All posts under Social Media

Netzpiloten @Fitness Blogger Konferenz

Mit dem Ziel die Welt gemeinsam gesünder und fit zu machen, findet am 24. und 25. November zum zweiten Mal die Fitnessblogger-Konferenz in Hannover statt. Wir sind erstmals als Partner mit dabei und sehr gespannt auf die in Deutschland einzigartige Veranstaltung. Auf der FiBloKo könnt ihr  Sport- und Fitness-Blogger kennenlernen, euch austauschen und Interessantes über die aktuellen Trends erfahren.

Welche Speaker werden da sein?

Auf der Bühne der FiBloKo erlebt ihr Paula Thomsen vom Blog Laufvernarrt, Personal Coach Maximilian Longrée und die Bloggerin Nadin Eule-Mau. Auch Youtuberin Carina Stöwe, Influencer-Marketing Experte Florian Frech und Ausdauerblogger Torsten Pretzsch werden sicherlich spannende Insights geben. Fitness-Bloggerin Sabrina Wolf und SEO-Experte Andreas Kreuziger runden die Sprecher-Riege ab. Besonders gespannt sind wir natürlich auf  den Gründer und Veranstalter der Konferenz  Jahn Sterley .

Um welche Themen geht es?

  • Selbstständigkeit als Blogger
  • Authentizität auf Social Media
  • Verantwortung als Influencer
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Eigenes Buch als Erfolgsmotor

Und sonst noch? – 15% Netzpiloten Rabatt!

Mit dem Rabattcode „Netzpilot15“ könnt ihr 15% auf eure Tickets erhalten. Dafür müsst ihr im Bestellvorgang „Werbecode eingeben“ anklicken.

Im „Limited VIP Package“ sind übrigens nicht nur beide Konferenztage und drei Workshops nach Wahl enthalten. Auch die Teilnahme an der Mastermind Session, ein Meet and Greet mit einem der Speaker/innen und professionelles Feedback zu eurem Blog sind enthalten. Außerdem könnt ihr am Aftershow Event teilnehmen. Wir hoffen, ihr seid schon fit für die FiBloKo.

Weiterlesen »

YouTube Premieren – Livestream aus der Konserve

Am 21. Juni 2018 kündigte YouTube mehrere neue Features an, mit denen sich Kanäle ganz neue Möglichkeiten öffnen. Kostenpflichtige Kanalabos für 4,99 US-Dollar sollen nicht nur Geld in die Kasse spülen, sondern auch das Ranking der Kanäle zusätzlich verbessern. Für diese Premium-Mitgliedschaft winken neue Emojis, Badges und Sonderrechte für den Community Tab. Ab 10.000 Abonnenten soll es in den USA zudem möglich werden, Merchandise über YouTube zu verkaufen. Dafür schloss YouTube eine Kooperation mit dem Anbieter Teespring.

Als drittes großes Feature wurden die YouTube Premieren angekündigt, die Vorteile aus dem Livestreaming auch in die gewohnten On Demand-Videos einfließen zulassen. Ich habe endlich Zugriff auf das neue Feature bekommen und es sofort auf meinem Kanal ausprobiert. Es weist gewisse Ähnlichkeiten zu dem neuen Facebook Watch-Feature auf.

Ich plane eine YouTube Premiere

Es fiel mir auf, als ich die erste Folge eines neuen Projektes planen wollte. Oberhalb der Veröffentlichungsart und der Uhrzeit erschien ein Schalter für das neue Feature „Premiere“, inklusive eines Erklärungstextes und einem weiterführenden Link.

Das Feature verspricht mir, die YouTube Premieren zusammen mit meinen Zuschauern in Echtzeit ansehen zu können und dabei zu chatten. Schon vorher hatte ich von dem Feature gehört und war extrem gespannt. Ich plane das Video also als Premiere und bin erstaunt, dass das Video bereits vor Release für die Zuschauer angezeigt wird. Anschauen können sie es jedoch erst, wenn die Premiere startet.

Bei der Video-Planung erscheint das Premieren-Feature sehr auffällig auf der rechten Seite

YouTube Premieren – Livestream ohne „live“

Die ersten drei Premieren starten leider ohne mich. Ich bin nicht zuhause, als die Videos online gehen. Allerdings habe ich das Gefühl, dass YouTube den Premieren einen leichten Push gibt und sie etwas besser platziert als sonst. Auch die Daumen nach oben sind gefühlt mehr.

Am Samstag ist es dann soweit. Aufgeregt bin ich schon vor Start des Videos da und harre der Dinge, die auf mich zukommen. 16 Uhr startet das Video dann, bzw. ein Zwei-Minuten-Countdown, der vorweg läuft, damit auch Nachzügler noch rechtzeitig vor Ort sind. Anpassen lässt sich die Darstellung des Countdowns bislang leider nicht.

Als das Video startet, kommt Ernüchterung auf: Außer mir sind lediglich zwei andere im Video und ich bin der Einzige, der etwas im Chat geschrieben hat. In den nächsten Minuten füllt sich die Premiere aber. Neun Zuschauer sind live dabei und es entsteht ein schönes Gespräch mit Zuschauern, die ich sonst in den Kommentaren noch nie gesehen habe. Am Sonntag sind es sogar 14 Zuschauer, über die ich mich freue.

Wer zu spät kommt, kann sich übrigens auch während der Premiere das Video von Anfang an anschauen – ist dann aber eben nicht auf dem gleichen Stand wie die anderen Zuschauer. Auch der Superchat wurde vom Livestream in die Premieren übertragen. Damit könnt ihr eure Nachricht im Chat mittels finanzieller Unterstützung prominenter platzieren. Der YouTube-Kanal muss dieses Feature allerdings dafür aktiviert haben.

Während der YouTube Premiere könnt ihr wie in einem Livestream nebenher chatten. Der Kanalbetreiber wird gesondert hervorgehoben

YouTube Premiere muss sich erst rumsprechen

Auffallend ist, dass das Feature unter den Zuschauern noch nicht wirklich bekannt ist. Die meisten denken, es handle sich um einen tatsächlichen Livestream. Ich erkläre ihnen, was es mit den Premieren auf sich hat – die Mehrheit zeigt sich trotzdem begeistert von dem neuen Feature.

In Zukunft werde ich meine Videos jedenfalls weiterhin als Premieren veröffentlichen. Es wird noch einige Aufklärungsarbeit zu dieser Art der Videos nötig sein, aber für mich ist es ein Feature nach dem Motto „ganz oder gar nicht“. Es muss sich in der Community erst herumsprechen, dass es diese Premieren gibt und meine Hoffnung ist es, dass zunehmend mehr Zuschauer zu den Premieren anwesend sind und die Interaktion damit viel stärker wird. Das wird wohl kaum funktionieren, wenn ich die Premieren nur sporadisch einstreue.

Livestreams schaffe ich nicht, da ich lieber flexible Zeiten für meine Aufnahmen mag. Darum kommen für mich die Premieren sehr gelegen. Ich kann nun einfach in die Premiere reinschauen, wenn ich die Zeit habe, und ein bisschen im Chat mitmischen. Die Premiere läuft zum Glück auch ohne mich. Ist der Stream vorbei, steht das Video wie gewohnt zur Verfügung.

Nicht für alle Videos geeignet

Aus meiner Sicht eignet sich das neue Feature aber nicht gleich für jeden Kanal. Entscheidend dafür ist sowohl das Format des Videos als auch die Dauer.

Für Let’s Plays ist YouTube Premiere ideal. Zwar bietet Livestreaming einen noch höheren Grad der Interaktion, da man live auf Zuschauer reagieren kann, aber nicht jeder mag oder kann regelmäßig Live-Videos anbieten. Die Premieren sind da ein toller Kompromiss, um zumindest das Gefühl des gemeinsamen Schauens in vorproduzierte Videos zu bekommen. Ein weiterer praktischer Anwendungsfall wären größere Ankündigungen oder Produktvorstellungen von Unternehmen. Sie können dann bereits vor Veröffentlichung des Videos den Link teilen und damit gezieltere Werbung für das Video machen. Konzertmitschnitte könnten ebenfalls interessant werden durch den gemeinsamen Austausch unter den Zuschauern.

Wenig geeignet ist das neue Feature für kurze Videos unter fünf Minuten. Damit entgehen einen die Nachzügler, die erst einige Minuten nach Start auf das Video aufmerksam werden. Außerdem baut sich in so kurzer Zeit kein brauchbares Gespräch auf. Je länger das Video, desto mehr haben sowohl Creator als auch Zuschauer von der Premiere.

Auch Bedarfsvideos wie Tutorials, die man dann schaut, wenn man gerade etwas Bestimmtes wissen will, kann ich mir kaum als YouTube Premiere vorstellen. Es braucht Zuschauer, die wissen wann und worüber ein Video kommt, damit sie dann auch zur Premiere anwesend sind.

Noch nicht für alle Kanäle verfügbar

Falls sich jetzt einige Kanalbetreiber wundern: YouTube Premieren sind noch nicht für alle Kanäle verfügbar. Den Anfang machten Kanäle mit mehr als 100.000 Abonnenten. Mittlerweile rollt YouTube das Feature nach und nach auch für andere Kanäle aus. Größe des Kanals scheint da keine oder zumindest nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Ich habe das Feature jedenfalls trotz einer eher geringen Zahl von 1.500 Abonnenten erhalten.

Ausrüstung für deinen YouTube-Kanal auf Amazon (Provisions-Link)


Image by Rockcodile via stock.adobe.com

Weiterlesen »

Social Media – Ein eigenes Universum

Social Media hat sich über die letzten Jahre fest in unserem alltäglichen Leben verankert. Der morgendliche Blick auf das Smartphone ist fast schon so normal geworden wie die Tasse Kaffee. Bei den ganzen Social Media-Angeboten kann einen schnell der Überblick verloren gehen.

Visual Capitalist haben sich die Social Media Landschaft geschnappt und sie visuell aufbereitet – in Form eines kleinen Universums. Wir haben euch interessante Erkenntnisse aus der Grafik zusammengefasst.

Der Zuckerberg Cluster

Lange Zeit war Facebook der Inbegriff eines Social Networks und nahezu konkurrenzlos unterwegs. Trotz aller Kontroversen um Facebook, zuletzt der Datenskandal um Cambridge Analytica, sitzt Facebook weiter sicher auf dem Thron. Monatlich melden sich über zwei Milliarden Nutzer bei Facebook an. Das sind mehr als die Hälfte aller weltweiten Internetznutzer!

Dank geschickter Aufkäufe hat sich das Zuckerberg Cluster zudem um weitere Big Player vergrößert. Der 2012 von Facebook aufgekaufte Microblogging-Dienst für Bilder, Instagram, hat mittlerweile eine Milliarde monatliche Nutzer zu vermelden. Der 2014 übernommen Instant-Messaging-Dienst WhatsApp, hat mit 1,5 Milliarden monatlichen Nutzern sogar eine noch größere Reichweite.

Fast wäre übrigens auch noch Snapchat der erfolgreichen Facebook-Familie beigetreten. Zwei Angebote über eine, später drei Milliarden US-Dollar hat der innovative Instant-Messaging-Dienst abgelehnt. Vielleicht würde Snapchat derzeit nicht straucheln, wenn sie das Angebot des Social Media-Riesen angenommen hätten.

YouTube und sein Schatten

Von vielen nicht direkt als solches wahrgenommen, liegt YouTube auf Rang 2 der Social Networks. Auch YouTube war damals ein geschickter Einkauf von Google. Mit 1,9 Milliarden Nutzern profitiert YouTube stark von seinem Quasi-Monopol als Videosuchmaschine.

YouTubes tatsächlicher Social Media-Arm Google+ ist dagegen ein Sonderling. Da jeder YouTube-Account auch automatisch ein Google+ Profil besitzt, hat das Netzwerk eine hohe Nutzerzahl, gilt aber faktisch als tot. Entsprechend zieht Google, nach einem vorangegangenen Datenleck-Skandal, im kommenden Jahr den Stecker für sein gescheitertes Netzwerk.

Es wird noch gezwitschert

Auch Twitter hat eine Art Sonderstatus. Mit seinen „nur“ 336 Millionen Nutzern im Monat ist der 2006 gegründete Microblogging-Dienst weit abgeschlagen von der Spitze. An Aktualität ist Twitter jedoch kaum zu übertreffen. Wenn etwas Spektakuläres passiert, trendet der Hashtag nur kurze Zeit später. Auch Unternehmen und sogar Politiker twittern munter ihre Meinungen und Neuigkeiten in die Welt und sorgen dabei mitunter für Schlagzeilen.

Social Media in allen Bereichen

Mittlerweile wird in sozialen Netzwerken fast alles abgedeckt. LinkedIn ist beispielsweise mit fast 300 Millionen monatlichen Nutzern führend bei der beruflichen Vernetzung. Für die berufliche Kommunikation hat der Messenger Slack seine Nische gefunden. Die virtuelle Pinnwand Pinterest kommt immerhin auf 200.000 Nutzer im Monat. Ello, ein Netzwerk für Kreative, hat seinen großen Hype hinter sich, hält sich mittlerweile aber wieder stabil. Der in Deutschland eher unbekannte Social News-Aggregator Reddit freut sich monatlich über 330 Millionen Nutzer.

Obwohl im Universum viele ausgegraute Planeten gescheiterter Netzwerke zu sehen sind, sorgt Myspace für eine kleine Überraschung. 80 Millionen Nutzer finden noch immer auf das Urgestein unter den Social Networks, das vor dem Aufstieg Facebooks noch an der Spitze stand.

Die Konkurrenz aus Fernost

Trotz der weltweiten Vernetzung gelten für den asiatischen Markt ganz andere Regeln. Im Westen kaum wahrgenommen, ist dort eine Social Media-Landschaft entstanden, die es durchaus mit den uns bekannten Marktführern aufnehmen kann. Vor allem China dominiert den asiatischen Markt, allen voran das Internetunternehmen Tencent. Zu Tencent gehören unter anderem die Social Media Plattform QZone und die Messenger-Dienste QQ und WeChat. Letzterer hat als erstes asiatisches Netzwerk eine Milliarde monatliche Nutzer geknackt. Insgesamt 5 chinesische Social Networks können höhere monatliche Nutzerzahlen aufweisen, als Twitter.

