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Alexa Datenschutzeinstellungen anpassen

Wir zeigen euch, wie ihr eure Alexa Datenschutzeinstellungen anpassen könnt.

Mit Alexa stellen wir uns ein Gerät ins Haus, das unsere Stimme aufzeichnet und die Daten an Amazon überträgt. Das ist anders auch gar nicht möglich, da die eigentliche Logik hinter Alexa nicht in den Lautsprechern selber, sondern auf Amazons Servern liegt. Wer Wert auf seine Privatsphäre legt, der findet hier eine kurze Übersicht darüber, wie sich die Alexa Datenschutzeinstellungen anpassen lassen.

Die dafür vorgesehenen Einstellungen finden sich entweder in der Alexa App für iOS und Android oder unter Alexa Privacy im eigenen Amazon-Konto.

Alexa Sprachverlauf

Amazon zeichnet jede Anfrage an Alexa auf und speichert diese im Verlauf der Nutzer. Das tut das Gerät auch bei falsch erkannten Anfragen oder wenn die Anfrage eigentlich nicht für Alexa bestimmt war. Den meisten dürfte die Situation bekannt sein, dass Alexa anspringt, ohne, dass sie explizit angesprochen wurde.

Im Verlauf können Nutzer die Sprachaufnahmen der jeweiligen Anfrage im Nachhinein sogar abspielen. Diese Funktion lässt sich zwar nicht gänzlich deaktivieren, da Amazon so die Erkennung der Sprache verbessern will. Dafür befindet sich in den Einstellungen der Punkt „Alle Aufzeichnungen für den gesamten Verlauf löschen“, unter dem sich der Verlauf komplett löschen lässt. Das ist besonders dann praktisch, sollten Nutzer über einen Account mehrere Haushalte mit dem Assistenten ausstatten. Vermutlich möchte man gar nicht immer wissen, was der Rest der Familie so alles in Alexas Gegenwart anstellt.

Smart Home-Geräte Verlauf

Auch über den Status verschiedener verbundener Smart Home-Geräte speichert Alexa Informationen. Diese werden ebenfalls in einem Verlauf festgehalten und können in den Einstellungen gelöscht werden. Das geschieht über die Schaltfläche „Verlauf von Smart Home-Geräten löschen.“

Skill-Berechtigungen anpassen

Damit Amazons Alexa in der Lage ist, gewisse Tätigkeiten vorzunehmen, brauchen die Skills entsprechende Berechtigungen. In den Einstellungen lassen sich diese festlegen. So lässt sich hier zum Beispiel angeben, ob ein aktivierter Skill, in der Lage ist, auf den vollständigen Namen des Besitzers oder die Adresse des Gerätes zuzugreifen. Wer also seine Daten vor Drittanbietern schützen möchte, sollte hier die Alexa Datenschutzeinstellungen anpassen. Allerdings kann das bedeuten, dass gewisse Skills ohne die entsprechende Berechtigung nicht mehr funktionieren.

Verhindern, dass die Aufnahmen von Menschen gehört werden

Im dritten Punkt der Datenschutzeinstellungen heißt es: „Das Training von Alexa mit Aufnahmen von vielfältigen Kunden trägt dazu bei, dass Alexa für alle gut funktioniert. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden Ihre Sprachaufnahmen möglicherweise bei der Entwicklung neuer Funktionen verwendet.

Erst kürzlich hat Amazon der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigt, dass der Konzern Audio-Dateien von Nutzern durch menschliche Mitarbeiter transkribieren lässt. So wolle man Alexas Spracherkennung verbessern. Laut dem Bericht von Bloomberg hören diese Mitarbeiter teilweise bis zu 1.000 Aufnahmen am Tag. Zwar lassen sich laut Amazon die Aufnahmen nicht mit Nutzerdaten in Verbindung bringen, Mitarbeiter gaben Bloomberg gegenüber aber an, zum Teil auch Namen oder Kontonummern gehört zu haben.

Diesem Verfahren stimmen Nutzer mit der entsprechenden Einstellung automatisch zu, da sie nämlich ab Werk aktiviert ist. In den Einstellungen können Anwender diese Einstellung deaktivieren und wiedersprechen damit explizit der Nutzung und Transkription der eigenen Daten.


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IKEA und Sonos stellen Symfonisk vor

Ikea Symfonisk

Woran denkt ihr, wenn ihr einen Kamin seht? An eine Lampe, die gleichzeitig ein Lautsprecher ist natürlich! So ging es zumindest den Designern und Entwicklern bei Sonos und IKEA, die jetzt ihr erstes gemeinsames Projekt vorstellten – den smarten Lautsprecher Symfonisk.

Iina Vuorivirta, ihres Zeichens Designerin bei IKEA of Sweden meint: „Für die Idee, eine Leuchte mit einem Speaker zu kombinieren, haben wir uns von einem offenen Kamin inspirieren lassen – denn er verbreitet gleichzeitig Wärme und angenehme Klänge.“

Der nächste Step des Smart Homes

Die effiziente Nutzung von Platz und die Einfachheit der Bedienung, das sind zwei Grundsätze, die sich in den Firmen Sonos und IKEA finden lassen. Genau deswegen soll das neue Produkt nun guten Sound und eine angenehme Atmosphäre kombinieren. Laut IKEA sollen die neuen Symfonisk Lampen/Lautsprecher, wie alle anderen Geräte von Sonos, mit der Sonos-App steuerbar sein und sich mit anderen Sonos Lautsprechern verbinden lassen. Das gilt beispielsweise für den Sonos One, den wir in der ersten Generation getestet haben und der jetzt in der zweiten Generation erhältlich ist.

Darüber hinaus soll auch die Verwendung von Spotify, Apple Music und Amazon Music möglich sein. Amazons digitaler Assistent Alexa selbst findet noch keinen Platz in den Lautsprechern, jedoch können Produkte der Symfonisk-Reihe mit Amazon Echo verbunden werden. Somit könnt ihr die Lampen also doch mit dem digitalen Assistenten steuern.

Insgesamt zwei neue Produkte haben die Unternehmen vorgestellt. Eins davon ist eine Tischlampe mit integriertem Lautsprecher als Sockel. Dort lassen sich auch die Knöpfe zur Regulierung der Lautstärke und dem Wechseln zwischen Songs finden. Das andere neue Symfonisk Produkt kann entweder hochkant oder waagerecht als Regal an die Wand geschraubt werden, aber auch als Buchstütze oder ähnliches im Raum platziert werden.

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Symfonisk ab August 2019 erhältlich

Das schwedische Möbelhaus betonte, man habe keine Kompromisse bei dem modernen Design der Lautsprecher gemacht, und gleichzeitig darauf geachtet, dass die gute Klangqualität von Sonos ebenfalls ihren Weg in die neuen Geräte findet. Verkaufsstart soll der August 2019 sein. Dann kostet das Lautsprecher-Regal 99,95 Euro und die Lampe circa 179 Euro.

Sonos-Lautsprecher bei Amazon (Provisonslink)


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Die Ring Stick Up Cam – Sicherheit an jeder Hauswand

Einfach zu montieren und leicht in Betrieb zu nehmen, kommt die neue Stick Up Cam der Firma Ring daher. Wer sich eine komplizierte Verkabelung von Sicherheitskameras ersparen, aber dennoch sein Heim jederzeit in Sicherheit wissen möchte, der sollte die Stick Up Cam einmal genauer in Augenschein nehmen.

Die Stick Up Cam einfach überall befestigen

Die Montage der Stick Up Cam gestaltet sich dabei denkbar einfach. Mit dem mitgelieferten Montagewerkzeug wird der Sockel einfach angeschraubt und die Cam anschließend mit dem Internet verbunden. Die Kamera kann sowohl auf Außen-, als auch Innenflächen angebracht werden und widersteht laut Hersteller allen Witterungsbedingungen und Temperaturen von -20,5°C bis 48°C.

Um dabei die Stromversorgung über USB zu nutzen, darf die smarte Überwachungskamera maximal zwei Meter von einer Steckdose entfernt sein. Für weitere Distanzen bietet die Kamera auch einen Power over Ethernet-Adapter und kann so über ein normales LAN-Kabel mit Strom versorgt werden.

Mehr als eine Kamera

Die kalifornische Firma Ring, ist spezialisiert auf Smart Home Geräte. Klar also, dass die Stick Up Cam keineswegs nur eine schnöde Überwachungskamera ist. Registriert die smarte Kamera Bewegungen, erhaltet ihr sofort eine Benachrichtigung auf euer Handy, Tablet oder PC. Über die Ring App könnt ihr das Bild der Stick Up Cam live mitverfolgen und die Gegensprechfunktion der Cam benutzen, um so mit sich nähernden Personen zu sprechen. Das dürfte dem einen oder anderen potentiellen Einbrecher einen ordentlichen Schrecken einjagen.

Die Ring App ist sowohl für Android, iPhone und Mac, als auch für Windows erhältlich und bietet euch ein übersichtliches Bedienfeld, mit dem ihr eure Stick Up Cams im Überblick behalten und die Bewegungszonen, die die Kamera abdeckt, individuell anpassen könnt. So lässt sich die Registrierung von Bewegungen optimal gestalten und auf die wichtigsten Bereiche eures Zuhauses abstimmen.

Wer seine Hände allerdings gar nicht mehr benutzen möchte, kann seine Stick Up Cams auch mit Alexa-fähigen Geräten, wie zum Beispiel dem Echo Dot koppeln und so einfach Alexa fragen was zuhause vor sich geht.

Videos Aufnehmen und Zusammenschneiden

Die Stick Up Cam bietet von sich aus eine Livestream-Funktion, kann aber noch mehr. Kauft ihr euch die Kamera, erhaltet ihr automatisch ein 30-tägiges Probe-Abonnement des Dienstes Ring Protect. Mit diesem könnt ihr die Videos, die eure Stick Up Cam aufzeichnet, speichern und teilen. Das Ring Protect Basic-Abonnement kostet pro Gerät drei Euro im Monat. Für zehn Euro könnt ihr mit dem Ring Protect-Plus-Abonnement Videos von beliebig vielen Geräten aufzeichnen und teilen. Die reine Livestream-Funktion ist aber kostenlos.

Technische Details zur Stick Up Cam

Die Stick Up Cam kann neben der kabelgebundenen auch in einer akkubetriebenen Variante erworben werden. Diese ist, was die Positionierung angeht, noch flexibler, deckt aber mit 115° einen kleineren Bereich ab als die kabelgebundene Variante. Die wartet immerhin mit einem Blickwinkel von 150° auf. Ansonsten betragen die Abmessungen beider Varianten 9,70 cm x 5,99 cm x 5,99 cm und nehmen 1080p HD-Videos auf. Um die Streamingleistungen der praktischen Kamera zu nutzen, solltet ihr eine Uploadgeschwindigkeit von mindestens einem Mbit/s haben. Die Stick Up Cam ist in weiß und schwarz für 199 Euro erhältlich und fügt sich optisch in so ziemlich jede Einrichtung ein.

Rings smarte Überwachungskamers kaufen (Provisionslink)


Image Stick Up Cam by Ring

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Amazon Echo Input – Alexa für die Heimanlage

Amazon liefert mit Echo Input einen weiteren virtuellen Sprachsteuerungsassistenten für smartes Wohnen. Für 40 Euro kann man nun die eigene Musikanlage oder seine Lautsprecher mit Alexa aufrüsten und mit dem Klang der eigenen Heimlautsprecher genießen. Im Gegensatz zum Echo, ist der Echo Input ein reines Eingabegerät. Mit anderen Worten, der Sound kommuniziert nur über eine externe Anlage und nicht mehr wie beim klassischen Echo über interne Lautsprecher. Die Verbindung ist sowohl mit einem 3,5-mm-Audiokabel per Klinkenbuchse, als auch per Bluetooth möglich. Im Echo Input befinden sich insgesamt 4 Fernfeldmikrofone, wodurch eine sensiblere Akustik gewährleistet ist. Dadurch vergrößert sich die Reichweite des Gerätes, sodass man vom ganzen Raum aus mit Alexa sprechen kann.

Alexa spielt Musik

Das Design des Echo Input erinnert ein wenig an eine Eishockey-Puck. Das Gerät gibt es im klassischen, matten schwarz und in einer edlen weißen Ausführung. Zudem passt sich der Input Echo durch seine dezente Größe perfekt seiner Umgebung an und kann unauffällig im Raum aufgestellt werden. Auf der Oberseite befindet sich außerdem eine Stummschalttaste, mit der sich die Mikrofone ausschalten lassen. Daneben gibt es eine Aktionstaste mit der man die Sprachsteuerung Alexa starten kann, ohne das Signalwort auszusprechen. Bei Betrieb sieht man in der Mitte einen blauen LED-Punkt aufleuchten. Mit der Alexa Multiroom-Funktion können die verbundenen Lautsprecher mit anderen Echo-Lautsprechern verknüpft werden.

Durch Echo Input verwandeln sich die Lautsprecher und die Musikanlage in einen virtuellen Assistenten, die auf Spracherkennung reagieren. Zum Beispiel kann man Musik von Amazon Music, Spotify, TuneIn, radio.de, Deezer oder audible streamen und dann über die hauseigenen Lautsprecher hören. Das Gerät kann darüber hinaus einfache Befehle ausführen, wie etwa den Wecker stellen, die Einkaufsliste erstellen, Begriffe erklären oder den Kalender verwalten. Außerdem gibt das Gerät Auskunft über Nachrichten, den Wetterbericht oder Verkehrsinformationen. Darüber hinaus ist es auch möglich Sportergebnisse, Öffnungszeiten oder das Kinoprogramm abzurufen.

Amazon erweitert somit sein Smart Speaker Angebot um ein weiteres intelligentes Tool. Man darf gespannt sein, welche Produkte sich die Technik-Experten von Amazon als nächstes einfallen lassen.

Der Input Echo bei Amazon (Provisionslink).


Image by Amazon Newsroom

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Echo Plus 2: Amazons größter Alexa-Lautsprecher im Test

Amazon Echo Plus 2 hellgrau

Amazon hat den Echo Plus, seinen größten und lautesten Echo-Lautsprecher, in der zweiten Version grundlegend überarbeitet. Dabei hat der Hersteller dem 150 Euro teuren Gerät auch neue Funktionen verpasst. Aus diesem Grund habe ich den Echo Plus 2 für euch einem Test unterzogen.

Mehr Stoff und weniger Plastik für einen wohnlicheren Look

Direkt beim Auspacken fällt auf, dass Amazon das Design des Lautsprechers stark verändert hat. Der Echo Plus 2 ist nun deutlich breiter und niedriger. Außerdem ist der von vielen Alexa-Geräten bekannte Lichtring etwas an die Kante des Gerätes gewandert, wodurch er sich auch aus weiterer Entfernung besser erkennen lässt.

Und während die Oberfläche des Originals rundherum aus glattem Plastik bestand, ist dies jetzt nur noch bei der Oberseite der Fall. Hingegen der Großteil des Gehäuses ist mit einem Stoffmantel bekleidet. In diesem Punkt könnt ihr aus drei verschiedenen Farben wählen. Sandstein, Hellgrau und Anthrazit heißen die Alternativen.

Durch das neue Design wirkt der Echo Plus 2 deutlich weniger technisch und fügt sich besser in die Umgebung ein. Darüber hinaus ist das Gehäuse dank des Stoffüberzugs resistenter gegen Kratzer und Schmutz.

Besserer Klang durch größeren Lautsprecher

Auch den Klang hat Amazon bei der zweiten Version des Echo Plus verbessert. Die erste Generation unterschied sich klangmäßig nicht vom Standard-Modell Echo. Nun hat Amazon der zweiten Plus-Variante einen 76-Millimeter-Lautsprecher (statt 63 Millimeter Durchmesser beim Vorgänger) verpasst, welcher einen deutlich satteren Klang mit gutem Bass liefert. Schon bei ungefähr einem Drittel der maximal möglichen Lautstärke kann ich locker einen größeren Raum beschallen.

Selbst wenn ich den Echo Plus 2 im Test etwas lauter drehe, übersteuert der Lautsprecher nicht. Stattdessen bleibt die Klangqualität auf einem hohen Niveau. Leider hat Amazon auf die drehbare Oberseite zum Verstellen der Lautstärke verzichtet und setzt nun auf Tasten zur Bedienung.

Amazon Echo Plus 2 Oberseite
Die Lautstärke lässt sich nicht mehr durch Drehen der Oberseite, sondern nun durch klassische Tasten verstellen. Image by Timo Brauer

Klanglich liegt der Echo Plus 2 meiner Meinung nach etwas über dem Sonos Play 1 aber unter einem Apple HomePod. Audiophile Menschen werden weiterhin auf eine „richtige“ Musikanlage setzen, aber für die meisten dürfte die Klangqualität mehr als genügen. Für noch besseren Klang könnt ihr zudem zwei Echo Plus 2 zu einer Stereo-Gruppe zusammenfügen. Über eine Equalizer-Funktion in der Alexa-App lässt sich das Klangbild ferner noch an euren Geschmack anpassen.

