All posts under fernsehen

Netzpiloten @ newTV Kongress

ABGESAGT ! Der newTV Kongress in Hamburg zählt mittlerweile zu den gefragten Veranstaltungen in der Multi-TV-Industrie. Am 26. März findet der Kongress bereits zum elften Mal statt. Wir Netzpiloten sind zum 4. Mal als Medienpartner mit dabei und bereits gespannt, welche aktuellen Trends und Entwicklungen die Bewegtbild-Szene beschäftigt. Letztes Jahr [...]
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Lineares Fernsehen? Hat auch seine Vorzüge!

Ein Päärchen schaut gemeinsam fern.
Irgendwie bekommt man das Gefühl, dass altes und neues Fernsehen mehr und mehr religiöse Züge annimmt. Entweder man schaut das eine oder das andere. Entweder ist man ein Ewiggestriger oder schwört der alten Medienwelt vollkommen ab. Dabei ist es völlig in Ordnung zu sagen, dass man beides liebt. Obwohl wir [...]
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„Wir wollen Fernsehen für alle möglich machen“ – Samsung über smarte Barrierefreiheit beim Fernsehen

Für die Barrierefreiheit beim Fernsehen vergrößert der Gebärdensprache-Zoom auf Samsung Smart TVs das Fenster mit Dolmetschern
Fernsehen ist für viele Zuschauer etwas Selbstverständliches. Doch wer nicht optimal sieht, hört oder sich eingeschränkt bewegen kann, empfindet die Bedienung des Fernsehers mitunter als Herausforderung. Sogenannte assistive Funktionen können das TV-Erlebnis für Hör- und Sehgeschädigte sowie motorisch gehandicapte Menschen deutlich verbessern. Anlässlich des Sehbehindertentags 2019 thematisiert Samsung die Barrierefreiheit [...]
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Lineares Fernsehen bald tot? On-Demand-Angebote holen auf

Statista hat vom 7. bis zum 12. Januar 2019 im Auftrag von nextMedia.Hamburg eine repräsentative Studie zum Bewegtbild-Konsum der Deutschen durchgeführt. Sie ist Teil des Media Innovation Reports und bietet spannende Einblicke in unser Konsumverhalten. Die Studie widmet sich vor allem auch der Frage, ob das lineare Fernsehen in Zukunft [...]
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Japan läutet 8K-Ära mit „2001: Odyssee im Weltraum“ ein

Die japanische Rundfunkgesellschaft NHK überträgt seit Anfang Dezember erstmals einen Sender in 8K über Satellit. Das Programm des Senders BS8K soll vor allem Musik und Kunst bieten, umfasst aber ebenfalls Dokumentationen und Dramen. In Kooperation mit der NASA sendet der Sender sogar 8K-Aufnahmen von der ISS. Erster 8K-Film keine moderne [...]
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Zattoo, Magine und Waipu.tv: Drei Apps für TV-Streaming im Check

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Wer heutzutage TV-Sendungen schauen will, braucht dafür nicht zwingend ein Fernsehgerät mit TV-Anschluss. Die einfachste Möglichkeit ist über die heimische Internetverbindung auf einen der zahlreichen Streaming-Angebote zurückzugreifen. Doch welcher Dienst bietet das ansprechendste Paket und die beste Android-App? Wir bringen Licht in den Dschungel des TV-Streaming und haben mit Zattoo, [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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FERNSEHEN rp-online: Das neue DVB-T startet: Es ist das Ende des Fernsehens, wie wir es kannten. In der Nacht wird der TV-Standard DVB-T in Deutschland weitgehend abgeschaltet. Die Umstellung zum neuen Standard DVB-T2 erfolgt aus ähnlichen Gründen, wie damals die Umstellung vom analogen zum digitalen Antennenfernsehen. Kanäle können besser komprimiert [...]
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Wie Netflix den TV-Markt revolutioniert hat

Netflix VHS (adapted) (Image by karat [CC BY 2.0] via flickr)
Die erste Revolution: Die Sehgewohnheiten Viele Fans hätten sich diese Option wohl gerne für das Ende der US-Sitcom „How I Met Your Mother“ gewünscht: Gerüchten zufolge experimentiert der Streaminganbieter Netflix mit der Interaktivität von Handlungsverläufen. Die Zuschauer sollen die volle Kontrolle erhalten und entscheiden können, wie die Serie auf dem [...]
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#ibes – Das Dschungelcamp als crossmediales Phänomen des Hate-Watching

Monkey (adapted) (Image by samuelrodgers752 [CC BY 20] via flickr)
Weihnachten ist vorbei, das Feiertags-Fernsehprogramm ausgeschöpft und allgemein herrscht einfach Antriebslosigkeit und dem Wetter entsprechend graue Stimmung. Doch der Silberstreif am Horizont des Trash-TV kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Alle Jahre wieder können wir uns Mitte Januar auf das Dschungelcamp „freuen“ und von den Dschungel-Moderatoren Sonja [...]
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Vollständige Barrierefreiheit – eine Utopie?

skluptur-hoerrohr-muschel
Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelreihe im Vorfeld eines gemeinsamen Events und Hackathons von Microsoft und der Aktion Mensch für mehr Inklusion und Teilhabe im Netz. Als das Internetzeitalter angebrochen war, hatte jeder bei sich zuhause Internet. So war es in den 90ern auch bei mir. Ich erinnerte mich, dass [...]
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Das sehen Hunde, wenn sie fernsehen

hund(image by lightstargod[CC0 Public Domain] via Pixabay)
Hundebesitzer bemerken oft, wie ihre Tiere fernsehen oder auf Computerbildschirme und Tablets schauen. Aber was geht in ihrem Hundekopf vor? Tatsächlich konnten Studien durch eine Rückverfolgung ihres Sehvermögens mithilfe ähnlicher Methoden, wie sie beim Menschen verwendet wurden, feststellen, dass Haushunde bestimmte Bilder und Videos bevorzugen. Diese Studie deutet darauf hin, [...]
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Jung gegen Alt: Nachrichten werden anders gelesen

french tourists (Image by Ron Porter [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Vergessen Sie die unterschiedlichen Meinungen zu Heirat, Hausbesitz und Politik: die aussagekräftigsten Unterschiede zwischen jungen und alten Menschen liegen in der Art und Weise, wie sie ihre Nachrichten bekommen. Die neue Umfrage des Pew Research Centers über Trends der modernen Nachrichtennutzung, die mit der Knight Foundation zusammen durchgeführt wurde, zeigt, [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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MEDIENWANDEL carta: ARD, ZDF & „Cloud-TV“: Ein Gutachten wie ein Requiem: Das vom ZDF bestellte Gutachten zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens bestätigt den Auftraggebern letztlich nur ihren Status quo. Das 108-seitige Gutachten „Legitimation und Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Zeiten der Cloud“ von Dieter Dörr, Bernd Holznagel und Arnold Picot [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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INSTAGRAM mashable: Instagram is killing photo maps: Instagram hat die „Photo Map“ entfernt, eine Landkarte auf der man sehen konnte wo die Nutzer ihre Fotos aufgenommen haben. Man kann diese Funktion nun nicht mehr bei anderen Nutzern sehen, sondern nur noch auf dem eigenen Profil. Jedoch soll auch die eigene [...]
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Google will sich das Zweite Goldene Zeitalter des Fernsehens zunutze machen

Google (adapted) (Image by Open Grid Scheduler Grid Engine [CC0 1.0] via flickr)
Traditionelle Pay-TV-Anbieter, die bereits unter Druck stehen, weil die Konsumenten sich vermehrt für das Streamen von Internet-Videos entscheiden, sehen sich einer neuen Bedrohung gegenüber. Google macht jetzt Ferbsehwerbung, und eine Entscheidung, die Anfang des Jahres von der US Federal Communications Commission (FCC) getroffen wurde, beunruhigt alle: von traditionellen Set-Top-Box-Anbietern bis [...]
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5 Lesetipps für den 22. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Polen, Periscope, Netflix, wie ein Algorithmus politische Reden schreibt und die Messenger der Zukunft. Ergänzungen erwünscht.

  • POLEN Foreign Policy: Obama Is Poland’s Only Hope: Die neue polnische Regierung versucht mehr als zwei Dekaden demokratische Entwicklung in nur wenigen Wochen umzukehren. Und die Europäische Union wird wohl nur zu schauen können. Genau wie bei Ungarn. Nur wenn die europäischen Werte keinen Anreiz mehr für Polen darstellen, wohin wendet sich das Land dann? Denn Russland ist in diesem Fall keine Alternative für Polen. Bleiben noch die USA, und damit die Hoffnung der Europäischen Union, dass über die NATO-Beziehungen die polnische Regierung zurück in den Kreis der anderen Demokratien führen kann.

