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5 Lesetipps für den 1. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den “Ändere dein Passwort Tag”, Dearsouvenir, Politisierung auf Facebook, Project Skybender und eine gehackte Kaffeemaschine. Ergänzungen erwünscht.

  • SICHERHEIT heise online: Am 1. Februar ist “Ändere dein Passwort”-Tag: Nun aber mal ehrlich: Wer nutzt denn noch Passwörter wie abcd oder 1234? Wenn jemand auf diese Frage jemand mit “Ja” antworten kann, so hat sie oder er heute die Möglichkeit, alles zu ändern. Denn heute ist „Ändere dein Passwort Tag“. Darum hier ein paar Tipps: Keine Begriffe aus dem Wörterbuch, Zahlen verwenden und Groß- und Kleinschreibung beachten. Gute Nachrichten auch für alle, die den “Ändere deinen Passwort Tag” verschlafen haben. Auch morgen und die restlichen Tage im Jahr gibt es die Chance, das neue Passwort ganz individuell zu gestalten. Wir wünschen viel Spaß!

  • TRAVEL DIE WELT: Bloggerwelt: Ein Zapatisten-Laster als Urlaubserinnerung: Heutzutage ist es ein leichtes, überall hinzukommen. Diese Reiselust ist ungebrochen und manchmal hört man von Menschen, die schon so oft unterwegs waren, dass sie die letzte Reise gar nicht mehr so richtig in Erinnerung haben. Nicht so Netzpiloten-Gründer Wolfgang Macht. In seiner neuen Kolumne zeigt er, welche Souvenirs er von seinen Reisen mitgenommen hat und welche Geschichten, Emotionen und Erinnerungen darin verborgen liegen. Das hat ihn veranlasst, seine Souvenir-Suche zum Teil seines Berufs zu machen und gründete die Seite Dearsouvenir.

  • FACEBOOK munich-digital.com: Politisierung auf Facebook: Nutzer wollen entfreunden und weniger nutzen!: Die Flüchtlingskrise ist auch heute noch das große Thema in der Öffentlichkeit. Auch auf Facebook kommen immer wieder Neuigkeiten und traurige Schicksale zum Vorschein, welche oft auch zur Hetze missbraucht werden. Justizminister Heiko Maas hat wiederholt zur Löschung solcher Hetzkommentare aufgefordert. Nun kommt Facebook dem in Deutschland nach. Die aktuelle Umfrage des MUNICH DIGITAL INSTITUTE zeigt, dass es für Facebook selbst auch enorm wichtig ist, gegen die Verschärfung im Ton vorzugehen. Zusätzlich wurde eine Inititiative für mehr Zivilcourage gegründet.

  • ALPHABET The Guardian: Project Skybender: Google’s secretive 5G internet drone tests revealed: Nicht nur heute, auch in den vergangen Jahren hat Google stark in Drohnen und Satelliten investiert. Laut neuen Details werden nun auch einige Pläne dazu bekannt. Das Projekt Skybender soll eine 5G-Datenverbindung über solarbetriebenen Drohnen aufbauen. Noch bis Juli 2016 hat die Google-Tochter Alphabet die Erlaubnis, auf einem Flugplatz in Virgin Atlantic, weitere Tests durchzuführen. Wann genau das schnelle Internet über Drohnen starten soll, verrät Google allerdings nicht.

  • KAFFEE t3n: Die wirklich wichtige Kennzahl: Gehackte Kaffeemaschine misst den Kaffeeverbrauch in Echtzeit: Kann man mal machen. Ein paar Entwickler aus den Niederlanden war es wohl sehr wichtig zu sehen, wie viel Kaffee die hauseigene Maschine gebrüht hat. Darum entwickelten sie ein Dashboard, das genau aufzeigt, welche Mengen an Coffein Kollege A und Kollege B schon in sich rein geschüttet haben. Ein Suchtexperte könnte, zumindest rein theoretisch, frühzeitig aufgesucht werden.

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5 Lesetipps für den 29. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um kostenloses WLAN von Bitburger, zwei Versionen des neuen iPhone 7 Plus, den angesagten Livestreamingdienst YouNow, künstliche Intelligenz in Smartphones und Car2Go. Ergänzungen erwünscht.

  • WLAN Handelsblatt: Bitburger verschenkt Wlan: Kostenloses Internet für 70.000 Kneipen geplant: Werbung ist zwar immer gut, um auf sich aufmerksam zu machen, aber es geht auch besser. Das denkt sich jedenfalls Bitburger. Um Kunden in Zukunft an sich zu binden, setzt die Brauerei auf kostenlose Internetzugänge in ca. 70.000 Kneipen in Deutschland. Allerdings ist die kostenlose Nutzung auf eine Stunde begrenzt. Wer aber länger vom WLAN profitieren möchte, muss sich registrieren. Der Grund für die äußerst nützliche Idee ist, die immer mehr an Bedeutung verlierende TV-Werbung, meint Brauereichef Werner Wolf.

  • APPLE CNET.de: iPhone 7 Plus: Apple soll Version mit Dual-Kamera planen: Wie Insider berichten, soll es in diesem Jahr zwei Versionen des neuen Apple iPhone 7 Plus geben, bei der eine davon mit einem Dual-Kamera-System auf der Rückseite ausgestattet sein wird. Hierbei handelt es sich um eine Kamera, die für den optischen Bildstabilisator verantwortlich ist und die andere Kamera für den optischen Zoom – was das Ganze natürlich sehr spannend macht, da Kameras mit optischem Zoom Neuland für Apple sind. Die andere Variante hingegen wird mit der typischen iSight-Kamera auf den Markt kommen.

  • YOUNOW Broadmark: Die Entwicklung von YouNow: Vom kleinen Streaming-Dienst zum Big Player: YouNow ist vielen nicht mehr ganz unbekannt, denn der Livestreamingdienst gehört mittlerweile zu den Big Playern. Die Interaktion zwischen Streamer und seinem Publikum spielt bei Livestreaming so ziemlich die wichtigste Rolle. Allerdings können Zuschauer sich, anders als bei YouTube, aktiv mit einbringen, indem diese beispielsweise den Livechat nutzen. Und das Konzept kommt gut an. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und das Wegbleiben von Zuschauern, hat der Livestreamingdienst YouNow es bis ganz nach oben geschafft.

  • KI t3n: Sehen und Erkennen wie Menschen: Google will Smartphones mit AI ausrüsten: Smartphones ausgestattet mit künstlicher Intelligenz? Das möchte Google bald mit seinen Geräten ermöglichen. Mit einem Chip von Movidius, soll es vielleicht schon bald möglich sein, dass die Geräte Dinge in einem Raum sehen, erkennen und genauso schnell erfassen können, wie ein Mensch. Allerdings kann man noch nicht genau sagen, wann die mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Smartphones auf den Markt kommen werden.

  • CAR2GO Appdated: Carsharing-Dienst Car2Go – Warnung vor betrügerischer Phishing-SMS: Car2Go Kunden mussten sich in dieser Woche richtig ärgern. Einige von ihnen sind einer betrügerischen Phishing-SMS zum Opfer gefallen. Diese forderte Nutzer auf, Scans vom Personalausweis und Führerschein zu machen und hochzuladen. Wer den beigefügten Link nur öffnete aber nichts hochgeladen hat, ist noch einmal davon gekommen. Die Nutzer, die allerdings der Aufforderung nachgekommen sind, sollten sich unverzüglich mit dem Car2Go-Kundenservice in Verbindung setzen. Der Carsharing-Anbieter, konnte relativ schnell auf die SMS reagieren und so seinen Kunden eine Warn-SMS senden. Das Unternehmen arbeitet derzeit daran, die Sachlage aufzuklären.

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5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Reaktionen auf Facebook, die Gender Gap der Tech-Branche, Foursquare und Soundcloud versus Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Foreign Policy: The Espionage Economy: Beim Thema Überwachung zeigt sich, dass der neoliberale Markt versagt. Die Wirtschaft ist nicht dazu in der Lage, die politisch gewollte und aktiv betriebene Überwachung zu verhindern und ihre NutzerInnen, des Staates BürgerInnen, zu schützen. Sie möchte es auch nicht, zu lukrativ scheint das Geschäft mit der Überwachung zu sein, wie James Bamford auf Foreign Policy erklärt. Auch wenn die Politik in erster Linie das Problem beim Thema Überwachung ist, kann die Lösung auch nur ein politischer Wandel sein, denn nur die Politik kann die Überwachung beenden. Wir als Gesellschaft müssen deshalb eine Politik fordern und unetrstützen, die sich klar gegen Überwachung ausspricht.

  • FACEBOOK Bloomberg Business: Inside Facebook’s Decision to Blow Up the Like Button: Facebook ist das soziale Netzwerk mit dem Daumen nach oben. Dieses Icon ist in der Einfahrt zum Hauptquartier zu sehen, es ist ein das soziale Netzwerk grafisch darstellendes Logo und sagt sehr viel über Facebook aus. Etwas nicht zu mögen ging nicht, eine andere Reaktion als positiver Zuspruch war zumindest nicht mit einem Klick möglich. Sarah Frier gibt einen (dem Unternehmen sehr schmeichelnden Einblick) in die Pläne von Chris Cox, bei Facebook für Produkte verantwortlich. Seit Wochen testet Facebook bereits Reaktionen statt den Daumen, womit NutzerInnen mehr Ausdrucksmöglichkeiten erhalten. Die Frage ist, ob Facebook damit nicht an ein vielleicht zu wesentliches Element geht und es radikal ändert.

  • GENDER GAP The Huffington Post: Closing the Tech Industry Gender Gap: Die Gender Gap ist ein gesellschaftliches Problem, das an sich überall in der westlichen Berufswelt vorgefunden werden kann. Nur 26 Prozent der Mitarbeiter in der US-Techbranche sind Frauen, obwohl Frauen an den Universitäten die Hälfte aller Abschlüsse machen. Die wenigsten Frauen studieren aber Technologie-Themen und dies zeigt sich dann in der Berufswelt. Susan Wojcicki, Geschäftsführerin von YouTube, hat sich dazu in einer Keynote auf einer Konferenz geäußert und erklärt, wie man die Gender Gap schließen könnte. Die Rede ist als Gastbeitrag auf der US-HuffPost erschienen und ein lesenswerter Debattenbeitrag.

  • FOURSQUARE Pencil: Interview with Dennis Crowley: Zurzeit ist natürlich Twitter „unser“ Sorgenkind schlechthin, auch weil ich mir Social Media ohne meinen Lieblingsdienst kaum vorstellen kann. Danach kommt schon Foursquare, auch ein Dienst am Scheideweg, auch wenn es schon seit sieben Jahren diesen Status hat. Im Interview mit dem Startup Pencil, dass so seine auf GIFs setzendes Storytelling-App vorstellen kann, gibt der Foursquare-Gründer Dennis Crowley einen kurzen Einblick in das Unternehmen, das er nicht mehr als Geschäftsführer bertreut.

  • SOUNDCLOUD TechCrunch: Why SoundCloud Will Be Worth More Than Spotify: Bis zur Fertigstellung unserer Blogger Lounge in diesem Frühjahr sitzt unsere Berliner Netzpiloten-Redaktion im Coworking Space des Sankt Oberholz. Hier wurden u.a. HelloFresh und auch SoundCloud gegründet. Laut dem Sankt Oberholz ist Spotify die erste Wahl der eigenen Members im WiFi-Netzwerk, doch das könnte sich ändern. Alex Moazed zeigt auf TechCrunch.com die Entwicklung auf, wieso (und warum) SoundCloud demnächst Spotify überholen wird und wohl unser aller Musikstreaming-Dienst wird.

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5 Lesetipps für den 27. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Donald Trumps Wege zur US-Präsidentschaft, Datenschutz, die Deutsche Post, einen ersten Rückgang beim iPhone und um Schlafstörungen durch soziale Netzwerke. Ergänzungen erwünscht.

  • DONALD TRUMP Carta: Trumps Weg zur US-Präsidentschaft: In Deutschland kann sich bislang keiner so richtig Vorstellen, dass Donald Trump vielleicht mal der nächste US-amerikanische Präsident sein soll. Mit seinen  Sprüchen, macht er sich hierzulande nicht gerade beliebt. Allerdings stehen in Amerika seine Chancen den Wahlkampf zu gewinnen gar nicht mal schlecht. Seine Masche scheint bei den meisten Wählern, die er zum Gewinnen der Nominierung und der Präsidentschaftswahl benötigt, sehr gut anzukommen.

  • DATENSCHUTZ heise online: Autoindustrie und Datenschützer: KfZ-Daten unterliegen dem Datenschutz: Datenschutz ist ein heikles Thema und wird oftmals leider nicht so ernst genommen, wie es sich die meisten Nutzer wünschen. Die deutsche Automobilindustrie und die Datenschutz-Aufsichtsbehörden aber, haben sich nun nach über einem Jahr der Verhandlungen darauf geeinigt, dass alle im Fahrzeug anfallende Daten, als personenbezogen gelten sobald sie mit der Fahrzeugidentifikationsnummer oder dem Kfz-Kennzeichen verknüpft sind. Der Datenschutzbeauftragte Thomas Kranig bezeichnete das als einen ersten großen Aufschlag.

  • DEUTSCHE POST Handelsblatt: Deutsche Post plant Offensive gegen Amazon: Amazon setzt sich von Tag zu Tag stärker durch und plant nach der Eröffnung des ersten Paketzentrums in Olching bei München, nun weitere Zentren in Deutschland. Die Deutsche Post möchte jetzt den Gegenangriff starten und reagiert mit dem Ausbau der eigenen Paketsparte. Dafür plant die Deutsche Post ca. 10.000 Neueinstellungen bis zum Jahre 2020. Bereits jetzt ist es schon zu 4.000 Einstellungen gekommen. Außerdem möchte das Unternehmen auch einige Investitionen in die Infrastruktur tätigen.

  • APPLE FOCUS Online: Telekommunikation: Erster Rückgang beim iPhone steht bevor: Für einen neuen Rekordgewinn reichte es gerade noch, obwohl die Verkaufszahlen deutlich zurück gingen. Die Rede ist von Apple. Seit der Markteinführung im Jahre 2007 steuert Apple das erste Mal auf einen Rückgang der iPhone-Verkäufe zu. Obwohl das Weihnachtsgeschäft mit das wichtigste ist, gab es hier nur noch einen minimalen Zuwachs von 0,4 Prozent und trotzdem reichte das – wenn auch nur knapp – um einen Rekordgewinn zu erzielen. Der Grund dafür ist unter anderem laut Apple, die schwache Konjunktur in mehreren wichtigen Märkten.

