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Netzpiloten @re:publica

Meist wollen wir Informationen, Hintergründe und Meinungen knapp und pointiert präsentiert bekommen. Doch all zu simple Parolen können die Gesellschaft spalten. Darum beschäftigt sich die re:publica dieses Jahr explizit mit der Kraft der Recherche, die Themen kritisch hinterfragt, gleichermaßen aber auch den Dialog sucht. Vom 6. bis zum 8. Mai findet die dreizehnte Auflage der Mammut-Konferenz unter dem Motto tl;dr in der STATION Berlin statt. Auch wir Netzpiloten sind als Medienpartner mit dabei und freuen uns auf die alljährliche Dosis Erklärungshilfe für die komplexe digitale Welt. Besonderes Augenmerk legen wir dieses Jahr auf die begleitenden Fachkonferenzen der re:publica (s.u.).

Welche Speaker werden da sein?

Mehr als 300 Speaker aus verschiedenen Bereichen tragen dieses Jahr zum umfangreichen Programm der re:publica bei. Beim (Digital) Body Talk beleuchtet Mediensoziologin Maike Janssen, was die Patienteneinwilligung im Zeitalter der digitalen Selbstüberwachung bedeutet. Netzpolitik.org-Autor Ingo Dachwitz referiert über die Relevanz von Daten im Wahlkampf zum EU-Parlament. Der humorvollen Seite politischer Debatten im Netz widmet sich Autorin und Journalistin Ingrid Brodnig. Der Managing Director Christian Bollert erklärt, warum sich Podcasts gerade für komplexe Themen gut eignen. Ebenso freuen wir uns auf Content Produzent Thorsten Poppe. Er blickt auf den Sport und zeigt auf, wie sich die Bundesliga-Klubs zu Medienhäusern entwickeln.

Welche Themen erwarten euch?

Die re:publica trennt die Zuordnung in Tracks und Topics. Tracks sind allgemeine Kategorien, die einer Session zugeordnet werden, Topics hingegen markieren Schlüsselthemen, die besondere Schwerpunkte der Veranstaltung darstellen.

Das sind die Tracks der re:publica 2019:

  • Politics & Society
  • Business & Innovation
  • Arts & Culture
  • Science & Technology
  • Leisure & Lifestyle
  • Media & Journalism
  • Mobilty & City
  • Research & Education

Das sind die Topics der re:publica 2019:

  • Digital Culture Club: Entsprechend des Mottos tl;dr, steht beim Digital Culture Club das Erzählen von Geschichten im Vordergrund.
  • EmanziTech: Veränderung nutzen, um alte Diskriminierungsmuster abzubauen.
  • MEDIA CONVENTION Berlin: Ein Medienkongress der zusammen mit der re:publica stattfindet und unter einem gemeinsamen Ticket läuft.
  • meine Stadt > deine Stadt > keine Stadt: Wie sehen smarte Städte aus und wie werden wir in ihnen leben?
  • Music – Reality Check: Entwicklungen und größere Zusammenhänge an den Schnittstellen von Musik und Technologie.
  • Podcats – Podcasting for the Meme Generation: Podcasts als Informationsquelle in Zeiten des „Information Overload“.
  • re:learn: Die Bildung macht den Sprung ins 21. Jahrhundert.
  • tl;dr: Über die Notwendigkeit, Themen kritisch zu hinterfragen, zu recherchieren und Kontroversen konstruktiv zu nutzen.
  • The Human Touch: Die Schnittstelle, an der Mensch und Digitalität aufeinander treffen.

Der Programmzeitplan wird ab Ende April auf der re:publica-Seite veröffentlicht. Die bislang bestätigten Sessions könnt ihr jedoch bereits einsehen.

Und sonst noch? – Die Fachkonferenzen der re:publica!

Im Umfeld der re:publica finden auch spannende Fachkonferenzen statt. Die Fachkonferenz Events re:loaded – Festivalisierung von Veranstaltungen diskutiert die Digitalisierung der Eventindustrie. Neben der Festivalisierung und dem Community-Buildung, geht es auch um ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit von Events. Auch der Umgang mit Teilnehmer-Daten wird beispielsweise beim Impulsvortrag „Datenschutz und DSGVO – Ein Jahr später“ vom politischen Referenten Ralf Bendrath thematisiert.  

Bei der Fachkonferenz Digital Hemp – Hanf: Das Öl des 21. Jahrhunderts dreht sich hingegen alles um das Potential der Hanfpflanze. Seine vielseitigen Möglichkeiten von Lebensmittel, über Bekleidung, bis hin zum Bio-Kraftstoff und Zellstoff-Plastik, machen ihn zu einem wertvollen Rohstoff der Zukunft. Auf der Digital Hemp werden aber auch der Einsatz von modernen Technologien wie Blockchain und IoT thematisiert. Unter anderem spricht auch Unternehmer Marlon Werkhausen über die digitalen Potentiale von Hanf.

Tickets für die re:publica erhaltet ihr hier. Mit den Tickets zur re:publica könnt ihr ebenfalls die parallel stattfindende MEDIA CONVENTION Berlin besuchen. Zu beiden Fachkonferenzen Events re:loaded und Digital Hemp gibt es allerdings eigene Tickets. Wir wünschen euch viel Spaß auf der re:publica und sehen uns im Getümmel!

 

 

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Subscribe this! – Instagram Tipps für’s Aprilwetter

Was ist das Beste an Regentagen? Sie sind die perfekte Ausrede für einen Nachmittag auf dem Sofa. Il dolce far niente – zum süßen Nichtstun passt die Auswahl an originellen und humorvollen Instagram-Accounts. Leichte Kost, die amüsiert und inspiriert. Sie betrachten die Welt aus einer anderen Perspektive, suchen Schätze aus den sozialen Medien, nehmen die Hauptstadt unter die Lupe, führen die Influencer-Community ad absurdum und zeigen Visionäre, die aus Plastik und Putzschwämmen Kunst zum Nachdenken und Schmunzeln machen. Hier sind meine Empfehlungen für’s Aprilwetter – Subscribe this!

The Best Social Media DE

Das Team von The Best Social DE sieht sich selbst als die „Pfadfinder im digitalen Chaos. Wir sammeln täglich die lustigsten, kreativsten und bemerkenswertesten Updates aus dem Social Web. Dadurch wollen wir unentdeckten Querköpfen, witzigen Internet-Helden, originellen Marken oder interessanten Diskursen ein Podium bieten.“ Dabei amüsieren sie auch durch gekonnte Post-Texte und Interaktionen mit ihren Followern. Interessant wird der Instagram-Account auch durch Stellenanzeigen rund um Social Media Jobs, die von Digital-Agenturen auf dem Feed, Stories und der dazugehörigen Webseite platziert werden. Vorbeischauen lohnt sich!

The Best of Social Media DE auf Instagram

Notes of Berlin

„Hallo Rawaj melde dich, du wirst Vater!“ Diese und andere Botschaften findet man an Berlin’s Hauswänden, Kellereingängen oder Fahrradständern. Der Instagram Account von Joab Nist ist eine „Hommage an all die Notizen, die Berlin im Stadtbild hinterlässt.“ Ein Sammelsurium von schrägen, griesgrämigen, romantischen und verrückten Ideen und Gedanken, die die multikulturelle Gesellschaft und zugleich den Charme der Hauptstadt ausmacht. Alles fing 2010 mit dem Umzug des Gründers von München nach Berlin an. Er bemerkte nicht nur schnell die vielen Zettel, die die Sprache der Metropole sprechen, sondern fing auch an, sie fleißig auf seinem Blog und Social Media Plattformen zu sammeln. Mittlerweile hilft ihm eine ganze Community dabei, den Feed von Tag zu Tag mit Berliner Schnauze zu füllen.

Notes of Berlin auf Instagram

Insta_Repeat

Instagram ist der perfekte Nährboden für die neue Generation der #Travelblogger Community, die #LiveToExplore diese #Fantastic_Earth und dabei Fotos #FromWhereIStand machen. Dabei kommt es zu #breathtaking Schnappschüssen: Das offene Zelt direkt vor dem See; wehendes Haar am Felsen stehend oder die ausgestreckte Hand in endlose Weiten. Déjà Vu? Ja, das haben wohl die Gründer von Insta_Repeat auch gemerkt. Sie fassen ähnlich anmutende Fotos auf ihrem Account zusammen: „Person in middle of snowy road“. Herrlich trocken und amüsant!

Insta_Repeat auf Instagram

VonWong

Benjamin Von Wong ist Konzeptfotograf und Aktivist, der sich in seinen Foto-Projekten mit Umweltproblemen befasst. Sein Account inspiriert durch ausdrucksstarke Bilder, die zum Nachdenken anregen. Von Wong thematisiert besonders gerne die Verschmutzung durch zu hohen Plastikkonsum. Doch macht er es nicht – wie oft schon gesehen – durch schockierende Fotos. Er berührt durch Ästhetik, um dann den Betrachter nachdenklich zu stimmen. Von Wong ist es besonders wichtig, dass bei seinen Projekten nichts gephotoshoppt wird. Das demonstriert er in seinen Videos, die jedes Mal den Entstehungsprozess des Projektes zeigen, bei denen meist viele Volontäre helfen Plastikflaschen zu säubern, Strohhalme zu sortieren oder Plastikbecher zu schneiden und kleben.

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Olaf Breuning

Wer kennt das nicht – man schneidet einen Apfel und kaum liegen beide Hälften auf den Küchentisch, sieht das Gehäuse auf einmal aus wie ein Gesicht. Oder die schmutzige Wäsche auf den Boden scheint einen schon morgens mit einem verschmitzten Lächeln aus Socken und T-Shirts zu begrüßen. Nicht anders geht es dem Schweizer Multimediakünstlern Olaf Breuning. Ihm scheinen diese Alltagswesen des Öfteren zu begegnen und so hat er sich entschieden Mr WinterIsOver, Mr Avo, Mrs Fleck und Mr Useful einen ganzen Account zu widmen. Originell und humorvoll zugleich – und freut das innere Kind.

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Instagram Tipps für Bücherfreunde

Bücherwürmer freuen sich immer über buchigen Input. So hat unsere Autorin Jennifer Eilitz hier ihre Empfehlungen speziell für Bücherfreunde aufgelistet:

Ich bin selbst Buch-Autorin und liebe es anderen Usern zu folgen, deren Lebensinhalt eben auch zum Großteil aus Büchern besteht. Dabei treffe ich auf Rezensions-Beiträge, bei denen der Text ebenso wichtig ist, wie das Bild oder aber auf Lesemomente, die mit tollen Bildern festgehalten wurden. Zudem befinden sich zahlreiche Autoren in meiner Timeline, die mit ihren Bildern ihren Autorenalltag dokumentieren. Oder Blogger, die mit Tipps und Tricks rund um das Schreiben und Lesen von Büchern mit flotten Sprüchen und Bildern umso spannender machen.

Pinkfisch

Es startet mädchenhaft pink und auch der Name lässt erahnen, wie die Seite dahinter aussehen mag. Pinkfisch befasst sich, wie schon angekündigt, mit Büchern. Die Buchhändlerin Sarah beschäftigt sich hier vor allem mit ihren eigenen Leseerfahrungen und –eindrücken, empfiehlt und schwärmt nach Lust und Laune. Besonders ansprechend sind dabei ihre Bilder. Neben schick inszenierten Motiven, gibt es für die Follower auch immer mal wieder Schnappschüsse und Denkanstöße – stets mit einem gewissen Grad an Humor. Pinkfisch nimmt euch mit auf eine Reise querbeet durch alles, was irgendwie mit Büchern zu tun hat. Interviews, Statements, Eindrücke – es geht um die Stimmung in Büchern, und diese bringt euch Sarah auf sympathische Weise näher ;)

 
 
 
 
 
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diepetzi

Wer Bücher, Blumen, gutes Essen und vor allem die schönen Dinge im Leben liebt, der teilt seine Vorlieben mit diepetzi. Die Liebe zu den Büchern ist ein Account, der mir vor allem wegen der Vielfalt so gut gefällt. Während ich als Follower alles Mögliche an Literatur aus dem Belletristik und Sachbuch-Bereich vorgestellt bekomme, gibt es immer wieder wunderbare Eye-Catcher, die meine Timeline mit Blumen und tollen Gerichten verschönern.

Lasst euch mitziehen von den schönen Dingen des Alltags!

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elizabeth_sagan

Bücher sind nicht nur zum Lesen da. Das beweist Elizwardbirth auf ihrem Account. Während andere in Büchern blättern, nutzt sie ebendiese literarischen Werke, um buchstäblich mit ihnen zu verschmelzen. Ob als Rock oder Superheldenumhang – Elizardbirth kommt wirklich auf fantastische Ideen Bücher in ihre Bilder zu integrieren. Wer also neben Büchern noch auf Kunst steht, der sollte einen Blick auf das Profil werfen!

 
 
 
 
 
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buchschnack

Lasst uns über Bücher schnacken! Mit tollen Beiträgen hat sich auch der Buchschnack in mein Herz gepostet. Schöne Bilder, Buchrezensionen, Ankündigungen und kurze Videos machen Buchfans wie mir natürlich sehr viel Spaß anzusehen. Wer also Abwechslung mag und nicht nur klassische Buchbilder sehen möchte, dem rate ich einmal beim Acoount von Buchschnack vorbeizuschauen. Hier führen euch Steffi und Sandra in die Welt der Bücher und haben dabei immer eine gewisse Prise Humor in petto.

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dbroesel

Niemals langweilig wird es mit den Beiträgen von Brösels Bücherregal. Die Literaturbloggerin besticht nicht nur mir ihrer super sympathischen Ausstrahlung, sondern vielmehr noch mit tollen Bildern aus der Welt der Bücher und witzigen Zitaten, die einem beim Durchscrollen der Timeline ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Empfehlenswert also einfach mal einen Blick auf Brösels Account zu werfen, wenn ihr mit lehrreichen Sprüchen und aktuellen Rezensionen zu Büchern, vorlieb nehmen wollt.

dbroesel auf Instagram


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Netzpiloten @hub.berlin

Die hub.Berlin und der Big.Data.AI Summit machen das Konferenz-beliebte Berlin am 10. und 11. April wieder zum Treffpunkt für Zukunftsarbeiter. Es geht wie immer um Technologie, Big Data, Startups und Gesellschaft. Wir Netzpiloten sind zum dritten Mal als Medienpartner mit dabei und freuen uns auf die Begegnung mit 1.000 Startups, 350 Speakern und zahlreichen Besuchern in der Station Berlin.

Welche Speaker werden da sein?

Zu den Speakern gehören unter anderem Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Germany. Auch Bitkom-Präsident und Beiratsvorsitender von FlixBus, Achim Berg, referiert auf der hub.Berlin. Startups werden auf den Bühnen unter anderem von Kitchen Stories-Gründerin Verena Hubertz und Dr. Anna Lukasson-Herzig von der visuellen Suchmaschine Nyris vertreten. Für wissenschaftliche Erkenntnisse sorgt außerdem Prof. Andreas Dengel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).

Welche Themen und Formate erwarten dich?

Diese Bühnen erwarten euch auf der hub.berlin:

  • Red Arena & Black Arena: Die großen Köpfe der Branche teilen ihre Visionen und Erfahrungen in Keynotes, Panels und Interviews auf den großen Bühnen der Red Arena und der Black Arena. Freut euch auf Impulse zu smarten Technologien, modernisierter Gesellschaft und weiteren, spannenden Themen.
  • Innovation Stage & Discovery Stage: Innovative Produkte und Best Practise der Digitalisierung findet ihr hier. Auf den beiden Bühnen gibt es unter anderem spannende Vorträge über digitale Transformation und neuste Trends.
  • Auf vier großen Bühnen geht es im Rahmen des parallel stattfindenden Big-Data.AI Summit rund um die KI-zentrierte Zukunft.

Darüber hinaus bietet die hub.berlin einen großen Ausstellungsbereich, Networking-Spaces, sowie das Digital Arts Lab, einen kreativen Spielplatz für Besucher und Kreative.

Und sonst noch?

Alle Tickets enthalten sowohl Zugang zur hub.berlin, als auch zum Big-Data.AI Summit. Die Tickets sind übertragbar oder nicht übertragbar (dann mit günstigerem Preis). Für den halben Preis gibt es zudem den Second Day Pass. Nur noch kurze Zeit profitiert ihr von den Early Bird-Preisen, bei denen ihr bis zu 30 Prozent spart.

Bitkom-Mitglieder erhalten über den Promo-Code „bitkom-special“ übrigens 20 Prozent Rabatt. Startups können sich außerdem für einen kostenlosen Startup Pass bewerben. 