Klinkenanschluss bleibt und kann mehr

Wie beim Vorgänger verbaut Amazon weiterhin einen Klinkenanschluss, um den Echo Plus 2 mit einer externen Musikanlage zu verbinden. In der neuen Version lässt sich dieser jedoch auch als Audio-Eingang verwenden, um beispielsweise einen Plattenspieler zu verbinden und dessen Ton über den Echo Plus 2 auszugeben. Zur Stromversorgung ist ein proprietärer Stecker mit einem 18-Watt-Netzteil verbaut.

Amazon Echo Plus 2 Anschlüsse
Der Klinkenanschluss ist jetzt auch ein Audio-Eingang. Plattenspieler anzuschließen ist somit kein Problem. Image by Timo Brauer

„Alexa, wie ist die Temperatur im Wohnzimmer?“

Gänzlich neu in einem Echo-Lautsprecher ist der integrierte Temperatursensor. Mit diesem lässt sich per Alexa-Sprachbefehl oder via Blick in die App die aktuelle Temperatur abfragen. Dies ermöglicht außerdem, die Temperatur als Auslöser oder Zielwert in die Alexa-Routinen einzubinden. So lässt sich beispielsweise automatisch die Heizung steuern, wenn eine bestimmte Temperatur über- oder unterschritten wird.

Wie auch der Vorgänger verfügt der Echo Plus 2 über einen eingebauten ZigBee-Hub, mit dem sich Smart-Home-Geräte aus Serien wie Phillips Hue oder Ikea Tradfri ohne zusätzliches Gateway einbinden und steuern lassen. Gerade wenn ihr Produkte verschiedener Hersteller kombinieren möchtet, ist diese Möglichkeit praktisch, da sich dann alle Geräte in einer App steuern lassen. Jedoch lassen sich über ZigBee keine Softwareaktualisierungen der verbundenen Geräte durchführen.

Test-Fazit Echo Plus 2: Starkes Upgrade für Musikfans und Smart-Home-Nutzer

Während in der ersten Generation des Echo Plus noch dieselben Boxen verbaut waren wie im „normalen“ Echo, hat Amazon bei der zweiten Generation gehörig nachgelegt. Klares Test-Ergebnis: Klanglich ist der Echo Plus 2 nun dem Standard-Modell Echo 2 deutlich überlegen. Er kann daher auch ein größeres Zimmer problemlos beschallen. Smart-Home-Nutzer freuen sich darüber hinaus über den eingebauten ZigBee-Hub und den Temperatursensor, welcher die Alexa-Routinen um zusätzliche Möglichkeiten erweitert.

Den zweiten Echo Plus bei Amazon bestellen (Provisionslink)


Images by Amazon, Timo Brauer

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Amazon Music: Alexa legt auf

„Alexa, spiele Rock aus den 90ern.“ Über Amazon Echo können wir Alexa schon lange Befehle zum Abspielen von Musik geben. Nun hat auch die Amazon Music App nachgezogen. Sie ist sowohl auf iOS, als auch auf Android mit Alexa Hands-free verfügbar und bietet den vollen Umfang der Sprachsteuerung.

Musik ohne Ende, ganz ohne Hände

Ist die Amazon Music App geöffnet und im Vordergrund, könnt ihr jetzt die bekannten Sprachfeatures nutzen, die auch für Echo-Geräte verfügbar sind. So könnt ihr nicht nur euren Lieblingskünstler abspielen lassen. Alexa sucht euch passende Musik je nach Stimmung, Aktivität, Jahrzehnt oder Songtext aus. Ebenso könnt ihr natürlich Playlists anlegen und diese von Alexa abspielen lassen. Mit einfachen Sprachbefehlen könnt ihr auch die Musik pausieren oder zwischen Songs der Playlist vor- und zurückspringen.

Schon zuvor waren Sprachbefehle in der App möglich. Allerdings musstet ihr stets erst auf den Alexa-Button tippen, ehe ihr Sprachbefehle erteilen konntet. Neuerdings braucht ihr nur noch das bekannte Schlüsselwort „Alexa“, damit die App auf euren Befehl aufmerksam wird. Gerade während der Autofahrt dürfte der Hands-free-Modus ein sehr willkommenes Feature sein.

Um Alexa Musik auflegen zu lassen, müsst ihr übrigens Kunde von Amazon Music Unlimited oder Prime Music sein. 

Beispiele für Alexa-Befehle

Alexa reagiert auf eine ganze Reihe von Befehlen und kann passend nach euren Wünschen Musik suchen. Hier ein paar Beispiele zu den Möglichkeiten der Sprachsteuerung:

  • „Alexa, spiele das Lied mit dem Text ‚Is it me you’re looking for?‘ “
  • „Alexa, spiele die Playlist ‚Motivation‘. “
  • „Alexa, spiele Musik zum Kochen.“
  • „Alexa, spiele die Musik, die ich gestern gehört habe.“
  • „Alexa, spiele Musik aus den 80ern, die ich schon länger nicht gehört habe.“
  • „Alexa, spiele Kiss Songs aus den 70ern.“

Auch andere Befehle möglich

Der neue Modus erleichtert euch übrigens nicht nur die Musikwahl erheblich. Auch abseits der Musik dürft ihr einen Großteil der Standardfunktionen von Alexa verwenden. So könnt ihr bei geöffneter Amazon Music App eure Sprachassistentin beispielsweise nach Auskunft über das Wetter bitten.

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Echo Buttons im Test: Spieleabend und Smart Home mit Alexa

Amazon Echo Buttons Test Collage

Die Echo Buttons sind kleine Buzzer, die sich mit smarten Lautsprechern vom Typ Amazon Echo verbinden und über den Sprachassistenten Alexa bedienen lassen. Die Knöpfe taugen zum einen für interaktive Quiz-Spiele. Zum anderen lassen sich mit ihnen neuerdings auch Smart-Home-Geräte steuern. Zu diesem Zweck habe ich die Echo Buttons in meiner Wohnung in Betrieb genommen und einem ausführlichen Test unterzogen. Lohnt sich der Kauf dieser Gadgets?

Im Test schnell und einfach eingerichtet

Die Echo Buttons kommen im Zweierpack. Jeder ist vier Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 7,5 Zentimetern. Auf der Oberseite befindet sich die einzige, buzzerartige Taste des Gadgets. Die Einrichtung ist relativ einfach: im Lieferumfang befindliche Batterien einlegen und Alexa bitten nach Echo Buttons zu suchen. Infrage kommen Lautsprecher wie der große Amazon Echo aber auch der kleine Echo Dot.

Nun bittet Alexa euch den Button für zehn Sekunden zu drücken, bis das Licht orange leuchtet und schon ist die Verbindung hergestellt. Die verbaute LED ist ziemlich hell und lässt den Button in bunten Farben leuchten. Nun habt ihr zwei Möglichkeiten die Buttons zu nutzen: zum Spielen oder um Smart-Home-Routinen zu starten.

Spieleabend 2.0

Wenn ihr mit Alexa und den Echo Buttons spielen wollt, könnt ihr aus über 30 Spielen wählen. Alle verfügbaren Spiele sind gratis und lassen sich als Alexa Skill installieren. Mein Favorit im Test war der Klassiker „Trivial Pursuit“, der dem Original ziemlich ähnelt.

Um zu spielen, bittet man Alexa Trivial Pursuit zu starten. Daraufhin fragt sie, wie viele Spieler mitspielen wollen. Jeder Spieler benötigt einen Button und wird aufgefordert, diesen einmal zu drücken, um das Spiel zu starten. Nun liest Alexa Fragen aus den bekannten Kategorien von Trivial Pursuit vor und die Buttons leuchten in den entsprechenden Farben. Wer die Antwort auf eine Frage weiß, drückt seinen Button und kann Alexa anschließend die Antwort nennen.

Echo Buttons Alexa Skill Trivial Pursuit
Auf dem Echo Show den Alexa Skill Trivial Pursuit herunterladen und mit den Echo Buttons verknüpfen – dann läuft der Spieleabend 2.0. Image by Timo Brauer

Bereits nach der ersten Runde hat man das Spielprinzip verstanden und wer Trivial Pursuit noch als Brettspiel kennt, muss sich nicht viel umgewöhnen. Insgesamt sind die Spiele mit den Echo Buttons kurzweilig und ein lustiger Zeitvertreib mit mehreren Leuten.

Per Knopfdruck zum Smart Home

Wenn ihr Smart-Home-Geräte mit eurer Alexa steuert, oder sogar schon Routinen in der Alexa-App eingerichtet habt, so könnt ihr diese mit den Echo Buttons ausführen. Legt dazu einfach, falls noch nicht geschehen, eine Routine in der Alexa-App an und wählt bei der Option „wenn folgendes passiert“ „Echo Button“. Dann fordert die App euch auf, den gewünschten Button zu drücken und ihr könnt auswählen, was auf Knopfdruck passieren soll.

Da die Buttons relativ robust sind, stehen euch hierbei viele Einsatzszenarien offen. Ich habe beispielsweise einen Button neben meiner Wohnungstür auf dem Boden platziert. Dadurch kann ich mit einem Fuß beim Verlassen der Wohnung alle Lichter ausschalten und die Heizung runterdrehen.

Echo Buttons Alexa App Routine
In der Alexa-App lässt sich sehr schnell und einfach eine Routine mit den Echo Buttons verknüpfen. Image by Timo Brauer

Aber auch ohne ein smartes Zuhause, lassen sich die Echo Buttons in Routinen einsetzen. So könnt ihr auch Musik abspielen lassen, einen Podcast oder Nachrichten starten oder Alexa einen Wecker stellen lassen.

Test-Fazit: Amazon Echo Buttons als praktische Ergänzung im Alexa-Zuhause

Die Echo Buttons sind dank des großen Spieleangebotes ein unterhaltsames Gadget für alte und junge Spielefreunde. Durch die neue Möglichkeit mit den Buttons auch Routinen und Smart-Home-Geräte zu steuern, sind sie außerdem für Smart-Home-Nutzer einen Blick wert. Einrichtung und Bedienung sind einfach, der Nutzen im Alltag ist groß. Für einen Preis von rund 20 Euro im Doppelpack kann man nicht viel falsch machen.

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Einmal Alexa reicht

Amazon verschafft seinen Echo-Besitzern immer wieder kleine Überraschungen. Nachdem Alexa erst kürzlich zum hauseigenen Apotheker befördert wurde, gibt es wieder eine Neuerung. Wer den smarten Sprachassistenten in sein Wohnzimmer hat einziehen lassen, der kennt das Problem, dass bei jedem Befehl der Name Alexa vorweg gesagt werden muss. Wenn man dem Sprachassistenten mehrere Befehle vermitteln möchte, kann das manchmal ganz schön nervig sein. Was allerdings in den USA schon länger verfügbar ist, soll nun auch auf unsere Geräte einziehen und die Erleichterung bringen.

Mehr Aufmerksamkeit bitte

Kürzlich hieß es noch „Alexa, bitte schalte das Radio an“ und kurz darauf „Alexa, mach bitte das Licht an“ und anschließend noch „Alexa, sag mir, wie das Wetter draußen ist“. Sprach man diese Befehle aus, kam man sich reichlich komisch vor. Damit ist aber nun Schluss. Dafür sorgt der langersehnte „Aufmerksamkeitsmodus“, der in den USA schon eine ganze Weile verfügbar ist. Diesen können Echo-Besitzer dann in den Geräteeinstellungen der App vornehmen. Dahinter steckt nichts anderes, als dass Alexa nicht mehr nur auf einen einzelnen Befehl hört, sondern aufmerksamer ist und Nutzer gleich mehrere Befehle hintereinander weg aufgeben können. Hierfür bleibt sie einfach noch weitere fünf Sekunden, nach eurem Befehl „wach“, um auf weitere eventuelle Aufforderungen oder Nachfragen von euch zu warten.

Damit dieser Modus noch schneller auf eurem Gerät einzieht, müssen Nutzer ihr Gerät auf English US umstellen. Anschließend können die Nutzer dann den Aufmerksamkeitsmodus in der App aktivieren. Wenn daraufhin wieder die Einstellungen auf Deutsch umgestellt werden, bleibt die Aktivierung des Modus weiterhin bestehen.

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Alexa – der smarte Lautsprecher wird zum hauseigenen Apotheker

Mit Alexa holen wir uns nicht nur einen smarten Sprachassistenten ins Wohnzimmer. Vielmehr könnte der intelligente Lautsprecher schon bald unsere persönliche Apothekerin sein. Egal ob Husten, Schnupfen, eine Grippe oder sogar psychische Probleme. Durch das neue Patent, was Amazon vor kurzem erhalten hat, kann Alexa künftig erkennen, ob sein Benutzer krank ist. Entsprechend würde der smarte Assistant dann darauf reagieren.

„Alexa, ich bin krank!“

Es ist einerseits faszinierend – andererseits auch beängstigend, was wir uns inzwischen in die eigenen vier Wände holen können. Das neue Patent auf die Technologie zur Stimmenanalyse ermöglicht es Alexa anhand der Stimmlage des Benutzers zu erkennen, ob dieser krank ist oder sich nicht gut fühlt. Dabei muss es sich nicht nur um Erkältungssymptome oder eine Grippe handeln. Alexa meldet sich auch zu Wort, wenn sie davon ausgeht, dass der Nutzer psychische Probleme haben könnte.

Bei einer Erkältung schlägt der smarte Lautsprecher dann beispielsweise vor, ein Mittel gegen die Erkältung zu bestellen und anschließend per Expressversand nach Hause schicken zu lassen. Dabei greift Alexa natürlich auf die Mittel im hauseigenen Markt zurück. Aber auch bei verschiedenen Emotionen wie etwa Freude, Angst, Trauer oder Wut wird Alexa hellhörig. Der Lautsprecher soll auch in Zukunft psychische Erkrankungen wie Depressionen erkennen können. Ist das Symptom erkannt, bekommt der Nutzer direkt passende Werbung für Mediakamente wie beispielsweise Hustenbonbons oder Nasenspray ausgespielt.

Ist das noch gesund?

Natürlich geht es hierbei nicht nur um das Wohl der Nutzer, sondern vielmehr auch um das Präsentieren von Werbung, zugeschnitten auf die Kunden. Dabei werden dann auch die Suchbegriffe aus dem Browserverlauf der Nutzer beachtet und ebenfalls für die zugeschnittene Werbung genutzt. Hierbei stellt sich die Frage, wie weit das alles noch gehen wird. Auch die Frage um den Datenschutz bleibt bisher unbeantwortet. Ob es wirklich so angenehm ist, bei jedem Huster direkt den Vorschlag zu bekommen, ob man nicht Hustenbonbons bestellen möchte, sei dahingestellt.

Wann und ob überhaupt dieses Patent zum Einsatz kommt und die Technologie der Stimmenanalyse in den Alexa-Geräten verbaut wird, ist zudem noch nicht geklärt.


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Deutschland fürchtet Smart Homes

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Ein Spezialisten-Unternehmen Linksys hat den Auftrag gegeben, eine Studie unter den Europäern durchzuführen und sie zum Thema Smart Home befragen.

In den 1980er Jahren glaubte man fest daran, dass das 21. Jahrhundert fliegende Autos und unzählige Roboter mit sich bringen und die Menschheit vollautomatisiert durch die Gegend laufen wird. Wie wir heute sehen, hat das noch nicht ganz geklappt. Aber wir sind auf einem guten Weg in Richtung dieser fantasievollen Vorstellungen und viele sind gespannt, wie sich unser Leben in den nächsten zehn Jahren ändern wird.

Die ersten Schritte in Richtung „Vollautomatisierung“ sind bereits getan. Wir kennen sie unter dem Namen „Smart Homes“. Und die Europäer finden es klasse. Nur die Deutschen sind bisher nicht ganz überzeugt.

Macht ein Smart TV meinen Haushalt zu einem Smart Home?

Smart TVs sind längst keine Neuheit mehr. Bereits 66 Prozent der Befragten besitzen mindestens einen smarten Fernseher zuhause. Auch Deutschland schafft es mit den Niederländern und Briten sogar auf das Podium mit 65,3 Prozent. Das heißt, bereits mehr als die Hälfte der Haushalte lässt sich von der neueren Technik überzeugen.

Doch das wäre auch erst einmal alles, was man zum Thema Deutschland und Überzeugung von Smart Homes sagen kann. Auch die diesjährige IFA hat bestätigt, dass sich Deutschland zurückhält, wenn es um das Bestaunen der IoT-Geräte geht. Man braucht sich aber nicht zu fürchten, die Smart Home Geräte werden auch den deutschen Markt nach und nach erobern – sobald die Deutschen die gewohnte Vorsicht und das Sicherheitsdenken loswerden.

Smart Homes und Sprachassistenten

Langsam gewinnen auch Sprachassistenten an Beliebtheit. Amazon Echo, Alexa und Google-Assistant fanden schon bei knappen 22 Prozent der Haushalte einen festen Platz. Und viele von ihnen dienen mehreren Zwecken, als nur Musikwiedergabe und Wetterbericht. Dies bedeutet wiederum, dass sich viele Europäer für Smart Home Devices begeistern. Dazu zählen smarte Steckdosen, smarte Beleuchtungsschalter, smarte Temperaturregler und smarte Türklingeln. Vor allem in diesem Bereich ziehen sich Deutsche zurück und überlassen die ersten Schritte den europäischen Nachbarn.

