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Apple TV+: Video-Streaming vom iPhone-Konzern kommt

Apple TV+ Logo

Wer gerne Filme und Serien im Abo streamt, muss sich nach Disney+ künftig zwischen noch einem weiteren Dienst entscheiden. Wie erwartet startet Apple sein eigenes Angebot für Video-Streaming namens Apple TV+ ab Herbst diesen Jahres. Außerdem überarbeitet der iPhone-Konzern seine TV-App und veröffentlicht sie im Mai für weitere Geräte, auch für die anderer Hersteller.

TV-App von Apple kommt für Mac, Smart TVs und Fire TV Stick

Apple will seine TV-App als zentrale Anlaufstelle für Video-Streaming etablieren und kehrt sie dafür von innen nach außen. Bisher diente sie auf iPhone, iPad und der Set-Top-Box Apple TV als Sammelbecken für bei iTunes gekaufte Sendungen, sowie die woanders gebuchten Streaming-Abos wie etwa Amazon Prime Video. Das bleibt auch so. Doch künftig können Nutzer in der TV-App direkt kostenpflichtige Programme anderer Anbieter abonnieren, darunter die von HBO und Showtime. Apple TV Channels heißt dieses neue Angebot. Darüber hinaus soll die TV-App stärker als bisher die Rolle eines Programm-Guides übernehmen und Nutzern personalisierte Vorschläge unterbreiten.

Apple TV-App 2019
Die neue TV-App von Apple soll noch mehr zur zentralen Anlaufstelle für Fernsehinhalte werden, sodass die Grenzen zwischen den Anbieter-Apps verschwimmen. Image by Apple

Apple-Nutzer finden die TV-App ab Mai 2019 auch auf Geräten anderer Hersteller. Im Frühjahr erscheint sie erstmals auf Smart TVs von Samsung, später folgen Fernseher von LG, sowie der Streaming-Stick Amazon Fire TV. Auf Mac-Computern ist die TV-App ab Herbst verfügbar. Selbst wer die TV-App nicht verwendet, kann künftig trotzdem leichter Medien aus dem Apple-Kosmos auf Fernsehgeräten schauen. Ab diesem Jahr unterstützen Smart TVs von Samsung, LG und Sony nämlich AirPlay 2, weswegen sich Inhalten vom iPhone und iPad auch ohne den Umweg über die Streaming-Box Apple TV dort spiegeln lassen.

Video-Streaming mit Apple TV+

Eine Schlüsselrolle für den Durchbruch der TV-App soll Apples eigener erster Dienst für Video-Streaming spielen: Apple TV+. Dort will Apple ausschließlich „Originals“, also Produktionen mit eigener Beteiligung zeigen. Dafür nimmt der Konzern offenbar Milliarden in die Hand und Branchengrößen wie Steven Spielberg, J.J. Abrams und M. Night Shyamalan unter Vertrag. Apple TV+ wird in die TV-App integriert und startet frühestens im Herbst 2019. Erst dann will Apple nennen, was der Dienst für Nutzer kostet und welche Inhalte in Deutschland verfügbar sind. Zur gleichen Zeit kommt übrigens auch Apple Arcade, ein Abo-Dienst für Spiele.

TV-Geräte mit HomeKit automatisieren

Mit dem jetzt veröffentlichten Update auf iOS 12.2 für iPhone und iPad, integriert Apple auch auf andere Weise Fernsehgeräte in das eigene Ökosystem. Damit lassen sich iPhone und iPad als Fernbedienungen für Fernseher verwenden, die demnächst HomeKit unterstützen. Für die Smart-Home-Plattform von Apple wollen sich LG, Sony und teilweise Samsung öffnen. Dadurch können kompatible TV-Geräte auch Teil von automatisierten Abläufen werden, etwa im Zusammenspiel mit smarten Lampen.

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Exoskelette – LGs futuristischer CLOi Suitbot

Die ersten Exoskelette wurden vom amerikanischen Militär gebaut, um Soldaten leistungsfähiger zu machen. So entwickelte man in den 60er Jahren eine Rüstung, die dem Träger erlaubte mithilfe von Hydraulik und Elektrizität, seine Kraft um den Faktor 25 zu steigern. Exoskelette wurden aber vorallem in der Medizin entwickelt und dienten hauptsächlich für therapeutische Zwecke. Der erste seiner Art war ein Laufsimulator namens HapticWalker, der Schlaganfall-Patienten beim Gehenlernen helfen sollte. Die Technik hat sich seitdem ständig weiterentwickelt und bietet heute Bots an, die weit in den Privatsektor reichen.

LGs CLOi Suitbot

Roboteranzüge, beziehungsweise Orthesen, sind in der Medizin seit langem im Einsatz. Der Anblick und die erste Begegnung mit dem LG Suitbot, mutet jedoch spektakulär an. LGs futuristischer CLOi Suitbot sieht aus wie die martialische Hülle eines Kampfroboters, ist aber in Wirklichkeit so harmlos wie eine Pusteblume. Manche unter euch kennen sicherlich den gleichnamigen Hausroboter CLOi, der zur peinlichen Berühmtheit gelangte, weil er bei seiner Präsentation komplett versagte. Für diejenigen, die CLOi nicht kennen sollten: CLOi ist die innovative Roboter-Serie von LG. Die Serie verspricht smartes Wohnen mithilfe von künstlicher Intelligenz. Während die CLOi Serie bisher nur im Servicebereich zum Einsatz kam, sollen Suitbots gewerbliche Ansprüche erfüllen. Dabei sollen sie dem Träger helfen, seine Arbeitskraft zu erhöhen und sein Verletzungsrisiko auf ein Minimum verringern. Es ist vorwiegend für den Einsatz in der Industrie gedacht, wie z.B. in der Warenabfertigung, im Baugewerbe oder im Gesundheitswesen, indem er die Mobilität seiner Träger optimiert.

Der Suitbot von LG ist eine Art Exoskelett, den man wie eine Rüstung anlegt. Durch die integrierte AI-Technologie ist sie auch lernfähig. Sie kann sich mit Robotern aus der gleichen Serie vernetzen. Das Skelett hilft ganz konkret dabei die Wirbelsäule bzw. die Glieder zu stabilisieren und die Muskelkraft zu steigern, um das Verletzungs- und Ermüdungsrisiko bei physischer Arbeit zu verringern. Der Mechanismus unterstützt den Träger bei bestimmten Haltungen und Bewegungen, indem er eine Drehung um 50 Grad und eine Beugung um 90 Grad entwickelt. Die Unterstützung schaltet sich ein, sobald man sich in einem Winkel von 65 Grad beugt. Bei aufrechter Position schaltet sich der Roboter dann wieder aus. Der Suitbot kann vier Stunden durcharbeiten und wird mit einer Batterie betrieben, die sich in einer Stunde komplett aufladen lässt. In ersten Tests haben die Bots ihre Tüchtigkeit und ihren besonderen Nutzen unter Beweis gestellt. Sie konnten tatsächlich die Arbeitskraft erhöhen.


Image by LGE via presse.lge.de

 

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LG lässt sich Smartphone-Kamera mit 16 Objektiven patentieren

Vor rund zehn Jahren bot Sony Ericsson mit dem Cyber-shot S006 ein Handy mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Damals setzte man vor allem mit der Auflösung noch neue Maßstäbe. Mittlerweile ist der Megapixel-Kampf etwas ruhiger geworden. Dafür sieht man derzeit immer mehr zusätzliche Kameras in die neuen Geräte verbaut.

Die niederländische Technikseite LetsGoDigital hat ein neues Patent des südkoreanischen Herstellers LG entdeckt, das dem Wettkampf um die meisten Kameras auf eine neue Stufe heben könnte.

Gib mir mehr!

Das aktuelle iPhone X besitzt eine Dual-Kamera, das Mate 20 Pro von Huawei sogar eine Leica-Triple-Kamera mit 40 MP-Sensor. Gerüchten zu Folge soll das Nokia 9 sogar mit einer Penta-Kamera, also mit fünf Linsen auf den Markt kommen. Das Design einer Schutzhülle für das Nokia 9 scheint diesen Leak zu bestätigen.

Nun wird es aber wahnwitzig. LG wurde am 20. November vom USPTO (United States Patent and Trademark Office) ein Patent für eine Smartphone-Kamera mit 16 Linsen erteilt. Diese sollen in einer 4×4-Matrix angeordnet sein und ganze neue Möglichkeiten der Fotografie eröffnen.

Wozu 16 Kameras?

Eine leichte Krümmung in der Matrixanordnung sorgt dafür, dass die verschiedenen Objektive das Motiv aus unterschiedlichen Perspektiven einfangen. Es müssen auch nicht immer alle Kameras genutzt werden. Man kann sich ein bestimmtes Objektiv für das Foto auswählen. Wer alle Linsen zugleich nutzt, kann allerdings aus einer Serie von Fotos das Beste auswählen.

Durch die Aufnahme mit mehreren Objektiven soll es zudem möglich sein, in der Bearbeitung einzelne Elemente des Bildes – beispielsweise den Kopf – in verschiedene Perspektiven zu drehen. Ein kleiner „Spiegel“, der mit der Kamera zusammenarbeitet, soll außerdem auch Selfies mit der 16-fach-Kamera ermöglichen.

Bislang nur ein Patent

Ob oder wann die Kamera tatsächlich von LG verbaut wird, lässt sich allerdings noch nicht abschätzen. Bislang handelt es sich „nur“ um ein Patent. Trotzdem könnte es dem Kampf um die Kamera-Hoheit eine weitere Dimension verleihen.

Im Artikel von Letsgodigital findet ihr übrigens auch das Patent als 34-seitiges PDF-Dokument verlinkt.


Image by dmitry via stock.adobe.com

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PC389 Pocket Photo Snap Sofortbildkamera von LG – Neue Technologie und Retro-Appeal werden vereint

Image by LG Newsroom

Die perfekte Kamera für alle Retro-Liebhaber. LG stellt die neue PC389 Pocket Photo Snap vor. Hierbei handelt es sich um eine hybride Sofortbildkamera, die über einen integrierten Drucker verfügt. Passend dazu gibt es selbstverständlich auch das passende Fotopapier PT 3013. Diese eignet sich perfekt für alle die, ihr Motiv nicht nur verewigen, sondern ihr Lieblingsfoto zum Beispiel im Portemonnaie immer bei sich tragen möchten.

Die Kamera lässt sich überall mit hin nehmen, um so die schönsten Momente festzuhalten. Mit der PC389 Pocket Photo Snap könnt ihr zudem eure Lieblingsmotive ganz einfach an den Kühlschrank oder an die Pinnwand befestigen und diese immer im Blick haben. Die ausgedruckten Fotos lassen sich wie ein Aufkleber vom Trägerpapier abziehen. So können Sticker-Fans ihre Motive ganz einfach überall hinkleben.

Schwarz-Weiß-Modus und weitere Vorteile der PC389 Pocket Photo Snap

Die neue PC389 Pocket Photo Snap Sofortbildkamera hebt sich durch zusätzliche Funktionen von seinen Mitstreitern ab. Sie überzeugt mit Features wie dem Schwarz-Weiß-Modus oder der Nachdruckfunktion. Zudem liefert die Sofortbildkamera größere Bilder, als die meisten Geräte, die sich auf dem Markt befinden. Die PC389 liefert Ausdrucke mit 63 x 94 mm und einer Druckauflösung von 310 dpi. Zudem ist sie mit einer Auflösung von rund fünf Millionen Pixel (2560 x 1920 Bildpunkte) ausgestattet.

