KOLUMNEN

Kolumne

Larissa Werner5 Lesetipps für den 29. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um den Google+-Zwang bei YouTube, die Klarnamen-Pflicht bei Facebook, die Sicherheitslücke bei Android, Windows 10 und eine Neuerung von GoogleMaps. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Golem.de: Soziale Netze: Google hebt Google+ -Zwang bei YouTube auf: In der Zukunft wird es wieder möglich sein, das YouTube-Konto mit dem privaten Google-Konto zu nutzen, ein Google+ -Profil wird ist dann dafür nicht mehr nötig. Es wird reichen, nur bei Google angemeldet zu sein, um Videos zu veröffentlichen und zu kommentieren. Die Kommentare erscheinen dann auch nur noch unter den Videos, nicht mehr auf Google+, was viele gestört hat – das gleiche gelte dann auch umgekehrt. Ob das wohl eine Verbesserung für das soziale Netzwerk sein wird?

  • FACEBOOK DIE WELT: Darf Facebook Pseudonyme verbieten und den Ausweis verlangen?: Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar geht wegen der Klarnamen-Pflicht gegen das soziale Netzwerk vor. Er fordert, dass die User den Dienst auch mit einem Pseudonym nutzen können. Das Netzwerk dürfe nicht einfach Profile mit einem Pseudonym sperren und auch keine Kopie des Personalausweises fordern, der den Namen des Nutzers belegt. Es handelt sich hierbei konkret um eine Frau, die unter Pseudonym bei dem Dienst angemeldet war. Ihr Konto wurde gesperrt und ihr Ausweis angefordert – das Profil wurde dann auf ihren richtigen Namen umgestellt.

  • SICHERHEITSLÜCKE AndroidPolice: Google Promises A Stagefright Security Update For Nexus Devices Starting Next Week: Vor kurzem wurde bekannt, dass es eine riesige Sicherheitslücke in dem Betriebssystem von Android gibt, von der quasi alle Nutzer betroffen sind. Diese Lücke ist ganz besonders daher gefährlich, da Angreifer einfach als MMS mit einem angehangenen Video von außen an den Smartphone-Besitzer gesendet werden kann, der Nutzer braucht diese MMS dann nicht einmal öffnen und dieses Video wird automatisch in der Galerie gespeichert. Dieses Video kann einen Schadcode enthalten und schon kann das System befallen sein. Jetzt kündigte Google an, dass es Anfang der nächsten Woche ein Sicherheitsupdate für Nexus-Geräte geben wird, welche dieser Nexus-Geräte mit eingeschlossen sind, ist noch nicht bekannt.

  • WINDOWS 10 STERN.de: Microsoft startet Auslieferung von Windows 10: Ab heute liefert Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 10 an die Kunden aus und wird in insgesamt 190 Ländern und 111 Sprachen verfügbar sein. Mit dem neuen Softwarepaket erhofft sich der Konzern einen Schub bei Kunden: Es verspricht ein schnelleres System und eine vereinfachte Bedienung. Außerdem kehrt das beliebte Start-Menü von Windows 7 in einer erweiterten Version zurück. Einige Bedienelemente von Windows 8.1, zum Beispiel die Charm-Leiste, wurden abgeschafft. Es gibt sogar einen runderneuerten Webbrowser und eine Sprachsteuerung mit dem Namen Cortana.

  • GOOGLEMAPS GWB: Popular Times: Google Maps informieren jetzt über den zu erwartenden Andrang in einem Geschäft: Bisher verfügen Google Maps zwar schon über sehr viele Einträge über die Öffnungszeiten von Geschäfte, der Post, Büros, oder anderen Einrichtungen, wodurch der User jeder Zeit sehen kann, wann er sich auf den Weg dorthin machen kann und wann er es lassen sollte – wann dort am meisten los ist, kann er nur erahnen. Jetzt will Google Maps diese Ungewissheit beenden und für viele Orte auch anzeigen, wann dort der größte Andrang ist und wann man lieber hingehen sollte, um lange Warteschlangen zu vermeiden.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Tobias SchwarzNein, Kim und Jack! Eure Idee würde Twitter nur schaden!

