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Alles lernen mit wikiHow

Habt ihr euch schon mal mit wikiHow auseinandergesetzt? Irgendwie sieht man es in der Google-Suche immer wieder in den Vorschlägen. Doch so richtig beachtet habe ich es persönlich noch nie. Jetzt war es Zeit, sich das Ganze doch einmal näher anzuschauen und heute denke ich mir: Hätte ich es doch schon mal viel früher gemacht!

Für diejenigen, die wikiHow ebenso wenig kennen wie ich, gibt es hier einmal eine Kurzbeschreibung und die wichtigsten Facts.

wikiHow ist ein Alleswisser – das wusste ich ja gar nicht!

Grob erklärt ist wikiHow ein Portal, das einfach alles weiß. Nutzer erhalten Anweisungen und Tipps von A bis Z. Damit meine ich wirklich A bis Z. Hier findet man Themen, die alles erdenkliche, was man (nicht nur) für den Alltag benötigt, abdecken. Diejenigen, die beispielsweise in der Küche nicht ganz so sicher sind, lernen hier sogar wie man Hörnchennudeln kocht. Zu Beginn fühlte ich mich von der Auswahl der Tipps ein bisschen erschlagen und auch leicht irritiert, denn die Auswahl an Anleitungen ist scheinbar grenzenlos. So sprangen mir direkt Beiträge wie diese ins Auge:

  • Staub von einer Trockenbauwand entfernen
  • Ein Filmproduktionsunternehmen gründen
  • Eine Forschungsarbeit zitieren
  • Hartes Wasser natürlich weich machen
  • Die Bindungsenergie berechnen

Zu Anfang sieht das alles ein bisschen durcheinander aus, aber wenn man sich auf ein Thema fokusiert, wird es angenehmer. So kann der Nutzer direkt nach seinem gewünschten Thema suchen. Auch hier wird man garantiert fündig, oder aber man klickt sich durch die einzelnen Kategorien. Du hast hier die Wahl unter anderem zwischen Kunst und Unterhaltung, Technik und Elektronik, Tiere, Beziehungen, Beruf und Bildung.

Screenshot wikiHow Startseite by Jennifer Eilitz

Klickst du auf die Kategorien, wird das Ganze schon übersichtlicher. Aber auch hier wirst du merken, dass das Wissen kein Ende nimmt. Da ich mich sehr für Tiere interessiere, habe ich mir zu allererst die Kategorie Tiere vorgenommen. Hier erfährst du Wissenswertes über die Pflege und Haltung von verschiedenen Tieren oder aber auch, wie du einen Hai-Angriff vorbeugen kannst oder Tierspuren liest

Wer nach einem Beziehungsratgeber sucht, wird auch hier auf Anleitungen stoßen, bei denen man gar nicht wusste, dass es dafür Anleitungen gibt. Lernt beispielsweise, wie man nicht mehr anhänglich ist, oder von einer Freundschaft in eine Beziehung übergeht.

Neben den zahlreichen Anleitungen, für die man vermutlich nicht einmal Anleitungen braucht, gibt es aber durchaus Wissenswertes und Kleinigkeiten, die einem im Alltag wirklich helfen können. Ist euch beispielsweise der Schlüssel im Zündschloss eures Autos abgebrochen, kann man sich hier Hilfe holen.

Einen abgebrochenen Schlüssel aus einem Zündschloss entfernen via wikiHow; Screenshot by Jennifer Eilitz

Besonders gut gefallen haben mir die Anleitungen und die Art, wie die Seite ihre Anleitungen darbietet. In den meisten Beiträgen findet man gezeichnete Bilder, passend zu den einzelnen Anleitungsabschnitten. So hangelst du dich Schritt-für-Schritt durch die ebenso gut, wie einfach formulierten Texte.

Wie kommt das Wissen zustande?

Hinter wikiHow steht ein Gemeinschaftsprojekt. Ziel ist es, den weltweit größten und qualitativ hochwertigsten Ratgeber zu erstellen und diesen mit allen Menschen zu teilen. Hier kann jeder, der in einem Gebiet ganz besonders viel weiß oder Experte ist, seinen Beitrag leisten. Besucher können auf wikiHow eine neue Seite erstellen und ihr Wissen hier teilen. Seiten können von jedem zu jeder Zeit bearbeitet, verbessert oder ergänzt werden.

Wenn du also siehst, dass eine Seite noch das eine oder andere an Tipps oder Verbesserungen gebrauchen kann, logst du dich einfach ein und gibst dein Wissen hinzu. Die Qualität der Artikel soll durch das umfangreiche Wissen der User stetig verbessert werden.

Also?

Nachdem ich mich durch eine Vielzahl an Anleitungen geklickt habe, muss ich wirklich sagen: Schade, dass ich es nicht schon früher kannte. Der Aufbau der Artikel gefällt mir sehr gut und ebendieser Aspekt, dass alle gemeinsam daran arbeiten können. Jeder User kann sein Wissen in den Pool von Tipps werfen, wodurch wirklich viele tolle und vor allem nützliche Anleitungen entstehen. Neben den eher weniger nützlichen, oder meiner Ansicht nach auch teilweise überflüssigen Artikeln, dienen allerdings auch diese etwas für den Unterhaltungswert. Einfach mal vorbeischauen lohnt sich!


Image by gpointstudio via stock.adobe.com

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Immer sicher bleiben: Wie ihr eure Daten im Netz schützen könnt

Dezimalsystem, Null, Eins, 0, 1, Schloss, Vorhängeschloss, Sicherheit, Datenschutz, Data

Das Bedürfnis, seine Privatsphäre vor Eingriffen der Regierung zu schützen, hat eine längere Tradition als die der amerikanischen Demokratie. Im Jahr 1604 sagte schon Sir Edward Coke, der Justizminister von England, dass das „Haus eines Mannes“ sein Schloss sei. Dies sagte aus, dass ein Hausbesitzer sich und seine Privatsphäre vor den Agenten des Königs schützen konnte. Diese Einsicht übertrug sich in das heutige Amerika – dank unserer Gründer und ihrer Abscheu gegenüber der unbefugten Durchsuchungen und das Bemächtigen von persönlichen Dokumenten durch das imperialistische Großbritannien.

Ihnen war klar, dass jeder etwas zu verbergen hat – weil menschliche Würde und Intimität nicht existieren würden, wenn wir unsere Gedanken und Taten nicht privat sein lassen können. Als Bürger des digitalen Zeitalters ist das allerdings schwieriger. Hinterhältige Hacker und Regierungen können unsere privaten Gespräche  überwachen, genauso wie unsere Browser-Aktivitäten und andere Dateien, die sie finden, solange man ein Smartphone, Tablet, Laptop oder Computer besitzt.

Unser zukünftiger Präsident Donald Trump kritisierte die Verschlüsselungstechnologie und will die Regierungsüberwachung weiter ausbauen, was Technologen und zivile Liberalisten beunruhigt. Als ethischer Hacker ist es mein Job, diejenigen zu beschützen, die es nicht schaffen, oder nicht das nötige Wissen haben, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen. Menschen, die wie Hacker denken, haben einige gute Ideen, wie man die digitale Privatsphäre schützen kann – auch und vor allem in diesen turbulenten Zeiten. Wir haben unsere Empfehlungen aufgelistet. Ich habe weder ein Arbeitsverhältnis noch einen Bezug zu den Firmen, die im Folgenden genannt werden. In manchen Fällen betrachte ich die Services allenfalls als normaler User.

Anrufe, SMS und E-Mail

Wenn ihr mit Menschen kommuniziert, ist es ihnen wahrscheinlich wichtig, dass nur ihr und die Menschen, die es etwas angeht, lesen können, was geschrieben wird. Das bedeutet, dass ihr eine ‚Ende-zu-Ende-Verschlüsselung‘ benötigt, bei der eure Nachricht verschlüsselt übermittelt wird. Wenn sie andere Systeme passiert, wie ein E-Mail-Netzwerk oder die Computer eines Handyanbieters, dann sehen diese nur die verschlüsselte Nachricht. Wenn die Nachricht ankommt, entschlüsselt der Computer oder das Handy des Angeschriebenen die Nachricht, aber nur für den gewünschten Empfänger.

Wenn es um Anrufe oder SMS ähnliche Nachrichten geht, sind Messengerprogramme wie WhatsApp und Signal empfehlenswert. Beide nutzen die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und können kostenlos für iOS- und Android-Geräte heruntergeladen werden. Damit die Verschlüsselung für beide Nutzer gelingt, müssen beide auch die gleiche App benutzen.

Private E-Mails verschickt man am besten mit Tutanota oder ProtonMail. Beide sind im Stil von GoogleMail gehalten, benutzen eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und speichern nur verschlüsselte Mails auf ihren Servern. Man sollte aber bedenken, dass, wenn ihr Mails an Menschen schickt, die diesen Sicherheitsservice nicht nutzen, die Mails eventuell nicht verschlüsselt sind. Im Moment unterstützt keiner der Anbieter die PGP/GPG-Verschlüsselung, was es den Sicherheitsdiensten ermöglichen würde, sich auf andere Anbieter auszuweiten. Anscheinend arbeiten sie bereits daran. Beide Anbieter sind zudem kostenlos und kommen aus Ländern mit strengen Datenschutzgesetzen (Deutschland, Schweiz). Beide können auf PCs und mit mobilen Anbietern genutzt werden. Das einzige Manko ist, dass keiner von beiden eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung für eine extra Sicherheitskontrolle beim Einloggen anbietet.

Nie mehr ausgespäht werden

Das private Browsen im Internet oder die Nutzung von Apps und Programmen, die mit dem Internet verbunden sind, greift indirekt zu. Webseiten und Dienste sind komplizierte Gebilde, die viele Informationen von verschiedenen Onlinediensten in sich vereinen.

Eine Nachrichtenseite nutzt zum Beispiel einen Artikeltext von einem Computer, Fotos von einem anderen und ein Video von einem dritten. Zudem möchte sich die Seite mit Facebook und Twitter verbinden, damit Leser die Artikel teilen, damit diese dort kommentieren können. Werbung und andere Dienste sind auch eingebaut, sodass die Seitenbesitzer (neben anderen Daten) herausfinden können, wie viel Zeit ein Nutzer auf der Seite verbringt.

Der einfachste Weg, Ihre Privatsphäre zu schützen, ohne ihre Aktivitäten komplett über den Haufen zu werfen, ist, eine kleine und kostenlose Software zu installieren, die sich „Browser-Erweiterung“ nennt. Diese bringt neue Funktionalität zu eurem Browser, wie Chrome, Firefox, oder Safari. Die zwei Softwares, die ich diesbezüglich empfehle, sind uBlock Origin und Privacy Badger. Beide sind kostenlos und arbeiten mit den meist genutzten Browser-Anbietern und verhindern, dass Seiten eure Aktivitäten verfolgen können.

Verschlüsselt eure gesamte Online-Aktivität

Wenn ihr noch sicherer sein wollt, müsst ihr euch davon überzeugen, dass niemand eure direkten Internetaktivitäten verfolgen kann – das gilt sowohl für den Computer als auch für euer Handy. Hierbei kann ein Virtuelles Privates Netzwerk (VPN) helfen. Bei einem VPN handelt es sich um eine Reihe vernetzter Computer, durch die man seinen Internetverkehr schickt.

Statt der herkömmlichen Art, bei der euer Computer eine Webseite mit offenen Kommunikationsprotokollen besucht, erschafft euer Computer nun eine verschlüsselte Verbindung  mit einem anderen Computer an einem anderen Standort (zum Beispiel auch in einem anderen Land). Dieser Computer sendet die Anfrage dann für euch. Wenn er von der Webseite, die ihr laden wollt, eine Antwort erhält, verschlüsselt er die Information und sendet sie zurück an euren Computer, wo sie dargestellt wird. Das alles passiert in Millisekunden, ist also meistens nicht langsamer als reguläres Surfen — und ist zudem wesentlich sicherer.

Für die einfachste Möglichkeit, privat zu surfen, empfehle ich Freedom von F-Secure, weil es nur ein paar Dollar im Monat kostet, einfach zu nutzen ist und sowohl auf Computern als auch auf mobilen Geräten läuft. Es gibt natürlich auch andere VPN-Dienste, diese sind aber meist komplizierter und würden ihre weniger technologiebegeisterten Familienmitglieder wahrscheinlich verwirren.

Zusätzliche Tipps und Tricks

Wenn ihr nicht wollt, dass jemand mitbekommt, was ihr im Internet sucht, dann benutzt DuckDuckGo oder F-Secure Safe Search. DuckDuckGo ist eine Suchmaschine, die keine Nutzerprofile erstellt oder ihre Suche danahc gestaltet. F-Secure Safe Search ist nicht ganz so privatsphärenfreundlich, weil sie mit Google zusammenarbeiten. Sie aber eine integrierte Sicherheitseinschätzung für jedes Ergebnis, was es zu einer tollen Suchplattform für Kinder macht.

Um noch mehr Sicherheit bei euren Mails, sozialen Netzwerken und anderen Online-Accounts zu bekommen, aktiviert eine „Zwei-Faktoren Authentifizierung“ oder „2FA“. Diese benötigt nicht nur einen Benutzernamen und ein Passwort, sondern auch eine andere Information – wie einen Zahlencode, der an euer Handy gesendet wird – bevor man sich einloggen kann. Die meisten Dienste  wie Google oder Facebook nutzen 2FA mittlerweile. Das solltet ihr auch tun.

Verschlüsselt die Daten auf eurem Handy und Computer, um eure Dateien, Bilder und andere Medien zu schützen. Apple iOS und Android-Handys haben Einstellungen, um eure mobilen Geräte zu verschlüsseln.

Dann bleibt noch der letzte Punkt des Privatsphäre-Schutzes: ihr selbst. Gebt nur persönliche Informationen an, wenn es wirklich nötig ist. Wenn ihr euch mit Accounts online anmelden, nutzt nicht eure Haupt-E-Mail-Adresse oder eine bestehende Telefonnummer. Erschafft stattdessen eine E-Mail-Adresse, die ihr nicht weiter nutzt und erstellt eine Telefonnummer bei Google Voice. Sollte der Anbieter dann gehackt werden, kommen eure echten Daten nicht ans Licht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „Sicherheit“ by TBIT (CC0 Public Domain)


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15 kostenlose Android-Apps, die euren Alltag optimieren

Wir stellen euch heute 15 Apps vor, die euren Alltag in vielerlei Hinsicht verbessern. Im AppStore gibt es eine Flut von Angeboten, in der man nur allzu leicht untergehen kann. Wir haben die besten Apps aus mehreren Kategorien für euch nun aufgelistet:

Avast Security & Boosteravast-security-booster

Mit Avast Security & Booster könnt ihr euch gegen Viren und Malware, die Pop-Ups und unerwünschte Werbung einblenden, schützen. Ihr erhaltet von der App eine Benachrichtigung, wenn ihr kritische Apps installiert, die eure Privatsphäre gefährden. Außerdem könnt ihr eine App-Sperre und einen Anrufblocker aktivieren. 

Pocket Anwalt

Mit Pocket Anwalt könnt ihr euch allgemeine Rechtsfragen beantworten und Gerichtskosten berechnen lassen. Falls eure Frage über eine allgemeine Rechtsfrage hinausgeht, wird euch angezeigt, mit welchen Kosten bei einer umfangreichen anwaltlichen Beratung zu rechnen ist. Außerdem erfahrt ihr alle aktuellen Nachrichten aus dem Bereich des Rechts.

