KOLUMNEN

Kolumne

RedaktionSmart Hero Award 2015: Verlängerung der Bewerbungsphase

Bis zum 15. März werden noch auf soziale Medien setzende Projekte für den diesjährigen Smart Hero Award gesucht!

Smart Hero Award

Mit dem im letzten Jahr zum ersten Mal verliehenen Smart Hero Award werden Menschen und Projekte ausgezeichnet, die ihr ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement erfolgreich in und mit sozialen Medien umsetzen. In diesem Jahr übernimmt Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Schirmherrschaft über den Wettbewerb. Die Netzpiloten sind offizieller Medienpartner.

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Ole WintermannNeuland reloaded: Führung, Netzwerke und “Der Spiegel”

Unsere Gesellschaft verpasst die Chancen der digitalen Selbstorganisation zugunsten der alter Ordnung. // von Ole Wintermann

Neuland (Bild: Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

In diesen Tagen kann man, wenn man sich die Verlautbarungen von Politik und Wirtschaft zur sogenannten Industrie 4.0 (wo sind bloß die Industrie 1.0, 2.0, 3.0 verblieben?) anschaut, den Eindruck bekommen, dass Internet sei als #Neuland tatsächlich, und nicht nur im übertragenen Sinne, erst im letzten Jahr entdeckt worden. Stolz verkünden die Lenker von Unternehmen und Staat nun, sie hätten dieses Neuland entdeckt und dieses Neuland berge unglaubliche Potenziale.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 2. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Industrie 4.0, was Netzneutralität ist, das Freihandelsabkommen TTIP und den Krieg in der Ukraine. Ergänzungen erwünscht.

  • INDUSTRIE 4.0 Ich sag mal: Offener Brief an die Bundeskanzlerin: Mein Beitrag von letzter Woche über die die Industrie 4.0 wieder einmal verschlafende Politik hat zwei Arten von Reaktionen hervorgerufen: Zustimmng und Ablehnung. Größter Unterschied in der Reaktion war vor allem das Verständnis von Industrie 4.0 und welche Rolle die Politik dabei spielt. Netzpiloten-Autor Gunnar Sohn hat zu dem Thema Industrie 4.0 einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasst, indem er die Bundesregierung ermahnt, beim Thema Industrie 4.0 nicht schon wieder die digitalen Herausforderungen zu verpassen. Seine lesenswerte Kritik geht in eine ähnliche Richtung.

  • NETZNEUTRALITÄT I The Oatmeal: Dear Senator Ted Cruz, I’m going to explain to you how Net Neutrality ACTUALLY works: In einem neuen Beitrag auf seinem Comic-Blog “The Oatmeal” erklärt Matthew Inman das Prinzip der Netzneutralität und setzt sich mit der Debatte in den USA auf seine ganz eigene Art und Weise auseinander. Nach John Olivers Netzneutralität-Beitrag ist das jetzt mein zweitliebstes Erklärstück, welches ich meiner Frau Mutter zeigen kann, ohne sie zu langweilen.

  • NETZNEUTRALITÄT II CNET: Nokia CEO Rajeev Suri knocks Net neutrality: In der Debatte um eine gesetzlich vorgeschriebene Netzneutralität – die sowohl in den USA als auch Europa geführt wird – hat sich der CEO von Nokia, Rajeev Suri, auf die Seite der Kritiker eines solchen Vorhabens gestellt. Seiner Meinung nach müssen priorisierte Dienste möglich sein, um neuen Technologien wie selbstfahrenen Autos ausreichend Konnektivität zu garantieren. Langfristig, so Suri, werden Konsumenten also nicht von Netzneutralität profitieren.

  • FREIHANDEL The Conversation: Beyond TTIP’s false choices and tall tales of free trade: Anfang 2013 berichtete ich auf Carta.info über ein geplantes Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA, das damals noch mitdem Akronym TAFTA abgelkürzt wurde – heute TTIP. Seitdem wurde die Debatte auf beiden Seiten mit einer großen Emotionalität geführt. Viashaal Kishore hat den meiner Meinung nach seit langem sachlichsten Text über TTIP veröffentlicht und bricht es auf die von der Gesellschaft zu beantwortenden Frage herunter, was sie von ihrer Wirtschaftspolitik erwartet.

  • UKRAINE taz: Ukrainischer Blogger Igor Bigdan: “Uns eint das Misstrauen der Macht”: Wer schon einmal Urlaub in der Ukraine gemacht hat weiß, wie nah dieses Land ist und der wirkt der dort vorherrschende Krieg hierzulande so weit weg. Er ist es aber nicht und trotzdem wissen wir wenig darüber, was im Osten der Ukraine genau vor sich geht. Im Interview mit der taz redet Igor Bigdan, eine Größe in der ukrainischen Bloggerszene, über die Gründe dafür: Politik und Propaganda.

