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KOLUMNEN

Kolumne

Lukas Menzel5 Lesetipps für den 21. November

In unseren Lesetipps geht es um die Digitalisierung von Büchern, das Geheimnis der Passwörter, Uber, Erfahrungen mit dem Smart Home und Amazons Snapchat-Experiment. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALISIERUNG Wired: Allen B. Riddell digitalisiert Bücher, deren Regelschutzfrist abgelaufen ist: Die Netzpiloten-Autorin Katharina Brunner berichtet auf Wired.de über die Digitalisierung von gemeinfreien Werken. Ab dem ersten Januar nächsten Jahres werden nämlich die Werke von 1280 Autoren gemeinfrei. Da der Aufwand, all diese Werke zu digitalisieren, sehr hoch ist, hat Allen B. Ridell nun ein Algorithmus entwickelt, der die Werke mit Wikipedia abgleicht und basierend darauf ein Ranking erstellt, welches angibt, welche dieser Werke für die Allgemeinheit am wichtigsten sind. Zwar ist der Algorithmus noch lange nicht perfekt, doch vereinfacht er die Arbeit der Freiwilligen, die die Werke mit viel Mühe digitalisieren.

  • PASSWÖRTER New York Times: The Secret Life of Passwords: Jeder hat sie, jeder benutzt sie täglich: Passwörter. Mit ihnen werden Dokumente, Daten und vieles mehr vor unerlaubtem Zugriff geschützt. Doch auch wenn diese somit hauptsächlich zweckmäßig verwendet werden, steckt hinter ihnen oftmals weitaus mehr. Wie Ian Urbina in einer Reportage für die New York Times untersucht hat, verstecken sich in den Passwörtern unsere persönlichen Hoffnungen und Träume, unsere liebsten Erinnerungen und die tiefsten Bedeutungen. Oft verraten die Passwörter sogar mehr, als unsere Accounts hinter ihnen.

  • UBER Gründerszene: 7 Gründe, warum Uber auf dem besten Weg zum Mobilitätsgiganten ist: In den letzten Tagen hatten wir bereits zwei Mal einen Artikel über den Taxi-Konkurrenten Uber in den Lesetipps. Auch heute wollen wir euch einen interessanten Artikel über das Startup nicht vorenthalten, denn über Uber wird momentan einfach viel spannendes geschrieben. So hat Gründerszene nun sieben Gründe genannt, warum Uber auf dem besten Weg ist, der nächste Mobilitätsgigant zu werden. Trotz der negativen Presse in dieser Woche seien die zukünftigen Aussichten weiter rosig, wie sowohl die Wachstumsaussichten als auch die Möglichkeit weiteres Kapital zu erhalten, zeigen.

  • SMARHOME Golem: Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig: Das Smart Home ist im Trend. Doch ist der Aufbau und die langfristige Anwendung eines vernetzten und intelligenten Zuhauses auch praktikabel? Ein Erfahrungsbericht auf Golem erklärt die Vorzüge, aber auch Nachteile und Herausforderungen des Smart Homes. Von der Planung über die schrittweise Umsetzung zeigt der Bericht, dass einmal angefangen das Smart Home süchtig macht und man nicht mehr aufhören kann sein Zuhause nach und nach weiter zu vernetzen und intelligenter zu machen.

  • AMAZON CNet: Amazon uses Snapchat to send exclusive deals: In nur einer Woche findet der alljährliche “Black Friday” statt. Der Online-Versandhändler Amazon versucht sich im Rahmen des Shopping-Events dieses Jahr an einer neuen Form der Promotion. Via der Instant-Messaging App Snapchat verschickt Amazon von nun an Geschenkideen, Empfehlungen und exklusive Deals. Der Versandriese verstärkt damit seine Präsenz in den sozialen Medien – vor allem im mobilen Segment. Mittlerweile kaufen bei Amazon mehr als die Hälfte aller Nutzer über mobile Endgeräte ein. Amazon möchte deswegen nun auch versuchen hierüber die Kunden zu erreichen.