Neben den USA und China schafft es aber kaum ein anderes Land, in der obersten Liga mitzuspielen. Der russische Unternehmer Pawel Durow konnte sich mit seinem Instant Messenger Telegram und seinem Netzwerk Vkontakte einen kleinen Teil des Social Media-Kuchens sichern. Letzteres ist allerdings vorwiegend in Russland, Weißrussland und Ukraine populär.

Aus Japan kommen die Messaging-Dienste Line und Viber, die immerhin beide auf über 200 Millionen monatliche Nutzer kommen. Line ist in Japan unangefochtener Spitzenreiter unter den Messengern. Nach Angaben der Line Corporation nutzen 85 Prozent aller japanischen Smartphone-Nutzer mindestens einmal im Monat deren App. Line wurde übrigens aus der Not heraus entwickelt, als das japanische Telefonnetz nach dem Tōhoku-Erdbeben 2011 nur schlecht funktionierte.

Ständig in Bewegung

Im Social Media-Universum sind die Planeten stets in Bewegung. Manche werden aufgekauft und damit Teil eines neuen Systems, andere verschwinden von der Bildfläche. Doch wie lange werden Asien und die restliche Welt noch voneinander isoliert sein? Ständig entstehen neue Social Networks, die neue Möglichkeiten bieten, sich zu vernetzen. Wir sind gespannt, wo sich die Planeten in den nächsten Jahren hinbewegen.


Image by Sergey Nivens via stock.adobe.com

Weiterlesen »

Neue Features bei Instagram

Instagram stellt laufend neue spannende Features vor, die die Seite noch interaktiver und benutzerfreundlicher gestalten sollen. Doch auch Absurditäten und witzige Features finden ihren Weg in die App. Wir haben für euch mal wieder die interessantesten und besten neuen Features herausgesucht.

Freunde per Code adden

Ähnlich wie zuvor bereits zum Beispiel bei Snapchat, kann man mithilfe eines neuen Instagram Features seine Freunde nun mittels Code adden.

Dazu muss man einfach unten in der App auf die Lupe klicken. Dann gelangt man bekanntlich auf die Such-Option und auf die Entdecken-Seite. Oben rechts gibt es nun einen neuen Button. Klickt man auf diesen, gelangt man auf die Fläche, auf der man mittels Kamera die Codes von seinen Freunden scannen kann.

Der eigene Namestag kann angezeigt werden, indem man unten auf das entsprechende Feld dafür klickt. Diesen kann man personalisieren und entweder eine Hintergrundfarbe, Emojis oder ein Selfie auswählen.

Das GIF hält Einzug in die Chats

Endlich kann man auch bei Instagram seine Freunde im Chat mit seinen liebsten GIFs nerven! Sobald man im Chat das neue „GIF“ Symbol in der rechten unteren Ecke drückt, kann es losgehen. Über der Tastatur werden einem automatisch die gerade beliebtesten GIFs angezeigt, oder man kann die Suchen-Funktion benutzen, um selbst ein passendes GIF zur derzeitigen Situation zu senden.

Screenshot by Leonie Werner

Shopping Updates

Laut Aussage von Instagram benutzen monatlich über 90 Millionen Nutzer die Shopping-Tags auf Werbeposts in den Instagram-Stories. Mit den neuen Shopping-Funktionen kann man jetzt direkt in der App die Produktbeschreibung und weitere Details des Produktes einsehen.

Des Weiteren wurde ein Feature angekündigt, mit dem es einen neuen Tag auf der Entdecken-Seite nur fürs Shoppen geben soll. Bis jetzt wurde diese Funktion hierzulande aber noch nicht eingeführt.

Es bleibt also spannend bei Instagram. Vorbei sind schon lange die Zeiten, in denen man einfach nur Bilder hochgeladen und sie vielleicht mit seinen 30 bis 50 Bekannten und Freunden geteilt hat. Instagram ist zu einem wahren Business gewachsen. Und wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.


Images by Leonie Werner und freestock/ unsplash.com

Weiterlesen »

Bye bye Google+

Nun ist es also soweit: Nach Jahren des Herumquälens und der geringen User-Zahlen hat Google sich entschieden, seine Social Media Plattform Google+ einzustampfen. In einem kürzlich auf ihrem Blog veröffentlichten Statement gab das Unternehmen zu, dass die User-Zahlen nie so gewesen seien, wie sie es sich gewünscht hätten.

Es musste ja irgendwann so kommen. Wer den Launch von Google+ vor einigen Jahren mitbekommen hat, der weiß, dass sich die Plattform von Anfang an schwer tat, die User auf die Seite zu ziehen. Irgendwie war Google+ immer zu sperrig, zu kompliziert und dann einfach: Nicht Community genug. Es gab zwar einige interessante Channels und Gruppen, in denen diskutiert wurde, doch wenn man nicht mit anderen Usern interagieren kann, weil einfach niemand da ist, verliert eine Social Media Plattform schnell an Reiz.

Sicherheitslücke war Auslöser

Der eigentliche Grund, warum Google+ nun endgültig gelöscht wird, ist jedoch ein ganz anderer. Durch mehrere Tests ist Google aufgefallen, dass Unternehmen von außerhalb durch sogenannte APIs Zugriff auf über 500.000 Accounts hatten. Auf diesen konnten die Firmen Informationen wie Alter, Name und Geschlecht einsehen. Hier seht ihr, welche Daten sonst noch betroffen waren. Problematisch ist dabei, dass besagte Firmen auch Zugriff auf Informationen hatten, wenn der User angegeben hatte, diese nicht öffentlich machen zu wollen. Ein Fehler, der nicht so einfach zu beheben ist. Im Moment wertet das Unternehmen noch aus, welche Accounts genau betroffen sind.

Allerdings konnte Google versprechen das keine Chats, Fotos, oder intern ausgetauschte Daten von Google+ weitergeleitet wurden. Zudem betont das Unternehmen, dass sie bis jetzt keine Hinweise darauf haben, dass irgendeine ihrer Partnerfirmen die Daten der User missbraucht oder zu eigenen Zwecken verwendet hätte. Auch sollen keine Informationen aus anderen Google-Anwendungen oder Apps betroffen sein. Nur eben Google+, das mit diesem Fehler nun seinen Gnadenschuss erfährt.

Gone but not forgotten

Ein bisschen darf der Geist von Google+ aber noch weiterleben. Erst im nächsten August soll die Social Media Plattform endgültig abgeschaltet werden. Bis dahin möchte Google die User der Plattform dabei unterstützen, ihre Daten sicher zu exportieren. Darüber hinaus gab Google bekannt, dass es weiterhin eine Enterprise-Version von Google+ geben soll. Eben für Unternehmen, die laut Google sehr rege auf der Plattform unterwegs seien.

Google betont in seinem Statement, jetzt wieder mehr auf Datensicherheit zu setzen. Sie wollten Google+ ursprünglich als sichere Plattform anbieten und gestehen sich nun ein, Fehler begangen zu haben. In Zukunft soll es für die Benutzer von Google einfacher werden, die Datensicherheit zu überblicken. So soll es möglich sein, für jede App, die man mit seinem Google-Konto verbindet, individuell zu entscheiden, auf welche Daten diese zugreifen darf. Außerdem will Google seine API Data Policy dahingehend verändern, dass externe Services nicht mehr einfach auf Gmail Accounts zugreifen können. Es bleibt also zu hoffen, dass Google etwas aus dem Google+ Debakel gelernt hat und die Datensicherheit tatsächlich zunehmen wird.


Image by Pawel Czerwinski / unsplash.com

Weiterlesen »

YouTube Gaming wird abgeschafft – und bleibt trotzdem erhalten

2015 erst startete „YouTube Gaming“ – eine neue Internetseite des Videoportals, speziell auf den großen Markt der Gaming-Videos zugeschnitten. Damit wollte YouTube dem auf Livestreaming konzentrierten Konkurrenten Twitch den Kampf ansagen. Der Internetriese Amazon hatte den Streamingdienst erst ein Jahr zuvor übernommen.

Nun, drei Jahre später, verkündet YouTube, seinen Gaming-Ableger März 2019 zu schließen. Dem Spielesektor den Rücken kehren will YouTube aber keinesfalls. Die YouTube Gaming-Features werden bis zur Abschaltung in die Hauptseite integriert. Grund für diese Entscheidung seien Rückmeldungen der Nutzer, die von der Trennung der beiden Seiten irritiert waren oder nicht einmal von der Existenz einer eigenen Gaming-Seite wussten.

Gegenüber Techcrunch äußerte sich Ryan Wyatt, Director of Gaming Content, wie folgt:

„We have 200 million people that are logged in, watching gaming content every single day. And the majority of them, quite frankly, are just not using the YouTube Gaming app for their gaming experiences.“

Mit 200 Millionen eingeloggten Besuchern, die täglich Gaming Content schauen, sei man sehr zufrieden. Der größte Teil schaut sich die Videos aber nach wie vor über die normale YouTube -Seite an.

Wie geht es weiter?

Wenn im ersten Quartal 2019 der Stecker gezogen wird, müsst ihr trotzdem auf nichts verzichten. Bereits jetzt ist die neue Themenseite über „Mehr von YouTube“ auf der Startseite oder direkt über die neue Seite erreichbar.

Hier könnt ihr gewohnt Spiele auswählen und habt die aktuellen Top-Livestreams sofort im Blick. Ebenso abonniert ihr nicht nur einzelne Kanäle, sondern bei Bedarf auch ganze Spiele. YouTube spendiert euch sogar eine Gaming-bezogene Trendseite. Auch für kleinere Kanäle gibt es Grund zur Freude: „On the Rise“ nennt sich ein neues Programm, das Gaming-Kanäle hervorheben soll, die gerade auf dem Vormarsch sind. 

Die Features werden Schritt für Schritt in die neue Themenseite implementiert. Damit findet ein flüssiger Übergang von der alten in die neue Welt statt, ehe YouTube Gaming im März 2019 vom Netz genommen wird. Ob die neue Themenseite besser angenommen wird, wird sich dann zeigen.


Image by Iryna Tiumentseva via stock.adobe.com

Weiterlesen »

Facebook Watch – Was steckt hinter dem Symbol in der App?

Dem einen oder anderen mag es aufgefallen sein. Dieses neue Symbol in der Facebook-App, das einem an ein gewisses Videoportal erinnert. Will das neue Facebook Watch damit etwa den Marktprimus YouTube stürzen? Und was kann dieser neue Facebook-Dienst überhaupt?

In den USA schon länger online

So ganz neu ist der Video-on-Demand-Dienst von Facebook nicht. Bereits im August vergangenen Jahres fiel in den USA der Startschuss. Zum anfänglichen Programm gehörte unter anderem „Little Kitchen“, eine Kochshow mit Kindern, sowie die Übertragungen ausgewählter Spiele der US-Baseball-Liga MBL. Aber jetzt stellt sich die Frage, was Facebook Watch nun eigentlich anders macht?

Facebook will nicht wie YouTube sein. Wo die Google-Tochter ganz nach dem Motto „Broadcast yourself“ jedem die Möglichkeit bietet, seine Videos zu veröffentlichen, geht Facebook restriktiver vor. Neben professionell produzierten Inhalten können zwar auch Facebook-Nutzer eigene Videos veröffentlichen, müssen dafür aber schon 5.000 Fans mitbringen. Dem Zuschauer werden die Videos nach dem gleichen Prinzip empfohlen, wie bereits bei Facebook-Beiträgen.

Wenn man sich auf der Videoseite befindet, wird die Suchleiste für die gezielte Suche nach Videos genutzt. Über den Filter könnt ihr bestimmen, ob ihr für sich losgelöste Videos, Sendungen oder Folgen einer Serie suchen wollt und könnt den Suchradius auf Freunde oder Gruppen beschränken.

Die Suchfunktion von Facebook Watch. Es wird nach einzelnen Videos gesucht. Screenshot by Stefan Reismann

Facebook Watch Party

Eines der interessanten Features von Facebook Watch sind jedoch die „Facebook Watch Partys“. Dabei handelt es sich um eine besondere Art der Facebook-Gruppe. Die Administratoren oder Moderatoren der Gruppe können bestimmen, wann die Gruppe etwas schaut. Das können sowohl Live-Videos sein, als auch eigene Videos oder welche, die auf anderen Facebook-Seiten hochgeladen wurden.

Die Party sieht dann gemeinsam das gleiche Video zum gleichen Zeitpunkt und kann dabei live kommentieren und Emoticons verwenden. Bislang hatte man dieses Erlebnis des gemeinsamen Schauens nur offline auf der heimischen Couch oder beim Verfolgen eines Livestreams. Mit Facebook Watch Party könnt ihr jederzeit übers Internet einen kleinen oder größeren Fernsehabend veranstalten – und jeder muss nur sein eigenes Popcorn mitbringen.

Videomacher könnten außerdem die Veröffentlichung eines neuen Videos gemeinsam mit den Zuschauern feiern und direkt mit ihnen interagieren. Das würde die Zuschauerbindung immens stärken.

Bislang nur auf mobilen Endgeräten

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Bislang ist das Angebot nur über mobile Geräte verfügbar. Wer etwa über den heimischen Browser auf die Watch-Seite geht, bekommt die Fehlermeldung „Leider ist dieser Inhalt derzeit nicht verfügbar“. Da der Service in den USA bereits auch über Desktop verfügbar ist, sollte es nicht lange dauern, bis ihr Facebook Watch auch in Deutschland über euren PC nutzen könnt.


Image by Jacob Lund via stock.adobe.com

Weiterlesen »

Wie war’s auf der OMK, Sophie Vogel?

