All posts under Interview

Emojis als Bestandteil digitaler Kommunikation

Emoji (Image by downloadsource.fr [CC BY 2.0] via Flickr)
Emojis werden so oft genutzt wie noch nie. Kaum jemand schreibt Nachrichten auf WhatsApp oder anderen Sozialen Netzwerken, ohne dabei die farbigen Bilder zu benutzen. Sie haben sowohl glückliche als auch traurige Gesichtsausdrücke und bereichern unsere digitale Kommunikation mit Emotionen. Der erste Emoticon „:-)“ wurde im September 1982 von dem [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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SAMSUNG n-tv: Samsung macht Beteiligungen zu Geld: Nachdem Samsung den großen Rückschlag mit dem Note 7 hatte, verkauften sie auf einen Schlag zahlreiche wertvolle Beteiligungen. Der Rückruf des Note 7 dürfte mehrere Milliarden Dollar kosten und das ist, selbst für einen Riesenkonzern, sehr viel Geld. Das Unternehmen verkaufte den Angaben [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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SAMSUNG golem: Fass bloß das Galaxy Note 7 nicht an!: Samsung fordert die Käufer seines wegen Brandgefahr zurückgerufenen Smartphones Galaxy Note 7 weltweit auf, das Gerät überhaupt nicht mehr zu nutzen. Nutzer sollten ihr Note 7 ausschalten und es so bald wie möglich umtauschen, teilte das südkoreanische Technologieunternehmen auf seinen [...]
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Wie die Huffington Post ihre Leser zum Mitmachen animiert

fashion-legs-notebook-working (Image by www.Pixel.la Free Stock Photos [CC0] via Flickr
Eines der Markenzeichen der Washington Post ist die große Experimentierfreudigkeit, die das Unternehmen erfasst hat, seit Amazon-Gründer Jeff Bezos mit an Bord ist. Die Washington Post hat in den letzten Jahren hauptsächlich wie ein Start-up agiert, sich schnell aufgebaut und neue Produkte eingeführt – auch wenn immer die Chance eines [...]
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Interview: Ältere Generationen im Wandel der Arbeitswelt

Hands (Image by stevepb [CC0 Public Domain], via Pixabay
Die Digitalisierung geht so schnell voran, dass es gar nicht möglich ist, alle Entwicklung mitzubekommen und zu verstehen. Für ältere Generationen, deren Jugend und Berufsanfangszeit noch von der analogen Welt stattgefunden hat, ist es meist noch schwieriger, sich zurechtzufinden. Wie gehen diese Generationen mit dem stetigen Wandel in der Arbeitswelt [...]
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Interview mit Generation-Y-Expertin Hannah Bahl

Hannah Bahl (image by Hannah Bahl)
Hannah Bahl ist Expertin für die Generation Y und gleichzeitig selbst eines ihrer Mitglieder. Im Interview spricht sie über die derzeitige mediale Präsenz der Generation und erklärt, was sie so besonders macht. Bei der Erkundung ihres Potenzials sieht sie auch im Austausch und im Zusammenleben zwischen den verschiedenen Generationen eine [...]
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Medienkonsum: Relevant ist, was interessiert

Matthias Bannert über Medien (Teaser by Christian Kahler)
Im Interview mit dem digitalen Journalisten und Medienschaffenden Matthias Bannert geht es um die Zukunft des Medienkonsums, den Hunger auf Neues, aktuelle Trends im Journalismus und den Medien und News für Teenager. // von Hendrik Geisler Matthias Bannert war Gründungschefredakteur der Samsung-Springer-News-App “Upday” und ist zurzeit Redaktionsleiter des Springer-Jugendmagazins “Celepedia”. [...]
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Hallo, Jutta Handrup & Maike Hedder von Kreativfieber!

Maike Hedder (links) und Jutta (image by Maike Hedder)NEU
Selber machen ist oft die günstigere Alternative. Zusätzlich können mit der “Do It Yourself”-Methode wahre Schätze und Unikate hergestellt werden. Die beiden Gründerinnen von kreativfieber erklären wie es geht und wie die Idee zum eigenen Blog entstand. Für viele ist das Netz einfach eine gigantische Bastelstube. Auf Hunderten von Blogs [...]
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Quartz passt sich mit einer neuen App an seine Leser an

Quartz Screenshot (Image: Quartz)
Seit dem Launch im Jahr 2012 befand sich Quartz immer unter den am schnellsten wachsenden und am meisten beobachteten digitalen News-Seiten. Die zu Atlantic Media gehörende Seite war den Medientrends oft voraus, indem sie den Fokus auf Mobile-First und dem Teilen auf den sozialen Netzwerken, Email-Newslettern und hochqualitative Apps legte. [...]
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5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Reaktionen auf Facebook, die Gender Gap der Tech-Branche, Foursquare und Soundcloud versus Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Foreign Policy: The Espionage Economy: Beim Thema Überwachung zeigt sich, dass der neoliberale Markt versagt. Die Wirtschaft ist nicht dazu in der Lage, die politisch gewollte und aktiv betriebene Überwachung zu verhindern und ihre NutzerInnen, des Staates BürgerInnen, zu schützen. Sie möchte es auch nicht, zu lukrativ scheint das Geschäft mit der Überwachung zu sein, wie James Bamford auf Foreign Policy erklärt. Auch wenn die Politik in erster Linie das Problem beim Thema Überwachung ist, kann die Lösung auch nur ein politischer Wandel sein, denn nur die Politik kann die Überwachung beenden. Wir als Gesellschaft müssen deshalb eine Politik fordern und unetrstützen, die sich klar gegen Überwachung ausspricht.