  • SCHLAFSTÖRUNGEN heise online: Studie: Soziale Netzwerke und schlechter Schlaf gehören zusammen: Eine sehr interessante und aufschlussreiche Studie zeigt nun, dass junge Erwachsene, die sich viel in sozialen Netzwerken aufhalten, öfter unter Schlafstörungen leiden. Die 1.788 getesteten Personen aus den USA im Alter von 19 bis 32, verbrachten im Durchschnitt täglich knapp eine Stunde auf sozialen Plattformen und griffen etwa 30 Mal auf verschiedene soziale Netzwerke zu. Daraufhin haben Forscher bei 30 Prozent der Teilnehmer Schlafstörungen gemessen. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Erklärungen, wie beispielsweise das grelle Licht des Bildschirms vom Smartphone oder auch emotionale Aufreger, die das Einschlafen deutlich erschweren.

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5 Lesetipps für den 26. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um das kommende Ende von Twitter, Cybersecurity, Social Media in China, der digitale Vatikan und WhatsApp. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER Mashable: Twitter’s darkest hour is now: Hinter dem wirklich inzwischen phänomenalen Absturz von Twitter könnte natürlich auch System stecken. Indem Jack Dorsey Twitter erst einmal alles auf Neuanfang setzt, kann alles was danach kommt ja nur noch als Fortschritt gedeutet werden. Oder so ähnlich. Der Dienst hat sich seit Jahren nicht weiterentwickelt, sämtliche Neuerungen dienten mehr Werbetreibenden als NutzerInnen und mit Jack Dorsey durfte dann auch der letzte Twitter-Gründer es einmal versuchen, wobei es einen Grund gab, warum er bisher nicht ans Ruder gelassen wurde. Wir sehen gerade einen Dienst sterben. Twitter wird wohl bald das neue MySpace sein.

  • CYBERSECURITY MIT Technology Review: Creating a More Resilient Cyber Infrastructure: In einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft sind Daten stets im Fluss. Da auch Kriminalität sich ins Netz verlagert, werden wir noch öfters Datendiebstähle sehen. Und wenn bei größeren Unternehmen geklaut wird, werden auch die geklauten Datenmengen größer – sogenannte Megabreaches. David Talbot fragt sich, wenn Unternehmen schon nicht den Diebstahl von Daten verhindern kann, wie gehen sie dann damit um?

  • CHINA BBC News: China’s social media search for stolen children: Ein mir vollkommen unbekanntes Problem in China ist die Entführung von Kleinkindern, die auf einem finanziell lukrativen Schmarzmarkt gehandelt werden (ein Mädchen kostet 8.000 US-Dollar, Jungs werden für das Doppelte gehandelt). Das Ganze ist ein unmenschliches System, auf das die chinesischen Behörden jetzt auch im Internet aufmerksam machen. Vor allem die sozialen Medien werden genutzt, um entführte Kinder wieder aufzuspüren.

  • VATIKAN Politico: The Pope’s digital guru: Hinter jedem Vertreter Gottes auf Erden steht ein Mann, der auf Twitter angemeldet ist. Seit ein paar Jahren schon nutzt auch der Vatikan die sozialen Medien um die Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen. Verantwortlich dafür ist Antonio Spadaro, den Jacopo Barigazzi auf Politico.eu genauer vorstellt. Spannend ist, dass wohl niemand mehr mit dem Papst unterwegs ist als Spadaro. Den Wert seiner Kommunikation wird man erst in der Zukunft rückblickend beobachten können, aber er ist ein online kommunizierender Zeuge der Führung der katholischen Kirche im 21. Jahrhundert.

  • WHATSAPP iGyaan.in: What’s Next for WhatsApp?: WhatsApp gehört zu den bekanntesten Messengern, die es heutzutage gibt. Für die meisten unserer älteren Bekannten und Verwandten ist einfach nur eine kostenlose SMS. Doch mit der Perspektive durch Künstliche Intelligenz Messenger in Virtuelle private Assistenten zu verwandeln, ist WhatsApp mit seinen fast eine Milliarden Nutzern eine der spannendsten Dienste zurzeit. Sanket Vijaygeht in seinem Artikel der Frage nach, welchen Schritt WhatsApp als nächstes unternimmt.

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5 Lesetipps für den 25. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Kooperation zwischen Whatsapp und Facebook, Digitalisierung, Twitter, den Jungfernflug einer Paketdrohne der Deutschen Post und um das Sterben zahlreicher Bankfilialen. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSAPP FOCUS Online: Zwei Jahre nach Kauf: Screenshot aufgetaucht: Werden WhatsApp und Facebook doch zusammengelegt?: Dass Facebook bereits vor zwei Jahren den Nachrichtendienst Whatsapp aufgekauft hat, haben die meisten Nutzer kaum mitbekommen. Allerdings ist im Internet jetzt ein Screenshot aufgetaucht, was beweist, dass sich das bald ändern könnte. Scheinbar soll dem Nutzer in Zukunft angeboten werden, seine Account-Informationen, wie beispielsweise die eigene Handynummer, mit Facebook zu teilen. Bis auf ein besseres Facebook-Erlebnis, sind noch keine weiteren Vorteile bekannt und auch ab wann Nutzer mit der Änderung rechnen können, wisse man ebenfalls noch nicht genau.

  • DIGITALISIERUNG Das Netz: Der Zukunft auf der Spur: Dass die Bewohner in Großstädten keine Probleme haben von einem Ort zum anderen zu kommen, steht außer Frage. Schwerer haben es da die Dorfbewohner, wo ein Bus nicht einmal alle zwei Stunden fährt. Aber stellt sich die Frage, inwiefern auch die kleinen Dörfer sich die voranschreitende Digitalisierung zu Nutze machen können: Die Antwort lautet “Smart Mobility”. Autonomes Fahren könnte tatsächlich in Zukunft die Lösung, gerade auch für ältere Menschen ohne Führerschein, sein.

  • TWITTER N24.de: Twitter: Top-Manager verlassen Kurznachrichtendienst: Der Kurznachrichtendienst Twitter verabschiedet sich von zahlreichen Managern. Die Bekanntgabe von einigen Abgängen steht kurz bevor. Unter ihnen befinden sich unter anderem Katie Jacobs Stanton – die Medien-Direktorin, Technik-Chef Alex Roetter und Produkt-Chef Kevin Weil. Außerdem ist von weiteren Änderungen die Rede. Gründe dafür wurden nicht genau genannt, allerdings wird von geringen Nutzerzahlen gesprochen und auch Facebook stellt dem Microblogging-Tool eine große Konkurrenz dar.

  • JUNGFERNFLUG heise online: Paketdrohne: Post sagt Flug wegen schlechter Wetterverhältnisse ab: Ein Jungfernflug mit der Paketdrohne vor laufenden Kameras – das nahm sich die Deutsche Post vor. Doch auf Grund der Wetterverhältnisse, wurde daraus leider nichts. Wie sich herausstellte, setzten Wind und Regen der Drohne ordentlich zu, sodass der Flug abgebrochen wurde. Ein neuer Termin wurde aber schon erneut angesetzt. Insider berichten jedoch, dass nicht nur das Wetter für den Abbruch verantwortlich war, sondern auch andere technische Probleme.

  • BANKEN DIE WELT: Bankensterben: Wenn ein gepanzerter Bus die Bankfiliale ersetzt: Der digitale Wandel macht auch vor den Banken nicht Halt und so werden immer mehr Filialen geschlossen. Die Beratungsfirma Bain & Company schätzt zudem, dass 125.000 Jobs bis zum Jahre 2025 auf der Kippe stehen werden, da mittlerweile viele Bankgeschäfte von den Kunden online betrieben werden. Doch hier gibt es Ideen, wie Banken auch in Zukunft den Kontakt zu ihren Kunden halten können. Beispielsweise gepanzerte Busse – die von Ort zu Ort fahren, SB-Terminals, Bargeldservice nach Hause und auch Hausbesuche für Beratungsgespräche sind Maßnahmen, die den Banken bei der Bindung ihrer Kunden weiterhelfen könnten.

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5 Lesetipps für den 22. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Polen, Periscope, Netflix, wie ein Algorithmus politische Reden schreibt und die Messenger der Zukunft. Ergänzungen erwünscht.

  • POLEN Foreign Policy: Obama Is Poland’s Only Hope: Die neue polnische Regierung versucht mehr als zwei Dekaden demokratische Entwicklung in nur wenigen Wochen umzukehren. Und die Europäische Union wird wohl nur zu schauen können. Genau wie bei Ungarn. Nur wenn die europäischen Werte keinen Anreiz mehr für Polen darstellen, wohin wendet sich das Land dann? Denn Russland ist in diesem Fall keine Alternative für Polen. Bleiben noch die USA, und damit die Hoffnung der Europäischen Union, dass über die NATO-Beziehungen die polnische Regierung zurück in den Kreis der anderen Demokratien führen kann.

  • PERISCOPE Fast Company: Inside Periscope: Als uns im Sommer 2015 Dienste wie Meerkat und Periscope quasi überfielen, eine Technologie als neuesten Hype zu erklären, die es schon seit Jahren gab und wofür es auch schon Apps gab, nervten Dienste wie Persicope erst einmal gewaltig. Auf der ElbeBlogger-Reise nutzte ich den Dienst dann zwei Wochen lang jeden Abend und lernte ihn so langsam kennen und mögen. Inzwischen hat sich der aufgewirbelte Hype-Staub etwas gelegt und Periscope hat sich als Dienst erwiesen, der länger als einen Sommer gefragt ist. Harry McCracken hat sich für Fast Company intensiver mit dem Dienst auseinandergesetzt und gibt einen lesenswerten Einblick in das Unternehmen.

  • NETFLIX Meshed Society: Netflix is the next phase of globalization: Über die Vorteile des Streaming-Dienstes Netflix muss man wohl heutzutage nicht mehr viel sagen. Letzten Sommer habe ich es auf einer Europareise unglaublich geschätzt, vor allem Dank VPN, auch in anderen Ländern Content zu sehen, dessen Sprache ich verstehen kann. Martin Weigert analysiert auf seinem Blog, wie ein global zugängliches Netflix unsere Sehgewohnheiten verändern könnte. Welche Vorteile das hat, aber auch, denn das traditionelle Fernsehen wird technologisch definitiv nicht mithalten können, was es bedeuten könnte, wenn Netflix so mächtig wird, fragt er sich in seinem Blogpost.

  • ALGORITHMUS MIT Technology Review: How an AI Algorithm Learned to Write Political Speeches: In einer Folge der dänischen Politikserie Borgen muss der Spin Doctor Kasper Juul eine Rede für die Premierministerin schreiben und erklärt dabei einer Mitarbeiterin, wie eine politische Rede aufgebaut sein muss. Dahinter steckt System und dies hat Valentin Kassarnig von der Universität Massachusetts nun einem Algorithmus beigebracht, der politische Rede schreiben kann. Die sind im Detail noch nicht perfekt, und selbstverständlich nur auf Englisch, denn die Datenbank des Algorithmus ist mit über 4.000 Reden von 53 Debatten des US-Kongress gefüllt. Aber der erste Schritt ist getan, eine gute Rede zu schreiben können nun auch Maschinen. Irgendwann wird eine Maschine eine Rede halten und wir werden sie wählen.

  • MESSENGER Wired: Do We Really Want Messaging to Replace Our Apps?: Messenger-Apps werden unsere wichtigsten Apps. Medien schicken uns auf dem Messenger von Facebook die neuesten Nachrichten, Startups geben uns via WhatsApp Tipps für unser Outfit, ein mit Künstlicher Intelligenz verbesserter Slackbot erinnert uns an das nächste Meeting und was wir dazu wissen müssen. Dies sind nur einige Beispiele, wie Messenger unsere wichtigsten Assistenten im Alltag werden. Am Beispiel des von Berlin nach New York abgewanderten GoButler geht Cade Metz auf Wired.com der Frage nach, ob wir das überhaupt wollen.

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5 Lesetipps für den 21. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Jack Dorsey, den Medienwandel, das Ende des Kapitalismus, Technologie und Mensch, sowie Freunde auf Social Media. Ergänzungen erwünscht.

  • JACK DORSEY Mashable: Twitter CEO Jack Dorsey is no longer a billionaire as of today: Persönlich habe ich keine große Meinung von Jack Dorsey als Geschäftsführer und seine Ideen sind mir bei Square eigentlich egal, tun bei Twitter aber natürlich weh. Mehr als 140 Zeichen, wirklich? Die zurzeit viel diskutierten Kurseinbrüche beider Firmen an den Aktienmärkten sind ihm aber wahrscheinlich egal, denn ich glaube, dass Geld ihm nicht so wichtig sind. Spannender ist der Hinweis von Seth Fiegerman, warum Dorsey sich den doppelten Stress antut: er selbst sieht sich in einer Reihe mit Steve Jobs und Elon Musk.

  • MEDIENWANDEL Medium: Untangling the Web: Papier gab schon immer die Grenzen einer Zeitung vor, denn nur eine bestimmte Menge an Nachrichten kann in einer Ausagbe gedruckt werden. Das Internet hat diese physische Begrenzung aufgehoben, viele Medien sind aber noch sehr printorientiert fokussiert. João Paulo macht sich in seinem Blogpost auf Medium.com am Beispiel der New York Times Gedanken, wie eine Zeitung in Zukunft organisiert werden kann.

  • KAPITALISMUS ABC Radio National: The threat Uber poses to competition and productive capitalism: Das Taxi-Gewerbe meckert ja gerne über Uber, das die traditionellen Ideen von Personenbeförderung mächtig durcheinander wirbelt. Antony Funnell geht der Frage nach, ober die Disruption predigenden Technologiefirmen vielleicht mehr als nur ein Gewerbe verändern, sondern Kapitalismus an sich verändern (bis zerstören). Denn die Regulierung umgehenden bzw. einfach überrollenden Firmen greifen den Kern des Kapitalismus an, die Existenz von funktionierenden Märkten. Ein spannender Gedanken, wieviel Disruption und Monopole der Kapitalismus vertragen kann.

