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All Doors in Flight @SMWHH, Philipp Löhmann und Victor Hoffmann?

In Hamburg steht eine Woche lang alles im Zeichen der sozialen Medien, wenn vom 25. Februar bis zum 1. März die Social Media Week Hamburg stattfindet. Auch die Netzpiloten sind zum wiederholten Mal am Start und brennen bereits auf das starke Programm. Kurz vor Start der SMWHH bekommen wir Philipp Löhmann (PL) und Victor Hoffmann (VH) zu fassen, um ihnen noch drei Fragen zur kommenden Veranstaltung zu stellen.

Ihr habt für eine ganze Woche Social-Media-Themen auf die Beine gestellt. Respekt! Wie laufen die Vorbereitungen?

Wir befinden uns kurz vor der Konferenz, die Tage werden länger und Nächte kürzer. Wir arbeiten seit über vier Monaten an der 8. Ausgabe der Social Media Week Hamburg und freuen uns auf das große Finale – die dreitägige Vor-Ort-Konferenz von Mittwoch, 27.02. bis Freitag 01.03.19. Mit unserem tollen Team und allen weiteren Beteiligten wie dem Beirat, Partnern und natürlich unseren fantastischen Eventhosts haben wir wieder eine abwechslungsreiche Agenda zusammengestellt. Unser Programm steht, was bei mehr als 120 Einzelevents immer eine spezielle Herausforderung ist. Und wie immer haben wir einige Neuerungen im Vergleich zur #SMWHH 2018. Jetzt gilt es, die letzten Dinge in unseren Locations zu organisieren und nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr auch das ein oder andere Stoßgebet Richtung Petrus zu schicken, damit wir von einer Kältewelle verschont bleiben.

Es scheint, dass weltweit in der Digital-Szene das Thema Nachhaltigkeit und Verantwortung immer wichtiger wird. Wie ernst seht ihr die Lage?

Wir diskutieren schon seit mehreren Jahren immer wieder diese Thematik auf der Social Media Week und auch dieses Jahr haben wir viele Sessions, die sich hiermit befassen. Es ist schön, zu sehen, dass auch abseits von Konferenzbühnen und Expertenrunden über das Thema gesprochen wird. Besonders der Umgang miteinander in eigentlich „sozialen“ Medien ist in gewisser Weise besorgniserregend, ebenso die Verbreitung von falschen Informationen und natürlich Nutzung und Umgang mit persönlichen Daten. Aber Nachhaltigkeit und Verantwortung werden nicht nur in der Digital-Szene wichtiger. Man merkt, dass gerade zunehmend die jüngere Generation sich dessen bewusst wird, dass es nicht mehr weiter geht wie bisher – in vielen Bereichen des Lebens. Da müssen, wollen und sollten private Nutzer, Unternehmen und Agenturen natürlich mitziehen – hoffentlich nicht, um Trends zu bedienen und Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, sondern aus Überzeugung, etwas zu bewegen.

Was sind Eure persönlichen Highlights vom 25. Februar bis 1.März‬? ‬‬‬‬

VH: Traditionell ist das #SMWHH Pre-Opening am Dienstag mein Highlight, welches in diesem Jahr das erste Mal bei Design Offices Domplatz mit atemberaubenden Blick über Hamburg stattfinden wird. Im Programm freue ich mich auf das Event „Alexa wird zu Relaxa – vom Prototyp zum Amazon-Liebling in 8 Wochen“. Hier bekommen die Besucher einen tollen Einblick in die Entwicklung des Themas „Voice“. Die Techniker Krankenkasse wird einen super Case präsentieren und aufzeigen, wie sich eine neue Technologie sinnvoll einsetzen lässt. Für alle HR- und New-Work-Interessierten empfehle ich unser Panel „Wie social darf’s denn sein? – HR Trends 2019“ mit unserem Beirat Torsten Panzer und tollen Gästen, sowie „Employer Branding – Vom Storytelling zum Storydoing“ von XING am Donnerstag.

Wer ein wenig Abwechslung von all den Vorträgen oder Workshops braucht, dem können wir die Interactive Area im Altoner Museum nur wärmstens ans Herz legen. Viele unserer Partner und Sponsoren laden dort an ihren Stand ein und haben interaktive und unterhaltsame Ideen im Gepäck, die man am besten einfach mit Händen und Füßen ausprobiert, bevor es dann wieder Input für den Kopf gibt.

PL: Für mich sind es vor allem unsere Streaming-Angebote, die wir dieses Jahr weiter ausgebaut haben. Am Anfang der Woche erwartet uns eine fantastische Pre-Show mit tollen Gästen, um auf die #SMWHH einzustimmen. Zur Konferenz wird es neben Streams von unseren Main Stages auf YouTube auch einen kuratierten Stream über Facebook geben. Hier läuft jeden Morgen unsere Morning Show, wir geben Einblicke ins Geschehen vor Ort und diskutieren mit unseren Speakern abseits der Bühne. Im Programm freue ich mich besonders auf die Session „Fight the German Angst!“ und hoffe auf eine gute Diskussion, in der wir mehr über die Furcht vor Digitalisierung erfahren und die aktuelle Situation in Deutschland hinterfragen. Außerdem gespannt bin ich auf die Session „eSport: Nische war gestern! Erfolgsfaktoren und Best Practice für Brand-Engagement“, da das Thema meiner Meinung nach die nächsten Jahre, nicht nur im Bereich Marketing, immer präsenter und wichtiger werden wird.

Weitere Informationen zum Event

Viermal jährlich findet in mehreren Metropolen der Welt zeitgleich die Social Media Week statt. Dort steht dann eine Woche lang Social Media im Fokus. Vom 25. Februar bis 1. März findet zum achten Mal die Social Media Week Hamburg statt. Als Hamburger Unternehmen sind wir besonders stolz, zum siebten Mal die SMWHH als Medienpartner zu begleiten.

Neben einer dreitätigen Konferenz erwarten euch bereits am Anfang der Woche tolle Online-Events auf der Digitalkonferenz. Das globale Motto lautet dieses Jahr „STORIES – With Great Influence Comes Great Responsibility“. Erwartet werden mehr als 3.000 Teilnehmer aus über 50 Ländern. Dazu finden über 120 Sessions statt. Mehr als 200 Speaker teilen außerdem ihre Erfahrungen.

Welche Speaker werden auf der Social Media Week Hamburg sein?

Zu den 200 Vortragenden auf der Social Media Week Hamburg gehört unter anderem die digitale Marketingstrategin Kristina Kobilke. Svenja Biermann erzählt außerdem, wie sie von der Personalberaterin mit Tinnitus zum Karriere- und Motivationscoach, Food Entrepreneurin, Autorin und Social Networkerin wurde. Technologisch wird es bei Prof. Dr Andreas Moring, der über Artificial Storytelling referiert. Um SEO und Content geht es bei einem Vortrag von Patrick Klingberg, Geschäftsführer von artaxo, einer Agentur für Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing.

Welche Themen erwarten euch?

Die Themen der Social Media Week sind so vielfältig wie die Branche selbst. Anlässlich des diesjährigen Mottos, gibt es viele Vorträge zum Thema Storytelling. Unter anderem wird das 360-Grad-Erlebnis einer Marke am Beispiel „GRIP – Das Motormagazin“ beleuchtet. Zukunft und Gegenwart der Technologie ist ein weiteres beliebtes Themenfeld. „Fight the German Angst!“ widmet sich dabei der charakteristischen Angst der Deutschen vor allem was neu ist.

Ob B2B oder die Arbeit mit Influencern – auf der Social Media Week Hamburg wird jede Social Media Plattform und jede Perspektive abgedeckt – mal aus Business-Sicht, mal gesellschaftlich hinterfragt.

Und sonst noch?

Tickets für die SMWHH könnt ihr euch hier sichern. Für Studenten, Schüler, Erwerblose, Schwerbehinderte und Rentner gibt es außerdem ein Kontingent kostenloser Tickets für das Konferenzprogramm. Diese sind allerdings limitiert und müssen ebenfalls über den Ticket-Shop bezogen werden. Bei Erhalt eines Free Tickets ist zusätzlich ein Ermäßigungsnachweis (Stundentenausweis, Behindertenausweis, etc.) mit sich zu führen.

Auf Social Media könnt ihr der Veranstaltung übrigens über den Hashtag #SMWHH verfolgen und natürlich aktiv mitwirken. Wir sehen uns!


Image by SMWHH, Victor Hoffmann (links) und Philipp Löhmann (rechts)

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Netzpiloten @Medienforum Mittweida

Wir Netzpiloten sind schon seit Jahren Fans des Medienforum Mittweida! Am 19. und 20. November ist es wieder soweit und wir sind zum fünften Mal dabei, wenn Europas größter von Studenten organisierter Medienkongress an den Start geht. 

Die Panels mit Keynotes, Talks und Meet & Greet sind alle ohne Anmeldung kostenlos zugänglich. Für die begehrten Workshops, bei denen Teilnehmer wertvolle Tipps von Profis aus der Branche bekommen, ist jedoch eine Anmeldung notwendig. In der Recruiting Lounge können Teilnehmer Networking betreiben und bei namhaften Unternehmen der Medienbranche vorstellig werden. 

Welche Speaker werden da sein?

Als Referenten und Panel-Teilnehmer des Medienforums sind unter anderem der Youtuber und Fernsehmoderator Phillip Walulis und VBL-Vizemeister (FIFA 2018) Mirza Jahic eingeladen. Auch German Schulz, Leiter des Markenmanagements vom VFL Wolfsburg und Lasse Scharpen, Drehbuchautor von Dark 2 geben bestimmt spannende Einblicke in ihre Arbeit.

Welche Themen erwarten dich?

  • Content-Marketing im Sport
  • Deutsche und internationale Serienproduktionen
  • E-Gaming
  • Sounddesign
  • Satire
  • Postproduction
  • Medienpolitik

Und sonst noch?

Ihr wart noch nie beim Medienforum Mittweida? Dann schaut euch doch einfach den Aftermovie zur letztjährigen Veranstaltung an.

Falls ihr nicht vor Ort sein könnt, werden die Panels auch per Livestream auf dem Fernsehsender der Hochschule Mittweida gesendet und später auf dem YouTube-Kanal der Fakultät Medien zur Verfügung gestellt.

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Netzpiloten @Medientage München

Ihr wollt bei den Medientagen in München dabeisein? Dann macht bis zum 15. Oktober mit bei unserer Verlosung und gewinnt ein Ticket!


Es wird wieder Zeit darüber zu sprechen, was die sich nach wie vor rasant verändernde Mediengesellschaft in den nächsten Jahren prägen wird. Hierfür öffnen die renommierten Medientage München vom 24. bis 26. Oktober ihre Tore. Das dritte Mal sind wir Netzpiloten als neugierige Medienpartner mit dabei, wenn im Kongress und auf der Expo (mit rund 80 Ausstellern) die Zukunft der Medien im Mittelpunkt steht: „Engage! Shaping Media Tech Society“

Auf welche Speaker dürfen sich Kongressbesucher freuen?

Auf dem Kongress werden dem Fachpublikum viele interessante Einblicke geboten in Bereiche wie TV- und Radio, Medienunternehmen, Produktion und Medientechnologie. Hierfür stehen über 400 Experten auf der Bühne, um ihr Wissen in Vorträgen und anregenden Diskussionen weiterzugeben. Wir sind gespannt auf den scheidenden Spiegel Chefredakteur Klaus Brinkbäumer. Auch auf die französische Schriftstellerin, Journalistin und Bloggerin Dr. Ariane Fornia sowie die Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie II Heike Hempel, die über ihre Erfahrungen in der Medienwelt sprechen werden. Nicht zuletzt wird durch die Moderation von Klaas Heufer-Umlauf der MEDIENTAGE Gipfel am 24. Oktober sicherlich ein Highlight werden.

Themen der Medientage München

  • Wie die Medien neue Technologien nutzen können
  • Wie die Medien zukünftig ihr Publikum erreichen
  • Wie sich die Medien verändern müssen
  • Welche Auswirkungen diese Vorgänge auf die Gesellschaft haben

Was müsst ihr noch wissen?

Die Medientage München stecken voller Highlights. Nicht nur, dass die große Expo Party am 24. Oktober in guter Erinnerung bleiben wird, sondern auch die Expo Ausstellung und der Kongress an sich werden viel Stoff zum Nachdenken geben. Vernetzung und Austausch werden beim großen Medienmacher-Klassentreffen auch nicht zu kurz kommen. Um diese drei Tage nicht zu verpassen, solltet ihr euch schnell noch die Tickets sichern!

Psst! Bis zum 19. Oktober ist das Expo-Ticket gratis!

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Netzpiloten @Jugendmedientage

Es ist soweit! Das tolle Treffen für alle jungen Medienmacher und -interessierte findet wieder statt. Nach Schwerin, Leipzig, Berlin und vielen weiteren deutschen Städten kommen die Jugendmedientage jetzt nach Bremen. In der Zeit vom 4. bis 7. Oktober dreht sich also alles wieder darum, bei etablierten Medienmarken hinter die Kulissen zu schauen und zusammen mit Profis selbst Medienprodukte herzustellen. Veranstaltungsort ist der Campus der Universität Bremen. Uns Netzpiloten liegt die Nachwuchsförderung im Medienbereich am Herzen und wir sind bereits zum dritten Mal als Medienpartner mit dabei. Ausgerichtet wird das Event vom Bundesverband junger Medienmachender, dem Jugendpresse Deutschland e.V.. Das diesjährige Motto lautet „bewegt(e) Grenzen“. Die Jugendmedientage zählen zu den größten Kongressen für junge Medienmacher zwischen 16 und 27 Jahren. 

Was euch erwartet

  • Mini-Workshops und Intensiv-Workshops mit Medien-Profis
  • Medientouren zu Google, Radio Hamburg oder Facebook
  • Erzählcafés
  • Rund 80 Referenten aus alles möglichen Medienbereichen

Was noch?

Außer dass es enorm viel zu lernen und zu erleben gibt, ist vor allem das Campus-Feeling eine super Sache. Ihr habt genug Zeit, neue Leute kennenzulernen und knüpft ein wertvolles Netzwerk aus Kollegen oder zukünftigen Kollegen. Tickets mit dem Versprechen auf „Gaaaanz viel Spaß“ gibt es hier.

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Netzpiloten @Campfire 2018

Journalismus ist lebenswichtig für unsere Gesellschaft! Deshalb finden wir es toll, dass es jetzt ein innovatives, offenes und charmantes Open-Air-Festival zu diesem Thema gibt. Auf dem Campfire 2018 vom 31. August bis 02. September in Düsseldorf wird Journalismus erfahrbar gemacht und viele Macher, Experten und Medien-Interessierte tauschen sich aus und lernen sich kennen.

Drei volle Tage geht es unter anderm um solche Fragen: Wie wird unsere Arbeit, unser Leben, die Kommunikation und die Gesundheitsindustrie in der Zukunft aussehen? Was passiert mit uns, wenn alle diese Bereiche, die uns umgeben von der Digitalisierung durchdrungen sind?

Auf dem Campfire soll die Zukunft des Journalismus beleuchtet werden. Hierbei sind nicht nur Experten oder Journalisten angesprochen, sondern auch Schüler und Studenten sind herzlich willkommen. Namhafte Speaker aus renommierten Unternehmen und Zeitungsverlagen wie beispielsweise Markus Feldenkirchen – Spiegel Journalist und Autor – oder Wiebke Möhring – Professorin für Print- und Onlinejournalismus – werden zudem ihr Expertenwissen auf zwei Hauptbühnen oder aber in mehreren Programmzelten an die Teilnehmer weitergeben.

Tiefere Einblicke in zahlreichen Workshops

Wer tiefer in die Thematik einsteigen möchte, für den bieten sich zahlreiche Workshops mit spannenden Themen an, wie unter anderem:

  • Über alle Grenzen hinweg – wie wir weltweite Themen recherchieren
  • Wie ihr Menschen für eine gemeinsame Aktion begeistert
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen „Design Thinking“ und „Lean Startup“
  • So organisierst du ein Barcamp

Wir finden: Dabei sein lohnt sich auf jeden Fall! Freut euch auf 150 Programmpunkte in 15 Programmzelten, 10.000 tolle Besucher, zahlreiche Speaker und Experten und einen spannenden Austausch. Was das Wichtigste ist, ist natürlich auch die Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen und drei lehrreiche und innovative Tage auf dem Festival Campfire 2018 zu verbringen. Und das Allerbeste: das Festival ist kostenlos!

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Wie war’s auf der IT Konferenz der Akademie der Deutschen Medien?

Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Change und Agilität –  all diese Themen sind unter anderem ausschlaggebend für eine moderne IT-Landschaft. Wie können speziell Verlage den steigenden Anforderungen des Marktes und der Kunden gerecht werden?  Die IT Konferenz – veranstaltet von der Akademie der Deutschen Medien – hatte sich diese Fragen für eine spannende Veranstaltung vorgenommen. Die Teilnehmer wurden mit fachkundigen Vorträgen von namhaften Experten (u.a. Prof. Alois C. Knoll von der TU München und Georg Noll von Heise Medien) inspiriert und in anregende Diskussionen verwickelt.

Astrid Neumann war für die Netzpiloten bei der IT Konferenz vorort und hat sich für einen Destination Check bei den Veranstaltern, Speakern und Teilnehmern umgehört, wie sie jeweils die Konferenz erlebt haben.


Veranstalter: Tina Findeiß, Leiterin Programm und Inhouse, Akademie der Deutschen Medien


Image by Tina Findeiß

Tina ist in der Akademie der Deutschen Medien zuständig für das offene und das firmeninterne Seminarprogramm und koordiniert hier mit ihrem Team rund 450 Veranstaltungen und 500 Speaker zu allen Themen rund um Medien, Marketing und Digitalisierung.

Was ist dein Gesamteindruck?