 

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Netzpiloten @E-Commerce Berlin Expo

Wer im Internet Geld verdienen will, muss sich ständig an neue Technolgien, Algorithmen und Verhaltensweisen der Konsumenten anpassen. Stetiges Fortbilden ist wirtschaftlich überlebenswichtig. Die E-Commerce Berlin Expo ist eines der wichtigen Events im Lande, wo man sich an einem Tag wieder auf den neuesten Stand bringen kann!

Die Messe für alle B2B-Dienstleister im E-Commerce kommt am 20. Februar in die STATION Berlin. Sie richtet sich an Betreiber von Onlineshops, Manager und Beschäftigte in allen möglichen E-Commerce Services. Die Netzpiloten sind zum zweiten Mal als Medienpartner mit dabei, wenn sich wieder alles um die digitalen Einkaufswelten dreht.

Um welche Themen wird es gehen?

  • IT für den Handel
  • Logistik, E-Logistik & Supply Chain
  • Marketing, Daten und Kundenbeziehung
  • Zahlungslösungen

Und sonst noch?

Es wird eine Startup-Fläche auf der E-Commerce Berlin Expo geben wo es junge Unternehmen zu entdecken gibt. Außerdem wird ein E-Commerce Award vergeben. Registriere dich jetzt kostenlos als Besucher und nimm an der Expo teil. Viel Spaß beim Optimieren deiner E-Commerce Performance!

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Neue Provinz: Notizen vom Berlin Coworking Festival

Tobias Kremkau

Warum Neue Provinz? Die erste Ausgabe der neuen Kolumne erklärt die Titelwahl.


Berlin, Rosenthaler Platz. Wo Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ (Provisions Link) begann und das urbane Leben der Spreemetropole ein literarisches Denkmal bekam, drehte sich an einem Montagabend im September alles um Brandenburg. Genau genommen um Coworking Spaces in Brandenburg. Diesem eintönigen Stück von der Welt, welches sich wie eine Halsmanschette um Berlin legt und das Treiben der Großstadt festhält, vielleicht sogar auch Einhalt gebietet.

Brandenburg. Wald, Felder und die A9. Hier hat sich, im Windschatten von WeWork, Mindspace und dem betahaus, eine vitale Coworking-Szene entwickelt, die anlässlich des diesjährigen Berlin Coworking Festival nach Berlin-Mitte kam, um sich dem interessierten Publikum zu zeigen und zu erklären. Wieso in Brandenburg? Sind denn wirklich schon alle alten Fabrikgebäude unserer Hauptstadt umgenutzt, dass man wirklich aufs Land muss?

Coworking Spaces in Brandenburg

Die Gründe dafür sind verschieden. Während es für den Potsdamer Gründer Matthias Noack keine wirkliche Alternative gab, als in seiner Heimatstadt etwas wie das Coworking Space MietWerk aufzubauen, verschlug es Janosch Dietrich mit seiner Familie nach Klein Glien. Im dritten Anlauf hatten sie endlich einen Ort für ihre Idee von Urlaub und Arbeiten in der Natur gefunden. „Community and concentrated work in nature“ ist ihr Motto, kurz Coconat.

Als verrückte Pioniere könnte man beide abtun. Doch der Wahnsinn hat System, ist vielleicht sogar genial. Man kann heutzutage arbeiten wo man möchte, erklärt Janosch. Sein Coworking Space ist deshalb für die Menschen in Brandenburg und für die, die einmal dort hinwollen. Noacks zwei Coworking Spaces sind für Potsdamer*innen, die nicht isoliert von Zuhause arbeiten wollen. Stadtflucht und der Drang nach Gemeinschaft, zwei starke Motivationen.

Während vereinzelt Menschen wieder auf dem Land leben wollen, durch die Digitalisierung und der neuen Arbeitswelt ihre Berufe oft mitbringen, verlassen andere weiterhin den ländlichen Raum, wie Unternehmen und Banken. Zur letztgenannten Gruppe zählt die Sparda-Bank Berlin nicht, wie Antonia Polkehn erklärt. Ihr Arbeitgeber startet Anfang Oktober in Frankfurt (Oder) ein neues Filialkonzept – und das in einem Coworking Space.

In Berlin St. Oberholz diskutieren Janosch Dietrich, Matthias Noack, Antonia Polkehn und Torsten Kohn über Coworking in Brandenburg

Das BLOK O ist eine Kooperation der Sparda-Bank Berlin eG und des St. Oberholz. Der erste Coworking Space an der Oder und ein Zeichen, dass Unternehmen sich auch bewusst für strukturschwache Regionen entscheiden können, wenn sie etwas bewirken wollen. Torsten Kohn von der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises Märkisch-Oderland hofft auf Nachahmer, die dann in sein Coworking Space in die Alte Schule nach Letschin kommen.

Leben und arbeiten im ländlichen Raum

Wie wir arbeiten, sagt viel darüber aus, wie wir leben. Die Neue Provinz, sei es in Brandenburg, der Altmark oder in der Eifel, ist mehr als nur Coworking Spaces. Dies wurde bei der letzten Session des Berlin Coworking Festival, an einem Freitagnachmittag und wieder im St. Oberholz, von den geladenen Podiumsgästen sehr deutlich gemacht. Coworking ist ein Trend-Thema, der Kommunalpolitiker*innen wuschig macht, es braucht aber mehr (dafür).

Vor allem schnelles Internet, wie Ulrich Bähr aus der Praxis zu berichten weiß. Die letzten Monate tourte er mit dem aus zwei Containern auf Rädern bestehenden CoWorkLand durch Schleswig-Holstein (die Netzpiloten berichteten). Zugang zu schnellem Internet ist für die Menschen eine Grundlage, um zu arbeiten. Und um zu leben, verdeutlichte Silvia Hennig , die Gründerin von Neuland 21, ergänzend. Landleben braucht den (digitalen) Anschluss.

Anschluss auch an die Wissensquellen, die die Stadt mit ihren Institutionen und Communities immer noch darstellt. Fehlt dieser, sei es digital oder auch analog in Form einer Zuganbindung, wird es schwer, die Menschen vom Leben und Arbeiten auf dem Land zu überzeugen, schilderte Philipp Hentschel. Der Coworking-erfahrene Gründer und Blogger stellt Kreativorte in Brandenburg vor und kennt die Nöte von Initiativen auf dem Land selbst.

Netzpiloten-Kolumnist Tobias Kremkau moderiert die Diskussion zu Coworking im ländlichen Raum.

Schlechte Internetleitungen und Ärger mit dem Nahverkehr? Gemeint ist zwar Brandenburg, klingt aber auch verdächtig nach Berlin. Vielleicht gibt es in Wirklichkeit gar keine Lücke zwischen Stadt und Land, wie Mareike Meyn von der Andreas Hermes Akademie vermutet, sondern nur unterschiedliche Begriffe für die gleichen Probleme – egal wo in Deutschland. Und für die gleichen Lösungen, denn Coworking sagt man in der Stadt wie auf dem Land. ;-)


Images by Tobias Kremkau

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Netzpiloten @INREACH

INREACH 2018

Kamera an für Influencer und Markenmacher – es ist wieder soweit! Am 19. Oktober findet in Berlin die INREACH Konferenz statt. Die Netzpiloten begleiten zum zweiten Mal das Event der Agentur Brandpunkt und wir sind gespannt was sich in den letzten zwölf Monaten getan hat im sich rasant entwickelnden neuen Werbemarkt. 

Wen könnt ihr erwarten?

Die INREACH ist derzeit eine der wichtigen Veranstaltungen in der Branche. Dieses Jahr erwarten euch Vorträge von Speakern wie dem YouTuber Luca, der unter dem Namen ConCrafter Millionen von Followern bespaßt. Auch Carsta Maria Müller, die für Social Media verantwortliche Direktorin bei ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, erscheint auf der Bühne. Prof. Dr. Stefan Engels, Rechtsanwalt bei DLA PIPER, und Cornelia Holsten, Direktorin der Landesmedienanstalt Bremen, beschäftigen sich mit dem Thema Recht auf dem Influencer-Markt.

Welche Themen werden besprochen?

  • WWE Insights: Social Media & Influencer Marketing Strategien zum Aufbau einer globalen Fanbase
  • Mit Branded Channels den Erfolg der eigenen Marke stärken
  • #INLAW – auf der sicheren Seite bei der Abmahnwelle, Kennzeichnungspflichten & Vertragsgestaltung
  • Germany’s Next Topmodel auf Instagram: Von null auf 2,5 Millionen Follower in vier Monaten

Und sonst noch?

Es gibt viel zu lernen und auszutauschen auf der INREACH und für gute Atmosphäre zum Networken ist gesorgt. Mischt euch unter die teilnehmenden rund 500 Markenvertreter von Audi, Instagram, Pinterest, Zalando und Adidas. Und nähert euch live den rund 250 Influencern wie zum Beispiel Fabiola Giunco, Florian Bornschier, Yannik Michael und Charlotte Schüler.

Tickets gibt es hier. Wir sehen uns in Berlin!

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Live: Next Library Conference 2018

Image (adapted) Berlin_Kreuzberg_Bluecherplatz_1_Amerika-Gedenk-Bibliothek_by_Jörg Zägel_via_Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Vom 12. bis 15. September 2018 findet in Berlin die Next Library Conference 2018 statt, auf der Menschen aus 38 Ländern über die Zukunft der Bibliothek diskutieren. Unser Editor-at-Large Tobias Kremkau berichtet live von der Kreuzberger Amerika-Gedenkbibliothek und wird dieses Protokoll hier regelmäßig mit neuen Eindrücken aktualisieren.

Folgen Sie ihm am besten auch auf Twitter und Instagram, wo er ebenfalls für die Netzpiloten berichten wird, um seinen persönlichen Blick auf die Konferenz zu bekommen. In den nächsten Wochen wird er sich mit Themen der Konferenz in Artikeln auf Netzpiloten.de befassen und immer wieder auf diese Veranstaltung Bezug nehmen.

– STAY TUNED –

TAG 2 – 13.09.2018

[9/13 – 15:07] Der zweite Workshop den ich besuchte, war von dem internationalen Architekturbüro schmidt/hammer/lassen, die für die Neubauten von heute dafür so berühmten Bibliotheken wie in Kopenhagen, Aarhus, Ningbo, Halifax und Christchurch verantwortlich sind. Vor allem an der Christchurch Central Library vedeutlichten die beiden Architektinnen Trine Berthold und Waleria Kudera, wie sie bei einem Neubau vorgehen. Sie gaben einen spannenden Einblick in die Beziehung zwischen dem Wandel einer Stadt, der Transformation eines Gebäudes oder Platzes und in welchem Zusammenhang die Organisation der Bibliothek und die sich ebenfalls im Wandel begriffene Gesellschaft stehen. Zum Schluss besprachen dann vier Gruppen jeweils eine innerhalb der Gruppe ausgesuchte Bibliothek und versuchten das Gerlernte anzuwenden. Meine Gruppe, mit Menschen aus den USA, Dänemark, Island und Kanada, besprachen den Umbau einer Bibliothek in Kanada, die von einer der TeilnehmerInnen geleitet wird. Mir hat besonders gut die Vermischung, dass die Theorie gleich an einem Beispiel angewendet wird, gefallen.

[9/13 – 12:41] Bis eben saß ich in einem Workshop von Olaf Eigenbrodt (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg) und Andreas Mittrowann (ekz.bibliotheksservice GmbH) über Räume für Community Building und Coworking. Nach einer prägnanten Einführung durch Eigenbrodt, wurde das sehr internationale Publikum – die Leute kamen aus Neuseeland, Katar, Island und Ludwigshafen – zu einer gemeinsamen Brainstorming-Runde verpflichtet. Dabei diskutierten wir über die Nutzung von Räumen innerhalb und außerhalb der Bibliothek, wie man Menschen einbinden und für die Bibliothek wieder gewinnen kann, sowie die (räumlichen) Bedingungen für Kreativität.

Session zu Community und Coworking von Olaf Eigenbrodt von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Session zu Community und Coworking von Olaf Eigenbrodt von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

[9/13 – 10:40] Es regnet nicht nur in Kreuzberg, nein, es ist auch kalt. Die nächtlichen Arbeiten des raumlaborberlins waren also vergebens, denn obwohl man jetzt trocken in dem temporären Bau aus Holz sitzt, ist es leer. Die Keynote zur Eröffnung wurde nach drinnen verlegt. Ich nutze die gewonne Stunde im WLAN, um eine kleine Presseschau zum gestrigen Auftakt durchzulesen. Corinna Bodisco berichtet im Tagesspiegel, noch vor Beginn der Veranstaltung, und hat ein paar interessante Fakten aus dem Pressespräch zitiert. Die Lausitzer Rundschau zitiert die dpa-Meldung, in der steht, dass die Kulturstiftung des Bundes die Veranstaltung mit 200.000 Euro unterstützt, was, jetzt einmal vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen, 400.000 Euro weniger sind als die Stadt Erfurt dem Katholikentag 2024 sponsern möchte, wie Katholisch.de berichtet. Maria Neuendorff weist in der Märkischen Oderzeitung schon einmal auf das am Wochenende stattfindende Bibliotheksfestival hin, dass der Next Library Conference folgt. Mehr Medien haben. neben den Netzpiloten, noch nicht über die Next Library Conference berichtet. Oder Google News zeigt mir die Artikel nicht mehr an. Das Leistungsschutzrecht lässt grüßen.

TAG 1 – 12.09.2018

[9/12 – 20:41] Damit ist die Eröffnung vorbei. Die Keynote von Richard David Lankes war sehr beeindruckend. Ich habe lange nicht mehr eine so tolle Rede auf einer Konferenz gehört (das Video reiche ich nach, sobald es online ist). Ich haben mit Menschen aus vielen verschiedenen Branchen zu tun, aber es kommt niemand an Bibliothekare ran, wenn es um das Ringen um gesellschaftlichen Mehrwert in der eigenen Arbeit geht. Diese Menschen beeindrucken mich immer wieder. Ich freue mich schon auf die nächsten beiden Tage.

[9/12 – 20:22] Nun schauen wir ein aufgenommenes Videostatement von Richard David Lankes, Direktor der South Carolina School of Library and Information Science, der aufgrund seines Gesundheitszustandes heute nicht in Berlin sein kann. Lankes sucht nach Wegen, über die Nutzung informationswissenschaftlicher Ansätze und neuer Technologien Branchen zu modernisieren. Er mahnt die Bibliothekare auf der ganzen Welt, in Zeiten von Nationalismus und Isolierung, an den Grundwerten von Bibliotheken wie Diversität und Bildung festzuhalten. Bibliotheken sind nicht neutral, so Lankes, und müssen Stellung beziehen. Es ist nicht die Bibliothek, die etwas verändern kann, sondern die Menschen, die in ihr arbeiten und zum Wohle der Gemeinschaft wirken. Eine sehr beeindruckende Keynote, die einen nicht unberührt lassen kann.

[9/12 – 20:14] Zwar nur bei einem Spiel von Christian Byrge, aber der Begriff „Coworking“ fiel eben zum ersten Mal auf der Veranstaltung. Sicher nicht zum letzten Mal, wie ein Blick in das Programm vermuten lässt. 😉

[9/12 – 19:55Christian Byrge, Professor für Kreativität und “New Thinking” an der Aalborg Universität, bringt die Leute dazu aufzustehen und lauter Übungen zu machen. Er nennt das Kreativitäts-Workout und von meinem Platz, um weiter zu schreiben, bin ich selbstverständlich sitzen geblieben, erschließt sich mir dieses Format überhaupt nicht. Alle hüpfen rum und reden durcheinander. Na ja, wenn es der Sache nützt, möchte ich das nicht weiter bewerten. Heute soll es auch noch ein Video geben, ich bleibe erst einmal.

Volker Heller bedankt sich bei den Sponsoren und Partnern, sowie dem gesamten Team der Organisation
Volker Heller bedankt sich bei den Sponsoren und Partnern, sowie dem gesamten Team der Organisation (Bild: Tobias Kremkau/Netzpiloten)

[9/12 – 19:38] Volker Heller ist wieder auf der Bühne und erklärt, dass er beim ersten Angebot, die Next Library in Berlin durchzuführen, nicht wusste, wo er denn Platz für so eine Veranstaltung hätte. Die Lösung ist ein Campus, rau und unfertig, aber sehr kommunikativ, wie Berlin nun einmal ist. Der raumlaborberlin-Architekt Benjamin Foerster-Baldenius ist nun auf der Bühne. Gemeinsam mit seinem Kollegen Axel Timm (der aufgrund des für morgen angekündigten Regens noch schnell ein Dach bauen muss) hat er sich den Campus ausgedacht und erklärt nun das Konzept dahinter: Menschen an das Thema ranführen, die vielleicht nicht mehr durch die Tür der Bibliothek kommen. Auch deshalb ist der Campus draußen und offen zugänglich.