Wenn Wissenschaft auf Wirtschaft trifft – so war auch in diesem Jahr einiges los auf der Online Marketing Konferenz am 27. September in Lüneburg. Die OMK – veranstaltet von der Online Agentur web-netz – fand bereits das siebte Mal im Verbund mit der Leuphana Universität statt und hat auch dieses Mal wieder vielen Besuchern interessanten Input geboten. Wir haben Sophie Vogel vom Veranstalter web-netz um ein kurzes Fazit gebeten.

Wie ist dein Gesamteindruck von der diesjährigen OMK?

Es war die 7. OMK und gleichzeitig die größte OMK aller Zeiten, aber auch meine erste. Dieses Jahr wurde ein neuer Besucher-Rekord mit mehr als 1.200 Online-Marketing-Machern und Interessierten aus den unterschiedlichsten Branchen verzeichnet. Bei vier gleichzeitigen Slots gab es zu jeder Uhrzeit eine gute Auswahl an interessanten Vorträgen. Die Vorträge waren vollgepackt mit Informationen. Bei so vielen Tipps von Experten an einem Ort hat bestimmt jeder hilfreiche Informationen mit nach Hause genommen. Sehr gut kam auch die kostenfreie Verpflegung den ganzen Tag über an: Bioäpfel, Energydrinks, Franzbrötchen, Laugenstangen, Food-Trucks, Kuchen & Kaffee. Beste Stimmung herrschte auch auf der After-Show-Party mit Live-Band und DJ – einige wollten gar nicht mehr nach Hause. Bei uns im Team steigt schon die Vorfreude auf die OMK 2019!

Worüber wurde am meisten gesprochen?

Mit größter Spannung wurde der Auftritt von Thomas Middelhoff erwartet. Im Interview mit web-netz-Gründer Patrick Pietruck und dem Chefredakteur der Lüneburger Landeszeitung Marcel Rath im größten Hörsaal sprach der ehemalige Bertelsmann- und Arcandor-Chef über die Anfänge der Digitalisierung sowie über die erfolgreichsten Gründer weltweit. Seine Tipps für Studenten und junge Unternehmer, die aus seinen Fehlern lernen sollen, kamen gut an. Außerdem begeisterte der YouTuber Gil Grobe vom Kanal „Ice Cream Rolls“ die Besucher. Der Hamburger mit der weltweit größten virtuellen Eisdiele trug ebenfalls zu den Top-Themen bei, indem sein YouTube-Account am Vorabend des Konferenztages die 2 Mio. Abonnenten geknackt hatte. Zudem verriet er die wichtigsten Tipps und Insights für Erfolg auf YouTube. Auch über den Vortrag von Felix Loesner, dem Head of Social Media vom FC Bayern München – der auch an der Diskussionsrunde Sportmarketing u.a. mit Ex-Nationalspieler und Unternehmer Marcell Jansen teilnahm – wurde viel gesprochen. Bekleidet in einer knallroten Trainingsjacke, erklärte er etwa, dass die Fans vom FC Bayern München im Durchschnitt nur 1,7 Sekunden auf einem Facebook-Post bleiben und somit interessanter Content einen der relevantesten Punkte im Bereich Social Media darstellt.

Was war dein persönliches Highlight?

Mein persönliches Highlight eröffnete den Tag – die Keynote von Prof. Skibicki. Hier konnte ich viele Gedankenanstöße zu Themen rund um die Digitalisierung mitnehmen. Unterhaltsam und überraschend wurden neue Sichtweisen zum digitalen Strukturwandel skizziert – wirklich ein gelungener Auftakt für einen tollen Konferenztag.


Image by Sophie Vogel

Weiterlesen »

Netzpiloten @INREACH

INREACH 2018

Kamera an für Influencer und Markenmacher – es ist wieder soweit! Am 19. Oktober findet in Berlin die INREACH Konferenz statt. Die Netzpiloten begleiten zum zweiten Mal das Event der Agentur Brandpunkt und wir sind gespannt was sich in den letzten zwölf Monaten getan hat im sich rasant entwickelnden neuen Werbemarkt. 

Wen könnt ihr erwarten?

Die INREACH ist derzeit eine der wichtigen Veranstaltungen in der Branche. Dieses Jahr erwarten euch Vorträge von Speakern wie dem YouTuber Luca, der unter dem Namen ConCrafter Millionen von Followern bespaßt. Auch Carsta Maria Müller, die für Social Media verantwortliche Direktorin bei ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, erscheint auf der Bühne. Prof. Dr. Stefan Engels, Rechtsanwalt bei DLA PIPER, und Cornelia Holsten, Direktorin der Landesmedienanstalt Bremen, beschäftigen sich mit dem Thema Recht auf dem Influencer-Markt.

Welche Themen werden besprochen?

  • WWE Insights: Social Media & Influencer Marketing Strategien zum Aufbau einer globalen Fanbase
  • Mit Branded Channels den Erfolg der eigenen Marke stärken
  • #INLAW – auf der sicheren Seite bei der Abmahnwelle, Kennzeichnungspflichten & Vertragsgestaltung
  • Germany’s Next Topmodel auf Instagram: Von null auf 2,5 Millionen Follower in vier Monaten

Und sonst noch?

Es gibt viel zu lernen und auszutauschen auf der INREACH und für gute Atmosphäre zum Networken ist gesorgt. Mischt euch unter die teilnehmenden rund 500 Markenvertreter von Audi, Instagram, Pinterest, Zalando und Adidas. Und nähert euch live den rund 250 Influencern wie zum Beispiel Fabiola Giunco, Florian Bornschier, Yannik Michael und Charlotte Schüler.

Tickets gibt es hier. Wir sehen uns in Berlin!

Weiterlesen »

Netzpiloten @Digital Sports & Entertainment

Wir packen schon mal vorfreudig und virtuell die Sporttasche: „Monetarisierung, eSport und Content“ werden am 8. und 9. Oktober in Berlin ausführlich diskutiert. Auf dem Digital Sports & Entertainment Kongress werden also vor allem Entscheidungsträger aus Medien und Agenturen, Verbänden und Vereinen und natürlich auch klassischen Unternehmen aufeinandertreffen. Wir Netzpiloten sind das erste Mal als Medienpartner mit am Start und schon sehr gespannt, wenn über 450 Marketingverantwortliche sich über „Sport im Digitalfieber“ warmlaufen.

Der jährliche Branchentreff bietet Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Trends in der digitalen Sport- und Medienbranche. Programm für euch.

Freut euch auf namhafte Referenten

Auch in diesem Jahr hat der Digital Sport & Entertainment Kongress in Sachen Experten einiges aufgefahren. Die Teilnehmer können sich unter anderem freuen auf Florian Schröder – Referent Sponsoring & PR von der Deutschen Bahn, der über ein interessantes Projekt zum Thema Podcast sprechen wird. Auch Sport Koordinator beim ARD Axel Balkausky lässt noch einmal die WM 2018 Revue passieren und hinterfragt, wie viel „digital“ das klassische TV eigentlich verträgt. Spannend wird zudem der Vortrag über Instagram Ads in Sports von Daniel Kramer – Client Solution Manager bei Facebook.

Welche Themen wird es geben?

  • Digital-Bilanz 2018: Welche Kanäle? Welcher Content? Welche Probleme?
  • Wie kann das Potenzial von eSport-Sponsoring optimal genutzt werden?
  • Digitale Strategien im Sport – Was zählt wirklich?
  • Digitale Kommunikation – Virale Effekte nutzen
  • Twitch – Die Entertainment-Plattform der Zukunft?

Was ist noch wichtig?

Wer gerne tiefer in einzelne Themen eintauchen möchte, bekommt in den Masterclasses noch exklusiven Input beispielsweise zu besseren Kampagnen durch Media Monitoring. Ebenfalls vermittelt werden die theoretischen und praktischen Grundlagen des Programmatic Advertising.

Neben den Vorträgen haben alle Teilnehmer natürlich die Möglichkeit sich beim leckeren Frühstück, beim Stehlunch oder in den Kaffeepausen auszutauschen. Ein entspannendes Abend-Event gibt es natürlich auch. Wer sich also an diesen zwei Tagen über all die aktuellen Themen rund um eSports fit machen möchte, der sollte jetzt schnell sein und sich direkt die Tickets ergattern. E-sport frei!

Weiterlesen »

IG Shopping: Plant Instagram eine Shopping-App?

IG Shopping Symbolbild

Bei Facebook erwartet die Nutzer immer wieder Neuheiten, Apps und Änderungen. Und auch jetzt scheint es hinter den Kulissen des sozialen Netzwerks wieder ordentlich zu brodeln. So konzentriert sich Facebook scheinbar derzeit auf sein Tochterunternehmen Instagram. In diesem Jahr konnten wir schon einige Neuerungen miterleben, wie unter anderem die Einführung von Instagram Music oder IG TV. Hier können Nutzer Videos mit einer Länge von 60 Minuten hochladen. Das Ganze gibt es als eigenständige App zum Download. Jetzt gibt es Andeutungen für eine weitere Standalone-App mit dem mutmaßlichen Namen IG Shopping, die die e-Commerce-Aktivitäten ausweiten soll.

Wie The Verge berichtet können User in IG Shopping dann direkt die Seiten ihrer Lieblingsmarken und Unternehmen durchstöbern und in der App selbst ihre Käufe tätigen. Wie Instagram berichtet, folgen etwa 80 Prozent der Instagram-Nutzer einem Unternehmen, was die Idee hinter der Shopping-App noch einmal bekräftigen könnte.

Mehr Kaufangebote durch IG Shopping

Es ist nichts Neues, dass Instagram sich im Bereich e-Commerce aufhält. Schon jetzt ist die Kauffunktion auf Instagram im vollen Gange. Sobald User Unternehmen oder Marken folgen und ihre Produkte sehen, können sie die getaggten Artikel auf dem Bildschirm anklicken. Sie erhalten somit wichtige Informationen über das Produkt auf dem Bild wie beispielsweise den Preis und den Link zum Onlineshop.

Ziel hinter IG Shopping ist, dass die Plattform eine Anlaufstelle für Marken und Unternehmen schaffen könnte und somit den e-Commerce-Bereich noch weiter zu durchdringen. Da Instagram etwa zwei Millionen Werbekunden und 25 Millionen Unternehmensseiten verzeichnet, würde sich eine eigenständige App dahingehend besonders lohnen. Wenn User Unternehmen folgen und somit immer Infos über die neuesten Angebote und Neuheiten erhalten, würde dies neue Kaufanreize setzen. Für Unternehmen und Marken könnte dies noch einem weiteren Reichweitenausbau dienen.

Instagram hat sich allerdings zu Gerüchten um IG Shopping selbst noch nicht geäußert und somit können User gespannt sein, wann das große Shoppen auf Instagram beginnen kann.


Andrey Kiselev via stock.adobe.com

Weiterlesen »

Netzpiloten @scoopcamp

Seit vielen Jahren schon begleiten die Netzpiloten mit großer Freude die inspirierende Hamburger Innovationskonferenz für Online-Medien! Sie wird veranstaltet von der Initiative nextMedia.Hamburg und der Deutschen Presse Agentur (dpa). Am 27. September werden sich wieder rund 250 Experten, Entscheider und Innovatoren versammeln im „Theater Kehrwieder“ in der Hamburger Speicherstadt. Mehr Hamburg-Flair geht nicht, finden wir! Gesprochen wird beim scoopcamp über nichts Geringeres als die Zukunft des Journalismus. Also geht es um „New Storytelling“ in den digitalen Medien, um Data Journalism und natürlich um Social Media.

An der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung diskutieren die Teilnehmer über Trends und aktuelle Themen.

Dies sind die Themen und Speaker des scoopcamps 2018:

Und außerdem: Happy Birthday!

Die Veranstaltung feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Ein Grund mehr dabeizusein! Sichert euch jetzt eure Tickets und werdet Teil des scoopcamps 2018 in Hamburg. Eine Übersicht über die Ticketauswahl gibt es hier.

Weiterlesen »

Netzpiloten @Online Marketing Konferenz

Ihr wollt Tickets für die spannende Online Marketing Konferenz gewinnen? Dann nehmt an unserem Gewinnspiel teil und sichert euch zwei Tickets. 


Wenn ihr mehr über die aktuellen Trends und Entwicklungen rund ums Online Marketing erfahren möchtet, dann ist das kein Problem! Denn die Online Marketing Konferenz öffnet am 27. September genau zu diesem Anlass ihre Tore.

Es ist bereits das siebte Mal, dass die Online Agentur web-netz in Verbundenheit mit der Leuphana Universität Lüneburg alle Interessierten und Begeisterten einlädt, um das Thema Online Marketing und Digitalisierung aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Hierfür bietet die OMK alles Wissenswerte für den direkten Einsatz in den B2B- und B2C-Unternehmen.

Von der Online Marketing Konferenz das Beste mitnehmen

Von der OMK geht niemand mit leeren Händen (und Köpfen) in sein Unternehmen zurück. Dafür sorgen über 40 Top-Speaker aus unterschiedlichsten Bereichen, wie beispielsweise Social Media, Wirtschaft und Wissenschaft. Unter den Experten befinden sich Persönlichekteiten wie Dr. Nicolas Dierks – Spiegel Bestseller Autor und Philosoph – und die Bloggerinnen Louisa Dellert & Jil Zeletzki, die einiges zum Thema Influencer Marketing mitbringen.

Alle Teilnehmer erwartet ein großes Spektrum an Vorträgen, aus denen sie das Wichtigste für sich und ihr Unternehmen schöpfen können:

  • Social Media jenseits der Überschriften: Chancen erkennen und ethisch handeln
  • Google Assistant, Alexa & Co.: Wie sich die Welt der Suche verändert
  • Hype oder Game Changer – Wie nachhaltig ist Influencer Marketing wirklich?

