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LiFi: Internet über Licht von Signify ausprobiert

WiFi Lifi Licht Symbolbild

Internet-Daten über Lichtstrahlen verschicken? Klingt nach einem coolen Gadget in einer Sci-Fi-Geschichte. Tatsächlich handelt es sich um eine ganz reale Technologie, die Firmen und Forscher aktiv vorantreiben. Zweifelt nicht an euch, wenn ihr noch nichts über das sogenannte LiFi gehört habt. Denn obwohl die Tech-Bubble das Thema als potenzielles „Next big thing“ diskutiert, hebt sich der Vorhang dafür erst allmählich. Philips-Hue-Hersteller Signify (ehemals Philips Lighting) gehört zu den ersten Firmen, die ein marktreifes LiFi-System parat haben. Kürzlich hat der Hersteller sie vor Journalisten am Firmensitz in Hamburg demonstriert. Immer interessiert an Innovationsthemen, haben wir uns die Lösung von Signify gern angeschaut.

Das steckt hinter der Internet-Technik

Bei LiFi handelt es sich um eine Technik für kabellose Datenübertragung mit Geschwindigkeiten auf außerordentlich schnellem Breitband-Niveau. Damit ähnelt sie WLAN, doch mit einem wichtigen Unterschied. Denn statt auf Funkwellen surfen die Daten bei LiFi auf Lichtstrahlen. Zum Einsatz kommt je nach System sowohl sichtbares, als auch unsichtbares Licht im infraroten Bereich.

Als Sender dienen die Leuchtdioden moderner LED-Leuchtmittel, wie sie heutzutage in praktisch allen Lampen stecken. Jede Leuchte ist dabei mit einem eigenen Modem ausgestattet. Dieses wiederum ist über die Wandverkabelung mit dem Internet-Router verbunden. Dabei erhalten die Leuchten ihre Signale beispielsweise über Netzwerkkabel, die gleichzeitig auch als Stromkabel dienen können (Power over Ethernet).

Als kabellose Empfangsgeräte für LiFi-Signale sind alle Geräte vorgesehen, die sich auch jetzt auch ins Internet einklinken. Weil in noch keinem Laptop oder Smartphone entsprechende Empfangstechnik steckt, dient derzeit ein LiFi-Dongle am USB-Port als Brückenlösung.

Signify LiFi USB-Dongle
Ohne einen USB-Empfänger am Laptop geht es nicht, weil noch kein Gerät die Technik eingebaut hat. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Angelehnt an die Markenbezeichnung von WLAN, WiFi, hat der deutsche Informatiker Harald Haas im Jahr 2011 die Bezeichnung LiFi eingeführt. Andere Forschergruppen und Unternehmen übernahmen den Begriff und tüfteln seitdem daran, die Technik zum Fliegen zu bringen. Dazu gehört auch Signify, einer der großen Player der Licht-Branche.

Wozu brauchen wir LiFi statt WiFi?

„Der Einsatz von LiFi kommt überall dort infrage, wo WLAN von anderen Funksignalen gestört wird oder selbst welche stören kann – in Flugzeugen und Krankenhäusern beispielsweise“, erklärt Martin Kapralek, IT-Systemarchitekt bei Signify in Hamburg. Auch in Sachen Sicherheit punktet die junge Internet-Technologie. Denn anders als WLAN-Funkwellen dringt Licht nicht über die festen Wände der Büroräume hinaus.

Die Datenübertragung erfolgt nur bei direktem Sichtkontakt bzw. über von Oberflächen reflektiertes Licht. Hacker müssten also physisch vor Ort sein, um Daten abzugreifen. Per Fernzugriff können sie dort nicht einbrechen. „Das macht LiFi potenziell interessant für die Finanzwirtschaft, staatliche Dienststellen und alle anderen Büroumgebungen, in denen sensible Daten ausgetauscht werden“, betont Martin Kapralek. Dort könnten Wissensarbeiter, die der Sicherheit wegen mit ihrem Rechner jetzt noch am LAN-Kabel hängen, endlich auch die Vorteile mobiler Computer nutzen.

Signify LiFi YouTube Windows Laptop
An einem Windows-Laptop streamte Signify ein YouTube-Video über LiFi – das WLAN blieb ausgeschaltet. Image by Berti Kolbow-Lehradt

In der Praxis: YouTube-Streaming per Licht

Am Firmensitz in Hamburg demonstrierte uns Martin Kapralek von Signify, wie man sich ein solches Setup vorzustellen hat. Die Komponenten: eine etwa einen Meter im Quadrat messende Einlegeleuchte für die Bürodecke, ein handelsüblicher Windows-Laptop und ein USB-Receiver, etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel. Auf dem Laptop streamte Martin Kapralek ein YouTube-Video in Full-HD-Auflösung. Dabei diente das LiFi-Signal der Büroleuchte als einzige Verbindung. Der Laptop befand sich nachweislich im Flugmodus, hatte also keinen WLAN-Zugriff. Die Büroleuchte selbst verband sich über die PoE-Deckenverkabelung mit dem hausinternen Netzwerk und surfte so den YouTube-Server an. Die Demo verlief reibungslos, das YouTube-Video wurde flüssig ohne Aussetzer in Bild und Ton übertragen. Video-Konferenzen via LiFi-Verbindung zu führen, ist somit ein denkbarer Anwendungsfall.

Geht es nach Signify, hätten wir parallel auf anderen Geräten noch diverse weitere Web-Videos schauen können. Einen Downstream von bis zu 30 MBit/s ermöglicht das System von Signify bisher. Da ist im Vergleich zu dem, was DSL-Leitungen hergeben, nicht viel, aber laut Martin Kapralek mehr, als für die üblichen Büroaufgaben nötig ist. Dafür würden 8 Mbit/s reichen. Doch technisch ist LiFi zu erheblich höherem Tempo im Stande. Unter idealen Testbedingungen haben andere Forscher sogar bereits wahnwitzige LiFi-Spitzengeschwindigkeiten von 240 GBit/s erzielt. Für den kommerziellen Einsatz ist das aber vorerst weder ein realistischer noch ein erforderlicher Wert.

Die „Schattenseiten“

Bei der LiFi-Demonstration von Signify wurden jedoch auch die, Pardon, Schattenseiten, also die Kompromisse dieser Technologie greifbar. Nur auf kurzen Strecken ist die LiFi-Technik sinnvoll einsetzbar, wenn auch nicht nur auf so kleinem Raum, wie es die kompakte Demo-Station während unseres Besuchs bei Signify nahelegte. Nicht mehr als 150 bis 400 Zentimeter sollten Leuchte und Empfangsgerät entfernt voneinander sein, erläuterte Martin Kapralek. Das setzt Grenzen. „Um einen ganzen Raum abzudecken, sind mehrere LiFi-fähige Leuchten nötig. Wenn Anwender dann beispielsweise mit ihren Laptops den Raum durchqueren, nehmen diese dann einfach mit dem nächsten LiFi-Zugangspunkt Kontakt auf“, erklärt der IT-Systemarchitekt.

Das aber multipliziert die ohnehin schon hohen Anschaffungskosten eines LiFi-Setups. Bei 1.500 Euro geht eine kompatible Einbauleuchte aus den Signify-Serien Philips PowerBalance gen2 und Philips LuxSpace Downlight los. Hinzu kommt der USB-Receiver zu je 250 Euro. Da es sich um Pionierprodukte handelt, sind LiFi-fähige Leuchten entsprechend kostspielig und somit derzeit eher nur für größere Unternehmenskunden zu rechtfertigen.

In Zukunft könnten Bürolampen Laptops mit dem Internet verbinden, wie diese LiFi-Demo-Station von Signify veranschaulicht. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Die Energiekosten schraubt LiFi immerhin nicht sehr stark nach oben. Denn die Signify-Leuchten müssen nicht maximal hell leuchten, um Daten zu übertragen. Für einen stabilen Transfer genügt es, wenn sie auf 20 bis 30 Prozent herunter gedimmt sind. Und wer noch herkömmliche Glühbirnen im Büro verwendet, kann mit einer Modernisierung auf LED ohnehin viel Strom sparen.

Vor LiFi liegt noch ein langer Weg ins Rampenlicht

Es handelt sich sich ganz klar um eine faszinierende Internet-Technik mit großem Einsatzpotenzial in vielen Bereichen. Die Vorteile gegenüber WLAN sind einleuchtend. Internet über Licht stört nicht und ist sicherer. Und der Anfang ist gemacht. Schließlich haben nach jahrelangem Vorlauf neben Signify auch die deutlich kleineren Spezialisten Oledcomm und PureLiFi Produkte für eine WiFi-Alternative zur Marktreife gebracht.

Doch neben den hohen Installationskosten gibt es auch noch einen ganz banalen Nachteil, der den Durchbruch von LiFi ausbremst. Die bisher noch nötigen USB-Dongles sind für den dauerhaften Alltagsgebrauch einfach zu unpraktisch. Der Mangel an Laptops und Smartphones mit integriertem Licht-Internet ist derzeit der größte Flaschenhals. Bei großen Hersteller wie Apple und Samsung steht das Thema zwar seit einer Weile auf der Entwicklungsagenda, aber eher in der Kategorie „Zukunftsmusik“.

„Wir gehen davon aus, dass integrierte LiFi-Verbindungen in fünf Jahren in populären Endkundengeräten erhältlich sind“, prognostiziert Martin Kapralek von Signify. Vielleicht sehen wir schon während des kommenden Mobile World Congress die ersten Prototypen. Insbesondere PureLiFi war an seinem MWC-Stand in den vergangenen Jahren immer für eine Überraschung gut. 2018 präsentierte der Pionier dort eine Smartphone-Hülle mit integriertem LiFi-Modul für ein Samsung Galaxy S5. Zwar nicht gerade mit Lichtgeschwindigkeit, aber mit Trippelschritten kommt LiFi seinem Durchbruch immer näher.

Bürobeleuchtung bei Amazon (Provisonslink)


Images by zinaidasopina112 / Adobe Stock; Berti Kolbow-Lehradt

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Technik-Trends für das Jahr 2019

Es ist schon wieder soweit: Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und 2019 erscheint langsam am Horizont. In diesem Jahr gab es viele technische Neuerungen. Gerade die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und die Verbesserung vieler Wearables-Produkte bestimmten die News aus der Technik-Branche. Doch was hält das neue Jahr bereit? Was sind die technischen Themen, die uns 2019 begleiten werden? Wir wagen einen Blick in die Zukunft.

„Alte“ Trends bleiben bestehen

Auch im neuen Jahr werden wir auf altbekannte Trends stoßen, die bereits 2018 für Aufsehen sorgten.

So wird zum Beispiel die Künstliche Intelligenz ein Forschungs- und Entwicklungsfeld mit hoher Relevanz bleiben. Ganz egal ob intelligente Service-Systeme oder Home-Assistants wie Google Home und Amazons Alexa. Auch in 2019 werden wir in diesem Feld einige Verbesserungen und Neuerungen sehen, die die Künstliche Intelligenz dem menschlichen Verstand noch näherbringen wird. Außerdem wird in diesem Zusammenhang das Machine Learning im Mittelpunkt stehen. So nennt sich das selbstständige Erlernen von neuen Fähigkeiten, ohne dass es von Menschenhand programmiert wurde. In 2019 werden Künstliche Intelligenzen fähig sein, Bilder und andere äußere Einflüsse besser zu analysieren und zu verarbeiten, um somit den eigenen „Horizont“ selbstständig zu erweitern.

Auch der Bereich Blockchain wird uns 2019 in der Technik weiter beschäftigen. Dass Blockchain noch viel mehr kann, als nur für die Verwaltung von Kryptowährungen herzuhalten, haben wir bereits in diesem Jahr gelernt. Wie diese Systeme verbessert und vor allem sicherer gemacht werden können, werden wir dann im neuen Jahr sehen. Das Forbes Magazine spricht in seinen Voraussagungen für das neue Jahr zum Beispiel von innovativen B2B2C-Beziehungen, also wirtschaftlichen Beziehungen zwischen mehreren Firmen und Endkunden, die durch das Einsetzen von Blockchain vereinfacht werden könnten. Des Weiteren wird die Verbesserung der derzeitigen Sicherheits-Mechanismen ein großes Thema im Blockchain sein.

The Internet of Things bleibt im Trend

Wer sich schon jetzt beschwert, dass das WLAN vom Toaster mal wieder nicht funktioniert, oder einen Kleinkrieg mit seinem Router-gebundenen Rauchmelder führt, den wird im Jahr 2019 mit dem Internet of Things noch mehr Spaß erwarten. Denn das Vernetzen und Verbinden von verschiedensten Haushalts- und Arbeitsgeräten wird im ausgehenden Jahrzehnt weiterhin eine große Rolle spielen. Auch hier ist zum Beispiel die Verwendung von sprachgesteuerten Assistenten ein großes Zukunftsfeld. Letztendlich geht der Trend des Internet of Things auch in 2019 zu einer angenehmeren User-Erfahrung. Hierbei bleibt das Ziel natürlich immer, Technik so nahtlos wie möglich in unseren Alltag zu integrieren und damit unser Leben zu erleichtern.

Neue spannende Technik-Bereicherungen in Sicht

Doch nun ist es an der Zeit sich den spannenden Trends zu widmen, die in 2018 zwar schon absehbar, aber noch nicht im Mainstream angekommen waren. Wie zum Beispiel der E-Sport. Wir haben schon öfters darüber berichtet, wie die Community rund um den elektronischen Sport wächst. Aber in 2019 werden noch einmal ganz neue Dimensionen in Punkto Wachstum angesteuert. Es wird davon ausgegangen, dass die E-Sport Szene im nächsten Jahr 1.1 Milliarde US-Dollar wert sein wird. Mit namenhaften Sponsoren wie Coca Cola, die schon jetzt diese besondere Industrie unterstützen. Außerdem wird beobachtet, wie immer mehr Sport-Clubs auf der Welt sich E-Sport Teams aufbauen, um an diesen noch relativ jungen Events teilzunehmen.

Währenddessen werden wir auch im Bereich Retail-Technologie große Fortschritte sehen. Denn wo Supermarktketten wie Famila mit Selbstbedienungskassen ansetzen, ist noch viel Luft nach oben. Kontaktloses Bezahlen, Essen vom Supermarkt nach Hause liefern lassen, oder benutzerdefinierte Angebote bekommen. Für den Bereich Einzelhandel haben derzeitig entwickelte Technologien bereits viel zu bieten. Infolgedessen wird uns in 2019 eine noch angenehmere Einkaufs-Erfahrung erwarten. Immer abgestimmt auf unsere Vorlieben und Bedürfnisse.

Zuletzt möchten wir auf einen Technik-Trend aufmerksam machen, der sich bisher noch im Hintergrund gehalten hat. Das sogenannte Quantum Computing. Der Begriff steht für den Versuch einen Computer zu bauen, der auf den Gesetzen der Quantenphysik beruht. Einfach gesagt ist damit das Verarbeiten und Kategorisieren, sowie Archivieren von großen Datensätzen deutlich leichter, als mit herkömmlichen PCs und Servern. Derzeit befinden sich diese auch als „Supercomputer“ bezeichnete Geräte noch in der Entwicklung. Aber das Rennen um das Erfinden des ersten effizienten Quantencomputers wird 2019 in seine heiße Phase gehen.

Hier einmal ein Video, welches die Quantencomputer-Experimente des Hardware-Herstellers IBM zeigt:

Die Zukunft wird noch interaktiver

Was ist also festzuhalten? Viele Technologien, die sich über die Jahre entwickelt haben, werden in 2019 einen Feinschliff erfahren. Der allgemeine Trend der Technik richtet sich immer stärker danach, die individuellen Bedürfnisse der Nutzer besser zu verstehen. Somit soll auch die Technik „sensibilisiert“ werden- frei nach dem Motto: Die Maschine dient dem Menschen, und nicht anders herum. Wir sind gespannt, was das nächste Jahr an Entwicklungen bereithält und werden für euch auch in 2019 Trends, Tipps und Geschichten aus der digitalen Welt aufbereiten.


Image by Cybrain/adobe.stock

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Libratone Zipp und Zipp mini mit AirPlay 2: Mit neuen Updates getestet

Der Libratone Zipp sowie der Zipp mini sind schon ein paar Monate auf dem Markt, werden jedoch stetig mit Updates vom Hersteller versorgt. Nun hat der dänische Hersteller per Update AirPlay 2 ausgeliefert. Zeit, sich die beiden Lautsprecher einmal genauer anzusehen.

Libratone Zipp: Modern & Bunt

Der Sockel sowie die Oberseite der beiden Lautsprecher ist aus einem matt-weißem, nicht reflektierendem Material. Das Besondere ist hierbei der Nylonbezug, der sich mit einem Reißverschluss je nach Farbwunsch auswechseln lässt. So kann man beispielsweise bei einer Renovierung einfach für wenige Euro einen neuen Bezug für den Lautsprecher kaufen, damit er wieder perfekt zu seiner Umgebung passt.

Auf der Oberseite befindet sich ein touchsensitives Bedienfeld. Insgesamt wirkt der Lautsprecher durch seine wertigen Materialien sowie sein relativ hohes Gewicht von über einem Kilo sehr hochwertig. Der schicke Reißverschluss sowie die hochwertige Trageschlaufe aus echtem Leder lassen den Lautsprecher eher wie einen Einrichtungsgegenstand als wie ein Technikprodukt wirken.

Die edle Lederschlaufe macht den Lautsprecher noch mobiler.

