Am 6. Dezember macht die globale Diskursreihe "openeverything" in Berlin Station. Um was es dabei genau geht, steht drüben bei Markus auf Netzpolitik.org:
openeverything Berlin bringt Akteure, die in ganz verschiedenen Bereichen mit offenen Ansätzen produzieren, kooperieren und experimentieren zu Austausch, Präsentation und Diskussion zusammen. Freie/Open Source Software, Wikipedia und Freifunk bilden als etablierte und erprobte offene Projekte eine Grundlage zum Verständnis offener Ansätze. Prinzipien von Teilen, Transparenz, online Kollaboration, aufeinander Aufbauen, Offenlegen von Designelementen, Freigabe zur Bearbeitung usw. verändern Leben und Arbeiten heute weit darüber hinaus. Zu den Themen werden u.a. gehören: Open Design, Open Fashion, Open Government Strategien, Open Business Modelle, Open Hardware, Creative Commons, Open Music + Film, Kunstprojekte mit offenem Ansatz, Open Education, Open Event Formate …
Politische Kampagnen im Web 2.0 können für Aufsehen sorgen, das ist spätestens seit Barack Obamas öffentlichkeitswirksamer Internet-Strategie klar. Wie zivilgesellschaftliche Akteure das Mitmach-Netz zur Mobilisierung einsetzen können, darüber diskutierten die Teilnehmer der dritten Berliner Socialbar am vergangenen Montag. Über eines waren sich dabei alle einig: Selbst gut gemachte Online-Kampagnen können Aktionen und Diskussion im Real Life nicht ersetzen - aber sinnvoll ergänzen.
Die Idee der Socialbar
Jeden Dienstag im Monat treffen sich im Berliner tazcafé sozial engagierte Menschen und Internetexperten, tauschen Erfahrungen und Ideen aus – und knüpfen im besten Falle Kontakte für neue Projekte. Das Konzept: Jeder Interessierte kann die Treffen mitgestalten, organisieren, Themen und Referenten vorschlagen und auch selbst spannende Projekte vorstellen.
Eine Einführung in das politische Campaigning über Web 2.0 gaben drei kurze Vorträge. [MEHR]
Eine Belohnung für alle, die an Traditionen festgehalten haben! Das klassische Notizbuch ist wieder in Mode – oder immer noch. Wohl auch, weil es eine geschickte Verbindung zur Online Welt geschaffen hat. Die Notizbuchmarke Moleskine ruft nicht nur zu großen Sammlung auf, sondern stellt selbige auch in einer Online-Austellung für Kunstinteressierte bereit. [MEHR]
Wie kann man das Internet für politisches und gesellschaftliches Engagement nutzen? Wie kann Web 2.0 die Zivilgesellschaftt stärken? Über diese Fragen wird am 4. November ab 19 Uhr im Berliner tazcafé diskutiert – bei der SocialBar. Das monatlich stattfindende SocialBar-Treffen soll einen persönlichen Erfahrungsaustausch zwischen Internetspezialisten und zivilgesellschaftlichen Akteuren ermöglichen. Jeder Teilnehmer ist eingeladen, den Abend mitzugestalten. Anmelden kann man sich über das SocialBar-Wiki.
Unter anderem wird Ricardo Cristof Remmert-Fontes vom AK Vorratsdatenspeicherung über die Online/Offline-Mobilisierung der erfolgreichen Demo "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn" berichten. Jan-Michael Ihl von der taz gibt eine 10-minütige Gebrauchsanweisung „Twitter für meine Kampagne nutzen“ und Joep van Delft von der kreativen Aktivistengruppe loesje.org präsentiert "creative acts - kreative Aktionen mit Hilfe von Web2.0". Weitere Referenten können gerne noch vorgeschlagen werden. Wer am Dienstag keine Zeit hat, kann die SocialBar auch live bei Mogulus verfolgen: http://www.mogulus.com/socialbar.
