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Ecosia – die Suchmaschine für den Umweltschutz

Lost-In-The-Wilderness-adapted-Image-by-Asso-Myron-CC0-Public-Domain-via-Unsplash

Für gewöhnlich überspringe ich Youtube-Werbung nach den ersten fünf Sekunden. Meine Aufmerksamkeitsspanne reicht da meist nicht mal für einen 15-sekündigen Spot. Bei der Werbung für den Dienst von Ecosia (zur Webseite) bin ich allerdings ausnahmsweise hängen geblieben und verrate euch wieso.

Beim Surfen Bäume pflanzen

Mit einer Suchmaschine zum Umweltschutz beitragen klingt erst mal komisch, ist aber so! Die Grundidee von Ecosia ist also ganz leicht. Ihr nutzt Ecosia als Ersatz für die bisherige Suchmaschine eurer Wahl, wie beispielsweise Google. Ähnlich wie bei der Konkurrenz werden dann für jeden Suchbegriff auch entsprechende Anzeigen gezeigt. Wenn ihr dann auf eine der Anzeigen klickt, bekommt Ecosia eine Vergütung dafür, welche dann für das Pflanzen eines Baumes genutzt wird. Das selbsternannte Social Business verspricht mit den Einnahmen der Klicks auf Werbeanzeigen in ihren Suchergebnissen pro Klick einen Cent-Betrag an Aufforstungsprogramme zu spenden. Insgesamt fließen rund 80 Prozent der Werbeerlöse in solche Programme.

Seit der Gründung Ende 2009 hat das Social Business bereits über 17 Millionen Bäume durch das Klicken auch Suchmaschinenanzeigen finanzieren können. Das Ziel ist bewusst hoch angesetzt. Irgendwann sollen durch die Ecosia-Einnahmen eine Milliarde Bäume gepflanzt werden. Derzeit werden diverse Projekte in Mittel- und Südamerika, Afrika und Südostasien unterstützt, über die man sich auf dem zugehörigen Blog auf dem Laufenden halten kann.

Ecosia: So funktioniert’secosia

Das Angebot könnt ihr nutzen, indem ihr einfach auf der Website vorbeischaut und sie dort als eure Standard-Suchmaschine einrichtet. Der Suchmaschine liegt die Suchfunktion von Microsoft Bing zugrunde. Bing ist nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und beliefert mit ihrer Suchfunktion auch Yahoo! Search. Ganz im Sinne der Philosophie von Ecosia war es dann auch erfreulich, als Microsoft – somit auch Bing – sich im Mai 2012 freiwillig dazu verpflichtet hat, kohlenstoffneutral zu arbeiten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Klicktipps.


Image (adapted) „Lost In The Wilderness“ by Asso Myron (CC0 Public Domain)

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  • GOOGLE Netzwelt: Google Pixel 2 – Bilder im Netz: evleaks enthüllt neue Smartphones vorab: Am 4. Oktober will Google seine neuen Pixel-Smartphone vorstellen. Doch der Brancheninsider evleaks hat jetzt schon Bilder veröffentlicht, die einen Vorgeschmack auf das Pixel 2 und das Pixel 2 XL geben sollen: Ein neues Design ist hier zu sehen, unter anderem mit einer vergrößerten Kamera auf der Rückseite und einem verkleinertem Glasschild an der Oberseite. Sollten die geleakten Bilder tatsächlich echt sein, wird Google wohl ein Re-Design vornehmen. Netzwelt schätzt die Glaubwürdigkeit der Bilder jedoch als hoch ein.

  • YAHOO Heise: Redkordhack bei Yahoo war drei Mal so groß: Im August 2013 wurde Yahoo gehackt – Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Passwort-Hashes (MD5) sowie verschlüsselte oder unverschlüsselte (!) Sicherheitsfragen samt den dazu gehörenden Antworten gerieten in falsche Hände. Auch Flickr-Nutzer wurden zu Opfern, da ihre Konten gleichzeitig Yahoo-Konten sind. Dies fiel jedoch erst 2016 einer Polizeibehörde auf, die daraufhin Yahoo informierte. Die Rede war hier von über einer Milliarde betroffener Nutzerkonten – doch am Dienstag kam nun heraus, dass es sich um ganze drei Milliarden Yahoo-Konten handelt. Insgesamt hat Yahoo schon drei Millionen Hacks erleiden müssen – dafür hatte das Unternehmen schon im März 2017 einmal russische Spione angeklagt.

  • APPLE Golem: iOS 11.0.2 ist da: Das zweite Update des neuen Betriebssystems iOS 11 ist nun für das iPhone, das iPad und den iPod Touch veröffentlicht. So beinhaltet das iOS 11.0.2. nach Apple nur Fehlkorrekturen und Leistungsverbesserungen: Tonprobleme beim iPhone 8 und ein Problem bei der Fotoverwaltung sollen behoben werden. Berichten zufolge sollen im Vergleich zum iOS 11 auch zu kurze Akkulaufzeit den Nutzer aufgefallen sein – ein häufiges Problem nach iOS-Updates.

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  • MEDIENKONSUM horizont: Deutsche verbringen erstmals mehr Zeit mit digitalen Medien als mit TV: Laut einer zentralen Studie des Marktforschers E-Marketer verbringen die Deutschen neuerdings sogar mehr Zeit mit der digitalen Nutzung, als vor dem Fernseher. Die bis jetzt benötigten 214 Minuten stiegen auf 226 Minuten pro Tag an, die Zeit, die mit TV verbracht wurde, stieg nur um eine Minute. Die Zukunftsaussichten stehen gut für die sozialen Medien, ihre Beliebtheit wird zusätzlich angetrieben durch die mobilen Endgeräte, die diese Entwicklung weitgehend verstärken.

  • RÜSTUNGSEXPORT n24: An diese Länder liefert Deutschland die meisten Waffen: Deutschland und sein Waffenexport ist ein leidliches Thema und fügt noch mehr Leid zu. Laut dem aktuellsten Rüstungsbericht war der deutsche Waffenexport nun schon doppelt so hoch wie noch im Jahr zuvor. Gerade Gebiete wie Katar, zu dem Arabien und Ägypten noch letzte Woche den Kontakt abbrachen, aufgrund der angeblichen Unterstützung von Terroristen, gehören zu den größten Kunden. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) rief zur Transparenz auf und forderte ein Mitspracherecht des Bundestages im Rüstungsexport. Zurzeit tagt das Gremium, welches den Bundessicherheitsrat beinhaltet und neben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Gabriel sieben weitere Kabinettsmitglieder, geheim. Es bleibt abzuwarten, was der Denkanstoß über eine mögliche Transparenz zum Thema Waffenlieferungen in Zukunft bringen wird.

  • CELONIS gruenderszene: Celonis: Erst in die USA – und schon bald an die Börse: Wie es ist unterschätzt und nicht wahrgenommen zu werden, darin kennen sich die Celonis Gründer aus. 2011 gründeten sie ihre Datenanalyse-Software in München und suchten nach Investoren, die ihnen ein kleines Startkapital biete. Doch das geringe Alter und die daraus angeblich resultierende fehlende Erfahrung schreckte viele ab. Sechs Jahre später hat es das Unternehmen geschafft und will sogar an die Börse gehen und auf dem amerikanischen Markt expandieren. Ob diese Pläne realisiert werden, wird sich nach dem Celonis-Gründer Alex Rinke 2020 zeigen.

  • GESICHTSERKENNUNG wired: Terrorfahndung: De Maizière fordert Gesichtserkennungs-Software: Nach dem Bundesaußenminister Thomas de Maizière soll jetzt eine Software zur Gesichtserkennung eingesetzt werden, um gegen mögliche Terroristen schnell und effektiv vorzugehen. Zusätzlich soll die Erlaubnis des Zugriffes auf Messenger-Dienste wie WhatsApp den Sicherheitsbehörden in Zukunft die Arbeit erleichtern. Die ersten Tests mit der neuen Software sollen im Sommer am Bahnhof Berlin Südkreuz durchgeführt werden. Grundrechte werden hierbei jedoch nur minimal eingeschränkt, so De Maizière, da die Gesichtserkennungssoftware nur bei eingespeicherten Terroristen Alarm schlägt. Wie beruhigend!

  • YAHOO gruenderszene: Während du schliefst- Marissa Mayer verabschiedet sich offiziell von Yahoo: Alles hat ein Ende. Yahoo-CEO Marissa Mayer teilte nun in einem Schreiben an ihre Mitarbeiter mit, dass sie sich nach fünf Jahren an der Spitze nun verabschiedet. Grund hierfür war die Übernahme von Yahoo durch Verizon. Wohin ihre nächste Reise gehen wird, ist noch unklar. Fest steht jedoch, dass knapp 2.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen.

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  • DEUTSCHE BANK MOBILE PAY: Deutsche Bank startet Bezahlen per Smartphone – Apple Pay lässt weiter warten: Ab dieser Woche können Deutsche Bank-Kunden mit ihrer Banking-App auch bezahlen. Kunden mit Android-Smartphone sollen ihre Mastercard-Kreditkarte in die Deutsche Bank App integrieren können und dann per Smartphone bezahlen. Die Funktion groß auszurollen, traut sich die Bank offenbar noch nicht: Vorerst sollen nur 300.000 von acht Millionen Kunden den Service nutzen können, wie das Handelsblatt berichtet.

  • TOR golem: Tor-Entwickler experimentieren mit Rust: Die Entwickler des Browsers Tor, der als sicherer als andere Browser gilt, denken darüber nach, die Sprache des Programms zu wechseln. Die Sprache, die bisher zum Einsatz kommt, ist C. „Ein kleiner Fehler in C könnte echte Konsequenzen für echte Menschen haben“, sagte allerdings Entwicklerin Isis Aora Lovecruft auf Twitter. Beim einem Treffen letzte Woche wurde diskutiert, ob statt C nun die Sprache Rust Einzug halten soll. Sie soll bald für erste Tests genutzt werden.

  • SMARTHOME heise: Versteckte Mikrofone in euren Haushaltsgeräten: Alles wird smart: Überwachungskameras, Heizungsthermostate und Schaltsteckdosen kommunizieren munter über das Internet mit ihren Herstellern und verwandeln die Router-Firewall in einen Schweizer Käse. Was genau die IoT- und Smart-Home-Geräte tun, erfahren die Kunden jedoch nicht. In Ausgabe 8/2017 hat das c’t magazin am Beispiel etlicher Geräte aus dem Fundus der Mitarbeiter untersucht, wie es um die Sicherheit von IoT- und Smart-Home-Geräten bestellt ist, ob die Privatsphäre gewahrt bleibt und welche Möglichkeiten der Kunde hat, Gefahren zu erkennen und zu vermeiden.

  • TELEKOM Welt: Gratis-Streaming beim Telekom Mobilfunk: Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Telekom, hat angekündigt, dass für Nutzer, die den Magenta-Mobil-Tarif L gebucht haben, künftig Video- und Musikstreaming „kostenlos“ sein werden. Damit gemeint ist, dass sich das Datenvolumen nicht mehr dadurch verringert, dass Musik oder Videos gestreamt werden. Laut van Damme haben viele Nutzer „Angst davor, ihr Datenvolumen zu verbrauchen“. Ihnen wolle man mit der neuen Option die Angst nehmen. Hingegen anders lautender Vermutungen, dieses Angebot würde die Netzneutralität gefährden, sagte der Telekom-Chef: „Wir verletzen hier keine Netzneutralitätsregeln, weil wir alle Interessenten und Partner gleich behandeln“.

  • YAHOO kurier.at: Aus AOL und Yahoo soll Oath werden: Das US-Internetunternehmen Yahoo soll nach seiner Übernahme durch den US-Telekommunikationsriesen Verizon offenbar mit der Verizon-Tochter AOL zu einer Einheit verschmelzen, die offenbar den Namen Oath tragen soll. „TakeTheOath“ schrieb AOL-Chef Tim Armstrong am Montag im Kurzmitteilungsdienst Twitter und machte damit ein Wortspiel, das sowohl „Nimm Oath“ als auch „Leiste den Eid“ bedeutet. Den geplanten Zusammenschluss nannte Armstrong ein „nicht zu bremsendes Team“.

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  • CYBERSECURITY heise: Bundesregierung: Mit Verbeamtung IT-Fachkräfte für Cybersecurity gewinnen: IT-Sicherheitsspezialisten können jetzt möglicherweise von der Bundesregierung verbeamtet werden. Dies lies sie zumindest in der Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion verlauten. So soll das neu geschaffene Mobile Incident Response Team (MIRT) des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aus zehn IT-Fachkräften bestehen. An der Universität der Bundeswehr soll dazu bis 2019 der Studiengang „Cybersicherheit“ etabliert werden, der IT-Spezialisten direkt für den Dienst in der Bundeswehr qualifizieren soll.