  • PERISCOPE Fast Company: Inside Periscope: Als uns im Sommer 2015 Dienste wie Meerkat und Periscope quasi überfielen, eine Technologie als neuesten Hype zu erklären, die es schon seit Jahren gab und wofür es auch schon Apps gab, nervten Dienste wie Persicope erst einmal gewaltig. Auf der ElbeBlogger-Reise nutzte ich den Dienst dann zwei Wochen lang jeden Abend und lernte ihn so langsam kennen und mögen. Inzwischen hat sich der aufgewirbelte Hype-Staub etwas gelegt und Periscope hat sich als Dienst erwiesen, der länger als einen Sommer gefragt ist. Harry McCracken hat sich für Fast Company intensiver mit dem Dienst auseinandergesetzt und gibt einen lesenswerten Einblick in das Unternehmen.

  • NETFLIX Meshed Society: Netflix is the next phase of globalization: Über die Vorteile des Streaming-Dienstes Netflix muss man wohl heutzutage nicht mehr viel sagen. Letzten Sommer habe ich es auf einer Europareise unglaublich geschätzt, vor allem Dank VPN, auch in anderen Ländern Content zu sehen, dessen Sprache ich verstehen kann. Martin Weigert analysiert auf seinem Blog, wie ein global zugängliches Netflix unsere Sehgewohnheiten verändern könnte. Welche Vorteile das hat, aber auch, denn das traditionelle Fernsehen wird technologisch definitiv nicht mithalten können, was es bedeuten könnte, wenn Netflix so mächtig wird, fragt er sich in seinem Blogpost.

  • ALGORITHMUS MIT Technology Review: How an AI Algorithm Learned to Write Political Speeches: In einer Folge der dänischen Politikserie Borgen muss der Spin Doctor Kasper Juul eine Rede für die Premierministerin schreiben und erklärt dabei einer Mitarbeiterin, wie eine politische Rede aufgebaut sein muss. Dahinter steckt System und dies hat Valentin Kassarnig von der Universität Massachusetts nun einem Algorithmus beigebracht, der politische Rede schreiben kann. Die sind im Detail noch nicht perfekt, und selbstverständlich nur auf Englisch, denn die Datenbank des Algorithmus ist mit über 4.000 Reden von 53 Debatten des US-Kongress gefüllt. Aber der erste Schritt ist getan, eine gute Rede zu schreiben können nun auch Maschinen. Irgendwann wird eine Maschine eine Rede halten und wir werden sie wählen.

  • MESSENGER Wired: Do We Really Want Messaging to Replace Our Apps?: Messenger-Apps werden unsere wichtigsten Apps. Medien schicken uns auf dem Messenger von Facebook die neuesten Nachrichten, Startups geben uns via WhatsApp Tipps für unser Outfit, ein mit Künstlicher Intelligenz verbesserter Slackbot erinnert uns an das nächste Meeting und was wir dazu wissen müssen. Dies sind nur einige Beispiele, wie Messenger unsere wichtigsten Assistenten im Alltag werden. Am Beispiel des von Berlin nach New York abgewanderten GoButler geht Cade Metz auf Wired.com der Frage nach, ob wir das überhaupt wollen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps über Twitter für den 14. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute nur um Twitter, wie es das Fernsehen und unsere Sprache beeinflusst, neue Funktionen, virale Fakes und Cyberbullying. Ergänzungen erwünscht.

  • FERNSEHEN CNN: Can your tweets change your favorite TV show?: Die per Twitter den jeweiligen Tatort auseinander nehmende Community nutzt den Microblogging-Dienst wohl eher um Frust über oft schlechtes Fernsehen abzulassen. In unseren global vernetzten Welt kennen wir alle Beispiel, von richtigen guten Fernsehserien, die so viel besser sind, als was das deutsche Fernsehen hinbekommt. Diese Beispiele, oft aus den USA, nutzen Social-Media-Kanäle wie Twitter und Facebook aber auch anders als hierzulande. Auch da wird Frust kommuniziert, oft aber auch eine Community aufgebaut, die einer bestimmten Serie folgt.

  • FUNKTIONEN om.co: What Twitter Can Do To Get Better & Increase Engagement: Noch ist nicht raus, ob Jack Dorsey als Twitter-Chef mehr Schaden anrichten wird als er nützt, aber man muss ihm lassen, dass Stillstand nicht zu seinen Strategien gehört. Und vielleicht mag es an seiner Person liegen, dass sämtlichen Ideen und neuen Funktionen so kontrovers diskutiert werden. Der Kommentar von Om Malik ist dadür ein gutes Beispiel und eine lesenswerte Warnung, vielleicht auch einmal die Perspektive bei seiner Kritik mitzudenken.

  • SPRACHE The Huffington Post: Is Twitter Bad For Language? Statistical Analysis Says No: Die englische Sprache mag durch ihre globale Rolle, vor allem im Internet, vielleicht für digitale Kommunikation priviligiert sein, denn sie ist Arbeitssprache des Netzes, seiner ErfinderInnen und der Menschen, die es weiterentwickelt haben. OkCupid-Gründer und Ok-Trends-Blogger Christian Rudder hat die Auswirkungen von Twitter und seinem Zeichenlimit auf die englische Sprache untersucht und ist zu dem Fazit gekommen, dass solche technischen Restriktionen und die kulturelle Popularität von Twitter der englischen Sprache nicht geschadet haben.

  • FAKE BBC News: The Twitter murder that never happened: In Südafrika ging die Suche nach einem Mädchen und dann die Geschichte ihres Todes auf Twitter viral. Verschiedene Medien und auch ein Ministerium berichteten über die emotionale Geschichte oder den thematischen Hintergrund von Gewalt gegen Frauen und Kinder. Doch die Geschichte war ein Fake, auf den sehr viele Menschen reingefallen sind. Eine 18-jährige Südafrikanerin steckte hinter dem Twitter-Account, mit dem sie ihren Frust über das Leben in Südafrika ausdrücken wollte. Was bleibt ist die Grundaussage über die Situation von Frauen in der Gesellschaft, auf die sich scheinbar viele Menschen einigen konnten, und ein paar JournalistInnen, die hoffentlich etwas gelernt haben.

  • CYBERBULLYING WoodTV.com: Twitter polls become outlet for cyberbullies: Dass man auf Twitter auch kleine Umfragen machen kann, wurde in meiner Timeline bisher stets sinnvoll angewendet, meist aber mit einem Augenzwinckern. Ein nettes Feature, mit den man ein paar Scherze machen kann und vielleicht ab und zu sogar was interessantes. In Michigan haben verschiedene SchülerInnen diese Funktion für Cyberbullying genutzt, also mithilfe der Umfrage im Internet MitschülerInnen beleidigt. Daraus lernt man, dass man auch auf Twitter nicht anonym kommuniziert, dass man für seine Kommunikation haftbar ist und das Technologie neutral ist. Es kommt auf uns Menschen an, wie wir sie nutzen und was wir damit mitteilen wollen.

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Sponsored Post: Once You Go Perfect Black, You’ll Never Go Back

Schaut Eure Lieblings Filme, wie Ihr sie noch nie zuvor gesehen habt mit OLED – dem nächsten revolutionären Schritt der TV Technologie. In den vergangenen Jahren stieg die Popularität des 4K TVs und man konnte immer mehr von ihnen in unseren Wohnzimmern finden. Nachdem diese Art von Technologie immer erschwinglicher [...]
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5 Lesetipps für den 3. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Nomophobia, selbstfahrende Autos von Google, Push-Benachrichtigungen, Netzneutralität und Star Trek. Ergänzungen erwünscht. NOMOPHOBIA Fusion: Are you afraid of being away from your phone?: Es gab den Hype um die vermeintliche Angst etwas auf dem Smartphone zu verpassen, nun gibt es wohl die Angst von [...]
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Apple-Chef Tim Cook: „Die Zukunft des TVs sind Apps“

Apple TV - HD 1080p (adapted) (Image by Silvio Sousa Cabral [CC BY 2.0] via Flickr)
Der Begriff des “Cord Cutters” hat sich in der Diskussion um die Zukunft des Fernsehens als Schlagwort etabliert. Noch sind es nur wenige, die auf reguläres TV zu Gunsten von Internet-Diensten wie Netflix verzichten, doch neue Geräte wie Apple TV machen das immer attraktiver. Die klassischen TV-Sender wissen um den [...]
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Trends des Monats – September

starbucks spill (adapted) (Image by Eric [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal einen Innovationshub für digitale Inhalte, die Kooperation zwischen der New York Times und Starbucks, einen 24-stündigen Hackathon und den weltweit ersten Android PC [...]
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MediaCon 2015: Storytelling fürs TV à la James Joyce

Mediacon
Auf der MediaCon 2015 in Dublin wurde diskutiert, wie sich TV durch das Internet verändert und wohin die Reise gehen kann. // von Rainer Kiebat 250 Delegierte fanden sich in dieser Woche zu Irlands erstem TV und Tech Summit MediaCon in Dublin ein. Das Event ist das “Baby” von Lesley [...]
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BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti mailt seinen Mitarbeitern

