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Netto präsentiert „Das Osterviral“

2017-01-30-PHOTO-00000023 (adapted) (Image by Netto)

Rechtzeitig zur Osterzeit veröffentlicht der Marken-Discounter Netto ein thematisch passendes Video: Der Film, der den Titel „Die Oster-Überraschung“ trägt, erzählt die Geschichte einer großen Liebe und eines kleinen Hasen. Der kleine Hase kann plötzlich Eier legen und damit wird das vermeintlich sagenumwobene Geheimnis gelüftet, warum denn eigentlich ein Hase an Ostern die Eier bringt und nicht ein Huhn.

Liebevolle Handarbeit

Schon vor einem Jahr gab es eine ähnliche Kampagne, bei dem Viral spielte eine Katze die Hauptrolle. Der Start für die diesjährige Geschichte ist der 25. März 2017. Das Ziel ist, die Bekanntheit der Marke Netto bei der jungen digital-affinen Zielgruppe weiter zu steigern. Seht euch hier die ganze Geschichte an:

 

„Die Oster-Überraschung“

Bei dem Video handelt es sich um eine CGI-Produktion (Computer Generated Imagery). Alle Charaktere, die in dem Film auftauchen, wurden komplett digital erstellt. Allerdings ist das Set echt, ebenso wie viele Requisiten, z.B. Tische, Teppiche und Schultafeln. Sie alle wurden liebevoll und detailgetreu in Tiergröße angefertigt. Als Lampen dienen beispielsweise leuchtende Pilze. Obwohl keine Schauspieler oder echten Tiere am Set waren, dauerten die Dreharbeiten drei Tage.

Zusätzlich zu dem 1:45 Minuten langen Film gibt es eine Online-Kampagne in 360 Grad. Diese wird außerdem in den Printmedien ausgespielt. Darüber hinaus gibt es ein Gewinnspiel in den Handzetteln, Ausmalbilder mit Ostermotiven, die im Internet heruntergeladen werden können und die Geschichte noch einmal als Kinderbüchlein.

Auf NettoTV, dem YouTube-Kanal von Netto, erhaltet ihr immer aktuelle Infos zu den Angeboten der Woche und leckere Rezeptideen für die ganze Familie. Schaut dort also auf jeden Fall vorbei. Und darüber hinaus ist Der Netto Blog einen Besuch wert. Als Leser des Blogs bleibt ihr auf dem neusten Stand und wisst immer zuerst Bescheid, wenn es Neuigkeiten aus dem Netto-Universum gibt.


Image by Netto


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Memes und die Wissenschaft des viralen Hits

Grumpy Cat (adapted) (Image by Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

WHO LET THE DOGS OUT? WHO-WHO-WHO-WHO-WHO? WHO LET THE DOGS OUT?

Falls du jemals den Baha-Men-Hit „Who Let the Dogs Out“ aus dem Jahr 2000 gehört hast, wirst du wahrscheinlich schon die Erfahrung gemacht haben, dass der etwas nervige, aber sehr eingängige Refrain für mehrere Stunden als Ohrwurm in deinem Kopf herumspukte.

Wenn du ihn im Laufe des Tages leise vor dich hingesummt hast, hat dich vielleicht jemand gehört und sich ein paar Minuten später bei dir beschwert, dass du ihm diesen Ohrwurm in den Kopf gesetzt hast. Der Refrain des Songs scheint die Fähigkeit zu besitzen, von einem Gehirn zum nächsten zu springen. Und vielleicht springt er sogar von dem Webbrowser, den du gerade benutzt, auf dein Gehirn über. In der Tat ist es möglich, dass du dir diesen Refrain gerade selbst vorsingst. Etwas Ähnliches geschieht im Internet, wenn Dinge viral werden – scheinbar ohne Sinn und Verstand liken, teilen, retweeten und beschäftigen sich die Leute online mit bestimmten Dingen.

Zum Beispiel wurde ein Foto der sogenannten Grumpy Cat online so oft geteilt, dass es im Jahr 2013 die Auszeichnung der „größten Einzelleistung des Jahres“ erhielt. Die Besitzerin von Grumpy Cat, deren wirklicher Name Tardar Sauce lautet, macht deutlich, dass sie nicht ahnte, dass das ursprünglich auf Reddit gepostete Katzenfoto überhaupt etwas Besonderes wäre.

Aus heiterem Himmel heben einige Social-Media-Aktionen so sehr ab, dass man sie unmöglich ignorieren kann. Im Jahr 2014 erwähnten und teilten mehr als 3 Millionen Menschen innerhalb von weniger als drei Wochen sogenannte #IceBucketChallenge-Videos. Nachdem diese zum viralen Hit wurden, hat die Challenge mehr als 100 Millionen US-Dollar an Spenden für die ALS Association eingebracht. In anderen Fällen jedoch verkümmern Aktionen in den digitalen Medien. Andere lustige Katzenfotos und Challenges werden ignoriert und weder geteilt noch retweetet.

Warum und auf welche Weise unterliegen wir dem Drang, bestimmte kulturelle Elemente wie Songs, Videos, Texte und Bilder zu reproduzieren und zu teilen? Ist es einfach nur Zufall und die Gnade fremder Internetnutzer? Der Grund mag weniger mit Zufall und mehr mit dem kontroversen Themenfeld der Memetik zu tun haben, das sich mit der Frage beschäftigt, wie sich kleine kulturelle Schnipsel unter uns verbreiten.

Als Leiterin des Zentrums für Urheberrechtsgesetze der Drake University Law School habe ich Memes und ihre Beziehung zu viralen Medien untersucht. Man kann die Verbindung zwischen Memetik und der Frage, was bestimmte Medien dazu befähigt, millionenfach geteilt und reproduziert zu werden, kaum ignorieren. Unternehmen und Einzelpersonen täten gut daran, zu verstehen, ob es tatsächlich eine Wissenschaft des viralen Hits gibt und wie diese für Kampagnen genutzt werden kann.

Die Idee von „Memes“ basiert auf Genen

Der Begriff „Memetik“ wurde erstmals von dem Evolutionsbiologen Richard Dawkins in seinem berühmten Buch „Das egoistische Gen“ von 1976 benutzt. Er stellte eine Theorie darüber auf, wie kulturelle Informationen entwickelt und von Mensch zu Mensch übertragen werden. In der Art, wie ein Gen ein individuelles Paket genetischer Information darstellt, so sein Ansatz, ist ein Mem ein ähnliches Paket kultureller Information. Wenn eine Person eine andere imitiert, wird laut Dawkins ein Mem an den Imitator weitergegeben, in ähnlicher Weise, wie etwa blaue Augen durch die Gene von den Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden.

Die Memetik stützt sich auf die Theorie der darwinistischen Evolution. Sie legt nahe, dass Meme miteinander konkurrieren, sich reproduzieren und weiterentwickeln, genau wie Gene dies tun. Nur die stärksten überleben. Meme kämpfen also erbittert um Raum und Vorherrschaft in unserem Gehirn und in unserem Verhalten. Diejenigen, die durch weit verbreitete Nachahmung Erfolg erlangt haben, haben sich für die Wiederholung und Kommunikation am besten entwickelt. Ein Mem kann nicht von einzelnen Individuen kontrolliert werden – viele Menschen können dem Mem gleichzeitig als Träger dienen.

Es ist schwierig, genau zu erklären, was alles unter den Begriff „Mem“ fallen könnte. Gewöhnlich stellen Wissenschaftler jedoch fest, dass ein Mem eine Phrase, eine eingängige Melodie oder eine Verhaltensweise sein kann. Dawkins zögerte, den Begriff klar zu definieren, aber er merkte an, dass Melodien, Ideen, eingängige Phrasen, Kleidermoden, sogar auch bestimmte Arten, wie man Töpfe herstellen oder Torbögen bauen kann, Meme sein könnten. Die Memetik legt nahe, dass Meme schon so lange existieren, wie es Menschen auf der Erde gegeben hat.