  • FAKE NEWS netzpolitik: “Fake News kann Propaganda sein, Facebook kann Lügen sein” – die Social-Bots-Debatte bei CDU/CSU: In der von der CDU/CSU veranstalteten Diskussion zum Thema “Strategien gegen Hass im Netz” ging es um Themen wie Social Bots, Fake News und Hate Speech. Als sowohl analog, wie digitales „Grundrecht“ beschrieb Bundestagsfraktionsvorsitzender der CDSU/CSU, Volker Kauder, das Recht auf Meinungsfreiheit. Betont wurde, bei rund 29 Millionen Nutzern allein in Deutschlande, der Mitarbeitermangel bei Facebook, um gezielt gegen Fake News, Propaganda oder Hate Speech vorzugehen.

  • YAHOO horizont: Warum sich die Yahoo-Übernahme durch Verizon weiter verzögert: Zuletzt verließ Konzernchefin Marissa Mayer die Firma und nun steht die Übernahme durch Verizon immer noch auf der Kippe. Für Yahoo läuft es seit der Bekanntgabe des Milliardendeals im Juli 2016 und der Öffentlichmachung eines umfangreichen Datendiebstahls im Dezember 2016 eher durchwachsen. Die US-Börsenaufsicht SEC geht nun der Frage nach, ob Yahoo zu spät über die Cyber-Attacken auf den Internet-Konzern informiert hat.

  • APPLE giga: Apple und Foxconn wollen gigantische Fabrik in den USA errichten: Trump will die Produktion von Apple-Geräten ins eigene Land bringen. Auf einer Unternehmensfeier bestätigte Foxconn-Chef Terry Gou, dass es in den USA eine Apple Display-Fabrik geben soll. Ein solches Unternehmen könnte bis zu 60.000 Arbeitsplätze schaffen. Fraglich ist nur, inwieweit dies politischen Charakter hat und ob Apple sich diesem nun beugt. Der neu vereidigte Präsident hatte zuvor im Wahlkampf scharf gegen das Unternehmen geschossen und die Job-Auslagerung nach China kritisiert.

  • GESELLSCHAFT carta: Shahak Shapira und der #yolocaust: Warum nicht mit Bäm?: Das jüdische Denkmal in Berlin wird täglich von tausenden Menschen besichtigt und nicht selten als Plattform zur sozial-medialen Selbstinszenierung benutzt. Der jüdische Satiriker Shahak Shapira hat jetzt mit seinem Kunstprojekt #yolocaust darauf aufmerksam gemacht. Dafür nimmt er frei verfügbare und bestehende Selfies und Bilder von den öffentlich zugänglichen sozialen Medien der Besucher und inszeniert sie mittels Fotomontage drastisch neu.

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  • IPHONE stern: Der Tag, an dem die Taste starb: Vor zehn Jahren, im Jahr 2007, war die Welt noch eine andere. Als ein Mann im schwarzen Rollkragenpullover ein Handy ohne Tasten präsentierte, konnte sich noch kaum jemand vorstellen wie sehr das Smartphone, vor allem eben das iPhone, den Alltag verändern und revolutionieren würde. Apple erfand mit ihrem iPhone vor zehn Jahren das Telefon neu und wurde so zum Taktgeber einer ganzen Branche und das iPhone zum Symbol des mobilen Internets. Wie hat sich das iPhone seither entwickelt und vor allem unser Kommunikationsverhalten und wie soll es in Zukunft weitergehen?

  • YAHOO golem: Yahoo verliert Namen und Marissa Mayer: Hiermit geht wohl ein Kapitel Internetgeschichte zuende. Yahoo so wie es war gibt es nicht mehr. Das 1994 gegründete Internetunternehmen wurde nun für 4,8 Milliarden US-Dollar vom Telekomkonzern Verizon aufgekauft und folglich in Altaba umbenannt. Nun ist auch bekannt geworden, dass Vorstandsvorsitzende Marissa Mayer und weitere Manager den Internetpionier verlassen werden. Konkurrenz wie Facebook und Google waren für das Unternehmen einfach zu stark und so ist es an die Wand gefahren, ebenso stürzte ein beispielsloser Datendiebstahl durch einen Hackerangriff das Unternehmen weiter in die Krise.

  • CES 2017 heise: Das war die CES 2017: Smart, intelligent und mit Kulleraugen: In der vergangenen Woche hat in Las Vegas die Consumer Electronics Show (CES) 2017 stattgefunden, eine der weltweit größten Messen für Unterhaltungselektronik. Bereits zum 50. Mal wurden dem Publikum die neusten Tech-Innovationen vorgestellt. Im Fokus der Entwickler stand so vor allem das Zuhause und der Alltag des Menschen. Jeder Lebensbereich soll erfasst und „smart“ gemacht werden. Künstliche Intelligenzen, so auch beispielsweise Amazons Alexa oder kleine Roboter gab es an jeder Ecke. Was sind nur Gimmick und was wirklich revolutionär?

  • ONLINEHANDEL t3n: Onlinehändler: Rücksendungen kosten angeblich dreistelligen Millionenbetrag: Weihnachten ist vorbei und es scheint so viel wie online geshoppt wurde, wird ebenso wieder zurückgeschickt. Die Rücksendungen aus eben diesem Geschäft kosten den Onlinehandel angeblich hunderte Millionen Euro, laut einer Studie der Kölner EHI-Handelsforschung. Fast ein Drittel der Retouren lasse sich nicht mehr als Neuware verkaufen. Die meisten Retouren verzeichnet der Modehandel. Die meisten großen Unternehmen scheinen jedoch relativ unbeeindruckt von solch großen Verlusten.

  • SICHERHEIT chip: Manipulierte Geldautomaten: Eine Stadt trifft es besonders oft: Geldautomaten in größeren Städten machen viele Menschen nervös, die Chance ist ja groß, dass er manipuliert wurde, denkt man. Fakt ist nun, dass vor allem in Berlin solche Angriffe besonders häufig auftreten. Im letzten Jahr wurden ganze 159 Geldautomaten in der Hauptstadt geskimmt. „Skimming“ steht für „Abschöpfen“ oder „Absahnen“ bezeichnet eine Methode, illegal elektronische Daten von Zahlungskarten auszuspähen. Die Kollegen von Chip verraten, wie man sich dagegen schützen kann.

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  • DATENKLAU FAZ: Datendiebstahl bei über einer Milliarde Yahoo-Nutzerkonten: Erneut gab der Internet-Konzern Yahoo bekannt, dass Kriminelle an die Daten von Nutzern gelangt sind. Betroffen sind dieses Mal mehr als eine Milliarde Konten. Bereits im September kam heraus, dass mindestens 500 Millionen Nutzerprofile betroffen sind. In Einzelfällen soll den Hackern sogar die Kombination aus Sicherheitsfrage und passender Antwort vorliegen, die gebraucht wird, um ein vergessenes Passwort zu ändern. Die Attacken fanden im August 2013 sowie Ende 2014 statt. Der Telekom-Konzern Verizon hatte geplant, das Yahoo-Webgeschäft zu kaufen, angesichts der aktuellen Nachrichtenlage komme der Deal jetzt aber auf den Prüfstand.

  • TRUMP Stern: Donald Trump umgarnt plötzlich Internet-Giganten: Noch während des Wahlkampfes hatten sich die CEOs von Internet-Giganten wie Apple, Google, Microsoft, Amazon und Facebook fast geschlossen gegen Trump gestellt und stattdessen für seine Konkurrentin Hillary Clinton geworben. Bei einem Gipfeltreffen in New York mit dem designierten Präsidenten gab sich Trump nun gönnerhaft. Er bot den Geschäftsmännern an, jederzeit für sie erreichbar zu sein. Außerdem sei er für sie da, um ihnen zu helfen, damit es ihnen gut ginge. Zudem seien sie eine unglaubliche Gruppe von Leuten, die es so nur einmal auf der Welt gäbe.

  • APPLE heise: Apple warnt vor Netzteilen und Akkus von Drittanbietern: Apple warnt auf der firmeneigenen Website vor Netzteilen und Akkus von Drittanbietern. Die Geräte könnten „Sicherheitsrisiken bergen“. In einer Klage gegen eine Firma, die auf Amazon nachgemachte, als echt deklarierte Produkte verkauft, heißt es, die gefälschten Lade-Accessoires könnten überhitzen, Feuer fangen und tödliche Stromschläge verursachen. Tatsächlich konnte eine unabhängige Studie nachweisen, dass von 400 im Online-Handel bezogenen Geräten 397 Stück durch einen einfachen Sicherheitstest fielen, da die mangelnde Isolierung zu Stromschlägen führen kann.

  • UBER t3n: US-Behörde verbietet selbstfahrende Autos in San Francisco: Das DVM (Department of Motor Vehicles) in Kalifornien geht gegen Uber vor. Das Unternehmen hatte ohne Erlaubnis angefangen, selbstfahrende Autos auf die Straße zu bringen. Die Behörde wies Uber jetzt an, diese wieder zu entfernen. Daraufhin erwiderte der Taxi-Konkurrent, dass stets ein Fahrer an Bord sei, weswegen der Befehl hinfällig sei. Zum Thema Verkehrssicherheit tauchte jüngst ein YouTube-Video auf, das ein Uber-Fahrzeug dabei filmt, wie es eine rote Ampel überfährt. Dies sei eine Gefährdung des Straßenverkehrs, weshalb die Anordnung der Behörde laut San Francisco Examiner sehr wohl begründet sei.

  • AMAZON golem: Amazon liefert Paket mit Drohne aus: Im englischen Cambridge ist es Amazon gelungen, einem Kunden die Bestellung mittels einer Drohne zu liefern. In dem Paket enthalten waren eine Fire-TV-Box und eine Tüte Popcorn. Die Drohne legte das Paket auf einer Landemarkierung im Garten des Bestellers ab und flog zurück. In den USA ist dieses System bislang nicht gestattet, da der Piloten Sichtkontakt mit der Drohne halten muss, wodurch sich der Einsatz bisher praktisch unmöglich gestaltet. In Großbritannien sind die Lieferungen testweise und nur in einem bestimmten Gebiet in der Region Cambridge erlaubt. Auch in Deutschland werden solche Tests durchgeführt, DHL erprobt den Einsatz von Paketkopters in dritter Generation.

