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KOLUMNEN

Kolumne: Miriam Pielhau

Daniel KuhnProteste stören Googles Entwicklermesse Google I/O

Vergangene Woche fand in San Francisco die Entwicklermesse Google I/O statt, deren Eröffnungs-Keynote von zwei Demonstranten gestört wurde. // von Daniel Kuhn

Google Teaser (Bild: Carlos Luna [CC BY 2.0], via Flickr)

Proteste gegen Google sind sicher nichts Neues, doch in der vergangenen Woche haben sie eine neue Qualität erreicht. Während der zweieinhalbstündigen Eröffnungs-Keynote zur Entwicklermesse Google I/O störten zwei Demonstranten die Veranstaltung, als sie ihrem Unmut Luft machten. Diese stammen von lokalen Aktivisten-Gruppen, die vor allem den, durch Tech-Riesen wie Google, stark beschleunigten Verdrängungsprozess der Anwohner aufgrund rapide steigender Mieten in San Francisco kritisieren.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 2. Juli

In den Lesetipps geht es um das Leistungsschutzrecht, eine neue Serie von Amazon, E-Books, wie Ikea Instagram nutzt und ein Google Glass-Verbot in Kinos. Ergänzungen erwünscht.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT VOCER: Wiederholt sich mit dem LSR die Geschichte?: Mit der Klage der VG Media und einer Kartellbeschwerde gegen Google geht die Diskussion um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage (LSR) in die nächste Runde. Um den Kontext der Debatte zu verstehen und ihre Entwicklung abzuschätzen, hilft der Blick zurück. Im VOCER-Blog bieten Heidi Tworek und Christopher Buschow einen sehr lesenswerten und vielsagenden Rückblick auf eine ganz ähnliche Debatte Anfang der 1920er.
  • AMAZON CNET: Amazon announces original thriller about a social media plague: Nach Serien wie “Betas” und “Alpha House” plant Amazon eine weitere Eigenproduktion namens “Hysteria”. Wie auch bei anderen Serienprojekten ist zuerst ein Pilot geplant und wenn dieser ankommt, wird erst die Serie gedreht. Mena Suvari spielt in dem Projekt eine Ärztin, die mithilfe von Social Media die Ausbreitung eine Seuch untersucht.
  • E-BOOKS 3sat: Völlig entblättert – E-Books sind die Zukunft des Buches: Vor anderthalb Wochen fand in Berlin die erste Messe für E-Books statt und die Netzpiloten waren dabei (Fotos von der Veranstaltung findet Ihr auf unserem Instagram-Account). In einem 3sat-Beitrag, der noch 5 Tage in der Mediathek zu sehen ist, wird die Messe als Anlass genommen, sich einmal mit der Zukunft des Buches zu beschäftigen. Im Gegensatz zum typischen Feuilleton wird das hier ohne Kulturangst des Bürgertums vorgenommen, was den Beitrag sehr sehenswert macht.
  • INSTAGRAM W&V: Ikea kapert Instagram und baut Webseite nach: Nach Ikea Norwegen, dass im letzten Jahr eine interessante Kampagne auf Instagram startete, zeigt nun Ikea Russland ein tieferes Verständnis für das von Facebook aufgekaufte Foto-Netzwerk. Durch die Verlinkung diverser Accounts auf den Fotos wird der Katalog des schwedischen Möbelhaus smart auf Instagram abgebildet.
  • GOOGLE GLASS tragbar.technology: Google Glass in britischen Kinos verboten: In Großbritannien ist kurz nach Einführung eine interessante Abwehrreaktion auf die neue Technologie zu beobachten. Der Kino-Branchenverband Cinema Exhibitors’ Association (CEA), in dem nach eigener Aussage 90 Prozent der Kinobetreiber organisiert sind, verbietet Google Glass in seinen Kinos. Grund ist die Angst vor Filmpiraterie, also dem illegalen Mitschneiden und Veröffentlichen von Filmmaterial. Wer die Brille schon einmal nutzte und kennt, kann darüber nur den Kopf schütteln.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Katharina BrunnerWordPress: Spezialist oder Wollmilchsau?

