Felicitas HackmannWarum uns das Smartphone nicht mehr begeistert

Das Smartphone ist mittlerweile kaum noch aus unserem Leben wegzudenken. Und trotzdem nichts besonderes mehr. // von Felicitas Hackmann

Das Smartphone im Alttag verliert seinen Reiz

"Da hätte ich mehr erwartet". Enttäuschte Blicke als eine Freundin mir mein Smartphone zurückgab. "Früher waren iPhones irgendwie aufregender", fügte sie hinzu. Ja. Aber wie viel können wir noch erwarten? Wie viel Überraschung kann Hardware uns noch liefern und in wiefern kann ein Alltagsgegenstand uns überhaupt noch beeindrucken?

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Chris PiallatStarkes langsames Bohren von harten Brettern

Krisen allenthalben. Ohnmachtsgefühle ob der rasenden Zyklen in der neuen Unübersichtlichkeit. Was tun? Den eigenen Standpunkt verlassen, hoch oben, aus der Vogelperspektive schauen, um sich selbst neu zu verorten. In "Slow Politics" liegt die Kraft der Entschleunigung und Vernetzung. // von Chris Piallat

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Es ist gar nicht so lange her, da machte der Topos des neuen "Wutbürgers" die Runde. Ein mündiger Bürger, der angesichts empfundener Ungerechtigkeit und verloren gegangenem Glauben an die interessenausgleichenden staatlichen Institutionen, nicht mehr einfach genügsamer Teil der schweigenden Mehrheit sein wollte und lautstark Politik die Gefolgschaft verwehrte. Ein mächtiger Zusammenschluss, der eine essentielle Frage einte und formulierte: "In was für einer Demokratie wollen wir leben?"

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Prof. Dr. Dr. Ayad Al-AniDie politischen Konsequenzen der Digitalisierung

Digitalisierung beschleunigt Prozesse, generiert "Big Data", schafft neue soziale wie auch kommunikative Formen. Digitalisierung gilt manchen als demokratiefördernd, manchen als letztendlich ein Instrument der Eliten. // von Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani

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Alles davon ist zweifellos richtig. Digitalisierung wirkt aber auch enorm subversiv: Wer sich im Netz selbst organisieren kann und dort arbeitet, braucht a la long keine klassische "Gewerkschaft e.V.". Wo die Crowd die Agenda rasch und öffentlichkeitsstark selbst setzt, wird der klassische Parteitag obsolet. Die betroffenen Institutionen und Organisationen scheinen dies allerdings bislang nur in Ansätzen wahrgenommen zu haben.

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Franziska WiesnerDigitalisierung in Japan: Mobile Erdbebenwarnung per App

In Japan zeigt sich besonders, wie lebenswichtig die Digitalisierung ist. Mit einer mobilen Erdbebenwarnung per App werden so im wahrsten Sinne des Wortes Leben gerettet. // von Franziska Wiesner

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Roboter verkaufen Kaffeemaschinen, und Getränkeautomaten empfehlen je nach Alter, Geschlecht und Wetter unterschiedliche Drinks – Japan besticht mit digitalem Ideenreichtum. So überrascht eine Erdbeben-Warnapp nicht, ist aber in ihrer Ausgereiftheit weltweit vorbildlich – und demonstriert, in welchem Maße die Digitalisierung in Japan alltäglich und lebenswichtig ist.

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Maren LescheWie ist eigentlich das Leben als Gründer?

Work-Life-Blending statt vermeintliche Balance – Das Leben als Gründer ist härter als es von außen wirkt, doch auch genauso lohnenswert.// von Maren Lesche

Conference (Bild: Sebastiaan ter Burg [CC BY-SA 2.0] via Flickr.)

Sieben von zehn Startups überleben nicht. Das schreckt viele junge Europäer ab, so eine aktuelle Studie zu Arbeitsmarkt, Karriere und Digitalisierung des internationalen Vodafone Instituts. Gründer, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben, bereuen ihn nicht. Das Unbekannte sehen sie als Chance, Scheitern als Zwischenschritt zum Erfolg.