Man kann zusätzlich mit der PC389 seine Erinnerungen, die man auf seinem Handy oder Tablet gespeichert hat, innerhalb von 45 Sekunden ausdrucken. Dafür verbindet man die Kamera ganz einfach über Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet. Mit der kostenlosen Pocket Photo App kann man seine Bilder vor dem Drucken bearbeiten.

Modernes Design und hervorragende Druckerqualität

Die neue PC389 Pocket Photo Snap Sofortbildkamera überzeugt durch ihr abgerundetes, schlichtes Design in zwei Farbvarianten. Die Kamera ist in einem Pastellrosa und in einem Pastellblau erhältlich. Wenn die ausgedruckten Fotos einmal nass werden sollten, ist das kein Problem. Denn die ausgedruckten Bilder erhalten eine transparente Beschichtung zum Schutz vor Feuchtigkeit und Alterung. So wird die Farbe auf den Fotos nicht verschmiert und sie bleiben in einem makellosen Zustand. Es wird hierfür der Druckprozess Farbsublimation genutzt. Diese Technik liefert eine hervorragende Qualität mit satten Farben.


Image by LG

 

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LG ThinQ WK7 im Test: Der Google Assistant, der gut zuhört – und gut klingt

LG ThinQ WK7

LG ThinQ WK7 ist ein mit Google Assistant ausgerüsteter Lautsprecher. Die südkoreanische Firma hat sich bei diesem Produkt mit dem britischen Audio-Spezialisten Meridian zusammengetan. Das Ziel: ein smarter Lautsprecher, der nicht nur gut zuhört, sondern auch gut klingt. Auf diese Weise will LG eine Alternative zu Google Home bieten. Ich hatte die Möglichkeit, den sprachgesteuerten Speaker zu testen. Hier erfahrt ihr, was der LG ThinQ WK7 drauf hat.

LG ThinQ WK7 und die ersten Eindrücke

Der LG WK7 misst gerade mal 21,1 Zentimeter in der Höhe und 13,5 Zentimeter im Durchmesser. In den Händen wirkt er zwar groß und klobig. Aber auf der Kommode, wo er seinen Platz in meinem Schlafzimmer gefunden hat, fügte er sich sehr dezent ein.

Das schwarze Gehäuse verleiht dem Speaker einen eleganten Look. Alle Tasten, die man zur Bedienung braucht, befinden sich auf der Oberseite des Gerätes. Die Stromversorgung erfolgt durch ein Kabel. Um den Lautsprecher mit dem WLAN zu verbinden, brauchte ich nur mein Smartphone. Für die Installation habe ich circa zehn Minuten gebraucht, es war kinderleicht. Anders als etwa WLAN-Lautsprecher von Sonos, empfängt der LG ThinQ WK7 auch Audio-Signale via Bluetooth.

Der LG ThinQ WK7 ist ein Monolautsprecher, was heißt, dass der Hersteller keine Paarung mit einem weiteren WK7 Lautsprecher für das Stereo-Erlebnis vorsieht.

LG ThinQ WK7
Der LG ThinQ WK7 Speaker in einem Wohnzimmer, Image by LG

Wofür ist der LG ThinQ WK7 gut?

Der Lautsprecher ist über die Cloud mit Googles Sprachdienst Google Assistant verbunden. Mittels eingebauter Mikrofone lässt er sich daher leicht durch Sprachanweisungen bedienen. Dadurch eignet sich der Lautsprecher  zur Sprachsteuerung von Smart-Home-Geräten. Die zwei grundlegende Befehle sind: „OK, Google!“ oder „Hey, Google!“. Nach den Worten reicht es den Wunsch zu äußern, wie zum Beispiel: „Hey, Google, mach das Licht an.“

Ich habe den Smart Speaker aber meistens zur Musikwiedergabe genutzt. Ab und zu habe ich Google nach dem Wetter gefragt oder wie lange ich zur Arbeit brauche.

Der LG ThinQ WK7 unterscheidet dank Künstlicher Intelligenz (KI) bis zu sechs verschiedene Stimmen. Praktisch, wenn man eben nach dem Weg zur Arbeit fragt. So gelang es der KI-Software meine Stimme und die meines Freundes auseinander zu halten und berechnete entsprechend unterschiedliche Wegstrecken zur Arbeit. Die Adresse des Arbeitsplatzes kann man ohne weiteres in der Google Home App angeben, die kostenlos im App Store und im Google Play Store verfügbar ist. Um Musik wiederzugeben, muss das Standardprogramm in der App ausgewählt werden, in meinem Fall ist es Spotify.

Hier ist bei dem LG ThinQ WK7 noch Luft nach oben

Leider hat der WK7 ein paar Problemchen. Das größte: Die Fehler-Erkennung der Sprechbefehle. Erstens, man muss sehr deutlich sprechen, wenn der Google Assistant gebraucht wird. Das gibt einen fetten Minuspunkt, wenn man den WK7 mit Amazon Echo vergleicht. Wenn die Musik gerade laut spielt, muss geschrien werden, damit der Lautsprecher reagiert. Zweitens: Der LG ThinQ WK7 erkennt nicht immer, welcher Künstler gemeint ist. „Years & Years“ verwandelt er in „John Williams“. Dabei muss man erwähnen, dass der Speaker fast ausschließlich Deutsch versteht, also verändert er Lieder, die ein Datum enthalten (zum Beispiel 1942 von G-Eazy). Aus Nineteen Fourty-two wird Neunzehnhundertzweiundvierzig oder ein Tausend Neunhundert Zweiundvierzig.

Der Lautsprecher missversteht auch manche Gespräche als Befehle, was mich weiterhin nicht stören würde, wenn es nichts nachts passieren würde. Ein paar Mal saß ich nachts im Schlafzimmer und telefonierte, wenn ein plötzliches „Das habe ich leider nicht verstanden“ oder „Danke für dein Feedback“ erklang. Nichts übernatürliches, aber beunruhigend um zwei Uhr morgens.

Meridian Technology und weitere Vorteile

Durch die Meridian-Technologie und den beeindruckenden Bass klingt jedes Lied bei jeder Lautstärke hervorragend. Mein ultimativer Indikator ist „Snow“ von Red Hot Chili Peppers. Ich war äußerst positiv überrascht. Jede Note klingt sauber, es gibt keinerlei Störungen. Sowohl bei 20 Prozent als auch bei 100 Prozent der Lautstärke kommt der Klang gut und verzerrungsfrei rüber.

Was ich an dem WK7 als sehr angenehm empfand, war die deutliche Trennung von Musikbespielung und anderen Audioquellen bei der Bedienung mittels Smartphone. Klar, kann man die Musikauswahl jederzeit vom Handy aus steuern, aber das Lied wird nicht unterbrochen, sobald man Videos auf Facebook oder Instagram schaut. Das sind die Vorteile einer WLAN-Verbindung, dank derer die Bluetooth-Verbindung nicht konstant aktiv sein muss, um Musik zu wiedergeben.

LG ThinQ WK7
Elegante schlanke Form, Google-Steuerung und guter Klang. Das ist der LG ThinQ WK7

Fazit

Trotz der kleinen Zickereien, die das Gerät machte, ist es dennoch einen genaueren Blick wert. Die 160 Euro, die man für den LG ThinQ WK7 auslegen muss, sind angesichts der hohen Soundqualität und kinderleichten Bedienung gut investiert. Und für jeden, der darüber hinaus noch Smart-Home-Geräte besitzt, ist dieser Lautsprecher sehr praktisch. Der Speaker sieht zudem elegant aus. Er wird schnell zu einem praktischen Begleiter im Alltag, den er mit smarten Infos und gutem Klang bereichert.

Der LG WK7 auf Amazon (Provisions-Link)


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Disco in der Box: Der Bluetooth-Lautsprecher LG XBoom Go PK7 im Test

LG Xboom Go PK7

Let’s get the Party startet: Mit dickem Sound trumpft LG angesichts seines neuen Bluetooth-Lautsprechers XBoom Go PK7 für den Außeneinsatz auf. Bei der Sommerparty kann das größte der drei Modelle aus der XBoom-Reihe auch noch mit diversen Features punkten. Wir haben uns den LG XBoom Go PK7 mal genauer angesehen.

Verarbeitung und Design: XBoom Go PK7 – Die Boombox ist zurück

Nein, der XBoom Go PK7 stammt nicht aus “Zurück in die Zukunft”. Der Bluetooth-Lautsprecher sieht trotzdem ein wenig nach 80ies-Ghetto-Boombox oder wie ein massives Bauteil für ein Raumschiff aus.

Der mit 32,0 x 16,7 x 15,2 Zentimetern etwas klotzig wirkende Korpus des PK7 besteht aus robustem Hartsilikon. An der Unterseite sind vier kleine Gummifüße angebracht, um ein Verrutschen der massiven Box zu verhindern. Die Front ist mit einem großformatigen Lochblech verdeckt, das die insgesamt vier Membrane des Speakers (zwei Hochtöner sowie zwei Tief-Mitteltöner) schützt. An den beiden Seiten des PK7 finden sich Passivmembrane aus festem Gummi, die für noch bessere Bass-Unterstützung sorgen.

LG xboom go PK7
Die Silikontasten sind wasserdicht.

Auf der oberen Seite des Lautsprechers sind die Funktionstasten aus mattem Gummimaterial angebracht. Auf der Rückseite warten hinter einer Klappe versteckt der Stromanschluss, ein Audioausgang, eine Reset-Taste und eine Taste, mit der sich noch eine weitere Bluetooth-Box koppeln lässt.

LG PK7
Der LG XBoom Go PK7 lässt sich gut koppeln.

Besonders auffällig sind beim PK7 die beiden länglichen Griffe, die an der vorderen Seite angebracht sind. Während der untere als Standfuß dient, kann man mit dem oberen Griff den Lautsprecher wie eine Boombox herumtragen. Ein paar Muckis muss man dafür aber schon mitbringen: Knapp drei Kilogramm bringt das dicke Soundmonster auf die Waage. Damit ist der LG PK7 wohl eher nicht für den schnellen Besuch im Park oder am Strand geeignet, sondern eher als Standgerät im Garten oder für den Balkon konzipiert.

LG xboom go PK7
Ordentlicher Brocken: Der LG XBoom Go PK7 kann auch als Hantel zweckentfremdet werden.

Special Feature: Lichtshow inklusive

Eine Besonderheit des LG XBoom Go PK7 dürfte die kleine Lichtshow sein, die der Lautsprecher passend zur Musik veranstaltet. Rund um die Membrane sind LEDs angebracht, die im Takt der Musik in allen Regenbogenfarben leuchten. Der XBoom Go PK7 lässt sich so auch als Party-Dekostück im Raum platzieren. Ein optisches Highlight und ein durchaus spaßiges Feature, das in Erinnerung an die erste Stereoanlage mit Lichteffekt melancholisch werden lässt.