Eine Konferenz während eines WM-Spiels von Deutschland zu veranstalten ist natürlich ein gewisses Wagnis. Aber offensichtlich hat die Qualität des Programms überzeugt, denn: Wir sind mit der Teilnehmerzahl in diesem Jahr sehr zufrieden (und hatten am Ende nur wenige Fußballfans unter den Teilnehmern an das Spiel verloren).

Haben die Redner und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ja, auf jeden Fall. Die Referentenriege ist – und ich bin sicher, dass mein Blick als Veranstalter hier nicht getrübt ist – wirklich hervorragend, eine gute Kombination aus wissenschaftlicher Fundierung (u. a. durch den Vortrag von Alois C. Knoll von der TU München zum Thema Künstliche Intelligenz) und praxisorientierten Fallbeispielen aus Unternehmen, wie etwa der Vortrag von Georg Nold und Christine Kreye von Heise Medien, der ein IT-Implementierungsprojekt von allen Seiten beleuchtet hat.

Was ist dein persönliches Highlight?

Es ist grundsätzlich schwer, einen visionären und zukunftsgewandten Vortrag wie den von Sascha Wolter  (siehe nächstes Statement) mit einem sehr konkreten Anwendungs-Case aus der Verlagsbranche miteinander zu vergleichen. Ich finde, zu einer gut gemachten Konferenz gehört beides. Daher gab es für mich mehrere spannende Präsentationen. Mich begeistert im Moment persönlich das Thema Künstliche Intelligenz. Deshalb hat mir die Keynote von Prof. Alois C. Knoll von der TU München gefallen, der aus Forschungsperspektive und trotzdem sehr pragmatisch die aktuellen Entwicklungen und Chancen rund um KI aufgezeigt hat.

Wie würdest du die Teilnehmer einordnen?

Unsere IT-Konferenz hat ja einen besonderen Zuschnitt und richtet sich schwerpunktmäßig an Mitarbeiter aus Verlags- und Medienhäusern. Das spiegelt sich natürlich auch in der Teilnehmerschaft wider – eine bunte Mischung aus Verlagsgeschäftsführern, IT-Verantwortlichen, E-Business- und Digitalentscheidern, die allesamt in ihrem Alltag mit IT-Themen zu tun haben. Die Diskussion zwischen Teilnehmern und Referenten war eigentlich während der gesamten Konferenz – nach den Vorträgen und in den Pausen – sehr rege und ich denke, die Teilnehmer konnten alle gute Impulse mit nach Hause nehmen.

Wem würdest du die IT Konferenz empfehlen?

Anders als andere Anbieter hat unsere IT-Konferenz einen klaren Medienfokus. Daher ist die Konferenz für alle interessant, die in der Medien- oder Verlagsbranche arbeiten und mit IT- und Technologie-Themen zu tun haben. Und das sind, in Zeiten der Digitalisierung, eigentlich alle Entscheider und Teamleiter aus den Bereichen IT, E-Business, Digital Media und natürlich der Geschäftsführung.


Speaker: Sascha Wolter, Senior UX Consultant and Principle Technology Evangelist bei Cognigy


Image by Sascha Wolter

Sascha ist Experte für Planung und Umsetzung von geräteübergreifenden Anwendungen. Als solcher begeistert er sich für das Benutzererlebnis und erkundet verbesserte multimodale Interaktionsformen zwischen Mensch und Maschine – u. a. in Form von Konversation über Text (Chatbots) und Sprache auch als Alexa bekannt.

Was ist dein Gesamteindruck von der Konferenz heute?

Auf der IT Konferenz wurde nicht nur der aktuelle Forschungsstand erläutert, sondern auch die praktische Anwendung gezeigt. Man sieht hier genau die spannenden Möglichkeiten was Künstliche Intelligenz bieten kann, speziell im Zusammenhang mit Medien und Fachverlagen. Dieses Thema ist eine große Chance aber auch eine Herausforderung.

Was ist deine persönliche Motivation hier zu sprechen?

Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine begeistert mich. Denn ich möchte den Menschen die neuen Möglichkeiten näherbringen. Gleichzeitig versuche ich aber auch diese Technologien zu entmystifizieren. Es ist mir wichtig, aufzuzeigen wie alles funktioniert und auch welches Potenzial dahintersteckt! Ich stelle mir immer die Frage, was macht das, was man tut, irgendwie besser und warum sollte es irgendjemand in der Welt haben bzw. nutzen wollen. Ich sehe mich als jemand, der als Sprachrohr zwischen Unternehmen, Entwicklern und Anwendern fungiert und die Interessen, vor allem die der Anwender, wiederum zurück in das eigene Unternehmen trägt, um das Produkt besser zu machen.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ich bin begeistert von der überaus hohen Qualität der Vorträge – die trotzdem auch für Teilnehmer ohne tiefe IT Kenntnisse klar verständlich waren. An den Fragen der Teilnehmer konnte ich erkennen, dass alle sehr interessiert an den vorgetragenen Themen waren.

Würdest du wiederkommen und wem würdest du die Konferenz empfehlen?

Ja, ich kann die Konferenz sehr empfehlen und würde auch selber gerne wieder hier sprechen. Die Vorträge haben eine sehr hohe Qualität und die Zielgruppe ist nicht nur interessant, sondern auch interessiert. Die Medienwirtschaft ist extrem wichtig als Multiplikator, also als Menschen, die sich mit Inhalten aktiv auseinandersetzen.


Besucherin: Sarah Dambacher, Account – & Partnermanagement bei UNISERV


Image by Sarah Dambacher

Was ist dein Gesamteindruck?

Ich habe einen sehr guten Eindruck, speziell die Unternehmensvorträge haben mir gut gefallen. Mir hilft das, besser zu verstehen, was unsere Kunden antreibt und wo ihre Problempunkte liegen.

Haben Redner und Teilnehmer deine Erwartung erfüllt?

Ja, bis jetzt wurden alle meine Erwartungen erfüllt. Die Agenda war sehr spannend und die Teilnehmer machen auch einen interessanten Eindruck.

Was war dein persönliches Highlight?

Mich persönlich hat der Vortrag von Heise Medien sehr angesprochen. Zu sehen, wie die internen Prozesse ablaufen und was notwendig war, um bis zu diesem Punkt zu gelangen, fand ich extrem aufschlussreich. Diese praxisnahe Darstellung war sehr hilfreich.

Hast du heute was Neues gelernt?

Etwas ganz Neues habe ich heute nicht gelernt, viele der angesprochenen Themen beschäftigen UNISERV schon seit Jahren. Aber es ist interessant zu sehen, wie potenzielle Kunden auf diese Themen blicken.

Würdest du wiederkommen und wem würdest du die IT Konferenz empfehlen?

Ja, ich würde auf jeden Fall wiederkommen. Empfehlen würde ich die Veranstaltung im Speziellen Leuten, die in der Verlags- und Medienbranche arbeiten. Ich finde die Konferenz sehr informativ und komme selbst auch nicht aus dem Verlagswesen, sondern arbeite für ein Unternehmen, das sich mit Datensicherung beschäftigt.


Besucherin: Mandy Best, IT Leitung IMS, Internationaler Medien Service


Image by Mandy Best

Was ist dein Gesamteindruck?

Ich fand die Konferenz extrem spannend, weil hier einerseits in die Zukunft geblickt wurde, andererseits aber auch der aktuelle Entwicklungsstand hinterfragt wurde. Wir als Händler für Bücher, Zeitschriften und Fachliteratur beschäftigen uns aktuell sehr stark mit dem Thema digitale Transformation. Viele Unternehmen stellen ihre kompletten Einkaufsprozesse digital um und somit passen auch wir uns deren veränderten Prozessen und Bedürfnissen an.

Haben Redner und Teilnehmer deine Erwartung erfüllt?

Die Redner haben meine Erwartungen mehr als erfüllt. Ich finde es sehr spannend zu sehen, wo die Reise hingeht und was alles möglich ist. Dies haben die Redner wunderbar veranschaulicht. Besonders toll fand ich den Kontrast zwischen den Praxisberichten und der Theorie. Es konnte klar identifiziert werden, dass die meisten Probleme in den Prozessen und den Stammdaten liegen und nicht in der IT.

Was war dein persönliches Highlight?

Mein persönliches Highlight war Prof. Knoll vom Lehrstuhl für Robotik an der TU in München. Er ist offen in den Vortrag gegangen und hat jeden Teilnehmer dort abgeholt, wo er stand. Er hat das „wo stehen wir aktuell“ und „wie sind wir dahin gekommen“ wunderbar verständlich abgebildet. Spannend war auch zu hören, dass schon 1959 damit begonnen wurde mit Künstlicher Intelligenz zu arbeiten.

Hast du heute was Neues gelernt?

Ja, ich habe einiges Neues gelernt. Ich lese viele Bücher zum Thema KI. Da wird die Thematik oft tendenziell negativ beleuchtet. Nach dem Motto, Computer werden den Menschen komplett ersetzen. Auf der heutigen Konferenz fand ich die Darstellung hingegen sehr positiv. Ich habe verstanden, dass wir KI-mäßig lange noch nicht so weit sind, wie uns die Werbung oder das Fernsehen weismachen will.

Würdest du wiederkommen und wem würdest du die IT Konferenz empfehlen?

Ich würde auf alle Fälle wiederkommen, und ich finde, dass alle ITler und Nicht-ITler aus Verlagen und Medien hier mindestens einmal gewesen sein sollten, um zu sehen und zu verstehen, was möglich ist und was nicht.


Teaserimage by Akademie der Deutschen Medien

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Netzpiloten @Medientage Mitteldeutschland

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Auch in diesem Jahr kommen die Medientage Mitteldeutschland wieder nach Leipzig und gehen damit bereits in ihre zwanzigste Ausgabe. Vom 25. bis 26. April 2018 finden zu diesem Anlass wieder alle großen Köpfe der Medien-Szene zusammen. Das Event ist eines der absoluten Highlights der Branche und lockt Jahr für Jahr zahlreiche Gäste und Teilnehmer an.

Was die Medientage Mitteldeutschland bieten

Die Medientage Mitteldeutschland bieten ihren Gästen seit mittlerweile 20 Jahren stets hochwertige und informative Stunden in Sachen Medien-Content. Auf der Agenda stehen relevante und interessante Vorträge von gefragten und anerkannten Experten der Branche. Die MTM bieten durch ihr breites Aufgebot von Gästen, Teilnehmern und Partnern erneut ein hohes Maß an Kompetenz und Know-how, sowie den perfekten Ort für persönlichen und fachlichen Austausch.

Das Programm der MTM

Wie gewohnt ist das Programm der MTM absolut hochwertig und informativ besetzt. Beginn der Veranstaltung ist am 25. April um 10:30 Uhr. Über den ganzen Tag verteilt gibt es Diskussionen, Vorträge und andere Gastbeträge. Um 20.00 Uhr wartet auf einige Gäste die exklusive MTM Media Night. Am Folgetag setzt sich das Event mit weiteren hochrelevanten Themen und Beiträgen fort, ehe die Veranstaltung um 18.30 Uhr ihr Ende findet.

Gäste und Speaker der MTM

Wie auch in den letzten Jahren erwartet die Gäste der MTM ein breites Feld an großartigen Speakern. Besucher und Teilnehmer können sich unter anderem auf folgende Referenten freuen:

Lasst euch das Event auf keinen Fall entgehen und seid unbedingt mit dabei. Tickets sind nach erfolgreicher Anmeldung nach wie vor im Online-Ticketshop zu erhalten. Für weitere Informationen dient der News-Ticker der MTM, beziehungsweise kann der Newsletter kostenlos abonniert werden. Bei Fragen und Anliegen bezüglich der Veranstaltung kontaktiert ihr hier den Veranstalter.

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Destination Check: HR Future Day 2018

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Die Human Ressource Abteilungen in Medienhäusern müssen seit Beginn der Digitalisierung verschiedene Herausforderungen bewältigen. Die Akademie der Deutschen Medien hat dieses Jahr den HR Future Day in Kooperation mit Bommersheim Consulting abgehalten und die aktuell interessantesten Themenfelder diskutiert.

New Work, Employer Branding, HR-Tech, HR-Strategien und Personalentwicklung im digitalen Medienhaus. Mit diesen Themenfeldern hat die Akademie der Deutschen Medien den HR Future Day 2018 angeteast. Und das hat geklappt. Viele Interessenten aus dem Medienbereich haben den Weg ins Literaturhaus München angetreten. Hier haben sie Lösungen für die verschiedensten Herausforderungen ihres Arbeitsalltags gefunden. Ansätze für diese Lösungen sollten die Speaker der Konferenz bringen.

Hier haben die Veranstalter einen Hochkaräter nach dem anderen aufgefahren. Haufe Group, Bertelsmann, TU München, Google Germany, Axel Springer und ProSiebenSat.1 Media. In kurzen Spotlight-Sessions wurden außerdem Gründer von Startups eingeladen, die den Teilnehmern interessante Entwicklungen im HR-Bereich näher gebracht und die Arbeit ihrer Unternehmen erklärt haben. Für WhatsBroadcast war zum Beispiel der Head of Content, Jo Lenz, auf dem HR Future Day. In seiner Session wurde klar, was für eine unglaubliche Power in Messengerdiensten steckt. Außerdem wurde besprochen wie man diese zum Recruiting junger Talente nutzen kann. Hier wurde schnell ein Gespräch zwischen mehreren Teilnehmern gestartet, die ihre Erfahrungen im Recruiting über Messenger teilten und so anderen Lösungen für Probleme mitgeben konnten.

Nah am Mitarbeiter sein

Die einzelnen Speaker haben über verschiedene Themenfelder im HR-Bereich gesprochen. Als Fazit konnte man am Ende jedes Panels allerdings heraushören, dass es immer darum geht, wirklich nahe am Mitarbeiter zu sein. Mária Heydebreck ist HR Business Partner Tech bei Google Germany und gab den letzten Vortrag vor der Mittagspause. Google setzt verstärkt auf Transparenz. Zudem will Google dem Mitarbeiter zeigen, dass im Unternehmen Information kein Machtsymbol sei. Jede Woche findet Donnerstag (TGIAF) oder Freitag (TGIF) der Google Livestream statt. Jeder Mitarbeiter kann diesen Livestream von überall verfolgen und wird über die News der vergangenen Woche informiert.

Von Bertelsmann war Dr. Nico Rose auf dem HR Future Day 2018. In seinem Vortrag setzte er die Konzentration auf positive Psychologie im Arbeitsalltag. Mitarbeiter müssen den Sinn in ihrer Arbeit erkennen und von den Führungspositionen die nötige Anerkennung bekommen. Das ist für Nico Rose der Treiber des Unternehmenserfolgs.

„One size fits all“ wird aussterben

Prof. Dr. Isabell Welpe von der TU München sieht in der richtigen Organisation von New Work den zukünftigen Erfolg der digitalen Medienhäuser. Unternehmen müssen Bewerbern die Chance geben alternative Arbeitsmöglichkeiten zu bieten. Also zum Beispiel im Homeoffice von überall arbeiten zu können. „One size fits all“ wird laut Prof. Dr. Welpe in naher Zukunft aussterben. Auch beim letzten Vortrag, der von Yvonne Riedel gehalten wurde, hört man diesen Ton heraus.

Yvonne Riedel ist Head of Employer Branding bei der ProSiebenSat.1 Mediengruppe. Für sie ist klar: Young Talents müssen sich nicht mehr bei Unternehmen bewerben, sondern Unternehmen bei den Talents. Sie gab den Teilnehmern des HR Future Days mit, dass, wenn man Geld investiert, muss das auf jeden Fall in die Karriereseite fließen! Die perfekte Präsentation ist essentiell, um Bewerber anzuziehen.

Wir waren vom diesjährigen HR Future Day begeistert und fanden die Speaker der Vorträge und Spotlight Sessions sehr interessant. Wie Veranstalter, Speaker und Teilnehmer den HR Future Day wahrgenommen haben, könnt ihr in den folgenden Statements sehen.


Teilnehmer: Dominic Bönisch, Gründer und Geschäftsführer von Joblocal GmbH


Wie ist dein Eindruck vom HR Future Day?

Gutes Spektrum an Referenten und Themen, die von wissenschaftlichen Blickwinkeln, wie Dr. Nico Rose oder Prof. Dr. Welpe bis hin zu konkreten Case Studies am Beispiel Google oder P7S1, gereicht haben. Innerhalb eines Tages konnte man so verschiedensten Input für die eigene HR-Strategie aufsammeln und spart sich das „Vor-Recherchieren“ der eventuell infrage kommenden Themen. Die Veranstaltung ist ein guter Auftakt, um die Themen zu selektieren und dann gezielt zu vertiefen. Super war auch der Austausch mit den Referenten.

Welcher Vortrag war dein Highlight und warum?

Dr. Nico Rose mit seinem „Return on Sinnvestment“ hat mir tolle Gedankenanstöße gegeben, die ich bereits eine Woche später in unserem Managementworkshop umsetzen konnte (zum Beispiel KAARMA für Führungskräfte).

Hat dir etwas gefehlt, oder hättest du über ein bestimmtes Thema gerne mehr gehört?

Working out loud. Gibt es hier Case Studies zur erfolgreichen Umsetzung?!

Würden Sie den HR Future Day weiterempfehlen?

Ja! Definitiv!


Veranstalter: Leonie Rouenhoff, Akademie der Deutschen Medien


Was ist euer Fazit von der Konferenz?

Wir sind begeistert! Der HR Future Day war ein voller Erfolg! Das Programm aus Strategievorträgen und Fallbeispielen von HR-Experten aus der Verlagsbranche, digitalen Vorreitern und Wissenschaftlern ist bei den Teilnehmern sehr gut angekommen. Und das ist natürlich unser schönster Erfolg. Die Diskussion gemeinsamer Fragestellungen rund um die Themen New Work, Employer Branding und HR-Tech und auch der Blick über den Tellerrand auf andere Branchen haben das Event ausgemacht!