Komplett vernetzt

Die beiden Lautsprecher beherrschen eigentlich jede gängige Verbindungsmöglichkeit, um Musik wiederzugeben. Neben einem klassischen Aux-Anschluss stehen Bluetooth mit aptX Support sowie Wlan zur Verfügung. Außerdem sind die Lautsprecher mit Spotify Connect und nun auch AirPlay 2 kompatibel. Über eine proprietäre Lösung lassen sich bis zu sechs der Lautsprecher verbinden und gemeinsam ansteuern. Alternativ kann man die Geräte auch mit AirPlay 2 verbinden. Hierbei lassen sich auch Geräte verschiedener Marken kombinieren, solange diese AirPlay 2 unterstützen.

Auch ohne Strom verbunden

Alle Funktionen der beiden Lautsprecher lassen sich für ungefähr zehn Stunden auch ohne Stecker über den integrierten Akku nutzen. Der einzige kleine Nachteil hierbei ist, dass die Lautsprecher mit einem proprietären Ladekabel mit Strom versorgt werden. Dieses ist fest mit dem Stecker verbunden. So muss man dann doch immer in der Nähe einer Steckdose sein, wenn der Lautsprecher aufgeladen werden soll. Hier hätte Libratone mittlerweile auf das gängige USB-C setzen können.

Mit Stromkabel und einem nicht ganz zeitgemäßen USB-Anschluss sind sowohl der Zipp als auch der Zipp Mini ausgestattet.

Guter Klang

Bereits beim ersten Einschalten war ich vom Klang begeistert. Beide Lautsprecher haben ein relativ neutrales Klangbild und bieten einen satten, aber nicht übertriebenen Bass. Auch die Lautstärke ist mehr als ausreichend, um ein komplettes Zimmer mit nur einem Lautsprecher zu beschallen. Durch die 360 Grad-Bauform wird der Sound in alle Richtungen abgegeben. Die Lautsprecher klingen daher also am besten, wenn sie nicht gerade in einer Ecke stehen. In der App lässt sich das Klangbild je nach Aufstellort oder Musikrichtung anpassen.

Leider ist kein manueller Equalizer vorhanden, sodass man auf den Equalizer seines Wiedergabegerätes zurückgreifen muss. Zipp und Zipp mini unterscheiden sich klanglich erstaunlich wenig. Lediglich der Bass ist beim größeren Modell minimal stärker.

Ein leichter Tipper auf das Touch-Feld oder in die App lässt das Singvögelchen des Lautsprechers aufleuchten.

Bedienung

Die Bedienung über das Touchfeld ist relativ simpel. Mit einer Wischbewegung lässt sich die Lautstärke verändern und per Klick auf das Libratone-Logo in der Mitte wird die Wiedergabe gestartet oder pausiert. Außerdem gibt es einen Vor- und einen Zurück-Button, einen Button, um mehrere Lautsprecher miteinander zu verbinden, sowie einen Button, um auf seine Favoriten zugreifen zu können. Diese Favoriten können in der Libratone App festgelegt werden. Dazu kann man bis zu fünf beliebige Internet-Radiosender oder Spotify bzw. Tital Playlisten auswählen, um diese auch ohne App abspielen zu können.

Bester Klang: Freistehend kann der Libratone Zipp 2 zeigen, was er kann.

Fazit

Klanglich liegen die beiden Lautsprecher etwa zwischen dem Sonos Play 1 und dem Apple HomePod. Durch das schickere Design im Vergleich zu dem Play 1 und der deutlich besseren Unterstützung von verschiedenen Wiedergabequellen im Vergleich zum HomePod konnten die beiden Lautsprecher mich überzeugen und sind seit ein paar Monaten bei mir zu Hause regelmäßig im Einsatz.

Für 250-300 Euro erhaltet ihr einen schicken Wlan-Lautsprecher mit vielen Verbindungsmöglichkeiten. Auch die Möglichkeit, den Lautsprecher durch den eingebauten Akku ins Nebenzimmer oder auf den Balkon mitzunehmen, überzeugt. Wenn ihr jedoch einen Lautsprecher primär für den mobilen Einsatz sucht, solltet ihr euch den Libratone One Click einmal ansehen.


Images by Timo Brauer

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Licht und Schatten beim neuen Telemediengesetz

Wifi(adapted) (Image by rawpixel.com [CC0 Public Domain] via Unsplash

Vor Kurzem trat das Telemediengesetzes (TMG) mit neuer Fassung in Deutschland in Kraft. Dieses sorgt für bedeutende Neuerungen bei der Behandlung von Dienstanbietern. Eine klare Linie ist dabei aber nicht zu erkennen. Während die Störerhaftung endlich abgeschafft wird und somit Provider dringend notwendige Rechtssicherheit erhalten, werden Anbieter von Kommunikationsplattformen im Rahmen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes zum Urteilen über die Kommentare ihrer Nutzerinnen und Nutzer gezwungen.

Licht: Abschaffung der Störerhaftung

Kürzlich trat die Novelle des Telemediengesetzes in Kraft und wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Neufassung des Gesetzes regelt unter anderem den Umgang mit Diensteanbietern in mehreren wichtigen Aspekten neu.

Eine wichtige Neuerung ist die Abschaffung der sogenannten Störerhaftung. Die Störerhaftung besagte, dass die Betreiber eines Netzwerkes (betroffen waren vor allem offene WLANs) mit für kriminelle oder zivilrechtlich verfolgbare Handlungen ihrer Nutzerinnen und Nutzer hafteten.

Ziel des Gesetzes war das Eindämmen von Missbrauch öffentlicher Netzwerke. In der Praxis führte die Regelung aber dazu, dass sich nach einigen spektakulären und teuren Fällen (insbesondere im Bereich von Urheberrechtsverletzungen) kaum noch jemand traute, offenes WLAN bereitzustellen. Die ohnehin im Vergleich zu anderen westlichen Ländern schwach ausgebaute deutsche Telekommunikations-Infrastruktur wurde dadurch weiter beschränkt. Für die Nutzerinnen und Nutzer war das frustrierend und für die Innovation im angeblichen Hightech-Land Deutschland hinderlich.

Trotz dieser offensichtlichen Nachteile blieb die Störerhaftung lange bestehen. Erst im Jahr 2016 begann sie zu wackeln und wurde zunächst teilweise und nun zur Gänze abgeschafft. Mit diesem Schritt haben Diensteanbieter in Deutschland endlich dringend benötigte Rechtssicherheit. Dem IT-Standort Deutschland kann das nur gut tun.

Schatten: Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Ein gänzlich anderes Signal sendet jedoch die neue gesetzliche Regelung zu rechtswidrigen Äußerungen auf Kommunikationsplattformen (etwa in Foren, Sozialen Netzwerken oder Kommentarspalten). Die Betreiber solcher Plattformen sind nämlich künftig verpflichtet, rechtswidrige Inhalte innerhalb einer knapp bemessenen Frist zu löschen. Anderenfalls drohen empfindliche Geldbußen.

Ohne Zweifel sind Hasstiraden, Verhetzung und eine mitunter furchtbar schlechte Diskussionskultur, die gelegentlich in Beleidigungen, Drohungen und Nötigung gipfelt, ein reales Problem auf derartigen Plattformen. Provider wie nun im Rahmen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes dazu zu verpflichten, unter Strafandrohung rechtswidrige Inhalte zu löschen, ist jedoch der gänzlich falsche Lösungsweg .

Gerade kleinere Provider können oftmals schon aus personellen Gründen keine fachlich fundierten Entscheidungen treffen, ob ein Posting strafbar ist oder nicht. Um Strafen zu vermeiden, könnten dann viele Betroffene sich dafür entscheiden, im Zweifel alle Postings zu löschen, die ihnen bedenklich vorkommen. So könnten auch Äußerungen, die kontrovers, aber von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, gelöscht werden. Schlimmstenfalls könnte sogar alles entfernt werden, was anderen Nutzerinnen und Nutzern ein Dorn im Auge ist und von diesen gemeldet wird.

Dadurch stellt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz eine massive Gefahr für die Meinungsfreiheit dar. Für die Provider bedeutet es die Schaffung einer massiven Rechtsunsicherheit. Sie werden unter Druck gesetzt, in einer Art und Weise über die Inhalte ihrer Nutzerinnen und Nutzer zu urteilen, die in ihrer Rolle nicht vorgesehen ist.

Widersprüchliche Signale

Das neue Telemediengesetz sendet an Dienstanbieter extrem widersprüchliche Signale. An der einen Stelle wird ihre Position verbessert und abgesichert, an der anderen geschieht das genaue Gegenteil. Leider ist dies ein typisches Beispiel für die häufig ebenso ziel- wie ahnungslose Digitalpolitik in Deutschland.

Allerdings zeigt das Beispiel der Störerhaftung, dass mitunter, wenn auch mit langer Vorlaufzeit, auf die Argumente von Expertinnen und Experten gehört wird. Dementsprechend sollten es sich Gegnerinnen und Gegner des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes nicht nehmen lassen, gegen dieses verfehlte Werk vorzugehen – auch, wenn sie wahrscheinlich einen langen Atem brauchen werden.


Titel (adapted) „Wifi“ by rawpixels.com [CC0 Public Domain]


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  • GOOGLE Heise: Google Calendar: Update bringt modernes Design: Endlich gibt es, nachdem Google bereits in den letzten Jahren fast alle Produkte modernisiert hat, auch beim Web-Kalender ein neues Design. Nutzer können sich auf eine schlanke Oberfläche und auf ein dezentes Farbschema freuen. Auch Dateien können bei Termindetails hinterlegt werden, die man später aus dem Termin abrufen kann, was sehr praktisch ist, den so können alle relevanten Dateien und Information bei einer Besprechung zur Verfügung stehen. Bei der Tagesansicht ist es jetzt auch möglich mehrere Kalender nebeneinander zu sichten, um so Terminüberschneidungen zu vermeiden.

  • KRACK Augsburger Allgemeine: KRACK: Das müssen Sie zur Wlan-Sicherheitslücke wissen: Was steckt hinter der sogenannten KRACK-Attacke auf WPA2? Hierbei handelt es sich um eine neu entdeckte Sicherheitslücke. Über diese können verschlüsselte WLAN-Verbindungen unter Umständen ausgespäht werden. Betroffen davon sind alle diejenigen, die mit ihren Geräten über Wlan kommunizieren. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät den Nutzern vor allem, dass sie vorerst von Online-Banking, Online-Shopping und der Übertragen von anderen wichtigen Daten absehen. Allerdings ist die Gefahr durch die Sicherheitslücke eher theoretisch, da sich zum einen der Angreifer zum einen vor Ort befinden muss, um auf das Wlan-Netz zuzugreifen. Erst dann können diese ihre Opfer über KRACK ausspionieren. Somit sind massenhafte Attacken auf mehrere Rechner nicht möglich.

  • AMAZON Focus: Wer macht den Milliarden-Deal? Viele Städte buhlen um Amazons neue Zentrale: Wer bekommt Amazons neue Zentrale? In Nordamerika soll es einen neuen Standort für das zweite Amazon-Hauptquartier geben. Bürgermeister und Gouverneure reiben sich bereits die Hände, den das neue Gebäude verspricht Milliarden-Investitionen und mehr als 50.000 hochbezahlte Arbeitsplätze. Bislang wurden viele kuriose Aktionen von Städten, Gemeinden und Bundesstaaten in Gang gesetzt. Neben einem sechs Meter hohem Kaktus, einer Innenstadt, die sich mit riesigen Paketboxen schmückt oder eine angebotenen Nutzfläche mit dem Namen „City of Amazon“ gab es viele weitere Angebote. Allerdings stellt sich hier die Frage, ob die kleinen Städte und ihre kreativen Bewerbungen wirklich eine Chance gegen ihre großen Mitbewerber wie Chicago, New York oder Toronto haben. Die Bewerbungsfrist endet am heutigen Donnerstag.

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  • WLAN Chip: Experten warnen: Sicherer WLAN-Standard vollständig geknackt: Böse Überraschung für Nutzer der Verschlüsselungsmethode WPA2: Jahrelang galt, wer sein WLAN mit WPA2 verschlüsselt hatte, musste sich keine Sorgen um Angriffe machen. Sicherheistforscher haben nun jedoch gravierende Sichrheitslücken im Protokoll gefunden. Unter anderem sollen die gefundenen Lücken erlauben, das Netzwerk zu entschlüsseln und mitzuschneiden. Nur eine zusätzliche Verschlüsselung, kann das Abhören aller Inhalte über das WLAN verhindern. Auch scheint eine Manipulation des Traffics durch die Lücken möglich zu sein, jedoch nur wenn sich der Angreifer in unmittelberer Reichweite des Netzwerks befindet. Doch auch wenn das Ausmaß der Sicherheitslücken noch unklar ist, so können nach den ersten Mitteilungen des US-Certs praktisch alle Router, Notebooks, Smartphones und andere Geräte betroffen sein, die WLAN unterstützen.

  • MICROSOFT zeitonline: Supreme Court entscheidet über die Zukunft der Cloud: Microsoft stellt sich gegen die US-Regierung: Diese möchte auf im Ausland gespeicherte Daten zugreifen, sofern diese Anbieter wie Microsoft nutzen. Das Unternehmen hatte 2013 einen Durchsuchungsbefehl der US-Regierung für das E-Mail-Konto eines mutmaßlichen Drogendealers bekommen, weigerte sich jedoch, die E-Mails herauszugeben, da diese auf einem Server in Irland gespeichert waren. Microsoft war der Meinung, der Untersuchungsbefehl der USA ist in einem anderen Land nicht gültig. Die US-Regierung stützte sich mit dem „Electronic Communications Privacy Act“ (ECAP) von 1986 auf ihr Recht, verlor jedoch nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen gegen Microsoft. Der Supreme Court fällt nun ein Urteil zu solchen Sachverhalten, voraussichtlich bis Sommer 2018.

  • NETFLIX t3n: Attacke auf Netflix: Die Milliarden-Schlacht um die Streaming-Krone: Die Jagd nach dem nächsten Streaming-Hit hat begonnen: Vor nicht einmal fünf Jahren hat Netflix mit „House of Cards“ seinen ersten großen Serienhit gelandet. Damit wurde auch klar, dass TV-Unterhaltung nun keinen Kabelanbieter oder dicke Senderpakete mehr braucht – das Streaming war angekommen. Und das Geschäft mit Online-Videodiensten boomt immer noch: Netflix größter Streaming-Rivale ist derzeit Amazon und auch Google mischt neuerdrings beim Online-Streaming mit. Diese Umstände entfachten eine regelrechte Ausgabenschlacht um den nächsten Streaming-Megahit: Netflix möchste in diesem Jahr sechs Milliarden Dollar in exclusive Inhalte stecken, Amazon nach Schätzungen 4,5 Milliarden Dollar, YouTube erhöht ebenfalls seinen Einsatz und Disney eröffnet offiziell die Kriegskasse mit seinem Streaming-Service für den Sportsender ESP, der für 2018 geplant ist.

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  • IPHONE X t3n: Samsung reagiert auf iPhone X mit faltbarem Smartphone – 2018: Gestern erst fand die Keynote zum neuen Apple-Smartphone – dem iPhone X – statt. Da der Markt der smarten Mobiltelefone nicht schläft, gibt es jetzt schon dir Antwort von Samsung. Denn für das nächste Jahr will der südkoreanische Hersteller, genau genommen der Mobile-Chef DJ Koh, ein Smartphone der Note-Serie mit faltbarem Display auf den Markt bringen. Bisherigen Gerüchten zufolge plant Samsung unter dem Codenamen „Project Valley“ die Veröffentlichung zweier Modelle frühestens 2018.

  • WLAN heise: EU-Parlament stimmt für kostenloses WLAN an öffentlichen Orten: Überall unbegrenztes und kostenloses WLAN ist noch ein eher utopischer Gedanke für die digitalisierte Gesellschaft. Die EU will diese Vision jetzt aber mit einem millionenschweren Programm fördern. Bis zu 8.000 kostenlose Hotspots sind an öffentlichen Orten wie Bibliotheken, Krankenhäusern oder ähnlichem angedacht. Das Projekt nennt sich WiFi4EU und soll mit rund 120 Millionen Euro unterstützt werden. Die Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen sollen sich über ein Online-Portal für Internet-Gutscheine bewerben können, mit denen die Anfangskosten gedeckt werden sollen.

  • DMEXCO horizont: Das war der erste Dmexco-Tag: Gestern und heute trifft sich die Branche des digitalen Marketings wieder in der Kölnmesse zum größten deutschen Branchen-Event des Jahres – der dmexco! HORIZONT-Chefredakteur Volker Schütz fasst einige Höhepunkte von Tag 1 zusammen und kommt zum vorläufigen Fazit, dass sich die digitale Transformation irgendwo zwischen „digitaler Besoffenheit und neuem Realismus“ befindet. Zumindest um das Buzzword „Transformation“ scheint man am 1. Konferenztag kaum herumzukommen.

  • KI wired: Warum zur Hölle wollen Forscher homosexuelle Menschen am Gesicht erkennen?: Oftmals hört man von diversen US-Studien, die einfach nur lächerlich oder unnötig wirken. Diese neueste Studie setzt dem Fass jetzt aber die Krone auf. Michal Kosinski und Yilun Wang von der Stanford University hatten eine Studie vorgestellt, bei der sie mehr als 130.000 Portraits von einer Dating-Website von einer Software für Gesichtserkennung hatten analysieren lassen. Diese KI soll dann angeblich mit 83-prozentiger Wahrscheinlichkeit erkannt haben, ob die abgelichtete Person homosexuell ist. WIRED-Kolumnist bringt auch unsere Gedanken dazu auf den Punkt: Warum zur Hölle fertigt jemand so eine Studie überhaupt erst an?

