Amicella

KOLUMNEN

Kolumne

Anna-Maria LandgrafDen “richtigen Weg” in den Journalismus gibt es nicht

Viele Wege führen in den Journalismus. Welcher der richtige ist, kann niemand mit Sicherheit sagen. Ein Gespräch mit Tobias Schweigmann vom Institut für Journalistik der TU Dortmund. // von Anna-Maria Landgraf

Journalismus in der Praxis (Bild: Nuclear Regulatory Commission [CC BY 2.0], via Flickr)

Theorie und Praxis in einem Studiengang: das zeichnet journalistische Studienangebote aus. So auch das Angebot des Institutes für Journalistik an der Technischen Universität Dortmund. Welche Vorteile hat der Journalistik-Student gegenüber dem Volontär, der sich in seinem Studium vorher fachlich spezialisiert hat – sei es in Politikwissenschaft oder Biologie? Was müssen junge Journalisten heutzutage alles können? Ob Volontariat nach dem Soziologiestudium, ob Journalistikstudium mit Schwerpunkt Wirtschaft, Politik oder Kultur – das wichtigste sei laut Schweigmann Talent, Neugierde und Ausdauer.

[Mehr]


Philipp BielDaten über Kundenfreundlichkeit: Das Apple Pay Beispiel

Für Offline-Verkäufer sind Daten wertvoll, sie bieten erstmalig eine Möglichkeit des Trackings. Apple Pay hat dies ausgehebelt und wird nun sukzessive gesperrt. // von Philipp Biel

Demonstration on how the new Apple Pay works

Für Offline-Retailer in den USA ist die Auswertung des Käuferverhaltens bereits Gang und Gäbe. Sei es das ständige Tracking im Supermarkt, die Auswertungen von Warenkörben, oder die Erstellung von personenspezifischen Werbemails. Auch in Deutschland haben Drogerie-Ketten und Supermärkte den Nutzen hinter Systemen wie Payback oder der DeutschlandCard entdeckt. Immer mehr wird über die Einkäufer in Erfahrung gebracht, um dieses Wissen dann für einen effektiveren Verkauf zu nutzen. Doch Apple Pay hat in den USA genau diesem Tun wohl ungewollt ein Ende gesetzt und wird dafür nun nach und nach verbannt.

[Mehr]


Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 28. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Coworking, wie unsere Bildung sein müsste, Uber, ein Denkmal für die Wikipedia und Smart Guns bei der Polizei. Ergänzungen erwünscht.

  • COWORKING Deskmag: Neue Fraunhofer-Studie zur “Faszination Coworking”: Dass die meisten Coworking Spaces einfach irgendwie „cool“ sind, wissen inzwischen wohl die meisten, die je damit in Berührung gekommen sind. Doch – was genau ist es, was diese Faszination des Coworking ausmacht? Worauf sollten Coworking Spaces achten, um eine solche Anziehungskraft zu entfalten? Wie reagieren herkömmliche Unternehmen auf die Sogwirkung, die Coworking offenbar auslöst? Ist eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Coworking Spaces denkbar? Diese und eine Reihe weiterer Fragen wurden vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation untersucht und in einer aktuellen Studie veröffentlicht.

  • BILDUNG Ramen.io: Technology and the Humanities: Die Digitalisierung wirkt sich auch auf verschiedenste Art und Weise auf die Bildung aus. Doch die Antworten der Politik geraten gedanklich oft zu kurz: Ein Laptop für jedes Kind, Informatik als Pflichtfach, mehr Medienkompetenz in der Schule (zumindest für die Schüler, aber zu selten für die Lehrer). Auf Ramen.io kommentiert Blossom-Geschäftsführer Thomas Schranz diese vermeintlichen Lösungen und bietet auch interessante Alternativen an.

  • UBER Slate.com: Uber says its drivers make great money, but its math just doesn’t add up: Auf Slate.com setzt sich die Wirtschaftsjournalistin Alison Griswold mit der Mathematik hinter und vor allem in Uber auseinander. Kernfrage ist, wie viel eigentlich die Fahrer verdienen, denn Ubers Angaben scheinen doch mit über 90.000 US-Dollar im Jahr etwas hoch. Was an den Aussagen der mit 17 Milliarden US-Dollar bewerteten Firma dran ist, kann im sehr gut recherchierten und aufgebreiteten Artikel nachgelesen werden.

  • WIKIPEDIA CNET: A Wikipedia monument? It’s true (we’re pretty sure): In der polnischen Stadt Słubice, direkt gegenüber von Frankfurt/Oder, steht nun das erste Denkmal für die Wikipedia, mit der die Initiatoren ein Zeichen für die Bedeutung von freiem Wissen setzen wollen. Eingeweiht wurde es bereits letzte Woche Mittwoch, weshalb ich mich gerade frage, wieso ich erst sechs Tage später auf der Website eines US-Mediums davon lese. Neben dem Ausflugstipp an unsere Leserschaft aus Berlin und Brandenburg, kann die Meldung auch als Warnung gesehen werden, seine Filter mal neu zu justieren.