  • TECHNOLOGIE CBS News: The mobile phone of the future will be implanted in your head: Erik Brynjolfsson vom MIT nennt es das zweite Maschinenzeitalter. Computer sind immer mehr dazu in der Lage, auch mit uns als menschliche Maschine zusammenzuarbeiten. Im Kopf eingebaute Smartphones, so dass wir per Gedankensteuerung ein Telefonat beginnen können, sind nur eine Idee. Wesentlich wichtiger, denn wer telefoniert heute schon, sind beispielsweise mit dem 3D-Drucker gemachte Ersatzorgane.

  • SOCIAL MEDIA ABC News: 150 is the limit of real friends on social media: Was im Analogen gilt, dass man nicht mehr als 150 bis 200 Freunde haben kann bzw. Kontakte, die man regelmäßig trifft, gilt auch fürs Digitale. Und Freunde sollte man auch mal persönlich treffen, trotz Facebook und Twitter. Trotzdem haben wir oft mehr Kontakte, Leute die man einmal getroffen hat, die einem folgen, weil man den gleichen Beruf nach geht oder Freunde von Freunde (oft auch nur Kontakte von Kontakten). Als eine bekannte oder öffentliche Person bzw. Organisation folgen einem natürlich auch Fans, die man natürlich auch nicht mit Freunden verwechseln sollte. Aber jetzt mal zur grundlegenden Frage: Wer von euren Facebook-Kontakten sind auch eure Freunde?

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5 Lesetipps für den 20. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Interview mit Julian Assange, Freelancer in den USA, online Geld verdienen, David Bowie und Masturbation. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Pando: Wikileaks meets Surveillance Valley: An interview with Julian Assange: Mit Angst lassen sich stets gute Geschäfte machen. Die Bestsellerlisten beweisen dies regelmäßig. Auch Julian Assange ist auf diesen Zug aufgesprungen und warnt in seinen Büchern vor den Unternehmen des Silicon Valleys. Auch wenn dies meiner Meinung nach oft in unsachliche Kritik ausartet, das Thema an sich ist wichtig. Man sollte über den Einfluss und die Macht der Unternehmen nachdenken, mit denen wir tagtäglich vernetzt sind. Joseph Flatley hat mit Assage telefoniert und seine Theorie des Surveillance Valley besprochen.

  • FREELANCER Bloomberg Business: Why an Ex-Google Coder Makes Twice as Much Freelancing: Nicht jeder kann Programmieren und wenn, dann auch nicht gleich so gut, dass er/sie 1.000 US-Dollar pro Stunde verdient. Geschichten wie die von James Knight und Martin Langhoff, die als Freelancer mehr verdienen als bei Firmen wie Google festangestellt zu sein, sind doch selten. Aber der Trend zum Freelancing, oft auch zeit- und ortsunabhängig, nimmt zu. In den USA sind es bereits mehr als 53 Millionen Menschen, die so ihr Geld verdienen und das mit den unterschiedlichsten Jobs. Die meisten von ihnen sind digital und ermöglichen eine neue Arbeitswelt.

  • SOCIAL MEDIA The Hustle: Meet the People Making a Full-Time Living From Instagram, Kickstarter, and Teespring: Von Menschen, die auf YouTube und Instagram aktiv sind und dadurch (nicht gerade wenig) Geld verdienen, haben wir schon öfters gelesen. Es fasziniert, dass man durch die nicht als Arbeit wahrgenommenen Aktivitäten mit nicht als wertvoll betrachteten Interaktionen in den sozialen Netzwerken des Internets wirklich Geld verdienen kann. Eine sehr altbackene Sichtweise auf Wertschöpfung, geprägt von industriellen Vorstellungen von Produktion. Tam Pham stellt auf The Hustle verschiedene Plattformen vor – u.a. Teespring, Udemy, Airbnb und Kickstarter – und auf ihn aktiven Akteure vor, die so Geld verdienen.

  • DAVID BOWIE Political Economy Research Centre: The Political Economy of David Bowie: Das Schöne an Geschichte ist, dass sie sich rückblickend gut erklären lässt. Alles wirkt, als ob es nie hätte anderst kommen können. Will Davies hat sich das Leben von David Bowie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angeschaut und mit der Wirtschaftsgeschichte verglichen. Und siehe da, es gibt interessante Übereinstimmungen, so als ob die politische und wirtschaftliche Situation direkten Einfluss auf die Entwicklung und das Leben des Künstlers Bowie hatte. Zumindest interessant zu lesen und der Frage nachzugehen, ob Kunst wirklich einmal der direkte Ausdruck unserer Gesellschaft war oder ob wir das nur im Nachgang so deuten.

  • MASTURBATION Everyday Feminism: 7 Myths About Women and Masturbation It’s Time to Unlearn Right Now: Eigentlich sind Frauen keine besonderen Menschen. Zumindest nicht mehr als Männer. Sie atmen die gleiche Luft, schauen sich ebenso Pornos an, müssen Nahrung zu sich nehmen, rauchen, masturbieren, hören Musik. Unsere männlich geprägte Gesellschaft, und so auch die Medien, machen vor allem aus dem Thema Masturbation ein größeres Themas als es ist, wie Suzannah Weiss in ihrem Artikel für Everday Feminism erklärt und über sieben Mythen um Masturbation und Frauen aufklärt. Schönes Fazit: Frauen sollten einfach das machen, was sie wollen. Und wer nicht, frage ich mich.

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5 Lesetipps für den 19. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Lieferdrohnen von Amazon, künstliche Intelligenz, kostenloses Whatsapp, unbekannte Smartphones und Apple. Ergänzungen erwünscht.

  • LIEFERDROHNEN Golem.de: Prime Air: Amazons Lieferdrohnen sollen 2,5 kg Fracht transportieren: Pakete mit einem Gewicht von rund 2,5 kg – das sollen künftig die Lieferdrohnen von Amazon transportieren. Paul Misener, der Chef des Unternehmens verriet, dass die meisten Bestellungen bei Amazon unter den 2,5 kg liegen. Eine Fluggenehmigung hat der Lieferdienst allerdings noch nicht, denn die Flugsicherheitsbehörden müssen die Prime-Air-Fluggeräte erst noch zulassen. In Zukunft sollen Strecken ab 16 km abgedeckt werden. Auch den angedrohten Attacken mit Schrotflinten, nimmt Paul Misener eher gelassen. Der Start für die Lieferdrohnen ist aber noch unbekannt.

  • KI ZEIT ONLINE: Künstliche Intelligenz: Treffen sich zwei Computer. Sagt der eine …: Künstliche Intelligenz ist nicht nur ein weitverbreitetes Thema, es ist dazu noch besonders spannend. Interessant ist es erst, wenn Roboter nicht nur mit uns Menschen sondern untereinander kommunizieren. Normalerweise ist das gar nicht üblich, aber in diesem Fall wurden Rose und Mitsuku, die zwei besten Konversationsroboter der Welt, miteinander ins Gespräch gebracht. Das Gespräch macht wirklich Spaß und es ist interessant zu sehen, wenn sich zwei Roboter unterhalten.

  • WHATSAPP Süddeutsche.de: Whatsapp wird für alle Nutzer kostenlos: Whatsapp Nutzer dürfen sich freuen, denn der Messenger wird künftig keine Jahresgebühr mehr in Höhe von 0,89 Euro erheben. Grund dafür ist, dass der Ansatz, eine Jahresgebühr zu erheben, nicht gut funktioniert habe, da Nutzer schon relativ früh erkannt haben, dass man die Gebühr auch mit einem einfachen Trick umgehen kann. Die Änderungen sollen schon in den nächsten Wochen umgesetzt werden. Allerdings werden Nutzer, die bereits für dieses Jahr bezahlt haben, ihr Geld nicht zurück bekommen. Ein weiterer erfreulicher Punkt ist wohl auch, dass sich Whatsapp dazu entschieden hat, weiterhin werbefrei zu bleiben.

  • SMARTPHONES SPIEGEL ONLINE: Smartphones: Neues von TP Link, Coolpad und Akyumen: Die meisten Smartphones stammen bislang oftmals von den gleichen Herstellern wie beispielsweise Samsung, Nokia oder Apple. Allerdings gibt es immer mehr unbekannte Unternehmen, die den Schritt in die Smartphone-Welt wagen. Wie sich herausstellt, erwirtschaften jetzt kleinere Unternehmen fast die Hälfte des weltweiten Smartphone-Absatzes. Viele von ihnen, kennt man kaum. Ein Blick in die Nische verrät, dass sich sogar mit einem Marktanteil im niedrigen einstelligen Bereich Geld mit Smartphones verdienen lässt.

  • APPLE heise online: iPhone 6s und 6s Plus: Apple räumt Probleme bei Batterieanzeige ein: iPhone 6s und 6s Plus Nutzer haben sich jetzt über fehlerhafte Prozentangaben ihrer Akkulaufzeit beschwert. Das liege wohl daran, wenn man die Zeit bei den Geräten manuell verstellt oder sich die Zeitzone beim Reisen ändert. Aus diesem Grund aktualisiert sich dann nicht mehr die Protzentangabe des Akkus. Apple kann hierzu auch nur unzureichend Tipps geben: Das Neustarten des Smartphones und die Datums- und Zeitsetzung auf “automatisch” stellen. Sollte sich nach diesen Vorgängen noch immer nichts ändern, so sollen die Nutzer sich beim Apple Support melden. Das Unternehmen sucht derzeit schon nach einer Lösung des Problems.

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5 Lesetipps für den 18. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Airbus und die Idee der fliegenden Autos, Facebook, das kostenlose iTunes Radio, Netflix und die Industrie 4.0. Ergänzungen erwünscht.

  • AIRBUS trendingtopics.at: Airbus und Uber lassen Nutzer Hubschrauber per App bestellen: Elektroautos vermehren sich immer mehr und irgendwann werden sie zu unserem Alltag gehören. Deswegen denkt Airbus schon einen Schritt weiter: Fliegende Autos. Für eine kostengünstige Entwicklung sei die Technologie immerhin schon weit genug fortgeschritten und auch das Know-How sei vorhanden. Neben diesen interessanten Ideen hat Airbus auch bekannt gegeben, künftig Airbus Group Ventures zu starten, um in Startups aus dem Flug- und Raumfahrtbereich zu investieren.

  • FACEBOOK t3n: Facebook-Test: So soll der neue In-App-Browser aussehen: Um Nutzer noch stärker an sich zu binden, hat Facebook eine neue Idee. Denn das soziale Netzwerk testet derzeit einen neuen In-App-Browser. Hier wird dann eine eigene URL in die Browserzeile eingegeben. Die gewünschte Seite wird anschließend besucht, ohne dass man die Facebook-App verlassen muss. Auch eine Lesezeichen-Funktion ist möglich. Die App befindet sich schon seit Dezember 2015 in der Testphase, was bedeutet, dass die neue Funktion schon bald für alle nutzbar sein kann.

  • ITUNES ZDNet: Apple Music: Kostenloses iTunes Radio wird Ende Januar eingestellt: Apple-Kunden haben eine besondere E-Mail in ihrem Postfach vorgefunden. Demnach werden die werbefinanzierten Radiosender von iTunes Radio Ende Januar eingestellt. Wer kein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen hat, dem steht nur noch Beats 1 kostenlos zur Verfügung. Trotz der vielen verschiedenen Songs, wird dieser Radiosender nicht alle Geschmäcker treffen können, da der Mix zum größten Teil aus der neuesten Musik besteht, was nicht immer jedem gefällt.

  • NETFLIX DIE WELT: Online-Videodienst: Netflix will deutsche TV-Serie ins Programm nehmen: Eine deutsche TV-Serie bei Netflix? Das plant der Online-Videodienst noch in diesem Jahr. Die richtige Sendung ist allerdings noch nicht gefunden. Fest steht jedoch, dass das Genre bislang egal sei. Ob Krimi- oder Komödie, der Sender sei da sehr offen. Durch die globale Reichweite, sollen überall auf der Welt mehr Filme und Serien produziert und ausgestrahlt werden. Doch ein wichtiger Markt fehlt noch: China. Wann aber Netflix dort verfügbar sein wird, wisse der Online-Videodienst noch nicht.

  • INDUSTRIE 4.0 DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN: Industrie 4.0 kostet fünf Millionen Arbeitsplätze: Dass die Digitalisierung vieles verändert, steht außer Frage. Aber auch die Arbeitswelt ist von ihr stark betroffen. Der zunehmende Einsatz von Robotern und die fortschreitende Digitalisierung werden unter anderem dafür verantwortlich sein, dass die Industrieländer in den nächsten fünf Jahren rund fünf Millionen Jobs verlieren werden. Am stärksten betroffen sind dann vor allem die Stellen in der Verwaltung und in den Büros. Das geht aus einer Studie hervor. Allerdings stehen dem Verlust gegenüber zwei Millionen neue Stellen, die im Bereich Computer und Technik neu geschaffen werden sollen. Besonders Deutschland ist, laut der Studie, am stärksten vom digitalen Wandel betroffen.

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5 Lesetipps für den 15. Januar

In unseren Lesetipps geht es um den Tod, digitale Verwaltungen, Twitter und Yahoo, das Ende von Huffpost Live und Kritik an Bitcoin. Ergänzungen erwünscht.

  • TOD Alphr: How Facebook and Twitter are changing the way we think about death: Social Media ist genauso Teil unserer Gesellschaft und unseres Lebens geworden wie der Tod. Über beides spricht man nicht gerne, aber das eine beeinflusst, wie wir über das andere denken. Ein interessanter Artikel von Thomas McMullan über ein Thema, dem man viel mehr Zeit widmen sollte.

  • VERWALTUNG Harvard Business Review: How Local Governments Are Using Technology to Serve Citizens Better: Eine der wichtigsten Aufgaben von kommunalen Regierungen ist die auf den Service der BürgerInnen ausgerichtete Digitalisierung der Verwaltung. Steve Ressler formuliert in seinem Artikel, was dazu nötig ist. Nach der Lektüre ist einem als Berliner aber umso mehr klar, dass nicht für uns alle die Zukunft neue Verheißungen verspricht.

  • TWITTER & YAHOO Pando: What Twitter and Yahoo should do next: Bevor wir uns den zwei Fehlschlägen von Huffington Post und Bitcoin widmen, noch ein kurzer Blick auf Yahoo und Twitter, den stets vor einem großen Fehlschlag stehenden Kandidaten, die es laut Sarah Lacy zumindest noch zusammen schaffen könnten. Sie meint, dass die beiden Unternehmen zusammengehen sollten, Dorsey kann dann weiterhin in Teiltzeit CEO sein, da ja Mayer den Rest des Tages leiten kann. Klingt nach einem Plan.

