All posts under Nachrichten

5 Lesetipps für den 11. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die deutsche Rape Culture, Verschlüsselung, Nachrichten fürs Darknet, die Störerhaftung und öffentliches WLAN. Ergänzungen erwünscht.

  • RAPE CULTURE Vice: Rape Culture in Germany Is Not an Imported Phenomenon: Die Debatte um die schlimmen Ereignisse in der Silvesternacht in verschiedenen deutschen Städten, vor allem in Köln, zeigt an sich schon verschiedene gesellschaftliche Probleme auf. Eine vernünftige Trennlinie in der Debatte, die auch gesellschaftliche Ursachen für Sexismus berücksichtigt, ohne dabei nur rassistisch motiviert zu sein, findet sich selten. Dabei ist beides, sowohl Sexismus als auch Rassismus, ein sehr deutsches Problem, das leider tief in unserer Gesellschaft verankert ist. Weder ist Sexismus „importiert“, noch Rassismus überwunden.

  • VERSCHLÜSSELUNG The Dialy Dot: Encryption didn’t save El Chapo: Sicherheitsfanatiker argumentieren gerne, dass man doch lieber auf Bürgerrechte verzichten sollte, um Kriminelle und Terroristen aufzuspüren, die sich hinter Technologien zur Verschlüsselung und Anonymisierung verstecken. Der mexikanische Drogenboss El Chapo kannte und nutzte diese Technologien, ganz wie es von den Sicherheitsfanatikern behauptet wird. Am Ende hat den auf der Flucht befindlichen El Chapo aber nicht die Verletzung der Bürgerrechte überführt, sondern klassische Ermittlungsarbeit, die nicht versucht technische Stärken zu brechen, sondern menschliche Fehler auszunutzen.

  • DARKNET Wired: ProPublica Launches the Dark Web’s First Major News Site: Das Darknet ist im Grunde ein Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk, dessen Teilnehmer anonym untereinander in Verbindungen stehen und sozusagen ein Internetnetz neben dem uns bekannten World Wide Web bilden. Es gibt es, auch wenn nicht unbedingt weiß, wie es genau aussieht oder wie groß es ist. ProPublica bietet jetzt als erstes Medienunternehmen einen Nachrichtendienst für das Darknet an. So können Nutzer anonym Informationen konsumieren und Anonymisierungsdienste zeigen, dass sie mehr machen als Kriminelle zu schützen. Sie wahren auch unser Recht auf anonyme Kommunikation.

  • STÖRERHAFTUNG Süddeutsche.de: Drahtlose Netze – Gestörte Gesetzgebung: Das deutsche Rechtskonstrukt der Störerhaftung, das Anbieter eines WLANs in Anspruch nehmen kann, wenn Störer eine Schutzrechtsverletzung begehen, wird bestimmt kein Exportschlager. Der Sinn dahinter ist auch sehr schwer zu erklären, einfach überall anders sieht man den Nutzen freien Zugang zum Netz zu schaffen. Trotzdem tut sich gerade die deutsche Bundesregierung sehr schwer damit, die Störerhaftung abzuschaffen. Und die gesetzliche Neugestaltung entpuppt sich stets als eine Verschlimmbesserung. Die Leidtragenden sind weiterhin die Bibliotheken, Museen und Cafés.

  • FREE WIFI Upworthy: New York City finally figured out what to do with all its old phone booths: Wenn man keine Störerhaftung hat, kann man sich um wirklich wesentliche Aufgaben kümmern. Besipielsweise die Umsetzung der UN-Erklärung von 2011, die den Zugang zum Internet als Menschenrecht definiert. Die Stadt New York City versucht es und hat 2012 ein Projekt ausgeschrieben, dass die kaum noch genutzten Telefonzellen der Stadt in WLAN-Hotspots umwandelt. Drei Unternehmen installieren bis zum Sommer 2016 rund 500 Hotspots, perspektivisch werden es einmal 7.500, die eine Geschwindigkeit von 1.000 MBit/s anbieten werden.

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Push-Benachrichtigungen, die mich kennen

Apple Watch Sport (adapted) (Image by LWYang Folgen [CC BY 2.0] via flickr)
“Jeder mit einer Apple Watch wird dir das selbe sagen: es geht nur um die Benachrichtigungen, nicht um die Apps. Das Vibrieren an meinem Handgelenk machen glasklar, wie dumm manche Benachrichtigungen sind.” Vor einigen Wochen saß ich in einem etwas anstrengenden Meeting auf der Arbeit. Meine Apple Watch vibrierte an meinem [...]
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5 Lesetipps für den 6. Januar

In den Lesetipps geht es um Sprachsteuerung per Smartwatch, Twitter und seine Kurzbeiträge, Facebook, einen fragwürdigen Wahlkampfspot und um Elektroautos. Ergänzungen erwünscht. SPRACHSTEUERUNG Golem.de: Sprachsteuerung per Smartwatch: Volvo lässt Fahrer mit ihrem Auto sprechen: Mit seinem eigenen Auto sprechen? In Zukunft möchte Volvo genau das! Über das “Fitness-Wearable Microsoft Band 2” [...]
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Adele und das Ende des Clickbait

Money on a Hook (adapted) (Image by Tax Credits [CC BY 2.0] via flickr)
Das Phänomen des Clickbait ist bekannt: seitenlange Storys, die problemlos in einem Satz erzählt sind, Überschriften mit Fragen, die nicht sinnvoll beantwortet werden, oder eine endlose Reihe fantasieloser Listen. Und trotzdem: irgendwie funktioniert es ja doch. Wie kann das sein? Der Journalismus stirbt. Er ist eigentlich schon tot. Ruft den Friedhofswächter, [...]
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5 Lesetipps für den 17. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um die Whatsapp Blockade, Hasskommentare im Netz, den Suchbegriff des Jahres, Facebook und die Klarnamenregel und um automatische Werbung. Ergänzungen erwünscht. WHATSAPP heise online: WhatsApp: Brasilianische Justiz ordnet Blockade an: Durch ein Strafverfahren, bei dem Whatsapp nicht kooperieren wollte, wird der Nachrichtendienst in Brasilien vorerst nicht [...]
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5 Lesetipps für den 11. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um den Musikdienst Aurous, Drohnen mit Wärmeblick, ungültige Führerschein-Regeln, Twitter und die Tagesschau auf Instagram. Ergänzungen erwünscht. AUROUS heise online: Musikdienst Aurous macht nach Klage der Musikindustrie dicht: Gerade erst im Oktober gestartet und schon wieder vom Markt. Die Musik-App Aurous musste aufgrund einer Klage [...]
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5 Lesetipps für den 4. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um den Einsatz der Bundeswehr in Syrien, Vornamen, Sex-Sklaverei, Snapchat und Regulierung von Mobilität. Ergänzungen erwünscht.

  • BUNDESWEHR Deutschlandradio Kultur: Viele Fronten, wechselnde Allianzen: Im Deutschlandradio Kultur gibt Björn Blaschke einen hören- und lesenswerten Überblick zur Situation des Krieges in Syrien, in den die Bundeswehr geschickt werden soll. Heute entscheidet der Bundestag über die Beteiligung der deutschen Armee, was bei den Mehrheiten im Parlament wohl eher eine Formalität darstellt. Deshalb ist es wichtig, über die verworrenen Fronten in Syrien besser Bescheid zu wissen.

  • VORNAMEN OZY: What Your Name Says About You: Auf OZY schreibt Meghan Walsh über einen Trend der USA, den es wohl genauso hierzulande gibt: Eltern geben ihren Kindern ungewöhnliche Vornamen. Laut der Befragung der Webseite BabyCenter.com haben dies 50 Prozent der Eltern vor. Sie nennen ihre Kinder Messiah (Wirklich!), Major und Princess, denn es gibt kaum Regeln. Spannend ist dies vor allem deshalb, weil die Namen die wir unseren Kindern geben Ausdruck unseres Denkens und unserer Werte sind. Warum Gwyneth Paltrow ihre Tochter Apple genannt hat, verstehe ich aber trotzdem nicht.

  • SEX-SKLAVEREI Cracked.com: 5 Ugly Things You Learn As A Sex Slave In The Modern World: Wir haben das Jahr 2015 und es gibt in dieser Welt immer noch Menschen, die als Sex-Sklaven gehalten werden. Berichte dazu gibt es in der ganzen Welt. Laut einem UN-Bericht ist Sex-Sklaverei die drittgrößte Verbrechensindustrie der Welt, mit einem finanziellen Wert von 32 Milliarden US-Dollar. Auf Cracked.com berichtet ein in Europa tätiger Experte anonym über 5 Fakten zur Sex-Sklaverei, die einem ein grausames Bild von dieser Kriminalitätsszene aufzeigen.

  • SNAPCHAT Mashable: Snapchat positions itself as breaking news platform with San Bernardino coverage: Snapchat bringt in Städten wie Los Angeles, London und New York täglich eigene Snaps nur für diese Region. Am Mittwoch nahm sich Snapchat der Massenschießerei in San Bernardino an und machte somit Nachrichten. Bilder, Videos, Statements – die US-Snapchatnutzer wurden gut informiert. Ähnliche Fälle kennt man vor allem von Twitter, das durch die Berichte über den Terrorangriff in Mumbai 2008 oder die Landung eines Flugzeug auf dem Hudson River 2009 bekannter wurde. Doch bei Snapchat fremdeln einige Nutzer mit dem Dienst und fragen sich, ob Snapchat das richtige Medium ist, um Tragödien mit Nachrichten zu begleiten.

