All posts under creative-commons

5 Lesetipps für den 4. November

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Herzen auf Twitter, Creative Commons, das Internet Of Things, die Frau hinter BroadbandTV und eine Verteidigung des Barts. Ergänzungen erwünscht! SEXISMUS Psychology Today: Is There a Problem With Bearded Men?: Eine australische Studie legt nahe, dass Männer mit Bärten statistisch gesehen häufiger zu [...]
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WDR fordert Ende der Sieben-Tage-Regel und neue Regeln

Der Rundfunkrat des WDR hat sich in seiner letzten Sitzung gegen die vorgegebene Sieben-Tage-Regel für Telemedien ausgesprochen und fordert neue Kriterien. // von Tobias Schwarz Öffentlich-rechtliche Sender dürfen laut der im Rundfunkstaatsvertrag vorgegebenen Sieben-Tage-Regel für Telemedien aktuelle Sendungen nur bis zu sieben Tage in Mediatheken oder Plattformen wie YouTube (für [...]
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Twitter-Chat über das EU-Urheberrecht: Wie möchtest DU es?

Handy (adapted) (Image by Unsplash [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Am 26. Februar diskutiert EU-Digitalkommissar Günther Oettinger auf Twitter über die Reform des Urheberrechts in Europa. Hast du jemals einen Film aus einem anderen Land heruntergeladen und es funktionierte nicht? Bist du jemals in ein anderes Land gereist und hattest keinen Zugang zu deiner Musik, für die du bereits bezahlt [...]
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2015 gibt es 1 Milliarde Creative Commons-Werke

Creative Commons BBB (adapted) (Image by Steren Giannini [CC BY 2.0] via Flickr)
2001 wurde die gemeinnützige Organisation Creative Commons begründet. 13 Jahre später werden täglich rund 27 Millionen neue CC-Plaketten im Internet vergeben – nächstes Jahr wird die Milliardenmarke geknackt. Nächstes Jahr wird eine magische Grenze geknackt. Dann gibt es im Internet eine Milliarde Werke, die mithilfe einer Creative Commons-Lizenz (CC) veröffentlicht [...]
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5 Lesetipps für den 25. November

In unseren Lesetipps geht es um Social Media in der Politik, Community im Journalismus, Datenschutz und Big Data, die Arbeitswelt, sowie Flickr. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Tagesspiegel: Die Kommunikation über Soziale Netzwerke steigt: Trotz der jährlichen Empfehlung in den Berichten der amtlichen Datenschützer, auf die Nutzung von Social Media zu verzichten, setzen immer mehr Ministerien auf die Kommunikation in den sozialen Netzwerken, wie Christian Tretbar im Tagesspiegel zeigt. Ob und wie aber kommuniziert wird, hängt von den jeweiligen Hausleitungen ab und nicht in den sozialen Netzwerken zu sein, kann auch eine Form von Medienkompetenz sein, wie ausgerechnet die Bundeskanzlerin zeigt (wobei sie als Person anders als ein Ministerium zu bewerten ist).

  • KRAUTREPORTER Zeit Online: „Das Produkt des Journalismus ist die Community“: Auf Zeit Online findet sich ein Interview von David Schmidt mit Jessica Weber und Frederik Fischer von den Krautreportern über das Thema Community. Ein immer wichtiger werdendes Thema im Journalismus, das besonders bei den Kraureportern ausgetestet wird, denn hier haben nur zahlende Abonnenten die Möglichkeit Kommentare zu lesen und zu schreiben. Und auch nur sie werden zu den bisher sehr interessanten Community-Abenden eingeladen, die für mich bisher, trotz der guten Texte, den eigentlichen Mehrwert einer Krautreporter-Mitgliedschaft ausmachen.

  • DATENSCHUTZ Blog von Tabea Wilke: Was ihr wollt: In ihrem Blog kommentiert Tabea Wilke ein Studienergebnis, wonach fast alle Internetnutzer bereit sind, ihre Daten den Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Wilke zeigt auf, dass wenn nicht Big Data das eigentliche Problem ist, also die Erhebung und Verarbeitung von Daten, sondern nur das Geschäft damit, die Unternehmen mit verstärkter Transparenz über den Umgang mit unseren Daten auf die gesellschaftliche Debatte um einen zeitgemäßen Datenschutz antworten müssen. Denn der Zielkonflikt steckt im Bereich Datenschutz und dem Geschäft mit den Daten und weniger unserer Nutzung von datenproduzierenden Diensten.

  • ARBEITSWELT Cicero Online: „Die westliche Unternehmenskultur beruht auf Stress, Schlafentzug und Burnout“: Auf Cicero.de finde sich ein interessantes Interview mit Arianna Huffington. Im Grunde geht es um ihr neues Buch, aber eben auch um das grundlegende Thema, die ihrer Meinung nach falschen Definition von Erfolg in unserer Gesellschaft und die moderne Arbeitswelt. Zwei Bereiche, die sich zumindest in den westlichen Industrienationen ähneln und laut Huffington neu gedacht werden müssen. Huffington erfindet das Rad nicht neu, doch der „Spitzen-Unternehmerin“, wie der Cicero schreibt, lohnt sich immer zuzuhören. Sie benennt interessante Punkte, die diskutiert werden können.

  • FLICKR CNET: Some photographers bristle over Flickr’s selling of photos: Auf CNET schildert Richard Nieva die neueste Kontroverse um Flickr und das mehr Nutzungsfreiheit bietende Lizenzmodell Creative Commons. Flickr hat angefangen, Leinwandkopien von Flickr-Fotos zu verkaufen. Wer sein Foto unter dem klassischen Copyright veröffentlicht hat, bekommt 51 Prozent des Gewinns. Die Fotografen, die ihre Fotos unter Creative Commons der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben, bekommen gar nichts. Der Ärger ist vorprogrammiert, hat aber nichts mit Creative Commons zu tun. Die meisten Fotografen haben nämlich gar nichts gegen die rechtskonforme Nutzung von Flickr, sondern hätten sich von Yahoo als Plattformbetreiber nur ein alle Fotografen fairer behandelndes Vorgehen gewünscht. Jetzt wirkt es so, dass die der Gesellschaft Freiheiten einräumenden Fotografen bestraft werden. Nicht von der Gesellschaft, sondern von Yahoo.