[9/12 – 19:31] Marie Østergård, Direktorin der Aarhus Public Libraries, betritt die Bühne, vorgestellt von Heller als „Mutter der Innovation“, und wird mit viel Applaus begrüßt. Für sie geht es bei Next Library ums Prototyping und Risiken zu wagen. Sie ist sehr von der Organisation durch die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) beeindruckt und erhofft sich viele Impulse aus der Konferenz.

[9/12 – 19:26] Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, zeigt etwas mehr Demut und erklärt den anwesenden Bibliothekaren nicht, was sie sind und was sie machen sollen, sondern bedankt sich für das Engament im Prozess des Wandels. Die ehemalige Schwimmerin des argentinischen Olympia-Kaders (ohne eine Nominierung für die Spiele 1972 in München zu erlangen) ist seit März 2002 künstlerische Leiterin der Kulturstiftung des Bundes. Sie beschreibt ihren Besuch der Aarhus Public Libraries, die 2009 die erste Next Library durchführte, als eine Lebenserfahrung. Die dänische Bibliothek ist so etwas wie das Mekka der Bibliothekarin, wie man immer wieder in Gesprächen hört.

[9/12 – 19:22] Bürgermeister Klaus Lederer erzählt, was Politiker*innen auf solchen Begrüßungsreden halt so erzählen. Allgemeine Aussagen zum fundamentalen Wandel und den Herausforderungen, sowie die Bedeutung des Beufsstandes. Dies gilt sowohl genauso für Bibliothekare wie auch Automechaniker. Schmeichelnde Worte zur Konferenz stellen dann doch immer wieder den Bezug zur Veranstaltung her.

[9/12 – 19:16] Volker Heller, Vorstand der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), begrüßt das internationale Publikum, welches es trotz des Streiks bei einer Fluggesellschaft, nach Berlin geschafft hat. Alle Plätze sind besetzt, viele Menschen müssen sogar stehen, so groß ist das Interesse. Heller betont die Möglichkeiten, wenn die hier anwesenden Bibliothekare ihr Wissen und ihre Erfahrungen miteinander teilen. Er übergibt nun an Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa und Bürgermeister von Berlin, der das Publikum auch im Namen des Oberbürgermeisters begrüßt.

v.l.n.r.: Marie Østergård, Direktorin der Aarhus Public Libraries,  Volker Heller, Vorstand der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Danilo Vetter, Leiter der Stadtbibliothek Pankow beide Geschäftsführung der Direktorenkonferenz des Verbundes der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB), Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa,  Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin und Vorsitzende der Verbundkonferenz der Öffentlichen Bibliotheken Berlins,  Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH,  Friederike Tappe-Hornbostel, Pressesprecherin der Kulturstiftung des Bundes (Foto: Mike Auerbach/ZLB)
v.l.n.r.: Marie Østergård, Direktorin der Aarhus Public Libraries, Volker Heller, Vorstand der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Danilo Vetter, Leiter der Stadtbibliothek Pankow beide Geschäftsführung der Direktorenkonferenz des Verbundes der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB), Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin und Vorsitzende der Verbundkonferenz der Öffentlichen Bibliotheken Berlins, Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH, Friederike Tappe-Hornbostel, Pressesprecherin der Kulturstiftung des Bundes (Foto: Mike Auerbach/ZLB)

[9/12 – 19:06] Es geht los. Unter einer den Blick auf das Grün der Bäume und das Blau des Himmels gewährenden Holzkonstruktion, findet gleich zum Auftakt der Next Library Conference 2018 ein Panel mit Volker Heller, Vorstand der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa und Bürgermeister von Berlin, Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, und Marie Østergård, Direktorin der Aarhus Public Libraries, statt.


Image (adapted) „Berlin, Kreuzberg, Bluecherplatz 1, Amerika-Gedenk-Bibliothek“ by Jörg Zägel via Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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Robin Hood aus Neukölln: Podliving statt teurer Mieten

Wer im Jahr 2018 in einer Großstadt lebt und jünger als 35 Jahre ist, wird folgendes Nutzungsverhalten sehr bekannt vorkommen: er oder sie streamt Musik, bewegt sich mit Carsharing von A nach B, arbeitet in einem Coworking Space statt dem eigenen Büro und trägt Mode über deren Produktionsbedingungen man sich vorab informiert hat, vermutlich bei Blogger*innen des Vertrauens. Und vermutlich zahlt sie oder er hohe Mieten.

Wir haben in den letzten Jahren gleich mehrere Paradigmenwechsel, im Vergleich zur Generation unserer Eltern, erlebt. Teilen wird dem Haben vorgezogen, es geht im Grunde um Zugang statt Besitz, wir ziehen die Nachhaltigkeit der Skalierbarkeit vor, setzen auf Vertrauen statt Kontrolle, Kreativität statt Effizienz und wollen nicht nur unserer Arbeit nachgehen, sondern uns dabei entwickeln, also was man heute unter Neue Arbeit versteht.

„Das Wohnen hat sich überhaupt nicht verändert“, erwidert Dennis Prinz das unkritische Lob des bereits geschehenen Wandels. „Es sind irgendwann zwar Wohngemeinschaften dazugekommen, aber im Wesentlichen hängt der Immobilienmarkt total der Realität der Menschen hinterher. Deshalb muss man die Realität auch mit neuen innovativen Lösungen beantworten. Das bedeutet in diesem Fall, das Leben eher in Modulen denken.“

Dennis Prinz ist in der Berliner Coworking-Szene kein Unbekannter. 2016 startete der studierte Schauspieler das Neuköllner Coworking Spaces „Enklave“, das heutzutage eine Community mit über 200 Mitgliedern hat. Nach einer Trennung und dem Verlust der gemeinsamen Wohnung erlebte Prinz den Mietenwahnsinn am eigenen Leib. In nur fünf Jahren hatten sich die Mieten in Berlin verdoppelt – ein Zustand, der ihn umdenken ließ.

Der weltweit erste Podliving Space

Nicht alle brauchen ein Esszimmer und nicht alle wollen den ganzen Tag allein in ihren Zimmern abhängen, erklärt Prinz. Mithilfe von Mitgliedern aus seinem eigenen Coworking Space hat er diese innovative Lösung erarbeitet, die den Immobilienmarkt verändern soll. „robinhood.berlin“ ist sein neues Startup, welches auf der Mission gegen steigende Mieten und die Komplexität des Wohnens ist. Wie passend für das Berlin im Jahr 2018!

Die Idee hinter robinhood.berlin ist einfach und doch scheint es so, dass es den Coworking-erfahrenen Blick von Dennis Prinz gebraucht hat, um darauf zu kommen. Im ersten Schritt werden in leerstehenden Gewerbeflächen weitläufige Gemeinschaftsflächen mit Bädern, Wellnessbereichen, Küchen und Gärten errichtet. Anschließend beginnt der Aufbau von Pods, die das Startup für perfekten Schlaf und 100 Prozent Privatsphäre selbst entwickelt hat.

Die Pods sind abschließbare Boxen, die ausreichend Raum für Privatsphäre und vor allem Platz zum Schlafen bieten. Im Gegensatz zu dem schon bekannten Konzept des US-amerikanischen Coworking-Startups PodShare, das Wohnen in der Maximaltransparenz anbietet, sind die Pods von robinhood.berlin auch ein Rückzugsraum. Podliving basiert auf einer zusammenwohnenden Community, in der man als Individuum auch für sich sein kann.

Dank der innovativen Raumnutzung möchte robinhood.berlin Wohnraum günstiger als ein WG-Zimmer anbieten und die Mieten senken. Bereits mehr als 1.000 Menschen haben sich angemeldet. „Wir werden noch in diesem Jahr den weltweit ersten Podliving Space eröffnen“, kündigt Prinz an. Im September werden die Prototypen der Pods vorgestellt und die Community kann sich dann für eines von drei Modellen entscheiden.

Wohnen ist ein Menschenrecht

Was Dennis Prinz hier von Berlin aus zu starten gedenkt, hat das Potential die Welt zu bereichern. Ähnlich wie im Sommer 2005 aus der Idee in einem Café wie dem St. Oberholz zu arbeiten, eine weltweite Coworking-Bewegung entstand, könnte robinhood.berlin das bezahlbare Wohnen weltweit umdenken. Die langfristige Vision des Neuköllner Startup ist es, eine globale Gemeinschaft mit Podliving-Standorten in aller Welt zu schaffen.

Nur noch in Stockfotos gibt es die Phantasie von bezahlbarem Wohnraum. Image by baranq via stock.adobe.com

Das Recht auf Wohnen ist ein international verbrieftes Menschenrecht und als Teil des Rechts auf einen angemessen Lebensstandard fest verankert in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Doch die in Berlin bekannten Probleme sind weltweit anzutreffen, denn die Ursachen sind global. „Die Welt ist mobiler geworden, aber die lokalen Immobilienmärkte sind es nicht“, sagt Prinz. Und hier setzt robinhood.berlin an.

„Menschen ziehen, ihrer Arbeit ortsunabhängig nachgehend, temporär an einen anderen Ort. Dies erzeugt einen Druck, der sich auf den klassischen Immobilienmarkt verteilt und zu höheren Mieten führt.“ Prinz glaubt, dass seine modulare Lösung diesen Druck auffangen kann und so ermöglichen, dass Wohnen auch langfristig bezahlbar bleibt. Wie Coworking die Arbeitswelt verändert hat, möchte er mit Podliving das Wohnen revolutionieren.

Start im September

Mit den ersten Interessierten der Warteliste hat Prinz sich schon getroffen. Diese Menschen sind meist jünger als 30 Jahre, sind mit der Sharing Economy groß geworden und suchen eine Mischung aus Flexibilität und Gemeinschaft. Der Kontakt zu der Community ist wichtig, denn ihre Bedürfnisse prägen die weitere Entwicklung des Podliving-Startups. Schon jetzt wird auch über Safe Spaces für Frauen nachgedacht, andere Themen werden diskutiert.

„Robin Hood wird von allen gemeinsam gebaut und entwickelt“, verdeutlicht Prinz die Rolle der Community. Seine Erfahrung als Gründer eines Coworking Spaces kommt ihm hier zugute. Podliving unterscheidet sich deshalb zu Coliving-Konzepten vor allem im wesentlich stärkeren Community-Ansatz. „Multinationale Coliving-Konzepte werden zu sehr aus der Perspektive eines Immobilienkonzerns gedacht“, kritisiert Dennis Prinz vollkommen zurecht.

„Es geht bei robinhood.berlin darum, dass Kosten für das Wohnen nicht mehr das Zentrum deines Lebens sind, sondern dass du Zeit und Mittel für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.“ Im September geht es los, dann werden die Pods vorgestellt und bald auch der erste Standort in Berlin bekannt gegeben. Das Startup hat eine politische Mission und es wird spannend zu sehen sein, inwiefern Dennis Prinz mit Podliving die Welt verändern kann.


Image by Dennis Prinz

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Neue Provinz: Das Mysterium Landleben

Tobias Kremkau

Warum Neue Provinz? Die erste Ausgabe der neuen Kolumne erklärt die Titelwahl.


Laut dem Berliner Geburtsort-Atlas des rbb sind 1.736.514 Berliner*innen auch in Berlin geboren. Das macht 46,8 Prozent an der Gesamtbevölkerung aus. Diese Menschen sind in Berlin aufgewachsen, der größten Stadt Deutschlands und wohl einziger Inbegriff einer urbanen Metropole in diesem Staate. Eine von ihnen ist Katja Dittrich, besser bekannt als die „Torten der Wahrheit“-Grafikerin der „Die Zeit“ namens Katja Berlin, die auch wöchentlich für die Hauptstadtzeitung „Berliner Zeitung“ über ihre eigene Heimatstadt, dieses Berlin, schreibt.

Letzten Monat schrieb sie einen Appell für das Bleiben statt den obligatorischen Umzug aufs Dorf und wie man doch auch Landleben in Berlin erleben kann. Ob dies die bessere Antwort auf Charlotte Roches Großstadtflucht-Text vom Frühjahr diesen Jahres ist oder eine amüsant zu lesende Auseinandersetzung mit den durchaus ernsthaften Problemen des Alltags in Berlin, sei erst einmal dahingestellt. Trotzdem zeigt ihre Kolumne ein paar anekdotenhafte Kategorien auf, in denen das Landleben aus Sicht der Städter*innen definiert wird.

Kein Internet, Ärztemangel und nur Bargeld

Auf dem Land gibt es kein Internet, oder so schlecht wie in der Berliner U-Bahn. Aus eigenen Erfahrungen kann ich dieses Vorurteil bestätigen, muss es aber auch der Stadt zuschreiben. Das Problem ist hier eine bundesweit mangelnde Infrastruktur als Ausdruck eines Politikversagens. Da unterscheidet sich Hohenwulsch leider nicht von Friedrichshain. Scheinbar setzte Helmut Kohl aus politischen Gründen auf Kabelfernsehen statt Glasfaser, was rückblickend so höhnisch wie Marie-Antoinettes Kuchen-statt-Brot-Empfehlung wirkt.

Katja Berlins nächster Punkte ist die Schwierigkeit, einen Arzttermin zu bekommen. Dies ist in Berlin genauso schwer wie in München oder auf dem Land. Mein Eindruck mag mich täuschen, aber über die Vorteile von Telemedizin auf dem Land, dies erforschende Projekte und erste Ansätze, lese ich viel mehr als über Innovationen auf diesem Gebiet in der Stadt. Erfolge braucht es schnell, denn bundesweit findet ein gefährlicher Strukturabbau statt, bspw. in Hersbruck oder in Genthin, der die medizinische Grundversorgung gefährdet.

Der letzte Punkt stellt die sowohl auf dem Land als auch in der Stadt geltende Vorliebe der Deutschen für Bargeld statt bargeldlosen Bezahlens. Mein „Lieblingsthema“ hier in Berlin, aber auch anderswo. Als ich einmal in Magdeburg bargeldlos in ein Taxi stieg und fragte, ob ich auch mit Karte bezahlen kann, erntete ich einen ungläubigen Gesichtsausdruck und die Frage, warum man denn das machen wolle? Es ging selbstverständlich nicht, aber es gab bei diesem Taxi-Fahrer nicht einmal den Hauch des Verständnisses dafür. Ich war baff.

olly/stock.adobe.com
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Heimat 2.0 ist immer irgendwie woanders

Unter diesen Gesichtspunkten hat Katja Berlin natürlich Recht, wenn sie schreibt, dass man in Berlin lebend die gleichen Erfahrungen wie auf dem Land machen kann. Es gibt noch mehr Anekdoten, auch Sie werden eine haben, die die Nachteile des Lebens im ländlichen Raum oder eben in Berlin aufzeigen. Jedoch darf man eines dabei nicht vergessen. Das Problem sind hier nicht die Bedingungen auf dem Land oder in der Stadt oder der Graben dazwischen, sondern es ist Deutschland. Anderswo wäre Katja Berlins Text nichts als Retro-Fiktion.

Dank der Initiative hinter dem Coworking Space Ludgate Hub gibt es im westirischen Skibbereen Irlands erste ländliche 1-Gig-Gesellschaft. Das ist eine 200-mal schnellere Internetverbindung als sich die deutsche Bundesregierung für dieses Jahr als Ziel für alle deutschen Haushalte vorgenommen hat und wohl auch bis 2025 nicht erreichen wird. Wie Telemedizin im ländlichen Raum geht, zeigt das Duncan Regional Hospital im dünn besiedelten Oklahoma (Bevölkerungsdichte: 25 Menschen pro Quadratkilometer).

Zu den Vor- und auch Nachteilen des bargeldlosen Bezahlens in Schweden kann man momentan viel nachlesen, von mir deshalb nur die Anekdote eines Bekannten, der an dem Limonaden-Stand zweier Kinder in einem schwedischen Dorf nur mit Smartphone für das selbstgemachte Erfrischungsgetränk bezahlen konnte. Die Kinder lehnten Bargeld ab, sie konnten sich das aufgrund der vorhandenen Infrastruktur und des gängigen Bezahlens mit Smartphone erlauben. Vielleicht wussten sie es auch nicht besser. Anders als in Deutschland.


