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Sea of Thieves bekommt großes Content Update zum Geburtstag

Schon seit einem Jahr können wir im Spiel Sea of Thieves gemeinsam mit unseren Freunden in See stechen, Schätze ausgraben, böse Piratenanführer verkloppen und Ruhm und Ehre sammeln. Wir lernen in diesem Spiel, uns als Gruppe zu organisieren – denn wer in der Welt der Online-Piraten überleben möchte, der muss Karten lesen, den Kompass benutzen und gemeinsam als Crew Segeln können. Dieses innovative und kreative Spielkonzept lockte viele Spieler an, um sich auf der rauen See einen Ruf zu erbeuten. Zu seinem einjährigen Bestehen haben die Entwickler von Sea of Thieves nun ein großes Content Update mit Namen Anniversary Update angekündigt, welches am 30. April diesen Jahres ins Spiel implementiert wird. Auf neuen Content müssen wir allerdings gar nicht so lange warten, denn der Patch 1.4.5, in dem es ebenfalls viele Neuerungen gibt, wurde bereits am 20. März zum Geburtstag des Spiels veröffentlicht.

An die Segel, fertig, los!

Im Patch 1.4.5 erwarten uns zunächst neue Schifffahrten, die als Crew abgeschlossen werden können. In den Außenposten der Karte können nun also neue Questreihen rund um Shipwreck Bay, The Devil’s Roar, Shores of Plenty und andere Inseln erworben werden. Das Abschließen dieser neuen Questreihen ermöglicht es euch, neue Items für euren Charakter oder euer Schiff zu kaufen. Außerdem könnt ihr in der „Reaper’s Mark Challenge“ euer Schiff für die anderen Schiffe sichtbar machen, und auch die Schiffe der anderen Spieler sehen, die zu der gleichen Insel wie ihr unterwegs sind. Für Spieler mit Legend-Status gibt es jetzt die Quest „Gilded Athena“, die euch noch einmal exklusive Items verspricht.

Zum Geburtstag gibt es darüber hinaus exklusive Anniversary-Items, wie Hüte oder Waffen. Wenn ihr von Anfang an dabei wart, erwarten euch zusätzliche Item-Belohnungen. Und auch für Spieler, die den Status Piraten-Legende erreicht haben, gibt es extra Equipment. Des Weiteren wurden einige Verzögerungs-Probleme bei den Waffen im Spiel behoben und die Kompatibilität mit Xbox Hardware verbessert. Ansonsten wurden wieder einige kleinere Probleme bei der Performance behoben und die Benutzerinteraktion zwischen den Spielern erleichtert. Die kompletten Patch-Notes findet ihr hier.

Was erwartet uns in im Anniversary Update?

Gerade zum Launch des Spieles in 2018 musste sich Sea of Thieves oft anhören, der Content im Spiel sei zu langweilig und das Spiel biete einfach keine Langzeitmotivation. Die Spieler, die bereits seit einem Jahr begeistert vor den Bildschirmen sitzen, haben die Kritiker inzwischen größtenteils zum Schweigen gebracht. Und auch die Macher von Sea of Thieves haben dazugelernt. In der Zukunft wollen sie stärker auch Story-Elemente im Spiel implementieren, sowie den individuellen Charakter jeder einzelnen Crew stärken.

Passend zu dem Vorsatz, man wolle mehr Story-Elemente im Spiel haben, gibt es in der Spielsektion „Tall Tales – Shores of Gold“ im Anniversary Update eine Reihe an Quests, die euch quer über die Karte, auch an bisher unentdeckte Orte führen soll. Diese Missionen sollen einer gewissen Geschichte folgen und die Hintergründe hinter dem Meer der Diebe eröffnen. Zudem werden ab dem 30. April auch neue Spiel-Elemente eingefügt. So zum Beispiel das Angeln, oder ein Enterharken, mit dem man sich gegen die Ungetüme der See behaupten kann. Auch im Kampf werden sich einige Dinge ändern. Konkret geplant ist eine höhere Zielgenauigkeit bei dem Abschießen von Kanonen. Wenn ihr zum Beispiel auf dem Mast einer anderen Crew zielt, soll dieser nach einer Weile auch abbrechen. So können euch eure Gegner nicht mehr einfach davonfahren.

Die Ungetüme und NPC-Gefahren im Spiel sind in Zukunft noch häufiger vertreten. Viele bekannte Probleme mit den Geisterschiffen sollen ausgemerzt werden und neue Modelle der Krake und des Megalodons werden eingefügt. Außerdem soll das Wetter auf See in Zukunft abwechslungsreicher sein und mehr gefährliche Klippen integriert werden.

Hier ist der Trailer zum Anniversary Update:

Es bleibt also spannend auf hoher See. Sea of Thieves ist auch bekannt für die ruhigeren Momente im Spiel. Wenn man einfach mit seiner Crew über seichte Gewässer fahren und ein Liedchen schmettern kann. Mit den vielen neuen, aufregenden Gefahren, die uns im neuen Update erwarten, wird das Wasser wohl aber wieder ordentlich aufgemischt werden.


Image by Photocreo Bednarek / adobestock.com

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Neue Features bei Instagram

Instagram stellt laufend neue spannende Features vor, die die Seite noch interaktiver und benutzerfreundlicher gestalten sollen. Doch auch Absurditäten und witzige Features finden ihren Weg in die App. Wir haben für euch mal wieder die interessantesten und besten neuen Features herausgesucht.

Freunde per Code adden

Ähnlich wie zuvor bereits zum Beispiel bei Snapchat, kann man mithilfe eines neuen Instagram Features seine Freunde nun mittels Code adden.

Dazu muss man einfach unten in der App auf die Lupe klicken. Dann gelangt man bekanntlich auf die Such-Option und auf die Entdecken-Seite. Oben rechts gibt es nun einen neuen Button. Klickt man auf diesen, gelangt man auf die Fläche, auf der man mittels Kamera die Codes von seinen Freunden scannen kann.

Der eigene Namestag kann angezeigt werden, indem man unten auf das entsprechende Feld dafür klickt. Diesen kann man personalisieren und entweder eine Hintergrundfarbe, Emojis oder ein Selfie auswählen.

Das GIF hält Einzug in die Chats

Endlich kann man auch bei Instagram seine Freunde im Chat mit seinen liebsten GIFs nerven! Sobald man im Chat das neue „GIF“ Symbol in der rechten unteren Ecke drückt, kann es losgehen. Über der Tastatur werden einem automatisch die gerade beliebtesten GIFs angezeigt, oder man kann die Suchen-Funktion benutzen, um selbst ein passendes GIF zur derzeitigen Situation zu senden.

Screenshot by Leonie Werner

Shopping Updates

Laut Aussage von Instagram benutzen monatlich über 90 Millionen Nutzer die Shopping-Tags auf Werbeposts in den Instagram-Stories. Mit den neuen Shopping-Funktionen kann man jetzt direkt in der App die Produktbeschreibung und weitere Details des Produktes einsehen.

Des Weiteren wurde ein Feature angekündigt, mit dem es einen neuen Tag auf der Entdecken-Seite nur fürs Shoppen geben soll. Bis jetzt wurde diese Funktion hierzulande aber noch nicht eingeführt.

Es bleibt also spannend bei Instagram. Vorbei sind schon lange die Zeiten, in denen man einfach nur Bilder hochgeladen und sie vielleicht mit seinen 30 bis 50 Bekannten und Freunden geteilt hat. Instagram ist zu einem wahren Business gewachsen. Und wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.


Images by Leonie Werner und freestock/ unsplash.com

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SwiftKey – die App, die von dir lernt

Rund 55 Milliarden Nachrichten werden täglich durch den Messenger-Dienst Whatsapp versendet. Umgerechnet bedeutet das eine bedeutende Menge an Tipparbeit. Diese „Arbeit“ zu verändern und zu vereinfachen, ist das Ziel der App SwiftKey. Die App ist eine der ersten Keyboard-Apps, die mithilfe einer künstlichen Intelligenz das individuelle Tippverhalten des Users studiert und sich dessen anpasst. In einer Zusammenarbeit mit Microsoft kam nun ein weiteres tolles Feature dazu – das direkte Übersetzen von Nachrichten in der App. Bisher gibt es die App nur für Android im Google Play Store.

SwiftKey im Überblick

Die App besteht schon seit einigen Jahren und konnte schon immer die User mit den tollen Features überzeugen. So kann man bei SwiftKey aus hunderten von vorgefertigten Tastatur-Designs wählen, oder sein ganz eigenes erstellen. Also ist dank SwiftKey schon mal Schluss mit der endlosen Screen-Eintönigkeit. Des Weiteren kann man mit SwiftKey ganz einfach in einem Schwung alle Buchstaben anwählen, die man für das jeweilige Wort benötigt. Nachdem man ein Wort eingegeben hat, wird es automatisch korrigiert. Wer seine Nachrichten ein wenig auflockern möchte, der kann mit SwiftKey problemlos Sticker, GIFs und Emojis einfügen. Außerdem kann man eigene Fotos direkt im Keyboard bearbeiten und dann verschicken.

Ähnlich wie bei der Standard iOS-Tastatur lernt Swiftkey von den eigenen Schreibgewohnheiten und schlägt Wörter vor, die man als nächstes verwenden könnte. Etwas, das nicht jede Tastatur bietet, ist die Möglichkeit, in fünf verschiedenen Sprachen zu tippen, die die App automatisch erkennt und dementsprechend die Rechtschreibung in der jeweiligen Sprache überprüft. Insgesamt unterstützt SwiftKey das Tippen in über 200 Sprachen.

Neue Features

Micrsoft übernahm SwiftKey in 2016. Zusammen haben die Unternehmen nun ein neues Feature integriert, das Sprachbarrieren beim Chatten in Zukunft beseitigen soll. Dank einer neuen künstlichen Intelligenz wird das Getippte direkt in die Sprache übersetzt, die der Chat-Partner verwendet. Zudem ist es möglich, empfangene Nachrichten direkt in der App in die eigene Muttersprache zu übersetzen. Insgesamt soll diese Neuerung fähig sein, in über 60 verschiedene Sprachen zu übersetzen.

Dieses Feature solle vor allem die Kommunikation zwischen Familien, Freunden und Kollegen aus aller Welt vereinfachen. So die Senior Product Managerin Colleen Hall von SwiftKey London. Man wolle eine möglichst einfache Kommunikation ermöglichen.

Hier seht ihr, wie die KI funktioniert:

Um das neue Tool zu aktivieren, muss der User nur auf das Microsoft Translator-Icon klicken. Außerdem merkt sich die App automatisch, welche Sprachen man mit welcher Person verwendet und welche Sprachen von dem User besonders häufig verwendet werden. Wenn man auch offline darauf zugreifen möchte, sollte man sich den Microsoft Translator herunterladen.


Image by freestocks / unsplash.com

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Apple bringt iOS 12 auf den Markt: Das sind die neuen Features

ArtRoms/stock.adobe.com

Nach langem Ersehnen und Gespanntsein hat Apple das neue Betriebssystem iOS 12 am 17. September auf den Markt gebracht. Wie im Sommer schon berichtet wurde, gibt Apple seinen Nutzern nun sogar die Möglichkeit, sein Gerät weniger zu verwenden. Was steckt dahinter und welche neuen Funktionen bringt iOS 12 sonst noch mit? Ich habe mir das Update einmal genauer angeguckt. 

Das Betriebssystem iOS 12 läuft auf allen Geräten, die iOS 11 unterstützen, also auch auf dem iPhone 5s. Apple verspricht, dass mit dem neuen Update auch „ältere“ Geräte wesentlich schneller funktionieren sollen. Die Kamera soll bis zu 70 Prozent schneller geöffnet werden und auch die Tastatur und andere Apps sollen rund doppelt so schnell funktionieren.

Verbesserte Funktionen bei den Benachrichtigungen

Bei dem neuen Betriebssystem werden deine Nachrichten ab jetzt in Gruppen eingeteilt. Es werden zum Beispiel alle deine WhatsApp-Nachrichten in einer Gruppe angezeigt. Die Funktion ermöglicht dir, schnell einen besseren Überblick über deine Mitteilungen zu erhalten. Du kannst die Benachrichtigungen ab jetzt in Gruppen entfernen und musst nicht mehr jede Benachrichtigung einzeln löschen. Wenn du mehrere Nachrichten von einer Person erhältst, zeigt Apple sie ebenfalls gebündelt an und es erscheint zunächst nur die neueste Nachricht. Die anderen Nachrichten kannst du dir dann unter „weitere Mitteilungen“ ansehen. Die neue Funktion lässt sich in den Einstellungen konfigurieren und ausstellen.

Zudem gibt es jetzt eine überarbeitete Nicht-Stören-Funktion. Apple macht es jetzt möglich, diese Funktion für bestimmte Ereignisse und Orte zu aktivieren. Diese Funktion bietet sich also perfekt für Meetings und ähnliche Veranstaltungen an.

Neue Kategorien und Optionen für Kamera und Fotos

Wie vorher schon erwähnt, hat Apple versprochen, dass mit dem neuen Update die Kamera wesentlich schneller geöffnet werden soll. Ich besitze das Iphone 6 und hab direkt nach der Installation von iOS 12 gemerkt, dass meine Kamera sich tatsächlich deutlich schneller öffnet. Zudem gefällt mir die neue Funktion „Suchen“ bei den Fotos. Sie befindet sich unten rechts in der Leiste. Apple sortiert dort die Bilder nach Kategorien, wie zum Beispiel „Tiere“ oder „Essen“. Außerdem gibt es eine neue Ansicht für „Personen“ und „Orte“.

Ebenfalls neu ist der Tab „Für dich“. Hier werden Vorschläge zum Teilen mit Freunden angezeigt. Zudem stellt Apple verschiedene Rückblicke aus den tollsten Momenten für dich zusammen.

Die neue Funktion "Suchen" bei den Fotos, Screenshot by Lina Schilling
Die neue Funktion „Suchen“ bei den Fotos, Screenshot by Lina Schilling

Überprüfen, wie viel Zeit du am Smartphone verbringst

Smartphones gehören mittlerweile zum Alltag dazu und sind nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken, aber jeder von uns weiß, dass wir auch gerne mal zu viel Zeit auf den sozialen Netzwerken verbringen. Mit dem neuen Tool „Bildschirmzeit“ lässt sich die Nutzung des Smartphones überprüfen und man erhält eine Übersicht, wie viel Zeit man auf bestimmten Apps verbracht hat. Auch für Eltern bringt die neue Funktion Vorteile mit sich. Eltern können nämlich jetzt den Gebrauch von iPad und iPhone ihrer Kinder begrenzen und überwachen. Wenn Geräte auf derselben iCloud angemeldet sind, kann die Funktion geräteübergreifend geteilt werden und eine kombinierte Bildschirmzeit wird aufgeführt.

„Bildschirmzeit“ ist nicht nur in den Einstellung abrufbar, sondern auch bei deinen Widgets, wenn du auf deinem Homescreen nach ganz rechts streichst. Apple zeigt dir die verbrachten Minuten auf den meist verwendetsten Apps an. Zusätzlich gibt dir das neue Tool eine Übersicht über bestimme Kategorien, wie „soziale Netzwerke“ oder „Unterhaltung“.