Skoobe – Die mobile Bibliothek

Mit Skoobe könnt ihr vollständige E-Books ausleihen, statt sie zu kaufen. Neben Neuerscheinungen führt die App auch Bestseller und Literatur in vielen Kategorien. Und das ganz ohne Werbung. Allerdings gibt es alle E-Books nur in einer Testversion gratis, die nach 30 Tagen abläuft. Danach kostet der Dienst 9,99 Euro pro Monat.

mehr-tanken

mehr-tankenDie App zeigt euch die günstigsten Tankstellen in eurer unmittelbaren Umgebung an. Der Dienst agiert nach dem „User helfen Usern“ – Prinzip. Mittlerweile gib es in Deutschland bereits drei Millionen Teilnehmer in der Spritpreis-Community. Zunächst tragt ihr eure Spritsorte ein, woraufhin euch anhand der Standortabfrage die günstigsten Spritpreisangebote im Umkreis von zehn Kilometern angezeigt werden. Den Suchradius könnt ihr beliebig erweitern und verkleinern. Außerdem gibt es einen Verbrauchsrechner, mit dem ihr euch anhand eures letzten Kilometerstandes, eurer Fahrzeugmarke und der verwendeten Spritsorte nähere Verbrauchsinformationen und eine Kostenstatistik ausrechnen lassen könnt.

testbericht.de

Ihr seid unschlüssig, welches Produkt das Richtige für euch ist oder wollt über ein bestimmtes Produkt mehr erfahren? Diese App ist eine Kombination aus Testberichten und Preisvergleichen. Ihr wählt dabei entweder aus einer Kategorienliste das Produkt aus oder scannt den Barcode via Smartphone-Kamera ein, sodass die App euch das günstigste Angebot mit Erfahrungsbericht liefert.

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China Gadgets

Mit dieser App bekommt ihr eine Sammlung ausgefallener Produktideen aufs Smartphone. Die meisten Waren sind mit Erfahrungsberichten und Online-Preisvergleich versehen. Bei China Gadgets könnt ihr aus verschiedenen Kategorien zwischen diversen lustigen, sinnlosen, aber auch nützlichen Kuriositäten für den Alltag wählen. 

HERE WeGo

HERE WeGo ist eine App für die einfache Navigation durch die Stadt mit Routenplaner. HERE WeGo verfügt über Informationen zum Verkehr und allen öffentlichen Transportmitteln, sowie genauen Wegbeschreibungen. Ihr könnt euch die nächsten Abfahrten an Haltestellen anzeigen lassen und die voraussichtlichen Ankunftszeiten an den nächsten Stationen mit den Linien, die dort abfahren. Besonders praktisch dabei: es gibt offline-Karten, mit denen ihr euch beispielsweise gut im Ausland navigieren lassen könnt.

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Alcohol Calculator

Diese App berechnet – wie der Name schon vermuten lässt – den Alkoholanteil in eurem Blut, sodass ihr neben eurer subjektiven Einschätzung noch eine rechnerische Beurteilung habt, ob ihr noch fahrtüchtig seid. Abhängig von Gewicht, Geschlecht, Körpergröße und natürlich dem, was ihr getrunken habt, erfahrt ihr auf Knopfdruck euren theoretischen Promille-Gehalt.

BundesArztsuche

Falls ihr nach einem Kneipenabend auf den Alcohol Calculator verzichtet habt und nicht ohne die ein oder andere Blessur davongekommen seid, kann euch nun diese App der Kassenärztlichen Bundesvereinigung dabei helfen, Fachärzte und Allgemeinmediziner rund um den aktuellen oder einen frei wählbaren Standort zu finden. Es gibt außerdem aktuelle Nachrichten zu dem Thema Gesundheit und dem Bereich Vorsorge, wo man sich über Dinge wie Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen informieren kann.

Finde mein Handy

Bedarf ob des alles verratenden Namens eigentlich keiner Erläuterung, aber der Vollständigkeit halber trotzdem nochmal: Mit dieser App könnt ihr euer Smartphone orten, wenn ihr es verlegt habt oder es euch gestohlen wurde.

Hydro Coach – Wasser trinkenyxc

Hört sich trivial an, ist es aber nicht: Diese App hilft euch dabei, euren täglichen Bedarf an Wasser nicht aus den Augen zu verlieren. Mit einem angemessenen Wasserkonsum geht ihr nicht nur mit mehr Energie durch den Tag, sondern wappnet euch auch gegen Stress und Kopfschmerzen. Dazu wird euer individueller Tagesbedarf anhand eures Alters, Geschlechts, Gewichts und täglichen Bewegungspensums berechnet.

Shazam

Auch eine bereits sehr bekannte App, aber einfach immer und immer wieder außerordentlich nützlich! Mit Shazam könnt ihr ganz einfach Musik identifizieren, die euch gefällt und deren Interpreten oder Titel ihr nicht kennt. Dazu müsst ihr „zum Shazam antippen“ klicken und euer Smartphone in die Nähe der Musikquelle halten. Nach ein paar Sekunden werden euch alle näheren Informationen zum Song angezeigt.

Barcode Scanner

Den Barcode Scanner kennen mit Sicherheit schon die meisten von euch, wir wollten ihn trotzdem in unsere Sammlung hilfreicher Apps mit aufnehmen. Für die, die diese Funktion noch nicht kennen: Mit der App könnt ihr Produkte scannen, woraufhin euch nähere Informationen zu dazu angezeigt werden. So könnt ihr auch ganz einfach Preise vergleichen oder nachschauen, wo in eurer nähe das Produkt erhältlich ist.

Remember the Milk

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Remember the Milk ist eine To-Do-App. Ihr könnt eure eigenen Listen mit Aufgaben anlegen, die ihr nicht vergessen wollt. Anschließend könnt ihr eure To-Do’s nach Priorität sortieren, einstellen, ob sie wiederholt werden sollen und ob und wie oft ihr erinnert werden wollt. Außerdem ziert eine freundliche Kuh das Logo der App.


Image “Android” by krapalm (CC0 Public Domain) adapted by Nils Hansen


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • BARRIEREFREIHEIT golem: Microsofts KI hilft Blinden in Office: Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz soll in der aktuellen Version von Office 365 Blinden geholfen werden. Dieses Angebot stellt einen weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit dar. Möchte man jemandem mit einer Sehbehinderung ermöglichen, ein Bild in einem Office-Dokument zu verstehen, hat man künftig die Möglichkeit, einen Beschreibungstext (sog. Alt-Text) einzufügen. Die blinde Person kann sich diesen dann mit einem Screenreader vorlesen lassen. Der Schritt des vorherigen Einfügens von Alt-Texten kann demnächst übersprungen werden – das übernimmt dann Microsoft Cognitive Services.

  • FACEBOOK Datenschutzbeauftragter INFO: Löschen mit Facebook: die irreführende Werbekampagne: Facebook macht im Rahmen einer neuen Werbekampagne mit Plakaten auf sich aufmerksam. Im Vordergrund steht hierbei das Thema Privatsphäre. Ein Nutzer wird zitiert: „Ich hab mal etwas gepostet, was ich nie, nie, nie hätte teilen sollen.“ Darunter die Antwort von Facebook: „Lösche es und es ist verschwunden.“ So weit, so gut. Doch der Blick in den Facebook-Hilfebereich zeigt, dass „löschen“ bei dem sozialen Netzwerk noch lange nicht gleich „löschen“ ist. Facebook will damit sein schlechtes Image in Bezug auf Datenschutz verbessern.

  • AMAZON Spiegel Online: Erster Supermarkt ohne Kasse im Test: Der Online-Versandriese Amazon hat einen ersten Testladen eröffnet, der vollkommen ohne Kassen auskommt. Das Konzept: Kunden betreten mit ihrem Smartphone das Geschäft und scannen das Gerät beim Betreten. Danach gehen sie wie gewohnt durch die Gänge des Ladens und sammeln alle gewünschten Artikel ein. Danach verlassen sie den Laden – ohne an der Kasse zu bezahlen und vor allem, ohne anzustehen. Die Abrechnung erfolgt über das auf dem Smartphone registrierte Konto. Ziel ist es, etwas dagegen zu unternehmen, dass Kunden nach wie vor ungern Lebensmittel im Netz bestellen. In der Testphase wird das komplizierte System zunächst nur Mitarbeitern der Firma zugänglich sein. Anfang 2017 könnte der Shop dann seine Türen für alle öffnen.

  • PROPAGANDA heise: Facebook, Twitter und YouTube gemeinsam gegen Terror-Propaganda: Die drei Unternehmen Facebook, Twitter und YouTube haben sich zusammen geschlossen, um gemeinsam härter und effizienter gegen Terror-Propaganda im Netz vorzugehen. Dazu wollen sie Fotos und Videos, die schon zuvor einmal gelöscht wurden, mit einem „digitalen Fingerabdruck“ versehen, um sie besser erkennen zu können, sollten sie wieder auftauchen, heißt es in einem Blogeintrag von Facebook vom vergangenen Montag. Verdächtige Inhalten sollen demnach nicht direkt gelöscht werden, sondern zunächst redaktionell geprüft werden.

  • GOOGLE FAZ: Googles Maschine lernt ihre eigene Sprache: Der Internetriese Alphabet, die Firma, die hinter der Suchmaschine Google steht, arbeitet an gleich mehreren Stationen an KI. Fortschritte konnte das Unternehmen bei der Früherkennung von Krankheiten erzielen: Von 9963 Bildern von Menschen mit der Krankheit Diabetische Retinopathie erkannte der Computer die Symptome in 98,1 Prozent der Fälle. Zudem wurden die Sprachkenntnisse verbessert. Google ließ seine Anwendung trainieren, von Englisch ins Koreanische zu übersetzen. Gleichzeitig wurde geübt, von Englisch ins Japanische zu übersetzen. Was selbst die Forscher überraschte war, dass der Computer selbstständig dadurch auch seine Kenntnisse beim Übersetzen von Koreanisch ins Japanische steigern konnte.

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Sieben Anregungen, mit denen ihr euren Wortschatz erweitern könnt

Letzte Woche war ich mit meiner Freundin Luca in einer Bar. Wir tranken etwas und unterhielten uns angeregt über die jüngsten Belanglosigkeiten. Wir teilten uns die Sofaecke mit zwei Herren in unserem Alter, die sich irgendwann eigenmächtig in unser Gespräch integrierten. Trotzdem verbrachten wir einen unheimlich schönen Abend mit ihnen, nennen wir sie mal Lothar und Leander, und zwar weil sie eine besonders wichtige Eigenschaft besaßen: sie waren eloquent. Auf humorvolle und geistreiche Art und Weise erzählten sie uns von Begebenheiten aus ihrer Jugend und versorgten uns mit überraschenden Pointen.

Redegewandte und rhetorisch sichere Menschen haben automatisch eine besondere Ausstrahlung und Überzeugungskraft. Nicht nur bei einem Geplänkel in einer Bar spielt Eloquenz eine beträchtliche Rolle, sondern auch im Job: Ein häufig erwähntes Attribut, das sich Arbeitgeber in Stellenausschreiben von ihren Bewerbern wünschen, ist Kommunikationsfähigkeit. Kommunikativ zu sein ist eine der wichtigsten sozialen Kompetenzen, ob im Team oder mit Kunden.

Aber wie wird man eloquent?

Eloquenz kann man, wie so viele Dinge, erlernen, indem man sie übt. Ein umfassender Wortschatz ist dabei essenziell für zungenfertige Menschen. Und genau den gilt es ausbauen. Dazu solltet ihr wissen: Es gibt den aktiven und den passiven Wortschatz. Der Aktive besteht aus all den Wörtern, die wir jeden Tag beim Sprechen und Schreiben verwenden. Der passive Wortschatz, den wir fortlaufend unbewusst erweitern, umfasst alle Wörter, die wir beim Lesen oder Zuhören verstehen.

Bei deutschen Muttersprachlern wird der Umfang auf 10.000 bis 100.000 Wörter geschätzt. Aktiv nutzt man davon allerdings nur 8.000 bis 15.000 Wörter. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man eine Fremdsprache erlernt: Man versteht wesentlich mehr als man selbst sprechen kann. Aber es gibt natürlich Möglichkeiten, die Wörter aus dem passiven Wortschatz in den aktiven umzusiedeln und den aktiven Wortschatz aufzustocken. Und zwar indem man…

… Sätze ausgestaltet!

Ihr nehmt euch als Anregung eine Zeitung oder Ähnliches zur Hand und erfindet zu jedem Substantiv ein Adjektiv und zu jedem Verb ein Adverb. Ein Beispiel könnte dabei so aussehen: Aus „Der Politiker hält nicht das, was er angekündigt hat.“ wird „Der ruchlose Politiker hält bedauerlicherweise nicht das, was er großspurig angekündigt hat“. Diese Übung erweitert nicht nur euren aktiven Wortschatz, sondern bringt auch noch jede Menge Spaß! 

… Thesaurus verwendet!

Ob online oder beim Microsoft Schreibprogramm Word – Thesaurus hilft euch dabei, Synonyme zu finden, sodass ihr in einem Text nicht mehrmals dasselbe Wort verwenden müsst. Dazu tippt ihr einfach das Wort ein, zu dem euch gerade keine passende Alternative einfällt. Euch werden dann mehrere Vorschläge angezeigt, mit denen ihr euren Text vielfältiger gestalten könnt.

… anspruchsvolle Literatur liest!

Das ist wohl selbsterklärend, aber für die, die einer Erläuterung bedürfen, sei gesagt: Mit dem Lesen einer überregionalen Tageszeitung ist wohl jedermann gut beraten. Zudem erhält man noch Allgemeinwissen obendrauf! Das ist neben einem umfangreichen Wortschatz auch sehr wichtig für ein eloquentes Auftreten. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ein illuster ausgeschmückter Satz niemanden beeindruckt, wenn er keinen Sinn ergibt (außer vielleicht die, die ihn nicht verstehen).

… Sätze laut liest!

Ihr solltet in Zukunft alles halblaut lesen (idealerweise nicht in der Öffentlichkeit, schließlich seid ihr dort höchstwahrscheinlich die einzigen, die wissen, dass ihr weder auf dem Stand eines Erstklässlers noch der Schizophrenie zum Opfer gefallen seid). Durch das laute Lesen emigriert ihr die Wörter aus eurem passiven in euren aktiven Wortschatz, sodass die Wörter für euch präsenter werden. Das gleiche Prinzip gilt übrigens auch, wenn ihr einem beliebigen Redner aus dem Radio oder dem Fernsehen nachsprecht.

… diese Newsletter abonniert!

Meldet euch für die Newsletter von neues-wort.de oder wortkalender.de an. Ihr erhaltet jeden Tag eine E-Mail mit einem Fremdwort, das euch auch direkt erklärt wird. Wenn ihr die Übersicht über euer Postfach behalten wollt, könnt ihr natürlich auch einfach direkt auf den besagten Seiten schauen. Den Netzpiloten-Newsletter zu abonnieren, vergößert übrigens auch den Wortschatz. ;-)

… eine Kartei mit Wort- und Satzkarten anlegt!

