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Ford für Vierbeiner

Das mosaische Gesetz, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, bekommt im vorliegenden Fall eine ganz neue Geltung. Keine Sorge, es geht nicht um Rache. Fahren kann manchmal laut werden. So kennen wir es zumindest noch von älteren Automodellen, wo man das Gefühl hatte im Motor zu sitzen. Um nicht komplett den Verstand zu verlieren, haben sich findige Ingenieure des US Autoherstellers Ford über dieses winzige Problem Gedanken gemacht. Um das Fahren lärmfreier zu gestalten, entwickelten sie ein ausgeklügeltes System, das unerwünschte Geräusche durch Gegengeräusche neutralisiert. Dieses intelligente Verfahren nennt sich Active Noise Control bzw. Active Noise Cancelling: kurz ANC.

Die Idee wurde nun auf skurille, aber effektive Art weiterentwickelt. So stellte Ford neuerdings ihren Prototypen einer Hundehütte vor – mit exakt derselben Technologie. Jetzt fragt man sich natürlich, inwiefern Hunde von Lärm betroffen sind, außer sie gehen freiwillig zu einem Metal Konzert von Manowar. Die Antwort ist Silvester. Der ohrenbetäubende Lärm verursacht nämlich bei den Vierbeinern enormen Stress. Da Hundeohren eine feine Sensorik besitzen, reagieren sie auch dementsprechend auf laute Geräusche.

Das Design

Die Hütte selbst mutet wie ein futuristisches Gebilde eines Stararchitekten an. Das kubistische Design und der Stil erinnern ein wenig an die Inszenierungen von modernen Hütten in den Alpen. Das Dach zieht sich spitz nach oben und ist nach vorne geneigt, während der hinter Teil nach unten abfällt. Die Wand ist mit Mikrofonen ausgestattet, welche die Geräusche aufnehmen und im Inneren mit Gegenfrequenzen gegensteuern. Darunter befindet sich eine zusätzliche Korkwand, um weitere Geräusche zu dämpfen. Die automatische Glastür und eine Lampe runden das ganze ab. Inwiefern dieses Modell in Serie geht scheint hingegen nicht sicher, da Ford ausdrücklich von einem Versuchsmodell spricht. Es scheint auch vielmehr eine Werbekampagne für das eigen entwickelte ANC System zu sein.

Nun feiert der Mensch nur einmal im Jahr Silvester. Der aufwendige Stil lässt den Preis nur erahnen. Ob sich der Aufwand auszahlt, kann jeder selbst entscheiden. Ein Blickfang ist es in jedem Fall.


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Mehr Persönlichkeit für BMW mit dem Intelligent Personal Assistant

Mit BMW hat man Freude am Fahren! Das sagt zumindest der Werbeslogan des bayerischen Autoherstellers. Ab dem nächsten Jahr soll das Fahren mit dem BMW dann noch mehr Spaß bringen – und mehr Persönlichkeit.

Demnach können wir ab dem kommenden März 2019 dann mit unserem Auto sprechen, denn BMW bekommt einen intelligenten Charakter – den BMW Intelligent Personal Assistant. Mit der Anrede „Hey BMW“ kann der Fahrer künftig die Bedienung und Funktionen ganz einfach per Sprachbefehl steuern. Damit wagt BMW einen Schritt in eine neue Ära.

Doch nicht nur im Auto kann der Sprachassistent dem Fahrer behilflich sein. Zudem findet die Kommunikation auch außerhalb des Fahrzeugs statt wie beispielsweise über einen Smart Speaker oder über das Smartphone.

Auf was können sich Fahrer einstellen?

Das Fahrerlebnis wird laut Dieter May, Senior Vice President Digital Products BMW Group, neu definiert. Aber was genau kann man sich unter dem Sprachassistenten im Auto vorstellen?

Das Auto lernt. Dabei werden hier die Vorlieben, Gewohnheiten und Abläufe des Fahrers genau beobachtet und gespeichert. Der Sinn dahinter ist es, den Fahrzeughalter in seinem Alltag zu unterstützen. So werden beispielsweise die Einstellungen personalisiert wie unter anderem die Sitzheizung oder die Fahrziele im Navigationssystem. Unter dem einfachen Befehl „Bring mich nach Hause“ wird dann die übliche Route für Zuhause angezeigt, beim Befehl „Hey BMW, mir ist kalt“ wird die Temperatur automatisch angepasst.

Allerdings ist der persönliche Sprachassistent nicht nur für wichtige Zieleingaben und Einstellungen geeignet, sondern auch als netter Zuhörer und Gesprächspartner. „Hey BMW, was ist der Sinn des Lebens?“ Wenn man selber gerade keine Antwort hat, dann hat der Sprachassistent eine. Wer allerdings noch persönlicher mit seinem Fahrzeug werden möchte, der kann dem smarten Assistenten natürlich auch einen Namen geben.

Das Auto wird zum Büro

Durch die Anbindung von Microsoft Office 365 und Skype for Business verwandelt BMW das Auto in ein persönliches Büro. So kann der Fahrer etwa vereinfacht Termine festlegen, Telefonate führen oder bekommt die eingegangenen Mails und Nachrichten vom Sprachassistenten vorgelesen. Auch die Erinnerung für wichtige Meetings gibt der Assistent fristgerecht wieder, damit keine Termine untergehen.

BMW Intelligent Personal Assistant; Image by BMW

Gefahrenquellen sicher entgehen

Spannend ist das Wissen, was hinter dem BMW Intelligent Personal Assistant steckt, denn mit ihm hat man seinen eigenen Ratgeber mit an Bord. Fragen über bestimmte Funktionen, über den aktuellen Ölstand, den Reifendruck oder Warnhinweise werden dem Fahrer umgehend beantwortet. Dabei setzt BMW nicht nur auf das technische Befinden, sondern auch auf das menschliche. Wer müde ist, braucht das nur zu sagen und der eingebaute Assistent bestimmt die Lichtstimmung, die Temperatur und die Musik im Auto, damit der Fahrer sich besser fühlt.

Der BMW Intelligent Personal Assistant hat eine ganze Reihe an spannenden Funktionen mit im Gepäck und er könnte das Fahren durchaus revolutionieren. Wer den Assistenten in seinem Fahrzeug nutzen möchte, benötigt einen BMW mit dem neuen BMW Operating System 7.0.

Ab März 2019 ist der Einzug des Assistenten in den BMW geplant und wird in 23 Sprachen verfügbar sein.


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‚Ich fühle mich frei!‘ – Interview mit einer der ersten Fahrlehrerinnen in Saudi Arabien

swisshippo - stock adobe com

Ich treffe die 49-jährige Mutter von drei Söhnen in einem Coffeeshop in Dubai Marina, der trotz Ramadan Kaffee ausschenkt. Die gebürtige Saudi-Arabierin bestellt sich auch einen Cappuccino, da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht fasten darf.

Würde ich Nour (Name auf Wunsch geändert) in ihrer Heimstadt Jeddah treffen, wären ihre dunklen Haare verdeckt und ihr Mann, Sohn oder Fahrer hätte sie zu unserem Treffen gebracht. Heute zeigt sie sich mit strengem Zopf, heller Bluse und ihren Geländewagen hat sie nicht unweit vom Café geparkt. Gerade besucht sie ihren Sohn in der Metropole, in der sie neben London auch schon gelebt hat. Eine kurze Verschnaufpause für die Fahrlehrerin aus Saudi, die mit mir ihre ersten Erfahrungen teilt.

Am 26. September 2017 um 11:52 Uhr ist Nour gerade zu Hause in Jeddah, als die offizielle Saudi-Presseagentur via Twitter bekannt gibt, dass Frauen das Fahren im Königreich erlaubt wird. Mit 19.000 Retweets und viel Medienecho verbreitete sich die bahnbrechende Neuigkeit in Windeseile.

Maren Meheust: Das war bestimmt ein historischer Moment! Was war Ihre erste Reaktion, Nour?

Nour: Oh, ich war natürlich glücklich!

Haben Sie gleich Ihren Freundinnen geschrieben?

Nein, das mache ich nie. Ich habe Bedenken, etwas Falsches zu sagen, was der Regierung nicht gefällt. Nur wenn wir uns treffen, sprechen wir über solche Themen. Ich war sehr erfreut, aber auch skeptisch. Die Frauen in Saudi müssen nicht nur ausgebildet, sondern auch für den Verkehr dort fit gemacht werden. Auch brauchen wir dann Polizistinnen, da fremde Männer keine Frauen untersuchen können. Es ist einfach ein riesiges Projekt und ich glaube, dass die Regierung den Arbeitsaufwand unterschätzt hat.

Wie sah die Situation vorher in Saudi aus? Können viele Frauen, die Sie prüfen, bereits Auto fahren?

Keiner Frau war es in Saudi erlaubt, zu fahren. Und bis zum 24. Juni – dem offiziellen Datum, ab dem Frauen ans Steuer durften – wurden wir noch bestraft, wenn wir beim Fahren erwischt wurden. Viele Frauen versuchten es trotzdem – draußen in der Wüste. Natürlich ohne Führerschein oder Erlaubnis, aber so hatten sie immerhin die Erfahrung sammeln können. Sie fuhren mit ihren Ehemännern dorthin. Ich bin mit diesen Regelungen aufgewachsen und für mich war das bis jetzt normal.

Also haben Sie es nie hinterfragt?

Nein, ich habe es einfach so angenommen, wie es ist. Ich glaube, dass die Regierung dafür ihre Gründe hat. Das hat viel mit Tradition und Kultur zu tun. Auch wenn ich es komisch fand, dass überall woanders auf der Welt Frauen fahren durften.

Wie haben Sie dann selbst fahren gelernt?

Als ich 16 war, brachte meine Tante mir in Amerika das Autofahren bei. Als wir dann nach Dubai gezogen sind, habe ich meinen UAE-Führerschein gemacht. Das ist aber auch schon über 18 Jahre her! Mittlerweile habe ich auch einen abischen Führerschein. Möchten Sie ihn sehen?

Sie nimmt strahlend ihre beiden Führerscheine aus dem Portemonnaie – auf dem einen lächelt mir stolz eine junge Nour mit offenem Haar entgegen, auf dem anderen sehe ich Nour mit Kopftuch.

Wie haben damals Ihre Freundinnen in Saudiarabien reagiert, als sie hörten, dass Sie Autofahren können?

Für viele war es komisch, aber sie haben mich auch bewundert. Manche von ihnen waren auch eifersüchtig. Aber meistens haben sie nur nach dem ‚Warum‘ und nach dem ‚Wie‘ gefragt. Sie wollten wissen, ob es einfach oder schwer zu lernen ist.

Was haben Sie geantwortet?

Ich habe gesagt, dass es einfach für mich ist, weil ich daran gewöhnt bin. Es fiel mir von Anfang an leicht und es ist wichtig für mich, dass ich fahren kann. Ich fühle mich frei. Es macht mich unabhängig.

Wie kam es zu dieser bahnbrechenden Veränderung in Saudiarabien?

Ich denke, dass die Fahrerlaubnis vor allen Dingen Familien helfen soll. Viele können sich keinen eigenen Fahrer leisten. Zuvor brauchte man immer jemanden, der die Kinder und die Frau zur Schule oder Arbeit gebracht hat. Es ist so kompliziert und teuer, einen guten Fahrer zu finden. Die meisten kommen aus anderen Ländern und dann muss man nicht nur das Gehalt, sondern auch das Visum finanzieren. Die Frauen müssen ihre Freizeit untereinander koordinieren, wenn es nur einen Fahrer gibt. Es ist viel anstrengende Organisation und sehr kostspielig. Ich freue mich, dass ich mit meinem Job die Veränderung unterstützen kann.

Wie sind Sie zu der Arbeit als Fahrlehrerin und Prüferin gekommen?

Meine Cousine hat mich gefragt, ob ich interessiert wäre. Sie wusste, dass die Universität in unserer Stadt nach Fahrlehrerinnen sucht. Die Fahrschule, in der ich seit Mai arbeite, wird von der Regierung in Kooperation mit der Universität gefördert. Sie hat eine Jordanierin engagiert, die Frauen in Saudi zu Fahrlehrerinnen ausbildet. Es war schwer ein Team zusammenzustellen. Meistens weiß man nur über Kontakte, wenn eine Frau Autofahren kann.

Wie wurden Sie als Fahrlehrerin ausgebildet?

Erst wurde ich selbst geprüft, wie gut ich fahren kann. Dafür wurde ein Teil eines Parkhauses gemietet, da ich ja zu dem Zeitpunkt auf den Straßen draußen nicht fahren durfte. Ich bin dann mit dem Auto dort Runden gefahren. Die Trainerin saß mit dabei und ein Doktor der Universität hat uns von draußen beobachtet. Als Mann hat er nicht das Recht mit mir im gleichen Auto zu sitzen. Durch meine langjährige Erfahrung wurde ich dann nicht nur als Fahrlehrerin, sondern auch als Prüferin von unserer Trainerin ausgebildet.

Lernen Ihre Fahrschülerinnen auch im Parkhaus Autofahren?

Ja, ähnlich machen wir das mit den Fahrschülerinnen, die ich selbst im Mai dann unterrichtet habe. Bis Anfang Juni haben über 300 Frauen jeweils 30 theoretische und praktische Stunden absolviert. Das war sehr kräftezehrend, da wir draußen in der prallen Sonne stundenlang erst selbst ausgebildet wurden und dann andere prüfen mussten. Die Regierung wollte, dass ab dem 24. Juni die ersten Absolventinnen fahren können. Ich habe teilweise auch Nachtschichten geschoben, um das zu realisieren, weil wir bei der großen Nachfrage völlig unterbesetzt sind und auch die Zeitspanne sehr knapp war.

Wie alt sind Ihre Fahrschülerinnen?

Zu uns kommen Frauen aus allen Altersgruppen, meist zwischen 24 bis 60 Jahre. Aber auch die anderen Fahrlehrerinnen kommen aus unterschiedlichen Generationen. Ich gehöre sogar zu einer der älteren.

Wie ist die Reaktion der Frauen, wenn sie das erste Mal fahren?

Die meisten Frauen in Saudi sind sehr stolz. Sie würden nie vor uns euphorisch reagieren. Ich erinnere mich nur an eine Frau, die mir sagte, dass sie sich wahnsinnig freut endlich fahren zu dürfen. Man sieht die Begeisterung eher in der Zahl der Anmeldungen. Aber das wird nicht offiziell kommuniziert. Für die nächste Runde haben sich mehr als 600 Frauen eingeschrieben. Auf der Warteliste stehen mehr als 5.000. Und die Webseite, auf der man sich anmelden konnte, gibt mittlerweile eine Fehlermeldung, da sie überlastet ist.

Freuen Sie sich denn darauf in Saudi endlich zu fahren?

Ehrlich gesagt bin ich etwas ängstlich, da der Verkehr so gefährlich ist. Ich weiß, dass ich sehr gut fahren kann, aber ich kann die anderen Fahrer um mich herum nicht kontrollieren. Wer weiss, vielleicht wird es ein wenig friedlicher bald auf den Straßen, jetzt, wo wir Frauen auch ans Steuer können (lacht).

Als ich mein Interview zu Papier bringe, schickt mir Nour gerade per Whatsapp ein Video, wie sie das erste Mal in Saudi am Steuer sitzt. Ihr Mann kommentiert: „Meine Damen, meine Herren, was für ein Moment! Nour kann endlich in Saudi fahren!“


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • INSTAGRAM Heise: Instagram TV attackiert Youtube: Hochkant-Videos mit bis zu 60 Minuten Laufzeit: Jeder, der gerne Insta-Storys dreht weiß, dass normalerweise nach 15 Sekunden Schluss ist und die nächste Story gestartet werden muss. Für diejenigen, für die das nicht reicht, soll es bald die Möglichkeit geben 60-minütige Instastorys zu drehen. Das wird der Videoplattform YouTube ganz schön zusetzen, denn Instagram hat es sich fest zum Ziel gemacht, somit die jüngere Zielgruppe anzusprechen, die keine Lust auf klassisches Fernsehen hat. Unter dem Namen IGTV sollen die Hochkant-Videos, die den kompletten Bildschirm auf dem Smartphone ausfüllen, neben Privatpersonen auch Influencer ansprechen. Die Videos werden, ähnlich wie beim klassischen Fernsehen, in Kanälen gesammelt, um einen geordneten Überblick zu schaffen. Schon in den nächsten Wochen soll IGTV weltweit verfügbar sein.

  • FACEBOOK Computer Base: Paywall: Facebook testet kostenpflichtige Gruppen: Muss bald für Facebook-Gruppen bezahlt werden? Derzeit testet Facebook nämlich kostenpflichtige Gruppen, bei denen die Administratoren von ihren Gruppenmitgliedern einen monatlichen Beitrag zwischen fünf und 30 US-Dollar kassieren können. Die sogenannten Subscription Groups beschränken sich testhalber auf eine kleine Anzahl von Gruppen innerhalb der USA. Aber was steckt hinter dem Gedanken von den Gruppenmitgliedern Geld einzufordern? Facebook möchte mit diesen Beiträgen die Arbeit der Gruppen-Administratoren honorieren. Doch hofft das soziale Netzwerk auch, dass somit exklusive Inhalte innerhalb der Gruppen entstehen werden. Nutzer können, sobald sie ein Abo abgeschlossen haben, dieses auch wieder monatlich kündigen.

  • DIGITAL KEY GameStar: Digital Key 1.0 – Autos per Smartphone öffnen und starten: Wie wäre es, wenn man künftig sein eigenes Auto mit dem Smartphone öffnen und auf das lästige Schlüssel suchen verzichten könnte? Car Connectivity Consortium (CCC) möchte genau das möglich machen. Hinter dem Namen CCC versteckt sich eine interindustrielle Kollaboration von Auto- und Smartphone-Herstellern. Mit dem sogenannten Digital Key können Autofahrer dann ihr Auto mit dem Smartphone öffnen, starten und schließen. Zudem können mithilfe dieser Technologie auch weitere Schlüssel für das Auto erstellt oder auch geteilt werden. Was steht dabei im Fokus? Laut dem CCC soll natürlich der Komfort, die Bequemlichkeit und die sichere Nutzung der Fahrzeughalter im Vordergrund stehen.