  • MOBILITÄT Gründerszene: Ein Rechtsrahmen für die Mobilität der Zukunft: Für das Blog „Gründerszene“ hat Ubers Deutschlandchef Fabien Nestmann in einem Gastbeitrag einen Wunschzettel an Änderungen aufgelistet, die natürlich in erster Linie dem Unternehmen nützen würden. Schaut man aber an diesen PR-Coup vorbei, sind Nestmanns Punkte von allgemeinem Interesse, denn Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil der smarten Städte der Zukunft und ja, die bisherigen Gesetze sind in einer Zeit geprägt, in der es weder Plattformen noch Smartphones oder Apps gab. Es lohnt sich also, Nestmanns Text einmal zu lesen, denn Uber kann auch wieder verschwinden oder sich ändern, die immer digitaler werdende Entwicklung von Mobilität aber nicht.

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Wie man aussagekräftige Erzählungen auf Instagram schreibt

Screenshot Instagram (Image by Neil Shea)
Ende Juni reiste ich mit der Photographin Lynsey Addario durch Sizilien. Wir arbeiteten an einer Geschichte über Migranten, die in Europa aus Afrika ankamen. Während einer Autofahrt über die Insel fingen wir an, uns über das Schreiben zu unterhalten – genauer gesagt darüber, wie ich die Reportage angehen sollte, die [...]
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5 Lesetipps für den 30. November

In unseren Lesetipps geht es heute um das neue iPhone7, die Lieferdrohne von Amazon, Trending Topics bei Facebook, Siemens und Spencer – dem Flughafen-Roboter. Ergänzungen erwünscht. IPHONE7 turn-on.de: iPhone 7 soll ohne Kopfhörer-Anschluss kommen: Gerüchten zufolge will Apple beim neuen iPhone 7 auf einen Kopfhöreranschluss verzichten. Der Lightning-Anschluss des Smartphones, könnte dann als [...]
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Ein Plädoyer für Ermittlungen statt Überwachung

Binärcode(Image by geralt(CC0) via Pixabay)
Überwachung kann den Terrorismus nicht mehr verhindern, sondern bessere Ermittlungen sind nötig, um Gefahren zu minimieren. Noch bevor sich der Staub von den Angriffen auf Paris gelegt hat, kommen altbekannte Aufrufe für stärkere Überwachung hervor. Der Wunsch nach mehr Sicherheit ist verständlich, aber das bedeutet nicht, dass wir unser Urteilsvermögen [...]
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Social Media in Zeiten von Katastrophen

Facebook Connections (adapted) (Image by Michael Coghlan [CC BY-SA 2.0] via flickr)
In Zeiten von Katastrophen spielt Social Media oft eine lebensrettende Rolle, wie es in den 1920er Jahren das Radio vormachte. Jetzt, da so viele Menschen die sozialen Medien nutzen – Facebook verfügt über mehr als 1,5 Milliarden Nutzer – werden sie zu einer herausragenden, schnellen, alternativen Art der Kommunikation. Dies [...]
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Storyful verwandelt Slack in eine Erweiterung seines Dienstes

Storyful_SLack_Image (image adapted by Tobias Schwarz)
Die Nutzung der Messaging-Anwendung Slack boomt. Das Unternehmen gibt an, es habe 1,25 Millionen tägliche Nutzer, eine Verzehnfachung in nur einem Jahr, und allerlei Nachrichtenagenturen – von der New York Times bis zu uns hier beim Nieman Lab – verwenden Slack. Storyful, die Social Media nutzende Nachrichtenagentur, ist dabei keine [...]
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In Zeiten des Terrors: Sicherheit, aber nicht auf Kosten der Freiheit

chainlink (adapted) (Image by Unsplash [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Die Anschläge von Paris beeinflussen die Netzpolitik-Debatte – Zeit, sich zu erinnern, dass Sicherheit nicht auf Kosten von Freiheit gehen darf (oder muss). Die Terrorserie von Paris, bei der über 100 Menschen ums Leben kamen und weitere verletzt wurden, bewegt die Gemüter. Auch die netzpolitische Debatte bleibt davon nicht unbeeinflusst. [...]
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5 Lesetipps für den 19. November

In unseren Lesetipps geht es heute um VW, kostenloses WLAN in Regionalzügen, Shnups – ein neues Startup aus Berlin, das neue Design von Google+ und ein gescheitertes Kickstarter-Projekt. Ergänzungen erwünscht. VOLKSWAGEN horizont: Abgas-Affäre: Volkswagen bittet US-Kunden um Geduld: Volkswagen bittet seine US-Verbraucher um noch etwas Geduld und um Entschuldigung. Da in L.A. gerade [...]
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Schöne neue Zukunft im Journalismus?

tech-startup-computer-matrix (Image by Tumisu (CC0) via Pixabay)
Ist der traditionelle Journalismus tot? US-amerikanische Journalisten und Programmierer zeigen, welche neuen Wege der Journalismus gehen kann. Journalismus fusioniert immer mehr mit Technik. Das ist vor allem im Online-Journalismus sichtbar, geht aber weit darüber hinaus. Viele US-amerikanische Journalisten, Programmierer und Webdesigner glauben, dass die Zukunft der Branche in einer Kombination [...]
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Wie mein Smartphone mein Leben kontrolliert

Two Dreamers and a Smartphone Addict (adapted) (Image by Jake Stimpson [CC BY 2.0] via Flickr)
Das Smartphone ist fester Bestandteil unseres Lebens, manchmal schon zu sehr. Wer meine Kolumne aufmerksam verfolgt, wird inzwischen wissen, dass mein mobiles Endgerät einen hohen Stellenwert in meinem Leben hat. Um mich selbst zu zitieren: “Ohne mein Handy fühle ich mich leer und einsam.” Äh, ja. Daran hat sich auch nach [...]
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Wird Twitter durch „Moments“ menschlicher?

Twitter Bird Logo Sketch, New (adapted) (Image by Shawn Campbell [CC BY 2.0] via Flickr)
Twitters Nutzerwachstum hat sich in den letzten drei Jahren verlangsamt – kann das neue Feature namens Moments das vielleicht ändern? Anfang diesen Monats startete Twitter ein neues Feature namens Moments, das eine kuratierte und ständig aktualisierte Sammlung von Tweets anbietet, die das Unternehmen als “das Beste, was gerade bei Twitter passiert” beschreibt. [...]
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Trends des Monats – Oktober

Samsung Gear VR (adapted) (Image by Maurizio Pesce [CC BY 2.0] via Flickr)
Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal “Borapp” – die App gegen [...]
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5 Lesetipps für den 8. Oktober 2015

In unseren Lesetipps geht es heute um die New York Times, das neue Design von Medium, Safe Harbor, Nachrichten für die Zukunft und ein Journalist unter Anklage. Ergänzungen erwünscht. NEW YORK TIMES Nieman Lab: 4 takeaways from The New York Times’ new digital strategy memo: Gestern hat die New York [...]
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LinkedIn startet sein Blogging-Feature auch auf Deutsch

Linkedin Chocolates (adapted) (Image by Nan Palmero [CC BY 2.0] via Flickr)
Das Business-Netzwerk LinkedIn lokalisiert seine Blogging-Funktion und ermöglicht ab heute auch deutschsprachigen Mitgliedern ausführliche Artikel zu veröffentlichen. Damit geht LinkedIn den Weg zu einer vor allem auf Content setzenden Plattform konsequent weiter. Die neuen Möglichkeiten könnten LinkedIn hierzulande noch mehr Zulauf bringen, das Netzwerk so an Relevanz gewinnen. Ein erster [...]
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5 Lesetipps für den 2. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook, das neue Google-Logo, Amazon, Startup-Unternehmen und Kommentar-Funktionen. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Social Media Today: And in Ominous News: Facebook had 1 Billion Users on Monday: Am Montag den 24. August, postete Mark Zuckerberg auf seinem eigenen Facebook Profil, dass Facebook die eine Milliarde Nutzer-Grenze geknackt hat. Außerdem fügt er seinem Post hinzu, dass das bedeutet, dass jeder siebte Mensch weltweit einen Account bei Facebook besitzt, um sich dort mit Freunden und der Familie zu verbinden. Allerdings hatte diese Plattform bereits über eine Milliarde Nutzer, nur haben sich am Montag über eine Milliarde Nutzer innerhalb von 24 Stunden in das Netzwerk eingeloggt. Zuckerberg bedankt sich in seinem Post bei der Community für die Erreichung dieser Zahlen und strebt nun das Ziel an, die ganze Welt zu vernetzen. Fragt sich nur, ob das wirklich so gut ist?

  • GOOGLE GWB: Das neue Google-Logo: Details zum Design, weitere Entwürfe & das Logo im Einsatz: Eine weitere Änderung steht im Hause Google an, denn nach der Umwandlung von Google in Alphabet vor wenigen Wochen, gibt es jetzt ein neues Logo. Erst gestern wurde die neue Änderung bekannt. Designer des neuen Logos berichten in einem Post, über die Beweggründe der Änderung des Designs. Man möchte sich auf die vier Hauptfarben konzentrieren und daher verzichtete man auf jegliche Nuancen. Das Logo soll außerdem auf allen Plattformen deutlich erkennbar sein und das auch auf kleinen Displays. Auch von der Zentrale wird bereits das alte Google Logo entfernt und das neue aufgehängt.

  • AMAZON Horizont: Prime-Kunden dürfen künftig TV-Sendungen herunterladen: Amazon setzt wieder einen drauf. Neben vielen Videostreaming-Diensten bietet Amazon seinen Kunden jetzt an, ausgewählte Sendungen herunterzuladen, um sich diese auch ohne Internetverbindung ansehen zu können. In der Auswahl stehen auch von Amazon selbst produzierte Sendungen wie “Bosch” oder “Transparent”. Der Dienst soll für Amazon-Prime Kunden verfügbar sein. Außerdem wird eine E-Book-Leihbücherei und eine schnellere Warenlieferung zu dem neuen Paket gehören.