… und zwar mit Wörtern und/oder Sätzen, die euch besonders konvenieren (das Wort habe ich bei Thesaurus gefunden. Hübsch, oder?). Es ist besser, ganze Sätze auf eine Karte zu schreiben, da diese einem eher im Gedächtnis bleiben als einzelne Wörter. Damit eure Kartei für euch auch aus dem Kopf abrufbar ist, lest euch eure Karten in regelmäßigen Abständen durch oder sprecht die Sätze auf eine Kassette und hört sie euch beim Autofahren an.

… die App „Wortschatz Trainer“ herunterladet!

In der kostenlosen App findet ihr 300 Wörter mit Beschreibung, Synonymen und Beispielen. Diese Wörter sind alphabetisch geordnet, sodass ihr die Kartei leicht durchsuchen und eure Favoriten auf eine Merkliste setzen könnt. Außerdem könnt ihr zwischen verschiedenen Modi wählen; ob Lernmodus für Interessierte, Quizmodus für Liebhaber der deutschen Sprache oder „Scramble“ für Hochbegabte, diese App bietet jedem einen Lerneffekt. Eure Versuche werden hinterher ausgewertet, sodass ihr euren Fortschritt anhand einer Statistik ablesen könnt.

 


Image „barack“ by Clker-Free-Vector-Images (CC0 Public Domain)


 

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13 Tipps um euren Akku schneller aufzuladen

Wer kennt es nicht: Das Handy war über Nacht nicht richtig an das Ladegerät angeschlossen und der Akkustand beträgt, wie am Vorabend, noch immer 15%. Das ist natürlich nur für die Wenigsten genug, um durch den Tag zu kommen. Täglich nutzen die Deutschen nämlich ca. 128 Minuten ihr Smartphone, ob zum Spielen, Lesen, Schreiben oder Telefonieren. Wir haben für euch aus den Untiefen des Internets ein paar nützliche Ratschläge herausgesucht, mit deren Hilfe ihr euren Akku in kurzer Zeit wesentlich schneller aufladen könnt:  

  • Das Display gehört zu den größten Stromfressern. Indem ihr die Helligkeit im Menü verringert, spart ihr einiges an Strom und schont außerdem eure Batterie.
  • Verzichtet während des Ladens so gut es geht auf Töne und Vibrationen. Einstellungen wie beispielsweise das haptische Feedback verbrauchen auch Strom und sollten deshalb ausgeschaltet werden.
  • Ladet euer Smartphone wenn möglich nicht am PC über den USB-Anschluss auf, dadurch werden nämlich nur 2,5 Watt übertragen. Wenn ihr euer Handy klassisch mit einem Ladekabel an die Steckdose anschließt, werden 7,5 bis 12 Watt weitergeleitet.
  • Probiert das Netzteil eines anderen Herstellers aus. Das Ladegerät, das ihr automatisch zu eurem Smartphone dazu gekauft habt, ist nicht immer das leistungsstärkste. Besonders Samsung-Netzteile sind gute Stromlieferanten. Euer Akku wird dabei natürlich nicht beschädigt.
  • Ihr solltet euren Akku idealerweise bei einem Stand zwischen 30% und 70% aufladen. Damit erwartet eure Batterie eine längere Lebensdauer.
  • Ihr solltet auf jeden Fall auf No-Name-Ladekabel verzichten, da diese meistens aus minderwertigem Kupfer hergestellt wurden und häufig nur halb so viel Strom übertragen wie Markenkabel.
  • Der elektirsche Widerstand wird durch längere Ladekabel erhöht. Daher solltet ihr wenn möglich auf die kürzeren Alternativen zurückgreifen.
  • Diesen Trick kennen wahrscheinlich schon die meisten von euch: den Flugzeug- bzw. Offline-Modus im Menü aktivieren und die Standortübertragung ausschalten.
  • Und natürlich auch effektiv: das Smartphone ganz ausschalten.
  • Mit Blitz zu fotografieren kostet auch sehr viel Strom, sodass es ratsam wäre, während des Ladens darauf zu verzichten.
  • Die Apps, die ihr gerade nicht aktiv nutzt, laufen häufig noch im Hintergrund weiter. Achtet darauf, sie zu beenden, damit sie weder Strom noch Traffic verbrauchen.
  • So ansehnlich sie auch sind – die Akkuminimierer schlechthin sind leider auch die Live-Hintergründe. Damit dauert das Laden selbstverständlich wesentlich länger. Wechselt daher am besten wenigstens vorübergehend zu einem statischen Hintergrundbild.
  • Wenn ihr ganz wenig Zeit habt oder gerade unterwegs seid und keine einzige Steckdose euren Weg kreuzen will, empfiehlt sich natürlich auch eine Power Bank. Die mobile Akkuladestation gibt es schon für wenig Geld online oder im Elektrofachhandel zu kaufen.

 


Image „phone“ by JuralMin (CCO Public Domain)


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Erfolgsfaktoren für’s eigene Startup

Keys to success (adapted) (Image by saimad [CC BY-SA 2.0] via flickr)

Der wachsende Trend zu Startup-Unternehmen stellt viele Neugründer vor große Herausforderungen. Um diesen selbstbewusst zu begegnen, können hilfreiche Tipps aus dem Internet eine Lösung bieten. Im Web tummeln sich Websites voller Ratschläge und Ratgeber für Neueinsteiger. Die erfolgreiche Gründung eines Unternehmens erfordert eine gute Idee, eine gründliche Planung und schließlich eine gute Umsetzung. Das erscheint nahe liegend. Doch was sind die entscheidenden Faktoren für ein Startup mit Zukunft? Und wie sehen diese genau aus?

Der Ratgeber aus dem Internet

Fasst man die meist genannten Tipps der virtuellen Berater zusammen, läuft es bei fast jedem Anbieter auf ähnliches hinaus. Es ergeben sich eine Anzahl von Erfolgsfaktoren, die bei der Gründung eines Startups eine wichtige Rolle spielen. Einige Portale geben zudem hilfreiche Anleitungen in Form eines Ablaufplans für den Gründungsprozess.

Engagement im Team

Ein wichtiger Faktor ist der zeitliche Aufwand. Erfolg erfordert immer ein hohes Engagement, die Identifikation mit dem eigenen Projekt und somit auch viel Zeit, die investiert werden muss. Für einen erfolgreichen Start als Unternehmen bedarf es daher einem motivierten und gut zusammengestellten Team. Um die nötige Präsenz im Internet gewährleisten zu können, sollte beispielsweise das nötige technische Know-how unter den Mitarbeitern nicht fehlen.

Die Konzentration sollte auf den eigenen Stärken liegen und trotzdem Raum lassen für den Mut Fehler zu machen. Denn gerade diese führen zu Lernprozessen. Eine klare Vision vom eigenen Unternehmen und dessen Stärken schafft die Basis für eine gute Organisation.

Gute Vorbereitung

Das Erstellen eines genauen Businessplans gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Startups, um den Überblick und eine Struktur zu behalten. Im Anschluss an die Entscheidung für einen geeigneten Standort und Arbeitsplatz spielt die Wahl der internen und externen Kommunikation im Unternehmen eine große Rolle. Hierbei können spezielle auf Startup-Unternehmen ausgelegte Angebote besonders hilfreich sein. Kommunikation ist eines der wichtigsten Themen und zieht weitere Aspekte, wie beispielsweise Vernetzung mit sich. Ein gutes Netzwerk kann die Arbeit an einem Projekt ungemein erleichtern und neue Möglichkeiten beinhalten.

Gemeinsames Ziel

Der zentrale Punkt, der ein Team zusammenhält ist der Wunsch, seine Ideen umzusetzen. Das gemeinsame Ziel sollte nicht aus den Augen verloren und der kommunikative Austausch innerhalb des Teams beibehalten werden. Dabei kann vor Allem das Ziehen von Zwischenfazits helfen, welches Auswirkungen auf die weitere Planung haben kann. Eine der Webanwendungen für Startups, welche den aktuellen Unternehmensstand ermitteln, ist der Startup Genome Compass. Er wurde bereits 2011 vom Blackbox-Gründer Fadi Bishara entwickelt, welcher auf Basis einer Studie verschiedene Unternehmer-Typen und deren passende Strategien ermittelte. Seine Anwendung wurde bereits in der ersten Woche von mehr als 8500 Startups genutzt. Eine Garantie auf Erfolg kann aber auch sie keinem der Unternehmer geben. Ein gewisses Risiko gehört trotz aller Erfolgsfaktoren zu jeder Unternehmensgründung dazu.


Image (adapted) „Keys to success?“ by saimad (CC BY-SA 2.0)


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Kreative Facebook-Titelbilder – 5 Tipps für Unternehmen

Facebook Beachfront (adapted) (Image by mkhmarketing [CC BY 2.0] via Flickr)

Das Erste, was man auf einem Facebook-Profil sieht, ist das Titelbild. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich aus diesem das Maximum rausholen lässt. Das Facebook-Titelbild kann der entscheidende Faktor sein, der darüber entscheidet, ob sich ein Nutzer weiter auf Ihrer Seite umschaut oder diese aber verlässt. Um zu verhindern, dass Nutzer bei dem Anblick Ihrer Seite die Flucht ergreifen, gibt es einige grundlegende Regeln bezüglich Titelbildern, die es zu beachten gilt.

Größe und Format

Zunächst ist es wichtig, die richtigen Abmessungen für das Titelbild zu kennen. Am besten sieht es aus, wenn das Bild etwa doppelt so breit wie lang ist. Falls Sie selbst ein Design erstellen, empfiehlt es sich, mit einer Fläche der Maße 851×315 zu arbeiten. Das ist nämlich die ideale Größe für ein Facebook-Titelbild.

Falls Sie ein vorhandenes Foto zuschneiden wollen, um es anzupassen, empfiehlt es sich, ein hochauflösendes Foto im Hochformat zu wählen. Das hilft Ihnen dabei, schlecht beschnittene oder gestretchte Bilder zu vermeiden.

Text im Bild

Als nächstes sollten Sie festlegen, ob Ihr Facebook-Titelbild Text beinhalten soll. Falls Sie sich dafür entscheiden , gibt es einiges zu beachten. Denken Sie zum Beispiel daran, dass Ihr Titelbild so etwas wie ein visueller Pluspunkt sein soll.

Falls das Titelbild mit einem Text versehen wird, besteht die Gefahr, dass dieser Ihr Foto überhäuft. Stellen Sie dazu sicher, dass Ihr Text deutlich auf dem Foto zu sehen ist, indem Sie eine Komplementärfarbe sowie eine geschmackvolle Schriftart wählen.

Bezüglich der Proportionen innerhalb des Bildes sollten Sie sich an der 20-Prozent-Regel orientieren. Diese besagt, dass die Größe des Textes, inklusive Markenlogos, nicht mehr als 20 Prozent des Bildes einnehmen darf.

Optimierung für das Smartphone

Da der mobile Datenverkehr in allen wichtigen sozialen Netzwerken zunimmt, ist es entscheidend, dass das Profil auch für Smartphones optimiert ist. Damit das Titelbild auf einem Smartphone angezeigt wird, muss es rechtsseitig oder mittig ausgerichtet sein.

Das bedeutet, dass wenn Sie einen Text oder ein Bild mit einem Schwerpunkt verwenden (zum Beispiel ein Gesicht oder die Darstellung eines Produkts), muss dieser Schwerpunkt entweder auf der rechten Seite oder in der Mitte des Bildes platziert werden. Es empfiehlt sich außerdem, dass Sie bezüglich der visuellen Darstellung dem Look Ihres Unternehmens treu bleiben.

5 Tipps zu Facebook-Titelbildern anhand von Beispielen

Da sich mit Hilfe von Anschauungsmaterial das Gesagte leichter nachvollziehen lässt, folgen ein paar Beispiele von Unternehmen, die alle wichtigen Elemente bezüglich der Auswahl des Titelbildes berücksichtigt haben.

1. Wählen bzw. designen Sie ihr Facebook-Titelbild der Saison entsprechend

Halloween 650x296 Screenshot: Facebook

Unternehmen wie zum Beispiel der amerikanische Blumenhändler 1-800-Flowers.com wissen, wie wichtig es ist, die saisonale Relevanz ihrer Produkte hervorzuheben.

2. Nutzen Sie Facebook-Titelbilder, um Kampagnen und neue Produkte Ihres Unternehmens zu promoten

ShortStack 650x296 Screenshot: Facebook

So wie in diesem Beispiel das Software-Unternehmen Shortstack anschaulich demonstriert.

3. Heben Sie durch Titelbilder Kunden oder Partner hervor

Oreo 650x296 Screenshot: Facebook

Der Keksfabrikant Oreo lädt regelmäßig ein neues Titelbild von einem Fan hoch, der an diesem Tag Geburtstag feiert.

4. Lassen Sie positive Resonanz zu

Walmart 650x296 Screenshot: Facebook

Die Darstellungen zufriedener Kunden oder positiver Feedbacks können sich Unternehmen zunutze machen. Walmart postet zum Beispiel regelmäßig Fotos von fröhlichen Kunden.

5. Seien Sie aktuell

Marvel 650x296 Screenshot: Facebook

Achten Sie darauf, dass Sie auf Ihrem Titelbild das aktuellste Projekt Ihres Unternehmens hervorheben, so wie Marvel in diesem Fall ihren neusten Film.


Image (adapted) „Facebook Beachfront“ by mkhmarketing (CC BY 2.0)
Screenshots by Patrick Kiurina


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5 Tipps von Edward Snowden für mehr Online-Sicherheit

Tastatur (adapted) (Image by JeongGuHyeok [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Edward Snowden hat nicht nur die Massenüberwachung durch die Sicherheitsdienste aufgedeckt, er hat immer wieder auch Tipps gegeben, wie man seine Daten schützen kann. Eine große Umfrage des unabhängigen kanadischen Think Tanks CIGI (Centre for International Governance Innovation) hat ergeben, dass insgesamt 60 Prozent der 14.000 Befragten bereits von Edward Snowden und seinen Enthüllungen gehört haben. Bei den Befragten aus Deutschland waren es sogar überwältigende 94 Prozent. Doch tatsächlich etwas am eigenen Verhalten geändert haben davon gerade einmal 39 Prozent. Das Thema Sicherheit ist in den Augen der meisten Nutzer komplex, kompliziert und unbequem. Doch mit ein paar einfachen Tricks kann man seine Daten und seine Privatsphäre bereits sehr effektiv schützen.

1. Meidet beliebte Online-Services wie Google, Facebook oder Dropbox!

Der erste Tipp dürfte für viele Nutzer gleich auch am schwierigsten umsetzbar sein. Ein Leben ohne Dienste wie Gmail, Google Maps oder Facebook ist für viele unvorstellbar. In einem Videointerview für das New Yorker Festival hat Edward Snowden Google und Facebook allerdings als gefährliche Dienste bezeichnet, die man zum Schutz der Online-Privatsphäre meiden sollte. Beide Unternehmen hatten in der Vergangenheit bereits Probleme mit dem Datenschutz und auch wenn in dem Bereich vieles verbessert wurde, sind Datenschutz und Einstellungsmöglichkeiten für die Privatsphäre nicht auf dem höchstmöglichen Stand.

