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Netzpiloten @ Medientage München

Die Medientage in München via MedientageMünchen
Die Medien verändern sich ständig und deshalb ist es wichtig über alle neuen Entwicklungen auf dem Laufenden zu sein. Die renommierten Medientage München vom 23. bis 25. Oktober sind dafür eine Top-Adresse! Wir Netzpiloten nehmen das vierte Mal in Folge begeistert als Medienpartner an der Veranstaltung teil. Auf der Konferenz [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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DIGITALISIERUNG faz: Die Digitalisierung muss sich an den Hörern orientieren: Die Digitalisierung macht auch vor der Radiowelt keinen Halt. Radiosender müssen sich neu orientieren, denn die alten Wege Nutzer zu erreichen werden immer schwieriger. Das Programm verlagert sich nach und nach auf das Smartphone. Allerdings darf UKW nicht einfach abgeschaltet [...]
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Die Podcasting-Szene wird explodieren

Podcasting (adapted) (Image by Nicolas Solop [CC BY 2.0] via flickr)
Einige Medienanalytiker sehen eine Blase, die kurz davor ist, zu platzen; andere sehen schrittweises Wachstum in Bezug auf Podcasting. Ich sehe etwas Radikaleres: Einen vollständigen Regimewechsel in der Audioszene. Na endlich! ­“Medienfirmen werden das Anpassen ihrer Franchise an Podcasts fortführen, Agenturen werden Handelsmarken zur Erschaffung neuer Shows befähigen, Podcasting-Netzwerke werden neue [...]
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5 Lesetipps für den 18. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Airbus und die Idee der fliegenden Autos, Facebook, das kostenlose iTunes Radio, Netflix und die Industrie 4.0. Ergänzungen erwünscht. AIRBUS trendingtopics.at: Airbus und Uber lassen Nutzer Hubschrauber per App bestellen: Elektroautos vermehren sich immer mehr und irgendwann werden sie zu unserem Alltag gehören. Deswegen [...]
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Abschaltung der Mittelwellen-Sender bleibt fragwürdig

Radioskala (Image by Maximilian Schönherr [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)
Zum 31.12. werden die letzten verbliebenen Mittelwellen-Sender in Deutschland abgeschaltet. Das ist nichts zukunftsweisend, sondern eher geschichtsvergessend. Die Mehrheit der deutschen Lang- und Mittelwellen-Sender wurde bereits abgeschaltet. Die noch verbliebenen Stationen sollen am 31.12. folgen. Grund dafür ist unter anderem eine Entscheidung der für die Rundfunkanstalten zuständigen Kommission zur Ermittlung [...]
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Der Radiosender CPBN designt sich mit IDEO eine Zukunft

Radio Free Strawberry (adapted) (Image by Alan Levine [CC BY 2.0] via Flickr)
Öffentliche Radiosender schlagen sich mit Problemen herum, wie zum Beispiel mit der zunehmenden Veränderung wie Menschen Radio hören. Die Hörer haben bisher ihre Lieblingsprogramme per Livestream verfolgt, nun hören sie die Sendungen auf Abruf. Es kommen nun existentiellere Fragen dazu auf, wie die öffentlichen Sender, mit ihrer lange zurückliegenden Geschichte, ihr [...]
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#EntführungWI: Das Staatstheater bringt Mozarts Oper auf Twitter

Hessisches Staatstheater in Wiesbaden (Bild by Jivee Blau [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)
Eine Oper im Radio über die auf Twitter gesprochen wird – das Hessische Staatstheater Wiesbaden geht mit Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ neue Wege. Morgen Abend feiert die Mozart-Oper „Die Entführung aus dem Serail“ Premiere im Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Die zweite Inszenierung des neuen Intendanten Uwe Eric Laufenberg wird [...]
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Von Explainers und Wow!-Sounds: Audio-Clips, die man teilt

Kopfhörer und Laptop (Bild: TheAngryTeddy [CC0 Public Domain], via pixabay)
Wie kann der öffentliche Hörfunk Audioinhalte produzieren, die einen großen Erfolg in den Sozialen Medien haben? Ein Experiment des NPR zeigt, was Audio viral macht. // von Eric Athas Öffentliche Radiosender produzieren viel Audiomaterial – das aber auf Sharing-Plattformen nicht immer die Aufmerksamkeit bekommt, die ihm zusteht. Das National Public Radio (NPR: [...]
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5 Lesetipps für den 2. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den WDR auf YouTube, Medien im Gericht, Twilio, das vernetzte Radio und ein Interview mit Anita Zielina. Ergänzungen erwünscht.