  • TESLA golem: Teslas „Autopilot“ trug zu tödlichem Unfall bei: Autonome Fahrzeuge sind die Zukunft, dass früher oder später aber etwas passieren würde, ist fast traurige Gewissheit. Im letzten Jahr führte eine Fahrt mit dem Tesla-Autopiloten zum Tod des Fahrers. Das National Transport Safety Board – kurz NTSB, also die US-Behörde für transportsicherheit – ist nun zum Schluss gekommen, dass der Tesla zumindest eine Teilschuld trägt. Für die Unfallermittler vom NTSB war der tödliche Crash ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

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  • TV-DUELL merkur: TV-Duell im Netz: „Ich wünsch mir Claus Strunz als Kanzler“: Twitter ist sicherlich eines der beste sozialen Medien, um in einem regelrehcten Bewusstseinsstrom seine Meinung kund zu tun. So blieb selbstverständlich das gestrige TV-Duell zwischen den Kanzlerkandidaten Angela Merkel und Martin Schulz nicht unkommentiert. Schon eine Stunde vor Beginn der Übertragung zählt #tvduell schon zu den deutschen Trending Topics. Beim vermeintlichen Höhenpunkt des Wahlkampfes blieben aber genau diese aus, zahlreiche Themen seien zu kurz gekommen. Einige Reaktionen aus dem Netz lassen den Abend noch einmal Revue passieren.

  • CARSHARING t3n: Der Digitalchef von VW prophezeit das Ende des Carsharings: In größeren deutschen Städten teilt man sich schon lämngere Zeit die Autos per App. Carsharing gehört laut dem Chief-Digital-Officer von Volkswagen, Johann Jungwirth, jedoch nicht zur digitalen Zukunft und Transformation. Sein Fokus: Telematik und das vernetzte Fahrzeug.  Stattdessen sehe er einen Paradigmenwechsel im Bereich Autonomes Fahren und was schon in naher Zukunft marktfähig sein soll. Denn genau diese Transformation soll Carsharing obsolet machen.

  • MICROSOFT heise: Windows Mixed Reality: Warum Microsoft seine VR-Brillen „Mixed Reality“ nennt: Der Virtual Reality-Markt wird derzeit überlaufen wie fast kein anderer. Klar, dass sich mancher Hersteller deswegen auch von der Konkurrenz abheben will. Microsoft bietet mit seinen VR-Brillen nämlich sogenannte „Windows Mixed Reality“ Brillen an. Nach der Definition von Greg Sullivan, Director of Communcations for Mixed Reality bei Microsoft, ist Mixed Reality ein Spektrum – zurzeit befinden sich auf der einen Seite reine AR-Produkte, auf der anderen Seite sind es VR-Geräte wie die Windows-Headsets.  Im Gespräch mit Heise CT verrät Greg Sullivan Details zur Software und zum Tracking.

  • IFA zeit: IFA mausert sich zur Smartphone-Messe: Halbzeit bei der Internationalen Funkmesse – noch bis Mittwoch kann die IFA 2017 in Berlin, eine der größten Elektronikmessen Deutschlands, besucht werden. Gerade das Smartphone scheint nun beispielsweise immer mehr im Fokus zu bestehen bezoehungsweise scheint die IFA eine bedeutsamere Plattform für die Smartphone-Schau zu werden. Am 12. September wird voraussichtlich das neue iPhone präsentiert und die aktuellen Samsung Modelle wurden vor Wochen präsentiert, trotzdem kann man in diesem IFA-Jahr nicht nur neue Mittelklasse-Smartphones sehen, die sich an ein weniger zahlungskräftiges Publikum richten, sondern auch frische Spitzenmodelle. 

  • WLAN welt: Mesh-Netze bringen das Heim-WLAN in jede Ecke: Viele WLAN-Nutzer haben das Problem, dass ihr Haus nicht ausreichend von ihrem Funknetzwerk abedeckt ist -steht der Rooter im Erdgeschoss, bleibt das WLAN im 1. Stock oft schlechter. Eine neue Technik namens Mesh-WLAN soll jetzt den Internetempfang verbessern. Sie soll ein großes Problem gängiger WLAN-Repeater beheben. Mesh-WLAN soll ein Funknetz sein, dass quasi aus mehreren Knoten besteht und über jeden dieser Knoten einen Zugangspunkt zum Netzwerkk bietet. Die einzelnen Zugangspunkte spannen dann ein vermaschtes Netz in der Wohnung auf und steuern den Datenverkehr der verbundenen Geräte.

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Ein Tag im Leben eines Smart-City Computers

smartwatch (adapted) (image by Free-Photos [CC0] via pixabay)

Der Alarm deines Smartphones ertönt heute Morgen zehn Minuten früher als sonst. Teile der Stadt sind abgesperrt, für die Vorbereitungen eines beliebten Sommerfestes – die Staubildung wird wohl schlimmer als an anderen Tagen sein. Du musst einen früheren Bus erwischen, um pünktlich auf Arbeit zu sein.

Die Weckerzeit ist deiner Morgenroutine angepasst, die jeden Tag von deinem Smartphone überwacht wird. Es sagt das Wetter vorher (für 7 Uhr wurde Regen angesagt), gibt Auskunft über den Wochentag (es ist Montag und der Verkehrs ist Montags immer schlimm) und sagt dir, dass du gestern spät ins Bett gegangen bist (diesen Morgen wird daher vermutlich alles etwas langsamer ablaufen). Das Telefon summt wieder – es ist Zeit, sich auf den Weg zu machen, wenn du den Bus kriegen willst.

Während du zur Bushaltestelle läufst, schlägt dir dein Smartphone vor einen kleinen Umweg zu machen – aus irgendeinem Grund ist die Straße, die du sonst immer nutzt, heute sehr voll. Du kommst auf dem Weg an deinem Lieblingskaffeeladen vorbei und obwohl dieser heute 20 Prozent Rabatt anbietet, informiert dich dein Telefon nicht – du hast es immerhin eilig.

Nach deinem morgendlichen Spaziergang fühlst du dich frisch und kraftvoll. Du kommst an der mit WLAN und Bluetooth ausgestatten Bushaltestelle an und eine Benachrichtigung wird an den Busfahrer gesendet. Er weiß jetzt, dass 12 Passagiere darauf warten, abgeholt zu werden, weshalb er ein bisschen schneller fahren sollte, wenn er allen genügend Zeit geben will, einzusteigen. Das Busunternehmen ist ebenfalls informiert und schickt bereits einen weiteren Bus los, um dem hohen Personenaufkommen auf deiner Route gerecht zu werden. Während du wartest, fällt dir ein Elternteil mit zwei kleinen Kindern auf, die sich mit dem Touch-Screen der Haltestelle beschäftigen.

Als der Bus ankommt, können alle entspannt einsteigen: fast alle Passagiere nutzten Tickets, die auf ihrem Smartphone gespeichert waren. Nur eine Person musste aufwendig mit Bargeld zahlen. Im Bus holst du ein Tablet aus deiner Tasche, um die Nachrichten und deine E-Mails über das kostenlose WLAN zu checken. Dir fällt plötzlich auf, dass du vergessen hast, dein Telefon zu laden. Du schließt es also an die USB-Buchse neben deinem Sitz an, um es zu laden. Obwohl der Verkehr sehr stockend ist, kannst du fast alle deine Arbeitsmails abarbeiten. Die Zeit im Bus ist also sehr sinnvoll genutzt.

Als der Bus dich vor deinem Büro absetzt, informiert dich dein Chef über einen ungeplanten Besuch. Du buchst daher bei einem Car-Sharing-Dienst wie Co-wheels. Du sicherst dir ein Auto für die Reise, inklusive einem Klapprad im Kofferraum.

Du musst in das Zentrum der Stadt, also parkst du das geliehene Auto in einer nahgelegenen Parkbucht (die eigentlich eine ungenutzte Auffahrt eines anderen Mitglieds ist), sobald du am Stadtrand ankommst. Du nimmst für den Rest des Wegs ein Fahrrad, um Zeit zu sparen und den Verkehr zu umgehen. Deine Reise-App gibt dir Anweisungen über deine Bluetooth-Kopfhörer – es sagt dir, wie du deine Geschwindigkeit auf dem Fahrrad anpassen sollst, je nachdem, wie es um deine Fitness steht. Wegen deines Asthmas schlägt die App dir eine Route vor, die ein Areal umgeht, das starke Luftverschmutzung aufweist.

Nach dem Meeting winkst du ein Taxi heran, um zurück ins Büro zu gelangen. Du kannst auf dem Weg ein paar Mails beantworten. Mit einem Klick auf deinem Smartphone bestellst du das Taxi und in den zwei Minuten, die es bis zu dir braucht, faltest du dein Fahrrad, um es in den Kofferraum eines anderen Autos in der Nähe deines Büros zu packen. Du hast es eilig, also keine grünen Belohnungspunkte fürs Laufen heute. Wenigstens bist du pünktlich beim Meeting gewesen und hast auf dem Weg dorthin zwei Kilogramm CO2 eingespart.

Wach auf

Das mag alles wie Fiktion klingen, aber in Wahrheit werden alle notwendigen Daten dafür bereits auf die eine oder andere Art und Weise gesammelt. Dein Smartphone kann deinen Standort verfolgen, deine Fortbewegungsgeschwindigkeit und sogar die Art von Aktivität, die du ausführst – ob du fährst, läufst oder mit dem Rad unterwegs bist.

In der Zwischenzeit werden Fitness-Tracker immer besser und Smart Watches können deine Herzfrequenz und deine körperlichen Aktivität überwachen. Dein Suchverlauf und dein Verhalten auf den einschlägigen Sozialen Medien können Auskunft über deine Interessen, Geschmäcker und sogar Absichten geben: Zum Beispiel geben die Daten, die generiert werden, wenn du dir Urlaubsangebote ansiehst, nicht nur Auskunft darüber, wo du hinwillst, sondern auch wann und wieviel du bereit bist, zu zahlen.

Neben persönlichen Geräten, ist das Internet of Things mit Netzwerken unzähliger Arten von Sensoren, die von Luftverschmutzung bis Verkehrsaufkommen alles messen können, eine weitere Datenquelle. Ganz abgesehen von dem kontinuierlichen Fluss an Informationen auf Socia- Media-Plattformen zu jedem Thema, das dich interessiert.

Mit so vielen verfügbaren Daten scheint es, als sei die Erfassung unserer Umwelt fast komplett. Doch alle diese Datensätze sind in Systemen gespeichert, die nicht miteinander interagieren und von verschiedenen Entitäten verwaltet werden, die Sharing nicht gerade gut heißen. Obwohl die Technologie also bereits existiert, sind unsere Daten weiterhin bei verschiedenen Organisationen voneinander isoliert und institutionelle Hürden stehen dieser Art von Service im Weg. Ob das gut oder schlecht ist, bleibt dir überlassen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „smartwatch“by Free-Photos ( CC0 Public Domain)


The Conversation

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  • FACEBOOK t3n: Facebook: WLAN-Suchfunktion ab heute weltweit verfügbar: Der Social-Network-Betreiber hat die vor einem Jahr vorgestellte WLAN-Suchfunktion nun auch in Deutschland gestartet. Unter dem Menüpunkt „WLAN finden“ kann die App nach verfügbaren WLAN Netzen Suchen und soll in Gebieten mit schlechter Abdeckung von Mobilfunk helfen, schnellen Zugang zu freiem Internet zu finden. Angezeigt werden Hotspots von Geschäften und Unternehmen. Mit dieser Idee ist Facebook jedoch nicht das Erste Angebot, es gibt seit Langem Apps wie Wifi Finder oder WifiMapper.

  • WINDOWS heise: Indien will Windows-Rabatt um Erpressungstrojaner auszubremsen: Aufgrund der neuen Cyber-Attacken wie zum Beispiel „WannaCry“ fordert Indien von Windows ihre Software zu rabattieren. Die Grundlage für viele anfällige Systeme sind veraltete Installationen. Windows habe in Indien über 50 Millionen Nutzer, die von diesem Angebot profitieren könnten. Microsoft habe den Forderungen von Indiens Cyber-Sicherheitskoordinator prinzipiell zugestimmt, der eine Senkung auf höchstens ein Viertel des regulären Preises fordert. Sollte Windows sich auf diese Forderungen einlassen, ist mit weiteren Forderungen anderer Länder zu rechnen.

  • HACKING new york times: Hackers Find ‘Ideal Testing Ground’ for Attacks: Developing Countries: Immer wiederkehrende Cyber-Attacken durch Ransomware oder anderweitige Erpressersoftware werden von Hackergruppen auf die Gesellschaft angesetzt. Forscher haben nun festgestellt, dass viele der Attacken zuerst in Indien getestet wurden. Dort wurde zum Beispiel erstmals künstliche Intelligenzen gefunden. Gründe hierfür sind die geringeren Sicherheitsstufen in Entwicklungsländern mit einer Instanz anstelle von einem großen Sicherheitsnetzwerk. Durch die Tests in diesen einfach zugänglichen Gruppen können die künstlichen Intelligenzen vom Verhalten der gehackten Netzwerke lernen, um besser geschützte Netzwerke im Westen einfacher zugänglich zu machen.

  • DROHNE faz: Facebook-Drohne absolviert erfolgreichen Flug: Facebooks Internet Drohne hat ihren ersten erfolgreichen Flug absolviert. Mit dieser Idee möchte Facebook Internet in entlegene Gebiete bringen. „Aquila“ soll monatelang autonom über diesen abgelegenen Bereichen ohne Internetzugang schweben und ein Netzwerk schaffen um Zugang zu Internet für alle zu gewährleisten. Facebook trifft hierbei auf Widerstand sowohl der Regierung als auch von Netzbetreibern. Bei ihrem ersten Flug im vergangenen Jahr wurde die „Aquila“ schwer beschädigt.

  • FLUGSICHERHEIT bloomberg: Emirates to Use Face Scanners to Cut Waits as U.S. Ban Looms: Der Fluggesellschaft Emirates führt Gesichtserkennungssoftware ein, um den Boarding Prozess zu verkürzen. Nach einer Mitteilung der Airline können Passagiere biometrische Selfies hochladen, die an den Sicherheitscheckpoints gescannt werden können. Der Flughafen in Dubai, dem Hauptstandort von Emirates, leide zunehmend unter der Last von Passagieren. Weitere Airlines, die diese Technologien momentan testen sind British Airways, KLM und die amerikanische Airline Delta.

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  • BLOCKCHAIN t3n: Blockchain soll Wirtschaftsstandort stärken: Deutsche Startups gründen Bundesverband: Eine Gruppe deutscher Startups möchte noch dieses Jahr vor dem Bundestag einen Bundesverband Blockchain gründen. Dieser unparteiliche Verband soll den Mitgliedern der Szene eine einheitliche Stimme zu geben, und hofft auf die Onlineregulierungen der neuen Regierung Einfluss nehmen zu können. Blockchain sei die nächste Innovationsstufe des Internets. Deutschland habe die Chance Vorreiter in der Wirtschaft zu werden, wenn die Blockchain in den Regulierungen berücksichtigt werde. Der Verband möchte den Bundesverbänden und Digitalpolitiker als Experten zur Seite stehen.

  • CIA golem: Wie die CIA WLAN-Router hackt: Aus neuen Unterlagen von Wikileaks hervor, dass der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA über ein Programm verfügte, welches WLAN-Router hacken kann. Das Netzwerk der CIA besteht aus einem Botnetz, die mit einem kontrollierbaren Server verbunden sind. Die Daten, die aus den Wikileaks-Dokumenten hervorgehen wurden von 2007 bis 2012 gesammelt. Gesammelt wurden E-Mail Adressen, Chatnutzernamen, Mac-Adressen oder Voice-Over-IP-Nummern. Bis zu zehn Hersteller waren betroffen, darunter auch der Marktführer AVM. Die genauen Einsatzgebiete der „Cherry Blossom“-Software sind noch unklar.

  • FLUGGASTDATEN netzpolitik: Europäische Union will zentrale Datei für Fluggast- und Passagierdaten: Grenzbehörden dürfen von Airlines Passagierdaten anfordern. Jetzt möchten die InnenministerInnen der Europäischen Union eine zentrale Passagierdaten-Datenbank einrichten. Hierbei geht es um sogenannte API daten, die nach dem Check-in erhoben werden, müssen bis jetzt 24 Stunden nach Check-in wieder gelöscht werden. Die neue Datenbank soll einen dezentralen Datenaustausch über einen zentralisierten Router durchführen und als einzige Anlaufstelle für Airlines fungieren. Ob dieses System von Vorteil gegenüber der alten Methoden ist, soll bis 2018 mit einer Studie herausgefunden werde.

  • DATENSCHUTZ heise: E-Privacy-Verordnung: Entschlüsselung von Kommunikation soll verboten werden: Erst kürzlich forderte CSU Politiker Hermann, dass Whatsapp-Kommunikation abgehört werden müsse. Die Verhandlungsführerin für eine Datenschutzreform im EU-Parlament macht sich nun dafür stark, dass Hintertüren verboten werden. Der Einsatz von Kryptografie, die verwendet wird um verschlüsselte Daten wieder zu entschlüsseln, soll in EU-Mitgliedstaaten komplett verboten werden. Maju Lauristin fordert ebenfalls eine Stärkung des Schutzes von Verbindungs- und Standortdaten, verbote von Tracking-Walls und eine Informationspflicht für „Opt-ins“.