  • GOOGLE Golem: Google veröffentlicht eigene Podcast-App: Wer ein Fan von Podcasts ist, für den hat Google jetzt eine neue Android-App unter dem Namen Google Podcast vorgestellt. Über den Google Assistant ist die App somit auf allen Geräten integriert. Somit können auch über Googles smarte Lautsprecher per Spracheingabe Podcasts aufgerufen und gehört werden. Startet man beispielsweise einen Podcast auf dem Smartphone, so kann dieser später über ein anderes Gerät weiter gehört werden, da die Hörstücke synchronisiert werden. Zudem können sich die Nutzer Empfehlungen zukommen lassen, die auf die Hörgewohnheiten der jeweiligen Nutzer abgestimmt sind. Wie genau das funktioniert, hat Google bisher noch nicht bekanntgegeben, dennoch steckt hier der Einsatz von künstlicher Intelligenz dahinter.

  • AMAZON Internetworld: Amazon lässt mit Alexa bezahlen: Online Banking ist ja schon was Feines und dann ist es noch so bequem und einfach. Allerdings kann online Bezahlen bald noch einfacher werden. Amazon möchte Kunden nämlich ermöglichen in Zukunft ihre Käufe per Sprachbefehl zu erledigen. Das Ganze wird derzeit noch getestet, aber soll sogar noch in diesem Jahr verfügbar gemacht werden. Ganz ohne Risiken ist diese Bezahlmethode natürlich nicht. Vielmehr bietet sich diese Art zu Bezahlen eher für Produkte des täglichen Bedarfs an, wie etwa Produkte, die man zum Kochen benötigt.

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Alles was wir über das Spotify Device fürs Auto wissen

Syda Productions - stock adobe com

Ihr kennt das Gefühl bestimmt. Im Radio läuft dieser perfekte Song zum Autofahren, bei dem ihr die Musik laut aufdreht und die Fahrt sich dadurch vielleicht gar nicht mehr so lang anfühlt. Der Musik-Streamingdienst Spotify setzt auf genau dieses Fahrgefühl und bringt wohl bald ein Device zum streamen im Auto auf den Markt. Wir haben alle bisherigen Infos für euch zusammengefasst!

Spotify Car Device (Screenshot by Lisa Kneidl)
Über diese Anzeige, die angeblich das neue Smart Device fürs Auto ankündigt, stolperten einige Spotify-Nutzer. Screenshot by Lisa Kneidl

Über 70 Millionen Autofahrer nutzen Spotify

Radio und Musik sind schon seit den 50er Jahren fester Bestandteil der meisten Autofahrten. Spotify arbeitet schon länger daran, ihr Angebot jetzt auch vermehrt in die Autos dieser Welt zu bringen. Über das Entertainment System kann in vielen Autos schon über Android Auto oder Apple CarPlay sowohl das gratis, als auch das Premium-Angebot genutzt werden. In einigen Autos ist die App auch bereits vorinstalliert, dazu gehören beispielsweise BMW, MINI, Tesla und jetzt auch Cadillac.

Kommt der smarte Spotify Auto-Lautsprecher?

Auf Reddit und andernorts im Internet wunderten sich Spotify Nutzer schon vor einiger Zeit über die neuen Werbeanzeigen des Streaminganbieters. Der Anzeige kann man entnehmen, dass man das Device vorbestellen kann. Es soll innerhalb eines Angebots von 12,99 Dollar monatlich verfügbar sein und im Preis inbegriffen sein. In anderen Anzeigen war von 14,99 Dollar pro Monat die Rede und dass im Modell ein 4G-Modul und die Spracheingabe über Amazons Alexa integriert sei. In den Spotify-Support-Foren soll es laut The Verge von offizieller Seite geheißen haben, die Werbeanzeigen seien lediglich Tests, sie würden das entsprechende Team aber wissen lassen, dass es Interesse an dem Projekt gibt.

Ebenfalls soll der Konzern auch bereits Stellenanzeigen für ihre Hardware-Projekte zum Thema Sprachsteuerung veröffentlicht haben. Auf Smart Home Devices wie dem Amazon Echo und Google Home können Kunden Spotify bereits per Sprachsteuerung nutzen. Da liegt es nah, dass der Konzern mit einem eigenen Gerät zur sprachgesteuerten Musik-Wiedergabe liebäugelt.

spotifycares (Screenshot by Lisa Kneidl)
@SpotifyCares, der Support-Twitteracount des Konzerns, gibt nur vage Antworten auf die Fragen eines Kunden. Screenshot by Lisa Kneidl

Spotify-Event am 24. April

Ob das ominöse Gerät bald erhältlich sein wird oder ob es sich wirklich nur um einen Test handelt, werden wir womöglich am 24. April 2018 erfahren. Spotify hat für diesen Termin ein Event angekündigt, bei dem der Konzern größere Neuerungen bekannt gegeben will. Wir bleiben gespannt!


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Hacks bei selbstfahrenden Autos: So halten wir sie auf

Autonomes Fahren (adapted) (Image by RioPatuca Images via AdobeStock)

Sobald Hacker in ein Auto gelangen, das mit den Internet verbunden ist, können sie die Airbags, Bremsen und Türverriegelungen ausschalten und sogar den Wagen komplett stehlen. Das sind die Ergebnisse von Forschern, die vor kurzem Sicherheitslücken bei verschiedenen Komponenten eines Autos entdeckt haben. Es konnte bei mehreren Tests nachgewiesen werden, dass es möglich ist, sich aus der Ferne in Autos zu hacken. Ein Fall zog sogar einen Rückruf von einem Jeep-Modell nach sich.

Keiner dieser Hacks konnte bis jetzt an normalen Fahrzeugen auf der Straße gezeigt werden. Doch sie zeigen, wie Cybersicherheit zu einer großen Herausforderung für die Autoindustrie wird. Vor allem, da in Fahrzeugen mehr und mehr fahrerlose Technologie eingebaut wird. Dies hat die britische Regierung so sehr beunruhigt, dass diese sogar eine Sammlung von Richtlinien für diesen Sektor veröffentlicht hat. Diese betonen den Bedarf von Unternehmen, zusammenzuarbeiten, um widerstandsfähige Fahrzeuge zu bauen, deren Sicherheit während der gesamten Lebenszeit gewährleistet werden kann. Aber was kann eigentlich gemacht werden, um Autos, die im Prinzip zu Computern auf Rädern werden, vor Hackern zu schützen?

Es gibt drei Hauptgründe, warum Autos verwundbar für Cyberattacken werden. Diese Trends haben es ebenfalls schwierig gemacht, Sicherheitssysteme zu designen und zu testen. Erstens werden Systeme, die in einem Auto integriert sind, immer öfter so entworfen, dass diese zusammenarbeiten, um ihre Effizienz zu erhöhen. Und deswegen müssen diese alle in der Lage sein, zu kommunizieren und auch mit einer zentralen Kontrolleinheit verbunden sein. Fügt man autonome Systeme hinzu, die die Autos teilweise oder komplett fahrerlos auf die Straße lässt, heißt das, dass diese sich mit anderen Autos und der Infrastruktur auf der Straße verbinden müssen.

Aber dies öffnet ein System, was traditionell nach außen hin geschlossen war, vor möglichen bösartigen Eingriffen. Zum Beispiel haben wir Demonstrationen von Angriffen gesehen, die Bluetooth, WLAN und Sendefrequenzen des Autos nutzen, um wichtige passive Zugangssysteme anzugreifen. All diese erzeugen mögliche Einstiegspunkte für Hacker.

Zweitens bedeuten mehr Features und Funktionen in Autos auch mehr Software und Komplexität. Ein einziges Fahrzeug kann inzwischen Millionen Zeilen an Computercodes benutzen. Und dies alles wird auf verschiedenen Arten, in verschiedenen Komponenten und von verschiedenen Herstellern zusammengepackt. Das macht es Sicherheitstestern schwerer zu wissen, wo sie zu suchen haben. Und das macht es auch Prüfern schwerer einzusehen, ob ein Auto die Richtlinien einhält. Wenn die Software, die kürzlich von Volkswagen benutzt wurde, um Emissionen zu beschönigen, ein bösartiger Virus gewesen wäre, dann hätte es Monate oder Jahre gebraucht, um das Problem zu finden.

Drittens steigen das Volumen und die Vielfalt der Daten und des Inhalts ständig, die in einem Fahrzeug benutzt und gespeichert werden. Beispielsweise könnte ein Multimedia-GPS-System in einem Auto Kontaktdaten, Informationen über die gewöhnlichen Routen des Fahrers und in der Zukunft sogar Finanzdaten enthalten. Dieser Hort an Informationen wäre für Cyberkriminelle sehr attraktiv.

Eine der besten Möglichkeiten, um Autos, die im Netz verbunden sind, vor dieser wachsenden Gefahr zu schützen, wäre es, Sicherheitssysteme im Design der Fahrzeuge einzubauen. Das würde beispielsweise heißen, dass sichergestellt wird, dass es keinerlei Konflikte, Fehler oder Fehlkonfigurationen in den einzelnen Teilen gibt. Vollständig zusammen gebaute Autos sollten strenger kontrolliert werden, damit das Endprodukt gegen Hackerangriffe bestehen kann. Dabei sollten Methoden wie Penetrationstests benutzt werden, bei denen Systeme absichtlich angegriffen werden, um Sicherheitslücken aufzudecken. Dies würde im Umkehrschluss bessere Werkzeuge und Standards bedeuten, die alle Industriehersteller dazu zwingen würden, Sicherheitssysteme von Anfang an mit einzuplanen.

Die nächste große Herausforderung wird wahrscheinlich sein, Autos zu entwerfen deren Sicherheitssysteme sich mit der Sicherheit beim Fahren abstimmen. So wie sich selbstfahrende Technologie weiterentwickelt und mehr künstliche Intelligenz und Deep-Learning-Methoden benutzt, werden wir uns auf noch mehr Software verlassen, um unsere Autos zu kontrollieren und um Entscheidungen aufgrund Sicherheitsbestimmungen zu treffen, wie es auch ein menschlicher Fahrer tun würde. Das macht es noch wichtiger, dass Autos so sicher sind, dass sie auch auf die Sicherheit des Fahrers achten.

Die Antwort der Industrie

Die Industrie reagiert langsam, aber beständig auf die Gefahr von Cyber-Angriffen. Neben den Regulierungen der Regierung hat die Society of Automotive Engineers (SAE) ihr eigenes Richtlinienpaket eingeführt. Dieses zeigt, wie Cyber-Sicherheit wie andere Sicherheitsgefahren behandelt werden kann, während man Autos entwirft. Es gibt auch Bemühungen, die Fahrer fähiger zu machen ihr eigenes Auto schützen zu lassne, indem beispielsweise in den Bedienungsleitungen davon abgeraten wird, unbekannte Geräte anzuschließen.

Langfristig ist die größte Herausforderung, die Autoindustrie dazu zu bringen, sich besser abzusprechen. Der Sektor ist hart umkämpft auf jeder Ebene und Unternehmen verlassen sich auf die neuesten autonomen und smarten Technologien, um sich abzusetzen und neue Kunden zu gewinnen.

Diese Rivalität bedeutet, dass Firmen sich davor sträuben, Informationen über Gefahren aus dem Netz und mögliche werwundbare Stellen miteinander zu teilen oder aber auch zusammenzuarbeiten, um ein sichereres Design zu entwerfen. Damit Autos wirklich sicher werden, müssen wir die Industrie dazu bringen, sich zu verändern.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Autonomes Fahren“ by RioPatuca Images/AdobeStock.com


The Conversation

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Deutschlands Plan für Elektroautos könnte die CO2-Emissionen fördern

Elektroauto (adapted) (Image by MikeBird [CC0 Public Domain] via pixabay)

Deutschland hat nicht nur einen ambitionierten Plan für Elektroautos, sondern auch für erneuerbare Energien. Aber es können nicht beide ausgeführt werden. Nach letztem Stand der Dinge bemüht sich  Deutschland sehr, doch die Ambitionen widersprechen sich, da sie die Emissionen in Wirklichkeit um eine Menge vergleichbar mit den derzeitigen Abgaswerten von ganz Uruguay oder des US-Staates Montana vorantreiben würden.

Im Oktober 2016 hat der Bundesrat das Land Deutschland dazu aufgefordert, den stufenweisen Abbau von Benzinfahrzeugen bis zum Jahr 2030 zu unterstützen. Dieser Entschluss ist zwar keine offizielle Regierungsrichtlinie, aber schon Gespräche über solch ein Verbot senden ein starkes Signal in Richtung der gewaltigen Automobilindustrie. Was würde also geschehen, wenn Deutschland bis 2030 wirklich nur noch elektrische Autos nutzen würde?

Für Umweltaktivisten hört sich solch ein Wandel sehr verlockend an. Immerhin ist der Straßenverkehr für den größten Anteil unserer Emissionswerte verantwortlich und der Ersatz von regulären Benzinautos durch Elektroautos ist eine großartige Möglichkeit, diesen CO2-Fußabdruck zu verringern.

Aber es ist nicht so einfach. Das grundlegende Problem ist, dass Elektroautos von einer Energieversorgung abhängig sind, die durch schadstoffbelastete Kohle oder durch Gas generiert wird – und daher in Wirklichkeit mehr Emissionen hervorbringen  als Autos, die herkömmlichen Kraftstoff nutzen. Um also die Nettoemission tatsächlich zu reduzieren, müsste die Elektrizität erneuerbar sein. Sollten sich die Dinge nicht ändern, ist es unwahrscheinlich, dass Deutschland rechtzeitig genügend grüne Energie aufbringen kann.

Ein mögliches Verbote von Benzinfahrzeugen kam ins Gespräch, kurz nachdem die Kanzlerin betonte, dass die Regierung eine Ausweitung neuer Windparks nicht mehr fördern würde, da zu viele Produktionsschwankungen in der Herstellung erneuerbarer Energien das Stromnetz instabil machen würden. In der Zwischenzeit hat Deutschland sich als Reaktion auf die Vorfälle in Fukushima dafür ausgesprochen,  seine gesamte Kernreaktor-Flotte bis 2022 in den Ruhestand zu schicken.

Windraeder (adapted) (Image by Detmold [CC0 Public Domain] via pixabay)
Das Stromnetz Deutschlands hat Probleme im Umgang mit der unbeständigen Verfügbarkeit von Strom. Image (adapted) „Windräder“ by Detmold (CC0 Public Domain)

In einer Analyse, die im Nature-Magazin veröffentlicht wurde, haben mein Arbeitskollege Harry Hoster und ich uns angesehen, wie die Elektrizität und Verkehrspolitik in Deutschland miteinander verknüpft sind. Beide haben sich zur Aufgabe gemacht, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Würde man diese beiden Felder jedoch tatsächlich miteinander verknüpfen, könnte dies sogar zu einem Emissionsanstieg führen.

Wir haben untersucht, was nötig wäre, um das Versprechen einzuhalten und sein Verkehrswesen auf Elektrizität umstellen. Zudem haben wir untersucht, was diese Entwicklung für eine Schadstoffbelastung nach sich ziehen würde. Unsere Forschung weist darauf hin, dass man keinesfalls fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung und im Transportwesen auf einen Schlag tilgen kann. Diesem Umstand wird Deutschland demnächst ins Auge sehen müssen.

Weniger Energie, mehr Elektrizität

Es ist eine Tatsache, dass der Austausch von Verbrennungsfahrzeugen durch elektronische den Energiebedarf verringern würde. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Elektroautos viel effizienter sind. Wenn Benzin verbrannt wird, wird nur 30 Prozent oder weniger an Energie dafür verwendet, das Auto  vorwärtszubewegen  – der Rest wird als Abgase ausgestoßen und für die Wasserpumpe oder andere unwirtschaftliche Vorgänge verwendet. Elektroautos verlieren zwar einige Energie durch das Wiederaufladen der Batterien, aber im Gesamten werden mindestens 75 Prozent davon zur tatsächlichen Fortbewegung verwendet.

Deutsche Fahrzeuge verbrauchen jedes Jahr flüssigen Brennstoff im Wert von circa 572 Terrawattstunden (TWh). Basierend auf den zuvor genannten Effizienzeinsparungen würde ein vollständig elektrifizierter Verkehrssektor ungefähr 229 TWh verbrauchen. Daher würde Deutschland insgesamt zwar weniger Energie verbrauchen (da Benzin eine Energiequelle darstellt), aber es bedürfte einer erstaunlichen Menge an erneuerbaren oder nuklearen Ressourcen.

Und es gibt noch ein weiteres Problem: Deutschland plant den stufenweisen Abbau seiner Kernkraftreaktoren, idealerweise bis 2022, jedoch spätestens bis 2030. Dadurch gehen weitere 92 TWh verloren, die ersetzt werden müssen.

Zählt man die zusätzliche erneuerbare Elektrizität zusammen, die benötigt wird, um Millionen von Fahrzeugen mit Strom zu versorgen, und die jene der Kernkraftwerke ersetzen soll, so ergibt dies eine Summe von 321 TWh bis 2030, die durch erneuerbare Energiequellen ersetzt werden muss. Dies entspricht einem ganzen Dutzend neuer Elektrizitätswerke.

