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Der Kampf gegen die Handysucht – unsere fünf Top-Tipps

Symbolbild Kampf gegen die Handysucht

Das Smartphone zu jeder Zeit dabeizuhaben, ist inzwischen für viele Menschen normal geworden. Doch dort, wo viele 2015 und 2016 noch anprangerten, wir würden alle süchtig sein nach unserem Handy und die Außenwelt gar nicht mehr wahrnehmen, sind viele Kritiker mittlerweile verstummt. Es lässt sich aber nicht von der Hand weisen, dass Handysucht existiert und ganz reale Konsequenzen hat. Von dem Vernachlässigen des eigenen Schlaf-Rhythmus‘, über Eltern, die ihre Kinder aufgrund der Smartphones ignorieren, bis hin zu tödlichen Verkehrsunfällen. Ausgelöst, weil man noch eben schnell eine Nachricht abschicken wollte. Auch wenn es manchmal so scheint, als hätten wir uns als Gesellschaft damit abgefunden, dass das Smartphone wichtiger ist als die reale Welt, so macht uns die exzessive Nutzung vom Handy launisch und unaufmerksam. Wir müssen also anfangen, uns aktiv für den Kampf gegen die Handysucht einzusetzen.

Nun hat sogar Tim Cook, seines Zeichens CEO von Apple, quasi dem Erfinder des Prestige-Smartphones, vor den Folgen von Handysucht gewarnt. Und auf der TIME 100 Summit ausgesagt, dass wir alle ein besseres Verständnis für die Gefahren von Smartphones und Apps brauchen. Wir wollen mal mit gutem Beispiel vorangehen und eröffnen euch fünf Tipps, wie ihr eure Handyzeit reduziert.

Führt euch eure Handynutzung vor Augen

Nicht nur auf dem iPhone kann man inzwischen einsehen, wie viel Zeit man am Smartphone täglich verbringt. Sondern auch auf allen Android-Geräten, die mindestens Android neun installiert haben. Wir waren geradezu erschlagen und leicht beschämt, als wir uns unserer Statistiken ansahen. Nicht nur die schiere Menge an Zeit, die täglich für das Nutzen des Smartphones draufgeht, macht betroffen, sondern auch die Anzahl der Benachrichtigungen, die uns täglich erreichen. Bei uns waren das 83 Stück pro Tag und somit über 500 in der Woche. Wer braucht eine solche Reizüberflutung? Führt euch vor Augen wie viel ihr euer Smartphone täglich nutzt und analysiert, wofür ihr am meisten Zeit investiert. Ein guter Anhaltspunkt im Kampf gegen die Handysucht ist also, sich zu fragen: Was ist sinnvoll und wo kann Zeit eingespart werden?

Notifications ausschalten

Denn sie erregen immer sofort unsere Aufmerksamkeit und machen uns dementsprechend auf Dauer nervös. Jedes Mal, wenn das Handy surrt, blinkt oder aufleuchtet ,wollen wir sofort gucken: Hat uns wer geschrieben? Sollten wir darauf antworten? Gibt es einen interessanten Tweet? Ein Thema über das alle reden? Diese Angst etwas zu verpassen, auch genannt Fomo (Fear Of Missing Out), kann ein immenser Stressfaktor sein. Gerade, wenn sich die Nachrichten häufen, oder sie völlig irrelevant sind. Sortiert also sorgfältig aus, welche Benachrichtigungen Sinn machen und welche Apps ihr zum schweigen bringen könnt.

Bei Smartphone Sucht: Das Handy bewusst zur Seite legen

Auch wenn es zu Beginn schwerfällt. Legt für euch selbst Aktivitäten fest, wie Joggen, Lesen, oder sogar Fernsehen, bei denen ihr das Smartphone ganz bewusst zur Seite legt und am besten auch komplett stumm stellt. Gönnt euch eine komplette Auszeit von dem „ständig erreichbar sein“ und lernt wieder, euch auf Dinge bewusst zu konzentrieren und zu fokussieren. Wir wissen selbst, wie schwer es sein kann, bewusst abzuschalten. Denn natürlich bietet das Smartphone gerade bei Notfällen eine tolle Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu bleiben. Dennoch ist das Abschalten im Kampf gegen die Handysucht essentiell. Und längerfristig betrachtet: wenn wir nicht lernen, uns bewusst von diesem Stressfaktor abzukoppeln, kann das psychische Folgen haben.

Apps reduzieren

Welche Apps brauche ich wirklich? Und welche nehmen nur unnötige Zeit in Anspruch? Auch eine gute Frage, die man sich stellen sollte, wenn man der eigenen Handysucht entgegenwirken möchte. Egal ob ihr fünf Shopping-Apps, oder zehn Social-Media-Apps auf dem Smartphone habt. Hinterfragt, welche Apps euch wirklich einen Mehrwert bringen und welche ihr regelmäßig verwendet. Und löscht die Apps, die euch nur unnötige Mitteillungen schicken und euch nur belasten.

Zeiten zur Nutzung festlegen

Dieser Tipp kann euch besonders helfen, wenn eure Handysucht von einer Social-Media-Sucht herrührt. Wenn ihr also ständig das Bedürfnis habt, Facebook, Instagram und Co zu checken. Legt euch bestimmte Zeiten fest, an denen ihr einmal die Feeds der entsprechenden Apps durchguckt und danach das Handy wieder zur Seite legt. Somit habt ihr meistens nicht nur einen besseren Überblick über eure Handy-Nutzung, sondern lernt auch Social Media wieder viel bewusster zu erleben.

Der Kampf gegen die Handysucht geht nur mit Selbstdisziplin

Dass das Smartphone mit vielen interessanten Ablenkungen lockt, wissen wir selber gut genug. Es ist so schön einfach, tollen Content zu den Themen zu finden, die einen wirklich interessieren. Oder wahlweise natürlich auch Streit mit wildfremden Menschen anzufangen. Das Internet ist Unterhaltungs- und Bildungsmagnet zugleich und das Smartphone bündelt das alles auf einem kleinen handlichen Gerät, das buchstäblich immer verfügbar ist. Aber trotzdem sollten und müssen wir lernen, dass unsere Zeit eigentlich zu kostbar ist, um sie nur vor einer virtuellen Welt zu verbringen. Das Handy bietet unerschöpfliches Material, aber das echte Leben ist es, das den Großteil unserer Aufmerksamkeit benötigt.


Image by John Johnsson / unsplash.com

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OnePlus 6T McLaren Edition zündet den Warp

McLaren ist eigentlich bekannt als britisches Rennteam und Hersteller flotter Supersportwagen. Der Premium Smartphone-Hersteller OnePlus enthüllte nun die neue OnePlus 6T McLaren Edition. Das Smartphone markiert den Beginn einer nach eigenen Angaben „langfristigen Partnerschaft, die eine gemeinsame Leidenschaft für Geschwindigkeit zelebriert“.

Auf Geschwindigkeit getrimmt

Wie diese Leistung zelebriert wird, zeigt ein Blick auf die technischen Details. Wie schon bei der Standardversion, verbaut OnePlus mit dem Snapdragon 845 den Vorzeige-Chip des Marktführers Qualcomm. Beim Arbeitsspeicher gibt es dafür ein Upgrade auf 10 GB, statt der bisherigen 6GB/8GB.

Geschwindigkeit verspricht ebenso der neue Ladestandard. Nur 20 Minuten benötigt der Lagevorgang mit der „Warp Charge 30“ getauften Ladetechnologie.

Zudem verfügt das Smartphone über eine 16 + 20 Megapixel Dual-Kamera. Dessen Optical Image Stabilization (OIS) und das Nightscape-Feature sorgen für stabile Bilder bei Tag und Nacht.

Rennsport trifft auf Smartphone

Auch McLaren lässt mehr als nur seinen Namen in das Produkt einfließen. Die McLaren-typische Farbe Papaya Orange sorgt für Wiederkennungswert und läuft rund um die untere Kante des Gerätes und geht ins Schwarze über. Das Kabel des Warp Charge 30-Netzteils ist ebenfalls in Papaya Orange gehalten.

Das Muster unter der Glasrückseite basiert auf dem Carbon Fibre von McLaren, das auch beim Bau der Formel 1-Autos verwendet wird. Auch das beigelegte McLaren-Logo, die ikonische Speedmark, ist aus dem F1 AA Grade Carbon Fibre gemacht. Neben der Speedmark liegt dem Gerät auch ein Buch über die Geschichte beider Unternehmen bei. Auf dem Gerät dürfen sich Nutzer zudem über eine exklusive Software-Animation freuen, die auf den einzigartigen McLaren-Stil abgestimmt ist.