Schon versendete Tweets noch nachbearbeiten zu können, ist eine Idee, die Twitter schaden würde. Zum Glück scheint Twitter das auch zu wissen. // von Tobias Schwarz

Kim Kardashian (Image: Shelby Skrhak [CC BY 2.0], via Flickr)

Über Twitter gibt die US-amerikanische Reality-TV-Teilnehmerin Kim Kardashian West dem Microblogging-Dienst den Rat, ein Feature zum Editieren bereits gesendeter Tweets anzubieten. Ihr Tweet wurde über 80.000 mal favorisiert und 38.000 mal geteilt. Twitter-Mitgründer Jack Dorsey lobte die Idee sogar.

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Larissa WernerDas Twitter-Archiv der Library of Congress kommt nicht in Gange

Die Library of Congress ist seit fünf Jahren dabei, ein Twitter-Archiv zu erstellen – theoretisch eine gute Idee, praktisch aber immer noch nicht umgesetzt. // von Larissa Werner

Library of Congress - handheld 3 exposure HDR (Image by m01229 [CC BY 2.0] via Flickr)

Schon im Frühling 2010 gab die Library of Congress (LoC), eine der bedeutendsten Bibliotheken weltweit, bekannt, einen großen Schritt zu machen und das komplette Twitter-Archiv zu erwerben, um es für die Forschung zugänglich zu machen. Anfangs hieß es in einem Blogpost der Bibliothek noch “How Tweet It Is!”. Der Post sorgte für viel Trara in den Medien, Bibliotheken-Blogs, Tech Seiten und – was selbstverständlich ist – Twitter selbst. Das ist ja alles schön und gut, nur ist bisher noch nicht wirklich viel passiert. [Mehr]


Laura Hazard OwenKleine Podcaster haben Probleme, neue Hörer zu gewinnen

Wie sieht das Podcast-Geschäft für die Betreiber aus? Eine Umfrage deutet an, dass trotz des steigenden Interesses für Podcasts, der größte Teil des Wachstums auf die bereits bestehenden Hörer zurückzuführen ist. // von Laura Hazard Owen

Skullcandy Headphones (Image by Brett Levin [CC BY 2.0] via Flickr)

Es gibt kaum neue Hörer. Die Podcaster sorgen sich nun, wie sie sich neues Publikum und Bezahlmodelle erschließen können. Clammr, ein Unternehmen hinter einer iOS-App, die den Nutzern dabei hilft, Audiocontent zu streamen und zu teilen, führte eine Onlinestudie mit 59 Podcastern durch. Der größte Teil der Befragten setzte sich zusammen aus “wichtigen Podcastern, die den größten Teil der produzierten Podcasts repräsentieren”, sagte Clammr-Mitbegründer Parviz Parvizi, “und keine Shows mit großen Markennamen, die von den großen Sendern kommen.

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Justin EllisPreview Cards auf Twitter könnten Publishern weiterhelfen

Dank eines neuen Designs bei Twitter, könnten die Tweets von Publishern bald um einiges wertiger werden. // von Justin Ellis

Twitter (Image by Andreas Eldh [CC BY 2.0] via Flickr)

Das Unternehmen gab kürzlich bekannt, dass es eine neue Einstellung namens Twitter Cards geben soll, die eine erweiterte Zusammenfassung eines Links darstellt, die dann auf den iOS- oder Android-Geräten zu sehen sein wird. Was genau das für die Medienunternehmen, oder eigentlich für jeden, der seine Links bei Twitter verteilt, bedeutet: den Artikeln soll mehr Platz eingeräumt werden. Sie werden komplett mit Leitartikel und den ersten paar Worten angezeigt. [Mehr]


Jakob SteinschadenTeslas Erbe: Der Kampf ums kabellose Laden

Smartphones überall ohne lästiges Kabel auftanken zu können, würde viele Konsumenten freuen. Doch eine Rivalität zweier Standards erschwert den großen Durchbruch. // von Jakob Steinschaden

Ravpower moments by Simbiosc (adapted) by César (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Es war das Jahr 1893, als der brillante Erfinder und Physiker Nikola Tesla in Chicago demonstrierte, wie man Geißlerröhren durch hohe elektrische Feldstärken drahtlos zum Leuchten bringen kann (an der Decke von Teslas Labor wurden dazu entsprechende Kabel montiert, die von einem Tesla-Oszillator gespeist wurden). 122 Jahre später ist die kabellose Übertragung von Energie immer noch nicht wirklich bei der breiten Masse angekommen. Denn unterschiedliche Standards wie beispielsweise Apple, verhindern bis dato, dass man seine Gadgets einfach überall ohne Kabel aufladen kann. [Mehr]


Tobias SchwarzZalando verbindet Daten, Maschinen und Menschen

Im Gespräch mit Robert Gentz wird schnell klar: Zalando versteht was von Mode, und das als Technologie-Unternehmen. // von Tobias Schwarz

Portraits vom Zalando Vorstand Robert Gentz, im Auftrag von Zalando – Corporate Communications.