  • FACEBOOK Bloomberg Business: Inside Facebook’s Decision to Blow Up the Like Button: Facebook ist das soziale Netzwerk mit dem Daumen nach oben. Dieses Icon ist in der Einfahrt zum Hauptquartier zu sehen, es ist ein das soziale Netzwerk grafisch darstellendes Logo und sagt sehr viel über Facebook aus. Etwas nicht zu mögen ging nicht, eine andere Reaktion als positiver Zuspruch war zumindest nicht mit einem Klick möglich. Sarah Frier gibt einen (dem Unternehmen sehr schmeichelnden Einblick) in die Pläne von Chris Cox, bei Facebook für Produkte verantwortlich. Seit Wochen testet Facebook bereits Reaktionen statt den Daumen, womit NutzerInnen mehr Ausdrucksmöglichkeiten erhalten. Die Frage ist, ob Facebook damit nicht an ein vielleicht zu wesentliches Element geht und es radikal ändert.

  • GENDER GAP The Huffington Post: Closing the Tech Industry Gender Gap: Die Gender Gap ist ein gesellschaftliches Problem, das an sich überall in der westlichen Berufswelt vorgefunden werden kann. Nur 26 Prozent der Mitarbeiter in der US-Techbranche sind Frauen, obwohl Frauen an den Universitäten die Hälfte aller Abschlüsse machen. Die wenigsten Frauen studieren aber Technologie-Themen und dies zeigt sich dann in der Berufswelt. Susan Wojcicki, Geschäftsführerin von YouTube, hat sich dazu in einer Keynote auf einer Konferenz geäußert und erklärt, wie man die Gender Gap schließen könnte. Die Rede ist als Gastbeitrag auf der US-HuffPost erschienen und ein lesenswerter Debattenbeitrag.

  • FOURSQUARE Pencil: Interview with Dennis Crowley: Zurzeit ist natürlich Twitter „unser“ Sorgenkind schlechthin, auch weil ich mir Social Media ohne meinen Lieblingsdienst kaum vorstellen kann. Danach kommt schon Foursquare, auch ein Dienst am Scheideweg, auch wenn es schon seit sieben Jahren diesen Status hat. Im Interview mit dem Startup Pencil, dass so seine auf GIFs setzendes Storytelling-App vorstellen kann, gibt der Foursquare-Gründer Dennis Crowley einen kurzen Einblick in das Unternehmen, das er nicht mehr als Geschäftsführer bertreut.

  • SOUNDCLOUD TechCrunch: Why SoundCloud Will Be Worth More Than Spotify: Bis zur Fertigstellung unserer Blogger Lounge in diesem Frühjahr sitzt unsere Berliner Netzpiloten-Redaktion im Coworking Space des Sankt Oberholz. Hier wurden u.a. HelloFresh und auch SoundCloud gegründet. Laut dem Sankt Oberholz ist Spotify die erste Wahl der eigenen Members im WiFi-Netzwerk, doch das könnte sich ändern. Alex Moazed zeigt auf TechCrunch.com die Entwicklung auf, wieso (und warum) SoundCloud demnächst Spotify überholen wird und wohl unser aller Musikstreaming-Dienst wird.

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Die Frau mit den vielen Namen: Zu Besuch bei Niamh Bushnell

Niamh Bushnell (Image by Niamh Bushnell)
Eine irische Zeitung hat sie jüngst als Zarin bezeichnet. Für viele ist sie aber schlicht und einfach “The Commish”. Ein Besuch im Büro der Dubliner Startup-Beauftragten Niamh Bushnell. “The Commissioner will see you now” – oder so ähnlich hätte meine Erwartung des Empfangs im Bürogebäude der Dubliner Commission for Startups sein [...]
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Riesenchancen: neue Geschäftsmodelle im Medienumfeld

Dirk Herzbach (Image by Next Media Accelerators)
Dirk Herzbach, CEO des Next Media Accelerators in Hamburg, spricht in einem spannenden Interview über die Chancen von Medien-Startups. Sie heißen Blendle, LaterPay oder De Correspondent und sind auf der europäischen Startup-Landkarte noch ziemlich in der Minderheit: Medien-Startups. Um das zu ändern, ist im August der Next Media Accelerator in Hamburg [...]
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5 Lesetipps für den 18. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Media in der Landwirtschaft, das Guggenheim, Medienkritik, Angst und wie Gawker mit AdBlocking umgeht. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Badische Zeitung: Wie Bauern soziale Medien für sich nutzen können: In der Badischen Zeitung ist ein Interview mit der aus Weisweil stammenden Jutta Zeisset erschienen, die Expertin für die wohl ungewöhnliche Kombination Landwirtschaft und Social Media ist. In Zeiten peinlicher Fernsehsendungen mit Landwirten zeigt sie den Bauern, wie sie soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram selber nutzen können.

