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HTC Vive Focus Plus – Verfügbarkeit und Preis bekannt gegeben

Auf der diesjährigen VIVE Ecosystem Conference (VEC2019) in Shenzen hat HTC VIVE den Preis und die Verfügbarkeit der HTC Vive Focus Plus bekannt gegeben.

Wie auch das Vorgängermodell, die Vive Focus, ist die Vive Focus Plus ein standalone VR-Headset. Das bedeutet die VR-Brille funktioniert komplett selbstständig und muss nicht an externe Hardware angeschlossen werden. Zum Marktstart sollen Nutzer über den eigenen App Store VIVEPORT auf nahezu 250 VR-Anwendungen zugreifen können.

Die Multi-Modus-Funktion für externe Inhalte

Um nicht bloß auf die systemeigenen VR-Anwendungen beschränkt zu sein, können Nutzer externe Inhalte mit der Vive Focus Plus über die Multi-Modus-Funktion nutzen. Diese ist mit diversen Endgeräten kompatibel. Dazu gehören beispielsweise PCs, Laptops, Smartphones, Spielekonsolen, Video-Streaming Geräte und kommenden Cloud VR-Dienste.

Mehr Freiheitsgerade mit den 6DoF Controllern

Während die Vive Focus noch mit einem etwas eingeschränkteren 3DoF-Controller ausgestattet war, kommt die Focus Plus nun mit den zwei neuen 6DoF-Controllen daher. Diese ermöglichen sechs Freiheitsgerade. Wobei die Positionserkennung der Controller dabei nicht über Kameras läuft. Stattdessen regeln ein Ultraschallverfahren sowie klassische Gyroskop- und Beschleunigungssensoren das Tracking. Somit wird ein Trackingbereich von horizontal 180 Grad und vertikal 140 Grad ermöglicht. Wird dieser Bereich überschritten, erfolgt das Tracking allerdings nicht mehr über den Ultraschall, sondern ausschließlich über die in den Controllern verbauten Sensoren.

Vive Focus Plus – Das Modell für Geschäftskunden

Mit dem verbesserten Komfort, den neuen 6DoF-Controllern und einer verbesserten Optik durch die neuen Fresnel-Linsen, verspricht Vive ein VR-Headset spezifisch für Geschäftskunden. Als mögliche Einsatzgebiete werden beispielsweise Schulungen in Unternehmen oder die Nutzung virtueller Kommunikations- und Kooperationstools genannt.

Vive Focus Plus – Image by HTC VIVE

Technische Daten zur Vive Focus Plus

Die Vive Focus Plus verspricht ein Sichtbereich von 110 Grad. Das Bild wird dabei mit einer Frequenz von 75 Hertz auf einem AMOLED Display mit einer Auflösung von 2.880 x 1.600 Pixeln erzeugt. Die neuen Fresnel-Linsen bieten dabei nicht bloß ein schärferes Sichtfeld, sondern verringern laut Hersteller den Fliegengittereffekt. Dieser beschreibt das Phänomen, das entsteht, wenn die Augen einem Display zu nahe kommen. In einem VR-Headset ist das permanent der Fall, wodurch das Auge die einzelnen LEDs des Displays eher wahrnimmt.

Der Sound der Focus Plus wird über eingebaute Lautsprecher ausgegeben. Der interne Speicher kann über eine microSD-Karte auf bis zu 2 Terrabyte aufgestockt werden. Außerdem sorgen im Inneren der Focus Plus, wie auch schon in der Vive Focus, ein Qualcomm Snapdragon 835 und 4 GB Ram für Geschwindigkeit. Ein Akku mit 4.000 mAh versorgt das Headset mit Strom und kann über den USB-C Anschluss und QC3.0 aufgeladen werden.

Ab wann ist die Vive Focus Plus erhältlich

Ab dem 15. April wird die Vive Focus Plus in Deutschland, Österreich und der Schweiz über vive.com und Schenker Technologies GmbH für 829 Euro erhältlich sein. In Europa enthält sie außerdem ein Advantage Pack im Wert von 130 Euro, eine Unternehmenslizenz und eine Garantie für zwei Jahre gewerbliche Nutzung.


Image by HTC VIVE

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Netzpiloten @newTV Kongress

Der newTV Kongress ist Hamburgs prominentes Event der Bewegtbild-Branche und zählt mittlerweile zu den gefragten Veranstaltungen in der Multi-TV-Industrie. Am 28. März findet der Kongress bereits zum zehnten Mal statt. Wir Netzpiloten sind wieder als Medienpartner mit dabei und sind gespannt darauf, welche aktuellen Trends und Entwicklungen die visuelle Bewegtbild-Szene bewegen. Die Veranstalter nextMedia.Hamburg und newTV Focus Group warten mit einer Reihe an Panels auf und versprechen viele spannende Vorträge. Neue mediale Formate und Variationen erfordern innovative Strategien. Content, Technology und Distribution werden im Bewegtbild-Bereich daher immer wichtiger. Wie sieht die Zukunft des Bewegtbilds aus? Welche innovativen Content-Formate können begeistern? Branchen- und Medienvertreter können sich also auf einen spannenden Konferenztag mit tollen Gästen freuen.

Welche Speaker werden da sein?

All diese Fragen und mehr werden beim newTV Kongress unter dem Motto „Business Innovation on Screen“ von nationalen und internationalen Branchenexperten diskutiert. Zu den exzellenten Keynote Speakern gehört der beliebte Trendforscher und Visionär Henry Mason, CEO von TrendWatching. Sein Thema lautet „2020: Will AI enslave or entertain us?“. Spannend wird es sicherlich auch mit Dominik Schilling von der ARD. Er ist für die ARD Mediathek zuständig und koordiniert darin die SmartTV-Distribution. Er wird über On-Demand-Plattformen referieren.

Welche Themen und Formate erwarten dich?

  • Masterclasses
  • Interaktive Workshops
  • Startup Pitches
  • Experten und internationale Keynotes
  • Mobiles FOODBOOM Studio
  • Innovation, Networking & Aftershow

Und sonst noch?

Das Event bietet ein buntes Programm mit exklusiven Masterclasses und interaktiven Sessions. Bewegtbildkunst & Digitales sorgen für ein kreatives Ambiente. Lasst euch dieses spannende Branchen-Event nicht entgehen! Tickets für den newTV Kongress gibt es hier. Wenn ihr wissen wollt, was euch erwartet, dann werft doch einen Blick auf den newTV Kongress des letzten Jahres. Wir sehen uns in Hamburg!


Image via Netzpiloten

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Die Arcade Virtual Reality Lounge bietet fantastische 3D-Welten

Virtual Reality hat ein ganz neues Gamingerlebnis zu uns gebracht. Die Möglichkeit, via VR-Brillen in den eigenen vier Wänden in die 3D-Spielwelten zu tauchen, hat das das Gaming, so wie wir es kennen, wohl endgültig revolutioniert. Etwa zeitgleich schossen diverse VR-Zentren und VR-Arenen aus dem Boden. Für – teilweise nicht wenig – Geld kann man sich mit Freunden in großen Zimmern aufhalten und VR-Welten erkunden. Gerade mit Freunden macht das einen Riesenspaß. In der Arcade Virtual Reality Lounge in Kassel wird dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt.

VR-Vergnügen in Gruppen

In der Arcade Virtual Reality Lounge können VR-Fans sich mit Gruppen so richtig austoben. Ausgestattet mit Rucksack und Laserwaffen, bietet die 130m² große Fläche ein einzigartiges Spielvergnügen. Genau wie in kleineren VR-Zentren, können Begleiter das Geschehen auf den Monitoren verfolgen. Für Spieler wirkt das Ganze aber noch um einiges echter.

Die große Spielfläche ist eigentlich für das bloße Auge ziemlich leer und dunkel, bedeutet aber für die Spieler ein Wahnsinns Spielerlebnis. Der hallenähnliche Kellerraum in einem Kasseler Hinterhofgebäude verwandelt sich beim Aufsetzen der VR-Brillen unter anderem in ein Raumschiff. Verschiedene Spielstationen ermöglichen den Spielern entweder in Gruppen anzutreten oder Wettkämpfe auszutragen, gegen Zombies zu kämpfen oder einen virtuellen Jahrmarkt zu besuchen.

Wer und was steckt dahinter?

Hinter der Arcade Virtual Reality Lounge verbergen sich Dariusz Kaleta, Kai Schiek und Hüseyin Uzun. Das Startup findet seinen Ursprung 2017 in Bad Hersfeld und zog kurze Zeit später, als sie merkten, dass vor Ort der Kundenmarkt nicht groß genug war, in die Nähe des Kasseler Bahnhofs.

Hier erleben Spieler einen 130 m² Free Walkeinen der ersten aus ganz Deutschland. Möglich macht das freie Bewegen der Rucksack-PC, den ihr auf dem Rücken bei euch tragt. Ein spezielles Kamerasystem überträgt die Bewegungen des Spielers, sodass ihr euch in Echtzeit bewegen könnt. Die Laufwege sind besonders gestaltet, wodurch die VR-Welt unendlich erweitert wird. Zusätzlich erhaltet ihr einen Controller zum Spiel. Selbst das Gewicht des Controllers und das haptische Feedback vermitteln euch ein unglaublich echtes Gefühl beim Spielen.

In der VR Lounge steht vor allem das Miteinander im Vordergrund. Bei gemütlichem Ambiente und kalten Getränken können Spieler die gesamte Lounge buchen und bis zu vier Stunden in VR-Welten abtauchen.

Im Tower Tag geht es um Wettkämpfe. Kämpft gegen Freunde oder Fremde im Turniermodus, in Gruppen wie zwei gegen zwei oder drei gegen drei. Ziel ist es hier, von einer Plattform auf die nächste zu kommen und Gegner abzuschießen. Neben Shooter-Fans werden auch e-Sport-Begeisterte hier auf ihre Kosten kommen, wobei ihr eine Mannschaft bildet und an Turnieren teilnehmt.

Einfach mal in andere Welten abtauchen

Wer sich unbedingt diesem Spieleerlebnis hingeben möchte, der kann das natürlich zu verschiedenen Anlässen tun. Bestens geeignet sind hierfür Junggesellenabschiede, Geburtstage oder auch Betriebsausflüge. Allerdings lohnt es sich auch einfach mal so vorbeizuschauen und sich dort ein paar erlebnisreiche Stunden zu bescheren. Hierfür bietet die Arena in Kassel verschiedene Preise und Buchungspakete an.

Auch in Mönchengladbach und in Hofheim könnt ihr Virtual Reality und spannende 3D-Welten erleben, müsst hier allerdings auf den Free Walk verzichten.


Image by db via stock.adobe.com

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Neuer VR-Handschuh ermöglicht es virtuelle Objekte „anzufassen“

Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich ist es in Zusammenarbeit mit der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) gelungen, einen besonderen Handschuh zu entwickeln. Mit diesem soll es möglich sein in Virtual-Reality-Simulationen Objekte auch zu „ertasten“. Die meisten Handschuhe, die man bisher für virtuelle Simulationen entwickelte, waren oftmals zu schwer oder nicht feinfühlig genug. Damit macht der DextrES nun Schluss.

Deutliche Verbesserungen in Gewicht und Bewegung

Der DextrES wiegt nur beeindruckende 8 Gramm und soll sich somit so anfühlen, als würde man gar kein Gerät tragen. Zudem setzen die Entwickler auf ein 2mm dünnes Baumwollgewebe, das die Finger umgibt. Ansonsten ist der Handschuh ausgestattet mit ultradünnen Metallbändern, die von jedem Finger zur „Zentrale“ des Handschuhs am Handgelenk gehen. Die Technik hinter dem DextrES ist so genial wie einfach. Sobald man in der Simulation virtuelle Objekte berührt, ziehen sich die Metallbänder zusammen. Damit ist es den Fingern im Handschuh unmöglich, sich zu bewegen.

In Zusammenspiel mit entsprechenden Bildern aus einer VR-Brille, denkt das Gehirn, man fasse gerade einen realen Gegenstand an. Der größte Vorteil des DextrES besteht wohl aber darin, dass der Handschuh ganz ohne lästiges Exoskelett oder dicke Kabel auskommt. Bei anderen Modellen schränkt genau das die Bewegungsfreiheit ein. Aber ganz ohne Kabel für die Stromversorgung kommt der neue Handschuh auch noch nicht aus. In einem zukünftigen verbesserten Model des DextrES soll es möglich sein, ihn mittels einer kleinen Batterie zu betreiben. Damit ist die komplette Bewegungsfreiheit gewährleistet.

Einsatzmöglichkeiten gehen weit über Videospiele hinaus

Im Moment sei die Nachfrage nach diesen Handschuhen bei den Gamern am größten, so Otmar Hilliges, Leiter des Advanced Interactive Technologies Lab der ETH Zürich. In Zukunft könne man sich auch vorstellen, den Handschuh in ganz anderen Bereichen einzusetzen. Durch den DextrES könnte es zum Beispiel möglich sein, komplizierte Operationen im Vorhinein zu üben. Oder Medizinstudenten bessere Lernmöglichkeiten zu geben. Aber auch in der Technik, zum Beispiel im Ingenieurwesen, gäbe es somit die Möglichkeit der Erstellung von realitätsnahen Simulationen. Der Leiter des Soft Transducers Laboratory vom EPFL Herbert Shea merkte an, dass diese Technik auch auf Augmented Reality übertragen werden könnte.

Die Einsatzmöglichkeiten des DextrES sind also mehr als vielseitig. Es bleibt spannend um die Entwicklungen in der VR- und AR-Welt. Wir halten euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden!


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Facebook launcht 3D-Fotofunktion

Facebook 3D-Fotofunktion

Nun kommt auch die Virtuelle Realität in die sozialen Netzwerke. Facebook launcht seine 3D-Fotofunktionen und bietet seinen Nutzern jetzt noch mehr attraktive Inhalte. Bereits im Mai kündigte Facebook diese Funktion an und nun könnt ihr euren Bildern ganz leicht einen dreidimensionalen Effekt verleihen. Ein Algorithmus fügt mit speziellen Berechnungen fehlende Informationen hinzu, die aus euren Fotos eine Art Wackelbild mit 3D-Effekt machen.

KI identifiziert und erstellt Tiefenebenen

Zur Erstellung der 3D-Fotos verwendet Facebook einen Algorithmus, der die Entfernung zwischen den Bildbestandteilen ermittelt. Um ein 3D-Bild erstellen zu können, funktioniert die Technik am besten mit einer Smartphonekamera, die mit zwei Objektiven ausgestattet ist. Laut Facebook funktioniert das mit den iPhone-Modellen 7+, 8+, X oder XS. Eine Künstliche Intelligenz identifiziert die verschiedenen Tiefenebenen bei einem 3D-Foto und wandelt diese um. So erzeugt die Technik auf euren Bildern einen Eindruck von Tiefe.

Um ein dreidimensionales Foto bei Facebook erstellen zu können, wählt ihr über die Auswahl beim Posten eines neuen Beitrages die 3D-Funktion aus. Ihr könnt euer 3D-Foto, wie jedes andere, im Newsfeed teilen. Wenn ihr durch euren Newsfeed scrollt, seht ihr die automatisch animierten Fotos. Das Foto wird zudem auch vertikal animiert, wenn ihr das Smartphone nach links oder rechts bewegt. Auch mit VR-Headsets sollen die 3D-Fotos zu betrachten sein.

Tipps, um die besten 3D-Fotos zu erstellen

Facebook erstellt ein optimales Bild, wenn ihr einen Abstand von circa einem Meter zu eurem Foto-Objekt habt. Facebook hat zudem in einem Blogbeitrag bekanntgeben, dass die Sichtebenen besser abgesetzt werden, wenn sich die Bildobjekte farblich deutlich voneinander unterscheiden. Noch mehr von dem 3D-Effekt bei euren Bildern habt ihr, wenn ihr darauf achtet, dass euer Motiv kontrastreiche Farben aufweist. Wenn ihr transparente Objekte vermeidet, wie zum Beispiel Glas oder durchsichtigen Kunststoff, wird euer 3D-Foto besonders gut.

Mit Android-Smartphones funktioniert die 3D-Fotofunktion leider noch nicht. Auch bei den Vorgängermodellen des iPhone 7+ gibt es noch Schwierigkeiten.


Image by TIMDAVIDCOLLECTION via stock.adobe.com

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Quartz nutzt AR-Technik bei Apple: Artikel neu darstellen und verstehen

Smartphone (adapted) (Image by janeb13 [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Unter all den aufstrebenden Technologien, die Apple im Blick hat, scheint CEO Tim Cook vor allem besonders von Augmented Reality begeistert zu sein. In Kürze werden viele Menschen „jeden Tag Erfahrungen mit Augmented Reality machen – das wird so normal werden, wie drei Mahlzeiten am Tag zu essen. Es wird ein wichtiger Teil von uns werden“, prognostiziert Cook bei einer Konferenz im vergangenen Jahr.

Entwickler verschwenden keine Zeit, um zu versuchen, Cooks Vision Realität werden zu lassen. Neben der Einführung von iOS 11 aktualisiert Quartz seine iOS App, die Augmented Reality-Eigenschaften nutzt, um einige Artikel zu illustrieren. Zum Beispiel die Berichterstattung vom Absturz des Cassini-Raumschiffs, das mit einem 3D-Modell des Raumfahrzeugs verknüpft wurde, das die Nutzer untersuchen können, als wären sie physisch in demselben Raum.