  • STARTUP Welt: Auf der Suche nach Deutschlands Mini-Facebooks: Bei der Frage, welches Tech-Unternehmen eigentlich am schnellsten wächst, stellt sich heraus, dass die Frage kaum zu beantworten ist. Das Startup-Portal “Gründerszene” will das nun ändern und sucht die 111 wachstumsstärksten Tech-Unternehmen, welche anhand von transparenten Kennzahlen verglichen werden sollen. Die Umsatzzahlen werden dabei nicht veröffentlicht, sondern nur das prozentuale Wachstum der 111 Digitalunternehmen.Wie sich zeigt, boomt die Startup-Szene in Deutschland ordentlich und das vor allem in Berlin.

  • KOMMENTARE t3n: Beleidigungen, Hetze, Verschwörungstheorien: Warum News-Seiten ihre Kommentarfunktion abschaffen sollten [Kolumne]: Kommentar-Funktionen sind nicht immer von Vorteil. Wenn jeder seine Meinung zu einem Thema öffentlich abgeben kann, entstehen hin und wieder Beleidigungen, Hetze und Vorurteile. Auch Facebook hat dieses Problem, denn das soziale Netzwerk kann seine Kommentare nun mal nicht abschaffen. Anders sieht es bei News-Seiten aus. Hier wäre eine Abschaffung der Kommentar-Funktion durchaus möglich und teilweise auch sinnvoll, denn sofern das erste Kommentar verfasst ist, werden viele weitere Leser angeheizt, ihre Meinung dazu abzugeben und so entstehen die Streitereien, die es eigentlich gar nicht wert sind.

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5 Lesetipps für den 28. August

In unseren Lesetipps geht es heute um ein neues Vine-Feature, Facebooks Meilenstein, ein nützliches Update von Instagram, Twitter und ein Interview über den heutigen Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • FEATURED TRACKS The Verge: Vine can now put perfectly looping music over your videos: Vine bewegt sich in die Musik-Richtung: Mit einem neuen Update können User der App Musik zu ihren sechs-sekündigen Videos hinzufügen, die von Vine ausgewählt und lizenziert wird. Es ist noch nicht klar, ob man dabei Musik aus der eigenen Mediathek  oder nur aus bestimmten Tracks, die Vine ausgewählt hat, einen heraussuchen kann. Die ersten Künstler, die zu Vines “Featured Tracks” gehören, sind unter anderem Avicii, Migos und Odesza. Das neue Feature soll nicht nur für den eigenen Gebrauch nützlich sein, sondern auch helfen, neue Musik zu entdecken.

  • MEILENSTEIN STERN.de: Facebook: Zuckerberg meldet eine Milliarde User an einem Tag: Facebook hat einen neuen Meilenstein erreicht: Innerhalb von einem Tag wurde das soziale Netzwerk von einer Milliarde Menschen genutzt. Schon seit einiger Zeit bewegte sich Facebook auf diesen Meilenstein zu, erreichte ihn aber erst vergangenen Montag. Momentan arbeitet das Social Network daran, Milliarden weitere Nutzer zu gewinnen und da zwei Drittel der Weltbevölkerung keinen Internetzugang haben, will Facebook diesen Menschen günstigen oder sogar kostenlosen Zugang zu ausgewählten Online-Diensten organisieren. “Das ist erst der Anfang”, so Mark Zuckerberg.

  • UPDATE futurezone.at: Instagram hebt Fotoformat-Einschränkung auf: Instagram-User kennen es wohl zu gut: Man hat ein tolles Foto gemacht, das aber nicht quadratisch ist und jetzt muss man es zuschneiden oder in einer App so bearbeiten, dass es immer noch gut aussieht und vom Format her passt. Der Dienst hat dem jetzt ein Ende gesetzt: Mit dem neuen Update ist es auch möglich, Bilder im Quer- und Hochformat hochzuladen. In der App wird eine neue Schaltfläche eingeführt, mit der man einstellen kann, ob man ein Foto im Original- oder Quadrat-Format mit seinen Followern teilen möchte.

  • TWITTER The Next Web: Twitter now lets you pin tweets to the top of your profile on iOS and Android: Twitter ermöglicht es nun, einen Tweet an sein Profil zu pinnen. Das bedeutet, dass dieser Tweet immer ganz oben auf dem eigenen Profil zu sehen ist, was praktisch ist, wenn man zum Beispiel einen wichtigen Tweet gepostet hat, aber nicht möchte, dass dieser unter all den anderen eigenen Tweets untergeht. Das neue Feature soll heute für alle iOS und Android-Geräte verfügbar gemacht werden.

  • INTERVIEW SRF.ch: Wider den Zynismus – jetzt wird Journalismus konstruktiv: Ulrik Haagerup, Nachrichtenchef des Dänischen Rundfunks plädiert für einen Kulturwandel bei den Nachrichten: Reporter sollten ihre Fragestellung und Rolle etwas verändern. Sie sollten sich nicht immer so stark auf Konflikte fokussieren, sondern auch versuchen, Lösungen zu ermöglichen. Menschen wenden sich von den Nachrichten ab, weil sie “zu deprimierend sind” und sie nicht wollen, dass ihre Kinder so etwas sehen, was sehr schlecht ist, da gerade die traditionellen Nachrichten den Menschen wichtige Fragen vermitteln und ermutigen sollten, sich zu engagieren.

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Lesetipps für den 27. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die WDBJ-Schießerei, rassistische Angriffe auf Flüchtlinge, YouTube-Gaming, Zalando und soziale Medien. Ergänzungen erwünscht.

  • WDBJ Poynter: Should you use the video and the fax from the WDBJ shooting? Viele Menschen fragen sich, ob es ethisch vertretbar ist, das Video, in dem ein Kameramann und eine Reporterin von WDBJ, während eines Interviews erschossen wurden, im Netz zuteilen. Die Meinungen sind gespalten. Zu bedenken ist aber, dass das Video im Netz gezeigt werden müsse, nicht etwa, weil es die Schießerei zeigt, sondern auch einen Einblick auf den Schützen gewährt. Alleine dies, sollte Anlass genug sein, um das Video im Netz zu zeigen. Außerdem hat der Schütze die Tat selber aufgenommen und sie den sozialen Medien zugänglich gemacht. Auch dieses Video ist ein Beweis, der geteilt werden müsse. Wichtiges Hintergrund wissen steckt hinter diesen Aufnahmen. Man kann unter anderem gut erkennen, wie nahe der Täter an den Opfern gestanden hat.

  • FLÜCHTLINGE SPIEGEL ONLINE: Facebook: Heiko Maas fordert Löschung fremdenfeindlicher Posts: Bundesminister Heiko Maas hat Facebook in einem Brief aufgefordert, rassistische Bemerkungen gegenüber Flüchtlingen sofort zu löschen. Außerdem findet er es unpassend, dass anstößige beziehungsweise pornografische Posts bei Facebook, wegen moralischer Bedenken sofort gelöscht werden. Warum also nicht auch bei fremdenfeindlichen Beiträgen? Der Bundesminister hat den Facebook-Verantwortlichen zu einem Gespräch gebeten, welches voraussichtlich am 14. September stattfinden wird. Außerdem erinnerte er daran, dass Facebook gesetzlich dazu verpflichtet sei, rechtswidrige Inhalte umgehend zu löschen.

  • YOUTUBE GAMING Süddeutsche.de: Google startet Live-Streaming-Plattform Youtube Gaming: In den USA und Großbritannien startet gerade die neue Streaming Plattform Youtube-Gaming. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Plattform von Google, die Computerspielern ermöglicht, Live-Videos zu veröffentlichen. Allerdings hingt sie dem Marktführer Twitch.tv noch deutlich hinterher. Vorher mussten bei YouTube noch Live-Streams angemeldet werden, ab jetzt soll aber jeder die Möglichkeit haben, Videospiele live übertragen zu können. Ziemlich spannend dürfte für die Nutzer der Chat sein, denn hier können sich die Zuschauer live miteinander unterhalten. Wann YouTube-Gaming allerdings nach Deutschland kommt, kann noch nicht genau gesagt werden.

  • ZALANDO Horizont: Zalando Kampagne: Modefans sollen nicht mehr schreien, sondern teilen: Share your Style – In der neuen Herbst/Winter Kampagne, will der Zalando-Chef ein neues großes Internetphänomen starten. Das Mode-Selfie. Die Idee dahinter ist sehr einfach: Zalando möchte mit seinem eigens entwickelten Social Hub auf dem eigenen Portal, zum Forum für Modestatements und Inspirationssuche werden. Nicht nur ein Werbespot soll diese Kampagne bewerben, sondern das Unternehmen setzt auch auf Online- und Printanzeigen und Plakate. Die Modefans sind dazu aufgerufen worden, nicht mehr vor Freude zu schreien, sondern ihren Style zu teilen

  • SOZIALE MEDIEN business2community: 3 Reasons Why Social Media is One of the Most Important Marketing Tools: Jemandem auf Instagram zu folgen oder Freundschaftsanfragen auf Facebook zu bekommen, war früher eher weniger spektakulär. Aber heute haben mittlerweile soziale Medien einen hohen Stellenwert in unserem Leben und einen großen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir mit anderen kommunizieren. Hier gibt es drei Gründe, warum soziale Plattformen ein wichtiger Punkt, unter anderem für Marketing-Programme, geworden sind: Soziale Medien bilden eine Community. Sie bieten außerdem Kunden die Möglichkeit, sich zwischen den vielen Unternehmen auszudrücken und soziale Medien ermöglichen den Kunden Produkte zu finden, von denen sie nicht gewusst haben, wie man diese finden und kaufen kann.