Jonah Peretti (image (adapted screenshot) by Re_code)
Am Dienstag wendete sich BuzzFeed-CEO und Gründer Jonah Peretti in einer Mail an die gesamte Belegschaft und verkündete ein paar Neuigkeiten, die es in sich haben. Unter anderem hat BuzzFeed einen Fernseh-Deal mit NBCU geschlossen, kommt mithilfe von Yahoo nach Japan und wird noch stärker Inhalte für andere Plattformen produzieren. [...]
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TV Spielfilm: Von Print zu Digital zu Fernsehen

TvSpielfilm 200x200 Quelle: Mediadaten TV Spielfilm live
In Zeiten des Medienwandels müssen sich bestehende Formate neuen Technologien anpassen. Nach der App startet TV Spielfilm nun einen Livestream. // von Felicitas Hackmann Mit einer Printauflage von über 900.000 Exemplaren, ist die Fernsehprogrammzeitschrift TV Spielfilm immer noch in vielen deutschen Wohnzimmern vertreten. Viele andere nutzen die Smartphone App, die [...]
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Medienethik: Filipovic über die Ethik der TV-Unterhaltung

Screenshot Medienethik Nacktdating, Dschungelcamp und Co - Zur Ethik der TV-Unterhaltung
Professor Alexander Filipovic, erster Inhaber des Lehrstuhls „Medienethik“ an der Hochschule der Philosophie in München, berichtet über die Ethik des deutschen Unterhaltungsfernsehen und setzt sich mit der Kritik daran auseinander. Zu Beginn der Sendung befasst sich Filipovic mit der Fernsehunterhaltung und ihrer Stellung in der Gesellschaft. Er stellt gleich zu [...]
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Medienethik: Jörg Sadrozinski über heutigen Journalismus

Medienethik-Gespräch zwischen Alexander Filipovi? und Jörg Sadrozinski über Journalismus
Jörg Sadrozinski diskutiert in der zweiten Folge der Sendung „Medienethik“ über den Status Quo des Journalismus. // von Tobias Schwarz Der Leiter der Deutschen Journalistenschule (DJS), Jörg Sadrozinski, diskutiert mit Moderator Alexander Filipovi? den Status Quo des Journalismus, zeigt aktuelle Tendenzen auf, was neu ist und wo es seiner Meinung [...]
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5 Lesetipps für den 22. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Yahoo, den Bahnstreik, Medien, Facebook und UberPOP. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO Horizont: Yahoo Quartalsbilanz: Internetkonzern mit Fehlstart ins neue Geschäftsjahr: Der US-Internetkonzern Yahoo hat im ersten Quartal 2015 Verluste zu beklagen. Der Gewinn brach im Vergleich zum letzten Jahr um ganze 93 Prozent ab. Auch der Börsenkurs fiel um ca. zwei Prozent. Gründe für die schlechten Zahlen seien wohl immer weniger Werbeeinnahmen, vor allem im Bereich der Desktop-Werbung. Aufgrund der Verluste fordern Investoren, einzelne Unternehmensteile vom Konzern abzuspalten.

  • MEDIEN Horizont: Nielsen-Studie: Jeder vierte Deutsche surft beim Fernsehen im Internet: Laut der Nielsen-Studie „Screen Wars“, welche sich mit der weltweiten Nutzung von TV- oder Videonutzung befasst, nutzt jeder vierte Deutsche beim Fernsehen einen Second Screen. Es soll immer interessanter werden, sich während des Fernsehens auch in sozialen Netzwerken zu engagieren. Doch die Deutschen stehen hinter dem europäischen Durchschnitt zurück.

  • BAHNSTREIK DIE WELT: Arbeitskampf: Millionen Bahnreisende von neuen Streiks betroffen: Nachdem die Lokführergewerkschaft GDL seit Dienstag schon den Güterverkehr bestreikt, hat sie nun in der Nacht zum Mittwoch ihren Streik auch auf den Personenverkehr ausgeweitet. Betroffen sind vor allem Fernzüge und die S-Bahnen. Während des Streiks sollen insgesamt 15-60 Prozent der Züge fahren. Grund für den Streik waren die erneut gescheiterten Verhandlungen zwischen der GDL und der deutschen Bahn. Der mittlerweile siebte Streik der Lokführer soll 43 Stunden dauern und am Donnerstagabend beendet werden.

  • FACEBOOK t3n: „Facebookgeddon“? Facebook setzt Publisher mit neuem News Feed-Algorithmus unter Druck: Facebook hat den Algorithmus für ihren News Feed angepasst. Mit diesem „Facebookgeddon“ will der US-Konzern für mehr Nutzerfreundlichkeit sorgen. Die Nutzer sollen mehr von dem sehen, was ihre Freunde selbst gepostet haben. Was den Freunden gefällt, wird in Zukunft deutlich weniger Priorität gegenüber eigenen Beiträgen besitzen. Dies ist zwar für Nutzer von Vorteil, doch für Publisher und ähnliche Betreiber von Facebook Pages ein großer Nachteil.

  • UBER heise online: Mitfahrdienst UberPOP tritt auf die Bremse: Es gibt eine neue Entwicklung im Fall von UberPOP. Nachdem das Urteil des Frankfurter Landgerichts durch eine Sicherheitsleistung von Taxi Deutschland vollstreckbar geworden ist, hat die US-Amerikanische Firma Maßnahmen ergriffen. Es wurde bundesweit der Kilometerpreis von 35 Cent eingeführt, um so die Kosten auf ein Selbstkostenniveau anzuheben. Damit wird der Dienst deutlich weniger attraktiv.

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5 Lesetipps für den 30. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Apple, Uber in Deutschland, die Pkw-Maut, Youtube und book-date. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE Golem.de: Apple-Patent: Smartphone-Kamera mit drei Sensoren: Apple hat sich ein Patent für eine neuartige Smartphone-Kamera gesichert. Diese Kamera soll nicht nur über einen, sondern über drei Bildsensoren verfügen. Jeder dieser Sensoren kann nur das Licht einer Grundfarbe aufnehmen. Darum wird das eintreffende Licht vor dem Auftreffen mit Hilfe eines Prismas in seine Grundfarben aufgeteilt. Bisher wurde diese Technik bei Smartphone-Kameras nicht eingesetzt, obwohl sie schon länger existiert.

  • UBER heise online: Uber bezahlt Fahrern den Personenbeförderungsschein: Obwohl der Fahrdienstvermittler Uber eine juristische Niederlage in Kauf nehmen musste, möchte das US-Unternehmen noch immer in Deutschland Fuß fassen. In Zukunft soll der Dienst von Fahrern ausgeführt werden, welche über einen Personenbeförderungsschein verfügen. Uber möchte sogar den Erwerb des Scheins für Fahrer finanzieren. Auch die Kosten einer Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer zum Taxi- oder Mitewagenunternehmer sollen übernommen werden.

  • YOUTUBE Broadmark: Fernsehen vs. YouTube: Das Fernsehen und Youtube sind schon seit längerer Zeit erbitterte Konkurrenten. Denn seitdem man auf Youtube Videos monetarisieren kann, werden Videos immer professioneller. Doch obwohl sich beides sehr ähnlich ist und von manchen Menschen schon als gleich gesehen wird, so handelt es sich beim Fernsehen und bei Youtube um zwei unterschiedliche Medien. Es gibt entscheidende Unterschiede in der Produktion, den Akteuren und den Einnahmequellen.

  • PKW-MAUT Deutscher Bundestag: Bundestag beschließt Einführung der Pkw-Maut: Am Freitag, dem 27. März 2015, stimmte der Bundestag dem Gesetzesentwurf zur Einführung der Pkw-Maut zu. 433 Abgeordnete stimmten für den Gesetzesentwurf, 128 stimmten dagegen und 6 enthielten sich. Ab 2016 soll die Abgabe von allen Haltern von im Inland und im Ausland zugelassenen Pkws für die Nutzung von Bundesautobahnen und Bundesstraßen eingefordert werden.

  • BOOK-DATE e-book-news.de: Wenn das Buch zum Date lädt – Interview mit Simona Dobrescu (book-date): Mit der Social-Reading-Plattform book-date werden Nutzer anhand ihrer Vorlieben an bestimmte Autoren, Verlage, Blogger oder Buchhändler vermittelt. Das Portal ist von Verlagen unabhängig. Gegründet wurde die Plattform von der Autorin und Literaturwissenschaftlerin Simona Dobrescu. Im Interview mit E-Book-News verrät sie etwas über ihre Motivation und was sie zur Gründung des Portals bewegte.

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5 Lesetipps für den 9. März

In unseren Lesetipps geht es heute um den Blogger Raif Badawi, Twitter, ein Troll vor Gericht, Amanda Palmer und Crowdfunding, sowie digitale Bibliotheken. Ergänzungen erwünscht.