John Keefe, der Chef des Quartz Bot-Studios, sagt, dass Berichte wie diese das Potential von Augmented Reality veranschaulichen, das Nutzern Geschichten durch genauere Betrachtung von Objekten, die sie sonst nie gesehen hätten, näher bringt. „So wie wir Bilder, Emojis und Gifs nutzen können, um die Geschichten, die wir teilen, lebendig zu machen, können wir AR nutzen, um Menschen zu helfen, die Fakten in den Nachrichten besser zu verstehen“, sagt er und ergänzt, dass die Technologie auch genutzt werden könnte, um Geschichten mit 3D-Landschaften, Modellen von Wahrzeichen und historische Strukturen, oder sogar bestimmte Arten von Datenvisualisierungen zu illustrieren.

Wenn du Menschen bei Berichterstattungen helfen möchtest, ein Objekt oder einen Raum zu erleben – egal ob groß oder klein, glauben wir, dass wir Menschen helfen können, etwas besser zu verstehen, wenn sie es selbst handhaben können.

Die AR-Funktionen sind mit Hilfe von ARKit erstellt, der Augmented Reality-Funktion, die Apple im Juni angekündigt und für Entwickler veröffentlicht hat. Während telefonbasierte Augmented Reality nicht komplett neu ist, wird Apples Erschließung der Technologie auf Betriebssystem-Ebene die neue Technologie noch viel mehr Leuten näherbringen. Es gibt laut BMO Capital Markets momentan 700 Millionen iPhones, die weltweit genutzt werden. Google hat auch sein eigenes AR-Entwicklertool für Android-Entwickler veröffentlicht, das das Potential weiter vergrößert.

Das Ausmaß der iOS- und Android-Userbases wird es für Entwickler, die bereits ARKit genutzt haben, um Demos wie etwa Virtual Pets, Essensbestellungen, Balkendiagramme und Fidget Spinner zu veranschaulichen, verlockender machen, AR-basierte Apps zu konstruieren.

Wenn es um Journalismus geht, hat Augmented Reality bisher deutlich weniger Beachtung bekommen als ihre Schwestertechnologie Virtual Reality. Sie hat die Fantasie von Nachrichtenorganisationen wie etwa der New York Times, dem Guardian und USA Today so ziemlich aus dem Stand erobert. Die VR-Technologie wurde aber bisher aufgrund hoher Entwicklungskosten und der Unzugänglichkeit der Hardware zurückgehalten. Augmented Reality ist im Vergleich dazu schon für jeden mit einem Smartphone zugänglich.

Viele nehmen an, dass Apples momentane Konzentration auf Smartphone-basierte AR ein Vorläufer für zukünftige Augmented-Reality-Brillen ist. Bloomberg hat zu Jahresbeginn berichtet, dass Apple bereits hunderte von Ingenieuren an verschiedenen AR-bezogenen Projekten arbeiten lässt, was suggeriert, dass das Unternehmen große Pläne mit dieser Technologie hat.

Die Frage ist, ob Nachrichtenorganisationen für die Zukunft die sich Apple vorstellt, bereit sind. Manche wie etwa die New York Times, Story[X] und Quartz blicken schon voraus, aber viele andere werden wahrscheinlich auf der Strecke bleiben, wie Joshua Benton, der Herausgeber von Nieman Lab, aufzeigt: „Was einst die Aufgabe des iPhone war, wird jetzt Stück für Stück auf eine Gruppe kleiner und persönlicher Geräte aufgeteilt – die Apple Watch am Handgelenk, die AirPods im Ohr und die AR-Brillen, von denen es in den kommenden Jahren wohl auch ein Modell von Apple geben soll. Und mit der Zeit, wenn diese Geräte leistungsfähiger und miteinander verbunden sind, werden sie dafür sorgen, dass die zentrale Bedeutung des Smartphones immer mehr abnimmt.“

Weiter fragt Benton: „Doch wieso ist das für die Nachrichtenherausgeber wichtig? Das ist ein weiterer Paradigmenwechsel, auf den sie nicht vorbereitet scheinen. Wenn die mobile Aufmerksamkeit von Nutzern sich immer weniger auf einen großen Bildschirm konzentriert, wie können die Produzenten von Nachrichten ihre Aufmerksamkeit erregen und ihnen das geben, was sie brauchen und eine Möglichkeit finden, dies zu monetarisieren?“

Nachrichtenorganisationen werden aber wahrscheinlich froh sein, zu hören, dass die ARKit-Werkzeuge in bereits existierenden iOS-Apps recht unkompliziert zu erlernen und zu implementieren sind. „Es ist nicht unbedingt wie Drag&Drop, aber es kommt dem am Ende sehr nahe“, sagt Keefe. „Apple sorgt dafür, dass jeder AR nutzen kann. Aber sie machen es auch für Entwickler möglich, mit sehr einfachen Werkzeugen zu arbeiten“.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „NiemanLab“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Smartphone“ by janeb13 (CC0 Public Domain)


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  • DEUTSCHE POST Manager Magazin: „Streetscooter“ soll auch ohne Fahrer auskommen: Nachdem der elektrische Lieferwagen der Deutschen Post „Streetscooter“ so gute Arbeit geleistet hat und mittlerweile rund 3.400 Fahrzeuge dieser Art auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, soll es sich beim nächsten Entwicklungsschritt um autonom fahrende Autos handeln. Um dies zu testen, wird vorerst die Roboterwagen-Technologie in einige bisher fahrende Streetscooter eingebaut. Hierbei sollen die Fahrer allerdings nicht ersetzt werden, sondern ihnen das Arbeiten effektiv erleichtern. Sobald der Fahrer das Fahrzeug verlässt, kann er von Tür zu Tür gehen, ohne immer wieder einsteigen und das Fahrzeug mitnehmen zu müssen. Die Streetscooter folgen dem Fahrer dann ganz einfach von selbst.

  • WHATSAPP t3n: Whatsapp: Online-Status öffnet Überwachung Tür und Tor: Der Whatsapp Online-Status als Schwachstelle – der kalifornische Softwareentwickler Rob Heaton hat in einem Blogeintrag gezeigt, wie einfach Dritte die Nutzer bei Whatsapp überwachen können. Allerdings verrät nicht nur der Online-Status eine Menge über die Nutzer, sondern auch die mangelnde Privatsphäreeinstellung. Durch den Online-Status können Dritte sich einen Überblick über die Aktivitäten verschaffen und so ein aussagekräftiges Protokoll erstellen, was zum Beispiel zeigt, wann ein Nutzer am Morgen aufsteht, wann er schlafen gegangen ist, oder ob dieser in der Nacht wach war. Alles, was man für die Überwachung braucht, ist lediglich die Rufnummer des Nutzers. Heaton warnt davor, dass sich diese Überwachung in einem größeren Maße entwickeln und Dritte somit immer mehr Informationen über die Nutzer sammeln könnten.

  • VIRTUAL REALITY Heise: Studie: Virtual Reality, mobile Assistenten und 5G lassen Verbraucher kalt: Flaute bei Angeboten aus dem Bereich Virtual Reality. Nach dem großen Hype im vergangenen Jahr, gehen nun die Zahlen deutlich zurück. Auch im Hardware-Bestand sind die Zahlen, im Gegensatz zum Vorjahr, kaum gestiegen. Das zeigt eine Studie, bei der im Juli weltweit 53.000 repräsentativ ausgewählte Verbraucher in 33 Ländern online befragt wurden – etwa 2.000 davon in Deutschland. Hierbei zeigte sich, dass der Trend allerhöchstens zu höherwertigen VR-Hardware Produkten geht, wie beispielsweise die Full-Feature-Brillen. „Cardboards“ haben längst an Bedeutung verloren. Auch die smarten Assistenten auf den Smartphones stoßen eher auf mindere Begeisterung, denn diese werden in den meisten Fällen lediglich für die Navigation benutzt. Die Studie zeigt, dass VR noch weit von einem Massenphänomen entfernt ist und bei uns irgendwie nicht so richtig ankommt.

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Die Netzpiloten sind Medienpartner der dmexco 2017

Partnergrafik_dmexco

Sie verspricht Einblicke, spannende Speaker und viele Aussteller: am 13. und 14. September findet wieder die dmexco in Köln statt. Die Digital Marketing Exposition & Conference ist der Treffpunkt für die internationale digitale Branche, Marken, Medien, Agenturen, Influencer sowie Vertreter aus Industrie und Technik und viele Mehr. Der Kongress findet nun schon zum neunten Mal statt.

Auf den ingesamt 15 Bühnen stellen Unternehmen digitale Trends vor, egal ob Startup oder CEOs führender Unternehmen. Über 570 Speaker werden in den acht Formaten erwartet. Dieses Jahr unter dem Motto: Lightening the Age of Transformation. It’s not a Trend – it’s a Movement!

Die Digitale Transformation ist ein fortlaufender Prozess

Themen die unter diesen Bereich fallen sind zum Beispiel das Internet of Things, zunehmende Automatisierung, die Entwicklung von künstlichen Intelligenzen oder auch der Einsatz von Virtual Reality für alle. Aber was wäre eine digitale Transformation ohne die treibende Kraft dahinter: der digitalen Branche. Und so stellen die Speaker ihre Ideen und Vorschläge für die Zukunft in diesen Formaten vor:

  • Congress Hall:
    Hier ist der Ort für Keynotes, Interviews und Panels. Die Congress Hall wird der Mittelpunkt der Veranstaltung werden und spannende Insights zu allen aktuellen Themen und Trends geben. Dieses Jahr hat die dmexco erneut ein hochkarätiges Programm an Speakern zusammengestellt, unter anderem mit Sheryl Sandberg, CCO von Facebook, Jack Dorsey, CEO von twitter, Marc Pritchard, CBO von Procter & Gamble, Claudia Willvonseder CMO IKEA Global und dem ehemaligen ESA Astronaut Dr. Thomas Reiter.
  • Debate Hall
    Nah am Geschehen können Zuschauer in dieser Diskussionsarena Debatten zu aktuellen Themen verfolgen und sogar mitgestalten. Mit einem Voting Tool diskutiert das Publikum live mit.
  • Motion Hall
    Im letzten Jahr feierte die Motion Hall ihre Premiere, jetzt gehört sie schon zum festen Programm. In der Motion Hall dreht sich alles um die führenden Videoproduzenten, Bewegtbildtrends und innovative Marketingmöglichkeiten. In diesem Jahr wird es erneut 13 Casestudies geben zu internationalen Unternehmen, unter anderem CNN, Facebook, RTL, National Geographic, Walt Disney Company und YouTube.
  • Experience Hall
    Hier steht das Verbrauchererlebnis im Mittelpunkt. Hier treffen Visionäre und Vordenker zusammen um über die Zukunft zu sprechen. Unternehmen und Marken stellen innovative Kommunikationsmöglichkeiten und Technologien vor und berichten von ihren Erfahrungen. So können Trends veranschaulicht werden.
  • Außerdem:
    Über 100 Seminare, Work Labs, das Speakers Forum und das Startup Village für Business Pitches, Case Studies und nahen Austausch mit Unternehmen wie: Amazon, Facebook, Spotify, ebay, ProSiebenSat.1 Media, CNN, Snapchat, Gruner +Jahr, Twitter, Mozilla, BILD, Nestlé, BBC World News oder Google.

Dabei sein

Abends hat die dmexco ebenfalls ein Programm aufgestellt, mit der offiziellen dmexco Pure Partyin der Wolkenburg in der Kölner Innenstadt oder verschiedenen Standparties. 

Egal ob junger Unternehmer oder etabliertes Unternehmen, die dmexco hält für jeden etwas bereit. Alle die dabei sein wollen, können sich hier bis zum 29. August noch Frühbuchertickets sichern, danach geht der Verkauf in die nächste Preisstufe. Wir wünschen euch viel Spaß.

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Zwischen Konsolen, Cosplayern und der Kanzlerin – die Gamescom 2017!

Gamescom 2017 (adapted) (Image by Sergey Galyonkin [CC BY-SA 2.0] via Flickr

Zwischen Konsolen, Cosplayern und der Kanzlerin hat vom 22. bis 26. August 2017 die nunmehr 9. Gamescom in Köln stattgefunden. Auf über 200.000 Quadratmetern öffnete die Messe unter dem diesjährigen Motto “The Heart of Gaming” ihre Tore für einen neuen Besucherrekord von über 350.000 Menschen. Meine Reise begann für viele andere Fachbesucher schon am Montag vor dem ersten Messetag. Meinen noch „jungfräulichen“ Füßen grauste es bereits vor den 123.124 Schritten, die sie in den nächsten fünf Tagen auf der Gamescom 2017 laufen würden.

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Merkel lobt die Videospielbranche als kulturell wertvoll. Image by Lisa Kneidl.

Bereits an ihrem ersten Tag sollte die Gamescom 2017 bereits historisch sein, denn zum ersten Mal eröffnet ein deutsches Regierungsoberhaupt die Messe. Gegen 13 Uhr trifft Angela Merkel in der Messe ein, eröffnet die Messe offiziell und begibt sich nach der obligatorischen Pressekonferenz sogar auf einen offiziellen Rundgang. Neben üblichen politischen Floskeln – Frau Merkel hatte es irgendwie geschafft, im Kontext von Videospielen auch Schiller zu zitieren – und der Ermahnung zu mehr Medienkompetenz wurde aber auch beschlossen, dass Videospiele nun doch Kulturgut seien. Da dachten wir noch, das Internet wäre doch Neuland.

Gamescom 2017: Meine Presse-Premiere

Zwar bin ich seit 2012 begeisterte Privatbesucherin der Gamescom, aber erst in diesem Jahr konnte ich die “heiligen Hallen” erstmals auch mit meiner Akkreditierung um den Hals betreten. Der Consumer-Bereich ist trotz Fachbesuchertag dennoch bereits gut gefüllt, aber im Vergleich zu den folgenden 4 Tagen eine brachliegende Landschaft. Nachdem ich mir einen Überblick über die altbekannten Hallen verschafft hatte – Ubisoft, Blizzard und Co. platzieren sich meist in der gleicher Formation an den üblichen Stellen – war ich gespannt auf den Business-Bereich.

Wo der Consumer-Bereich mit Farben, Figuren und allgemeiner Reizüberflutung klotzt, hält sich der Business-Bereich eher zurück. In meiner bisherigen journalistischen Laufbahn habe  ich schon ein paar Tech-Messen mitgemacht und muss die Gamescom für ihren Elan und das tolle Feeling loben. Das Lob war allerdings auf den Consumer-Bereich bezogen. Der Business-Bereich enttäuschte mich dementsprechend ein wenig. Es lockten die immergleichen steril-weißen Messestände mit Keksen und Kaffee, die Spiele wurden in kleinen, versteckten Räumen hinter verschlossener Tür vorgestellt – alles top secret eben.  Business und professionelles Networking ist wichtig, aber es ist nicht meine Welt – zumindest nicht auf der Gamescom.

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Der Blizzard-Hit Overwatch ist auch auf der diesjährigen Gamescom ein Besuchermagnet. Image by Lisa Kneidl.

Der Reiz war für mich anderswo: Die Messe lebt von ihren extravaganten Ständen, den lauten Shows und den vielen tollen Cosplays. Würde alles exakt so wie im Business-Bereich ablaufen, hätte die Messe sicher keinen derartigen Erfolg. Bleibt nur die Frage, wieso die Messe den Consumern dann den Messe-Sonntag genommen hat und stattdessen einen Werktag mehr ins Programm genommen hat.

The Hype is real, or is it?

Vermeintliche Sensationen hatte die Gamescom einige, mit Neuankündigungen und Weltpremieren hält sich die Messe aber zurück. Dafür gibt es ja noch die circa zwei Monate vorher stattfindende E3 in Kalifornien. Blizzard hat sogar eine eigene Convention, für die sie sich die richtigen großen Happen aufheben. Maximal das neue Anno 1800 vom französischen Entwickler Ubisoft durfte in Köln jetzt Premiere feiern.

Auch Virtual Reality ist nach wie vor ein großes Thema, auch auf der Gamescom 2017 kam man kaum daran vorbei. Bei fast jedem zweiten Stand musste man in Deckung gehen, um nicht von den ausladenden Gesten eines temporär blinden VR-Spielers erschlagen zu werden. Eigentlich hatte VR seinen Durchbruch bereits, dennoch scheint es noch fast nur ein Messe-Gimmick zu sein. In den wenigsten Wohnzimmern die ich kenne liegt bereits eine VR-Brille.

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Maximale Immersion: Ein Fallout-Cosplayer beim Fallout-VR spielen. Image by Lisa Kneidl.

Außerdem regnet es Triple-A-Fortsetzungen: Far Cry 5, Assassins Creed: Origins, Call of Duty XYZ, Star Wars: Battlefront 2, Destiny 2, Uncharted: The Lost Legacy und wie sie nicht alle heißen. Davon wirkten nur die wenigsten wirklich innovativ. Weitaus mehr Spaß hatte ich dabei mit neuen, eigenständigen Titeln wie dem Open-World-Action-RPG Biomutant von THQ Nordic oder Detroit: Become Human vom Entwickler Quantic Dream, die schon Spieleblockbuster wie Heavy Rain herausbrachten.

Mehr Indie braucht das Land!

Zu meinen persönlichen Highlights zählt in jedem Jahr der Indie Arena Booth. Die Idee stammt vom Entwickler Oliver Eberlei und das Ganze wird heute vordergründig von dem Hamburger Entwicklerstudio THREAKS auf die Beine gestellt. Was im Jahr 2013 noch gerade mal bescheidene 40 Quadratmeter Fläche umfasste, hat sich bis zum Jahr 2017 geradezu exponentiell vergrößert und nimmt nun mit über 1.000 Quadratmetern etwa ein Viertel einer Gamescom-Halle ein. Hier präsentieren internationale und unabhängige Entwicklerstudios ihre Titel – eine Möglichkeit, die sie anderweitig oder alleine auf der Messe mit den entsprechend hohen Standpreisen nicht hätten.Bleibt nur die Frage, ob das nun noch Indie ist.