Auch der Cloud-Speicheranbieter Dropbox wurde von Snowden stark für das Fehlen einer lokalen Verschlüsselung kritisiert. Stattdessen empfiehlt er Services wie SpiderOak, deren Server aufgrund von lokaler Verschlüsselung nie den Inhalt der hochgeladenen Daten im Klartext kennen.

2. Verschlüsselt eure Festplatten!

Dateien mit Passwörtern zu sichern ist zwar sinnvoll, aber auch nur ein kleiner Schritt auf dem Weg den Inhalt der Festplatte zu schützen. In einem Videointerview auf der SXSW 2014 nannte Snowden Verschlüsselung die „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ für die digitale Welt. Die Festplatte zu verschlüsseln schützt die Daten vor den Zugriffen Dritter, falls ein Computer oder Laptop verloren, gestohlen oder beschlagnahmt wird. Die Umsetzung ist zudem nicht schwierig und auch für Normalnutzer zu meistern.

Einige Betriebssysteme bieten die Option zur Verschlüsselung der Festplattendaten bereits von Hause aus an. OS X-Nutzer können zum Beispiel das eingebaute FileVault2-Verschlüsselungs-Tool nutzen. Linux-User, die Ubuntu nutzen, können auf das LUKS (Linux Unified Key Setup) zurückgreifen. Und Windows 7- und 8.1-Nutzer, die eine Ultimate oder Enterprise-Lizenz (oder Windows 8.1 Pro) ihr Eigen nennen, können das integrierte Bitlocker-Tool nutzen.

3. Vermeidet Online-Tracking mit Browser-Erweiterungen!

Es ist wahrscheinlich jedem bekannt, dass viele Webseiten das Surfverhalten der Nutzer tracken. Das Ziel ist es natürlich, gezieltere Werbung zu schalten und das Einkaufserlebnis online personalisieren zu können. Viele Browser wie Chrome oder Internet Explorer 10 bieten zwar „Do not Track“-Optionen, doch mit zusätzlichen Erweiterungen kann man zusätzlichen Schutz und Anonymität erlangen.

Die wohl bekannteste und vielseitigste Erweiterung dieser Art ist Ghostery. Neben Erweiterungen für allen gängigen Browser, steht Ghostery auch als App für Android und iOS zur Verfügung.

4. Verschlüsselt digitale Kommunikation in Chat und E-Mail!

Die Verschlüsselung von digitaler Kommunikation per Chat und E-Mail und sogar Telefongesprächen ist wichtig und nur sehr wenig praktiziert, dabei gibt es viele Optionen. Silent Circle bietet ein Rundumsorglos-Paket an, allerdings gegen eine monatliche Gebühr. Outlook-Nutzer können ihre E-Mails problemlos über die integrierte Funktion verschlüsseln, und Online-Dienste wie Hushmail bieten ebenfalls Verschlüsselung ab Werk.

Wer lieber kostenlose Tools nutzen möchte, kann seine E-Mails mit Thunderbird und der Erweiterung Enigmail verschlüsseln. Google arbeitet derzeit zwar auch an einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Gmail-Nutzer, wann diese aber aus der derzeitigen Alpha-Phase entwächst, ist noch nicht bekannt.

Zum Chatten gibt es Dienste wie ChatCrypt, die die Nachrichten verschlüsseln, bevor sie den Browser verlassen, so dass nur der Empfänger mit dem richtigen Passwort diese lesen kann.

5. Nutzt den Tor-Browser!

Auch wenn das Ansehen des Tor-Browsers seit vergangenem Sommer etwas gelitten hat, nachdem die Erfinder zugeben mussten, dass das Netzwerk nicht undurchdringlich ist, was durch den Schlag gegen den Online-Drogenumschlagplatz Silk Road 2 nochmals bestätigt wurde, ist er immer noch die sicherste Wahl für alle, die um ihre digitale Privatsphäre besorgt sind. Das Tor-Team behauptet auch nicht, dass der Browser die Lösung aller Privatsphäre-Probleme sei, ganz im Gegenteil. Sie betonen immer wieder, dass Tor nur eines von vielen Tools ist und man sich nicht nur auf den Browser verlassen sollte, sondern nur eine Kombination verschiedener Tools die Anonymität des Nutzers schützen kann.


Image (adapted) „Tastatur“ by JeongGuHyeok (CC0 Public Domain)

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Die 5 Instagram-Trends, die man 2015 im Auge behalten sollte

Virale Videos werden auf Instagram relevanter

Im Gastbeitrag erklärt Iris Vermeren, Community Managerin bei Brandwatch, fünf in diesem Jahr kommende Trends auf Instagram. // von Iris Vermeren

Virale Videos werden auf Instagram relevanter

 

Instagram lässt kein Anzeichen des Nachlassens erkennen. Der mobile Foto-Sharingdienst rühmt sich aktuell mit 300 Millionen aktiven Nutzern und ist das soziale Netzwerk für bildbasiertes Social-Media-Marketing. Mehr als 42 Prozent der Online-Marketer planen, ihre Nutzung von Instagram in 2015 auszuweiten. Tatsache ist, dass Marketer, die mehr als 40 Stunden in der Woche auf Social Media-Plattformen verbringen, ihren Gebrauch von Instagram in 2015 um insgesamt sogar 49 Prozent steigern möchten. Weiterlesen »

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Lektionen aus einer gescheiterten Crowdfunding-Kampagne

Gina Schad ist zwar mit ihrem Crowdfunding-Projekt „Durchgedreht mit…“ gescheitert, doch die Erfahrungen haben ihr auch so weitergeholfen, wie sie uns in einem Gastbeitrag erklärt. // von Gina Schad

Gina Schad über ihr Crowdfunding-Projekt

Seit einiger Zeit blogge ich im Internet; angefangen bei meinem Blog medienfische und seit Anfang diesen Jahres bei den Netzpiloten. In meinen Artikeln habe ich mich immer auf schriftliche Interviews beschränkt, im Frühjahr hatte ich jedoch die Idee, eine neue Interviewreihe mit Video-Interviews zu starten: „Durchgedreht mit…“.

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Tipps für Blogger: Quellen für rechtssicher nutzbare Inhalte

Home Office (adapted) (Image by markusspiske [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Liste von ausgewählten Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, die Blogger kennen sollten. Am Wochenende sprach Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz beim Chemnitzer Blogger-Barcamper myBlögchen über Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, wie zum Beispiel unter Creative Commons lizenzierte Bilder oder auch YouTube und Soundcloud, um Videos und Podcasts in eigenen Blogbeiträgen embedden zu können. Hier hat er seinen vorgetragenen Tipps für Blogger verbloggt:

Hier ist eine kleine Übersicht der in meinem Vortrag vorgestellten Plattformen:

  • search.creativecommons.org: Meine zentrale Anlaufstelle, um unter Creative Commons lizenzierte Inhalte zu finden. Wichtig ist, dass bei „I want something that I can…“ die Haken bei „…use for commercial purposes“ und „modify, adapt, or build upon“ gesetzt sind. Von hier aus sind die unterschiedlichsten Datenbanken für verschiedene Medienarten auf frei lizenzierte Inhalte durchsuchbar und die „CC Search“ lässt sich auch gleich zur Suchmaschine des eigenen Browsers hinzufügen.

Was Creative Commons genau ist und wie es funktioniert, kann auf Bildersuche.org gut aufgearbeitet und verständlich formuliert nachgelesen werden.

  • Flickr: Über search.creativecommons.org kann bereits Yahoos Foto-Datenbank Flickr auf CC-Bilder durchsucht werden, aber es geht natürlich auch direkt. Hier kann in der erweiterten Suche neben Bildern auch nach Werkarten wie Illustrationen und Screenshots gesucht werden. Mehr als zwei Drittel aller CC-Bilder bei Yahoo sind mit dem Lizenzmodul „Non-commercial“ versehen, was eine kommerzielle Nutzung ausschließt. Das Problem daran ist, dass die Unterscheidung in kommerziell und nicht kommerziell bei vielen Blogs nicht klar zu treffen ist, weshalb ich empfehle, wie auch im ersten Beispiel erklärt, den Haken bei „Nach Inhalten zur kommerziellen Nutzung suchen“ zu setzen.

Kleines Extra bei Flickr ist die gut versteckte „Commons„-Rubrik, in der nur Fotos und digitalisierte Inhalte zu finden sind, die gemeinfrei sind. Das bedeutet, dass es kein Urheberrecht mehr an dem Bild gibt, sie also frei zu nutzen sind. Deshalb handelt es sich vor allem um historische Inhalte (aber auch Bilder der NASA), die aus Archiven, Kultureinrichtungen und ähnlichen Organisationen stammen.

  • PicsaStock: Neben der Nutzung freier Inhalte können Blogger auch mithilfe von Fotostock-Plattformen preiswerte Bilder rechtssicher kaufen. Mein persönlicher Favorit ist dabei die Berliner Plattform PicsaStock, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern von Stockfotografie, finde ich die oft mobil mit dem Smartphone aufgenommenen Bilder wesentlich authentischer, mir gefällt das sowohl für Amateure als auch Profis lukrative Geschäftsmodell (Fotografen bekommen 50 Prozent Provision pro Verkauf) und die Color Search in der Datenbank ist State of the Art.

Das Starter-Paket für 10 Euro im Monat beinhaltet ein Bild pro Tag, für die meisten Blogger also absolut ausreichend. Bei den Netzpiloten setzen wir selber auf PicsaStock, was wir sogar in einem Testimonial bezeugen.

  • Google-Bildersuche: Der einfachste Weg, Bilder im Internet zu suchen, ist die Bildersuche von Google. In der erweiterten Suche kann beim Filter „Nutzungsrechte“ eingestellt werden, dass nur Inhalte angezeigt werden, die entweder mit einer Creative Commons-Lizenz oder einer ähnlichen Lizenz gekennzeichnet oder urheberrechtsfrei sind. Großes Extra ist, dass auch Bilder angezeigt werden, die mit der GNU-Lizenz für freie Dokumentation gekennzeichnet sind.

Für die Suche nach wiederverwendbaren Bildern muss aber nicht extra die erweiterte Bildersuche aufgerufen werden, denn nachdem man eine normale Bildersuche durchgeführt hat, kann in dem Menü zwischen Eingabefenster und Ergebnisliste immer noch der Filter bei den Nutzungsrechten verändert werden. Google hat nicht alle frei lizenzierten Bilder indexiert, aber neben Flickr auch alle Bilder aus der Wikipedia, die neben anderen frei nutzbaren Werkformen in der Wikimedia zugänglich sind.

  • Unsplash: Auf diesem Tumblr (unsplash) bieten professionelle Fotografen alle zehn Tage jeweils zehn kostenlose Bilder in hoher Auflösung an. Die Bilder stehen unter einer CC Zero-Lizenz, sind also ohne Einschränkung nutzbar. Nachteil ist, dass die Bilder weder vertaggt noch in Kategorien organisiert sind, weshalb stets die komplette Timeline durchsucht werden muss, aber man kann sich die Bilder auch per Newsletter schicken lassen und dann selbst speichern und ordentlich markieren. Eine tolle Quelle, besonders für Hintergrundbilder auf Blogs.

[Vorbemerkung zum „Embedding“: Letzten Monat hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Framing regelmäßig keine Urheberrechtsverletzung darstellt (Az.: C-348/13). Das bedeutet, dass es grundsätzlich erlaubt ist, z.B. Videos von YouTube oder Podcasts von Soundcloud, auf seinem Blog einzubinden. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich um eine rechtmäßige Vorveröffentlichung handelt, also zweifellos klar ist, dass der Uploader auch der Rechteinhaber ist und dass das Werk schon vorher jeden Benutzer frei zugänglich war, also z.B. nicht durch ein Login geschützt war, das Werk also nicht erst durch das Embedding einem neuem Publikum zugänglich gemacht wird. Mehr dazu auf Telemedicus.info.]

  • Soundcloud: Natürlich findet sich vor allem Musik auf Soundcloud, aber auch Podcasts, Interviews und andere spannende Inhalte, die vielleicht ergänzend zu Blogpost verwendet werden können, wie wir das bei den Netzpiloten zum Beispiel machen. Möchte jemand zum Beispiel das Interview der Netzpiloten mit Sascha Lobo bei sich einbinden, geht er auf den „Share“-Button und dann auf „Embed“. Hier kann zwischen drei Playerformaten gewählt und kleine Anpassung vorgenommen werden.

Zwei empfehlenswerte Talk-Formate, selbstverständlich neben unseren eigenen Netzpiloten-Inhalten, sind die „On the red couch with…„-Interviews der Social News-App Flipboard und der neunetz-Podcast von Marcel Weiss, in dem er mit Gästen über die Gesellschaft und Wirtschaft im digitalen Zeitalter spricht.

  • YouTube: Ähnlich wie bei Soundcloud finden sich auf YouTube auch viele informative Videos, die es sich lohnt, in einem eigenen Blogpost zu besprechen. Erwähnenswerte Kanäle wären z.B. das BBC College of Journalism, die den digitalen Wandel der Kultur behandelnde Interviewreihe Durchgedreht mit…, Vorlesungen der London School of Economics and Political Science oder die von Politik Digital und uns Netzpiloten organisierten Berliner Hinterhofgespräche. Unter „Teilen“ kann man den HTML-Code zum „Einbetten“ des Videos finden. Dadurch bekommt man interessante Inhalte anderer leicht aufs Blog, die man dann wieder kurz oder ausführlicher erklären bzw. kommentieren kann.

Passend zu Gesprächen beim myBlögchen sei die Folge von „Auf ein Bier mit“ erwähnt, in der ich mit Mark Heywinkel und Henning Bulka über Zweit- und Drittverwertung von Beiträgen rede.

Das sind natürlich nicht alle Quellen, die möglich sind, aber meine am meisten genutzten Plattformen, um rechtssichere Inhalte für mein Blog zu finden. Dadurch können Blogbeiträge angereichert werden, manchmal stellen diese Inhalte, vor allem Videos und Podcasts, einen guten Grund dar, etwas zu bloggen. Die Bilder machen den Beitrag dann anschaulicher und können auch ein gute Quelle für Traffic sein.


Image (adapted) „Home Office“ by markusspiske (CC0 Public Domain)


 

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5 Lesetipps für den 18. November

In unseren Lesetipps geht es um Snapcash, den Freedom Act, den amerikanischen Medienwandel, mobile Karten und Journalismus-Tipps. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILES BEZAHLEN Golem: Mobiles Bezahlen: Snapchat und Square starten Snapcash: Die Instant Messaging Anwendung Snapchat kooperiert mit dem Zahlungssystemanbieter Square, um den neuen Dienst Snapcash einzuführen. Mit dieser App wird es möglich sein, sich gegenseitig mobil Geld zu senden. Snapchat greift somit einen Markt an, den bis dahin vor allem Anbieter wie Paypal oder Apple mit dem neuen Dienst Apple Pay dominiert haben. Durch die Zusammenarbeit mit Square soll die Anwendung sicher sein, persönliche Finanzdaten sollen nicht von Snapchat, sondern nur von Square gespeichert werden.