Keine einmalige Zusammenarbeit

Die OnePlus 6T McLaren Edition wird offenbar nicht das einzige gemeinsame Produkt von OnePlus und McLaren sein.

„Die OnePlus 6T McLaren Edition ist atemberaubend. Mit exakter Präzision und neuer Technologie, die wir noch nie zuvor eingesetzt haben, ist es unser schnellstes und fortschrittlichstes Gerät – der Inbegriff von Handwerkskunst“, erkärte OnePlus CEO Pete Lau. „Es ist der Beginn einer aufregenden Partnerschaft mit McLaren, die ein Gefühl von unglaublicher Geschwindigkeit und Leistung vermittelt.“

Die OnePlus6T McLaren Edition ist ab dem 13. Dezember in Westeuropa und Nordamerika erhältlich und kostet 699 Euro.

Jetzt das OnePlus 6T auf Amazon bestellen (Provisionslink)


Images by OnePlus

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Exodus 1 – HTCs neues Blockchain-Smartphone

Der Techtober schlägt erneut zu. Bereits vergangene Woche angekündigt, stellt HTC nun die Entwicklerversion des „Exodus 1“ vor. Erstmals setzt HTC dabei auf Blockchain-Technologie und arbeitet eng mit der Krypto-Community zusammen.

Eine sichere Enklave

Das HTC Exodus 1 enthält einen abgeschlossenen Bereich, Enklave genannt, der sogar vor dem Betriebssystem geschützt ist. Diese Enklave enthält die Schlüssel zu den Krypto. Das können sowohl Währungen, als auch Non-Fungible Tokens (NFTs) und andere digitale Daten sein.

Der Social Key Recovery-Mechanismus ermöglicht eine einfache, jedoch sichere Wiederherstellung der Schlüssel bei Verlust der Hardware. Die Schlüssel werden übrigens zu keinem Zeitpunkt zentral aufbewahrt. Der Nutzer entscheidet selbst, vertrauenswürdige Kontakte auszuwählen, die eine Key Management App herunterladen müssen. Ein geheimes Freigabeverfahren sendet den Seed dann an diese Kontakte weiter. So kann der Anwender im Bedarfsfall wieder Zugang erlangen.

Dicht an der Community

Das HTC Exodus 1 richtet sich an eine Zielgruppe, die sehr hohe Ansprüche an die Sicherheit legt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, lädt HTC Kryptographen und Entwickler aus aller Welt ein, um die Sicherheit der Enklave zu verbessern. In Kürze will HTC auch APIs veröffentlichen, die es Drittanbietern ermöglichen, die Hardware des Exodus 1 zum Schutz von Schlüsseln und zum Signieren von Transaktionen zu verwenden.

Exodus 1 überzeugt mit starker Technik

Auch abseits der Blockchain-Features zeigt sich das Exodus 1 als Smartphone der Oberklasse. HTC verbaut neben 6 GB RAM auch einen leistungsstarken Qualcomm Snapdragon 845-Prozessor. Die 12 + 16 MP Dual-Hauptkamera erlaubt 4k-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde. Ein 3.500 mAh starker Akku kümmert sich zudem um die Versorgung des Kraftpakets.

Das Exodus 1 könnt ihr über die offizielle Seite von HTC vorbestellen. Als Zahlungsmittel akzeptiert HTC erstmals in der Industrie ausschließlich die Kryptowährungen BTC (Bitcoin) und ETH (Ethereum). Die Auslieferung des Blockchain-Smartphones findet vermutlich im Dezember statt. 

Möchtet ihr auf dem Laufenden bleiben, könnt ihr den neu gestarteten Vlog von Phil Chen und seinem Team folgen und den Hashtag #HTCEXODUS auf sozialen Kanälen verwenden.

Weitere Smartphones von HTC auf Amazon (Provisionslink)


Image by HTC

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Google stellt neues Google Pixel 3 und Pixel 3 XL vor

Google hat zwei neue Top-Smartphones vorgestellt, mit denen das Unternehmen wieder ganz oben auf dem Markt mitmischen will. Die größten Neuerungen betreffen dabei den integrierten Google Assistant und die Kamera.

Im Design hat sich nicht allzu viel verändert. Mit einem 5.5“ Bildschirm beim Pixel 3 und einem 6.3“ Bildschirm beim Pixel 3 XL ist die dritte Generation des Google Pixel ein wenig größer als der Vorgänger. Ansonsten weist es das typisch moderne und schlanke Design vor, das man auch schon von den Vorgängermodellen kennt. Das Smartphone soll Staub- und Wasserresistent sein und hat einen speziellen Sicherheits-Chip integriert. Er heißt Titan M und soll die Datensicherheit des Handys unterstützen.

Große Neuerungen bei der Kamera

Google stellt mit seinem Pixel 3 und dem Pixel 3 XL ein Smartphone vor, das noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Benutzer eingestimmt sein soll.

Die Kamera soll mithilfe einer integrierten KI verbessert werden. Die neue Funktion „Super Res Zoom“ soll den Zoom verbessern und zudem gibt es nun „Night Sight“ in der Kamera. Dank dieser soll es endlich möglich sein, auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen, wie abends noch gute Bilder zu schießen. Mit dem „Group Selfie“ soll die Kamera noch einmal um 184 Prozent erweitert sein, sodass man auch Gruppen ohne Probleme auf ein Bild bekommt. Das Feature „Fotobooth“ erkennt automatisch, wenn man lächelt oder eine Grimasse schneidet und schießt anschließend von selbst ein Selfie. Damit muss man nicht mehr selbst den Auslöser betätigen und hat keine Hand mehr im Bild.

Die Kamera des Google Pixel 3 fokussiert nun auch automatisch beim Filmen. Wenn man zum Beispiel ein Haustier filmt, bleibt die Kamera immer auf diesem gerichtet. Auch wenn man sich bewegt. Gleichzeitig versucht die Kamera durchgängig das Bild zu stabilisieren. Zudem bietet Google seinen Kunden mit dem Google Pixel 3 unbegrenzten Speicherplatz für die Bilder. Diese sollen automatisch online bei Google Photos gespeichert werden.

Mehr Phone-Live-Balance

Wie auch schon Apple in seinem Update auf iOS 12 es getan hat, wird es nun auch auf dem neuen Google Pixel möglich sein einzustellen, wie lange man welche App benutzen möchte.

Außerdem kann man einsehen, wie lange man das Handy genutzt hat und man kann nun den „Wind Down“–Modus nutzen, um besser einschlafen zu können.

Ein weiteres tolles Feature ist die integrierte Google Lens. Unter Verwendung dieser soll man sofort durch die Kamera des Google Pixel 3 Texte aus seiner Umgebung übersetzt bekommen, oder ähnliche Kleidung finden wie die, die man vor sich sieht. Und zum Beispiel auch Pflanzen und Tiere kann die Kamera erkennen. Google Lens scannt die Umgebung und erkennt, wozu es mehr Informationen anzeigen kann.

Neue Funktionen beim Google Assistant

Doch Google denkt noch viel weiter mit seiner KI. Denn auf dem Google Pixel 3 sollen eingehende Spam-Anrufe zum Beispiel von Reisegesellschaften oder Verkäufern automatisch erkannt werden. Sobald eine Nummer anruft, die nicht eingespeichert ist, kann der Benutzer aus mehreren Optionen wählen. Er kann auch auswählen, den Google Assistant abheben zu lassen. Die KI nimmt den Anruf entgegen und teilt dem Gesprächspartner mit, dass er mit einer KI spricht und diese das Gesagte in schriftlicher Form dokumentiert und an den Besitzer des Handys weitergibt. Handelt es sich bei dem Anruf um Werbung, kann man dem Google Assistant gleich mitteilen, er soll dem Gesprächspartner sagen, diese Nummer in Zukunft nicht mehr zu wählen. Das knüpft direkt an die Technik an, mit der man ebenfalls Friseurtermine oder Arztbesuche bequem mit der KI abschließen können soll. Diese Funktion wird es zunächst allerdings nur in den USA geben.

Wie auch schon bei dem Google Pixel 2 wird der Akku innerhalb von 15 Minuten geladen und soll dann sieben Stunden halten.

Erhältlich ist das Google Pixel 3 für 799 Dollar (694,46 Euro) und das Google Pixel 3 XL für 899 Dollar (781,37 Euro) im Moment zum vorbestellen.