Wem die zum Teil bis zu sechs Stunden Wartezeit an den Triple A-Titeln in den anderen Hallen zu anstrengend sind, ist auf der Gamescom 2017 in der Indie-Arena bestens aufgehoben. Kurze Wartezeiten, clevere und charmante Spiele und ausgedehnte Gespräche mit den erklärfreudigen Entwicklern wirken um einiges ansprechender als stundenlanges Warten für wenige Minuten immergleiche Balllerei!

Gamescom_Indie Arena Booth
Ein kleiner Teil des Indie Arena Booth. Image by Lisa Kneidl.

Mein persönlicher Favorit: Rite of Ilk, ein Co-op Titel aus dem niederländischen Hause der Turtleneck Studios, der bei den Indie Arena Booth Awards auch direkt doppelt ausgezeichnet wurde. Nach einem kurzen Plausch mit dem Game-Designer Jori Kamp entpuppte sich das Game als Notlösung und Ersatz für das Abschlussprojekt des Entwicklerteams. Das Gameplay erinnert stark an den Videospiel-Klassiker Ico – die beiden Spielfiguren sind das gesamte Spiel hinweg mit einem Seil verbunden. Das stellt die Spieler vor einige Schwierigkeiten, bietet aber manchmal auch eine genial Lösung für Probleme in dem Puzzle-Plattformer.

 

Mehr als 80 Entwickler-Teams aus 26 Ländern waren in diesem Jahr vertreten – und der Trend nimmt nicht ab! Ein paar sehenswerte Stellvertreter aus der deutschen Indie Szene sind “Orwell” von Osmotic Games, “The Inner World” von Studio Fizbin und “All I Have Is Time” von THREAKS.

“The Heart of Gaming” lässt Gamer-Herzen höher schlagen

Immer gern gesehen sind auf der Gamescom zudem die Cosplayer, also kostümierte Fans, die in liebevoller Handarbeit ihre Verkleidungen herstellen, um so einen fiktiven Charakter nachzustellen. Umso erfreulicher ist es dabei, dass auch die Gaming-Branche langsam Wind von dieser Subkultur bekommt und sie fürs Marketing entdeckt. Langsam aber sicher lösen die kostümierten Fans die sogenannten “Booth Babes” an den großen Ständen ab. Eine Win-Win-Situation für beide Parteien: Cosplayer erhalten die verdiente Anerkennung für Ihre Arbeit und Publisher erhalten für Marketing begeisterte und zum Produkt informierte Werbe-Models.

Auch wenn gerade von den großen Entwicklern meiner Meinung nach die Innovationen ausblieben, ist die Gamescom ein Erlebnis, das ich Jahr für Jahr nicht missen möchte. Ich gehe schon lange nicht mehr nur für die Spiele zur Gamescom. Ich gehe für das Feeling, die Leute, darunter vor allem auch die Rocket Beans, die dieses Jahr erstmals die offizielle TV-Berichterstattung der Messe übernommen haben – kurz: Für das Gesamterlebnis. Fünf geballte Tage mit Hunderttausenden gut gelaunten Nerds an einem Fleck – die Gamescom 2017 war das Woodstock der Nerds!


Header (adapted) „Gamescom 2017“ by Sergey Galyonkin (CC BY-SA 2.0)
Images by Lisa Kneidl


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  • VIRTUAL REALITY t3n: HTC soll über Verkauf der Virtual-Reality-Sparte nachdenken: Auch an der diesjährigen Gamescom war Virtual Reality an gefühlt jedem zweiten Stand vertreten und gar nicht mehr aus der Gamesbranche wegzudenken. Einer der größten Player auf dem VR-Markt, HTC, steht jetzt womöglich kurz davor, seine VR-Sparte zu verkaufen. HTC stellt mit der Vive eines der aktuell bekanntesten VR-Headsets her. Sogar ein Verkauf des kompletten Unternehmens soll in Erwägung gezogen werden.

  • HYBRID golem: James Bond fährt bald Hybrid: Das Kultfahrzeug des fiktiven, britischen Geheimagenten soll es in Zukunft in “umweltfreundlich” geben. Die Luxusmarke Aston Martin, die James Bond seit jeher den Dienstwagen bereitstellt, plant eine Zukunft als Hybridhersteller. Ab ca. 2025 sollen ausschließlich Hybridfahrzeuge angeboten werden und auch ein reines Elektroauto sei in Planung. Der Unternehmenschef Andy Palmer teilte der Financial Times zudem seine Prognose mit, dass 2030 schon 25 Prozent der verkauften Fahrzeuge Elektroautos seien sollen.

  • SEXISMUS sueddeutsche: Sexismus im Algorithmus: Wenn eine Bilderkennungssoftware das Bild einer Küche automatisch mit dem Wort “Frau” assoziiert, ist das nicht gerade erfreulich. Dem Informatiker Vicente Ordóñez ist kürzlich ein derart sonderbares Verhalten an der Bilderkennungssoftware aufgefallen, die er gerade entwickelt. Die Bilder von unterschiedlichen Aktivitäten werden dabei geschlechtsspezifisch gewertet. Einkaufen und Kochen wird Frauen zugeordnet, Schießen oder Trainieren dagegen Männern. Zwei IT-Professoren der Universität von Massachusetts, wollen sich mit der Software „Themis“ nun des Problems annehmen.

  • TV horizont: Pro Sieben Sat 1 hält trotz schwachem TV-Markt an Jahreszielen fest: Video on Demand-Dienste schwächen nach und nach den TV-Markt. Auch einem der größten Netzwerke, Pro Sieben Sat 1, macht dieser Wandel zu schaffen. Der Münchner Medienkonzern berichtete, dass sich die Werbeeinnahmen des dritten Quartals unter den Erwartungen entwickeln. Pro Sieben Sat 1 will nun die Konzernstruktur unter die Lupe nehmen, um sich besser auf den Wandel der Medienlandschaft auszurichten.

  • GAMESCOM ign: Gamescom 2017: Das waren die Highlights der IGN-Redaktion: Eine Woche ist bereits wieder seit dem Start der Gamescom 2017 in Köln vergangen und langsam aber sicher einigen sich die Redaktionen auf ihre Tops und Flops der dort vorgestellten Spieletitel. Die IGN-Redaktion hat sich die üblichen Verdächtigen wie Battlefield oder Need for Speed angesehen. Aber auch unbekanntere Titel wie das Playstation VR-Game Moss haben das Interesse der Redaktion geweckt. Zudem lässt die Hardware der präsentierten Xbox One X auf die wohl stärkste Konsole aller Zeiten hoffen.

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Die Netzpiloten sind Partner der Medientage München 2017

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In München finden vom 24. bis zum 26. Oktober 2017 die Medientage München 2017 statt. Das Motto lautet dieses Jahr: „Media, Trust, Machines – Vertrauen in der neuen Mediengesellschaft“. Das Publikum zielgenau zu erreichen ist für Medienunternehmen derzeit eine der größten Herausforderungen der neu entstehenden Medienlandschaft der Plattformen, künstlichen Intelligenz und lernenden Maschinen.

Immer wichtiger wird dabei der Begriff „Vertrauen“. Sowohl für klassische als auch für digitale Angebote gilt es, das Vertrauen des Publikums zu erhalten bzw. zurückzugewinnen. Stefan Sutor, Geschäftsführer der Medientage München GmbH, sagt dazu: „Die Verantwortung der Medien für die Gesellschaft ist in den letzten Monaten sehr deutlich geworden. Wir haben eine neue Debatte, der sich alle Medien stellen müssen und wir bieten das Forum“.

Seit 30 Jahren ein Wegweiser in der Medienwelt

Einige weitere Schwerpunktthemen von Kongress und Messe sind zum Beispiel der Umbruch und die neuen Player in der Fernseh- und Audiobranche, der Wandel von Medienangeboten durch Künstliche Intelligenz und Assistenten, neue digitale Mediendienste und Geschäftsmodelle, die Bedeutung der Blockchain-Technologie für die Medien- und IT-Branche, spannende Möglichkeiten des Storytelling durch Virtual-, Augmented und Mixed Reality sowie die Automatisierung von Werbung und Medien.

Seit 1987 gibt es den Medienfachkongress, der ins Leben gerufen wurde, um dem Fachpublikum die Möglichkeiten des damals jungen privaten Rundfunks und die Potenziale der Kabelnetze in Deutschland aufzuzeigen. Bei den diesjährigen Medientagen werden Spitzenmanager und Medienprofis vor Ort sein, wo sie die Schlüsseltrends der Medienbranche analysieren. Außerdem werdet ihr auf Experten aus Fernsehen, Hörfunk, Print und Mobilkommunikation, Spezialisten aus den Bereichen Internet und Multimedia und des Weiteren Werbeprofis, Medienpolitiker sowie Filmschaffende treffen.

Die Location ist das ICM der Messe München. Hier bekommt ihr eure Tickets.

+++ Verlosung +++

Wir verlosen 2×1 Tagesticket für die Medientage München. Tragt euch hier in das Formular ein und gewinnt mit etwas Glück die Tickets.

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  • WINDOWS chip: Windows Phone ist tot: Jetzt zieht Microsoft den Stecker: Microsoft zieht sich vorerst aus dem mobilen Markt zurück – Grund dafür ist das Scheitern des Windows Phone. Dieses steht nun offiziell vor dem Aus, Microsoft hat diese Woche den Support eingestellt. Damit werden Windows Phone 7, Windows Phone 8 und Windows Phone 8.1 werden nicht mehr unterstützt. Ob Microsoft den mobilen Markt noch einmal betreten wird ist fraglich, die Konkurrenz durch Android uns iOs war einfach zu groß, zumindest gäbe es aber Pläne, in Zukunft weitere Smartphones zu bauen.

  • MOBILE t3n: Xiaomi kommt nach Europa: Wird das chinesische Startup Xiaomi jetzt zum Global Player? Der Smartphone-Hersteller, auch bekannt als das Apple Chinas, expandiert und tastet sich langsam auf den europäischen Markt. Deshalb sollen Xiaomi-Produkte jetzt über offiziellen Weg in den europäischen Handel kommen. Für den Anfang sollen Smartphones und Fitnessbänder angeboten werden, aber auch Lautsprecher und Power-Packs.

  • VIRTUAL REALITY golem: Oculus plant drahtloses 200-Dollar-Headset: Der Boom des Virtual-Reality-Marktes scheint nicht abzuebben. VR-Pionier und Facebook-Tochter Oculus will jetzt ein VR-Headset veröffentlichen, das rund 200 Euro günstiger als das Rift und kabellos sein wird. Die Facebook-Tochter will damit den Massenmarkt ansprechen, was mit Modellen wie dem Rift oder konkurrierenden Modellen wie HTCs Vive und Sonys Playstation VR bisher nicht gelang. Das Headset wird unter dem Codenamen Pacific entwickelt und voraussichtlich für 2018 angekündigt werden.

  • POKEMON GO spiegel: Ein Jahr „Pokémon Go“: 1000 Kilometer, 5390 Monster: Heute vor genau einem Jahr konnte man vielerorts nicht vors Haus gehen, ohne auf hysterisch auf dem Screen wischende Pokémon-Trainer zu treffen. Der Pokémon Go-Hype hat die Welt im Sturm erobert, der Nostalgie-Faktor war groß und die Nutzung der Augmented Reality Technologie für den Zweck ideal eingesetzt. Spiegel-Autor Stephan Freundorfer hat seine Eindrücke und Erfahrungen nach einem Jahr gesammelt und zusammengefasst.

  • WIRTSCHAFT gründerszene: Flixbus‘ Allmacht sorgt bei Reisenden für Ernüchterung: Der Fernbus-Konzern Flixbus hat in den vergangenen Jahren erfolgreich die Konkurrenz vom Markt vertrieben und sich so ein regelrechtes Bus-Monopol aufgebaut. Nachdem diverse Konkurrenten wie MeinFernbus, Postbus oder City2City geschlcukt wurden, hat Flixbus jetzt einen Marktanteil von 93 Prozent, aber das Wachstum stagniert und das soll sich in steigenden Preisen bemerkbar machen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich diese Entwicklung der letzten Jahre im Fernverkehr nun auch auf die Deutsche Bahn auswirken könnte.

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  • AMAZON heise: Amazon Prime Reading: Prime-Mitglieder bekommen Lesestoff: Eine Amazon Prime Mitgliedschaft ermöglicht seinen Mitgliedern seit längerer Zeit schon schnellen Versand oder das Streaming von Filmen- und Serieninhalten. Jetzt kommen auch Leseratten in den Genuss einer Leseflatrate. Ohne weitere Zusatzkosten – außer der Prime-Mitgliedschaft – können nun hunderte E-Books, E-Magazine und Comics gelesen werden. Ein Amazon E-Reader ist nicht notwendig, lesen geht auch per Leseapp auf dem Smartphone und ist auf iOs und Android verfügbar.

  • ÜBERWACHUNG br: „Staatstrojaner“ passiert den Bundestag: Gestern hat die schwarz-rote Koalition im Bundestag das „Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens“ verabschiedet – und das beinhaltet auch den Einsatz sogenannter Staatstrojaner. Künftig müssen also auch Hehler, Drogendealer und Steuersünder damit rechnen, dass Strafverfolger eine digitale Wanze auf ihrem Handy platzieren. Das war bislang nur bei schwersten Straftaten wie zum Beispiel terroristischen Anschlägen oder deren Vorbereitung erlaubt.

  • YOUTUBE techcrunch: YouTube chops 360 video in half with new VR180 format: Die Video-Plattform Youtube hat jetzt ein neues Videoformat vorgestellt – aus 360 wird 180 Grad! Das 360-Grad-Videoformat wird zwar nicht vernachlässigt, wird aber laut Youtube von VR-Videogestaltern nicht zum vollsten Potential genutzt. Produktions- und Hardwareprobleme seien ein Grund, wieso viele Videoschöpfer noch eher von VR abgeschreckt sind. Außerdem würden sich die Filmschaffenden meist eher auf den 180 Grad-Bereich direkt vor ihnen beschränken. Die Videos werden für mobile Headsets wie Cardboard oder Daydream bereitgestellt und werden auch Livestreaming unterstützen.

  • SNAPCHAT t3n: Snap Maps: Wie Snapchat sich Instagram vom Leib halten will: In der Welt der Social-Media-Apps ist es wohl ein Kampf der Titanen – Snapchat und Instagram liefern sich schon seit einiger Zeit einen heftigen Schlagabtausch. Die zu Facebook zugehörige Bilder-Plattform Instagram kopiert schon seit einiger Zeit schamlos Funktionen des Konkurrenten des Snap-Konzerns, wie die Story- oder Filterfunktion – und verbucht deutlich mehr Nutzer. Die fast schon „letzte Instanz“ für Snapchat soll jetzt eine Location-Sharing-Funktion namens „Snap Maps“ werden und das Teilen des eigenen Standorts mit Freunden für spontane Treffen zu ermöglichen oder besondere Events in der Nähe zu entdecken.

  • STEAM chip: Steam Summer Sale 2017 gestartet: Mit diesen Tipps gibt’s die besten Schnäppchen: Seit gestern 19 Uhr ist der halbjährliche Gamer-Shopping-Wahnsinn wieder in vollem Gange. Beim Steam Summer Sale werden bis zum 5. Juli wieder allerhand Schnäppchen-Games angeboten und die Spiele-Bibliotheken bis zum Zerbersten mit Titeln gefüllt, die man eh nie spielen wird. Zu den besten Angebotstiteln zählen „The Witcher 3: Wild Hunt“ oder der Unterwasser-Indie-Titel „Abzu“.

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Destination Check: VivaTechnology 2017

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Vergangene Woche ging die Technik-Messe VivaTechnology in die zweite Runde. Unsere Redakteurin Lisa hat sich nach Paris begeben, sich unter die Menge gemischt und mal unter den Besuchern, Ausstellern und Speakern nachgefragt, wie die Messe so ankommt und ob die VivaTech den Trip wert ist – Paris ja sowieso! Hier könnt ihr zudem nochmal ihren Kommentar zum Event nachlesen und die Artikelreihe, die im Vorfeld zur VivaTech entstanden ist. Jetzt geht’s aber um die Stimmen aus dem – internationalen – Volk!


Speakerin: Rahaf Harfoush, Digitale Anthropologin, Panel „New ways to attract women to science and technology“


Rahaf Harfoush

Wie war dein Gesamteindruck?

Meine allgemeiner Eindruck der VivaTech ist großartig. Ich liebe die Diversität unter den Speakern, dem Content und den Startups, darunter viele Frauen und Menschen verschiedener Nationen. Es ist wunderbar, unter solch internationalen Einflüssen, Ideen, Unternehmern und Experten zu sein.

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Ja, ich liebe es zu solchen Events zu kommen, weil ich mich immer darauf freue, mit neuen Tools und Technologien herumzuspielen. Virtual Reality macht großen Spaß und ich mag es, herauszufinden, woran Startups gerade arbeiten. Ich finde es toll, Leute zu treffen, die am Rand der innovativsten Bereiche dieser Branche arbeiten und ich liebe es einfach auch, mit ihnen zu reden und dazuzulernen. Ich habe viel über Probleme erfahren, mit denen sich die Unternehmen im Technikbereich ausgesetzt sehen. Sie haben alle möglichen technischen, kulturellen und personelle Probleme. Sie haben sich hier ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, all diese Themen in drei Tage Messe zu packen, aber es ist ihnen gelungen!

Wofür interessierst du dich hier und was war dein persönliches Highlight?

Ich interessiere mich vor allem für Themen wie die, wie man mehr Frauen in die Technikbranche bekommt. Ich denke, dass es wirklich wichtig ist, mehr Frauen für diese Bereiche zu begeistern. Außerdem interessiere ich mich auch sehr für die Zukunft der Arbeit und wie Dinge wie Algorithmen und künstliche Intelligenz unsere Arbeit zukünftig verändern werden und wie sie neue Jobs schaffen und alte beseitigen werden und was wir in der Übergangszeit machen.