Wissenswertes auch zwischen den Vorträgen

Nicht nur innerhalb der Vorträge können die Teilnehmer der OMK etwas lernen. Auch in den Pausen gibt es bei leckeren Snacks und Getränken einiges mit auf den Weg. Kontakte knüpfen, vernetzen und austauschen stehen ganz oben auf der Liste des vielfältigen Programms.

Wer diesen Tag voller Innovationen, Trends und Entwicklungen im Online Marketing nicht verpassen möchte, der sollte sich unbedingt die Tickets sichern oder bei unserem Ticket-Gewinnspiel mitmachen.

Weiterlesen »

10 Jahre App Store – von der Revolution in den Scheintod?

App Store Man holding smart phone with colorful application icons comming out

Der 10. Juli 2008 ist ein historischer Tag in der Geschichte der Smartphone-Applikationen. Denn an jenem Tag, etwa ein Jahr nachdem das erste iPhone auf den Markt gekommen ist, ging der Apple iTunes Shop an den Start, heute als Apple App Store bekannt. Auch nach zehn Jahren beschäftigen wir uns täglich mit Apps und seit Jahren wird ihnen ein baldiger Tod vorausgesagt. Aktuelle Statistiken aber behaupten das Gegenteil – was ist dran?

Ist die App doch nicht tot? Zur Perspektive des App Store

Seitdem es Apps gibt wurde aus dem Smartphone nicht nur ein mobiles Telefon mit Internetzugang, sondern ein Gerät, das dem Nutzer in fast jeder Lebenslage behilflich sein kann. Lange Zeit wurde den Apps das unausweichliche Ende vorhergesagt. Sie würden durch Ergänzungen in den Smartphone-Betriebssystemen ausgetauscht und Big Player à la Facebook und Google würden mit ihren Marken den App-Markt quasi beherrschen. Eine aktuelle Studie des Bitkom-Verbands beweist allerdings, dass sich App-Umsätze auf einem Rekordhoch befinden und die Downloads im App Store von Apple und Google brummen.

In Deutschland ergaben die Umsätze durch Apps in 2018 bisher rund 1,6 Milliarden Euro. Das ist fast eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013, als der Umsatz bei 547 Millionen Euro lag. Auch App-Downloads erfuhren ein Hoch und stiegen 2018 bisher um 17 Prozent. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance mit. Die Devise dabei ist: weg vom bezahlten Download, hin zu In-App-Käufen!

Die App scheint also trotz vieler Voraussagen noch lange nicht auf ihr Ende zuzusteuern, ausgenommen kostenpflichtiger Apps, die wohl aber auf Dauer immer zurückgehen werden. Tatsächlich verzeichnete der App Store 2018 bereits den größten Zuwachs in seiner zehnjährigen Geschichte.

180710-App-Markt-PG (Image by research2guidance)
Image by research2guidance

Was sind Zombie-Apps?

Sogenannte Zombie-Apps sind solche, die in der schieren Flut der täglich hochgeladenen Anwendungen scheinbar untergehen – digitale Untote. Laut Berichten des Technik-Portals TechCrunch löscht Apple monatlich rund 14.000 Apps, die nur etwa null bis einige wenige Downloads erziehlen und so auch nicht im Store-Ranking auftauchen.

Die Anzahl der neuen Apps hat sich in den letzten Jahren beinahe verdoppelt. Zum Start des App Store 2008 waren rund 500 Anwendungen online, 2018 sind es rund 6 Millionen – 3,8 im Google Play Store und 2 Millionen im Apple App Store. 

WeChat – die ultimative App?

Bei uns im Westen hat man meist eine oder zwei Messenger-Apps, Shopping-Apps, Social-Media-Plattformen und vielleicht einen E-Wallet. Dafür benötigt der Nutzer schon einmal eine Hand voll verschiedener Apps. In China gibt es eine App, die alle von diesen Funktionen beinhaltet – und mehr! WeChat, eine App aus dem Hause Tencent, hat das Land im Sturm erobert und als Bürger in China kommt mal wohl kaum drum herum – selbst auf dem Wochenmarkt wird mit dem sogenannten WeChat Wallet bezahlt.

Ob sich Giganten wie Facebook oder Google bald an den Kollegen aus China angleichen bleibt abzusehen. In China ist die Plattform ein unverzichtbarer Marketingkanal, den hierzulande immerhin das Kaufhaus Breuninger schon nutzt.

iPhone bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)
Android-Smartphone bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)


ra2 studio / stock.adobe.com

Weiterlesen »

Instagram Music: Teile deine Lieblingsmusik über die Insta-Story

Hans Vivek - unsplash com

Vor ein paar Jahren noch völlig unbekannt, heute ein essentieller Teil im Leben der heutigen Generation: Instagram und seine Storys.

Ist man beispielsweise am See, möchte man dies am liebsten mit seinen Freunden teilen. Dafür nimmt man einfach das Smartphone zur Hand und teilt die Aussicht über die beliebte Instagram-Story. Hier kann der Standort hinzugefügt werden und seit ein paar Monaten unter anderem auch ein Gif. Doch immer öfter machen User Screenshots von ihrer Lieblingsmusik und veröffentlichen diese auf der Plattform.

Instagram kommt jetzt seiner Community entgegen und ermöglicht es Lieder als Hintergrund in einer Story hochzuladen. Dafür wurde eine Instagram-Musikbibliothek erstellt, in der täglich neue Tracks erscheinen. Zur Auswahl stehen drei Kanäle: Beliebt, Stimmung und Genres. Alternativ kann man auch über die Suchleiste ein bestimmtes Lied aufrufen.

Instagram Songliste – Screenshot by Nina Brzeska

Diese Funktion kann man für Bilder und Videos nutzen, auch die Länge des Abschnittes ist zwischen fünf und 15 Sekunden frei wählbar.

Ist erst einmal eine bestimmte Szene mit der passenden musikalischen Unterlage im Kopf, so kann man direkt die Option „Musik“ wählen, den gewünschten Song anklicken und mit dem Aufnehmen loslegen.

Aber keine Sorge: wer es vergisst ein Lied für seine Story im Voraus auszuwählen, der kann es auch nachträglich machen, indem man hochwischt und den Button „Musik“ antippt.

Natürlich nicht ohne Bildschirm-Sticker

Sobald ein Track feststeht, erscheint auf dem Bildschirm ein Sticker mit dem Künstler und dem Titel. Genauso wie bei Gifs und Standorten kann man die Größe und den Platz des Aufklebers beliebig anpassen. Egal welchen Abschnitt man nehmen möchte, es ist von Anfang bis Ende des Songs alles möglich.

Instagram Bildschirm Sticker – Screenshot by Nina Brzeska

So macht Musik die Story noch unterhaltsamer als bisher. Es ist ganz unkompliziert umgesetzt, sodass auch die Instagram-Anfänger schnell ihren Weg finden sollten.

Die Funktion steht noch am Anfang ihrer Geschichte, deshalb lässt die Musikauswahl bisher noch Luft nach oben. Bisher können sich auch nur die iOS Nutzer über die neue Variante freuen, die Android-User müssen sich noch ein bisschen gedulden.

Die Musik-Option zeigt jetzt schon Hit-Potential, also sollte man keine Zeit verschwenden und schon heute die ersten Storys mit seinen Lieblingsliedern erstellen.


Hans Vivek / unsplash.com

Weiterlesen »

Weniger geleckte Kommunikation vonnöten, Herr Braatz

Tweet megaphone concept

Liebe Führungskräfte twittert nicht, stellt jemand ein, der es gelernt hat und lasst den machen“, empfiehlt auf Twitter ein Herr Braatz und verbindet seine Social-Web-Kalenderweisheiten dann noch mit Rundumschlägen gegen Klaus Eck und den Autor dieser Kolumne. „Ich lese nix mehr von den beiden, wenn ich es vermeiden kann. GS ist ein ganz schlimmer Dampfplauderer ohne Ahnung von Management, E. hüpft immer auf das neueste Thema. Vor zwei oder drei Jahren sollten alle Snapchat machen“, schreibt Mister Rating-Agentur, um im Nachgang seinen denunziatorischen Impuls als Versehen zu rechtfertigen.

Eigentlich wollte er das als Privatnachricht schreiben – kicher. Nun möchte ich seine Verwirrung nicht als Twitter-Inkompetenz abkanzeln. Aber das Interface beim Versenden von Privatnachrichten unterscheidet sich doch erheblich von der Eingabemaske für normale Tweets. Geschenkt.

Sollten Top-Manager auf Twitter aktiv sein?

Herr Braatz plädiert jedenfalls dafür, dass sich Protagonisten des Top-Managements nicht im Social Web bewegen sollten. Das könne man delegieren. Was für eine originelle und tiefschürfende Replik. Nun war die Überschrift für den Cebit-Talk mit Klaus Eck und Stefan Pfeiffer von IBM eher metaphorisch gedacht, um zu testen, wie Unternehmen mit dem Thema umgehen.

Werden Twitter und Co. immer noch für Marketing-Blabla missbraucht oder gibt es Ansätze für offene Kommunikation und Dialog-Formate? Braatz könnte ja mal CEOs fragen – etwa Tina Müller von Douglas. Aber da fehlt wohl der Zugang.

Es gibt immer noch Kontrollverlust-Ängste

Generell dominiere bei vielen Führungskräften eher die Angst vor dem Verlust an Kontrolle, um auf Twitter, Facebook oder LinkedIn aktiv zu werden, so Eck. „Man bekommt ein direktes Feedback vom Kunden und von Leuten, die das Unternehmen vielleicht nicht so toll finden. Damit umzugehen, ist halt nicht so einfach.“ In anderen Ländern geht man damit wesentlich experimentierfreudiger um und nutzt die Netzwerkwirkung für eine Verbesserung von Produkten und Diensten – beispielsweise Tesla-Chef Elon Musk.

Wer Kommunikation delegiert, erntet halt weniger Zustimmung in der Netzöffentlichkeit.

Fremdgesteuerte Twitter-Accounts werden durchschaut

Wenn die Kommunikationsabteilung die Twitter-Accounts der Vorstände betreibt, merkt man das sofort“, so die Erfahrung des Marketingfachmanns Pfeiffer. Natürlich sollten die PRler mit Rat und Hilfe den Topmanagern zur Seite stehen. „Aber es zählt halt die Persönlichkeit, die hinter einer Social Web-Präsenz steht. Es können nicht nur die offiziellen Statements verbreitet werden oder vorgeplante Tweets. So etwas ist langweilig und geht nach hinten los“, sagt Pfeiffer.

Eck fügt zur Beruhigung an, dass Vorstände ja nicht zehn Tweets am Tag veröffentlichen müssen. Ein relevanter Tweet pro Woche oder Monat würde genügen. Wichtig sei die Vorbildfunktion. Und Twitter wurde in der Cebit-Runde nur beispielhaft erwähnt.

IBM-Chef nutzt LinkedIn

IBM-Chef Matthias Hartmann hat sich für LinkedIn entschieden. Was ja völlig in Ordnung geht. Führungskräfte sollten nur die neuen Mechanismen der direkten Kommunikation verstehen“, erläutert Pfeiffer. So wie Boris Palmer, der als Oberbürgermeister von Tübingen sich zum Social Media-Star entwickelt hat. „Als Kommunalpolitiker geht man klassischer Weise auf den Marktplatz, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und zu lernen, was die Menschen bewegt. Wenn allerdings der virtuelle Marktplatz wie Facebook immer relevanter wird, dann muss ich als Politiker auch da hingehen. Wir müssen da darüber hinaus aktiv sein, um den Extremisten nicht das Feld zu überlassen“, sagte Palmer bei der Streaming-Konferenz der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Meinungsbildung finde immer mehr über das Smartphone statt. Deshalb sollten alle Meinungsbildner das ernst nehmen. „Schneller können Rückmeldungen gar nicht laufen. Ich bekomme über Facebook mittlerweile mehr Bürgeranfragen als über meine offizielle E-Mail-Adresse“, betont Palmer. Das zeige sehr deutlich, wie bedeutsam die Plattform ist.

Facebook als virtueller Marktplatz für den Tübinger Oberbürgermeister

Alle relevanten Kommentare werden von ihm persönlich beantwortet. Und das innerhalb weniger Stunden. Schneller könnte die Bürgerschaft mit dem Oberbürgermeister gar nicht kommunizieren. Wenn der Gemeinderat eine Anfrage hat, dauert das in der Regel zwei Monate. Die klassischen Formen der Kommunikation werden zunehmen obsolet, meint Palmer, der bei seinen Antworten keine Pressestelle dazwischen schaltet. Die würden das meistens nur glätten. „Ich bin im Social Web sichtbar, erkennbar und auch angreifbar“, resümiert Palmer. Damit könne er aber gut umgehen.

Gleiches gilt für das Cebit-Livestudio von IBM. Man arbeitet ohne Freigabeschleifen und Autorisierungen. Es geht um direkte Rückmeldungen. „Wir aktivieren damit auch die Belegschaft, die immer mehr bereit ist, sich zu exponieren“, sagt Pfeiffer. Das gehe vom CEO bis zum Spezialisten für Mainframe-Computer. Die Rolle der PR sollte sich auf das Moderieren und die Unterstützung dieser Kommunikationsformate konzentrieren. Weniger geleckte Kommunikation verbreiten und die Leidenschaft der Mitarbeiter für ihre spezifischen Themen wecken.

Das Notiz-Amt entdeckte in Livestreaming-Aktivitäten wahre Naturtalente – etwa Andreas Thomasch, Platform Leader & Manager von IBM, der bildhaft darlegte, was die vielfach totgesagte Mainframe-Technologie noch immer sehr relevant ist für die Nutzung von Smartphone-Diensten.