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Tipps für Blogger: Quellen für rechtssicher nutzbare Inhalte

Home Office (adapted) (Image by markusspiske [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Liste von ausgewählten Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, die Blogger kennen sollten. Am Wochenende sprach Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz beim Chemnitzer Blogger-Barcamper myBlögchen über Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, wie zum Beispiel unter Creative Commons lizenzierte Bilder oder auch YouTube und Soundcloud, um Videos und Podcasts in eigenen Blogbeiträgen [...]
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ccMixter startet Crowdfunding-Kampagne

ccmixter – freie Musik dank Creative Commons
Die Betreiber der Musik-Community ccMixter.org haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Eine der beliebtesten Quellen für Open Source Musik will ihre technische Ausstattung künftig auf professionellere Beine stellen. // von Lars Sobiraj Von dort können mehr als 6.000 Samples, 3.000 A capellas, über 15.000 Remixes und diverse Podcasts heruntergeladen werden. Alle angebotenen [...]
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5 Lesetipps für den 7. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Qualität dank Flatrate, Creative Commons, Joss Whedon, die Idee des Knopfdrucks und Stefan Niggemeier im Interview. Ergänzungen erwünscht.

  • FLATRATE Süddeutsche.de: Alle Macht dem Kunden: Die Kulturflatrate war eine der besten Ideen, die in den letzten Jahren als Reaktion auf den digitalen Wandel diskutiert wurden. Doch analoge Denkweisen in der Politik und ihre Pfründe sichernde Rechteinhaber zerstörten erfolgreich jeglichen Fortschritt dieses Gedankens. Mit dem Ergebnis, dass wir heute für verschiedene Flatrates bezahlen, die Gelder allerdings auf die Konten von Technologieunternehmen gehen und nur Cent-Beträge bei den Künstlern ankommen. Matthias Huber erklärt auf Süddeutsche.de (für die meisten leider zehn Jahre zu spät), warum Flatrates auch für Qualität sorgen können und zeigt, wie toll eigentlich ein Flatrate-Konzept à la Kulturflatrate „made in Germany“ gewesen wäre.

  • CREATIVE COMMONS Politik Digital: Creative Commons in der ARD: Im vergangenen Jahr hat die ARD auf Beschluss der Redaktionskonferenz Online (RKO) eine Arbeitsgruppe Creative Commons gegründet, in der darüber nachgedacht wurde, ob Creative Commons (CC) ARD-kompatibel ist und inwiefern freie Lizenzen in den ARD-Anstalten genutzt werden können. Nun wurden Ergebnisse bekannt, die ich in einem Gastbeitrag auf Politik Digital kommentiert habe.

  • KREATIVITÄT Co.Create: Life And Work Lessons From Joss Whedon’s Biography: Selten bin ich der Meinung, dass über eine Person eine Biographie geschrieben werden muss, die nicht mindestens 70 Jahre alt ist, was heutzutage ja fast schon kein Alter mehr ist, in dem man schon ein Fazit ziehen kann. Bei dem Regisseur Joss Whedon möchte ich da fast eine Ausnahme machen, obwohl er in diesem Jahr erst 50 Jahre alt geworden ist. Doch sein Schaffen ist, wie es seine Biographin Amy Pascale treffend heraus gearbeitet hat, eine nahezu perfekte Anleitung für Kreative, besonders wie man mit dem Scheitern umgehen sollte. Jackie Snow erklärt auf Fastcocreate.com was wir alles vom Schaffer von „Buffy“ und „Firefly“ lernen können.

  • TECHNOLOGIE Berliner Gazette: Alles auf Knopfdruck? Wie Technik unsere Fantasien von Ermächtigung beflügelt: In der Politik verspricht man Wandel per Knopfdruck. Demokratie soll zum Computerspiel werden und einem Whistleblower wie Edward Snowden wird nachgesagt, die Welt mit einer „gewitzten Tastenkombination“ verändert zu haben. Auch Parteien haben diesen Traum. Doch können wir die Welt tatsächlich per Knopfdruck verändern? Berliner Gazette-Herausgeber Krystian Woznicki geht dieser interessanten Frage auf eine sehr lesenswerte Art und Weise nach.

  • INTERVIEW Horizont: „Die Huffington Post ist im Vergleich zur Bild…“: Für Horizont hat Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden den Medienjournalisten und BILDblog-Gründer Stefan Niggemeier interviewt. In dem Interview gehen beide die komplette Checkliste an zu besprechenden Themen des Medienwandels durch – von C wie Clickbaiting. über K wie Krautreporter bis P wie Paywalls. Dazu spendiert Niggemeier die wohl beste Einordnung der deutschen Ausgabe der Huffington Post: „Es ist keine Bereicherung des deutschen Medienmarkts. Die deutsche Huffington Post macht nichts anderes, als Inhalte, die andere schon haben, nochmal zu überdrehen und eine übertriebene Überschrift zu geben.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 24 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

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5 Lesetipps für den 30. Mai

In den Lesetipps geht es um Social Media für Millionen, digitale Bequemlichkeit, Automatisierung, Kritik am Urheberrecht und Google will europäischer werden. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Nieman Journalism Lab: Who’s behind that tweet?: Joseph Lichterman hat für das Nieman Journalism Lab die Social Media-Manager der US-Medien ABC News, AP, CNN, NBC News, The New York Times, USA Today und The Wall Street Journal gefragt, wie sie ihre Social Media-Accounts verwalten. Ein interessanter Einblick von Leuten, die tagtäglich Accounts mit Millionen Followern bespielen.
  • DIGITALE GESELLSCHAFT RP-Online.de: Apps bedrohen die Freiheit im WWW: Das Internet, wie wir es kennen, ist 25 Jahre alt – und vom Aussterben bedroht. Nicht nur durch politische Kontrollwut und den Kampf um „Vorfahrt“ für bestimmte Daten. Die größte Gefahr ist unsere eigene Bequemlichkeit, wie Tobias Jochheim in einem äußerst lesenswerten Kommentar auf RP-Online.de schreibt.
  • AUTOMATISIERUNG Netzwertig.com: Die Roboter kommen, doch Politiker sprechen noch immer von Arbeitsplatzschaffung: Das Beförderungs-Startup Uber will auf mittlere Sicht selbstfahrende Autos einsetzen. Amazon verzehnfacht in diesem Jahr die Zahl der Roboter in seinen Versandzentren. Maschinen nehmen Menschen die Arbeit weg – doch Politik und Volkswirtschaft sind überhaupt nicht vorbereitet, wie Martin Weigert auf Netzwertig.com erklärt.
  • URHEBERRECHT Interview mit Cory Doctorow: „Das Urheberrecht ist ein Nährboden für Überwachung“: Ein äußerst lesenswertes Interview von Lea Weitekamp mit dem Sci-Fi-Autor Cory Doctorow, in dem der EFF-Aktivist über die Vorteile von Creative Commons für Schriftsteller spricht und wieso die derzeitige Gestaltung des Urheberrechts „ein Nährboden für Überwachung“ ist.
  • GOOGLE de lege data: Google setzt EuGH-Entscheidung um und möchte europäischer werden: Nach der EuGH-Entscheidung im Streit zwischen der spanischen Datenschutzbehörde und Google um ein sogenanntes „Recht auf Vergessen werden“ im Internet, hat das Unternehmen am Freitag ein Webformular bereitgestellt, durch welches Nutzer nun Löschantrage für Suchergebnisse einreichen können. Dr. Carlo Piltz stellt das Formular auf seinem Blog vor.

