All posts under silicon-valley

Wie Plattformen Politik machen: USA und Deutschland im Vergleich

USA (adapted) (Image by Zoltan Kovacs [CC0 Public Domain] via Unsplash)
Vor allem Facebook, aber auch Google und Twitter stehen unter dem Druck der Politik: Welche Rolle haben ihre Dienste bei der Wahl von Donald Trump gespielt? Der US-Kongress untersucht derzeit die Rolle, die die Gatekeeper der Online-Öffentlichkeit im Präsidentschaftswahlkampf gespielt haben. Auch Protagonisten russischer Provenienz haben die Plattformen dazu genutzt, [...]
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Was das sexistische Manifest von Google über Silicon Valley sagt

Businessfrau (adapted) (image by greekfood-tamystika [CC0] via pixabay)
Vor fünf Jahren wurde Silicon Valley von einer Welle schlechten Verhaltens so genannter „brogrammer“ überrascht, als reiche, eingebildete, zumeist weiße, männliche Gründer von Start-ups Dinge taten, die kindisch, nicht akzeptabel und einfach nur dumm waren. Der Großteil dieser Aktivitäten – wie die Platzierung von Pornografie auf PowerPoint-Folien – drehte sich [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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CEBIT heise: Eröffnung der CeBIT: „Digitalisierung führt zu Demokratisierung“: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die CeBIT mit dem eindringlichen Appell eröffnet, vom digitalen Wandel verunsicherte Menschen nicht zu missachten. Es gehe um „Millionen von Menschen, die zum Teil noch nicht wissen, was sie erwartet“, sagte Merkel am Sonntagabend auf dem [...]
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Diskursfähigkeit im Netz statt egozentrisches Wer-hat-den-Größten-Geschrei

Kommunikation Kopf Sprechblasen Mann Denken (adapted) (Image by geralt [CC0 Public Domain] via pixabay)
Vor Jahren schrieb ich ein beratendes Gedicht-Fragment über das Ich-Syndrom im Netz: Deine tägliche Powerpoint-Folie gib uns heute, Projektionsflächen mit Wald- und Wiesenweisheiten, Phrasen im Dreiviertel-Takt, Nervensäge der Expertokratie. Hohlräume unter der gelackten Fassade, Keynote-Speaker der Irrelevanz, Bulletpoints mit Bullshit im Designer-Outfit, Semantischer Brei im Zufallsmodus. Geheiligt ist Dein Wichtigtuertum, [...]
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Trump-Ideologie hinter der Bubblegum-Hippie-Fassade im Silicon Valley

startup (adapted) (Image by StartupStockPhotos [CC0 Public Domain] via Pixabay)
In der Wirtschaft geht es immer um Wertentscheidungen. Jeder ökonomische Formelkonstrukteur ist gefordert, seine Weltsicht zu erklären. Das gilt auch für jene, die auf Bühnen über die Notwendigkeit der Digitalisierung schwätzen, aber sich in Wirklichkeit hinter Begriffskaskaden verstecken. Die Keynote-Dauerredner sprechen von Digitaler Transformation, Digitalem Darwinismus (sozusagen die Donald Trump-Variante [...]
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YOUTUBE googlewatchblog: YouTube gibt Vereinbarung mit GEMA bekannt: YouTube gibt heute den Abschluss einer bahnbrechenden Vereinbarung mit der GEMA bekannt, auf deren Basis Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland ab sofort noch mehr ihrer Lieblingssongs auf YouTube genießen können. Musikverleger, Songwriter und Komponisten, die von der GEMA vertreten werden, profitieren nunmehr [...]
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Kant statt Hobbes – Mehr Pflichtethik für Unternehmen

one-way-sign-image-by-geralt-cc0-public-domain-via-pixabay
In der Differenz zwischen der Nützlichkeitsethik des Staatstheoretikers Thomas Hobbes und der Pflichtethik des Philosophen Immanuel Kant liegt das Spannungsfeld fast aller Debatten über Wirtschaftsethik und Wirtschaftstheorie. Nützlichkeit und Sittlichkeit haben nichts miteinander zu tun, sagen die Pflichtethiker. Verfechter der Nützlichkeitsethik kontern, Moral ist für nach Vorteil strebenden Menschen und [...]
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WHATSAPP faz: Whatsapp kriegt Post vom Anwalt: Wer in seinem Smartphone Geheimnisse verbirgt, sollte sich mit der jüngsten Kontroverse im Datenschutzrecht beschäftigen. Denn sonst könnte die schöne Bekanntschaft vom Wochenende plötzlich gut sichtbar mit Profil-Foto auf Facebook vorgeschlagen werden. Das kann praktisch sein oder die Ehe zerrütten – je nach [...]
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DARKNET sueddeutsche: Das verbirgt sich hinter dem Darknet: In den letzten Tagen ist ein bestimmtes Wort immer wieder zu hören, wenn es um den Amoklauf in München geht – „Darknet“. Eine Art digitaler Schwarzmarkt. Auf diese Internetseiten kommt man nicht ohne eine bestimmte technische Ausrüstung. Bestimmte Software-Systeme müssen installiert sein, [...]
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SILICON VALLEY wired: Thiel: We Must Talk ‘Frankly’ About America’s Problems: Der deutschstämmige Investor Peter Thiel zieht den Groll vieler Silicon Valley CEOs auf sich. Grund dafür ist seine Wahlkampfunterstützung für Kandidat Donald Trump. In einem offenen Brief haben sich nun über 100 hochrangige Personen der Tech-Welt gegen Donald Trump [...]
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TECHNOLOGIE sueddeutsche: China schockt die Konkurrenz mit extrem schnellen Supercomputern: In der digitalen Aufrüstung scheint die Volksrepublik China den anderen Großmächten einen ordentlichen Schritt voraus zu sein. Auf der International Supercomputing Conference (ISC), die in Frankfurt stattfand, kündigte die chinesische Delegation einen Fortschritt in ihrer Entwicklung an, der wohl über [...]
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Screen Radar: Showdown zwischen Skins und Punks

Watching a blank screen (adapted) (Image by Kenneth Lu [CC BY 2.0] via flickr)
Für die Netzpiloten stellt Arthur Avenue Kino-Neustarts vor und bespricht die wichtigsten Film-Themen. Dieses Mal mit den Folgen eines Exklusivdeals zwischen Netflix und Disney, dem Thriller „Green Room“ mit Patrick Stewart als Nazi-Fiesling, den meisten Flüchen in einem Film und dem Trailer zu „Wiener-Dog“, in dem sich alles um Dackel [...]
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Wir haben keinen Mark Zuckerberg, aber viele Solopreneure

Laptop-Start (Image by vanmarciano(CC0)via Pixabay)
Wird über netzökonomische Aspekte in der Öffentlichkeit gesprochen, denkt man automatisch an die großen Kaliber des Silicon Valley und die neuen Zuckerbergs, die sich am Horizont abzeichnen. Es werden nur jene ernstgenommen, die das ganz große Rad drehen oder zumindest prahlerisch behaupten, irgendwann in der ersten Liga der Internet-Giganten mitzuspielen. [...]
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5 Lesetipps für den 20. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Interview mit Julian Assange, Freelancer in den USA, online Geld verdienen, David Bowie und Masturbation. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Pando: Wikileaks meets Surveillance Valley: An interview with Julian Assange: Mit Angst lassen sich stets gute Geschäfte machen. Die Bestsellerlisten beweisen dies regelmäßig. Auch Julian Assange ist auf diesen Zug aufgesprungen und warnt in seinen Büchern vor den Unternehmen des Silicon Valleys. Auch wenn dies meiner Meinung nach oft in unsachliche Kritik ausartet, das Thema an sich ist wichtig. Man sollte über den Einfluss und die Macht der Unternehmen nachdenken, mit denen wir tagtäglich vernetzt sind. Joseph Flatley hat mit Assage telefoniert und seine Theorie des Surveillance Valley besprochen.

  • FREELANCER Bloomberg Business: Why an Ex-Google Coder Makes Twice as Much Freelancing: Nicht jeder kann Programmieren und wenn, dann auch nicht gleich so gut, dass er/sie 1.000 US-Dollar pro Stunde verdient. Geschichten wie die von James Knight und Martin Langhoff, die als Freelancer mehr verdienen als bei Firmen wie Google festangestellt zu sein, sind doch selten. Aber der Trend zum Freelancing, oft auch zeit- und ortsunabhängig, nimmt zu. In den USA sind es bereits mehr als 53 Millionen Menschen, die so ihr Geld verdienen und das mit den unterschiedlichsten Jobs. Die meisten von ihnen sind digital und ermöglichen eine neue Arbeitswelt.

  • SOCIAL MEDIA The Hustle: Meet the People Making a Full-Time Living From Instagram, Kickstarter, and Teespring: Von Menschen, die auf YouTube und Instagram aktiv sind und dadurch (nicht gerade wenig) Geld verdienen, haben wir schon öfters gelesen. Es fasziniert, dass man durch die nicht als Arbeit wahrgenommenen Aktivitäten mit nicht als wertvoll betrachteten Interaktionen in den sozialen Netzwerken des Internets wirklich Geld verdienen kann. Eine sehr altbackene Sichtweise auf Wertschöpfung, geprägt von industriellen Vorstellungen von Produktion. Tam Pham stellt auf The Hustle verschiedene Plattformen vor – u.a. Teespring, Udemy, Airbnb und Kickstarter – und auf ihn aktiven Akteure vor, die so Geld verdienen.

  • DAVID BOWIE Political Economy Research Centre: The Political Economy of David Bowie: Das Schöne an Geschichte ist, dass sie sich rückblickend gut erklären lässt. Alles wirkt, als ob es nie hätte anderst kommen können. Will Davies hat sich das Leben von David Bowie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angeschaut und mit der Wirtschaftsgeschichte verglichen. Und siehe da, es gibt interessante Übereinstimmungen, so als ob die politische und wirtschaftliche Situation direkten Einfluss auf die Entwicklung und das Leben des Künstlers Bowie hatte. Zumindest interessant zu lesen und der Frage nachzugehen, ob Kunst wirklich einmal der direkte Ausdruck unserer Gesellschaft war oder ob wir das nur im Nachgang so deuten.

