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5 Lesetipps für den 15. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Fragen vom Institut Forsa, Mobilfunktechnologie, Facebook, langsame Websites und Snapchat. Ergänzungen erwünscht.

  • FORSA Stefan Niggemeiers Blog: Wer gegen den “Grexit” ist, muss für Merkel sein: Wie der “Stern” und Forsa Stimmung für die Union machen: Ob Grünen-Mitglied oder nicht, wenn jemanden etwas an der europäischen Idee liegt (und zwei Tage vor meiner Europareise tut es das zurzeit besonders), möchte man nicht als Merkel-Sympathisant verwechselt werden. So stellt es aber eine Umfrage des Forsa-Instituts dar, was aber beim Leiter Manfred Güllner nicht weiter verwundet, da er doch gefühlt einmal im Jahr mit einer Umfrage die Grünen zu diskreditieren versucht. Manche Medien nehmen das aber unkritisch auf, wie Stefan Niggemeier in seinem Blog aufzeigt.

  • BELL LABS LABTOUR Golem: Mobilfunk: 5G soll für Nutzer wie ein unbegrenztes System sein: Auf der gestern in Stuttgart stattgefundenen Bell Labs Labtour von Alcatel-Lucent, erklärte Volker Hilt, Head of Networked Services, dass die Mobilfunktechnologie 5G so entwickelt werden soll, dass der Nutzer sich fühlt, als würde er mit einem unbegrenzten System arbeiten. Auf der Konferenz stellten Wissenschaftler Ergebnisse aus unterschiedlichen Bereichen wie 5G, Cloud im Mobilfunk und Glasfaser vor. Achim Sawall berichtet auf Golem.de über die Veranstaltung.

  • FACEBOOK Mashable: Facebook Messenger is toying with a digital assistant that will help you shop: Unser Autor Jakob Steinschaden hat vor ein paar Wochen auf Netzpiloten.de berichtet, wie sich im E-Commerce eine Verschiebung weg von Plattformen wie Amazon und eBay hin zu Suchmaschinen und Messengern vollzieht. Aus der Abteilung Told-you-so erreichte uns dann heute Morgen die Meldung, dass Facebook genau daran arbeitet. Der eigene Messenger soll eine Art digitalen Assistenten bekommen, mit dem Nutzer dann besser online einkaufen können.

  • WEBSITES Monday Note: News Sites Are Fatter and Slower Than Ever: Kritisch zu betrachtende Trends wie Instant Articles, also das Veröffentlichen von kompletten Artikeln direkt in den sozialen Netzwerken, wurde von Facebook auch damit begründet, dass die Artikel so schneller laden, was zu einem besseren Nutzererlebnis führt. Damit hat Zuckerberg nicht Unrecht, denn die meisten Seiten von Medien sind unglaublich groß und dauern dementsprechend lange zu laden. Frédéric Filloux stellt dazu in seiner Kolumne einen interessanten Vergleich auf: ein 1.900 Worte langer Wikipedia-Artikel ist zwölfmal kleiner als ein genauso langer Artikel von der New York Times, der relevante Teil der Seite lädt fünfmal schneller und die komplette Seite lädt 250-mal schneller, da siebenmal weniger Anfragen versendet werden müssen.

  • SNAPCHAT TIME: Muslims Everywhere Applaud Snapchat’s Live Stream of Ramadan Prayers in Mecca: Die Messaging-App Snapchat hat einen 300-sekündigen Livestream von den Ramadan-Gebeten in Mekka gesendet, der von Millionen von Nutzern angeschaut wurde. Sie teilten den Link mit dem Hashtag #Mecca_live auf Twitter. Die Verbindung eines globalen Ereignisses, das vielen Menschen in den vor allem von westlichen Gesellschaften genutzten sozialen Medien nicht vertraut ist, mit der Kraft des Live-Erlebnisses, ist eine geradezu elektrisierende Erfahrung, denn es zeigt die Kraft von Mobil und Live. Und was wir über uns als Menschheit noch alles lernen (und gesehen haben) müssen.

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5 Lesetipps für den 14. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Media in der Politik, Machine Learning in der Logistik, Reddit, Food Delivery und Revenge Porn. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA The Guardian: Twitter actively shapes fast-moving events: Luke Harding hat sich im Guardian mit einem äußerst interessanten Teilaspekt der Europakrise beschäftigt: die Kommunikation (via Social Media). Auffällig ist, dass die Politiker mit der die europäische Idee zerstörenden Politik, auch die sind, die nicht online kommunizieren. Es ist die Gegenseite um Tsipras, die die Debatte auch öffentlich vorantreiben. Via Twitter hat die ganze Welt die Möglichkeit, die Debatte um eine Wirtschaftskrise mitzuverfolgen, was vollkommen neu ist.

  • LOGISTIK Amazon Logistikzentren: Machine Learning in der Logistik – wenn Maschinen die menschliche Arbeit erleichtern: Das ist jetzt sicherlich kein kritisches Interview eines Journalisten oder einer Journalistin mit Dr. Ralf Herbrich, dem Leiter des Amazon Development Center in Berlin, aber dieses Interview des Amazon-Logistik-Teams gibt einen interessanten Einblick in das Thema Machine Learning in der Logistik. Herbrichs Zentrum unterstützt die Amazon-Gruppe mit einem Team von Wissenschaftlern und hochqualifizierten Entwicklern unter anderem im Bereich Machine Learning. Amazon hat ihn befragt, wie Computer lernen und wie Machine Learning die Arbeit in der Logistik erleichtert.

  • REDDIT Horizont: Umstrittene Reddit-Chefin Pao tritt zurück: Ohne den Streit zwischen Ellen Pao als Interimschefin von Reddit und Teilen der Community vollkommen überblicken und bewerten zu können, drückt ihr Rücktritt auf beachtenswerter Art und Weise die mögliche Macht einer Community aus. Vor ihrer Kündigung gab es sogar eine Online-Petition mit über 200.000 Unterschriften, die ihrer Ablösung forderte. Interessant könnte ein Satz Paos werden, wenn es um die Zukunft von Reddit geht: „Sie [der Vorstand] hatten eine aggressivere Sicht der Dinge als ich.“

  • FOOD DELIVERY TechCrunch: The Billion Dollar Food Delivery Wars: Der Markt für die Lieferung von Essen funktioniert noch überwiegend offline, wie auch Martin Mignot zugibt. Er war die letzten anderthalb Jahre im Vorstand von Deliveroo und hat einen sehr guten Einblick in die „Food Delivery“-Szene. Er hat drei Thesen und eine Vermutung über den kommenden „Food Delivery War“ aufgestellt, die er in einem Artikel auf Techcrunch.com vorstellt.

  • REVENGE PORN Badoink: Google Activates “Right to Be Forgotten” For Victims of Revenge Porn: Auch ohne ein unüberlegtes „Recht auf Vergessen werden“ unternimmt Google in den USA aus Eigeninitiative heraus Maßnahmen, um Opfer von Revenge Porn etwas besser zu schützen. Auch Google kann natürlich nicht die Bilder von den Seiten verschwinden lassen, aber diese Seiten und Fotos unauffindbar machen. Denn das liegt, auch wenn das beim europäischen Gerichtsurteil gerne in den möglichen Folgen für die Presse- und Meinungsfreiheit übersehen wird, wirklich in Googles Hand. In diesem Fall wäre das sogar begrüßenswert.

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5 Lesetipps für den 13. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um kostenloses WLAN in Regionalzügen, neue Supercomputer, Androids Streit mit Google, den Tod von Nintendo-Chef Satoru Iwata und ein Gerücht um neue iPod-Modelle. Ergänzungen erwünscht.

  • WLAN-NETZWERK Golem.de: Mobilfunknetzbetreiber: Kostenloses WLAN für Regionalzüge kommt: Ab Dezember 2015 soll es ein erstes WLAN-Netzwerk für Regionalzüge geben. Auf Bundesebene läuft eine flächendeckende Analyse der Netzabdeckung von Schienenstrecken durch die Mobilfunknetzbetreiber. Wie der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Roger Lewentz (SPD) bekannt gab, soll ein Regionalexpress kostenlos WLAN erhalten. Bundesweit herrscht großes Interesse an einer solchen Einführung. Ein erstes kostenfreies WLAN werde es ab Dezember 2015 im Elektro-Netz Niedersachsen Ost geben.

  • SUPERCOMPUTER heise online: Supercomputer: Deutschland dreht auf, China schwächelt: Auf der diesjährigen ISC in Frankfurt am Main, wurde die Liste der neuen Top 500 Supercomputer vorgestellt. Die aktuelle Liste zeigt zwar im Vergleich zum Vorjahr wenig Veränderungen an der Spitze, allerdings findet diese dahinter statt. So investierten beispielsweise Deutschland und Polen erheblich ins High Performance Computing. Insgesamt sind gegenüber dem Vorjahr 87 Systeme neu eingezogen, 34 davon in den USA, gefolgt von Deutschland mit 12 Neusystemen vor Japan mit 11. Die große Überraschung ist aber Polen. Im letzten Halbjahr konnte man dort den Anteil von 2 auf 7 Systeme hochschrauben.

  • ANDROID Frankfurter Allgemeine: Streit mit Google: Streben nach mehr Freiheit für die Android-Apps: Viele Android-Programmierer fühlen sich von Google bevormundet. Sie sind nicht mehr der Meinung, dass das Management von Google wirklich am Android-Betriebssystem als eine offene und freie Software interessiert ist. Aus diesem Grund wünschen sie sich mehr Unabhängigkeit von Google. Bereits auf der Droidcon-Entwicklerkonferenz wurde über die Perspektiven von Android als Open-Source-Projekt diskutiert.

  • NINTENDO Horizont: Spiele-Spezialist: Nintendo-Chef Satoru Iwata gestorben: Im Alter von 55 Jahren ist der Chef des japanischen Spiele-Spezialisten Nintendo an Krebs gestorben. Bereits vor einem knappen Jahr wurde er an dem Tumor im Gallengang operiert. 2002 wurde Iwata der erste Präsident, der nicht zu der Gründerfamilie Nintendos gehörte und begeisterte 2006 mit der Spielkonsole Wii viele User. An die Erfogle des Gameboys konnte Iwata mit dem klappbaren Modell DS mit zwei Bildschirmen anknüpfen. Sein Plan für die Zukunft war, Nintendo in das Gesundheitsgeschäft zu bringen, mit einem bisher noch unbekannten Gerät.

  • APPLE t3n: Heißes Gerücht: Apple stellt neue iPod-Modelle vor – schon morgen: Obwohl die iPods auf Dauer nicht mit den iPhones mithalten konnten, will Apple ihnen anscheinend eine zweite Chance geben: Nur ein paar Tage, nachdem Apple Music gestartet wurde, soll der Konzern schon morgen neue, überarbeitete iPod-Modelle vorstellen. Ob die Neuerungen ausreichen werden, ist abzuwarten, da ins besondere der iPod nano und iPod shuffle wohl nur eine neue Farbauswahl spendiert bekommen. Der neue iPod touch hingegen soll der schnellste iPod in der Unternehmensgeschichte werden.

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5 Lesetipps für den 10. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die neue Android M Preview, Microsoft, ein Update für Google Hangouts, einen Hackerangriff und Neuerungen bei Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • ANDROID Ars Technica: Everything new in the Android M Preview 2: Google hat die zweite Developer Preview von Android M angekündigt und zum Download angekündigt. Es sind insgesamt drei Preview-Versionen vorgesehen, also kann man sich durch diese grob vorstellen, wie die Endversion aussehen wird. Die Designer haben noch einmal ordentlich was an dem Layout geändert, sodass es noch benutzerfreundlicher ist, sogar der Homescreen kann jetzt im Querformat betrachtet werden. Natürlich gibt es noch viele andere Neuerungen.

  • MICROSOFT I4U: Microsoft plans to launch only up to six Smartphones per year from now on: Microsoft will sein Portfolio an Smartphones straffen. Demnächst soll es nur noch drei Arten von Geräten geben: Value Phones, Business Phones und Flagships. Jedes Jahr wird Microsoft dann aus jeder dieser Kategorien ein bis zwei Modelle launchen, womit das Unternehmen jährlich auf sechs Smartphones kommen würde. Dieses Jahr hat Microsoft schon sechs Smartphones auf den Markt gebracht. Und es wird nicht nur an Smartphones eingespart, der Konzern entlässt auch 7.800 Angestellte.

  • HANGOUTS GoogleWatchBlog: Kleines Update für Hangouts im Web: Fotos können jetzt per Drag & Drop eingefügt werden: Nachdem es so langsam Zeit dafür wurde, gibt es jetzt das kleine, aber feine Update für Google Hangouts, dass ganz besonders den Nutzern zugutekommt, die über die Messenger-App gerne und häufig Bilder versenden: Ab sofort lassen sich Fotos ganz einfach über Drag & Drop in den Chat ziehen. Das Update ist sowohl innerhalb von GMail, Inbox, Google+ als auch in der Chrome-App von Hangouts verfügbar. Das ist alles schön und gut, allerdings können bisher nicht mehrere Bilder auf einmal versendet werden, jedes Foto muss einzeln in das Chat-Fenster gezogen werden.

  • HACKERANGRIFF Frankfurter Allgemeine: Cyberattacke: Bislang größter Hackerangriff auf Vereinigte Staaten: Cyberkirminelle sollen sollen bei der Bundesverwaltung OPM in Amerika die Daten von ganzen 21,5 Millionen Menschen gestohlen haben – das ist der bisher größte Hackerangriff in der Geschichte der amerikanischen Regierung. Es wurden sich Zugriffe zu Adressen, Sozialversicherungsnummern, Geburts- und Gesundheitsdaten sowie zu Finanzen, krimineller Vergangenheit und sogar zum Teil auch Fingerabdrücken von aktuellen, ehemaligen und potenziell zukünftigen Angestellten der Regierung, sowie deren Freunden, Verwandten und Familie verschafft.

  • FACEBOOK Mashable: Facebook’s latest News Feed change lets you pick who you see first: Wer genau entscheiden will, wessen Neuigkeiten er oder sie sieht, kann sich über das neue Update von Facebook freuen: Das soziale Netzwerk hat neue Features vorgestellt, wo man sich bis zu 30 Seiten oder Personen aussuchen kann, dessen Neuigkeiten immer ganz oben auf der Startseite erscheinen. Umgekehrt geht das natürlich auch – wer die Neuigkeiten von bestimmten Personen nicht mehr sehen möchte, kann das auch einstellen, für den Fall, dass man deren neuste Aktivität dann doch wieder sehen möchte, kann man die Seite oder die Person wieder hinzufügen. Bisher sind diese Features allerdings nur für die iOS-App verfügbar.

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5 Lesetipps für den 9. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um das untote Leistungsschutzrecht, Framing, Sexismus in Anzeigen, Brustwarzen auf Instagram und was Twitter ist. Ergänzungen erwünscht.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Golem.de: CSU will Leistungsschutzrecht in EU-Reform schmuggeln: Eigentlich sollte man nicht mehr auf Artikel zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage (LSR) verlinken, aúch nicht auf die guten Beiträge von Friedhelm Greis, denn so kann eigentlich nur noch mehr Politikverdrossenheit entstehen. Wie sich CDU/CSU und Springer im Europaparlament dafür einsetzen, dass das hierzulande gescheiterte LSR auch auf europäischer Ebene Schaden anrichtet, ist nicht mehr zu verstehen. Geld verdienen tut Springer damit nicht, aber es tötet jegliche Innovation und mögliche Konkurrenz für das Medienhaus.

  • FRAMING Tagesschau.de: Verletzt ein Link das Urheberrecht? [Spoiler: Nein!]: Etwas reißerisch liest sich der Titel des Artikels von ARD-Rechtsredakteur Kolja Schwartz, denn ob Framing eine Urheberrechtsverletzung darstellt, hat der Europäische Gerichtshof schon im Oktober 2014 geklärt: Nein, tut es nicht. Dass der Fall jetzt vorm Bundesgerichtshof weiter verhandelt wird, liegt daran, dass die Klägerin behauptet, das rechtskonform von einem Wettbewerber eingebettete Video nie hochgeladen zu haben. Betrachtet man den Artikel aber im Ganzen, ist er zumindest sehr informtaiv, was das Thema Framing und Urheberrecht angeht.

  • BRUSTWARZEN Süddeutsche.de: Weibliche Brüste nicht erwünscht: Die Doppelstandards sozialer Netzwerke, wenn es um Nacktheit geht, sind wirklich unverständlich. In dem Artikel von Simon Hurtz über Brustwarzen auf Instagram und Facebook, wird das noch einmal deutlich. Der Fall der Schwedin Aline Nilsson, deren Foto erst nicht mehr gelöscht wurden, nachdem sie in ihrem Foto Brustwarzen von Männern über die eigenen gelegt hat oder der Fall der Komikerin Chelsea Handler, die das Foto des mit freiem Oberkörper reitenden Putin kopierte, belegen den Unsinn.

  • SEXISMUS Digital Trends: Google Ads Target Men More Than Women For High Pay Jobs: Auf Digital Trends berichtet Lulu Chang über eine Studie, die scheinbar die in der Arbeitswelt vorherrschende „Gender Gap“ auch in Googles Werbeanzeigen für gut bezahlten Stellen nachweist. Frauen bekommen demnach weniger Stellenanzeigen für hochbezahlte Arbeit angezeigt als Männer. Der Fehler liegt nicht bei Google, das nur die Realität unserer Gesellschaft und ihrer Arbeitswelt wiederspiegelt. Genauso wie eine Bildersuche nach dem Begriff „CEO“.

  • TWITTER The New York Times: „.@Twitter. Who Do You Think You Are?“: Wenn Nick Bilton nicht erklären kann, was Twitter ist, dann muss ich das wohl nicht. Er hat zumindest ein gar nicht so schlechtes Buch darüber geschrieben und als Journalist das Unternehmen in den letzten Jahren verfolgt wie kein anderer. In seinem Artikel für die New York Times wird aber eines auf der Suche nach der Definition deutlich. Twitter hat seit Jahren ein Problem, das es nicht gelöst bekommen: Was ist Twitter eigentlich? Das zu wissen, ist elementar für das Geschäft. Wie auch wiederum Twitter seit Jahren beweist.

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Lesetipps für den 8. Juli

In unseren Lesetipps geht es um die Pressefreiheit in Birma, PewDiePews Verdienst, die Zukunft des Online Journalismus, Axel Springer und ProSiebenSat.1 und Facebooks neue Videofunktion. Ergänzungen erwünscht.

  • PRESSEFREIHEIT taz.de: Pressefreiheit in Birma: Die Sicherheit des roten Strichs: Seit 3 Jahren soll die Pressefreiheit in Birma gewährleistet sein und die Zensur abgeschafft. Wie gehen die Journalisten mit der neugewonnen Freiheit um? Die Meisten sind davon einfach überfordert. Mit dem Ende der Zensur wurde ein wichtiger Schritt hin zur Demokratie getan – und damit auch zu weniger Sanktionen aus dem Westen. Die Journalisten haben ihr Handwerk gelernt, in dem sie es ausüben. Meist scheitert guter Journalismus daran, dass es seitens der Regierung keine Informationen gibt. Letztlich sind die Journalisten in dem Land Kinder, welche noch nicht laufen können.

  • PEWDIEPEW GWB: Großverdiener: YouTube-Star PewDiePie verdiente im Jahr 2014 mehr als 6,7 Millionen Euro: PewDiePew ist der bekannteste Let’s Player auf der Videoplattform YouTube und hat mit fast 38 Millionen Abonnenten die größte Fanbase. Im vergangen Jahr schaffte Felix Kjellberg, wie PewDiePew richtig heißt, allein durch Werbeeinnahmen auf YouTube 6,73 Millionen Euro zu verdienen. In diesen Let’s Play-Videos spielt Kjellberg Videospiele und kommentiert diese. Insgesamt wurden seine Videos mehr als 9,4 Milliarden mal angeklickt. Auch die Zukunft sieht für den YouTuber mehr als gut aus.

  • ONLINE-JOURNALISMUS Horizont: Richard Gutjahr: „Ich könnte schreien“: Wie steht es um den Online-Journalismus? Gibt es noch Hoffnung, oder ist es eh zu spät? Chefredakteur vom Horizont, Volker Schütz, hat sich mit dem Netzjournalisten Richard Gutjahrüber die Zukunft des Online-Journalismus unterhalten. Dabei geht es auch um die Nachteile des Robo-Journalismus und den Ausbau von Digitalredaktionen. Außerdem hackt Schütz nach, wieso zum Beispiel Axel Springer den richtigen Moment der Weiterentwicklung gefunden hat.

  • AXEL SPRINGER DIE WELT: Axel Springer: Spekulationen über Fusion mit ProSiebenSat.1: Laut Medienberichten erwägen Axel Springer und ProSiebenSat.1 einen Zusammenschluss. Allerdings wird dementiert, dass Friede Springer, welche aktuell 57 Prozent am Medienunternehmen hält, sich von der Kontrolle des Unternehmens trennt. Von ProSiebenSat.1 kam bisher keine Reaktion auf die Spekulationen, auch Axel Springer SE wollte sich nicht dazu äußern. Vor 10 Jahren ist eine Übernahme bereits vom Bundeskartellamt verhindert worden.

  • FACEBOOK Digiday: Now playing on Facebook: Floating videos: Facebook überarbeitet erneut seine Videofunktion. Wie bereits auf YouTube und Twitter möglich ist, soll es nun auch auf Facebook möglich sein, ein Video zu gucken und parallel zu scrollen. Dazu wird es einen neuen Button geben, welcher wie ein Kasten in einem Kasten aussieht. Druck man diesen, scrollt das Video in der unteren linken Ecke mit. Er kann allerdings überall auf dem Bildschirm hingezogen und platziert werden.

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5 Lesetipps für den 7. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um das untote Leistungsschutzrecht, LeFloid interviewt Merkel, ein Gesetz gegen Trolle, Journalismus und Rape Culture. Ergänzungen erwünscht.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Julia Redas Blog: In letzter Minute soll das Leistungsschutzrecht in den Urheberrechtsbericht gemogelt werden: An mein halbes Jahr als Praktikant in Brüssel erinnere ich mich eigentlich sehr gerne zurück, auch wenn solche Abende wie die der VG Media in der Bayerischen Landesvertretung in Brüssel zur “Bedeutung von Leistungsschutzrechten für die europäische Medienvielfalt“ eher gefühlte zwei nicht enden wollende Stunden zwischen mir und dem kostenlosen Feierabendbier waren. Für die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler war es aber wohl eine ganz informative Veranstaltung, denn seitdem, obwohl der Vorstoß eines europäischen Leistungsschutzrechts für Presseverlage bereits im Rechtsausschuss gescheitert ist, setzt sich Niebler vehement dafür ein, wie ihre Parlamentskollegin Julia Reda bloggt. Mit einem Änderungsantrag möchte Niebler den Bericht von Julia Reda für eine Urheberrechtsreform unterminieren. So traurig das ist, daran kann man ganz transparent das allabendliche Einmaleins des Brüssler Lobbyismus erkennen. Und wie sich vom Thema nichts wissende Abgeordnete ausnutzen lassen.