  • HUFFINGTON POST Observer: The Death of ‘Huffpost Live’: How to Fail at Video: Die Huffington Post stellt ihr täglich achtstündiges Videoformat HuffPost Live ein. Jeff Jarvis kommentiert diesen Entschluss und zeigt, dass die Huffington Post auf den Video-Trend mit einem klassischen Fernsehformat antwortete. Zumindest kann man also aus diesem Fehlschlag, wie aus jedem guten Fehschlag, etwas lernen.

  • BITCOIN Medium: The resolution of the Bitcoin experiment: Den letzten Fehlschlag der Woche legt Bitcoin hin. Mike Hearn hat jahrelang als Entwickler daran mitgearbeitet, die auf Verschlüsselung beruhende Digitalwährung zu entwickeln. Seiner Meinung nach hat Bitcoin versagt, da die Community es nicht geschafft hat, dass die dezentrale Währung von der breiten Bevölkerung angenommen wird. Deshalb ist sie zurzeit arm an Funktionen und unter der Kontrolle von nur einigen wenigen Menschen. Keine vertrauensvolle Grundlage.

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5 Lesetipps über Twitter für den 14. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute nur um Twitter, wie es das Fernsehen und unsere Sprache beeinflusst, neue Funktionen, virale Fakes und Cyberbullying. Ergänzungen erwünscht.

  • FERNSEHEN CNN: Can your tweets change your favorite TV show?: Die per Twitter den jeweiligen Tatort auseinander nehmende Community nutzt den Microblogging-Dienst wohl eher um Frust über oft schlechtes Fernsehen abzulassen. In unseren global vernetzten Welt kennen wir alle Beispiel, von richtigen guten Fernsehserien, die so viel besser sind, als was das deutsche Fernsehen hinbekommt. Diese Beispiele, oft aus den USA, nutzen Social-Media-Kanäle wie Twitter und Facebook aber auch anders als hierzulande. Auch da wird Frust kommuniziert, oft aber auch eine Community aufgebaut, die einer bestimmten Serie folgt.

  • FUNKTIONEN om.co: What Twitter Can Do To Get Better & Increase Engagement: Noch ist nicht raus, ob Jack Dorsey als Twitter-Chef mehr Schaden anrichten wird als er nützt, aber man muss ihm lassen, dass Stillstand nicht zu seinen Strategien gehört. Und vielleicht mag es an seiner Person liegen, dass sämtlichen Ideen und neuen Funktionen so kontrovers diskutiert werden. Der Kommentar von Om Malik ist dadür ein gutes Beispiel und eine lesenswerte Warnung, vielleicht auch einmal die Perspektive bei seiner Kritik mitzudenken.

  • SPRACHE The Huffington Post: Is Twitter Bad For Language? Statistical Analysis Says No: Die englische Sprache mag durch ihre globale Rolle, vor allem im Internet, vielleicht für digitale Kommunikation priviligiert sein, denn sie ist Arbeitssprache des Netzes, seiner ErfinderInnen und der Menschen, die es weiterentwickelt haben. OkCupid-Gründer und Ok-Trends-Blogger Christian Rudder hat die Auswirkungen von Twitter und seinem Zeichenlimit auf die englische Sprache untersucht und ist zu dem Fazit gekommen, dass solche technischen Restriktionen und die kulturelle Popularität von Twitter der englischen Sprache nicht geschadet haben.

  • FAKE BBC News: The Twitter murder that never happened: In Südafrika ging die Suche nach einem Mädchen und dann die Geschichte ihres Todes auf Twitter viral. Verschiedene Medien und auch ein Ministerium berichteten über die emotionale Geschichte oder den thematischen Hintergrund von Gewalt gegen Frauen und Kinder. Doch die Geschichte war ein Fake, auf den sehr viele Menschen reingefallen sind. Eine 18-jährige Südafrikanerin steckte hinter dem Twitter-Account, mit dem sie ihren Frust über das Leben in Südafrika ausdrücken wollte. Was bleibt ist die Grundaussage über die Situation von Frauen in der Gesellschaft, auf die sich scheinbar viele Menschen einigen konnten, und ein paar JournalistInnen, die hoffentlich etwas gelernt haben.

  • CYBERBULLYING WoodTV.com: Twitter polls become outlet for cyberbullies: Dass man auf Twitter auch kleine Umfragen machen kann, wurde in meiner Timeline bisher stets sinnvoll angewendet, meist aber mit einem Augenzwinckern. Ein nettes Feature, mit den man ein paar Scherze machen kann und vielleicht ab und zu sogar was interessantes. In Michigan haben verschiedene SchülerInnen diese Funktion für Cyberbullying genutzt, also mithilfe der Umfrage im Internet MitschülerInnen beleidigt. Daraus lernt man, dass man auch auf Twitter nicht anonym kommuniziert, dass man für seine Kommunikation haftbar ist und das Technologie neutral ist. Es kommt auf uns Menschen an, wie wir sie nutzen und was wir damit mitteilen wollen.

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5 Lesetipps für den 13. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Datenleck bei Dell, Periscope, Apple und die ersten Einblicke in das neue iOS 9.3, Lego und um Apples iCar. Ergänzungen erwünscht.

  • DELL t-online: Datenleck bei Dell? Falsche Dell-Techniker tricksen Kunden: Eine Reihe von Betrügern hat sich eine besonders unverschämte Masche ausgedacht, um an Benutzerdaten heranzukommen. Sie geben sich als Dell-Support-Mitarbeiter aus und rufen Nutzer gezielt an, um angebliche Probleme, die sich auf den Geräten befinden zu beheben. Kaum ist man mit den deutsch- oder englischsprachigen Mitarbeitern im Gespräch, schon gibt man seine Daten preis. Das Vertrauen ist schnell geweckt und die Kunden installieren die von den Betrügern empfohlene Fernwartungssoftware. Jetzt ist es kein Problem mehr für die vermeintlichen Mitarbeiter den Computer der Opfer zu steuern und diese auszurauben.

  • PERISCOPE Horizont: Periscope: Twitter integriert Live-Videos in iOS-App: Wer Periscope-Videos sehen möchte, der kann das jetzt auch in der Timeline der Twitter-App. Dass man erst auf ein Video klicken muss, damit sich dann die Periscope-App öffnet, um sich anschließend das Video ansehen zu können, ist nun vorbei. Die Videos starten ab sofort automatisch und direkt im jeweiligen Tweet. Außerdem werden sie im Vollbildmodus angezeigt und auch die Kommentare und Like-Herzen von allen Nutzern sind einsehbar. Der Sinn dahinter ist, dass man die Periscope-App jetzt nicht mehr extra installieren muss, um die gewünschten Videos zu sehen. Twitter möchte den Nutzern so das Teilen und Ansehen von Videos einfacher machen. Allerdings gilt die Neuerung vorerst nur für iOS-Nutzer.

  • APPLE ZDNet.de: Apple gibt ersten Ausblick auf iOS 9.3: Apple hat jetzt die ersten spannenden Ausblicke auf iOS 9.3 gegeben. Die Betaversion steht inzwischen registrierten Entwicklern zum Testen zur Verfügung. Neben einer speziell für den Bildungssektor entwickelten Software, weißt die neueste iOS Version auch eine angepasste Displaybeleuchtung, die Neuerung der Nachrichten- und Health-App auf und erlaubt es Notizen durch ein Passwort oder gar einem Fingerabdruck zu schützen. Apple-Nutzer können sich also schon mal auf zahlreiche Neuerungen freuen.

  • LEGO DIE WELT: Lego: Bundeskartellamt verhängt Strafe wegen Preis-Druck: 130.000 Euro – das ist die Kartellbuße, die der Spielwarenhersteller Lego jetzt zahlen muss. Wie es heißt, hat das Unternehmen gegen das Verbot der vertikalen Preisbindung verstoßen. In den Jahren 2012 und 2013 hat Lego scheinbar die Einzelhändler in Nord- und Ostdeutschland dazu gedrängt, die von dem Bauklötze-Hersteller vorgeschriebenen Endverkaufspreise für die Produkte zu nehmen. Wer sich jedoch nicht daran hielt, hatte mit Konsequenzen zu rechnen. So drohte das Unternehmen den Händlern beispielsweise mit einer Minderung der Liefermenge oder gar einer Nichtlieferung. Nach umfangreichen internen Ermittlungen verloren einige verantwortliche Mitarbeiter ihren Job.

  • ICAR Meedia: “Offenes Geheimnis”: Tesla-Chef Elon Musk bestätigt Apple-Auto: Was die Entwicklung des Apple-Autos iCar angeht, darüber hält sich der Konzern noch sehr bedeckt. Das Konkurrenz-Unternehmen Tesla hingegen bestätigte in einem Interview die Gerüchte, die schon seit längerer Zeit kursieren, über das Apple Elektroauto. Tesla-Chef Elon Musk äußerte sich noch im vergangenen Jahr abfällig über Apples Vorhaben und machte sich sogar darüber lustig. Doch in einem Interview mit der BBC bezeichnete Musk die Entwicklung zwar als ein “offenes Geheimnis” aber gleichzeitig auch als ein vermutlich überzeugendes E-Auto.

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5 Lesetipps für den 12. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Streaming, David Bowie versus MTV, E-Sport an Schulen, Taylor Swifts weißer Feminismus und Pavel Durov. Ergänzungen erwünscht.

  • STREAMING The Next Web: Motörhead frontman Lemmy’s funeral was streamed live by 280,000 people on YouTube: Samstagnacht habe ich mir die Beerdigung von Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister auf YouTube angesehen. Rund 280.000 andere Musikfans machten es genauso. Es war nicht die erste Beerdigung eines Stars, die gestreamt wurde, aber dieses jüngste Eriegnis zeigt, wie wichtig Streaming geworden ist, um an globalen ereignissen teilzuhaben. Ich bin gespannt, ob die Angehörigen von David Bowie einen ähnlichen Schritt unternehmen.

  • DAVID BOWIE Fusion: David Bowie’s legacy includes challenging MTV’s color code: Selbstverständlich kann man den Tod von David Bowie betrauern, mich erfreut und erstaunt allerdings gerade mehr, was für eine beeindruckende Persönlichkeit er war. David Mattews schreibt auf Fusion.net über eine Anekdote aus Bowies Leben, die mir noch vollkommen unbekannt war. 1983 kritisierte er MTV für seine rassistische Programmgestaltung, nachdem er davon erfahren hatte und setzte sich für schwarze MusikerInnen ein. Schlimm, dass es noch in den 80er Jahren so einen vorgelebten Rassismus gab, beeindruckend aber, wie Bowie sich öffentlich gegen ein Gesellschaftsproblem stark machte.

  • E-SPORT Ars Technica: Norwegian high school puts e-sports and gaming on the timetable: In Norwegen können SchülerInnen in Bergen seit August das Wahlfach E-Sports belegen. Peter Bright berichtet auf Ars Technica von dem Unterricht, in dem u.a. Computerspiele wie Counter Strike und League Of Legends gespielt werden können. Spannend ist auch, wie gut die Schulen ausgestattet sind: es gibt Gaming-Stühle und Computer mit leistungsstarken Grafikkarten.

  • FEMINISMUS Bustle: 5 Important Reasons I Can’t Love Taylor Swift Anymore: Im vergangenen Jahr gab es viele spannende Artikel über Taylor Swift und ihren problematischen rein weißen Feminismus, die übrigens alle in diesem Artikel von Gina Florio auch verlinkt sind. Florio schafft es aber, eine weitere Perspektive auf das Problem herauszuarbeiten: die Unfähigkeit von Swift, ihren auf Privilegien beruhenden Status auch als Problem anzusehen. Swift ist sicherlich keine Rassistin, doch ihre Definition von Feminismus hat durchaus rassistische Ansätze, die Florio benennt.

  • PAVEL DUROV NYTimes.com: Once Celebrated in Russia, the Programmer Pavel Durov Chooses Exile: Danny Hakim hat für die New York Times einen lesenswerten Artikel über den russischen Unternehmen Pavel Durov verfasst, den man vor allem als Gründer des Facebook auffallend ähnlich sehenden Netzwerks VKontakte kennt, das in Russland sogar größer als sein Vorbild ist. Inzwischen hat Durov Russland verlassen, hat das Exil dem Überwachungsstaat von Putin vorgezogen, und mit dem Messenger Telegram auch ein weiteres Projekt vorzuweisen.

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5 Lesetipps für den 11. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die deutsche Rape Culture, Verschlüsselung, Nachrichten fürs Darknet, die Störerhaftung und öffentliches WLAN. Ergänzungen erwünscht.

  • RAPE CULTURE Vice: Rape Culture in Germany Is Not an Imported Phenomenon: Die Debatte um die schlimmen Ereignisse in der Silvesternacht in verschiedenen deutschen Städten, vor allem in Köln, zeigt an sich schon verschiedene gesellschaftliche Probleme auf. Eine vernünftige Trennlinie in der Debatte, die auch gesellschaftliche Ursachen für Sexismus berücksichtigt, ohne dabei nur rassistisch motiviert zu sein, findet sich selten. Dabei ist beides, sowohl Sexismus als auch Rassismus, ein sehr deutsches Problem, das leider tief in unserer Gesellschaft verankert ist. Weder ist Sexismus „importiert“, noch Rassismus überwunden.

  • VERSCHLÜSSELUNG The Dialy Dot: Encryption didn’t save El Chapo: Sicherheitsfanatiker argumentieren gerne, dass man doch lieber auf Bürgerrechte verzichten sollte, um Kriminelle und Terroristen aufzuspüren, die sich hinter Technologien zur Verschlüsselung und Anonymisierung verstecken. Der mexikanische Drogenboss El Chapo kannte und nutzte diese Technologien, ganz wie es von den Sicherheitsfanatikern behauptet wird. Am Ende hat den auf der Flucht befindlichen El Chapo aber nicht die Verletzung der Bürgerrechte überführt, sondern klassische Ermittlungsarbeit, die nicht versucht technische Stärken zu brechen, sondern menschliche Fehler auszunutzen.