Hier lest ihr unseren Test zum Google Pixel.


Image by Google LLC

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • SMARTPHONEt3n: Smartphones machen dumm und unkonzentriert, auch wenn man sie gar nicht nutzt: Eine Studie mit rund 800 Smartphone-Nutzern der Universität Texas hat herausgefunden, dass die Anwesenheit eines Smartphones die Denk- und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt. Durch einige Computerbasierte Tests wurden diese Faktoren untersucht. Beispielsweise schnitten Nutzer am schlechtesten ab, die ihr Smartphone auf dem Tisch liegen hatten, am besten diejenigen, die es im Nebenraum liegen hatten. Die Anwesenheit des Smartphones verhindert konzentration, da sich das Gehirn darauf konzentrieren muss, nicht auf das Smartphone zu gucken.

  • APPS sueddeutsche: Stiftung Warentest: „Pokémon Go“ oder „Candy Crush“ sind nichts für Kinder: Stiftung Warentest und jugendschutz.net haben in einem aktuellen Test 50 Handyspiele auf Kinder- und Jugendschutz und Datenschutz untersucht. Viele der Apps, beispielsweise „Candy Crush“ oder „Pokémon Go“ wurden von den Testern als bedenklich eingestuft. Grund dafür sind zu aufdringliche Werben oder Aufforderungen zu In-App-Käufen. Einen ausreichenden Datenschutz bieten nur vier der in der Studie getesteten Apps. Stiftung Warentest empfiehlt Eltern mit ihren Kindern mitzuspielen um sie über Gefahren aufklären zu können, nicht altersgerechte Apps mit einer Kindersicherung zu sperren und während die Kinder spielen alle Internetdienste auszuschalten, da so Chatfunktionen oder Werbung unterbunden werden kann.

  • CYBERANGRIFFE handelsblatt: Cyberangriffe treiben Kosten langfristig nach oben: Nach der erneuten Cyberattacke, die auch in Deutschland einige Unternehmen befallen hat, schätzen Versicherer nun ein, dass die Kosten für Firmen drastisch ansteigen können. Es müssen mehr Gelder und langfristige Kosten eingeplant werden. Vielen fehle ein Verständnis der Konsequenzen der Cyberangriffe, sagte Lloyds-Chefin Inga Beale. Konsequenzen seien beispielsweise Abgang von Kunden und fallende Aktienkurse.

  • FACEBOOK techcrunch: Facebook now has 2 billion monthly users… and responsibility: Der US-Konzern Facebook jagt einen Rekord nach dem anderen. Facebook zählt mittlerweile 2 Milliarden monatliche Nutzer. Dreizehn Jahre nach Gründung von Facebook und nur 5 Jahre nach dem ersten Meilenstein kann Facebook dieses Wachstum verkünden. Gründe für den Anstieg der Nutzerzahlen ist die immer schneller werdende Innovation und Entwicklung im Technikbereich, der die Menschen miteinander über soziale Netzwerke wie Facebook vernetzt. Doch mit Wachsender Nutzerzahl werden nun auch Bedenken laut, dass sich Facebook mehr seiner Verantwortung bewusst werden solle.

  • FESTNETZ faz: Wozu noch Festnetz?:
    Brauchen wir das Festnetz überhaupt noch in Zeiten von Smartphones, wo doch alles schneller, mobiler und moderner geht? Kommunikation via Festnetz und generelles Telefonieren wird heutzutage sogar als leicht aufdringlich gesehen, viel diskreter hingegen eine kurze Nachricht per Whats-App. Doch das Festnetz bietet auch Vorteile, unabhängig vom Akku und Empfang, eine gute Akkustik und nicht wegzudenken, das Familientelefon. Die Traumkombination aus beiden bietet derzeit das Home Talk füs iPhone und Android.

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  • GOOGLE t3n: Google baut den allwissenden und allgegenwärtigen Computer: Das Thema “Künstliche Intelligenz” scheint derzeit in aller Munde zu sein. Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz „Google I/O“ hat der Internet-Konzern jetzt ihre Vision einer allgegewärtigen KI vorgestellt. Der „Google Assistent“ soll in dirketer Konkurrenz mit den Systemen von Apple, Amazon und Facebook stehen. Es gehe um den Übergang von einer Welt, in der sich alles um das Smartphone dreht, zu einer, die von künstlicher Intelligenz bestimmt werde, sagte Google-Chef Sundar Pichai auf der Konferenz.

  • AMAZON computerbild: Amazon Channels: Pay-TV-Plattform in Deutschland gestartet: Amazon startet jetzt den Angriff auf Pay-TV-Plattformen und Konsorten. Das neue Konzept “Amazon Channels” bietet zubuchbare Bezahl-Programme und ist für Prime-Mitglieder zugänglich. Gegen eine geringe Gebühr – zusätzlich zur Prime-Gebühr – können Mitglieder über Amazon Channels Angebote von Drittanbietern dazubuchen. Damit breitet sich Amazon weiterhin auf dem Streaming-Markt aus, nachdem schon jahrelang mit Platzhirsch Netflix konkurriert wird.

  • FACEBOOK zeit: Zehn Sekunden für eine Entscheidung: Der britische “Guardian” hat jetzt Einblicke in die Arbeit der Facebook-Prüfer offenbart. Veröffentlicht wurden Anleitungen, mit denen die Facebook-Angestellten auf das Prüfen von Inhalten auf der Plattform geschult werden. Die Dokumente geben einen Einblick in den intransparenten internen Umgang bei Facebook mit potenziell anstößigen Inhalten. Der gerät immer wieder in den Fokus, wenn das Unternehmen etwa bestimmte Bilder löscht oder Hassbotschaften stehen lässt.

  • SMART HOME heise: Kombisensor soll ganze Räume smart machen: Es scheint so als würde der Markt gerade mit Smart Home Artikeln überflutet werden und um ein gänzlich intelligentes Heim zu haben brauche man wohl diverse Geräte. US-Forscher Gierad Laput von der Carniege Mellon Universtity hält das für zu teuer und kompliziert und hat jetzt mit einem kleinen Team den „Supersensor“ entwickelt und gebaut. Er soll als Einzelstück im Raum platziert werden und kann Bewegung, Geräusche, Luftdruck, Feuchtigkeit, Temperatur, Lichtintensität sowie elektromagnetische Interferenzen detektieren.

  • MOBILFUNK welt: Stiftung Warentest identifiziert Deutschlands schlechtestes Handynetz: Wie gut sind wir in Deutschland wirklich vernetzt? Die Stiftung Warentest hat das deutsche Mobilfunknetz erneut Tests unterzogen. Im Vergleich zum Vorjahr seien zwar alle Netze grundsätzlich besser geworden, eines hinkt vergleichsweise immer noch hinterher und auch auf dem Land gibt es nach wie vor Schwächen bei Telefon- und Datenverbindungen. Getestet wurden unter anderem Sprachqualität, Geschwindigkeit des Rufaufbaus, Webseitenaufbau, Downloadgeschwindigkeit und Videostreaming bei den drei deutschen Netzbetreibern.

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Die nächste Cyber-Attacke könnte von Schallwellen ausgehen

sound-wave-1657431_1920 (adapted) (Image by HypnoArt [CC0 Public Domain] via pixabay)

Wir nehmen gemeinhin an, dass unsere Smartphones oder Laptops dank Antiviren- und Verschlüsselungssoftware gegenüber Cyber-Attacken relativ geschützt sind. Unsere Geräte sind jedoch zunehmend gefährdet durch Attacken aus dem „Seitenkanal“, mittels dessen ein Eindringling traditionelle Eintrittspunkte umgehen kann und einen anderen Weg nutzt, um das Gerät zu beeinträchtigen.

Diese Seitenkanäle beinhalten die Messung verschiedener Charakteristiken des Gerätes, einschließlich des Stromverbrauchs, die benötigte Zeit zur Durchführung verschiedener Funktionen oder die Menge an Licht oder anderer elektromagnetischer Strahlung, die abgestoßen wird. Diese Outputs wurden lange dazu benutzt, um Kommunikation auszuspionieren. Nun gibt es jedoch ein zunehmendes Risiko, dass diese ebenso dazu benutzt werden können, um die Funktionsfähigkeit des Gerätes zu unterbrechen. Dies ist ein Problem, weil mehr und mehr Gegenstände mit Minicomputern ausgestattet sind, um sie mit dem Internet zu verbinden.