  • GUGGENHEIM Open Culture: The Guggenheim Puts Online 1600 Great Works of Modern Art from 575 Artists: Im Jahr 1937 wurde die private Kunstsammlung der US-amerikanischen Industriellenfamilie Guggenheim der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – seitdem sind verschiedene Guggenheim-Museen in der Welt entstanden, die den Menschen den Zugang zu moderner Kunst ermöglichen. Nun wiederholt das New Yorker Guggenheim diesen Schritt im digitalen Zeitalter und veröffentlicht mehr als 1.600 moderne Kunstwerke von 575 Künstlern im Internet.

  • MEDIENKRITIK Columbia Journalism Review: The Paris-Beirut debate: Terrorismus tötet Menschen auf der ganzen Welt, nicht nur in Paris. Doch die mediale Begleitung des Terrorangriffs von Freitagnacht ist nicht vergleichbar mit ähnlichen Tragödien. Das hat viel Kritik verursacht, besonders da es vor wenigen Tagen einen nicht weniger schlimmen Terrorangriff in Beirut gab. David Uberti vom Columbia Journalism Review setzt sich mit den Vorwürfen auseinander und erklärt das Verhalten der Medien.

  • #PARISATTACKS Berlin Sur Seine: Unser Feind ist die Angst: Auf dem französischen Blog Mediapart hat Edwy Plenel einen Leitartikel über die Folgen der Terrorangriffe auf die französische Gesellschaft veröffentlicht, den das deutschsprachige Blog „Berlin Sur Seine“ als Übersetzung zweitveröffentlicht hat. Ein lesenswerter Beitrag über die Angst und wie sie sich durch Offenheit überwinden lässt.

  • ADBLOCKER Digiday: Why Gawker doesn’t fight ad blockers: Gawker gehörte stets zu den interessanteren Blogs in den USA, mit ihrer neuen AdBlocker-Policy schaffen sie es wieder einmal, dass man sich mit ihnen beschäftigen kann. Und die meisten Presseverleger könnten sich auch wirklich ein Beispiel an Gawker nehmen, das sich nicht fragt, wie man AdBlocker umgehen kann, sondern wieso Nutzer überhaupt AdBlocker nutzen und wie man damit trotzdem als Medienseite arbeiten kann.

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Wie Blogfoster Werbung für Blogger leicht machen will

Blogvermarktung abseits von Google Adsense ist – gelinde gesagt – schwierig. Das gilt auch für Blogs mit hohen Zugriffszahlen. Die Situation hat sich in den letzten Jahren trotz immer mehr Menschen, die in Deutschland im Internet unterwegs sind, kontinuierlich verschlechtert. Simon Staib von Blogfoster glaubt, er kennt einen Ausweg. // von Lars Sobiraj

Blogfoster-Gründer Simon Staib (links) und Jan Homann (Image: Blogfoster)

Simon Staib (links im Bild) ist Mitbegründer von blogfoster und will den deutschen Markt für Online-Werbung umkrempeln. Unser Autor Lars Sobiraj hat ihn gefragt, was sein Angebot so signifikant vom Wettbewerb unterscheidet. Staib und seine Kollegen haben eine andere Strategie als ihre Konkurrenz gewählt und die ist tatsächlich neu: Niemand kennt die Webseiten besser, als die Betreiber selbst, deshalb haben bei Blogfoster die Blogger die Kontrolle über die ausgelieferten Anzeigen keine Algorithmen. Blogfosters könnte mittelfristig zu einem zweiten Google Adsense werden. Allerdings wird es die Google-Werbung nicht ersetzen, sondern lediglich sinnvoll ergänzen.

Lars Sobiraj (LS): Vielleicht magst Du zunächst Deinen beruflichen Hintergrund erklären. Was tust Du bei Blogfoster? Wie bist Du überhaupt zu diesem Projekt gekommen?

Simon Staib (SS): Mein Name ist Simon Staib, ich habe zusammen mit Jan Homann im Oktober 2013 Blogfoster.com gegründet. Bei Blogfoster habe ich vor allem drei Aufgaben: Zu verstehen welche Herausforderungen Blogger täglich in puncto „Geld verdienen mit dem Blog haben“, sicher zu stellen, dass Blogfoster dafür die beste Lösung baut und dass viele Blogger davon erfahren und Blogfoster nutzen.