  • RAIF BADAWI Heise Online: Gabriel will sich in Riad für Blogger einsetzen: Das ist zwar nur eine kurze dpa-Medlung, aber eine, die man gelesen haben sollte: „Vizekanzler Sigmar Gabriel hat zu Beginn seiner Reise nach Saudi-Arabien versprochen, sich für die Freilassung des inhaftierten Bloggers Raif Badawi einzusetzen.“ Man sollte stets auf die Worte und folgenden Taten von Politikern achten, besonders wenn der Budneswirtschaftsminister hier den Spagat zwischen Achtung der Menschenrechte und den wirtschaftlichen Interesse der ihn begleitenden Unternehmen schaffen will.

  • TWITTER NYTimes.com: Study of TV Viewers Backs Twitter’s Claims to Be Barometer of Public Mood: Über die Bedeutung von Twitter kann man wahrscheinlich endlos diskutieren. Für mich persönlich – als jemand, der was mit Medien macht – ist es sehr wichtig. Weniger als Werkzeug für mehr Reichweite statt als Instrument zur Selbstdarstellung und Vernetzung mit den für mich relevanten Leuten. Offensichtlich kann Twitter aber als Secondscreen-Netzwerk viel über das Verhalten von Firstscreen-Nutzern aussagen, wie eine Nielsen-Studie jetzt ermittelt haben möchte.

  • TROLLE CNET: Man trolls lawyer on Web, lawyer sues (guess who wins): An sich klingt die Geschichte einfach: ein Unbekannter trollt einen US-amerikanischen Anwalt und schreibt falsche Bewertungen über ihn. Der Anwalt schafft es, diesen Troll zu identifizieren und erfolgreich zu verklagen. Jetzt wird es aber komplizierter: der Troll ist ein junger Brite, der offensichtlich in keinerlei Verhältnis zu dieser Anwaltskanzlei steht und behauptet, sein Gmail-Konto sei gehackt worden. Wie entscheidet man da? Und da wird es interessant: auf die hohe Sicherheit von Google bei Passwörtern vertrauend, wird der junge Brite schuldig gesprochen, denn es sei wahrscheinlicher, dass er der Troll ist als das sein Konto gehackt worden wäre.

  • AMANDA PALMER Süddeutsche.de: Crowdfunding – Vom Fan zum Mäzen: Amanda Palmer ist quasi der Prototyp des vom Internet lebenden Künstlers. Ihren Erfolg kann sicher nicht jeder kopieren, sie ist aber der Beweis, dass es funktioniert und das gesamte System der Musikbranche und der wirtschaftlichen Abhängigkeit von der reinen Lizenzierung von Nutzungsrechten überdacht werden sollte. Amanda Palmer möchte ihre Werke in Zukunft kostenlos im Internet veröffentlichen und hat deshalb ihre Fans gebeten, ihr eine Art Grundeinkommen zu zahlen, was auch Tausende taten. Es ist nicht der erste MIndchanger in puncto Crowdfunding, den Palmer erfolgreich versucht hat.

  • BIBLIOTHEKEN ZBW MediaTalk: „Bringt die Inhalte zum Nutzer!“: Bibliotheken galten als eines der ersten „Opfer“ der Digitalisierung, besonders da sie sich wie so gut wie jeder andere nur langsam anpassten. Das EU-Projekt EEXCESS möchte diese Entwicklung für Bibliotheken zu einem Erfolgsfaktor machen, wie Maren Lehmann schreibt. Das Programm möchte eine Grundlage für wissenschaftliche Bibliotheken sein, ein zeitgemäßes Angebot für Recherchen anzubieten, dass nicht Google Scholar ist.

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YouTube: Die „Tagesthemen“ für Jugendliche

republica 2014, Tag 2 - LeFloid aka Florian Mundt (adapted) (Image by republica [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Jugend schaut Nachrichten nicht mehr im Fernsehen, sondern auf YouTube. Dort präsentieren Nachrichtenmacher wie LeFloid und Was geht Ab!? den Jugendlichen die neuesten Informationen so, wie diese sie haben wollen. Nicht Caren Miosga, Claus Kleber oder Thomas Roth, sondern LeFloid, Fräulein Chaos oder theClavinover heißen die Nachrichtenmacher für viele [...]
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Lesetipps für den 6. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus bei LinkedIn, Vice und der Huffington Post, sowie den Kampf Fernsehen vs. YouTube und das Silicon Valley. Ergänzungen erwünscht.

  • LINKEDIN Digiday: How Dan Roth became the most powerful editor in business publishing: Auf Digiday erklärt John McDermott anhand von Dan Roth die Entwicklung von LinkedIn, dem sozialen Netzwerks für Berufstätige, hin zu einer der wichtigsten Plattform für Content. Was Facebook gerne schaffen würde, sich aber nur durch einen die Medien in einer für sie ungesunde Abhängigkeit zwingenden Algorithmus zu helfen weiß, hat LinkedIn durch sein Netzwerk und gezielt für sie und von ihnen erstellte Inhalte geschafft. LinkedIn ist nur ein Teil der Zukunft des Journalismus und hat eher etwas von einem Blogging-Netzwerk als einer Tageszeitung, dafür sieht man an LinkedIn besonders gut die sich auflösenden Trennlinien zwischen für Öffentlichkeit sorgenden Akteuren. Für einige Menschen könnte LinkedIn wichtiger und lesenswerter als die Süddeutsche Zeitung sein.

  • FERNSEHEN Broadmark: Tod dem Fernsehen – es lebe die Glotze!: In seiner Kolumne auf Broadmark.de befasst sich Thomas Langhammer mit der These, dass das Internet das herkömmliche Fernsehen überflüssig macht. Und um das Fazit vorwegzunehmen: dazu wird es so schnell nicht kommen, was Langhammer gut erklärt und auch an Zahlen belegt. Denn während wir bei YouTube-Stars mit meiner Meinung nach wirklich nichtssagenden Inhalten über Klickraten in Millionenhöhe reden, macht die bisherige Fernsehindustrie Geschäfte im Milliardenbereich. Da kann zwar auch YouTube-Betreiber Google mitreden, aber eben sonst niemand auf der Videoplattform.

  • SILICON VALLEY Silicon Valley Business Journal: Google buys Redwood City office park Pacific Shores from Blackstone Group’s Equity Office Properties: Als gebürtiger Magdeburger habe ich in den Neunziger Jahren nur die Folgen einer von der Industrie verlassenen Region gesehen, die jahrzehntelang von Unternehmen geprägt wurden und denen sich nahezu die gesamte Stadt unterordnete. Eigene Bahnhöfe, Eisenbahnlinien, Kultureinrichtungen, etc. gehörten einst zum Stadtbild, wie später die mir bekannten Ruinen all dessen. Im Silicon Valley kann man zur Zeit den Anfang einer solchen Entwicklung beobachten, wo Google sich in alle Himmelsrichtungen ausbreitet, riesige Gebiete und Bürokomplexe aufkauft, sowie eigene Verkehrsmittel wie z.B. Fähren plant. Ein Ende des Tech-Booms scheint zwar unwahrscheinlich, aber auch die Automobilindustrie verließ irgendwann Detroit und in Magdeburg kann man vom einst die Stadt prägenden „Schwermaschinenbau-Kombinat Ernst Thälmann (SKET)“ nur noch Reste finden und viele Ruinen.

  • VICE Gawker: Vice Requires Writers to Get Approval to Write About Brands: Das Medienunternehmen Vice mit seinem kostenlosen Printmagazin, diversen Websites und Kanälen in den sozialen Netzwerken, gehört wohl zu den in den letzten 10 Jahren am meist beachtetesten Medien der Welt. Vice verstand es Geld zu verdienen, was bekanntlich aus den Werbebudgets der Wirtschaft kommt. Im besten Fall hat dieses Verhältnis keine Auswirkung auf die Redaktionen und den dort betriebenen Journalismus, im wirtschaftlich geprägten Fall allerdings schon, wie neue Mails eines Freelancers zeigen, der regelmäßig für die Vice schrieb. Das Verhältnis zu den Marken steht scheinbar noch vor dem journalistischen Anspruch der Autoren. Und so führt man heute ein Geld verdienendes Medienunternehmen, wenn man es nicht schafft, dass Journalismus das eigentliche Geschäftsmodell ist.