Eine geläufige Darstellung ist das Speichenrad-Mem. Es geht zurück auf den Philosophen Daniel C. Dennett„Ein Wagen mit Speichenrädern trägt nicht nur Getreide oder Fracht von Ort zu Ort; es trägt auch die geniale Idee eines Speichenradwagens von Geist zu Geist.“ Die erste Person, deren Hirn das Speichenrad-Mem in sich trug, baut einen Speichenradwagen. Andere werden diesen ersten Wagen sehen, dasselbe Mem reproduzieren und mit dem Bauen von Wagen fortfahren, bis es Hunderte, Tausende oder Millionen von Speichenradwagen gibt. In den frühen Tagen der Menschheit konnte sich so ein Mem schnell fortpflanzen, weil man sich in einer Welt befand, in der Alternativen nur selten vorhanden waren.

In der Memetik geht es um mehr als nur die Frage, was eine Sache populär macht. Die stärksten Meme – jene, die sich in den meisten Köpfen reproduzieren – sind verantwortlich für die Entstehung und Entwicklung der menschlichen Kultur.

Vom Geist ins Internet

Heute ist das Internet-Mem, von den meisten Leute mittlerweile einfach Meme genannt, ein kleines Medium, das online kopiert wird und sich schnell verbreitet. Eine der ersten Verwendungen der Idee des Internet-Mems entstand 1994, als Mike Godwin, ein amerikanischer Anwalt und Experte für Internet-Recht, den Begriff „Meme“ benutzte, um die rasche Verbreitung von Ideen im Netz zu charakterisieren. Er hatte festgestellt, dass in unterschiedlichen Newsgroups und virtuellen Communities bestimmte Nutzer, wenn sie unliebsame Kommentare hinterließen, als „nazimäßig“ oder „Hitler-ähnlich“ etikettiert wurden. Godwin nannte dies das Nazi-Vergleichs-Meme. Es tauchte immer und immer wieder auf, in den verschiedensten Arten von Diskussionen mit Nutzern aus aller Welt, und Godwin staunte über die „eigentümliche Unverwüstlichkeit“ des Memes.

Über 20 Jahre später ist das Wort „Meme“ zu einem festen Bestandteil unseres Lexikons geworden und wurde benutzt um alles Mögliche zu beschreiben, von Ermahgerd Girl über Crying Jordan bis hin zu Gangnam Style. In der heutigen Welt hat jedes Meme eine Menge Konkurrenz. Amerikaner verbringen durchschnittlich 11 Stunden pro Tag damit, mithilfe von digitalen Medien zu interagieren. Australier verbringen 10 Stunden pro Tag mit internetfähigen Geräten, während Lateinamerikaner mehr als 12 Stunden täglich mit Medienkonsum verbringen. Rund um die Welt erhalten die Menschen permanent Tausende von Fotos, Videos und andere Nachrichten. Herauszufinden, welche dieser Elemente die meiste Aufmerksamkeit erlangen, könnte für die Entwickler digitaler Inhalte einen erheblichen Vorteil bedeuten.

Memes manipulieren, damit sie viral gehen?

Das Internet-Meme und das wissenschaftliche Mem sind nicht identisch. Das Internet-Meme wird typischerweise bewusst durch die menschliche Erfindungsgabe variiert, während das wissenschaftliche Mem, das eingeführt wurde, bevor sich das Internet durchsetzte, zufällige Veränderungen und exaktes Kopieren beinhaltet. Darüber hinaus sind Internet-Memes beobachtbar dank ihrer Präsenz in den sozialen Medien, während wissenschaftliche Meme (zumindest bis jetzt) nicht beobachtbar sind, weil sie keine physische Form und keine Spuren hinterlassen. Dawkins hat jedoch festgestellt, dass das Internet-Meme und das wissenschaftliche Mem eindeutig verwandt und miteinander verbunden sind.

Was sind die Ursachen dafür, dass sich ein Meme besser verbreitet als das andere? Einige Forscher sagen, dass Memes bestimmte Eigenschaften entwickeln, die „gute Kniffe“ genannt werden, und die ihnen Wettbewerbsvorteile verschaffen, wie zum Beispiel:

  1. wirklich nützlich für einen menschlichen Träger zu sein
  1. für das menschliche Gehirn leicht nachahmbar zu sein und
  1. Fragen zu beantworten, die für das menschliche Gehirn interessant sind.

Zum Ersten: wenn ein Meme wirklich nützlich für Menschen ist, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es sich verbreitet. Speichenradwagen haben sich schnell verbreitet, weil die frühen Menschen große Mengen von Fracht transportieren mussten.

Zum Zweiten: Memes, die leicht zu kopieren sind, haben einen Wettbewerbsvorteil gegenüber solchen, die es nicht sind – ein eingängiger Refrain wie „WHO LET THE DOGS OUT“ lässt sich leichter rekonstruieren als die Zeilen in U2s Numb, der als einer der am schwierigsten zu verstehenden Popsongs bezeichnet wird.

Zum Dritten: Memes, die drängende Fragen beantworten, werden sich sehr wahrscheinlich verbreiten. Schau dich in einer beliebigen Buchhandlung um und du wirst zahlreiche Bücher über deine Bestimmung im Leben, über die Frage nach dem Sinn des Lebens, oder darüber, wie man schnell und effektiv Gewicht verliert, finden – alles Themen, die für viele Menschen von großem Interesse sind.

Die Memetik legt nahe, dass große Vorteile darin liegen, ein starkes Mem nach Dawkins ursprünglicher Definition mit digitalen und anderen Inhalten zu kombinieren. Wenn es eine wissenschaftliche Erklärung für starke Reproduktion gibt, können Marketing- und Werbestrategien in Verbindung mit starken Memen die Geheimnisse des Teilens und Verbreitens viraler Medien offenlegen.

Die Antwort auf solche Geheimnisse könnte in Songs wie „WHO LET THE DOGS OUT“ liegen. Summst du es schon vor dich hin?

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Grumpy Cat“ by Gage Skidmore (CC BY-SA 2.0)


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Können sich Audiodateien auf Facebook viral verbreiten?

Microphone and Facebook Logo (adapted) (Image by C_osett [CC0 Public Domain] via flickr)

Audiodateien in sozialen Medien zu verbreiten, ist schwierig. Vor zwei Jahren hat Stan Alcorn viele der Schwierigkeiten in einem vielzitierten Digg-Artikel dokumentiert – und seitdem hat sich nicht viel verändert. Die grundsätzlichen Herausforderungen bleiben: Es ist schwierig, sich gesprochene Audiodateien anzuhören und zeitgleich andere Dinge zu überfliegen. Außerdem gibt es immer noch keinen richtigen „BuzzFeed für Audios“, um Clips mit schnell verbreitendem Potenzial hervorzuheben. Und nun bringen stummgeschaltete Videos auf Facebook und Twitter den Nutzern bei, ein völlig anderes interaktives Erlebnis zu erwarten. Aber Social Audio hat ein enormes Potenzial für Audio Creator und Podcaster, die zwar täglich stundenlang Inhalte produzieren, aber immer noch Schwierigkeiten haben, entdeckt zu werden und ein neues Publikum zu erreichen. Bei NPR haben wir vor kurzem mit einem Facebook Beta-Audioplayer einen neuen Ansatz ausprobiert. Spoilerwarnung: Wir haben keine Superformel gefunden, um Audio viral zu machen – aber wir haben einige Dinge über die Art von Clips und Aufmachung erfahren, die in einem solchen Raum gut funktionieren.

