Media Freedom Navigator vor.

Illuminus

Wie viel gibt man wirklich im Internet über sich preis? Den Überblick zu behalten ist schwer. Illuminus gibt dem Nutzer nun eine Analyse seiner Tätigkeiten in den sozialen Netzwerken und resultiert, was das über die Persönlichkeit des Nutzers aussagt. Dabei werden mehrere Bereiche präzise durchleuchtet: Es gibt ein „Personality Assessment“, in dem man seine Persönlichkeit anhand der „Big Five“ dargestellt bekommt, es gibt eine „Financial Risk Evaluation“, welche die Kreditfähigkeit aufzeigt und eine „Health Risk Evaluation“ zeigt dem Nutzer anhand der Daten seine Gesundheitsrisiken auf. Der Service funktioniert dank des „Apply Magic Sauce“-Algorithmus, welcher an der Cambridge University entwickelt wurde.

404Sight

Seit einiger Zeit ist der Begriff „Netzneutralität“ einer der größten politischen Themen. Jetzt gibt es ein Videospiel zum Thema: 404Sight. Hinter der Idee steckt ein Team von Studenten der University of Utah, USA. Im Stil von „Temple Run“ jagt man durch die Level und versucht Fast Lanes zu finden. Diese laden dank der Bandweite Leben und Geschwindigkeit wieder auf. Allerdings versuchen einen Drohnen der Internetprovider durch Drosselung der Geschwindigkeit zu stoppen. Im Kampf gegen diese hat der Spieler eine Geheimwaffe: Das „Ping“, mit dem man die Fast Lanes findet und vielleicht das Internet rettet. Das Spiel ist kostenlos auf Steam verfügbar.

SnapStream

Wie kommen die Macher der „heute-show“ und vieler weiterer Comedy-Serien eigentlich an all die lustigen TV-Clips, die immer wieder eingeblendet werden? Irgendein Mensch schaut sich stundenlang Material an und sucht. Das soll jetzt einfacher werden, dank SnapStream. Der Service des Unternehmen besteht darin, was im TV und in den Social Media läuft aufzunehmen, zu durchsuchen, zu Clips zusammen zu fügen und zu clustern. Dank der US-Regelung, dass Fernsehsendungen untertitelt sein müssen, ist das einfacher. Mittlerweile profitieren einige große Sendungen davon, wie zum Beispiel „The Daily Show“, aber auch das Wahlkampfteam von Hillary Clinten setzt auf den Service.

Kidoodle TV

In Kanada und den USA gibt es einen neuen Video-on-Demand-Dienst: Kidoodle.TV. Dieser ist speziell auf Kinder unter 12 Jahren zugeschnitten und komplett werbefrei. Die Inhalte können von den Eltern bestimmt und eingeschränkt werden, genauso wie die Nutzungszeit. Der Service ist auf verschiedensten Endgeräten verfügbar und bietet über 6.000 Zeichentrick- und Realfilmfolgen an. Allerdings stehen nicht nur die Filme und Serien im Vordergrund, beispielsweise sollen Starts als virtuelle Mentoren Kindern Lust auf zum Beispiel Musik machen.

Media Freedom Navigator

In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat die Deutsche Welle Akademie den Media Freedom Navigator entwickelt. Es gibt verschiedene Indizes, welche die Medienfreiheit verschiedener Länder darstellen, darunter der „Freedom of the Press Index 2015“, der „Press Freedom Index 2015“ der Reporter ohne Grenzen und der „Media Sustainability Index 2015“. In einer übersichtlichen Karte sind diese nach Länder sortiert und mit einem Scoring lassen sich diese dann direkt miteinander vergleichen.

Weitere Trends aus der Medien- und Digitalwirtschaft, gibt es in der Rubrik “Case of the Day” bei nextMedia.Hamburg sowie auf Facebook und Twitter. Jeden Monat werden darüber hinaus 25 Trends in dem nextMedia.Kompass Trendreport präsentiert, welcher von nextMedia.Hamburg in Kooperation mit dem Innolab der Hamburg Media School entsteht. Hier findet ihr den aktuellen Report.


Teaser & Image (adapted) by 404Sight

 

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Crewmeister ermöglicht kleinen Unternehmen jetzt unkompliziert und einfach die Arbeits- und Urlaubszeit der Mitarbeiter zu verwalten.