  • FREEDOM ACT ZDNet: Apple, Google, Facebook press Senate to pass Freedom Act, curbing NSA surveillance: Apple, Google, Microsoft und Facebook setzen sich dafür ein, dass noch in diesem Jahr ein Anti-NSA-Gesetz verabschiedet wird. Durch dieses sollen die Firmen in der Lage sein, besser über die Behörden-Anfragen zu berichten. Des Weiteren soll die NSA einen eingeschränkteren Zugriff auf Personen-Daten erhalten. Durch die Enthüllungen von Edward Snowden im Juni 2013 leiden viele amerikanische Technologie-Unternehmen unter Misstrauen im Ausland.

  • MEDIENWANDEL Deutsche Welle: Amerikanischer Medien-Herbst: Der DW-Redakteur Rainer Traube berichtet von dem enormen Druck, den er in amerikanischen Medienhäusern selbst miterlebt hat. Besonders die großen Unternehmen im Journalismus wie die New York Times müssen nun nach neuen Wegen suchen, um das fehlende Geld wieder rein zu bekommen. Während diese Medienhäuser mit dem Medienwandel zu kämpfen haben, profitieren neuere Medien wie Buzzfeed oder die Huffington Post von diesem. Für alle Medien heißt es aber, dass jetzt neue Wege gefunden werden müssen.

  • MOBILE KARTEN Netzwertig: Neudefinition des Webs: Karten sollen Apps und Websites ablösen: Die Erfinder des mobilen Browsers Wildcard möchten mit Karten, die bisher dominierende Form des mobilen Internets, Websites, Streams und Apps, ablösen. Dem Nutzer soll damit langes Suchen erspart bleiben, indem die einzelnen Karten übereinander gestapelt werden. Auf diese Weise sollen Millionen Webites integriert werden können, bei denn jeweils nur die wichtigsten Informationen angezeigt werden. Dieses System scheint aber besonders bei längeren Texten noch Probleme zu bereiten. Auch andere Dienste wie Google Now oder Tinder setzen auf Karten.

  • JOURNALISMUS Medienpraxis: Als Journalist starten: Tipps für frische Freie: Auf dem Blog Medienpraxis gibt Martin Hoffmanns von DIE WELT Tipps für den Einstieg in den Journalismus. Er sieht Twitter als wichtige Plattform an, um sich zu vernetzen und ein Gespür dafür zu entwickeln, welche Themen tatsächlich relevant sind. Wenn man noch Student ist, dann seien zudem die Projekte während der Universität entscheidender als die Vorlesungen an sich, da man hier Erfahrung sammeln und interessante Kontakte herstellen könne. Ebenfalls nicht zu unterschätzen seien Kenntnisse in Programmierung.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Messenger: 19 Tricks für die Chat-App von Facebook

facebook messenger(image via facebook)

Nach seinen 18 Tipps für WhatsApp listet Jakob Steinschaden jetzt 19 Tipps für den ebenfalls Facebook gehörenden Konkurrenten Messenger auf. 

Die Strategie von Facebook, seine Mitglieder zur Nutzung des Messenger zu zwingen, ist nicht unbedingt auf große Gegenliebe gestoßen, wie ich bereits geschrieben habe. Zwar gibt es einen Trick, um den Download-Zwang zu umgehen und Direktnachrichten weiterhin in der Haupt-App schreiben und empfangen zu können (siehe Trick 10), doch der funktioniert vielleicht nicht mehr lange. Wer auf Smartphones also langfristig Facebook-Messages nutzen will, muss sich wohl oder übel mit der Messenger-App abfinden.

Da Facebook aber auf die Nutzung der App drängt, wird man als oft chattender Facebook-User nicht umhin kommen, sie zu verwenden. Derzeit rangiert die App wieder mal auf Platz eins der iOS-Charts und wurde von den Usern mit einer Bewertung von nur eineinhalb Sternen abgewatscht. Mit diesen Tricks holt man immerhin das Optimum aus der ungeliebten Messenger-App für Android, iPhone und Windows Phone heraus:

1. Das Messenger-Symbol richtig deuten

Im der App werden in der Kontaktliste manche, aber nicht alle Facebook-Freunde mit dem kleinen blauen Messenger-Symbol angezeigt. Das bedeutet nicht, dass sie gerade online sind, sondern nur, dass sie eben den Messenger nutzen. Facebook behauptet, dass Personen, die die App nutzen, um etwa 20 Prozent schneller antworten als “normale” Facebook-Nutzer. Wenn ein Kontakt ein kleines “f” neben seinem Foto hat, dann hat er den Messenger noch nicht installiert und bekommt eine Einladung, sich die App doch zu installieren, wenn man ihn oder sie anschreibt.

2. Mit Nicht-Freunden schreiben

Per Messenger kann man auch mit Facebook-Nutzern schreiben, mit denen man nicht direkt befreundet ist. Sie lassen sich über ihre Telefonnummer, sofern sie diese angegeben haben, ausfindig machen. Damit will Facebook seine App noch stärker auf SMS-Ersatz trimmen. Gab es früher die Möglichkeit in einigen Ländern, Messenger ohne Facebook-Account zu nutzen, ist dieser heute allerdings immer Voraussetzung.

3. Sticker verschicken

Ob kindisch oder nicht, manche Nutzer wollen die kleinen Comic-Bildchen an andere schicken, anstatt Emoticons zu machen oder zu tippen. Je nach Betriebssystem kommt man entweder über die Einstellungen (Windows Phone) oder direkt beim Schreiben einer Nachricht (Einkaufswagerl-Symbol bei iPhone und Android) in den Sticker Store von Facebook. Dort gibt es eine Vielzahl an Sticker-Sets (z.B. Power Rangers, Pusheen, FC Barcelona), die man sich derzeit allesamt gratis herunterladen kann. Einmal installiert, kann man sie an Kontakte senden. In Zukunft ist es denkbar, dass Sticker-Sets kostenpflichtig werden.

4. Location der Freunde stalken

Diese Funktion ist in der Android-App derzeit am ausgereiftesten. Wenn der Nutzer es erlaubt (er tippt beim Message-schreiben auf das kleine Ortungs-Symbol), kann der Empfänger nachsehen, wo sich das digitale Gegenüber gerade aufhält. In der Android-App geht man dazu in eine Konversation, tippt oben rechts auf die drei Menüpünktchen und wählt dann “Karte anzeigen” – und schon bekommt man auf Google Maps mit einem roten Symbol angezeigt, wo sich der User zuletzt orten ließ.

5. Ortung abschalten

Wer sich von der Messenger-App nicht orten lassen will (siehe Punkt 4), dreht die Funktion “Aufenthaltsort” (Android) bzw. “Standort” (Windows Phone) in den Einstellungen der App ab. Beim iPhone kann man die Ortung entweder beim Schreiben einer Nachricht einzeln auf- oder abdrehen (kleiner Pfeil anklicken) oder dem Messenger die Ortung unter “Einstellungen” -> “Datenschutz” -> “Ortungsdienste” -> “Messenger” -> “Nie” komplett verbieten.

6. Bilder aus der Bing-Suche verschicken (nur Android)

Mit der Android-App lassen sich nicht nur selber aufgenommene Fotos verschicken, sondern auch Bilder aus Microsofts Suchmaschine Bing. Das ist etwa praktisch, wenn man jemandem ein Foto eines Promis oder eines Ortes zeigen will. Die Funktion findet sich im Chat unter den drei Menüpunkten rechts oben, dann “Bildersuche”. Dass auf Googles Betriebssystem Microsofts BingSuchmaschine verwendet wird, ist einigermaßen skurril, aber auch plausibel: Microsoft ist ein großer Investor von Facebook.

7. Geteilte Fotos wiederfinden (Android und iPhone)

In langen Chats kann es sein, dass vor längerer Zeit Bilder geschickt wurden, die man sich wieder anschauen will. Um diese leichter zu finden, gibt es bei Android die Funktion “Geteilte Fotos anzeigen” (im Menü des jeweiligen Chats), beim iPhone im Chat den Info-Bereich (kleines “i” rechts oben, dann “Fotos”).

8. Einen Dislike schicken

Der Messenger bietet eine Funktion, auf die schon viele Facebook-Nutzer jahrelang gewartet haben: Man kann auch einen Dislike bzw. ein “Gefällt mir nicht” senden, indem man sich das Sticker-Set “Gefällt mir” von Facebook herunterlädt. Darin befindet sich das entsprechende Symbol mit dem Daumen nach unten.

9. Telefonate machen (iPhone und Android)

Bei den Betriebssystemen von Google und Apple hat Facebook bereits eine Telefonie-Funktion in die Messenger-App integriert. Weil die Verbindung via VoIP (wie bei Skype) aufgebaut wird, fallen keine Telefonieminuten an, sehr wohl aber zahlt man für die verbrauchten Daten, wenn man via Mobilfunk online ist. Angerufen werden kann prinzipiell jeder Facebook-Nutzer, wer allerdings nicht die Messenger-App am Smartphone installiert hat, der muss eben gerade vor dem Computer sitzen und das Gespräch annehmen. Messenger-Nutzer bekommen eine Notification, wenn sie angerufen werden. Die Telefoniefunktion bietet sich vor allem dann an, wenn man im Ausland WLAN-Zugang hat und sich die Anrufkosten via Mobilfunk ersparen will.

10. Messenger-Zwang umgehen (nur iPhone)

Wer in der Facebook-App zur Installation des Messenger aufgefordert wird, gelangt in den App Store, wo die App geladen wird. Wenn man den Download unterbricht bzw. die App wieder löscht, bekommt man wieder Zugriff auf seine Chats in der Messenger-App. Wie lange dieser Trick funktioniert, ist allerdings nicht zu sagen.

11. Sich Ausloggen (nur Android)

Anders als bei vielen Apps hat Facebook darauf verzichtet, einen Logout im Messenger anzubieten. So will man die Nutzer möglichst eng an das Produkt binden und gewährleisten, dass man auch immer alle Nachrichten erhält, was wiederum die Bindung ans Produkt erhöht. Zumindest bei Android kann man sich mit folgendem Trick ausloggen: Schließe die App komplett in der Multitasking-Ansicht, dann ab in den App Manager im Einstellungsbereich. Dort den Messenger aus der Liste aussuchen und auf “Clear Data” klicken. Dann den Messenger neu starten, wo man jetzt ausgeloggt sein sollte.

12. Ein Riesen-Like senden (nur Android und iPhone)

Eine witzige, versteckte Funktion bieten die Messenger-Apps für iPhone und Android: Wenn man beim Schreiben einer Nachricht länger auf den Like-Button drückt, bläst sich das “Gefällt mir”-Symbol zu einem Riesen-Like auf, das der Empfänger dann in eben dieser Größe zu sehen bekommt.

13. Audio-Botschaften senden

Wie auch bei WhatsApp kann man beim Messenger mittlerweile Audioschnippsel versenden. Dazu öffnet man eine neue Nachricht und tippt bei iPhone und Android auf das kleine Mikrofonsymbol – dann erscheint ein rot-oranger “Aufnehmen”-Knopf, den man so lange drückt, bis man mit der Aufnahme fertig ist, dann wird die Audio-Botschaft automatisch versandt. Bei Windows Phone gelangt man zu der Audio-Option, indem man vor dem Schreiben einer Nachricht auf die drei kleinen Punkte rechts unten klickt und dann Sprachnachricht senden anwählt – dann erscheint der orange Aufnahme-Knopf. Einsetzbar sind Audiobotschaften etwa, wenn man einem Freund ein Geburtstagsständchen singen will.

14. Den Chat deaktivieren

Wer den Chat aktiviert hat, zeigt damit anderen Messenger-Nutzern, dass man gerade bzw. vor kurzem in der App online ist/war. Sie sehen dann, ob man am Handy oder am Desktop aktiv ist. Wer das unterbinden will, der dreht in den Einstellungen den Chat ab.

15. Chat-Symbole verwenden (nur Android)

Weil Googles Android das offenste Betriebssystem ist, kann Facebook dort seine Chatsymbole anbieten, die man in den Einstellungen der App aktiviert. Dann werden aktive Chats als kleine runde Symbole mit dem Profilfoto der jeweiligen Person angezeigt, auch wenn man in einer anderen App (z.B. Browser, E-Mail) ist. Mit einem Tipper auf den Chat-Head, wie es die Amerikaner nennen, gelangt man direkt in die Konversation mit dem angezeigten Facebook-Freund.

16. Private Nachrichten sharen

Dass der Messenger keine Privatveranstaltung ist, zeigt diese Funktion: Wenn man den Finger länger auf eine erhaltene (oder eigene) Nachricht hält, bekommt man die Funktion “weiterleiten” präsentiert. So kann man die Botschaft in einen anderen Chat hineinkopieren. Das ist witzig, wenn man lustige Bilder, Links oder Videos verbreiten will, weniger lustig aber, wenn man auf diese Weise intime Insights an andere Nutzer weitergibt. Insofern sollte jeder Messenger-Nutzer immer davon ausgehen, dass seine Nachricht kopiert werden kann.

17. Verstehen, was “löschen” bedeutet

Der Messenger bietet die Option, einzelne Nachrichten zu löschen. Dazu hält man den Finger länger auf die entsprechende Message und wählt dann die Option “löschen”. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, da der Messenger hier die gute alte SMS nachempfindet. Denn die Nachricht ist dann nur am eigenen Gerät gelöscht, nicht aber beim Gesprächspartner, der sie auf seinem Gerät nach wie vor lesen kann.

18. Benachrichtigungen managen

Dass Facebook-Nutzer beim Messenger der Firma zufolge 20 Prozent schneller antworten, hat damit zu tun, dass sich die App sehr stark in die Benachrichtigungen (Notifications) hineindrängt. Wer sich nicht von ständig eintrudelnden Nachrichten am Sperrbildschirm oder gar per Alarmton nerven lassen will, fährt die Notifications auf ein annehmbares Maß herunter. Am iPhone kann man direkt in der App die Benachrichtigungen nur für eine Stunde bzw. bis um 8 Uhr des nächsten Tages deaktivieren, allerdings kann man der App unter “Einstellungen” -> “Mitteilungen” -> “Messenger” generell untersagen, Benachrichtigungen am Sperrbildschirm, in der Mitteilungszentrale, als Banner, per Ton etc. zu machen.

19. Gruppen-Chats organisieren

Der Messenger gibt Gruppen viel Raum. Unter der entsprechenden Option kann man entweder einen neuen Gruppen-Chat erstellen oder Chats, die man oft benutzt, in der Ansicht fixieren. Wenn man einem Gruppen-Chat überdrüssig wird, kann man die Fixierung wieder aufheben, indem man rechts auf die drei kleinen Punkte klickt.

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf jakkse.com.


Image by Facebook


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WhatsApp: 18 Tipps, die die Messaging-App erträglich machen

Whatsapp (Image by antonbe [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Wer mobil und digital kommunizieren will, kommt oft nicht mehr an WhatsApp, dass Facebook 19 Milliarden Dollar wert war, vorbei. 500 Millionen aktive Nutzer, die pro Tag 700 Millionen Bilder, 100 Millionen Videos und bis zu 20 Milliarden Nachrichten pro Tag verschicken: Trotz aller Kontroversen rund um die Facebook-Übernahme, erstarkender Rivalen wie Line, Telegram und WeChat oder immer wiederkehrenden Datenschutzproblemen bleibt das enorme Wachstum der Messaging-App ungebremst. Wer mit Freunden, Familie und Kollegen digital kommunizieren will, dem bleibt selten die Wahl – WhatsApp ist bei vielen zum Standard geworden.