Auch wenn die erneuerbare Energie sich auf Basis des von Deutschland erstellten Plans mit der höchsten erlaubten Wachstumsrate ausbreitet, wird diese dennoch nur circa 63 TWh der Gesamtmenge abdecken. Wasserkraft, Erdwärme und Bioenergie leiden nicht unter denselben periodisch bedingten Problemen wie Wind- oder Solarenergie, sondern Deutschland hat das zur Verfügung stehende Potential in allen drei Bereichen jedoch bereits nahezu ausgeschöpft.

Das bedeutet, dass der Rest der fehlenden Energie – das sind insgesamt beeindruckende 258 TWh – durch Kohle oder Erdgas aufgefüllt werden muss. Das entspricht dem derzeitigen gesamten Energieverbrauch von Spanien – oder zehn Mal dem von Irland.

Deutschland kann sich dafür entscheiden, diese Lücke mit Kohle oder Gaswerken aufzufüllen. Würde man jedoch vollkommen auf Kohle setzen, würde dies erneut zu Emissionen von 260 Millionen Tonnen CO2 im Jahr führen, während Erdgas alleine 131 Millionen Tonnen Abgase produziert.

Deutschlands Straßenverkehr stößt derzeit circa 156 Millionen Tonnen CO2 aus, bei dem der größte Teil von Fahrzeugen stammt. Aus diesem Grund, sofern das Energiedefizit nicht beinahe vollständig von Erdgaswerken ersetzt wird, könnte Deutschland komplett auf Elektroautos umsteigen, die Abgase würden trotzdem ein Nettowachstum aufweisen.

Image by Dénes Csala
Image by Dénes Csala

Die Grafik weiter oben zeigt ein realistischeres Szenario, in welchem die Hälfte der von den Elektroautos benötigten Elektrizität von neuen Gaswerken gewonnen würde und die andere Hälfte von Kohlebergwerken. Wir haben angenommen, dass sowohl Kohle als auch Erdgas ihre Effizienz um 25 Prozent  steigern würden. In diesem relativ wahrscheinlichen Szenario steigen die tatsächlichen Emissionen im Verkehr um 20 Prozent oder sogar um bis zu 32 Millionen Tonnen CO2 (vergleichbar mit dem jährlichen Emissionsausstoß von Uruguay oder Montana) an.

Wenn Deutschland den Abgasausstoß seiner Fahrzeuge wirklich erheblich reduzieren möchte, müssen die Energie- und Transportrichtlinien ausgeglichen sein. Statt die Energie durch neue Solaranlagen und Windparks abzudecken, sollte Deutschland die stufenweise Abkehr von der Kernenergie verschieben und sich vielleicht lieber auf die Berechnung des Energiebedarfes und die Lagerung von erneuerbarer Energie konzentrieren.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Elektroauto“ by MikeBird (CC0 Public Domain)


The Conversation

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Fabian Westerheide über Künstliche Intelligenz

Neural (adapted) (Image by geralt [CC0 Public Domain] via pixabay)

Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelreihe im Vorfeld der Digitalkonferenz EXPLAINED von Microsoft Deutschland. Die Konferenz findet am 23. März 2017 in Berlin statt.


Künstliche Intelligenz (KI) und die Frage, was den Menschen und die Maschine zusammenbringt, treibt den Unternehmer, Venture Capitalist, Autor und Redner Fabian Westerheide um. Nachdem er in verschiedene Unternehmen investierte, ist er seit 2014 Geschäftsführer von Asgard – human VC for AI und leitet die KI-Konferenz Rise of AI. Außerdem ist er Koordinator für Künstliche Intelligenz beim Bundesverband Deutscher Startups. Ich habe mich mit ihm im Vorfeld zur Digitalkonferenz EXPLAINED von Microsoft Deutschland, bei der er als Speaker auftreten wird, zum Interview getroffen.

Was fasziniert Sie an Künstlicher Intelligenz?

Das war ein Prozess. Ich komme vom Land und habe schon immer an Computern herumgebastelt und mich für die Auswirkungen zwischen Mensch und Maschine interessiert. Dann bin ich Unternehmer geworden und habe in insgesamt 35 Firmen investiert, von denen die meisten aus dem Softwarebereich stammen. Irgendwann wusste ich, dass das Thema Künstliche Intelligenz, was mich durch Science-Fiction-Literatur schon seit den Achtzigern beschäftigt hat, endlich greifbar wurde. Mich fasziniert vor allem, dass es so ein komplexes Thema ist und wirtschaftliche, gesellschaftliche, militärische und politische Konsequenzen hat. Es betrifft sowohl Unternehmen als auch den einzelnen Menschen, es betrifft letztlich die ganze Menschheit. Das ist ein Thema, bei dem ich meine ganze Begeisterung für Politik und Gesellschaft einfließen lassen kann. Und ich fühle mich sehr wohl damit, weil es um mehr als Geldverdienen geht. Künstliche Intelligenz kann wirklich die Menschheit verändern – in die eine oder in die andere Richtung.

Was ist der nächste Entwicklungsschritt für die Künstliche Intelligenz?

Die Maschine muss noch besser lernen zu lernen. Das bedeutet, dass sie mit wenige Daten zurecht kommt und mit weniger Transferwissen arbeiten kann. Zum Beispiel kann man derzeit eine KI, die ein bestimmtes Auto fährt, nicht einfach in ein anderes selbstfahrendes Auto verpflanzen. Man kann sie auch nicht benutzen, um mit ihr mit Aktien zu handeln oder ein Flugzeug zu fliegen. Sie ist eigentlich ziemlich idiotisch angelegt und genau auf ihre Hardware programmiert. Innerhalb dieser Grenzen kann sie aber jederzeit weiterlernen. Wir müssen also den Schritt schaffen, dass die Software Hardware-unabhängig wird und Vorwissen aufbauen kann. Vor ein paar Wochen hat Google Deep Mind ein sehr interessantes Paper veröffentlicht, wo sie mit einer KI ein Spiel gespielt haben. Dieselbe KI wurde verwendet, um ein neues Spiel zu lernen. Die KI wurde also deutlich besser, weil sie über das Wissen verfügt, wie man so ein Spiel spielt. Sie konnte es auf ein anderes Spiel übertragen und dadurch besser werden als eine KI, die nur auf dieses eine Spiel hin programmiert wurde.

Ist das der Schritt zwischen einem gut funktionierenden Algorithmus und einem denkenden Wesen? Ich gebe zu, ich scheue mich etwas, diesen Prozess schon als Denken zu bezeichnen. Ich würde eher sagen, es ist eher ein Weiterverarbeiten. Oder fängt das Denken hier schon an?

Das ist schwierig zu sagen, hier fängt eigentlich eher die nächste Diskussion an: Denkt der Mensch wirklich, oder sind wir nicht viel eher hormon- und instinktgetrieben? Wie viel davon ist durch unser Unterbewusstsein bestimmt? Die meisten Menschen treffen Entscheidungen im Bruchteil einer Sekunde. Wir nennen das Bauchgefühl oder Instinkt. Eigentlich ist es aber eine Erfahrungskurve. Wir brechen unsere Erfahrungen herunter und denken nicht darüber nach, sondern handeln. So ist es bei der Maschine auch. Sie können noch nicht auf 20 Jahre Berufserfahrung zurückgreifen oder auf eine jahrelange Erziehung. Wir als Menschen hingegen haben ungeheuer viel Input verarbeitet und sind biologisch dafür ausgelegt, alles abzuspeichern. Seit es im Jahr 2012 den großen Durchbruch mit den neuronalen Netzen gegeben hat, haben die Maschinen auch ein Kurzzeitgedächtnis. Was noch fehlt ist ein Langzeitgedächtnis und das Abstraktionslevel. Und genau das passiert gerade: Wir bauen Schritt für Schritt ein kollektives Gedächtnis auf, eine Art Schwarmintelligenz. Wir müssen also noch nicht einmal eine menschenähnliche KI haben, um zu erreichen, dass sie denkt, sondern wir brauchen eine KI, die untereinander kommuniziert und kollektiv Wissen verarbeitet. Wenn ein Auto beispielsweise einen fatalen Fehler macht, wie es bei dem Tesla-Unfall mit dem LKW geschehen ist, dann passiert ihm das ein einziges Mal. Seit diesem Vorfall können alle hunderttausende Teslas da draußen LKWs erkennnen. Das ist eine Intelligenzleistung, die mehr schafft als ein einzelner Mensch.

Image by Fabian Westerheide
Image by Fabian Westerheide

Wir müssen die KI also nicht nur schulen, sondern auch erziehen?

Genau das. Der Hirnforscher Danko Nikolic sagt, wir brauchen einen KI-Kindergarten, eine Art DNA für künstliche Intelligenz. Ich finde diese These sehr interessant. Wir müssen es schaffen, diese Lernalgorithmen einer KI beizubringen. Sie muss lernen zu lernen, damit sie weiß, wie man selbst Wissen generiert. Das können wir Menschen besonders gut. Die KI kann das noch nicht, also wird der Durchbruch im Lernalgorithmus die nächste Stufe sein. Dann muss man sie trainieren, ausbilden und erziehen, wie man Kinder erzieht. Wenn das passiert, wird das, was wir jetzt haben, schneller und auch deutlich interessanter. Eine KI hat noch keine Eigenmotivation, ich weiß aber, dass Teams bereits daran arbeiten.

Welche Jobs sind bisher immer noch nicht vollständig durch Maschinen ersetzbar? Wo geht hier die Entwicklung hin?

Momentan sind es zwei: Menschen und Komplexität. Wir sind Menschen und wollen deshalb natürlich weiterhin menschliche Interaktion. Ich behaupte, dass ‚Made by Humans‘ irgendwann bei Produkten ein Qualitätsmerkmal sein wird, für das die Leute mehr bezahlen werden. Bei der Interaktion kann es zu einer Mischung kommen: In der Pflege werden wir Pflegeroboter haben, die uns beispielsweise dabei helfen, den schweren alten Mann zu wenden, aber die menschliche Komponente muss erhalten bleiben. Eine KI nimmt dich nicht in den Arm, sie kann aber konkrete Ergebnisse liefern. Das dauert wohl aber noch gut 10 bis 15 Jahre. Eine KI kann erkennen, wie Prozesse am besten durchzuführen sind, aber bei emotionaler Intelligenz muss sie eben passen. Wir brauchen keinen menschlichen Maler, aber einen menschlichen Innenarchitekten. Je einfacher der Job ist, desto eher können wir ihn durch die Maschinen erledigen lassen. Sie hat aber noch immer ein Problem mit der Motorik, das haben wir noch nicht gelöst. Softwaretechnisch hingegen ist sie uns natürlich haushoch überlegen, jeder Taschenrechner kann besser rechnen als du und ich.

Wir müssen der KI auch Kontext beibringen, damit sie uns wirklich helfen kann.

Bei Service-KIs funktioniert das sogar schon. Die KI kann erkennen, ob der Kunde gut oder schlecht gelaunt ist, ob er etwas umtauschen will und ob sie ihm noch mehr Angebote machen soll oder nicht. Das würde ich schon als Kontext bezeichnen. Jeder, der schon einmal Kundensupport gemacht hat, wird das kennen – man muss Zweideutigkeit erkennen und das kriegen schon wir Menschen manchmal nicht ordentlich hin. Wie wollen wir da erwarten, dass die KI es besser macht? Der erste Schritt ist also: Sie muss lernen, es zumindest schon einmal besser zu machen als der Schlechteste von uns.

Wenn man manche Artikel liest, werden die Maschinen oft sehr dystopisch als unser Untergang beschrieben, sowohl gesellschaftlich als auch arbeitstechnisch. Wie gehen Sie mit dieser Angst der Menschen um?

Ich erlebe es ab und zu, dass die Menschen bei einem gewissen Level fast schon technologiefeindlich sind und regelrecht Angst vor der KI haben. Aber ich finde, dass Probleme wie die globale Erwärmung, der Terrorismus oder auch nur zu viel Zucker im Blut viel gefährlicher für die Menschheit sind. Wir sollten wirklich versuchen, etwas unaufgeregter an das Thema KI heranzugehen. Ja, die Digitalisierung frisst eine Menge Jobs. Aber das ist doch super! Niemand muss mehr langweilige Jobs machen, wir haben viel mehr freie Zeit. Wir können die KI benutzen, um in unserer Tätigkeit noch produktiver zu sein. Wir können so sogar mehr Jobs nach Europa holen, weil es günstiger und effektiver ist, die Handgriffe an eine KI outzusourcen als an irgendwelche ausgebeuteten Clickworker in Indien. Das Ganze bringt einen enormen strukturellen Wandel mit sich, weil wir uns von der Industriegesellschaft zur Servicegesellschaft und auch zu einer Wissensgesellschaft wandeln.

Die Großkonzerne von heute haben bereits begriffen, dass sie sich entwickeln müssen, sie tun sich damit aber noch etwas schwer. Das sind reine Industrieunternehmen, die aus einer ganz anderen Hierarchie und einer anderen kulturellen Epoche kommen. Künstliche Intelligenz ist hier nur die Spitze des Eisberges, denn unsere Industrie ist nicht für digitale Umbrüche gerüstet. Wir sind an dieser Stelle in kultureller Hinsicht noch komplett falsch aufgestellt.

Wie steht es um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz in Deutschland?

Das deutsche Problem daran ist, dass wir mal wieder den Trend verschlafen. Es gibt kaum KI-Unternehmen hierzulande – wir sind eher auf den abgeschlagenen Plätzen zu finden. Im Moment sind die US-amerikanischen KI-Unternehmen besser finanziert und es gibt viel mehr Firmen als hier, obwohl der Markt nicht so groß ist wie unserer. Es geht auch nicht darum, noch etwas zu entwickeln, dass uns unser Essen schneller liefert, sondern darum, dass uns eine strategische Entwicklung entgeht. Wir brauchen endlich mehr Forschung, mehr Kapital und mehr Unternehmen in Deutschland und Europa, um eine strategisches, wirtschaftliches und politisches Gegengewicht herstellen zu können. Nur dann können wir auf Augenhöhe miteinaner verhandeln.


Image (adpated) „Neural“ by geralt (CC0 Public Domain)


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  • TECHNIK heise: Lithium-Ionen-Akku-Pionier stellt Arbeiten für neuen Akku vor: Ein Team der University of Texas hat im Energy & Environmental Science Journal Forschungsarbeiten für einen neuen Akku vorgestellt, der sich besonders für Mobilgeräte, elektrische Fahrzeuge und stationäre Energiespeicher eignen soll. Im Vergleich zu den heute gängigen Lithium-Ionen-Akkumulatoren soll die Ladezeit der Neuentwicklung deutlich geringer ausfallen und sowohl in Sachen Haltbarkeit als auch Energiedichte Vorteile bringen. Besonders für die Automobilindustrie könnten die schnell aufladbaren neuen Akkus durch ihre höhere Energiedichte von Interesse sein. Außerdem sollen sie mit der neuen Technik länger halten und weniger anfällig für Feuer und Explosionen sein.

  • FACEBOOK t3n: Facebook testet Dislike-Button – vorerst im Messenger: Schon oft wurde darüber spekuliert, ob Facebook die Möglichkeit einführen würde, „Gefällt mir nicht“-Angaben für Beiträge zu machen. Bislang hat sich in der Richtung nichts getan, auch nachdem mit der Reactions-Funktion weitere Möglichkeiten eingeführt wurden, Beiträge zu bewerten. Jedoch haben User in der neusten Beta-Version des Facebook-Messengers den nach unten zeigenden Daumen entdeckt. Facebook hat das neue Feature gegenüber dem US-Techportal Techcrunch bestätigt. Dass der Dislike-Button auch in den Newsfeed kommt, ist allerdings eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Facebook selbst sieht den Dislike-Button eher als eine Art „Nein“ als Antwort in Diskussionen.

  • ENERGIE golem: Stadtwerke bieten 1 GBit/s zum Preis von 100 MBit/s: Die Stadtwerke der nordrhein-westfälischen Stadt Gronau bieten seit letzter Woche einen symmetrische Datenrate von 1 GBit/s an. Die Datenrate wird zusammen mit dem deutsch-niederländischen Netzwerk NDIX realisiert. Bestandskunden und Interessenten für das Projekt Gigabitcity Gronau bekommen als Startangebot die GBit/s-Verbindung zum Preis einer 100-MBit/s-Verbindung. Das schnelle Internet wird im gesamten Stadtgebiet angeboten werden und bietet die Geschwindigkeit von 1 GBit/s sowohl beim Upload als auch beim Download.

  • FINANZEN Gründerszene: Bitcoins sind erstmals mehr wert als Gold: Die digitale Revolution hat nun auch die Hackordnung an den Finanzmärkten verändert. Zum ersten Mal in der Geldgeschichte ist die Kryptowährung Bitcoin mehr wert als die Feinunze Gold. Beide gelten als eine Alternative zum Papiergeld und damit als Art globale Schattenwährung, die Menschen nutzen, um ihr Erspartes in Sicherheit zu bringen. Bisher war Gold deutlich wertvoller als der Bitcoin. Seit gestern nicht mehr. Der Wert des Bitcoin schoss am Donnerstag um mehr als drei Prozent in die Höhe und markierte bei 1.269 Dollar einen neuen Rekord. Gleichzeitig rutschte der Goldpreis um fast zwei Prozent auf 1.230 Dollar ab.

  • GOOGLE GoogleWatchBlog: Rechtliche Probleme bei der neuen Bildersuche: Google stellt die deutschen Gerichte immer wieder vor Herausforderungen und sorgt für völlig unterschiedliche Einschätzungen, Urteile und Diskussionen in den Rechtsabteilungen. Schon vor über vier Jahren hat Google die neue Bildersuche vorgestellt und in Deutschland und einigen anderen Ländern vorerst noch nicht eingeführt. Das hatte aber keine technischen sondern rechtliche Gründe, und die liegen vor allem an der Art der Einbindung der einzelnen Bilder. Statt wie in der alten Variante nur Thumbnails anzuzeigen und mit diesen auf die ursprünglich Webseite zu verlinken, bekommt der Nutzer in der neuen Version deutlich größere Bilder zu sehen.