Einzig die Unterscheidung zwischen dem im Handbuch angegebenen Mood-Licht und Multicolor-Licht gelang uns nicht. Eine Einstellung blinkt langsam, eine etwas zügiger, aber beide Varianten leuchteten immer im Takt. Wer es bunt mag, hat hier seine helle Freude.

Doch keine Angst: Auch wer kein Freund dieser auffälligen Design-Idee ist, kann beruhigt sein. Die Blinkshow lässt sich mit einem simplen Tastendruck ausschalten.

Sound mit Extras: Der LG XBoom Go PK7 toppt die Stereoanlage

Das Soundddesign ist mit angenehm ausgewogene Mitten und einem Bass, der ordentlich wummst, für den normalen Hausgebrauch sehr gut gelungen. Die alte Stereoanlage kann hier einpacken. Lediglich die Höhen sind in der normalen Einstellung ein klein wenig flach. Um bei Radiosendungen oder beim Serienschauen die Stimmen etwas nach vorne zu bringen, kann die Clear-Vocal-Funktion genutzt werden. Für noch mehr Bass steht die “Enhanced Bass”-Taste bereit. Tatsächlich sind diese beiden Funkrionen das, was die Box nochmal ordentlich aufwertet: Wer sich an den Klang mit den kleinen Extras gewöhnt hat, will sie gar nicht mehr ausschalten.

LG xboom go PK7
Doppelt hält besser: Der LG XBoom Go PK7 kommt im Doppelpack richtig gut an.

Ein weiteres Top-Extra ist die Möglichkeit, zwei PK7-Boxen miteinander koppeln zu können. Das geht ganz einfach, indem man die beiden angeschalteten Boxen mit der Spezialtaste im hinteren Relais verbindet. Die Boxen suchen und finden sich problemlos gegenseitig und der Hörer kann einen ausgewogenen Stereosound genießen. Wir hatten im Test zwei Geräte vor Ort, die Kopplung funktionierte problemlos und ohne Anleitung – nur die doppelte Lichtshow war irgendwann ein wenig zuviel des Guten. Schlau gelöst war hier die Steuerung: Regelt man an einem XBoom Go PK7 beispielsweise die Lautstärke, zog die andere Box zeitgleich mit. Auch die Spezialtasten ließen sich so bequem bedienen.

Für das angenehme Klangbild ist die britische Firma Meridian zuständig, die erstmals mit LG zusammenarbeitete. Eine Kooperation mit Zukunft, wie wir finden.

Handling: Das fast komplette Soundpaket

Nutzt man den PK7 wie jeden anderen mobilen Bluetooth-Lautsprecher, also mit Akkuunterstützung, kann der kleine Powerkasten ganze 30 Watt Leistung bringen. Für die Wohnung ist das absolut ausreichend, für die ausgedehnte Party in größeren Räumen darf es dann doch etwas mehr sein. LG hat hier weitergedacht und setzt auf den Stromanschluss: Nicht nur eine unendliche Laufzeit, sondern auch ganze zehn Watt mehr bringt die Dauerstromversorgung an der Steckdose. Im Batteriebetrieb hält der XBoom Go PK7 anständige 12 Stunden bei mittlerer Lautstärke durch. Der Lautsprecher ist spritzwassergeschützt und übersteht einem kurzen Schauer problemlos.

LG xboom go PK7
Kraftpaket mit Köpfchen: Der LG XBoom Go PK7 ist nicht klein und handlich – will er aber auch nicht sein.

Auch lässt sich der PK7 mit dem Smartphone völlig ohne Mätzchen verbinden und ist schnell einsatzbereit. Auch die Kopplung mit den jeweiligen Sprachassistenten funktioniert reibungslos.

Absolut zufriedenstellend ist hingegen die Reichweite des Bluetooth-Speakers: Gute 15 Meter Wegstrecke zwischen Gerät und Smartphone macht der PK7 locker mit, so dass das Smartphone nicht direkt neben der Box liegen muss, um zu funktionieren. Auch die Verbindung des PK7 mit Windows 10 auf dem Laptop klappt völlig problemlos – davon kann so manch anderes Gerät sich eine Scheibe abschneiden.

LG XBoom Go PK7: Brüllwürfel mit kleinen Schönheitsfehlern

Allerdings muss sich der PK7 auch ein paar Minuspunkte gefallen lassen. Die Funktionstasten auf der Oberseite sind zwar gut zu erreichen, fühlen sich jedoch billig verarbeitet an und haben einen schwachen Druckpunkt. Die Silikontasten erfüllen zwar die Standards, die den PK7 wasserdicht machen. Der optische Eindruck und das Anfassgefühl könnten aber bei hochwertigerer Produktion besser ausfallen.

Die Aufteilung, bei der die die Lichtshow sowie das Mikrofon für die Freisprechanlage sich eine Taste teilen müssen, ist unsinnig. Erst bei einiger Herumprobiererei wird klar, wie viel Druck man für eine 2-in-1-Lösung wählen muss. Kurz: Eine weitere Taste hätte hier nicht geschadet – und Platz wäre im Korpus des PK7 auf jeden Fall genug gewesen.

Bei der Lautstärkeregelung selbst wäre für die volle Punktzahl auch ein wenig mehr Feinarbeit nötig: Gerade für die Zimmerlautstärke sind die unterschiedlichen Lautstärkestufen etwas zu grob eingestellt – ein Tipper auf die Lautstärkewippe am Smartphone oder auf den Volume-Tasten am Gerät und aus „gut hörbar“ wird plötzlich „enorm laut“. Um den lieben Frieden mit den Nachbarn zu wahren, muss man sich hier ein wenig am Riemen reißen.

Auch ist im Langzeittest das Gewicht durchaus ein Thema. Der LG XBoom Go PK7 ist für den schnellen Musikgenuss  einfach zu schwer und zu unhandlich, selbst wenn man ihn nur von einer Zimmerecke in die nächste tragen möchte. Der Lautsprecher braucht seinen festen Platz im Raum, statt immer mit dabei zu sein. Auch spricht dafür das Stromkonzept – den kompletten Sound bekommt man eben nur mit Stromanschluss. Dass diese Idee dem Konzept der Bluetooth-Lautsprecher etwas zuwider läuft, stört LG offenbar nicht. Mobil ist man mit dem Gerät also nicht sonderlich – dafür kann die olle Stereoanlage in den Keller.

Test-Fazit LG XBoom Go PK7

Mit dem LG XBoom Go PK7 bekommt ihr viel Sound und einiges an robustem Material geboten. Für den schnellen Musiksnack unterwegs ist der schwere Bluetooth-Lautsprecher allerdings nicht geeignet. Soll er jedoch den DJ auf eurer Party ersetzen, leistet er durchaus gute Dienste. Der Sound ist in der Grundeinstellung in Ordnung, mit den Extratasten sogar auffallend gut. Die Lightshow ist ein nettes Zusatz-Feature, dass man allerdings nicht dringend braucht.

LG empfiehlt Händlern als Preis 220 Euro. Teilweise ist er jedoch schon deutlich günstiger zu haben, bei Amazon derzeit für 150 Euro (Provisions-Link). Für eine kleinere, mobile Unterwegs-Box empfehlen wir den iRoar Go von Creative. Ihn gibt es schon für 12o Euro (Provisions-Link).


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • WHATSAPP t3n.de: Neue WhatsApp-Funktion bringt endlich Ruhe in Gruppenchats: Jeder kennt die Masse an Informationsfluss, sobald man in mehr als einer WhatsApp-Gruppe Mitglied ist. Dem will WhatsApp ein Ende setzen. Mit der neuen Option kann der Administrator einer Gruppe manuell auswählen, welche Nutzer aktiv Nachrichten verschicken können. Dem Rest bleibt dann nichts mehr übrig, als stumm zuzusehen. Die Funktion ist bisher nur für Android-User verfügbar.

  • NETFLIX golem.de: Netflix bringt aktuell kein neues teureres Abo: In letzter Zeit sorgt Netflix für Verwirrung bei seinen Zuschauern. Bei vielen Nutzern erscheint die Möglichkeit, eine neue vierte Abo-Variante auszuwählen. Nämlich das Ultra-Abo mit HDR-Option für 17 Euro. Der Anbieter klärt auf und sagt es sei nur ein Test. Dieser soll bestätigen, dass Nutzer bereit wären noch mehr Geld für Videostreaming-Dienste bei Netflix zu zahlen. Der Streaminganbieter kommentierte die Frage einer möglichen Preisänderung nicht.

  • LG handy.de: Patent gewährt: LG plant faltbares Smartphone: LG wird mal wieder zu einem Gesprächsthema bei den Technik-Junkies. Grund dafür ist ein faltbares Handy, für welches das Unternehmen ein Patent erhalten hat. Das neue Smartphone soll über ein flexibles Full-Screen-Display verfügen. Das Gerät faltet sich nach innen, was unerwünschte Kratzer am Display verhindern würde. Der Hersteller möchte außerdem eine Fotokamera auf der Außenseite anbringen, damit man auch Bilder schießen kann, ohne das Handy vorher aufklappen zu müssen. Leider steht noch kein Datum fest, zu dem wir das revolutioäre Smartphone erwarten könnten.

  • FACEBOOK heise.de: Facebook sperrt US-Unabhängigkeitserklärung als Hate Speech: „Indian Savages“ wird von Facebook-Algorithmen als eine hassvolle Äußerung eingestuft. Aus dem Kontext gerissen: zu Recht. Nur leider taucht dieser Begriff auch in einem Teil der US-Gründungsurkunde auf, die die Tageszeitung The Vindicator im Vorfeld des Nationalfeiertages auf Facebook zitiert hat. Dieser Fehler wurde in der Zwischenzeit behoben. Facebook hat den Beitrag erneut freigegeben. Die Situation mag zwar frustrierend sein, aber man kann die Ironie nicht übersehen: Die Worte von Thomas Jefferson werden in den Staaten zensiert.

  • REVOLUTION welt.de: E-Reader-Trick bringt Werbespots auf fahrende LKW: Bewegte Bilder auf Fahrzeugen sind in Deutschland verboten. Doch das Start-Up-Unternehmen Road Ads hat es geschafft diese gesetzliche Hürde zu überwinden. Die Firma synchronisiert vier große E-Reader miteinander und setzt diese anschließend auf die Hecktüren von LKW-Fahrzeugen. Die Werbung ändert sich alle 30 Sekunden, was genau in die gesetzlichen Rahmen passt und keine Gefahr für Fahrende darstellt. Bis 2020 können wir also mit etwa 1.000 Lastwagen rechnen, die auf den deutschen Autobahnen rollen und digitale Unterhaltung mit sich tragen.

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Netzpiloten auf der CES 2018: Verfolgt unsere Erlebnisse live

CES 2018

Die Technik-Welt fiebert der größten Consumer-Electronics-Messe entgegen. Vom 9. bis 12. Januar 2018 öffnet die CES in Las Vegas traditionell ihre Pforten. Bereits im Vorfeld finden zahlreiche Presse-Events, Veranstaltungen und Keynotes statt. Auch die Netzpiloten werden auf der CES 2018 vertreten sein. Welche Veranstaltungen wir für euch live in unseren Social-Media-Kanälen begleiten werden, erfahrt ihr in dieser Übersicht.

