Björn RohlesPeoplebrowsr: Wegweiser durch den Twitter-Dschungel?

Logo PeoplebrowsrTwitter, je nach Ansicht universalste Kommunikations- und News-Allzweckwaffe oder unsäglicher Zeiträuber, ist vieles – aber nicht gerade praktisch. Ein Beispiel: mal schnell nachgucken, wer meinem Lieblingszwitscherer x (Namen bitte nach eigenem Interesse einfügen) noch so alles folgt. Also anmelden, “View All” klicken, “following_me” klicken, scrollen, aussuchen, “follow” klicken. Nun noch einmal die gleiche Prozedur, um mal schnell nachzugucken, wer meinem Zweitlieblingsfollower y so alles folgt. Also wie ein Wahnsinniger auf den Zurück-Button klicken; dann wieder von vorne: “View all”, “following_me”, scrollen… Anschließend dasselbe auf Flickr? Nope, keine Lust/Zeit/Nerven. Das muss doch einfacher gehen. Peoplebrowsr möchte das Web-2.0-Gezwitschere (und noch einiges mehr) vereinfachen. An einer Stelle einloggen und mit einem Klick folgen, was die Freunde (und alle anderen) gerade so treiben. Dazu werden andere Dienste integriert, um das Web-2.0-Erlebnis perfekt zu machen. Umfangreiche Funktionen sind auch an Bord. Mit solchen Ansprüchen trat Peoplebrowsr  bei der Techcrunch50 an. Nun kann man das selbst ernannte Social Media Visual Dashboard in der Alpha Version testen. [Mehr]

Rike AlbrechtHype, Hyper, WeHype

Im Anfang war der Trend und der Trend wurde wehypelogo.jpgzum Hype. Lila ist in diesem Winter sehr trendy, genauso wie es Trend ist, sich von Bioprodukten zu ernähren. Ein riesiger Hype entstand in diesem Jahr um das iPhone. Auch Paul Potts mit seiner überwältigenden Version von Nessun Dorma wurde 2008 ins Unermessliche gehyped. Dass Hypes ein sehr interessantes Phänomen in unserer Gesellschaft sind, hat WeHype aufgegriffen und eine Plattform nur für Hypes (und die, die es gerne wären) geschaffen. [Mehr]

Steffen BüffelAppVee: Der iPhone- & Android App-Berater

appveelogo1.pngappveelogo2.pngDie Idee, 3rd Party Apps auf den iPhones und iPods dieser Welt zu ermöglichen ist so genial wie einfach, führt aber auch dazu, dass eine regelrechte Schwemme an Entwicklern meinen, eine noch größere Schwemme von teilweise recht sinnbefreiten Apps für die Apfelgeräte zu programmieren. Da fällt es schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Bei Android ist diese Entwicklung zwar noch am Anfang, aber verspricht ebenso ausufernd zu werden wie bei den i-Geräten. AppVee ist eine neue Bewertungs- und Tutorialplattform die versucht, Ordnung ins Chaos und Beratung ins App-Dickicht zu bringen. [Mehr]

Simone GerdesmeierBook-Review: “Generation Internet”

generationinternet_hanserverlag.png„Generation Internet. Die Digital Natives: Wie sie leben – Was sie denken – Wie sie arbeiten“ Digital Natives – das sind die jungen Menschen, die mit Internet und digitalen Medien aufgewachsen sind. Doch wie unterscheidet sich diese Generation tatsächlich von denjenigen, die den Umgang mit Google, Blogs und Co. erst später im Leben gelernt haben, den so genannten Digital Immigrants? Welche Herausforderung stellen die Digital Natives an Eltern, Lehrer, Arbeitgeber und Websitebetreiber? Diesen Fragen wollen Urs Gasser und John Palfrey mit ihrem Buch „Generation Internet. Die Digital Natives: Wie sie leben – Was sie denken – Wie sie arbeiten“ nachgehen. [Mehr]