Zakokor / stock.adobe.com

 

Weiterlesen »

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • INSTAGRAM LITE handy.de: Instagram Lite: Spar-Version der Foto-App schon jetzt testen: Facebook hat es schon vorgemacht und Instagram zieht jetzt nach! Mit Instagram Lite wird demnächst die abgespeckte Version der Foto-App in Deutschland erscheinen. Mit nur rund 573 KB braucht die Light-Version nur einen Bruchteil des Speicherplatzes der Haupt-App – der beträgt rund 32 MB. Die App ist als Einsteigerversion der Haupt-App zu betrachten, Funktionen umfassen das Posten von Stories und Beiträgen im Feed. Lediglich das Senden von Direktnachrichten und die Einbindung ist nicht möglich – zumindest noch nicht. Auch diese Funktionen seien geplant und sollten in den nächsten Monaten implementiert werden.

  • GOOGLE DUPLEX t-online: Das sagen die ersten Tester über Google Duplex: Eine KI-Stimme, die fast nicht von einem Menschen zu unterscheiden ist. Als Google erstmals ihren Assistenten Duplex ankündigte, reagierte die Öffentlichkeit gleichermaßen mit Schrecken und Faszination. In einem aktuellen Demo-Video zeigt Google jetzt den Telefon-Assistenten. Der kann beispielsweise Reservierungen für den Nutzer tätigen, ohne dass dieser selbst zum Hörer greifen muss. Jetzt gibt es die ersten Tester-Stimmen zum smarten Assistenten. Google Duplex soll dann in den nächsten Wochen auf den Markt kommen.

  • PATENTSTREIT tagesschau: Apple und Samsung einigen sich – Patentstreit ums Smartphone beendet: Sieben Jahre hat er angedauert – der Patentstreit zwischen Apple und Samsung. Der große Apfel hat seinem koreanischen Konkurrenten 2011 Plagiat vorgeworfen – Samsung soll das Design von iPad und iPhone gestohlen haben. Die Unternehmen legten den Streit jetzt bei, stellten das Verfahren ein und konnten sich außergerichtlich einigen. Ursprünglich startete Apple-Gründer Steve Jobs die Fehde, um den Konkurrenten Samsung zu untermauern. In einem ersten Verfahren hat das Gericht Apple schließlich auch Recht gegeben. Die Konkurrenz durch die Koreaner besteht aber bis heute.

  • AR golem: Pokémon Go – Niantic öffnet seine AR-Plattform für Drittentwickler: Augmented Reality soll bald so flüssig wie nie funktionieren. In 2016 löste die Firma Niantic mit ihrer AR-App Pokémon Go einen globalen Hype aus. Einwandfrei funktionierte die AR-Technologie zu diesem Zeitpunkt aber nicht immer. Jetzt hat Niantic ein englisches Startup übernommen, sich in London niedergelassen und eine neue AR-Technologie vorgestellt, die das Verschmelzen der echten und simulierten Welt noch flüssiger macht. Das Stichwort dabei ist Machine Learning – dadurch sollen sich die echte und erweiterte Realität noch besser verstehen.

  • TRANSPARENZ t3n: Facebook und Twitter zeigen euch alle Anzeigen eines Accounts: Auf Facebook und Twitter soll künftig wieder für mehr Transparenz gesorgt werden. Der Nutzer kann jetzt einsehen, welche Anzeigen ein Account erstellt hat. Im Jahr 2016 gerieten die Plattformen während der US-Wahl mächtig in Kritik. Im Zuge des Wahlkampfes machten Fehlinformationen auf Social Media die Runde. Wie die Anzeigen eines Seitenbetreibers bei Facebook oder Twitter eingesehen werden können, zeigen die Kollegen von t3n.

Weiterlesen »

Neues Instagram-Urteil: Ist das denn Werbung?

rohappy - stock adobe com

Die mit Abstand beliebteste App unter meinen Freunden und auch in vielen anderen Kreisen – seien es Fashion-Victims, Wanderlustige oder Foodies – ist Instagram! Mal postet man sein #OOTD – das “Outfit of the Day” – mit den entsprechenden Marken in der Beschreibung oder markiert einen Beitrag in dem Restaurant, in welchem man gerade schlemmt. Das könnte so schon bald zu heftigen Abmahnungen führen. Was ist da denn los?

Absurdes Urteil: Der Fall Vreni Frost

Influencer erobern derzeit die Social Media Plattformen – allen voran die Bilder-Community Instagram! Vor einiger Zeit war bei deren Postings aber oft nicht klar, ob ihre Meinung zu bestimmten Produkten auch wirklich die eigene war oder ob nicht etwa ein Sponsoring oder ein PR Sample im Spiel war. Gegen diese Art von Schleichwerbung wurde bereits vorgegangen und Markenkooperationen müssen explizit als Werbung genannt werden. “In Kooperation mit..”, “Sponsored by…” oder “#Ad” reicht da nicht mehr!

Jetzt wurde Urteils-Irrsinn aber laut vieler Instagram-Nutzer zu weit getrieben –  so ist das Vreni Frost nämlich passiert. Jüngst hat das Urteil rund um die Bloggerin Instagram-Nutzer landesweit verunsichert. Der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) hat sie wegen unlauteren Wettbewerbs abgemahnt, da sie die Marken ihrer Kleidung in einem Bild getaggt hat ohne zu erwähnen, dass es sich um unbezahlte Werbung handelt. Das Urteil besagt, dass jede Art der Markennennung nun als Werbung bezeichnet werden muss, selbst wenn man nichts mit dem Konzern zu tun hat und das Produkt, die Dienstleistung etc. rein privat verwendet. Sollte man dem nicht folgen, können heftige Abmahnungen drohen!

Was bedeutet das Urteil jetzt für uns?

Es ist wichtig und notwendig gegen tatsächliche Schleichwerbung auf den sozialen Medien vorzugehen, um leichtgläubigere, aber vor allem auch jüngere Nutzer zu schützen. Dieses aktuelle Urteil gegen “unbezahlte Werbung” geht laut vieler Stimmen allerdings zu weit. Aktuell heißt das für Instagram-Nutzer, dass sie, sobald sie beispielsweise ihren Standort in einem Geschäft der Restaurant angeben, einen Markennamen taggen, in der Beschreibung oder als Hashtag erwähnen, all dies als Werbung kennzeichnen müssen. Diese Kennzeichnung muss zudem gleich zu Beginn der Beitragsbeschreibung erfolgen und nicht etwa unscheinbar am Ende.

Der Kampf gegen das #Abmahngate

Was den Influencern jetzt noch übrig bleibt, ist es dem Urteil den Kampf anzusagen. Wie die Kanzlerin einmal so stechend feststellte, ist das Internet Neuland – so auch viele Rechtslagen darin. Influencern und Privatpersonen sollte es daher ebenso wie Verlags- und Medienhäusern in Zeitschriften und TV-Beiträgen möglich sein redaktionell und ohne Werbeabsicht über Marken, Dienstleistungen etc. berichten zu dürfen.


rohappy / stock.adobe.com

Weiterlesen »

Netzpiloten @EBSpreneurship

Es ist bereits das zehnte Mal, dass Investoren, Studenten, Unternehmer und die, die es noch werden wollen, auf dem EBS Campus im Reingau aufeinandertreffen. Denn vom 19. bis 20. Oktober findet erneut der EBSpreneurship statt.

Hierbei handelt es sich um den größten von Studenten organisierten Kongress mit dem diesjährigen Fokus auf das Zusammenspiel von Finanzen und Technik.

Highlights für Jedermann

Wie schon in den Vorjahren können Besucher sich auf ein vielfältiges Programm freuen. Dabei erwartet sie spannende Vorträge von namhaften Speakern wie unter anderem Peter Holzer – Autor des Buches “Mut braucht eine Stimme” – oder auch Rouven Dresselhaus von Cavalry Ventures.

Zudem können sich die Teilnehmer auf anregende Podiumsdiskussionen mit Experten und Referenten freuen, bei denen es um interessante Themen wie Künstliche Intelligenz oder auch um die Zukunft der Mobilität geht.

Besonders sinnvoll ist an den beiden Tagen außerdem die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen. Die Chancen stehen besonders gut sich seinen Praktikumsplatz zu ergattern oder gar andere Gründer mit ins Boot zu holen. Die Optionen scheinen an den beiden Tagen beinahe unbegrenzt.

Neben spannenden Workshops unter anderem zu den Themen Social Media oder Unternehmens- und Marktsimulationen können Teilnehmer hier ihr Wissen auffrischen und von den Besten lernen, um sich in Zukunft ein sicheres Standbein zu schaffen.

Diese beiden Tage sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn hier ergeben sich zahlreiche Chancen für Gründer, Investoren, Unternehmer und Studenten. Aber auch Interessierte, die erst noch den großen Schritt in die Gründerszene wagen wollen, sind auf dem Kongress herzlich willkommen. Seid dabei, wenn Wissen auf Innovation trifft und vernetzt euch untereinander!

Tickets ergattern und dabei sein!

Wenn ihr euch den EBSpreneurship nicht entgehen lassen wollt, dann könnt ihr euch schnell Studenten-, Early Bird-, oder Unternehmer-Tickets besorgen.

Weiterlesen »

Phubbing: Die Sucht nach dem Smartphone

Phubbing-adapted-Image-by-Jacob-Ufkes-CC0-public-Domain-via-Unsplash-

Wir waren alle schon Opfer und sicherlich auch schon Täter: „Phubbing“ beschreibt das Phänomen, wenn wir unserem Smartphone mehr Aufmerksamkeit schenken als unserem Gegenüber. Der Begriff ist eine Symbiose aus den Worten „phone“ und „snubbing“, also vor den Kopf stoßen.

Gute alte Smartphone-Sucht

Gut 150 (!) Mal am Tag schauen wir auf unser Smartphone, um unsere Sucht nach sozialen Netzwerken zu stillen. Und auch wenn dieser Umstand das „Phubbing“ weniger überraschend macht –  es wird deutlich, dass etwas gewaltig schief läuft, wenn wir lieber Facebook oder Instagram checken, anstatt uns mit unserem Gegenüber zu unterhalten. Das dachte sich angeblich auch der Student Alex Heigh aus Melbourne. Deswegen rief er 2013 die Kampagne „Stop Phubbing“ sowie die Website stopphubbing.com ins Leben. Hier kann sich wunderbar satirische Statistiken durchlesen oder auch Anti-Phubbing-Plakate downloaden. Sätze wie „Wenn Phubbing eine Plage wäre, würde es sechsmal China dahinraffen“ oder „Während Sie ihren Status updaten, bedienen wir gerne die höfliche Person, die hinter Ihnen sitzt“ sind hier zu finden.

Und jetzt der Haken: Bei der Geschichte des australischen Studenten handelte es sich eigentlich nur um eine Werbekampagne für ein Wörterbuch. Die Werbeagentur McCann Erickson wollte mit der erfunden Initiative zeigen, dass Sprache lebt und immer neue Wörter entstehen. Und man sie somit irgendwo nachschlagen muss. Das Wort hat sich dennoch erfolgreich etabliert und der Nebeneffekt zündet ebenso.

So hat zum Beispiel Durex das Phänomen in seinem #DoNotDisturb-Video aufgegriffen und einen Viralerfolg gelandet. Fiktive Initative hin oder her, auch das Jugendwort des Jahres 2015 „Smombie“ (Symbiose aus „Smartphone“ und „Zombie“) macht die Message deutlich: Finger weg vom Handy und die echten Gespräche genießen!


Image (adapted) „Phubbing“ by Jacob Ufkes (CC0 Public Domain


Weiterlesen »

Instagram wagt sich in den Online-Handel – Angriff auf Amazon?

estherpoor - pixabay com

Der Online-Dienst Instagram wagt durch die Einführung einer neuen Shopping-Funktion den Sprung in den Einzelhandel. Das neue Tool wird nun schon länger angetestet und könnte offenbar eine regelrechte Revolution des Online-Handels herbeiführen. Noch als kleine und harmlose Plattformen angefangen, stellen Social-Media-Dienste wie Facebook, Twitter, Pinterest mittlerweile eine gewaltige Einmischung im Leben der Nutzer und deren privatem Verhalten dar. Dies tun die Plattformen längst nicht mehr nur persönlich und politisch, sondern auch schon kommerziell. Mit der neuen internen Shopping-Funktion, gelingt Instagram nun scheinbar sogar ein echter Quantensprung in Sachen E-Commerce.

Der Plattform-Gigant Instagram

Gegründet und entwickelt wurde Instagram von Kevin Systrom und Mike Krieger, welche die App im Jahr 2010 schließlich im Apple App-Store veröffentlichten. Als kostenloser Online-Dienst dient die App zum Teilen von Fotos und Videos. Nachdem die App erste größere Erfolge verbuchen und namenhafte Investoren an Land ziehen konnte, wurde sie 2012 auch für Android veröffentlicht und kurz darauf verkauft. Für eine Milliarde US-Dollar übernahm Facebook Instagram, was drei Mal so viel war wie die Rekordsumme die jemals für einen Foto-Dienst bezahlt wurde. Mit 800 Millionen Usern, 15 Millionen davon in Deutschland, ist Instagram weltweit eine der größten Plattformen für Social Media.

Wie Instagram den Online-Handel erobern will

Mit dem neuen Shopping-Feature will Instagram sich nun auch in Sachen E-Commerce versuchen und weiter ausbreiten. Durch die eigene, extreme Reichweite, möchte Instagram es seinen Usern in Zukunft erleichtern, in Bildern gesehene Artikel käuflich zu erwerben.

Instagrams Intention sieht so aus, dass Bilder künftig mit einem kleinen Einkaufstaschensymbol versehen sind. Auf den jeweiligen Bildern ist es möglich, bis zu fünf Produkte zu markieren. Durch das einfache Anklicken des Artikels, gelangt man mittels eines Shopping-Links direkt zur Website, auf welcher Infos sowie Preis zu finden sind und der Kauf direkt abzuwickeln ist. Dies macht die übliche und mühselige Suche nach den Waren im Internet überflüssig. Händler benötigen für die Nutzung des Features einen speziellen Geschäfts-Account bei Instagram, für welchen zudem ein bestehendes Facebook-Konto notwendig ist.