  • MASTURBATION Everyday Feminism: 7 Myths About Women and Masturbation It’s Time to Unlearn Right Now: Eigentlich sind Frauen keine besonderen Menschen. Zumindest nicht mehr als Männer. Sie atmen die gleiche Luft, schauen sich ebenso Pornos an, müssen Nahrung zu sich nehmen, rauchen, masturbieren, hören Musik. Unsere männlich geprägte Gesellschaft, und so auch die Medien, machen vor allem aus dem Thema Masturbation ein größeres Themas als es ist, wie Suzannah Weiss in ihrem Artikel für Everday Feminism erklärt und über sieben Mythen um Masturbation und Frauen aufklärt. Schönes Fazit: Frauen sollten einfach das machen, was sie wollen. Und wer nicht, frage ich mich.

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Die Frau mit den vielen Namen: Zu Besuch bei Niamh Bushnell

Niamh Bushnell (Image by Niamh Bushnell)
Eine irische Zeitung hat sie jüngst als Zarin bezeichnet. Für viele ist sie aber schlicht und einfach “The Commish”. Ein Besuch im Büro der Dubliner Startup-Beauftragten Niamh Bushnell. “The Commissioner will see you now” – oder so ähnlich hätte meine Erwartung des Empfangs im Bürogebäude der Dubliner Commission for Startups sein [...]
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Digitale Innovationen brauchen Freiheit in Unternehmen

Innovation (adapted) (Image by Boegh [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Das wirtschaftliche Machtsystem ist schädlich für die Netzökonomie. Der frühere Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger will es noch mal wissen. Politisch in der FDP, publizistisch im Social Web und mit Büchern, Interviews sowie Reden. Der Niedergang des VW-Konzerns ist für ihn ein Menetekel für die Verkommenheit der Manager-Zunft. Seiner Wut macht Sattelberger vor [...]
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Autoindustrie auf Kollisionskurs mit dem Silicon Valley

Selfdriving Car (Image: BMW)
Apple, Tesla und Google vs. BMW, Daimler und Volkswagen: Noch herrscht friedliche Koexistenz, doch hinter den Kulissen bereitet man sich auf eine Konfrontation am Markt vor. Selbstfahrende Elektroautos, die die Zeit während dem Transfer von A nach B an Bord mit personalisierten Entertainmentsystemen versüßen und sich per Sprachsteuerung bedienen lassen, [...]
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Slack: Interne Kommunikation im Wandel

Slack-Logo 200x200 Screenshot
Mit Slack wird die Kommunikation im Team effektiver und trotzdem sorgt der Erfolg der App im erfolgsverwöhnten Silicon Valley für offene Kinnladen. // von Patrick Kiurina Ob E-Mail, Telefon oder per Skype, die interne Kommunikation in Büros besteht oftmals aus einer Vielzahl an Tools. In der Regel erfüllen diese Dienste [...]
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5 Lesetipps für den 15. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um das Silicon Valley, Netzneutralität in den USA, das Blog neu gedacht, Kunst auf Instagram und Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • SILICON VALLEY Wired: From Tech Reporter to Silicon Valley Writer and Back Again: In den USA ist gerade die zweite Staffel der Serie „Silicon Valley“ zu Ende gegangen, die den ganz normalen Alltag eines Startup behandelt. Wie Tim Moynihan auf Wired schreibt, kann man sich manche dieser Geschichten nicht ausdenken, sie müssen einfach echt sein und das sind sie auch. Einer der Drehbuchautoren ist Dan Lyons, der seit Ende der 90er Jahre als Journalist tätig war und über Technologien und Startups publizierte. Moynihan widmet ihm einen interessanten Artikel.

  • NETZNEUTRALITÄT Mashable: Net Neutrality rules roll out to keep Internet a one-lane highway: Seit Freitag gelten in den USA das neue Gesetz für Netzneutralität im Internet. Samantha Murphy Kelly fasst in einem Artikel für Mashable mit sehr vielen Worten den Fakt zusammen, dass jetzt einfach alle Nutzer das Internet gleichberechtigt nutzen können. Das bedeutet Netzneutralität, das ist das Wesentliche worauf es ankommt, und in unserer westlichen Gesellschaft ist dies elementar, damit sich neue Dienste entwickeln und gegenüber etablierten Anbietern behaupten können. Und Nutzer nicht für die Verwaltung eines Mangels an Infrastruktur zahlen müssen.

  • BLOG Medium: Are You Thinking About Your Blog All Wrong?: Auf Medium zeichnet Jay Baer eine interessante Parallele zwischen einem Musikalbum und dem klassischen Blog – beide sind seiner Meinung nach nicht mehr relevant. Wie die Musiksingle bzw. der Download heutzutage relevanter als das Album ist, stellt es sich auch beim Blog dar, der von dem einzelnen Blogbeitrag in der Bedeutung überholt wurde. Und wie bei der Single geht es vor allem auch um die Veramrktung um den Beitrag herum.

  • INSTAGRAM Mashable: How to use Instagram to invest in art: Laut der sogenannten Hiscox-Studie entdecken rund 41 Prozent der Käufer von Kunst bei Online-Aktionshäusern die Plattformen via Social Media. Und diese werden in den sozialen Medien besonders aktiv, wie der interessante Fall des Dänen Peter Ibsen zeigt. James Tarmy stellt seinen Fall auf Mashable vor und wie die Kunstszene sich mehr Verkäufe durch das Internet erhofft. Und wie manche Künstler direkt von Instagram profitieren.

  • TWITTER t3n: „Twitter wird zum BlackBerry im Social-Media-Sektor: Nach dem Abgang von Dick Costolo bei Twitter hat Jack Dorsey als neuer CEO jede Menge zu tun. Die Erhöhung des Zeichenlimits bei Direktnachrichten wird nicht die einzige Veränderung sein. Und das ist auch dringend nötig, wie Harvard-Professor Bill George in einem Fernsehinterview erklärt. Wenn Twitter seine seit fünf Jahren an sich unveränderten Probleme nicht bald löst, drohe Twitter das BlackBerry-Schicksal. Harte Worte, die hoffentlich auch an der richtigen Adresse ankommen.

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5 Lesetipps für den 11. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Russlands Silicon Valley, Netflix-Gründer Reed Hastings, Kreativität am Arbeitsplatz, digitale Bildung und künstliche Intelligenz. Ergänzungen erwünscht.

  • RUSSLAND Foreign Policy: The Short Life and Speedy Death of Russia’s Silicon Valley: Vor sechs Jahren wollte die russische Regierung ein eigenes Silicon Valley aufbauen. Jetzt wurden die Pläne offiziell beendet. Die in Russland vorherrschende Korruption in der Verwaltung, die Abwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften und Präsident Wladimir Putin (nicht in dieser Reihenfolge) haben ihren Teil dazu beigetragen.

  • NETFLIX FAZ: Netflix-Gründer Reed Hastings im Gespräch: Netflix-Gründer Reed Hastings war die Tage mal wieder in Berlin und hat mehreren Medien Interviews gegeben, u.a. auch der Wirtschafstredaktion der Frankfurter Allgemeine. Es ging neben der Zukunft des Fernsehens auch um seine Arbeitsphilosophie. Außerdem erfährt die Leserschaft, dass Hastings mal eine mit dem Fuß bedienbare Computermaus entwickeln wollte und warum daraus nichts wurde.

  • KREATIVITÄT Welt.de: Matilda, seit Jahren mit dem immer gleichen Outfit: Die 27-jährige Schwedin Matilda Kahl arbeitet in New York und hat etwas gemacht, dass Männer auf der ganzen Welt jede Tag machen, dass aufgrund ihres Geschlechts schon aber fast revolutionär wirkt: sie hat sich eine „Arbeitsuniform“ bestehend aus Bluse, Hose und Schleife zugelegt. Mit dem Ergebnis, dass sie sich fokussiert und kreativer erlebt, genauso wie die „Uniformträger“ Steve Jobs und Mark Zuckerberg.

  • BILDUNG Motherboard: Berliner Student gründet Online-Uni für Flüchtlinge ohne Papiere: Der Berliner Student Markus Kressler hat die Online-Uni Wings University gegründet, an der sollen Flüchtlinge und Papierlose ihr Studium fortsetzen können, um somit einen international anerkannten Abschluss zu machen. Der Zugang zur Bildung ist dabei erst einmal nicht von Zeugnissen abhängig, sondern der Qualifikation für das Studium. Mit dem Projekt hilft Kressler nicht nur Menschen auf der Flucht, sonder, versucht eine alternative Bildungsinstitution aufzubauen.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ The Economist: Rise of the machines: Zum Schluss gibt es einen beeindruckenden Longread des The Economist, den Abonnenten vielleicht schon aus dem Printmagazin kennen, der jetzt aber auch online zugänglich ist. Darin wird quasi alles geschrieben, was man heute bei der Debatte um künstliche Intelligenz wissen sollte, wenn man mitreden möchte. Vorrangig, dass auch eine künstliche Intelligenz kein Menschen sein wird. Ob es seinen Job demnächst noch geben wird, sollte man sich aber trotzdem einmal fragen.

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5 Lesetipps für den 7. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Amazon, Disruption aus dem Silicon Valley, was Tidal für Streaming bedeutet, Vorratsdatenspeicherung und Medienkritik. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON Monday Note: The Internet of Amazon Things: Während Facebook versucht das Internet zu werden, arbeitet Amazon daran, dass Internet der Dinge zu werden. Jean-Louis Gassée erklät in seinem Beitrag auf Mondaynote.com, wie Amazon sich als perspektivisch ausgerichteter Vordenker beweist, der den noch nicht festgelegten Bereich des Internet der Dinge für Konsumenten selber definieren möchte. Doch noch hadert auch Amazon mit den Vorstellungen der Kunden.