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Gunnar SohnDie rückständige Internetnutzung der Deutschen

Ohne Vorbilder gibt es keine digitale Alltagstauglichkeit: Lehrer, Politiker, Führungskräfte und Kulturschaffende müssen den Einsatz von digitalen Werkzeugen vorleben. // von Gunnar Sohn

internet

Rund 33.000 Menschen wurden in Deutschland zu ihrem Internetnutzungsverhalten befragt. Die Digital Index-Studie ist in den vergangenen Tagen schon ausführlich besprochen worden. Ein Ergebnis möchte ich noch einmal besonders hervorheben: Nur 27 Prozent der Umfrageteilnehmer stimmen der Aussage zu, dass für sie ein Wegfall des Internets sehr negative Auswirkungen auf das tägliches Leben hätte.

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Daniel KuhnWir müssen Push-Benachrichtigungen wählerischer einsetzen

Fast jede App versorgt uns mit Push-Benachrichtigungen, wenn etwas passiert. Um dieser konstanten Ablenkung aber zu entgehen, müssen wir wählerischer sein. // von Daniel Kuhn

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Ein leichtes Vibrieren und ein leiser Ton reichen aus, um uns kurzzeitig in leichte Aufregung zu versetzen. Unser Smartphone teilt uns mit, das irgendetwas in unserer vernetzten Welt passiert ist. Unmittelbar lenkt unser Gehirn die Aufmerksamkeit auf das eventuell wichtige Ereignis, dass sich letztendlich in den meisten Fällen als ziemlich unwichtig erweist. Jemand hat meinen Facebook-Beitrag oder mein Instagram-Bild gelikt. Toll. Doch Push-Benachrichtigungen sollten uns nur in wirklich dringenden Fällen von tatsächlich wichtigen Tätigkeiten abhalten. Es wird also Zeit, uns von ihnen zu trennen.

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Felicitas HackmannMesser, Gabel, iPhone. Was gehört auf den Tisch und was nicht?

Manieren 2.0 oder analoges Benehmen im digitalen Zeitalter? Was gehört sich heute noch und was nicht? Zeit für ein paar Gedanken dazu. // von Felicitas Hackmann

Manieren 2.0 oder analoges Benehmen im digitalen Zeitalter? Was gehört sich heute noch und was nicht?

Nachdem Mobilfunkgeräte erst so klein wurden, dass sie in der Hosentasche verschwanden, sind sie jetzt wieder gewachsen. Unter anderem ist das ein Grund dafür, warum sie in Cafés und Restaurants auf den Tischen liegen. Doch auch, weil wir immer alles sofort wissen, reagieren und beantworten wollen. Aber für wie viel WhatsApp, Twitter und Klingelgewitter ist am Tisch Platz? Und müssen wir wirklich immer alles sofort wissen?

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Dr. Erik Meyer#Mauerfall: Geschichte digital (nach-)erzählen

Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Auch im Netz bringt dieses Jubiläum diverse Formate kommemorativer Kommunikation hervor. // von Erik Meyer

Brandenburger Tor (Bild: Harald Hoyer [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Während in Berlin die Mauer in einer Aktion als Lichtgrenze wieder sichtbar gemacht wird, scheitert das ZDF beim spielerischen Versuch, genügend Nutzer für einen virtuellen Mauerfall im Netz zu mobilisieren. Interessante Inhalte liefern Formate, die das historische Geschehen im Echtzeitmodus vergegenwärtigen.

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Felicitas Hackmann#Deutschland25 – Google porträtiert die Generation Mauerfall

Viele greifen diese Tage das Thema Mauerfall auf und erinnern an den Tag, der Deutschland wiedervereinte. Google versucht aufzuzeigen, was die Generation, die um diese Zeit geboren wurde, heute bewegt und wie sie Probleme löst. // von Felicitas Hackmann

deutschland25 – Google erinnert an den Mauerfall in Berlin (Bild: Raphaël Thiémard [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Vor 25 Jahren ist die Mauer gefallen und das wird dieses Wochenende in Berlin ausgiebig zelebriert. Hauptattraktion ist eine Lichtinstallation, die entlang der ehemaligen Strecke der Mauer, die Berlin teilte, aufgestellt wurde. Viele Medien schauen zurück, publizieren Texte über das Leben in der DDR und die Flucht oder veröffentlichen Studien um zu debattieren, ob Deutschland innerlich immer noch gespalten ist.