Was war euer Highlight?

Die Highlights waren die innovativen Vorträge mit interaktiven Elementen. Schön, dass sowohl interessante Erfolgsbeispiele, aber auch harte Lessons Learned geteilt wurden. Ein Highlight waren natürlich auch die Teilnehmer aus der Medien-, aber auch aus anderen Branchen, die HR-Innovation in ihren Häusern vorantreiben. Es wurde rege mitdiskutiert. Das war eine tolle Atmosphäre, hier im Literaturhaus. Intensiver Austausch und Networking!

Was erwartet ihr vom nächsten HR Future Day?

Was wir erwarten? Die Verlagsbranche befindet sich im stetigen Wandel. Wir hoffen daher, dass sich der HR Future Day inhaltlich so spannend weiterentwickelt wie in den letzten Jahren. Und dass sich der Austausch zwischen den verschiedenen Branchen, zwischen Unternehmen und Startups weiter intensiviert.


Image by Akademie der Deutschen Medien; (adapted) by Nils Hansen

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Die Netzpiloten sind Partner der Monetize Mobile Media 2018

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Die Akademie der Deutschen Medien und die VDZ Akademie bündeln ihre Kompetenzen und veranstalten zusammen die Monetize Mobile Media. Am 16. April wird das Literaturhaus München Schauplatz eines Events rund ums Thema Mobile.

Mehr als nur ein Trend

Der mobile Sektor ist längst kein Trend mehr. Während früher noch Desktop den Ton angegeben hat, setzen sowohl jüngere als auch etablierte Medienhäuser auf Mobile als Hauptnutzungskanal!

Ab 10 Uhr erwarten euch viele spannende Vorträge rund um die drei Haupt-Themenblöcke “Content”, “Context” und “Conversion”. Wichtig sind im Bereich Content also Fragestellungen wie der Einsatz von Storytelling, beispielsweise durch Podcasts und crossmediale Kampagnen, oder VR erfolgreich von statten gehen kann. Im Themenkomplex Content wird sich mit digitalen Assistenten, Chatbots, Gamification und mehr auseinandergesetzt. Der Themenblock Conversion behandelt die mobile Erlösquellen und -modelle für die Monetarisierung, aber auch, wie man neue Nutzer gewinnen kann. 

Viele interessante Speaker teilen ihre Erfahrungen aus dem Bereich der Monetarisierung mobiler Medien. Vincent Kittmann von den Online Marketing Rockstars ist dort der Head of Podcasts und spricht zum Thema „Monetarisierung von Podcasts als wachsende Streaming-Media-Marken“. Dr. Markus Dömer (Carlsen Verlag/Bonnier) referiert über AR und VR Storytelling in (Buch-)Verlägen und Matthias Mehner (WhatsBroadcast) lässt uns an seinem Wissen über „Messenger Chatbots und Gamification als Traffic-Treiber (und Werbekanal)“ teilhaben. 

Für wen ist die Monetize Mobile Media?

Wenn digitale und vor allem mobile Fragestellung schon zum Tagesgeschäft eures Unternehmens zählen, ist die Monetize Mobile Media für euch geeignet. Vor allem Verantwortliche und Praktiker aus Verlagen- und Medienunternehmen, aber auch Redakteure, Vertriebsmitarbeiter und viele mehr, sind auf der Veranstaltung richtig. 

Bis zum 22.03.2018 gibt es Tickets für die Monetize Mobile Media noch zum regulären Preis, danach werden sie teurer, also entscheidet euch bald! Mit dem Hashtag #mmm18 könnt ihr euch mit News zur Veranstaltung auf dem Laufenden halten. Seid am 16. April in München dabei! 

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Fünf Tipps für das Smartphone im Winter

creativefamily - stock adobe com Smartphone im Winter

Wir stecken mitten in der kalten Jahreszeit und verpacken uns in dicke Klamotten, um nicht kläglich zu erfrieren und unsere Gesundheit zu erhalten. Allerdings sollten wir das nicht nur für uns selbst tun, sondern auch für unsere Geräte, die wir bei uns tragen. So auch das Smartphone, was ohnehin sehr empfindlich gegenüber Wärme und Kälte ist. Im Netz gibt es einige hilfreiche Tipps wie unser Smartphone im Winter vor der Kälte am besten schützen können. Auch der Digitalverband Bitkom hat diesbezüglich klare Empfehlungen, was gerade bei Kälte zu beachten ist. Wir haben für euch einmal die nützlichsten Tipps und Tricks zusammengetragen.

Packt euer Smartphone im Winter warm ein

Wir wissen, wie warm wir uns anziehen müssen, sobald wir im Winter unsere vier Wände verlassen. Auch das Smartphone sollte gut verpackt sein damit es den kalten Temperaturen nicht so stark ausgesetzt wird. Hierfür gibt es Hüllen, die das Smartphone im Winter bestens schützen. Am besten eignen sich hier wasserdichte oder wärmeisolierende Hüllen wie beispielsweise aus Neopren. Bei Amazon findet ihr eine Riesenauswahl an geeigneten Smartphone-Taschen für diese Jahreszeit.

Körperkontakt ist wichtig

Sobald ihr euch draußen aufhaltet, solltet ihr euer Smartphone im Winter nah bei euch am Körper tragen. Gerade bei niedrigen Temperaturen, kann der Akku vom Smartphone oder auch von eurer Powerbank weniger Energie speichern. Ab und an kann es sogar zu Prozessor-Schwächen kommen, wenn es so richtig kalt wird. Beim iPhone kommt es sogar vor, dass es sich von alleine ausschaltet. Sinnvoll ist es daher, wenn ihr das Gerät nahe bei euch tragt. Am besten in der Jacken- oder auch in der Hosentasche. So wird es gar nicht erst extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Hierbei kann es nämlich zur Bildung von Kondenswasser kommen, was die Funktionen des Geräts ebenfalls stark beeinträchtigen kann. Lasst das Smartphone im Winter also auch nicht im Auto liegen, denn auch das kühlt nach kurzer Zeit sehr stark aus.

Achtung bei der Wahl der Handschuhe

Es ist vor allem wichtig, dass Smartphone-Besitzer auf die Wahl der Handschuhe achten. Ganz normale Handschuhe, können den ohnehin schon angegriffenen Bildschirm in der Kälte, nicht richtig bedienen. Praktischerweise gibt es dafür vorgesehene Handschuhe, die es ermöglichen, den Bildschirm des Smartphone im Winter schadlos zu benutzen. Zu finden sind diese unter dem Namen “Touchscreen-Handschuhe” oder “Screen-Gloves” in vielen Shops wie unter anderem Zalando oder bei Tchibo.

Auf ein Headset zurückgreifen

Draußen ist es kalt, aber ein dringender Anruf muss getätigt werden? Dann ist es durchaus sinnvoll auf ein Headset zurück zu greifen, damit das Smartphone weiterhin im Warmen verweilen kann. Mithilfe eines Headsets kann man allerdings nicht nur telefonieren, sondern auch per Sprachsteuerung das Smartphone benutzen. So ist gewährleistet, dass ihr es, ohne dem Gerät zu schaden, auch Anrufe draußen im Kalten machen könnt.

Ein warmer Platz zum Aufladen

Sobald ihr ins Warme kommt und euer Smartphone aufladen möchtet, ist es wichtig, dass ihr dem Gerät ein wenig Zeit zum aufwärmen einräumt. Das Smartphone auf einen Heizkörper zu legen, bringt allerdings auch nichts. Es ist also besser, wenn es von alleine wieder eine normale Temperatur aufnimmt, denn erst dann kann der Akku auch wieder eine volle Leistung erzielen.

Wenn ihr mehr interessante Beiträge vom Bitkom lesen möchtet, dann schaut einfach mal auf Bitkom.org vorbei. Der Digitalverband bietet regelmäßige spannende Themen rund um Medien, Technik und Digitalisierung.


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Die Netzpiloten sind Partner des Medienforum Mittweida

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Schon bald beginnt das Medienforum Mittweida. Am 20. und 21. November findet der größte von Studenten organisierte Medienfachkongress Europas statt. Anders als bei den meisten Veranstaltung lernen hier aber nicht nur die Teilnehmer etwas von den Referenten, sondern vielmehr steht an diesen beiden Tagen der Austausch zwischen allen Beteiligten im Fokus.

Die Teilnehmer erwartet ein umfangreiches Programm. Neben Keynotes von internationalen Referenten wie Friederike Schiller der Hyperbole Medien GmbH oder Thomas Bärsch, Reporter beim ZDF, und vielen spannenden Talks, gibt es auch einige Workshops wie unter anderem:

  • Erlebe unkonventionelles Marketing
  • Megatrends im Eventmanagement
  • Erlerne journalistische Gesprächsführung
  • Zielgruppenansprache auf Facebook
  • Produziere deinen eigenen Podcast!

Ein Blick hinter die Kulissen beim Medienforum

Zudem können sich die Teilnehmer auf weitere Referenten aus der ganzen Welt freuen, die aus den unterschiedlichen Medienbereichen ihre Unternehmen präsentieren und geben spannende Einblicke hinter die Kulissen von 3D-Animation und Werbeerstellung. Außerdem stellen sie ihren Arbeitsalltag vor und geben neben vielem anderem auch Marketingtricks.

Gerade für Medienmacher gibt es die Recruiting Lounge. Hier können sich Studierende mit Medienvertretern in einer Art Speed-Dating untereinander austauschen und vernetzen. Wer also dieses Event nicht verpassen möchte, sollte sich diese beiden Tage unbedingt merken.

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Die Netzpiloten sind Partner der OPEN!2017

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Seid dabei bei der Konferenz für digitale Innovation: Bei der OPEN! könnt ihr alles über Erfolgsfaktoren und innovative Ansätze der Open-Bewegungen für Unternehmen und Organisationen erfahren. Unter dem Motto „Offene Kultur in Zeiten künstlicher Intelligenz“ findet die OPEN! dieses Jahr am 6.12. 2017 im Geno-Haus in Stuttgart statt.

Dieses Jahr geht es bei der Konferenz rund um das Thema künstliche Intelligenz: Nach den Keyotes werden in drei parallelen Panels die Themen „Virtual Reality und künstliche Intelligenz – Chancen für den Kultursektor?“,„Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit – Utopie oder Dystopie?“ sowie „Kreativität als Grenze lernender Systeme?“ dikutiert. Zudem wird durch ein Showroom mit interaktiven Exponaten und Präsentationen die Möglichkeit gegeben, digitale Innovation anzufassen und auszuprobieren.

Im Fokus stehen vor allem die Vernetzung und der Austausch: Unter dem Titel „Kl@Future Work“ läd die OSB Alliance im zweiten Teil zu einem World Café ein. Hier können sich die Teilnehmer zu diesem Thema aus technischer, rechtlicher sowie gesellschaftlicher Perspektive mit Experten austauschen.

Neugierig geworden?

Dieses Jahr wird die Konferenz von der MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft Baden-Wüttenberg, in Kooperation mit der Open Source Business Alliance und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg veranstaltet.

Unter den Referenten werden unter anderem der Philosph, Publizist und Autor Prof. Dr. Richard David Precht erwatet sowie Dirk Helbing, Professor für Computational Social Science am Department für Geistes-, Sozial- und Politikwissenschaften und Mitglied des Informatikdepartments der ETH Zürich.

Sichert euch noch heute Tickets! Weiter Informationen zum Programm und Keynotes findet ihr außerdem hier.

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Süße Mädchen, freche Jungs – YouTube-Stars und die gute alte Stereotypfalle

Lippenstift (adapted) (Image by kaboompics [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Wir leben in einer Zeit, in der man YouTube-Star als einen seriösen Vollzeitjob ansehen kann. Und zwar so sehr, dass eine aktuelle Studie herausfand, dass 34% der jungen Menschen als Traumjob genau dies angeben. Zu den berühmten YouTube Prominenten zählt auch Felix Arvid Ulf Kjellberg, besser bekannt unter seinem Onlinepseudonym PewDiePie. Er ist ein schwedischer Komiker und Videoproduzent.

PewDiePie, der mittlerweile über 57 Millionen Abonnenten hat, fand sich in letzter Zeit in den Schlagzeilen wieder, weil er sich gegenüber dem Vorwurf der rassistischen Beleidigung verteidigen musste. Dann gibt es da noch die süße Zoella, die im richtigen Leben auf den Namen Zoe Sugg hört. Sie ist von Beruf Beauty-Bloggerin. Ihre lebhaft-freche Begrüßung „Hey Leute“, ihr Mops, ihre Make-up-Tips und ihre bevorzugte Farbpalette in Rosegold hat ihr bei Teenagern auf der ganzen Welt einiges an Bekanntheit eingebracht. Und diese Popularität hat sie dazu gebracht, drei Bücher herauszubringen und eine eigene Make-Up Linie bei Superdrug zu veröffentlichen. Ihr Name taucht als Pointe in Fernsehkomödien wie der Peep Show und bei den Gilmore Girls auf. Sie ist voll im Trend.

Diese zwei YouTuber haben viele Gemeinsamkeiten. Sie haben sich „vom Tellerwäscher bis zum Millionär“ hochgearbeitet – und beide haben ihr eigenes erfolgreiches Geschäft vom Schlafzimmer aus aufgebaut. Pewdiepie konzentrierte sich auf seinen Games-Kanal, nachdem er im Jahr 2011 sein Studium abgebrochen hat. Gerüchte besagen, dass er sich zunächst mit dem Verkauf von Hot Dogs finanzieren musste. Zoella hat ihren Beautyblog während eines langweiligen Praktikums gestartet.

Beide werden als Beispiele dafür hochgehalten, wie Plattformen wie YouTube neue Wege zum Ruhm für werdende Medienunternehmer geschaffen hat. Und da sich die nächste Generation immer öfter in der Nähe einer Tastatur befindet, wurde der Bedarf für eine Reihe an Vlogging-Akademien wie beispielsweise die Tubers Academy in Exeter geschaffen, um jungen Menschen zu helfen, ihre #YouTubeGoals durchzusetzen.

Auch wenn diese neuen Jungunternehmer große Wellen in der Internetwelt schlagen, scheint es so, dass es in diesem Medienwunderland dieselbe gläserne Decke und Gehaltsunterschiede zu geben scheint wie anderswo auch.

Frauen nach oben?

Auf diese Weise manifestieren viele YouTube-Vlogs in Großbritannien dieselben stereotypen Geschlechterrollen und Thematiken, die schon lange in der restlichen Medienwelt existieren. Zoella ist eine Frau und eine Beauty-Vloggerin – sie ist niedlich und harmlos und tritt ohne jegliche Kontroverse und Skandale auf. PewDiePie ist ein Mann, der für seine Games und Comedy-Videos aus den völlig falschen Gründen in den Schlagzeilen stand. Ganz ähnlich bauen die meisten beliebten männlichen Vlogger eine ebenso diverse Reichweite an Videoinhalten über Wissenschaft, Komik, Animation und Vlogs über „Streiche“ auf.

Für die bessere Analyse dieser Entwicklungen benutzte ich SocialBlade, um die 30 meistabonnierten YouTube Kanäle in Großbritannien zu identifizieren. PewDiePie ist in dieser Liste nicht dabei. Zwar lebt er in Brighton, hat aber in seinem Channel eingetragen, dass er in den USA wohnhaft sei.

Ich fand heraus, dass lediglich sechs dieser 30 Kanäle von Frauen betrieben werden. Vier Vloggerinnen unter ihnen sind jedoch noch Kinder. Also werden von den 30 meistabonnierten Vlogs Großbritanniens nur zwei von erwachsenen Frauen betrieben. Tatsächlich werden sie sogar von derselben Person betrieben, es ist nämlich der erste und der zweite YouTube-Kanal von der bereits erwähnten Zoella. Die Vloggerin hat ihren einsamen Spitzenplatz im Ranking anerkannt. Zum Blogossphere-Magazin im Jahr 2016 sagte sie: „Wenn es um weibliche YouTuber in Großbritannien geht, stehe ich definitiv im Mittelpunkt.“ Die zweitbeliebteste Frau nach Zoella ist eine andere Beauty-Vloggerin, die sich mit ihr denselben Manager teilt. Ihr Name ist Tanya Burr und sie hat 3,7 Millionen beautyinteressierte Youtube-Fans für sich gewinnen können. Das entspricht etwa einem Drittel der Abonnenten, die Zoella folgen.

Geschlechtsspezifischer Lohnunterschied

Natürlich kann im YouTuber-Dasein für die großen Stars auch viel Geld stecken – ein aktueller Bericht besagt, dass Zoella durchschnittlich mehr als 50.000 britische Pfund im Monat verdient. Trotz dieser hohen Umsatzzahlen argumentiert Brooke Erin Duffy in ihrem neuen Buch, das die Arbeitsumgebung von Influencern untersucht, dass nur acht Prozent von Mode-, Beauty- und Lifestylebloggern genug Geld verdienen, um davon tatsächlich leben zu können. Das bedeutet, dass die meisten Beauty-Vloggerinnen ihr Einkommen wahrscheinlich mit einem Teilzeitjob aufstocken müssen, um über die Runden zu kommen.

Auf der anderen Seite haben es männliche YouTuber weitaus leichter, einen Kanal zu leiten, mit dem sie Millionen an Klicks generieren. Game-Channels sind schnell zusammengestellt, man kann hier auch recht schnell viele Inhalte kreieren. Diese Inhalte werden von YouTubes Algorithmen bevorzugt behandelt. Mit diesen Inhalten können ebenso lukrative Sponsorings an Land gezogen werden. Der britische Vlogger Olajide William Olatunji, auch bekannt als KSI, arbeitet mit Kellogs und Puma zusammen. Minecraft Vlogger Dan Middleton (Dan TDM) hat eigene Actionfiguren mit dem Namen Tube Heroes herausgebracht.