  • ÖFFENTLICH-RECHTLICH DWDL: Ausrasten auf öffentlich-rechtlich: Kann der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk etwa Internet? Und dann auch noch das von anarchisch oder kommerziell agierenden Jugendlichen befüllte YouTube? Hans Hoff hat seine Zweifel und erklärt diese in einer Medienkritik am jüngsten YouTube-Format des WDR, der Sendung „3sechzich“. Man merkt dem bemühten Format an, dass nicht etwa echte Überzeugungstäter das Ruder übernommen haben, sondern junge Redakteure, die offensichtlich niemand verärgern wollen.

  • MEDIENÖFFENTLICHKEIT taz: Mediale Begleitung von Prozessen: Eine Kommission des Justizministeriums diskutiert über die mediale Begleitung von Prozessen. Christian Rath, rechtspolitischer Korrespondent der taz, setzt sich mit der mangelnden Medienöffentlichkeit in Prozessen auseinander, die eine Bund-Länder-Reformkommission verbessern möchte. Denn dabei gibt es verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen zu diskutieren.

  • TWILIO Netzökonom: Wie das Telefon disrupted wird: Anfang Dezember traf ich Twilio-CEO Jeff Lawson zum Interview in Berlin. Kurze Zeit später muss sich auch Netzökonom-Blogger Holger Schmidt mit ihm getroffen haben, allerdings hat mir mein RSS-Feedreader seinen Blogbeitrag erst heute angezeigt. Schmidts Artikel ist aber immer noch aktuell und sehr lesenswert, denn Twilio ist ein sehr interessantes Unternehmen, dass wohl zum ersten Mal seit über 130 Jahren richtige Veränderung in die Telefonie bringt und nicht nur Erweiterung um Apps auf einem mobilen Telefongerät.

  • RADIO The Next Web: Where Does Radio Stand in a Connected World?: Vor allem in Deutschland sprechen die jährlichen Zahlen der Statistik für sich: Dem Radio geht es mitten im Medienwandel erstaunlich gut. Das liegt wohl vor allem daran, dass es YouTube, Spotify und Facebook noch nicht in die Autos und Großraumbüros des Landes geschafft haben und Podcasts sich als sinnvolle Ergänzung und weniger als distuptiver Konkurrent erwiesen haben. Nicholas Fearn fragt sich, welche Rolle das Radio in einer vernetzten Welt in Zukunft noch haben wird, denn der Medienwandel ist auch bei diesem Medium langsam aber sicher zu spüren.

  • INNOVATION Digital Media Women: #DMWKaffee mit… Anita Zielina: Als Anita Zielina vor zwei Jahren zu Stern.de nach Hamburg kam, änderte sich schnell sehr viel. Blogger hielten Einzug in die Redaktion und eine Menge neuer, junger Leute wurde eingestellt. Diese Phase endete allerdings auch sehr schnell. Im Interview mit Carolin Neumann spricht Zielina über ihr nächstes Projekt, bei dem sie sich auf die Suche nach der DNA von Innovation macht und über Frauen in der Digitalbranche.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Podcasts: Ohne geiles CMS keine geilen Medien

Podcasts anywhere anytime (adapted) (Image by francois schnell [CC BY 2.0] via Flickr)
In den klassischen Medien scheitern Innovationen oft nur an kleinen Dingen. Gerade im Umgang mit Podcasts zeigt sich das. Schon kleine technische Variationen, Erweiterungen und minimale Änderungen der Rahmenbedingungen können etwas völlig Neues auslösen, konstatieren die Podcast-Pioniere Tim Pritlove und Philip Banse in der von Pritlove produzierten Sendung „Lautsprecher„. Das gilt [...]
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„Gefährliches Halbwissen“: Neue Radiosendung startet

Kopfhörer (adapted) (Image by Unsplash [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Ob Anfänger oder Erfahrener: Für Musiker und Kreativschaffende gibt es zahlreiche Rechtsfragen. Das neue Format will „Gefährliches Halbwissen“ will diese nun kompetent beantworten. Bei Themen wie GEMA, Bildverwertung oder Sampling entstehen für alle in der Musik-, Medien- und Kreativwirtschaft Tätigen immer zahlreiche Fragen und Probleme – selbst bei prominenten „Hauptprogrammvertreter“ [...]
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MDR Info: Warum gehen alle zu Instagram?