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#WorkDriveBalance: Eine halbe Stunde – und die ganze Sache mit der Mobilität der Zukunft


Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie Work-Drive-Balance, in der sich unabhängige Autoren mit dem von Porsche initiierten Thema der #workdrivebalance im neuen Panamera auseinandersetzen.


270.000 Menschen pendeln zu ihrer Arbeit nach Berlin. Ich bin einer von ihnen. Und ich mag das, meistens zumindest. Denn da gibt es diese eine halbe Stunde.

Mein Arbeitsalltag gleicht dem vieler Vorstadtbewohner: Ich bringe morgens meine Tochter zur Schule, fahre dann über Landstraße, Autobahn und durch die Stadt zur U-Bahn, mit der ich den restlichen Weg zur Redaktion zurücklege. Abends wieder in die U-Bahn, ein paar Meter zu Fuß zum Auto, ich steige ein. Und dann beginnt die eingangs erwähnte halbe Stunde.

Vorweg: Ich freue mich auf meine Familie und den gemeinsamen Abend, ich habe auch das Glück, bei meiner Arbeit in einem tollen Team interessante Sachen zu machen. Aber dazwischen brauche und genieße ich die Zeit, in der ich den Tag sacken lassen und sich die Vorfreude auf den Abend entwickeln kann. In dieser halben Stunde lasse ich den Tag Revue passieren, höre nebenbei in den Nachrichten, wie sich der Tag seit dem Radiohören auf der Hinfahrt entwickelt hat, nehme mir Dinge für den Abend vor und denke über Sachen nach, die ich tagsüber beiseite geschoben hatte.

Fahren

Manchmal mache ich das Radio aus und konzentriere mich einfach aufs Fahren, denn ich fahre einfach gerne Auto – ohne einer dieser Puristen zu sein, die das Autoradio abklemmen, weil sie ohnehin nur den Motor hören wollen. Bei den mehrstündigen Fahrten in die Heimat fahre ich zwar immer einige Zeit ohne Musik oder andere Ablenkung, aber ich lade mir vor der Fahrt auch immer mehrere Podcasts runter, die ich dann mit großem Gewinn höre und reflektiere.

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Image by Paul Schmuck (CC0 Public Domain)

Zurück zur halben Stunde: In den sechs Jahren, in denen ich nun diesen Weg fahre – zunächst in einem Youngtimer, den ich von einem älteren Herrn übernommen und dessen in meiner Vorstellung bedächtigen Fahrstil ich mir auch zu eigen gemacht hatte, mittlerweile in einem dieser mal belächelten, mal verhassten dunklen Kombis – ist die erwähnte halbe Stunde ein Indikator für vieles geworden: für das Wetter und die Jahreszeit, wie es beispielsweise von Tag zu Tag dunkler auf dem Heimweg wird. Und dann wieder heller.

Für mein Zeitmanagement: Bin ich auf Hin- oder Rückweg spät dran? Woran liegt’s? Für die eigene Verfasstheit: Ob ich dem Geschehen im Berliner Straßenverkehr mit Heiterkeit oder – beschönigend formuliert – Unmut begegne. Und als Indikator für das, was mich wirklich beschäftigt, was mir als Erstes oder immer wieder in den Sinn kommt.

Nachdenken

Manchmal denke ich aber auch einfach nach. Frei, ohne Bezug zum zuvor Erlebten. Ich denke darüber nach, in die Stadt zu ziehen, was mich allerdings diese halbe Stunde kosten würde. Darüber, ob ich statt des Nachdenkens und Radiohörens vielleicht die Zeit effektiver nutzen sollte: um mein Englisch zu verbessern (poor). Oder mein Französisch (pire). Möglicherweise gibt es ja auch Online-Kurse, die man weitgehend im Auto absolvieren kann. Vielleicht Wirtschaft, bislang nicht so mein Ding. Oder ich lerne eine dieser Sprachen, die vom Aussterben bedroht sind, da hätten auch andere etwas davon. Und bei zwei halben Stunden pro Tag, vielleicht dazu noch die Zeit in der U-Bahn, wären das 10 Stunden pro Woche, da müssten sich einem auch die sperrigeren Sprachen erschließen.

Andere Idee: Ich könnte mich in Achtsamkeit üben, derzeit reden so viele darüber. Wenn ich das nach einer flüchtigen Betrachtung richtig verstanden habe, würde ich mich anschließend wieder einfach mehr auf den Spaß beim Autofahren konzentrieren. Win-win.

Vergangenheit und Zukunft

Oder, das bringt die Situation mit sich, über das Autofahren. Wie wird das Autofahren in fünf oder zehn Jahren aussehen? Wie werden sich meine Töchter eines Tages fortbewegen? Wie bereits erwähnt, fuhr ich früher einen Youngtimer und ertappe mich in der halben Stunde immer wieder bei dem Gedanken, wieder einen zu kaufen. Datenschutzrechtlich ja eine gute Idee. Nach heutigen Maßstäben konnte der Wagen nicht sehr viel: Er parkt nicht selbst ein und blendet bei Gegenverkehr auch nicht ab, er warnt weder vor Querverkehr noch vor dem Verlassen der Fahrbahn. Vom teil- oder vollautonomen Fahren gar nicht zu reden. Man kann mit ihm einfach nur fahren. Aber genau das mache ich ja gerne, wie gesagt: Einfach fahren.

Ich kann mir schwer vorstellen, in einem Auto zu sitzen, das die Verantwortung über mich und die anderen Insassen übernimmt. Aber: Ähnliches werden die Konservativen bei der Erfindung der Eisenbahn auch gesagt haben.

Ich kann mir ebenfalls schwer vorstellen, dass ich diese halbe Stunde dann so erlebe, wie ich es derzeit tue. Dazu gehört das Schalten, Lenken, Gas geben, Bremsen, die Interaktion mit Anderen und dergleichen mehr. Als Beifahrer oder in der Bahn komme ich nicht in diesen kontemplativen Modus, in dem ich am Steuer bin. Einige Freunde berichten, dass sie beim Joggen so drauf kommen; von der Philosophin Hannah Arendt erzählt man sich, dass sie mit geschlossenen Augen denkend auf der Couch lag. Beides nicht mein Ding. Ich möchte dabei fahren.

Die Akzeptanz des Fortschritts

Aber wenn wir über die Zukunft der Mobilität nachdenken, kann es nicht darum gehen, was mein Ding ist. Wenn ich an die Zeit denke, die wir im Stau verbringen, an übernächtigte Fahrer von Kleintransportern unter Zeitdruck, an die die oft polemisch aufgegriffenen, aber nachvollziehbaren Probleme von Gelegenheitsfahrern und letztlich an die vielen Unfälle, wird schnell klar, dass der Status quo nicht erhaltenswert ist.

Die hinreichend bekannten Fälle, in denen der Autopilot eine Kollision herbeiführte, sollten nicht den Blick darauf verstellen, wie viele Unfälle durch Alkohol, Unerfahrenheit, Ablenkung, Hektik, Poser-Gehabe und andere dem Fahrer zuzuschreibenden Umstände verursacht werden. So sehr ich das selbstständige Fahren mag und mich schon Gurtwarner oder Kaffeepausen-Vorschläge nerven: Langfristig hat der technologische Fortschritt im Straßenverkehr Menschenleben gerettet und wird es in noch stärkerem Maße tun. Dem sollte man auch nichts in den Weg stellen.

Man kann mit guten Gründen aus rechtlicher Perspektive dagegen sein, utilitaristisch betrachtet dafür und mit Kant wieder dagegen. Ich verkürze es mal: Sobald die Einführung eines technologischen Fortschritts wie die Fußgängererkennung oder der Autopilot mehr Menschenleben retten als kosten, bin ich derzeit dafür. Ich möchte nicht verantworten, dass jemand deshalb verletzt wurde, weil auch ich gegen die Einführung einer lebensbewahrenden Technologie gestimmt habe. Nur weil mir meine halbe Stunde traditionellen Fahrens wichtiger war.

Was nun? Vielleicht lege ich mir einen Hund zu und habe meine halbe Stunde während des Spaziergangs. Vielleicht ist die halbe Stunde im Auto sogar viel besser, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, dass das Auto selbst fährt? Okay, seien wir ehrlich: Das ist jetzt reiner Zweckoptimismus von mir. Ähnlich plausibel wie die Überlegung, dass der Brexit vielleicht auch etwas Gutes hat, über die ich in der halben Stunde auch schon sinniert habe. Oder Trump. Vielleicht hat ja auch die Wahl Trumps – ach, lassen wir das.

Genug nachgedacht: Blinker setzen, ich bin zuhause.


Image „Oberbraumbrücke“ by Paul Schmuck (CC0 Public Domain)


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#WorkDriveBalance: Über das Unterwegs-Büro und Geschwindigkeit


Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie Work-Drive-Balance, in der sich unabhängige Autoren mit dem von Porsche initiierten Thema der #workdrivebalance im neuen Panamera auseinandersetzen.


Bisher bedeutete die Autofahrt zum Termin eine halbe Stunde Ich und die Straße – und unzählige Autofahrer, die meine Fahrtzeit unnötig verlängern. Oder: Wer hat da an der Ampel gepennt und die Kreuzung verstopft? Das kostet mich vier Minuten länger.

Alles wird in Zeit gemessen. Wie lange oder kurz etwas dauert, ist ein Maßstab der Qualität. Die Geschwindigkeit unseres Lebens nimmt rasant zu. Moderne Entwicklungen machen es möglich. Bekam man früher nur einmal am Tag Post, kann man heute rund um die Uhr E-Mails erhalten und verschicken. Damit steigen die Erwartungen – von uns, aber auch an uns. Unproduktive Zeit regt uns auf. Die Tugend der Geduld haben wir verlernt. Wie können wir aber auch geduldig sein, wenn wir an mehreren Orten gleichzeitig sein sollen?

Wir sind einem regelrechten Geschwindigkeitsrausch verfallen. Dabei geht es nicht mehr allein um schnelle Autos – das Internet muss es auch sein, damit wir noch kurz die Kalkulation unseres Kollegen nachschauen können oder den liegengebliebenen Bericht fertig machen, bevor wir zum nächsten Termin hechten. Denn wir sind stets auf dem Sprung. Was wir an einem Ort nicht schaffen, nehmen wir mit. In Ermangelung einer Alternative setzen wir uns ins Café, wo wir eigentlich eine Auszeit von der Hektik nehmen könnten. Das würde uns besser tun. Wir vermischen das Angenehme mit dem Anstrengenden.

Dabei gibt es Orte, an denen wir fokussierter arbeiten könnten – auch fern des Büros. Mit rückenfreundlichen Arbeitsplätzen, blitzschnellem WLAN, konzentrationsfördernder Ruhe und inspirierender Atmosphäre. Coworking Spaces finden sich in allen mittel- bis großen Städten und das Nächstgelegene finde ich auf meiner eigenen Plattform Meshville.

Hier habe ich mein Unterwegs-Büro gefunden. Den Ort, an dem ich mich ausbreiten kann und ohne Umstände meine Aufgaben erledigen. Da die meisten anderen im Coworking Space ebenso vertieft sind, schaffe ich das hier schneller als im Café. Aber einen Kaffee trinke ich trotzdem.

Nun muss ich auch alsbald weiter. Wieder steige ich ins Auto, wieder kommt die Arbeit mit. Auch hier bin ich im Optimierungsmodus. An der Ampel noch schnell eine Nachricht tippen – vom Gesetzgeber nicht gern gesehen, aber Realität. Besser die Freisprechanlage nutzen. Damit lassen sich Meetings während der Fahrt abhalten, um dem Gefühl Einhalt zu gebieten, unproduktiv zu sein. Diese Art von Fahrzeit fühlt sich nämlich gar nicht gut an.

Zukunftsversprechen machen selbstfahrende Autos. Tesla und Google sind die prominentesten Vorreiter in Tests um ebendiese. Nicht ohne Rückschläge. Sie mussten bereits diverse Unfälle melden, die jedoch immer noch geringer sind als die Unfallquote menschlicher Fahrer.

Im August versprach Personenbeförderungsdienstleister Uber dem selbstfahrenden LKW Startup „Otto“, von Anthony Levandowski, dem Gründer des Google-Autoprojekts, Anteile im Wert von 680 Millionen US-Dollar. Jetzt berichtet auch Apple, was bislang nur spekuliert wurde: sie arbeiten ebenfalls an selbstfahrenden Technologien.

Schauen die traditionellen Automobilhersteller nur zu? Ganz und gar nicht. Die sind ja nicht von gestern. Die Fortschritte der letzten Jahre bei der Sensorik lassen erahnen, was möglich ist. Bei ihnen ginge das Zusammenbauen jedenfalls schnell, das dürfte ihr Vorteil gegenüber den Techies aus dem Silicon Valley sein. Eine komplexe Maschine wie solch ein Auto zu erstellen, ist nicht einfach. Komplementär bringt Nissan ein voll ausgestattetes Büro auf die Räder.

Es ist ein Rennen um die Zeit. Wer wird der Weltöffentlichkeit als Erster sein zugelassenes, marktfähiges Modell präsentieren? Die zu erwartenden Gewinne sind unsagbar. Mich würde es freuen. Ich würde mehrere Stunden des Tages besser auskosten und entspannter von Termin zu Termin kommen. Das nächste Mal gehe ich dann wirklich nur zum Verweilen ins Café.

Auch aktiv Auto fahren will ich weiterhin. Am Wochenende mit einem sportlichen Wagen auf freien Straßen abseits der Verkehrsadern. Die Lust am Fahren bewahren. Diese Zeit habe ich mir unter der Woche durch effizientes Arbeiten während und zwischen Terminen verdient. Zeit vergeht wie im Flug, hört man des Öfteren. Bald wird man eher den Vergleich zur Fahrt suchen.


Image: Porsche Newsroom


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#WorkDriveBalance: Mit einem Lächeln im Gesicht dem Sonnenuntergang entgegen


Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie Work-Drive-Balance, in der sich unabhängige Autoren mit dem von Porsche initiierten Thema der #workdrivebalance im neuen Panamera auseinandersetzen.


Ich vermisse ihn sehr, meine abendlichen Stunden mit ihm, nach Büroschluss, allein an der Elbe in und um Hamburg. An diesen kalten, trüben Herbst- und Wintertagen denke ich oft an ihn – meinen guten, alten Porsche. Es ist ein Targa, ein 3,2er, Baujahr 1985. Ein Original, mein Jugendtraum, den ich mir vor vielen Jahren endlich erfüllen konnte. Jetzt im Winter steht er warm und trocken in der Scheune beim Nachbarn. Ich besuche ihn regelmäßig und schaue, ob es ihm gut geht.

Was mir am meisten fehlt, sind die Fahrten mit ihm am Abend vom Büro nach Hause. Einfach das Dach abbauen und verstauen, Motor starten, vom Büro bis an die Elbe den 6-Zylinder-Boxermotor auf Betriebstemperatur bringen und dann die Elbe entlang „driven“ – mal gemütlich cruisen oder auch mal Gas geben.

Nie hätte ich es für möglich gehalten, wie sehr es mich fasziniert und fokussiert, mit diesem Auto zu fahren. Radio, wozu? Der Sound des Motors ist Musik. Ich entscheide, ob es ruhig, getragen und fast schon klassisch klingen soll oder laut, schnell und kraftvoll wie Heavy Metal. Eins war mir im Vornherein klar: Pop-Musik, nichtssagend und langweilig, kann er nicht. Umso besser.

Schon nach wenigen Minuten ist der Job vergessen und die Konzentration gilt der Straße, den Kurven und Geraden. Die Sonne und der Wind geben mir ein Gefühl von Freiheit. Der Blick auf die Elbe bringt mich von den Bits und Bytes des Alltags wieder zurück in das echte Leben. Ein kurzer Stopp am Imbisswagen (heute würde man dazu wohl eher „Foodtruck“ sagen), in Hoopte auf einen Kaffee und eine gelegentliche Fachsimpelei mit Gleichgesinnten und dann ab nach Hause.

Ja, Entschleunigung ist mit viel PS nicht nur möglich, es ist auch besonders. Ich jedenfalls komme entschleunigt und entspannt zu Hause an und freue mich schon auf die nächste Heimfahrt mit ihm, meinem Porsche, dem Targa, dem 3,2er.


Image „Porsche911_Targa_Cockpit“ by KarleHorn (CC BY-SA 3.0)


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  • TESLA t3n: Tesla: Hardware-Update macht alle neuen Fahrzeuge zu selbstfahrenden Autos: Alle neuen Tesla-Fahrzeuge werden zukünftig mit Hardware für vollautonomes Fahren ausgestattet. Diese beinhaltet zwölf Sensoren, einen Radar und acht Kameras für einen 360-Grad-Blick. Das selbstfahrende System ist allerdings noch nicht ausgereift genug und kann noch nicht genutzt werden, Tesla muss noch viele Testmeilen zurücklegen. 2017 will CEO Elon Musk die neue Technologie mit einer Fahrt von Los Angeles nach New York demonstrieren. Ein Software-Update soll die neuen Modelle dann zu selbstfahrenden Autos machen. Tesla will, dass die Fahrzeuge damit sicherer als mit einem menschlichen Fahrer sind.

  • AMAZON golem: Amazon soll eigenen Internet Service Provider planen: Amazon untersucht den Aufbau eines eigenen Service Providers in Europa. Dadurch könnte das Unternehmen einen Internetzugang zusammen mit Prime Streaming Video anbieten. Der Online-Konzern würde somit in Konkurrenz zu TV-Kabelnetzbetreibern treten, die Internetzugang und das Fernsehprogramm verkaufen. Es gibt noch keine Pläne für den Aufbau eines eigenen Festnetztes, also müsste Amazon als Weiterverkäufer von Internetzugängen in fremden Netzen auftreten. Für das Projekt kommen regulierte Landesmärkte wie Deutschland und Großbritannien in Betracht.