  • ÜBERWACHUNG Golem.de: US-Polizei testet Onlineüberwachung von Dienstwaffen: Auf Golem.de schreibt Nico Ernst über einen Test in zwei US-amerikanischen Polizeidienststellen: die Dienstwaffen von Polizisten werden um ein kleines Griffstück ergänzt, dass durch Sensoren u.a. das Ziehen und Abfeuern der Pistole in Echtzeit erfassen und an die Behörde funken. Was eine rechtliche Entlastung der Polizei bringen soll, stellt aber ebenso eine Form der Onlineüberwachung von für die Polizei arbeitenden Individuen dar. Es ist zum Glück unwahrscheinlich, dass es etwas ähnliches in Europa geben wird.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Jakob SteinschadenSchwimmbad-Analogie: Wie das Leben ohne Netzneutralität wäre

Mobilfunker und Netzbetreiber wollen die Gleichbehandlung aller Daten im Internet beseitigen. Wie sich das anfühlt, durfte ich kürzlich im Wiener Stadthallenbad erfahren. // von Jakob Steinschaden

Stadthallenbad in Wien (Bild: Jakob Steinschaden)

Ein Besuch im Wiener Stadthallenbad hat mir kürzlich gezeigt, wie ein Internet ohne Netzneutralität aussehen würde. Während sich Firmen Premium-Bahnen für ihre Mitarbeiter kaufen können, mussten sich die normalen Badegäste auf den anderen Schwimmbahnen drängen – obwohl sie alle schon Eintritt bezahlt haben. Das droht auch dem Netz: Wer viel Geld hat, kann sich die Überholspur leisten, die anderen müssen sich damit begnügen, was an Bandbreite für sie übrig bleibt.

[Mehr]


Christina zur NeddenStudium Digitale per MOOC

Mit einigen MOOCs lassen sich jetzt ECTS-Leistungspunkte sammeln. Das fordert das traditionelle Universitätsmodell aus Anwesenheitspflicht und festem Lehrplan heraus. // von Christina zur Nedden

MOOC = Massive Open Online Course (Bild: Salford Business School [CC BY 2.0], via Flickr)

Verschulte, vorgefertigte Bachelor- und Masterstudiengänge lassen heute wenig Raum für individuelle Persönlichkeitsbildung. Ergänzende Online-Kurse – oder MOOCs – zur Verfolgung eigener akademischen Interessen werden immer beliebter, waren bisher aber nicht vom Hochschulsystem anerkannt. Das ändert sich jetzt in Europa. Werden wir uns bald ein Studium digital selbst zusammenstellen können?

[Mehr]


Felicitas HackmannWas machen wir hier eigentlich?

Das Startup Proboneo bietet einem die Möglichkeit, seine Fähigkeit bei helfenden Organisationen für das Gemeinwohl einzusetzen. // von Felicitas Hackmann

Proboneo

Wann haben wir das letzte Mal die Welt ein Stückchen besser gemacht, und zählt ‘Müll trennen’ schon dazu? Es ist ja nicht so, als gäbe es da draußen keine Probleme, die man lösen könnte anstatt vor Kunden zu pitchen, die man eigentlich panne findet oder die das 500. me-too Produkt launchen wollen. Jetzt alles hinschmeißen und Gutmenschen werden? Wer bezahlt dann die Miete? Arbeiten müssen wir, aber vielleicht schafft Proboneo Licht in die Sinnkrisedunkelheit zu bringen.

[Mehr]


Ekki KernGoogle setzt seine Smart-Home-Einkaufstour fort

Die Google-Tochter Nest hat den US-amerikanischen Smart-Home-Anbieter Revolv übernommen. Die Entwickler beider Unternehmen sollen fortan gemeinsam an neuen Produkten fürs vernetzte Zuhause arbeiten. // von Ekki Kern

Revolv wurde von Nest gekauft

Der Markt des vernetzten Zuhauses ist gestern um eine Marke ärmer geworden: “Wir möchten mit Ihnen eine spannende Neuigkeit teilen. Revolv ist nun ein ‘Nest‘-Unternehmen“, heißt es auf der Website des Herstellers. Die in den USA bekannte Heim-Automatisierungslösung Revolv ist nun also von Nest übernommen worden. Diese Firma wiederum war ihrerseits vor einigen Monaten von Google gekauft worden, für den stolzen Preis von 3,2 Milliarden Dollar.

[Mehr]


Helge DenkerSponsored Post: Startups auf dem IT-Gipfel

Startups und IT-Innovationen zu fördern, gehört zu den Forderungen vieler Politiker. Wir haben einen jungen Gründer und einen erfahrenen IT-Experten auf dem 8. Nationalen IT-Gipfel in Hamburg begleitet, auf dem die Politik der “Digitalen Agenda” diskutiert wurde. // von Helge Denker

Software Campus und Bundeskanzlerin Angela Merkel (Bild: Daniel Reinhardt))

Stefan Appel arbeitet bei Siemens im globalen Forschungszentrum München an einer Mobilitätsplattform. Damit lässt sich zum Beispiel eine Bahnreise mit anschließendem Carsharing buchen und so verknüpfen, dass die Buchung des Autos verschoben wird, wenn die Bahn später ankommt. Und die Reise kann in einer Summe über die Plattform bezahlt werden, wobei die Anbieter ihre Teilsummen automatisch bekommen. “Intelligentes Mobilitätsmanagement” nennt sich das. [Mehr]


Daniel KuhnTwitter Fabric: Der Stoff aus dem App-Entwicklerträume sind?