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  • YAHOO heise: Yahoo leitet Mails wieder weiter: Yahoo ermöglicht es seinen Nutzern wieder eingehende E-Mails an andere E-Mail-Adressen automatisch weiterzuleiten. Der Internetdienstleister hat, die in der vergangenen Woche deaktivierte, automatische E-Mail-Weiterleitung wieder aktiviert. Zuvor war es Anwendern nicht mehr möglich gewesen, neue Weiterleitungen einzurichten. Als Grund für den Wegfall der Funktion hatte Yahoo Wartungsarbeiten angegeben, jedoch legte das Vorgehen den Verdacht nahe, dass es das Abwandern von Nutzern in Folge der Überwachungsaffäre „Yahoo-Gate“ erschweren sollte.
  • GOOGLE t3n: Android Wear 2.0: Zwei neue Google-Smartwatches kommen Anfang 2017: Im Sommer wurde bekannt, dass Google an zwei neuen Android-Wear-Uhren arbeitet, jetzt gibt es neue Informationen dazu. Die Smartwatches kommen im ersten Quartal 2017 auf den Markt und werden das aktualisierte Betriebssystem Android Wear 2.0 haben. Weitere Features sind derzeit nicht bekannt – nur, dass die Wearables den neuen virtuellen Assistenten Google Assistant erhalten. Ursprünglich sollte es sich bei den neuen Android-Wear-Produkten um Nexus-Uhren handeln, doch das Unternehmen zieht auch bei den Wearables seine neue Hardware-Strategie durch. Wie die neue Smartphone-Serie Pixel könnten auch die Smartwatches das Label „Made by Google“ erhalten.
  • SONY golem: Produktionsmenge von Playstation VR soll erhöht werden: Das Virtual-Reality-Headset Playstation VR ist so gut wie überall ausverkauft, nun plant Sony eine Steigerung der produzierten Menge. Bis sich an der Liefersituation etwas ändert, dürfte es aber noch dauern. Das hat Jim Ryan, Chef von Sony Interactive Entertainment Europe, vor einigen Tagen im Gespräch mit CNBC gesagt. Der Manager geht davon aus, dass innerhalb kurzer Zeit mehrere Hunderttausend PS VR einen Käufer finden. Das Marktforschungsunternehmen Superdata Research hatte in einer (allerdings etwas älteren) Prognose sogar den Absatz von bis zu 2,6 Millionen Playstation VR allein bis Ende 2016 erwartet.
  • FACEBOOK The Next Web: Future versions of Facebook Messenger will come with a Data Saver mode: Facebook arbeitet zurzeit an einem Datenspar-Modus für seinen Messenger. Nutzer des Android-Beta-Programms können dieses neue Feature bereits testen. Ohne den Datenspar-Modus wurden alle Bilder und Videos, die der Nutzer empfangen hat, automatisch runtergeladen. Mit dem neuen Feature muss man die Bilder und Videos zuerst anklicken damit sie runtergeladen werden. Für Textnachrichten gibt es keine Veränderungen.
  • FUJITSU Handelsblatt: Fujitsu streicht in Deutschland hunderte Jobs: Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu will einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland 400 bis 500 Arbeitsplätze abbauen. Eine endgültige Entscheidung solle nach Verhandlungen mit den Beschäftigten fallen, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“. Insgesamt beschäftigt der Konzern hierzulande 12.000 Menschen. Die Stellenstreichungen beträfen hauptsächlich Entwicklung und Informationstechnik. Insidern zufolge könnte sich Fujitsu zukünftig auf IT-Dienstleistungen konzentrieren. Mit dem weltgrößten Computer-Hersteller Lenovo verhandelt das Unternehmen offenbar über einen Verkauf des PC-Geschäfts von Fujitsu.
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  • AMAZON golem: Amazon will Lebensmittelläden eröffnen: Künftig sollen Amazon-Kunden ihre Bestellungen in eigenen Lebensmittelläden des Onlineversandhändlers abholen können. Der Kunde soll sich die Waren aussuchen können und die von ihm bestellten Artikel entgegennehmen. Damit spart sich Amazon die Lieferung verderblicher oder schwer zu transportierender Waren zum Kunden. Es soll zunächst in den USA mit Teilnehmern des Frischedienstes Amazon Fresh getestet werden. Auch in Deutschland sollen Berichten zufolge Vorbereitungen für den Start des Lebensmittellieferdienstes Amazon Fresh getroffen werden.
  • YAHOO PC-WELT: Yahoo will Abwanderung seiner Nutzer dreist verhindern: Mit einem dreisten Trick versucht Yahoo zu verhindern, dass von Datenklau und Spionage genervte Nutzer zu einem anderen E-Mail-Anbieter wechseln. Nachdem Hacker die Daten von 500 Millionen Benutzern gestohlen haben und nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen für einen US-Geheimdienst die E-Mails von Millionen Nutzern durchsucht hat, wollen sicherlich viele zu einem anderen Anbieter wechseln. Doch das ist gar nicht so einfach, weil Yahoo die automatische E-Mail-Weiterleitung abgeschaltet hat.
  • WINDOWS heise online: Windows-Update macht Minix-PC unbrauchbar: Nach dem Einspielen einer falschen Firmware, die Windows 10 automatisch per Windows Update installiert, booten Mini-PCs von Typ Minix NEO Z64W mit Atom Z3735F nicht mehr. Nach Informationen von heise online sind derzeit keine anderen Systeme mit Bay-Trail-Technik beziehungsweise Atom Z3735F von dem Firmware-Update-Fehler unter Windows 10 betroffen. Nach Informationen im Minix-Supportforum liefert Windows Update das falsche Firmware-Update auch nicht mehr aus.
  • SMARTPHONE HORIZONT: Android dominiert, Apple macht Kasse: Im weltweiten Smartphone-Markt ist Samsung bislang die klare Nummer eins. Im zweiten Quartal kam der südkoreanische Konzern nach Berechnungen der Marktforscher von IDC mit rund 77 Millionen verkauften Computer-Handys auf einen Anteil von gut 22 Prozent. Apples iPhone lag mit 40,4 Millionen Telefonen und knapp zwölf Prozent Marktanteil auf Platz zwei. Doch da Apple auf günstige Modelle in seinem Angebot verzichtet, erzielt der Konzern mit Abstand die höchsten Gewinne in der Branche.
  • DEUTSCHLAND Handelsblatt: Für viele Senioren ist die Pflege zu teuer: Was Altenpflege in Deutschland kostet, ist je nach Region extrem unterschiedlich. Viele Senioren können sich keinen teuren Heimplatz leisten. Doch auch günstige Pflege hat ihren Preis, wie eine aktuelle Studie zeigt. In einer am Mittwoch vorgestellten Studie der Bertelsmann-Stiftung, übersteigt der fällige Eigenanteil für den Heimplatz in fast der Hälfte aller Städte und Kreise (44 Prozent) das durchschnittliche Haushaltsbudget der über 80-Jährigen. Bislang fehle es der Politik an einer Lösung, wie Altenpflegekräfte leistungsgerecht bezahlt werden, ohne die Pflegebedürftigen und ihre Familien finanziell zu überfordern.
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  • YAHOO heise: Yahoo-Gate: Offenbar wurden nicht nur Emails gescannt: Das Yahoo-Gate wird immer größer: Das von der Regierung beauftragte Scanning ist wahrscheinlich viel weitreichender als bislang bekannt geworden ist. Angeblich seien nicht nur E-Mails gescannt worden, sondern das gesamte Yahoo-Netzwerk. Nach Aussagen früherer Mitarbeiter wurde ein Kernel-Modul für Linux eingeschleust, welches alles von dem Unternehmen überwacht hat. Der US-Telekomkonzern Verizon, der Yahoo übernehmen möchte, will nun deutlich weniger für bezahlen.
  • SAMSUNG golem: Produktion des Galaxy Note 7 ist gestoppt: Mittlerweile haben sich sogar die als sicher geltenden Austauschgeräte des Galaxy Note 7 selbst entzündet. Aufgrund dieser Vorfälle wurde die Produktion des Smartphones nun gestoppt. Die ersten Mobilfunknetzbetreiber haben den Verkauf des Modells beendet und bieten auch keine Austauschgeräte mehr an. Seit Ende September sollten laut Samsung nur noch Geräte verfügbar sein, die von diesem Fehler nicht betroffen sind. Doch die nun bekannt gewordenen Fälle lassen Zweifel daran aufkommen.
  • VIRTUAL REALITY wareable: This is what virtual reality will (probably) look like in 2021: „In fünf Jahren wird die VR-Technik von heute prähistorisch anmuten“, eröffnete Chief Scientist Michael Abrash seinen Vortrag bei der Oculus-Connect-Konferenz 2016. Seiner Meinung nach wird die Auflösung höher, das Blickfeld erweitert, die Schärfentiefe variabel. „Wir erschaffen heute eine Plattform, die bestimmt, wie wir in den nächsten Jahrzehnten arbeiten, uns unterhalten und ganz einfach leben werden.“, fügte Abrash hinzu.
  • DATENSPEICHERUNG datenschutzbeauftragter-info: Was weiß Facebook über mich?: Durch die Datenweitergabe von WhatsApp an sein Mutterunternehmen Facebook kam wieder einmal die Frage auf, was Facebook eigentlich alles über einen weiß. Das soziale Netzwerk wertet jeden Klick, Like, Post und jedes hochgeladene Bild aus. All das um die Vorlieben und Interessen der User besser einschätzen und passende Werbeanzeigen einblenden zu können. Die investigativen Journalisten von ProPublica haben nun ein Tool entwickelt, durch das man sich anschauen kann, was Facebook alles an Daten über einen speichert. “What Facebook Thinks You Like“ lautet der Name des Plug-Ins für Chrome.
  • TWITTER bloomberg: Twitter Seeks New Path After Potential Bidders Said to Back Off: Vor einigen Wochen waren mehrere Interessenten für eine Twitter-Übernahme im Gespräch. Nun ist laut Bloomberg nach Disney und Google auch Salesforce abgesprungen und hat kein Angebot gemacht. Das soziale Netzwerk sucht jetzt nach einem Plan B, das Management möchte bis Monatsende eine Lösung finden. Möglich wäre der Verkauf von einzelnen Geschäftsbereichen. Außerdem möchte sich Twitter auf Live-Videos konzentrieren und damit mehr Benutzer ansprechen.
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  • YAHOO t3n: Yahoo hat E-Mails heimlich für US-Geheimdienste durchsucht: Yahoo hat im letzten Jahr heimlich ein Software-Programm gebaut, dass US-Geheimdiensten erlaubte eingehende E-Mails von Yahoo-Nutzern zu durchsuchen. Dies sei angeblich das erste Mal, dass ein US-Internetunternehmen eine solche Anordnung tatsächlich umsetzt. Wonach gesucht wurde und ob auch andere Konzerne solche Anfragen bekamen, ist unbekannt. Berichten zufolge wurde aber eine bestimmte Liste abgearbeitet, sodass US-Behörden die E-Mails nach bestimmten Worten oder Anhängen durchsucht haben könnten.
  • WHATSAPP welt: Diese neuen Kamerafunktionen gibt es jetzt bei WhatsApp: Die neue WhatsApp-Version ist spielerischer und komfortabler. Ab sofort gibt es eine neue Bildbearbeitungs-Funktion, sodass man Fotos und Videos direkt bearbeiten kann. Man kann nun etwas auf Bilder malen und Emojis oder einen Text einfügen. Derartige Funktionen kennt man bereits von Snapchat. Auch die Kamera bietet in der neuen Version mehr Möglichkeiten wie z.B. den Frontkamera-Blitz. Das Update ist auf Android-Smartphones bereits verfügbar. iPhone-Nutzer müssen sich noch einige Tage gedulden.
  • APPLE golem: Display für kommendes iPhone könnte von Sharp kommen: Apple verhandelt zurzeit darüber, dass in den kommenden iPhones OLED-Displays von Sharp eingebaut werden. Das Unternehmen möchte damit beim Komponentenkauf unabhängiger von einzelnen Anbietern sein. Ob es zu einem Vertragsabschluss kommt, hängt auch davon ab, ob Sharp die benötigten Mengen produzieren kann. Bisher nutzte Apple LC-Displays mit IPS-Technik, während andere Anbieter schon länger OLED-Displays verwenden.
  • MICROSOFT heise: Aktivitätstracker: Microsoft verabschiedet sich wohl vom Microsoft Band: Microsoft hat den Aktivitätstracker Microsoft Band 2 aus seinem Online-Shop genommen und plant keine dritte Version. Auf Amazon können noch letzte Geräte gekauft werden. Außerdem hat das Unternehmen sein Software Development Kit (SDK) zurückgezogen, was das Ende der Produktreihe noch deutlicher macht. Dieser Rückzug wurde jedoch noch nicht öffentlich verkündet.
  • SAMSUNG horizont: Samsung verkauft wieder Note-7-Smartphones: Einen Monat nach dem weltweiten Rückruf wurde das Samsung Galaxy Note 7 wieder auf den Markt gebracht. Aufgrund von Brandgefahr, infolge von Akku-Problemen, wurde das Modell weltweit zurückgerufen. Nach Angaben des Unternehmens waren 2,5 Million Geräte betroffen, allein in den USA und Südkorea wurden etwa 1,4 Millionen Geräte verkauft. Die neuen Geräte sind mit neuen Akkus ausgestattet. In Europa wird das Modell ab dem 28.Oktober verkauft.
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  • FIREFOX golem: Firefox 49 kann vorlesen: Mozilla hat eine neue Version von Firefox für Windows, Linux, Mac OS und Android veröffentlicht. Ein besonderes Feature des Updates ist die Vorlesefunktion. Diese lässt sich im Reader-Modus, den man über das Buch-Symbol in der Adressleiste öffnen kann, anschalten. Außerdem benutzt die Android-Version den Cache sinnvoll und zeigt zuvor aufgerufene Seiten auch an, wenn gerade keine Internet-Verbindung vorhanden ist.
  • YAHOO handelsblatt: Yahoo ließ sogar Verizon im Dunkeln tappen: Yahoo wurden mehr als 500 Millionen Datensätze geklaut. Nicht nur den Kunden hat die CEO Marissa Mayer dies verheimlicht, sondern auch dem Telekomkonzern Verizon, der das Unternehmen übernehmen möchte. Außerdem können unter den entwendeten Daten Namen, Geburtstage, E-Mail-Adressen und Telefonnummern sein. Teilweise konnten die Angreifer sogar Sicherheitsfragen und Antworten übernehmen, mit denen man Passwörter zurücksetzten kann.
  • FACEBOOK heise: CarPlay-Unterstützung: Facebook Messenger lernt Autofahren: Dank iOS 10 kann man ab sofort Anrufe von dem Facebook Messenger auch im Auto entgegennehmen. Jedoch gibt es noch keine Siri-Unterstützung, sodass man die Telefonate nicht selbst einleiten kann. Außerdem werden in CarPlay-Fahrzeugen nun auch Benachrichtigungen des Messengers empfangen. CarPlay ist eine intelligente, sichere Möglichkeit, um das iPhone im Auto nutzen zu können, die man in ausgewählten Modellen findet.
