ICON A5 Aircraft – Fliegen für jedermann

Wer wollte nicht schon einmal gerne frei sein wie ein Vogel? Bestimmt hat sich so fast jeder schon einmal vorgestellt, wie es denn wäre, einfach die Flügel auszupacken und los zu fliegen. Spätestens dann, wenn man in einem kilometerlangem Stau stand.

Demnächst wird das Fliegen kein Traum mehr sein, sondern angeblich für jedermann möglich. Kirk Hawkins ist der CEO von ICON Aircraft und hat in den letzten Jahren ein Flugzeug entwickelt, das man angeblich so einfach steuern kann wie heute ein Auto. Des Weiteren hat das ICON A5 Faltflügel, die es jedem Besitzer ermöglichen sollen, das Fluggerät auch in die Garage zu stellen.
Platz in dem sportlichen Flitzer ist für zwei Personen. Und das schöne an dem Fluggerät ist, dass man damit nicht nur auf einer normalen Landebahn landen kann, sondern auch auf dem Wasser. Das ICON Aircraft ist sozusagen ein wahrer Allrounder und für alle Situationen vorbereitet.

Kosten soll das Schmuckstück nur rund 140.000 US Dollar und ist damit doch eigentlich noch recht erschwinglich oder nicht? Im ersten Augenblick hätte ich eigentlich gedacht, dass es mehr kosten würde. Aber zumindest sollte man noch eine extra Unfallversicherung abschließen, da die normalen Versicherungen bestimmt nicht für den Luftraum gelten.

Damit sich in dem Flugzeug auch jeder gut zurechtfindet, ähnelt das „Cockpit“ auch weniger einem normalen Flugzeug Cockpit, sondern eher dem „Cockpit“ eines rassigen Sportwages. Als besonderes Ausstattungsmerkmal gibt es ein wunderschönes GPS Gerät, damit man sich auf den ganzen kleinen Inseln der Bahamas etc. nicht verfliegt und für den musikalischen Genuss wurde, wie konnte es auch anders sein, eine iPod Dockingstation integriert. Das Must Have bei jedem Flugzeug, der Rettungsfallschirm, darf natürlich auch nicht fehlen, da es bestimmt den einen oder anderen Strömungsabriss geben wird.

Ich frage mich eh, wer letzendlich dieses Gerät fliegen darf. Es kann ja durchaus einfach sein, aber ich frage mich, ob es nicht gar an Körperverletuung grenzt, wenn man einige Leute so einfach in die Luft lässt. Den wenn einige so fliegen wie sie autofahren, dann muss man bald nicht mehr aufpassen was von links und rechts kommt, sondern auch noch schauen was oben vom Himmel fällt.
Die ganze Geschichte erinnert mich irgendwie ein bißchen an Zurück in die Zukunft.

Aber man hat sich auf jeden Fall auch schon vorher Gedanken gemacht und die Verletzungsgefahr eingeschränkt, indem die Propeller so angebracht wurden, dass man sich auf keinen Fall daran verletzen kann! Außerdem klappen sich die Propeller auf Kommando auch direkt ein, so dass das Flugzeug möglichst wenig Platz wegnimmt und man es getrost auch auf einem Anhänger positionieren kann!

Hier auch mal das Studiovideo und anschließend das Video mit dem ersten Probeflug und noch ein Beitrag zu dem Flugzeug, der auf dem Discovery Channel gelaufen ist.

Studio Video

Testflug

Beitrag auf dem Discovery Channel

André Paetzel

ist 21 Jahre jung und seit 2007 als Blogger unterwegs. Zurzeit macht er eine Ausbildung in der Werbebranche und schreibt auf seinem Blog LogoLook über Logos, ihre kreativen Schöpfer und die Unternehmen, die dahinter stehen. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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1 comment

  1. Na ja, so einfach geht es dann auch nicht. Dazu gehoert eine UL – Lizenz (Ultraleichtfluglizenz) Das Grundwissen findet man auf ueber 300 Seiten des Buches: Ultraleichtfliegen kompakt von Manfred Kassera. Der Praxisteil enthaelt mindestens 20 Stunden Ausbildung mit einem erfahrenen Fluglehrer. Dann kann es richtig losgehen.

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