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In der Netzpiloten AG haben wir Crewmeister im gesamten Team getestet und uns ein eigenes Bild über das Zeitmessungstool gemacht. Crewmeister gibt es neben der Online-Version als kostenlose App für Android und iOS. Dabei ist Crewmeister speziell auf die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen zugeschnitten und bietet zwei Funktionen: Zeiterfassung und Urlaubsplanung. Weiterlesen »

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5 Lesetipps für den 28. April

In unseren Lesetipps geht es heute um WordPress, Arbeitsklima, Facebook, Sehtests für Zuhause und die Apple Watch. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE WATCH SPIEGEL ONLINE: Apple Watch: Die besten Apps: Nach dem Erscheinen der Apple Watch, musste sich die heiß erwartete Uhr des iPhone Herstellers bereits diversen Tests unterziehen. Jetzt ist es an der Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Was kann die Apple Watch besonders gut, wo gibt es Verbesserungspotenzial, was hält sie aus, was taugt der Akku? Aber vor allem beschäftigt die Frage: Wie verhält es sich mit den Apps?

  • SMARTPHONE heise online: Augenuntersuchung mit dem Smartphone: Wenn Optiker und Augenärzte Tests bezüglich der Sehstärke vornehmen, dann kommen für gewöhnlich teure Gerätschaften zum Einsatz. In New York ist es jetzt möglich, eine solche Kontrolle außerhalb des Ärztezimmers vornehmen zu lassen. Nämlich mit dem eigenen Smartphone. Dafür reichen schon kleine Zusatzgeräte. Nach Angaben des Unternehmens sind die Tests so aussagekräftig wie eine normale Untersuchung beim Optiker.

  • FACEBOOK medienrauschen: Facebookgeddon? Facebook ändert den Algorithmus – Na und?: Gute Community Manager haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass Facebooks Newsfeed-Algorithmus keine feste Konstante ist. Nun passt Facebook einmal mehr die Kriterien den Forderungen der Nutzer an. So verkündete Facebook in den Business News vor wenigen Tagen, dass künftig eine Ausgewogenheit zwischen den Meldungen von Freunden und Seiten in den Newsfeed einziehen soll. Die wohl stärkste Änderung diesmal: Gefällt mir-Angaben und Kommentare von Freunden will Facebook künftig weniger gewichten.

  • ARBEITSKLIMA DIE WELT: Ein Drittel des Umsatzes hängt vom Betriebsklima ab: Ein angenehmes Arbeitsklima, sollte für jedes Unternehmen ein erstrebenswertes Ziel sein. Denn ein gutes Arbeitsklima, macht einen nicht unerheblichen Teil des Geschäftserfolgs aus. Angeblich hängt ein Drittel des Umsatzes vom Betriebsklima ab. Dennoch ist es für viele Arbeitgeber ein Schönwetter-Thema. Allerdings ist das riskant.

  • WORDPRESS Golem.de: Cross-Site-Scripting: Offene Sicherheitslücke in WordPress: Wie ein finnischer IT- Sicherheitsspezialist herausfand, gefährdet zurzeit eine Sicherheitslücke die Nutzer von WordPress-Blogs. Mit Hilfe eines Kommentars, soll es Nutzern möglich sein, ein Javascript-Code auf der Seite unterzubringen und somit zum Beispiel den Zugang eines Administrators zu übernehmen. Auch WordPress-Plugins sind häufig ein Grund für Sicherheitslücken. Laut dem Entdecker der Lücken wurden die Warnungen von WordPress zunächst ignoriert.

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Aktivitäts-Tracker Withings Activité Pop im Alltagstest

Withings-Activite-Pop by Jonas Haller

Mit der Activité Pop hat Withings auf der diesjährigen CES in Las Vegas einen schicken Aktivitäts-Tracker vorgestellt. Doch wie schlägt sich das preiswerte Gadget im Alltag? // von Jonas Haller

Fitnesstracker sind seit einiger Zeit in aller Munde. Hersteller wie Misfit, Fitbit oder Garmin haben für einen regelrechten “Run” auf die Gadgets gesorgt. Mittlerweile sind auch die großen Elektronikkonzerne wie Samsung, Sony oder Huawei nachgezogen. Ein großes Manko war bisher das Design und die Akkulaufzeit: Die kleinen Protokollanten waren nichts für den Alltag stilbewusster Menschen und mussten schon nach wenigen Tagen aufgeladen werden. Das soll sich mit der Activité Pop des französischen Herstellers Withings ändern.