Das Experiment

"Star Wars NPR" (Image via niemanlab)
„Star Wars NPR“ (Image via Niemanlab)

Facebooks neuer Audioplayer wurde ursprünglich für Musikanbieter wie Spotify und Apple Music entwickelt. Mit ein paar Optimierungen hat Facebook zu Beginn dieses Jahres den Player für eine redaktionelle Nutzung durch NPR und Serial während einer einmonatigen Pilotphase angepasst. Ich war bei NPR verantwortlich für die redaktionelle Seite des Experiments, während mein Vollzeitjob sich darum drehte, die besten Audioclips aus unseren großen Nachrichtensendungen und Podcasts zu finden. Die gesamte Nachrichtenredaktion wurde dazu aufgefordert, am Projekt teilzunehmen und half dabei, indem sie Vorschläge einbrachte. (Es war ungemein hilfreich – ich verfiel zunächst in Panik beim Gedanken, jede Woche mindestens 30 Stunden alleine Radio hören zu müssen.) Aufbauend auf Lektionen aus vorherigen Experimenten von NPR zu Social Audio bemühte ich mich um Vielfalt und versuchte, Clips zu sammeln, die zwischen ein paar Sekunden und fünf Minuten andauerten und aus Nachrichtensendungen und Podcasts, Interviews und Sonderbeiträgen zu Schlagzeilen sowie Archivinhalten stammten. Nachdem ich einen Clip ausgewählt habe, war der Arbeitsablauf ziemlich verworren und es mussten unser Audioeditor, das Content Management System und der Facebook Debugger unter einen Hut gebracht werden. Bevor Sie mir twittern, um nach Erfolgskriterien zu fragen, behalten Sie im Hinterkopf, dass es sich um ein Experiment mit einem begrenzten Stichprobenumfang handelte (insgesamt 52 Clips). Wir hatten nur die üblichen Facebookzahlen als Vergleich zur Reichweite und Engagement der Nutzer, konnten jedoch keine Daten darüber bekommen, wie oft und mit welcher Laufzeit die Datei abgespielt wurde. Die folgenden Schlussfolgerungen basieren zwar nicht auf einer tiefgehenden wissenschaftlichen Analyse, sind aber trotzdem recht aufschlussreich.

Die Anekdoten

Trotz eines komplizierten Arbeitsablaufs und anderen Herausforderungen (wird weiter unten aufgeführt) habe ich in der Tat viel über die Arten von Audiocontent gelernt, an den Facebooknutzer interessiert sind.

Schlagzeilen

In manchen Fällen hatten wir großes Glück mit schnell ändernden Inhalten.

Während der Rede von Präsident Obama im Januar zur Reglementierung des Waffengesetzes wurde er emotional und fing an zu weinen. Es waren die Tränen, die im Internet bemerkt wurden. Kurz nach der Rede haben wir diesen bewegenden Moment isoliert und ihn in einen Audiopost mit einem sehr kurzen Teaser verwandelt. Der Clip an sich war auf einem Two-Way Blogeintrag verlinkt, was uns erlaubte, ihn Stunden, bevor das Ganze zu „All Things Considered“ gesendet wurde, zu teilen. Er hat mehr als zwei Millionen Facebooknutzer erreicht und war unser zweitpopulärster Clip während des Experiments.

Etwas, das Sie hören müssen

Es scheint offensichtlich, aber ein klares Auswahlkriterium für Audiopost, waren die Clips, die durch das Anhören am besten miterlebt werden können. Die beste Performance in dieser Kategorie war ein Ausschnitt aus dem wahnsinnig komischen Interview mit dem Comedian Jon Benjamin, in dem er darüber sprach, ein Jazzalbum aufnehmen zu wollen, obwohl er keine Ahnung von Jazz hat (leider funktioniert der Facebook-Clip nicht mehr).

Wo Archiv und Zeitgeist aufeinander treffen

Das riesige Archiv gehört zu eins der größten Vermögenswerte von NPR – und das wird sicherlich durch die folgenden Clips bestätigt, die allesamt zu den beliebtesten Posts während des Experiments gehörten. Sicherlich handelt es sich um überwältigende Audiostücke, aber mehr als das waren es dem Zeitgeist entsprechend aktuelle Themen.

Wir haben diesen Clip aus einem archivierten Interview mit einem Lotteriegewinner auf dem Höhepunkt des Powerball-Fiebers gepostet. Er wurde oft geteilt und hat mehr als 250.000 Leute dazu animiert, den kompletten Artikel auf NPR.org anzuklicken, wodurch er zum beliebtesten Clip wurde, der von uns getestet wurde.

Es gab wohl keinen perfekteren Clip, um eine Lobesrede für Alan Rickman zu halten als diesen hier. Er stammt aus einem Interview von „All Things Considered“ aus dem Jahr 2007, in dem er über seine Kultstimme sprach (und über die Kritik, die er schon früh dazu erntete). Auch der Audiopost wurde oft geteilt; wir hatten einen ähnlichen Erfolg mit einem Ausschnitt von David Bowie aus „Fresh Air“. Nachrufe bieten immer eine Gelegenheit, unser großes Archiv zu unserem Vorteil zu nutzen – das Experiment hat bestätigt,dass Facebook-Audioclips sich besonders gut für solche Inhalte eignen.

Dinge, die wir ansonsten nicht vorangebracht hätten

Obwohl die Facebook Audioposts zahlenmäßig relativ schwächer abschnitten haben als unsere normalen Artikel-Posts, stellten sie eine neue Chance für einige Seiten dar, die wir ansonsten nicht aktiv in den sozialen Medien vorangebracht hätten. Wenn Sie sich beispielsweise jemals die Kurzfassung der Morgenausgabe angesehen haben, werden Sie bemerkt haben, dass viele der Berichte auf Zusammenfassungen basieren – sie sind nur mit minimalem Text und ohne Bilder ausgestattet. Wir teilen diese Seiten nicht oft in den sozialen Medien, weil sie relativ hässlich sind, und wer will schon ein Protokoll lesen? Die Facebook-Audioposts haben es sehr vereinfacht, diesen dennoch großartigen Audio-Content zutage zu bringen.

Dieses Car Talk-Beispiel ist eine perfekte Fallstudie. Es handelte sich um einen spaßigen Moment zwischen dem heißgeliebten Ray Magliozzi und Robert Siegel, den andernfalls nur wenige digitale Nutzer entdeckt hätten.

Andere wichtige Dinge, die wir gelernt haben

Abgesehen von den verschiedenen Arten von Inhalten, gab es ein paar weiter Lektionen:

  • Wir wissen immer noch nicht, was die perfekte Länge ist, da wir keine Daten über Abspielklicks und Hördauer haben. Unsere Top zehn Posts dauerten zwischen 46 Sekunden und 2:44 Minuten.
  • Bilder sind immer noch wichtig. Auch wenn die Clips großartig waren, haben unsere Posts mit allgemeiner Werbekunst nicht so gut abgeschnitten.
  • „Back Annouces“ (deutsch etwa: Rück-Verkündigungen) haben erstaunlich gut funktioniert, in denen dem Zuhörer gesagt wurde: „Klicken Sie auf den ‚NPR.org Hören‘-Button, um mehr zu hören.“ In manchen Fällen führte dies zu Umleitungen auf unsere Seite, mit Abspielquoten von 79 Prozent. (Die insgesamt höchste Audio Conversion Rate war eine dieser „Muss man hören„-Berichte mit nostalgischen Soundeffekten – 92 Prozent der Leute, die auf NPR.org geklickt haben, haben den gesamten Bericht abgespielt, sobald sie auf der Seite waren. Zum Vergleich liegt die durchschnittliche Abspielquote unserer Berichte bei acht Prozent.)
  • Der Kontext spielt eine Rolle. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Clips nicht bei allen Nutzern gleich funktioniert haben. Sie waren nur in der iOS-App und in der Desktopversion sichtbar. Das bedeutete, dass ich die Nutzer nicht direkt zu „unten anhören“ leiten konnte, als ich den Clip erstellt hatte, da beispielsweise Android-Nutzer keinen Audioplayer sehen würden. Wir wissen ebenfalls nicht, wie diese Einschränkung die Sichtbarkeit des Audioposts im Facebook-Algorithmus beeinflusst hat.

