KOLUMNEN

Kolumne

Daniel KuhnWarum ignorieren Nutzer die Sicherheitswarnungen von Browsern?

Browser-Hersteller versuchen die Nutzer zu schützen, doch unsere Gehirne sind so veranlagt, dass wir die meisten Warnmeldungen schlicht ignorieren. // von Daniel Kuhn

System Lock (Bild: Yuri Samoilov [CC BY 2.0] via flickr)

Wir verlassen uns zwar immer stärker auf unsere Computer, wenn diese uns jedoch auf Online-Sicherheitsbedrohungen hinweisen, verschließen wir die Augen. Google musste gerade die Warnhinweise des Chrome-Browsers überarbeiten, da die meisten Nutzer diese schlicht ignorieren. Besonders beunruhigend ist daran allerdings, dass unsere Gehirne veranlagt zu sein scheinen, dies zu tun. Aber reicht es, die Warnungen zu überarbeiten, oder sollte der Nutzer gar völlig aus dem Entscheidungsprozess ausgeklammert werden?

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 4. März

In unseren Lesetipps geht es heute um neue Datenschutzziele der EU, Wikipedia Zero, das Leistungsschutzrecht, Arbeiten bei Facebook und Facebooks Vorgehen gegen Hetzpredigten. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ heise online: Europas Regierungen wollen Datenschutzreform aushöhlen: Die geplante Datenschutz-Grundversorgung soll aufgeweicht und das Prinzip der Datensparsamkeit gestrichen werden, da nach Ansicht von EU-Regierungen die Interessen der Datenverarbeitung von Firmen oder Behörden schwerer wiegen als das Schutzbedürfnis der Bürger. Eigentlich dürfen nach einer Datenschutzrichtlinie aus den 90er-Jahren Unternehmen und Behörden Informationen nur verarbeiten, wenn dies für spezielle Zwecke erforderlich ist. Ist die Abschaffung jetzt ein Freibrief zum Datensammeln und weitergeben an Dritte? Wie passt das zum Datenschutz?

  • WIKIPEDIA The Next Web: The next Billion People Are Coming Online Quick: Immer mehr Menschen haben Zugang zu Internet – Die Zahl steigt unaufhaltsam und immer schneller an, schneller als jeder bisher vermutet hat. Ein großes Problem in Entwicklungsländern ist in diesem Zusammenhang das teuere Datenvolumen, was deren Zugang einschränkt. Wikipedias Co-Founder Jimmy Wales hat deshalb das Projekt “Wikipedia Zero” ins Leben gerufen, was erreichen möchte, dass User in Entwicklungsländern ohne den Verbrauch von Datenvolumen Zugang zu Wikipedia erhalten.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Golem.de: Leistungsschutzrecht: Wie die VG Media der Google-Konkurrenz das Leben schwermacht: Der Marktführer Google macht es seinen kleineren Konkurrenten auch wirklich nicht leicht. Noch schlimmer wird es allerdings durch eine Gratislizenz von VG Media, um welche kleinere Suchmaschinen sich vergeblich bemühen. Außerdem macht denen auch noch das Leistungsschutzrecht für Presseverleger zu schaffen. Aber Auslisten ist für die Suchmaschinenbetreiber auch keine Option, denn selbst auf diesem Weg werden ihnen Steine in den Weg gelegt. Immer mehr wird deshalb eine Abschaffung des Gesetzes gefordert.

  • FACEBOOK t3n: Mein erstes Jahr als Designer bei Facebook: Dass sich die Arbeit in einem kleinen Startup sehr von der bei einem großen Unternehmen unterscheidet, ist leicht vorstellbar. Aber gerade beim Wechsel von einem Startup zu einem Unternehmen wie Facebook kann es einem vorkommen wie der Sprung von einer Welt in eine andere. Der Autor fasst hier zusammen, was er gerne vor seinem Wechsel gewusst hätte. Da ist zum einen, dass man in einem Startup die komplette Wertschöpfungskette miterlebt. Facebook ist dahingegen deutlich komplexer, allein schon weil viel mehr Menschen daran mitarbeiten. Aber es gibt auch viel mehr Aufgaben zwischen denen man wählen kann, was ein Vorteil für die ist, die sich weiterentwickeln wollen. Gerade diese Bandbreite macht Facebook für den Autoren zu einem tollen Ort zum arbeiten.