Im jüngsten Beispiel haben Forscher der Universität Michigan eine neue Möglichkeit gefunden, wie man Schallwellen benutzt, um Geräte, die mit Beschleunigungsmessern ausgestattet sind, zu beeinträchtigen. Es handelt sich um ein Gerät, mit dem man Beschleunigung messen kann, wie sie beispielsweise in Navigationssystemen auftreten. Smartphones nutzen sie, um Bewegung zu erkennen und Dinge wie die Halteposition zu kalkulieren. Man kann mit ihnen sogar ermitteln, wie viele Schritte es schon getragen wurde. Untersuchungen haben ergeben, dass die Vibrationen durch Musik, die auf dem Smartphone abgespielt wird, den Beschleunigungsmesser in einer Art und Weise beeinträchtigen können, dass er misst, als würde sich der Benutzer bewegen. Insgesamt fanden sie diese Fehlfunktion in mehr als der Hälfte der getesteten Geräte.

Wenn lediglich gemessen wird, dass der Nutzer ein paar Schritte zu viel machte, wird dies wahrscheinlich nicht viel Schaden anrichten – außer vielleicht, wenn es um den eigenen Trainingsplan geht. Dieser Fehler zeigt allerdings ein ernsteres, von den innerhalb des Kontrollsystems anderer Geräte befindlichen Bewegungssensor manipulierenden Eindringlingen ausgehendes Risiko. Es betrifft Computer, die moderne Autos oder Drohnen betreiben. Frühere Forschungen haben auch gezeigt, dass Beschleunigungsmesser dazu benutzt werden können, um effektiv zu spionieren, indem man sie als Mikrofon oder Monitor verwendet, um die vom Nutzer gedrückten Tasten auf dem Smartphone zu überwachen.

Risiken für Geräte

Es gibt ebenso ein generelles Risiko bezüglich Geräten, die im medizinischen Bereich eingesetzt werden, weil Beschleunigungsmesser oft benutzt werden, um Dinge wie die an einen Patienten verabreichte Medizin zu messen. Wenn medizinische Geräte von Musik beeinträchtigt werden können, können sie zu einer falschen Verabreichung und damit zu falschen Dosen führen. Die Forscher aus Michigan zeigen Beschleunigungsmesser auf, die ebenso im medizinischen Bereich benutzt werden wie beispielsweise Schrittmacher. Diese können von einer externen Klangquelle beeinträchtigt werden.

Es gibt ein ähnliches potenzielles Problem in Industrieanlagen, bei denen Beschleunigungsmesser benutzt werden, um die Durchflussmenge von Chemikalien oder den Kraftstoffverbrauch zu messen. Leistungsstarke Schallwellen könnte dazu benutzt werden, das Kontrollsystem der Anlage zu beeinträchtigen. Dies könnte zum Abschalten der Betriebsanlagen führen. Wird sie gegen Kraftanlagen eingesetzt, könnte es zu einer Attacke auf das Energieversorgungsnetz führen, wenn eine Drohne einen solchen Bereich überfliegt.

Dies könnte alle lokalen Beschleunigungsmesser, oder gar gleich die komplette Ausrüstung, beeinträchtigen, bis sie schließlich nicht mehr funktioniert. Dies ist ein bereits bekanntes Risiko und in Bereichen, in denen  leistungsstarke, elektromagnetische Funksignale dazu benutzt werden können, um die Funktionalität von elektronischer Ausstattung als Teil von Militäroperationen zu beeinträchtigen. Wir brauchen hier weiterführende Forschung, um die exakten Frequenzen herauszufinden, die das Gerät beeinträchtigen, und müssen wissen, ob wir Menschen dies vielleicht hören können.

Sogar bei der Gangsterkomödie Ocean’s Eleven gibt es eine Szene, in der ein EMP dazu benutzt wird, einen Stromausfall herbeizuführen. Und während Katastrophenplaner die Gefährdung dieser elektromagnetischen Druckwellen kennen, wurde bisher wenig getan, um die Auswirkungen von Schallwellen auf moderne elektronische Systeme zu erforschen.

Andere Risiken

Schallwellen können für mehr benutzt werden, als nur Gerätefunktion zu stören. Durch die Analyse der Geräusche, die von elektronischen Geräten stammen, ist es möglich, Daten zu gewinnen. Forscher der Universität Alabama im amerikanischen Birmingham fanden heraus, dass sie ein Passwort anhand der Tastaturgeräusche decodieren können.

Für das menschliche Ohr erscheint jeder Tastendruck gleich, es stößt jedoch ein einzigartiges Tonmuster aus. Indem man eine Nummer von adäquat platzierten Mikrofonen verwendet, um Zeitdifferenzen und Amplituden der empfangenen Schallimpulse zu messen, und indem man die Geometrie der Tastatur kennt, konnten Wissenschaftler die entsprechenden Tastenkombinationen herausfinden.

Ebenso konnten Daten ermittelt werden, indem die Funksignale oder sogar die Stromschwankungen eines Gerätes analysiert wurden. Eine Gruppe von Forschern hat kürzlich demonstriert, dass es möglich ist, die Handbewegung eines Benutzers auf dem Gerät zu erkennen und somit das Passwort herauszufinden, indem man prüft, wie es die Reflexion des lokalen WLAN-Signals verändert.

Ein anderer Forscher hat es geschafft, elektrische Stromschwankungen von acht der beliebtesten SIM Karten für Mobiltelefone zu analysieren und die Schlüssel wiederherzustellen, die diese innerhalb von 40 Minuten verschlüsseln.

Wie kann das alles verhindert werden?

Es ist möglich, ein Gerät von diesen Seitenkanal-Attacken zu schützen. Normalerweise funktioniert dies mittels eines physischen Schildes, der vor Informationslecks schützen soll. Ein einfaches Metallschild kann Radiosignale stoppen. Um jedoch Schallwellen davon abzubringen, einen Beschleunigungsmesser zu beeinträchtigen, bräuchte man bereits ein komplexeres akustisches Schild, um die Geräusche zu absorbieren und die Vibrationen, die den Sensor in Bewegung bringen, zu minimieren. Dies würde das Herausfiltern von Geräuschen wie Audio- und Sprachsignalen beinhalten, damit der Sensor nur die Bewegung erkennt, für dessen Erkennung es konzipiert wurde.

Die Erkenntnisse, dass Beschleunigungsmesser von Schall beeinträchtigt werden können, mag für viele Gerätehersteller ein Schock sein – besonders, wenn es um Geräte geht, die für kritische Infrastruktur des Staates verwendet werden. Sensiblere Geräte, wie sie beispielsweise in der Medizin eingesetzt werden, benötigen ebenso eine strengere Prüfung, um erkennen zu können, wie sie auf einen solchen Angriff reagieren.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „sound wave“ by HypnoArt (CC0 Public Domain)


The Conversation

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Macht dich dein Smartphone schüchtern?

iphone (adapted) (Image by relexahotels [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Während der drei Jahre, die ich damit verbracht habe, über Schüchternheit zu recherchieren und zu schreiben, ist eine der am häufigsten gestellten Fragen die über die Beziehung zwischen Schüchternheit und Technologie. Lassen das Internet und das Handy unsere Sozialkompetenzen verkümmern? Dies höre ich oft von Eltern schüchterner Jugendlicher, die sich darum sorgen, dass ihre Kinder mehr Zeit mit ihren Geräten als mit Gleichaltrigen verbringen.

Diese Sorge ist nicht neu. Auf der ersten internationalen Konferenz über Schüchternheit, die in Wales im Jahr 1997 von der Britischen Psychologischen Gesellschaft organisiert wurde, übernahm Philip Zimbardo, der als Psychologieprofessor in Stanford tätig war, die Rolle als Hauptredner. Er beobachtete, dass die Zahl der Menschen, die sich selbst für schüchtern halten, von 40 Prozent auf 60 Prozent gestiegen ist, seit er in den 1970ern eine Studie über Schüchternheit begonnen hatte. Dafür machte er neue Technologien wie E-Mail, Handys und sogar Geldautomaten, die den „sozialen Klebbstoff“ des gelegentlichen Kontakts gelöst haben, verantwortlich. Er befürchtete das Eintreffen einer „neuen Eiszeit“ der Nicht-Kommunikation, bei der es leicht möglich wäre, einen ganzen Tag zu durchleben, ohne mit jemandem zu sprechen. 