Was erwartet uns in naher Zukunft?

In den nächsten zwei Jahren erklären sich 35 Prozent der Studienteilnehmer bereit, smarte Geräte in ihr Zuhause zu integrieren. Ein großes Interesse wecken die smarten Beleuchtungssysteme – dafür würden sich 43,6 Prozent der Befragten entscheiden.

In den nächsten Jahren können wir auch mit einer zunehmenden Anzahl an Geräten mit Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen zählen. Dies bedeutet Lösungen, wie smarte Wassermanagementsysteme, die undichte Leitungen direkt melden würden oder intelligente Küchen, die den Ofen automatisch vorheizen.

Fliegende Autos waren zwar kein Thema der Studie, aber mit so einer Vorhersage für die Haushalte könnte es bald passieren, dass wir uns über einen Stau in der Luft beschweren werden.


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Der neue Magenta Smart Speaker von Telekom: Eine Entwicklung voller Besonderheiten

Smart Speaker Magenta by Telekom

Auch die Telekom macht es: auf der IFA 2018 wurde der Lautsprecher von Telekom vorgestellt – der Magenta Smart Speaker. Der Sprecher bildet eine Konkurrenz für Google, Amazon und Apple.

Wer bisher keinen perfekten smarten Assistenten für sich gefunden hat, der kann sich auf den Speaker von Telekom freuen. Magenta erhielt eine weibliche Stimme, die dazu sehr natürlich klingt. Mit dem einfachen Signal „Hallo Magenta“ wird sie aktiviert. Die Antworten lernt sie noch, ist aber auf einem guten Weg zum würdigen Konkurrenten auf dem bisherigen Smart-Speaker-Markt.

Magenta Smart Speaker und seine Funktionen

Die Telekom arbeitet noch an den Sprachbefehl-Antworten. Wie jeder Lautsprecher muss auch Magenta erkennen können, wann sie nach dem Wetter gefragt wird. Egal ob der Nutzer „Wie ist das Wetter heute?“ fragt oder einen Spruch wie „Muss ich einen Schirm einstecken?“ in den Raum wirft. Die Wetterinformationen werden von Wetter Online geliefert.

Jeder, der schon im Besitz von einem Magenta SmartHome ist, sollte sich so schnell es geht darum kümmern, die Hände auch an den Magenta Speaker legen zu können. Denn sie ist perfekt für diese Funktionen gemacht. Für die Entertain TV-Nutzer erleichtert sie auch die Auswahl des TV-Programms. Beim Suchen kann man einfach den gewünschten Titel aussprechen und sich somit das lästige Tippen ersparen.

Außerdem ist es möglich, mit dem Sprecher Anrufe anzunehmen und Telefongespräche durchzuführen. Für Festnetzanrufe ist allerdings ein Telekom-Anschluss erforderlich.

Für die Musik-Fans unter uns gibt es enttäuschende Neuigkeiten: Der Magenta Speaker kann Radiosender wiedergeben, aber Streaming-Dienste sind bisher, im Gegensatz zur Konkurrenz von Google, nicht verfügbar. Doch zu dem Thema werden bei der Telekom Gespräche geführt, ob und welche Dienste unterstützt werden sollten. Ich drücke die Daumen, dass Music On Demand bald einen Teil der Magenta Software bilden wird.

Was für viele User eine angenehme Abweichung vom Alltag sein könnte, ist eine Kooperation zwischen Telekom und Rewe. Es besteht die Möglichkeit Lebensmittel auf Zuruf zu bestellen oder sich Rezepte diktieren zu lassen.

Magenta Smart Sprecher by Telekom

Wen es abschreckt, dass Magenta noch lange nicht so „smart“ ist wie Alexa oder Google Assistant, der kann jetzt ausatmen. Die Telekom hat angekündigt, dass der Lautsprecher auch die Software von Alexa unterstützt. So kann man beide Assistentinnen zugleich nutzen.

Was macht den Magenta Smart Speaker besonders?

Telekom verspricht, dass die von Magenta gesammelten Daten nicht an den US-Servern abgespeichert werden. In der Tat sollen die Nutzer-Informationen innerhalb der Europäischen Union bleiben. Die Box zeichnet auch keine Gespräche auf und soll, laut Telekom, bis zu dem Aufruf „Hallo Magenta“ taub bleiben.

Bisher ist der Magenta Smart Speaker nicht auf dem Markt. Der Preis soll ungefähr 150 Euro betragen. Zurzeit sucht die Telekom noch einige Testnutzer. Voraussetzung ist ein Festnetzanschluss der Telekom mit laufendem Entertain TV. Die 1000 Kunden, die ausgewählt werden, erhalten den Speaker kostenlos. Hier könnt ihr euch anmelden.

Möglicherweise kommt der Speaker Ende des Jahres auf den Markt, so wie es ursprünglich geplant war. Doch Telekom entscheidet dann, ob der Magenta Smart Speaker reif genug ist, um die Wünsche der Nutzer vollständig erfüllen zu können. Und bevor das passiert, müssen wir uns noch gedulden.


Images by Telekom

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Tado Smarte Thermostate V3 Plus und neue Heiz-App checken jetzt auch die Luftqualität draußen

Tado Smarte Thermostate V3 Plus

Mit smarten Thermostaten die Heizung zu bedienen, ist bequem. Sie ermöglichen dir eine Fernsteuerung per App oder Sprachanweisungen und erkennen automatisch, wenn das Fenster zum Lüften geöffnet ist und ob Bewohner überhaupt anwesend sind. Die Thermostate von Tado haben uns im Test gefallen. Auf der IFA 2018 stellt der Smart-Home-Spezialist jetzt eine neue Produktgeneration namens Tado Smarte Thermostate V3 Plus samt überarbeiteter App vor. Ab sofort informiert die Software darüber, wie die Luftqualität außen ist und ob Allergiker gefahrlos das Fenster öffnen können.

Tado Smarte Thermostate V3 Plus – das ist neu

Die Hardware hat der Hersteller eher im Detail aktualisiert. Daher erhält die neue Generation auch keine neue Ziffer, sondern nur ein „Plus“ im Namen. Im Wesentlichen wurde die Elektronik auf den Stand der Technik gebracht. Neue Hardware-Funktionen bieten Tado Smarte Thermostate V3 Plus nicht.

Viel wichtiger ist, wie Tado die Software überarbeitet hat. Die für iOS und Android erhältliche Tado-App bietet jetzt einen sogenannten Raumluft-Skill. Ist er aktiviert, warnt er Benutzer, wenn es in einem Zimmer zu feucht oder zu trocken ist und daher eine Runde Lüften empfehlenswert wäre. Dafür gibt es einen entsprechenden Sensor im Thermostat, der das misst.

Dabei berücksichtigt die App auch, ob draußen Pollenflug herrscht und vom Heuschnupfen geplagte Bewohner wirklich bedenkenlos lüften können. Dies erfordert natürlich Messinformationen von außen, die das Innenthermostat nicht liefern kann. Deshalb bezieht die Tado-App diese Daten von einem Dienstleister und speist sie in die App ein.

Um den Raumluft-Skill zu nutzen, ist der Kauf der Tado Smarte Thermostate V3 Plus nicht zwingend notwendig. Auch die vorherige Generation der Heizregler bietet bereits entsprechende Sensoren und kann die Software für die Außenmessung der Luftqualität nutzen.

Update 4.9.: Allerdings gibt es die neue App-Version für Bestandskunden nicht als Gratis-Update. Stattdessen verlangt Tado für die Aktualisierung einmalig rund 20 Euro, wie in diesem Support-Dokument zu lesen ist. Der Link für das Upgrade wird in Kürze für Bestandskunden freigeschaltet, teilte Tado mit. Wer jedoch nicht auf V3 Plus aktualisieren möchte, muss das auch nicht tun. Bestandskunden können ihren Funktionsumfang ohne Einschränkungen weiter verwenden.

Wie gehabt, lassen sich die Thermostate und die App mit Alexa, Google Assistant, Siri und Conrad Connect steuern.

Kostenpflichtiges Cloud-Abo mit Zusatzdiensten

Tado verlässt sich seit längerem nicht mehr nur auf das Hardware-Geschäft, sondern will sein Geschäftsmodell um Dienstleistungen erweitern. Bisher vermittelt der Anbieter bereits Kontakt zu Handwerkern. Jetzt ergänzt er diesen Bereich um kostenpflichtige Cloud-Abos.

Den Anfang macht ein Angebot für einen sogenannten Auto-Assist-Skill. Statt Nutzer auf dem Smartphone zu fragen, ob die Heizung auf eine neue Situation reagieren soll, reguliert sie die Temperatur dann automatisch. Dafür verlangt Tado 2,99 Euro im Monat oder 24,99 Euro im Jahr. 

Update 1.10.: Für die Thermostat-Versionen V1, V2 und V3 war die automatische Steuerung bisher kostenlos. Doch auch für sie wollte Tado die Gebühr einführen, sofern Nutzer die App für ihre bisherige Hardware auf Software-Version V3 Plus aktualisieren. Davon sieht der Hersteller nach harscher Nutzer-Kritik nun ab. Das Upgrade der App auf V3 Plus selbst bleibt aber kostenpflichtig. Für das Freischalten der neuen App für bestehende Hardware verlangt Tado weiterhin rund 20 Euro.

Preis und Verfügbarkeit

Ein Starterkit für Tado Smarte Thermostate V3 Plus ist ab heute je nach Umfang für 130 Euro oder 200 Euro erhältlich. Weitere Heizkörper-Thermostate sind als Einzel- oder Multipacks verfügbar. Die neue App-Version lässt sich im Google Play Store und Apple App Store herunterladen. Bei der Installation erkennt die App automatisch, ob es sich um neue V3-Plus-Geräte oder ältere vom Typ V3 und V2 handelt.

Tado bei Amazon (Provisions-Link)


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Archos Hello Connect: Alexa und Google Assistant in einer App für das ganze Smart Home

Archos Hello Connect

Der eigentlich für Smartphones bekannte französische Hersteller Archos möchte einen Fuß in die Tür des Smart Home kriegen. Dazu macht er nicht nur den Echo-Lautsprechern von Amazon Konkurrenz. Auch eine Alternative zu Google Home will Archos etablieren. Dazu bringt das Unternehmen die App Archos Hello Connect für Android-Smartphones sowie für den smarten Lautsprecher Archos Hello.

Die App bietet Zugriff auf die beiden Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant. Mit ihr sollen Nutzer ab Ende Juli nicht nur einzelne Geräte steuern können, sondern auch vielfältige Vernetzungsszenarien erstellen und bedienen können. Das soll mit allen Geräten möglich sein, die sich über die Cloud-Plattform des Anbieters Tuya Smart vernetzen lassen.

Eine App als Universalfernbedienung für das Smart Home

Mithilfe von Archos Hello Connect sollen Nutzer smarte Geräte hinzufügen, einrichten und Befehle dafür erstellen können. Anhand derer lassen sich dann beispielsweise Lampen, Steckdosen, Heizungen, Klimaanlagen, Überwachungskameras und vieles mehr steuern – einfach per Sprachbefehl.

Archos will mit der App offenbar gleich mehrere aktuelle Anwendungsprobleme im Bereich des Smart Home lösen. Und zwar ist Alexa bisher erst auf wenigen Smartphones wie dem HTC U12+ integriert. Mit der App Archos Hello Connect werden viel mehr Nutzer Alexa auf ihrem Smartphone verwenden können. Außerdem ist es immer noch nicht selbstverständlich, Geräte verschiedener Hersteller gemeinsam miteinander nutzen zu können. Indem Archos mehrere Ökosysteme integriert, macht es die Bedienung deutlich einfacher.

Dafür, dass möglichst viele smarte Geräte unterstützt werden, sorgt die Plattform von Tuya Smart. Die hierzulande noch kaum bekannte Vernetzungsplattform schlägt ähnlich wie beispielsweise Conrad Connect eine Brücke zwischen den Geräten von mehr als 10.000 Herstellern. Die App Archos Hello Connect dockt an das System von Tuya Smart an.

Archos Hello Connect ab Ende Juli downloaden

Die App erscheint laut Archos ab Ende Juli für Android-Smartphones im Google Play Store. Gleichzeitig fällt der Startschuss für Smart-Home-Zubehör von Archos. So soll ab dem Zeitpunkt auch eine WLAN-fähige Glühbirne von der französischen Marke im Handel erscheinen. Ähnlich wie die Glühbirnen von beispielsweise Philips Hue ermöglicht die Archos Smart WiFi Bulb verschiedene Lichtstimmungen auf Knopfdruck bzw. per Sprachbefehl. Sie wird jedoch deutlich günstiger als die Produkte von Platzhirsch Signify sein und soll nur rund 20 Euro kosten.

Archos Smart WiFi Bulb
Neben einer Smart-Home-App bringt Archos Ende Juli auch eine smarte Glühbirne auf den Markt. Image by Archos

Die beiden smarten Lautsprecher aus der Reihe Archos Mate, die das Modell Archos Hello ergänzen, erscheinen hingegen erst später, voraussichtlich im Oktober.

Smart Home bei Amazon (Provisions-Link)


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  • INSTAGRAM Heise: Instagram TV attackiert Youtube: Hochkant-Videos mit bis zu 60 Minuten Laufzeit: Jeder, der gerne Insta-Storys dreht weiß, dass normalerweise nach 15 Sekunden Schluss ist und die nächste Story gestartet werden muss. Für diejenigen, für die das nicht reicht, soll es bald die Möglichkeit geben 60-minütige Instastorys zu drehen. Das wird der Videoplattform YouTube ganz schön zusetzen, denn Instagram hat es sich fest zum Ziel gemacht, somit die jüngere Zielgruppe anzusprechen, die keine Lust auf klassisches Fernsehen hat. Unter dem Namen IGTV sollen die Hochkant-Videos, die den kompletten Bildschirm auf dem Smartphone ausfüllen, neben Privatpersonen auch Influencer ansprechen. Die Videos werden, ähnlich wie beim klassischen Fernsehen, in Kanälen gesammelt, um einen geordneten Überblick zu schaffen. Schon in den nächsten Wochen soll IGTV weltweit verfügbar sein.

  • FACEBOOK Computer Base: Paywall: Facebook testet kostenpflichtige Gruppen: Muss bald für Facebook-Gruppen bezahlt werden? Derzeit testet Facebook nämlich kostenpflichtige Gruppen, bei denen die Administratoren von ihren Gruppenmitgliedern einen monatlichen Beitrag zwischen fünf und 30 US-Dollar kassieren können. Die sogenannten Subscription Groups beschränken sich testhalber auf eine kleine Anzahl von Gruppen innerhalb der USA. Aber was steckt hinter dem Gedanken von den Gruppenmitgliedern Geld einzufordern? Facebook möchte mit diesen Beiträgen die Arbeit der Gruppen-Administratoren honorieren. Doch hofft das soziale Netzwerk auch, dass somit exklusive Inhalte innerhalb der Gruppen entstehen werden. Nutzer können, sobald sie ein Abo abgeschlossen haben, dieses auch wieder monatlich kündigen.

  • DIGITAL KEY GameStar: Digital Key 1.0 – Autos per Smartphone öffnen und starten: Wie wäre es, wenn man künftig sein eigenes Auto mit dem Smartphone öffnen und auf das lästige Schlüssel suchen verzichten könnte? Car Connectivity Consortium (CCC) möchte genau das möglich machen. Hinter dem Namen CCC versteckt sich eine interindustrielle Kollaboration von Auto- und Smartphone-Herstellern. Mit dem sogenannten Digital Key können Autofahrer dann ihr Auto mit dem Smartphone öffnen, starten und schließen. Zudem können mithilfe dieser Technologie auch weitere Schlüssel für das Auto erstellt oder auch geteilt werden. Was steht dabei im Fokus? Laut dem CCC soll natürlich der Komfort, die Bequemlichkeit und die sichere Nutzung der Fahrzeughalter im Vordergrund stehen.

  • GOOGLE Golem: Google veröffentlicht eigene Podcast-App: Wer ein Fan von Podcasts ist, für den hat Google jetzt eine neue Android-App unter dem Namen Google Podcast vorgestellt. Über den Google Assistant ist die App somit auf allen Geräten integriert. Somit können auch über Googles smarte Lautsprecher per Spracheingabe Podcasts aufgerufen und gehört werden. Startet man beispielsweise einen Podcast auf dem Smartphone, so kann dieser später über ein anderes Gerät weiter gehört werden, da die Hörstücke synchronisiert werden. Zudem können sich die Nutzer Empfehlungen zukommen lassen, die auf die Hörgewohnheiten der jeweiligen Nutzer abgestimmt sind. Wie genau das funktioniert, hat Google bisher noch nicht bekanntgegeben, dennoch steckt hier der Einsatz von künstlicher Intelligenz dahinter.