Lieferumfang

Die Uhr kommt in einem kleinen Karton inklusive Plexiglas-Präsentationsfenster daher. Im Inneren befindet sich außer der Activité Pop nicht viel: eine kurze Gebrauchsanleitung sowie ein Werkzeug zum Starten des Gadgets. Außerdem gehört eine handelsübliche CR2025 Knopfzellenbatterie zum Lieferumfang, mit der die Uhr ganze acht Monate mit Energie versorgt werden kann.

Design und Verarbeitung

Bevor der Tracker in Betrieb genommen wird, will ich einen Blick auf das Design und die Verarbeitungsqualität werfen. Neben der sandfarbenen Testvariante kann der Kunde zwischen einer blauen und schwarzen Uhr wählen. Das Gehäuse kommt in edel anmutenden Metall mit Mineralglas-Abdeckung daher und besitzt einen Durchmesser von rund 36 Millimetern. Das positive Gesamtbild trübt einzig das billig anmutende Silikonarmband, das jedoch ohne Probleme durch ein handelsübliches 18 Millimeter-Band ausgetauscht werden kann. Nichts zu meckern gibt es hinsichtlich der Verarbeitung. Die rund 10 Millimeter dicke Uhr macht auch im Büro eine gute Figur. Das Gesamtgewicht beträgt leichte 37 Gramm.

Anwendung “Health Mate” und Funktionsumfang

Um den Aktivitäts-Tracker in Betrieb zu nehmen ist zwingend die Installation der Withings-eigenen App “Health Mate” nötig, die sowohl für iOS als auch für Android-Geräte zur Verfügung steht. Zu Beginn muss dazu ein kostenloses Nutzerkonto angelegt werden. Darauf sind anschließend die eigenen Fitnessdaten hinterlegt. Ist dies erledigt, kann die Activité Pop das erste Mal gestartet und kalibriert werden. Dazu wird auch die aktuelle Uhrzeit übertragen. Das geht flott von der Hand und schon können fleißig Daten gesammelt werden.

Health-Mate650x364 by Jonas Haller

Neben der Zeitanzeige bietet die Uhr eine Reihe von Funktionen an. Zuallererst ist die Schrittprotokollierung zu nennen. Mit einer Toleranz von 0,1 Prozent wird neben dem Schritt selbst auch die Geschwindigkeit aufgezeichnet. Des Weiteren erhält der Nutzer einen Überblick über die zurückgelegten Entfernungen. Im April soll auch eine Schwimm-Unterstützung per Update nachgereicht werden. Bis 50 Meter Wassertiefe können dann auch Tauchgänge aufgezeichnet werden.
Wem das nicht genug ist, kann ein individuelles Ziel festlegen und so seinen täglichen, prozentualen Fortschritt verfolgen und seine Tagesleistungen vergleichen. Apropos vergleichen: Withings hat in der Health Mate App eine Art soziales Sport-Netzwerk integriert. So lassen sich die eigenen Ergebnisse mit denen anderer Nutzer gegenüberstellen. Auch Badges verteilt die App bei absolvierten Entfernungen. Wenn das kein Ansporn ist sich öfter zu bewegen.

Am Ende des Tages muss die Uhr keinesfalls abgelegt werden, denn neben den eigenen Bewegungs- analysiert sie auch die Schlafaktivitäten. Minutiös zeichnet der Tracker die einzelnen Schlafphasen auf und informiert über die entsprechende Dauer. In der App kann für den nächsten Morgen ein Wecker gestellt werden, der durch leichte Vibrationen den Träger aus dem Schlaf holt. Das geschieht jedoch nach einer festgelegten Zeit und nicht nach Schlafphasen. Ob die Uhr die Weckzeit verinnerlicht hat, kann durch einen Fingertipp auf das Mineralglas überprüft werden. Dann zeigen die Analogzeiger kurzzeitig die programmierte Zeit an.
Die guten Stromwerte erlangt die Withings Activité Pop vor allem durch die sporatische Synchronisierung mit dem Smartphone. Die Verbindung steht dabei nur wenige Minuten. Die aufgezeichneten Daten können bis zu 36 Stunden auf der Uhr gespeichert werden, bevor eine Synchronisation zwingend notwendig ist. Die übertragenen Werte können im Anschluss auch im Web abgerufen und studiert werden.