Social Audio Herausforderungen großgeschrieben

Zusätzlich zur Bereitstellung von Anhaltspunkten über die Art der Inhalte und Ansätzen für zukünftige Social-Audio-Projekte hat dieses Experiment auch einige der bekannten Herausforderungen des Teilens von Audioinhalten herauskristallisiert. Zum Beispiel ist es schwierig, Audiodateien mit gesprochenem Wort zu hören und gleichzeitig zu lesen oder nach anderen Dingen zu suchen. Ein Nutzer könnte zudem nicht in der Stimmung oder in der Lage sein, zuzuhören (auf der Arbeit, keine Kopfhörer etc.). Und er könnte, dank der starken Verbreitung von stummen, selbstabspielenden Videos mit Untertiteln keine Zuhörbereitschaft entwickeln. Obwohl wir einige anekdotische Hinweise in Kommentaren und Privatnachrichten gesehen haben, dass manche Nutzer den Player schätzten, war es ebenfalls klar, dass viele den klassischen „Kommentieren vor Hören-Lesen-Anschauen“-Schritt gegangen sind. Aus der Sicht eines Audioredakteurs ist es schwierig, einen großartigen Moment zu isolieren und ihn in einen Kontext einzubetten, in dem man Nutzer auffordert, ihn „auf gut Glück“ anzuklicken. Das ist verwandt mit einer weiteren Herausforderung – es ist im Allgemeinen schwierig, ein Hörerlebnis in einem wortreichen und visuellen Marktplatzwie dem Internet zu verkaufen. „Glauben Sie mir, es ist wirklich sehr großartig, auch wenn Sie nicht wissen, wer redet und es nichts gibt, was man sich anschauen kann und ich Sie auffordere, sich 40 Sekunden lang zu konzentrieren!“ Ferner bemüht sich das Facebook-Tool nicht, weitere große technische Probleme beim Teilen von Audioinhalten zu lösen. Es ist schwierig für die Nutzer, ihre eigenen Lieblingsaudiomomente aus dem Radio oder aus Podcasts aufzunehmen und zu teilen, insbesondere wenn der Großteil davon aus separaten Podcast-Apps stammt. Und obwohl SoundCloud am nächsten an einem „YouTube für Audio“ dran sein mag, gibt es bisher kein Tool, das universell auf alle sozialen Plattformen ausgerichtet ist.

Was kommt als nächstes?

Wir wissen nicht, wie die größeren Pläne für den Player von Facebook aussehen, aber dieses Experiment kann über redaktionelle Audioinhalte der Zukunft Aufschluss geben. Künftig werden wir es sparsamer verwenden, wenn wir einen Clip haben, der wirklich zur Form passt und der die komplizierten Arbeitsprozesse für seine Veröffentlichung rechtfertigt. Bei NPR untersuchen wir über das Experiment hinausgehend weiter die Herausforderungen von Social Audio. Vor kurzem haben wir einen neuen Player für NPR.org sowie eine Web-App für NPR One eingeführt. Wir sind gespannt auf alle anderen Projekte in der Sphäre von Social Audio, inklusive der „Audiogramme” von WNYC.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “Nieman Journalism Lab“ unter CC BY-NC-SA 3.0 US. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Microphone and Facebook Logo“ by C_osett CC0 Public Domain

Image „Politics in Star Wars“ by Screenshot via Nieman Lab


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Von Explainers und Wow!-Sounds: Audio-Clips, die man teilt

Kopfhörer und Laptop (Bild: TheAngryTeddy [CC0 Public Domain], via pixabay)

Wie kann der öffentliche Hörfunk Audioinhalte produzieren, die einen großen Erfolg in den Sozialen Medien haben? Ein Experiment des NPR zeigt, was Audio viral macht. // von Eric Athas

Kopfhörer und Laptop (Bild: TheAngryTeddy [CC0 Public Domain], via pixabay)

Öffentliche Radiosender produzieren viel Audiomaterial – das aber auf Sharing-Plattformen nicht immer die Aufmerksamkeit bekommt, die ihm zusteht. Das National Public Radio (NPR: öffentliches Radio-Netzwerk in den USA) will dies beheben, was zu einer Reihe von Experimenten führte. Nun teilt Eric Athas vom NPR einige der daraus gewonnenen Erkenntnisse.

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Facebook als neues Youtube

Facebook Beachfront (adapted) (Image by mkhmarketing [CC BY 2.0] viaFlickr)

Facebook läuft YouTube den Rang als beliebteste Videoplattform ab. Für die Werbeindustrie ist das eine gute Botschaft, für YouTube-Stars nicht, denn Erlösmodelle sucht man bei Facebook noch vergeblich. Bislang redet jeder nur über YouTube, wenn über die Revolution des Bewegtbildes sinniert und der Niedergang des linearen Fernsehens prognostiziert wird. Da kommen dann die YouTube-Sterne und -Sternchen zu Wort mit ihren fantastischen Abo-Zahlen, da wird ehrfürchtig von der Fanbase eines Sami Slimani berichtet, der mit Must-Haves über Augencreme, Duftkerzen, gesunde Eisrezepte und Motivationsaphorismen für Schlagzeilen sorgt: „Das Leben ist etwas Besonderes und unsere Zeit auch. Machen wir das Beste daraus.“ Oder: „Das Leben ist wie Hunger Games. Wer nicht kämpft, verliert.“ Danke, mein liebwertester Livesaver-Gichtling für diese lebensklugen Ratschläge, die irgendwie mein Leben verändern werden.

Die Produzenten und Vermarktungsgurus des YouTube-Spektakels wie Mediakraft-Geschäftsführer Christoph Krachten träumen schon davon, größer als große Fernsehanstalten zu werden. „Y-Titty, die Spaßvideofranken und mit drei Millionen Abos größten Zugpferde bei Mediakraft, verlassen das Haus ohnehin nur noch durch den Hinterausgang“, schreibt die „Wired“, um nicht von kreischenden Fans in gut organisierten Schichten vor dem Haupteingang in den Wahnsinn getrieben zu werden.

So etwas nervt ja auch wirklich auf die Dauer. Mit zurzeit rund 450 Millionen Views im Monat zählt das deutsche YouTube-Netzwerk Mediakraft auf der nach oben offenen Skala zu den Schwergewichten der YouTube-Szene.

Böhmermann erledigt YouTube-Stars

Mark Zuckerberg könnte den nuschelnden Strahlemann Slimani und viele andere YouTube-Macher wieder auf den Boden der Tatsachen reißen, wenn das vorher nicht schon Jan Böhmermann erledigt hätte.

Facebook hat jedenfalls in diesem Jahr eine Video-Offensive gestartet und jeder kann das auf seiner Timeline feststellen:

„Aktuell zählen wir über eine Milliarde Videoaufrufe von direkt auf Facebook hochgeladenen Videos pro Tag. Bewegtbild ist der aktuell wichtigste Trend in den sozialen Medien. Deswegen haben wir unsere Videofunktionen überarbeitet, zeigen jetzt etwa, wie oft ein Video gesehen wird, und ermöglichen denjenigen, die Videos hochladen, genauere Analysen“, so Facebook-Europachefin Nicola Mendelsohn im „Welt“-Interview.

