KOLUMNEN

Kolumne

Daniel KuhnFacebook baut Dominanz über die Medienlandschaft weiter aus

Facebook dominiert die Medienlandschaft inzwischen wie kein ein anderes Unternehmen und dieser Einfluss wird in naher Zukunft auch noch weiter zunehmen. // von Daniel Kuhn

Facebook (Image: bykst [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Während hierzulande noch über das Leistungsschutzrecht und den Einfluss Googles auf die Medienlandschaft heiß diskutiert wird, ist im Windschatten dieser Debatte längst ein Unternehmen an der Debatte vorbei gerauscht: Facebook. Das Social Network ist inzwischen für die Medienunternehmen zu einem der wichtigsten Traffic-Lieferanten angewachsen. Die New York Times und Buzzfeed wollen testweise sogar Content direkt auf Facebook veröffentlichen. Doch was passiert mit kleineren Seiten, wenn das Social Network mal wieder an seinen Algorithmen schraubt und die Sichtbarkeit für Seiten minimiert?

[Mehr]


Marinela PotorHeady Up: Eine App, die Menschen im echten Leben zusammenführt

Zwei junge Schweizer haben mit HeadyUp eine neue Handy-App herausgebracht, die Menschen über’s Internet auch im echten Leben miteinander verbinden soll. // von Marinela Potor

Mobile Generation (Adapted) by Stefano (CC BY-SA 2.0)

Fotos uploaden und sofort Menschen im direkten Umfeld kennen lernen. So funktioniert HeadyUp. User können Fotos hochladen, die dann auf einer interaktiven Landkarte erscheinen. Registrierte Nutzer können so nicht nur ihre eigenen Fotos sehen, sondern auch, wer ebenfalls Bilder in ihrer Nähe hochlädt. Eine einfache Form, um spontan andere Menschen im Umkreis kennen zu lernen. Das Besondere von HeadyUp: Nutzer können nur unbearbeitete Fotos hochladen, die nach 24 Stunden automaisch wieder gelöscht werden. Anders als bei image-lastigen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram geht es bei HeadyUp also um die reale Welt in Echtzeit. Aber: Hat eine App, die auf Natürlichkeit und Unverfälschtheit setzt, überhaupt eine Chance?

[Mehr]


Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 6. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um den Eröffnungstag der Re:publica, 3D-Drucker, Facebook, McDonalds und WeChat, das Whatsapp Chinas. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITAL DIE WELT: Re:publica: Das waren die Themen des Eröffnungstags: Zu der alljährigen Internetkonferenz Re:publica, kamen diese Woche Startup-Gründer, Netzpolitiker, Blogger und Wissenschaftler, in Berlin zusammen. Allerdings fanden zum Auftakt der Re:publica Netzaktivisten wenig Gründe zum Jubeln. Die Idee, das Internet könne stärker sein als Regierungen und globale Unternehmen, hat sich als falsch herausgestellt.

  • TECHNIK Digital Trends: This 3D Printer Uses Living Cells to Print Human Tissue: 3D-Drucker sind die Zukunft des Druckens. Man hat schon davon gehört das 3D-Drucker unter anderem dazu in der Lage sind Prothesen für Menschen zu schaffen. Aber was wäre, wenn man mit einem 3D-Drucker echte Körperteile aus lebendem Gewebe drucken könnte und nicht bloß aus Plastik? So sonderlich das klingen mag, genau das ist es, was das Startup BioBots aus Philadelphia macht.

  • FACEBOOK heise online: Facebook nutzt Nokia Here für seine Apps: Nokia und Facebook haben bestätigt, dass man sich über eine Nutzung des zu Nokia gehörenden finnischen Kartendienstes Here geeinigt habe. Das Kartenmaterial soll in den mobilen Web-Versionen von Facebook Verwendung finden. Darüber hinaus werden aktuell die Möglichkeiten von Here als Kartendienst in Apps wie Instagram oder dem Facebook Messenger ausgelotet. Außerdem möchte Facebook die Geocoding-Funktion von Here in seinen Apps nutzen, diese enthält eine Vielzahl an Ortsdaten, die zum markieren besuchter Orte benutzt werden könnte.

