KOLUMNEN

Kolumne

Peter BihrIch werde E-Bürger von Estland!

Der ehemalige Leiter von Netzpiloten.de, Peter Bihr, wird E-Bürger von Estland. Warum und wie das funktioniert, erklärt er in diesem Beitrag. // von Peter Bihr

Estonia_1467 - Toompea Castle (Image by Dennis Jarvis [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Ich wusste nur im Groben über Estlands Initiative “e-Estonia“ Bescheid, bei der sich Leute aus aller Welt für eine Art E-Bürgerschaft für das am technologisch weiteste Land, nicht nur im baltischen Raum, sondern vielleicht sogar weltweit, registrieren konnten. Zu der Zeit musste man den Ausweis noch in Estland abholen, was ich etwas übertrieben finde (derzeit).

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Jennifer Eilitz5 Lesetipps für den 7. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Anklage des umstrittenen Gutachtens aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz, On-Demand-Economy, Hologramme, eine Neugestaltung von Apple.com und den Einfluss von Smartphones auf die Gaming-Welt. Ergänzungen erwünscht.

  • LANDESVERRAT Tagesschau.de: De Maizières Sprecher korrigiert Darstellung: Innenministerium wusste umfassend Bescheid: Wie sich heraus stellt, hat das Innenministerium über den Fall der Netpolitik.org besser Bescheid gewusst, als bisher angenommen. Wie ein Sprecher von Innenminister Thomas de Maiziére bekannt gab, wurde das umstrittene Gutachten aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz an zwei Abteilungen im Ministerium weitergeleitet.Allerdings ließ der Sprecher offen, ob es das Gutachten vor der Übermittlung an das Landeskriminalamt erhalten habe, oder danach. Das Innenministerium hingegen, wert sich mit einer Stellungnahme.

  • MARKT Manager magazin: On-Demand-Economy vs. soziale Marktwirtschaft: Durch die On-Demand-Economy beginnt sich die soziale Marktwirtschaft grundlegend zu ändern. Ob im Guten oder im Schlechten, wird sich noch herausstellen.Was sich jedoch praktisch anhört, kann einen bitteren Beigeschmack haben. Einen Einkauf zu tätigen und das nur via Smartphone, scheint eine einfache Handhabung zu sein. Der Kunde muss nur eingeben, was er braucht und in weniger als einer Stunde steht der Einkauf vor der Tür. Unter anderem steckt das Ziel dahinter, Kunden und freie Dienstleister gegen Provision zusammen zu bringen. Außerdem bedeutet das auch weniger Transaktionskosten für Unternehmen, die dadurch auch komplexe Aufgaben an freie Mitarbeiter vergeben. Die Zahl der Freiberufler, steigt immer weiter an.

  • HOLOGRAMME Heise online: 3D-Videos mit CD-Hüllen-Upcycling: Um drei-dimensionale Hologramme auf sein eigenes Smartphone-Bildschirm zu zaubern, bedarf es eigentlich nichts weiter, als eine CD-Hülle und einem Cutter. Laut der Anleitung des YouTubers Mrwhosetheboss, kommt es dem Effekt eines 3D Videos sehr nahe und wirkt mindestens genauso faszinierend. Im Grunde ist es nichts weiter, als eine einfach Spiegelung. Am besten ist der Effekt jedoch, wenn man sich die Videos im Dunkeln anschaut. Dank der Anleitung des YouTubers, kann man diesen Effekt ganz leicht nachbauen.

  • APPLE Digital Trends: Apple.com Gets a Redesign: Es gibt eine Neugestaltung auf Apple.com, die ab heute ins Leben gerufen wird. Diese Änderung soll nicht nur dazu dienen, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern, sondern auch die Erfahrungen im Shop. Apple hat hierzu seine eigenständige Retail-Site zusammen mit der URL store.app.com entfernt und integriert jetzt das Shopping-Erlebnis auf Apple.com. Das bedeutet eine große Veränderung für Apple-Kunden, denn in 40 Ländern, gibt es mehr als 1 Milliarde Onlinekunden im Jahr, die sich nun umstellen müssen und ihren Fokus auf Apple.com verlagern.

  • GAMES STERN.de: Gamescom: Smartphones und Tablets bringen mehr Menschen zum Gaming: Was neu ist, ist am Anfang fremd und oftmals ein Hürde, die es zu überwinden gilt. So und nicht anders ist es auch in der Gaming-Welt. Durch unzählige Games-Angebote auf unseren Smartphones, werden wir dazu verleitet uns den Konsolen- und PC-Spielen Stück für Stück zu nähern. Anbieter von interaktiven Spielen gewinnen immer mehr neue Fans und auch deren Zielgruppen werden immer größer. Das Smartphone hat bislang viele Nutzer diese technische Hürde überwinden lassen und ihnen die Welt der Games näher bringen können.