Blogging-Plattform oder Content-Management-System? Mit dem Erfolg steigen die Anforderungen an WordPress – aber auch die Verdienstmöglichkeiten. // von Katharina Brunner

WordPress (Bild: Heisenberg Media [CC BY 2.0], via Flickr)

In keinem Text über WordPress darf die Zahl fehlen: Über ein Fünftel des Web soll auf der Software laufen. Je weiter sich WordPress verbreitet, desto heterogener werden die Nutzer – und damit steigen die Forderungen an das Entwicklerteam, die sich zwischen zwei großen Polen bewegen: Eine reine Blogging-Plattform auf der einen Seite und ein umfangreiches Content-Management-System auf der anderen. Wohin soll die Reise also gehen?

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Lars SobirajIn den Startlöchern: der Urban Journalism Salon

Ab dem 1. August findet auf rund 550 qm der Urban Journalism Salon statt. Leser und Journalisten treffen sich, um neue Formen des Journalismus auszuprobieren. // von Lars Sobiraj

markheywinkel_teaser

Anfang August beginnt im Berliner Lehrter Siebzehn die gemeinsame Reise von Zuhörern und Journalisten aller Couleur, um gemeinsam neue Formen des Journalismus auszuprobieren. Diverse Printmedien als auch der klassische Journalismus sind seit Jahren ins Trudeln geraten. Griffige Erlösmodelle für den Online-Journalismus gibt es noch keine. Wohin also geht die Reise? Dies soll uns Mark Heywinkel, einer der drei Hauptorganisatoren des Urban Journalism Salons, ausführlich in unserem Interview erklären.

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Anna-Maria Landgraf3. Tech Open Air am 16. und 17. Juli in Berlin

Am 16. und 17 Juli bietet das Berliner Tech Open Air wieder eine interdisziplinäre Plattform zum Wandel durch Technologie. // von Anna Maria Landgraf

TechOpenAir2

Mitte Juli geht das Tech Open Air (TOA) in die dritte Runde und wird zum Treffpunkt für die Kreativ- und Technologiewirtschaft. Die rund 2500 Besucher erwartet wieder einiges: 150 internationalen Speakern, Partnern und Acts aus Technologie, Musik, Kunst und Wissenschaft und 75 sogenannten “Satelliten-Events” die überall in Berlin verteilt sind.

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Martin FuchsHamburg.de: Bloggen für ein paar Klicks

Das Hamburger Stadtportal hamburg.de hat Blogger-Relations für sich entdeckt. Seit dem 25. Juni bloggen bekannte Hamburger Blogger über die Hansestadt – als Honorar gibt es ein paar Klicks. // von Martin Fuchs

SoBloggtHamburg Teaser (Bild: Franziska Veh)

Hamburg entdeckt seine Blogger. Nachdem die ZEIT für ihren neuen Hamburg-Teil vor einigen Monaten bereits die umtriebigen Lokal-Blogger für sich entdeckt hat, nutzt jetzt auch die Webseite der Freien- und Hansestadt Hamburg die Kreativität der Bloggerszene, um Werbung für Hamburg zu machen. Honorar gibt’s dafür nicht. Dafür aber ab und an ein paar Klicks. Die Betreibergesellschaft von hamburg.de verdient hingegen mit Werbung bestens an den Texten der Blogger. Warum tun Blogger das?

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Jakob SteinschadenMedium: Schöner bloggen, aber mit Stolpersteinen

Die beiden Twitter-Mitgründer Evan Williams und Biz Stone haben mit Medium eine Blog-Plattform ins Netz gestellt, die in den letzten Monaten stark Fahrt aufgenommen hat. // von Jakob Steinschaden

Medium Teaser

Die Blogging-Plattform Medium wird auch im deutschsprachigen Raum zunehmend interessant für Netzschreiberlinge. Auf sehr einfache und bequeme Weise lassen sich Artikel in schönem Design erstellen – doch reibungslos funktioniert der Dienst noch nicht. Ein Test zeigt die Vor- und Nachteile von Medium auf.