Manche von Zimbardos Ängsten haben sich bewahrheitet. Schaut man sich heutzutage an einen öffentlichen Ort um, fällt auf, dass jeder in sein Tablet oder Smartphone versunken zu sein scheint. Die Zunahme von Einsamkeit und sozialer Phobie ist ein Widerhall auf die Arbeiten von Soziologen wie Robert Putnam, John Cacioppo und Sherry Turkle

Sie argumentieren, dass individualisiertes Konsumverhalten uns voneinander isoliert und uns günstige technische Lösungen verkauft, um den Schmerz zu lindern. Wir verlassen uns zunehmend auf Dinge, die Turkle „gesellige Roboter“ nennt –  so dient beispielsweise Siri, der digitale iPhone-Assistent, als Ersatz für Vertraute aus Fleisch und Blut. Sogar wenn wir Zeit mit anderen verbringen, sind wir halb woanders und abgelenkt durch Technologie – wir sind „zusammen allein“, wie Turkle es formuliert.

Und trotzdem kann dieses Gefühl des Alleinseins in Gesellschaft nützlich für schüchterne Menschen sein, die sich durch die Technologie in neuen Wegen ausdrücken können.

Auf eine andere Art sozial 

Schüchterne Menschen sind nicht notwendigerweise unsozial; sie sind nur anders sozial. Sie lernen, ihre Geselligkeit zu regulieren und kommunizieren auf indirekte oder eher sprunghafte Art und Weise. Mobiltelefone ermöglichen es ihnen, Kontakte zu knüpfen, ohne in persönlichen Situationen in Verlegenheit zu geraten.

Als Nokia Mitte der 1990er die SMS einführte, schien dies eine eher primitive Technologie zu sein – ein zeitaufwendiger, energieineffizienter Ersatz für Gespräche. Aber die SMS-Nachrichten kamen vor allem bei den finnischen Jungen gut an, weil es eine Möglichkeit war, mit Mädchen zu reden, ohne dass die Botschaft durch schamhaftes Erröten oder Sprachlosigkeit beeinträchtigt wurde.

Die beiden Soziologen Eija-Liisa Kasesniemi und Pirjo Rautiainen fanden heraus, dass finnische Jungen, obwohl sie Mädchen kaum erzählen würden, dass sie Gefühle für sie hegten, bis zu einer halben Stunde täglich damit verbrachten, eine romantische Textnachricht zu verfassen. Außerdem entdeckten sie, dass eher Jungen ein „Ich liebe dich“ auf Englisch als auf Finnisch schrieben, weil sie es leichter fanden, ihre starken Gefühle in einer anderen Sprache auszudrücken.

Bella Ellwood-Clayton, die sich ebenfalls wissenschaftlich mit der Handy-Kultur auseinandersetzt, hat bewiesen, dass auch auf den Philippinen die Textnachricht einem ähnlichen Zweck diente. Die philippinischen Liebesrituale sind traditionsgemäß zurückhaltend und ein wenig verworren, mit aufwändigen Bräuchen wie Neckereien (tuksuhan) unter gemeinsamen Freunden oder die Nutzung eines Vermittlers (tulay, das wörtlich übersetzt „menschliche Brücke“ bedeutet) zwischen potenziellen Partnern. Das Handy erlaubte jungen Filipinos, diese aufwendigen Routinen zu umgehen und somit kein Risiko eingehen zu müssen, sondern sich selbst mithilfe von Textnachrichten erproben zu können.

Dies ist immer der Fall, wenn Handys ins Spiel kommen: Eine Textnachricht kann diejenigen Mut zusprechen, die mit ihren Daumen geschickter sind als mit dem Mund. Das Geräusch, das eine Textnachricht ankündigt, ist zudem weniger aufdringlich als ein Telefonklingeln. Wir werden nicht völlig überrollt oder müssen sofort antworten, sondern können uns Zeit nehmen, die Nachricht zu verarbeiten und uns eine Antwort überlegen.

Das Schüchternheitsparadoxon

Was die sich abzeichnende „soziale Eiszeit“, die durch die Technologie erschaffen wurde, betrifft, stellte Zimbardo diese Behauptung bereits vor dem Aufstieg von sozialen Netzwerken und dem Smartphone auf. Diese machten es den Menschen einfach, intime Details ihres Privatlebens im Netz auf eine Art zu offenbaren, die wie das Gegenteil von Schüchternheit wirkt. Befürworter dieser Art von Online-Selbstauskunft nennen diesen Vorgang „radikale Transparenz“.  

Natürlich ist nicht jeder, der soziale Netzwerke nutzt, offen für diese Art der radikalen Transparenz. Manche bevorzugen es, sich hinter Online-Charakteren, Pseudonymen und Avataren zu verstecken. Und diese Anonymität kann außerdem zum Gegenteil von Schüchternheit animieren – schnell wird man übermütig und neigt zu Feindseligkeit und Missbrauch.

Daher ziehen die neuen mobilen und netzorientierten Technologien komplexe Auswirkungen nach sich. Sie verschlimmern unsere Schüchternheit, während sie gleichzeitig helfen, diese zu überwinden. Vielleicht erzählt uns dieses Paradoxon etwas über Schüchternheit. In seinem Buch „The Shock of the Old“ argumentiert der Historiker David Edgerton, dass unser Verständnis von historischem Fortschritt „innovationszentriert“ ist. Wir denken, dass neue Technologien alles zum Guten verändern. Laut Edgerton unterschätzen wir allerdings, wie sehr diese Innovationen gegen die Mächte von Gewohnheit und Trägheit ankämpfen müssen. Mit anderen Worten: Neue Technologien ändern nicht unser Wesen, sie passen sich ihm an.

Genauso verhält es sich mit Schüchternheit. Nach mehr als 150.000 Jahren der Menschheitsgeschichte muss Schüchternheit eine unverwüstliche Eigenschaft sein – ein „sonderbarer Gemütszustand“, wie Charles Darwin es nannte, hervorgerufen durch unsere Fähigkeit, uns selbst Aufmerksamkeit zu schenken. Und trotzdem sind wir soziale Wesen, die sich nach Unterstützung und Anerkennung des Stammes sehnen.

Unser Bedürfnis nach einem Gegenüber ist so stark, dass die Schüchternheit uns einfach dazu bringt, unsere sozialen Instinkte in andere Räume zu übertragen: Die Kunst, die Schrift, E-Mails und Textnachrichten. Und das wäre dann auch meine Antwort für besorgte Eltern schüchterner Jugendlicher. Macht das Handy sie schüchterner? Nein. Denn sie sind zwar schüchtern, aber auch kontaktfreudig, und ihr Handy hilft ihnen, neue Wege zu finden, diesem Widerspruch Ausdruck zu verleihen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „iphone“ by relexahotels (CC0 Public Domain)


The Conversation

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13 Tipps um euren Akku schneller aufzuladen

Wer kennt es nicht: Das Handy war über Nacht nicht richtig an das Ladegerät angeschlossen und der Akkustand beträgt, wie am Vorabend, noch immer 15%. Das ist natürlich nur für die Wenigsten genug, um durch den Tag zu kommen. Täglich nutzen die Deutschen nämlich ca. 128 Minuten ihr Smartphone, ob zum Spielen, Lesen, Schreiben oder Telefonieren. Wir haben für euch aus den Untiefen des Internets ein paar nützliche Ratschläge herausgesucht, mit deren Hilfe ihr euren Akku in kurzer Zeit wesentlich schneller aufladen könnt:  