  • BUNDESKANZLERIN Netzfeuilleton.de: LeFloid interviewt Bundeskanzlerin Angela Merkel: Die “Social-Media-statt-Journalismus“-Strategie des Bundespresseamts erfährt einen neuen Höhepunkt, denn wie Jannis Kucharz mit Verweis auf ein YouTube-Video des Vloggers Florian Mundt berichtet, darf dieser am Freitag der Bundeskanzlerin Angela Merkel Fragen zum Thema “Gutes Leben“ stellen, die er gerade in seiner Community unter dem Hashtag #NetzfragtMerkel sammelt. Wenn der sich LeFloid nennende Mundt nicht ganz blöd anstellt bzw. zu kritisch wird, dann sind die Sommerinterviews der Fernsehsender wohl bald Geschichte, denn mit ihrem eigenen Video-Podcast beweist die Kanzlerin ja schon, dass nicht hinterfragtes Senden von Botschaften ihr und dem Regierungssprecher liegen.

  • TROLLE The National Business Review: Harmful Digital Communications Bill passes: Chris Keall berichtet auf der neuseeländischen Website “National Business Review“ über das sehr absturs wirkende Gesetz namens “Harmful Digital Communications“, mit der in Neuseeland gegen “schädliche digitale Kommunikation“ vorgegangen werden soll. Trotz Kritik von Bürgerrechtsorganisationen nahm das Parlament den Gesetzesentwurf mit 116 zu 5 Stimmen an. Ob Debatten im Netz jetzt wesentlich konstruktiver ablaufen und Trolle erfolgreich verboten werden, bleibt wohl mehr als unwahrscheinlich. Sicher ist nur, dass ein beinahe willkürlich zu interpretierendes Zensur-Werkzeug geschaffen wurde, das Raum für Missbrauch bietet.

  • GOOGLE NEWS LAB medienMITTWEIDA: Journalismus, Qualitätsjournalismus, News Lab!: “Letztendlich macht das ‚News Lab‘ (…) die bestehenden Abhängigkeiten an einem Fleck sichtbar“, zitiert Laura Krämer in ihrem Artikel für Medien-Mittweida.de den Leiter der Mitteldeutschen Journalistenschule, Marcus Jänecke. In einem Blogpost wies ich Ende April auf die Initiative von Google hin, das damit im Umgang mit den Medien auf Kooperation statt Konfrontation setzt. Mit Erfolg, zumindest für das Unternehmen aus Kalifornien, aber nicht unbedingt zum Vorteil für die großen Presseverlage, die sich ihren Platz am Tisch gesichert haben und nun mit dem fremden Geld, das sie nicht übers Leistungsschutzrecht für Presseverlage erpressen konnten, in aufzusaugende Innovation Dritter investieren wollen.

  • RAPE CULTURE taz.de: Hotpantsverbot an Schulen: Gestern rutschte auf Twitter der Hashtag #hotpantsverbot in meine Timeline. Was seltsam wirkt, ist alles andere als nachvollziehbar. An einigen Schulen in Deutschland kamen Schulleiter auf die Idee, freizügig gekleideten Mädchen vorzuschreiben, was sie tragen dürften, denn sonst “schauen die Jungs eher auf die Beine der Mädchen denn an die Tafel“. Margarete Stokowski findet dafür in der taz deutliche Worte: Rape Culture und Victom Blaming. An einer brandenburgischen Schule in Michendorf kommt auch noch Rassismus dazu, denn laut dem Direktor könnte die Freizügigkeit der Schülerinnen von Asylbewerbern “falsch verstanden werden“. Man möge mir das abgewandelte Liebermann-Zitat an dieser Stelle verzeihen, aber manchmal kann ich gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

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5 Lesetipps für den 6. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die Auswirkungen der Griechenland-Krise, Mastercard, Home Office, Windows 10 und Apple Pay. Ergänzungen erwünscht.

  • GRIECHENLAND Golem.de: Euro: Griechische Nutzer bei Paypal, iTunes und Amazon ausgesperrt: Auch Online macht sich die Krise in Griechenland bemerkbar. Die griechische Regierung möchte mit allen Mitteln verhindern, dass weiter Geld ins Ausland überwiesen wird. Davon sind nicht nur Unternehmen betroffen, sondern auch private Nutzer. So lassen sich die Bezahlfunktionen von Paypal, Google, Apple und Amazon, von griechischen Nutzern mit einheimischen Konten und Kreditkarten nicht mehr benutzen, sobald die Beiträge ins Ausland überwiesen werden sollen.

  • MASTERCARD t3n: Bezahlen im Netz: Mastercard will deinen Fingerabdruck oder Herzschlag zur Verifizierung: Bei Bezahlvorgängen im Internet, will Mastercard in Zukunft biometrische Daten wie den Fingerabdruck, die Stimme oder sogar den Herzschlag der Nutzer zur Verifizierung heranziehen, um gegen Betrüger vorzugehen. Wenn man also künftig mit einer Kreditkarte online bezahlen will, könnte man dazu aufgefordert werden, sich biometrisch auszuweisen. Zum Beispiel könnte das per Smartphone über einen Fingerabdruckscanner geschehen.

  • HOME OFFICE heise online: Home Office auch in der Autobranche: Zustimmung und Sorgenfalten: Das Arbeiten am heimischen Computer oder Laptop ist technisch kein Problem mehr. Daher hält der Trend zur Heimarbeit auch weiterhin an. Selbst klassische Industriezweige wie die Autobranche bleiben von dem Trend nicht unberührt. Allerdings werden auch Bedenken laut. Arbeitgeber und Gewerkschaftler sind der Meinung, dass das Thema Home Office durchaus Gefahren mit sich bringen kann. So könnte beispielsweise die Produktivität eines Mitarbeiters, ohne direkten Kontakt zu Kollegen nachlassen.

  • WINDOWS 10 Süddeutsche.de: Windows 10: Die wichtigsten Neuigkeiten im Überblick – Digital: Nicht mehr lange dann erscheint die finale Version von Windows 10. Auch wenn dem neuen Betriebssystem aus dem Hause Microsoft nicht so viel Vorfreude entgegengebracht wird, wie beispielsweise neuen Apple-Produkten, warten dennoch viele Millionen Windows-Nutzer ungeduldig auf das Update. Das Update soll die Fehler und Schwächen der Vorgängerversion beheben und im ersten Jahr für Besitzer von Windows 7 und 8.1 kostenlos erhältlich sein.

  • APPLE PAY Golem.de: Patentantrag: Apple Pay von Nutzer zu Nutzer denkbar: Wer mit Apple Pay bezahlen möchte, muss sich zuerst einen Händler suchen, der das System unterstützt. Das ist bislang nur in den USA möglich, allerdings sollen bald weitere Länder folgen. Außerdem möchte es Apple ermöglichen, dass die Transaktionen auch zwischen zwei iPhones funktioniert. Dieses Verfahren zur Geldüberweisung zwischen zwei Anwendern beschreibt Apple in einem Patentantrag. In diesem wird eine Funkverbindung beschrieben, die zwischen den Smartphones aufgebaut wird und bei der es sich wahrscheinlich um NFC oder Bluetooth handeln könnte.

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5 Lesetipps für den 3. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Paypal, Breitbandnetze in Deutschland, Apple Music, Laser-Hologramme und schnelles Internet für alle. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYPAL Golem.de: Digital: Paypal-Käuferschutz auch für Downloads: Paypal weitet seinen Käuferschutz in Deutschland auf digitale Produkte aus. Demnach müssen Händler belegen können, ob und wann der Käufer einen Artikel heruntergeladen hat. Der Paypal-Käuferschutz gilt seit 1. Juli 2015. Paypal empfiehlt Verkäufern, einen Verkauf zu dokumentieren, um einen Nachweis bieten zu können. Nachdem einem Käufer ein Link für einen Download geschickt wurde, benötigt der Händler einen Nachweis darüber, dass und wann der Artikel heruntergeladen wurde. Bei ausreichenden Nachweisen, besteht die Möglichkeit, dass der Antrag auf Seiten von Paypal abgelehnt wird.

  • BREITBANDNETZE SPIEGEL ONLINE: Festnetz-Test: 1&1 überholt Telekom: Bei der Fachzeitschrift Connect wurde nun zum sechsten Mal die Qualität der Breitbandnetze in Deutschland getestet. Die Telekom, die im Vorjahr noch die schnellste Verbindung bereitstellte und somit den ersten Platz belegte, war dieses Jahr nur Zweitplatzierter. Der erstplatzierte Anbieter in diesem Jahr heißt 1&1 und bekam von den Testern als einziger Anbieter die Note sehr gut. Den Testern zu urteilen, gelinge 1&1 offenbar der richtige Mix aus zugekauften Anschlussleistungen, dem Betrieb eigener Rechenzentren und dem Einsatz hochwertiger Endgeräte.

  • APPLE MUSIC Golem.de: Musik-Streaming-Dienste: Apple Music klingt wie alle anderen: Mit Apple Music möchte der iPhone Hersteller etwas Schwung in den Markt des Musikstreamings bringen. Allerdings hat Apple als Späteinsteiger viele Konkurrenten mit ähnlichen Angeboten. Während aktuelle Streamingdienste kostenlose werbefinanzierte Modelle haben, bietet Apple seinen Nutzern nur ein monatliches Abo an. Aber was genau unterscheidet jetzt Apples Streaming-Service von den anderen Anbietern? Es folgt ein Vergleich mit anderen Musik-Streaming-Plattformen.

  • FAIRY LIGHTS t3n: Der Touchscreen kann einpacken: „Fairy Lights“ erzeugt Laser-Hologramme zum Anfassen: Bislang waren Hologramme zum Anfassen und Interagieren nur Phantasien aus Science-Fiction-Filmen. Die Umsetzung dieser Technologie war bislang nur teilweise mit Augmented-Reality-Headsets wie HoloLens möglich. Eine Gruppe japanischer Forscher hat jetzt allerdings eine Technik entwickelt, mit der frei schwebende 3D-Hologramme erzeugt werden können. Diese Technologie könnte das Prinzip der Hologramme auf ein neues Level anheben. Allerdings ist um die Hologramme zu erzeugen ein Versuchsaufbau nötig, der die Möglichkeiten des heimischen Wohnzimmers überschreitet.

  • CDU heise online: Breitband-Internet: Bis 2018 überall mindestens 50MBit/s: Laut Aussagen der CDU, sollen alle Bürger in Deutschland einen Anspruch darauf haben, schnell im Internet unterwegs zu sein. In Deutschland soll es somit bis 2018 eine flächendeckende Breitbandversorgung mit Geschwindigkeiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde geben. Die CDU werde demnach einen Rechtsanspruch auf einen schnellen Internetzugang einführen, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu gewährleisten.

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5 Lesetipps für den 2. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Google Docs, 3D-Hologramme, Updates für Snapchat, eine etwas unoffizielle Art, mit der Android-User Beats 1 hören können und Verbesserungen für YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE The Next Web: New Google Docs panel lets users access thousands of fonts: Der Entwickler Extensis hat eine Palette mit dem Namen Extensis Fonts für Google Docs veröffentlicht, mit der Nutzer tausende Schriftarten aus der Google Fonts Palette verwenden können. Das Ganze ist erhältlich als kostenloses Add-On. Über Extensis Fonts kann man sich die Schriftarten vorher ansehen und dann direkt in einem Google Dokument benutzen. Man kann sogar nach Fonts suchen, die besonders beliebt sind, oder nach einem bestimmten Stil, den man gerne hätte.

  • HOLOGRAMM Heise Online: Fairy Lights: 3D-Hologramm zum Anfassen: Japanischen Forschern ist es mit dem Projekt Fairy Lights gelungen, mit einem speziellen Laser-Aufbau 3D-Hologramme zu erzeugen, die in der Luft schweben und haptisches Feedback bei einer Berührung geben. Die dreidimensionalen Bilder werden durch die Impulse eines Lasers erzeugt und sind maximal einen Kubikzentimeter groß. Der Laser ionisiert dabei die Moleküle mit einem Puls im zweistelligen Femtosekunden-Bereich (ein Billiardstel einer Sekunde) im Fokuspunkt, wodurch Plasma erzeugt wird. Die Luftmoleküle geben dann Energie in Form von Lichtpulsen ab, die von Fairy Lights zu Bildern kombiniert werden.

  • SNAPCHAT Digital Trends: Snapchat Update Enhances Snaps, Snapcodes, and More: Die beliebte Messaging-App Snapchat hat ein paar neue Updates angekündigt: Die wohl wichtigste Neuerung ist die, dass man nicht mehr durchgehend auf einen Snap oder eine Story, bei der es mit der Zeit echt anstrengend sein kann, drücken muss, um ihn sich anzugucken, hier reicht nun ein einfacher kurzer Klick. Außerdem können jetzt viel schneller Freunde, mit denen man gerade etwas unternimmt, hinzugefügt werden. Es ist auch möglich, ein Bild von sich in die Mitte des Snapcodes, also dem QR-Code, durch den andere Leute einen besser finden können, einzubauen. Natürlich gibt es auch noch weitere neue Features.

  • BEATS 1 Golem.de: Apple Music: Beats 1 kann auch mit Android-Geräten gehört werden: Apple Music soll erst im Herbst diesen Jahres auch als App im Google Play Store verfügbar sein. Offiziell kann auch der Radiosender Beats 1 noch nicht auf Android-Geräten zu hören sein – inoffiziell aber schon: Twitter-Nutzer Benji R hat herausgefunden, dass man den unverschlüsselten Stream im Internet abrufen kann. Das funktioniert sowohl mit Chrome aber auch mit einem Android-Smartphone, das mindestens die Android-Version 4.1 installiert hat.

  • YOUTUBE GoogleWatchBlog: YouTube kündigt viele kleinere Verbesserungen für die mobile App und das Creator Studio an: Die Entwickler und Produktmanager von YouTube haben in einem kurzen Videoblog bekannt gegeben, woran sie zurzeit arbeiten. Gleichzeitig haben sie angekündigt, was für neue Funktionen in den nächsten Wochen und Monaten auf uns zukommen. Es handelt sich hierbei zwar nicht um große Updates, aber immerhin ein paar kleine Veränderungen. Der Fokus liegt momentan vor allem auf der mobilen Version der Videoplattform.

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5 Lesetipps für den 1. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Online-Therapien, Gleichberechtigung in der Startup-Szene, TTIP, Algorithmen und die GEMA. Ergänzungen erwünscht. // von Steve Martin

  • GESUNDHEIT heise online: Online-Therapien gegen Suchtkrankheiten: Können Alkoholabhängige auch von zu Hause am Computer “geheilt” werden? Laut der Juli-Ausgabe des Technology Review ja. Oft konsumieren Abhängige weniger Alkohol als nach einer herkömmlichen Entzugstherapie. Weitere Studien belegen, dass Online-Therapien recht wirksam sein können. Nicht selten auch im Fall einer leichten bis mittleren Depression. Dass auch Smartphones gut für die Psyche sein können, zeigen Joanna Rodriguez und Nadine Page.

  • STARTUP Gründerszene: Studie: Gleichberechtigung in Startup-Deutschland? Leider nein!: So richtig funktioniert die Gleichberechtigung hierzulande noch nicht – zumindest nicht in der Startup-Szene. Frauen haben noch nicht die gleichen Chancen aufzuziehen wie Männer. Es fehle ihnen an Vorbildern oder den richtigen Netzwerken. Zu diesem Fazit kommt eine von dem Computerkonzern Dell durchgeführte Studie, die die Herausforderungen und Chancen von weiblichen Entrepreneuren analysiert hat.

  • TTIP Carta: Wie Brüssel für TTIP wirbt: Brüssel wirbt mit einer breit angelegten Kampagne für TTIP um vielen Kritikern Einhalt zu bieten. Gerade in Deutschland sei es wichtig, über das neue Abkommen aufzuklären und viele Themen nachzuholen und aufzubereiten. Allerdings bleibt das Verhältnis zu kritischen Bürgerinitiativen angespannt. Im folgenden Video-Interview von Eric Bonse mit Lutz Güllner wird gezeigt, ob und welchen Wohlstandsgewinn der Freihandel bringt und warum die Bürgerinitiative “Stop TTIP” nicht zugelassen wurde.

  • ALGORITHMEN e-book-news: Erst Apple, jetzt Twitter: Handverlesene News ergänzt Algorithmen: Künstliche Intelligenz kann alles, möchte man manchmal meinen. Suchergebnisse sortieren, Personen erkennen, Musik empfehlen. Doch gerade wenn es um die effektive Vermarktung von komplexen Inhalten geht, scheint die helfende Hand von menschlichen “Kuratoren” im Zweifelsfall noch immer unverzichtbar zu sein. Das gilt nicht nur im (Offline-)Buchhandel, sondern offenbar auch bei Online-Musik, oder etwa im digitalen Nachrichten-Sektor.

  • GEMA DIE WELT: Musikrechte: Gema verliert den Prozess gegen YouTube: Der Musikrechteverwerter Gema unterlag in einem Schadenersatzprozess der Videoplattform YouTube. Die Gema hatte Geld für Musikvideos verlangt: 0,375 Cent hätte das Videoportal für jeden Abruf bestimmter Musikvideos zahlen müssen, was auf einer Grundlage von 1.000 Titeln rund 1,6 Millionen Euro gewesen wären. Im Oberlandesgericht München kann gegen das Urteil noch Berufung eingelegt werden. Vor mehreren Gerichten stritten die Gema und YouTube schon darüber, unter welchen Bedingungen die Videoplattform dem Rechteverwerter Geld für die Bereitstellung von Musikvideos zahlen muss.

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5 Lesetipps für den 30. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Roaming-Gebühren, GoogleMaps, ein neues Feature für Shazam-User, Google Earth und einen Fingerabdrucksensor von Oneplus, der Apple Konkurrenz machen könnte. Ergänzungen erwünscht.

  • ROAMING SPIEGEL: Roaming-Gebühren in der EU werden 2017 abgeschafft: Nach einer zwölfstündigen Sitzung in Brüssel haben sich Vertreter der EU-Staaten geeinigt, die Roaming-Gebühren abzuschaffen. Doch müssen wir darauf noch etwas warten: Ab dem 15. Juni 2017 soll es erst günstiger werden, im EU-Ausland zu telefonieren, im Internet zu surfen und SMS zu schreiben. Vor einem guten Jahr wurde das Aus für die Roaming-Gebühren für Ende 2015 angesetzt, ab April 2016 sollen die Roaming-Aufschläge aber immerhin gesenkt werden.

  • GOOGLE MAPS GoogleWatchBlog: Lebensretter: Google Maps warnt in Zukunft vor unbeschrankten Bahnübergängen: Da es immer wieder passiert, dass Leute nicht bemerken, wenn sich vor ihnen ein unbeschrankter Bahnübergang befindet, oder dass sie sich selbst überschätzen und das ein unschönes Ende hat, wird GoogleMaps demnächst, zumindest in den USA, vor so einem Bahnübergang warnen. Sollte ein Fahrer sich einem unbeschrankten Bahnsteig nähern, so warnt GoogleMaps diesen sowohl visuell als auch mit der Sprachausgabe. Ob es diese Funktion auch bald in Deutschland geben wird, ist noch nicht bekannt.

  • SHAZAM Mashable: Shazam is adding social features to try to become more than just a blue button: Der Musikerkennungs-Dienst Shazam möchte mehr als nur ein blauer Knopf sein, den man einmal kurz benutzt und dann direkt die App wieder schließt. Deshalb wird Shazam um eine Funktion erweitert: Nutzer können demnächst Stars und Sternchen, vor allem Musikern, folgen und sehen, welche Lieder diese mit der App erkennen lassen. Natürlich kann jeder selbst entscheiden, welche Songs sie mit ihren Followern teilen, die diese dann liken können.

  • GOOGLE EARTH t3n: 10 Jahre Google Earth: Virtueller Globus bekommt neue Features spendiert: In letzter Zeit ist es recht ruhig um Google Earth geworden: 2015 besteht das Programm schon zehn Jahre – und genau zu diesem Anlass bekommt der virtuelle Globus neue Funktionen. Die wichtigste Neuerung ist das sogenannte Voyager-Feature, mit dem man sich die neuesten Stallitenbilder auf einen Blick anzeigen lassen kann. Außerdem sollen noch Stadtansichten in 3D zur Verfügung gestellt werden. Vor allem mit einer Highlight-Tour soll der Appetit der Nutzer wieder angeregt werden.

  • ONEPLUS Golem.de: Oneplus Two: Fingerabdrucksensor ist angeblich schneller als beim iPhone: Gibt es etwa Konkurrenz für Apple? Oneplus hat bekannt gegeben, dass das neue Two-Smartphone einen Fingerabdrucksensor haben soll. Das besondere hier dran: Laut Oneplus können User mit der Funktion das Smartphone doppelt so schnell entsperren, wie iPhone-Nutzer. Laut Oneplus hätte auch schon der Vorgänger, das One-Smartphone einen Fingerabdrucksensor haben können, der Hersteller habe aber lieber noch etwas warten wollen. Was das Two noch bietet, wird im Juli bekannt gegeben.

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5 Lesetipps für den 29. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um den Start von Apple Music, Verbesserungsmöglichkeiten der Google Glass, Paypal und Ebay, Apple News und iOS 9. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE MUSIC Horizont: Apple Music startet morgen: Wird Apples Musikdienst zum Wegbereiter der Streaming-Revolution?: Der Countdown läuft: Morgen startet Apple Music und eröffnet damit eine neue Ära des Musik-Geschäftes. Das Streaming von Musik steht damit vor dem Sprung in den Massenmarkt. Apples klarer Vorteil ist der Stamm von 800 Millionen Kunden, welche es gewohnt sind, für Dienste und Musikdownloads zu zahlen. Drahtlos wird der neue Service mit der bisherigen Musik-App verknüft. Auch eine Android-App wird im Laufe des Jahres erscheinen. Jetzt liegt es an den Kunden, sich zwischen CD, Download oder Gratis-Musik auf YouTube zu entscheiden. Die Musikkonzerne wollen ganz klar, dass kostenlose Streamingdienste verschwinden. Diese setzen dafür auf Apples Zugkraft.

  • GOOGLE GLASS heise online:Bessere Optik für Google Glass und Co.: Forscher am Frauenhofer-Institut in Jena arbeiten an einer kleinen und dezenten Datenbrille. Damit soll die Technik endlich Endkunden-tauglich sein und gleichzeitig neue Möglichkeiten schaffen. Bisher war die Google Glass aufgrund ihres Auffälligen Aussehens kein Erfolg. Die Forscher bringen eine unsichtbare Gitterstruktur auf das Glas an; Per App soll die Brille dann auf weitsichtige Nutzer eingestellt werden können. Diese Verfahren sind Massentauglich und kosteneffizient. Auch Kurzsichtigkeit und Astigmatus soll die Brille teilweise kompensieren können.