  • DISRUPTION Süddeutsche.de: Samstagsessay – Die Zerstörer: Zwei der führenden Wirtschaftsjournalisten der Süddeutschen Zeitung veruschen sich in einem Essay mit dem Thema Disruption auseinanderzusetzen. Der Text bringt wenig Neues zum Vorschein („Alles wird schneller“, „Alles wird brutaler“ und „Alles wird vernetzt“), ist aber ein schönes Beispiel dafür, wie der hiesige Journalismus über das Silicon Valley berichtet. Das „Allmachtsdenken“ der „Zerstörer“ ist eben immer noch ein Thema, mit dem man seine zahlenden Leser ängstigen kann.

  • STREAMING Meshed Society: Tidal means that artists finally acknowledge streaming as the future of music consumption: Mit Tidal haben US-amerikanische Musiker einen eigenen Streaming-Dienst gestartet, den Thomas Vorreyer in seinem Artikel auf Netzpiloten.de als wenig überzeugend beschrieb. Martin Weigert wertet den neuen Service perspektivisch als Zeichen dafür, dass sich Musiker an Streaming als Distributionskanal für Musik gewöhnt haben und in Zukunft stärker darauf setzen werden. Das setzt die Musiklabels unter Druck, denn am Ende muss auch mit Streaming Geld verdient werden.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG taz.de: Gabriel und die Vorratsdatenspeicherung: Der rechtspolitische Korrespondent der taz, Christian Rath, fasst die vergangenen Wochen der von Sigmar Gabriel begonnen Debatte um die Vorratsdatenspeicherung treffend zusammen: „Sobald der SPD-Chef etwas über die von ihm gepushte Vorratsdatenspeicherung sagt, kommt Unfug heraus.“ Letzter Fehltritt war die Behauptung von Gabriel, dass die Mordserie der rechtextremistischen NSU-Terroristen mit einer Vorratsdatenspeicherung schneller hätte aufgeklärt werden können. Diese Aussage zeugt von grober Unkenntnis der NSU-Morde und einem nicht auf Fakten basierenden Populismus seitens Gabriel.

  • MEDIENKRITIK Columbia Journalism Review: „A failure that was avoidable“: Vergangenen November berichtete das US-Musikmagazin Rolling Stone über eine angebliche Vergewaltigung einer Frau durch sieben Männer im Haus einer Studentenverbindung an der Universität von Virginia. Der Artikel musste nun zurückgezogen werden, nachdem bereits vor wenigen Wochen eigene Fehler zugegeben wurden. Der jetzt veröffentlichte Untersuchungsbericht der Journalistenschule der Universität Columbia zeigt die vermeidbaren Fehler des Magazins auf.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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5 Lesetipps für den 27. März

In unseren Lesetipps geht es heute um das Safe-Harbour-Abkommen, das Silicon Valley, Facebook, die Reform des Hackingparagrafen sowie Periscope und Meerkat. Ergänzungen erwünscht.

  • SAFE-HARBOUR Heise: EU-Kommission: „Wer nicht ausspioniert werden will, sollte Facebook verlassen“: Das Safe-Harbour-Abkommen schützt die Privatsphäre der Europäer nicht ausreichend. Das hat ein Verteter der Europäischen Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof zugegeben. Das Gericht soll eigentlich klären, ob es zulässig war, dass der irische Datenschutzbeauftragte die Beschwere eines österreichischen Datenschutz-Aktivisten abgelehnt hat. Der Aktivist hatte den Datenschutz von Facebook wegen der Kooperation mit der NSA angezweifelt. Nun entscheidet der EuGH wahrscheinlich nicht nur über den aktuellen Fall, sondern fällt ein Grundsatzurteil zum Safe-Harbour-Abkommen.

  • SILICON VALLEY t3n:„Lasst die Silicon-Valley-Blase doch platzen!“ oder: Zukunft ist für alle gut [Kolumne]: In seiner Kolumne auf t3n erklärt Florian Blaschke, dass man keine Angst vor dem Platzen der nächsten Silicon-Valley-Blase haben müsse. Angesichts der Panik, die manche Investoren und Beobachter der Branche vor der Zerstörung der Blase haben, und der zahlreichen Untergangsprognosen der letzten Jahre, fordert er, die Blase doch einfach platzen zu lassen. Auf- und Abschwung seien in einer Wirtschaft doch völlig normal – die Welt werde schon nicht untergehen.

  • FACEBOOK Die Welt: Facebook-Messenger greift Amazon und YouTube an: Auf der Entwicklerkonferenz F8 machte Facebook-Chef Mark Zuckerberg deutlich in welche Richtung das soziale Netzwerk in Zukunft steuern werde. So sollen Menschen nicht nur auf die bisherige Weise miteinander verbunden werden, stattdessen soll das soziale Netzwerk zu einer „family of apps“ umgebaut werden: Facebook will zu einer Plattform für Apps, Onlinehandel und Videos werden und drängt damit in die Geschäftsfelder anderer Internetgrößen, wie Amazon und Google.

  • HACKING Süddeutsche.de: Koalition will Hackerparagrafen verschärfen: Laut einem Plan der Bundesregierung soll das Strafmaß Angriffe auf Informationssysteme verdoppelt werden – die Maximalstrafe würde sich dadurch auf bis zu zwei Jahre erhöhen. Der Grund für die Gesetzesänderung sei die notwendige Umsetzung einer EU-Richtlinie. Starker Gegenwind kommt jedoch aus Richtung der Piraten. Die Partei fürchtet, dass ein Festhalten am „Hackerparagrafen“ in die völlig falsche Richtung weisen und zu einer riesigen Rechtsunsicherheit bei IT-Sicherheitsfirmen führen würde.

  • PERISCOPE Spiegel Online: Meerkat versus Periscope: Das können die neuen Livestreaming-Apps: In unserer heutigen Gesellschaft ist es wichtig, über Medienkompetenz zu verfügen. Um diese Medienkompetenz schon im jungen Alter zu vermitteln, nutzen manche Lehrer soziale Netzwerke wie Facebook für den Unterricht. Zwar ist es wichtig, dass Kinder heutzutage lernen, mit den sozialen Medien umzugehen, aber dieses Vorgehen wird auch kritisiert. Schüler werden zur Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk gezwungen, wenn sie am Unterricht teilhaben wollen. Außerdem spielt auch die Altersbeschränkung eines Netzwerkes hier eine Rolle.

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Der Mittelstand im digitalen Partisanen-Kampf

Social Media (Bild by narcisio1 [CC 0], via pixabay)
Sie sind der Motor der deutschen Industrie. Die Mittelständler oder auch „Hidden Champions“. So ehrenhaft der Status auch klingt, sie müssen ihren Weg ins Zeitalter der Digitalisierung finden. Besser heute, als morgen. Sobald es um die Heldentaten der stolzen deutschen Industrienation geht, werden Politiker und Lobbyisten nicht müde zu betonen, [...]
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5 Lesetipps für den 5. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die sogenannten Spiegel-Oper, Cybersecurity, das Ende der Netzneutralität, was eine Plattform ist und den Dark Traffic. Ergänzungen erwünscht.

  • SPIEGEL-OPER Newsroom.de: Christian Jakubetz über Wolfgang Büchner, den „Spiegel“ und einen bösen Fußtritt als Abschiedsgeschenk: Auf Newsroom.de versucht Christian Jakubetz etwas Ordnung in die „Spiegel-Oper“ zu bringen, die seit Monaten das bekannte Printmagazin und seine erfolgreiche Online-Version wie ein lächerlicher Haufen von zerstrittenen Menschen, die was mit Medien machen, aussehen lässt. Warum möchte man da eigentlich noch arbeiten?

  • CYBERSECURITY PandoDaily: The military’s techno-fetishism reaches new heights with Silicon Valley outreach: Die Entwicklung des Silicon Valley war stets durch eine enge Verbindung mit dem US-Militär geprägt. Und das US-amerikanische Verteidigungsministerium will diese Tradition fortführen und noch intensiviere. Zusammen mit der Tech-Industrie soll hier die Zukunft der digitalen Kriegsführung entwickelt werden. Nathaniel Mott schreibt auf PandoDaily über das Regierungsvorhaben.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: Merkel sieht Ende der Netzneutralität: Mit dem verstärkten Interesse von Angela Merkel an Netzpolitik ist die Netzneutralität im Internet gefährdeter als je zuvor. Auf einer Veranstaltung des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation sprach sich die Bundeskanzlerin für die Einführung von Spezialdiensten aus, um Innovationen wie fahrerlose Autos oder die Telemedizin mit entsprechend sicherer Verbindungsqualität zu garantieren. Das kann man auch anders sehen, weshalb die nächsten Monate in der Debatte entscheidend sein werden.

  • PLATTFORM Digiday: The many definitions of the term ‚platform‘: Ein oft in Debatten verwendeter Begriff ist „Plattform“. Vor allem traditionelle Medienformen sollen sich durch den digitalen Medienwandel hin zu Plattformen entwickeln. Auf Digiday stellt Lucia Moses die grundlegende Frage, wie eigentlich die Definition des Begriffs ist und hat acht Medienvertreter – von Gawker bis Forbes Media – gefragt. Und siehe da, alle haben sehr unterschiedliche Ansichten, was eine Plattform ist und was sie können muss.

  • DARK TRAFFIC Fusion: Dark social traffic in the mobile app era: Alexis C. Madrigal schreibt auf Fusion.net über den Traffic auf Websites, dessen Herkunft nicht identifizierbar ist. Er hat dafür den Begriff Dark Traffic geprägt und in seinem Artikel gezeigt, dass dieser Traffic vor allem Facebook von Facebook kommt. Das bedeutet, dass das soziale Netzwerk noch relevanter für die Verbreitung von Medieninhalten ist als das sowieso schon der Fall ist. Das hat laut Madrigal auch viel mit dem mobilen Internet zu tun.