Der MDR berichtet auf Soundcloud über Instagram
MDR Info berichtet über Instagram auf Soundcloud und man lernt dabei etwas über den Nutzen beider sozialer Netzwerke. // von Tobias Schwarz Das erstaunliche Mitgliederwachstum von Instagram setzt Twitter vor allem bei den Werbeeinnahmen zu, wie Jakob Steinschaden gestern auf Netzpiloten.de erklärte. Doch warum ist die von Facebook aufgekaufte Foto-Plattform [...]
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5 Lesetipps für den 10. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die Zukunft durch das Programmieren, Facebooks Trumpf gegenüber Google, den Podcast Serial, die Industrie 4.0 und die Wichtigkeit von Daten für Unternehmen. Ergänzungen erwünscht.

  • ZUKUNFT WIRED: Why the Future Will be Made by Creators, Not Consumers: In der Zukunft sollen die Kinder schon von Klein  an Creator anstatt Consumer werden. Dies soll dadurch geschehen, dass jedes Kind das Programmieren lernen soll, so der Wunsch von Megan Smith, CTO der USA. Mit der kreativen Fähigkeit und technischen Alphabetisierung werden die Schüler die Zukunft in ihren eigenen Händen halten und die nächste Generation an Gründern werden. Dies sei wichtig, um mit dem Rest der Welt zu konkurrieren und nicht den Anschluss an andere Länder zu verlieren.

  • FACEBOOK TIME: Facebook Just Took a Huge Shot at Google: Mit seiner verbesserten Suche hat Facebook einen großen Trumpf gegenüber Google gelandet, schreibt Alex Fitzpatrick für TIME.com. Bislang war die interne Suche die größte Schwachstelle des sozialen Netzwerkes. Dies hat Facebook nun aber geändert. So hat das Unternehmen angekündet, dass man mit der verbesserten Suche nun auch weiter in die Vergangenheit zurück suchen kann. Damit könnte Facebook zum direkten Konkurrenten von Google werden und dem Suchmaschinenkonzern einige Suchanfragen wegnehmen.

  • SERIAL Neue Digitale Medienwelt: Was Radiojournalisten vom Podcast – Rekord Serial lernen können: Der Podcast Serial ist zurzeit in aller Munde. Millionen verfolgen die Ermittlungen der Hörfunkjournalistin Sarah Koenig. Der Podcast hat somit viel richtig gemacht und liefert einige gute Beispiele, was Radiojournalisten von Serial lernen können. Stefan Westphal hat den Podcast genau analysiert. Für ihn sind vor allem die hohe Interaktivität, die Gradwanderung zwischen Seriosität und Emotionalisierung, das Storytelling, der große Aufwand und die Distribution über Online-Kanäle für den enormen Erfolg von Serial verantwortlich.

  • INDUSTRIE 4.0 DIE WELT: Industrie 4.0: Deutschland droht die Zukunft zu verschlafen: Deutschland ist ein starkes Industrieland – noch, denn Deutschland droht die digitale Zukunft zu verschlafen. Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 soll, um dies zu verhindern, das Land für die digitale Zukunft fit gemacht werden. Doch auch wenn selbst Angela Merkel sich hierfür einsetzt, ist das Ergebnis bislang erschreckend. Bis auf ein paar vereinzelte Industrieunternehmen ist die Initiative bei kaum einem Industrieunternehmen angekommen. Deswegen müsse dringend ein Mentalitätswandel stattfinden, so Andre Tauber von der Welt.

  • DATEN Golem: Big Data: Daten sind wie Baumwolle: Daten gehören zu den wichtigsten Informationsquellen im Internet. Doch wie lässt sich aus diesen, oft unüberschaubaren Daten, eine Wertschöpfung für Unternehmen generieren? Damit hat sich Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Löser auf Golem.de auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass Daten den Unternehmen gut dabei helfen können, Prozesse zu optimieren und Marktlücken zu entdecken. Damit kann die Datenanalyse das Risiko für die Zukunft mindern. Wichtig ist hierbei aber auch, dass die Informatiker die Grenzen der Datenanalyse kennen und Verantwortung übernehmen.