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Podcast #4: Wie geht digitale Bildung? Auf der Suche nach Visionären

Education Reform: Insert your favorite “Wrath of Khan” joke blog title here (adapted) (Image by opensource.com [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Wie geht digitale Bildung? Der vierte Netzpiloten-Podcast hat auf der re:publica 2014 Antworten und Visionäre gesucht. Im vierten Netzpiloten-Podcast haben sich Jenny Genzmer und Tobias Schwarz auf der re:publica 2014 mit dem Thema „Digitale Bildung“ beschäftigt und sich auf die Suche nach Visionären gemacht. Gefunden haben sie Guido Brombach, Bildungsreferent [...]
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5 Lesetipps für den 12. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Creative Commons, die Digitalisierung des Freistaats Bayern, Digital Natives im Journalismus, Debatte um Datenschutz-Gesetz und Apps zum schneller lesen. Ergänzungen erwünscht.

  • CREATIVE COMMONS creativecommons.org: White House supports CC0 for federal government datasets: Seltener als 2008 tut sich die Obama-Regierung in den USA mit guten Initiativen im Bereich Internet hervor, aber jetzt schlägt das Weiße Haus im sogenannten „U.S. Open Data Action Plan“ vor, dass nicht-vertrauliche Regierungsdokumente unter einer Creative Commons als gemeinfrei veröffentlicht werden sollten. Deutschland hinkt, trotz einiger Regierungswebsites unter einer Creative Commons, hier noch weit hinterher.
  • BAYERN eGovernment Computing: Freistaat investiert fast 1,8 Milliarden Euro in den digitalen Aufbruch: Bayerns soll nach dem Willen des Minister­präsidenten Horst Seehofer Leitregion für den digitalen Aufbruch werden. Auf dem IT-Gipfel der bayerischen Staatsregierung wurde nun eine entsprechende Digitalisiserungsstrategie beschlossen, nach der der Freistaat über 1,8 Milliarden Euro in den digitalen Aufbruch investieren möchte.
  • DIGITAL NATIVES Lousy Pennies: Ich dachte, diese Jungjournalisten wären Digital Natives: Auf Lousy Pennies schreibt Karsten Lohmeyer über „Digital Native Journalisten“, die für ihn inzwischen zu einer Urban Legend geworden sind. Er zeigt auf, dass es sie, zumindest in der Breite, gar nicht unter den Nachwuchsjournalisten gibt und beendet seinen Artikel mit nützlichen Tipps der Selbstvermarktung.
  • DATENSCHUTZ Heise Online: Bundesregierung will Datenhehlerei mit scharfen Mitteln bekämpfen: Im Bundesrat wird ein Gesetzesentwurf diskutiert, dass den Handel mit gestohlenen Identitäten kriminalisieren soll. Die Große Koalition, im Gegensatz zur schwarz-gelbrn Bundesregierung, die sich gegen die Bezahlung von Straftätern für Steuer-CDs aussprach, begrüßt die aktuelle Version. Datenschützer wie Peter Schaar kritisieren, dass das Gesetz stellenweise zu weit geht. Der Daten-Schwarzmarkt ist seiner Meinung nach in erster Linie ein Problem der Rechtsdurchsetzung.
  • APPS Bold Economy: 1000 Wörter pro Minute: Unsere morgenlichen fünf Lesetipps in unter einer Minute schaffen? Wer das will, sollte sich mit den von Thorsten Schröder auf Bold Economy vorgetellten Apps beschäftigen, die einem beibringen wollen, in Hochgeschwindigkeit über Texte zu fliegen. Das funktioniert sogar – und hat eine beinahe halluzinogene Wirkung, wie Schröder erklärt.

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5 Lesetipps für den 2. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Creative Commons, Streit um Innovation, Überwachung durch die NSA, Zensur in der Türkei und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • CREATIVE COMMONS Carta: Freie Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Wie kann ein qualitativ hochwertiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk aussehen, der auch in der digitalen Welt eine wichtige Rolle spielt? In einem Gastbeitrag auf Carta.info setze ich mich mit freien Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, als Teil der Antwort auf diese Frage, auseinander.
  • INNOVATION CNET: Samsung’s copying makes people ‚question‘ Apple’s innovation: Trotz diverser Gerichtsverhandlungen im Patentstreit zwischen Apple und Samsung, gibt es auch da noch interessante Wendungen. Apples Marketingchef Phil Schiller erklärt von Gericht, wie Samsungs angebliches Kopieren von Apples Produkten, wie das iPhone, den Ruf des Unternehmens schädigt, da es weniger innovativ erscheint als es angeblich ist.
  • ÜBERWACHUNG latimes.com: NSA chief’s legacy is shaped by big data, for better and worse: Der ehemalige stellvertretende NSA-Chef, John Inglis, bestätigt in einem Interview mit der L.A. Times, dass der seit den Snowden-Enthüllungen in der Kritik stehende US-Geheimdienst alle Anrufe, SMS und E-Mails des Iraks in Echtzeit abhören kann.
  • ZENSUR Zeit Online: Türkische Provider geben sich als Google aus: Die türkische Regierung von Erdo?ans treibt die Blockade von Internetdiensten weiter voran und versucht dabei immer mehr Einschränkungen. Viele Wege, die Zensur zu umgehen, gibt es nicht mehr, wie Pavel Lokshin auf Zeit Online erklärt.
  • NETZNEUTRALITÄT Startups for Net Neutrality: The Internet is Ours: Das Prinzip der Netzneutralität ist eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Internets und der digitalen Wirtschaft. Auf einer Kampagnenseite sprechen sich internationale Startups für den Erhalt der Netzneutralität aus. Diese zu begrenzen schränkt die Freiheit und Offenheit des Internets, wie wir es kennen, erheblich ein.

