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KOLUMNEN

Kolumne

Helge DenkerWarum kommt Google nicht aus Deutschland?

Zwischen den Startup-Szenen in Deutschland und den USA gibt es große kulturelle Unterschiede. Wer auf der anderen Seite erfolgreich sein will, sollte diese kennen. // von Helge Denker

Startup workshop (Bild: Apps for Europe [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf der einen Seite der zupackende, kalifornische Gründergeist mit leicht psychosozialen Defekten, der an seine Idee glaubt und unbeirrt an ihr festhält. Auf der anderen Seite der gemütliche, freizeitorientierte Deutsche, der aus lauter Angst vor dem Erfolg am liebsten kleine Brötchen backt und das Risiko scheut. Ist der Unterschied zwischen den Gründer-Szenen in den USA und Deutschland so einfach zu erklären? [Mehr]


AdvertorialSponsored Post: Fünf Fakten von Michelin über den Winter

Als leidenschaftlicher Fahrer kann man auch in den Wintermonaten, wenn die Tage kürzer werden, sicher und verantwortungsbewusst unterwegs sein. Denn das Michelin Road Usage Lab klärt populäre Irrtümer rund um das Fahren im Winter auf.

Road Usage Lab - MichelinIn der zweiten Kampagne gab es von Michelin fünf wertvolle Fahrtipps, um auch im Sommer gut über die Straßen zu fahren. In diesem dritten Teil geht es nun um fünf Irrtümer über das Fahren im Winter und ihre Widerlegungen, präsentiert vom Reifenkonzern Michelin – mit diesen Tipps können Sie bei den kalten Temperaturen gleich viel verantwortungsbewusster fahren und unbeschadet durch den Winter kommen. Die bekannte Firma von Clermont-Ferrand hat über 125 Jahre Wissen angesammelt und ist damit ein guter Partner in Sachen Autos und Reifen. Wer die folgenden Ratschläge beachtet, kann sich vor Gefahren wie Blitzeis schützen und den Winterurlaub gut vorbereitet antreten. [Mehr]


Gunnar SohnWie Medien von der Nato beeinflusst werden

Medien versagen als Kontrollinstanz von staatlichem Handeln. Das beste Beispiel dafür ist die NATO. // von Gunnar Sohn

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Besonders Journalisten, die über internationale Krisen berichten und in der Distanz zum Ort des Geschehens ein Schwarz-Weiß-Bild der Lage aus dritter Hand konstruieren, sollten auf das Erfahrungswissen von Altkanzler Helmut Schmidt zurückgreifen, wenn ihr Ego das überhaupt zulässt. [Mehr]


Merle Miller5 Lesetipps für den 2. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Videospiele im Schulunterricht, Transparenz in den Medien, das Tor-Projekt, Googles Pflicht-Apps und Bendgate. Ergänzungen erwünscht.

  • VIDEOSPIELE Golem: Videospiele gehören in den Schulunterricht: Wissenschaftler sind sich einig, dass Videospiele mehr sind als ein Training für die Hand-Augen-Koordination. In Spielen werden nämlich Geschichten erzählt und Welten entworfen, die Szenarien dabei sind inzwischen realistischer und gesellschaftskritischer geworden. Sie sprechen Emotionen an und die Spieler sind gefordert, diese Welten zu hinterfragen. Deshalb sollten Videospiele in der Schule diskutiert statt ausgeschlossen zu werden, denn das Verständnis für digitale Spiele und der Umgang mit diesen sei im Lehrplan genauso wichtig wie Filme und Bücher. Schließlich haben auch Filme haben einmal einer Zeit angehört, in denen sie nicht auf sehr viel Verständnis gestoßen sind.

  • JOURNALISMUS der Freitag: Der gläserne Journalist: Anlässlich der Diskussion um eine Klage von zwei Zeit-Journalisten, deren Namen in einer Folge der ZDF-Sendung “Die Anstalt” mit verschiedenen Lobbygruppen in Zusammenhang gebracht worden sind, wurde das Add-on Cahoots entwickelt, mit dem User Verbindungen von Journalisten zu Lobbygruppen einsehen können. Beim Surfen auf Nachrichtenseiten sieht der User manche Autorennamen rot hinterlegt, fährt er dann mit der Maus darüber, werden die Lobbygruppen angezeigt und jeweils eine Quelle dazu. Mit Cahoots werden also eigentlich nur schon öffentlich zugängliche Informationen gesammelt, aber diese sind nun einfacher abzurufen. Deshalb stellen sich für Journalisten die zwei Fragen: Wie viel Transparenz brauchen wir und wie viel Transparenz wollen wir?