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Lesetipps für den 6. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus bei LinkedIn, Vice und der Huffington Post, sowie den Kampf Fernsehen vs. YouTube und das Silicon Valley. Ergänzungen erwünscht.

  • LINKEDIN Digiday: How Dan Roth became the most powerful editor in business publishing: Auf Digiday erklärt John McDermott anhand von Dan Roth die Entwicklung von LinkedIn, dem sozialen Netzwerks für Berufstätige, hin zu einer der wichtigsten Plattform für Content. Was Facebook gerne schaffen würde, sich aber nur durch einen die Medien in einer für sie ungesunde Abhängigkeit zwingenden Algorithmus zu helfen weiß, hat LinkedIn durch sein Netzwerk und gezielt für sie und von ihnen erstellte Inhalte geschafft. LinkedIn ist nur ein Teil der Zukunft des Journalismus und hat eher etwas von einem Blogging-Netzwerk als einer Tageszeitung, dafür sieht man an LinkedIn besonders gut die sich auflösenden Trennlinien zwischen für Öffentlichkeit sorgenden Akteuren. Für einige Menschen könnte LinkedIn wichtiger und lesenswerter als die Süddeutsche Zeitung sein.

  • FERNSEHEN Broadmark: Tod dem Fernsehen – es lebe die Glotze!: In seiner Kolumne auf Broadmark.de befasst sich Thomas Langhammer mit der These, dass das Internet das herkömmliche Fernsehen überflüssig macht. Und um das Fazit vorwegzunehmen: dazu wird es so schnell nicht kommen, was Langhammer gut erklärt und auch an Zahlen belegt. Denn während wir bei YouTube-Stars mit meiner Meinung nach wirklich nichtssagenden Inhalten über Klickraten in Millionenhöhe reden, macht die bisherige Fernsehindustrie Geschäfte im Milliardenbereich. Da kann zwar auch YouTube-Betreiber Google mitreden, aber eben sonst niemand auf der Videoplattform.

  • SILICON VALLEY Silicon Valley Business Journal: Google buys Redwood City office park Pacific Shores from Blackstone Group’s Equity Office Properties: Als gebürtiger Magdeburger habe ich in den Neunziger Jahren nur die Folgen einer von der Industrie verlassenen Region gesehen, die jahrzehntelang von Unternehmen geprägt wurden und denen sich nahezu die gesamte Stadt unterordnete. Eigene Bahnhöfe, Eisenbahnlinien, Kultureinrichtungen, etc. gehörten einst zum Stadtbild, wie später die mir bekannten Ruinen all dessen. Im Silicon Valley kann man zur Zeit den Anfang einer solchen Entwicklung beobachten, wo Google sich in alle Himmelsrichtungen ausbreitet, riesige Gebiete und Bürokomplexe aufkauft, sowie eigene Verkehrsmittel wie z.B. Fähren plant. Ein Ende des Tech-Booms scheint zwar unwahrscheinlich, aber auch die Automobilindustrie verließ irgendwann Detroit und in Magdeburg kann man vom einst die Stadt prägenden „Schwermaschinenbau-Kombinat Ernst Thälmann (SKET)“ nur noch Reste finden und viele Ruinen.

  • VICE Gawker: Vice Requires Writers to Get Approval to Write About Brands: Das Medienunternehmen Vice mit seinem kostenlosen Printmagazin, diversen Websites und Kanälen in den sozialen Netzwerken, gehört wohl zu den in den letzten 10 Jahren am meist beachtetesten Medien der Welt. Vice verstand es Geld zu verdienen, was bekanntlich aus den Werbebudgets der Wirtschaft kommt. Im besten Fall hat dieses Verhältnis keine Auswirkung auf die Redaktionen und den dort betriebenen Journalismus, im wirtschaftlich geprägten Fall allerdings schon, wie neue Mails eines Freelancers zeigen, der regelmäßig für die Vice schrieb. Das Verhältnis zu den Marken steht scheinbar noch vor dem journalistischen Anspruch der Autoren. Und so führt man heute ein Geld verdienendes Medienunternehmen, wenn man es nicht schafft, dass Journalismus das eigentliche Geschäftsmodell ist.

  • MEDIENWANDEL Huffington Post: Warum die eigentliche Revolution erst noch bevorsteht: Sebastian Matthes, Chefredakteur der deutschen Ausgabe der Huffington Post, sieht den eigentlichen Medienwandel im mobilen Konsum von Journalismus. Die Leserschaft findet Artikel nicht mehr bei den Medien, sondern durch Freunde in sozialen Netzwerken. Was ich für gefährlich halte, ist für Matthes die Zukunft, wenn sich was in den Redaktionen ändert, „denn in sozialen Medien sind mitunter andere Texte gefragt. Niemand verteilt trockene Nachrichten an seine Freunde weiter.“ Und das ist das Problem an dieser Entwicklung, denn dadurch kommt es erst zu solchen Artikeln wie denen der HuffPo: „Bonzen-Bayern: Der Freistaat will den Rest Deutschlands im Stich lassen“, „Costa Concordia: Unglaublich, was die Geliebte des Kapitäns enthüllt“, „So erfuhr eine Mutter, dass ihr Sohn im Heiligen Krieg starb“ und „Warum schwule Priester perfekt für die katholische Kirche sind“. Ich glaube aber, dass Leser durchaus Qualität akzeptieren und auch teilen, wenn sie sie angeboten bekommen.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 25 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

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5 Lesetipps für den 1. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Günther Oettinger und Google, Instagram im Journalismus, Sorgenfalten im Silicon Valley, Uber, sowie den Medienwandel. Ergänzungen erwünscht.

  • EU-KOMMISSION CNET: With new commissioner, Google faces tough times in Europe: Günther Oettinger hat bei der Anhörung vor dem Europäischen Parlament als möglicher EU-Kommissar für die Digitalisierung der Europäischen Unionen keinen guten Auftritt hingelegt. Seine Antworten zeigten, dass er von der Materie noch nicht sehr viel versteht, was man zum Glück nicht über seine Mitarbeiter sagen kann. Für CNET-Reporter Stephen Shankland wird Oettinger aber vor allem für Google ein schwerer Verhandlungspartner in Brüssel und das nicht nur wegen dem fehlenden Verständnis für die Materie.

  • INSTAGRAM Medienpraxis: Wie Journalisten Instagram nutzen können: Seit März nutzen wir Instagram für die Verbreitung unserer Artikel, Konferenzberichterstattung von unterwegs, aber auch Interviews und Videos. Instagram wird für Medien immer relevanter, wie uns Felicitas Hackmann in zwei lesenswerten Gastbeiträgen im Mai (hier und hier) erklärte. Auf seinem Blog Medienpraxis schreibt der freie Journalist Heiko Kunzmann über internationale Beispiel, wie Instagram im mobilen Journalismus eingesetzt wird. Eine prima Ergänzung zu den Artikel von Felicitas Hackmann.

  • SILICON VALLEY t3n: Kommt die IT-Blase?: Kritischere Töne aus dem Silicon Valley hört man nur sehr selten, doch der ehemaligen Netzpiloten-Leiter und jetziger t3n-Korrespondent Andreas Weck hat sie gefunden: drei Risikokapital-Manager warnen davor, dass es aufgrund der hohen Burn-Rates viele Startups nicht aus eigener Kraft schaffen zu überleben. Zwei Wege führen aus dieser möglich entstehenden Krise: Startups, die besser auf ihre Finanzen achten oder Investitionen in vertrauenswürdigere Startups. Beides gibt es übrigens in Hamburg und Berlin.

  • UBER Vox: Economists explain why they love Uber so much: Auf Vox.com erklärt Dylan Matthews, von einer Umfrage unter Wirtschaftswissenschaftlern ausgehend, warum diese Dienste wie Uber oder Lyft mögen. Neben den persönlichen Nutzungserfahrungen, die aufgrund der schlechten Taxi-Branche in der USA noch einmal viel positiver ausfallen als hierzulande, liegt es vor allem am Wettbewerb, den die neuen Anbieter schaffen. Und Wettbewerb, so die Wirtschaftswissenschaftler, schafft Wohlstand. Hätten wir das auch einmal geklärt.

  • MEDIENWANDEL Newsroom.de: Zeitungsforscher Günther Rager fordert: Schluss mit der Bescheidenheit: In einem Gastbeitrag auf Newsroom.de geht der Dortmunder Zeitungsforscher Günther Rager der Frage nach, wie die Zukunft der Printmedien aussieht. Dabei betont er aber, meiner Meinung nach vollkommen korrekt, dass es in erster Linie nicht um den Inhalt geht, also Journalismus, sondern wie dieser verpackt wird – digital und/oder gedruckt auf Papier? Und auch in einem weiteren Punkt stimme ich mit Rager vollkommen überein: Medien müssen starke Marken werden.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 30 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

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5 Lesetipps für den 30. Juli

In den Lesetipps geht es heute um das Silicon Valley, warum Plagiate an sich kein Problem sind, BuzzFeed in Deutschland, der Einfluss von Technologie und Medium. Ergänzungen erwünscht.