Kurzfilme statt Fotos

Die Zahl der Videoproduktionen steigen im Zuckerberg-Imperium extrem an. Kurze Videos nehmen mittlerweile die Rolle ein, die digitale Fotos noch vor wenigen Jahren hatten. Die Autoplay-Funktion, mit der Videos automatisch ohne Ton abgespielt werden, sobald sie in der Timeline auftauchen, spielt dabei eine große Rolle für die Steigerungsraten. Wer davon genervt sei, kann das abstellen oder anpassen, erläutert Mendelsohn. Auf dem Smartphone lässt sich Autoplay auf die Momente beschränken, in denen das Gerät mit einem WLAN verbunden ist, damit die Videos nicht das Datenvolumen der Nutzer im Mobilnetz belasten.

„Grundsätzlich gilt bei allen Innovationen von Facebook: Die Menschen können selbst entscheiden, ob sie das nutzen. Aber wir haben festgestellt, dass die Mehrzahl der Menschen das Autoplay-Feature annimmt und beim schnellen Scrollen durch die Neuigkeiten innehält, wenn dort ein für sie relevantes Video läuft“, so Mendelsohn.

Für die Werbeindustrie ist das eine gute Botschaft, für YouTube-Stars eher nicht. Erlösmodelle, wie bei der Google-Tochter, bietet Facebook zurzeit nicht an. Klickraten-Millionär kann man dort also nicht werden. Allen anderen ist das ziemlich wurscht, wenn es darum geht, virale Hits zu landen: „Videos auf Facebook werden viel schneller geliked, kommentiert und geteilt. Dahinter steckt keinesfalls Zufall, sondern Kalkül von Facebook“, schreibt Netzfeuilleton-Blogger und YouTube-Kenner Jannis Kucharz.

Virale Hits beim Social-Web-Primus

So habe der Social-Web-Primus seinen Algorithmus angepasst, um den Nutzern mehr Videos im Stream anzuzeigen. Mit Erfolg. Immer mehr Content-Produzenten setzen auf die Bewegtbild-Karte: Spätestens seit der Ice Bucket Challenge haben immer mehr Nutzer auch die Video-Funktion von Facebook für sich entdeckt und teilweise zum ersten Mal ein Video ins Netz gestellt, weiß Kucharz. Noch sind die Video-Funktionen für die Kurzfilme recht beschaulich und nicht vergleichbar mit den Möglichkeiten bei YouTube. Aber das kann sich mit neuen Features schnell ändern, wie die Thank-You-Funktion beweist.

Nutzer werden gezielt dazu aufgefordert, Videos direkt auf Facebook hochzuladen. Lange Zeit galt YouTube als ultimative Plattform für Amateure mit ungeahnten Optionen für die Professionalisierung. Facebook positioniert sich als ernst zu nehmende Alternative, um Videos einfach und schnell mit seinen Freunden zu teilen, bemerkt Kucharz.

Die eigentliche Bedrohung sieht er allerdings nicht bei den Amateuren, sondern bei den Profis wie BuzzFeed, die Videoclips zur Vermarktung einsetzen und Kooperationen mit Facebook abschließen. Inzwischen seien einige Marken dazu übergegangen, ihre Videos direkt auf Facebook hochzuladen.

Wer gewinnt 500 Milliarden Dollar?

AdWeek berichtet von Budweiser, McDonald’s und Beyoncé, die inzwischen ihre Videobeiträge lieber direkt auf Facebook hochladen, anstatt dort YouTube-Links zu teilen.

Es geht um ein 500 Milliarden Dollar schweres Werbegeschäft und hier wollen sich YouTube und Facebook ein großes Stück vom Kuchen sichern. Facebook könnte mit der Autoplay-Funktion in der Timeline besser geeignet sein, Nutzer nebenbei mit einer Werbebotschaft in Verbindung zu bringen, als das Konzept von YouTube, das Nutzer die Werbung nach wenigen Sekunden überspringen lässt, resümiert Kucharz.

Wer wird dann noch über die nuschligen Creme-Tipps von Slimani reden?

Ob Facebook zum neuen YouTube wird, wollen wir in der nächsten Woche bei Bloggercamp.tv erörtern.

Wer als Talkgast dabei sein möchte, kann sich bei mir melden. Böhmermann versus Slimani wäre doch eine fantastische Konstellation.

In unserer kleinen Show mit dem Google-Dienst (!) Hangout on Air gelten ja Barcamp-Prinzipien. Also meldet Euch.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf The European.


Image (adapted) „Facebook Beachfront“ by mkhmarketing (CC BY 2.0)


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Interview mit Kate Palmer über viralen Journalismus

Erfolg im Internet bedeutet Probieren, Probieren, Probieren. Mit Zugang zu mehr Daten als je zuvor können Verlage ihre besten Inhalte für sofortige Viralität platzieren, während sie ihre weniger populären vom Rande der Vergessenheit zurückholen. // von Parse.ly

Kate Palmer von der Huffington Post

Mit über 1,200 täglich veröffentlichten Originalinhalten (zusammen mit zwischen 500 und 600 Blogs) ist die Huffington Post der Traum eines jeden Datenwissenschaftlers. Aber die mengenmäßigen Einblicke, die all diese Inhalte bieten, sind nur dann wertvoll, wenn sie mit der guten, alten menschlichen Intuition kombiniert werden. Wir sprachen mit Kate Palmer, der leitenden Herausgeberin des Huffington Post, über die Tradition des Verlages, zu experimentieren, den Aufschwung dessen Viral-Redakteuren und mehr. Weiterlesen »

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Videokolumne vom 13. April

In der Videokolumne geht es heute um wahre und wahrhafte Geschichten. Von Menschen die am Rand der Gesellschaft leben und tanzen. Und von Barbara, die mit der DDR hadert.// von Hannes Richter

Sleep Sound

In Deutschland keinen Aufenthaltsstatus zu haben, heißt täglich das Gesetz brechen. Die Abschlussklasse einer Medienschule geht dem Thema eindrucksvoll auf den Grund. Mit den Gehörlosen, mit denen die Künstlerin Sofia Mattioli tanzt, hat das auf den ersten Blick nichts gemein, doch auch sie zeigt im Internet Menschen, mit denen wir sonst wenig zu tun haben. Nina Hoss brilliert in Christian Pätzolds Film Barbara, der nur noch kurze Zeit auf arte zu sehen ist.

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Videokolumne vom 23. März

In der Videokolumne geht es heute um einen Rückblick auf die letzte Staffel Game of Thrones und ganz reale Machtspiele: in der Ukraine und im ehemaligen Jugoslawien.// von Hannes Richter

First Gay Hug

Bald ist es soweit: die neue Staffel Game of Thrones beginnt. Wie kompliziert die Geschichte vom aufziehenden Winter ist, zeigt ein Staffelrückblick. Und weil man vor lauter Intrigen schnell den Blick für die tatsächlichen Ereignisse verliert, ruft eine lohnende Dokumentation über den Euromaidan die Revolution in der Ukraine nochmals in Erinnerung. Das nachdem Krieg nicht alles gerecht verläuft, zeigt Hans-Christian Schmid im Film Sturm. Und ganz ohne Krieg, dafür mit viel Herzenswärme kommt ein neuer Aufguss des viralen Kuss-Hits aus.