In den USA läuft die Funktion bereits seit 2016 in Kooperation mit über 30.000 Firmen. Auch in Europa soll das Shopping-Tool, schrittweise aber zügig, eingeführt werden. In Deutschland ist es seit Ende März 2018 verwendbar. Weltweit sind mittlerweile mehr als 50 Prozent der Markenauftritte bei Instagram oder Facebook mit einem sogenannten „Pay-Button“ ausgestattet.

Zukunftsaussichten gegenüber Amazon

Nicht zuletzt durch die Abermillionen an Usern und der daraus folgenden Reichweite, prognostizieren Marktexperten ein enormes Potenzial. Fachleute gehen sogar davon aus, dass der Plattform-Gigant gegenüber Amazon eine komplett neue Machtverteilung im Online-Handel herbeiführen kann. Die Social Media Dynamik ist inzwischen groß genug, um den bisherigen Führern des E-Commerce den Kampf anzusagen.

Dennoch hat zumindest Amazon nach wie vor einen großen Vorteil. Dieser Vorteil sind Konsum-Daten. Kein Unternehmen kennt Kosumgewohnheiten seiner Käufer besser als Amazon. Durch genaue Analysen von Klicks verfolgt der Bezos-Konzern seine Kunden quer durch das Internet. Dabei erzielt man deutlich bessere Erfolge als Social Media-Plattformen, zumal hier Klicks noch lange keine Kaufabsicht bedeuten, während dies bei Amazon in der Regel der Fall ist.

Dennoch bietet die Shopping-Funktion von Instagram ein gewaltiges Potenzial. Alleine die 500 weltgrößten Online-Händler setzten 2017 über 6,5 Milliarden US-Dollar durch Social-Media-Shopping um. Eine Stichprobe ergab zudem, dass vier von fünf Insta-Usern mindestens einem Unternehmen folgen. Für Instagram bedeutet dies eine gigantische Zielgruppe und ein riesiges Marktpotenzial – vielleicht sogar groß genug für den Angriff auf Amazon.


estherpoor / pixabay.com

Weiterlesen »

Die Netzpiloten sind Partner des ECC-Forums

In wenigen Tagen öffnet das ECC-Forum in den Balloni Hallen Köln seine Tore. Alle diejenigen, die sich mit den Themen rund um E-Commerce auseinandersetzen und mehr über die Möglichkeiten und Chancen die die heutige Technologie bietet, wissen möchten, sollten sich daher den 12.04 unbedingt merken.

Neue Wege zum Kunden

An diesem Tag dreht sich alles um das Motto „Neue Wege zum Kunden“. Durch die voranschreitende Technologie und die Innovationen im Online-Handel, wird es für Händler zunehmend schwerer ihre Kunden auf angemessener Höhe zu erreichen und neue Services zu bieten. Händler brauchen hier nicht nur neue Ideen und Ansätze. Vielmehr benötigen sie auch neue Strategien und Konzepte.

Auf dem ECC-Forum wird allen Teilnehmern genau das geboten. Namhafte Speaker wie unter anderem Marcus Diekmann von Matratzen Concord oder Ashley Corpe-Höffken des Unternehmens Vorwerk (Twercs) geben die besten Tipps und Insights aus ihren Branchen und zeigen ihre bisher umgesetzten Konzepte zu den Themen:

  • Content Commerce
  • Influencer Marketing
  • Sprachsteuerung
  • Mobile Commerce
  • User Experience
  • Social Media und vieles mehr …

On Top noch ein Award

Das ECC-Forum wird mit der Verleihung des Deutschen Onlinehandel-Awards 2018 gekrönt. Dieser wird bereits am 11. April 2018 zum 7. Mal durch das ECC Köln verliehen. Hier werden die besten Online-Shops aus Kundensicht in unterschiedlichen Branchen und Kategorien ausgezeichnet.

Seid am 12.04 dabei und sammelt neue Erkenntnisse, Kontakte und vor allem das nötige Know-how im E-Commerce. Hier könnt ihr euch die Tickets sichern.

Weiterlesen »

Vero – Hype um die neue Social Media App

Wer sich viel im Netz und sozialen Medien aufhält, wird wohl kaum daran vorbei gekommen sein. Quasi über Nacht bahnte sich die neue Social Media App Vero mit einem unverwechselbaren Hype ihren Weg auf die Smartphones dieser Welt. Tatsächlich schlummert die App aber schon seit 2015 im Apple-Store. Aber was genau ist das “neue” Social Network und wird es dem Hype gerecht?

Nein zu Werbung und Datensammlerei, ja zu User-Content!

Social-Media-Plattformen wie Facebook und die Unternehmenstochter stehen vermehrt in der Kritik. Bezahlte Posts von Firmen und Influencern prägen die Feeds der User und die Algorithmen nehmen scheinbar kleinen, aufstrebenden Gewerben und Künstlern die nötige Reichweite, um ihr Following wachsen zu lassen. Vero will das ändern und hat dafür sogar ein Manifest aufgesetzt.

Wie bei jedem “Next Big Thing” war der Hype auch zu Vero anfangs groß. Auf Twitter vermuteten manche User hinter dem schlagartigen Hype schon eine Influencer-Kampagne.

Grund zur Begeisterung vieler war das Versprechen der App-Entwickler. Die App wird so als „True Social“ App bezeichnet. In Vero wird deshalb (noch) auf Werbung und Bezahl-Reichweite verzichtet – der User soll nur das sehen, was er sehen möchte und in der tatsächlichen chronologischen Posting-Reihenfolge. Ein nobles Versprechen, das aber auch die Frage nach der Finanzierung der App aufwirft. Für die ersten Millionen Nutzer soll Vero daher noch komplett kostenlos sein, alle, die sich danach anmelden, dürfen dann jährlich mit einem kleinen Betrag rechnen. Das traf zunächst auch auf viel Anklang in der Netzgemeinde. Allmählich schlagen die Meinungen teilweise aber auch um. Vor allem die AGB verunsichern aber viele User, da gepostete Bilder frei weiter verwendet und bearbeitet werden dürfen – was aber auf Instagram und Co. auch nicht anders ist.

Was kann die App?

Vero lässt sich wohl am besten als Facebook mit einer Prise Instagram beschreiben. Wenn ihr die App öffnet, findet ihr im chronologischen Feed, alle Inhalte von Freunden und Seiten, denen ihr folgt. Die Suchanzeige öffnet sich mit Trends, Vorschlägen und aktuell beliebten Hashtags.

Ihr könnt Freunde hinzufügen, Profilen aber auch gleichzeitig folgen. “Freunde” können zudem in die Kategorien “Bekannte”, “Freunde” und “Enge Freunde” eingeteilt werden und eure geteilten Inhalte so auch individuell nur für bestimmte Gruppen zugänglich gemacht werden. Ähnlich wie bei Twitter und Instagram, gibt es bei Vero aber auch Hashtags.

Wenn ihr Postings erstellt, habt ihr sechs verschiedene Optionen: Kamera, Link, Musik, Film/TV, Buch und Ort. Literarische Ergüsse durch reine Text-Postings sind dadurch also gar nicht möglich, was aber auch nicht stört. Das „Empfehlungs“-Feature durch die Posting-Optionen Musik, Film/TV und Buch sind eine nette Idee sich mit Freunden gezielt zu den Themen auszutauschen.

Fazit

Heutzutage erliegen viele Dinge im Internet dem “Next Big Thing”-Syndrom. Für etwa einen Tag bis zu einer Woche müssen sich Apps, News, Memes und mehr der Feuertaufe der Langlebigkeit im Internet unterziehen. Ob wir in den kommenden Monaten noch über Vero reden, bleibt abzuwarten. Potenzial hat die App definitiv und wenn sich das Konzept des Bezahl-Algorithmus- und werbefreien Feeds durchsetzt, kann sie sich definitiv durchsetzen. Ob man sich nur noch ein Social Media Profil antun will, das ebenso wie die anderen regelmäßig mit Inhalten versorgt werden möchte, ist fraglich.

Vero ist für iOS– und Android-Geräte verfügbar.


Image by Nils Hansen

Weiterlesen »

OMG, OMR! Das Online Marketing Rockstars Festival 2018

JulianHukePhotography_2048px-2661

65.000 Quadratmeter Fläche, 40.000 Besucher, über 300 Top Speaker und 120 Masterclasses – am 22. und 23. März 2018 steht Hamburg wieder ganz im Zeichen des Online Marketing Rockstars Festivals. Das digitale Festival der Superlative wird wieder der Hotspot für Onliner und Marketeers.

Die OMR spielt sich dieses Jahr aber nicht nur in den Messehallen ab. Das Programm und die Angebote sind dieses Jahr so vollgepackt, dass es in ganz Hamburg noch zahlreiche Side-Events zur OMR geben wird. Der newTV Kongress ist dabei nur eines von vielen Events, die parallel stattfinden und und den newTV Kongress Gästen das OMR Festival mit einer eigenen sogenannten Guided Tour ganz genau zeigen.

Vom #Girlboss und tatsächlichen Rockstars

20170303_151803_OMR_Fr_ChristopherKurr
Youtube-Star Casey Neistat hat quasi das Vloggen neu erfunden und kam beim Publikum sichtlich gut an. Image by Christoph Kurr

Im letzten Jahr war ohne Zweifel der US-amerikanische Vlogger Casey Neistat der Star der OMR. Aber auch in diesem Jahr spart das Festival nicht mit beeindruckenden Namen. Mit Lars Ulrich, Drummer und Mitbegründer der legendären Band Metallica, fügt sich dieses Jahr auch ein tatsächlicher Rockstar in die Sprecher-Riege des Online Marketing Rockstar Festivals ein. Ulrich ist seit vielen Jahren aktiver Beobachter der Digital-Branche und setzt sich lautstark für die Rechte von Musikern gegen Streaming-Anbieter ein. In seinem Vortrag „Building Metallica“ (23.03., 17:10 Uhr in Halle A1) wird er auf der OMR von seinem aktuellen Blick auf die digitale Marketing-Welt blicken. 

Unternehmerin, Bestseller-Autorin, Fashion-Mogul, Vorbild für eine erfolgreiche Netflix-Serie – und das mit gerade einmal 33 Jahren! Sophia Amoruso ist eine wahre Power-Frau bzw. ein #GIRLBOSS – wie der Titel ihrer Autobiografie und der gleichnamigen Netflix-Serie basierend auf ihrem Leben. Binnen kürzester Zeit hat sie es mit kleverem Marketing geschafft aus einem eBay-Shop für Vintage-Mode das Fashion-Imperium Nasty Gal zu errichten. Die Gründung von Girlboss Media ist nun das nächste Kapitel in Sophia Amorusos Erfolgsgeschichte. Wie man eine Marke um sich selbst kreieren kann, erzählt Amoruso am 23.03 um 11:30 Uhr auf der Bühne der Halle A1.

Neben den absoluten Star-Gästen die ihre Erfolgsgeschichten auf der Konferenzbühne teilen werden, wird es aber auch rund 120 Masterclasses geben, bei denen im Seminar-Format von ausgewählten Experten auf spezifische Marketing-Themen eingegangen wird. „Warum Leidenschaft siegt“ erklärt uns beispielsweise Arno Heinisch, Gründer und CEO von Rocket Beans Entertainment, am Freitag um 17 Uhr in seiner Masterclass anhand der Erfolgsgeschichte seines unabhängigen Internetsenders Rocket Beans TV.

Weitere interessante Speaker wie „Die Höhle der Löwen“-Juror und Unternehmer Frank Thelen oder die erst 15-jährigen Social-Media-Stars Lisa und Lena, sowie viele andere findet ihr auf der OMR-Website. Der Timetable verschafft euch dann einen detaillierten Überblick über alle Vorträge, Masterclasses und Guided Tours!

Die etwas andere Konferenz

20170302_112554_OMR_Do_SimonHollmann
Kulli war gestern – Stylight bot 2017 das etwas andere Werbegeschenk an. Image by Simon Hollmann

Die OMR ist definitiv keine gewöhnliche Digital-Konferenz. Da kann es schon mal passieren, dass man am Adobe-Stand vorbei geht und am nächsten Stand gratis Tattoos angeboten werden. Berühmt ist die OMR vor allem auch für ihre berühmt-berüchtigten Parties. Wo tagsüber noch genetworked und Konferenzen zu Digital-Themen gelauscht wird, verwandelt sich dieselbe Location abends in eine Konzerthalle. Bei der Expo-Party am 22. März verwandelt sich Halle A4 wieder in einen Club und Acts wie DJ Oli P. und Rapper Bausa geben ihr musikalisches Können zum Besten.

Am Konferenz-Freitag wird es dann schließlich wieder Zeit für den „Secret Highlight-Act“. Letztes Jahr begeisterten vier echte Hamburger Jungs die Konferenz-Bühne – die Fantastischen Vier! Auch dieses Jahr können sich Konferenz-Besucher auf die legendäre Aftershow-Party freuen. Nach Udo Lindenberg, Jan Delay, Deichkind und Fettes Brot sind die Fußstapfen groß. Welcher Überraschungs-Music-Act begeistert 2018 die OMRler?

Wie, wann, wo?

  • Wann:
    • 22. März: 10 Uhr bis 18:30 Uhr, ab 18 Uhr Expo Party bis 00:00 Uhr
    • 23. März: 9 Uhr bis 20 Uhr, ab 18 Uhr Rockstars Aftershow Party in Halle A2
  • Wo: Messe Hamburg, Halle A1, Eingang West und Eingang Mitte
  • Wie: Tickets könnt ihr euch hier sichern!

Image (adapted) by Julian Huke

Weiterlesen »

Pins bei Pinterest besser planen: Update bringt mehr Ordnung

Pinterest-Update

Hast du schon von den neuen Funktionsupdates bei Pinterest gehört? Ob es was mit dem Tag für Verliebte zu tun hat, weiß ich nicht, aber am 14. Februar – also pünktlich zum Valentinstag – hat das soziale Netzwerk Pinterest vier neue Funktionen verkündet. Mit ihnen wird das Organisieren noch viel einfacher. Veranstaltungen oder bevorstehende Projekte können mithilfe der neuen Funktionen ganz einfach geplant werden. In diesem Artikel findest du einmal die vier Neuerungen der Plattform schnell zusammengefasst, damit du direkt loslegen kannst. Let’s Pin It!