Erfahrungen und Fazit zum Test der Withings Activité Pop

Ich hatte die Möglichkeit über mehrere Wochen hinweg die sandfarbene Withings Activité Pop zu tragen und bin sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite ist es eine schicke, modische Uhr mit tollen Funktionen und einer zu diesem Preis beachtlichen Verarbeitungsqualität. Die Zählgenauigkeit ist sehr gut und das Gesamtpaket stimmt. Leider hatte ich des Öfteren Probleme mit dem Synchronisieren – und das, obwohl zwei Firmware-Updates die Angelegenheit verbessern sollten. So musste die App etliche Male neu gestartet oder die Uhr gar komplett zurückgesetzt werden. Schlafaktivitäten brachen ohne ersichtlichen Grund ab und die App mahnte direkt an, länger zu schlafen. Schritte ließen sich von Zeit zu Zeit ebenso wenig übertragen. Letzteres war natürlich kein Problem, da der Puffer von 36 Stunden griff und ich so eben ein paar Stunden später die absolvierten Wege senden konnte. Insgesamt würde ich dem Gadget an sich ein “gut” geben, der Withings-eigenen App ein “befriedigend”. Hoffentlich bekommt der Hersteller die genannten Probleme in den Griff. Denn ohne funktionierende App ist das 150-Euro-Gadget nicht wirklich viel wert.


Teaser und Image by Jonas Haller


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Android Wear: Smartwatch-Durchbruch dank Google-Starthilfe?

Nachdem letztes Jahr Google mit Android Wear den Durchbruch im Wearable-Markt nicht schaffen konnte, könnte 2015 nun das Jahr der Smartwatch werden – Apple sei dank. // von Daniel Kuhn

Android-Wear-Image

Smartwatches und Wearable Devices gelten schon seit einiger Zeit als das nächste große Ding in der Technikwelt – bis heute konnte allerdings keines dieser Geräte auf dem Markt signifikante Erfolge feiern. Nachdem bisher jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochte, hat Google im vergangenen Jahr mit Android Wear ein Betriebssystem speziell für Wearable Devices vorgestellt, mit dem Google der noch jungen Gerätekategorie helfen wollte, in der breiten Masse anzukommen. Die hat Google bislang aber nicht geschafft und noch immer sind Wearables nur eine Nische. Jetzt könnte aber neuen Schwung in den Wearable-Markt kommen, bringt mit Apple ein weiterer Big-Player eine Smartwatch auf den Markt.

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Smartwatches: Spielzeug oder sinnvolle Smartphone-Erweiterung?

8531347762_6c9d97eed1_h (adapted) (Image by Janitors [CC BY 2.0] via flickr)

Um den ständigen Blick auf das Smartphone zu verhindern, haben einige Hersteller inzwischen Smartwatches im Programm, die die Informationen ans Handgelenk zaubern. Ist dies aber sinnvoll und hat derartiges Zubehör eine Zukunft?

Inzwischen sind Smartphones sehr weit verbreitet, aber der Griff in die Tasche um die Uhrzeit oder eine Benachrichtigung nachzuschauen sind teilweise nicht nur für den Nutzer selber, sondern auch für die Anwesenden lästig – schöner wäre da sicherlich ein kurzer Blick auf die Armbanduhr um zu sehen, ob die eingegangene E-Mail, SMS oder sonstige Nachricht wichtig ist und sofort beantwortet werden muss, oder auch warten kann. Inzwischen gibt es viele Hersteller, die bereits derartige Modelle im Programm haben. Dabei unterscheiden sich die Geräte im Ansatz und der Funktionsweise teils deutlich.

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Halo – The handy light-writing tool

haloHalo ist ein handliches Tool bzw. Gadget in Form einer Spraydose, mit dem man kinderleicht coole Licht-Schrift-Bilder erzeugen kann. Jeder kennt diese Bilder, die mit einer erhöhten Belichtung trickreiche Effekte, wiederspiegeln. Die Form einer Spraydose rührt daher, dass somit die herkömmlichen Gesten und Techniken von Graffiti-Sprayern am Leben gehalten werden. Das tolle an diesen Cans ist übrigens dass sie mehrere verschiedene Farben und auch Helligkeiten integrieren und dass sie sobald die Batterie schwach wird, einfach nur die Lichtdose schütteln muss, um ihr wieder mehr Strom zuzufügen. Na, neugierig geworden? Dann seht ihr hier einige Bilder zu Beschreibung.