  • INDUSTRIE 4.0 t3n: Industrie 4.0: SAP und Bosch planen Kooperation für das Internet der Dinge: Bosch und SAP haben jetzt eine langfristige Kooperation angekündigt. Beide Unternehmen bieten jeweils eigene Produkte für das Internet der Dinge an und möchten nun im Cloud-Sektor zusammenarbeiten. In Zukunft wollen die beiden Konzerne auch im Rahmen des Industrial Internet Consortium und der deutschen Plattform Industrie 4.0 gemeinsame Industriestandards entwerfen. Zusammen wollen sie einheitliche Rahmenbedingungen schaffen, von denen die gesamte Industrie profitieren wird.
  • TWITTER spiegel: Die Türkei fordert Twitter besonders oft zum Löschen auf: Twitter bekommt immer mehr behördliche Anfragen zum Löschen von Inhalten. Einem aktuellen Transparenzbericht zufolge kamen fast 80 Prozent der Aufforderungen aus Russland und der Türkei. Im ersten Halbjahr 2016 bekam Twitter 4434 Anträge von Regierungs- und Polizeistellen, das sind 13 Prozent mehr als im Vorhalbjahr. Die Anfragen wurden meistens damit begründet, dass Inhalte gegen gesetztliche Bestimmungen in den betreffenden Ländern verstoßen haben.
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  • GAMESCOM heise: Messe hält Besucherrekord: Die Gamescom ist eine der weltweit größten Events für Computer und Videospiele. Das Event fand vom 17. bis 21. August 2016 statt und erreichte mit mehr als 500.000 Besuchern dieses Jahr einen neuen Besucherrekord. Bereits vor Beginn der Messe waren die Tagestickets ausverkauft. Dieses Jahr wurden alle Sicherheitsmaßnahmen erhöht, um den Besuchern mehr Sicherheit gewährleisten zu können. Zu diesen Sicherheitsmaßnahmen gehörte, dass man keine nachgebildeten Waffen mit in die Hallen nehmen durfte, was viel Protest auslöste. Durch Neuauflagen kam das diesjährige Thema Virtual Reality sehr gut bei den Besuchern an.
  • OLYMPISCHE SPIELE 2016 Stern: Was von den Spielen in Rio bleibt: Laut einiger Athleten waren die diesjährigen Spiele die schlechtesten der Geschichte. Ein Großteil der Bevölkerung litt unter den Spielen, denn Vieles blieb vor der Öffentlichkeit verborgen. Die Zustände in Rio waren grausam und das Olympia Dorf glich einem Hochsicherheitsgefängnis. Das einzige, was den Bewohnern bleibt, sind die hohe Schulden. Viele Wettberwerbe waren außerdem vom Thema Doping erschüttert, das gerade wieder in der Öffentlichkeit steht wie schon lange nicht mehr.
  • ZUCKERBERG faz: Mark Zuckerberg verkauft Facebook-Aktien: Mark Zuckerberg wird 99 Prozent der Facebook Aktienanteile verkaufen, die er und seine Frau Prischilla Chan besitzen. Als seine Tochter geboren wurden, kündigte er dies an. Nun könnte es bald soweit sein. Schon im Juni dieses Jahres gab Zuckerberg bekannt, dass er ein Unternehmen in Afrika mit dem Geld unterstützen werde, das Softwarentwickler ausbildet. Trotz der Abgabe seiner Aktien wir Zuckerberg weiterhin die Zügel bei Facebook in der Hand halten. Der Konzern hat seine Aktienstruktur für seinen Gründer geändert.
  • FACEBOOK sueddeutsche: Wie Facebook Menschen zum Schweigen bringt : Sprengnagel, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Stefanie Sargnagel, ist eine ironische Person, ihre Texte sind oft Satire, ihre Haltung ist politisch in aller Regel links. Würde sie das, was sie auf Facebook veröffentlicht, in einer Zeitung schreiben, entstünde gewiss ab und an eine Debatte über die Freiheit der Kunst. Auf Facebook aber drückt stattdessen ein Mitarbeiter die Taste Löschen – und die Sache ist erledigt. Natürlich nur für Facebook. Anderen Menschen fehlt ja etwas, nämlich der Text von Sprengnagel.
  • STARTUP bloomberg: Yahoo Ad Partner Media.net Sells to China Group for $900 Million: Das Startup Media.net, das Werbung für Yahoo und Microsoft organisiert, soll für 900 Millionen Dollar an eine Gruppe von chinesischen Investoren gehen. Die Gründe erhoffen sich dadurch mit großem Erfolg auf dem asiatischen Markt einzuschlagen. Letztes Jahr konnte das Startup rund 232 Millionen Dollar an Einnahmen vorweisen.
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  • APPLE t3n: Apple Watch 2: Mehr Power und längere Laufzeit bei gleicher Größe: Vor ungefähr zwei Jahren wurde die erste Apple Watch eingeführt. Nun ist es Zeit für eine neue Version, diese wird noch Ende dieses Jahres vorgestellt. Die Apple Watch 2 wird das gleiche Design wie ihr Vorgänger haben, jedoch wird sie ein eigenes GPS-System, einen schnelleren Prozessor und ein Barometer haben. Außerdem wird sie über eine längere Akkulaufzeit verfügen und sie soll besser gegen Wasser geschützt sein.
  • Facebook horizont: Facebook testet Snapchat-ähnliche Kamerafunktion: Nach der neuen Funktion Instagram Stories testet der Konzern von Chef Mark Zuckerberg nun eine neue Kamerafunktion im Newsfeed, welche Snapchat sehr ähnelt. In der App gibt es jetzt ein Kamerafenster, welches zum produzieren und teilen von Bildern und Videos animieren soll. Außerdem gibt es auch neue Bildbearbeitungsfunktionen und Gesichts-Filter, diese sind den Filtern von Snapchat ebenfalls sehr ähnlich. Die neuen Funktionen sollen die Nutzer dazu animieren mehr Inhalte zu produzieren, da die App mittlerweile fast nur noch passiv genutzt wird.
  • GOOGLE golem: Hinweise auf neue Software-Funktionen kommender Nexus-Geräte: Google möchte nun seine Nexus-Reihe mit mehr Funktionen versehen. Die Smartphones sollen über einen Support-Modus, einen Nachtmodus und einen verbesserten Standby-Screen verfügen. Der Support-Modus ermöglicht es den Nutzern einem Google-Mitarbeiter per Screen-Sharing den Zugriff auf das Gerät zu ermöglichen. Ob auch ältere Nexus-Smartphones über ein Update neue Funktionen erhalten ist nicht bekannt.
  • YAHOO handelsblatt: Yahoo startet neue TV-Plattform: Yahoo weitet seine Partnerschaft mit dem Streamingdienst Hulu aus. Der Internetkonzern hat nun die TV-Plattform Yahoo View eröffnet. Dort sind kostenlos tausende Serienfolgen, Filme und Trickfilme von Hulu zu sehen. Jedoch werden nur Serien und Filme zu sehen sein, die auch bei Hulu kostenlos abrufbar sind.
  • GOOGLE MAPS skift: Google Maps Comes to Rio’s Favelas for a 360-Degree Video Project: Google startet ein neues Projekt in Rio. Zusammen mit der lokalen Organisation Grupo Cultural AfroReggae wurden in den letzten zwei Jahren viele der Favelas mit der Google Street View Technologie aufgenommen. Auf der neuen Videoplattform Rio: Beyond the Map kann man nun 360 Grad Videos sehen. Diese Videos beinhalten verschiedene Geschichten aus den Favelas. Sie sollen eine bessere und rücksichtsvollere Ansicht auf die Armenviertel vermitteln, welche nicht nur Gewalt und Kriminalität beinhaltet.
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  • GAMES sueddeutsche: Zurück in die Nullerjahre: De Maizière reanimiert Killerspiel-Debatte: Der Amoklauf am OEZ in München erschütterte am Wochenende die deutsche Gesellschaft. Mehrere Menschen verlieren ihr Leben durch einen Schützen, der seine Opfer wohl gezielt zu einer Fastfoodkette lockte. Der Bundesinnenminister, Thomas de Maizière, machte in einer Rede am Samstag eine Zeitreise. Was schon länger keinen Platz mehr in Diskussionen über Amokläufe fand, buddelt de Maizière nun wieder aus. Kein vernünftiger Mensch könne bestreiten, dass das unerträgliche Ausmaß von gewaltverherrlichenden Spielen im Internet auch eine schädliche Wirkung auf die Entwicklung von Jugendlichen habe.
  • YAHOO bloomberg: Verizon to End Yahoo Survival Fight With $4.8 Billion Deal: Der Überlebenskampf des Web Unternehmens Yahoo scheint ein Ende zu haben. Bevor die Märkte öffnen gab der amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon bekannt, dass man das Kerngeschäft des Internetpioniers für rund 4,8 Milliarden US-Dollar übernehmen werde. Verizon hat wohl geplant, Yahoo mit AOL zusammenzulegen, um so im Bereich der Internetwerbung mit Facebook und Google konkurrieren zu können. Die Übernahme durch Verizon bedeutet, dass einer der bekanntesten Internetkonzerne nach 20 Jahren seine Eigenständigkeit verlieren wird.
  • PRISMA thenextweb: Prisma is now available to everyone on Android: Die Foto App Prisma, die auf einem Smartphone geschossene Bilder in das Design von „Malen nach Zahlen“ umwandelt, erfährt gerade einen großen Hype. Bisher war die App allerdings nur auf iOS Geräten zu ergattern. Das soll sich nun mit einem neuen Update ändern. Benutzer von Android Geräten sollen die App nun auch direkt vom Google Play Store downloaden können und müssen nicht mehr den Umweg über eine Einladung zu einer Beta Version gehen.
  • APP STORE t3n: Pokémon Go: Apple meldet Rekord-Downloadzahlen: Nach einem unfassbaren Wertanstieg der Nintendo-Aktie hat Apple nun bekanntgegeben, dass die Augmented-Reality-App „Pokémon Go“ einen Rekord im App Store aufgestellt hat. Genaue Zahlen veröffentliche Apple bisher wie gewohnt nicht. Auch unklar ist, ob im Google Play Store ebenso ein Rekord erreicht wurde. Ein Marktforschungsunternehmen schätzt die Download-Zahlen auf 7,2 Millionen in der ersten Woche. Zum Vergleich: Die populäre App Angry Birds kam damals nur auf 2,2 Millionen Downloads
  • KI wired: Den Olympia-Laufschuh von Nike hat eine KI entwickelt: Bald ist es wieder soweit und das Olympische Feuer wird wieder entzündet. Dann folgen die Sportler dem Ruf von Olympia und versuchen etwas Edelmetall zu erkämpfen. Besonders in der Leichtathletik hat dieses Event einen ganz besonderen Stellenwert, da die antiken Spiele vor allem in diesem Bereich ausgetragen wurden. Viele Leichtathleten werden entweder von Nike gesponsert oder benutzen die Schuhe des Unternehmens. Der neueste Schuh des Sportkonzerns soll der Schnellste der Welt sein und auf 100 Metern bis zu einer Zehntelsekunde schneller sein, als andere Schuhe. Das Besondere am Schuh – die Sohle wurde von Künstlicher Intelligenz entworfen.
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  • PROPAGANDA sueddeutsche: Coole Zeiten in der Hölle – Der Propaganda-Krieg im Netz: „Der IS ist die erste Terrorgruppe, die ein physisches und ein digitales Territorium beherrscht.“ Seit nun zwei Jahren kämpft eine internationale Allianz gegen die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates. Warum können militärische Großmächte wie die USA dieser Gruppe nur bedingt Einhalt gebieten? Es ist ein Krieg, der auf zwei Schauplätzen ausgetragen wird – in der physischen und der digitalen Welt. Und in der digitalen Welt übernimmt der IS die Rolle der Großmacht. In diesem „Krieg der Gedanken“ hat die internationale Allianz geschlafen und sich zu viel auf ihre militärischen Materialien verlassen.
  • STARTUP gruenderszene: Zwei Freunde bauen leise einen Berliner Hoffnungsträger – und erhalten 7 Millionen: Es ist eine Geschichte von Freundschaft und Erfolg. Die Hessen Marcus Börner und Oliver Oster lernen sich als Kinder kennen und werden Freunde. Nach der Schulzeit trennen sich ihre Wege für einige Zeit. Börner gründet in Berlin ein Re-Commerce-Händler und bereist nach zehn Jahren in der Geschäftsführung die Welt. Oster studiert Jura und wird Anwalt in Frankfurt. Doch die Interesse an digitalen Startups ist zu groß. Oster kündigt, verlässt Hessen und zieht zu seinem Freund Marcus Börner. Die zwei gründen 2015 „OptioPay“ und schnappen sich nun ein Investment von 7 Millionen Euro.
  • YAHOO bizjournals: Exclusive: LeEco acquires Yahoo’s Santa Clara land for $250M: Der chinesische Tech-Konzern LeEco hat in Santa Clara ein Gelände von Yahoo erworben. Rund 250 Millionen Dollar ist der stolze Preis, den Yahoo für das Grundstück einsackt. Der Konzern soll damit 106 Millionen Dollar Gewinn gemacht haben. LeEco, das als Netflix von China gilt, will seit geraumer Zeit expandieren. Auch die Elektroauto-Industrie steht in ihrem Fokus. Sie sind Investor eines Startups, das eine riesige Autofabrik bauen möchte. Das neu erworbene Gelände gibt LeEco Platz für mindestens 12.000 Mitarbeiter.
  • SNAPCHAT venturebeat: Snapchat is starting Real Life, an online magazine about technology: Snapchat wird in Kürze nicht mehr nur auf dem Smartphone unterwegs sein. Der Konzern will nun auch Web-Content bringen und gab den Start eines Online Magazins bekannt. Am 27. Juni soll man zum ersten Mal „Real Life“ begutachten können. Das Magazin soll wohl keine News-Seite werden, sondern sich durch Essays, Diskussionen und Kommentaren mit der Tech-Welt beschäftigen. Schwerpunkt liege auf der Frage, wie Technologie unseren Alltag mitbestimmt.
  • SPACE mashable: Bezos-backed Blue Origin rocket’s 4th test launch is ‘picture perfect‘: Blue Origin testete seine Rakete „New Shepard“ erfolgreich. Bis zu 100 Kilometer soll die Sonde aufgestiegen sein, bevor sie für eine sichere Landung zurückgerufen wurde. Zwei Fallschirme wurden ausgelöst und die Sonde kam unbeschädigt am Boden an. Die Gastgeber des Blue Origin Webcasts nannten es „einen Bilderbuch-Test“. Blue Origin möchte in Zukunft eine größere und schnellere Rakete bauen, die der Rakete von Elon Musks „SpaceX“ näher kommt. Auch Menschen sollen bald transportiert werden können.
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BuzzFeed gibt es jetzt auch in Japan