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Tobias SchwarzMit Dearsouvenir das perfekte Andenken finden

Netzpiloten-Gründer Wolfgang Macht startet das neue digitale Shopping-Magazin Dearsouvenir. Mit dabei ist ein alter Bekannter und neue Freunde. // von Tobias Schwarz

Dearsouvenir

Mit Dearsouvenir startet Internetpionier und Netzpiloten-Gründer Wolfgang Macht ein neues Magazin, das Reisenden schnell und informativ hilft, das richtige Andenken vor Ort zu finden: authentisch-lokale Mitbringsel statt Plastik. Mit im Gründungsteam des innovativen Tablet-Magazins ist Peter Bihr, ehemaliger Leiter von Netzpiloten.de, sowie das digitale Medienhaus Carry-On Publishing. Premiere der App ist am 24. September diesen Jahres. [Mehr]


Tobias SchwarzDörner kritisiert: Merkel trennt nicht zwischen Partei und Staat

Grünen-Politikerin Katja Dörner kritisiert Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Parteiwerbung im Interview mit LeFloid – die Bundesregierung sieht das anders. // von Tobias Schwarz

Katja Dörner (Image: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen [CC BY 2.0], via Flickr)

Mitte Juli interviewte Vlogger Florian Mundt, besser bekannt als LeFloid, die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Thema “Das Gute Leben“ war vorgegeben, die Fragen sammelte Mundt unter dem Hashtag #NetzFragtMerkel auf Twitter. Das Interview löste viel Kritik an der naiven Herangehensweise von Mundt aus, aber auch weil Merkel das kritiklose Gespräch nutzte, um Parteipositionen der CDU zu platzieren. Die Grünen-Politikerin Katja Dörner wollte wissen, wie das die Bundesregierung sieht.

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Annika KremerEchelon: Späte Bestätigung für angeblich Paranoide

Die Bestätigung des “Echelon”-Programms zeigt, wie sehr wir tatsächlich überwacht werden – und dass die Realität mitunter jede Verschwörungstheorie übertrifft. // von Annika Kremer

Überwachung (Image by Hunter McGinnis [CC BY 2.0] via Flickr)

Mehr als 25 Jahre, nachdem der investigative Journalist Duncan Campbell erstmals über das Echelon-Programm – ein flächendeckendes, beängstigend umfassendes Überwachungsprogramm der US-Geheimdienste – schrieb, wurde dessen Existenz nun durch Dokumente aus dem Snowden-Leak bestätigt. Das derzeitige Klima zeigt uns, wie sehr die Mächtigen tatsächlich unsere Kommunikation überwachen. Und es warnt uns davor, Warnungen vor dieser Überwachung pauschal als Verschwörungstheorie oder Paranoia abzutun. [Mehr]


Tobias SchwarzHooke Audio will Leute wieder für Sound begeistern

Mit Hooke Audio möchte Anthony Mattana eine Revolution starten: die Aufnahme von Sound in 3D. Und das mit einem Paar Kopfhörer. Warum? Die Menschen sollen sich wieder für Sound interessieren. // von Tobias Schwarz

Anthony Mattana, Gründer von Hooke

Auf der MIDEM 2015 präsentierte sich das US-Startup Hooke Audio beim Startup-Pitch Midemlab. Hooke Audio möchte das GoPro für Sound bauen. Im Grunde handelt es sich um ein Paar Kopfhörer, das gleichzeitig den uns umgebenden Sound in 3D aufzeichnet. Eine Kickstarter-Kampagne brachte dem Startup über 163.000 US-Dollar. Im Interview erklärt Gründer Anthony Mattana, wie er auf die Idee kam, was ihn antreibt und warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für 3D-Sound ist.

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Daniel KuhnTraue niemanden im Journalismus, der Marken nicht misstraut

Journalismus hat ein gewaltiges Problem und das heißt Markenliebe. Wer frühen Zugang zu neuen Produkten haben will, muss nett sein – für Kritik ist da oft leider kein Platz. // von Daniel Kuhn

"[2005] Crossroads of the World" (adapted) by Diego Torres Silvestre (CC BY 2.0)

Damit eine Marke möglichst beliebt wird, muss sie viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommen. Wer wäre dafür besser geeignet als Journalisten, die diese Produkte erhalten, sie zu lieben beginnen und entsprechend positive Texte über sie verfassen? Dass die Industrie oftmals die Journalisten bauchpinselt, um positive Meinungen zu erhalten, führt zu einem gewaltigen Problem. Leser können den Meinungen der Autoren nur noch schwer vertrauen, solange diese sich nur an den Anpreisungen der Unternehmen orientieren. Kritische Meinungen sind unbequem für die Marken, doch essenziell für die Leser.