Besonders gut gefällt mir die neue Funktion „Auszeit“. Hier kann man einen Zeitraum für die bildschirmfreie Zeit festlegen. Während dieser Zeit sind nur von dir zugelassene Apps sowie Telefonanrufe verfügbar. Eine weitere Funktion, die ich gerne nutze, ist „App-Limits“. Hiermit setze ich mir ein tägliches Limit für die Nutzung von meinen sozialen Netzwerken, wie Facebook, Snapchat und Co. Seit dem neuen Update kann ich sagen, dass ich wesentlich bewusster mein Smartphone benutze und nicht mehr so oft aus Langeweile Zeit am Handy verbringe.

Bildschrimzeit überprüfen, Screenshot by Lina Schilling
Bildschrimzeit überprüfen, Screenshot by Lina Schilling

Neues Siri-Shortcuts-Feature

Das Softwareupdate iOS 12 bringt noch eine weitere nützliche Funktion mit: Die Kurzbefehle mit Siri. Die Funktion ist für alle interessant, die gerne mit ihrem iPhone sprechen. Zuerst sollte man in den Einstellungen unter „Siri & Suchen“ seine Kurzbefehle hinzufügen. Siri kann so favorisierte Kontakte anrufen oder zum Beispiel das Fotoalbum öffnen. Mit der „Shortcuts“-App kann man schnell und einfach verschiedene Tätigkeiten ausführen.

Die iOS-Anwender können Siri so noch stärker in ihren Alltag einbinden. Beispielsweise hat die App der Deutschen Bahn der „DB Navigator“ ein neues Update mit Siri-Shortcuts veröffentlicht. Jetzt muss man sein Smartphone nur noch fragen, wann die nächste S-Bahn fährt und man erhält eine Antwort. Das Siri-Shortcuts-Feature kann allerdings nur ab dem iPhone 6s verwendet werden. Da ich noch das iPhone 6 besitze, konnte ich diese Funktion leider nicht testen.

Weitere Neuheiten bei iOS 12

Für den Unterhaltungsfaktor gibt es für das iPhone X jetzt vier neue Animojis: Einen Koala, einen Tiger einen T-Rex und einen Geist. Die Animojis können jetzt eure Zunge erkennen, damit könnt ihr die Avatare eure Zunge rausstrecken lassen. Die Memojis sind die neuen individualisierten Avatare bei Apple. Ihr könnt eure digitalen Ebenbilder verschicken oder mit Bildern versehen.


Image by ArtRoms via stock.adobe.com

 

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10 Jahre Google Chrome – großes Update ruft auch Kritik hervor

Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und eine ansprechende Benutzeroberfläche. Dies waren schon immer Eigenschaften, die man mit dem Google Chrome Browser assoziieren konnte. In dem großangelegten Update zum zehnjährigen Jubiläum von Chrome wird nun noch einmal so einiges aufpoliert und verbessert. Zunächst zur Optik. Google hat das Interface des Browsers noch einfacher und bunter gestaltet und will neue Symbole etablieren. Das soll nicht nur das Äußere des Browsers ansprechender machen, sondern auch die Bedienung vereinfachen. In der iOS-Version rutscht die Symbolleiste nach unten, was ebenfalls für bessere Bedienbarkeit beim mobilen Surfen sorgen soll. Desweiteren gibt es in der neuen Version 69.0. vom 3. September 2018 über alle Plattformen hinweg Änderungen bei den Eingabeaufforderungen, Menüs und insbesondere der Adressleiste.

Tab-Messie? Kein Problem!

Eine der größten Neuerungen in Chrome betrifft die Tabs. Sie sind nicht mehr kantig sondern abgerundet und die Kontur ist weggefallen, wodurch die Icons der aufgerufenen Websites besser zur Geltung kommen. Gleichzeitig gibt es in der „Omnibox“ – eine Mischung aus Suchmaschine und Adressenfeld – eine Suchfunktion für Tabs. Verliert man sich also mal ausversehen in drei geöffneten Fenstern und 20 verschiedenen Tabs, so kann man oben in der Leiste nach dem Tab suchen und Chrome teilt einem mit, ob man diese Website bereits geöffnet hat. Ist dies der Fall, wird man zu dem geöffneten Tab dirigiert, ansonsten wird die jeweilige Adresse aufgerufen.

Chrome alte Version
Die Browsertabs in der Vorgängerversion Chrome 68 sind kantiger und konturiert. Screenshot by Lena Simonis
Chrome neue Tabs
Die runderen Browsertabs ohne Konturen sollen dafür sorgen, dass man Icons besser wahrnimmt. Screenshots by Lena Simonis

Aber noch etwas anderes fällt uns hier auf: Chrome zeigt die URL in der Adressleiste nicht mehr vollständig an. Nutzer können also nicht mehr auf den ersten Blick erkennen, auf welcher Webseite genau sie sich befinden. Das Verschwinden der URL aus der Adressleiste und Googles langjähriges Bemühungen, das URL-Prinzip zu verändern, sehen viele Experten äußerst kritisch. Mit dem letzten Update haben die Chrome-Entwickler die Location www nun zu einer trivialen Subdomain gemacht, die der Browser in der Adressbar automatisch verbirgt. Dadurch könnten User den Eindruck bekommen, dass die Location keine Rolle spiele, obwohl sie durch das tatsächliche Weglassen von www zu einem ganz anderen Ziel gelangen können, wie etwa das Beispiel http://www.pool.ntp.org vs http://pool.ntp.org zeigt.

In der alten Chrome-Version sehen wir die Location www. Screenshot by Lena Simonis
In der neuen Chrome-Version wird die Location www wie jede beliebige Subdomain behandelt und dem Nutzer nicht angezeigt. Screenshot by Lena Simonis

Erweiterung der Passwort-Speicherung

Google möchte Chrome-Nutzer außerdem dazu bringen, ihre Daten bei Google zu speichern und zu verwahren. Adressen, Kreditkartennummern und Passwörter lassen sich nun im Browser abgespeichern und im Anschluss auf das Google-Konto übertragen. Damit sollen Prozesse, etwa beim Online-Shopping oder Reise-Buchungen, noch einfacher von der Hand gehen. In der heutigen Flut an Zugängen und Passwörtern, die man nicht nur erstellen, sondern sich im besten Fall auch noch alle merken sollte, bietet Chrome an, selbstständig Passwörter mit hoher Sicherheitsstufe zu generieren und ebenfalls zu speichern. Auch das soll Geräteübergreifend möglich sein.

Personalisierungen

Wer schon immer von den eintönigen Seiten genervt war, die sich einem auftun, wenn man auf „Neuer Tab“ klickt, den wird die letzte größere Änderung im Chrome Browser gefallen. Usern ist es nun möglich, eigene Fotos als Hintergrundbild für die sonst so leeren Seiten auszuwählen. Zuletzt können Nutzer die eigenen Lieblingswebsites mit Shortcuts noch schneller über die „Neuer Tab“ Seite erreichen.


Image the digital artist via pixabay / Screenshot by Lena Simonis

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Tado Smarte Thermostate V3 Plus und neue Heiz-App checken jetzt auch die Luftqualität draußen

Tado Smarte Thermostate V3 Plus

Mit smarten Thermostaten die Heizung zu bedienen, ist bequem. Sie ermöglichen dir eine Fernsteuerung per App oder Sprachanweisungen und erkennen automatisch, wenn das Fenster zum Lüften geöffnet ist und ob Bewohner überhaupt anwesend sind. Die Thermostate von Tado haben uns im Test gefallen. Auf der IFA 2018 stellt der Smart-Home-Spezialist jetzt eine neue Produktgeneration namens Tado Smarte Thermostate V3 Plus samt überarbeiteter App vor. Ab sofort informiert die Software darüber, wie die Luftqualität außen ist und ob Allergiker gefahrlos das Fenster öffnen können.

Tado Smarte Thermostate V3 Plus – das ist neu

Die Hardware hat der Hersteller eher im Detail aktualisiert. Daher erhält die neue Generation auch keine neue Ziffer, sondern nur ein „Plus“ im Namen. Im Wesentlichen wurde die Elektronik auf den Stand der Technik gebracht. Neue Hardware-Funktionen bieten Tado Smarte Thermostate V3 Plus nicht.

Viel wichtiger ist, wie Tado die Software überarbeitet hat. Die für iOS und Android erhältliche Tado-App bietet jetzt einen sogenannten Raumluft-Skill. Ist er aktiviert, warnt er Benutzer, wenn es in einem Zimmer zu feucht oder zu trocken ist und daher eine Runde Lüften empfehlenswert wäre. Dafür gibt es einen entsprechenden Sensor im Thermostat, der das misst.

Dabei berücksichtigt die App auch, ob draußen Pollenflug herrscht und vom Heuschnupfen geplagte Bewohner wirklich bedenkenlos lüften können. Dies erfordert natürlich Messinformationen von außen, die das Innenthermostat nicht liefern kann. Deshalb bezieht die Tado-App diese Daten von einem Dienstleister und speist sie in die App ein.

Um den Raumluft-Skill zu nutzen, ist der Kauf der Tado Smarte Thermostate V3 Plus nicht zwingend notwendig. Auch die vorherige Generation der Heizregler bietet bereits entsprechende Sensoren und kann die Software für die Außenmessung der Luftqualität nutzen.

Update 4.9.: Allerdings gibt es die neue App-Version für Bestandskunden nicht als Gratis-Update. Stattdessen verlangt Tado für die Aktualisierung einmalig rund 20 Euro, wie in diesem Support-Dokument zu lesen ist. Der Link für das Upgrade wird in Kürze für Bestandskunden freigeschaltet, teilte Tado mit. Wer jedoch nicht auf V3 Plus aktualisieren möchte, muss das auch nicht tun. Bestandskunden können ihren Funktionsumfang ohne Einschränkungen weiter verwenden.

Wie gehabt, lassen sich die Thermostate und die App mit Alexa, Google Assistant, Siri und Conrad Connect steuern.

Kostenpflichtiges Cloud-Abo mit Zusatzdiensten

Tado verlässt sich seit längerem nicht mehr nur auf das Hardware-Geschäft, sondern will sein Geschäftsmodell um Dienstleistungen erweitern. Bisher vermittelt der Anbieter bereits Kontakt zu Handwerkern. Jetzt ergänzt er diesen Bereich um kostenpflichtige Cloud-Abos.

Den Anfang macht ein Angebot für einen sogenannten Auto-Assist-Skill. Statt Nutzer auf dem Smartphone zu fragen, ob die Heizung auf eine neue Situation reagieren soll, reguliert sie die Temperatur dann automatisch. Dafür verlangt Tado 2,99 Euro im Monat oder 24,99 Euro im Jahr. 

Update 1.10.: Für die Thermostat-Versionen V1, V2 und V3 war die automatische Steuerung bisher kostenlos. Doch auch für sie wollte Tado die Gebühr einführen, sofern Nutzer die App für ihre bisherige Hardware auf Software-Version V3 Plus aktualisieren. Davon sieht der Hersteller nach harscher Nutzer-Kritik nun ab. Das Upgrade der App auf V3 Plus selbst bleibt aber kostenpflichtig. Für das Freischalten der neuen App für bestehende Hardware verlangt Tado weiterhin rund 20 Euro.

Preis und Verfügbarkeit

Ein Starterkit für Tado Smarte Thermostate V3 Plus ist ab heute je nach Umfang für 130 Euro oder 200 Euro erhältlich. Weitere Heizkörper-Thermostate sind als Einzel- oder Multipacks verfügbar. Die neue App-Version lässt sich im Google Play Store und Apple App Store herunterladen. Bei der Installation erkennt die App automatisch, ob es sich um neue V3-Plus-Geräte oder ältere vom Typ V3 und V2 handelt.

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Image by Tado

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WhatsApp entwickelt sich weiter – Sprach- und Videoanrufe für Gruppen

Kaspars Grinvalds stock adobe WhatsApp Videoanrufe

Nachrichten freihändig aufnehmen, indem man hochwischt – bekannt. Die App bei Sprachnachrichten schließen ohne die Nachricht zu unterbrechen, kennen wir auch schon. Gruppenbeschreibung hinzufügen und Teilnehmer in einer Gruppe stummschalten ist auch nichts Neues. Doch jetzt bringt WhatsApp endlich die angekündigten Sprach- und Videoanrufe für Gruppen raus.

Bisher konnten nur die Beta-Tester die Videoanrufe für Gruppen nutzen. Jetzt können wir es alle. Das neue Feature ermöglicht es bis zu vier Personen zu einem Video-Telefonat hinzuzufügen. In einem Blogeintrag von WhatsApp heißt es, die Nutzer telefonieren mehr als zwei Milliarden Minuten täglich.

Wie funktionieren die Videoanrufe in Gruppen?

Zuerst muss ein normaler Sprach- oder Videoanruf mit einer Person gestartet werden. Sobald die Verbindung entstanden ist, erscheint in der oberen rechten Ecke des Bildschirms ein kleines Icon – ein Mensch und das Plus-Symbol. Dort kann man weitere Gesprächspartner einladen. Wer unterwegs ist, kann auf die Bildübertragung verzichten und spart dann eine Menge an Datenvolumen.

Die Gruppengespräche sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt, was heißt, dass keiner bei den Anrufen mithören kann, der nicht zu den Teilnehmern gehört.

WhatsApp verspricht Verbindungen von guter Qualität, unabhängig davon, im welchen Netz sich die Gesprächspartner befinden. Ob dies der Wirklichkeit entspricht, kann jeder für sich testen.

Die Videochat-Funktion wird derzeit für iOS- und Android-User ausgerollt. Es ist bisher nicht bekannt, ob WhatsApp dieses Feature weiterentwickeln wird. Möglicherweise verbleibt es bei einem Maximum von vier Teilnehmern.

Vor ein paar Monaten hieß es auch, dass WhatsApp möglicherweise Einnahmen durch Werbung erzeugen würde. Diese Nachricht hat die Aufmerksamkeit der Fans erweckt. Noch wurde das Update nicht eingeführt. Es verbleibt also die Hoffnung, dass der Messenger weiterhin werbefrei zur Verfügung stehen wird.

Von WhatsApp-Mutter Facebook ist das ein cleverer Zug. Denn damit wird das Programm im Vergleich zu anderen Videochat-Apps wie Skype und Google Hangouts attraktiver.

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Kaspars Grinvalds / Adobe Stock

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WhatsApp und seine neuen Updates

Bei WhatsApp hagelt es seit einiger Zeit Updates. Nachdem wir uns schon darüber gefreut haben, dass man WhatsApp-Nachrichten jetzt auch im Hintergrund hören kann, gibt es neben einem weiteren neuen Gruppen-Feature jetzt auch die Möglichkeit sich in Gruppen per Videochat zu unterhalten.