  • GOOGLE handelsblatt: EU-Kommission will Google Rekordstrafe aufbrummen: In Bezug auf die Shopping-Suche auf Googles Suchmaschinenangebot, möchte die EU Wettbewergskommission Google eine Rekordstrafe verhängen. Der Vorwurf von Wettbewerbern an Google ist, dass der Suchmaschinenalgorithmus einige Händler bevorzuge und so den Wettbewerb nicht gerecht darstelle. Das Bußgeld wird auf zehn Prozent des Umsatzes beschränkt und beläuft sich momentan auf 1,06 Milliarden Euro. Das Verfahren ist eines von drei, in denen die Kommission Google vorwirft, den Wettbewerb zu verzerren.

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  • WHATSAPP t3n: CSU will Zugriff auf Whatsapp-Gespräche: Über WhatsApp den Terror bekämpfen? Genau das plant jetzt die CDU und fordert den Zugriff auf WhatsApp-Gespräche zur Terrobekämpfung. Terroristische Aktivitäten sollen in der Vergangenheit bereits über die Messenger-App geplant worden sein, eine gesetzliche Kontrollmöglichkeit sei nach Meinung der CDU dringend und würde nach der Wahl weiterverfolgt werden. Gleichzeitig kann sowas jedoch auch Hacker anlocken und ihnen Türen zu sensible Nutzerdatern öffnen.

  • WLAN welt: EU will kostenloses WLAN an Tausenden Orten finanzieren: Im EU-Raum soll es künftig mehr kostenlose Internetzugänge geben. Was in deutschen Großstädten meist kein größeres Problem darstellt, soll in der EU bald massiv ausgebaut werden, so die Pläne aus Brüssel. An tausenden öffentlichen Plätzen sollen EU-Bürger bald über EU-finanzierte Hotspots ins Internet können. Es sollen rund 120 Millionen Euro in das Unterfangen gesteckt werden, weitere Details sollen bis Ende des Jahres geklärt werden. Vor allem für die Touristik und Dienstleistung könnte ein solcher Ausbau des Netzes interessant werden.

  • DISPLAYWEEK golem: Die Display-Welt wird rund und durchsichtig: In Los Angeles hat vergangene Woche die Displayweek stattgefunden – ja, eine ganze Messe allein im Zeichen des Displays. Hersteller und Froscher zeigten dort vor allem einen Trend: flexible Displays. Durch neue Techniken kann das Verbauen von Displays also künftig in allen Formen und an allen Orten möglich sein. Dem südkoreanischen Unternehmen Samsung ist sogar die Entwicklung eines dehnbaren Displays gelungen. In Zukunft werden Displays also in sehr viel mehr Anwendungsbereichen eingesetzt werden können.

  • CROWDFUNDING suedeutsche: Facebook-Nutzer können jetzt bei ihren Freunden Geld einsammeln: Facebook ist nicht das erste Unternehmen, das das Konzept Crowdfunding für sich entdeckt. Die Social Media-Plattform führt jetzt eine neue Funktion ein, über die es möglich werden soll Geld zu sammeln – ob für den Kampf gegen Krebs oder Silikonbrüste ist dabei egal. Facebook verspricht, sämtliche Spendenkampagnen innerhalb von nur 24 Stunden auf ihre Aufrichtigkeit zu überprüfen. Bedenkt man die Art und Weise, wie das Netzwerk bislang die Kommunikation seiner Mitglieder moderiert, darf das allerdings bezweifelt werden.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ heise: Künstliche Intelligenz berechnet die Schönheit: Schönheit liegt doch bekanntlich im Auge des Betrachters. Wenn es nach bestimmten Startups und Forschern geht allerdings in der Vermessung durch Algorithmen. Bilderdienste, wie das Online-Angebot “EyeEm” eines Berliner Startups, sollen fortan das Maß an Schönheit in einem Bild errechnen und diese dann möglichst prominent platzieren, um dem Fotografen die Auswahl zu erleichtern. Seit Jahren forschen Wissenschaftler und Unternehmen daran, neuronalen Netzen einen Sinn für Schönheit beizubringen.

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  • WHATSAPP t3n: Weltweiter Whatsapp-Ausfall während Präsentation der Facebook-Quartalszahlen: Während Facebook am Mittwoch die neuen Quartalszahlen vorstellte und Gründer Mark Zuckerberg unter anderem auch von den Zukunftsplänen für WhatsApp sprach, kam es bei dem Dienst zu einem teilweisen Ausfall. Viele Nutzer, vor allem in Westeuropa und Südamerika, sahen die Fehlermeldung „Verbinde…“ – eine Verbindung konnte allerdings nicht hergestellt werden. Experten vermuten, dass es sich um einen Erpressungsversuch in Form eines DDoS-Angriffs handeln könnte. Demnach wären die Server mit sinnlosen Anfragen überflutet worden, sodass diese unter der Last zusammenbrachen. Gegen 00:40 war WhatsApp nach einem zweistündigen Ausfall wieder erreichbar.

  • WLAN teltarif.de: Telekom und Lufthansa: WLAN im Flugzeug ab 3 Euro pro Flug: Unter dem Namen Lufthansa FlyNet bietet die Fluggesellschaft Lufthansa ihren Kunden ab sofort einen Internetzugang an Bord ihrer Flugzeuge an. Seit Januar dieses Jahres wurden Tests durchgeführt. Kunden können sich mit beliebigen mobilen Geräten im Netzwerk anmelden und lossurfen. Die Technik besteht aus WLAN-Technologie an Bord sowie Satelliten-Antennen und wurde bislang in 19 Flugzeugen des Typ Airbus A320 eingebaut. Außerdem wurden 31 Maschinen von Austrian Airlines und 26 Eurowings-Flugzeuge ausgerüstet. Auch Maschinen von Swiss sollen unter Umständen WLAN an Bord erhalten. Für die Einspeisung des Internets ist die Deutsche Telekom verantwortlich. Ab drei Euro ist das Angebot zu haben, je nachdem, welche Datenmenge man benötigt, muss man draufzahlen.

  • FACEBOOK Zeit: Facebook stellt 3.000 neue Kontrolleure ein: Wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einem Blogeintrag mitteilte, plant Facebook, 3. 000 neue Mitarbeiter einzustellen, die damit beauftragt sind, Videos mit Gewaltinhalten aufzuspüren und zu sperren. In letzter Zeit stand das soziale Netzwerk häufiger in der Kritik, dass derartige Videos über Stunden abrufbar waren, ohne, dass gehandelt wurde. Bislang kümmern sich weltweit 4. 500 Mitarbeiter darum, den Hinweisen der Nutzer nachzugehen. Facebook verlässt sich größtenteils darauf, dass Nutzer Videos mit missbräuchlichen Inhalten melden. Jede Woche gibt es Millionen Hinweise, die geprüft werden müssen.

  • GOOGLE golem: Bösartige Google-Docs-Einladungen kopieren Kontakte: Eine Phishing-Kampagne macht derzeit die Runde. Von einer bekannten Person erhalten User per Mail die Einladung zu einem Goole Doc. Nehmen sie diese an, werden sie dazu aufgefordert, sich mit ihrem Google-Konto anzumelden. Dadurch können Kriminelle auf die Kontaktdaten des Nutzers zugreifen. Automatisch wird die Nachricht an die Kontakte des Opfers weitergeleitet und kann sich so verbreiten.

  • UMTS heise: Deutsche Bankkonten über UMTS-Sicherheitslücken ausgeräumt: Kriminelle haben mit Zugriff auf das Online-Banking deutscher Bankkunden deren Konten ausgeräumt. Die gelang ihnen wohl, in dem sie Mobil-TANs (mTANs), die für die Geräte der Kunden bestimmt waren, umleiteten und so die Überweisungen autorisieren konnten. Diese Umleitungen wurden offenbar durch seit Jahren bekannte Sicherheitslücken im SS7-Protokoll des UMTS-Netzes ermöglicht. Erst Ende März hatten Experten wieder vor diesen Lücken gewarnt. O2 Deutschland bestätigte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass im Januar diesen Jahres entsprechenden Angriffe im eigenen Netz stattgefunden haben.

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DXO One im Test: Diese iPhone-Kamera ist besser als deine iPhone-Kamera

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Klar, mit dem iPhone können tolle Bilder gelingen. Aber manchmal reicht es eben nicht, was Apples Mobiltelefon als Fotoapparat zu bieten hat. Mehr fotografischen Gestaltungsspielraum soll die zusätzliche Mini-Kamera namens DxO One aus dem iPhone herausholen. Ihr verbindet die Kamera per Lightning-Anschluss oder WLAN und steuert sie über das Smartphone-Display. Dank ihres vergleichsweise großen Sensors ist die Bildqualität der 500 Euro teuren DxO One der des iPhone überlegen. Vor einer Weile hatte ich die Kamera im Hands-on. Wie macht sie sich in der Praxis?

Warum die iPhone-Kamera manchmal nicht reicht

Zwar wirbt Apple mit den tollen Nacht-Fotos des iPhone. Aber die Leistung eines Smartphones bei schwachem Licht ist nun mal begrenzt. Die Mini-Kamera das französisch-amerikanischen Unternehmens DxO Labs bietet mehr Reserven. Der 1 Zoll in der Diagonale messende Sensor ist um mehr als doppelt so groß wie der des iPhone 7 (1/2,6 Zoll). Daher verursacht die DxO One schon bauartbedingt weniger Bildrauschen bei höheren ISO-Zahlen.

Wer Fotos gern mit mehr Dynamikumfang als Raw-Datei abspeichern möchte, muss zu einer der beiden jüngsten iPhone-Generationen greifen. Mit der DxO One können Besitzer älterer iPhones ebenfalls die Vorteile von Raw-Dateien nutzen. Auch der beliebte Unschärfeeffekt im Hintergrund gelingt mit der Mini-Kamera unabhängig vom gekoppelten Gerät und Datei-Format. Diesen vermag Apple nur im JPG-Modus mit der Dual-Kamera des iPhone 7 Plus zu leisten. Außerdem verzerrt die DxO One mit 32 Millimeter Brennweite Gesichter bei Porträtaufnahmen weniger als das 28-Millimeter-Weitwinkel der iPhone-Standardkamera.

Außerdem bietet die DxO One mit einer Auflösung von 20 Megapixeln mehr Potenzial für Ausschnittsvergrößerungen als das iPhone (8 bzw. 12 MP). Freunde von Langzeitbelichtungen freut, dass die DxO One mit F1.8 nicht nur eine lichtstarke Offenblende hat, sondern sich auch auf F5.9 abblenden lässt. Hingegen Geschmacksache ist es, dass die DxO One Bilder im klassischen DSLR-Seitenverhältnis von 3:2 statt wie beim iPhone in 16:9 abbildet.

DxO One
Die DxO One ist schön designt und passt bestens zum Look von Apple-Geräten. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Ein Schmuckstück für die Hosentasche

Was in ihr steckt, sieht man der DxO One von außen nicht an. Aber ein Hingucker ist Kamera auf jeden Fall. Das rechteckige Gehäuse aus Kunststoff und Aluminium ist so edel designt und hochwertig verarbeitet, wie Apple-Nutzer es erwarten. Stylische Akzente setzen die geschliffenen Kanten um Objektivdeckel und Auslöseknopf. Die Formsprache ist angenehm minimalistisch.

Mit 108 Gramm wiegt die DxO One zwar nur etwas weniger als ein iPhone 7 selbst (138 Gramm). Immerhin sind die Maße mit weniger als 7 x 5 x 3 Zentimetern gerade noch kompakt genug, um die Kamera einigermaßen diskret in der Hosentasche zu verstauen. Befestige ich die mitgelieferte Trageschlaufe, kann ich die DxO One auch an der Hand spazieren tragen – wie damals zu Zeiten von Kompaktkameras.

Standalone geht, als iPhone-Zubehör besser

Als eigenständiger Fotoapparat ohne Smartphone lässt sich die DxOne tatsächlich verwenden. Insofern passt der Vergleich mit der Kompaktkamera. Mit dem grobpixeligen, monochromen Kleinstdisplay auf der Rückseite kann ich das Motiv zur Not auch ohne Smartphone anvisieren. Dank eines eigenen Akkus, den ich via microUSB lade, ist die DxO One nicht auf die Energie des iPhone angewiesen. Mittels des microSD-Kartenschachts lassen sich Aufnahmen ohne Umweg mit dem Computer austauschen. Eine 8-GB-große Karte gehört sogar zum Lieferumfang.

DxO One
Der Lightning-Stecker ist etwas tricky. Toll: Der Hersteller packt auch eine microSD-Karte in den Lieferumfang. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Im Team mit einem Smartphone-Display macht die DxO One aber mehr Spaß. Für den gemeinsamen Einsatz mit einem iPhone (oder iPad) ab iOS 9 und mit Lightning-Anschluss hat der Hersteller die Kamera ja schließlich auch entwickelt. Um den eingeklappten Lightning-Stecker auszufahren und wieder einzuklappen, schiebe ich den Objektivdeckel ganz nach unten. Leider erklärt sich dieser wichtige Mechanismus nicht ohne einen Blick ins Handbuch. Einen intuitiveren Ansatz halte ich für wünschenswert.

Die Verbindung zwischen DxO One und iPhone ist zwar schon recht stabil, dennoch empfiehlt der Hersteller eine beidhändige Bedienung. Das Ensemble ist auch zu sperrig, um es nur in einer Hand zu halten. Habe ich die DxO One mit dem iPhone verbunden, startet die zuvor installierte, herstellereigene Kamera-App automatisch. Erst mit ihr kann ich auf alle Bedienmöglichkeiten der DxO One zugreifen.

Funktionsreiche Kamera-App

In der hervorragend durchdachten DxO-App in der Version 2.1 finde ich mich schnell zurecht. Ihr Layout ist fürs Querformat gestaltet. Auf der linken Seite der Live-Bildvorschau wechsele ich zwischen Foto- und Video-Modus. Zudem verändere ich dort Blende, Verschlusszeit, ISO, Belichtungskorrektur, Belichtungsmessung und Weißabgleich. Auf der rechten Seite entscheide ich mich mit dem Button unten für P, A, S, M oder einen szenenbezogenen Aufnahmemodus.

DxO One
Die gut durchdachte Kamera-App ist eine Freude! Screenshot by Berti Kolbow-Lehradt

Der Button rechts oben führt mich zu den Einstellungen. Dort kann ich viele Parameter zur Bildqualität und zu den Metadaten nach meinen Vorlieben konfigurieren. In dieser Hinsicht bietet die DxO One eine Optionsvielfalt, die auch Profis erfreuen dürfte. Zurück im Hauptbildschirm komme ich mit dem Thumbnail oben links in die Galerie. Dort kann ich die Fotoausbeute betrachten und an Nachrichten- sowie Social-Media-Apps weiterreichen.

DxO One per WLAN oder per Apple Watch fernsteuern

In vielen Situationen gelingen Fotos besser oder überhaupt erst, wenn der Fotograf die Kamera nicht direkt in der Hand hat. Mit der DxO One lässt sich das prima realisieren, denn ich kann sie auch per Funk fernsteuern.

Dazu rufe ich das Einstellungsmenü auf und verbinde die DxO One mit dem iPhone per WLAN. Entweder füge ich beide Geräte in ein bestehendes Drahtlosnetz ein oder stelle eine Direktverbindung zwischen ihnen her. Während der Einrichtung muss die DxO One per Lightning-Stecker mit dem iPhone kommunizieren. Danach kann ich sie abziehen.

Ohne spürbare Verzögerung konnte ich per WLAN Fotos auslösen oder die Videoaufnahme starten. Zwar hinkte die Übertragung des Live-Bildes bei schnellen Schwenks punktuell und minimal hinterher. Im fertigen Video ist davon aber nichts zu sehen.

DxO One
Die DxO One lässt sich per Apple Watch fernauslösen. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Alternativ kann ich den Fotoauslöser der DxO One auch mit einer Begleiter-App für die Apple Watch fernsteuern. Dafür muss die Kamera aber am iPhone stecken, per WLAN funktioniert das nicht. Weil auf dem kleineren Smartwatch-Display außer dem Auslöseknopf weder Live-Bildvorschau noch andere Optionen eingeblendet sind, lassen sich Bilder bei dieser Option jedoch nur „aus der Hüfte schießen“.

Fotografieren mit der DxO One in der Praxis

Mit der DxO One zu fotografieren ist eine Freude. Dank der vorbildlich gestalteten DxO-App kann ich die Belichtung viel schneller und intuitiver verändern als in der nativen iPhone-App oder in dem an sich auch recht guten Kamera-Modul von Lightroom.

Die DxO One fokussiert und knipst ebenso verzögerungsfrei wie das iPhone. Aber sie bietet darüber hinaus noch einen coolen Trick, den ich sonst nur von ausgewachsenen Systemkameras kenne. So kann ich mit dem halb gedrückten physischen Auslöser am Kameragehäuse ein Objekt fokussieren und dann trotzdem den Bildausschnitt verändern, ohne dass sich die Schärfeebene verschiebt.

Ein Segen für Fotos aus der Käfer- oder Vogelperspektive ist der beweglich gelagerte Sockel des Lightning-Steckers. Er lässt sich um 45 Grad nach oben und unten drehen, sodass ich auch noch das iPhone-Display betrachten kann, wenn ich die Blickrichtung der DxO One ändere. Im WLAN-Betrieb könnte ich die Kamera getrennt vom iPhone natürlich noch freier bewegen. Meistens bevorzuge ich aber den gekoppelten Modus, weil ich das System dann stabiler halte und weniger verwackle.

Hingegen ein No-Go ist für mich die lange Einschaltzeit. Selbst wenn die DxO One bereits gekoppelt ist, dauert es mindestens geschlagene fünf Sekunden vom Öffnen des Objektivdeckels bis zum automatischen Start der App. Da ist jede Schnappschuss-Gelegenheit längst vorbei. Den Sperrbildschirm des iPhones zu deaktivieren und die Kamera-App zu starten, gelingt mir schneller. Wenn es schnell gehen muss, nutze ich dann doch die interne Kamera, obwohl ich die DxO One dabei habe.