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MediasteakMediasteak: Filetstücke der Mediatheken

Heute präsentiert Mediasteak zwei spannende Web-Dokumentationen, die am Freitag den Grimme Online Award gewonnen haben. Und Filme über andere Sieger und Verlierer. // von Mediasteak

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Wir – das sind Laura und Anne von Mediasteak – haben die tägliche Talksuppe und die faden Koch-Battles satt. Welcher Bauer den Superstar sucht und ob der Bachelor ein Topmodel wird, könnte uns nicht egaler sein. Doch wir wissen, Fernsehen kann auch Filet sein, eingetuppert in Mediatheken des Internets. Deshalb wetzen wir die Messer, um euch jeden Sonntag die Filetstücke der Mediatheken zu servieren.

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Katharina BrunnerDebatte um Disruption: Zeitalter des Terrors?

Eine Historikerin greift die vorherrschende Theorie der Disruption an. Um was geht es? Und wer hat recht? // von Katharina Brunner

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Im Bullshit-Bingo hat Wort „Disruption“ sein Quadrat verdient. Jedes Startup, das etwas auf sich hält, hat eine disruptive Technologie oder ein disruptives Geschäftsmodell – am besten beides zusammen. Kaum ein Text zur Digitalisierung der Wirtschaft kommt ohne das Wort aus und eine Konferenz mit dem Wort im Titel klingt gleich cooler. „Disruptive Innovation ist eine Wettbewerbstrategie für ein Zeitalter des Terrors.“ Das ist der Startpunkt von Jill Lepores Angriff auf die Theorie dieser Disruption ihres Harvard-Kollegen Clayton Christensen.
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Florian ErtelMit dem URL-Shortener geht alles zu Ende

Sie sind Fluch und Segen zugleich. Sie sorgen für kurze Links mit wenig Zeichen. URL-Shortener sind ein wichtiges Werkzeug geworden – ihr übermäßiger Einsatz bringt jedoch die Zukunft des Internets in Gefahr. // von Florian Ertel

 sh_250Seit knapp 15 Jahren gibt es die Möglichkeit, eine lange Internetadresse in eine kurze URL umzuwandeln. Mehr als 1.000 unterschiedliche Dienste gab es bereits und einige von ihnen sind aus unserem täglichen Online-Leben nicht mehr wegzudenken.  Eine gefährliche Entwicklung, wenn man Sicherheit und Nachhaltigkeit seiner Webinhalte und des Internets in die Wagschale legt. [Mehr]


Anna-Maria LandgrafCarolin Neumann über den VOCER Innovation Day 2014

Wir sprachen mit der Geschäftsführerin des VOCER Innovation Medialab, Carolin Neumann, über Innovation, neue Technologien und Zukunftsängste im Journalismus – und plädoyieren zu mehr Mut! // von Anna Maria Landgraf

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Der Journalismus steckt in einer Krise. Existenzängste prägen heute das Berufsbild, durch die zunehmende Digitalisierung drohen einige den Wandel zu verpassen – was bleibt ist Schwarzmalerei und Resignation. Mit dem VOCER Innovation Day will der Verein für Medien- und Journalismuskritik (VfMJ) dazu beitragen, diese Ängste zu nehmen. [Mehr]


Gunnar SohnNeubau des Festspielhauses in Bonn

Bonn will ein Beethoven-Festspielhaus bauen, im Prozess geht alles schief, was schiefgehen kann. Ein Überblick. // von Gunnar Sohn

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So langsam dämmert es wohl auch den Festspielhaus-Apologeten, dass sie sich von ihren Bilbao-Illusionen in Bonn verabschieden müssen. Man kehrt zu den ursprünglichen Überlegungen zurück und favorisiert das integrative Konzept im Verbund mit der Beethovenhalle, auch wenn Festspielhaus-Freund Wolfgang Grießl Anfang des Jahres davor warnte, nur einen Anbau als eine Art Wurmfortsatz der Beethovenhalle in Erwägung zu ziehen. Wäre das wirklich so falsch? [Mehr]


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