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Tobias SchwarzFlorian Rousselet über seine Slack-App fürs Windows Phone

Im Interview spricht der französische Programmierer und App-Entwickler Florian Rousselet über seinen Slack-Client für das Windows Phone. // von Tobias Schwarz

Florian Rousselet 200x200 Image: Florian Rousselet

Manchmal entwickeln sich die Dinge schneller als zunächst erwartet. Als ich mich an Florian Rousselet für ein Interview über seinen Slack-Client für das Windows Phone wandte, hatte ich die Information, dass Slack mehr Zeit benötige, um etwas eigenes zu entwickeln. Letzten Mittwoch wurde mir noch per Twitter mitgeteilt, dass sie bei ihren bisherigen Ansatz große Performance-Probleme aufgedeckt hätten. Das war neun Monate nachdem Slack in einem Tweet erwähnte, dass es eine Slack-App für das Windows Phone geben wird.

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Tobias SchwarzInstagram startet seine Advertising-API

Instagram hat seine bereits angekündigte Advertising-API aktiviert – ab jetzt wird nichts mehr so sein wie es einmal war. // von Tobias Schwarz

Instagram (Image: YashilG [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Rückwirkend betrachtet war die Akquise der sozialen Plattform Instagram ein Schnäppchen für Facebook, aber auch die eine Milliarde US-Dollar müssen wieder rein geholt werden und so war es von Anfang an klar, dass Instagram irgendwann mal Geld verdienen wird. Mit der Aktivierung der Advertising-API schließt Instagram zur ersten Liga der sozialen Netzwerke auf und die soziale Foto-Plattform wird für Facebook zu einem wertvollen Instrument im Kampf um Anteile am den Online-Werbemarkt.

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Ann-Kathrin BertenrathZwischen Apps und QR-Codes – Bekenntnisse der Generation Online

“Passen Sie doch uff!” Oha. Ich habe neulich eine Autofahrerin verärgert. WhatsApp war wichtiger und so bin ich fast vor ein Auto gelaufen. Bin also nicht multitaskingfähig. Wohl eher smartphoneabhängig. // von Ann-Kathrin Bertenrath

A portrait without eyes (Image by Patrik Nygren [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Aber sind wir das nicht alle? Wieso machen wir es dann eigentlich nicht wie die Chinesen und bauen extra Fußwege für Menschen mit Smartphones? Wäre doch mal sinnvoll. Jetzt mal Spaß beiseite. Wir reden hier von einem ernsten Problem. Ja, ich gebe es zu: Ohne mein Handy fühle ich mich leer und einsam. Gäbe es eine Gruppentherapie für Smartphoneabhängige, ich glaube, ich würde dort mal vorbeischauen. Lasst es uns mal kurz visualisieren. Also. Ein karger, grauer Raum, in der Mitte ein Stuhlkreis. Am Eingang muss ich sämtliche technische Geräte abgeben. Dann muss ich mich vorstellen. “Ich heiße Ann-Kathrin und…ich bin smartphonesüchtig”. Kurz Stille. Dann: “Hi Ann-Kathrin”, murmeln die anderen Mitglieder. Neugierige Blicke treffen mich.

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Tobias SchwarzCarsharing-Startup Drivy startet in Spanien

Letzte Woche startete Drivy in Barcelona – im Interview erklärt Country Manager Jaume Suñol, warum Spanien für einen Carsharing-Dienst die richtige Wahl ist. // von Tobias Schwarz

Drivy's Spain Country Manager Jaume Suñol (Teaser: Katharina-Franziska Kremkau, CC BY 4.0)

Nach Frankreich und Deutschland eröffnet Drivy einen weiteren Standort in Europa: Mit dem Start in Barcelona wird das Unternehmen jetzt auf den spanischen Markt aktiv und bestätigt damit seine Rolle als europäisches Startup. Einen wichtigen Pfeiler für den Erfolg bildet die Partnerschaft mit der Allianz als Versicherer, die auch im dritten internationalen Markt den Versicherungsschutz bereitstellt. Im Interview erklärt der Country Manager von Dry in Spanien, Jaume Suñol, wie der Start verläuft und warum die Wahl auf Spanien fiel.

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Jakob SteinschadenAutoindustrie auf Kollisionskurs mit dem Silicon Valley

Apple, Tesla und Google vs. BMW, Daimler und Volkswagen: Noch herrscht friedliche Koexistenz, doch hinter den Kulissen bereitet man sich auf eine Konfrontation am Markt vor. // von Jakob Steinschaden

Selfdriving Car (Image: BMW)

Selbstfahrende Elektroautos, die die Zeit während dem Transfer von A nach B an Bord mit personalisierten Entertainmentsystemen versüßen und sich per Sprachsteuerung bedienen lassen, sind eines der nächsten “Big Things”, die auf die Gesellschaft zukommen. Wie könnte es anders sein – der Innovationsdruck, unter dem die Automobilindustrie derzeit steht, kommt natürlich aus dem Silicon Valley.

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