  • SMARTWATCH t3n: Misfit Phase: Neue Hybrid-Smartwatch in klassischem Uhren-Design:
    Der Hersteller Misfit wird Anfang November eine Art Hybrid-Smartwatch auf den Markt bringen. Diese kombiniert das Design einer klassischen Armbanduhr mit smarten Zusatzfunktionen wie z.B. einem Schrittzähler. Die Uhr hält dank einer integrierten Knopfzelle sechs Monate mit einer Akkuladung durch. Außerdem verfügt die Uhr über ein paar interessante Spielereien. Der Nutzer kann beispielsweise per Knopfdruck die Kamera des Smartphones auslösen oder die Musikwiedergabe steuern.

  • APPLE MacLife: Apple: Die meisten Original-Kabel und Netzteile auf Amazon sind Fakes: Ein Händler soll bei Amazon.com gefälschte Apple-Produkte als Originale verkauft haben. Nun geht Apple juristisch gegen den Anbieter vor. Das Unternehmen vermutet, dass knapp 90 Prozent aller als „Original Apple“ klassifizierten Zubehörprodukte bei Amazon.com Plagiate sind. Die Verkäufer deklarierten sie als Originalware, verlangten jedoch deutlich niedrigere Preise als der Hersteller. Apple fordert, dass die Plagiate zerstört werden sollten und verlangt von dem Händler Mobile Star LLC zwei Millionen US-Dollar Schadenersatz für jede Produktkategorie.

  • DEUTSCHE BAHN heise: Deutsche Bahn fixt Schwachstelle im neuen WLAN von ICEs:
    Die Deutsche Bahn hat eine Schwachstelle im neuen WLAN der ICEs geschlossen. Dadurch konnte man den Log-in-Prozess missbrauchen, um z.B. die Position von ICE-Zügen und IP-/MAC-Adressen von Nutzern zu erfahren. Um das Problem zu beseitigen, hat die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben ein Software-Update eingespielt und dadurch die Schwachstelle bei allen Zügen behoben.

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  • NETFLIX Horizont: Netflix mit überraschend vielen Neu-Kunden und hohem Umsatz: Netflix hat das Vertrauen der Anleger zurückgewonnen: Nach unerwartet gut ausgefallenen Quartalszahlen sprang die Aktie um rund ein Fünftel hoch. Netflix konnte im vergangenen Vierteljahr 3,57 Millionen neue Kunden gewinnen. Den Ausschlag hätten populäre Eigenproduktionen wie die Mystery-Serie „Stranger Things“ gegeben, sagte Netflix-Chef Reed Hastings am Montag. Netflix hatte den Dienst im Januar auf einen Schlag in 130 neue Länder gebracht und deckt damit fast die ganze Welt bis auf China ab. Netflix war trotz der nahezu weltweiten Verfügbarkeit zu Jahresbeginn in den vergangenen Quartalen zunächst schwächer als erwartet gewachsen.

  • SAMSUNG t3n: Samsung Galaxy S8: Das soll das nächste Flaggschiff an Bord haben: Bald kommt das neue Samsung Galaxy S8, nach dem Note-7-Debakel ein äußerst wichtiges Produkt. Auf dem Samsung Galaxy S8, das wohl das nächste High-End-Modell wird, lasten entsprechend hohe Erwartungen. Obwohl es noch etwa ein halbes Jahr dauert, bis das Galaxy S8 vorgestellt wird, kursieren schon viele Gerüchte und Details über das Smartphone-Flaggschiff.Es werden wie in den vergangenen zwei Jahren, abermals zwei Modelle erwartet. Die beiden Geräte sollen die Codenamen Dream und Dream2 tragen. Auch wenn Samsung jetzt aufgrund des Note–7-Fiaskos eine große Lücke zu füllen hat, gehen wir davon aus, dass die neuen Galaxy-S8-Modelle nicht vor Ende Februar das Licht der Welt erblicken werden.

  • TESLA golem: Behörde verlangt Umbenennung des Tesla-Autopiloten: Das Kraftfahrt-Bundesamt will eine Umbenennung des Tesla-Autopiloten erreichen. Nach Ansicht der Behörde ist der Begriff missverständlich für Fahrer des Elektroautos. Der Begriff Autopilot könnte zu der Annahme führen, dass sich der Fahrer um nichts kümmern müsse. Fahrer müssten ständig aufpassen, dass das Auto keine Fehler mache und nötige Korrekturen vornehmen. Tesla weist die Kritik an seinem Assistenzsystem zurück und will mit einer Umfrage klären, ob der Begriff missverstanden werde.

  • ALLIANZ Die Welt: Allianz wird zum Amazon des Gebrauchtwagenhandels: Der Versicherungspolicen-Verkauf reicht der Allianz nicht mehr. Künftig will sie über das Netz Gebrauchtwagen verkaufen und per Spedition liefern. Nach den Vorstellungen der Allianz soll der Gebrauchtwagenkauf der Zukunft nach dem Amazon-Vorbild ablaufen. Von zu Hause sucht der Kunde im Internet ein Fahrzeug seiner Wahl aus und bekommt es dann samt Wunschkennzeichen zugelassen vor die Tür gestellt – plus 14 Tage Umtauschrecht, beispielsweise wenn das Auto doch nicht so fährt wie erhofft. Der Versicherungskonzern bestätigte der Welt auf Anfrage das Vorhaben.

  • APPLE Frankfurter Allgemeine: Baut Apple doch kein eigenes Auto?: Apple macht ein großes Geheimnis um sein „Apple Car“. Doch nun gibt es Hinweise dafür, dass das Projekt in Problemen steckt. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet über Umstrukturierungen in der Entwicklungsabteilung, die für das „Apple Car“ zuständig ist. Von insgesamt 1000 Mitarbeitern seien in den vergangenen Monaten mehrere hundert in andere Abteilungen versetzt worden oder hätten gekündigt. Ob Apple demnächst ein eigenes Auto baut, wird immer fraglicher.

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  • FIREFOX golem: Firefox 49 kann vorlesen: Mozilla hat eine neue Version von Firefox für Windows, Linux, Mac OS und Android veröffentlicht. Ein besonderes Feature des Updates ist die Vorlesefunktion. Diese lässt sich im Reader-Modus, den man über das Buch-Symbol in der Adressleiste öffnen kann, anschalten. Außerdem benutzt die Android-Version den Cache sinnvoll und zeigt zuvor aufgerufene Seiten auch an, wenn gerade keine Internet-Verbindung vorhanden ist.
  • YAHOO handelsblatt: Yahoo ließ sogar Verizon im Dunkeln tappen: Yahoo wurden mehr als 500 Millionen Datensätze geklaut. Nicht nur den Kunden hat die CEO Marissa Mayer dies verheimlicht, sondern auch dem Telekomkonzern Verizon, der das Unternehmen übernehmen möchte. Außerdem können unter den entwendeten Daten Namen, Geburtstage, E-Mail-Adressen und Telefonnummern sein. Teilweise konnten die Angreifer sogar Sicherheitsfragen und Antworten übernehmen, mit denen man Passwörter zurücksetzten kann.
  • FACEBOOK heise: CarPlay-Unterstützung: Facebook Messenger lernt Autofahren: Dank iOS 10 kann man ab sofort Anrufe von dem Facebook Messenger auch im Auto entgegennehmen. Jedoch gibt es noch keine Siri-Unterstützung, sodass man die Telefonate nicht selbst einleiten kann. Außerdem werden in CarPlay-Fahrzeugen nun auch Benachrichtigungen des Messengers empfangen. CarPlay ist eine intelligente, sichere Möglichkeit, um das iPhone im Auto nutzen zu können, die man in ausgewählten Modellen findet.
  • INDUSTRIE 4.0 t3n: Industrie 4.0: SAP und Bosch planen Kooperation für das Internet der Dinge: Bosch und SAP haben jetzt eine langfristige Kooperation angekündigt. Beide Unternehmen bieten jeweils eigene Produkte für das Internet der Dinge an und möchten nun im Cloud-Sektor zusammenarbeiten. In Zukunft wollen die beiden Konzerne auch im Rahmen des Industrial Internet Consortium und der deutschen Plattform Industrie 4.0 gemeinsame Industriestandards entwerfen. Zusammen wollen sie einheitliche Rahmenbedingungen schaffen, von denen die gesamte Industrie profitieren wird.
  • TWITTER spiegel: Die Türkei fordert Twitter besonders oft zum Löschen auf: Twitter bekommt immer mehr behördliche Anfragen zum Löschen von Inhalten. Einem aktuellen Transparenzbericht zufolge kamen fast 80 Prozent der Aufforderungen aus Russland und der Türkei. Im ersten Halbjahr 2016 bekam Twitter 4434 Anträge von Regierungs- und Polizeistellen, das sind 13 Prozent mehr als im Vorhalbjahr. Die Anfragen wurden meistens damit begründet, dass Inhalte gegen gesetztliche Bestimmungen in den betreffenden Ländern verstoßen haben.
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Shell präsentiert „V-Power SmartDeal“

Eine ganz besondere Pflege für das Auto? Das ist der Wunsch von vielen Autoliebhabern. Mit dem neuen „V-Power SmartDeal“ ist das ganz einfach möglich. Unter der Headline „Endlich Premium tanken und Standard zahlen“ bietet Shell seinen Kunden ein interessantes Angebot. Mit dem SmartDeal kann der etwas teurere V-Power Kraftstoff bei allen Shell-Tankstellen zum Preis von Standard-Kraftstoff getankt werden, entweder durch eine monatliche Zahlung oder eine Jahresgebühr.

Der V-Power Premium Kraftstoff pflegt nicht nur den Motor des Fahrzeuges, sondern schöpft auch das Leistungspotenzial des Motors aus. So schlagen Männerherzen höher! Alle die ihr Auto lieben, können es nun besonders pflegen, ohne mehr Geld auszugeben. Über dieses Angebot freut sich nicht nur Ihr Motor, sondern auch der Geldbeutel.

Der ShSmartDeal1_1900x1200ell V-Power SmartDeal

In dem Angebot sind die Shell V-Power Premiumkraftstoffe V-Power Racing und V-Power Diesel zum Preis der Standardkraftstoffe Super FuelSave 95 oder Diesel FuelSave erhältlich. Und die Shell V-Power Hochleistungskraftstoffe haben es in sich: Sie wurden entwickelt, um sofort gegen leistungshemmende Motorablagerungen zu wirken und das Leistungspotenzial des Motors auszuschöpfen. Außerdem lohnt sich der Shell V-Power Smart Deal bereits ab einer Tankfüllung der Premiumkraftstoffe im Monat. Sie zeigen beim Tanken einfach ihre Shell ClubSmart Karte an der Kasse vor und der Rabatt wird automatisch abgezogen. Hinzu kommt, dass man bei jedem Tanken Shell ClubSmart Punkte sammelt, die gegen tolle Prämien eingetauscht werden können.

Um das Angebot des Shell V-Power SmartDeals zu nutzen, muss man sich einfach nur eine Shell ClubSmart Karte auf shellsmart.com bestellen. Dort kann man dann auch den passenden SmartDeal buchen.

 


Image by Shell


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Über ausgepresste Zitronen in der Automobilindustrie

volkswagen (image by jp26jp[CC BY 1.0] via Pixabay

„Working together to win“ war eine der zentralen Botschaften des baskischen Topmanagers José Ignacio Lòpez de Arriortúa. In der Öffentlichkeit reduzierte man den früheren GM- und VW-Manager auf das Image des gnadenlosen Kostenkillers, der vor allem die Zuliefererindustrie auspresste, wie eine Zitrone. Vor einiger Zeit habe ich dazu eine Story geschrieben und Insider der Branche befragt. Tenor: Der Kosten- und Wettbewerbsdruck in der Nach-Lopez-Ära hat sich dramatisch verschärft und führt zu einer weiteren Konzentration der Auto-Branche. Die Konzerne verfolgen eine globale Strategie mit entsprechenden Auswirkungen für die mittelständisch geprägten Zulieferer: Nur wenige Firmen in Deutschland sind in der Lage, diesem Anspruch gerecht zu werden. Die Zahl der direkten Zulieferer nimmt ab. Man muss in der Lage sein, ein Frontend nicht nur in Europa, sondern auch in anderen Weltregionen herzustellen: „Und das heißt, man muss ein internationales Netzwerk mit dem entsprechenden Lieferanten-Management aufbauen. Das ist eine unverzichtbare Voraussetzung, um modulare Systeme und die notwendige Integration zu realisieren“, so der Geschäftsführer eines großen mittelständischen Unternehmens.

Zulieferer tragen finanzielle Risiken

Autokonzerne konzentrieren sich vor allem auf den Verkauf und den Service rund ums Auto. Dazu zählen Bankgeschäfte, Versicherungen und das Leasinggeschäft. Den Rest drücken sie weg an die Lieferanten, die immer mehr finanzielle Risiken stemmen müssen.

Ein radikaler Wandel der Branche ergibt sich auch aus der Reduzierung der Neuentwicklungszeiten. Früher lag der Lebenszyklus eines Fahrzeugs bei sieben bis acht Jahren. Mittlerweile kommt ein Facelift im Schnitt nach drei bis vier Jahren. Hinzu kommt noch, dass Zulieferer in einer wesentlich kürzeren Entwicklungszeit immer wieder mit Änderungswünschen des Kunden konfrontiert werden. Um adäquat darauf reagieren zu können, müssen die beauftragten Unternehmen in der Entwicklungsphase wesentlich mehr Ressourcen zur Verfügung stellen.

Industrielle Fertigungstiefe in Deutschland sinkt

Zudem verschärfen sich die Bedingungen für neue Aufträge, die von den Konzernen diktiert werden. Das nennt sich dann „Target Cost Squeeze“: Da werden Lieferanten bei neuen Auftra?gen nur beru?cksichtigt, wenn sie osteuropa?ische Lo?hne als Kalkulationsbasis zu Grunde legen.

„Zusa?tzlich fordern Firmen wie VW sogenannte Quick Savings, das sind sofort fa?llige Preisreduzierungen auf das bestehende Gescha?ft in Ho?he von fu?nf Prozent als Gegenleistung fu?r den Erhalt eines neuen Auftrages. Ha?ufig ist es dann so, dass das Bestandsgescha?ft noch in Deutschland produziert wird und hier der Nachlass gegeben wird, auch wenn die Produktion spa?ter in einem Low Cost Standort erfolgt. Bei jedem neuen Auftrag sinkt die Umsatzrendite im Altstandort immer weiter. Des Weiteren mu?ssen vier Jahre lang je fu?nf Prozent an Preisreduktion zugesichert werden. Dieser Preisnachlass la?sst sich durch Produktivita?tssteigerung nur noch in den Low Cost-Standorten darstellen, da in Deutschland die meisten Abla?ufe bereits automatisiert wurden. Aufgrund des hohen Kostendrucks werden zusa?tzlich ganze Entwicklungsauftra?ge in Niedrigstandorte verlegt. In Indien arbeitet ein CAD-Entwicklungsingenieur fu?r rund fu?nf Prozent des deutschen Gehaltsniveaus und zusa?tzlich ohne Arbeitszeitbegrenzung. Daru?ber hinaus erfolgt die Produktion der meisten Werkzeuge und Maschinen ohnehin schon in Asien“, sagt der Automobil-Kenner Thomas Meichsner.

Made in Germany war gestern

Mit einem Lohnkosten-Unterschied von rund 40 Euro in Deutschland und vier bis sechs Euro in den osteuropa?ischen La?ndern, werden ganz sicher immer mehr Industriearbeitspla?tze in Niedriglohnla?nder verlagert. Die Milliarden, die VW an Kosten fu?r die Abgasmanipulationen zu tragen hat, wird das Unternehmen auf viele Schultern verteilen.Die Zulieferer bekommen das u?ber den erho?hten Verhandlungsdruck bei Neuauftra?gen zu spüren – ganz ohne Lopez.

Eines muss den Autokonzernen klar sein: Wenn sie sich nicht abhängig machen wollen von den großen Mega-Zulieferern, haben sie nur in den mittelgroßen, flexiblen und innovativen Zulieferern und deren Kooperationen die leistungsfähigen Alternativen. Allerdings muss die Autoindustrie den mittelständischen Zulieferern faire Chancen zum Überleben lassen – in Deutschland. Das Notiz-Amt wird das aufmerksam beobachten.


