Education Reform: Insert your favorite “Wrath of Khan” joke blog title here (adapted) (Image by opensource.com [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Podcast #4: Wie geht digitale Bildung? Auf der Suche nach Visionären

Wie geht digitale Bildung? Der vierte Netzpiloten-Podcast hat auf der re:publica 2014 Antworten und Visionäre gesucht. Im vierten Netzpiloten-Podcast haben sich Jenny Genzmer und Tobias Schwarz auf der re:publica 2014 mit dem Thema „Digitale Bildung“ beschäftigt und sich auf die Suche nach Visionären gemacht. Gefunden haben sie Guido Brombach, Bildungsreferent im Themenbereich „Computer und Medien“ beim DGB Bildungswerk, und den Erziehungswissenschaftler Christoph Bartholomäus.

Podcast

 

Shownotes

Kapitel 1: OER (Open Educational Resources) – 4:05

Kapitel 2: Digital Citizenship – 11:50

Kapitel 3: Gamification – 34.14


„Podcast #4: Wie geht digitale Bildung? Auf der Suche nach Visionären“ steht unter der Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 (CC BY-ND 3.0).


Image (adapted) „Education Reform: Insert your favorite “Wrath of Khan” joke blog title here“ by opensource.com (CC BY-SA 2.0)


Jenny Genzmer

hat in Heidelberg Geschichte und Übersetzungswissenschaft studiert. Sie sammelte bei der Studierendenzeitung ruprecht ihre ersten journalistischen Erfahrungen und probierte sich dann durch Tageszeitungen, Fernsehen und Radio in Peru, Mexiko und Frankreich. Zurzeit absolviert sie ihren Master in Zeitgeschichte an der Universität Potsdam und arbeitet nach einem Praktikum bei der Deutschen Welle und Deutschlandradio Kultur als freie Redakteurin. Sie bloggt unter neuspreeland.wordpress.com und ist neuspreeland auf Twitter.


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3 comments

  1. Mein Kommentar bezieht sich auf den Zeitabschnitt ab ca. 38.30min vom Podcast.

    Erst einmal cooles Interview. Danke hierfür :-)

    Wie hier ja schon gesagt wird, würde einer der Sprecher Gamification gerne weiter gefasst sehen als nur vor dem Computer zu sitzen und zu klicken.

    Das ist völlig richtig und das ist es aber eigentlich auch was Gamification ist. Die Teilnehmer sprechen gerade über das Spiel DataDealer als Beispiel. Das Spiel ist wirklich empfehlenswert. Ich selbst saß in der Jury des französischen Gamification Awards, für den sich auch das Spiel DataDealer beworben hatte. Am Ende hat es aber nicht gewonnen, da die Jury einstimmig der Meinung war, dass das Spiel ein ’serious game‘ bzw. ein klassisches Game ist und kein Gamification.
    Den genaueren Unterschied erkläre ich zum Beispiel hier:
    http://www.slideshare.net/romrack/gamification-serious-games

    Auch dem Kommentar bei 39.15 kann ich nur zustimmen. Man muss hier aber sagen (um meine Zunft mal ein bisschen zu retten) dass es zwei hauptsächliche Akteure im Gamificationbereich gibt (meiner subjektiven Meinung nach): Das eine sind klassische Marketingagenturen und bereits etablierte Beratungen, die den aktuellen Hype um das Thema Gamification mitnehmen möchten und auf den schnellen Verkauf und die Umsetzung abzielen. Für diese macht es einfach Sinn nur mit Zuckerbrot zu arbeiten. Man muss halt auch sagen, dass es das ist was die Ansprechpartner auf Kundenseite hören wollen, da sie es in ihrem eigenen Unternehmen so auch wieder leichter weiterverkaufen können.
    Und dann gibt es die Gruppe, die ihre langfristige berufliche Ausrichtung darauf setzen. Wir unterscheiden hier klar zwischen „Ist das Spiel die Ursache des Lernens oder die Folge. “

    Gamification bedeutet nicht Spiele im klassischen Sinne zu bauen. Wenn man hier so zwischen Gamification und Serious Games unterscheidet, umgeht man diese ‚Falle‘ ziemlich gut. :-)

    Danke nochmal für diesen Podcast. Sehr cool.

  2. Hallo Roman,

    so Feedback ist immer Gold wert! Bin nachträglich beeindruckt von Guidos Input. Voll auf den Punkt gebracht.

    Begriff:

    Danke auch für die Klärung des relativ neuen, viel gebrauchten und damit oft unscharfen Begriffs „Gamification“. Sicherlich bald ähnlich verbrannt wie „Medienkompetenz“.

    Diese Buzzwords, deren Diskurs und Überholung sind Teil der Innovationskultur, die wir gerade so dringend benötigen und prägen.

    Stakeholder:

    Die zweite von Dir beschriebene Gruppe ist definitiv eine gute Wahl! Langfristige Ausrichtung auf Leidenschaft, Ausprobieren und Aktives Forschen – bitte mehr davon!

    Die Dinos können Dinos bleiben und im Zweifelsfalle als überholte Modelle ausrangiert werden. Wer weiss, was wir später aus Ihren Relikten rekreieren können. Nichts ist ohne Sinn.

    Freue mich sehr auf mehr Podcasts von den Piloten und weiterhin so tolles Hörerfeedback.

    Bestes Euer C.

  3. Hi Christoph, danke für das Feedback :-)

    Ich schreibe noch mal, da mir in meinem ersten Kommentar ein Fehler unterlaufen ist:

    Data Dealer hat zwar bei den französischen Gamification Awards teilgenommen, jedoch in der Kategorie ‚Communication‘ und diese haben Sie auch gewonnen.
    Sorry hierfür, liebe DataDealer-Truppe und Glückwunsch.

    Ich war in der Jury der reinen Gamification Anwendungen und dort hatten wir jedoch auch ‚Serious Games‘, die dann eben rausgeflogen sind. Es gab danach einige tief-gehende Diskussionen, unter anderem eben auch am Beispiel DataDealer, daher habe ich das wohl verwechselt.

    Meine Definition des Unterschieds zwischen ‚Serious Games‘ & Gamification bleibt aber natürlich die Selbe.

    Beste Grüße, Roman

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