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Daniel KuhnAndroid Wear: Smartwatch-Durchbruch dank Google-Starthilfe?

Nachdem letztes Jahr Google mit Android Wear den Durchbruch im Wearable-Markt nicht schaffen konnte, könnte 2015 nun das Jahr der Smartwatch werden – Apple sei dank. // von Daniel Kuhn

Android-Wear-Teaser

Smartwatches und Wearable Devices gelten schon seit einiger Zeit als das nächste große Ding in der Technikwelt – bis heute konnte allerdings keines dieser Geräte auf dem Markt signifikante Erfolge feiern. Nachdem bisher jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochte, hat Google im vergangenen Jahr mit Android Wear ein Betriebssystem speziell für Wearable Devices vorgestellt, mit dem Google der noch jungen Gerätekategorie helfen wollte, in der breiten Masse anzukommen. Die hat Google bislang aber nicht geschafft und noch immer sind Wearables nur eine Nische. Jetzt könnte aber neuen Schwung in den Wearable-Markt kommen, bringt mit Apple ein weiterer Big-Player eine Smartwatch auf den Markt.

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Tobias SchwarzSmart Hero Award: Gesucht werden soziale Helden

Im Interview spricht Eva-Maria Kirschsieper von Facebook über den Smart Hero Award und Social Media als Plattform für gesellschaftliches Engagement. // von Tobias Schwarz

Eva-Maria Kirschsieper von Facebook Deutschland (© Frank Ossenbrink/Media Group GmbH)

Der Smart Hero Award ist ein Anfang 2014 von der Stiftung Digitale Chancen und Facebook Deutschland initiierter Wettbewerb, bei dem soziales Engagement mit Hilfe von sozialen Medien ausgezeichnet wird. Wir haben uns im Vorfeld des Wettbewerbs mit Eva-Maria Kirschsieper, Head of Public Policy für Facebook Deutschland, über den Smart Hero Award, gesellschaftliches Engagement und Protest in sozialen Netzwerken unterhalten.

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Gina SchadGünter Metzges über das Modell Campact

Im Interview spricht Campact-Gründer Günter Metzges über vergangene Erfolge und eigene Zukunftspläne. // von Gina Schad

Campact-Gründer Günter Metzges

Campact wurde vor zehn Jahren gegründet, damals waren Onlinepetitionen noch neu. Mittlerweile hebt sich Campact durch seine Orientierung an progressiven Werten von anderen Plattformen ab. Indem die Kampagnen nicht nur online, sondern auch offline auf die Straße getragen werden, ist der Erfolg oft umso größer. Gina Schad hat sich Günter Metzges über die Plattform unterhalten.

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Christina zur NeddenShitstorms im Internet

Shitstorms, Mobbing, Rassismus, Sexismus und Stalking sind strafbar und durch Gesetze verboten. Spielen sich diese Straftaten online ab, scheinen alle Regeln außer Kraft gesetzt. Das muss sich ändern. Aber wie? // von Christina zur Nedden

Laptop und Smartphone (Image: Daniel Foster [CC BY-NC-SA 2.0] via flickr)

Wer im Internet eine starke Meinung vertritt, wird oft Opfer von gewaltvoller Kommunikation bis hin zu Shitstorms. Anzeige erstattet fast niemand, denn das Netz wird von vielen immer noch als „rechtsfreier“ Raum betrachtet in dem alles nicht so „echt“ scheint wie in einem analogen Umfeld. Dabei leben wir schon lange nicht mehr in zwei Welten. Mobbing und Harrassment tun online genauso weh wie offline, denn hinter jedem Computer sitzt (meist) ein Mensch. Brauchen wir neue Gesetze für das Internet oder reichen die alten? Und was passiert mit der Meinungsfreiheit, wenn der Staat härter im Netz durchgreift? [Mehr]


Daniel KuhnWarum sind sichere Passwörter so schwierig zu erstellen?

Wer technisch halbwegs bewandert und besorgt um die Sicherheit seiner Daten ist, wird Wert auf sichere Passwörter legen. Doch diese sind oft gar nicht so sicher, wie man denkt.

Passwort (Bild: Tim Reckmann [CC BY-NC-SA 2.0] via flickr)

Was macht ein Passwort sicher? Mindestens acht Zeichen, die aus einer Mischung aus Groß- und Kleinbuschstaben, Zahlen und Satz- oder Sonderzeichen bestehen und nicht in Wörterbüchern zu finden sind, auch nicht mit ausgetauschten Zeichen, wie etwa in ‘P@sswort’. Diese Regeln befolgst du akribisch und betest sie in- und auswendig jedem deiner technisch weniger versierten Freunde vor? Du fühlst dich und deine Daten so sicher, wie möglich, denn wer um alles in der Welt könnte diese willkürliche Zahlenfolge erraten? Du musst jetzt tapfer sein. Ich hoffe du sitzt? Denn das meiste, was du über Passwörter weißt, ist nicht korrekt. [Mehr]