Ich arbeite an einer Pariser Uni als Dozentin zu den Themen Innovation und Businessmodelle und ich liebe es, die verschiedenen Businessmodelle und die Experimente, die  die Leute ausprobieren, zu untersuchen. Dieses Jahr war in der Hinsicht besonders toll, da viele große Unternehmen angekündigt haben, kleinere Startups zu unterstützen und ich denke, dass das eine gute Sache für das Ökosystem ist, um Leuten Innovation in kleineren Formaten zu ermöglichen.

Und zu meinem Highlight – es gab einen Stand mit Virtual Reality, bei dem man in solche Zylinder ging, die VR-Brille aufsetzte und sich in einer Simulation unter Wasser befand. Das war sehr bizarr und verwirrend. Ich kann schon jetzt sehen, wie disruptiv diese Technologie für die Zukunft sein wird. Ich bin mir auch sicher, dass unsere Enkelkinder uns für diese großen „Helme“ auslachen werden, aber es fühlt sich auch wirklich so an, als ob wir da am Beginn von etwas Großem und Aufregendem sehen würden.

Wie hat sich die VivaTech seit dem letzten Mal verändert?

Ich denke, weil sich durch Innovation alles so schnell bewegt, können wir viel mehr auf Dinge wie KI und Chatbots erkennen. Diese Themen haben die Agenda in diesem Jahr quasi übernommen, aber es gefällt mir, dass dieses Thema so wichtig ist. 

Wem würdest du die Veranstaltung empfehlen?

Jedem, der das hier spannend findet. Ich habe hier viele Studenten gesehen, Investoren, Startups – einfach jeder, der sich für das Ökosystem interessiert. Was mir an dieser Veranstaltung wirklich gut gefällt, ist, dass es die Probleme innerhalb des Ökosystems anspricht – es ist nicht nur für Startups oder die Uni oder nur für Führungskräfte. Die Tatsache, dass alle diese verschiedenen Player miteinander interagieren, spiegelt die echte Welt wieder, und das ist wichtig. Ich würde das Event also jedem empfehlen, der sich auch nur irgendwie für Technik interessiert – egal, ob er von einer großen Firma, einem Startup oder als Investor kommt. Hier werden neue Perspektiven zu anderen Parts des Ökosystems eröffnet, von denen man vielleicht nie wusste, dass sie existieren.


Besucherin: Lisa Boisneault, Communication Officer, IGN


Lisa Boisneault

Wie war dein Gesamteindruck?

Es ist mein zweites Mal hier und ich mag die Atmosphäre und das Ökosystem der VivaTech sehr, sie ist sehr groß – ich mag das Event!

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Die Konferenzen und Panels interessieren mich sehr. Ich arbeite in der Kommunikation, deswegen interessieren mich Themen wie Video Advertising oder wie man mehr Frauen in die Branche bringen kann. Ich erinnere mich an eine Konferenz aus dem letzten Jahr, in der es um Frauen im Business und großen Unternehmen ging, und das fand ich sehr interessant. Ich interessiere mich auch sehr für das Thema Mobilität, also Transport und so weiter. Für diese Themen gibt es hier viele interessante Startups. 

Was war dein persönliches Highlight?

Ich finde an der Messe toll, dass sie sehr international ist. Es gibt hier nicht viele solcher internationaler Events – die VivaTech ist für mich wie die CES in Las Vegas. Es ist toll, hier Englisch zu hören und zu sprechen und internationale Speaker mitzubekommen.

Wem würdest du die Veranstaltung empfehlen?

Allen, die sich für Technologie interessieren – hier geht es um so viele verschiedene Themen: Transport, Shopping, Banking – also wirklich etwas für Leute aus allen Bereichen.


Aussteller: Henry Harris-Burland, VP of Marketing, Starship


Nicolas Lozacic

Wie war dein Gesamteindruck?

Es ist fantastisch. Hier ist so viel los, das Event ist erstaunlich. Und sehr viele Leute sind an unseren Lieferrobotern interessiert.

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir sind nur für einen Tag hier, aber wir versuchen, das Beste daraus zu machen.

Welche Themen interessieren dich besonders?

Alles, was mit selbstfahrenden Autos zu tun hat und alles über Liefer- und Versorgungsketten, egal, ob es um Lebensmittel, Pakete oder Essen geht. Das sind meine Hauptinteressen.

Wem würdest du die Veranstaltung empfehlen?

Ich würde das Event Startups empfehlen, die Menge an Ausstellern ist groß und übertrifft meine Erwartungen.


Besucher: Alexander Demling, Journalist, Handelsblatt


Alexander Demling

Wie war dein Gesamteindruck?

Mich beeindruckt, dass hier neben vielen Franzosen – was ja selbstverständlich ist – auch viele chinesische oder überhaupt asiatische Unternehmen sind, was ich von Konferenzen in Europa eigentlich wenig kenne. Das ist dann immer sehr europazentrisch, so viel Amerika, wie es geht, aber man guckt eigentlich ganz wenig nach Osten, wo ja gerade die neuen Internetgiganten entstehen. Hier ist der Alibaba-CEO und viele andere, auch viele Aussteller, das find ich ganz beeindruckend.

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Es ist zwar noch ein bisschen kurz, aber als Journalist hab ich natürlich die Erwartung, dass ich hier viele Leute treffen kann, die das Internet der Zukunft erfinden und vordenken. Das ist hier definitiv möglich. Hier trifft man die erste, zweite und dritte Reihe: beeindruckende CEOs, von Eric Schmidt über Benedict Evans bis hin zu Andreessen Horowitz. Der ist zwar auch als Technologie-Vordenker bekannt, aber man sieht, man hat sich nicht nur bemüht, ein paar große Köpfe für das Marketing zu bekommen, sondern es gibt durch die Bank spannende Internetvordenker.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich leitete ein Panel zu „Music meets Tech“, mit einem Musikproduzenten, der Gründerin einer musikbasierten Messaging-App und der CFO des größten Radiokonglomerats der USA. Darauf habe ich mich natürlich sehr gefreut. Und generell finde ich es toll, dass man hier mit sehr vielen unterschiedlichen Themen in Kontakt kommt. Es reicht von Machine Learning, KI, Blockchain, also eher technischen Themen, bis hin zu wirklich sehr anwendungsnahen Themen wie zum Beispiel das Musikthema. Man findet alles und es ist wirklich sehr gut besetzt.

Würdest du wieder auf die Veranstaltung kommen?

Bestimmt, auf jeden Fall. Im Vergleich zu Konferenzen in Berlin ist die VivaTech viel größer, viel internationaler und auch thematisch einfach abwechslungsreicher. Ich kann noch nicht sagen, wie ich die Diskussionsformate finde und wie gehaltvoll das ist, weil ich noch nicht viel gesehen hab, aber wenn sie die Qualität dieses Line-ups halten können, dann auf jeden Fall.


Aussteller: Nicolas Lozancic, Head of Marketing & Communication, Speedernet


Nicolas Lozacic

Wie war dein Gesamteindruck?

Mein Eindruck ist sehr positiv! Hier sind viele Besucher vor Ort. Die Viva Technology findet jetzt zum zweiten Mal statt und ich finde, es ist sehr wichtig, ein Event wie dieses in Europa zu haben.

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Ich habe einige Erwartungen. Vor der Show ist es wichtig, unsere Präsenz hier zu zeigen. Während der Show ist es wichtig, mit vielen Menschen zu kommunizieren, es ist selbstverständlich ebenso wichtig, viele Kontakte zu knüpfen und ihnen unsere Lösungen zu präsentieren. 

Was war dein persönliches Highlight?

Es gibt hier viele spannende Teilnehmer und viele Dinge in den unterschiedlichen Bereichen der Technologie. Wir haben ähnliche Techniken, außerdem gibt es hier immer Unternehmen, mit denen wir Partnerschaften verhandeln und unser Wissen teilen können. Besonders für kleine Unternehmen ist es wichtig, dass man sich mit anderen kleinen Unternehmen zusammentut.

Würdest du wieder auf die Veranstaltung kommen?

Ich würde die VivaTech auf jeden Fall empfehlen. Für alle Startups, denn hier sind Vertreter fast jedes Marktes vertreten, außerdem für die Themen HR, Sales und Energie. Und ich finde es wichtig, dass Unternehmen, egal aus welchem Teil Europas sie sind, zeigen können, was sie tun.


Images by Lisa Kneidl


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  • E3 heise: E3-Konferenz von Sony: Blockbuster-Show für die PS4: Die E3 – also die Electronic Entertainment Expo – ist seit über 20 Jahren eines der Highlight-Events in der Gamingszene, auf dem jährlich die aktuellsten Neuerungen vorgestellt werden. Nach Ankündigungen von neuen Konsolen wie der Xbox One X von Microsoft, ziehen auch andere Entwickler und Publisher wie Ubisoft. Aus dem Hause Sony werden den geneigten Zocker vor allem diverse Eigenproduktionen und mehr Material für die Playstation VR – die hauseigene Virtual-Reality-Brille – erwarten. Bei diversen Spielen wird sich allerdings noch bedeckt gehalten, dafür soll es erst auf der Gamescom im August weitere Infos geben.

  • DIGITALISIERUNG sueddeutsche: Deutschland braucht einen Digitalminister: Man lachte noch über Bundeskanzklerin Angela Merkel’s Aussage “das Internet sei für uns alle Neuland”, aber tatsächlich passiert in Deutschland zu wenig. Am gestrigen Tag reiste die halbe Bundesregierung zum Digitalgipfel in die Rhein-Neckar-Region. Ein Punkt, in dem Deutschland vor allem hinterherhinkt, ist der Ausbau der Glasfaserleitungen und der steht immerhin schon in der neuen Agenda des Wirtschaftsministeriums. Was jetzt wichtig ist, damit das Land innerhalb der Digitalisierung nicht auf der Strecke bleibt, ist eine digitale Agenda mit harten Zielen und idealerweise einem Staatsminister im Kanzleramt, der die Aktivitäten der Fachministerien mit einem entsprechenden Mandat koordiniert.

  • DATENSCHUTZ handelsblatt: Gesichtsscan im Supermarkt ist unbedenklich: Kürzlich machte die News die Runde, dass in Real-Supermärkten die Gesichter von Kunden an den Kassen gescannt und digital erfasst werden sollten. Die Software erfasst demnach, wie lange der Kunde auf den Werbebildschirm schaut, unterscheidet nach Geschlechtern und schätzt das Alter. Bei Datenschützern klingelten da erst mal die Alarmglocken, aber laut dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht sei datenschutzrechtlich alles in Ordnung.

  • PODCASTS wired: Apple gibt Podcastern mehr Daten – doch die sind skeptisch: Es wird von Produzenten als Meilenstein angesehen – Apples neue Podcasting-Analytics soll es Podcastern möglich machen, zu wissen, wie lange der Hörer mithört und welche Teile möglicherweise übersprungen werden. Aus Previews geht hervor, dass die Podcast Analytics wie die Analytics für iOS Apps dargestellt werden und dass Apple Nutzerdaten anonymisiert. Inhalte und Werbung können demnach nicht zielgruppengerecht auf die Hörer zugeschnitten werden.

  • WORDPRESS Quelle: Zu wenige Mitarbeiter anwesend: WordPress-Firma schließt Büro: Das WordPress-Büro in San Francisco macht dicht. Grund dafür: Mitabreiter der Firma hinter WordPress.com – Automattic – seien zum großen Teil schlichtweg nicht regelmäßig anwesend. Wie das sein kann? Automattic stellt es seinen Mitarbeitern frei, wo sie arbeiten wollen. Dem Firmensprecher Mark Armstrong zufolge war das Büro in San Francisco — ähnlich wie weitere Offices in Kapstadt und Portland – eine Art Coworking-Space.

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Mehr als nur iPhone: Apples 4 wichtigste Zukunftsthemen der WWDC 2017

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Eingelullt vom anhaltenden Verkaufserfolg des iPhones hat sich Apple schon seit einer Weile bequem zurückgelehnt. Bei den großen Tech-Trends gaben zuletzt Google, Facebook, Amazon und Microsoft den Takt vor. Nun ist Apple offenbar aus seiner Duldungsstarre hochgeschreckt. Auf der viel beachteten Entwicklerkonferenz WWDC 2017 hat der Konzern jede Menge Neuerungen in Sachen Künstliche Intelligenz (KI), Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR), Mobile Computing sowie Heimvernetzung vorgestellt.

Apple erscheint damit spät zur Party und sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, in blindem Aktionismus lauter „Me too“-Produkte rauszufeuern. Doch die Neuerungen sind für meinen Geschmack klug und gezielt gewählt. Und angesichts der Sogwirkung von Apples Ökosystem und den Finanzreserven des Unternehmens könnte es Apple abermals gelingen, zum richtigen Zeitpunkt diffuse Trends reif für den Massenmarkt zu machen. Meine Einschätzung zu den Neuerungen der WWDC 2017.

Zukunftsthema 1 – HomePod und Siri: Künstliche Intelligenz, die gut klingt

Wie von der Gerüchteküche vor der WWDC 2017 erwartet, betritt jetzt auch Apple die Bühne der vernetzten Lautsprecher. Mit dem HomePod erscheint zum Jahresende ein Soundsystem, dass nicht nur auf Sprachbefehle reagiert, sondern auch gut klingen soll. Dabei legt Apple viel Wert auf hochwertigen Sound, der sich wie bei den populären Sonos-Lautsprechern auch noch automatisch an die Raumverhältnisse anpasst. Ganz im Gegensatz zu Amazon, dessen Echo-Lautsprecher Musikliebhaber bisher nicht überzeugt.

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Image by Apple

Gleichzeitig soll der HomePod nicht weniger smart als die Konkurrenz sein. In Verbindung mit Apples Sprachassistent Siri sowie einem Abo bei Apple Music können Nutzer dem Lautsprecher ihren Musikgeschmack beibringen, News und Sportergebnisse abfragen sowie vernetzte Heim- und Haushaltsgeräte steuern.

Mit 350 US-Dollar ruft Apple einen deutlich höheren Preis als die smarten Lautsprecher-Wettbewerber auf. Wenn der HomePod so gut klingt und so intelligent funktioniert, wie Apple verspricht, dürfte er jedoch eine Marktlücke schließen und viele Käufer finden. Während Amazon mit seiner KI namens Alexa durch Lizenzpartner auf Breitenwirkung setzt, könnte ein Verkaufserfolg von Apples Siri-Lautsprecher HomePod hingegen den Qualitätswettbewerb bei smarten Lautsprechern vorantreiben.

Siri lernt und lernt

Um von Apples Fortschritten bei Künstlicher Intelligenz zu profitieren, müssen viele Nutzer von Apple-Geräten keinen Eurocent ausgeben. Wenn im Herbst die neue Version von Apples mobilen Betriebssystem iOS 11 als kostenloses Update erscheint, sind auch diverse neue Fähigkeiten von Siri an Board. So soll Apples KI dank maschinellen Lernverfahren die Interessen der Nutzer automatisch immer besser verstehen und die Bedienung zum Beispiel in den Apple eigenen Programmen Safari, Mail und Nachrichten durch passende Vorschläge beschleunigen.

Insofern verfolgt Apple einen breiteren Ansatz als etwa Google, das KI-Technologie bisher vor allem im Foto-Bereich anwendet. Angesichts der großen Nutzerbasis von iOS dürfte Apples Vorstoß den Einsatz von Künstlicher Intelligenz stärker im Alltag einer breiten Masse verankern. Bewusst wahrnehmen wird diese das jedoch vermutlich nicht. Ob nun KI-Algorithmen oder andere Rechenoperationen zum gewünschten Ergebnis führen, dürfte den Nutzer herzlich egal sein.

Zukunftsthema 2 – Augmented oder Virtual Reality? Apple macht einfach beides

Mit dem Erfolg von Pokémon Go ist Augmented Reality schlagartig zu einem Hype-Thema geworden. Trotzdem ist die durch computergenierte Objekte erweiterte Realität bisher ein Nischenthema geblieben. Es gibt viel zu wenige AR-Apps und eine große, einheitliche Technologie-Plattform, die App-Entwicklern das Thema schmackhaft macht, fehlte bislang ebenfalls. Aus dem Nichts könnte Apple AR-Anwendungen nun massentauglich machen.

Mit der Entwicklersoftware namens ARKit sollen es Programmierer nun einfacher haben, AR-Apps fürs iPhone und iPad zu entwickeln. Den Präsentationen auf der WWDC 2017 nach zu urteilen, wird es dabei weiterhin vorrangig um Spiele und Möbel-Apps gehen.

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Image by Apple

Was die Art der Inhalte angeht, sind von Apple keine unwiderstehlich neuartigen Inspirationen zu erwarten. Der Zauber liegt vielmehr abermals in der großen Nutzerbasis von iOS. Das bestehende iPhone oder iPad ließe sich ganz einfach weiterhin nutzen, neue Hardware müsste niemand kaufen. Zumal bisher weit und breit keine sozial akzeptablen AR-Brillen verfügbar sind. Wer will schon den ganzen Tag mit einer Microsoft HoloLens herumlaufen. Und anders als bei Googles Project Tango müssten iOS-Entwickler ihre Apps auch nicht für dutzende verschiedene Smartphone-Modelle anpassen. Die Chancen für eine weitere Verbreitung von AR-Anwendungen auf iPhone und iPad stehen daher gut.