Jan und ich sind seit 2012 in der Blogosphäre unterwegs, damals noch mit unserer ersten Firma stilanzeigen.net gestartet. stilanzeigen ist ein Anzeigen-Vermarkter für Blogs, das nur ein exklusives Werbeformat – die Stilanzeige – anbietet. Das war und ist für einige Blogs erfolgreich, wir merkten aber auch sehr schnell, dass jeder Blog individuelle Wünsche und Anforderungen an die Vermarktung hat.

Die Idee zu Blogfoster, einem Self-Service-Tool Lösung für Blogger war dann Ende 2013 geboren.

LS: 2007 gründete Spreeblick und Lobo die Blogvermarktung adical. Damit war es aber schon wieder nach kurzer Zeit vorbei. Wo sind die Unterschiede zu Blogfoster? Was hat Euch überhaupt dazu bewogen, Blogs vermarkten zu wollen?

SS: Adical hat vieles richtig gemacht und war vor allem sehr früh am Start – eventuell auch etwas zu früh. Das Thema „Blogs“ ist bei werbenden Unternehmen und auch Agenturen erst in den letzten zwei bis drei Jahren wirklich relevant geworden. Vor drei Jahren mussten wir Unternehmen noch erklären was ein Blog ist, das ist heutzutage nicht mehr nötig. Aktuell laufen wir hier wirklich offene Türen ein.

Bei Blogfoster legen wir sehr viel Wert darauf, dass der Blogger selbst über die Werbung bestimmen kann und jedes einzelne Banner, Sponsored-Posting und Produktlink selbst auswählt und mit seinen Inhalten abstimmt. Da agieren wir anders als alle anderen Anbieter, die Werbung in ihr Netzwerk pumpen bzw. Leser targeten. Wir haben schon bei stilanzeigen gemerkt, dass diese Form für viele Blogs besser funktioniert: Für den Werbepartner, für den Blogger selbst und vor allem für seine Leser.

LS: In den USA sieht die Lage für Blogger aufgrund der Anzahl der möglichen Leser deutlich positiver aus: Ab welcher Größe ist eine Vermarktung der Werbung eines Blogs überhaupt sinnvoll? Nico Lumma sprach vor Jahren schon, vor mehr als einer Million Zugriffe monatlich, damit es sich rechnet.

SS: Ob sinnvoll oder nicht, ist vor allem erstmal eine Frage fernab von Seitenaufrufen. Diese sollte jeder Blogger für sich beantworten. Natürlich kann man mit mehr Lesern auch mehr Einnahmen generieren, aber auch das gilt nicht uneingeschränkt. Wir messen immer wieder, dass gerade kleine und mittelgroße Blogs, die noch eine intimere Beziehung zu ihren Lesern haben, im Vergleich zu den Seitenaufrufen höhere Einnahmen erzielen als größere Blogs. Im Übrigen messen wir auch, dass diese im Verhältnis überwiegend eine deutlich bessere Werbeleistung bieten als die ganz Großen.

LS: Richtet sich Euer Angebot eher an thematisch breit aufgestellte Webseiten, oder vielmehr an Nischenblogs, wie z.B. Tarnkappe.info? Welche Voraussetzungen müssen die Teilnehmer erfüllen, um für die Kampagnen freigeschaltet zu werden?

SS: Thematisch spezifische Blogs haben den großen Vorteil, eine sehr homogene Leserschaft zu erreichen, die meist über die Blog-Inhalte klar definiert werden kann. Das sehen Werbepartner, vor allem mit zielgruppenspezifischen Kampagnen, sehr gerne, da Streuverluste vermieden werden können. Andere Werbepartner zielen auf die breite Masse. Blogfoster bietet Kampagnen für beide Arten von Blogs und erwartet auch keine Mindestanzahl an Seitenaufrufen pro Monat bei der Nutzung von Bannern. Bei Advertorials sollte natürlich eine gewisse Anzahl an Stammleserschaft vorhanden sein.

LS: Wie muss ich mir eine Teilnahme eigentlich vorstellen? Bekomme ich eure fertigen Plug-ins für WordPress an die Hand? Oder muss ich den Code händisch erstellen?

SS: Blogfoster funktioniert in etwa wie ein Online-Shop, nur für Werbung. Ich erstelle mir einen Account und kann dann frei auswählen, welche Banner ich schalte und für welche Sponsored-Content Kampagnen ich mich bewerbe. Bei den Bannern bieten wir an, einmal über Codes Werbeflächen in dem Blog zu definieren und danach können beliebig die passenden Banner per Drag and Drop aktiviert werden – das geht in Sekundenschnelle.

Wer keine Banner schalten möchte findet bei Blogfoster eine Übersicht an aktuellen Sponsored-Posting-Kampagnen, über die man sich informieren und danach für eine Teilnahme bewerben kann. Wichtig für uns ist, dass der Blogger in seinem Blogprofil mitteilt, für welche Kampagnen er sich interessiert und über welche Themen gebloggt wird – dann können wir besser Kampagnenvorschläge liefern.