Du kannst bei Pinterest jetzt Ordner neu sortieren…

Vor gar nicht langer Zeit hat Pinterest die Funktion eingeführt auf deiner Pinnwand-Ordner zu erstellen. Jetzt kannst du diese Unterordner auch ganz nach Belieben verschieben, planen oder chronologisch anordnen. Ganz nach deinen Bedürfnissen.

…und Pins neu anordnen

Falls du deine Pins innerhalb einer Pinnwand neu anordnen möchtest, dann kannst du das jetzt auch ohne Probleme tun. Du möchtest deine Wohnung neu dekorieren oder ein neues Outfit zusammenstellen? Dann schieb am besten die Pins nebeneinander, um zu schauen, ob sie wirklich zusammenpassen.

…außerdem kannst du Pinnwände sortieren

Vielleicht brauchen deine Pinnwände mal wieder eine neue Anordnung? Dann sortiere sie neu. Das geht ab sofort ganz individuell und hilft dir dabei deine Pinnwände nach verschiedenen Gesichtspunkten zu sortieren. Möchtest du sie lieber in der alphabetischen Reihenfolge, oder nach dem Prinzip: Als letztes gemerkt? Du kannst sie aber auch benutzerdefiniert anordnen, in dem du die Pinnwände einfach per Drag-and-Drop umherschiebst.

…und sie archivieren

Sobald du ein Event oder ein Projekt hinter dich gebracht hast, dann kannst du ab jetzt auch deine Pinnwände archivieren. Der Sinn hinter dem Archivieren deiner Pinnwände ist, dass du den besseren Überblick über deine Pinnwände hast und immer auf dem aktuellsten Stand bist. Zudem passen sich deine persönlichen Empfehlungen an die Archivierung an. Wenn deine Halloween-Party zum Beispiel vorbei ist, dann bekommst du auch künftig keine zusammenhängende Ideen mehr zum Thema Halloween-Party angezeigt.

Teste es am besten einmal selbst. Du kannst die neuen Funktionen direkt auf der Webseite von Pinterest und den Apps für Android oder iOS downloaden.


Lightfield Studios / stock.adobe.com

Weiterlesen »

Die Netzpiloten sind Partner der AFBMC & AIMC 2018

Partnergrafik_2018aimc_afbmc

Als Partner der Veranstaltung können wir euch auch wieder einen tollen Rabatt in Höhe von 15 Prozent für die Tickets anbieten. Der jeweilige Rabattcode lautet NETZPILOTENAFBMC oder NETZPILOTENAIMC. Lasst euch die beiden Events nicht entgehen!


Wenn ihr einen Wissensvorsprung in Sachen Influencer Marketing und Facebook Marketing haben wollt, dann sind die AFBMC und AIMC die richtigen Events für euch! Ausgeschrieben sind das dann die AllFacebook Marketing Conference und die AllInfluencer Marketing Conference. Der Veranstalter Rising Media lädt euch am 20. und 21. März zu den beiden Events in das ICM der Messe München ein!

AllFacebook Marketing Conference

Für einen Tag wird München der Hotspot in Sachen Social Media Marketing. Nicht nur Themen zu Facebook, sondern auch zu Instagram, WhatsApp, Pinterest, Twitter oder YouTube werden auf vier Bühnen von über 40 Speakern behandelt. Unter anderem spricht Carsta Maria Müller, ihrerseits Director of Social Media bei ProSiebenSat. 1 TV, über die größten Social Media Fehler von ProSiebenSat. 1 und was daraus gelernt werden kann oder Nadine Neubauer, Brand Development Lead bei Instagram, darüber wie die Plattform für visuelles Storytelling genutzt werden kann. Einen besseren Überblick über das Programm und die Speaker bekommt ihr auf der Website der Veranstaltung. 

Schaut doch mal auf dem Hashtag #AFBMC vorbei! Eure Tickets für die Veranstaltung gibt es hier, am Ende dieses Beitrags haben wir zudem einen Rabattcode in Höhe von 15 Prozent für euch! Die 5. AFBMC findet am 20. März im ICM der Münchner Messe statt.

AllInfluencer Marketing Conference

“Learn. Connect. Inspire. Influence” ist das Motto der AIMC! Passend zum Motto wurden auch viele interessante Referenten eingeladen, die von ihren Erfahrungen im Influencer Marketing berichten werden. Christina Dörr – oder “nutellacinderella” in den sozialen Medien – ist selbst Influencerin und war schon im Produktionsmanagement für TV-Formate wie “Germany’s Next Topmodel” oder “The Taste” tätig. Sie ist Expertin im Bereich Social Media und Influencer Marketing und wird auf der AIMC in einer Session zu ihren Erfahrungen referieren. Weitere Infos zum Programm und zu den anderen Referenten erhaltet ihr auf der Website der AIMC.

Mit dem Hashtag #AIMC bleibt ihr während der Versnstaltung auf dem Laufenden. Tickets bekommt ihr hier, vergesst aber nicht den Rabattcode am Ende des Beitrags! Die 2. AIMC findet am 21. März im ICM der Münchner Messe statt.

Weiterlesen »

Die Netzpiloten sind Partner der E-Commerce Expo Berlin

Partnergrafik_2017_ecb18

Nach dem Tag der Liebe steht in Berlin alles im Zeichen von…E-Commerce? Am 15. Februar 2018 wird in der Haupstadt zur E-Commerce Expo 2018 geladen. Die einzigartige Location ist die STATION Berlin.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Repräsentanten von Online-Shops, Medienhäuser, Herausgeber und Anbieter von E-Commerce Services. Wenn ihr also aus den Bereichen IT, Marketing, Sales oder dem Management kommt, dann ist die E-Commerce Expo die richtige Veranstaltung für euch! Mehr als zwei Drittel der mehr als 3.500 Besucher haben auf der B2B-Veranstaltung schon ein Geschäft mit einem Aussteller angebahnt. 

Warum lohnt es sich?

Auf der E-Commerce Expo Berlin wird ein vielseitiges Programm rund um die wichtigsten Themen der Branche geboten. Zu den zentralen Themenschwerpunkten zählen: 

  • Cloud & Hosting
  • E-Mail & Performance Marketing
  • SEO/SEA & Social Media
  • Web Development & Web Analytics
  • & viele mehr! 

Zu den Top-Speakern zählen Tina Nord, Teamleiterin der Content Marketing Strategy bei Zalando, Daniel Kramer, Client Solutions Manager für E-Commerce und Sport bei Facebook oder Dr. Pascal Volz, Vizepräsident E-Commerce von AirBerlin. Dr. Volz und sein Team erregten Aufsehen mit der Aktion #HireUsAsATeam – über die er auf der E-Commerce Expo sprechen wird. DeinDesign-Gründerin Victoria Chirita – die wir für die Netzpiloten auch schon zum Interview treffen durften – wird einen Vortrag über ihre Erfolgsgeschichte – von der Idee zur E-Commerce-Marke in 12 Jahren – halten.

Seid dabei!

Wenn euch dieses Top-Programm überzeugen konnte, dann werft doch auch noch einen Blick, wie die Expo im letzten Jahr ausgesehen hat. Hier gibt’s einen Rückblick zur E-Commerce Expo 2017:

Folgt der Veranstaltung auf FacebookTwitter und Youtube oder schaut im Expo-eigenen Blog vorbei um weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben – der Event-Hashtag ist

Weiterlesen »

Netzpiloten sind Partner der WebSuccess

Partnergrafik_2017_websuccess

Gewinnt für die WebSuccess Online-Marketing Messe für mittelständische Unternehmen, am 15. März 2018 in Köln, ein Ticket und seid Teil dieses spannenden Events. Teilnahmebedingungen.


Am 15. März 2018 dreht sich wieder alles um Online-Marketing für den Mittelstand. Auf der Marketing-Messe WebSuccess in Köln können Teilnehmer sich voll und ganz auf das Thema Erfolg in ihren Unternehmen konzentrieren, denn genau darum geht es auf dieser Messe.

Online-Marketing ist ein Thema, was auch für mittelständische Unternehmen überaus wichtig ist. Die Konkurrenz schläft nicht und auch nicht in Sachen Online-Marketing. Wichtig ist es daher mit all den neuen Möglichkeiten Schritt zu halten und das Beste aus seinem Unternehmen herauszuholen.

Für jeden Unternehmer genau das Richtige

Auf der WebSuccess geht es mit einem vielseitigen Programm genau darum. Mit zahlreichen Workshops und praxisorientierten Fallstudien, ist für jeden das Richtige dabei, um das neu gewonnene Wissen mit ins Unternehmen zu bringen. Zudem werden spannende Speaker wie unter anderem Sarah Braun – Sales Enabler bei Google Deutschland – aus ihren Erfahrungen berichten.

Außerdem gibt es auf der Messe hilfreiche Antworten auf Fragen wie:

  • … mithilfe von SEO und SEA mehr potenzielle Kunden über den eigenen Webauftritt generiert werden können.
  • … soziale Medien, Video- oder E-Mail-Marketing erfolgreich für Werbung sowie die Unternehmens- und Kundenkommunikation eingesetzt werden können.
  • … unter anderem Web Analytics-Tools zur effektiven Marketing-Analyse, -Steuerung und Erfolgskontrolle genutzt werden können.

Wer Teil dieser spannenden Messe sein möchte, der sollte sich unbedingt Tickets sichern.

Weiterlesen »

Die dunkle Vergangenheit von Social Media

Dunkelheit (adapted) (Image by KristopherK [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Im April des Jahres 2016 gab Facebook Gründer Mark Zuckerberg bekannt, dass die Social Media-Plattform seinen nahezu zwei Milliarden Benutzern die Möglichkeit des Livestreams von Inhalten zur Verfügung stellt. Dieser Schritt wurde als die natürliche Erweiterung der grundlegenden Ziele der Plattform betrachtet: Das Anbieten einer Plattform, auf der durchschnittliche Menschen ihre tagtäglichen Erfahrungen mit anderen teilen können – von Alltagserfahrungen bis hin zu bedeutsamen, einschlägigen Ereignissen.

Beinahe genauso schnell fanden die Benutzer der Plattform einen Weg, auch die schlimmsten Vorfälle live im Netz zu verbreiten, darunter das sogenannte Easter Day Slaughter, bei dem die fatale Schießerei auf einen 74-jährigen Rentner live übertragen wurde.

Als Resonanz forderten immer mehr Menschen Facebook dazu auf, das Anbieten des Livestreams zu beenden, oder wenigstens eine Möglichkeit zur besseren Überprüfung der Inhalte zu finden. Der Pastor Jesse Jackson merkte beispielsweise an, dass Facebook Live von den Menschen als Plattform genutzt wird, um ihre Wut, ihre Ängste und ihre Dummheit zu äußern.

Viele haben wegen dieser Verhaltensweisen Facebook eine Schattenseite zugeschrieben und fordern, dass das Unternehmen nach einer Lösung zur Prävention derartigen gesellschaftsfeindlichen Verhaltens sucht. Doch schon ein flüchtiger Blick auf die Geschichte der Sozialen Medien zeigt, dass die Verhaltensweisen, die aus den Schattenseiten resultieren, weder einmalig in der Geschichte von Facebook sind, noch als etwas Neues von den heutigen Benutzern betrachtet werden.

Eine dunkle Geschichte

Die Dichterin und Technologieautorin Judy Malloy beschrieb die ältesten Vorgänger der Social Media Netzwerke als Orte der Kreativität und Gemeinschaft. Programme wie beispielsweise die Berkeley’s Community Memory boten den Benutzern der 1970er einen digitalen Ort, um Inhalte zu posten und Geschichten, die von der Community gelesen wurden, zu teilen. Beliebte Inhalte waren dabei unter anderem persönliche Anzeigen und Kurzgeschichten.

Doch selbst diese friedvollen Tage hatten ihre dunklen Momente. Im Jahr 1985 schrieb die Autorin Van Gelder über ihre Erfahrungen mit dem CompurServe CB‘-Simulator einer der ersten online Chatrooms weltweit. Inmitten der beliebten Programme im CB-Simulator waren diese der Romantik und den Beziehungen gewidmet. Diese stoßen auf das besondere Interesse von LGBTQ-Menschen, denen es im Allgemeinen schwer fiel, über ihre geschlechtliche Identität und sexuellen Präferenzen im öffentlichen Raum zu sprechen. Während viele Nutzer auf der Suche nach der Liebe im Internet fündig wurden – 1991 wurde eine Hochzeit im CB-Simulator veranstaltet, bis heute gilt diese als die erste Online-Hochzeit – wurde Van Gelder getäuscht. Sie hatte eine intime, romantische Onlinebeziehung zu einem Mann, der sich als behinderte Frau ausgab.

Geschichten von sexueller Aggression bekamen im Jahr 1998 einen noch negativeren Touch, als der Technikjournalist Julian Dibbell von einer sexuellen Nötigung, die auf einer textbasierten Onlineplattform namens LambdaMoo stattfand, berichtete. Die Vorstellung einer sexuellen Nötigung im Internet mag abwegig erscheinen, wenn man bedenkt, dass die Benutzer keinen körperlichen Kontakt zueinander haben. Und doch war es einem Nutzer namens ‚Mr. Bungle‘ möglich, das Programm zu hacken und infolgedessen die komplette Kontrolle über die Handlungen der anderen Nutzer zu übernehmen, wie deren Gespräche und Beschreibungen ihrer Handlungsschritte.