Virtual Reality kommt auf den Mac

Alles spricht dafür, dass Apple in Augmented Reality größeres Potenzial sieht als in Virtual Reality. Trotzdem setzt das Unternehmen nicht alles auf eine Karte. Während VR-Brillen bisher nur mit Windows-Rechnern und Spielekonsolen kompatibel waren, arbeitet das neue Mac-Betriebssystem macOS High Sierra ab Herbst mindestens auch mit einer HTC Vive zusammen. Zudem sollen überarbeitete Grafikschnittstellen und bessere Mac-Hardware die Programmierung von VR-Anwendungen erleichtern.

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Apples später VR-Vorstoß ist ein Schritt in die richtige Richtung und stärkt die generelle Bedeutung des Mac als Anwendungsplattform. Dennoch scheint mir die Prognose hier nicht so günstig wie bei AR. Die Anschaffungskosten für VR-fähige Macs und -Brillen bleiben hoch. Und viele Nutzer tauschen die langlebigen Mac-Rechner nur in größeren Intervallen aus. Den Mac als VR-Spielwiese mit großem App-Angebot kann ich mir daher frühestens mittelfristig vorstellen. Hier dürften Windows, Xbox und PlayStation weiterhin die Nase vorn behalten.

Zukunftsthema 3 – Das iPad Pro wird ein immer besserer mobiler Computer

Mit den Surface-Geräten hat Microsoft klug auf den „New Work“-Trend hin zu ortsunabhängigen Arbeiten und zur Vermischung von Arbeit und Freizeit aufgesattelt. Wie Microsoft mit Windows 10 ein Desktop-Betriebssystem in einen Tablet-Formfaktor integriert hat, ist schon clever. So lassen sich im Windows-Lager praktische 2-in-1 Geräte konzipieren, während Apple weiterhin noch zwischen MacBook und iPad trennt.

Das rechenstarke iPad Pro mit passendem Digitalstift Apple Pencil war eine sinnvolle Annäherung an aktuelle Nutzungsszenarien. Aber einen Desktop-Computer kann das Apple-Tablet trotz aller PR-Prosa nicht ersetzen. Das lag vor allem am mobilen Betriebssystem iOS, das seine Wurzeln in der minimalistischen Touch-Bedienung hat. Unter Windows alltägliche Arbeitsfunktionen gingen lange Zeit einfach nicht. Bisher. Mit iOS 11 reicht Apple diese Features endlich nach.

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Drag-and-Drop, ein Dateibrowser, ein individualisierbares App-Dock für häufig genutzte Apps – das sind für sich genommen sehr subtile Neuerungen, die das iPad Pro (nicht nur das neue mit 10,5-Zoll-Diagonale) zu einem einfach zu bedienenden Arbeits- und Kreativrechner machen. Diese Verbesserungen halte ich für bedeutender als die aufgebohrte Hardware, die Apple ebenfalls dem iPad Pro spendiert.

Wie sehr die speziellen Arbeitsfeatures in iOS 11 auf dem iPad Pro die eigene Produktivität in der Praxis wirklich steigern, wird ein Test zeigen müssen. Zumindest auf dem Papier ist die Entscheidung zwischen einem iPad Pro und einem Surface Pro wieder ein Stück ausgeglichener und damit schwieriger geworden.

Zukunftsthema 4 – Wieder ein wenig mehr Liebe für die Profis

Nicht alles, wo Pro draufsteht, macht einen Profi richtig glücklich. Der Ärger der Community über das leistungsmäßig nicht sehr imposante MacBook Pro 2016 war groß. Entwickler und Filmemacher mit sehr großem Hardware-Hunger stört auch, dass das Mac Pro seit 2013 nicht erneuert wurde. Endlich scheint Apple diese Kundengruppe erhört zu haben. Mit dem ab Jahresende erhältlichen iMac Pro präsentiert Apple einen sehr leistungsstarken und ausbaufähigen Rechner für High-End-Ansprüche, für den rund 5.000 US-Dollar fällig werden. Auch die iMacs ohne „Pro“-Namenszusatz werden gehörig aufgebohrt.

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Image by Apple

Dass Apple sich endlich wieder nicht nur mehr auf die lukrative Mobil-Sparte konzentriert, betrachte ich als ein vielversprechendes Signal. Nach wie vor schätzen viele Anwender den Mac in erster Linie als stabile und verlässliche Plattform für produktives und kreatives Arbeiten. Würden diese enttäuscht zu Windows wechseln, könnte darunter die Beliebtheit der gesamten Apple Produktpalette leiden. Schließlich sind Macs eine starke Säule in Apples Ökosystem. Fällt diese weg, würde auch die Nutzung von iPhones und iPads weniger Mehrwert bieten. Schließlich ist die gute Verzahnung doch ein wichtiger Vorteil gegenüber anderen Betriebssystemen.

Fazit WWDC 2017: Apples Zukunft ist vernetzt, virtuell und künstlich intelligent

Auf der WWDC 2017 hat Apple richtig abgeliefert. In der inhaltlich vollgepackten Keynote hat das Unternehmen bewiesen, dass es doch noch kluge Ideen hat, wenn es einmal nicht um den größten Umsatzbringer, das iPhone geht.

Ein Konzept, wie Apple auf AR und VR zu setzen plant, war überfällig. Insbesondere die AR-Plattform ARKit könnte sich als Coup erweisen. Der vernetzte Lautsprecher HomePod klingt auf dem Papier unverschämt teuer, aber auch richtig vielversprechend. Die neuen KI-Funktionen wirken deutlich praxisrelevanter als das, was viele andere Software-Entwickler derzeit mit dem Buzzword KI verknüpfen. Dass Apple professionelle Kreativanwender nicht nur mit Tablets, sondern auch wieder mit hochgerüsteten iMacs ansprechen möchte, ist ebenfalls begrüßenswert. Mit den Neuerungen in iOS 11 und dem überarbeiteten iPad Pro scheint Apple auch im Bereich Mobile Computing sehr gut aufgestellt.

Keine einzelne Neuerung auf der WWDC 2017 ist im engeren Sinn revolutionär. Apple knüpft an Trends an, die andere aufgestellt haben. Verwerflich finde ich das nicht. Ein wesentlicher Faktor für Apples Beliebtheit, ist die Fähigkeit, ausgereifte und stabile Produkte zu liefern. Behutsame Produktpflege (über viele praktische Detailneuerungen bei macOS und iOS habe ich hier noch gar nicht geschrieben) ist vor diesem Hintergrund viel wichtiger als hastig aufgegriffene Hypes. Sinnvoll ins Ökosystem integriert, könnten gerade Augmented Reality und der HomePod echte Knaller werden. Dass Apple spät auf der Party erscheint, ist nicht schlimm. Hauptsache, es ist endlich von seinem iPhone-Rausch aufgewacht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


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Innovations- und Technologie-Experte Kian Saemian: „Virtual Reality ist nicht der heilige Gral“

Image (adapted) by szfphy (CC0 Public Domain) via Pixabay

Praktisch jedes Unternehmen sehnt sich danach, „innovativ“ zu sein. Vor lauter Aktionismus tappen deswegen viele blindlings in die Falle von Technologie-Hypes. Wie Unternehmen auf sinnvollem Weg ihre „Zukunft durch Innovation“ sichern, stand jetzt im Mittelpunkt des gleichnamigen Branchentalks des Photoindustrie-Verbands (PIV). Über die Chancen und Risiken von Virtual Reality im Unternehmenseinsatz sprachen wir am Rande der Konferenz mit Kian Saemian. Er ist Senior Manager Business Development bei Mackevision, einem deutschen Spezialisten für Computer Generated Imagery, der unter anderem visuelle Effekte für die Blockbuster-Serie Game of Thrones produziert hat.

Julia Froolyks: Guten Tag, Herr Saemian. Wie viel Hype steckt noch im VR-Thema? Wie viel Wertschöpfung können Unternehmen tatsächlich schon damit generieren?

Kian Seamian: Stellen Sie sich vor, Sie stehen an einer Türe, hinter der sich ein extrem langer Gang befindet. Da, wo wir nun im Bereich VR stehen, haben wir die Türe aufgemacht und sind ein bis zwei Schritte gegangen. So würde ich den Stand von VR momentan beschreiben, in Bezug auf die Nutzung und Ausschöpfung dieser Technologie. Das heißt, es ist noch ein extrem langer Weg mit vielen Verbesserungen. Der tatsächliche Hype um VR ist mittlerweile aber stark abgeflacht, da VR-Brillen seit über einem Jahr final für den Massenmarkt existieren. Für mich sind VR, AR und Mixed Reality zukunftsweisend. Sie werden wichtige Bestandteile für Industrien in der Zukunft sein.

Welche Vorteile bietet Virtual Reality im Marketing gegenüber echten Erfahrungen?

Nehmen wir das Beispiel der Automobilbranche. Neue Showrooms und Flagship-Stores sind meistens direkt in der Innenstadt – also ist der Platz hier sehr begrenzt. Etwa in den Mercedes ME Stores stehen mittlerweile nur noch ein bis zwei Auto im Showroom. Das heißt, dass Kunden oft nicht mehr die Möglichkeit haben, ihr Wunsch-Auto anzufassen. Durch ein VR-Erlebnis kann der Kunde seine Wunschausstattung trotzdem erleben. Hierbei sitzt der Kunde tatsächlich in einem Autositz, kann sich bewegen und die Umgebung erkunden. Dann hat er die Möglichkeit die Materialien und Ausstattungen zu wechseln. Wir haben Zugang zu den Konstruktionsdaten der Hersteller. Von Design bis Engineering können wir die Daten verwenden, die ein Abbild der Realität quasi ein digitaler Zwilling sind. Dadurch können wir Logos, Knöpfe, Materialien und vieles mehr eins zu eins umsetzen. In diesem Sinn hilft VR-Technologie dabei, Sales-Prozesse zu verkürzen.

VR-Marketing sehe ich als riesigen Zukunftsmarkt. Nicht nur bei Autos, sondern auch in den Bereichen Architektur und Bauen. Hier können Gebäude und Räume geplant werden, Wohnungen können final in einer ausgesprochen guten Qualität konfiguriert werden. Ich sehe auch im Unterhaltungsbereich großes Potenzial. Zum Beispiel beim Konsumieren von Filmen. Virtuelle Realitäten bieten hier nicht nur das passive Ansehen von Filmen, sondern ermöglichen eine direkte Interaktion. Ein weiterer Punkt ist die Tourismus-Industrie. Mittels VR-Brille können Menschen andere Länder erkunden, die sie sonst niemals sehen würden.

Finden Sie das nicht erschreckend? Dann reist ja niemand mehr.

Es geht hier vor allem um Menschen, die nicht mehr reisen können oder nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung haben. Erschreckend finde ich das nicht – die jüngeren Generationen werden eine ganz andere Sicht auf diese Technologien haben. Als das Internet noch jung war, da fanden Menschen das auch erschreckend und ungewohnt – heute sagt niemand mehr, dass er die Möglichkeiten des Internets erschreckend findet. Die Perspektiven auf die Technologien ändern sich generationenbedingt ständig und das wird meiner Meinung nach immer so bleiben.

PIV Mitgliederversammlung NETZ (100 von 259)
Kian Saemian – Image by Photoindustrie-Verband e.V.

Welche Breitenwirkung wird VR haben? Bleibt das vielleicht bloß eine Nische? Sollten Unternehmen VR vielleicht gleich überspringen und auf AR setzen?

Das ist ganz stark vom Nutzen der Technologie abhängig. Virtual Reality sowie Augmented Reality haben ihre Daseinsberechtigung. VR und AR konkurrieren nicht miteinander, sondern sind für unterschiedliche Zwecke sinnvoll. Beispielsweise wird es AR niemals schaffen, eine emotionale Situation so zu erzeugen, wie man es mit VR kann. Das liegt vor allem daran, dass eine VR-Brille den Verbraucher komplett abkapselt – dadurch liegt der Fokus komplett im Produkt und dem Erlebnis, da keine Ablenkungen stattfinden, wie sie bei AR durch die offene Umgebung passieren können. Das ist also ganz stark Situationsabhängig.

VR oder AR – wie können Unternehmen für sich die passende Technologie finden?

Zunächst einmal sollten Sie sich nicht von der Euphorie rund um eine Technologie in die Irre führen lassen. Die Konzentration auf einen Hype kann dazu führen, dass Unternehmen ihr Marketing völlig ineffizient ausrichten. Denn es kann sein, dass für das eigentliche unternehmerische Problem eine ganz andere Technologie in Frage kommt, die besser zum Unternehmen und zum Kunden passt. Dabei muss eine Firma sich selbst sehr gut kennen und wissen, wo überhaupt die Überlappung von Unternehmen und entsprechender Technologie stattfindet.

Wo liegt die Gefahr darin, wenn Unternehmen auf den falschen Trend setzen?

Im Bereich der VR beobachte ich, dass sehr viele Applikationen herausgebracht werden, die schlichtweg unausgereift sind. Das Potenzial dieser innovativen Energie wird dadurch überhaupt nicht genutzt. Das führt am Ende dazu, dass der Endkunde von der Technologie enttäuscht ist. Der Erfolg bleibt hier dann leider aus. VR ist nicht der heilige Gral. Genauso wenig wie alle dem „mobile first“-Mantra im blinden Gehorsam hinterherrennen sollen. Die Technologie muss zur Customer Journey passen.

Für welche Branchen ist VR-Marketing eher ungeeignet?

Das lässt sich natürlich nicht pauschal sagen. Ein Beispiel aus meiner Erfahrung wäre hier jedoch ein Unternehmen aus der Finanzbranche, das im letzten Jahr Interesse an einer VR-Experience gezeigt hat. Konkret ging es hier um ein VR-Terminal in einer Bank, bei dem ein Avatar mit den Kunden über Finanzfragen kommuniziert. Hier macht VR für mich jedoch absolut keinen Sinn, da eine VR-Anwendung in diesem Fall keinen Mehrwert für den Kunden bietet. Ein klassisches Beispiel für einen Staubfänger, der von Kunden nicht genutzt wird.

Inwiefern kann ein industrieübergreifender Austausch wie beim PIV Branchentalk dabei helfen, die passende Lösung zu finden?

Es gibt zahlreiche Industrien, die aktuelle und neue Technologien überhaupt nicht bewusst wahrnehmen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Entscheider über den Tellerrand hinausschauen und Möglichkeiten nicht verschlafen. Auf branchenübergreifenden Kongressen entstehen oft erst Anregungen für ganz neue Lösungen. Ein Beispiel aus der Medizinindustrie: Es lassen sich mittlerweile Phobien und Ängste mittels VR-Brillen therapieren. Dem ist ein branchenübergreifender Austausch vorangegangen, bei dem Menschen die Brücke zwischen VR und Gesundheitswesen geschlagen haben.

Bei künstlicher Realität geht es in erster Linie um visuelle Erlebnisse, also die Domäne der Imaging-Industrie. Inwiefern können Imaging-Firmen zum weiteren Erfolg dieser Technologien beitragen?

Gute Linsen und Sensoren sind entscheidend für gelungene VR-Erlebnisse. Hier sehe ich eine gute Chance für den klassischen Imaging-Markt, der sich in den letzten Jahren zum Glück immer weiter geöffnet hat – beispielsweise im Bereich 360-Grad-Kameras. Ein gutes Beispiel für Input aus der Imaging-Industrie ist die – allerdings nicht offiziell bestätigte Zusammenarbeit zwischen Zeiss und Apple an einer gemeinsamen Datenbrille.

Gibt es eine Technologie, die Sie neben künstlicher Realität in Zukunft ganz vorne im Bereich Imaging sehen?

Ich sehe quasi eine Explosion in den nächsten Jahren im Bereich der Lichtfeld-Technologie, die es erleichtert, Bilder nachträglich zu refokussieren. Das ist vor allem für den Otto-Normal-Verbraucher interessant, da auf diese Weise ein unscharfes Foto nachträglich gerettet werden kann. Zusätzlich wird die Lichtfeld-Technologie auch Bewegungen innerhalb eines Bildes ermöglichen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Photoindustrie-Verband e.V. (PIV) entstanden.


Image (adapted) „Virtuelle Realität“ by szfphy (CC0 Public Domain)


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  • CALLIOPE golem: Neuland lernt programmieren: Kinder sollen Programmieren lernen, damit Deutschland endlich aufschließen kann. Lange Zeit war das ein politisches Lippenbekenntnis. Doch mit der Experimentierplatine Calliope Mini für Kinder ab der 3. Klasse soll mehr IT-Praxis in deutschen Schulen gelehrt werden. Hersteller des Calliope Mini ist eine gemeinnützige GmbH, sie wird von einer Reihe bekannter IT-Firmen wie Microsoft und Google, aber auch dem Schulbuchverlag Cornelsen und dem Wirtschaftsministerium unterstützt. Das sind recht viele Beteiligte für eine kleine Platine. Doch die vielen Köche haben den Brei nicht verdorben – und sogar einiges besser gemacht als die Konkurrenz mit dem BBC Micro Bit.

  • DATENSCHUTZ netzpolitik: Gutachten zum neuen Datenschutzgesetz: Laxe Kontrolle von Ärzten und Anwälten ist verfassungswidrig: Das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wurde am 27. April vom Bundestag und am 12. Mai 2017 vom Bundesrat beschlossen. Es soll die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im nationalen Recht umsetzen und am 25.05.2018, dem Tag des europaweiten Wirksamwerdens der DSGVO, in Kraft treten. Von da an wird auch § 29 Absatz 3 des BDSG-neu anwendbar sein. Diese Regelung schließt die Datenschutzkontrolle bei Berufsgeheimnisträgern aus, also bei Personen, die gemäß Strafgesetzbuch einer Schweigepflicht unterliegen, „soweit dies zu einem Verstoß gegen die Geheimhaltungspflichten dieser Personen führen würde“. Für diesen Bereich sollen die Datenschutzbehörden weder Zugang zu den Geschäftsräumen, noch zu den Datenverarbeitungsanlagen oder den Daten und Informationen erhalten, in denen Berufsgeheimnisse gespeichert sind.