  • PAYPAL Horizont: Endgültige Trennung: Ebay spaltet Paypal am 17. Juli ab: Ebay und Paypal trennen sich. Am 17. Juli wird der Bezahldienst Paypal sich von der Online-Handelsplattform Ebay abspalten. Dabei sollen dann alle Ebay-Anteilseigner eine Paypal-Aktie bekommen, nachdem Paypal am 20.7. an die Börse gegangen ist. Getrennt sollen beide Teile erfolgreicher sein. Sowohl Ebay als auch Paypal stehen großer Konkurrenz gegenüber: Amazon und Alibaba sind die stärkste Konkurrenz für Ebay. Neue Bezahldienste von Apple und Google starten. Durch die Abspaltung hat Paypal jetzt die Möglichkeit auch mit Konkurrenten von Ebay zusammen zu arbeiten.

  • APPLE NEWS FAZ: Artikel im Einzelverkauf: Wie Apple und Facebook den Journalismus filetieren: Mit Apple News wird der Journalismus wieder ein bisschen mehr filletiert. Damit vernichtete Apple sein bisheriges Zuhause für News App, denn jetzt sollen Nachrichten aufs schönste mit Bilder, Videos und Audios präsentiert werden, in einem für Apple typischen schlichten Design. Wie damals Apple mit iTunes für die Musikindustrie ein Erlösmodell geschaffen hat (und damit das insolvente Schicksal von Napster besiegelte), könnte das jetzt der „Steve-Jobs-Moment“ für den Journalismus sein. Größter Kritikpunkt: Wie auch schon Facebook entscheidet Apple dann genau, was die Leser zu Gesicht bekommen – und was nicht.

  • iOS 9 Golem.de: Leistungsreduktion: So spart Apple bei iOS 9 Strom: iOS 9 wird einen Energiesparmodus haben. Damit ermöglicht Apple unter einigen Bedingungen eine längere Akkulaufzeit. Allerdings wird das das iPhone wohl einiges an Leistung kosten, von bis zu 40 Prozent ist die Rede. Aus Testergebnisse wird geschlossen, dass Apple nicht nur einzelne Komponenten abschaltet, sondern die komplette Leistung herrunterfährt. Im Hintergrund werden keine Aktualisierungen mehr durchgeführt und Mails werden nicht mehr in regelmäßig Abständen geladen. Das iPhone schaltet nicht automatisch in den Modus, das muss der User selbst tun.

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5 Lesetipps für den 26. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Twitter, Yahoo, Google’s Autos, Tumblr und einen neuen Bereich im AppStore. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER Business2Community: The Biggest Social Media Science Study: What 4.8 Million Tweets Say About the Best Time to Tweet: Eine Auswertung aus über 4,8 Millionen Tweets von knapp 10.000 Usern hat so einige Details gezeigt, zum Beispiel wann die beliebteste Zeit zum tweeten ist, nicht nur in einem Land, sondern in den verschiedenen Zeitzonen. Am Ende wird noch bekannt gegeben, wann wohl die beste Zeit ist, um etwas auf Twitter zu veröffentlichen. Das Ganze wird weltweit gesehen, aber auch in die verschiedenen Kontinente eingeteilt. Für Twitter-User ist das echt mal einen Blick wert!

  • YAHOO The Next Web: Yahoo overhauls its search engine for mobile browsers: Yahoo hat die mobile Suchfunktion geupdated, damit jetzt Bilder, Videos und Reviews ins Rampenlicht gestellt werden können. Diese Veränderung wurde gemacht, um die Yahoo Suche in den US schneller und besser zu machen, damit man sich nicht noch lange durch bestimmte Links klicken muss, um genau das zu finden, was man sucht. Um es auf dem Smartphone zu verwenden, muss nur search.yahoo.com in den Browser eingegeben werden und schon geht es los.

  • GOOGLE Golem: Öffentliche Straßen: Google lässt seine Autos los: Die zweisitzigen Autos von Google, die ihren Weg ganz alleine finden können, werden auf die Straßen Kaliforniens losgelassen. Als im vergangenen Jahr die Fahrzeuge zum ersten Mal gezeigt wurden, saß niemand am Fahrersitz, das ist aufgrund der Zulassungsbedingungen in den USA aber nicht zugelassen, sodass immer ein Fahrer an Bord sein muss, falls die Technik doch mal versagen sollte.

  • TUMBLR Mashable: Tumblr finally gives you a way to watch nothing but GIFs: Für den Fall der Fälle, dass man noch nicht genügend GIFs auf Tumblr gesehen hat, bietet die Blogging-Plattform einen Kanal, auf dem diese durchgehend gespielt werden. Tumblr TV, wie dieser Kanal heißt, zeigt zufällig ausgesuchte GIFs, die irgendwann mal gepostet wurden. Außerdem gibt es zusätzlich die Funktion, dass man sich aussuchen kann, was für eine Art von GIFs man sehen möchte. Ein wahres Geschenk für alle GIF-Liebhaber!

  • APPLE The Next Web: Apple celebrates Pride with new App Store featured section: Pride 2015 steht kurz vor der Tür. Mit dem neuen Bereich im AppStore will Apple an die Probleme gedenken, die sich bei homosexuellen, bisexuellen oder Transgendern mit den Bürgerrechten auftun. Hier besteht das Sortiment aus Büchern, Filmen, Musik, Fernsehsendungen, Podcasts und Apps, die Bezug zu verschiedenen Aspekten der vielseitigen Gesellschaft haben. Egal ob homo- oder heterosexuell, in Pride 2015 kann bestimmt jeder etwas für seinen Geschmack finden und auch noch etwas dazulernen.

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5 Lesetipps für den 25. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um den Facebook-Messenger, die Auswirkung der Digitalisierung auf Unternehmen, GMail, eine neue Funktion von Instagram und Googles neuen Streaming-Dienst. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Golem: Entbündelung: Facebook-Messenger ohne Mitgliedschaft nutzbar: Bisher musste der Anwender, der den Facebook-Messenger benutzt, auch Mitglied in dem sozialen Netzwerk sein. Diesen Zwang hat Facebook jetzt in einigen Ländern, der USA, Venezuela, Peru und Kanada, aufgehoben. Dadurch möchte das Unternehmen eine größere Nutzerschaft erlangen. Auch in weiteren Ländern soll die Regelung nach und nach eingeführt werden, wann es in Deutschland soweit ist, ist noch nicht bekannt.

  • DIGITALISIERUNG Horizont: Cisco-Studie: Digitale Transformation bedroht fast jedes zweite Unternehmen: Viele Führungskräfte sehen zwar die Vorteile, die die digitale Transformation mit sich bringt, die meisten haben jedoch noch keinen konkreten Plan. In 13 Ländern wurde eine Studie zum “digitalen Wirbelsturm” durchgeführt. Es wurden 1.000 Entscheider aus insgesamt 12 Branchen befragt, wie ihre Branche durch die digitale Transformation verändert werden wird und wie sie sich dafür aufgestellt sehen. Vor allem die Technologie- und Entertainment-Branche werde Profit daraus schlagen, aber es gibt auch Branchen, für die die Digitalisierung sogar tödlich sein kann.

  • GMAIL Heise: Google: Gmail bietet E-Mail-Rückholfunktion: Für hastige Tipper, die E-Mails versenden und sich kurz darauf wünschten, genau das nicht getan zu haben, biete GMail ab sofort auch in der Browserversion die Möglichkeit, der Versand rückgängig zu machen. In einem Zeitfenster von 30 Sekunden können Nutzer auf “Versand rückgängig machen” klicken und dadurch den Sendevorgang abbrechen. Mit dieser Funktion möchte Google Nutzern entgegenkommen, die sich vertippt, etwas vergessen oder gar einen falschen Empfänger eingetragen haben.

  • INSTAGRAM t3n: Instagram Search & Explore: Ein neues Feature sorgt für geniale Use-Cases: Instagram ist eigentlich nur als soziales Netzwerk zum Teilen von Bildern bekannt. Mit einer neuen Suchfunktion ist es ab sofort möglich, die App auch als Reiseführer oder Newslieferant zu nutzen. Die Search- & Explore-Funktion erlaubt es parallel nach Personen, Orten und Markierungen, sowie nach Fotos und Videos zu suchen, wodurch zum Beispiel Events, an denen man nicht teilnehmen kann, begleitet, oder Orte, die man besuchen will, erkundet werden können. Das funktioniert zwar bisher erst in den USA, soll aber mit der Zeit auch in andere Länder ausgeweitet werden.

  • GOOGLE Horizont: Reaktion auf Apple Music: Google baut Musik-Service mit Gratis-Variante aus: Auf den Start von Apple Music bereitet sich jetzt auch Rivale Google vor: US-Nutzer bekommen kostenlosen Zugriff auf Playlisten für verschiedene Lebenslagen. Der Funktionsumfang kann jedoch nicht einmal mit dem von der Gratis-Version von Spotify, dem momentan führenden Streaming-Dienst, mithalten. Ob die Mischung aus Streaming und Internet-Radio eine Konkurrenz für Apple Music wird, ist abzuwarten.

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5 Lesetipps für den 24. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um EU-Verhandlungen zum Datenschutz, Windows 10 auf USB-Sticks, Googles Sidewalk und News Lab und die NSA in Frankreich. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ taz.de: Vor EU-Verhandlungen zum Datenschutz: Gleich schlechte Standards: Bürgerrechtsorganisationen sowie Daten- und Verbraucherschützer kritisieren den Entwurf der EU-Jusiz- und Inennminister für einheitliche Datenschutzgrundverordnung. Die derzeitige Richtline definiert einzelne Mindeststandards, stammt jedoch aus den 90ern und ist überarbeitungsbedürftig. Mit der Reform soll das Datenschutzniveau in allen EU-Ländern vereinheitlicht werden, damit sich die Unternehmen nicht in den Ländern mit den laxesten Behörden niederlassen. Kritiker des Entwurfs sagen allerdings, dass fundamentale Bürgerrechte missachtet werden und viele Vorschläge hinter den bisherigen Gesetzen zurückbleiben.

  • WINDOWS 10 Betriebssystem: Microsoft verkauft Windows 10 auf einem USB-Stick – Golem.de: Windows 10 wird wohl auch auf einem USB-Stick erhältlich sein, um für einige Nutzer die Installation zu vereinfachen. Bei neuen Laptops und vor allem bei Tablets sind keine Laufwerke vorhanden, während ein USB-Port meist vorhanden ist. Es wird zum einen für 120 US-Dollar Windows 10 Home und für 200 US-Dollar Windows 10 Pro zu kaufen geben. Bei den Sticks muss der User sich außerdem nicht mehr entscheiden, ob er entweder die 32- oder die 64-Bit-Version des Betriebssystems installiert, da beide auf dem Stick zur Verfügung stehen werden.

  • SIDEWALK LABS WIRED: Google’s Next Moonshot: Lining City Streets With Wi-Fi Hubs: Google setzt zu seinem nächsten Paukenschlag an: Anfangs des Monats verkündete Larry Page, dass Google ein Startup namens Sidewalk Labs gründen wird. Heute ist bekannt geworden, dass dieses Startup hinter der LinkNYC Initiative steht, welches alte Telefonzellen in öffentliche WiFi-Hubs umwandelt. Damit wird angestrebt, dass man überall freies ultra schnelles WiFi hat, um damit „endlose Möglichkeiten zu schaffen“.

  • NSA heise online: NSA-Skandal: Auch Frankreichs Präsidenten ausspioniert: Offenbar ist sind die letzten drei fanzösische Präsidenten von der NSA ausspioniert worden. Wikileaks hat Dokumente veröffentlicht, aus denen das hervor geht. Ein US-Vertreter versicherte allerdings, dass man Francois Hollande nicht ausspioniere. Die veröffentlichten Dokumente listen eine Reihe von Telefonnummern aus, welche dem Handy des Präsidenten und verschiedenen hochrangigen Beratern gehören. Wie schon bei der Spionage von Angela Merkel gibt es keinen Blick auf die der Liste zugrunde liegenden Dokumente. Allerdings gibt es mehrere Zusammenfassungen von Überwachungskenntnissen.

  • NEWS LAB heise online: Google kündigt News Lab für Journalisten an: Google kündigt an mit einer Sammlung von verschiedenen Diensten in Form eines News Lab Journalisten aus aller Welt Zugriff auf Daten zu geben. Damit soll deren Arbeit erleichtert werden. Des weiteren soll die News Berichterstattung damit noch innovativer gestaltet werden können. Über Newslab with Google können Redaktionen sich über Maps, YouTube, Fusion Tablets, Google Earth oder die Suche im Bereich der Berichterstattung informieren und Tipps abholen, um diese in die tägliche Arbeit des Journalisten einzubinden.

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5 Lesetipps für den 23. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um öffentliche WLAN-Hotspots, das iPhone 7, Dark Sky, den Wegfall der Roaming-Gebühren und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • WLAN heise online: Firma aus Franken stattet Berlin mit öffentlichen WLAN-Hotspots aus: Für viele Berliner und Besucher der Stadt, wird der kostenfreie Internet-Zugang über WLAN bald Realität. ABL Social Federation, ein junges fränkisches Unternehmen, hat nun den Zuschlag für das Projekt bekommen. Laut Staatskanzleichef Björn Böhning, werden mehrere hundert Standorte mit einem zeitlich unbegrenzt kostenfrei nutzbarem WLAN ausgestattet. Die Funknetze sollen nicht nur in der Innenstadt eingerichtet werden, sondern in allen Bezirken die Interesse anmelden.

  • IPHONE t3n: iPhone 7: Neues Apple-Smartphone soll ohne Home-Button auskommen: Angeblich arbeitet Apple derzeit an einer neuen Prozessorlösung, die eine Integration des Fingerabdruck-Sensors in das Display ermöglichen soll. Somit könnte das iPhone 7 ohne physischen Home-Button erscheinen. Bezüglich des Verzichts eines Home-Buttons, gibt es schon seit mehreren Jahren immer wieder Gerüchte. Durch den fehlenden Button könnten künftige iPhone-Displays noch dünner werden, außerdem wäre es möglich, die Display-Diagonale zu vergrößern, ohne das Smartphone größer zu machen.

  • DARK SKY Digital Trends: Dark Sky 5 For iPhone Adds Opt-in Weather Reporting: Heutzutage ist es ganz normal, dass wenn man wissen möchte wie das Wetter wird, ein Blick in die Hosentasche genügt. Dieser sofortige Zugriff auf Wetter-Informationen ist toll, allerdings steckt noch viel Potential in Smartphones, nicht nur die Informationen einzuholen, sondern diese selbst zu sammeln. Dark Sky hat einen soliden Ruf, bezüglich präziser Angaben wann und wo es regnen wird. Allerdings wird es mit dem neusten Update noch weit darüber hinaus gehen. Durch eine neue Funktion, sollen Benutzer selbst Berichte über das Wetter in ihrer Umgebung vorlegen können.

  • ROAMING Golem.de: EU-Kommissar Oettinger: Wegfall der Roaming-Zuschläge doch schon früher: Den Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU kommen wie es scheint doch schon früher als gedacht. Laut EU-Kommissar Oettinger kommt das Ende der Aufschläge in zwei Jahren. Das EU-Parlament wollte das Ende der Gebühren bereits für 2016 durchsetzen, stieß allerdings damit bei einigen EU-Ländern auf Widerstand der Mobilfunkbetreiber. Diese versuchten über ihre Regierung die Abschaffung zu verhindern oder zu verzögern.

  • NETZNEUTRALITÄT heise online: USA: Diskussion über Netzneutralität bei kleinen Internet Service Providern: In den USA gelten seit dem 15. Juni drei Gebote der Netzneutralität. Mit diesen Geboten gehen Transparenzverpflichtungen für die Internet Service Provider (ISP) einher. Kleine US-Provider, die höchstens 100.000 Anschlüsse betreiben, sind allerdings von dem Regelwerk ausgenommen. Ob das sinnvoll ist, soll nun öffentlich diskutiert werden. Das Consumer and Governmental Affairs Bureau, welches für die Verbraucherangelegenheiten der Federal Communications Commission (FCC) zuständig ist, läd zu Stellungnahme ein.

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5 Lesetipps für den 22. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Apples Antennenstreifen, Nokias Smartphone-Comeback, Datenschutz bei Apple, Windows 10 und den Roboter Pepper. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE Golem.de: Klares Design: Apple will Antennenstreifen vermeiden: Apple möchte in zukünftigen Smartphone-Generationen den Antennnenstreifen vermeiden. Im Aluminiumgehäuse des iPhone 6 sind Kunsstoffeinsätze angebracht, durch welche die internen Antennen Funkkontakt aufbauen können. Jetzt hat Apple eine Lösung zum Patent angemeldet: zumindest optisch wird der Betrachter die Oberfläche für einheitlich aus Metall bestehend betrachten. Allerdings muss Apple sich trotzdem an physikalische Gesetze halten. Abzuwarten ist allerdings, ob Apple wirklich auf diese Lösung zurückgreifen wird. Auch bei Vorgängermodellen des iPhone 6 gab es das Problem, dass beim Festhalten die Empfangsleistung stark gedämmt werden konnte.

  • NOKIA STERN.de: Nokia arbeitet an Smartphone-Comeback für 2016 – Smartphones: Nokia geht in Angriffstellung: Zur zweiten Jahreshälfte 2016 möchte das Unternehmen wieder in den Smartphone-Markt einsteigen. Nachdem Nokia seine Smartphone-Sparte 2014 an Windows-Hersteller verkauften, mussten sie sich verpflichten, solange vom Markt fernzubleiben. Allerdings ist das Windows Phone kein großer Erfolg geworden. Allerdings will der Hersteller beim neuerlichen Angriff auf eine externe Produktion der Smartphone setzen, Nokia würde die Handys lediglich designen und den Markennamen als Lizenz zur Verfügung stellen. Ähnlich läuft es bereits im Tablet-Markt mit dem Nokia N1.

  • DATENSCHUTZ Digital Trends: Digital privacy sounds great, but what does it mean in practice?: Vor einigen Wochen ist eine Rede von Tim Cook, CEO von Apple, veröffentlicht worden, in welcher er für Apples Fortschritte, die Nutzerdaten nicht an Werbetreibende weiterzugehen, argumentierte. Das sit allerdings von der New York Times kritisiert worden: Apple bauen selber ein Ökosystem aus Daten um die Nutzerbedürnisse. Und um wirklich keine Daten rausgehen zu müssen, müsste Apple selber eine Suchmaschine und Soziales Netzwerk bauen, in Konkurrenz zu Google und Facebook. Der Nutzer möchte für die Verknüpfung im Netz nicht bezahlen, genauso wie das Unternehmen den Nutzer nicht nach einigen Euro / Dollar im Monat für deren Service fragen möchte. Allerdings kann ein Unternehmen nur mit Geld Innovationen schaffen, und dieses Geld kommt zwangsläufig aus Werbeeinnahmen.

  • WINDOWS 10 Ars Technica: Microsoft stealthily backs away from free Windows 10 promise: Still und heimlich rückt Microsoft wieder von seinem Windows 10 Versprechen zurück, dass die User ewig Updates bekommen. Ursprünglich hieß es im Windows Insider Preview Program, dass angemeldete User „receive the Windows 10 final build and remain activated“, also dass User die finale Windows 10 Version erhalten und immer up-to-date bleiben. Jetzt heißt es dort nur noch, dass die User „receive the Windows 10 final release build“. Für private Nutzer hat das keine großartigen Konsequenzen, aber für Unternehmen, welche beispielsweise Softwareprüfungen haben, könnte dieses zum Problem werden.

  • PEPPER CNET: Caring Pepper robot hits the market, sells out in a minute: Der fürsorgliche Roboter Pepper ist nach Verkaufsstart in Japan innerhalb von einer Minute ausverkauft. Der Roboter, entwickelt von dem Telekommunikationsunternehmen SoftBank hat einen überwältigenden Start mit 1000 Robotern auf dem japanischen Markt hingelegt und kommt bei den Konsumenten sehr gut an. Ein Roboter kostet umgerechnet ca. 1.610 US-Dollar. Der Roboter ist ein emotionaler Roboter, daher nicht für Hausarbeiten geeignet. Er soll seinem Besitzer ein Mitbewohner sein, welcher mit diesen kommuniziert und sich eine eigene Persönlichkeit aufbaut.

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5 Lesetipps für den 19. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Skype, Sicherheitslücken bei Apple, Streaming per Hirnströme, das EU-Urheberrecht und Nokias Smartphone-Comeback . Ergänzungen erwünscht.

  • SKYPE SPIEGEL ONLINE: Skype Translator: Echtzeitübersetzer kann jetzt auch deutsch: In Zukunft können auch deutschsprachige Skype-Nutzer ihre Anrufe in Echtzeit in fremde Sprachen übersetzen lassen. Erforderlich ist dafür allerdings das Einverständnis der Nutzer zum anonymen Speichern der Gespräche. Bereits Ende 2014 hatte Microsoft das neue Angebot angekündigt und zugleich eine öffentliche Testphase begonnen. Per Blogeintrag wurde nun angekündigt, dass die Echtzeitübersetzung nun auch für deutschsprachige Anwender zur Verfügung steht.

  • APPLE t3n: Massive Sicherheitslücke bei Apple-Geräten: Passwörter von Mac- und iPhone-Nutzern in Gefahr: Sicherheitsforscher haben massive Sicherheitslücken bei Apple-Geräten entdeckt. Aufgrund dieser Lücken, soll es mithilfe manipulierter Apps möglich sein, Passwörter von Mac- und iOS-Nutzern zu stehlen. Apple soll über die nun öffentlich gemachten Schwachstellen bereits seit sechs Monaten Bescheid wissen. Einigen Forschern ist es mehrfach gelungen, mit sogenannter Zero-Day-Attacken Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen und sich Zugriff auf Passwörter sowie Zugangsdaten zu iCloud, E-Mail- und Bankkonten zu verschaffen.

  • BBC heise online: BBC: Streaming-App über Hirnströme bedienen: Der britische Fernsehsender BBC hat nun den Prototypen eines Headsets vorgestellt, mit dessen Hilfe die Nutzer durch Hirnströme ihre Eingaben machen können.Über Elektroenzephalografie (EEG), misst das Headset die Ströme des Nutzerhirns. Bedienen lässt sich damit bislang eine experimentelle App für den BBC-Streamingdienst iPlayer. Bei der App werden den Nutzern die fünf derzeit beliebtesten Sendungen gezeigt, welche jeweils im 10-Sekunden-Takt hervorgehoben werden. Der Nutzer muss sich daraufhin auf das hervorgehobene Programm konzentrieren, damit dieses abgespielt wird. Dazu registrieren kleine Sensoren an Stirn und Ohr einen Schwellenwert bei den Hirnwellen, wodurch der Abspielvorgang startet.