Image by Olly / Stock.adobe.com

 

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State of Mind: Transhumanismus-Thriller als Videospiel

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Berlin, 2048. Journalist Richard Nolan erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts erinnern. Sein Kind und seine Frau sind spurlos verschwunden und die Stadt, grau und dunkel, ist voller Roboter und Drohnen. So fängt das Spiel State of Mind der Hamburger Entwickler Daedalic an. Doch das ist nicht die einzige Erzählebene. Es gibt noch einen spielbaren Charakter, Adam Newman. Er lebt in einer utopischen modernen Stadt, die den Namen CITY 5 trägt. Dort scheint die Sonne, dort leben Menschen in einer Symbiose mit den Robotern.

Was erwartet uns bei State of Mind?

Die Entwicklergruppe aus Hamburg ist kein Blockbuster-Unternehmen. Der Name Daedalic Entertainment ist keine Marke, die jeder Spieler kennt. Ein begrenztes Budget zwingt die Firma ihr Spiel möglichst einfach zu halten. Auf den Zocker wartet keine Grafik, die der von Konsolen-Blockbustern gleicht. Für die wählerischen unter euch kann das Spiel langweilig sein. Denn es ist nicht kompliziert, man stockt nicht bei den Aufgaben, es gibt keine Levels, die man stundenlang entziffern muss. Durch eine Reihe an Minispielen statt Rätseln, spielt es sich sehr fließend.

Doch State of Mind fordert den Spieler, regt zum Nachdenken an. Es zeigt ein mögliches Szenario, eine potentielle Realität, eine Dystopie und eine Utopie. Berlin gegen CITY 5. Im weiteren Spielverlauf werden die Beobachter unter den Spielern merken, dass auch an der Utopie nicht alles stimmt.

Man darf aber nicht vergessen, dass State of Mind ein Thema anspricht, das uns seit Jahren beschäftigt. Künstliche Intelligenz, Zukunft mit Androiden, die Angst als Mensch überflüssig zu werden. Allein durch die Themenwahl finde ich das Spiel einen Versuch wert.

Verglichen wird es mit „Detroit: Become Human“ von der Blockbuster-Konkurrenz. Doch genau die Vielfalt an verschiedenen Spielen zum scheinbar gleichen Thema ist das, was das Spielerlebnis so spannend macht. Laut Hersteller bietet State of Mind 20 Stunden Spieldauer. Eindrücke vom Spiel ergänzen wir in Kürze.

Das Videospiel ist zum Preis von rund 40 Euro für PC, Xbox One, Playstation 4 und Nintendo Switch bei Amazon erhältlich (Provisions-Link)


Image by Daedalic.com

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Netzpiloten @Privacy Conference

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Am 27. September 2018 geht die Privacy Conference der Bitkom Events in die vierte Runde. Wie schon im Vorjahr werden auch 2018 wieder mehr als 250 Experten zum Thema Privatsphäre erwartet. Schauplatz ist auch diesmal wieder Berlin Mitte, genauer gesagt in der Kalkscheune. Der Veranstalter ist Bitkom, der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche. 

Privatsphäre im Internet

Das digitale Europa ist seit dem 25. Mai 2018 nicht mehr dasselbe. Mit dem Inkrafttreten der DSGVO sind die Themen Privatsphäre und Datenhandel im Internet wieder in aller Munde. Die Angst vor einer großen Abmahnwelle war groß. Darf man Daten überhaupt noch weitergeben und wann ist man auf der sicheren Seite – die Fragen zum Thema häufen sich. Auf der Privacy Conference sollen solche und weitere Fragen beantwortet werden. 

Zu den Schlüsselfragen gehören:

  • Welche Best Practices wurden bisher etabliert?
  • Welche Probleme gilt es noch zu lösen?
  • Wie interpretieren und kontrollieren Aufsichtsführende Behörden die neuen Notwendigkeiten in der Praxis und mit welchen Bußgeldern ist wirklich zu rechnen?
  • Wie wir die DSGVO neue Technologien wie Blockchain, Big Data und AI beeinflussen?
  • Welche zusätzlichen Veränderungen können wir von der kommenden ePrivacy Regulation erwarten?

Die DSGVO hat für einen Aufruhr in der digitalen Branche gesorgt. Kompetente Datenschtzexperten, Managing Direktoren, Gründer, Wissenschaftler, Politiker und mehr beteiligen sich an der Diskussion auf der Privacy Conference und bringen mit ihren spannenden Vorträgen Licht ins Daten-Dunkel. Wenn das jetzt euer Interesse geweckt hat, müsst ihr schnell sein! Von den Early Bird Tickets könnt ihr nur noch bis zum 13. Juli profotieren. Danach gilt der normale Vorverkaufspreis.

Die Veranstaltung könnt ihr außerdem unter dem Hashtag #pco18 verfolgen. Hier gibt’s zudem einen Rückblick aufs letzte Jahr:

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Netzpiloten @DCX – Digital Content Expo 2018

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Schon im letzten Jahr haben wir euch von der IFRA und DCX erzählt – auch dieses Mal könnt ihr euch wieder auf das Partner-Event freuen! Vom 09. bis 11. Oktober 2018 findet in der Messe Berlin das 48. Meeting der Publishing Community statt.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Experten und Branchen-Kollegen aus der ganzen Welt treffen sich zu den Co-Veranstaltungen IFRA – dem Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenverbände – und der jüngeren Digital Content Expo, um zu networken und voneinander zu lernen. Immer ein bisschen Vergangenheit, sehr viel Gegenwart und vor allem auch Zukunft – das ist die IFRA beziehungsweise DCX und bereit sein für die Zukunft ist das große Ziel der Veranstaltung und der Grund, wieso Publishing und digitaler Content Hand in Hand gehen. 

Guided Tours, Networking Nights und mehr

Drei Tage Expo bieten selbstverständlich auch reichlich Zeit und Platz für ein breites Programm. Die Networking Night am Abend des 09. Oktobers beschließt den ersten Expo-Tag und bei Drinks und einem leckeren Buffet könnt ihr euch dort dann mit internationalen Branchenkollegen austauschen und den passenden Anstoß zur restlichen Expo-Woche einleiten. 

Wenn ihr nicht genau wisst, was euch auf der Messe erwartet, sind die Guided Tours genau das Richtige für euch. Ob Multichannel Publishing oder Digital Advertising und Paid Content – für jedes branchenrelevante Thema gibt es eine perfekt zugeschnittene Guided Tour, die euch an allen relevanten Standpunkten an der Messe vorbeiführt. Alle Highlights, die dich außerdem auf der Messe erwarten kannst du hier nachsehen.

Sichere dir dein Ticket!

Solltest du bei unserer Verlosung kein Glück haben, kannst du dir hier dein Ticket sichern. Bis zum 30. Juni profitiert ihr von einem Frühbucherpreis von 89 Euro für das 3-Tages-Ticket, bis zum 31. August kosten die Tickets 119 Euro. Noch Fragen? Die Veranstaltung findest du auf Facebook, Twitter und LinkedIn – verbinde dich mit ihr und verpasse so keine Updates!

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Die Netzpiloten sind Partner der CanJam Munich 2018

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Ohren gespitzt! Bereits 2017 haben wir euch von unserem Besuch auf der CanJam Europe – Europas führender Messe für Kopfhörer – in Berlin berichtet. Im Jahr 2018 findet das Event erstmals auch in der Landeshauptstadt von Bayern statt. Vom 11. bis 13. Mai versammeln sich deutsche und internationale Anbieter im Münchner Kohlebunker zur ersten CanJam Munich, um euch die tollsten Innovationen aus der Produktwelt des Sounds zu präsentieren. Lasst euch das Event nicht entgehen! 

 Zwei Messen zum Preis von einer

Die CanJam findet 2018 zum sechsten Mal und erstmals in Süddeutschland statt. Zeitlich und örtlich parallel zur CanJam findet zudem auch die offizielle Partnermesse High End statt. Der Kohlebunker ist nur 250 Meter von der Location der High End entfernt und kann von der CanJam somit problemlos erreicht werden. Die Tickets für die High End gelten zudem für beide Veranstaltungen. Freut euch auf ein tolles Doppel-Event mit Produkten und Hörerlebnissen aus der Welt des tragbaren Hifi!

Egal ob Neueinsteiger, Soundprofi, Musikliebhaber oder Kopfhörer-Enthusiast – auf der CanJam kann sich dank der über 100 verschiedenen internationalen Aussteller jeder Hifi-Fan ein Klangbild der auditiven Welt machen. Ihr Ziel ist es die Markenvielfalt einer Fachmesse mit dem gemeinschaftlichen Austausch eines Community Treffens zu verbinden und richtet sich an Verbraucher, die sich für qualitativ hochwertige Kopfhörer und mobile Audio-Produkte interessieren.

Alles auf einen Blick

Die CanJam Munich findet vom 11. bis 13. Mai von 10 bis 18 Uhr (Freitag und Samstag) und 10 bis 17 Uhr (Sonntag) statt. Der Münchner Kohlebunker liegt genau gegenüber des MOC und somit der High End. Eine Tageskarte für die High End kostet 15 Euro und berechtigt euch auch die CanJam zu besuchen. Hier geht es zum Ticketshop der HIGH END 2018.

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Die Netzpiloten sind Partner der E-Commerce Expo Berlin

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Nach dem Tag der Liebe steht in Berlin alles im Zeichen von…E-Commerce? Am 15. Februar 2018 wird in der Haupstadt zur E-Commerce Expo 2018 geladen. Die einzigartige Location ist die STATION Berlin.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Repräsentanten von Online-Shops, Medienhäuser, Herausgeber und Anbieter von E-Commerce Services. Wenn ihr also aus den Bereichen IT, Marketing, Sales oder dem Management kommt, dann ist die E-Commerce Expo die richtige Veranstaltung für euch! Mehr als zwei Drittel der mehr als 3.500 Besucher haben auf der B2B-Veranstaltung schon ein Geschäft mit einem Aussteller angebahnt. 

Warum lohnt es sich?

Auf der E-Commerce Expo Berlin wird ein vielseitiges Programm rund um die wichtigsten Themen der Branche geboten. Zu den zentralen Themenschwerpunkten zählen: 

  • Cloud & Hosting
  • E-Mail & Performance Marketing
  • SEO/SEA & Social Media
  • Web Development & Web Analytics
  • & viele mehr! 

Zu den Top-Speakern zählen Tina Nord, Teamleiterin der Content Marketing Strategy bei Zalando, Daniel Kramer, Client Solutions Manager für E-Commerce und Sport bei Facebook oder Dr. Pascal Volz, Vizepräsident E-Commerce von AirBerlin. Dr. Volz und sein Team erregten Aufsehen mit der Aktion #HireUsAsATeam – über die er auf der E-Commerce Expo sprechen wird. DeinDesign-Gründerin Victoria Chirita – die wir für die Netzpiloten auch schon zum Interview treffen durften – wird einen Vortrag über ihre Erfolgsgeschichte – von der Idee zur E-Commerce-Marke in 12 Jahren – halten.

Seid dabei!

Wenn euch dieses Top-Programm überzeugen konnte, dann werft doch auch noch einen Blick, wie die Expo im letzten Jahr ausgesehen hat. Hier gibt’s einen Rückblick zur E-Commerce Expo 2017:

Folgt der Veranstaltung auf FacebookTwitter und Youtube oder schaut im Expo-eigenen Blog vorbei um weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben – der Event-Hashtag ist

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WG-Suche: Der neue Trendmarkt für Startups

Wohnungen (adapted) (Image by karlherl [CC0 Public Domain] via Pixabay

Wer als junger Mensch eine Bleibe in einer Großstadt sucht, hat es nicht leicht. Der Wohnraum wird knapper, die Mieten teurer, die Angebote seltener. Genau diese Situation haben nun einige Startups als Trendmarkt erkannt. Sie spezialisieren sich vor allem darauf, junge Menschen bei der WG-Suche zusammenzubringen.

Berlin, das Mietparadies? Das war einmal!

Berlin galt mal als Mietparadies: viele Wohnungen, günstige Preise. Doch auch wenn der Quadratmeter Wohnung in Berlin im internationalen Vergleich immer noch relativ günstig ist, die Lage spitzt sich zu. Laut Wohneigentumsreport 2017/2018 gibt es für die steigende Nachfrage nach Wohnraum in der Hauptstadt nicht genug Angebote.

 

Grafik Wohnungsnot
Bevölkerung im Vergleich zum Wohnraum, Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Besonders kritisch ist es im unteren Preissegment. Nach den Ermittlungen des Wohneigentumsreports ist die Nachfrage nach Wohnungen für weniger als 1.000 Euro/m² um einen Prozent gestiegen, das Angebot ist aber gleich geblieben. Das bedeutet, gerade Studenten oder junge Menschen, die sich die teuren Mieten nicht leisten können, haben es zunehmend schwer, eine bezahlbare Bleibe in Berlin zu finden. Selbst der typische Studenten-Wohnungsmarkt, bei dem vorwiegend junge Leute Wohngemeinschaften suchen, ist völlig überschwemmt. Es ist beispielsweise nicht ungewöhnlich, dass sich auf ein attraktives WG-Zimmer in Berlin 300 Personen bewerben.

Das gilt natürlich nicht nur für Berlin. Aktuell ist in den meisten gefragten Großstädten dieser Welt die Nachfrage nach Wohnraum größer als das Angebot. Tendenz: Es wird noch schlimmer. Was für Wohnungssuchende frustrierend sein mag, haben einige Startups jetzt als neuen Trendmarkt entdeckt.

Von der WG-Suche zum Startup

Presse-Foto Desireé und Anne WOVIVI 1
Desireé und Anne (Image by Sophie Werche)

Eigentlich wollten Desireé Städter und Anne Pehla nach ihrem Abitur nach Berlin ziehen, eine WG eröffnen und von dort aus ein eigenes Projekt starten. Bis sie feststellten, dass der erste Schritt – eine Wohnung finden – viel schwieriger war als anfangs gedacht. Drei Monate lang suchten sie vergeblich. „Wir sind dafür zum Teil auf Wohnungsbesichtigungen mit 30 anderen Personen gegangen und hatten dabei nie die Chance unsere Persönlichkeiten zu zeigen”, sagt Desireé Städter im Netzpiloten-Interview. Die beiden Freundinnen beschlossen daher, ein Vorstellungsvideo von sich zu drehen, damit Makler oder Hausverwaltungen sie besser kennen lernen konnten. „Wir haben das viel größer aufgezogen als es eigentlich notwendig war, mit einer Couch auf einem Hochhausdach in Berlin und einem ganzen Filmteam“, erinnert sich Anne Pehla.

Dabei kam ihnen die zündende Idee: Warum nicht eine Plattform für andere Wohnungssuchende in Berlin starten, auf der sich WG-Bewerber und WGs mit verfügbaren Zimmern in persönlichen Videos vorstellen und so schneller zueinander finden können? Ihr eigenes Video stellten sie danach zwar nie fertig, die Idee für ihr eigenes Startup war aber geboren – Wovivi. Auf der Webseite können sich WG-Suchende in kurzen Videos vorstellen, und sich so auf eine sehr persönliche Art um ein WG-Zimmer in Berlin bewerben.

 

Wer so ein Porträt erstellen möchte, bewirbt sich über ein Kontaktformular auf der Webseite. Die beiden Gründerinnen treffen die Bewerber dann persönlich in Berlin und nehmen die Videos auf, die die jungen WG-Bewerber anschließend an ihre Wunsch-WGs schicken können. Insgesamt drei bis vier Stunden dauert die Erstellung eines solchen Video-Porträts. Bisher wird der Service von den Gründerinnen gratis angeboten. Ihr Ziel ist es, zunächst genug Nutzer – WG-Suchende und WGs – auf ihre Webseite zu führen, um dann für die Vermittlung eine Gebühr verlangen zu können.

So will Wovivi DIE Plattform für WG-Suchende werden. Ganz schön ehrgeizig für zwei junge Unternehmerinnen Anfang Zwanzig. Doch die beiden sind davon überzeugt, dass sie einen einzigartigen Service anbieten, der sich von Massenportalen wie wg-gesucht.de abheben kann. „Die großen WG-Portale sind unsere größte Konkurrenz, aber wir bieten mit unserer Plattform die Möglichkeit, seine Persönlichkeit zu zeigen und aus der Anonymität der Zimmersuche auszubrechen.“

Tatsächlich könnte ein Portal wie Wovivi sowohl Wohnungs- als auch Mitbewohnersuchenden viel Zeit sparen. „Aktuell ist es so, dass WGs zum Teil 50 Bewerber zu sich einladen, allen eine Wohnungstour geben, und sich immer wieder vorstellen müssen. Mit einer Plattform wie unserer sieht man viel schneller, wer als Mitbewohner gut passen können und kann das Ganze dann schnell auf vielleicht noch etwa fünf Bewerber reduzieren“, sagen die Gründerinnen. 