  • DARKNET Wired: ProPublica Launches the Dark Web’s First Major News Site: Das Darknet ist im Grunde ein Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk, dessen Teilnehmer anonym untereinander in Verbindungen stehen und sozusagen ein Internetnetz neben dem uns bekannten World Wide Web bilden. Es gibt es, auch wenn nicht unbedingt weiß, wie es genau aussieht oder wie groß es ist. ProPublica bietet jetzt als erstes Medienunternehmen einen Nachrichtendienst für das Darknet an. So können Nutzer anonym Informationen konsumieren und Anonymisierungsdienste zeigen, dass sie mehr machen als Kriminelle zu schützen. Sie wahren auch unser Recht auf anonyme Kommunikation.

  • STÖRERHAFTUNG Süddeutsche.de: Drahtlose Netze – Gestörte Gesetzgebung: Das deutsche Rechtskonstrukt der Störerhaftung, das Anbieter eines WLANs in Anspruch nehmen kann, wenn Störer eine Schutzrechtsverletzung begehen, wird bestimmt kein Exportschlager. Der Sinn dahinter ist auch sehr schwer zu erklären, einfach überall anders sieht man den Nutzen freien Zugang zum Netz zu schaffen. Trotzdem tut sich gerade die deutsche Bundesregierung sehr schwer damit, die Störerhaftung abzuschaffen. Und die gesetzliche Neugestaltung entpuppt sich stets als eine Verschlimmbesserung. Die Leidtragenden sind weiterhin die Bibliotheken, Museen und Cafés.

  • FREE WIFI Upworthy: New York City finally figured out what to do with all its old phone booths: Wenn man keine Störerhaftung hat, kann man sich um wirklich wesentliche Aufgaben kümmern. Besipielsweise die Umsetzung der UN-Erklärung von 2011, die den Zugang zum Internet als Menschenrecht definiert. Die Stadt New York City versucht es und hat 2012 ein Projekt ausgeschrieben, dass die kaum noch genutzten Telefonzellen der Stadt in WLAN-Hotspots umwandelt. Drei Unternehmen installieren bis zum Sommer 2016 rund 500 Hotspots, perspektivisch werden es einmal 7.500, die eine Geschwindigkeit von 1.000 MBit/s anbieten werden.

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5 Lesetipps für den 8. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um den digitalen Nachlass, Nostalgie auf Reddit, das Ende des Ausweis, Facebooks Messenger und Storyful. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALER NACHLASS Zeit Online: „Alles, was geschäftlich ist, darf der Erbe nicht sehen“: Für Zeit Online hat Peter Ilg die Beraterin Birgit Janetzky zum Thema digitaler Nachlass interviewt. Viele Unternehmen und Selbständige haben ihren digitalen Nachlass nicht geregelt, warnt Janetzky. Beim Todesfall würden Firma und Erben ein Problem bekommen. Die sauberste Lösung von Freiberuflern und in Unternehmen ist es, wie die Beraterin erklärt, Privates und Berufliches strikt zu trennen.

  • REDDIT Hello Giggles: Here’s what Redditors miss most about life before the Internet: Vor Weihnachten fragte der oder die Reddit-NutzerIn UltraCyborgWarrior69 seine Reddit-Follower, was sie denn am meisten aus der Zeit vor dem Internet vermissen. Sammy Nickalls hat die sieben besten Antworten kuratiert, darunter Highlights wie „Die Arbeit im Büro lassen zu können“, „Pre-Google-Trivia“ und seine Lieblingslieder vom Radio aufzunehmen, um ein Mixtape zu erstellen. Es ist beeindruckend, wie stark die Nostalgie sogar unter Reddit-Nutzern ist.

  • AUSWEIS Bloomberg Business: This 200-Year-Old Company Wants to Replace Your Passport With a Smartphone: Die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG, kurz OeSD, arbeitet daran, den eigenen Pass durch das Smartphone zu ersetzen. Damit killt die OeSD erst einmal ihr eigenes Produkt (wenn natürlich auch nicht ganz), besinnt sich aber auf den eigentlichen Zweck eines Ausweises, unabhängig von der physischen Umsetzung dessen, und arbeitet an einem zeitgemäßen Weg, dies zu tun. Alexander Weber zeichnet in seinem Artikel für Bloomberg.com ein positives Bild davon, aber wenn diese an sich wirklich nützliche Entwicklung auch so kommt, muss besonders beim Thema Datensicherheit noch einmal mehr hinterfragt und dann auch beantwortet werden.

  • MESSENGER Facebook Newsroom: Here’s to 2016 with Messenger: Im vergangenen Jahr habe ich mich von Facebook abgemeldet, nur um ein paar Wochen später mich wieder anzumelden. Trotzdem kann ich mit diesem sozialen Netzwerk kaum noch was anfangen und bin eher aus beruflichen Gründen da. Aber trotzdem bin ich jemand, der sehr auf Facebook angewiesen ist und zwar beim Thema Messaging. In einem Blogpost gibt David Marcus, Leiter der Messaging-Produkte bei Facebook, einen Ausblick auf das, was uns in 2016 erwartet.

  • STORYFUL Poynter: What can fact-checkers learn from Storyful’s business model?: Storyful ist zurzeit eines der interessantesten Medienstartups, vor allem wenn es um die Themen Faktencheck und Verifizierung geht, wie Alexios Mantzarlis im Interview mit Storifys Redakteur David Clinch herausarbeitet. Letzteres hat sich sogar zu einem Geschäftsmodell für Storyful entwickelt und ist inzwischen ein fester Bestandteil des heutigen Journalismus. Aber keine Sorge, so coole Faktenchecker wie in Kevin Macdonalds „State Of Play“ wird sicherlich auch weiterhin geben. I spoke to David Clinch, global news editor at Storyful, about business models in verification and in fact-checking.

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5 Lesetipps für den 7. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Thema Vorratsdatenspeicherung, den Internet Explorer, die Informationsfreiheit in Hamburg, den Netflix-Ausbau und Google. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG iRights.info: Vorratsdatenspeicherung: Irgendwas wird sie schon nützen, möglicherweise, vielleicht: Um irgendetwas zu tun, fordern Politiker gern die Vorratsdatenspeicherung. Nun wurde sie wieder eingeführt. Diese ist zwar formal am 18. Dezember in Kraft getreten, zur Umsetzung sieht das Gesetz jedoch eine Frist von 18 Monaten vor. Ihr Nutzen bleibt nebulös, ihre Verträglichkeit mit Grundrechten und Verfassung auch im Neuanlauf fraglich. Ein Rückblick auf die Diskussion.

  • MICROSOFT inside-digital: Keine Sicherheits-Updates für den Internet Explorer mehr: Achja, der gute Internet Explorer. Wie wir ihn alle vermissen werden?! Wahrscheinlich eher weniger. Das hat nun auch Microsoft erkannt und stellt in Kürze den Support, zumindest für die älteren Versionen, komplett ein. Nutzer von Windows 7, Windows 8.1 oder Windows 10 sollten daher schnellstmöglich auf den neuste Version vom Internet Explorer, nämlich den Internet Explorer 11 wechseln.

  • DATENSCHUTZ netzpolitik.org: Bericht zur Informationsfreiheit in Hamburg: Geheimdienst bleibt von der Öffentlichkeit abgeschirmt: Der Informationsfreiheitsbeauftragte von Hamburg, Johannes Caspar, hat seinen Tätigkeitsbericht Informationsfreiheit 2014/2015 veröffentlicht. Er berichtet darin über die Umsetzung der Pflichten nach dem Transparenzgesetz (HmbTG), über von seiner Behörde geprüfte und manchmal kuriose Einzelfälle und über das Ende November 2014 gestartete, bundesweit bisher einmalige Transparenzportal Hamburg. Es ist „Herzstück des Gesetzes“, das momentan Einsicht in etwa 36.000 Dokumente bietet.

  • NETFLIX handelsblatt: Streamingdienst expandiert in 130 Länder: Netflix schnappt sich die Welt: Netflix legt nach – Der Film- und TV-Serien-Anbieter ist nun weltweit abrufbar. Der Streaming-Dienst startete in 130 neuen Ländern durch wird dadurch endgültig zum globalen Player. Unter anderem kommen nun weitere Länder wie Indien, die Türkei, Singapur oder Polen auf die Liste von Netflix. Nur in China mag man dem Unternehmen aber noch nicht so richtig über dem Weg trauen. Dort bleibt der Streaming-Dienst noch ausgeschlossen. Dort hofft man allerdings, die Leute auch noch zu überzeugen.

  • GOOGLE Unsere Zeit: Warum es kein deutsches Google gibt: Das nächste große Ding wird in Deutschland nicht Google sein. Eventuell wird es sogar nur noch relativ wenig mit dem Internet zu tun haben. Was ist eigentlich in Deutschland anders als in den USA? Ist die Start-Up- bzw. Gründungsmentalität eine andere? Haben wir mehr Erfahrungen in anderen Gebieten? Eins ist allerdings schon sicher, Berlin ist nun mal nicht das Silicon Valley.

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5 Lesetipps für den 6. Januar

In den Lesetipps geht es um Sprachsteuerung per Smartwatch, Twitter und seine Kurzbeiträge, Facebook, einen fragwürdigen Wahlkampfspot und um Elektroautos. Ergänzungen erwünscht.

  • SPRACHSTEUERUNG Golem.de: Sprachsteuerung per Smartwatch: Volvo lässt Fahrer mit ihrem Auto sprechen: Mit seinem eigenen Auto sprechen? In Zukunft möchte Volvo genau das! Über das “Fitness-Wearable Microsoft Band 2” sollen Autobesitzer künftig per Spracheingabe mit ihrem Auto kommunizieren können. Mit diesen Sprachbefehlen sind Navigationsziele ganz einfach einzugeben. Selbst die Türen lassen sich mit der Volvo-On-Call-App öffnen. Mit diesen und vielen anderen Möglichkeiten, ist diese App zwar nicht die erste, mit der man Autos über eine Smartwatch bedienen kann, aber die erste, mit der man Sprachbefehle an sein Auto sendet. Schon im Frühjahr soll die Sprachfunktion bei den Volvo-Modellen, ab dem Baujahr 2012, möglich sein.

  • TWITTER SPIEGEL ONLINE: Twitter: 140 Zeichen Grenze soll offenbar 10.000 Zeichen weichen: 140 Zeichen reichen nicht. Twitter ist dabei, die 140-Zeichen-Grenze von Tweets aufzuheben und diese auf 10.000 Zeichen zu erhöhen. Jack Dorsey begründete, dass die derzeitigen Tweets bereits umgangen werden, indem viele Nutzer Screenshots von längeren Texten posten. Das Verhalten der Nutzer beobachte er schon seit längerem. Wie es heißt, würde sich an der Darstellung der Nachrichten nichts ändern, da sie dennoch in Kurzform angezeigt und sich erst bei einem Klick auf die Meldung komplett öffnen würden.

  • FACEBOOK t3n: Ohne Google: Facebook arbeitet an Notfallplan für Android-App: Facebook hat anscheinend für alles eine Lösung. So auch für den eventuellen Rauswurf der Facebook App aus dem Google Play Store. Zwar ist davon bislang noch nicht die Rede, jedoch ist nicht zu vergessen, dass Google und Facebook Kontrahenten sind und sich jeder um sich selbst kümmert. Für diesen Fall versucht Facebook jetzt verschiedene Wege zu finden, um die App weiterhin bereitstellen zu können, sollte der Fall eines Rauswurfs eintreten. Neben vielen Ideen besteht unter anderem die Option, dass das soziale Netzwerk mit Smartphone-Herstellern kooperiert, damit diese die Anwendung auf den Geräten schon vorinstallieren können.

  • WAHLKAMPFSPOT FOCUS Online: Donald Trump: Wahlkampfspot verwechselt Mexiko mit Marokko: Bei der US-Präsidentschaftskandidatur steht Donald Trump derzeit an der Spitze. Mit seinen provozierenden Äußerungen erlangt er stets die Aufmerksamkeit der Wähler. So auch in einem Fernsehspot, wofür er eine Menge Kritik einstecken musste. Denn in diesem Spot wetterte Trump gegen Einwanderer aus Mexiko und zeigte stattdessen Bilder von Menschen aus Marokko. Das Wahlkampfteam von Trump jedoch wehrte sich gegen die Kritik der Wähler und erklärte, dass man die Bilder “bewusst” ausgewählt habe.

  • ELEKTROAUTOS heise online: Umfrage: Großes Interesse an Elektroautos in Deutschland: Wie eine Bitkom-Studie ergab, interessieren sich rund 69 Prozent der Deutschen für Elektroautos – allerdings gibt es ein paar Bedingungen, die erfüllt werden müssen. Die Akkuleistung sollte, laut den Befragten, genauso lange anhalten wie eine normale Tankfüllung. Auch der Preis spielt eine große Rolle und ebenso der Komfort, auf den viele Autofahrer nicht verzichten möchten. Der Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder schließt aus diesen Ergebnissen jedoch, dass die Verbraucher durchaus offen für E-Autos sind.

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5 Lesetipps für den 5. Januar

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Haushaltsroboter, das neue iPhone 7 Plus, teure Silvester-Fahrten bei Uber, Hasskommentare auf sozialen Plattformen und um die neue eSIM. Ergänzungen erwünscht.

  • HAUSHALTSROBOTER CNET.de: Mark Zuckerberg will 2016 einen intelligenten Roboter entwickeln: In einem Beitrag auf Facebook teilte Mark Zuckerberg sein neues Ziel für das Jahr 2016 mit: Ein intelligenter Haushaltsroboter, der dem Roboter Jarvis aus dem Film “Iron Man” gleicht. Nicht nur in fremden Haushalten soll er sich nützlich machen sondern auch dem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg selbst zur Hand gehen. Seinen Vorstellungen zufolge wird es sich bei seinem Haushaltsroboter um ein intelligentes System handeln, welches Gesichter an der Haustür erkennt und von selber hinein lässt oder beispielsweise auch per Sprachsteuerung zu bedienen ist. Mal sehen, ab wann wir also in unseren Haushalten einen virtuellen Helfer vorfinden können.

  • IPHONE 7 PLUS turn-on: Apple spendiert dem iPhone 7 Plus wohl 256 GB & Riesen-Akku: Smartphone-Nutzer können vielleicht schon bald aufatmen, denn nicht mehr lange und dann sind schwache Akkus und zu wenig Speicher kein Thema mehr. Derzeit kursieren Gerüchte über das neue iPhone 7 Plus. Das neue Modell soll mehr Energie aufweisen und dazu noch mit einem 256 GB Speicher angeboten werden. Und trotzdem sollen Nutzer die Ankündigungen mit Vorsicht genießen, da die neuen Pläne nicht ganz zu den anderen Plänen Apples passen. Eigentlich sollten die Smartphones von Apple im Jahr 2016 noch dünner werden. Man darf also gespannt sein, inwiefern Apple seine Pläne umsetzen wird und kann.