  • AIRBNB horizont: Wieso Schweden nun als ganzes Land bei Airbnb gelistet ist: Eine persönliche Dachterrasse mit faszinierendem Ausblick, ein Infinity-Pool ganz für sich alleine und das Beste: Die Gäste müssen nicht einmal offiziell eine Übernachtung buchen. Klingt zu schön um wahr zu sein, wird aber bei Airbnb Realität: Die Buchungsplattform hat eine Kooperation mit Visit Sweden gestartet, bei der die Tourismusbehörde das komplette Land per Inserat bei Airbnb anbietet.

  • FACEBOOK ngin-food: Facebook verkauft jetzt Burger: Es ist eine Nachricht, die Lieferdienste auch bei uns aufhorchen lassen sollte: In den USA können Menschen nun über via Facebook Essen bestellen. Mit der Funktion „Order Food“ ermöglicht der Konzern seinen Nutzern, sich schnell Gerichte liefern zu lassen. Der komplette Vorgang von der Bestellung bis zur Bezahlung geschieht in der Facebook-App oder auf der mobilen Webseite – der User muss das Netzwerk dafür nicht mehr verlassen. Der Vorgang, der laut Techcrunch noch nicht ganz fehlerfrei abläuft, funktioniert simpel: Die Kunden bestellen das Essen über ein Burger-Symbol innerhalb des Netzwerkes. Dort sehen sie dann eine Liste mit teilnehmenden Restaurants. Danach erhalten sie eine Bestätigungsmail auf ihr Handy mit dem ungefähren Zeitpunkt, wann das Essen da ist. Die Lieferung übernehmen die Bestelldienste Slice und Delivery.com.

  • VR heise: Virtual und Augmented Reality: In Zukunft spielen Pornos im eigenen Bett: Es ist ein bisschen paradox: Pornos sind heute so gesellschaftsfähig wie nie zuvor, und dennoch läuft das Geschäft eher so-la-la als oh-la-la – dank der riesigen Auswahl kostenloser Angebote sind nur wenige Menschen bereit, Geld für Pornografie auszugeben. Mit Virtual und Augmented Reality will die Branche nun aufrüsten und ihre Umsätze steigern. Diese neuen Techniken standen im Fokus der „Eurowebtainment“-Konferenz, die nun auf Mallorca zu Ende ging. Bereits zum 28. Mal trafen sich in strandnaher Umgebung Internet-Unternehmen, die sich auf Messen wie der CeBIT vermutlich eher unwohl fühlen würden: Porno- und Cam-Sex-Anbieter, Seitensprung-Portale, E-Mail-Adresshändler, Zahlungsdienstleister und Internet-Inkasso-Firmen.

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Die Netzpiloten sind Partner der VR/AR Excellence Days

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In Hamburg finden am 27. und 18. Juni die VR/AR Excellence Days statt. Die Veranstaltung präsentiert die beiden Technologien in einem geschäftlichen Kontext. Die Leitfragen sind: Wie können VR und AR erfolgreich zur Steigerung des Unternehmensergebnisses eingesetzt werden? Wie können neue Kunden erreicht und wie die Loyalität bestehender Kunden gefestigt und ausgebaut werden? Und wie können VR & AR die Markenstrategie positiv beeinflussen?

Der erste Veranstaltungstag zeigt, wie Handel und Marken die Technologien nutzen können. Folgende Themen stehen auf dem Programm:

  • New Retail Realities: Wie der Einsatz von VR und AR das Shopping-Erlebnis verändert
  • Disrupting Retail: Mixed Realities – New Possibilities
  • Wo stecken heute schon Umsätze? Die Produktkategorien von VR und AR
  • AR Visions: Das erweiterte In-Store Einkaufserlebnis
  • Store inside my head: Virtuelle Shoppingwelten

Am 28. Juni, dem zweiten Veranstaltungstag, ist ein Blick auf VR und AR im Business geplant:

  • Magische Momente: VR und 360°-Storytelling
  • Zukunft der Mobilität mit VR und AR
  • Virtuelle Reiseplanung: Im Kopf schon am Strand?
  • Wenn Realität virtuell wird, was ist dann real?
  • Unterhaltung und Mehrwert: VR und AR in Media & Entertainment

Über 20 Experten sind für euch vor Ort. Freut euch zum Beispiel auf:

Die Location ist das Steigenberger Hotel in Hamburg.

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  • TWITTER zeit: Twitter verklagt US-Regierung: Dass Twitter eine mehr oder minder wichtige Rolle im US-Wahlkampf- und Regierungszirkus einnimmt, ist nicht abzustreiten. Jetzt verklagt das Unternehmen hinter dem Social-Media-Kanal gar die US-Regierung. Das Heimatschutzministerium hatte Nutzerdaten eines Trump-kritischen Accounts eingefordert, woraufhin Twitter sich weigerte und nun juristische Schritte einleitet. Besagter Account hat rund 100.000 Follower und ruft zum Widerstand gegen Trumps Einwanderungspolitik auf. Twitter will die Daten nicht herausgeben, solange die Regierung keine Beweise für straf- oder zivilrechtliche Verstöße vorlegt.

  • ROAMING spiegel: EU-Parlament besiegelt Ende der Roaminggebühren: Es ist endlich beschlossene Sache – pünktlich zum Sommer und der Urlaubszeit fallen Roaminggebühren in Europa endgültig weg. Ab Mitte Juni sollen Reisende im EU-Ausland endlich mobil telefonieren und surfen können, ohne anfallende Zusatzkosten. Am Donnerstag wurde in Straßburg ein Kompromiss über Roaming-Großhandelspreise beschlossen. Die Abschaffung der Roaminggebühren ist allerdings für Reisende gedacht, die sich nur zeitweise im europäischen Ausland aufhalten. Wer sich dauerhaft im Ausland aufhält, muss mit Extragebühren rechnen.

  • PLAYSTATION heise: PlayStation Experience (PSX) 2017: Prey, 360-Grad-Filme und Controller-Experimente: Die PlayStation Experience ist das hauseigene, alljährliche Event zu Sonys Mutterschiff-Konsole. Seit 2015 findet das Event ebenfalls in München statt. Headliner der Veranstalter war der Ego-Shooter Prey. Selbstverständlich durften auf der PSX auch brisante Themen wie Virtual Reality und 360 Grad nicht fehlen. Gerade mit letzterem experimentiert Sony derzeit verstärkt. Die Veranstaltung ist nicht dafür da, Plattform für große Neuankündigungen zu sein, vielmehr soll an die Sony Hardware herangeführt und begeistert werden.

  • SOCIAL MEDIA gruenderszene: Dieses neue soziale Netzwerk zieht gerade scharenweise Twitter-Nutzer an: Mastodon – so der Titel des Twitter-Konkurrenten, benannt nach den prähistorischen Mammuts – ist ein neues soziales Medium, das seit Anfang der Woche rund 40.000 neue Nutzer verbuchen konnte. Anders als bei kommerziellen Anbietern gebe es kein Risiko, dass „ein einzelnes Unternehmen unsere Kommunikation monopolisiert“, heißt es auf der Seite. Entwickler ist der 24-jährige Eugen Rochko aus Jena, der das Projekt über die Funding-Plattform Patreon finanziert.

  • NINTENDO chip: Harmlos oder verwerflich? PETA will dieses Nintendo-Spiel stoppen: Denkt man an ein Videospiel – speziell in diesem Fall an den Titel 1-2-Switch – würde man nicht darauf kommen, was daran verwerflich in Bezug auf Tierschutz sein könnte. Besagter Titel ist eine Minispiel-Sammlung auf der Nintendo Switch, erst mal nichts Verwerfliches. Die Tierschutzorganisation PETA ist da allerdings anderer Meinung. Sie prangern das Spiel dafür an, im Segment ‚Wettmelken‘ die Milchindustrie und den Melkprozess zu verharmlosen. Ob man dies nun für harmlos oder verwerflich hält, liegt natürlich im Auge des Betrachters.

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  • SPACEX golem: Wiederverwendung soll normal werden: Nachhaltigkeit im Weltraum – das Projekt war 15 Jahre in Arbeit und nun ist es den Entwicklern von SpaceX endlich gelungen, eine wiederverwendbare Antriebsrakete, die „Falcon 9“, ins All zu schicken. In der Nacht zum Freitag startete die Rakete im Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida und landete rund zehn Minuten später auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik. Gründer und Multi-Unternehmer Elon Musk sprach von einem Meilenstein in der Raumfahrt. Für 2018 hat sich Musk für das Projekt „Falcon 9“ schon wieder höhere Ziele gesetzt.

  • VIRTUAL REALITY gruenderszene: Oculus-Gründer Palmer Luckey verlässt Facebook: Er brachte mit seiner Firma “Oculus VR” das angestaubte Thema “Virtual Reality” wieder ins öffentliche Intersse, um kurz darauf von Social-Media-Übermacht Facebook aufgekauft zu werden. Heute ist jedoch Oculus-Gründer Palmer Luckeys letzter Tag bei Facebook. Der Konzern möchte sich derzeit nicht weiter zu den Gründen äußern, Luckeys Ruf hat jedoch die letzten Monate durch diverse Vorkommnisse – beispielsweise die Unterstützung durch Donald Trump und aktive Verunglimpfung von Hillary Clinton – gelitten und auch von seinen Social-Media-Kanälen hat sich der 24-jährige seit Wochen zurückgezogen.

  • FILESHARING t3n: Illegaler Upload: Eltern müssen Kind verraten – oder selber zahlen: Der Bundesgerichtshof (BHG) hat jetzt entschieden, dass Eltern den Namen ihrer Kinder angeben müssen, wenn diese im Internet auf Tauschbörsen unterwegs waren und Urheberrechtsverletzungen begangen haben. Ausgangspunkt für das Urteil war eine Schadensersatzklage der Plattenfirma Universal an einen Münchner Familienvater. Wenn die Eltern also wissen, dass die Kinder eine Urheberrechtsverletzung begangen haben und dies nicht melden, dann machen sie sich selbst schadenersatzpflichtig. Der Schadensersatz beläuft sich auf rund 3.500 Euro.

  • TWITTER computerbild: Einer der größten Störfaktoren ist beseitigt!: Die 140 Zeichen, die ein Tweet maximal lang sein darf, machten schon so manchem Plappermaul Probleme. Bei direkten Antworten an Tweets – vor allem, wenn mehrere Gepsprächspartner verlinkt wurden – wurde der Platz schnell knapp und man musste sich extreme kurz fassen. Einen der größten Störfaktoren hat Twitter jetzt mit einem Update beseitigt. Der Nutzername am Anfang des Antwort-Tweets entfällt und taucht stattdessen über dem Tweet selbst auf. Somit stehen die vollen 140 Zeichen für Antworten zur Verfügung.

  • KINO heise: Ghost in the Shell: Die Renaissance des Cyberpunk: Zu Beginn der Dreharbeiten war die Manga-Verfilmung “Ghost in the Shell” noch Gegenstand heftiger Debatten, vor allem auch aufgrund des angeblichen “Whitewashing” mit der Besetzung von US-Amerikanerin Scarlett Johansson in der japanischen Hauptrolle Motoko Kusanagi. Erste Kritiken äußern jedoch ein größtenteils positives Urteil und gleichzeitig kann der Film das Genre des Cyberpunk – einer Subkategorie der Science Fiction – ganz neu beleben.

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  • CEBIT spiegel: Virtual Reality auf der Cebit: Der 1000-Euro-Handschuh: Endspurt auf der CeBit! Virtual Reality ist mittlerweile in der Tech-Welt angekommen und vor allem die dazugehörigen Brillen sind nichts neues mehr. Auf dem Event in Hannover wurden jetzt neue Controller und Sensoren vorgestellt, die auf neue Wege mit der Technologie arbeiten. Wann VR endlich ihren Durchbruch habe ist ein wiederkehrendes Thema auf der Cebit. HTC Vive will beispielsweise mit dem Sense Glove überzeugen, einem VR-Handschuh.

  • GOOGLE businessinsider: Google hat ein altes Produkt wiederbelebt und diesmal scheint die Zeit dafür reif zu sein: Jetzt ist es offiziell, die Navigations-App Google Maps wird jetzt um ein Live-Tracking-Feature erweitert, mit dem sich Kontakte auf Wunsch verfolgen können. Vorbei die Zeiten, wo man behaupten konnte, dass man den Bus verpasst hat, obwohl man erst noch zuhause in der Dusche hängt. Datenschutz-Bedenken erstmal beiseite fragt man sich allerdings auch, wieso der Konzern diese Idee noch nicht früher hatte. Tatsächlich gab es das Projekt unter dem Namen „Latitude“ bereits 2009.

  • INTERNET zeit: Ironiefrei das Internet sicherer machen: Microsofts Chefjurist Brad Smith schlägt eine Digitale Genfer Konvention vor und will damit das Internet zu einem sichereren Ort machen. Smith wirbt seit einigen Wochen für deine Idee der Digitalen Genfer Konvention und ist quasi auf diplomatischer Mission unter anderem in Davos, San Francisco oder nach Berlin unterwegs. Auf einer Veranstaltung der Princeton Universität in Berlin appelliert er an Staatet, sich zu verpflichten, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offen zulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.

  • ANDROID heise: Android O ausprobiert: Das ist neu, das wird anders: Mit Android O will Google jetzt die neue Version seines Betriebssystems auf den Markt bringen. Die erste Entwicklerversion wurde jetzt ohne Vorankündigung freigegeben. Zu den neuen Features soll beispielsweise auch eine verlängerte Akkulaufzeit zählen, denn laut Angaben von Google soll Android O Hintergrundprozesse von Apps einschränken. Außerdem soll es ein verbessertes Erinnerungsfeature geben und die Bild-in-Bild-Funktion soll ausgebaut werden.

  • SUPER MARIO RUN t3n: Super Mario Run ist jetzt auch für Android verfügbar: Nachdem Nintendo den Videospiel-Klassiker Super Mario als Smartphone-Version “Super Mario Run” bereits für iOs-Geräte veröffentlichte, können jetzt auch Android-User den Klemptner endlich über den Smartphonescreen hüpfen lassen. Gestern wurde die App einen Tag früher als gedacht im Google Play Store veröffentlicht. Wie für iOs wird es das Spiel auf Android nur als Testversion kostenlos geben, die Vollversion muss nach wie vor gekauft werden. Nintendo erhofft sich, mit der Android-Version erheblich mehr Umsatz machen zu können, da das Android-Betriebssystem auf knapp 80 Prozent der Smartphones läuft.

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CeBIT 2017: Das kann 5G, das Mobilfunknetz der Zukunft

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Seit mittlerweile 2011 ist LTE, das wir landläufig auch als 4G bezeichnen, verfügbar. Inzwischen wird es seit rund drei Jahren von nahezu allen Mobilgeräten unterstützt. Daher ist das für die Ingenieure Grund genug an ein Upgrade zu denken. Mit 5G soll ab 2020 die nächste Evolutionsstufe des mobilen Internets an den Start gehen. Dann soll sie Anwendungen wie hochauflösende VR-Spiele, autonomes Fahren und andere Connected Devices auf ein neues Level heben. Profitieren werden wir Endkonsumenten auch von einer noch nie da gewesenen Netz-Performance von Smartphone, Tablets und Co. Ich verrate euch die wichtigsten Eckdaten zu den Plänen der Netzbetreiber.

5G bringt mehr Speed und geringere Latenz

Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat im Entwurf IMT-2020 die Anforderung für die ersten 5G-Systeme festgelegt. Sie sollen im Laufe des Jahres 2020 erscheinen. Demnach sollen dem Endgerät und damit dem Nutzer eine maximale Bandbreiten 20 Gbit/s im Download und 10 GBit/s im Upload zur Verfügung stehen. Minimal kommen 100 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream beim Kunden an. Zum Vergleich: Beim aktuellen Netzstandard LTE(-Advanced) beträgt die maximale Download-Bitrate 300 Mbit/s bis 4 GBit/s. Die Uploadrate liegt bei maximal 1 GBit/s.

Viel wichtiger für Anwendungen wie das autonome Fahren sind allerdings die Latenzzeiten, also die Verzögerung zwischen Eingabe und Reaktion. Diese soll sich für Smartphone- und Tabletnutzer im Bereich von lediglich 4 Millisekunden bewegen. Um sogenannte Ultra-Reliable and Low Latency Communications (URLLC) bei selbstfahrenden Autos zu gewährleisten, wird eine Reaktionszeit von maximal einer Millisekunde angestrebt.

Gleichzeitig unterstützt der Netzstandard 5G bis zu eine Million Geräte pro Quadratkilometer. Das entspricht einer rund 1000fach höheren Kapazität als mit 4G. Auch Cellroaming wird in Zukunft deutlich flüssiger und schneller vonstatten gehen. Das dürfte eine bessere Datenübertragung ermöglichen, wenn man – zum Beispiel als Bahnfahrer von Mobilfunkzelle zu Mobilfunkzelle springt. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die verringerte Energieaufnahme: Mobilfunkanbieter rechnen mit 90 Prozent weniger Stromverbrauch je Mobildienst.

Telekom und Vodafone pushen Internet der Dinge

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Telekom zeigt auf der CeBIT die Möglichkeiten des 5G-Netzes mithilfe eines Roboters. Foto by Berti Kolbow-Lehradt

Auf der gerade stattfindenden Branchenmesse CeBIT in Hannover zeigt der Mobilfunkanbieter Telekom bereits einige Anwendungsfelder für das 5G-Netz. Es wird zuerst in der Industrie und an Flughäfen zum Einsatz kommen. Ein aufgebauter Industrieroboter demonstriert unter anderem die stabilen Reaktionszeiten von exakt acht Millisekunden.