Knapp 20 junge Menschen haben Wovivi für ihre WG-Suche bisher genutzt, und rund zehn konnten bereits auf diesem Weg eine passende Bleibe finden. Das ist keine schlechte Bilanz, wenn man bedenkt, dass die Webseite am 13. September 2017 gelauncht wurde. Seit Ende 2017 können Nutzer auch eine passende App dazu bekommen, mit der sie dann selbst Videos aufnehmen können. Auch WGs sollen sich dann über die App in Kurzvideos vorstellen. Langfristig wollen Desireé Städter und Anne Pehla eine Plattform nicht nur für die Wohnungssuche, sondern auch für die Vernetzung von WGs untereinander werden.

Vom menschlichen Faktor bis zum Matching-Algorithmus

In Deutschland ist Wovivi mit seinen Video-Porträts recht einzigartig, doch angesichts der knappen Wohnugssituation in anderen Großstädten dieser Welt, gibt es mittlerweile viele weitere Startups, die den Wohnungsmarkt als Trendmarkt entdeckt haben und vergleichbare Angebote vor allem für medial versierte Millennials entwickelt haben. Die Idee dahinter ist ähnlich wie bei Wovivi: Persönlichkeit statt Massenabfertigung, passender Match statt wahlloser Suche.

Roomiematch, ein Startup aus den USA, setzt beispielsweise auf den menschlichen Faktor bei der Vermittlung. Wie das Portal betont, überprüfen hier echte Menschen die Profile auf der Webseite. So sollen Fake-Profile vermieden werden und Nutzer mit falschen Angaben von Anfang an aussortiert werden.

Roomi wiederum ist eine weitere App aus den USA, für Wohnungssuchende in Städten wie New York City und mittlerweile auch Chicago und San Francisco. Hier gibt es zwar keine Videos, dafür aber kurze Selbstbeschreibungen, Fotos und die Möglichkeit, miteinander zu chatten und sich über Social Media zu vernetzen.

Das Portal Diggz konzentriert sich auf den wahrscheinlich schwierigsten Wohnungsmarkt der Welt: New York City. Diggz ist dabei eine Mischung aus Airbnb und Tinder, und setzt alles darauf, über einen Algorithmus von vorneherein passende Profile zueinander zu führen.

Auch wenn viele dieser Apps tatsächlich aus den USA kommen, gibt es auch im deutschsprachigen Raum einige Apps, die neue Wege gehen, um Nutzern bei der Wohnungssuche zu helfen.

Deutschsprachige WG-Apps setzen auf das Tinder-Prinzip

Gerade den Aspekt des passenden Matches hebt beispielsweise das Dortmunder Startup Weegee hervor. Mitgründer Daniel Timmermann hatte dabei ganz klar das Tinder-Prinzip vor Augen, es erinnert von der Funktonsweise daher ein wenig an Diggz. Die Idee zu Weegee kam Timmermann ganz klassisch, durch ein persönliches Erlebnis. Nachdem ein Freund von Timmermann eine frustrierende WG-Castingrunde mit über 150 Bewerbern hinter sich hatte, kam der Entwickler schnell auf die Idee, die WG-Suche effektiver zu gestalten.

Auf Weegee können sich Bewerber und WGs wie bei Tinder entweder nach links oder rechts wischen, und kommen somit nur mit gleichermaßen interessierten Menschen in Kontakt. Die Kontakte, die Weegee dabei vorschlägt, sind aber nicht so zufällig wie bei der Dating-App. Ein Algorithmus sortiert von vorneherein unpassende Profile aus. Raucher und Nichtraucher-WGs kommen so etwa gar nicht erst zusammen. Das soll die Suche effektiver und zeitsparender machen. Langfristig soll die App nicht nur für den Wohnungsmarkt, sondern auch für andere Produkte genutzt werden.

Auch Flatmatch, ein Zürcher Startup, setzt auf das Vermitteln per Algorithmus. „Meet. Match. Move.“ lautet das Motto hinter der App. Wie bei Weegee diente bei Flatmatch ebenfalls die Dating-App Tinder als Inspiration. Ein Algorithmus führt dabei passende Profile zusammen und erleichtert so die Wohnungssuche. Alexander von Luckner sagt, er wolle mit der App vor allem den Zeitaufwand reduzieren. Denn sowohl Wohnungssuchende als auch WGs müssen aktuell sehr viel Zeit in den Prozess investieren. Bisher gibt es Flatmatch nur in der Schweiz, ab 2018 sollen dann auch Deutschland und weitere europäische Länder hinzukommen.

Übrigens, bei Desireé Städter und Anne Pehla hat es mit der gemeinsamen WG-Gründung letztlich doch nicht ganz so geklappt wie ursprünglich geplant. Dafür wohnt Anne Pehla jetzt in einer WG und Desrieé Städter in ihrer eigenen Wohnung in Berlin.


Porträt: Sophie Werche


Image (adapted) Wohnungen by karlherl (CC0 Public Domain)


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„Konkurrenz beflügelt Innovation“: Im Gespräch mit der Gründerin Victoria Chirita

Innovation (adapted) (Image by seabass creatives [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Bald ist es wieder soweit: Am 15. Februar 2018 findet die E-Commerce Berlin Expo statt. Dieses Jahr werden 100 Aussteller, 4.000 Besucher und mehr als 40 Unternehmen aus der E-Commerce erwartet.  Außerdem dürft ihr euch auf 40 Referenten, unter anderem von L’Oreal, eBay, Facebook, Google, Zalando, und ihre spannenden Vorträge freuen.

Um euch schon vorab einen kleinen Vorgeschmack zu bieten, haben wir die Speakerin und Gründerin von DeinDesign, Victoria Chirita, für euch interviewt. Mit gerade mal 23 Jahren hat sie mit ihren Freunden und Partnern, Kyan und Manuel Noack, den Sprung ins kalte Wasser gewagt und DeinDesign gegründet. Sicherlich haben auch schon so einige von euch von der Plattform gehört: Seit 2006 kann man hier Hüllen, Folien, Shirts und vieles mehr nach Wunsch selbst gestalten.  Im Gespräch hat sie uns erzählt wie sie zur Konkurrenz steht und was sie anderen Frauen, die gründen möchten, auf den Weg geben würde.

Victoria Chirita
Victoria Chirita

Frau Chirita, was war Ihre größte Motivation, Gründerin zu werden?

Klassischerweise müsste ich hierauf antworten, dass ich mein eigener Chef sein möchte. Die Entscheidung zu eigenem Unternehmertum ist jedoch bei mir darin verwurzelt, dass ich meine Energie in Innovation stecken möchte, um Produkte zu kreieren, die das Leben vieler Menschen vereinfachen und oder verschönern. Dies kann ich als Gründer selbst in die Hand nehmen und mir sind keine Schranken gesetzt.

Die Idee zu DeinDesign ist geprägt von dem Megatrend Individualisierung. Unter anderem steigern individualisierte Produkte die Kundenbindung und haben für den Hersteller große Vorteile. Sehen Sie auch Gefahren bei diesem Trend?

Ich bewerte diesen Trend überwiegend positiv, jedoch gibt gesellschaftlich gesehen sicherlich auch Aspekte, die negativ zu betrachten sind. Ich rede von der wachsenden Ich-Bezogenheit der Deutschen und auch weltweit. Dieser Trend gefällt mir überhaupt nicht, weil wir Menschen als Kollektiv funktionieren und dieser ausgeprägte Individualismus zu Unzufriedenheit auf allen Ebenen führen kann.

DeinDesign hat mittlerweile auch ein paar Konkurrenten auf dem Markt. Was sehen Sie als größte Herausforderung in Zukunft?

Konkurrenz hilft uns besser zu verstehen, wo wir als Firma stehen und worin wir uns von Anderen unterscheiden. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, so ist Konkurrenz nützlich und sogar notwendig. Denn Innovation ist der Schlüssel dafür, die Nase im Rennen vorn zu haben. Und Konkurrenz beflügelt Innovation.

Die Online-Gründerszene ist immer noch eine Männerdomäne. Was würden Sie jeder Frau auf den Weg geben, die gründen möchte?

Sie soll es einfach machen! Ich finde dieses Männer- und Frauending irgendwie unpassend. Egal ob Mann oder Frau, wer eine Idee hat, für die sie oder er brennt und ein gewisses Maß an Mut und Durchhaltevermögen mitbringt, dem steht einer Gründung geschlechterübergreifend nichts im Wege.

Mittlerweile arbeiten rund 100 Mitarbeiter in ihrem Unternehmen. Werden Frauen bei DeinDesign gefördert?

Frauen werden bei DeinDesign nicht speziell gefördert, sondern jeder Mitarbeiter erhält bei uns eine individuelle Förderung. Uns geht es besonders darum, persönliche Stärken herauszukristallisieren und diese zielgerichtet auszubauen.

Im Februar werden Sie zusammen mit anderen Speakern auf der E-Commerce Berlin Expo 2018 über die E-Commerce Industrie sprechen. Können Sie uns sagen, worüber genau ihr Thema ist und was das Publikum erwarten kann?

Es wird eine spannende Reise zum Thema Brandentwicklung durch die letzten 12 Jahre DeinDesign.

Falls ihr jetzt neugierig auf weitere spannende Themen seid und mehr über die E-Commerce Branche erfahren wollt, dann sichert euch jetzt ein kostenloses Ticket für die Expo 2018! 


Image (adapted) „Innovation“ by seabass creatives [CC0 Public Domain]


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Die Netzpiloten sind Partner des Marketingmanagementkongress 2017

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Innovative Marketers aufgepasst! Vom 30.11 – 1.12 läd der MMK zum dritten Mal zum intensiven Austausch im Berliner Kongresszentrum bcc ein. Rund 600 Marketers aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden vor Ort sein und das Thema des Kongresses „Start the Game“ in den Fokus rücken: Dieses Jahr geht es um die Handlung und damit die Umsetzung aktueller theoretischer Erkenntnisse und Trends des digitalen Marketings.

Neben der Vorstellung der neusten Plattformen und der hippsten Content-Strategien, wird der Blick über den Tellerrand gewagt und die Frage gestellt: Wo liegt eigentlich mittlerweile die Kernkompetenz des Marketers?

So werden die Erfahrungen der international renommierten Referenten in fünf Themenstränge aufgeteilt: Dazu gehören „Leadership & Organisation“, „Brand Purpose & Experience“, „Content &Channels“ bis zu „Next Level“ und „Analytics“. So schafft MMK die ganze Bandbreite des Handlunsgfeldes innovativer Marketer aufzuzeigen und abzudecken.

Auf diese zwei Keynotes dürft ihr euch besonders freuen: Polly LaBarre, Gründerin des Fast Company Magazines untersucht seit 2 Dekaden innovationsfördernde Management- und Unternehmensstrukturen und zeigt auf, wie Innovation in den Alltag integriert werden kann. David Mattin, Global Heads of Trends und Insights, gilt als der Yoda des technologischen, sozialen und kulturellen Wandels. Schon jetzt wird er euch fünf Trends verraten, die die Konsumentenerwartungen im Jahr 2018 prägen werden.

Hier findet ihr weitere Informationen und das ganze Programm. Und das Beste: Mit dem Code PARTNERMMK17 gibt es 300 Euro Rabatt bei der Anmeldung.

Worauf wartet ihr? Start the Game!

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„Wir wollen, dass man weniger Kopfhörer hört und mehr Musik“ – Interview mit Axel Grell von Sennheiser

Kopfhörer sennheiser_titelbild_image by anne jerratsch

Wer am vergangenen Wochenende auf der Kopfhörer-Messe CanJam in Berlin unterwegs war, kam an ihm nicht vorbei: Axel Grell, der so etwas wie der Botschafter für High-End-Kopfhörertechnik ist, wirbelte von Stand zu Stand und tauschte sich nicht nur mit Branchenkollegen, sondern auch mit Besuchern rege über die Messeneuigkeiten aus. Schnell wird klar: Axel Grell ist durch und durch ein Audiomensch. Der Manager Portfolio Audiophile und Chefentwickler beim deutschen Traditionsunternehmen Sennheiser hat nicht nur den HE 1, unter Audiophilen auch bekannt als die „besten Kopfhörer der Welt“ mitentwickelt, sondern überlegt sich ständig neue Möglichkeiten, wie man Klangerlebnisse verbessern kann. Ich habe mich für die Netzpiloten mit ihm über die Faszination von Audiotechnik unterhalten – denn hier spielen die Gefühle mindestens eine ebenso wichtige Rolle wie das Technikwissen.

Netzpiloten: Was finden Sie an der Arbeit mit Soundtechnik so spannend?

Axel Grell: Es gibt Menschen, die sind mehr auf optische Eindrücke fixiert und nehmen gar nicht viel wahr. Das merkt man auch, wenn man heutzutage in moderne Kneipen oder Restaurants geht. Die sehen zwar toll aus, sind aber akustisch grausam und kalt. Ich denke, ich bin eher ein Ohren-Mensch. Ich nehme meine Umwelt sehr stark akustisch wahr. Und ich habe schon als Kind Lautsprecher gebaut, mein Vater hat mich dazu gebracht. Ich war auch in der Teeniezeit mal in einer Band, aber da war ich ziemlich mies. Glücklicherweise war ich ein ziemlich guter Mischer, ich fand es toll, wie man den Klang gestalten kann.

Hier erklärt Axel Grell auf der CanJam 2017, wo ein Kopfhörerbügel sitzen muss.

Muss man für Ihren Job ein besonderes Gehör haben?

Es hilft, viel Musik zu hören. Und zwar nicht nur von der Konserve, das ist ja schon wieder vorgefiltert, sondern eben auch richtige Musik. Man sollte lernen, Musik zu hören und den Produktionsprozess zu kennen, das hilft eine ganze Menge. Einfach, um einschätzen zu können: Ja, so klingt das richtig.

Was haben Sie für Möglichkeiten bei Sennheiser bekommen?

Ein Unternehmen wie Sennheiser bietet technisch so viele Möglichkeiten, von denen man sonst nur träumen kann. Es gibt Labore, deren Ausstattung in die Millionen geht. Wir haben große Fortschritte in Akustik gemacht. Und das ist genau der Punkt. Die schwierigen Dinge, seitdem es CDs gibt und diese digitale Verarbeitungskette, die ist natürlich auch immer verbesserbar. Das große Problem ist allerdings nach wie vor, Schall in Strom zu verwandeln und dann wiederum den Strom wieder in Schall zu verwandeln. Und genau das ist das, was Sennheiser gut kann. Wir wollen dass es dem Hörer kalt den Rücken runter rieselt, weil es sich so toll anhört. Das ist so ein Effekt, der passiert spontan. Leute hören Musik, die sie vielleicht auch gut kennen, die sie mitgebracht haben und urplötzlich läuft ihnen eine Träne aus den Augen. Das habe ich mehrfach erlebt. Das kann man nicht steuern.

Welche Rolle spielt der HE 1 dabei?

Mit dem HE-1 habe wir einen Standard erreicht, der für die nächsten 25 Jahre gut ist. Das Vorgängermodell war der Overvoice, der war um 1990 herum der neueste Stand. In der Akustik gibt es Verbesserungen, aber so riesige Schritte gibt es nicht. Aber es geht immer noch ein bisschen besser.

Worauf haben Sie bei der Entwicklung des HE 1 am meisten Wert gelegt?

Wir haben sehr, sehr viel Entwicklungszeit reingesteckt, damit der Wandler perfekt wurde. Der Klirrfaktor ist hier ganz besonders niedrig. Der Klirrfaktor kann man vielleicht mit Nebel vergleichen – etwas, was im Originalbild nicht drin ist. Der Frequenzbereich reicht von so tief wie möglich bis so hoch wie möglich, etwa bis 100 Kilohertz. Kein Mensch kann das hören, ich persönlich höre bis zwölf, dreizehn Kilohertz, dann ist Schluss. Das ist altersgemäß eben so.  Also warum macht man dann solche Wandler? Ein Wandler, der so weit funktioniert, arbeitet in einem Bereich, den die Menschen hören, absolut sauber. Früher waren wir glücklich, wenn wir bei Wandlern irgendwie 22 Kilohertz hinschreiben konnten. Bei manchen Kopfhörern hab es furchtbares Gezappel bei den oberen Frequenzen. Wir wollen, dass man weniger Kopfhörer hört und mehr Musik.