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Prof. Dr. Dr. Ayad Al-AniCrowd Union: Gewerkschaften als Plattform

Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt auch traditionelle Organisationsformen wie Gewerkschaften in Frage. // von Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani

Mobile Worker (Bild: junpinzon, via PicsaStock)

Erstaunlicherweise werden die Effekte der Digitalisierung bislang vor allem aus Unternehmenssicht betrachtet. Dabei beeinflussen soziale Medien auch die Art und Weise, wie wir uns zusammenschließen und so politische Meinungen und Interessen kundtun und auch politische Issues lösen werden. Die neuen digitalen Mechanismen der politischen Organisation folgen dabei den generellen Prinzipien der Netz-Kollaboration: Individuen identifizieren ihre Aufgaben und steuern ihren Arbeitseinsatz selbstständig. Und sie agieren vor allem auch gemeinsam mit anderen handlungsorientiert - im Sinne des Paradigmas "To resist is to create".

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Tobias SchwarzD21-Digital-Index 2014: Bewusstsein für den digitalen Wandel wächst

Der D21-Digital-Index 2014 lässt einen Stillstand in der digitalen Gesellschaft vermuten, dabei ist nur ein breiteres Bewusstsein für den digitalen Wandel entstanden. // von Tobias Schwarz

D21-Digital-Index 2014

Am Mittwoch stellte die Initiative D21 ihre vom Marktforschungsinstituts TNS Infratest erstellte und dem Bundeswirtschaftsministerium unterstützte Studie D21-Digital-Index 2014 vor, in der die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland untersucht wird. Was auf den ersten Blick wie ein Stillstand wirkt ist vielmehr Ausdruck eines breiteren Verständnisses für den digitalen Wandel.

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Lukas MenzelFaszination Coworking

Coworking ist beliebt wie nie, immer mehr Coworking Spaces eröffnen. Doch nicht nur für Freiberufler und Startups bieten diese ein riesiges Potential. Auch Unternehmen können von diesen profitieren. // von Lukas Menzel

coworking

Coworking ist eine Faszination für sich. Es bedeutet nicht einfach nur in einem Großraumbüro mit anderen Menschen zu arbeiten, sondern es ist eine neue, dynamische, unstrukturierte und spaßige Form des Arbeitens. Coworking ermöglicht Freiheit, Unabhängigkeit und Gemeinschaft miteinander zu verbinden und so eine kreative, inspirierende und gemütliche Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Dies zeigen die mehr als 200 Coworking Spaces in Deutschland und eine neue Studie des Fraunhofer Institut.

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Felicitas HackmannWas machen wir hier eigentlich?

Das Startup Proboneo bietet einem die Möglichkeit, seine Fähigkeit bei helfenden Organisationen für das Gemeinwohl einzusetzen. // von Felicitas Hackmann

Proboneo

Wann haben wir das letzte Mal die Welt ein Stückchen besser gemacht, und zählt ‘Müll trennen’ schon dazu? Es ist ja nicht so, als gäbe es da draußen keine Probleme, die man lösen könnte anstatt vor Kunden zu pitchen, die man eigentlich panne findet oder die das 500. me-too Produkt launchen wollen. Jetzt alles hinschmeißen und Gutmenschen werden? Wer bezahlt dann die Miete? Arbeiten müssen wir, aber vielleicht schafft Proboneo Licht in die Sinnkrisedunkelheit zu bringen.

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Nico LummaDummheit und enttäuschtes Vertrauen in Technologie

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um Vertrauen in Technologie. // von Nico Lumma

[caption id="attachment_58817" align="aligncenter" width="650"]Sharing Information (Image: progat, via PicsaStock.com) Image: progat, via PicsaStock.com[/caption]

Günther Oettinger soll EU-Kommissar für die Digitale Wirtschaft werden und bei der Befragung sagte der den Satz: "Wenn jemand so blöd ist und als Promi ein Nacktfoto von sich selbst macht und ins Netz stellt, kann doch nicht von uns erwarten, dass wir ihn schützen. Vor Dummheit kann man die Menschen nur eingeschränkt bewahren." - Dieser Satz wurde ihm auf Twitter und anderswo von der vermeintlichen Netzelite um die Ohren gehauen.

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