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2048 – Erfolgs-App punktet mit offener Lizenz

„2048“ rockt momentan die App Stores. Das Spiel punktet hauptsächlich mit einer offenen Lizenz und crowdbasierter Mitarbeit. // von Tobias Gillen Das Rechen-Spiel 2048 erinnert an den Kassenschlager Threes. Das Spiel aus der Feder eines 20-Jährigen entstand aber hauptsächlich durch die Mitarbeit der Crowd. Und wird inzwischen vielfach kopiert. Möglich [...]
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Selbst ist der Musiker – heute: SoundCloud

DSC_0126 (adapted) (Image by Thomas Bonte [CC BY 2.0] via Flickr)
Über SoundCloud haben die Netzpiloten in den vergangenen Jahren immer mal wieder berichtet – heute gibt es hier eine aktuelle Bestandsaufnahme. SoundCloud ist wie Bandcamp oder Jamendo ein populärer Online-Musikdienst, auf dem Künstler ihre Werke unabhängig veröffentlichen können. Label, Vertrieb, Promotion – auf all das kann man hier theoretisch verzichten. [...]
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Netlabels, Teil II: Headphonica und Aaahh Records

20130824-braaahhlitz-1200.jpg (adapted) (Image by Simon Bierwald [CC BY 2.0] via Flickr)
Anfang Januar dieses Jahres versprach ich hier, Netlabels, die „aus der Masse herausragen„, vorzustellen. Heute geht es weiter – mit einem Kollektiv aus Berlin und experimentellen Sounds aus Halle. Neben Jamendo, Soundcloud oder Bandcamp, auf den Musikerinnen und Musiker ihre Werke selbst veröffentlichen und promoten können, gibt es immer noch [...]
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Der Fall Zoe.Leela: Eine Bestandsaufnahme

Zoe.Leela aus Berlin ist nicht nur eine Sängerin mit Band und professionellen Produzenten. Zoe.Leela ist auch ein Projekt, das etablierte Strukturen im Musikbusiness auf den Kopf stellt. // von Marco Trovatello Zoe.Leela war und ist das Vorzeigeprojekt, wenn es um Creative Commons-lizenzierte Musik im kommerziellen Umfeld geht. 2009 veröffentlichte sie [...]
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ShortRead: Wellcome Library veröffentlicht unter Creative Commons

CC (adapted) (Image by Kristina Alexanderson [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Die Wellcome Library veröffentlicht mehr als 100.000 Bilder von Manuskripten, Zeichnungen und Fotos aus der eigenen Sammlung unter einer Creative Commons-Lizenz. Die Wellcome Library, eine von Sir Henry Wellcome angefangene Sammlung zur Dokumentation der Geschichte der Medizin, die nach seinem Tode in eine Forschungsstiftung umgewandelt wurde, hat mehr als 100.000 [...]
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Totgesagte leben länger: Zum Status quo der Netlabels

Zuge der andauernden Debatte um eine Reform des Urheberrechts, digitale Selbstbestimmung und Medienwandel besitzen die oft totgesagten Netlabels mit ihrer freien Musik nach wie vor Relevanz.

The Black Atlantic, hier beim Cologne Commons-Festival 2010. Trotz mittlerweile ansehnlicher Erfolge – ausgedehnte Touren führten sie u.a. zum South by Southwest-Festival in Austin, Texas – ist die Band um Singer-Songwriter Geert van der Velde aus den Niederlanden überzeugte Nutzerin von Creative Commons-Lizenzen. (Bild: Simon Bierwald, CC-BY-NC-SA)

Ein Artikel, den ich im August 2012 für das Kölner Magazin Stadtrevue schrieb, trug die zugegebenermaßen optimistische Titelzeile „Maximale Verbreitung – Netlabels krempeln das Musikbusiness um“. Aktuelle und ehemalige Protagonisten der Netlabelszene kamen zu Wort und zur Unterstützung der formulierten These dienten die wissenschaftlichen Arbeiten von Patryk Galuszka, der das Potenzial alternativer Netzmusik untersuchte. Sein Fazit: Netlabels sind zwar ein Nischenphänomen ohne größere gesellschaftliche Relevanz, besitzen aber durchaus ein gewisses Potenzial zur Demokratisierung des Musikbusiness. Das haben Netlabels bisher nicht umgekrempelt, denn aus der Nische heraus war das bisher nicht möglich. Doch in der Zwischenzeit ist einiges passiert.

Mithilfe der frisch gegründeten Musikverwertungsgesellschaft C3S (siehe mein Netzpiloten-Interview mit Wolfgang Senges) kann hier noch einiges passieren. Und es wird freilich nicht nur um die vielbeschworene Aufmerksamkeitsökonomie durch kostenlose Downloads oder die Nutzung von Creative Commons-Lizenzen als Marketinginstrument gehen, sondern vielmehr um eine faire und selbstbestimmte Distribution eigener Werke jenseits von Bürokratie und anachronistischen Abrechnungs- und Vergütungsmodellen. Hier werden nicht nur Netlabels zur von Galuzska formulierten Demokratisierung der Musikindustrie beitragen, sondern auch Musikdienste wie Bandcamp oder Jamendo eine zunehmend größere Rolle spielen.

Ich definiere noch einmal aus meinem Verständnis heraus den Begriff „Netlabel“: Obwohl sie Musik meist zum kostenlosen Download anbieten, betreuen und promoten engagierte Netlabels ihre Künstler ebenso professionell wie traditionelle Labels. Sie stehen für ein eigenes musikalisches Profil und achten auf die Qualität ihrer Veröffentlichungen – inhaltlich wie technisch, von Mix über Mastering bis hin zum Artwork.

Um zu verstehen, warum es Netlabels auch heute noch gibt und sie alles andere als tot sind, warum Betreiber wie Musiker anscheinend so verrückt sind, das alles auch noch vollkommen umsonst zu tun, hilft ein Blick auf ihren Ursprung. Netlabels sind heute – d.h. auch in den 2010er Jahren – immer noch so etwas wie die legitimen Nachfolger der Do it yourself Tape-, Vinyl- oder CD-R-Labels der achtziger und neunziger Jahre.