Gruppenchats besser organisieren

In Gruppenchats gibt es ja oft das Problem, dass wenn jemand im Nachgang hinzugefügt wurde, dieser noch einmal die wichtigsten Fakten der Gruppe erklären muss, oder worum es sich in der Gruppe handelt. Jetzt kannst du aber eine Gruppenbeschreibung direkt hinzufügen. Was du da rein schreibst, bleibt dir als Gruppenadmin natürlich selbst überlassen. Das kann zum einen der Zweck der Gruppe, wichtige Daten, oder auch Regeln für die Gruppe sein. Diese Informationen kannst du dann unter der Gruppeninfo abrufen und bist sofort auf dem neuesten Stand.

Gruppen können detailiert geschrieben werden. Screenshot by Jennifer Eilitz

Lege Admins fest

Wenn du Admin einer Gruppe bist, dann kannst du jetzt auch festlegen, welche der anderen Administratoren ihre Rechte wieder verlieren sollen. Außerdem kannst du als Admin auch entscheiden, ob andere Mitglieder in der Gruppe befugt sind, das Gruppenbild zu ändern, oder die Gruppenbeschreibung oder den Betreff zu bearbeiten.

Nicht den Überblick verlieren

Wer in vielen Gruppen unterwegs ist, in denen viel geschrieben wird, der wird das Problem kennen, nicht immer alles mitzubekommen. Mit dem neuen Update kannst du jetzt allerdings über die @-Suchfunktion herausfinden, wann du erwähnt wurdest. Dafür kannst du einfach im Chatfenster rechts unten neben dem @ deinen Namen schreiben. Anschließend kannst du sehen, wann dein Name erwähnt wurde, oder aber auch, wer auf deine Nachrichten geantwortet hat – vorausgesetzt, derjenige hat auch die @-Funktion im Chat benutzt.

Wer suchet, der findet

Besonders bei Gruppen mit vielen Mitgliedern, weiß man manchmal gar nicht, wer sich eigentlich alles in der Gruppe befindet. Bei großen Gruppen kann es deshalb manchmal ganz nützlich sein einen besseren Überblick zu bekommen. Daher kannst du jetzt auch über die Suchfunktion in der Mitgliederliste nach den Leuten suchen.

Und du bist raus

Manchmal wird es jedoch in einigen der Gruppen einfach zu viel. Ein Blick auf das Smartphone und schon findet man gefühlt 1.000 neue Nachrichten auf dem Display. Wem das zu viel wird, der kann natürlich auch Gruppen verlassen. Wenn du allerdings erstmal eine Gruppe verlassen hast, dann kann man dich nicht mehr so schnell wieder in diese Gruppe aufnehmen.

Für diejenigen, die tatsächlich viel die Gruppen-Funktion nutzen, für die wird das Update ganz gelegen kommen, denn endlich es ein bisschen mehr Ordnung und Möglichkeiten innerhalb der Gruppen, was ja vorher erst noch ein bisschen dürftig war.

Von Angesicht zu Angesicht

Jetzt ist eine weitere Neuheit im Gespräch: Gruppen-Video-Chats. Dass man sich per Videoübertragung via WhatsApp mit seinem Chatpartner unterhalten kann, ist ja keine Neuigkeit mehr. Aber in Zukunft sollen auch Gruppen davon profitieren können. Wann diese Funktion allerdings verfügbar sein wird, kann man noch nicht genau sagen, denn lediglich diejenigen, die WhatsApp-Beta Funktion 2.18.162 nutzen, konnten von dem neuen Feature bisher Gebrauch machen.


Rachit Tank / unsplash.com

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • YOUTUBE MUSIC golem: Google attackiert Spotify mit kostenlosem Musikstreaming: Spotify, Amazon Music und Co. bekommen Konkurrenz! Auch Youtube möchte jetzt einen eigenen Musikstreamingdienst anbieten. Wie die Konkurrenz,  soll dieser Dienst zum Teil werbefinanziert und dafür kostenlos sein. Weitere Funktionen würde es dann gegen Bezahlung geben. Außerdem kommt das Modell Youtube Premium nach Deutschland, welches ein Nachfolgemodell von Youtube Red darstellt und hierzulande nie angeboten wurde. Youtube Music soll laut Google noch im Mai in den USA und zu einem späteren Zeitpunkt in Deutschland erscheinen.

  • WHATSAPP chip: Großes Update für WhatsApp: Gruppen bekommen neue Funktionen: Ein neues Update für die Messenger-App hält viele Neuerungen bereit, die vor allem für Gruppen interessant sind. Die neuen Features sind bereits in den Beta-Versionen von WhatsApp für iOS und Android zum Testen verfügbar. Zu den neuen Features zählt eine Gruppenbeschreibung odere genauere Admin-Berechtigungen, Gruppengründer dürfen beispielsweise nicht mehr aus Gruppen entfernt werden. Auch Gruppenbilder und -beschreibungen können nicht mehr von jedem Mitglied einfach geändert werden. Alle Neuerungen hat euch Chip in ihrem Artikel zusammengefasst.

  • GOOGLE PAY curved: Deutschlandstart von Google Pay: Erste Nutzer haben die App schon: Bargeldlose Bezahlen ist nach wie vor ein großes Thema. Auch Googles Bezahldienst Google Pay könnte in Deutschland bald an den Start gehen. Erste Nutzer haben die App zum bargeldlosen Bezahlen bereits auf dem Smartphone. Die App funktioniert an Terminals, die kontaktloses Bezahlen ermöglichen. Dafür muss man das Smartphone einfach über das Terminal halten und den Einkauf mit einem Code oder Fingerabdruck bestätigen. Der Dienst soll schon bald starten – sollte das wirklich so sein, wäre Google der Konkurrenz einen Schritt voraus, die ihren kontaktlosen Bezahldienst bisher noch nicht launchte.

  • DSGVO heise: Last-Minute-Hilfe gegen Abmahnungen und Bußgelder: Zum 25. Mai 2018 wird die EU-Datenschutzgrundverordnung wirksam. Der Wirbel in der Onliner-Welt und die Angst um Abmahnwellen und Bußgelder ist groß. Was am 25. Mai wirklich passieren wird, ist nicht ganz klar, wichtig ist es aber vorbereitet zu sein und zu prüfen, ob man DSGVO-konform ist. Aktuelle Entwicklungen und konkrete Leitfäden haben die Kollegen von Heise und c’t zusammengefasst.

  • STEAM LINK computerbase: Steam Link App im Test: Die Hardware per Software getötet: Hochauflösende PC-Spiele auf dem Handy zocken soll mit der Steam Link App bald möglich sein. Die App wahrscheinlich noch im Mai für iOS und Android erscheinen. Gamer erhalten so die Möglichkeit ihre Steam-PC-Games auch auf dem Smartphone zu zocken. Das Ganze funktioniert dann mit dem hauseigenen Steam-Controller, aber auch mit den meisten anderen Bluetooth-Controllern. Die Steam Video App soll dann im Sommer folgen.

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WhatsApp Sprachnachrichten – Endlich auch im Hintergrund aktiv

oatawa - stock adobe com

Kennt ihr das? Ihr habt euren Freunden einiges mitzuteilen, aber keine Lust das Ganze mühselig abzutippen? Und auch ein Anruf passt ausgerechnet in diesem Moment nicht. Dafür gibt es bei WhatsApp ja Gott sei Dank die Sprachnachrichten-Funktion, die bisher noch nicht hundertprozentig ausgereift war.

Beim Abhören der Nachricht ist der Nutzer mehr oder weniger dazu gezwungen den Chatverlauf geöffnet zu haben. Bei kurzen, knappen Nachrichten eigentlich nicht weiter wild. Aber bei mehreren Minuten kann das schon mal nervig sein. Doch sobald man die App schließt, wird auch die Nachricht beendet. Das soll jetzt ein Ende haben.

Mit dem Update auf die Version 2.18.40 können Nutzer in Zukunft die App schließen, während sie eine Sprachnachricht hören und sich somit anderen Dingen auf ihrem Smartphone widmen. Die Nachricht läuft dann einfach im Hintergrund ungestört weiter.

Android-Nutzer müssen sich noch gedulden

So gut die neue Funktion auch klingt – Android-Nutzer müssen leider noch warten. Bisher ist die neue Sprachnachrichten-Funktion nur für iPhones verfügbar. Wann auf Android-Smartphones die Neuerung freigeschaltet ist, ist bisher noch unbekannt.

Allerdings gibt es auch positive Nachrichten für die Nutzer von Android-Smartphones. Schon seit einiger Zeit können Sprachnachrichten auf WhatsApp auch ohne dass der Finger auf dem Mikrofon gedrückt sein muss auf iPhones aufgenommen werden. Jetzt können auch Android-Nutzer auf diese Funktion zurückgreifen. Wer also freihändig eine Sprachnachricht aufnehmen möchte, muss lediglich das Mikrofon-Symbol mit einem Wisch nach oben schieben.


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • ANDROID t3n: Android P: Erste Developer-Preview ist da – mit „Notch“-Unterstützung und mehr: Noch dieses Jahr wird Google die nächste große Android-Version veröffentlichen. Nun wurde die Developer-Preview “Android P”, wie für den März üblich, veröffentlicht. Zu den größten Änderungen der Vorabversion, die in der Vorschau zu erkennen sind, gehören die Umgestaltung der Statusleiste zur Unterstützung der Notch, sowie eine erneute Überarbeitung des Benachrichtigungsbereiches. Außerdem gehören eine bessere Innenraum-Navigation und neue Kamera-Features zu den Neuerungen bei Android P. Mit der Vollversion wird allerdings vermutlich nicht vor August zu rechnen sein. Stattdessen kündigte Google noch fünf weitere Developer-Previews an.

  • AMAZON netzwelt: Amazons Alexa lacht euch aus: So klingt das unheimliche Gelächter: Alexa hat scheinbar einiges zu lachen – ihre Nutzer eher weniger. Seit ein paar Tagen fängt der smarte Lautsprecher nämlich an unheimlich zu lachen. Es erinnert eher an einen Horrorfilm, als an eine fröhliche Lache. Wie aus dem Nichts antwortet Alexa mit ihrem Gelächter, auch wenn sie gar nicht direkt angesprochen wurde. Während so manche Nutzer darüber ebenfalls lachen, gibt es andere, die das wiederum gar nicht so witzig finden. So wie es aussieht, weiß Amazon über den gruseligen Aussetzer Bescheid und arbeitet gerade an der Fehlerbehebung. Woher der Fehler rührt, weiß man bisher allerdings noch nicht.

  • NINTENDO gamestar: Konsolenmarkt – Nintendo wird 2018 Microsoft schlagen, sagen Analysten: Der japanische IT-Konzern Nintendo wird seinen Erfolgskurs laut Experten auch in den nächsten Jahren fortführen. Vermutlich wird dabei sogar Microsoft im Konsolenwettkampf überholt werden. Zahlen von IHS belegen dabei, dass Nintendo einen Wachstum von acht auf circa elf Millarden US-Dollar bezüglich getätigter Ausgaben für ihre Produkte erreichen wird, wobei Microsoft von zehn auf neun Milliarden zu sinken droht. Grund dafür ist nicht zuletzt die bereits 17 Millionen Mal verkaufte Nintendo Switch als Flaggschiff. Deutlich an der Spitze thront allerdings weiterhin Sony mit seiner Playstation 4. Dennoch stehen den Japanern nach dem Flop mit der Wii U wohl wieder erfolgreiche Zeiten bevor.

  • WHATSAPP Chip: WhatsApp erweitert die Löschfunktion: Eine Neuerung wird viele Nutzer freuen: Seit September können WhatsApp-Nutzer sich nun schon über die Löschfunktion im Chat freuen. Hierbei können Nachrichten gelöscht werden, die fälschlicherweise verschickt wurden. Der Sender hat dafür neun Minuten Zeit. Andere wiederum bekommen dann zu sehen, dass eine Nachricht des Senders entfernt wurde. Mit der Neuerung können Nachrichten nun innerhalb von 68 Minuten gelöscht werden – auch wenn die Nachricht schon gelesen wurde. Damit in Zukunft nicht nur die Nutzer der Beta-Version diese Funktion nutzen können, soll es vielleicht sogar schon im Mai mit dem neuen Update möglich sein.

  • DAIMLER gruenderszene: Daimler testet Kryptowährung für ökologisches Fahren: Nach BMW und Volkswagen zieht nun wohl auch Daimler in Sachen Kryptowährung für umweltbewusstes Fahren nach. Bereits auf der MWC Barcelona im Februar stellte Daimler die neuen Mobicoins vor, welche der Fahrer unter den 500 Testern mit den meisten gegen Großevents wie das MercedesCup-Finale eintauschen kann. Die Blockchain-Technologie, großes Thema in der Autoindustrie, speichert dabei Daten wie Beschleunigung, Bremsen und Geschwindigkeit. Zwar sind Blockchain und Kyptowährung noch Zukunftsmusik, aber man darf gespannt sein, wann und wie effektiv die Technologie die Automobilindustrie erobern wird.

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  • FACEBOOK PC-Welt: Aloha und Fiona: Facebook bringt smarte Lautsprecher mit 15-Zoll-Touchscreen: Facebook möchte das Feld von hinten aufräumen. Mit seinen smarten Lautsprechern will das soziale Netzwerk gegen Amazon Echo und Google Home antreten. Im kommenden Juli möchte Facebook dann seine ersten smarten Lautsprecher vorstellen. Anders als bei Amazon mit dem Codenamen “Alexa” werden diese Lautsprecher auf “Aloha” und “Fiona” hören. Die beiden Lautsprecher sollen dazu über einen 15 Zoll großen Touchscreen und über eine eingebaute Webcam mit einer Gesichtserkennung verfügen. Ein weiterer Unterschied zu seinen Konkurrenten ist der “soziale Aspekt”, der mit den Lautsprechern einhergehen soll. Facebook-Nutzer sollen daher – ganz wie auf der Plattform – untereinander in Kontakt treten können. Das kann mit der Videochat-Funktionen oder anderen “sozialen Funktionen” geschehen. Von beiden Lautsprechern soll “Aloha” das leistungsfähigere Gerät sein, was zudem auch mehr soziale Funktionen als “Fiona” vorweisen soll.

  • GMAIL t3n: Designerin erfindet neues Gmail-Konzept: Ein neues Design für Gmail soll es sein. Sowohl Privatnutzer als auch Unternehmen sind eifrige Nutzer des E-Mail-Clients und somit ist nach der iPhone-Mail-App Gmail der meistgenutzte Anbieter. Aber es gibt noch Optimierungsbedarf. Das findet zumindest die UX-Designerin Indhuja Pillai und hat daher ein Konzept entworfen, was nicht nur visuelle Änderungen, sondern auch neue Funktionen aufzeigt. Wer sich diese Änderungen einmal ausführlich anschauen möchte, der kann sich hier dieses Konzept einmal ganz genau anschauen.

  • GOOGLE Heise: Nach Kritik: Google entfernt „Bild ansehen“-Button aus seiner Bildersuche: Die Nutzer der Google-Bildersuche müssen sich auf den Verlust einer praktischen Funktion einstellen. Bisher konnte man die Bilder nicht nur in einer Vorschau öffnen, sondern bekam den direkten Link zur Bild-Datei geboten. Somit war es allerdings nicht mehr nötig, die entsprechende Seite aufzurufen, um sich das Bild genauer anzusehen. Gerade für Bildagenturen und Fotografen war das ärgerlich, denn so entgingen ihnen nicht nur Besucher und Klicks, sondern auch Aufträge und Geld. Daher wird die Funktion “Bild ansehen” aus der Bildersuche verschwinden, die Schaltfläche “Besuchen” wird bleiben. Googles vorgenommene Änderung soll jetzt die Nutzer und Webseiten besser miteinander verbinden.