  • AMAZON Internetworld: Amazon lässt mit Alexa bezahlen: Online Banking ist ja schon was Feines und dann ist es noch so bequem und einfach. Allerdings kann online Bezahlen bald noch einfacher werden. Amazon möchte Kunden nämlich ermöglichen in Zukunft ihre Käufe per Sprachbefehl zu erledigen. Das Ganze wird derzeit noch getestet, aber soll sogar noch in diesem Jahr verfügbar gemacht werden. Ganz ohne Risiken ist diese Bezahlmethode natürlich nicht. Vielmehr bietet sich diese Art zu Bezahlen eher für Produkte des täglichen Bedarfs an, wie etwa Produkte, die man zum Kochen benötigt.

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Smart Home per Sprache steuern: 5 Tipps wie Alexa und Google aufs Wort hören

Smart Home per Sprache steuern

Mit Sprachkommandos Licht, Raumklima, Gartenbewässerung und andere Haustechnik zu bedienen, ist bequem und macht Spaß. Doch wer wegen bekannter Sprachassistenzen wie Amazon Alexa und Google Assistant erstmals richtig Lust auf das Thema Smart Home bekommt, fragt sich vielleicht: „Was soll ich eigentlich sagen?“ Amazon und Google bieten Einsteigern dafür quälend lange Befehlslisten. Denn die Helferlein brauchen konkrete Anweisungen, Umschreibungen verstehen sie oft nicht. Wer allerdings die Systematik dahinter kennt, muss keine Befehlstiraden auswendig lernen. Wir verraten wertvolle Tipps, wie Verbraucher ihr Smart Home per Sprache steuern.

Dies ist der erste Teil einer Serie, in der wir zusammen mit der Smart-Living-Plattform Conrad Connect erklären, wie sich das vernetzte Heim dank automatischer Abläufe viel einfacher bedienen lässt.

Tipp 1: Hey, immer erst das Signalwort. Ok?

Sollen Alexa oder Google Assistant ein Smart Home per Sprache steuern, muss immer erst ein sogenanntes Aktivierungswort fallen. Bei den beiden bekannten Diensten lauten sie „Alexa“ und „Ok, Google“ oder „Hey, Google“. „Die Mikrofone der smarten Lautsprecher verarbeiten die Sprachbefehle erst, wenn sie das Signalwort gehört gehaben. Daher muss der erste Satz eines Befehls immer damit beginnen“, erklärt Giorgi Jashiashvili, Technik-Experte bei Conrad Connect. Wer möchte, kann in der Alexa-App auch „Computer“ als Aktivierungswort einstellen. Damit können sich Star-Trek-Fans einen langersehnten Traum erfüllen.

Tipp 2: Klartext reden

Nach dem Aktivierungswort für die Lautsprecher Amazon Echo oder Google Home folgt die eigentliche Anweisung. Dazu gehört ein Verb in der Befehlsform, das gemeinte Gerät bzw. Gerätegruppe und schließlich der Raum, in dem die Aktion ausgeführt werden soll. Natürlich darf auch der Zielzustand nicht fehlen. Damit sind beispielsweise die Grad-Zahl, die die Heizung erreichen soll, oder die Lichtfarbe und Lichthelligkeit einer smarten Lampe gemeint. „Stellen“, „Anmachen“, „Aktivieren“, „Ausschalten“ und die jeweiligen Gegenteile sind typische Verben, die Alexa und Google Assistant verstehen.

Philips Hue und Google Home
Die Sprachanweisung „Starte Szene Feierabend“ kann für schöne Stimmung sorgen. Image by Philips

Ob Nutzer sagen „Licht im Bad ausschalten“ oder „Dimme das Licht auf 50 Prozent im Wohnzimmer“ ist dabei gleich. So viel Sprachverständnis besitzen die Assistenten durchaus. „Die Reihenfolge ist nicht wichtig, aber alle Teile der Anweisung müssen vorhanden sein. Sonst weiß der Sprachassistent nicht, was er tun soll und wo er es tun soll“, betont Giorgi Jashiashvili.

Wer sein Smart Home per Sprache steuern will, muss also Klartext reden. „Heize im Wohnzimmer auf 22 Grad!“ muss es heißen. Indirekte Aufforderungen wie „Mir ist kalt“, versteht hingegen noch keine Sprachassistenz.

Tipp 3: Smarte Szenen erleichtern die Sprachbedienung

Bequemer und einfacher lassen sich Anweisungen erteilen, wenn Nutzer sogenannte Szenen verwenden. Dabei aktivieren oder deaktivieren sie verschiedene Geräte in einem oder mehreren Zimmern gleichzeitig. Und zwar mit einem einzigen Begriff oder einer Phrase, die Nutzer zuvor selbst festgelegt haben.

So könnten sie beispielsweise mit der Anweisung „Alexa, starte Szene ‚Feierabend‘ mit Conrad Connect“ die Lichttemperatur aller Glühbirnen im Wohnzimmer auf einen tropischen Sonnenuntergang färben, die Heizung auf wohlige 23 Grad heizen und die smarte Steckdose die Musikanlage starten lassen. „Verwenden Nutzer Szenen, benötigen sie keine detaillierten Sprachanweisungen mehr. Das vereinfacht die Bedienung nochmals enorm“, betont Giorgi Jashiashvili von Conrad Connect.

Tipp 4: Deutlich sprechen, Fremdwörter meiden

Was das akustische Hörverstehen betrifft, sind Alexa, Google Assistant und andere Sprachdienste schon sehr weit. Selbst mit Anweisungen aus der anderen Ecke des Zimmers kommen die Mikrofone der smarten Lautsprecher oft klar. Jedoch mit genuschelten Befehlen haben sie die gleichen Probleme wie menschliche Ohren.

„Eine deutliche und klare Aussprache ohne laute Hintergrundgeräusche verbessert die Signalverarbeitung erheblich und vermeidet, dass man eine Anweisung wiederholen muss“, erklärt Giorgi Jashiashvili von Conrad Connect.

Unabhängig von der Aussprache der Nutzer stoßen die smarten Assistenzen allerdings bei Eigennamen und Begriffen aus anderen Sprachen oft an ihre Grenzen. Wenn man etwa Deutsch und Englisch in einem Satz zu mixt, macht dies Alexa und Google Assistant immer mal wieder ratlos.

Tipp 5: Smart Home per Sprache steuern – oder mit Sensor

Gehen Sprachanweisungen wiederholt ins Leere, wenn Nutzer ihr Smart Home per Sprache steuern, strapaziert das die Nerven. Denn schließlich sollen die smarten Helfer das Leben einfacher machen und nicht komplizierter. „Um sprachliche Missverständnisse zu vermeiden, sollten Nutzer komplexe Smart-Home-Szenarieren nicht durch mündliche Anweisungen, sondern sensorbasiert bedienen“, rät Technik-Experte Giorgi Jashiashvili.

Giorgi Jashiashvili von Conrad Connect
Wer sein Smart Home möglichst individuell nach seinen Wünschen gestalten möchte, sollte auf eine sensorbasierte Automation setzen, empfiehlt Giorgi Jashiashvili, Technik-Experte bei der Smart-Living-Plattform Conrad Connect.

Wer die Technik seines vernetzten Heims über die Smart-Living-Plattform Conrad Connect automatisch steuern lässt, braucht keine App und keine Sprachbefehle. Damit Licht, Heizung und andere Geräte reagieren, genügt es, wenn ein Bewegungssensor registriert, dass der Bewohner das Heim betritt. Ein weiterer Vorteil: Conrad Connect berücksichtigt auch äußere Bedingungen. Dann schaltet sich das Wohlfühllicht wirklich nur nach Sonnenuntergang ein.

Zudem verschafft eine zeitgemäße Heimautomatisierung weiteren Komfort. So warnt die smarte Schreibtischlampe vor schlechter Büroluft, der vernetzte Regensensor spornt bei gutem Wetter zum Joggen an und die intelligente Bewässerungsanlage stoppt, damit man trockenen Fußes in den Garten gelangt. So wird das Smart Home erst wirklich smart. Einfach ausprobieren!

Hier geht es zu den nächsten Folgen unserer Smart-Living-Serie, die in Zusammenarbeit mit Conrad Connect entsteht:

2: Kleines Smart-Home-Lexikon: 15 wichtige Begriffe zur Heimautomation
3: Heimautomation für Einsteiger: So einfach geht intelligentes Wohnen
4: Smart-Home-Projekt im Eigenbau: 5 praktische Vernetzungsbeispiele für intelligentes Wohnen
5: Fünf Mythen zum Smart Home und warum sie nicht mehr stimmen


Images by Amazon, Philips, Conrad Connect

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Alles was wir über das Spotify Device fürs Auto wissen

Syda Productions - stock adobe com

Ihr kennt das Gefühl bestimmt. Im Radio läuft dieser perfekte Song zum Autofahren, bei dem ihr die Musik laut aufdreht und die Fahrt sich dadurch vielleicht gar nicht mehr so lang anfühlt. Der Musik-Streamingdienst Spotify setzt auf genau dieses Fahrgefühl und bringt wohl bald ein Device zum streamen im Auto auf den Markt. Wir haben alle bisherigen Infos für euch zusammengefasst!

Spotify Car Device (Screenshot by Lisa Kneidl)
Über diese Anzeige, die angeblich das neue Smart Device fürs Auto ankündigt, stolperten einige Spotify-Nutzer. Screenshot by Lisa Kneidl

Über 70 Millionen Autofahrer nutzen Spotify

Radio und Musik sind schon seit den 50er Jahren fester Bestandteil der meisten Autofahrten. Spotify arbeitet schon länger daran, ihr Angebot jetzt auch vermehrt in die Autos dieser Welt zu bringen. Über das Entertainment System kann in vielen Autos schon über Android Auto oder Apple CarPlay sowohl das gratis, als auch das Premium-Angebot genutzt werden. In einigen Autos ist die App auch bereits vorinstalliert, dazu gehören beispielsweise BMW, MINI, Tesla und jetzt auch Cadillac.

Kommt der smarte Spotify Auto-Lautsprecher?

Auf Reddit und andernorts im Internet wunderten sich Spotify Nutzer schon vor einiger Zeit über die neuen Werbeanzeigen des Streaminganbieters. Der Anzeige kann man entnehmen, dass man das Device vorbestellen kann. Es soll innerhalb eines Angebots von 12,99 Dollar monatlich verfügbar sein und im Preis inbegriffen sein. In anderen Anzeigen war von 14,99 Dollar pro Monat die Rede und dass im Modell ein 4G-Modul und die Spracheingabe über Amazons Alexa integriert sei. In den Spotify-Support-Foren soll es laut The Verge von offizieller Seite geheißen haben, die Werbeanzeigen seien lediglich Tests, sie würden das entsprechende Team aber wissen lassen, dass es Interesse an dem Projekt gibt.

Ebenfalls soll der Konzern auch bereits Stellenanzeigen für ihre Hardware-Projekte zum Thema Sprachsteuerung veröffentlicht haben. Auf Smart Home Devices wie dem Amazon Echo und Google Home können Kunden Spotify bereits per Sprachsteuerung nutzen. Da liegt es nah, dass der Konzern mit einem eigenen Gerät zur sprachgesteuerten Musik-Wiedergabe liebäugelt.

spotifycares (Screenshot by Lisa Kneidl)
@SpotifyCares, der Support-Twitteracount des Konzerns, gibt nur vage Antworten auf die Fragen eines Kunden. Screenshot by Lisa Kneidl

Spotify-Event am 24. April

Ob das ominöse Gerät bald erhältlich sein wird oder ob es sich wirklich nur um einen Test handelt, werden wir womöglich am 24. April 2018 erfahren. Spotify hat für diesen Termin ein Event angekündigt, bei dem der Konzern größere Neuerungen bekannt gegeben will. Wir bleiben gespannt!


Syda Productions/stock.adobe.com

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Amazons Alexa wird mit Echo Buttons zur Minispielkonsole

Echo Buttons (Image via Amazon)

Besser später als nie – in Deutschland sind nun die Buttons für Alexa-Lautsprecher erhältlich. Aber was genau können die kleinen Buzzer-ähnlichen Gadgets und wofür sind sie gut?

Mit den kleinen Buttons wird Alexa zur Spielkonsole. Schon im September wurden diese von Amazon vorgestellt aber erst jetzt haben sie es auf den deutschen Markt geschafft. Nutzer erhalten sie im Doppelpack für etwa 20 Euro und können Alexa damit in einen kleinen Quizmaster verwandeln. Hier haben Nutzer die Möglichkeit zwischen Geschicklichkeits- und Quizspielen zu wählen. Unter den Spielen befinden sich kompatible Alexa Skills wie unter anderem Schüttelwort, Bandit Buttons und Alien Decoder.

Wie benutzt man die bunten Buttons?

Nutzer können sich mit bis zu vier Buttons mit einem Echo vernetzen. Hierbei sind die Devices Echo (1. und 2. Generation), Echo Dot, Echo Show, Echo Spot oder Echo Plus für die neuen Gadgets geeignet. Das Ganze geht ganz einfach via Bluetooth-Verbindung. Alexa stellt während der Spiele eine Frage und die bunten Buzzer werden dafür genutzt, um zu antworten. Hierbei sind die einzelnen Games unterschiedlich gestaltet. Die Buttons leuchten und können in den Spielen verschiedene Spielzüge ausführen. Wer wissen möchte, welche Spiele zur Verfügung stehen und welche man mit den kleinen Buttons spielen kann, der kann Alexa natürlich einfach fragen„Alexa, welche Spiele kann ich mit Echo Buttons spielen?“ Zudem bietet Amazon eine ganze Reihe an Alexa Skills auf der Homepage an.

Die Buttons stellen das erste Gadget für Amazon Alexa dar. Hiernach ist noch eine ganze Reihe an Zubehör zu erwarten. Mit den nächsten Gadgets sollen die smarten Lautsprecher nach und nach erweitert werden. Allerdings sind die weiteren Gadgets noch nicht weiter bekannt.

Wer also beim nächsten Spieleabend mit Freunden oder der Familie einmal was Neues ausprobieren möchte, der hat mit den kleinen Buttons sicherlich seinen Spaß.

Einen Amazon Echo bei Amazon aussuchen (Provisionslink)


Echo Buttons / Amazon Presse

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Philips Hue Go – Smart Home zum Mitnehmen?

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Die Philips Hue Go ist das erste Smart-Home-Gerät der Philips Hue Serie, welches sich ohne Stromanschluss verwenden lässt. Der Hersteller verspricht „stimmungsvolle Akzente im ganzen Zuhause“ oder schlägt vor, die Lampe mitzunehmen, wenn ihr mit Freunden die Grillsaison auf der Terrasse einläutet. Nun ja, sie bietet jedenfalls neben weißem Licht ein Leuchtmittel mit 16 Millionen Farben und natürlichen, dynamischen Effekten. Diese könnt ihr direkt am Produkt steuern oder die Philips Hue Go über die Hue Bridge mit Apple HomeKit verbinden. Ich habe die Lampe ausprobiert.

Hochwertige Hardware mit Designfehler

Der Lieferumfang ist schlicht gehalten. Neben der Lampe selber findet man nur einen weißen Ladestecker und eine Bedienungsanleitung in der Box. Die Lampe wirkt hochwertig verarbeitet und ist in einem milchig-weißen Plastikgehäuse untergebracht. Das einzige wirkliche Manko an dem Produkt ist der Netzstecker. Dieser besitzt zwar ein ausreichend langes Kabel, welches sich aber nicht tauschen lässt. Leider setzt Philips hier auf eine eigene Konstruktion, statt Micro-USB oder USB-C zu verbauen. Außerdem lässt sich das Kabel, wie auf dem Foto zu sehen, nur nach vorne wegführen. Hier sollte Philips bei einer zweiten Generation auf jeden Fall nachbessern.

Überzeugen kann die Lampe hingegen in der wichtigsten Kategorie: ihrer Leuchtkraft. Die Lampe erzeugt ein sehr schönes, gleichmäßiges Licht. Über einen Knopf an der Rückseite könnt ihr zwischen acht verschiedenen Einstellungen wählen. Unter anderem stehen hier ein warmes und entspannendes Licht, ein kaltes und konzentrationsförderndes Licht, sowie einige farbige Lichttöne zur Auswahl. Sehr gut gefallen hat mir auch die Möglichkeit, ein flackerndes Kerzenlicht auszuwählen.

Volles Smart-Home-Erlebnis nur per App

Um den vollen Funktionsumfang der Philips Hue Go nutzen zu können, musst ihr per Philips-Hue-App die Lampe mit dem Steuerungselement HueBridge verbinden. Wie bei jeder Hue Glühbirne oder Lampe, kann man der Philips Hue Go einen Namen für die Bedienung per Sprache geben und sie einem Raum im Haus zuordnen. Anschließend lässt sich die Lampe per App bedienen sowie mit Apple HomeKit, Alexa und Google Home oder auch Conrad Connect per Sprache steuern. In der App kann man aus tausenden Lichtfarben und Stärken sowie vielen Voreinstellungen wählen, so wie man es von sämtlichen Philips-Hue-Geräten gewöhnt ist.