1. Hintergrundbilder:

Es klingt banal, ist aber mit Sicherheit ein Erfolgsfaktor von WhatsApp im Unterschied zu anderen Apps: Nutzer können das Hintergrundbild personalisieren und es sich so in der App, die dutzende oder gar hunderte Male pro Tag aufgerufen wird, gemütlich machen. Kostenlose Wallpapers für WhatsApp gibt es etwa hier für Android oder hier für iPhone, man kann aber natürlich auch eigene Bilder einstellen. Ändern kann man sie unter „Einstellungen“ –> „Chats“ -> „Hintergrund“.

2. Info anpassen:

Hey there! I am using WhatsApp“ steht nach wie vor bei vielen Kontakten der Messaging-App. Dabei kann man diesen Satz ändern, und zwar unter „Einstellungen“ -> „Profil“ -> „Info“. Erlaubt sind übrigens auch Emojis wie Smileys oder der erhobene Daumen. Da der Satz standardmäßig für alle anderen Kontakte sichtbar ist, sollte man überlegen, was adäquat ist. Wer oft mit Arbeitskollegen bei WhatsApp chattet, sollte eher nicht “bin gerade betrunken” oder ähnliches hineintippen.

3. Broadcasten:

WhatsApp ist nur zum Chatten zu zweit oder in kleinen Gruppen da? Falsch, mit der App kann man auch bis zu 250 Kontakte auf einmal erreichen. Die Funktion dazu heißt “Broadcast” und erlaubt es, eine Nachricht an viele Personen auf einmal zu senden, ohne dass die Empfänger sich gegenseitig sehen – vergleichbar mit der BCC (“Blind Copy Carbon”) in E-Mails. Weil die Funktion leider gerne für Spam verwendet wird, muss man zuerst eine “Broadcast-Liste” anlegen und jeden gewünschten Kontakt einzeln hinzufügen. Während der Wahlen in Indien richtete BBC India einen Nachrichten-Dienst ein, um Menschen am Handy einfach mit Infos zur Wahl versorgen zu können. Inzwischen gibt es viele Firmen, die diese Funktion nutzen, um ihre User täglich mit Infos zu versorgen.

4. Nummer ändern:

Ein WhatsApp-Konto ist immer mit einer Handynummer verknüpft, über die der Nutzer eindeutig identifiziert wird und mit anderen Usern in Kontakt steht. Wenn man seine Nummer (z.B. beim Provider-Wechsel) ändert, muss man das WhatsApp rechtzeitig mitteilen, damit der eigenen Account auf die neue Nummer umgestellt wird. Dazu muss die alte Nummer noch aktiv sein, Anleitungen für die verschiedenen mobilen Betriebssysteme findet ihr hier.

5. Nachrichten lassen sich sharen:

Von Twitter („Retweet“) und Facebook („Share“) kennt man die Teilen-Funktionen schon, mit deren Hilfe sich Postings wie ein Lauffeuer in sozialen Netzen verbreiten können. Auch bei WhatsApp kann man die Meldungen anderer (z.B. ein witziges Video, Foto oder Links) sharen: Dazu hält man lange mit dem Finger auf den Beitrag und sendet ihn dann an eine anderen Chat weiter.

6. Auto-Downloads abstellen:

Wer WhatsApp intensiv nutzt, wird vielleicht schon bemerkt haben, dass sich die eigene Foto/Video-Galerie am Smartphone schnell mit den erhaltenen Inhalten füllt. Denn die App speichert empfangenen Content automatisch am Smartphone. Wer das nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen (WLAN, 3G, Roaming) will, der stellt dies unter „Einstellungen“ -> „Datennutzung“ entsprechend seiner Präferenzen sein.

7. Benachrichtigungen managen:

WhatsApp kann ziemlich nerven, wenn in einer oder mehreren Gruppen viel geschrieben wird – das Smartphone plingt, surrt und/oder blinkt dann ohne Ende. Im Einstellungsbereich „Benachrichtigungen“ kann man etwa Töne, Vibration oder Pop-ups ausstellen, die über den Empfang von Nachrichten informieren. Für viele Nutzer ist es am sinnvollsten, sich die Benachrichtigungen nur visuell (am iPhone als kleiner Kreis mit der Anzahl der neuen Objekte oder auf Android als Notification in der Statusleiste) anzeigen zu lassen. Wenn man „live“ mit jemanden chattet, sieht man ohnehin, ob der andere gerade schreibt und weiß auch so, dass man in wenigen Sekunden eine Nachricht erhält.

8. „Zuletzt online“ verbergen:

WhatsApp kann sehr verräterisch sein, weil andere Kontakte standardmäßig sehen können, wann man zuletzt in der App war und ob man eine Nachricht schon gelesen hat. Da folgen dann oft Vorwürfe wie: „Du musst meine doch Nachricht gesehen haben, warum hast du nicht zurückgeschrieben?!“ Zum Glück kann man diese Info unter „Einstellungen“ –> Account -> „Datenschutz“ ausstellen.

9. Die Häkchen richtig verstehen:

Viele WhatsApp-Nutzer glauben, dass zwei Häkchen neben einer Nachricht bedeutet, dass der Empfänger diese gelesen hat. Das ist aber falsch: Wie man auch in den WhatsApp-FAQ nachlesen kann, bedeutet der erste Haken, das die Nachricht am WhatsApp-Server eingetroffen ist, der zweite Haken, dass die Nachricht ans Smartphone des Empfängers zugestellt wurde. Wer also mal mit dem Vorwurf konfrontiert wird, dass man nicht auf eine Doppelhäkchen-Nachricht reagiert hätte, kann immer noch argumentieren, diese noch gar nicht gelesen zu haben. Zumindest, wenn er die Gelesen-Funktion ausgestellt hat. Standardmäßig werden den Häkchen nämlich blau, sobald der Empfänger die Nachricht gelesen hat. Im Menü unter „Einstellungen“ -> „Account“ -> „Datenschutz“ lässt sich aber auch das deaktivieren.

10. Kontakte auf den Startbildschirm:

Wenn man sehr oft mit einer Person kommuniziert, kann es praktisch sein, diesen Kontakt direkt auf den Startbildschirm des Smartphones zu platzieren – dann muss man nicht immer WhatsApp extra öffnen, um zum Chat zu gelangen. Um die Funktion zu aktivieren, wischt ihr den Reiter auf Chats. Dann wählt ihr den Chat aus, tippt auf die Menüpunkte, dann „Mehr“ und dann „Verknüpfung hinzufügen“. Das Profilfoto des Kontakts wird dann wie ein App-Symbol am Homescreen angezeigt, ein Tipper darauf führt direkt zu seinem Profil mit allen Kontaktmöglichkeiten von Telefon über E-Mail bis eben WhatsApp.

11. Nervende Kontakte blockieren:

Wer andere WhatsApp-Nutzer aus welchem Grund auch immer blockieren will, kann dies unter „Einstellungen“ -> „Account“ –> „Datenschutz“ –> „Blockierte Kontakte“ tun. Außerdem geht das direkt im Chat bei den Menüpunkten, „Mehr“ -> „Blockieren“. Deren Nachrichten bekommt man dann nicht mehr zugestellt, außerdem sehen sie die eigenen „Zuletzt online“-Infos oder Statusmeldungen nicht mehr. Dass man selbst von einem anderen Nutzer blockiert wurde, kann man nur an diesen Anzeichen erkennen, eine direkte Info darüber gibt es nicht.

12. WhatsApp Web:

Seit Mitte Januar 2015 kann man WhatsApp auch im Browser am Computer nutzen. Dazu scannt man einen QR-Code auf dem Bildschirm mit der Smartphone-Kamera und dann lassen sich der Browser und die App miteinander verbinden. In Echtzeit werden dann bei aktiver Internetverbindung des Smartphones Chat-Nachrichten auch im Browser-Tab angezeigt. Die Funktion findet ihr im Menü unter „WhatsApp Web“.

13. Alte Chats aufs neue Handy:

So, wie man früher seine SMS als Erinnerungsstücke mit aufs neue Handy mitgenommen hat, kann man WhatsApp-Chats ebenfalls von einem Gerät auf das andere übertragen. Das Prozedere ist bei jedem mobilen Betriebssystem etwas anders: Bei iPhones läuft es etwa über die iCloud, bei Android muss man die Back-up-Datei z.B. mittels microSD-Karte oder Dateitransfer vom alten aufs neue Gerät übertragen. Chat-Verläufe von einem BlackBerry, Nokia S40 oder Windows Phone kann man derzeit noch nicht übertragen. Auch von iPhone zu Android oder umgekehrt funktioniert leider nicht.

14. WhatsApp ohne SIM-Karte:

Prinzipiell ist ein WhatsApp-Account an eine Telefonnummer geknüpft, was die Verwendung auf einem Tablet erschwert. Allerdings gibt es einen Trick: Man kann sich mit einer Festnetznummer anmelden. Die SMS mit dem Freischalt-Code kann so zwar nicht empfangen werden, aber man kann stattdessen den automatischen Anruf abwarten, der nach ca. 5 Minuten kommt und bei dem eine Computer-Stimme den Code ansagt. Eine genaue Anleitung gibt es hier.

15. Sprachnachrichten leise anhören:

Immer wieder werden bei WhatsApp Sprachnachrichten verschickt. Wenn man das Smartphone normal in der Hand hält, werden diese Audio-Botschaften in der gerade eingestellten Lautstärke des Geräts über dessen Lautsprecher abgespielt – was etwa in der U-Bahn andere mithören lässt. Die einfache Lösung: auf Play drücken, Smartphone ans Ohr halten, und schon kann kein anderer mehr mithören. Mithilfe des Helligkeitssensors weiß WhatsApp, dass das Handy ans Ohr gehalten wird und wechselt zum Telefonlausprecher.

16. WhatsApp löschen:

Wer WhatsApp aus dem einen oder anderen Grund (Facebook-Übernahme, Nachrichtenflut, Datenschutz) satt hat, kann seinen Account auch wieder löschen, und zwar unter „Einstellungen“ –> „Account“ und „Account löschen“. Dabei werden auch die Chatverläufe gelöscht und man wird aus allen WhatsApp-Gruppen entfernt, Zahlungsdaten verbleiben laut AGB noch 30 Tage auf den Servern der Firma. Nur die App löschen reicht nicht, da bleibt das Konto erhalten.

17. Alternativen:

Wer nicht ohne Messaging-App sein kann und WhatsApp den Rücken kehrt, der kann auf (halbwegs) sichere Alternativen wie Signal, Telegram oder Threema ausweichen. Die Krux an der Sache: Man muss auch seine Kontakte davon überzeugen, zu diesen Alternativen zu wechseln, und das fällt bei 500 Millionen aktiven WhatsApp-Nutzern möglicherweise schwer.

[UPDATE] 18. Back to Basics – der Status ist wieder da:

Ein Update der App im März 2017 sorgte dafür, dass aus der Status nun nicht mehr das Textfeld war, wie oben beschrieben, sonder ein Snapchat-Abklatsch mit der sogenannten „Stories“-Funktion. Natürlich gab es einen Aufschrei der Nutzer – so wie eigentlich immer, wenn man Menschen ein beliebtes Online-Feature wegnimmt. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Programmen, die diesen Aufschrei einfach aussitzen, brachte WhatsApp seinen Nutzen den über alles geliebten Status zurück – als „Info“.

Aktualisiert von der Redaktion am Donnerstag, 30. März 2017.

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Image „Whatsapp“ by antonbe (CC0 Public Domain)


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Die 10 Gebote, des mündigen Anwenders

Moses (adapted) (Image by Pascal (CC0 Public Domain) via Flickr)

Du bist neu in diesem Internet und hast keine Ahnung von Computern? Welche 10 Gebote es für PC- und Internetanwender zu befolgen gilt, erfährst du hier.

Jeder kennt sie, jeder hat sie. Ratschläge – die einem helfen sollen sich richtig im Umgang mit seinem Computer oder im World Wide Web zu bewegen. Derzeit gibt es in meiner Familie einige Personen, die sich dem Thema erstmals öffnen und sich mit neuen Laptops und einem Internetzugang digitalen Herausforderungen stellen. Ich finde das großartig! Auch wenn dies bedeutet, dass demnächst öfter mein Telefon klingeln wird und einem Fragen wie „Ich glaube, ich habe meine Urlaubsbilder gelöscht. Kann man die irgendwo wiederfinden?“ oder „Weißt du was dieses JavaScript ist?“ gestellt werden. Wie auch immer. Man hilft doch gerne.

Manche Fragen lassen sich eben nicht vermeiden. Auch manche Fehltritte wird man nicht umgehen können. Man kann aber das Risiko, beispielsweise gelöschter Bilder, verringern. Man muss als Otto-Normalo auch nicht jedes Update, dass Browser oder Betriebssystem durchführen wollen, als Aufforderung verstehen, den halben Tag jeglichen Aktualisierungen hinterher zu recherchieren. Grundsätzlich gilt es als Newbie ein paar Dinge zu verinnerlichen. Im Folgenden habe ich einmal die 10 Gebote, des mündigen Anwenders aufgeschrieben. Die Bibel für den Einsteiger sozusagen.

Gebot #1 – Erstelle Backups!

Das wohl unangenehmste Problem, dass man als Anwender haben kann, ist ein Datenverlust der durch ein abgestürztes System oder Hardware-Problemen hervorgerufen werden kann. Auch wenn du glaubst, dass du nie in die Misere kommst und dies immer nur anderen passiert – sei versichert: ES TRIFFT JEDEN EINMAL!

Darum ist es ratsam öfter mal sogenannte Backups (auf Deutsch: Sicherheitskopien) anzufertigen. Diese Backups dauern in der Regel nicht lange und sind auch einfach einzurichten. Wie man diese Sicherheitskopien erstellt, welche Programme als „tauglich“ befunden wurden und welche Backup-Lösung für Profis, Fortgeschrittene oder Anfänger per se als ratsam erachtet werden, hat die Computerwoche vor kurzem in einem ausführlichen Beitrag thematisiert. Liebe Interessierte, hier geht es lang!

Gebot #2 – Nutze sichere Passwörter!

Auch dieses Gebot ist eines, welches einem viel Kummer und Sorgen ersparen kann. Wem schon einmal das E-Mail-Postfach oder beispielsweise der Social-Network-Account gehacked wurde, weiß wie einem zumute wird, wenn man merkt, dass man nicht mehr der alleinige Besitzer dieses Accounts ist. Oftmals ist es ein leichtes für Dritte die Zugänge zu knacken. Ist eines deiner Passwörter oder Pins beispielsweise hier aufgeführt, sei versichert, du bewegst dich auf dünnem Eis.

Glücklicherweise wird einem heutzutage in den Anmeldemasken einiger Dienste bereits mitgeteilt, wie sicher ein Passwort wirklich ist. Eine Kombination aus kleinen und großen Buchstaben, aber auch Zahlen und Sonderzeichen gilt als absolut notwendig. Ansonsten gilt: umso länger ein Passwort ist, umso schwieriger ist es zu knacken. Wer zudem, das höchste Maß an Sicherheit für sich garantieren möchte, der nutzt für jeden Dienst ein anderes Passwort. Dennoch muss man sich klarmachen: 100 prozentige Sicherheit gibt es nicht.