Der CES 2018 gehen zwei Medien-Tage voran, auf denen Journalisten aus der ganzen Welt neue Produkte und Trends aus dem Elektronikbereich sehen werden. Am Sonntag, den 7. Januar finden bereits einige Konferenzen statt. So wird NVIDIA im MGM Grand Conference Center Neuheiten in Sachen Grafikprozessoren präsentieren. Aber auch die wichtige Vor-Messe „CES Las Vegas Unveiled“ findet bereits am Sonntag statt. Die Unveiled-Events zeigten in der Vergangenheit vor allem Technik-Trends und Innovationen regionaler Unternehmen und stellen einen kleinen Ausblick auf die eigentliche CES dar. Bereits auf der CES Unveiled in Amsterdam konnte die Redaktion von Netzpiloten erste Eindrücke für die Technik-Trends 2018 sammeln.

Technik-Trends – um dieses Thema wird es am Sonntag vor Messe-Start auch im Haupt-Konferenz-Center der Messe, dem Mandalay Bay, gehen. Unter dem Motto „2018 Trends to watch“ sollen Journalisten und Medienvertreter einen Vorgeschmack erhalten, welche Themen auf der CES 2018 besonders ausgeprägt sein werden. Hier erwarten wir vor allem in Sachen autonomes Fahren, Internet der Dinge, Mixed Reality und Robotic große Neuheiten und Innovationen.

CES 2018: LG mit neuen Fernsehern und Lautsprechern

Der zweite Medientag findet am Montag, dem 8. Januar statt. An diesem Tag geben sich bereits die ersten Elektronik-Unternehmen die Ehre und zeigen Neuheiten im Rahmen ihrer Keynotes. LG geht morgens um acht Uhr Ortszeit (17 Uhr deutscher Zeit) voran und präsentiert aller Voraussicht nach neue Fernseher und Lautsprecher. Es folgen der deutsche Werkzeughersteller Bosch, Audio-Spezialist Monster und Automobil-Unternehmen Toyota mit ihren Neuheiten. Am Montag wird zudem im Rahmen einer Konferenzrunde das Thema Virtual- und Augmented Reality im Entertainment-Bereich diskutiert.

Panasonic, Reifenhersteller Continental und Hisense folgen mit ihren Pressekonferenzen. Interessant wird zudem die Diskussionsrunde zum Thema „The new normal in Smartphones“. Keith Cressin, Produkt-Manager bei Qualcomm, und Jeff Yee, Produkt-Manager bei Smartphone-Hersteller ZTE, sprechen über Innovationen auf dem Smartphone-Markt und die Trends 2018.

Am Nachmittag des zweiten Medientages hält außerdem Elektronik-Hersteller Samsung seine Pressekonferenz. Smartphones sind zwar nicht zu erwarten, dafür wird das Unternehmen wohl neue Fernseher und Trends aus dem Bereich AR und VR präsentieren. Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Staubsauger könnte Samsung ebenfalls zeigen. Auf der Keynote von Qualcomm dürfte es während der CES 2018 hingegen keine großen Überraschungen geben. Der Prozessor-Hersteller hat sein Flaggschiff für 2018 mit dem Snapdragon 845 bereits Anfang Dezember vorgestellt. Denkbar ist allerdings, dass Qualcomm im Rahmen der Keynote in Las Vegas weitere Exklusiv-Partner vorstellt, die ihre Flaggschiffe 2018 mit dem High-End-Chip ausstatten werden.

Asus, Sony und Fossil zeigen Neuheiten

Am Dienstag, dem 9. Januar startet die CES 2018 offiziell und öffnet auch für Verbraucher die Türen. Da alle Hersteller zu diesem Zeitpunkt die Arbeiten an ihren Messe-Ständen beendet haben werden, finden in den darauffolgenden Tagen zahlreiche Gespräche und Interviews auf der Messe statt. So werden wir Samsung, Sony und Asus einen Besuch abstatten und über zukünftige Strategien und Produkte sprechen. Aber auch Fossil zeigt uns neue Smartwatches und Hybrid-Smartwatches. Audio-Pionier Libratone hat neue Lautsprecher an Bord. Bei HTC werden wir Neuigkeiten zur Vive für euch herausfinden. 

Unsere Erfahrungen auf der CES 2018 werden wir euch auf unseren Social-Media-Kanälen live präsentieren, sodass ihr Morgens beim Aufstehen alle Infos zu unseren Erlebnissen auf der Messe direkt in unseren Kanälen findet. Folgt uns auf Twitter, Instagram und Facebook, um die neuesten Technik-Trends und Innovationen des Jahres 2018 live mitzuerleben.


Image (adapted) by Consumer Technology Association (CTA)


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Welche Smartphones Android 8 Oreo erhalten – und warum viele andere leer ausgehen

Android 8 Oreo (Screenshot by Berti Kolbow-Lehradt)

Googles aktuelles mobiles Betriebssystem Android 8 Oreo bringt viele neue Funktionen. Jedoch werden erneut bei weitem nicht alle Android-Smartphones das Upgrade erhalten. Die Update-Versorgung ist ein chronisches Problem bei Android, wie auch ein jüngerer Bericht zeigt. Warum ist das eigentlich so? Und welcher Nutzer darf sich eigentlich auf das neue Betriebssystem für sein Gerät freuen?

Upgrade ist ein komplizierter Vorgang

Um das zu verstehen, muss man wissen, wie eine neue Android-Version entwickelt wird. Zunächst hatte Google im März 2017 die Version Android 8.0, damals noch mit dem Codenamen O, angekündigt. Anschließend konnten Entwickler sich in den Folgemonaten verschiedene Betaversionen herunterladen, um die Funktionalität mit ihren Apps zu testen und die neuen Softwareschnittstellen, die sogenannten APIs, zu integrieren.

Doch erst nach dem finalen Release am 21. August 2017 veröffentlichte Google den Quellcode von Android 8 Oreo im sogenannten Android Open Source Project (kurz AOSP). Erst jetzt können die Chipsatz-Hersteller wie Qualcomm und Mediatek entscheiden, ob sie Hardware-Treiber für ihre Prozessoren veröffentlichen werden.

Sobald diese Treiberupdates fertig entwickelt sind, können die Smartphone-Hersteller anfangen, an einem Software-Update zu arbeiten. Die fertige Software muss dann noch von Google und eventuell von den einzelnen Netzbetreibern zertifiziert werden, bevor das Update an euch ausgeliefert werden kann. Dies alles dauert einfach seine Zeit. Daher können Monate ins Land ziehen, bis Android 8 Oreo auf euren Smartphones landet.

Android 8 Oreo verspricht Besserung

Mit Android 8 Oreo führt Google Project Treble ein. Damit will es den Smartphone-Herstellern ermöglichen, Software-Updates schneller an ihre Kunden auszuliefern. Dazu wurde eine neue Hardware-Schnittstelle, das sogenannte Vendor Interface, entwickelt. Dieses macht das Android-System unabhängig von den Chipsatz-Treibern, wodurch die Smartphone-Hersteller nicht mehr von den Chipsatz-Herstellern abhängig sind und schneller Software-Updates entwickeln können.

Unklar ist jedoch, inwiefern diese neue Möglichkeit die komplexen Entwicklungsstrukturen mit ihren vielen Beteiligten tatsächlich in der Praxis verschlanken kann, wie Heise betont. Außerdem kann Project Treble nichts gegen Update-unwillige Hersteller ausrichten. Womöglich werden dann ohnehin nur Sicherheits-Patches, aber keine Funktions-Updates bei euch ankommen. Google versucht schon länger vergeblich, seine Partner zu einer besseren Update-Versorgung zu drängen. Daher das ist der neuste Vorstoß keine Garantie, dass sich wirklich etwas bessert.

Nur wenige Hersteller haben sich festgelegt

In dieser Übersicht fasse ich euch alle aktuellen Smartphones zusammen, die mit einem Update auf Android 8 Oreo rechnen dürfen. Bislang haben sich noch nicht alle Hersteller dazu geäußert. Da es dennoch bei einigen Smartphone-Modellen relativ sicher ist, dass diese das Upgrade bekommen, habe ich diese auch in der Übersicht aufgeführt und mit „unbestätigt“ gekennzeichnet.

Google

Googles eigene Smartphones erhalten Softwareupdates für mindestens 18 Monate nach Marktstart. Neben Nexus-Geräten erhalten die erste und natürlich auch 2 Generation der Pixel-Modelle Oreo:

Samsung

Galaxy S8 Test
Samsung Galaxy S8. Image by Julia Froolyks

Samsung hat sich bislang noch nicht geäußert, welche Smartphones das Update erhalten werden. Alle Geräte, die dieses Jahr vorgestellt wurden, sowie die Top-Geräte aus dem letzten Jahr, dürfen aber auf jeden Fall mit dem Update rechnen. Auch die A-Serie aus 2016 und das Note 5 könnten das Update noch zu einem späteren Zeitpunkt erhalten.

HTC

HTC U11 im DXO Mark
HTC U11. Image by Jonas Haller

HTC hat über Twitter das Update für einige Modelle inzwischen bestätigt. Für das U11 soll das Update demnach im vierten Quartal 2017 erscheinen. Neben dem U11 werden aber ebenfalls HTCs andere Smartphones aus 2017 das Update erhalten. Einzig das U Play fehlt in der Ankündigung. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass die Lite-Variante des U Ultra das Update zu einem späteren Zeitpunkt erhalten wird. Das U11+ erscheint gleich zum Marktstart mit Oreo.

OnePlus

OnePlus hat das Update auf Android 8 Oreo bereits für das OnePlus 3 sowie 3T bestätigt. Damit ist auch ein Update für das zum Zeitpunkt der Bestätigung noch nicht vorgestellte OnePlus 5 ebenfalls sicher. Das OnePlus 2 wird das Update aber nicht mehr erhalten.

Nokia

Nokia 8. Image by Jonas Haller

Nokia hat für all seine Smartphones das Update bereits zugesagt. Demnach sollten das Nokia 3, 5 und 6 zeitnah mit Android 8 Oreo ausgestattet werden. Das Nokia 8 wird zum Marktstart noch mit Android 7 ausgestattet sein, erhält aber definitiv ein Update.

Motorola/Lenovo

Lenovo hat die Smartphones der Moto-Serie in der Vergangenheit immer zeitnah mit Updates versorgt. Auch dieses Jahr hat Lenovo eine komplette Liste aller Smartphones veröffentlicht, die das Update erhalten werden. Die Top-Geräte aus 2017 und 2016, sowie die G-Reihe aus 2017 erhalten Android 8. Auch das auf der IFA vorgestellte Moto X4 wird das Update erhalten. Bei der Veröffentlichung der Liste gab es Kritik von einigen Nutzern, die behaupteten, Motorola habe bei der Einführung des Moto G4 Plus ebenfalls ein Update auf Android O versprochen. Lenovo hat auf die Kritik reagiert und angekündigt, das Update nachzuliefern, was aber noch bis 2018 dauern könnte. Ob es für das kleinere Moto G4 ebenfalls ein Update geben wird, ist fraglich.

