Trends des Monats – Oktober

Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal “Borapp” – die App gegen Langeweile, eine Plattform für Virtual Reality Erlebnisse, Emojiface und Facebook Moments vor. Außerdem zeigen wir euch “News Decoder” – die Plattform, die Nachrichten für junge Leute verständlich macht.

Borapp – die App gegen Langweile

Vermutlich kennt jeder diesen einen Moment, in denen wir uns langweilen und wir uns nichts sehnlicher als eine Nachricht auf unser Smartphone herbei wünschen. Dann gibt es wiederum diese Momente, in denen wir Push-Nachrichten ganz und gar nicht gebrauchen können. Mit “Borapp” soll sich das jetzt allerdings ändern. Die App basiert auf einem Algorithmus, der merkt, wann man sich langweilt und versorgt einen dann mit Push-Nachrichten. Hierfür hat ein Wissenschaftler-Team anhand der Parameter wie beispielsweise Uhrzeit oder Akku-Stand analysiert, wann der Nutzer sich langweilt. Setzt die Langeweile beim User ein, wird dieser direkt mit einer News-Nachricht aufgeheitert.

Discovery VR läd den Zuschauer ein dabei zu sein

Schon seit vielen Jahren überzeugt der Discovery Channel mit atemberaubenden Bildern und faszinierenden Dokumentationen. Der Zuschauer wird hier an einen anderen Ort versetzt. Daher erweitert sich der Konzern in Richtung Virtual Reality. Bei einer Raubtierfütterung direkt daneben zu stehen, erscheint für viele kaum vorstellbar. Oder bei einem Tauchgang mit Haien dabei zu sein, kann ebenfalls sehr faszinierend sein. Durch die VR-Erweiterung soll das aber nun möglich sein. Um die komplette Erfahrung wahrzunehmen, benötigt der Zuschauer möglichst Google Cardboard oder die Samsung MilkVR und die DiscoveryVRApp.

Mit Emojiface wird man selbst zum Emoji

Emojis sind in unserer Welt eigentlich kaum noch weg zudenken. Mit ihnen drücken wir unsere Emotionen aus, wenn auch etwas unpersönlich. Aber wer keine Lust mehr auf Standard Emojis hat, der kann jetzt seine eigenen erstellen und das ausgerechnet mit seinem eigenen Gesicht. Mit der App “Emojiface” kann man nicht nur sein eigenes Gesicht sondern auch seinen eigenen Hund oder die eigene Katze cartoonifizieren lassen. Außerdem sind die selbsterstellten Emojis auch kompatibel mit Whatsapp und iMessage.

Facebook Moments zaubert Erinnerungen

Erinnerungs-Videos, die sich selbst erstellen – mit der neuen App “Moments” von Facebook werden jetzt automatisch Videos erstellt, die sich aus einzelnen Bildern zusammen setzen. Das Ganze wird noch dazu mit passender Musik nach Wahl ergänzt und schon hat man sein persönliches Erinnerungsstück. Im Anschluss kann man dieses selbstverständlich auf Facebook mit seinen Freunden teilen. Der Sinn dahinter ist, dass das Teilen von Fotos mit den Freunden dadurch erleichtert werden soll. Allerdings ist diese App vorerst nur in den USA erhältlich, da in Europa die damit einhergehende automatische Gesichtserkennung aus Datenschutzperspektiven kritisch gesehen wird.

News Decoder macht Nachrichten für junge Leute verständlich

Viele junge Erwachsene und Jugendliche informieren sich derzeit über die aktuellen Schlagzeilen. Allerdings ist leider das Verständnis für die Inhalte nicht immer ganz so stark ausgeprägt. Mit “News Decoder” soll das Verständnis von Nachrichten bei jungen Leuten gestärkt werden. Die Plattform bietet nicht nur Raum für Austausch und Diskussionen – sie hält auch Erklärstücke von internationalen Experten, Korrespondenten und ausgewählten Jungredakteuren bereit. Zusätzlich findet man in der Rubrik “Decodes” auch einige Erklärungen wie beispielsweise China, die US-Wahlen oder der Klimawandel.


Image “Samsung Gear VR” (adapted) by Maurizio Pesce (CC BY 2.0).


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Jennifer Eilitz

Jennifer Eilitz

kommt aus der Lüneburger Heide und studiert Bibliotheks- und Informationsmanagement an der HAW in Hamburg und arbeitet nach ihrem sechsmonatigen Praktikum bei den Netzpiloten, dort weiterhin als studentische Aushilfskraft.

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