  • URHEBERRECHT Golem.de: EU-Urheberrecht: Wikipedia fürchtet Abschaffung der Panoramafreiheit: Am Dienstag hat der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments einen Entwurf für eine Evaluation der EU-Urheberrechtsrichtlinie beschlossen. Darin finden sich etwa eine Absage an das sogenannte Geoblocking und ein Bekenntnis zum Reformbedarf des Urheberrechts. Von Netzaktivisten werden große Teile des Berichts positiv angenommen. Allerdings sorgt sich Wikipedia um eine faktische Abschaffung der sogenannten Panoramafreiheit, die zur Zeit in den EU-Ländern unterschiedlich geregelt ist.

  • NOKIA t3n: Angriff auf Microsoft: Nokia bestätigt Smartphone-Comeback für 2016: Das finnische Unternehmen Nokia, möchte nach dem Verkauf an Microsoft wieder zurück an alte Erfolgszeiten anknüpfen. Nokia plant, ab 2016 wieder Smartphones zu entwickeln, den Vertrieb soll ein Partner übernehmen. Mit dem Verkauf der Handy-Sparte an Microsoft in 2013, verpflichtete sich das Unternehmen, dem Markt bis zur zweiten Jahreshälfte 2016 fernzubleiben. Nun bestätigte der CEO Rajeev Suri, dass Nokia nach Ablauf der Frist tatsächlich wieder in das Mobile Devices-Segment einsteigen wird. Der Geschäftsführer plant, die Geräte nur zu entwerfen und den Vertrieb an einen Partner abzugeben und den Markennamen über eine Lizenz zur Verfügung zu stellen.

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5 Lesetipps für den 18. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um die Medien von morgen, Krautreporter, ein Unglück nach dem Tracking des Smartphones, die „Titten-Affäre“ und Digitalisierung. Ergänzungen erwünscht.

  • BEFRAGUNG Medien morgen: Wie wir uns informieren werden – die zehn wichtigsten Thesen des „Reuters Digital News Report“: Nie war es einfacher an Medien und Nachrichten zu kommen, als heutzutage. Jedoch ist es für viele Medienunternehmen noch ein harter Weg, bis die den wirtschaftlichen Erfolg erreichen. Eine Online-Befragung des Reuters Institute for the Study of Journalism von rund 24.000 Menschen in zwölf Ländern fand Ende Januar statt. Die zehn wichtigsten Ergebnisse gibt es hier.

  • KRAUTREPORTER Stefan Niggemeier: In eigener Sache: Die Krautreporter und ich: Das Crowdfunding für die „Krautreporter“ endete vor gut einem Jahr. Die damaligen Unterstützer bekommen demnächst Post, ob sie weiterhin Mitglied bleiben wollen. Damit es überhaupt in einer Form weitergehen kann, sind mindestens 6.000 davon nötig. Stefan Niggemeier wird keiner mehr von ihnen sein. Er berichtet über seine sowohl positiven als auch negativen Erfahrungen mit den „Krautreportern“.

  • UNGLÜCK MobileGeeks: Tech vs Zivilcourage: Kanadier trackt gestohlenes Smartphone – und stirbt: Nachdem ein kanadischer Teenager sein Smartphone in einem Taxi liegen gelassen hat, ist es ihm möglich, dieses über eine App zu tracken. Gemeinsam mit einem Verwandten macht er sich auf die Suche und sie stellen die vermeintlichen Diebe. Bei dem Versuch die Fahrertür zu öffnen, wird der Kanadier von mehreren Schüssen niedergestreckt und erliegt den schweren Verletzungen.

  • POLITIK taz: Die Grünen und die „Titten-Affäre“: Ein Politikum auf 140 Zeichen: Nur wenige Sekunden haben dafür gesorgt, dass der Politiker Jörg Rupp auf der Titelseite der BILD-Zeitung gelandet ist. Nachdem am 15. Februar, nach der Wahl in Hamburg, klar war, dass die FDP wieder im Parlament ist, hackte der Kommunalpolitiker ein paar provokante Worte gegen Hamburg’s FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding in die Tastatur und drückt auf „senden“. Obwohl er sich am gleichen Abend über Twitter und in einer E-Mail an Suding entschuldigt, ist die Sache noch lange nicht erledigt.

  • DIGITALISIERUNG Politik Digital: Verwaltungsausbildung: Digitalisierung? Fehlanzeige!: Das neue, mobile Arbeiten revolutioniert die traditionelle Arbeit im Büro. Dabei betrifft die Transformation nicht nur einen sondern alle Wirtschaftssektoren. Die Verwaltung hinkt dem Stand der Technik und somit auch den Möglichkeiten der digitalen Transformation noch hinterher, wodurch Deutschland im Bereich „Digital Public Services“ im europaweiten Ranking nicht sehr erfolgreich abschneidet. Auch der Generationswechsel wird dieses Problem nicht ändern, da Digitalisierung in der Verwaltungsausbildung praktisch gar nicht stattfindet.

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5 Lesetipps für den 17. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um die Vorratsdatenspeicherung, Reuters Werbestrategie, Kommentare, Virtual Reality bei Reddit und die Störerhaftung. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Reuters: SPD-Spitze macht bei Datenspeicherung Druck auf Basis: An sich ist das nur eine kurze Meldung einer Nachrichtenagentur, die auch nur das wiedergibt, was man schon weiß: die SPD-Führung will die Vorratsdatenspeicherung mit aller Gewalt durchsetzen. Relevant wird die Meldung aber durch ein Zitat der SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi, die meint, dass die sich über die Landesverbände schon mehrheitlich dagegen ausgesprochene SPD-Basis doch noch umstimmen lässt, denn die Regierungsbeteiligung wird laut Fahimi höher geschätzt als eine Auslegung des Grundgesetz. Dieses Demokratieverständnis – Macht vor Gesetz – schockiert.

  • DISTRIBUTED & NATIVE ADVERTISING Digiday: Reuters‘ distributed approach to native advertising: Auf Netzpiloten.de verzichten wir auf klassische Werbung und finanzieren uns durch mehrfach gekennzeichnete und immer informativer werdende Advertorials. Dies ist eine Option zur Finanzierung von Journalismus, als Medium müssen wir danach suchen. Dass aber eine Nachrichtenagentur wie Reuters sein Reichweite garantierendes Netzwerk an Medien dazu nutzt, um Unternehmen die Möglichkeit von quasi Distributed Advertorials zu geben, ist neu und diskutabel.

  • KOMMENTARE FAZ: Europäischer Gerichtshof urteilt zu Nutzerkommentaren im Internet: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat mit seiner aktuellsten Rechtsprechung die Verantwortung von Foren-Betreibern für beleidigende Kommentare von Nutzern bekräftigt. Zwar geht es bei diesem Urteil um einen sehr konkreten Fall, dass aber die Betreiber von Portalen und Foren bei beleidigende und unflätige Einlassungen zu Schadensersatz verpflichtet sind, könnte die gesamte im Internet publizierende Branche betreffen.

  • VIRTUAL REALITY Digiday: You can now ‚walk around‘ Reddit using virtual reality: An sich wirkt Reddit wie ein sehr textlastiger und ja vor allem aus Links entstehender Aggregator. Doch mit der App SceneVR kann die Webseite auf der Ebene der virtuellen Realität neu darstellen und somit ein Wahrnehmung des Internets anbieten, die sehr spannend ist. Plattformen für Distributed Content könnten mit diesem Trend eine neue Entwicklung einschlagen und sicher mit diesem Service interessanter machen.

  • STÖRERHAFTUNG Golem: Regierung kippt Verschlüsselungspflicht aus Gesetzentwurf: Die Bundesregierung hat ihren Gesetzesentwurf zur Abschaffung der WLAN-Störerhaftung bei der Europäischen Union zur Notifizierung eingereicht. Aufgrund der heftigen Kritik wurde die Unterscheidung zwischen geschäftsmäßigen und privaten Anbietern gestrichen, ebenso die „anerkannten Verschlüsselungsverfahren“, jedoch nicht die Verpflichtung „angemessener Sicherungsmaßnahmen“, weshalb Kritiker in der aktuellen Fassung trotzdem keinen Fortschritt erkennen.

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5 Lesetipps für den 16. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebooks Rivale Minds, BlackBerry, Google Maps, Rechte im Web und Freifunk der Telekom. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK t3n: Facebook-Rivale Minds will mit Punktesystem und Open Source punkten: Mit ganz besonderen Eigenschaften will Minds User von Facebook weglocken und für sich gewinnen. Das Social Network setzt vor allem auf Sicherheit und Open Source und ist damit laut CEO Bill Ottman momentan das einzige Open-Source-Social-Network, das gut verschlüsselt ist. Auch die beschränkte Reichweite von Facebook, die viele Nutzer verärgert hat, soll es bei Minds nicht geben, hier kann man sich die Reichweite über ein Punktesystem verdienen. Mit kritischen Facebook-Seiten mit zusammen über 1,5 Millionen Fans könnte es Ottman schnell gelingen, eine Reihe von Nutzern für sich zu gewinnen.

  • BLACKBERRY Stern: BlackBerry plant angeblich Android-Smartphone mit Google-Software: Laut ein paar Insidern denken die Kanadier darüber nach, ein neues Smartphone mit der Android-Software von Google zu bestücken. Bisher wurde das Betriebssystem von dem Unternehmen gemieden und hoffte mit den neuen 10er-Modellen Marktanteile zurückzugewinnen, jedoch war das nicht so erfolgreich wie erhofft. Ob BlackBerry mit der Android-Software eine große Konkurrenz für Apple und Samsung darstellen würde, bleibt abzuwarten.

  • GOOGLE Mashable: Google Maps now warns if a store will close before you arrive: Mit der Landkarten-App ist es leicht von einem zum anderen Ort zu kommen, doch was ist, wenn der Zielort dann schon geschlossen hat? Genau dieser Gedanke kam jetzt auch Google, denn die App gibt nun mit einer Warnung, wie „Ihr Ziel könnte zu dem Zeitpunkt, an dem sie ankommen, geschlossen sein“, Bescheid, ob der Ort, den man ansteuert, dann überhaupt noch geöffnet hat.

  • DATENSCHUTZ Stern: EU-Datenschutzreform: Mehr Rechte für Nutzer im Web: In Europa soll es nach zwei Jahrzehnten nun neue Regeln für den Datenschutz im Internet geben. Dadurch erhalten Nutzer einen besseren Schutz und mehr Rechte, was ihre persönlichen Daten gegenüber Google, Facebook und Co. angeht. Die EU-Justizminister einigten sich auf eine umfassende Datenschutzreform. Demnächst können dann die Verhandlungen mit dem Europarlament beginnen, damit die Reform schnellst möglich steht und in ein paar Jahren gültig ist.

  • TELEKOM Bitpage: Deutsche Telekom greift Freifunk Initiative an: Obwohl Wörter wie „frei“ und „kostenlos“ oder „Internet“ und „WLAN“ nicht das gleiche bedeuten, werden sie in einem Video der Telekom, „Mythos kostenloses Internet“, fälschlicherweise synonym benutzt. Freies WLAN beziehungsweise Freifunk wird als Vorhaben angepriesen, das aber nicht realisierbar ist. Wie es in dem Video dargestellt wird, ist es aber gar nicht. So „kostenlos“ sind Freifunk Hotspots wirklich.

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5 Lesetipps für den 15. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um das Silicon Valley, Netzneutralität in den USA, das Blog neu gedacht, Kunst auf Instagram und Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • SILICON VALLEY Wired: From Tech Reporter to Silicon Valley Writer and Back Again: In den USA ist gerade die zweite Staffel der Serie „Silicon Valley“ zu Ende gegangen, die den ganz normalen Alltag eines Startup behandelt. Wie Tim Moynihan auf Wired schreibt, kann man sich manche dieser Geschichten nicht ausdenken, sie müssen einfach echt sein und das sind sie auch. Einer der Drehbuchautoren ist Dan Lyons, der seit Ende der 90er Jahre als Journalist tätig war und über Technologien und Startups publizierte. Moynihan widmet ihm einen interessanten Artikel.

  • NETZNEUTRALITÄT Mashable: Net Neutrality rules roll out to keep Internet a one-lane highway: Seit Freitag gelten in den USA das neue Gesetz für Netzneutralität im Internet. Samantha Murphy Kelly fasst in einem Artikel für Mashable mit sehr vielen Worten den Fakt zusammen, dass jetzt einfach alle Nutzer das Internet gleichberechtigt nutzen können. Das bedeutet Netzneutralität, das ist das Wesentliche worauf es ankommt, und in unserer westlichen Gesellschaft ist dies elementar, damit sich neue Dienste entwickeln und gegenüber etablierten Anbietern behaupten können. Und Nutzer nicht für die Verwaltung eines Mangels an Infrastruktur zahlen müssen.

  • BLOG Medium: Are You Thinking About Your Blog All Wrong?: Auf Medium zeichnet Jay Baer eine interessante Parallele zwischen einem Musikalbum und dem klassischen Blog – beide sind seiner Meinung nach nicht mehr relevant. Wie die Musiksingle bzw. der Download heutzutage relevanter als das Album ist, stellt es sich auch beim Blog dar, der von dem einzelnen Blogbeitrag in der Bedeutung überholt wurde. Und wie bei der Single geht es vor allem auch um die Veramrktung um den Beitrag herum.

  • INSTAGRAM Mashable: How to use Instagram to invest in art: Laut der sogenannten Hiscox-Studie entdecken rund 41 Prozent der Käufer von Kunst bei Online-Aktionshäusern die Plattformen via Social Media. Und diese werden in den sozialen Medien besonders aktiv, wie der interessante Fall des Dänen Peter Ibsen zeigt. James Tarmy stellt seinen Fall auf Mashable vor und wie die Kunstszene sich mehr Verkäufe durch das Internet erhofft. Und wie manche Künstler direkt von Instagram profitieren.

  • TWITTER t3n: „Twitter wird zum BlackBerry im Social-Media-Sektor: Nach dem Abgang von Dick Costolo bei Twitter hat Jack Dorsey als neuer CEO jede Menge zu tun. Die Erhöhung des Zeichenlimits bei Direktnachrichten wird nicht die einzige Veränderung sein. Und das ist auch dringend nötig, wie Harvard-Professor Bill George in einem Fernsehinterview erklärt. Wenn Twitter seine seit fünf Jahren an sich unveränderten Probleme nicht bald löst, drohe Twitter das BlackBerry-Schicksal. Harte Worte, die hoffentlich auch an der richtigen Adresse ankommen.

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5 Lesetipps für den 12. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Virtual Reality im Journalismus, das Filesharing-Urteil des BGH, Netzneutralität, ein Manager-Ranking und Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • VIRTUAL REALITY PBS: Is Virtual Reality the Future of Narrative Journalism?: Ganz so dunkel ist der Medienwandel dann doch nicht immer. Spannend ist es, wenn Leute im Journalismus mal über den Tellerrand schauen und nachdenken, wie denn andere Technologien vielleicht im eigenen Schaffen eingesetzt werden können. Virtuelle Realität ist einer der Trends der Zukunft, weshalb Meg Dalton der Frage nachgeht, ob den virtuellen Realitäten nicht eine mögliche Zukunft des Journalismus sind und was es braucht, um diese Dimension zu erobern.

  • FILESHARING Die Welt: Sieben Fragen und Antworten zum Filesharing-Urteil: Zur Freude der auf Abmahnungen statt Innovationen setzenden Musikindustrie, hat der Bundesgerichtshof in mehreren Filesharing-Fällen die Regeln zur Haftung von Mehrpersonenhaushalten bestätigt (Az.: I ZR 7,19,75/14). Kein gutes Signal für Anschlussinhaber, die entweder ihr WLAN solidarisch auch anderen zugänglich machen oder nicht wissen, wie man ein Netz sichert. Die dpa hat eine Übersicht der wichtigsten Fragen zu dem Urteil zusammengestellt, die Welt.de übernommen hat.

  • NETZNEUTRALITÄT Golem: „Das Internet gehört nicht uns“ stellt ein Netzbetreiber fest: Man kann Monopole nicht mit Monopolen bekämpfen. Eine wichtige Erkenntnis, die auf einer Diskussionsrunde des Verbands VATM auf der Branchenmesse Angacom in Köln entstand. Dienste wie Netflix oder YouTube, die die Infrastruktur der Netzbetreiber nutzen, seien „kein Problem, wenn der stark genug ausgebaut ist, spielt das keine so große Rolle„, erklärte Theo Weirich, Chef von Wilhelm.tel. Deshalb dürfe die Netzneutralität nicht zum Vorteil von großen Telekommunikationsunternehmen wie der Deutschen Telekom geopfert werden. Dies würde kleine Anbieter ausgrenzen und ein Monopol schaffen, unter denen am Ende auch die Kunden leiden werden, die keine Wahl mehr hätten, wenn sie Zugang zu bestimmten Diensten wollen.

  • RANKING Entrepreneur: The 10 Most Influential Leaders in Tech Right Now: Wer sind die einflussreichsten Leute in der Technologie-Branche? Juniper Research hat ein Ranking erstellt, dass auch die Visionen der Kandidaten berücksichtigt, inwiefern sie Innovationen fördern und wie groß ihr persönliches Kapital ist. Microsofts CEO Satya Nadella führt die Liste an, denn Windows Dienste plattformneutral zu gestalten, beeindruckte die das Ranking erstellende Firma. Ansonsten sind natürlich viele Bekannte auf der Liste, wie Uber-Gründer Travis Kalanick (Platz 4), Netflixs CEO Reed Hastings (Platz 5) oder Elon Musk (Platz 9).

  • TWITTER CNET: Snoop Dogg wants to be Twitter’s new CEO: Man könnte fast meinen, Nick Bilton hat seine ganz unterhaltsame Twitter-Biographie zwei Jahre zu früh geschrieben. Stand damals war Jack Dorsey der Unfähige bei dem Microblogging-Dienst und Dick Costolo die wichtige Führungsposition. Jetzt musste Costolo gehen und Dorsey kann sich Hoffnungen machen, wieder zurück in einer mit Macht gesegnete Position zu rücken. Wenn da nicht der Rapper Snoop Dogg wäre, der unter dem Hashtag #SnoopForCEO seine Kandidatur auf Twitter bewirbt. Wem das nicht Meldung genug ist, dem empfehle ich die Analyse von Kevin Kelleher auf PandoDialy und die Zusammenfassung weiterer Änderungen bei Twitter von Molly McHugh auf Wired.com, ansonsten bleibt eigentlich nur abzuwarten, wann Snoop Dog die Geschäfte übernimmt.

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5 Lesetipps für den 11. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Trolle gegen Reddit, Apple Music, Pornhub will ins Weltall, Transparenz in den Medien und Datenhehlerei. Ergänzungen erwünscht.

  • REDDIT The Verge: If this is the beginning of the end of Reddit, then Reddit deserves to die: Reddit setzt zum ersten Mal seine neuen Richtlinien gegen Belästigungen durch und schließt ein paar Subreddits. Der Mob läuft Sturm und spricht von Zensur. Durch Abwanderung wollen sie Reddit jetzt zerstören, wenn es nicht wieder der vermeintlich unkontrollierte Ort wird, der es für viele einmal war. Doch Reddit war nie ein Ort der freien Meinungsäußerung, wie T.C. Scottek in seinem Artikel auf The Verge erklärt. Elitäre Trolle löschten nach eigenen Vorstellungen wie sie wollten. Sollte Reddit nachgeben bzw. den Abgang dieser Trolle nicht verkraften, dann hat es auch nicht verdient, länger zu existieren.

  • APPLE MUSIC t3n: Warum Apple Music erfolgreich werden wird, obwohl es ein minderwertiges Produkt ist: Die hochgelobte Revolution bleibt mit Apple Music aus, findet Moritz Stücker in seinem Kommentar auf t3n zurecht. Das Produkt ist dem wohl bekanntesten Streaming-Dienst Spotify unterlegen und trotzdem erfolgreich sein, denn Apple ist mit seinem iPhones, iPads und diversen Notebooks viel zu groß, um nicht schnell eine relevante Nutzerzahl aufzubauen. Doch das, diese Anmerkung sei mir hier gestattet, kann am Ende dem Thema Streaming allgemein auch nur nutzen, weshalb auch andere Unternehmen grundsätzlich von Apple Vorstoß profitieren werden.

  • PORNHUB Digital Trends: Pornhub wants to film a sex tape in space: Zurzeit gibt es sehr viele Projekte, die ins Weltall wollen. Dazu gesellt sich jetzt auch die Erotikvideo-Webseite Pornhub, die an sich öfters durch ungewöhnliche und teilweise individuelle Ideen auffällt. Pornhub möchte einen Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo starten, um 3,4 Millionen US-Dollar einzunehmen. Ziel ist es, ins Weltall zu fliegen und dort einen Porno zu drehen. Kann man machen.

  • TRANSPARENZ Carta: Vom Nutzen der Transparenz: Transparenz ist kein Selbstzweck, bringt es der österreichische Journalist Konrad Mitschka bei Carta auf den Punkt. Medien, gerade öffentlich-rechtliche, sind im Diskurs um das rechte Maß an Transparenz in zweierlei Hinsicht berührt. Einerseits sollen sie Sachverhalte transparent machen, andererseits selbst transparent sein. Aber es gilt, Asymmetrien zwischen Marktteilnehmern zu verhindern.

  • DATENHEHLEREI Technology Review: Startup will im Dark Web nach gestohlenen Daten suchen: Es ist an sich das „Follow The Money“-Prinzip: ein US-amerikanisches Startup durchsucht das sogenannte Dark Web, also alles was Google im Netz nicht kennt, nach Angeboten für den Kauf von fremden Daten. Ein gutes Zeichen für Datendiebstahl, was dadurch wiederum aufgedeckt werden soll, denn oft wissen Unternehmen gar nicht, dass sie gehackt sind. Das macht diese Daten u.a. so wertvoll. Mit der Erkenntnis eines Angebots können Unternehmen aber schneller Gegenmaßnahmen treffen.

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5 Lesetipps Für den 10. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung in Deutschland und Frankreich, 5G, kreative Webdesigns und Apple Music. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG DEUTSCHLAND Golem.de: Abwehr von Cyberangriffen: Experte hält neue BND-Befugnisse für verfassungswidrig: Sind die neuen BND-Befugnisse zur Abwehr von Cybergefahren und -kriminalität verfassungswidrig? Darüber sind sich Verfassungsrechtler uneins: Während von der einen Seite Bedenken geäußert wird, wird der „Einbezug des Cyber-Raums in die strategische Fernmeldekontrolle“ für angemessen erklärt. Mit einem neuen Gesetz sollen Defizite bei den Geheimdiensten beseitigt werden, gleichzeitig soll dem Auslandsgemeindienst das Recht eingeräumt werden, personenbezogene Daten an Verfassungsschutz und Militärischen Abschirmdienst weiterzugeben. Bis zur 20 Prozent des internationalen Fernmeldeverkehr zwischen Deutschland und dem Ausland darf stichwortartig durchsucht werden.