Ein weiteres Manko ist die Ergonomie im Standby. Dann liegt das sperrige Duo nicht besonders angenehm in der neben mir baumelnden Hand. Wünschenswert wäre, wenn DxO Labs die Kamera so geschmeidig an den iPhone-Body anpassen könnte, wie es bei der 360-Grad-Kamera Insta360 Nano gelungen ist.

Mit dieser Bildqualität kann das iPhone nicht mithalten

In punkto Bildqualität macht die DxO One eine erstklassige Figur. Schon die JPGs sind scharf und detailreich. Zudem bieten sie einen hohen Dynamikumfang, der viel Spielraum bei Lichtern und Schatten lässt. Die Abstimmung ist so gut, dass ich aus den Raw-Dateien im DNG-Format nicht viel mehr rausholen kann. Nur bei sehr hohen Empfindlichkeiten ist der Raw-Entwicklung der Vorzug zu geben.

DxO One
Der Raw-Vergleich zeigt, dass die DxO One wegen des größeren Sensors deutliche Vorteile beim Rauschverhalten hat. Images by Berti Kolbow-Lehradt

Gerade bei schlechtem Umgebungslicht spielt der 1 Zoll große Sensor seine Stärke aus und lässt das iPhone in punkto Bildrauschen und Detailreichtum hinter sich. Wegen der höheren Auflösung des Sensors der DxO One bleibt die Bildqualität selbst bei etwas größeren Ausschnitten dann noch passabel, wenn es bei iPhone-Fotos schon etwas pixelig wird.

Auch den Schärfeverlauf mag ich sehr. Anders als beim Software-Filter im iPhone 7 Plus handelt es sich um einen natürlichen optischen Effekt, der auch entsprechend authentischer wirkt. Allerdings ist ein Direktvergleich wegen der unterschiedlichen Brennweiten schwierig.

Mini-Manko: Für meinen Geschmack sind die Bilder etwas zu entsättigt und zu dunkel, wenn sie direkt aus der Kamera kommen. Daran ändert auch die „Mobile Smart Lighting“-Funktion wenig, die Schatten in verschiedenen Stärken aufhellt. Aber der Look lässt sich mit einer Bildbearbeitungsapp ja nach Belieben anpassen.

Testfotos aus der DxO One

Bilder übertragen und bearbeiten

Eine Bearbeitungsfunktion bringt die App von DxO Labs selbst nicht mit. Stattdessen kann ich mit einer beliebigen anderen App wie etwa Lightroom oder Snapseed im Fotos-Ordner des iPhone auf die Bilder zugreifen und diese bearbeiten.

JPGs lädt die Kamera automatisch aufs Smartphone oder Tablet. Hingegen die 25 MB großen Raw-Dateien muss ich händisch übertragen, was nur über eine versteckte Funktion gelingt. Dazu wechsle ich aus dem Aufnahmefenster der DxO-App in die Galerie, tippe das gewünschte Bild an, wische nach unten in die Exif-Ansicht und aktiviere den „Raw übertragen“-Knopf.

Per microSD-Karte oder microUSB-Kabel kann ich die Bilder natürlich auch auf den Mac spielen. Mit DxO Connect stellt der Hersteller eine kostenlos nutzbare aber sehr schmalbrüstige Transfer- und Editor-Software zur Verfügung. Eine kostenpflichtige aber deutlich mächtigere Alternative ist DxO Optics Pro. Sie lässt sich per Plug-in auch in macOS Fotos und in Lightroom einbinden.

Warum die DNG-Dateien der DxO One in meiner Lightroom-CC-Installation seltsame Störstreifen und andere Artefakte auf den Bildern anzeigt, ließ sich bisher nicht klären. Weil aber Camera Raw in Photoshop CC und die Lightroom-Installation eines Kollegen die Raw-Fotos einwandfrei darstellen, dürfte es sich um einen Einzelfall handeln.

Fazit

Viele Fotografen wünschen sich eine möglichst kompakte Kamera, die qualitativ hochwertige Bilder erlaubt und diese auch gleich ins Social Web verschicken kann. Die DxO One ist in diesem Sinne eine gelungene „Connected Camera“ fürs iPhone oder iPad. Ihre Möglichkeiten erweitern den Spielraum für anspruchsvolle Fotografie mit den Apple-Geräten erheblich. Die Bildleistung spielt in einer Liga klar oberhalb des iPhones. Auch die Bedienung der Mini-Kamera bietet erheblich mehr Optionen als die native iPhone-App und macht anspruchsvolle Fotografen glücklich.

Hingegen die lange Einschaltzeit bekommt der Hersteller hoffentlich mit einem kommenden Update in den Griff. Wünschenswert wäre es zudem, dass sich die DxO in einer etwaigen künftigen Generation im gekoppelten Zustand noch etwas angenehmer in einer Hand transportieren ließe. Außerdem dürfte das Ensemble aus DxO One und iPhone generell gern etwas weniger sperrig und mehr aus einem Guss wirken. Begeistert wäre ich auch, wenn DxO Labs künftig noch Aufstecklinsen für Telebrennweiten veröffentlichen würde. Das gibt das kleine aber wachsende Zubehörsortiment noch nicht her.

Unter dem Strich ist die DxO One ein mächtiges Foto-Zubehör für iPhone-Fotografen. Als unauffällige Reportage-Kamera eignet sie sich hervorragend. Allerdings ist der Preis von rund 500 Euro im Hersteller-Shop an der Schmerzgrenze angesetzt.

DxO One
Stativadapter, Gegenlichtblende und Filteradapter bietet DxO Labs bereits an. Aufstecklinsen wie bei Zeiss wären auch toll. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Teaser Image by Timo Holthoff

Screenshots & Images by Berti Kolbow-Lehradt


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Die nächste Cyber-Attacke könnte von Schallwellen ausgehen

sound-wave-1657431_1920 (adapted) (Image by HypnoArt [CC0 Public Domain] via pixabay)

Wir nehmen gemeinhin an, dass unsere Smartphones oder Laptops dank Antiviren- und Verschlüsselungssoftware gegenüber Cyber-Attacken relativ geschützt sind. Unsere Geräte sind jedoch zunehmend gefährdet durch Attacken aus dem „Seitenkanal“, mittels dessen ein Eindringling traditionelle Eintrittspunkte umgehen kann und einen anderen Weg nutzt, um das Gerät zu beeinträchtigen.

Diese Seitenkanäle beinhalten die Messung verschiedener Charakteristiken des Gerätes, einschließlich des Stromverbrauchs, die benötigte Zeit zur Durchführung verschiedener Funktionen oder die Menge an Licht oder anderer elektromagnetischer Strahlung, die abgestoßen wird. Diese Outputs wurden lange dazu benutzt, um Kommunikation auszuspionieren. Nun gibt es jedoch ein zunehmendes Risiko, dass diese ebenso dazu benutzt werden können, um die Funktionsfähigkeit des Gerätes zu unterbrechen. Dies ist ein Problem, weil mehr und mehr Gegenstände mit Minicomputern ausgestattet sind, um sie mit dem Internet zu verbinden.

Im jüngsten Beispiel haben Forscher der Universität Michigan eine neue Möglichkeit gefunden, wie man Schallwellen benutzt, um Geräte, die mit Beschleunigungsmessern ausgestattet sind, zu beeinträchtigen. Es handelt sich um ein Gerät, mit dem man Beschleunigung messen kann, wie sie beispielsweise in Navigationssystemen auftreten. Smartphones nutzen sie, um Bewegung zu erkennen und Dinge wie die Halteposition zu kalkulieren. Man kann mit ihnen sogar ermitteln, wie viele Schritte es schon getragen wurde. Untersuchungen haben ergeben, dass die Vibrationen durch Musik, die auf dem Smartphone abgespielt wird, den Beschleunigungsmesser in einer Art und Weise beeinträchtigen können, dass er misst, als würde sich der Benutzer bewegen. Insgesamt fanden sie diese Fehlfunktion in mehr als der Hälfte der getesteten Geräte.

Wenn lediglich gemessen wird, dass der Nutzer ein paar Schritte zu viel machte, wird dies wahrscheinlich nicht viel Schaden anrichten – außer vielleicht, wenn es um den eigenen Trainingsplan geht. Dieser Fehler zeigt allerdings ein ernsteres, von den innerhalb des Kontrollsystems anderer Geräte befindlichen Bewegungssensor manipulierenden Eindringlingen ausgehendes Risiko. Es betrifft Computer, die moderne Autos oder Drohnen betreiben. Frühere Forschungen haben auch gezeigt, dass Beschleunigungsmesser dazu benutzt werden können, um effektiv zu spionieren, indem man sie als Mikrofon oder Monitor verwendet, um die vom Nutzer gedrückten Tasten auf dem Smartphone zu überwachen.

Risiken für Geräte

Es gibt ebenso ein generelles Risiko bezüglich Geräten, die im medizinischen Bereich eingesetzt werden, weil Beschleunigungsmesser oft benutzt werden, um Dinge wie die an einen Patienten verabreichte Medizin zu messen. Wenn medizinische Geräte von Musik beeinträchtigt werden können, können sie zu einer falschen Verabreichung und damit zu falschen Dosen führen. Die Forscher aus Michigan zeigen Beschleunigungsmesser auf, die ebenso im medizinischen Bereich benutzt werden wie beispielsweise Schrittmacher. Diese können von einer externen Klangquelle beeinträchtigt werden.

Es gibt ein ähnliches potenzielles Problem in Industrieanlagen, bei denen Beschleunigungsmesser benutzt werden, um die Durchflussmenge von Chemikalien oder den Kraftstoffverbrauch zu messen. Leistungsstarke Schallwellen könnte dazu benutzt werden, das Kontrollsystem der Anlage zu beeinträchtigen. Dies könnte zum Abschalten der Betriebsanlagen führen. Wird sie gegen Kraftanlagen eingesetzt, könnte es zu einer Attacke auf das Energieversorgungsnetz führen, wenn eine Drohne einen solchen Bereich überfliegt.

Dies könnte alle lokalen Beschleunigungsmesser, oder gar gleich die komplette Ausrüstung, beeinträchtigen, bis sie schließlich nicht mehr funktioniert. Dies ist ein bereits bekanntes Risiko und in Bereichen, in denen  leistungsstarke, elektromagnetische Funksignale dazu benutzt werden können, um die Funktionalität von elektronischer Ausstattung als Teil von Militäroperationen zu beeinträchtigen. Wir brauchen hier weiterführende Forschung, um die exakten Frequenzen herauszufinden, die das Gerät beeinträchtigen, und müssen wissen, ob wir Menschen dies vielleicht hören können.

Sogar bei der Gangsterkomödie Ocean’s Eleven gibt es eine Szene, in der ein EMP dazu benutzt wird, einen Stromausfall herbeizuführen. Und während Katastrophenplaner die Gefährdung dieser elektromagnetischen Druckwellen kennen, wurde bisher wenig getan, um die Auswirkungen von Schallwellen auf moderne elektronische Systeme zu erforschen.

Andere Risiken

Schallwellen können für mehr benutzt werden, als nur Gerätefunktion zu stören. Durch die Analyse der Geräusche, die von elektronischen Geräten stammen, ist es möglich, Daten zu gewinnen. Forscher der Universität Alabama im amerikanischen Birmingham fanden heraus, dass sie ein Passwort anhand der Tastaturgeräusche decodieren können.

Für das menschliche Ohr erscheint jeder Tastendruck gleich, es stößt jedoch ein einzigartiges Tonmuster aus. Indem man eine Nummer von adäquat platzierten Mikrofonen verwendet, um Zeitdifferenzen und Amplituden der empfangenen Schallimpulse zu messen, und indem man die Geometrie der Tastatur kennt, konnten Wissenschaftler die entsprechenden Tastenkombinationen herausfinden.

Ebenso konnten Daten ermittelt werden, indem die Funksignale oder sogar die Stromschwankungen eines Gerätes analysiert wurden. Eine Gruppe von Forschern hat kürzlich demonstriert, dass es möglich ist, die Handbewegung eines Benutzers auf dem Gerät zu erkennen und somit das Passwort herauszufinden, indem man prüft, wie es die Reflexion des lokalen WLAN-Signals verändert.

Ein anderer Forscher hat es geschafft, elektrische Stromschwankungen von acht der beliebtesten SIM Karten für Mobiltelefone zu analysieren und die Schlüssel wiederherzustellen, die diese innerhalb von 40 Minuten verschlüsseln.

Wie kann das alles verhindert werden?

Es ist möglich, ein Gerät von diesen Seitenkanal-Attacken zu schützen. Normalerweise funktioniert dies mittels eines physischen Schildes, der vor Informationslecks schützen soll. Ein einfaches Metallschild kann Radiosignale stoppen. Um jedoch Schallwellen davon abzubringen, einen Beschleunigungsmesser zu beeinträchtigen, bräuchte man bereits ein komplexeres akustisches Schild, um die Geräusche zu absorbieren und die Vibrationen, die den Sensor in Bewegung bringen, zu minimieren. Dies würde das Herausfiltern von Geräuschen wie Audio- und Sprachsignalen beinhalten, damit der Sensor nur die Bewegung erkennt, für dessen Erkennung es konzipiert wurde.

Die Erkenntnisse, dass Beschleunigungsmesser von Schall beeinträchtigt werden können, mag für viele Gerätehersteller ein Schock sein – besonders, wenn es um Geräte geht, die für kritische Infrastruktur des Staates verwendet werden. Sensiblere Geräte, wie sie beispielsweise in der Medizin eingesetzt werden, benötigen ebenso eine strengere Prüfung, um erkennen zu können, wie sie auf einen solchen Angriff reagieren.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „sound wave“ by HypnoArt (CC0 Public Domain)


The Conversation

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  • CYBERCRIME heise: Nach Hacker-Festnahme: FBI will Kelihos-Botnetz endgültig stilllegen: In Barcelona wurde vor einigen Tagen ein russischer Hacker festgenommen. Der Vorwurf lautet, dass er ein Rechnernetz angelegt haben soll, dass Login-Daten sammelt, jährlich Hunderte Millionen SPAM-Mails verschickt und Malware auf anderen Rechnern installiert. In der Vergangenheit wurde mehrfach versucht, dem Botnetz den Todesstoß zu versetzen – bislang jedoch erfolglos. Allerdings teilte nun das US-Justizministerium mit, dass am Samstag mit dem Botnetz verbundene Domains blockiert wurden, dass ein Ersatzserver eingerichtet wurde, um automatisierte Anfragen infizierter Computer anzunehmen und dass zudem alle Steuerungsbefehle des Hackers blockiert wurden.

  • HASS Spiegel Online: Gericht verurteilt Facebook-Hetzer zu 4800 Euro Strafe: Hetze im Netz bleibt nicht ohne Konsequenzen. Vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wurde am Dienstag ein 57-Jähriger vorurteilt. Er habe auf Facebook die Grünen-Politikerin Claudia Roth beleidigt und gefordert, sie „aufzuhängen“. Der Vorwurf lautet somit „öffentliche Aufforderung zu Straftaten sowie Beleidigung“. Der Hetzer wurde zu einer Geldstrafe von 4. 800 Euro in 160 Tagessätzen von je 30 Euro verurteilt. Aufgeflogen war der Mann als Kunde in einer Digitaldruckerei. Ein Mitarbeiter war auf ihn aufmerksam geworden, weil er ihm wie ein „merkwürdiger Wutbürger“ erschien. Er stieß im Internet auf sein Facebook-Profil und damit auf „menschenverachtende und gruselige“ Kommentare.

  • iOS golem: Der Weg zurück zu HFS+ ist versperrt: Apple beendet mit dem aktuellen Update für iOS auf Version 10.3.1 die Signierung für das Dateiformat HFS+. Das ab jetzt verwendet Dateisystem ist APFS (kurz für „Apple File System“). Wenn Nutzer das Update durchführen, wird parallel dazu das Dateisystem konvertiert, deswegen dauert der Vorgang ungewöhnlich lange. Weil Apple die Signierung älterer iOS-Versionen beendet hat, ist ein Wechsel zurück zu iOS 10.2.1 unmöglich. Das neue Update beseitigt Sicherheitsprobleme bei WLAN-Verbindungen. Es werden auch 32-Bit-Geräte unterstützt, daher gibt es auch eine Aktualisierung für das iPhone 5 und 5C. Unter WatchOS und TVOS wird APFS bereits eingesetzt, der Einsatz unter MacOS ist geplant.

  • OFFICE t3n: Millionen Word-User von Onlinebanking-Virus betroffen: Microsofts Office-Programm ist derzeit einem Großangriff durch Schadsoftware ausgesetzt. Weltweit sind Millionen Word-Nutzer auf Windows-PCs betroffen. Gegen eine erst am Wochenende entdeckte Sicherheitslücke im Programm werde offenbar derzeit ein Angriff mit Schadprogramm gefahren. Die Angreifer versuchten, über eine groß angelegte SPAM-Aussendung den Banking-Trojaner Dridex auf den Rechnern der Anwender zu installieren. Die E-Mails haben als Anhang ein schadhaftes Word-Dokument im RTF-Format (Rich Text Format). Die Forscher berichten, dass ein Öffnen der infizierten Dateien bereits dazu führt, dass der Rechner des Opfers kompromittiert wird. Word blendet zwar eine Warnung vor potenziell gefährlichen Links ein, an diesem Punkt ist der Rechner aber bereits infiziert.