Annika KremerCitizenFour: Glückwunsch zum Oscar – er ist verdient und wichtig

Der Oscar für den Dokufilm “CitizenFour” über Whistleblower Edward Snowden: verdiente Würdigung der Beteiligten und wichtiges Signal für uns alle. // von Annika Kremer

Der Netzpolitik-Film CitizenFour gewinnt den Oscar

Der Film “CitizenFour” hat, neben einer Reihe anderer Preise, nun auch den Oscar für den besten Dokumentarfilm gewonnen. Dies ist eine wichtige Anerkennung des Einsatzes aller Beteiligten – aber auch der Relevanz des Themas, der Wichtigkeit der von Snowden aufgeworfenen Fragen. Wir alle täten gut daran, uns zu diesem Anlass noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, wie wichtig diese Fragen sind, und die derzeitige mediale Aufmerksamkeit politisch zu nutzen.

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Anja C. Wagner20 populäre Mythen zu zeitgemäßer Weiterbildung

Bildung ist in. Wir wissen alle: Davon hängt unsere Weiterentwicklung ab. Aber etwas läuft schief in unserem langweiligen Bild von der Bildung. // von Anja C. Wagner

Arena des Orakel von Delphi (Bild: photogon [CC BY-NC 2.0] via flickr)

“Wissensvermittlung finde ich total wichtig,” so lautet ein gern gesprochener Satz in klassischen Smalltalks. Es scheint Common Sense zu sein. Wer will schon im Zeitalter der Wissensarbeiter/innen etwas gegen Wissen sagen? Und so verdrehen sich die Mythen immer weiter. Sie verstärken sich wechselseitig. Mit fatalen Folgen für den Einzelnen.

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Gunnar SohnDie Denkfallen der Industrie-4.0-Initiative

Die Industrie-4.0-Initiative steckt in einer Denkfalle: Wenn der deutsche Mittelstand nicht entscheidende Entwicklungen verschlafen will, braucht es mehr Team-Spirit und weniger Normierungswahn. // von Gunnar Sohn

lineal (Bild: Dennis Skley (CC BY-ND 2.0)

Viele Unternehmen haben nach einer Mind-Business-Studie noch nicht den Einstieg in den digitalen Wandel gefunden. Es fehlt die notwendige Expertise, um die Chancen digitaler Technologien für das eigene Geschäft zu erkennen, zu bewerten und zu erschließen. Fehlender Leidensdruck in den Chefetagen verhindert oder verschleppt den Wandel, der von der Organisation bereits gesehen und gewünscht werde. Es mangelt dabei nicht an der Wahrnehmung der Umbrüche. Die Führungskräfte der deutschen Wirtschaft scheinen jedoch von schwerfälligen und komplexen Business-Systemen und -Prozessen “paralysiert” zu sein.

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AdvertorialSonderveröffentlichung: MH Themes – Die Lösung für jeden Blogger

Themes sind der Grundstein eines Online Magazines oder Nachrichtenportal, um den Blog ansprechend und attraktiv für die Leser zu gestalten.

MH Themes (Bild: Marketing-Minds.com)

Ambitionierte Schreiber im Netz wissen, dass Schreiben allein keinen guten Blog macht. Viele Redakteure von Online Magazinen oder Nachrichtenportalen kümmern sich seit jeher schon um die richtige Gestaltung des Blogs. Denn damit ein Blog auch authentisch wirkt, muss das Design stimmen beziehungsweise mit dem Geschriebenen harmonieren.

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Daniel KuhnAdware und Bloatware birgt viel öfter Sicherheitsrisiken als gedacht

Das Beispiel um die gefährliche Superfish-Adware auf Lenovo-Laptops ist kein Einzelfall. Es ist daher an der Zeit, dass Hardware-Hersteller aufhören, die Sicherheit ihrer Kunden aufs Spiel zu setzen. // von Daniel Kuhn

Adware Detected Laptop (Bild: Isaiah van Hunen [CC BY-SA 2.0] und HP Deutschland [CC BY-NC-SA 2.0])

Unter den Begriffen Ad- und Bloatware versteht man Software, die ein Hardware-Hersteller auf seinen Laptops, Smartphones etc. vorinstalliert – die drei Probemonate für Antiviren-Software kennt wohl jeder. Diese Apps können aber nicht nur lästig, sondern auch geradezu gefährlich sein, wie der Fall Superfish auf Lenovo-Laptops zeigt. Dass Ad- bzw. Bloatware allerdings Sicherheitslücken mit sich bringt, kommt häufiger vor, als man denkt. Die daraus resultierende Gefahr für den Nutzer ist das wohl überzeugendste Argument gegen den Bloatware-Wahn der Hersteller.

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