Der HE-1 von Sennheiser war eines der Highlights auf der CanJam 2017.

Gibt es denn eigentlich den perfekten Sound? Also den einen Sound, den jeder toll findet?

Nein. Den gibt es nicht, es ist immer eine Frage des Geschmacks.

Seit neuestem hat Apple die Klinke-Buchsen abgeschafft. Wie bewerten Sie den Trend zum kabellosen Hören, vor allem bei mobilen Geräten?

Heute ist ja alles auf Bluetooth ausgerichtet. Dabei ist das ein Standard, der nicht dazu gemacht wurde, um Musik zu übertragen. Es ging eigentlich um alle möglichen Gerätschaften und um Sprachübertragung, also um zu telefonieren. Der Standard-Codec von Bluetooth ist SBC, der klingt nicht gut. Es klingt wie eine singende Säge. Allerdings hat Apple AAC als Standard eingeführt, das klingt schon durchaus annehmbar. Bei Android ist App-Tags sehr verbreitet. Wir von Sennheiser haben auch Bluetooth-Kopfhörer, aber nicht im hochpreisigen Segment, weil einfach dafür die Übertragungstechnik und Übertragungsqualität nicht gut genug war.

Ist das die Zukunft? Werden wir uns irgendwann grundsätzlich von Kabeln verabschieden?

Ich denke, die Zukunft ist schon drahtlos. Aber es wird immer, wahrscheinlich in einer Nische für die so absolut tollen Lösungen, noch eine bedrahtete Lösung geben. Vielleicht geht es irgendwann mal. Man soll nie „Nie“ sagen.

Was sind derzeit die Trends, wenn es um 3D-Sounds geht?

Wir versuchen mit unserer Ambeo-Mikrofon-Technik tatsächlich Räume zu erfassen, so wie sie sind, auch für Live-Übertragungen aus Fußballstadien. Wir können den Sound so darstellen, als säße man mitten im Stadion. Das ist schon cooler, als einfach das vorne aus dem kleinen Fernseh-Lautsprecher rausquäkt. Den Raum so mitzuübertragen, ist natürlich ein Ziel, vor allem beim Kopfhörer. Und es gibt mehrere Ansätze, wie man das hinbekommt, den Sound aus dem Kopf rauszukriegen. Wir arbeiten bereits in unseren Forschungslaboren daran.

Es gibt auch Lösungen, aber die sind noch viel zu teuer für den Markt. Was wirklich sehr cool wäre: Wenn man Kopfhörer hätte, die wissen, wie ich meinen Kopf halte, mit Lage-Sensoren drin oder so etwas. Mit denen könnte man sich durch den Raum bewegen und es hört sich immer richtig und natürlich an.

Gibt es irgendwann auch vielleicht die Entwicklung von diesem Modell des Kopfhörers weg, so dass man nichts mehr direkt im oder auf dem Ohr hat?

Wir haben schon einmal einen Versuch mit einem Gerät gemacht, dem Surrounder. Das war so ein Ding, was man sich auf die Schultern gelegt hat, das war insbesondere auch für Gaming ziemlich spannend. Da hatte man wirklich diesen Eindruck, die Sachen sind tatsächlich um einen herum und nicht im Kopf. Das war aber nicht besonders erfolgreich, wahrscheinlich war es zu ungewöhnlich. Vielleicht gibt es irgendwann so etwas in der Art, noch einmal, warum nicht.

Eine kleine Servicefrage: Worauf sollte man beim Kopfhörerkauf am meisten achten?

Als erstes ist natürlich die Frage wichtig, wofür man das Ding wirklich braucht. Ist man immer unterwegs, wäre etwas Drahtloses gut. Sollen die Kopfhörer geschlossen oder offen sein? Wie empfindlich ist der einzelne mit seinen Ohren? Manche Leute können es überhaupt nicht ab, etwas in die Ohren zu stecken. Andere Leute finden es furchtbar, wenn sie etwas um die Ohren herumhaben, das ist Geschmackssache. Und dann muss man natürlich hören. Ein bißchen Bauchgefühl ist da immer mit dabei.

Eine Sache, die immer unterschätzt wird: Der Kopfhörer muss robust sein. Und ich muss wissen, wie ich normalerweise mit ihm umgehe. Schmeiße ich ihn einfach in meine Tasche, ist es nicht ratsam, eine hochglänzende Oberfläche zu wählen. Wenn der Kopfhörer ein schönes Leder um die Hörmuscheln hat, sind die nicht so empfindlich.  Und wenn das Leder altert, kriegt es eine Patina, das sieht aber immer noch gut aus. Das ist wie bei einer Lederjacke oder einer Tasche. Außerdem ein kleiner Tipp: Die Kopfhörerkabel verknoten sich nicht so schnell, wenn sie nicht ganz rund sind.

Aber grundsätzlich gilt, wenn man Musik mag, sollte man an den Kopfhörern nicht sparen. In der Musik steckt sehr, sehr viel mehr. Es gibt Aufnahmen, die ich ewig lange kenne und die ich mit unserem HE-1 gehört habe. Da habe ich Dinge gehört habe, die habe ich vorher noch nie gehört. Das ist einfach Wahnsinn.

Gibt es irgendetwas, das Sie furchtbar gerne mal entwickeln wollen?

Ideal wäre ein persönliches Beschallungssystem. Ich nenne es jetzt mal nicht Kopfhörer.

Für mobil oder zu Hause? Oder beides?

Für mich, für überall. Es sollte wie ein Kopfhörer funktionieren und nur mich beschallen. Es dürfte nicht auf meinen Kopf drücken, wie eine Art virtueller Lautsprecher, der eigentlich so gut ist wie ein Kopfhörer, aber eben kein Kopfhörer ist. Das wäre etwas, das hätte ich gerne. Man könnte auch eine Art drahtlose Schnittstelle entwickeln. Bei der Entwicklung von Cochlear-Implantaten sind die Kollegen aus der Medizin schon nah dran an dem, was ich meine. Allerdings weiß ich nicht, ob ich es benutzen würde, wenn man dafür eine OP braucht. Andererseits: Vielen Menschen ist vielleicht auch gar nicht bewusst, dass sie auch im Traum hören können, und manchmal träumen sie auch Musik. Das ist schon verdammt nah dran.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitgeben?

Das Wichtigste ist: Hört Musik! Und zwar viel davon! Nur so lernen wir, unserem Gehör zu vertrauen.

Vielen Dank für das Interview.


Images by Anne Jerratsch


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Die Netzpiloten sind Partner der INREACH 2017

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Ihr habt Lust von A, wie Advertorials, bis Z, wie (ROI)Zahlen, alles über Influencer Marketing zu erfahren? Dann seid ihr bei der INREACH 2017 genau richtig!

Am 10. November 2017 ist es wieder soweit: Die Kommunikationsagentur Brandpunkt veranstaltet die #INREACH17 in Berlin. Zur Brandpunktfamilie gehört auch Futurebiz, einer der führenden deutschsprachigen Businessblogs aus dem Bereich Digital Marketing & Social Media. Erstmalig möchte die #INREACH17 den Influencer Marketplace für Marken starten.

Das diesjährige Motto „Where Brands meet Influencers“ soll das Zusammenführen von Marken und Influencern vertiefen. Mehr Infos findet ihr im Programm.

Seit 2015 ist sie der wichtigste Influencer Marketing Branchentreff in Deutschland. In den Bolle Festsälen in Berlin werden dieses Jahr 450 Besucher, 300 Brands und 150 Influencer erwartet. Unter den Speakern werden unter andrem Thorsten Mühl von Walt Disney und Maxi Gräff von Microsoft dabei sein.

Ob angehender Influencer, etablierter Influencer oder einfach nur neugieriger Social Media Nutzer – sichert euch jetzt noch ein Ticket. Es lohnt sich!

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Die Netzpiloten sind Partner der OMCap 2017

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Ihr wollt alles über Trends wissen – welche bleiben, welche kommen und wie man sie praktisch umsetzen kann? Dann seid ihr bei der OMCap genau richtig! Dieses Jahr sind wieder die besten Online-Marketer für euch auf der Bühne.

Was erwartet euch auf der OMCap?

Am 18. Oktober 2017, dem Vortag der Konferenz, finden vier Intensivseminare statt, in denen ihr alles über Content-Marketing, Onpage-SEO, Offpage-SEO, AdWords und SEA erfahren werdet. Durch Gruppen von maximal 20 Teilnehmern wird euch ein aktiver Wissensaustausch mit erstklassigen Experten garantiert. Hier könnt ihr mehr darüber erfahren.

Und am 19. Oktober 2017 geht es weiter:  Das All-inclusive-Event der OMCap bietet euch spannende Vorträge nationaler und internationaler Speaker und geballtes Online-Marketing-Know-how an. Die Themen sind vielfältig und aktuell: Von SEO, SEA, Display-Advertising, User-Experience, E-Mail-Marketing, Mobile-Marketing, Social-Marketing, Conversion-Optimierung, Analytics und Content–Marketing ist alles dabei. Hier könnt ihr mehr zu dem Programm am Puls der OMCap erfahren.

Es wird deutlich, die OMCap ist so vielfältig wie die Hauptstadt selbst – also nichts wie los: Hier könnt ihr euch Tickets sichern!

Wo & wann?

Online-Marketing-Seminare am 18. Oktober 2017: Performics, Paul-Lincke-Ufer, 39/40, 10999 Berlin

Online-Marketing-Konferenz am 19. Oktober 2017: Spreegalerie Alexanderplatz, Am Kögel 2, 10179 Berlin

 

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Alten Vorständen und Aufsichtsräten fehlt die digitale Expertise – Plädoyer für Nerds in der Chefetage

Teamwork in the workplace (adapted) (Image by Štefan Štefan?ík [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Unternehmerisches Denken und Digitalkompetenz werden häufig als die zentralen Schlüsselfähigkeiten für die Meisterung der Herausforderungen im digitalen Zeitalter genannt. Grund genug für das Forscherteam von Julian Kawohl, Professor für Strategisches Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, einmal genauer hinzusehen, inwieweit deutsche Vorstände in DAX- und MDAX-Konzerne hierfür entsprechende Erfahrungen mitbringen. Das Ergebnis ist niederschmetternd. „Die Befunde haben uns in ihrer Radikalität erstaunt. Nur 25 Prozent der untersuchten 411 Lebensläufe kann unternehmerische Erfahrungen vorweisen und acht Prozent verfügen über Digitalerfahrungen“, so Kawohl im Netzpiloten-Interview.

Auch das Durchschnittsalter der Vorstände spricht nicht für frische Geister in den größeren Unternehmen. Es liegt bei knapp 53 Jahren. „Volkswagen hat den ältesten Vorstand. Der geht auf die 60 zu“, kommentiert der Wissenschaftler. Hier liegt vielleicht eine Ursache für das rückwärtsgewandte Dieselniveau der Wolfsburger Top-Manager. Interessant sind die Indikatoren für die relativ austauscharme Luft auf den obersten Etagen der Konzern-Führungsriegen in Deutschland.

Wer im Kamin hochfährt, bleibt im alten Trott

„Wer klassische Konzernkarrieren macht und den Kamin hochfährt, kann kaum Außenerfahrungen sammeln im digitalen Kontext oder im Umfeld von Startups. Auch die unternehmerische Expertise bleibt auf der Strecke“, so Kawohl. Er selbst hat bei AXA erlebt, wie Vorstandsberufungen ablaufen. Da werden klassische Headhunter beauftragt, die dieses Geschäft schon seit Jahrzehnten erledigen. Es sind immer die üblichen Adressen. Die bekommen ein Profil und schauen in ihrem alten Netzwerk nach geeigneten Kandidaten. Manchmal sind es auch Seilschaften, die von ehemaligen Unternehmenschefs organisiert werden. Das Suchfeld sei so ausgeprägt, den alten Kreislauf der Deutschland AG in Betrieb zu halten, weiß Kawohl: „Unter solchen Bedingungen kann wenig Neues von außen kommen.“

Juristen und Controller in Aufsichtsräten Teil des Kreisverkehrs der Deutschland AG

Zudem erschwert die Zusammensetzung der Aufsichtsräte die Findung von digitalen Talenten. In diesen Gremien sitzen ehemalige Vorstände, Juristen, Controller, institutionelle Anleger oder irgendwelche milliardenschweren Investoren. Sie sind Teil des alten Kreisverkehrs und eher an geschlossenen Formationen interessiert. „Die kulturellen Unterschiede zwischen denjenigen Nachwuchskräften, die man dringend braucht und den alten Tankern, die transformiert werden müssen, sind doch sehr groß. Da hilft dann auch die Gründung von Labs oder der Kauf von Startups nicht weiter“, erläutert Kawohl gegenüber den Netzpiloten.

Axel Springer: 90 Prozent der Top-Manager ausgewechselt

Wie sich das in der radikalen Form ändern lässt, belegt das Beispiel des Axel Springer Verlages: „Die erwirtschaften mittlerweile deutlich mehr als die Hälfte des Umsatzes und des Gewinns über digitale Themen. Das Medienunternehmen ist durch einen extrem schmerzhaften Prozess gegangen. In zehn Jahren wurden 90 Prozent des Top-Managements ausgetauscht“, so Kawohl. Für Daimler wäre das wohl etwas zu sportlich. Aber prinzipiell muss es eine Verjüngung des Vorstandsteams und eine Mischung der Struktur in der obersten Führungsetage geben.

Empfehlungen für Konzerne

Folgende Vorschläge macht die Studie der HTW-Berlin: Aufbau von Senior-Junior-Vorstandstandems zur gegenseitigen Befruchtung; Vermehrte Job-Rotation und Einsatz der Vorstandskandidaten in Digitalbereichen und ?internen Startups; Gezielte Übernahme von Startups inklusive deren Gründerteam und Einsatz in ?Topmanagement-Positionen im Mutterkonzern ?- gelingt nur bei einem Kulturwandel.

Dazu kommen Rekrutierung des Topmanagements auch für klassische Business-Ressorts von außen in der ?Start-up-Szene; Schaffung eines Umfelds, das es Talenten aus der Digitalszene und ehemaligen Unternehmern ?ermöglicht, in das Topmanagement etablierter Unternehmen aufzusteigen; Besetzung des Aufsichtsrats und hier insbesondere des Nominierungsausschusses durch ?Personen mit Entrepreneurship- und Digitalerfahrung; Schaffung von externen Beiräten zum Coaching von Aufsichtsrat und Vorstand für die ?Vorstandsnachfolgeplanung.

„Insbesondere aus Sicht der Investoren ist es wichtig, dass Unternehmensvorstände nicht nur über das theoretische Wissen verfügen, den digitalen Wandel zu gestalten. Konkret bedeutet dies, dass Investoren bereit sind, einen höheren Preis zu zahlen für ein Unternehmen, das mit der digitalen Transformation konfrontiert wird, wenn es von einem Vorstand geleitet wird, der diese strategischen Herausforderungen auch durch seine Persönlichkeit verkörpert“, betont Kawohl.

Digitalisierung reicht nicht aus

Dabei darf die reine Digitalisierung nicht mit der digitalen Transformation verwechselt werden. Darauf verweist der CIO-Kurator Stefan Pfeiffer: „Digitale Technologien haben wir auch schon zu Zeiten von SAP- und PeopleSoft-Einführungen und auch vorher genutzt, um Prozesse zu automatisieren.“ 

Es sei eben nicht damit getan, „nur“ in neue und bessere Technologien zu investieren, um die Organisation auf Effizienz zu trimmen. Dieser Denkansatz dominiert in vielen Unternehmen. Wahre digitale Transformation erfordere einen fundamentalen Wandel, wie Leute arbeiten und welche Angebote man Kunden mache. Bestehende IT Systeme – die viel zitierten Legacy-Systeme – seien oft eher eine Bürde denn eine Hilfe, schreibt Pfeiffer.

Auch das spricht für die Rekrutierung von neuen Führungskräften, die Erfahrungen bei der Etablierung von digitalen Geschäftsmodellen haben.