  • DIGITALISIERUNG WIRED: Die Ampel der Zukunft ist ein digitales Verkehrsschild: Beim diesjährigen Lexus Design Award gilt das Konzept des russischen Industriedesigners Evgeny Arinin als Finalist. Sein Vorschlag ist eine komplette Überarbeitung der Verkehrszeichen an Kreuzungen. Die Ampel der Zukunft ist demnach ein Schild in Form der Kreuzung. Dieses verfügt über LED-Technologie und kann in den gewohnten Farben Rot, Gelb, Grün anzeigen, welche Fahrtrichtung gerade Vorfahrt hat. Arinin will damit die Ampel zukunftsfähig machen. Schon bald könnten digitale Verkehrszeichen eine große Rolle spielen, da autonom fahrende Autos mit ihnen kommunizieren müssen. Große und deutliche Schilder sollen zuverlässiger sein als kleine, schwankende Farbkreise.

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  • APPLE heise: Entwickler verlassen restriktiven Mac App Store: Der Mac App Store hat weitere Entwickler verloren: Das altgediente Mac-Entwicklerstudio St. Clair Software hat zwei Programme aus Apples Software-Laden genommen – und sich damit komplett von der Vertriebsplattform zurückgezogen. Es habe wirtschaftlich einfach keinen Sinn ergeben, die beiden Programme für Apples Sandboxing-Vorgaben anzupassen, erklärt der Entwickler Jon Gotow, der seit fast 30 Jahren Mac-Software schreibt. Der Mac App Store sei zwar bequem für Nutzer, erfülle aber nicht die Anforderungen der Entwickler, führt Gotow aus: „Trotz vieler Jahre an konstruktiver Kritik von Entwicklern hat Apple einige der großen Probleme nicht behoben“.

  • SOCIAL MEDIA t3n: Heiko Maas droht sozialen Netzen mit Millionenstrafen wegen Hasskommentaren: Die großen sozialen Netzwerke löschen zu wenig strafbare Inhalte, die von Nutzern gemeldet werden. Das geht aus einem Bericht von Jugendschutz.net hervor, der vom Bundesfamilienministerium und dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unterstützt wird. Um das zu ändern, will Bundesjustizminister Heiko Maas jetzt den Druck auf die sozialen Netzwerke erhöhen. Dazu hat Maas am heutigen Dienstag, den 14. März 2017 einen neuen Gesetzentwurf vorgestellt. Der Entwurf sieht vor, dass Netzwerke wie Facebook oder Twitter Strafen von bis zu 50 Millionen Euro bezahlen müssen, wenn sie strafbare Inhalte nicht zeitnah löschen.

  • VISA golem: Visa will Sonnenbrillen zu Kreditkarten machen: Visa hat auf dem SXSW 2017 im texanischen Austin den Prototyp einer Sonnenbrille mit NFC-Modul vorgestellt, mit dem der Träger bezahlen kann. Die Brille wird dazu an ein Zahlungsterminal gehalten. Die Sonnenbrille beziehungsweise der Chip sind mit dem Kreditkartenkonto des Besitzers verknüpft. Der Sonnenbrille ist nicht anzusehen, dass in ihrem Bügel eine Zahlungsfunktion integriert ist. Wann die Sonnenbrille auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

  • WEBWELT Welt: Er erfand das Internet – und benennt nun dessen größte Probleme: Fast 30 Jahre ist es her, als Sir Tim Berners-Lee die Büchse der Pandora öffnete: Der Computerwissenschaftler reichte seine Pläne für das World Wide Web ein. Er hatte eine offene Plattform erdacht, auf der alle Menschen Informationen austauschen konnten – jenseits von geographischen und kulturellen Grenzen. In einem Artikel für den britischen „Guardian“ beschreibt der Wissenschaftler, dass vor allem drei Entwicklungen zu massiven Problemen werden können. Das sei zum einen der Kontrollverlust der persönlichen Daten, zum anderen „Fake-News“ und außerdem die politische Einflussnahme.

  • BAHN mobiFlip: Gratis-WLAN im Regionalverkehr: Bahn startet Testphase: Ende 2016 verkündete die Bahn, dass man das Gratis-WLAN zukünftig auch im Regionalverkehr anbieten möchte. In einer Pressemitteilung heißt es nun, dass das Projekt in die Testphase übergegangen ist. Zwei Züge der Linie RE 42 wurden mit Internetzugang ausgestattet. DB Regio NRW plant, insgesamt vier Züge des Typ ET 1428, die zwischen Mönchen-Gladbach und Münster verkehren, zu Testzwecken mit WLAN zu versehen. Um an Bord des Zuges ins WLAN zu kommen, muss man sich nicht registrieren, man muss lediglich im Browser die AGB akzeptieren.

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  • WLAN heise: Neuer WLAN-Gesetzentwurf: Mehr Sperren, weniger Störerhaftung: Die Bundesregierung hat einen dritten Referentenentwurf zur „Änderung des Telemediengesetzes“ (TMG) vorgestellt. Demnach sollen Betreiber offener WLAN-Netzwerke noch stärker aus der Haftung entlassen werden. Besitzer von Cafés oder Hotels sollen von sämtlichen Kosten für Gerichtsprozesse befreit werden, wenn Gäste über ihr WLAN beispielsweise illegale Filme herunterladen. Eine Einigung über den Entwurf besteht aber noch nicht, die Ressortabstimmung dauert an.

  • SMARTPHONE zeit: Die Erweiterung des Hörizonts: Noch bis Donnerstag findet in Barcelona der Mobile World Congress, kurz MWC, statt. Trend ist dabei ein Wort, ohne das die Veranstaltung beinahe nicht auskommt. Ein solcher Trend auf der Konferenz sind vor allem auch kabellose Ohrhörer, nicht mehr nur Wearables, sondern „Hearables“. Eine Einschätzung, ob es die kabellosen Kopfhörer in die Allgemeinheit schaffen können oder ob es doch nur ein Hype in der Technik-Szene ist, ähnlich den Smartwatches.

  • GAMING golem: PC-Plattform ist bei Spieleentwicklern am beliebtesten: Der PC wird in Gaming-Kreisen gerne auch als „Masterrace“, also den Konsolen um einiges überlegen, bezeichnet. Dies scheint sich nun auch auf der GDC 2017 bestätigt zu haben. Die Game Developers Conference, kurz GDC, ist eine jährlich in San Francisco stattfindende Veranstaltung für die Entwickler von Computerspielen. So arbeiten laut einer Umfrage auf der Konferenz mehr als die Hälfte der Entwickler an einem PC-Titel, was die Plattform mit Abstand zur beliebtesten macht. Ebenfalls wurde sich zum VR-Trend geäußert, das Fazit: zwar positiv, aber die Technologie brauche noch Zeit.

  • RAUMFAHRT welt: Riesenrakete soll zwei Touristen 2018 zum Mond bringen: Elon Musk will hoch hinaus, bis zum Mond, um genau zu sein. Mit seiner Raumfahrtfirma SpaceX bewegt sich der Multiunternehmer auch im Bereich Weltraumtourismus. Nun gibt es Pläne, 2018 zwei Privatpersonen alleine auf den ersten Touristenflug zum Mond zu schicken. Laut Branchenkennern ein regelrechtes Ding der Unmöglichkeit, zumindest im vorhergesehenen Zeitraum.

  • WHATSAPP focus: Der wahre Grund für den Status-Ärger: Volksaufstand gegen WhatsApp? Sobald es etwas Neues gibt kann man sich fast sicher sein, dass das Internet es erstmal nicht gut findet. So stieß offenbar auch die Statuts-Funktion von WhatsApp auf regen Unmut unter den Nutzern. Nachdem der App-Entwickler vergangene Woche das neue, Snapchat- und Instagram-Story-ähnliche, Status-Feature eingeführt hatte, rudert das Unternehmen nach massiver Kritik nun zurück.

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Neun Tipps, wie euer Akku länger durchhält

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Vermutlich kennen viele Leute das Problem, dass der Akku des Smartphones chronisch leer ist. Im Gegensatz zu den früheren Handys halten unsere heutigen Akkus, wenn überhaupt, nur noch einen Tag und nicht mehr eine ganze Woche. Das ist aber auch kein Wunder, denn unsere Smartphones haben allerhand zu tun. Im Hintergrund laufen unzählige Apps, die den Akku beanspruchen und viele weitere Faktoren lassen den Akku zu jeder Zeit arbeiten.

Allerdings gibt es Möglichkeiten das Smartphone länger bei Laune zu halten. Wir haben uns mal auf die Suche begeben und nach nützlichen Tipps gesucht, wie man den Smartphone-Akku länger am Leben erhalten lassen kann.

1) Nicht den Akku bis zum letzten Rest leerlaufen lassen

Die heutigen Akkus sollten nicht bis zum letzten Rest leergelaufen lassen werden. In den Smartphones befinden sich mittlerweile Lithium-Ionen-Akkus und diese werden beim vollständigen Entladen stark belastet. Wichtig ist es daher den Akku anzustecken, sobald das Smartphone Bescheid gibt und auf eine geringe Akkudauer hinweist.

2) Hitze wie Sonne oder hohen Temperaturen vermeiden

Wie auch dem Menschen, kann zu viel Sonne auch unseren Smartphones schaden. Daher sollte man dringend darauf achten, das Smartphone nicht der direkten Sonne auszusetzen oder in überhitzten Räumen oder Autos liegen zu lassen, das schadet dem Akku ungemein. Aber nicht nur dieser ist betroffen, sondern auch der Bildschirm kann einen erheblichen Schaden davontragen, was in beiden Fällen sehr ärgerlich, jedoch vermeidbar ist.

3) Bildschirmhelligkeit reduzieren

Ein zu heller Bildschirm hat zur Folge, dass der Akku mehr in Anspruch genommen wird. Auf dem Smartphone kann man einstellen, dass die Helligkeit etwas reduziert werden soll. Es reicht in dne meisten Fällen, wenn man sie so einstellt, dass man noch immer alles erkennen kann. Auch der Ruhezustand sollte nicht zu lange auf sich warten lassen, denn je eher der Bildschirm sich ausschaltet, desto länger hält auch der Akku. So sollte also drauf geachtet werden, dass der Bildschirmruhestand nach wenigen Sekunden bei Nichtnutzung einsetzt.

4) Funkverbindungen abschalten

Oftmals bekommen wir das gar nicht mit, aber auch wenn wir unser Smartphone nicht benutzen, ist es ordentlich am Arbeiten. Dem kann man Abhilfe schaffen, indem unnötige Funkverbindungen wie Bluetooth oder WLAN ausgestellt werden, wenn man diese nicht gerade benötigt. Außerdem kann die Netzwerktsuche abgeschaltet werden, da das Smartphone sonst immer nach der Suche nach dem passenden Netzwerk ist und so unnötig Akku verbraucht.

5) Energiesparmodus anstellen

Der Energiesparmodus ist eine Funktion, die man super nutzen kann, wenn man das Smartphone für einige Zeit nicht in Gebrauch nehmen möchte. Im Energiesparmodus fahren alle nicht benötigten Anwendungen, wie beispielsweise die Ortung, oder Spiele, die einem ständigen Datenaustausch ausgeliefert sind, im Hintergrund herunter. Das schenkt dem Nutzer nicht nur einmal ein paar ruhige, smartphonefreie Stunden, sondern auch erheblich mehr Akku.

6) Nützliche Energiespar-Apps

Wenn man selber nicht immer die Energie des Smartphones im Auge behalten möchte, so gibt es auch andere Möglichkeiten die Energieoptionen zu regeln: mit Stromspar-Apps. Diese Apps helfen nicht nur dabei, sämtliche Anwendungen im Hintergrund herunterzufahren, sondern reinigen zudem auch noch das Smartphone von überschüssigem Datenmüll und sorgen eine Überhitzung des Akkus vor. Besonders gut eignen sich vor allem Apps wie Power Battery-Batterieschoner oder JuiceDefender – battery saver für Android Smartphones oder Battery Doctor – Master of Battery Maintenance oder Akku und Batterie HD Monitor für das iPhone.

7) Schlechte Verbindungen vermeiden

Wenn man sich in einem Funkloch befindet, ist es sinnvoll, die mobile Datenverbindung und das WLAN auszuschalten. Da das Smartphone die ganze Zeit über versucht, das schwache Signal auszugleichen und somit auf eine sehr hohe Leistung umschwenkt, saugt es den Akku rapide aus. Wer also eine schöne Wanderung in den Bergen oder im Wald vornehmen möchte, der sollte von Anfang an auf Energiesparmodus umstellen oder es gar komplett ausschalten.

8) Den Memory Effekt gibt es nicht mehr

Dass es den sogenannten „Memory Effekt“ bei den heutigen Smartphones noch gibt, ist ein weitverbreiteter Irrglaube, denn die neuen Lithium-Ionen-Akkus „merken“ sich tatsächlich nicht mehr den Zeitpunkt des alten Füllstands, sowie es die alten Handy-Akkus getan haben. Dann wurde die Kapazität der Ladezyklen nicht mehr voll ausgeschöpft und der Akku verlor an Leistung. Bei den heutigen Smartphones kann der Akku bedenkenlos und jederzeit geladen werden.

9) Automatische Updates abstellen und diese manuell bedienen

Automatische Updates sorgen bei den Smartphone-Akkus meistens für Verluste, da sie im Hintergrund ohne gewisse Aufforderungen einfach aktualisiert werden. Einerseits sind die automatischen Aktualisierungen äußerst praktisch, da die Apps so immer auf dem neuesten Stand sind, allerdings ist es ärgerlich, wenn das Smartphone nur noch wenig Akku zur Verfügung hat. Wer also lieber auf aktuelle Updates verzichten möchte, um Akku zu schonen, kann die automatischen Updates einfach abstellen und diese manuell im Store updaten.


Image „Smartphone“ by WhiteManART (CC0 Public Domain)


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  • VIRTUAL REALITY dailymail: Controversial surgeon behind world’s first human HEAD transplant reveals virtual reality system to help prepare patients: Virtual Reality ist vor allem im Kontext der Unterhaltungsmedien ein gängiger und häufiger Begriff im Diskurs, doch auch immer wieder hört man von anderweitigen oder medizinischen Verfahren, die die Technologie nutzen. Der russische Chirurg Dr. Sergio Canavero plant im nächsten Jahr die erste Transplantation eines menschlichen Kopfes, als erster Patient hat sich Rollstuhlfahrer Valery Spiridonov freiwillig gemeldet. Um den Patienten an ein Leben mit einem neuen Körper vorzubereiten soll jetzt ein VR-System entwickelt werden, dass ihm Laufen beibringt. Für den Eingriff wird der Kopf des Patienten eingefroren, um die Gehirnzellen vom Absterben abzuhalten und die Wirbelsäule durchgeschnitten und reanimiert werden.

  • TESLA gizmodo: Elon Musk Explains How Trump Could Actually Help Tesla: Die Wahl Donald Trumps und seine Haltung des Klimawandels gegenüber ist für viele noch ein Schreckensgedanke, so eigentlich auch für viele “grüne” Unternehmen, wie beispielsweise den Markt der “Zero Emission Vehicles” (ZEV) oder emissionsfreien Fahrzeugen. Trump ist bekennender Verweigerer des Klimawandels und hat der Kohle- und Ölindustrie seine Unterstützung zugesagt. Tesla-Chef Elon Musk erklärt jetzt, wieso deswegen schwindende ZEV-Kredite den Konzern aber trotzdem nicht bedrohen können, der Marktwert soll sogar steigen und Tesla im Markt beinahe monopolisieren.

  • WLAN süddeutsche: Bahn will kostenloses Wlan in Regionalzügen: Wlan ist in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn schon fast deutschlandweit verfügbar. Jetzt plant der Konzern den Reisenden auch in seinen Nahverkehrszügen einen kostenlosen Internetzugang. Rund 5,2 Millionen reisen täglich im Nahverkehr und sollen mit einem pro Tag und Nutzer begrenzten Datenvolumen surfen können. Finanzieren sollen das nicht die Kunden nicht selbst, sondern dies richtet sich an die Bundesländer und regionalen Verkehrsbünde. Für das Unternehmen sollen drei große Mobilfunkanbieter gekoppelt worden und auch in Bussen des DB Regio startet ein ähnliches Pilotprojekt.

  • SELF-DRIVING-CAR wired: NuTonomy startet Straßentests selbstfahrender Taxen in Boston: Das Startup nuTonomy bringt seine selbstfahrenden Autos jetzt auch nach Boston. Zuvor hatte die Firma diese bereits als Taxen in Singapur genutzt. Mit diesem Unternehmen stellt nuTonomy ernsthafte Konkurrenz für Kollegen wie Google, Lyft oder Uber dar. Zunächst sollen nur Ingenieure der Firma mit den selbstfahrenden Autos fahren, um die Straßen, Verkehrssituationen und Regeln der Stadt zu erlenen. Langfristig soll daraus ein kommerzielles Projekt entstehen.

  • GOOGLE spiegel: “Digitale Todesstrafe” für Pixel-Weiterverkäufer: Google geht, für Internet-Verhältnisse, radikal gegen den Weiterverkauf seines hauseigenen Smartphones “Pixel” vor. Durch ein Steuerschlupfloch konnten in den USA im Bundesstaat New Hampshire mehrere Geräte gewinnbringend weiterverkauft werden. Der Konzern sieht das nicht gern und reagiert sofort: sämtliche Google-Konten der Verkäufer wurden ohne Vorwarnung gesperrt.

