Amicella

KOLUMNEN

Christina zur Nedden(De)formiert die Digitalisierung unser Leben?

Digitalisierung und Technisierung sind allgegenwärtig. Erleichtern sie nur unser Leben oder verändern sie unser elementares Verhalten? // von Christina zur Nedden

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Digitalisierung ist Teil unserer Realität geworden. Gewinnt der Mensch durch sie an Souveränität oder verliert er seine Kulturtechniken, je weniger er selbst erledigen muss? Im telegraphen_lunch der Deutsche Telekom AG am 15. April wurde gefragt, wie sich der Mensch durch digitale Helfer verändert. Die Autorin und Journalistin Kathrin Passig diskutierte mit dem Professor für Design an der Fachhochschule Potsdam und Gründer und Design Direktor bei IXDS, Reto Wettach. Moderiert wurde die Veranstaltung von Volker Wieprecht von radioeins (rbb).

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Valie DjordjevicEssen ohne zu arbeiten: Bedingungsloses Grundeinkommen

Geld bekommen, ohne zu arbeiten – ein bedingungsloses Grundeinkommen hört sich ungewöhnlich an. Aber die Gesellschaft braucht neue Lösungen der Umverteilung. // von Valie Djordjevic

BGE (Bild: Generation Grundeinkommen [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet, dass jeder Bürger monatlich Geld bekommt, in ausreichender Höhe, ohne dafür zu arbeiten, ohne nachweisen zu müssen, dass er oder sie bedürftig ist. Was zuerst klingt wie eine idealistische Träumerei, ist für immer mehr Leute die Lösung für die ungerechte Verteilung von Arbeit und Reichtum in unserer automatisierten Gesellschaft. Unterstützung kommt dabei auch aus der Commons-Ecke im Netz, denn dort wird deutlich, dass nicht immer Geld die Motivation ist, um etwas zu tun.

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Daniel Kuhn“Social Show”: Publisher mit Optimierungsbedarf fürs Social Web

Upworthy und Buzzfeed machen es mal wieder vor. Inhalten auf Suchergebnisse optimieren reicht nicht mehr – das Social Web rückt auch hier in Fokus. // von Daniel Kuhn

Social (Bild: Rosaura Ochoa [CC BY 2.0], via Flickr)

Dass die wenigsten Leser direkt auf eine Seite surfen um einen Artikel zu lesen, ist allgemein bekannt. Aus diesem Grund müssen die Inhalte in Bereichen wie Überschrift und Seiten-Layout angepasst werden, um diese möglichst schmackhaft für die Leser aufzubereiten. Buzzfeed, Upworthy und die Washington Post haben zudem bereits erkannt, dass viele kleine Optimierungen nötig sind, um im Publishing-Geschäft erfolgreich zu sein – SEO reicht hier schon lange nicht mehr.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 23. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Yahoo, den Bashtag #MyNYPD, Objektivität im Journalismus, den mobilen Goldrausch und den Unterschied zwischen Druckauflage und digitaler Reichweite. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO ReadWrite: How Yahoo Could Get Back In The Search Game: Im letzten Jahr haben wir viele, sehr viele Zukäufe von Marissa Mayer für Yahoo sehen können und mit der Zeit kristallisierte sich ganz klar die Strategie heraus, an der mobilen Zukunft des Unternehmens zu basteln. In letzter Zeit zeigt sich aber, dass Yahoo auch wieder als Suchmaschine Land gegenüber Google und Microsoft gewinnen möchte. Mit Apple scheint Mayer einen willigen Partner gefunden zu haben.
  • BASHTAG Sueddeutsche.de: #MyNYPD: Mit dem Hashtag #MyNYPD wollte die New Yorker Polizei eine Kampagne starten, in dem Bürger Fotos von ihren Freunden und Helfern in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Doch der Hashtag wurde zum Bashtag, denn unter #MyNYPD werden vor allem Dokumente von Übergriffen der Polizei gesammelt.
  • JOURNALISMUS Message: Objektivität im Journalismus – Ende einer Illusion: “Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten” – dieses Credo der Tagesthemen-Legende Hanns Joachim Friedrichs galt lange als ehernes Gesetz des deutschen Journalismus. Wie stehen Journalisten heute zum Thema Objektivität? Eugen Epp hat gefragt und die Debatte damit wohl endgültig aus ihren Kinderschuhen heraus geholt.
  • MOBILE CNET: Facebook, Google, Twitter in new scrum over mobile app ad gold rush: Es ist ja nicht nur das Nutzerverhalten, dass Dienste und Netzwerke ins Mobile treibt. Natürlich geht es auch um Geld und zwar um sehr viel Geld, wie Jennifer van Grove auf CNET erklärt. Facebook entdeckte einst diese digitale Goldmine, inzwischen spielen aber auch Google, Twitter & Co. kräftig mit.
  • SOCIAL MEDIA Texten fürs Web: Die Erfolgsgeheimnisse deutschsprachiger Zeitungen im Social Web: Welch enormes Reichweitenpotential sich den Zeitungen gerade auf Social Media-Plattformen eröffnet, dokumentiert eine frisch veröffentlichte Studie von Fink&Partner Social Media Observation Group und Socialbakers, die Journalismus-Professor Stefan Heijnk auf dem Blog “Texten fürs Web” vorstellt. Fazit: Eine hohe Druckauflage bedeutet nicht zwangsläufig eine hohe Reichweite im Social Web.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Tobias SchwarzNetMundial: Historischer Moment für die Internet Governance?