  • MEDIENWANDEL Huffington Post: Warum die eigentliche Revolution erst noch bevorsteht: Sebastian Matthes, Chefredakteur der deutschen Ausgabe der Huffington Post, sieht den eigentlichen Medienwandel im mobilen Konsum von Journalismus. Die Leserschaft findet Artikel nicht mehr bei den Medien, sondern durch Freunde in sozialen Netzwerken. Was ich für gefährlich halte, ist für Matthes die Zukunft, wenn sich was in den Redaktionen ändert, „denn in sozialen Medien sind mitunter andere Texte gefragt. Niemand verteilt trockene Nachrichten an seine Freunde weiter.“ Und das ist das Problem an dieser Entwicklung, denn dadurch kommt es erst zu solchen Artikeln wie denen der HuffPo: „Bonzen-Bayern: Der Freistaat will den Rest Deutschlands im Stich lassen“, „Costa Concordia: Unglaublich, was die Geliebte des Kapitäns enthüllt“, „So erfuhr eine Mutter, dass ihr Sohn im Heiligen Krieg starb“ und „Warum schwule Priester perfekt für die katholische Kirche sind“. Ich glaube aber, dass Leser durchaus Qualität akzeptieren und auch teilen, wenn sie sie angeboten bekommen.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 25 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

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Netflix: Visionen für die ultimative Streaming-Zukunft

Television (Image: wilder80, via PicsaStock)
Server im Flugzeug, VR-Brillen und Twitter: Im Interview verrät Neil Hunt, Product Chief Officer des Streaming-Dienstes Netflix, welche Neuerungen er in Planung hat. // von Jakob Steinschaden Im Zuge des Netflix-Starts in Deutschland und Österreich hatte auch ich die Gelegenheit, mit Neil Hunt, dem Chief Product Officer des Streaming-Dienstes, ein [...]
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Von Netflix den Spiegel vorgehalten

052:365 - 06/21/2012 Netflix (adapted) (Image by Shardayyy [CC BY 20] via Flickr)
In einem Gastbeitrag auf Netzpiloten.de kommentiert der Drehbuchautor Mark Wachholz den Deutschland-Start von Netflix. ssstart den Produzenten deutscher Fiction-Konzepte eine klare Absage. Es fehle an Serienstoffen, die auch international Interesse wecken. Eine harte Ohrfeige. Aber auch die Chance zur Selbstreflektion? Der Traum vom deutschen House of Cards Insbesondere deutsche TV-Autoren [...]
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Netflix: in Deutschland kein Selbstläufer

conclusion netflix envelopes_tasty (adapted)(Image by Taro the Shiba Inu [CC BY 2.0] via Flickr)
Heute startet der Video-on-Demand-Anbieter Netflix in Deutschland. Die Markteinführung wird hierzulande als echte Herausforderung angesehen. Mit rund 50 Millionen Kunden in 40 Ländern ist Netflix der weltgrößte Anbieter für Video-on-Demand-Dienstleistungen (VoD). Ab heute sollen auch bei uns mittelfristig einige Millionen Kunden dazu kommen. Aufgrund der angespannten Wettbewerbslage wird von Unternehmenssprechern [...]
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5 Lesetipps für den 16. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Netflix, Googles Ambitionen mit Android One, Facebooks Unvollkommenheit, das Leistungsschutzrecht und Blogging. Ergänzungen erwünscht.

  • NETFLIX Wall Street Journal: Netflix startet in Deutschland: Es ist Dienstag und Netflix ist in Deutschland angekommen. Und auch wenn jetzt schon klar ist, dass die Inhalte nicht mit dem viel gelobten Programm in den USA mithalten werden, wird es spannend sein, wie der Streaming-Dienst sich in Deutschland machen wird. Bisher konnten Anbieter hier nicht gerade mit spannender Vielfalt überzeugen und das Netflix sich diverse Filme mit Til Schweiger für ze Germans gesichert hat, lässt mich daran zweifeln, dass das in absehbarer Zeit besser wird. Nichtsdestotrotz verdient das von Reed Hastings gegründete Unternehmen Beachtung und die gibt ihm Jörgen Camrath auf den Seiten des Wall Street Journal.

  • ANDROID ONE Official Google Blog: For the next five billion: Dieser Lesetipp ist zwar ein Blogpost auf einem Firmenblog und damit sicher durch Dutzende Marketing-Korrekturschleifen gegangen, aber davon mal abgesehen zeichnet Googles Android-Chef Sundar Pichai ein interessantes Bild vom Nutzen preiswerter Smartphones, in denen hochwertige Technik verbaut ist. Google möchte das mit der „Android One“-Reihe schaffen und die Welt würde wahrscheinlich wirklich eine andere sein, wenn Menschen mit wirklich niedrigen Einkommen, egal in welchen Ländern, Zugang zu Technologien haben, die sie mit dem Internet verbinden. Also lest bitte zwischen den Zeilen, denn warum Google das macht, ist ein über die Interessen einer Firma hinausgehendes Problem bzw. Möglichkeit unserer globalisierten Welt.

  • FACEBOOK Re/code: Facebook Will Never Perfect Mobile — And That’s Okay: Das die Facebook-App ein großer Mist ist, wäre mir an sich kein Lesetipp wert, auch nicht, dass das sogar Facebooks Chefingenieur Jay Parikh offen zugibt. Aber der Gedanke, dass in der sich stets weiterentwickelnden Digitalisierung sowieso nie Perfektion erzielt werden kann und das sich sogar das als „Mobile-first“-Unternehmen bezeichnende Facebook damit abfindet ist interessant, denn dieser Raum für Verbesserung wird Facebooks Grundlage sein, die Marke von zwei Milliarden Nutzern zu erreichen. Ist das getan, wird die mobile Nutzung voran geschritten sein, die App ihr wieder hinterher hinken und Facebook Möglichkeiten haben, durch Verbesserung drei Milliarden Nutzer anzuvisieren. Unvollkommenheit kann ganz schön lukrativ sein.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Zeit Online: Das Leistungsschutzrecht kennt bisher nur Verlierer: Während die das Leistungsschutzrecht durchgesetzten Presseverlage von Google immer noch kein Geld für die Snippets im Nachrichten-Aggregatordienst Google News haben wollen, ziehen kleinere Suchmaschinen schon Konsequenzen und listen bestimmte Verlage aus den Suchergebnissen aus. Auf Zeit Online erklärt Patrick Beuth, warum T-Online und das Unternehmen 1&1 mit seinen Marken GMX und Web.de sich zu diesem Schritt entschieden haben.

  • BLOGGING LinkedIn: How I Write Blogs: Und zum Schluss noch eine wirklich lesenswerte Motivation, warum man ein Blog führen sollte, von niemand geringeren als Virgin-Gründer Richard Branson, der auf seinem LinkedIn-Blog erklärt, wie und warum er eigentlich so viel bloggt. Besonders gut gefällt mir, neben der mal wirklich existierenden Authentizität bei seinen Blogposts, dass für Branson das Bloggen nicht nur ein Weg der Kommunikation seiner Agenda ist, sondern Ausgangspunkt von Debatten, die dann vor allem in den sozialen Medien weitergeführt werden.

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5 Lesetipps für den 7. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die neuen Wege des Journalismus, Quantencomputer, Überwachung, sowie das Facebook-Experiment und Streamingdienste. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK: W&V: Psycho-Experiment könnte Folgen für Facebook haben: Facebook steht erneut im Fokus von Datenschutz-Aktivisten. Nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass Facebook im Jahre 2012 mit einem Test das Nachrichtenverhalten von mehr als 690.000 seiner Nutzer analysiert hat, schlug die Empörung gegen dieses unethische Verhalten große Wellen. Die Gruppe EPIC (Electronic Privacy Information Center) will diesen vermeintlichen Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen nicht hinnehmen und reichte daher eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde FTC ein.
  • STREAMING: Zeit Online: TV-Sender klagen Streamingdienst zugrunde: Aus Furcht, ins mediale Hintertreffen zu geraten, sagen amerikanische TV-Sender Streamingdiensten den Kampf an. Erstes „Opfer“ wurde der populäre Streamingdienst Aero. Mit einem spektakulären Urteil hat der US Supreme Court den Dienst für illegal erklärt. Wie begründen die Richter ihr Urteil und welche Auswirkung mag dies für die Zukunft des Streamings haben?
  • ÜBERWACHUNG: Heise Online: XKeyscore-Quellcode: Tor-Nutzer werden von der NSA als Extremisten markiert und überwacht: Von der NSA als Extremist abgestempelt zu werden, könnte vielen Internetnutzern schneller passieren als gedacht. Wer im Netz nach Anonymisierungs-Tools, wie „Tails“ oder „Tor“ sucht, erhält von der NSA das Attribut „Extremist“ und wird von da an überwacht. Eine Analyse des Quellcode der NSA-Software Xkeystone gibt dieses Geheimnis preis.
  • QUANTENCOMPUTER: Golem.de: Quatencomputer: Die Fast-alles-Rechner: Aktuelle Computertechnik leidet unter ihren naturgegebenen Beschränkungen. Ein neues Zeitalter bei der Berechnung bisher unlösbarer Aufgaben könnten die Quantencomputer einläuten. Geheimdienste hoffen auf ein neues Machtinstrument, fürchten aber gleichzeitig deren nicht einschätzbare Gefahren. Was ist dran am Traum vom Supercomputer?
  • JOURNALISMUS: meedia.de: Die Crowdspondentinnen starten ihre Deutschlandreise: Wie aus einem kreativen Konzept ein erfolgreiches Projekt entstehen kann beweisen die Journalistinnen Lisa Altmeier und Steffi Fetz. Für ihre durch Crowdfunding finanzierte Reportage reisen sie seit letzten Donnerstag in bester Backpacker-Manier durch Deutschland, um die Themenvorschläge ihrer Community abzuarbeiten. Die Idee kam so gut an, dass EinsPlus die Crowdspondentinnen vom Fleck weg engagiert hat.