Damals wie heute wird Musik leidenschaftlich und gut produziert – auch außerhalb von professionellen Studios und ohne große Plattenfirma – und zwar der Kunst und nicht eines von vorneherein angepeilten kommerziellen Erfolgs wegen. Was früher selbstfinanziert auf Tapes, Vinyl oder CD-R unter die Hörerinnen und Hörer gebracht wurde, wird seit Anfang der 2000er Jahre zu deutlich geringeren Kosten im Netz publiziert und über Social Media distribuiert und promotet. Denn im Grunde sind freie Musik im Netz und Netlabel so alt wie das Netz selbst. Sie lassen sich bis zu den Mods, Sound- bzw. Sequenzerdateien des Amiga-Heimcomputers, verfolgen, die über die heute noch aktive Netaudio-Plattform scene.org geteilt wurden.

Nicht wenige – darunter wichtige und sehr gute – Netlabels stellten den Betrieb ein, doch es sind auch zahlreiche neue hinzugekommen. Betrachten wir das Ganze einmal unter dem Aspekt der Konsolidierung: Meinem Eindruck nach hat das Netaudio-Massenphänomen „schnell produzierte und veröffentlichte elektronische Musik“ deutlich nachgelassen und speziell im vergangenen Jahr wurde mehr und mehr freie Musik aus den zuvor unterrepräsentierten Genres Indie, Alternative, Pop, Rock, Folk und Punk veröffentlicht – so viel wie noch nie zuvor. Es scheint als habe auch diese Sparte die Phänomene Netaudio und Creative Commons für sich entdeckt.

Zum Schluss noch eine Anmerkung zu Freier Musik, die vielen, aber vielleicht nicht allen Leserinnen und Lesern bekannt sein wird: Im Verständnis der partizipierenden Musikerinnen, Musiker und Netlabels gilt hier die Philosophie der freien Software mit dem Leitspruch „Frei wie in Freiheit“: Freier Umgang mit eigenen und fremden Werken, freie Zugänglichkeit, Recht auf Remix. In Abgrenzung zu „Frei wie in Freibier“ muss freie Musik nicht gratis sein (kann es aber sein). Oder anders gesagt: Es steht Euch offen, die Bands, Musikerinnen und Musiker zu unterstützen, indem ihr die Musik mit anderen teilt, Konzerte besucht, ihr Vinyl, ihre CDs oder Merchandising-Artikel kauft oder beim Download bezahlt oder spendet.

Und damit dieser Artikel nicht ohne Musik endet – hier noch einige Empfehlungen für den gepflegten Einstieg in eine der schönsten Nischen des Netzes:

Podcasts: MachtdoseFreeQuencyMusic ManumitKlangboot

Blogs/Magazine: ProgologNetlabelismFree Music ArchiveStadtrevue Netzmusik


 


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Der Verein D64 startet Initiative zur Förderung von Creative Commons

Der netzpolitische Verein „D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt e. V.“ startet eine Initiative zur Förderung von Creative Commons in Deutschland // von Nico Lumma Smartphones und soziale Netzwerke machen das Teilen von Inhalten im Internet immer einfacher. Zentrale digitale Kulturtechniken wie Sharing oder Remix stehen dabei aber häufig im [...]
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Lesetipps für den 15. November

In unseren Lesetipps geht es um die Space Night mit Creative Commons Musik, eine neue Identität mit Hilfe des Deep Web, eine europäische Cloud, Gericht sieht Google Books als Nutzen für die Allgemeinheit und die Lobby nimmt Einfluss auf die Urheberrecht-Pläne der Großen Koalition. Ergänzungen erwünscht.

  • SPACE NIGHT Digitalfernsehen.de: „Space Night“ startet mit Creative Commons-Musik und HD-Bildern neu: In der Nacht zum Samstag wird die Kultsendung des Bayerischen Rundfunks, die „Space Night“, modernisiert und mit freier Musik, die unter Creative Commons lizenziert ist, neu starten. Möglich gemacht haben das konstruktive Proteste im Internet, die auf freie aber nicht kostenlose Inhalte setzten und den BR so zu mehr Fortschritt und Offenheit bewegten. Eine der wenigen netzpolitischen Erfolge im Jahr 2013.
  • DEEP WEB Motherboard: How Aaron Brown, a Fake Person, Was Created for Real on the Deep Web: Der Fotograf Curtis Wallen hat mit Hilfe des Deep Web, Bitcoin und Tor die Kunstfigur Aaron Brown erschaffen, die nicht wirklich existiert – außer im Digitalen. Aber Brown besitzt alles, was auch unsere Existenz amtlich bestätigt. Ein interessantes Kunstprojekt, dass nicht nur die Möglichkeit von Kriminalität aufzeigt, sondern wie unsere Gesellschaft etwas Offizielles anerkennt.
  • EU-CLOUD Futurezone.at: EU-Kommissarin Kroes warnt vor digitaler Abschottung: EU-Kommissarin Neelie Kroes hat in der Diskussion um europäische Cloud-Lösungen nach dem NSA-Skandal eindringlich vor einer nationalen Abschottung gewarnt. „Eine Fragmentierung wäre absolut das Ende für eine Erfolgsgeschichte“, betonte die für Digitales zuständige Vize-Vorsitzende der Europäischen Kommission am Donnerstag in Berlin. Zunächst soll ein technischer und rechtlicher Rahmen für eine gemeinsame europäische Cloud entstehen.
  • GOOGLE BOOKS Zeit Online: US-Gericht entscheidet, dass Google Bücher digitalisieren darf: Ein New Yorker Richter hat die Klage der US-Autorenvereinigung abgewiesen, die die Digitalisierung von Büchern durch Google als eine Form der Urheberrechtsverletzung betrachtete. Der Richter sieht aber darin einen Vorteil für die Allgemeinheit und eine Beschleunigung des Fortschritts „in Kunst und Wissenschaft, während es gleichzeitig die Rechte von Autoren und anderen Kreativen berücksichtigt.“
  • URHEBERRECHT Netzpolitik.org: Koalitionsverhandlungen beschwören den Geist von ACTA: Auf Netzpolitik.org hat Markus Beckedahl einen Teil des ihm zugespielten Zwischenstands der Verhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD veröffentlicht. Darin geht es um das Urheberrecht und besonders die Positionen der Unionsparteien schein von der Content-Lobby verfasst zu sein. Anstatt eine notwendige Modernisierung des Urheberrechts anzugehen, wird wohl lediglich die Rechtsdurchsetzung verschärft.

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5 Lesetipps für den 16. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um den Shutdown und die Space Night, moderne Arbeit, Snapchat gibt Fotos an ermittelnde Behörden weiter, einen Körper-Hacker und Glenn Greenwald verlässt den Guardian. Ergänzungen erwünscht.