Ganz spezifisch auf YouTube bezogen hält Google die Einkommen im „Partnerprogramm“ ganz absichtlich geheim – also von den YouTubern, die mit ihren Videos Geld generieren. Aber Schätzungen zeigen, dass es nicht viel ist – hier wird nur etwa zwischen einem britischen Pfund bis zu vier britische Pfund pro tausend Klicks generiert. Wenn diese Ungleichheit die Top-Vlogger beeinträchtigt, sind es die paar wenigen, die hier professionell arbeiten und davon auch leben können.

Für weibliche Vlogger scheint es nicht so leicht zu sein, einen Channel nach oben zu bringen, der sich nicht mit Beautythemen beschäftigt. Und wenn sie es doch versuchen, wird es oft als Nische angesehen. Ein Beispiel ist Book Tube, ein Genre mit hauptsächlich (ebenso hauptsächlich weiblichen) Vloggern, die sich mit Themen rund um Literatur beschäftigen. Aber sogar die meisten beliebten BookTubers haben Vollzeitjobs – das bedeutet, dass der Großteil der Arbeit ohne Bezahlung gemacht wird.

Es wird klar, dass, ungeachtet des demokratischen Anreizes neuer Medienplattformen wie YouTube, noch immer veraltete, starre Geschlechtsrollen bestehen. Diese zementieren das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern immer weiter. Es hat sich also noch nicht viel geändert. In Frauenmagazinen dreht sich noch immer alles um Schönheit und Mode, während es bei Männermagazinen um Technologie, Spiele und Musik geht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Lippenstift“ by kaboompics [CC0 Public Domain]


The Conversation

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Die Netzpiloten sind Partner des Kindermedienkongresses 2017

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„Wer liest was wo?“ diese Frage steht beim Kindermedienkongress 2017 der Akademie der Deutschen Medien am 8. November 2017 im Literaturhaus München im Fokus. Dazu werden die aktuellen Mediennutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen, innovativen Technologien für die Generationen Z und Alpha sowie crossmediale Vermarktungsstrategien für Kinder- und Jugendmedien unter die Lupe genommen.

Die Art und Weise, wo und wie Kinder und Jugendliche Inhalte konsumieren, ändert sich rasant – „fly zu sein“ ist da alles andere als einfach. Manche Bücher werden in Print gelesen, andere auf dem Smartphone oder Online-Plattformen wie Wattpad. Innovative Digitalstrategien prägen die Kindermedienbranche zunehmend. Das Fernsehen könnte bald komplett von Netflix oder Amazon ersetzt werden und klassische Kinderspiele konkurrieren mit den neuen Mobile und Virtual Reality Games.

Darum geht’s

Auf dem Kindermedienkongress dieses Jahr stehen unter anderem folgende Fragen im Fokus: In welchen Themen- und Lebenswelten bewegen sich Kinder und Jugendliche heute? Welche Lesegewohnheiten und Mediennutzung zeichnen die Generation Z und Alpha aus? Und auf welchen Plattformen und Kanälen finden Kinder und Jugendliche ihre Lieblingsthemen?

Als Referenten erwarten euch unter anderem Ashleigh Gardner, Head of Partnerships von Wattpad Studios und Christoph Klara, Gründer & Geschäftsführer von WunderStudios.

Neugierig geworden? Anmeldung und weiter Infos findet ihr hier.

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Fake News: „Soziale Medien sind Emotionsmedien“

Browser Fake News (adapted) (Image by Pexels) (CC0 Public Domain) via Pixabay

Fake News. Der Begriff ist den meisten mittlerweile bekannt, aber definitiv kein ausschließlich aktuelles Phänomen. Die Bezeichnung Fake News gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert, aber seit einigen Jahren ist der Begriff aus der Internet und Nachrichtensprache kaum noch wegzudenken. Gründe dafür sind besonders soziale Medien und die Berichterstattung um den US-Präsidenten Donald Trump, der in seinem Wahlkampf öfter mit „alternativen Fakten“ argumentierte.

Nun gibt es Internetseiten, mit welchen man selbst eine Nachrichtenmeldung fälschen kann. Facebook hat kürzlich angekündigt, dass die Seiten, die Falschmeldungen verbreiten, den Zugang zu Werbung verbieten. Das ist ein weiterer Schritt des sozialen Netzwerks im Kampf gegen Fake News.

Aber wie gefährlich sind Fake News für unser Mediensystem und was können Nutzer tun, um Fake News aus dem Weg zu gehen? Darüber haben wir mit der Journalistin und Fernsehproduzentin Michaela Hummel gesprochen.

Doclights_Michaela Hummel
Michaela Hummel / Doclights

Sie entwickelte und produzierte verschiedene Factual-Entertainment-Formate und Dokumentationen, wie die Dokumentation „Auf der Flucht“ für die sie mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Weitere Produktionen sind u.a. der ZDFdonnerstalk mit Dunja Hayali, die NDR-Reportagen mit Judith Rakers, die ZDFneo Dokumentation „Der Rassist in uns“. Ihr neustes Projekt dreht sich rund um das Thema Fake News.

Frau Hummel, sie haben gerade in Zusammenarbeit mit Sascha Lobo die Dokumentation, der offizielle Titel ist Social Factual, ein Einzelstück „Manipuliert“ mit dem Thema Fake News produziert. Haben sie sich davor bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt?

Ich habe mich schon seit Jahren mit dem Thema Fake News beschäftigt, was auch einen privaten Grund hat. Ich habe einige Jahre in den USA gelebt und ein Teil meiner Verwandtschaft dort ist eher im konservativen Spektrum angesiedelt. Aufgefallen ist mir, dass sie als einzige Nachrichtenquelle Breitbart News genutzt haben. Natürlich hat jeder das Anrecht auf eine eigene Meinung, aber dadurch habe ich mich früh sehr intensiv mit dem Thema Manipulation von Informationen, Emotionalisierung und Polarisierung beschäftigt. Das hat (in der Familie) nicht zu wenig Streit geführt.

Man hat über die Zeit hinweg gemerkt, dass sich der Begriff „Fake News“ gewandelt hat vom rein beschreibenden Begriff, zum Anglizismus des Jahres und schlussendlich zum politischen Kampfschrei. Wie definieren Sie den Begriff „Fake News“?

Ich denke die meisten wissen, was es im wahrsten Sinne heißt, „Falschmeldung“. Über die eigentliche Bedeutung  müssen wir uns nicht unterhalten. Aber mir ist eine Veränderung aufgefallen. Beispielsweise Donald Trump, der in Pressekonferenzen die Medien mittlerweile schon mit „Fake News“ anspricht. Damit bekommt das Ganze einen stark politischen Charakter.

Zudem deckt es für mich das ganze Thema der Verschwörungstheorien, falsche Fakten und Propaganda ab. Fake News gibt es an und für sich schon lange. Aber durch das Internet haben sie eine neue Wirkmacht erreicht.

Interessant ist, was wir im Rahmen der Sendung „Manipuliert“ im Februar 2017 über eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen herausgefunden haben: 82 Prozent der Befragten kennen das Phänomen „Fake News“, 47 Prozent der Deutschen halten es für ein großes oder sehr großes Problem und fast ein Drittel der Wahlberechtigten denkt, dass es einen starken oder sehr starken Einfluss auf den Ausgang der Bundestagswahl haben kann. Und hierbei machen sich Frauen mehr Sorgen als Männer. Ich nenne diese Zahlen, da sie eine statistische Sicht auf das Thema zeigen und unterstreichen, wie brandheiß es ist.

Herrscht ihrer Meinung nach zu wenig Transparenz und Aufklärung im Umgang mit Fake News?

Meiner Meinung nach gibt es jede Menge Transparenz und Aufklärung, man muss sie natürlich nur finden. Und bei Fake News geht es oft um Geschwindigkeit. Wenn man etwas wiederholt liest, hält man es eher für wahr und durch sharing (das Teilen in Sozialen Medien) erreicht eine solche Nachricht vielleicht eine Millionen Menschen oder mehr –  und von der späteren Richtigstellung erfährt dann keiner.

Es gibt im Netz zwei sehr gute Tools, um Falsche Fakten im Netz zu entlarven: die Rechercheeinheiten MimiKama oder Hoax Map. Aber letztlich bleibt es eine Frage der Geschwindigkeit. Man braucht eine Menge Ressourcen, um am Ball zu bleiben und dagegen anzugehen.

Nehmen Menschen alles, was sie im Internet lesen, zu ernst?

Ich denke nicht, dass die Leser alles zu ernst nehmen.  Ich glaube eher, dass sie oft zu wenig nachdenken. Der Like ist quasi die Währung des Internets und viele denken: „Was meine Freunde geliked haben kann ich in der Hinsicht auch direkt übernehmen“ – meist auch ungefiltert. Die Sozialen Medien sind eben ein sehr schnelles Medium. Daher denke ich, dass viele Nutzer sich nicht die Mühe machen,  den Wahrheitsgehalt der Posts und News zu prüfen.

Was haben Filterbubbles in Sozialen Medien mit Fake News zu tun?

Das Phänomen Filterbubbles gilt für alle Seiten – auch für Journalisten. Jeder kann sich im Internet seine eigene Welt bauen und dann sehen wir nur, was wir selber mögen. Alles was nicht unserem Weltbild entspricht, wird aus der Timeline herausgefiltert. Journalisten sollten allerdings diejenigen sein, die durch Recherche und kritische Prüfung für Meinungsvielfalt sorgen.

Diese Filterblasen bestätigen also letztlich  nur die eigenen Perspektiven und Meinungen. Wenn diese Blasen nur noch aus Fake News bestehen oder von einem Algorithmus entsprechend bestückt werden, kann das fatale Folgen haben.

Finden Sie, die Einrichtung von Löschzentren von beispielsweise Facebook ist der richtige Weg?

Das ist eine schwierige Frage. Allein das Wort Löschzentrum empfinde ich bereits als sehr stark und hart. Erstens ist es traurig, dass wir diese Wege gehen müssen und dass sich solche Abgründe auftun.  Wie ein Artikel in der SZ aufgezeigt hat, müssen auch die Mitarbeiter einiges mitmachen. Mir wäre es lieber, dass die Menschen, die das Netz nutzen, wissen was sie tun. Denn für eine funktionierende Netiquette und einen konstruktiven Austausch in Interessengruppen und Communities gibt es ja sehr viele positive Beispiele.

Aber zweitens, sind wir ja bereit, eine grundsätzliche Kontrolle zu akzeptieren. Und das nur, weil Menschen nicht in der Lage sind, mit dem Medium vernünftig umzugehen. Das ist schon ein großer Schritt. Eigentlich müsste es Social Media Schulen geben und wir müssten ganz früh mit der Aufklärung beginnen.  Dadurch wird es letzendlich zu einer Bildungsfrage.

Sie plädieren für die Einführung von Social Media Workshops schon im Kindesalter?

Absolut. Wir kennen alle kleine Kinder, die schon in der Lage sind, das Smartphone zu bedienen und damit unreflektiert umzugehen.

Sie haben zu Beginn bereits erwähnt, dass sie eine Zeit in den USA gelebt haben. Wie schätzen sie den Umgang der Medien mit Fake News in Amerika im Gegensatz zu Deutschland ein?

Ich hab damals beim Fernsehen gearbeitet und die Sozialen Medien spielten noch keine große Rolle. Aber zum Fernsehen kann ich sagen:  Es wird mehr polarisiert und provoziert, es gibt viel mehr schwarz-weiß Malerei. Wir Deutschen sind da eher in Grautönen unterwegs. Vergangenen November, zur Zeit der Wahlen, war ich zuletzt in den USA, wo sich dieses Bild bestätigte: DieSender greifen sich gegenseitig an. Ich denke Fake News sind auch deshalb ein größeres Thema, weil in den USA mit viel mehr reißerischen Schlagzeilen gearbeitet wird. Das ist mehr Show als Information. Die ausgewogene Information gibt es dort eher im Print. Und man darf nicht vergessen: Soziale Medien sind Emotionsmedien. Es geht um Klicks! Und letztlich sind sie auch ein Kommerz-Medium.

Wie gefährlich denken Sie können Fake News noch werden?

In Deutschland stellen sie in meinen Augen keine große Gefahr dar. Wir haben ein sehr gut funktionierendes Mediensystem, dass die Meinungsvielfaltn abdeckt. Wir haben auch die Möglichkeit, Sendeformate wie Manipuliert mit Unterstützung eines öffentlich-rechtlichen Senders zu entwickeln und damit Aufklärung zu leisten. Deswegen sehe ich Fake News nicht als Gefahr für das deutsche Mediensystem.

Dazu muss man sagen: Wir verteufeln bei unserer Sendung die Sozialen Netzwerke nicht und sind auch nicht mit erhobenem Zeigefinger unterwegs.  Schließlich nutzen wir alle Facebook und Co und wollen Spaß damit haben. Es ist also wichtig, dass Aufklärung nicht als belehrend angesehen wird.

Hat sich durch das Aufkommen von Fake News Verbreitung ihr eigenes Bild der Medien oder ihr Medienkonsum verändert?

Ich denke wirklich, dass wir in Deutschland und auch in vielen Ländern Europas den Luxus der Qualitätsmedien haben. Das gilt nicht für jedes Land.

Aber heute benötigen wir viel mehr Zeit als früher, um alles zu lesen und richtig zu erfassen. Die Medien sind so schnell geworden, dass es manchmal kaum möglich, ist die Menge an Informationen überhaupt zu verarbeiten. Und wenn dann in dieser Masse Falschmeldungen dabei sind, die man eigentlich recherchieren, vergleichen und nachverfolgen sollte, können sie als wahre Meldungen aufgefasst werden. Der Zeitaufwand im Umgang mit den Medien und die Informationsflut haben sich also definitiv erhöht.

Was ist ihr letzter Rat an Leser im Umgang mit Fake News?

Man kann es mit Humor nehmen, wie zum Beispiel die Satireseite „Der Postillion“ immer wieder zeigt. Abgesehen davon, sollte jeder sofort alles hinterfragen und nicht nur schnell klicken, sofort alles liken oder anhand der Überschrift kommentieren. Man sollte sich die Nachrichten genauer anschauen. Aber dabei immer eine Prise Humor behalten.


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Die Netzpiloten sind Partner des ORBANISM AWARD

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Auch in diesem Jahr wird der 2011 von Leander Wattig ins Leben gerufene ORBANISM AWARD wieder verliehen. Mit dem ORBANISM AWARD werden Live-Marketing sowohl in Social Media als auch offline sowie Veranstaltungsformate und Events aller Art im Bereich Kultur und Medien ausgezeichnet. Leander Wattig sagt über den Preis: „Je mehr wir von Technik umgeben sind, desto stärker entdecken wir wieder den Menschen. Nichts ist wirkungsvoller als der direkte Kontakt: ob beim Networking, beim Verkauf, bei der Kulturvermittlung oder einfach bei der Freizeitgestaltung“.

Wir sind davon überzeugt, dass gemeinsame Erlebnisse wichtige Voraussetzungen sind – sowohl für wirtschaftlichen Erfolg als auch für gesellschaftliche Veränderungen – und dass wir Menschen brauchen, die aktiv Menschen zusammenbringen. Der ORBANISM AWARD soll all das fördern, indem er zeigt, wie es gehen kann“, so Wattig weiter. Ganz neu in diesem Jahr ist, dass der Preis erstmals in sechs Kategorie vergeben wird. Die Kategorien lauten:

  • Bestes Live-Marketing B2C
  • Bestes Live-Marketing B2B
  • Beste Publikumsveranstaltung
  • Beste Fachveranstaltung
  • Beste/r Menschenvernetzer/in
  • Beste Veranstaltungsgeschichte als Teilnehmer

Die Gewinner kürt die Expertenjury

Noch bis zum 25. September können Nominierungen eingereicht werden. Eine Übersicht über die Nominierten findet ihr hier. Im nächsten Schritt wird dann für jede Kategorie eine Shortlist erstellt. Auf der Website wird es ein Voting geben, das als Auswahlkriterium dient. Anschließend werden die Preisträger von der fachkundigen und interessierten Jury gekürt. Die Jury besteht dieses Jahr aus Nora-Eugenie Gomringer, Maren Heltsche, Nora Vanessa Wohlert, Susanne Kaspar, Holger Schellkopf, Christian Lindner und Markus Gogolin.

Den Höhepunkt bildet die Verleihung des Awards, die am Freitag, 13. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse stattfindet. Unter dem Hashtag #orbanismaward bleibt ihr auf dem Laufenden.

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Die Netzpiloten sind Partner der DCX Digital Content Expo

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In Berlin trifft die internationale Nachrichtenbranche aufeinander und ihr könnt dabei sein! Wir verlosen unter unseren Lesern fünf 3-Tages-Tickets für die Digital Content Expo . Um dabei zu sein könnt ihr hier an unserer Verlosung teilnehmen. Zeit dafür habt ihr bis zum 25. September. Wir wünschen euch viel Erfolg!

Teilnahmebedingungen


Vom 10 – 12. Oktober trifft sich die weltweite Nachrichtenbranche zur DCX Digital Content und IFRA World Publishing Expo auf dem Messegelände Berlin. Dieses Jahr werden neben den Verlegern der Zeitungsbranche auch Unternehmen angesprochen. Hauptthema wird dieses Mal die Frage, wie digitale Tools und Geschäftsmodelle für Nachrichtenmedien weiterhin Qualität garantieren und finanzieren können. Neben den messebegleitenden Konferenzen „Digital Media World“ und „Print World“ sind 150 Aussteller vor Ort und präsentieren ihre Produkte. Besucher erwartet ein vielseitiges Proramm mit Diskussionen und Vorträgen zu Best Practice, Trendreports und neuste Forschungen.