  • TOR Zeit Online: Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken: Etwa zweieinhalb Millionen Menschen weltweit nutzen die Open-Source-Software Tor, um sich anonym im Internet zu bewegen. Ginge es aber nach Andrew Lewman, dem Executive Director des Tor-Projekts, könnten es in Zukunft schon 500 Millionen sein. Grund dafür ist eine Meldung in der Mailingliste für Tor-Entwickler, in der die Rede davon ist, ein bestimmtes Unternehmen wolle Tor als “privaten Browsing-Modus” in seinen Browser integrieren. Der Browser, um den es geht, habe “einen weltweiten Marktanteil von zehn bis 20 Prozent, bei grob geschätzt 2,8 Milliarden Internetnutzern”. Und diese Beschreibung trifft am besten auf den Firefox-Browser von Mozilla. Allerdings wollen weder Lewman noch Mozilla bestätigen, dass sie miteinander verhandeln.

  • GOOGLE heise online: Android-Geräte müssen mit 20 Google-Apps ausgeliefert werden: Google hat die Bedingungen, unter denen Hardware-Hersteller ihre Android-Geräte mit dem Google-System ausliefern dürfen, verschärft. Statt wie der gewohnt neun Pflicht-Apps müssen in Zukunft stolze 20 Google-Apps vorinstalliert und vom Homescreen aus oder in einem Unterordner zugängig sein. Die Begründung dafür liegt nicht nur darin, dass Google seine eigenen Dienste so stärker verbreiten und die Werbeeinnahmen steigern kann, sondern auch, dass Google selbst etwaige Sicherheitslücken in beispielsweise Chrome schnell beheben könnte.

  • BENDGATE ZDNet: Bendgate: Apple entzieht Computer Bild Testgeräte: Weil “Computer Bild” in einem Redaktionsvideo gezeigt hat, wie sich das iPhone 6 plus verbiegen lässt, hat Apple dem Magazin sämtliche Testgeräte entzogen und zudem Event-Einladungen für dessen Redakteure zurückgezogen. Apple selbst wies den Vorwurf, seine neuen Geräte ließen sich aufgrund von Fehlern verbiegen, jedoch zurück und erklärt, dass sowohl das iPhone 6 als auch das iPhone 6 plus so angefertigt seien, dass sie stabil wären. Es hatten bislang auch nur neun Kunden verbogene iPhones gemeldet. Das tut aber dem Trend keinen Abbruch, Videos und Bilder über verbogene iPhones unter dem Hashtag “Bendgate” im Internet zu verbreiten.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Christina zur NeddenShutterstock will Bausteine für Kreative liefern

Shutterstock startete als Stockphoto-Plattform und bietet nun auch Video-Clips und Musiktitel, in Zukunft auch mit datengetriebener Suchmaschinenoptimierung.// von Christina zur Nedden

Wyatt Jenkins von Shutterstock und Thom Cummings von SoundCloud (Image: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Wyatt Jenkins von Shutterstock und Thom Cummings von SoundCloud auf der Berlin Music Week 2014

Fotos, Videos und Musik – all das braucht man heutzutage um ansprechende (digitale) Produkte zu entwickeln. Bisher pickten sich Grafiker und Medienhäuser ihre Inhalte von verschiedenen Plattformen zusammen. Nun bieten immer mehr traditionelle Bildagenturen und Plattformen wie Getty Images oder Shutterstock nicht nur Stockfotos, sondern auch Musik- und Audiomaterial.

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AdvertorialSponsored Post: Okinawa: A Journey of Discovery

Im Rahmen der Kampagne “Okinawa: A Journey of Discovery“ wurden sieben Auserwählte mit den verschiedensten Hobbys und Jobs auf die Okinawa Inseln geschickt. Dort stellten sich diese im Rahmen der Kampagne den unterschiedlichsten Herausforderungen. Nun kann man sich das Ergebnis dieser in einer mehrteiligen Serie ansehen.

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Felix ist CrossFit Athlet, 28 Jahre alt und Besitzer eines eigenen Crossfit Gyms in Berlin Friedrichshain. Damit ist er einer von sieben Auserwählten, die die japanischen Okinawa Inseln, eines der heißesten asiatischen Reiseziel und bestgehüteten Geheimnisses der Welt, im Rahmen von „Okinawa: A Journey of Discovery“ besuchen dürfte. Dorthin wurden die Auserwählten Teilnehmer aus Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Russland und den USA eingeladen, um sich vor Ort den verschiedensten Herausforderungen zu stellen und so zu zeigen, was man auf Okinawa alles erleben kann.

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Nathanael MeyerJournalismus 2.0 oder die neue Art der Medien

Gastbeitrag von Nathanael Meyer, Gründer und Chefredakteur von Poltec-Magazin.de, über Journalismus mit mobilen Endgeräten. // von Nathanael Meyer

Mobiles Video-Interview mit einem iPad (Bild: Tobias Schwarz/Collaboratory, CC BY 4.0)

Mobiles Video-Interview mit einem iPad (Bild: Tobias Schwarz/Collaboratory, CC BY 4.0)

Günstig, schnell und von überall aus erreichbar. Das sind die neuen Anforderungen an den Journalismus. In der Welt der mobilen Endgeräte müssen Nachrichten immer “up-to-date” sein. Schneller als die Konkurrenz lautet das Motto, dabei geht jedoch oft der Tiefgang sowie Inhalt verloren. Das einzige was zählt ist die Trough-Click Rate und das Suchmaschinen Ranking, wobei dies vornehmlich ein Google Ranking ist. Denn wer benutzt noch Yahoo oder Bing.