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Trennung zwischen Arm und Reich wirkt sich auf Lokalnachrichten aus

Money (adapted) (Image by 401(K) 2012 [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Man füge noch “Zugang zu hochwertigen Lokalnachrichten” zu den Punkten hinzu, die wohlhabende Gemeinden gegenüber ärmeren für sich verbuchen können: Eine neue Untersuchung von Rutgers hat herausgefunden, dass Nachrichtenquellen in drei Städten in New Jersey andeuten, dass die wohlhabenderen Städte mehr Quellen für den Lokaljournalismus hätten, mehr eigene Inhalte erstellen [...]
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Lesetipps für den 13. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Schleichwerbung, politische Kommunikation, Twitters Zeichenbeschränkung, Facebook und dem neuen Browser Firefox 40. Ergänzungen erwünscht.

  • WERBUNG Redaktionsblog: Rechtsfragen: Wie ist das mit dem Kommerz?: Die Rechtsfrage, wie das eigentlich mit dem Kommerz auf eigenen Plattform-Accounts oder Blogs aussieht, beschäftigt viele Blogger und Nutzer. Es herrscht eine rege Diskussion über juristische und moralische Implikationen der kommerziellen Betätigung auf Blogs. Schleichwerbung ist bei Plattformen wie beispielsweise YouTube keine Seltenheit. Diese Art von verschleierter Werbung ist illegal und oftmals nicht einmal beabsichtigt. Auch bei Facebook kann Schleichwerbung teuer werden. In einem Fall, bei dem ein Autoverkäufer diverse Angebote seines Arbeitgebers auf Facebook angepriesen hat, entschied ein Gericht, dass es sich um verbotene Werbung handelte. Wer einen eigenen Blog betreibt, muss vorsichtig sein, denn auch hier können sich in den Kommentaren kommerzielle Spams einschleichen, die unter Umständen gegen das Verbot von Schleichwerbung verstoßen können.

  • POLITIK Deutschlandfunk: Auf allen Kanälen – Politische Kommunikation im digitalen Zeitalter: Soziale Medien haben so einige Veränderungen mit sich gebracht. Eine wäre beispielsweise die Verbreitung von politischen Nachrichten. Es gibt viele Fälle, die zeigen, wie viel Einfluss soziale Medien mittlerweile auf die Verbreitung von politischen Themen haben. Dass sich Plattformen wie Twitter, Facebook oder YouTube in den politischen Alltag geschlichen haben, ist längst nichts Neues mehr. Aber die Meinungen darüber sind gespalten. Dass viele politische Akteure noch nach ihrer Rolle suchen, ist unter anderem die Meinung von Professor Martin Emmer. Sein Fachbereich ist die Mediennutzung. Aber andere wiederum behaupten, dass der direkte Draht zwischen Bürgern und Politikern gestärkt sei, da sich die Öffentlichkeit besser an Entscheidungen beteiligen kann.

  • TWITTER FAZ: Längere Nachrichten: Twitter weicht 140- Zeichen-Grenze auf: Bei Twitter stehen große Veränderungen an. Um neue Nutzer zu erreichen, schafft das Microblogging-Tool die Längenbeschränkung von 140 Zeichen bei den direkten Textbotschaften zwischen den Nutzern ab. Twitter ist der Ansicht, dass die Plattform auf diese Weise noch mächtiger und spaßiger wird. Die Änderungen sollen in den kommenden Wochen beginnen und auf Smartphone-Apps, der Twitter Hauptseite, Tweetdeck und Twitter für Mac international umgesetzt werden. Die Ähnlichkeit mit den konkurrierenden Chat-Systemen wie Whatsapp oder dem Facebook-Messenger dürfte sich dann annähern. Bei Tweets allerdings, bleibt die Begrenzung nach wie vor, wie sie ist.

  • FACEBOOK Digital Trends: Is Facebook working on an app for breaking news alerts?: Es wird spekuliert, dass Facebook an einer neuen mobilen App arbeitet, die ihren Nutzern Nachrichten auf das Smartphone sendet. Ein Insider, welcher behauptet bereits Screenshots von der neuen App gesehen zu haben, berichtet, dass Nutzer in der Lage sein werden aus einer Liste von Themen auszuwählen, wofür sich der einzelne Leser am meisten interessiert. Sobald dann eine Neuigkeit eintrifft, über die man informiert werden möchte, wird der Nutzer direkt benachrichtigt. Die Länge dieser Mitteilung soll nicht länger als 100 Zeichen lang sein.

  • FIREFOX 40 Die Welt: Neuer Look und sicherer: Firefox 40 ist bereit für Windows 10: Firefox 40 wurde veröffentlicht und macht sich bereit für das neue Betriebssystem Windows 10. Der neue Browser soll nicht nur sicherer sein, er bringt auch ein neues Design mit sich. Unter anderem sind die Symbole und Designelemente des Browsers kräftiger dargestellt. Eine kleine Freude für Nutzer hat sich Mozilla auch ausgedacht, denn dem Nutzer werden jetzt Seiten empfohlen, die ihn eventuell interessieren könnten. Das heißt, der Browser bietet dem Nutzer jetzt personalisierte Werbung.

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Die wachsende Bedeutung von Nachrichten auf Facebook und Twitter

Facebook Favourites Menu (adapted) (Image by Mixy Lorenzo [CC BY 2.0] via Flickr)
Twitter und Facebook gewinnen als Informationsquellen für aktuelle Nachrichten und Ereignisse außerhalb des eigenen Familien- und Freundeskreises an Bedeutung. So lautet das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie des Pew Research Centers, die die Rolle der beiden sozialen Netzwerke in der Nachrichtenrezeption der Nutzer erforschte. Das Pew Research Center in Kooperation mit [...]
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Steigt das Interesse am Lokaljournalismus durch News Voices?

Typical wayside picnic area along the Garden State Parkway of New Jersey (adapted) (Image by Boston Public Library [CC BY 2.0] via Flickr)
Mit “News Voices: New Jersey” versucht die Medien-NGO Free Press einen Lokaljournalismus, der “gemeindebestimmt statt nachrichtenbestimmt” ist. Bei allen Diskussionen rund um die Veränderungen im Nachrichtengeschäft ist die Interessengruppe Free Press der Meinung, dass eine Gruppe viel zu oft vergessen wird: die Kunden selbst. Daraus folgte, dass Free Press ein [...]
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Push-Benachrichtigungen sind nervig. Geht es auch besser?

Apple - ? Watch Sport (adapted) (Image by Yasunobu Ikeda [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Die meisten Menschen stellen die Push-Benachrichtigungen ihrer Nachrichten-Apps aus. Kann man sie dazu bekommen, das nicht zu tun? Wenn Sie eine Apple Watch besitzen, haben Sie wahrscheinlich als erstes die Systemeinstellungen umgestellt, damit es nicht die ganze Zeit am Handgelenk rüttelt (Entschuldigung, ich wollte natürlich sagen, sanft vibriert). Ein vibrierendes [...]
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Zehn Zahlen, die das Nachrichten-Business definieren

one two three four (adapted) (Image by Jane [CC BY 2.0] via Flickr)
Von Videos bis Social Media, von Smartphones bis Paywalls – diese Daten definieren, wo wir uns gerade in der “Zukunft der Nachrichten” befinden – ob es Ihnen gefällt oder nicht. Wir werden jeden Tag mit unendlich vielen Zahlen überschüttet und manche von ihnen wollen Maße, oder sogar Richtwerte sein. Uns [...]
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Duke-Team testet eine neue Methode des Journalismus

Just one click away... (adapted) (Image by Matthias Ripp [CC BY 2.0] via Flickr)
In diesem Sommer will eine Gruppe Studenten testen, ob das Modell des datenbasierten, strukturierten Journalismus bei Themen wie Stadtpolitik und Uber funktionieren kann. Bill Adair und sein Team vor ein paar Wochen ihre erste strukturierte Story angingen, brauchten sie 40 Minuten, um einen einzigen Satz einzugeben. Bedenkt man, dass die [...]
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Warum WikiLeaks noch immer relevant ist

Wikileaks _DDC1958 (adapted) (Image by thierry ehrmann [CC BY 2.0] via Flickr)
Mit neuen Veröffentlichungen – zunächst Depeschen des saudi-arabischen Außenministeriums, kurz darauf interne NSA-Dokumente über massive Abhör-Aktivitäten gegen die französische Regierung – sorgte die Whistleblowing-Plattform WikiLeaks in den letzten Tagen wieder für Schlagzeilen und massive politische Diskussionen. Nach dem Drama der letzten Zeit ist WikiLeaks nun wieder für das in den [...]
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Apple will Nachrichten selber schreiben und wir sollten besorgt sein

Macintosh Network (adapted) (Image by C_osett [CC0 Public Domain] via Flickr)
Apple stellt derzeit Journalisten ein, die Artikel für die kommende News-App schreiben. Dies erhöht aber auch die Gefahr, dass der Konzern seine Machtposition missbraucht. Mit Newsstand hat Apple zwar bereits eine Nachrichten-App im Angebot, allerdings ist der virtuelle Zeitungskiosk nicht gerade ein großer Erfolg. Da Apple aber, was Nachrichten angeht, [...]
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5 Lesetipps für den 18. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um die Medien von morgen, Krautreporter, ein Unglück nach dem Tracking des Smartphones, die „Titten-Affäre“ und Digitalisierung. Ergänzungen erwünscht.

  • BEFRAGUNG Medien morgen: Wie wir uns informieren werden – die zehn wichtigsten Thesen des „Reuters Digital News Report“: Nie war es einfacher an Medien und Nachrichten zu kommen, als heutzutage. Jedoch ist es für viele Medienunternehmen noch ein harter Weg, bis die den wirtschaftlichen Erfolg erreichen. Eine Online-Befragung des Reuters Institute for the Study of Journalism von rund 24.000 Menschen in zwölf Ländern fand Ende Januar statt. Die zehn wichtigsten Ergebnisse gibt es hier.