Hochkarätiges Programm aus aller Welt

Qualitätsjournalismus aus aller Welt erlebt momentan in der digitalen Welt viele Herausforderungen durch andauernde Veränderung. Deswegen wurden Internationale Medienvertreter eingeladen, die ihre Strategien und Perspektiven in verschiedenen Formaten präsentieren werden. Mit dabei sind unter anderem:

  • Michael Golden, der stellvertretender Vorsitzende der New York Times, wird die Eröffnungskeynote halten über anstehenden Aufgaben der Nachrichtenmedien in Zeiten des Internets.
  • Mathhias Döpfner, CEO der Axel Springer SE, über die wichtige Rolle der Medien in einer Demokratie
  • Rajiv C. Lochan, CEO von Kasturi & Sons Ltd., die mit The Hindu eine der größten englischsprachigen Tageszeitungen Indiens herausgeben, über Leserzentrierte Inhalte und aus der perspektive eines wachsenden Marktes.

Außerdem sind in diesem Jahr zwei „Content Stages“ neu in die Konferenz eingebunden, unter anderem mit Präsentationen von Michael Jaschke, Managing Director von ProSiebenSat.1 Digital, warum Video aus seiner Sicht das Medium der Zukunft ist. Auch die Debatte um den richtigen Umgang mit Fake News bleibt nicht aus. Zeitlich befristetes Problem oder Dauerkrise? Darüber referiert der russisch-amerikanische Medienanalyst und Forscher Vasily V. Gatov.

Themen der Podiumsdisskussionen sind ebenfalls weit gefächert. Zum einen geht um Facebook und die Stärken von Printmedien gegenüber diesen neuen Medienformen, zum anderen über die Zukunft von Roboterjounralismus und neue Bezahlmethoden für Online-Journalismus.

Gute Gründe dabei zu sein

Die DCX und die IFRA bieten für Besucher die Möglichkeit mit vielen internationalen Medienunternehmen und Kontakt zu treten und Netzwerke zu knüpfen. Über 6000 Besucher aus vielen Ländern kommen zusammen, viele Unternehemen informieren über aktuelle Trends der Branche. Die Trends sind vielseitig, der Diskussionsstoff wird definitiv nicht ausgehen. Weitere Informationen zu Tickets sind auf der Webseite der Expo zu finden.

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Die Netzpiloten sind Partner der Medientage München 2017

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In München finden vom 24. bis zum 26. Oktober 2017 die Medientage München 2017 statt. Das Motto lautet dieses Jahr: „Media, Trust, Machines – Vertrauen in der neuen Mediengesellschaft“. Das Publikum zielgenau zu erreichen ist für Medienunternehmen derzeit eine der größten Herausforderungen der neu entstehenden Medienlandschaft der Plattformen, künstlichen Intelligenz und lernenden Maschinen.

Immer wichtiger wird dabei der Begriff „Vertrauen“. Sowohl für klassische als auch für digitale Angebote gilt es, das Vertrauen des Publikums zu erhalten bzw. zurückzugewinnen. Stefan Sutor, Geschäftsführer der Medientage München GmbH, sagt dazu: „Die Verantwortung der Medien für die Gesellschaft ist in den letzten Monaten sehr deutlich geworden. Wir haben eine neue Debatte, der sich alle Medien stellen müssen und wir bieten das Forum“.

Seit 30 Jahren ein Wegweiser in der Medienwelt

Einige weitere Schwerpunktthemen von Kongress und Messe sind zum Beispiel der Umbruch und die neuen Player in der Fernseh- und Audiobranche, der Wandel von Medienangeboten durch Künstliche Intelligenz und Assistenten, neue digitale Mediendienste und Geschäftsmodelle, die Bedeutung der Blockchain-Technologie für die Medien- und IT-Branche, spannende Möglichkeiten des Storytelling durch Virtual-, Augmented und Mixed Reality sowie die Automatisierung von Werbung und Medien.

Seit 1987 gibt es den Medienfachkongress, der ins Leben gerufen wurde, um dem Fachpublikum die Möglichkeiten des damals jungen privaten Rundfunks und die Potenziale der Kabelnetze in Deutschland aufzuzeigen. Bei den diesjährigen Medientagen werden Spitzenmanager und Medienprofis vor Ort sein, wo sie die Schlüsseltrends der Medienbranche analysieren. Außerdem werdet ihr auf Experten aus Fernsehen, Hörfunk, Print und Mobilkommunikation, Spezialisten aus den Bereichen Internet und Multimedia und des Weiteren Werbeprofis, Medienpolitiker sowie Filmschaffende treffen.

Die Location ist das ICM der Messe München. Hier bekommt ihr eure Tickets.

+++ Verlosung +++

Wir verlosen 2×1 Tagesticket für die Medientage München. Tragt euch hier in das Formular ein und gewinnt mit etwas Glück die Tickets.

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Die Netzpiloten sind Partner der Jugendmedientage 2017

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In München finden vom 02. bis zum 05. November die Jugendmedientage 2017 statt. Das diesjährige Motto lautet „Behind the Scenes“. Die Teilnehmenden erwarten spannenden Diskussionen, Medientouren, Erzählcafés sowie praxisnahe Workshops und darüber hinaus intensives Netzwerken mit Medienprofis und Gleichgesinnten. Die Jugendmedientage werden seit 2002 von der Jugendpresse Deutschland, dem Bundesverband junger Medienmacher, in immer wechselnden Städten veranstaltet.

Hinter dem Motto verbirgt sich die Mission, hinter die Kulissen zu schauen und Vorhänge zu lüften. Einige Fragen, die wegweisend für den Kongress sein werden, sind: Sind wir noch Puppenspieler in der eigenen, medialen Welt oder zappeln wir bereits am Ende der Strippe herum? Wer zieht wie die Fäden? Was für Zukunftsvisionen gibt es? Und was für eine Rolle spielt Populismus im Medienbereich?

In Zeiten von alternativen Fakten

Laut Oskar Vitlif, Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland, sind Fake-News, alternative Fakten und stetig sinkendes Vertrauen in die Medien Entwicklungen, denen wir uns stellen müssen. Eine Möglichkeit, um das zu tun, ist Transparenz. Er freue sich daher sehr, „mit den Jugendmedientagen 2017 nach München zu kommen, um an einem der wichtigsten Medienstandorte Deutschlands gemeinsam mit den Teilnehmenden hinter die Kulissen der Medienlandschaft zu blicken.

Zu den Speakern, auf die ihr euch freuen könnt, gehören:

Die Location ist die Berufsoberschule Wirtschaft München (BOS).

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Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist kurzsichtig und gefährlich

Zensur (adapted) (Image by stevepb [CC0 Public Domain] via pixabay)

Das kürzlich verabschiedete Netzwerkdurchsetzungsgesetz soll der effektiveren Bekämpfung von strafbaren Inhalten wie Fake News und Hate Speech in sozialen Medien und Kommentarspalten dienen. Während dies jedoch ein lobenswertes und wichtiges Ziel ist, ist das Endresultat, das eigentliche, nun verabschiedete Gesetz, ein höchst bedenkliches und problematisches Werk. Es steckt voller handwerklicher Schwächen und – versehentlicher oder gewollter – Unklarheiten. Zudem kommen Infrastruktur-Betreiber in eine Position, die sie, in ihrem eigene Interesse wie dem der Allgemeinheit, nicht haben sollten.

Ein Gesetz gegen Hass und Fake News

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“ soll die Bekämpfung von strafbaren Äußerungen in sozialen Netzwerken und anderen Online-Diskussionsplattformen erleichtern. Insbesondere richtet sich das Gesetz gegen hasserfüllte, diskriminierende und verhetzende Äußerungen („Hate Speech“) sowie bewusste, manipulative Falschaussagen („Fake News“).

Wie viele Sicherheitsgesetze der letzten Zeit (darunter das neue Staatstrojaner-Gesetz) wurde auch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz mit wenig öffentlicher Diskussion und zudem kurz vor der Sommerpause verabschiedet. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gesetzesentwurf fand so kaum statt.

Eine problematische Diskussionskultur

Einige der im Gesetzesentwurf angebrachten Punkte sind durchaus richtig und bedenkenswert. So ist es leider tatsächlich zu beobachten, dass sich die Diskussionskultur im Internet in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hat und viele beleidigende oder sogar verhetzende Aussagen ihren Weg auch auf Mainstream-Plattformen finden. Im Sinne des sozialen Friedens sollte für diese Problematik eine Lösung gefunden werden.

Auch auf die Verlässlichkeit von Nachrichten und scheinbar faktenbasierten Aussagen kann man sich häufig nicht verlassen. Von Beginn an fanden sich im Internet neben hilfreichen Wissensquellen auch Falschmeldungen, Hoaxes und wilde Verschwörungstheorien. In den letzten Jahren hat diese Problematik jedoch eine neue Qualität angenommen. Staatliche oder anderweitig politisch motivierte Akteure verbreiten ganz bewusst Falschaussagen und Propaganda, die sich als sachliche Berichterstattung tarnen, sogenannte „Fake News“. Für Laien ist der Unterschied oft kaum zu erkennen. Auch dieses Problem harrt einer Lösung.

Gefahr einer Überregulierung

Während jedoch die dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz zugrunde liegende Problematik durchaus zutreffend beschrieben wird, ist die durch das Gesetz präsentierte „Lösung“ des Problems von der denkbar schlechtesten Sorte. Das Gesetz sieht vor, dass den Betreibern sozialer Netzwerke eine kurze Frist – 24 Stunden bei „offensichtlich strafbaren“ Inhalten, eine Woche bei weniger klaren Fällen – eingeräumt wird, problematische Inhalte zu löschen. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, drohen empfindliche Bußgelder.

Innerhalb dieser kurzen Frist ist es kaum möglich, jeden Fall einzeln mit der gebotenen Sorgfalt zu prüfen. Das gilt umso mehr, als es ja die Betreiber der Infrastruktur sind, die diese Prüfung vornehmen müssen. Ihnen fällt somit eine Rolle zu, die niemals vorgesehen war. Einerseits bedeutet das für die Diensteanbieter eine große zusätzliche Belastung, die nichts mit ihrer eigentlichen Aufgabe, nämlich eine Plattform bereitzustellen, auf der andere Menschen sich austauschen können, zu tun hat. Andererseits bringt es sie in eine unpassende Machtposition. Über die Strafbarkeit von Inhalten sollte normalerweise ein Richter entscheiden, nicht irgendein Angestellter eines Online-Diensteanbieters. Natürlich können und dürfen Plattform-Betreiber unerwünschte Inhalte löschen – sie dürfen dabei aber nicht, wie es mit dem neuen Gesetz der Fall sein wird, unter massiven Druck von außen kommen.

Ein wahrscheinliches Szenario, das auch viele Kritiker bereits angesprochen haben, ist, dass die Provider auf Nummer sicher gehen wollen. Um keine problematischen Inhalte zu übersehen und dafür belangt zu werden, könnten sie einfach alle auch nur potentiell anstößigen oder kontroversen Äußerungen löschen. Es ist bekannt, dass viele Unternehmen, wenn sie politischen Druck fürchten, in vorausschauendem Gehorsam auch legale, aber umstrittene oder politisch missliebige Inhalte löschen. Ein ähnliches Verhalten als Reaktion auf das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist also durchaus nicht unwahrscheinlich. So aber wird eine der großen Stärken des Internet, die Möglichkeit einer offenen, kontroversen Diskussion, stark beschnitten und somit das Potential des Mediums, Freiheit und Demokratie zu fördern, massiv eingeschränkt.

Ein hoher Preis für fragwürdigen Erfolg

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist, wie so viele deutsche Gesetze der letzten Jahre gerade im Bereich der Telekommunikation, kurzsichtig und gefährlich. Es versucht ein reales Problem durch ungeeignete und dabei übermäßig restriktive Maßnahmen zu lösen.

Eine alternative Patentlösung für den Umgang mit Hate Speech und Fake News gibt es nicht. Allerdings existieren sehr wohl einige lobenswerte Ansätze, die dabei die Meinungsfreiheit ungefährdet lassen. So erzielen einige Aktivistinnen und Aktivisten im Umgang mit Hate Speech gute Ergebnisse mit sachlicher, höflicher Gegen-Argumentation. So werden zwar selten die geistigen Brandstifter, aber in vielen Fällen doch die mitlesende, noch unsichere Mehrheit erreicht. Auch eine Strafverfolgung derartiger Äußerungen kann natürlich eine sinnvolle Antwort sein – aber unter Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien und ohne Zensur oder eine verdachtsunabhängige Überwachung heranzuziehen. Gegen Fake News hilft Aufklärung und die Vermittlung von mehr Medienkompetenz, verbunden womöglich mit Einrichtungen wie einem Rating-System für die Verlässlichkeit bestimmter Quellen. Auch der im Netzwerkdurchsetzungsgesetz geforderte neue Posten eines Ansprechpartners, bei dem problematische Inhalte gemeldet werden können, ist eine gute Idee. Last but not least gilt es natürlich auch, die sozialen Probleme anzugehen, die derzeit eine Reihe von Menschen zur Flucht in dumme und hasserfüllte politische Positionen treiben.

Die genannten alternativen Lösungen können das Internet zwar nicht auf magische Weise von seiner problematischen Diskussionskultur befreien. Das aber wird das Netzwerkdurchsetzungsgesetz auch nicht. Dafür zahlen wir für die scheinbare Verbesserung, die das Gesetz bringt, den Preis einer problematischen Zensur-Infrastruktur, die das Potential hat, die Meinungsfreiheit im Netz massiv einzuschränken.


Image (adapted) „Zensur“ by stevepb (CC0 Public Domain)


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Die Netzpiloten sind Partner des scoopcamp 2017

Partnergrafik_Scoopcamp

Wir verlosen zwei Tickets für das scoopcamp 2017! Trag euch einfach hier in das Formular ein und gewinnt mit etwas Glück euer Ticket for free. Viel Glück!


In Hamburg findet am 28. September das scoopcamp 2017 statt. Es handelt sich dabei um eine Innovationskonferenz für Online-Medien. Seit 2009 lädt Hamburg@work und seit 2014 auch nextMedia.Hamburg einmal im Jahr zusammen mit der dpa zum scoopcamp ein. Der Verein Hamburg@Work e. V. ist das größte Unternehmensnetzwerk Deutschlands aus den Bereichen Medien, IT und Mobile mit regionalem Bezug sowie bundesweiten und internationalen Verbindungen. nextMedia.Hamburg ist eine Hamburger Initiative für die Medien- und Digitalwirtschaft.

Mehr als 250 Experten, Entscheider und Innovatoren der IT- und Medienbranche kommen zu einer Diskussion über Trends und Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung zusammen. Die Themen, die dabei im Fokus stehen, sind z. B. „Data Journalism“, „Social Media“ und „New Storytelling“ in digitalen Medien. Die freie Journalistin und Moderatorin Eva Schulz wird die Teilnehmer durch das Programm führen. Jigar Mehta (siehe unten)
wird dieses Jahr mit dem scoopcamp Award 2017 ausgezeichnet.

Spannende Themen und faszinierende Speaker

Zu den Speaker, die beim scoopcamp 2017 sein werden, gehören:

Die Location ist das Kehrwieder Theater in der Hamburger Speicherstadt. Hier bekommt ihr eure Tickets für das scoopcamp 2017. Seid schnell und sichert euch eure Early-Bird-Tickets zum reduzierten Preis! Nur bis zum 30. Juni.

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Die Netzpiloten sind Partner der IT-Konferenz

In Berlin findet am 27. Juni die IT-Konferenz für Verlage und Medienhäuser statt. Diese lernen, IT-Landschaften zu managen – zwischen traditionellen Kernsystemen und agilen Applikationen. Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle werden heute von Internet-Giganten wie Google und Facebook, aber auch von Start-Ups in rasantem Tempo entwickelt. Um konkurrenzfähig zu bleiben, ist es für Verlage wichtig, ihre Produkte und Geschäftsmodelle agil und flexibel anzupassen. Die wichtige Grundlage hierfür ist ein strukturiertes Innovations- und Technologie-Management zwischen traditionellen Kernsystemen und agilen Applikationen.

Schon zum 5. Mal lädt die Akademie der Deutschen Medien zur IT-Konferenz ein. CEOs und CIOs aus Verlagen und Digitalunternehmen beleuchten die IT-Strukturen in ihren Häusern. Darüber hinaus wird es interaktive Workshop-Sessions geben, bei denen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, unmittelbar mit den Experten in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen.

Spannende Referenten und Themen

Zu den Top-Themen auf der diesjährigen Konferenz gehören:

  • Mega Tech-Trend: Künstliche Intelligenz
  • All New Systems: Neue Content-Strategien und Produktentwicklung
  • 2-Speed-IT: Cloud-Technologien und -Services
  • Adaptiv und disruptiv? Innovationsmanagement für Verlage
  • Der Kunde im Fokus: CRM- und Daten-Management
  • Outsourcing vs. Selbermachen: IT-Sourcing und -Organisation

Auch dieses Jahr sind wieder viele spannende Speaker eingeladen, die zu spannenden Themen referieren. Freut euch unter anderem auf:

Die Veranstaltung findet am 27. Juni in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin statt. Hier bekommt ihr Tickets für die IT-Konferenz. Mit uns bekommt ihr sogar 15% Rabatt. Der Code dafür ist: IT-Netzpiloten

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Aus dem Werkzeug der Befreiung wurde ein Werkzeug der „Alt Right“ – Über die Okkupation von Utopien

Journalism (adapted) Image by John Mark Kuznietsov (CC0) via Unsplash

Die massenmedialen Gatekeeper werden durch die Zersplitterung der Netzöffentlichkeit vom Thron gestoßen und es wächst die Ratlosigkeit, wie dieses Vakuum sinnvoll gefüllt werden kann. Die Türwächter konnten früher entscheiden, was in die Öffentlichkeit weiterbefördert und was zurückgehalten wird. „Jede Zeitung, wenn sie den Leser erreicht, ist das Ergebnis einer ganzen Serie von Selektionen“, so der Medienkritiker Walter Lippmann in seinem Buch „Public Opinion“, erschienen 1922 (!).