Domenic KlenzmannGazopa – Suchen bis zum Umfallen

Wer Bilder im Internet sucht, der hat als Möglichkeit eigentlich nur Google. Aber bei der Google-Bildersuchmaschine gibt es des Öfteren nicht die gewünschten Ergebnisse. Abhilfe schafft da ein neuer Service namens Gazopa. Gazopa ist eine Bildersuchmaschine, die eine Vielzahl von Seiten nach dem eigegebenen Suchbegriff durchforstet, u.a. das Social Network MySpace. So soll eine möglichst hohe Trefferanzahl erreicht werden. Der Clou: Gazopa sucht nach ähnlichen Bildern. [Mehr]

ckatzenbachYoono – Leben im Browser

Das Mitmach-Netz wird immer voller. Es gibt inzwischen nicht nur unzählige Plattformen, auf denen wir uns vernetzen, Links zuschicken, zuzwitschern oder Videos und Fotos zeigen können; auch die Angebote, die all diese Dienste zusammenführen wollen, sind nicht mehr zu überschauen. Friendfeedfeed hat diese Entwicklung auf den Punkt gebracht: “Too many social networking aggregators? Aggregate all your social networking aggregator feeds into one aggregated feed of aggregator activity feeds!” [Mehr]

Domenic KlenzmannHelloTxt – Microblogging schnell und einfach

hellotxtogo.jpg Spätestens seit Twitter ist Microblogging d e r Trend im Web 2.0. Mittlerweile gibt es unzählige Anbieter von Microblogging-Diensten, die scheinbar jeden Tag um ein paar weitere ausgebaut werden. Wer nur einen oder zwei der Dienste in Verwendung hat, geht Microblogging ganz locker von der Hand. Für Nutzer von mehreren Services wird die Verwendung schnell zum Krampf. Dagegen geht HelloTxt vor, das mehrere Dienste (u.a. Twitter, Facebook, Friendfeed, Tumblr) unter einer Haube vereint und dem Benutzer viel Aufwand erspart. [Mehr]

Melanie UnbekanntTeemischung 2.0 mit AllMyTea

tealogo.pngEs ist soweit: Im schönen Web 2.0 wird das Einkaufen von Cerealien immer individueller gestaltbar. Nach z.B. MyMuesli für den selbst gebastelten Müslimix und Sonntagmorgen, wo man die eigene Kaffeemischung kreiieren kann, gibt es nun mit Allmytea alles, was den Teeliebhaber erfreut. Denn auch hier kann frei aus bestehenden Basiszutaten der eigene Teegeschmack perfekt getroffen werden. [Mehr]

Steffen BüffelPing.fm – Die Relaystation im Social-Network-Orbit

pinglogo.pngIm Kern der Web 2.0-Szene hat sich Microblogging spätestens seit Twitter durchgesetzt. Microblogging geht schnell und einfach von der Hand, wird aber genau dann zur Qual, wenn man gleich bei mehreren Microblogging-Diensten einen aktiven Account und eine aktive Community von Freunden hat. Wer gleichzeitig noch ein Blog betreibt und seine Profile in den sozialen Netzwerken bespaßen will, kommt schnell ins Straucheln. Genau hier will ping.fm Abhilfe schaffen. Egal, ob Twitter, Pownce, WordPress-Blog oder Facebook-Profil – ping.fm pingt und kriegt sie alle. Kurzum: Mit Ping.fm lassen sich bequem verschiedene Web 2.0-Plattformen mit Inhalten bespielen.

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Meike Ullrichwant2do: Es gibt viel zu tun

logo.jpg Es gibt sogar eine wissenschaftliche Bezeichnung dafür: Prokrastination. Eine Verhaltensbeschreibung für alle, die gerne Aufgaben aufschieben. Schließlich ist doch morgen oder übermorgen oder auch nächste Woche noch ein Tag. Es wäre aber gelacht, wenn es nicht auch im Internet Angebote gäbe, die gegen diese Krankheit ein Rezept bereithalten und auch noch weit über die lästigen Aufgaben hinausblicken. want2do ist eines davon… [Mehr]