LS: Wieso gibt es so wenige konkrete Anhaltspunkte im Internet, was man als Webseitenbetreiber für Online-Werbung verlangen kann? Offenbar ist dabei wirklich alles Verhandlungssache. Kannst Du uns ein paar konkrete Zahlen oder Informationsportale im Internet nennen, damit man als Blogger einen Anhaltspunkt hat, was man überhaupt verlangen kann?

SS: Eine pauschale Aussage ist kaum zu treffen. Das liegt vor allem auch an der Vielfalt in der Blogosphäre und der Werbelandschaft. Preise richten sich nicht nur nach dem Format, sondern auch an das Umfeld (über was schreibt der Blogger), über dessen Zielgruppe (wird der Blog eher von Frauen oder Männern gelesen), über dessen Traffic-Qualität (Stammleser oder Suchmaschinen-Traffic) etc. Es ist in der Tat Verhandlungssache, die unser Sales-Team bei Blogfoster für die Blogger in unserem Netzwerk übernimmt. Die Preise werden dann transparent in dem Blogfoster-Account dargestellt, so dass schon vor der Schaltung der Banner oder bei der Teilnahme von Sponsored Postings klar ist, wie und was vergütet wird.

LS: Die größte Hürde bei allen kleinen Anbietern ist der Wert, ab dem überhaupt Werbeeinnahmen ausgezahlt werden. Wieso zahlt ihr schon ab dem ersten Euro Umsatz aus?

SS: Dank unserer auf den Longtail ausgerichteten Technologie, können wir es uns leisten, auch „kleine“ Umsätze monatlich an Blogger in unserem Netzwerk auszahlen zu können. Wir halten das für fair und sind froh, uns damit von anderen Plattformen differenzieren zu können.

LS: Euer größter Konkurrent dürfte Google AdSense sein. Wodurch hebt ihr Euch von der Google-Werbung ab, die zwar wenig bringt aber nach der Einrichtung keine Arbeit mehr macht?

SS: Zu Google Adsense unterscheiden wir uns vor allem in einem Punkt: Kontrolle über die ausgespielten Werbemittel. Blogger entscheiden bei Blogfoster selbst, welche Banner-Werbung auf ihren Blogs rotiert. Bei Adsense ist das zwar auch möglich, aber nur auf Kategorie und nicht auf Kunden-/Kampagnen-Ebene.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Blogger den „Aufwand“, Banner per Drag and Drop zu aktivieren, gerne in Kauf nehmen. Außerdem stellen wir immer wieder fest, dass die Auswahl die der Blogger trifft, in den allermeisten Fällen deutlich treffsicherer in puncto Themen und Relevanz für den Leser ist, als jeder Algorithmus. Das schlägt sich dann auch in den Klickraten und weiter in den Einnahmen deutlich für den Blogger nieder.

LS: Was würdest Du Gegnern von Affiliate-Programmen entgegnen? Diese sind bei vielen kleinen Blogs unbeliebt, weil unklar ist, ob überhaupt etwas dabei rumkommen wird.

SS: Unsere Erfahrung, gerade mit kleinen Blogs, zeigt, dass diese mit clever gesetzten Affiliate-Links und Bannern oftmals höhere Einnahmen erzielen als mit TKP- oder CPC-Bannern auf ihren Seiten. Natürlich liegt das Risiko bei diesem Werbeprodukt voll auf der Seite des Publishers (Blogbetreibers). Aber: Mit Affiliate-Links und Produktdaten lassen sich für Blogleser meist ansprechende Produktwelten schaffen, die dann besser konvertieren (Umsätze bringen), als herkömmliche Affiliate-Banner. Dafür möchten wir mittelfristig auch Werkzeuge bereitstellen, um auch ohne technisches Fachwissen, beispielsweise eine Produkt-Collage erstellen zu können.

LS: Ich habe gesehen, ihr vermittelt auch Advertorials. Werden diese zumeist einmalig geschaltet? Wäre eine Wiederholung der gleichen Marke bzw. des gleichen Produkts/Dienstleistung nicht sinnvoller aber natürlich zugleich für den Werbetreibenden deutlich teurer?

SS: Es ist gar nicht so unüblich, dass Werbetreibende mehrere Advertorials auf den gleichen Blogs buchen. Beispielsweise berichten Blogger erst über den Auswahl- und Bestellprozess auf einem Online-Shop in einem Artikel und berichten dann in einem zweiten Post über das erhaltene Produkt. Wir fordern teilnehmende Blogs auf, so souverän wie möglich mit solchen Produkttests und Postings umzugehen und diese auch als solche zu kennzeichnen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dabei die wertvollsten Artikel – und vor allem Reaktionen von Lesern – entstehen.

LS: Ist Blogfoster als Ersatz oder primär als Ergänzung der eigenen Vermarktung gedacht?