Die Auswahlkriterien der Gatekeeper erzeugten bewusst oder unbewusst eine Vereinheitlichung der Berichterstattung und eine gewisse Berechenbarkeit. Diese Deutungshoheit zerbröselt mit den Möglichkeiten des Netzes, eigene Öffentlichkeiten zu erzeugen. Die Mediennutzer sind keine neutralen ‚Transmissionsriemen‘ für journalistische Produkte, sondern liefern ihrem Publikum auch individuelle Schemata für die Auslegung der Beiträge. Das war allerdings schon in analogen Zeiten so. Nur beschränkte sich die Multiplikator-Funktion auf Arbeitskollegen, Familie und Freunde.

Reichweite der persönlichen Öffentlichkeiten steigt

In den persönlichen Öffentlichkeiten der Netzwerke ist die Reichweite größer. Das von der Demoskopin Noelle-Neumann beobachtete „doppelte Meinungsklima“ – also das Auseinanderdriften von Bevölkerungsmeinung und Medientenor – kommt immer häufiger vor. „Die Dynamik in sozialen Netzwerken ist nicht so sehr geprägt von tradierten Hierarchien und Jahrzehnte alten Rollenmustern, sondern von den kurzfristig aufsummierten Handlungen vieler Menschen“, so der Wiener Kommunikationsforscher Axel Maireder.

Die Potenziale, Deutungsmacht zu erlangen, sind sehr viel breiter verteilt als früher, nicht nur auf klassische Öffentlichkeitsberufe wie Journalisten und Politiker. Eigentlich das perfekte Szenario, um die emanzipativen Utopien der Schriftsteller Bertolt Brecht und Hans-Magnus Enzensberger mit Leben zu füllen.

Der Rundfunk wäre nach Meinung von Brecht der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Rundfunk müsste demnach aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren. Seine Gedanken brachte Brecht zwischen 1927 und 1932 zu Papier und sie bezogen sich natürlich „nur“ auf den Hörfunk. Er dachte an direkte Interaktion mittels Radio über ein funkbasiertes Telefonkonferenzsystem, das die Enträumlichung der Kommunikation möglich machen sollte und zwar live. Visionäre Gedanken in einer Zeit, wo man über Jedermann-Technologie für den Rundfunk noch nicht einmal in Ansätzen verfügte.

Aber selbst im Jahr 1970, als Enzensberger seinen „Baukasten zu einer Theorie der Medien“ entwickelte, war man noch weit entfernt von den Bedingungen, die wir heute vorfinden. Wie auch Brecht fordert er, dass die Distributionsapparate in Kommunikationsapparate umgewandelt werden. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich ungehindert zu informieren und auszutauschen. Und das gehe nur, wenn man die Trennung zwischen Produzenten und Rezipienten überwindet.

Wenn man sich anschaut, welchen Aufwand diverse TV-Piratensender in den 70er Jahren mit simpler Videorekorder-Technik treiben mussten, um über „Open Channel“ einige Häuser im eigenen Stadtviertel erreichen zu können, wird man den Unterschied zu den Optionen von Diensten des Social Webs schnell erkennen – für Audio, Video und für die verschriftete Kommunikation. Damals reichte der Radius nur bis zu regionalen Initiativen, Protestaktionen und Nachbarschaftsfesten. Heute ist beides möglich: Hyperlokale Formate, und Formate mit internationaler Ausrichtung.

Reaktionäre entdecken die Jedermann-Medien

Mobil und stationär sind die Möglichkeiten zum Senden und Empfangen nahezu unbegrenzt. Eine emanzipatorische und aufgeklärte Öffentlichkeit war nicht nur das Ziel von Brecht und Enzensberger. Nun erleben wir die Okkupation der Jedermann-Medien durch reaktionäre, nationalistische und autoritäre Kräfte – wir erleben nicht nur Gegenteil-Tage, sondern eine Gegenteil-Epoche: „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los“, so heißt es in der Ballade des Zauberlehrlings aus der Feder von Goethe. Ähnlich ratlos reagieren die Medienprofis auf die veränderte Gemengelage neuer Öffentlichkeiten. In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland dominierte eine eher linke kritische Öffentlichkeit. Angefangen bei der Gruppe 47, der APO-Bewegung bis zur Friedens- und Ökologie-Szene. „Sich gegen eine rechte Öffentlichkeit zu positionieren, stand gar nicht zur Debatte“, so Stephan Porombka, Professor für Texttheorie und Textgestaltung an der UdK Berlin.

Die Medien seien dazu da, die Macht zu beobachten, zu kritisieren, einen öffentlichen Diskurs aufzubauen, möglichst viele Stimmen zu beteiligen und damit das politische Geschäft durch Beobachtung zu beflügeln. „Jetzt hat sich das völlig geändert. Wir erleben das erste Mal das Phänomen einer rechten Öffentlichkeit und die hat zu tun mit den niedrigen Eingangsschwellen des Social Webs“, erläutert Porombka im ichsagmal.com-Gespräch. Fest steht: Die Hürden der kritischen und intellektuellen Öffentlichkeit waren früher viel höher.

Wie die Utopien des Social Webs gekapert wurden – Gespräch mit Stephan Porombka

Posted by Gunnar Sohn on Dienstag, 30. Mai 2017

Ringen um die kulturelle Hegemonie

„Jetzt gibt es die Möglichkeit, in öffentliche Diskurse einzusteigen und mit kleinsten Beiträgen den größten Effekt zu erzielen und Streit vom Zaun zu brechen.“ Eine plurale und offene Gesellschaft bietet die Werkzeuge, um geschlossene, autokratische und nationalistische Verhältnisse hervorzubringen. Es gehen nach Auffassung von Porombka eine Menge Utopien den Bach runter oder werden gar von rechten Bewegungen okkupiert. Begriffe und Ideen werden von rechts besetzt, um kulturelle Hegemonie zu erlangen. „Im politischen Diskurs müssen wir diese Begriffe wieder feiner schleifen und auf ihre Potenziale überprüfen. Wir dürfen sie nicht als folgenlose Buzzwords benutzen, sondern müssen sie inhaltlich neu justieren“, fordert der UdK-Wissenschaftler. Wie kann man verhindern, dass man zum Lautsprecher von rückwärtsgewandten Kräften degradiert wird?

Relativismus stärkt die Feinde der Demokratie

Folgt man dem amerikanischen Philosophen Paul Boghossian, hat der konstruktivistische Relativismus den populistischen Trittbrettfahrern die Erlangung der Diskurshoheit erleichtert. Die Protagonisten dieser Denkschule, die sich in fast allen Wissenschaftsdisziplinen und in Medien ausbreitet, werden mit ihren eigenen Waffen geschlagen. „Aus dem Werkzeug der Befreiung wurde ein Werkzeug der ‚Alt Right’“, sagt Boghossian im Interview mit der Zeitschrift „Hohe Luft“.

Der Relativismus sage ja, jede Überzeugung ist gleich richtig und wichtig. Aber man müsse doch fragen, ob man erwiesenermaßen falschen Überzeugungen wie dem Kreationismus wirklich Sendezeit geben sollte. „Mich persönlich berührt das, wenn es um den Völkermord an den Armeniern geht, weil meine Familie ihn überlebt hat. Aber die Türkei bestreitet ihn. Und obwohl die Beweise erdrückend sind, heißt es im Fernsehen ‚einerseits, andererseits’“, so Boghossian. Man könnte es auch unter die ironische Überschrift stellen: Gesellschaft, die alle Wahrheit für relativ erklärt hat, ist plötzlich besorgt über Fake News.

Man müsse sich stärker an den Fakten ausrichten und über das Richtige und Falsche hart ringen. Es gibt Tatsachen, an denen sich jeder messen lassen muss. Gerade das ist die Essenz des Pluralismus. Das Notiz-Amt sieht hier Nachholbedarf. Wenn wir beispielsweise mehrheitlich davon überzeugt sind, dass die Mütter und Väter mit dem Grundgesetz eine gute und robuste Verfassung (!) im Bonner Museum König erarbeitet und beschlossen haben, dann sollten wir das in aller Deutlichkeit sagen und uns im Diskurs nicht im Negieren der gegnerischen Positionen verlieren.


Image (adapted) „Journalism“  by John Mark Kuznietsov (CC0 Public Domain)


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WikiLeaks-Anklage würde Demokratie und Pressefreiheit verletzen

censorship-1315071_1920 (adapted) (Image by dimitrisvetsikas1969 [CC0 Public Domain] via pixabay)

Das US-Justizministerium erarbeitet gerade eine Strategie, um die Verantwortlichen der Whistleblowing-Plattform anzuklagen. Unter den diskutierten Anklagepunkten sind Verschwörung, Diebstahl von Regierungseigentum und Verstöße gegen ein äußerst umstrittenes Anti-Spionage-Gesetz. Das Vorgehen der Regierung in diesem Fall ist extrem problematisch, kriminalisiert es doch – wie die Vorgängerregierung unter Barack Obama bereits erkannte – im Prinzip die Arbeit investigativer Journalistinnen und Journalisten.

US-Justizministerium prüft Anklage gegen WikiLeaks

Die US-Staatsanwaltschaft und das Justizministerium diskutieren momentan eine Anklage gegen Mitglieder der Whistleblowing-Plattform WikiLeaks. Gegenstand der aktuellen Untersuchungen ist insbesondere der „Cablegate“-Leak, in dessen Rahmen seit dem Jahr 2010 mehrere Millionen diplomatischer Depeschen der US-Regierung und ihrer Partner veröffentlicht worden sind. Daneben ist aber auch der kürzlich erfolgte Leak von CIA-Hackertools Gegenstand der Untersuchungen. Auch hier wird geprüft, ob WikiLeaks strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann.

Die möglichen Anklagepunkte umfassen Verschwörung und den Diebstahl von Regierungseigentum. Daneben sind aber auch mögliche Verstöße gegen den „Espionage Act“ von 1917 im Gespräch. Dieses Anti-Spionage-Gesetz, eingeführt unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs, um die Schwächung der US-Streitkräfte zu verhindern, ist äußerst umstritten. Immer wieder bezeichneten Kritikerinnen und Kritiker es als potentiell verfassungswidrig. Dennoch ist es bis heute in Kraft.

Kriminalisierung investigativen Journalismus‘

Die Obama-Regierung ging teilweise mit einiger Härte gegen Whistleblower vor. Gleich mehrere von ihnen wurden in Barack Obamas achtjähriger Amtszeit unter dem bereits erwähnten Espionage Act angeklagt. Bekanntestes Beispiel ist die WikiLeaks-Informantin Chelsea Manning, die zu einer 35-jährigen Haftstrafe verurteilt wurde und in der Haft zahlreiche Härten erleiden musste, von Obama allerdings im letzten Moment begnadigt wurde und nun wohl in Kürze frei kommen wird.

Von einer Verfolgung der WikiLeaks-Aktivistinnen und -Aktivisten, die den Leaks eine Plattform gaben und diese der Öffentlichkeit zugänglich machten, sah die Obama-Regierung jedoch ausdrücklich ab. Ihre Begründung: WikiLeaks ist ein journalistisches Projekt. Seine Mitarbeiter zu verfolgen, käme einer Kriminalisierung von investigativem Journalismus gleich und wäre damit ein inakzeptabler Verstoß gegen die Meinungs- und Pressefreiheit.US

Schutz für alle Journalistinnen und Journalisten

Die aktuelle US-Regierung unter Donald Trump scheint keine solchen Bedenken zu haben. Diese Tatsache ist äußerst bedenklich. WikiLeaks ist ein journalistisches Projekt. Das Ziel der Plattform, Fehlverhalten von Staaten und Unternehmen aufzudecken und die Informationen darüber der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist ohne jeden Zweifel die Zielsetzung eines Presse-Organs.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Presselandschaft sehr verändert. Neben den klassischen Medien wie Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen gibt es mittlerweile auch News-Websites, Blogs, informative Social-Media-Angebote, Podcasts und einiges mehr. Neben klassischen fest angestellten oder freien Journalistinnen und Journalisten sorgen auch Bloggerinnen und Blogger sowie, wie eben im Falle von WikiLeaks, Aktivistinnen und Aktivisten dafür, die Bevölkerung zu informieren. Ihre Position ist oftmals heikel, denn für sie gelten nicht immer die selben Schutzklauseln wie für „normale“ Journalistinnen und Journalisten. Das muss sich dringend ändern.

Wer ein journalistisches Projekt betreibt oder daran mitwirkt und sich an gängige presseethische Grundsätze hält, muss auch als Pressevertreterin oder -vertreter behandelt werden und entsprechenden Schutz genießen. Im konkreten Fall bedeutet das, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von WikiLeaks ebenso wenig für ihre journalistische Tätigkeit angeklagt werden dürfen wie das Personal der New York Times oder der Washington Post.

Dabei ändert die Tatsache, dass sich das Team von WikiLeaks in erster Linie als Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten versteht, überhaupt nichts. In der heutigen Welt sind Journalismus und Aktivismus keineswegs Dinge, die sich gegenseitig ausschließen. Zudem sollte die zentrale Fragestellung lediglich sein, ob die Publikation relevante Informationen mit investigativen Methoden und unter Berücksichtigung ethischer Grundsätze aufdeckt – was WikiLeaks zweifellos tut.

Solidarität mit WikiLeaks

Noch ist das fragliche Memo nicht komplett bekannt und die Verantwortlichen haben sich noch nicht endgültig für oder gegen eine Anklage gegen WikiLeaks entschieden. Allerdings ist allein die bloße Erwägung dieses Schrittes ein beunruhigendes Signal, dass die Trump-Regierung die Pressefreiheit nicht so sehr respektiert, wie es wünschenswert wäre. Es ist Zeit, sich solidarisch hinter WikiLeaks zu stellen und klarzumachen, dass es sich bei der Plattform um eine journalistische Publikation handelt, die entsprechenden Schutz genießen muss und dass die internationale Gemeinschaft eine Kriminalisierung dieser journalistischen Plattform nicht dulden wird. Bei aller zeitweisen Kritik an den Methoden WikiLeaks‘ besteht kein Zweifel daran, dass es sich um eine journalistische Unternehmung handelt, keine kriminelle. Sorgen wir dafür, dass auch Donald Trump und seine Verbündeten dies einsehen müssen.


Image (adapted) „Censorship“ by dimitrisvetsikas1969 (CC0 Public Domain)


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • BND heise: Der BND spioniert am größten Internetknoten der Welt: In Deutschland liegt der wohl größte Internetknoten der Welt. Schon vor zwei Jahren lag die Kapazität der Internet-Drehscheibe De-Cix bei 12 TBit/s, auch wenn in der Regel nur rund 3,5 TBit/s übertragen wurden. Der Bundesnachrichtendienst BND hat versucht, an diesem Punkt Daten abzugreifen, um sie auszuwerten. In der Nähe von De-Six liegt ein Rechenzentrum der Telekom. Dort hat der BND zunächst das Verfahren erprobt, um Zugriff auf den Knoten zu erhalten. Dort werden sowohl innnerdeutsche, als auch sogenannte „Mischdaten“ übertragen, also Daten deutscher und ausländischer Bürger. Die Gesetzeslage ist unklar, da die Richtlinien aus einer Zeit vor der paketvermittelten Netzkommunikation stammen und nichts zum „Mischverkehr“ sagen.

  • INDUSTRIALISIERUNG t3n: Merkel eröffnet Hannover Messe: „Apokalyptische Thesen“ nicht erfüllt: In Hannover hat am Sonntag zum nun 70. Mal die Hannover Messe begonnen. Die Messe, die sich mit Neuerungen der Industrie befasst, wurde am Abend von Bundeskanzelerin Angela Merkel eröffnet. Das Thema ist dieses Jahr erneut die vernetzte Industrie, bei der Roboter eine zunehmende Rolle spielen werden. Laut Merkel seien die „apokalypthischen These“, die Roboter würde die Menschen verdrängen, nicht eingetroffen. Zur Hannover Messe werden rund 200.000 Besuchen und 6.500 Aussteller erwartet.

  • APPLE golem: Patentverwerter klagt gegen Apple und Mobilfunkanbieter: Der bekannte Patentverwerter Cellular Communications Equipment (CCE) klagt derzeit wegen angeblichen Patentmissbrauch. Neben Apple sind auch Mobilfunkanbieter wie AT&T, T-Mobile und Verizon angeklagt, da sie die Geräte von Apple vertreiben. Die vier Patente beziehen sich auf verschiedene Mobilfunktechniken, darunter etwa, schnell einen Notruf absetzen zu können. Diese Patente wurden zwischen 1997 und 2010 von Nokia angemeldet. CCE klagt häufiger im Auftrag des finnischen Unternehmens. Im Jahr 2011 gab es eine Einigung zwischen Apple und Nokia, nachdem die beiden Firmen einen jahrelangen Rechtsstreit geführt hatten. Apple selbst hatte im Dezember eine Kartellrechtsklage gegen Nokia eingereicht.

  • MEDIEN Netzpolitik.org: EU-Richtlinie wird Video-Anbieter zwingen, legale Videos zu löschen: Auf EU-Ebene wird derzeit die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste überarbeitet. Vor knapp einem Jahr hat EU-Kommissar Günther Oettinger seinen Vorschlag für eine Änderung der Richtlinie vorgelegt. Jetzt ist das Parlament am Zug. Berichterstatter sind die beiden deutschen Abgeordneten Sabine Verheyen (Christdemokraten) und Petra Kammerevert (Sozialdemokraten). Am Dienstag wird der federführende Kulturausschuss des Europaparlaments seinen Bericht zur Richtlinie in erster Lesung beschließen.