  • Moto Z
  • Moto Z Play
  • Moto Z2 Force
  • Moto Z2 Play
  • Moto X4
  • Moto G5
  • Moto G5 Plus
  • Moto G5S
  • Moto G5S Plus
  • Moto G4 Plus

LG

LG V30
LG V30. Image by Jonas Haller

LG lässt sich erfahrungsgemäß viel Zeit mit Software-Updates. Das aktuelle Flagship-Smartphone G6 hat bis jetzt noch kein Update auf Android 7.1 erhalten. Dennoch werden das G6 sowie das V20 das Update irgendwann erhalten. Ob das G5 auch noch auf die Aktualisierung hoffen kann, ist eher fraglich. Allerdings wird das technisch fast identische Nexus 5X das Update erhalten. Für das gerade erst vorgestellte Mittelklasse-Smartphone Q6 ist ein Update auf Android 8 ebenfalls fraglich. Das V30 hingegen erhält auf jeden Fall das Update auf Android 8, erscheint zum Start aber noch mit Nougat.

Sony

Sony hat sich ebenfalls noch nicht zu Updates auf Android 8.0 Oreo geäußert. Dennoch darf man davon ausgehen, dass der japanische Hersteller alle Smartphones von 2017 und die Flaggschiff-Geräte aus 2016 mit einem Update versehen wird. Hingegen die XA-Serie aus 2016 wird wohl eher kein Update mehr erhalten. Jedoch das neue XZ1 und XZ1 Compact werden direkt mit Oreo ausgeliefert.

  • Xperia XZ Premium (unbestätigt)
  • Xperia XZs (unbestätigt)
  • Xperia XZ (unbestätigt)
  • Xperia X (unbestätigt)
  • Xperia X Compact (unbestätigt)
  • Xperia X Performance (unbestätigt)
  • Xperia XA1 (unbestätigt)
  • Xperia XA1 Ultra (unbestätigt)
  • Xperia XZ1
  • Xperia XZ1 Compact

Huawei/Honor

Huawei Nova 2
Huawei Nova 2. Image by Timo Brauer

Für Smartphones von Huawei, sowie deren europäischer Tochterfirma Honor, werden erfahrungsgemäß relativ zügig Updates bereitgestellt, obwohl größere Anpassungen der Benutzeroberfläche vorgenommen werden müssen. Honor gibt auch auf Nachfrage keine Auskunft über die Update-Roadmap. Jedoch kann man mit einem Update für das Honor 9, 8 Pro, sowie 6X rechnen. Ob das Honor 8 das Update noch bekommt, ist fraglich. So hatte beispielsweise das Honor 7 das Update auf Android 7 nicht mehr erhalten.

Huawei hat sich bei der Vorstellung des Mate 10 zum Update-Fahrplan geäußert. Demnach erhalten definitiv das Mate 9, das P10 und das P10 Plus die Aktualisierung auf Oreo. Zum kürzlich vorgestellten Nova 2 sagte Huawei jedoch nichts. Dennoch ist ein Update für das Mittelklasse-Gerät aus unserer Sicht wahrscheinlich. Und schließlich wird das neue Mate 10 Pro ab Marktstart bereits mit Android 8 ausgestattet sein. Hingegen die abgespeckte Variante Mate 10 Lite erhält zumindest zum Start nur Android 7.

BQ

Fingerabdruckscan Aquaris X (Image by Anne Jerratsch)
BQ Aquaris X. Image by Anne Jerratsch

Unterdessen hat auch die spanische Marke BQ mitgeteilt, welche in den Jahren 2016 und 2017 erschienenen Smartphones sie mit Oreo aktualisieren wird. Demnach garantiert BQ für alle seine Smartphones mindestens eine Aktualisierung zur neusten Version. Das gilt sowohl für die Flaggschiffe als auch für die viel günstigeren Einstiegergeräte, wie der Hersteller mitteilt. Manche Modelle versieht BQ sogar mit einem zweiten großen Update. Das trifft zum Beispiel auf das Aquaris X5 Plus und die Smartphones der Aquaris U-Reihe zu. Sie erschienen 2016 mit der Android-Version 6.0.1 Marshmallow, erhielten im Laufe dieses Jahres ein Update auf Android 7.1 und bekommen in Kürze auch Android 8 Oreo. Außerdem verpflichtet sich BQ, alle Modelle zwei Jahre ab der Markteinführung um Sicherheitspatches zu aktualisieren.

  • Aquaris X
  • Aquaris X Pro
  • Aquaris X5
  • Aquaris U
  • Aquaris U Lite
  • Aquaris U Plus
  • Aquaris V
  • Aquaris V Plus
  • Aquaris U2
  • Aquaris U2 Lite

Asus

Asus spendiert nicht nur der aktuellen und erst im September präsentierten vierten Generation eine Aktualisierung auf Android 8.0 Oreo, sondern auch den Vorgängern der dritten. Wann genau es zu den Update-Wellen kommen soll, ist noch unklar. Aber spätestens in der zweiten Jahreshälfte von 2018 sollen alle Geräte nach und nach beliefert werden. Doch ist bei Asus nicht nur wichtig, was unter der Haube passiert, denn der taiwanesische Hersteller setzt auf die eigenentwickelte Oberfläche ZenUI. Ein Update auf Android 8 bedeutet in jedem Falle auch ein Update auf die ZenUI 4.0, welche optisch aufgefrischt und deutlich entschlackt auftritt. Statt über 30 Apps sind künftig nur noch 13 vorinstalliert, insgesamt läuft sie flüssiger und zuverlässiger.

Asus Zenfone 3 Deluxe
Asus Zenfone 3 Deluxe. Image by Jonas Haller

Mit Material von Berti Kolbow-Lehradt und Jonathan Kemper.
Letztes Artikel-Update: 2.11.2017


Teaser Image: Google Keynote, Screenshot by Timo Brauer; Images by Jonas Haller, Timo Brauer, Anne Jerratsch, Julia Froolyks.


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • LG golem: LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen: LG bringt den neuen Monitor mit 42,5 Zoll-Panel heraus für einen unglaublichen Multibildbetrieb dank seiner vielen HDMI-Eingänge. Die neue Software bietet außerdem die Möglichkeit, die Steuerung des Monitors per Maus zu managen. Doch keine Angst, es handelt sich bei diesem neuen Schatz nicht nur um einen geschäftlichen Einsatz, auch für Gamer bietet LG einen extra Gaming-Monitor. Nachdem das Gerät schon in den USA angeboten wurde, kommt es nun auch mit einer Garantie von zwei Jahren auf den deutschen Markt mit einem Preis von ca. 800 Euro.

  • FBI heise: FBI warnt vor vernetzten Spielzeug: Der Feind im Kinderzimmer. Erst 2016 wurde die Puppe „My Friend Cayla“ von der Bundesnetzagentur als Spionagegerät bestimmt und auch jetzt warnt das FBI offiziell vor Spielsachen, die vernetzt sind. Die Sensoren bei diesem Spielzeug enthalten Mikrophone, Kameras und weitere Multimediafunktionen, die die Sicherheit und Privatsphäre der Kinder in erheblichem Maße einschränken könnten. Ob die gespeicherten Daten als Marktforschung von Unternehmen oder aber von Kriminellen als Erforschung des Kindes dienen, das Aushorchen der Kinder sollte keinen Platz im Spielzimmer haben. Aus diesem Grund sind solche Spionagegeräte in deutschen Kinderzimmern auch illegal, sagte die Bundesnetzagentur im Dezember.

  • AMAZON t3n: Hinter den Kulissen von Amazon Fresh: Wie Picker und clevere Software deinen Einkaufskorb füllen: Amazon Fresh ist mehr als nur ein ganz normaler, zukünftiger Supermarkt. Es began in Berlin und Potsdam mit 85.000 Artikeln und weitet sich jetzt auch auf Hamburg aus mit mittlerweile 300.000 Artikeln. Amazon Fresh könnte eine erhebliche Konkurrenz für andere Supermärkte werden, weil sie zum einen ihren Fokus explizit auf die Kunden legen, zum anderen durch ihre Kombination aus Lebensmitteln und Haushaltsgeräten, die dank dem breitgefächerten Angebot möglich wird. Noch müssen jedoch die Kunden in Deutschland überzeugt werden, dass die Lebensmittel genau so frisch wie im Supermarkt bei ihnen zuhause ankommt.

  • NEWSTORE gruenderszene: Newstore erhält 50-Millionen-Finanzierung: Die Shopping-Plattform Newstore ist weiter auf Erfolgskurs, indem es erfolgreich auf das mobile Bezahlen von Smartphones und Tablets setzte. Der Gründer Stephan Schambach und sein Unternehmen bekamen im Mai vergangenen Jahres 38 Millionen Dollar, jetzt nimmt es weitere 50 Millionen Dollar ein. Der erste europäische Kunde ist derzeit Adidas, mal sehen welche Kunden in Zukunft noch folgen werden.

  • SOCIAL MEDIA spiegel: Geschrei? Wir verbessern gerade die Welt!: Durch “Fake News”, “Shitstorms” und “Trump-Tweets” gerät schnell in Vergessenheit welche enorme Hilfe soziale Medien sein können, wenn es darum geht die Welt zu verbessern. Randgruppen finden endlich Gehör, kollektive Beteiligung an wichtigen Entscheidungen kommt zustande und Misststände werden öffentlich gemacht. Ein Beispiel in dem der mediale Aufschrei zu etwas geführt hat, gab es im Sommer 2015. Eine Gruppe protestierte via social media gegen Projekte wie ABA, die die autistischen Mitmenschen auf Sozialverträglichkeit bringen wollen. In diesem genannten Beispiel handelte es sich nicht um einen gewöhnlichen “Shitstorm”, sondern um eine Ungerechtigkeit, die öffentlich angeprangert wurde und uns im Gedächtnis bleibt, weil sie immer und immer wieder sozial sichtbar gemacht wurde und zum Nachdenken aufrief.

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IFA 2016: Guck mal, wie cool – smarte Kühlschränke von Samsung, LG und Haier im Hands-on

SmarterKühlschrank (Image by Berti Kolbow-Lehradt)

Mit einem smarten Kühlschrank ergibt das Konzept des Smart Home für mich erst Sinn. Warum ich eine Waschmaschine per WLAN bedienen soll, hat sich mir nie erschlossen. Auch eine per App steuerbare Kaffeemaschine bietet einen überschaubaren Mehrwert. Und mit smarter Hausautomatisierung kann ich als Wohnungsmieter nichts anfangen. Hingegen ein smarter Kühlschrank, der mir bei der Orga von Lebensmitteln und Alltag hilft und auch noch etwas Entertainment bietet – dafür kann ich mich erwärmen. Auf der IFA 2016 haben gleich mehrere Hersteller smarte Modelle präsentiert. Ich habe für euch einen Blick darauf und hineingeworfen.