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Meine spontane Begeisterung für die „NPR One“-Radio-App

NPR Radio App
Der freie Radiojournalist Marc Krüger sieht in der „NPR One“-App die Zukunft des Radios. Warum erklärt er im Crosspost bei uns. // von Marc Krüger Für einen schnellen überredaktionellen Nachrichtenüberblick kann ich bei Google News und Yahoo nachschauen oder klicke durch meine RSS-Feeds. Für neue Musik werfe ich Spotify oder [...]
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„4 in 1“ – Miriam Pielhaus neuste Kolumne

Digital DNA, City of Palo Alto, Art in Public Places, 9.01.05, California, USA (adapted) (Image by Wonderlane [CC BY 2.0], via flickr)
„Cloudcuckoohome – Geschichten aus der digitalen Wolke!“ Hier resümiert die Netzpiloten Kolumnistin Miriam Pielhau regelmäßig über ihr tagtägliches Leben in der digitalen Welt. Miriam Pielhau. Die Schauspielerin, Moderatorin und Autorin resümiert einmal im Monat mit einer eigenen Kolumne auf Netzpiloten.de über ihren digitalisierten Alltag. Unter „Cloudcuckoohome“ berichtet sie heute von [...]
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5 Lesetipps für den 6. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um David Byrnes Frust über Streaming und Radios, die neue YouTube-Chefin Susan Wojcicki, Journalismus auf Kuba, ein Beispiel für fehlende Netzneutralität und Kritik am veralteten Urheberrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • RADIO iRights.info: David Byrnes Frust: Auf iRights stellt Henry Steinhau das politische Engagement des New Yorker Musikers David Byrne genauer vor, der in der Vergangenheit mit seiner Kritik am Streaming auffiel (was die Musikindustrie auf der diesjährigen MIDEM anders sieht – Netzpiloten berichteten). Jetzt hat sich Byrne wieder zu Wort gemeldet: diesmal sind Streaming-Dienste, da sie überhaupt etwas zahlen, in Ordnung und kommerzielle Radiostationen in den USA, die nichts zahlen, das Problem. Wem das jetzt auch seltsam vorkommt, wird nach der Artikel von Steinhaus Artikel zumindest etwas klarer durchblicken.
  • YOUTUBE Süddeutsche.de: Führungswechsel bei Googles Videoplattform YouTube: Susan Wojcicki ist ein fester Bestandteil der Google-Legende. In ihrer Garage gründete ihr Schwager Sergey Brin zusammen mit Larry Page das Suchmaschinenunternehmen, deren 16. Mitarbeiterin sie wurde. Jetzt übernimmt Wojcicki die Leitung des Videoportals YouTube. Auf Süddeutsche.de stellt Pascal Paukner die neue Chefin von YouTube vor.
  • BLOGOSPHÄRE Knight Center: Cuban blogger Yoani Sánchez to open a new digital newspaper in the island: Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez, die mit ihrem in über 15 Sprachen übersetzten Blog „Generation Y“ stets informativ und kritisch über die kubanische Politik berichtete, kündigte am Freitag eine digitale Zeitung für die karibische Insel an. Damit möchte sie es ermöglichen, dass die kubanische Gesellschaft in ihrem Transformationsprojekt auf ein freies Medium mit einem weniger persönlichen Fokus zurückgreifen kann.
  • NETZNEUTRALITÄT Netzpolitik.org: US-Provider bremst Amazon-Cloud auf Schneckentempo: Was eine fehlende gesetzliche Verankerung der Netzneutralität bedeutet, ist gerade in den USA zu beobachten, wo Verizon, einer der großen US-Provider, vom Video-Streaming-Dienst Netflix zusätzliche Entgelte forderte, um dessen Stream-Daten durchzuleiten. Als Netflix sich weigerte, für die Durchleitung zu zahlen, drosselte Verizon nach Informationen des US-Blogger David Raphael bei Privatkunden seines Fiber-to-the-Home-Dienstes FIOS gezielt Daten von bestimmten Servern aus (sprich Netflix) – und zwar auf nur noch 40kB/s. So regelt das also der Markt.
  • URHEBERRECHT Social Media Watchblog: Das Urheberrecht ist von vorgestern: Im Social Media Watchblog schreibt Simon Hurtz über die beiden Aufreger dieser Woche in puncto Urheberrecht: Das Urteil des Landgerichts Köln über fehlende Urheberverweise in Dirkt-URLs von Pixelio-Bildern und die Forderung der GEMA, eine Lizenz für eingebettete YouTube-Videos zu bekommen und somit zweimal für den gleichen Inhalt zu kassieren. Sein Fazit: „Das derzeitige Urheberrecht muss endlich vereinfacht und den Gegebenheiten des digitalen Zeitalters angepasst werden“, denn die derzeitige Rechtslage kriminalisiert zu schnell Internetnutzer.