SS: Unsere Vision von Blogfoster ist, dass es das einzig nötige Tool für Blogger ist, um den Blog selbstbestimmt und effizient zu vermarkten. Das Anmelden bei fünf anderen Plattformen, um den richtigen Mix an Monetarisierungsmöglichkeiten zu bekommen, werden wir abschaffen. Aktuell bieten wir Affiliate-, CPC und TKP-Banner sowie Sponsored-Content-Kampagnen an.

Die ersten Beta-Tester nutzen schon unsere Affiliate-Linking-Tools, die wir Ende des Jahres veröffentlichen wollen. Trotzdem ist Blogfoster nicht exklusiv. Man kann gerne andere Monetarisierungsmöglichkeiten parallel laufen lassen und auch gerne direkt mit Werbepartner kooperieren. Diese Freiheit für Blogger halten wir für selbstverständlich und wollen das auch nicht einschränken. Langfristig möchten wir auch die Möglichkeit geben, Banner von selbst akquirierten Werbepartnern und Kooperation über Blogfoster in seinem Blog zu schalten. In diesem Fall geben wir dem Blogger die Möglichkeit, professionelle Reportings an seine Werbepartner liefern zu können.

LS: Ein Großteil der im Netz verfügbaren Artikel aus dem Bereich Marketing klingen überschwänglich positiv und sind gespickt von Buzzwords, die außerhalb der Werbewirtschaft niemand versteht. Wieso werden die Leser so selten im normalen Deutsch angesprochen? Befinden sich die Vermarkter etwa in einer Blase, innerhalb der ständig in dieser Form kommuniziert wird?

SS: Es stimmt, die Branche hat schon sehr starke Fach-Terminologie. Das merken wir immer auch bei Blogfoster, wenn wir Bloggern erklären, was ein CPC oder ein TKP ist. Wir hatten bei uns intern die Entscheidung, ob wir dafür Übersetzungen finden oder darauf hinarbeiten, dass Blogger die Fachbegriffe verstehen und damit ein professionellerer Umgang mit Vermarktung möglich wird. Das stärkt die Blogosphäre an sich, da Blogger und Vermarkter dann auf einer Ebene kommunizieren können.

LS: Wie hat sich der Markt in den letzten Jahren geändert? Welche Entwicklungen hälst Du für wahrscheinlich? Gehen die Preise aufgrund des Konkurrenzdrucks der Vermarkter weiter runter?

SS: Es ist Realität, dass sich die Preise für klassische Werbemittel, vor allem für Banner, nach unten entwickeln. Die sinkenden Preise liegen nicht unbedingt am Konkurrenzdruck der Vermarkter, sondern eher daran, dass die Budgets auf andere Werbeformate, bspw. Content- oder Programmatic-Formate verschoben werden. Gerade Ersteres ist für Blogger meist die bessere Alternative, vor allem hinsichtlich der Frage, welchen Mehrwert der Leser daraus ziehen kann. Blogs werden weiterhin die Plattform sein, auf der Werbekunden das wertvollste Autoren-Leser Verhältnis im Internet vorfinden.

Die Frage nach dem „besten“ Weg sich als Blogger zu monetisieren ist noch lange nicht beantwortet und muss vor allem jeder Blogger selbst für sich herausfinden. Blogfoster wird aber auf jeden Fall die Blogosphäre dabei begleiten.


Teaser & Image by Blogfoster


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5 Lesetipps für den 28. August

In unseren Lesetipps geht es heute um ein neues Vine-Feature, Facebooks Meilenstein, ein nützliches Update von Instagram, Twitter und ein Interview über den heutigen Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • FEATURED TRACKS The Verge: Vine can now put perfectly looping music over your videos: Vine bewegt sich in die Musik-Richtung: Mit einem neuen Update können User der App Musik zu ihren sechs-sekündigen Videos hinzufügen, die von Vine ausgewählt und lizenziert wird. Es ist noch nicht klar, ob man dabei Musik aus der eigenen Mediathek  oder nur aus bestimmten Tracks, die Vine ausgewählt hat, einen heraussuchen kann. Die ersten Künstler, die zu Vines “Featured Tracks” gehören, sind unter anderem Avicii, Migos und Odesza. Das neue Feature soll nicht nur für den eigenen Gebrauch nützlich sein, sondern auch helfen, neue Musik zu entdecken.

  • MEILENSTEIN STERN.de: Facebook: Zuckerberg meldet eine Milliarde User an einem Tag: Facebook hat einen neuen Meilenstein erreicht: Innerhalb von einem Tag wurde das soziale Netzwerk von einer Milliarde Menschen genutzt. Schon seit einiger Zeit bewegte sich Facebook auf diesen Meilenstein zu, erreichte ihn aber erst vergangenen Montag. Momentan arbeitet das Social Network daran, Milliarden weitere Nutzer zu gewinnen und da zwei Drittel der Weltbevölkerung keinen Internetzugang haben, will Facebook diesen Menschen günstigen oder sogar kostenlosen Zugang zu ausgewählten Online-Diensten organisieren. “Das ist erst der Anfang”, so Mark Zuckerberg.