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5 Lesetipps für den 2. Juni

In den Lesetipps geht es um Profis auf Airbnb, die aktuellen Generationen, Netzkultur im TV, die Digitalisierung unseres Denkens und Suchmaschinenzensur. Ergänzungen erwünscht.

  • AIRBNB Skift: The Professionalization of Airbnb Hosts: In den Rechtsstreitigkeiten von Airbnb in New York, Berlin und Amsterdam vertritt das Unternehmen meist die Position, dass die bestehenden Gesetze ein disruptives Peer-To-Peer-Geschäftsmodell nicht berücksichtigen, aber das eigentliche Problem sind nicht Menschen, die ab und zu ihre Zimmer oder Wohnung vermieten, sondern die Professionalisierung einiger Airbnb-Mitglieder, die ganze Hotels über die Plattform organisieren.
  • GENERATION X, Y, Z ARTE Future: Generation X, Y, Z und danach?: Digitale Revolution, Umweltprobleme, eine Ökonomie, die umgedacht werden muss: Die heutige Jugend tritt ihr Erwachsenenalter in einer Welt voller Herausforderung an. Aber auch voller Hoffnungen. Was zeichnet die Generationen X, Y und Z aus? Aus welchen Ressourcen können sie schöpfen, um die Welt von morgen zu gestalten? Die Arte-Sendung Square setzt sich mit den mit dem Internet aufgewachsenen Generationen auseinander.
  • NETZKULTUR iRights.info: Geheimwissen um Katzenbilder erreicht die Massenkultur: Auf iRights.info schreibt der Journalist Dirk von Gehlen, dass das Fernsehen und die Werbeindustrie die anarchische Netzkultur der Meme entdeckt haben. Oft bleibt davon nicht viel mehr übrig als das Schielen auf virale Reichweite. Andere aber greifen die Remix- und Memkultur gekonnt auf – und das Fernsehen wird wieder frech.
  • DIGITALISIERUNG The Catjects Project: Wie verändert die Digitalisierung unser Denken und unseren Umgang mit der Welt?: Der an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen lehrende Soziologe Dirk Baecker setzt sich in einem Debattenbeitrag mit der Frage auseinander, wie die Digitalisierung unser Denken und unseren Umgang mit der Welt verändert. Eine seiner Thesen dazu ist, dass wir Skandale brauchen, um die Oberfläche des Wandels zu durchdringen und den Verlust unserer Kontrolle über unsere Daten wieder gewahr zu werden.
  • RECHT AUF VERGESSEN Alvars Blog: Das Recht auf private Suchmaschinenzensur am Beispiel von Bettina Wulff: Auf seinem Blog setzt sich der Netzaktivist Alvar Freude mit dem EuGH-Urteil über das vermeintliche Recht auf Vergessen auseinander und zeigt am Beispiel von Bettina und Christian Wulff auf, was die Leute wohl nicht mehr von Google angezeigt haben möchten. Das wirkt wie ein Recht auf private Suchmaschinenzensur, die noch viele offene Fragen nach sich zieht.

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5 Lesetipps für den 27. Mai

In den Lesetipps geht es um die Datenschutz-Lüge, den Erfinder des Passworts, Internet vs. TV, einen kühnen Plan von Google und Gegenwind für Amazon. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Die Datenschutz-Lüge: Geheimdienste und Sicherheitsbehörden lagern immer mehr Überwachungsmaßnahmen an private Unternehmen aus. In einem Gastbeitrag auf Zeit Online fordert der grüne Politiker Malte Spitz, dass die Politik diese unheilvolle Allianz beenden muss. Längst sind europäische Geheimdienste, also auch „unser“ BND, Teil einer globalen Überwachungsmaschinerie. Der von Angela Merkel und Sigmar Gabriel nahezu perfektionierte Populismus ist aber keine angemessene Reaktion auf diesen für eine Demokratie nicht hinnehmbare Situation. Die Bundesregierung sollte einmal wirklich etwas gegen Überwachung tun.
  • PASSWORT Wall Street Journal: Man Behind the First Computer Password: Nach dem Heartbleed-Bug haben sich viele Nutzer mit einem in Zeiten von Social Login fast vergessenen Artefakt des Internets auseinandergesetzt: dem Passwort. Für das Wall Street Journal hat Danny Yadron den Erfinder des ersten Computer-Passworts, Fernando Corbató, interviewt. Corbató schreibt seine Passwörter noch heute auf ein Blatt Papier und erklärt im Interview, warum er das erste Passwort erst erfinden musste.
  • INTERNET VS. TV Forbes: Time Warner CEO Says TV is Taking Over The Web: Der TV-Moderator Fareed Zakaria hatte die undankbare Aufgabe seinen sehr weit über ihn stehenden Vorgesetzten Jeff Bewkes, CEO von Time Warner, zu interviewen. Auf die wohl als nette Steilvorlage gedachte Frage, ob denn nicht das Internet das Fernsehen auffrisst, legte Bewkes eine einem Raketenstart gleichende Antwort vor: Das Fernsehen wird das Internet schlucken. Bewkes begründet diese Aussage dann noch mit einer Argumentation, die Steven Rosenbaum in seinem Forbes-Artikel kommentiert.
  • GOOGLE Go2Android.de: Google plant kostenloses WLAN für Alle: Das Feuilleton hat uns in den letzten Monaten ja sehr intensiv über die uns bedrohenden Denkweisen des Silicon Valley aufgeklärt. Bei Google soll man ja groß denken und das dann mal Zehn oder so multipliziere. Scheinbar hatte jemand mal wieder so eine Idee, denn Stefan Kirchner berichtet auf Go2Android.de, dass Google jetzt plane, nach den Entwicklungsländern und weißen Flecken auf der Internet-Karte auch Industrienationen mit einem kostenlosen WLAN zu versorgen. Was wie die angekündigte Disruption von Mobilfunkanbietern klingt ist vor allem Grundlage für die lukrative Auswertung der absoluten Vernetzung des wohlhabendsten Teil der Welt.
  • AMAZON Frankfurter Rundschau: Brutale Erpressung: Auf der Seite der Frankfurter Rundschau schreibt Jonas Rest über die Praxis von Amazon, Bücher aus dem eigenen Angebot verschwinden zu lassen, um Verlage gefügig zu machen. Nun erwägt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels kartellrechtliche Schritte, denn auch in Europa wendet der US-Internetkonzern diese Taktiken an. Wer Brad Stones „Der Allesverkäufer“ gelesen hat wird ahnen, dass Amazon sich hier durchsetzen wird, denn am Ende entscheiden die Kunden und mein letzter Versuch bei einem Verlag direkt ein Buch zu bestellen, zeigte mir einmal mehr auf, warum Amazon gegen jede Moralvorstellung weiterhin erfolgreich sein wird.

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Der Webvideopreis 2014

Screenshot Webvideopreis
Im immer spannenderen Kampf mit dem Fernsehen hat am Samstag das Internet zurückgeschlagen: Loko und Klaas präsentierten den Webvideopreis 2014. // von Hannes Richter Wie misst man Relevanz im Netz? Mit Masse vs. Qualität, wie so oft schwarzmalerisch kolportiert, kann man diese Frage nicht so einfach beantworten. Und doch lässt [...]
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5 Lesetipps für den 14. Mai