  • SPACE NIGHT Bayerisches Fernsehen: Shutdown in den USA stoppt Neustart der Space Night im BR-Fernsehen: Mehr als 700 freie Lieder wurden für die Space Night hochgeladen, doch jetzt fehlen die gemeinfreien Bilder. Anfang November sollte die seit dem Frühjahr neukonzipierte mit HD-Bildern aus dem Weltall und unter Creative Commons lizenzierter Musik starten, doch der Streit um den US-Haushalt hat auch Auswirkungen auf den BR. Mitarbeiter der NASA, die die Space Night mit Bildern aus dem All beliefern, wurden in Zwangsurlaub geschickt. Und so verschiebt sich der Start der neuen Staffel.
  • ARBEIT 2.0 The European: Frithjof Bergmann über neue Arbeitskultur gegen alte Denkmuster: Nur noch zehn Stunden die Woche arbeiten? Der Philosoph Frithjof Bergmann hält das für die Zukunft – und hat dafür gute Gründe. Im Gespräch mit Florian Guckelsberger und Veronika Bürklin erklärt er im The European, warum er mit seinem Konzept der Neuen Arbeit in Deutschland und Österreich gegen Wände rennt. Ein interessanter Beitrag zur Debatte über eine neue Arbeitskultur, die auch im technologiegetriebenen Silicon Valley an Fahrt zunimmt.
  • SNAPCHAT Süddeutsche.de: Snapchat gibt Fotos an ermittelnde Behörden weiter: Erst am Montag haben wir über die Smartphone-App Snapchat berichtet, mit der versendete Bilder ein Verfallsdatum bekommen. Screenshots verhindern die absolute Sicherheit, dass das Bild auch wirklich zu 100 Prozent gelöscht wird, aber nach einem Artikel von Süddeutsche.de gibt es eine weitere Ausnahme: Auf richterlichen Beschluss hin können Bilder an Ermittlunsgbehörden weitergeleitet werden – sofern sie noch auf den Servern liegen, also noch nicht angesehen wurden.
  • TRANSHUMANISMUS Zeit Online: Der Hacker, der die Biologie überwinden will: Die Anhänger der Quantified-Self-Bewegung sind begeisterter Selbstvermesser, die sich z.B. Messgeräte um das Handgelenk schnallen, um ihre Körperfunktionen vermessen. Tim Cannon ist beim Projekt Selbstoptimierung längst weiter. Er lässt sich Technik lieber implantieren, als sie nur am Handgelenk zu tragen. Der Biohacker betrachtet den menschlichen Körper als „fundamental fehlerhaft“.
  • GLENN GREENWALD Buzzfeed: Glenn Greenwald Will Leave Guardian To Create New News Organization: Glenn Greenwald verlässt den Guardian, um eine neuen Nachrichtenorganisation zu gründen. Der Reporter, der Edward Snowdens Enthüllungen der Weltöffentlichkeit präsentierte, Viel weiß man noch nicht über die neue Organisation, aber sie soll keine festen Strukturen für Entscheidungen und Handlungen besitzen und in New York, Washington und San Francisco ihren Sitz haben. Greenwald bleibt in Brasiien.

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5 Lesetipps für den 17. September

In unseren Lesetipps geht es um Facebooks Nutzerzahlen in Deutschland, eine Spende an kleine Buchhandlungen, Linux als Zukunft des Gaming, Kritik am neuen Personalausweis und ein Foto, dass um die Welt geht. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Golem.de: Facebook gibt erstmals Nutzerzahlen in Deutschland bekannt: Facebook hat erstmals genaue Nutzerzahlen für Deutschland öffentlich gemacht. Demnach nutzen 25 Millionen Menschen Facebook mindestens einmal im Monat. Über 80 Millionen Einwohner hatte das Land zum Jahresende 2012. 54,2 Millionen Menschen waren online. Keine schlechte Quote für ein soziales Netzwerk, dass im hierzulande als Neuland bekannten Internet ist.
  • BUCHHANDLUNG GalleyCat: James Patterson To Give $1 Million To Indie Bookstores: Bestsellerautor James Patterson möchte kleinen Indie-Buchhandlungen mehr als eine Million US-Dollar geben. Patterson hat nur zwei Bedingungen: der Buchladen muss funktionieren und die Läden müssen eine Kinderabteilung haben.
  • LINUX Ars Technica: Linux is the future of gaming: Schon heute ist Linux eines der weit verbreiteten Betriebssysteme der Welt. Gabe Newell, Mitgründer und Direktor von Valve, bezeichnete auf der LinuxCon in New Orleans Linux als die Zukunft des Gamings. ein Grund dafür ist auch neue Hardware, auf der Linux laufen wird.
  • PERSONALAUSWEIS Heise Online: Chaos Computer Club bezeichnet neuen Personalausweis als nicht sicher: Der Chaos Computer Club (CCC) hat in einer Stellungnahme die immer noch bestehende Unsicherheit des neuen Personalausweises (nPA) kritisiert, wiederholt auf bekannte Schwachstellen hingewiesen und die Ausführungen des Bundesinnenministeriums als „trügerische Sicherheit“ bezeichnet.
  • FOTOGRAFIE Pin-Of-Interest: Bryant Park, late April 2009: Ed Yourdon hat zum richtigen Moment am richtigen Ort das richtige Foto gemacht. Zu sehen ist eine Frau, die auf einer Wiese liegt und an einem Notebook arbeitet. Yourdon hat das Bild unter einer Creative Commons veröffentlicht und in diesem Blogeintrag die virale Verbreitung nachgezeichnet. Es erschien übrigens auch schon auf Netzpiloten.de. ;-)

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Lesetipps für den 13. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Musik-Streaming, neue Funktionen von Google Glass, Wahlkampf statt PRISM-Aufklärung, Kim Dotcom plant einen sicheren E-Mail-Dienst und das Schulbuch-O-Mat ist fertig. Ergänzungen erwünscht.