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CULTURE&VIDEO TIPPS vom 26. September

CULTURE&VIDEO stellt heute unter anderem ein tolles Projekt aus der Journalistenschule vor. Und in einem neuen Clip singt Madonna mal nicht. 

JUNGE JOURNALISTEN: Ungewöhnliche Interviews zur Bundestagswahl

In der Mediathekenumschau hatte ich vor kurzem schon auf die Radioprogramme der Öffentlich-Rechtlichen aufmerksam gemacht, die sich auch in den Mediatheken finden lassen und die auch ohne Bild kurzweilige Unterhaltung und Information liefern. Genau wie dieses Projekt der Evangelischen Journalistenschule. Studenten haben zur Bundestagswahl mit Menschen gesprochen, für die wählen nicht so einfach ist. Oder gar unmöglich, wie im Fall des 34-jährigen Tobias Lenze. Auf Grund seiner geistigen Behinderung begreife er nicht, worum es gehe, sagt das Gesetz. Er und seine Mutter sehen das anders. Und im Pflegeheim Bethseda in Berlin wird Demenzkranken beim wählen geholfen. Die kurzen Radio-Reportagen gehen Fragen nach, die das Wesen der Demokratie berühren. Ein guter Start für angehende Journalisten.

TOLLES FESTIVAL: Going Underground

Jeder Berliner kennt die kurzen Filmchen, die einmal im Jahr über die Bildschirme in den U-Bahn-Zügen laufen. Das Going-Underground-Festival ist weltweit einmalig (na gut, die U-Bahn von Seoul ist Partner des Projekts) und sorgt für kurzweilige Fahrten und so manchen Lacher. Im Internet lassen sich alle Filme sogar mit Ton anschauen, wobei das faszinierende an den durchweg gelungenen Shorts ist, dass sie auch ohne Ton und zwischen zwei Stationen im Stehen funktionieren.

FINALER HYPE: Im Writer’s Room von Breaking Bad

Es fühlt sich schon fast wie eine weltweite Hysterie an, was sich im Augenblick um das mit Spannung erwartete Finale der US-Serie Breaking Bad abspielt. Gewiss, die Serie spielt in einer Liga mit den Sopranos und The Wire. Aber damals war das Netz noch in den Kinderschuhen, der Serienwahn hatte noch keine globale Dimension. Von irren Fan-Versionen der Titelmelodie über Simpson-Gags (schon ein bisschen älter, aber ich musste es einfach nochmal erwähnen…) bis hin zur herrlich ironischen Bildanalyse ist alles dabei. Und auch die Schreiber um Creator und Showrunner Vince Gilligan tun ihr übriges um den Hype zu nähren. Sie geben Interviews (absolut empfehlenswert im Guardian und auf salon.com) und lassen sich auf die Finger schauen, wie in diesem Zeitrafferblick in den legendären Writer’s Room. Freilich ohne auch nur ein Fitzelchen vom Finale zu verraten. Nächsten Sonntag ist alles vorbei.

Radical Chick: Madonnas Secret Project Revolution

Ein bisschen wirr ist es schon, was die Mutter aller Pop-Provokationen da in einem neuen Kurzfilm erzählt. Es geht um Liebe und Revolution. Alles ist sehr politisch, aber da wo es tatsächlich mal konkret aus den Plattitüden durchschimmert, nimmt man ihr die Freiheitskämpferin nicht ab. Spaß macht es, wenn Madonna sich selbst veralbert. Anlehnend an Gil Scott-Herons Epos The Revolution will not be televised stellt sie in ihrem von Bittorrent unterstützten Video fest: „You won’t be able to download it.“ Den Link zum runterladen gibt es hier. Eine lesenswerte popkulturelle Einordnung findet sich im Slant Magazine. Das Werk sieht vor allem gut aus, dank ihres Freundes Steven Klein. Der mit Unterwäschebildern berühmte gewordene Fotograf hat die Ästhetik der 90er über die Jahrtausendwende gerettet, ist seitdem aber kaum mehr künstlerisch interessant in Erscheinung getreten. Zu Madonna passt er also wie die Faust auf’s Auge.