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Seltsamer Startup-Streit: Orderbird und Airfy gehen getrennte Wege

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Vergangene Woche war ich mit Freunden in einem koreanischen Restaurant auf der Alten Schönhauser Allee zum Mittagessen. Das Restaurant nutzt wie so viele gastronomische Betriebe in Berlin-Mitte das iPad-Kassensystem des Anbieters Orderbird, das seinen Kunden durch eine Kooperation mit dem WLAN-Provider Airfy ermöglicht, öffentliches WLAN rechtssicher anzubieten. Doch bei dem Besuch ging das Kassensystem nicht, die Kellner konnten keine Bons ausdrucken und aufgrund des ausgefallenen Airfy-WLANs auch keine elektronische Bezahlung akzeptieren. Nur mit Mühe konnten die Kellner die Bestellungen durch ihre Notizen wieder aufschlüsseln und so zumindest eine Bezahlung mit Bargeld akzeptieren. Zum Teil mussten Kunden bis zu 30 Minuten warten, um bezahlen zu können.

Was in dem Moment wie ein kaum zu beachtender Vorfall erschien, scheint nur die Vorgeschichte zu einem handfesten Streit zwischen den beiden Unternehmen zu sein, die seit rund zwei Jahren kooperierten. Mittwochabend schrieb Orderbird an seine Kunden, dass die Partnerschaft mit Airfy beendet ist. Airfy wiederum hat, laut Orderbird widerrechtlich, bei einigen Orderbird-Kunden das WLAN abgestellt, so dass die Kassensysteme nicht mehr funktionieren konnten und sie auch ihren Gästen kein Zugang zum Internet anbieten konnten. Welche Unternehmen diesmal davon betroffen waren, ist unserer Redaktion noch nicht bekannt. Orderbird geht davon aus, dass die für Airfy handelnden Personen sich hierdurch strafbar gemacht haben und kündigt rechtliche Schritte an.

Gegen diesen massiven Eingriff in das Orderbird-Kassensystem zulasten unserer Kunden werden wir konsequent rechtlich vorgehen. Dies beinhaltet sowohl die Geltendmachung von Regressansprüchen gegenüber Airfy, als auch die Zusammenarbeit mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Wir weisen Euch darauf hin, dass auch Orderbird-Kunden Regressansprüche gegenüber Airfy zustehen können.

– Aus einer Mail von Orderbird an seine Kunden

Etwas später am Mittwochabend schrieb auch Airfy die gemeinsamen Kunden von Orderbird an und berichtete von einem Betriebsausfall der Kassensysteme. Als Grund gab Airfy die Vertragsbeendigung zwischen Orderbird und Airfy an. Eine dafür von Airfy eingerichtete Webseite verrät nicht wie versprochen weitere Details zu dem Streit zwischen Airfy und Orderbird, bewirbt aber das eigene Angebot, welches durch die beendete Kooperation jetzt auch durch eine direkte Vertragsbeziehung mit Airfy angeboten wird, ohne einen Umweg über Orderbird, wie Airfy schreibt.

Orderbird wies schon in seiner ersten Mail daraufhin, dass ihr ehemaliger Kooperationspartner Airfy nun offenbar die gemeinsamen Kunden anschreiben wird, um sie zum Abschluss eines neuen Vertrages zu bewegen. Sie bezeichnen das Vorgehen von Airfy als unberechtigte Forderungen, auf die die Kunden nicht eingehen sollte. Sowohl Orderbird als auch Airfy bieten bereits technische Hilfe an, wie die Kunden wieder online gehen können, entweder ohne Orderbird oder eben ohne Airfy. Die eigentlichen Gründe für die Streitigeiten sind noch nicht bekannt, das Vorgehen der Unternehmen aber alles andere als professionell. Streitigkeiten zwischen kooperierenden Startups sollten nicht zu Lasten der gemeinsamen Kunden derartig eskalieren.

Wenn wir mehr zu dem Streit zwischen Orderbird und Airfy erfahren, werden wir den Artikel aktualisieren und neu über unsere Accounts auf Facebook und Twitter teilen.

Update 1 (10.11.2016, 8:39 Uhr):

 

Airfy nutzt offenbar auch noch das Oderbird-Kassensystem, um die gemeinsamen Kunden zu kontaktieren:


Image „Dispute“ by geralt (CC0 Public Domain)


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  • TESLA t3n: Tesla: Hardware-Update macht alle neuen Fahrzeuge zu selbstfahrenden Autos: Alle neuen Tesla-Fahrzeuge werden zukünftig mit Hardware für vollautonomes Fahren ausgestattet. Diese beinhaltet zwölf Sensoren, einen Radar und acht Kameras für einen 360-Grad-Blick. Das selbstfahrende System ist allerdings noch nicht ausgereift genug und kann noch nicht genutzt werden, Tesla muss noch viele Testmeilen zurücklegen. 2017 will CEO Elon Musk die neue Technologie mit einer Fahrt von Los Angeles nach New York demonstrieren. Ein Software-Update soll die neuen Modelle dann zu selbstfahrenden Autos machen. Tesla will, dass die Fahrzeuge damit sicherer als mit einem menschlichen Fahrer sind.

  • AMAZON golem: Amazon soll eigenen Internet Service Provider planen: Amazon untersucht den Aufbau eines eigenen Service Providers in Europa. Dadurch könnte das Unternehmen einen Internetzugang zusammen mit Prime Streaming Video anbieten. Der Online-Konzern würde somit in Konkurrenz zu TV-Kabelnetzbetreibern treten, die Internetzugang und das Fernsehprogramm verkaufen. Es gibt noch keine Pläne für den Aufbau eines eigenen Festnetztes, also müsste Amazon als Weiterverkäufer von Internetzugängen in fremden Netzen auftreten. Für das Projekt kommen regulierte Landesmärkte wie Deutschland und Großbritannien in Betracht.

  • SMARTWATCH t3n: Misfit Phase: Neue Hybrid-Smartwatch in klassischem Uhren-Design:
    Der Hersteller Misfit wird Anfang November eine Art Hybrid-Smartwatch auf den Markt bringen. Diese kombiniert das Design einer klassischen Armbanduhr mit smarten Zusatzfunktionen wie z.B. einem Schrittzähler. Die Uhr hält dank einer integrierten Knopfzelle sechs Monate mit einer Akkuladung durch. Außerdem verfügt die Uhr über ein paar interessante Spielereien. Der Nutzer kann beispielsweise per Knopfdruck die Kamera des Smartphones auslösen oder die Musikwiedergabe steuern.

  • APPLE MacLife: Apple: Die meisten Original-Kabel und Netzteile auf Amazon sind Fakes: Ein Händler soll bei Amazon.com gefälschte Apple-Produkte als Originale verkauft haben. Nun geht Apple juristisch gegen den Anbieter vor. Das Unternehmen vermutet, dass knapp 90 Prozent aller als „Original Apple“ klassifizierten Zubehörprodukte bei Amazon.com Plagiate sind. Die Verkäufer deklarierten sie als Originalware, verlangten jedoch deutlich niedrigere Preise als der Hersteller. Apple fordert, dass die Plagiate zerstört werden sollten und verlangt von dem Händler Mobile Star LLC zwei Millionen US-Dollar Schadenersatz für jede Produktkategorie.

  • DEUTSCHE BAHN heise: Deutsche Bahn fixt Schwachstelle im neuen WLAN von ICEs:
    Die Deutsche Bahn hat eine Schwachstelle im neuen WLAN der ICEs geschlossen. Dadurch konnte man den Log-in-Prozess missbrauchen, um z.B. die Position von ICE-Zügen und IP-/MAC-Adressen von Nutzern zu erfahren. Um das Problem zu beseitigen, hat die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben ein Software-Update eingespielt und dadurch die Schwachstelle bei allen Zügen behoben.

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  • APPLE t3n: Neue Macbook-Modelle kommen Ende Oktober: Das Warten auf die neuen Macbooks hat wohl bald ein Ende. Schenken wir dem japanischen Apple-Blog Macotakara Glauben, dann können wir uns gegen Ende Oktober auf ein weiteres Apple-Event gefasst machen, auf dem dann die lang erwarteten neuen Macbooks enthüllt werden. Neben dem Macbook Pro (MBP) soll Apple auch ein neues Macbook Air mit 13-Zoll-Display vorstellen. Allerdings soll Apple das Elf-Zoll-Modell aufs Altenteil schicken und nicht weiter anbieten – dieses Gerücht kursierte schon im Juni. Durch die Reduzierung des Macbook-Air-Portfolios soll das Macbook weiter in den Vordergrund gestellt werden – möglicherweise bekommt der 12-Zoller sogar Gesellschaft von einem 14-Zoll-Modell.

  • AUDI golem: Audi will Elektroautos E-Tron nennen: Audi nutzt den Namen E-Tron laut einem Bericht von Autocar bald auch für seine reinen Elektroautos. Bisher wurden Hybridfahrzeuge und der R8 mit Elektroantrieb so bezeichnet. Letzterer wurde ohne Ankündigung eingestellt. Der elektrisch betriebene Sportwagen mit zwei Elektromotoren und insgesamt 340 kW Leistung erreicht 100 km/h in 3,9 Sekunden. Er wurde nur auf Kundenwunsch für angeblich eine Million Euro gebaut. Einem Bericht von Car & Driver zufolge wurden weniger als 100 Stück fertiggestellt.

  • FACEBOOK fortune: Facebook’s Messenger App Wants to Help You Strike Up a Conversation: Ihr wollt jemanden über den Facebook-Messenger kontaktieren, aber euch fehlt der richtige Gesprächseinstieg? Das Problem scheint auch die Facebook-Entwickler zu beschäftigen, und so testet das Unternehmen jetzt eine neue Funktion, die euch bei dem Problem helfen soll. Wie mehrere Nutzer anhand von Screenshots belegen, testet der Social-Media-Gigant derzeit ein Feature, das euch aktuelle Informationen zu euren Messenger-Kontakten anzeigt. Direkt unterhalb des jeweiligen Kontaktes zeigt die Funktion zuletzt besuchte Orte, kürzlich angehörte Lieder oder Events an, die die betreffende Person interessant findet. Die Daten dazu stammen offensichtlich von Facebook.

  • INTERNET heise: Sicher surfen im Gratis-WLAN: Freie WLAN-Hotspots sind auch in Deutschland längst keine Seltenheit mehr: Ob Shopping-Center, Kneipe oder Friseur-Salon – fast jeder bietet seinen Kunden kostenfreien Zugang zum Internet. Der Einfachheit halber sind die Hotspots in der Regel nicht verschlüsselt, sodass der Datenverkehr belauscht werden kann. Glücklicherweise sorgen immer mehr Webseiten-Betreiber für Übertragungen via HTTPS, sodass laut Mozilla inzwischen über 50 Prozent der Übertragungen zwischen Browser und Webservern verschlüsselt sind. Bei Bank-Geschäften, in modernen Online-Shops und bei Mails ist man daher üblicherweise auch in offenen WLANs vor Lauschangriffen geschützt. Doch fast die Hälfte des Web-Traffics erfolgt nach wie vor unverschlüsselt; und wie etwa ihre Smartphone-Apps mit dem Internet kommunizieren, wissen die meisten Anwender nicht.

  • APPLE techcrunch: Apple hires CMU professor as director of AI research to smarten up Siri: Apple verstärkt seine Bemühungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI): Das Unternehmen hat mit Russ Salakhutdinov einen in Universitätskreisen renommierten Experten angeworben, der nun als „Director of AI Research“ unter anderem an Verbesserungen der Sprachassistentin Siri arbeiten soll. Salakhutdinov war bislang Associate Professor in der Abteilung Maschinelles Lernen des Instituts für Informatik der Carnegie Mellon University (CMU). Die Hochschule in Pittsburgh, Pennsylvania, gilt als eine der Top-Universitäten im KI-Bereich – einer der Gründe, warum etwa der Fahrdienst Uber in der Stadt Forschung betreibt.

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  • APPLE giga: Apple zum Verkaufsstart des iPhone 7: Schlechte Chancen für direkte Store-Mitnahme: Heute sollte eigentlich der Verkaufsstart des neuen Apple iPhone 7 sein. Wer plante heute in den Apple Store zu gehen und das neue Handy ohne Vorbestellung zu kaufen, muss sich wohl etwas anderes überlegen. Laut Apple sind in den Läden nämlich nur noch wenige Stückzahlen verfügbar und manche Modelle sogar gar nicht mehr. Das iPhone 7 Plus und das iPhone 7 in Diamantschwarz (Jet Black) sind zurzeit ausverkauft. Grund dafür ist die hohe Nachfrage während der Vorbestellphase seit dem 9.September.

  • SAMSUNG t3n: Samsung Galaxy S8: Früherer Release, mit Dual-Kamera und ohne 3,5-mm-Kopfhörerbuchse: Aufgrund der Probleme mit dem Galaxy Note 7 gibt es nun das Gerücht, dass Samsung die Vorstellung und den Verkaufsstart des Galaxy S8 vorziehen möchte. Durch dieses Verfahren könnte das Unternehmen die durch den Note-7-GAU verfehlten Umsatzziele teilweise wieder auffangen. Außerdem wird es das Galaxy S8 wahrscheinlich ausschließlich im edge-Design geben und es werden zwei Varianten erscheinen. Eine weitere Vermutung besagt, dass dem neuen Modell der Kopfhöreranschluss fehlen wird und eine Dual-Kamera vorhanden sein wird. Noch sind es nur Gerüchte, aber es ist durchaus möglich, dass der Sprung zum Galaxy S8 größer wird als der vom S6 zum S7.

  • AMAZON heise: Verbraucherzentrale NRW klagt gegen Amazons Dash-Knöpfe: Die Verbraucherzentrale NRW möchte nun vor Gericht gegen die Dashbuttons von Amazon vorgehen. Unter anderem fehle der Hinweis, dass ein Druck auf den Knopf eine kostenpflichtige Bestellung auslöst. Ein weiterer Kritikpunkt sei, dass der Gesamtpreis und die wesentlichen Produkteigenschaften bereits vor der Bestellung deutlich werden müssen. Bei dem Dashbutton erfolgt das, aber erst nachdem man den Knopfdruck betätigt hat. Hinzu kommt, dass Amazon sich erlaubt den Preis und die Versandkosten für die jeweiligen Produkte zu ändern.

  • TELEKOM golem: Update auf iOS 10 bringt WLAN-Telefonate auf das iPhone: Mit Apples neuem Software-Update iOS 10 können iPhone-Besitzer nun ohne Mobilfunkempfang telefonieren, wenn sie Kunden der Telekom sind. Dazu wird lediglich eine WLAN-Verbindung benötigt. Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn der Mobilfunkempfang schlecht ist, aber man eine gute WLAN-Verbindung hat. Die Nutzer sind bei WLAN Calling weiterhin über ihre Mobilfunkrufnummern erreichbar.

  • DATENSCHUTZ stern: Diese Internetriesen lauschen mit – aber was passiert mit den Daten?: Seit dem iPhone 4s erlebte die Sprachsteuerung eine rasante Entwicklung. Egal ob Siri, Google Now oder Amazons Lautsprecher Echo – alle drei hören zu und schicken die Daten durchs Netz. Das Vorgehen der digitalen Assistenten ist immer gleich: Man gibt einen Befehl, dieser wird aufgenommen, in die Cloud geschickt und dort verarbeitet. Google wertet die Audioanfragen aus, um die eigenen Dienste und die persönliche Nutzererfahrung zu verbessern. Teilweise können aber auch Werbeeinblendungen auf den gesammelten Daten basieren. Wie die Daten genau bearbeitet werden ist unbekannt. Auch Apple speichert die Audiodaten zur Qualitätskontrolle für zwei Jahre. Jedoch werden diese anonymisiert und vom Benutzer entkoppelt.

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  • APPLE t3n: 7 neue Funktionen von iOS 10: Nachdem das iPhone 7 vorgestellt wurde, ist nun das neue Betriebssystem iOS 10 rausgekommen. Das Update gibt es für alle Geräte ab iPhone 5, iPad mini 2, iPads der 4. Generation und iPod Touch der 6. Generation. 7 neue Funktionen wie z.B. die Intelligente Tastatur, man kann ab sofort mit einer einzigen Tastatur in mehren Sprachen schreiben, ohne ständig diese wechseln zu müssen, hält das neue Update bereit.
  • CHINA Welt: Wirtschaft in China stabilisiert sich wieder: Chinas Wirtschaft scheint wieder zulegen zu können. In China wächst vor allem die Nachfrage nach Autos stark. Außerdem gab es noch 1,13 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze im August. Der Sprecher Sheng Laiyun sehe „positive Veränderungen und viele Lichtblicke“, besonders in der Realwirtschaft, bei der Vorlage der Wirtschaftsdaten für den Einzelmonat August.
  • ADBLOCKER Trending Topics: „Adblocker werden den Markt verändern, weil sie zeigen, dass die Big-Data-Geschäftsmodelle nicht funktionieren“: 100 Millionen Nutzer soll Adblock Plus laut Angaben des Herstellers haben. Weltweit setzt der irischen Firma PageFair zufolge jeder fünfte Smartphonenutzer auf einen Werbeblocker. Bereits 2013 wurde bekannt, dass sich Google und Amazon mit Eyeo arrangierten und sich von der Werbeblockade freikauften. In Brüssel braut sich derzeit ein Gewitter zusammen, das die Geschäftsmodelle der großen Silicon-Valley-Riesen massiv infrage stellt.
  • UBER heise online: Schweiz lockert Regeln für Taxis wegen Konkurrenz mit Uber & Co.: Gestern stimmte in der Schweiz der Nationalrat mit deutlicher Mehrheit für eine Lockerung der strengen Vorschriften für Taxifahrer. Taxifahrer befänden sich im Nachteil gegenüber des Fahrdienstes Uber. Der Schweizer Nationalrat will gleiche Ausgangsbedingungen für den Wettbewerb zwischen Taxifahrern und Fahrdiensten wie Uber. Aktuell unterliegen Taxifahrer speziellen Vorschriften, beispielsweise einer Bewilligung für berufsmäßige Personentransporte, einer Fahrtenschreiberpflicht oder speziell geregelten Arbeitszeiten.
  • IOS Süddeutsche Zeitung: Rückkehr des „Ziegelsteins“: iPhone-Nutzer berichten von Update-Problemen Kaum ist iOS 10 rausgekommen, da gibt es schon Probleme. Viele Nutzer berichten von Update Problemen wie z.B. dass das Wlan-Update auf iOS 10 iPhone und iPad im Wartungsmodus einfriert. Das Problem lässt sich nur durch eine Wiederherstellung reaktivieren.
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  • JOURNALISMUS bildblog: Das Attentat von München und die Medien: In der heutigen Zeit weiß man schon nicht mehr, was schlimmer ist: Das Attentat selbst oder die Berichterstattung drumherum. Mit einer Selbstverständlichkeit und Sensationsgeilheit (Par­don) werden „Journalisten“ und Redakteure auf die Menschen los gelassen. Es werden Gerüchte verbreitet, Behauptungen aufgestellt und der Pressekodex mit Füßen getreten. Gerade bei solchen Ereignissen wie dem Attentat von München, braucht es nun mal ein wenig Fingerspitzengefühl um gerade auch Hinterbliebene zu schützen. In vielen Fällen wäre auch ein klein wenig Geduld von Vorteil, bevor etwas gestreut wird.