  • 5G Süddeutsche.de: 5G-Mobilfunk: Wie das Netz klüger werden soll: Der Wettlauf um die Entwicklung der 5G-Technologie hat begonnen. Mit ihr soll das Internet denken lernen und blitschnell werden. Ab 2020 soll das neue System aufgebaut werden und damit – laut mancher Hersteller – eine Vertausendfachung der Geschwindigkeit des mobilen Netzes möglich sein. Kleine Chips sind der zentrale Baustein der 5G-Technik. Derzeit können pro Funkzelle 200 Teilnehmer senden und empfangen, mit den Chips können es 10.000 sein – dazu noch können die Chips überall angebracht werden, wie beispielsweise an Straßenlaternen. Noch gibt es allerdings keinen gemeinsamen Standard, nicht mal LTE ist überall bisher verbreitet.

  • WEBDESIGN t3n: Webdesign, das (sich) bewegt: Diese Webseiten zeigen, wie man bezaubert: Es gibt sie noch, die guten, alten Websiten, welche mit Liebe von Hand erstellt wurden und deren animiertes Webdesign manchmal schon an Kunst grenzt. Zwischen all den Websiten mit ähnlichen Templates sind sie wahre Fundstücke. Die 10 hier gesammelten Webdesigns sind eine bunte Abwechslung und machen großen Spaß zu erkunden. Darunter finden sich beispielsweise der animierte Globus von Airbnb oder auf forbetter.coffee kann man den Weg der Kaffebohne nachscrollen.

  • ÜBERWACHUNG FRANKREICH heise online: Französischer Senat legitimiert geheimdienstliche Massenüberwachung: In Frankreich hat nach der französischen Nationalversammlung auch der Senat für einen Gesetzesentwurf gestimmt, welcher französischen Spionen mehr Möglichkeiten zur Überwachung bietet. Damit sollen die Geheimdienste nicht nur zu Terrorbekämpfung und „Verteidigung der Nation“ auf diverse Daten zugreifen können, sondern auch um gegen „umfassende auslänsische politische Interessen“ vorgehen zu können. Der Gesetzesentwurf ist umstritten, er greift nach Kritikern zu weit in das Grundrecht ein und sei verfassungswidrig.

  • APPLE MUSIC Horizont: Apple Music Kampagne: 4 Gründe, warum sich Spotify & Co warm anziehen müssen: Spotify und Co müssen sich warm anziehen: Ende Juni startet Apple Music. Nichts wird von Apple vorm Einstieg auf dem Markt dem Zufallen überlassen. Autor Marco Saal hat 4 Gründe gesammelt, warum es für die Wettbewerber jetzt eng wird. Erstens bringt Apple Music alles mit, was ein überzeugener Streaming-Service braucht. Zum zweiten richtet sich der Dienst an eine deutlich größere Zielgruppe, von der „klassische“ Streaming-Dienste weit entfernt sind. Drittens ist das Marketing – wie man es gewohnt ist – gigantisch und als letzter Punkt: Die Apple-Kundschaft ist ans Bezahlen gewöhnt.

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5 Lesetipps für den 9. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um stürzende Roboter, die WLAN-Router der Zukunft, Beamer aus Pizzaschachteln, Pebble Time und die WWDC. Ergänzungen erwünscht.

  • DARPA SPIEGEL ONLINE: Darpa Robotics Challenge: Stürzende Roboter: Wer Bilder von der Roboterweltmeisterschaft gesehen hat, dem dürfte danach wohl klar sein, dass es noch etwas dauern wird, bevor Roboter eine tragende Rolle in unserem Leben spielen werden. Statt Eleganz und Überlegenheit demonstrieren die Roboter in einem knapp einminütigen Video vom Roboter-Wettbewerb der amerikanischen Militär-Forschungsbehörde Darpa, vor allem Hilflosigkeit. Sie stolpern, sie straucheln, sie stürzen. Beinahe bedauernswert, aber auch wirklich lustig anzusehen.

  • WWDC DIE WELT: Entwicklerkonferenz: So renoviert Apple die Betriebssysteme OS X und iOS: Gestern fand die diesjährige Entwicklerkonferenz WWDC von Apple in San Francisco statt. Der iPhone Hersteller präsentierte unter anderem Software-Updates für die Betriebssysteme iOS und OSX, diese erhalten zum jährlichen Update eine Menge neuer Funktionen. Apple-Chef Tim Cook und seine Mitarbeiter möchten, dass alle Geräte noch enger ineinandergreifen und das die Betriebssysteme iOS und OSX noch mehr miteinander verschmelzen. Außerdem erhält die Apple Watch seinen ersten Anstrich, mit diversen Software-Updates.

  • MARKETING t3n: Pizza zum Filmabend: Geniale Marketing-Aktion macht Pizzaschachtel zum Beamer: Pizza Hut hat in Hongkong durch eine geniale Marketing-Aktion auf sich aufmerksam gemacht. Das Unternehmen lieferte Pizzaschachteln aus, die sich auch als Beamer für einen gemütlichen Filmabend nutzen lassen.Und das ganz unkompliziert. Nach dem entfernen der Pizza muss ein vorperforiertes Loch geöffnet werden, dahinter wird eine mitgelieferte Linse geklemmt. Jetzt braucht der Kunden nur per QR-Code eine App von Pizza Hut herunterzuladen, einen bereitgestellten Film auswählen und das Smartphone in den Pizzakarton stellen. Voila fertig ist der Beamer aus der Pizzaschachtel.

  • PEBBLE heise online: Apple lässt Pebble Time in den App Store: Mit der neuen iOS-App “Pebble Time Watch“ sind jetzt auch iPhone-Nutzer in der Lage, ihre Pebble Time Smartwatch in Betrieb zu nehmen. Da die App knapp zwei Wochen lang in Apples Zulassungsprüfung feststeckte, konnten iPhone-Nutzer ihre Uhr bislang nicht nutzen. Nachdem sich der Hersteller öffentlich beklagte, erfolgte dann kurze Zeit später die Freischaltung de Software. Seit Ende Mai wurden 24.000 Exemplare der Pebble Time an Frühbesteller verschickt. Außerdem seien inzwischen 47.000 der 57.000 Kickstarter-Vorbestellungen produziert und sollen bis Ende des Monats versendet werden.

  • WLAN-Router t3n: Da ist Energie in der Luft: WLAN-Router der Zukunft soll dein Smartphone aufladen: Es klingt zwar noch nach Zukunftsmusik, allerdings könnte sich das bald ändern. US-Forscher arbeiten zur Zeit an einem System, bei dem der WLAN-Router in der Lage sein soll, Smartphones und andere elektronische Geräte drahtlos aufzuladen. Bisher gelang es den Forschern Strom und Daten gleichzeitig zu übertragen, über eine Distanz von etwa 8 Meter. Angeblich ist dafür nicht einmal ein neuer Router nötig. Bei älteren Modellen müsste lediglich ein Firmware-Update gemacht werden, damit diese funktionieren.

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5 Lesetipps für den 8. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um das Urteil gegen den Blogger Badawi, die App „Hound“, den Instagram-Account der Bundeskanzlerin, HackerOne und iTunes-Neuerungen. Ergänzungen erwünscht.

  • BADAWI heise online: Hartes Urteil gegen saudischen Blogger Badawi bleibt bestehen: Das Urteil von 10 Jahren Haft, 1000 Peitschenhieben und 240.000 Euro gegen den saudischen Blogger Raif Badawi bleibt bestehen. Das höchste Gericht in Saudi-Arabien hat das Urteil bestätigt und damit dem Blogger das letzte Rechtsmittel um die Strafe zu umgehen genommen. International wurde das Urteil stark gerügt. Badawi war 2012 verhaftet wegen seiner liberalen Ansichten und Kritik an der saudischen Religionspolizei verhaften worden. Verurteilt wurde er allerdings für die vermeintliche Beleidigung des Islams. Öffentlich bekam er bereits im Januar die ersten 50 Peitschenhiebe, aus gesundheitlichen Gründen sind bisher keine weiteren vollzogen worden. In Saudi-Arabien folgt die Rechtssprechung einer Sharia-Interpretation.

  • HOUND t3n: So fantastisch könnten Siri, Cortana und Google Now sein: Demo zeigt das Potenzial von Sprachassistenten: Die neue App „Hound“ zeigt die Zukunft im Umgang mit Sprachassistenten, wie zum Beispiel Siri, Cortana oder Google Now. Während Siri schon Beziehungen zu Seriencharacteren eingegangen ist (Raj aus „Big Bang Theory“), kann sie auch sehr witzig und ironisch antworten, beispielsweise wenn man sie mit „Hi, Cortana“ oder „OK, Google“ anspricht. Die Spracherkennungsapp „Hound“ wurde jetzt in einer YouTube-Demo vorgestellt und sie geht noch einen Schritt weiter als ihre Kollegen: Zwar verfügt Hound noch nicht über Humor und Ironie, allerdings schafft die App es Fragenketten der Reihe nach zu beantworten und nachträgliche Ergänzungen zu berücksichtigen. Noch ist Hound nicht öffentlicht verfügbar.

  • BUNDESKANZLERIN SPIEGEL ONLINE: Merkel auf Instagram: Angriff von russischen Trollen: Der neue Instagram-Account der Bundeskanzlerin wird massiv von russischen Trollen zugespamt. Neben harmlosen Bildern von der Bundeskanzlerin spamen diese meist auf kyrillischer Schrift die Kommentare zu – das Social Media Team der Bundeskanzlerin ist machtlos. Nur wenige Mitarbeiter sind der russischen Sprache mächtig. Nach anfänglichen Versuchen, alle Texte zu übersetzen, werden jetzt alle Kommentare, welche nicht in englischer oder deutscher Sprache verfasst sind gelöscht, das allerdings komplett händisch. Andere deutschsprachigen Usern fällt das auch auf und sie rufen zum kommentieren in deutscher Sprache auf. Die russischen Accounts bestehen meist nur aus dem Benutzernamen, daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um gezielte Trollaccounts handelt.

  • HACKERONE NYTimes.com: HackerOne Connects Hackers With Companies, and Hopes for a Win-Win: HackerOne verbindet Unternehmen mit Hackern und versucht somit, eine Win-Win-Situation für alle zuschaffen. 2011 entwarfen zwei dänische Hacker eine List mit 100 High-Tech Unternehmen, die sie gerne hacken würden. Schnell fanden sie verwundbare Stellen bei Facebook, Google, Apple, Microsoft, Twitter und 95 anderen Systemen. Daraus ist jetzt ein Unternehmen entstanden, welches versucht das Melden von Fehlern für die Hacker lukrativer und attraktiver zu machen, als das Verkaufen der Schwachstellen auf dem Schwarzmarkt. Während bisher viele gemeldete Fehler weiterhin von den Unternehmen ignoriert oder nicht genug honoriert worden sind, versucht HackerOne das nun zu ändern und hat damit großen Erfolg.

  • ITUNES DIE WELT: WWDC: Apple baut Musikdienst nach Vorbild von Spotify um: Apple ist mit seinem iTunes Music Store mit Abstand Marktführer, musste aber in den letzten Jahren zusehen, wie Musikstreaming-Dienste wie Spotify immer kräftiger zulegen. Nach 12 Jahren werden jetzt Neuerungen auf einer Entwicklerkonferenz präsentiert: Das neue Konzept wird Spotify ähneln, Lieder werden also gestreamt. Es wird aber keine werbeunterstütze Kostenlos-Version geben. Allerdings sind die Versuche, den Dienst günstiger als Spotify anbieten zu wollen, gescheitert. Gegen eine Gebühr von circa 10 Euro oder Dollar soll der Dienst verfügbar sein und auch auf Android-Smartphones funktionieren. Des weiteren wird wohl ein Ausblick auf die neuen Versionen von iOS und OSX gegeben, wobei der Fokus auf Verbesserungen und nicht auf neuen Funktionen liegen wird.

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5 Lesetipps für den 5. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Drohnen per Mobilfunk, einen Flight-Tracker für Bus und Bahn, die WWDC und Popcorn Buzz. Ergänzungen erwünscht.

  • NASA SPIEGEL ONLINE: Nasa will Drohnen von Mobilfunktürmen aus kontrollieren: Wie es scheint strebt die Nasa eine Zukunft an, in der der Himmel voller Drohnen ist. Einem Zeitungsbericht zufolge, arbeitet die Raumfahrtbehörde zusammen mit Verizon an einem System zur Flugsicherung für unbemannte Fluggeräte. Der britischen Zeitung The Guardian zufolge, haben die beiden Unternehmen bereits im vergangenen Jahr eine Vereinbarung getroffen. Gemeinsam soll erkundet werden, ob Mobilfunktürme für die Kommunikation und Kontrolle von unbemannten Fluggeräten genutzt werden können. Laut dem Guardian stehen für das Projekt 500.000 Dollar bereit. Bereits in diesem Sommer soll es demnach erste Tests geben.

  • TRAVIC DIE WELT: In Echtzeit: Das ist der Flight-Tracker für Bahnverbindungen: Für Flugverbindungen gibt es bereits zahlreiche Apps, mit dessen Hilfe man live den Verkehr in der Luft verfolgen kann. Auch für die Schifffahrt gibt es Live-Tracker und bei Fahrdienste lässt sich auf dem Handy die Anfahrt des bestellten Fahrzeugs auf dem Stadtplan verfolgen und mit dem Fahrer in Kontakt treten. Nur bei den öffentlichen Verkehrsmittel bleibt man während des Wartens in Ungewissheit. Mit der Website Travic soll sich das nun ändern. Die Seite greift nämlich von Verkehrsbetrieben veröffentlichte Daten ab und macht daraus einen Live-Tracker. Somit werden Zug- und Busfahrten und sogar Fähren in Städten Europas, Nordamerikas, Brasiliens, Israels, Australiens, Neuseelands und Japans live auf der Landkarte angezeigt

  • MEDIENUMSÄTZE Horizont: PWC-Prognose: Medienumsätze steigen um jährlich 5 Prozent / Internetwerbung wird TV überholen: Experten prognostizieren, dass in den kommenden fünf Jahren die globalen Umsätze in der Unterhaltungs- und Medienbranche um durchschnittlich 5,1 Prozent pro Jahr zulegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Global Entertainment and Media Outlook, den Pricewaterhouse Coopers jährlich vorlegt. Den größten Sprung sollen demnach die digitalen Medien machen. Bezüglich der Werbeausgaben prognostizieren die Experten, dass Internetwerbung TV-Werbung bis 2019 überholen wird. Insgesamt sollen die Erlöse in der Unterhaltungs- und Medienbranche zwischen 2014 und 2019 von 1,74 auf 2,23 Billionen US-Dollar steigen, dabei ist das Wachstum regional sehr unterschiedlich.

  • WWDC CNET: Apple’s 2015 developers conference: What we expect: Am 8. Juni beginnt Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2015 in San Francisco. Mehr als 5.000 App-Hersteller werden bei der zweistündigen Keynote am Monat anwesend sein. Normalerweise nutzt Apple die WWDC Keynote um neue Features und Versionen von iOS und Mac OS X vorzustellen, was dann aber tatsächlich alles an Neuerungen präsentiert wird, bleibt vorerst Tim Cooks Geheimnis. Nachdem bereits eine Ankündigung der neuen Generation von Apple TV zurückgezogen wurde, wird dieses Jahr mit der Vorstellung von iOS 9 und OS X 10.11 gerechnet.

  • POPCORN BUZZ t3n: Mit bis zu 200 Menschen gleichzeitig plaudern: Popcorn Buzz bietet kostenlose Gruppengespräche: Die Macher der Whatsapp-Alternative Line-Messenger, haben für Android eine VoIP-Telefonkonferenz-App mit dem Namen Popcorn Buzz vorgestellt. Mit der App sollen bis zu 200 Menschen gleichzeitig an einem Gruppengespräch teilnehmen können. Die Nutzung der App ist zudem völlig kostenfrei. Vor allem zeichnet sich die App durch ihre einfach Bedienung aus. Wenn man ein Gruppengespräch starten möchte, wählt man zunächst einen passenden Titel und läd anschließend die Teilnehmer per Link zu dem Gespräch ein. Der Link lässt sich über E-Mail oder die üblichen Social-Media-Kanäle versenden.

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5 Lesetipps für den 4. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Buyable Pins auf Pinterest, AppleTV, Politwoops, Uber und das Ende von Google+. Ergänzungen erwünscht.

  • PINTEREST PandoDaily: Pinners’ Delight: Buyable pins are coming to Pinterest (But no sex toys allowed): Pinterest führt kaufbare Pins ein und wird damit zu einem E-Commerce-Unternehmen. Damit wird es möglich sein, Sachen direkt über Pinterest zu kaufen. Für Apple User wird das schon ab Ende Juni verfügbar sein, Android wird später folgen. Pins von bestimmten Verkäufern werden einen kleinen blauen Button erhalten, welcher den Nutzer direkt in das Zahlungsverfahren via Stripe oder ApplePay leitet. Das ist für Amerikas Unternehmen eine großartige Neuigkeit, genauso wie für kleine Läden, welche auf Kunden setzten, die Markenketten vermeiden. Allerdings werden Sex-Spielzeuge wahrscheinlich ausgeschlossen sein.

  • APPLE TV Golem.de: Heimautomation: Apple TV wird offiziell das Zuhause für Homekit: Für das neue Homekit von Apple wird die Fernseh-Set-Top-Box AppleTV als Zentrale fungieren. Sobald der User die Steuerung über das Internet nutzt, ist die Box notwendig. Befindet sich das Smartphone selbst in der Nähe der Geräte jedoch nicht. Damit soll sich sowohl die Steckdose, als auch Heizung und Rolladen und mehr via Siri steuern lassen, sofern die kompatible Hardware vorhanden ist. Dazu wird erwartet, dass Apple eine neue Generation des AppleTV vorstellt.

  • POLITWOOPS TNW: Twitter hid behind its developer agreement to shut Politwoops down, and it could get messy: Politwoops sammelt gelöschte Tweets von Politikern auf seiner Website, und benutzt dabei einen API. Das gefällt Twitter allerdings nicht: In einem veröffentlichten Statement erklärt das Unternehmen, dass sie den Dienst herunterfahren. Allerdings betont Twitter, dass die Absichten hinter der Website (Transparenz in der Politik zu schafen und zivile Technik und Daten zu nutzen, um sie den Wählern zugänglich zu machen) zu unterstützen. Laut Autor gibt es die Möglichkeit der Screenshots, welche auch automatisiert erstellt werden können und von Twitter erlaubt ist. Vielleicht wäre das ja eine Zukunftsoption für Politwoops.

  • UBER CNET: Uber celebrates its fifth birthday with optimism: Uber sieht an seinem fünften Geburtstag der Zukunft sehr optimistisch entgegen. „Wenn wir so viel in fünf Jahren erreichen konnten, stellt euch nur vor was wir in den nächsten fünf Jahren schaffen können.“, so Ubers CEO Travis Kalannick. Uber begann in San Francisco 2009, die App verbindet private Fahrer mit Kunden. Mittlerweile operiert das Unternehmen in 300 Städten in 58 Ländern und ist 41.2 Milliarden Dollar wert. Allerdings wurde Uber in einigen Städten stark wegen seiner erhöhten Gebühr kritisiert, genauso wie in vielen Ländern die rechtliche Lage gerade überprüft wird.

  • GOOGLE+ t3n: Das leise Ende von Google : Google lässt Hinweise auf das Social Network verschwinden: Still und heimlich lässt Google immer mehr Hinweise auf Google+ verschwinden. Bisher hatte Google immer abgestritten, das Soziale Netzwerk einstellen zu wollen. Zuerst trat der Google+-Manager Vic Gundotra zurück. Anschließend gestand der Chefdesigner mit den Worten „I fucked up“ den Misserfolg von Google+ ein. Google Links zu den Nutzerprofilen wurden aus Suchergebnissen, von der Homepage und von Gmail entfernt. Unter dem Usernamen wird man nicht mehr auf das Profil geführt, sondern es öffnet sich ein Drop Down-Menü. Auch aus den Google+ Notifications wurden Googe Notifications. Der Start des von Google+ losgelösten Fotodienst Google Photos ist ein weiterer Indiz. Abzuwarten ist nun, wie es weitergeht.

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5 Lesetipps für den 3. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um den Cyberangriff auf den Bundestag, Windows 10, die SEO-Erfolgsfaktoren, die NSA und Apples HomeKit. Ergänzungen erwünscht.

  • CYBERANGRIFF SPIEGEL ONLINE: Cyberangriff auf Bundestag: Experten vermuten russische Täter: Der Spionageangriff auf das Datennetz des Bundestags ist allem Anschein nach das Werk russischer Profi-Hacker. Deutschen Sicherheitsbehörden liegen inzwischen offenbar deutliche Indizien vor, die auf eine Urheberschaft russischer Cyberspione hindeuten. Deutschen IT-Experten soll es mittlerweile gelungen sein, ein für die Attacke genutztes Spähprogramm zu identifizieren. Die Programmstruktur des Trojaners, ähnelt stark einer Schadsoftware, welche bereits 2014 bei einem Cyberangriff auf ein deutsches Datennetz zum Einsatz kam.

  • WINDOWS DIE WELT: Windows 10: Microsoft gibt neue Details preis: Zu dem am 29. Juli erscheinenden Windows 10, wurden von Microsoft nun unter anderem die Systemanforderungen, Funktionen und Preise bekanntgegeben. Für den Großteil der Windows-Nutzer wird das Update auf die neue Version gratis sein, da sich Windows 7 und Windows 8.1 ein Jahr lang auf die kommende Windows-Version aktualisieren lassen. Die regulären Preise für die neue Version des PC-Betriebssystems stehen mittlerweile auch fest.Für die Privatnutzer-Version Windows 10 Home fallen 120 Dollar an, während die für gewerbliche Nutzer gedachte Version Windows 10 Pro bei 200 Dollar liegt. Für Deutschland gibt es zwar noch keine Preise, diese dürften aber ähnlich aussehen.

  • SEO t3n: Alle SEO-Elemente auf einen Blick: Das Periodensystem der Rankingfaktoren 2015: Der amerikanische SEO-Blog Search Engine Land, veröffentlicht seit 2011 regelmäßig eine Grafik, die das Periodensystem der SEO-Erfolgsfaktoren darstellen soll. Die Grafik bietet eine einfach zu verstehende Übersicht der wichtigsten Faktoren. Dazu zählen sowohl Onpage- als auch Offpage-Faktoren. Vergleicht man die aktuelle Version der Grafik mit der letzten Version von 2013, fällt auf, dass sich die Gewichtung einiger Faktoren verändert hat. Zusätzlich sind drei neue Faktoren dazugekommen, welche die Search Engine Land durch eine Umfrage unter SEO-Experten ermittelt hat.

  • NSA Politik Digital: Vorbild USA: Dem Geheimdienst Grenzen aufzeigen: Da der US-Senat sich nicht auf eine Verlängerung der zeitlich befristeten Spähprogramme einigen konnte, musste die NSA nun am Sonntagabend das massenhafte Abgreifen von Telefondaten einstellen. In Deutschland kann man von derartigen Einflussmöglichkeiten in die Arbeit des Bundesnachrichtendienstes nur träumen. Die parlamentarische Kontrolle des Bundesnachrichtendienstes fällt in Deutschland eher sparsam aus.