  • KRAUTREPORTER Stefan Niggemeier: In eigener Sache: Die Krautreporter und ich: Das Crowdfunding für die „Krautreporter“ endete vor gut einem Jahr. Die damaligen Unterstützer bekommen demnächst Post, ob sie weiterhin Mitglied bleiben wollen. Damit es überhaupt in einer Form weitergehen kann, sind mindestens 6.000 davon nötig. Stefan Niggemeier wird keiner mehr von ihnen sein. Er berichtet über seine sowohl positiven als auch negativen Erfahrungen mit den „Krautreportern“.

  • UNGLÜCK MobileGeeks: Tech vs Zivilcourage: Kanadier trackt gestohlenes Smartphone – und stirbt: Nachdem ein kanadischer Teenager sein Smartphone in einem Taxi liegen gelassen hat, ist es ihm möglich, dieses über eine App zu tracken. Gemeinsam mit einem Verwandten macht er sich auf die Suche und sie stellen die vermeintlichen Diebe. Bei dem Versuch die Fahrertür zu öffnen, wird der Kanadier von mehreren Schüssen niedergestreckt und erliegt den schweren Verletzungen.

  • POLITIK taz: Die Grünen und die „Titten-Affäre“: Ein Politikum auf 140 Zeichen: Nur wenige Sekunden haben dafür gesorgt, dass der Politiker Jörg Rupp auf der Titelseite der BILD-Zeitung gelandet ist. Nachdem am 15. Februar, nach der Wahl in Hamburg, klar war, dass die FDP wieder im Parlament ist, hackte der Kommunalpolitiker ein paar provokante Worte gegen Hamburg’s FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding in die Tastatur und drückt auf „senden“. Obwohl er sich am gleichen Abend über Twitter und in einer E-Mail an Suding entschuldigt, ist die Sache noch lange nicht erledigt.

  • DIGITALISIERUNG Politik Digital: Verwaltungsausbildung: Digitalisierung? Fehlanzeige!: Das neue, mobile Arbeiten revolutioniert die traditionelle Arbeit im Büro. Dabei betrifft die Transformation nicht nur einen sondern alle Wirtschaftssektoren. Die Verwaltung hinkt dem Stand der Technik und somit auch den Möglichkeiten der digitalen Transformation noch hinterher, wodurch Deutschland im Bereich „Digital Public Services“ im europaweiten Ranking nicht sehr erfolgreich abschneidet. Auch der Generationswechsel wird dieses Problem nicht ändern, da Digitalisierung in der Verwaltungsausbildung praktisch gar nicht stattfindet.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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CityBeat: Daten sollen helfen, News zu finden

News (adapted) (Image by MIH83 [CC0 Public Domain] via Pixabay)
CityBeat versucht, durch Instagram-Daten, die mit Geomarkierungen versehen sind, die neuesten Nachrichten zu entdecken. Oft jedoch erfolglos oder zu spät. Am 12. März 2014, kurz nach 9:30 Uhr, explodierten zwei Wohnungen in East Harlem, als eine Wasserleitung in eine Gasleitung stürzte. Acht Menschen wurden getötet und es gab Dutzende Verletzte. [...]
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Nachrichten als Designherausforderung

MIT (adapted) (Image by Andrew Hitchcock [CC BY 2.0] via Flickr)
Studenten und Mitglieder des Nieman Lab haben ein ganzes Semester damit zugebracht, neue Lösungen für die Einbindung des Publikums zu bauen, bessere Tools für die Datenauswertung zu erfinden und Ideen für Medienstartups zu sammeln. Jedes Frühjahr gibt Ethan Zuckerman einen Kurs mit dem Titel „Future of News and Participatory Media“. [...]
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Über die Macht von WhatsApp & Co. und das Teilen von Nachrichten

iOS iPhone (adapted) (Image by Álvaro Ibáñez [CC BY 2.0] via Flickr)
WhatsApp kann Websites viel Traffic bringen, manchmal sogar noch mehr als Facebook. Brauchen Medien einen WhatsApp-Button? Vor fünf oder sechs Jahren war es nicht unüblich, am Ende eines Blogposts reihenweise winzige Symbole zu sehen, die auf verschiedene soziale Netzwerke hinweisen sollten und dabei fast wie frei erfunden wirkten. In der [...]
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London calling: Ein Blick auf BuzzFeed in Großbritannien

Die viralen Meister von BuzzFeed sind nicht nur daran interessiert, ihr US-Modell auch in Übersee durchzusetzen:

Die Idee ist, dass wir internationale Büros nicht nur als Satellitenbüros wollen, sondern als eigene Zentralen ihrerseits.

BuzzFeed ist natürlich für einen Mix aus Nachrichten mit Listen und Quizze bekannt. Deshalb war es unausweichlich, dass der britische Premierminister David Cameron, als er sich am Montag mit BuzzFeed UK für ein Interview zusammensetzte, nicht nur Fragen zu seiner Position in der Wohnungspolitik und ob er mit seinen Konkurrenten vor den im Mai stattfindenden Wahlen debattieren würde, sondern auch, wer sein Lieblingscharacter in Game of Thrones ist und ob er auf Snapchat ist.

Cameron sagte (ahnungsvoll?), dass er Ned Stark möge und dass er kein Snapchat-Nutzer sei. Aber der Fakt, dass der Premierminister mit einem Interview mit dem britischen BuzzFeed einverstanden war, ist Beweis für das Wachstum der Seite in Großbritannien – auch wenn Cameron Berichten zufolge von „Das BuzzFeed“ und einer „digitalen Zeitung“ gesprochen hat.

Im März vor zwei Jahren gestartet, war BuzzFeed UK die erste internationale Seite von BuzzFeed und dessen Wachstum ist bezeichnend für das Model, welches für den Ausbau weiterer internationaler Seiten genutzt wird. „Die Idee ist, dass wir internationale Büros nicht nur als Satellitenbüros wollen, sondern als eigene Zentralen ihrerseits“, erzählte BuzzFeed UK-Redakteur Luke Lewis, als wir uns Anfang des Monats in einem Coffeeshop getroffen haben, während BuzzFeed im Umzug mit dem Büro war.

BuzzFeed UK hatte nur drei Mitarbeiter, als es im Jahr 2003 startete. Im Verlauf des Jahres expandierte BuzzFeed nach Australien und hat seitdem Ausgaben in Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indien, Mexiko und Japan angekündigt oder bereits gestartet.

Die Belegschaft für die britische Ausgabe beträgt momentan rund 50 Mitarbeiter in allen Abteilungen. Es gibt 35 redaktionelle Mitarbeiter, jedoch sagte Lewis, dass er plant, die redaktionellen Mitarbeiter allein in diesem Jahr auf 50 aufzustocken. Während des ganzen Jahres 2013 fokussierte BuzzFeed UK sich auf etwas, was sie Buzz nennen, die Listen und Quizze, die am meisten mit der Seite identifiziert werden. Aber letztes Jahr wurde begonnen, das Berichterstattungsteam zu vergrößern, inklusive einer fünf Personen umfassenden politischen Belegschaft, die von Jim Waterson geleitet wird, welcher Cameron am Montag interviewte. BuzzFeed UK stellte außerdem letztes Jahr die für investigative Berichterstattung bekannte Heidi Blake ein, um ein dreiköpfiges Enthüllungsteam zu leiten.

Nachdem Lewis im Dezember 2011, vor den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2012, von BuzzFeed eingestellt worden war, erzählte BuzzFeeds Chefredakteur Ben Smith dem Blog the Lab, dass er„Reporter einstellen [möchte], welche Exklusivmeldungen auf dieselbe Art kriegen, wie sie die immer bekommen haben, mit Telefonanrufen, Trips nach Iowa und Drinks mit politischen Funktionären.“ Durch sein Vorgehen war BuzzFeed einer der größten Gewinner der Wahlperiode 2012 und das Wachstum der Nachrichten-Tätigkeiten wird fortgesetzt, sowie auch die Reichweite weltweit ausgedehnt wurde. Letzten Monat war BuzzFeed einer von einigen wenigen Vertretern der sogenannten neuen Medien, die sich ein Eins-zu-Eins-Interview mit US-Präsident Barack Obama sicherten. (Das Neuste ist bei Vice).

Diesem Schema folgt BuzzFeed UK, da Großbritannien sich der Wahl am 7. Mai nähert.

Die Idee mit der Wahl ist, dass wir auf die Straße gehen und mit Menschen reden – wirklich altmodische Berichterstattung draußen, sagt Lewis.

Wir sind nicht übermäßig darauf fokussiert, ausgefallene Protz-Infographiken oder – Interactives zu bauen. Wir meinen, dass das kein Bereich ist, in dem wir bestehen möchten. Wo wir bestehen möchten, ist auf die Straße zu gehen und kleine Exklusivgeschichten zu bekommen.

Letzten Monat zum Beispiel veranstaltete die konservative Partei eine Auktions-Benefizveranstaltung. BuzzFeed-Reporter Siraj Datoo beobachtete das Event und sprach mit Besuchern bei ihrer Ankunft. Er erhielt das Programm, welche alle Objekte auflistete, die zur Auktion standen, und berichtete, dass Spender 220.000 Pfund für ein Woche Urlaub in einer spanischen Zitadelle aus dem 17. Jahrhundert und 210.000 Pfund für eine Statue von Margaret Thatcher ausgaben.

Sicherlich eine kleine Story – aber Datoos Berichterstattung wurde dann in Pubilkationen wie The Guardian, The Telegraph und The Independent zitiert.