  • WLAN golem: Kommt nun der Boom für offene WLANs?: Betreiber offener WLANs sollen in Zukunft für mögliche Gesetzesverstöße von Nutzern nicht mehr juristisch und finanziell belangt werden können. Nach der Unterzeichnung durch Bundespräsident Joachim Gauck und der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt tritt eine entsprechende Änderung des Telemediengesetzes am Mittwoch in Kraft. Die große Koalition hatte sich nach monatelangen Diskussion im Frühjahr auf einen Gesetzestext geeinigt. Der Bundesrat hatte die Abschaffung der Störerhaftung im Juni gebilligt.

  • SOCIAL MEDIA Xing: Souverän & schlagfertig: DIE WELT hat verstanden, wie Social Media funktioniert: Das Social Media Management der WELT ist für seinen souveränen Schlagabtausch und witzige Kommentare auf Facebook bekannt. Doch wer zieht eigentlich die Strippen hinter den Kulissen und wie kam es zu der Entscheidung, mit Usern auf diese Weise zu interagieren? Niddal Salah-Eldin, Head of Social Media, gibt im Interview tiefe Einblicke in ein Community Management, das seinesgleichen sucht.

  • RECHT medienpolitik: Es muss schneller entschieden werden: In Leipzig soll das erste deutsche Schiedsgericht für Streitfälle in Medienfragen entstehen. Der Chef der Sächsischen Staatskanzlei Fritz Jaeckel hat dafür bereits namhafte Hochschullehrer und Praktiker gewinnen können. Bislang werden Streitigkeiten, die die Medien betreffen, vor Verwaltungsgerichten und Zivilgerichten ausgetragen. Das Schiedsgericht soll die Streitfälle deutlich schneller lösen.

  • WORK berufebilder: Karriere oder Liebe?: Ist Flexibilität in der heutigen Zeit eigentlich noch modern? Gerade in Zeiten von HomeOffice, Coworking Space und flexiblen Arbeitszeiten werden vielen Arbeitnehmern eine Fülle an Optionen geboten. Doch wie sieht das eigentlich gerade die junge Generation? Denn grundsätzlich ist die Bereitschaft zur Mobilität überwältigend, wie eine Studie des Personaldienstleisters univativ unter über 1.200 deutschen Studenten herausgefunden hat. Für 89 Prozent kommt trotz fester Beziehung ein Wohnortwechsel in Frage.

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  • BIG DATA egovernment-computing: Vereinte Nationen setzen auf Big Data: Das United Nations Environment Programme (UNEP) hat ein Live-Portal gestartet, das als Quelle für aktuelle, integrierte Umwelt-Informationen dient. Als Basis kommt Web-Intelligence-Technologie der Modul University Vienna zum Einsatz.
  • POLITIK carta: Trumps Spiel mit den Medien: Trump führt die Medien am Nasenring durch die Manege der Öffentlichkeit. Das gelingt, weil diesen Selbstreflexion oder gar Selbstkorrektur abgehen und Einschaltquoten das Maß der Dinge sind. Derweil machen sich die Medien zu Komplizen des politischen Populismus.
  • WLAN golem: Qualcomm bringt das Dreifach-WLAN: Im Wettbewerb um immer höhere Geschwindigkeiten bringt auch Qualcomm eine Chip-Plattform, die als Gegenstück zu den Tri-Band-Routern auf Broadcombasis gedacht ist. Gemeint ist damit die Verwendung einer Funkeinheit im alten 2,4-GHz-Band und zwei Funkeinheiten im 5-GHz-Band (low/high). Damit konkurriert Qualcomm mit Broadcom, die auf der vergangenen Computex 2015 ihre Tri-Band-Plattform vorgestellt hatten.
  • DIGITALISIERUNG e-book-news: Printed Electronics: Elektronik auf Papier statt elektronischem Papier? Wie wäre es mit einem Buch aus Papier, das sich auf Fingertipp selbst vorliest? Oder sich per Fingertipp via Bluetooth als E-Book auf das Smartphone beamt? Oder gleich selbst zoombare Schriftgrößen besitzt? „Printed Electronics“ könnten all das zukünftig möglich machen — sie verbinden hochwertiges Industrie-Papier und elektronische Schaltkreise, die mit einem speziellen Verfahren direkt von der Rolle aufgedruckt werden. Neben verschiedenen Sensoren sind schon jetzt Funktionen wie etwa Lautsprecher oder Photovoltaik-Module zur Stromversorgung realisierbar, weitere könnten folgen.
  • START UP welt: „Silicon Valley ist der Ballermann der Tech-Szene“ Viele deutsche Konzernchefs reisen ins Silicon Valley, um von den gefürchteten IT-Riesen zu lernen oder spannende Start-ups zu entdecken. Manchmal stellen sie dabei fest, wie viel sie aufholen müssen.
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  • GOOGLE handelsblatt: Google will künftig den Alltag mehr mitgestalten: Am Mittwoch kündigte der Konzern Google seine Pläne für die Zukunft an. Die Hauptattraktion war das Gerät „Google Home“. Ein Assistent für jedes Zuhause, der druch Spracherkennung und Zugriff auf Internetsuchanfragen den Alltag der Nutzer mitgestalten soll. Google will somit näher am Menschen sein. Die Konkurrenz kriegt also ordentlich Druck und der Google-Konzernchef Sundar Pichai legt nach. „Wir haben ein Jahrzehnt investiert, um die weltbeste Spracherkennungs-Technologie zu entwickeln“, sagte Pichai.

  • DATENSCHUTZ t3n: LinkedIn-Hack: 117 Millionen Nutzer-Logins stehen zum Verkauf: Das Online-Portal LinkedIn, in dem Nutzer ihre Geschäftskontakte pflegen können, wurde vor vier Jahren gehackt. Damals ging man von 6,5 Millionen gestohlenen Datensätzen aus. Motherboard berichtete nun, dass 167 Millionen Konten betroffen gewesen sein. Das kam nun raus, da ein Hacker namens „Peace“ 117 Millionen Kontodaten im Netz für 5 Bitcoins verkaufen soll. Wer ein LinkedIn-Account besitzt, wird aufgerufen schleunigst sein Passwort zu ändern.

  • WLAN heise: godspot: Freies WLAN für evangelische Kirchen Berlins und Brandenburgs: Bis zum Kirchentag 2017 soll es in Berlin und Brandenburg freie Wlan Hotspots geben. Das kündigte die Evangelische Kirchen Berlin-Brandenburg an. Die sogenannten „godspots“ sollen in rund 3000 evangelischen Einrichtungen eingebaut werden. Zuerst konzentriert man sich auf Kirchen, wie die Friedrichstadtkirche in Berlin-Mitte. Darauf folgen dann Pfarrhäuser und weitere kirchliche Einrichtungen.

  • EBAY mashable: eBay is betting shoppers will embrace virtual reality as much as gamers: Virtual Reality soll eine Revolution in der Gaming-Welt bringen. Doch auch Konzerne aus anderen Bereichen riechen eine Chance. So auch der größte Online-Marktplatz eBay. Das Unternehmen hat den ersten Virtual-Reality-Online-Store eröffnet. Unter den Nutzern sollen unter anderem 20.000 Google Cardboard Headsets verlost werden. Der Store soll es dem Kunden noch einfacher und attraktiver machen von Zuhause zu shoppen.

  • RAUMFAHRT digitaltrends: SpaceX’s 2018 Mars mission has a few legal hurdles to clear, but NASA’s helping out: Der Gründer von Paypal und Tesla, Elon Musk, ließ mit seiner Ankündigung, er wolle bis 2025 den Mars besiedeln, einige Kinnladen gen Boden fallen. Sein Projekt „SpaceX“ steht allerdings nicht nur vor technologischen und logistischen Hürden, sondern muss auch einige rechtliche Angelegenheiten lösen. Nun hat sich die NASA am Projekt beteiligt und wird mit SpaceX eine Partnerschaft eingehen und Elon Musk unterstützen.

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Störerhaftung wird endlich abgeschafft

Surfer's paradise (adapted) (Image by Karsten Seiferlin [CC BY-SA 2.0] via flickr)

Nach langen Verhandlungen hat die deutsche Bundesregierung endlich beschlossen, die Störerhaftung – die besagt, dass Betreiber offener WLANs pauschal für über dieses WLAN begangene Straftaten verantwortlich sind – abzuschaffen. Damit ist der Weg endlich frei für die flächendeckende Versorgung mit freiem Internet-Zugang – ein Gebiet, in dem Deutschland, wie so oft bei der digitalen Infrastruktur, bislang kläglich hinter seinen europäischen Nachbarn herhinkt. Die Entscheidung ist überfällig. Dürfen wir jetzt auf mehr Kompetenz und Augenmaß bei der IT-Gesetzgebung hoffen?

Das neue Telemediengesetz kommt ohne Störerhaftung

Schon seit geraumer Zeit diskutierten Union und SPD über die geplante Neuregelung des Telemediengesetzes. Einer der Streitpunkte war dabei die sogenannte Störerhaftung. Diese besagt, dass Betreiber offener WLANs pauschal für das Surfverhalten ihrer Nutzer haften. Werden also über das WLAN Straftaten begangen – etwa Schadsoftware verbreitet oder urheberrechtlich geschützte Medien getauscht – wird der Betreiber des Netzes zur Verantwortung gezogen. Viele Netzpolitiker und Aktivisten kritisieren die Störerhaftung schon seit Jahren. Als das Bundeswirtschaftsministerium um Sigmar Gabriel (SPD) im vergangenen Herbst einen neuen Entwurf zum Telemediengesetz vorstellte, wurde dieser vor allem deswegen scharf kritisiert, weil er eine Beibehaltung der Störerhaftung vorsah. Der Streit ging weiter, es wurde nachverhandelt. Nun feiern die Gegner der Störerhaftung einen Erfolg: Die umstrittene Klausel soll im neuen Telemediengesetz abgeschafft werden. Die Unionspolitiker, die diese Maßnahme lange befürwortet hatten, gaben nach, nachdem sie schon seit Monaten zunehmend kleinlaut geworden waren. Einer der Auslöser für diese Einigung dürfte ein Gutachten des Europäischen Gerichtshofs vom März sein, das die Störerhaftung als unzulässig einstuft.

Freie Fahrt mit freien Hotspots

Nicht nur kommerzielle Anbieter wie Cafés, Kneipen oder Flughäfen werden zukünftig freies WLAN per Hotspot rechtssicher anbieten können (einer der diskutierten Kompromisse war, diese Betreiber unter das sogenannte Provider-Privileg fallen zu lassen und somit von der Störerhaftung auszunehmen). Nein, die Störerhaftung wird zur Gänze abgeschafft. Damit können auch Privatpersonen ihr WLAN zukünftig offen lassen (und so beispielsweise ihren Gästen einen weniger umständlichen Zugang ermöglichen) und Interessierte sich ohne juristisches Risiko beispielsweise in Freifunk-Zusammenschlüssen engagieren. Auch die bislang häufig anzutreffenden Vorschalt-Seiten, auf denen Nutzer versichern müssen, bei der WLAN-Nutzung keine Rechtsverstöße zu begehen, werden zukünftig nicht mehr nötig sein. Das erfreut diejenigen, die diese Regelung als „Lügenseite“ verspotteten und zu bedenken gaben, dass diese Verpflichtung für kleine Provider schwer umzusetzen sei. Auch diejenigen, die häufig durch Probleme mit diesen Vorschalt-Seiten von der WLAN-Nutzung abgehalten wurden – insbesondere auf Mobilgeräten kam das, je nach technischer Umsetzung, häufiger vor – dürften den Wegfall der Seiten begrüßen.

Der Weg in die digitale Zukunft

Die Entscheidung, die Störerhaftung abzuschaffen, ist überfällig. Diese Maßnahme sorgte in den letzten Jahren nicht nur für unnötige Ängste und Rechtsunsicherheit, sondern trug auch mit zur beklagenswerten Rückständigkeit der digitalen Infrastruktur in Deutschland bei. Im europäischen Ausland ist es längst normal, etwa in Cafés kostenloses WLAN zu nutzen. So können Nutzer bequem und ohne Kosten arbeiten oder ihre sozialen Kontakte pflegen, während das ohnehin nur mühsam mit dem Bedarf Schritt haltende – und noch dazu gerade in Deutschland mit teuren Gebühren belegte – Mobilfunknetz entlastet wird. Deutschland dagegen hat bislang kaum solche Angebote, wozu die Störerhaftung maßgeblich beigetragen hat. Es passt zum allgemein eher ängstlichen, bürokratischen und skeptischen Umgang unseres Landes – vor allem unserer Regierung – mit digitaler Kommunikation. Ist die Abschaffung der Störerhaftung ein Signal, das den Aufbruch in die digitale Zukunft ohne derart angezogene Handbremse signalisiert? Wird es zukünftig mehr IT-Gesetze geben, bei denen Augenmaß gezeigt und Experten-Meinungen ebenso wie die Bedürfnisse der Nutzer berücksichtigt werden? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – aber eine gewisse Hoffnung ist erlaubt.


Image (adapted) „Surfer’s paradise“ by Karsten Seiferlin (CC BY-SA 2.0)


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  • APPLE forbes: The World’s Most Valuable Brands 2016 Es ist wieder soweit. Das Forbes Magazin hat die wertvollsten Unternehmen der Welt aufgezählt. An der Spitze steht immer noch unangefochten der Konzern Apple. Trotz der sinkenden Umsatzzahlen im ersten Jahresquartal, was auf den „schwachen“ iPhone-Verkauf in China zurückzuführen ist, wird Apple ein Wert von 154,1 Milliarden Dollar angerechnet. Also fast doppelt so viel wie der zweite Platz, den Google belegt.
  • WLAN heise: Kommentar: Merkel bezwingt den Zombie namens Störerhaftung: „Endlich. Der faule Kompromiss, den uns die Große Koalition als WLAN-Gesetz verkaufen wollte, ist da, wo er hingehört: In der Tonne. Da musste Mutti erst ein Machtwort sprechen, bis auch die letzten Betonköpfe in der Union ihren Widerstand gegen freies WLAN aufgegeben haben. Offenbar war das störrische Beharren auf den deutschen Sonderweg selbst der Bundeskanzlerin langsam peinlich.“ So schnell ging es dann – die Störerhaftung ist Geschichte.
  • YOUTUBE mashable: YouTube wants you to share videos with friends in new chat feature: Youtube steht wohl kurz davor einen eigenen Messenger zu veröffentlichen. Der Konzern testet diesen mit ein paar Nutzern. Zu finden ist der neue Nachrichten-Service auf der Youtube App für Smartphones. Man will damit das Teilen von Videos verstärken und der Konkurrenz Snapchat und Facebook Einhalt gebieten.
  • MESSENGER-BOT gründerszene: Der Messenger-Bot zweier Kölner findet Jobs für Dich: Microsoft-Chef Satya Nadella verkündete vor kurzem „Bots sind die neuen Apps“. Das wollten zwei Kölner dann ganz genau unter die Lupe nehmen. Weil sie mit einem Jobportal in der Googlesuche keine CHnace gegen große Portale hatten, starteten sie ein Projekt, in dem ein Bot, Arbeitssuchenden in einem Chat Stellenangebote schickt. „Jobmehappy“ wurde für den Facebook-Messenger entwickelt. Nach kurzer Zeit hatte der Bot schon 400 Nutzer angelockt, die auf der Suche nach Arbeit waren.
  • GOOGLE digitaltrends: The Google Cardboard VR viewer is now available outside of the US: Das Google Cardboard gibt seinen Kunden die Möglichkeit in die Virtual Reality abzutauchen. Bisher allerdings nur in den Vereinigten Staaten. Das will Google nun ändern. In wenigen Ländern, außerhalbt der USA, ist es nun auch möglich die Headsets zu erwerben. Auch Deutschland gehört zu diesen Ländern. Hierzulande wird es um die 20 Euro kosten. Das ist etwas teuerer als in den USA. Dort kostet es 15 Dollar.

Image chalabala / 123RF Lizenzfreie Bilder


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