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reaDIYmate: Hightech trifft Lowtech

In letzter Zeit stolpere ich vermehrt über diese kleinen realDIYmate-Charaktere, die mir so langsam echt Spaß bereiten. Was das genau ist? Das sind Karton-Figuren, die über eine WiFi-Box mit dem Web verbunden sind. Mit diesen kleinen Sonderlingen kann man dann Aktionen, die im digitalen Lebensbereich ausgelöst werden, im Analogen sehbar, hörbar und bestimmt auch bald spührbar machen. Am Praxisbeispiel sieht das dann so aus:

Du erhältst beispielsweise ein Like auf einen von dir geposteten Link auf Facebook und diese Aktion löst einen Impuls bei deinem reaDIYmate-Charakter aus und sorgt dafür, dass dieser sich entweder durch eine Bewegung oder einen Sound Aufmerksamkeit verschafft.

Das kann dann recht lustig wirken, wie uns dieses kleine Introducing-Video zeigt:

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Tablet für Riesen: Eee Slate EP 121

Ein tablet-pc in weiß mit dem Gewicht eines Netbooks? Und dann auch noch mit einem 12-Zoll-Bildschirm, einer großen Intel-i5-CPU sowie einer leidlich leistungsfähigen Chipsatz-Grafik? Zunächst war mir der Sinn nicht so ganz klar, vor allem, da weder Linux noch Windows7 besonders auf tablets optimiert sind. Aber Grafiker haben so drei in einem: ihr Grafiktablet zum Zeichnen, den Monitor und eben den Rechner. Wer also unterwegs gerne mal Illustrationen macht, der hat seins gefunden. Und auch die FullHD-Fähigkeit, der Stereolautsprecher und das eingebaute Mikrofon werden keinen großen Schaden anrichten. Das TouchPack von Windows und eigene Apps von Asus sollen auch andere Applikationen flott berührungsempfindlich bedienbar gestalten. Erste Tests haben schon diverse Youtube-Nutzer überzeugt. Und es gibt auch eine Bluetooth-Tastatur für Vielschreiber. Das Gerät soll zwischen 900 und 1000 EUR kosten.

Für diejenigen, die es nicht stört, öfter mal den Pen als Eingabegerät zu nutzen, kann das Ding ganz praktisch sein, es läuft ja sogar Photoshop drauf. Es ist daher eher ein echter „tablet for content & design production“. Wenn die nächste Windows-Version fingerfreundlicher werden sollte, dann wäre es sicher damit auch eine Konkurrenz zum iPad2. Allerdings wird es dann sicher schon das iPad4 geben. Denn das iPad2 kommt ja heute schon raus…

CPU: Intel® Core™ i5-470UM
Chipsatz: Intel® HM55
Grafik: in den Chipsatz integriert
Betriebssystem: Microsoft® Windows® 7 Home Premium
Bluetooth 3.0 + HS und WLAN b/g/n integriert
Arbeitsspeicher: 4 GB DDR3 RAM Festplatte: 64 GB SSD
High-Definition Audio Codec, integrierte Stereolautsprecher und Mikrofon
Schnittstellen: 2 x USB 2.0, Mini-HDMI
Card Reader: MMC, SD (SDHC, SDXC)
Akku: Lithium-Polymer
Gewicht: 1.160 Gramm
Abmessungen: 312 x 207 x 17 mm

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Video: Das WePad könnte doch irgendwann kommen

Diesmal keine Videodemo sondern ein echtes Hands On WePad. Naja fast. Sagen wir es so: Wenn es innerhalb von 8 Monaten erhältlich ist und bezahlbar, dann könnte es sein, dass der brand neofonie ein für alle mal weg von der Assoziation glückloser Suchmaschinenhersteller hin zu so etwas wie einem Maxfield-Wunder werden könnte. Oder der Besitzer wird in einem Jahr Milliardär. Falls nicht, sollte er eine starke Werbepartnerin brauchen.