In unseren Lesetipps geht es um Google Glass, das undemokratische Verhalten der Bundesregierung, Fernsehen von Amazon, das „Google-Urteil“ des EuGH und die Kosten von Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE GLASS CNET: Google Glass Explorer program finally opens to public: Google hat in den USA die Beta-Phase des Verkaufs der Google Glass verlängert bzw. an sich beendet und verkauft die Brille jetzt ganz offiziell. Zumindest solange die Vorräte reichen. Damit kann jeder die Glass Explorer Edition für 1.500 US-Dollar kaufen. Zusätzlich zur Meldung zeigt Eric Mack auf CNET noch ein Video, was bis jetzt für Anwendungen für die Brille entwickelt wurden.
  • (UN)DEMOKRATIE Techdirt: German Government Hires DC Law Firm To Threaten Its Own Parliament With Criminal Prosecution For Talking To Snowden: Es ist fast beschämend, dass die deutlichsten Worte zum von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten von einem US-amerikanischen Tech-Blogger kommt und nicht von der deutschen Presse: „German Government Hires DC Law Firm To Threaten Its Own Parliament With Criminal Prosecution For Talking To Snowden“. Dieses Gutachten, dass direkt an die Presse und nicht zuerst an die Parlamentarier gegeben wurde, hat wirklich keine andere Funktion als demokratisch legitimierte Volksvertreter einzuschüchtern. Die Bundesregierung von Angela Merkel will damit verhindert werden, dass die Überwachung durch westliche Geheimdienste in Deutschland aufgeklärt wird.
  • AMAZON Fortune Tech: How to make good TV for the web, according to Amazon: Wie macht man eigentlich gutes Fernsehen? Roy Price, Direktor der Amazon Studios, glaubt die Antwort zu kennen und erklärt im Interview mit Fortune-Redakteurin Jessi Hempel, wieso alle Folgen einer Sendung vom Start an verfügbar sind, was eine gute Fernsehsendung kostet und was der Unterschied zwischen guten Fernsehen in der Vergangenheit und heute ausmacht.
  • RECHT AUF VERGESSEN Lummaland: Die Sache mit dem EuGH-Urteil und dem Recht auf Vergessen: Das gestrige Urteil des Europäischen Gerichtshof der EU hat viel Beachtung gefunden. Auch auf Netzpiloten.de fragte sich Dr. Carlo Piltz, ob es nicht übers Ziel hinaus schoss. Auf seinem Blog kommentiert Netzpiloten-Kolumnist Nico Lumma das Urteil und zeigt auf, dass das Urteil für noch mehr Rechtsunsicherheit sorgen wird, denn es sorgt nicht für ein „Recht auf Vergessen“, sondern bestenfalls ein trügerisches “Recht auf Verschleiern” und damit ist niemandem geholfen.
  • JOURNALISMUS Rottin‘ in Denmark: Warum Journalismus teuer ist: Über 900.000 Euro will das Journalismus-Projekt Krautreporter sammeln und seinen Redakteuren ein Monatsgehalt von bis zu 2.500 Euro zahlen. Journalismus ist teuer, dass vergessen wir oft. Auch wenn ich selber diese Gehälter kritisch sehe (da es sich um Zusatzverdienste in Höhe von Monatsgehältern anderer handelt), hilft dieser Text des freien Journalisten Michael Hobbes, den viele als Betreiber des Blogs „Rottin‘ in Denmark“ kennen, einmal in Ruhe über Geld und Leistung im Journalismus nachzudenken. Anhand eines seiner Artikel zeigt er auf, was er für 4.000 Wörter machen muss un wie diese vergütet werden.

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5 Lesetipps für den 28. April

In unseren Lesetipps geht es um die Visualisierungen von Vorratsdatenspeicherung, Monopolkritik an Google, die mobile Zukunft von Facebook, unsere Arbeitswelt und die Ökonomie des Fernsehens. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Politiker visualisieren ihr Leben mit Metadaten: Die Vorratsdatenspeicherung wird von manchen Akteuren ind er Debatte stets verharmlost. Das Abhören aber nicht mehr nötig ist, wenn Metadaten gespeichert werden, um einen Menschen zu durchleuchten, zeigen die Daten-Experimente von einem Schweizer und zwei dänischen Politikern, die Patrick Beuth auf Zeit Online vorstellt.
  • GOOGLE Frankfurter Allgemeine: „Eine Zerschlagung von Google würde wenig bringen“: Google ist mal wieder das neue Lieblingsthema in der Frankfurter Allgemeine. Unter dem Titel „Googles Netzimperium“ können sich zur Zeit die Leute genüsslich an dem als Suchmaschine groß gewordenen Unternehmen abarbeiten. Zur Abwechslung gibt es einmal ruhigere Worte der Einordnung und zwar von Justus Haucap, Mitglied der Monopol-Kommission. Er hält Google eher für ein „Monopölchen“ und glaubt, dass eine Zerschlagung vor allem den Nutzern schaden würde.
  • FACEBOOK TechCrunch: Facebook In The Age Of Mobile-Only: Auf TechCrunch schreibt Josh Constine über den beeindruckenden Erfolg von Facebook im mobilen Bereich. Nur noch jedes fünfte Mitglied ruft das soziale Netzwerk in der Desktop-Ansicht auf und die Zahl nimmt kontinuierlich ab.Das bedeutet, dass eine Funktion, die es nicht auch mobil gibt, immer mehr an Relevanz verliert. Um aber ein „mobile-only“-Unternehmen zu werden, muss Facebook noch viel lernen.
  • ARBEITSWELT Spiegel Online: Großraumbüro oder Homeoffice?: Auf Spiegel Online schreibt der Buchautor Volker Kitz über das Thema Großraumbüro und die Alternative des Home Office. Traditionell verbindet man Großraumbüros mit Telefonalarm und nervige Macken der Kollegen. Aber ist die Flucht ins Homeoffice also eine gute Idee? Nur bedingt – wie ein Experiment mit Kakerlaken zeigt, dass Kitz vorstellt.
  • FERNSEHEN NYTimes.com: Netflix vs. Amazon, and the New Economics of Television: Im neuen Magazin der New York Times, The Upshot, erklärt Neil Irwin die neue Ökonomie des modernen Fernsehens. Ein Unternehmen braucht entweder die Kontrolle über die Inhalte oder den Distributionsweg. Amazon und Netflix besitzen zur Zeit weder noch und sind doch die schärfsten Konkurrenten traditioneller Medienunternehmen. Irwin erklärt, warum ist das so und wie lange das so funktionieren kann.

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5 Lesetipps für den 8. April

In unseren Lesetipps geht es heute um das Erfolgsgeheimnis von Instagram, Windows XP in Berlin, den Heartbleed-Bug von OpenSSL, YouTube vs. TV und Google Streetview. Ergänzungen erwünscht.

  • INSTAGRAM OSK-Blog: Dem Erfolgsgeheimnis von Instagram auf der Spur: Die Netzpiloten sind seit ein paar Wochen auch auf Instagram vertreten, doch wem die für 1 Milliarde US-Dollar von Facebook gekaufte Foto-Plattform kein Begriff ist, sollte den Blogeintrag von Oliver Nermerich lesen, in dem er das Mobile First-Unternehmen vorstellt.
  • WINDOWS XP Berliner Zeitung: Berliner Behörden verschlafen Windows-XP-Umstellung: Seit heute gibt es keine Sicherheitsupdates mehr für das Betriebssystem Windows XP von Microsoft. Seit Monaten ist das bekannt, doch die Berliner Behörden haben es bisher versäumt, sich auf das Ende von Windows XP einzustellen. Grund dafür ist, dass viele Behörden nur auf Windows XP laufende Programme nutzen und die Umstellung länger dauert als gedacht (bzw. erst letzten Sommer angefangen wurde, mal zu schauen, was für Programme die eigene Verwaltung nutzt). Eine weitere Peinlichkeit für den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, aber kein Weltuntergang. Das IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) Berlin hat Ende März mit Microsoft ein „temporäres Notfallpaket“ verhandelt, das den Support bis 2015 sicherstellt.
  • OPENSSL TechCrunch: Massive Security Bug In OpenSSL Could Affect A Huge Chunk Of The Internet: In OpenSSL wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der es den Entdecker gelungen ist, den privaten Schlüssel eines TLS-Servers zu extrahieren. Das bedeutet, dass durch einen gezielten Angriff die Speicher von Computern ausgelesen werden können, denn durch den Heartbleed getauften Bug kann die Sicherheit von TLS-Verbindungen vollständig untergraben werden.
  • YOUTUBE Time.com: YouTube Is Going to Use TV to Destroy TV: Google steht kurz vor dem Start einer riesigen Werbekampagne im Fernsehen, nach der vielleicht vom Fernsehen kaum noch was übrig sein könnte, denn das Ziel ist es, die Zuschauer vom Fernseher wegzulocken und sie auf YouTube zu bringen. Parallel dazu wurden die Werbemöglichkeiten auf der Video-Plattform verbessert, wie Victor Luckerson auf Time.com schreibt.
  • GOOGLE STREETVIEW Zeit Online: Google Street View zeigt ein längst vergangenes Deutschland: „So nützlich ist wie ein Stadtplan vom alten Ost-Berlin“ – Auf Zeit Online schreibt Tilman Baumgärtel über die seit 2011 nicht aktualisierten Aufnahmen von Google Streetview, die ein inzwischen veraltetes Bild der 20 aufgenommenen Städte in Deutschland wiedergeben. Doch so schnell werden die Aufnahmen nicht aktualisiert, denn Google hat das Projekt hierzulande eingestellt. In keinem anderen Land war die Kritik an dem Projekt so groß wie hier, weshalb Deutschland bis jetzt auch das einzige Land ist, indem Google die Bilder nicht mehr aktualisiert.