Mit der Fabric-Plattform hat Twitter eine Reihe Tools für Entwickler von Mobile Apps vorgestellt, die gleichzeitig eine Abkehr vom bisherigen Kerngeschäft. // von Daniel Kuhn

Twitter Flight (Bild: Twitter, CC BY-NC-SA 2.0)

Mittwoch fand die erste Entwicklerkonferenz von Twitter unter dem Namen Twitter Flight statt und markiert einen gewaltigen Kurswechsel für das Unternehmen. Kern dieser Neuausrichtung ist die Fabric-Plattform, die die Tools Twitter Kit, MoPub und Crashlytics bietet. Mit dieser Plattform, die nahezu gar keine Verbindung zum bisherigen Kerngeschäft aufweist, will das Unternehmen App Entwickler für sich gewinnen. Ganz einfach wird dieses Vorhaben allerdings nicht, da Twitter genau diese Entwickler in der Vergangenheit mit API-Restriktionen vergrault hat.

[Mehr]


Dr. Erik MeyerWarum Medium.com mehr ist als nur Netzfeuilleton

Die Blog-Plattform “Medium” existiert bereits seit 2012, doch in den letzten Monaten hat sich ihre Nutzung durch relevante Akteure intensiviert. // von Erik Meyer

Nicht nur Netzfeuilleton: Medium.com

Angetrieben von Verbesserungen der Editionsmöglichkeiten publizieren nicht nur interessante Autoren individuell bei Medium, sondern es haben sich einige journalistische Formate etabliert. Darüber hinaus kommunizieren inzwischen auch Startups und Institutionen wie Universitäten auf der Plattform. Bislang bleibt diese Expansion allerdings auf den englischsprachigen Raum beschränkt.

[Mehr]


Lars SobirajJailbreak von iOS 8 verfügbar: machen oder lassen?

Gestern haben die chinesischen Hacker vom Pangu Team überraschend den Jailbreak von iOS 8 veröffentlicht. Die Jailbreak-Community und Apple liefern sich seit Erscheinen des ersten iPhone ein ewig andauerndes Rennen um unsere Freiheit. // von Lars Sobiraj

jailbreak

Da die Chinesen beim letzten Jailbreak ungefragt Insiderwissen des Kölner Jailbreakers i0n1c verwendet haben, fiel Stefan Esser als Informationsquelle weg. Eigentlich hat niemand so bald mit einem durchschlagenden Erfolg gerechnet. Mit einer Softwarelösung aus China erst recht nicht. Das mag auch der Grund sein, warum der alternative App Store Cydia nicht rechtzeitig fertig war.

[Mehr]


Gunnar SohnVertrauen versus Kontrolle

Wie Excel-Manager die digitale Gegenwart verschlafen. // von Gunnar Sohn

17 (Bild: K D [CC BY 2.0], via Flickr)

Vertrauenskultur scheint in der Wirtschaft nicht hoch im Kurs zu stehen, besonders dann, wenn die eigene Zukunft nicht mehr aus den Erfolgen der Vergangenheit abgeleitet werden kann. Wolf Lotter leitet das in seiner “Brandeins”-Kolumne aus der “Führungskräftebefragung 2014″ des Reinhard-Mohn-Instituts der Universität Witten /Herdecke ab.

[Mehr]


Jens von RauchhauptAgenturen machen sich fit für Cross-Channel

Die fragmentierte Mediennutzung der Konsumenten gepaart mit der Möglichkeit, alles Digitale zu messen, stellt die Agenturen – und hier besonders die vertriebsorientierten Performance- Marketing-Agenturen – vor gewaltigen Aufgaben. Man hat fast den Eindruck, die Technologien treiben die Agenturen vor sich her. // von Jens von Rauchhaupt

 meiden, iphone, tvAffiliate-Marketing, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing, Display Advertising, Programmatic Buying oder Mobile Apps und Mobile-Advertising, die Liste könnte noch weitergeführt werden; die Konsumenten hinterlassen so viele Spuren und Touchpoints in einer Vielzahl von digitalen Kanälen, die mit Marketingmaßnahmen bedient werden können. Mit der steigenden Zahl der Werbe- bzw. Marketingkanäle wachsen auch die Anforderungen an die tägliche Arbeit der Agenturen. Insbesondere die Performance-Agenturen stehen unter Druck und müssen sich ständig den technologischen Weiterentwicklungen stellen, wenn die digitalen Kontaktpunkte mit den Verbrauchern für eine zielgerichtete Marketingkommunikation beherrschbar bleiben sollen. Jede Auslieferung von Media müssen sie verfolgen und bewerten können. Das ist ihr Schicksal, um gegenüber ihren Kunden effizient zu sein.

[Mehr]


Neuere Beiträge[1][2][3][4][5][6][7][8]...[427][428][429]Ältere Beiträge