  • MUSIK-STREAMING t3n: Musik-Streaming-Dienste im Vergleich: Spotify hat sich bei vielen Musikliebhabern als digitaler Standard etabliert. Aber es gibt eine ganze Menge vergleichbare Anbieter, die t3n in einem großen und aktualisierten Überblick zusammen gefasst hat. Eine interessante Übersicht von Spotify-Alternativen.
  • GOOGLE GLASS Futurezone.at:: Google aktualisiert Funktionen von Glass: Google hat seinem zukünftigen Produkt Google Glass weitere neue Funktionen verpasst. Neben einem neuen Video-Player besitzt die Brille jetzt vor allem mehr Befehle für den Dienst Google Now und mehr Sprachbefehle.
  • PRISM Zeit Online: Union und FDP machen Wahlkampf statt Aufklärung: Anstatt die massenhafte Verletzung unserer Bürgerrechte im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestag aufzuklären, nutzen die Bundestagsabgeordnete den Streit um die NSA-Spähaffäre für den Wahlkampf. Union und FDP werfen Steinmeier vor, schon seit 2002 von PRISM gewusst zu haben, anhören wollen sie ihn aber nicht – zumindest nicht jetzt.
  • VERSCHLÜSSELUNG Business Insider: Kim Dotcom Is Building A Super-Secure Encrypted Email Service: Mit Megaupload hat Kim Dotcom ein erfolgreiches Projekt nach seiner Verhaftung durchgezogen. Nun will er sich an einem verschlüsseltem E-Mail-Dienst wagen, um die Lücke, die Lavabit und Silent Mail mit ihrem Rückzug hinterlassen haben, zu schließen.
  • OPEN EDUCATIONAL RESOURCES Schulbuch-O-Mat: Creative Commons-Schulbuch fertig: Pünktlich zum Ende der Sommerferien ist das erste freie Schul-E-Book zum Fach Biologie als Download erhältlich. Das via Kickstarter finanzierte Projekt hat ein rund 220 Seiten dickes Lehrbuch erarbeitet, dessen Texte und Bilder unter Creative Commons stehen. Ein wichtiger Schritt für freie Lehrmittel in Deutschland.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Space Night: Web-Relaunch am 5. August – mit CC-Musik

Nach Protesten gegen die geplante Absetzung der Sendereihe „Space Night“, entschied sich der Bayerische Rundfunk Anfang 2013 zu einer Neukonzeptionierung mit freier Musik. Marco Trovatello fasst das innovative Projekt zusammen.

 

Am Montag, 5. August 2013, wird der Bayerische Rundfunk (BR) eine erste Version der neuen Space Night-Website freischalten, auf der Musiker und Komponisten ihre Soundtracks für zukünftige, neue Folgen hochladen können. “Die ‘neue Space Night’ dürfte damit die erste Fernsehserie weltweit sein, bei der ein zentraler Bestandteil der Folgen – die Musik – durch die Community im Internet generiert wird”, teilte Redakteur und Projektleiter Thomas Hausner mit. Unter seiner Regie entstanden auch die vier bisherigen, überwiegend mit Creative Commons(CC)-Musik neuvertonten Space Night-Folgen.

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Video: Meet Creative Commons

Creative Commons Quatar hat ein neues Erklärvideo über Creative-Commons-Lizenzen veröffentlicht. Was diese Lizenzvergabe so wertvoll macht, wird hier anschaulich dargestellt.

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Video: Motivationsfilm für Creative Commons

Dieser Motivationsfilm für Creative Commons wurde im Rahmen des Wikimedia Ideen-Wettbewerbs „WissensWert“ 2010 zur Förderung Freien Wissens mit sieben weiteren Projekten aus 93 Einsendungen von der Community und einer Jury auserwählt und finanziell unterstützt. – www.creativecommons.de

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Dieser Film steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0
Unported Lizenz http://creativecommons.org/licenses/by/3.0.

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Creative Commons: by elektrischer Reporter!

Creative Commons: heute erklärt vom elektrischen Reporter! Viel Spaß mit dem Beitrag: „Urheber 2.0 – Was tun, wenn keiner kauft?“

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Creative Commons im Journalismus – ein Plädoyer

In der feinen, aber oft etwas isolierten Netzgemeinde sind Creative Commons schon gut etabliert. Immer wieder stößt man auf Bilder, Videos und Texte, die zur Weitergabe animieren, statt sie zu verdammen. Verlässt man aber diesen Kreis netzaffiner Menschen, sieht es ganz anders aus. Der Grund ist weniger fehlendes Wissen, sondern Angst. Ein paar Gedanken zur Verbesserung und Überzeugungsarbeit – mit Schwerpunkt auf Journalisten, aber auch für andere Bereiche einsetzbar. Weiterlesen »

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Patent Absurdity: Doku zu Software-Patenten

Es gibt Themen im Netz, die sind immer irgendwie präsent und trotzdem schwer zu fassen. Software-Patente gehören dazu. Vor einigen Wochen ist ein englischsprachiger Dokumentarfilm angetreten, das Thema auch Laien näher zu bringen: „Patent Absurdity„, veröffentlicht unter CC BY-ND. Wie jeder gute Dokumentarfilm versucht „Patent Absurdity“ nicht, Neutralität vorzugaukeln – hier ist klar, dass man auf Seite der Patente-Gegner ist. Aber worum geht es eigentlich? Ich habe mir für euch den Film angeschaut und meine Eindrücke aufgeschrieben. Weiterlesen »

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Open-Source-Film: „Den Film weiterleben lassen“

Freie Filme für freie Menschen – so könnte man den Grundgedanken des Open-Source-Film formulieren. Der erste deutsche Open-Source-Film ist das Road-Movie „Route 66“ (2004) aus dem Hause VEB-Film, das mit seiner Anspielung auf die „Volkseigenen Betriebe“ den Gedanken der Open-Source bereits im Namen trägt. Wir sprechen mit Stefan Kluge, Regisseur  und Betreiber des Labels VEB-Films, über seinen Werdegang und den Open-Source-Film. Das Interview steht natürlich unter einer CC BY-SA Lizenz.

Blogpiloten: Du bist eigentlich Informatiker. Wie bist du zum Film gekommen?

Stefan Kluge: Das war eher Zufall. Ich habe schon immer gerne fotografiert und Computerspiele gemacht, dann aber Informatik studiert. Nach dem Studium bin ich in die Staaten gegangen und habe mir dort ein Auto gekauft. Das war ein spektakulärer Oldtimer, ein riesiges schweres Eisenschwein. Und das musste ich wieder zurückbringen, als ich die Staaten verlassen habe – an den, bei dem ich es gekauft hatte. Ich habe zwei Freunde aus Deutschland gebeten, rüberzukommen und den Rückweg zu filmen. Da haben wir dann „Route 66“ draus gemacht, mit dem ich in den Film reingestolpert bin. Der Film kam beim Release gut an, und ich bin dabei geblieben.