Digitale Weiterbildung in Eco-Systemen

Einen weiteren Weg skizzierte eine Expertenrunde des Bundesverbandes der Unternehmensberatungen (BDU) auf der Kölner Fachmesse Zukunft Personal. Kenntnisse in Data Science, Künstlicher Intelligenz, Internet der Dinge, Umbau der Wertschöpfungsketten, digitale Veredelung von Diensten und Produkten sollten fester Bestandteil der beruflichen Weiterbildung sein. Allerdings nicht mit Silo-Denken: „Am Ende sucht die Wirtschaft funktionsübergreifend die gleichen Profile und Skills und in der digitalen Transformation laufen die Entwicklungen zu schnell, um sie selbst auszubilden“, sagt Yvonne Balzer Direktorin und Mitglied der Geschäftsleitung von Kienbaum. Die Eco-Systeme werden unternehmensübergreifende Themen noch mehr zusammenbringen und die Funktionsgrenzen in den Unternehmen gnadenlos aufweichen, so die Prognose der Talkrunde. Der Trend sollte auch bei der Gewinnung von digitalen Talenten zur Share Economy gehen.

Mit geschlossenen Zirkeln und Kaminkarrieren werden sich die DAX- und MDAX-Konzerne schwer tun, die Vorstände zu Super-Nerds zu verwandeln. Das Notiz-Amt empfiehlt den Personalexperten die Zusammenarbeit mit dem Chaos Computer Club. Die Vorgestern-Headhunter sollten in den verdienten Ruhestand verabschiedet werden. Wer weitere Infos zur Studie von Professor Kawohl bekommen möchte, kann sich direkt an das Notiz-Amt wenden.


Image (adapted) Teamwork in the workplace by Štefan Štefan?ík (CC0 Public Domain)


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Die Netzpiloten sind Partner der Codemotion Berlin 2017

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Auch dieses Jahr wird die Kulturbrauerei in Berlin als Standort der diesjährigen Codemotion gut gefüllt sein: Mit einem internationalen Netzwerk von 30 000 Entwicklern und 350 Sprechern ist die Codemotion eine der größten Tech-Konferenzen in Europa. Die Konferenz wird dieses Jahr am 12. und 13. Oktober stattfinden und bietet internationalen Entwicklern, Ingenieuren und Kodierern die perfekte  Plattform, um sich über aktuelle Themen sowie neue Ideen und Projekte rund um das Thema Kodierung auszutauschen.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es bei der Codemotion so abläuft, kannst du dir hier die Bilder vom letzten Jahr ansehen.

Das sind die Hauptziele der Codemotion in diesem Jahr

  • mehr Interaktion mit der Community durch die Integration der einzelnen Gemeinschaftsstadien

  • eine ausgeglichene Mischung aus Tech-Reden und Seitenprogrammierung

  • relevante Hauptgedanken und ein hochkarätiges Konferenzprogramm

  • Komfortable Sozialräume für Wissensaustausch und Vernetzung

Das Programm der Codemotion beinhaltet unter anderem Themen wie „Keynote“, „Mobile“, „Cloud/Big Data“, „Security“ „Innovation“ und viele mehr. Die Speaker kommen aus bekannten Unternehmen wie Mozilla und Microsoft. Dabei sind alle Programmsprachen und –technologien willkommen. Ziel ist es, Entwickler zusammen zu bringen, die „outside the box“ denken können und die Schnittstellen zwischen Technik und Programmierung verstehen.

Die Codemotion erwartet dieses Jahr über 500 Besucher – und du kannst dabei sein!  Dich erwartet die einmalige Gelegenheit dein Wissen, deine Inspirationen und deine Begeisterung über alle Facetten der Kodierung mit anderen zu teilen und weiter zu verbreiten. Ein Ticket kannst du dir hier sichern.

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Datenschutz: Nach wie vor von Bedeutung

Datenschutz (Image by TBIT(CC0 Public Domain)via Pixabay)

Unter dem Motto “Rettet die Grundrechte” fand am 09.09.2017 in Berlin eine Protestkundgebung statt. Zeit, sich einmal damit zu beschäftigen, wie es um die Datenschutz-Bewegung in Deutschland derzeit bestellt ist – und welche Grundrechte überhaupt gerettet werden sollen. Vor allem Letzteres scheint aktuell vielen Menschen nicht bewusst zu sein. Datenschutz wird häufig als isoliertes Nischenthema wahrgenommen – dabei ist er alles andere als das.

Zahlreiche Überwachungsgesetze

In der letzten Legislaturperiode wurden zahlreiche Überwachungsgesetze verschärft oder neu eingeführt. Die Vorratsdatenspeicherung wurde nach langem Hin und Her wieder eingeführt, Staatstrojaner sollen verstärkt und zukünftig sogar bei Alltagskriminalität eingesetzt werden und fragwürdige Internet-Überwachungspraktiken der Geheimdienste wurden durch das BND-Gesetz legitimiert. Auch die Meinungs- und Pressefreiheit ist unter Beschuss – sei es durch die den Quellenschutz gefährdende massive Überwachung oder durch fehlgeleitete Gesetze wie das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Daneben gibt es weitere kontroverse Pläne zur Inneren Sicherheit, wie etwa den weiteren Ausbau der Video-Überwachung (womöglich mit Gesichtserkennung).

Angesichts dieser desaströsen Situation beschlossen einige Aktivistinnen und Aktivisten, vor der Bundestagswahl ein Zeichen zu setzen. Sie wollten deutlich machen, dass sie das Verhalten der Regierung weder billigen noch dulden – und dass der Widerstand gegen freiheitsfeindliche Sicherheitsgesetze auch nach der Bundestagswahl weiter gehen wird. Am 09.09.2017 veranstalteten sie daher eine Protestveranstaltung, bestehend aus Demonstrationszug, Reden und Freiheitsfest, in Berlin.

Datenschutz – nicht relevant?

Die Protestkundgebung erhielt nicht die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit wie Veranstaltungen zum Thema vor fünf oder zehn Jahren. Das mag einerseits der kurzen Vorbereitungszeit und dem nasskalten Herbstwetter geschuldet sein. Andererseits herrscht aber momentan auch in Teilen der Bevölkerung offenbar die Meinung vor, Datenschutz sei kein aktuell bedeutsames Thema.

Doch warum ist das so? An einer Entschärfung der politischen Situation kann es beim besten Willen nicht liegen – um diese Theorie zu widerlegen, reicht neben den aufgezählten Maßnahmen schon der Name Edward Snowden.

Es geht um Kontrolle

Woher kommt also dann das zwar vorhandene, aber doch aktuell eher gedämpfte Interesse am Datenschutz? Eine teilweise geäußerte Empfindung mancher Menschen ist, dass es aktuell wichtigere Probleme gebe, als den Datenschutz.

Es ist gut möglich, dass einige, womöglich sogar viele Menschen, so empfinden angesichts der aktuellen politischen und sozialen Probleme. Doch ist diese Denkweise berechtigt? Wohl nur, wenn Datenschutz allein als isoliertes Phänomen betrachtet wird. Geht es einem einzig und allein um die Möglichkeit, unbeobachtet E-Mails zu schreiben, ist es wohl berechtigt, diesen Wunsch hinter anderen, etwa nach Sicherheit oder sozialer Gerechtigkeit, zurückstehen zu lassen. Doch in der Realität geht es niemals nur darum. Überwachung ist kein Selbstzweck.

Es geht nur in den seltensten Fällen um brennendes Interesse am Leben anderer Personen. Es geht vielmehr um Kontrolle. Überwachung schafft oder verfestigt Machtverhältnisse. Sie gibt den Mächtigen Druckmittel in die Hand und macht den Weniger-Mächtigen, den Überwachten, oft so viel Angst, dass sie ihr Verhalten aus eigener Entscheidung heraus ändern, sich konformistischer verhalten und auf Wahrnehmung ihrer Freiheiten, insbesondere der Meinungsfreiheit, verzichten . So wird der Grundstein gelegt für eine Gesellschaft, in der auch andere Grundrechte nicht mehr selbstverständlich sind – denn wer sollte sie bei solchen Machtverhältnissen einfordern? Dieser Zusammenhänge sollten sich diejenigen, die Datenschutz für ein weniger bedeutsames Randgruppen-Thema halten, bewusst sein. Datenschutz ist alles andere als ein First World Problem einiger Nerds.

Hier wäre womöglich auch bei der Kommunikation mit der Bevölkerung anzusetzen. Noch immer machen manche Aktivistinnen und Aktivisten den Fehler, das Thema Datenschutz in ihrer Argumentation zu technisch anzugehen, statt die gesellschaftlichen Auswirkungen – die nicht technikaffine Menschen ebenso betreffen – in den Vordergrund zu stellen.

Zeit zum Handeln

Trotz aller dieser Missverständnisse steht fest: Es gibt durchaus eine signifikante Gruppe von Menschen, die grundsätzlich für das Thema Datenschutz zu mobilisieren ist. So interessieren sich zum Beispiel seit den Snowden-Enthüllungen deutlich mehr Menschen für Verschlüsselung und digitale Selbstverteidigung – so viele, dass auch Mainstream-Kommunikations-Software zunehmend auf Verschlüsselung setzt.

Hier gilt es anzuknüpfen und zukünftig das Potential noch besser zu nutzen. Das Thema Datenschutz ist nach wie vor von höchster Relevanz und wird es auch in nächster Zeit bleiben. Die Herausforderung ist nun, dies der Bevölkerung klar zu machen und sie zum Handeln zu bewegen.


Image(adapted)„Datenschutz“by TBIT [CC0 Public Domain]


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Die Netzpiloten sind Partner der Big Data Minds 2017

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In Berlin findet am 18. und 19. September die Big Data Minds 2017 statt. Hier dreht sich alles um große Datenmengen. Das Motto lautet dieses Jahr „Von Big zu Smart Data“. Die Big Data Minds ist das größte Event seiner Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über 150 CIOs, CTOs, Data Warehouse Experten, Data Scientists und BI Spezialisten aller datenintensiven Branchen werden vor Ort sein.

Bei der Big Data Minds, die schon zum fünften Mal stattfindet, handelt es sich um ein anwenderzentriertes Event, auf dem Konzepte, Lösungen und Architekturen zur Speicherung und effizienten Verarbeitung großer Datenmengen präsentiert werden. Es wird einen Stream zum Thema Data Lake Implementation und einen zum Thema Machine Learning geben. 6 World Cafés, 4 Icebreaker Sessions, 6 Round Table Diskussionen und mehr als 20 konkrete Business Cases warten auf euch, bei denen ihr die Möglichkeit habt, neue Inspiration für den strategischen und praktischen Umgang mit Big Data zu sammeln.

Interessante Speaker und spannende Themen

Zu den Speakern, auf die ihr euch bei der Big Data Minds 2017 freuen könnt, gehören:

Die Location ist das Maritim proArte Hotel in Berlin. Hier könnt ihr eure Tickets buchen.

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Von Wunderlist zu Microsoft To-Do: Die neue Strategie hinter der Aufgaben-App

Microsoft To-Do

Ohne digitale Aufgaben-Listen können viele Wissensarbeiter von heute gar nicht mehr ihren Alltag bestreiten. Wunderlist zählt zu den beliebtesten Apps fürs Task-Management. Daher war das Bedauern groß, als Microsoft bekanntgab, die App zugunsten der Nachfolger-Anwendung Microsoft To-Do einzustellen. Noch größer wurden die Bedenken, als im April 2017 eine öffentliche Vorab-Version von To-Do erschien, die dem Vorbild noch nicht das Wasser reichen kann. Warum Microsoft dennoch diesen Schritt gegangen ist und inwiefern To-Do am Ende viel besser als Wunderlist sein soll, erklärte uns Ori Artmann im Interview. Er ist bei Microsoft Deutschland General Manager für die Task-Management-Tools Microsoft To-Do und Wunderlist. In dieser Funktion verantwortet Artman am Berliner Standort des Unternehmens alle Bereiche der Produktentwicklung: von Design über Engineering, Business Development und Marketing.

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Microsoft-Manager Ori Artmann (Image by Ori Artmann)

Netzpiloten: Die Bewertungen der Preview-Version von To-Do im Play Store und im App Store waren insbesondere kurz nach dem Launch im April 2017 zum Teil vernichtend. Können Sie die Kritik nachvollziehen?

Ori Artmann: Die Kommunikation mit der Community gehört zum Kern der Preview und zur Philosophie von Microsoft, denn wir entwickeln unsere Anwendungen in enger Zusammenarbeit mit den Anwendern und ihren Bedürfnissen. Bei Windows 10 haben wir dadurch beispielsweise sehr wertvolles Feedback erhalten – noch heute kann die Community aktiv an der Gestaltung teilhaben. Durch einen solchen Testbetrieb erfahren wir viel mehr über ihre Anforderungen oder Bedürfnisse als wenn wir versuchen, die App im stillen Kämmerlein zu entwickeln. Ich kann die Kritik also nicht nur nachvollziehen; sie ist sehr willkommen und für die Weiterentwicklung von Microsoft To-Do essentiell.

Eine unfertige Version zu veröffentlichen, selbst wenn sie als Preview gekennzeichnet ist, ist riskant. Inwiefern hat sich das Risiko gelohnt? Was haben Sie bisher aus dem Feedback gelernt?

Man kann das natürlich als riskant bezeichnen – aber auch als Chance. Aus unserer Sicht ist es viel mehr die einzige Möglichkeit, um unser Ziel zu erreichen, Anwendungen zu entwickeln, die den Nutzern wirklich helfen und die Menschen und Organisationen dazu befähigen, mehr zu erreichen. Dafür müssen wir die Anforderungen der Anwender in den Entwicklungsprozess einbeziehen. Anfänglich kritische Stimmen begreifen wir nicht als Risiko, sie sind für uns vielmehr hilfreich. Die Bewertungen in den App Stores haben sich nach den Updates auch bereits verändert. Das Feedback zeigt uns, dass die Grundidee bei den Nutzern sehr gut ankommt. Im Entwicklungsprozess lassen wir nun die weiteren Punkte einfließen.

Viele Nutzer sind enttäuscht, dass Microsoft Wunderlist den Stecker zieht. Wie gehen Sie damit um?

Microsoft To-Do stammt aus der Feder des Wunderlist-Teams, die Idee der App lebt in To-Do also weiter. Wir finden es aber noch wichtiger, dass sich die Idee von Wunderlist in To-Do auch weiterentwickelt, wir möchten sie auf ein neues Level bringen. Die neue Aufgabenverwaltung lebt von der genialen Einfachheit von Wunderlist, wird aber intelligenter, persönlicher und intuitiver sein – und noch tiefer in Office 365 integriert. Wunderlist war ein erster Schritt zum besseren Management von Aufgaben – Microsoft To-Do ist der nächste.

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Microsoft To-Do

Sie haben angekündigt, To-Do enger mit Microsoft Office zu verzahnen. An welche Programme denken Sie: OneNote, Outlook, andere?

Wichtiger als die Verzahnung mit einzelnen Programmen von Office 365 ist die Verzahnung des Task-Managements mit einzelnen Funktionsbereichen. Die Integration von Microsoft To-Do wird dort stattfinden, wo es sinnvoll und notwendig ist: in der Termin- und Aufgabenverwaltung von Outlook zum Beispiel, die sich automatisch mit To-Do synchronisieren und dann überall und auf jedem Gerät synchron zur Verfügung stehen wird. Dazu kommen auch SharePoint, Microsoft Planner, Microsoft Teams oder der Microsoft Graph, der uns dabei unterstützt, die richtigen Informationen und richtigen Funktionen zur richtigen Zeit zur Verfügung zu stellen. To-Do wird sich überall dort integrieren, wo es etwas zu erledigen gibt.

Der Markt mit Aufgaben-Apps ist recht voll. Welche Philosophie steckt hinter To-Do? Was soll die App anders machen als bestehende Task-Anwendungen?

Microsoft To-Do ist integraler Teil von Office 365 – das ist der wichtigste und größte Unterschied. Durch diese Integration wird es möglich sein, nicht nur eigene To-Do-Listen zu führen, sondern solche Listen auch teamintern zu erstellen, zu verwalten und zu teilen. Es geht bei einer Task-App nicht unbedingt darum, etwas ganz anders zu machen, sondern darum, es besser zu machen als andere. Microsoft To-Do ist, wenn Sie so wollen, die organische Weiterentwicklung von Wunderlist und stellt die persönliche Produktivität in den Mittelpunkt. Wir übernehmen die Philosophie der Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit von Wunderlist, werden aber mit der Integration in Office 365 auch neue Funktionen und intelligente Technologien aus der Cloud implementieren.

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Microsoft To-Do / My Day

Welche Cloud-Features sprechen Sie konkret an?

Microsoft To-Do ist Teil der hochsicheren Microsoft-Cloud und bietet dieselbe Sicherheit wie Microsoft Azure und Office 365. Daten werden bei Übermittlung und Speicherung verschlüsselt, die Berechtigungen einzelner Benutzer können über Azure Active Directory und Intune ebenso verbindlich und für alle Arten von Anwendungen, Daten und Geräten verwaltet werden, wie für andere Cloud-Dienste von Microsoft.