Um die Lampe abseits einer Steckdose zu verwenden, muss man lediglich warten, bis der Akku voll geladen ist und das Stromkabel abziehen. Leider gibt es keine Möglichkeit den Ladestand der Philips Hue Go zu überprüfen. Der Akku ist nicht wechselbar und reicht für eine Nutzungsdauer von circa drei Stunden. Auch im Akkubetrieb sind alle Smart-Home Funktionen weiterhin verfügbar. Allerdings trennt die Lampe nach einer Standbyzeit von ein paar Stunden die WLAN-Verbindung und lässt sich dann nicht mehr über Smart Home einschalten. In diesem Fall muss man den Button auf der Rückseite betätigen, um das Gerät wieder zu aktivieren beziehungsweise zu verbinden. Außerhalb des heimischen WLAN müsst ihr zudem auf die Bedienung per App verzichten und könnt lediglich auf die acht voreingestellten Optionen zurückgreifen.

Philips Hue Go als günstiger Lichtwecker

Abseits der Standardfunktionen lässt sie die Philips Hue Go noch in vielen weiteren Szenarien einsetzen. Philips bietet mit den sogenannten Wake-up-Lights eine Reihe von Weckern an, die euch mit einem künstlichen Sonnenaufgang wecken und mit einem Sonnenuntergang beim Einschlafen helfen. Diese sind jedoch deutlich teurer als die Philips Hue Go und lassen sich nicht ins Smart Home einbinden. Über die Philips-Hue-App könnt ihr aber an der Hue Go unter dem Menüpunkt „Routinen“ die Funktionen „natürliches Aufwachen“ und „schlafen gehen“ aktivieren. Hierzu müsst ihr die Hue Go allerdings per Kabel mit dem Strom verbinden. In jedem Fall ist die Philips Hue Go ein praktischerer Lichtwecker als die Elgato Avea Sphere.

Fazit: Solide, aber ausbaufähig

Die Philips Hue Go ist eine sehr gute Erweiterung für euer Philips-Hue-System, doch auch für diejenigen die noch keine Philips-Hue-Geräte besitzen, kann sich die Anschaffung durchaus lohnen. Sofern man sich mit dem etwas unpraktisch angebrachten Stromkabel anfreunden kann. Besonders angetan hat es mir die Möglichkeit, die Hue Go abends als „Kerze“ und morgens als Lichtwecker zu nutzen. Im Akkubetrieb verwende ich die Lampe aufgrund der eingeschränkten Funktionalität und etwas kurzen Akkulaufzeit hingegen eher selten. Die Hue Go bei Amazon kaufen (Provisions-Link)

Dieser Artikel erschien zuerst auf Netzpiloten Apple.


Images by Timo Brauer

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  • ANDROID t3n: Android P: Erste Developer-Preview ist da – mit „Notch“-Unterstützung und mehr: Noch dieses Jahr wird Google die nächste große Android-Version veröffentlichen. Nun wurde die Developer-Preview “Android P”, wie für den März üblich, veröffentlicht. Zu den größten Änderungen der Vorabversion, die in der Vorschau zu erkennen sind, gehören die Umgestaltung der Statusleiste zur Unterstützung der Notch, sowie eine erneute Überarbeitung des Benachrichtigungsbereiches. Außerdem gehören eine bessere Innenraum-Navigation und neue Kamera-Features zu den Neuerungen bei Android P. Mit der Vollversion wird allerdings vermutlich nicht vor August zu rechnen sein. Stattdessen kündigte Google noch fünf weitere Developer-Previews an.

  • AMAZON netzwelt: Amazons Alexa lacht euch aus: So klingt das unheimliche Gelächter: Alexa hat scheinbar einiges zu lachen – ihre Nutzer eher weniger. Seit ein paar Tagen fängt der smarte Lautsprecher nämlich an unheimlich zu lachen. Es erinnert eher an einen Horrorfilm, als an eine fröhliche Lache. Wie aus dem Nichts antwortet Alexa mit ihrem Gelächter, auch wenn sie gar nicht direkt angesprochen wurde. Während so manche Nutzer darüber ebenfalls lachen, gibt es andere, die das wiederum gar nicht so witzig finden. So wie es aussieht, weiß Amazon über den gruseligen Aussetzer Bescheid und arbeitet gerade an der Fehlerbehebung. Woher der Fehler rührt, weiß man bisher allerdings noch nicht.

  • NINTENDO gamestar: Konsolenmarkt – Nintendo wird 2018 Microsoft schlagen, sagen Analysten: Der japanische IT-Konzern Nintendo wird seinen Erfolgskurs laut Experten auch in den nächsten Jahren fortführen. Vermutlich wird dabei sogar Microsoft im Konsolenwettkampf überholt werden. Zahlen von IHS belegen dabei, dass Nintendo einen Wachstum von acht auf circa elf Millarden US-Dollar bezüglich getätigter Ausgaben für ihre Produkte erreichen wird, wobei Microsoft von zehn auf neun Milliarden zu sinken droht. Grund dafür ist nicht zuletzt die bereits 17 Millionen Mal verkaufte Nintendo Switch als Flaggschiff. Deutlich an der Spitze thront allerdings weiterhin Sony mit seiner Playstation 4. Dennoch stehen den Japanern nach dem Flop mit der Wii U wohl wieder erfolgreiche Zeiten bevor.

  • WHATSAPP Chip: WhatsApp erweitert die Löschfunktion: Eine Neuerung wird viele Nutzer freuen: Seit September können WhatsApp-Nutzer sich nun schon über die Löschfunktion im Chat freuen. Hierbei können Nachrichten gelöscht werden, die fälschlicherweise verschickt wurden. Der Sender hat dafür neun Minuten Zeit. Andere wiederum bekommen dann zu sehen, dass eine Nachricht des Senders entfernt wurde. Mit der Neuerung können Nachrichten nun innerhalb von 68 Minuten gelöscht werden – auch wenn die Nachricht schon gelesen wurde. Damit in Zukunft nicht nur die Nutzer der Beta-Version diese Funktion nutzen können, soll es vielleicht sogar schon im Mai mit dem neuen Update möglich sein.

  • DAIMLER gruenderszene: Daimler testet Kryptowährung für ökologisches Fahren: Nach BMW und Volkswagen zieht nun wohl auch Daimler in Sachen Kryptowährung für umweltbewusstes Fahren nach. Bereits auf der MWC Barcelona im Februar stellte Daimler die neuen Mobicoins vor, welche der Fahrer unter den 500 Testern mit den meisten gegen Großevents wie das MercedesCup-Finale eintauschen kann. Die Blockchain-Technologie, großes Thema in der Autoindustrie, speichert dabei Daten wie Beschleunigung, Bremsen und Geschwindigkeit. Zwar sind Blockchain und Kyptowährung noch Zukunftsmusik, aber man darf gespannt sein, wann und wie effektiv die Technologie die Automobilindustrie erobern wird.

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  • FACEBOOK PC-Welt: Aloha und Fiona: Facebook bringt smarte Lautsprecher mit 15-Zoll-Touchscreen: Facebook möchte das Feld von hinten aufräumen. Mit seinen smarten Lautsprechern will das soziale Netzwerk gegen Amazon Echo und Google Home antreten. Im kommenden Juli möchte Facebook dann seine ersten smarten Lautsprecher vorstellen. Anders als bei Amazon mit dem Codenamen “Alexa” werden diese Lautsprecher auf “Aloha” und “Fiona” hören. Die beiden Lautsprecher sollen dazu über einen 15 Zoll großen Touchscreen und über eine eingebaute Webcam mit einer Gesichtserkennung verfügen. Ein weiterer Unterschied zu seinen Konkurrenten ist der “soziale Aspekt”, der mit den Lautsprechern einhergehen soll. Facebook-Nutzer sollen daher – ganz wie auf der Plattform – untereinander in Kontakt treten können. Das kann mit der Videochat-Funktionen oder anderen “sozialen Funktionen” geschehen. Von beiden Lautsprechern soll “Aloha” das leistungsfähigere Gerät sein, was zudem auch mehr soziale Funktionen als “Fiona” vorweisen soll.

  • GMAIL t3n: Designerin erfindet neues Gmail-Konzept: Ein neues Design für Gmail soll es sein. Sowohl Privatnutzer als auch Unternehmen sind eifrige Nutzer des E-Mail-Clients und somit ist nach der iPhone-Mail-App Gmail der meistgenutzte Anbieter. Aber es gibt noch Optimierungsbedarf. Das findet zumindest die UX-Designerin Indhuja Pillai und hat daher ein Konzept entworfen, was nicht nur visuelle Änderungen, sondern auch neue Funktionen aufzeigt. Wer sich diese Änderungen einmal ausführlich anschauen möchte, der kann sich hier dieses Konzept einmal ganz genau anschauen.

  • GOOGLE Heise: Nach Kritik: Google entfernt „Bild ansehen“-Button aus seiner Bildersuche: Die Nutzer der Google-Bildersuche müssen sich auf den Verlust einer praktischen Funktion einstellen. Bisher konnte man die Bilder nicht nur in einer Vorschau öffnen, sondern bekam den direkten Link zur Bild-Datei geboten. Somit war es allerdings nicht mehr nötig, die entsprechende Seite aufzurufen, um sich das Bild genauer anzusehen. Gerade für Bildagenturen und Fotografen war das ärgerlich, denn so entgingen ihnen nicht nur Besucher und Klicks, sondern auch Aufträge und Geld. Daher wird die Funktion “Bild ansehen” aus der Bildersuche verschwinden, die Schaltfläche “Besuchen” wird bleiben. Googles vorgenommene Änderung soll jetzt die Nutzer und Webseiten besser miteinander verbinden.

  • WHATSAPP Focus Online: Einmaliger Vorgang: WhatsApp wird zu Update gezwungen: WhatsApp-Nutzer werden demnächst mit einer neuen Funktion rechnen können. Schon bald soll es möglich sein, alle Daten, die während der gesamten Nutzung im Messenger gespeichert wurden, gebündelt herunterzuladen. Hierfür wird der Nutzer allerdings ordentlich Zeit einplanen müssen. Die Sammlung der Daten kann bis zu 20 Tage dauern. Diese Daten können dann als Backup gespeichert oder in andere Dienste importiert werden. Es ist noch nicht klar, welche Daten zum Download von WhatsApp bereitgestellt werden. Jedoch kann ein lokales Backup aller Chatverläufe, unabhängig vom Smartphone, auch sehr praktisch sein. Der Grund für die Einführung dieses Features ist die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union, die bereits seit Mai 2016 in Kraft getreten ist. Ab dem 25. Mai muss sie dann von allen Unternehmen berücksichtigt werden.

  • APPLE HOMEPOD T-Online: Apples „HomePod“ hinterlässt Flecken: Wo wir schon mal bei smarten Lautsprechern sind: Schon ab Frühjahr soll Apples erster smarter Lautsprecher der “HomePod” in Deutschland verfügbar sein. Auch wenn sich Apple nach Amazon und Google reichlich spät mit seinem Lautsprecher zu Wort meldet, so können Nutzer trotzdem gespannt sein, was dieser zu bieten hat. Neben unangenehmen Spuren, die das Gerät auf Holzmöbeln hinterlässt, hat ein Test aber auch schon andere spannende Fakten herausfinden können, die für Apple-Fans durchaus interessant sein könnten.

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Sonos One im Test: Kleiner Alexa-Lautsprecher mit großartigem Sound

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Sonos ist derzeit der einzige Hersteller von Streaming-Lautsprechern mit direktem Zugriff auf Apple Music und daher insbesondere für Apple-Nutzer eine attraktive Sound-Option. Angesichts des Trends zu smarten Sprachassistenten wäre es für Apple-Fans natürlich das Höchste der Gefühle, Sonos-Lautsprecher mit Siri fernbedienen zu können. Das ist aber, wenn überhaupt, Zukunftsmusik. Stattdessen ist Alexa derzeit in aller Munde. So auch bei Sonos. Kürzlich habe ich euch berichtet, wie gut Sonos-Lautsprecher auf Sprachkommandos im Verbund mit Amazon-Echo-Lautsprechern hören. Jetzt lag mir auch die integrierte Variante zum Test vor: der neue Lautsprecher Sonos One.

Der Sonos One hat Alexa ab Werk eingebaut und kommt daher ohne weitere Hilfsmittel aus. Im Ergebnis will Sonos damit ein Sound-System präsentieren, das nicht nur mit smarten Funktionen euren Alltag erleichtert, sondern dabei auch noch sehr überzeugenden Musikklang bietet. Schließlich ist genau das die Lücke, die Apple mit dem HomePod füllen will. In meinem Praxistest zeigt sich, dass Sonos die Messlatte mit dem Sonos One für Apple aber äußerst hoch legt.

Sonos One und Alexa rocken das Smart Home

Der Sonos One leistet prinzipiell all das, was auch Amazons Echo-Lautsprecher bieten. Im Alltag erweist er sich daher auch als sehr nützlich. Ich kann nicht nur das Wetter abfragen oder Kalendereinträge mit gesprochener Sprache erstellen, sondern etwa auch meine WLAN-Glühbirnen von Philips Hue über den Sonos One steuern. Weil sich die Sprachsteuerung zum Testzeitpunkt aber in der Beta-Phase befindet, sind noch nicht sämtliche Alexa-Funktionen freigeschaltet. Beispielsweise kann ich einen Echo Dot um Erinnerungen bitten, den Sonos One nicht.

Sonos One Test
Das Mikrofon-Icon symbolisiert die wichtigste Eigenschaft des Sonos One. Er hört auf Sprachbefehle via Amazon Alexa. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Neben diesen smarten Funktionen dient die Sprachfunktion beim Sonos One zur Musiksteuerung. Allerdings sind sämtliche Befehle dieser Sprachfernbedienung nur in Zusammenarbeit mit den Streaming-Diensten Amazon Music, TuneIn und (Update 21.11.2017) Spotify Premium anwendbar. Andere Dienste wie Apple Music hören nicht auf Alexa. Ferner kann ich lokale, auf dem iPhone oder iPad gespeicherte Songs nur per Sprache steuern, wenn ich sie zuvor händisch in der Sonos-App gestartet habe. Sofern ich die semantische Systematik der Alexa-Befehle einhalte, versteht mich die im Sonos One integrierte Software gut. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist sehr flott. Ganz selten läuft ein Befehl ins Leere. Insofern ist die Performance besser als bei der Kombination eines Sonos Play 1 und eines Echo Dot, die ich hier getestet habe.

Offenbar hat Sonos die Abstimmung des internen Mikrofons mit der Alexa-Software noch etwas besser hinbekommen. Ich finde die Leistung aber auch bei dem Setup mit Echo-Lautsprecher akzeptabel und kann die harsche Kritik vieler Bewertungen des Sonos-Skills in der Alexa-App nicht nachvollziehen. Die Einrichtung und Steuerung von Alexa funktioniert beim Sonos One genau so wie bei der Variante mit einem zusätzlichen Echo-Lautsprecher. Ebenso kann ich mit Kommandos nicht nur den Sonos One, sondern auch alle anderen Sonos-Boxen in der Wohnung fernbedienen. Der Sonos One ersetzt in diesem Sinne einen Amazon Echo.

Sonos One und die Datensparsamkeit

Wer den Sonos One mit Alexa nutzt, muss sich im Klaren sein, dass das Mikrofon grundsätzlich immer mithört. Außerdem protokolliert Amazon alle eingesprochenen Anfragen in einem Verlauf mit, sobald das Schlüsselwort „Alexa“ gefallen ist. Aus diesem Grund läuft der Sonos One zudem nur mit einem Software-Update, das mit einer neuen Datenschutzrichtlinie von Sonos einhergeht. Darin behält sich Sonos vor, zur Leistungsverbesserung bestimmte Nutzerdaten zu speichern.

Wer das nicht will, kann das Update natürlich verweigern, muss dann aber auf den Sonos One verzichten. Andere Sonos-Lautsprecher funktionieren zwar weiterhin, erhalten dann aber keine Funktions-Updates mehr. Das bringt so manchen Nutzer zurecht auf die Palme, wie ich auch in einem Dialog mit einem Twitter-Nutzer festgestellt habe. Ich gehe zwar mit meinen persönlichen Daten als Technik-Geek bisweilen sehr freizügig um. Wer hingegen sehr großen Wert auf Datensparsamkeit legt, sollte von smarten Lautsprechern Abstand nehmen. Das schließt das Sonos-System ab sofort ein.

Zucker für Design-Puristen

Abgesehen von der Alexa-Integration unterscheidet sich der Sonos One nur sehr wenig vom bestehenden Modell Sonos Play 1. Formfaktor und Maße sind identisch. Nur in der Farbgebung und der Gestaltung der Deckplatte weicht der Sonos One leicht vom Geschwistermodell ab. Die Deckplatte ist jetzt vollkommen plan und verzichtet auf den leicht gewölbten Rand sowie die physischen Tasten. Die Funktionen der neuen Sensortasten tragen zudem der Anwesenheit von Alexa Rechnung. So ist eine neue Taste hinzugekommen, mit der sich das Mikro deaktivieren lässt.