Image „Volkswagen“ by jp26jp (CC BY 1.0)


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • AUTO mobilegeeks: Warum Du in 30 Jahren nicht mehr Autofahren darfst: In 30 Jahren werden wir zwar noch im Auto sitzen, doch die Fahrten überlassen wir dann dem Computer. Im folgenden Beitrag geht es um autonom fahrende Autos, die uns jetzige FahrerInnen überflüssig erscheinen lassen. Die rechtlichen Anforderungen an das Steuer könnten wir eventuell verlieren bzw. diese auch nicht mehr erfüllen. „Schon übermorgen sind wir die Betrunkenen und Bekifften von heute.“
  • WORKFLOW berufebilder: 7 Regeln für erfolgreiches Delegieren: Jaja das Zeitmanagement. Für viele hat der Tag einfach zu wenig Stunden um ToDo´s oder Projekte abzuschließen. Wichtig ist dabei also eine gute Planung und eine gute Einteilung bzw. Verteilung von Arbeit. Delegiert man Arbeit richtig, entsteht ein ganz anderer Workflow und man hat selbst vielleicht nicht mehr so viel auf dem Tisch und mehr Zeit für das eigene Leben. Auch an alle, die lieber selbst Hand anlegen statt zu delegieren:7 Regeln für erfolgreiches Delegieren
  • INTERNET heise: Kabinettsklausur: Wirtschaft fordert Tempo in Digitalpolitik: Das Internet wird für Bürger und Firmen immer wichtiger. Deshalb will auch die Bundesregierung in ihrer Klausur beraten, wie die Entwicklung schneller vorankommen kann. Die Branche sieht Handlungsbedarf. „Wir brauchen in der Digitalpolitik noch mehr Tempo“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands Bitkom, Bernhard Rohleder.
  • DATENSCHUTZ golem: Safe-Browsing-API soll schneller und mobiler werden: Google hat die Version 4 seiner Safe-Browsing-API vorgestellt. Damit will der Technologiekonzern vor allem auf die Bedürfnisse von Smartphone-Nutzern besser eingehen. Googles Projekt zur Verbesserung der Internetsicherheit wird seit 2007 betrieben und kann zum Beispiel das Verlinken auf Seiten verhindern, die Malware verteilen, oder vor Social-Engineering-Werbeanzeigen warnen.
  • GOOGLE t3n: Sebastian Thrun: „Künstliche Intelligenz macht uns zu Supermenschen“: Er hat das selbstfahrende Auto bei Google mitentwickelt und in Stanford gelehrt: Der Solinger Sebastian Thrun gilt als eines der Superhirne unserer Zeit. Jetzt hat er sich eines neuen Projekts angenommen: Bildung. Im Interview spricht der 49-Jährige über die Gemeinsamkeiten von Büchern und Onlinekursen, schmerzhafte Veränderung – und Supermenschen.

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5 Lesetipps für den 27. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Donald Trumps Wege zur US-Präsidentschaft, Datenschutz, die Deutsche Post, einen ersten Rückgang beim iPhone und um Schlafstörungen durch soziale Netzwerke. Ergänzungen erwünscht.

  • DONALD TRUMP Carta: Trumps Weg zur US-Präsidentschaft: In Deutschland kann sich bislang keiner so richtig Vorstellen, dass Donald Trump vielleicht mal der nächste US-amerikanische Präsident sein soll. Mit seinen  Sprüchen, macht er sich hierzulande nicht gerade beliebt. Allerdings stehen in Amerika seine Chancen den Wahlkampf zu gewinnen gar nicht mal schlecht. Seine Masche scheint bei den meisten Wählern, die er zum Gewinnen der Nominierung und der Präsidentschaftswahl benötigt, sehr gut anzukommen.

  • DATENSCHUTZ heise online: Autoindustrie und Datenschützer: KfZ-Daten unterliegen dem Datenschutz: Datenschutz ist ein heikles Thema und wird oftmals leider nicht so ernst genommen, wie es sich die meisten Nutzer wünschen. Die deutsche Automobilindustrie und die Datenschutz-Aufsichtsbehörden aber, haben sich nun nach über einem Jahr der Verhandlungen darauf geeinigt, dass alle im Fahrzeug anfallende Daten, als personenbezogen gelten sobald sie mit der Fahrzeugidentifikationsnummer oder dem Kfz-Kennzeichen verknüpft sind. Der Datenschutzbeauftragte Thomas Kranig bezeichnete das als einen ersten großen Aufschlag.

  • DEUTSCHE POST Handelsblatt: Deutsche Post plant Offensive gegen Amazon: Amazon setzt sich von Tag zu Tag stärker durch und plant nach der Eröffnung des ersten Paketzentrums in Olching bei München, nun weitere Zentren in Deutschland. Die Deutsche Post möchte jetzt den Gegenangriff starten und reagiert mit dem Ausbau der eigenen Paketsparte. Dafür plant die Deutsche Post ca. 10.000 Neueinstellungen bis zum Jahre 2020. Bereits jetzt ist es schon zu 4.000 Einstellungen gekommen. Außerdem möchte das Unternehmen auch einige Investitionen in die Infrastruktur tätigen.

  • APPLE FOCUS Online: Telekommunikation: Erster Rückgang beim iPhone steht bevor: Für einen neuen Rekordgewinn reichte es gerade noch, obwohl die Verkaufszahlen deutlich zurück gingen. Die Rede ist von Apple. Seit der Markteinführung im Jahre 2007 steuert Apple das erste Mal auf einen Rückgang der iPhone-Verkäufe zu. Obwohl das Weihnachtsgeschäft mit das wichtigste ist, gab es hier nur noch einen minimalen Zuwachs von 0,4 Prozent und trotzdem reichte das – wenn auch nur knapp – um einen Rekordgewinn zu erzielen. Der Grund dafür ist unter anderem laut Apple, die schwache Konjunktur in mehreren wichtigen Märkten.

  • SCHLAFSTÖRUNGEN heise online: Studie: Soziale Netzwerke und schlechter Schlaf gehören zusammen: Eine sehr interessante und aufschlussreiche Studie zeigt nun, dass junge Erwachsene, die sich viel in sozialen Netzwerken aufhalten, öfter unter Schlafstörungen leiden. Die 1.788 getesteten Personen aus den USA im Alter von 19 bis 32, verbrachten im Durchschnitt täglich knapp eine Stunde auf sozialen Plattformen und griffen etwa 30 Mal auf verschiedene soziale Netzwerke zu. Daraufhin haben Forscher bei 30 Prozent der Teilnehmer Schlafstörungen gemessen. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Erklärungen, wie beispielsweise das grelle Licht des Bildschirms vom Smartphone oder auch emotionale Aufreger, die das Einschlafen deutlich erschweren.

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5 Lesetipps für den 25. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Kooperation zwischen Whatsapp und Facebook, Digitalisierung, Twitter, den Jungfernflug einer Paketdrohne der Deutschen Post und um das Sterben zahlreicher Bankfilialen. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSAPP FOCUS Online: Zwei Jahre nach Kauf: Screenshot aufgetaucht: Werden WhatsApp und Facebook doch zusammengelegt?: Dass Facebook bereits vor zwei Jahren den Nachrichtendienst Whatsapp aufgekauft hat, haben die meisten Nutzer kaum mitbekommen. Allerdings ist im Internet jetzt ein Screenshot aufgetaucht, was beweist, dass sich das bald ändern könnte. Scheinbar soll dem Nutzer in Zukunft angeboten werden, seine Account-Informationen, wie beispielsweise die eigene Handynummer, mit Facebook zu teilen. Bis auf ein besseres Facebook-Erlebnis, sind noch keine weiteren Vorteile bekannt und auch ab wann Nutzer mit der Änderung rechnen können, wisse man ebenfalls noch nicht genau.

  • DIGITALISIERUNG Das Netz: Der Zukunft auf der Spur: Dass die Bewohner in Großstädten keine Probleme haben von einem Ort zum anderen zu kommen, steht außer Frage. Schwerer haben es da die Dorfbewohner, wo ein Bus nicht einmal alle zwei Stunden fährt. Aber stellt sich die Frage, inwiefern auch die kleinen Dörfer sich die voranschreitende Digitalisierung zu Nutze machen können: Die Antwort lautet “Smart Mobility”. Autonomes Fahren könnte tatsächlich in Zukunft die Lösung, gerade auch für ältere Menschen ohne Führerschein, sein.

  • TWITTER N24.de: Twitter: Top-Manager verlassen Kurznachrichtendienst: Der Kurznachrichtendienst Twitter verabschiedet sich von zahlreichen Managern. Die Bekanntgabe von einigen Abgängen steht kurz bevor. Unter ihnen befinden sich unter anderem Katie Jacobs Stanton – die Medien-Direktorin, Technik-Chef Alex Roetter und Produkt-Chef Kevin Weil. Außerdem ist von weiteren Änderungen die Rede. Gründe dafür wurden nicht genau genannt, allerdings wird von geringen Nutzerzahlen gesprochen und auch Facebook stellt dem Microblogging-Tool eine große Konkurrenz dar.

  • JUNGFERNFLUG heise online: Paketdrohne: Post sagt Flug wegen schlechter Wetterverhältnisse ab: Ein Jungfernflug mit der Paketdrohne vor laufenden Kameras – das nahm sich die Deutsche Post vor. Doch auf Grund der Wetterverhältnisse, wurde daraus leider nichts. Wie sich herausstellte, setzten Wind und Regen der Drohne ordentlich zu, sodass der Flug abgebrochen wurde. Ein neuer Termin wurde aber schon erneut angesetzt. Insider berichten jedoch, dass nicht nur das Wetter für den Abbruch verantwortlich war, sondern auch andere technische Probleme.

  • BANKEN DIE WELT: Bankensterben: Wenn ein gepanzerter Bus die Bankfiliale ersetzt: Der digitale Wandel macht auch vor den Banken nicht Halt und so werden immer mehr Filialen geschlossen. Die Beratungsfirma Bain & Company schätzt zudem, dass 125.000 Jobs bis zum Jahre 2025 auf der Kippe stehen werden, da mittlerweile viele Bankgeschäfte von den Kunden online betrieben werden. Doch hier gibt es Ideen, wie Banken auch in Zukunft den Kontakt zu ihren Kunden halten können. Beispielsweise gepanzerte Busse – die von Ort zu Ort fahren, SB-Terminals, Bargeldservice nach Hause und auch Hausbesuche für Beratungsgespräche sind Maßnahmen, die den Banken bei der Bindung ihrer Kunden weiterhelfen könnten.

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5 Lesetipps für den 18. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Airbus und die Idee der fliegenden Autos, Facebook, das kostenlose iTunes Radio, Netflix und die Industrie 4.0. Ergänzungen erwünscht.

  • AIRBUS trendingtopics.at: Airbus und Uber lassen Nutzer Hubschrauber per App bestellen: Elektroautos vermehren sich immer mehr und irgendwann werden sie zu unserem Alltag gehören. Deswegen denkt Airbus schon einen Schritt weiter: Fliegende Autos. Für eine kostengünstige Entwicklung sei die Technologie immerhin schon weit genug fortgeschritten und auch das Know-How sei vorhanden. Neben diesen interessanten Ideen hat Airbus auch bekannt gegeben, künftig Airbus Group Ventures zu starten, um in Startups aus dem Flug- und Raumfahrtbereich zu investieren.

  • FACEBOOK t3n: Facebook-Test: So soll der neue In-App-Browser aussehen: Um Nutzer noch stärker an sich zu binden, hat Facebook eine neue Idee. Denn das soziale Netzwerk testet derzeit einen neuen In-App-Browser. Hier wird dann eine eigene URL in die Browserzeile eingegeben. Die gewünschte Seite wird anschließend besucht, ohne dass man die Facebook-App verlassen muss. Auch eine Lesezeichen-Funktion ist möglich. Die App befindet sich schon seit Dezember 2015 in der Testphase, was bedeutet, dass die neue Funktion schon bald für alle nutzbar sein kann.

  • ITUNES ZDNet: Apple Music: Kostenloses iTunes Radio wird Ende Januar eingestellt: Apple-Kunden haben eine besondere E-Mail in ihrem Postfach vorgefunden. Demnach werden die werbefinanzierten Radiosender von iTunes Radio Ende Januar eingestellt. Wer kein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen hat, dem steht nur noch Beats 1 kostenlos zur Verfügung. Trotz der vielen verschiedenen Songs, wird dieser Radiosender nicht alle Geschmäcker treffen können, da der Mix zum größten Teil aus der neuesten Musik besteht, was nicht immer jedem gefällt.

  • NETFLIX DIE WELT: Online-Videodienst: Netflix will deutsche TV-Serie ins Programm nehmen: Eine deutsche TV-Serie bei Netflix? Das plant der Online-Videodienst noch in diesem Jahr. Die richtige Sendung ist allerdings noch nicht gefunden. Fest steht jedoch, dass das Genre bislang egal sei. Ob Krimi- oder Komödie, der Sender sei da sehr offen. Durch die globale Reichweite, sollen überall auf der Welt mehr Filme und Serien produziert und ausgestrahlt werden. Doch ein wichtiger Markt fehlt noch: China. Wann aber Netflix dort verfügbar sein wird, wisse der Online-Videodienst noch nicht.

  • INDUSTRIE 4.0 DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN: Industrie 4.0 kostet fünf Millionen Arbeitsplätze: Dass die Digitalisierung vieles verändert, steht außer Frage. Aber auch die Arbeitswelt ist von ihr stark betroffen. Der zunehmende Einsatz von Robotern und die fortschreitende Digitalisierung werden unter anderem dafür verantwortlich sein, dass die Industrieländer in den nächsten fünf Jahren rund fünf Millionen Jobs verlieren werden. Am stärksten betroffen sind dann vor allem die Stellen in der Verwaltung und in den Büros. Das geht aus einer Studie hervor. Allerdings stehen dem Verlust gegenüber zwei Millionen neue Stellen, die im Bereich Computer und Technik neu geschaffen werden sollen. Besonders Deutschland ist, laut der Studie, am stärksten vom digitalen Wandel betroffen.

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5 Lesetipps für den 13. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Datenleck bei Dell, Periscope, Apple und die ersten Einblicke in das neue iOS 9.3, Lego und um Apples iCar. Ergänzungen erwünscht.

  • DELL t-online: Datenleck bei Dell? Falsche Dell-Techniker tricksen Kunden: Eine Reihe von Betrügern hat sich eine besonders unverschämte Masche ausgedacht, um an Benutzerdaten heranzukommen. Sie geben sich als Dell-Support-Mitarbeiter aus und rufen Nutzer gezielt an, um angebliche Probleme, die sich auf den Geräten befinden zu beheben. Kaum ist man mit den deutsch- oder englischsprachigen Mitarbeitern im Gespräch, schon gibt man seine Daten preis. Das Vertrauen ist schnell geweckt und die Kunden installieren die von den Betrügern empfohlene Fernwartungssoftware. Jetzt ist es kein Problem mehr für die vermeintlichen Mitarbeiter den Computer der Opfer zu steuern und diese auszurauben.

  • PERISCOPE Horizont: Periscope: Twitter integriert Live-Videos in iOS-App: Wer Periscope-Videos sehen möchte, der kann das jetzt auch in der Timeline der Twitter-App. Dass man erst auf ein Video klicken muss, damit sich dann die Periscope-App öffnet, um sich anschließend das Video ansehen zu können, ist nun vorbei. Die Videos starten ab sofort automatisch und direkt im jeweiligen Tweet. Außerdem werden sie im Vollbildmodus angezeigt und auch die Kommentare und Like-Herzen von allen Nutzern sind einsehbar. Der Sinn dahinter ist, dass man die Periscope-App jetzt nicht mehr extra installieren muss, um die gewünschten Videos zu sehen. Twitter möchte den Nutzern so das Teilen und Ansehen von Videos einfacher machen. Allerdings gilt die Neuerung vorerst nur für iOS-Nutzer.

  • APPLE ZDNet.de: Apple gibt ersten Ausblick auf iOS 9.3: Apple hat jetzt die ersten spannenden Ausblicke auf iOS 9.3 gegeben. Die Betaversion steht inzwischen registrierten Entwicklern zum Testen zur Verfügung. Neben einer speziell für den Bildungssektor entwickelten Software, weißt die neueste iOS Version auch eine angepasste Displaybeleuchtung, die Neuerung der Nachrichten- und Health-App auf und erlaubt es Notizen durch ein Passwort oder gar einem Fingerabdruck zu schützen. Apple-Nutzer können sich also schon mal auf zahlreiche Neuerungen freuen.

  • LEGO DIE WELT: Lego: Bundeskartellamt verhängt Strafe wegen Preis-Druck: 130.000 Euro – das ist die Kartellbuße, die der Spielwarenhersteller Lego jetzt zahlen muss. Wie es heißt, hat das Unternehmen gegen das Verbot der vertikalen Preisbindung verstoßen. In den Jahren 2012 und 2013 hat Lego scheinbar die Einzelhändler in Nord- und Ostdeutschland dazu gedrängt, die von dem Bauklötze-Hersteller vorgeschriebenen Endverkaufspreise für die Produkte zu nehmen. Wer sich jedoch nicht daran hielt, hatte mit Konsequenzen zu rechnen. So drohte das Unternehmen den Händlern beispielsweise mit einer Minderung der Liefermenge oder gar einer Nichtlieferung. Nach umfangreichen internen Ermittlungen verloren einige verantwortliche Mitarbeiter ihren Job.

  • ICAR Meedia: “Offenes Geheimnis”: Tesla-Chef Elon Musk bestätigt Apple-Auto: Was die Entwicklung des Apple-Autos iCar angeht, darüber hält sich der Konzern noch sehr bedeckt. Das Konkurrenz-Unternehmen Tesla hingegen bestätigte in einem Interview die Gerüchte, die schon seit längerer Zeit kursieren, über das Apple Elektroauto. Tesla-Chef Elon Musk äußerte sich noch im vergangenen Jahr abfällig über Apples Vorhaben und machte sich sogar darüber lustig. Doch in einem Interview mit der BBC bezeichnete Musk die Entwicklung zwar als ein “offenes Geheimnis” aber gleichzeitig auch als ein vermutlich überzeugendes E-Auto.

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5 Lesetipps für den 23. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Sicherheitslücken bei EC-Kartenlesegeräten, das Smartphone als Passwort-Ersatz, ein neues Roboterauto, Roboter als Sprachtrainer und Whatsapp. Ergänzungen erwünscht.

  • SICHERHEITSLÜCKE SPIEGEL ONLINE: EC-Kartenleser: Hacker finden Sicherheitslücke bei der Zahlung mit Karte: Kriminelle haben wieder einmal die Möglichkeit sich kinderleicht zu bereichern, denn Sicherheitsforscher haben in Kartenlesesystemen Sicherheitslücken entdeckt. Es bedarf nicht vieler Handgriffe und die Diebe könnten sich einfach selbst Gutschriften ausstellen. Laut den Sicherheitsforschern sollen fast alle Bezahlterminals in Deutschland betroffen sein, also Hotelbetreiber, Tankstellen und Einzelhandelsgeschäfte. Doch auch die Betreiber haben eine Möglichkeit, sich vor diesen Angriffen zu schützen, sollten Hacker tatsächlich in der Lage sein die Bezahlterminals zu knacken.