  • Das Display gehört zu den größten Stromfressern. Indem ihr die Helligkeit im Menü verringert, spart ihr einiges an Strom und schont außerdem eure Batterie.
  • Verzichtet während des Ladens so gut es geht auf Töne und Vibrationen. Einstellungen wie beispielsweise das haptische Feedback verbrauchen auch Strom und sollten deshalb ausgeschaltet werden.
  • Ladet euer Smartphone wenn möglich nicht am PC über den USB-Anschluss auf, dadurch werden nämlich nur 2,5 Watt übertragen. Wenn ihr euer Handy klassisch mit einem Ladekabel an die Steckdose anschließt, werden 7,5 bis 12 Watt weitergeleitet.
  • Probiert das Netzteil eines anderen Herstellers aus. Das Ladegerät, das ihr automatisch zu eurem Smartphone dazu gekauft habt, ist nicht immer das leistungsstärkste. Besonders Samsung-Netzteile sind gute Stromlieferanten. Euer Akku wird dabei natürlich nicht beschädigt.
  • Ihr solltet euren Akku idealerweise bei einem Stand zwischen 30% und 70% aufladen. Damit erwartet eure Batterie eine längere Lebensdauer.
  • Ihr solltet auf jeden Fall auf No-Name-Ladekabel verzichten, da diese meistens aus minderwertigem Kupfer hergestellt wurden und häufig nur halb so viel Strom übertragen wie Markenkabel.
  • Der elektirsche Widerstand wird durch längere Ladekabel erhöht. Daher solltet ihr wenn möglich auf die kürzeren Alternativen zurückgreifen.
  • Diesen Trick kennen wahrscheinlich schon die meisten von euch: den Flugzeug- bzw. Offline-Modus im Menü aktivieren und die Standortübertragung ausschalten.
  • Und natürlich auch effektiv: das Smartphone ganz ausschalten.
  • Mit Blitz zu fotografieren kostet auch sehr viel Strom, sodass es ratsam wäre, während des Ladens darauf zu verzichten.
  • Die Apps, die ihr gerade nicht aktiv nutzt, laufen häufig noch im Hintergrund weiter. Achtet darauf, sie zu beenden, damit sie weder Strom noch Traffic verbrauchen.
  • So ansehnlich sie auch sind – die Akkuminimierer schlechthin sind leider auch die Live-Hintergründe. Damit dauert das Laden selbstverständlich wesentlich länger. Wechselt daher am besten wenigstens vorübergehend zu einem statischen Hintergrundbild.
  • Wenn ihr ganz wenig Zeit habt oder gerade unterwegs seid und keine einzige Steckdose euren Weg kreuzen will, empfiehlt sich natürlich auch eine Power Bank. Die mobile Akkuladestation gibt es schon für wenig Geld online oder im Elektrofachhandel zu kaufen.

 


Image „phone“ by JuralMin (CCO Public Domain)


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Zwischen Supporthotline und Smartphonenostalgie

All about smartphones (adapted) (Image by Denis Dervisevic [CC BY 2.0] via Flickr)

Das neue Handy ist kaputt. Es ist erstaunlich, wie sich die Rückkehr zu einem aus der Mode gekommenen Handy anfühlt und welche neuen Erkenntnisse über längst vergessene Einfachheit gewonnen werden.

Das Internet und mein Smartphone – das sind zwei wichtige Bestandteile meines Lebens. Und da bin ich nicht die Einzige. Meine ganze Generation hängt doch permanent am Handy. Und nein, darauf bin ich nicht stolz. Ganz und gar nicht. Was trotzdem nichts an der Tatsache ändert, dass ich unruhig werde, wenn ich das Ding mal nicht finde oder es nicht so funktioniert, wie ich es möchte.

Vor ein paar Tagen hat sich dann eine kleine Katastrophe ereignet. Nach einem (offenbar missglückten) Update startete mein Gerät nicht mehr, sondern zeigte lediglich den eingefrorenen Startbildschirm an. Und das über Stunden, bis der Akku leer war. Auch ein Neustart mit angeschlossenem Ladegerät brachte nichts.

Panik machte sich in mir breit. Was tun? Immerhin bin ich darauf angewiesen, erreichbar zu sein – allein schon, weil wir bei unseren Uniprojekten hauptsächlich auf digitalem Weg kommunizieren. Ich brauchte also Ersatz.

Zum Glück hatte ich noch mein altes Smartphone in einer Schublade liegen. Knapp vier Jahre alt, leichte Gebrauchsspuren, Android Gingerbread. Damals war das topaktuell, heute würde es wahrscheinlich noch nicht mal mehr jemand geschenkt haben wollen. Wahnsinn, wie schnell heutzutage Geräte weiterentwickelt werden.

Und wie schnell wir uns von ihnen trennen, nur weil die neuen größer, schneller, innovativer sind. Im Vergleich zu meinem neuen Handy ist das Display des älteren Modells richtig klein. Das ist erstmal gewöhnungsbedürftig.

Und auch das Design und die Ausstattung waren vor ein paar Jahren noch relativ einfach gehalten. Viele Apps unterstützen diese Version gar nicht mehr, wie ich feststellen musste. Zum Glück ließen sich zumindest Whatsapp und der Facebook Messenger problemlos installieren. Puh. Eine Sorge weniger. Als Ersatz taugt es allemal. Aber was mache ich jetzt mit dem anderen?

Im Internet (wo sonst?) stoße ich in verschiedenen Fachforen auf Lösungsvorschläge für das “Hilfe-mein-Smartphone-geht-nicht-mehr-an”-Problem. Super. Schnell mal ausprobiert. Eine Stunde später bin ich aber immer noch nicht weitergekommen. Vibration, Startbildschirm, Display aus. Und dann das ganze Spiel von vorn. War es das etwa? Aber vielleicht bin ich als Laie und absolute Technik-Null auch einfach zu doof für so etwas.

Also fix bei der Supporthotline angerufen. Nach 10 Minuten Gedudel wieder aufgelegt. “Noch einen Moment Geduld”. Nein, danke.

Ich glaube, ich werde es einfach einschicken und erstmal abwarten. Nach sieben Tagen ist das Ding repariert wieder bei mir, verspricht mir der Hersteller auf seiner Seite. Das klingt gut. Bis dahin kann ich noch ein bisschen in Smartphonenostalgie schwelgen. Naja, jedenfalls nenne ich es so.


Image (adapted) „All about smartphones“ by Denis Dervisevic (CC BY 2.0)


 

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Sonderveröffentlichung: E-Plus setzt auf Freundschaft

EPLUS_TDV_1302 (adapted) (Image by E-Plus Gruppe Fotostream [CC BY 2.0] via Flickr)

E-Plus ist seit jeher einer der Top3 Anbieter, wenn es um Handytarife geht. Ob im Vertrag oder aufgrund der vielen Prepaid-Angeboten, die seit Jahren anstiegen, ist E-Plus ein Topgarant für transparente und kundenfreundliche Handytarife. Nun kommt mit Ay Yildiz ein sehr exotisch klingendes Angebot von E-Plus auf dem Markt und dieser klingt nicht ohne Grund so exotisch. Mit Ay Yildiz kommt zum ersten Mal ein nationenübergreifender Tarif auf dem Markt und bedient sich der heranwachsenden Deutsch-Türkischen Freundschaft. Vor allem ausgelöst durch die WM im eigenen Land, wachsen Deutsche und Türken mehr und mehr zusammen. Mit Ay Yildiz kommen vor allem Türken, die viel Familie oder Freunde in der Türkei haben voll und ganz auf ihre Kosten. Dabei bleiben die Tarife innerhalb Deutschland wie bisher, so dass kein Nachteil entsteht.

 Weil du was zu sagen hast!

… lautet der Slogan mit dem Ay Yildiz wirbt. Mit dem Spruch „Der Star  unter den Prepaid-Tarifen“ stapelt man zwar hoch, aber erfüllt auch gleichzeitig die Erwartungen der Kunden. Ob nun die Flat in alle deutsche Netze oder die gigantische 1GB Internet-Flat, die Angebote innerhalb Deutschlands sind konkurrenzfähig. Dazu kommen eben noch die Angebote für Gespräche in die Türkei, die mit 9 Cent pro Minute sehr günstig sind. Eingehende Anrufe sind sogar kostenfrei und man hat generell erst einmal 60 Freiminuten ab zu telefonieren. Erst wenn das nicht reicht, greifen die 9 Cent pro Minute. Der Spruch „weil du was zu sagen hast“ ist demnach gut gewählt und zweideutig. Zum einen spielt man auf den Kunden an, der gerne telefoniert und so viel zu sagen hat, andererseits bezieht man sich auf die Interessen des Kunden, die von Ay Yildiz gerne aufgenommen werden, da man den Tarif nach Belieben zusammenstellen kann und nicht über mehrere Monate sich daran binden muss, da es sich hierbei schließlich um Prepaid-Angebote handelt.

Ay Yildiz für jedermann

Die illustre Grafik von Ay Yildiz zeigt eindeutig wohin der Weg des Anbieters führt. Es ist ein Tarif für das Volk, ein Tarif für jedermann. Ob nun als Jugendlicher zur Terminabsprache oder als engagierter Geschäftsmann. Ay Yildiz hält für jedermann einen passenden Tarif bereit. Auch wirbt Ay Yildiz damit, dass der Anbieter verbindet. Ob nun Ausland oder innerhalb Deutschlands, so günstig bleibt man nicht überall in Kontakt und kann seine sozialen Kontakte pflegen.