Das Lochgitter rund um den Korpus ist jetzt vollständig weiß statt grau. Durch diese leichte Modernisierung wirkt das Lautsprecherdesign noch etwas homogener und puristischer. Gleichzeitig sind die Anpassungen nicht so gravierend, dass der Sonos One aus der Reihe tanzt. Die Verwandtschaft zum Play 1 und dem gesamten Sonos-System bleibt deutlich erkennbar.

Update ist auf dem iPhone zum App-gewöhnen

Zeitgleich zur Alexa-Funktion hat Sonos auch eine neue Version der Steuer-App vorgestellt. Dabei hat der Hersteller zum einen das Layout massiv angefasst und einem noch puristischeren Look mit Schwarz und Weiß als Grundfarbe geschaffen. Zum anderen hat er die gewohnte Menüführung über den Haufen geworfen.

Statt in einer seitlichen Leiste sind die Menüpunkte jetzt am unteren Rand angeordnet. Was nach einem Detail klinkt, empfinde ich in der Praxis als gewöhnungsbedürftig. Die Umstellung gelingt mir nicht auf Anhieb intuitiv. Insbesondere der „Mein Sonos“-Tab, der die Musiksammlung bündelt, ist herausfordernd. Weil die Playlisten, Radiosender und Favoriten-Titel nun in sehr großen Icons dargestellt werden und seitlich zu durchscrollen sind, leidet die Übersicht. Im Querformat auf dem iPad sieht das zwar okay aus, aber auf dem iPhone im Hochformat schlecht. Und das nutze ich am häufigsten zur Bedienung des Sonos-Systems.

Nach etwas Eingewöhnung gelungen finde ich die neue Raumsteuerung. Damit lässt sich präzise steuern, welcher Titel wo spielen soll. Unverändert gut ist die Suchfunktion, mit der sich Titel übergreifend in allen verknüpften Audio-Diensten und dem lokalen Speicher suchen lassen. Die Auswahl an verknüpfbaren Diensten ist beachtlich. Verfügbar sind Apple Music, Spotify, SoundCloud, TuneIn, Deezer, Google Play Music, Juke, Napster, Amazon Music, Pocket Casts, Qobuz, Tidal, Aldi Life Musik und andere.

Angesichts des überdurchschnittlichen Angebots an Musikquellen und der guten Grundfunktionalität ist meine Kritik auf hohem Niveau formuliert. Insgesamt betrachte ich die App weiterhin als eine sehr ansprechende Fernbedienung für das Sonos-System, an der sich der Wettbewerb messen lassen muss. Vorerst ist die App die einzige Möglichkeit, Musik auf Sonos-Lautsprecher zuzuspielen. Für 2018 hat Sonos jedoch angekündigt, Apples überarbeitetes Audio-Protokoll Airplay 2 zu unterstützen. Inwiefern dies ohne Zusatzgeräte geht, oder ob ein umständliches Setup nötig ist, ließ Sonos bisher unbeantwortet.

Riesen-Klangspektakel auf kleinem Raum

Den Sound des Sonos One hat der Hersteller so belassen, wie ihn Nutzer vom Play 1 kennen. Das ist prima, denn an der Klangqualität der kleinsten Lautsprecherkategorie von Sonos ist rein gar nichts auszusetzen. Angesichts des begrenzten Klangkörpers spielt das Audio-System überraschend laut, wuchtig und klar auf. Einen derart raumgreifenden und gleichzeitig präzisen Bass habe ich bei noch keinem anderen Lautsprecher dieser Größe erlebt. Gleichzeitig kommen Mitten und Höhen klar verständlich rüber. Musik mit dem Sonos One zu hören, macht einfach Spaß. Weil die Hardware dem Innenleben des Play 1 entspricht, ist der Klang des Sonos One erwartungsgemäß ebenbürtig.

Bedauerlich ist, dass sich beide Modellvarianten momentan dennoch nicht zu einem Stereopaar kombinieren lassen. Für diese Funktion benötigt ihr vorerst entweder zwei Sonos One oder zwei Play 1. Möglicherweise wird Sonos diese Beschränkung mit einem künftigen Software-Update aufheben. In mein bestehendes Sonos-Setup fügt sich das Testexemplar des Sonos One ansonsten nahtlos ein. Die Übertragung ist wie gewohnt synchron und verzögerungsfrei.

Test-Fazit Sonos One

Mit dem Sonos One betreibt der Hersteller von WLAN-Lautsprechern mit Multiroom-Funktion sinnvolle Produktpflege, die den Trend zu digitalen Sprachassistenten gelungen aufgreift. Obwohl sich die Integration von Alexa offiziell noch im Beta-Status befindet, ist die Performance in meinem Praxistest schon sehr stabil. In den meisten Fällen führen die Sprachkommandos umgehend zum Ziel. Das gegenüber dem fast baugleichen Play 1 leicht aktualisierte Gehäuse ist in seinem Purismus noch einen Tick konsequenter und dürfte Fans hochwertigen Produktdesigns ansprechen.

Sonos One Test
Der Sonos One überzeugt im Test. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Die Klangqualität entspricht der des Play 1 und liegt damit auf sehr hohem Niveau. Wer auf die Alexa-Funktion und das neue Design verzichten kann, kann also auch guten Gewissens zu einem Play 1 greifen. Beide Modelle bleiben zum gleichen Preis von 229 Euro im Programm. Der Sonos One ist hier bestellbar. Sonos will in den kommenden Monaten übrigens ebenfalls den Sonos One um Google Assistant erweitern und damit beide führenden Sprachassistenten integrieren. Bei dem Rennen um Marktanteile im Bereich der Lautsprecher, die nicht nur smart sind, sondern auch noch gut klingen, hat sich Sonos eine vorteilhafte Startposition erarbeitet. Apple-Nutzer dürften jedoch weiter gespannt dem HomePod mit Siri entgegenfiebern, der ebenfalls auf Smartness und Klang setzt, aber – anders als Sonos und Alexa – auch Apple Music per Sprache ansteuern wird.

Sonos bei Amazon (Provisionslink)


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Ultimate Ears MegaBlast und Blast im Test: Auf Tour mit Amazon Alexa

Ultimate Ears MegaBlast Teaser

Digitale Sprachassistenten sind aktuell der große Trend. So wundert es kaum, dass der Soundspezialist Ultimate Ears seine neuen Bluetooth-Speaker mit Amazon Alexa ausstattet. Während viele Konkurrenzprodukte einen Netzanschluss benötigen, kommen Ultimate Ears MegaBlast und Blast mit einem integrierten Akku daher. Nachdem ich auf der IFA im letzten Jahr einen ersten Blick auf die Lautsprecher werfen konnte, folgte nun der mehrwöchige Test. Lohnt sich die Neuanschaffung?

Blast überzeugt durch kompakte Maße, MegaBlast durch Power-Sound

Der kleine der beiden smarten Speaker hört auf den Namen Blast. Er beerbt den Ultimate Ears Boom und eignet sich besonders für alle, die oft Outdoor unterwegs sind. Mit einer Höhe von 19 Zentimeter, einem Durchmesser von 6,8 Zentimeter und einer Masse von 640 Gramm ist er kompakt und portabel. Unter dem Gewebe stecken zwei aktive Hochtöner mit 35 Millimeter Durchmesser und zwei passive Tieftöner mit 81 x 39 Millimeter Größe. Sie bieten nahezu 360-Grad-Klang. Wer auf fetten Sound steht, ist beim Ultimate Ears MegaBlast an der richtigen Adresse.

Mit seiner Höhe von 23,7 Zentimeter, einem Durchmesser von 8,8 Zentimeter und einem Gewicht von 1,2 Kilogramm besitzt er stattliche Maße. Für unterwegs eignet sich das Exemplar also nur bedingt. Zumindest sollte zu einem großen Rucksack gegriffen werden. Gleich sechs Lautsprecher verbaut der Hersteller: Zwei 25 Millimeter Hochtöner, zwei 55 Millimeter Mitteltöner sowie zwei passive Tieftöner mit 85 x 50 Millimeter. Damit lassen sich dann ohne Probleme die Nachbarn nachhaltig verärgern.

Auf der Unterseite von Ultimate Ears Blast und MegaBlast befindet sich eine Öse zum Aufhängen. Image by Jonas Haller

Blast und MegaBlast bieten nicht alle Funktionen der Vorgänger

Wie auch seine Vorgänger lassen sich die Lautsprecher per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet verbinden. Das funktionierte im Test fix und ohne Probleme. Die Reichweite beträgt dann bis zu 45 Meter. Wer das volle Potential ausschöpfen möchte, sollte allerdings zusätzlich die Ultimate Ears App installieren. Dann lassen sich der Ultimate Ears MegaBlast und Blast mit dem WLAN-Netz verbinden. Dafür ist die Eingabe des Passworts nötig, WPS wird nicht unterstützt. Wer mehrere Geräte einbinden will, muss müßig ebenso oft das Kennwort eingeben. Ärgerlich: Die PartyUp-Funktion, über die zwei oder mehr Speaker zu einem Surround-System verschmelzen, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht verfügbar. Auch ein Equalizer zum Anpassen der Audioausgabe fehlt leider. Überhaupt ist die neue App zum aktuellen Zeitpunkt recht rudimentär: Viel mehr als die Deaktivierung des Mikrofons und das Prüfen der Statusdaten ist zurzeit nicht möglich.

Der Funktionsumfang der Companion-App ist sehr übersichtlich. Screenshots by Jonas Haller

Alexa und Amazon Music an Bord, Spotify fehlt auch nicht mehr

Ist der smarte Lautsprecher verbunden, lässt sich auf Dienste wie TuneIn Radio oder Amazon Music zugreifen. Außerdem gibt’s drei Monate Amazon Music Unlimited umsonst. Für die Registrierung wird dann allerdings ein Abo fällig. Fans des schwedischen Streaming-Dienstes Spotify schauen in die sprichwörtliche Röhre – er wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht unterstützt. schauen seit Mai 2018 nicht mehr in die Röhre. MegaBlast und Blast unterstützen nun als erste Ultimate-Ears-Lautsprecher Spotify Connect. Über WLAN lassen sich die Speaker mit Hilfe der Spotify-App auf dem Smartphone ansteuern. Eine Kopplung über Bluetooth ist mit Spotify Connect nicht nötig. Getestet haben wir das Feature nicht (Update, 11. Mai 2018).

Wer Amazon Music oder Webradio nutzt, sollte unbedingt einen Funktionstest durchführen. Im Test kam es in Verbindung mit Speedport-Routern der Telekom zu nervigen Aussetzern und Bufferzeiten. Ein Funktionstest mit einem TP-Link-Router verlief positiv.

Wie bereits erwähnt, befindet sich die Amazon-KI Alexa an Bord der beiden Lautsprecher. Per Mikrofon werden Sprachbefehle aufgenommen und verarbeitet. Während Echo und Co. durch fast schon erschreckende Hellhörigkeit punkten, setzen Blast und MegaBlast mit mehreren Metern Entfernung Sprachbefehle nur noch spärlich um. Außerdem dauert die Verarbeitung recht lang. Per Alexa-App lassen sich zusätzliche Anwendungen, sogenannte Skills, auf den Sprachassistenten installieren. Für die smarten Features ist zwingend eine WLAN-Verbindung erforderlich. Beim gemütlichen Grillabend im Park muss also das Smartphone als Hotspot herhalten.

Auf der Oberseite des Ultimate Ears MegaBlast befindet sich eine schmale LED, die unter anderem Alexas Aktivitäten signalisiert. Image by Jonas Haller

Blast und MegaBlast bieten beeindruckende Akkulaufzeit

Unterwegs geht den beiden Kollegen so schnell nicht der Saft aus. Über die genaue Akkukapazität schweigt sich der Hersteller zwar aus, allerdings sind die Laufzeiten beeindruckend. Der kleine Blast kommt auf eine Betriebszeit von bis zu 12 Stunden. Einen noch besseren Wert erreicht der MegaBlast: Bis zu 16 Stunden lässt sich (theoretisch) die nächste Party beschallen. Geladen wird per altmodischem microUSB-Anschluss. Aufgrund der rechteckigen Aussparung lässt sich für den Ladevorgang nur das beigelegte Kabel verwenden. Wer die Speaker in den eigenen vier Wänden per Steckdose nutzen will, kann auf die optionale „PowerUp“-Ladestation zurückgreifen. Über einen speziellen, einschraubbaren Adapter auf der Geräteunterseite wird der Lautsprecher mit Strom versorgt. Es genügt, das Gadget auf die Kontaktfläche zu stellen. Das Einstecken eines Kabels entfällt.

Optional lässt sich für 40 Euro eine Ladestation ordern. Image by Jonas Haller

Fazit Ultimate Ears MegaBlast und Blast: Laute Stimmungsmacher mit Kinderkrankheiten

Beim ersten Ausprobieren im Rahmen der IFA in Berlin war ich von den beiden neuen Modellen begeistert. Lieferten sie doch den gewohnt guten Klang der Ultimate Ears Familie, gepaart mit den smarten Features eines Sprachassistenten. Im Laufe des Praxistests in den letzten Wochen flaute die Euphorie ab. Die Mobilität, Lautstärke und Akkulaufzeit ist in der Branche zwar weiterhin ungeschlagen. Allerdings zeigten sich auch Negativpunkte. Da ist zuerst die Klangqualität zu nennen. Sie ist zwar auf einem sehr hohen Niveau, hat sich jedoch rein subjektiv im Vergleich zu den Vorgänger-Speakern Boom und MegaBoom nicht verbessert. Einen App-Equalizer sucht man aktuell vergebens. Außerdem fehlen Features wie „PartyUp“, über das mehrere Geräte zu einem System verbunden werden können.

Laut Hersteller sollen beide Funktionen allerdings schon bald nachgeliefert werden. Die Integration von Amazon Alexa ist auf dem ersten Blick eine coole Sache. In der Praxis bietet die smarte Funktion auch einen echten Mehrwert. Allerdings ist unterwegs zwingend ein WLAN-Hotspot nötig. Die Mikrofone sind weniger sensibel als bei Amazon Echo und Co. Zudem treten in Verbindung mit bestimmten Routern Probleme beim Buffern von Streamingdaten auf. Fast schon blamabel ist, dass der größte Streaming-Dienst Spotify aktuell nicht unterstützt wird.

Im oberen Bereich lässt sich die Lautstärke regeln. Image by Jonas Haller

Mit 229 Euro für den Ultimate Ears Blast und 299 Euro für den Ultimate Ears MegaBlast ruft die Logitech-Marke 30 Euro mehr auf als für die Vorgängermodelle ohne Web-Anbindung. Der Mehrpreis lohnt sich vor allem für Amazon-Kunden und all jene, die auch unterwegs nicht auf Alexa verzichten können. Mit 40 Euro ist auch die optionale Ladestation „PowerUp“ nicht unbedingt ein Schnäppchen. Wer auf die smarte Sprachassistentin verzichten kann, für den sind Ultimate Ears Boom und MegaBoom die besseren Alternativen. Zumal die Shops gerade mit satten Rabatten locken.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Netzpiloten Android.

MegaBlast bei Amazon (Provisions-Link)
Blast bei Amazon (Provisions-Link)


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  • AIRBNB Handelsblatt: Das Airbnb für Autos kommt nach Deutschland: Fremden Leuten die Wohnung für ein paar Tage zu vermieten oder ein Zimmer anzubieten, ist nichts Neues mehr. Was wir mittlerweile durch Airbnb kennengelernt haben, ist auch mit unseren Autos möglich. Der US-Anbieter Turo bietet genau dies jetzt auch bei uns in Deutschland an. Das Auto gegen Geld für ein paar Stunden oder auch für ein paar Tage an Fremde zu verleihen, kann jetzt ganz einfach über eine App geregelt werden. Einfach die Art des Fahrzeugs, die benötigte Zeit und den Standort angeben, und schon wird dem Nutzer ein Besitzer vermittelt, der das richtige Fahrzeug anbieten kann. Ein solches Carsharing-Modell ist aber nicht wirklich neu bei uns. Bisher können der französische Carsharing-Anbieter Drivy und das niederländische Snappcar durchaus schon viele Nutzerzahlen vorweisen. Man darf gespannt sein, wie gut sich der neue Carsharing-Anbieter bei uns durchsetzen wird.

  • GOOGLE HOME Gala: Unterstützung für ProSieben und Maxdome: Fernsehen wird für Google-Home- und Google Home Mini-Besitzer in Zukunft noch bequemer. Hierbei ist es nun möglich Serien, Shows und Filme von ProSieben und Maxdome per Sprachkommando auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen. Zudem können Serien auch per Sprachbefehl angehalten oder beendet werden. Hierfür reicht schon ein einfaches “Ok Google – Stopp!” oder Ok Google – Pause!”. Wer lieber zu einer bestimmten Stelle vor- oder zurückspulen möchte, der kann auch das ganz nach Belieben tun. Einfacher geht es bald nicht mehr.