  • WHATSAPP Focus Online: Einmaliger Vorgang: WhatsApp wird zu Update gezwungen: WhatsApp-Nutzer werden demnächst mit einer neuen Funktion rechnen können. Schon bald soll es möglich sein, alle Daten, die während der gesamten Nutzung im Messenger gespeichert wurden, gebündelt herunterzuladen. Hierfür wird der Nutzer allerdings ordentlich Zeit einplanen müssen. Die Sammlung der Daten kann bis zu 20 Tage dauern. Diese Daten können dann als Backup gespeichert oder in andere Dienste importiert werden. Es ist noch nicht klar, welche Daten zum Download von WhatsApp bereitgestellt werden. Jedoch kann ein lokales Backup aller Chatverläufe, unabhängig vom Smartphone, auch sehr praktisch sein. Der Grund für die Einführung dieses Features ist die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union, die bereits seit Mai 2016 in Kraft getreten ist. Ab dem 25. Mai muss sie dann von allen Unternehmen berücksichtigt werden.

  • APPLE HOMEPOD T-Online: Apples „HomePod“ hinterlässt Flecken: Wo wir schon mal bei smarten Lautsprechern sind: Schon ab Frühjahr soll Apples erster smarter Lautsprecher der “HomePod” in Deutschland verfügbar sein. Auch wenn sich Apple nach Amazon und Google reichlich spät mit seinem Lautsprecher zu Wort meldet, so können Nutzer trotzdem gespannt sein, was dieser zu bieten hat. Neben unangenehmen Spuren, die das Gerät auf Holzmöbeln hinterlässt, hat ein Test aber auch schon andere spannende Fakten herausfinden können, die für Apple-Fans durchaus interessant sein könnten.

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  • YOUTUBE t3n: Youtube will eigenen Musik-Streamingdienst starten: Damit die Nutzer endlich bezahlen, plant Youtube im kommenden Jahr seinen eigenen Streamingdienst. Hierfür habe die Plattform schon das Musiklabel Warner Music Group an Land gezogen. Zudem sei Youtube auch mit Sony und Universal im Gespräch. Diese Gespräche finden allerdings schon seit über einem Jahr statt. Der Versuch von der Plattform einen Streamingdienst einzuführen, ist jedoch nicht das erste Mal. Schon im Jahr 2014 wurde Youtube Music Key ins Leben gerufen, was im Jahr 2016 zu Youtube Red wurde. Die Nutzer zeigten daran nur wenig Interesse. Bleibt abzuwarten, wie sich der neue Streamingdienst, der unter dem Namen Remix erscheinen soll, bei den Nutzern im kommenden Jahr durchsetzen wird.

  • TAXIMARKT Handelsblatt: Angriff auf das Taxi-Monopol: Auf dem Taximarkt herrscht in Deutschland ein stetiger Wandel. App-Anbieter wie Uber, Mytaxi oder auch BlaBlaCar nehmen einen zunehmend großen Stellenwert in der Personenbeförderung ein. Für neue Anbieter wird der Eintritt in den Markt durch verschiedene Regelungen jedoch immer schwieriger. Experten raten der Politik daher, dass sie die Chancen der Digitalisierung nutzen müsse, um den Taximarkt zu liberalisieren. In der vergangenen Legislaturperiode, sah das noch so aus: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) sah zum Thema „Liberalisierung des Taxi-Markts“ keinen Handlungsbedarf. Nun heißt es allerdings vom Digital- und Verkehrsexperten der Unions-Bundestagsfraktion, Thomas Jarzombek (CDU), dass eine neue Koalition sich mit der Modernisierung des Personenbeförderungsrechts auseinandersetzen sollte.

  • GROUPON Horizont: Groupon bietet neuen Service für die Geschenksuche: Noch keine Weihnachtsgeschenke zu Weihnachten? Der Rabatt-Anbieter Groupon kann da weiterhelfen. Mit einer SOS-Hotline und einem Geschenke-Guide, soll das Finden von Geschenken für die Liebsten nun einfacher ablaufen. Die Weihnachtskampagne “Die Unbeschenkbaren” stellt daher einen Telefondienst zur Verfügung, der von “echten Schwiegermüttern” besetzt ist. Der Geschenke-Guide bietet zudem Präsent-Empfehlungen an, die dem Suchenden Inspirationen zum Schenken liefern sollen. Wer also auf der verzweifelten Suche nach Geschenken ist und einen “Unbeschenkbaren” in der Familie oder im Freundeskreis hat, sollte dort einfach mal vorbeischauen.

  • CHROME t-online: Warum Sie den Chrome-Browser aktualisieren sollten: Über eine kritische Schwachstelle im Chrome Browser konnten Angreifer ganze Computer übernehmen. Insgesamt gab es 37 Schwachstellen der letzten Version des Browsers, die jetzt mit einem Update geschlossen wurden. In vielen Fällen könnten Angreifer Speicherfehler provozieren und so Schadcodes ausführen. Falls das Update nicht automatisch ausgeführt wird, sollten User beachten es manuell im „Hilfe“-Menü zu installieren. Gleichzeitig zum Sicherheitsupdate wurden zudem die Chrome-Apps aus dem Web-Store genommen. Bereits installierte Apps sollen laut Google noch bis Anfang 2018 funktionieren.

  • INSTAGRAM Giga: Instagram plant Angriff auf WhatsApp mit Aufspaltung: Nach Snapchat sagt Instagram jetzt auch indirekt dem Messenger WhatsApp den Kampf an. Die Facebook-Tochter testet derzeit eine neue App, den Kurznachrichtendienst „Direct, der so mit WhatsApp und dem Facebook Messenger in direkter Konkurrenz stehen soll. Sowohl WhatsApp und Instagram gehören zwar beide zum Facebook-Konzern, ähnlich wie dort sollen aber private Nachrichten und öffentliche Inhalte in Instagram besser getrennt werden. In sechs Ländern ist Direct zum Testen bereits verfügbar und bewirbt sich selbst mit exklusiven Filtern, um sich den Usern schmackhaft zu machen.

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  • AUTONOMES FAHREN Golem: Großbritannien erlaubt ab 2019 fahrerlose Autos: Ab 2019 werden in Großbritannien einige fahrerlose Autos auf den Straßen zu finden sein, bei denen eine Person zur Kontrolle der Autos nicht mehr verpflichtend ist. Zudem heißt es, dass ab dem Jahr 2021 die Straßen in ganz Großbritannien für die Roboterautos freigegeben werden. Die fahrerlosen Autos werden in verschiedene Stufen eingeteilt aufgrund ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten. Level fünf ist hierbei die höchste Stufe und daher sind die Autos dann in der Lage, alle Situationen im Straßenverkehr selbst zu kontrollieren. In der Rede des Finanzministers Philip Hammond, zum Staatshaushalt am kommenden Mittwoch, sollen die Pläne dafür genauer dargestellt werden.

  • GOOGLE MAPS Chip: In Google Maps gibt es Straßen, die gibt’s gar nicht – der Grund ist einleuchtend: So manch einer hat sich vielleicht schon mal gefragt, warum bei Google Maps Straßen und Orte zu finden sind, die es gar nicht wirklich gibt und zudem auch noch offensichtliche Fantasienamen tragen. Allerdings hat das einen ganz bestimmten Grund und ist sogar so gewollt. Die sogenannten „Trap Streets“ dienen Google als eine Art Kopierschutz. Sollten sich beispielsweise andere Kartendienste an Google Maps bedienen und diese Karten einfach herauskopieren, dann könnte Google das problemlos nachweisen. Nutzer müssen jedoch keine Angst haben, dass diese in die gefakten Straßen geführt werden, da es sich bei diesen Straßen meistens nur um Feldwege oder Sackgassen handelt.

  • WHATSAPP t3n: Endlich: Whatsapp bekommt einen neuen Voice-Button: WhatsApp-Nutzer, die gerne Sprachnachrichten verschicken, können sich jetzt freuen. Denn schon seit Längerem beschweren sich Nutzer immer wieder über den Voice-Button, bei dem nur ein kleines Verrutschen mit dem Finger reicht, um die Nachricht zu löschen, sodass diese erneut aufgenommen werden muss. Ein neues Update soll das jetzt ändern. Drückt man den Aufnahme-Button erscheint kurz darauf ein Fenster, bei dem Nutzer den Aufnahmemodus sperren können. Hierbei können Nutzer dann sprechen, ohne den Voice-Button gedrückt zu halten. Sinnvoll ist bei dieser Funktion vor allem, dass während des Sprechens durch den Chatverlauf gescrollt werden kann, falls man auf bestimmte Themen im Gespräch noch einmal eingehen möchte. Die Veröffentlichung des neues Updates ist derzeit aber noch nicht bekannt.

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  • GOOGLE Heise: Google Calendar: Update bringt modernes Design: Endlich gibt es, nachdem Google bereits in den letzten Jahren fast alle Produkte modernisiert hat, auch beim Web-Kalender ein neues Design. Nutzer können sich auf eine schlanke Oberfläche und auf ein dezentes Farbschema freuen. Auch Dateien können bei Termindetails hinterlegt werden, die man später aus dem Termin abrufen kann, was sehr praktisch ist, den so können alle relevanten Dateien und Information bei einer Besprechung zur Verfügung stehen. Bei der Tagesansicht ist es jetzt auch möglich mehrere Kalender nebeneinander zu sichten, um so Terminüberschneidungen zu vermeiden.

  • KRACK Augsburger Allgemeine: KRACK: Das müssen Sie zur Wlan-Sicherheitslücke wissen: Was steckt hinter der sogenannten KRACK-Attacke auf WPA2? Hierbei handelt es sich um eine neu entdeckte Sicherheitslücke. Über diese können verschlüsselte WLAN-Verbindungen unter Umständen ausgespäht werden. Betroffen davon sind alle diejenigen, die mit ihren Geräten über Wlan kommunizieren. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät den Nutzern vor allem, dass sie vorerst von Online-Banking, Online-Shopping und der Übertragen von anderen wichtigen Daten absehen. Allerdings ist die Gefahr durch die Sicherheitslücke eher theoretisch, da sich zum einen der Angreifer zum einen vor Ort befinden muss, um auf das Wlan-Netz zuzugreifen. Erst dann können diese ihre Opfer über KRACK ausspionieren. Somit sind massenhafte Attacken auf mehrere Rechner nicht möglich.

  • AMAZON Focus: Wer macht den Milliarden-Deal? Viele Städte buhlen um Amazons neue Zentrale: Wer bekommt Amazons neue Zentrale? In Nordamerika soll es einen neuen Standort für das zweite Amazon-Hauptquartier geben. Bürgermeister und Gouverneure reiben sich bereits die Hände, den das neue Gebäude verspricht Milliarden-Investitionen und mehr als 50.000 hochbezahlte Arbeitsplätze. Bislang wurden viele kuriose Aktionen von Städten, Gemeinden und Bundesstaaten in Gang gesetzt. Neben einem sechs Meter hohem Kaktus, einer Innenstadt, die sich mit riesigen Paketboxen schmückt oder eine angebotenen Nutzfläche mit dem Namen „City of Amazon“ gab es viele weitere Angebote. Allerdings stellt sich hier die Frage, ob die kleinen Städte und ihre kreativen Bewerbungen wirklich eine Chance gegen ihre großen Mitbewerber wie Chicago, New York oder Toronto haben. Die Bewerbungsfrist endet am heutigen Donnerstag.

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  • FACE ID Curved: Touch ID ist nicht tot: Trotzdem wohl alle iPhones 2018 mit Face ID: Anfang November erscheint das neue iPhone X mit Gesichtserkennung. Allerdings kann es sein, dass die Touch ID dadurch bei den nächsten iPhones wegfallen wird – vorausgesetzt die Face ID-Technologie kommt bei den Nutzern gut an. Sofern die Nutzer mit Face ID jedoch nicht zufrieden sind, müsste Apple die Touch ID weiterentwickeln, was allerdings gar nicht so einfach in der Umsetzung wäre, wenn das randlose Design der iPhones beibehalten werden soll. Die 3D-Touch-Technik des iPhones sorgt für eine dickere Display-Einheit, wodurch ein eingebauter Fingerabdrucksensor unterhalb des Bildschirms nicht einwandfrei laufen würde. Jetzt liegt es an Apple eine der beiden Funktionen so gut weiterzuentwickeln, dass die Nutzer vor allem zufrieden sind.

  • AMAZON Süddeutsche: Amazon plant eine Brille zum Hören und Befehlen: Es gibt ja schon viele intelligente Geräte, die unseren Alltag erleichtern sollen, aber Amazon setzt hier noch einen drauf und entwickelt derzeit eine intelligente Brille. Auch Google hat sich schon an eine intelligente Brille unter dem Namen „Google Glass“ herangewagt, die jedoch nicht gut bei den Nutzern ankam. Amazons Brille soll sich drahtlos mit dem Smartphone verbinden können und dabei wie eine ganz normale Brille aussehen. Die Besonderheit ist hier jedoch nicht die drahtlose Verbindung zum Smartphone sondern vielmehr Alexa, die in die Brille integriert werden soll. Mit dem eingebauten Sprachassistenten hat der Träger Alexa immer dabei und kann Befehle jederzeit an die intelligente Brille weiterleiten.

  • IOS11 Focus: iOS 11-Update sorgt für massive Probleme: Bei Apples neuem Betriebssystem iOS 11 gibt es derzeit einige Probleme. Seit Dienstag gibt es nun die offizielle Version und doch sind viele Nutzer bereits verärgert. Gerade bei älteren Modellen wie unter anderem dem iPhone 5s oder auch bei den iPads soll die Geschwindigkeit extrem nachgelassen haben. Auch 32-Bit-Apps soll das neue Betriebssystem ausschließen und nur noch 64-Bit-Apps bevorzugen. Zudem berichten einige Nutzer über Bildschirm- und Akkuprobleme. Allerdings ist auch Apple Maps mit Problemen behaftet und die Lautstärke des Weckers habe sich laut einigen Nutzern auch verändert. Bei iPhone 6s Plus-Nutzern wiederum soll das Betriebssystem fehlerfrei funktionieren. Den Nutzern wird dennoch derzeit geraten beim Update noch ein wenig zu warten, bis Apple die Probleme beseitigt hat und das Betriebssystem fehlerfrei läuft.

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  • APPLE Chip: Apple veröffentlicht iOS 11: Darum sollten Sie das Update sofort installieren: Apple hat die finale Version von iOS 11 nun zum Donwload für iPhone, iPad und iPod touch freigegeben. Das Betriebssystem ist zwar keine Revolution, jedoch bringt es spannende Neuerungen mit, die eine Installation lohnenswert machen: Neu ist unter anderem das Kontrollzentrum, das optisch modernisiert wurde sowie die App „Dateien“ die Zugriff auf alle Dokumente erlaubt, die auf dem iPhone oder der iCloud liegen – jedoch auch auf anderen Cloudspeichern wie Google Drive und One Drive. Auch die Kamera strahlt mit neuen Effekten und Filtern. So können Live-Fotos mit drei unterschiedlichen Effekten animiert werden: der Endlosschleife, mit Hüpfen und einem Verwisch-Effekt.