Samsung Family Hub vernetzt Küche, Familie und Smart Home

Samsung ist bei der Entwicklung eines smarten Kühlschranks am weitesten. Mit dem Family Hub RB7500 kommt das erste marktreife Modell jetzt in Deutschland in den Handel. Ab Oktober ist es erhältlich – für saftige 4.399 Euro. Es handelt sich um einen Kühler und Gefrierer im Standardformat. Auf den IMB, einer Vorab-IFA, hatte Samsung im Juli noch eine Doppeltür-Version (Side-by-Side) gezeigt. Sie ist aber nicht für den deutschen Markt gedacht. Damals konnte ich mich bereits ausführlich mit dem Family-Hub-Konzept von Samsung beschäftigen. An den Grundfunktionen hat sich nichts geändert. Ein paar Details sind hinzugekommen. Herzstück ist ein Computer mit 21,5 Zoll großem Touch-Display – der sogenannte Family Hub. Er ist in die Außentür eingelassen und läuft mit Samsungs Betriebssystem Tizen, das wie Android auf Linux basiert. Der Family Hub lässt sich per Wi-Fi anfunken. Die Kernfunktionen drehen sich rund um Lagerung und Einkaufen, wobei Online-Shopping mit dem Gerät selbst nicht funktioniert. Mit der Smart Home-App von Samsung kann man von unterwegs in den Kühlschrank schauen und prüfen, welche Lebensmittel vorhanden sind. Außerdem lassen sich mit dem Family Hub Einkaufslisten führen und mit dem Smartphone abgleichen. Auf dem Kühlschrankdisplay können virtuelle Verfallsmarken an den gelagerten Lebensmitteln befestigt werden. Sie aktualisieren sich als Countdown und warnen, wenn Schluss mit der Genießbarkeit ist. Am Samsung-Stand im CityCube konnte ich ein Galaxy S7 edge mit einem ausgestellten Kühlschrank verbinden und die Funktionen testen. Das funktionierte wunderbar. smartekuehlschraenkeifa2016-4-image-by-berti-kolbow-kehradt Auch Entertainment und Alltags-Orga kann der Family Hub. Über TuneIn kann ich Musik hören, im Web kann ich nach Rezepten suchen. Ich kann meinen Kalender abgleichen, das Wetter checken und vieles mehr. Darüber hinaus hat Samsung seit meinem Hands-on auf den IMB ein paar Software-Features nachgelegt: Neben dem Bild des TV-Geräts kann man nun auch das Smartphone auf dem Family Hub spiegeln. Das ist praktisch, wenn man etwa auf WhatsApp zugreifen möchte. Außerdem läuft jetzt auch die Smart Home-App auf dem Kühlschrank selbst. Kompatible Geräte lassen sich somit per WLAN direkt vom Family Hub aus steuern. Für viele Funktionen ist Samsungs eigene Smart Home-App notwendig. In anderen Fällen sind proprietäre Anwendungen vorinstalliert. Allerdings ist laut Samsung geplant, dass irgendwann auch Dritt-Apps installiert werden können.

LG Smart InstaView-Door-in-Door: Der Coole mit der Zaubertür

LGs smarter Kühlschrank war ein weiteres Highlight auf der IFA. Er ist vorerst aber nur in Asien erhältlich und bald wohl in den USA. Nach Deutschland kommt er einer LG-Sprecherin zufolge frühestens 2017. In dem Side-by-Side-Kühlschrank ist ein 29 Zoll großer Computer mit Touch-Display installiert. Er basiert anders als bei Samsung auf Windows 10. Der Vorteil: über den Microsoft Store sind diverse Apps verfügbar, die sich mit ihren Pendants unter Android und iOS synchronisieren lassen. LG lege Wert auf ein offenes System, heißt es. Die Rechenleistung liefert ein kleiner Computer mit Intel Atom-Prozessor. Der besondere Clou an LGs smartem Kühlschrank: Dank Knock-On-Funktion kann man durch das halbtransparente Display des Kühlschranks nach zweimaligem Klopfen hineinblicken. Anders als bei Samsung sind keine Innenraum-Kameras dazu notwendig. Das mutet schon wie ein cooler Zaubertrick an.SmarteKu?hlschra?nkeIFA2016-1 Ansonsten bietet LGs smarter Kühlschrank ähnliche Funktionen wie der Family Hub: Haltbarkeitsmarken, Küchenwecker und Notizen. Ein Webbrowser, eine Rezepte-App und ein Player für Musik und Video sind ebenfalls an Bord. Das Display reagiert fix. Die Oberfläche wirkt auf mich eleganter und ausgereifter als bei Samsung.

Haier: „Vorratsbratenspeicherung“ und ein Supermarkt im Kühlschrank

Der chinesische Technik-Hersteller Haier möchte in Deutschland bekannter werden. Mit coolen Geräten wie einem smarten Kühlschrank könnte das sicher gelingen. Schade nur, dass das Unternehmen sich in diesem Punkt versteckt. Nur durch Zufall habe ich auf einer Stand-Tour ein smartes Doppeltür-Modell entdeckt. Es handelte sich um einen Prototyp. Auf dem Touch-Display ließen sich Demo-Apps bedienen. Mit dem Internet verknüpft waren sie noch nicht. Als Betriebssystem kommt dem Standpersonal zufolge Android zum Einsatz. Die Oberfläche macht einen noch recht groben Eindruck und verträgt sicherlich etwas Feinschliff. smartekuehlschraenkeifa2016-2-image-by-berti-kolbow-lehradt Das Lebensmittelmanagement steht auch bei Haiers Modell im Mittelpunkt. Eine Vorratsübersicht mit Haltbarkeitsmarken ist wie bei den Wettbewerbern eine der zentralen Funktionen. Im Vergleich zu LG und Samsung will Haier dem Vernehmen nach jedoch eine Mustererkennung einbauen. Dann registriert die Kamerasoftware automatisch, ob und wie viele Äpfel ich im Kühlschrank habe. Das nennt man dann wohl „Vorratsbratenspeicherung“. Dass der Lebensmitteleinkauf direkt vom Kühlschrank aus irgendwann das Ziel sein soll, veranschaulichte zudem eine stilisierte Supermarkt-App. Temperaturregelung der einzelnen Kühlzonen, Wetter-Check, Videos angucken und im Web surfen – das sind weitere Funktionen, die Haiers smarter Kühlschrank bietet. Noch ist der Kühlschrank in der Testphase. Ob und wann er einmal nach Deutschland kommt, ist unklar. Dass Haier bei computerisierten und vernetzten Kühlschränken aktiv wird, halte ich aber für wahrscheinlich. Schließlich ist der Aufbau eines Smart-Home-Ökosystems eine erklärte Strategie des Unternehmens.

Fazit

Das, was smarte Kühlschränke jetzt können und vielleicht noch können werden, sind die Features, die das Smart Home erst so richtig smart machen. Lästige Aufgaben der Haushaltsführung werden leichter, bereiten Spaß – und das Ganze lässt sich sogar noch so leicht bedienen wie ein Smartphone. Diesen Spaß können aber vorerst nur diejenigen genießen, die bereit sind, viel Geld dafür auszugeben. Für LG und Haier sind keine Preise bekannt. Sie dürften sich auf demselben Niveau wie dem des Samsung-Modells bewegen. Damit sind smarte Kühlschränke etwas für Early Adopter. Bis zur Massentauglichkeit dürfte es noch Jahre dauern. Außerdem wird bei vernetzten Kühlschränken sicher auch der Datenschutz ein großes Thema werden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Androidpiloten“ unter CC BY-ND 4.0.

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me

  • SNAPCHAT techcrunch: Snapchat Memories is a searchable replacement for your camera roll: Wie viel Snapchat steckt eigentlich noch in Snapchat? Das Unternehmen ändert seine Strategie und durch Memories können User nun Geschichten dauerhaft speichern. Gestern gab Snapchat auf dem offiziellen Blog bekannt, dass Fotos und Videos nicht mehr lokal auf dem Smartphone gespeichert werden, sondern der Nutzer die Möglichkeit hat, alles in der App zu verwalten. Ein wenig Geduld muss noch aufgebracht werden, da Memories noch bis zu 30 Tage auf sich warten lässt. Wir sind gespannt.

  • WLAN golem: Deutsche Bahn legt sich bei Drosselung noch nicht fest: Ab welchem Datenvolumen das kostenlose WLAN der Deutschen Bahn gedrosselt wird, steht noch nicht fest. Das sagte ein Bahn-Sprecher Golem.de auf Anfrage. „Wie das genau aussehen wird, kann ich Ihnen noch nicht sagen. Wir werden es rechtzeitig kommunizieren“, erklärte er. Bahnchef Rüdiger Grube hatte sich auf dem Zukunftsforum Schiene Digital mit dem Bundesverkehrsministerium auf die kostenlose Versorgung mit Wi-Fi in allen Zügen geeinigt, aber eingeschränkt: „Von einem bestimmten Datenvolumen an werden wir dem Kunden sagen müssen: Entweder, du gehst auf eine langsamere Geschwindigkeit, oder ab dem Punkt x muss man das dann auch berechnen.“

  • SMART CAR internetworld: VW entwickelt Plattform für vernetzte Autos mit LG: Volkswagen hat sich mit dem südkoreanischen Elektronik-Riesen LG zusammengetan, um gemeinsam eine Plattform für vernetzte Autos zu entwickeln. Durch den Zusammenschluss der beiden Konzerne will VW zeigen, dass er stärker auf die eigenen Lösungen und Entwicklungen setzt, als sich auf Google oder Apple zu verlassen. Ziel ist es, den Fahrern Zugang zu ortsbasierten Diensten sowie Geräten im Smart Home zu bieten.

  • CETA bundestag: Opposition spricht bei Ceta von „Tricksereien“: Die Opposition hat das Verhalten von EU-Kommission und Bundesregierung im Streit um die Parlamentsbeteiligung am europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen Ceta (Comprehensive Economic and Trade Agreement) scharf kritisiert: „Bei Ceta kann man weder der Kommission noch der Bundesregierung trauen“, erklärte Klaus Ernst (Die Linke) in einer Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestag am Mittwoch, 6. Juli 2016.

  • POKÉMON mobilegeeks: Pokémon Go für iOS und Android veröffentlicht: Jaja, eigentlich passt das Thema nicht so richtig zu #FollowUs, aber wir in der Redaktion warten schon seit einer gefühlten Ewigkeit darauf. Endlich ist Pokémon Go da! Der Spieler hat die Möglichkeit in der realen Welt via Smartphone und GPS, Pokémon zu fangen und diese zu sammeln. Wenn ihr jetzt also mehr 20-30 Jährige auf den Straßen mit Smartphone herumrennen seht, steht ihnen lieber nicht im Weg. Ein Pokémon könnte hinter euch stehen. „Gotta Catch ‚Em All“

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Schaut Eure Lieblings Filme, wie Ihr sie noch nie zuvor gesehen habt mit OLED – dem nächsten revolutionären Schritt der TV Technologie.

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In den vergangenen Jahren stieg die Popularität des 4K TVs und man konnte immer mehr von ihnen in unseren Wohnzimmern finden. Nachdem diese Art von Technologie immer erschwinglicher wurde, verbreitete sie sich in Windeseile. Die Menschen wollten immer bessere Qualität, besseren Sound und ein besseres TV Erlebnis. Der Sprung nach vorne hat die alte Technologie immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Aber gerade durch sie haben wir unsere Lieblings Filme kennen und lieben gelernt. Aber wie würde wohl der klassische Batman oder die originale Star Wars Trilogie in 4K Auflösung aussehen?

Wenn man Batman und Star Wars visuell mit einem Wort beschreiben müsste, welches wäre dann wohl das richtige? Genau! Dunkel. Denn gerade im Film Batman, wie er in seinem schwarzen Cape durch die Nacht saust oder X-Wings, die hinauf zum Todes Stern fliegen, ist in beiden Filmen gerade die Farbe schwarz ausschlaggebend. Experten beurteilen die TV-Fähigkeit, schwarz perfektioniert darzustellen, als eines der wichtigsten Elemente des Fernsehens.