Gebot #3 – Warte deinen Computer regelmäßig!

Egal ob PC oder Mac. Jeder Rechner, aber auch mobile Endgeräte à la Smartphone und Tablet, brauchen ein wenig Zuwendung von euch, damit die Systeme einwandfrei ihren Aufgaben nachgehen können. Dafür gibt es zahlreiche Programme, die einem helfen beispielweise Festplatten zu defragmentieren oder temporäre Dateien zu löschen. Aber auch ganz essentielle To-dos wie die Entfernung ungenutzter Programme oder einem Windows- bzw. Mac-Update solltet Ihr regelmäßig durchführen. Euer Rechner wird es euch danken und weiterhin schnell und ohne große Ausfälle arbeiten. Als hinlänglich gut befunden wurden u.a. Programme wie CCleaner (Chip-Server), TuneUp Utilities (Chip-Server) oder Glary Utilities (Chip-Server), mit denen man Wartungen durchführen kann.

Lesenswert in dem Zusammenhang sind auch die (englischsprachigen) Ratschläge von Lifehacker, die dir sagen, welche Wartungsarbeiten du beispielsweise als PC- oder Mac-Nutzer durchführen solltest.

Gebot #4 – Schütze dich vor Viren!

Viren, Trojaner und Malware sind die Schattenseiten des World Wide Webs. Und in der Regel entkommt man ihnen nicht. Schon alleine das Betreten einer Seite oder der Download einer Datei kann bewirken, dass sich dein System mit diesen Schadprogrammen infiziert. Wichtig ist also ein guter Virenschutz, damit diese ungewollten Eindringlinge abgefangen werden, noch bevor sie sich auf deiner Festplatte festbeißen. Dafür gibt es eine Vielzahl an Virenprogrammen. Im Grunde schwört hier jeder auf ein anderes. Ich persönlich nutze Kaspersky. Und lege dafür auch gerne einen kleinen Schein hin. Es gibt aber auch genügend kostenlose Programme, die nicht weniger gut sein müssen.

Eine kleine Auflistung, die sich am AV-Test orientiert gibt es immer mal wieder auf chip.de.

Gebot #5 – Halte deinen Desktop und deine Festplatte sauber!

Ja, ja. Das Genie beherrscht das Chaos. Ist angekommen! Und dennoch gibt es ein paar sinnvolle Argumente, die einem deutlich machen, warum es nicht schaden kann seine Festplatte und vor allem auch seinen Desktop frei von unnützem Kram zu halten. Argument Nummer Eins, gerade und überhaupt für einen sauberen Desktop, ist nicht zuletzt die Geschwindigkeit des Systems. Denn jede Verknüpfung und jede Datei darauf führt dazu, dass das System ein wenig mehr zu tun hat und dadurch verlangsamt wird.

Vermeide also einen Messi-Desktop, wie dem oben abgebildeten und lösche Dateien auf dem Rechner, die keinen Nutzen mehr haben.

Gebot #6 – Sei vorsichtig in öffentlichen Wlan-Netzwerken!

Öffentliches Wlan ist eine tolle Sache. Bei einem Kaffee im Geschäft um die Ecke sich kostenlos in den Internetanschluss des Betreibers einwählen zu dürfen, ist ein gern-genutzter Service. Und auch wenn man nicht allzu viel Panik verbreiten möchte, ist dieser gutgemeinte Dienst am Kunden auch mit ein wenig Vorsicht zu genießen. Denn innerhalb dieses Netzwerkes ist es ein leichtes die Nutzer, die sich darin bewegen, auszuspionieren. Nicht selten wurden Anwendern schon Logins und Adressbücher gestohlen und alles was man dafür braucht sind einfache, kostenlos erhältliche Apps und Programme, die einem „anspruchsvolle Angriffstechniken hinter einfach zu bedienenden Touchscreen-Oberfächen“ bieten, wie es Ronald Eikenberg und Jürgen Schmidt in einem c’t-Artikel formulierten.

Ein paar grundsätzliche Tipps wie man sich in öffentlichen Hotspots schützen kann, findest du bei Datev. Ausführlicher beleuchten diese und weitere Maßnahmen die beiden oben genannten Autoren im dritten Teil Ihres Artikelthemas „Cool bleiben am Hotspot“ für ein kleines Entgelt.

Gebot #7 – Sichere deine Privatsphäre in sozialen Netzwerken!

Auch wenn es lästig ist. Seit ein paar Jahren wird nichts gebetsmühlenartiger gepredigt, als die Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken auf Vordermann zu bringen. Seitdem der Siegeszug dieser Plattformen bewirkt hat, dass nun fast jeder sich darauf tummelt, kann nun auch fast jeder von jedem so gut wie alles erfahren. Verschaffe dir einen Überblick, wer deine Profilinformationen sehen, wer deine Statusupdates lesen oder wer dich beispielsweise auf Fotos markieren kann bzw. stelle fest, dass du davon überhaupt erst einmal erfährst. Grundsätzlich dürften diese Dinge Newbies erstmals auf Facebook beschäftigen, da man derzeit wohl hier seine ersten Laufschritte unternimmt.

Wer sich in den persönlichen Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook einmal umgucken möchte, der klickt einfach oben links auf das kleine weiße Zahnrad und geht dann auf „Privatsphäre-Einstellungen“. Wer auf mehreren Plattformen angemeldet ist, kann auf AdjustYourPrivacy.org zudem via Opt-out-Methode sich von allem entledigen, was man nicht möchte. Und zwar auf allen gängigen Mainstream-Plattformen. Cooler Dienst!

Gebot #8 – Lass dich nicht von Internet-Mythen blenden!

Gerade auf sozialen Netzwerken kursieren so einige Internet-Mythen, die im Fachjargon als Hoaxes oder Scams bezeichnet werden. Da liest man Dinge wie: „Klicke hier gefällt mir, damit die neuen Facebook-Richtlinien bei dir nicht zum Einsatz kommen!“. Für den Power-User sind diese Internet-Mythen leicht zu durschauen. Für das ungeübte Auge jedoch nicht. Viele glauben, dass sie durch die Handlungsaufforderung schlimmeres umgehen können und folgen gutgläubig, den oftmals von Freunden „empfohlenen“ Tipps im Stream. Meist mit gegenteiliger Folge.

Einen typischen Fall und ein paar Ratschläge, wie man mit diesen Hoaxes umgehen soll, findest du hier.

Gebot #9 – Lies die Allgemeinen Geschäftsbedingungen!

Auch wenn Internet-Abzocker heutzutage kein leichtes Spiel mehr haben und die Wahrnehmung der Anwender dahingehend vielfach sensibilisiert ist, gibt es sie noch die unmoralischen und unseriösen Angebote. Gerade Kids und Rentner fallen hier leider viel zu oft auf Versprechungen herein, die sich nachträglich beispielsweise als Kostenfallen entpuppen. Berühmtestes Beispiel sind wohl versteckte Abos. Der Download eines Klingeltons kann beispielsweise oft das Eingehen eines ein- oder zweijährigen Vertrages bewirken, der mit monatlichen Gebühren verbunden ist. 100 kostenlose SMS, bekommt man nicht selten nur durch die Eintragung verschiedener Daten in ein Formular. Die Folge sind oft Newsletter, die man auf gar keinen Fall haben wollte.

Seriöse Geschäftemacher kommunizieren Preise und Abonnements offenkundig. Viele tun dies aber auch nur im Kleingedruckten der AGBs. Es ist daher ratsam, diese auch zu lesen!

Gebot #10 – Google dein Anliegen!

Das Beste was du tun kannst, wenn du ein Problem hast, ist dieses erst einmal selber zu googlen. Die Google Suche ist mächtig und hat auf (fast) alles eine Antwort. Nutze diesen Umstand, bevor du alle Pferde aufscheuchst und deinen nächstgelegen PC-Fachmann mit Nichtigkeiten konfrontierst. Oftmals findest du die Antworten selber. Doch Vorsicht: prüfe deine Quelle. Forenbeiträge, die dir beispielsweise raten, in den BIOS-Einstellungen deines Computers Veränderungen vorzunehmen, können nicht selten böse Auswirkungen nach sich ziehen. Allgemein sollte man technische Probleme nicht mit Ratschlägen auf Forenseiten behandeln. Wenn du dir mit deiner Quelle nicht sicher bist, dann solltest du doch lieber einmal mehr beim Fachmann deines Vertrauens anrufen.


Image (adapted) „Moses“ by Pascal (CC0 Public Domain)


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Interview Alberto Cairo: „Infografiken, funktional wie ein Hammer“

B&W Hammer (adapted) (Image by Justin Baeder [CC BY 2.0] via Flickr)

Die Visualisierung von Daten ist eines der Trendthemen im Netz. Inzwischen gibt es immer mehr Tools, mit denen jedermann Infografiken erstellen kann. Das, was über die sozialen Netzwerke so herumgeschickt wird, ist meistens vor allem bunt, hat große Lettern und lustige Icons – und bringt oft wenig Informationsgewinn.

Was macht dagegen eine gute Infografik oder Datenvisualisierung aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich Alberto Cairo seit mehr als 15 Jahren. Seine Stimme hat Gewicht in der internationalen Szene von Infografikern. Im September erscheint sein Buch „The Functional Art – an introduction to Information Graphics and Visualization“. Dafür hat Cairo zahlreiche große Namen aus der Branche interviewt und erklärt detailliert, was eine professionelle Infografik ausmacht. „Sie ist so funktional wie ein Hammer, vielschichtig wie eine Zwiebel und so schön und wahrhaftig wie eine mathematische Formel“, sagt er. In mehreren Kapiteln seines Buches beschreibt er auch die Grundlagen der Wahrnehmungspsychologie, die jeder Grafiker, aber auch Journalist kennen sollte.


Das Netz ist voll von Infografiken. Sie stammen schon längst nicht mehr nur von klassischen Medien, jeder kann heute mit einfachen Tools Daten visualisieren. Woher kommt dieser Hunger nach Visualisierung?

Es kommen hier mehrere Faktoren zusammen. In den letzten Jahren sind die Zahl und die Vielfalt von Tools, mit denen man Infografiken und Visualisierungen machen kann, regelrecht explosionsartig angestiegen. Die Werkzeuge sind billiger geworden und einfacher in der Handhabung, auch für ein allgemeines Publikum. Es gibt Tools wie Google Charts, Many Eyes und viele andere, mit denen man einfach und automatisiert Grafiken erstellen kann. Außerdem ist die Verfügbarkeit von Daten heute ganz anders als früher. Als ich vor 15 Jahren als Infografiker anfing, war es viel mühsamer, Daten zu sammeln. Transparenz-Gesetze haben dazu geführt, dass viele demokratische Regierungen ihre Daten systematisch ins Netz gestellt haben. Auch viele Unternehmen tun dies. Der dritte Punkt ist, dass die Datenfülle selber es nötig macht, Tools zu verwenden, die es uns erleichtern, diese Daten zu verstehen. Das menschliche Gehirn und das Auge haben einfach große Schwierigkeiten damit, aus numerischen Tabellen Botschaften herauszulesen. Wenn wir Zahlen visuell darstellen, können wir dagegen sehr schnell Trends und Muster herauslesen.

Wir sind von Natur aus sehr visuelle Wesen. In deinem Buch widmest Du drei Kapitel der kognitiven Psychologie, die der Frage nachgeht, wie wir Dinge wahrnehmen. Wie wichtig sind Erkenntnisse aus dieser Disziplin für Infografiker und Journalisten?

Es gibt viele Erkenntnisse der kognitiven Psychologie, die uns in der täglichen Arbeit nützen können. Warum lesen wir, wie wir lesen, warum funktionieren manche Grafiken und andere nicht? Warum nehmen wir manche Farben besser wahr als andere? Wenn Du in einer Grafik eine visuelle Hierarchie etablieren willst, musst Du verschiedene Farbtöne verwenden. Du wirst dann nicht für alle Elemente der Grafik kräftige Farben verwenden, sondern nur für die, die Du hervorheben willst. Da nimmst Du dann vielleicht ein kräftiges Rot, das unsere Aufmerksamkeit erregt. Für die sekundären Elemente verwendet man dann eher Grau- oder Pastelfarben. Bei der Auswahl der Farben kann dir die kognitive Psychologie weiterhelfen.

Sollten sich Journalisten in ihrer Ausbildung mit kognitiver Psychologie beschäftigen?

Ich denke schon. Die Erkenntnisse der Psychologen sind nicht nur für die visuelle Kommunikation interessant, sondern gelten ja auch für Text. Ich empfehle zum Beispiel das Buch des französischen Kognitionswissenschaftlers Stanislas Dehaene, Reading in the Brain. Er erklärt, wie das Gehirn Textinformation verarbeitet und hilft auch zu verstehen, warum manche Typographie besser lesbar ist als andere.

Viele würden bei der Bewertung von Infografiken sagen, dass es oft auch einfach nur eine Frage des Geschmackes ist, ob man etwas gut findet oder nicht.

Das ist es aber nicht. Es gibt Dinge, die basieren einfach auf der Struktur und der Funktionsweise des Gehirns und des Auges. Zum Beispiel: Wenn man eine Infografik machen will, um Zahlen präzise zu vergleichen, dann ist ein Säulendiagramm einfach besser geeignet als ein Blasendiagramm. Unser Gehirn hat Schwierigkeiten Flächen zu vergleichen. Es kann viel einfacher Längen oder Höhen abschätzen. Das ist keine Frage des Geschmacks.

Über Twitter und Facebook wird eine wahre Flut von Infografiken verbreitet. Wie kann man da die Spreu vom Weizen trennen?

Unter den guten Beispielen finden sich die Arbeiten der New York Times, des Guardian oder der Washington Post. Es gibt auch einige herausragende Freelancer wie Moritz Stefaner oder Jan Willem Tulp. In Deutschland finde ich auch zum Beispiel Gregor Aisch sehr gut [Weitere Beispiele im Blog von Alberto Cairo]. Im Internet findet man aber auch viele Infografiken, die nicht funktionieren, denn sie missachten eine einfache Grundregel. Das Erste, was man sich fragen muss ist: Welchen Zweck verfolge ich mit der Visualisierung? Deshalb habe ich mein Buch ja auch “The Functional Art” genannt. Infografik ist nicht einfach Kunst, sondern es ist eine Kunst, die uns helfen soll, Information besser zu verstehen und zu analysieren. Die Ästhetik ist wichtig, aber zunächst muss man erst einmal eine visuelle Struktur entwickeln, die das Gehirn leicht versteht. Diese einfache Regel hat weitreichende Konsequenzen. Die Form richtet sich nach der Funktion und nicht umgekehrt. Ich sage immer, eine Infografik ist wie ein Hammer. Seine Form hat eine Funktion. Natürlich kann diese Form variieren. Aber die Grundstruktur ist immer die gleiche. Es geht also nicht vorrangig darum etwas Schönes, Ästhetisches zu kreieren. Es geht erst einmal um die Struktur, die Ästhetik ist ihr Nebenprodukt.

Kannst Du uns ein paar gelungene Beispiele nennen?