  • UBER derStandard.at: Kunden in Wien klagen über teure Uber-Fahrten zu Silvester: In Wien haben sich Kunden in der Silvesternacht, die den Fahrdienst Uber genutzt haben, via Social Media über erschreckend hohe Preise beschwert. Rechnungen, teilweise in einer Höhe von bis zu 166 Euro für eine innerstädtische Fahrt, seien eindeutig zu teuer. Das Unternehmen wehrt sich allerdings gegen die Anschuldigungen und weißt darauf hin, dass die Preise sich nach Angebot und Nachfrage richten. Jetzt warnt die Wirtschaftskammer vor der Unsicherheit Kunden und dem Ärger über die unberechenbaren Preise.

  • HASSKOMMENTARE heise online: CSU: Facebook und Twitter sollen Hass und Hetze vor Veröffentlichung löschen: Die Betreiber sozialer Netzwerke sollen Hasskommentare in Zukunft nicht erst nach dem Veröffentlichen von der Plattform löschen, sondern diese schon im Vorfeld herausfiltern. So steht es jedenfalls in einem Papier der CSU. Zudem sollen auffällige Accounts gesperrt und die Sicherheitsbehörden darüber informiert werden. Besonders soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind hier angesprochen, denn Kommentare erst nach der Veröffentlichung zu löschen, scheint der CSU nur wenig wirksam.

  • SIM-KARTEN focus: eSIM: Diese Folgen hat die eSIM für Handynutzer: Auf alle Handy-, Tablet- und Smartphone-Nutzer könnte eine große Veränderung zu kommen, denn die herkömmliche SIM-Karte, wie die meisten sie kennen, wird es vielleicht schon bald nicht mehr geben. Die neue Chipkarte soll, anders als die alten, im Gerät fest eingebaut und von außen programmierbar sein. Unter dem Namen “eSIM” soll die neue SIM-Karte schon in diesem Jahr, laut Deutscher Telekom, auf den Markt kommen. Der Sinn dahinter ist die leichtere Handhabung und das bessere Vernetzen von Geräten wie beispielsweise Tablets. Die Telekom hält es sogar für möglich, dass die Mobilfunkpreise dadurch sinken könnten.

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5 Lesetipps für den 4. Januar

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Virtual Reality 2016, Hoverboards, Vorsätze von Mark Zuckerberg, Preiserhöhung beim iPhone und Kraftwerke in Deutschland. Ergänzungen erwünscht.

  • VIRTUAL REALITY Wie Virtual Reality unser Leben verändern könnte: Digitalbrillen sind Vermittler in eine andere Welt, können uns an Orte bringen, die wir in der Realität vielleicht nie sehen werden. Virtual Reality heißt das Stichwort für das Jahr 2016. Bereits im alten Jahr haben sie viele Hersteller mit der Produktion der Brillen beschäftigt, die Technik steht aber dennoch in den Startlöchern. Mit VR könnte nicht nur die Spielbranche komplett aufgemischt werden, sondern auch alltägliche Dinge im Job könnten anders abgehalten werden als zuvor. Ein Meeting nicht wie zuvor im Büro sondern im virtuellen Raum, das wäre mal was anderes und würde einiges einfacher machen. Wir werden sehen, was 2016 bringt.

  • HOVERBOARDS California cracks down on hoverboards with new safety restrictions: Von den beliebten und kultigen Hoverboards hat man 2015 ja leider viel Negatives gehört. Zahlreiche Brandunfälle durch unzureichende Akkus verursachten einen bitteren Beigeschmack. In Kalifornien wurden nun neue Sicherheitsregeln aufgeführt. Bei Verletzung der Regeln wird eine Geldstrafe von $250 fällig. Das Gesetz trat zum Jahresbeginn in Kraft und beinhaltet Regeln wie das Tragen eines Helms oder die Mindestaltersgrenze von 16 Jahren für die Benutzung der Hoverboards.

  • MARK ZUCKERBERG Butler statt Bücher: Das ist Mark Zuckerbergs Neujahrsvorsatz für 2016: Mark Zuckerberg stellt wie auch im letzten Jahr seine Pläne für 2016 öffentlich auf Facebook vor. In diesem Jahr hat er sich zum Ziel gesetzt, einen Artificial-Intelligence-Butler für den Eigengebrauch zu bauen. Als Vorbild nennt er Jarvis von Iron Man. Mit simpler Technologie und dem Studieren von bisherigen Errungenschaften auf diesem Gebiet will Zuckerberg seinen Butler beispielsweise für die Wärme- und Lichtregelung des Hauses und die automatische Erkennung von Freunden einsetzen.

  • IPHONE iPhone und iPad: Apple hebt Preise an – wegen Gema-Gebühren: Ab dem neuen Jahr gibt es eine Erhöhung der Preise von iPads und iPhones in Deutschland. Grund dafür ist eine Vereinbarung mit der ZPÜ (Zentralstelle für private Überspielrechte) über eine Urheberrechtsabgabe. Auf andere Geräte wie Computer, Drucker und USB-Sticks gab es diesen Aufschlag bereits, der beispielsweise für den Download von Liedern usw. aufgrund der Gema-Gebühren gilt. Der Anstieg ist mit rund fünf Euro zwar nicht so gravierend, aber bei Apple zahlt die Pauschale fast ausschließlich der Kunde.Wie das bei anderen Smartphone-Herstellern geregelt wird, steht noch nicht fest.

  • QUECKSILBERAUSSTOß Bedenklicher Quecksilber-Ausstoß deutscher Kraftwerke: Grenzwertiger Ausstoß von Quecksilber bei deutschen Kohlekraftwerken. Hätten wir hier in Deutschland die Richtlinien für den Quecksilber-Ausstoß wie es in den USA der Fall ist, müssten alle 50 Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Eine Studie des Ökopol lies das verlauten. Oliver Krischner, Vizefraktionschef bei den Grünen, fordert für Deutschland ebenfalls strengere Grenzwerte. Für den BDI sind aber die Emissionswerten der USA nicht auf die in Deutschland übertragbar.

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5 Lesetipps für den 30. Dezember

In unseren heutigen Lesetipps geht es um eGovernment in Berlin, Social Media in der Gesellschaft, Gründungskultur in China, Künstliche Intelligenz und Instagram. Ergänzungen erwünscht.

  • EGOVERNMENT Deutschlandradio: Berlin und die Digitalisierung – Wann kommt das smarte Bürgeramt?: Die Deutschlandradio-Volontärin (und auch Netzpiloten-Autorin) Jenny Genzmer hat sich in einem aktuellen Länderreport mit der Digitalisierung der Verwaltung in Berlin beschäftigt. Herausgekommen ist ein hörenswertes Stück über die selbsternannte „Smart City“ und die mit diesem Begriff nicht zusammenpassende Realität in den Bürgerämtern dieser Stadt. Denn seit 2011 ist trotz eGovernment-Gesetz so gut wie nichts passiert, die Politik trampelt auf der Stelle und hat höchstens das Ziel, in 30 Jahren einen Stand an Digitalisierung zu erreichen, wie er heute schon nicht mehr State of the Art wäre.

  • SOCIAL MEDIA The Dialy Beast: White People Should Read Black Twitter: Einer von vielen Nachteilen sozialer Unterschiede in einer Gesellschaft, besonders in Parallelgesellschaften, ist der fehlende Zugang zur Kultur der anderen Gruppe. Manchmal ist dies gewollt, oft wird von oben nach unten gezielt abgegrenzt, und manchmal fehlt das Bewusstsein dafür. Barrett Holmes geht in seinem Artikel für The Dialy Beast auf einen interessanten Punkt ein: heutzutage kommunizieren soziale Gruppen auf via Social Media. Einer weißen Bevölkerungsgruppe ist es beispielsweise somit möglich, Zugang zu den Themen der schwarzen Bevölkerung zu bekommen (und umgekehrt). Er plädiert dafür, dass Weiße sich die Tweets von Schwarzen ansehen sollten, um eine neue Perspektive auf ihre gemeinsame Gesellschaft zu bekommen. Diese Möglichkeit könnte zu mehr Verständnis und Solidarität führen, wovon alle profitieren könnten.

  • CHINA Wired: How a Nation of Tech Copycats Transformed Into a Hub for Innovation: Während meines Studiums habe ich mich jahrelang mit China beschäftigt, vor allem mit der Wirtschaft. Damals (also gerade einmal vor zehn bis fünf Jahren) gehört die Gründungskultur und eigene Innovation noch nicht zu den Särken der chinesischen Wirtschaft. Doch mein Wissen ist rasend schnell veraltet, wie der Wired-Artikel von Clive Thompson zeigt. In China werden Firmen wie Google und Apple nicht mehr nur kopiert, es werden die Unternehmen der Zukunft oft selber gegründet und das mit Standortvorteilen, wie man sie nirgends auf der Welt vorfinden kann. Schon jetzt gerät das Silicon Valley langsam in Rückstand, von Europa wird nicht einmal gesprochen.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ MIT Technology Review: The Year 2015 in Robotics and Artificial Intelligence: Für das MIT-Blog Technology Review hat Will Knight den aktuellen Stand der Robotik und der Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz zusammengefasst, denn in diesem Jahr haben beide Themen große Fortschritte erzielt. Wir haben fortschrittlichere Roboter gesehen, selbstfahrende Autos haben eine Entwicklung erreicht, die sie bald zum Alltag auf unseren Straßen werden lassen und mehrere Tech-Unternehmen arbeiten gezielt daran, eine Künstliche Intelligenz zu entwickeln. Man sollte sich dieses Jahr noch einmal vor Augen führen, denn 2016 wird in all diesen Bereichen neue Meilensteine setzen.

  • INSTAGRAM Vice: This Is What It Looks Like When an Instagram Photographer Switches to Film: Jamal Burger ist eine kleine Berühmtheit auf Instagram, wo er sich mit meiner Meinung nach sehr schönen Fotos als Jayscale eine eigene kleine Fan-Community aufgebaut hat. Inzwischen ist für ihn aus dem Fotografieren ein Beruf geworden und Jayscale hat für sein aktuelles Projekt angefangen, mit einer klassischen Kamera mit Film zu fotografieren. Eine riesige Unmstellung für einen Instagramer, die ihm aber viel gelernt hat. Denn so konnte er sehen, was wirklich zu einem guten Foto gehört, wenn einem digitale Hilfsmittel nicht helfen können, sondern es so gut wie nur auf die eigenen Fähigkeiten ankommt. Die Vice hat sich mit ihm darüber unterhalten.

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5 Lesetipps für den 29. Dezember

In unseren heutigen Lesetipps geht es um das pushTAN-Verfahren via App, Content Marketing, Google Glass 2.0, den Kraftstoff LNG und Neujahrsgrüße. Ergänzungen erwünscht.

  • PUSHTAN Spiegel Online: pushTAN-Verfahren: Hacker knackt Onlinebanking-App: Das pushTAN-Verfahren soll Online-Banking mithilfe von zwei Apps noch einfacher und schneller machen. Der Hacker Vincent Hauper hat auf dem Hacker-Kongress jedoch zum zweiten Mal vorgeführt, wie leicht dieses System zu knacken ist, ohne das es jemand mitbekommt. Auch die neuartige Version der App bringt keine Verbesserung der Sicherheit mit sich. Der große Nachteil ist, dass alles auf einem Gerät stattfindet und man lediglich die zwei Apps benötigt. Schnell ist eben nicht immer gut. Wichtig ist demnach, unter Einbezug der Sicherheit, nicht nur auf ein Gerät zu setzen.

  • CONTENT MARKETING Business2community: Get Social – 9 Ways to Promote Your Content and Brand on Social Media: Content Marketing ist ein bedeutendes Kriterium für den Erfolg eines Unternehmens. Sich von anderen abheben und die bestmögliche Promotion an unterschiedliche Zielgruppen zu richten, dass gestaltet sich bei der Menge an Konkurrenz gar nicht so einfach. Viele Firmen setzen dabei auf geschaltete und bezahlte Werbemaßnahmen. Dabei steht der Begriff Social Media eigentlich im zentralen Fokus. Eine Verbesserung der Darstellung und Werbung über die verschiedenen Social-Media-Plattformen kann schon zum Erfolg führen. Beispielsweise ist der visuelle Faktor, also das Einsetzen von Fotos ein großer Pluspunkt und verschafft 53 Prozent mehr Zuspruch als der reine Text.

  • GOOGLE GLASS 2.0 t3n: Google Glass 2.0: So sieht die nächste Generation der Datenbrille aus: Ein Einblick in die neuste Version von Google Glass. Erste Bilder der zweiten Generation der Datenbrille wurden am Montag von der US-Kommunikationsbehörde veröffentlicht. Im Großen und Ganzen weicht die Brille optisch nicht viel von ihrem Vorgänger ab, bietet aber nützlichere Vorteile. Beispielsweise lässt sich das robustere Modell falten und somit gut in der Tasche verstauen. Auch an der Akkulaufzeit wurden Verbesserungen vorgenommen, so dass im Allgemeinen eine Optimierung für den Arbeitsbereich das Ergebnis sein soll. Google äußerte sich bisher noch nicht zu der Google Glass 2.0.

  • LNG Welt.de: Der Supersprit, der Diesel überflüssig macht: Der Kraftstoff der Zukunft, das Flüssiggas LNG, ausgeschrieben “Liquified Natural Gas”. Billiger, Ökologischer und Energiereicher als Diesel ist das Flüssiggas und könnte somit für die Zukunft eine zentrale Rolle spielen. LKW’s in vielen Ländern wie Spanien, Großbritannien, Holland und Schweden tanken den Kraftstoff bereits. Eine Minderung des Stickoxide-Ausstoßes um 96 Prozent im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug ist einer der positiven Faktoren des Kraftstoffes. Für den PKW ist der Einsatz leider bisher nicht zu gebrauchen, da sich das Betanken aufgrund der meist lange stehenden Autos und somit nicht lohnen würde. Bei LKW’s und Bussen hingegen ist das Tanken mit LNG aufgrund der Langstrecken-Auslastung eine lohnende Investition.