  • ADBLOCK Zeit: Blockst du mich, block ich dich: Im Internet findet ein Wettrüsten statt. Auf der einen Seite stehen die Betreiber von kommerziellen Websites und ihre Werbepartner. Auf der anderen Seite stehen Start-ups, besorgte Nutzer und Datenschützer. Und zwischendrin: Entwickler, Forscher und Unternehmen wie Google, Apple und Facebook, die vermitteln wollen. Es geht um Ad-Blocker und Anti-Ad-Blocker zur Gegenwehr. Nachdem es Ad-Blocker, also Browser-Erweiterungen, die Werbeelemente auf Websites ausblenden, schon lange gibt, schlägt die Werbebranche zurück. Sie setzt vermehrt Technik ein, die entweder Werbung gezielt verschleiert oder die Ad-Blocker erkennen und blockieren soll – nur wer den Ad-Blocker deaktiviert, kann dann die Inhalte der Website lesen. Die Nutzer und Entwickler der Blocker versuchen ihrerseits wiederum, diese Mechanismen auszutricksen.

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Die Netzpiloten sind Partner der Viva Technology

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+++ Verlosung +++

Wir verlosen nämlich Tickets. Um an der Verlosung teilzunehmen, macht einfach mit und nutzt eure Chance auf Tickets for free für die Viva Technology! Zeit habt ihr dafür bis zum 06.06. Viel Glück!

Teilnahmebedinungen


In Paris findet vom 15. bis zum 17. Juni 2017 die Viva Technology statt. Zum zweiten Mal kommen in der französischen Hauptstadt Start-Ups und große Unternehmen und deren Ökosysteme zusammen, um miteinander zu verschmelzen. Die Publicis Groupe und Les Echos Groupe ermöglichen als Co-Organisatoren das Event und haben damit einer Veranstaltung erschaffen, die Start-Ups und kleinen Unternehmen aus aller Welt zugutekommt.

Das Programm sieht vor, dass die ersten beiden Tage den Medien sowie Menschen und Meinungsführern der Branche vorbehalten sind, die mit den Unternehmen, Start-Ups, VCs, Medien und Investoren in Dialog gehen wollen. Am dritten Tag dann ist die Messe für jedermann geöffnet, der sich für Unternehmensideen und neuste Entwicklungen interessiert.

Bedeutende Unternehmen

Einer der Speaker auf der diesjährigen Veranstaltung ist Valentin Stalf, CEO und Gründer von N26. Zu den Unternehmen, die auf Viva Technology vertreten sind und die interessiert sind an einer Zusammenarbeit mit Start-Ups, gehören unter anderem:

Die Location ist die Paris Expo Porte de Versailles. Wenn ihr euch bis zum 30. April anmeldet, erhaltet ihr dank Early-Bird-Tickets bis zu 30 Prozent Rabatt.

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Seitenwechsler verändern die PR

Konferenzraum (adapted) (Image by Unsplash [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Nicht nur die Netzszene reagierte hellhörig als die Meldung durchsickerte, dass Sascha Pallenberg, einer der prominentesten Tech-Blogger und Gründer der national und international bedeutsamen Plattform „Mobile Geeks“, von der Daimler AG rekrutiert wurde. Pallenberg steht als Head of Digital Content des Stuttgarter Konzerns in einer Reihe von weiteren spektakulären Seitenwechseln, die eine neue Phase in der PR einleiten. Ausführlich nachzulesen in der April-Ausgabe des prmagazins.

„Die klassische Unternehmenskommunikation lief über den Gatekeeper Journalist, dann über den Gatekeeper Blogger oder Influencer und jetzt erleben wir den dritten Schritt. Unternehmen werden selbst zu Medien“, erläutert Karsten Lohmeyer, Chief Content Officer der Agentur The Digitale, die 2014 von der Deutschen Telekom als Content-Marketing-Startup aus der Taufe gehoben wurde. Was wir jetzt erleben, sei die nächste und richtige Stufe.

„Warum soll ich als guter Kommunikator nur mit zehn oder 20 Journalisten sprechen, wenn ich direkt mit allen Stakeholdern in Verbindung treten kann. Also mit Kunden, potenziellen Kunden, Lieferanten, Aktionären und allen weiteren relevanten Zielgruppen eines Unternehmens. Was bei Daimler passiert, war auch der Beweggrund unseres Mutterkonzerns. Also der Gedanke des Telekom-PR-Chefs Philipp Schindera, eine Content Factory nicht nur zu formulieren, sondern auch umzusetzen. Es gibt rund 130 Kolleginnen und Kollegen, die alle gut ausgebildet und unglaublich gut in ihren Themen sind. Sie sind auch in der Lage, die Themen eines solchen Konzerns direkt in einer massenmedialen Kommunikation auf die Straße zu bringen“, so Lohmeyer.

Gleiches vollziehe sich bei der Allianz über Storytelling-Konzepte.

Schlauer Schritt von Daimler

Er findet es faszinierend, wie viele neue Konzepte in deutschen Unternehmen entstehen. „Es ist ein sehr schlauer Schritt von Daimler, Sascha Pallenberg an Bord zu holen. Das ist ein unglaublich spannendes Experiment“, betont Lohmeyer, der mit dem Blogprojekt LousyPennies.de bekannt wurde. Erste Akzente konnte man beim Musik- und Internetfestivals South by Southwest (SXSW) in Austin erkennen, bei dem sich Daimler-Chef Dieter Zetsche mit der Silicon Valley-Ikone Guy Kawasaki ins Getümmel stürzte und in neuen Western-Boots die lockere Atmosphäre der Netzszene aufsaugte.

Ganz im Gegensatz zu vielen Protagonisten der deutschen Wirtschaft, die offene Formate als esoterischen Quatsch abstempeln und einen großen Bogen um Netzaktivisten machen. Unter dem Hashtag #KölnerBarcampKontroverse ist das gut dokumentiert. Zetsche ist der erste Vorstandschef eines DAX-Konzerns, der die SXSW in seiner 31. Auflage besuchte. „Es war ein Event zum Lernen. Für den Konzern Daimler und für Mercedes Benz war das sehr wichtig“, so Pallenberg im Gespräch mit dem prmagazin.

Der nahbare Konzernchef

Zetsche sei für alle ansprechbar gewesen. „Jeder hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder spontan Interviews zu machen – wie die Zeitschrift Wired. Das ist mehr oder weniger aus der Hüfte entstanden und belegt, dass wir in Austin eine progressive und gute Kommunikation gemacht haben, die sich von anderen Firmen abhebt. Man kam locker an Zetsche ran“, bemerkt Pallenberg. Es sei alles durchgespielt worden. „Wie positioniert sich ein Unternehmen wie Daimler auf so einem Festival? Wie diskutieren wir über Technologie-Themen? Welche Anregungen nehmen wir auf? Dazu zählen auch emotional gedrehte Videos und andere Darstellungsformen, die über Selfie-Videos hinausgehen.“

Man konnte deutlich erkennen, an welchen Punkten Zetsche lockerer wurde und es ihm persönlich auch Spaß gemacht hat. Es sei aber noch mehr erreicht worden. Mit der me Convention, die Daimler gemeinsam mit der SXSW parallel zur IAA im September in Frankfurt organisiert , werde der erste Ableger des Internet-Festivals außerhalb von Austin etabliert. Die me Convention findet vom 15. bis 17. September in der Frankfurter Festhalle statt, der traditionellen Bühne des Mercedes-Benz IAA Messeauftritts. Das Programm wird ergänzt um Konzerte und andere Veranstaltungen im Stadtzentrum.

Neuer Geist auf der IAA

„Das zeigt deutlich, wie sich Daimler positioniert. In der Vergangenheit war es ja eher so, dass Automobilfirmen zu Tech-Messen gekommen sind. Auf einmal erleben wir eine Entwicklung in die andere Richtung. Und das ist sehr wichtig. Die klassische Automobil-Messe hat sich in den vergangenen 50 Jahren nicht großartig verändert. Wir leben aber in einer Zeit, wo wir vor fundamentalen Veränderungen dieser Branche stehen. Deshalb ist es essentiell, dass man das auf den klassischen Formaten auch abbildet. Was im September passiert, ist ein riesengroßes Ausrufezeichen“, sagt Pallenberg.

Der Konzern habe begriffen, sich zu öffnen und nicht mehr in der eigenen Blase vor sich hinzuköcheln.

Owned Media anders denken

Änderungsbedarf sieht Pallenberg auch bei den Netzaktivitäten. Auf Online-Marketing-Kongressen hört man nach seiner Ansicht wenig zu neuen Kommunikationsformen und Inhalten. Besonders, wenn es um „Owned Media“ geht.

„Schließlich begeben sich Firmen und Werbetreibende in ein starkes Abhängigkeitsverhältnis zu den Plattformanbietern. Genau das will ich ein wenig ändern mit unseren Inhalten.“

„Wir haben in den vergangenen Jahren durch die Dynamik der sozialen Netzwerke zu sehr darauf gesetzt, wirklich jeden Trend mitzumachen. Es ging immer darum, direkt herauszufinden, wie wir jede neue Plattform bespielen können. Mittlerweile sind wir umgeben von über sechs sozialen Netzwerken, die von den Unternehmen beackert werden – von Snapchat bis YouTube. Wir geben damit eine ganze Menge unserer Content-Hoheit ab und vertrauen darauf, was uns diese Plattformen in Reportings zurückgeben. Aber was sind diese Zahlen wirklich wert?“, fragt sich Pallenberg.

Ob das alles so stimmt, sollte zumindest kritisch hinterfragt werden.

„Wir sehen schon wahnsinnige Unterschiede bei einem recht einfachen Indikator: Den Views bei Online-Videos. Bei Snapchat wird ein View schon in der ersten Sekunde gezählt. Bei einem Facebook-Video nach drei Sekunden und bei einem YouTube-Video aber erst nach 30 Sekunden. Dann weiß ich aber immer noch nicht so genau, ob das stimmt. Ich halte es daher für unverzichtbar, auch seine eigenen Plattformen nicht zu vernachlässigen und eine Back-to-the-Roots-Strategie zu fahren.“

„Man muss die Nutzer auf die eigenen Plattformen zurückholen, weil ich dort die Möglichkeit habe, den Erfolg der Kommunikation zu messen, die Nutzer auf der Seite zu führen und sie besser kennenzulernen. Im Moment lernen nur die Betreiber der sozialen Netzwerke über die Internet-Nutzer. Das ist viel mehr als wir nur ansatzweise an Daten sammeln können. Bei Facebook ist fast das gesamte Leben hinterlegt“, führt Pallenberg gegenüber dem prmagazin aus.

Ein wenig mehr Autarkie könnte nicht schaden, denn man wisse nie, ob ein Snapchat trotz Börsengang in fünf Jahren noch existiert. Gleiches gelte für Facebook. „Was ist denn, wenn die von heute auf morgen ihre Algorithmen ändern oder für Werbung einfach mal das Doppelte verlangen? Je mehr man auf diese Plattformen auslagert, desto mehr Abhängigkeiten entstehen.“

Neuer Kommunikationshabitus vonnöten

Ob die vielen Seitenwechsler, die jetzt in den Unternehmen neue Content-Einheiten etablieren, zu einem Niedergang des Journalismus führen, gehe nach seiner Meinung an den Tatsachen vorbei. Das sei eher ein Beleg für zu wenig Selbstbewusstsein auf der journalistischen Seite. Die Herausforderung liege doch bei den klassischen Medien, Premium-Inhalte herauszubringen. „Gute Unternehmenskommunikation lebt von der Transparenz. Es muss klar sein, von wem die Botschaften stammen.“

Die Content Factorys lösen in der klassischen PR einen enormen Veränderungsdruck aus. Wer ohne Vermittlungsinstanzen mit der (Netz-)Öffentlichkeit sprechen will, braucht einen anderen Kommunikationshabitus. Wer weiterhin Botschaften über tindereskes Reichweitenmarketing (Wortkreation von Falk Hedemann) rausballert, sich Kunden gegenüber rambohaft wie die Fluggesellschaft United in Szene setzt, kritische Diskussionen über unethisches Verhalten ins Hinterzimmer verbannen will oder weiterhin Service-Probleme mit Hotline-Idiotie lösen möchte, sollte über Content Factory-Gründungen noch nicht einmal nachdenken. Das Notiz-Amt empfiehlt diesen Unternehmen weiterhin Schweinebauch-Anzeigen, die mit Nichtwahrnehmung bestraft werden können.


Image (adapted) „Konferenzraum“ by Unsplash (CC0 Public Domain)


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Afrikanische Regierungen und die sozialen Medien: Warum ist das Verhältnis so unstet?

Afrika (adapted) (Image by WikiImages [CC0 Public Domain] via pixabay)

Viele kenianische Social-Media-Nutzer sind beunruhigt, dass die Regierung die Nutzung des Internets während der Parlamentswahlen stilllegen könnte. Der Regierungssprecher von Kenia hat versucht, die Wähler zu beruhigen, dass dies nicht der Fall sein wird. Trotzdem sind die Ängste, dass die Freiheit des Internets bedroht ist, nicht unbegründet.

Die Liste der afrikanischen Länder, die den Zugang zu den sozialen Medien während Wahlen und anderen politisch heiklen Phasen unterbunden haben, wächst stetig. Im vergangenen Jahr war dies in Kamerun, Tschad, der demokratischen Republik Kongo, Gabun, Gambia, der Republik Kongo und Uganda der Fall. Länder wie Äthiopien, Madagaskar und Tansania haben außerdem die Gesetze der Internetkriminalität so verschärft, dass die Meinungsfreiheit bedroht ist.

Anderswo sind die Nutzer sozialer Medien, Journalisten eingeschlossen, unter den geltenden Gesetzen für online geteilte Inhalte verfolgt worden. Solche Aktionen werden oft damit begründet, dass sie Frieden und Sicherheit sichern sollen, da die sozialen Medien eine potenzielle Plattform für die Verbreitung von Hassreden und Aufrufen zur Gewalt darstellen.

Dies ist besonders dann problematisch, wenn politische Kandidaten auf ethnische und religiöse Unterschiede aufmerksam machen, um Unterstützung zu bekommen. Die Rolle, die aufwieglerische Textnachrichten bei den gewalttätigen Ausschreitungen während der Wahlen von 2007 in Kenia spielten, wird immer wieder als Beispiel dafür genommen, welche potentielle Gefahr unkontrollierte Massenkommunikation bietet.

Im Südsudan wird der anhaltende Konflikt durch im Internet verbreitete Gerüchte und Hassreden weiter angefacht. Manche geben sogar einem „falschen“ Facebook-Beitrag die Schuld für 150 Todesopfer. In Teilen von Afrika sind die sozialen Medien für Terroristen eine Möglichkeit, um mit ihren Anhängern zu kommunizieren und neue Mitglieder anzuwerben. Deshalb behaupten die Regierungen, dass die sozialen Medien gefährlich sind und nicht immer für bare Münze genommen werden sollten. Neue Formen der Kommunikation erschüttern die politische Lage in Afrika genauso wie anderswo. Das führt zu beunruhigenden Unsicherheiten bei Regimen, die ihre Macht behalten wollen.

Alternative Informationsquellen

Soziale Medien bieten neue Möglichkeiten, um Informationen in kurzer Zeit mit einer großen Anzahl an Menschen zu teilen. In der Vergangenheit wurde ein Witz über einen Politiker vielleicht mit ein paar Freunden geteilt – heute kann er Tausende erreichen. Blogs und Plattformen wie WhatsApp sind zu Hauptinformationsquellen für viele Internetnutzer geworden. Manchmal informieren sie schon darüber, was in den ‚traditionellen‘ Medien berichtet wird.

SAber abgesehen davon können auch Zuwiderhandlungen von Regierungen bei Wahlverfahren oder Verstöße gegen die Menschenrechte online bloßgestellt werden. Soziale Medien spielten eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Zivilgesellschaft und helfen Oppositionsbewegungen, sich in einigen der autoritärsten Länder Afrikas zu organisieren.

Außerdem bietet das Internet auch lokalen politischen Belangen ein globales Publikum. Dies war beispielsweise während der jüngsten Proteste in Äthiopien der Fall, als Gegner des Regimes in der Diaspora sich mithilfe der sozialen Medien beteiligen konnten. Allerdings bietet die eine vermehrte Online-Kommunikation auch neue Möglichkeiten für staatliche Überwachung und Zensur. Abschalten des Internets und eine Verfolgung von ‚Internetkriminalität‘ gegen Kritiker des politischen Systems sind Handwerkszeug, um politische Freiheiten einzuschränken. In Ländern wie Tansania wurden Beschränkungen der Auseinandersetzungen im Internet durch Offline–Maßnahmen begleitet. Dazu gehören ein Verbot von politischen Kundgebungen und Strafverfolgung von Oppositionsmitgliedern des Parlaments für Volksverhetzung.

Dem Staat standhalten

Angesichts der Regierungszensur haben die Bürger versucht, sich den Beschränkungen ihrer Internetfreiheit zu widersetzen. Zum Beispiel haben im Jahr 2016 viele Ugander virtuelle private Netzwerke (VPNs) miteinander verbunden, um dadurch die Versuche, die sozialen Medien zu blockieren, zu unterbinden. Mobile Netzwerkbetreiber müssen sich zur Frage, was sie in Zukunft machen können, um gegen die Regierungen standzuhalten, positionieren. Herausfordernde restriktive Rechtsvorschriften können sich vor Gericht jedoch auch als erfolgreich erweisen. So wurde zum Beispiel in Kenia eine gesetzliche Bestimmung über die ‚unsachgemäße‘ Nutzung eines Telekommunikationsgeräts für verfassungswidrig erklärt.
Dagegen wurde jedoch im benachbarten Tansania der Versuch, das Gesetz der Internetkriminialität in Frage zu stellen, abgetan.