  • APPLE Digital Trends: 5 Products Compliant with Apple HomeKit on Sale: Vor genau einem Jahr hatte Apple bereits seine Smart-Home-Plattform HomeKit angekündigt, jetzt stehen die ersten Produkte vor der Tür. Aus dem Gerücht, dass die ersten Apple HomeKit Produkte noch diese Woche kommen, ist Realität geworden. Wie also wird Apple es ermöglichen, das eigene Haus zu kontrollieren? Bei den Produkten zum Debüt der Smart-Home-Plattform von Apple, handelt es sich unter anderem um Beleuchtung,Thermostate und Sensoren.

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5 Lesetipps für den 2. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Netzpolitik, Politik via Facebook, Google+, Informationsfreiheit und die Macht von Screenshots. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK t3n: Das Elend der deutschen Digitalpolitik: In seiner aktuellen Kolumne auf t3n.de zeigt der ehemalige Netzpiloten-Projektleiter Andreas Weck anhand der Vorratsdatenspeicherung und Forderung nach Netzneutralität, dass die deutsche Digitalpolitik seit Jahren feststeckt. Bewegt sich etwas, geht es in eine katastrophale Richtung, siehe Vorratsdatenspeicherung. Passiert nichts, siehe Netzneutralität, wird aus dem Mangel ein zu lukratives Geschäftsmodell für Telekommunikationsanbieter. Eine Verbesserung ist nicht in Sicht.

  • FACEBOOK Digital Trends: Millennials Depends On Facebook For Political News: Hmm, was soll man zu einer Studie sagen, nach der über 61 Prozent der Facebook nutzenden Millennials ihre politischen Informationen über das soziale Netzwerk beziehen? Zum einen dachte man ja, dass die da gar nicht mehr sind, sondern das Profil ähnlich einem Ausweis nur pflichtbewusst mit sich rumschleppen, zum anderen hat man den Millennials ja ein allgemeines Desinteresse an Politik unterstellt, und außerdem ist der Newsfeed jawohl der schlechteste Ort im Internet, um sich über etwas relevantes zu informieren. Die Studie ist auf die USA beschränkt, aber auch auf dieser Seite des Atlantiks macht sie mich ratlos.

  • GOOGLE GoogleWatchBlog: Quo Vadis – Wie geht es mit Google+ weiter?: „Googles Problem mit Google+ ist, das man es vielleicht mittlerweile als ungeliebtes Stiefkind betrachtet, aber eben auch nicht ohne klar kommt„, fasst Jens Minor seine lesenswerte Zusammenfassung der möglichen Zukunft des sozialen Netzwerkes zusammen. Google braucht Google+, es kann/sollte/muss ein attraktiver Ort sein, an dem den eigenen Nutzern die Möglichkeit gegeben wird, Profile mit persönlichen Daten zu füllen und den Stream mit anderen Diensten von Google zu befüllen.

  • INFORMATIONSFREIHEIT Politik Digital: Informationsfreiheit mit Ausnahmen: Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) ist eine gute Idee gewesen. Bürger erhielten den Zugang zu staatlichen Informationen, die für sie relevant waren. Der Staat wurde etwas transparenter, zumindest auf dem Papier. Die versprochene „Kultur der Transparenz“ ist dann doch nicht eingetreten, denn nach wie vor sind deutsche Amtsstuben alles andere als mitteilungsfreudige Orte. Eine Reaktion darauf war die Initiative FragDenStaat, mit denen sich Alexander Löser von Politik Digital über den dringenden Kulturwandel im Umgang mit Informationen unterhalten hat.

  • SCREENSHOT 500ish Words: The Power of the Screenshot: Nein. Nein. Ja. Vielleicht. Ich werde mir immer unsicherer, ob ich sogenannte Screensho(r)ts wirklich mag. Das Ende des Bloggings bedeuten sie bestimmt nicht, aber diese nicht durchsuchbaren Fotos von Texten, die nebenbei quasi auch noch das digitale Heiligtum des Links zerstören, sind einfach eine irgendwie falsche Art von Kommunikation. Und doch nutze ich Screenshots genauso wie M.G. Siegler, beispielsweise bei Tickets oder Offline-Karten. Aber Texte zu screenshorten und dann zu teilen, würde ich wiederum nicht machen. Was meint Ihr? Daumen hoch, Daumen runter?

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5 Lesetipps für den 1. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um das kommende Platzen der VC-Blase, EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager lehnt neue Regulierung ab, Google fördert Barrierefreiheit und forscht für mehr Sicherheit. Ergänzungen erwünscht.

  • VENTURE CAPITAL TechCrunch: Who Will Be Hurt Most When The Tech Bubble Bursts? Not VCs.: Die Blase bläht sich weiter auf. Vieles erinnert in diesen Tagen an die DotCom-Blase, auch heutzutage werden Startups und Ideen offensichtlich überbewertet, viel Geld wird investiert. Nicht immer sieht es so aus, als ob sich das Investment lohnen wird. Manish Goyal und Bharat Ramnani haben auf TechCrunch die aktuelle Blase erklärt und warum am Ende nicht die Investoren den Kürzeren ziehen werden, wenn die Blase platzt, sondern die Gründer und Mitarbeiter in den Startups.

  • REGULIERUNG Spiegel Online: EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager lehnt neue Regulierungsgesetze ab: Wenn es um die großen nicht-europäischen Internet-Unternehmen geht, hört man selten etwas vernünftiges von der europäischen Politik. Bei einem national denkenden EU-Digitalkommissar wie Günther Oettinger auch nicht sehr verwunderlich. Seine Kommissionskollegin, EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, legt da schon mehr Kompetenz an den Tag und weist Forderungen nach einer Regulierung marktbeherrschender Internet-Unternehmen erst einmal zurück.

  • JOURNALISMUS taz: „Ich nenne sie Kopolitiker“– ein Politikwissenschaftler über Journalisten: Journalisten mischen sich auf undurchsichtige Art in die Politik ein, sagt der Politikwissenschaftler Thomas Meyer im Interview mit taz-Chefredakteurin Ines Pohl. Seine These: Klassische linke Themen spielen in den Redaktionen heutzutage keine Rolle mehr – die Entpolitisierung wächst. Junge Journalisten schreiben also lieber über das neue Lifestyle-Startup, dessen Dienste sich nicht jeder leisten kann, statt die mangelhafte/ungerechte Steuer- und Sozialpolitik der Bundesregierung. Ein Umstand, der auch zu Protesten wie die der Pegida-Bewegung führte. Interessante Gedanken zu Journalismus in einer vermeintlich postideologischen Gesellschaft.

  • BARRIEREFREIHEIT Heise Online: Google.org spendet 20 Millionen US-Dollar für Barrierefreiheit: In den letzten Wochen hat unsere Autorin Anna-Maria Landgraf viel über Barrierefreiheit im Internet recherchiert und dazu Artikel verfasst. Fazit aller Beiträge war, dass viel mehr getan werden muss, damit das Netz barrierefreier wird. Google.org will dieses Ansinnen mit dem Projekt „Google Impact Challenge: Disability“ fördern – dazu stellt das Unternehmen 20 Millionen US-Dollar zur Verfügung, wie Daniel AJ Sokolov auf Heise.de schreibt.

  • SICHERHEIT Wired: Can Google’s Future-Lab Finally Kill the Password?: Im Blog der US-Wired stellt Brian Barrett die Versuche von Google dar, für mehr mobile Sicherheit auf dem Smartphone zu sorgen, in dem das Passwort abgeschafft wird. Neuer Schlüssel zum mobilen Vergnügen soll die MicroSD-Karte werden (viele von uns werden sich wohl neue Smartphones kaufen müssen, mein aktuelles Android-Gerät hat beispielsweise keinen Slot dafür), die durch feine Sensoren zu einer Art digitalen Fort Knox werden. Das Smartphone erkennt quasi seinen Besitzer an seinem einzigartigen Wesen. Und Google dann natürlich auch.

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5 Lesetipps für den 29. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Startups, Netzpolitik, Datenschutz und Netzkultur. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZKULTUR Kleinerdrei: Es kann ein wenig lauter werden: Über das Diskutieren im Netz: Intoleranz im Netz ist bei vielen ein präsentes Thema, wenn es um die Kommunikation im Internet geht. Hasserfüllte Kommentare, Beleidigungen und harte Diskussionen gehören leider nicht mehr der Seltenheit an. Aber gehört es auch manchmal dazu, dass der Ton in einer Diskussion etwas umschlägt? Ist es überhaupt möglich, in jedem Gespräch freundlich und fokussiert zu bleiben?

  • ÜBERWACHUNG Frankfurter Allgemeine: TV-Kritik: Supernerds: Was passiert mit uns bei der Digitalisierung?: In einer TV Kritik des Feuilleton der Frankfurter Allgemeine wird der „Supernerd-Überwachungsabend“ des WRDs genauer unter die Lupe genommen. In dieser Sendung ging es um ein Multimediales Experiment, bei dem den Zuschauern vermittelt werden sollte, wie präsent die Überwachung und das Sammeln von Daten in der Zeit der Digitalisierung geworden sind. Hierfür sollten die Zuschauer vor Ort digital „ausgezogen“ werden.

  • STARTUP Gründerszene: Fruit Salad Tonight: Wie zwei Weltenbummler dazu kamen, eine Sexspiel-App zu entwickeln: Bei einer App mit dem Namen „Fruit Salad Tonight“ würde man wohl kaum an eine App für Erwachsene denken. Doch bei der App, welche die beiden Backpacker Ting Wong und Dominic Bräunlein zusammen entwickelten, handelt es sich um eine App, welchen Paaren Sex-Spiele näherbringen soll. So wollen sie verhindern, dass Sex in einer Beziehung zu etwas alltäglichem wird und spannend und aufregend bleibt.

  • NETZPOLITIK Politik Digital: VDS: Späte Kritik von Datenschützerin Voßhoff: Am Dienstag, dem 26.05.2015, hielt Andrea Voßhoff, die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, einen Gastvortrag an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort forderte sie die Aufwertung ihrer Behörde. Um ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen benötige sie mehr Geld, mehr Personal und mehr Kompetenzen. Auf den aktuellen Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung ging sie nicht ein. Auf Nachfrage verwies sie auf eine später veröffentlichte Stellungnahme.

  • DATENSCHUTZ Datenschutzbeauftragter: E-Health-Gesetz: Digitales Gesundheitswesen in der Kritik: Am 27.05.2015 hat das deutsche Bundeskabinett das E-Health-Gesetz beschlossen. Dieses Gesetz soll dafür sorgen, dass eine umfassende digitale Infrastruktur im Gesundheitswesen geschaffen wird. Maßnahmen hierfür sind unter Anderem ein eigenes Datennetz für Patientendaten sowie die Einführung einer elektronischen Krankenakte. Bisher können Patienten laut dem Entwurf nicht entscheiden, ob ihre Daten gespeichert werden sollen. Dieser Umstand sorgt für starke Kritik.

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5 Lesetipps für den 28. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Google I/O, Cortana, Rundfunkbeiträge, GoPro und den Smartphone-Markt. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE: Horizont.net: Google-Entwicklerkonferenz I/O: Auf der Suche nach neuen „Ponytricks“ beim Geldverdienen: Bei der Produktvielfalt von Google kann es schon mal passieren, dass man den Überblick verliert. Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz Google I/O, die am heutigen Donnerstag in San Francisco beginnt, könnte sich die Liste an Produkten und Projekten noch etwas erweitern. Programmierer von Smartphone- und Tablet-Apps erwarten, dass sich das Investment von rund 800 Dollar pro Karte lohnen dürfte. Alle gehen davon aus, dass Google Details zur kommenden Android-Version vorstellt.

  • CORTANA: SPIEGEL ONLINE: Cortana: Microsoft bringt App für iOS und Android: Microsoft plant seinen digitalen Assistenten Cortana künftig auch unter iOS und Android nutzbar zu machen. Seit einiger Zeit arbeitet Microsoft bereits daran, Windows 10 näher an die konkurrierenden Mobil-Betriebssysteme Android und iOS heranzuführen. So soll man etwa auch die Apps der Konkurrenz ohne großen Aufwand auf Microsoft-Smartphones lauffähig machen können. Umgekehrt soll mit dem Start von Windows 10 der digitale Assistent auch für Android und iOS verfügbar sein.

  • RUNDFUNKBEITRAG: Golem.de: Digitalisierung: Studie fordert Ende von Rundfunkbeiträgen und ARD/ZDF: Deutschland verfügt über den teuersten und größten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt, wie es in einer Studie heißt. Die Gründe der Schaffung stammen noch aus dem analogen Zeitalter, allerdings wachsen die Einnahmen aus den Rundfunkbeiträgen und das Angebot der Sender mit Ihnen. Nun fordert eine Studie die Abschaffung der Beiträge und die Privatisierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Zudem wird das Auflegen eines Fonds aus den Privatisierungserträgen gefordert, der Sendungen von öffentlichem Interesse finanzieren soll.

  • GOPRO: CNET: GoPro turns focus to drones, virtual reality: GoPro plant zwei neue Produkte, mit denen das Unternehmen in die Märkte für Drohnen und Virtual Reality eingeführt wird. Der Kamerahersteller für Abenteuerlustige plant noch dieses Jahr ein Produkt mir sechs Kameras zu veröffentlichen, welches in der Lage sei sphärische Inhalte einzufangen, sagte GoPro CEO Nick Woodman am Mittwoch, während einem Interview auf der Bühne der Recode Code Konferenz im kalifornischen Rancho Palos Verdes. Die Produkte seien Teil der Bemühungen von GoPro, in weiter Geschäftszweige zu expandieren.

  • SMARTPHONE: heise online: Wachstum im Smartphone-Markt verlangsamt sich: Nach den Einschätzungen von Marktforschen zu urteilen, flacht das einst so explosive Wachstum der Smartphone-Absätze deutlich ab. Für dieses Jahr rechnet die Analysefirma IDC mit einem Absatzplus von 11,3 Prozent auf rund 1,45 Milliarden Computer-Handys. Letztes Jahr hat es noch einen Zuwachs von 27 Prozent gegeben. Grund dafür sei unter anderem eine Sättigung im weltgrößten Smartphone-Markt China. Dort dürften die Verkäufe in diesem Jahr nur um 2,5 Prozent steigen. Das dürfte auch das Absatzwachstum von Android-Geräten bremsen.

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5 Lesetipps für den 27. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Snapchats Börsengang, BuzzFeeds neues Lab, Podcasts, Apples Design und Slack. Ergänzungen erwünscht.

  • SNAPCHAT DIE WELT: Fotodienst Snapchat will an die Börse gehen: Snapchat will an die Börse. Die App ist bis zu 19 Milliarden Dollar wert. Mitgründer und Chef Evan Spiegel sagt, dass der Börsengang notwendig sei, um unabhängig zu bleiben. Allerdings ist der Zeitraum für den Börstenstart noch unbekannt. Anfang des Jahres startete Facebook noch den Versuch, das Unternehmen aufzukaufen, jedoch lehnte das Snapchat Management das Angebot für drei Milliarden Dollar ab. Täglich hat die App 100 Millionen Nutzer, von denen 65 Prozent auch selber Fotos verschicken.

  • BUZZFEED WIRED: BuzzFeed Founder Launches New Lab for Open-Source Invention: BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti startet ein neues Open Source Lab für neue Ideen und Erfindungen rund um Journalismus-Technologie. Neue Tools und Technologien, welche Journalismus und die Berichterstattung unterstützen werden als Open Source entwickelt und von 5 Spezialisten weiterentwickelt. Das Ziel des Lab ist es, verrückte neue Ideen zu kreieren, oder wie der Bureau Chef meint: „Screw it. Let’s fly drones.“. Diesen Sommer noch will BuzzFeed Hacker, Journalisten, Ingenieure und Künstler einladen, um deren Ideen zu sammeln. Daraus soll das ein Team zusammengestellt werden, um in dem Lab zu arbeiten.

  • PODCAST SWR2 DOKUBLOG 26.05.2015 Radio und Podcast? Da geht noch was: Sind Podasts lediglich ein Zweitverwertungskanal oder geht da noch mehr? Der Podcast galt als Vehikel einer neuen individualisierten Audiokultur, aber der prognostizierte Wandel ist nicht eingetroffen. Gerade erst hat der WDR 5 einige Podcasts aus Kostengründen eingestellt. Allerdings sollten gerade für öffentlich-rechtliche Sender Podcasts zur Pflichtveranstaltung werden, aus zwei Gründen: Zum Einen ist die Nachfrage gar nicht so gering, zum anderen ist die Kompetenz beim Radio vorhanden, muss also auch genutzt werden. Medien wie Spotify und Soundcloud setzten zunehmend verstärkt auf Podcasts. Zusammenfassend geht es darum, dass wir umschalten sollen, in das Ökosystem Internet.

  • APPLE Horizont: Jony Ive: Der Mann, der es zum Chief Design Officer bei Apple brachte: Jony Ive ist die Schlüsselfigur des Designs der Apple-Geräte. Dieser wurde jetzt zum Chief Design Officer befördert und wird sich damit in Zukunft mehr um das Design der Apple-Stores kümmern und weniger um das Tagesgeschäft. Allerdings wird Ive weiterhin die Verantwortung für das gesamte Apple-Design haben, so Apples Chef Tim Cook. Ive war ein enger Vertrauter von Apple-Gründer Steve Jobs. Ende der 90er Jahre befreite der CDO mit seinem Designkonzept für den iMac das Unternehmen aus der Krise. Auch im aktuellsten Betriebssystem sind Ives Einflüsse deutlich. Auch die Gestaltung des iPods kam aus Ives Feder.

  • SLACK Digiday: Slack is the new favorite tool of newsrooms: Slack ist das neue Lieblingstool der Redaktionen. Der Gruppenchat wird überwältigend in den Verlagen angenommen. Beispielsweise die New York Times: Hunderte von Nutzern posten täglich tausende Nachrichten auf Slack, es existieren über 200 Slack-„Channels“ für diverse Gruppierung innerhalb des Unternehmens. Slack ermöglicht eine verbesserte Zusammenarbeit auch über die eigene Abteilung hinaus, genauso wie es die Transparenz innerhalb der Unternehmenshierarchie vereinfacht. Vox-Media beispielsweise hat einen direkten Channel zur Kommunikation mit dem CEO des Unternehmens. Allerdings besteht das Risiko, dass eine zu häufige Nutzung von Slack die Produktivität senkt. Auch in der Redaktion der Netzpiloten wird Slack mit Begeisterung genutzt.

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5 Lesetipps für den 26. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die neue App „Super“, Googles I/O-Konferenz, Snapchat, Facebooks Instant Articles und iOS 9. Ergänzungen erwünscht.

  • SUPER  heise online: Social-Media-Messenger: Twitter-Gründer Stone versucht es mit „Super“ noch einmal: Nachdem seine App „Jelly“ gescheitert ist, möchte er es nochmal versuchen: Die neue App „Super“ von Twitter-Mitgründer Biz Stone ist eine Form der elektronischen Informationsübermittlung, Nutzer sollen damit kurze Sätze und Statements mit anderen teilen. Der Gründer hat künstlerische Ansprüche für die App, das Ergebnis soll verrückt und spaßig aussehen. Ein Kunstwerk soll von den Menschen geschaffen werden, und das einfach und unkompliziert. Dabei könne „Super“ durchaus mit einer AR-Oberfläche versehen werden. „Jelly“ war gescheitert, da sie laut Stone den Menschen nicht genug Spaß gemacht hat. Die App wurde hauptsächlich für Hausaufgaben und Matheprobleme verwendet, daraus habe nichts größeres werden können.

  • I/O TNW: Google I/O 2015: What you should expect: Googles jährliche Entwicklerkonferenz I/O steht vor der Tür: Konsumenten können hier schon einen kleinen Einblick gewinnen, was in einigen Monaten auf ihren Smartphones los sein wird. Android M wird nicht vor Herbst verfügbar sein, wenn die neuen Nexus-Geräte vorgestellt werden. Wofür das M steht, ist immer noch unklar, aber dass es Fingerprint-Sensoren unterstützt ist ziemlich sicher. Über Chrome gibt es bisher kaum Gerüchte, außer dass es wohl einen gößeren Fokus auf mobil geben wird. Weiter wird es um die neue Chromcast-Hardware gehen, um die Android Wear und um Smart Home.

  • SNAPCHAT Digital Trends: Snapchat Is 75% of Chat Data Traffic, Says Vodafone: Snapchat hinterlässt eine riesige Datenspur: Mittlerweile verbraucht die App 75 Prozent der Instant Messanging Daten in Großbritannien. Januar hatte Snapchat sein Discover Feature vorgestellt, eine Sammlung von Medienpartnern, welche via Snapchat Video-Kontent anbieten. Etwas über einem Monat nach dem Start von diesem, hatte sich der Datenverbrauch von Snapchat-Usern bereits vervierfacht, von 100MB/s auf 400MB/s. 14 Prozent aller mobilen Internetnutzer sind aktive Snapchat-User (Großbritannien, USA und Irland). Allerdings steht Snapchat einer weiteren Herausforderung in Großbritannien gegenüber: Der gerade wiedergewählte Ministerpräsident Cameron möchte alle Apps verbieten, welche Nutzerdaten verschlüsseln. Zu diesen würde Snapchat gehören.

  • INSTANT ARTICLES taz.de: Instant Articles auf Facebook: Zu mächtig, um es zu ignorieren: Bild.de und Spiegel Online sind bei den Facebook Instant Articles dabei. Allerdings ist dies nicht für alle ein Grund zur Freude. Instant Articles ist eine Funktion, in denen Medien nicht mehr einen Link zu ihren Inhalten posten, sondern diese komplett auf Facebook veröffentlichen. Diese können mit Videos, animierten Grafiken und Bilderstrecken unterlegt sein. Mit dabei sind neben den deutschen Seiten, der Guardian und BBC aus Großbritannien und New York Times, National Geographic, NBC und Buzzfeed aus Amerika. Der größte Vorteil wird sein, dass die Artikel deutlich schneller laden, als externe Inhalte. Allerdings sehen sich einige Verleger zu der Kooperation gezwungen, da Facebook einfach zu mächtig sei, um es zu ignorieren.

  • IOS 9 Golem.de: Apple: iOS 9 soll auch auf alten Geräten flüssig laufen: Bisher mussten Besitzer von älteren Apple-Geräten mit jedem Update von iOS, vor allem wenn es um Versionssprünge geht, große Performance-Einbrüche befürchten. Damit soll bei iOS 9 nun Schluss sein, denn die neue Version soll auch auf zum Beispiel dem iPhone 4S aus dem Jahr 2011 und dem iPad 2 aus dem Jahr 2012 flüssig laufen. iOS 9 wird vorraussichtlich auf der Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni vorgestellt. Um diesen Plan umzusetzen, wird zunächst eine Kernversion entwickelt, welche auf allen Geräten flüssig läuft. Darauf aufbauend werden zusätzliche Funktionen integriert, bei denen noch bezweifelt wird, ob sie allen Hardwre-Modellen zur Verfügung stehen werden. Unbestätigte Berichte sagen für iOS 9 auf Tablets einen Splitscreen-Modus vorraus.