Meike UllrichAngriff der Klone – twittern mit kwippy

logo_kwippy.jpgWas sind die größten Nebenwirkungen von Erfolg? – Die Nachahmer! Microblgging- Dienste à la Twitter schießen zurzeit wie Unkraut aus dem Boden. Einer davon kommt jetzt aus Indien nach Deutschland und nennt sich kwippy. Die Macher versprechen viel; kwippy soll das Bloggen und Netzwerken verändern. Klingt äußerst revolutionär, doch gibt es wirklich so viele Unterschiede zu Twitter? [Mehr]

Meike Ullrich“Und Schnitt!”- 12seconds ist der neue Video Twitter Dienst

logo_12seconds.jpgEin Video sagt mehr als 140 Zeichen – wer liest schon Tweets, wir wollen Videos sehen! Aber bitte keine Spielfilmlänge, denn in 12 Sekunden lässt sich alles sagen. 12seconds heißt nämlich der neue Video-Twitter Dienst, der jetzt Bilder statt Worte sprechen lässt. Wer sich fragt, warum das Ganze nur 12 Sekunden dauern soll, bekommt von den Machern der Plattform eine einfache Antwort: „Because anything longer is boring.“ Wie funktioniert 12seconds? Noch befindet sich 12seconds in einer closed Alpha Testphase und ist nur mit Einladung zugänglich. Für diese kann man sich auch bewerben; das scheint aber im Moment länger zu dauern. Gerüchte um eine sehr, sehr lange Warteliste kursieren bereits. Wenn man die Registrierungshürden überwunden hat, kann es losgehen. Möchte man den Dienst als Mashup mit Twitter nutzen, trägt man einmal seinen Account ein und kann die Videos dann direkt in den Twitter Stream übernehmen. Die Kurzfilme können entweder per Webcam aufgenommen und hochgeladen werden oder via Handy oder E-Mail geschickt werden. Auch bei 12seconds kann man die Aktivitäten der Nutzer verfolgen oder die eigenen Kontakte direkt aus Twitter importieren. Natürlich fehlt auch eine Kommentarfunktion für alle Videos nicht. Da darf man dann auch endlich mehr als 140 Zeichen zum Besten geben. screenshot_12seconds.jpg Für wen ist 12seconds gedacht? Twitter User vor, bitte! Denn sie sind wohl die erste Zielgruppe von 12seconds. Durch die mögliche Kombination der beiden Dienste, lassen sich Text und Bild ideal verbinden. Die alleinige Nutzung von 12seconds macht zurzeit eher weniger Spaß. Da bleibt abzuwarten, ob sich nach der Testphase eine eigene 12seconds-Community entwickelt, die auch eine Twitter-unabhängige Nutzung interessant macht. Und wer hat schon immer Zeit und Muße ein Video zu drehen – auch wenn es nur 12 Sekunden dauert. Bis die Haare richtig sitzen, schreibt man doch lieber schnell mal eine SMS – ganz ohne Bild. Die Mischung macht es wohl auch hier. Blogpiloten-Urteil: 12seconds ist nichts für filmische Labertaschen. Hier heißt es kurz und prägnant die Sache auf den Punkt bringen. Wer Twitter nutzt und lieber filmt als schreibt, wird 12seconds lieben. Die Verbindung der beiden Dienste funktioniert trotz Testphase schon recht gut. Webzweipunktnull.de bemängelt jedoch zu Recht, dass die Videotitel keine Sonderzeichen enthalten dürfen. Die aus Twitter bekannte Antwortform “@xy” ist somit nicht möglich. Darunter leidet die Interaktivität und Übersicht des Dienstes ein wenig. Die Beschränkung auf 12 Sekunden unterscheidet die Plattform in erster Linie von ähnlichen Diensten wie beispielsweise seesmic. Auch wenn dahinter eine witzige Idee steht, wirklich tiefgehende Dinge lassen sich so nicht mitteilen. Aber da man sich Twitter zum Vorbild genommen hat, kann in der Kürze auch bei 12seconds gerade der Erfolg liegen.
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