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Videokolumne vom 23. Februar 2014

Bildempfangsstörung (Bild Paulae [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons)

In der Videokolumne geht es heute um
einen besonnenen Professor, eine quirlige Großstadtclique und
brechende Gletscher. Am Ende fährt ein Hund Auto. // von

Hannes Richter

Kein Täter werden - Screenshot

Wie geht die Gesellschaft mit
Pädophilen um? Diese Frage wird wieder heiß diskutiert seit der
Fall Edathy die politische Szene durcheinander gewirbelt hat. Mit
dem Projekt Kein Täter werden hilft Professor
Dr. Dr. Klaus Beier Betroffenen dabei, ihrem Verlangen nicht
nachzugehen. In einem ungewöhnlich langen Interview erklärt er
seine schwierige Aufgabe. Der Klimawandel ist in vollem Gänge,
jedenfalls gewinnt man diesen Eindruck beim Betrachten des Videos
eines gigantischen Gletscherabbruchs. Und ob die Protagonisten des
quirligen Generationenporträts 3 Zimmer/
Küche/Bad
den Zerfall ihrer Freundschaft vor lauter
Ichbezogenheit noch aufhalten können, bleibt bis zum Schluss
spannend.

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Facebook Newsfeed: Qualitätsartikel statt Grumpy Cat

Facebook Favourites Menu (adapted) (Image by Mixy Lorenzo [CC BY 2.0] via Flickr)

Im Newsfeed von Facebook sollen eigentlich die richtigen Inhalte für die richtigen Personen zur richtigen Zeit angezeigt werden. Die tägliche Flut von Memes kann allerdings kaum dazu gezählt werden. Facebook soll von der Meme- zur News-Quelle werden, indem hochwertige Artikel künftig auch häufiger den Weg in die Newsfeeds finden und Memes nur noch eine Nebenrolle spielen. Kann dadurch aber der Online-Journalismus gegenüber Upworthy, Buzzfeed und Co. gestärkt werden?


  • Facebook hat ein Update für den Newsfeed-Algorithmus ausgerollt.
  • Memes werden künftig seltener vertreten sein, hochwertige Artikel dafür häufiger.
  • Online-Journalismus hat auch nach wie vor einen schweren Stand gegen Upwothy und Co.

Die Entwicklung hin zur Meme-Schleuder und unerschöpflicher Quell für Prokrastinationsanfällige Nutzer gefällt Mark Zuckerberg ganz und gar nicht. Zwar bringt das Traffic, die eigentlichen Neuigkeiten holen sich die meisten Nutzer aber noch in anderen Netzwerken wie Twitter. Die gestern gestartete Qualitätsoffensive soll das Meme-Aufkommen im Newsfeed reduzieren und dafür mehr hochwertige Artikel präsentieren. An sich also eine gute Sache, die allen Online-Journalisten einen Jubelschrei entlocken sollte, oder?

Nicht ganz, oder zumindest erstmal nur einen verhaltenen Jauchzer. Was Facebook nicht richtig klarstellt, ist die Definition der qualitativ hochwertigen Artikel. Zwar wird deutlich gemacht, dass Katzenbilder und ähnliche Foto-basierten Memes künftig weniger stark in den Newsfeeds vorhanden sein werden, woran allerdings die Qualität eines Artikels gemessen wird, verschweigt die Pressemitteilung leider. Somit ist zu befürchten, dass die boomenden Viralschmieden wie Buzzfeed oder Upworthy von Facebook eher als hochwertiger Artikel, denn als Meme eingestuft werden.

Dagegen kann qualitativ tatsächlich hochwertiger Journalismus nach wie vor nicht mithalten, da die leicht Aufbereitungen ohnehin meist seichter Kost schneller einen Klick eines Nutzers auf der Suche nach ein paar Minuten einfache Ablenkung erhalten wird, als ein spannender und gut recherchierter Artikel, der mehr Zeit und Aufmerksamkeit bei der Lektüre verlangt.

Ein weiteres und altbekanntes Problem ist die dadurch entstehende Filterblase. Ein Nutzer erhält nicht mehr Neuigkeiten die gerade passieren und wichtig sind präsentiert, sondern Neuigkeiten, die seine Freunde interessant finden, oder die durch andere Faktoren als wichtig eingestuft wurden. Es wird also schwierig Inhalte präsentiert zu bekommen, von denen Facebook nicht das Gefühl hat, dass sie einen interessieren könnten.

Eine Rettung des Online-Journalismus ist das Update des Newsfeed-Algorithmus also sicher nicht, aber auch nicht sein Todesstoß. Mit ein bisschen Feintuning könnten News-Seiten, die tatsächlich hochwertige Artikel produzieren auch von den Veränderungen profitieren.


Image (adapted) „Facebook Favourites Menu“ by Mixy Lorenzo (CC BY 2.0)


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CULTURE&VIDEO TIPPS vom 05. September

Culture&Video heute mit einer überfälligen Erklärung, zur Abwechslung mal Literatur und zwei Geburtstagen.

VIRALES MISSVERSTÄNDNIS: I Forgot My Phone

Jede Woche auf’s Neue stellt sich die Frage, ob ein tolles Video neu genug ist. Worüber ich selbst seit Montag lache oder nachdenke, hat bestimmt auch schon seinen Weg auf andere Monitore oder in andere Mittagspausen gefunden. Auch das Video mit einer jungen Frau ohne Handy hat die Runde gemacht. Sie beobachtet, wie alle Menschen in ihrer Umgebung lieber mit ihren Telefonen kommunizieren, Bilder machen oder Videos aufnehmen, als mit ihr zu reden. Niemand nimmt wahr, was um ihn herum passiert. Das Mädchen sieht irgendwie unglücklich darüber aus und eine ganze Online-Welt paternalistischer Besserwisser stimmt das Klagelied auf die modernen Zeiten an (bis heute fast 20 Mio. Abrufe). Dabei scheint niemandem der Titel des Videos aufzufallen: I Forgot My Phone. Und auf einmal sieht der Clip anders aus: Hätte die hübsche Hauptdarstellerin ihr Telefon nicht liegen gelassen, würde sie dazu gehören. Vielleicht ist sie gar so traurig und genervt, weil sie jetzt gerade gern ein Foto geschossen oder ihren Status upgedated hätte. Interessante Gespräche scheint es in ihrem Freundeskreis ja nicht zu geben.

DOKU AUF DEM LITERATURFESTIVAL: Erlesene Welt

Vom 4. bis zum 15. September findet in Berlin das 13. internationale literaturfestival statt. Es hat seit langer Zeit schon den Ruf, mehr ein Forum für Gespräche oder zum Kennenlernen interessanter Autoren zu sein als eine Leistungsschau des Literaturbetriebs wie die Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Auch Filme werden im Rahmen des Festivals gezeigt: Die liebenswerte Dokumentation Erlesene Welt stellt drei besondere Menschen vor, die in Umzugskartons, auf Booten und Kamelen Bücher zu den entlegensten Winkeln der Welt bringen. arte zeigt den Film der Grimme-Preisträgerin Elisabeth Schwehm am 13. Oktober. Mitternachtskinder nach einer Vorlage von Salman Rushdie ist ebenfalls auf dem Festival zu sehen. Der weiltweit gefeierte Autor wird in einem Gespräch mit Eva Mattes auch seine vor Kurzem erschienene Autobiografie Joseph Anton vorstellen.

LORIOT: Skat

Gestern hatte Skat Geburtstag. Jedenfalls wurde der Begriff erstmals am 4. September 1813 erwähnt. Gut, dass es Tage gibt, an denen man nicht lange nach einem Grund suchen muss, um einen Sketch von Loriot anzuschauen.

I WANT TO BREAK FREE

Und noch ein Geburtstag: Heute vor 67 Jahren wurde Freddie Mercury in Sansibar geboren. Zwei gut gemachte Dokumentarfilme gibt es über das Leben des großen Künstlers. Queen aus dem Jahr 2009 ist eine solide arte-Dokumentation, lohnt sich aber vor allem wegen der ersten 30 Sekunden: Ringo Starr ein bisschen Off-Topic. Freddie Mercury: The Great Pretender hat Furore gemacht (hier leider mit französischen Untertiteln bei Myvideo und hier auf DVD erhältlich) . Die Dokumentation aus dem letzten Jahr enthält jede Menge neues Material: Schnipselchen der Kollaberationen mit Rod Stewart oder Michael Jackson und viele bisher unentdeckte Aufnahmen. Auf seinem 39 Geburtstag ging es im legendären „Travestie-Lokal Mrs. Henderson’s“ heiß her, auch die Outtakes zum Videodreh von I Want To Break Free sind köstlich. Die BBC-Doku hat keine Scheu vor der Schwulenikone Mercury, unerlässlich für ein ehrliches Porträt des 1991 an den Folgen von AIDS gestorbenen Sängers.