Das britische BuzzFeed zog diesen Februar mehr als 18,8 Millionen einzelne Besucher an; im Februar 2014 waren es noch 13,4 Millionen, zumindest laut Daten von Quantcast. BuzzFeed ist hoffnungsvoll, dass seine ziemlich große Zielgruppe in Großbritannien und auf seinen weiteren europäischen Seiten in der Lage sein wird, Werbekunden anzuziehen. Laut Berichten der Financial Times ersetze BuzzFeed erst letzte Woche seinen europäischen Vizepräsidenten für Werbung, Will Hayward, mit Kate Burns, einer ehemaligen Führungskraft der Huffington Post, welche geholfen hat, die internationale Präsenz der Seite auszubauen. Die Financial Times schreibt außerdem:

Greg Coleman, BuzzFeeds Präsident, sagte, dass das Unternehmen ein ‚Vertriebs-Vollblut‘ braucht, um seine Beziehung mit Werbeagenturen und Marken in Europa zu entwickeln.  Ende 2016 könnte der Kontinent [Europa] bis zu einem Viertel der US-amerikanischen Einnahmen generieren, fügte er hinzu.

BuzzFeed begann sein britisches Vertriebsteam im September 2013 aufzubauen, um mit britischen und europäischem Klienten zu arbeiten. Viele Marken in Großbritannien sind allerdings konservativer als deren US-amerikanische Pedanten, aber Inserenten sehen BuzzFeed UKs Wachstum auf der Nachrichtenseite als eine ansprechende Perspektive, wie Digiday Anfang des Monats berichtete.

Anfangs bemühte BuzzFeed sich um Marken, welche sich richtig für die Plattform anfühlen, erzählte Liam Brennan, Digital Atrategy Director der Werbeagentur Starcom Mediavest, gegenüber Digiday. „Um das zu steigern, müssen sie mehr seriöse Inhalte schaffen, um mehr Menschen an Bord zu bekommen.“ Dennoch, BuzzFeed UK muss auch daran arbeiten, seine eigene Identität zu entwickeln, sagt Lewis, da vieles, was in US-amerikanischen BuzzFeed-Beiträgen gut funktioniert – Nostalgie, Sentimentalität, Aufstiege – nicht immer mit der britischen Zielgruppe funktioniert.

Das Zeug floppt einfach komplett in Großbritannien, sagt Lewis. Niemand möchte etwas übertreiben, aber wenn du diese Artikel lustig und ein bisschen stachelnd und ein bisschen satirisch machst, dann funktionieren sie gut.

Es gibt einige Beiträge, wie #TheDress, welche trotzdem funktionieren und Lewis sagt, das BuzzFeed UK täglich um die 20 Artikel benutzt, welche ursprünglich aus den USA kommen.

Über den Content hinaus arbeitete BuzzFeed UK daran, die Bürokultur, welche den US-amerikanischen BuzzFeed Büros entspringt, zu übernehmen. Mitarbeiter in London kommunizieren kontinuierlich mit ihrem US-amerikanischen Gegenüber via Slack und es gibt einen regelmäßigen Strom von BuzzFeed-Mitarbeitern aus den USA, die das britische Büro besuchen und umgekehrt. BuzzFeed UK hat auch Mitarbeiter zu dem deutschen Unternehmensbüro geschickt, um den Prozess dort fortzusetzen.

Wir tauschen sozusagen Mitarbeiter für eine kurze Periode, sagt Lewis. Die wirklich wertvolle Sache an BuzzFeed ist die Bürokultur und ich denke, es ist wichtig zu versuchen diese so gut es geht zu übernehmen.

Ebenso ist BuzzFeed UK auf der technologischen Seite glücklich, die Produktentwicklung den Mitarbeitern in der USA zu überlassen – aber die britische Seite ist im Prozess der Gründung eines in London sitzenden Team, welches mit neuen Formaten zur Präsentation von BuzzFeed-Inhalten experimentieren soll. Unter dem Spitznamen BuzzFeed Hogwarts wird der Aufwand von BuzzFeed UKs Editorial Director Tim Phillips getragen, welcher ein vierköpfiges Team leiten wird. Der erste Entwickler des Teams startete Ende Februar. Es wird an Ideen wie einem Tool gearbeitet, das Lesern die Möglichkeit gibt, ihre Postleitzahlen einzugeben, um ortsbasierte Informationen zu bekommen. Ebenso sind sie an einer Neudefinition von BuzzFeeds Quiz interessiert, so dass sie sich den Antworten des Nutzer anpassen können und erlauben, dass

du deine eigene Abenteuer-Vorgehensweise wählen kannst, sagt Lewis. Wir wollen die Quizze intelligenter machen, also sie vielleicht abändern, sagt er. Also wenn du eines beantwortest, bringt es dich zu einem anderen Teil des Quiz. Während du das Quiz machst, wird es wandlungsfähig.

Egal was letztendlich gebaut wird, dem neuen Format-Team wird aufgetragen, Produkte zu kreieren, welche dazu bestimmt sind, im ganzen BuzzFeed genutzt zu werden. Häufig werden neue Tools auf BuzzFeed schnell verstanden – wie „Slider“ – weil die Mitarbeiter solche Geschichten an die Spitze von BuzzFeeds Charts steigen sehen und den Erfolg wiederholen. BuzzFeed nennt das „Schwärmen“ und deswegen werden so viele Beiträge um große virale Geschichten veröffentlicht.

Wir sind an der Schaffung neue Formate interessiert, welche die Menschen wirklich, wirklich nutzen und tatsächlich ein Template werden, welche eine Welle von Kreativität zwischen den umfangreichen BuzzFeed-Teams freisetzt, erklärt Lewis. Also kannst du neue Wege schaffen, ein Quiz zu machen und plötzlich hast du um die 200 Redakteure in New York und L.A., welche sagen ‚Das ist großartig‘, es nutzen werden und Tonnen neuer Ideen haben.


Zuerst erschienen auf niemanlab.org . Übersetzung von Alexandra von Heyl.


 

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5 Lesetipps für den 22. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um WhatSim, das Vertrauen in Nachrichten, Twitter und die State of the Union, den Aufstieg von Instagram und das Leben in Startups aus der Sicht einer Praktikantin. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSIM The Wallstreet Journal: New SIM Card Offers Global Access to WhatsApp: Ein von Telecom Italia Mitarbeiter Manuel Zanella gegründetes Unternehmen bietet eine neue SIM-Karte namens WhatSim an, die es Nutzern auf der gesamten Welt erlauben soll, die zu Facebook gehörige Messenger-App WhatsApp zu verwenden. Diese hat inzwischen 700 Millionen aktive Nutzer, die 30 Milliarden Nachrichten am Tag verschicken, und auf einem guten Weg ist, klassische Textnachrichten zu verdrängen. 150 Länder auf der gesamten Welt sollen mit WhatSim beliefert werden, auch viele Entwicklungsländer, in denen das Angebot nach eigenen Angaben teilweise nur für Euro im Jahr kosten wird.

  • NACHRICHTEN Quartz: Google is now a more trusted source of news than the websites it aggregates: Die Public Relations Agentur Edelman hat eine Umfrage unter 27.000 Menschen veröffentlicht, die das Vertrauen der Bevölkerung in Nachrichten zeigt. Demnach genießen Suchmaschinen, wobei Google hier mit weitem Abstand der Marktführer ist, inzwischen ein größeres Vertrauen als traditionelle Medien, während soziale Netzwerke trotz positiver Entwicklung immer noch mit größerem Misstrauen zu kämpfen haben. Besonders groß ist das Vertrauen der jungen Nutzer in Suchmaschinen.

  • STATE OF THE UNION The New York Times: The State of Our Union, Tweeted: Die State of the Union ist die alljährliche Ansprache, die der Präsident der Vereinigten Staaten zu Beginn eines Jahres hält und seine Einschätzung zur Lage des Landes vorträgt. Dank Social Media hat sich auch diese Veranstaltung inzwischen verändert und es war nicht nur Barack Obama, der seine Einschätzung geäußert hat, sondern zeitgleich konnten alle Abgeordneten auf Twitter ihre persönlichen Meinungen kundtun und das führte somit zu einer angeregten Diskussion statt eines Monologes. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie soziale Medien auch die Politik revolutionieren können.

  • INSTAGRAM t3n: Weigerts World: Der unerwartete Aufstieg von Instagram in den Social-Media-Olymp: Bei t3n hat Kolumnist Martin Weigert sich in dieser Woche mit dem unerwarteten Aufstieg von Instagram auseinandergesetzt. Vor wenigen Jahren noch hätte wohl kaum jemand vorhergesehen, dass es ausgerechnet Instagram gelingen könnte, zu einem ernsthaften Konkurrenten für Branchenführer Facebook heranzureifen; und dabei hat sich hier seit Gründung des Netzwerkes verhältnismäßig wenig getan. Doch es ist wohl gerade die Einfachheit des Dienstes, die von den Nutzern besonders geschätzt wird. Denn die Grundstruktur hat bei Instagram schon immer sehr gut funktioniert.