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5 Lesetipps für den 7. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Kritik an Datenschutz-Beauftragte Andrea Voßhoff, das neue Vox.com von Ezra Klein, Engagement im Internet, Startups im Journalismus und der Medienwandel des Fernsehen. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Donaukurier.de: Kritik am Fehlstart der neuen Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff: Auf Donaukurier.de schreibt Rasmus Buchsteiner über die wachsende Kritik an der Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff. Als „völlige Fehlbesetzung“ wird sie bereits in politischen Berlin abgetan, auch von Abgeordneten der Großen Koalition. Nach einem halben Jahr soll sich sich demnächst sogar den für Datenschutz zuständigen Mitgliedern des Innenausschusses vorstellen.
  • VOX.COM Daily Intelligencer: Understanding the Newly-Launched Vox.com: Nur drei Monate nach dem Ezra Klein die Washington Post verlassen hat ist der von ihm geleitete Relaunch von Vox.com fertig. Margaret Hartmann erklärt das Neue an Vox.com, dass an sich gar nicht so neu ist: erklärender Journalismus. Dazu nutzt Klein Karten, ähnlich den mobilen Karten der Nachrichten-App Circa, aber wesentlich informativer. So wird ein Thema stückchenweise erklärt.
  • ENGAGEMENT Hyperland: 6 Wege im Web, die Welt besser zu machen: Verschwörungstheorien, Digitalpiraterie, Abmahnwahn, Cybermobbing, Kinderpornografie, Vorratsdatenspeicherung – das Internet erscheint gelegentlich als Sündenpfuhl aus dem siebten Kreis der Hölle. Doch es gibt auch zahlreiche virtuelle Orte, an denen sich alles nur um eine bessere reale Welt dreht. Andreas Winterer stellt sechs solcher Orte im Hyperland-Blog des ZDF vor.
  • STARTUPS Carta: Hinschauen und lernen – was US-Startups im Journalismus besser machen: Christian Fahrenbach ist 2014 Fellow im Tow-Knight Entrepreneurial Journalism-Programm an der CUNY Graduate School for Journalism. Auf Carta stellt er drei Dinge vor, die bei neuen Medien-Projekten in den USA auffallend anders laufen als bei uns: Mehr Service, größere Personenbezogenheit, bessere Kennzahlen.
  • MEDIENWANDEL G! gutjahrs blog: Brauchen wir noch TV-Sender?: Nach dem Ende von „Wetten, dass…?“ und dem Fakt, dass einstige DVD-Versandhäuser erstklassige Serien drehen, steht für Richard Gutjahr die Frage im Raum, wozu wir noch Zwischenhändler wie das Fernsehen brauchen, wenn wir doch in Zukunft auch direkt vom Produzenten kaufen können? Das einstige Leitmedium steht vor einer radikalen Neuausrichtung.

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5 Lesetipps für den 22. Januar

In unseren LEsetipps geht es heute um die Ehrendoktorwürde der Uni Rostock für Edward Snowden, Amazon plant Pay-TV im Web, BuzzFeed kommt nach Deutschland, ein Fazit der Digital Life Design und einen Freifunk-Router. Ergänzungen erwünscht.

  • EDWARD SNOWDEN taz.de: Uni Rostock will Snowden die Ehrendoktorwürde verleihen: Die Uni Rostock will Edward Snowden die Ehrendoktorwürde verleihen, den er habe Methoden entwickelt, die ihn von anderen Whistleblowern unterscheiden. Im taz-Interview mit Fumiko Lipp spricht die Rostocker Philosophie-Professorin Gesa Mackenthun, die das Verfahren der Ehrendoktorwürde für Edward Snowden mit initiiert hat, über die Pläne der norddeutschen Universität.
  • AMAZON Ars Technica: Amazon may start live Web TV service to compete with cable: Auf Ars Technica stellt Casey Johnston die neueste Idee von Jeff Bezos vor: Amazon plant angeblich (nach Drohnen und der Vorhersage von Bestellungen) nun auch eine Art von Pay-TV im Internet. Damit könnte Kabel- und Satellitenfernsehen übers Internet empfangen werden. Umgesetzt werden soll das mit einer eigenen Set-Top-Box von Amazon, dass damit bestimmt, was wir empfangen bzw. wofür wir bezahlen können.
  • BUZZFEED Spiegel Online: Wie „BuzzFeed“ & Co. den Journalismus verändern: In den letzten Monaten haben wir mit großem Interesse das US-amerikanische Medien-Unternehmen BuzzFeed beobachtet, aber bald muss der Blick gar nicht mehr über den Atlantik schweifen, denn BuzzFeed kommt nach Deutschland. Christian Stöcker verkürzt zwar BuzzFeeds Erfolg auf Sex, Witz und Respektlosigkeit, aber BuzzFeed ist nicht wie die BILD. Doch wie BuzzFeed den Journalismus verändert, werden wir hier bald live erleben können.
  • DIGITAL LIFE DESIGN Süddeutsche.de: Digital Life Design-Konferenz – Teilen und herrschen: Die Zukunft wird freundlich und sehr profitabel, so hat es zumindest Johannes Boie auf der diesjährigen Digital Life Design-Konferenz wahrgenommen. In München traf sich wie jedes Jahr die digitale Elite zur DLD-Konferenz, wo die wenigen Netz-Skeptiker zwischen den milliardenschweren Unternehmern untergehen. Zwar war auch das Thema Überwachung auf der Agenda, aber am Ende geht es auch hier nur um den Cashflow.
  • FREIFUNK Rolling Maria: #freifunk Router (teilweise) demystified: An manchen Orten in Berlin kann man frei im Internet surfen, aber eben nicht nur kostenlos, sondern wirklich frei. Dies ermöglicht die Freifunk-Initiative mit eigenen Routern, die eine freie Infrastruktur und offene Funkfrequenzen anbieten. Die Bloggerin Maria Krieg hat sich einen Freifunk-Router genauer angesehen und beschreibt auf ihrem Blog seine Funktionsweise.

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E-Commerce: Online-Marketing ist gut, Vertrauen ist besser

Sitting In Boxes and Watching TV (adapted) (Image by Davidd [CC BY 2.0] via Flickr)
Warum Unternehmen im E-Commerce trotz Banner, Re-targeting und SEO auf TV-Werbung setzen? Es geht um Vertrauen. “Wer kennt MyMüsli?”, fragt Max Wittrock, Mitgründer des Müsli-Startups. So gut wie alle Studenten in Regensburg heben ihre Hände. Ein paar Wochen später fragt Lars Jankowfsky, Mitgründer der Flugsuchmaschine Swoodoo: “Wer hat schon mal [...]
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ShortRead: Expandiert Netflix nach Deutschland und Frankreich?

Netflix (adapted) (Image by brianc [CC BY 2.0], via flickr)
Offiziell ist es noch nicht, aber Netflix scheint bald auch in Europa erreichbar zu sein, unter anderem in Deutschland und Frankreich. Zur Zeit versucht der US-amerikanische Streamingdienst Netflix ein Public Relations-Team in Amsterdam aufzubauen. In den Stellenausschreibungen werden vor allem Menschen gesucht, die Deutsch und Französisch können, wird davon ausgegangen, [...]
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5 Lesetipps für Freitag, den 13. (Dezember)

In unseren Lesetipps am Freitag, den 13, geht es um Kritik an der Vorratsdatenspeicherung, Streit um die Gebühren der GEMA, ein Livestream mit Google Glass, die zweitmeist geteilte Website der Welt und TV-Werbung. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Heise Online: Vorratsdatenspeicherung widerspricht EU-Recht: Die von CDU/CSU und SPD angekündigte Vorratsdatenspeicherung verstößt nach Ansicht eines Gutachtens des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof gegen EU-Grundrechte. EU-Generalanwalt Cruz Villalón erklärt in seinem Gutachten, die EU-Direktive zur Vorratsdatenspeicherung aus dem Jahr 2006 verletze das Grundrecht auf Datenschutz und Achtung des Privatlebens.
  • GEMA Neue Osnabrücker Zeitung: Kommentar zum Streit über die GEMA-Gebühren: Die Gebührenordnung der GEMA vom letzten Jahr zeugte von vielem, nur nicht von Weitblick. Jahrelang tobte der Streit um die Gema-Gebühren. Jetzt haben sich Rechteverwerter und Musikveranstalter auf neue Tarife verständigt. Aber ist diese Lösung auch sinnvoll? Ralf Döring kommentiert die Entwicklung auf der Website der Neuen Osnabrücker Zeitung.
  • GOOGLE GLASS The Trigger: First live broadcast with Glass: Damien Spleeters ist Student an der New Yorker Columbia University Graduate School of Journalism und beschreibt auf seinem Tumblr, wie er mit einer Google Glass einen Livestream eingerichtet hat. Es war scheinbar nicht ganz leicht, aber die Verwendung in der journalistischen Arbeit ist interessant und sicherlich ein Teil der Zukunft des Journalismus.
  • TWENTYTWOWORDS.COM Esquire: The Second-Most Shared Website in the World is Run by One Guy: Die zweitmeist geteilte Website der Welt ist „TwentyTwoWords.com“ und wird von einer einzelnen Person geleitet – Abraham Piper. Der Esquire-Reporter Ned Hepburn hat sich mit Piper getroffen und ihn über seinen Erfolg im Internet , „content ethos“ und das Bauchgefühl beim Kuratieren interviewt.
  • FERNSEHEN W&V: Wie sich TV-Programm und Werbung verändern werden: Abrufportale, Mediatheken, Smart TV oder der Hang des Zuschauers zu immer mehr parallelem Nutzen des viel beschworenen Second Screen – das bleibt für RTL, ProSieben und Konsorten nicht ohne Folgen. Die reichenweitenstarken werbefinanzierten TV-Sender bereiten sich bereits auf Veränderungen in Programm und Werbung vor. Das geht aus einer Studie im Auftrag von Eutelsat hervor.

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