Diese Woche findet wird auf der internationalen Konferenz NetMundial in Brasilien diskutiert, wie die Internet Governance der Zukunft aussehen soll. // von Tobias Schwarz

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Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat nach Sao Paolo eingeladen, um über die Verwaltung des Internets zu reden. Nach der von Edward Snowden enttarnten globalen Überwachung des Internets und der Bereitschaft der USA, die zivile Verwaltung des Internets aus den Händen zu geben, sind die Erwartungen an den Kongress drastisch gestiegen. Vielleicht zu hoch, denn eine Internet-UNO wird wohl nicht gegründet werden.

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Lars SobirajRoboterjournalismus als Totengräber?

Spätestens seit Bekanntwerden des neuen Startups von Ex-dapd-Chef Cord Dreyer ist das Thema Roboterjournalismus in aller Munde. Die Netzpiloten fragten Saim Alkan: Werden die Programme den Journalismus zerstören oder ihn unterstützen? // von Lars Sobiraj

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Anfang April gab die Stuttgarter Agentur Aexea bekannt, dass sie mithilfe ihrer Software “AX” ein mehrsprachiges Portal für Sportnachrichten aufziehen will. Derzeit laufen Gespräche mit möglichen Partnerunternehmen. Automatisiert sollen Sportnachrichten in bis zu acht Sprachen generiert werden.

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Hannes RichterVideokolumne: Osterspecial

Die Videokolumne am Ende des Osterfestes mit interessanten Filmhighlights vom verlängerten Wochenende! // von Hannes Richter

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Wenn man den Vorschauen der privaten Fernsehsender glaubt, ist Ostern wohl eher eine Art Fernsehfest. Von Action bis Romantic Comedy – in fetzigen Vorschauclips werden schon Wochen vorher die “Filmhighlights” beworben und am Ende dürfen auch Jesus und Moses nicht fehlen. In den öffentlich-rechtlichen Mediatheken laufen naturgemäß weniger TV-Knaller, aber auch hier finden sich zu Ostern einige Perlen.

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Jakob SteinschadenAnatomie des Clickbaiting: So ködern uns Upworthy, BuzzFeed und Co.

Die Headlines, die uns zum Klicken und Sharen verleiten, funktionieren nach den Formeln des Clickbaiting. // von Jakob Steinschaden

Headlines (Bild: Christopher Woo [CC BY 2.0], via Flickr)

90 Millionen Nutzer für Upworthy, 130 Millionen für BuzzFeed: Auch im deutschsprachigen Raum staunen Medienmanager und Journalisten über den immensen Traffic, den neue Online-Medien aus den USA in Top-Monaten auf sich ziehen können. Vor allem über Facebook und Twitter verbreiten sich die Storys und werden von den Nutzern besonders oft geteilt. Das Geheimnis: Die Headlines sind so optimiert, dass sie ganz gezielt zum Klick verleiten.