  • STARTUPS Gründerszene: Praktikum bei Stylefruits: Gaming Nights, Open Door Policy und jede Menge Mode: Wie sieht der Alltag in einem Startup aus? Das wollte Juliette Allaire auch wissen und hat als Praktikantin bei der Münchener Social Shopping Plattform Stylefruits begonnen. Bei Gründerszene.de hat sie ihre Eindrücke geschildert und berichtet von ihren Social Media Aktivitäten und der Kooperation mit Bloggern. Letztendlich kommt sie nicht nur aufgrund der offenen Art des Startups zu einem positiven Fazit: sie fühlte sich nicht bloß als Praktikantin, sondern als ein wichtiger Teil des Unternehmens.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Was Evernotes Nachrichtenempfehlungen über Privatsphäre aussagen

Evernote Context
Evernote Context bezieht den Suchverlauf nahtlos in den Arbeitsablauf der Nutzer mit ein, was nicht allen Nutzern gefällt. // von Caroline O’Donovan Kennt jemand noch Clippy? Die freundliche, aber hartnäckige Büroklammer namens Clippy („Anscheinend wollen Sie einen Brief schreiben. Brauchen Sie Hilfe?„, eigentlich: Clippit, dt. auch als Karl Klammer bekannt), [...]
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Google News wird in Spanien eingestellt

Spanien (adapted) (Image by Efraimstochter [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Heute wird der iberische Ableger von Google News abgeschaltet. Ab dem ersten Januar gilt in Spanien ein deutlich schärferes Leistungsschutzrecht als hierzulande. Dort können die Verleger nicht wählen, ob sie Google zur Kasse bitten wollen. Am heutigen Tag, dem 16. Dezember, schließt in Spanien der Nachrichtendienst Google News. Das neue spanische [...]
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5 Lesetipps für den 6. November

In unseren Lesetipps geht es um Apps für Geschichte und Nachrichten, Sicherheit oder Komfort, eine Studie zu offenem WLAN und das Leistungsschutzrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • GESCHICHTE Politik Digital: Timetraveler-App „The Berlin Wall“: Die Deutschen feiern Feste zwar nicht gerade wie sie fallen, z.B. zu den Jahrestagen der Reichsprogromnacht oder den beiden Weltkriegen wurde nur halb so viel Wirbel gemacht wie jetzt zum Gedenken an den Mauerfall, aber wenn sie es mal tun, spielen auch Apps eine immer größere Rolle in der Wahrnehmung von Geschichte. Auf Politik Digital stellt Pia Thiele die App „The Berlin Wall“ vor, mit der man durch Augmented Reality eine Zeitreise machen kann.

  • NACHRICHTEN New York Times: Flipboard, Circa and Other Apps to Keep Track of the News: In der New York Times stellt Kit Eaton ein paar Nachrichten-Apps vor, mit denen viele Menschen bereits Journalismus gebündelt konsumieren. Natürlich fehlt auch nicht die eigene App „NYT Now“, aber der Artikel ist allgemein interessant und bietet einen guten Überblick. Mit Circa wird auch ein spannender Dienst vorgestellt, der bereits plant, nach Deutschland zu kommen.

  • SICHERHEIT Wired: Dropbox-Chef antwortet auf Snowdens Kritik: Bei der Nutzung von digitalen Diensten muss man in der Post-Snowden-Ära einen Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort machen. Was Bundesinnenminister Thomas de Maizière immer wieder betont, hat gestern auch Dropbox-CEO Drew Houston auf dem Dubliner Web Summit gesagt und damit auf Snowdens Kritik reagiert. „Es ist eben ein Trade-off zwischen Komfort und Sicherheit“ zitiert ihn Timo Brücken auf Wired.de. Da trifft er einen wunden Punkt, denn darüber dass Verschlüsselung zu kompliziert sei, um sie im Alltag zu nutzen, wird immer wieder geklagt. Das muss aber nicht so bleiben. Eine Perspektive, die auch für Thomas de Maizière interessant sein kann.

  • OFFENES WLAN Deutschlandfunk: Extrem wenig offene Netze in Deutschland: Bei der gestrigen #cnight, einer netzpolitischen Veranstaltung der CDU (Bericht folgt auf Netzpiloten.de), drehte sich die erste Frage aus dem Publikum um das Thema freies und offenes WLAN. Was in Berlin und anderswo als Tourismus-Extra dargestellt wird, wurde von der Politik noch immer nicht als für die Innovation der Wirtschaft entscheidendes Element angesehen. Zwar soll die Störerhaftung abgeschafft werden, aber auch nur fürs Gewerbe – Flickwerk anstatt eine richtige Lösung. In einem Deutschlandfunk-Beitrag zeigt Philip Banse auf, dass es gerade in Deutschland extrem wenig offene Netze gibt und stellt eine neue Studie vor, die nach den Gründen dafür gesucht hat.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Stefan Niggemeiers Blog: Google bekommt Vorzugsbehandlung von Axel Springer: Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist mit Springers Entschluss, Google eine „Gratis-Lizenz“ einzuräumen, endgültig gescheitert und noch ein Stück absurder geworden. Es ist das eingetreten, wovor seit Jahren gewarnt wurde. Die großen Presseverlage kapitulieren früher oder später, verzichten auf die Anwendung des Gesetzes, welches aber weiterhin bestehen bleibt und deshalb vor allem die kleinen Marktteilnehmer trifft, gegenüber die Presseverlage weiterhin auf Zahlungen bestehen werden. Wenn Axel Springer seinen wichtigsten Werbepartner mit dem Leistungsschutzrecht helfen wollte, haben sie das perfekt getan.

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5 Lesetipps für den 30. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Nachrichten via App, Apple und Journalismus, Twitter, das Projekt Blogwalk und die Video-Strategie der New York Times. Ergänzungen erwünscht.

  • NEWS-APPS ReadWrite: Flipboard, Circa, And Yahoo Deliver The News: Wie bekommt Ihr eigentlich eure morgenlichen Nachrichten, die über die Themen unserer Lesetipps hinausgehen? Viele nutzen sicher Flipboard, manche auch die tolle News-App von Yahoo, einige das bald auch in Deutschland startende Circa. Owen Thomas gibt auf ReadWrite einen Überblick über die drei News-Apps. Für News-Junkies eine interessante Lektüre über die bekannten Apps.

  • APPLE Krautreporter: Der Apfel fällt nicht weit vom Bann: Auf Krautreporter schreibt Richard Gutjahr über das unegsunde Verhältnis zwischen Apple und den Medien, unter dem auch Gutjahr schon leiden musste (hier ein Interview mit Richard Gutjahr über Apple), bis jetzt aber mitmachte. Damit ist wohl vorbei, denn Gutjahr reicht es wohl, wie der Konzern mit dem oft als „Fanboy“ abgetanen Journalisten umgegangen ist. Andere Kollegen machen weiter, weshalb eigentlich jeder Artikel, der von einer räumlichen Nähe oder privilegierten Zugang zum Unternehmen zeugt, unter Verdacht auf Selbstzensur steht.

  • TWITTER Gigaom: If you don’t like algorithmic filters, you’re probably not going to like the future of Twitter: Schon seit Jahren lässt sich bei Twitter beobachten, dass beliebte Sachen abgeschafft werden, während unbeliebte Features eingeführt werden. Die darunter leidenden Nutzerzahlen sind für Marin Weigert ein Indikator für das Scheitern dieser Strategie, denn Fabric kommt vielleicht zu spät. Sooder so, wird Twitter diesen Weg wohl weitergehen und zu unserem vermeintlichen Nutzen die Plattform gestalten, wie Matthew Ingram auf Gigaom erklärt. Algorithmen übernehmen die Kontrolle über „unser“ Twitter, ob wir es mögen oder nicht.

  • BLOGWALK torial Blog: Bloggen unterm Konzerndach: Im Torial-Blog schreibt der ehemalige Netzpilot Stefan Mey über einen vermeintlichen „Coup“ des Medienkonzern Bertelsmann, der 30 Modebloggerinnen für das RTL-Projekt „Blogwalk“ gewonnen hat. Die Autorinnen schreibe, drehen und besprechen ausschließlich für den Konzern die neuesten Modetrends, der beteiligt die Frauen an den Werbe- und Transaktionserlösen der Plattform. Für RTL ein interessantes Geschäft, für die Bloggerinnen ein möglicher Weg der Professionalisierung, der sich meiner Meinung nach, erst noch beweisen muss.

  • NEW YORK TIMES Digiday: Inside The New York Times’ video strategy: Die New York Times geht im Medienwandel nicht immer voran, aber kein Medium macht sich so viele Gedanken über die Digitalisierung des Journalismus und wird so sehr von der eigenen Branche beobachtet, wie die berühmte New Yorker Zeitung. Neueste Veränderungen auf den Seiten der New York Time sind die Video-Player, die jetzt mehr Platz auf der Seite bekommen. Scheinbar setzen die Verantwortlichen vor allem auf Videos, denn im September wurde ein Drittel mehr Videos veröffentlicht. Viele darin gezeigten Themen wurden erst später auch zu Printartikeln, manche gar nicht. Und der Erfolg der Video First-Strategie führt auch hier zum nächsten Schritt: schon jetzt wird über eine Video-Paywall nachgedacht.