Laut Dibbells Bericht benutzte ‚Mr. Bungle‘ diesen Hack, um die Nutzer zu veranlassen, obszöne Handlungen vorzunehmen und gewalttätige sexuelle Aktionen an ihren eigenen Körpern auszuführen. Die Benutzer der Plattform beschrieben auf welche Art und Weise sie sich und andere – ohne Erlaubnis – berührten. Mr. Bungle behauptete im Nachhinein, seine Aktionen seien lediglich ein Streich gewesen, trotz dem Beharren seiner Opfer darauf, dass sie durch seine Aktionen gedemütigt worden sind (oder zumindest durch die Aktionen die seine Opfer dazu gezwungen haben, sich vorzuführen). Die Geschichte ist denkwürdig angesichts der Tatsache, dass Beziehungen über das Internet genauso intim und wichtig sein können wie die Beziehungen außerhalb des Internets.

Springt man ins Jahr 2006, gerät man schnell an die Geschichte von Evan Guttmann und dem gestohlenen ‚Motorola Sidekick‘-Handy seines Freundes, das die Internetnutzer von damals faszinierte. Zunächst fing alles als schlichter Blogeintrag über einen Jugendlichen an, der es ablehnte, das Handy an seinen rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Zum Schluss mündete es in einen wachsenden Internetmob, bei dem die Leser von Evans Blog die Adresse des Jugendlichen aufspürten und dessen Familie schikanierten.

Später im gleichen Jahr erfuhren die Nutzer der Plattform MySpace von der tragischen Geschichte der Megan Meier, einem Teenagermädchen aus Missouri, das sich das Leben nahm, nachdem sie von einem Jungen, den sie online kennengelernt hatte (es handelte sich um einen MySpace-Nutzer namens „Josh“), auf der Plattform gemobbt wurde. Erst nachdem Ermittlungen erfolgten, fand Megans Familie heraus, dass es sich bei „Josh“ tatsächlich um die Mutter eines Mädchens handelte, mit der Megan zuvor in einen Streit geraten war. Dieser Vorfall führte zum ersten Gesetzesentwurf in Bezug zum Onlinemobbing in den USA.

Soziale Medien verstehen

Diese Geschichten sind Beispiele dafür, was passieren kann, wenn einzelne Nutzer die Möglichkeiten zur Benutzung von moderner Technik entdecken: Man nutzt die Anonymität von CompuServe für Betrug, modifizierte mit cleveren Programmierungsskripten das Verhalten der anderen Nutzer, es wurden Blogs instrumentalisiert, um maximale Aufmerksamkeit auf ein geringes Vergehen zu lenken. Auch nutzt man Soziale Medien, um eine falsche Identität aufzubauen. In allen Fällen hatten die betrügerischen Aktionen dramatische Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen in deren realen Leben.

Das Wichtigste ist, dass diese Geschichten als Beispiele dienen, wie besonders Facebook und auch andere soziale Medien im Allgemeinen aufzufassen und zu verstehen sind. Es ist wichtig, dass die Nutzer die Gleichwertigkeit der Moral sowohl in Bezug auf Facebook-Kommunikation als auch in Bezug auf zwischenmenschliche Kommunikation erkennen. Statt soziale Medien generell als sinnlos und ablenkend abzutun und diese Perspektive an unsere Kinder abzugeben, sollten sie eingestehen, dass die zwischenmenschliche Kommunikation online genauso bedeutsam ist wie offline.

Berichterstatter haben die Livestreaming-Option von Facebook als „wesentlich grenzenloses Verbreitungssystem“ verflucht. Derartige Kritiken ignorieren jedoch die Vorteile dieser „grenzenlosen“ Verbreitung, wie das Vernetzen von Familien und die Möglichkeit, dass auch Stimmen von Verfolgten gehört werden können. Selbst Filmmaterial mit Gewalttaten kann zur richtigen Zeit von Vorteil sein: Die Facebook Live-Übertragung von der Schießerei in Minnesota im Juli 2016 diente als einflussreiche Mahnung, um auf soziale Ungerechtigkeit und Polizeiarbeit in den Vereinigten Staaten aufmerksam zu machen.

Anti-Terror-Streitkräfte setzen auf soziale Medien, um terroristische Aktivitäten zurückzuverfolgen und besser nachvollziehen zu können. Um den Missbrauch von Livestreaming zu bekämpfen, hat Facebook kürzlich bekanntgegeben, 3.000 zusätzliche Monitore für die Kontrollierung der Livevideos einzusetzen. Jedoch liegt meiner Meinung nach die Verantwortung für den Inhalt in den sozialen Medien letztlich bei den Nutzern, die die Inhalte tagtäglich erstellen und sich auf der Plattform bewegen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Dunkelheit“ by KristopherK (CC0 Public Domain)


The Conversation

Weiterlesen »

Snapchat: Vom Reiz des Augenblicks zum Untergang

Smartphone (adapted) (Image by TeroVesalainen [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Als Snapchat im Jahr 2011 auf den Markt kam, war seine Kurzlebigkeit das Alleinstellungsmerkmal. Die Idee, die Foto- und Videobotschaften direkt wieder zu löschen, war ein krasser Gegensatz zu den etablierten Social-Media-Plattformen, die die Nutzer dazu dazu bringen wollten, Profile mit haufenweise Inhalten zu erstellen. Verschwundene „Snaps“ mögen anfangs als diskrete Art des Sextings an Zugkraft gewonnen haben, aber ihre Kurzlebigkeit entpuppte sich als attraktiv.

Die Benutzer haben Snapchat als eine Möglichkeit verstanden, die unbedeutenden, albernen, alltäglichen oder einfach weniger ausgefeilten Momente des Alltagslebens zu teilen. Augenblicke, die nicht als Instagram-, Twitter- oder Facebook-würdig gelten, können als flüchtige Snaps geteilt werden. Snapchat-Mitbegründer Evan Spiegel dazu:„Bei Snapchat geht es nicht darum, den traditionellen Kodak-Moment für das Fotoalbum festzuhalten. Es geht um die Kommunikation mit der ganzen Bandbreite menschlicher Emotionen – nicht nur mit dem, was schön oder perfekt zu sein scheint.“

Für Snapchat sah es lange recht vielversprechend aus. Im Jahr 2013 stellte das Unternehmen Snapchat Stories vor, eine Montage von Snaps, die gleichzeitig über die gesamte Kontaktliste des Nutzers für einen Zeitraum von 24 Stunden ausgestrahlt wird. Im folgenden Jahr folgte die Einführung von Snapchat-Werbung, die es den Unternehmen ermöglichte, die wachsende Nutzerbasis der App zu erreichen und Snapchat mit einer wachsenden Einnahmequelle auszustatten. Snapchat war so zuversichtlich, dass es das Übernahmeangebot von Facebook in Höhe von drei Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 ablehnte.

Trittbrettfahrer

Erfolg sorgt für Nachahmer. Im Jahr 2016 veröffentlichte Instagram, das inzwischen Facebook gehört, sein eigenes Stories-Feature, das die Funktionalität von Snapchat Stories widerspiegelt. Facebook selbst kam im Jahr 2017 mit einer eigenen Stories-Funktion dazu. Die Entstehung solcher Nachahmungsmerkmale hat natürlich Fragen über die Langlebigkeit von Snapchat aufgeworfen.

Snapchats monatliche Wachstumsrate der aktiven Nutzer sank von 17,2 Prozent pro Quartal Mitte 2016 auf nur fünf Prozent zu Beginn des Jahres 2017. Der Aktienkurs ist von einem Höchststand von mehr als 27 US-Dollar gesunken und notiert jetzt unter seinem Börsenkurs von unter 15 US-Dollar. Instagram Stories hat jetzt jeden Tag 250 Millionen Benutzer – das sind deutlich mehr als die 166 Millionen bei Snapchat. Wie können Social-Media-Plattformen also ihre Nutzerbasis halten, wenn ihr Hauptverkaufsargument anderswo nachgeahmt wird?

Anbindung

Meine jüngste Arbeit, die in Zusammenarbeit mit den britischen Wissenschaftlern Mike Molesworth und Janice Denegri-Knott entstanden ist, argumentiert, dass die Langlebigkeit vieler Social-Media-Plattformen auf das zurückzuführen ist, was wir als „Consumer Ensnarement“ bezeichnen. Im Gegensatz zu Snapchat regen die meisten Social-Media-Plattformen die Nutzer dazu an, kontinuierlich Inhalte hochzuladen, die Teil eines dauerhaften Profils werden. Dabei schaffen die Nutzer gleichzeitig die Plattform und binden sich daran an.

Werfen wir nun einen Blick auf Facebook. Seit vielen Jahren wird spekuliert, dass die Nutzer, insbesondere jüngere Altersgruppen, die Plattform bald verlassen würden, was aber nicht eingetreten ist. Das Unternehmen hat sich gegen Layout- und Funktionalitätsänderungen, Datenlecks und die zunehmende Kommerzialisierung durchgesetzt und behält dennoch täglich 1,32 Milliarden aktive Benutzer. Im Juli 2017 meldete Facebook einen Quartalsumsatz von insgesamt 9,32 Milliarden US-Dollar, 45 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zukunft für Facebook scheint noch heller zu sein.

Die Langlebigkeit von Facebook ist zum Teil auf den Wert zurückzuführen, den die Nutzer den hochgeladenen Inhalten beimessen, die teils sehr aufwändig kommentiert und gestaltet werden. Der Social-Media-Riese ermuntert die Nutzer, Fotos und Videos hochzuladen und zu „taggen“, in aussagekräftigen Alben zu organisieren und aktuelle Informationen in Form von Status-Updates bereitzustellen. Dieser Inhalt ist für den Nutzer insgesamt von großem Wert.

Und tatsächlich ist es so, obwohl wir nur selten darüber nachdenken und es vielleicht nicht zugeben mögen, dass unsere Facebook-Profile zu wichtigen digitalen Besitztümern geworden sind. Ohne dass wir dies wollten, sind sie zu digitalen Sammelalben geworden. Nach all den Jahren der Updates erinnern sie an wertvolle Momente und erzählen einen Teil unserer Leben.

Dadurch entsteht eine neue Form der „Einschließung“, bei der die Nutzer nicht an Markentreue, sondern an eigene Uploads gebunden sind. Je mehr Zeit und Mühe die einzelnen Personen in ihre Profile investieren, desto schwieriger wird es für sie, die Plattform zu verlassen. Wenn eine solche Verknüpfung für den kommerziellen Erfolg und die Langlebigkeit von Social-Media-Unternehmen entscheidend ist, was bedeutet das für Snapchat?

An den Snappern festhalten?

Verschwundene Schnappschüsse lassen kein digitales Sammelalbum voller hochgeladener Inhalte entstehen. Abgesehen von den Kontakten, die auf anderen Plattformen neu erstellt werden müssten – was hinterlässt der Benutzer, wenn er Snapchat aufgibt? Wie kann Snapchat ohne die Einschnürungsmechanismen, die Verbraucher an konkurrierende Plattformen binden, verhindern, dass die Nutzer-Basis von Snapchat genauso schnell verschwinden wie die Snaps selbst?

Snapchat könnte sich darauf konzentrieren, neue, eigenständige Funktionen zu entwickeln, die einen Wettbewerbsvorteil bieten. Dennoch haben wir in den letzten Jahren mehrfach erlebt, dass Innovationen im Bereich Social Media schnell nachgeahmt werden. Die wiederholte Nachahmung von Konkurrenten durch Facebook behindere die Innovationsfähigkeit des Marktes.

In der Tat hat Facebook nicht nur die Stories-Funktion von Snapchat nachgebaut, sondern vor kurzem sogar auch die Einführung von Filtern angekündigt, die die lustigen Linsen von Snapchat nachahmen – ein weiteres Merkmal der Plattform. Ohne Mechanismen der Verankerung sind weitere Innovationen kein Garant für zukünftigen Erfolg mehr.

Eine Möglichkeit besteht in der Snapchat-Funktion „Memories“, die Mitte 2016 eingeführt wurde. Im Gegensatz zum anfänglichen Fokus der App auf flüchtige, verschwundene Snaps ermöglicht Memories den Benutzern, ihre Snaps zu behalten, Snaps in der App zu speichern oder sie auf ihr Profil herunterzuladen.

Snapchat Memories erstellt eine andere Art von digitalen Scrapbooks. Während andere Plattformen es uns ermöglichen, uns an die ausgefeilten Versionen unseres Lebens zu erinnern, die auf Facebook und Instagram präsentiert werden, kann eine Montage von Snaps die Teile unseres Lebens festhalten, die sonst herausgeschnitten würden – die dummen, alltäglichen, nicht auf Hochglanz polierten, aber dennoch wichtigen und wertvollen Momente.

Wenn man nun Snaps herunterladen kann, stellt sich die Frage, wie die Plattform die Snapper dazu ermutigen kann, diese digitalen Scrapbooks in den Apps zu erstellen und mit ihnen zu interagieren? Das wirkliche Potenzial von Snapchat Memories liegt in „intelligenten“ Funktionen, die die Interaktionen der Benutzer mit ihren Inhalten bereichern. Die Nutzer können nicht nur nach Stichworten, sondern auch nach bekannten Objekten suchen und erhalten eine Sammlung von Snaps, die an ihrem aktuellen Standort aufgenommen oder in früheren Jahren am selben Datum gepostet wurden (Facebook-Funktion „An diesem Tag“). Diese Funktionen haben eine begrenzte Aufmerksamkeit erlangt, die teilweise durch den späteren Launch von Instagram Stories überschattet wurde, jedoch bieten solche Funktionen einen Mehrwert bei der Speicherung von Inhalten innerhalb der App selbst und erleichtern die Art der Einbindung durch Wettbewerber des Konzerns.

Kurzlebigkeit mag die Ursache für den frühen Erfolg von Snapchat gewesen sein. Dass die App aber in der Lage ist, ein ehrliches, unvollständiges und dauerhaftes Bild vom Leben seiner Nutzer einzufangen, dürfte vielleicht die beste Hoffnung auf Überleben darstellen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Smartphone“ by TeroVesalainen (CC0 Public Domain)


The Conversation

Weiterlesen »