  • WIRTSCHAFT DIE WELT: EU prüft Vorgehen bei McDonald’s wegen Steuertricks: Nach drei internationalen Gewerkschaftsverbänden zu urteilen, soll McDonald’s mit Hilfe von Steuertricks, EU-Staaten mehr als eine Milliarde Euro vorenthalten haben. Grundlage dafür seinen von Gewerkschaften gesammelte Informationen. Ende 2014 seien die massiven Steuererleichterungen durch „LuxLeaks“ genannte Enthüllungen öffentlich geworden. Die Verbände riefen die EU-Kommission und die nationalen Steuerbehörden dazu auf, das Finanzgebaren von McDonald’s genau unter die Lupe zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

  • SOCIAL MEDIA Online Marketing Rockstars: Das ist WeChat: Die Marketing-Strategien für Asiens Nr.1: Wie es scheint liegt die Zukunft des mobilen Marketings derzeit vor allem in China. Die Nummer eins unter den Messaging-Apps in China heißt WeChat und hat mittlerweile 500 Millionen aktive Nutzer im Monat. Damit liegt die App noch deutlich hinter Marktführer Whatsapp, allerdings wächst der Messanger auch außerhalb Chinas zunehmend an. WeChat wurde bereits in 20 Sprachen über­setzt und hat Nut­zer in 200 Län­dern. Wer WeChat allerdings für einen Whatsapp-Klon hält, liegt falsch.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Patrick KiurinaNeues Feature für Google+: Curation durch Collections

Das von vielen bereits totgesagte Google+ bekommt nach längerer Zeit ein umfassendes Update. Mit Google+ Collections kommt nun ein Feature, das die Erstellung von Themenblöcken ermöglicht. // von Patrick Kiurina

Teaser & Image Google Plus (adapted) by India7 Network (CC BY 2.0)

Bislang wurden Posts auf dem sozialen Netzwerk Google+ automatisch mit einem Hashtag versehen. Auf diese Weise wurden verwandte Beiträge miteinander verknüpft, wodurch Nutzer tiefer in Themengebiete eintauchen konnten. Diese Funktion wird künftig von Google+ Collections ersetzt. Ähnlich wie beim Konkurrenten Pinterest, können Nutzer nun ihre Postings in einzelne Themenseiten sortieren.

[Mehr]


Anna-Maria LandgrafBarrierefreiheit im Netz

Barrierefreiheit beschäftigt Menschen ohne Behinderung nicht. Das sollte sich aber ändern, meint Jan Hellbusch, der selbst betroffen ist. // von Anna Maria Landgraf

Jan Eric Hellbusch

Jan Hellbusch ist Accessibility-Consultant und berät Organisationen darin, ihre Webauftritte barrierefrei umzusetzen. Daneben hat er noch weitere Dienstleistungen im Programm, etwa Schulungen für Entwickler oder Online-Redakteure. Da er selbst erblindet ist spricht er aus eigener Erfahrung. Passend zum Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderungen ein Gespräch über Barrierefreiheit im Netz, Blindheit und seine eigenen Erfahrungen damit.

[Mehr]


Patrick KiurinaKreative Facebook-Titelbilder – 5 Tipps für Unternehmen

Das Erste, was man auf einem Facebook-Profil sieht, ist das Titelbild. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich aus diesem das Maximum rausholen lässt. // von Patrick Kiurina

Facebook Beachfront (adapted) by mkhmarketing (CC BY 2.0) via Flickr

Das Facebook-Titelbild kann der entscheidende Faktor sein, der darüber entscheidet, ob sich ein Nutzer weiter auf Ihrer Seite umschaut oder diese aber verlässt. Um zu verhindern, dass Nutzer bei dem Anblick Ihrer Seite die Flucht ergreifen, gibt es einige grundlegende Regeln bezüglich Titelbildern, die es zu beachten gilt.

[Mehr]


Ulrike WagnerTeilen, vernetzen, liken: Aufwachsen mit konvergenten Medien

Jugendliche wie Erwachsene stehen vor der ständigen Herausforderung, mit Kontrolle und Transparenz in ihrem Medien-Alltag umzugehen. // von Ulrike Wagner

A teen girl texting while driving (Image: CDC/Amanda Mills [CC0 Public Domain], via Freestockphotos.biz)

Die Tätigkeiten Teilen, Vernetzen und Liken charakterisieren die Handlungsweisen vieler Jugendlicher, junger und inzwischen auch älterer Erwachsener mit konvergenten Medien: Favorisierte Inhalte an andere weiterzugeben, der Online-Austausch im engeren und weiteren Bekanntenkreis und auch das Feedback mit einem Klick haben sich binnen kurzer Zeit in den Medienhandlungsrepertoires etabliert. Unter dieser oberflächlichen Betrachtung von Medienhandlungsweisen verbergen sich vielfältige Interessen der Nutzenden, die erst mit einem differenzierten Blick auf ihre Sozialräume und auf ihre soziokulturellen Hintergründe verständlich werden.