Alles in allem setzt Ay Yildiz auf Transparenz, was seit Jahren bei fast allen Handyanbietern vorherrscht. Die Handybranche ist seröser geworden und setzt vermehrt Wert auf die Bedürfnisse des Kunden. All dies unterstreicht Ay Yildiz bzw E-Plus mit der Werbekampagne.


Image (adapted) „EPLUS_TDV_1302“ by E-Plus Gruppe Fotostream (CC BY 2.0)


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CULTURE&VIDEO TIPPS vom 05. September

Culture&Video heute mit einer überfälligen Erklärung, zur Abwechslung mal Literatur und zwei Geburtstagen.

VIRALES MISSVERSTÄNDNIS: I Forgot My Phone

Jede Woche auf’s Neue stellt sich die Frage, ob ein tolles Video neu genug ist. Worüber ich selbst seit Montag lache oder nachdenke, hat bestimmt auch schon seinen Weg auf andere Monitore oder in andere Mittagspausen gefunden. Auch das Video mit einer jungen Frau ohne Handy hat die Runde gemacht. Sie beobachtet, wie alle Menschen in ihrer Umgebung lieber mit ihren Telefonen kommunizieren, Bilder machen oder Videos aufnehmen, als mit ihr zu reden. Niemand nimmt wahr, was um ihn herum passiert. Das Mädchen sieht irgendwie unglücklich darüber aus und eine ganze Online-Welt paternalistischer Besserwisser stimmt das Klagelied auf die modernen Zeiten an (bis heute fast 20 Mio. Abrufe). Dabei scheint niemandem der Titel des Videos aufzufallen: I Forgot My Phone. Und auf einmal sieht der Clip anders aus: Hätte die hübsche Hauptdarstellerin ihr Telefon nicht liegen gelassen, würde sie dazu gehören. Vielleicht ist sie gar so traurig und genervt, weil sie jetzt gerade gern ein Foto geschossen oder ihren Status upgedated hätte. Interessante Gespräche scheint es in ihrem Freundeskreis ja nicht zu geben.

DOKU AUF DEM LITERATURFESTIVAL: Erlesene Welt

Vom 4. bis zum 15. September findet in Berlin das 13. internationale literaturfestival statt. Es hat seit langer Zeit schon den Ruf, mehr ein Forum für Gespräche oder zum Kennenlernen interessanter Autoren zu sein als eine Leistungsschau des Literaturbetriebs wie die Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Auch Filme werden im Rahmen des Festivals gezeigt: Die liebenswerte Dokumentation Erlesene Welt stellt drei besondere Menschen vor, die in Umzugskartons, auf Booten und Kamelen Bücher zu den entlegensten Winkeln der Welt bringen. arte zeigt den Film der Grimme-Preisträgerin Elisabeth Schwehm am 13. Oktober. Mitternachtskinder nach einer Vorlage von Salman Rushdie ist ebenfalls auf dem Festival zu sehen. Der weiltweit gefeierte Autor wird in einem Gespräch mit Eva Mattes auch seine vor Kurzem erschienene Autobiografie Joseph Anton vorstellen.

LORIOT: Skat

Gestern hatte Skat Geburtstag. Jedenfalls wurde der Begriff erstmals am 4. September 1813 erwähnt. Gut, dass es Tage gibt, an denen man nicht lange nach einem Grund suchen muss, um einen Sketch von Loriot anzuschauen.

I WANT TO BREAK FREE

Und noch ein Geburtstag: Heute vor 67 Jahren wurde Freddie Mercury in Sansibar geboren. Zwei gut gemachte Dokumentarfilme gibt es über das Leben des großen Künstlers. Queen aus dem Jahr 2009 ist eine solide arte-Dokumentation, lohnt sich aber vor allem wegen der ersten 30 Sekunden: Ringo Starr ein bisschen Off-Topic. Freddie Mercury: The Great Pretender hat Furore gemacht (hier leider mit französischen Untertiteln bei Myvideo und hier auf DVD erhältlich) . Die Dokumentation aus dem letzten Jahr enthält jede Menge neues Material: Schnipselchen der Kollaberationen mit Rod Stewart oder Michael Jackson und viele bisher unentdeckte Aufnahmen. Auf seinem 39 Geburtstag ging es im legendären „Travestie-Lokal Mrs. Henderson’s“ heiß her, auch die Outtakes zum Videodreh von I Want To Break Free sind köstlich. Die BBC-Doku hat keine Scheu vor der Schwulenikone Mercury, unerlässlich für ein ehrliches Porträt des 1991 an den Folgen von AIDS gestorbenen Sängers.

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Kinder und Smartphones

Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es ums Thema Handy für Kinder: Ein Smartphone für Kinder – worauf sollten Eltern achten?

Meine Tochter ist zwölf Jahre alt und bewegt sich inzwischen recht selbstständig in der Stadt. Nun haben wir ihr ein Handy gekauft, damit sie uns im Notfall anrufen kann. Wie können wir verhindern, dass sie damit Blödsinn macht, zum Beispiel Fotos hochladen, oder dass sie Zugriff auf ungeeignete Inhalte bekommt?

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Handys wirken aufs Gehirn

In der Nähe der Antenne eines Mobiltelefons kann man nach einem einstündigen Gespräch ein Zunahme der physiologischen Tätigkeit um 7 Prozent nachweisen, haben die amerikanischen Wissenschaftler um Dr. Nora Volkow jetzt in einer Studie publiziert. Wie immer bei den bildgebenden Verfahren in den Neurowissenschaften kann man außer einem erhöhten Stoffwechsel eigentlich nichts darüber hinaus sagen. Auch Dr. Volkow hält sich gegenüber HealthDay zurück mit positiven oder negativen Deutungen dieser Befunde.

In der Studie wurden 47 Probanden ein Jahr untersucht auf die Auswirkungen der Handynutzung. Mit einem Positronenemissionsgerät und einem Kontrastmittel wurde der Glukosehaushalt an den Stellen der Handy-Exposition an den Ohren gemessen. Man könnte sich dazu versteigen und sagen, dass dieser erhöhte Zuckerstoffwechsel positiv für eventuelles Tumorwachstum sei. Allerdings schießt man damit höchstwahrscheinlich über das Ziel hinaus, denn das Gehirn verstoffwechselt eben nur Glukose. Und dass Tumoren auch Zucker brauchen, sagt in diesem Kontext noch gar nichts. Zucker schadet aber auch nicht bei mutierten Zellen.

Insofern bleibt alles beim Alten. Headsets sind immer anzuraten, damit das Gerät vom Kopf wegkommt beim telefonieren. Wenn man sich nicht sicher ist, dann ist ein Blick auf die SAR-Werte der Handys sicher hilfreich. Wie viele bereits wissen, führen hier noch immer die neuen Geräte von Samsung mit niedrigen bis mittleren Werten (zwischen 0,4 und 0,7). Anders sieht es bei Apples iPhone, Sony, RIM und diversen HTC-Modellen aus – mit teilweise weit über 1,0 W/kg. Mehr dazu auf handywerte.de

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MEDIAS – Das dünnste Handy der Welt

Mitte März kommt bei NTT Docomo das dünnste Handy der Welt auf den Markt: das NEC Casio Medias. Das Samsung Galaxy S II ist ja bisher das dünnste Handy (8,8mm), und LG möchte mit dem OPTIMUS gern diesen Titel (9,2mm) aber das NEC Smartphone mit Android 2.2 Bertiebssystem wird im März mit 7,7 Millimeter fast noch einen Millimeter dünner sein als das Samsung. Liebe Leser, es recht nicht, dass man eine anorektische Freundin zum Ausgehen führen kann, auch das Handy muss alles bisher Dagewesene unterbieten. Warum? Nun, das fragt ihr lieber diejenigen, die dem knochigen Schick etwa abgewinnen können.

 

 

Ob und wann das Handy außerhalb von Japan erscheinen wird, bleibt ungewiß. Hier ein paar innere Werte:

  • 4 Zoll LCD-Touchscreen mit 480 x 854 Auflösung
  • Android 2.2 (2.3 update im Sommer)
  • 5.1MP CMOS camera
  • digitaler TV tuner
  • BezahlChip (NFC)
  • 3G/GSM roaming
  • microSDHC card slot
  • GPS
  • Bluetooth Version 2.1+ EDR
  • Wi-Fi
  • HSUPA
  • Infrarot-Verbindungen
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Mobiles Bezahlen: NFC

Was ist eigentlich NFC (Near Field Communication) und wie soll das die Welt der Handys revolutionieren?