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CULTURE&VIDEO TIPPS vom 23. August

Culture&Video heute mit den Parteien zur Wahl, einer flinken Rasur und dem saloppen Umgang mit Geschichte.

BEWEGTER WAHLKAMPF

Alle vier Jahre sorgen sie für Belustigung. Die Wahlwerbespots der Parteien sind ab und zu absichtlich, meistens unfreiwillig und noch öfter gar nicht lustig. Die Grünen versuchen sich an Satire, kommen aber nicht weit. Zu vorhersehbar die Metapher mit der Schnecke, zu kalkuliert der Aufschrei (in den Kommentaren sprechen einige von einem voll nazimäßigen Vergleich von Mensch und Tier). Das Rednerpult der SPD dagegen hat das Zeug zum Web-Maskottchen, es steht im Garten, auf dem Campingplatz und in der Werkstatt. Nur, wenn es da steht, wo es eigentlich hingehört, vor dem Kanzlerkandidaten, wird alles ein bisschen dröge. Viel Spott bekommt auch die Kanzlerin ab. Mit moderner Wackelkamera und in Heldenpose erzählt sie, was sie möchte, für unser Land. Die Partei dahinter (die ja auf dem Wahlzettel steht) kommt nicht wirklich vor. Vielleicht hätte sie doch besser Marmelade kochen sollen?

NACHTRAG: Der „Hamburger Wahlbeobachter“ hat hier ein paar weitere Perlen des Video-Wahlkampfs zusammen getragen. Darin eine lustig gemeinte Parodie der Jungen Liberalen Thüringens auf die Marmeladen-Kandidatin und der Wahlkampfsong des Harzer SPD-Kandidaten Marco Hening. Das selbstgetextete Lied, vorgetragen in leicht leierndem Disco-Fox,  hat das Zeug zum Klassiker, im Video dreht sich eine silberne CGI-Platte. Das Urteil des Polit-Bloggers Martin Fuchs (auch sonst ist der Hamburger Wahlbeobachter absolut empfehlenswert) über einen weiteren trällernden Kandidaten könnte als Fazit seiner schönen Sammlung herhalten: „Programatik Fehlanzeige“.

MIT RASSISMUS UMGEHEN: Cracking the Codes

Ob in der nationalen Debatte um das N-Wort in Kinderbüchern oder bei der Wiederwahl des ersten schwarzen Präsidenten der USA: Man setzt sich wieder mehr mit Rassismus auseinander. Dabei geht es immer mehr auch um Alltagsrassismus. Vorkomnisse, die unterschwellig passieren; Ausgrenzungen die kaum ein anderer mitbekommt als die anders aussehenden selbst. In diesem Video erzählt eine schwarze Frau von einem Vorfall an einer Supermarktkasse. Mit entwaffndender Logik und Charme zeigt sie, was jeder von uns tun kann: Augen auf und einmischen. 

UNAUTORISIERTE WERBUNG: Mercedes Collision-Prevent-Assist-SystemSource

Wenn Filmstudenten sich an Autowerbung versuchen ist das bestimmt nicht im Sinne der Marketingabteilung des Herstellers. Hier könnte man aber meinen, Mercedes hätte heimlich seine Finger im Spiel. Zu ausgetüftelt ist die Idee, zu professionell die Umsetzung. Und lustig ist er auch. Warum mehrfach und in großen Einblendungen darauf hingewiesen wird, dass es keine Verbindung zum Konzern gibt, wird am Ende klar.

BART AB: Stop-Motion-Rasur

Zwei Millionen Klicks in wenigen Tagen. Der Fotograf Ben Garvin hat nur mit seinem iPhone etliche Standbilder  seiner Rasur geknipst und amüsant andeinander geschnitten. Was rauskommt ist wie so viel virale Hits ein nettes Späßchen, nicht mehr und nicht weniger. Für den Feierabend. Schönes Wochenende.

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Videotipp: How Guys Will Use Google Glass

Google Glass wird kommen. Was Männer damit alles machen könnten, sagt euch Dartanion London.

Dartanion London Google Glass

Dartanion London ist ein Comedian, der wie er selbst sagt, Comedy für Roboter und Internet-Menschen macht. Klar, dass er sich dann auch mit der neuesten Innovation aus dem Hause Google beschäftigt. Die Rede ist natürlich von Google Glass. Wie Männer die Datenbrille beispielsweise bei einem Date einsetzen können, ist Teil seines aktuellen YouTube-Sketches. Viel Vergnügen!

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Sponsored Post: HUK24-Virals – Johann König in Gefahr

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Für die Online-Versicherung HUK24 begibt Johann König sich in Gefahr.

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Das Leben ist ein Abenteuer. Das weiß auch Johann König und zeigt in den HUK24-Virals, auf charmante Art und Weise was einem alles so passieren kann im Alltag. Zum Beispiel in eine Drehtür. Um da wieder heil raus zu kommen, muss er sich was einfallen lassen. Aber auch beim Verlassen des Parkhauses stellt er sich einer weiteren Herausforderung: So eine Schranke macht ja im Prinzip auch, was sie will. Wie Johann König diese Situationen meistert seht Ihr hier.

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Sponsored Post: Verrückter Eisbär geht baden / Neuer WICK-Viral

WICK hat einen neuen Viral produziert und verlost passend dazu ein Samsung Galaxy S3.

Sponsored Post: Verrückter Eisbär geht baden / Neuer WICK-Viral

Jeder von uns ist schon einmal in eine außergewöhnliche, unerklärliche Situation gekommen, die lustig war, atemberaubend, vielleicht schockierend. Und sicherlich haben wir gehofft, als wir die Geschichte erklären mussten, dass uns unsere Stimme nicht im Stich lässt. Hier sind WICK Halsbonbons die kleinen Helfer, damit wir uns auf unsere Stimme verlassen können.

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Videotipp: Do you know this guy? | Internet Explorer

Der neue Internet Explorer kommt mit einer Menge neuer Features und einem Viral um die Ecke, der selbst die härtesten Kritiker wanken lässt.

internet explorer 10 - viral - do you know this guy?

Bist du auch der Ansicht, dass der Internet Explorer seine besten Zeiten hinter sich gelassen hat? Der neue IE 10 versucht alles, um wieder im Rennen der beliebtesten Browser vorne mit dabei zu sein. HTML 6 und Karaoke soll der Browser unterstützen. Ob das reicht, sich wieder ein Plätzchen im Olymp zu sichern? Den Typen im IE-Spot scheint das zumindest nicht ganz kalt zu lassen. IE 10 – gibts du ihm eine Chance?

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Videotipp: Extremely Scary Ghost Elevator Prank in Brazil

Wie würdet Ihr reagieren, wenn Ihr einem Geist im Fahrstull begegnet?

Extremely Scary Ghost Elevator Prank in Brazil

Für die TV-Show sb1 hat man in Brasilien einigen Menschen einen gehörigen Schrecken eingejagt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das nicht auch hätte ins Auge gehen können. Ein vorgegaugeltes Gespennst a la Anna Morgan von „The Ring“ taucht plötzlich in einem Fahrstuhl auf und schreit die verstörten Personen aus voller Kehle an. Heftig, heftig… es wurde aber niemand (körperlich) verletzt.