  • SILICON VALLEY Tagesspiegel: Goldrausch im Silicon Valley: Jens Mühling war für den Berliner Tagesspiegel im Silicon Valley unterwegs, dem Land von Google, Apple, Facebook, WhatsApp & Co, in dem das Internet ständig revolutioniert wird. Sein Besuch führt ihn in die lokale Startup-Szene und zu ihren Gegner, die mit den Folgen des IT-Booms in San Francisco zu kämpfen haben.
  • PLAGIATE PandoDaily: The issue of Plagiarism in the Internet age isn’t copying, it’s attribution: Im Zuge der Debatte um den Artikel anderer kopierenden BuzzFeed-Journalisten Benny Johnson kommt der wohl beste Gedanke zu dem Thema von David Holmes auf PandoDialy. Das Plagiat an sich ist in einem auf Kopiervorgänge basierenden Netzwerk wie dem Internet nicht das eigentliche Problem, denn nie war es leichter Inhalte zu kopieren und zu teilen. Das Problemen bei Plagiaten ist die fehlende Nennung des Urhebers, dem die Anerkennung und Vorteile von erhöhten Reichweiten verloren geht.
  • BUZZFEED Gründerszene: Wird BuzzFeed in Deutschland verstanden, Juliane Leopold?: Noch diesen Herbst startet BuzzFeed auch in Deutschland und mit Juliane Leopold hat das Unternehmen eine bekannte Journalistin als Chefredakteurin ernannt. Im Interview mit Niklas Wirminghaus auf Gruenderszene.de legt sie erstmals dar, wie das Viral-Portal in Deutschland aussehen könnte. Schon jetzt steht fest, BuzzFeed wird „keine deutschsprachige Nachrichtenwebsite“.
  • TECHNOLOGIE CNET: Gadgets got Obama elected: In einer Sendung des US-amerikanischen Fernsehsender Fox News konnten die Zuschauer eine an sich interessante Unterhaltung zwischen der Moderatorin Mega Kelly und dem bekannten Journalisten Bill O’Reilly erleben, die über den Einfluss von Technologien auf junge Menschen diskutierten. Der für seine Schwarz-Weiß-Sicht der Dinge bekannte O’Reilly kritisierte, dass Geräte wie iPads den Konsum von Nachrichten und den Blick auf die Welt manipulierten. Chris Matyszczyk schreibt lesenswert über diese zum Teil absurde, aber auch aussagekräftige Sendung auf CNET.
  • MEDIUM Medienrauschen: Medium – Von der Plattform zum Publisher: Vor ein paar Tagen haben wir über die Blogging-Plattform Medium berichtet und sie auf Netzpiloten.de vorgestellt. Jetzt zeigt sich, dass Medium sein Engagement verstärkt, von der reinen Plattform selbst zum Publisher zu werden. Nach der Ankündigung künftig eigene Sammlungen und Magazine unterhalb der Nutzer-Plattform zu realisieren, zeigt man mit der Kollektion “re:form” nun, wie diese aussehen könnten. Thomas Gigold stellt das Vorhaben im medienrauschen-Blog vor.

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Proteste stören Googles Entwicklermesse Google I/O

Google (adapted) (Image by Carlos Luna [CC BY 2.0] via Flickr)
Vergangene Woche fand in San Francisco die Entwicklermesse Google I/O statt, deren Eröffnungs-Keynote von zwei Demonstranten gestört wurde. Proteste gegen Google sind sicher nichts Neues, doch in der vergangenen Woche haben sie eine neue Qualität erreicht. Während der zweieinhalbstündigen Eröffnungs-Keynote zur Entwicklermesse Google I/O störten zwei Demonstranten die Veranstaltung, als [...]
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Apple gegen Google – Ein ungleicher Wettstreit

The raging battle between Apple's iPhone and Google's Android (adapted) (Image by Tsahi Levent Levi [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Ein unheimlich beliebter Vergleich ist der zwischen Apple und Google – doch bei genauerem Hinsehen entpuppt er sich als ein Vergleich zischen Äpfeln und autonom fahrenden Autos. Apple und Google sind nicht nur die beiden größten Technik-Unternehmen, es sind auch die beiden wertvollsten Unternehmen der Welt. Es überrascht also nicht, [...]
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5 Lesetipps für den 21. Mai

In unseren Lesetipps geht es um Fotos vom Medienwandel, wie TTIP & Co. verhandelt werden, die Generation Y, Digitalisierung von Prosa zu Musik und Netflix kommt nach Europa. Ergänzungen erwünscht.

  • MEDIENWANDEL Marcus Schwarze: Von wo das Netz herkommt: Im Frühjahr 2014 reisten zwei Dutzend Journalisten aus Deutschland ins Silicon Valley, um etwas davon zu ergründen, was in dieser Zeit unsere Lebensumstände nachhaltig verändert. Unter dem Hashtag #crusa14 konnte man die Neuland-Entdeckern verfolgen. Marcus Schwarze hat jetzt Fotos vom Trip veröffentlicht und kommentiert.
  • TTIP & Co. Berliner Gazette: Wie mit TTIP und Co. Politik jenseits der Demokratie gemacht wird: Hinter verschlossenen Türen wird eine transatlantische Freihandelszone entworfen. Die Verhandlungsführer sind weder bekannt noch demokratisch legitimiert. Die genauen Vertragstexte, sei es TTIP, CETA, TPP oder TiSA, sind geheim. Ist dieses Verfahren zeitgemäß? Umweltingenieurin und Berliner Gazette-Autorin Tatiana Abarzúa kommentiert.
  • GENERATION Y Politik Digital: Generatin Y – Schöne, neue Arbeitswelt?: Die Arbeitswelt ist im Wandel. Man spricht von einer neuen Generation von Menschen, die flexibel, mobil und selbstbestimmt arbeiten möchte. Die sogenannte „Generation Y“ gilt als innovativ und sinnsuchend, aber auch als verwöhnt und faul. Politik und Wirtschaft passen sich nur langsam diesen neuen Bedürfnissen an, um keine Wähler und Mitarbeiter zu verlieren. Und auch Arbeitnehmer nutzen die neuen Modelle nur zögerlich und arbeiten meist nicht weniger und effizienter – wie es der technologische Fortschritt verheißt – sondern sind überarbeitet bis hin zum Burnout.
  • DIGITALISIERUNG Spiegel Online: TransProse analysiert Stimmung von Text und macht Filmmusik: Werden Filme in Zukunft automatisch durch Software-Tools vertont? Ein Forschungsprojekt hat mit dem Projekt TransProse erste Erfolge erzielt, indem es „Sequenzen von Noten bestimmt, die die emotionale Aktivität von Texten einfangen“. Es scheint so, dass rund 100 Jahre nach der Einführung des Tonfilms den Filmorchestern ein nächster Wandel bevorsteht.
  • NETFLIX Netzwertig.com: Netflix plant Debüt in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ende 2014: Dass Netflix im deutschsprachigen Raum starten würde, war ein offenes Geheimnis. Jetzt nennt das Unternehmen erstmals einen Zeitraum: Ende 2014 soll es soweit sein. Für Martin Weigert ein weiterer Schritt des Streaming-Dienstes zu einem globalen Internetgiganten, der schon heute über 48 Millionen zahlende Abonnenten hat.

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5 Lesetipps für den 15. Mai

In unseren Lesetipps geht es um Idealismus im Silicon Valley, die Kryptowährung Bitcoin, Datenschutz in TTIP, unsere Gesellschaft und das Internet sowie soziale Netzwerke. Ergänzungen erwünscht.

  • IDEALISMUS PandoDaily: Netflix and Mozilla show that there’s no room for idealism in modern tech: Gestern Abend verbreitete sich die Meldung, dass Mozilla dem Druck der Industrie nachgibt und ab sofort DRM mit in seinem HTML5-Browser zulässt. Nach dem Netflix einen die Netzneutralität gefährdenden Deal mit Comcast abgeschlossen hat schon der zweite Rückschlag für Menschen, die noch an Idealismus im Silicon Valley geglaubt haben. Nathanial Mott nimmt sich dem Thema lesenswert auf PandoDialy an.
  • BITCOIN W&V: „Bitcoin ist dem derzeitigen Finanzsystem überlegen“: Das Aus des Bitcoin-Handelsplatzes Mt. Gox im Februar sorgte für Negativschlagzeilen. Der Wert der Kryptowährung ist seither um die Hälfte gefallen. Was aber mitunter übersehen wird: Nicht die Währung selbst ist das eigentlich Revolutionäre, sondern die ihr zugrunde liegende Technologie. Über die aktuelle Situation sprach W&V-Autor Franz Scheele mit Brian Fabian Crain, der sich in mehreren Bitcoin-Projekten engagiert. So ist er Gründer des Epicenter Bitcoin und der Veranstaltungsreihe Bitcoin Startups Berlin.
  • DATENSCHUTZ Carta: TTIP – Transparenz gewährleisten, Datenschutz sicherstellen: Auf Carta.info schreibt der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, ob ein zeitgemäßer Datenschutz nach Snowden ein Handelshemmnis darstellt? Geklärt wurde diese Frage bisher nicht, aber der Datenschutz ist ein wichtiger Aspekt im geplanten Freihandelsabkommen TTIP zwischen Europa und den USA.
  • GESELLSCHAFT Berliner Gazette: Unsere gestörte Beziehung zum Internet ist reif für eine Kur: Nach den Enthüllungen um Edward Snowden ist unsere Beziehung zum Internet gestörter denn je. Dennoch, obwohl wir um die Probleme wissen, geben wir weiterhin munter unsere Daten weiter. Kulturwissenschaftlerin und Berliner Gazette-Autorin Mercedes Bunz schlägt eine Kur vor.
  • SOZIALE NETZWERKE NDR.de: Wie sozial ist digital?: Mal ein Hör- statt Lesetipp: Fabienne Hurst geht der Frage nach, wie sozial eigentlich das Digitale ist? Studien wollen belegen, dass Facebook ein Zeitfresser ist, und dass es oberflächlich und einsam macht. Stimmt nicht, meinen andere Medienwissenschaftler.

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5 Lesetipps für den 13. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die Zukunft von Büchern und Bibliotheken, wie die New York Times arbeitet, Fragen an Crowdspondent und Gedanken über das Silicon Valley. Ergänzungen erwünscht.