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Mediathekenumschau vom 16. September

Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme sind oft nach einer Woche wieder offline. Verlängertes Fernsehen statt digitales Archiv. Bevor sie verschwinden, fischen wir die besten Perlen aus der TV-Flut.

JUNGE MENSCHEN WÄHLEN: Ich will das sich das ändert!

1LIVE+++ Sendung vom 16. September: Auch Radio gibt’s in den Mediatheken. Und vom Hörspiel bis zur klassischen Reportage, wahrscheinlich sogar mehr als bei den üblich-bewegten Inhalten, geht auch hier so manches Hörenswertes unbemerkt über den Äther. Besonders die Jugendwellen der Öffentlich-rechtlichen bieten spannende Produktionen, die sich im Netz streamen oder als Podcast downloaden lassen. In der Reportage „Ich will, dass sich das ändert!“ (man beachte die bestimmte Aussage im Sendungstitel) auf 1LIVE befragt Nina Fricke junge Leute aus NRW über ihren Alltag und ihre Gedanken zur anstehenden Bundestagswahl: „Was sie nervt und was sich ändern sollte“. Alle Interviewten, so das Fazit der kurzweiligen Porträts, vereint die Einforderung von Anerkennung und Respekt durch Politik und Gesellschaft. Das lesbische Paar Vielca und Anna plant seine Hochzeit und sehen nicht ein, warum Kinder nicht dazu gehören dürfen. Bilal wurde in Deutschland geboren und hat vor kurzem einen lapidaren Brief vom Amt bekommen. Er versteht nicht, warum er sich für eine seiner beiden Staatsbürgerschaften – und damit ein Heimatland – entscheiden muss. 

MARC-UWE KLING: Neues vom Känguru

Fritz +++ bei den RadionFritzen (nachmittags): Das kommunistische Kanguru ist seine Erfindung. Und es gibt keinen anderen, der sich so etwas ausdenken könnte: das australische Beuteltier ist als Mitbewohner und Sparringpartner für den schludrigen Berliner aus Marc-Uwe Klings Texten so absurd, dass – hat man sich einmal darauf eingelassen – die Welt um das ungleiche Paar herum gar nicht mehr so verrückt erscheint. Und damit nicht so weit entfernt von unserer. Hier hängen zwar noch keine Motivationsplakate in der Gegend rum („Ich schwimm bis nach Birma – für meine Firma“). Doch wenn es mal soweit ist, wünscht man sich ein Känguru, das einen „Anti-Terror-Anschlag“ auf eben die Poster plant. Im Berliner Jugendradio Fritz liest Marc-Uwe Kling regelmäßig Neues vom Kanguru vor.

EIN ANDERES AMERIKA: Junge Schriftsteller und ihr Verhältnis zur Politik

Deutschlandradio Kultur +++ am 17. September, 19:30 Uhr und danach in der Mediathek: Der Korrespondent Matthias Kolb schreibt auf sueddeutsche.de aus den USA. Für Deutschlandradio Kultur spricht er am Dienstag Abend mit jungen Schriftstellern, die sich in die gesellschaftlichen Gräben des Obama-Amerikas begeben. „Die neuen, politischen U-40-Schriftsteller wissen, dass sie weniger bewirken können als Norman Mailer oder Gore Vidal in den sechziger Jahren.“, so der Journalist. „Trotzdem machen sie weiter – und arbeiten an dem Projekt, an dem der Präsident und Bestseller-Autor Barack Obama nach eigenen Aussagen gescheitert ist: Sie suchen nach neuen Storys, die ein ganzes Land zusammenhalten können.“

BALD VORBEI: Tagesschaum

WDR +++ Sendung vom 16. September, noch bis Freitag täglich: Ein bisschen Bewegtbild muss es in der Woche der Bundestagswahl aber schon noch sein. Und sei es nur der schelmig-wissenden Gesichtsausdrücke des Polit-Erkläronkels Friedrich Küppersbusch wegen. Und seine Wortspiele würden auch nur halb so schön rüber kommen, wenn zum Beispiel Philipp Röslers Weg-Ruf nach der verlorenen Landtagswahl in Bayern nicht mit der Ansprache Mel Gibsons in Braveheart unterlegt werden könnte. Tagesschaum geht in die letzte Runde. Von Beginn an war geplant, den kurzweiligen Kommentar zum Wahlkampf (inzwischen fünf Mal pro Woche im WDR und auf youtube) nur bis zur Wahl laufen zu lassen. Vielleicht hat Friedrich Küpeprsbusch aber auch wieder Blut geleckt. Dem deutschen Fernsehen wäre es zu wünschen.