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Videotipp: A Day in the Life of a Blogger

Wie sieht der Arbeitstag eines Bloggers aus? Ähnlich wie dieser hier könnte man meinen.

Videotipp: A Day in the Life of a Blogger

Tja, wenn man diesen Video sieht, könnten einige Blogger rufen: „So ein Quatsch. Wir sind total pfiffige Leute und berichten immer am Puls der Zeit. So läuft das bei uns gar nicht“. Das wäre dann aber nicht ehrlich. Ich gebe es offen zu. Manchmal – wenn wir nicht unterwegs sind und nichts im Web passiert – dann sieht so der Tag eines gewöhnlichen Bloggers aus. Ob einem das nun gefällt oder nicht.

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Sponsored Post: Plötzlich Weihnachten! Suddenly Xmas!

Die Vorweihnachtszeit fängt so langsam an. Der neue Viral von Ebay bringt euch schon einmal in Stimmung.

Sponsored Post: Plötzlich Weihnachten! Suddenly Xmas!

Der überraschendste Weihnachtsmarkt aller Zeiten: Schon im Oktober wurden die Menschen in Leipzig von Schnee, Glühwein und noch viel mehr Weihnachtlichem im Rahmen des aktuellen Ebay-Virals überrascht. Die Show war perfekt möchte man meinen. Was sich genau auf dem Markt abgespielt hat, seht Ihr hier.

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Videotipp: An Unexpected Briefing #airnzhobbit

Air New Zealand geht mit dem Hobbit auf Kuschelkurs. Heraus kommen Sicherheitsanweisung für Air Mittelerde.

Videotipp: An Unexpected Briefing #airnzhobbit

Witzig, wenn selbst der Hexenkönig von Angmar sein Smartphone ausschaltet, sobald die Air Mittelerde zur Einhaltung der Sicherheitshinweise auffordert. Air New Zealand hat gestern einen kleinen Viral herausgegeben, der die schnöden Security-Richtlinien mal im Herr der Ringe-Image präsentiert. Keine schlechte Idee. Fast eine halbe Million Clicks an einem Tag beweisen es.

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Videotipp: Shit Android Fanatics Say

Ein neues Schmankerl aus der Mem-Reihe „Shit that …. say“ ist die Tage erschienen. Diesmal geht es um die Android Fanatics.

shit that android fanatics say

Fies wie eh und je. Und doch eine der witzigsten Videoreihe, die mir so begegnet ist. Bisher waren es oft die Apple-Fanboys, die in der Serie „Shit that … say“ auf’s Korn genommen wurden. Heute jedoch wird der Spieß einmal umgedreht und die Android Fanatics bekommen ihr Fett weg. „It’s cheap, cheap, cheap…“ hört man beispielsweise. Wer einmal vergleichen möchte. Hier gibt es das Apple-Fanboy-Video Eins und Zwei.

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Sponsored Post: Top-3-Viral-Videos pres. von GoViral

Drei Virals die das Web gesehen haben sollte, präsentieren wir euch hier in Zusammenarbeit mit GoViral.

stratos

Bilder vom Rande des Weltalls. Sequenzen aus den Augen James Bonds. Und eine Reise in das Jahr 2050. Das erwartet euch in den Top-3-Viral-Videos, die wir euch zusammen mit GoViral zeigen. Welche viralen Videos gefallen euch am besten? Welches Global-Ad-Video hat euch zuletzt berührt? Lasst uns an euren eigenen Tipps in den Kommentarzeilen teilhaben…

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Videotipp: Samuel L. Jackson „WAKE THE FUCK UP“ Barack Obama

Am 6. November 2012 steht die Wahl des neuen Präsidenten der USA an. Virals wie „Wake the fuck up“ mobilisieren die Wähler noch einmal.

WAKE THE FUCK UPSamuel L. Jackson versucht die Wähler auf Obamas Seite zu bringen, die unentschlossen sind oder einfach keine Lust haben zu wählen. Mit „WAKE THE FUCK UP“ gibt er bekannt, was es bedeutet, wenn die Republikaner an die Macht kommen. Der Viral ist eindringlich und witzig zu gleich. Was der Spot wohl gekostet hat?

Mehr dazu auch auf Horizont.net.

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Viral-Charts im März 2012

Die Viral-Charts für den März 2012 stehen wieder an und was wir zum Auftakt präsentiert bekommen ist schon mal absolut sehenswert. Viele bunte und humorvolle Clips wurden fleißig geshared, doch der Tabellenführer ist ein kleiner, großer Star geworden. Nämlich William Stokkebroe, der uns zeigt wie man einen vernünftigen Jive tanzt. Was sonst noch so zum heißen Stuff gehört, wer sich zu den Neueinsteigern zählen darf und wer seinen Tabellenplatz einfach nicht räumen möchte, erfahrt hier in den Viral-Charts für den März 2012. Viel Spaß!


1. 2years old dancing the jive

Dieser kleine Wonnepropen zeigt was er kann. Nachdem seine Eltern Kristina und Peter Stekkebroe im Studio43 ihren Auftritt hinlegten, fühlte sich William scheinbar herausgefordert und wollte zeigen wie man einen Jive richtig tanzt. Klar das dieser Spot zum Renner wurde. Über 8 Millionen Views bekam der Spot seit seinem Release vor zwei Wochen. Gratulation!

1,113,761 shares für die Nummer Eins.

Mehr nach dem Klick.

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Virables – ist Viralität planbar?

Wieder einmal wird ein Trend vom Marketing kommerzialisiert. Heute geht es also um Virables. Virables ist ein Tool, das am Dienstag von Sevenload in die Presche geschickt wurde und Videos dabei unterstützen soll zum Viral-Hit zu werden. Das Tool agiert dabei als Interface für ein weitreichendes Netzwerk, das die zukünftigen Virals mit angemeldeten Multiplikatoren verknüpfen soll. Klingt hochtragend, ist strukturell aber grundsätzlich nichts anderes als eine Art Affiliate-Netzwerk für Bewegtbilder, das Publisher und Advertiser zusammenführt…

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Fünf coole LEGO Virals – und was schaut Ihr?

legoLEGO Virals sind inzwischen mindestens genauso heiß im Social Web wie Katzen oder Gauck-Zitate. In letzter Zeit sind mir einige dieser coolen Zeitvertreiber untergekommen und diese Tatsache habe ich mal zum Anlass genommen, mein Ranking, der sehenswertesten Videos, zu erstellen. Natürlich ist das alles sehr subjektiv und womöglich habt Ihr noch viel bessere Filmchen auf Lager. Von daher postet doch gerne auch eure Favouriten einmal ins Kommentarfeld und lasst uns teilhaben an euren Schmankerln.

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Virals-Charts im Februar 2012

Wir sind nun seit einigen Tagen im März angekommen und wie immer, wenn sich ein neuer Monat ankündigt, wagen wir auch einen Blick in den alten Monat und stellen euch, liebe Leser, die meistgeteilten Virals des Social Webs vor. Im Februar gab es wieder viele coole Videos. Insbesondere der Super Bowl in den USA hat uns einige Schmankerl serviert. So hat uns z.B. M&Ms, Volkswagen oder Crysler mit deren Game-Day-Spots mehr als einmal ins Staunen und Lachen versetzt. Doch seht selbst!

1. M&M “Sexy and I Know It” Super Bowl Commercial 2012

Kurz, knackig und mit dem einem gewissen Augenzwinkern, hat dieser Super Bowl Spot einigen Zuschauern ein Lächeln von den Lippen verlangt. Hinterlegt mit LMFAOs „Sexy an I know it!“ hat dieser Spot, meiner Meinung nach die passende Würze und verdient die Ehre des aktuellen Platz Eins in unseren Charts.

423,143 shares für die Nummer Eins.

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