Ebenso spielt sie für den Kontrast eine große Rolle auf dem TV Markt. Es wurde eine Technologie entwickelt, die nicht bloß schwarz rendert, sondern schwarze Farben perfektioniert.

Die Evolution der Bildschirm Technologie: OLED

Es gibt vier verschiedene Typen von Bildschirm Technologien in der Geschichte der Fernseher: Die Kathodenstrahlröhre (CRT), anschließend Plasma, LCD und OLED. Jede dieser Technologien steht für eine weitere Verbesserung der Bildqualität. Nach der guten alten Kathodenstrahlröhre entstand eine große Lücke bis zur Erreichung des Plasmas. Und eine ebenso große Lücke besteht auch zwischen LCD und OLED, denn OLED benötigt keine Hintergrundbeleuchtung.

Jeder einzelne Pixel kann Licht auf sich selbst emittieren. Genau dadurch entstehen diese perfekten Schwarztöne und das unverwechselbare Kontrastverhältnis. Mit Hintergrundbeleuchtung, wie die des LCD, wäre das nicht möglich. Aus diesem Grund ist die Umstellung auf OLED Fernseher so revolutionär für die Display Technologie, sowie damals die Einführung von Smartphones für die Handyindustrie.

Black Contrast

Den Unterschied der Bildqualität zwischen LCD und OLED ist gravierend und zeigt sich im obigen Bild. Links ist das, was man auf einem LCD Bildschirm sehen würde. Die Schwarzlicht-Panels verfärben das Bild und produziert Licht auf die Pixel, wo eigentlich gar keines sein sollte. OLED hingegen rendert jeden einzelnen Pixel nur so hell oder dunkel, wie es auch sein sollte. Es schafft ein sauberes, klares, glattes Bild und lässt die Images und Farben mehr als nur real wirken.

Vielleicht dachten Sie sich ja immer, dass eine schlechte Bildqualität nicht ausschlaggebend für den Filmgenuss sei, aber wenn Sie das erste Mal auf einem OLED TV einen Film gesehen haben, werden Sie es nicht mehr vermissen wollen. Der Schwarzwert liefert uns nicht nur die schwarze Farbe, die in den dunklen Filmen so überaus wichtig ist, er wird auch seiner Farbbrillanz gerecht.

Was wir von der neuem OLED Display Technologie erwarten

Denken Sie einmal an einen Nachthimmel. Wie dunkel sind die schwärzesten Stellen des Himmels? Wenn Sie ein Stadtbewohner sind, dann können Sie vielleicht gar nicht so genau wissen, wie dunkel der Himmel in Wirklichkeit ist, denn die künstlichen Lichtquellen blenden vieles einfach aus.

Erst in der freien Natur, fernab von jeglicher Zivilisation wie beispielsweise in der Wüste, können wir die majestätischen Farben des Nachthimmels genauer erkennen. Ohne die Lichtverschmutzungen, werden die Objekte im Himmel erst so richtig sichtbar.

Die unteren Bilder zeigen die einzelnen Effekte von Lichtverschmutzung. Auf der linken Seite sehen Sie, wie schwer die Lichter einer Großstadt es machen, einzelne Objekte genau zu erkennen. Auf der rechten Seite kann man jedoch erkennen, dass der LG OLED TV frei von sämtlichen Lichtverschmutzungen ist und der Nachthimmel in all seiner Pracht erstrahlt.

Das Bild von den hellen Punkten auf dem schwarzen Hintergrund, ist auf dem OLED TV viel klarer und deutlicher zu sehen, während auf dem LCD TV die Punkte eher verschwommen und weniger sichtbar sind.

LG Light Pollution

LCD TV vs. LG OLED TV

LG ELECTRONICS – der weltweit führende OLED-TV-Anbieter – hat kürzlich ein Video unter dem Titel “Colorful Sensation in Black” veröffentlicht. Der Clip zeigt eine Horde von laufenden und springenden Männern in schwarzer Kleidung. Sie helfen dabei, die Bedeutung der schwarzen Farbe zu verstehen und die Genauigkeit der heutigen Fortschritte des perfekten schwarzen Bildes hervorzuheben. Wie man sieht, ist die Darstellung der schwarzen Farbe auf einem Bildschirm, für die Home-Entertainment-Experten einer der wichtigsten Elemente.


Teaser & Image by LG


 

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Lesetipps für den 10. September

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Berliner Startup, Amazons neues Kindle Fire, das Anti-Drohnen-Gesetz, Online Datenspeicher und LG. Ergänzungen erwünscht.

  • STARTUP Gründerszene: Wie ein Berliner Startup den Hotelaufenthalt digitalisieren will: Das Berliner Startup “Conichi” hat sich in den Markt gedrängt und möchte den Hotelaufenthalt digitalisieren. Das Konzept sieht folgendermaßen aus: Der Hotelgast muss sich die entsprechende App für sein Smartphone herunterladen und sich registrieren. Im Hotel sind dann kleine Bluetooth-Sender, sogenannte Beacons, die die Hotelgäste dann bei der Ankunft erkennen. Das Profil des Gastes wird automatisch an das Hotel übermittelt und aufgerufen. Zudem sollen Check-In und -Out und auch Zahlungen über die neue App laufen, die jetzt auf den Markt gekommen ist. Hotels können so die Abläufe verkürzen.

  • AMAZON e-book-news.de: Kindle Fire für 50 Dollar: Amazon plant Lowest-Cost-Tablet (laut WSJ): Amazon setzt auf eine neue Taktik: Es sollen noch mehr Tablets an den Mann gebracht werden und das zu einem möglichst niedrigem Preis. Das Ziel dahinter ist, viel digitale Inhalte zu verkaufen. Mit dem neuen Kindle Fire, für gerade mal 50 US-Dollar, soll das jetzt möglich werden. Eine Menge Reduzierungen werden diesen Preis rechtfertigen, denn das neue Kindle-Fire soll nur noch Mono- statt Stereo-Lautsprecher haben. Außerdem wurde auch die Entwicklung weitgehend outgesourced. Jetzt stellt sich nur die Frage, ob die Leute minderwertigere Nutzungserfahrungen in Kauf nehmen, nur um 50 US-Dollar zu sparen? Es ist nicht bekannt, ob diese günstige Variante es auch auf den deutschen Markt schafft.

  • DROHNEN heise online: Kaliforniens Gouverneur stoppt Anti-Drohnen-Gesetz: Im August hatte das kalifornische Parlament beschlossen, den Einsatz von ferngesteuerten Fluggeräten über fremden Privatgrundstücken drastisch einzuschränken. Sofern keine ausdrückliche Einwilligung des Grundstücksberechtigten vorliegt, soll der Betrieb, der sich ca. 107 Meter über dem Boden abspielt, als widerrechtliche Inbesitznahme des Grundstücks gelten. Aber Jerry Brown, Gouverneur, hat sich gegen dieses Gesetz ausgesprochen. In den USA dürfen also derzeit private Drohnen nur bis maximal 400 Fuß über dem Boden betrieben werden. Allerdings ist der Drohnenbetrieb über kalifornischen Kindergärten und Schulen, weitgehend illegal.

  • CLOUD t3n: Daten in der Cloud: Die Hälfte der jungen Deutschen nutzt Online-Datenspeicher: Mittlerweile steigt in Deutschland die Beliebtheit der Cloud. Dropbox, Telekom Cloud oder iCloud – sie werden inzwischen von 32 Prozent der befragten Deutschen regelmäßig für die Speicherung von Musik, Filmen, Fotos oder anderen Daten genutzt. Ein paar Vorteile nennt der Bitkom Bereichsleiter des IT-Services, Mathias Weber: Clouds sind vergleichsweise günstig und haben dafür große Speicherkapazitäten. Außerdem stehen sie einem immer zur Verfügung – egal an welchen Orten, wichtig ist nur, dass man einen Internetzugang hat, oder auf welchem Gerät. Gerade die jüngeren Internetnutzer sind von der Idee des Speicherns in der Cloud überzeugt. Bei den gespeicherten Daten, handelt es sich allerdings bei den meisten um private und persönliche Daten.

  • LG Golem.de: LG Rolly Keyboard im Hands on: Gut gedacht, aber nicht ganz so gut gemacht: Die faltbare Bluetooth-Tastatur, Rolly Keyboard von LG, greift leider etwas daneben. Als äußerst praktisch erweist sie sich im Transport. In der Form eines Stabes, kann man sie perfekt verstauen. Aber wie sieht es in der Benutzung aus? Mit nur vier Tastenreihen ist sie sehr kompakt. Allerdings ist der große Abstand zwischen den Tastenreihen, eher weniger komfortabel, da sie sich sonst nicht einrollen lassen könnte. Das führt dazu, dass das Zehnfingerschreiben nicht ganz unproblematisch vonstatten geht. Die Finger landen immer wieder auf der falschen Taste. Zudem sind die Cursortasten unpraktisch angelegt und sie nehmen viel Platz auf der Tastatur ein. Ob die fehlenden Umlaute noch nachgearbeitet werden ist außerdem fraglich.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Der neue Werbespot von LG ist da. – Weniger Panik machend als die Vorläufer- Versionen dafür aber umso amüsanter.

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Schon ein paarmal hat sich LG einen riesen Spaß daraus gemacht, Angst und Schrecken zu verbreiten. Man denke nur an den Meteoriteneinschlag vom letzten Mal. Der neue Spot soll alles in den Schatten stellen und Hollywood Regisseur Don Arnold will den ultimativen Viral-Spot drehen.

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Mit Raketenantrieb durch die City. LG macht es möglich!

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Sich räkelnde Frauen auf dem Zebrastreifen, ein riesiges Loch vor der Garageneinfahrt oder mit Raketenantrieb in Höchstgeschwindigkeit geradeaus. Was haben diese drei Dinge miteinander zu tun? Richtig, alles sind Projektionen vom neuen LG LED Mini-Beamer PG65U. Man muss schon zweimal hinschauen um Fake und Realität zu unterscheiden. Ein wirklich gelungenes Filmchen! Weiterlesen »

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LG G2 im Test: Gelungener Display-Riese mit Software-Defiziten

Mit dem LG G2 hat der südkoreanische Gerätehersteller zwar keine Smartphone-Revolution ausgelöst, aber ein technisch beeindruckendes Gerät entworfen. Es gibt diesen neuen Begriff, der es auch ins Oxford Dictionary geschafft hat: Phablet, halb Phone, halb Tablet. Mit seinem XXL-Display gehört das neue LG G2 (16 GB: ca. 490 Euro, 32 GB: ca. 640 Euro) wohl schon zu dieser Kategorie. Das Gerät, das in Schwarz und Weiß erhältlich ist, weiß mit seiner spitzenmäßigen Hardware-Ausstattung zu überzeugen, gibt sich aber leider einige Blößen bei der Software, wie der Testbericht zeigt.