 

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Christian Bollert: „Für mich ist Radio ohne Inhalte nicht denkbar“

Es wird oft derzeit darüber diskutiert wie Radio oder Fernsehen der Zukunft aussieht. Welche Chancen sich ergeben, welch ein Wandel vollzogen wird und wer davon womöglich profitiert. Die Zukunft hängt, und da sind sich alle sicher, ganz eng mit dem Netz zusammen. Christian Bollert ist Geschäftsführer des Onlineradio-Senders detektor.fm und hat mir dahingehend einmal ein paar Fragen beantwortet.


Ich habe heute Christian Bollert, Geschäftsführer des Internetradio-Senders detektor.fm im Interview. Lieber Christian, danke erst einmal für dein Interesse an diesem Interview.

Hallo Andreas, sehr gerne.

Ich erinnere mich, dass der Ex-Geschäftsführer der MOIRA Rundfunk GmbH Steffen Müller auf den Medientagen 2007 einmal beanstandete, dass zu wenig getan wird um Radio wieder hip und trendy zu machen. Er spielte auf das „Dudelfunk-Image“ an, welches vielen Sendern ja auch heute noch nachgesagt wird. Glaubst du die Aussage trifft heute noch zu? Oder hat sich das Medium Radio seit dem verändert?

christian bollertLeider nein, Radio gilt bei vielen Menschen immer noch als uncool und langweilig. Viele verbinden mit Radio nervige Morningshows mit übermäßig gut gelaunten Moderatoren und immer wieder die gleiche Musik aus den 70er, 80er, 90ern und „das Beste von heute“.

Das Netz bietet nun erstmals die Möglichkeit das Radio wieder attraktiv zu machen. Dafür gibt es zwei Ebenen. Zum einen ist mit dem Netz die lokale und regionale Verbreitung kein Paradigma mehr. Deutschlandweite Formate wie hoerbuchfm.de, byte.fm oder 90elf.de zeigen, dass es für bestimmte Zielgruppen interessant sein kann, ein deutschlandweites Radio zu machen. Für das deutsche Radio ist das fast schon eine revolutionäre Erkenntnis.

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Interview mit Ken Jebsen: „Wie würden Sie es denn nennen?“

Ken Jebsen war Moderator beim Jugendradio Fritz. Eine sehr dumme Formulierung in einer Mail löste einen Skandal aus. Dass es beim genaueren Hinsehen jedoch gar kein Skandal war, sah auch sein Arbeitgeber, der öffentlich-rechtliche Sender RBB. Kurze Zeit später trennte er sich dennoch von Jebsen. Wieso genau, ist unklar. Fest steht, dass Jebsen streitbar und streitlustig ist, er fasst heiße Eisen an, lotet publizistische Grenzen aus und hinterfragt alles, vor allem das Mediensystem. Ein Gespräch über Verschwörungstheorien als Label, schwierige Themen und subtile Zensur-Mechanismen in einer Zensur-freien Demokratie…
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Interview BLN.FM: „Ach, Sie machen so ein Radioprojekt?“

BLN.FM

Zehdenicker Straße im Januar. Der Berliner Winter paralysiert die Stadt. Kaum Jemand ist im Eisesdunkel unterwegs. Wenig Verkehr. Kerzen schimmern aus Küchenfenstern. Eine fast ländliche Stille am frühen Abend.
Fast scheint es, als hätten ein paar hundert Quadratmeter Wendezeit den Sanierungswahn überlebt. Und tatsächlich, hier, in einem unverputzten Mitte-Altbau nahe des Prenzlauer Berges findet sich das Studio des Internetradios BLN.FM: Die Produktionsstätte und deren Macher verströmen Aufbruchsstimmung und Pioniergeist.