  • NEUJAHRSGRÜßE heise.de: Neujahrsgrüße immer noch am liebsten per Anruf: Auf welche Weise drücken sie ihre Neujahrwünsche aus? Per Anruf, per Whatsapp, per SMS? Eine Umfrage des Digitalverbandes Bitcom zeigt, dass die Mehrheit, demnach 82 Prozent, den Anruf vorziehen. Via SMS drücken 46 Prozent ihre Wünsche für das neue Jahr aus. Natürlich unterscheidet sich die Art und Weise je nach Alter. Der gute alte Brief und die Email werden meist nur von den über 65 Jährigen genutzt. Facebook und das Telefonieren via Video liegen hierbei übrigens hinten auf der Liste.

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5 Lesetipps für den 28. Dezember

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Open Source, Smartphones in unserer Gesellschaft, Anonymität, Big Data und Algorithmen, sowie Doppelgänger. Ergänzungen erwünscht.

  • OPEN SOURCE Wired: Open Source Software Went Nuclear This Year: Es ist der finale Satz von Cade Metz Artikel, der eine der wichtigsten Lektionen des Jahres in einfache Worte fasst: Wenn wir eines in 2015 gelernt haben, dann niemals die Macht von Open Source zu unterschätzen. Und es sind nicht mehr die kleinen Schritte, wie mit Linux betriebene Surfer oder Android-Smartphones (auch wenn Google hier dem Gedanken von Open Source nicht immer gerecht wird), sondern die großen Namen, wie Microsoft und Apple, die beide inzwischen auch unter Open Source veröffentlichen, und vor allem die Perspektiven, denn es wird das unsere Gesellschaft stärker als das Internet an sich verändernde Künstliche Intelligenz sein, die erst durch eine Forschung unter Open Source wirkliche Fortschritte erzielen wird, die dem Thema Open Source noch mehr Bedeutung verleihen wird.

  • SMARTPHONE Social Media Week: Smartphones and Social Media – Where Will it Take Us: Vor 17 Jahren hat meine jüngere Schwester zur Einschulung ein Kinder-Handy bekommen, das genau drei eingespeicherte Nummern wählen konnte. Weihnachten 1999 durfte ich dann auch ein Handy haben. Das ist alles noch nicht lange her und trotzdem ist die Welt durch diese mobilen Geräte eine andere als damals, sozusagen der Welt im letzten Jahrtausend. Smartphones sind Teil unserer westlichen Gesellschaft geworden und haben einen Status erreicht, der laut Dan Radak dazu führt, dass Menschen ohne ein Smartphone perspektivisch die schlechteren Berufsmöglichkeiten und ein wenig ausgeprägtes soziales Leben haben werden. Ohne dass diese negativen Punkte genauso eintreten müssen, kann ich das positive Gegenteil dazu schon nachvollziehen. Smartphones, in Kombination mit Social Media, hat mein Berufsleben geprägt und lässt mich egal wo und wann, stets mit Freunden und anderen Menschen kommunizieren. Über Radaks Visionen sollten wir uns aber mal unterhalten.

  • ANONYMITÄT Fast Company: Has This Man Unlocked The Secret To Internet Anonymity?: Jonathan Hirshon ist laut der BusinessWeek der Silicon Valley Guru wenn es um PR geht. Er hat wohl für mehrere große Internetunternehmen gearbeitet bzw. sie sind seine Kunden und trotzdem kennt das Internet nicht sein Gesicht. Für ein Hoax hat Hirshon zu viele Profile in diesem Netz, die Täuschung wäre in diesem Ausmaß wohl zu aufwending, weshalb man Daniel Terdimans These, dass Jonathan Hirshon durch mit seinem Namen vertaggte Bilder, die nicht ihn zeigen, und dem Versuch jegliches Bild von ihm aus dem Inetrnet fernzuhalten, wohl wirklich einen gewissen Status von Anonymität im Netz erreicht hat. Und es zeigt den Schwachpunkt von Gesichtserkennungssoftware: sie ist (noch) nicht smart.

  • ALGORITHMUS TechRadar: Forget big data – it’s time for big algorithms to change the world: Big Data ist mehr als ein Buzzword, dahinter steckt meiner Meinung nach wirklich ein Teil unserer Zukunft, Doch in erster Linie ist Big Datat erst einmal nur eine Ansammlung an Unmengen von Daten. Wie in dem vorgangegangenen Lesetipp beschrieben, können Algorithmen noch durch zu viele Daten verwirrt werden, gefragt sind deshalb auch mit Big Data umgehende Algorithmen, wie Jamie Carter in seinem Artikel auf TechRadar.com erklärt. Dies würde dann den nächsten Schritten, maschinelles Lernen durch Künstliche Intelligenz, wesentlich verbessern.

  • DOPPELGÄNGER Fusion: How my doppelgänger used the Internet to find and befriend me: Nach einem Lesetipp zu einer Person, die ihr Bild aus dem Internet fernhält und den Lesetipp zur Notwendigkeit von smarten Algorithmen, die mit Big Data umgehen können, zum Abschluss ein Lesetipp über zwei identisch aussehende Menschen, die das Internet und all seine vermeintlichen Segnungen, wenn es um digitale Fotografie geht, genutzt haben, um ihren jeweiligen Doppelgänger zu finden. Denn auch das macht das Internet möglich, beinahe egal wo auf der Welt, solange beide Zugang zum Internet haben und das gleiche Nutzungsverhalten an den Tag legen, wenn es um Selfies geht. Trotzdem eine schöne Geschichte.

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5 Lesetipps für den 23. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Sicherheitslücken bei EC-Kartenlesegeräten, das Smartphone als Passwort-Ersatz, ein neues Roboterauto, Roboter als Sprachtrainer und Whatsapp. Ergänzungen erwünscht.

  • SICHERHEITSLÜCKE SPIEGEL ONLINE: EC-Kartenleser: Hacker finden Sicherheitslücke bei der Zahlung mit Karte: Kriminelle haben wieder einmal die Möglichkeit sich kinderleicht zu bereichern, denn Sicherheitsforscher haben in Kartenlesesystemen Sicherheitslücken entdeckt. Es bedarf nicht vieler Handgriffe und die Diebe könnten sich einfach selbst Gutschriften ausstellen. Laut den Sicherheitsforschern sollen fast alle Bezahlterminals in Deutschland betroffen sein, also Hotelbetreiber, Tankstellen und Einzelhandelsgeschäfte. Doch auch die Betreiber haben eine Möglichkeit, sich vor diesen Angriffen zu schützen, sollten Hacker tatsächlich in der Lage sein die Bezahlterminals zu knacken.

  • PASSWORT-ERSATZ GWB: Smartphone als Sicherheits-Schlüssel: Google testet Login ohne Passwort: Ein Smartphone als Passwort-Ersatz? Es ist schwer sich etwas darunter vorzustellen, aber Google verfolgt damit einen ganz genauen Plan. Durch die vielen in Google-Accounts gespeicherten Nutzerinformationen, sollten die Daten besser gesichert sein, als durch ein bloßes Passwort. Nutzer testen derzeit den sicheren Login per Smartphone. Im Login-Feld wird die E-Mail-Adresse angegeben und der Nutzer muss anschließend die Frage beantworten, ob er tatsächlich versucht sich einzuloggen. Beantwortet der Nutzer mit JA, so läd sich die Seite neu und man ist eingeloggt. 

  • FORD DIE WELT: Autonomes Fahren: Ford und Google bauen gemeinsam ein Roboterauto: Google und Ford haben gemeinsame Pläne: Der Bau eines Roboterautos. Schon seit längerer Zeit arbeitet Google an seinen eigenen fahrerlosen Autos. Doch leider ist das Design der kleinen fahrenden Kugeln nicht ganz so umwerfend. Deshalb suchte Google nach einem Partner und so liefert das Unternehmen nun die Software und Ford die Hardware. Die Zusammenarbeit soll allerdings erst Anfang des nächsten Jahres im Rahmen der Consumer Electronics Show in Las Vegas bekannt gegeben werden.

  • SPRACHROBOTER n-tv.de: Sprachkurse für Einwandererkinder: Roboter sollen beim Deutschlernen helfen: Deutschlehrende Roboter für Einwandererkinder – eine etwas andere Art zu lehren und Wissenschaftler wollen jetzt wissen, ob das möglich ist. In den kommenden drei Jahren soll sich dann herausstellen, ob das Roboterkind “Nao” als Sprachtrainer für Vier- bis Fünfjährige geeignet ist. Der Sinn dahinter ist, dass Kitas es sich nicht großartig leisten können jedes einzelne Kind in einer Zweitsprache zu unterrichten. Der Roboter “Nao” könnte da Abhilfe schaffen.

  • WHATSAPP t3n: WhatsApp bekommt Videochat-Funktion: Interner Beta-Test soll schon laufen: Wie viele andere, entwickelt sich auch WhatsApp weiter und so heißt es, dass es womöglich bald eine Videochat-Funktion geben wird. Derzeit soll WhatsApp eine Beta-Version der Messaging-App testen. Doch wie soll diese Videochat-Funktion eigentlich aussehen? Der Chatpartner wird den größten Teil des Bildes einnehmen. In der unteren Leiste, befindet sich dann ein Button zum Auflegen, Stummschalten und zum Wechseln der Front- und Rückkamera. Man darf also gespannt sein, wann wir tatsächlich dieses neue Feature anwenden können.

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5 Lesetipps für den 22. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Smart Meter, Roboter im Lager von Amazon, eine Klage gegen Apple, Voyeurismus bei Airbnb und einen beendeten Patentstreit. Ergänzungen erwünscht.

  • SMART METER Datenschutzbeauftragter: Bundesrat fordert Änderungen bei der Einführung von Smart Meter: “Smart Meter” sollen in den kommenden Jahren als intelligente Stromzähler bundesweit eingeführt werden. Durch die Ablösung der vorwiegend elektromechanischen Messsysteme sollen Energie und somit Kosten gespart werden. Der Kunde soll einen genauen und transparenten Überblick über seinen Verbrauch bekommen und dementsprechend Änderungen daran vornehmen können. Aktuell sieht der Bundesrat aber noch ein Problem in Bezug auf die Gewährleistung des Datenschutzes, denn hier sind noch einige Fragen noch ungeklärt.

  • AMAZON DIE WELT: Amazon & Co.: Wenn der Roboter das Weihnachtsgeschenk aussucht: Algorithmen regeln den Ablauf im Logistikzentrum von Amazon in Leipzig, sowie weiteren großen Warenhallen von Online-Shops. Das System stellt inmitten der großen Mengen an Paketen eine Ordnung her und hilft den Angestellten, Dinge einfacher und schneller zu finden. Die Lagermitarbeiter, auch Picker genannt, bekommen einen Plan auf ein Tablet geladen, der ihnen den effizientesten und zeitsparendsten Weg zum Regal mit dem richtigen Produkt zeigt. Bald soll die Bestellung noch schneller bearbeitet werden, denn der Plan ist mehr und mehr Roboter einzusetzen. In Polen ist bereits eine weiter fortgeschrittenere Technik eingeführt, bei der die Regale zum Picker kommen und nicht umgekehrt. Somit wird die Bearbeitungszeit noch mehr verkürzt.

  • APPLE heise online: iPhone: US-Sammelklage wegen hohem Mobilfunkdatenverbrauch: Mehrere Nutzer des iPhone 5 oder 5s klagten in den USA zusammen gegen Apple. Grund für die Klage ist ein Fehler am Gerät, sodass trotz WLAN Verbindung große Datenmengen über das Mobilfunknetz gezogen wurden. Der Defekt wurde von Apple scheinbar erkannt aber erst viel später, nach zwei Jahren, behoben. Schon mit iOS 6, iOS 7 und iOS 8.0 trat der Fehler auf, erst mit iOS 8.1 wurde er beseitigt.

  • AIRBNB Airbnb und die Voyeure: Der Spion in meinem Bett – Golem.de: Über Airbnb Wohnungen buchen, eigentlich eine gute und kostengünstige Alternative zum Hotel. Die Plattform bietet Privatleuten die Möglichkeit, hier ihre Wohnungen einzustellen und zu vermieten. Erschreckend ist aber, dass in mehreren Fällen, aus Angst vor Verlusten der Vermieter, Kameras versteckt wurden, um die Mieter zu bespitzeln. Ein aktuelles Beispiel einer Deutschen, die in Kalifornien gegen das Unternehmen klagt, zeigt ein unschönes Erlebnis von Voyeurismus. Die Klägerin entdeckte in ihrer über Airbnb gebuchten Wohnung in San Francisco eine Webcam versteckt im Zimmer. Airbnb nimmt diese Vorkommnisse und die Gewährleistung der Privatsphäre für die Mieter sehr ernst. Für das Unternehmen könnte dies zu einer ernsten Belastung werden.

  • PATENTSTREIT horizont.net: Patentstreit: Ericsson und Apple begraben das Kriegsbeil: Der Patenstreit von Apple und Ericsson ist beendet. Nachdem im Januar Apple dem Netzwerk-Ausrüster Ericsson vor Gericht vorgeworfen hatte, die Gebühren für Standard-Patente, unter bei LTE und GSM, zu hoch anzusetzen, gab es nun eine Einigung im Streit. Der Richter entschied zugunsten von Ericsson und bestätigte, dass die Höhe der Patente angemessen sei.

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5 Lesetipps für den 21. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Blogger in Bangladesch, Trauer und Technologie, die Beatles, das WiderNet-Projekt und Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • BLOGGER The New Yorker: The Islamist War on Secular Bloggers: Hierzulande läuft es oft alles andere als gut. Dies kann Motivation genug sein, sich über Zustände zu beschweren, Debatten über Alternativen zu führen und Missstände aufzudecken. Bloggen ist eine Möglichkeit dies zu tun, zumindest hierzulande. In Bangladesch ist dies leider nicht der Fall, wie ein Artikel von Samanth Subramanian zeigt. In Bangladesch wurden in den letzten Jahren mehrere säkulare Blogger von religiösen Extremisten getötet, auf offener Straße, oft ohne Einschreiten der staatlichen Behörden. Eine traurige Erinnerung, wie gut es uns in unserer Demokratie geht und wie sehr Menschen woanders nicht die gleichen Freiheiten geniessen, die heutzutage so selbstverständlich für uns sind.