  • FALSCHMELDUNGEN Motherboard: Welche deutsche Nachrichtenseite verbreitet die meisten Falschmeldungen auf Facebook?: Falschmeldungen haben zurecht einen schlechten Ruf: Doch vor welchen Nachrichtsenseiten sollte man sich auf Facebook schützen, wenn man sie umgehen möchte? Dafür hat Motherboard fast 2000 Facebook-Posts nachrecherchiert. Ein Ergebnis: Es sind nicht die absurden Posts, sondern die „nicht ganz korrekten, hoch emotionalen und reißerischen News sind, die falsche Vorurteile fördern und den Leser weniger informiert als vorher zurücklassen.“ Zudem versteckt jedes Medium auf seine eigene Art und Weise Halbwahrheiten in Artikeln und man sollte auch den wirtschaftlichen Anreiz immer im Kopf behalten – denn knallige News bringen Viralität und Reichweite auf Facebook. Ein sehr lesenswerter Artikel!

  • AMAZON Welt: Alexa assistiert künftig auch auf dem Tablet: Auf einen Schlag gibt es Alexa auf Millionen weiteren Geräten: Die Sprachassistentin wird man in Zukunft auf allen Tablets des Internetkonzerns nutzen können, die seit Ende des Jahres 2014 verkauft wurden. Alexa hat bislang 2300 Skills erworben – das sind neue Funktionen, wie z.B. das Bestellen eines Taxis bei MyTaxi über Zuruf. Somit holt Amazon gegen Apples Siri und dem Google Assistant im Kampf um die digitalen Assitenzen auf: Bislang war Alexa nur auf wenigen Smartphones verfügbar, jetzt sorgt Amazon nicht nur für die Verfügbarkeit auf den Tablets, sondern drückt auch den Preis für Geräte mit Alexa-Funktionen weiter nach unten.

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Die Netzpiloten sind Partner der NEXT Conference 2017

Partnergrafik_NEXT-Conference

In Hamburg findet am 21. und 22. September die NEXT Conference 2017 statt. Die Konferenz präsentiert sich dieses Jahr unter dem provokanten Motto „DIGITAL SUCKS“. Der Hintergrund ist, dass uns viele neue, digitale Technologien viel versprechen, aber leider nur wenig halten. Außerdem nimmt der Veranstalter, die SinnerSchrader AG aus Hamburg, damit Bezug darauf, dass viele Technologien nicht ausgereift sind, wenn sie auf den Markt kommen. Stattdessen kommen sie unfertig daher, erhalten ständig Updates, die alte Fehler beheben und neue produzieren.

Die Frage ist dieses Jahr auch, ob unser Frust mit neuen Technologien vielleicht von unseren zu hohen Erwartungen herrührt. Zusammen mit einer Menge, großartiger Speaker, will man das herausfinden. Zu den Speakern, auf die ihr in diesem Jahr auf der NEXT Conference treffen werdet, zählen:

Zeitgleich mit der NEXT Conference findet in Hamburg auch das legendäre Reeperbahn Festival statt, das jedes Jahr von über 30.000 Menschen besucht wird. Teilnehmer der NEXT Conference haben Vorrang bei den über 700 Konzerten während des Reeperbahn Festivals.

Die Bühne der NEXT Conference wird das Schmidts Tivoli sein. Hier könnt ihr euch um eure Tickets bewerben.

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  • GAMESCOM Handelsblatt: Gaming wird zum Breitensport: Was für Themen sind auf der Gamescom in diesem Jahr besonders wichtig? Nachdem gestern die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Gamescom eröffnete, dreht sich alles um das Social Gaming oder aber auch um E-Sports. Dennoch gibt es viele weitere Trends, die vor allem die Gamer derzeit begleiten. Spannende Virtual Reality-Welten warten auf die Besucher, sowie die ewig lebende Spielkonsole Nintendo. Aber in diesem Jahr spielt auch die Politik eine wichtige Rolle, da sich hier unter anderem die Frage stellt, ob man sich künftig auf eine finanzielle Förderung in der Gaming-Branche freuen kann oder nicht.

  • ANDROID 8 Welt: Google veröffentlicht Android 8 Oreo: Die meisten haben es schon vermutet: Das neue Betriebssystem Android 8 wurde nach dem berühmten Oreo Keks benannt. Nutzer können sich auf einige Neuerungen freuen. Für jede App können Benachrichtigungen jetzt individuell gesteuert werden. Zudem können Bild-in-Bild-Videos auf dem Smartphone abgespielt werden. Hier kann der Nutzer beispielsweise während eines Videochats zur gleichen Zeit ein anderes Video auf seinem Display aufrufen. Auch der Stromverbrauch lässt sich im neuen Update gut in den Griff bekommen, da Nutzer auf eine stromsparende App-Bremse zugreifen können.

  • PASSWORT Golem: Angriffe auf Microsoft-Konten um 300 Prozent gestiegen: Der IT-Sicherheitsbericht von Microsoft zeigt auf, dass Angriffe auf Microsoft-Nutzerkonten im ersten Halbjahr 2017 um 300 Prozent gestiegen sind im Gegensatz zum Vorjahr. Ein Grund dafür sei unter anderem die schlechte Wahl von Passwörtern. Oftmals sind diese unsicher und zu einfach gewählt. Zudem sind viele veröffentlichte Passwörter durch Hacks im Netz verfügbar. Microsoft empfiehlt seinen Nutzern daher Passwörter zu benutzen, die eine angemessene Länge aufweisen und am besten nur einmal genutzt werden. Außerdem zeigt der IT-Sicherheitsbericht die steigende Zahl von Loginversuchen, die von bösartig eingestuften IP-Adressen ausgehen.

  • ALDI Mobilegeeks: ALDI life wird jetzt auch zur Gaming-Plattform, startet am 22. August: Wie passen Gaming und Aldi zusammen? Seit gestern sogar ziemlich gut, denn Aldi vertreibt auf seiner Online-Plattform „ALDI life“ jetzt auch Games. Vorher gab es für die Nutzer eine Flatrate des Partners Napster, bei der sie eine Vielfalt an Songs und Hörbücher hören oder auch günstig E-Books erwerben konnten. In der Zusammenarbeit mit dem Partner Medion gibt es hier jetzt auch Spiele für sämtliche Spielkonsolen, wie beispielsweise die PlayStation, Xbox oder für aber auch für den PC. Wer sich hier ein Spiel kauft, erhält dabei einen Online-Code, mit dem das Spiel auf der jeweiligen Konsole oder auf dem PC aktiviert werden kann.

  • WHATSAPP Netzwelt: WhatsApp: So nutzt ihr die neue Status-Funktion unter iOS und Android: Auf WhatsApp gibt es mittlerweile immer mehr Funktionen für die Nutzer, um den Messenger-Dienst stets interessant zu halten. Hier kann ein eigener Status anhand von Bildern oder kurzen Videos mitgeteilt oder auch die Datenschutzeinstellungen beliebig angepasst werden. Und mit dem neuen Update kommen auch wieder neue Funktionen. Nutzer finden schon bald farbenfrohere Status-Updates, bei denen neben dem Schriftstil auch die Hintergrundfarbe geändert werden kann. Für die neuen Funktionen gibt es hier eine genaue Anleitung.

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  • #DEINEWAHL spiegel: Vier YouTuber befragen die Kanzlerin: Im September ist in Deutschland wieder Bundestagswahl und alle Parteien sind im Wahlkampf. Wie wichtig Influencer, besonders auf die junge Erstwähler sind, weiß auch Kanzlerin Angela Merkel und stellt sich erneut den Fragen von mehreren Webstars im Interview. Bereits vor zwei Jahren gab es ein großes Interview mit YouTuber „LeFloid“, das einige Kontroversen aufwarf. Dieses Mal sind vier Webstars aus verschiedenen Bereichen vertreten. Das Interview wird per Livestream übertragen, Zuschauer können im Voraus Fragen unter dem #DeineWahl einreichen – und werden dem Kanzleramt vorab nicht zur Freigabe zur Verfügung gestellt.

  • HEYTWITTER t3n: Shahak Shapira: „Wenn es witzig ist, feiere ich das ja auch, so ist es ja nicht“: Der deutsch-israelische Satiriker Shahak Shapira hat Twitter über 300 Hasskommentare gemeldet, das Unternehmen reagierte nur auf einen Bruchteil davon. Der Satiriker kritisierte dieses Verhalten und sprühte kurzerhand die Hasskommentare vor die Twitterzentrale in Hamburg, damit das Unternehmen sie nicht mehr ignorieren kann. In der Bevölkerung sind die Meinungen zwiegespalten. Die einen nennen die Aktion Volksverhätzung, da einige antisemitische und rassistische Beiträge so in der Öffentlichkeit zu lesen waren, andere unterstützen die Aktion. Twitter hat noch nicht reagiert.

  • ÜBERWACHUNG netzpolitik: Berliner Polizei hat letztes Jahr zwei Telefongespräche pro Minute abgehört: Aus dem Aktuellen Bericht der Berliner Polizei geht vor, dass letztes Jahr über eine Millionen Telefonate abgehört wurden. Der häufigste Grund sind Drogen oder ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Neben der Abhörung von Telefonaten hat sich auch die Überwachung von Internet-Anschlüssen verdoppelt. Diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Jahresbericht hervor. Netzpolitik.org hat die Zahlen aus dem Bericht gesammelt und Visualisiert.

  • ALGORITHMEN wired: Google’s New Algorithm Perfects Photos Before You Even Take Them: Google Forscher haben kürzlich einen neuen Alortihmus vorgestellt, der Bilder in kürzester Zeit optimieren kann, wie ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm. Das Programm erkennt alle Teile des Bildes die Verbesserungsmöglichkeiten bieten und kann sie innerhalb von 20 Millisekunden ändern. Diese Schnelligkeit ermöglicht, dass dem Nutzer das schon bearbeitete Bild im Bildsucher angezeigt werden kann, bevor das Foto überhaupt gemacht wurde. Die Software ist außerdem so gestaltet, dass sie sogar auf Smartphones eingearbeitet werden kann.

  • ANDROID O heise: Android O: Diese Geräte bekommen ein Update: Bisher haben nur wenige Hersteller sich dazu geäußert, ob ihre Geräte ein Systemupdate zu Android O erhalten werden. Gerüchten zufolge soll das Update bald veröffentlicht werden. Bekannt sind unter anderem die Flagschiff-Smartphones von Samsung und LG. Neuster Zugang sei das neue Sony Xperia. Jedoch müssen sich viele Android Nutzer selbst nach Release des Neuen Systems gedulden, da zum Zeitpunkt der Sourcecode von Google noch nicht freigegeben ist. Für viele Herrsteller muss die Oberfläche noch auf ihr Gerät angepasst werden.

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Ransomware: Neue Epidemie, alte Probleme

Computer Sicherheit Vorhängeschloss (adapted) (Image by TheDigitalWay [CC0 Public Domain], via pixabay)

Eine neue Ransomware-Attacke legte in Europa zahlreiche Rechner lahm. Das Gefährliche an dieser Schadsoftware ist, dass sie auch moderne Windows-Versionen, namentlich Windows 7, 8 und 10, befällt, unter bestimmten Umständen sogar, wenn diese auf dem aktuellen Update-Stand sind. Dadurch wurden zahlreiche kritische Infrastrukturen lahmgelegt. Der Vorfall zeigt, dass viele auf die IT-Sicherheit bezogenen Kritikpunkte der Vergangenheit – von mangelhafter Absicherung kritischer Systeme bis zum verantwortungslosen Umgang von Sicherheitsbehörden mit Schadsoftware – nach wie vor aktuell sind.

Ransomware legt europäische Computer lahm

Der großflächige Angriff erfolgte durch sogenannte „Ransomware“. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass sie wichtige Daten auf dem Rechner unzugänglich macht und erst gegen Zahlung eines Geldbetrags wieder freigibt.

Nach Ansicht der meisten IT-Sicherheitsfachleute handelt es sich bei der Ransomware um eine neue Variante der bereits zuvor aufgetauchten Ransomware „Petya“. Das Unternehmen Kaspersky Labs allerdings vermutet dagegen, dass es sich um einen komplett neuen Computerschädling handelt. Fest steht, dass der Schädling sich selbständig weiterverbreitet, also nicht von den Angreifern aktiv auf den Zielsystemen aufgespielt oder – beispielsweise per E-Mail-Anhang – manuell weiterverbreitet werden muss. Zur Verbreitung nutzt die Schadsoftware – wie schon der Vorgänger „WannaCry“, der ebenfalls zahlreiche, teils kritische Systeme lahmlegte – den sogenannten „Eternal Blue“-Exploit. Dieser wurde von der NSA – wohl zwecks Infiltration der Systeme Verdächtiger – dokumentiert und von der Hackergruppe „Shadow Brokers“ veröffentlicht.

Die Schadsoftware legte Ende Juni Tausende von Systemen in ganz Europa lahm. Darunter waren auch kritische Infrastrukturen (etwa einige ukrainische Stromversorger) und eine Reihe namhafter Unternehmen.

Einige verzweifelte Betroffene überwiesen tatsächlich Geld an die Erpresser. Schätzungen zufolge wurden insgesamt zwischen 4.000 und 7.000 US-Dollar gezahlt. Allerdings nahm der deutsche Provider Posteo die verwendete E-Mail-Adresse zügig vom Netz, so dass entsprechende Schreiben die IT-Kriminellen nicht mehr erreichten.

Auch gepatchte Systeme betroffen

Gefährlich an der neuen Ransomware ist, dass sie (unter bestimmten Bedingungen) auch Systeme befallen kann, die sich in Bezug auf Updates auf dem aktuellen Stand befinden. Sind bestimmte Windows-Systemdienste aktiv, können auch diese als Einfallstor genutzt werden. Zudem greift die neue Schadsoftware – anders als „WannaCry“ – nicht nur veraltete Windows-Versionen wie XP und ältere Server-Versionen an, sondern kann auch Windows 8 und 10 infizieren.

Backups schützen

Die aktuelle Ransomware-Epidemie nimmt kein Ende, sondern scheint eher schlimmer zu werden. Es ist deshalb von größter Bedeutung, von kritischen Daten regelmäßig Backups anzufertigen und diese vom Computer getrennt sicher aufzubewahren. So sind sie nicht nur vor Ransomware, sondern auch beispielsweise vor einem Diebstahl oder Defekt der Hardware geschützt.

Selbst im Unternehmens-Umfeld werden Backups teilweise gar nicht, unzuverlässig oder zu selten angefertigt. Vielen Privatpersonen ist die Notwendigkeit einer Datensicherung kaum bis gar nicht bewusst. Hier ist dringend Aufklärungsarbeit und die Entwicklung einer sinnvollen Datensicherungsstrategie nötig.