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Hannes RichterVideokolumne: Über Osterfilme, Kreuzberg und Jerusalem

In der Videokolumne geht es heute um Jerusalem, zu biblischen Zeiten und ganz aktuell. Dazu Schlingensief und ein einzigartiges Video-Archiv// von Hannes Richter

British Pathe klein

Alle Nachrichtenbilder aus mehr als 70 Jahren per Mausklick durchforsten, historische Ereignisse im Wohnzimmer auf Knopfdruck: Im grandiosen Youtube-Kanal der British Pathé ist das möglich. Oft genug stand Jerusalem im Mittelpunkt jener Nachrichten. Wie es dort heute aussieht zeigt die Dauer-Doku 24 Stunden Jerusalem – eindrucksvolles Fernsehen. In einer lustig-absurden Talkshowaufnahme erzählt Christoph Schlingensief von seinen Erfahrungen in Bayreuth. Und weil Ostern ist, gibt es auch Moses aka Charlton Heston in der Videokolumne.

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Katharina BrunnerAmazons Hardware-Strategie: Gib’ ihnen Kindle, verkauf’ Ihnen E-Books

Bei Shell-Tankstellen soll es den Kindle Paperwhite mit einem Rabatt von über 100 Euro geben. Der Kampfpreis steht exemplarisch für Amazons Hardware-Strategie. // von Katharina Brunner

Kindle (Bild: Zhao ! [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf diversen Schnäppchenjäger-Blogs ist es eine Meldung wert: Im Mai soll es einen Kindle Paperwhite für umgerechnet zehn Tafeln Schokolade gaben. Das Treuepunkteprogramm Clubsmart des Mineralölkonzerns Shell bietet für 999 Punkte das im Moment neueste Modell des E-Book-Readers. Und diese knapp 1000 Punkte bekommen Kunden nicht nur durch tanken, sondern auch indem sie zehn Tafeln Ritter Sport Schokolade kaufen: Einen Kindle für unter 15 Euro. Dieser Kampfpreis zeigt einmal mehr die Strategie Amazons: möglichst viele Kunden gewinnen.

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Gina SchadEla Kagel: “Gemeinschaftlich gestalten statt konsumieren!”

Im Interview mit den Netzpiloten spricht die freie Kuratorin und Produzentin Ela Kagel über ihr Projekt SUPERMARKT und die damit verbundenen Herausforderungen. // von Gina Schad

Ela Kagel (Bild: Andi Weiland-Berliner Gazette [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf der ganztägigen Veranstaltung “Komplizen”, organisiert vom SUPERMARKT und der Berliner Gazette, sprachen wir mit der freien Kuratorin und Produzentin Ela Kagel über das Projekt SUPERMARKT, das sie vor drei Jahren in Berlin mitbegründet hat. Für sie ist es keineswegs ausgemacht, dass solch ein Projekt zum Selbstläufer wird. Ihrer Ansicht nach bräuchten wir mehr solche Veranstaltungen wie „Komplizen“: Angebote, die Hemmschwellen gegenüber der digitalen Kultur abbauen, und die auch ein heterogenes Publikum ansprechen.

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Julian HeckLokaljournalismus – geprägt von Ressourcenknappheit

Er ist der Beginn vieler Karrieren, relevant und chronisch unterbesetzt: der Lokaljournalismus. Über Erwartungen und Wünsche an das Lokale. // von Julian Heck

Localjournalism (Bild: Roger Blackwell [CC BY 2.0], via Flickr)

Der Lokaljournalismus ist erkrankt, sein Zustand kritisch, aber nicht lebensgefährlich. Zwischen dem Kaninchenzuchtverein und dem Kommunalparlament wird von Termin zu Termin gehetzt, Spendenschecks und Bürgermeister fotografiert und Sportberichte redigiert – wenn Zeit dafür bleibt. Schnell abdrucken oder mit einer Fotogalerie ins Netz stellen und fertig ist das lokaljournalistische Werk. Für Tiefe, interessante Geschichten und den kritischen Blick fehlen leider die Ressourcen. Zu dem Ergebnis kamen Lokaljournalisten im Lokalblogger.de-Talk.

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