  • UPDATE futurezone.at: Instagram hebt Fotoformat-Einschränkung auf: Instagram-User kennen es wohl zu gut: Man hat ein tolles Foto gemacht, das aber nicht quadratisch ist und jetzt muss man es zuschneiden oder in einer App so bearbeiten, dass es immer noch gut aussieht und vom Format her passt. Der Dienst hat dem jetzt ein Ende gesetzt: Mit dem neuen Update ist es auch möglich, Bilder im Quer- und Hochformat hochzuladen. In der App wird eine neue Schaltfläche eingeführt, mit der man einstellen kann, ob man ein Foto im Original- oder Quadrat-Format mit seinen Followern teilen möchte.

  • TWITTER The Next Web: Twitter now lets you pin tweets to the top of your profile on iOS and Android: Twitter ermöglicht es nun, einen Tweet an sein Profil zu pinnen. Das bedeutet, dass dieser Tweet immer ganz oben auf dem eigenen Profil zu sehen ist, was praktisch ist, wenn man zum Beispiel einen wichtigen Tweet gepostet hat, aber nicht möchte, dass dieser unter all den anderen eigenen Tweets untergeht. Das neue Feature soll heute für alle iOS und Android-Geräte verfügbar gemacht werden.

  • INTERVIEW SRF.ch: Wider den Zynismus – jetzt wird Journalismus konstruktiv: Ulrik Haagerup, Nachrichtenchef des Dänischen Rundfunks plädiert für einen Kulturwandel bei den Nachrichten: Reporter sollten ihre Fragestellung und Rolle etwas verändern. Sie sollten sich nicht immer so stark auf Konflikte fokussieren, sondern auch versuchen, Lösungen zu ermöglichen. Menschen wenden sich von den Nachrichten ab, weil sie “zu deprimierend sind” und sie nicht wollen, dass ihre Kinder so etwas sehen, was sehr schlecht ist, da gerade die traditionellen Nachrichten den Menschen wichtige Fragen vermitteln und ermutigen sollten, sich zu engagieren.

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Warum gerade Flüchtlinge ein Smartphone besitzen

Seeing Summer (Image: Conor Ashleigh)
Wird heutzutage über die Lage der in Deutschland Asyl suchenden Flüchtlingen gesprochen, fällt oft das vermeintliche Argument, dass es den Menschen gar nicht so schlecht gehen kann, wenn sie sich doch beinahe alle ein auch hierzulande mehrere Hundert Euro kostendes Smartphone leisten können. Ein Trugschluss, wie der Hamburger Migrationsforscher Vassilis [...]
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5 Lesetipps für den 18. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Markteinführung von Googles Smartphone Project Ara, neue Canon-Printer zum Ausdrucken von Instagram Bildern, einen Patentantrag von Apple, vereinfachte Zwei-Faktor-Authentifizierung und ein Interview mit Frank Thelen. Ergänzungen erwünscht.

  • PROJECT ARA Mashable: Google delays its modular smartphone until 2016: Eigentlich sollte das modulare Smartphone Project Ara von Google dieses Jahr eingeführt werden, doch der Konzern muss den Termin für die Veröffentlichung wieder verschieben. Google spricht momentan davon, dass der Verkaufsstart irgendwann im nächsten Jahr stattfinden wird und die ersten Project-Ara-Smartphones doch nicht in Puerto Rico verkauft werden. Also hat die Suche nach einem Testmarkt nochmal von neuem begonnen – momentan wird nach einer Region innerhalb der USA gesucht, das ist alles, was bisher bekannt ist. Wann das Smartphone nun wirklich erscheint, liegt wohl in den Sternen.

  • CANON CNET: Three new Canon inkjets print Instagram pics directly from feed, comments included: Für diejenigen, die ihre Bilder von sozialen Diensten wie Instagram gerne direkt ausdrucken möchten, hat Canon neue Drucker geschaffen, mit denen dies möglich ist. Wenn man einfach mal durch ein paar Instagram-Bilder guckt und sich denkt “Das Bild würde ich mir gerne in meinem Zimmer aufhängen, oder in ein Fotoalbum kleben“, muss nicht mehr großartig einen Screenshot machen, alles zurecht schneiden und dann an einen Drucker anschließen. Das ist nicht nur bei Instagram möglich, sondern auch beispielweise bei Facebook, Twitter oder Dropbox.