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Gunnar SohnLangsames Internet: Arbeitsplätze in Gefahr

In Deutschland stockt der Ausbau des Breitbandnetzes. Besonders außerhalb von Ballungszentren verhindert das neue Arbeitsplätze. Oder wann haben sie zuletzt von einem Start-up aus Brandenburg gehört? // von Gunnar Sohn

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Wer sagt denn, dass wir für das Fernsehen noch Fernsehsender brauchen, so die provokative Frage von Richard Gutjahr beim NRW-Journalistentag in Dortmund. “Warum nicht direkt vom Produzenten kaufen? Viele preisgekrönte Filme und Serien kommen von einer Videothek namens Netflix oder von Amazon. Selbst Microsoft dreht gerade eine große Serie mit Steven Spielberg. Ich mache mir ein bisschen Sorgen um das Konzept Fernsehsender”, frotzelt der TV-Journalist und Blogger.

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Lukas MenzelDie Rolle der Multi-Channel-Netzwerke

Die Multi-Channel-Netzwerke zählen zu den wichtigsten Akteuren im Ökosystem von YouTube. Vor wenigen Jahren als Zusammenschluss von YouTubern gegründet, sind sie heute Künstlerbetreuer, Produktionsfirmen und Vermarkter in einem. // von Lukas Menzel

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Multi-Channel-Netzwerke nennen sich Unternehmen, die Künstler auf der Videoplattform YouTube von der Kanaloptimierung über die Produktion bis hin zu Vermarktung unterstützen. Wie kein anderer Akteur haben sie dafür gesorgt, dass sich die Videos auf YouTube längst nicht mehr vor denen aus dem Fernsehen verstecken müssen und sich die YouTube-Szene innerhalb nur weniger Jahre professionalisiert hat. Nicht umsonst zählen die Multi-Channel-Netzwerke zu den wichtigsten Akteuren in der noch jungen Webvideobranche.

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Tobias SchwarzTipps für Blogger: Quellen für rechtssicher nutzbare Inhalte

Liste von ausgewählten Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, die Blogger kennen sollten. // von Tobias Schwarz

Tobias Schwarz gibt auf dem myBlögchen Tipps für Blogger (Bild: Jonas Haller, CC BY 2.0)

Am Wochenende sprach Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz beim Chemnitzer Blogger-Barcamper myBlögchen über Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, wie zum Beispiel unter Creative Commons lizenzierte Bilder oder auch YouTube und Soundcloud, um Videos und Podcasts in eigenen Blogbeiträgen embedden zu können. Hier hat er seinen vorgetragenen Tipps für Blogger verbloggt:

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Felicitas HackmannZwischen Europa und Asien: die Slush

Die Slush hat 13.000 nach Helsinki eingeladen, um den aktuellen Stand der Startups zu diskutieren. Hier ist ein erster Eindruck der Konferenz, Corporates, Startups und Investoren. // von Felicitas Hackmann

Slush ist die Konferenz für Startups in Finnland

Neben der Sime in Stockholm zieht auch die Slush in Helsinki seit Jahren tausende Besucher in den Norden. Hier treffen sich Startups, Industriegrößen und Investoren aus den Skandinavischen und zum Teil auch asiatischen Hochburgen, um sich auf dem Laufenden zu halten. Die Slush verbindet den Norden mit Asien – eine Beziehung, für die Finnland bekannt ist. So hat sich die Konferenz, die 2011 mit 300 Leuten startete, den Ruf zu dem Startup-Event für Eurasia gesichert.

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Daniel KuhnQuo Vadis Nokia? Ein Android-Tablet als Neuanfang?

Die Mobilfunksparte von Nokia wurde an Microsoft verkauft, doch die finnische Firma lebt weiter und versucht mit dem Android-Tablet N1 den Neuanfang. // von Daniel Kuhn

Android-Tablet Nokia N1 (Bild: Felicitas Hackmann)

Nokia, einst weltgrößter Hersteller von Mobiltelefonen hat in den letzten Jahren einen harten Abstieg erlebt, der im Verkauf der Mobilfunksparte an Microsoft gipfelte. Doch auch wenn Microsoft inzwischen den Namen Nokia für die eigenen Smartphones eingestampft hat, ist die finnische Firma noch nicht am Ende. Gestern wurde das Android Tablet Nokia N1 vorgestellt und auch wenn viele nun lamentieren, dass der Schachzug gute vier Jahre zu spät kommt, markiert das Android-Tablet, das dem iPad Mini sehr ähnelt, für andere den Neuanfang für Nokia. Doch hat das Unternehmen mit einem Android Tablet und ohne Smartphones auf dem hart umkämpften Markt eine überhaupt Überlebenschance?