  • BÜCHER Gigaom: Apple, Amazon and the uncertain future of the book startup: Laut Laura Hazard Owen wird Self-Publishing ein Markttrend sein, der nie Mainstream wird und auch wieder verschwindet. Deshalb brauch es neuen Startups im Buchhandel und Verlagswesen, doch die werden von Anfang an mit Amazon, Google, Apple & Co. konkurrieren. Man muss nicht der gleichen Meinung wie Owen sein, aber trotzdem ein sehr interessanter Artikel über die Zukunft von Büchern.
  • THE NEW YORK TIMES Nieman Journalism Lab: The tension underlying how the NYTimes.com homepage gets made: Nikki Usher gibt auf dem Blog des Nieman Lab einen interessanten Einblick in die Online-Redaktion der New York Times. Pflichtlektüre für jeden, der sich für den Alltag und die Arbeitsabläufe der Redaktion interessiert.
  • BIBLIOTHEKEN Carta: Das E-Book und das drohende Ende der Stadtbücherei: Öffentliche Leihbibliotheken stehen heute mit dem Buchrücken zur Wand. Kommerzielle Anbieter machen ihnen den Platz streitig. Und die Politiker verweigern den versprochenen Schutz. Länder und Kommunen betrachten ihre öffentlichen Bibliotheken lieber weiterhin als freiwillige Leistungen – abhängig von Konjunkturlage und politischer Gnade. Ein Problem, wie Wolfgang Michal auf Carta schreibt.
  • CROWDSPONDENT Digitale Notizen: Crowdspondent: Steffi Fetz und Lisa Altmeier sind Crowdspondent. Mit dem Kofferwort beschreiben sie ihre ungewöhnliche Kombination von Korrespondenten-Tätigkeit und Leser-Kontakt. Im vergangenen Jahr berichteten sie auf diese Art aus Brasilien, für diesen Sommer haben sie sich eine Deutschland-Reise vorgenommen, die sie nun mit Hilfe ihrer Leser finanzieren wollen. Dirk von Gehlen hat ihnen dazu ein paar Fragen gestellt.
  • SILICON VALLEY Gigaom: Is it really a tech bubble, or is it something else?: Auf Gigaom geht Om Malik dem Gedanken nach, dass das Silicon Valley in einer Tech-Blase gefangen ist, genau wie schon einmal im Jahr 1999. Dabei zeigt er Parallelen zu damals auf, aber auch wesentliche Unterschiede. Ein interessanter Einblick in das Silicon Valley mit einem offenen Fazit: selbst wenn alles krachen geht, dann wird eben von vorne angefangen.

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Die Entwicklung der Digitalen Wirtschaft

Silicon Valley Financial Center (adapted) (Image by Christian Rondeau [CC BY 2.0] via flickr)
Was muss für die Digitale Wirtschaft hierzulande getan werden? Auf Spurensuche an der Westküste der USA. Auf Organisation der AmCham machte sich vor kurzem eine Delegation von Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses und des Ausschusses Digitale Agenda auf den Weg in die Vereinigten Staaten. Bei Besuchen in Seattle und San Francisco standen [...]
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5 Lesetipps für den 30. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die Bilanz von Twitter, Lehren des Journalismus aus dem Medienwandel, der Umsatz im Silicon Valley, Bitcoin am MIT und Heftig.co. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER CNET: Twitter beats estimates, but shares slammed on user growth worries: Twitter hat seine Quartalszahlen veröffentlicht und Daniel Terdiman setzt sich auf Cnet.com mit ihnen auseinander. Insgesamt sehen die Zahlen gut aus: Fast 6 Prozent mehr Nutzer als Ende 2013, über 31 Prozent mehr mobile Nutzer im Vergleich zum ersten Quartal und über 15 Prozent mehr Seitenaufrufe von Timelines im Vergleich zum Vorjahr. Doch der Bericht offenbart auch die Probleme des Microblogging-Dienstes.
  • MEDIENWANDEL Gigaom: For journalists, interacting with readers isn’t just good practice – it could mean survival: Für Mathew Ingram sind sogenannter „Social Journalism“ oder „Open Journalism“ keine Unterarten des Journalismus im Digitalen, sondern für Journalisten vielleicht die einzige Möglichkeit im Medienwandel zu überleben. In Zukunft steht die Interaktion mit der Leserschaft noch stärker im Vordergrund, für einige Schreibende wird es eine Premiere sein.
  • SILICON VALLEY Gründerszene: Was Google, Apple und Co. in einer Minute verdienen: Mittels einer interaktiven Visualisierung des Bezahldienstleisters WorldPay lässt sich quasi in Echtzeit verfolgen, wie die Tech-Giganten der Welt Geld verdienen. Niklas Wirminghaus stellt das Projekt, dass die Zahlen der Unternehmensbilanzen aus 2013 visualisiert, auf Gruenderszene.de vor.
  • BITCOIN MIT: Announcing the MIT Bitcoin Project: Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) startet ein Bitcoi-Projekt, mit dem diesen Herbst jedem Studenten im Grundstudium 100 US-Dollar in Bitcoins zur Verfügung gestellt werden. Mit der digitalen Währung sollen die Studenten Freizeitaktivitäten auf dem Campus bezahlen können. Die das Projekt betreuenden Professoren wollen dadurch lernen, wie Bitcoins im privaten Gebrauch verwendet werden.
  • HEFTIG.CO Rhein-Zeitung.de: Heftig.co – Die mysteriöseste Seite des Internets: Auf Rhein-Zeitung.de schreibt Lars Wienand über das deutschsprachige Online-Medium Heftig.co, dass scheinbar, getreu dem Namen, nur heftig Inhalte klaut, damit aber eine Menge Geld verdient. Die Artikel sind meist 1:1-Übersetzung von Scott DeLongs viralnova.com, eine US-Plattform, die sich auch gerne woanders bedient. Listicles, Clickbaiting und emotionale Geschichten, die Seite beherrscht die ganze Kunst der Viralität und ist doch wahrscheinlich nur eine kriminelle Abzocke von bisher Unbekannten.

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Heulsusen gegen Google

Google profitiert von den Schwächen der Gestern-Unternehmen. Zeit, die Tränen beiseitezuwischen und die Ärmel hochzukrempeln. Auch wenn das Netz nach den Enthüllungen über staatliche Totalüberwachung einige Kratzer abbekommen hat, hat sich dennoch ein perfekter Verteilungsraum etabliert, der die etablierten Vermittlungsinstanzen von Politik, Medien und Wirtschaft ins Wanken bringt. Je überflüssiger die Dinos in den Organisationen werden, desto mehr Platz beanspruchen sie, wie etwa Springer-Chef Mathias Döpfner in seinem Rundumschlag gegen Google.

Dabei wäre er doch so gerne in der Position des Suchmaschinen-Konzerns. Da er dazu nicht in der Lage ist, dämonisiert er Google zum gierigen Monopolisten. Der Silicon-Valley-Riese lebt von der Bräsigkeit und Blödheit seiner Konkurrenten. Er mutiert zum globalen Hightech-Konzern, der im Eiltempo zur Wirtschaftssupermacht mit einem Umsatz von 60 Milliarden US-Dollar und einem Jahresgewinn von 13 Milliarden US-Dollar aufgestiegen ist.

Das Betriebssystem Android dominiert nicht nur die Smartphone-Welt, sondern wird künftig das Internet der Dinge beherrschen und selbst den Maschinenbau erobern. Google verlegt Glasfaserkabel, produziert Laptops, Tablets und Software, steigt in die Pharmaindustrie ein, experimentiert mit fliegenden Windturbinen zur Produktion von Ökostrom, bringt die Robotik in der industriellen Produktion auf ein höheres Level, engagiert die besten Genetiker, Hirnforscher, Elektrotechniker, Maschinenbau-Ingenieure (!) und Chemiker.

Wie viel „Made in Germany“ bleibt übrig?

All die Projekte, Ideen und Experimente verbindet die Vision, das Leben mit intelligenten Maschinen zu verbessern, sei es im Büro, zu Hause oder im Auto„, schreibt der „Spiegel“.

SAP, Daimler, Siemens, BMW, Bosch, ABB, Conti und Co. werden weiterhin zu den Schwergewichten in der Wirtschaft zählen. Aber wie viel „Made in Germany“ wird künftig in diesen Firmen stecken? Welche Organisation packt rund acht Milliarden US-Dollar nur in das Forschungsbudget, wie Google im vergangenen Jahr? Entsprechend groß ist die Verwunderung von Google-Chef Larry Page über die Zaghaftigkeit vieler traditioneller Firmen, die nur das weiter machen, was sie immer schon gemacht haben. Wo sind die großen Moonshot-Projekte im Land der Ingenieure, Dichter und Denker? Warum arbeitet ein Multitalent wie der Solinger Sebastian Thrun als anerkannter Experte für Robotik und Künstliche Intelligenz für das Forschungslabor Google X und nicht für Bosch?

Verbrauchte Rituale in deutschen Unternehmen

Müssten wir nicht wagemutiger sein, um technologische Visionen nicht nur in der Grundlagenforschung anzugehen, sondern sie zu Erfolgen auf dem Weltmarkt zu führen? Die digitale Infrastruktur ist dafür nur ein Baustein für die Entfaltung eines neuen Unternehmertums. Aber selbst auf diesem Feld stümpern wir herum. Wenn es die Netzbetreiber und der Staat nicht schaffen, wird auch hier Google eingreifen und über Stratosphären-Ballons sowie Titan-Drohnen Wifi-Signale zur Erde senden, bis in die entlegensten Winkel unserer Republik. Klingt verrückt, könnte scheitern und würde hier in Deutschland wohl keinen Investor begeistern. Wer wilde Fantasien hat, wird von seinem teutonischen Chef eher zum Hausarzt oder Psychiater geschickt. Während die Vernetzung alles auf den Kopf stellt, vertrödeln deutsche Unternehmen ihre Zeit mit verbrauchten Ritualen aus dem vergangenen Jahrhundert.

Topdown-Formationen, Silodenke, Insellösungen, Abteilungsegoismen, Hierarchiegehabe, Budgetierungs-Marathons, Meeting-Orgien, Anweisungswahn, Kontrollitis und Kennzahlenmanie prägen nach wie vor den beruflichen Alltag, moniert Anne Schüller in ihrem neuen Buch „Das Touchpoint-Unternehmen„.