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Daniel KuhnOfftime: App und Studie zum Abschalten des Smartphones

Wie stark sich das gezielte Abschalten des Smartphones auf unser Leben auswirkt, zeigen die heute offiziell vorgestellte App Offtime sowie eine begleitende Studie. // von Daniel Kuhn

Offtime – eine App zum Abschalten

Immer erreichbar zu sein, wird durch Smartphones immer mehr zum Fluch unserer Gesellschaft. Es wird inzwischen bereits erwartet, dass wir auf E-Mails, Nachrichten und Anrufe reagieren. Ein gezieltes Abschalten des Smartphones wird da zum Luxus, den sich dank der heute erschienenen App Offtime nun jeder leisten kann. In enger Zusammenarbeit mit der Berliner Humboldt-Universität ist zudem eine Studie entstanden, die belegt, wie positiv sich die bewussten Smartphone-Auszeiten auf die Work-Life-Balance auswirken.

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Merle MillerFacebook-Roman “Zwirbler” erscheint auf Klopapier

Ein Sozialnetzwerk kann durchaus exorbitante Möglichkeiten schaffen und mit ganz viel Kreativität eine sonderbare Geschichte zustande kommen lassen. // von Merle Miller

Zwirbler auf Klopapier (Bild: Martin Melcher)

Die deutschsprachige Erzählung “Zwirbler” zeigt, dass Facebook mehr ist als ein soziales Netzwerk aus inszenierten Essensbildern, Spieleeinladungen ohne Ende, fragwürdigen Partyfotos und hitzigen Gruppendiskussionen. Durch Facebook wurde etwas erschaffen, das weit über dessen Horizont hinausgeht und normalerweise nur in der Literatur-Welt vorkommt: ein Roman.

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Philipp BielApple wird untergehen – ein Zwischenruf der letzten Woche

Für Julian Reichelt von Bild.de wird Apple untergehen – Philipp Biel setzt sich mit dieser mehr oder weniger aussagekräftigen “Analyse” auseinander. // von Philipp Biel

Julian Reichelt (Screenshot aus einem Video von 20zwoelf.de)

Auch wenn ich als notorischer Nichtleser der Bild-”Zeitung” gelte, zog sie letzte Woche doch meine Aufmerksamkeit auf sich, da sich vermehrt Freunde und Familie um meine Meinung zu speziell einem Artikel baten. “Warum Apple untergeht” lautete der Titel der, aus meiner Sicht, erfolgten Pseudoanalyse des Bild.de-Chefredakteurs Julian Reichelt, der mit den unterschiedlichsten Argumenten, Mitteln und Wegen, sowie verschwiegenen Fakten, einen Untergang Apples zu prognostizieren versuchte.

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Lars SobirajWondermags soll Wunderwaffe für Self-Publisher werden

Autoren, Blogger und Journalisten können ein Lied davon singen wie schwer es ist, mit Inhalten Geld zu verdienen. Wondermags will das ändern. // von Lars Sobiraj

Tablet (Image: junpinzon, via PicsaStock.com)

Image: junpinzon – via picsastock.com

Wondermags klingt ein bisschen wie eine Eier legende Wollmilchsau. Damit sollen alle Arten von Text-Produzenten in die Lage versetzt werden, digitale Magazine zu erstellen, die im eigenen Store verkauft oder durch Werbung monetarisiert werden. Die eMagazine werden ab Januar 2015 im Web und auf Tablet-PCs ausgeliefert.

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Jakob SteinschadenNetflix: Visionen für die ultimative Streaming-Zukunft

Server im Flugzeug, VR-Brillen und Twitter: Im Interview verrät Neil Hunt, Product Chief Officer des Streaming-Dienstes Netflix, welche Neuerungen er in Planung hat. // von Jakob Steinschaden

Television (Image: wilder80, via PicsaStock)

Image: wilder80 – via picsastock.com

Im Zuge des Netflix-Starts in Deutschland und Österreich hatte auch ich die Gelegenheit, mit Neil Hunt, dem Chief Product Officer des Streaming-Dienstes, ein Gespräch zu führen. Hunt, mit seinem Team verantwortlich für die gesamte Technologie der Firma, gab mir dabei einige spannende Einblicke in die künftige Entwicklung des Services. Spannend fand ich vor allem seine visionären Antworten auf die simple Frage, warum Netflix keinen Offline-Modus anbietet, damit man sich Inhalte für die Zeit im Flugzeug, im Zug oder im Ausland so wie bei Spotify auf dem Tablet, Smartphone oder Notebook speichern kann.

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