  • FACEBOOK ReadWrite: How Facebook Is Taking On “Dangerous” Speech: Facebook hat jetzt Maßnahmen unternommen um “Dangerous Speech”, also gefährlich hetzende oder diskriminierende Ansprachen zu unterbinden oder zu verringern. Gerde in Myanmar, das sich gerade erst von jahrelanger Militärdiktatur erholt, machen Gerüchte schnell die Runde. Einer der radikalsten Buddhisten postet feurige Reden und Predigten in Sozialen Medien wie Facebook, in welchen er auch viele Follower hat, die ihm seine Botschaften auch glauben. Um derartige Posts zu melden hat Facebook jetzt den Meldeprozess in Myanmar vereinfacht und dazu noch mehr Antwortmöglichkeiten auf die Frage, warum man diesen Post nicht mehr sehen möchte, eingefügt.

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Alexandra von HeylTrend des Monats – März

Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Alexandra von Heyl

Project Ara (Bild: Maurizio Pesce [CC BY 2.0] via flickr)

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal die Solace Power-Technologie, die neue Virtual Reality App von Facebook, Credibles, den Smartboard-Stift von Equils und Googles neues modulares Smartphone vor.

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Mark GaleottiDer Mord an Boris Nemzow und drei weitere Tode

Die Ermordung von Boris Nemzow ist symptomatisch für das von Putin zu verantwortende, politische Klima in Russland. // von Mark Galeotti

Gedenken an Boris Nemtsov (Image: Jay [CC BY-NC-SA 2.0], via Flickr)

Der schockierende Mord an dem russischen Oppositionellen Boris Nemzow, wortwörtlich in Sichtweite des Kremls, kennzeichnet eine neue Ära in der russischen Politik, und auch die Beobachtung der Russen von außen. Das alles wird wahrscheinlich nicht besonders schön.

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Lydia TomkiwDas russische Exil-Medium Meduza erreicht englische Leser

Mit Aggregation und Übersetzungen von Meldungen über Russland erreicht die russische Website Meduza im Exil vor allem englischsprachige Leser. // von Lydia Tomkiw

Russland und Osteuropa auf dem Globus (Image: rogiro [CC BY-NC 2.0], via Flickr)

In einem Moment, in dem die Aufmerksamkeit der Welt wieder einmal auf Osteuropa gerichtet ist, entsteht ein neues Ventil in den neuen Medien und nutzt eine Mischung aus Übersetzung und Sammlungen, um Nachrichten aus Russland für ein englischprachiges Publikum bereitzustellen. Die englischsprachige Ausgabe der lettischen Internetzeitung Meduza wurde Anfang Februar freigeschaltet und beschreibt sich selbst als “Russlands freie Presse im Exil“.

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RedaktionDie Apps World 2015 kommt nach Berlin!

Die Apps World ist das größte Multi-Plattform-Event der App-Industry. In diesem Jahr findet sie vom 22. bis 23. April 2015 zum ersten Mal in Berlin statt.

Appsworld Germany (Bild: Apps World)

Um die große Entwickler-Community in der Region zu unterstützen und den Appetit auf regionsspezifischen Content zu steigern, wurde die Apps World auf die Beine gestellt. Die Veranstaltung bringt sein berühmtes interaktives Format Ende April nach Berlin.

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Jakob Steinschaden10 Apps zum Staunen: Die Apponomy treibt bunte Blüten

Wer nicht weiß, welche App er seinem Smartphone als Nächstes antun will, der sollte sich diese Liste zu Gemüte führen. // von Jakob Steinschaden

Smartphone mit Apps (Bild: Highways Agency [CC BY 2.0] via flickr)

Manchmal, so scheint es, ist der Hype um Apps vorüber. Von den Millionen Anwendungen, die in den App Stores von Apple und Google schlummern, schaffen es nur wenige auf die Homescreens der Nutzer. Doch in der App-Flut gibt es immer wieder Perlen, die man übersieht – diese zehn Applikationen zu Beispiel.

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RedaktionSmart Hero Award 2015: Verlängerung der Bewerbungsphase

Bis zum 15. März werden noch auf soziale Medien setzende Projekte für den diesjährigen Smart Hero Award gesucht!

Smart Hero Award

Mit dem im letzten Jahr zum ersten Mal verliehenen Smart Hero Award werden Menschen und Projekte ausgezeichnet, die ihr ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement erfolgreich in und mit sozialen Medien umsetzen. In diesem Jahr übernimmt Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Schirmherrschaft über den Wettbewerb. Die Netzpiloten sind offizieller Medienpartner.