Beharrungsvermögen in der Teppich-Etage

In den „Schaubildern der Unternehmen sieht es noch immer aus wie anno dazumal. Sie verdeutlichen – mehr als alles andere – die wahre, fossile Gesinnung: Der Chef thront ganz oben, darunter, in Kästchen eingesperrt, seine brave Gefolgsmannschaft. Die Mitarbeiter kommen in solchen Organigrammen nicht einmal vor. Sie werden wie Fußvolk verwaltet und in Abteilungsschubladen organisiert. Und die Kommunikation zu den Kunden läuft über Kanäle„.

Neudeutsch auch Cross-Channel-Management genannt. Da crosst aber überhaupt nichts. Statt vernetzte Services bietet man Alzheimer-Systeme, die nichts voneinander wissen. „Wir wissen alles über das Auto, aber fast nichts über den, der es fährt, klagt der Vertriebsmitarbeiter eines Autokonzerns.

Leider ist das Beharrungsvermögen in den Teppich-Etagen enorm. Doch weitermachen wie bisher ist keine Option. Ein Re-Start ist dran. Noch vor den technologischen und produktbasierten Innovationen sind jetzt zuallererst Innovationen drinnen im Unternehmen dringendst vonnöten„, fordert Schüller.

Statt in Heulsusen-Manier über Google zu klagen, sollten wir endlich anfangen, unsere Hausaufgaben zu machen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf The European.


 


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5 Lesetipps für den 21. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung in den USA, das Ende konservativer Politik-Literatur, Breitband und digitale Räume in Deutschland sowie die Sperre von Twitter in der Türkei. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Politico: Barack Obama to meet again with tech CEOs about NSA: Präsidenten Obama will sich mit einer unbekannten Anzahl an nicht genauer genannten CEOs von Technologie-Firmen aus dem Silicon Valley treffen, um über die staatliche Überwachung seiner Geheimdienste, Technik und Privatsphäre zu sprechen. Das Treffen findet in einer politisch kritischen Phase einer Reform der Geheimdienste statt, weshalb sich Obama von der ökonomisch starken IT-Wirtschaft Rückendeckung oder Rat holen möchte.
  • KONSERVATISMUS BuzzFeed: The Shocking End Of A Publishing Gold Rush: Auf BuzzFeed ist ein lesenswertes Longread von McKay Coppins über das Ende des Goldrausch konservativer Bücher in den USA erschienen. In den letzten 15 Jahren florierte der Markt konservativer Vordenker und Politiker, die ihre ideologischen Ansichten wortstark zu Papier brachten. Doch im sechsten Jahr der Obama-Administration gib es kein Interesse mehr an den Büchern der Konservativen, die auch aufgrund des konservativen Leseverhaltens ihrer Anhänger, viel Geld damit verdienten.
  • BREITBAND Netzökonom: Deutschland fällt im Breitband-Wettbewerb zurück: Auf seinem Blog setzt sich Holger Schmidt, der seit 2012 jede Woche für das Magazin FOCUS über die digitale Wirtschaft schreibt, mit dem Breitband-Ausbau in Deutschland auseinander. Im internationalen Vergleich ist Deutschland hier weit abgeschlagen und es sieht nicht aus, als ob das in den nächsten Jahren besser werden wird. Trotz der großen Worte von Bundesminister Dobrindt.
  • INFORMATIONSTECHNIK ISPRAT: Deutschland braucht Digitale Räume: Die digitale Revolution und die fortschreitende Urbanisierung werden zu prägenden Bestimmungsfaktoren für den Wohlstand von Industrienationen. Die Informationstechnik wird dabei großen Einfluss auf Städte und geografische Räume im Allgemeinen haben, meint der Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e.V., kurz ISPRAT. In einem Whitepaper schreibt der Verein, dass Informationstechnik als neue Infrastruktur die moderne urbane Lebenswelt durchdringt und diese deutlich verändern wird.
  • TÜRKEI Logbuch des Isarmatrosen: Erdogan droht Twitter in der Türkei auszumerzen.. und blockt es dann: Gestern Abend berichtete ich auf meinem Blog Isarmatrose.com über die Drohungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gegen den sozialen Kurznachrichtendienst Twitter, in der Nacht hat er den Worten Taten folgen lassen: zur Zeit ist Twitter in der Türkei geblockt. Via SMS können Tweets noch versendet werden, offen ist, ob der Bann auch andere soziale Netzwerke betreffen wird.

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5 Lesetipps für den 14. März

In unseren Lesetipps geht es heute um visuelle Kommunikation, das Silicon Valley und Europa, Cybercrime, E-Government in deutschen Rathäusern sowie Überwachung. Ergänzungen erwünscht.

  • VISUELLE KOMMUNIKATION Digitales & Reales: Visual Trends und wie sie einzuordnen sind: Am Dienstag hat Daniel Rehn vor den Mitgliedern des Vereins für Medieninformation und Mediendokumentation (vfm) in Bonn einen Vortrag zu “Visual Trends” gehalten, den er auf Slideshare veröffentlicht hat. Die Präsentation stellt einen guten Einstieg in das Thema visuelle Kommunikation dar.
  • SILICON VALLEY Lummaland: Die Sache mit Silicon Valley und Europa: Anlässlich der parallel stattfindenden Konferenzen CeBIT in Hannover und des SXSW in Austin hat Netzpiloten-Kolumnist Nico Lumma angefangen, sich Gedanken über das Silicon Valley und Europa zu machen. Sein erstes Fazit: mehr über die Vorteile von Europa reden und weniger über die Verheissungen des Silicon Valley. Meinungen dazu?
  • CYBERCRIME MDR: Erfolgreiche Verbrecherjagd im Internet: Als Magdeburger bin ich es gewohnt, dass viele nicht wissen, wo sich diese Elbmetropole genau befindet, dabei gibt es auch da spannende Sachen zu entdecken, wie zum Beispiel das erste von einem Bundesland gegründete Cyber Crime Competence Center, kurz 4C, auf das der MDR nach zwei Jahren Arbeit zurückblickt. Ein kritischer Blick auf im Internet agierende Ermittlungsbehörden fehlt leider im Beitrag, er stellt aber einen guten Einstieg in das Thema dar.
  • E-GOVERNMENT Deutschlandfunk: Was aus den großen Versprechen des E-Governments in Kommunen geworden ist: In einer Sendereihe hat sich der Deutschlandfunk in den letzten sieben Tagen mit dem Thema E-Government im Rathaus auseinandergesetzt und dabei entdeckt, dass die Versprechen der neuen Möglichkeiten noch weit entfernt von der Realität sind. Ein hörenswerter Einblick in deutsche Amtsstuben im Jahr 2014.
  • ÜBERWACHUNG Deutschlandradio Kultur: Überwachung – Beobachten und Strafen: Nach Meinung des Publizisten Michael Seemann machen wir es uns zu einfach, wenn wir technische Beobachtungsmöglichkeiten und Überwachung gleichsetzen. Vielmehr kommt es immer darauf an, wer beobachtet, wie Seemann auf Deutschlandradio Kultur erklärt.

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5 Lesetipps für den 13. März

In unseren Lesetipps geht es heute um das Silicon Valley und Hollywood, einen Abschiedsbrief an De:Bug, zweimal über Roboter sowie die Zukunft von Büchern. Ergänzungen erwünscht.

  • SILICON VALLEY Curved: Wenn Hollywood mit dem Silicon Valley flirtet: Hollywood-Stars haben Startups und Technologien als lukratives Geschäft entdeckt. Ashton Kutcher und Tyra Banks investieren und Jungunternehmen und helfen ihnen, in die Unterhaltungsindustrie einzusteigen. Die ist jedoch nicht ganz so offen wie die progressive Startup-Community, wie Elisabeth Oberndorfer auf Curved schreibt.
  • DE:BUG Berliner Gazette: Mit De:Bug verabschiedet sich ein Vorreiter des jüngsten Indie-Magazin-Booms: De:Bug, die “Zeitschrift für elektronische Lebensaspekte”, stellt nach 16 Jahren ihre Print-Ausgabe ein. Damit verabschiedet sich ein Vorreiter des jüngsten Indie-Magazin-Booms – von 032C über Mono.kultur bis Apartamento. Und es verschwindet eines der wenigen Magazine vom Markt, das sich kompetent und publikumsnah mit Digitalkultur beschäftigt. Ein Abschiedsbrief von De:Bug Mit-Gründer Sascha Kösch.
  • ROBOTER I Zeit Online: Roboter werden die besseren Menschen: Auf dem Festival South by Southwest läutet Autodesk-CEO Carl Bass die Stunde der Utopisten ein: Im Jahr 2050 könnte es seiner Meinung nach mehr Roboter und intelligente Maschinen auf der Welt geben als Menschen. Was Bass damit meint, erklärt Thorsten Schröder auf Zeit Online.
  • ROBOTER II PandoDaily: If the robots steal all our jobs then true communism is possible: Aber selbst wenn Carl Bass Recht haben sollte und es bald mehr Roboter und intelligente Maschinen als Menschen auf de Erde gibt, sollten wir uns nicht darüber ärgern, dass wir bald keine Arbeit mehr haben, sondern uns erfreuen, dass dann endlich die Utopie des Kommunismus Wirklichkeit werden könnte, wie Tim Worstall auf PandoDialy schreibt.
  • BÜCHER Wired.com: The Future of Books Looks a Lot Like Netflix: Online-Dienste prägen unser persönliches Nutzungsverhalten und was bei einem Medium funktioniert, kann mit dem anderen schon nicht mehr klappen. Wir sind inzwischen den Konsum vieler verschiedener Quellen gewöhnt, so lange sie kurz und informativ sind, ähnlich einem Blogpost oder der Episode einer TV-Serie. Für ein Buch ist bei vielen oft keine Zeit mehr da. Hier setzt die Rooster-App von Plympton an, die Bücher in „Häppchen“ splittet, deren Leselänge man vorher festlegt und die einem zu einer festen Wunschzeit geschickt werden.