  • WHATSAPP Chip: WhatsApp Business ist da: Komplett neue Messenger-App ist jetzt verfügbar: Seit dem 18. Januar gibt es offiziell die neue WhatsApp Business-App. In Mexico, Italien, Indonesien, Großbritannien und den USA ist es für Unternehmen jetzt möglich einen besseren Kontakt zu den Kunden herzustellen. Besonders gedacht ist die App für kleinere Unternehmen wie Friseursalons oder auch Bäckereien. Über WhatsApp-Business können diese sich ein Profil für die Unternehmen anlegen und so vereinfacht Termine mit den Kunden direkt vereinbaren, oder auch Bestellungen beispielsweise beim Pizzalieferant durchgeben. Ein weiterer positiver Effekt kann zudem das Verschicken von Newslettern sein. Die wichtigsten Infos direkt an den Kunden versenden und dabei auch noch sehen, ob diese gelesen wurden. Für den Nutzer ändert sich, bis auf die Tatsache, dass dieser ab und an ein Firmenprofil zwischen seinen anderen Kontakten findet, nichts. In ein paar Wochen soll die App auch in Deutschland verfügbar sein.

  • AMAZON PRIME cnet: Amazon hates Dick: Diese drei Serien fliegen aus Prime Video: Auf Amazon Prime tut sich was. Gleich drei Amazon Originals werden von der Plattform entfernt. Hierzu gehören die Serien „Jean-Claude Van Johnson“, mit Jean-Claude Van Damme in der Hauptbesetzung, „I Love Dick“ mit Kevin Bacon und die Sitcom „One Mississippi“. Der Grund dafür ist unter anderem die Neuausrichtung von Amazon Prime. Hierbei sollen die Serien mehr publikumswirksam ausgerichtet werden. Als Vorbild steht hier die Serie “Game of Thrones”. Um da anzuknüpfen möchte Amazon mit seiner neuen “Herr der Ringe”-Serie daherkommen. Für diese Serie sind bereits mehrere Staffeln geplant. Prime Nutzer werden sicherlich merken, ob und wie sehr sich das Programm in Zukunft an das Publikum anpasst.

  • ECHO SPOT Golem: Echo Spot mit Display kommt für 130 Euro: Alexa-Fans dürfen sich freuen. Noch in diesem Monat soll ein zweiter Alexa-Lautsprecher von Amazon auf den Markt kommen: Der Echo-Spot mit kleinem Display. Er ist ideal für den Nachttisch und bietet einen etwa 2,5-Zoll-Display. Sein Design erinnert an einen typischen Radiowecker. Der kleine Bildschirm kann für ein Uhrenziffernblatt oder für das Anzeigen einiger Alexa-Informationen genutzt werden. Darunter fallen unter anderem die Einkaufs- oder die To-Do-Listen und viele weitere nützliche Funktionen. Der Echo-Spot kann in Schwarz oder in Weiß für 130 Euro vorbestellt werden. Ab dem 24. Januar 2018 wird das Gerät ausgeliefert.

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  • CES 2018 stern: TV-Giganten und knuffige Alltags-Helfer: Das sind die Highlights der CES 2018: Die Consumer Electronics Show – oder kurz CES – 2018 neigt sich dem Ende zu – und wir waren übrigens auch vor Ort! Wie jedes Jahr stellt die Messe den Auftakt für das folgende Tech-Jahr dar und setzt die kommenden Trends. Eines lässt sich aber jetzt schon sagen: künstliche Intelligenzen und Sprachassistenten werden die Technik-Welt und auch den Alltag vieler Nutzer weiterhin beschäftigen. Aber auch die Automobil-Industrie und TV-Hersteller sorgten in Las Vegas für Aufsehen.

  • SMART HOME androidpiloten: Google Home Mini vs. Echo Dot: der große Vergleich: Kampf der Mini-Giganten: die Androidpiloten haben sich die Mini-Versionen der beiden größten Smart-Home-Hersteller mal genauer angesehen. Google Home Mini versus Amazon Echo Dot – wer hat die Nase vorn? Was viele vor ein bis zwei Jahren noch skeptisch machte, hält heute schon Einzug in viele Haushalte. Sprachassistenten in smarten Lautsprechern lagen 2017 vielerorts unter den Weihnachtsbäumen. Technik-Experte Timo Brauer hat sich die beiden Helferlein genauer angesehen und weiß, welcher sich für welchen Nutzer eignet.

  • FACEBOOK spiegelonline: Neuer Newsfeed: Facebook stuft Inhalte von Medien und Firmen zurück: Facebook führt einen neuen Feed ein. Inhalte durch Medienhäuser, Unternehmen und politische Gruppen sollen zurückgestuft werden. Dafür sollen dann Beiträge von Freunden und Familien wieder sichtbarer werden. Zuckerberg möchte, auf den Wunsch vieler Nutzer, Facebook damit wieder zum Urpsrungsgedanken zurückbringen und die Plattform zum Austausch persönlicher Verbindungen zurückführen. Inhalte von Facebook-Seiten werden zwar trotzdem noch im Feed auftauchen, der Algorithmus wird aber so geändert, dass Beiträge von Facebook-Freunden priorisiert werden. Unternehmens-Seiten müssen also künftig noch tiefer in die Tasche greifen, um sichtbar zu bleiben.

  • INFLUENCER t3n: Wenn ein Youtube-Star eine Leiche filmt: Wie viel Verantwortung haben Influencer?: Das neue Jahr hatte kaum begonnen und schon war es wohl einer der Aufreger des Jahres: Youtuber filmt Leiche. Der US-amerikanische Content-Creator Logan Paul lädt ein Video zu seinem Besuch im japanischen “Suizidwald” hoch und stößt auf einen Mann, der sich an einem Baum erhängt hat. Statt die Kamera auszumachen hält Paul weiterhin drauf, zeigt den Körper nr spärlich zensiert. Was darauf folgte war ein Shitstorm sondergleichen, warf aber gleichzeitig auch Fragen auf. Wie haben Plattformen und Influencer auf solche Fälle zu reagieren, wo liegt die Verantwortung? Influencer-Experte Simon Staib von Blogfoster weiß mehr.

  • INSTAGRAM handelsblatt: Kein Kuscheln mit Quokkas auf Instagram: Sie zählen sicherlich zu den niedlichsten Tieren der Welt. Quokkas waren eine ganze Zeit lang ein viraler Hit, zahlreiche User posierten mit den knuffigen Tieren für Selfies, um das dann mit dem Hashtag #quokkaselfie auf Instagram hochzuladen. Tierschützer haben sich jetzt aber gegen den Trend ausgesprochen, die Selfies würden die Wildtiere zu sehr stressen. Instagram pflichtet dem zu und schaltet sich ein. Wenn dieser oder ähnliche Hashtags also gesucht werden, zeigt Instagram dem Nutzer künftig einen Hinweis zu Umweltschutz.

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  • FACEBOOK Computerbild: Oculus G0: Facebook kündigt günstige VR-Brille an: Facebook sieht Virtual Reality als Geschäft der Zukunft: Durch ein neues kabelloses Modell und eine Preissenkung möchte das Unternehmen eine Milliarde Nutzer für seine VR-Brillen gewinnen. „Oculus Go“ soll die günstigere Version der Ocolus-VR-Brille heißen, die Anfang 2018 auf den Markt kommen soll. Diese soll ohne PC oder eingeschobenes Smartphone auskommen und 199 US-Dollar (circa 168 Euro) kosten. Der Blickwinkel soll dabei genauso groß sein wie bei der Roft-Brille (100 bis 110 Grad) und eingebaute Köpfhörer sollen auch vorhanden sein. Facebook erhofft sich, durch eine aggressive Preispolitik, das Geschäft mit der virtuellen Realität ankurbeln zu können.

  • AMAZON Cashys Blog: Amazon: Alexa kann ab sofort unterschiedliche Benutzer erkennen (noch nicht in DE): Fans von Alexa, bzw. dem Echo-System von Amazon, haben diese Funktion schon lange ersehnt: Durch „Voice Profiles“ kann das System nun unterschiedliche Benutzer anhand ihrer Stimme unterscheiden. Vorest werden die Profile jedoch nur in den USA verteilt, bald werden sie auch nach Deutschland kommen. Die einzelnen Nutzer müssen hierzu zehn Sätze laut nachsprechen, damit Alexa die unterschiedlichen Profile anlegen und erkennen kann. Das Ganze soll mit allen Amazon Echos, Echo Dots und Echo Shows funktionieren. Aber Achtung: Nicht alle Funktionen werden sofort mit den Profilen unterstützt werden können.

  • APPLE Chip: „Google kauft Apple für 9 Milliarden“: Falsche Sensationsmeldung schockt die Börse : „Google kauft Apple für 9 Milliarden US-Dollar“ – mit dieser Nachricht verbreitete ein Börsenticker am Dienstag die Sensation schlechthin. Ein Tech-Gigant wie Google übernimmt einen anderen Tech-Giganten wie Apple – das ist eine Meldung, die in die Geschichte eingehen wird. Wenn sie denn wahr ist: Denn schon der kleine Verkaufspreis hätte am Dienstag stutzig machen sollen – allein im Frühjahr stieg Apples Börsenwert auf 800 Milliarden Dollar. Und tatsächlich, es handelte sich bei der Meldung nur um einen Test des Börsentickers Dow Jones. Die Nachricht hätte nie an die Öffentlichkeit gelangen sollen – doch schon zwei Minuten hatten ausgereicht, um am Dienstagmorgen einen leichten Ausschlag nach unten für Apples Aktienkurs zu beobachten. Im Medienhaus Dow Jones bedauerte man den Fehler sehr.

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  • APPLE Chip: Apple veröffentlicht iOS 11: Darum sollten Sie das Update sofort installieren: Apple hat die finale Version von iOS 11 nun zum Donwload für iPhone, iPad und iPod touch freigegeben. Das Betriebssystem ist zwar keine Revolution, jedoch bringt es spannende Neuerungen mit, die eine Installation lohnenswert machen: Neu ist unter anderem das Kontrollzentrum, das optisch modernisiert wurde sowie die App „Dateien“ die Zugriff auf alle Dokumente erlaubt, die auf dem iPhone oder der iCloud liegen – jedoch auch auf anderen Cloudspeichern wie Google Drive und One Drive. Auch die Kamera strahlt mit neuen Effekten und Filtern. So können Live-Fotos mit drei unterschiedlichen Effekten animiert werden: der Endlosschleife, mit Hüpfen und einem Verwisch-Effekt.

  • FALSCHMELDUNGEN Motherboard: Welche deutsche Nachrichtenseite verbreitet die meisten Falschmeldungen auf Facebook?: Falschmeldungen haben zurecht einen schlechten Ruf: Doch vor welchen Nachrichtsenseiten sollte man sich auf Facebook schützen, wenn man sie umgehen möchte? Dafür hat Motherboard fast 2000 Facebook-Posts nachrecherchiert. Ein Ergebnis: Es sind nicht die absurden Posts, sondern die „nicht ganz korrekten, hoch emotionalen und reißerischen News sind, die falsche Vorurteile fördern und den Leser weniger informiert als vorher zurücklassen.“ Zudem versteckt jedes Medium auf seine eigene Art und Weise Halbwahrheiten in Artikeln und man sollte auch den wirtschaftlichen Anreiz immer im Kopf behalten – denn knallige News bringen Viralität und Reichweite auf Facebook. Ein sehr lesenswerter Artikel!

  • AMAZON Welt: Alexa assistiert künftig auch auf dem Tablet: Auf einen Schlag gibt es Alexa auf Millionen weiteren Geräten: Die Sprachassistentin wird man in Zukunft auf allen Tablets des Internetkonzerns nutzen können, die seit Ende des Jahres 2014 verkauft wurden. Alexa hat bislang 2300 Skills erworben – das sind neue Funktionen, wie z.B. das Bestellen eines Taxis bei MyTaxi über Zuruf. Somit holt Amazon gegen Apples Siri und dem Google Assistant im Kampf um die digitalen Assitenzen auf: Bislang war Alexa nur auf wenigen Smartphones verfügbar, jetzt sorgt Amazon nicht nur für die Verfügbarkeit auf den Tablets, sondern drückt auch den Preis für Geräte mit Alexa-Funktionen weiter nach unten.

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  • DIGITALE ASSISTENTEN Horizont: So könnten digitale Assistenten die Welt der Medien und Marken verändern: Digitale Assistenten und smarte Lautsprecher werden in den Haushalten immer beliebter. Auch eine Bitkom-Studie hat dies genauer belegen können. Im Oktober vergangenen Jahres haben nur etwa fünf Prozent der Befragten von smarten Lautsprechern gehört. Im Mai waren es bereits 69 Prozent. Allerdings wollen hier alle großen Marktteilnehmer wie Apple, Microsoft, Google und Amazon am Markt mitmischen. Es eröffnen sich neue Innovationen und Möglichkeiten. Amazons Alexa und Cortana von Microsoft sollen sich beispielsweise in Zukunft vernetzen können. Erste Ansätze sind hier gut erkennbar: Amazons Echo sucht im Netz jetzt schon nach Informationen über die Suchmaschine Bing von Microsoft und nicht über Google. Es bleibt spannend, wer von allen großen Pionieren am Markt das Rennen mit seinen digitalen Assistenten machen wird.

  • FACEBOOK Heise: Facebook erreicht Millionen Deutsche, die es nicht gibt: Wie ist es möglich, dass man auf Facebook mehr Leute erreicht, als es eigentlich gibt? Das hat sich auch das australische Fachmedium Adnews gefragt und Interessantes herausgefunden: In Deutschland erreicht auf Facebook geschaltete Werbung etwa zwölf Millionen Deutsche im Alter von 20 bis 29 Jahren. Allerdings hat Deutschland nur 9,2 Millionen Einwohner, die in diesen Altersabschnitt passen. Das sind somit 30 Prozent, die angeblich mehr erreicht werden. Facebook erklärte dazu, dass die Zahlen lediglich auf Schätzungen beruhen und dass die Zahlen zeigen sollen, wie viele User theoretisch erreicht werden könnten. Zudem könnten auch andere Gründe in diese Zahlen reinspielen, wie unter anderem die falschen Angaben in den User-Profilen.

  • URHEBERRECHT Spiegel: Streit um Affen-Selfie beigelegt: Vermutlich kennen die meisten das berühmte Affen-Selfie, bei dem der Affe Naruto die Kamera des Naturfotografen David J. Slater nutzte und ein Foto von sich schoss. Nach einem jahrelangen Streit um die Urheberrechte, bei dem die Tierrechtsorganisation Peta darauf bestand, dass die Urheberrechte beim Affen Naruto liegen, konnten sich die Tierschutzorganisation und der Naturfotograf schließlich doch außergerichtlich einigen. Hier erklärte sich David J. Slater dazu bereit, künftig 25 Prozent seiner Einnahmen an dem Selfie-Bild, gemeinnützigen Organisationen zu stiften, die sich für den Schutz von Makaken – also Narutos Artgenossen – einsetzen.

  • CARSHARING NGIN-Mobility: Wie dieser Gründer Autobesitzer zum Sharing bewegen will: Wenn man seinen eigenen Wagen mit anderen teilt – SnappCar schlägt genau das vor. Allerdings ist das alles andere als einfach, denn wer will schon sein eigenes Auto mit fremden Leuten teilen? Ein Peer2Peer-Carsharing-Dienst aus den Niederlanden will jedoch dieses Geschäftsmodell durchsetzen, damit herumstehende Autos, die nicht bewegt werden, mit anderen geteilt werden können. Wie genau das Konzept sich auch unter anderem in Deutschland durchsetzen soll und ob der Carsharing-Dienst auch in Länder über Europa hinaus expandieren wird, erklärt Mitgründer Victor van Tol in einem Interview.

  • SEO t3n: Bilder-SEO: Mit optimierten Bildern das Google-Ranking pushen Wenn wir eine Webseite mit Inhalten füllen ist es nicht nur wichtig auf den richtigen Text zu achten, sondern auch auf ansprechende Bilder. Sie lockern das Gesamtbild und erfreuen auch den Seitenbesucher. Wenn jedoch auf optimierte Bilder verzichtet wird, verzichtet man auch gleichzeitig auf SEO-Potenzial. Der Grund dafür ist, dass Webseiten mit Bildern besser gerankt werden. Sie helfen beispielsweise Google dabei, den Inhalt der Seite sinnvoller einzuordnen. Hierbei gibt es noch viele weitere Punkte, die bei einer erfolgreichen Bilderoptimierung beachtet werden müssen.

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Smarte Lautsprecher: Google Assistant oder Amazon Alexa, das ist die Frage

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Die IFA 2017 wird bei mir vor allem als Messe der digitalen Assistenten Google Assistant und Amazon Alexa im Gedächtnis bleiben. Zusammen mit namhaften Herstellern wie Panasonic, Sony, Onkyo, JBL, Harman Kardon und Newcomern wie Creative versuchen sich Google oder Amazon jeweils Marktanteile zu sichern. Für die Audiophilen unter euch ist das wachsende Angebot für smarte Lautsprecher praktisch. Schließlich ist die Musikwiedergabe nicht die Stärke der hauseigenen Lautsprecher von Google und Amazon.