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Ole WintermannNeuland reloaded: Führung, Netzwerke und “Der Spiegel”

Unsere Gesellschaft verpasst die Chancen der digitalen Selbstorganisation zugunsten der alter Ordnung. // von Ole Wintermann

Neuland (Bild: Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

In diesen Tagen kann man, wenn man sich die Verlautbarungen von Politik und Wirtschaft zur sogenannten Industrie 4.0 (wo sind bloß die Industrie 1.0, 2.0, 3.0 verblieben?) anschaut, den Eindruck bekommen, dass Internet sei als #Neuland tatsächlich, und nicht nur im übertragenen Sinne, erst im letzten Jahr entdeckt worden. Stolz verkünden die Lenker von Unternehmen und Staat nun, sie hätten dieses Neuland entdeckt und dieses Neuland berge unglaubliche Potenziale.

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Daniel KuhnAndroid Wear: Smartwatch-Durchbruch dank Google-Starthilfe?

Nachdem letztes Jahr Google mit Android Wear den Durchbruch im Wearable-Markt nicht schaffen konnte, könnte 2015 nun das Jahr der Smartwatch werden – Apple sei dank. // von Daniel Kuhn

Android-Wear-Teaser

Smartwatches und Wearable Devices gelten schon seit einiger Zeit als das nächste große Ding in der Technikwelt – bis heute konnte allerdings keines dieser Geräte auf dem Markt signifikante Erfolge feiern. Nachdem bisher jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochte, hat Google im vergangenen Jahr mit Android Wear ein Betriebssystem speziell für Wearable Devices vorgestellt, mit dem Google der noch jungen Gerätekategorie helfen wollte, in der breiten Masse anzukommen. Die hat Google bislang aber nicht geschafft und noch immer sind Wearables nur eine Nische. Jetzt könnte aber neuen Schwung in den Wearable-Markt kommen, bringt mit Apple ein weiterer Big-Player eine Smartwatch auf den Markt.

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Tobias SchwarzSmart Hero Award: Gesucht werden soziale Helden

Im Interview spricht Eva-Maria Kirschsieper von Facebook über den Smart Hero Award und Social Media als Plattform für gesellschaftliches Engagement. // von Tobias Schwarz

Eva-Maria Kirschsieper von Facebook Deutschland (© Frank Ossenbrink/Media Group GmbH)

Der Smart Hero Award ist ein Anfang 2014 von der Stiftung Digitale Chancen und Facebook Deutschland initiierter Wettbewerb, bei dem soziales Engagement mit Hilfe von sozialen Medien ausgezeichnet wird. Wir haben uns im Vorfeld des Wettbewerbs mit Eva-Maria Kirschsieper, Head of Public Policy für Facebook Deutschland, über den Smart Hero Award, gesellschaftliches Engagement und Protest in sozialen Netzwerken unterhalten.

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Gina SchadGünter Metzges über das Modell Campact

Im Interview spricht Campact-Gründer Günter Metzges über vergangene Erfolge und eigene Zukunftspläne. // von Gina Schad

Campact-Gründer Günter Metzges

Campact wurde vor zehn Jahren gegründet, damals waren Onlinepetitionen noch neu. Mittlerweile hebt sich Campact durch seine Orientierung an progressiven Werten von anderen Plattformen ab. Indem die Kampagnen nicht nur online, sondern auch offline auf die Straße getragen werden, ist der Erfolg oft umso größer. Gina Schad hat sich Günter Metzges über die Plattform unterhalten.

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Christina zur NeddenShitstorms im Internet

Shitstorms, Mobbing, Rassismus, Sexismus und Stalking sind strafbar und durch Gesetze verboten. Spielen sich diese Straftaten online ab, scheinen alle Regeln außer Kraft gesetzt. Das muss sich ändern. Aber wie? // von Christina zur Nedden

Laptop und Smartphone (Image: Daniel Foster [CC BY-NC-SA 2.0] via flickr)

Wer im Internet eine starke Meinung vertritt, wird oft Opfer von gewaltvoller Kommunikation bis hin zu Shitstorms. Anzeige erstattet fast niemand, denn das Netz wird von vielen immer noch als „rechtsfreier“ Raum betrachtet in dem alles nicht so „echt“ scheint wie in einem analogen Umfeld. Dabei leben wir schon lange nicht mehr in zwei Welten. Mobbing und Harrassment tun online genauso weh wie offline, denn hinter jedem Computer sitzt (meist) ein Mensch. Brauchen wir neue Gesetze für das Internet oder reichen die alten? Und was passiert mit der Meinungsfreiheit, wenn der Staat härter im Netz durchgreift? [Mehr]


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