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Fujitsu baut 500 gr. Notebook

uh900

Meine Damen, halten sie ihre Hüte fest. Fujitsu bringt das neue Lifebook UH900 schon Anfang 2010 auf den Markt. Mit einem Pfund Kampfgewicht hat es sich ganz nach oben in mein Neidzentrum katapultiert. Kein Wunder, es beherbergt einen ausgewachsenen Intel Atom Prozessor Z530 und ein 5,6 Zoll kleinen WXGA-Monitor. Mit dem Prozessor hängt es jedes Netbook ab. Das Windows 7 durch ein Linux zu ersetzen, wird mich einiges an Schweiß kosten. Aber auf der 62GB SSD ist ja auch Platz für beide.

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Gewonnen! Wi-Fi Detector geht an Comment #33

random_usbDas Gewinnspiel mit dem Wi–Fi–Detector, der uns freundlicherweise von Bytelove.de zur Verfügung gestellt wurde, ist heute um 12 Uhr abgelaufen. Bis dahin waren 78 Kommentare mit „Ich will Wi-Fi“ eingegangen. Wie schon beim ersten Gewinnspiel von vergangener Woche habe ich die Auslosung des Gewinners mit Hilfe von Random.org vorgenommen. Das Ergebnis ist im Bild zu sehen. Die Gewinnerin ist bereits benachrichtigt und ich habe sie gebeten uns doch ein Foto von sich und der Uhr zuzuschicken. Das nächste Gewinnspiel startet am Montag. Dann gibt es erneut eine Binäruhr zu gewinnen. Diesmal aber im Weckerformat und nicht fürs Handgelenk. :-) Für alle, die diesmal nicht gewonnen haben: Mit dem Rabattcode „blogpiloten_de“ gibt es auf Bytelove.de einen Preisnachlass von 8 Prozent für alle Blogpiloten-Leser. Der Code ist gültig bis zum 1.9.2009.

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Gadget gewinnen: Die Binär-Armbanduhr von Bytelove

Vor einiger Zeit haben wir euch in diesem Posting die Binär-Armbanduhr von Bytelove.de vorgestellt. Zusammen mit Bytelove verlosen wir genau diese Uhr nun unter allen Teilnehmern, die sich in den Kommentaren mit „Ich will gewinnen!“ melden. Die Teilnahmefrist läuft ab sofort bis diese Woche Freitag, 12 Uhr. Wer bis dahin einen Kommentar abgegeben hat, nimmt an der Verlosung teil. Bitte daran denken, eine funktionierende E-Mail-Adresse anzugeben, wir benachrichtigen den Gewinner dann per E-Mail und erfragen die Versanddaten.

Zusätzlich zur Verlosung bietet Bytelove für Blogpiloten-Leser folgende Sonderkonditionen an: Mit dem Rabattcode „blogpiloten_de“ gibt es auf Bytelove.de einen Preisnachlass von 8 Prozent. Der Code ist gültig bis zum 1.9.2009.

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Das Google-Phone vorgestellt im Video

Der neue pl0g.de-Podcast ist da. Diesmal nehmen sich Florian “dotdean” Krakau und Marco “emzo” Luciano das G1 vor, das Google-Phone, das die Telekom in Deutschland eingeführt hat. „Nicht mehr ganz taufrisch aber lieber später als gar nicht“, sagen Florian und Marco. Stimmt: Denn dieser Tage kommen jede Menge neuer Telefone mit dem Google-Betriebssystem Android auf den Markt, deshalb lohnt es sich allemal, einen genaueren Blick darauf zu werfen.

Der Pl0gcast folgt nach dem Sprung.
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TED: MIT entwickelt den Sixth Sense

Die TED-Talks werden ja gerne als „jaw dropping“, „inspiring“ etc. beschrieben. Heute habe ich wieder einer dieser kinnladen-runterklappenden, inspirierenden und vor allem auch ein bisschen Gänsehaut verursachenden TED-Videos gefunden. Pattie Maes hat bei der letzten TED eine Entwicklung des MIT Medialab vorgestellt. Der Name: The Sixth Sense, eine Anordnung und Kombination verschiedener technischer Komponenten, die man locker am Körper tragen kann, die aber faszinierende Möglichkeiten eröffnen. The Sixth Sense projeziert mit Hilfe einer kleinen Kamera und durch die Bedienung mit natürlichen Gesten einen kleinen Screen auf jeder beliebige Oberfläche und gestattet dem Nutzer Interaktion. In welchen Zusammenhängen sowas nützlich sein kann, wird im Video anhand verschiedener Demos gezeigt. Nach dem Klick geht es zum Video. Weiterlesen »

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