Auch Vodafone zeigt ein Showcase zur Mensch-Maschine-Interaktion, das gemeinsam mit der TU Dresden entwickelt wurde. Der schnelle humanoide Roboter Pepper reagiert – ähnlich des menschlichen Nervensystems – in Echtzeit. Damit ist er rund tausendmal schneller als aktuelle Modelle. Das Konzept soll etwa bei der Bergung von Erbeben- oder Lawinenopfern zum Einsatz kommen.

5G ist für Privatkunden Zukunftsmusik – und könnte teuer werden

Wer sich nun auf erste Gadgets freut, der muss leider enttäuscht werden. Denn nachdem Ende des Jahres die Rahmenbedingungen feststehen sollen, folgt danach die Entwicklung von geeigneter Hard- und Software. Dabei stehen nicht nur passende Empfangs- und Verarbeitungsgeräte, sondern auch Sender im Fokus der Ingenieure. Wie auch beim 4G-Ausbau sind in erster Linie Industrie und öffentliche Einrichtungen an Ergebnissen interessiert. Deshalb dürften Blüten zunächst in den Maschinenhallen und Stadtzentren dieser Welt zu finden sein. Auch Fahrzeuge und der Straßenverkehr im Allgemeinen werden vom neuen Netzstandard zuerst profitieren.

Erst in der nächsten Ausbaustufe werden Kunden auch direkt 5G-Produkte für Anwendungen in der Augmented Reality oder Virtual Reality vorfinden. Denn dank der Rahmenbedingungen sollen sie für eine komplett neue Nutzererfahrung sorgen. Auch die Drohnentechnik wird sich durch das neue Mobilfunknetz rasant weiterentwickeln. Wie sich die neuen Geräte preislich von aktuellen Produkten unterscheiden werden, lässt sich momentan schwer abschätzen. Fakt ist, dass die Entwicklung und der Ausbau des 5G-Standards und der zugehörigen Glasfaser-Infrastruktur deutliche Kosten nach sich ziehen wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Teaser Image by Vodafone, Image Robot by Berti Kolbow-Lehradt


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  • WLAN heise: Neuer WLAN-Gesetzentwurf: Mehr Sperren, weniger Störerhaftung: Die Bundesregierung hat einen dritten Referentenentwurf zur „Änderung des Telemediengesetzes“ (TMG) vorgestellt. Demnach sollen Betreiber offener WLAN-Netzwerke noch stärker aus der Haftung entlassen werden. Besitzer von Cafés oder Hotels sollen von sämtlichen Kosten für Gerichtsprozesse befreit werden, wenn Gäste über ihr WLAN beispielsweise illegale Filme herunterladen. Eine Einigung über den Entwurf besteht aber noch nicht, die Ressortabstimmung dauert an.

  • SMARTPHONE zeit: Die Erweiterung des Hörizonts: Noch bis Donnerstag findet in Barcelona der Mobile World Congress, kurz MWC, statt. Trend ist dabei ein Wort, ohne das die Veranstaltung beinahe nicht auskommt. Ein solcher Trend auf der Konferenz sind vor allem auch kabellose Ohrhörer, nicht mehr nur Wearables, sondern „Hearables“. Eine Einschätzung, ob es die kabellosen Kopfhörer in die Allgemeinheit schaffen können oder ob es doch nur ein Hype in der Technik-Szene ist, ähnlich den Smartwatches.

  • GAMING golem: PC-Plattform ist bei Spieleentwicklern am beliebtesten: Der PC wird in Gaming-Kreisen gerne auch als „Masterrace“, also den Konsolen um einiges überlegen, bezeichnet. Dies scheint sich nun auch auf der GDC 2017 bestätigt zu haben. Die Game Developers Conference, kurz GDC, ist eine jährlich in San Francisco stattfindende Veranstaltung für die Entwickler von Computerspielen. So arbeiten laut einer Umfrage auf der Konferenz mehr als die Hälfte der Entwickler an einem PC-Titel, was die Plattform mit Abstand zur beliebtesten macht. Ebenfalls wurde sich zum VR-Trend geäußert, das Fazit: zwar positiv, aber die Technologie brauche noch Zeit.

  • RAUMFAHRT welt: Riesenrakete soll zwei Touristen 2018 zum Mond bringen: Elon Musk will hoch hinaus, bis zum Mond, um genau zu sein. Mit seiner Raumfahrtfirma SpaceX bewegt sich der Multiunternehmer auch im Bereich Weltraumtourismus. Nun gibt es Pläne, 2018 zwei Privatpersonen alleine auf den ersten Touristenflug zum Mond zu schicken. Laut Branchenkennern ein regelrechtes Ding der Unmöglichkeit, zumindest im vorhergesehenen Zeitraum.

  • WHATSAPP focus: Der wahre Grund für den Status-Ärger: Volksaufstand gegen WhatsApp? Sobald es etwas Neues gibt kann man sich fast sicher sein, dass das Internet es erstmal nicht gut findet. So stieß offenbar auch die Statuts-Funktion von WhatsApp auf regen Unmut unter den Nutzern. Nachdem der App-Entwickler vergangene Woche das neue, Snapchat- und Instagram-Story-ähnliche, Status-Feature eingeführt hatte, rudert das Unternehmen nach massiver Kritik nun zurück.

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New School statt Old School – Digitalisierung in der Bildung auf der Didacta 2017

Adobe Didacta 2017 (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Adobe entstanden.


Ich gehöre zur Generation Y oder den „Millenials“, die quasi halb-halb aufgewachsen sind – halb im Sandkastendreck mit aufgeschlagenen Knien und halb mit Gameboy in den Händen und der ersten eigenen E-Mail-Adresse mit sechs Jahren. Als ich zur Schule ging, war alles noch mehr oder weniger nach dem Prinzip „old school“, Informatik war, wenn überhaupt, ein Wahlfach, welches aus seinem Namen auch nicht wirklich viel machte und es das Höchste der Gefühle war, seinen PC korrekt rauf- und runterfahren zu lassen.

Was ich an Digitalisierung in der Schule mitbekommen habe, waren maximal noch die interaktiven Whiteboards, die quasi „digitale Tafel“, mit denen gefühlt jeder einzelne Lehrer Probleme hatte. Anders die „Generation Z“ oder Digital Natives, die heute 11 bis 17-jährigen, die im Zeitalter der Social Media und Tablet PCs aufwachsen. Was macht diese Generation aus und wie muss man sie in der Bildung ansprechen?

Vergangene Woche hat in Stuttgart die Bildungsmesse didacta stattgefunden. Digitale Bildung stand auch hier im Fokus, denn die Digitalisierung hält in beinahe allen Lebensbereichen Einzug, so natürlich auch in der Bildung. Schon lange gibt es in Klassenzimmern nicht mehr nur besagte Whiteboards – von programmierbarem Lego über Roboter bis hin zum Lernen in der virtuellen Realität – die Digitalisierung ist vollends in der Bildung angekommen und soll sie revolutionieren.

Auf der didacta hatte ich die Chance, Einiges davon auszuprobieren. Ob einem kleinen Lego-Roboter das Fahren in eine bestimmte Richtung beizubringen, mittels einer Oculus Rift in einen Rachen einzutauchen und über Enzyme zu lernen oder mit 3D-Druck Schüler dazu zu animieren, sich mit der Kombination aus Mathe und Design auseinanderzusetzen – zweifelsohne tolle, kreative Ansätze. Aber was davon sind nur Spielereien und was ist umsetzbar für Schulen?

 

Am @Lego-Stand kann man lernen kleine #Roboter selbst zu programmieren. #didacta #didacta17 #lego

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Statt Old School: #MakeItNewSchool

Schlicht Wolfgang (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Image by Lisa Kneidl (adapted with Adobe Spark)

Wirft man einen pauschalen Blick auf die Generation Z, denkt man meist an das regelrecht am Körper festgewachsene Smartphone, weiße Sneaker und große Begeisterung für Youtuber XYZ. Fakt ist, dass noch keine Generation vor ihnen ab solch jungem Alter schon mit solch einer Fülle von Informationen, Content und visuellen Eindrücken überhäuft wurde wie diese. Kreativität und den kreativen Umgang mit Medien sieht ein Großteil dieser Generation als Teil ihrer Identität.

Auf der Messe hatte ich die Chance mich mit Wolfgang Schlicht, einem Lehrer an der Realschule Viechtach und Mitglied des Adobe Education Leader Programs, über die Generation Z zu unterhalten.

Wolfgang Schlicht beschreibt diese digitale Generation und deren Medienkompetenz und –nutzung so: „Ich denke, dass die Lehrer das Problem haben, das einzuschätzen. Das ist ein anderes Verständnis von Arbeiten und von Kreativität. Der Lehrer sieht den Schüler vielleicht mehr als Knöpfchen-Drücker und –Wischer. Ich würde mir wünschen, dass nicht die User im Vordergrund stehen, sondern die Produzenten. Ein Kollege hat das mal schön formuliert, er wünsche sich den „prosumer“, also einen Produzenten und Konsumenten gleichzeitig“.

Am Adobe-Stand konnte ich mich vom Konzept des Unternehmens für die didacta 2017 überzeugen. Mit dem Motto #MakeItNewSchool wollen sie die Schüler nicht mit Spielereien und Gadgets anlocken, sondern an deren Kreativität appellieren und den Unterricht durch digitale Tools kreativer und interaktiver gestalten. Wolfgang Schlicht weiß, seine Schüler sind zwar medienaffin, aber sie nutzen meist ihr Potential für kreatives Arbeiten nicht ausreichend aus.

Die Studie zur Generation Z  von Adobe hat sich exakt mit der Generation Z und der digitalen Bildung beschäftigt. In Deutschland haben Sie dazu rund 500 Schüler und 200 Lehrer befragt und wollten herausfinden, welche Bedeutung Technologie und Kreativität in der Zukunft dieser Generation haben werden. Mehr zu den Ergebnissen gibt es auf der offiziellen Seite zur Studie.

Intelligenz, wenn sie gute Laune hat

Schlicht Wolfgang (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Image by Lisa Kneidl (adapted with Adobe Spark)

Der Fokus liegt ganz klar auf Kreativität und darauf, Schülern einen Baukasten an digitalen Werkzeugen bereitzustellen, mit denen sie sich auf Berufe vorbereiten können, die es so heute vielleicht nicht gar nicht gibt, wie mir Adobes Education-Marketing Manager Matthias Hoepfl das Adobe Motto im Bereich digitale Bildung erklärte.

Grundsätzlich geht es bei unseren Werkzeugen und Programmen immer um Kreativität. Sie sind ausgelegt, um sie im Schulunterricht einzusetzen. Wir haben eine Make-it-Area aufgestellt, wo alle Tools ausprobiert werden können, um den Lehrer zu inspirieren, den Unterricht so praxisnah wie möglich zu gestalten.“ 

Das Aushängeschild von Adobe ist ganz klar die Creative Cloud– ein Paket aus allen Desktop-Applikationen des Unternehmens, für alle möglichen kreativen Gestaltungsbereiche, von der Bildbearbeitung bis zum Drehbuch. Inwieweit diese aber alle für die Schule nutzbar sind, ist fraglich, vor allem aufgrund ihrer Komplexität.

Auf der Messe habe ich mich auch bei den Besuchern und ihrer Vorstellung von digitaler Bildung unterhalten, ein Schüler hätte sich noch einen größeren Fokus auf praxisorientiertes Arbeiten gewünscht: „Die Adobe Creative Cloud benutze ich auch privat. Einen vergrößerten Bereich für Praxisanwendungen fände ich noch gut. Weil das hier auf der Didacta vor allem auch Schüler ansprechen soll, wären wohl vereinfachte Versionen ideal, weil beispielsweise Photoshop schon auch sehr komplex ist.“ All diese Tools haben zwar nahezu unbegrenzte Möglichkeiten des kreativen Outlets, aber sind in Zusammenarbeit mit Schülern nur schwer nutzbar.

If you can dream it, Spark can do it

Die herkömmlichen Adobe Produkte sind altbekannt und wurden am Didacta-Adobe-Stand auch in regelmäßigen Abständen in Vorträgen erklärt. Nebenan konnte man sich in einem impromptu-Fotostudio vom Fotografen Alexander Heinrichs ablichten lassen und dann direkt in der „Make-it-Area“ Applikationen wie Photoshop oder Lightroom in Aktion gezeigt bekommen.

Alles schön und gut, aber was mich wirklich überzeugt hat, war Spark. Kein VR, kein Schnick Schnack, eine einfache, browserbasierte Anwendung, die es einem ermöglicht Posts, Blogeinträge und Videos zu gestalten. Es ist genau das, was der Schüler im Unterricht braucht: ein reduziertes, leicht zu erlernendes Tool, das ihn animiert, die Informationen aufs Wesentliche zu reduzieren.

Hier ist Filterkompetenz bei den Unmengen von Informationen und den Suchmaschinenalgorithmen wichtig, wie Wolfgang Schlicht betont. Ebenfalls ist es eher kontraproduktiv, wenn man sich im Unterricht an der Arbeit an einem Projekt länger mit Schriftgrößen oder Zeilenumbrüchen aufhält, Arbeitsschritte, die Spark automatisiert und so extrem vereinfacht. Der Fokus liegt auf den Informationen, Spark macht die Technik, der Schüler die Kür.

Schlicht Wolfgang (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Adobe Spark Interface. Screenshot by Lisa Kneidl

Möglich sind Posts, Pages und Videos. Damit können beispielsweise Projektarbeiten im Unterricht erstellt und dokumentiert werden. Wolfgang Schlicht erzählte etwa von einem Kochbuch, das er zusammen mit einer Klasse über Spark erstellte und auch gleichzeitig begleitende Videotutorials zu den Rezepten produzieren konnte. Das Tool ist kostenlos und derzeit auf dem Browser und iOS-Geräten (als separate App für die Anwendungen Post, Page und Video) verfügbar, eine Version für Android ist in Arbeit.  

 

Ich bin ehrlich und sage, dass ich gerne so ein Tool wie Spark bei meinen Projektarbeiten in der Schule oder Uni gehabt hätte. VR-Brillen und Roboter machen erstmal viel her und sehen spektakulär aus. Aber Tatsache ist, dass sie für den Unterricht, vor allem fächerübergreifend, wohl noch in den Kinderschuhen stecken – noch also viel Lärm um nichts.

Wichtig ist Digitalisierung, wo sie Sinn macht – ein Tool, das fächerübergreifend anwendbar ist, den Fokus auf den Content statt auf Formatierungen lenkt und sich die Schüler kreativ ausleben lässt. Ich denke da nur an mein 15-jähriges Ich, das den Glauben an alles Gute verlor, wenn die gesamte Folienformatierung sich nach dem Einfügen eines Bildes in PowerPoint mal wieder zerschossen hat.


+++ GEWINNSPIEL +++

 

Hier haben wir noch ein Schmankerl für euch, ihr könnt eine Jahreslizenz für die Adobe Creative Cloud gewinnen. Einfach klicken, mitmachen und Daumen drücken. Zeit habt ihr bis zum 28. Februar. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen


Header & Images (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Screenshot by Lisa Kneidl


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  • NOKIA heise: 3310 Revival? Nokia vor dem Comeback auf der großen Bühne: Ein internationales Comeback wartet auf die Smartphone-Marke Nokia. Ende Februar wird auf de  Mobile World Congress (MWC) in Barcelona der Hersteller HMD Global, der Patente und Marken von Nokia und Microsoft nutzen kann, neue Smartphones vorstellen. Angeblich bringt HMD eine Neuauflage des legendären Nokia 3310 auf die Messe mit.

  • AMAZON t3n: Amazon erhält Patent für selbstlernenden Packroboter: Die Angestellten von Amazon, die für die Pakete in den Versandlagern zuständig sind werden schon jetzt von Kiva-Robotern unterstützt. Bald könnten die Mitarbeiter jedoch ganz überflüssig werden, denn Roboter können die Arbeit billiger ausführen. Nun hat Amazon ein Patent für einen selbstlernenden Packroboter samt Packrobotersystem beim US Patentamt zugesprochen bekommen.
  • VR golem: Oculus Rift mit Mac-Unterstützung: Mit der MacOS-Anwendung VR Desktop for Mac von Cindori ist es nun möglich, die Oculus Rift am Mac zu nutzen. Dazu ist aktuell jedoch eine Rift DK2 und nicht die Endkundenversion erforderlich. Zudem muss der Mac eine diskrete Grafiklösung bieten, was zahlreiche einfachere Modelle ausschließt. Künftig sollen auch die Handelsversion und HTC Vive unterstützt werden. 

  • MICROSOFT winfuture: Microsoft sagt Patch-Day für Februar 2017 ab: Microsoft sollte heute eigentlich seinen Patch-Day abhalten und mit der Auslieferung einer ganzen Reihe von Sicherheits-Updates für Windows veröffentlichen. Jetzt hieß es jedoch, dass der Patch-Day heute entfällt. Hintergrund ist der Umstand, dass man festgestellt hat, dass einer oder mehrere Patches bei einer nicht unerheblichen Zahl von Nutzern Probleme verursachen könnte.

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  • AUTONOMES FAHREN heise: Das erste selbstfahrende Auto wird ein Lastkraftwagen: Da ein großer Mangel an LKW-Fahrern in Nordamerika herrscht, sollen nun bald in der Logistikbranche selbstfahrende LKW eingeführt werden. Dieses Vorgehen soll die Fahrer nicht überflüssig machen, sondern den Beruf für die junge Generation attraktiver gestalten. Die Rolle des Fahrers soll dann ähnlich wie die eines Piloten sein: er ist beim Start, der Landung und in brenzligen Situationen gefragt, das Fahrzeug ist sonst auf Autopilot geschaltet.

