Kreative Facebook-Titelbilder – 5 Tipps für Unternehmen

Das Erste, was man auf einem Facebook-Profil sieht, ist das Titelbild. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich aus diesem das Maximum rausholen lässt. Das Facebook-Titelbild kann der entscheidende Faktor sein, der darüber entscheidet, ob sich ein Nutzer weiter auf Ihrer Seite umschaut oder diese aber verlässt. Um zu verhindern, dass Nutzer bei dem Anblick Ihrer Seite die Flucht ergreifen, gibt es einige grundlegende Regeln bezüglich Titelbildern, die es zu beachten gilt.

Größe und Format

Zunächst ist es wichtig, die richtigen Abmessungen für das Titelbild zu kennen. Am besten sieht es aus, wenn das Bild etwa doppelt so breit wie lang ist. Falls Sie selbst ein Design erstellen, empfiehlt es sich, mit einer Fläche der Maße 851×315 zu arbeiten. Das ist nämlich die ideale Größe für ein Facebook-Titelbild.

Falls Sie ein vorhandenes Foto zuschneiden wollen, um es anzupassen, empfiehlt es sich, ein hochauflösendes Foto im Hochformat zu wählen. Das hilft Ihnen dabei, schlecht beschnittene oder gestretchte Bilder zu vermeiden.

Text im Bild

Als nächstes sollten Sie festlegen, ob Ihr Facebook-Titelbild Text beinhalten soll. Falls Sie sich dafür entscheiden , gibt es einiges zu beachten. Denken Sie zum Beispiel daran, dass Ihr Titelbild so etwas wie ein visueller Pluspunkt sein soll.

Falls das Titelbild mit einem Text versehen wird, besteht die Gefahr, dass dieser Ihr Foto überhäuft. Stellen Sie dazu sicher, dass Ihr Text deutlich auf dem Foto zu sehen ist, indem Sie eine Komplementärfarbe sowie eine geschmackvolle Schriftart wählen.

Bezüglich der Proportionen innerhalb des Bildes sollten Sie sich an der 20-Prozent-Regel orientieren. Diese besagt, dass die Größe des Textes, inklusive Markenlogos, nicht mehr als 20 Prozent des Bildes einnehmen darf.

Optimierung für das Smartphone

Da der mobile Datenverkehr in allen wichtigen sozialen Netzwerken zunimmt, ist es entscheidend, dass das Profil auch für Smartphones optimiert ist. Damit das Titelbild auf einem Smartphone angezeigt wird, muss es rechtsseitig oder mittig ausgerichtet sein.

Das bedeutet, dass wenn Sie einen Text oder ein Bild mit einem Schwerpunkt verwenden (zum Beispiel ein Gesicht oder die Darstellung eines Produkts), muss dieser Schwerpunkt entweder auf der rechten Seite oder in der Mitte des Bildes platziert werden. Es empfiehlt sich außerdem, dass Sie bezüglich der visuellen Darstellung dem Look Ihres Unternehmens treu bleiben.

5 Tipps zu Facebook-Titelbildern anhand von Beispielen

Da sich mit Hilfe von Anschauungsmaterial das Gesagte leichter nachvollziehen lässt, folgen ein paar Beispiele von Unternehmen, die alle wichtigen Elemente bezüglich der Auswahl des Titelbildes berücksichtigt haben.

1. Wählen bzw. designen Sie ihr Facebook-Titelbild der Saison entsprechend

Halloween 650x296 Screenshot: Facebook

Unternehmen wie zum Beispiel der amerikanische Blumenhändler 1-800-Flowers.com wissen, wie wichtig es ist, die saisonale Relevanz ihrer Produkte hervorzuheben.

2. Nutzen Sie Facebook-Titelbilder, um Kampagnen und neue Produkte Ihres Unternehmens zu promoten

ShortStack 650x296 Screenshot: Facebook

So wie in diesem Beispiel das Software-Unternehmen Shortstack anschaulich demonstriert.

3. Heben Sie durch Titelbilder Kunden oder Partner hervor

Oreo 650x296 Screenshot: Facebook

Der Keksfabrikant Oreo lädt regelmäßig ein neues Titelbild von einem Fan hoch, der an diesem Tag Geburtstag feiert.

4. Lassen Sie positive Resonanz zu

Walmart 650x296 Screenshot: Facebook

Die Darstellungen zufriedener Kunden oder positiver Feedbacks können sich Unternehmen zunutze machen. Walmart postet zum Beispiel regelmäßig Fotos von fröhlichen Kunden.

5. Seien Sie aktuell

Marvel 650x296 Screenshot: Facebook

Achten Sie darauf, dass Sie auf Ihrem Titelbild das aktuellste Projekt Ihres Unternehmens hervorheben, so wie Marvel in diesem Fall ihren neusten Film.


Image (adapted) „Facebook Beachfront“ by mkhmarketing (CC BY 2.0)
Screenshots by Patrick Kiurina


Patrick Kiurina

ist seit 2015 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.


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