Spätestens seit den ersten TV-Werbungen, dürfte Zalando ein Begriff sein. Das Berliner Unternehmen gehörte in den vergangen Jahren das ein oder andere mal zu den umsatzstärksten deutschen Online-Shops. In Berlin-Friedrichshain habe ich mich mit dem Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz zu einem Gespräch getroffen und konnte unter anderem einiges, bezüglich dem Verständnis von Mode und der Rolle von Technologien, in Erfahrung bringen.

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Daniel KuhnDie Smartphone-Ära führt zum Ende der offenen Standards

Im PC-Zeitalter hat Microsoft oft die Marktmacht genutzt, um Standards durchzusetzen. In der von Apple und Google dominierten Post-PC-Ära gibt es keinen Platz mehr für Interoperabilität. // von Daniel Kuhn

Google Keep note art (adapted) by @sage_solar (CC BY 2.0) via Flickr

Die PC-Ära wurde ganz klar von Microsoft dominiert und der Riese aus Redmond hat diese Macht immer wieder genutzt, um Standards zu etablieren, die verschiedenen Objekten bis heute helfen miteinander zu kommunizieren. Doch die PC-Ära ist nur noch ein Schatten ihrer selbst und Google und Apple führen derzeit die Post-PC-Revolution an. Allerdings drücken beide Konzerne ihre eigenen Standards durch – das Ergebnis: Geräte verschiedener Plattformen können nicht miteinander kommunizieren, da sie die Sprache des anderen nicht verstehen.

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René NeumannDie wachsende Bedeutung von Nachrichten auf Facebook und Twitter

Twitter und Facebook gewinnen als Informationsquellen für aktuelle Nachrichten und Ereignisse außerhalb des eigenen Familien- und Freundeskreises an Bedeutung. // von René Neumann

The real impact of social networking while at work (Image by Robert S. Donovan [CC BY-NC 2.0] via Flickr)

So lautet das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie des Pew Research Centers, die die Rolle der beiden sozialen Netzwerke in der Nachrichtenrezeption der Nutzer erforschte. Das Pew Research Center in Kooperation mit der John S. and James L. Knight Foundation veröffentlichte bereits im Oktober 2013 eine Studie über die Rolle von Nachrichten für soziale Netzwerke. Diese Untersuchung wurde in der neuen Studie “The Evolving Role of News on Twitter and Facebook” (2015) wiederholt und jetzt veröffentlicht.

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Annika KremerWhistleblower verdienen mehr Respekt!

Whistleblower sind derzeit wieder verstärkt im Gespräch – bekommen in unserer Gesellschaft aber noch immer nicht den Respekt, den sie verdienen. // von Annika Kremer

Berliner PRISM-Demo 2013 (Teaser: Mike Herbst [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Sei es Chelsea Manning, Edward Snowden oder die anonymen Quellen hinter den neuesten WikiLeaks-Veröffentlichungen – Whistleblower und ihre Enthüllungen sind aus den Nachrichten und den politischen Diskussion seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Sie haben uns in vieler Hinsicht die Augen über unsere Welt geöffnet. Dennoch wird ihnen nach wie vor wenig Respekt gezollt, werden sie nach den Enthüllungen schnell vergessen oder schlimmstenfalls gar als Verräter und Verbrecher gebrandmarkt. Das muss sich ändern – wir müssen Whistleblower als Helden anerkennen und ihren Mut angemessen würdigen.

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Gunnar SohnFehlende Arbeiterrechte in Unternehmen

Auch heute noch sind viele Beschäftigte ihren Vorgesetzten ausgeliefert. Von Psychoterror, Eingriffen in die Privat- und Familiensphäre: Angestellten fehlen elementare Grundrechte. Zeit, dies zu ändern! // von Gunnar Sohn

Individual in a Suit [Image by Flazingo Photos [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Hinter den modernen Lichtsuppen-Fassaden der Unternehmen regiert häufig immer noch die alte Ideologie des industriekapitalistischen Taylorismus, der auch die Büroabläufe auf Fließband-Effizienz trimmt. Was an Freiheiten in Wirtschaftsorganisationen zugelassen wird, sind reine Simulationsübungen, um die Mitarbeiter bei Laune zu halten. [Mehr]


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