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Hans-Joachim Otto: „Der Schutz der Privatsphäre ist ein Bürgerrecht“

Im Interview redet der Parlamentarische Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministerium, Hans-Joachim Otto, über Datenschutz, Open Data und deutsche Startups // von Tobias Schwarz Ende November haben die Netzpiloten auf dem Smart Data-Kongress im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin sich mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Otto über Datenschutz, Open Data, Konsequenzen [...]
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5 Lesetipps für den 2. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die Startup-Szene in Hamburg, ein neue Form des Journalismus in Griechenland, personalisierte Werbung auf Facebook, Amazon Prime Air und die Regierungsbeziehungen des Silicon Valley. Ergänzungen erwünscht.

  • HAMBURG W&V: Gelassenheit statt Hype in Hamburgs Startup-Szene: Auf W&V schreibt Kay Städele über die Startups in Hamburg – zwischen hanseatischer Gelassenheit und dem Hauptstadt-Hype. Zum einen droht den Hamburger Startups ein Bedeutungsverlust im Vergleich mit dem international viel beachteten Berlin, andererseits ist das auch eine Chance sich in einem überschaubaren Umfeld stabiler zu entwickeln. Ein Für und Wieder über Hamburgs internationalen Tech-Provenzialismus.
  • JOURNALISMUS Berliner Gazette: In Griechenland entsteht neuer Graswurzel-Journalismus: Abbau des Sozialstaats, Privatisierungswellen, Massenarbeitslosigkeit – Unter dem Regime der Troika bleibt Griechenland keine Unannehmlichkeit erspart. Doch die Krise trägt ungeahnte Blüten: Anstelle von staatlicher Absicherung und Lohnarbeit tritt kollektive Selbstorganisation. Egal ob jung oder alt, arbeitslos oder hochspezialisiert, die Leute schließen sich zusammen. Sie gründen kostenfreie Ärzte-Netzwerke, Suppenküchen und sogar Medienkollektive. Christopher Senf hat eine der Protagonistinnen der alternativen Medienszene getroffen.
  • FACEBOOK Zeit Online: Personalisierte Werbung auf Facebook: Auf Zeit Online setzt sich Katja Scherer mit den personalisierten Werbungen auf Facebook auseinander. Diese ist laut ihrer persönlichen Erfahrung nicht sehr gut personalisiert, was aber nicht an Facebook liegt, sondern an den Onlinemarketing-Experten, die mit der Technologie nicht klar kommen.
  • AMAZON Ars Technica: Amazon unveils „Prime Air,“ a plan to deliver by drone in just 30 minutes: In der US-Fernsehshow „60 Minutes“ stellt Amazon-CEO Jeff Bezos ein neues Auslieferungsprogramm mit Drohnen namens „Amazon Prime Air“ vor. Bereits in vier bis fünf Jahren könnten laut Bezos Drohnen bestimmte Bestellungen innerhalb von 30 Minuten ausliefern. Die Drohnen würden dabei automatisch fliegen, Amazon-Mitarbeiter nur die Zieladressen eingeben.
  • SILICON VALLEY FAZ: Silicon Valley – das Tal der Ahnungslosen?: Im Wirtschaftsteil auf FAZ.de schreibt Roland Lindner über die Geschichte der engen Beziehungen zwischen dem Silicon Valley und der Regierung, dem Militär oder auch der Geheimdienste. Keine ungewöhnliche Beziehung, besonders bei neuen Technologien, aber im Zuge der NSA-Überwachungsaffäre eine sehr kritisch beäugelte Beziehung.

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Videokolumne vom 1. Dezember 2013

Bildempfangsstörung (Bild Paulae [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons)
In der Videokolumne heute unter anderem: Ein Berliner Start-Up erobert das Silicon Valley und Gedanken zum modernen Journalismus. Dazu szenisch dargestellte Youtube-Kommentare (ja, genau das). //von Hannes Richter Es ist so eine Sache mit den Mediatheken und Videoplattformen: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – vieles ist überall [...]
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5 Lesetipps für den 17. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Do Kils Rebranding von Spreadshirt, die Macht der Nutzer, Filesharing-Alternativen, die Zukunft des Journalismus und das Silicon Valley debattiert um Innovation. Ergänzungen erwünscht.

  • WEBDESIGN Optimizely Blog: Spreadshirts Redesign und die Geschichte von 606% mehr Klicks: Im Januar 2013 begrüßte Spreadshirt Do Kil an Bord als neue kreative Direktorin und gab ihr die Mission eines kompletten Rebrandings von Spreadshirt.com. Als Do Kil dem Team beitrat, war ihr eines klar: Dies war einfacher gesagt als getan. Sie erkannte, dass Spreadshirt in Puncto Design auf der Webseite “nicht mehr ganz vorne mit dabei war und etwas aufgepeppt werden musste”. Auf Optimiziley wird erklärt, wie sie das Projekt anging und für 606 Prozent mehr Klicks sorgte.
  • NETZPOLITIK bpb: Interview mit Patrick Bernau über Monopole, die Macht der Nutzer und die Ohnmacht der Politik: Google, Facebook, Yahoo: Das Internet wird von wenigen, meist amerikanischen Unternehmen dominiert. Der NSA-Skandal hat nochmals deutlich gemacht, dass wir den Unternehmen mit unseren Daten eine ungeheure Macht geben. Brauchen wir also eine europäische Alternative zu Google&Co? Ein Gespräch mit dem FAZ-Wirtschafts-Redakteur Patrick Bernau über Monopole, die Macht der Nutzer und die Ohnmacht der Politik.
  • FILESHARING Piracydata.org: Meist fehlt es an legalen Alternativen zum Filesharing: Die Seiten Torrentfreak.com und CanIstream.it stellen auf piracydata.org die zehn meist-kopierten Filme der Woche zusammen und schauen, ob es den Film gleichzeitig auch digital und legal im Stream zu sehen, zu leihen oder zu erwerben gibt. Das Ergebnis wirkt enttäuschend, doch handelt es sich meist um Filme, die noch im Kino laufen.
  • INNOVATION Süddeutsche.de: Schadet Gleichförmigkeit der Innovationskraft?: Im Silicon Valley scheinen technologische Entwicklungen und nicht gesellschaftliche Debatten maßgebend zu sein. Doch auch in Kalifornien wird über die IT-Industrie nachgedacht, die in der Mehrzahl von weißen Männer geführt werden. Nun wird darüber diskutiert, ob diese Gleichförmigkeit womöglich der eigenen Innovationskraft schadet.
  • JOURNALISMUS The Guardian: Journalismus in Zeiten des Internets: In einem lesenswerten Essay hat die Chefredakteurin der australischen Guardian-Ausgabe, Katharine Viner, sich Gedanken über die Zukunft des Journalismus gemacht und dabei sich dabei zu den gängigsten Trends wie Open Journalism, Datenjournalismus, Paywalls und auch Überwachung geäußert. Dabei definiert sie auch die Rolle von Journalisten neu und denkt darüber nach, was Journalismus eigentlich sein sollte.

 

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German Valley Week: Nadine Schön über die Reise ins Silicon Valley

mouse (adapted) (Image by StartupStockPhotos [CC0 Public Domain] via Pixabay)
100 deutsche Start-Ups der digitalen Wirtschaft machten sich am 19. Mai im Rahmen der “German Valley Week” zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Rösler auf den Weg ins Silicon Valley. Mit dabei waren von der CDU/CSU-Fraktion Thomas Jarzombek und die Bundestagsabgeordnete Nadine Schön, die hier über die Reise berichtet. Der Besuch im Silicon [...]
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Sponsored Post: The Story of Axel Springer’s Famous Garage

War die Reise im Frühjahr 2013 von 80 Führungskräften der Axel Springer AG Silicon Valley eine Rückkehr zu den Gründungswurzeln des Unternehmens? Neue Videos dokumentieren eine besondere Reise und enthüllen mit einem Augenzwinkern in „The Story of Axel Springer’s Famous Garage“, wie alles wirklich begann. Darin erinnern sich Zeitgenossen, wie [...]
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Bundeswirtschaftsministerium will 150 Millionen in Startups investieren

Wenige Tage vor seiner Silicon-Valley-Reise gibt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler bekannt, dass private Investoren 20 Prozent ihrer Investitionssumme in Startups zurück bekommen können. Warmer Geldregen für Business Angels oder wirklich eine Fördermaßnahme für Startups?

Die US-amerikanischen Firmen Apple, Facebook oder Google sind mittlerweile jedem bekannt. Da Deutschland seit jeher als Land der Denker und Techniker bekannt ist, werden sich bestimmt schon viele Leser gefragt haben, welche großen IT-Firmen eigentlich aus Deutschland kommen. Warum es neben SAP oder Siemens Nixdorf so wenige deutschstämmige Unternehmen gibt, liegt auf der Hand. In den USA ist es sehr viel leichter, an Risikokapital zu kommen, weswegen dort sehr viele Technologiefirmen gegründet werden. Zunehmend wandern deutsche Firmengründer aus, um im Ausland ihre Idee mit dem Geld Dritter zu verwirklichen. Dieser Abwanderung von innovativen Köpfen möchte man jetzt entgegenwirken. Die Förderung unseres Wirtschaftsstandortes will sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie insgesamt 150 Millionen Euro kosten lassen. Schon am 15. Mai dieses Jahres begann die Förderung.

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Video: Venture Capital Baby

iJustine erzählt in diesem Song die Geschichte eines Entrepreneurs, der sich vor allem eines zu Weihnachten wünscht: die (finanzielle) Zuwendung eines Risikokapitalgebers.

Anmerkung am Rande: iJustine singt hier nicht selbst. Den Gesangspart übernahm stattdessen Randi Jayne, geborene Zuckerberg. (Richtig: die Schwester von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.) Selbstironisch und witzig: Das Silicon Valley von seiner besten Seite.

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