Screenshot BuzzFeed Japan (Image by Buzzfeed)

Seit Kurzem gibt es eine japanische Version von BuzzFeed. Der Launch wäre ohne Yahoo nicht möglich gewesen. Anders als bei den früheren Erweiterungen, die voll und ganz BuzzFeed gehören, ist BuzzFeed Japan eine gemeinsame Partnerschaft mit Yahoo Japan. BuzzFeed hat 51 Prozent Beteiligung und Yahoo Japan 49 Prozent Beteiligung an dem Projekt. Die Financial Times berichtete im vergangenen August, als die neue Seite angekündigt wurde.

Yahoo Japan ist eine der größten Seiten in Japan. Laut der Firma werden monatlich 88 Prozent aller japanischen Internetnutzer erreicht, monatlich kommt das Portal auf 56 Milliarden Seitenaufrufe. In einem Artikel, der letzten Sommer veröffentlicht wurde, fasst Präsident Greg Coleman zusammen, wie die Partnerschaft funktionieren kann und erklärt außerdem, dass BuzzFeed hofft, Kapital daraus zu schlagen, dass Yahoo seinen eigenen Markt zu Hause gut genug kennt:

“Wir werden ein gemeinsames Projekt mit der Marke BuzzFeed anbieten. Dazu gehören die eigene technische Plattform, und die Idee sowie das Verfahren, um redaktionellen Inhalt zu entwickeln, und Native Advertising. Yahoo! Japan wird das gemeinsame Unternehmen in kulturellen Fragen beraten, die Besucher auf die Webseite BuzzFeed Japan lenken und den Verkaufskanal inne haben, um BuzzFeed Japan auf den Markt zu bringen.”

Was ist also anders, wenn man in Japan neu anfängt? Das Teilen auf den sozialen Netzwerken ist der Schlüssel zum Wachstum und Geschäftsmodell von BuzzFeed. Außerdem haben die Benutzer in Japan andere Social-Media-Gewohnheiten als wir in den USA oder Westeuropa. Laut einer Studie von Klout aus dem Jahr 2015 sind Facebook-  und Twitternutzer in Tokio eher außerhalb ihrer Arbeitszeiten aktiv, während hingegen in New York, San Francisco, Paris und London die meisten Beiträge in den sozialen Netzwerken während des Arbeitstages zustande kommen. BuzzFeed startete seine erste internationale Seite im Vereinigten Königreich im Jahr 2013 und expandierte dann rasch weltweit.


Das Unternehmen hatte ursprünglich geplant, die japanische Seite schon 2014 aufzubauen, aber in einem Interview aus dem letzten Frühling sagte mir Scott Lamb, BuzzFeeds Vizepräsident für Internationales, dass das Unternehmen mehr Zeit brauche, um die beste Strategie für Japan zu entwickeln:

“Ich denke, dass wir uns zwei Herausforderungen stellen müssen. Die erste ist eine interne. BuzzFeed wächst sehr schnell und die internationalen Start-Prozesse, verbrauchen viele Ressourcen. Wir haben den größten Teil des ersten Halbjahres damit verbracht, mehr interne Mitarbeiter einzustellen und eine Struktur innerhalb BuzzFeed zu generieren, die wir anpassen können, so dass wir all diese Dinge geschickter und schneller erledigen können.

Aber es gibt auch konkrete Herausforderungen in den unterschiedlichen Märkten. Als wir nach Deutschland kommen wollten, war es ein wenig einfacher für uns. Ich hatte dort vorher schon gearbeitet und hatte somit einige Verbindungen. Es gibt viele Leute bei BuzzFeed, die die Märkte in Frankreich und dem Vereinigten Königreich ähnlich gut kennen. Japan war einer der Märkte, von dem wir im Unternehmen sehr wenig wussten, und es hat einfach eine längere Zeit gedauert, um herauszufinden, welche die richtige Marketingstrategie für uns sein wird.”

BuzzFeed vertritt auch international sein typisches Modell. Angefangen hat es mit einem kleinen Team, das sich schnell verbreitende Geschichten, für die BuzzFeed berühmt ist, produziert, bevor es sich auch auf die traditionelle Berichterstattung ausgeweitet hat. Im Vereinigten Königreich wurde BuzzFeed zum Beispiel nur mit drei Mitarbeitern gestartet. Heute sind sie im Besitz einer ganze Nachrichtenzentrale in Großbritannien und haben am Sonntag zusammen mit der BBC die Ergebnisse einer jahrelangen Untersuchung über Spielmanipulation im Tennis veröffentlicht.

Allerdings berichtet BuzzFeed Japan schon seit Anfang an über Neuigkeiten. Am Dienstag veröffentlichte man eine japanische Übersetzung der redaktionellen Richtlinien, die der Chefredakteur Shani O. Hilton im letzten Jahr geschrieben hatte. Der Aufmacher und der am meisten aufgerufene Beitrag der Seite war der Bericht über das Atomkraftwerk Fukishima Daiichi rund fünf Jahre nach dem dortigen Unglück.

Es werden auch Artikel wie den über die Spielmanipulation auf Japanisch übersetzt. “Der Grundgedanke war, dass wir internationale Büros nicht nur als Begleiter betrachten wollten, sondern dass diese auch ihre eigene Anziehungskraft entwickeln”, teilte mir BuzzFeed-Entwicklungsmanager Luke Lewis im vergangenen Frühling mit, der auch der erste Redakteur der britischen Ausgabe von BuzzFeed war.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “Nieman Journalism Lab” unter CC BY-NC-SA 3.0 US. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Teaser & Images by BuzzFeed Japan


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5 Lesetipps für den 15. Januar

In unseren Lesetipps geht es um den Tod, digitale Verwaltungen, Twitter und Yahoo, das Ende von Huffpost Live und Kritik an Bitcoin. Ergänzungen erwünscht.

  • TOD Alphr: How Facebook and Twitter are changing the way we think about death: Social Media ist genauso Teil unserer Gesellschaft und unseres Lebens geworden wie der Tod. Über beides spricht man nicht gerne, aber das eine beeinflusst, wie wir über das andere denken. Ein interessanter Artikel von Thomas McMullan über ein Thema, dem man viel mehr Zeit widmen sollte.

  • VERWALTUNG Harvard Business Review: How Local Governments Are Using Technology to Serve Citizens Better: Eine der wichtigsten Aufgaben von kommunalen Regierungen ist die auf den Service der BürgerInnen ausgerichtete Digitalisierung der Verwaltung. Steve Ressler formuliert in seinem Artikel, was dazu nötig ist. Nach der Lektüre ist einem als Berliner aber umso mehr klar, dass nicht für uns alle die Zukunft neue Verheißungen verspricht.

  • TWITTER & YAHOO Pando: What Twitter and Yahoo should do next: Bevor wir uns den zwei Fehlschlägen von Huffington Post und Bitcoin widmen, noch ein kurzer Blick auf Yahoo und Twitter, den stets vor einem großen Fehlschlag stehenden Kandidaten, die es laut Sarah Lacy zumindest noch zusammen schaffen könnten. Sie meint, dass die beiden Unternehmen zusammengehen sollten, Dorsey kann dann weiterhin in Teiltzeit CEO sein, da ja Mayer den Rest des Tages leiten kann. Klingt nach einem Plan.

  • HUFFINGTON POST Observer: The Death of ‘Huffpost Live’: How to Fail at Video: Die Huffington Post stellt ihr täglich achtstündiges Videoformat HuffPost Live ein. Jeff Jarvis kommentiert diesen Entschluss und zeigt, dass die Huffington Post auf den Video-Trend mit einem klassischen Fernsehformat antwortete. Zumindest kann man also aus diesem Fehlschlag, wie aus jedem guten Fehschlag, etwas lernen.

  • BITCOIN Medium: The resolution of the Bitcoin experiment: Den letzten Fehlschlag der Woche legt Bitcoin hin. Mike Hearn hat jahrelang als Entwickler daran mitgearbeitet, die auf Verschlüsselung beruhende Digitalwährung zu entwickeln. Seiner Meinung nach hat Bitcoin versagt, da die Community es nicht geschafft hat, dass die dezentrale Währung von der breiten Bevölkerung angenommen wird. Deshalb ist sie zurzeit arm an Funktionen und unter der Kontrolle von nur einigen wenigen Menschen. Keine vertrauensvolle Grundlage.

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5 Lesetipps für den 15. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Schwachstellen der PlayStation4, einen Hackerangriff auf Twitter-Nutzer, brennende Hoverboards, YouTube und Java. Ergänzungen erwünscht.

  • PLAYSTATION4 WinFuture.de: Playstation 4 ist offen: Kernel-Hacker schafft den Jailbreak: Auch die PlayStation 4 ist nicht ganz ohne Fehler und so wurden auch hier, von einem nicht unbekannten Hacker namens CTurt, Schwachstellen entdeckt. Er bestätigte, dass es ihm gelungen sei, über einen WebKit-Prozess einen Kernel-Exploit in das System von Sony einzuschmuggeln. Wie es heißt, sind jedoch derzeit nur die Konsolen betroffenen, die mit der sogenannten Firmware 1.76 ausgestattet sind. Bleibt abzuwarten, wie Sony auf die Hackernachricht reagiert und wie die Schwachstellen geschlossen werden sollen.

  • HACKERANGRIFF SPIEGEL ONLINE: Twitter warnt Nutzer gezielt vor Hackerangriff: In der vergangenen Woche sind ausgewählte Twitter-Nutzer unter anderem auch in Deutschland, Hackern zum Opfer gefallen. Somit hatte das Microblogging-Tool Warnungen an seine Nutzer geschickt, dass die Angreifer womöglich an IP-Adressen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern herankommen wollten. Wie sich herausstellte sind vor allem Computerspezialisten, die sich mit Computersicherheit und Anonymisierung beschäftigen, von solchen Angriffen betroffen.

  • HOVERBOARDS DIE WELT: Gefährliches Spielzeug: Hoverboards können plötzlich in Flammen aufgehen: Das bekannte Hoverboard, was vermutlich die meisten Leute aus dem Film “Zurück in die Zukunft 2” kennen, gibt es jetzt schon seit einiger Zeit auf dem Markt. Und so beliebt es auch ist, genauso gefährlich ist es. Laut einigen Kundenberichten, sollen die Hoverboards einfach in Flammen aufgehen und teilweise auch schon sehr gefährliche Schäden angerichtet haben. Viele Online-Händler, darunter auch Amazon, haben die Querscooter direkt aus dem Programm genommen. Auch in diversen US-Fluglinien wurde die Mitnahme untersagt.

  • YOUTUBE GWB: YouTube: Direkte Video-Aufnahme von der Webcam wird in einem Monat eingestellt: Eine langwierige Funktion wird bei YouTube eingestellt: Das Aufnehmen eines Videos per Webcam innerhalb der Plattform. Das Ganze soll am 16.01.2016 beendet werden und so müssen die Nutzer wieder ganz klassisch ihre Videos hochladen. YouTube nannte gleich zwei Gründe für die Einstellung dieser Funktion. Zum einen wurde die Aufnahmemöglichkeit so wenig genutzt, dass sich der Erhalt dieser Funktion nicht mehr lohnen würde. Zum anderen ist auch ein Grund die Technologie, die dahinter steckt, denn die Funktion basiert noch auf Flash, welches von Google und YouTube aus allen Produkten entfernt werden soll.