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YouTube: Die „Tagesthemen“ für Jugendliche

republica 2014, Tag 2 - LeFloid aka Florian Mundt (adapted) (Image by republica [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Jugend schaut Nachrichten nicht mehr im Fernsehen, sondern auf YouTube. Dort präsentieren Nachrichtenmacher wie LeFloid und Was geht Ab!? den Jugendlichen die neuesten Informationen so, wie diese sie haben wollen. Nicht Caren Miosga, Claus Kleber oder Thomas Roth, sondern LeFloid, Fräulein Chaos oder theClavinover heißen die Nachrichtenmacher für viele [...]
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Journalismus 2.0 oder die neue Art der Medien

Gastbeitrag von Nathanael Meyer, Gründer und Chefredakteur von Poltec-Magazin.de, über Journalismus mit mobilen Endgeräten. // von Nathanael Meyer Günstig, schnell und von überall aus erreichbar. Das sind die neuen Anforderungen an den Journalismus. In der Welt der mobilen Endgeräte müssen Nachrichten immer „up-to-date“ sein. Schneller als die Konkurrenz lautet das [...]
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Nachrichten für die Minecraft-Generation

Orlovsky and Oculus Rift (adapted) (Image by Sergey Galyonkin [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Einer der größten Medienkonzerne Amerikas hofft, dass junge Leser ihre Nachrichten auf dieselbe Weise, wie Videospieler „World of Warcraft“ und „Doom“ spielen, erhalten möchten. Das Gannett-Unternehmen zeigte vor ein paar Wochen eine Vorschau auf sein erstes Projekt, welches Lesern erlaubt, eine Nachricht in virtueller Realität zu erleben. Das Projekt – [...]
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5 Lesetipps für den 30. September

In unseren Lesetipps geht es um Gerüchte im Journalismus, Regulierung, Netflix zieht mit dem Kino gleich, Internet in China und Nachrichten auf YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS NYTimes.com: Why Rumors Outrace the Truth Online: Auf der Website der New York Times schreibt Brendan Nyhan über ein interessantes Problem der modernen Medienwelt: für Empörung und Aufregung sorgende Geschichten werden öfters geteilt als die späteren Richtigstellungen und neuesten Erkenntnisse über die Fälle. Gerüchte sind eben interessanter als die Fakten, was die in den letzten Jahren geschrumpften Redaktionen eigentlich veranlassen sollte, ihre Fakten vor Veröffentlichung noch besser zu prüfen. Aber selbst wenn das personell noch möglich wäre, würde das Reichweiten kosten und darum scheint es immer öfters zu gehen. Eine gefährliche Entwicklung im Journalismus.

  • REGULIERUNG Inc.com: Tech-Friendly Cities Struggle with New Biz Rules: Technologie stellt für Althergebrachtes stets eine Herausforderung dar, selbst in Deutschland ist das zeitgleich zu den USA an Beispielen wie Uber oder Airbnb zu sehen. Dort auf beiden Seiten des Atlantiks wird zu schnell nach Regulierung seitens der Politik gerufen. Gerade Städte, die bisher einen Ruf als innovative Zentren des digitalen Fortschritts genossen, verspielen damit ihr Kapital anstatt nach neuen Lösungen für die vermeintlichen Probleme zu suchen, die durch die Technologien entstehen. Philip Marcelo schildert auf Inc.com die Debatte am Fall der US-amerikanischen Stadt Boston.

  • NETFLIX VentureBeat: In streaming media landmark, Netflix will show ‚Crouching Tiger‘ sequel same day as theaters: Es ist nur eine kurze Meldung von Mark Sullivan auf Venturebeat.com, aber eine mit weitreichenden Folgen für die gesamte Unterhaltungsindustrie: Netflix hat sich mit dem unabhängigen Filmstudio Weinstein Company darauf verständigt, dass die Fortsetzung von Ang Lees „Tiger & Dragon“ zum Kino-Start gleichzeitig auch ohne Extrakosten auf Netflix angeboten wird. Das wird eine Premiere, aber Netflix arbeitet bereits angeblich an weiteren derartigen Deals. Das es so kommen wird, war abzusehen, trotz der Proteste der Filmindustrie.

  • CHINA Foreign Policy: An Internet Where Nobody Says Anything: Auf Foreignpolicy.com schildert David Wertime den Fall des chinesischen Professors Ilham Tohti, der Mitglied der muslimischen Minderheit der Uiguren ist und der einen Blog namens UygurOnline gründete, um eine bessere Verständigung zwischen Uiguren und Han-Chinesen zu erreichen. Doch die chinesische Regierung sperrte Tohti für sechs Jahre ins Gefängnis, anstatt die Möglichkeiten der harmonischen Verständigung durch das Internet zu nutzen. Der Fall ist ein lesenswertes Beispiel, was für ein Internet sich politische Eliten wünschen – ein Einbahnstraßen-Kanal für Propaganda, ohne Möglichkeit der Partizipation – und wie stark es im Kontrast zu den Nutzungsmöglichkeiten steht.

  • YOUTUBE Siliconrepublic.com: Interview with Cenk Uygur: Nachrichten ist der auf YouTube zuletzt am stärksten wachsende Bereich, denn während hierzulande wohl nur „Jung & Naiv“ zu Bekanntheit gelangt ist, sind anderswo Nachrichten-Formate auf YouTube sehr gefragt. Colm Grey hat sich für Siliconrepublic.com mit Cenk Uygur unterhalten, der den ältesten News-Channel auf YouTube leitet und daraus ein Nachrichten-Netzwerk gemacht hat. Noch verdienen YouTube-Kanäle nicht genauso viel wie TV-Sender, aber wenn sie es eines Tages schaffen, ist das Fernsehen endgültig erledigt.

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Apple verändert die Nachrichtenwelt… mal wieder!

iPhone 6 Plus - Display (adapted) (Image by William Hook [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Die Veröffentlichung von Apples neustem Betriebssystem ist erst eine Woche her und dennoch haben sich schon fünf große Nachrichtenorganisationen dem Update gebeugt. Eine schnelle Anpassung ihrer App an Apples neuste Anforderungen scheint für viele Medienunternehmen in der heutigen Zeit unentbehrlich und gilt oft als eine der höchsten Prioritäten im Unternehmen [...]
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„Das Meme Journal“ – Journalismus mal anders

Memes im Journalismus
Wie bekommt man Nachrichten an den jungen Konsument? Karsten Schmehl und Duygu Gezen haben eine Idee: Das „Meme Journal“. // von Tobias Gillen Der Journalismus hat ein großes Problem: Die jungen Leute. Denn die sind auf den herkömmlichen Wege, nämlich durch das Kaufen einer Printzeitung am Kiosk, kaum mehr für [...]
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5 Lesetipps für den 18. August

In unseren Lesetipps geht es um mobile Nachrichten-Apps, Cyberpunk, die Zukunft von LinkedIn, Überwachung und Startups, die auf Datenschutz setzen. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILE FIRST Monday Note: The Future of Mobile Apps for News: Auf Mondaynote.com haben Frédéric Filloux und Jean-Louis Gassée einen Artikel über die Zukunft mobiler Nachrichten-Apps geschrieben und mir klar gemacht, warum ich die Apps von Süddeutsche.de, Stern.de & Co. so schlimm finde, warum das auch sieben Jahre nach dem ersten Smartphone noch so ist und wie sich Nachrichten-Apps in Zukunft entwickeln werden. Die Antwort hat viel mit dem Verständnis von Technologie und die Auswertung von Nutzerdaten zu tun, also zwei Sachen mit denen man sich in Deutschland gerne schwer tut.

  • CYBERPUNK Open Culture: 1990 Documentary Featuring William Gibson & Timothy Leary Introduces the Cyberpunk Culture: Unmittelbar mit der Digitalisierung unser Gesellschaft entstand der Begriff „Cyberpunk“, der seit den 80er Jahren in Videospielen, der Literatur, Filmen und natürlich der Berichterstattung über Technologisierung verwendet und geprägt wurde. Colin Marshall hat auf Openculture.com ein interessante Dokumentation aus dem Jahr 1990 ausgegraben, die man sich hierzulande mithilfe der Umleitung über einen Proxy-Server anschauen kann und die einen spannenden Einblick in Cyberpunk gibt.

  • LINKEDIN The Economist: Workers of the world, log in: Das kommt jetzt vielleicht aus der Schublade mit den Aufschrift „Phantasievolle Geschäftsmodelle“, aber im The Economist ist ein interessanter Artikel erschienen, der erst lesenswert erklärt, wie LinkedIn die Vermittlung von professionellen Berufstätigen revolutionierte, durch das enorme Mitgliederwachstum in Zukunft aber höhere Ziele haben könnte. Wohl kein Unternehmen sammelt global so viele Daten über Arbeitsmärkte wie LinkedIn. Was liegt da näher als den weltweiten Arbeitsmarkt zu analysieren und damit der größte Wirtschaftsversteher der Welt zu werden? Das ist nicht nur für die Wissenschaft interessant, sondern auch für die Politik und expansionsfreudige Unternehmen. Sie sind am Zug, Mr. Weiner.

  • ÜBERWACHUNG Noisey: How Boston Police Used Facial Recognition Technology to Spy on Thousands of Music Festival Attendees: Nach dem Bombenanschlag beim Boston-Marathon wirkte es so, dass die Stadt vor allem durch Gesten der Solidarität auf den Terrorismusakt reagiere. Die Polizei natürlich nicht, wie sich jetzt über ein Jahr später bei einem weiteren Bostoner Großevent zeigt. Zwar war wenig Polizei auf dem Musik-Festival zu sehen, das lag aber daran, dass fast das gesamte Publikum elektronisch überwacht wurde und Gesichtserkennungssoftware zum Einsatz kam. In Vices Musikableger Noisey schreibt Luke O’Neil über die Überwachung des Festivals und das Gefühl, wie ein Verdächtiger behandelt zu werden.

  • STARTUPS Wall Street Journal: Snowden wird zum Geburtshelfer für Startups: Im Wall Street Journal schreibt Stephan Dörner über Startups, die die durch Edward Snowden aufgedeckte Überwachung zum Anlass genommen haben, ihr Geschäftsmodell auf den europäischen Standortvorteil Datenschutz aufzubauen. Wenn aber ein paar Mailanbieter, wenig erfolgreiche und schlecht umgesetzte Messenger, sowie ein Serveranbieter, von dem Sicherheit auch schon vor Snowden erwartet wurde, alles sind, was als Reaktion der Startup-Szene angesehen werden kann, sehe ich eigentlich keine richtige Wirkung. Und warum sollten sich auch Firmen nach einem angeblichen Sicherheitsbedürfnis der Kunden ausrichten, wenn diese weiterhin Dienste wie Facebook, Dropbox, Google. Skype oder WhatsApp nutzen? Die deutschen Standards im Datenschutz sind wirklich gut, aber Nutzungsverhalten macht nicht an Ländergrenzen halt.

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