Seit vielen Jahren kann man in Afrika mit dem Handy seine Miete bezahlen, den Deckel bei der örtlichen Kneipe auslösen und sogar Geld an seine Verwandten verteilen. Da die meisten Afrikaner kein Bankkonto haben, wurde auf diese Weise der bargeldlose Zahlungsverkehr via Mobiltelefon eingeführt. Vodafone hatte 2007 mit dem Dienst M-Pesa in Kenia einen Stein ins Rollen gebracht, der leider nie nach Europa kullerte, obwohl er es von Tanzania über Äthiopien bis nach Afghanistan schaffte.

Bereits fünf Jahre zuvor hatten Sony und NXP auf dem lizenzfreien Frequenzband von 13,56 MHz eine andere Idee realisiert, die Near Field Communication. Sie soll nun das mobile Bezahlen bei uns ermöglichen. Die Technologie basiert auf Bluetooth, Smartcard-Chips und den allseits unbeliebten RFID-Chips, die mittlerweile an jedem Kleidungsstück kleben, das wir bei den großen Modeketten der Welt erstehen. Um das Ausspähen der übertragenen Daten zu erschweren, reicht die Übertragung bei NFC allerdings nur maximal 10 Zentimeter weit. Bei einer Übertragungsrate von mehr als 400KBit/sec können so Bezahlvorgänge mit einem schnellen Wischen des Handys oder Smartphones über einen Sender an der Kasse erledigt werden. Aktuell ist bisher nur das Ticketing, also der Kauf von Fahrscheinen per NFC realisiert. Im südfranzösischen Nizza hat man mit Nice Cityzi das einzige flächendeckende Großprojekt realisiert. Dort kann man mehrere Tickets für den öffentlichen Nahverkehr per Mobiltelefon erwerben und dann sukzessive abfahren. Das Handy ist dabei eine Art RFID-Transponder, der, an den Kartenautomaten gehalten, den Fahrpreis anzeigt und auch das Abbuchen vom gespeicherten Betrag auslöst.

Telefone, die keinen eigenen NFC-Chip an Bord haben, könnten in Zukunft mit erweiterten microSD-Karten mit Mini-Antennen aufgewertet werden. Auch mit ihnen kann man dann per Handy Beträge aufladen, abbuchen und Preise anzeigen lassen. Natürlich sind Visa und Mastercard mit ihm Boot und übernehmen das Verteilen und Verwalten der Beträge, da diese Technologie ja eigentlich das gesamte bargeldlose Zahlen per Kreditkarten obsolet machen könnten. So will man früh genug mit im Boot sitzen… Weiterlesen »

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Nokia: Brennende Ölplattform

Stephen Elop ist der neue Chef bei Nokia. Der ehemalige Mobilfunkriese hatte es in den letzten Jahren so richtig krachen lassen und den Markt der Handys beherrscht. Nur bei den teuren Modellen, den Musikplayern mit eingebautem Handy und ähnlichem, also allem, was irgendwie boomte konnten die Finnen nie so richtig Fuß fassen, trotz ihrer marktbeherrschenden Plattform Symbian. Dann kamen die Smartphones. Ausgerechnet da soll Windows Phone7 nun helfen. Doch genau da kann Windows gar nix zeigen, ist selber stark angeschlagen und bereits taumelnd.

Zunächst sah alles nach einem Gewinn für Apple aus, die in 6 Jahren aus einer maroden Klitsche einen Weltkonzern hämmerten. But the empire stroke back. Denn Google kam mit Android auf den Markt, einem Linux-basierten Handy-Betriebssystem, das iOS schnell und unwiederbringlich überflügelte, zuletzt mit einem Wachstum von über 600 Prozent zum Vorjahr, andere bescheinigen sogar 800 Prozent.

Da verwunderte es nicht , dass Elop neulich noch von brennenden Ölplattformen sprach. Denn Nokia verliert Kunden in Größenordnungen, die kaum zu verwinden sind. War da noch was?… Weiterlesen »

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5 Top Apps für Android

Die fünf Apps, die auf keinem Android-Telefon fehlen dürfen:

  • Vignette – Da ich im Alltag keine Kamera mitführe, dokumentiere ich die meisten Momentaufnahmen mit meinem Smartphone. „Vignette“ kommt
    mit einer Unzahl von verschiedenen Effekten, die sich in favorisierten Kombinationen – für schnellen Zugriff – speichern lassen.
  • Google Sky Map – Google Maps für Sternenkarten. Faszinierender Zugriff auf die märchenhafte Welt um unseren blauen Planeten. Praktisch: keine Datenverbindung notwendig, funktioniert also auch im Ausland ohne Roaming.
  • Cab4Me – Wer viel unterwegs ist und regelmässig Taxi fährt, bekommt mit Cab4Me einen praktischen Begleiter, der zum nächsten Taxistand leitet oder die lokalen Taxirufnummern kennt.
  • Aldiko – Schöner eBook Reader mit Zugriff auf eine imposante
    Kollektion von freien Büchern. Tipp: lässt sich auch sehr gut als PDF Reader verwenden.
  • Drop7 – Freunde von Kombinatorik- und Puzzlespielen kommen an Drop7 einfach nicht vorbei.
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Das Fujitsu F-Circle – Wer will die Wählscheibe?

Das Fujitsu F-Circle erinnert ja mal wirklich an die alten Zeiten. Ich weiß nicht, wie viele es noch gibt, die ein Telefon mit Wählscheibe haben, aber es dürften wohl nicht ganz so viele sein. Und wenn doch, dann könnt ihr euch glücklich schätzen. Denn wie wir es schon bei Kleidung und all den anderen Dingen gesehen haben, kommt jeder Trend irgendwann mal wieder zurück. Und so auch bei dem F-Circle mit Wählscheibe. Auf den ersten Blich erinnert es in meinen Augen so ein wenig an ein Thermometer, das jederzeit auf seinen Einsatz wartet. Aber wenn wir mal ehrlich sind, will oder braucht jemand wirklich wieder die Wählscheibe? Ich kann mir nicht so wirklich vorstellen, dass es sehr viele Abnehmer finden wird. In meinen Augen gibt es verschiedene Gründe, die ich Euch gerne einmal aufführen würde. Weiterlesen »

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heise-Themenspecial: mobiles Internet

Heise, der wohl bekannteste deutsche News-Dienst mit Schwerpunkt auf Web, hat einen Themenspecial zum Thema mobiles Internet veröffentlicht. Jo Bager und Achim Barczok haben hier eine Vielzahl von interessanten Programmen herausgesucht, mit denen man Web-Dienste auf seinem Handy nutzen kann. Interessant ist das Special besonders für Anwender, die nicht über ein iPhone surfen können oder wollen, da es sich auf Programme für andere Plattformen beschränkt. Sehr schön ist vor allem, dass zahlreiche der empfohlenen Anwendungen schon mit einem einfachen Java-fähigen Handy nutzbar sind.

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Social Networking soll mobiles Internet zukunftsfähig machen

Die Betonung des Faktors Kommunikation durch Social Networking könnte nach Ansicht von eMarketer zum Hoffnungsträger vieler Provider werden, wenn es darum geht, dem mobilen Internet zum Aufschwung zu verhelfen. Denn ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Erst der Run auf die Kommunikationsmöglichkeiten wie Emails und Foren machte das Internet zum Massenphänomen. Das mobile Internet wird möglicherweise Starthilfe benötigen. Im Sektor Unterhaltung via Mobiltelefon, der Musik, Videos, mobiles Fernsehen und Spiele beinhaltet, sind positive Entwicklungen zu erwarten.

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Linktipps zum Super Tuesday

Einige Links zum Super Tuesday haben wir ja schon vorgestellt. Das ist allerdings nicht im Vergleich mit der umfangreichen Liste, die mashable gerade veröffentlich hat. Unter den 40 Super Tuesday 2008 Ressourcen verstecken sich nicht nur die Websites aller Kandidaten, sondern auch einige innovative Fundstücke wir diesen Twitterstream zum Wahltag oder Collective Intellect, wo die Meinungen und Stimmungen von Blogs und Twitter während der Wahlen analysiert werden.

Mein Liebling? Steve Garfield, der den Super Tuesday mit seinem Videoblog begleitet und Bürgerjournalismus vom Feinsten bietet – live vom Handy. Wie das funktioniert zeigt Steve uns im Foto rechts oben.

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