 

1. Die Äußerlichkeiten: Tasten auf der Rückseite

Sie wachsen immer weiter: Das G2, das neue Flaggschiff des südkoreanischen Herstellers LG, gehört mit seinen 5,2 Zoll Bildschirmdiagonale (13,2 cm) zu den größten Smartphones am Markt. Wirkt es anfangs noch zu groß, gewöhnt man sich schnell an das XXL-Handy mit den Maßen 138,5mm x 70,9mm x 9,1mm, das sich in einer durchschnittlichen Jeans-Hosentasche gut ausgeht. Das Plastikgehäuse macht das Gerät mit 145 Gramm (iPhone 5: 112 Gramm) nicht übermäßig schwer und liegt dank abgerundeten Kanten sehr gut in der Hand, ist allerdings aber auch ziemlich rutschig – mir ist das G2 mehrmals aus der Hand geflutscht, hat aber alle Stürze unbeschadet überlebt. Insgesamt ist es mir einen Tick zu groß für die Bedienung mit einer Hand, was man vor allem beim Autofahren merkt – nicht jeder Punkt des Displays ist mit dem Daumen erreichbar.

Eine Besonderheit hat sich LG mit den Rear Keys einfallen lassen: Power-Knopf und “Lauter” und “Leiser” sind nicht an den Kanten, sondern an der Rückseite unter der zentrierten Kameralinse zu finden. Das soll laut LG die Lautstärkeregelung per Zeigefinger beim Telefonieren erleichtern – in der Praxis aber war es bei mir so, dass ich die Knöpfe oft falsch ertastet habe und dann statt z.B. ein Video leiser gemacht das Display ausgeschaltet habe. Ein Wort zu den Lautsprechern: Diese sind an der Unterseite zu finden, tönen (für ein Smartphone) sehr laut und klar, werden beim Querhalten des Geräts aber von einer Hand verdeckt.

2. Das Display: Groß, scharf, schön

Den Power-Knopf auf der Rückseite braucht man aber ohnehin nicht, weil das LG G2 eine tolle Funktion hat: Mit einem Doppeltipper aufs Display weckt man das Gerät auf, mit einem Doppeltipper auf einen freien Platz am Homescreen dreht man es auch wieder ab. Zwar funktioniert das nicht in 100 Prozent aller Fälle, ist aber meiner Meinung nach eine so tolle Funktion, dass ich sie mir auf jedem Handy wünsche. Das Full-HD-Display selbst gehört mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel (das entspricht 423 ppi) zu den besten Smartphone-Bildschirmen am Markt. Scharfe Bilder, satte Farben, gute Kontraste – hier gibt es nichts zu meckern. Wer meint, dass 5,2 Zoll zu groß sind, der sollte sie einmal ausprobieren. Ob Webseiten lesen, Videos schauen oder Games spielen, man gewöhnt sich extrem schnell an die Display-Größe. Mein Haupt-Smartphone iPhone 4S (3,5 Zoll) wirkt jetzt wie ein Kinder-Handy auf mich und ist mir nach drei Wochen LG G2 zu klein.

Interessant ist auch, dass das LG G2 auf so genannte Touch Keys setzt: Anstatt unter dem Display echte Knöpfe zu verbauen, kann man sich virtuelle Buttons für “Zurück”, “Homescreen” oder “Menü” unten in beliebiger Reihenfolge hinlegen. Das ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch gut aus, weil das Gerät keinen Platz für echte Tasten vorne verschenken muss.

3. Die Innereien: Flotter geht´s nicht

Im Inneren des G2 verrichtet ein Snapdragon 800, ein Quadcore-Prozessor mit 2,3 GHz von seine Arbeit – LG hat somit den derzeit schnellsten Qualcomm-Chip am Markt verbaut und ihm eine Andreno 330 GPU zur Seite gestellt, und das merkt man auch. Gebräuchliche Apps wie Browser, YouTube, Twitter oder Facebook starten sowieso flottest, aber auch grafisch aufwändigere Spiele wie “FIFA” 14 laufen schnell und ruckelfrei. Wer also gerne mobile Games zockt, liegt beim LG G2 sicher richtig. Das Gerät hat außerdem 2 GB RAM an Bord und wird mit 16 bzw. 32 GB Speicher angeboten, den man nicht erweitern kann.

Damit das LG G2 auch mit ausreichend Strom versorgt ist, hat es einen vergleichsweis starken Akku mit 3.000 mAh (Samsung Galaxy S4: 2600 mAh) bekommen. Dieser hielt in meiner dreiwöchigen Testphase bei (für mich) normaler Nutzung ca. eineinhalb Tage pro voller Ladung, andere Tester sprechen bei mittlerer Nutzung auch von zwei Tagen. Dafür muss das LG G2 aber auch deutlich länger als mein Haupthandy iPhone 4S an den Stecker, um sich eine volle Ladung zu holen.

4. Die Software: Vermurkstes Android

So gut die Hardware des G2, so schwach die Software. Wie auch andere Hersteller wie Samsung, HTC oder Sony kann es auch LG nicht lassen, an Googles Betriebssystem Android (installiert ist Version 4.2.2) herumzumurksen. Das fängt schon bei den hauseigenen Symbolen für SMS, E-Mail, Notizbuch oder Wecker an, die einfach nicht schön anzusehen sind – welcher Erwachsene braucht eine Smiley-Sprechblase auf gelbem Grund für seine SMS-Nachrichten? Ist schon das “Basic”-Interface nicht unbedingt eine Augenweide, können ganz Wagemutige das Telefonschema auf “Marshmallow” umstellen. Man ahnt es schon: Das G2 verwandelt sich dann in ein rosarotes Manga-Monster, das man nur einem Kind antun will – aber welches Kind bekommt schon ein Highend-Smartphone wie dieses geschenkt?

Weiter geht es mit hauseigenen Apps und Funktionen, die LG in den Vordergrund drängt. Ob “QSlide” (LG-Apps in einem kleinen Fesnter parallel zu anderen Apps öffnen), “Quick Memo” (Screenshot-App mit Drüberzeichnen-Funktion), “Miracast” (App zur TV-Synchronisation), “QuickRemote” (Smartphone als TV–Fernbedienung) oder “Voice Mate” (Sprachsteuerung) – all diese unnötigen Apps sind so prominent in den Benachrichtigungen platziert, das kaum Platz für die Benachrichtigungen bleibt. Wenig sinnvoll ist auch “Slide Aside”, wo man mit einer Drei-Finger-Wisch-Geste eine App im Hintergrund weiterlaufen lassen kann – leider reagieren Apps auf diese Geste manchmal anders, was insgesamt zu einer inkonsistenten Nutzung führt. Das i-Tüpfelchen sind die vorinstallierten Töne, die die Wiener Sängerknaben eingesungen haben: Wer bitte will sein Telefon mit diesem Klingelton läuten und sich von diesem Alarm wecken lassen?

5. Die Kamera: Starke 13 Megapixel

Aber zurück zu einer Stärke des G2: Die verbaute Kamera bietet eine Auflösung von bis zu
13 Megapixel – diese muss man aber erst einstellen und fotografiert dann im 4:3-Format. Wer 16:9-Fotos machen will, muss in den 10-Megapixel-Modus zurückwechseln. In den Kameraeinstellungen kann aber außerdem Helligkeitswerte, ISO-Wert, Weißabgleich oder Geotagging einstellen. Die Bilder, die ich im Normalmodus bei Tageslicht geschossen habe, sind allesamt sehr gut geworden und zeichnen sich durch hohe Farbtreue aus. Bei schwierigen Lichtverhältnissen (z.B. in Lokalen, bei Nacht) werden die Aufnahmen leider nicht immer gut, verwackeln schon mal und werden trotz eingebautem Bildstabilisator unscharf. Testfotos gibt es in diesem Flickr-Album zu sehen. Vorne gibt es eine Frontkamera mit 2,1 Megapixel, die solide Arbeit verrichtet.

tl;dr: Lieber warten aufs Nexus 5

Insgesamt habe ich beim LG G2 gemischte Gefühle. Das Display ist toll, die Hardware ist flott, die Kamera stark, die Lautsprecher satt – doch bei der Software gibt sich LG Blößen. Bis man das Gerät einigermaßen nach eigenen Vorstellungen eingerichtet hat, braucht es einige Zeit, und die oben beschriebenen LG-Apps wird man auch bei Nicht-Verwendung nicht los – außer, man flasht das Gerät (Achtung Ganrantieverlust!) und installiert sich seine bevorzugte Android-Version. Das LG G2 gehört derzeit sicher zu den besten Android-Smartphones und muss sich vor dem Samsung Galaxy S4 und dem HTC One nicht verstecken.

Doch vor dem Kauf sollte man unbedingt die offizielle Präsentation des bereits geleakten Nexus 5 abwarten: Das Google-Gerät, das LG baut, ist dem G2 in Sachen Hardware sehr ähnlich, wird aber mit der neuesten, unverfälschten Android-Software “KitKat” (4.4) ausgeliefert und zum Kampfpreis von 350 Dollar ohne Vertrag zu haben sein – insgesamt wohl die bessere Wahl.


Disclaimer: Das Testgerät wurde mir von der Wiener Agentur von LG, Liechtenecker, für drei Wochen zur Verfügung gestellt und natürlich wieder zurückgegeben.


Image by Jakob Steinschaden


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5 Lesetipps für den 8. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Media im Bundestagswahlkampf, Datenschutz bei Facebook, das Leistungsschutzrecht, Amazon setzt auf HTML5 und das LG G2. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA tagesschau.de: Wahlkampf im Social Web angekommen: Auf tagesschau.de hat schreibt Nea Matzen über den Online-Wahlkampf der Parteien. Was für viele Jugendliche gilt, scheint inzwischen auch Realität für Parteien und Politiker zu sein. Auf Facebook sind sie alle, auf Twitter sind viele. Positioniert sich die Politik im Wahlkampf besser als 2009?
  • FACEBOOK iRights.info: Zehn Fragen und Antworten zum neuen E-Book von iRights.info: iRights.info hat ein neues E-Book herausgegeben: “Privat ist anders – Urheberrecht und Datenschutz bei Facebook”. Philipp Otto erklärt in Form von zehn Fragen und Antworten, worum es in dem Buch geht.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Netzwertig.com: Das peinlichste netzpolitische Unterfangen Deutschlands: Auch Martin Weigert weiß noch nicht, ob „die fortgesetzte, nicht vergütete Präsenz führender Verlage im Google Index eine Niederlage für die Befürworter des Leistungsschutzrechts ist oder zu derem langfristigen Plan gehört“, aber für ihn steht jetzt schon fest, dass das Leistungsschutzrecht für Presseverlage „das peinlichste netzpolitische Unterfangen Deutschlands“ ist.
  • AMAZON ReadWrite: Amazon setzt auf HTML5 Mobile Web Apps: Amazon ermöglicht Entwicklern jetzt auch HTML5-Apps fürs Kindle Fire zu programmieren. Die Apps werden im eigenen Android Store erhältlich sein, jedoch viele Funktionen nicht können.
  • LG G2 TIME Tech: Das neue G2 Smartphone von LG im Test: LG hat gestern in New York sein neues Smartphone G2 vorgestellt. Das Flaggschiff wird einen Snapdragon-800-Prozessor und 5,2 Zoll Full-HD-Display besitzen. TIME Tech erklärt was an dem neuen High-End Smartphone interessant ist und was nicht.

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