Der ultimative Black Friday-Survival Guide

Am 27.11. ist endlich wieder Black Friday! Jeder kann an diesem Tag saftige Angebote absahnen und ordentlich sparen – Aber nur, wenn er richtig an die Sache rangeht. Das ganze Spektakel kann echt ein riesiges Chaos sein, vor allem in den Läden. Aufgrund von Corona werden die Sale-Aktionen dieses Jahr aber wohl größtenteils online ausgelebt. Nichtsdestotrotz kann man auch hier in die bösen Angebots-Fallen tappen, die einen dann dazu verleiten, mehr Geld auszugeben als eigentlich nötig. Es gibt einige Tipps und Tricks, die einem das Leben an dem Tag erleichtern können. Damit ihr auch das Beste aus dem Black Friday und dem damit verbundenen Cyber Monday machen könnt, gibt es hier von uns einen Survival Guide!

Gute Vorbereitung auf den Black Friday ist das A und O

Informiert euch schon vorab 

Ihr solltet auf keinen Fall einfach bis zum großen Tag warten und euch dann in die Aktionen reinstürzen! Nehmt euch bereits vorher die Zeit und schaut bei euren Lieblingsshops nach, ob diese auf Social Media oder auf der Verkaufsseite selbst schon ihre Black Friday-Deals teasern. Zur Sicherheit kann es auch nicht schaden, wenn ihr vorher noch den Newsletter abonniert. So seid ihr stets up-to-date und möglicherweise gibt es durch den Newsletter auch noch exklusive Rabatte.

Verschafft euch einen Überblick

Viele Shops bieten nicht nur am Black Friday selbst tolle Angebote an, sondern teilweise die komplette Woche über. Außerdem ist am 30.11. ja auch noch der Cyber Monday. Das ist traditionell der Tag, an dem das Internet vor lauter Deals und Rabatte förmlich platzt. Schaut also mal nach, wann und wie lange die Shops eures Vertrauens ihre Angebote laufen lassen. Amazon ist übrigens schon jetzt dabei, frühzeitige Black Friday-Deals rauszuhauen.

Erstellt euch eine Shopping-Liste für den Black Friday

Das kennen mit Sicherheit die meisten von uns: Man will eigentlich nur ein wenig stöbern, sieht dann ganz viele unfassbare Rabatte und packt alles in den Einkaufskorb – natürlich ganz im Glauben, dass man richtig viel Geld gespart hätte. Allerdings sind das dann oft Sachen, die ohne die Rabatt-Anzeige niemals im Einkaufskorb gelandet wären.

Schreibt euch also besser bereits vorher auf, was ihr wirklich braucht und haben wollt. Je früher ihr euch die Liste macht, desto besser. Denn am Black Friday lohnen sich vor allem die großen notwendigen Anschaffungen. Wer sich im Oktober einen neuen Fernseher zulegen möchte und kein richtig gutes Angebot entdeckt hat, sollte in Betracht ziehen, einfach noch einen Monat zu warten und dann beim Black Friday zuzuschlagen.

Schaut immer auf die Preise

Ganz schön fies: Oft werben Shops mit großen Rabatten und beziehen sich dabei auf den UVP – den unverbindlichen Verkaufspreis – und nicht den aktuellen Marktpreis. Macht euch also vorher schon über die Preise schlau, damit ihr am Black Friday auch eher erkennen könnt, ob das jetzt ein guter Deal ist oder nicht.

Praktischerweise bieten Preisvergleich-Seiten wie Idealo oder Geizhals auch eine grafische Darstellung der Preisentwicklung über einen bestimmten Zeitraum an. Wirklich gute Deals haben ihren Tiefstpreis am Black Friday. Außerdem habt ihr dann allgemein die besten Angebote zu euren Wunschprodukten im Auge. 

Eine gute Umsetzung am Black Friday ist entscheidend

Wer zuerst kommt, malt zuerst

Oftmals sind die Dinge, die ihr begehrt auch für andere begehrenswert. Was das bedeutet? Die wirklich guten Deals werden viel Aufmerksamkeit bekommen und oft gelten sie nur solange der Vorrat reicht. Das heißt, dass ihr entsprechend schnell sein müsst. Richtige Schnäppchenjäger sollten sich also unbedingt einen Wecker stellen! Im übrigen kann es bei manchen Angeboten auch vorkommen, dass sie sich über die Zeit verändern und dass der größte Rabatt nur in den ersten Stunden gilt.

Werdet bloß nicht nervös

Natürlich solltet ihr euch nicht zu viel Zeit nehmen, weil es sonst am Ende sein kann, dass eure Lieblinge schon vergriffen sind, aber dennoch dürft ihr euch nicht unter Zeitdruck setzen lassen! Online-Händler fördern den Zeitdruck nämlich gerne auch mal künstlich, in dem oben ein Balken abläuft und immer mehr Farbe verliert oder irgendwo auf der Seite ein Countdown runterzählt. Oft ist das nur Schwarzmalerei und die Angebote laufen tatsächlich viel länger als es den Anschein hat.

Vergleicht die Preise am Black Friday

Auch wenn ein Händler euch denken lässt, dass das ein unschlagbarer Preis direkt vor eurer Nase ist, kann der Eindruck täuschen. Lasst euch also bloß nicht in die Irre führen und nehmt euch Vergleichsportale zur Hand, um immer dem besten Deal ausfindig zu machen. Dafür könnt ihr zum Beispiel idealo nutzen.

Verliert das Ziel nicht aus den Augen

Das ganze Shoppen kann berauschend wirken und blind machen. Irgendwann packt man nur noch alles in den Warenkorb und bezahlt, ohne richtig hinzuschauen. Behalte also immer im Auge, was du schon alles geshoppt und wieviel Geld du dafür bereits ausgegeben hast. Das Ziel dieser Schnäppchenjagd sollte nämlich nicht sein, das komplette Konto zu räumen.

 


Foto von © deagreez via Adobe Stock

Yeu-Ching Chen

kann stolz behaupten, dass ihre längste Sprachnachricht 67 Minuten lang war, sie mal 53 Beiträge auf einmal in der Instagram-Story hatte und im Abitur den 1. Platz in der Kategorie „Handysüchtig“ gemacht hat. Aber auch im realen Leben schafft sie einiges. Sie unterstützt das netzpiloten-Team im Bereich Redaktion/Social Media. Geheime Quellen sagen „Das passt wie Arsch auf Eimer“, aber *pssscht* Top Secret!


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