  • JAVA silicon.de: Java-Nutzer wettern gegen Yahoo-Toolbar: Toolbars können ziemlich nervig sein. Schlimmer ist es noch, wenn man sie gar nicht mehr los wird. Diesen Ärger haben jetzt die Nutzer von Java, denn wenn man bei der Installation der jüngsten Version ein falsches Häkchen setzt, installiert man sich die Yahoo-Toolbar direkt mit. Wer Java anschließend wieder deinstallieren möchte, hat es dabei nicht einfach, denn dafür ist ein manueller Prozess nötig. Bislang sind viele Beschwerden eingegangen und auch der Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) spricht sich dagegen aus. Allerdings empfiehlt er dennoch aus Sicherheitsgründen bestenfalls die aktuellste Version von Java zu verwenden, auch wenn sie die unerwünschten Nebenwirkungen beinhaltet.

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Die Basta-Methoden von Yahoo-Chefin Mayer

Daumen CC0 PublicDomain

Heroische und herrische Führungskräfte im Niedergang – Yahoo-Chefin Marissa Mayer wurde vom Handelsblatt zur Absteigerin des Jahres gekürt. Das hat sie sich redlich verdient. Vor drei Jahren ist die ehemalige Google-Managerin regelrecht als Heilsbringerin gefeiert worden. Sie kam, sah – und verlor: Mayer sei es nicht gelungen, den strauchelnden Konzern aus dem kalifornischen Sunnyvale wieder auf Kurs zu bringen. Am aktuellen Desaster trägt sie Mitschuld.

“Mit ihrem machtbewussten und egozentrischen Auftreten verprellte sie Mitarbeiter und verlor wichtige Mitarbeiter aus der Führungsriege”, schreibt das Handelsblatt. Da halfen dann auch halbherzige oder wenig strategisch geplante Übernahmen von Tumblr und Co. nicht weiter. Bleibt als Hoffnung die steuerfreie Veräußerung der Anteile am chinesischen Amazon-Konkurrenten Alibaba. Was für eine unternehmerische Leistung.

Machteliten-Hacking durch Abstimmung mit den Füßen

Das Notiz-Amt hat das beim Amtsantritt von Mayer bereits vorausgesehen. Etwa die Tabula rasa-Methode bei der Abschaffung der Arbeitsmöglichkeit in den eigenen vier Wänden.

Mit Zwang erreicht man eher das Gegenteil. Es gibt sicherlich Mitarbeiter, die die Trennung von Privat- und Geschäftsleben schätzen. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die Mischformen favorisieren und sicherlich wird es auch Angestellte bei Yahoo geben, die nur deshalb bei diesem Unternehmen sind, weil sie zu Hause arbeiten können. Die radikale Entscheidung von Mayer kann die Vertrauensbasis zerstören, prognostizierte der Harvey Nash-Personalexperte Maximilian Nobis im ichsagmal.com-Interview.

In einer Zeit mit Fachkräftemangel gehe das zu Lasten der Motivation und führt zu einer Abwanderung von Talenten. Das ist ja dann eingetreten. Machteliten-Hacking durch Abstimmung mit den Füßen.

“Yahoo ist ein Technologiekonzern und lebt von guten Arbeitskräften. Der Belegschaft so eine Maßnahme per E-Mail mitzuteilen ist kein guter Stil. Es ist wohl der verzweifelte Versuch von Mayer, ihren angeschlagenen Konzern wachzurütteln”, betont Nobis.

Hoher Preis für Hauruck-Management

Für diese Hauruck-Maßnahme musste Mayer zudem einen hohen Preis zahlen. Mitarbeit wieder in den Heimathafen der Konzernzentrale zurückzuholen, ist mit hohen Investitionen verbunden. Eine fröhliche Campus-Kultur, die Mayer bei Google kennengelernt hat, konnte sie mit der Devise “Ich möchte Dich in Deinem Büro arbeiten sehen” schon gar nicht realisieren.

Mayer hätte smarter vorgehen können: Es gibt verschiedenste Formen bei den Arbeitszeiten: Vertrauensarbeitszeit, Kernzeiten, Kombination von Präsenztagen im Büro und Möglichkeiten für das Arbeiten zu Hause sowie Coworking-Spaces. “Da hat sich eine Menge getan – auch bei den technologischen Möglichkeiten, an fast jedem Ort der Welt arbeiten zu können. Einen Rückfall in alte 9 to 5-Zeiten wird es nicht geben”, hofft Nobis.

Zentralistisch geprägte Organisationen passen nicht mehr in eine Landschaft, die von Vernetzung und Mobilität geprägt ist. Es fällt zunehmend schwerer, die besten Talente an einem Ort zu gewinnen. Die Rekrutierung von Mitarbeitern muss sich mit Verlegenheitslösungen über Wasser halten. Mitarbeiter stehen in Großraum-Büros unter einem enormen Leistungsdruck und reagieren häufig mit Ellbogen-Mentalität gegenüber Kollegen. Die Teamarbeit und der Wissensaustausch bleiben auf der Strecke – auch wenn in der Öffentlichkeit das Gegenteil behauptet wird.

Netzökonomie entlarvt rüde Führungskräfte

Mit dem Niedergang von rüden Führungskräften wie Mayer, Winterkorn und Co. wird deutlich: Heroischen und herrischen Unternehmensführern geht es so langsam an den Kragen. “Das heroische Unternehmen ist auf Hierarchie angewiesen, denn Helden können nur oben stehen”, so der Soziologe Dirk Baecker.

Das funktioniert wunderbar in stabilen Umwelten der Massenproduktions-Ära. In der Netzökonomie werden diese hierarchischen Top-Manager auffällig und als störende Verzerrer wahrgenommen.


Image “Daumen” by geralt  (CC0 Public Domain).


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Yahoo!: Mobile Zukunft dank Startup Einkaufstour?

Yahoo (adapted) (Image by Eric Hayes [CC BY 2.0] via Flickr)

Seit Marissa Mayer die Führung bei Yahoo! übernommen hat wurde eine Vielzahl von Startups aufgekauft um eine stärkere Ausrichtung auf den Mobile Sektor realisieren zu können.

Yahoo! ist ein Urgestein im Internet und in den letzten Jahren etwas von der Entwicklung im Web überholt worden. Um wieder an Relevanz zu gewinnen muss das Unternehmen sich stärker auf den mobile-Sektor ausrichten. Um dies zu bewerkstelligen werden derzeit viele Online-Dienste und somit fähige Entwickler eingekauft. Die Dienste werden zwar überwiegend eingestellt, aber die Entwickler bleiben und arbeiten zusammen an dem Comeback, das man nicht so nennen soll. Weiterlesen »

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BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti mailt seinen Mitarbeitern

Jonah Peretti (image (adapted screenshot) by Re_code)

Am Dienstag wendete sich BuzzFeed-CEO und Gründer Jonah Peretti in einer Mail an die gesamte Belegschaft und verkündete ein paar Neuigkeiten, die es in sich haben. Unter anderem hat BuzzFeed einen Fernseh-Deal mit NBCU geschlossen, kommt mithilfe von Yahoo nach Japan und wird noch stärker Inhalte für andere Plattformen produzieren. Am Ende profitieren davon laut Peretti vor allem die BuzzFeed-Mitarbeiter, weshalb wir seine doch altbackene Mail mal in den BuzzFeed-Style übersetzt haben, damit sich auch alle an der frohen Kunde erfreuen können. Gern geschehen, Jonah.

1. BuzzFeed kommt ins Fernsehen!

via GIPHY

Das US-amerikanische Medienunternehmen NBCUniversal (NBCU) hat eingewilligt, 200 Millionen US-Dollar in BuzzFeed zu investieren und mit dem Unternehmen eine Partnerschaft einzugehen, sodass BuzzFeed seine Reichweite auch auf Film und Fernsehen ausweiten kann. Die Kooperation und vor allem die Investition versetzt BuzzFeed in die Lage, neue Projekte zu starten, die sie alleine niemals alleine auf die Beine hätten stellen können.

2. Nihongo wo hanasemasu ka? BuzzFeed bald schon.

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BuzzFeed goes Japan, zumindest zum japanischen Ableger von Yahoo, das eines der führenden Internet-Unternehmen auf dem japanischen Markt ist. Dadurch muss BuzzFeed nicht von selbst neu starten, sondern kann das Netzwerk von Yahoo nutzen, schnell Nutzer mit seinen eigenen Inhalten zu erreichen. BuzzFeed-Präsident Greg Colemann erklärt die Details der Kooperation in einem eigenen Beitrag.

3. BuzzFeed produziert mehr Inhalte für andere Plattformen.

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Facebook wandelt sich immer mehr zu einer Nachrichtenplattform und das wohl am meisten alles auf soziale Netzwerke setzende Medium BuzzFeed darf da natürlich nicht fehlen. Doch neben Instant Articles kooperiert BuzzFeed auch mit Snapchat Discover und Apples News App, ist also eigentlich überall vertreten, um ein an seinen Inhalten interessiertes Publikum zu erreichen. Noch nie war die URL eines Medienunternehmens wohl so bedeutungslos wie bei BuzzFeed.

4. BuzzFeed ist zu allem bereit und vor allem mit jedem.

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Die Plattform für die eigenen Inhalte ist BuzzFeed egal, redaktionelle und kreative Unabhängigkeit ist es laut Peretti aber nicht. Doch weder Geld (siehe dazu Punkt 1 zum Investment von NBCU) noch Reichweite (siehe BuzzFeeds Distributionsstrategie in Punkt 3) sollen daran was ändern. Am Ende muss alles BuzzFeed dienlich sein.

5. And the winner is: die BuzzFeed-Mitarbeiter!

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Wer jetzt aber glaubt, dass von den Investitionen und dem Zugang zu BuzzFeed über mehr Medien und Plattform, sogar in neuen Sprachen, vor allem das eigene Publikum profitiert, der irrt. Für Peretti sind es vor allem die Mitarbeiter, die durch die von ihm ausgehandelten Kooperationen am meisten profitieren. Denn neben mehr Möglichkeiten, innerhalb des Unternehmens Karriere zu machen, hat die Leistung der Mitarbeiter einen größeren Einfluss. Da bleibt uns wohl nur noch, allen Angestellten von BuzzFeed zu gratulieren. You rock!

6. Jonah Peretti will noch (einmal) überrascht werden!

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Ein erstaunliches und manchmal wunderliches Medienunternehmen wie BuzzFeed aufgebaut zu haben, kann noch nicht das Ende sein. Peretti freut sich vor allem auf das, was noch kommt und mit welcher überraschenden Entwicklung sein Unternehmen ihm noch eine Freude machen wird.


Teaser & Image „Jonah Peretti“ (adapted screenshot) by Re/code


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5 Lesetipps für den 26. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Twitter, Yahoo, Google’s Autos, Tumblr und einen neuen Bereich im AppStore. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER Business2Community: The Biggest Social Media Science Study: What 4.8 Million Tweets Say About the Best Time to Tweet: Eine Auswertung aus über 4,8 Millionen Tweets von knapp 10.000 Usern hat so einige Details gezeigt, zum Beispiel wann die beliebteste Zeit zum tweeten ist, nicht nur in einem Land, sondern in den verschiedenen Zeitzonen. Am Ende wird noch bekannt gegeben, wann wohl die beste Zeit ist, um etwas auf Twitter zu veröffentlichen. Das Ganze wird weltweit gesehen, aber auch in die verschiedenen Kontinente eingeteilt. Für Twitter-User ist das echt mal einen Blick wert!

  • YAHOO The Next Web: Yahoo overhauls its search engine for mobile browsers: Yahoo hat die mobile Suchfunktion geupdated, damit jetzt Bilder, Videos und Reviews ins Rampenlicht gestellt werden können. Diese Veränderung wurde gemacht, um die Yahoo Suche in den US schneller und besser zu machen, damit man sich nicht noch lange durch bestimmte Links klicken muss, um genau das zu finden, was man sucht. Um es auf dem Smartphone zu verwenden, muss nur search.yahoo.com in den Browser eingegeben werden und schon geht es los.

  • GOOGLE Golem: Öffentliche Straßen: Google lässt seine Autos los: Die zweisitzigen Autos von Google, die ihren Weg ganz alleine finden können, werden auf die Straßen Kaliforniens losgelassen. Als im vergangenen Jahr die Fahrzeuge zum ersten Mal gezeigt wurden, saß niemand am Fahrersitz, das ist aufgrund der Zulassungsbedingungen in den USA aber nicht zugelassen, sodass immer ein Fahrer an Bord sein muss, falls die Technik doch mal versagen sollte.

  • TUMBLR Mashable: Tumblr finally gives you a way to watch nothing but GIFs: Für den Fall der Fälle, dass man noch nicht genügend GIFs auf Tumblr gesehen hat, bietet die Blogging-Plattform einen Kanal, auf dem diese durchgehend gespielt werden. Tumblr TV, wie dieser Kanal heißt, zeigt zufällig ausgesuchte GIFs, die irgendwann mal gepostet wurden. Außerdem gibt es zusätzlich die Funktion, dass man sich aussuchen kann, was für eine Art von GIFs man sehen möchte. Ein wahres Geschenk für alle GIF-Liebhaber!