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Dr. Erik MeyerKometenmelodien als Wissenschaftskommunikation auf SoundCloud

Das auf dem Kometen Tschuri gelandete Minilabor ist zwar im Ruhemodus, doch die Signale aus dem All beschäftigen noch Millionen von Hörern. // von Erik Meyer

komet

Die Operation #CometLanding ist vor allem ein von der Europäischen Weltraumbehörde inszeniertes Medienereignis: Nein, hier geht es nicht um Verschwörungstheorien, sondern die erfolgreiche Kommunikationsstrategie, die die ESA unter anderem in den sozialen Medien lanciert hat. Besonders anziehend wirkt Spaciges auf der Audio-Plattform SoundCloud.

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Philipp BielDas Ende von Apples sicheren Betriebssystemen

Kaum eine Firma hat es beim Thema Hacking in den vergangenen Wochen und Monaten so hart getroffen wie Apple – wurde das einst so sichere System gestürzt? // von Philipp Biel

Sind MacBooks und iPhones von Apple noch sicher?

Zuerst die Nacktbilder aus der iCloud, dann WireLurker, jetzt Masque und der Bundesnachrichtendienst (BND) der Zero-Day-Exploits aufkaufen möchte. Mit Apples Wachstum rückt der kalifornische Technikgigant, einst so bekannt für seine Sicherheit, immer mehr in den Fokus zahlreicher Hacker. Bisher wurde Apple oft für das sicherste Betriebssystem auf dem Markt gelobt, dies jedoch lag schlichtweg an der geringen Verbreitung von Mac-Geräten. Entwickelte man einen Virus für Microsoft, konnte dieser sich auf 90 Prozent aller Geräte weltweit verbreiten. Auf weniger als 7 Prozent aller Rechner läuft Mac OS X und war damit bisher für Hacker einfach nicht rentabel genug. Dies scheint sich nun geändert zu haben.

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Lars SobirajFacebook at Work betritt neuen Boden

Mit “Facebook at Work” betritt Mark Zuckerbergs Netzwerk völlig neuen Boden. Die neue Dienstleistung soll offensichtlich Konkurrenten wie “Webmeeting” (Deutsche Telekom), “Office Online” von Microsoft oder “Google Drive” das Leben schwer machen. Firmenintern läuft der Dienst bereits seit mehreren Monaten. // von Lars Sobiraj

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Die neue Webseite von Facebook soll offensichtlich einigen Unternehmen die Marktanteile streitig machen. Das neue Angebot würde sowohl mit Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn konkurrieren, als auch mit Dienstleistern, die ein gleichzeitiges Arbeiten an Online-Dokumenten anbieten. Allerdings muss das Unternehmen erst bei vielen Firmenchefs Vertrauen gewinnen, weil alle Dokumente bei Facebook selbst gespeichert werden.

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Niklas MöllerPinterest – das soziale Netzwerk der Zukunft?

Pinterest ist kein soziales Netzwerk wie jedes andere. Und genau darin liegt die Stärke des amerikanischen Startups mit derzeit ungefähr 70 Millionen Nutzern weltweit. // von Niklas Möller

Pinterest

Obwohl Pinterest bereits seit fast fünf Jahren aktiv ist, wurde dem Netzwerk erst vor kurzem eine Funktion hinzugefügt, die es Nutzern ermöglicht, sich untereinander Nachrichten zu senden. Das verdeutlicht bereits, dass Pinterest sich von der Konkurrenz um Facebook, Twitter und Instagram abhebt. Es dreht sich nicht in erster Linie um die Kommunikation untereinander, sondern dieses Netzwerk erfüllt einen anderen Zweck. Der Name verrät es schon: Pinterest setzt sich aus den englischen Begriffen (to) pin = anheften und interest = Interesse zusammen. Das Ganze ist wie eine Art digitale Pinnwand zu verstehen, die die Interessen seiner Nutzer widerspiegelt.

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Jakob Steinschaden10 Webseiten, die deinen Blick auf die Welt verändern können

Wann werde ich sterben? Was will ich davor noch schaffen? Und wie wärmt man Mikrowellenessen eigentlich richtig auf? Das Netz hält auf diese und viele andere Fragen Antworten parat.// von Jakob Steinschaden

Before I Die

Du fühlst dich gefangen in den News Feeds und Update-Streams des Internet? Bist ein Opfer der Algorithmen, die dir vorgeben, was du denken sollst? Findest in den nie enden wollenden Posts deiner “Freunde” und Branchenbekannten gerade keine Klick-würdigen Links? Dann surf´ doch wieder einmal hinaus ins World Wide Web – zum Beispiel zu diesen zehn spannenden Webseiten.

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