  • PATENTANTRAG Golem.de: Edge: Apple will iPhone mit gewölbtem Display patentieren: Wie vor kurzem bekannt wurde, hat Apple im April 2015, kurz nachdem das Samsung Galaxy S6 Edge einen Monat davor vorgestellt wurde, einen Patentantrag eingereicht, der ein iPhone mit gewölbtem Glas beschreibt. Apple will dies jedoch anders nutzen, als Samsung: Der Konzern will den gewölbten Teil des Displays gar nicht zeigen, die Abrundung soll von außen nicht zu sehen sein. Das Gehäuse soll eckig sein, am Rand des Displays werden Symbole wie die Lautstärkeregelung eingeblendet und wie über einen normalen Touch-Screen bedient. Auch der Homebutton soll als ein virtueller Knopf auf der Displayoberfläche dienen, der, je nachdem, wie das iPhone gehalten wird, sogar mitwandert.

  • SOUND-PROOF t3n: Zwei-Faktor-Authentifizierung könnte deutlich einfacher werden: Forscher wollen Umgebungsgeräusche statt PINs verwenden: Schweizer Forscher haben sich überlegt, wie sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der normalerweise zusätzlich zu einem Passwort noch eine PIN eingegeben werden muss, vereinfachen können – ihre Lösung: Beim Einloggen zeichnen der Rechner und das Smartphone die Umgebungsgeräusche auf, woraufhin im Anschluss beide Aufnahmen abgeglichen werden. Damit soll sichergestellt werden, dass sich beide Geräte tatsächlich an dem gleichen Ort befinden. Doch auch dieses System mit dem Namen “Sound-Proof” hat seine Schwächen – beispielsweise wenn sich ein Angreifer in der Nähe befindet, der sich somit ganz einfach Zugriff auf die Nutzerkonten verschaffen kann. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte aber wohl einfach bei der PIN bleiben.

  • INTERVIEW BASIC thinking: Interview mit “Die Höhle der Löwen”-Investor Frank Thelen: “Gründen ist ein arschharter Trip”: Frank Thelen, der vor der Sendung “Die Höhle der Löwen” für Investments in Wunderlist, Scanbot oder myTaxi bekannt wurde, erzählt im Interview mit BASIC thinking von seinem persönlichen Scheitern, wie hart es eigentlich ist, ein Unternehmen zu gründen und was hinter den Kameras der VOX-Serie stattfindet. Außerdem redet er über die “Gründer-DNA” – wer sollte ein Unternehmen gründen oder wer lieber nicht, was sollte man dabei beachten und riskieren?

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Chris Barton über die Vergangenheit und Zukunft von Shazam

Shazam-Mitgründer Chris Barton auf dem TOA Berlin (Image: Tobias Schwarz-Netzpiloten, CC BY 4.0)
Auf dem Berliner Tech Open Air (TOA) sprach Shazam-Mitgründer Chris Barton mit den Netzpiloten über die Vergangenheit und Zukunft der beliebten App. Nur wenige Wochen nachdem ich Shazam-Mitgründer Philip Inghelbrecht zu einem Interview auf der Heureka getroffen habe, sitzt mir mit Chris Barton auf dem diesjährigen Tech Open Air Berlin [...]
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Hooke Audio will Leute wieder für Sound begeistern

Anthony Mattana, Gründer von Hooke
Mit Hooke Audio möchte Anthony Mattana eine Revolution starten: die Aufnahme von Sound in 3D. Und das mit einem Paar Kopfhörer. Warum? Die Menschen sollen sich wieder für Sound interessieren. Auf der MIDEM 2015 präsentierte sich das US-Startup Hooke Audio beim Startup-Pitch Midemlab. Hooke Audio möchte das GoPro für Sound [...]
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Florian Rousselet über seine Slack-App fürs Windows Phone

Florian Rousselet 200x200 Image: Florian Rousselet
Im Interview spricht der französische Programmierer und App-Entwickler Florian Rousselet über seinen Slack-Client für das Windows Phone. Manchmal entwickeln sich die Dinge schneller als zunächst erwartet. Als ich mich an Florian Rousselet für ein Interview über seinen Slack-Client für das Windows Phone wandte, hatte ich die Information, dass Slack mehr [...]
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Carsharing-Startup Drivy startet in Spanien

Drivy's Spain Country Manager Jaume Suñol (Teaser: Katharina-Franziska Kremkau, CC BY 4.0)
Letzte Woche startete Drivy in Barcelona – im Interview erklärt Country Manager Jaume Suñol, warum Spanien für einen Carsharing-Dienst die richtige Wahl ist. Nach Frankreich und Deutschland eröffnet Drivy einen weiteren Standort in Europa: Mit dem Start in Barcelona wird das Unternehmen jetzt auf den spanischen Markt aktiv und bestätigt [...]
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gamescom congress: „Ich sehe keinen Frauenmangel“

TanjaWeerts 200x200 Image: Tanja Weerts
Im Interview spricht Tanja Weerts von Gameforge über Frauen in der Gaming-Industrie, Auswirkungen der Gamergate-Affäre und deutsche Besonderheiten. // von Angela Gruber Tanja Weerts, Director Public Relations von Gameforge, arbeitet seit knapp 20 Jahren in der Unterhaltungsindustrie und ist mit den Abläufen und Arbeitsweisen bestens vertraut. Auf dem gamescom congress [...]
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