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Open Source Filme: Freie Werke fürs Auge

Das Netz ändert unser Leben, und es ändert auch unsere Kunst. Ein Beispiel dafür ist der Open Source Film, der den Ansatz der Open Source Software auf die Herstellung und Distribution von Filmen überträgt. Open Source Filme stehen unter einer freien Lizenz, etwa unter Creative Commons. Die Rohmaterialien der Filme können von jedem heruntergeladen werden. Die Dateien müssen dabei in einem Format zur Verfügung gestellt werden, das eine Bearbeitung mit freier Software erlaubt. Somit wird es möglich, dass jeder die Werke bearbeiten und neue Versionen zur Verfügung stellen kann. Die bisher erschienenen Filme kann man IMHO in drei Kategorien einteilen.
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„Happy Remixing!“ – CC und Open Everything

„Open Everything“ heißt die erweiterte Version der Open Source-Bewegung. Das Konzept: Nicht nur Fotos, Texte, Programmcodes oder Filme können per Creative Commons lizensiert werden, sondern auch Werke aus anderen Bereichen, zum Beispiel aus Kunst oder Design. Michelle Thorne, Mitarbeiterin bei Creative Commons International in Berlin, stellt Creative Commons und Open Everything auf dem atoms&bits-Camp vor. Weiterlesen »

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Creative Commons auf Flickr tendenziell restriktiv

Nach einer aktuellen Studie von Creative Commons tendieren Flickr-Nutzer dazu, ihren Werken verhältnismäßig restriktive Rechte zuzuteilen. Drei Viertel der Nutzer (76%) schließen kommerzielle Verwendung ihrer Werke aus, bzw. verlangen für diesen Fall persönliche Vereinbarungen. Anders sieht das Bild aus, wenn es um kreative Abwandlungen geht: etwa zwei Drittel (63%) erlauben Bearbeitungen ihrer Bilder. Weiterlesen »

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Deutsche Creative Commons in neuer Version

Gestern wurden die deutschen Creative Commons auf die Version 3.0 aktualisiert. Mit der neuen Version wird aktuellen Entwicklungen in der Gesetzgebung Rechnung getragen. In der Pressemitteilung werden die Änderungen ausführlich vorgestellt, hier eine kurze Version ohne juristische Gewähr:

  • Verzicht auf Sui-Generis-Datenbankrechte, damit die Lizenzbestimmungen nicht durch Datenbankaufnahme umgangen werden können,
  • Aufnahme der Möglichkeit, die Nutzung im Voraus für noch nicht bekannte Nutzungsformen zu ermöglichen,
  • Behandlung von gesetzlichen Vergütungsansprüchen und Zwangslizensierungen,
  • größere Freiheiten in der Variante „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ (abgekürzt BY-SA),
  • Ausweitung der Lizenzen auf Inhalte, die nicht alle Voraussetzungen eines “Werkes” im Sinne des deutschen Urheberrechtsgesetzes erfüllen,
  • Anpassungen von Sprache und Begrifflichkeiten.

Was sind die Creative Commons?

Die Creative Commons sind verschiedene Lizenzmodelle, die es Kreativen ermöglichen sollen, frei über die Verwendung ihrer Werke zu bestimmen. Die Modelle sind Kombinationen der folgenden Merkmale:

  • Namensnennung: der Urheber des Werks muss genannt werden
  • Keine Bearbeitung: das Werk darf nicht bearbeitet werden
  • Nicht kommerziell: das Werk darf nicht in einem kommerziellen Rahmen genutzt werden
  • Weitergabe unter gleichen Bedingungen: alle Bearbeitungen müssen unter der gleichen Lizenz wiederveröffentlicht werden wie das ursprüngliche Werk

Damit bilden die Creative Commons eine hervorragende Möglichkeit, eigene Werke zu veröffentlichen. Der Kreative kann frei über die Verwendung bestimmen; der Interessierte kann entscheiden, ob er das Werk unter den gewählten Bedingungen verwenden darf oder mit dem Kreativen Rücksprache halten muss.

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Napster kündigen? Nur keine Eile!

Für Onlinemusik war 2007 ein gutes Jahr, zumindest aus Verbrauchersicht. Nicht nur gibt es immer mehr frei verfügbare Musik unter einer Lizenz der Creative Commons, die gerade ihr fünfjähriges Bestehen gefeiert haben. Auch haben mittlerweile drei der vier großen Musiklabels haben aufgehört, nur per DRM kopiergeschützte Musik im Netz anzubieten, was von jeher für alle Beteiligten eher ärgerlich war.

Zeit, einen Schlussstrich unter das Kapitel DRM zu ziehen, dachte sich Wired-Kolumnist Eliot Van Buskirk. Im Selbstversuch kündigte er all seine Abos und Mitgliedschaften in Onlinemusikdiensten, die weiterhin auf nutzerfeindlichen Kopierschutz setzen, namentlich Yahoo Music Unlimited, Rhapsody und Napster. Resultat dieses (sehr lesenswerten) Experiments? Das Kündigen des Napster-Accounts ist ganz und gar nicht einfach. Insgesamt 30 Minuten und 32 Sekunden dauerte es, die Kundenbeziehung zu beenden.

Die Kündigung dürfte sich dennoch gelohnt haben: Immerhin kann der Wired-Autor mit der Musik, die er bei den nicht-DRM-Labels kauft, endlich tun, was er will. Sogar eine CD brennen oder sie auf einen beliebigen MP3-Player ziehen.

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NDR erlaubt freies Herunterladen ausgewählter Inhalte

Im Rahmen eines Pilotprojekts stellt der NDR seit heute ausgewählte Beiträge des Medien-Magazins Zapp und der Satire-Sendung Extra 3 unter einer Creative-Commons-Lizenz ins Netz. Somit darf jeder diese Sendungen kopieren und weiterverbreiten, solange es dabei nicht um Profit geht.

„Die Inhalte, die wir im Netz zur Verfügung stellen, haben unsere Zuschauer über die Rundfunkgebühr bereits bezahlt. Weil wir über das Internet speziell junge Zielgruppen erreichen, ist der Einsatz von Creative-Commons-Lizenzen für uns besonders interessant. Auf diese Weise tragen wir veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung“, so NDR Intendant Prof. Jobst Plog.

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Freie Inhalte sind sexy

Freie Inhalte sind sexy. Das gilt zumindest, wenn man Michelle Thorne von Creative Commons glaubt, obwohl sie dafür andere Worte wählt: Inhalte im Netz frei zu Verfügung zu stellen hat für alle Beteiligten Vorteile, wie Michelle uns im Interview auf dem Barcamp Berlin dargelegt hat.

Uns hat sie jedenfalls überzeugt. Deshalb stellen wir ab sofort alle Inhalte der Blogpiloten unter eine Creative Commons Lizenz (Für Experten: by-nc-sa 2.0).

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