Der Ort erinnert an die Experimentierfreude der Berliner Clubszene zur Zeit des Mauerfalls. In jener Umbruchphase begannen Tim Thaler und Alexander Koenitz, die heutigen Geschäftsführer bzw. Vorstandsvorsitzenden von Bln.Fm, bereits die Berliner Musiklandschaft zu erkunden. Diese Erfahrungen bildeten bis heute das Rüstzeug, aus welchem Thaler, Koenitz und das BLN.FM – Team ihren Innovationsgeist speisen.

Im Folgenden Interview spricht Tim Thaler (TT) über die ereignisreiche Geschichte, Gründung und Positionierung von BLN.FM, Musik + Kultur im Netz und die Zukunft des Radios…

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transmediale11: Radio Tactics – Radio Magics

RESPONSE:ABILITY lautete die kryptische Metapher der diesjährigen transmediale.11, die am Wochenende in Berlin zu Ende gegangen ist. Gemeint war damit das Zurechtfinden der Menschen innerhalb der digitalen Welt, in der wir uns ununterbrochen einer digitalen Stimulation ausgesetzt sehen. Über 200 Künstler, Kreative und Wissenschaftler stellten hierzu im Haus der Kulturen der Welt sowie über die ganze Stadt verteilt verschiedenste Performances, Installationen, Videoarbeiten und Konferenzen vor. Dabei wurde auch ein alter Staubfänger wiederentdeckt: das Radio!

Das Netz als Echtzeit-Lebensraum und der Mensch mittendrin: die digitale Kultur hat unser Leben nicht nur technisch, sondern auch sozial radikal verändert. Mittlerweile sind wir gleichzeitig on- und offline, erstellen eine Vielzahl an virtuellen Identitäten und schaffen es so scheinbar mühelos, zur selben Zeit überall zu sein. Was aber bedeutet dieser permanente Zustand der Digitalen Liveness für uns Menschen in unseren Identitätskonzepten und sozialen Beziehungen? Welche politischen Fragestellungen ergeben sich daraus? Und überhaupt: trägt in diesem Gewusel eigentlich irgend jemand die Verantwortung? Auf dem diesjährigen Festival für Kunst und digitale Kultur transmediale wurden eine Vielzahl an Arbeiten vorgestellt, die den Menschen in diesen Entwicklungen positionieren…

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Eric Markuse über Social Media bei MDR Sputnik

Vor ein paar Tagen hatte ich Gelegenheit, Eric Markuse (@eric_markuse)einige Fragen zum Einsatz von Social Media bei MDR Sputnik zu stellen, wo er als Programmchef tätig ist. MDR Sputnik ist das Jugendradio des MDR und dort werden viele Instrumente des Social Web für den Austausch mit den Hörern eingesetzt. Insofern hat mich interessiert, welche Bedeutung das Thema „Social Media“ konkret für den Sender hat. Weiterlesen »

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Top 10 iPhone-Apps für Webradio

Wer sehnt sich nicht danach, mit seinem Lieblingssender immer auf dem Laufenden zu sein? Durch den Fortschritt der Technik ist das natürlich schon längst möglich. Und gerade die User eines iPhones werden durch Apple sehr verwöhnt. Gerade in den letzten Tagen wurde in vielen Blogs erwähnt, dass Apple bei den Download Zahlen bald die 1 Milliarde Grenze knacken wird. Für euch gibt es heute die Top Ten der besten Webradio-Applikationen. Weiterlesen »

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Wieder weltweit Musik entdecken mit Pandora

Pandora, die überaus beliebte Onlineradiostation und Musikempfehlungsmaschine, musste vor einiger Zeit ihr Angebot für Nutzer außerhalb der USA schließen. Von IP-Adressen außerhalb Amerikas war der Zugriff nicht mehr frei möglich.

Abhilfe schafft Globalpandora: Hier steht das Onlineradio wieder Besuchern aus aller Welt offen.

Wer genau Globalpandora betreibt, ist unklar. Die Domain ist anonym registriert, allerdings verweisen die Betreiber auf eine Petition zur Untersuchung der Lizenzgebühren für britisches Internetradio. Ein massiver Anstieg der Lizenzgebühren für Internatradio in den USA war der Grund, warum Pandora ursprünglich alle ausländischen Hörer ausschließen musste.

Mehr Musik gefällig? Wir haben die 18 besten Musiklinks für euch zusammengestellt.

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