Kritische Infrastrukturen: Nach wie vor schlecht abgesichert

Unter den betroffenen Systemen waren auch sogenannte kritische Infrastrukturen. Wieder einmal wird dadurch deutlich, dass viele dieser Systeme nach wie vor unzureichend abgesichert sind. So sollte beispielsweise in bessere Firewalls investiert werden. Anfällige Windows-Netzwerkdienste sollten nicht aktiviert sein. Und unter Umständen wäre es eine sinnvolle Idee, für derartige Infrastrukturen über die Nutzung eines anderen Betriebssystems als Microsoft Windows – das, aus den verschiedensten Gründen, mit Abstand am häufigsten von Schadsoftware befallen wird – nachzudenken.

Vielfach bestehen hier eklatante Lücken. Das ist ein äußerst bedenklicher Zustand, den auch die vielen Weckrufe der letzten Monate anscheinend noch nicht nachhaltig ändern konnten. Es wird hier allerhöchste Zeit für ein sinnvolles Konzept und dessen entschlossene Umsetzung.

Eternal Blue und die Verantwortung der NSA

Der wohl auffälligste Missstand, den diese erneute Ransomware-Epidemie offen legt, ist zweifellos der verantwortungslose Umgang der NSA mit sogenannten Exploits, also ausnutzbaren Software-Schwachstellen. Berichten zufolge soll die „Eternal Blue“-Sicherheitslücke der NSA fünf Jahre lang bekannt gewesen sein, ohne, dass die Behörde sie Microsoft meldete. Damit nahm die NSA die aktuellen Angriffe samt ihrer verheerenden wirtschaftlichen Folgen und sogar der Gefährdung von Menschenleben (etwa durch den Ausfall der IT in mehreren Krankenhäusern) billigend in Kauf. Das ist ein vollkommen untragbarer Zustand, wie auch der NSA-Whistleblower Edward Snowden betont .

Behörden zur Verantwortung ziehen

In der aktuellen Ransomware-Krise sind vor allem die Behörden in der Pflicht. Sie sollten einerseits Mindeststandards für die Absicherung kritischer Infrastrukturen durchsetzen. Vor allem sollten sie aber endlich beginnen, verantwortungsbewusst mit Software-Sicherheitslücken, die sie im Rahmen ihrer Forschung entdecken, umzugehen – und das kann nur heißen, sie unverzüglich den zuständigen Entwicklern zu melden. An den aktuellen Missständen trägt die NSA eine gehörige Mitschuld. Sie muss sich vorwerfen lassen, massive Gefährdungen für die Allgemeinheit in Kauf genommen zu haben, nur um einen Vorteil für (ohnehin zweifelhafte) Ermittlungsmethoden nicht aus der Hand zu geben. Das ist ein absolutes Armutszeugnis und darf in einer Demokratie nicht vorkommen. Unsere Gesellschaft ist in hohem Maße abhängig von Informationstechnik. Dementsprechend wichtig ist es, dass wir alle mit dieser Technik verantwortungsbewusst umgehen. Dazu gehört auch eine effektive Bekämpfung von Sicherheitslücken. Diese aber kann nicht funktionieren, wenn ausgerechnet staatliche Behörden dabei derart kontraproduktiv agieren. Es wird Zeit, dass sich das gründlich ändert.


Image (adapted) „Computer“ by TheDigitalWay (CC0 Public Domain)


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  • HACKER sueddeutsche: WannaCry, NSA und BND: Globaler Cyber-Angriff zeigt, wie riskant die Arbeit der Geheimdienste ist: Seit Freitag sind weltweit Hunderttausende Computer von dem Hackerangriff rund um den Wurm „WannaCry“ betroffen. Die Attacke scheint zunächst gestoppt, ist aber noch nicht ganz überstanden. Die Hacker haben den Notausgang, den ein IT-Spezialist eher zufällig fand und dadurch die Weiterverbreitung von WannaCry stoppte, aus der Ransomware entfernt, erneute Angriffe seien also möglich. Betroffen waren große Konzerne wie Renault oder die Deutsche Bahn und ausgelöst wurde die Attacke, wenn auf einen E-Mail-Anhang geklickt wurde.

  • DIGITALISIERUNG t3n: Bahnchef will die Fahrkarte abschaffen: Laut Bahnchef Richard Lutz ist der klassische Bahn-Fahrschein bald passé. Die Digitalisierung nimmt auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln Einzug und nun soll auch das digitale Ticketing eingeführt werden. In Zukunft soll der Zug über das Handy des Passagiers erkennen, wann dieser ein- und aussteigt und infolgedessen automatisch einen Betrag abbuchen. Das dafür benötigte WLAN-Netzwerk wird derzeit bereits ausgebaut. Nicht unbeteiligt an dieser Entwicklung war sicherlich auch der weltweite Wanna-Cry-Hackerangriff am Freitag, von dem auch die Deutsche Bahn betroffen war.

  • KONFERENZ heise: Cube Tech Fair: Zum Abschluss rockt Steve Wozniak das Haus: Am Freitag endete die neue, dreitägige Startup-Messe Cube Tech Fair in Berlin. Zu den Stargästen zählten Tech-Aktivistin Robin Wright und Apple-Mitgründer Steve Wozniak. Der Job von „The Woz“ auf der Messe war es, einen mit einer Millionen Euro dotierten Startup-Preis zu verleihen, nicht ohne aus seinem bewegten Leben zu erzählen. Insgesamt konnte die Messe rund 5.000 Besucher versammeln und soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

  • MICROSOFT spiegel: Windows 10 öffnet sich für iOS und Android: Vergangene Woche hat auch Microsofts hauseigene Entwicklerkonferenz, die “Build 2017”, stattgefunden. So eine Konferenz kommt selbstverständlich nicht ohne große Ankündigungen aus und so war auch Windows 10 ein zentrales Thema. Microsoft hat auf der Build 2017 das Windows 10 Fall Creators Update der Öffentlichkeit präsentiert und will damit insgesamt einen viel größeren Fokus auf Nutzer mobiler iOs- und Android-Geräten legen. Windows 10 zeigt sich offen wie nie und holt sogar den größten Konkurrenten an Bord: Apples iTunes wird im Windows Store verfügbar sein.

  • WIRTSCHAFT faz: Delivery Hero: Frisches Geld für Foodora-Muttergesellschaft: Der südafrikanische Investor Naspers hat jetzt 387 Millionen Euro in die “Lieferheld”, “Foodora” und “Pizza.de” Muttergesellschaft gesteckt. Das Internet-Beteiligungsunternehmen Rocket Internet hat für den Essenslieferdienst Delivery Hero einen weiteren Investor gefunden. Damit sinkt der Anteil des Internet-Brutkastens an Delivery Hero von zuletzt knapp 38 Prozent auf etwa 33 Prozent.Schon 2015 und 2016 war der Börsengang für Delivery Hero geplant, 2017 soll es nun nach einem Wachstumssprung des Unternehmens soweit sein.

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  • CYBERCRIME heise: Nach Hacker-Festnahme: FBI will Kelihos-Botnetz endgültig stilllegen: In Barcelona wurde vor einigen Tagen ein russischer Hacker festgenommen. Der Vorwurf lautet, dass er ein Rechnernetz angelegt haben soll, dass Login-Daten sammelt, jährlich Hunderte Millionen SPAM-Mails verschickt und Malware auf anderen Rechnern installiert. In der Vergangenheit wurde mehrfach versucht, dem Botnetz den Todesstoß zu versetzen – bislang jedoch erfolglos. Allerdings teilte nun das US-Justizministerium mit, dass am Samstag mit dem Botnetz verbundene Domains blockiert wurden, dass ein Ersatzserver eingerichtet wurde, um automatisierte Anfragen infizierter Computer anzunehmen und dass zudem alle Steuerungsbefehle des Hackers blockiert wurden.

  • HASS Spiegel Online: Gericht verurteilt Facebook-Hetzer zu 4800 Euro Strafe: Hetze im Netz bleibt nicht ohne Konsequenzen. Vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wurde am Dienstag ein 57-Jähriger vorurteilt. Er habe auf Facebook die Grünen-Politikerin Claudia Roth beleidigt und gefordert, sie „aufzuhängen“. Der Vorwurf lautet somit „öffentliche Aufforderung zu Straftaten sowie Beleidigung“. Der Hetzer wurde zu einer Geldstrafe von 4. 800 Euro in 160 Tagessätzen von je 30 Euro verurteilt. Aufgeflogen war der Mann als Kunde in einer Digitaldruckerei. Ein Mitarbeiter war auf ihn aufmerksam geworden, weil er ihm wie ein „merkwürdiger Wutbürger“ erschien. Er stieß im Internet auf sein Facebook-Profil und damit auf „menschenverachtende und gruselige“ Kommentare.

  • iOS golem: Der Weg zurück zu HFS+ ist versperrt: Apple beendet mit dem aktuellen Update für iOS auf Version 10.3.1 die Signierung für das Dateiformat HFS+. Das ab jetzt verwendet Dateisystem ist APFS (kurz für „Apple File System“). Wenn Nutzer das Update durchführen, wird parallel dazu das Dateisystem konvertiert, deswegen dauert der Vorgang ungewöhnlich lange. Weil Apple die Signierung älterer iOS-Versionen beendet hat, ist ein Wechsel zurück zu iOS 10.2.1 unmöglich. Das neue Update beseitigt Sicherheitsprobleme bei WLAN-Verbindungen. Es werden auch 32-Bit-Geräte unterstützt, daher gibt es auch eine Aktualisierung für das iPhone 5 und 5C. Unter WatchOS und TVOS wird APFS bereits eingesetzt, der Einsatz unter MacOS ist geplant.

  • OFFICE t3n: Millionen Word-User von Onlinebanking-Virus betroffen: Microsofts Office-Programm ist derzeit einem Großangriff durch Schadsoftware ausgesetzt. Weltweit sind Millionen Word-Nutzer auf Windows-PCs betroffen. Gegen eine erst am Wochenende entdeckte Sicherheitslücke im Programm werde offenbar derzeit ein Angriff mit Schadprogramm gefahren. Die Angreifer versuchten, über eine groß angelegte SPAM-Aussendung den Banking-Trojaner Dridex auf den Rechnern der Anwender zu installieren. Die E-Mails haben als Anhang ein schadhaftes Word-Dokument im RTF-Format (Rich Text Format). Die Forscher berichten, dass ein Öffnen der infizierten Dateien bereits dazu führt, dass der Rechner des Opfers kompromittiert wird. Word blendet zwar eine Warnung vor potenziell gefährlichen Links ein, an diesem Punkt ist der Rechner aber bereits infiziert.

  • DIGITALISIERUNG WIRED: Die Ampel der Zukunft ist ein digitales Verkehrsschild: Beim diesjährigen Lexus Design Award gilt das Konzept des russischen Industriedesigners Evgeny Arinin als Finalist. Sein Vorschlag ist eine komplette Überarbeitung der Verkehrszeichen an Kreuzungen. Die Ampel der Zukunft ist demnach ein Schild in Form der Kreuzung. Dieses verfügt über LED-Technologie und kann in den gewohnten Farben Rot, Gelb, Grün anzeigen, welche Fahrtrichtung gerade Vorfahrt hat. Arinin will damit die Ampel zukunftsfähig machen. Schon bald könnten digitale Verkehrszeichen eine große Rolle spielen, da autonom fahrende Autos mit ihnen kommunizieren müssen. Große und deutliche Schilder sollen zuverlässiger sein als kleine, schwankende Farbkreise.

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  • WINDOWS heise: Microsoft erläutert die Datensammelwut von Windows 10: Microsoft hat ein neues Update für Windows 10 veröffentlicht, dass nächste Woche in Windows Update erscheinen soll. Damit können Nutzer die Datenschutzeinstellungen auf den Stand zurücksetzen, den sie vor dem Upgrade auf Windows 10 gesetzt hatten. Statt der „Express-Einstellungen“-Schaltfläche wird es ein übersichtliches Menü mit fünf Klicks geben. Außerdem hat Microsoft eine Liste veröffentlicht, die Auskunft gibt über den Umfang der Daten, die im äußersten Fall an den Hersteller übertragen werden – und diese Liste ist lang.

  • APPLE golem: Magsafe-Adapter für USB-C denkbar: Apple hat ein neues Patent eingereicht, das Hoffnung auf einen Magsafe-USB-C-Adapter macht. Beim bisherigen Ladekabel für MacBooks war die Verbindung sehr instabil und es reichte schon wenig Zug am Kabel, um die Verbindung zu lösen. Laut Apple wollte man damit verhindern, dass das MacBook aufgrund von Zug am Kabel versehentlich zu Boden fällt. Bei den neusten Geräten wird es einen Anschluss zum Aufladen des USB-Typ-C geben. Das Patent schafft einen Adapter, mit dem man den neuen und den alten Anschluss verbinden kann. Allerdings bleibt unklar, ob der Adapter auf wirklich in die Produktion geht. Es wäre nicht das erste Patent, dass niemals auf den Markt kommt.

  • HASS t3n: Internet-Verbände kritisieren Gesetzentwurf gegen Hasskriminalität: Am Mittwoch, den 05. April 2017 hat das Bundeskabinett ein Gesetz beschlossen, das gegen Hasskommentare im Internet wirken soll. Das Gesetz sieht vor, dass soziale Netzwerke binnen 24 Stunden dafür sorgen müssen, dass strafbare Äußerungen gelöscht werden. Andernfalls drohen ihnen Bußgelder von bis zu 50 Millionen Euro. Prompt kommt Kritik aus der IT- und Internet-Branche. Die neue Regelung sei zwecklos, da sich oft nicht vollständig klären ließe – erst recht nicht binnen 24 Stunden -, ob ein Verstoß vorliegt, sagte Dr. Bernhard Rohleder von Bitkom. Auch Oliver Süme von Eco, Europas größtem Branchenverband der Internetwirtschaft kritisiert die Bundesregierung. „Zwangsläufig erkennen wir bei starren Fristen die Gefahr einer Löschkultur des vorauseilenden Gehorsams. Es wird im Zweifel mehr gelöscht, als notwendig wäre“.

  • ALDI Welt: iPhone bei Aldi zum Schnäppchenpreis: Kommende Woche Mittwoch wird es in einigen Filialen von Aldi Süd das iPhone 6 zum Preis von 479 Euro zu kaufen geben. Das Gerät kommt ohne Vertrag und ohne SIM-Lock, dafür aber mit einem zusätzlichen Jahr Garantie und einer Aldi-Talk-SIM-Karte im Wert von 10 Euro. Allerdings hat das Angebot einen Haken. Zum einen wird der interne Speicher lediglich 16 GB betragen. Das Kleingedruckte verrät darüber hinaus, dass die iPhones schon im Laufe des Vormittags des ersten Verkaufstags ausverkauft sein könnte und dass es das Gerät nicht in allen Filialen geben wird. Auch der Preis ist nicht außergewöhnlich niedrig. Im Internet findet man das iPhone 6 vereinzelt schon für ca. 480 Euro.