  • APPLE The Next Web: Apple celebrates Pride with new App Store featured section: Pride 2015 steht kurz vor der Tür. Mit dem neuen Bereich im AppStore will Apple an die Probleme gedenken, die sich bei homosexuellen, bisexuellen oder Transgendern mit den Bürgerrechten auftun. Hier besteht das Sortiment aus Büchern, Filmen, Musik, Fernsehsendungen, Podcasts und Apps, die Bezug zu verschiedenen Aspekten der vielseitigen Gesellschaft haben. Egal ob homo- oder heterosexuell, in Pride 2015 kann bestimmt jeder etwas für seinen Geschmack finden und auch noch etwas dazulernen.

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5 Lesetipps für den 22. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Yahoo, den Bahnstreik, Medien, Facebook und UberPOP. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO Horizont: Yahoo Quartalsbilanz: Internetkonzern mit Fehlstart ins neue Geschäftsjahr: Der US-Internetkonzern Yahoo hat im ersten Quartal 2015 Verluste zu beklagen. Der Gewinn brach im Vergleich zum letzten Jahr um ganze 93 Prozent ab. Auch der Börsenkurs fiel um ca. zwei Prozent. Gründe für die schlechten Zahlen seien wohl immer weniger Werbeeinnahmen, vor allem im Bereich der Desktop-Werbung. Aufgrund der Verluste fordern Investoren, einzelne Unternehmensteile vom Konzern abzuspalten.

  • MEDIEN Horizont: Nielsen-Studie: Jeder vierte Deutsche surft beim Fernsehen im Internet: Laut der Nielsen-Studie „Screen Wars“, welche sich mit der weltweiten Nutzung von TV- oder Videonutzung befasst, nutzt jeder vierte Deutsche beim Fernsehen einen Second Screen. Es soll immer interessanter werden, sich während des Fernsehens auch in sozialen Netzwerken zu engagieren. Doch die Deutschen stehen hinter dem europäischen Durchschnitt zurück.

  • BAHNSTREIK DIE WELT: Arbeitskampf: Millionen Bahnreisende von neuen Streiks betroffen: Nachdem die Lokführergewerkschaft GDL seit Dienstag schon den Güterverkehr bestreikt, hat sie nun in der Nacht zum Mittwoch ihren Streik auch auf den Personenverkehr ausgeweitet. Betroffen sind vor allem Fernzüge und die S-Bahnen. Während des Streiks sollen insgesamt 15-60 Prozent der Züge fahren. Grund für den Streik waren die erneut gescheiterten Verhandlungen zwischen der GDL und der deutschen Bahn. Der mittlerweile siebte Streik der Lokführer soll 43 Stunden dauern und am Donnerstagabend beendet werden.

  • FACEBOOK t3n: „Facebookgeddon“? Facebook setzt Publisher mit neuem News Feed-Algorithmus unter Druck: Facebook hat den Algorithmus für ihren News Feed angepasst. Mit diesem „Facebookgeddon“ will der US-Konzern für mehr Nutzerfreundlichkeit sorgen. Die Nutzer sollen mehr von dem sehen, was ihre Freunde selbst gepostet haben. Was den Freunden gefällt, wird in Zukunft deutlich weniger Priorität gegenüber eigenen Beiträgen besitzen. Dies ist zwar für Nutzer von Vorteil, doch für Publisher und ähnliche Betreiber von Facebook Pages ein großer Nachteil.

  • UBER heise online: Mitfahrdienst UberPOP tritt auf die Bremse: Es gibt eine neue Entwicklung im Fall von UberPOP. Nachdem das Urteil des Frankfurter Landgerichts durch eine Sicherheitsleistung von Taxi Deutschland vollstreckbar geworden ist, hat die US-Amerikanische Firma Maßnahmen ergriffen. Es wurde bundesweit der Kilometerpreis von 35 Cent eingeführt, um so die Kosten auf ein Selbstkostenniveau anzuheben. Damit wird der Dienst deutlich weniger attraktiv.

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5 Lesetipps für den 16. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, Wireless Charging, digitale FAZ, 7TV Mediathek und Yahoo!. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise online: Justizminister Maas: Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung steht felsenfest: Die Leitlinien für ein zehnwöchiges Aufbewahren von Verbindungsdaten stehen nach Aussage des Justizministers Heiko Maas fest und seien mit höchstrichterlichen Vorgaben vereinbar. Um schwerste Straftaten in Zukunft besser aufklären zu können, sollen die Prinzipen für eine neue Vorratsdatenspeicherung durchgesetzt werden. Damit steht die Grundlage für eine noch ausstehende parlamentarische Beratung. Diese Prinzipien beinhalten nach Aussage des Ministers eine ausgeglichene Balance zwischen Sicherheit und Bürgerrechten. Während es von SPD und Union Lob für den Vorschlag gibt, wirft die Opposition Maas vor, die Bürgerrechte für den Vorschlag zu opfern.

  • WIRELESS CHARGING Digital Trends: Ditch your cords with IKEA’s wireless charging furniture: IKEA bringt noch im Frühjahr 2015 in den USA eine neue Mobiliarlinie auf den Markt, in welche Wireless Charging Pads integriert sind. Mit diesen lassen sich durch einfaches Auflegen Smartphones unkompliziert und kabellos laden. IKEA wird Adapter-Hüllen  für Smartphones, welche noch nicht mit dem Qi Wireless Charging kompatibel sind, wie zum Beispiel das iPhone 4 bis 6 und das Samsung Galaxy S3 bis S5, verkaufen. Außerdem werden die Möbel die Möglichkeit eines USB-Anschluss haben, für das klassische Aufladen mit einem Kabel. Neben den in Nachttische integrierte Pads, werden auch einzelne Charging Pads erhältlich sein.

  • FAZ Horizont: „FAZ“: Digitale Zeitung kommt im Spätherbst: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung will ihre Digitalstrategie neu ausrichten. Noch dieses Jahr soll eine multimedial FAZ-Zeitung auf den Markt kommen. Diese soll im Abo für circa 35 Euro erhältlich sein. Allerdings soll die Website der Zeitung weiterhin kostenfrei zu sein, wie der Digitalchef der FAZ sagt. Durch diese will man in Debatten präsent sein und neue Leser an die Marke führen. Letztendlich sollen die Vertriebsumsätze damit höher sein als die digitalen Werbeumsätze, welche mit andere Digitalaktivitäten 10 Prozent des Gesamtumsatzes bisher ausmachen.

  • 7TV Horizont: Pro Sieben Sat 1: 7TV wird um senderübergreifende Online-Mediathek erweitert: Die Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 wird die Senderübergreifende App 7TV jetzt auch als Online-Mediathek freischalten. Neben der bisherigen Funktion Programminhalte live oder auf Abruf zu streamen, können Nutzer jetzt die Sendungen auch nach der Ausstrahlung im TV ansehen. Damit folgen sie dem Trend, das vor allem junge Zuschauer zeitversetzt fernsehen. Eine komplette Abbildung des Programms wird es aus lizenzrechtlichen Gründen in der Mediathek allerdings nicht geben, außerdem sind einige Formate nur 7 Tage lang verfügbar. Die Mediathek wird anders als die App komplett werbefinanziert sein. In der App zahlt man für den Zugriff auf den Live-Stream.

  • YAHOO! SmartCompany: Speculation grows about a possible $1.1 billion Yahoo! takeover of Foursquare: Gerüchten zufolge plant Yahoo! Foursquare, ein Check-in App mit lokaler Suchfunktion, zu übernehmen. Damit setzt CEO Marissa Mayer weiter ihre Strategie um, welche aus dem Webdienst eine Dienst für cloud-basierte Apps und Services machen möchte. Verschiedene Medien berichten von einem Deal über 900 Millionen US Dollar, allerdings sagen andere Medien ebenso, dass Yahoo! in keinerlei Gesprächen mit Foursquare ist. Weder Yahoo! noch Foursquare haben sich bisher zu diesen Gerüchten geäußert. Erst Mai letzten Jahres hat Foursquare seine neue App Swarm vorgestellt und gleichzeitig die Hauptapp wieder auf lokale Suche fokussiert, um dem Wachstumsplateau, unter dem die App seit einigen Jahren leidet, zu entkommen.

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5 Lesetipps für den 23. Januar

In unseren Lesetipps geht es um Sperrfristen im Journalismus, Snapchats neue Discover Funktion, Kommentare im Internet, Facebooks Newsfeed und Yahoo im Wandel. Ergänzungen erwünscht.

  • SPERRFRIST Taz: Sperrfristen im Journalismus: Die geschenkte Zeit: Sperrfristen sind auch im digitalen Zeitalter unter Journalisten beliebt. Kein Wunder, nehmen diese Journalisten den Druck, die Neuigkeiten möglichst schnell zu veröffentlichen. Dabei werden die Embargos trotz der digitalen Schnelllebigkeit und dem Aktualitätsdruck nur selten gebrochen, gelten Sperrfristen als eine Art Ehrenkodex der Branche. Doch auch wenn Sperrfristen somit weiterhin Bestand haben, sorgt die Digitalisierung auch für Herausforderungen bei dieser. Beispielsweise veröffentlichten zahlreiche Tageszeitungen ihre Artikel über die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin schon vor der Sperrfrist, da die digitalen Ausgaben bereits am Abend vorher erschienen.

  • SNAPCHAT Digiday: Inside Snapchat’s original media ambitions: Snapchat hat angekündigt, zum Ende diesen Monats eine neue Funktion namens Discover zu launchen. Mit dieser Funktion sollen Medieninhalte von Snapchat selbst und anderen Medienpartnern direkt in Snapchat angezeigt werden. Das Besondere daran ist, dass das Startup plant, selber zum Publisher zu werden. Dafür hat Snapchat einige Journalisten und Blogger angestellt, die Discover mit Inhalten füllen sollen. Somit wagt sich das Unternehmen in die Fußstapfen von Unternehmen wie LinkedIN oder Amazon, die ebenfalls erfolgreich eigene Inhalte publizieren.

  • KOMMENTARE Savage Minds: The Four Types of Comments: Kommentare finden sich im Internet wie Sand am Meer. Diese sind dabei in der Regel sehr unterschiedlich und lassen sich nur schwer kategorisieren. Genau das hat aber nun Kerim Friedman gemacht und seine vier Typen von Kommentaren vorgestellt, die man im Internet findet. So unterscheidet er zwischen dem weisen Kommentar, dem bösen Kommentar, dem ignoranten Kommentar und dem der den Text nicht gelesen hat Kommentar. Dazu gibt er Tipps, wie man auf diese Typen von Kommentaren am besten antworten kann, um zukünftig die Diskussionen produktiver und nachhaltiger zu gestalten.

  • FACEBOOK The Guardian: Facebook’s news feed might be dying but Zuckerberg needn’t worry yet: Facebooks Newsfeed stirbt aus. Das ist Max Tatton-Browns These, die er für den Guardian begründet. So ist der Feed auf dem Weg dahin, sich zur „komischen Familien-Dinnerparty, die man nicht verlassen kann“ zu entwickeln. Auch wenn es für viele so wirken mag, dass der Feed ein zentraler Teil von Facebook ist und die weniger werdende Nutzung zu Problemen für das soziale Netzwerk führen könnte, ist der Newsfeed aber letztendlich nur ein Produkt von vielen. Facebooks Strategie, mehr wie Google zu werden, ist für Tatton-Brown damit ein Schritt in die richtige Richtung.

  • YAHOO New York Times: Turnaround on Track, Yahoo Chief Still Battles: Seit bereits zweieinhalb Jahren ist Marissa Mayer CEO beim ehemaligen Internetgiganten Yahoo. In dieser Zeit hat sie einiges verändert und sie musste auch einiges an Kritik einstecken. Farhad Manjoo hat nun für die New York Times analysiert, wieweit Mayer ihren Plan, das Internetunternehmen zu einem starken Silicon Valley Unternehmen zu machen, umsetzen konnte. Sein Fazit: Mayer ist auf einen guten Weg, Yahoo zu transformieren, auch wenn noch viel zu machen ist.

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5 Lesetipps für den 20. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein neues Urheberrecht für Europa, Prashant Fuloria, Überwachung und Forderungen nach einer neuen Netzpolitik. Ergänzungen erwünscht.

  • URHBERRECHT Netzpolitik.org: Was läuft falsch beim EU-Urheberrecht?: „Der Berichtsentwurf von Julia Reda ist zweifellos das fortschrittlichste offizielle EU-Dokument in Urheberrechtsfragen seit das erste Katzenfoto im Internet veröffentlicht wurde.“ Leonhard Dobusch bringt es mit seiner Analyse des von der Europaabgeordneten Julia Reda geschriebenen Entwurfs einer neuen EU-Urheberrechtsrichtlinie auf den Punkt. Bis dieses Papier in Kraft tritt, wird noch viel Wasser die Elbe hinab fließen und es wird Änderungen und Kompromisse geben, aber etwas wird hängen bleiben und die InfoSoc-Richtlinie aus dem Jahr 2001 modernisiert werden. Der Entwurf von Reda ist der erste konkrete Schritt auf Seiten des Parlaments in Vorbereitung der anstehenden EU-Urheberrechtsreform.