Für mich ist die New York Times derzeit die Referenz für Datenvisualisierungen weltweit. Ihre Qualitätsstandards sind enorm. Die entsprechende Abteilung umfasst 30 Personen. Das sind nicht nur viele Leute, sondern sie gehören auch noch zu den Besten ihres Faches. Es gibt Karthographen, Statistiker, Grafikdesigner, Programmierer und Journalisten. Ich mag zum Beispiel die wöchentliche Kolumne Metrics der New York Times, die Text und Infografik verbindet. Ich hatte Moritz Stefaner schon erwähnt. Seine Arbeit ist außergewöhnlich, denn sie ist künstlerisch und ästhetisch und gleichzeitig funktional. Er denkt wie ein Künstler, ist aber gleichzeitig auch ein Wissenschaftler. Er hat kognitive Psychologie studiert und er kennt sich aus mit Statistiken. Ein weitere Referenz ist National Geographic. Was hier hervorsticht, ist die enorme Präzision der Daten. Ein Beispiel: in der Illustration des Göbekli Tepe in der Türkei sind sogar die Farben des Grases oder des Holzes originalgetreu. Dafür hat man mit Wissenschaftlern zusammengearbeitet. Alle Details stimmen.

Um solche komplexen Infografiken zu machen, braucht man zahlreiche Kenntnisse. Brauchen wir im Journalismus neue Berufsprofile?

Ja, das ist offensichtlich. Andy Kirk hat in seinem Blog visualisingdata einen sehr interessanten Post dazu geschrieben: The 8 hats of data visualisation design. Er spricht darin von 8 Profilen, die man in einer Infografik-Abteilung braucht, um gute Visualisierungen zu produzieren. Wenn die Abteilung nur aus drei bis vier Leuten besteht, muss logischerweise jeder mehrere Hüte tragen. Ja, wir brauchen neue Jobprofile. Es dabei vor allem darum, sich konzeptionell, aber auch technisch besser aufzustellen. Bis vor 10 Jahren hätte niemand daran gedacht, dass Programmierer Teil einer journalistischen Redaktion sein könnten. Heute müssen Programmierer und Hacker Teil einer Redaktion sein.

Wir hatten schon kurz erwähnt, dass es inzwischen immer mehr Tools gibt, mit denen man kinderleicht Infografiken erstellen kann. Was taugen die?

Jedes Werkzeug kann für etwas Gutes und für etwas Schlechtes verwendet werden. Zum Beispiel: Excel, ein Programm, das ich täglich nutze. Die Grafiken, die man mit den Default-Einstellungen von Excel erstellen kann, sind schrecklich. Es geht darum, dass man sich nicht von einem Werkzeug dominieren lässt, sondern umgekehrt. Bevor man es benutzt, braucht man erst einmal konzeptionelle Kenntnisse. Wenn man die hat, kann jedes gut gemachte Programm nützlich sein, sei es Photoshop oder visual.ly. Vor allem im Marketing und PR-Bereich fehlen aber oft diese konzeptionellen Kenntnisse. Viele Grafiken, die heute zirkulieren, präsentieren einfach Zahlen, ohne diese in ihren Kontext zu setzen. Sie bleiben an der Oberfläche. Einfach ein paar Zahlen zu präsentieren, die mit ein paar netten Illustrationen garniert sind, reicht nicht für eine gute Infografik.


Alberto Cairo begann seine Karriere als Infografiker in Galicien bei der Regionalzeitung Voz de Galicia. Doch schon bald wurde er Chef der Grafik-Abteilung bei El Mundo in Madrid, einer der größten Tageszeitungen Spaniens. In dieser Zeit gewann er mehrfach international anerkannte Preise mit seinem Team (u.a. Malofiej und Society for News Design (SND). Danach war Cairo Leiter für Multimedia und Infografik bei der Editora Globo, der Magazin-Abteilung der größten Mediengruppe in Brasilien. Cairo verbindet wie kaum jemand in seiner Branche Praxis und Lehrerfahrung. Er war Dozent an der School of Journalism der University of North Carolina-Chapel Hill und unterrichtet seit Januar 2012 an der School of Communication an der University of Miami. Für die Tageszeitung El País schreibt er regelmäßig Posts zur Zukunft des Journalismus.


Autor: Steffen Leidel ist DW-World.de-Experte für Bolivien, Kolumbien, Venezuela und Peru mit den Schwerpunktthemen Entwicklungspolitik, Armutsbekämpfung, Drogenpolitik sowie Erdölwirtschaft und Energiepolitik. Außerdem ist er Experte für Europa in Sachen Migration (speziell Spanien).

Er betreibt zusammen mit Marcus Bösch den Gemeinschaftsblog „lab“ von wo aus wir diesen Crosspost mit freundlicher Genehmigung Steffen Leidels veröffentlichen durften.


Image (adapted) „B&W Hammer“ by Justin Baeder (CC BY 2.0)

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Was die Google Suche alles kann…

Schaut man sich die Top Keywords an, die Google so listet, dann stellt man ganz leicht fest, so richtig kapiert haben viele die Suche nicht. Beim Surfen bin ich z.B. mal wieder auf Googles Zeitgeist-Liste gestoßen, die die meistgesuchten Begriffe des Jahres listet. Im Jahr 2010 z.B. war der am häufigsten eingegebene Suchbegriff der Deutschen: „Facebook“. Dicht gefolgt von „YouTube“, „Berlin“, „eBay“ und wer hätte das gedacht „Google“ selbst.

Die Erklärung dafür liegt ganz nah. Natürlich haben diese Wörter nichts mit Recherchen zu tun, sondern dienen lediglich als kleiner Umweg, um auf die oben genannten Webseiten zu kommen. Ziemlich schräg, wenn man bedenke, dass man einfach in der Adresszeile den gleichen Namen mit dem kleinen Zusatz .de hätte einfügen müssen, um direkt auf die Page zu kommen. Ist ja alles nicht so schlimm. Und dennoch lässt sich erahnen, dass viele sowohl mit der Google-Suche, wie auch mit ihrem Browser nicht richtig umgehen können.

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Geschenke für das Kind

Weihnachten steht vor der Tür und Du/Sie noch ohne Geschenke da? Kein Problem, wir haben einen ausgiebigen Rundflug durch die schönsten Online-Shops gemacht und die besten Geschenke für Groß und Klein, Weiblich und Männlich in drei bunten Geschenke-Guides zusammengestellt.Alle vorgeschlagenen Präsente können natürlich online bestellt werden.

Weil Weihnachten das Fest der Kinder ist, beginnen wir heute mit den zehn schönsten Geschenken für die lieben Kleinen. Ist das richtige Geschenk noch nicht dabei? Kein Problem, in unseren neuen Lieblingsshops für Kindergeschenke finden sich noch viele weitere Lieblingsstücke.

Die einzelnen Beschreibungen findet Ihr nach dem Klick…

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Lifestyle Lektüre vom 4.8.2010

Als Netzpiloten sind wir täglich auf dem Rundflug durchs Netz und finden die interessantesten oder kuriosesten Trends weltweit. Ab heute schicken wir auch Euch wöchentlich auf einen Lifestyletrip mit 10 Stops. Enjoy your flight:

1. Raus aus der Stadt, rauf aufs Land: Der Trend setzt sich fort und ist jetzt beim Satorialist angekommen. Nicht Hipsters aus New York, sondern Landkinder aus Pennsylvania finden wir diese Woche auf seinem Blog:

2. Brook & Lyn ist die Schmuckkollektion von Mimi Jung aus –dreimal dürft Ihr raten- Brooklyn. Auf ihrem Blog stellt sie uns ihre unglaublich schöne Kollektion”surrounded” vor:

3. Curb Street aus New York zeigt uns diesmal ein kleines Café in Little Italy. Ansehen, merken, in den Reiseführer schreiben und beim nächsten Soho Besuch die altbekannten Kaffeeketten überspringen:

4. Für den Paparazzi in uns: Eine ehemalige Präsidententochter hat geheiratet. Alles über die Hochzeit weiß The Cut:

5. Freunde von Freunden lädt uns zu einer besonders schönen Wohnungsbesichtigung bei Malin Elmlid in Berlin ein:


6. Noch liegen wir am Badesse, aber der Herbst wird kommen. Bei Sommergewitter kann man sich schon die neuesten Trends aus der Vogue Redaktion ansehen:

7. Hussein Chalayan bereitet eine Ausstellung vor. Sicher sehenswert, denken wir. Modabot weiß wann und wo:

8. Lack ab? Nein, Lack dran. Und zwar die neuen Herbstnagellacke. Refinery 29 zeigt uns eine ausführliche Übersicht darüber, was der modebewusste Fingernagel jetzt trägt.

9. Einen Blick in das Atelier von Maison Martin Margiela in Paris hat A Blog Curated By geworfen. Glücklicherweise hatten sie eine Kamera dabei, der Beweis hier:

10. Zum Abschluss noch ein Dessert? Vielleicht eine dreistöckige Pizza mit Bananen und Schoko-Soße? „Leckereien“ der extremen Art gibt es auf This is Why You’re Fat. Tipp: Lieber nicht direkt vor dem Essen anschauen, es könnte einem der Appetit vergehen.

(Fotos: www.brookandlyn.com, www.satorialist.com, www.refinery29.com)

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5 Toplisten mit Anti-Hitze-Tipps

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Liste der größten Twitter-(Nicht-)Fehler

pickihh

Klaus Eck hat drüben im PR-Blogger die Liste der 20 größten Twitter-Fehler gepostet. Wenn ich mir die Liste so durchlese bekomme ich den Eindruck, dass bei Befolgung der Ratschläge das Twittern konformistisch(er) werden würde. Twitter bildet meiner tiefen Überzeugung nach Facetten urtypischster Kommunikationsmuster ab und hilft mir dabei, sehr viel über das menschliche Kommunikationsverhalten zu lernen. Mag sein, dass für eine hochpolierte Vorbildtwitterei die Vermeidung von „Twitter-Fehlern“ genau das richtige sind. Weiterlesen »

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Cebit 2009-Trends im Schnelldurchlauf

 Aus und Vorbei. Gestern hat die Cebit ihre Pforten geschlossen. Wie schon im letzten Jahr lautete eines der Hauptthemen GreenIT. Nachdem nun auch schon Marken wie Apple im Fernsehen mit „grünen“ Macbooks werben, ist es kein Wunder, dass auch andere Marken diesem Trend folgen. Bestimmt war die Cebit aber nicht allein von den ökologisch korrekten Toptrends, auch abseits der „grünen Welle“ gab und gibt es interessante Neuvorstellungen Weiterlesen »

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6 Tipps zum Zwitschern in Gruppen

Zeichen und sonst nichts! Das war und ist immer noch die treibende Kraft im Twitteruniversum und reicht in Kombination mit „Reply“ und „Direct Message“ sowie „public“ und „private“ aus, um das Massengezwitscher zu organisieren. Doch so, wie nicht alle Zugvögel auf einmal und in die gleiche Richtung im Herbst gen Süden aufbrechen — sondern Gruppen bilden, die dann fliegen, wann und wohin sie wollen — so bilden sich auch auf Twitter informelle Gruppen heraus. Um diesen Gruppen Form und Struktur zu geben, haben sich einige 3rd-Party-Service-Wizards Gedanken gemacht zur Gruppenfunktionen für Twitter gemacht. Wir haben für euch sechs Dienste ausgesucht, das Gruppengezwitscher ermöglichen sollen. Weiterlesen »

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Zum Muttertag alles Liebe

Es sind nur noch wenige Tage bis zum Muttertag am 11.05.2008, der dieses Jahr mit dem Pfingstsonntag zusammenfällt. Wie jedes Jahr möchte man an diesem Ehrentag etwas Besonderes an seine Mutter verschenken. Aber meistens bleibt es bei einem Blumenstrauß oder Pralinen. Kreative Geschenktipps habe ich für die noch Unentschlossenen hier zusammengestellt. Weiterlesen »

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Beschenkmich.de – Allzweckhelfer f?r Geburtstagsvergesser

 

Bis Weihnachten ist es zwar noch etwas hin, aber auch während des Jahres muss man sich öfter mit einer nervigen Thematik beschäftigen: dem Geschenk! Geburtstag, Hochzeiten oder einer der zahlreichen anderen Anlässe – an irgend jemanden muss immer gedacht werden! Allen Geburtstagsvergessern und Geschenkkaufhassern hilft beschenkmich.de. „Nie mehr Socken!“, ist das Motto und die Funktionsweise ist denkbar einfach, aber effektiv.

Wie funktioniert Beschenkmich?

Nach einer kurzen Registrierung stehen alle Funktionen offen. So ist es möglich, die eigenen Wünsche zu sammeln und sichtbar zu machen. Über eine einfache Suchfunktion gelangt man zu diversen Dingen, die man schon immer unbedingt haben wollte. Per Klick ist eine Weiterleitung zum entsprechenden Online-Shop möglich. Beim Stöbern im Netz lassen sich über einen Toolbar Button auch gleich alle Geschenke diverser Shopping-Portale zum eigenen Wunschzettel hinzufügen.

Natürlich mangelt es bei Beschenkmich auch nicht an einer Community-Funktion. Über diverse Online-Dienste wie icq oder Google Mail lässt sich gleich das gesamte Adressbuch einladen. Dann kann man seinen Freunden nicht nur die eigenen Wünsche mitteilen, sondern natürlich auch andere beschenken. Endlich weiß man, was sich Bruder, Schwester oder Oma wirklich wünschen und wird auch gleich noch rechtzeitig an den Jubeltag der Liebsten erinnert.

 

Für wen ist Beschenkmich gedacht?

 

Für alle, die es satt haben, am 24. Dezember kurz vor Ladenschluss noch in die Stadt zu rennen oder nicht mitten in der Nacht die Blumen von der Tanke kaufen wollen, ist Beschenkmich genau richtig. Kein stundenlanges Suchen mehr nach dem richtigen Geschenk – Freunde und Familie einfach per Klick von zu Hause aus glücklich machen. Bequemer geht´s nicht!

 

Blogpiloten-Urteil:

Beschenkmich ist eine ideale Hilfe für alle Shopping-Muffel, die nicht mehr viel Zeit damit verschwenden möchte, passende Geschenke zu suchen. Eine einfache Bedienung und die Verknüpfung zu zahlreichen Online-Shops sorgen für ein schnelles Einkaufsvergnügen. Defizite gibt es noch bei der Suchfunktion, um auch die richtigen Präsente zu finden. Kategorien oder andere erweiterte Suchfunktionen wären hilfreich. Auch wenn der Überraschungseffekt beim nächsten Geburtstag vielleicht verloren geht, so garantiert Beschenkmich aber, dass auch lange Gesichter beim Auspacken oder vorgetäuschte Freude über die hundertste Krawatte der Vergangenheit angehören. Und als Belohnung für die tollen und pünktlichen Geschenke für die Freunde, lässt sich der ein oder andere persönliche Wunsch gleich mitbestellen. Das nennt man wohl clever schenken!

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Tipps für Konferenz-Blogger

In dem Artikel „The Art of Conference Blogging“ fasst Ethan Zuckerman seine Erfahrungen zusammen, die er während der TED 2007 als Live-Blogger gemacht hat. Der „Power-Blogger“ berichtete live in seinem Weblog von der Konferenz.

Diesen Artikel griff Bruno Giussani auf und schrieb seine „Tips for conference bloggers“ (PDF) nieder, die man als „Live-“ oder „Konferenz-Blogger“ auf dem Desktop haben sollte …

(via mzungu’s weblog)
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