Wie sieht Ihre Roadmap bei Microsoft To-Do generell aus?

Wir werden in den kommenden Monaten sukzessiv die Integration von Wunderlist in Microsoft To-Do vorantreiben. Dazu gehören zum Beispiel die Option, Listen zu teilen, aber auch Apps für Mac, iPad und Android-Tablets sowie die Integration von To-Do in weitere Microsoft-Services. Die Weiterentwicklung von Wunderlist haben wir bereits im April 2017 eingestellt und liefern seitdem keine Bugfixes und Updates mehr aus. Seit diesem Datum empfehlen wir den Umstieg auf Microsoft To-Do.

Wird die Mac-Version genauso gut integriert werden wie die Windows-Version oder wird es – wie auch bei Office selbst – Unterschiede geben?

Unser Ziel ist es, allen Nutzern von Office 365 überall denselben Bedienkomfort zu bieten. Allerdings ist es, bedingt durch unterschiedliche Hardware und Betriebssysteme, nicht möglich, komplett identische Versionen für alle Geräte zu entwickeln. Zudem verfügen einzelne Geräte über zusätzliche Features; zum Beispiel arbeiten das Surface Book oder das Surface Studio mit dem sehr fein auflösenden Surface Pen, sodass wir dort Windows Ink natürlich auch in Office nutzen. Bei den neuen MacBooks gibt es die Touch Bar, mit der sich die Bedienung auch von Office erleichtern lässt. Gut möglich, dass wir Microsoft To-Do in diese Touch Bar integrieren.

Die Entwicklung von To-Do bleibt, wie die bisherige Arbeit an Wunderlist, in Berlin. Warum keine Verlagerung an die US-Westküste?

Berlin ist ein Hotspot mit vielen faszinierenden Menschen, großer Vielfalt und einer lebendigen Startup-Kultur. Es ist kein Zufall, dass Wunderlist genau hier entstanden ist. Für mich ist es daher ein sehr logischer Schritt, die Weiterentwicklung eines ehemaligen Startups innerhalb von Microsoft Deutschland in Berlin voranzutreiben. Wir glauben, dass die einmalige, kreative Atmosphäre der Stadt auch weiterhin das richtige Umfeld für das Team ist. Nicht nur die Idee von Wunderlist lebt in Microsoft To-Do weiter; für Kontinuität sorgen auch zahlreiche Mitarbeiter von Wunderlist, die jetzt an To-Do arbeiten.

Warum engagiert sich Microsoft in der Hauptstadt?

Unser Standort „Unter den Linden“ in Berlin hat viele Funktionen: Es ist unser Treffpunkt für Dialog und Vernetzung mit Protagonisten aus den Bereichen Politik, Bildung und Gesellschaft. Mit dem Microsoft Accelerator ist er seit vielen Jahren auch eine wichtige Anlaufstelle für Startups. Die Digital Eatery ist ein beliebter Treffpunkt und eine etablierte Veranstaltungslocation. Von diesem spannenden Mix werden auch wir profitieren. Am besten, Sie schauen einmal selbst vorbei.

Sie müssen aus einer beim Publikum beliebten App eine neue, noch bessere machen und außerdem das Erbe eines der gehyptesten deutschen Startup-Exits verwalten. Warum machen Sie diesen Höllenjob eigentlich?

Wie kommen Sie darauf, dass das ein Höllenjob ist? Tatsächlich ist es eine tolle Aufgabe, mit den Machern von Wunderlist und mit vielen anderen kreativen Menschen sowie der Community an der Weiterentwicklung von Wunderlist zu arbeiten – in einer Stadt, in der Innovation großgeschrieben wird, und für ein Unternehmen, das es ernst meint, wenn es davon spricht, Menschen zu mehr befähigen zu wollen. Ich kann mir viele Jobs vorstellen – aber zur Zeit keinen besseren.

Das in Zusammenarbeit mit Microsoft entstandene Interview wurde schriftlich geführt.


Image by Ori Artmann

Images by Microsoft


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Netzpiloten sind Partner der Privacy Conference in Berlin

Partnergrafik_Privacy-Conference

In Berlin wird ausgiebig über das Thema Datenschutz gesprochen und ihr habt die Chance dabei zu sein! Wir verlosen unter unseren Lesern zwei Tickets für die Privacy Conference. Um bei der Verlosung mitzumachen, könnt ihr hier teilnehmen. Zeit dafür habt ihr bis zum 22. August. Wir wünschen euch viel Erfolg!

Teilnahmebedingungen


Am 19. September ist es endlich soweit: die internationale Privacy Conference in Berlin öffnet ihre Tore. Hier teilen Datenschutz-Experten ihre praktischen Erfahrungen aus der digitalen Wirtschaft.

Besucher erhalten von Experten aus Wirtschaft, Behörden und Wissenschaft praxisbezogene Lösungen, wie diese die neue EU- und internationale Datenschutzregelung in ihren Unternehmen integrieren und einhalten können.

Zudem werden in zahlreichen Panels und Diskussionen Themen besprochen wie unter anderem der internationale Datenfluss oder dem Datenschutz Management. Trefft dabei auf namhafte Speaker wie Jan Philipp Albrecht – Abgeordneter des Europäischen Parlaments – oder Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein und Diplom-Informatikerin. Mehr zum Ablauf der Konferenz findet ihr hier.

Wer Teil der spannenden Privacy Conference sein möchte, der sollte sich schnell Tickets sichern und sich das Datum auf jeden Fall merken.


Image by Fotolia.de – sora_nus adapted by Netzpiloten

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Die Netzpiloten sind Partner des Digital Transformation Summit

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In Berlin findet am 26. und 27. September der Digital Transformation Summit statt. Im Zentrum stehen dabei die Durchbrüche, vor denen Unternehmen stehen, die unsere Welt revolutionieren werden und die Digitalisierung der Wirtschaft, die viele Marktteilnehmer zur Neuausrichtung ihrer Geschäftsmodelle zwingt. Beim Wandel in das digitale Zeitalter können dem deutschen Unternehmertum die Disruption, Innovation und die Etablierung einer digitalen Führungskultur helfen, um nur einige Schlagwörter zu nennen.

Der Digital Transformation Summit, ins Leben gerufen durch die WirtschaftsWoche, begleitet Unternehmer auf dem spannenden Digitalisierungsweg mit inspirierenden Praxisbeispielen und Best Cases, die die digitale Transformation beispielhaft vorangetrieben haben, ergänzt durch frische Energie der „jungen Wilden“.

Abwechslungsreiches Programm

Auf dem zweitägigen Programm stehe Vorträge, Panel-Talks, Fishbowl-Talks, Workshops und ein Digital
Playground. Die Redaktion der Wirtschaftswoche ist vor Ort und moderiert die Veranstaltung, außerdem könnt ihr das Geschehen live in Social Media verfolgen. Vor Ort sein werden Vorstände, Geschäftsführer und Inhaber bekannter Großunternehmen, marktführender Mittelständler und inspirierender Startups sowie Spitzenpolitiker und Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft, die für den Blick über den Tellerrand sorgen.

Spannende Speaker und interessante Themen

Zu den Speakern, auf die ihr euch beim Digital Transformation Summit freuen könnt, gehören:

Die Location ist das zentral gelegene Microsoft Atrium in Berlin-Mitte. Hier kommt ihr zur Anmeldung.

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • KI heise: „Das größte Risiko für unsere Zivilisation“: Elon Musk warnt erneut vor KI: Ohne die richtigen Gesetze sei die KI eine Bedrohung für die Zivilisation, dessen ist sich Elon Musk sicher und trägt seine Bedenken vor Gouverneuren der USA vor. Denn der Zeitpunkt, an dem die KI alles besser könne als der Mensch, werde kommen. Zurzeit seien die Bedenken zu wenig ernst genommen worden, doch Vorsorge ist besser als Nachsorge. Die Angst, dass sich bei einer Einmischung in die Wirtschaft wichtige Unternehmen aus der USA absetzen würden, wiegelt Musk ab, denn nach ihm würden die Vorgaben allen helfen, auch den Wirtschaftsriesen.

  • PAYPAL golem: Mit Paypal tanken: Die Tankstelle Shell arbeitet jetzt mit Paypal zusammen, sodass mobiles Zahlen via Smartphone für Kunden möglich wird. Die ersten Tankstellen mit diesem neuen Service sollen in Hamburg und Berlin starten, bis Ende 2017 soll dies jedoch auch deutschlandweit gehen. Bereits im Februar 2017 stellte Jaguar diesen Dienst für seine Kunden bereit, das aber nur in Großbritannien. So konnten Kunden ohne Kreditkarte einfach und schnell mit der Shell-App über den Bildschirm ihres Fahrzeuges die gewünschte Literanzahl Benzin bestellen. p>

  • APPLE wired: Warum Apple die Fitnessdaten seiner Mitarbeiter überwacht: Apple hat auf seinem Firmengelände in Cupertino ein eingenes Fitnesslabor entworfen, indem Angestellte Sport treiben dürfen. Nebenbei werden jedoch Daten über ihre Leistungen gemessen. Eine kleine Einschränkung bei dieser Vermessung gibt es derzeit noch im Bereich des Schwimmens, da es der Software nicht möglich ist die Schwimmarten wie Kraulen oder Brustschwimmen auseinanderzuhalten. Derzeit arbeitet Apple an der watchOS 4, sodass die Apple Watch direkt mit den Fitnessgeräten verbunden werden kann.

  • NETFLIX horizont: Starkes Wachstum bei Netflix: Netflix ist auf der Überholspur. Der Gewinn, der sich durch den Streamingdienst machen ließ, erhöhte sich um ein knappes Drittel und die Aktie stieg am Montag auf neun Prozent. Somit können die finanziell eher aufwendigeren Eigenproduktionen wie “The Crown” weiterhin gerechtfertigt werden. Auch global ist Netflix nach wie vor erfolgreich, über 4 Millionen neue Kunden konnte Netflix kurz zuvor noch gewinnen. Eine Leistung, mit der niemand gerechnet hätte.

  • ALEXA curved: HTC U11: Alexa erscheint in Kürze für die deutsche Version: Mit dem HTC U11 ist es jetzt erstmals in Deutschland möglich auch ohne Berührung auf Alexa zugreifen zu können, selbst im Sleep-Modus kann Alexa zukünftig Befehle ausführen. Was mit Alexa alles möglich ist? Rund 12.000 verschiedene Fähigkeiten besitzt sie, darunter das Abspielen von Musik, das Verwalten von Einkaufslisten, oder aber die Vorhersage des Wetters.

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  • VERBRAUCHERSCHUTZ handeslblatt: Bewährungsprobe für Merkel und Schulz: Der Verbraucherschutz- ein leidliches Thema für alle Betroffenen. Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wollen beim Deutschen Verbrauchertag in Berlin ihre Vorstellungen zur Verbraucherpolitik darstellen. Doch ob es ihnen gelingt das Vertrauen in die Politik in der Bevölkerung zu stützen, bleibt fraglich. Nicht nur der VW-Skandal zeigte, dass die Politik kaum fähig ist, den Wirtschaftsriesen die Stirn zu bieten, geschweige denn, sie in ihre Grenzen zu weisen. Dieser Vorfall und einige andere bestimmten sicherlich auch das Ergebnis der repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Demzufolge glaubten 72% von insgesamt 1.002 Befragten ab 18, dass die Politik Unternehmensinteressen vor Bürgerinteressen stellt. Eine ernüchternde Bilanz, die die Krise, in der die Politik zu stecken scheint, umso drastischer zeigt.

  • SUPERCOMPUTER golem: Schweizer Supercomputer ist drittschnellstes System weltweit: „Go Piz Daint, go!“ Der Piz Daint ist nach Aktualisierung der Top-500-Liste der Supercomputer nun von Platz 8 auf Platz 3 angekommen. Der ungeschlagene Sieger in Europa besticht durch seine Schnelligkeit und enorme Leistungsstärke. Zu finden ist dieses kleine Superteil in Lugano am Luganersee in der Schweiz und wird vom Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) betrieben. Ab 2018 sollen neue Systeme vom Departement of Energy folgen.

  • GOOGLE google: Four steps we’re taking today to fight terrorism online: Terrorismus ist eine Herausforderung für offene Gesellschaften wie unsere. Auch Google und Youtube sind verpflichtet, an einer Lösung mitzuwirken. Zusammen mit der Regierung, dem Gesetz und zivilen Social Media Gruppen wollen sie gewalttätigen Online-Extremismus bekämpfen. Kein Platz für terroristische Inhalte lautet ihre Devise. Um diese umsetzen zu können, entwickelten sie vier Schritte, die u.a. die Investition in Technologien unterstützt, welche helfen sollen, extremistische Inhalte zu erkennen. Probleme kommen hierbei noch bei der Interpretation der Inhalte auf, da die Technologie nicht immer in der Lage ist, informative Videos über Terrorismus und Propagandavideos zu unterscheiden. Schwierigkeiten, mit denen sich Google und Co. jetzt konfrontiert sehen.

  • GARTNER t3n: Gartner: AWS und Microsoft liegen weit vor der Cloud-Konkurrenz: Die IT-Analysten von Gartner haben sich entschieden. Mit ihrer beispiellosen Skalierbarkeit und ihrer weltweiten Präsenz erhöhen AWS und Microsoft die Anforderungen auch für ihre Mitkonkurrenten und sind somit an der Spitze der Cloud-Konkurrenz. Google, als starker Konkurrent, hat zwar gute Chancen aufzuholen, wird sich aber nach Einschätzung der Gartner-Experten anstrengen müssen.

  • MEDIEN medienpolitik: „Soziale Netzwerke sind ergänzende Nachrichtenquellen“: Rund die Hälfte der deutschen Jugendlichen nutzen die sozialen Netzwerke zur Nachrichteninformation. Das liegt unter anderem daran, dass es laut den Jugendlichen einfach sei, vielfältige Quellen zu finden. Vor allem die wesentlichen Schlagzeilen des Tages seien somit schnell gefunden, so Prof. Dr. Wiebke Möhring. Zusätzlich könnten die eigenen Vorlieben durch einen Filter separiert werden. Dennoch werden die klassischen Medien keinesfalls abgelöst, sondern genießen noch immer großes Vertrauen und spielen eine wichtige Rolle in sozialen Netzwerken. Wie es klassischen Medien, wie Zeitungen oder TV-Sender, weiterhin gelingt alle Generationen zu erreichen, beantwortet sie in diesem Interview.

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Die Netzpiloten sind Partner der IT-Konferenz

In Berlin findet am 27. Juni die IT-Konferenz für Verlage und Medienhäuser statt. Diese lernen, IT-Landschaften zu managen – zwischen traditionellen Kernsystemen und agilen Applikationen. Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle werden heute von Internet-Giganten wie Google und Facebook, aber auch von Start-Ups in rasantem Tempo entwickelt. Um konkurrenzfähig zu bleiben, ist es für Verlage wichtig, ihre Produkte und Geschäftsmodelle agil und flexibel anzupassen. Die wichtige Grundlage hierfür ist ein strukturiertes Innovations- und Technologie-Management zwischen traditionellen Kernsystemen und agilen Applikationen.

Schon zum 5. Mal lädt die Akademie der Deutschen Medien zur IT-Konferenz ein. CEOs und CIOs aus Verlagen und Digitalunternehmen beleuchten die IT-Strukturen in ihren Häusern. Darüber hinaus wird es interaktive Workshop-Sessions geben, bei denen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, unmittelbar mit den Experten in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen.

Spannende Referenten und Themen

Zu den Top-Themen auf der diesjährigen Konferenz gehören:

  • Mega Tech-Trend: Künstliche Intelligenz
  • All New Systems: Neue Content-Strategien und Produktentwicklung
  • 2-Speed-IT: Cloud-Technologien und -Services
  • Adaptiv und disruptiv? Innovationsmanagement für Verlage
  • Der Kunde im Fokus: CRM- und Daten-Management
  • Outsourcing vs. Selbermachen: IT-Sourcing und -Organisation

Auch dieses Jahr sind wieder viele spannende Speaker eingeladen, die zu spannenden Themen referieren. Freut euch unter anderem auf:

Die Veranstaltung findet am 27. Juni in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin statt. Hier bekommt ihr Tickets für die IT-Konferenz. Mit uns bekommt ihr sogar 15% Rabatt. Der Code dafür ist: IT-Netzpiloten

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