Dies sind aber keineswegs nur Belange, die afrikanische Länder betreffen. Zwischen Juni 2015 und Juli 2016 gab es in 19 Ländern 81 kurzfristige Störungen des Internetanschlusses, unter anderem in Indien, der Türkei und Vietnam. Weltweit hat das Wachstum der sozialen Medien die Debatte darüber angeregt, wo die Grenze zwischen dem Schutz der Redefreiheit und der Stimme des Hasses und des Extremismus zu ziehen ist. Die Präsidentschaftskampagne des vergangenen Jahres in den Vereinigten Staaten hat zusätzlich Bedenken über die Rolle der sozialen Medien bei der Verbreitung von sogenannten Fake News mit wichtigen politischen Folgen ausgelöst.

Diese Debatten sind in Teilen von Afrika sehr dringend. Im Jahr 2017 finden Wahlen in einer Reihe von Ländern statt, bei denen es noch in der jüngsten Geschichte zu Gewalt bei Wahlen kam. Hier wurden in der Vergangenheit ethnische und regionale Unterschiede von politischen Kandidaten zu Wahlzwecken manipuliert. Es besteht daher die Notwendigkeit, zu prüfen, wie man sicherstellen kann, dass soziale Medien nicht dazu verwendet werden, zu Gewalt anzuregen oder gefährliche Gerüchte zu verbreiten. Ebenfalls bleibt aber auch die Frage, wie Regierungen daran gehindert werden können, die Möglichkeiten der sozialen Medien zur Beschränkung der Menschrechte zu nutzen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Afrika“ by WikiImages (CC0 Public Domain)


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Du bist der neue Gatekeeper der Nachrichten

strategy (adapted) (Image by PDPics [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Als Nachrichtenkonsument sieht man sich heutzutage mit einer Flut sogenannter Fake News und falscher Informationen konfrontiert. Zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden, wird dabei zunehmend schwieriger.

Früher durchsiebten Nachrichtenagenturen die Nachrichten und versuchten, deren Stichhaltigkeit und Wahrheitsgehalt zu ermitteln. Vertrauen in die von ihnen berichteten Inhalte wurde ein wichtiger Teil der Reputation eines Journalisten. Aber das war einmal.

Du bist Teil des Problems

Die Rolle des Gatekeepers, die die traditionellen Zeitungs- und Fernsehnachrichten einst innehatten, fällt heute uns allen zu. Heutzutage nimmt jeder die Position eines Herausgebers ein. Neue Technologien haben den Prozess des Nachrichtenverbreitens oder -ausdenkens demokratisiert. Es entscheiden nicht länger die Journalisten, was publik gemacht wird. Informationen fließen ungehindert und unkontrolliert durch das Internet. Dabei füllen sie eine Vielzahl von Webseiten, Blogs und Tweets.

Das alles gelangt über soziale Netzwerke auf unsere Laptops, Tablets und Smartphones. Jeder, der auf Facebook eine Nachrichtenmeldung postet, teilt oder auf Twitter einen Link retweetet,  nimmt eine Rolle ein, die früher nur mächtige Medienmitarbeiter innehatten. Das heutige Problem liegt darin, dass die meisten „Herausgeber“ in sozialen Netzwerken ihre Verantwortung für das, was sie posten, nicht bedenken.

Fake News sind allerdings nichts Neues. Thomas Jefferson klagte schon 1807: „Nichts, das in einer Zeitung steht, kann heute noch geglaubt werden.“ Jeffersons Kommentar zeigt nur eine von vielen Sichtweisen bezüglich Nachrichten, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Fake News gab es bereits im Jahr 1475 in Italien, als ein Priester falsche Behauptungen über das Verschwinden eines Kindes verbreitete. Sogar in der politische Schlacht zwischen Marcus Antonius und Octavian um die Nachfolge des ermordeten Julius Cäsar wurden Fake News genutzt: Octavian nutzte Fake News, um Cäsars Nachfolge anzutreten.

Es ist nicht so, dass die früheren Gatekeeper unfehlbar oder konsequent unpolitisch waren. Aber in der heutigen digitalisierten Welt befinden wir uns in Hinblick auf Informationen in einer Verkettung unglücklicher Umstände. Die Gleichung, die ich dafür anstellen würde, wäre: Geschwindigkeit + Menge = Unbeständigkeit. All die Nachrichten im Internet verbreiten sich so schnell und überrennen uns mit so viel, dass das Ergebnis unberechenbar gefährlich wird.

Einige Leute, die soziale Netzwerke nutzen, überprüfen, was sie veröffentlichen. Andere retweeten oder leiten Informationen einfach weiter, ohne sie genau zu lesen oder sie gar mit angemessener Sorgfalt auf Richtigkeit zu überprüfen. Das spielt denjenigen in die Karten, die Fake News produzieren. Während einige glauben, dass es ihr Ziel sei, den Leuten etwas vorzumachen, erklärt der Pressekritiker Tom Rosenstiel: „Das Ziel von Fake News ist nicht, dass die Leute sie glauben sollen. Es geht darum, sie alle Nachrichten anzweifeln zu lassen.“

Manche mögen glauben, dass junge Menschen mit ihrem Verständnis für soziale Medien besser in der Lage sein könnten, die Informationen, die sie konsumieren, zu bewerten. Eine Studie der Universität Stanford kam zu dem schockierenden Ergebnis, dass viele von ihnen nicht in der Lage waren, „die Glaubwürdigkeit solcher Informationen zu beurteilen“. Die Studie stellte heraus, dass mehr als 80 Prozent der Schüler der sechsten bis achten Klasse gesponsorte Inhalte als tatsächliche Nachrichten wahrnahm. Oberstufenschüler überprüften Bilder nicht. Die meisten Hochschulstudenten erwarteten keine Voreingenommenheit in Tweets von Aktivistengruppen.

Verbessere deine Fähigkeiten

Was sollen Nachrichtenkonsumenten also machen? Wie können sie als ihre eigenen Gatekeeper handeln und Wachsamkeit und Prüfung walten lassen wie die besten Herausgeber und Journalisten der alten Schule?

So kann es klappen:

  1. Überprüfe die Quelle. Das scheint vielleicht sehr grundlegend, aber es ist leicht, nur die Überschrift zu lesen, ohne darauf zu achten, wer der Verfasser ist. Autoren und Webseiten nutzen ihre eigenen Sichtweisen. Manche wollen einen ausgeglichenen Einblick geben, manche vertreten eine bestimmte Meinung, wieder andere wollen dich täuschen.

Informiere dich über Autor und Inhalt. Kennst du die Quelle, den Twitter-Account oder den Blog? Hast du dort schon einmal etwas gelesen? Lies andere Werke von ihnen. Schau, ob Autoren, denen du vertraust, auch darauf verweisen.

  1. Überprüfe die Informationen. Bestätigen andere Quellen, was du liest, siehst oder hörst? Hast du Überprüfungsseiten wie Snopes, Politifact oder FactCheck.org benutzt?

Snopes berichtete beispielsweise, dass  ein paar der vertwitterten Bilder der Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2017 bereits Wochen oder Jahre früher aufgenommen wurden. Eines war ein Bild vom Treffen des Kansas Royal-Baseball-Teams. Politifact wies darauf hin, dass die Behauptung von Trumps Pressesprecher, die Amtseinführung hätte das größte Publikum gehabt – und hier durfte es keine Widerrede geben – von anderen Messungen wiederlegt wurde. FactCheck.org stellte fest, dass der frühere Präsident Barack Obama „fälschlicherweise behauptet hat, dass ein Vertrag, den er 2011 mit Russland unterzeichnet hat‚ ‚unsere nuklearen Bestände wesentlich reduziert hat, sowohl die von Russland als auch die der USA.'“

Dick Grefe, Bibliothekar an der Washington und der Lee University, wies mich darauf hin, dass zwei Professoren an der University of Washington beabsichtigen, einen Kurs mit dem Titel „So sieht Blödsinn aus: Im Zeitalter von Big Data“ anzubieten. Der Kurs hätte „den Schwerpunkt, den Bullshit, der verkleidet als wissenschaftlicher Diskurs daherkommt“. Fakes beschränken sich nicht auf Nachrichten.

  1. Hüte dich vor deiner eigenen Voreingenommenheit. Denke daran, dass wir dazu neigen, Nachrichten mit unseren eigenen vorhandenen Vorurteilen zu lesen, zu hören und anzusehen. Wir bewerten Informationen danach, ob sie das unterstützen, was wir bereits glauben. Es kann leicht sein, das abzuwerten, was unser Weltbild durcheinanderbringt oder in Frage stellt. Berichte über den Confirmation Bias sind reichlich vorhanden. Wie Studien und Autoren festgestellt haben, glauben wir hauptsächlich das, was wir glauben wollen.

Die Sorge darüber, wie irreführend und verwirrend Nachrichten sein können, hat einige Journalisten dazu veranlasst, ihre eigenen Richtlinien zum Umgang mit Fake News anzubieten. Journalistin und Medienexpertin Alice Shepard hat mehrere Vorschläge, um zu vermeiden, auf Fakes hereinzufallen. Alan Miller, Pulitzer-Preis-Gewinner und Gründer des News Literacy Projekts, geht den Confirmation Bias frontal an. Steve Inskeep vom öffentlichen Hörfunk in den USA bietet eine Anleitung für Fakten an.

Bekämpfe deine eigenen Confirmation Bias damit, dass du deine Quellen ausweitest. Sei offen gegenüber verschiedenen Standpunkten. Lies viel und viel unterschiedliches. Lies auch Gegendarstellungen. Sieh dich nach Medieninnovationen um. Eine kürzlich veröffentlichte Studie auf MarketWatch platziert zum Beispiel verschiedene Nachrichtenquellen auf einer „Wahrheits“-Skala. Ein anderer, älterer Beitrag auf businessinsider.com könnte dir helfen, die gedankliche Richtung, die deiner Lieblings-Nachrichtenquelle zu Grunde liegt, zu identifizieren.

Es gibt keinen Grund, den Zugang zu den Nachrichten zu verschließen, aber man sollte sicherstellen, dass man weiß, was dort hineingelangt. Das ist wirklich wichtig.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „strategy“ by PDPics (CC0 Public Domain)


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Wie Netflix den TV-Markt revolutioniert hat

Netflix VHS (adapted) (Image by karat [CC BY 2.0] via flickr)

Die erste Revolution: Die Sehgewohnheiten

Viele Fans hätten sich diese Option wohl gerne für das Ende der US-Sitcom „How I Met Your Mother“ gewünscht: Gerüchten zufolge experimentiert der Streaminganbieter Netflix mit der Interaktivität von Handlungsverläufen. Die Zuschauer sollen die volle Kontrolle erhalten und entscheiden können, wie die Serie auf dem eigenen Bildschirm weitergehen soll – ein Happy End auf Knopfdruck. Wie viel an den Gerüchten dran ist, lässt sich nur schwer beurteilen, doch sie unterstreichen die Rolle von Netflix als disruptive Kraft im Mediensektor. Seitdem der Video-on-demand-Anbieter (VoD), der 1997 noch als Online-DVD-Verleih startete, vor ziemlich genau zehn Jahren sein Streaming-Angebot auf den Markt warf, hat sich die TV-Branche extrem gewandelt.

Netflix war der erste Anbieter, der alle Episoden eigenproduzierter Serien auf einen Schlag zur Verfügung gestellt hat – ganz im Gegensatz zur gewohnten wöchentlichen TV-Ausstrahlung. Auch das „Binge Watching“, also das Schauen zahlreicher Folgen am Stück, geht letztlich auf den Streaminganbieter aus Los Gatos in Kalifornien zurück. Die Amerikaner bieten vor allem auch sicheres und ruckelfreies Streaming und schaffen es, mit den eigenen Algorithmen recht treffsicher den Geschmack der einzelnen Zuschauer vorherzusagen.

Netflix‘ Erfolg basiert demnach auch auf seiner Rolle als Technikunternehmen: „Ihre Stärke ist, dass sie ein wirklich gutes Produkt haben“, so formulierte es Media-Analyst Michael Nathanson im vergangenen Jahr gegenüber der New York Times. Hinten über fällt gerne die Tatsache, dass Netflix natürlich eine Menge Daten von seinen Nutzern sammelt: Wann bricht man eine Serie ab? Wann pausiert man die aktuelle Folge? Ab welchem Zeitpunkt wird man „süchtig“ nach einer Produktion? Alles wertvolle Kundendaten für das Unternehmen.

Die zweite Revolution: Der globale Anspruch

Insgesamt kann Netflix auf 93,8 Millionen Abonnenten verweisen und peilt für dieses Quartal die 100-Millionen-Marke an. Das Wachstum des Streaminganbieters ist immer noch immens: innerhalb des letzten Jahres legte die Zahl der Kunden um ein Viertel zu, die Umsätze stiegen um 40 Prozent. Dabei denkt die Unternehmensführung konsequent global: in jedem Land der Welt solle es möglichst dasselbe Angebot geben – und das setzt die klassischen Akteure der Branche mächtig unter Druck. Dieses Vorgehen entspricht nicht mehr dem alten Geschäftsmodell der Studios und Sender, die ihre Lizenzen teuer in andere Länder verkaufen. Und noch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil hat Netflix gegenüber klassischen Sendern: im Vergleich zu US-Kabelanbietern, die zunehmend an Zuspruch verlieren, zahlen Kunden nur knapp die Hälfte pro geschauter Stunde.

Netflix hat sich durch seine globale Reichweite – fast die Hälfte der Netflix-Kunden stammt mittlerweile aus dem Ausland – im Rechtepoker in eine deutlich bessere Verhandlungsposition katapultiert. Doch gegen die Windmühlen der Studios hilft selbst das manchmal nicht, sodass Eigenproduktionen konzeptueller Mittelpunkt des Anbieters sind.

Die dritte Revolution: Die Inhalte

Unter anderem mithilfe gezielter Reboots alter Serien trifft Netflix den Nerv der Millenials: im vergangenen Jahr legte man sehr erfolgreich „Full House“ und „Gilmore Girls“ neu auf. Mit den eigenen Ideen erregt Netflix vor allem seit 2013 globale Aufmerksamkeit. Die Veröffentlichung von „House of Cards“ war einer der Game Changer in der Branche und der erste Schritt in Netflix‘ Positionierung als ernstzunehmender Konkurrent im Produktionsbereich. In diesem Jahr will der Anbieter sechs Milliarden Dollar für Inhalte ausgeben und langfristig sicherstellen, dass die Hälfte der auf der eigenen Seite gestreamten Inhalte Eigenproduktionen sind.

Die Masse an neu auf den Markt geworfenen Netflix-Serien ist für den einzelnen Zuschauer natürlich nicht zu bewältigen, doch das ist auch nicht das Ziel des Unternehmens. Der große Vorteil des eigenen Geschäftsmodells, so Programmchef Ted Sarandos, sei die Möglichkeit, Serien und Shows zu produzieren, die es im klassischen TV nicht gegeben hätte. Massentaugliche Serien entstehen bei Netflix selten, vor allem die Nische wird bedient. Auch klassische Branchen-Messgrößen wie die Einschaltquote verlieren im Video-on-Demand-Bereich zunehmend ihre Bedeutung – eine Serie muss nicht sofort bei der Veröffentlichung ein Zuschauermagnet sein.

Das bietet natürlich auch für die Kreativen hinter der Kamera neue Chancen. Nicht nur Einkäufe bekommen durch Netflix neuen Schub („Breaking Bad“-Schöpfer Vince Gilligan berichtet, dass die Bereitstellung auf Netflix die Zuschauerzahlen erst richtig in die Höhe getrieben hat, nachdem die AMC-Serie trotz toller Kritiken noch kein Quotenhit war), auch ungewöhnliche Ideen haben bei Netflix die Chance auf Verwirklichung. Und das ganz ohne Quotendruck, schließlich werden die Streaming-Zahlen selbst vor den Machern einer Serie geheim gehalten.

Die vierte Revolution?

Doch trotz der vielen Erfolge, die Netflix in den vergangenen Jahren feierte, prophezeien nicht alle dem Anbieter eine goldene Zukunft. Börsenanalysten gehen davon aus, dass der Höhenflug des Anbieters an der Wall Street nicht ewig andauern wird – in den vergangenen zwölf Monaten stieg der Aktienwert immerhin um über 40 Prozent.

Diese Einschätzung rührt vor allem daher, dass die klassischen TV-Anbieter mittlerweile verstanden haben, welche Gefahr für sie von Netflix ausgeht und steuern mit eigenen Angeboten dagegen. Anfangs nahm man die neue Konkurrenz noch nicht ernst, doch inzwischen setzt beispielsweise auch Sky Deutschland zunehmend auf selbstproduzierte Inhalte (das prestigeträchtigste Projekt ist derzeit die für 2018 angekündigte Serien-Fortsetzung von „Das Boot“).  Schon lange haben sich Disney, 21st Century Fox und Comcast für den gemeinsamen US-Dienst “Hulu” zusammengeschlossen – seit vergangenem Jahr schaltet der Streaminganbieter der drei größten Medienunternehmen in den USA mit zwei großen selbstproduzierten Dramen (u.a. von J.J. Abrams) einen Gang höher.

Auch die BBC und HBO scheinen sich der Veröffentlichungsstrategie von Netflix anschließen zu wollen. Und nicht zu vergessen Amazon Prime Video, der derzeit größte direkte Konkurrent – mit dem Vorteil eines riesigen Unternehmens im Rücken. Netflix‘ entscheidender Vorteil aus den Anfangsjahren ist inzwischen verschwunden: das Unternehmen hat nicht mehr den ganzen Markt für sich allein, sondern muss sich immer mehr mit ernstzunehmenden Konkurrenten herumschlagen.

Netflix bleibt im Moment der Platzhirsch auf dem Streaming-Markt und beeindruckt mit Innovationen und starkem Wachstum. Doch wie lange können die Kalifornier noch auf der Welle des Erfolgs reiten? Aber egal, in welche Richtung sich der VoD-Anbieter entwickelt: der Wandel der TV-Branche ist bereits in vollem Gange – und die Interaktivität von Handlungsverläufen ist vielleicht nicht die letzte von Netflix angestoßene Revolution.


Image (adapted) „Netflix VHS“ by karat (CC BY 2.0)


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