  • PASSWORT-ERSATZ GWB: Smartphone als Sicherheits-Schlüssel: Google testet Login ohne Passwort: Ein Smartphone als Passwort-Ersatz? Es ist schwer sich etwas darunter vorzustellen, aber Google verfolgt damit einen ganz genauen Plan. Durch die vielen in Google-Accounts gespeicherten Nutzerinformationen, sollten die Daten besser gesichert sein, als durch ein bloßes Passwort. Nutzer testen derzeit den sicheren Login per Smartphone. Im Login-Feld wird die E-Mail-Adresse angegeben und der Nutzer muss anschließend die Frage beantworten, ob er tatsächlich versucht sich einzuloggen. Beantwortet der Nutzer mit JA, so läd sich die Seite neu und man ist eingeloggt. 

  • FORD DIE WELT: Autonomes Fahren: Ford und Google bauen gemeinsam ein Roboterauto: Google und Ford haben gemeinsame Pläne: Der Bau eines Roboterautos. Schon seit längerer Zeit arbeitet Google an seinen eigenen fahrerlosen Autos. Doch leider ist das Design der kleinen fahrenden Kugeln nicht ganz so umwerfend. Deshalb suchte Google nach einem Partner und so liefert das Unternehmen nun die Software und Ford die Hardware. Die Zusammenarbeit soll allerdings erst Anfang des nächsten Jahres im Rahmen der Consumer Electronics Show in Las Vegas bekannt gegeben werden.

  • SPRACHROBOTER n-tv.de: Sprachkurse für Einwandererkinder: Roboter sollen beim Deutschlernen helfen: Deutschlehrende Roboter für Einwandererkinder – eine etwas andere Art zu lehren und Wissenschaftler wollen jetzt wissen, ob das möglich ist. In den kommenden drei Jahren soll sich dann herausstellen, ob das Roboterkind “Nao” als Sprachtrainer für Vier- bis Fünfjährige geeignet ist. Der Sinn dahinter ist, dass Kitas es sich nicht großartig leisten können jedes einzelne Kind in einer Zweitsprache zu unterrichten. Der Roboter “Nao” könnte da Abhilfe schaffen.

  • WHATSAPP t3n: WhatsApp bekommt Videochat-Funktion: Interner Beta-Test soll schon laufen: Wie viele andere, entwickelt sich auch WhatsApp weiter und so heißt es, dass es womöglich bald eine Videochat-Funktion geben wird. Derzeit soll WhatsApp eine Beta-Version der Messaging-App testen. Doch wie soll diese Videochat-Funktion eigentlich aussehen? Der Chatpartner wird den größten Teil des Bildes einnehmen. In der unteren Leiste, befindet sich dann ein Button zum Auflegen, Stummschalten und zum Wechseln der Front- und Rückkamera. Man darf also gespannt sein, wann wir tatsächlich dieses neue Feature anwenden können.

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Straßen, die Elektroautos laden, sind Teil der neuen Automobilwelt

Park and charge (adapted) (Image by Justin Pickard [CC BY-SA 2.0] via flickr)

Einer der am weitesten verbreiteten Vorbehalte gegenüber Elektroautos ist die Schwierigkeit, sie dauerhaft mit Strom zu versorgen.

Stellen Sie sich also eine Welt vor, in der die Straßen selbst dazu beitragen, dass Ihre Batterie stets vollgeladen ist, oder in der Ihre Auffahrt mit dem Ladeprozess beginnt, kaum dass Sie das Auto abgestellt haben. Diese Art von Traum verlangt nicht nur massive Investitionen in die Infrastruktur, sondern wirft auch einige grundlegende Fragen der Automobilphilosophie auf.

Die Medien zeigen neuerdings ein enormes Interesse an der Technologie und haben auf diese Weise ein neues, nützliches Diskussionsfeld eröffnet. Wir gewöhnen uns langsam an die Idee der drahtlosen Energieübertragung, wenn es um unsere Handys geht – warum also nicht auch im Bezug auf Elektroautos im Straßenverkehr?

Einige vielversprechende Experimente wurden bereits mit Bussen durchgeführt, die über Induktionsschleifen an Bushaltestellen aufgeladen werden. Rolls-Royce hat unterdessen vorgeschlagen, drahtlose Ladestationen in Privatgaragen zu installieren. Andere Vorschläge bemühen sich um eine Ausweitung dieser Idee auf Hauptverkehrsadern und Schnellstraßen, die entlang mehrerer Kilometer mit Induktionssystemen versehen werden könnten, um jedes entsprechend ausgerüstete Fahrzeug aufzuladen. In Verbindung mit den jüngsten Durchbrüchen im Feld der Batterietechnologie scheint sich hier eine realisierbare Alternative für das Verkehrswesen aufzutun.

Fahrerkontrolle

Abgesehen von den beachtlichen Kosten, die voraussichtlich mit der Einführung einer solchen Technologie verbunden wären, stellt sich auch die grundlegende Frage darüber, bei wem die Kontrolle über die Technologie verankert sein sollte: Im Gerät selbst – in diesem Falle also dem Auto – oder innerhalb der Infrastruktur.

Wäre die Technologie im Auto selbst verortet, dann befände sie sich größtenteils unter der Kontrolle des Fahrers. Funktioniert sie überwiegend im Rahmen der Infrastruktur, dann ist sie unter der Kontrolle des Anbieters, sei dieser nun staatlich oder einem Unternehmen zugehörig.

Dadurch, dass wir unseren Schwerpunkt immer auf individuelle Verantwortlichkeit legen, ist es für uns ganz normal, dass wir die Kontrolle über Schlüsseltechnologien ebenfalls auf dieser Ebene ansiedeln wollen. Der Staat wird jedoch, genau wie die Privatunternehmen, in den meisten Fällen versuchen, seine Macht- und Kontrollsphäre auszubauen. In genau diesem Kontext sollten wir daher nicht nur die Idee drahtloser Energieübertragung, sondern auch andere Entwicklungen sehen, die in Richtung eines autonomen Autos führen.

Zusammenarbeit von Unternehmen

Aktuelle Beispiele für den schleichenden Einfluss größerer Unternehmen werden in Gebieten wie dem Cloudcomputing sichtbar. Das Speichern von Daten in der Cloud mag in bestimmten Fällen zwar durchaus nützlich sein, gibt dem Anbieter aber auch potenziellen Zugriff auf eine riesige Menge an Daten, die zu Geld gemacht werden können. Dass jeder individuelle Benutzer für dieses Privileg zahlt, macht das Ganze nur noch besser. Im Falle drahtloser Energieübertragung ist es theoretisch zwar möglich, dass das Auto eine kleinere Batterie benötigt – es wird aber gleichzeitig auch abhängiger von der Infrastruktur, wodurch es leichter nachverfolgt werden kann und zusätzliche Daten generiert.

Andere, weniger philosophisch angehauchte Fragen tauchen in diesem Kontext natürlich ebenfalls auf – beispielsweise die erheblichen Kosten, die mit der Ausarbeitung einer solchen Infrastruktur verbunden wären; die Störungen im Straßenverkehr, die durch Bauarbeiten entstehen würden, und die Frage darüber, was passiert, wenn die Technologie versagt. Dann steht da auch noch die Frage im Raum, wer überhaupt für all das aufkommen soll: Die Fahrer von Elektroautos, alle Verkehrsteilnehmer, oder der Infrastrukturanbieter, der anschließend Daten sammeln kann?

Binary code(Image by Christiaan Colen(CC BY-SA 2.0) via Flickr)
Image (adapted) „Binary code“ by Christiaan Colen (CC BY-SA 2.0)

 

Probedurchläufe

Die Idee drahtloser Energieübertragung für Autos ist ihrem Kern nach Teil einer größeren Entwicklung, die den Fahrerinput eliminiert und ihn von seinem Auto entfremdet. Autonome, nicht nur fahrerlose, Autos rücken in greifbare Nähe.

Die wenigen autonomen Autos und LKWs, die aktuell an Orten wie Kalifornien und Nevada im Testlauf unterwegs sind, sind bereits in einige kleinere Unfälle verwickelt worden. Wenngleich beim Großteil dieser Unfälle zwar die menschlichen Fahrer anderer Autos beschuldigt wurden, bleibt der Umstand bestehen, dass es solche Zwischenfälle gab. Tatsächlich wird die Kombination autonomer und menschengesteuerter Fahrzeuge auf den Straßen zu einem zunehmend ausschlaggebenden Problem. Werden Autofahrer sich gegenüber autonom gesteuerten Autos mit derselben Vorsicht verhalten, die sie auch gegenüber anderen Fahrern zeigen?

Es hat sich ebenfalls erwiesen, dass autonom gesteuerte Fahrzeuge – gesetzeskonform, wie sie sich nun einmal verhalten müssen – Probleme in vielen alltäglichen Verkehrssituationen haben, in denen Menschen stattdessen Einsicht und Initiative walten lassen. Zum Beispiel bei der Auffahrt auf eine verkehrsreiche Straße: Aktuell kommt es dazu, dass autonom gesteuerte Fahrzeuge in diesen Situationen steckenbleiben und auf einen netten Menschen warten müssen, der ihnen erlaubt, sich einzufädeln.

Wenn Sie also weder für die Fahrt noch für den Ladeprozess zuständig sind, was ist dann überhaupt Ihre Rolle als “Fahrer” in einem autonom gesteuerten Auto? Diese Frage ist besonders mit Hinblick auf solche Fahrzeuge besorgniserregend, die noch nicht hundertprozentig autonom sind. Sollte die dringende Intervention eines Menschen nötig sein, so verstreichen zunächst wertvolle Sekunden, in denen sich die Aufmerksamkeit des Menschen auf die sich nahende Gefahr richtet.

Die logische Schlussfolgerung ist also, dass eine klare Entscheidung gefällt werden muss, wenn sich diese Technologie nicht im Treibsand der Realität festfahren soll. Die volle Verantwortung muss entweder dem Menschen überlassen werden, der dann permanent aufmerksam sein muss – oder dem Fahrzeug. Möglicherweise zeichnet die drahtlose Energieübertragung aber auch bereits das Bild einer zukünftigen Welt, in der die Infrastruktur die volle Kontrolle übernehmen wird und nicht nur den Menschen, sondern auch das Fahrzeug von jeglicher Verantwortung entbindet.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) “Park and charge” by Justin Pickard (CC BY-SA 2.0)


 

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5 Lesetipps für den 19. November

In unseren Lesetipps geht es heute um VW, kostenloses WLAN in Regionalzügen, Shnups – ein neues Startup aus Berlin, das neue Design von Google+ und ein gescheitertes Kickstarter-Projekt. Ergänzungen erwünscht.

  • VOLKSWAGEN horizont: Abgas-Affäre: Volkswagen bittet US-Kunden um Geduld: Volkswagen bittet seine US-Verbraucher um noch etwas Geduld und um Entschuldigung. Da in L.A. gerade die Auto-Messe stattfindet, nutzt der Konzern die Chance eine Kampagne zu starten und veröffentlicht in 30 bekannten US-Zeitungen das Entschuldigungsschreiben. Außerdem benutzt Volkswagen auch digitale Banner und eine Microsite, um die Kunden zu erreichen. Der Sinn hinter dieser Kampagne ist unter anderem, seine Kunden vorerst zu beruhigen.

  • WLAN DIE WELT: Erster Regionalzug erhält kostenloses WLAN: WLAN in der ersten Klasse des ICE ist inzwischen keine Neuheit mehr. Die zweite Klasse wird vermutlich im nächsten Jahr damit ausgestattet werden. Jetzt probt die Deutsche Bahn auch in Regionalzügen erstmals kostenloses WLAN. Ein Problem stellt sich der geplanten Vernetzung allerdings in den Weg: Nicht überall auf den Strecken, gibt es Netz und außerdem haben die Wagen keine Steckdosen. Und doch blickt man der großräumigen Vernetzung optimistisch entgegen, sodass vielleicht in fünf Jahren ein nennenswerter Umfang an WLAN auch in den Regionalzügen erreicht werden kann.

  • SHNUPS Gründerszene: Ein digitales Sammelalbum für die wichtigsten Hashtags: Shnups, eine Seite, bei der eine Community die spannendsten und interessantesten Tweets, Videos, Posts oder Fotos zu einem Hashtag formt. Dieser Hashtag wird kurz erklärt und anschließend kann man all diese Inhalte gebündelt auf einer Themenseite wiederfinden. Das klingt zunächst etwas verwirrend aber das Startup aus Berlin hat sich etwas ganz besonderes dabei gedacht: Durch die vielen Plattformen, die es inzwischen gibt, gehen auch viele Inhalte unter, da sie kreuz und quer im Netz verteilt sind. Aber Shnups soll das jetzt ändern.

  • GOOGLE+ cnet: Google+ erhält neues Design: Ein Design, welches Collections und Community in den Vordergrund stellt – das ist der neueste Schritt, den Google+ gerade geht. Aber nicht nur das Design der Webseite wurde überarbeitet sondern auch das für die Apps für Android und iOS. Und scheinbar kommt das bei den Nutzern sehr gut an, denn den Communities sollen sich angeblich täglich 1,2 Millionen neue Nutzer anschließen. Auch die Collections Funktion wächst schneller. Allerdings heißt es, dass das neue Design von Google+ noch nicht alle Funktionen unterstützt.

  • ZANO-DROHNE t3n: Debakel für Zano-Drohne: Europas erfolgreichstes Kickstarter-Projekt ist endgültig gescheitert: Obwohl die Crowdfunding Kampagne für die Mini-Drohne Zano den Entwicklern Millionen eingebracht hat, ist das Kickstarter-Projekt gescheitert. Zano hätte bequem per Smartphone gesteuert werden und HD-Videos und Selfies aus der Luft aufnehmen sollen. Allerdings wurden nur knapp 600 der bestellen 15.000 Mini-Drohnen verschickt. Diejenigen, die in das Projekt investierten, werden anscheinend demnächst von einem Insolvenzverwalter kontaktiert. Das Scheitern ist allerdings sehr schade, denn Zano galt bisher als erfolgreichstes europäisches Kickstarter-Projekt.

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5 Lesetipps für den 17. November

In unseren Lesetipps geht es heute um drahtlose Akkuaufladung mit dem XE-Router, Ford, das Berufsleben, der Anstieg von Mobilfunkanschlüssen und Space Hawk. Ergänzungen erwünscht.

  • XE-ROUTER t3n: Dieser Router soll euer iPhone aus bis zu 5 Metern kabellos aufladen: Leere Akkus – ein nerviges Problem von mobilen Geräten, was wohl jeder kennt. Mit einer Neuheit in dem Bereich soll das bald Geschichte sein. Das polnische Startup Technovator plant mit einer neuen Technologie die drahtlose Aufladung von Smartphones, auch aus größerer Entfernung. Demnach sollen Smartphone-Akkus mit dem sogenannte “XE-Router” aus bis zu 5 Metern Entfernung aufgeladen werden können. Das Geheimnis des Ganzen ist eine Energieübertragung zwischen Router und Smartphone, mitthilfe von elektromagnetischen Wellen, wie es bereits vor 100 Jahren von Nikolai Tesla benutzt wurde. Das Laden des Akkus wird durch eine App ganz einfach gesteuert. Noch im November soll eine Kampagne zur Finanzierung auf Kickstarter beginnen.

  • FORD heise online: Ford testet autonomes Fahren in künstlicher Stadt: Autonomes Fahren im Test. Ford prüft sein Fusion Hybrid Autonomous Research Vehicle (FHARV) als selbstfahrendes Auto in der Miniaturstadt MCity, einem Testgelände der Universität Michigan. Das 13 Hektar große Gelände ist als künstliche Stadt angelegt und bietet die Simulation aller Verkehrssituationen, die es im Alltag gibt. So gibt es einen Tunnel und Drahtnetze, die mögliche Störungen der Datensysteme hervorrufen sollen. Neben dem Testlauf der neuartigen Technik, wird auch ein 3D-Mapping der künstlichen Stadt generiert.

  • BERUFSLEBEN Berufebilder: Stopp! Rechtzeitig “Nein” sagen mit Erfolg: 7 Tipps zur Konflikt-Vermeidung: Man muss auch mal Nein sagen können. Besonders im Berufsleben fällt es vielen schwer auch mal zu sagen, dass es zu viel wird mit manchen Aufgaben, aus Angst vor negativen Konsequenzen auf den Erfolg. Natürlich ist es vorbildlich und relevant auch Aufgaben, die kurz vor Feierabend reinkommen, noch zu erledigen, man sollte aber auch Grenzen setzen und auch manchmal ehrlich sagen, wenn die Arbeit gerade mal nicht bewältigt werden kann. Wenn man die Dinge auf eine gute Weise anspricht und plausible Begründungen liefert, wird das Gegenüber dies auch verstehen und Konflikte können ganz einfach vermieden werden.

  • MOBILFUNKANSCHLÜSSE DIE WELT: Ericscon Mobility-Report: Erstmals so viele Mobilfunkanschlüsse wie Menschen: Die Verbreitung von Mobilfunkanschlüssen ist weltweit enorm gestiegen. Die Mobility Reports von Sony Ericsson zeigen aktuell, dass es bereits genauso viele Anschlüsse wie Menschen auf der Welt gibt, derzeit 7,3 Milliarden, mit dem Blick auf den weiteren Anstieg in den nächsten Jahren. Besonders bezieht sich der Anstieg auf die Zahl der Smartphones. Vor 2012 stieg die Zahl der Nutzer schleppend an, bis eine Milliarde Smartphone-Anschlüsse erreicht wurden. Bis 2014 ging es dann rapide mit dem Anstieg auf die zweite Milliarde. Zudem wächst der Datenverkehr immer weiter, wobei die Nutzung von Videos hier die Hälfte einnimmt, dabei natürlich vorwiegend mobil.