  • FACEBOOK CNBC: Facebook plant kostenlose Version des Slack-Konkurrenten: Facebook hat angekündigt, eine kostenlose Version von Workspace auf den Markt zu bringen. Die Software ist ein Konkurrenzprodukt zu Slack, dass sich vor allem an Anwender im Business richtet und die Möglichkeit bietet, zu chatten und zusammenzuarbeiten. Der Look and Feel des Produkts wird der gleiche sein, wie bei der kostenpflichtigen Version, allerdings wird auf Verwaltungs- und Analysewerkzeuge verzichtet werden. Derzeit befindet sich das Produkt noch in einer Testphase, daher ist es noch nicht überall erhältlich.

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Android: Sicherheitsbericht zeigt Licht und Schatten

Lg (adapted) (Image by hawkHD [CC0 Public Domain] via pixabay)

Der aktuelle Sicherheitsbericht von Google zum Thema Android-Mobilgeräte zeigt einige durchaus erfreuliche Trends auf. Daneben findet sich aber auch eine sehr beunruhigende Statistik: Lediglich jedes zweite Android-Mobilgerät erhielt im Laufe des letzten Jahres ein Sicherheitsupdate. Teilweise mag es an bequemen oder unwissenden Nutzern liegen. Das Hauptproblem ist jedoch die starke Fragmentierung der Android-Welt und die Tatsache, dass gerade kleinere Hersteller die Updates oftmals gar nicht zeitnah für ihre Geräte anpassen. Google will nun helfen, die Situation zu verbessern.

Verbesserungen bei Sicherheitsfeatures, geringere Verbreitung von Schadsoftware

Rund 1,4 Milliarden aktiv genutzte Mobilgeräte mit Googles Betriebssystem Android gibt es derzeit, schätzt Google. Wie sicher sind jedoch diese gigantischen Mengen an Smartphones und Tablets? Aktuelle Untersuchungen zeigen Licht wie auch Schatten.

Googles aktueller Sicherheitsbericht zeigt einige erfreuliche Entwicklungen auf. So hat die Anzahl mit Schadsoftware infizierter Geräte im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr abgenommen. So nahm die Anzahl von Trojanern gegenüber 2015 um gut 50 Prozent ab; diese machten insgesamt nur noch 0,016 Prozent aller von Googles Sicherheitssoftware untersuchten Downloads aus. Der Anteil der Phishing-Apps sank sogar um 70 Prozent. Nur noch auf 0,05 Prozent der Geräte, die nur aus Googles Play Store mit Apps versorgt werden, fand sich bei Untersuchungen ein „potentiell schädliches“ Programm. 2015 waren es noch 0,15 Prozent gewesen. Insgesamt waren rund 0,7 Prozent aller untersuchten Android-Geräte von einer solchen, womöglich schädlichen Software befallen.

Auch das Android-Betriebssystem selbst wird nach Ansicht Googles immer sicherer. Dafür hat sich der Software-Gigant sehr ins Zeug gelegt und in die aktuelle Betriebssystem-Version „7.0 Nougat“ eine ganze Reihe neuer Sicherheitsfeatures eingebaut. Darunter sind verbesserte Möglichkeiten zur Verschlüsselung – aktuell ohnehin ein großes Thema in der IT-Welt – und bessere Sicherheitsfeatures beim Abspielen von Musik- und Videodateien.

Auch das hauseigene „Bug Bounty“-Programm gewann an Bedeutung. Im Laufe des Jahres schüttete Google fast eine Million US-Dollar an Sicherheitsforscherinnen und Sicherheitsforscher aus, die halfen, Schwachstellen in der Software zu entdecken.

Updates: Nur jedes zweite Gerät wurde 2016 versorgt

Ein großes Problem allerdings zeigt der Sicherheitsbericht auf. Von den 1,4 Milliarden Android-Geräten erhielt im Jahr 2016 lediglich rund die Hälfte ein sogenanntes Plattform-Sicherheitsupdate. Google berichtet, rund 735 Millionen Android-Geräte von etwa 200 Herstellern mit entsprechenden Updates versorgt zu haben. Der Rest ging leer aus.

Die Hauptursache für dieses Problem ist keineswegs eine mangelnde Bereitschaft Googles, an der Sicherheit seiner Geräte zu arbeiten – das zeigen die Berichte über anderenorts in diesem Bereich getätigte Investitionen wohl deutlich. Auch ist in diesem Fall – anders als beispielsweise bei der Passwortsicherheit – die Ursache höchstens in zweiter Linie beim Benutzerverhalten zu suchen.

Das Hauptproblem ist vielmehr die Vielzahl im Umlauf befindlicher Android-Versionen, auch als „Android Fragmentation“ bezeichnet. Aktuell teilen Betriebssystem-Versionen von 4.4 bis 7.0 unter sich den Markt auf. Hinzu kommt, dass selbst innerhalb einer nominell identischen Android-Version keineswegs alle Systeme gleich sind. Vielmehr nehmen die meisten Smartphone-Hersteller mehr oder weniger umfangreiche Änderungen an Treibern, Bedienkonzept und Benutzeroberfläche vor.

Auf all diese verschiedenen Versionen und Besonderheiten muss ein Android-Sicherheitsupdate erst angepasst werden, bevor es verteilt werden kann, und es muss in Tests sicher gestellt werden, dass der Patch auch wie vorgesehen funktioniert und keine Probleme verursacht. All das kostet Zeit und Geld. Selbst große Hersteller versorgen gerade ältere Geräte teilweise nur schleppend mit Updates. Bei kleineren Anbietern warten die Nutzerinnen und Nutzer oft sehr lange oder Updates werden gar nicht erst verteilt. So kommt es zu den von Google berichteten, alles andere als zufriedenstellenden Zahlen.

Google ist in der Pflicht

In gewisser Hinsicht gleicht die Situation bei Android-Mobilgeräten der im Smart-Device- und Router-Bereich: Updates werden häufig gar nicht oder zu spät bereitgestellt oder von den Benutzern nicht als wichtig wahrgenommen. So kommt es zu gefährlichen Schutzlücken. Schwachstellen in der Software werden nicht zeitnah behoben und können so womöglich für Angriffe ausgenutzt werden. Im Falle von hunderttausenden Android-Geräten ist das destruktive Potential hier womöglich erheblich.

Wie auch bei Routern und ähnlichen Geräten kann hier nur herstellerseitig effektiv Abhilfe geschaffen werden. Auch Geräte mit einer eher kleinen Verbreitung müssen zeitnah Updates erhalten. Google hat schon angekündigt, sich des Problems annehmen zu wollen. Künftig will der Software-Gigant enger mit den Geräteherstellern zusammenarbeiten und es ihnen leichter machen, Sicherheits-Updates auf ihre jeweilige, individuell modifizierte Plattform anzupassen. Nun ist es an der Öffentlichkeit und vor allem der IT-Fachwelt, Google auf die Finger zu schauen und dafür zu sorgen, dass es nicht bei einem bloßen Lippenbekenntnis bleibt. Nur so kann die Welt der Android-Mobilgeräte effektiv abgesichert werden.


Image (adapted) „Lg“ by hawkHD (CC0 Public Domain)


 

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  • ANDROID t3n: Macht Google Android 8.0 fit für den Desktop?: Android Nougat, die aktuelle Version des mobilen Betriebssystems, befindet sich auf gerade einmal 2,8 Prozent der Geräte. Dabei hatte man sich erhofft, dass der Anteil steigen würde, indem man der Release schon relativ früh durchführte. Daher könnte es sein, dass genaue Details zur achten Version von Android erst auf der Google I/O Mitte Mai bekannt gegeben werden könnten. Eines der Features, über dir wir uns in Android 8.0 freuen könnte, ist eine in den Messenger integrierte Suche. Ihr sucht also mit Google im Internet und das Ergebnis wird direkt im Chat gepostet. Außerdem sollen bestimmte Gesten eingeführt werden. Dabei soll man mit dem Fingerknöchel Buchstaben zeichnen können, die bestimmte Apps öffnen.

  • GOOGLE golem: Übersichtliche Suchergebnisse mobil auf Deutsch: Rich Cards heißt die Darstellungsweise, die für mobile User übersichtlich aufbereitete Ergebnisse anzeigt. Bislang gab ich diese Funktion nur auf Englisch, ab jetzt ist sie auch auf Deutsch verfügbar. Durch Fotos und den Karussell-Modus sehen die Suchergebnisse zwar optisch ansprechend aus, allerdings solltet ihr vorsichtig sein, was die Bewertung der Beiträge angeht. Diese sind nämlich nicht neutral, sondern basieren teilweise auf Verträgen mit Website-Partnern. Dazu zählen z.B. chefkoch.de, RTL Interactive, Cinemaxx und Prinz. Für Schlagzeilen gibt es die Funktion auch, zu den angezeigten Medien gehören unter anderem Spiegel Online, die Süddeutsche Zeitung und die Tagesschau.

  • MICROSOFT heise: Keine Windows Updates mit neuen Prozessoren für 7 und 8: Schon vor über einem Jahr hatte Microsoft angekündigt, neuere CPUs nur auf einem aktuellen Windows zu unterstützen – sprich Windows 10. Wie ein Support-Dokument von Microsoft nahelegt, gilt aber auch der Umkehrschluss: Updates für Windows 7 und 8.1 gibt es nur auf älterer Hardware. Als Beispiele nennt Microsoft konkret Prozessoren aus Intels siebter Core-i-Generation (alias Kaby Lake) und AMDs Bristol-Ridge-Serie; für AMDs Ryzen-Prozessoren dürfte aber dasselbe gelten. Bei der angebotenen Lösung bleibt Microsoft seiner Linie treu: Wer diese CPUs nutzen wolle, solle ein Upgrade auf Windows 10 durchführen.

  • DIGITALISIERUNG NETZPOLITIK.ORG: Mehr Rüstung als Bildung: „Digitalpakt“ für Schulen kommt in Haushaltsplanungen nicht vor:Das Bundeskabinett hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2018 beschlossen und vorgestellt. Unter anderem wurde ein Digitalpakt beschlossen, der die Digitalisierung in Schulen voran treiben soll. Der Umfang beläuft sich auf fünf Milliarden Euro, die in den nächsten Jahren zur Verfügung stehen sollen. In den Haushaltsplanungen taucht dieses Geld jedoch nicht auf. Damit das Projekt dennoch umgesetzt werden kann, muss sich Bildungsministerin Wanka nun engagieren. Andernfalls – so der Hamburger Bildungssenator – „stehen in zehn Jahren überall veraltete und ungenutzte Computer herum“.

  • ZENSUR taz.de: Wenn Facebook mal eben aus ist: Immer mehr Staaten verfügen über die notwendige Technik, um den Internetzugang zu blockieren. Das Ziel: sie wollen Kritiker zum Schweigen bringen. Deutlich wird das am Beispiel Ugandas: Ein Facebook-Nutzer, der sich Tom Voltaire Okwalinga nennt, verbreitet in dem sozialen Netzwerk Lügen über den Präsidenten Yoweri Museveni. Die Reaktion der Regierung: Während einer Facebook-Einschränkung nimmt die Polizei den wichtigsten Herausforderer des Präsidenten fest. Dabei liefert dieser nicht einmal Beweise für seine Behauptungen. Die Behörden sehen in ihm dennoch eine Gefahr.

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Einfach besser Musik machen mit GarageBand: Großes iOS-Update 2.2 ausprobiert

Image (adapted) GarageBand by Apple

Apple hat seiner Heimstudio-Software GarageBand auch dieses Jahr ein großes Update spendiert. Als GarageBand-Veteran und Homerecording-Fan habe ich das umfangreiche Update für iPad und iPhone auf Version 2.2 mit ein paar Probeaufnahmen ausprobiert.

Producer-Paradies im Apple-Ökosystem

Apples Einsteiger-Software für Musikproduktion, GarageBand, kenne und nutze ich seit der ersten Version. Damals lief sie nur auf dem Mac, inzwischen längst auch unter iOS. Die einfache Bedienung ist auf beiden Systemen geblieben. Obwohl ich normalerweise in jedem Lebensbereich gerne viel Technik einsetze, halte ich das Aufnehmen von Musik gerne so simpel wie möglich: Am liebsten würde ich immer noch mit einem guten alten Vierspurband meine Songideen aufnehmen, weil ich mich so gut auf die Musikidee selbst konzentrieren kann, statt mich tief in Effekt- und Soundeinstellungen zu vergraben.

GarageBand machte genau das seit der ersten Version möglich. Vorher gab es nur Logic, was mich beim ersten Anlauf mit seinem riesigen Mischpult und Spuren mit komplexen Send/Return-Effektschleifen glatt überforderte. Bei GarageBand hingegen fühlte ich mich sofort wohl wie mit dem alten Vierspurband.

Mit dem iPad schaffte GarageBand in leicht vereinfachter Variante den Sprung aufs Mobilgerät. Später auch aufs iPhone, was ich gerne zum Aufnehmen von Demos, also dem Festhalten einer spontanen Songidee nutze. Vergangenes Jahr kam dafür noch die neue, geniale App Musikmemos dazu, wie auch ein Update für GarageBand, das mit LiveLoops vor allem Elektronik-Musikern und Einsteigern eine neue Variante und Einstiegsmöglichkeit in die Musikproduktion bot.

GarageBand ist auf allen in den vergangenen Jahren neu gekauften Macs, iPhones und iPads vorinstalliert und wird somit kostenlos mitgeliefert. Das gilt zum Beispiel für alle iOS-Geräten die ab September 2013 gekauft wurden. Wer es nicht auf seinem Gerät findet oder kostenlos nachladen kann, kann die mobile Version im App Store für 4,99 Euro kaufen.

GarageBand lernt von Logic Pro X

Interessant ist, dass Apple im Laufe Jahre viel von GarageBand in das Profitool Logic Pro X übernommen hat. Es gibt einen Einsteiger-Modus, der aussieht wie die Oberfläche von GarageBand. Damit habe ich den Sprung in Logic Pro X geschafft und nutze beim finalen Aufnehmen und Mix meistens jetzt den „großen Bruder“. Widerum hat Apple beim jüngsten Update für GarageBand in der Version 2.2 ein paar Funktionen für ambitionierte Anwender von Logic Pro X übernommen.

Image (adapted) keyboard-GarageBand by Apple
Beim Keyboard steht jetzt der Alchemy-Synthesizer zur Verfügung. Screenshot by Stefan von Gagern

Zu den wichtigsten Transfers gehört Alchemy. Der Synthesizer ist nach dem Update auf die neueste Version nicht mehr nur auf dem Mac, sondern auch unterwegs in iOS dabei. Er steht unten im Spuren-Modus bereit, sobald Sie das Keyboard-Instrument auswählen.

Image (adapted) alchemy-GarageBand by Apple
Mit Alchemy spielen Nutzer von GarageBand auf dem Keyboard auch dann gut, wenn sie nicht wirklich Keyboard spielen zu können. Screenshot by Stefan von Gagern.

Mit Alchemy lassen sich schell und unkompliziert starke Synthie-Sounds einstellen und ebenso leicht direkt auf die Spur aufnehmen. Über 150 Patches aus verschiedenen Kategorien wie Bass, Leads und Sound Effects lassen in Qualität und Quantität für alle möglichen Stilrichtungen von EDM bis Rock keine Wünsche offen.