SocialBar Berlin
— Termin: 4. November 2008, 19 Uhr
— Ort: tazcafé, Rudi-Dutschke-Straße 23 [MEHR]
Der Barcamp-Wahnsinn im Oktober geht weiter. Das "MonsterCamp" BarCampBerlin3 wird das Format wohl an seine Grenzen oder vielleicht schon darüber hinaus katapultieren. Ich muss sagen: ich freue mich riesig auf all die Events, auf Berlin, auf Szene, auf Web 2.0-Fuzzies und Nicht-Fuzzies, auf Weihrauch der Selbstbelobhudelung, auf gute Gespräche und fachliches Gesimpel, auf Twitterwalls, auf überlastete W-Lans, auf Buttons, Flyer, Shirts, Mogulus-Sessions, Twitter-Wars, rumge-qik-e, das Schaulaufen der neusten Geadgets, Crumpler-Taschen und Designerbrillen. [MEHR]
Disclaimer: Eventhinweis von Ulrike Reinhard, die das Event mitorganisiert:
Unter der Flagge des 3. Deutschen IT-Gipfels ist am Mittwoch die Initiative DNAdigital gestartet. DNAdigital hat sich zum Ziel gesetzt, digital natives, gemeint ist die Internetgeneration, mit führenden Managern aus Wirtschaft, Politik und Medien zusammen zu bringen und gemeinsam auf einem Openspace über die Arbeitswelt von morgen zu diskutieren.
Dieser Openspace findet am 3.11.2008 in Berlin statt.
Bis dahin könnt ihr euch auf unserer mixxt Plattform (www.dnadigital.de) anmelden! Alle, die dabei sein wollen und aktiv mitmachen, sind uns willkommen. Mitmachen bedeutet, im Vorfeld des Events zu diskutieren, was ihr von den Managern wollt und was ihr ihnen bietet. Das geschieht zum einen virtuell - eben auf mixxt - und zum anderen real in einem weiteren Openspace nur für die digital natives - am 17.10.2008, ebenfalls in Berlin. Da wollen wir dann die endgültigen Themen und eure Agenda für das Treffen mit den Mangern am 3.11. festlegen. Im Unterschied zu einem klassischen Barcamp bieten wir euch direkten Zugang und Austausch mit Managern der deutschen Wirtschaft, eure Meinung und eure Stimmen werden gehört und ihr bekommt direktes Feedback.
Weitere Infos und Anmeldung hier! [MEHR]
Hier kommt die Zukunft des RealityTV! Nachdem sich Erwachsene in einem Bunker eingeschlossen, Prominente im Dschungel zur Sau und Kinder erziehen haben lassen, offenbaren der Italiener Erik Stipparo und seine australische Frau Jodi ihre Schwangerschaft unter RealBirthTV.com. Das ist jedenfalls der Anspruch "der ersten unabhängigen Internet RealityTV Show, die sich auf die eine gesamte Schwangerschaft konzentriert."
Die Entwicklungen in der Schwangerschaft, die Gelüste und Gedanken, die man sich in dieser Phase macht, werden in Film, Bild, Ton und Text an die Öffentlichkeit getragen. Zum Glück haben die beiden sich entschlossen, den Akt der Zeugung im Dunkel zu lassen.
"The only thing we wont share with you is the conception, because that may change the nature of the site, and i’m sorry to say we didn’t film it."
Für die Blogpiloten stellen Erik und Jodi ihr Projekt vor:
What is Realbirthtv from realbirthtv.com on Vimeo.
Die Besucher der Seite sind dazu aufgerufen sich einzubringen, indem sie Tipps für den Namen des Babys abgeben (ob die Vorschläge tatsächlich aufgenommen werden, bleibt unklar) und können auf sein Geschlecht tippen. Erik und Jodi suchen aber auch nach Unterstützern und Werbern. Die Einnahmen sollen dazu benutzt werden, dem Kind eine sichere Zukunft zu bieten. Das ist angesichts der offensichtlich Lebenssituation der beiden sicherlich kein ganz falscher Ansatz, sind doch beide Vorzeigexemplare der digitalen Bohème.