  • SPACE HAWK SPIEGEL ONLINE: Space Hawk im Test: Hier spielt man noch wirklich selbst: Die Verbindung von App und Spielzeug, daran versuchen sich viele Spielzeughersteller. Mit dem Space Hawk von Ravensburger soll es geklappt haben, das Analoge und Digitale sinnvoll zu vereinen. Space Hawk ist ein Raumschiff, mit dem man weder fliegen noch es fernsteuern kann. In Kombination mit einer App soll es zu einer Reise ins Weltall anregen. Jedoch steht das Smartphone nicht im Zentrum, da es nach dem Starten der App im Innenraum des Space Hawk verschwindet. Die generelle Steuerung geht über die Sprache und Bewegung. Mit dem Raumschiff muss man dann durch die Wohnung laufen, unter Anweisung der Stimme aus dem Smartphone.

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5 Lesetipps für den 16. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Snapchat, Lkw mit Elektromotoren, eine Sicherheitslücke beim Samsung Galaxy S6, Sponsored Cards bei YouTube und den VW-Skandal. Ergänzungen erwünscht.

  • SNAPCHAT t3n: Selfie-Filter für 99 Cent: So will Snapchat Geld verdienen: Viele Snapchat-User sind empört, denn für die sogenannten “Lenses”, die man bei Snapchat für die Dekoration seiner Selfies nutzen kann, gibt es jetzt einen “Lens Store”. Die begrenzte Auswahl an Emojis und Regenbögen ist zwar kostenlos, wer aber mehr möchte, muss zahlen. Ganze 99 Cent muss der Nutzer dann pro Filter bezahlen – allerdings sind diese ohne zeitliche Beschränkung verfügbar. Die Snapchat-Nutzer finden das ganz und gar nicht gut, denn es liegt nahe, dass das Startup von Anfang an plante, Geld für die Filter zu verlangen, was den Nutzern wiederum den Spaß an der App raubt.

  • ELEKTROMOTOREN DIE WELT: Logistik: Siemens testet Lkw mit Elektromotoren: Um den wachsenden Güterverkehr zu bewältigen, sprudeln mittlerweile die Ideen. Denn nicht alles kann auf die Schienen verlagert werden und auch der Ausstoß von Kohlendioxid sollte nicht weiter in die Höhe getrieben werden. Auf einer Teststrecke in Brandenburg testet Siemens jetzt elektrisch betriebene Lkw. Der Vorteil: Das effizientere Arbeiten von Elektromotoren. Zudem setzt Siemens auf die bewährte Bahntechnik mit Oberleitung. Der Anblick ist schon etwas seltsam, denn Lastwagen, deren Stromabnehmer sich an eine Oberleitung drücken, hat man so bisher noch nicht gesehen aber ab 2017 wird das dann wohl öfter passieren.

  • SICHERHEITSLÜCKE ZDNet.de: Sicherheitslücke: Forscher hören fabrikneues Samsung Galaxy S6 Edge ab: Forscher haben nun eine Sicherheitslücke in den Modellen Galaxy S6 und Galaxy Note 4 gefunden. Beim Hackerwettbewerb Pwn2Own Mobile in Tokio, haben die Forscher Daniel Komaromy und Nico Golde mithilfe einer speziell präparierten Basisstation Telefonate abhören können. Die Schwachstelle soll sich in dem von Samsung selbst entwickelten Baseband-Chip befinden. Lediglich eine OpenBTS-Basisstation soll genügen, um Samsung Telefone abhören zu können. Laut einem Bericht verbinden sich die Smartphones automatisch mit der “falschen” Basisstation. Bislang ist es allerdings noch unklar, ob die Schwachstelle auch Baseband-Chips anderer Anbieter betrifft.

  • YOUTUBE Broadmark: “Sponsored Cards” als neue Werbeform auf YouTube: YouTube hat sich um eine weitere Maßnahme gekümmert, wie YouTuber Werbung auf ihrem Kanal machen können. Sogenannte Sponsored Cards ergänzen die bisherigen Werbeanzeigen in Form von Overlays und Werbespots auf der Plattform. Das Feature ist jetzt aber auch von Unternehmen nutzbar, sodass sie jetzt ebenfalls in dieser Form Werbung schalten können. Für einen kurzen Moment werden diese Infokarten am Anfang des Videos eingeblendet, danach muss der Nutzer dann manuell auf das Symbol klicken, damit ihm der Inhalt angezeigt wird.

  • VW heise online: VW-Skandal: CO2-Problem betrifft vor allem Neuwagen: Der VW-Skandal ist noch immer präsent und zeigt jetzt, dass über die Hälfte der Autos, die mehr CO2 ausstoßen, als die Papiere es aufzeigen, aus dem Modelljahr 2016 sind. Ein Teil der betroffenen Fahrzeuge befinden sich allerdings auch schon im Handel. VW hat jetzt eine Liste veröffentlicht, bei denen sich die Kunden informieren können, ob ihr Auto von den manipulierten Werten betroffen ist. Die “Übersicht kritischer CO2-Fahrzeuge” zeigt Einträge von fünf Marken – VW, Audi, Skoda, Seat und leichte Nutzfahrzeuge. Trotz der sehr hohen Kosten des Abgas-Skandals, will der Konzern möglichst auf einen Stellenabbau verzichten.

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5 Lesetipps für den 11. November

In unseren Lesetipps geht es heute um einen geschmacklosen Tweet über Helmut Schmidt, Facebook und eine drohende Strafe, zwei Pilotprojekte, Google About me und eine Bombendrohung bei Microsoft. Ergänzungen erwünscht.

  • HELMUT SCHMIDT DIE WELT: Empörung über Steinbachs (CDU) Helmut-Schmidt-Tweet zu Migranten: Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach sorgte für einen großen Aufreger, denn kurz nach dem Tod von Altkanzler Helmut Schmidt veröffentlichte sie einen Tweet, der alles andere als gut ankam. “Altkanzler Helmut Schmidt ist tot. Wir haben in unserer Fraktionssitzung seiner in Respekt gedacht”, schreibt sie unter ein Foto von Schmidt, welches sie ebenfalls ins Netz gestellt hat, und folgendem Text beinhaltet: “Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag”. Angeblich die Worte von Schmidt auf einer DGB-Veranstaltung 1981. Von vielen Seiten erntete die 72-Jährige dafür viel Kritik, unter anderem bezeichnete man sie als anstandslos. Sie ist sich jedoch keiner Schuld bewusst und zieht auch nicht in Erwägung, diese Nachricht wieder zu löschen.

  • FACEBOOK SPIEGEL ONLINE: Facebook droht Strafe: Cookie speichert Daten von Nicht-Mitgliedern: Ein umstrittener Identitäts-Cookie namens Datr, sorgt derzeit für große Aufregung. Ein belgisches Gericht hatte Facebook untersagt, weiterhin Daten von Facebook-Nicht-Mitgliedern zu sammeln. Das soziale Netzwerk speichert eine kleine Datei im Browser der Nutzer und sammelt so Informationen über ihr Verhalten auf Seiten mit dem Like-Button. Allerdings weist Facebook diese Kritik zurück, denn angeblich sei der Cookie dafür da, um falsche Profile herauszufiltern und somit Cyberattacken zu verhindern. Die Frage ist nur, wer in diesem Fall richtig liegt.

  • PROJEKTE heise online: Mobilfunk im Auto soll Unfälle verhindern: Das Autofahren soll sicherer werden und das anhand von untereinander kommunizierenden Autos. Auf der Überholspur sollen die Fahrer in Zukunft gewarnt werden, wenn ein Auto von zwei LKWs verdeckt wird und plötzlich nach links ausscheren möchte, aber auch der Ausscherende wird gewarnt, dass ein anderes Auto sich auf der selben Spur aufhält. Außerdem gibt es die Idee Bremsvorgänge auch an weiter hinten fahrende Fahrzeuge zu senden, um auch hier mehr Sicherheit zu gewähren. Diese zwei Pilotprojekte wurden am Montag auf der A9 in Bayern vorgestellt.

  • GOOGLE GWB: Google About me: Neuer Anlauf für ein zentrales Nutzerprofil dürfte das Google Profil ablösen: “Google+” weg und “Google About me” her? Google+ konnte sich unter den angebotenen sozialen Plattformen nicht großartig durchsetzen und wird daher nicht mehr lange existieren. Mit Google About me soll ein neuer Anlauf gestartet werden, nur handelt es sich hier allerdings bloß um eine neue Bezeichnung für Google+ und die Inhalte und Funktionen bleiben ebenfalls gleich. Die Darstellung des neuen Profils ist bislang noch nicht sehr übersichtlich, daher wird es noch ein bisschen dauern, bis Google+ abgeschaltet und durch die neue Seite Google About me ausgetauscht wird. Man darf gespannt sein, ob es nicht doch noch ein paar Überraschungen bereit halten wird.

  • MICROSOFT Abendzeitung München: Zentrale in Unterschleißheim: Entwarnung nach Bombendrohung bei Microsoft – München: In der Microsoft-Zentrale in Unterschleißheim hatte es am Dienstag eine Bombendrohung gegeben. Gegen Mittag gab es einen ernstzunehmenden Drohanruf, woraufhin ca. 1.800 Mitarbeiter das Gebäude verlassen mussten. Nachdem die Polizei mit Sprengstoffhunden das Gebäude nach möglichen Gefahren durchsuchte, konnte diese allerdings wieder Entwarnung geben. Angeblich handelte es sich bei dieser Bombendrohung lediglich um einen ärgerlichen Scherzanruf.

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5 Lesetipps für den 10. November

In unseren Lesetipps geht es heute um das WLAN-Gesetz, Barack Obama bei Facebook, Technik in der Landwirtschaft, das iPhone 7 als Nothelfer und den VW-Abgas-Skandal. Ergänzungen erwünscht.

  • WLAN GESETZ Golem.de: Störerhaftung: EU-Kommission hat Bedenken gegen das WLAN-Gesetz: Der WLAN-Gesetzentwurf der Bundesregierung stößt auf viele negative Stimmen, denn das größte Problem ist, dass er sich nicht zur Lösung des eigentlichen Problems eignet. Die Bundesregierung möchte, dass WLAN von jedem genutzt werden kann und das ohne sich anmelden zu müssen. Der Entwurf spricht jedoch andere Bände. Laut den Formulierungen, wie beispielsweise “Zugang zum Internet nur dem Nutzer gewähren, der erklärt hat, im Rahmen der Nutzung keine Rechtsverletzungen zu begehen”, kann WLAN nicht offen für alle sein, sondern erfordert die Zugangsdaten aller Nutzer, die außerdem erklären müssen, dass diese keine Urheberrechtsverletzung begehen, wenn sie das jeweilige Netzwerk nutzen.

  • OBAMA handelsblatt: US-Präsident: Obama hat nun “eigene” Facebook-Seite: “Hello Facebook” und eine Videobotschaft – mehr braucht Barack Obama nicht, um auf sich bei Facebook aufmerksam zu machen. Und auch schon innerhalb weniger Stunden erntete der US-Präsident 200.000 Likes dafür. Seine erste Videobotschaft galt einem Aufruf zum Kampf gegen den Klimawandel. Auf seiner Facebook-Seite können Nutzer jetzt Kommentare und Nachrichten hinterlassen aber eine Freundschaftsanfrage, kann man dem Präsidenten nicht schicken. Sein bisheriger Facebook-Account wird von seiner Wahlkampforganisation “Organizing for Action” betreut. Sein neuer Account, wird vom Weißen Haus gepflegt und hier geht es in erster Linie nur um den Präsidenten als Menschen.

  • LANDWIRTSCHAFT Gründerszene: “Wir sind besser als Google”: Bauern sind altmodisch und verstehen nichts von Technik – die Zeiten sind längst vorbei, denn einige Landwirte sind technisch so gut aufgestellt, wie sonst keine andere Berufsgruppe. “Smart Farming” nennt sich der landwirtschaftliche Helfer und dient in vielen Bereichen. Kühe lassen sich von Robotern melken und Drohnen bekämpfen Schädlinge auf dem Feld. Allerdings herrscht technisch gesehen in Deutschland noch erheblich Nachholbedarf im Vergleich zu den USA. Aber die Tendenz ist steigend, denn schon mehr als 50 Prozent der Landwirte beschäftigen sich mittlerweile mit “Smart Farming”.

  • IPHONE 7 CHIP: Apple patentiert den Panik-Button: So wird das iPhone 7 zum Nothelfer: Das iPhone 7 wird zum Nothelfer, denn Apple hat sich mit dem sogenannten Panik-Button ein Patent gesichert. Mit diesem Modus können die Nutzer des Smartphones ganz einfach nach Hilfe rufen oder für Diebe das Gerät unbrauchbar machen. Das Konzept des Buttons sieht folgendermaßen aus: Der Home-Button wird zu einem Fingerabdruckscanner, sodass nur der Nutzer auf alle persönlichen Daten zugreifen kann. Bei einem Diebstahl wäre das Smartphone für den Dieb nicht zu gebrauchen. Der Panik-Modus soll – wenn alles tatsächlich umsetzbar ist – die aktuelle GPS Position ermitteln können und diese weiterleiten. Außerdem ist es denkbar, dass eine Audio- oder Videoaufnahme gestartet wird, sobald man den Panik-Button berührt. Ob und wie diese neuen Funktionen im neuen iPhone umgesetzt werden, bleibt allerdings noch fraglich.

  • VW faz.net: Bei 540.000 Autos in Deutschland genügt Software-Update nicht: Nach dem großen VW-Abgas-Skandal, sind scheinbar größere technische Änderungen nötig, als lediglich ein Austausch der manipulierten Software. Rund 540.000 Diesel-Fahrzeuge in Deutschland werden mehr brauchen, als ein Update. Hier seien sogar Anpassungen in der Motortechnik nötig. Insgesamt sind europaweit etwa 8,5 Millionen Dieselautos von der manipulierten Software betroffen. Schon im Oktober gab VW zu, dass bei vielen Autos ein Software-Update nicht ausreichen wird, sondern auch andere Eingriffe erfolgen müssen. Die ganze Rückrufaktion startet, so wie es heißt, im Januar und kann sich über das ganze Jahr erstrecken.

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Bruce St. Clair bewirbt entspanntes Fahren für Audi

Audi (Images by Bruce St. Claire )(Screenshots)

Wer entspannt mit dem Auto auf zwei Rädern durch die Landschaft fährt, ist entweder großer Fan des aus dem Fernsehen bekannten Stuntman Colt Seavers, dargestellt von Lee Major, oder nutzt bereits Audis Garantieangebot “Audi Gebrauchtwagen :plus”, das der für seine Auto-Videos bekannte Regisseur Bruce St. Clair in einem neuen Werbespot gekonnt inszeniert. Nach Jahren dreht der italienische Regisseur wieder einmal einen Werbespot für Audi und definiert entspanntes Fahren in eindrucksvollen Bildern.

St. Clair versteht es Entspanntheit zu visualisieren

Es ist nicht der erste Audi-Werbespot von Bruce St. Clair – vor Jahren hat er schon einmal ein Video über den Audi A6 gemacht. Danach folgten Werbespots für Opel, Volkswagen, Chevrolet, Mini, Fiat und jetzt eben wieder für Audi. Der Mann versteht etwas von Autos, in seinem neuesten Audi-Spot steht aber das Fahren im Vordergrund. Genau genommen das entspannte Fahren.

Zu den Klängen von Devendra Banharts “Golden Girls” lässt St. Clair die Darsteller, mit einer beeindruckenden Seelenruhe, ein paar sehr aufregende Stunts machen. Sei es ein Buch lesend auf der Motorhaube eines fahrenden Audis zu sitzen, sich gemütlich einen Tee während der Fahrt auf dem Dach des Autos servieren oder stehend auf dem nur auf zwei Rädern fahrenden Wagen die Aussicht genießen – nichts davon sollten man wohl wirklich selber versuchen. Auch wenn es in dem Audi-Spot zu angenehm beruhigend wirkenden Musik sehr cool aussieht.

“Vorsprung” durch Garantie

Was Audi uns durch das Werk von Bruce St. Clair sagen will ist, dass Fahrer eines Audi-Gebrauchtwagen jetzt Dank der “Audi Gebrauchtwagen :plus”-Garantie bis zum fünften Fahrzeugjahr in den Genuss des Schutzes vor überraschenden oder versteckten Schäden durch Vorbesitzer kommen. Verglichen mit der herkömmlichen Garantiezeit von nur einem Jahr ein – von Audi gerne beschworener – “Vorsprung” für Fahrer eines Gebrauchtwagen.

Mit dem Werbespot möchte Audi “der gewöhnlichen, eher Garantiezeit kleinteiligen Garantie-Kommunikation”, wie es Audis Marketingkommunikations-Leiterin Silke Miksche formuliert, große Bilder entgegen setzen, um das eigene Garantieversprechen zu bewerben. Durch “Audi Gebrauchtwagen :plus” wird der Wagen in einem 110-Punkte-Check gründlich geprüft, nur mit Originalteilen repariert und dies auch mit einem vom Kfz-Meister persönlich abgezeichneten Zertifikat bestätigt.

Ansprechende Print-Motive von Anke Luckmann

Neben dem Video von Bruce St. Clair wirbt Audi auch mit Print-Motiven von der deutschen Fotografin Anke Luckmann, die neben Sport-Stars auch schon für verschiedene Automarken fotografiert hat. Anzeigen mit ihren Motiven sind in der Publikums- und Fachpresse geschaltet.

Anke Luckmann fotografiert für die Kampagne von Audi
Die deutsche Fotografin Anke Luckmann fotografiert für die Kampagne von Audi. © Audi
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