Google Home oder Amazon Echo könnten in dieser Hinsicht besser klingen. Insofern ist es von Vorteil, wenn audioerfahrene Hersteller ihr Know-how einbringen. Für welche Plattform ihr euch dabei entscheidet, ist eine individuelle Frage. Ich habe mich auf die Pirsch begeben und stelle euch die interessantesten Geräte für beide Plattformen vor.

Google Assistant bei Sony, Panasonic und JBL an Bord

Obwohl die deutsche Sprachausgabe des Google Assistant der von Amazons Alexa um einiges hinterher hinkt, nutzt ein Großteil der Hersteller die Plattform. Zu den bekanntesten Unternehmen zählen etwa Sony oder Panasonic. Erstere zeigten auf der Funkmesse in Berlin ihre Vorstellung eines intelligenten Lautsprechers. Er besitzt den sperrigen Namen LF-S50G und integriert nicht nur zwei Lautsprecher mit Hoch- und Tieftöner. Unter der Textilhülle findet sich zudem ein Display, das etwa die aktuelle Uhrzeit anzeigt. Für den Einsatz in der Küche ist das Gerät nach IPx3 spritzwassergeschützt. Auch eine Gestensteuerung ist an Bord. Mit 229 Euro ist das smarte Helferlein geschlagene 80 Euro teurer als das Original von Google. Marktstart soll im Dezember sein.

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Der Panasonic wirk schlicht, aber auch klobig. Image by Jonas Haller

Panasonic setzt bei seinem Modell auf eine Multiroom-Lösung. Der smarte Lautsprecher mit der Modellbezeichnung SC-GA10 lässt sich daher mit bis zu fünf anderen Exemplaren für Surround-Sound verknüpfen. Wer ein Chromecast-fähigen Speaker einer anderen Marke besitzt, soll diesen in das Netzwerk problemlos integrieren können. Per Aux-Anschluss ist das kabelgebundene Verbinden mit Sound-Quellen möglich. Bluetooth integriert Panasonic ebenfalls. Der Sound war im ersten Test deutlich besser als bei Google Home. Allerdings müsst ihr für das Gadget von Panasonic knapp 500 Euro berappen. Ab Januar 2018 kommt der smarte Lautsprecher in den Handel.

Hersteller JBL stattet gleich drei neue Lautsprecher mit Google Assistant aus. Dabei handelt es sich um die Modelle Link 10, Link 20 und Link 300. Bei den ersten beiden Modellen handelt es um portable Lautsprecher mit Akku und IPX7-Wetterschutz. Der Link 300 ist für den stationären Betrieb vorgesehen. Alle drei Modelle sind per WLAN Multiroom-fähig und unterstützen Bluetooth. Sie sollen im Herbst 2017 für 169 Euro (Link 10), 199 Euro (Link 20) und 299 Euro (Link 300) erscheinen.

Harman Kardon Allure und Creative Nova mit Alexa-Unterstützung

Wer lieber auf Amazons clevere Software Alexa zurückgreift, der ist beim Lautsprecher Allure von Harman Kardon an der richtigen Adresse. Der futuristische Speaker mit Beleuchtung besitzt einen nach unten gerichteten Subwoofer. Der sorgt für deutliche Vibrationen auf dem Untergrund. Leider fehlen Anschlussmöglichkeiten für das Audiosystem. Mit einem Preis von rund 280 Euro ist der Harman Kardon Allure kein Schnäppchen. Der Verkaufsstart ist für kommenden Winter anberaumt.

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Wer auf amazon Alexa steht, greift beim Harman Kardon Allure zu. Image by Mika Baumeister

Für die Integration von Amazon Alexa hat sich auch die Marke Creative entschieden. Sie ist eher für Produkte aus dem Gaming-Bereich bekannt, will sich aber auch bei Musik-Lautsprechern einen Namen machen. Amazons Sprachsteuerung soll im Multiroom-Modell Nova zum Einsatz kommen, das in Berlin nur als Prototyp der Presse vorgeführt wurde.

Die Kommunikation mit Alexa wurde wegen des internationalen Publikums auf Englisch geführt und klappte gut. Auch die Musikwiedergabe überzeugte mit breiter Klangbühne und klar verständlichen Mitten und Höhen. Neben seinen klanglichen Eigenschaften fällt der smarte Lautsprecher Nova jedoch insbesondere wegen seiner 28 integrierten RGB-Leuchtdioden auf. Dank sehr vieler Farbkombinationen eignet sich das Modell somit auch als Stimmungslampe. Auch das buntgemusterte Dekor des Vorführmodell sticht aus der Masse heraus. Der Lautsprecher soll im ersten Halbjahr 2018 zu einem noch unbekannten Preis erscheinen.

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Creative präsentierte während einer Vorführung auf der IFA 2017 die Zusammenarbeit des Multiroom-Lautsprechers Nova mit Amazon Alexa. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Bei Onkyo hat der Käufer die Qual der Wahl

Der japanische Hersteller Onkyo hat auf der IFA in Berlin direkt zwei Geräte im Gepäck. Während der Smart Speaker G3 mit Google Assistant ausgestattet ist, kommt der Smart Speaker P3 mit Amazon Alexa daher. Obwohl beide smarten Lautsprecher das gleiche Innenleben besitzen sollen, ist das Google-Modell viereckig und das Amazon-Gerät oval. Per Aux-Anschluss können die Speaker in das bestehende Musiksystem integriert werden. Der Marktstart der Hardware ist für den November geplant. Preislich bewegen sich die Modelle zwischen 230 und 250 Euro.

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Der Speaker von Onkyo kommt wahlweise mit Google Assistant oder Amazon Alexa daher. Image by Jonas Haller

Smarte Lautsprecher: Die Hersteller sind uneins

Der Kampf zwischen Google Assistant und Amazon Alexa wird sich in Zukunft nicht auf die Eigenproduktionen beschränken, sondern auf den Markt für smarte Lautsprecher ausweiten. Auf der Funkmesse IFA in Berlin haben eine Reihe von großen und kleinen Unternehmen in diesem Sinne einen Vorgeschmack gegeben. Das Geschäft ist dabei eine Win-Win-Situation: Google und Amazon profitieren von der Verbreitung, Speaker-Hersteller von der cleveren Cloud-Anbindung. Letztlich liegt es aber an uns Käufern, welche Marktanteile die Systeme einfahren werden. Die Auswahl an klangstarken Lautsprechern ist bald schon auf beiden Seiten groß genug. Daher dürften nicht die Klangeigenschaften, sondern die Qualität des Assistenten die entscheidende Rolle spielen. (bkl)

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Amazon Echo im Test: Der vernetzte Lautsprecher für Einsteiger erklärt

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Amazon Echo ist ein smarter Lautsprecher und das Zuhause von Alexa, der virtuellen Amazon-Assistentin. Ähnlich wie die angekündigten Geräte Google Home und Apple HomePod ist es ihre Berufung, euch einfache Aufgaben abzunehmen, indem ihr sie einfach per Sprachbefehl diktiert. Angefangen bei Internet-Recherchen über die Steuerung eures Smart Home, bis hin zur Buchung von Reisen und Bestellungen bei Amazon. Alexa soll all das und noch mehr für euch erledigen können. Ich habe Alexa und ihre Behausung in den letzten Wochen auf Herz und Nieren geprüft, und bin dabei zu einem durchwachsenen Ergebnis gekommen.

Wie Alexa euch im Alltag helfen kann

Alexa hat bei uns vor einigen Wochen Einzug erhalten. Nachdem die ganze Familie sie ausgiebig getestet, gefordert und beleidigt hat, und dabei kläglich an der harten Schale des „Entschuldigung, das weiß ich leider nicht“ gescheitert ist, steht sie nun im Flur im ersten Stock. Mittlerweile hat sich Alexa fest in unseren Alltag integriert und einige Aufgaben an sich gerissen, die sie einfach am besten kann.

Dabei könnt ihr Alexa einfach über Sprachbefehle steuern. Wichtig ist, dass ihr jedes Kommando mit „Alexa, …“ beginnt. Die einzige Ausnahme ist, wenn sie eine Rückfrage stellt und die Mikrofone im Zuhörmodus selbstständig wieder aktiviert. Man kann das Keyword auch ändern, wenn einem der Name „Alexa“ nicht gefällt. Wenn ihr wissen wollt, was Alexa kann, sagt ihr „Alexa, stell dich vor“.

Die Wettervorhersage? Kein Problem, Alexa weiß, wie das Wetter an ihrem Standort oder an einem beliebigen Ort weltweit ist. Wenn man möchte, kann man Alexa Artikel in den Amazon-Warenkorb legen lassen. Brav liest sie dann die komplette Artikelbezeichnung vor, was schon einmal eine halbe Minute dauern kann. Gut, dass man sie jederzeit mit dem Kommando „Alexa, stopp!“ unterbrechen kann.

Bei meiner Familie besonders beliebt ist auch die Radio-Funktion. Über die Verknüpfung mit TuneIn kann man die meisten Radiosender in der Umgebung hören, sowie unzählige thematisch sortierte Playlists abspielen lassen.

Praktisch finde ich auch, dass man per Sprachbefehl die Musikwiedergabe steuern kann. Besonders gelungen finde ich dabei, dass das intuitiv funktioniert, genau so, wie man es erwartet. „Alexa weiter“ für den nächsten Track, „Alexa lauter/ leiser“, um die Lautstärke anzupassen und „Alexa zurück“, um von vorn zu beginnen.

Ohne Amazon Prime sind viele Funktionen von Alexa allerdings nicht nutzbar, was im im Alltag hinderlich ist. Daher habe ich mir für meinen Praxistest einen kostenlosen 30-tägigen Test-Account zugelegt.

Alexa hat die Skills: Neue Funktionen einfach dazulernen

Einige Dinge kann Alexa schon von Haus aus. Viele andere Dinge muss sie erst noch lernen. Amazon bietet dem Nutzer damit die Möglichkeit, seinen Sprachassistenten zu personalisieren. Dies erledigt ihr mit einem sogenannten Skill. Einer dieser Skills ist beispielsweise die App der Deutschen Bahn. Alexa kann mehr oder weniger gut Bahnverbindungen heraussuchen. Das funktioniert – wenn überhaupt – aber nur mit dem Keyword „Deutsche Bahn“ und nicht mit DB, Bundesbahn, Bahn oder DB Navigator. Praktisch ist allerdings, dass man nicht einmal die entsprechende App auf dem Gerät installiert haben muss. Es genügt, wenn der Skill aktiviert ist.

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Image by Amazon

Eine weitere nützliche Funktion von Alexa ist die tägliche Zusammenfassung. Dabei kann man sich ganz individuell die Nachrichten des Tages vorlesen lassen. Quellen dafür sind standardmäßig die „Tagesschau in 100 Sekunden“ und die Nachrichten der BILD-Zeitung. Erweitern lässt sich der Überblick beispielsweise mit Deutschlandfunk-Nachrichten und dem Wetterbericht.

Einen Skill könnt ihr mit der Alexa-App für Android und iOS einrichten. Diese Seite bietet eine Übersicht der unzähligen Skills aus verschiedensten Kategorien, von Nachrichten über Sport bis hin zu Lifestyle.

Wichtig ist, dass ihr immer die jeweiligen Schlüsselbegriffe nennt, die für die Sprachsteuerung eines Skills vorgesehen sind. Dahingehend ist Alexa weniger flexibel als Siri, die auch natürliche Sprache versteht. Da es so wichtig ist, die richtigen Keywords zu benutzen, um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, sind sie in der Alexa App im Bereich Skills nachzulesen.

Die App: bitte nachbessern!

Die Alexa-App ist auch in anderer Hinsicht für die Nutzung von Amazon Echo wichtig. Etwa, wenn ihr im Musik-Katalog stöbern wollt. Die Applikation ist zwar soweit logisch aufgebaut und überrascht mich immer noch mit ihrem Funktionsumfang. Allerdings wünsche ich mir für die Zukunft einige Verbesserungen in der Performance.

Wählt man im Bereich „Musik und Bücher“ beispielsweise „Prime Music“ und dann „Alle Künstler (A-Z)“ aus, dauert es erst einige Sekunden, bis die Auflistung geladen ist. Eine Suche nach einem speziellen Künstler gibt es ebenso wenig wie die Möglichkeit, zu einem bestimmten Buchstaben zu springen. Wählt man dann einen Künstler aus, wird die zufällige Wiedergabe von Songs dieses Künstlers gestartet. Meist sind es nur wenige Lieder, die für Amazon-Prime-Mitglieder verfügbar sind. Wer sich dann allerdings überlegt, dass er statt X Ambassadors doch lieber Musik von ZAYN hören möchte, fängt wieder ganz von vorne im Hauptmenü an und ist minutenlang mit Scrollen beschäftigt.

Es gibt zwei Varianten des Amazon Echo

Der vernetzte Lautsprecher Amazon Echo kommt in schwarz und oder weiß. Das Gerät hat eine zylindrische Form. Lautsprecher und Mikrofone befinden sich in der unteren Hälfte, wo die Oberfläche durchlöchert ist. Der oberste Teil lässt sich drehen, hier kann manuell die Lautstärke eingestellt werden. Auf der Oberseite befindet sich eine Taste zum manuellen Aktivieren des Zuhörens, sowie eine Taste zum Stummschalten, so dass das Mikrofon deaktiviert wird. Ein LED-Band bildet den oberen Rand. Sagt man das Aktivierungswort, leuchtet dieser blau und an der Stelle, aus der die Stimme kommt, grün. Wenn der Sprachbefehl verarbeitet wird, wandert der Lichtimpuls im Kreis. Ist das Mikrofon aus, leuchtet das Band rot. Amazon Echo kostet zurzeit beim Hersteller 179,99 Euro.

Eine deutlich kleinere Version trägt den Namen Amazon Echo Dot. Sie besteht sozusagen nur aus dem obersten Teil, hat ebenfalls das LED-Band und verfügt über die Taste zur manuellen Aktivierung der Spracherkennung und die Stummschaltetaste. Darüber hinaus gibt es noch zwei Tasten zur Lautstärkenregulierung. Auch der Amazon Echo Dot ist in schwarz oder weiß verfügbar. Im Moment liegt der Preis für den Amazon Echo Dot beim Hersteller bei deutlich günstigeren 59,99 Euro.

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Amazon Echo Dot. Image by Amazon

Amazon Echo und der Datenschutz

Es ist nicht so ganz einfach, sich vorzustellen, dass Alexa im einem Moment noch ein Gehör haben soll, wie ein Sieb – alles, bis auf das Aktivierungswort würde sie vergessen – und im nächsten Moment genau zuhören soll. In den häufig gestellten Fragen zu Alexa heißt es dazu:

„Amazon Echo und Echo Dot verwenden eine geräteinterne Stichworterkennung, um das Aktivierungswort zu erkennen. Wenn diese Geräte das Aktivierungswort erkennen, leiten sie Audiodaten in die Cloud, einschließlich eines Sekundenbruchteils vor Äußerung des Aktivierungswortes.“

„In die Cloud“ – das bedeutet, die Daten werden an einen Server irgendwo auf der Welt weitergeleitet. Im Zweifelsfall kann dieser Server auch in einem Land stehen, dass einen niedrigeren Datenschutzstandard hat als Deutschland. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sieht durch Amazons Lautsprecher den Datenschutz gefährdet. Sie weist darauf hin, dass Hacker Amazon Echo als Wanze missbrauchen könnten. Auch die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Andrea Voßhoff, warnt vor den Gefahren durch Alexa, wie sie im Interview mit der WirtschaftsWoche erklärte.

Leider gehen die Probleme in puncto Datenschutz bei Alexa noch einen Schritt weiter. Wie Amazon in seiner Datenschutzerklärung darlegt, werden darüber hinaus noch sogenannte „automatische Informationen“ weitergeleitet. Diese umfassen so ziemlich alles, was ein Internetriese wie Amazon an Daten über seine Kunden erfassen kann, von der IP-Adresse über Cookies bis hin zu Scroll-Verhalten, hier detailliert nachzulesen.

Test-Fazit Amazon Echo

Wer Alexa im Gewand von Amazon Echo zuhause hat, kann sich einige lästige Handgriffe ersparen. Besonders in stressigen Situationen oder wenn man gerade keine Hand frei hat, ist es praktisch, per Sprachbefehl kleine Aufgaben zu erledigen. Mich hat allerdings gestört, dass Alexa noch sehr unflexibel ist und nur dann vernünftig funktioniert, wenn man Keywords oder Skills druckreif ausspricht. Außerdem fehlen mir die Smart-Home-Geräte, die ich mit Alexa hätte verbinden können. Ich stelle mir vor, dass man sich dadurch noch viele weitere Handgriffe ersparen kann. Wer die entsprechenden Geräte sowie Alexa im Haus hat, ist aber definitiv auf den Haushalt der Zukunft vorbereitet.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten


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