[Mehr]


Angela GruberGame-Kunst: “Das Pixel entfesselt Gefühle”

“Retro hat eine besondere Faszination”: Die Berliner Ausstellung “Supersample: Pixels at an Exhibition” zeigt Werke, die inspiriert sind von Spiele-Klassikern wie Pac Man, Donkey Kong, Galaga oder Legend of Zelda. // von Angela Gruber

Ausstellung "Supersample: Pixels at an Exhibition" in Berlin

Es ist eine Hommage an die Klötzchengrafik: Die Berliner Ausstellung feierte jüngst zur Gamesweek in Berlin Premiere, sie zeigt die künstlerische Auseinandersetzung mit Games, die heute unter dem Label “Retro” laufen. Sie will zeigen: Im Rahmen zeigenössischer Kunst müssen auch neue, digitale Räume bedacht und erschlossen werden.

[Mehr]


Christian HeiseNeuer Schub für die Debatte um freien Zugang zum Internet

Die deutsche Rechtslage verhindert den Ausbau öffentlicher Funknetzwerke. Der Gesetzgeber wollte das ändern, bisher ohne Aussicht auf Erfolg. // von Christian Heise

Freifunk Initiative in Berlin (Image Boris Niehaus [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Laut dem Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. gibt es hierzulande nur zwei frei zugängliche WLAN-Internetzugangspunkte je 10 000 Einwohner; in Schweden sind es zehn, in Südkorea sogar 37. Die Folge: In Deutschland, einem der wenigen Länder weltweit, stagniert die Internetnutzung. “Deutschland fährt bei der Verbreitung von WLAN-Hotspots im internationalen Vergleich derzeit noch mit angezogener Handbremse“, fasste der zuständige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Situation kürzlich zusammen. [Mehr]


Jakob SteinschadenCampus London: Das “Starbucks für Startups”

Reportage: In dem Londoner Startup-Zentrum können Jungunternehmer Google-Flair schnuppern und sich hocharbeiten. Wirklich gratis ist die Einrichtung aber nicht. // von Jakob Steinschaden

By Jakob Steinschaden

Es ist eine reichlich unspektakuläre Seitengasse im hippen Londoner Stadtteil Shoreditch, die sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte der europäischen Startup-Metropole entwickelt hat. “Das ist das Starbucks für Startups”, scherzt Google-Mitarbeiter Bruno, während er durch den Campus London führt – in Anspielung auf das Café im Keller, in dem junge Londoner bei Gratis-WLAN an ihren Projekten werkeln. In dem Gebäude haben sich seit dem Start vor drei Jahren 50.000 Startups angemeldet, täglich sind Vertreter von rund 200 Jungfirmen vor Ort, und pro Jahr finden hier rund 1000 Events statt. [Mehr]


Adrian WulframDie beste Podcast-Software für Android, iOS und co.

Podcasts sind weiterhin sehr beliebt. Darum ist es nicht verwunderlich, dass es viele Tools für alle Plattformen gibt, mit denen man Podcasts abrufen kann. // von Adrian Wulfram

Microphone for Podcast (Image: Ivsu [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Obwohl Podcasts mittlerweile schon einige Jahre auf dem Buckel haben, werden sie immer noch von vielen Menschen genutzt. Manchen geht es dabei um pure Unterhaltung, andere wollen sich gerne mit bestimmten Themen auseinandersetzen. Doch egal zu welchem Lager man sich selbst zählt, es ist wichtig, einen guten Client zu haben, der die Podcasts verwaltet.

[Mehr]


Gunnar SohnNetz-Diskurse ohne Imponier-Gehabe

Printmedien existieren heutzutage auch weiterhin neben dem Internet. Allerdings gibt es grundlegende Unterschiede zwischen Print und Online. Nicht zuletzt zeigt sich das in der Diskussionskultur beider Formate.// von Gunnar Sohn

Reading the Newspaper (Image Nick Page [CC BY 2.0], via Flickr)

Im Internet wird grundlegend anders diskutiert als im Print-Journalismus. Jetzt müssten das nur noch die Journalisten begreifen. Die Kolumnistin Renée Zucker versucht sich in einer biologistisch-evolutionstheoretischen Einordnung der Posting-Sucht:

[Mehr]


Anja C. Wagner5 Gründe, warum Slack die Lernplattform der Zukunft ist

Aktuell kann man in Echtzeit beobachten, wie eine zeitgemässe, moderne Schnittstelle entsteht, bei der man die ganze Zeit denkt: Warum gibt es das nicht schon längst? // von Anja C. Wagner

Agile Development (Bild: Dave Gray [CC BY-ND 2.0] via Flickr)

Jeder Mensch, der gewohnt ist, agil zu arbeiten, weiss es: Am besten qualifiziert man sich, wenn man sich auf den Weg macht und versucht, ein sehr konkretes Problem zu lösen. Mit Slack steht nunmehr Teams und Communities eine agile Umgebung zur punktgenauen, aktiven Weiterbildung zur Verfügung.

[Mehr]


[1][2][3][4][5][6][7][8]...[457][458][459]Ältere Beiträge