  • YAHOO Wall Street Journal: Meet Yahoo’s New Ad Product Chief Prashant Fuloria: Erst Facebook, dann Google, jetzt Yahoo – Prashant Fuloria ist schon viel herum gekommen und all diese Erfahrung wird er als neuer Chef für Werbung bei Yahoo auch brauchen. Marissa Mayer hat in den letzten Jahren viel eingekauft, z.B. Reichweite mit Tumblr, aber auch jede Menge Unternehmen mit neuen Ideen für digitale Werbung. Es wird Fuloria sein, der mit all diesen Werkzeugen jetzt neue Einnahmen erwirtschaften muss und dazu vor allem neue Produkte entwickeln wird. Es lohnt sich, diesem Namen in den nächsten Monaten mehr Beachtung zu schenken.

  • ÜBERWACHUNG The New Yorker: How to Catch a Terrorist: Der erste Satz von Mattathias Schwartz seinem lesenswerten Artikel im New Yorker gibt einen eigentlich schon genug zu denken: „Almost every major terrorist attack on Western soil in the past fifteen years has been committed by people who were already known to law enforcement.“ Trotzdem reagiert die Politik auf die vermeintliche Angst in der Bevölkerung mit mehr Überwachung, wie Annika Kremer auf Netzpiloten.de erklärt. Die gleiche Debatte läuft in den USA, wo die sowieso schon allwissend wirkende NSA jetzt noch mehr Zugriff haben möchte und zwar auf alle Telefonate der Bevölkerung. Erschreckend, dass das Speichern aller Telefonate schon möglich zu sein scheint, schlimmer noch, dass diese staatliche Überwachung als Terror-Abwehr verkauft wird, bringt sie doch nachweislich nichts. Und dann wäre da noch der erste Satz des Artikels.

  • NETZPOLITIK I Yannick Haan’s Tumblr: Wir brauchen einen netzpolitischen Neuanfang!: Neuanfang statt Neuland. Denn die meisten Diskussionen in Deutschland über die Gestaltung der digitalen Gesellschaft sind älter als es die Worte der Bundeskanzlerin scheinen lassen. Doch die Gesetze sind teilweise veraltet und vor allem auf vermeintliche Kontrolle ausgerichtet (siehe Urheberrecht, siehe Taxi-Monopol, siehe Datenschutz, etc.), die immer mehr schwindet. Die heutigen Debatten werden vor dem Hintergrund dieses Kontrollverlusts stets nur mti Angst geführt, der fast schon berühmten German Angst. Das muss sich ändern, meint Yannick Haan, Sprecher des Forums Netzpolitik der Berliner SPD und Mitglied in der Netz- und Medienpolitischen Kommission beim SPD Parteivorstand. Jemand, auf dem die SPD mehr hören sollte, denn Haan steht in meinen Augen für eine Netzpolitik, die auf Engagement statt Populismus setzt.

  • NETZPOLITIK II Neues Deutschland: Digital ist besser: Dass das Problem der SPD mit einer Angst befreiten Netzpolitik kein Parteiproblem ist, erklärt ND-Chefredakteur Tom Strohschneiders Warnung an die gesellschaftliche Linke, nicht dass zweite Maschinenalter zu verpassen und die Aufforderung, jetzt theoretisch die Zukunft zu gestalten, bevor nur noch Zeit für Abwehrschlachten sind. Das Internet hat es zwar schon in die meisten Wahlprogramme geschafft, bei manchen Parteien auch nur wegen der kurzen Erfolgsphase der Piraten, aber Themen wie z.B. die Automatisierung der Wirtschaft sind noch unzureichend debattiert wurden, die Weichen aber schon längst gestellt. Ein lesenswerter Debattenbeitrag von Strohschneider.

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Yahoo kauft Startup um YouTube Konkurrenz zu machen

Yahoo hat wieder eingekauft – diesmal das Video-Streaming-Startup RayV Inc. Damit unterstreicht das Unternehmen erneut, dass der Video-Bereich ein neuer Fokus ist. // von Daniel Kuhn

yahoo, logo

YouTube hat sich schon vor langer Zeit als die Videoplattform Nummer Eins etabliert, doch in letzter Zeit wächst der Druck von Unternehmen wie Facebook und Twitter, die ebenfalls ein Stück vom Kuchen abbekommen möchten. Auch Yahoo hat gerade ein weiteres Unternehmen aufgekauft, das auf Video-Streaming spezialisiert ist. Damit macht der Konzern unter Marissa Mayers Führung erneut deutlich, dass auch für Yahoo Online-Videos zu einem der wichtigsten Kerngeschäfte werden sollen. Dabei soll YouTube aber nicht bloß kopiert werden, sondern eine Mischform aus YouTube und Netflix für den gewünschten Erfolg sorgen.

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Tipps für Blogger: Quellen für rechtssicher nutzbare Inhalte

Home Office (adapted) (Image by markusspiske [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Liste von ausgewählten Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, die Blogger kennen sollten. Am Wochenende sprach Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz beim Chemnitzer Blogger-Barcamper myBlögchen über Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, wie zum Beispiel unter Creative Commons lizenzierte Bilder oder auch YouTube und Soundcloud, um Videos und Podcasts in eigenen Blogbeiträgen embedden zu können. Hier hat er seinen vorgetragenen Tipps für Blogger verbloggt:

Hier ist eine kleine Übersicht der in meinem Vortrag vorgestellten Plattformen:

  • search.creativecommons.org: Meine zentrale Anlaufstelle, um unter Creative Commons lizenzierte Inhalte zu finden. Wichtig ist, dass bei „I want something that I can…“ die Haken bei „…use for commercial purposes“ und „modify, adapt, or build upon“ gesetzt sind. Von hier aus sind die unterschiedlichsten Datenbanken für verschiedene Medienarten auf frei lizenzierte Inhalte durchsuchbar und die „CC Search“ lässt sich auch gleich zur Suchmaschine des eigenen Browsers hinzufügen.

Was Creative Commons genau ist und wie es funktioniert, kann auf Bildersuche.org gut aufgearbeitet und verständlich formuliert nachgelesen werden.

  • Flickr: Über search.creativecommons.org kann bereits Yahoos Foto-Datenbank Flickr auf CC-Bilder durchsucht werden, aber es geht natürlich auch direkt. Hier kann in der erweiterten Suche neben Bildern auch nach Werkarten wie Illustrationen und Screenshots gesucht werden. Mehr als zwei Drittel aller CC-Bilder bei Yahoo sind mit dem Lizenzmodul „Non-commercial“ versehen, was eine kommerzielle Nutzung ausschließt. Das Problem daran ist, dass die Unterscheidung in kommerziell und nicht kommerziell bei vielen Blogs nicht klar zu treffen ist, weshalb ich empfehle, wie auch im ersten Beispiel erklärt, den Haken bei „Nach Inhalten zur kommerziellen Nutzung suchen“ zu setzen.

Kleines Extra bei Flickr ist die gut versteckte „Commons„-Rubrik, in der nur Fotos und digitalisierte Inhalte zu finden sind, die gemeinfrei sind. Das bedeutet, dass es kein Urheberrecht mehr an dem Bild gibt, sie also frei zu nutzen sind. Deshalb handelt es sich vor allem um historische Inhalte (aber auch Bilder der NASA), die aus Archiven, Kultureinrichtungen und ähnlichen Organisationen stammen.

  • PicsaStock: Neben der Nutzung freier Inhalte können Blogger auch mithilfe von Fotostock-Plattformen preiswerte Bilder rechtssicher kaufen. Mein persönlicher Favorit ist dabei die Berliner Plattform PicsaStock, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern von Stockfotografie, finde ich die oft mobil mit dem Smartphone aufgenommenen Bilder wesentlich authentischer, mir gefällt das sowohl für Amateure als auch Profis lukrative Geschäftsmodell (Fotografen bekommen 50 Prozent Provision pro Verkauf) und die Color Search in der Datenbank ist State of the Art.

Das Starter-Paket für 10 Euro im Monat beinhaltet ein Bild pro Tag, für die meisten Blogger also absolut ausreichend. Bei den Netzpiloten setzen wir selber auf PicsaStock, was wir sogar in einem Testimonial bezeugen.

  • Google-Bildersuche: Der einfachste Weg, Bilder im Internet zu suchen, ist die Bildersuche von Google. In der erweiterten Suche kann beim Filter „Nutzungsrechte“ eingestellt werden, dass nur Inhalte angezeigt werden, die entweder mit einer Creative Commons-Lizenz oder einer ähnlichen Lizenz gekennzeichnet oder urheberrechtsfrei sind. Großes Extra ist, dass auch Bilder angezeigt werden, die mit der GNU-Lizenz für freie Dokumentation gekennzeichnet sind.

Für die Suche nach wiederverwendbaren Bildern muss aber nicht extra die erweiterte Bildersuche aufgerufen werden, denn nachdem man eine normale Bildersuche durchgeführt hat, kann in dem Menü zwischen Eingabefenster und Ergebnisliste immer noch der Filter bei den Nutzungsrechten verändert werden. Google hat nicht alle frei lizenzierten Bilder indexiert, aber neben Flickr auch alle Bilder aus der Wikipedia, die neben anderen frei nutzbaren Werkformen in der Wikimedia zugänglich sind.

  • Unsplash: Auf diesem Tumblr (unsplash) bieten professionelle Fotografen alle zehn Tage jeweils zehn kostenlose Bilder in hoher Auflösung an. Die Bilder stehen unter einer CC Zero-Lizenz, sind also ohne Einschränkung nutzbar. Nachteil ist, dass die Bilder weder vertaggt noch in Kategorien organisiert sind, weshalb stets die komplette Timeline durchsucht werden muss, aber man kann sich die Bilder auch per Newsletter schicken lassen und dann selbst speichern und ordentlich markieren. Eine tolle Quelle, besonders für Hintergrundbilder auf Blogs.

[Vorbemerkung zum „Embedding“: Letzten Monat hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Framing regelmäßig keine Urheberrechtsverletzung darstellt (Az.: C-348/13). Das bedeutet, dass es grundsätzlich erlaubt ist, z.B. Videos von YouTube oder Podcasts von Soundcloud, auf seinem Blog einzubinden. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich um eine rechtmäßige Vorveröffentlichung handelt, also zweifellos klar ist, dass der Uploader auch der Rechteinhaber ist und dass das Werk schon vorher jeden Benutzer frei zugänglich war, also z.B. nicht durch ein Login geschützt war, das Werk also nicht erst durch das Embedding einem neuem Publikum zugänglich gemacht wird. Mehr dazu auf Telemedicus.info.]

  • Soundcloud: Natürlich findet sich vor allem Musik auf Soundcloud, aber auch Podcasts, Interviews und andere spannende Inhalte, die vielleicht ergänzend zu Blogpost verwendet werden können, wie wir das bei den Netzpiloten zum Beispiel machen. Möchte jemand zum Beispiel das Interview der Netzpiloten mit Sascha Lobo bei sich einbinden, geht er auf den „Share“-Button und dann auf „Embed“. Hier kann zwischen drei Playerformaten gewählt und kleine Anpassung vorgenommen werden.

Zwei empfehlenswerte Talk-Formate, selbstverständlich neben unseren eigenen Netzpiloten-Inhalten, sind die „On the red couch with…„-Interviews der Social News-App Flipboard und der neunetz-Podcast von Marcel Weiss, in dem er mit Gästen über die Gesellschaft und Wirtschaft im digitalen Zeitalter spricht.

  • YouTube: Ähnlich wie bei Soundcloud finden sich auf YouTube auch viele informative Videos, die es sich lohnt, in einem eigenen Blogpost zu besprechen. Erwähnenswerte Kanäle wären z.B. das BBC College of Journalism, die den digitalen Wandel der Kultur behandelnde Interviewreihe Durchgedreht mit…, Vorlesungen der London School of Economics and Political Science oder die von Politik Digital und uns Netzpiloten organisierten Berliner Hinterhofgespräche. Unter „Teilen“ kann man den HTML-Code zum „Einbetten“ des Videos finden. Dadurch bekommt man interessante Inhalte anderer leicht aufs Blog, die man dann wieder kurz oder ausführlicher erklären bzw. kommentieren kann.

Passend zu Gesprächen beim myBlögchen sei die Folge von „Auf ein Bier mit“ erwähnt, in der ich mit Mark Heywinkel und Henning Bulka über Zweit- und Drittverwertung von Beiträgen rede.

Das sind natürlich nicht alle Quellen, die möglich sind, aber meine am meisten genutzten Plattformen, um rechtssichere Inhalte für mein Blog zu finden. Dadurch können Blogbeiträge angereichert werden, manchmal stellen diese Inhalte, vor allem Videos und Podcasts, einen guten Grund dar, etwas zu bloggen. Die Bilder machen den Beitrag dann anschaulicher und können auch ein gute Quelle für Traffic sein.


Image (adapted) „Home Office“ by markusspiske (CC0 Public Domain)


 

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