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5 Lesetipps für den 22. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Windows 10, Android, bionische Prothesen, Facebook und die Vorratsdatenspeicherung. Ergänzungen erwünscht.

  • WINDOWS heise online: Microsoft beginnt mit Feinschliff an Windows 10: Microsoft hat im Rahmen der Veröffentlichung einer weiteren Vorabversion von Windows 10 bekanntgegeben, dass ab künftig nur noch weniger große Veränderungen stattfinden werden. Es wird stattdessen zunehmend die Veröffentlichung im Sommer vorbereitet. Obwohl Sie fehlerhaft ist, hat sich Microsoft dazu entschieden, die Vorabversion zu veröffentlichen, nachdem das bei einer Umfrage bei Twitter die Mehrheit forderte. Erhältlich ist die aktuelle Vorabversion daher bislang nur als Update einer älteren Vorabversion.

  • ANDROID DIE WELT: Was plant Google für die nächste Android-Version?: Android Lollipop ist nach Angaben von Google noch nicht einmal auf zehn Prozent aller Geräte angekommen und schon spekuliert das Internet über einen möglichen Nachfolger. Das nächste Google-Betriebssystem dürfte aller Voraussicht nach Android M heißen. Experten spekulieren, dass Google sich mit Android M darauf konzentriert, verschiedene eHome-Geräte wie den firmeneigenen Thermostat Nest und den Rauchmelder Nest Protect miteinander zu verbinden. Nachdem auf der Google I/O 2014 bereits Android Auto vorgestellt wurde, wodurch der Nutzer sein Smartphone per Schnittstelle mit der Unterhaltungselektronik im Wagen verbinden kann, geht Google mit Android M angeblich noch einen Schritt weiter und plant, dass Betriebssystem direkt ins Auto zu integrieren.

  • BIONIK Digital Trends: Mind-controlled Bionic Prosthetics Announced: Ein Durchbruch in Sachen Bionik steht bevor und alles beginnt mit Gedankenkontrolle. Am Mittwoch gab es zwei Meldungen von zwei verschiedenen Laboren, die beide die neue Generation in Sachen Prothesen einläuten. Eine per Gedanken gesteuerte Prothese, die den Nutzern ermöglicht Aktionen auszuführen, nur indem sie darüber nachdenken. Diese Form von gedankengesteuerten Prothesen, dürfte die Prothetik einen Schritt näher daran bringen, mit dem Gehirn Signale direkt an das künstliche Körperglied zu senden um die Bewegung zu steuern. Bekannt unter dem Begriff Modulare Prothesen oder MPLS, ist es möglich, dass diese Technologie in Zukunft noch weiter entwickelt wird.

  • FACEBOOK SPIEGEL ONLINE: Facebook: Klagen gegen Gefällt-mir-Buttons: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat sechs Unternehmen abgemahnt, da diese den „Gefällt-mir“-Button von Facebook auf ihren Websites eingebaut haben. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass beim Aufruf der Seiten das soziale Netzwerk automatisch und ohne dessen ausdrückliche Einwilligung Daten über das Surfverhalten des jeweiligen Kunden empfange. Ebenfalls wird kritisiert, dass der Nutzer von der Verwertung seiner Daten für Werbezwecke bei dieser Methode nichts mitbekomme. Wie es in einer Mitteilung heißt, fordern die Verbraucherschützer nun von den Unternehmen, dass diese die Schaltfläche datenschutzkonform umstellen.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise online: Anwälte und Journalisten laufen Sturm gegen neue Vorratsdatenspeicherung: Eigentlich möchte Justizminister Heiko Maas mit seinem neuen Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung Berufsgeheimnisträger schützen. Allerdings halten diese das Konzept für unzureichend. Der Referentenentwurf aus dem Bundesjustizministerium für eine neue Vorratsdatenspeicherung, wurde von Berufsgeheimnisträgern wie Rechtsanwälten oder Pressevertretern strikt zurückgewiesen. Dieser sieht vor, dass anlasslos aufbewahrte Verbindungs- und Standortdaten dieser Berufsgruppen nicht „verwendet“ werden dürfen. Die Betroffenen hingegen, halten diesen Schutz für löchrig.

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5 Lesetipps für den 21. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Loom-Mitgründer Jan Senderek, sich irrende Algorithmen, Publishing, Spotify und Social Media im Wahlkampf. Ergänzungen erwünscht.

  • STARTUP t3n: Wie ein Kölner Student zum Valley-Millionär wurde: „Loom“ ist ein deutsches Startup, das es mithilfe des Elite-Accelerator Y Combinator nach oben geschafft hat. Mitgründer Jan Senderek hat es an Dropbox verkauft und ist damit nur vier Jahre nach der Universität bereits IT-Millionär. Eine lesenswerte Geschichte, die aber durch die Gestaltung von t3n-Redakteur Moritz Stückler noch einmal aufgewertet wird. Inhalt sowie Design beeindrucken.

  • ALGORITHMUS PandoDaily: Flickr’s and Google’s algorithms are behaving badly: Algorithmen sind heutzutage eine wesentliche Grundlage für eigentlich alles im Digitalen. Wir vertrauen ihnen, aber was ist, wenn sie falsch liegen? Auf Flickr haben Algorithmen Bilder mit falschen Tags versehen – einige davon sind rassistischer Natur. Ähnliches ist Google passiert, denn bestimmte Suchergebnisse, ebenfalls rassistisch, und vor allem durch das Nutzungsverhalten ausgelöst, von dem der Algorithmus lernt.

  • PUBLISHING Digiday: How digital publishers measure their influence: Früher konnte Verlage sich noch damit rühmen, vielleicht das „meist zitierte“ Medium zu haban. In Zeiten digitalen Contents lässt sich das auch für Dritte gut nachvollziehen, zugleich hat das Messen der Reichweite und des Einflusses eine neue Bedeutung bekommen. Doch wie denken Verlage darüber? Lucia Moses hat für Digiday ein halbes Dutzend Verleger gefragt, wie sie ihren Einfluss messen.

  • SPOTIFY Wired: Spotify Wants to Fill an Entertainment Gap That Isn’t There: Manchmal ist man einfach zur falschen Zeit am falschen Ort, so wie vielleicht Spotify. Das schwedische Startup expandiert und möchte bald auch Videos und Podcasts in seiner Streaming-App anbieten. Damit schließt das Unternehmen eine Unterhaltungslücke, die nicht existierte, wie es Issie Lapowsky treffend ausdrückt. Und das könnte das größte Problem werden, denn mit Apple bekommt Spotify einen sehr starken Gegner. Apple verdient im Gegensatz zu Spotify übrigens Geld und könnte den längeren Atem haben, auch wenn Spotify auch spannende Kooperationen setzt.

  • SOCIAL MEDIA Hamburger Wahlbeobachter: Social Media im Bürgermeisterwahlkampf – Deal-Breaker oder Game-Changer?: In einem Gastbeitrag beim Hamburger Wahlbeobachter schreiben Markus Mueller und Thomas Widenka über den von Ihnen verantworteten Online-Wahlkampf für Marian Schreier (SPD), der am 01. März 2015 im Alter von 25 Jahren in der Stadt Tengen zum jüngsten hauptamtlichen Bürgermeister Deutschlands gewählt wurde. Anders als in Kommunalwahlkämpfen üblich, spielten Online-Kanäle in Schreiers Kampagne eine entscheidende Rolle.

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5 Lesetipps für den 20. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, selbstfahrende Autos, Twitter bei Google, mobile Adblock und Google Maps auf der Smartwatch. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise online: Vorratsdatenspeicherung 2.0: Grundrechtsverletzung mit Zuckerguss: Verfassungsrechtler Ulf Buermeyer hat für Heise Online den Entwurf der Bundesregierung zur „Speicherpflicht für Verkehrsdaten“ bewertet. Dabei fällt das Urteil eindeutig aus: Soviel Mühe in dem Gesetzesentwurf stecken, er hat deutliche Schwächen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass es keine überzeugenden Gründe für die Speicherung von Verkehrs- und Standortdaten gibt. In Deutschland ist seit dem Ende der Vorratsdatenspeicherung keine Kapitulation vor dem Verbrechen der Fall gewesen. Auch der Richtervorbehalt wird in vielen Punkten einfach ausgehebelt und ist damit nicht mehr notwendig. Genauso wenig ist der Entwurf irgendwie verhältnismäßig und ein massiver Eingriff in die Grundrechte der BürgerInnen. ??

  • NISSAN Digital Trends: Nissan Self Driving Car | News, Specs, Rumors: Nissan hat angekündigt, 2020 selbstfahrende und autonome Autos auf die Straße bringen zu wollen. Aktuell arbeitet der Autohersteller mit der NASA an einer selbstfahrenden Technologie. Während Google die ersten, selbstfahrenden Autos diesen Sommer vorstellen möchte, steckt Nissan mehr Vorbereitung in die Technologie. Ab nächstem Jahr wird eine Stau Pilot Funktion verfügbar sein, die im Stop-and-Go-Verkehr Gas, Kupplung und die Bremsen kontrolliert. Audi arbeitet an einer ähnliche Technologie. 2018 soll es Nissan-Autos dann möglich sein, Spuren zu wechseln und Objekten auszuweichen. Nissan möchte keine neue Linie auf den Markt bringen, die Technologie soll entweder als Option oder als Standard in allen Modellen eingeführt werden.

  • TWITTER t3n: Twitter wieder bei Google: So sehen die Tweets in der Suchmaschine aus: Twitter ist nun wieder bei Google verfügbar. In der mobilen, englischen Version werden Tweets in die Suchergebnisse eingebettet. Bald soll das Feature für den Desktop und internationalen Markt folgen. Die lange Vorlaufzeit ist begründet mit dem neuen Format für die Einbindung von Inhalten: sucht man nun etwas, werden einem vorgeschlagene Tweets im Karusselformat angezeigt. Durch diese kann man einfach blättern und diese mit einem Klick in der Twitter-App anzeigen lassen. Momentan werden noch Verfeinerungen vorgenommen. Für Twitter könnte die Präsenz auf der Suchmaschine den Zugang zum Massenmarkt ermöglichen und verbessern.

  • ADBLOCK Digiday: Publishers beware: ad blocking has gone mobile: Adblocking ist nun auch mobil verfügbar: Während schon lange möglich ist, ungewünschte Werbung von seinem Desktop verschwinden zu lassen, gab es für Smartphones bisher keine gute Lösung, auch wegen offensiven Schritten von Google und der Schwierigkeit der Herstellung einer App dafür. Mobile Adblocker sagen, dass mobile Werbung die Batterielaufzeit der Smartphones verkürzt, eine unmenge an Daten sammelt und mit einigen Privatsphäre-Problemen zu kämpfen hat. Für Publisher ist das allerdings eine schlechte Nachricht, da sie ohnehein schon Probleme haben, mobil Profit zu machen.

  • GOOGLE MAPS GWB: Google Maps am Handgelenk: Update bringt die volle Kartenansicht auf Android Wear-Smartwatches: Das neue Update der Google Map-App ermöglicht nun eine volle Kartenansicht auf Android Wear-Smartwatches. Neben kosmetischen Veränderungen wurde auch die volle Unterstützung eingeführt. Dazu ist die aktuell noch sehr fehleranfällige aktuellste Version der Android Wear notwendig, welche derzeit nur die LG Watch Urbane hat. Wie gewohnt kann man nun seine Umgebung auf einem Kartenausschnitt begutachten, oder eine Route planen. Bisher waren nur Informationen wie etwa die Routenplanung möglich. Die Navigation ist unkompliziert und funktioniert, wie man es gewohnt ist. Allerdings soll die App sehr unstabil sein und einige Probleme machen.

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5 Lesetipps für den 19. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die ganz großen Themen unserer Zeit: Google, Netzneutralität, Periscope, Geld und den Medienwandel. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Wall Street Journal: Can Google Outsell Amazon and eBay?: In den nächsten Wochen möchte das Suchmaschinenunternehmen Google laut einem Artikel des „Wall Street Journal“ einen „Kaufen“-Button in der mobilen Suche einbauen. Klingt erst einmal nach einer guten Idee im Wettbewerb mit Amazon und Ebay, was aber noch lange nicht heißt, dass es klappt. Wenn aber, dann dreht Google am ganz großen Rad und wird den Online-Handel mächtig vorantreiben.

  • NETZNEUTRALITÄT Techdirt: European Mobile Networks Plan To Block Ads, Not For Your Safety, But To Mess With Google: Letzte Woche wurde über die Pläne von europäischen Telekommunikationsanbietern berichtet, mobile Werbung auf Smartphones und Tablets zu blocken. Was in erster Linie sehr nutzerfreundlich aussieht, und nur nebenbei eine Möglichkeit der Finanzierung von Journalismus verhindert, ist eigentlich nur ein Versuch, Geld von Google zu erpressen und die Freiheit im Internet ein Stück weiter einzuschränken. Mike Masnick bringt das wie gewohnt gut auf den Punkt.

  • PERISCOPE The Independent: Periscope keeps videos, and can edit and transmit them after they’ve been deleted: Der Titel hat Ihnen schon verraten, dass es sich in dem Artikel um die Livestreaming-App Periscope handelt. Hätte ich Ihnen aber über die in dem Artikel behandelten Probleme des Unternehmens erzählt, hätten sie sicher nicht gewusst, um welches Startup es sich handelt. Bestimmt nicht mal, ob der Artikel überhaupt aus diesem Jahr ist. Periscope speichert die angeblich verschwindenden Livestreams seiner Nutzer auf seinen Servern, und muss gerade sehr viel gegen Pornographie und Urheberrechtsverletzungen tun. Kommt Ihnen das alles bekannt vor? Wie so bei jedem Startup der vergangenen fünf Jahre, die auf von Nutzern generierte Inhalte setzen? Genau, mir auch.

  • GELD Mitteldeutsche Zeitung: Dänemark verabschiedet sich vom Bargeld: Sebastian Wolff schreibt über eine aktuelle Entwicklung in Dänemark, die auch die hiesige Diskussion um Bargeld wieder anfachen wird: Dänische Händler haben jetzt die freie Wahl, ob sie Bargeld überhaupt noch annehmen oder auf elektronische Bezahlung bestehen. Was auch Ökonomen fordern, ist der Albtraum von (deutschen) Datenschützern. Doch die Verbreitung bargeldloser Bezahloptionen wird steigen, wie PayPal-Deutschland-Chef Arnulf Keese mir im Interview erklärte.

  • MEDIENWANDEL American Journalism Review: News Partnerships Increase in Digital Age: Auf der Website des American Journalism Review schreibt Martha Hamilton über eine interessante Entwicklung im Journalismus: Kooperationen zwischen Redaktionen nehmen zu. Ein Grund dafür sind die finanziellen Einsparungen der letzten Jahre, denn oft fehlt es auch genug eigenem Personal. Sich aber aus seiner vertrauten Umgebung herauszugehen, mit anderen zu unterhalten und Alternativen kennenzulernen, ist zugleich auch die Grundlage für Innovationen, wie Hamilton an bekannten Beispielen aufzeigt.

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5 Lesetipps für den 18. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um das Versagen der Merkel-Regierung, Verantwortung auf YouTube, Streaming, den Medienwandel bei Condé Nast und Lyft. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: Das große Merkel-Versagen: Thorsten Denkler hat den Text geschrieben, der rückblickend wohl das Ende der Regierung von Angela Merkel bedeuten könnte. Es ist der Text, der in klaren Worten aufzeigt, dass sämtliche Affären dieser Bundesregierung, immer auch Merkel-Affären waren. Mit dem Unterschied, dass sie jetzt zum ersten Mal, durch die direkte Verantwortung des Bundeskanzleramts für den Bundesnachrichtendienst, sich nicht aus der Verantwortung stehlen kann. Es wird wohl ein Abgang mit einem großen Knall.

  • YOUTUBE Broadmark: Verantwortung durch Reichweite: Mit großer Reichweite geht auch eine gewisse Verantwortung einher. Diese an Spidermans Motto orientierte Aussage mag in ihrer Logik selbstverständlich sein, doch gerade in den Medien muss darum jeden Tag neu gekämpft werden. Auf YouTube ist dies nicht anders, weshalb dieser Meinungsbeitrag von Lisa Haala auf Broadmark ein sehr wichtiger Text für eine Community ist, die oft in sehr jungen Jahren „was mit Medien“ machen, ohne je darüber nachgedacht zu haben, was das bedeutet.

  • STREAMING Fast Company: Why I’m Giving Up Streaming Music And Going Back To MP3s: Jared Newmans Abgesang auf Streaming-Dienste hat mich mein eigenes Musiknutzungsverhalten hinterfragen lassen. Mit dem Ergebnis: Streaming von Musik kann sehr nützlich sein. Während ich früher versuchte, alles auf MP3 zu bekommen und Stunden damit verbrachte, die Dateien mit Informationen zu versehen, zu ordnen und zu sichern, höre ich heute viel bewusster Musik und wenn mir etwas gefällt, dass ich gestreamt habe, kaufe ich mir die Vinyl (die entweder via Amazon auch gleich als MP3 kommt oder bei Erwerb in einem Plattenladen dann von mir digitalisiert werden muss). Newman mag mit seiner persönlichen Beobachtung Recht haben, doch das habe ich auch mit meiner persönlichen Beobachtung. Die Nützlichkeit von Diensten kommt daher, wie sie genutzt werden.

  • MEDIEN Digiday: Digital drives culture change at Condé Nast: Während die klassische Zeitung wohl dem Untergang geweiht ist, was auch das Verhalten der meisten Presseverlage erklärt, haben Magazine wohl eine vielversprechende Zukunft als Printprodukte vor sich, was man wiederum auch am Verhalten dieser Verlage erkennt. Condé Nast ist ein internationales Beispiel dafür, welches Bob Sauerberg im Interview mit Ricardo Bilton verdeutlicht. Hier lohnt sich der Kulturwandel noch, den die Digitalisierung ausgelöst hat und er wird mit gut begründetem Optimismus angegangen.

  • LYFT Handelsblatt: US-Großanleger Icahn investiert in Uber-Konkurrenten Lyft: Geld soll ja angeblich glücklich machen, aber wenn es dir der New Yorker Finanzinvestor Carl Icahn gibt, kann dies bezweifelt werden. Icahn, der milde gesagt als ungemütlich gilt, hat für 100 Millionen US-Dollar Anteile am Uber-Konkurrenten Lyft erworben. Das Unternehmen wird jetzt mit etwa 2,5 Milliarden US-Dollar bewerten (Uber: 41 Milliarden US-Dollar). Bemerkenswert ist dies, da es nicht Icahns Art ist, in Startups zu investieren. Das Geschäftsmodell beider Unternehmen wird als äußerst lukrativ angesehen.

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5 Lesetipps den 13. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Wikileaks, Facebook und die Instant Articles, Lobbyismus und Youtube gegen die Gema. Ergänzungen erwünscht.

  • WIKILEAKS NSA-Ausschuss im Bundestag: Wikileaks veröffentlicht Mitschriften – taz.de: Das Enthüllungsportal Wikileaks hat ein 1380 Seiten umfassendes Protokoll des NSA-Untersuchungsausschusses des Bundestages veröffentlicht. Dieses beinhaltet Zeugenaussagen von Mai 2014 bis zum Februar 2015. Betroffen sind nur Mitschriften aus öffentlichen Sitzungen des Ausschusses, welche bisher nicht öffentlich zugänglich waren. Laut Wikileaks-Gründer Julian Assange „hat die Öffentlichkeit das Recht, die Arbeit dieses Untersuchungsausschusses zu verstehen.“

  • YOUTUBE Youtube verliert gegen Gema vor Gericht: Sperrtafeln sind unzulässig – Digital | STERN.DE: Dass sich Youtube und die Gema in Deutschland nicht ausstehen können, ist gemeinhin bekannt. Wahrscheinlich hat jeder schon einmal die verhasste Sperrtafel bei Youtube gesehen, die besagt, dass die Rechte der Musik nicht von der Gema eingereicht wurden. Diese Sperrtafel wurde nun vom Landesgericht München als unzulässig erklärt, da er die Gema in eine schlechtes Licht rücken würde.

  • JOURNALISMUS heise online: Spiegel und Bild veröffentlichen Artikel direkt auf Facebook: Facebook hat nun offiziell das Feature „Instant Articles“ implementiert. Das bedeutet, dass nun komplette Artikel über Facebook hochgeladen und angesehen werden können. Diese Funktion solle vor allem mobilen Nutzern helfen, schneller Artikel zu laden. In Deutschland werden Bild.de und Spiegel Online das neue Feature nutzen. Sowohl die Geschäftsführerin von Spiegel Online, Katharina Borchert als auch Julian Reichelt, Chefredakteur bei Bild.de, sprechen sich sehr positiv über die neue Funktion aus.

  • LOBBYISMUS Politik Digital: Ein Radar für mehr Durchblick im Lobbydschungel: Heutzutage gibt es überall in der Politik Lobbyisten, welche versuchen, ihren eigenen Standpunkten in der Politik durch Studien oder persönliche Gespräche Gewicht zu verleihen. In der Gesellschaft gilt Lobbyismus als verpönt, da oftmals kleinere Interessensgruppen ignoriert werden. Die drei Journalisten Dominik Wurnig, Jan Schneider und Michael Hartlep entwicklten ein Browser-Add-On, um den Einfluss der Lobbyisten auf die Politik zu verdeutlichen: das Lobbyradar.

  • FACEBOOK Politik Digital: Facebooks Politik des (Nicht-)Löschens: Facebook ist aus dem heutigen Leben kaum noch wegzudenken. Doch oftmals kommt es in dem sozialen Netzwerk zu Äußerungen oder ähnlichem, welche über alle Grenzen schlagen, zum Beispiel schwere Beleidigungen oder extremistische Kommentare. Dem Netzwerk wird nun vorgeworfen, nicht stark genug gegen solche Beiträge vorzugehen. Außerdem wird sich darüber beschwert, dass oft die Nutzer selbst sich um die Beseitigung solcher Inhalte kümmern müssen.

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5 Lesetipps für den 12. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die Buchpreisbindung für E-Books, Computerspiele, die Störerhaftung, Slack und eine neue Suche auf Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • BUCHPREISBINDUNG Tagesspiegel: Sigmar Gabriel will eine Buchpreisbindung auch für E-Books: Die ganze letzte Legislaturperiode über muss der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel gesehen haben, wie die Bundesregierung am Digitalen verzweifelte, offensichtlich nichts vom gerade entdeckten Neuland verstand und sich für jedes von diversen Lobby-Vereinen ins Ohr gesetzte Vorhaben eine Ohrfeige abholte. Am Ende waren auch alle Initiativen wirkungslos. Ich verstehe deshalb nicht, wieso er jetzt als Bundeswirtschaftsminister da weiter macht, und jetzt eine Buchpreisbindung für E-Books durchsetzen will. Urusla Weidenfeld ist in ihrem Kommentar ähnlich ratlose, findet aber deutliche Worte über den Unsinn.