Look und Feel von RealBirthTV wirken sehr professionell, das Layout der Seite ist herrlich bunt. Sogar der Familienhund wird eingebunden. Besonders den Videos merkt man Eriks Hintergrund als Videocaster für den italienischen InternetTV-Sender N3TV an, sie sind durchweg ordentlich produziert. Inhaltlich besticht RealBirthTV durch eine angenehme Offenheit, was die Probleme kreativen Lebens in prekären Verhältnissen angeht. Die Suche nach Geld zieht sich durch viele Beiträge und ist auch im Projekt selbst angelegt. Damit wird RealBirthTV sympathisch und umgeht das Fremdschämpotential, das sonst so viele RealityTV-Formate mit sich bringen.
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Letztes Wochenende haben sich einige "junge Wilde" der Bibliothekswelt beim ersten Bibcamp2.0 getroffen. Ziel dieser Unkonferenz war es, erste Ansätze für ein Bibliothekssystem aufzustellen, welches in der Web2.0-Welt auch zukünftig noch Bestand hat. [MEHR]
Creative Commons, das erfolgreiche alternative Lizenzmodell, wird fünf Jahre alt. Wir gratulieren und wünschen weiterhin alles Gute. Vielen Dank für alles, Creative Commons!
So ein Geburtstag will ordentlich gefeiert werden - unter anderem in San Francisco, Peking und Belgrad. Da soll natürlich auch Berlin nicht fehlen.
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"Warum ist Online-Shopping so langweilig?" Shopwindoz-Gründer Darryl Feldman (tsoosaylabs) erklärt im Blogpiloten-Interview, wie man das Einkaufen im Netz menschlicher und interessanter gestalten kann.
Sein Lösungsvorschlag? Ein virtuelles Schaufenster:
(Falls das Video im RSS-Reader nicht angezeigt wird, einfach hier klicken.)
Hier klicken für weitere Blogpiloten-Interviews. [MEHR]
Die Konferenzwoche ist vorbei. Die Barcamp-Besucher sind zuhause, der "O'Reilly-Web2.0-Zirkus" ist weitergezogen (Tokyo ist der nächste Stopp). Das Barcamp hat die meisten Teilnehmer begeistert, die Stimmen zur Web2Expo waren da kritischer. Was zu den Keynotes und Panels, dem Veranstaltungsort und den Lunch-Tüten der Web2Expo in Berlin geschrieben und gefilmt wurde, lässt sich hier nochmal nachlesen.
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Auf dem Barcamp Berlin wurde kräftig interviewt, gefilmt und sogar live gesendet. Der Miniblog zur Web 2.0 Expo-Woche BerlinBlase hat sich zur inoffiziellen Sammelstelle für Videoschnipsel entwickelt, der Einblicke in die Barcampwelt eröffnet. Wir haben daraus einige der schönsten und interessantesten Videos zusammengestellt.
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politik-digital.de ist eine
Informations- und Kommunikationsplattform zum Thema "Internet und Politik".
Seit Juli 2011 interviewen sie die Mitglieder der Enquete-Kommission Internet
und digitale Gesellschaft im Deutschen Bundestag, die wir hier in unserem
Magazin crossposten.
Die Good School ist eine Schule für neue Kommunikation. Ihr Ziel ist es, Wissen, Fähigkeiten und
Inspiration in neuen Medien und innovativem Marketing zu vermitteln. Veranstaltungen wie die Palo
Altonale gefallen uns gut und begleiten wir hier im Magazin.
In welches Blog lohnt sich heute ein Blick? Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick besuchst du bequem alle 40 Sekunden eine Reihe von uns ausgesuchter Seiten. [Start]
Einige Blogs liegen unserer Redaktion ganz besonders am Herzen. Die Perlen stellen wir hier vor, mit viel Liebe und natürlich rein subjektiv: Die Netzpiloten Preferred Blogs.
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