  • TESLA t3n: Neuer Autopilot-Chef: Swift-Erfinder Chris Lattner verlässt Apple für Tesla: Nach elf Jahren verlässt nun Swift-Erfinder Chris Lattner Apple, um zu Tesla zu wechseln. Lattner wird ab sofort bei Tesla für die Autopilot-Software des Unternehmens verantwortlich sein, nachdem der frühere Autopilot-Leiter Sterling Anderson das Unternehmen verlassen hatte. Für Lattner wird es bei Tesla einiges zu tun geben: nach dem tödlichen Unfall im Frühjahr 2016 geriet der Autobauer in die Kritik, woraufhin dieser Neuerungen angekündigt hatte, die das Autopilot-System sicherer machen sollen.

  • YOUTUBE googlewatchblog: Hamburger Elbphilharmonie: Youtube überträgt das Eröffnungskonzert Live in 360 Grad: 9 Jahre Bauzeit und mehrere Hundertmillionen Euro verschlang die Hamburger Elbphilharmonie, die direkt am Hafen platziert ist. Heute findet endlich das feierliche Eröffungskonzert statt. Wer keine Karten hat, muss sich aber auch nicht grämen. Schon zur offiziellen Fertigstellung der Elbphilharmonie und auch jetzt zur Eröffnung sind Google-Nutzer ganz vorne mit dabei: Per Streetview kann man durch das Gebäude laufen und sich die öffentlich zugänglichen Teile frei ansehen. Wer zudem über ein Google Cardboard verfügt (die Papp-Variante einer Virtual Reality-Brille) kann das Live-Konzert so auch in VR erleben.

  • FACEBOOK golem: Facebook-App leert Akku in Rekordzeit: Schwache Akkus sind bei Smartphone-Nutzern immer ein leidiges Thema. Da hilft es nicht, wenn sich eine App zusätzlich belastend auf die Laufzeit auswirkt. Vor allem Android-Nutzer sind derzeit stinksauer, die Facebook- sowie die Messenger-App belastet den Akku wohl extrem. Neben der drastisch verkürzten Akkulaufzeit machen die Facebook-Apps noch andere Schwierigkeiten. Der Grund für die geschilderten Probleme ist derzeit nicht bekannt.

  • SOCIAL MEDIA dw: White House preserves Obama’s social media legacy: „Präsdient Obama ist der erste ‚Social Media Präsident'“ so ein Sprecher des Weißen Hauses und so hat er einem den Job des mächtigsten Mannes der Welt näher wie nie gebracht. Er verabschiedete sich nun von dem Twitter-Handle ‚@POTUS‘ (steht für ‚president of the united states‘) mit: „Thank you for everything. My last ask is the same as my first. I’m asking you to believe—not in my ability to create change, but in yours.“ Das Weiße Haus hat jetzt einen nahtlosen Übergang zwischen den präsidialen Social Media Accounts eingeleitet.

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  • APPLE golem: Macbook mit Touchscreen zum Nachrüsten: Ganz einfach kann nun eine Art Touchscreen an ein Macbook Air 13 Zoll per USB angeschlossen werden. Dafür muss das Display nicht einmal ausgetauscht werden. Die Airbar von Neonode ermöglicht dem Anwender, das Macbook Air 13 Zoll mit den Fingern zu bedienen. Der Hersteller verkaufte die Sensoreneinheit, die per Infrarot die Position des Fingers erkennt, bisher nur in einer Version mit 15,6 Zoll Bildschirmdiagonale für Windows-Rechner. Weitere Modelle für Macs anderer Größen sollen laut Hersteller folgen.

  • HTC heise: HTC Vive mit Noitom-Hi5-Handschuh ausprobiert: Ohne Controller in die VR greifen: HTC will es für Hersteller jetzt noch einfacher machen, Gegenstände in die Virtual Reality zu holen. Bislang haben sich Entwickler damit beholfen, die konventionellen HTC-Vive-Handcontroller mit Klebeband an diverse Gegenstände zu kleben. Mit dem „Vive Tracker“ gibt es nun ein offizielles Zubehörteil für solche Zwecke. Der Tracker ist deutlich kleiner als der Hand-Controller, da er ohne Griff auskommt. Der Hi5-Datenhandschuh des chinesischen Motion-Capture-Entwicklers Noitom („Motion“ rückwärts) soll das Mittendrin-Gefühl gegenüber konventionellen Hand-Controllern steigern.

  • DELL computerbase: Dell präsentiert ersten 8K-Monitor für 5.000 Dollar: Dell hat seinen neuen 8K-Monitor vorgestellt: Der UltraSharp UP3218K ist der erste 32-Zoll-Monitor mit 8K-Auflösung – also vierfacher 4K-Auflösung oder ausmultipliziert über 33 Megapixel. Die Pixeldichte beträgt rund 280 dpi. Der UP3218K soll den AdobeRGB-und den sRGB-Farbraum vollständig abdecken. Die Ansteuerung mit voller Auflösung und 60 Hz muss über zwei DisplayPort-Kabel erfolgen; per HDMI sind nur 30 Hz möglich. Die neue Technik hat aber seinen Preis: 5.000 US-Dollar sollen zumindest Profis mit hohen Anforderungen an Auflösung und Farbumfang bereit sein, zu zahlen.

  • SAMSUNG e-commerce: Samsungs kleiner Smartphone-Drucker für unterwegs: Mit dem Image Stamp hat Samsung einen Fotodrucker für Smartphones vorgestellt, der so klein ist, dass er in die Hosentasche passt. Dank Zero-Ink-Technologie benötigt der Drucker keine Tintenpatrone – die Farben sind im Papier enthalten. Die Fotos werden auf Zero-Ink-Papier gedruckt, bei dem die Farben Magenta, Gelb und Cyan in Schichten eingearbeitet sind. Durch thermische Impulse werden die Schichten aktiviert und verschiedene Farben erzeugt.

  • SNAPCHAT t3n: Ex-Mitarbeiter behauptet, dass sie Investoren falsche Nutzer-Statistiken zeigen: Der ehemalige Mitarbeiter soll nur drei Wochen bei dem Unternehmen gewesen sein, er kam von Facebook zu ihnen. Gerichtsunterlagen zeigen jetzt, dass er behauptet, Snapchat würde über den Grund seiner Entlassung nicht die Wahrheit sagen und es daher für ihn unmöglich sei, einen anderen Job in der Branche zu bekommen. Die Klage sagt, dass der ehemalige Mitarbeiter entlassen wurde, weil er sich weigerte, falsche Zahlen zu präsentieren. Außerdem sollen sie von ihm interne Geheimnisse seines vorherigen Arbeitgebers, Facebook, verlangt haben. 

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Fünf Wearables, um euren Alltag aufzupeppen

Fitness-Armband, rot, grün, schwarz, Vektorgrafik

Smartwatches und Fitness-Armbänder werden immer beliebter. Die sogenannten Wearables werden am Körper getragen und können vielfältige Aufgaben übernehmen. Allen gemein aber ist, dass sie Daten sammeln, in dem sie diese messen oder anderweitig erheben. Viele Geräte haben einen Beschleunigungssensor und können so erkennen, wenn sich jemand körperlich betätigt. Den Anfang machten dabei vor einigen Jahren die Schrittzähler, die ziemlich genau wiedergeben konnte, wie oft die zugehörige Person am Tag einen Fuß vor den anderen gesetzt hat.

Die Technologie reicht soweit, dass sogar die durchgeführte Sportart erkannt werden kann. Der Puls kann gemessen werden, die Schlafphasen werden analysiert, das gehört inzwischen sozusagen zum Standard. Wearable und Smartphone werden für einen genaueren Datenabgleich miteinander gekoppelt sind, beispielsweise per Bluetooth. Wir haben die fünf interessantesten Gadgets einmal genauer angeschaut.

1. Kabellose Kopfhörer

Die technische Weiterentwicklung der Kopfhörer kam mir den kabellosen In-Ear-Kopfhörern. Durch den Hautkontakt können sie einige Funktionen übernehmen, die bislang Fitness-Armbändern vorbehalten blieben. Apple hat in diesem Bereich die AirPods entwickelt. Musik wird über Bluetooth vom iPhone auf die Kopfhörer übertragen. Siri kann aktiviert werden durch zweimaliges Tippen, in dem Kopfhörer ist das Mikrofon schon integriert. Die Batterie soll 24 Stunden durchhalten und in nur 15 Minuten soweit aufgeladen werden können, dass man drei Stunden lang Musik hören kann. Als Farbe ist nur weiß verfügbar. Preis: 179 Euro.

Die Konkurrenz hat schon nachgezogen: Samsung bietet unter dem Namen Gear IconX ebenfalls kabellose Kopfhörer in den Farben schwarz, weiß und blau. Integriert ist ein Fitnesstracker und ein MP3-Player mit 4 GB Speicher. Es gibt einen Umgebungsgeräuschemodus, mit dem man zusätzlich zu der Musik auch noch hören kann, was um einen herum passiert. Das Gerät ist auf den Einsatz im Fitness-Bereich ausgelegt, sodass alle Funktionen im weitesten Sinne dazu dienen, den Sport angenehmer zu gestalten. Auch die Gear IconX können durch Tippen und Gesten gesteuert werden. Der Preis liegt hier bei verschiedenen Online-Versandhändlern zwischen etwa 200 und 220 Euro.

2. VR-Brillen für Smartphones

Einen weiteren Teil der Wearables stellen die Brillen dar. Hier sind die Möglichkeiten besonders vielfältig. Da wäre zunächst einmal die Variante, bei der Daten direkt auf die Netzhaut projiziert werden. Ein Beispiel dafür ist die Google Glass, die inzwischen nicht mehr vertrieben wird. Microsoft hat die HoloLens entwickelt. Diese sind mit einem Preis von 3.299 Euro jedoch noch sehr teuer. Nichtsdestotrotz ist die Funktionalität und der Komfort, mit dem der Anwender belohnt wird, atemberaubend.

Zum Head-Mounted-Display zählen die VR-Brillen für Smartphones und für Gaming. Letztere sind vor allem sehr viel teurer. Die verschiedenen Modelle für Smartphones unterscheiden sich nicht grundlegend, nur das Design variiert. Ausschlaggebend für die Bildqualität, in der man die virtuelle Realität erlebt, ist das gekoppelte Smartphone. Je besser hier die Auflösung ist, desto beeindruckender ist auch die VR.

Die Stromversorgung für VR-Brillen erfolgt über das angeschlossene Smartphone. Die Brille selbst verbraucht nur dann Strom, wenn sie zusätzliche Bewegungssensoren hat. Ansonsten sind die Brillen im Prinzip nichts anderes als eine schickere Variante des Google Cardboards. Zwei bikonvexe Lisen für dreidimensionales Sehen. Und das verbraucht eben keinen Strom.

Die VR-Brille Virtoba X5 stellt als Brille für’s Smartphone einen Einstieg in VR dar. Im Test konnte das Produkt überzeugen, da ein Kopfhörer schon integriert ist, sich die Brille auch für Menschen eignet, die ohnehin schon Brillenträger sind. Im Set ist auch ein Bluetooth-Controller enthalten.

3. Gaming VR-Brillen

Gaming VR-Brillen bringen ihr eigenes Display mit und in Einzelfällen sogar zusätzliche Bewegungssensoren. Sie werden über Kabel mit Konsole oder Computer verbunden und ermöglichen dem Spieler dann, mithilfe von einem oder mehreren zusätzlichen Controllern, in das Spiel einzutauchen.

Die Oculus Rift ist ein Spitzenprodukt unter den VR-Brillen für den Gaming-Bereich. Im Test
überzeugte das Produkt durch seine zahlreichen Stärken. Dass es so etwas nicht umsonst gibt, dürfte klar sein. Satte 699 Euro muss man auf den Tisch legen, um das Stück zu kaufen. Besser, man legt noch mal 200 Euro obendrauf. Warum? Dann erhält man nämlich zusätzlich noch zwei brandneue Controller „Oculus Touch“ dazu. Diese erfassen Bewegungen, die man mit Händen und Armen macht und übertragen sie in den virtuellen Raum.

4. Die Smartwatches

Für Smartwatches kann man eine Menge Geld ausgeben. Ein hochwertiges Design und eine gute Verarbeitung schlagen ordentlich zu Buche, aber auch die ausgefeilte Technik in der Geräten bezahlt sich nicht von selbst. Spitzenprodukte können bis zu 2000 Euro kosten. Wir haben da etwas günstigeres für euch rausgesucht.

Die Sony SmartWatch 3 bietet eine Menge Vorteile und ist dabei trotzdem preiswert. Das Betriebssystem ist Android Wear, inklusive der Sprachsteuerung („Ok Google“). NFC, WLAN und GPS sind an Boad, außerdem ist die Watch staub- und wasserdicht – IP-68-zertifiziert. Der Akku wird über ein microUSB-Kabel aufgeladen. Die Sony SmartWatch 3 kostet derzeit etwa 134 Euro.

5. Fitness-Armbänder von A bis Z

Es gibt hunderte verschiedene Fitness-Armbänder unterschiedlichster Firmen. Da den Überblick zu behalten, ist nicht leicht. Wir haben für euch ein Gerät rausgesucht, dass nicht alle möglichen Funktionen bietet, dafür aber preislich erschwinglich ist. Das Modell Polar A300 hat eine umfangreiche Ausstattung, wie dieser Testbericht zeigt. Dazu kommt ein auswechselbares Armband, außerdem ist die Polar A300 wasserdicht bis 30 Meter. Leider fehlen dem Gerät der für das Segment übliche Pulssensor und die Funktion, Schlafphasen zu erkennen und den Benutzer entsprechend zu wecken.

Wearables sind ein großer Trend. Sie sind vielleicht nicht überlebenswichtig, aber sie können einem den Alltag ein wenig vereinfachen. Geräte wie die Fitness-Armbänder und die Watches sind zudem auf einen aktiven Lebensstil und Gesundheit ausgelegt und das kann uns schließlich allen nicht schaden.

Alle anderen sind eher lustige Spielereien, die aber den Alltag interessanter gestalten und einem viel Freude bereiten können, wenn man sich und dem Gerät eine Chance dazu gibt.


Image “Fitness-Armband” by stux (CC0 Public Domain)


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  • TECHNOLOGIE digitaltrends: How snapping a quick selfie could help identify genetic diseases: Gesichtserkennung ist eine Technologie, die beispielsweise vor allem auch in der Kommunikation mit Menschen mit Behinderung Einzug hält und erfolgreich ist. Die US-Firma FDNA hat jetzt die AI-Software “Face2Gene” entwickelt, die per Gesichtsscan das Gesicht des Patienten analysieren soll. Vor allem genetische Krankheiten haben oft schwierig zu diagnostizierende Syntome, die App, die sich Gesichtserkennung und einer lernenden AI zusammensetzt, soll so die Ärzte bei einer Diagnose unterstützen.

  • VIRTUAL REALITY t3n: VR in Echtzeit: Facebook startet Live 360: Beinahe kein Medien-Kanal scheint mehr am VR-Hype vorbeizukommen! Am Montag hat jetzt auch Facebook den Start von 360-Grad-Videos bekannt gegeben. Dabei werden die Features von Facebook Live und der 360-Grad-Videos zusammengeführt. Einweihen durfte das Feature National Geographic mit einem Stream der Mars Desert Research Station facility in Utah, einer Forschungseinrichtung, in der sieben Wissenschaftler seit 80 Tagen das Leben auf dem Mars simulieren. Das 360-Grad-Live-Feature soll 2017 auf weiteren Seiten und Profilen verfügbar sein und auch konkurrierende Social-Media-Kanäle wollen mitziehen.

  • FAKE NEWS digiday: Why top publishers are still stuck distributing fake news: Die Anzahl der Nutzer, die tagesaktuelle Neuigkeiten über Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Ähnliches aufnehmen, ist vor allem unter Schülern und Studenten hoch. Eine sogenannte „Filterblase“ entsteht, es werden also nur noch individuell herausgefilterte Inhalte im Feed angezeigt, ein differenzierter Diskurs geht anders. Vor allem „fake news” sind ein Problem, mit denen die Publisher zu kämpfen haben und die vermehrt Einzug in die Feeds der Nutzer halten.

  • URHEBERRECHT heise: Urheberabgabe: Pauschalvergütung für Online-Plattformen scheint alternativlos: Digitalisierung hält in vielen Branchen-Bereichen rasanten Einzug, so auch in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Urheberrecht im Internet ist ein leidiges Thema, bei der täglichen Flut an Inhalten wird beinahe nie auf deren Ursprung verwiesen, sehr zum Leidwesen der Urheber. Inhalte werden gepostet, geteilt, jedoch der urheberrechtliche Rahmen ist dabei nicht konkret geklärt. Auf der Konferenz „Initiative Urheberrecht” am Montag in Berlin herrschte nun zumindest der Konsens, dass pauschale Ausgleichszahlungen für Nutzungsrechte von Inhalten, vor allem auf großen Pattformen wie Youtube, Amazon oder Facebook, eine Lösung wären.

  • FORSCHUNG golem: Unternehmen investieren mehr als zuvor in die Entwicklung: Rekordverdächtige drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts wurden letztes Jahr in die Forschung investiert. 2015 war ein gutes Jahr für die Forschung und Entwicklung (FuE) in deutschen Unternehmen, vor allem Autohersteller haben dabei viel Geld in die Hand genommen. Im Vergleich zum Vorjahr haben Unternehmen ganze 9,5 Prozent mehr für FuE ausgegeben. „Forschung ist die Basis für Deutschlands starke Position als Technologiestandort.“, so Ministerin Johanna Wanka. Aber nicht nur die großen Branchen-Player betreiben Entwicklungsarbeit, auch kleine Unternehmen trauen sich mehr und schaffen so Arbeitsplätze.

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