  • COMPUTERSPIELE The Next Web: Why we need violent video games: Der ehemalige Lehrer und Bildungsaktivist Greg Toppo hat ein Buch über Computerspiele geschrieben und wie sie Kinder smarter machen. Im Interview mit The Next Web über das Buch erklärt er auch den Sinn von gewalttätigen Computerspielen und warum wir diese nicht einfach verbieten sollten.

  • STÖRERHAFTUNG Süddeutsche.de: Schluss mit der Störerhaftung für offene Wlan-Netzwerke: Auf Sueddeutsche.de erklärt Prof. Dr. Thomas Hoeren noch einmal die Geschichte und Absurdität der Störerhaftung, ein deutsches Rechtskonstrukt, durch das Betreiber offener Wlan-Netzwerke riskieren, für die Rechtsverstöße Dritter abgemahnt zu werden. Diese juristische Grauzone muss endlich geklärt werden, findet Hoeren, und kommentiert den aktuellen Gesetzgebungsprozess.

  • SLACK Backchannel: Shut Down Your Office. You Now Work in Slack.: Um die schnelle Verbreitung von etwas zu vergleichen, dass sehr schnell sehr vielen Leuten etwas Unverzichtbares wird, sind oft Vergleiche zu Drogen passend. Bei den meisten Drogen ist das zumindestens für mich nur reine Theorie. Sollte demnächst der Vergleich angestellt werden „…so gut wie Slack“, wüsste ich schon, was gemeint ist. Dieses an sich simple Stück Software hat meinen Büroalltag erobert, fast täglich begegnen mir neue euphorische Nutzer. Der Blogpost von Scott Rosenberg ist dafür ein gutes Beispiel.

  • FACEBOOK PandoDaily: Facebook’s testing a search feature meant to trap both readers and publishers: Mit einem neuen Tool versucht Facebook weiterhin ein allumfassendes Internet zu werden, das Nutzer nicht verlassen müssen, und welches für die Medien interessanter wird. Mit einer neuen Suche sollen auch Artikel innerhalb von Facebook gefunden werden, Nutzer müssten dann nicht mehr mit einer Suchmaschine oder News-Aggregator ihrer Wahl auf die Suche nach Content gehen. Dies erhöht die Kontrolle über die Distribution von Informationen noch einmal ungemein.

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5 Lesetipps für den 11. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Russlands Silicon Valley, Netflix-Gründer Reed Hastings, Kreativität am Arbeitsplatz, digitale Bildung und künstliche Intelligenz. Ergänzungen erwünscht.

  • RUSSLAND Foreign Policy: The Short Life and Speedy Death of Russia’s Silicon Valley: Vor sechs Jahren wollte die russische Regierung ein eigenes Silicon Valley aufbauen. Jetzt wurden die Pläne offiziell beendet. Die in Russland vorherrschende Korruption in der Verwaltung, die Abwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften und Präsident Wladimir Putin (nicht in dieser Reihenfolge) haben ihren Teil dazu beigetragen.

  • NETFLIX FAZ: Netflix-Gründer Reed Hastings im Gespräch: Netflix-Gründer Reed Hastings war die Tage mal wieder in Berlin und hat mehreren Medien Interviews gegeben, u.a. auch der Wirtschafstredaktion der Frankfurter Allgemeine. Es ging neben der Zukunft des Fernsehens auch um seine Arbeitsphilosophie. Außerdem erfährt die Leserschaft, dass Hastings mal eine mit dem Fuß bedienbare Computermaus entwickeln wollte und warum daraus nichts wurde.

  • KREATIVITÄT Welt.de: Matilda, seit Jahren mit dem immer gleichen Outfit: Die 27-jährige Schwedin Matilda Kahl arbeitet in New York und hat etwas gemacht, dass Männer auf der ganzen Welt jede Tag machen, dass aufgrund ihres Geschlechts schon aber fast revolutionär wirkt: sie hat sich eine „Arbeitsuniform“ bestehend aus Bluse, Hose und Schleife zugelegt. Mit dem Ergebnis, dass sie sich fokussiert und kreativer erlebt, genauso wie die „Uniformträger“ Steve Jobs und Mark Zuckerberg.

  • BILDUNG Motherboard: Berliner Student gründet Online-Uni für Flüchtlinge ohne Papiere: Der Berliner Student Markus Kressler hat die Online-Uni Wings University gegründet, an der sollen Flüchtlinge und Papierlose ihr Studium fortsetzen können, um somit einen international anerkannten Abschluss zu machen. Der Zugang zur Bildung ist dabei erst einmal nicht von Zeugnissen abhängig, sondern der Qualifikation für das Studium. Mit dem Projekt hilft Kressler nicht nur Menschen auf der Flucht, sonder, versucht eine alternative Bildungsinstitution aufzubauen.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ The Economist: Rise of the machines: Zum Schluss gibt es einen beeindruckenden Longread des The Economist, den Abonnenten vielleicht schon aus dem Printmagazin kennen, der jetzt aber auch online zugänglich ist. Darin wird quasi alles geschrieben, was man heute bei der Debatte um künstliche Intelligenz wissen sollte, wenn man mitreden möchte. Vorrangig, dass auch eine künstliche Intelligenz kein Menschen sein wird. Ob es seinen Job demnächst noch geben wird, sollte man sich aber trotzdem einmal fragen.

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5 Lesetipps für den 8. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um einflussreiche Pop-Musik, Spotify, E-Mail-Marketing, die Sms und Nintendos Rückkehr zur Profitabilität. Ergänzungen erwünscht.

  • MUSIK CNET: The most influential pop-music genre? Science makes a ruling: In jeder Generation gibt es Bands und Songs, von denen angenommen wird, sie haben die Musik von Grund auf verändert. In den 60er Jahren waren das die Beatles, die Fans in den 70er Jahren hatten die Disco-Musik. Eine Gruppe von Biologen und Ingenieuren aus verschiedenen Universitäten Londons, wollten nun über den subjektiven Geschmack hinaus gehen. Durch die Quantifizierung von Daten, machten sie Schlussfolgerungen über Pop-Musik, in einem Zeitraum von 50 Jahren.

  • SPOTIFY t3n: Video-Streaming: Spotify soll Angriff auf YouTube planen: Insidern zufolge, plant Spotify offenbar sein Geschäftsmodell um ein Video-Streaming-Angebot zu erweitern. Dem Wall Street Journal zu urteilen, soll das schwedische Unternehmen bereits mit Video-Content-Erstellern im Gespräch sein. Angeblich sollen die Pläne zum Video-Streaming bereits im Mai offiziell angekündigt werden. Wann der entsprechende Dienst dann tatsächlich startet, ist allerdings noch unbekannt. Spotify hatte sich zuletzt eine Finanzspritze von rund 400 Millionen US-Dollar geben lassen, um der Konkurrenz besser die Stirn bieten zu können.

  • MARKETING Online Marketing Rockstars: 5 Minuten, die Euer E-Mail-Marketing spektakulär verändern: Neue Funktionen von Google Analytics eröffnen Marketer neue Einblicke in das Verhalten von Kunden, bezüglich E-Mail-Kampagnen. Neben dem regulären Klick-Tracking, kann man jetzt auch das Öffnen von E-Mails messen und in Zusammenhang mit Website-Zielen und Umsätzen stellen. Laut Marketing-Experten mangelte es E-Mail-Marketing bisher an echtem Postview-Tracking. Im Folgenden erklären zwei Experten aus dem Marketingbereich, wie das mit Google Analytics funktioniert.

  • SMS heise online: Bitkom: Anzahl verschickter SMS stürzt weiter ab: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nicht einmal mehr halb so viele SMS verschickt wie noch in 2012. Während es im Jahr 2013 noch 37,9 Milliarden verschickte Nachrichten waren, kam man 2014 nur mehr auf 22, 5 Milliarden. Die Hauptgründe für den Abwärtstrend der einst so beliebten Kurznachricht, sind neben der ständig steigenden Verbreitung von internetfähigen Smartphones, der Boom um Messenger wie zum Beispiel Whatsapp. Anstelle einer vollkommenen Verdrängung der SMS, rechnen Experten aber eher mit einer grundlegenden Veränderung des Marktes.

  • NINTENDO TIME: Why Nintendo is Suddenly Profitable Again: Der Dino unter den Konsolenhersteller ist wieder zurück im Geschäft. Nintendo hat die Ergebnisse des am 31.März 2015 endenden Geschäftsjahres 2014/2015 vorgestellt. Wie das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei bereits prognostizierte, kehrt Nintendo seit dem Jahr 2011 wieder zur operativen Profitabilität zurück. Dieser Erfolg Nintendos ist größtenteils auf eine Reihe von Blockbuster-Hits zurückzuführen.

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5 Lesetipps für den 7. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Meerkats Überleben, Facebooks Datenschutz, die Powerwall von Tesla, Dropbox und Flattr. Ergänzungen erwünscht.

  • MEERKAT t3n: Überlebenskampf: So will Meerkat mit Hilfe von Developern das rasche Ende abwenden: Mithilfe von Entwicklern möchte Meerkat sich selbst am Leben erhalten. Die Livestreaming-App versucht sich mit einer Developer-Plattform von der Twitter-Konkurrenz Periscope abzusetzen und damit ein rasches Ende abzuwenden. Bisher hatten nur 37 externe Entwickler Zugriff auf die App, ab sofort kann jeder Lösungen rund um die App entwerfen. Der Gründer von Meerkat, Ben Rubin, wünscht sich kreative Ideen, um den Nutzen der App zu erweitern. Bisher wurden auf der geschlossenen Plattform ein Dienst zum automatischen Upload der Videos auf YouTube und ein Analysetool entwickelt. Mit einem App-Update kann man die Livestreams mittlerweile auch über Facebook teilen. Meerkat hat neun Wochen nach dem Launch zwei Millionen registrierte User. Allerdings macht Periscope auch weiterhin der App das Leben schwer.

  • FACEBOOK Horizont: Datenschutz: Deutsche Verbraucherschützer wollen Facebook verklagen: Deutsche Verbraucherschützer haben sich zu einer Klage gegen das weltgrößte Online-Netzwerk entschlossen. Facebook hat eine geforderte Unterlassungserklärung nicht abgegeben, daher wird die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) diese jetzt gerichtlich klären lassen. 19 Klauseln in den Datenschutz- und Nutzungsregeln sind abgemahnt worden, da diese vom VZBV für unlässig gehalten werden. Die Auswertung der Nutzungsdaten zur Verknüpfung mit Werbung wird kritisiert, genauso wie viele Voreinstellungen, welche neue Nutzer erst rückgängig machen müssen. Facebook verweist allerdings nur auf die irische Datenschutzbehörde, da das Unternehmen seine Geschäfte in Europa von Irland aus führt.

  • TESLA THW: Tesla’s Powerwall Battery is Already Sold Out until Mid-2016: Teslas Powerwall ist bis Mitte des kommenden Jahres ausverkauft. Insgesamt wurden bisher 38.000 Reservierungen abgeschlossen. Teslas CEO Elon Musk sagt, dass das Feedback überwältigend wäre, „wie verrückt“. Musk geht davon aus, dass seine neuste Produktlinie mehr Industrieunternehmen als individuelle Konsumenten ansprechen werde. Letzte Woche stellte Tesla zwei Versionen der Powerwall vor: Eine 10kWh-Version, welche zur Nutzung als Backup-System optimiert ist und eine 7kWh-Version, welche für die tägliche Nutzung angepasst ist. Die Geräte kosten zwischen 3.500 bis 3.000 Euro.

  • DROPBOX Golem.de: Cloudspeicher: Dropbox für iOS erstellt bald Office-Dokumente: Dropbox möchte mehr sein als nur ein Clouddienst: In seiner neuen Version wird es jetzt möglich sein, selber Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien zu erzeugen. Dazu kooperieren Dropbox und Microsoft. Bisher ist die Funktion noch nicht freigeschaltet, bald können diese Dokumente aber sofort und einfach mit anderen Nutzern geteilt werden. Eine weitere neue Funktion ist die Möglichkeit, Kommentare für Dateien einzugeben und zu teilen. Damit müssen für derartige Kommentare keine neuen Textdokumente angelegt oder der Dateiname dafür missbraucht werden. Mit diesen neuen Funktionen soll es Nutzern vereinfacht werden, mobile Bürotätigkeiten zu übernehmen.

  • FLATTR torial Blog: 5 Jahre Flattr: Erinnerung an eine gescheiterte Revolution: Die Flattr-Revolution ist gescheitert. Die Verweigerunshaltung von Verlagen und Produzenten von Online-Inhalten hat die kleine Revolution, welche Flattr vor einigen Jahren anzetteln wollte, zunichte gemacht. Für Verlage gilt das Aussperren des nicht-zahlenden Publikums als Ultima Ratio für die Finanzierung ihres Contents. Nachdem Flattr 2010 auf dem Markt kam, feierte er in der deutschen Blogosphäre große Erfolge. So konnten mit dem Dienst niedrigeschwellige Erlöse abseits von Google-Werbung verdient werden und so beteiligten sich ein Blog nach dem anderen. Allerdings hat sich ein Medium nach dem anderen für eine andere Art von Paid Content entschieden, für die Paywall. Das liegt vor allem and er Zurückhaltung großer Verlage, welche sich Flattr komplett verweigert haben.

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5 Lesetipps für den 6. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um den Eröffnungstag der Re:publica, 3D-Drucker, Facebook, McDonalds und WeChat, das Whatsapp Chinas. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITAL DIE WELT: Re:publica: Das waren die Themen des Eröffnungstags: Zu der alljährigen Internetkonferenz Re:publica, kamen diese Woche Startup-Gründer, Netzpolitiker, Blogger und Wissenschaftler, in Berlin zusammen. Allerdings fanden zum Auftakt der Re:publica Netzaktivisten wenig Gründe zum Jubeln. Die Idee, das Internet könne stärker sein als Regierungen und globale Unternehmen, hat sich als falsch herausgestellt.

  • TECHNIK Digital Trends: This 3D Printer Uses Living Cells to Print Human Tissue: 3D-Drucker sind die Zukunft des Druckens. Man hat schon davon gehört das 3D-Drucker unter anderem dazu in der Lage sind Prothesen für Menschen zu schaffen. Aber was wäre, wenn man mit einem 3D-Drucker echte Körperteile aus lebendem Gewebe drucken könnte und nicht bloß aus Plastik? So sonderlich das klingen mag, genau das ist es, was das Startup BioBots aus Philadelphia macht.

  • FACEBOOK heise online: Facebook nutzt Nokia Here für seine Apps: Nokia und Facebook haben bestätigt, dass man sich über eine Nutzung des zu Nokia gehörenden finnischen Kartendienstes Here geeinigt habe. Das Kartenmaterial soll in den mobilen Web-Versionen von Facebook Verwendung finden. Darüber hinaus werden aktuell die Möglichkeiten von Here als Kartendienst in Apps wie Instagram oder dem Facebook Messenger ausgelotet. Außerdem möchte Facebook die Geocoding-Funktion von Here in seinen Apps nutzen, diese enthält eine Vielzahl an Ortsdaten, die zum markieren besuchter Orte benutzt werden könnte.

  • WIRTSCHAFT DIE WELT: EU prüft Vorgehen bei McDonald’s wegen Steuertricks: Nach drei internationalen Gewerkschaftsverbänden zu urteilen, soll McDonald’s mit Hilfe von Steuertricks, EU-Staaten mehr als eine Milliarde Euro vorenthalten haben. Grundlage dafür seinen von Gewerkschaften gesammelte Informationen. Ende 2014 seien die massiven Steuererleichterungen durch „LuxLeaks“ genannte Enthüllungen öffentlich geworden. Die Verbände riefen die EU-Kommission und die nationalen Steuerbehörden dazu auf, das Finanzgebaren von McDonald’s genau unter die Lupe zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

  • SOCIAL MEDIA Online Marketing Rockstars: Das ist WeChat: Die Marketing-Strategien für Asiens Nr.1: Wie es scheint liegt die Zukunft des mobilen Marketings derzeit vor allem in China. Die Nummer eins unter den Messaging-Apps in China heißt WeChat und hat mittlerweile 500 Millionen aktive Nutzer im Monat. Damit liegt die App noch deutlich hinter Marktführer Whatsapp, allerdings wächst der Messanger auch außerhalb Chinas zunehmend an. WeChat wurde bereits in 20 Sprachen über­setzt und hat Nut­zer in 200 Län­dern. Wer WeChat allerdings für einen Whatsapp-Klon hält, liegt falsch.

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5 Lesetipps für den 5. Mai

In unseren Lesetipps geht es um das soziale Netzwerk 8, Hart aber Fair, Probleme der Hebammen, Startups und um die Entrepreneur’s Organisation. Ergänzungen erwünscht.

  • TV Frankfurter Allgemeine: TV-Kritik „Hart aber fair“: Der könik krif zum telefon: In der gestrigen Ausgabe von Hart aber Fair ging es um ein Thema, welches viele Deutsche beschäftigt und welches viel Diskussionsbedarf bietet: das deutsche Bildungssystem. Gäste waren unter anderem Mirko Drotschmann, Florian Langenscheidt oder Josef Kraus. In einer Kritik zur Sendung beschreibt Sandra Kegel die Diskussion und kritisiert dabei, dass sie nach einem guten Start eher ins Belanglose abgedriftet sei.

  • SOCIAL NETWORK t3n: Social Network „8“: Videos und Fotos für eine Handvoll Dollar posten: Das soziale Netzwerk 8 möchte Nutzer für Inhalte bezahlen. Es ist nicht das erste Netzwerk, dass so versucht, Benutzer zu generieren, doch zurzeit wahrscheinlich das lukrativste für die Nutzer. 80 Prozent der Umsätze von 8 sollen an die Nutzer gehen, bisher mehr als bei jedem anderen Netzwerk. Mit dem Netzwerk soll eine Alternative zu Youtube geschaffen werden, der Fokus liegt auf Videos und Fotos.

  • HEBAMMEN Kleinerdrei: Elend ohne Ende – Warum wir keine Lösung für die Geburtshilfe finden: In einem Gastbeitrag auf Kleinerdrei.org berichtet Hester Hansen über die momentanen Probleme der Hebammen und der Geburtenhilfe. Zurzeit schließen immer mehr Kreissäle, auf Sylt zum Beispiel sind Geburten garnicht mehr möglich. Schwangere Frauen sollen entweder auf dem Festland gebären. Auch heute, am internationalen Tag der Hebammen, sollen viele Aktionen das große Problem in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

  • STARTUP t3n: „Shut up and take my Wohnung“ – Dieses Startup zahlt dir deine Miete: Das Startup Flatbook möchte Verreisenden ihre Miete bezahlen. Klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es eigentlich auch, doch das Unternehmen möchte es trotzdem möglich machen. Flatbook zahlt Mietern 100 US-Dollar und bittet dafür um die Erlaubnis, die gesamte Wohnung auszuräumen, neu zu möblieren und dann zu vermieten. So sollen sowohl die Mieten für die Zeit der Abwesenheit bezahlt als auch für besonders günstige Wohnungen gesorgt werden.

  • EO Gründerszene: Wenn Gründer ihr Sushi von nackten Frauenkörpern naschen…Nach einer großen Feier in LA, welche von der Entrepreneur’s Organisation ausgerichtet wurde, gibt es Online viel Kritik an dem Gründernetzwerk. Der Grund hierfür ist ein Foto von der Feier, auf welchem eine nackte Frau zu sehen ist, auf deren Körper Sushi serviert wird. Viele Gründerinnen sind empört über dieses Foto, da es ein überaus frauenfeindliches Bild auf das Gründernetzwerk EO wirft.

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5 Lesetipps für den 4. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um den erneuten Bahnstreik, Gossip-Dienste, Kunst im Internet, Artikel auf Facebook und intelligente Mülleimer. Ergänzungen erwünscht.

  • BAHNSTREIK Die Welt: GDL: Lokführer starten ab Montag bisher längsten Streik: Die Lokführer der GDL befinden sich ab heute in dem bereits achten Streik, welchen sie seit dem Beginn der Tarifverhandlungen mit der deutschen Bahn begonnen haben. Diesmal sollen die Lokführer „richtig lange“ streiken. Nach einem Spitzengespräch am vergangenen Mittwoch hatte die GDL das Tarifangebot der deutschen Bahn, welches eine Lohnerhöhung um 4,7 Prozent und eine einmalige Zahlung von 1000 Euro vorsah, zurückgewiesen.

  • GOSSIP Gründerszene: Diese Gossip-Dienste leben von und auf Instagram: In Amerika bilden sich zurzeit ein Trend, welchen man auch als die Modernisierung der Klatschpresse bezeichnen könnte. Gossip-Dienste wie The Shade Room, Baller Alert oder Entertainment for Breakfast durchforsten soziale Netzwerke wie Twitter oder Instagram nach brisanten Posts von Prominenten, um diese dann auf ihren eigenen Kanälen zu präsentieren. So sorgen die Seiten für viel Trafic.

  • KUNST Berliner Gazette: Werner Herzog auf Kickstarter: Von der Unordnung der Kunst im Zeitalter neoliberaler Logik: Kunst ist schon seit jeher ein Thema, über das man sich über Stunden hinweg streiten kann. Auch in der heutigen Zeit gibt es vieles, was von Nichtkünstlern als „unschicklich“ oder fast schon „pervers“ beschrieben wird. Die Kulturwissenschaftlerin Mercedes Bunz hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich Kunst in der modernen Zeit verbreiten kann und wie sie im Internet, zum Beispiel auf Kickstarter, wahrgenommen wird.

  • FACEBOOK t3n: Werbedollars gegen Content: Facebook will dir bald ganze Artikel zum Lesen anbieten: Während viele Medien Facebook dazu nutzen, Leser für ihre eigenen Seiten zu generieren, möchte Facebook nun, das Artikel komplett auf der Seite hochgeladen werden. Hiermit soll Nutzern die lange Wartezeit beim Laden von Artikeln erspart bleiben. Firmen, welche diese Möglichkeit nutzen, sollen ihre eigenen Werbeeinnahmen komplett behalten dürfen. Jedoch möchte das soziale Netzwerk 30 Prozent der Einnahmen, welche mit der Werbung verdient wird, die von Facebook vermittelt wird.

  • TECHNIK Golem: Genican: Wenn der Mülleimer weiß, was fehlt: Bei GeniCan handelt es sich um ein Projekt, welches Nutzern dabei helfen soll, ihre Lebensmittel oder andere Produkte, welche für Müll sorgen, besser zu verwalten. Das Gerät wird an dem Mülleimer befestigt und besitzt einen eingebauten Barcode-Scanner. Mit diesem werden weggeworfene Produkte zu einer Einkaufsliste hinzufügt. GeniCan verfügt außerdem über eine Sprachsteuerung und der Akku soll sieben Tage lang halten.

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