Image (adapted) akkordstrips-GarageBand by Apple
Bei Alchemy lassen sich Akkord-Strips einblenden. Screenshot by Stefan von Gagern

Um sie zu nutzen, müssen Anwender noch nicht einmal Keyboard spielen können. Die von den Smart-Instrumenten bekannten Akkord-Strips können sie jetzt in einem so genialen Keyboard wie Alchemy einblenden. Einfach gewünschte Akkorde antippen, fertig. Wer automatisiert spielen möchte, kann „Autoplay“ einschalten. Beim Abspielen können Nutzer mit dem Transform-Pad zwischen acht Sounds wählen. Durch Streichen auf dem Touchscreen können sie zudem Effekte auf die Sounds anwenden – ähnlich wie mit den Live Loops in GarageBand.

Leichter Musik aufnehmen

Image (adapted) instrumente-GarageBand by Apple
Die Verwendung der Instrumente in GarageBand ist in Version 2.2 einfacher geworden. Screenshot by Stefan von Gagern

Auch die anderen Instrumente in GarageBand sind zugänglicher geworden. Zum Beispiel stehen beim Gitarrenamp die Sounds schon eingeteilt in „Clean“, „Verzerrt“ oder „Bass“ bereit – so wie ein Gitarrist die Idee für eine Spur schon im Kopf hat. Mit einem Tipp darauf erhält man einen Grundsound aus der Kategorie und die Aufnahme kann starten. Mit „Mehr Sounds“ öffnet sich ein Browser zum gezielteren Einstellen und Durchblättern der Sounds. Das macht das schnelle Einspielen einer Idee viel besser möglich, da ich mich nicht mehr lange mit dem Drehen der Knöpfe an den virtuellen Amps und Bodeneffekten in GarageBand aufhalten muss.

audiorecorder-GarageBand (adapted) (Screenshot by Stefan von Gagern)
Endlich wie ein Roboter klingen. Spaßige Sound-Effekte im neuen GarageBand machen es möglich. Screenshot by Stefan von Gagern

Der Audio-Recorder hat jetzt spaßige Audio-Effekte von Roboterstimmen bis Autotune-Stimmverfremdern an Bord. Antippen reicht und los geht die Aufnahme mit dem internen Mikrofon. Wer einen Kopfhörer anschließt, kann die Aufnahme über einen Monitor verfolgen. Die Effekte machen Spaß und könnten auch Kinder motivieren mit GarageBand aufzunehmen. Die Aufnahme selbst wird durch visuelles Einzählen – auf dem Bildschirm erscheint „1, 2, 3, 4“ – einfacher. So werden „Fehlstarts“ oder zu spätes Einsetzen verhindert.

Endlich Multi-Take

In der neuen Version 2.2 kommt ein Feature in GarageBand, das viele Nutzer schon lange vermisst haben und das bisher nur in Logic zu finden war. Bisher mussten sich GarageBand-Nutzer zum Beispiel bei einem Gitarrensolo immer nach der Aufnahme entscheiden, ob man noch einen Anlauf wagt und damit die bisherige Version löscht oder ob man dies mit Tricks umgeht, wie zum Beispiel die Spur zu duplizieren.

multitake-GarageBand (adapted) (Screenshot by Stefan von Gagern)
Mehrere Takes hintereinander aufzunehmen, geht in GarageBand 2.2 nun ganz einfach. Screenshot by Stefan von Gagern

Mit Multi-Take-Recording wird es einfacher: Jetzt können Nutzer einfach mehrere Durchläufe aufnehmen und zwischen den „Takes“, wie es in der Studiosprache heißt, einfach wechseln. Die Funktion ist per Voreinstellung deaktiviert. In den Spureinstellungen können Nutzer Multi-Take-Aufnahme für eine Spur, und damit im ganzen Song, einschalten. Zwischen den Aufnahmen können sie wechseln, indem sie auf der Spur „Takes“ im Kontextmenü antippen.

Profis freuen sich zudem über erweiterte Plug-Ins und Equalizer für jede Spur wie Noise Gate und Kompressor, sowie Master-Effekte wie Echo und Hall. Damit wird ein schneller Mix auf dem Mobilgerät einfacher und besser als zuvor.

Fazit: Applaus für dieses Update

Der Alchemy-Synthesizer ist der Synthie, den man sich schon lange in GarageBand für iOS gewünscht hat. Sounds in dieser Qualität und Bandbreite gab es bisher nur in Synthies von Drittherstellern. Erfreulich ist, dass der Synthie so einfach zu bedienen ist, dass auch Einsteiger damit schnell starke Sounds zaubern können. Der zweite große Fortschritt ist Multi-Take-Recording, bei dem viele Nutzer bislang mit Desktop-Workstations wie Logic Pro X Vorlieb nehmen mussten. Besonders erfreulich ist, dass GarageBand mit den Neuerungen seinem einfachen Bedienprinzip nicht nur treu geblieben ist, sondern gleichzeitig neue Attraktionen für Einsteiger zu bieten hat.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Applepiloten.


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  • KI heise: Automatische Gesprächsanalysen sollen Arbeit von Call-Centern verbessern: In einigen Call-Centern bekommen Mitarbeiter bei Kundengesprächen Hinweise von Software, die die Art ihrer Dialoge analysiert. Angeboten wird solche Software auch von Cogito, einem Unternehmen aus Boston. Die Kundenzufriedenheit soll sich durch ihren Einsatz um 28 Prozent erhöht haben. Recherchen von Cogito haben gezeigt, dass Call-Center ihre Mitarbeiter nicht abschaffen wollen, aber daran interessiert sind, ihre Arbeitsweise zu verbessern.

  • GOOGLE googlewatchblog: Viele kleine Verbesserungen: Chrome for Android 56 wird ausgerollt:Eine Woche nachdem Chrome 56 für Windows, Mac und Linux erschienen ist, wird die aktuelle Version nun auch für Android ausgerollt. Aufgrund der großen Unterschiede zwischen den Plattformen bekommt dieser Browser immer einige andere Updates als die Desktop-Version. Der Browser bekommt vor allem einige Verknüpfungen mit denen sich Alltags-Aufgaben schneller erledigen lassen.

  • APPLE golem: Firmware-Update für Apples Airpods: Apple hat ein Firmware-Update für die Airpods bereitgestellt, das bei verbundenem iPhone oder iPad automatisch auf die Bluetooth-Ohrhörer aufgespielt wird. In den Einstellungen des iOS-Geräts kann der Nutzer die Version kontrollieren. Vorher nannte Apple diese 3.3.1, nach dem Update wird die Version als 3.5.1 ausgewiesen. Welche Fehler sie behebt, ist bisher nicht bekannt.

  • TELEKOM golem: Kunde wartet seit einem Jahr auf FTTH der Telekom: Ein Anwohner eines Neubaugebiets im Allgäu, wo die Deutsche Telekom Fiber To The Home (FTTH) anbietet, wartet seit rund einem Jahr auf seinen Anschluss. Wegen einer laufenden Klage äußert sich das Unternehmen nicht zu dem Fall. „Da dieser inzwischen einen Rechtsanwalt eingeschaltet hat, bitten wir Sie um Verständnis, dass wir ihnen dazu keine Auskunft geben können“, sagte Telekom-Sprecher Peter Kespohl.

  • GITLAB t3n: Gitlab löscht versehentlich 300 Gigabyte – und bekommt dann Probleme mit dem Backup: Ein Administrator von Gitlab löschte ein vermeintlich leeres Verzeichnis von den Servern des Anbieters. Nach Abbruch des Löschvorgangs sind von den ursprünglichen 310 Gigabyte an Daten nur noch 4,5 Gigabyte übrig. Um sich abzusichern, hat das Startup daher gleich fünf Backup-Mechanismen am Start. Das ist für die betroffenen Gitlab-Kunden allerdings kein echter Trost, denn wie sich herausstellt, haben alle fünf versagt.

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  • SECURITY t3n: Sicherheitslücke: So einfach ist es, fremde Flüge umzubuchen: Der Buchungscode, den Fluggäste von ihrer Airline bekommen, wenn sie über das Internet einen Flug buchen, ist auch heute noch lediglich sechsstellig. Das stellt laut den Sicherheitsforschern Karsten Nohl und Nemanja Nikodijevic ein erhebliches Risiko dar. Ruft man die Website des entsprechenden Anbieters auf, braucht man nur den Nachnamen des Fluggastes eingeben. Den Buchungscode kann man durch automatisierte Anfragen leicht herauskriegen. Mit beiden Daten zusammen hat man Zugriff auf die gesamte Buchung und kann diese nach Belieben verändern. So ist es beispielsweise möglich, den Flug eines Fremden anzutreten und Vielflieger-Accounts zu einem fremden Ticket hinzuzufügen, um Meilen von Langstreckenflügen zu bekommen.

  • VERSCHLÜSSELUNG golem: Fristverlängerung zur Einführung sicherer App-Kommunikation: Für den Jahreswechsel war formal die verbindliche Einführung von App Transport Security (ATS) vorgesehen. Wie Apple in einer Entwicklermitteilung nun äußerte, wurde dieser Termin auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Konzern will den Entwicklern damit mehr Zeit geben, sich auf die neuen Richtlinien einzustellen. Mit ATS wird verhindert, dass beispielsweise in offenen WLAN-Systemen der Netzwerkverkehr von einem weiteren Teilnehmer abgehört werden kann. Bislang wird ATS aber nur von fünf Prozent der „wichtigen“ iOS-Apps umgesetzt. Immerhin verwenden 45 Prozent der für Unternehmen relevanten Apps eine per HTTPS abgesicherte Kommunikation.

  • ASUS FAZ: Asus Zenbook 3 im Test: Der taiwanesische Hardwarehersteller Asus hat mit dem Zenbook 3 Apple den Kampf angesagt. Unschwer zu erkennen ist, dass mit dem schlanken Gerät das MacBook Pro aus dem Vorjahr angegriffen werden soll. Es gibt verblüffende Ähnlichkeiten, aber auch im Inneren kommt ähnliche Technik zum Einsatz. Laptops in dieser Größe mit wenig Gewicht sind ideal für Geschäftsreisende, die mit wenig Gepäck unterwegs sein wollen. Wer sich jedoch für das Zenbook 3 entscheidet, nimmt dafür auch typische Schwächen in Kauf. Laute Lüftung, zu wenige Anschlüsse, schlechte Display-Qualität und ungünstige Materialwahl, um nur ein Paar zu nennen.

  • TTIP heise: Industrie hofft auf TTIP-Comeback mit Trump: Auch, wenn der designierte US-Präsident Donald Trump als strikter Gegner des Freihandelsabkommens TTIP gilt, hofft die deutsche Industrie auf eine Einigung. Seit 2013 dauern die Verhandlungen der EU-Kommission mit den USA an. Industriepräsident Ulrich Grillo sagte dazu: „Amerika ist nicht autark. Deshalb bin ich optimistisch, dass Trump über kurz oder lang TTIP wieder aus der Schublade holt. Die EU-Kommission muss ihre Gesprächskanäle bei TTIP auf jeden Fall offen halten.“

  • GOOGLE GoogleWatchBlog: Chrome-Extension bringt aufgeräumtere Oberfläche für Clean Google Calendar: Gute Nachrichten für Anhänger des Google Kalenders: Google spendiert seinem Kalender ein neues Design. Über Jahre hat sich bei der Software so gut wie nichts getan, außer, dass vor einigen Jahren kleine Änderungen am Material Design vorgenommen wurden. In der neuen Oberfläche, die sich in Chrome als neuer Tab öffnet, werden überflüssige Teile weggelassen. Dadurch erscheint der Kalender insgesamt klarer und aufgeräumter. Die neu geschaffenen Buttons „NEW“ und „OPTIONS“ enthalten praktische Schnellzugriffe.

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  • GOOGLE googlewatchblog: Konkurrenz für IMDb & Co.: Google testet Bewertung von Filmen, Serien & TV-Shows in der Websuche: Mit dem Knowledge Graph liefert Google in der Websuche schon seit langer Zeit Details und teilweise tiefergehende Informationen zu allen möglichen Themen. Bei der Suche nach Filmen, Serien und TV-Sendungen gehören zu dieser Auflistung auch die Bewertungen von populären Portalen. Nun möchte Google aber offenbar auch diese ablösen oder zumindest ergänzen, und testet nun den Aufbau eines eigenen Bewertungssystems.

  • MICROSOFT golem: Microsoft bringt Visio für iOS: Microsoft hat sein Visualisierungsprogramm Viso auf die iOS-Plattform portiert. Zunächst erscheint der Visio Viewer nur für das iPad, später soll eine iPhone-Version folgen. Eigene Diagramme lassen sich mit Visio für iOS zwar nicht erstellen, doch Anwender können Visio-Dateien vom PC auf ihrem iPad ansehen, in die Ansicht hineinzoomen sowie Ebenenansichten ein- und ausblenden. Auch eine Textsuche wurde integriert, damit der Nutzer in detaillierten Diagrammen die gewünschten Elemente schneller findet.

  • TICKET-BOTS heise: USA verbieten Ticket-Bots: Es ist ein Millionengeschäft: Wucherer kaufen mittels Bots in Sekunden Tausende Eintrittskarten, um sie später zu einem viel höheren Preis weiterzuverkaufen. Normalsterbliche kommen kaum noch direkt an begehrte Karten heran. Versuche von Veranstaltern, die Zahl der pro Kunden erhältlichen Tickets zu beschränken, werden regelmäßig von den Bots ausgehebelt. Dagegen haben mehrere US-Staaten Gesetze erlassen, New York geht sogar mit dem Strafrecht gegen Bots dagegen vor. Nun hat auch das Bundesparlament ein Gesetz verabschiedet: Den BOTS Act.

  • APPLE notebookchecker: Apple MacBook Pro: mac OS-Update soll GPU-Probleme beheben: Besitzer des neuen MacBook Pro sind nicht unbedingt zu beneiden. Neben der teils harschen Kritik, die Apple aus der Presse entgegen weht, beispielsweise in Bezug auf die fehlenden Standardports oder die Reparierbarkeit, müssen die Nutzer auch mit einigen Problemen kämpfen. Da waren beispielsweise defekte Lautsprecher zu beklagen, sofern die ersten Boot Camp Windows Audio-Treiber benutzt wurden. Das Problem wurde zum Glück bereits durch ein Treiber-Update behoben, auch wenn bereits defekte Geräte direkt bei Apple ausgetauscht werden müssen.

  • LINKEDIN t3n: Übernahme abgeschlossen: Wie es für Linkedin bei Microsoft jetzt weitergeht: Microsoft hat die Übernahme von Linkedin am Donnerstag offiziell abgeschlossen. CEO Satya Nadella beschrieb daraufhin in einem Blogpost auf Linkedin, was sich für das Karriereportal unter dem neuen Eigentümer ändern wird. Das Netzwerk bekommt einen prominenten Platz in Windows 10. Die von vielen als lästig empfundenen Linkedin-Benachrichtigungen werden in das Windows Action Center integriert, können aber deaktiviert werden. Lebensläufe für das Portal können User laut Nadella in Zukunft bei Word aktualisieren.

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