  • TRAUER The New Yorker: The Ghosts in Our Machines: Technologien sind ebenso Teil unserer Gesellschaft wie der Tod, mit beiden Themen sollte man sich aktiv beschäftigen. Letzte Woche hat Jonathan Jong auf Netzpiloten.de fünf wissenschaftliche Erkenntnisse über den Tod vorgestellt; in New Yorker betrachtet Matthew Malady dein Einfluss von Technologien aufs Trauern. Er hatte seine verstorbene Mutter auf einem veralteten Bild in Google Streetview wiederentdeckt. Solche Erlebnisse können schön sein, zugleich natürlich auch traurig, sie sind aber Ausdruck, dass wir neue Erfahrungen des Trauerns mit neuen Technologien machen werden.

  • THE BEATLES Variety: The Beatles’ Music Will Soon Be Available to Stream: Ein mal wirklich besonderes „Weihnachtsgeschenk“ macht uns das Musiklabel der Beatles, denn endlich – endlich! – kommt die Musik der sogenannten Fab Four auf eine Streaming-Plattform. Bisher musste man diese selber hochladen, wenn man sie auch unterwegs innerhalb seiner Streaming-App hören wollte (zumindest ging das bei Google Music und Spotify). Welche Plattform das ist, steht noch nicht fest, aber die Rechteinhaber der Beatles-Musik verschlafen gerne digitale Trends um mehrere Jahre, weshalb man sich wohl schon freuen kann, dass sie endlich den Weg ins Streaming gewagt haben.

  • OFFLINE Mashable: Ironically, offline Internet could help bridge the digital divide: Althergebrachte Idee funkionieren oft auch noch heutzutage nahezu perfekt, wie das WiderNet Project beweist. Um den Zugang zu Informationen in nicht ans Internet angeschlossene Regionen zu verbessern, vor allem zur medizinischen Aufklärung, wurden die Informationen fast wie in einem Buch auf einen Chip niedergeschrieben. Dort sind sie auch veränderbar, sprich Anwender können eigene Informationen ergänzen. Die Informationen können bei Konnektivität aktualisiert werden, doch auch offline wirkt der Chip wie eine kleine Form des Internets. Ein tolles Beispiel, wie die digitale Lücke überwunden werden kann, um Menschen mit Informationen zu helfen.

  • INTERNET Scientific American: The Rich See a Different Internet Than the Poor: In einem Beitrag für Scientific American kritisiert Michael Fertik den Trend der Personalisierung von Daten als Manipulation unseres Nutzungserlebnisses im Internet, denn seiner Theorie nach entscheiden wir nicht selbstständig, was wir im Netz sehen, sondern werden von Werbung beeinflusst. Dies kann auch auf politische Gedanken ausgeweitet werden, denn Algorithmen beeinflussen den uns angezeigten Content. Wir sehen nur noch das, was ein Algorithmus denkt, dass wir sehen wollen. Vincent F. Hendricks wies vor Kurzem auf Netzpiloten.de auf die Gefahr der Social-Media-Blase hin, in der nicht die Wahrheit viral geht, sondern die Version, die der breiten Masse am besten gefällt.

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5 Lesetipps für den 18. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Uber und Facebook in Kooperation, das neue Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, Google Cardboard, eine Klage gegen HTC und Umsatzsteuer auf Weihnachtsbäume. Ergänzungen erwünscht.

  • KOOPERATION t3n: Mitfahrtaxi über Messenger bestellen: Facebook kooperiert mit Uber: Facebook und Uber in Kooperation. Messenger-Nutzer aufgepasst, bald können Taxis von Uber direkt über den Chat bestellt und bezahlt werden. Wie das funktioniert? Die aktuellste Messenger-Version weist innerhalb eines Chats unter dem Menüpunkt “Mehr” einen sogenannten “Transportation”-Button auf. Nach der Buchung einer Fahrt bekommt man regelmäßige Updates über den aktuellen Aufenthaltsort des angefragten Uber-Fahrers. In den USA wird der Dienst bereits getestet, eine Ausweitung auf mehrere Länder ist aber geplant.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise.de: Gesetz zur neuen Vorratsdatenspeicherung tritt in Kraft: Das neue Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung tritt ab heute in Kraft. Anfang November fiel die Entscheidung des Bundesrates für die Einführung des umstrittenen Gesetzes, die Speicherung von Daten bei der Kommunikation ohne Grund auf ein Verbrechen oder Sonstiges zu speichern. Dass mit dem neuen Gesetz die Kritik einer Gefahr zur totalen Überwachung aufkommt, äußerste beispielsweise die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

  • GOOGLE CARDBOARD google-blogspot: Mit Cardboard Camera Fotos per Virtual Reality erleben: Google Cardboard bietet die Möglichkeit, virtuelle Reisen so real wie möglich zu erleben. Mit der neuen Cardboard Camera App für Android kann man nun auch alte Erinnerungen nochmal wieder aufleben lassen. Mit der Cardboard Camera wird das ganz normale Smartphone zu einer Virtual-Reality-Kamera (VR-Kamera). Die Anleitung ist ganz einfach. Mit dem Smartphone wird ein Foto aufgenommen, bei dem man sich das Smartphone vorhält und sich während des fotografierens im Kreis dreht, so dass ein Panorama entsteht. Anschließend muss das Smartphone nur noch in Google Cardboard eingelegt werden. Es entsteht ein VR-Foto, also ein dreidimensionales Panorama, welches einen Blick auf alle Richtungen liefert.

  • HTC golem.de: Telekom darf keine HTC-Smartphones mehr verkaufen: Die Deutsche Telekom darf ab sofort keine HTC Smartphones mehr zum Kauf anbieten. Das Amtsgericht Mannheim hatte hierbei aufgrund von Patentstreitigkeiten zugunsten des Klägers entschieden. Die Acacia Research Group aus den USA klagte bereits 2014 gegen HTC, aufgrund ihrer Sprachverschlüsselungstechnik. In diesem Monat bereits soll das Verkaufsverbot in Kraft treten. Die Telekom sagte aber gegenüber dem Wall Street Journal, dass weiterhin Smartphones des Anbieters im Shop zu erwerben seien. Grund der Aussage ist wahrscheinlich die geplante Berufung durch HTC. 

  • UMSATZSTEUER WELT: So irre besteuert Deutschland Weihnachtsbäume: Jedes Jahr aufs Neue, der Traum vom perfekten Weihnachtsbaum. Aber wie viel Umsatzsteuer zahlt man eigentlich auf so einen Tannenbaum? Der Regelsatz besagt sieben Prozent. Dieses Gesetz findet man aber nicht immer in der Realität umgesetzt, da gibt es bei uns in Deutschland anscheinend viel Spielraum. Diese sieben Prozent gelten also, wenn es sich um eine Tanne aus dem Wald handelt. Bei einem aus Plastik und als Fabrikware aus China gelieferten Baum sind 19 Prozent Umsatzsteuer fällig. Es geht aber noch weiter: einen Unterschied gibt es auch noch zwischen dem gekauften Baum vom Förster und einer speziellen Tanne aus der Weihnachtsbaumzucht. Bei letzterem fallen dann 10,7 Prozent Steuern an.

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5 Lesetipps für den 17. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um die Whatsapp Blockade, Hasskommentare im Netz, den Suchbegriff des Jahres, Facebook und die Klarnamenregel und um automatische Werbung. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSAPP heise online: WhatsApp: Brasilianische Justiz ordnet Blockade an: Durch ein Strafverfahren, bei dem Whatsapp nicht kooperieren wollte, wird der Nachrichtendienst in Brasilien vorerst nicht verfügbar sein. Alle Telefongesellschaften wurden jetzt von einem Gericht in São Bernardo do Campo dazu aufgefordert, den Anbieter für 48 Stunden zu sperren. Die Umsetzung dieser Blockade ist jedoch fragwürdig, da schon im Februar eine von einem Richter veranlasste landesweite Sperre von einer Berufungsinstanz zurückgewiesen wurde. Sollte dies doch Umgesetzt werden, dürfte das die Nutzer in Brasilien ziemlich verärgern, denn sie gelten als die weltweit meisten Nutzer des Dienstes Whatsapp.

  • HASSKOMMENTARE ejo-online: Hass im Netz – Die Macht der Onlinekommentare: Dass sich die Anzahl an Hasskommentaren in den sozialen Netzwerken schnell vermehrt und verbreitet, steht außer Frage. Doch wie wirken sich diese Art der Kommentare auf die Emotionen und die Einstellung der Leser aus? Charlotta Nardi hat sich damit in ihrer Bachelorarbeit beschäftigt. Publizierte Meinungen zeichnen sich häufig dadurch aus, dass sie oft unsachlich und vor allem beleidigend sind. Die Folgen sind für die Beteiligten oft negativ. Doch nicht nur das. Auch für den offenen Meinungsaustausch im Netz, ist dieser schädliche Umgangston – oder auch das “inzivile” Verhalten – sehr schädlich.

  • GOOGLE FOCUS Online: Google-Suchbegriff des Jahres: “Sonnenfinsternis” am häufigsten gegoogelt: Gerade in diesem bewegten Jahr hätte vermutlich keiner damit gerechnet, dass ausgerechnet ein Naturereignis das am meisten gegooglte Wort des Jahres 2015 ist: Sonnenfinsternis. Kurz danach wurde nach den Worten Paris, Pegida und Flugzeugabsturz gesucht. Außerdem befinden sich in den “Top 10” Griechenland und Charlie Hebdo. Vermehrt ist in diesem Jahr auch der Trend aufgefallen, in dem nach Antworten zur Orientierung im Alltag gesucht wurde. Etwa nach dem Sinn des Lebens oder warum der Himmel blau ist.

  • KLARNAMENREGEL Golem.de: Soziales Netz: Facebook überarbeitet Klarnamenregeln – ein bisschen: Auf Facebook herrscht die Regel, dass jeder angemeldete Nutzer sich mit seinem echten Namen anmelden muss – die sogenannte Klarnamenregel. Einige Nutzer sind davon jedoch nicht begeistert und äußern Kritik. Allerdings versucht das soziale Netzwerk jetzt einen Schritt auf diejenigen zu zugehen, die sich mit einem Pseudonym anmelden möchten, um sich selber zu schützen, etwa vor Stalker oder wenn sie akute Probleme mit ihrem Namen haben. Diese Nutzer haben jetzt die Möglichkeit Facebook den Grund des Pseudonyms mitzuteilen. So kann die Plattform am besten entscheiden, oder es sich um einen Ausnahmefall handelt oder nicht. Bislang sind die Änderungen aber allerdings nur in den USA verfügbar.

  • WERBUNG DIE WELT: BGH rügt Werbung in automatischen Antwortmails von Firmen: In Zukunft dürfen Unternehmen nicht mehr so einfach unerwünschte E-Mails und automatische Antworten an Kunden verschicken, ehe die nicht ihr Einverständnis dazu geäußert haben. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Ein Mann hatte gegen die Stuttgarter Sparkassen Versicherung geklagt und Recht bekommen. Er hatte in der ihm zugesandten automatischen Werbung eine unzumutbare Belästigung gesehen und fühlte sich einer unpersönlichen Maschinerie ausgeliefert.

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5 Lesetipps für den 16. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um den Datenschutz in Europa, Hass im Netz, Künstliche Intelligenz von Facebook, Terrorismus und den Podcast-Trend. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Gleicher Datenschutz für alle: Habemus EU-Datenschutzgrundverordnung. Also fast, denn der gestern Abend per Pressemitteilung präsentierte Kompromiss muss noch vom EU-Ministerrat und dem EU-Parlament angenommen werden, was an sich als Formalie gilt, aber halt auch noch zu Änderungen führen könnten. Man wird sehen, vor allem was dieses für Brüssel fast schon typische Kompromisspapier taugt. Zum einen werden die Nutzer in einigen Rechten egstärkt, zum anderen könnte die Wirtschaft gehemmt werden.

  • HATE SPEECH Süddeutsche.de: Facebook-Nutzer sollen nur noch 24 Stunden hetzen dürfe: Es ist Aktionismus, wie ihn nur die Politik und an der Börse notierte Unternehmen als Erfolg verkaufen können: Die Bundesregierung möchte mit den großen Internet-Firmen und anderen Akteuren zusammen etwas gegen Hass-Kommentare unternehmen. Innerhalb von 24 Stunden sollen demnächst Hass-Tiraden und Drohungen gelöscht werden. Das grundlegende Probleme löst dies nicht, nur die Wahrnehmung. Sogenanntes Hate Speech ist älter als das Netz und hat seine Ursachen in der Gesellschaft, nicht dem Internet.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Ars Technica: Facebook’s open-sourcing of AI hardware is the start of the deep-learning revolution: Facebook veröffentlicht die vom Unternehmen entwickelte Hardware für Künstliche Intelligenz unter open source und führt die Technologien damit heraus aus den Forschungslaboren auf die nächste Ebene der Produktentwicklung. Auf Ars Technica sieht Steven Max Patersson darin einen großen Meilenstein in der Entwicklung von Maschinenlernen, denn Facebooks Entscheidung ermöglicht Kooperationen, die aufeinander aufbauen und somit die Entwicklung weiter vorantreiben als dies ein Unternehmen alleine geschafft hätte.

  • TERRORISMUS Vox: The problem at the heart of Saudi Arabia’s Muslim anti-ISIS coalition: Max Fisher arbeitet in seinem Artikel für Vox.com einen sehr wichtigen Punkt heraus, wenn es um die politischen Koalitionen gegen den Terrorismus geht: sie allen funktionieren innerhalb des von ISIS selbst gesetzten Narrativs und vor allem das diktatorische Saudi-Arabien scheint den Punkt der IS-Terroristen eines „falschen Islams“ wie kein anderes Land zu bestätigen, denn die Alternative zu den Terroristen soll eine Diktatur darstellen. Was sich Diplomaten und Wirtschaftspolitiker auf der ganzen Welt noch schön reden können, funktioniert einfach nicht als die Menschen gegen Terrorismus vereinende Erzählung.

  • PODCAST Nieman Journalism Lab: The podcasting scene will explode: Zum Jahresende holen die meisten Medien ihre Glaskugel raus und versuchen sich in Vorhersagen fürs neue Jahr. Die meisten Aussagen kann man getrost vergessen, da es entweder sowieso anders kommt oder es ihnen einfach an Relevanz fehlt. Eine Ausnahmen könnte der Text des Medienberaters Rex Sorgatz sein, der zwar nur einen schon oft besprochenen Trend vorhersagt, diesen aber ausgezeichnet begründet. Nächstes Jahr werden Podcasts ein ganz neues Level erreichen.

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